Mein Leben Live - Gesundheit u. Natur Heft2

Mein.Leben.Live.Online

Ein interaktives Magazin für alle die sich mit den Themen Gesundheit - Natur und Umwelt befassen! Hier werden Therapieformen, Naturprodukte sowie ideen zum Umweltschutz vorgestellt. Digital Gratis!

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun geht es schon in das zweite Jahr,

indem uns die Corona-Pandemie begleitet.

Diese hat nicht nur an der Gesundheit

vieler ihre Spuren hinterlassen, sondern

auch leider viele Existenzen zerstört. Wir

werden in unserer neuen „Gesundheit und Natur – Ausgabe“

ganz bewusst nicht weiter auf dieses Thema eingehen, denn wir

sind der Meinung, dass Ihr alle etwas Auftrieb und Ablenkung

brauchen könnt. Deshalb sind in diesem Heft nicht nur wieder

viele interessante Themen zu finden, sondern auch diesmal ist

die digitale Version wieder gratis für Euch.

Wir hoffen von ganzem Herzen, dass diese unhaltbaren

Zustände, ausgelöst durch einen Virus, sehr bald ein glückliches

Ende für uns alle finden werden, wir endlich wieder zur

„Normalität“ zurückfinden werden und Ihr alle, möglichst

unbeschadet, durch die noch vor uns liegende, hoffentlich nur

noch kurze Corona-Zeit gelangen werdet. Bleibt gesund und

haltet durch.

Euer Team von Mein Leben Live

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6 Erste Hilde Kompass (Teil II) 12 Die Gesundheit stärken

42 Mentalcoaching

22 Mikronährstoffe

26 Natürlich abnehmen

20 Die Qi Formel für ein langes Leben

Lerne

PANIK

ATTACKEN

zu kontrollieren

52 Umweltbewusstsein 32 Panikattacken kontrollieren

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Inhalt

Ausgabe 2 | März – Juni 2021

3 | Vorwort

6 | Erste Hilfe Kompass

(Teil II) - Die Notfall - Basics

Wellness

12 | Die Gesundheit stärken – das ist ganz

einfach! Mit Barfuß-Gehen im Wald

Natur Umwelt:

48 | Unterwegs durch ein Stück

kraftvollen Wildnisgarten Europas

52 | Tradition – Fortschritt –

Umweltbewusstsein zu Gast bei Josef

und Erika Malzer

56 | Naturbaustoff Lehm von Ing.

Ferdinand Brejcha

58 | Impressum

16 | Pausen kreativ nutzen mit

Kinesiologie

20 | Die Qi Formel für ein langes und

glückliches Leben oder Yoga-Atmung

-im Hier und Jetzt

Rezepte/Ernährung

Wichtiger Hinweis!

Die Artikel zum Thema Gesundheit

ersetzen keinen Besuch beim Arzt,

Therapeuten oder Heilpraktiker.

Sie stellen nur eine mögliche Hilfe zur

Selbsthilfe dar!

22 | Mikronährstoffe verändern Dein

Leben!

26 | Natürlich abnehmen mit

ballaststoffhaltiger Ernährung!

Therapieformen/

Buchvorstellungen

32 | Lerne Panikattacken zu kontrollieren

42 | Warum pferdegestütztes

Mentalcoaching bei Hochsensiblen

(HSP) so gut wirkt

46 | Schmerzpatienten – vom

Gesundheitssystem allein gelassen

(Buchvorstellung)

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Erste-Hilfe-Kompass Teil II

von Jochen Dürselen – Arzt und Rettungssanitäter

Tipps

die Leben

retten

können

– Die Basics –

Wichtig ist zu Beginn zu wissen:

Sie können nichts falsch machen

– das einzig Falsche ist es, gar

nichts zu tun! Allerdings kann

man auch Maßnahmen nicht

optimal durchführen, deswegen

ist es wichtig, sich regelmäßig

zu informieren und praktisch zu

trainieren!

Ein stabiles Haus steht auf

einem guten Fundament. Das

ist in der Ersten-Hilfe nicht

anders! Mehr sogar noch:

mit guten Basismaßnahmen

können Sie einen Großteil der

Versorgung bewältigen, dem

Hilfebedürftigen und sich selbst

Sicherheit vermitteln und dem

Rettungsdienst zumindest

eine gute Steilvorlage für die

weitere Versorgung bieten.

Dabei ist es egal, mit welcher

Erkrankung oder Art von Unfall

Sie gerade konfrontiert werden

– die Basismaßnahmen können

und sollten in jeder Ersten-

Hilfe-Situation durchgeführt

werden. Dabei handelt es sich

keines Falls um komplizierte

Verfahren, sondern um

einfache Handhabungen,

die jedoch oft übersehen

werden und unstrukturiert aus

unserem Gedächtnis als ferne

Erinnerungen hervorspringen

können.

Mit den Basismaßnahmen zu

beginnen, bietet für einen selbst

immer die Möglichkeit, den

durchgeführten Maßnahmen

eine gewisse Reihenfolge und

Ordnung zu geben. Denn häufig

ist das Problem bei den meisten

Hilfeleistenden die Frage: „Wie

fange ich denn jetzt überhaupt

an?“ Damit Sie nicht einfach

so in eine solche Situation

hineinstolpern, gehen wir

nachfolgend ganz geordnet die

Einzelheiten durch.

1.) EIGENSCHUTZ BEACHTEN

Das ist so ziemlich das Wichtigste

in der gesamten Ersten-Hilfe!

Merken Sie sich: Sie helfen i.d.R.

niemandem damit, wenn Sie

Hals über Kopf in eine Situation

hineinstürmen. Zunächst müssen

Sie sich einige Sekunden Zeit

nehmen, um das Geschehnis zu

Überblicken. Generell gilt: Wenn

Sie in einer Situation durch Ihr

Einschreiten eine tatsächliche

Gefahr für sich erkennen oder

vermuten können, so halten Sie

besser angemessenen Abstand zur

Situation und rufen Hilfe herbei,

bzw. setzen einen Notruf ab.

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Ebenso ist allerdings auch

jedermann zur Hilfeleistung

verpflichtet, sofern dem

Helfenden dies zuzumuten ist

(§323c SGB). In dem Falle ist

man während einer Ersten-Hilfe-

Leistung durch die gesetzliche

Unfallversicherung bzw. die

Haftpflichtversicherung des

Hilfebedürftigen abgesichert.

Weitere Informationen zum

Rechtsgegenstand bietet hierfür

die Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung (DGUV).

2.) Situation/Unfallstelle

absichern

Um die Sorgsamkeit bezüglich

des Eigenschutzes auch

umzusetzen, sollte der Helfende

sich gleich zu Beginn, also noch

vor reichhaltigen Gesprächen

mit dem Hilfebedürftigen darum

kümmern, die Situation so sicher

wie möglich zu gestalten. Hierbei

haben die meisten Leute gleich

die Verkehrsunfallstelle im Kopf,

und zugegeben, dies ist auch der

Klassiker. Aber es kann zunächst

einmal auch viel einfacher sein:

Sie befinden sich an einer

Baustelle oder an einem

Arbeitsplatz an dem schwere und

gefährliche Arbeitsmaschinen

eingesetzt werden? Sie können

versuchen das gefährliche Gerät

abzuschalten, wenn Sie mit

dessen Handhabung vertraut

sind. Ansonsten: Hände weg!

Versuchen Sie lieber sich selbst

und nach Möglichkeit auch den

Betroffenen an einen sicheren

Ort zu bringen, und warnen Sie

umstehende Personen vor der

Gefahr.

Sie stehen in einem Kaufhaus

und jemand hat sich mit

einem Kleidungsstück in einer

Rolltreppe verfangen? Drücken

Sie möglichst schnell auf den

Notaus-Schalter und halten Sie

damit das Gerät an.

In der Werkstatt, der Küche oder

sei es auch im Gartenschuppen

laufen unbekannte,

möglicherweise ätzende

oder anderweitig gefährliche

Flüssigkeiten aus? Machen Sie

einen großen Bogen darum und

kommen Sie möglichst nicht

damit in Berührung. Anstelle den

Versuch zu unternehmen, diese

Flüssigkeiten mit Tüchern o.ä.

aufzunehmen, ist es auch hier oft

einfacher, den Hilfebedürftigen

aus der Situation herauszuführen.

Dies sind nur einige Beispiele

– banal aber aus dem Leben

gegriffen. Die Verkehrsunfallstelle

ist bei weitem die komplexeste

Unfallstelle, die es abzusichern

gilt. Aber auch hier gibt es

einfache Maßnahmen:

Stellen Sie Ihr eigenes

Fahrzeug in ausreichendem

Sicherheitsabstand (je nach

Situation ca. 10 - 20 Meter) ab.

Vor dem Verlassen Ihres

Fahrzeuges sollten Sie die

Warnblinkanlage anstellen.

Ziehen Sie möglichst früh eine

Warnweste an. Und sorgen Sie

am besten auch dafür, dass jeder

weitere Ihrer Begleitpersonen

eine solche anzieht! Sie sollte

gut sichtbar und ordnungsgemäß

getragen werden, sauber und

vollständig intakt sein.

Halten Sie sich möglichst weit

weg von der Fahrbahn auf.

Am besten gehen Sie, falls

vorhanden, hinter die Leitplanke.

Stellen Sie ein Warndreieck auf!

Faustregel: Mindestens so viele

Meter weit weg vom Unfallort,

wie an km/h dort gefahren

werden dürfen: Innerorts

mindestens 50 Meter, an der

Landstraße mindestens 100

Meter und an der Autobahn

mindestens 200 Meter. Bitte

jedoch immer vor Bergkuppen

bzw. vor Kurven, denn mitten

darin bliebe oft weniger Zeit für

die Beachtung. Als Hilfestellung

bei der Bemessung des Abstandes

gilt: ein Leitpfostenabstand

beträgt immer 50 Meter. Und zu

guter Letzt: Bitte üben Sie einmal

Ihr Warndreieck aufzustellen

– die Handhabung ist zwar in

der Regel recht einfach, aber

dies verschafft Ihnen im Falle

des Falles zusätzliche Sicherheit

im Umgang. Immer beliebter

werden überdies auch elektrische

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Warnleuchten. Diese ersetzen

jedoch niemals das Warndreieck!

Weitere Informationen zu

Warnleuchten finden Sie in der

Straßenverkehrs-Zulassungs-

Ordnung (StVZO).

Machen Sie die Autofahrer auf

sich aufmerksam, indem Sie

Handzeichen geben, die zum

langsameren Fahren anregen.

Dadurch wird das Bewusstsein für

eine herannahende Gefahr noch

zusätzlich verstärkt. Tipp: diese

Aufgabe können Sie auch sehr

gut an einen weiteren Helfenden

übertragen. Diese Person sollte

auch hierbei eine Warnweste

tragen und sich möglichst

hinter der Leitplanke bzw. mit

ausreichendem Abstand zur

Fahrbahn aufhalten.

3.) Hilfe organisieren

Dabei ist zunächst die Hilfe am

Ort des Geschehens wichtig!

Gerade in einer Stadt wo viele

Menschen umhergehen und

in der ein gewisser Grad an

Anonymität herrscht, hilft es,

sich wirklich laut bemerkbar

zu machen, um die Menschen

in der Umgebung aus dem

Treiben zu reißen. Ansonsten

hilft es, insbesondere auch

beim Verteilen von Aufgaben,

Menschen direkt anzusprechen:

„Sie da mit dem grünen Pullover!

Bitte kommen Sie zu mir – ich

brauche Hilfe!“ Dies vermeidet

Unstimmigkeiten, da jeder weiß,

wer genau gemeint ist.

Weiterhin sollte spätestens jetzt

ein Notruf veranlasst werden.

Dabei sind zwei Dinge essenziell:

Die richtige Telefonnummer:

Diese ist kostenlos und

europaweit die 112 – hier

erreichen Sie die meist

zusammengeführten Feuerwehrund

Rettungsleitstellen. Auch die

110 kann gewählt werden – hier

erreichen Sie die Polizei, die Sie

wiederum weiterleiten wird.

Bevor Sie ins Ausland reisen,

sollten Sie sich immer mit den

Notrufnummern der Länder

vertraut machen, die Sie bereisen

wollen. Am besten machen

Sie das gleich, wenn Sie Ihre

Reiseapotheke zurecht machen.

Das richtige Verhalten: Früher

hatte man diese versucht im

Rahmen der sog. „W-Fragen“ zu

vermitteln. Aber mal Hand aufs

Herz – diese hat kaum jemand

noch herunterbeten können. Viel

wichtiger ist, sich klar zu machen,

wie so ein Gespräch abläuft!

Auf der Leitstelle sitzen sog.

Leitstellendisponenten, die den

Anrufer jedes Detail abfragen,

welches notwendig ist, um die

passende Hilfe zu schicken. Dazu

zählen Angaben zu Ort, Situation

und der Anzahl an Betroffenen.

Aber genau das zu erfragen,

ist nicht die Aufgabe für Sie als

Anrufer! Merken Sie sich bitte

nur: Warten auf Rückfragen

– der Leitstellendisponent

beendet das Gespräch! Sie

sind sich nicht sicher, wo

genau Sie sind? Vorinstallierte

Karten- bzw. Kompass-Apps,

aber auch optionale Apps der

gängigen Stores können hierzu

Hilfe bieten. Ansonsten haben

auch viele Navigationsgeräte

entsprechende Optionen in

Ihren Einstellungsmenüs. Sonst

bleibt Ihnen letztendlich nur

die Beschreibung auffälliger

Merkmale in der Umgebung,

wie bestimmte Geschäfte

oder Hotels. Sie befinden sich

weiter abgelegen, wie z.B. in

einem Wald? Versuchen Sie

einen weiteren Helfenden zu

organisieren und schicken Sie

diese Person dann an einen

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leichter auffindbaren Ort in der

Nähe, der den Rettungsdienst

in Empfang nimmt und

zum Betroffenen führen

kann. Sollten Sie in so einer

Situation vollkommen mit dem

Betroffenen alleine sein, sollten

Sie sich definitiv vor Aufbruch

informieren, wo Sie entlanggehen

und wie Sie Hilfe organisieren

könnten, erst recht wenn Sie kein

Mobiltelefon mit entsprechenden

Apps zur Ermittlung Ihrer Position

haben oder der Empfang ggf.

nicht ausreicht. Nur wenn alle

vorangegangenen Vorschläge

ausgereizt sind, würde ich

erwägen, den Betroffenen

alleine zu lassen, um selbst Hilfe

zu holen, wenn keine weitere

Akutversorgung notwendig ist

(weiteres dazu in den folgenden

Ausgaben). Dies ist jedoch

eine Extremsituation, die

erstens nur unter besonderen

Umständen eintreten kann,

wenn man wirklich an einem

sehr abgelegenen Ort steckt

und dementsprechend selten

ist, und die zweitens, durch

eine gute Vorbereitung vor dem

Reiseantritt vermieden werden

kann.

Wissen Sie wie lange der

Rettungsdienst braucht,

bis er an dem Ort des

Geschehens eintrifft? Dies ist

recht unterschiedlich. Zum

einen gibt es dabei die sog.

Rettungsdienstbedarfspläne,

die regeln, bis wann Hilfe vor

Ort sein sollte. Diese sind

Ländersache und abhängig von

der vorliegenden Ortsstruktur

(städtisch/ländlich). Ein

Richtwert sind hierbei jedoch

ca. 12 Minuten vom Eingang der

Notfallmeldung an bemessen. Der

genaue Zeitbedarf ist aber auch

von der aktuellen Auslastung der

Rettungsmittel sowie von der

Witterung abhängig.

Oft bekam ich in meinen Kursen

auch die Frage gestellt, ob der

Anrufer einen Rettungswagen

bezahlen müsse, wenn die Person

für die dieser gekommen ist,

später eine Fahrt ins Krankenhaus

oder eine Versorgung vor Ort

ablehne. Hier kann ich ganz

klar sagen: Nein! Wenn Sie sich

unsicher sind, setzen Sie einen

Notruf ab! Selbst wenn ein

Betroffener dann die Versorgung –

welcher Art auch immer – ablehnt,

so werden die Kosten von dessen

Krankenkasse übernommen. Allein

wenn ganz klar vorliegt, dass ein

Rettungsmittel aus böser Absicht

heraus, also z.B. zum Spaß oder im

Sinne eines Streiches angefordert

wurde, dann gibt es für den

Rettungsdienst die Möglichkeit,

dies so auf dem Protokoll zu

vermerken. Die Krankenkasse wird

sich entsprechend bedanken!

4.) Betreuung

Nun sind wir uns unseres

Eigenschutzes gewahr, die

Situation ist soweit abgesichert

und Hilfe ist organisiert. Nun

können wir uns um die intensive

Betreuung des Betroffenen

kümmern. Hierzu muss man kein

Pädagoge sein, jedoch sollte man

versuchen, den Hilfebedürftigen

zu ermutigen und Kinder zu

trösten. Sagen Sie ruhig, wenn Sie

etwas nicht wissen!

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Keiner verlangt von Ihnen, das

Blaue vom Himmel zu lügen,

wenn Sie gefragt werden, was

der Rettungsdienst jetzt gleich im

Einzelnen machen wird, oder ob

man ins Krankenhaus müsse.

Meiner Erfahrung nach ist das

oft die bessere Option, als dass

der Betroffene dreimal etwas

anderes zu hören bekommt.

Bitte unterschätzen Sie die

Wirkung eines beruhigenden

Gespräches nicht! Oft habe

ich es erlebt, dass wir mit dem

Rettungswagen bei Personen

waren, die so aufgeregt waren,

dass wir keinen echten Zugang zu

ihnen gewinnen konnten. Durch

eine gute Betreuung ebnen Sie

den Weg für das kommende

Personal und schaffen für den

Betroffenen Vertrauen in dieser

ungewöhnlichen, ja vielleicht

auch verängstigenden oder

beschämenden Situation!

5.) Decke

Gerade bei Erste-Hilfe-

Situationen im Freien ist

ein guter Wärmeerhalt

unverzichtbar. Nicht nur, dass

der Hilfebedürftige warm

gehalten wird und damit

seine Körperfunktionen

geschützt werden, auch ein

psychologischer Effekt wird

hierbei erzielt. Die Betroffenen

fühlen sich umsorgt und werden

von der Situation abgeschirmt.

Natürlich sollte man auch dabei

nichts erzwingen. Lehnt die

Person, der Sie helfen möchten,

ab, dann respektieren Sie dies!

Sie können zum Wärmen,

falls zur Hand, auch eine

Stoffdecke oder ein anderes

Kleidungsstück benutzen. So

alt wie die Erste-Hilfe selbst

sind auch die Mythen um

die Rettungsdecke mit ihren

zwei Seiten: eine goldene und

eine silberne. Dabei ist es im

Allgemeinen unerheblich,

welche Seite außen oder

innen liegt! Im Zweifel müssen

Sie hieraus also kein Dogma

machen. Wichtig ist, dass die

Decke nicht zu eng am Körper

anliegt und den Betroffenen

komplett umschließt. Denn eine

Rettungsdecke funktioniert,

indem sie die Wärmestrahlung

der darin versorgten Person zu

dieser zurück reflektiert und

somit den Raum zwischen der

Körperoberfläche und der Decke

auf Körpertemperatur hält!

Diesen Mechanismus vergleiche

ich immer gerne mit einem

Sektkühler – der kühlt auch

nicht selbst, sondern nutzt

nur die Temperatur des

Gegenstandes aus. Mit Wärme

klappt das genauso!

Für diejenigen, die es nun ganz

genau wissen wollen, Folgendes:

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Will ich einen Wärmeerhalt

erzielen, so soll nach Herstellerangaben

die goldene Seite am

besten nach außen gedreht

werden. Das Ergebnis ist wie

gesagt nur marginal besser und

vernachlässigbar. Einen weiteren

Nutzen kann jedoch die

goldene Signalwirkung der nun

sichtbaren Folienseite sein, die

sich besser von der Umgebung

abhebt. Zusätzlich kann so

eine Rettungsdecke aber auch

als Plane zum Sonnenschutz

dienen! Dazu drehe man am

allerbesten die silberne Seite

nach oben, bzw. zur Sonne hin.

Beherzigen Sie diese

Maßnahmen, dann haben Sie

ein gutes Stück, sehr wertvoller

Arbeit geleistet! Auch wenn es

zunächst als viel erscheint, so

werden Sie feststellen können,

dass diese Maßnahmen leicht

und schnell einzusetzen sind!

Hier nochmals als Fazit das Allerwichtigste

zusammengefasst:

1.) Eigenschutz beachten!

2.) Situation/Unfallstelle absichern

- Sicherheitsabstand einhalten/herstellen

- Gefahrenquellen ausschalten/umgehen

- Beim Verkehrsunfall: Warnweste, Warnblinker,

Warndreieck, hinter der Leitplanke gehen, Handzeichen

machen, die zum langsameren Fahren auffordern

3.) Hilfe organisieren

- vor Ort auf sich aufmerksam machen

- Leute deutlich und direkt ansprechen

- Notruf absetzen: 112 wählen und immer auf Rückfragen

warten

4.) Betreuung

- beruhigen und trösten

- ehrlich bleiben

5.) Decke benutzen und so für Wärmeerhalt sorgen

Die von mir verfassten

Beiträge sind lediglich als

Kommentar zu verstehen!

Sie ersetzen keinen

Erste-Hilfe-Kursus.

Die Medizin unterliegt

dem ständigen Wandel

und ich empfehle die

eigenen Kenntnisse

regelmäßig durch einen

solchen Kurs auffrischen

zu lassen.

Bei aller Aufmerksamkeit

und Anstrengung zur

Korrektur kann auch ich

Fehler jedweder Art in

meinen Texten niemals

ausschließen.

Daher kann ich keine

Gewähr für die Richtigkeit

des Geschrieben geben

und keine Haftung

übernehmen.

Eines zum Schluss:

Häufig habe ich gerade zu diesen

Basismaßnahmen von den Kursteilnehmern

die Aussage gehört:

„Das macht man, wenn es soweit

ist, doch sowieso ganz anders…“

„Aber ist das richtig?“, entgegnete

ich darauf immer! Es stimmt, Carl

von Clausewitz sagte einmal: „Der

größte Feind eines guten Plans ist

der Traum eines perfekten.“ Darum

Folgendes: Halten Sie sich bitte

wann immer es geht an die gültigen

Erste-Hilfe-Leitlinien, so wie Sie

Ihnen beigebracht werden und

setzen Sie diese auch so um! Es gibt

Ihnen Struktur und Organisation

und vor allem Sicherheit. Dennoch

kann es einmal notwendig

sein, Dinge und Reihenfolgen

abzuändern. Das müssen Sie jedoch

vor Ort und abhängig von der

Situation entscheiden. Hier also

zu guter Letzt mein Appell an Sie:

Schalten Sie insbesondere bei der

Ersten-Hilfe immer den Kopf ein,

denn nichts ersetzt einen guten

Menschenverstand.

Alles Gute, Ihr

Jochen Dürselen

In der nächsten Ausgabe:

„lebenswichtige Funktionen Teil 1 –

Bewusstseinsstörungen“

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

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Die Gesundheit stärken – das ist ganz einfach!

Mit Barfuß-Gehen

im Wald

von Ralf Kellmereit

Eine alte Volksweisheit sagt:

Gesundheit ist nicht alles – aber

ohne Gesundheit ist alles nichts.

Wie wahr! Du kannst deine

Gesundheit ganz einfach stärken,

sogar kostenlos, aber nicht

umsonst! Und ich meine damit

nicht nur deine körperliche,

sondern auch deine seelische

Gesundheit. Sogar auf deine

spirituelle Entwicklung kann es

einen ganz enormen Einfluss

haben, ein richtiger Booster!

Wie? Mit Barfußgehen!

Bevor dich das jetzt in eine

mittelschwere seelische

Krise stürzt, weil du an harte

Stadtstraßen denkst, die

schmutzig sind und mit der

Gefahr, in Scherben oder sonst

was zu treten … lies dir die

Argumente erstmal durch. Und

dann kannst du immer noch

entscheiden, ob du einen Versuch

wagst. Ich habe das getan und

es hat ein Stück weit mein Leben

positiv verändert!

Barfußgehen auf Asphalt in der

Stadt: neeee ...

Zu allererst: Das negative

Gefühl bei der Vorstellung, auf

Stadtstraßen barfuß zu gehen,

trügt dich nicht. Es ist tatsächlich

ungesund: Unsere Fußmuskeln,

Sehnen und Gelenke sind so

verkümmert, dass sie damit

überfordert sind. Zudem liegt

auf den Straßen der Abrieb der

Autoreifen und Niederschlag der

Abgase. Das möchte man sich

nicht wirklich über die Fußsohlen

in den Körper holen.

Komm in die pralle Natur: Wald

und Wiesen laden dich ein ...

Gesundheitsfördernd, und

zwar ganz schön effektiv, ist das

Barfußgehen in der Natur! Auf

lauschigen Waldpfaden und

Wiesen ist es ein Hochgenuss;

eine ganz sinnliche Erfahrung mit

köstlichen Impulsen für Füße und

Seele!

Barfußgehen ist keine schräge

Sache von irgendwelchen Freaks,

sondern eine Methode, die

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sich extrem positiv auf deine

Gesundheit auswirken kann.

Ich skizziere dir jetzt mal die

Vorzüge, folgende Wirkungen auf

Körper und Seele habe ich bei

meinen Recherchen gefunden

(Netzfunde):

Der orthopädische Aspekt:

1.) Alle Sehnen, Bänder und

Muskeln des Fußes werden

besser bewegt, trainiert und

durchblutet, als in Schuhen.

2.) Die statischen Strukturen

werden gekräftigt für Knie,

Hüften und Wirbelsäule,

wodurch sich die

Körperhaltung verbessert.

3.) Barfußgehen ist sozusagen

Bodybuilding für die Füße,

mit gesunden Impulsen bis in

deinen Rücken!

Der sinnliche Aspekt:

Beim Barfußlaufen ist nicht nur

das Ziel wichtig, sondern vor

allem auch der Weg! Der Fuß

wird mit den verschiedensten

Untergründen konfrontiert:

Erde, Gras, kleine Steinchen,

Holz ... So wird Gehen zum

Ganzheitserlebnis, die

Haut bekommt köstliche

Streicheleinheiten.

Der immunstärkende Aspekt:

Vernünftig dosierte

Temperaturreize für die Füße

erhöhen die Wärmebildung

im ganzen Körper (das wirkt

stundenlang nach!), wirken

kreislaufstabilisierend und stärken

die Abwehrkräfte, vor allem

gegen Erkältungskrankheiten.

Barfußlaufen ist ein Heilmittel

gegen Fußpilz.

Regelmäßig angewendet,

hilft es auch bei Problemen

mit dem Blutdruck, bei

Durchblutungsstörungen und

bei psychischer Erschöpfung.

Außerdem ist Barfußlaufen

die einfachste, intensivste

und billigste Form der

Fußreflexzonenmassage mit

all ihren Vorteilen: höherer

elektrischer Spannung in

den Körperzellen und über

Stimulierung und Vitalisierung

der damit verbundenen

Organe sowie Abtransport von

Schlackenstoffen.

Barfußlaufen „erdet“:

Überschüssige freie Radikale

im Körper werden von der

Erdoberfläche mit freien

Elektronen versorgt. Diese

brauchen sie sich dann nicht

Wassertreten nach Kneipp

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mehr von gesunden Zellen

besorgen (die sie dadurch

schädigen). Diese Erdenergie

stärkt uns! Überschüssige

elektrische Energie hingegen wird

über die Füße abgeleitet. Das

sorgt für einen ausbalancierten

Energiehaushalt und beruhigt das

Nervensystem.

Der Gleichgewichtsaspekt:

Das Gehirn muss viel intensiver

arbeiten, um die Beine und Füße

auf den unebenen Waldpfaden

auszubalancieren. Eine

Herausforderung höherer Qualität

als in Schuhen auf Straßen! Der

Gleichgewichtssinn wird dadurch

sehr gut geschult, was eine gute

Prävention gegen Stürze im Alter

darstellt.

Der spirituelle Aspekt:

Unsere Vorfahren haben

Millionen von Jahren in der

Natur gelebt. Wir kommen aus

IHR – und über Barfußlaufen

verbinden wir uns wieder auf

intensive Weise mit IHR. An

den Füßen unten mit Mutter

Erde und oben idealerweise bei

gutem Wetter mit Vater Sonne.

Diese Verbindung können wir

so besonders innig spüren, ganz

anders als sonst in unserem Alltag.

Also, du siehst: Körper, Geist,

Seele – alles profitiert!

Last, but not least: der

Spaßaspekt: Mir macht´s einfach

Spaß!!!

Kommst du mit???

Viele liebe Grüße, dein Ralf

PS: Ich gehe regelmäßig im

Bothfelder Wald in Hannover

barfuß spazieren. Wenn du mich

mal begleiten möchtest ... trau

dich

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Hallo liebe Leute,

herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich bin

hauptberuflich im sozialen Bereich beschäftigt

und "nebenbei" als Blogger und YouTuber tätig.

Mich interessiert alles, was mit Natur, Psychologie,

Gesundheit, Spiritualität und persönlicher

Entwicklung zu tun hat. Kurz – alles was irgendwie

hilfreich und wohltuend für Menschen ist

Das sind auch die Themen meiner Videos und

Artikel. Fühl dich herzlich eingeladen, da ein

bisschen zu stöbern (unten die Info, wo du mich

überall findest). Ich wünsche dir ganz viel Spaß und

Inspiration!

Viele liebe Grüße von Ralf

Wenn Du mehr erfahren und lesen möchtest:

Meine Website (mit wundervollen

Weisheitsgeschichten!):

http://kellmereit.simplesite.com/

Kontakt:

heart-and-spirit@t-online.de

Mein Blog:

https://ralf-k.blogspot.com/

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

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Wer kennt das nicht! Man ist

aufgeregt vor einer bestimmten

Situation, obwohl man sich

wirklich gut vorbereitet hat.

Vielleicht ist es schon der zweite

Versuch, oder man kennt sein

Gegenüber schon. Da sind

Ihnen beim Lesen bestimmt

gleich Situationen aus Ihrem

Alltag eingefallen! Das Gespräch

mit dem Vorgesetzten, die

Bewerbung in der Firma, wo man

schon immer arbeiten wollte,

das erste Date, der Anruf bei

einem wichtigen Kunden, die

bevorstehende Fahrprüfung

oder die unaufschiebbare

Mathematikklausur. In diesen

Situationen muss einfach

alles stimmen und gut laufen,

denken wir, denn wir wollen

es unbedingt. Der Stress-Pegel

steigt, wir fangen an, uns

Szenarien auszudenken, was alles

dazwischen kommen oder schief

laufen könnte.

Im Allgemeinen ist unser Körper

solche Stress-Situationen

gewöhnt und ist dafür bestens

gewappnet: Er stellt den

gesamten Organismus auf den

reflexartigen Reaktionsmodus

um. Kampf, Flucht, Erstarrung

sind die Optionen. So, jetzt

kann nichts mehr passieren,

der Mensch kann schnell

reagieren, ohne sich lange mit

zeitaufwendigen Lösungsansätzen

aufhalten zu müssen. Das mag

wohl in der Steinzeit, wenn der

hungrige Säbelzahntiger vor

einem auftauchte, eine gute

Strategie gewesen sein. Und

in gefährlichen und brenzligen

Situationen leistet uns dieser

Autopilot immer noch gute

Dienste. Bei den oben genannten

Beispielen jedoch, hilft es uns

eher weniger, wenn ganze

Gehirnareale auf Sparflamme

fahren. Das bekannte „Brett vorm

Kopf“ ist in der berüchtigten

Mathematikklausur oder in

einem wichtigen Meeting äußerst

hinderlich. Da muss schnelle Hilfe

her!

In der Kinesiologie haben wir

viele Übungen, die schnell und

gezielt helfen, unseren Stress-

Pegel zu reduzieren und unser

Gehirn wieder zum Funktionieren

zu bringen. In dieser Reihe

möchte ich Ihnen Übungen

zur Selbsthilfe vorstellen. Es

sind einfache, wirkungsvolle

Bewegungen oder Stellungen, die

Sie gut in Ihren Alltag einbauen

können.

Heute möchte ich Ihnen die

Hook-ups von Wayne Cook

vorstellen. Diese Übung

wurde von Paul E. Dennison

weiterentwickelt und gehört zum

Brain Gym Programm, das vor

allem im Schulalltag eingesetzt

wird. Man benötigt nur zwei

bis fünf Minuten in denen man

ungestört sein kann. Wenn das

schlecht machbar ist, ist die letzte

Instanz die Toilette, die ist überall

vorhanden. Diese Übung ist

einer meiner Lieblingsübungen,

um sich zu zentrieren. Durch die

Bein- und Armstellung sind die

Extremitäten ganz nah am Körper

und man ist sich dadurch selber

ganz nah. Durch die aufrechte

Haltung kann man sehr schön

die Haftung zum Boden spüren.

Wenn es einem hilft, kann man

sich zusätzlich vorstellen, man

bekomme Wurzeln wie ein Baum.

Durch tiefes gleichmäßiges

Atmen spürt man seine Mitte und

stärkt diese dadurch.

Gleichzeitig fördern Bewegungen,

die die Körpermitte überkreuzen,

die Integration beider

Gehirnhälften und garantieren

somit ein gutes Arbeiten unseres

Gehirns. Nun können wir unseren

Denkapparat wieder wie gewohnt

einsetzen.

Nach der Übung werden Sie

merken, dass Sie ruhiger sind und

Ihr emotionales Gleichgewicht

wieder hergestellt haben.

Sie können nun die nächsten

Schritte mit mehr Ruhe, einer

höheren Aufmerksamkeit

und Konzentration tun. Die

Stabilisierung der Mitte

führt zu einer besseren

Abgrenzungsfähigkeit und

steigert das allgemeine

Wohlbefinden. Das sind schon

bessere Voraussetzungen,

um seinen Zielen gelassener

entgegenzustreben.

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Hook-ups

Übung: kinesiologische Übung von Wayne Cook und

von Paul E. Dennison weiterentwickelt (Brain Gym)

Position: im Stehen, Sitzen oder Liegen

Dauer: ca. zwei Minuten auf jeder Seite

Anleitung:

• Eine aufrechte, bequeme Haltung einnehmen.

• Wir beginnen mit der rechten Seite. Das rechte

Bein über das linke kreuzen.

• Danach den ausgestreckten rechten Arm über

den linken kreuzen.

• Beide Hände miteinander verschränken und die

Arme nach innen und oben drehen, sodass sie vor

der Brust liegen.

• Nun den Blick in die Ferne richten, ohne sich auf

einen bestimmten Punkt zu fokussieren, oder die

Augen schließen.

• Bewusst ein paar tiefe Atemzüge nehmen, dabei

beim Einatmen die Zunge gegen den Gaumen

drücken, wie bei einem „d“ und beim Ausatmen

wieder lösen.

• Wenn es sich richtig anfühlt, die Augen wieder

öffnen, die Arme lösen und danach auch die

Beine.

• Nun wird die Übung mit der linken Seite

wiederholt. Auch hier wieder erst die Beine, dann

die Arme überkreuzen. Wenn es schwerfallen

sollte, die Balance zu halten, die Füße etwas

weiter auseinander stellen.

Wenn Sie diese Übung regelmäßig anwenden,

wird Ihnen das Balance-Halten leichter fallen. Vor

schwierigen Situationen hilft es Ihnen, sich zu

sammeln und den Fokus zu wahren. Und Sie schulen

Ihre Wahrnehmung, wann Ihr Körper viel oder

weniger Stress hat.

Kontakt:

Schreiben Sie mir, wie es Ihnen mit dieser Übung

ergangen ist. Wenn Sie aktuell Themen oder

Situationen haben, die Sie immer wieder aus

der Balance bringen, können Sie mich jederzeit

kontaktieren. Vor allem in Corona-Zeiten biete ich

auch online oder telefonische Begleitung an. Ich

freue mich auf die Begegnung mit Ihnen.

Almut Kleist

H: 0163 6865148

T: 06074 920714

almut@sanate.net

www.sanate.net

17


Interessengemeinschaft

Naturheilpraxis ohne Grenzen e.V.

und

Mein Leben Live (VGK Verlag)

Ein gemeinnütziger Verein, ein Zeitschriften-Verlag,

drei Magazine, ein großes Netzwerk

und eine gemeinsame Vision:

Zusammen möchten wir

Menschen in Not unterstützen.

Herausgeber Magazine Guido Kreft

NoG-Gründerin Heike Goebel

18


Gemeinsam sind wir stark – besonders in

Krisenzeiten!

Der gemeinnützige Verein Naturheilpraxis

ohne Grenzen (NoG) und der Zeitschriften

Verlag VGK mit seinen Magazinen - Mein

Leben Live – arbeiten nun zusammen, denn

wir haben eine gemeinsame Vision für die

Zukunft:

Wir möchten Menschen in Not – aktiv -

nun auch gemeinsam unterstützen!

Diese Unterstützung werden wir nicht

auf einen Anlass, Ereignis oder Zeitraum

begrenzen, sondern 365 Tage im Jahr und

auf unterschiedliche Weise anbieten.

Der Verein NoG hilft Menschen in

Armut und finanzieller Not, die sich

eine naturheilkundliche Behandlung

nicht leisten können und ist durch die

Zusammenarbeit mit Gesundheitsämtern

und Schulmedizinern auch in der Lage,

eine weiterreichende medizinische

Unterstützung zu organisieren.

Der Verlag VGK möchte sich zusätzlich

für Obdachlose und Bedürftige einsetzen

und kooperiert dazu mit angeschlossenen

Gruppen und Institutionen, die besonders in

dieser Richtung aktiv sind.

In Zusammenarbeit mit NoG erstellt der

VGK Verlag ein neues, unabhängiges

Fachmagazin in dessen Auftrag. Damit

verfügen wir gemeinsam über 3 Magazine,

ein sehr großes Netzwerk im sozialen

Bereich, mit vielen angeschlossene

Therapeut*innen sowie zahlreichen

Prominenten und Blogger*innen, die unsere

Idee mittragen.

In dieser gemeinschaftlichen Arbeit

suchen wir auch Autor*innen, die

unser Projekt als Gastautor*innen

für die angeschlossenen Magazine

mit unterstützen sowie weitere

Therapeut*innen und Blogger*innen,

die mit uns zusammenarbeiten

möchten.

Wir setzen auf Solidarität und Du?

Unsere Webseiten - NoG und VGK (Mein

Leben Live):

https://www.mein-leben-live.de/

https://www.nog-praxen.de

Mach mit und sei dabei – Wir freuen uns

darauf, Dich in unserer Gemeinschaft

begrüßen zu dürfen!

19


Die

Qi Formel

für ein langes und glückliches Leben

Awai Cheung

Sie fühlen sich in letzter Zeit oft gestresst und

ausgepowert? Und Sie merken allmählich, wie

Sie mit Ihren Kräften an Ihre physischen Grenzen

stoßen? Eine Erfahrung, die viele Menschen

heutzutage machen, besonders jetzt im Home-

Office. Wem im Alltagsleben der nötige Ausgleich

fehlt, verliert früher oder später die innere

Balance. Doch nur derjenige kann langfristig auf

Erfolgskurs gehen, der mit sich selbst im Einklang

ist und berufliche und private Herausforderungen

gleichermaßen gelassen meistert. Mit den

folgenden fünf Weisheiten können Sie lernen, inne

zu halten, zu entschleunigen, gelassen zu bleiben

und Achtsamkeit zu üben.

1. INNEHALTEN:

„Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du

begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist.“

(chinesisches Sprichwort)

2. GELASSEN BLEIBEN:

„Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt

immer derselbe.“ (chinesisches Sprichwort)

3. ACHTSAMKEIT ÜBEN:

„Schildkröten können dir mehr über den Weg

erzählen als Hasen.“ (chinesisches Sprichwort)

4. ENTSCHLEUNIGEN:

„Wenn Du es eilig hast, gehe langsam.“ (chinesisches

Sprichwort)

5. GENIESSEN:

Der Tee weckt den guten Geist und die weisen

Gedanken. Er erfrischt deinen Körper und beruhigt

dein Gemüt. Bist du niedergeschlagen, so wird

Tee dich ermutigen. (Shen Nung, um 2.800 v. Chr.,

chinesischer Kaiser)

Ein legendärer Meister des Zen-Buddhismus aus

der Tang-Dynastie im alten China überlieferte ein

„Geheimnis von guter Gesundheit und einem langen

Leben“ in Form einer Rezeptur:

Er schrieb: „Ein liebenswürdiges Herz, ein Teil

Mitgefühl, ein halbes Maß an Zärtlichkeit, drei

sechzehntel Portionen von Aufrichtigkeit, ein volles

Maß an starkem Glauben und an Loyalität und fünf

Achtel Elternliebe, ein volles Maß an Ehrlichkeit,

alle angesammelten Verdienste und Tugenden

an Liebenswürdigkeit und Freundschaftlichkeit in

beliebiger Menge.” (der „steinerne Mönch“ Shi

Xiqian)

Ein langes und glückliches Leben, das wünsche ich

Ihnen von ganzem Herzen

Ihr Awai Cheung

www.AwaiCheung.de

20


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Fotos ESB Plus Platten: headHOLZ - 5542 Flachau

esb Plus-Platten (schadstoffarme Platten)

von Ing. Ferdinand Brejcha

Dieses ausgezeichnete Premium-

Produkt ist die Lösung für

gesundes Bauen und Wohnen

und eine einzigartige Alternative

zu herkömmlichen Holzwerkstoffplatten.

In Sachen Ökologie sind

diese Platten in vielerlei Hinsicht

Vorreiter.

Emissionen von Formaldehyd und

VOC’s:

Geringe Emissionen werden

durch verschiedene Qualitätszertifikate

bestätigt. Die esb Plus-

Platten sind altholzfrei und das

Sägerestholz stammt aus nachhaltiger

Forstwirtschaft. Zudem

ist die esb Plus-Platte VOC-arm

(flüchtige organische Verbindungen),

durch die Verwendung

von Fichten-Resthölzern. Die esb

Plus-Platten sind sowohl für den

RAL-zertifizierten konstruktiven

Holzbau als auch für den Fertighausbau

geeignet, mit einem

Formaldehyd-Gehalt von

< 0,03 ppm.

Die weitestgehend

dampfdiffusionsoffenen esb Plus-

Platten sind feuchtraumgeeignet,

für verkleidende Zwecke

(Wand, Decke) und für tragende

Zwecke (Boden) sowie im

geschützten Außenbereich

verwendbar und sichern

zudem den Feuchtetransport

(Schimmelvermeidung).

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Diese Platten haben folgende

Prüfzeichen erhalten:

Blauer Engel, Sentinel Haus,

Holzforschung Austria HFA

Prüfzeichen

Artikel in Kooperation mit der

Fa. Headholz:

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21


22

Mikro

Nährstoffe

Klingt etwas zu dramatisch? Das

dachte ich auch, als ich 2015

mit dem Thema in Berührung

kam. Ärzte werden zum Thema

Nahrungsergänzung nicht

ausgebildet. Zu sehr ist der

Standpunkt „in Deutschland gibt

es keinen Mangel“ in den Köpfen

verankert. Im Studium hört man

gar nichts darüber und auch

später erfährt man immer wieder,

wie schädlich es sein kann, wenn

man zu viel von irgendeinem

Vitamin oder Mineralstoff nimmt.

Ich habe mich immer gefragt:

Gibt es ein zu viel Orangen essen

oder ein zu viel Himbeeren

essen? Was ist zu viel?

Mikronährstoffe sind ein großer

Markt, aber im Vergleich

zur Medikamentenindustrie

ein Zwerg. Weil sie nicht der

unmittelbaren Therapie einer

Krankheit dienen, sondern

eher im Präventionsbereich

angesiedelt sind. Und mit der

Erhaltung von Gesundheit

verändern Dein Leben!

von Dr. Petra Sieber

ist ungleich weniger Geld zu

verdienen, als mit der Therapie

von Krankheiten.

Ich selbst war viele Jahre ein

Gegner der Einnahme von

Vitalstoffen. Nicht, weil ich

keinen Bedarf sah, sondern

weil ich keine ausreichende

Wirksamkeit bei der oralen

Aufnahme erkennen konnte.

Wenn ich diese Wirkstoffe

verabreichte, dann nur als Spritze

oder Infusion. Ich änderte meine

Meinung, als eine Bekannte mir

erzählte, bei ihr sei Multiple

Sklerose festgestellt worden.

Nachdem die üblichen Therapien

nicht angesprochen hatten, kam

sie zu dem Entschluss, dass sie

es mit Vitalstoffen und geistigen

Heilmethoden versuchen

wollte. Und fünf Jahre später

bezeichnete sie sich als gesund

und geheilt.

Was war geschehen?

Zunächst kennen wir zwei

grundsätzliche Ursachen für

Krankheiten: einen Mangel an

lebensnotwendigen Vitalstoffen,

mit denen unsere Zellen optimal

arbeiten können und/oder eine

Vergiftung mit Schadstoffen,

die unsere Zellen permanent

schädigen. Will man gesund

bleiben bzw. die krankhaften

Prozesse umkehren, sind das die

Stellschrauben, mit denen wir

uns beschäftigen dürfen. Und

zwar sowohl materiell als auch

geistig. Denn auch schädliche

Gedanken oder ein zu wenig

an positiven Erfolgserlebnissen

wirken sich früher oder später

auf unser Wohlbefinden aus.

Auf Zellebene brauchen wir

Vitamine, Mineralstoffe und

Spurenelemente, um eine

optimale Energieversorgung

(=Stoffwechsel) zu

bewerkstelligen und die dabei

entstehenden Abfallprodukte

ausscheiden zu können. Sonst

verschlacken wir und vergiften

uns selbst.

Wir dürfen verstehen, dass im

Mikrokosmos unserer Zellen im

Grunde der Ursprung für alle

funktionellen Beschwerden liegt.

Die Zellen unserer Organe zum

Beispiel, produzieren ständig

Energie, um ihre Aufgaben zu

erfüllen. Dabei spielen Vitalstoffe

wie ein Orchester zusammen, sie

sind aufeinander angewiesen,

sie ergänzen sich, sie wirken

synergistisch. Daher ist die

Behauptung, dass ein Mangel

eines bestimmten Vitamins allein

durch dessen Substitution zu

beseitigen ist, falsch. Es könnte

genauso gut an einem Mangel

eines „Mitspielers“ liegen, wenn

die Störung auftritt. Warum sonst

liegen Vitalstoffe in der Natur

niemals isoliert vor, sondern

immer in Form einer Frucht

oder eines Gemüses? Es macht

immer mehr Sinn, eine Banane,

eine Kartoffel oder einen Apfel

zu essen, als eine Vitaminpille zu

schlucken. Vitalstoffe brauchen

sekundäre Pflanzenstoffe,

Probiotika und Ballaststoffe,

damit sie gut absorbiert werden

und wirken können. Deshalb

macht die isolierte Einnahme von


z.B. Magnesium m.E. keinen Sinn,

weil wir nicht wissen, ob

überhaupt ein absoluter Mangel

vorliegt, oder

nur zu wenig Magnesium an

diesem Ort ist oder

vielleicht ein Mangel an

passenden Synergisten vorliegt.

Die Schulmedizin hat

diesbezüglich viel zu wenige

Erkenntnisse und wir haben das

feine Zusammenspiel, das in

jeder Sekunde unseres Körpers

abläuft, bis heute nicht endgültig

verstanden.

Weiter dürfen wir begreifen, dass

wir für essentielle Vitalstoffe

Speicher angelegt haben, die

zunächst angezapft werden,

wenn wir zu wenig zuführen. Ein

Mangel wird also erst deutlich

spürbar und unübersehbar,

wenn die Speicher geleert

sind. Trotzdem befinden sich

die meisten Menschen in

einem relativen Mangel. Das

bedeutet, dass unser Organismus

ständig auf Schmalspur läuft,

immer an der Grenze zur

Verausgabung. Was sich in vielen

funktionellen Beschwerden

zeigt. Schlafstörungen trotz

bleierner Müdigkeit, Haarausfall,

Kopfschmerzen, Verspannungen,

Stimmungsschwankungen, hoher

Blutdruck, Verdauungsprobleme

sind nur einige unter

vielen Störungen, die auf

einen Mangel an wichtigen

Substanzen hindeuten. Die

empfohlenen täglichen Dosen

an Biovitalstoffen sind nicht

mehr zeitgemäß, sie wurden

nicht an die heutigen Ansprüche

angepasst. Unser Leben ist

heute wesentlich schneller und

leistungsorientierter als vor 30

Jahren, der Bedarf an Vitalstoffen

ist extrem gestiegen. Gleichzeitig

ist der Gehalt an Vitalstoffen in

unseren Lebensmitteln drastisch

gesunken. Die Gründe hierfür

sind hinlänglich bekannt: unreifes

Ernten, ausgelaugte Böden, die

nur mit immer mehr Dünger

ertragreich bleiben und lange

Transport- und Lagerzeiten.

Die autonome Intelligenz hilft

sich selbst.

Ich habe immer wieder die

Erfahrung gemacht, dass unser

Körper und unser Geist ständig

nach Lösungen suchen. Wir

haben eine autonome Intelligenz

sowohl in unserem Gehirn als

auch in unseren Eingeweiden.

Diese Intelligenz stammt noch

aus einer Zeit, wo es wenig Hilfe

im Außen gab und man sich viel

mehr auf Selbstheilungskräfte

verlassen musste. Wenn wir die

dazu notwendigen Substanzen

zur Verfügung stellen, werden

sich unsere Zellen genau das

nehmen, was sie zur optimalen

23


Funktion brauchen. Basierend

auf dieser Überzeugung kann

ich meinem Körper mit dem

größtmöglichen Angebot von

Mikronährstoffen am besten

dienen. Der Vergleich einer

„running sushi Bar“ legt nahe,

dass ich es meinen Zellen

überlasse, welche für sie

passende Substanz sie aus dem

im Blut vorbei schwimmenden

Angebot herauszieht. Eine

Muskelzelle braucht etwas völlig

anderes als eine Leberzelle.

Damit vertraue ich darauf,

dass mein Körper entscheidet,

was für ihn nützlich ist und

auch an welchem Zeitpunkt

er es benötigt. Er entscheidet

weiterhin, wie er die Vitamine,

Mineralien, Spurenelemente

und sekundären Pflanzenstoffe

zusammenstellt, damit sie

sich gegenseitig optimal

unterstützen. Die Vorstellung

einer autonomen Intelligenz

braucht keine Messungen von

Mangelzuständen, weder durch

Labormethoden noch durch

andere Verfahren. Mein Körper

kann selbst entscheiden, wie er

die Angebote der „running sushi

Bar“ nutzt. Ein Überangebot

ist m.E. nicht zu befürchten,

wenn wir Biovitalstoffe aus der

Natur zu uns nehmen. Solche,

die angepflanzt, voll ausgereift

geerntet und unmittelbar

verarbeitet wurden, um alle

Wirkstoffe zu konservieren. Unser

Organismus fordert „Nähre mich

aus dem, aus dem ich bestehe!“

Daher wird er nur lebendige

und organische Bestandteile

verwerten und keine synthetisch

hergestellten. Je natürlicher

die Mikronährstoffe sind, desto

höher sind die Bioverfügbarkeit

24


www.Regenbogenvision.com

info@regenbogenvision.com

und die Wirksamkeit. Vertrauen

wir unserem Körper, wenn

wir durch seine Signale

eine Verbesserung unserer

Kondition gezeigt bekommen.

Beobachten Sie an sich selbst,

wie sich Ihr Befinden positiv

verändern wird. Fokussieren

Sie sich auf Ihre Stärken und

treffen Sie die Entscheidung,

selbstverantwortlich Gesundheit

zu erschaffen. Wenn wir unsere

gesunden Zellen immer stärker

machen, werden sie wieder die

Balance in unserem Körper und

in unserem Leben herstellen.

Das Prinzip „Reinigen – Nähren

– Schützen“ ist dabei die Basis.

Die Ausleitung von Stoffwechsel-

Abfall und Giften bildet den

Anfang. Gefolgt von einem

reichhaltigen Angebot von

Biovitalstoffen und einem Schutz

vor freien Radikalen, können wir

selbst Gesundheit kreieren und

damit die Regie für unser Leben

zurückgewinnen.

Damit bekommt der Satz

„Mikronährstoffe verändern

Dein Leben!“ eine sinnvolle

Bedeutung.

Bilder-Quelle: Dr. Petra Sieber und https://pixabay.com/de/

25


Natürlich

abnehmen

mit ballaststoffhaltiger Ernährung!

Von Hermann Dürselen

(Chefkoch in der gehobenen Gastronomie)

Der Frühling kommt in kleinen

Schritten. Viele von uns haben

in den letzten Monaten durch

die Beschränkungen des Corona

Lockdowns Teile ihrer Aktivität und

Vitalität eingebüßt.

Das erste, was jetzt auf dem Plan

stehen sollte, ist die Einsicht,

konsequenter an sich zu arbeiten,

indem man wieder die Natur zu

seinem Partner macht. Das heißt,

raus in den Wald zu ausgedehnten

Spaziergängen, raus in die Natur.

Der Fernseher bleibt aus, und wir

versuchen wieder einen klaren

Kopf zu erhalten.

Dies wird mit der Einsicht gepaart,

sich gesünder zu ernähren, sich

Gedanken darüber zu machen,

wie es aussehen könnte, sich

ballaststoffreicher zu ernähren

und somit deutlich an Gewicht

zu verlieren und an Vitalität zu

gewinnen. Ballaststoffe sind

Abnehmhelfer, somit steigt die

Aussicht, schlanker und „schöner“

in den kommenden Frühling und

Sommer zu starten. Oftmals

merkt man nicht, wie einseitig

man sich in den letzten

Monaten ernährt hat,

mit dem Resultat, dass die

Lieblingskleidungsstücke

nicht mehr richtig passen.

Jetzt die Frage: Wieso

sollten wir mehr

ballaststoffreiche Nahrung

zu uns nehmen? Zum ersten,

weil Ballaststoffe mit zu den gesündesten

Nahrungsmitteln überhaupt

zählen und ein Verzicht oder eine

nicht ausreichende Zufuhr sich

nachteilig auf den Körper und seine

Funktionalität auswirken können!

Da gibt es überhaupt kein Vertun

mehr, denn Ballaststoffe verbessern

unsere Darmtätigkeit, weil

der Darm die Gesundheits-Polizei

unseres Körpers ist.

Was bewirken also diese Ballaststoffe

in unserem Körper? Ballaststoffe

können vom Magen und

Dünndarm nicht ausreichend

verdaut werden. Durch diesen Umstand

wirkt die ballaststoffhaltige

Nahrung im Dickdarm, wie schon

erwähnt, als Polizei und räumt hier

gewaltig auf. Zudem hilft der Darm

durch seine mitwirkende Tätigkeit,

alles Übel aus dem Darm „nach

draußen“ zu befördern.

Das Immunsystem wird gestärkt

und Gifte im Stuhl werden neutralisiert.

Ballaststoffe bewirken durch

ihre aufquellende Funktion eine

regelmäßige Verdauung. Durch die

regelmäßige Verdauung der aufgenommenen

Speisen tritt dann auch

automatisch eine Gewichtsreduktion

ein, gemeinsam natürlich

mit körperlicher Aktivität, wie

ich es eingangs bereits erwähnte.

Ballaststoffe sind somit echte Multitalente.

Sie fördern die Verdauung,

sättigen und unterstützen somit

eine gezielte Gewichtsreduktion.

Ohne dem Körper zusätzliche Kalorien

zu liefern, stillen Ballaststoffe

den Hunger und unterbinden somit

den Heißhunger. Die Fasern der

Ballaststoffe quellen im menschlichen

Magen auf und führen somit

zu einem Sättigungsgefühl.

Oftmals ist dem Menschen nicht

klar, in welchen Lebensmitten

Ballaststoffe vorhanden sind und in

welcher Konzentration.

Bei den angegebenen

Lebensmitteln variieren die

ballaststoffhaltigen Inhaltsstoffe

auf 100 g.

Flohsamen ist mit 70%

Ballaststoffgehalt hier deutlich an

die erste Stelle zu setzen.

Die Gesellschaft für Ernährung

empfiehlt jedem erwachsenen

Menschen 30 g Ballaststoffe täglich

zu verzehren.

Nun von dem etwas trockenen

Grundwissen über die

Ballaststoffe zu der Frage, welche

Nahrungsmittel denn zu den

ballaststoffreichen zählen.

Hier einige der gesündesten

Ballaststoffe-Lebensmittel, die

wir alle kennen und im Laufe der

Jahre zu schätzen gelernt haben,

weil sie nahrhaft und bei richtiger

Verwendung sehr lecker sind.

Flohsamen 70 g

Weizenkleie 45 g

Chiasamen 35 g

26


Griechischer Honig-Früchte-Joghurt mit Haferflocken

| Flohsamen und Chiasamen

Leinsamen 30 g

Bohnen verschiedener Sorten 23-25 g

Nüsse verschiedener Sorte 12-15 g

Dinkel 12 g

Haferflocken 10 g

Kürbiskerne 15 g

Vollkorn-Produkte verschiedener Sorten 12-15 g

Linsen 18 g

Reis 3 g

Rote Beete 3 g

Gemüse wie, Rosenkohl, Blumenkohl, Weißkohl,

Wirsing, Spargel, Schwarzwurzeln, Broccoli 20-35 g

Früchte, wie Äpfel, Birnen, Himbeeren,

Blaubeeren 15 g

Wer sich bisher eher sparsam mit ballaststoffreichen

Lebensmitteln ernährte, sollte bitte jetzt nicht in

den Modus verfallen, Ballaststoffe im Übermaß zu

verzehren. Dieser Schuss könnte nämlich „nach hinten

losgehen“. Schließlich braucht unser Verdauungstrakt

etwas Zeit, sich mit der neuen Ernährung auseinander

zu setzen. Darüber hinaus empfehle ich als Koch, sich

nicht auf die zahlreichen Nahrungsergänzungspräparate

zu stürzen, weil im Gegensatz dazu eine frische

gesunde Küche mit wertvollen Inhaltsstoffen in der

Kombi mit Vitaminen und Mineralstoffen den weitaus

höheren Effekt für eine gesunde Ernährung bietet.

Nun komme ich dazu, einige Gerichte zu beschreiben,

die mit ballaststoffreichen Lebensmitteln zubereitet

werden. Meine Überlegung ging dahingehend,

Gerichte auszuwählen, die auch das Kochen und Essen

zum Vergnügen machen und gleichermaßen eine

ballaststoffreiche Ernährung beinhalten.

Googelt man im Internet herum und schaut nach

ballaststoffreichen Rezepten, muss ich gestehen, dass

ich dort als User kaum fündig geworden bin. Nein,

nicht weil es keine Rezeptvorschläge gibt, sondern weil

es mir persönlich keinen Spaß machen würde, mich

auf Dauer eintönig zu ernähren. So habe ich mir ein

paar Gedanken gemacht und vielleicht haben Sie Lust

und Freude, eines der ballaststoffreichen Gerichte

nachzukochen. Beginnen wir den Morgen direkt mit

einem Power Müsli Frühstück.

Für 1 Personen:

Zutaten:

100 g Griechischer Joghurt

200 ml Wasser

2 EL Flohsamen

2 EL Chiasamen

2 EL Haferflocken

1 EL Honig

60 g Früchte nach belieben

1 TL gehobelte Mandeln

Zubereitung:

Flohsamen, Chiasamen und Haferflocken mit dem

kalten Wasser über Nacht aufquellen lassen.

Joghurt mit dem Honig verrühren (wie süß man es

mag) und die verquollenen Samen unterheben.

Früchte nach Belieben klein schneiden und ebenfalls

hinzugeben.

Die gehobelten Mandeln über das Joghurt-Müsli

streuen.

Hähnchenbrust im Knusperkernmantel | buntes

Paprikagemüse mit Zucchini | gerösteten Polenta

Schnitten

Für 4 Personen:

Zutaten: Hähnchenbrustfilet im Knusperkernmantel

600 g Hähnchenbrustfilet

25 g jeweils gehobelte Mandeln, Kürbiskerne,

Sonnenblumenkerne, Sesamkörner fein gehackt

27


Salz und Pfeffer aus der Mühle

1 Ei Größe L verquirlt

50 g Mehl zum wenden

Butterschmalz zum Braten

Anschließend die Zucchiniwürfel hinzugeben und

ebenfalls mit anrösten.

Salzen, pfeffern und die Prise Oregano hinzugeben.

Nach und nach mit Tomatensaft und der Gemüsebrühe

auffüllen, bis das Gemüse weich ist.

Zubereitung: Hähnchenbrustfilet im

Knusperkernmantel

Die Hähnchenbrustfilets salzen und pfeffern, in Mehl

und Ei wenden und in der gehackten Nüsse-Mischung

panieren.

Anschließend in Butterschmalz nicht zu heiß anbraten,

wenden und im Backofen bei 180° braten.

Zutaten: buntes Paprikagemüse mit Zucchini

3 Stck. Paprikaschoten rot, gelb, grün

(sollte ca. 500 g ergeben)

250 g Zucchini

100 g rote Zwiebel

150 ml Tomatensaft

100 ml Gemüsebrühe (im Handel erhältlich

oder selber herstellen)

1 Msp. Oregano

2 Msp. Paprikapulver edelsüß

Salz und Pfeffer aus der Mühle

50 ml Olivenöl

Zubereitung: buntes Paprikagemüse mit Zucchini

Zutaten: geröstete Polenta Schnitten

140 g Polenta Maisgrieß

(empfehlenswert Instant-Produkt)

50 g Zwiebel in feine Würfel

600 ml Geflügelbrühe hell (Handel oder selber

herstellen)

80 g Butter

1 Msp. Kurkumapulver

Einige Thymianspitzen

Salz und Pfeffer aus der Mühle

Butterschmalz zum Braten

Zubereitung: geröstete Polenta Schnitten

Butter und die Zwiebelwürfel glasig werden lassen.

Geflügelbrühe hinzugeben, aufkochen lassen, leicht

salzen und pfeffern.

Den Polenta Maisgrieß sowie Kurkuma und die

Thymianspitzen einrühren und leicht köcheln (quellen)

lassen.

Den Polenta-Brei auf ein mit Backpapier ausgelegtes

kleines Blech 1 cm dick aufstreichen und auskühlen

lassen.

In Rauten schneiden und in Butterschmalz goldgelb

braten.

Anrichten:

Das Paprikagemüse mit Zucchini mittig auf einen

flachen Teller anrichten.

Die Hähnchenbrustfilets in schräge Tranchen

schneiden und auf das Paprikagemüse mit Zucchini

platzieren.

Die gerösteten Polenta Schnitten seitlich anlegen.

Mit einem Basilikumzweig garnieren.

Aus den Paprikas die Kerngehäuse herauslösen.

Die Paprika und die Zwiebeln mundgerecht

würfeln.

Die Zucchini längs halbieren und mit einem Teelöffel

das innere Kerngehäuse herauskratzen.

Die Zucchini ebenfalls mundgerecht würfeln.

Die roten Zwiebeln schälen und in feine

Brunnoise (Würfel) schneiden.

Paprika und Zwiebeln in einer Pfanne mit

Olivenöl anrösten.

Lachsschnitte mit Sesamkruste | Bolognese von roten

Linsen | Vollkorn Spaghetti

Für 4 Personen:

Zutaten: Lachschnitte mit Sesamkruste

600 g Lachsfilet

Saft einer halben Zitrone

Salz & Pfeffer aus der Mühle

50 g Mehl zum Wenden

Butterschmalz zum Braten

2 cl Sesamöl

28


Zubereitung: Lachsschnitte mit Sesamkruste

Butterschmalz und Sesamöl in einer Pfanne erhitzen.

Lachsschnitte mit dem Zitronensaft säuern, salzen und

pfeffern.

Die obere Seite in Sesamkörnern wälzen.

In dem heißen Butterschmalz/Sesamöl gold-braun

braten

Zutaten: Bolognese von roten Linsen

200 g rote Linsen

100 g Zwiebeln in feine Würfel

½ Solo-Knoblauch-Zehe

150 g Möhren

150 g Staudensellerie

100 g Frühlingszwiebel

1 Msp. Oregano, Thymian

250 ml passierte Tomaten

15 g Tomatenmark

250 ml helle Geflügelbrühe (Handel)

50 g Olivenöl

Salz & Pfeffer aus der Mühle

50 g Parmesan gerieben

80 g Parmesan oder Pecorino gerieben

Zubereitung: Bolognese von roten Linsen

Das Olivenöl mit den Zwiebelwürfeln, Solo-Knoblauch

und dem Tomatenmark glasig anschwitzen.

Möhren schälen und Staudensellerie (gewaschen)

kleinwürfeln.

Die roten Linsen hinzugeben und abwechselnd mit

der Geflügelbrühe und dem passierten Tomatensaft

auffüllen (nach Risotto-Art) Es ist darauf zu achten,

dass die Flüssigkeit komplett aufgenommen wird.

Salzen und pfeffern, Gewürze hinzufügen und bei

schwacher Hitze die roten Linsen garkochen lassen.

Die Frühlingszwiebeln zu der fertigen Linsenbolognese

geben.

Zum Abschluss den geriebenen Hartkäse unterheben.

Zutaten: Vollkorn-Spaghetti

250 g Vollkorn-Spaghetti

50 g Butter

Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung: Vollkorn-Spaghetti

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.

Spaghetti nach Packungshinweis kochen und abgießen.

Mit der Butter im Kochtopf wenden, salzen und

pfeffern.

Anrichten:

In einem tiefen Teller die Bolognese von roten Linsen

platzieren.

Mittig die Vollkorn-Spaghetti aufsetzen.

Die gebratene Lachsschnitte seitlich anrichten.

Mit einem Basilikumzweig garnieren.

Zum Abschluss lieber Leser, soll eine ballaststoffreiche

Ernährung nicht langweilig sein. Essen soll Spaß

bereiten auch beim Kochen. Das ist meine Devise!

Haben Sie weitere Fragen, können Sie mich gerne per

E-Mail anschreiben:

f.hermannduerselen@gmx.de

Bilder-Quelle: Hermann Dürselen und https://pixabay.com/de/

29


https://www.special-fitness.de/


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LERNE

PANI

ATTA

ZU KONTROLLIEREN

von Guido Kreft, Heilpraktiker

Einführung:

Ich habe nur kurze Zeit unter

diesen enormen Energieschüben

gelitten. Denn genau das sind sie,

diese unergründlichen Attacken,

bis hin zur Todesangst. Sie sind

aber auch ein natürlicher Prozess,

der sich eben nur unnatürlich und

bedrohlich anfühlt. Ich wurde

mir zunächst bewusst, dass

Körperreaktionen wie diese zwar

höchst lebendig und präsent

sind, jedoch eben nur ein Gefühl

darstellen, welches mich nicht

umbringen kann.

Mit dieser Erkenntnis gerüstet,

nahm ich das Gefühl, gab ihm

einen Namen (Energie) und lernte

es zu lenken. Nämlich, nach

unten und aus mir heraus. Das

tat ich damals noch instinktiv

und habe diesen Prozess erst

viel später als Heilpraktiker und

Hypnosetherapeut in Worte,

Bilder und somit in Suggestionen

einordnen können. Anschließend

habe ich mich mit begleitenden

Maßnahmen und Naturheilmitteln

für eine weitere, positive

und beschleunigte Wirkung

auseinandergesetzt. Das Mittel mit

der effektivsten Wirkung habe ich

ebenfalls in meine Ausführungen

einbezogen.

Meinem Lösungsweg, den ich nun

vorstellen möchte, habe ich als

Hypnosetherapeut einen Namen

gegeben. Ich nenne meinen Weg

das „Blitzableiter-Prinzip“! Die

Begriffserklärung findet sich in den

weiteren Ausführungen und den

praktischen Beispielen.

Eine erste Erklärung und mögliche

Lösungswege

Eine Panikattacke ist „nur“ ein

Warnsignal des Körpers.

Gesteuert wird dieser Prozess

vom vegetativen Nervensystem.

Dieses besteht aus zwei Teilen, die

gegensätzliche Funktionen haben

und durch ein harmonisches

Zusammenspiel das Gleichgewicht

des Körpers aufrechterhalten

sollen:

- sympathisches Nervensystem:

Aktivität und Leistung bzw.

Flucht oder Angriff, nach den

„Urinstinkten“!

- parasympathisches

Nervensystem:

Erholung, Entspannung und

Energieaufbau.

32


K C KEN

• Nur wenige Minuten Übung am Tag

• Leicht nachvollziehbare Schritte

• Mit dem Prinzip der

Selbsthypnose

(Gedanken/Gefühle)

Bei einer Panikreaktion sorgt der

Sympathikus dafür, dass Adrenalin

ausgestoßen wird und wir dadurch

diesen enormen, meist nicht

einzuordnenden Energieschub

erleben. Hier ein Beispiel, an

dem wir diese Energie durchaus

zuordnen können:

Beispiel - Klaustrophobie

(Platzangst)

Hier zeigt sich, dass nicht unser

analysierender Verstand, sondern

unser Unterbewusstsein die

Führung in unserem alltäglichen

Leben übernimmt.

Oftmals werden die Begriffe

"das Unbewusste" und

"Unterbewusstsein" in

gleicher Weise verwendet. Das

Unterbewusstsein bezeichnet

die Bereiche der Psyche, die

unserem Bewusstsein „nicht

direkt“ zugänglich sind. ... Das

Verdrängte wirkt im noch tieferen

„Unbewussten“ weiter, führt

zu emotionalen Störungen und

ist Auslöser der Panikattacken

(instinktive Reaktion).

33


Diese werden zusätzlich begünstigt

durch alle Mittel, die ihre Wirkung

bis in solche tieferen, geistigen

Schichten ableiten. Dazu gehören

insbesondere Alkohol und andere

Drogen! Allein der Missbrauch

vorgenannter Substanzen, kann

Panikreaktionen auslösen. Doch

nun zurück zu unserem Beispiel…

Leidet jemand also z.B. unter

der Platzangst, kann somit Enge

nicht ertragen, dann zeigen sich in

entsprechenden Situationen die

üblichen „Panik-Symptome“:

1. Atemnot, Engegefühl in Brust

und Kehle.

2. Hyperventilation (als Folge

Kribbelgefühle in Gesicht,

Händen, Kopf und Rumpf).

(Wir werden später genau

diesen Punkt Nummer 2 dazu

verwenden, die Symptome zu

kontrollieren.)

3. Enge in der Brust.

4. Herzrasen.

5. Schweißausbrüche.

6. Zittern, Schwindel, Übelkeit,

Erbrechen.

7. Angst, die Kontrolle zu verlieren

und durchzudrehen.

8. Angstgedanken, es könne sich

um einen Herzinfarkt handeln

Eine mögliche Ursache einer

klaustrophobischen Panikattacke

wäre zum Beispiel ein sehr

negatives Erlebnis in frühester

Kindheit. Vielleicht wurde

der Betroffene, durch eine

vermeintliche, erzieherische

Maßnahme seiner Eltern, in einen

engen Raum eingesperrt. Dieses

evtl. Gefühl, erdrückt zu werden,

löste als Abwehrreaktion einen

Fluchtreiz, basierend auf den

oben genannten Symptomen

aus. Da eine Flucht in unserem

Beispiel aber nicht möglich war,

erlitt der Betroffene ein Trauma

und wurde vor Angst dabei

„umgangssprachlich“ verrückt. Verrückt

wurden aber „nur“ gewisse

Überzeugungen oder Erwartungen

- unbewusst.

Selbst viele Jahre später, ist

dieses Erlebnis natürlich im

Unterbewusstsein gespeichert.

Hat evtl. nie eine Therapie zur

Verarbeitung des Problems

stattgefunden, sieht das

Unterbewusstsein keine

Veranlassung seine Reaktionen

(die Automatismen) auf

wiederkehrende Situationen

(Reize) zu ändern. Der Betroffene

kann sich ruhig „bewusst“ darüber

sein, dass ihm solche Situationen

nicht mehr widerfahren können

und sich darauf sogar, zum

Beispiel experimentell, bestens

vorbereiten. Das Resultat wird

dennoch immer eine Panikreaktion

sein.

Kontrolle oder Macht des

Unterbewusstseins

Unterbewusstsein / die Macht der Gedanken

34


Erst wenn das Unterbewusstsein

durch eine entsprechende

Therapie lernt, dass die bisherigen

Automatismen nicht mehr aktuell

und damit überflüssig erscheinen,

wird sich eine Besserung

einstellen. In der Regel beginnt

hier die oftmals lange Arbeit einer

Therapie.

Dies bedeutet, in Bezug auf allgemeine

Panikattacken und Angstzustände,

dass wir der Ursache

und dem Auslöser auf den Grund

gehen müssen. Die Ursache ist

zwar in vielen Fällen nicht offensichtlich,

abgesehen von unserem

Beispiel mit der Platzangst, kann

aber durchaus, z.B. durch Fremd-

Hypnose (durch Therapeut*innen),

aufgedeckt werden. Dies ist in

meinem „Blitzableiter-Prinzip“, wie

ich es nennen und später näher

erklären möchte, nicht „unmittelbar“

notwendig, da wir direkt mit

den unterbewussten Automatismen

arbeiten und diese vor den

Panikattacken, also vorbeugend

kontrollieren lernen, um einen

positiven Effekt gezielt und zeitnah

einzuleiten. Letztendlich handelt

es sich dabei um eine Form der

Selbst-Hypnose.

Das Prinzip der (Selbst) Hypnose

ist sehr einfach zu erklären:

• Ich möchte etwas aus

Überzeugung verändern

• Ich erwarte (glaube), dass sich

diese Veränderung bewirken

lässt

• Ich suche nach einer

Möglichkeit, die mir hilft,

mich auch „emotional“

darauf einzulassen, um dabei

weitgehend den analytischen

Verstand zu „umgehen“

Eine emotionale Beteiligung war

im o.g. Beispiel der Auslöser für

die späteren Reaktionen! Folglich

ist die Arbeit auf emotionaler

Ebene auch Mittel zum Zweck.

Diese drei Punkte beleuchten wir

nun kurz in einem sehr simplen

Beispiel:

Möchte jemand etwas an seiner

Persönlichkeit (z.B. mangelndes

Selbstwertgefühl) ändern, um

evtl. mehr Erfolg beim anderen

Geschlecht zu erzielen, wird er

sich sicher keinen Rat bei der

entsprechenden Zielgruppe

einholen. Er wird eine ihm gut

bekannte oder befreundete

Person um Hilfe bitten. Freundin

oder Freund ersetzt hier den

Hypno-Therapeuten. Man vertraut

diesem Menschen und ist deshalb

bereit, sich auch emotional stärker

auf seine Ratschläge einzulassen.

Emotionen tragen Suggestionen

in das Unterbewusstsein. Weil

der Betroffene sicher nun auch

einige Ratschläge, jetzt also

Suggestionen genannt, durch

sein Gegenüber erhält, wird er

diese als Lösungswege bereitwillig

annehmen und mehr als zuvor

davon überzeugt sein, dass er so

seinem Ziel, deutlich schneller, viel

näherkommt.

Fazit: Schon das Gespräch mit

einer vertrauten Person, ist

hypnotisch/suggestiv wirksam!

35


Du stimmst meinen Ausführungen

zu? Warum auch nicht, denn ich

bin Hypnosetherapeut, habe vielen

bereits helfen können und alles

was Du hier nachlesen kannst,

entspricht exakten Recherchen

und Erfahrungen in Bezug auf den

praxisnahen Umgang mit Klienten

sowie meinen Selbsterfahrungen...

Merkst Du, auf welchen der

oben genannten Punkte ich hier

hindeute? Richtig und nun bist

Du sicher auch bereit für den

nächsten Schritt.

* Blitzableiter-Prinzip gegen

Panikattacken:

Wie wir oben festgestellt haben,

beinhaltet dieses, höchst

unangenehme bzw. bedrohliche

Gefühl einer Panikattacke, einen

enormen Energieschub, der uns

eigentlich nur sagt, dass etwas

nicht stimmt und wir uns in

Sicherheit bringen sollen. Wir

können also zunächst Folgendes

tun:

a) die Energie nutzen und so

irgendwann verpuffen lassen

b) die Energie umlenken und

ableiten

c) beide Möglichkeiten

miteinander vereinen

Dazu einige Hinweise vorab:

Wenn die Panikattacke sich

ankündigt, dann bewege Dich.

Es bedeutet eine Nutzung der

überschüssigen Energie, die

Dein Körper Dir, scheinbar

unnötigerweise, zur Verfügung

stellt. Schnelles gehen,

Liegestützen, Rennen oder etwas

in der Art, verbraucht diese

überschüssige Energie schneller,

verschafft also Linderung (wieder

auf normalen Energie-Level

kommen).

Werde Dir dabei zusätzlich

bewusst, dass es sich nur um ein

Gefühl und eine entsprechende

Körperreaktion handelt, die Dich

nicht umbringen kann!

Wenn Du an eine höhere Macht im

Universum glaubst, dann ist auch

das Beten (ohne zwingenden Text

oder Ablauf) oft sehr nützlich. Es

beschäftigt Deinen Geist zusätzlich

mit anderen Dingen (Ablenkung

vom Problem) Dein Verstand ist

in solchen Situationen durchaus

abgelenkt, weil er nämlich mit

der Situation überfordert ist.

„Handlungsfähig ist im Moment

nur Dein unterbewusstes und

unbewusstes Selbst.“

Dein Unterbewusstsein ist so

offener und steht durch die

Körpersignale ständig in Kontakt

mit „Dir“. Es will sagen: „Ich gebe

36


Dir Hinweise. Verstehst Du? Was

soll nun geschehen und warum?

Treff Deine Entscheidung!“

Eine enorme Ansammlung

von Erfahrungen, Erlebnissen,

Meinungen und instinktiven

Möglichkeiten steht zur Verfügung.

Was zunächst absurd klingen mag,

ist ein unbewusster Dialog, den wir

besonders in Gefahrensituationen

führen. Durch eine weiter oben

beschriebene Gegen-Maßnahme

(Bewegung), für die Du nicht

wirklich nachdenken musst,

antwortest Du darauf, dass es

zu viel Energie ist, die abgeleitet

werden soll und dass es unnötig

ist, diese Energie aufzubringen,

weil Du eine Reaktion darin siehst,

die der Situation nicht angemessen

erscheint. Du sagst Stopp, weg mit

dem Überschuss!

Eine erneute oder weitere Analyse

des Unterbewusstseins findet statt

und im günstigsten Falle, klingt die

Panikattacke ab. All diese Dialoge,

finden in dem Moment natürlich

unbemerkt statt. Letztendlich

begreift man diese Art der

unbewussten Kommunikation

erst viel später, nachdem man sie

unzählige Male analysiert hat.

Eine Panikreaktion findet

allerdings nicht unbedingt

immer blitzschnell und ohne

Vorwarnung statt. Erkennt der

Betroffene den Beginn, steigert

dieser sich vielmehr automatisch

hinein und verstärkt und/oder

beschleunigt diesen Prozess

oftmals entscheidend! Auch hier

gilt, wenn Du etwas felsenfest

erwartest, gibt es keinen Grund

mehr, warum es nicht eintreffen

sollte. Dies gilt nicht nur für

eine mögliche Verstärkung der

Attacken, sondern auch für das

generelle Auftreten. Selbst wenn

Dein Unterbewusstsein Dir noch

nie mitgeteilt hat, warum solche

Reaktionen erfolgen, möchte es

dennoch einen Grund, aus dem

dies künftig unterlassen werden

sollte!

Wenn es Dir also noch nicht

gelingt, eine solche Erklärung zu

finden, dann kann Dir zunächst

folgende Essenz (Naturheilmittel)

helfen, besser damit

zurechtzukommen:

Zum Beispiel haben mir

Bachblüten sehr gut geholfen. Eine

Bachblüten-Mischung, bestehend

aus fünf verschiedenen Blüten-

Essenzen, gibt es als sogenannte

Notfalltropfen in der Drogerie oder

Apotheke.

Notfalltropfen aus 5 Blüten: Cherry

Plum, Rock Rose, Clematis, Star

of Bethlehem und Impatiens.

Rescue oder auch Rettung, eine

Mischung, die fertig in Drogerien

und Apotheken erhältlich ist.

Diese sind auf solche und ähnliche

Situationen zugeschnitten. Fragt

nach der Original-Mischung von

Dr. Bach.

Ein zusätzlicher Tipp: Gegen

vegetativ bedingtes Herzrasen

hilft auch ein Glas kühles Wasser.

Trinke es zügig und in kleinen

Schlucken. Es stimuliert die

parasympathischen Nervenbahnen

(Beruhigung) Auch eine kalte

Dusche sollte man in Erwägung

ziehen.

Vorbeugende Maßnahmen, die ein

wenig Übung benötigen:

Um aber zu üben und das

Unterbewusstsein neu

auszurichten, bevor es zur

evtl. Attacke kommt, können

wir auch für hilfreiche Zwecke

einen Zustand herstellen, der

ein Symptom der Panikattacke

beinhaltet. Keine Angst, es wird

nichts passieren, denn Dein

Unterbewusstsein versteht

durchaus, dass es sich im

Folgenden nur um eine Übung

handelt und welche Absicht

dahintersteht.

Alle diejenigen, die sich diese

Übung nicht zutrauen und noch

vorsichtiger sein möchten, finden

im Anschluss und parallel dazu

eine weitere Möglichkeit!

Zur ersten Methode:

Es geht dabei um Punkt 2 der

Symptome-Liste weiter oben.

Hyperventilation (als Folge -

Kribbelgefühle in Kopf, Gesicht,

Händen bzw. Solar-Plexus) oder

eigentlich mehr in Kopf und Bauch.

Was wirklich geschieht:

Wieder nur eine einfache

Reaktion, die kurzfristig

sehr nützlich und langfristig

sehr schädlich sein kann. Es

handelt sich im Wesentlichen

um eine Störung des Säure-

Basen-Haushaltes. Bei der

sog. respiratorischen Alkalose

(Hyperventilation), steigt der pH-

Wert des Blutes über 7,43. Durch

übermäßiges Atmen geben wir

vermehrt Kohlendioxid ab und

nehmen übermäßig viel Sauerstoff

auf. Man kennt den Zustand von

Teenies, die hyperventilieren,

wenn ihr Lieblingsstar einen Song

scheinbar nur für sie singt. Zu viel

Sauerstoff, Ohnmacht und die

bekannte Gegenmaßnahme...

Konzert abbrechen. …Nein,

Blödsinn! … Da gibt’s die Lösung -

Tüte vor Mund und Nase.

So wird wieder vermehrt

Kohlendioxid durch die

eigene verbrauchte Atemluft

aufgenommen und die Balance

erneut hergestellt.

Wenn wir es nicht übertreiben,

dann ist diese kontrollierte

Hyperventilation, die ich nun

näher beschreiben möchte,

ganz brauchbar. Jeder kennt den

Spruch - Ganz ruhig bleiben und

erst einmal tief durchatmen.

Das funktioniert auch, wenn

es ein paar Atemzüge mehr

werden. Es folgt die Anleitung,

die Ihr der Reihenfolge nach und

möglichst in einzelnen Schritten,

durchführen solltet. Ihr werdet

selbst feststellen, warum ich zur

schrittweisen Durchführung rate.

Ihr könnt die Übungen im Sitzen,

Liegen oder Stehen ausführen,

egal ob im Büro oder zu Hause.

37


Übe z.B. mit einem Kopfhörer oder Mini-Lautsprecher auf dem Bauch (Solar-Prexus)

Wichtig ist nur der nötige

Moment der Ungestörtheit, wo

immer Ihr ihn findet.

Achtung! Solltet Ihr Euch die

Methode der kontrollierten

Hyperventilation nicht zutrauen,

gibt es eine Alternative, die

allerdings, den Umständen

entsprechend nicht immer und

überall durchführbar ist. In

Methode 1 nutzen wir die Energie,

die direkt vom Körper ausgeht

und in Methode 2 eine externe

Schwingung, wie zum Beispiel

durch Musik erzeugt. Ihr könnt

dann auch eigene Varianten

ausprobieren. Man könnte auch

einen warmen Gegenstand

nutzen und die Wärme dann als

Energieform ableiten. Längeres

Üben führt bei allen Varianten zu

gewünschten Resultaten:

1. Methode intensives und

kontrolliertes Atmen:

Schließe Deine Augen in der

Absicht, Dich nun zu entspannen

und Dir etwas Gutes zu tun. Du

weißt ja während Du das tust,

worum es Dir geht und was Du

letztendlich beabsichtigst. Du tust

es schließlich nur, weil Du an den

Erfolg auch glaubst. Deine positive

Erwartungshaltung resultiert

daraus, dass Du die Hintergründe

nun bereits besser verstehst

und Dein Unterbewusstsein ist

ebenfalls auf Lösungen eingestellt.

Atme nun gezielt mehrfach tief

ein und wieder aus. Beginne auch

hierbei langsam und steigere

das Tempo der Atmung. Zum

Beispiel 2 x langsam und sehr

tief, anschließend ca. 3 bis 4

schnellere und ebenfalls tiefe

Atemzüge. Die sicherste Art es

nicht zu übertreiben und Dich

selbst auszuprobieren, liegt in

einer Selbst-Kontrolle, nach ca.

insgesamt 3 bis 4 Atemzügen. Der

Effekt besteht darin, dass Du im

Kopf-/Stirn-Bereich und/oder im

Solar-Plexus (Stelle kurz unter dem

Brustbein/Sternum) ein leichtes,

angenehmes Kribbeln deutlich

wahrnimmst. Konzentriere Dich,

wenn möglich, immer auf das

Gefühl im Bauchbereich. Lenke

eine Energie im Kopfbereich,

falls notwendig, später einfach

hinunter in den Solar-Plexus.

Probiere selbst aus, wie viele

Atemzüge du benötigst, um dieses

Gefühl zu erzeugen. Hier zeigt

es sich, dass eine Ausführung in

einzelnen Schritten vorteilhaft sein

kann.

Sobald Du dieses Kribbeln oder

die prickelnde Energie als Folge

einer natürlichen Körperreaktion

fühlst, ist Schritt eins erfolgreich

abgeschlossen. Du solltest die

Zeit dieser Körperreaktion (hält

in der Regel 2 bis 3 Minuten

oder manchmal auch länger an),

intensiv nutzen, um Dich mit dem

Gefühl vertraut zu machen.

38


Es ist nur ein Gefühl, entstanden

durch einen vollkommen

natürlichen Prozess! Mach Dir

diese Tatsache vorher und

nachher immer wieder bewusst!

Nenne dieses Gefühl oder die

Körperreaktion einfach nur Energie

und bereite Dich jedes Mal erneut

darauf vor, dass Du genau diese

Energie nutzen wirst, um Dir selbst

zu helfen. Mach Dir bewusst,

dass Du diese Energie selbst

herbeigeführt hast und so auch

in der Lage bist, sie zu lenken und

zu beeinflussen. Diese Energie ist

Deine eigene Schöpfung!!

2. Methode externe Schwingung

(sanftere Methode):

Spiele Deine Musik, die Dir am

meisten Ruhe und Entspannung

bringt. Mache es Dir, möglichst

in unmittelbarer Nähe der

Musik-Quelle, richtig bequem.

Schließe Deine Augen in der

Absicht, Dich nun zu entspannen

und Dir etwas Gutes zu tun. Du

weißt ja, während Du das tust,

worum es Dir geht und was Du

letztendlich beabsichtigst. Du tust

es schließlich nur, weil Du an den

Erfolg auch glaubst. Deine positive

Erwartungshaltung resultiert

daraus, dass Du die Hintergründe

nun bereits besser verstehst.

Lege Deine Hand bzw. die Hände

oder Arme z.B. auf Musik-

Boxen oder lege einfach einen

kleineren Lautsprecher auf deinen

Bauch. In Zeiten der drahtlosen

Übertragung dürfte das kein

Problem ergeben. Wichtig ist,

dass Du die Schwingungen der

Musik deutlich fühlst. Du „hörst“

die Musik nur nebenbei, doch du

fühlst sie intensiv. Im Gegensatz

zur ersten Variante, der intensiven

Atmung, entsteht das kribbelnde

Gefühl, welches wir ja nur als

Energie bezeichnen wollen, durch

eine mechanische Übertragung

auf den Körper. Verlagere

diese Schwingungen einwärts.

Verinnerliche diese Energie. Das

Prinzip der kontrollierten Atmung

und der Musikvariante ist im

Grunde identisch.

Wie bei der ersten Methode

solltest Du Dich einige Minuten

mit dem Gefühl vertraut machen.

Es ist nur ein Gefühl, entstanden

durch einen vollkommen

natürlichen Prozess. Nenne dieses

Gefühl oder die Schwingungen

einfach nur Energie und bereite

Dich jedes Mal darauf vor, dass

Du genau diese Energie nutzen

wirst, um Dir selbst zu helfen.

Mach Dir bewusst, dass Du diese

Energie selbst herbeigeführt hast

und so auch in der Lage bist, sie

zu lenken und zu beeinflussen.

Diese Energie ist Deine Schöpfung,

auch wenn sie von außen an Dich

herangetragen wird!!

Alle weiteren Schritte sind von nun

an identisch. Ob Musikschwingung

oder Körperreaktion durch

Auch Stimmgabeln bzw. Klangschalen erzeugen diese Schwingungen

39


40

Blitzableiter-Prinzip bei Panikattacken


Atmung, beide Energieformen

lernen wir nun zu lenken. Alles

mit dem Gedanken im Hinterkopf,

dass diese Energie stellvertretend

für die Energie steht, die

wir letztendlich „loslassen“

werden! Im übertragenen

Sinne also die Energie, die man

in viel intensiverer Form und

in umfangreicherem sowie

unangenehmerem Maße auch von

den Panikreaktionen her kennt.

Dass alles gut verläuft und wir es

schaffen, steht außer Frage!! Wir

erzeugen ja schließlich gute und

angenehme Energie!

Schritt 2, nachdem wir über die

„individuell gewählte Methode“

der Energieerzeugung bereits

entspannter und gut vorbereitet

sind. Nachfolgend ist nur noch von

Energie die Rede:

Sobald die Energie wieder deutlich

zu fühlen ist, stell Dir möglichst

bildhaft vor, dass es sich um einen

Energie-Ball handelt, der sich

langsam unter Deinem Brustbein

(Sternum) bildet. All die zuvor

noch undefiniert verteilte Energie,

formt sich nun zu einer Art Kugel

oder großem Tropfen. Sollte es Dir

nicht gelingen, diese bildhafte bzw.

gefühlte Darstellung aufrecht zu

erhalten, dann konzentriere Deine

Aufmerksamkeit weiterhin auf den

allgemeinen Energiestrom, der sich

vielleicht jetzt anfühlt, als würdest

Du Dein Blut in Deinen Adern

fließen fühlen oder auch als eine

begleitende Licht-Energie in den

Adern, die Du vor Deinem inneren

Auge sehen kannst. Du könntest

Dir nun auch alternativ vorstellen,

dass überhaupt kein Blut, sondern

nur diese Energie dort vorhanden

ist. Entscheide nach Deinem

Gefühl und spontan. Suche für

Dich die beste Möglichkeit, diese

Energie zu fühlen und/oder

vor Deinem inneren Auge zu

erkennen. Eine Energie, die sich

jetzt noch an einem bestimmten

Ort oder Punkt Deines Körpers

befindet. Allerdings nicht mehr

lange. Dazu kommen wir dann in

Schritt 3. Sobald Du gelernt hast,

diese Energie zu bündeln, bereite

Dich darauf vor, sie zu lenken und

in eine bestimmte Richtung fließen

zu lassen. Immer nach unten,

aus Dir heraus. Daher auch das

Blitzableiter-Prinzip.

Begriffsklärung:

Warum wird in der Hypnose

so oft mit dem Begriff „Schlaf“

gearbeitet, obwohl es sich im

eigentlichen Sinne nicht darum

handelt? Es wird, besonders in

der Blitzhypnose vorher darauf

hingewiesen, dass der Begriff

Schlaf nur eine Beschreibung

für einen äußerst entspannten

Zustand ist. Dies geschieht, weil

jeder sofort weiß, wie Schlafen

aussieht, wie es sich anfühlt und

was es bedeutet. Deshalb arbeite

ich nun mit einem ebenfalls

bekannten Begriff. Kennst Du den

Begriff Blitzableiter? Ich denke

schon. Ein Stück Metall, welches

den Energieschub in Form eines

Blitzes in die Erde (Erdung)

ableiten soll. Na, dann tun wir es

doch einfach!

Schritt 3, nach Einleitung der

vorangegangenen individuellen

Schritte:

Nehmt nun diese komprimierte

Energie in Form von Kugeln,

Tropfen oder wie auch immer,

die Ihr möglichst als intensives

Gefühl und zusätzlich bildhaft

in Euch wahrnehmt, bereitet

Euch darauf vor, sie abzuleiten,

indem Ihr erfühlt, wie diese

Energie nun beginnt, eine

Ausweichmöglichkeit, einen

anderen Kanal zu suchen. Ihr habt

allerdings die alleinige Kontrolle!

Sie tut das jetzt, weil sie ihre

Aufgabe erfüllt hat und nicht

mehr zu Euch gehört, keinen

Platz in Euch finden muss, um

sich weiter auszubreiten. Auch sie

nimmt den Weg des geringsten

Widerstandes. Da Ihr dies nun

nachvollziehen könnt, erlaubt Ihr

der Energie nun abzufließen.

Stellt Euch intensiv vor, wie sich

unterhalb der geballten Energie-

Form (im Bauch) ein Kanal,

Abfluss oder eine Schneise auftut.

Zunächst eine kleine Öffnung,

die dadurch entsteht, dass die

Energieansammlung etwas

stärker nach unten drängt, wobei

Ihr Euch zunehmend befreiter

fühlt. Ihr wisst, was Euch schon

gleich erwartet und wovon Ihr

Euch symbolisch und später

tatsächlich – ganz automatischund

nachhaltig befreit. Besonders

wenn Ihr steht oder sitzt, fließt

die Energie der Schwerkraft

entsprechend nach unten. Aber

auch liegend, den Kopf auf dem

Kissen ruhend, entsteht eine

abwärts fließende, angenehme

Energie. Letztendlich gibt es nur

einen Weg für diese Energie. Sie

fließt über Eure Beine und Füße

aus Euch heraus. Mit jeder Übung

schneller und präziser!

Mit genügend Übung, werdet

Ihr feststellen, dass es sogar so

schnell gehen kann, dass Ihr

diese Übungen spontan und in

einem einzigen Zug ausführen

könnt. Diese Übungen werden

zum Automatismus und einem

Teil von Euch selbst. Letztendlich

hat dies bei mir selbst und bereits

vielen anderen dazu geführt,

dass Panikattacken nicht mehr

entstanden sind, weil die Ableitung

so schnell erfolgt, dass sich kein

unangenehmes Gefühl sich

manifestieren kann.

Achtung! Ich weise darauf hin,

dass die o.g. Ausführungen keinen

Besuch beim Arzt, Therapeuten

oder Heilpraktiker ersetzen sollen.

Sie stellen nur eine mögliche Hilfe

zur Selbsthilfe dar! Bei Fragen

stehe ich gern zur Verfügung.

Viel Erfolg!!

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

41


Warum pferdegestütztes

Mentalcoaching

bei Hochsensiblen (HSP)

so gut wirkt

von Sabine Reischl

Wissenswertes über Pferde:

Pferde sind soziale Fluchttiere

und fühlen sich in der

schutzgebenden Herde am

wohlsten. Dort herrschen

klare Hierarchien, welche von

jedem Mitglied eingehalten

werden. Pferde kommunizieren

ausschließlich über Mimik,

Gestik und Körpersprache.

Schon ein kleines Ohrenzucken

der Leitstute (sie steht in der

Hierarchie ganz oben) reicht

zum Beispiel aus, dass sich

der Junghengst gemaßregelt

fühlt und sich zurückzieht.

Solange die Leitstute entspannt

ist, ist auch die ganze Herde

entspannt, weil alle der Leitstute

vertrauen und ihr folgen.

Pferde sind hochsensible Tiere,

die absolut im Hier und Jetzt

leben. Sie reagieren urteilsfrei

und unvoreingenommen. Sie

interessieren sich nicht für Dinge

wie Status, Macht oder Geld.

Pferde nehmen das Gegenüber

so wie es ist!

Mittlerweile ist auch bewiesen,

dass Pferde die Fähigkeit haben,

sich den Befindlichkeiten des

Menschen anzupassen, der

mit ihnen interagiert. Hier

wird in Pferdekreisen auch von

„spiegeln“ gesprochen.

Was ist pferdegestütztes

Mentalcoaching?

Hierbei handelt es sich um

eine einzigartige Kombination

aus dem „klassischen“

pferdegestützten Coaching und

dem Mentaltraining.

Das Pferd stellt im Coaching-

Prozess ein separates Element

dar, welches hilft, etwas bildlich

zu machen, zu symbolisieren

oder einen Prozess erlebbar

zu machen. Hier geht es

vor allem um persönliche

Weiterentwicklung, das

Stärken von Fähigkeiten, das

Erkennen von persönlichen

Verhaltensmustern und

den Ausbau sozialer

Kompetenzen, um nur ein

paar Beispiele anzuführen.

Um die erarbeiteten neuen

Strategien auch verinnerlichen

zu können, kommen

verschiedene Mentaltechniken

(z. B. Visualisierungen oder

Entspannungstechniken) zum

Einsatz, welche auch zu Hause

leicht durchführbar sind.

Pferdegestütztes Mentalcoaching

zählt zu den nachhaltigsten

Coaching-Varianten, da hier

alle Sinne der HSP (engl. Highly

Sensitive Person) angesprochen

werden, was einen größeren

Lerneffekt verspricht.

Kurz gesagt: Pferdegestütztes

Mentalcoaching ist eine

nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe!

Es sind hierfür keine

Pferdekenntnisse erforderlich!

42


Wie sieht so ein Coaching aus?

Das Pferd wird als Co-Coach

eingesetzt, um die HSP zu

„spiegeln“. Die HSP bekommt

individuelle Aufgabenstellungen,

welche es mit Pferd zu lösen gilt.

Hierbei kann sich die HSP voll

auf das eigene Innenleben und

die Gefühlswelt konzentrieren

und muss sich nicht verstellen.

Unmittelbar nach jeder Übung

wird reflektiert, was von der HSP

wahrgenommen wurde, welche

Gefühle aufkamen, usw.

Diese Übungen werden

üblicherweise auf Video

aufgenommen. Nach der

Einheit mit dem Pferd wird die

Videoanalyse durchgeführt und

die HSP kann sich nochmals

von „außen“ betrachten. Der

Sachverhalt wird ausführlich

besprochen, gleichzeitig werden

die Stärken und Schwächen

erarbeitet sowie die neuen Ziele

definiert. Nach dieser Coaching-

Intervention werden die nächsten

Handlungsschritte erarbeitet

und Strategien entwickelt, wie

diese eingeleitet werden können.

Hier kommen dann auch je

nach Thema die verschiedenen

Mentaltechniken zum Einsatz.

Am Ende des Coachings werden

noch leicht durchführbare

Hausaufgaben und Übungen

an die Hand gegeben, welche

die HSP auch zu Hause leicht

umsetzen kann, um die

gesteckten Ziele zu erreichen.

Wobei kann pferdegestütztes

Mentalcoaching unterstützen?

• Persönlichkeitsentwicklung

• Steigerung von Selbstwert,

Selbstliebe und

Selbstbewusstsein

• Angst- und Konfliktbewältigung

• Erkennen und Verändern

von Denk-, Gefühls- und

Verhaltensmustern

(z. B. Reizüberflutungen etc.)

• Erkennen von Stärken und

Potentialen

• Innere Unruhe

(z. B. Anspannung, Nervosität)

• Lernen, sich abzugrenzen

(z. B. „Nein“ sagen lernen)

• Erlangen von Ruhe und

Gelassenheit

• Und vieles mehr

„DU BIST SO VIEL MEHR,

ALS SIE DIR GESAGT HABEN!“

Wozu pferdegestütztes

Mentalcoaching?

Dafür gibt es mehrere gute

Gründe:

• Es ist bekannt, dass wir beim

Erlernen von neuen Fertigkeiten

nur einen geringen Teil über

das sachlich kognitive Lernen

(Wahrnehmung, Vorstellung

und Sprache) aufnehmen, der

weitaus größere Teil wird über

Gefühle und Emotionen gelernt

und auch behalten. Hinzu

kommt, dass wir nur außerhalb

unserer Komfortzone lernen,

also nur dann, wenn wir unsere

gewohnte Umgebung verlassen

und etwas Neues versuchen.

Nur so können wir über uns

hinauswachsen.

• Ein weiterer Vorteil

dieses Coachings ist, dass

Unbewusstes bewusst

gemacht wird. Die meiste

Zeit des Tages agieren

wir unbewusst. Da sich

die meisten Handlungen

über die Jahre hinweg zu

automatisierten Programmen

entwickelt haben, nehmen

wir diese nicht mehr bewusst

wahr, eben weil sie Routine für

uns geworden sind.

• HSP dürfen sich hier

authentisch zeigen und

können sich mit dieser

Variante des Coachings sehr

gut identifizieren, da eben

auch Gefühle und Emotionen

eine große Rolle spielen.

• Durch die Pferde erleben

die HSP das Gefühl der

Wertschätzung und des

Angenommen-Werdens, wie

sie sind.

• Die Coachings finden

überwiegend in der

freien Natur statt, welche

automatisch eine gewisse

Wohlfühlatmosphäre bietet.

Ich hoffe, ich konnte dir dieses

neue Coaching-Verfahren

etwas näherbringen. Wenn du

Interesse hast, es selbst einmal

auszuprobieren, freue ich mich

auf deine Anfrage!

„DU BIST SO VIEL MEHR, ALS SIE

DIR GESAGT HABEN!“

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Schmerzpatienten –

vom Gesundheitssystem alleine gelassen

Dr. Martin Pinsger rechts , Dr. Thomas Hartl

Keine soziale Absicherung

Viele schmerzkranke Menschen

sind im erwerbsfähigen Alter.

Doch die Schmerzerkrankung

macht das Arbeiten zunehmend

unmöglich. Was sollen sie

tun? Für die Pension sind sie

oft noch viel zu jung und eine

Invaliditätspension wird ihnen

häufig abgesprochen. Ihre soziale

Absicherung geht verloren, ihre

Existenz gerät in Gefahr. Was

bleibt, ist eine verzweifelte

Situation ohne Perspektive. Das

Buch „Krankheit Schmerz“ zeigt

zahlreiche Einzelfälle und deckt

damit ein System auf, das viele

Patienten im Stich lässt.

Die Lage der Schmerzpatienten

ist erschreckend. Das neue Buch

„Krankheit Schmerz“ deckt

auf: Mangelhafte medizinische

Versorgung, Unverständnis den

Patienten gegenüber bis hin

zur Ablehnung und sozialen

Ausgrenzung – all das macht den

Patienten das Leben unnötig

schwer.

Jeder chronische Schmerzpatient

weiß es, jeder Angehörige weiß

es und jeder Schmerzarzt weiß es:

Chronische Schmerzen werden

immer noch unzureichend

behandelt. Trotz all des Leides

hat sich an dieser Tatsache in

den letzten Jahren nicht viel

geändert. Doch die Geduld vieler

Patienten und engagierter Ärzte

und Therapeuten ist am Ende.

Sie fordern: Helft den Patienten

endlich!

Keine eingebildeten Kranken

Schon die bloßen Zahlen sind

alarmierend. In Deutschland

leiden laut Deutscher

Gesellschaft für Schmerzmedizin

e.V. rund 23 Millionen (!)

Menschen an chronischen

Schmerzen. In Österreich

sind es bis zu 1,9 Millionen.

Die Unterversorgung dieser

Patienten ist besorgniserregend.

Viele von ihnen fühlen sich

vom Gesundheitssystem alleine

gelassen. „Chronische Patienten

finden kein Gehör und kaum

Hilfe. Im Gegenteil: Oft wird

ihnen nicht geglaubt, sie werden

als Simulanten hingestellt oder

es wird behauptet, ihr Leiden sei

nur eingebildet“, sagt Autor Dr.

Thomas Hartl, der sich seit Jahren

mit dem Thema Schmerz befasst

und mit unzähligen Patienten

gesprochen hat.

Therapie und Selbsthilfe

Die Autoren kritisieren jedoch

nicht nur die momentane

Lage, sie zeigen auch auf, wie

Patienten erfolgreicher mit ihrer

Situation umgehen können,

und was ihnen tatsächlich hilft.

Und damit ist nicht nur die

ärztliche Therapie gemeint,

sondern die Selbstwirksamkeit

jedes einzelnen. Denn Patienten

können oft selbst viel dazu

beitragen, wie sich die Schmerzen

entwickeln und ob seine Therapie

erfolgreich verläuft.

Vorgestellt werden vielfältige

Therapiemöglichkeiten

ebenso wie die Wirkung von

Bewegung, Ernährung, Fasten

und des gesamten Lebensstils.

Ausführlich wird auch das Für

und Wider von Operationen am

Bewegungsapparat beleuchtet.

46


Welche Operationen sind

sinnvoll und bei welchen ist

höchste Vorsicht geboten?

Auswege aus der Schmerzhölle

Wäre ein Ausweg aus diesem

Jammertal möglich? Sehr wohl!

Noch ist die Wissenschaft

zwar noch nicht so weit,

Schmerzen auszulöschen, doch

multimodale Therapie würde

vieles erleichtert. Wichtig wäre

es auch, raschere Diagnosen zu

bekommen.

Viele laufen auf der Suche nach

einer Diagnose jahrelang zu

vielen Ärzten, doch bis zu einer

Diagnose ist der Schmerz oft

bereits chronifiziert und dieser

lässt sich dann nicht mehr

heilen, sondern bestenfalls

bessern. Generell brauchen

Patienten deutlich mehr

Unterstützung und auch Hilfe

zur Selbsthilfe. Körperlich,

psychisch und auch finanziell.

Buchtipp:

Dr. Martin Pinsger, Dr. Thomas

Hartl

Krankheit Schmerz

Endlich Hilfe für Patienten!

Verlag Ennsthaler

ISBN 978-3-7095-0126-9

Die Autoren

Dr. Martin Pinsger leitet seit 2012

ein Schmerzkompetenzzentrum

in Bad Vöslau. Nach

der orthopädischen

Facharztausbildung spezialisierte

er sich auf die Behandlung von

Schmerzpatienten. Seit vielen

Jahren therapiert er erfolgreich

interdisziplinär und multimodal.

Dr. Thomas Hartl ist

Medizinjournalist, Schriftsteller

und Sachbuchautor vieler

erfolgreicher Bücher, wie

beispielsweise des Bestsellers

„Geheilt! Wie Menschen den

Krebs besiegten“. Gemeinsam mit

Dr. Martin Pinsger verfasste er

zuletzt das Buch „Dem Schmerz

entkommen. So hilft Ihnen die

Cannabis-Therapie“ (Verlag

Goldmann).

WHO regelt Schmerz neu

Schmerz ist nicht nur ein

Symptom, sondern er kann

uns Menschen sehr wohl

wie eine Krankheit befallen.

Diese Tatsache wurde

bisher nicht gebührend

berücksichtigt. Diesen Fehler

im System hat auch die

Weltgesundheitsorganisation

WHO erkannt und endlich

darauf reagiert. In der neu

formulierten internationalen

Klassifikation der Krankheiten

werden nun erstmals Schmerzen

als Diagnosen aufgenommen

und damit zur Krankheit erklärt.

Es bleibt zu hoffen, dass

die einzelnen Staaten diese

Regelung rasch umsetzen,

damit Schmerzpatienten davon

profitieren können.

47


Unterwegs durch

ein Stück kraftvollen

Wildnisgarten Europas

Die Tiere, so hieß es in früheren Zeiten,

sind die Gedanken der Mutter Erde,

die Pflanzen mit ihren Düften und Farben

ihre Stimmungen und Gefühle.

Försterin und Umweltpädagogin

Elisabeth Udelhoven

Es ist der 1. Juni 2019, kurz vor

10. Ich schnüre mir behänd

meine sportlichen Schuhe, packe

noch das Salatsieb sowie mein

Lieblingsmesser ein und schreite

frohgemut hinaus. Einen großen

Bleistift, ein Stück Papier und

ein Pflanzenbüchlein habe ich

auch dabei. Die karierte Hose

steckt in meinen Socken und

wie im Tanz trippeln meine

Füße über die Veranda und

über zwei Steinstufen hinab.

Die Frühlingssonne hat den

Nachtreif abgetrocknet. Der Bach

rauscht halbstark. Eine Taube

durchflattert das Bild, ihr lauter

Flügelschlag wie ein Applaus.

Sodenn fliege auch ich begeistert

hinaus in die Welt, die aus

Landschaft und Himmel besteht

und tauche ein in die Grüntöne

eines Frühlingsmorgens im

Auelland. Es läuten die Glocken

und sie klingen nach Zauber.

Heute bekomme ich Besuch,

empfange die erste kleine

Gruppe auf meinem Hof: Drei

Mütter mit insgesamt fünf

Kindern. So sind wir zu neunt,

der Specht lacht lauthals und ein

sonnenfroher Tag zaubert sich

aus der kühlen Nacht. Mit dem

Signal aus dem kleinen Jagdhorn,

einem Punkt auf der Nase und

einer aufgefüllten Wasserflasche

in dem Rucksack, machen wir

uns auf den Weg durch die

Wiese. Der Sauerampfer mit

den spitzen Ohren am Stil und

den vielen Löchern anderer

Feinschmecker, wird gekostet

und gehört des Weiteren

TV BRF zu Besuch in der Liebellenschule

FILM https://m.brf.be/beitraege/920025/

in unsere Salatschleuder

(den Riesenampfer mit den

runden Ohren lassen wir

stehen). Dann ist da noch der

SpitzwegErich (und auf dem

Weg dann der BreitwegErich),

der sich dazugesellt (auch als

brennnesselbrandheilende

Gesellen bekannt).

Wir beachten zudem die schöne

gelbe fettglänzende Blüte des

Hahnenfuß (deshalb auch

48


Butterblume genannt) und ich

zeige den Kindern mit ihren

Müttern die namengebenden

drei Zehen am Stängel - die noch

verschlossenen Blütenknospen

wie ein Fußball dazu. Diese

Pflanze kommt beim Speiseplan

„nur“ als Zier in der Vase auf

den Tisch, da sie Giftstoffe

enthält. Dann pflückt ein

jeder noch ein wenig von der

Schafgarbe mit ihren federartigen

feingekämmten Blättern – eine

Mutter erzählt, sie nimmt zu

Hause die Distel mit auf ihre

Menükarte. Mit einer sich

durch die fleißigen Sammler

und Sammlerinnen füllenden

Schüssel, erreichen wir den von

Sternmieren umwolkten Weg,

wo wir frische Buchenblätter und

junge Fichtentriebe kosten, wie

die vorwitzigen Rinder am Zaun

(auch Färsen genannt, wie ich

von einer Teilnehmerin lernen

darf). Ein paar Triebe schichten

wir mit Rohrzucker in Gläser für

den Fichtennadelsirup (bis zum

Beginn der Sommerferien in

ca. 3-4 Wochen ins Sonnenlicht

stellen, dann abfiltern und zur

Feier des Tages genießen / falls

etwas übrig bleibt, kühl lagern).

Aus dem dichtgedrängten Busch

schneide ich noch ein paar

Haselruten für die lieben Kinder,

die sie wie Kehrbesen hinter sich

herziehen und es geht weiter

durch das Schattenlichtspiel des

Waldweges. Das Bachgemurmel

begleitet uns und wir können

uns bei aller Freude über diese

ersehnte SonnenWärme nach

den kalten Nächten des Frühjahrs

ihm kaum erwehren – nach

weniger als einem Kilometer

führt uns der Weg am Sauerklee

vorbei über fichtennadelweichen

Boden schon einen Hang hinunter

und über einen Pfad durch die

Urwaldbrennnesseln.

JA, der Weg geht durch würzig

riechenden Duft der zarten lila

Blumen und an diesen vorbei

bis eben zu dem Gewässer.

Im Uferbereich wird dann

die einfache Lagerküche dort

auf Steinen eröffnet, die die

Flut genau vor einem Jahr zu

Hauf auf Land geschwemmt

hatte. Während einige von

uns Brunnenkresse erbeuten

und barfuß kalte Füße fischen

gehen, werden die Kräuter mit

BrunnenWasser gewaschen,

was ich in einer Glasflasche

mitgebracht habe. Wer will, darf

das Grün auf einem Holzbrett

klein schneiden oder mit einem

Holz in die Butter stampfen, was

durch die erweichende Wärme

erleichtert wird. Mit etwas

Kräutersalz und nachdem ein

hungriger Vorkoster sie als lecker

gerühmt hat, wird das Buffet

eröffnet und jeder schmiert

jemand anders mit einem

geschnitzten Holzmesser die

Kräcker.

Erste Spinnenschreckmomente

werden vergessen, da

diese Achtbeiner schneller

wegrennen als eine von uns

und bald nehmen alle an der

appetitanregenden Vorspeise

teil, manche sitzend (irgendwann

wird gar eine Bank aus einem

winkenden Zaunpfahl gebaut),

andere zwischen Bachabenteuern

und allerlei Ideen. Jetzt heißt es,

noch mehr Blätter und bunte

Blüten für die weiße Hauptspeise

zu finden. Gundermannblättchen

und seine blauvioletten Blüten

sowie die goldenen Lippenblüten

von der Goldnessel. Für die Süße

der Speisung werden fleißig mit

einem Astholz auf dem Brett

weiche Bananen gequetscht

und diese landen kopfüber in

unserem Quarktopf. Wir löffeln

unsere Becher erfreut aus und

spülen diese noch im Bach aus,

49


evor wir gestärkt in unserem

Tempo den Hang wieder hinauf

und weitergehen... wieder

freundlich beschattet von den

Bäumen am Wegesrand. Eine

Pfütze erzählt von der Quelle am

Hang und beweist, dass nicht

jeder Schuh wasserdicht ist.

Tannenzapfen fliegen als

Fichtenzapfen hinunter zum Bach

und schwimmen den Weg zurück,

den wir gekommen sind. Als dann

an einer offenen Wiese die Frage

gestellt wird, wer die Brücke und

wer den Abenteuerweg nehmen

wolle, ist die Bande ruckzuck

durch die Weide am blühenden

Bach angekommen (es ist wohl

der flutende Hahnenfuß der seine

weißen Blüten aus dem Wasser

streckt, sie liegen dort so ruhig).

Nach dem Staunen und Erfreutsein

wird gemeinsam geschaut, wie

alle möglichst trocken auf die

andere Seite kommen… eben auch

die Mütter. Manch einer erweist

sich als TrittsteinBrückenBauer,

ein anderer als GuteStelleSucher.

Nach erfolgreicher Mission wird

auch der Zaun überwunden

und so denn zieht es die Truppe

dann auch (wie die im Wasser

gelandeten Zapfen) recht gezielt

zurück zum Ausgangspunkt, wo

versprochen war, dass sie noch

im Bach spielen dürfen und ein

Feuer gemacht würde… Da hielt

uns auch kein Klettenlabkraut ab…

vielmehr krönte es eine von uns.

Der Weg von den auf ihre Weise

duftenden Blüten des Weißdorns

und dem Gelb des Ginsters

feierlich gesäumt, führt uns auf der

anderen Talseite nach drei Stunden

zurück. Unter dem Schatten der

Birke im Garten besprechen

wir kurz, was im Angebot steht.

Die Grenzen des zu erobernden

und einzusehenden Geländes

werden kommuniziert und die

Gruppe verteilt sich. Einer macht

mit mir das Feuer an, Holz wird

unter meiner Aufsicht gesägt und

gehackt, und das Feuer gefüttert.

Manche schnitzen ihre Äste,

andere durchtrippeln erstmals

barfüßig den Bach oder eröffnen

die Bachbadesaison. Eine Suppe

mit Giersch, Taubnesselblättern…

wird angesetzt. Eine Mutige

pflückt Brennnesseln für die

Chips, die mit etwas Fett und Salz

in der Pfanne hergestellt werden

und serviert diese auch dem

Kamerateam, welches eine Stunde

vor Ende der Veranstaltung zu

uns dazustößt (man hatte mir dies

zwei Tage zuvor angeboten – ich

nahm es sozusagen als Geschenk

zur Eröffnung). Wer will, wird

interviewt. Die Mütter pflücken

etwas Grün als Wiesenbärenklau,

Klee und Beinwell für die Suppe

oder ruhen sich vielmehr im

Schatten aus. Letztendlich gibt

es noch Stockbrot mit wildem

Majoran. Falls die Mütter hungrig

nach Hause gefahren sind, so

entschuldige ich mich hier an

dieser Stelle. Oh, ich habe bei der

Hitze und aus der Situation heraus

die Suppe nicht beendet und ob es

genug Stockbrotteig war? Die Frage

geht an die Kinder. Habt ihr vor

lauter Frischelufthunger vielleicht

vergessen, das Brot gerecht mit

eurer Mutter zu teilen? Nun, ich

hatte das Gefühl, dass wir es doch

alle gut hatten.

Gegen halb vier beendete ich dann

offiziell die Veranstaltung und mit

einem angenehmen Gespräch

mit dem Kamerateam und

einem kurzen Interview, ging die

Veranstaltung zu Ende. Zwei Tage

später konnten wir uns anschauen,

was man daraus gemacht hatte.

Es gab einen einfühlsamen

Fernsehbeitrag von langen drei

Minuten.

Als die EröffnungsGäste dann

gegen siebzehn Uhr eintrudelten,

war ich einfach nur trunken von

dem stimmigen Erlebnis des

Anfangens. Meine Liebellenschule

war nun neben der Internetseite

zur Wirklichkeit gekommen. Sie

hatte gewirkt. Und wie? Sodenn

beschauten wir den erweiterten

Empfangsraum, aßen zusammen

Brötchen aus dem Specksteinofen,

dieses Mal noch mit Käse vom

Aldi und tranken allerlei Bier aus

Belgien. Mein versprochenes

Wort bzw. eine Rede habe ich

nicht gehalten. Ich sehe es als

wunderbaren Grund, für ein

nächstes Mal. Wenn das ja alles

ein Anfangen war, so freue ich

mich auf das Weitermachen

beim Anfangen und auf das

Weiterwerden. Bist du dabei?

Übrigens, was ich euch unbedingt

noch berichten will: Ein paar Tage

später erst war ich dann nochmal

zur Steininsel. Der restliche

BananenGundermannQuark war

sauer geworden. Das Butterpapier

war angeknabbert und selbst

die Stofftasche, wo der Topf drin

stand, hatte ein paar Löcher… Ob

das eine Maus war? Ein zahnloser

Molch verschwindet.

LINK ZU DEM FILM https://m.brf.be/beitraege/920025/

50


Weil es so warm war, habe

ich mich dann auf die andere

Bachseite in den Schatten

gesetzt. Habe die großen Blätter

gesehen, aus denen ihr Boote

gebaut habt (Riesenampfer für

den Riesendampfer; ). Auch eine

Haselrute lag noch da. Könnte

selber ein wenig schnitzen, ich

liebe das und bin an unserem

gemeinsamen Tag gar nicht

dazu gekommen. Und wisst

ihr was, wie ich da so am Bach

sitze und mein Walnussbrot

esse mit frischgepflückter

Brunnenkresse drauf, da sah

ich einen Fisch in der tieferen

gestauten Stelle, der nach den

Libellen (die kleineren nennt

man Wasserjungfern) schnappt.

Werfe einen Brotkrümel hinüber

und kurz darauf … ich kann es

selber noch nicht glauben … der

Eisvogel. So blau, so unfassbar

blau! Ich sah, wie er seine Flügel

zum Abbremsen für die Landung

öffnete, gleich ein paar Meter

weiter und war dann schon

wieder weg. Ich wusste direkt,

er wollte, dass ich euch von ihm

erzähle! Voilà.

Rote Lichtnelke

Die rosa Blume übrigens, die

am Bach und auch an meinen

Steinstufen wächst (und in dem

Filmbeitrag am Ende im Wind

schaukelt), ist die sogenannte

rote Lichtnelke.

Das zarte blaue Blümlein von der

Wiese (und aus dem Film) ist der

Ehrenpreis. Möge die eine uns

mit ihrem Tageslicht in froher

Farbe leuchten… Ich wünsche

euch allen noch eine schöne

Blumenzeit.

Inzwischen ist März 2021. Seit der

Eröffnung meiner Liebellenschule

ist einiges passiert an diesem

abgelegen Ort mitten in Europa.

Ich habe mein Reisetagebuch

veröffentlichen können (Band

1) und die coronale Stille des

Weiteren genutzt, meine

Ideenflut zu sortieren und mein

Konzept zu präzisieren. Ja, ich

habe dabei als Lebenskünstlerin

meine GeschichtenerzählerSeele

befreit und das fühlt sich nach

Geborgenheit an. So trete ich aus

dem Schatten heraus und gerne

mit euch in Kontakt.

DANKE für‘s Lesen.

Empfangsbereich Liebellenschule

Und schaut doch mal rein,

https://liebellenschule.com

Falls ihr euch über die

Blütezeiten in der Geschichte

wundert, wir wohnen hier in den

Ardennen, benachbart von der

Schneeeifel und da kommt alles

etwas später... Und doch ist es

eine Vorausschau auf das, was da

so alsbald auf uns zukommt. Der

Bärlauch zeigt hier übrigens erst

die ersten Schwertspitzen. Das

Tempo entspricht meinem

Gemüt, so kann ich achtsam

folgen.

Bilder-Quelle: Elisabeth Udelhoven

und https://pixabay.com/de/

51


Tradition – Fortschritt –

Umweltbewusstsein

zu Gast bei Josef und Erika Malzer

ein Bericht von Sabina Furthmayer und Ulrike Treiber

nur den Sonneneintrag ernten,

mit dem kommt man aus. Das ist

aber vielen zu wenig, heute wird

gedüngt, dann hat man alles im

Überfluss, dann kostet es weniger,

wie zum Beispiel die Kartoffeln.

Die gibt es in Hülle und Fülle und

man überlegt dabei nicht, wieviel

Kunstdünger verwendet wird.

Josef und Erika Malzer

Wir können uns glücklich

schätzen, dass es doch viele

Menschen gibt, die sich für eine

gesunde Umwelt einsetzen und

ihre Leben umweltbewusster

gestalten. Aber ganz wichtig

sind allen voran die, die uns

diese neuen Wege zeigen,

die Erfindungen machen, die

Vorreiter sind und uns helfen,

gemeinsam eine gesündere

Umwelt zu schaffen!

Josef Malzer ist einer davon.

Schon seit Jahrzehnten arbeitet

er an einer ökologischen

Verbesserung der Umwelt, hat

einen Energiestammtisch ins

Leben gerufen und schon so

manches entwickelt. Wir haben

ihn auf seinem Bio-Bauernhof,

den er mit seiner Gattin Erika in

Schlüsselberg/Oberösterreich

betreibt, besucht und sehr

viel Interessantes über seine

Tätigkeiten erfahren!

Herr Malzer, wann kam es bei

Ihnen zu einem Umdenken „der

Natur zuliebe“?

Immer schon, das war schon als

Bub in mir drinnen! Ich habe

meinen Vater gefragt, wieso

wächst das Gras immer? Er sagte:

Es wächst nur, wenn man es

düngt. Ich erwiderte: Aber auf

der Gstetten (= Brachland) wächst

es auch, da kommt nie ein Mist

hin. Dann hat er gesagt: Das ist

der alljährliche Sonneneintrag,

der wächst sowieso, das ist

einfach die Natur. So hat das alles

angefangen. Man kann jährlich

Mit welchen Ideen waren Sie

bei Geschäftsideen 2017 „120

Sekunden“?

Mit mehreren Ideen! Eine davon

war, die Biogasherstellung nicht

mehr nur mit Mais oder Getreide,

sondern auch mit Holz, damit

man dafür nicht Lebensmittel

verbrauchen muss.

Welchen Erfolg konnten Sie

erzielen, bzw. wurde etwas

davon realisiert?

Gewünscht sind bei „120

Sekunden“ in erster Linie nur

kleine Ideen, die rasch realisiert

werden können. Mein Projekt

ist wesentlich umfangreicher,

aber es gibt Interesse und in

einem anderen Land wird Holz

zur Biogasgewinnung auch schon

benutzt.

Sie sind auch Begründer eines

Energiestammtisches! Wie

lange gibt es diesen Stammtisch

schon?

Den gibt es seit ca. 30 Jahren,

seit 25 Jahren findet er im

Gasthof Schallerbacherblick

52


statt, der unsere Aktivitäten

sehr unterstützt. Im Jahr 2019

konnten wir schon den 300.

Energiestammtisch feiern.

Wie kann man sich das

vorstellen, bzw. wer sind da Ihre

„Stammtischbrüder“?

Man kann es nicht Brüder nennen,

da nicht nur Gleichgesinnte

kommen. Es gibt viele verschiedene

Themen, wo unterschiedliche

Meinungen aufeinandertreffen

und es manchmal auch lautstark

werden kann. Je nach Bereich

kommen entsprechende Fachleute

und Interessenten. Angekündigt

wird der Stammtisch über

eine Pressemitteilung.

Worauf führen Sie die große

Anerkennung zurück?

Hauptgründe für den großen

Erfolg des Stammtisches sind,

dass er unpolitisch ist, aber

ehrlich informiert und keine

Werbung gemacht werden darf.

Da alles sehr professionell

stattfindet, genießt er großes

Ansehen.

Sie haben schon vor Jahrzehnten

ein Elektro-Auto angeschafft.

Wie kam es dazu?

Wir haben das Elektroauto

vor rund 26 Jahren gekauft,

denn damals haben wir unsere

Photovoltaik-Anlage bekommen

und ich dachte, dass passt dazu.

Ein strombetriebenes Auto ist

nur dann sinnvoll, wenn auch der

Strom von der Sonne kommt.

Ich möchte noch sagen, dass

die neue Energie Wasserstoff

beim Auto nicht kommen wird.

Wasserstoff kommt auf dieser

Welt nicht vor, man muss ihn erst

mit Strom oder mit einer anderen

Energie herstellen. Nachdem jede

Energieumwandlung mit einem

Verlust behaftet ist, ist es besser

gleich mit Strom zu fahren. Die

Wasserstoff-Tankstelle hätte 1000

Bar Druck und drückt mit 700

Bar aufs Auto über. Dafür wird

auch wieder Energie gebraucht.

Im Vergleich hat ein Autoreifen

um die 2,5 Bar. Ich möchte nicht

neben einem platzenden Reifen

stehen und beim Tanken hätten

wir dann 1000 Bar.

Was ich selbst gebastelt habe, ist

das Elektrofahrrad. Das erste war

sehr schwer, rund 40 kg und der

Motor war ein Waschmaschinenmotor

und die Batterien waren

groß und mussten im Rucksack

transportiert werden.

Wie hat Ihre Umwelt darauf

reagiert?

Ich habe mich kaum getraut,

den Hof zu verlassen, denn

die Nachbarn hätten sich

gedacht, was macht er schon

wieder! Ich habe die Erfahrung

gemacht, dass es von der Idee

bis zur Umsetzung mindestens

20 Jahre braucht. Auch bei

der Inbetriebnahme der

Photovoltaik-Anlage haben die

Leute das belächelt und hatten

wahrscheinlich mehr Interesse

am Most als an der Technik.

Heute möchte fast jeder so ein

Ding am Dach haben!

Sie sind ein Tüftler und Erfinder.

Was würden Sie sagen, ist Ihre

liebste Erfindung?

Als Erfinder möchte ich

mich nicht bezeichnen. Ich

habe verschiedene Sachen

zusammengebastelt und da habe

ich einmal einen Traktor gemacht,

der Unkrautsamen auspresst und

mit dem Samenöl fährt. So wie

Rudolf Diesel es mit dem ersten

Dieselmotor gemacht hat, der

anfangs mit Nussöl gefahren ist.

Dann wurde die Erdölindustrie

aufmerksam und hat ihm den

Weg abgeschnitten und den

Diesel auf den Markt gebracht.

Der Betrieb mit Nussöl ist danach

wieder eingeschlafen.

Haben Sie schon ein neues

Projekt in Arbeit?

Im Moment widme ich mich

mehr der Musik. Ich bin beim

Chor und war immer ein Fan

der Beatles. Gitarre spielen hat

mich schon immer gereizt. Als

Kind hatte ich keine Möglichkeit,

aber später konnte ich das

nachholen und habe das große

Glück, beim Contento Chor

mitspielen und -singen zu dürfen.

In der Zwischenzeit haben

wir schon 3 CDs gemacht und

eine CD mit meinen eigenen

Weihnachtsliedern. Ein bisschen

Hilfe beim Arrangieren erhalte

ich von Herrn Hofbauer, er ist ein

pensionierter Philharmoniker.

Sie haben 2005 in einem

Interview gesagt: "Die

Klimakatastrophe kommt nicht,

weil wir uns in den letzten

fünf Minuten verändern", sind

Sie heute auch noch dieser

Meinung, bzw. glauben Sie, dass

zwischenzeitlich genug getan

wurde und wir auf einem guten

Weg sind?

Zwischenzeitlich hat sich nicht

so viel getan, aber wir schaffen

es trotzdem, weil jetzt die ganze

Welt grün werden will und

endlich die Sonnenenergie – was

ich schon so lange gesagt habe –

nutzen möchte. Mit ihr haben wir

Energie in Hülle und Fülle und es

geht von ihr auch keine Gefahr

aus. Außer man liegt zu lange im

Liegestuhl und bekommt einen

53


Sonnenbrand! Wir nützen sie ja

schon lange auf andere Weise,

indem wir gemütlich im Freien

sitzen oder spazieren gehen. Für

die Energiegewinnung der Zukunft

gibt es nur die Sonne. Sie scheint

immer, auch wenn manchmal

die Wolken davor sind. Regen

brauchen wir zwischendurch ja

auch! Würde sie nicht scheinen,

dann hätten wir innerhalb von

24 Stunden minus 260 Grad. In

Europa haben wir im Sommer

eine Mitteltemperatur von 20

Grad und im Winter 0 Grad. Wir

müssen also nur im Winter auf

20 bis 22 Grad aufheizen, um uns

wohl zu fühlen und dass kann

mit Holz geschehen – das auch

durch die Sonne wächst – und

wir müssten keinen anderen

Treibstoff, wie Erdöl oder Erdgas

verwenden.

Zur Politik sagten Sie damals:

„Politiker sollten sich nicht von

Konzernen vorschreiben lassen,

was sie für Politik machen. Das

Volk wählt Politiker und nicht

Konzerne“. Wie schätzen Sie

die Situation heute ein und was

würden Sie verbessern?

Wir haben vor kurzem gewählt

und das Volk schimpft schon

auf die Regierung. Die Konzerne

sehen genau, dass sich das

Volk und die Politiker nicht

einig sind und setzen dann ihre

Konzernpolitik durch. Wären die

Politiker, die man gewählt hat und

das Volk einer Meinung, dann

hätte die Konzerne keine Chance,

dann würde das gemacht, was

das Volk will und das, was der

Politiker für das Volk machen will!

Sie haben auch ein etwas

lauteres Hobby, nämlich das

Motorsägenschnitzen:

Wird Ihre Motorsäge auch

ökologisch betrieben?

Ja sicher, ich habe schon mehrere

Elektrosägen gehabt. Der Nachteil

ist, dass die Schnittgeschwindigkeit

nur 13 Meter beträgt, wobei andere

Motorsägen 25 Meter haben.

Für Spielerein oder Ausfertigungen

funktioniert es mit der Elektrosäge

gut. Meine Schnitzerkollegen sagen,

dass so eine Säge maximal für

einen Tag oder ein Stück funktioniert.

Das stimmt nicht ganz, wenn

man entsprechend arbeitet, halten

sie auf alle Fälle länger, es besteht

aber noch Verbesserungspotenzial.

Was die Benzinbetriebenen betrifft,

habe ich eine kleine mit 1,8

PS, welche mit dem besten Benzin,

nämlich mit einem synthetischen

Benzin, das umweltfreundlich und

besser für die Lunge ist, betrieben

wird. 5 Liter kosten rund € 20,--

und das Schmieröl für die Ketten

kommt von unserer eigenen

Ölpresse – 210 Bauern aus dem

Umkreis haben diese gemeinsam

in Aistersheim – und somit passt

es für mich!

Welche Motive entstehen da?

Gerne Gesichter, auch als

Geschenke. Prominente wie,

Conchita Wurst, den Papst,

Mozart, Donald Trump oder aus

der Tierwelt den Vogel Strauß,

Osterhasen und alle anfallenden

aktuellen Sachen.

Wir haben gehört, sie hätten auch

den Kopf von Wladimir Putin

geschnitzt, stimmt das wirklich?

Ja, das stimmt.

Wie kam es dazu und wie fand

die Übergabe statt?

Johann Sickinger, ein

Bauernkollege ist ein großer

Fußballfan. Er plante zur Fußball-

WM nach Russland zu reisen und

ersuchte mich, einen Pokal für

Putin zu schnitzen. Ich habe das

abgelehnt und als er am nächsten

Tag wiederkam, konnte ich ihn

schon mit einem Fußball der

Putins Gesicht zeigte, überraschen

und er war begeistert. Da der

Ball sehr schwer war, habe ich

in ausgehöhlt. Das machte bei

der Übergabe im Kreml große

Probleme und es brauchte

mehrere Versuche. Die Polizisten

waren sehr misstrauisch, doch

dann entdeckten sie ein von mir

am Ball angebrachtes Schild mit

dem Text: „Geschenk für Wladimir

Putin“ und einer Telefonnummer.

Sie haben den Text dann mit dem

Handy übersetzt und telefoniert.

Plötzlich kam eine sehr hübsche

Frau auf Johann zu und sagte:

„Wenn der Präsident hier wäre,

würde er Ihnen jetzt die Hand

reichen!“ Der Ball wurde dann

noch durchleuchtet und angeblich

steht der Kopf jetzt in Putins Büro

und von dort kam dann auch noch

ein Dankesschreiben.

54


Zu Ostern gibt es bei Ihnen

einen schönen Brauch, nämlich

das Palmbuschen binden.

Frau Malzer, wie ist es dazu

gekommen, dass sie damit

angefangen haben?

Früher hatten wir eine Frau, die

bezahlt wurde, und danach habe

ich selbst damit angefangen. Alles

was dazu gebraucht wird, wächst

rund um unser Haus.

Was braucht man genau dazu,

damit es ein echter Palmbuschen

wird?

Es gehört ein Immergrün dazu,

eine Thuje, Lerche, Palmkatzerln,

Haselnuss, Wacholder und

wahlweise Efeu, Lorbeer oder

Buchsbaum. Das sind die sieben

Pflanzen, die dafür verwendet

werden. Mit einer Weide wird

dann alles gebunden. Die Weide

muss gedrittelt werden und

entsprechend bearbeitet, damit

die Pflanzen nicht rutschen

können. Ein Palmbuschen wird

nur ein Jahr verwendet und dann

verheizt.

Herr Malzer, was passiert laut

Brauchtum mit den fertigen

Palmbuschen?

Am Ostersonntag werden die

Palmbuschen ausgesteckt. Ich

mache es vor Sonnenaufgang,

das habe ich von meinem

Vater übernommen, stecke sie

um meine Felder und Wiesen

und denke daran, dass sie uns

beschützen und eine gute Ernte

bringen sollen! Das gleiche

mache ich auch ums Haus herum

und sage ein Dankes-Sprüchlein

damit es ebenfalls beschützt

wird.

Was würden Sie als Ihren

größten Erfolg oder Ihr größtes

Glück im Leben bezeichnen?

Ich freue mich immer dann,

wenn es in der Familie passt. Es

ist nicht immer so, manchmal

gibt es Krankheiten oder so

wie jetzt Corona, da zweifeln

viele und denken wie wird die

Zukunft. Mein größtes Glück war,

dass ich in dieser Generation

geboren wurde, in der es immer

nur aufwärts gegangen ist. Es

ist nicht sicher, ob es nochmals

so wird. Man muss auch das

Schöne sehen, wie zum Beispiel

einen schönen Sonnenaufgang

und sich daran erfreuen. Auch

den Hausverstand bekommt man

schon bei der Geburt mit und

wenn man ihn benützt und so

manches hinterfragt, dann leitet

er einen gut durchs Leben!

Haben Sie ein Lebensmotto?

Es so hinnehmen wie es ist, nicht

zweifeln, man kann es sowieso

nicht wegschimpfen, wenn es

einmal schlecht geht. Damit

leben und fröhlich sein, wie

heute mit dir, und lachen, wenn

es zum Lachen ist und nicht in

den Keller gehen und Trübsal

blasen. Es geht weiter und vor

allem ist die Sonne sehr wichtig,

denn nach Regen kommt wieder

Sonnenschein!

Gibt es eine Botschaft, die

Sie uns allen gerne mitgeben

möchten?

Ordentlich und ehrlich Leben,

nichts Unrechtes tun, andere

wertschätzen, beim Grüßen der

erste sein – das wirkt Wunder

– dann ist auch das Gegenüber

gleich freundlicher!

Fotos von Peter Gebeshuber

55


Natur

baustoff

von Ing. Ferdinand Brejcha

Naturbaustoffe, die keine

Schadstoffe in die Wohnluft

abgeben, sind erste Wahl. Lehm

ist einer der ältesten Baustoffe

der Menschheit und wurde vor

Jahren wiederentdeckt.

Seit Jahrhunderten sind seine

positiven Eigenschaften bekannt

und noch heute leben Millionen

Menschen in Gebäuden

aus Lehm. In Deutschland

leben ca. zwei Millionen in

Lehmbauten. Der größte Teil sind

Fachwerkbauten, bei denen das

Gefache zwischen den Balken mit

Lehm ausgekleidet ist.

Stellvertretend für alle anderen

Anbieter haben wir mit Dipl.

Ing. (FH) Stephan Egginger von

LEVITA LEHM über dieses Thema

gesprochen.

Warum Lehm?

Mit dem Naturbaustoff

Lehm können Sie für ein

hervorragendes Raumklima in

Ihren Räumen sorgen! Lehm ist

aufgrund seiner physikalischen

Eigenschaften in der Lage,

innerhalb kürzester Zeit große

Mengen Luftfeuchtigkeit

aufzunehmen, zu speichern

und später wieder abzugeben.

Die Luftfeuchtigkeit wird also

zwischengespeichert, wenn

zu viel davon im Raum ist und

später wieder abgegeben, wenn

die Luft zu trocken werden

sollte. Außerdem speichert

Lehm Wärme, kann zu einem

guten Schallschutz beitragen

und reduziert Schadstoffe und

Gerüche in der Raumluft.

Ist Lehm wiederverwendbar?

Ungebrannter Lehm ist

jederzeit und unbegrenzt

wiederverwendbar, da er nicht

hydraulisch abbindet, sondern

lediglich austrocknet. Trockenen

Lehm braucht man nur zu

zerkleinern und mit Wasser

wieder anrühren, schon kann er

wiederverwendet werden. Somit

belastet er niemals die Umwelt

als Bauschutt.

Verwenden Sie ausschließlich

baubiologische Inhaltsstoffe?

Bei den Inhaltsstoffen für

unsere Lehmbaustoffe achten

wir auf beste Zutaten – ähnlich

dem Reinheitsgebot kommen

in unsere Putze nur drei

Komponenten: Lehm, Sand und

Naturfasern. Wir verzichten auf

jegliche zusätzliche Bindemittel,

Dispersionen oder andere

Chemikalien. Natürlicher kann ein

Baustoff nicht sein.

Welche Produkte aus Lehm

haben Sie im Sortiment?

Lehmputz: Lehmputz ist die

gängigste Art, Lehm in den

Raum zu integrieren. Lehmputz

auf Wand und Decke kann das

Raumklima optimal beeinflussen.

Je nach Verarbeitung lassen sich

unterschiedlichste Oberflächen

erzielen.

Lehmanstriche: In Lehmfarbe

fungieren farbige Tone als

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Bindemittel und Farbgeber

zugleich. Die diffunsionsoffenen

Lehmanstriche sind frei von

Giftstoffen und chemischen

Bindemitteln.

Lehmsteine: Als Zwischenwände

oder Vorsatzschalen

gewährleisten sie Schallschutz

und sind eine gute Speichermasse

bei Temperaturschwankungen.

Lehmplatten: Als Alternative

zur Gipskartonplatte können

Lehmplatten zum Einsatz

kommen. Verschiedene

Plattentypen ab 14 mm Stärke

bestehen aus Lehm und

Naturfasern (Holz, Hanf etc.).

Der gesamte Innenausbau ist mit

Lehmplatten möglich.

Achten Sie auch bei

der Produktion auf

Ökologie und geringen

Primärenergieaufwand?

LEVITA LEHM wird in einem wohl

weltweit einzigartigen Verfahren

solar getrocknet! Dazu wird der

Lehm in einem Gewächshaus dünn

aufgeschüttet und regelmäßig

von einem Wenderoboter

durchpflügt. Das Gewächshaus

wird ausschließlich durch die

Sonne erwärmt. Eine kontrollierte

Belüftung sorgt dafür, dass die

Feuchtigkeit abgeführt wird.

Der Strombedarf für unsere

Produktion sowie das Büro wird

soweit als möglich mit eigenen

Photovoltaikanlagen gedeckt, der

weitere Strom wird als Ökostrom

aus dem Netz bezogen. Über das

Jahr betrachtet produzieren wir

dabei mehr Strom, als in der Firma

verbraucht wird. Die Beheizung

der Räume erfolgt mit Biomasse.

Somit kann die Produktion unserer

Lehmbaustoffe als weitestgehend

CO2-neutral bezeichnet werden!

Wie lange gibt es LEVITA LEHM ?

Unsere Firma „Egginger

Naturbaustoffe“ gibt es seit

25 Jahren. Etwa 2004 haben

wir dann begonnen, selbst

Lehmbaustoffe herzustellen. Als

wir ein paar Jahre später nach

einem guten Markennamen

gesucht haben, sind wir auf

Levita Lehm gekommen – das „L“

steht für Lehm, „E“ für Egginger

und „Vita“ ist das lateinische

Wort für „Leben“, ideal für einen

lebendigen Baustoff!

Wie sind Sie zu dem Baustoff

Lehm gekommen?

Mein Vater hat die Firma eigentlich

als Spezialbaustoffhandel

für gesunde, ökologische

und nachhaltige Baustoffe

gegründet. Neben Naturfarben

und ökologischen Dämmstoffen

gehörten Lehmprodukte fast

von Anfang an zum Sortiment.

Da unsere Gegend für sehr gute

Lehmvorkommen bekannt ist,

beschloss mein Vater kurzerhand,

einen Versuch zu starten: er

hob Lehm von einem eigenen

Grundstück aus, bereitete ihn

aufwändig mit einfachsten Mitteln

auf und gab das Material dann

einem erfahrenen Lehmputzer

zum Testen. Der Handwerker war

davon so begeistert, dass er von

da an kein anderes Material mehr

verwenden wollte! Das war der

Anfang der eigenen Produktion

von Lehmbaustoffen!

Wo finden wir Lehm in Ihrem

persönlichen Umfeld?

Natürlich habe ich in meinem

Wohnhaus alle Wände mit

Lehmputz und Lehmfarbe

gestaltet, ebenso im Büro und

in unserer Ausstellung. Hier

haben wir inzwischen sogar eine

Lehmfußbodenheizung. Das

nächste private Lehmprojekt wird

ein Lehmbackofen in unserem

Garten!

Was sind Ihre Wünsche zum

Thema ökologisches Bauen?

Ich würde mir wünschen, dass

noch deutlich mehr ökologisch

gebaut wird. Zum einen wäre es

toll, wenn noch mehr Bauherren

die Vorteile erkennen würden.

Zum anderen haben viele gar

nicht die Chance auf ökologischen

Wohnraum, weil Vermieter und

Bauprojektträger einfach nur

möglichst billig bauen wollen –

minimaler Einsatz, maximaler

Ertrag ist die Devise! Solange

Wohnraum, besonders in den

Städten, knapp ist, haben diese

„Wohnraumanbieter“ freie Hand.

Was wünschen Sie unseren

Lesern?

Ich wünsche allen Lesern, dass

sie die Möglichkeit haben, ihren

eigenen Wohnraum behaglich und

wohngesund mit vernünftigen

Baustoffen zu gestalten!

In Kooperation mit

Egginger Naturbaustoffe GmbH

Steinhiebl 2 D – 94094 Malching

info@egginger-naturbaustoffe.de

Fotos - Egginger Naturbaustoffe

GmbH - 94094 Malching

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Impressum:

Heft Nummer 02 | 2021 März – Juni

Mein Leben Live

Gesundheit und Natur

Verteilung über Verlag, Online-Handel

Herausgeber:

VGK-Verlag Kreft, Fontanestraße 26, 46242 Bottrop

Bankverbindung: G. Kreft

IBAN: DE31360501050002724938

BIG: SPESDE3EXXX

Mail: leben.live.postfach@gmail.com

Webseite: https://meinlebenlive.de/

Redaktion: Guido Kreft, Marcel Kreft

Bildbearbeitung/Coverdesign (Art Direktion):

Renee Rott – Dream Design – Cover and Art

Text: Guido Kreft, Susanna Csenkey, Ralf Hillmann

Anzeigen/Werbung/Marketing:

Guido Kreft, Susanna Csenkey

Gestaltung und Layout: Christoph Becker

Druck: Wir machen Druck, 71522 Backnang Deutschland

PR/Öffentlichkeitsarbeit: Marcel Kreft

Hinweise:

Autoren der Berichte und Artikel, können auch über die

Redaktion angeschrieben werden.

Für unaufgeforderte Einsendungen von Text und Bild wird

keine Haftung übernommen. Die Autoren sind für den

Inhalt ihrer Beiträge selbst verantwortlich!

Ansichten der Autoren entsprechen nicht unbedingt der

Meinung der Redaktion!

Der Verlag behält sich das Recht vor, Beiträge zu kürzen

oder zu ändern. Alle nicht exklusiven Rechte von Autoren-

Beiträgen gehen an den Verlag über, sobald diese von

der Redaktion angenommen worden sind. Diese Rechte

beinhalten uneingeschränkten Nachdruck und Nutzung

im digitalen Segment.

Quellen-Hinweise: Bilder zu den einzelnen Artikeln

wurden von den Autoren zur Verfügung gestellt oder

sind freien Bildquellen entnommen. Für weitere

Quellenangaben bitte Hinweise am Seitenende/

Seitenrand beachten.

Texte: Autoren werden in den einzelnen Beiträgen

benannt. Redaktionelle Hinweise sind gesondert

gekennzeichnet.

Wichtiger Hinweis! Beiträge und Hinweise zum Thema

Gesundheit ersetzen keinen Arztbesuch!

2021 für den gesamten Inhalt (VGK-Verlag Kreft)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger

Genehmigung

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Alle Rechte vorbehalten!

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