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LandeskundeTurmuhrArnsdorf

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„… daß solche Uhr noch sehr lang …

recht gute Dienst machte.“ 1

Die Restaurierung und Revitalisierung der Turmuhr 1687

der Wallfahrtskirche Arnsdorf, Lamprechtshausen

Von Michael Neureiter

Abb. 1: Das Turmuhrwerk 1687 nach der Restaurierung 2020/21. (© Chris Hofer)

Als der „hochfürstl. Hof- und bürgerl. Großuhrenmacher in Salzburg“ Johann

Bentele sen. – er zeichnete hier mit „Johann Bendele“ – am 23. März 1781 dem

Abt von Michaelbeuern Anton Moser seinen „Überschlag über die Thurn Uhr

des loblichen Gotteshaußes zu Armstorff“ vorlegte, skizzierte er die notwendigen

Maßnahmen und stellte in Aussicht, dass die Uhr „noch sehr lang dauern würde

und auch recht gute Dienst machte.“ 2

Das im späten 17. Jahrhundert entstandene und mehrfach – auch von

Bentele – umgebaute Werk leistete tatsächlich sehr lange recht gute Dienste.

1983 wurden die elektrische Uhrenanlage, das elektronische Läutwerk und die

Glocken spielsteuerung von der Firma Schauer und Sachs, Salzburg, eingebaut.

Das bemerkenswerte Werk wird weder in der Österreichischen Kunsttopographie

3 noch im Dehio Salzburg. Stadt und Land 4 erwähnt. Während Turmuhrwerke

wenigstens fallweise in der Kunsttopographie vorkommen, hat es in den

Dehio Salzburg überhaupt nur das Turmuhrwerk des Brunnenhauses von Schloss

Urstein in Puch geschafft, das Johann Bentele sen. 1785 baute.


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Abb. 2: Im Bild die renovierte Wallfahrtskirche Maria im Mösl, rechts ein Teil der Volksschule

Arnsdorf mit dem Stille Nacht Museum. (© Stille Nacht Gesellschaft, Hermann Hermeter)

Die Wallfahrtskirche „Maria im Mösl“, ihre Glocken und ihre Orgel

Die Wallfahrt nach Arnsdorf begann schon im Spätmittelalter. 1464–67 baute

Meister Petrus von Laufen den Turm, der 1752 erhöht wurde und eine barocke

Haube erhielt. 5 1507 bis 1520 wurde das Langhaus samt Chor erbaut. 1520

weihte der Chiemseer Bischof Berthold Pürstinger die Kirche, die zum 500-Jahre-

Jubiläum 2020, das coronabedingt erst 2021 gefeiert werden konnte, dank des

Engagements und der Hilfsbereitschaft vieler generalrenoviert werden konnte.

Der 48 Meter hohe Turm enthält bemerkenswerte Kulturzeugnisse: Neben der

Turmuhr ist auf das Stille-Nacht-Glockenspiel mit seinen 11 Glocken aus der

Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck, zu verweisen, das 1968 zum 150-Jahre-

Jubiläum des Lieds errichtet und 1984 erneuert wurde.

In der Glockenstube befinden sich vier Glocken: Eine wurde 1928 von Franz

II. Oberascher, Salzburg, gegossen, zwei 1961 von Hans Gegenhuber, Grödig. Die

vierte und älteste Glocke stammt von Jörg Gloppitscher, dem in der Salzburger

Goldgasse ansässigen Goldschmied und Glockengießer. Sie ist ca. 650 kg schwer

und trägt eine Inschrift, die den Gießer „meister jorg“ und das Entstehungsjahr

1463 nennt. Eine Glocke von Christoph Sesselschreiber aus 1521 wurde 1794 von

Johann Oberascher umgegossen und ging wie vier weitere Glocken 1942 durch

Beschlagnahme verloren. 6 Von 1942 bis 1961 hingen damit nur die Gloppitscher-

Glocke und die Oberascher Glocke aus 1928 im Turm, genug für den Viertelund

Stundenschlag der alten Turmuhr.


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Abb. 3: Das Arnsdorfer Glockenspiel

im langhausseitigen Schallfenster des

Turms, darüber zwei Zifferblätter aus

Holz mit der alten Zeigerstellung des

langen Stunden- und kurzen Minutenzeigers

– es ist zwei Minuten vor Eins.

Das Foto entstand wohl nach dem

Einbau des Glockenspiels 1968 und vor

dem Neuverputz 1969? (© Archiv der

Erzdiözese Salzburg)

Ein Orgelpositiv wird erstmals 1532 erwähnt, nur wenige Jahre nach der

Kirchweihe 1520. 1686 kam ein neues Positiv mit vier Registern, das 1714 repariert

und umgebaut wurde. Nachdem dieses Positiv nach Lamprechtshausen verbracht

worden war, baute 1745 Andreas Mitterreiter, kürfürstlicher Orgelmacher in

Altötting, eine neue Orgel mit sechs Registern ein, wohl schon auf der heutigen

Musikempore über der Betempore. Sie kostete 245 Gulden. Diese wurde

Abb. 4: Im Bild vorne die Barbara-Glocke von Hans Gegenhuber 1961 und hinten die Glocke von

Jörg Gloppitscher 1463 in der Glockenstube von Arnsdorf. Der Glockenstuhl wurde 2020 von der

Firma Schauer und Sachs, Salzburg, renoviert. (© Chris Hofer)


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Abb. 5: Auf der Gloppitscher-Glocke findet sich dieses Relief eines Mannes

mit Fürstenhut und einem Gefäß mit Schlange in der Hand, vielleicht der

Evangelist Johannes mit dem Giftbecher? (© horologium, Michael Neureiter)

vermutlich 1753 auf acht Register erweitert. 7 Auf diesem Instrument, der Franz-

Xaver-Gruber-Orgel, spielte der Komponist des Lieds von 1807 bis 1829 in seiner

Zeit als Lehrer, Mesner und Organist. 8

1846 schuf Ludwig Mooser eine neue Disposition und baute das Instrument

in einem „Neubau unter Verwendung historischer Substanz“ um, seine Kosten

betrugen 216 Gulden. 1993 erfolgte eine umfassende Restaurierung durch Fritz

Mertel. 9

Franz Xaver Gruber verfasste 1820 zum 300-jährigen Kirchweih-Jubiläum eine

„Kurze Schilderung der Wallfahrts-Kirche zu Arnsdorf“, in der er das Mitterreiter-

Instrument als „ein gutes Werk“ bezeichnete: „Der Subpass ist besonders

vorzüglich gut.“ 10

Als Mitterreiter 1745 das neue Instrument auf der Musikempore aufstellte,

gab es im angrenzenden Turm längst eine Turmuhr. Damit war es naheliegend,

im neuen Prospekt auch eine Orgeluhr vorzusehen, wie es solche auch in


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Abb. 6: Die Franz-Xaver-Gruber-Orgel von Arnsdorf auf der Musikempore.

Es ist der Prospekt, der 1744 durch den Laufener Maler

Joseph Antoni Schröckher gefasst wurde. (© Stille Nacht Gesellschaft,

Hermann Hermeter)

zahlreichen Kirchen der Umgebung gab. Sie half mit der optischen Zeitangabe

dem Zelebranten wie dem Organisten: Franz Xaver Gruber hatte als Organist

allerdings das Handicap, das Zifferblatt nur in einem sehr spitzen Winkel zu

sehen. Nicht vorhanden war zusätzlich zur optischen Zeitanzeige auch eine

akustische durch kleine Schlagschellen, meist hinter dem Zifferblatt, wie es sie

etwa in Elixhausen gab.

Das Turmuhrwerk und seine Entwicklung

Das Turmuhrwerk wurde ursprünglich um einen Stock tiefer platziert als heute.

Der Turm wurde nach dem Gewölbeeinsturz 1752 um 10 Schuh (ca. 3,3 m)

erhöht und erhielt spätestens jetzt anstelle des gotischen Spitzhelms den barocken

Zwiebelhelm. 11

Die Turmuhr von Arnsdorf hatte ursprünglich eine Spindelhemmung mit kurzem

Pendel: Das Spindel- oder Steigrad mit ungerader Zahnzahl war horizontal


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Abb. 7: Die Orgeluhr im Kasten von 1744/45, über dem Zifferblatt in der Kartusche

das Wappen von Abt Martin II. Dorner (1731–1765) und die Umschrift

„M.A.S./M.I.B. 1745“ (d.i. Martinus Abbas S. Michaelis In Burani). Die beiden

Zeiger weisen die „alte Zeigerstellung“ auf, mit langem Stunden- und kurzem

Minutenzeiger: Es ist also zwölf Minuten vor Zwölf. Das Zifferblatt ist nun mit

elektronischer Steuerung wieder aktiv. (© Stille Nacht Gesellschaft, Hermann

Hermeter)

gelagert und bewegte die Spindel mit zwei Spindellappen und damit das Pendel.

Das Werk hatte neben dem Gehwerk schon ein Viertelschlagwerk und ein

Stundenschlagwerk für die akustische Anzeige auf zwei Glocken.

Die Turmuhr Arnsdorf wurde vom Salzburger Uhrmacher Jeremias Sauter

gebaut und 1687 um 161 Gulden erworben. 12 Sein Vater Hans Sauter wurde

1650 in die Liste der Uhrmachermeister eingetragen. 13 Sein im gleichen Jahr

geborener Sohn Jeremias tauchte 1674 im Meisterbuch als „Großuhrmacher“

auf und erwarb 1696 das Haus Mönchsberg Nr. 6 als „Klein Groß Hoff und

Landtuhrmacher“.

Jeremias Sauter baute u.a. Turmuhren für Maria Plain (1681), den

Salzburger Dom (1683), Lochen (1686), Puch (1687), Faistenau (1688), für die


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Abb. 8: Im Bild die Spindelhemmung des

Turmuhrwerks der Schlosskapelle Tittmoning,

die 1693 von Jeremias Sauter in

Salzburg gebaut wurde und keine Umbauten

erfuhr. (© horologium, Michael Neureiter)

Schlosskapelle Tittmoning (1693), das Schloss Anif (1694), die Stadtpfarrkirche

St. Nikolaus Mühldorf am Inn (1697), Eugendorf (1701), Großgmain (1702),

Seekirchen und Söllheim. 15 Nur in Tittmoning und Söllheim ist die ursprüngliche

Spindelhemmung erhalten.

Wichtige Hinweise auf die Urheberschaft Jeremias Sauters an der Arnsdorfer

Turmuhr sind auch die Gestellbekrönungen, die Winkelverstärkungen und das

Aufsteckschild: Die Gestellbekrönungen in Arnsdorf in der Form einfacher,

Abb. 9: Im sogenannten

Zeugwartstöckl und im

anschließenden 1867

abgebrochenen Michaelstor

befanden sich im

Erdgeschoß die Werkstatt

und in den Obergeschoßen

die Wohnung der Familie

Sauter und ihrer Lehrlinge

bis 1704 14 . (© horologium,

Michael Neureiter)


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Abb. 10: Der Grundriss der drei Geschoße des Zeugwartstöckls und des anschließenden Michaelstors

stammt von Jakhob Reinitzhuber, 1793. (© Salzburger Landesarchiv BA I.23)

nach außen gerichtete Rollwerke sind denen von Seekirchen (um 1670) und

Söllheim sehr ähnlich, in Tittmoning sind die Rollwerke zu Akanthusblättern

weiterentwickelt. Die Winkelverstärkungen sind wie in Arnsdorf auch in

Eugendorf, Maria Plain und Faistenau zu finden, in Mühldorf und Schloss Anif

wurden sie später beseitigt.

Die Winkelverschränkungen in Arnsdorf und Faistenau sind auch verwandt.

In Faistenau 1688 wurde das Rollwerk später abgeschrotet - Johann Bentele sen.

renovierte das Uhrwerk 1797.

Ein weiteres Indiz für die Sautersche Urheberschaft in Arnsdorf ist das

Aufsteckschild mit dem Löwen, das an die Werke in Seeham und in Mühldorf

erinnert. Besonders auffallend ist die Tatsache, dass zwei Löwen sich sehr stark


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Abb. 11:Die Rollwerke Arnsdorf waren wohl schon ursprünglich farbig rot und schwarz gefasst.

(© horologium, Michael Neureiter)

gleichen: Der Löwe in Arnsdorf und der Löwe des Turmuhrwerks Seeham

könnten den gleichen Urheber haben.

Ein letzter Hinweis auf den Erbauer des Arnsdorfer Werks, Jeremias Sauter, sind

die in den Formen gut vergleichbaren Halterungen der Aufsteckschilder von

Arnsdorf, Eugendorf und Seekirchen.

Abb. 12: In Seekirchen gibt es auch ähnliche Winkelverstärkungen. (© horologium, Michael Neureiter)


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Abb. 13: Jeremias Sauters Turmuhrwerk Faistenau 1688 ohne das abgeschrotete Rollwerk.

(© horologium, Michael Neureiter)

Noch zu klären ist die Frage, warum beim Turmuhrwerk Arnsdorf die drei

Teilwerke nicht hintereinander, sondern nebeneinander angeordnet sind, anders

als bei allen bekannten Sauter-Turmuhrwerken: Die Parallelstellung taucht bei

Turmuhrwerken eigentlich erst Mitte des 18. Jahrhunderts auf (z.B. bei Johann

Benteles Werk für Golling 1764). Das ist in Arnsdorf rätselhaft, weil die weiteren

Umbauten am Werk eine Änderung der Anordnung der Teilwerke in den

Kostenvoranschlägen und Abrechnungen nicht belegen. 16

Abb. 14: In Mühldorf erinnert

das Schild an den Errichter Jeremias

Sauter 1697 und auf der

Rückseite (im Bild) an den Umbau

durch Johann Mannhardt

1839. (© horologium, Michael

Neureiter)


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Abb 15: Das Aufsteckschild Arnsdorf zeigt vorne

das Wappen von Abt Friedrich III. Königsberger

(1876–1905). Hinten die Zeigerleitung

nach oben zu den Zifferblättern und seitlich

zum Orgelzifferblatt. (© horologium, Michael

Neureiter)

Abb. 16: Das Turmuhrwerk Seeham wurde

1807 von Johann Bentele jun. umgebaut, seine

Entstehung ist noch nicht geklärt. Die Inschrift:

„Zum englischen Perpendickel und Vürdlschlagen

gemacht Johann Bentele in Salzburg 1807“

(© horologium, Michael Neureiter)

Abb. 17: Die Halterung des Aufsteckschilds in

Eugendorf (© horologium, Michael Neureiter)


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Abb. 18: Die Üppigkeit der Formen der Halterungen der Aufsteckschilder

nimmt von Seekirchen (um 1670) über Arnsdorf (1687) bis Eugendorf (1701)

deutlich ab. Im Bild das Wappen von Fürsterzbischof Max Gandolf von

Kuenburg (1668–87) auf dem Werk in Seekirchen. (© horologium, Michael

Neureiter)

1740 reparierte der Laufener Schlossermeister Josef Schnöller die Turmuhr,

Kostenpunkt der kleinen Reparatur: 2 Gulden und 15 Kreuzer. 17

Aus 1762 findet sich im Archiv der Abtei Michaelbeuern, zu der die Wallfahrtskirche

gehörte, eine Korrespondenz nach einer Reparatur der Kirchenuhr („Reparirund

Herstellung der Ruinos gewesten Kirchenuhr zu S. Maria Armstorf“):

Josef Schnöller, bürgerlicher Schlossermeister zu Laufen, hatte diesmal unter

anderem zwei Aufzugsräder, ein neues Steigrad (für die Spindelhemmung), die

Ausbesserung der Zahnräder („für die Zändt in der ganzen Uhr außzubössern“)

und Reparaturen an den Verbindungen zu den Zeigerwerken angeboten, alles in

allem zu Kosten von 40 Gulden. Sein Schlossergeselle Thoman Maurer führte die

Arbeiten aus.

Nach dem Tod des Meisters forderte Maurer „nicht als Gesell in der

Uhrmacherkunst, sondern in der Schlosser Profession“ nach Bezahlung von 23

Gulden weitere 17 Gulden, die ihm jedoch abgeschlagen wurden. Expositus

(Pfarrprovisor) Michael Hauser antwortete im Namen von Abt Martin II. Dorner

(„auf hochangeregten Befehl“), die Forderung werde „vorenthalten bleiben, bis er

Thomas auf anders gebührende Art geziemenden Dank und Erkenntlichkeit wird

an Tage gelegt haben“. 18


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Umgebaut durch Johann Bentele sen.

Abb. 19: Die drei alten Zeigerpaare

im Arnsdorfer Turm (vgl. Abb. 3

Glockenspiel am Turm) stammen

aus dem 18. Jahrhundert: Die langen

Zeiger zeigten die Stunden, die

kurzen die Minuten. Bei genauem

Hinsehen fällt auf, dass zwei Paare

feiner gearbeitet sind als das dritte

(jüngere?) Paar, das sind die beiden

Zeiger rechts. (© horologium,

Michael Neureiter)

Thoman Maurers Reparatur hielt nicht allzu lange: „… mit bitten nicht ungnädig

zu nehmen, daß ich selben so lange nicht in vorschein gebracht“, legte Johann

Bentele sen. am 23. März 1781 seinen „Überschlag“ für die Uhr vor, die er als

„sehr alt und stark aufgegangen in denen Rädern und Triben, wie auch in denen

Zapfen…“ charakterisierte. 19

Johann Bentele sen. war durch 35 Jahre in Salzburg als „Hof-Großuhrmacher“

tätig. 1741 in Genhofen im Allgäu geboren, prägte er die Uhrmacherlandschaft

in Salzburg und wirkte vom Haus Kaigasse 3 (heute Gasthaus Zwettler’s), in

Blickweite zum Zeugwartstöckl, durch zahlreiche Neubauten und Umbauten

gerade auch von Turmuhren.

Johann Bentele lieferte unter vielen anderen 1780 eine neue Uhr für die

Stiftskirche St. Peter, 1781 neben dem Umbau in Arnsdorf eine neue Uhr für

Radstadt und 1782 die neue Uhr für den Salzburger Dom, die Jeremias Sauters

Uhr aus 1683 ersetzte. 20

Benteles Überschlag für Arnsdorf sah eine Fülle von Maßnahmen vor: als

erste einen „englischen Perpendikel“ (d.i. ein Ankergang mit langem Pendel) mit


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einem neuen Mittelrad und einem Steigrad samt Spindel und Gabel sowie einen

„Perpendickel bis 18 schuch lang“. Das war der von Bentele sehr häufig realisierte

Umbau auf eine andere Hemmung, bei der die bisherige Spindelhemmung mit

kurzem Pendel durch die von William Clement 1671 eingeführte Ankerhemmung

abgelöst wurde, den „englischen Perpentikel“ mit langem Pendel. Von einer

Drehung des Gehwerks oder aller drei Teilwerke ist nichts zu finden.

Bentele realisierte laut Angebot den Einbau neuer Messinglager bei Gehwerk,

Viertel- und Stundenschlagwerk, ein neues Aufzugsrad, vier neue Räder und drei

Triebe sowie die Neueinrichtung der Zeigerwerke, „weilen es anjezt sehr hart

treibt“. 21

Für die künftige Betreuung des Werks wichtig ist ein Hinweis in Benteles

Angebot: „… hernach würde diese Uhr in dem Thurn übersetzt, daß solche des

Tags nur ein mahl dürfte aufgezogen werden…“. Das Werk wurde also „in dem

Thurn“ anders platziert, wohl um ein Geschoß nach oben übersetzt, war der Turm

doch 1752 um 10 Schuh erhöht worden. Die Gewichte erhielten so eine größere

Fallhöhe. Damit wurde der Aufzug nur einmal täglich möglich, vorher musste die

Uhr also zweimal am Tag aufgezogen werden.

Die Kosten des Umbaus durch Bentele: 76 Gulden und „Haußmanns Kost“

beim Wiederaufbau.

Abb. 20: Das von Bentele neu eingebaute Hakenrad in Arnsdorf ist aus Eisen. Meistens bildete

Bentele das Hakenrad in Messing aus. (© horologium, Michael Neureiter)


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Abb. 21: Typisch für Bentele-Turmuhren ist die

Pendellinse aus Stein: Sie ist in diesem Fall aus

Untersberger Marmor mit 21 cm Durchmesser

und 8,7 kg schwer. Die Pendellänge beträgt

laut Angebot bis 18 Schuh, das sind 6 Meter.

(Ein Salzburger Schuh entsprach 33,6 cm.)

(© horologium, Michael Neureiter)

Aufgezogen und gewartet durch Franz Xaver Gruber

26 Jahre nach dem Umbau des Turmuhrwerks durch Bentele kam Franz Xaver

Gruber 1807 als Lehrer, Mesner und Organist nach Arnsdorf. Seine Arbeitsplätze

waren das Schulzimmer, die Orgel und auch der Turm mit den Glocken und dem

Uhrwerk. Dieses wurde von Gruber, der bis 1829 in Arnsdorf wirkte, gewartet,

geschmiert und täglich aufgezogen: Er wird dazu den Turm etwa 8.000-mal

bestiegen und die Kurbel etwa 3,5 Millionen Mal gedreht haben.

Abb. 22: Nicht nur bei Bentele-Turmuhrumbauten

fällt auf, dass dabei Gestellbekrönungen

oft abgeschrotet, also beseitigt wurden. Im Bild

ein Detail der Sauter-Turmuhr 1681 von Maria

Plain, umgebaut durch Johann Bentele sen.

1785. In Arnsdorf wurden beim Umbau nur vier

Bekrönungen abgeschrotet, vgl. Abb. 11 rechts.

(© horologium, Michael Neureiter)


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Der Halleiner Chronist Sebastian Wimmer ist zu Grubers Dienst in der

Neuen Musik-Zeitung 1884 fündig geworden, die in Köln erschien: „Es war ums

Jahr 1818 zu Arnsdorf unweit Salzburg, als die Christmette zu Ende war und der

Schulmeister und Organist, der Gemeinde, Franz Gruber vor der geschlossenen Orgel

nur mehr allein und in sich gekehrt regungslos dasaß, kannte er doch dießmal kein

Weihnachsfest, denn sein einziges Kind deckte der frische Grabeshügel am Gottesacker

draußen. Erst als die Thurmuhr zu neuem Schlage aushob, erhob sich der geprüfte

Mann und als er die Notenbücher zusammenraffte entfiel denselben ein kleines

geschriebenes Blatt. Es enthielt den Text zu einem Weihnachtslied, gedichtet von

Hilfspriester Josef Mohr, aus Oberndorf, († 1848 in Wagram), dessen Komposition er

dem Dichter versprochen hatte…“. 22

1847 verrechnete Franz Achatz dem Stift Michaelbeuern 48 Gulden für

eine „Reparirung“ der Turmuhr, 1872 Kaspar Watzinger 55 Gulden und

19 Kreuzer. 23 Umgebaut durch Jakob Fischer

Abb. 23: Das Turmuhrwerk Arnsdorf vor der Restaurierung 2020. (© horologium, Michael

Neureiter)

Ein paar Jahre später, konkret 1890, datiert der (nach Bentele) zweite große

Umbau der nun schon zweihundert Jahre alten Turmuhr: Hatte schon Johann

Bentele eines der drei Aufzugsräder erneuert, so waren diesmal alle drei dran.

Der heimische Handwerker Jakob Fischer ersetzte die bisherigen Aufzüge

mit neuen Trieben und Aufzugsrädern in Gusseisen, damit entstanden weitere


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funktionslose Öffnungen im Uhrgestell. Anders als Sauter und Bentele, die nur

mit Verkeilungen arbeiteten, verwendete Fischer erstmals auch Schrauben und

Muttern. Er versah das Werk mit Ornamenten und verewigte sich gut sichtbar.

Das untere horizontale Lagerband auf der Aufzugsseite wurde erneuert: Es hat

eine Breite von 60 mm, während alle anderen Bänder 46/47 mm breit sind. Die

Kosten der Reparaturmaßnahmen Fischers: 226 Gulden, 76 Kreuzer. 24

1910 taucht in einem Inventar diese Feststellung auf: „Auch eine Turmuhr ist

vorhanden.“ Und 1922 gab es weitere Reparaturen an der Turmuhr, sie kosteten

16.100 Kronen. 25 Die Restaurierung und Revitalisierung

2013 regte der damalige Pfarrer von Lamprechtshausen, Rupert Reindl, den

Autor an, das Turmuhrwerk zu besichtigen und eine Restaurierung zu prüfen.

2017 kam es auf Vorschlag des Obmanns des Renovierungsausschusses, Balthasar

Gwechenberger, zu einem Restaurierungsangebot, das dann 2020 zur Umsetzung

Abb. 24: Die vertikalen Bänder der neuen Aufzüge dokumentieren

Fischers Maßnahmen: die Inschriften links „Jakob

Fischer Mechaniker“ und , rechts „Wiellenberg 4. Juli 1890“.

Wiellenberg ist wie Bruck (im Aufsteckschild genannt) eine

Ortschaft in Lamprechtshausen.

(© horologium, Michael Neureiter)

Abb. 25: Eine Innovation (und

dem Autor bisher unbekannt) sind

Fischers neue Aufzüge in Schmiedeund

Gusseisen: Für den Aufzug

wurden sie eingeschoben, dann wieder

herausgezogen. Ein gefederter

Hebel sicherte die Führung.

(© horologium, Michael Neureiter)


371

Abb. 26: Fischer ergänzte die Schmuckelemente des Werks um Ornamente.

(© horologium, Michael Neureiter)

Abb. 27: Das Aufsteckschild Arnsdorf verschweigt den Erbauer 1687 und den ersten

Umbau 1781 und konzentriert sich (in der Übermalung) auf den zweiten Umbau

1890. Auf der Rückseite trägt das vom Löwen getragene Schild die Information über

den zweiten Umbau des Werks: „Renovirt unter seiner Hochwürden u. Gnaden Abt

Friedrich v. Michaelbeuern v. J. Fischer Mechanicer in Bruck 1890“.

(Die Renovierung des Schilds besorgte Helmut Guttmann, Hallein.)

(© horologium, Michael Neureiter)


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Abb 28 & 29:Die vergangenen drei Jahrhunderte hatten auf dem Werk eine dicke und zähe Schicht

von Leinöl, Schmiermitteln und Staub gebildet, Vögel und Fledermäuse trugen wohl auch dazu bei.

(© horologium, Michael Neureiter)

gelangte. Diese war nur dank der Unterstützung durch David Oberascher vom

Renovierungsausschuss, Mesner Sepp Hufnagl und Gerd Pichler, den Leiter der

Abteilung für Spezialmaterien des Bundesdenkmalamts, möglich.

Der Bescheid des Bundesdenkmalamts gab dem diesbezüglichen Antrag der

Pfarre Lamprechtshausen statt und bewilligte die Restaurierung entsprechend der

Maßnahmen- und Projektbeschreibung der Firma horologium. großuhren und

turmuhren des Autors dieses Beitrags. Nach diesem Bescheid und der Erneuerung

des reparaturbedürftigen Turmaufgangs ging es an das Werk.

Der Abbau des Werks am 16. September 2020 wurde wesentlich erleichtert,

weil Christian Königsberger mit der Königsberger GmbH St. Pantaleon für

eine optimale und sichere Turmstiege gesorgt hatte. 76 Stufen führen vom

Kircheneingang in die Uhrenstube.

Das Werk wurde zerlegt, die etwa 300 Einzelteile wurden abgeseilt oder über

die neue Turmstiege nach unten getragen. Im Restaurierungs-Team waren dabei:

Günter Bloos, Uhrmacher Eduard Fersterer, Mesner Sepp Hufnagl, Uhrmacher

Franz Kaserer und Turmuhrmacher Michael Neureiter.

Nach dem Abbau folgten eine erste Grobreinigung bei der Freiwilligen

Feuerwehr Lamprechtshausen, ein Reinigungsbad in der horologium Werkstatt

in Bad Vigaun und schließlich die Feinreinigung durch das Team in der alten

Aufbahrungshalle im Friedhof von Arnsdorf.

Die Feinreinigung brachte auch manche Überraschung, die durch die

Schmutzschicht noch verborgen war: So ließ sich die Geschichte des Werks nun

gut an den Markierungen nachvollziehen, die von den Erbauern und Umbauern

angebracht wurden, um das neuerliche Zusammenbauen zu erleichtern. Da

gab es auf den Gestellteilen und sogar auf einigen der Keile, die das Werk

zusammenhalten, Markierungen durch Dreiecke, Sichelmonde und Punkte.

Nach der Feinreinigung ging es an die Oberflächensicherung: Der Auftrag von

mikrokristallinem Wachs auf die erhitzten Teile führt zum Eindringen des Wachses

in die Spalten und Poren des Materials und zu einer langfristigen Sicherung gegen


373

Abb. 30: Der Abtransport des zerlegten Werks zur Reinigung und Oberflächensicherung durch (v.l.)

Franz Kaserer, Michael Neureiter und Eduard Fersterer. (© Chris Hofer)

eine Rostbildung. Nach dem Wachsauftrag und dem Erhärten der neuen Wachs-

Schutzschicht bringt das Bürsten mit Wurzel- und Plastikbürsten einen leichten

Glanz des Werks.

Der Wiederaufbau am 19. März 2021 war relativ einfach: Die einzelnen Teile

waren den Beteiligten durch Abbau, Reinigung und Wachsüberzug vertraut, eine

exakte Sortierung der Kleinteile, insbesondere der Keile, und die Kennzeichnung

der einzelnen Teile des Gestells taten das Übrige. So konnte sich das Team mit

Obmann Balthasar Gwechenberger und Mesner Sepp Hufnagl nach getaner Arbeit

zum Abschlussbild am schönen und eindrucksvollen Werk zusammenfinden.

Abb. 31 & 32: Ein Lagerband und das Hakenrad jeweils zum Teil gereinigt: Dabei war besonders auf

die Erhaltung der Schmiedehaut zu achten. Als Werkzeuge dienten bei der ausschließlich manuellen

Reinigung Spachteln, Messer und Bürsten. (© horologium, Michael Neureiter))


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Abb. 33 & 34: Wahrscheinlich stammen die Dreiecke am Arnsdorfer Werk von Sauter und die

Punkte von Bentele. Und Fischer hat wohl die Nummerierungen in roter Farbe aufgetragen? Der

Mond auf dem Keil mag für eines der drei Teilwerke gelten, auch Gestellmarkierungen mit Monden

kommen immer wieder vor. (© horologium, Michael Neureiter)

Abb. 35: Interessant auch andere Details, die bei der Reinigung deutlich wurden, hier an einem der

beiden Windflügel: Schmiedemeister Hans Otty, Hallein, ergänzte ihn mit einer fehlenden Feder

und sorgte auch für andere Instandsetzungen. Besonders reizvoll ist der kunstvoll gearbeitete Sperrhebel.

(© horologium, Michael Neureiter)

Die Geschichte zeigt, dass das Turmuhrwerk der Wallfahrtskirche Arnsdorf

durch drei Jahrhunderte „auch recht gute Dienst machte“, wie Hof-Großuhrmacher

Johann Bentele sen. vor 240 Jahren in seinem Angebot für den Umbau

des Werks versprach. Vielleicht kann das Werk heute ein Stück Respekt für die

Handwerkskunst vergangener Jahrhunderte wecken?


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Abb. 36: Das Turmuhrwerk Arnsdorf nach dem Wiederaufbau: rechts vorne das Viertelschlagwerk,

in der Mitte das Gehwerk und links hinten das Stundenschlagwerk. (© Chris Hofer)

Abb. 37: Zur Restaurierung gehörte natürlich

auch die Uhrenstube. Hier einige Einträge

von Verantwortlichen für die Turmuhr, die an

der Schalung zu finden sind. Eine zeitgemäße

Ausleuchtung der Stube macht sie nun fast

wohnlich. (© horologium, Michael Neureiter)


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Abb. 38: Alle drei Gewichte sind Holzkübel

mit Schmiedeeisenbeschlägen, sie

wiegen (v.l.) 56 kg (Viertelschlagwerk)

bzw. 52 kg (Gehwerk und Stundenschlagwerk).

(© horologium, Michael

Neureiter)

Abb. 39: Das Team nach dem Wiederaufbau am Turmuhrwerk: v.l. Günther Bloos, Mesner Sepp

Hufnagl, Obmann Balthasar Gwechenberger, Uhrmacher Franz Kaserer, Uhrmacher Eduard

Fersterer und Turmuhrmacher Michael Neureiter. (© Chris Hofer)


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Anmerkungen:

1 Johann Bendele: Überschlag über die

Thurn Uhr des Loblichen Gotteshaußes

zu Armstorff. Archiv Abtei Michaelbeuern,

Akt 2155. Besonderer Dank

an P. Prior Michael Eppenschwandtner

OSB für die Hilfe!

2 Ebda.

3 Österreichische Kunsttopographie.

Bd. 10: Die Denkmale des politischen

Bezirkes Salzburg. Teil 2: Die Gerichtsbezirke

Mattsee und Oberndorf,

bearbeitet durch Paul Buberl und

Franz Martin, Wien 1913.

4 Dehio Salzburg. Stadt und Land,

Wien 1986.

5 Christina Pfeiffer / Josef Haunschmidt:

Die Kirchen in Lamprechtshausen und

Arnsdorf mit St. Alban, Passau 2007,

S. 17.

6 Josef Kral: Glockengedächtnis. Die

Glockenkunde des P. Augustin

Jungwirth Salzburg, Salzburg 2017,

S. 216–219. (Schriftenreihe des Archivs

der Erzdiözese Salzburg Bd. 16).

7 Roman Schmeissner: Franz Xaver

Gruber: „Der Subpaß ist besonders

gut“, in: Blätter der Stille Nacht Gesellschaft,

Folge 60, Oberndorf 2020:

S. 12, S. 12–16, hier S. 14.

8 Franz Xaver Gruber vermerkte in

„Kurze Schilderung von der Wallfahrts-Kirche

zu Arnsdorf“ im

Kirchweih-Jubiläumsjahr 1820: „Den

Namen des Orgelbauers selbst findet

man nicht. Jedoch steht im Innern der

Orgel geschrieben: ‚Johannes Groll

Orgelmacher-Gesell. 1753. Den 2.ten

Juli ist dieses Werk aufgesetzt und verfertiget

worden.‘“ (Stefan Nadler: Kath.

Filial- und Wallfahrtskirche Maria im

Mösl in Niederarnsdorf. Dokumentation

zur Bau-, Ausstattungs- und

Restaurierungsgeschichte, Manuskript,

München 2016, S. 111).

9 Schmeissner: Franz Xaver Gruber,

S. 12.

10 Ebda. S. 14.

11 Nadler: Arnsdorf, S. 25.

12 Ebda. S. 21. Im gleichen Jahr lieferte

Jeremias Sauter eine Turmuhr nach

Puch, sie kostete 130 Gulden. (Österreichische

Kunsttopographie. Bd.

20: Die Denkmale des politischen

Bezirkes Hallein, bearbeitet durch

Paul Buberl und Franz Martin, Wien

1927, S. 215.) 1686 hatte Magdalena

Rottmayr, Malerin und Organistin aus

Laufen, die Mutter des Barockmalers

Johann Michael Rottmayr, gemeinsam

mit Matthias Steinle ein neues Orgelgehäuse

erstellt. Und 1687 stiftete der

Laufener Bierbrauer Georg Rosenstätter

das prachtvolle muschelförmige

Weihwasserbecken von Bildhauer Josef

Aigner, in das ein Schlosser einen Opferstock

einbaute (Nadler: Arnsdorf,

S. 20 f.).

13 Schon 1650 reparierte Hans Sauter um

38 Gulden die Turmuhr in Vigaun.

(Kunsttopographie Hallein, S. 261.)

14 Gerhard Plasser: Die Meister des Salzburger

Glockenspiels: Glockengießer

Melchior de Haze, Großuhrmacher

Jeremias Sauter und weitere an der

Errichtung beteiligte Handwerker, in:

Das Salzburger Glockenspiel in der

Neuen Residenz, hg. vom Bundesdenkmalamt

und dem Salzburg

Museum, Salzburg 2013, S. 79–95,

hier S. 84. (Publikationen des BDA,

Jahresschrift des Salzburg Museum Bd.

55).

15 Michael Neureiter: Jeremias Sauter als

Turmuhrmacher, in: Das Salzburger

Glockenspiel in der Neuen Residenz,

hg. vom Bundesdenkmalamt und dem

Salzburg Museum, Salzburg 2013,

S. 37–51. (Publikationen des BDA,

Jahresschrift des Salzburg Museum

Bd. 55). Siehe auch unter www.horologium.at!

16 z.B. baute Johann Bentele sen. 1794

die Turmuhr Kleßheim von Joseph

Christoph Schmidt 1732 um und

drehte dabei nur das Gehwerk auf

die Nebeneinander-Stellung, beließ


378

jedoch die beiden Schlagwerke in der

Hintereinander-Anordnung. (Michael

Neureiter: Die Turmuhr Joseph

Christoph Schmidt für das Turmhaus

Kleßheim, Bad Vigaun 2011. https://

www.horologium.at/files/Dokumente/Projekte/

Praesentationen/Turmuhr1732TurmhausKlessheim.pdf

abgerufen am 30. 03. 2021).

17 Nadler: Arnsdorf, S. 22.

18 Archiv Abtei Michaelbeuern, Akt

2149.

19 Bendele: Überschlag ebda.

20 vgl. Michael Neureiter: Das Bentele-Jahrhundert

1734 bis 1826. Eine

Großuhrmacher-Familie prägt die

Salzburger Uhrenlandschaft, in: Deutsche

Gesellschaft für Chronometrie.

Mitteilungen Nr. 159, Herbst 2019,

Nürnberg 2019 S. 56–63. Siehe auch

unter www.horologium.at!

21 Bendele: Überschlag ebda.

22 Sebastian Wimmer: Hallein und Umgebung,

Hallein 1883, S. 214. Die zwei

Töchter aus Franz Xaver Grubers erster

Ehe mit Maria Elisabeth geb. Fischinger

hießen jeweils Maria Theresia. Die

Erste starb knapp vierjährig 1813, die

Zweite mit vier Monaten 1815. (Max

Gehmacher: Stille Nacht, heilige Nacht!

Das Weihnachtslied – wie es entstand

und wie es wirklich ist, Oberndorf

1988, Auszug aus dem Stammbaum

der Familie Gruber.)

23 Nadler: Arnsdorf, S. 118 und S. 123.

24 Ebda. S. 131.

25 Ebda. S. 134 und S. 142.

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