05.08.2022 Aufrufe

5. August 2022

- Ruine Gösting: Wanderer müssen "Eintritt" bezahlen - Maßnahmen gegen Teuerung - Sommergespräch Waltendorf: Bezirksvorsteher Peter Mayr - Radwegausbau in Graz St. Peter gefordert - Rund um Graz: Weniger Autos, aber mehr Lkw

- Ruine Gösting: Wanderer müssen "Eintritt" bezahlen
- Maßnahmen gegen Teuerung
- Sommergespräch Waltendorf: Bezirksvorsteher Peter Mayr
- Radwegausbau in Graz St. Peter gefordert
- Rund um Graz: Weniger Autos, aber mehr Lkw

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5. AUGUST 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

29°

Der Samstag

verläuft etwas

unbeständig.

Im Tagesverlauf

kann es in Graz

auch immer wieder zu Regenschauern

kommen.

Entlastung

Die SPÖ informierte heute über Maßnahmen

gegen die Teuerungen in Graz und im

Land. An den Bund gab es Forderungen. 3

Belastung

Auf den Autobahnen rund um Graz

wurden im ersten Halbjahr mehr Lkws

gezählt, als vor der Pandemie. 6

„Eintritt“ für Wanderer:

Ab Herbst

geht’s nur mit

Fremdenführer

auf die Ruine Gösting

KK, DRECHSLER, STREET VIEW

Schade. Ab Herbst soll die Burgruine Gösting zwar grundsätzlich wieder zugänglich sein – allerdings aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung

eines Fremdenführers. Das heißt: Der Besuch der beliebten Sehenswürdigkeit ist zumindest bis auf weiteres nur kostenpflichtig möglich. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 5. AUGUST 2022

Anna Meyer, Judith Schwentner und

Alexander Passer (v.l.). GERHARD SCHREIBER

Graz & Climate

Change Center

■ Die Stadt Graz vereinbarte

mit dem Climate Change

Center Austria (CCCA), einem

Netzwerk der österreichischen

Klimaforschung, dem 29 universitäre

und außeruniversitäre

Forschungseinrichtungen angehören,

eine strategische Partnerschaft.

Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner: WIch freue

mich sehr über die Kooperation

als wichtigen Schritt zur Erreichung

unserer ambitionierten

Klimaziele.“ Die Kooperation sei

eine Chance für die Grazer Klimawende.

Die Zahl der Corona-Fälle geht in

Graz und GU weiter zurück. GETTY

Corona-Zahlen in

Graz und GU

■ Die Corona-Zahlen sind in

Graz seit gestern noch ein Stück

zurückgegangen und liegen aktuell

bei einer Sieben-Tage-Inzidenz

von 502,2 (gestern: 520,2).

In Graz-Umgebung sind es 418,3

Fälle pro 100.000 Einwohner

(gestern: 442,5). Der Steiermark-

Durchschnitt liegt momentan

bei 373,0. Die AGES vermeldet

150 Fälle auf steirischen Normalstationen,

zehn auf Intensiv. Bisher

sind in Graz 539 Menschen

mit Corona verstorben, 418 in

Graz-Umgebung.

Ruine Gösting:

Wanderer müssen

„Eintritt“ bezahlen

Nach wie vor ist der Zugang zur Burgruine Gösting Besuchern verwehrt. Die Übernahme der Burg durch die Stadt Graz

wirft mehr Fragen als Lösungen auf. Bevor die Burg generell frei zugänglich ist, werden noch Jahre vergehen. FOTO KK

SCHWIERIG. Die Burgruine Gösting darf künftig nur mehr in Begleitung

eines Fremdenführers erfolgen und die Wanderer müssen Eintritt bezahlen.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Es geht nicht anders, es gibt

zu viele Gefahrenstellen.

Daher kann die Burgruine

Gösting ab Spätherbst nur mehr

in Begleitung eines Grazer Fremdenführers

betreten werden, der

„Ruine Gösting Touren“ anbieten

wird und dafür natürlich bezahlt

werden muss. Also kostet der Besuch

der früher gratis zu bestaunenden

Burgreste. Wie viel, darüber

ist man sich noch nicht einig.

Wie GBG Geschäftsführer Günter

Hirner sagt, werde sich die GBG

mit verschiedenen Fremdenführer

Gruppierungen kurzschließen

um die genauen Details auszuhandeln.

Eine der erwähnten

Gefahrenstellen ist der Turm, der

einzustürzen droht. Wanderer, die

eine Fremdenführer Tour mitmachen

möchten, müssen sich zuvor

online anmelden. Für die nicht so

internetaffinen älteren Wanderer

eine ärgerliche Hürde. Hirner:

„Man wird eine einheitliche Online-Plattform

dafür finden. Wir

als GBG bevorzugen hier venuzz-

le.at“,so Geschäftsführer Hirner

weiters.

Nichts wird es mit einer zeitnahen

Tavernen-Neueröffnung. Die

bleibt zu. Wie bei Wanderungen

üblich, sollten daher auch die Ruinen-Wanderer

in ihrem Rucksack

Jause und Getränke haben, um sich

selbst versorgen zu können. Allerdings,

die Terrassensitzplätze der

alten Taverne mit der herrlichen

Aussicht können benützt werden.

Hirner: „Wir werden auch für

WCs sorgen, die außerhalb der abgesperrten

Burg aufgestellt werden,

„‚Vorübergehend geschlossen“, das

gilt noch für Jahre.

FOTO KK

um jeden Wanderer das Service

anzubieten. Es sind Öko-Klos, die

ohne Chemie entsorgt werden und

bei denen stattdessen ein System

mit Sägespänen verwendet wird.

Finanziell haben wir für dieses Jahr

130.000 Euro im Budget. 15.000 davon

gehen in die Restaurierung der

Cholera-Kapelle. Saniert wird auch

der Glockenturm. Bis die Burgruine

völlig gesichert ist und ein freier

Zugang wieder ermöglicht werden

kann, wird es noch Geduld brauchen.

Längstens bis 2023 dürften

die Arbeiten total beendet sein“.

Absolut unzufrieden mit der

Entwicklung ist der Obmann des

Burgvereins Sepp Stiger. „Wir wurden

außen vor gelassen. Wir haben

mehrmals unsere Hilfe angeboten,

aber das wurde von allen zuständigen

Stellen einfach ignoriert. Ich

stelle da eine ungute Gleichgültigkeit

fest. Wir stehen bereit. Wir

haben übrigens auch einen Fremdenführer-Doyen

im Verein. Am

Dienstag habe ich ein Gespräch mit

dem GBG-Geschäftsführer Hirner.

Ich bin schon gespannt was er mir

erzählen wird. Derzeit sind der Verein

und ich richtig sauer“.


5. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 3

Maßnahmen gegen Teuerung

FORDERUNGEN. Die SPÖ informierte heute in Graz über aktuelle Entlastungsmaßnahmen in Stadt

und Land – und stellte einige konkrete Forderungen an die österreichische Bundesregierung.

Michael Ehmann, Doris Kampus und Verena Nussbaum (v.l.). SPÖ GRAZ/PETER DRECHSLER

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Anlässlich der aktuellen

massiven Teuerungen lud

die SPÖ heute in Graz zur

Pressekonferenz ein – man infor-

mierte über aktuelle Entlastungsmaßnahmen

von Stadt und Land

und forderte den Bund auf, rasch

zu handeln.

Das Land schuf zur Entlastung

unter anderem den sogenannten

Steiermark-Bonus in Höhe

von 300 Euro, für die am stärksten

durch die Teuerungen betroffenen

Haushalte. Konkret erhielten in

Graz 16.754 Menschen aus 9.543

Haushalten Hilfe, 50.000 waren es

in der gesamten Steiermark. Soziallandesrätin

Doris Kampus: „Jetzt

zeigt sich doppelt und dreifach, wie

wichtig ein starkes soziales Netz

ist.“ Sie verwies auf den bereits angehobenen

Heizkostenzuschuss

(zuletzt erhielten ihn 3.107 Grazer),

Anpassungen der Pendlerbeihilfe

und der Wohnunterstützung

(13.647 Grazer), auch das Budget

für Soforthilfen wurde erhöht.

Hilfsfonds in Graz

Von Seiten der Stadt Graz wiederum

gab es einen Gebührenstopp

bei Wasser und Müll, der Energiekostenzuschuss

für einkommensschwache

Haushalte wurde

ausgebaut, ebenso der Bezieherkreis

der Sozialcard. Außerdem, so

informierte Klubobmann Michael

Ehmann, sei die Einrichtung eines

Hilfsfonds bei der Energie Graz für

Notfälle geplant. Den Energiebonus

des Bundes kritisierte Ehmann

als zu kompliziert, ebenso erteilte

er erst später greifenden Maßnahmen

eine Absage: „Das wäre so,

wie wenn man Ertrinkenden einen

Schwimmkurs anbietet, statt ihnen

sofort einen Schwimmreifen zuzuwerfen.“

Gemeinsam mit SPÖ-

Nationalratsabgeordneten Verena

Nussbaum forderten Kampus und

Ehmann die Bundesregierung zu

Maßnahmen auf. So schlägt man

etwa eine Energiepreisdeckelung

vor und eine Streichung der

Mehrwertsteuer auf Lebensmittel.

Übergewinne von Energiekonzernen

sollen abgeschöpft,

Arbeit (1.700 Euro monatlich

steuerfrei) entlastet werden.

LASS

DIR

HELFEN

Was haben Knochenbrüche, chronische

Kreuz schmerzen und psychische Erkrankungen

gemeinsam? Sie können uns alle treffen und

betreffen viele. Aber sie können vermieden

und geheilt werden. Informationen und

Unterstützungsangebote zu psychischen

Erkrankungen finden Sie auf

graz.at/seelischegesundheit

achtzigzehn | Foto: Kat Derler


4 graz

www.grazer.at 5. AUGUST 2022

Bezirksvorsteher Waltendorf Peter Mayr:

„Die gute Zusammenarbeit im

Bezirk blieb immer erhalten!“

SOMMERGESPRÄCH. Schon in seiner zweiten Amtsperiode ist Peter Mayr von der ÖVP in Waltendorf als

Bezirksvorsteher tätig. Wie es ihm geht und was sich verändert hat, erzählt er im heutigen Gespräch.

Von Melanie Köppel

melanie.koeppel@grazer.at

Herr Mayr, wie geht es Ihnen

als Bezirksvorsteher im Bezirk

Waltendorf?

Peter Mayr: Grundsätzlich sehr

gut! Wir haben eine unglaublich

gute Zusammenarbeit unter den

Fraktionen - mittlerweile besteht

der Bezirksrat in Waltendorf ja aus

ÖVP, den Grünen und der KPÖ. Ich

muss nur ganz ehrlich sagen, dass

sich die Zusammenarbeit mit der

Stadtregierung etwas verändert

hat seit der Neuwahl. Sehr schade

finde ich auch, dass der Klima-Euro

als Zusatzbudget für die Bezirke

auch noch nicht budgetiert wurde

beziehungsweise eventuell sogar

wegfällt ... Aber sonst dreht sich

alles um die altbekannten Themen

wie Verkehr und das Bauen.

Welche Anliegen haben denn die

Bürger denn konkret?

Mayr: Nun, wie schon gesagt:

Das Thema Verkehr ist präsent,

hier geht es vor allem um eine

Verbesserung der Radwege. Beim

Thema Bauen haben wir vor allem

am Ruckerlberg die Problematik,

dass viele Bewohner mit Oberflächenwasser

zu kämpfen haben -

denn hier besteht der Boden zum

Großteil aus Lehm und das ist natürlich

dann keine einfache Sache,

vor allem wenn man sich die Umweltsituation

mit den starken Unwettern

in letzter Zeit ansieht ... Die

Planungen sind gut, jedoch kommt

die Realität gerne dazwischen.

Vielleicht ein großer Wunsch der

Bürger ist auch die Erweiterung

der Grünflächen im Bezirk. Man

merkt hier, dass sich die Menschen

sehr nach der Natur sehnen.

Sie kamen ja schon in den 90er-Jahren

zur ÖVP ...

Mayr: Ja genau, damals sogar

auch wegen dem Verkehr.

Waltendorf wurde gerne für

Schleichwege ins Innere von

Graz genutzt, was die Bürger

aufregte. Ich wohne selbst schon

seit 1968 am Ruckerlberg und

wollte mich dann diesbezüglich

engagieren. Über Bekannte kam

ich dann damals in die Politik

und weiterführend 1998 in den

Bezirksrat. Den habe ich seither

auch nicht mehr verlassen.

(lacht) Was mich sehr freut, ist,

dass nach wie vor die gute Zusammenarbeit

im Bezirksrat

herrscht. Meine erste Amtsperiode

als Bezirksvorsteher startete

dann 2017 nach der Pensionierung

meines Vorgängers.

Bemerken Sie Unterschiede zwischen

den beiden Amtsperioden?

Mayr: Ich kannte ja schon vor

meiner Zeit als Bezirksvorsteher

die Ämter und vor allem die Personen

aus meiner Zeit im Bezirksrat.

Grundsätzlich hat sich eben durch

den Wechsel der Stadtregierung

nur einiges geändert.

Gibt es ihrerseits Zukunftspläne,

auf die sich die Bewohner von Waltendorf

freuen dürfen?

Mayr: Ja, also wir haben eine

neue Fahrradservicebox beim

Mehrgenerationenhaus installiert,

außerdem werden mehrere Trinkbrunnen

im Bezirk vor allem für

fleißige Läufer aufgestellt werden.

Auf was ich mich besonders freue,

ist das Buchprojekt gemeinsam

mit dem Grazer Stadthistoriker

Karl Albrecht Kubinzky. Hier werden

wir die Geschichten unserer

Senioren aus dem Mehrgenerationenhaus

niederschreiben - da bin

ich sehr gespannt!

Apropos Mehrgenerationenhaus:

Was kann man sich als „Nicht-

Waltendorfer“ darunter vorstellen?

Mayr: Das Konzept kommt aus

Deutschland und ist vergleichbar

mit einem Nachbarschaftszentrum.

Hier ist jeden Nachmittag

„Open house“ mit Kaffee und alle

sind herzlich willkommen. Außerdem

bietet das Haus Platz für kleine

Vereine, damit diese auch die

Möglichkeit haben, Räumlichkeiten

möglichst niederschwellig zu

nutzen. Hier findet von Babytreffs

bis hin zu Senioren-Kaffeerunden

alles statt.

Bezirksvorsteher Peter Mayr ist schon

in seiner zweiten Amtsperiode tätig.

FOTO FISCHER

Wir sind gerade

dran, den

Glasfaserausbau

für besseres Internet im

Bezirk zu ermöglichen.“

Bezirksvorsteher Mayr versucht

mit seinem Team eine Lösung für

besseres Netz im Bezirk zu finden.

Haben Sie einen Sommer-Ausflugstipp

oder einen Hotspot für unsere

Leser, den man unbedingt im Bezirk

besuchen muss?

Mayr: Hier habe ich sogar zwei

Tipps: Einmal das Eustacchio-

Areal, dort schließt der Sportplatz

direkt ans Landschaftsschutzgebiet

an. Also eine super Region

zum Erholen und Sporteln! Mein

zweiter Tipp ist das Areal rund um

das Schloss Lustbühel. Nachdem

man dort einen schönen Spaziergang

gemacht hat, kann man sich

am besten in der beliebten Mostschenke

der Familie Grebenz eine

gute Jause und ein Glaser Wein

genehmigen. Hier bin ich selbst

immer sehr gerne im Sommer unterwegs.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

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Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

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5. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ lia.remschnig@grazer.at

Anlagenbetrug:

Geld überwiesen

■ In Graz, Bezirk Innere Stadt,

wurde ein 21-Jähriger von Mitte

Juni bis Ende Juli Opfer eines

Anlagenbetruges. Mehrere tausend

Euro Schaden entstanden

ihm dadurch. Der Grazer wurde

laut eigenen Angaben auf einem

Nachrichtendienst von einer

Person angeschrieben, die ihn

auf eine Webseite aufmerksam

machte, auf der man lukrative

Investitionsgeschäfte tätigen

könne. Der 21-Jährige folgte den

Anweisungen auf der Webseite

und überwies einen Betrag von

mehreren Tausend Euro. Auf

den bis Ende Juli vermeintlich

verfügbaren Geldbetrag von

mehreren Zehntausend Dollar

konnte der 21-Jährige jedoch

Mitten auf eine Hütte krachte gestern ein Baum in Graz-Umgebung: Es ist

nicht bekannt, dass Personen bei dem Vorfall zu Schaden kamen. FF THONDORF

nicht mehr zugreifen. Er erstattete

Anzeige. Ein derartiger Betrug

wird „Cyber Trading Fraud“ genannt.

Dabei werden potenzielle

Anleger im Internet zu Geldzahlungen

für vermeintlich lukrative

Investitionsgeschäfte verleitet.

Baum auf Hütte in

Garten gefallen

■ In Graz-Umgebung kam es

gestern zu einem nicht alltäglichen

Unfall. Ohne, dass ein Unwetter

getobt hätte, stürzte ein

Baum auf eine Hütte in Thondorf.

Die ortsansässige Freiwillige

Feuerwehr in Thondorf

musste den Baum nachts gegen

20 Uhr bergen. Warum der

Baum tatsächlich umgefallen

war, ist nicht bekannt. Auch, ob

Personen dabei verletzt wurden,

ist offen.

Mann gestürzt: FF

musste helfen

■ Gestern musste in Peggau,

Graz-Umgebung, die Freiwillige

Feuerwehr ausrücken, um

dem Roten Kreuz Unterstützung

zu bieten: Zuvor war eine

Person im ersten Stock eines

Mehrparteienhauses gestürzt.

Nach der Versorgung des Rettungsdienstes,

musste der

Mann mittels Schaufel- und

Korbtrage zum Rettungswagen

gebracht werden. Die technische

Hilfeleistung der Feuerwehr

nahm etwa 45 Minuten in

Anspruch.

Der Mann musste mit der FF zum

Wagen gebracht werden. FF PEGGAU


6 graz

www.grazer.at 5. AUGUST 2022

Bodenmarkierungen, Mehrzweckstreifen: In der St. Peter Hauptstraße sind

im Zuge der Radoffensive einige Verbesserungen geplant.

STREET VIEW

Radwegausbau in Graz,

St. Peter gefordert

SCHLAU STATT STAU. In der St. Peter Hauptstraße

wird im Zuge der Radoffensive einiges geplant.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Im Zuge unserer „Schlau statt

Stau“-Initiative melden Grazer

uns laufend Problemstellen

aus dem Grazer Verkehr.

Leserin Claudia Hebenstreit

berichtet von gefährlichen Situationen

an der St. Peter Hauptstraße,

ab Höhe Kitnerweg bis

zur Ampel bei der Kreuzung Petrifelderstraße.

Sie stufe die genannte Strecke

als „extrem staugefährdet“ ein,

„in beide Richtungen. Zudem

muss der Fahrradstreifen noch

mit Bus, Taxi, Mopeds, Roller

und auch noch Autos geteilt

werden, die diesen Fahrstreifen

unerlaubt benutzen um schneller

in Richtung Volksschule St.

Peter abzubiegen, um die Kinder

in die Schule zu bringen. Wo

es sich auch immer wieder staut,

insbesondere bei Regen.“

Hebenstreit fordert einen

„vernünftigen Radweg“, der bis

zur Höhe des Schillerparks ausgedehnt

werden müsste. „Schon

ab dem Magistrat Bezirk St. Peter

müssen sich alle Verkehrsteilnehmer

zwei Spuren teilen.

Ideal wäre ein durchgehender

Radweg und eine eigene Busspur“,

so die „Grazer“-Leserin.

Einiges in Planung

Tatsächlich soll hier im Zuge

der Radoffensive von Stadt Graz

und Land auch einiges passieren.

Beim Land Steiermark

nachgefragt, vermeldet man den

aktuellen Planungsstand. So sollen

in der St. Peter Hauptstraße

beim vorhandenen Mehrzweckstreifen

stadtauswärts und bei

der Busspur stadteinwärts noch

heuer blaue Markierungen angebracht

werden – um die Nutzung

für Radfahrer noch klarer zu machen.

Sie sollen die Scheu verlieren.

Außerdem sei ein beidseitiger

Mehrzweckstreifen zwischen

Petrifelderstraße und der Kreuzung

der St. Peter Hauptstraße

mit der Petersbergenstraße angedacht.

Gespräche zur Grundverfügbarkeit

sollen bald starten.

Stadteinwärts ist in der St. Peter

Hauptstraße außerdem noch

ein Busbeschleunigungsstreifen

geplant, der auch als Radweg

genutzt werden soll, stadtauswärts

ein Mehrzweckstreifen.

Für Radfahrer wird es in diesem

Bereich also jedenfalls Verbesserungen

geben.

Die A2 bei Feldkirchen bei Graz war im ersten Halbjahr der am stärksten

befahrene Autobahnabschnitt der Steiermark.

STREET VIEW

Rund um Graz: Weniger

Autos, aber mehr Lkw

VERKEHR. Auf den Autobahnen sind immer noch

weniger Autos unterwegs als vor der Pandemie.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Zuletzt wurde wieder vermehrt

– vor dem Hintergrund

der Klimakrise wie

auch der aktuellen Energiekrise –

über Änderungen der Geschwindigkeitsbegrenzungen

diskutiert.

Dadurch soll Verbrauch und

CO2-Ausstoß eingespart werden

- was natürlich auch durch weniger

Fahrten insgesamt gelingt.

Zumindest was den Autobahn-

Verkehr betrifft zeigt eine aktuelle

Analyse des VCÖ auf Basis von

Daten der Asfinag, dass im ersten

Halbjahr des Jahres an der stärkst

befahrenen Stelle der Steiermark,

der A2 bei Feldkirchen bei

Graz, noch knapp 350.000 Autos

weniger auf den unterwegs waren,

als vor der Pandemie 2019.

Gegenüber dem Vorjahr gab es

eine klare Steigerung von 1,2

Millionen, allerdings gab es da

im Jänner auch noch einen Lockdown.

Der Trend, dass vor Corona

mehr Autos unterwegs waren,

zeigt sich laut VCÖ in ganz Österreich.

„Der hohe Spritpreis

wirkt dämpfend, auch Homeoffice

wird heute stärker genutzt als

vor der Pandemie“, erklärt VCÖ-

Experte Michael Schwendinger

die Hintergründe.

Organmandate

Anders sieht es allerdings bei den

Lkw aus. Da liegt man in der ganzen

Steiermark auf Autobahnen

schon über dem Vor-Corona-Niveau.

Auch österreichweit waren

bei drei von vier Zählstelle im 1.

Halbjahr mehr Lkw unterwegs als

im 1. Halbjahr 2019. Die meisten

Lkw rollten in der Steiermark auf

der A9 im Abschnitt Schwarzlsee

und Schachenwald mit rund 1,57

Millionen. Auf der A2 beim Flughafen

Graz waren es 1,42 Millionen,

in Graz-Webling wiederum

1,24 Millionen. Österreichweit

wurde auf der A1 bei Haid und

Traun in Oberösterreich mit 2,8

Millionen die höchste Lkw-Belastung

registriert.

Trotz zunehmenden Lkw-Verkehr

sind aber auf den Autobahnen

und Schnellstraßen um ein

Vielfaches mehr Pkw als Lkw unterwegs.

In der Steiermark waren

auf der A2 bei Feldkirchen rund

89 Prozent der Fahrzeuge Pkw,

auf der A9 bei Schachenwald

86 Prozent, ebenso bei Peggau-

Deutschfeistritz.


19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at

graz 7


8 graz

www.grazer.at 5. AUGUST 2022

Freddie und

Fibi warten

Grazer

Pfoten

Die zwei unterschiedlichen Jungkatzen sind sehr verspielt und aktiv. KK

Die zwei kleinen Katzerln meinsam vergeben und wollen

Freddie und Fibi könnten gerne Freigang haben.

unterschiedlicher nicht sein

und doch trennt sie nichts: Der

rote Freddie ist eher schüchtern

und gern stiller Beobachter,

während die freche Fibi

- 4 Monate

- sehr verspielt

- lieben Höhlen

- nur gemeinsame Vergabe

gerne an Ohren knabbert. Die

beiden sind sehr verspielt und

lieben es, sich in Höhlen zu

verstecken. Sie werden nur ge-

Kontakt: Arche Noah

www. aktivertierschutz.at

Tel. 0676/84 24 17 434

Auch der neu gestaltete LUSH Shop setzt auf Nachhaltigkeit. Verpackungen

können zurück gebracht und wieder neu verwertet werden. THOMAS HEBENSTREIT

Duftendes Re-Opening

■ Am heutigen Freitag wird Graz

wieder ein Stück schöner: Der

LUSH Shop am Hauptplatz hat

ein neues Retail-Design bekommen

und öffnet nach dreiwöchiger

Umbauphase wieder seine

Türen: Zelebriert wird daher mit

DIY-Workshops für Kunden,

die ihre eigenen Badebomben

herstellen dürfen und kostenlosen

Goodie-Bags. „Dieser Shop

und die damit verbundene Wiedereröffnung

ist für mich und

mein Team eine Herzensangelegenheit“

betont Managerin

des LUSH Graz Shops Jasmin

Doppler. Übrigens tut die handgemachte

Kosmetik-Marke auch

Gutes: Der „Charity Pot“ ist eine

wohltätige Hand- & Bodylotion,

da der gesamte Erlös des

Verkaufs an Projekte geht, die

Bürgerinitiativen oder gemeinnützige

Einrichtungen finanzieren.

Kürzlich unterstützte LUSH

damit auch die Catcalls of Graz,

eine Vereinigung, die sich gegen

sexuelle Belästigung ausspricht.

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Beitrag

Eine feine Sache wäre es auch,

wenn Autofahrer in der Stadt

darauf verzichten könnten,

wenn sie kurz wo was abholen,

den Motor laufen zu lassen,

um anschließend in ein kühles

Auto einzusteigen (sehe ich

täglich mindestens dreimal Mal

beim MBE in der Glacisstrasse

an der Kreuzung). Leider ist

es den meisten Menschen nicht

bewusst, dass auch ihr Beitrag

wichtig ist...

Ewa Francis

* * *

Witz

Mehr Pferde braucht das Volk

sag ich, mehr Pferde!

Rene Le

* * *

Interesse

Und interessiert das eigentlich

irgendwen?

Michael Promberger

* * *

Zu viel

Nein, deshalb war auch dein

Kommentar überflüssig.

Wolfgang Sikora

* * *

Ampel

Bessere Ampelschaltungen und

dann würde alles besser aussehen.

Bianca Neumann

* * *

Was tun

Graz macht mehr als genug.

Sieg Linde

* * *

Regierung

Na jetzt haben wir ja eh so eine

tolle Stadtregierung.

Birgit Trummer

* * *

Vorschlag

Erster Schritt: Öffentlicher Personennahverkehr

kostenlos,

dafür Citymaut und Parkgebühren

x 10 (außer für die

Anrainer, natürlich).

Michael Schmid

* * *

Bauchweh

Ein Müllheizkraftwerk im

Stadtgebiet ist da wohl keine

gute Idee.

Karl-Heinz Leiss

* * *

Unglaublich

Alles! „Einfach“ alles!

Roman Mühl

* * *

Meist

kommentierte

Geschichte

des Tages

Bis März

gibt es

Ressourcen

Die Grazer verbrauchen ihre

Ressourcen nach neuesten

Berechnungen bereits bis Ende

Februar: Der Stadtrechnungshof

veröffentlichte einen Bericht

zum Grazer Klima. Mit dramatischen

Zahlen und mehreren

Handlungsempfehlungen, um

das Ziel der Klimaneutralität bis

zum Jahr 2040 noch zu erreichen.

Die „Grazer“-Leser diskutieren

auf unserer Facebook-Seite.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


5. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 9

David Garrett

ist „Alive“

in Graz

David Garrett gastiert am 27.

August im Messe Graz Freigelände

B. .

CHRISTOPH KOESTLIN

NEUSTART. Nach einer langen Zwangspause durch die Corona-Pandemie möchte Stargeiger David Garrett (41)

endlich wieder durchstarten. Wir sprachen mit ihm über Authentizität, Gänsehautmomente und Groupies.

Von André Wesche

vojo.radkovic@grazer.at

H

err Garrett, Sie haben kürzlich

Ihre erste Autobiografie

herausgebracht. Welches

Feedback haben Sie bekommen?

David Garrett: „Das Feedback ist

toll. Wir sind seit knapp 19 Wochen

in den Top-10 oder Top-20 der Spiegel-Bestsellerliste.

Das freut mich

umso mehr, weil das zeigt, dass das

Buch wirklich auf Interesse gestoßen

ist und es deshalb viele Leute

kaufen. Das passiert ein Stück weit

nicht nur durch die Werbung, sondern

auch durch Mund zu Mund

Propaganda. Es hat mir persönlich

sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch

zu schreiben und genau deshalb

habe auch so viel Zeit darin investiert,

was allerdings nicht so schwierig

war. Auf Grund der Pandemie

hatte ich plötzlich die Zeit um so ein

Projekt umzusetzen und es hat mir

wahnsinnig viel Spaß gemacht, in

den Archiven zu wühlen und daran

zu arbeiten.

Das Buch trägt den Titel „Wenn Ihr

Wüsstet“. Nun wissen viele Konzert-

besucher auch viel Persönliches über

Sie. Tritt man mit einem gemischten

Gefühl auf die Bühne, wenn man

den Schleier ein wenig gelüftet hat?

David Garrett: „Nein, ganz im

Gegenteil! Ich glaube, es fördert

das Verständnis für meine Person

und meine Facetten. Dementsprechend

freue ich mich umso mehr,

die Bühne zu betreten. Da existiert

jetzt eine zusätzliche, engere Verbindung

zu meinem Publikum. Ich

bin sehr glücklich darüber. Ich habe

das Buch auch geschrieben, weil ich

ein paar andere, bisher unbekannte

Seiten von mir zeigen wollte. Es

freut mich, mit diesem neuen, sehr

persönlichen Ansatz Musik machen

zu dürfen“.

Was erwartet den Besucher Ihrer

„Alive“-Tour?

David Garrett: „Wir waren jetzt

drei Jahre lang nicht unterwegs.

Wir haben das Album „Alive“ – auf

Grund der Pandemie – weltweit

noch nicht ein einziges Mal gespielt.

Die Konzerte sind jetzt vom Januar

auf den Herbst verschoben wurden.

Das Publikum erwartet meine Band

und mich, durch jegliche Musikrich-

tungen Spaß habend auf der Bühne

und eine fulminante Bühnenshow,

viel Spaß und Lebensfreude - und

vor allem richtig tolle Musik.

Bekommen Sie etwas davon mit,

ob es in Zeiten nach dem Lockdown

schwierig ist, erfahrene Crews zusammenzutrommeln?

David Garrett: „Da müssten Sie

meinen Tour-Promoter fragen. Ich

habe nichts davon gehört, dass es

schwierig für diese Tour sei. Ich

muss allerdings auch sagen, dass ich

mich nicht in diese Thematik reingekniet

habe. Bis jetzt gab es keine

Rückmeldung, dass es Probleme

dabei gab.“.

Ihre Russland-Tour haben Sie aus

bekannten Gründen abgesagt. Sie

haben viele Fans dort. Haben Sie die

Hoffnung, jemals wieder dort auftreten

zu können?

David Garrett: „Natürlich! Musik

ist auch dazu da, Menschen zusammen

zu bringen. Ich will nicht

einfach eine gesamte Nation über

einen Kamm scheren. Ich habe viele

nette, kultivierte, liberale Menschen

in Russland kennengelernt. Die haben

es nicht verdient, das sich sage:

„Ich werde da nie wieder auftreten.

Sind Sie sauer, wenn Sie jemand in

einen Topf mit André Rieu wirft?

David Garrett:“André Rieu hat

auf seine ganz eigene Art auch etwas

ganz Großes geschaffen und ist

weltweit bekannt geworden. Wir

machen absolut unterschiedliche

Dinge, wir spielen nur dasselbe

Instrument. Man kann ja

Coldplay nicht in einen Topf mit

Pavarotti stecken, weil die im

Endeffekt ganz unterschiedliche

Repertoires, Stimmgebungen

und Farben haben. Wir spielen

beide Geige, aber das tun viele.

Haben Sie Groupies?

David Garrett:“Ich kann diesen

Begriff irgendwie nicht richtig

einordnen. Habe ich Menschen,

die vernarrt in mich sind?

Ja. Finde ich das manchmal etwas

spooky? Ja. Auf der anderen

Seite freue ich mich, dass ich

den Menschen etwas gebe. Auch

wenn das manchmal spooky ist.

(lacht).

David Garrett gastiert mit

Band am Samstag, 27. August in

der Messehalle B.


5. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 10

Anpfiff in der Backofenhitze

HITZEDUELL. Ausgerechnet zur Zeit der größten Hitze um 14.30 Uhr steigt der GAK am Samstag

gegen Liefering in die Arena. Gefahr für die Gesundheit sieht Kondi-Trainer Stefan Arvay aber keine.

Wasser trinken, Wasser über den Kopf und Eis im Nacken. Michael Liendl

und der GAK treten Samstag bei Backofenhitze gegen Liefering an. GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Das ganze Land stöhnt unter

der Rekordhitze von 35

Grad Celsius und mehr.

Wer kann, verschanzt sich im

Dunkeln oder in klimatisierten

Räumen. Der GAK nicht. In der

2. Liga müssen die „Rotjacken“

gegen Liefering ran – um 14.30

Uhr, genau dann, wenn die Hitze

auf ihren Höhepunkt zusteuert.

„Und der Termin ist sogar selbstgewählt“,

sagt Konditionstrainer

Stefan Arvay. Man wollte die

Heimspiele immer am Samstag

austragen, um so vielleicht mehr

Fans ins Stadion zu locken.

Die Hitze setzt den Spielern

natürlich zu. „Es ist dann ein

anderes Spiel, als um 19.30, vom

Anlaufen her, von der körperli-

chen Intensität“, sagt Arvay. „Wir

versuchen, die Spieler so gut es

geht zu kühlen. In der verordneten

Trinkpause bekommen alle

Eisbeutel in den Nacken um die

Köperkerntemperatur vielleicht

ein bisschen runterzubringen.“

Dazu trinken, trinken, trinken.

Gefahr für die Gesundheit sieht

Arvay keine. „Klar kann dir

schwindlig werden, aber dann

geht es eben nicht mehr. Im

schlimmsten Fall kommt es zu

einem Sonnenstich.“ In der Vorbereitung

und im Training haben

sich die Grazer aber schon an die

Hitze gewöhnt. „Da kommt es

schon zu einer Anpassung.“

Angepasst haben die „Roten“

auch den Kader. Weil Marco

Gantschnig (Schulter) länger

ausfällt, holte Sportchef Dieter

Elsneg den Rieder Milos Jovicic.

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19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at

graz 11


12 graz

www.grazer.at 5. AUGUST 2022

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Die beliebte Schlagerband Die Paldauer spielt morgen den zweiten

Tag ihres legendären Fests am Grazer Schloßberg, dem „Open Flair“. Beginn

ist um 20 Uhr.

■ Im Zuge von La Strada findet morgen im Dom im Berg die Jazz Redoute

2022 statt. Diese musste im Jänner ja abgesagt werden, jetzt wird

sie nachgeholt – es ist die 7. Grazer Jazz Redoute. Dabei soll neben arrivierten

Künstlern auch Raum für junge Musiker sein. In jeweils 25minütigen

Kurzauftritten beweisen sieben bekannte wie auch noch unbekanntere

Musiker und Ensembles wieder einmal, wie vielfältig, spannend

und auch erfrischend aktuell diese Musik immer noch ist, die vor gut 100

Jahren in New Orleans als musikalischer Ausdruck des ersten multikulturellen

Schmelztiegels der Moderne entstanden und mittlerweile in den

mannigfaltigsten Auswirkungen und Dialekten weltweit etabliert ist. Beginn

ist 20.15 – es spielen Acts wie Club Mineur, das Achim Kirchmair

Tria feat David Jarh aber z.B. auch die junge Band Candlelight Ficus.

■ Der GAK spielt morgen gegen Lieferung, die Außenstelle von Red Bull

Salzburg. Los geht es schon um 14.30.

Die neue Veranstaltungsreihe „Auf die Plätze“ soll an den Augustsamstagen

für Stimmung sorgen. Morgen geht es am Färberplatz los. HOLDING GRAZ

■ Morgen startet die neuen Veranstaltungsreihe des Holding Graz Citymanagements,

„Auf die Plätze“. Am Färberplatz gibt es von 11 bis 17 Uhr

Live-Musik, aber auch Showacts für Kinder. Liegestühle, Sonnenschirme

und Pavillons sorgen für Abkühlung und Entspannung.

BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIERMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / GOODBOY PICTURE COMPANY

Corona-Schutzimpfung:

Schützen Sie

Ihr Kind

Die Corona-Schutzimpfung ist für Kinder ab 5 Jahren

allgemein empfohlen. Sie ist gut verträglich, hochwirksam,

schützt vor COVID-19-Erkrankungen und möglichen

Spätfolgen. Für Kinder von 5–11 Jahren gibt es eigene Impfstoffe.

Wie bei Erwachsenen werden für einen optimalen

Impfschutz drei Impfungen empfohlen.

! Mehr Informationen unter www.impfen.steiermark.at

Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch

über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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