recycling-aktiv 06/22
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien recycling aktiv berichtet praxisnah über aktuelle Programme und Entwicklungen aus dem Maschinen- und Anlagenbereich - von Metallen, Kunststoffen, Papier, Baustoffen über andere Recycling-Bereiche.
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien recycling aktiv berichtet praxisnah über aktuelle Programme und Entwicklungen aus dem Maschinen- und Anlagenbereich - von Metallen, Kunststoffen, Papier, Baustoffen über andere Recycling-Bereiche.
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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/20<strong>22</strong><br />
QUALITÄTSROTOREN<br />
AUS DEM WESTERWALD<br />
Investieren Sie jetzt in Ihre Betriebssicherheit.<br />
bauma 20<strong>22</strong><br />
Impulsgeber<br />
K 20<strong>22</strong><br />
Konkrete Lösungen<br />
BDSV 20<strong>22</strong><br />
Herausforderungen<br />
CRACO GmbH . Naubergstr. 6 . D-57629 Atzelgift . T: +49 (0) 26 62 / 95 52-0 . E: info@craco.de . www.craco.de
Das gesamte Team vom Stein-Verlag<br />
wünscht seinen Lesern und Geschäftspartnern:<br />
Frohe Weihnachten<br />
und alles Gute für<br />
2023<br />
Vielen Dank für Ihre Treue und Unterstützung.<br />
Bleiben Sie uns bitte auch im Jahr 2023 gewogen!
Leitartikel<br />
Die bauma<br />
hat es bewiesen:<br />
Die Anziehungskraft<br />
von Messen ist<br />
ungebrochen.<br />
Foto: Messe München GmbH<br />
Helmut Strauß,<br />
Chefredaktion<br />
helmut.strauss@<br />
stein-verlaggmbh.de<br />
Über den Tellerrand schauen<br />
D<br />
as war schon ein erstaunliches Messe-Jahr:<br />
Nach der RecyclingAKTIV<br />
und TiefbauLIVE in Karlsruhe die IFAT,<br />
dann die K 20<strong>22</strong> in Düsseldorf und natürlich<br />
die bauma in München. Wer hätte<br />
am Anfang des Jahres gedacht, dass sie<br />
überhaupt stattfinden und dann noch<br />
einen so großen Zuspruch erfahren? Die<br />
Resonanz von Veranstaltern, Ausstellern<br />
und Besuchern ist mehr als positiv, die<br />
Messethemen sind bei allen Unterschieden<br />
der einzelnen Messekonzepte gleichermaßen<br />
aktuell: Klimaschutz, CO 2<br />
-<br />
Emissionen, alternative Antriebe, weniger<br />
Ressourcenverbrauch und Digitalisierung<br />
sind die Hauptthemen, um die sich<br />
im Wesentlichen alles dreht.<br />
Mit der bauma beschäftigen wir uns in<br />
dieser Ausgabe der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> rückblickend<br />
intensiver, da es bei vielen Herstellern<br />
sehr interessante Angebote für die<br />
Recycling-Branchen gab, von der<br />
K 20<strong>22</strong> als der Branchentreff für die Kunststoffindustrie<br />
mal ganz zu schweigen.<br />
eigentlich alle Branchen. Insofern sollte<br />
der Blick über den eigenen Tellerrand fast<br />
zur Pflicht werden, denn es gibt immer<br />
wieder was Neues zu entdecken.<br />
So ging es uns auch beim Interview mit<br />
Erich Sennebogen: Über das hinausschauen,<br />
was für die Entwicklung des<br />
eigenen Unternehmens wichtig ist, sich<br />
Gedanken machen zu dem, was in der<br />
Welt passiert, und sich einzubringen, das<br />
war eine immens wichtige Erkenntnis aus<br />
dem intensiven Gedankenaustausch.<br />
Wenn uns das 2023 gelingt, dann wäre<br />
schon viel gewonnen!<br />
In diesem Sinne wünsche ich<br />
Ihnen und Ihrer Familie ein frohes<br />
Weihnachtsfest und einen guten<br />
Rutsch ins neue Jahr, und vor allem:<br />
Bleiben Sie gesund!<br />
Ihr<br />
Helmut Strauß<br />
Der Rückblick auf beide Messen lohnt,<br />
denn Recycling im Sinne einer wirklich<br />
gelebten Kreislaufwirtschaft betrifft<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 3
INHALT Ausgabe 6/20<strong>22</strong><br />
RÜCKBLICK:<br />
Die bauma hat in mehrfacher Hinsicht<br />
beeindruckt – wir waren dabei.<br />
3 LEITARTIKEL<br />
6 BRANCHEN-INFOS:<br />
MÄRKTE • MENSCHEN • NEWS • VERANSTALTUNGEN<br />
16 bauma 20<strong>22</strong><br />
Wichtiges Signal und wichtige Impulse zur richtigen Zeit<br />
28 BDSV<br />
Jahrestagung: Große Herausforderungen für das Stahl<strong>recycling</strong><br />
31 EXTRA: PROFIL FÜR PROFIS<br />
60 MATERIALUMSCHLAG & TRANSPORT<br />
64 VERFAHRENSTECHNIKEN: SORTIEREN<br />
66 KUNSTSTOFFE<br />
68 VERFAHRENSTECHNIKEN: ZERKLEINERN<br />
70 BIOMASSE, KOMPOST, HOLZ<br />
16<br />
76 VERSCHLEISS, EDV, ZUBEHÖR<br />
78 RECHT & POLITIK<br />
Aus den Verbänden<br />
80 ZU GUTER LETZT<br />
80 EINKAUFSFÜHRER: IHRE SPEZIALISTEN<br />
82 Inserentenverzeichnis<br />
83 Veranstaltungen, Impressum<br />
Fotos: Messe München; Hersteller<br />
4 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
Inhalt<br />
STEINEXPO:<br />
Im nächsten Jahr findet endlich<br />
wieder die Steinexpo statt – wir<br />
berichten über den aktuellen Stand.<br />
27<br />
UNSER TITELBILD<br />
QUALITÄTSROTOREN<br />
AUS DEM WESTERWALD<br />
Investieren Sie jetzt in Ihre Betriebssicherheit.<br />
CRACO GmbH . Naubergstr. 6 . D-57629 Atzelgift . T: +49 (0) 26 62 / 95 52-0 . E: info@craco.de . www.craco.de<br />
Als führender Anbieter von Komplettlösungen<br />
im Verschleißschutz<br />
kreiert die CRACO GmbH seit nun<br />
mehr als 85 Jahren passgenaue Lösungen<br />
für ihre Kunden. Dabei legt<br />
das Unternehmen den Fokus auf<br />
nachhaltige Kostenreduzierung für<br />
den Kunden durch Optimierung der<br />
Verschleißsituation vor Ort. Die<br />
Kundenbedürfnisse werden als<br />
ganzheitlicher Prozess verstanden.<br />
So entsteht ein permanenter Entwicklungs-<br />
und Lernvorgang in allen<br />
Prozessbereichen, welche sich gegenseitig<br />
beeinflussen und dadurch<br />
Synergieeffekte auslösen: CRACO<br />
entwickelt Ihre Lösung.<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 5
MENSCHEN<br />
Erdwich<br />
Herzblut und viel Erfahrung<br />
Mitte 20<strong>22</strong> hat sich die Erdwich Zerkleinerungs-Systeme<br />
GmbH im Bereich<br />
Verkauf personell neu aufgestellt:<br />
Maximilian Gutmayr wurde neuer Vertriebsleiter<br />
des Familienunternehmens im<br />
bayerischen Igling.<br />
Bereits vor seinem Abschluss des Betriebswirtschaftsstudiums<br />
an der Universität<br />
Augsburg sammelte Gutmayr in<br />
unterschiedlichen internationalen Positionen<br />
wichtige Vertriebserfahrung.<br />
Seit 2017 verstärkte er das Verkaufsteam<br />
von Erdwich als Sales Manager und<br />
verantwortete dabei von Beginn an das<br />
internationale Kerngeschäft sowie die<br />
Implementierung von Business Development<br />
Strategien für die Erdwich<br />
Zerkleinerungs-Systeme GmbH mit<br />
Fokus auf die Fachbereiche Zerspanung<br />
und die allgemeine Zerkleinerung von<br />
neuartigen Stoffströmen aller Art.<br />
Das Hauptaufgabengebiet des neuen<br />
Vertriebsleiters wird neben dem stetigen<br />
Ausbau des vorhandenen Vertriebsnetzwerkes<br />
auch die internationale Kundenund<br />
Händlerbetreuung sein. Zudem ist<br />
Gutmayr Experte für Recyclinganlagen<br />
von Lithium-Ionen-Batterien sowie E-<br />
Schrottanlagen und wird sich hier in Zukunft<br />
der stetig wachsenden Nachfrage<br />
widmen.<br />
www.erdwich.com<br />
Foto: Maximilian Gutmayr<br />
„Ich freue mich darauf, im<br />
internationalen Umfeld den<br />
Vertrieb mit meinen<br />
eigenen Ideen und Vorstellungen<br />
weiter nach vorne<br />
zu bringen.“<br />
Maximilian Gutmayr,<br />
neuer Vertriebsleiter beim<br />
Recyclingspezialisten Erdwich<br />
Vecoplan<br />
Neue und erfahrene Finanzvorständin<br />
Der Aufsichtsrat der Vecoplan AG hat Ina Hannen Anfang<br />
Oktober 20<strong>22</strong> zur Finanzvorständin des Unternehmens<br />
bestellt. Sie verantwortet die Bereiche Finanzen, Controlling<br />
sowie IT und unterstützt Werner Berens, der seit 2012 als Vorstand<br />
und CEO der Vecoplan Group tätig ist. Die studierte<br />
Wirtschaftswissenschaftlerin hat mehr als 30 Jahre Erfahrung<br />
als Führungskraft: Sie begann ihre berufliche Laufbahn bei der<br />
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG Deutsche Treuhand AG<br />
in Frankfurt und Chicago. Im Jahr 2000 wechselte Ina Hannen<br />
als Abteilungsleiterin zu Also Deutschland, ehemals Actebis,<br />
einem Vertriebspartner für Produkte der Informationstechnologie<br />
und Telekommunikation. Die folgenden sechs Jahre arbeitete<br />
sie als Abteilungsleiterin Rechnungswesen und Steuern<br />
beim Kunststoffhersteller Klöckner Pentaplast. Zehn Jahre verantwortete<br />
sie als Vice President die Finanzen und die Finanzoperationen<br />
bei der KP Germany Erste GmbH. Als kaufmännische<br />
Geschäftsführerin wechselte Hannen anschließend zur<br />
Baettr Holding GmbH, einem Hersteller von On- und Offshore-<br />
Turbinenkomponenten für die Windenergieindustrie. Bevor sie<br />
zur Vecoplan AG kam, war sie als kaufmännische Geschäftsführerin<br />
bei Kabel Premium Pulk & Paper GmbH beschäftigt.<br />
Ina Hannen folgt auf Michael Lambert, der seit 2014 im<br />
Unternehmen war: Michael Lambert verantwortete den kaufmännischen<br />
Bereich und fungierte als Geschäftsführer der europäischen<br />
Tochtergesellschaften der Vecoplan AG, seit Februar<br />
2019 war er gemeinsam mit Werner Berens im Vorstand.<br />
2021 konnte das Unternehmen den höchsten Auftragseingang<br />
und das beste Ergebnis der Firmengeschichte einfahren.<br />
www.vecoplan.com<br />
Ina Hannen ist<br />
seit Oktober<br />
Finanzvorständin<br />
bei Vecoplan.<br />
Foto: Vecoplan AG<br />
6 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
MENSCHEN<br />
Fred Cordes wird mit Jahresbeginn<br />
neuer Geschäftsführer des Zeppelin<br />
GmbH Konzerns und folgt damit auf<br />
Michael Heidemann, der Ende Juni<br />
2023 nach über 30 Dienstjahren bei<br />
Zeppelin seinen wohlverdienten<br />
Ruhestand antreten wird.<br />
Foto: Zeppelin GmbH<br />
Zeppelin<br />
Fred Cordes übernimmt das Amt der Konzerngeschäftsführung<br />
Fred Cordes wird zum 1. Januar 2023<br />
zum Geschäftsführer des Zeppelin<br />
GmbH Konzerns berufen. Er folgt auf<br />
Michael Heidemann, stellvertretender<br />
Vorsitzender der Geschäftsführung des<br />
Zeppelin-Konzerns, der zum 30.<strong>06</strong>.2023<br />
nach über 30 Dienstjahren bei Zeppelin<br />
seinen wohlverdienten Ruhestand antreten<br />
wird. Um einen nahtlosen Übergang<br />
zu gewährleisten, begleitet und unterstützt<br />
Michael Heidemann Fred Cordes<br />
in den ersten sechs Monaten 2023 bei<br />
der Übergabe und Einarbeitung in die<br />
neue Verantwortung.<br />
Nach seinem Start im Jahr 1992 als<br />
Niederlassungsleiter in Oberhausen, damals<br />
noch unter der Firmierung Zeppelin<br />
Metallwerke GmbH, wurde Michael Heidemann<br />
nach vier Jahren zum Vertriebsdirektor<br />
Deutschland befördert. Seit<br />
1999 war Heidemann Mitglied und seit<br />
2008 Vorsitzender der Geschäftsführung<br />
der Zeppelin Baumaschinen GmbH. Im<br />
Jahre 2000 wurde Heidemann in die Konzerngeschäftsführung<br />
berufen, deren<br />
stellvertretender Vorsitzender er seit<br />
2010 ist. Im Jahr 2017 verließ er seinen<br />
Geschäftsführungsposten in der größten<br />
Tochtergesellschaft des Zeppelin-Konzerns<br />
und ist seitdem Vorsitzender des<br />
Aufsichtsrates der Zeppelin Baumaschinen<br />
GmbH. Diese Position wird Michael<br />
Heidemann auch über das Jahr 2023<br />
hinaus weiter bekleiden. In der Konzerngeschäftsführung<br />
ist er bis Dezember<br />
20<strong>22</strong> verantwortlich für die Ressorts Vertrieb,<br />
Marketing und Service sowie die<br />
strategischen Geschäftseinheiten Baumaschinen<br />
Zentraleuropa, Baumaschinen<br />
Nordics und Rental.<br />
Als Mitglied der Zeppelin-Konzerngeschäftsführung<br />
übernimmt Fred Cordes<br />
seine neue Position mit Wirkung zum<br />
1. Januar 2023. Er ist seit 1995 bei Zeppelin<br />
in verschiedenen Managementfunktionen<br />
tätig und übernahm im Jahr<br />
2017, als Nachfolger von Michael Heidemann,<br />
den Vorsitz der Geschäftsführung<br />
der Zeppelin Baumaschinen GmbH<br />
sowie die Leitung der Strategischen Geschäftseinheit<br />
Baumaschinen Zentraleuropa.<br />
Diese Aufgaben wird Fred Cordes<br />
auch weiterhin, neben seiner Verantwortung<br />
in der Konzerngeschäftsführung, in<br />
Personalunion wahrnehmen. „Wir wünschen<br />
Fred Cordes viel Erfolg in der<br />
neuen Position und blicken gleichzeitig<br />
auf das 30-jährige Wirken von Michael<br />
Heidemann mit Dank zurück. Durch seinen<br />
werteorientierten und strategischen<br />
Führungsstil hat er die Geschicke des<br />
Konzerns, unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit<br />
sowie den Unternehmenserfolg<br />
maßgeblich geprägt und<br />
mitgestaltet. Wir danken ihm für seine<br />
herausragende Managementleistung,<br />
sein unermüdliches Engagement und die<br />
große Loyalität, die er allen Mitarbeitenden,<br />
Geschäftspartnern und Kunden in<br />
den vergangenen drei Jahrzehnten entgegengebracht<br />
hat“, so Andreas Brand,<br />
Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin<br />
GmbH.<br />
www.zeppelin.com<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 7
NEWS<br />
Zahlen, bitte!<br />
Sylvie Felgueiras<br />
Freie Redakteurin<br />
sylviefelgueiras@<br />
stein-verlaggmbh.de<br />
Mit frischem Wind Richtung Energiewende<br />
2030 sollen 80 % des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen mit<br />
wachsendem Beitrag von Windenergie.<br />
So sollen die Ausbauraten bis 2027 auf ein Niveau von 10 GW pro Jahr gesteigert werden, um<br />
das Ziel von 115 GW Windstrom bis 2030 zu erreichen – mehr als das Doppelte der derzeit<br />
installierten Leistung. Dafür werden die Bundesländer verpflichtet, bis Ende 2032 einen<br />
Anteil von 1,8 bis 2,2 % ihrer Landesfläche für den Ausbau der Windenergie zur Verfügung zu stellen.<br />
Aber: Der Zubau neuer Windenergieanlagen allein wird es nicht richten.<br />
Repowering – wirkungsvollste Maßnahme<br />
Repowering, also der Ersatz alter Windenergieanlagen durch<br />
leistungsstärkere Anlagen, stellt die wirkungsvollste Maßnahme<br />
dar, um Windstrom effektiv zuzubauen.<br />
Denn neue Anlagen können bis zu 9x mehr Energie liefern als alte.<br />
Hinzu kommt, dass bewährte Standorte weiter sinnvoll genutzt werden<br />
und weniger neue Flächen versiegelt werden müssen.<br />
Rückbau braucht kluges Stoffstrommanagment und Zeit<br />
Stahl: 60-65 % Beton: 30-35 %<br />
GFK und Verbundstoffe: 2 – 3 %<br />
E-Komponenten, Kupfer, Aluminium,<br />
PVC und Betriebsflüssigkeiten: < 1%<br />
97%<br />
<strong>recycling</strong>fähig<br />
4 Wochen<br />
Rückbau pro<br />
Windanlage<br />
• Rotorblätter: Zusatzstoff Zementherstellung,<br />
bzw. Pellets zur Herstellung neuer Produkte<br />
• Techn. Komponenten: Einsatz bei anderen<br />
Windkraftanlagen oder als Ersatzteil<br />
• Stahl u. Kupfer: Einschmelzung u. Wiederverwendung<br />
• Betonschutt: z. B. Nutzung beim Straßenbau oder<br />
Wiederverwendung (allein 2021 fielen bereits über 3 Mio.<br />
Tonnen Betonschutt an)<br />
Allein durch das Auslaufen der EEG-Förderung müssen bis 2025 bereits<br />
mehr als 8.000 Anlagen zurückgebaut werden.<br />
Quelle: Hagedorn Unternehmensgruppe, Factsheet Wind, September 20<strong>22</strong><br />
Fotos: © Hagedorn<br />
8 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
NEWS<br />
Doppstadt<br />
Dreißig Jahre Produktionsstandort Calbe<br />
Im September 20<strong>22</strong> feierte der Doppstadt-Standort<br />
Calbe in Sachsen-Anhalt<br />
sein dreißigjähriges Bestehen. Rund 450<br />
Beschäftige arbeiten auf einem <strong>22</strong>0.000<br />
Quadratmeter großen Betriebsgelände,<br />
auf dem pro Jahr 450 Doppstadt-Maschinen<br />
zusammengebaut werden.<br />
Dass sich aus dem ehemaligen VEB<br />
(„Volkseigener Betrieb“) Förderanlagen<br />
Calbe einer der größten Produktionsstandorte<br />
für Recyclingmaschinen in<br />
Deutschland entwickeln würde, ahnte vor<br />
30 Jahren bei der Übernahme durch<br />
Doppstadt niemand. „Das Werk hatte großes<br />
Potenzial. Die Mitarbeitenden waren<br />
hoch motiviert und verfügten über ausgeprägtes<br />
Fachwissen im Anlagenbau“, erinnert<br />
sich Fertigungsleiter Reimund Hoffmann<br />
an die Zeit der Übernahme.<br />
Mit 190 Mitarbeitenden startete<br />
Doppstadt 1995 am neuen Produktionsstandort.<br />
In den ersten drei Jahren konzentrierte<br />
sich Doppstadt in Calbe auf die<br />
Fertigung von Förderanlagen. 1995<br />
dann der erste Meilenstein: Der Bau der<br />
ersten Doppstadt-Maschine, DW 3080,<br />
auch „Mammut“ genannt. 2018 erfolgte<br />
ein weiterer Meilenstein: Das Team in<br />
Calbe entwickelte die Baureihe Inventhor.<br />
2013 begann Doppstadt mit<br />
dem Bau eines neuen 10.000 Quadratmeter<br />
großen Montage- und Logistikzentrums,<br />
das 2016 fertiggestellt wurde.<br />
Außerdem wurden sechs Produktionshallen<br />
saniert und erweitert. Investitionen in<br />
ein Blockheizkraftwerk, LED-Beleuchtung,<br />
eine Rückgewinnungsanlage für<br />
Abwärme sowie die Umstellung des<br />
Die Produktionshallen in Calbe wurden<br />
umfangreich modernisiert und erweitert.<br />
Foto: Doppstadt-Gruppe<br />
Fuhrparks auf (teil)elektrische Modelle<br />
machen den Standort Calbe heute zu<br />
einem Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit.<br />
Für die Zukunft nimmt die Doppstadt-<br />
Gruppe am Standort Calbe ein deutliches<br />
Wachstum ins Visier. Für 20<strong>22</strong> erwartet<br />
man eine weitere Steigerung des Umsatzes<br />
auf über 200 Millionen Euro. Noch<br />
20<strong>22</strong> soll eine zweite Montagelinie fertiggestellt<br />
werden. Zudem werden Produktionstechniken<br />
immer wieder hinsichtlich<br />
ihrer Effizienz überprüft und<br />
optimiert.<br />
www.doppstadt.de<br />
HKM Schlittenanhänger<br />
überzeugen durch Nutzlast und Stabilität<br />
T 03447 85350 | info@hkm-fahrzeugbau.de<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 9
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/20<strong>22</strong><br />
ON TOUR<br />
Gipo & Apex:<br />
Rotes Kraftpaket<br />
MESSE<br />
bauma 20<strong>22</strong>:<br />
Blick nach vorne<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin & Cat:<br />
Neuer Radlader<br />
TITELSTORY<br />
Das Jobprofil für Aufgaben in<br />
der Recycling- und<br />
Entsorgungsbranche lautet:<br />
Wertstoffe sortenrein, sicher<br />
und schnell sortieren. Wenn<br />
es um die ersten und<br />
gröberen Sortierarbeiten<br />
geht, bietet sich der Cat-<br />
M314-MH-Umschlagbagger<br />
an. Dank seines<br />
Gelenkauslegers, seiner<br />
kompakten Ausmaße und<br />
seiner hochfahrbaren Kabine<br />
kann er auch in beengten<br />
Verhältnissen auf<br />
Wertstoffhöfen seine Arbeit<br />
verrichten. Beim Sortieren<br />
profitiert er von einer<br />
feinfühligen und schnellen<br />
Hydraulik, was sich auf seine<br />
Effizienz positiv auswirkt. Mit<br />
18 bis 19 Tonnen<br />
Einsatzgewicht rundet er das<br />
Programm von Caterpillar<br />
und Zeppelin für den<br />
Materialumschlag nach<br />
unten ab.<br />
In unserer Titelstory<br />
präsentieren wir den neuen<br />
Radlader Cat 966 GC: Er<br />
bietet zuverlässige Leistung,<br />
einfache Bedienung und<br />
niedrige Vorhalte- und<br />
Betriebskosten.<br />
(Titelfoto: Zeppelin-Cat)<br />
Materialumschlag & Transport<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Die Cat-Maschinen mit dem<br />
Zusatz GC (general construction)<br />
basieren auf bewährter Technik<br />
und zeichnen sich durch eine<br />
praxisgerechte Ausrüstung aus –<br />
so auch der neue Radlader<br />
Cat 966 GC.<br />
it Automatiklüfter, Load-<br />
Sensing-Hydraulik und einfacher,<br />
intuitiver Bedienung<br />
hält er den Kraftstoffverbrauch<br />
und die Betriebskosten niedrig.<br />
Die vielseitige und robuste Maschine eignet<br />
sich für leichte und mittlere klassische<br />
Lade- und Transportaufgaben und wird<br />
den Aufgaben der Bau- und Gewinnungsindustrie<br />
wie auch den Anforderungen<br />
von Vermietungsunternehmen und kommunalen<br />
Betrieben gerecht. Der Motor<br />
Cat C9.3B erfüllt die Emissionsnormen<br />
gemäß Stufe V (EU) mit einer Bruttoleistung<br />
von 239 kW (325 PS). Das Abgasreinigungsmodul<br />
einschließlich SCR-Katalysator<br />
und Dieselpartikelfilter (DPF)<br />
arbeitet im Hintergrund und erfordert<br />
Schrott & Metall<br />
Für Aufgabemengen bis<br />
zu 1.000 l wurde der<br />
Ein-Wellen-Zerkleinerer<br />
vom Typ M600/1-600<br />
modifiziert und mit einer<br />
3-Schnecken-Zuführung<br />
Materialumschlag & Transport<br />
18 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong> <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong> 19<br />
ausgestattet.<br />
Erdwich<br />
Gleichmäßige Zerkleinerung von Metallspänen<br />
Metalle lassen sich verhältnismäßig einfach<br />
recyceln und zugleich ist die Neuproduktion<br />
sehr energieintensiv“, weiß<br />
Harald Erdwich, Geschäftsführer der<br />
Erdwich Zerkleinerungs-Systeme<br />
GmbH. „Deshalb hat die Branche in<br />
puncto Kreislaufwirtschaft bereits heute<br />
die Nase vorn.“<br />
or der Aufbereitung müssen die Pro-<br />
allerdings zerkleinert<br />
Vduktionsreste<br />
werden. Hierbei bietet es sich an, die bei<br />
Dreh-, Fräs- und Schleifarbeiten entstehenden<br />
Späne inhouse zu zerkleinern. Da<br />
das Material dann in einer komprimierten<br />
Form vorliegt, profitieren vor allem<br />
kleine und mittlere Unternehmen von<br />
der enormen Platzersparnis im Vergleich<br />
zur Lagerung der voluminösen Spänegewölle.<br />
Zudem lassen sich für zerkleinerte<br />
Metallreste bessere Rohstoffpreise erzielen<br />
und der Transport gestaltet sich dank<br />
der höheren Schüttdichte deutlich kosteneffizienter.<br />
Nicht zuletzt können von<br />
dem zerkleinerten Material die verwendeten<br />
Kühl- und Schmierstoffe zurückgewonnen<br />
werden, sodass sich auch bei der<br />
Anschaffung der Verbrauchsmittel eine<br />
Kostenersparnis bemerkbar macht.<br />
Um das Spänebrechen nahtlos in den<br />
Metallbearbeitungsprozess zu integrieren,<br />
entwickelt Erdwich zentrale sowie<br />
dezentrale Systeme. „Installiert man an<br />
jeder Dreh- und Fräsmaschine einen separaten<br />
Zerkleinerer, können die anfal-<br />
tel<br />
lenden Späne sofort auf bis zu ein Zehn-<br />
28 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong><br />
Kunststoffe<br />
Shredding – Washing – Sorting: Auf der K 20<strong>22</strong><br />
präsentiert Lindner effiziente und innovative<br />
Komplettlösungen für das Kunststoff<strong>recycling</strong>.<br />
Grafik: Lindner Recyclingtech<br />
keine Arbeitspausen für die Selbstreinigung.<br />
Die Leerlaufdrehzahlanpassung,<br />
die automatische Motorleerlaufabschaltung,<br />
der Lüfter mit variabler Drehzahl<br />
und die Load-Sensing-Hydraulik sorgen<br />
dafür, dass diese Maschine nur wenig<br />
Kraftstoff verbraucht und kaum Lärm produziert.<br />
Ein optionaler Lüfter mit automatischer<br />
Drehrichtungsumkehr unterstützt<br />
bei der Reinigung der Kühler in Umgebungen<br />
mit starker Schmutzbelastung.<br />
Der neue Lader beinhaltet ein elektronisch<br />
geregeltes, automatisches Planeten-Lastschaltgetriebe<br />
mit 4 Vorwärts-/<br />
Rückwärtsgängen, Kickdown-Schalter<br />
und Schaltschutz für Effizienz, Langlebigkeit<br />
und weiche Gangwechsel. Die optionale<br />
hydraulische Schwingungsdämpfung<br />
des Laders ermöglicht hervorragendes<br />
Materialhaltevermögen und gestei-<br />
Hellweg<br />
Smarte Kunststoff-<br />
Zerkleinerung<br />
ellweg Maschinenbau präsentiert auf<br />
Hder K 20<strong>22</strong> verschiedene Neuheiten.<br />
Dazu zählt auch die Smart-Control-Steuerung,<br />
die für das gesamte Schneidmühlenprogramm<br />
des Herstellers verfügbar<br />
ist. Diese hat Hellweg um ein Hardwaremodul<br />
erweitert, das den Stromverbrauch<br />
des jeweiligen Gerätes langfristig<br />
speichert und zur Auswertung bereitstellt.<br />
Zusammen mit der Möglichkeit,<br />
Stromspitzen anzuzeigen, ergibt dies<br />
eine wertvolle Basis für die Optimierung<br />
des Energieeinsatzes. Die Software selbst<br />
bietet jetzt die Möglichkeit, die Mühlendrehzahl<br />
in Einser-Schritten zu regulieren.<br />
Damit kann der Anwender noch<br />
flexibler seine Anlage punktgenau optimieren.<br />
Ein neues Sicherheitselement ist<br />
die Ergänzung der Steuerung um das<br />
Paket Secure+. Sobald es drohende Überlastungen<br />
der Mühle anhand der Motorströme<br />
und Drehmomente erkennt,<br />
wirkt es diesen entgegen, sodass sich<br />
Rotorblockagen weitestgehend vermeiden<br />
lassen.<br />
Alle Zentralmühlen ab der Serie 260<br />
aufwärts, die zur Vermahlung von Angüssen,<br />
Platten, Formteilen, Angussbutzen<br />
und Hohlkörpern eingesetzt werden,<br />
neuen<br />
stattet Hellweg jetzt optional mit einer<br />
Die NEUE mobile Kompaktklasse<br />
IMPAKTOR 250 evo II<br />
des ursprünglichen Volumens reduziert<br />
werden“, erklärt Erdwich. „Dies erhöht<br />
die Prozesssicherheit, da die Auffangbehälter<br />
gar nicht erst Gefahr laufen,<br />
überzuquellen und Verstopfungen im<br />
Förderer auszulösen.“ Hierfür bieten sich<br />
in der Regel die kompakten Ein-Wellen-<br />
Zerkleinerer an, die je nach Art und<br />
Größe der Späne einen Durchsatz von<br />
bis zu 2.000 kg/h erreichen. Bei größeren<br />
Mengen, wie sie etwa bei einem zentralen<br />
Spänemanagement anfallen, oder bei<br />
Spänen mit größerem Durchmesser ist<br />
oftmals ein durchsatzstärkerer Zwei-Wellen-Zerkleinerer<br />
die Anlage der Wahl.<br />
Aufgrund eines kompromisslosen Materialeinzugs<br />
sowie engster Schnittspalte<br />
kommt es zwischen den gegenläufigen<br />
Messern nicht zu Klemmeffekten. Dank<br />
ihrer größeren Schneidkraft eignen sich<br />
die Systeme auch für anspruchsvollere<br />
Spangeometrien.<br />
Neues System mit 3-Schnecken-<br />
Zuführung für größere<br />
Aufgabemengen<br />
Speziell für besonders große Aufgabemengen<br />
sowie voluminöse und verworrene<br />
Späneknäuel hat Erdwich nun seinen<br />
Ein-Wellen-Zerkleinerer vom Typ<br />
M600/1-600 modifiziert und mit einer<br />
3-Schnecken-Zuführung ausgestattet.<br />
„Der Standard-Ein-Wellen-Zerkleinerer<br />
kann nur etwa 300 bis 400 l auf einmal<br />
verarbeiten“, berichtet Erdwich. „Die<br />
gerte Effizienz auch bei mehr Tempo auf<br />
unebenem Terrain. Optionale Selbstsperrdifferenziale<br />
steigern die Traktion<br />
bei schlechten Bodenverhältnissen. Sein<br />
Einsatzgewicht liegt bei <strong>22</strong> Tonnen, die<br />
Auskipphöhe bei rund 4,2 m, gemessen<br />
am Schaufelbolzen.<br />
Umfangreiche Arbeitsausrüstung<br />
Die in der Praxis bewährte Z-Kinematik<br />
des Hubgestänges mit gegossenem<br />
Querträger und Kipphebel bietet hohe<br />
Grab- und Ausbrechkräfte (164 kN), insbesondere<br />
wenn der neue Lader mit speziell<br />
abgestimmten Cat-Schaufeln der<br />
Performance-Serie ausgerüstet ist. Das<br />
Load-Sensing-Hydrauliksystem regelt<br />
Durchfluss und Druck durchgängig und<br />
Zentralschmiereinheit aus. Über<br />
eine Bluetooth-Schnittstelle übermittelt<br />
diese dem Bediener alle dafür relevanten<br />
Daten wie die Batteriespannung, die<br />
Temperatur, die geförderte Schmiermenge<br />
sowie das Intervall des letzten<br />
Pumphubes sowie Betriebszeit und Anzahl<br />
der Pumphübe. Mit dem integrierten<br />
Meldesystem lassen sich Unregelmäßigkeiten<br />
frühzeitig erkennen. Im Sinne<br />
der Nachhaltigkeit bietet Hellweg zudem<br />
die Möglichkeit an, leere Kartuschen im<br />
Austauschservice wieder aufzufüllen.<br />
Die neue Randbeschnittanlage<br />
R 200/20 Servo, eine Gemeinschaftsentwicklung<br />
mit Breyer-Extrusion, ergänzt<br />
das Programm der auch als „Guillotinen“<br />
Direkt unter den Schnecken werden Feinspäneanteile<br />
automatisch ausgesiebt, was das Schneidwerk zusätzlich<br />
entlastet. Fotos: Erdwich Zerkleinerungs-Systeme GmbH<br />
neue Anlage kommt dagegen auch mit<br />
bis zu 1.000 l problemlos zurecht.“ Ermöglicht<br />
wird dies durch die 3-Schnecken-Maschine,<br />
die dem Schneidwerk<br />
vorgeschaltet ist und das Material gleichmäßig<br />
zuführt. Die über einen Frequenzregler<br />
gesteuerten Schnecken entwirren<br />
große Späneknäuel automatisch, sodass<br />
der Ein-Wellen-Zerkleinerer sie störungsfrei<br />
verarbeiten kann. Direkt darunter<br />
werden Feinspäneanteile automatisch<br />
ausgesiebt, was das Schneidwerk zusätzlich<br />
entlastet. Die Anlage ist sowohl mit<br />
einem hydraulischen Eindrücker ausgestattet,<br />
der den Einzug der Späne am<br />
Schneidwerk erleichtert, als auch mit<br />
einer pneumatischen Störstoffklappe, die<br />
Störstoffe über eine Vibrorinne in einen<br />
gesonderten Behälter ausleitet. „Wie alle<br />
unsere Zerkleinerer ist auch das neue<br />
System mit 3-Schnecken-Zuführung in<br />
eine Rückpump- bzw. Aufbereitungsanlage<br />
integrierbar oder als Stand-alone-<br />
Lösung mit eigenem Auffangbehälter<br />
einsatzfähig“, so Erdwich abschließend.<br />
www.erdwich.com<br />
Lindner<br />
Effiziente Komplettlösungen für das Kunststoff<strong>recycling</strong><br />
ie Kreislaufwirtschaft sowie die wachsende Bedeutung des<br />
DKunststoff<strong>recycling</strong>s bilden die Leitthemen der K 20<strong>22</strong>. Die<br />
Herausforderungen der Industrie sind jedoch nach wie vor vielseitig<br />
und komplex. Der Anspruch an die Rezyklat-Qualität<br />
steigt, ebenso wie jener nach höheren Durchsätzen bei möglichst<br />
geringem Energieeinsatz und Wartungsaufwand. Ein<br />
wesentlicher Schlüssel zum Recycling-Erfolg liegt in der perfekten<br />
Abstimmung der vorgelagerten Prozesse Shredding – Washing<br />
– Sorting.<br />
Das Zerkleinern des Altkunststoffes steht ganz zu Beginn des<br />
Kunststoff<strong>recycling</strong>-Prozesses. Auf der K 20<strong>22</strong> präsentiert Lindner<br />
erstmals die weiterentwickelte Jupiter-BW-Serie. Der Fokus<br />
dieser Produktinnovation liegt auf der optimalen Aufbereitung<br />
von Kunststofffolien für den nachgelagerten NIR-Sortierprozess.<br />
Dazu zählen neben einem konstanten Volumenstrom und einer<br />
gleichmäßigen Stückigkeit vor allem eine für die NIR-Sortierung<br />
optimierte Korngröße. „Mit einer Körnung von DIN A4 bis A3<br />
Leitung<br />
konnten wir bei unseren Kunden eine verbesserte Leistung der<br />
NIR-Systeme erzielen“, so Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth,<br />
36 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong><br />
26 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong><br />
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Materialumschlag & Transport<br />
Der neue Cat 966<br />
GC mit 239 kW<br />
Motorleistung und<br />
rund <strong>22</strong> Tonnen<br />
Einsatzgewicht.<br />
präzise, entsprechend den jeweiligen<br />
Anforderungen im Einsatz. Dadurch<br />
werden sowohl die Pumpenlast als auch<br />
der gesamte Kraftstoffverbrauch reduziert.<br />
Der 966 GC kann ebenso mit den<br />
Cat-Fusion-Schnellwechslern und seinen<br />
Steuerungen ausgerüstet werden. Kombiniert<br />
mit der optionalen Drei-Kreis-<br />
Zusatzhydraulik kann der Schnellwechsler<br />
mit verschiedensten Cat-Anbaugeräten<br />
verwendet werden.<br />
Ein optionales Cat-Payload-Set ermöglicht<br />
das Wiegen der Schaufelnutzlast für<br />
präzise Lastziele während des Beladens<br />
– mit bewährter Genauigkeit, flexibler<br />
und einfacher Montage und einfacher<br />
Kalibrierung, wobei das System allerdings<br />
nicht eichfähig ist. Der Wiegevorgang<br />
erfolgt unterbrechungsfrei und in<br />
Kunststoffe<br />
Die jetzt verfügbare Verbrauchsmessung per Smart Control gibt eine wertvolle<br />
Basis für die Optimierung des Energieeinsatzes. Grafik: Hellweg Maschinenbau<br />
oder „Hacker“ bezeichneten Systeme.<br />
Beim Besäumen von Folienbahnen übernimmt<br />
sie die Vorzerkleinerung von<br />
einem oder zwei Randstreifen, die dann<br />
zur weiteren Bearbeitung einer Schneidmühle<br />
zugeführt werden. Die Ausstattung<br />
mit einem Servo-Getriebemotor<br />
ermöglicht jetzt die freie Vorgabe von<br />
Schneid-Zykluszeiten. Dazu kann der Bediener<br />
die Schnittfrequenz für den Besäumungsprozess<br />
per Touch-Display wählen<br />
und darüber die Länge der jeweiligen<br />
Randstreifenabschnitte bei konstanter<br />
Schnittgeschwindigkeit vorgeben.<br />
www.hellweg-maschinenbau.de<br />
Die wichtigsten Optimierungen<br />
zum Vorgängermodell:<br />
Verbesserte Transporteigenschaften<br />
Leistungsstärkere Zerkleinerungswellen<br />
Neues innovatives Brechleistensystem<br />
Überarbeitete Schnellwechselkassette<br />
Höhenverstellbarer Überbandmagnet<br />
Vereinfachte Wartung und Instandhaltung<br />
Bestes Preis-Leistungsverhältnis seiner Klasse !<br />
Volvo<br />
EC380E Hybrid vergrößert das Angebot an Hybridmaschinen<br />
sein ständig wachsendes Angebot an<br />
Hybrid-Modellen um bis zu 17 Prozent<br />
effizienter in der Nutzung von Kraftstoff<br />
macht. Mit derselben Leistung wie seine<br />
Pendants aus dem Nicht-Hybrid-Bereich<br />
bietet der EC380E Hybrid in der 38-Tonnen-Klasse<br />
mit 308 PS den zusätzlichen<br />
Vorteil, die umweltschonendere Wahl zu<br />
sein – dank Reduktion der CO -Emissionen<br />
von bis zu 15 Prozent.<br />
2<br />
Ausgestattet<br />
mit der Volvo-eigenen Hydraulik-Hybridtechnologie<br />
ist dieser Bagger die perfekte<br />
Wahl für Kunden, die Kraftstoff sparen,<br />
die Emissionen senken und die Rentabilität<br />
ihres Betriebs steigern wollen.<br />
Die Vorstellung des EC300E Hybrid<br />
2019 war, so der Hersteller, nur ein „Vorgeschmack“<br />
auf das, was die Hybridtechnologie<br />
von Volvo CE leisten kann. Seit<br />
seiner Markteinführung hat er sich als<br />
zuverlässiger Partner bewährt, wurde<br />
kürzlich mit einem völlig neuen Antriebsstrang<br />
aufgewertet und um zwei neue<br />
Hybridmodelle erweitert – den EC250E<br />
Hybrid der 25-Tonnen-Klasse und den<br />
EC350E Hybrid der 35-Tonnen-Klasse.<br />
Alle Maschinen der Hybrid-Baureihe nutzen<br />
die Volvo-Hydraulik-Hybrid-Technologie,<br />
die „kostenlose“ Energie aus der<br />
Absenkbewegung des Baggerauslegers<br />
gewinnt. Mit den kräftigen und regelmäßig<br />
erfolgenden Absenkbewegungen des<br />
gie<br />
Auslegers wird ein Hydrospeicher mit<br />
Druck beaufschlagt, der mit dieser Ener-<br />
bei Bedarf wiederum den Hydraulik-<br />
Hilfsmotor zur Unterstützung des Motorsystems<br />
antreibt. Bei den Hybridmodellen<br />
gibt es keine Kompromisse in Bezug<br />
auf die Leistungsfähigkeit, denn diese<br />
Bagger bieten das gleiche Maß an Steuerbarkeit<br />
und Leistung wie Maschinen<br />
ohne Hybridantrieb.<br />
Der größte Unterschied zwischen dem<br />
Hybridkonzept von Volvo CE und dem<br />
seiner Konkurrenten besteht darin, dass<br />
es die Auf- und Abwärtsbewegung des<br />
Auslegers nutzt, um Energie zurückzugewinnen.<br />
Andere Systeme nutzen in der<br />
Produktmanagement bei Lindner: „Jeder Zerkleinerungsprozess<br />
generiert neben dem ideal stückigen Korn einen<br />
gewissen Feingutanteil. Mit dem neuen, schonenden Jupiter-<br />
BW-Set-up haben wir es geschafft, die Feingutgenerierung um<br />
50 Prozent zu reduzieren, was auch Hersteller von NIR-Sortiergeräten<br />
bestätigen.“<br />
Neben dem Zerkleinern und Sortieren gilt der Waschprozess<br />
als wesentliches Qualitätskriterium für die hochwertige Regranulat-Herstellung.<br />
Nicht ganz einfach, da zunehmend Kunststoffe<br />
aus Abfallströmen gewonnen werden und auf diese Weise<br />
stark verschmutzte Inputmaterialien ihren Weg in das Kunststoff<strong>recycling</strong><br />
finden. Dazu Harald Hoffmann, Managing Director<br />
der LindnerWashtech, des auf Kunststoff<strong>recycling</strong> spezialisierten<br />
Tochterunternehmens von Lindner: „Wir haben unsere<br />
patentierte Vorwäsche vom Typ Rafter an die neuen Anforderungen<br />
angepasst. Durch den Einsatz eines größeren Rotors<br />
können die Verweilzeiten erhöht werden, was sich natürlich<br />
positiv auf den Reinigungsgrad auswirkt. Zusätzlich konnten<br />
wir die Durchsatzleistung nachhaltig steigern, 3 t/h bei Folien<br />
bzw. 5 t/h bei Hartkunststoffen.“ Dazu gibt es mit dem Trockner<br />
EcoDry eine weitere Produktneuheit in der thermischen<br />
Trocknung: „Durch den cleveren Einsatz von Wärmetauschern<br />
und einer nachhaltigen Isolation der materialfördernden Komponenten<br />
werden Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent<br />
erreicht. Durch den hohen Trocknungsgrad sind die Flakes<br />
zudem besser auf den nachfolgenden Prozess vorbereitet.“ Als<br />
besonderes Highlight und Novum der Live-Vorführungen werden<br />
erstmals Hartkunststoffe, welche die Lindner Recyclinganlage<br />
durchlaufen, direkt – ohne vorherige Extrusion – im Spritzguss<br />
verarbeitet. So werden saubere und sortenreine Flakes<br />
erstmals direkt zu einem neuen Produkt geformt.<br />
www.lindner.com<br />
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Mit dem EC380E Hybrid leistet Volvo CE einen Beitrag für einen nachhaltigeren<br />
Betrieb und einen kleineren ökologischen Fußabdruck. Foto: Volvo<br />
Regel die Schwenkbewegung und gewinnen<br />
auf diese Weise Energie zurück.<br />
Bei Volvo CE sind die Kunden in der Lage,<br />
die Energie eines typischen Beladezyklus<br />
zu gewinnen. Dadurch ist das System in<br />
der Lage, den Arbeitsablauf zu optimieren.<br />
Die kostengünstige und zuverlässige<br />
Hybridlösung lässt sich zudem einfach<br />
warten und besteht nur aus einer Handvoll<br />
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NEWS<br />
Auf allen Kanälen gut unterwegs<br />
Von der Online-Offensive des Stein-Verlages profitieren auch<br />
die digitalen Zeitschriftenausgaben. Gerade die Nutzerfreundlichkeit<br />
ist dabei ein äußerst wichtiger Punkt. Deutlich<br />
häufiger als ursprünglich erwartet, werden die aktuellen Ausgaben<br />
angeklickt oder das Archiv nach interessierenden Themen<br />
durchforstet. Dafür ein herzliches Dankeschön an unsere Online-<br />
Leser!<br />
Während über die klassischen Print-Ausgaben jedoch nur<br />
schwierig zu ermitteln ist, welche Beiträge besonders intensiven<br />
Zuspruch finden, ist das im Online-Fall über Aufrufzahlen und<br />
Verweildauer eine recht einfache Geschichte. In unserer regelmäßigen<br />
Ranking-Tabelle finden Sie die fünf jeweils meistgeklickten<br />
– und gemäß Verweildauer auch tatsächlich gelesenen<br />
– Beiträge. Ganz crossmedial gibt es zusätzlich zur Information<br />
auch noch den passenden QR-Code zum Beitrag. Viel Spaß beim<br />
Lesen – und damit auch beim Bewerten!<br />
Top 5 Online<br />
Die Top-5-Beiträge in der Gunst unserer Online-Leser in der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong> (Stand: 25.11.20<strong>22</strong>)<br />
1 ERDWICH<br />
Gleichmäßige Zerkleinerung von Metallspänen<br />
The Game Changer<br />
2 LINDNER<br />
Effiziente Komplettlösungen für das Kunststoff<strong>recycling</strong><br />
3 ZEPPELIN-CAT<br />
Für die täglichen Aufgaben gerüstet<br />
Für die<br />
täglichen<br />
Aufgaben<br />
gerüstet<br />
M<br />
4 HELLWEG<br />
Smarte Kunststoff-Zerkleinerung<br />
it dem EC380E Hybrid stellt Volvo<br />
MConstruction Equipment (Volvo<br />
CE) sein bisher größtes Modell vor, das<br />
5 VOLVO<br />
EC380E Hybrid vergrößert das Angebot an Hybridmaschinen<br />
10 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
NEWS<br />
Mit der Übernahme von Trombia<br />
Technologies hat Faun seine<br />
Produktpalette erweitert, u. a. um<br />
die weltweit erste vollelektrische,<br />
autonome Kehrmaschine Trombia<br />
Free. Foto: Faun & Trombia Technologies<br />
Faun-Gruppe<br />
Übernahme der Mehrheitsanteile an Trombia Technologies<br />
Mit Wirkung zum 1. Oktober 20<strong>22</strong> hat die Faun-Gruppe die<br />
Mehrheit am finnischen Hersteller Trombia Technologies<br />
Oy übernommen. Damit erweitert das Unternehmen seine Produktpalette,<br />
u. a. um die weltweit erste vollelektrische, autonome<br />
Kehrmaschine Trombia Free. Mit der patentierten Technologie<br />
sind die Elektrifizierung des Kehrmaschinensektors und<br />
signifikante Emissionsreduzierungen möglich.<br />
Trombia Technologies mit Sitz in Kuopio, Finnland, entwickelte<br />
die weltweit patentierte Trombia-Reinigungstechnologie.<br />
Besonderheit dieser Kehrsysteme ist, dass schwerer<br />
Schmutz, Straßen- und Industriestaub wasserlos und mit einem<br />
Stromverbrauch von nur einem Zehntel im Vergleich zu anderen<br />
Systemen entfernt wird. Basierend auf dieser Technologie<br />
brachte das Unternehmen 2020 die autonomen Trombia-Free-<br />
Kehrsysteme auf den Markt. Neben den Trombia-Free-Produkten<br />
ist Trombia auch Skandinaviens Technologieführer für hydraulische<br />
Schneeräum- und Kehrmaschinenanbaugeräte.<br />
Zusammen mit dem Eigentumsübergang erhielt Trombia<br />
Technologies auch eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von<br />
sechs Mio. Euro von Faun, um den Anlauf der Serienproduktion<br />
der autonomen Straßenkehrmaschinen Trombia Free zu<br />
beschleunigen.<br />
www.Trombia.com<br />
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NEWS<br />
Inhaber Frank Höcker<br />
sowie Christian<br />
Vennemann in der neuen<br />
Logistikhalle 2020 – die<br />
beiden Geschäftsführer<br />
arbeiten sehr erfolgreich<br />
zusammen.<br />
Foto: Höcker Polytechnik GmbH<br />
Höcker Polytechnik<br />
Jubiläum 60 Jahre: „Always One Idea Ahead“<br />
Mitte September feierte Höcker Polytechnik<br />
sein 60-jähriges Bestehen.<br />
Gegründet wurde das Unternehmen am<br />
1. Juli 1962 durch Günther Höcker, und<br />
zwar als Handels- und Montagefirma Polytechnik.<br />
Früh erkannte er die tatsächlichen<br />
Bedürfnisse des Marktes und konzentrierte<br />
sich auf die Entwicklung und<br />
Produktion von platz- und energiesparenden<br />
Absaug- und Filteranlagen. 1991<br />
wurde neben der bestehenden Produktion<br />
am Standort Hilter in Polen ein Produktions-<br />
und Vertriebsstandort gegründet,<br />
der ein sehr wichtiger Bestandteil<br />
des Unternehmens ist. 1993 erfolgte der<br />
Generationswechsel: Günther Höcker<br />
übergab die Geschäftsleitung an seinen<br />
Sohn Frank, der ebenfalls konsequent auf<br />
Fortschritt setzte: Neben dem Ausbau<br />
des Geschäfts in den neuen Bundesländern<br />
forcierte er die Etablierung und Pflege<br />
eines Qualitätsmanagement-Systems.<br />
2001 berief er den langjährigen Mitarbeiter<br />
und Prokuristen Christian Vennemann<br />
zum zweiten Geschäftsführer.<br />
Noch heute arbeiten die beiden Geschäftsführer<br />
erfolgreich zusammen.<br />
2010 wurde ein neues Bürogebäude errichtet;<br />
2012 folgte der Neubau des Logistikzentrums,<br />
das mit 3.300 m 2 Nutzfläche<br />
viel Lagerraum und Kommissionierfläche<br />
bietet. Durch die Übernahme<br />
der Pipgras Lackieranlagen GmbH wurde<br />
2014 das Produktportfolio von Höcker<br />
Polytechnik um den Bereich Lackieranlagentechnologie<br />
erweitert. Durch moderne<br />
Wärmepumpen-Heizungs- und<br />
Kühlanlagen sind die Gebäude seit 2021<br />
von fossilen Brennstoffen weitgehend<br />
unabhängig. Seit 2016 ist das eingeführte<br />
Energiemanagementsystem gemäß<br />
ISO 50001 zertifiziert.<br />
Im Jahr 2017 wurde Höcker Polytechnik<br />
mit der tapio-Markteinführung weltweit<br />
der erste Hersteller von Absauganlagen,<br />
die 100 Prozent schnittstellenkompatibel<br />
zu tapio sind (Industrie 4.0<br />
für die Holzverarbeitung). Im Jahr 2021<br />
begann der Neubau eines neuen zusätzlichen<br />
Firmengebäudes mit Parkhaus,<br />
dessen Fertigstellung für Ende dieses Jahres<br />
eingeplant ist.<br />
Heute ist Höcker Polytechnik einer der<br />
führenden Hersteller von Absaug- und<br />
Filteranlagen für die effiziente Prozessabfallentsorgung,<br />
für die holzverarbeitende<br />
Industrie, für die Kartonagen- und Wellpappenindustrie<br />
sowie für die Recyclingindustrie<br />
in Deutschland und Europa und<br />
innovativer Hersteller von Lackierkabinen.<br />
Das breit gefächerte Produktprogramm<br />
umfasst ferner Brikettierpressen,<br />
Abfallverdichtungsanlagen, Shredder,<br />
Abscheider, Lüftungsanlagen und Energie-Effizienz-Systeme.<br />
Auf Wunsch wird<br />
jede Anlage von den Höcker-Ingenieuren<br />
auf die beim Kunden vor Ort herrschenden<br />
Bedingungen angepasst.<br />
www.hoecker-polytechnik.de<br />
12 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
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NEWS<br />
Das Coreum hat neue Partner gefunden: Die EmiControls<br />
GmbH als Hersteller von Turbinen für die Staub- und<br />
Geruchsbekämpfung sowie die Adolf Würth GmbH & Co.<br />
KG, die auf dem Coreum-Gelände ihre Bauloc-Container<br />
präsentiert. Foto: EmiControls<br />
Sehr geehrte Leserschaft,<br />
unsere Fachzeitschrift „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“<br />
ist für Sie als Leser KOSTENFREI.<br />
Nutzen Sie daher die Möglichkeit, „<strong>recycling</strong><br />
<strong>aktiv</strong>“ auch Ihren Mitarbeitern und Geschäftspartnern<br />
zur Verfügung zu stellen.<br />
Eine kurze E-Mail an <strong>recycling</strong>-<strong>aktiv</strong>@<br />
stein-verlagGmbH.de genügt.<br />
Bitte teilen Sie uns nur kurz<br />
die Bezugsadresse<br />
und die Stückzahl mit.<br />
„<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“ wird<br />
Ihnen dann ab der<br />
kommenden Ausgabe<br />
kostenfrei zugesandt.<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/20<strong>22</strong><br />
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Impulsgeber<br />
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Coreum<br />
Neue Partnerschaften:<br />
EmiControls und Würth<br />
Das Coreum in Stockstadt am Rhein versteht sich als<br />
Plattform für die Bau-, Materialumschlag- und Recyclingbranche<br />
und bringt Unternehmen und Menschen<br />
in diesen Bereichen zusammen.<br />
Seit Oktober 20<strong>22</strong> sind mit der EmiControls GmbH und<br />
der Adolf Würth GmbH & Co. KG weitere starke Marken<br />
mit an Bord. Die EmiControls GmbH ist Hersteller von<br />
Turbinen für die Staub- und Geruchsbekämpfung, die vor<br />
allem in den Bereichen Abbruch, Gewinnung, Recyclingund<br />
Kompostieranlagen eingesetzt werden.<br />
Würth ist führender Hersteller verschiedener Befestigungstechniken<br />
für die professionelle Anwendung. Zu<br />
den Geschäftsfeldern gehören ebenfalls Lösungen für die<br />
Baustellenlogistik. Hier kommen kundenindividuelle Lösungen<br />
zum Einsatz, wie z. B. mit Produkten bestückte<br />
Materiallager direkt auf der Baustelle. In diesem Bereich<br />
startet die Zusammenarbeit von Würth und Coreum. Auf<br />
dem Außengelände der Coreum GmbH werden im ersten<br />
Schritt Kundenlösungen zur Baustellenlogistik vorgestellt.<br />
Damit werden vor allem Bauunternehmen angesprochen,<br />
die den Großteil der Zielgruppe des Coreum umfasst.<br />
www.coreum365.de<br />
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VERANSTALTUNGEN<br />
bauma 20<strong>22</strong><br />
Wichtiges Signal und wichtige<br />
Impulse zur richtigen Zeit<br />
Mit mehr als 495.000<br />
Besuchern aus über 200<br />
Ländern und rund 3.200<br />
Ausstellern hat die diesjährige<br />
bauma fast wieder das Niveau<br />
des Rekordjahres 2019 erreicht.<br />
Die im Vorfeld eher gedämpft<br />
wirkenden Erwartungen<br />
mancher Aussteller wurden<br />
damit vielfach übertroffen, und<br />
bestimmt ebenso wichtig: Viele<br />
Entwicklungen gehen offenbar<br />
schneller als erwartet!<br />
Es mag – zugegebenermaßen –<br />
etwas holprig klingen, aber<br />
„bauma“ könnte auch das Kürzel<br />
sein für „bauen (in der Zukunft),<br />
(neue) Maschinen- und Antriebs-<br />
(Techniken). So ließen sich die wohl<br />
wichtigsten Trends beschreiben, die auf<br />
den meisten Ausstellerständen als Erstes<br />
in Auge stachen. Nachhaltigkeit, Digitalisierung,<br />
Automatisierung und Mechanisierung,<br />
auch diese Themen passen gut<br />
in das Angebotsspektrum, das mit Blick<br />
auf Klimaschutz und CO 2<br />
sowie den zukünftigen<br />
Umgang mit Rohstoffen viele<br />
unterschiedliche Neuentwicklungen<br />
kennzeichnete. Die Messe München<br />
selbst zeigte sich angesichts der „nackten“<br />
Zahlen verständlicherweise mehr als<br />
zufrieden: Insgesamt rund 3.200 Aussteller<br />
aus 60 Ländern (zum Vergleich 2019:<br />
3.684 Aussteller aus 63 Ländern) und<br />
mehr als 495.000 Besucher aus über 200<br />
Ländern (2019: 627.603 Besucher aus<br />
mehr als 200 Ländern) kamen vom 24.<br />
bis 30. Oktober 20<strong>22</strong> zur Weltleitmesse<br />
für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,<br />
Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und<br />
Baugeräte nach München. Der Anteil der<br />
internationalen Besucher lag bei rund 50<br />
Prozent. Dazu Stefan Rummel, zuständiger<br />
Geschäftsführer der Messe München:<br />
„Diese bauma hat wieder begeistert und<br />
fasziniert! Nachdem sich die Welt seit der<br />
letzten bauma grundlegend verändert<br />
hat, freuen wir uns riesig, dass die bauma<br />
20<strong>22</strong> mit zahlreichen Innovationen unserer<br />
Kunden, guten Geschäftsabschlüssen<br />
und vielen Besuchern aus aller Welt<br />
unverändert ein Kraftzentrum der Baumaschinenbranche<br />
ist.“<br />
Natürlich können wir an dieser Stelle<br />
bei Weitem nicht alle Neuheiten präsen-<br />
16 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
VERANSTALTUNGEN<br />
Riesenandrang und hohes Interesse<br />
sowohl im Außenbereich wie auch in<br />
den Hallen: Die bauma ist zurück!<br />
Fotos: Messe München<br />
tieren, daher nur ein Eindruck dessen,<br />
was uns auf unserem Messerundgang,<br />
auch mit Blickrichtung Recycling, alles so<br />
aufgefallen ist.<br />
Antriebe, smarte Lösungen<br />
und das Chalet<br />
Bobcat zeigte auf der bauma 20<strong>22</strong> einige<br />
Entwicklungen aus dem ständig<br />
wachsenden Maschinen- und Anbaugeräteprogramm<br />
des Herstellers. Neben<br />
dem neuen Zwei-Tonnen-Elektro-Minibagger<br />
E19e und den Kompaktladern<br />
S86 und T86 ging es auch um die Innovationen<br />
aus den Bereichen Elektrifizierung,<br />
Autonomie und Konnektivität, wie<br />
zum Beispiel den T7X, der erste vollelektrische<br />
Kompakt-Raupenlader der Welt<br />
oder die transparenten Display-Konzepte,<br />
die die Sicht des Bedieners maximieren.<br />
Rund 50 Prozent aller neuen selbstfahrenden<br />
Baumaschinen werden nach<br />
der Überzeugung von Bonfiglioli im<br />
Jahr 2030 entweder elektrisch oder hybrid<br />
angetrieben. Die neue Antriebsserie<br />
selbst ist skalierbar in drei Durchmessern<br />
mit jeweils mehreren Längen des Elektromotors.<br />
Das Konzept erlaubt dadurch<br />
eine Leistungsspanne der Serie von vier<br />
bis 150 Kilowatt. Die als Fahr- und<br />
Schwenkantriebe einsetzbaren Elektroantriebe<br />
sind vom Prinzip her so konstruiert,<br />
dass sie wie ihre hydraulischen<br />
Vorbilder alle technischen Notwendigkeiten<br />
mitbringen. Der Elektromotor in<br />
seinem robusten Gehäuse ist luftgekühlt<br />
und entspricht der Schutzart IP67. Der<br />
Kern des Antriebs, der Permanentmagnetmotor<br />
selbst ist wartungsfrei. Er ist mit<br />
Temperatur- und Geschwindigkeitssensoren<br />
ausgestattet. Direkt an ihn angeflanscht<br />
ist ein ein- oder mehrstufiges<br />
Planetengetriebe, das entsprechend der<br />
Anforderung des Maschinen-Herstellers<br />
definiert wird. Bei Doosan war es vor<br />
allem der smarte Raupenbagger DX-<br />
<strong>22</strong>5LC-7X, der auf großes Interesse stieß.<br />
Neben der Neuvorstellung des DX20ZE,<br />
eines vollelektrischen Zwei-Tonnen-<br />
Kompaktbaggers, sorgte auch insbesondere<br />
die Präsentation des Prototyps eines<br />
14-Tonnen-Mobilbaggers mit Elektround<br />
Hybridantrieb für große Aufmerksamkeit.<br />
Das Schweizer Traditionsunternehmen<br />
Gipo blickt ebenfalls auf eine<br />
sehr gelungene Messe zurück. Besonders<br />
auffällig und von vielen als schönster<br />
Messestand bezeichnet war das beliebte<br />
zweistöckige Gipo-Chalet. Für Gesprächsstoff<br />
sorgten die Gipo-Technologien<br />
sowie die vollelektrisch betriebene<br />
Gipo P 131 GIGA. Die Anlage ist mit der<br />
seit Jahren erfolgreichen Antriebstechnologie<br />
Gipogreen ausgestattet. Das elektrische<br />
Antriebskonzept mit der externen<br />
Stromversorgung ermöglicht einen CO 2<br />
-<br />
freien Betrieb und verbindet Klimaschutz<br />
mit Wirtschaftlichkeit. Übrigens wurden<br />
alle drei ausgestellten Maschinen schon<br />
verkauft und nach der Messe an die Kunden<br />
ausgeliefert.<br />
Fernüberwachung und<br />
neue Radlader<br />
Das italienische Unternehmen Indeco ist<br />
für seine hydraulischen Abbruchhämmer<br />
bekannt und präsentierte erstmals das<br />
neue Fernüberwachungssystem Indeconnect,<br />
das Daten zu verschiedenen<br />
Parametern wie Arbeitsstunden, Arbeitsposition,<br />
Temperatur des Hydrauliköls,<br />
Umgebungstemperatur oder GPS-Position<br />
liefert. Ebenfalls interessant: die neuen<br />
IRC-Schienenschneider, die speziell für<br />
das Schneiden von Eisenbahn-, Straßenbahn-<br />
und U-Bahn-Schienen entwickelt<br />
wurden. Die besondere Konstruktion der<br />
Backen, die Effizienz des Hydrauliksystems<br />
und die Robustheit des Maschinenkörpers<br />
aus Hardox-Stahl ermöglichen<br />
das Schneiden von Schienen mit einer<br />
Masse von bis zu 75 kg pro Meter und<br />
einer Härte von bis zu 300 Brinell. Auf der<br />
bauma stellte John Deere erstmals Radlader<br />
für Deutschland und das Vereinigte<br />
Königreich vor. Der 744 P-Tier und der<br />
824 P-Tier sind die ersten P-Tier-Radlader,<br />
die das Unternehmen in ausgewählten<br />
europäischen Ländern anbieten wird.<br />
Als Teil der Markenfamilie von Deere &<br />
Company übernimmt die Wirtgen Group<br />
mit ihrem europäischen Vertriebspartnernetz<br />
den Vertrieb des P-Tier-Portfolios.<br />
Neu bei Bobcat: die Kompaktlader S86 und T86. Foto: Bobcat<br />
Neuer elektrischer<br />
Antrieb für Baumaschinen<br />
von Bonfiglioli, hier in der Ausführung<br />
als Drehantrieb. Foto: Bonfiglioli<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 17
VERANSTALTUNGEN<br />
Bei Doosan war es vor allem der<br />
smarte Raupenbagger DX<strong>22</strong>5LC-7X,<br />
der auf großes Interesse stieß.<br />
Foto: Doosan<br />
Wohl einer der schönsten Messestände: das Chalet von Gipo. Foto: Gipo<br />
Die Modelle umfassen eine Vielzahl von<br />
branchenbewährten Technologielösungen,<br />
darunter ein modernes Visualisierungssystem<br />
und eine erweiterte Hinderniserkennung<br />
für verbesserte Sicht und<br />
mehr Überblick in allen Situationen. Der<br />
JDLink-Konnektivitätsdienst wird für alle<br />
P-Tier-Radlader serienmäßig angeboten<br />
und ermöglicht die Übertragung von<br />
Maschinendaten sowie Fernsupport<br />
durch die Vertriebspartner. Eine weitere<br />
optionale Ergänzung für die P-Tier-Modelle<br />
ist das Nutzlast-Wiegesystem, das<br />
die Arbeitsabläufe für den Bediener optimiert<br />
und die Produktivität noch weiter<br />
steigert.<br />
Zero-Emissionen, Digitalisierung<br />
und Hybrid-Lösungen<br />
Bereits 2012 hat Keestrack den elektrischen<br />
Antrieb eingeführt: eine Plug-in-<br />
Lösung mit integriertem Diesel-Stromerzeuger,<br />
mit dem die Maschine auch ohne<br />
Netzanschluss betrieben werden kann.<br />
Die nächste Generation erhielt dann<br />
einen separaten Stromerzeuger („Dropoff“),<br />
der getrennt von der Maschine in<br />
einer weniger staubigen und vibrationsträchtigen<br />
Umgebung aufgestellt oder<br />
auch in der Maschine selbst positioniert<br />
werden kann. Nun hat Keestrack den<br />
Zero-Antrieb vorgestellt, mit dem die<br />
Maschinen vollkommen ohne integrierten<br />
Verbrennungsmotor auskommen.<br />
Die meisten mobilen Brech- und Siebanlagen<br />
sowie einige notwendige Hydraulikanlagen<br />
werden mit Elektromotoren<br />
angetrieben. Der auf der bauma präsentierte<br />
R5e Zero verfügt wie alle Maschinen<br />
mit E-Antrieb über die Möglichkeit,<br />
weitere Maschinen mit elektrischer Energie<br />
zu versorgen. Der R5e Zero ist für<br />
den Betrieb ohne Netzanschluss mit<br />
einem Drop-off-Motor auf dem Chassis<br />
ausgestattet, dieser kann jedoch auch<br />
entfernt werden.<br />
Kiesel hat sich in den letzten 30 Jahren<br />
als Systempartner für den Kunden etabliert.<br />
Auf der bauma lag der Schwerpunkt<br />
eindeutig bei den Themen Digitalisierung<br />
und Mechanisierung. Bei der<br />
„P-Line by KTEG“ ergänzen sich der<br />
optimale Geräteträger, der entsprechende<br />
Schnellwechsler sowie passende Anbaugeräte.<br />
Das modulare System ist auf<br />
die Herausforderungen der Baustelle<br />
zugeschnitten. Durch diese Mechanisierung<br />
auf der Baustelle entsteht eine Produktivitätssteigerung<br />
um bis zu 30 Prozent,<br />
die Maschine kann so wirtschaftlicher<br />
eingesetzt werden. Ebenso ist der<br />
Personaleinsatz effizienter, sowohl für<br />
den Mitarbeiter wie auch für den Unternehmer:<br />
„Mit der P-Line by KTEG werden<br />
wir neue Maßstäbe in der Branche<br />
setzen“, so Toni Kiesel. Gemeinsam mit<br />
Hitachi präsentierte Kiesel über 50 Maschinen<br />
inklusive Anbaugeräten. Mit<br />
Blick in die Zukunft werden Kiesel und<br />
Hitachi über ein gemeinsames Joint-<br />
Venture ebenso verstärkt zusammenarbeiten.<br />
Diese neue Partnerschaft mit der<br />
Namensbezeichnung KTEG („Kenki<br />
Technology Group“) soll dazu dienen,<br />
den Anforderungen des europäischen<br />
Marktes gerecht zu werden, wobei der<br />
Schwerpunkt auf Umweltbelangen liegt.<br />
Neue Partner an der Seite von Kiesel sind<br />
EmiControls Europe und Makineo. Bei<br />
Makineo dreht sich alles um digitale Bauprozesse,<br />
digitale Assistenzsysteme und<br />
Maschinensteuerung. Gemeinsam mit<br />
EmiControls Europe geht es um die<br />
Staub-, Geruchs- und Feuerbekämpfung.<br />
Und auch darum, Prozesse emissionsneutral<br />
und umweltbewusst zu gestalten.<br />
Mit der mobilen Schnellladestation KTEG<br />
PowerTree können nicht nur Elektrobagger<br />
in kürzester Zeit geladen werden,<br />
sondern sämtliche batteriebetriebenen<br />
Geräte auf der Baustelle. Vorgestellt<br />
wurde ebenfalls der MHL 820 „Beyond<br />
Battery“ von Fuchs.<br />
Mit insgesamt vier Abbruchbaggern von<br />
45 bis 130 Tonnen Betriebsgewicht bedient<br />
Kobelco heute alle Anforderungen<br />
im modernen selektiven Rückbau. Ganz<br />
neu in diesem Jahr kamen der 60-Tonner<br />
SK550DLC und insbesondere das neue<br />
Flaggschiff Kobelco SK1300DLC hinzu,<br />
der in München erstmals einem breiten<br />
Publikum präsentiert wurde. Mit maximal<br />
40-Meter-Bolzenhöhe markiert der<br />
„1300er“ jetzt die Spitze im internationalen<br />
OEM-Angebot, wobei er sich wie<br />
der ebenfalls gezeigte SK400DLC dank<br />
innovativer Wechselausleger-Technik vor<br />
allem durch große Flexibilität auszeichnet:<br />
So gewährleistet die neue „Next<br />
Advance“-Auslegertechnologie nicht nur<br />
18 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
VERANSTALTUNGEN<br />
Das italienische Unternehmen Indeco<br />
ist vor allem für seine hydraulischen<br />
Hämmer und Schrottscheren<br />
bekannt. Foto: Indeco<br />
Keestrack R5e: Der neu entwickelte Prallbrecher R5e mit<br />
Drop-off-Motor und Stromversorgungsein- und -ausgang.<br />
Foto: Keestrack<br />
schnelle Rüstzeiten der insgesamt vier<br />
verfügbaren Longfront-Konfigurationen<br />
– mit außergewöhnlich hohen Anbaugewichten<br />
ermöglicht der SK1300DLC jetzt<br />
auch den Einsatz effizienter Werkzeuge<br />
in großen Höhen. Im bodennahen Sekundärabbruch<br />
oder bei Fundamenten<br />
kommt ein separater Ausleger zum Einsatz,<br />
der mit Anbaugewichten bis max.<br />
12 t die Bereitstellung eines zusätzlichen<br />
Großbaggers meist erübrigt.<br />
Zusammen mit seinem Partnerunternehmen<br />
Christophel zeigte Kölsch einen<br />
starken Ausschnitt aus seinem sehr umfangreichen<br />
Produktprogramm. Wichtig<br />
für beide Unternehmen: hervorragender<br />
Service und persönliche Ansprache der<br />
Kunden. Was für die größeren Kompaktanlagen<br />
von Rubble Master bereits seit<br />
einigen Jahren verfügbar ist, wurde nun<br />
auch für den RM70GO! 2.0 verwirklicht.<br />
Das integrierte Maschendecksieb mit<br />
Rückführband ist ab sofort auch für den<br />
kompaktesten raupenmobilen Brecher<br />
der Rubble-Master-Serie verfügbar. Brechen<br />
und Sieben in einem Arbeitsgang<br />
sind somit problemlos möglich. Transportiert<br />
wird das zusätzliche Equipment<br />
zusammen mit dem Brecher. Auch auf<br />
seinem eigenen Stand war Rubble Master<br />
gut aufgestellt: In einem hybriden<br />
Maschinenzug lassen sich bis zu 50 Prozent<br />
Treibstoff einsparen Genau das ermöglicht<br />
die brandneue Grobstück-Siebanlage<br />
RM H50X hybrid. Als Hybrid-Variante<br />
kann das Sieb außerdem vollelektrisch<br />
betrieben werden und punktet mit<br />
„Zero-CO 2<br />
-Emission“. Neben der Effizienz<br />
überzeugt das neue RM-Sieb mit<br />
seiner Modularität und Vielseitigkeit.<br />
Sowohl bei der Produktion des Hybrid-<br />
Siebs RM H50X als auch beim Hybrid-<br />
Backenbrecher RM J110X wurden Kundenwünsche<br />
berücksichtigt, um die<br />
Anwendbarkeit der Aufbereitungsanlagen<br />
neu zu definieren. Auf seiner Außenfläche<br />
zeigte Komatsu den Prototyp<br />
eines gemeinsam mit Moog Inc. – einem<br />
weltweiten Entwickler, Hersteller und<br />
Integrator von Präzisions-Steuerungs-<br />
Gewichtsoptimiert<br />
und hoch belastbar:<br />
Telestack-Bänder<br />
wie das TLC 1031<br />
Zero sind für den<br />
dauerhaften Betrieb<br />
unter Maximallast<br />
mit robusten<br />
Gitterrohrrahmen<br />
ausgestattet.<br />
Foto: Kölsch<br />
Dank des cleveren Designs lässt sich<br />
das Batteriemodul der Fuchs MHL<br />
820 BATTERY+ stufenweise erweitern.<br />
Im Basispaket liefern die verbauten<br />
Lithium-Ionen-Akkus bereits genug<br />
Leistung, um die Maschine bis zu<br />
zwei Stunden autark betreiben zu<br />
können. Foto: Kiesel<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 19
VERANSTALTUNGEN<br />
Mit dem RM H50X hybrid hebt die RM Group das mobile Sieben auf ein neues Level. Wird das Hybrid-Sieb von einem dieselelektrischen<br />
RM-Prallbrecher angetrieben, sparen die Betreiber bis zu 33 Prozent Treibstoff. Foto: Rubble Master<br />
komponenten und -systemen – entwickelten<br />
vollelektrischen Kompaktradladers.<br />
Diese vernetzte und automatisierbare<br />
Baumaschine ist batteriebetrieben<br />
sowie emissionsfrei. Das intelligente<br />
Steuerungssystem von Moog umfasst<br />
einen elektrischen Fahrmotor, elektrische<br />
Hub-, Kipp- und Lenkzylinder, die Leistungselektronik,<br />
einen Systemsteuerungscomputer,<br />
eine Batterie und ein<br />
Batterie-Management-System.<br />
Wasserstoff-Antrieb, neue Kippergeneration<br />
und Technologieträger<br />
Das Liebherr-Produktsegment Komponenten<br />
zeigte zwei Prototypen seines<br />
Wasserstoffmotors für die Baustellen von<br />
morgen. In jedem Prototyp setzt Liebherr<br />
auf unterschiedliche Wasserstoff-Einspritztechnologien,<br />
zum einen Direkteinspritzung<br />
(DI) und zum anderen Saugrohreinblasung<br />
(PFI). Dazu gehörte auch<br />
der von Liebherr France SAS in Colmar<br />
entwickelte Raupenbagger mit einem<br />
integrierten Wasserstoff-Verbrennungsmotor.<br />
Das Vorführmodell des verbauten<br />
H966-Motors stammt von Liebherr Machines<br />
Bulle SA in der Schweiz. Der H 2<br />
-<br />
Antrieb bedarf keiner permanenten Energieversorgung<br />
und verursacht nur sehr<br />
geringe NO x<br />
- und CO 2<br />
-Emissionen: In<br />
Abhängigkeit vom jeweils angewandten<br />
Bewertungsverfahren und davon, ob der<br />
gesamte Lebenszyklus der Maschine berücksichtigt<br />
wird, kann der Wasserstoff-<br />
Verbrennungsmotor die CO 2<br />
-Emissionen<br />
bei der Betrachtung „Tank to Wheel“<br />
(vom Tank bis zum Rad) um fast 100<br />
Prozent oder beim „Cradle to Grave“-<br />
Prinzip (von der Wiege bis zur Bahre) um<br />
70 Prozent reduzieren. Nicht zu vergessen<br />
die Elektro-Umschlagmaschinen: der<br />
LH 26 M Industry E mit batteriebetriebenem<br />
Mobility Kit sowie der LH 150 M<br />
Port E mit neuem, mobilem Gantry-<br />
Portalunterwagen.<br />
Die neue Dreiseitenkipper-Generation<br />
von Meiller trägt erstmals einen eigenständigen<br />
Namen: Sämtliche Trigenius-<br />
Dreiseitenkipper basieren auf einem<br />
modularen Baukasten und weisen ein<br />
neues, einheitliches Design mit viel glatten<br />
Oberflächen auf. Ihre modulare Bauweise<br />
und die verstärkte Verwendung<br />
von Schraubverbindungen erlauben<br />
viele individuelle Anpassungen an die<br />
unterschiedlichsten Kundenwünsche.<br />
Mit dem Absetzkipper Tectris und dem<br />
Abrollkipper Tectrum wurden zwei neue<br />
Marken vorgestellt. Tectris symbolisiert<br />
das individuelle und flexible Platzieren<br />
von Absetzmulden punktgenau bis in die<br />
kleinste Lücke, Tectrum hingegen steht<br />
für Macht und Größe und soll hohe Verlademengen,<br />
große Containermaße und<br />
das Handling unterschiedlichster Containertypen<br />
implizieren.<br />
Der neue Remax 600 ist Technologieträger<br />
für die weltweit erste vollautonome<br />
Produktionsüberwachung und -steuerung,<br />
die SBM derzeit in enger Zusammenarbeit<br />
mit Forschern der Montan-<br />
Universität Leoben entwickelt. Auf Basis<br />
modernster Sensorik und Videotechnologie,<br />
leistungsfähiger Kommunikationsund<br />
IT-Netzwerke sowie maschinentechnischer<br />
Innovationen, wie der automatischen<br />
Brechspaltverstellung, hält erstmals<br />
„Künstliche Intelligenz“ Einzug in<br />
die mobile Aufbereitung. Der „autonome<br />
Brecher“ soll Betreiber und Maschinisten<br />
bei allen Entscheidungen unterstützen<br />
und im Betrieb dauerhaft entlasten, jederzeit<br />
ein Optimum an Produktqualität<br />
gewährleisten und dabei auch maßgeblich<br />
zur Energieeinsparung im Brechbetrieb<br />
beitragen. In dem bereits weit fortgeschrittenen<br />
Projekt beurteilt die Maschine<br />
über Sensoren und Kamerasysteme<br />
eigenständig Aufgabegut und Endprodukte,<br />
erfasst noch besser als bisher<br />
die Lastzustände von Brecher und Fördereinrichtungen<br />
und optimiert alle<br />
Trennprozesse bis hin zu Überbandmagneten<br />
und Windsichtern.<br />
20 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
VERANSTALTUNGEN<br />
Der erste Liebherr-Wasserstoffmotor H966: Hierbei handelt es<br />
sich um einen Motor, der für Demonstrations- und Feldversuche<br />
entwickelt wurde und auf der Saugrohreinblasungstechnologie<br />
(auch PFI genannt) basiert. Foto: Liebherr<br />
Vollelektrischer Kompakt-Radlader von Komatsu und Moog: Diese<br />
vernetzte und automatisierbare Baumaschine ist batteriebetrieben und<br />
nun bereit für gemeinsame Tests der beiden Hersteller. Foto: Komatsu<br />
Akkubagger, Tracking und<br />
Elektro-Antriebe<br />
Das familiengeführte Traditionsunternehmen<br />
Sennebogen, das als Marktführer<br />
im Bereich der Elektromaschinen<br />
auch individuell auf die Bedürfnisse des<br />
Kunden abgestimmte Lösungen entwickelt,<br />
bietet mit dem neuen Akkubagger<br />
825 Electro Battery eine komplett<br />
klimaneutral arbeitende, akkugestützte<br />
Elektro-Umschlagmaschine an, die sowohl<br />
das autarke Arbeiten im Akkubetrieb<br />
als auch kabelgebunden am Netz<br />
erlaubt. Daneben werden aber ebenso<br />
bestehende und bewährte Maschinen<br />
konstant weiterentwickelt: Der neue<br />
Sennebogen 824 G bedient das kleinere<br />
Umschlagbagger-Segment und erweist<br />
sich mit seiner Reichweite von 12<br />
m sowie der Vielzahl an unterschiedlichen<br />
Ausrüstungsoptionen als universell<br />
einsetzbares Multitalent auf dem<br />
Recyclinghof oder auch am Schrottplatz.<br />
Egal, ob in der Ausstattung mit<br />
Raupen- oder Mobilunterwagen, Ausrüstungslängen<br />
von 10 bis 12 m sowie<br />
den ULM-Stiel-Varianten – das bedeutet<br />
einer Ausrüstung mit einem speziellen<br />
Umlenkmechanismus für Sortiergreifen:<br />
Mit dem 824G lässt sich eine<br />
große Vielfalt an anwendungsspezifischen<br />
Lösungen realisieren. Neben Sortiertätigkeiten<br />
eignet sich die robuste<br />
Maschine daher gleichermaßen perfekt<br />
für Verladeaufgaben. Tsurumi stellte<br />
sein neues System „Tsurumi Connect“<br />
vor. Damit lassen sich nicht nur die eigenen<br />
Pumpen auf der Baustelle kontrollieren.<br />
Auch mit anderen Geräten<br />
fremder Hersteller funktioniert die Lösung.<br />
Fernschaltung, Standortdaten,<br />
Laufprotokolle, Ausfallmeldungen und<br />
mehr: Vieles ist möglich, wenn Tsurumis<br />
kleine Hardware-Box am Gerät<br />
hängt. Die Tracking-Daten landen in<br />
Echtzeit, wo der Anwender es wünscht:<br />
Über PC, Laptop oder Handy wird dann<br />
ferngesteuert und ausgewertet. Das<br />
Ganze sei „unendlich“ skalierbar, so das<br />
Unternehmen.<br />
Über alle Gewichtsklassen hinweg<br />
sind die neuen Dreiseitenkipper aus<br />
der Trigenius-Produktfamilie<br />
robuster, leichter und noch haltbarer<br />
geworden. Foto: Meiller<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 21
VERANSTALTUNGEN<br />
Neuer Recycling-Umschlagbagger der<br />
6. Maschinengeneration mit 12 m<br />
Reichweite: Der SennebogeN 824 G<br />
wurde exklusiv auf der bauma<br />
vorgestellt. Foto: Sennebogen<br />
Der neue SBM-Prallbrecher<br />
REMAX 600 ist eine wichtige<br />
Etappe auf dem Weg zum<br />
„autonomen Brechen”. Foto: SBM<br />
Was macht eine gute Pumpen-Konstruktion aus? Der Hersteller Tsurumi zeigte<br />
seine Pumpen im Detail – und wie Betreiber die Wartungsarbeiten einfach selbst<br />
durchführen. Foto: Tsurumi<br />
190 Führungen mit rund 3.107 Teilnehmern<br />
organisierte das Zeppelin Produktmanagement<br />
über den Messestand und<br />
erklärte den Besuchern die Highlights in<br />
Form von vier batterieelektrischen Prototypen<br />
für die nachhaltige Baustelle der<br />
Zukunft. Dazu zählten der Cat-Minibagger<br />
301.9, der mittelgroße Cat-Kettenbagger<br />
320, der mittelgroße Cat-Radlader 950<br />
GC und der kompakte Cat-Radlader 9<strong>06</strong>.<br />
„Wir haben bereits erste Reservierungen<br />
vorliegen. Kunden konnten auf der bauma<br />
eine unverbindliche Absichtserklärung<br />
zum Kauf unterzeichnen oder sich online<br />
über unseren Zeppelin-Cat-Shop auf die<br />
Warteliste setzen lassen. Die bauma hat<br />
gezeigt, wie groß das Interesse nach alternativen<br />
Antrieben ist, aber mindestens<br />
Auch Zeppelin zeigte sich hochzufrieden mit den<br />
Ergebnissen der bauma. Das Interesse wurde in der Halle<br />
mehr als deutlich. Foto: Zeppelin, Sabine Gassner<br />
<strong>22</strong> <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
VERANSTALTUNGEN<br />
genauso wichtig ist die entsprechende<br />
Ladeinfrastruktur, die wir ebenfalls auf unserem<br />
Messestand in der Halle B6 zeigen<br />
konnten“, erklärte Fred Cordes, Vorsitzender<br />
der Geschäftsführung der Zeppelin<br />
Baumaschinen GmbH. Tiefer einsteigen in<br />
die Antriebssysteme der Zukunft für die<br />
Bauindustrie konnten bauma-Besucher bei<br />
Zeppelin Power Systems. Sie konnten sich<br />
dort nicht nur über Hochleistungs-Dieselmotortechnologie<br />
der EU-Abgasstufe V<br />
informieren, sondern auch über den Prototyp<br />
eines mobilen Brennstoffzellen-<br />
Stromaggregats auf Wasserstoffbasis, mit<br />
dem neben CO 2<br />
-Emissionen auch Stickoxide,<br />
Feinstaub sowie Lärm und Vibrationen<br />
vermieden werden. Ein weiterer<br />
Trend war die Automatisierung. Bei der<br />
Station von Cat Command konnten die<br />
Besucher auf dem Fahrersitz Platz nehmen<br />
und einen Cat-Kettenbagger oder -Dozer<br />
über Joysticks und Monitore fernab in Arizona<br />
oder Málaga steuern. In Summe wurden<br />
während der Messe 700 Fahrten unternommen,<br />
sodass sich die Besucher<br />
überzeugen konnten, was im Hinblick mit<br />
autonom fahrenden Baumaschinen möglich<br />
ist.<br />
Der Kobelco SK1300DLC<br />
wurde in München neben<br />
dem ebenfalls neuen<br />
60-t-Modell SK400DLC<br />
präsentiert. Foto: Kobelco<br />
Die nächste bauma findet vom 7. bis<br />
13. April 2025 in München statt.<br />
www.bauma.de<br />
www.bobcat.com/eu/de<br />
www.bonfiglioli.com<br />
eu.doosanequipment.com<br />
www.gipo.ch<br />
www.indeco.it<br />
www.keestrack.com<br />
www.kiesel.net<br />
www.koelsch.com<br />
www.kobelco-europe.com<br />
www.komatsu.eu<br />
www.liebherr.com<br />
www.meiller.com<br />
www.rubblemaster.com<br />
www.sbm-mp.at<br />
www.sennebogen.com<br />
www.tsurumi.eu<br />
www.wirtgen-group.com<br />
www.zeppelin-cat.de<br />
Der 744 P-Tier und der 824 P-Tier sind die<br />
ersten P-Tier-Radlader, die John Deere über<br />
Wirtgen auch in Deutschland anbieten<br />
wird. Foto: John Deere<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 23
VERANSTALTUNGEN<br />
?!<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> INTERVIEW<br />
Statt „reinem“ Interview eher ein sehr<br />
intensiver Gedankenaustausch:<br />
Erich Sennebogen im Gespräch mit der<br />
Redaktion der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>.<br />
Foto: Sennebogen<br />
Sennebogen<br />
Die Erfahrung macht den Unterschied<br />
20<strong>22</strong> ist ein besonderes Jahr für Sennebogen:<br />
Mit IFAT und bauma fanden<br />
gleich zwei Leitmessen statt und bestimmt<br />
ebenso wichtig: das Traditions-<br />
Unternehmen konnte sein 70-jähriges<br />
Bestehen feiern. Kontinuierliche Weiterentwicklung<br />
und Wachstum kennzeichnen<br />
eine lange Zeitspanne, in der gerade<br />
der familiäre Charakter beibehalten<br />
werden konnte, der Sennebogen seit<br />
jeher auszeichnet. Auf der bauma konnten<br />
wir uns mit Erich Sennebogen, dem<br />
Sohn des Gründers, über neue Technologien<br />
und neue Herausforderungen<br />
unterhalten.<br />
ra: Herr Sennebogen, jetzt läuft die<br />
bauma endlich. Wie sind Ihre ersten<br />
Eindrücke?<br />
Erich Sennebogen: Ich bin absolut positiv<br />
überrascht. Wir haben schon in den<br />
ersten beiden Tagen sehr viel Interesse<br />
erfahren, sehr fundierte Fragen und sehr<br />
zielgenau. Wichtige Themen sind natürlich<br />
neue Antriebstechniken mit Blick auf<br />
Verbrauch und Klimaschutz, aber auch<br />
Lieferfähigkeit oder Ersatzteilbeschaffung.<br />
Das Interesse ist immens und das<br />
freut uns ausdrücklich.<br />
ra: Hier präsentieren Sie unter anderem<br />
den neuen Akkubagger 825 Electro<br />
Battery. Wie ist die Resonanz?<br />
Erich Sennebogen: Bei dem neuen Akkubagger<br />
825 Electro Battery handelt es<br />
sich um eine komplette Neuentwicklung,<br />
eine klimaneutral arbeitende, akkugestützte<br />
Elektro-Umschlagmaschine, die<br />
sowohl das autarke Arbeiten im Akkubetrieb<br />
als auch kabelgebunden am Netz<br />
erlaubt. Wir haben über 30 Jahre Erfahrung<br />
mit elektrischen Antrieben, sodass<br />
wir uns diese Entwicklung durchaus zugetraut<br />
haben. Wir müssen aber gerade<br />
auch deswegen klar sagen, dass sie keine<br />
herkömmliche Maschine im Sinne eines<br />
Allrounders ersetzt, sondern sie muss in<br />
den Betriebsablauf des Kunden passen.<br />
Die Nachfrage ist auf jeden Fall da, und<br />
wie schon gesagt: Die Kunden fragen<br />
sehr fundiert und prozessbezogen. Wir<br />
bieten dennoch nach wie vor modernste<br />
Dieselmotortechnik an, aber der Elektromotor<br />
ist eine echte Alternative. Es ist<br />
auch aus meiner Sicht mehr als sinnvoll,<br />
eine Maschine mit Strom zu betreiben:<br />
Geringerer Energieverbrauch, leise, keine<br />
Emissionen, kein Ölwechsel, das sind Faktoren,<br />
die überzeugen. Im Übrigen, Elektroantriebe<br />
werden natürlich auch vor<br />
dem Hintergrund des CO 2<br />
-Fußabdrucks<br />
für viele Unternehmen mit Blick auf die<br />
notwendigen Zertifikate immer interessanter.<br />
ra: Ist dies die Zukunft, was Antriebe<br />
anbelangt – oder gibt es auch andere<br />
Möglichkeiten?<br />
Erich Sennebogen: Es kann kein<br />
Schwarz-Weiß-Denken geben, also<br />
kein Entweder-oder. Ganz im Gegenteil,<br />
es muss einen Weg geben, der<br />
neue Entwicklungen präferiert, und<br />
zugleich bestehende Antriebsmöglichkeiten<br />
dennoch verbessert und ständig<br />
weiterentwickelt. Das ist vielleicht ein<br />
Mischkonzept – aus unserer Erfahrung<br />
allerdings die beste Möglichkeit, jetzt<br />
24 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
CREUSABRO 4800 //<br />
CREUSABRO 8000 //<br />
CREUSABRO DUAL<br />
Verschleißfeste Stähle mit Bestleistung.<br />
schnell reagieren zu können. Bespiel ist<br />
unser Akkubagger. Wir sind übrigens ja<br />
auch an der Entwicklung der Wasserstofftechnik<br />
dran, bis dies aber greift und mit<br />
allen Details funktioniert, wird es noch eine<br />
längere Zeit dauern.<br />
ra: Als Familienunternehmen sind Sie<br />
wahrscheinlich anders aufgestellt als<br />
große, eher konzernbestimmte Unternehmen.<br />
Auf was legen Sie da Wert?<br />
Bereit für …<br />
größeren<br />
Widerstand!<br />
stärkere<br />
Belastungen!<br />
Erich Sennebogen: Wir müssen einfach<br />
weiterdenken als andere, denn die Herausforderungen<br />
sind enorm. Hier warten immense<br />
Aufgaben auf uns alle, und das können<br />
wir natürlich mit unserer Tradition in der<br />
Familie und mit Blick auf unser Unternehmen<br />
wahrscheinlich sehr gut meistern. Stichwort:<br />
kurze Entscheidungswege, flexible Lösungen.<br />
Und wenn ich wieder auf die elektrischen<br />
Antriebe zurückkommen darf: Sie<br />
können sich kaum vorstellen, was allein die<br />
Kühlung der verschiedenen Antriebs-Komponenten<br />
inzwischen an technischem Aufwand<br />
erfordert. Sennebogen wird mehr und<br />
mehr zum Technologieunternehmen, und<br />
das auf höchstem Niveau.<br />
ra: Gibt es weitere Innovationen?<br />
Erich Sennebogen: Ganz klar, zum Beispiel<br />
unsere neue G-Serie. Das ist eine neue Maschinengeneration,<br />
die mehr Material mit<br />
noch weniger Energie bewegen kann. Sie<br />
wird mit einem hydromechanischen Hybrid-<br />
System betrieben. Wir erzielen damit Energieeinsparungen<br />
von über 30 Prozent gegenüber<br />
einer normalen Maschine.<br />
ra: Kurzer Blick in die Zukunft? Wird es<br />
besser oder eher schlechter?<br />
Erich Sennebogen: Vieles wird davon abhängen,<br />
wie sich der Ukraine-Krieg entwickelt.<br />
Das gilt auch für die Preissteigerungen<br />
für Material und Teile sowie die Lieferfristen.<br />
Im Moment ist vieles nicht planbar. In diesen<br />
Zeiten ist es wichtig, ein stabiles Unternehmen<br />
zu haben, das nicht vorhersehbare<br />
Schwierigkeiten in der Regel meistern kann.<br />
Wir dürfen bei allem aber unsere heutige<br />
Welt und ihre zukünftige Entwicklung nicht<br />
vergessen, das macht mir eher Sorgen.<br />
www.sennebogen.com<br />
Eigenschaften<br />
• Eine Oberflächenaufhärtung von bis zu +70 HB<br />
(TRIP-Effekt, transformation induced plasticity: umwandlungsbewirkte<br />
Plastizität) im Einsatz<br />
• Feinverteilung von harten mikrolegierten Carbiden<br />
• Hohe mechanische Festigkeit, zäh und rissbeständig<br />
• Eine von der Dicke unabhängige gleichmäßige Durchhärtung<br />
• Geringe Eigenspannung<br />
• Hohe Warmfestigkeit, geeignet für dauerhaften Einsatz bis 450 °C<br />
Vorteile<br />
höhere<br />
Temperaturen!<br />
besondere<br />
Leistung!<br />
• Bis zu 50 –100 % längere Standzeiten im Vergleich zu<br />
klassischen verschleißfesten Stählen<br />
• Potential von erheblicher Gewichtseinsparung<br />
• Erhöhung der Nutzlast über reduzierte Einsatzdicken<br />
• Einfachere Verarbeitung als weicheres Material im Lieferzustand<br />
ohne Einschränkung der Verschleißbeständigkeit<br />
• Hervorragende Ebenheit auch nach dem Verarbeiten durch<br />
geringe Eigenspannung<br />
• Gleiche Eigenschaften über das ganze Blech und die Dicke<br />
• Sehr gute Umformbarkeit und Schweißbarkeit<br />
• Reduzierte Wärmeeinflusszone an Brennschnittkanten<br />
und Schweißnähten<br />
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.<br />
Telefon: +49 2<strong>06</strong>5 / 677-0<br />
E-Mail: creusabro@unionstahl.com<br />
www.unionstahl.com
VERANSTALTUNGEN<br />
Auf der K 20<strong>22</strong> veranschaulichten das Circular<br />
Economy Forum des VDMA und 13 seiner<br />
Mitgliedsunternehmen, welch wichtigen Stellenwert<br />
Technologie bei der Umsetzung von<br />
Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie hat.<br />
Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann<br />
K 20<strong>22</strong><br />
Rückblick: Konkrete Lösungen für die Kreislaufwirtschaft<br />
Die Freude der Kunststoff- und Kautschukindustrie<br />
darüber, sich nach<br />
drei Jahren endlich wieder auf globaler<br />
Ebene persönlich austauschen zu können,<br />
prägte den Verlauf der K 20<strong>22</strong> Düsseldorf<br />
und sorgte für eine gute Stimmung<br />
bei den 3.037 Ausstellern. 176.000<br />
Fachbesucherinnen und -besucher aus<br />
157 Nationen kamen zu ihrem Branchenevent<br />
nach Düsseldorf. Der Anteil internationaler<br />
Gäste lag mit über 70 Prozent<br />
auf konstant hohem Niveau. Die Reichweite<br />
der K ist mit einem Anteil von 42<br />
Prozent aus Übersee bei den internationalen<br />
Fachbesucherinnen und -besuchern<br />
gewohnt stark. Während insbesondere<br />
Gäste aus dem ostasiatischen Raum<br />
aufgrund der in diesen Ländern aktuell<br />
erschwerten Bedingungen durch Quarantänebestimmungen<br />
weniger stark<br />
vertreten waren als zur K vor drei Jahren,<br />
konnten zahlreiche Besucherinnen und<br />
Besucher aus den USA, Brasilien und Indien<br />
auf der K 20<strong>22</strong> begrüßt werden.<br />
An erster Stelle des Angebotsinteresses<br />
stand bei rund zwei Dritteln aller befragten<br />
Besucherinnen und Besucher der<br />
Maschinen- und Anlagenbau. 57 Prozent<br />
und damit fünf Prozent mehr als zur<br />
K 2019 erklärten, an Roh- und Hilfsstoffen<br />
interessiert zu sein, dabei standen<br />
Rezyklate und Biokunststoffe besonders<br />
hoch im Kurs. Auch die Specials der K<br />
fanden großen Anklang. Die offizielle<br />
Sonderschau Plastics shape the future<br />
fokussierte in Diskussionen und Vorträgen<br />
die ökonomischen, sozialen und<br />
ökologischen Herausforderungen und<br />
Lösungsansätze rund um die K-Leitthemen<br />
und verbuchte durchweg gut gefüllte<br />
Ränge. Das Circular Economy<br />
Forum, in dem der VDMA und 13 seiner<br />
Mitgliedsunternehmen eindrucksvoll<br />
veranschaulichten, welch wichtigen Stellenwert<br />
Technologie bei der Umsetzung<br />
von Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie<br />
hat, punktete bei internationalem<br />
Publikum mit Live-Demonstrationen<br />
und jeder Menge fundiertem Wissen<br />
sowie detaillierten Informationen zum<br />
Thema. Viel diskutiert wurde auch die<br />
Weltsprache der Produktion, OPC UA,<br />
mit der die Verarbeitungsparameter der<br />
beteiligten Maschinen und Geräte genauer<br />
und gezielter aufeinander abgestimmt<br />
werden können. Dies wiederum<br />
gilt als wichtige Voraussetzung für die<br />
optimierte Kreislauführung. 40 Unternehmen<br />
aus acht Ländern beteiligten<br />
sich auf der Messe an einem OPC-UA-<br />
Demonstrationsprojekt.<br />
Die nächste K in Düsseldorf findet vom<br />
8. bis 15. Oktober 2025 statt.<br />
www.k-online.de<br />
Unseren<br />
Veranstaltungskalender<br />
finden Sie auf Seite 83<br />
26 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
VERANSTALTUNGEN<br />
Auch Aufbereitungsdemonstrationen mit<br />
mobiler Anlagentechnik sind ein<br />
wesentlicher Messeschwerpunkt. Hier bei<br />
der vorletzten steinexpo aus dem Jahr<br />
2014. Foto: Peter Sandbiller<br />
steinexpo 2023<br />
Ausblick: Countdown zum Wiedersehen<br />
Für die Internationale Demonstrationsmesse<br />
steinexpo, die vom 23. bis 26.<br />
August 2023 stattfinden wird, haben inzwischen<br />
fast 200 Aussteller mit etwa 290<br />
vertretenen Marken ihre Teilnahme fest<br />
gebucht. Etwa 70 Prozent aller verfügbaren<br />
Flächen sind inzwischen vergeben.<br />
Alle marktführenden Zulieferer, sei es aus<br />
der Baumaschinen-Industrie sowie der<br />
Aufbereitungstechnik, freuen sich auf die<br />
zahlreichen Live-Vorführungen. Messeveranstalter<br />
Dr. Friedhelm Rese bemerkt:<br />
„Wir freuen uns unwahrscheinlich über<br />
den ungebremsten Zuspruch zur steinexpo<br />
2023. Natürlich hatten wir gehofft,<br />
dass unsere Messe ein Fokus in den Kalendern<br />
vieler Ausstellender und Interessierter<br />
bleibt, besonders nach den schwierigen<br />
Jahren für alle Seiten. Aber von dem<br />
jetzt sichtbaren ‚Messehunger‘ waren<br />
selbst wir positiv überrascht. Schon beim<br />
Altausstellertreffen im April wurde erkennbar,<br />
dass viele darauf hinfiebern, sich<br />
und ihr Unternehmen endlich wieder vor<br />
Ort im Steinbruch zeigen zu können.“<br />
Das belegen auch die Zahlen. Denn standen<br />
– wie bei allen Messen und Veranstaltungen<br />
– zunächst durchaus einige<br />
Fragezeichen hinter den Buchungen für<br />
die steinexpo 2023, so kann heute – noch<br />
ca. ein Jahr vor der Demonstrationsmesse<br />
– festgestellt werden: Die steinexpo hat<br />
nichts an ihrer Attr<strong>aktiv</strong>ität eingebüßt.<br />
Das zeigt auch der erneut hohe Teilnahmezuspruch<br />
führender Branchennamen<br />
wie Kiesel, Komatsu, Liebherr, Volvo und<br />
Zeppelin für die Baumaschinenseite<br />
sowie Finlay, GIPO, Keestrack, Sandvik,<br />
SBM und Wirtgen in der Aufbereitung.<br />
Wie sich der Steinbruch verändert, so<br />
verändern sich die damit einhergehenden<br />
Innovationen und Perspektiven. Das<br />
Motto „Quarry Vision“ der steinexpo<br />
2023 steht daher stellvertretend für<br />
die Visionen innerhalb der Branche,<br />
denen eine angemessene Bühne geboten<br />
wird: Auf ca. 2.000 m² Fläche haben<br />
namhafte Ausstellende hier die Möglichkeit,<br />
ihre Zukunfts-Innovationen, die<br />
noch nicht zwingend marktreif sind, für<br />
alle sicht- und greifbar zu präsentieren.<br />
Zu sehen sind dabei hochintelligente<br />
Maschinen, Fahrzeuge und Dienstleistungen.<br />
An den Haupteingang anschließend,<br />
wird die Sonderfläche „Quarry<br />
Vision“ kaum zu verfehlen sein. Generell<br />
wird bei der steinexpo 2023 auch darauf<br />
geschaut, wie auch bei großen Dimensionen<br />
kleinere Aussteller publikumswirksam<br />
präsentiert werden. Auch der Bereich<br />
für die Indoor-Aussteller wird doppelt<br />
fokussiert. Dafür wird der bisherige<br />
Groß-Pavillon eine Zweiteilung erfahren<br />
– an zwei Standorten auf zwei Ebenen<br />
wird jeweils ein themenfokussierter Ausstellungspavillon<br />
besuchbar sein.<br />
Schon bei ihrer Erstauflage 1990 konnte<br />
sich die steinexpo auf verbandlichen<br />
Flankenschutz verlassen. War es zu Beginn<br />
der heute als MIRO (Bundesverband<br />
Mineralische Rohstoffe) bekannte Vorläuferverband<br />
BVNI (Bundesverband Natursteinindustrie),<br />
welcher der jungen, damals<br />
völlig ungewöhnlichen Messe den<br />
Rücken stärkte, kamen später der Europäische<br />
Gesteinsverband (UEPG), der<br />
Fachverband Baumaschinen und Baustoffanlagen<br />
des VDMA und der VDBUM<br />
(Verband der Baubranche, Umwelt- und<br />
Maschinentechnik) hinzu. Mit dem Einstieg<br />
des Deutschen Abbruchverbandes<br />
im Jahr 2021 wurde auch das Segment<br />
Abbruchtechnik vollständig manifestiert.<br />
Mit der nun neu dazugewonnenen fachlich-ideellen<br />
Partnerschaft der steinexpo<br />
mit der Industrial Minerals Association<br />
Europe (IMA) – offiziell seit Juli 20<strong>22</strong> –<br />
konnte ein weiterer Meilenstein in der<br />
erfolgreichen internationalen Branchenzusammenarbeit<br />
erreicht werden. Durch<br />
die neue Partnerschaft wird die internationale<br />
Ausrichtung der steinexpo zusätzlich<br />
gestärkt und massiv ausgebaut.<br />
Zusammen repräsentieren die Verbände<br />
der Dachorganisation IMA über 500 Unternehmen<br />
in 28 Ländern.<br />
www.steinexpo.de<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 27
VERANSTALTUNGEN<br />
BDSV<br />
Jahrestagung: Große<br />
Herausforderungen für<br />
das Stahl<strong>recycling</strong><br />
Anlässlich der BDSV-Jahrestagung, die<br />
Anfang Oktober in Darmstadt nach<br />
zwei Jahren erstmalig wieder in Präsenz<br />
stattfand, äußerten sich die Spitzenvertreter<br />
der BDSV zu den wichtigen Themen<br />
der Branche.<br />
In den ersten acht Monaten 20<strong>22</strong> wurden<br />
in Deutschland mit 25,4 Mio. t knapp<br />
5 Prozent weniger Rohstahl erzeugt als im<br />
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das<br />
sind im bisherigen Jahresverlauf rund 1,3<br />
Mio. t weniger als im selben Zeitraum<br />
2021. Im August wurden mit 2,97 Mio. t<br />
zwei Prozent weniger Rohstahl als im Vorjahresmonat<br />
hergestellt. Insbesondere die<br />
schrottintensive Elektrostahlproduktion<br />
hat einen starken Rückgang um 8,6 Prozent<br />
auf 715.000 t zu verzeichnen, während<br />
die Oxygenstahlproduktion mit 2,2<br />
Mio. t nahezu konstant bleibt. Mit Ausbruch<br />
des Ukrainekriegs im Februar und<br />
dem Ausbleiben der Rohstofflieferungen<br />
aus Russland, der Ukraine und Belarus<br />
erhöhte sich die weltweite Nachfrage<br />
nach dem Recyclingrohstoff stark. Vor<br />
allem gute Qualitäten sind gesucht als<br />
Substitut für Roheisenlieferungen aus der<br />
Kriegsregion. Preise für Stahlschrott weltweit<br />
erreichten im Frühjahr das höchste<br />
Niveau seit Jahrzehnten. Die explodierenden<br />
Energiekosten und die Verschärfung<br />
der Lieferkettenproblematik führen jedoch<br />
zu hohen Unsicherheiten entlang<br />
der gesamten Wertschöpfungskette.<br />
Hohe, teure Bestände werden möglichst<br />
vermieden. Die Marktteilnehmer fahren<br />
auf Sicht. Der Stahlhandel agiert zurückhaltend.<br />
Der wichtigste Stahlschrottimporteur,<br />
die Türkei, konzentriert sich aufgrund<br />
der hohen Schrottpreise zunehmend<br />
auf günstige Knüppelimporte, sodass<br />
der Impuls aus dem Exportmarkt<br />
fehlt und im Mai eine Preiskorrektur nach<br />
unten einsetzt, die sich über den Sommer<br />
fortsetzt und vielfach erst im August gestoppt<br />
wird. Der Ferienmonat ist durch<br />
ruhigen Handel gekennzeichnet. Der<br />
Schrottzulauf ist aufgrund von Betriebsferien<br />
in vielen Bundesländern niedrig, sodass<br />
ein geringes Aufkommen einer<br />
schwachen Nachfrage der Stahlwerke im<br />
In- und Ausland gegenübersteht und die<br />
Preise einen Boden finden. Im September<br />
dominiert nicht mehr die Frage um die<br />
Schrottpreise das Marktgeschehen, sondern<br />
die Frage nach Absatzmöglichkeiten,<br />
da immer mehr Stahlwerke die Produktion<br />
stoppen oder deutlich drosseln.<br />
Schlechte Absatzmöglichkeiten für Fertigstahl<br />
der türkischen Verbraucher sorgen<br />
für wenig Bewegung im Tiefseemarkt.<br />
Der Produktionsstandort Deutschland<br />
büßt durch die, auch im europäischen<br />
Vergleich, hohen Energiekosten an Wettbewerbsfähigkeit<br />
ein. Niedrigwasser verschärft<br />
im Sommer anhaltende Logistikengpässe<br />
und führt zu einer höheren<br />
Nachfrage nach Schienentransporten.<br />
28 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
VERANSTALTUNGEN<br />
„Die Recyclingwirtschaft ist nicht der<br />
Problemverursacher, sondern der<br />
Schlüssel zur Lösung“ – genau diese<br />
Überzeugung macht die BDSV auf ihrer<br />
diesjährigen Jahrestagung deutlich.<br />
Durch die Priorisierung von Energietransporten<br />
auf der Schiene ab Herbst ist mittelfristig<br />
kaum Entspannung in Sicht. Die<br />
explodierenden Strom- und Gaspreise in<br />
Europa stellen das Stahl<strong>recycling</strong> vor<br />
große Herausforderungen und gefährden<br />
die ehrgeizig gesteckten Ziele in Bezug<br />
auf Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft<br />
sowohl auf nationaler als auch auf<br />
EU-Ebene. Wie viele andere Unternehmen<br />
laufen die BDSV-Mitgliedsunternehmen<br />
zunehmend in die Gefahr, nicht mehr<br />
wirtschaftlich produzieren zu können.<br />
Sollte die Politik die Lage nicht schnell<br />
entschärfen, könnte dies den nachhaltigen<br />
Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten.<br />
Darüber hinaus bedrohen die steigenden<br />
Energiekosten und die nicht gesicherte<br />
Verfügbarkeit von Energie die Unternehmen<br />
der stahlerzeugenden und stahlverarbeitenden<br />
Industrie, was direkte negative<br />
Auswirkungen auf den Anfall von<br />
Recyclingrohstoffen hat.<br />
Die BDSV-Mitgliedsunternehmen, die<br />
die Stahlwerke mit dem hochwertigen<br />
Sekundärrohstoff Stahlschrott versorgen,<br />
stehen bereit, ihren Teil zur Dekarbonisierung<br />
der Stahlproduktion beizutragen.<br />
Bei Kohlenstoffstahl kann die<br />
Stahlindustrie durch den Einsatz von<br />
Stahlschrott durchschnittlich 1,67 Tonnen<br />
CO 2<br />
je erzeugter Tonne einsparen<br />
– bei rostfreiem Edelstahl sind dies sogar<br />
4,3 Tonnen CO 2<br />
.<br />
Langwierige Genehmigungsverfahren<br />
behindern Investitionen<br />
Komplizierte und langwierige umweltund<br />
baurechtliche Genehmigungsverfahren<br />
behindern viele BDSV-Mitgliedsunternehmen<br />
bei ihren Investitionen –<br />
Tendenz steigend. In der jüngsten Branchenumfrage<br />
des Verbands geben <strong>22</strong><br />
Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen<br />
an, dass wegen derartiger Behinderungen<br />
geplante Investitionen in<br />
Zukunftstechnologien der Kreislaufwirtschaft<br />
aufgegeben wurden. Zu den aufgegebenen<br />
Investitionsprojekten gehören<br />
die Einführung neuer Recyclingverfahren,<br />
der Bau neuer Aufbereitungsanlagen,<br />
BImSchG-Genehmigungen, Erweiterungen<br />
der bestehenden Genehmigungen,<br />
Änderung der Lagerflächen und<br />
der Bau von Lager- bzw. Produktionshallen.<br />
Auch die flexible Aufstockung von<br />
Lagerkapazitäten zur Überbrückung von<br />
Marktschwankungen, wie z. B. die durch<br />
die Coronapandemie oder die Energiekrise,<br />
bereitet vielen Mitgliedsunternehmen<br />
Probleme. Die BDSV fordert hierzu<br />
die Bundesländer auf, unbürokratische,<br />
genehmigungsrechtliche Ausnahmen<br />
zur Erhöhung der Lagerkapazitäten zuzulassen,<br />
damit Annahmestopps vermieden<br />
werden können und der Recyclingkreislauf<br />
nicht unterbrochen wird. Neben<br />
der generellen Beschleunigung der Genehmigungsverfahren<br />
sollten, nach Auffassung<br />
der BDSV, Stahl<strong>recycling</strong>betriebe,<br />
die einen signifikanten Beitrag zur<br />
Reduktion von CO 2<br />
-Emissionen leisten,<br />
insgesamt stärker gefördert werden.<br />
Zu den genehmigungsrechtlichen Fragestellungen<br />
konnte sich ra mit Hauptgeschäftsführer<br />
Thomas Junker unterhalten:<br />
ra: Herr Junker, was unternimmt die<br />
BDSV konkret, um die seit Jahren absolut<br />
unbefriedigende Situation behördlicher<br />
Genehmigungen anzugehen?<br />
Mit Blick auf die bekannten externen<br />
Probleme ist es absolut unverständlich,<br />
dass gerade einer im Recycling<br />
führenden Branche „das Leben<br />
im wahrsten Sinne des Wortes so<br />
schwer gemacht“ wird.<br />
Thomas Junker: Zunächst einmal vielen<br />
Dank für Ihre positive Sichtweise auf<br />
die Stahl<strong>recycling</strong>branche. Wir sind in<br />
der Tat gut aufgestellt, was den Lückenschluss<br />
für eine zeitgemäße Kreislaufwirtschaft<br />
angeht, und wir haben mit unseren<br />
beiden Studien zum Thema „Schrottbonus“<br />
eindrucksvoll belegt, welchen<br />
positiven Beitrag der Recyclingrohstoff<br />
Stahlschrott für die Dekarbonisierung<br />
leisten kann und leisten will. Dazu<br />
braucht es aber den notwendigen gesetzlichen<br />
Rahmen. Umso unverständlicher<br />
ist es für uns, dass Genehmigungsverfahren<br />
– trotz unserer langjährigen,<br />
intensiven Bemühungen hier gegenzusteuern<br />
– offensichtlich immer noch<br />
komplizierter und langwieriger werden.<br />
Unsere letzte Branchenumfrage im<br />
Herbst 20<strong>22</strong>, die an BDSV-Mitgliedsunternehmen<br />
gerichtet war, hat ergeben,<br />
dass die Probleme vor allem im Bereich<br />
Genehmigungen nach BImSchG und im<br />
Bereich des Bauplanungsrechts vorliegen.<br />
Unter Klimaschutz- und auch Energieeinsparungsgesichtspunkten<br />
muss die<br />
Politik jetzt dringend gegen diese Entwicklung<br />
gegensteuern, damit unsere<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 29
VERANSTALTUNGEN<br />
Die Ausstellung war auch in<br />
Darmstadt mehr als gut besucht.<br />
Fotos: BDSV<br />
Bemühungen, die Dekarbonisierung voranzutreiben,<br />
nicht abgewürgt werden.<br />
Für die Recyclingwirtschaft kommen<br />
wir in einen Bereich, in dem durch immer<br />
neue Regulierungen die Leistungsfähigkeit<br />
der Branche und vor allem die Investitionstätigkeit<br />
zunehmend stärker eingeschränkt<br />
werden. Innovationskraft<br />
und Investitionsbereitschaft der Branche<br />
werden durch überbordende Regulierung<br />
gehemmt, wenn nicht sogar abgewürgt.<br />
Wenn Genehmigungsverfahren<br />
regelmäßig zwei Jahre und länger dauern<br />
und im Ergebnis technisch und wirtschaftlich<br />
umstrittene Auflagen enthalten<br />
sind, ist damit lediglich der Bürokratisierung<br />
Vorschub geleistet. In der Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />
sind beispielsweise<br />
Fälle bekannt, in denen das ursprünglich<br />
veranschlagte Investitionsbudget im<br />
Laufe mehrjähriger Genehmigungsverfahren<br />
auf mehr als das Doppelte angewachsen<br />
ist. Derartige Steigerungen von<br />
Investitionen aufgrund von Verzögerungen<br />
in Genehmigungsverfahren sind<br />
unverschuldet, unverhältnismäßig sowie<br />
in der aktuellen gesellschaftspolitischen<br />
Lage und den damit verbundenen Unsicherheiten<br />
betriebswirtschaftlich nicht<br />
mehr darstellbar. Gleiches gilt für eine<br />
fristgerechte Anpassung umweltpolitischer<br />
Zielvorgaben.<br />
Die Recyclingwirtschaft ist nicht der<br />
Erzeuger des Abfalls, sondern die Branche,<br />
die ihn sammelt, aufbereitet und<br />
einer ordnungsgemäßen sowie umweltgerechten<br />
Verwertung zuführt.<br />
Durch die Erzeugung von qualitätsgesicherten<br />
Recyclingrohstoffen sorgt sie<br />
für den Ersatz von Primärrohstoffen<br />
und leistet damit einen wesentlichen<br />
Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Beim<br />
Einsatz von recyceltem Stahl für die<br />
Stahlerzeugung werden überdies noch<br />
fast 2/3 der notwendigen Energie eingespart<br />
(s. auch Fraunhofer-IMW-Studie<br />
„Schrottbonus“).<br />
Auch wenn sich dieses Ziel im Green<br />
Deal unter der Mobilisierung der Industrie<br />
für eine saubere und kreislauforientierte<br />
Wirtschaft wiederfindet, hat man leider<br />
bei der Gesetzgebung und dem Vollzug<br />
oftmals den Eindruck, dass die Recyclingwirtschaft<br />
als Problemverursacher angesehen<br />
wird. Dabei ist sie nicht das Problem,<br />
sondern der Schlüssel zur Lösung!<br />
Deshalb hat die BDSV in zahlreichen<br />
Terminen mit Bundespolitikern vor Ort<br />
bei Stahl<strong>recycling</strong>betrieben immer wieder<br />
auf das drängende Problem der<br />
schleppenden Genehmigungsverfahren<br />
hingewiesen. Wie die Studie „Schrottbonus“<br />
vom Institut Fraunhofer IMW zeigt,<br />
spart der Einsatz von Stahlschrott, der<br />
durch die Unternehmen der Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />
sorgfältig aufbereitet wird,<br />
Klima- und Umweltkosten in Milliardenhöhe.<br />
Wenn es die Politik ernst meint mit<br />
der Erreichung der Klimaziele, muss sie<br />
auch die Rahmenbedingungen für die<br />
Unternehmen der Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />
schaffen, damit diese ihren Beitrag<br />
zum Klimaschutz in der Praxis leisten<br />
können. Hierzu müssen auf EU-, Bundesund<br />
Landesebene die gesetzlichen Rahmenbedingungen<br />
für eine Vereinfachung<br />
und Beschleunigung der behördlichen<br />
Genehmigungsverfahren geschaffen<br />
werden.<br />
www.bdsv.org<br />
30 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
SERVICE-<br />
SEITEN:<br />
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Exklusiv für Sie!<br />
Informationen schnell und bequem:<br />
Einfach per Telefon, Fax, E-Mail oder<br />
QR-Code Kontakt aufnehmen.<br />
Ihre Partner<br />
stellen sich vor:<br />
Im jährlichen Profil-Block stellen sich Firmen vor, die Ihnen<br />
zur Optimierung Ihrer Betriebs prozesse wichtige Produkte<br />
und Dienstleistungen anbieten. Kurz und informativ erhalten Sie<br />
einen Überblick Ihrer Partner.<br />
Innovative<br />
Sicherheitssysteme<br />
Reif GmbH<br />
®<br />
®<br />
WE HAVE THE RIGHT SOLUTIONS<br />
FOR ALL APPLICATIONS.<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 31
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
THINK BIG<br />
Kompetenz. Weltweit. August Müller GmbH & Co. KG<br />
Die August Müller GmbH & Co. KG ist ein deutscher Maschinen- und Anlagenbauer<br />
und seit nun mehr als 125 Jahren in der weltweiten Steine-Erden-Industrie fest<br />
verankert. Von den ersten Planungsschritten über die Herstellung und Montage bis<br />
hin zum umfangreichen After-Sales-Service wird eine außergewöhnliche Kundenbetreuung<br />
geboten.<br />
Neben der Fertigung und dem Verkauf von Einzelmaschinen liegt die ausgemachte<br />
Kernkompetenz des Familienunternehmens im Bau von stationären Vorbrechanlagen,<br />
Sieb-/Siloanlagen und raupenmobilen Aufbereitungsanlagen.<br />
Produkte<br />
Kettenförderer<br />
Schubaufgeber<br />
Rollenrost<br />
Fingerrollenrost<br />
Stufenstabrost<br />
Brecher<br />
Förderband<br />
Sonderkonstruktionen<br />
Kontakt<br />
AUGUST MÜLLER GMBH & CO. KG<br />
Maschinenfabrik | Stahlbau<br />
Berner Feld 15<br />
78628 Rottweil<br />
Tel. +49 (0) 741 2802-0<br />
Fax +49 (0) 741 2802-12<br />
service@august-mueller.com<br />
www.august-mueller.com<br />
Rollenrost<br />
Trennung und Reinigung von stark verschmutztem Aufgabematerial<br />
Absiebung bis zu 0–150 mm<br />
Leistung bis zu 3000 t/h<br />
Kein Verkleben und Verstopfen durch Abstreifer unter den Wellen<br />
Individuelle Ausführung nach Kundenanforderung<br />
Separate Antriebseinheit<br />
Fingerrollenrost<br />
Trockenaufbereitung von bisher nicht siebbarem Material<br />
Ressourcenschonung durch effizientere Materialausbeute<br />
Absiebung bis zu 0–11mm<br />
Leistung bis zu 350 t/h<br />
Individuelle Ausführung nach Kundenanforderung<br />
Kein Verkleben und Verstopfen durch spezielle<br />
Fingerscheibengeometrie<br />
Veränderung der Durchsatzkörnung um +/- 30 % durch Variation<br />
der Drehzahl mittels Frequenzumrichter
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Welcher Zerkleinerer ist für meine<br />
Anforderungen der richtige?<br />
Wir bieten die passenden Lösungen für<br />
Ihre individuellen Ansprüche:<br />
IMPAKTOR<br />
Innovation ist unsere treibende Kraft<br />
Wir von ARJES stellen uns den großen Herausforderungen der Recyclingbranche<br />
mit technischen Lösungen und erschaffen innovative Konzepte zur<br />
Aufbereitung zahlreicher Materialien im Sinne der Abfallverwertung.<br />
Unsere Fähigkeit Probleme zu lösen, die maximale Mobilität und Flexibilität<br />
unserer Produkte, das extrem vielseitige Anwendungsspektrum sowie<br />
ein absolut überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis sind Pluspunkte, die<br />
ARJES zu einem gefragten Hersteller zuverlässiger Recyclingmaschinen<br />
machen.<br />
Wir sind spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung innovativer,<br />
langsamlaufender Zweiwellenzerkleinerer, um nahezu jeden Einsatzbereich<br />
bewältigen zu können – wir nehmen Ihre Herausforderung an!<br />
ARJES Kompaktklasse<br />
Zerkleinerung mit moderaten<br />
Durchsatzleistungen<br />
kostengünstige Anschaffung und<br />
Transportmöglichkeiten, flexible Einsatzorte<br />
mit großer Anwendungsbreite<br />
(u.a. Beton, Asphalt, Reifen u. v. m.)<br />
EKOMAXX<br />
ARJES Mittelklasse<br />
Zerkleinerung mit hohen Durchsatzleistungen<br />
optimale Wirtschaftlichkeit im Bereich<br />
Kompost-, Holz-, Haus- und<br />
Gewerbemüllaufbereitung<br />
(u.a. Altreifen, Spermüll u. v. m.)<br />
TITAN<br />
ARJES Leistungsklasse<br />
Zerkleinerung mit maximalsten<br />
Durchsatzleistungen<br />
schwierigste Anwendungsgebiete und<br />
besondere Herausforderungen (u. a.<br />
Matratzen, EM-Reifen, Bahnschwellen,<br />
Rotorblätter u. v. m.)<br />
Kontakt<br />
ARJES GmbH<br />
Werksplatz 1<br />
D-36433 Leimbach<br />
Tel. +49 (3695) 85 855-0<br />
Fax +49 (3695) 85 855-14<br />
info@arjes.de<br />
www.arjes.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Produkte<br />
NALTEC ® -Wassernebelsystem<br />
MATAKT ® -Luftstoßgeräte<br />
FLAER ® -Förderbandabstreifer<br />
Geruchsvernichter +<br />
Oberflächenverkruster<br />
Die B+W Gesellschaft für Innovative Produkte mbH wurde<br />
1997 von den Herren Buddenkotte und Wiesner in Duisburg<br />
gegründet. Nach ihrem Umzug im Jahr 2010 hat sie heute<br />
ihren Firmensitz in Bottrop, im Herzen des Ruhrgebiets.<br />
Unsere Produktpalette umfasst ein breites Spektrum professioneller<br />
Spezialkomponenten für die Silo- und Fördertechnik in der<br />
Schüttgutindustrie. Mit umfassendem Know-how und kompetentem Engineering erarbeiten wir<br />
für unsere Kunden individuelle, sichere und wirtschaftliche Lösungen. Hierzu gehören:<br />
NALTEC ® -Wassernebelsystem zur<br />
Entstaubung von Schüttgütern<br />
Befeuchtung von Luft und Materialien sowie Flächen- und Haldenbefeuchtung<br />
Kühlung von Luft und Materialien<br />
Geruchsvernichtung<br />
Oberflächenverkrustung<br />
MATAKT ® -Luftkanonen / Luftstoßgeräte zur<br />
Material<strong>aktiv</strong>ierung in Bunkern und Silos<br />
Reinigung und Durchsatzerhöhung an Sieben<br />
FLAER ® -Förderbandabstreifer zur<br />
Reinigung von Förderbandanlagen<br />
Nachfolgend soll kurz auf das NALTEC ® -Wassernebelsystem eingegangen werden:<br />
In weiten Bereichen der Schüttgutindustrie stellt die Staubbekämpfung noch immer ein großes<br />
Problem dar. Das von uns entwickelte NALTEC ® -System bekämpft dieses Problem auf einfache<br />
Weise. Spezielle Wasserdüsen bilden einen künstlichen Wassernebel, der Staub bindet.<br />
Weitere Einsatzgebiete sind die Luftbefeuchtung von Produktions- und Lagerräumen sowie die<br />
Kühlung von Raumluft, Gasströmen und Materialien. Durch Zusatzmittel wird das System zur<br />
Geruchsbekämpfung und zur Oberflächenverkrustung eingesetzt.<br />
Die NALTEC ® -Anlagen werden nach individuellem Kundenwunsch geplant und gebaut. Die<br />
Anlagen können als mobile, semimobile oder auch als autarke Anlagen mit Wassertank und<br />
Stromgenerator geliefert werden. Ebenso wird das NALTEC ® -System fest in Produktionsanlagen<br />
eingebaut und kann in bestehende Arbeitsprozesse integriert und automatisiert werden.<br />
Das qualitativ sehr hochwertige NALTEC ® -Wassernebelsystem hat eine hohe Verfügbarkeit<br />
und kann durch entsprechende Beheizung auch im Winter betrieben werden.<br />
Als mobile Sprühnebeleinheit lässt sich das NALTEC ® -System flexibel und platzsparend einsetzen.<br />
Alle erforderlichen Aggregate wie Steuerschrank, Pumpe und Tank sowie ein regelbarer<br />
Ventilator mit speziell angebrachten Düsen sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst.<br />
E-Mail: info@buwip.de<br />
Faxback: +49 2045 412 12-29<br />
Bitte senden Sie uns kostenlos und unverbindlich<br />
Informationen über Ihre Produkte/Leistungen.<br />
Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit uns.<br />
Firma<br />
Kontakt<br />
B+W Gesellschaft für Innovative<br />
Produkte mbH<br />
Boschstraße 12a<br />
46244 Bottrop<br />
Tel.: +49 2045 412 12-0<br />
Fax: +49 2045 412 12-29<br />
E-Mail: info@buwip.de<br />
www.buwip.de<br />
Ansprechpartner<br />
Straße/Nr.<br />
PLZ/Ort<br />
Telefon<br />
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
seit 1931<br />
BERTRAM® Förderbänder<br />
Das Original seit 1931.<br />
Leichte Förderband-Baugruppe (Typ BGL)<br />
Unsere leichte Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen-Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />
300, 400, 500 und 650 mm mit Achsabständen bis ca. 12 m lieferbar. Besonders<br />
bei leichten Schüttgütern in der Landwirtschaft und holzverarbeitenden<br />
Industrie findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />
Massive Förderband-Baugruppe (Typ BGM)<br />
Unsere massive Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen-Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />
500, 650, 800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen ab 5 m lieferbar.<br />
Besonders bei mittelschweren Schüttgütern in der Steine- und Erdenindustrie<br />
mit Stützweiten bis 10 m findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />
Schwere Förderband-Baugruppe (Typ BGS)<br />
Unsere schwere Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen- Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />
500, 650, 800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen ab 5 m lieferbar. Besonders<br />
bei schweren Schüttgütern in der Steine- und Erdenindustrie mit<br />
Stützweiten bis 20 m findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />
Niedrige Förderband-Baugruppe (Typ NBFS)<br />
Unsere niedrige Förderband-Baugruppe in U-Profil-Konstruktion ist in den Gurt breiten<br />
500, 650, 800, 1000, 1200 und 1400 mm mit Achsabständen bis ca. 30 m lieferbar.<br />
Besonders bei leichten Schüttgütern in der Recyclingindustrie und bei beengten<br />
Platzverhältnissen findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />
Leichte Baugruppe (Typ BGL)<br />
Massive Baugruppe (Typ BGM)<br />
Schwere Baugruppe (Typ BGS)<br />
Landband-Baugruppe (Typ LB)<br />
Unsere Landband-Baugruppe in U-Profil-Konstruktion ist in den Gurtbreiten 500, 650,<br />
800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen bis ca. 1000 m lieferbar. Besonders bei<br />
ebenerdiger Beförderung von schwerem Schüttgut, wie z. B. Sand und Kies,<br />
findet dieses Förderbandsystem über längere Strecken seine Anwendung.<br />
Stückgutförderer (Typ SF)<br />
Unsere Stückgutförderer in Kasten-Konstruktion sind in den Gurtbreiten 300 bis 1000 mm<br />
mit Achsabständen von 1 bis 20 m lieferbar. Besonders für den innerbetrieblichen<br />
Transport von Stückgütern, wie z. B. Paketen in Lager- und Logistikzentren oder<br />
Koffern in Flughäfen, wird dieses Fördersystem eingesetzt.<br />
Niedrige Baugruppe (Typ NBFS)<br />
Die Ausführungen unserer Förderbänder sind in lackiertem oder verzinktem Stahl<br />
sowie in Edelstahl in diversen Glatt- oder Steilfördergurt-Varianten lieferbar.<br />
Mit Hilfe unseres vielfältigen Zubehörs lassen sich die Förderbandsysteme kostengünstig<br />
funktional erweitern.<br />
Kontakt<br />
Bertram Förderanlagen und Arbeitsbühnen GmbH<br />
Geschäftsbereich Förderanlagen<br />
Junkersstraße 2<br />
D-30179 Hannover / Germany<br />
Fon +49 (0) 511 / 67483-77 • vk2@bertram-gruppe.de<br />
www.bertram-gruppe.de<br />
Landband-Baugruppe (Typ LB)<br />
Sie wollen mehr Informationen?<br />
Stückgutförderer (Typ SF)
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Unsere Produkte<br />
Containermobile Backenbrechanlagen<br />
Raupenmobile Backenbrechanlagen<br />
Raupenmobile Prallbrechanlagen<br />
Containermobile Siebanlagen<br />
Raupenmobile Siebanlagen<br />
Direktsiebe<br />
Mobile Haldenbänder<br />
Brechen und Sieben mit BMD<br />
Dienstleistungen<br />
Verkauf von Neu- und Gebrauchtanlagen<br />
Vermietung von mobilen Brech- und<br />
Siebanlagen sowie Haldenbändern<br />
Ersatzteilservice<br />
Mobiler Reparaturservice<br />
Fachberatung bei Ihnen vor Ort<br />
Sonderfinanzierungen<br />
Gegründet 1967 blickt der BMD-Baumaschinendienst aus Heidelberg auf eine über<br />
50-jährige Unternehmensgeschichte zurück und ist heute der Spezialist für Baumaschinen<br />
sowie für Brecher- und Recycling-Anlagen. Durch die jahrzehntelange<br />
Erfahrung in der Entwicklung, Herstellung, Verkauf und Vermietung von mobilen<br />
Anlagen zum Brechen und Sieben haben wir uns in der Sparte der Aufbereitungstechnik<br />
etabliert.<br />
Wenn unterschiedliches Abbruchmaterial nicht entsorgt, sondern als wertvolles Recyclingmaterial<br />
in den Stoffkreislauf zurückgebracht werden soll, kommen unsere<br />
container- oder raupenmobilen Brech- und Siebanlagen sowie Haldenbänder zum<br />
Einsatz. Mit ihnen wird das Aufgabematerial direkt vor Ort zu Korngrößen von grobem<br />
bis in den mittleren Kornbereich zerkleinert und veredelt. Die mobilen Anlagen in<br />
unserem Recyclingprogramm zeichnen sich dabei durch einfache Transportlogistik,<br />
schnelle Betriebsbereitschaft und ansprechende Durchsatzleistungen aus.<br />
Hierbei vertreiben wir schwerpunktmäßig unsere eigenen BMD-RECYCLER-Anlagen<br />
sowie die Aufbereitungsanlagen von Rockster und RESTA.<br />
Egal ob KAUF, MIETE oder SERVICE – für eine effiziente und wirtschaftliche<br />
Lösung für Ihre Projekte sind wir Ihr Ansprechpartner.<br />
Kontakt<br />
BMD-Baumaschinendienst<br />
GmbH & Co. KG<br />
Am Taubenfeld 33<br />
69123 Heidelberg<br />
Telefon <strong>06</strong><strong>22</strong>1 / 83 58 - 0<br />
www.bmd-recycler.de<br />
info@bmd-recycler.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Auflistung<br />
unserer Produkte:<br />
WER WIR SIND<br />
Kompetenz durch Erfahrung<br />
Unser Markt ist die Umwelttechnologie, unsere Passion sind innovative Lösungen.<br />
Auf dieser Basis arbeiten wir seit 1996 für namhafte Kunden aus der Entsorgungsund<br />
Recyclingbranche, für Papier- und Wellpappeproduzenten, für Logistik und<br />
Transportunternehmen, Gross- und Detailhandel, die Pharmaindustrie usw. Mit jedem<br />
Projekt wächst unsere Erfahrung, wir kennen Lösungen aus diversen Märkten, aus<br />
dem In- und Ausland.<br />
Erfolg durch konstant hohe Qualität<br />
In verschiedenen Marktbereichen ist Borema führend. 40 % der Logistikcenter, 50 %<br />
der Papierhersteller und 80 % der Wellpappeproduzenten arbeiten mit Produkten aus<br />
unserem Haus. Auch bei Sortieranlagen sind wir auf dem Vormarsch: Von PET bis<br />
KVA-Schlacke oder Baumisch-Wertstoffe, wir haben eine passende Lösung für Sie.<br />
Ballenpressen voll- und<br />
halbautomatisch<br />
Presscontainer<br />
Schneckenverdichter<br />
Ein- und Zweiwellenzerkleinerer<br />
PET-Plätter und Perforatoren<br />
Schneidmühlen, Trommelhacker,<br />
Rollenspalter<br />
Fördertechnik<br />
Sortieranlagen<br />
Ballistiksichter<br />
NIR- und optische Sortiersysteme<br />
Personenschutzsysteme<br />
Eingineering, Anlagen- und<br />
Maschinenbau<br />
WAS WIR LEISTEN<br />
Durch Unabhängigkeit zum optimalen Produkt<br />
Wir pflegen langjährige partnerschaftliche Beziehungen mit ausgewählten Lieferanten<br />
in Europa. Wir verkaufen also nicht „ab Stange“ aus unserem Sortiment, sondern<br />
finden für Ihre Bedürfnisse das jeweils stärkste Produkt. Sie erhalten eine massgeschneiderte<br />
Anlage mit ausgewählten Komponenten und Eigenentwicklungen. Das<br />
gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihr Geld langfristig gut investiert ist.<br />
Von der «einfachen» Maschine ...<br />
Darf es eine Dosen- und Fasspresse sein? Oder ein neuer Gleitgurtförderer? Geht es<br />
um den raschen Ersatz eines Trommelsiebes oder zusätzliche Zerkleinerer-Kapazität?<br />
Ein Anruf genügt!<br />
i-BOR <strong>22</strong>: Für die Sicherheit an Pressen<br />
und Schreddern<br />
... bis zur komplexen Gesamtanlage.<br />
Aussergewöhnliche Problemstellungen verlangen spezielle Lösungen. Unsere Experten<br />
verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Planung und Entwicklung von komplexen<br />
Anlagen.<br />
WIE WIR ARBEITEN<br />
Effektiv und effizient – das Richtige richtig tun<br />
Auch die beste Maschine ist nur so gut, wie der Mensch, der sie plant und baut. Und<br />
da sind wir echt pingelig! Ja, dazu stehen wir. Denn nur wer das Detail ernst nimmt,<br />
nimmt den Kunden ernst. Von der Planung bis zum Service arbeiten wir mit derselben<br />
Motivation: die richtige Lösung richtig umzusetzen. Damit Sie am Schluss sagen<br />
können «Gut gelöst – richtig entschieden».<br />
Innovativ aus Leidenschaft<br />
Bei Borema haben wir unseren Entdeckergeist bewahrt. Wenn es für eine Problemstellung<br />
(noch) keine Lösung gibt, dann finden wir eine. Versprochen! Das ist mehr<br />
als nur eine Werbeaussage. Das ist Fakt, belegbar an diversen Beispielen begeisterter<br />
Kunden. Darauf sind wir stolz. Fordern Sie uns also heraus ... an Lösungsideen<br />
mangelt es uns nicht. Und auch nicht am Willen, Neues anzupacken.<br />
CycleSort®: Mobiler Sortiertisch für die<br />
Sortierung von Wertstoffen<br />
Kontakt<br />
Borema Umwelttechnik AG<br />
Poststrasse 7<br />
CH-9536 Schwarzenbach<br />
Tel. +41 (0)71 929 57 77<br />
info@borema.ch<br />
www.borema.ch
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Unternehmen<br />
Geschäftsführung<br />
Rüdiger Christophel<br />
Alexander Draeger<br />
Firmenname<br />
C. Christophel GmbH<br />
Rechtsform<br />
GmbH<br />
Firmensitz<br />
D-23556 Lübeck<br />
Fakten<br />
CHRISTOPHEL ist seit Mitte der 80er-<br />
Jahre Ihr Spezialist für mobile und semimobile<br />
Aufbereitungstechnik. Namhafte<br />
Hersteller wie Powerscreen, Telestack,<br />
Rubblemaster, Pronar, Portafill und<br />
CityEquip, vertrauen CHRISTOPHEL als<br />
Partner auf dem deutschen Markt. In der<br />
Zentrale Lübeck und der Niederlassung<br />
Duisburg stehen Ihnen 50 qualifizierte<br />
Mitarbeiter und 20 Servicemonteure zur<br />
Verfügung.<br />
Kontakt<br />
C. Christophel GmbH<br />
Taschenmacherstr. 31–33<br />
23556 Lübeck<br />
Tel.: +49 451 89947-0<br />
Fax: +49 451 89947-49<br />
www.christophel.com<br />
mail@christophel.com<br />
Produkte & Dienstleistungen<br />
Produkte<br />
Powerscreen – sieben, brechen, mobil und uneingeschränkt<br />
Portafill – sieben für anspruchsvolle Kleinmengen<br />
Rubblemaster – brechen für anspruchsvolle Kompaktrecycler<br />
Pronar – Ein- und Zweiwellenschredder, dazu die passenden Trommelsiebanlagen<br />
Telestack – automatisiertes Umschlagen und Halden<br />
CityEquip – FE- und NE-Sortierung, Störstoffsichtung, mobile – semimobile<br />
Brech- und Siebanlagen, hier wird Wertschöpfung betrieben<br />
Dienstleistungen<br />
Flächendeckende Präsenz in Kundennähe<br />
Ganzheitliche Analyse der Ist-Situation und Beratung auf dem Weg<br />
zum Investitionsziel<br />
Erfahrungen von mehr als 4.000 Neulieferungen<br />
Maschinenverkauf mit Finanzierungs- und Mietalternativen<br />
Servicepräsenz und über 25.000 Artikel im Ersatzteillager<br />
Brechen und Sieben im Bauschutt<strong>recycling</strong><br />
Effizientes Sieben in der Sandgrube<br />
Be- und Entladen/Umschlagen<br />
Waschanlage in Modulbauweise
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
CRACO GmbH – Komplettlösungen<br />
im Verschleißschutz<br />
Seit der Gründung vor nun mehr 80 Jahren stellt sich die CRACO GmbH aus Atzelgift/<br />
Deutschland nahezu täglich neuen Herausforderungen in der Entwicklung und<br />
Realisierung von Komplettlösungen im Verschleißschutz für Kunden der Rohstoffgewinnung,<br />
der Baubranche sowie im Recycling. Die Kernkompetenz des inhabergeführten<br />
Mittelständlers liegt dabei auf der Verarbeitung von hochverschleißfesten<br />
CRACOXStählen.<br />
Um seinen Kunden bestmöglichen Service zu bieten, vereint das Unternehmen<br />
maßgebliche Stärken wie<br />
seine langjährige Erfahrung in der Realisierung von Verschleißschutzlösungen<br />
das flächendeckende Netz an Außendienstlern zur Analyse der Verschleißsituation<br />
vorab<br />
das Aufmaß und die Klärung aller technischen Details vor Ort durch einen von<br />
insgesamt 13 Konstrukteuren<br />
die eigenen Qualitätsanforderungen, welche sich u. a. in der auf den Einsatzzweck<br />
abgestimmten Materialauswahl widerspiegeln sowie<br />
höchste Präzision in der mechanischen Bearbeitung auf einem von insgesamt<br />
13 modernen Bearbeitungszentren<br />
Doch bleibt man im Hause CRACO nicht stehen, betrachtet stets das Ganze. So ist<br />
man ständig auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten, angefangen bei der<br />
Herstellung des PremiumVerschleißstahls CRACOX über die Vorbereitung und<br />
Durchführung der Bearbeitungsprozesse bis hin zur abschließenden Logistik. Alle<br />
Faktoren, welche das Material beeinflussen können, werden betrachtet und ausgewertet.<br />
Denn nur wer alles mit in seine Analyse einbezieht, kann sich immer wieder<br />
weiterentwickeln und die neuen Erkenntnisse in seine Verschleißkomponenten einarbeiten<br />
und letztendlich auch an seine Kunden weitergeben.<br />
Dank der Kombination aus der 2012/13 neu errichteten Produktionshalle mit <strong>22</strong>.000 m²<br />
und den derzeit 160 auf ihre jeweilige Aufgabe ausgebildeten Mitarbeitern sieht<br />
man sich bei CRACO auch in Zukunft bestens aufgestellt für weitere Projekte und<br />
Herausforderungen, bei denen man die eigene Innovationskraft, Kompetenz und<br />
Flexibilität aufzeigen kann und das nicht nur bei einem Neubau sondern auch bei<br />
Regenerierungen.<br />
Kontakt<br />
CRACO GmbH<br />
Naubergstraße 6<br />
57629 Atzelgift<br />
Tel.: 02662 95520<br />
Fax: 02662 9552549<br />
EMail: info@craco.de<br />
www.craco.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Unternehmen<br />
Die Einfach Aufbereiten GmbH ist ein<br />
Kind der BHS Bau- und Handelsgruppe<br />
Sachsen. Geboren aus dem Streben<br />
unserer Mitarbeiter Prozesse und<br />
Leistungen zu verbessern, immer mit<br />
dem Fokus auf das Wesentliche:<br />
Qualität und Kosten.<br />
Mit dem Ziel Brechkosten in den eigenen<br />
Asphalt mischwerken zu senken, wurde<br />
Anfang der 10er Jahre eine innovativeinfache<br />
Siebanlage gebaut. Das Potenzial<br />
dieser Technik wurde erkannt und<br />
zur Marktreife geführt. Heute sind wir<br />
ein eta blierter Hersteller von einfachen,<br />
robusten und flexibel einsetzbaren<br />
Grobstücksiebanlagen.<br />
Produkte<br />
Mit dem Baustoff-Recyclingsieb SBR 4<br />
bieten wir die einfache und flexible<br />
Aufbereitungslösung für Asphaltfräsgut,<br />
Bauschutt, Kies, Schotter, Schlacken,<br />
Aushubgemischen und Boden. Von zahlreichen<br />
Aufbereitungsplätzen, Asphalt-,<br />
Kies- und Stahlwerken ist sie nicht mehr<br />
wegzudenken.<br />
Die kleinere SBR 3 ergänzt das Produktprogramm<br />
als robuste und handliche<br />
Siebmaschine für die Beschickung mit<br />
Radladern der 1-m 3 -Klasse.<br />
Zur Aufbereitung von<br />
Schotter, Kies und Sand<br />
Asphaltfräsgut<br />
Bauschutt<br />
Oberboden, Mutterboden, Humus<br />
Schlacken<br />
Vorteile<br />
einfach – robust – jederzeit einsatzbereit<br />
elektrischer Betrieb für geringe<br />
Betriebskosten und Emissionen<br />
hoher Massedurchsatz: ca. 140 t/h<br />
flexibler Einsatz durch Automatik-EIN-<br />
AUS und einfachen Siebwechsel (< 1 h)<br />
einfache Höhen- und Neigungsverstellung<br />
zur Anpassung an Radlader und<br />
Siebgut<br />
Messen 2023<br />
RecyclingAKTIV/TiefbauLIVE, Karlsruhe<br />
Steinexpo, Nieder-Ofleiden<br />
Kontakt<br />
EAG Einfach Aufbereiten GmbH<br />
Karl-Marx-Straße 11<br />
01109 Dresden<br />
fon: +49 351 8 84 57 40<br />
fax: +49 351 8 84 57 19<br />
einfach-aufbereiten@bhs-dresden.de<br />
www.einfach-aufbereiten.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Materialbunker mit Dosierung und KGF<br />
Zuführung (Elektroschrott-Aufbereitung)<br />
EUROPRESS Umwelttechnik GmbH<br />
Seit über 25 Jahren im Bereich Umwelttechnik <strong>aktiv</strong> – flexibel und innovativ.<br />
Produktübersicht:<br />
Kanalballenpressen, je nach Einsatzbereich stationär oder mobil, mit Draht- oder<br />
Garnabbindung<br />
Spezial-Ballenpressen, stationär oder mobil, genehmigungskonform ausgestattet<br />
für die Verpressung und Ballierung künstlicher Mineralfasern (KMF)<br />
Schottpressen im Klein- und Großformat für die Verdichtung von Getränkedosen,<br />
Blechen und Stanzabfällen aus Aluminium<br />
Förderbänder, je nach Anforderung stationär als Gleitgurt-, Kettengurt-, Plattengurtförderer<br />
oder mobil als Hakenlifter oder auf einem Trailer verbaut<br />
Dosierer und Materialbunker zur Zwischenspeicherung und gleichmäßigen Dosierung<br />
des zu verpressenden Materials<br />
Sortieranlagen: wir unterstützen Sie bei der Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung,<br />
von der Beratung bis zur Umsetzung<br />
- Bau von Aufbereitungsanlagen für gemischte Gewerbeabfälle und Baumisch abfall<br />
- Sanierung, Ertüchtigung, Ergänzung und Umbau bestehender Anlagen<br />
EP 60 V5 – stationäre KBP mit vertikaler<br />
5fach Drahtabbindung<br />
Rundum-sorglos-Paket<br />
24/7 Telefon Hotline<br />
• 24 Std. und 7 Tage die Woche direkte Erreichbarkeit<br />
• Qualifizierte Ansprechpartner<br />
Ersatzteil-Service<br />
• Hohe Verfügbarkeit von Ersatz- und Verschleißteilen<br />
• Express-Lieferung; im Notfall auch Direkt-Lieferungen<br />
Serviceleistung vor Ort<br />
• Wartung, Instandsetzung und Umbau von Anlagen und Maschinen<br />
• UVV-Abnahmen<br />
• Wartungsverträge<br />
• Full-Service-Verträge<br />
• Herstellerunabhängig<br />
Trailermobile EPG 100 VG5 mit vertikaler<br />
5fach Garnabbindung<br />
Kontakt<br />
EUROPRESS Umwelttechnik GmbH<br />
Von-Arenberg-Str. 1<br />
D-49762 Lathen<br />
Tel.: +49 5933 92467-0<br />
info@europress-umwelttechnik.de<br />
www.europress-umwelttechnik.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Produkte<br />
Raupenmobile Brech- und Siebanlagen<br />
Nassaufbereitungsanlagen<br />
Raupenmobile Haldenbänder<br />
Stationäre Brech- und Siebanlagen<br />
Schlacken-Entschrottungsanlagen<br />
Windsichtungsanlagen<br />
Prallbrecher<br />
Backenbrecher<br />
Siebmaschinen<br />
Rollenroste<br />
Plattenbänder<br />
Leistungen/Angebot<br />
Entwicklung, Herstellung und<br />
Vertrieb von Aufbereitungssystemen<br />
Anlagen zur<br />
Aufbereitung von<br />
Naturstein<br />
Asphalt/Belagsaufbruch<br />
Armierten Betonabbruch<br />
Bauschutt<br />
Schlacke<br />
Kohle<br />
GIPO AG – innovative Gipfelstürmer<br />
Seit fast 50 Jahren entwickelt sich die Emil Gisler AG/GIPO AG mit innovativer Kraft<br />
zu einem weltweit renommierten Unternehmen. Wir vereinen langjährige Erfahrung<br />
und Wissen auf dem Gebiet von Aufbereitungsanlagen, welche speziell für die Steine-,<br />
Erden- und Recyclingindustrie hergestellt werden.<br />
Als Pioniere auf diesem Gebiet haben unsere Ingenieure die Weiterentwicklung von<br />
Komponenten und Maschinentypen entscheidend mitgestaltet. Flexibilität steht im<br />
Vordergrund unserer Firmenphilosophie, und so werden laufend technische Innovationen<br />
in die Anlagen eingebracht, und zwar in kürzester Zeit.<br />
Stärken der GIPO-Anlagen<br />
Die GIPO-Anlagen zeichnen sich besonders durch ihre hohe Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit<br />
und Verfügbarkeit aus. Hinzu kommt ein enormes Leistungsvermögen, gepaart<br />
mit einer robusten, kompakten Bauweise – die Langlebigkeit unserer Anlagen ist geprüft<br />
und bewährt. Darüber hinaus sorgen die hochwertigen Komponenten und die wartungsfreundliche<br />
Konstruktion für eine einfache und unkomplizierte Bedienung.<br />
Unabhängigkeit und Flexibilität<br />
Wir setzen auf ein Höchstmass an Eigenfertigung, um unsere hohen Qualitätsansprüche<br />
an Material und Anlagen sicherzustellen. Bei uns dreht sich alles um die Wünsche<br />
unserer Kunden und kostengünstige Lösungen. Zu einem guten Produkt gehört eine<br />
ebenso gute Betreuung nach dem Kauf. Auf unseren Aftersales-Service ist Verlass.<br />
Und die ausreichende Lagerhaltung aller wichtigen Ersatz- und Verschleissteile und<br />
die damit sofortige Verfügbarkeit ab Werk spart Zeit und Geld.<br />
Mit unserem Know-how und unserer langjährigen Erfahrung in der mobilen und stationären<br />
Aufbereitung bieten wir Ihnen optimale Lösungen für Ihre individuellen Anforderungen.<br />
Kontakt<br />
GIPO AG<br />
Kohlplatzstrasse 15<br />
CH-6462 Seedorf<br />
Tel.-Nr. +41 (0)41 874 81 10<br />
info@gipo.ch<br />
www.gipo.ch
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
®<br />
TYRON hybrid<br />
TYRON 2500<br />
HAAS Recycling-Systems ... für Natur und Zukunft<br />
HAAS ist ein anerkannter Spezialist bei der Herstellung von Einzelkomponenten<br />
und Komplettanlagen für die Recyclingindustrie. Profitieren Sie von über 30 Jahren<br />
Erfahrung im Maschinen- und Anlagenbau. Kontinuierliche Weiterentwicklung<br />
und die Produktion im eigenen Haus – Made in Germany – zeichnet HAAS aus.<br />
TYRON 2000 XL 2.0 & ALVA 1200x5800<br />
Für die Fertigung kompletter Müllzerkleinerungs- und Sortieranlagen, sowie Altholzaufbereitungslinien<br />
ist HAAS international ebenso bekannt wie für das umfangreiche<br />
Leistungsspektrum mobiler Maschinen und Einzelkomponenten.<br />
Der TYRON Vorbrecher – das Flaggschiff der HAAS GmbH, erlebte 1999 seine Geburtsstunde.<br />
Der Doppelwellen Vorbrecher zerkleinert Altholz, Grünschnitt, Hausmüll,<br />
Sperrmüll oder Industrieabfälle mühelos und ist weltweit im Einsatz. Die neu entwickelte<br />
Hybrid-Version des Vorbrechers ist eine mobile, elektrische Ausführung.<br />
Dieser TYRON verbindet den Komfort einer Mobilmaschine mit der Energieeffizienz<br />
einer stationären Anlage.<br />
Aufbereitungslinie Altholz<br />
TYRON 2000 XL 2.0 &<br />
ECOSTAR HEXTRA 7000 3F<br />
HAAS steht für Qualität und Kundennähe!<br />
HAAS-Maschinen werden in der eigenen Fertigung im Herzen des Westerwalds<br />
produziert und stehen somit für „MADE IN GERMANY“. Hochwertige Materialien und<br />
besonders robuste Konstruktionen sichern Ihnen langlebige Maschinen.<br />
Mit der HAAS-Roadshow erleben Sie Ihre Wunschmaschinen während einer Live-<br />
Demo auf Ihrem Gelände.<br />
&<br />
Mobilmaschinen Anlagentechnik<br />
Kontakt<br />
HAAS Recycling-Systems<br />
Holzzerkleinerungs- und<br />
Altholz & Biomasse<br />
Sägewerk & Restholz<br />
Abfall & Ersatzbrennstoffe<br />
PVC & Kunststoffe<br />
Sonderanwendungen<br />
Fördertechnik GmbH<br />
Unter den Weiden 6<br />
56472 Dreisbach<br />
Telefon +49 2661 9865-0<br />
info@haas-<strong>recycling</strong>.de<br />
www.haas-<strong>recycling</strong>.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
®<br />
Die HAMMEL Recyclingtechnik GmbH startete 1996 am Standort Bad Salzungen in Thüringen.<br />
Seit über 25 Jahren werden im Herzen Deutschlands Maschinen in den Bereichen Zerkleinerungstechnik<br />
und Recyclinganlagen gefertigt. Dabei steht die praxisnahe und kundenorientierte<br />
Entwicklung von innovativen Maschinen und Anlagen im Vordergrund. Die leistungsstarke Produktpalette<br />
umfasst Vorbrecher sowie Nachzerkleinerer in stationärer oder mobiler Version.<br />
Derzeit entwickelt die HAMMEL GmbH eine neue Generation des Bestsellers HAMMEL – Zerkleinerer<br />
Typ VB 750 DK als LV Version (Long Version = längere Zerkleinerungswellen). Dieser<br />
wird 2021 auf den Markt gebracht. Das Angebot wird durch diverse Sieb- und Trenntechnik<br />
sowie die Konzipierung und Aufbau von Komplettanlagen in den Bereichen Holz, Müll und<br />
Metall abgerundet. Durch das weltweit bekannte und bewährte „HAMMEL-Zwei-Wellen-Prinzip“<br />
ist der HAMMEL-Vorbrecher in der Zerkleinerung von Altholz, Wurzelstöcken, Eisenbahnschwellen,<br />
Sperr-, Gewerbe- und Hausmüll sowie in der Aufbereitung von Autokarosserien, Altreifen,<br />
Aluminiumprofilen und Leichtmetallen einsetzbar. Umweltorientiert werden die HAMMEL-<br />
Zerkleinerer mit der aktuellsten Abgasstufe 5 gefertigt. Die HAMMEL Recyclingtechnik GmbH<br />
wird durch ein weltweit flächendeckendes Service- und Vertriebsnetz bei der Vermarktung und<br />
Maschinenwartung unterstützt.<br />
Seit Ende 2020 hat die Fa. HAMMEL das Modell VB 750 DK so modifiziert, dass nun 2000 mm<br />
lange Wellen zum Einsatz kommen, somit ist die Beschickung von langen großvolumigen Teilen<br />
auch mit Radladerbeschickung möglich. Eine optimierte Position des neu konzipierten Neodymmagneten<br />
ermöglicht eine bessere Metallabscheidung.<br />
Kontakt<br />
HAMMEL Recyclingtechnik GmbH<br />
Leimbacher Straße 130<br />
36433 Bad Salzungen<br />
Telefon: +49 3695 6991 0<br />
E-Mail: info@hammel.de<br />
www.hammel.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Lösungen für Schüttgüter und Entsorgung<br />
Flexible Lagerungssysteme für Recycling<br />
und Entsorgung<br />
Die richtige Lösung für jede Anforderung in Sachen Materiallagerung<br />
verspricht die Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG. Da das<br />
Familienunternehmen mit inzwischen mehr als 750 Beschäftigten<br />
auf eine über 60-jährige Tradition in diesem Kernsegment zurückblicken<br />
kann, wundert es wenig, dass die vielfältige Produktpalette<br />
mit projektspezifisch konzipierten Hallenlösungen aufwartet.<br />
Volumen gefragt?<br />
Großvolumige Schüttgut hallen<br />
stehen in verschiedenen<br />
Ausführungen in Holz-, Stahl/<br />
Holz- oder Stahlkonstruktionen<br />
zur Verfügung.<br />
Wirtschaftlichkeit und optimale Arbeitsabläufe – diese Qualitätsmerkmale stehen<br />
schon in der Planung einer Halle ganz oben. Ein Expertenteam aus dem Hause<br />
HÖRMANN begleitet die Entwicklung eines Projektes von Anfang an. Gemeinsam<br />
mit der Kundschaft wird mittels unseres „Hallenkonfigurators“ eine individuelle Hallenlösung<br />
in 3D visualisiert. Das hilft dem Nutzenden, sich in seinem Projekt zurechtzufinden.<br />
Produktvielfalt, Flexibilität in der Ausführung und im Anbieter-Kunden-Verhältnis ermöglichen<br />
die optimierte Lösung für nahezu jede Anforderung. Großvolumige Schüttguthallen<br />
stehen in verschiedenen Ausführungen in Holz-, Stahl/Holz- oder Stahlkonstruktionen<br />
dabei ebenso in HÖRMANN-Qualität zur Verfügung wie mobile Schüttguthallen<br />
auf der Basis von stabilen Schüttwänden. Um Schüttgüter trocken zu lagern,<br />
werden mehrschiffige Boxenüberdachungen in Form von Pultdachlösungen angeboten.<br />
Werthaltiges wie Baumaschinen, Technik und Ersatzteile ist in geschlossenen<br />
Lagerhallen mit Tor- und Lüftungssystem gut aufgehoben.<br />
Neben den genannten Varianten stehen beim Anbieter natürlich auch nahezu alle am<br />
Markt verfügbaren Schüttwandsysteme für eine auf die Anwendung bezogene Komplettlösung<br />
von klein bis komplex zur Verfügung.<br />
Als einer der wenigen Hallenbauer in Deutschland plant, liefert und montiert HÖR-<br />
MANN Photovoltaikanlagen im Zuge des Hallenbaus. So wird günstig „grüner Strom“<br />
für den Eigenbedarf produziert und die CO 2<br />
-Bilanz verbessert.<br />
Sie wollen mehr Informationen?<br />
www.hoermann-info.com<br />
Kontakt<br />
Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG<br />
Rudolf-Hörmann-Straße 1<br />
D-86807 Buchloe<br />
Ansprechpartner Stefan Müller<br />
Mobil: +49 151 5802912<br />
Zentrale: +49 8241 96820<br />
Fax: +49 8241 9682611<br />
mn@hoermann-info.com<br />
www.hoermann-info.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Anbaugeräte<br />
• Hochkippschaufel<br />
• Abbruchund<br />
Sortiergreifer<br />
• Schrottschere<br />
• Magnet<br />
• Sieblöffel u. v. m.<br />
Container<br />
• Collect 1000-G<br />
• Collect 1000-K<br />
Verschleißteile<br />
• Messersysteme<br />
• Verschleißstreifen<br />
und Messer<br />
• Zahnsysteme<br />
Dienstleistungen<br />
• Konstruktion<br />
und Entwicklung<br />
• Mietpark<br />
• Regeneration<br />
HS-Schoch GmbH & Co. KG entwickelt,<br />
produziert und regeneriert Anbaugeräte<br />
wie Löffel, Schaufeln und Greifer<br />
Zusammen mit der ZFE GmbH und der bsg GmbH versorgt HS-Schoch den D-A-CH<br />
und den französischen Markt mit verschleißfesten Anbaugeräten. Darüber hinaus ist<br />
die Sparte als OEM für namhafte Hersteller tätig.<br />
An jedem Standort garantiert ein breites und tiefes Lager an Baggerzähnen, Messern<br />
und hoch verschleißfestem Stahl kurze Reaktionszeiten. Die HS-Schoch-Gruppe<br />
arbeitet mit angesehenen Herstellern in der Abbruch-Technik zusammen und bietet<br />
sowohl Handelsprodukte als auch seine selbst hergestellten Produkte in einem<br />
großen Mietpark zu attr<strong>aktiv</strong>en Leihkonditionen mit Kaufoption an.<br />
Alle Arbeitsschritte wie Brennschneiden, sämtliche Walzarbeiten, Abkantarbeiten,<br />
Dreharbeiten, Bohrwerken, Schweißen und Lackieren werden von erfahrenen<br />
Mitarbeitern „inhouse“ durchgeführt. So garantiert die HS-Schoch-Gruppe eine<br />
gleichbleibend hervorragende Qualität. HS-Schoch bedeutet ‚Made in Germany‘.<br />
www.hs-schoch.de<br />
Kontakt<br />
HS-Schoch GmbH & Co. KG<br />
Am Mühlweg 4<br />
73466 Lauchheim<br />
Tel.: 07363 9609-6<br />
bz-lauchheim@hs-schoch.de<br />
Cobbelsdorfer Hauptstr. 10<br />
<strong>06</strong>869 Coswig/Anh.-Cobbelsdorf<br />
Tel.: 034923 700-0<br />
bz-coswig@hs-schoch.de<br />
ZFE GmbH<br />
Am Risisee 15<br />
77855 Achern-Gamshurst<br />
Tel.: 07841 2057-0<br />
info@zfe-gmbh.de<br />
bsg Handels GmbH<br />
Am Königholz 5<br />
85411 Eglhausen<br />
Tel.: 08166 9969-0<br />
info@bsg-gmbh.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Bewährte Marken, innovative Lösungen:<br />
Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg!<br />
Die bessere Lösung gewinnt!<br />
In Gewinnung und Recycling ist der Ertrag heute wichtiger denn je.<br />
KÖLSCH hilft Ihnen dabei, Wertanteile zu maximieren und Deponieanteile<br />
zu minimieren. Ganz gleich, wie Ihre Aufbereitungsaufgabe auch aussieht:<br />
KÖLSCH ist der Standard, wenn es ums Waschen, Brechen, Zerkleinern,<br />
Sieben oder Halden geht.<br />
• Brecher von Powerscreen, Rubble Master, Franzoi, Cityequip<br />
• Schredder von Pronar und Franzoi<br />
• Siebe von Portafill und Powerscreen<br />
• Siebtrommeln von Pronar<br />
• Waschanlagen von Terex Washing Systems<br />
• Wasseraufbereitungssysteme von Matec<br />
• Haldenbänder von Telestack<br />
• Windsichter von Cityequip<br />
Ihr Partner im gesamten süddeutschen Raum mit kompetenter<br />
Beratung, Miet-, Leasing- und Finanzierungsangeboten sowie Service<br />
und Ersatzteilversorgung.<br />
Starke Maschinen<br />
von starken Partnern:<br />
• Powerscreen<br />
• Rubble Master<br />
• Terex Washing Systems<br />
• Cityequip<br />
• Telestack<br />
• Cedarapids<br />
• Portafill<br />
• Franzoi<br />
• Pronar<br />
• Matec<br />
Kontakt<br />
Jürgen Kölsch GmbH<br />
Wildspitzstraße 2<br />
87751 Heimertingen<br />
Tel.: 08335-9895-0<br />
Fax: 08335-9895-95<br />
info@koelsch.com<br />
www.koelsch.com
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Unsere Produkte<br />
Stationäre Vorzerkleinerung<br />
Stationäre Nachzerkleinerung<br />
Stationäre einstufige Zerkleinerung<br />
Stationäre Universalzerkleinerung<br />
Mobile Zerkleinerung<br />
Unsere<br />
Systemlösungen<br />
Ersatzbrennstoffaufbereitung<br />
für den Hauptbrenner<br />
Ersatzbrennstoffaufbereitung<br />
für den Kalzinator<br />
Post-Consumer Kunststoff<strong>recycling</strong><br />
Post-Industrial Kunststoff<strong>recycling</strong><br />
Altholz<strong>recycling</strong><br />
Leichtschrott<strong>recycling</strong><br />
Die neue Heimat des Recyclings: Die hohe Nachfrage nach Recyclinglösungen<br />
von Lindner hat eine Vergrößerung der Produktionsstätte und des Teams<br />
notwendig gemacht. Produziert wird auf neusten Produktionsanlagen unter<br />
vermehrtem Einsatz von Robotik und Automatisierungstechnik.<br />
Lindner-Recyclingtech GmbH<br />
Das österreichische Familienunternehmen Lindner bietet seit Jahrzehnten innovative<br />
und erfolgsbewährte Zerkleinerungslösungen. An den Produktionsstandorten<br />
in Spittal/Drau und Feistritz/Drau fertigt Lindner auf modernsten Produktionsanlagen<br />
Schredder, Anlagenkomponenten und Ersatzteile, die in fast einhundert Länder<br />
exportiert werden. Das Portfolio umfasst neben stationären und mobilen Zerkleinerungsmaschinen<br />
für die Abfallverwertung auch komplette Systeme für das Kunststoff<strong>recycling</strong><br />
sowie für die Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen und Altholz.<br />
Mit Juli 20<strong>22</strong> wurde der vollständige Betrieb in der neuen 14.000 m² umfassenden<br />
Produktionsstätte in Spittal/Drau aufgenommen. Das Familienunternehmen hält so<br />
weiterhin am Standort in Kärnten, Österreich fest. Neueste Produktionsanlagen<br />
sowie der Einsatz von Robotik und Automatisierungstechnik sorgen, gemeinsam<br />
mit der zusätzlich gewonnenen Eigenfertigungstiefe, für einen Beibehalt der bewährten<br />
Lindner-Qualität und der optimalen Verfügbarkeit von Maschinen, Anlagenkomponenten<br />
und Ersatzteilen.<br />
Systemlösungen zur mehrstufigen<br />
Aufbereitung von Premium-Ersatzbrennstoffen:<br />
Die Schredder der Komet-Serie sind<br />
seit über 20 Jahren Benchmark in der<br />
Nachzerkleinerung und überzeugen<br />
mit ihrer Leistungsstärke, Produktivität<br />
und Wartungsfreundlichkeit.<br />
Kontakt<br />
Lindner-Recyclingtech GmbH<br />
Manuel-Lindner-Straße 1<br />
9800 Spittal an der Drau<br />
Österreich<br />
Telefon: +43 4762 2742-0<br />
office@lindner.com<br />
www.lindner.com<br />
Die mobilen Zerkleinerungslösungen<br />
der Urraco-Serie umfassen die Zwei-<br />
Wellen-Schredder Urraco 75, Urraco<br />
4000 und Urraco 95. Unterschiedliche<br />
Antriebs- (hydraulisch/elektrisch) und<br />
Mobilitätsvarianten (Kettenfahrwerk,<br />
Trailer, Grundrahmen, Hakenlift) und<br />
Schnittsysteme ermöglichen individuelle<br />
Lösungen für verschiedenste Inputmaterialien<br />
und sorgen so für volle Leistung<br />
bei wechselnden Anforderungen.<br />
Shredding – Washing – Sorting:<br />
Lindner bietet als einer der wenigen<br />
Hersteller Komplettlösungen im Bereich<br />
Zerkleinerungs- und Waschtechnologie<br />
an, wodurch die Prozessschritte<br />
optimal aufeinander abgestimmt<br />
sind und so für das ideale<br />
Outputmaterial sorgen.
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Große Produktvielfalt mit umfassenden<br />
Serviceleistungen<br />
Lösungen von A bis Z<br />
Vom individuellen Anlagenbau bis zum mobilen Zerkleinerer verfügt die Neuenhauser<br />
Umwelttechnik über eine breite Produktpalette, die den ebenso<br />
hohen wie sehr spezifischen Anforderungen im Bereich der professionellen<br />
Aufbereitung gerecht wird.<br />
Auf Basis der jahrelangen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und vielen<br />
Erfahrungswerten aus der Praxis planen, realisieren und fertigen wir Produkte<br />
mit einem Höchstmaß an Leistungsstärke, Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit.<br />
Unsere mobilen und stationären Lösungen sind ganz auf die Bedürfnisse<br />
unserer Kunden und auf die Problemstellungen der verschiedenen Anwendungsbereiche<br />
zugeschnitten.<br />
Die Neuenhauser Produkte kommen unter anderem in der Bodenaufbereitung,<br />
der Kompostierung, im Tief- und Kanalbau, in der Altholzaufbereitung<br />
und im Gips<strong>recycling</strong> zum Einsatz. Entsprechend bestehen unsere Maschinen<br />
und Anlagen ausnahmslos aus hochwertigen Komponenten und lassen<br />
sich auch in schwieriger Umgebung und bei anspruchsvollem Material einfach<br />
bedienen. Durch optionales Zubehör können unsere Produkte problemlos<br />
erweitert werden.<br />
Mobile Technik für vielseitige Anforderungen:<br />
Zerkleinerer<br />
Sternsiebe<br />
Trommelsiebe<br />
Spannwellensiebe<br />
Windsichter<br />
Schaufelseparatoren<br />
Kundengerechte Lösungen im stationären Maschinenund<br />
Anlagenbau:<br />
Siebanlagen<br />
Schraubenmühlen<br />
Dosierbunker<br />
RollerCrusher<br />
Separatoren<br />
Kontakt<br />
Neuenhauser Maschinenbau GmbH<br />
Hans-Voshaar-Straße 5<br />
49828 Neuenhaus<br />
Germany<br />
Tel.: +49 5941 604-363<br />
Fax: +49 5941 604-323<br />
info@neuenhauser-ut.de<br />
www.neuenhauser-ut.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Innovative<br />
Sicherheitssysteme<br />
Reif GmbH<br />
Reif GmbH – Innovative Sicherheitssysteme<br />
Sicherheitstechnische Gesamtkonzepte für die Recyclingbranche<br />
Die Reif GmbH – Innovative Sicherheitssysteme ist Ihr erfahrener Partner für Sicherheitstechnik.<br />
Wir planen, installieren und betreuen:<br />
Quelle: Reif GmbH; Wolfgang Gasser-foto+design<br />
Brandmeldeanlagen<br />
Einbruchmeldeanlagen<br />
Videoüberwachung<br />
Zutrittskontrolle<br />
Zeiterfassung<br />
mechanische und elektronische Schließsysteme<br />
Tresore<br />
Biometrie<br />
Wir sind VdS-anerkannter Errichter für Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen<br />
und Mitglied im BHE (Bundesverband Hersteller- und Errichterfirmen) und BDSV<br />
(Bundesvereinigung Deutscher Stahl<strong>recycling</strong>- und Entsorgungsunternehmen e.V.)<br />
Seit über 20 Jahren betreuen wir auch Unternehmen der Recyclingbranche und besonders<br />
individuelle Lösungen sind unsere Stärke. Modular einsetzbare Systeme im<br />
Bereich Zutrittskontrolle, Einbruchmeldetechnik, Videoüberwachung, Brandmeldetechnik,<br />
Zeiterfassung, Telekommunikations- und IT-Technik decken die gesamte<br />
Bandbreite ab.<br />
Kontakt<br />
Reif GmbH –<br />
Innovative Sicherheitssysteme<br />
Hülbenstraße 9<br />
72535 Heroldstatt<br />
Tel.: 07389 / 90 93 0<br />
Fax: 07389 / 90 93 20<br />
info@reif-gmbh.com<br />
www.reif-gmbh.com<br />
So lässt sich für jede Anforderung stets die passende, maßgeschneiderte Lösung<br />
erarbeiten. Hierbei liegt der Fokus in der Modularität und der optimalen Lösung für<br />
den jeweiligen Anwendungsfall. Spezielle Anforderungen, die meistens im Bereich<br />
von Metallschrott- oder auch Ersatzbrennstoffrecyclern aufkommen, können damit<br />
gelöst werden.<br />
Besuchen Sie unsere Homepage für weitere Informationen oder kontaktieren Sie uns<br />
direkt.
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Hochverschleißfeste Werkzeuge und Komponenten für das Stahl- und<br />
Metall<strong>recycling</strong> sowie für die Aufbereitung von Mineralien, Hartgestein und<br />
Baurestmassen sind die Kernkompetenz der Stahlwerke Bochum GmbH<br />
(SWB).<br />
Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung fertigt SWB aus hochwertigen Vormaterialien,<br />
klimaschonend mit signifikanter CO 2 -Einsparung, hochverschleißfeste<br />
Werkzeuge und Komponenten von exzellenter Qualität, welche<br />
die Wirtschaftlichkeit der mit ihnen ausgerüsteten Aufbereitungsanlagen<br />
wesentlich erhöhen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung<br />
neuer zukunftsweisender Lösungen gegen den Verschleiß.<br />
Ebenso wichtig wie die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer in Bochum<br />
hergestellten Gussteile ist für SWB die partnerschaftliche, erfolgreiche und<br />
dauerhafte Zusammenarbeit mit ihren Kunden. Im Vordergrund steht hierbei<br />
die Anwendungsberatung durch das SWB-Team. Aufbauend auf vom Kunden<br />
gelieferten Informationen über die jeweilige Anlage und die Art der zu<br />
verarbeitenden Stoffe erarbeiten SWB-Fachleute individuelle Anwendungsempfehlungen<br />
für einen optimalen Einsatz von Maschinen und Anlagen in<br />
der Schrottaufbereitung.<br />
Mit einem umfangreichen Standardlieferprogramm und ergänzenden<br />
Spezialentwicklungen bietet SWB für alle Anwendungsbereiche Produkte mit<br />
höchster Verschleißbeständigkeit bei gleichzeitig hoher Bruchunempfindlichkeit.<br />
Produkte<br />
Shredderhämmer<br />
Hammerachsen<br />
Schutzkappen<br />
Ambosse<br />
Roste<br />
Segmente<br />
Auswurftüren<br />
Winkel<br />
Seitenauskleidungen<br />
Schleißplatten<br />
Befestigungsmaterial<br />
Schrottscherenmesser<br />
Verschleißteile für<br />
Aufschlussaggregate zur<br />
NE-Metallgewinnung<br />
Verschleißteile für die<br />
Aufbereitung von Mineralien,<br />
Hartgestein und Baurestmassen<br />
Service<br />
Weltweite anwendungsspezifische<br />
Beratung – vor Ort<br />
und online – durch unseren<br />
technischen Außendienst<br />
Prozessoptimierung<br />
Planung der Gussteile<br />
(Kons truktionsberatung, rechnergesteuerte<br />
Simulation der Gießtechnik,<br />
Modellanfertigung)<br />
Anfertigung der Formen<br />
(Maschinenformerei für Serien,<br />
Handformerei für Gussstücke<br />
bis 7.000 kg)<br />
Gießen der Teile<br />
(niedrig- und hochlegierte Stähle,<br />
Sonderwerkstoffe für höchste<br />
Verschleißbeanspruchungen)<br />
Individuelle Wärmebehandlung<br />
Rücknahme der Verschleißteile<br />
nach Einsatzende<br />
Kontakt<br />
Stahlwerke Bochum GmbH<br />
Castroper Str. <strong>22</strong>8<br />
44791 Bochum<br />
Tel. 0234/508-2<br />
Fax 0234/508-51037<br />
sales@stahlwerke-bochum.com<br />
www.stahlwerke-bochum.com
Ausgabe<br />
<br />
20<strong>22</strong><br />
<br />
<br />
<br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Generalimporteur für<br />
Deutschland und Österreich<br />
• Stahlborsten<br />
• Borsten alternativ aus<br />
PP-Kunststoff<br />
• Stahl-/PP-Borsten im Stahlrahmen<br />
gebunden, extrem<br />
zuverlässig und haltbar<br />
• beidseitiges Räumschild<br />
• beidseitige Stapleraufnahme<br />
• 4 Standard-Größen erhältlich<br />
Compact<br />
Breite 2.000, Tiefe 500 mm<br />
Classic<br />
Breite 2.000, Tiefe 1.000 mm<br />
Large<br />
Breite 2.500, Tiefe 1.000 mm<br />
Extra Large<br />
Breite 3.000, Tiefe 1.000 mm<br />
Sonderlösungen auf Anfrage<br />
<br />
SCHNELLER & EINFACHER<br />
Bürstenwechsel<br />
in kürzester Zeit!<br />
<br />
Metallborsten<br />
Butti<br />
der mit den Stahlborsten,<br />
der oder keiner!<br />
Ruckzuck ein sauberer Platz<br />
für Schrott und Recycling<br />
BUTTI<br />
Der Profi-Staplerbesen aus Italien<br />
Punkt für Punkt Ihr Vorteil:<br />
Kontakt<br />
STAPLERbesen.de<br />
Hans-Jörg Göschl<br />
Töpferstraße 24 A<br />
89264 Weißenhorn<br />
Deutschland<br />
Telefon: 0163 / 81 41 905<br />
E-Mail: Info@staplerbesen.de<br />
Internet:<br />
• schnelles Freiräumen von Fahrwegen, ein sauberer Platz und Verringerung von<br />
teuren Reifenschäden an Lkw und Pkw<br />
• hart im Nehmen durch äußerst stabile Rahmenkonstruktion, von Profis für Profis<br />
entwickelt<br />
• wir liefern auch Ersatzbürsten in Stahl und PP-Kunststoff für vorhandene Besen<br />
in bewährter BUTTI-Qualität<br />
Sie sind noch nicht überzeugt?<br />
Erfahren Sie die weiteren Vorteile der BUTTI-Staplerbesen<br />
für IHREN Betrieb und rufen Sie jetzt an!<br />
BERATUNGS-HOTLINE: 0163 / 81 41 905
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Unsere Produkte<br />
Fachzeitschriften<br />
Print & Online<br />
Standortkarten Online<br />
Ihr kompetenter Partner für Print und Online<br />
Die Stein-Verlag Baden-Baden GmbH ist der renommierte Fachverlag für die Rohund<br />
Baustoffindustrie und überzeugt mit Fachwissen aus der Branche für die Branche.<br />
Unsere qualitativen Fachzeitschriften, die GP GesteinsPerspektiven, <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />
und asphalt, sind in ihren Nischen marktführend.<br />
Im Zuge der Digitalisierung haben wir unser Portfolio um eine Vielzahl weiterer Online-<br />
Möglichkeiten ergänzt. Hierzu zählen der wöchentlich erscheinende STV-News-<br />
Channel, der STV-Web-Kiosk und unsere Branchen-JOBbörse online.<br />
Weitere Informationen zu unseren Produkten finden Sie unter:<br />
www.stein-verlaggmbh.de<br />
STV-Web-Kiosk<br />
STV-News-Channel<br />
Branchen-JOBbörse online<br />
Adressbuch & Adressdaten<br />
BRANCHEN-JOBBÖRSE ONLINE<br />
Die brandaktuellsten<br />
Jobs aus der Branche für<br />
die Branche<br />
STV-NEWS-CHANNEL<br />
STV-WEB-KIOSK<br />
• Asphalt (812 St.) • Baustoff-Recycling (1.395 St.) • Gips (35 St.) • Kalksandstein (116 St.)<br />
• Keramische Fliesen (31 St.) • Sand und Kies (2.188 St.) • Leichtbauplatten (27 St.) •<br />
Naturstein, Kalk- und Dolomitstein (1.140 St.) • Naturwerkstein (337 St.) • Schiefer (10 St.)<br />
• Steinzeug (10 St.) • Tone/Feuerfeste Produkte (119 St.) • Transportbeton/Mörtel (2.187<br />
St.) • Zement (65 St.) • Ziegel (116 St.)• Asphalt (812 St.) • Baustoff-Recycling (1.395 St.) •<br />
Gips (35 St.) • Kalksandstein (116 St.) • Keramische Fliesen (31 St.) • Sand und Kies (2.188<br />
ADRESSEN<br />
GESUCHT<br />
St.) • Leichtbauplatten (27 St.) • Naturstein, Kalk- und Dolomitstein (1.140 St.) • Naturwerkstein<br />
(337 St.) • Schiefer (10 St.) • Steinzeug (10 St.) • Tone/Feuerfeste Produkte (119<br />
St.) • Transportbeton/Mörtel (2.187 St.) • Zement (65 St.) • Ziegel (116 St.)• Asphalt (812<br />
St.) • Baustoff-Recycling (1.395 St.) • Gips (35 St.) • Kalksandstein (116 St.) • Keramische<br />
WIR HABEN SIE!<br />
Fliesen (31 St.) • Sand und Kies (2.188 St.) • Leichtbauplatten (27 St.) • Naturstein, Kalk- und<br />
Dolomitstein (1.140 St.) • Naturwerkstein (337 St.) • Schiefer (10 St.) • Steinzeug (10 St.) •<br />
Tone/Feuerfeste Produkte (119 St.) • Transportbeton/Mörtel (2.187 St.) • Zement (65 St.)<br />
• Ziegel (116 St.)• Asphalt (812 St.) • Baustoff-Recycling (1.395 St.) • Gips (35 St.) • Kalksandstein<br />
(116 St.) • Keramische Fliesen (31 St.) • Sand und Kies (2.188 St.) • Leichtbauplat<br />
STANDORTKARTEN<br />
Online<br />
Erhältliche Branchen<br />
Asphalt<br />
Baustoff-Recycling<br />
Naturstein/Steinbrüche<br />
Sand und Kies<br />
Transportbeton<br />
Kontakt<br />
Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />
Josef-Herrmann-Str. 1–3<br />
D-76473 Iffezheim<br />
Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />
info@stein-verlaggmbh.de<br />
www.stein-verlaggmbh.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
WE HAVE THE RIGHT SOLUTIONS<br />
FOR ALL APPLICATIONS.<br />
Mit innovativer Brandschutztechnik<br />
schützt T&B electronic Maschinen und<br />
Anlagen vor Bränden und Explosionen.<br />
Als VdS-Facherrichter realisiert das<br />
Unternehmen Brandschutz für industrielle<br />
Verarbeitungsprozesse bis zur Inbetriebnahme<br />
aus einer Hand – nach<br />
individuellen Schutzkonzepten für die<br />
spezifischen Anforderungen.<br />
Brandfrüherkennung im Zerkleinerer<br />
Brandschutz – made in Germany<br />
Weniger Stillstand in der Recyclinganlage durch Brandfrüherkennung<br />
Recyclingprozesse bedeuten per se hohe Brandrisiken – sowohl durch Selbstentzündung<br />
der gelagerten Materialien als auch durch Fremdeintrag heißer<br />
Stoffe.<br />
Im Zerkleinerer kommt alles zusammen<br />
Besonders schwer beherrschbar ist das Gefahrenpotenzial im Zerkleinerer.<br />
Hier entstehen durch die permanent hohe Geschwindigkeit des Rotors hohe<br />
Temperaturen – ein nicht zu unterschätzendes Zündpotenzial.<br />
Zusätzlich geht eine für das Personal zunächst unsichtbare Gefahr von Glutnestern<br />
(Glimmnestern) aus. Sie können im weiteren Verlauf des Prozesses<br />
Brände auslösen – Zeitpunkt und Prozessphase unberechenbar.<br />
Flammenmelder<br />
Glutnestmelder<br />
Hot-Particle-Detector<br />
Handmelder<br />
Sprühwasserlöschung<br />
Batterien – wie eine tickende Zeitbombe in der Anlage<br />
Häufig werden Brände durch defekte Lithium-Ionen-Batterien verursacht, die<br />
im Zerkleinerungsprozess beschädigt werden und dadurch eine heftige exotherme<br />
Reaktion auslösen – oft erst Stunden nach der Beschädigung. Manche<br />
gelangen auch bereits vorgeschädigt in den Zerkleinerer und können schon<br />
früher thermisch „durchgehen“.<br />
Die Batterien sind beim Austrag aus dem Zerkleinerer oftmals heiß, aber eine<br />
offene Verbrennung findet noch nicht statt. Der Hot-Particle-Detector FST-lt<br />
der T&B electronic GmbH kann diese heißen, aber noch nicht glimmenden<br />
Oberflächen erkennen. So wird diese Brandgefahr lange vor dem „Thermal<br />
Runaway“ der Akkus erkannt.<br />
Brandfrüherkennung – besser für Betreiber und Umwelt<br />
Wie im Beispiel links dargestellt, können Brände in der Anlage durch die Früherkennung<br />
in Kombination mit einer Sprühwasserlöschanlage vollautomatisch<br />
gelöscht werden.<br />
Da die Brandgefahr bereits in der Entstehungsphase erkannt wird, erfolgt die<br />
Löschung entsprechend früher. Das bedeutet geringeren Löschaufwand, weniger<br />
Wasserverbrauch und eine spürbar kürzere Unterbrechung der Prozesse.<br />
Kontakt<br />
T&B electronic GmbH<br />
Industriestraße 3<br />
31<strong>06</strong>1 Alfeld<br />
+49 5181 90991-0<br />
info@tbelectronic.de<br />
www.tbelectronic.eu
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Produkte<br />
Mobile Siebanlagen<br />
Mobile Backenbrecher<br />
Mobile Kegelbrecher<br />
Mobile Prallbrecher<br />
Mobile Kreiselbrecher<br />
Mobiler Zerkleinerer<br />
Mobiler Schwerstoffabscheider<br />
PROFIL FÜR<br />
PROFIS –<br />
RECYCLING<br />
AKTIV<br />
Die Trump Technik Service GmbH ist Ihr Full-Service-Partner für die gesamte<br />
Gewinnungs-, Aufbereitungs- und Recycling-Industrie in den Bereichen mobile<br />
Brech- und Siebtechnik für die mineralische und organische Aufbereitung.<br />
Unsere Kernkompetenzen liegen im Handel, Vermietung, Service und dem<br />
Vertrieb von Ersatz- & Verschleißteilen.<br />
Seit 2012 als offizieller SANDVIK-Händler für Deutschland tätig, vertreiben wir<br />
hier exklusiv und erfolgreich die gesamte Sandvik-Produktpalette für mobile<br />
Brech- und Siebtechnik. Besonders hervorzuheben ist die mobile Grobstücksiebanlage<br />
QE241, mit einem der größten Siebkasten ihrer Klasse und der<br />
größten Flexibilität. So hat man bei der QE241 die Möglichkeit, die Bänder der<br />
Mittel- und Feinfraktion, nach Bedarf, auf eine Seite umzurüsten.<br />
Hersteller<br />
SANDVIK<br />
J. D. AUSTRIA<br />
BMD<br />
TANA<br />
Leistungen<br />
Handel mit Neu- und Gebrauchtmaschinen<br />
Vermietung von mobilen Brechund<br />
Siebanlagen sowie Haldenbändern<br />
umfassendes Ersatz- und<br />
Verschleißteillager<br />
kompetenter Service-Dienst und<br />
Wartung<br />
Für kleinere Einsätze bieten wir dem professionellen Abbruch- und Recycling-<br />
Unternehmer auch mobile Brechanlagen von BMD Heidelberg an. Diese<br />
zeichnen sich besonders durch einfache Transportlogistik, schnelle Betriebsbereitschaft<br />
und ansprechende Durchsatzleistungen aus und sind daher jederzeit<br />
flexibel einsetzbar.<br />
Darüber hinaus komplettieren wir mit dem TANA Shark Zerkleinerer des finnischen<br />
Herstellers TANA unsere Produktpalette. Dieser Großschredder ist so<br />
vielseitig wie derzeit kein anderer auf dem Markt und richtet sich ganz nach<br />
Ihren Anforderungen in Bezug auf Material und Endprodukt.<br />
Als ergänzendes Produkt haben wir den Schwerstoffabscheider „Steinmops“<br />
von J. D. Austria in unserem Portfolio. Dieser trennt Materialgemische aus<br />
schwimmfähigen und nicht schwimmfähigen Materialien und ist im Bereich<br />
der Umwelttechnik eine absolute Innovation.<br />
Neben dem Handel mit Neumaschinen als exklusiver Vertragshändler bieten<br />
wir Ihnen nicht-exklusiv, aber preisgünstig, auch moderne Gebraucht- und<br />
Mietmaschinen des Zielmarktsegments an.<br />
Genauso wichtig wie die hohe Qualität unserer Anlagen sind natürlich auch<br />
die Bereiche Service, Ersatz- und Verschleißteile. Neben unserem eigenen<br />
kompetenten Service-Team, stehen uns bei Bedarf exzellente Dienstleistungspartner<br />
bundesweit zur Seite. Bei den Ersatz- und Verschleißteilen kommt es<br />
neben der Qualität auch auf die schnelle Verfügbarkeit und den zeitnahen<br />
Einbau dieser an. Schnell und unbürokratisch, 24 Stunden pro Tag und 7<br />
Tage die Woche.<br />
Seit dem über 20-jährigen Bestehen überzeugen wir unsere Kunden mit hochwertigen<br />
Produkten und renommierten Hersteller- und Servicepartnern, einer<br />
fundierten und ehrlichen Beratung sowie bedarfsgerechten Lösungen.<br />
Kontakt<br />
TTS Trump Technik Service GmbH<br />
Neustr. 71–79<br />
42553 Velbert<br />
Fon: +49 (0) 2053-8498<strong>22</strong>2<br />
Fax: +49 (0) 2053-8498<strong>22</strong>9<br />
info@trump-technik.de<br />
www.trump-technik.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Vorteile Mieten-<br />
Kompostierung<br />
reduzierte Bau- und Betriebskosten<br />
weniger Operationszeit der<br />
Maschinen, was zu einem<br />
geringen Wartungsaufwand führt<br />
flexibles Management<br />
einfache Anlagenbedienung<br />
KOMPOSTIERUNG UND STABILISIERUNG<br />
ORGANISCHEN MATERIALS<br />
Diese Vorteile werden, dank dem<br />
GORE® Cover, mit den Hauptvorteilen<br />
eines geschlossenen<br />
Kompostierungs-/biologischen<br />
Behandlungssystems kombiniert.<br />
Kombinierte<br />
Vorteile<br />
reduzierte Geruchsemissionen<br />
Verringerung der Staub- und<br />
Sporenemissionen im Hinblick<br />
auf die Umgebung<br />
bessere Prozesskontrolle<br />
keine Behandlung der Abluft<br />
erforderlich<br />
betriebliche Einhausung nach der<br />
TA Luft<br />
höchste Ökoeffizienz<br />
Der einfache modulare Aufbau des<br />
Systems ermöglicht jederzeit eine<br />
Erweiterung der Anlagenkapazität.<br />
Kontakt<br />
UTV AG<br />
Am Alten Römerpfad 2<br />
D-76534 Baden-Baden<br />
Tel.: +49 (0)7<strong>22</strong>3 800 15 05<br />
info@utvag.de<br />
www.utvag.de<br />
Die UTV AG ist mit einer installierten Gesamtbehandlungskapazität von mehr als<br />
2.800.000 Tonnen pro Jahr Marktführer für Abfallbehandlungssysteme mit semipermeabler<br />
Membran. Seit 1996 hat das Unternehmen mehr als 115 Anlagen mit Behandlungskapazitäten<br />
von 5.000 bis 200.000 Tonnen pro Jahr installiert. Entsprechend<br />
besteht Erfahrung in der Behandlung verschiedenster Abfallströme: Angefangen<br />
bei Bio- und Küchenabfällen sowie Gärresten über Klärschlämme und Grünschnitt<br />
bis hin zur Behandlung von Restmüll.<br />
Die Anlagen sind auf allen Kontinenten zu finden und sind den verschiedensten, teils<br />
extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt.<br />
Das Gore® Cover System der UTV AG bietet hinsichtlich Haltbarkeit, Verlässlichkeit<br />
und Nachhaltigkeit den Stand der Technik in der Membran abgedeckten Kompostierung<br />
und gilt auf europäischer Ebene als Best Available Technique. Es erfüllt die<br />
Voraussetzungen einer betrieblichen Einhausung gemäß der neuen TA Luft.<br />
Die UTV AG verfügt über das Know-how und Erfahrung in Planung, Lieferung und<br />
dem Betrieb von Abfallbehandlungsanlagen. Die breite Palette an Abfallströmen umfasst<br />
alle Arten organischen Materials, kommunale Abfallströme wie auch Industrieabfälle.<br />
Das Gore® Cover System ist als zuverlässige, langlebige und nachhaltige Technologie<br />
konzipiert. Der modulare Aufbau ermöglicht es, jederzeit auf wachsende Abfallaufkommen<br />
reagieren zu können. Der sehr geringe Energieverbrauch und die hohe<br />
Flexibilität im Anlagen-Design helfen unseren Kunden, ihre Anlagen effizient zu betreiben.<br />
Durch die GORE® Cover Membrane und die geringen Operationszeiten der<br />
Maschinen auf der Anlage lässt sich der CO 2<br />
-Fußabdruck in der Behandlung um ein<br />
Vielfaches minimieren. Hand in Hand mit der bisher installierten Gesamtbehandlungskapazität<br />
besteht ein sehr großes Wissensspektrum, um nachhaltige Abfallmanagementsysteme<br />
zu konzipieren.<br />
Prozessbeschreibung<br />
Die UTV AG ist in der Lage, komplette Behandlungs-<br />
und Entsorgungslösungen für eine Vielzahl<br />
von Abfallströmen anzubieten, darunter<br />
z. B. Grünabfall, die organische Fraktion aus<br />
Siedlungsabfällen, Küchenabfälle, Gärreste,<br />
Klärschlamm, Abfälle aus der Lebensmittelfraktion,<br />
oder kurz: alle organischen Abfälle.<br />
Das Behandlungssystem besteht aus dem<br />
Computergesteuerten Belüftungssystem, eingebettet<br />
in Betonwände, dem GORE® Cover<br />
und dem dazugehörigen (mobilen) Wickelsystem.<br />
Dieser Ansatz verbindet die Vorteile eines<br />
einfachen Kompostmietensystems mit den<br />
Vorteilen des Gore® Covers.
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Der Verschleißteilspezialist<br />
Seit über 40 Jahren gehören wir zu den großen Verschleißteil-Lieferanten in<br />
Europa und haben ein tiefgreifendes Know-how im Umgang mit dem Verschleiß.<br />
Von der Erstausstattung bis zur Instandsetzung finden wir immer die beste<br />
Lösung für Sie.<br />
BAU- UND ERDBEWEGUNGSMASCHINEN<br />
Alle gängigen Zahnsysteme für Bagger und Lader stets auf Lager. Über 100.000<br />
Zähne, 800 Tonnen Stahlprodukte und die wichtigsten Zubehörteile jederzeit abrufbereit.<br />
Seit 2021 sind wir ESCO-Händler und führen auch Produkte wie Ultralok ® ,<br />
Nemisys ® und Volvo MET (VTS ® ).<br />
ABBRUCHWERKZEUGE<br />
Viele Abbruchzähne sind bei uns als Katalogware erhältlich. Abbruchgeräte oder<br />
einzelne Verschleißsegmente können wir austauschen, reparieren oder aufbereiten.<br />
Die Regenerierung von Betonpulverisierern ist eines unserer Spezialgebiete.<br />
RECYCLINGANLAGEN<br />
Hochwertige Verschleißteile in Erstausrüster-Qualität fertigen wir nach Kundenvorgaben.<br />
Alle Produkte in diesem Segment (wie Prallplatten, Auskleidungen,<br />
Materialführungen, Siebbleche, Schlegel und Hämmer) sind aus ausgewählten<br />
Qualitätsstählen, in erster Linie aus HARDOX.<br />
KIESWASCHANLAGEN<br />
Wir liefern Produkte aus Stahlblechen bis 550HB oder aus Ni-Hard-Guss und<br />
garantieren Top-Qualität. Erhältlich sind z.B. Kiesschwerter, Schwerthalter,<br />
Tongrinder, Rührwerksteile u.v.m.<br />
EINZEL- UND SERIENFERTIGUNG<br />
Wir fertigen diverse Verschleißteile in Serie, oder als Einzel-/Sonderteile nach<br />
Zeichnungen oder Musterteilen. Unser Know-how und hochverschleißfeste<br />
Materialien garantieren besten Verschleißschutz und lange Standzeiten.<br />
REGENERIERUNGEN UND UMBAUTEN<br />
Härteste Einsätze lassen auch die widerstandsfähigsten Materialien irgendwann<br />
ermüden. Wir bringen Ihre verschlissenen Anbaugeräte zuverlässig wieder auf<br />
Vordermann.<br />
Kontakt<br />
VeRotool Technik GmbH<br />
Robert-Zapp-Str. 6-8<br />
40880 Ratingen<br />
Tel. +49(0) 2102 | 7 00 76-0<br />
kontakt@verotool.de<br />
Unteranger 11<br />
07646 Laasdorf<br />
Tel. +49(0) 364 28 | 13 00-0<br />
jena@verotool.de<br />
www.verotool.de
Ausgabe 20<strong>22</strong><br />
PROFIL FÜR PROFIS<br />
Die J. Willibald GmbH ist ein führender Systemanbieter in der Recycling- und<br />
Umwelttechnik. Das Produktspektrum umfasst mobile Zerkleinerungsanlagen, Siebmaschinen<br />
und Umsetzer für die Entsorgungs- & Recyclingindustrie sowie zur Biomasse-<br />
& Kompostaufbereitung.<br />
Unsere innovativen WILLIBALD Aufbereitungssysteme erzeugen aus natürlichen<br />
Abfällen wie Grünschnitt, Rinde, Tiermist oder allen Arten von Holz hochwertige<br />
Erzeugnisse, wie beispielsweise Blumenerde, Kompost, Rindenmulch, Biogassubstrat<br />
oder Hackschnitzel. Zur Auswahl stehen folgende Hauptprodukte:<br />
MS 3000 MINISHARK – Mobiler Einstiegs-Schredder<br />
Der Schredder für kleine bis mittlere Aufkommen mit einer Straßenzulassung bis<br />
80 km/h und einstellbarem Zerkleinerungssystem mit 18 freischwingenden Schlegeln<br />
erreicht eine Maschinenleistung beispielsweise bei Grünschnitt: bis 35 m³/h.<br />
EP 5500 SHARK 5 – Mobile Hochleistungs-Zerkleinerer<br />
Das Schredder-Erfolgsmodell ist in der neuesten Generation noch flexibler in der<br />
Auswahl an verschiedenen Zerkleinerungs-Werkzeugen und bietet zudem eine<br />
Vielzahl an weiteren innovativen Ausstattungsoptionen.<br />
Der SHARK 5 ist in fünf bedarfsoptimierten Rotor-Varianten erhältlich:<br />
SHARK 5 – V1 für feinste Materialergebnisse<br />
SHARK 5 – V2 als optimaler Mittelweg zwischen Robustheit und Materialfeinheit<br />
SHARK 5 – V3 für ausgewogen gute Ergebnisse in vielen Einsatzgebieten<br />
SHARK 5 – V4 mit massiven und robusten Einzelschlegeln für erhöhte Standzeiten<br />
SHARK 5 – V5 raffinierter Hacker-Rotor für Biomasse bzw. allen Arten von Holz.<br />
Alle SHARK 5 sind leistungsstark und wirtschaftlich durch MAN Diesel-Motoren<br />
(353 oder 382 kW) in aktueller Abgasnorm - alternativ auch als Elektro-Version erhältlich.<br />
Sie gewährleisten hohe Durchsatzleistungen z.B. bei Rinde: bis 230 m³/h.<br />
FLEXSTAR 3000 – Leistungsstarke mobile 3-Fraktions-Siebanlage<br />
Der FLEXSTAR 3000 siebt zerkleinertes Material präzise in einem Arbeitsgang wahlweise<br />
in 2 oder 3 Fraktionen. Sein riesiger Aufnahmebunker mit 8 cbm Fassungsvermögen<br />
ermöglicht durchgängigen Betrieb mit hohem Durchsatz von bis<br />
200 m³/h bei exakter Materialtrennung.<br />
Für sämtliche motorbetriebenen WILLIBALD Maschinen bieten wir das Servicetool<br />
WILLMA zur zielgerichteten Fernwartung und schnellen Zugriff auf alle<br />
relevanten Maschinendaten.<br />
TBU 3P & TBU XL – Zapfwellenbetriebener Kompostmieten-Umsetzer<br />
Der per Traktor angetriebene, kompakte Umsetzer ermöglicht eine optimale Durchmischung<br />
und Nachzerkleinerung des Kompostmaterials. Es ist eine platzsparende<br />
und einfach zu bedienende Maschine für Miethöhen bis 3 Meter (TBU XL bis 3,80 m)<br />
und Durchsatzmengen bis 1800 m³/h bei TBU XL (bis 1200 m³/h bei TBU 3P).<br />
Kontakt<br />
J. Willibald GmbH<br />
Recyclingtechnik<br />
Bahnhofstr. 6<br />
88639 Wald-Sentenhart<br />
Tel.: +49 (0) 7578 / 189-132<br />
Fax: +49 (0) 7578 / 189-170<br />
info@willibald-gmbh.de<br />
www.willibald-gmbh.de<br />
Alle mobilen Maschinentypen können unverbindlich bei Ihnen vor Ort getestet und auf<br />
Wunsch auch angemietet werden. Flexibilität zeichnet uns aus, deshalb sind bedarfsbezogene<br />
Maschinenmodifikationen nach Kundenwunsch möglich. Das Lieferprogramm<br />
wird durch ein umfangreiches Ersatz- und Verschleißteil-Sortiment ab<br />
Lager und einem weltweiten Händler- und Servicenetz abgerundet.<br />
Weitergehende Informationen unter www.willibald-gmbh.de
+++<br />
-News-Channel +++<br />
Fachinformationen mit Reichweite<br />
+ Erhalten Sie wöchentlich für die Branche wichtige Ad-hoc-<br />
Meldungen und Nachrichten!<br />
Der „STV-News-Channel“ informiert Sie im Stile eines Nachrichten-<br />
kanals kurz und knapp, schnell und kompetent über Aktuelles aus<br />
der mineralischen Baustoff-, Asphalt- und Recycling-Industrie.<br />
+ Außerdem werden Sie mit unseren etablierten Fachzeitschriften<br />
GP GesteinsPerspektiven, <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> und asphalt – wie gewohnt –<br />
kompetent und umfassend informiert. Diese sind auch in unserem<br />
Zeitschriften-Web-Kiosk als E-Paper verfügbar.<br />
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und für den<br />
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Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />
Josef-Herrmann-Straße 1–3 | D-76473 Iffezheim | Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />
info@stein-verlagGmbH.de | www.stein-verlagGmbH.de
Materialumschlag & Transport<br />
Atlas<br />
Intensive Bagger-Präsentationen<br />
Mehrere Hundert Teilnehmer haben<br />
die Atlas-Events im Laufe dieses Jahres<br />
bei vielen Veranstaltungen genutzt,<br />
um die Atlas-Mobilbagger näher kennenzulernen.<br />
Der Baggerhersteller aus Ganderkesee<br />
hat zur Kostensenkung auf<br />
mehrere große Messen wie IAA, Innotrans<br />
oder bauma verzichtet. Stattdessen<br />
wurden Kundenevents auf dem Testgelände<br />
in Ganderkesee veranstaltet,<br />
verbunden mit Führungen im nebenan<br />
gelegenen Werk. So konnten die Teilnehmer<br />
eine große Menge an Fragen zum<br />
Thema Mobilbagger mitbringen, bekamen<br />
Hilfestellungen und Wissen vermitteln.<br />
Die Events waren der richtige Rahmen,<br />
um auch besonders tiefgehende<br />
und schwierige Fragen zum „Arbeitswerkzeug“<br />
Bagger zu klären, so Frank<br />
Lueken, Director Product Development<br />
& Special Projects der Atlas GmbH. Die<br />
Interessierten waren ausschließlich Fachleute<br />
aus der Branche. Sie testeten die<br />
Maschinen sehr kundig auf dem Testgelände.<br />
Im Fokus standen besonders der<br />
Mobilbagger 160 W mit 17,5 t Betriebsgewicht<br />
und der Kurzheck-Mobilbagger<br />
175 WSR. Seine Kraft und Wendigkeit bei<br />
einer Unterwagenlänge von gerade einmal<br />
vier Metern und einem Heckschwenkradius<br />
von 1,72 m beeindruckten<br />
die Besucher sehr. Der Hingucker<br />
aber war „Bigfoot“ mit seiner enormen<br />
Standfestigkeit und Gelände-Gängigkeit.<br />
Die extrem breiten und großen Reifen<br />
710/45-26,5 20 PR minimieren den Bodendruck<br />
gewaltig. Ein speziell konstruierter<br />
Unterwagen schränkt die Arbeitsbewegungen<br />
nicht ein. Während der<br />
Tests entwickelten sich neue Fragen, die<br />
ebenso fachlich tiefgehend beantwortet<br />
wurden. Anschließend das Werk zu besichtigen<br />
und zu erleben, auf welch<br />
hohem Niveau die Baggerproduktion in<br />
Ganderkesee organisiert ist, war ein weiteres<br />
Highlight der jeweiligen Veranstaltung.<br />
www.atlasgmbh.com<br />
JCB<br />
Erste mobile Wasserstoff-Betankungsanlage<br />
Starkes Trio: Die mobile Wasserstoff-Betankungsanlage ergänzt den<br />
Wasserstoff-Teleskop- und Baggerlader perfekt. Foto: JCB<br />
Der britische Bau- und Landmaschinenhersteller<br />
JCB investiert in das<br />
Projekt zur Entwicklung hocheffizienter<br />
Wasserstoffmotoren rund 115 Millionen<br />
Euro und konnte bereits funktionsfähige<br />
Prototypen eines Baggerladers und eines<br />
Teleskopladers vorstellen, die rein mit<br />
Wasserstoff angetrieben werden.<br />
Nun hat das Unternehmen eine weitere<br />
Branchenneuheit angekündigt: eine<br />
mobile Wasserstofftankstelle, die es den<br />
Kunden ermöglicht, ihre wasserstoffbetriebenen<br />
Maschinen schnell und einfach<br />
vor Ort aufzutanken. Rund 97 Prozent<br />
der Baumaschinen werden auf der<br />
Baustelle mit Kraftstoff beliefert. Das<br />
bedeutet, dass die Kunden bereits an<br />
einen transportablen Kraftstoff gewöhnt<br />
sind, der eine Betankung innerhalb weniger<br />
Minuten ermöglicht. JCB-Chairman<br />
Lord Anthony Bamford, der das<br />
Wasserstoffprojekt von JCB selbst leitet,<br />
erklärte dazu: „Seit wir als erstes Baumaschinenunternehmen<br />
wasserstoffbetrie-<br />
60 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
Auf dem Atlas-Testgelände<br />
in Ganderkesee fanden<br />
etliche Kundenevents<br />
statt. Die Bagger wurden<br />
intensiv getestet und alle<br />
Fragen fachkundig<br />
beantwortet. Foto: Atlas<br />
Ihr Experte<br />
für Verschleißteile<br />
und Zubehör<br />
HÖHERE<br />
STAND-<br />
ZEITEN<br />
dank ESCO® und<br />
HARDOX®<br />
ESCO®<br />
Zahnsystem<br />
HARDOX®<br />
in my body<br />
BOROX<br />
Unterschraubmesser<br />
bene Maschinen vorgestellt haben, haben viele gefragt,<br />
wie sie betankt werden können. Heute haben wir mit<br />
unserem neuen mobilen Wasserstoffbetankungssystem<br />
eine Antwort darauf. Es ermöglicht die Entnahme von<br />
Wasserstoff aus Wasserstofftrailern und die Verteilung<br />
an die Maschinen durch unsere mobile Betankungsanlage<br />
direkt vor Ort, während sich diese auf der Baustelle<br />
befinden. Damit unterscheidet sich der Prozess im<br />
Wesentlichen nicht von dem aktuellen Ablauf auf Baustellen,<br />
auf denen Maschinen mit konventionellem<br />
Antrieb eingesetzt werden und durch einen Tankwagen<br />
vor Ort mit Diesel betankt werden. Fossile Brennstoffe<br />
sind nicht die Zukunft, und Wasserstoff ist die praktische<br />
Lösung für den Antrieb unserer Maschinen in den<br />
kommenden Jahrzehnten.“<br />
Die Technologie wurde übrigens auf der COP26, der<br />
UN-Klimakonferenz in Glasgow, vorgestellt, auf der die<br />
Staats- und Regierungschefs über Maßnahmen zur<br />
drastischen Reduzierung der Treibhausgasemissionen<br />
diskutierten.<br />
www.jcb.de<br />
BOROX<br />
Verschleiß-Kufen<br />
HÖCHSTE<br />
LEBENSDAUER<br />
dank BOROX Verschleißteilen<br />
Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer<br />
und Änderungen vorbehalten. Ein Angebot<br />
der HS-Schoch® Gruppe. Es gelten unsere<br />
AGBs, online unter www.hs-schoch.de/agb.<br />
BOROX<br />
Verschleiß-Streifen<br />
QUALITÄT DIE<br />
SICH AUSZAHLT!<br />
AUSZAHLT<br />
#hsschoch<br />
hs-schoch.de
Materialumschlag & Transport<br />
Mit seiner<br />
Batteriekapazität von<br />
39 kWh kann der L25<br />
Electric sechs Stunden<br />
im Dauerbetrieb<br />
arbeiten, bevor er an<br />
die Ladestation muss.<br />
Volvo<br />
Emissionsfrei mit dem L25 Electric<br />
Mit Papier-, Holz- und<br />
Kunststoff<strong>recycling</strong> hat sich<br />
Böhm Entsorgung im<br />
schwäbischen Möttingen einen<br />
Namen gemacht. In der<br />
Umschlaghalle des<br />
Entsorgungsunternehmens<br />
sortiert seit Kurzem ein<br />
elektrischer Volvo-Radlader L25<br />
Electric die angelieferten<br />
Rohstoffe und führt sie der<br />
weiteren Verarbeitung zu –<br />
völlig abgasfrei.<br />
Altpapier ist ein wichtiger Rohstoff.<br />
„74 Prozent beträgt aktuell die<br />
Recyclingquote von Papier in Europa“,<br />
erklärt Manuel Reinsch, Geschäftsführer<br />
der Böhm-Entsorgungs GmbH aus dem<br />
bayerisch-schwäbischen Nördlingen.<br />
„Um so eine hohe Wiederverwertungsrate<br />
zu erreichen, muss das Ausgangsmaterial<br />
möglichst sortenrein, trocken und<br />
frei von Fremdstoffen<br />
sein.“ Böhm Entsorgung<br />
hat daher eine große Umschlaghalle<br />
auf dem<br />
60.000 Quadratmeter großen Firmengelände<br />
im Industriegebiet der Gemeinde<br />
Möttingen errichtet, in der die Container<br />
mit Altpapier aus Druckereien, Industriebetrieben<br />
und Recyclinghöfen bei jedem<br />
Wetter trocken entladen werden können.<br />
Zwischen Stapeln von Papierballen<br />
zieht ein Radlader den gerade von einem<br />
Umweltschutz als<br />
Unternehmensziel<br />
Lkw abgeladenen Papierberg mit der<br />
Schaufel auseinander und schiebt das<br />
Material portionsweise auf ein Förderband,<br />
das das Papier der Presse zuführt.<br />
Dass sich der neue Volvo-Radlader fast<br />
lautlos durch die geräumige Halle bewegt,<br />
fällt bei dem Lärmpegel der Förderbänder<br />
und großen Pressen gar nicht<br />
auf. Der lärmarme Betrieb war aber auch<br />
nicht das ausschlaggebende<br />
Argument für die Anschaffung<br />
des elektrisch<br />
angetriebenen Radladers<br />
L25 Electric von Volvo CE. „Für uns war<br />
entscheidend, dass der Radlader keine<br />
Abgase produziert, weil er ja überwiegend<br />
in geschlossenen Räumen zum<br />
Einsatz kommt“, sagt Manuel Reinsch.<br />
Zudem legt das familiengeführte Recycling-Unternehmen<br />
insgesamt großen<br />
Wert auf einen umweltfreundlichen<br />
62 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
Materialumschlag & Transport<br />
Betrieb. Nicht nur, dass die 90 Mitarbeiter<br />
Abfälle und Rohstoffe aller Art mit<br />
hochmodernen Spezialanlagen nachhaltig<br />
dem Verwertungskreislauf zuführen.<br />
Solarzellen bedecken die Hallendächer<br />
und liefern den Strom für den Betrieb der<br />
Pressen, Häcksler und Förderbänder –<br />
und nun auch zum Laden des L25 Electric.<br />
„Radlader mit Elektroantrieb sind für<br />
uns ein wichtiger Schritt in eine klimafreundliche<br />
Zukunft“, sagt Manuel<br />
Reinsch. Ein zweiter Elektro-Radlader, ein<br />
L20 Electric, ist bereits bestellt.<br />
Mit seiner Batteriekapazität von 39<br />
kWh kann der L25 Electric sechs Stunden<br />
im Dauerbetrieb arbeiten, bevor er an die<br />
Ladestation muss. Völlig ausreichend für<br />
einen Arbeitstag, wie Fahrer Christian<br />
Gorowoy in den ersten Monaten des Einsatzes<br />
feststellen konnte.<br />
Er ist von der Leistung des L25 Electric<br />
begeistert. „Papier und Kunststofffolien<br />
sind sehr schwere Materialien, aber der<br />
Volvo L25 Electric schafft das mühelos“,<br />
sagt Gorowoy. Darüber hinaus schätzt er<br />
die Wendigkeit und die gute Rundumsicht.<br />
Und nicht zuletzt freut er sich, dass<br />
sein Arbeitgeber in klimafreundliche<br />
Technologien investiert. „Wir müssen alle<br />
etwas für die Zukunft unserer Kinder tun.“<br />
Schon seit vielen Jahren vertraut<br />
Böhm Entsorgung auf Maschinen von<br />
Volvo CE. So finden sich im Maschinenpark<br />
auch zwei Volvo-Radlader des Typs<br />
Fahrer Christian Gorowoy<br />
ist von der Leistung des<br />
L25 Electric begeistert.<br />
Fotos: Volvo Construction<br />
Equipment Germany GmbH<br />
L150H sowie zwei Umschlagbagger, ein<br />
EW240E und ein EW160E mit hochfahrbarer<br />
Kabine, die beim Sortieren von<br />
Altmaterial und beim Beladen von Containern<br />
zum Einsatz kommen. „Qualität,<br />
Leistung und Wirtschaftlichkeit der<br />
Volvo-Maschinen stimmen einfach“,<br />
sagt Manuel Reinsch. „Ebenso wichtig<br />
sind für uns aber auch der erstklassige<br />
Service und die gute Betreuung durch<br />
Alexander Lemke und die gesamte Robert<br />
Aebi GmbH.“<br />
www.volvoce.com<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 63
Verfahrenstechniken: Sortieren<br />
Redwave Qi kann, wie bei<br />
Norske Skog, als reines Analyseund<br />
Kontrollsystem ausgeführt<br />
sein. Probemengen werden<br />
automatisch entnommen.<br />
Foto: Redwave<br />
REDWAVE<br />
Qualifizierte Analysen<br />
sichern optimale<br />
Aufbereitung<br />
Das österreichische Recyclingtechnologieunternehmen<br />
Redwave hat für<br />
Norske Skog eine Ersatzbrennstoffaufbereitungsanlage<br />
geliefert. Sortierreste aus<br />
Wertstoffsortieranlagen werden im<br />
neuen Kraftwerk als Ersatzbrennstoff verfeuert.<br />
Insgesamt 72 Millionen Euro investierte<br />
der Konzern in das Kraftwerk,<br />
mit dem zwei Drittel des Wärmebedarfs<br />
des Standortes und ein Drittel des Bedarfs<br />
an elektrischer Energie abgedeckt werden<br />
sollen. Redwave unterstütze Norske<br />
Skog in diesem Projekt bei der Planung,<br />
Lieferung und Inbetriebnahme der gesamten<br />
Ersatzbrennstoffaufbereitungsanlage<br />
inklusive elektrischer Mess-, Steuerungs-<br />
und Regelungstechnik. Ersatzbrennstoffe<br />
sind Brennstoffe, die vorwiegend<br />
aus Industrie-, Sperr- und Gewerbeabfällen<br />
oder Sortierresten aus Wertstoffsortieranlagen<br />
gewonnen werden.<br />
Ersatzbrennstoffanlagen tragen dazu bei,<br />
dass weniger Abfälle auf Deponien landen<br />
und erneuerbare Energie ressourcenschonend<br />
eingesetzt werden kann. Das<br />
neue Kraftwerk sei gerade in diesen Zeiten<br />
von enormer Bedeutung, denn durch<br />
den Einsatz regionaler Ersatzbrennstoffe<br />
und Reststoffe werde der Verbrauch von<br />
Erdgas um bis zu 75 Prozent verringert,<br />
so Norske-Skog-Unternehmenssprecher<br />
Gert Pfleger.<br />
Das Ersatzbrennstoffmaterial wird in<br />
der neuen Anlage vor der Verbrennung<br />
aufbereitet, um eine hohe Qualität und<br />
Reinheit zu erhalten. Das ist sehr wichtig,<br />
um den Energiegehalt, der in den Abfällen<br />
steckt, optimal und effizient nutzen<br />
zu können. Durch die vollautomatische<br />
Analyse des aufbereiteten Ersatzbrennstoffes<br />
mit dem neuen Redwave-Qi-Analyse-<br />
und Kontrollsystem wird die notwendige<br />
hohe Materialqualität sichergestellt.<br />
Anhand der Materialoberfläche<br />
gibt das sensorgestützte Analysesystem<br />
die Brennwerte, Heizwerte oder auch<br />
Angaben über die Materialfeuchte aus.<br />
Diese Datenausgabe erfolgt online über<br />
die Redwave mate Software. Die Daten<br />
über die Materialzusammensetzung beinhalten<br />
auch Details über die Chlorwerte<br />
des Ersatzbrennstoffes sowie Qualitätsaussagen<br />
über das gekaufte Inputmaterial.<br />
Damit wird auch die Vergleichsmessung<br />
mit den Werten aus der Verbrennung<br />
bzw. der Chloranalyse im Labor<br />
ermöglicht.<br />
Redwave Qi kann, wie bei Norske<br />
Skog, als reines Analyse- und Kontrollsystem<br />
ausgeführt sein. Weitere Möglichkeiten<br />
bestehen darin, die Analyse- und<br />
Kontrollsysteme als mobile Containerlösung<br />
oder stationär in einer Anlage integriert<br />
auszuführen. Diese Ausführungen<br />
entnehmen vollautomatisch Probemengen<br />
und scheiden Störstoffe zur detaillierten<br />
Qualitätsbestimmung aus. Diese<br />
Varianten werden vermehrt im Glas<strong>recycling</strong><br />
bzw. in der Glasproduktion zur<br />
Qualitätskontrolle eingesetzt. Die Auswertungen<br />
der Analysen dienen als Qualitätsnachweis<br />
der Glasscherben.<br />
www.redwave.com<br />
64 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
Verfahrenstechniken: Sortieren<br />
Allein der Bunker des<br />
Sacköffners hat eine Länge<br />
von 20 Metern.<br />
Foto: Eggersmann<br />
BRT Hartner<br />
Riesen-Sacköffner dank Segmentbauweise<br />
BRT Hartner fertigt seit 1993 Sacköffner<br />
und hat bisher über 700 Maschinen<br />
weltweit verkauft. In Chavelot in Frankreich<br />
nahm Ende Oktober der bisher vermutlich<br />
größte Sacköffner der Welt seine<br />
Arbeit auf: Der neue Sacköffner ist der<br />
erste mit einem 20 Meter langen Bunker.<br />
Durch die zusätzliche Verwendung von<br />
Aufsatzblechen besitzt er damit ein Füllvolumen<br />
von insgesamt 90 m³. Die fast<br />
25 Tonnen schwere Maschine wurde in<br />
zwei Teilen angeliefert und vor Ort verbunden.<br />
Dadurch war kein Sondertransport<br />
notwendig. Die eigentliche Besonderheit<br />
des Sacköffners ist jedoch nicht<br />
die Größe, sondern die Anwendung<br />
eines neuen Standards mit Segmentbauweise.<br />
„Seit über einem Jahr konzipieren<br />
und fertigen wir unsere Bunker grundsätzlich<br />
in Segmenten von vier sowie<br />
sechs Metern Länge. Durch die Variation<br />
dieser Elemente können wir Bunkerlängen<br />
in Zwei-Meter-Schritten bedienen.<br />
Sogar nachträgliche Verlängerungen bereits<br />
gelieferter Bunker sind möglich“.<br />
erklärt Steffen Simonsen, Area Sales Manager<br />
bei BRT-Hartner. „Sämtliche Bunker<br />
verfügen über robuste Schubboden-<br />
Förderer aus Stahl. Wahlweise werden<br />
die Bunker durch Sacköffner-, Dosieroder<br />
Ballenauflöse-Einheiten ergänzt.“<br />
Der Sacköffner in Chavelot ist für eine<br />
Leistung bis 250 m³ pro Stunde ausgelegt,<br />
wobei BRT Hartner trotz des hohen<br />
Durchsatzes eine Öffnungsquote der<br />
Säcke von mindestens 95 Prozent zusichert.<br />
Für eine maximale Auslastung<br />
sowie optimale Ergebnisse muss der Bunker<br />
den Sacköffner zuverlässig und kontinuierlich<br />
mit Material versorgen. Das<br />
große Volumen bietet hier einen entscheidenden<br />
Vorteil: Einmal befüllt, versorgt<br />
der Bunker etwa eine halbe Stunde<br />
lang den Sacköffner und damit die nachfolgende<br />
Anlage mit Material. Diese<br />
lange Vorhaltezeit erlaubt es, Arbeitskraft<br />
und Flurfahrzeuge für andere Aufgaben<br />
einzusetzen. Das hilft dem Kunden, das<br />
Personal zu entlasten sowie Kosten zu<br />
senken. Um Leerlauf der Anlage zu vermeiden,<br />
sendet eine integrierte Füllstandüberwachung<br />
optisch-akustische<br />
Signale, sobald der Bunker wieder befüllt<br />
werden muss.<br />
www.f-e.de<br />
International Electronics Recycling Congress<br />
January 18 – 20, Salzburg, Austria<br />
Register<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 65
Kunststoffe<br />
Lindner<br />
Schredder-Set-up sorgt für neue<br />
Maßstäbe im Folien<strong>recycling</strong><br />
Kunststoffe sind ein wesentlicher Bestandteil des täglichen<br />
Lebens: Ob in der Medizin, der Lebensmittel- oder Automobilindustrie<br />
– durch die im Vergleich zu anderen Materialien<br />
leichten Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten sind vor<br />
allem Polyolefine in unterschiedlichsten Branchen vertreten.<br />
Verpackungsmaterialien wie Folien, primär hergestellt aus Polyethylen<br />
(LDPE, LLDPE) und Polypropylen (PP), haben einen<br />
besonders kurzen Produktlebenszyklus und mit nahezu 40<br />
Prozent zugleich einen erheblichen Anteil am Abfallaufkommen<br />
weltweit. Durch das hohe Abfallvolumen ergibt sich zunehmend<br />
eine hohe Nachfrage an effizienten Recyclinglösungen<br />
für Folienfraktionen. Speziell auf die Inputmaterialien<br />
abgestimmte modulare Wasch- und Trockenprozesse – mit<br />
und ohne Heißwäsche – sorgen für einen optimalen Reinheitsgrad<br />
von Kunststoffflakes bzw. des Regranulats. Ebenso entscheidend<br />
sind die vorgelagerten Sortierprozesse, die sicherstellen,<br />
dass nur <strong>recycling</strong>fähige Materialien den Waschzyklus<br />
durchlaufen – befreit von Metallen, Nichtmetallen und Mineralien.<br />
Die Qualitätsoptimierung beginnt dabei bereits bei der<br />
Ballenöffnung bzw. der ersten Zerkleinerungsstufe, wobei<br />
Austragsqualität und Kontinuität der Korngröße sowie ein<br />
geringer Feingutanteil entscheidende Parameter darstellen.<br />
Mit dem Jupiter BW, dem neuen Modell der Jupiter-Serie,<br />
bringt Lindner eine Zerkleinerungslösung auf den Markt, die<br />
über ein speziell auf das Folien<strong>recycling</strong> zugeschnittenes<br />
Schredder-Set-up verfügt und bereits im ersten Prozessschritt<br />
– dem Zerkleinern – eine wesentliche Qualitätsoptimierung<br />
ermöglicht. Nach der Ballenöffnung werden die Folien exakt<br />
auf eine Größe von A4/A3 zerkleinert. Durch die so erreichte<br />
kontinuierliche Foliengröße können nachgelagerte NIR-Systeme<br />
in deren optimalen Betriebspunkt arbeiten, die Materialien<br />
zielgerichteter erkennen und dem richtigen Materialstrom<br />
zuordnen. „Mit dem neuen Modell Jupiter BW haben wir es<br />
geschafft, die Korngröße perfekt an die Anforderungen der<br />
NIR-Systeme anzupassen. Bemerkenswert ist vor allem, dass<br />
es uns mit dem speziellen Schredder-Set-up gelingt, den Feingutanteil,<br />
der für den Recycler unbrauchbar ist und entsorgt<br />
Die neue Jupiter-BW-Serie von Lindner verfügt über ein<br />
speziell auf das Folien<strong>recycling</strong> zugeschnittenes Schredder-<br />
Set-up. Damit kann der Feingutanteil um 44 Prozent<br />
gegenüber herkömmlicher Technik reduziert werden.<br />
Foto: Lindner Recyclingtech<br />
werden muss, um 44 Prozent gegenüber herkömmlicher Technik<br />
zu reduzieren. Wir erreichen dies durch einen schonend langsam<br />
laufenden, aber kraftvollen Zerkleinerungsbetrieb mit speziellen<br />
Regelparametern“, so Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth, Leiter des<br />
Produktmanagements bei Lindner Recyclingtech.<br />
Eine optimale Abstimmung der einzelnen Prozessschritte von<br />
der Folienballen-Aufgabe bis hin zum fertig gewaschenen Flake<br />
ist ein wesentlicher Qualitätsfaktor. Als einer der wenigen Hersteller<br />
bietet Lindner dazu Komplettlösungen für das Recyceln<br />
von Post-Consumer- und Post-Commercial-Kunststoffen, von<br />
LDPE, LLDPE, HDPE über PP bis hin zu PET.<br />
www.lindner.com<br />
66 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
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Ausgabe 6 | 20<strong>22</strong><br />
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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/20<strong>22</strong><br />
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Mineralische Rohstoffe und seiner Landesverbände<br />
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55 Jahre:<br />
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Wir gratulieren der „asphalt“<br />
zum 55-jährigen Jubiläum.<br />
ON TOUR<br />
Gipo & Apex:<br />
Rotes Kraftpaket<br />
MESSE<br />
bauma 20<strong>22</strong>:<br />
Blick nach vorne<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin & Cat:<br />
Neuer Radlader<br />
Straßen-Abnahmen<br />
in den USA<br />
VERZICHT AUF FOSSILE BRENNSTOFFE<br />
BAUMA 20<strong>22</strong> pure Erwartung<br />
MESSERUNDGANG technische Finessen<br />
TRANSPORTTECHNIK fließende Grenzen<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />
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E-Paper verfügbar mit Zugang<br />
zum digitalen Heftarchiv.<br />
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Stein-Verlag Baden-Baden GmbH, Josef-Herrmann-Straße 1–3, D-76473 Iffezheim<br />
Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0, info@stein-verlagGmbH.de, www.stein-verlagGmbH.de
Verfahrenstechniken: Zerkleinern<br />
Andritz<br />
Textil-Recycling: Wichtiger Schritt zur<br />
Umsetzung der Kreislaufwirtschaft<br />
Das im französichen Laval ansässige Unternehmen Renaissance Textile hat<br />
eine von Andritz gelieferte, installierte und kommissionierte Textil-Recycling-Anlage<br />
erfolgreich in Betrieb genommen. Mit der hochmodernen Anlage<br />
wird Renaissance Textile damit zur ersten französischen Recycling-Plattform<br />
für industrielle Alttextilien. Ziel des Projekts ist es, aus gesammelten<br />
Altkleidern neue Fasern zu gewinnen, aus denen dann wiederum neue Stoffe<br />
gewoben werden.<br />
Die 12.000 m² große Anlage ist mit einer Komplettlinie zum Zerreißen,<br />
dem sogenannten Tearing, der Alttextilien ausgestattet. Die neue Anlage ist<br />
das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen den Forschungs- und<br />
Entwicklungsspezialisten von Andritz Laroche und Renaissance Textile im<br />
Rahmen kundenspezifischer Versuche, die von den beiden Partnern gemeinsam<br />
im Andritz-Technikum in Cours, Frankreich, durchgeführt wurden.<br />
Die neue Kleidung, die auf der Grundlage eines solchen Kreislaufwirtschaftsmodells<br />
hergestellt wird, spiegelt die sozialen und nachhaltigen Verpflichtungen<br />
von Renaissance Textile in Bezug auf die Dekarbonisierung der Textilindustrie,<br />
den Kampf gegen die globale Erwärmung, die Autonomie bei<br />
der Rohstoffbeschaffung und die Förderung lokaler Arbeitskräfte wider – insbesondere<br />
für Menschen, die lange Zeit arbeitslos waren oder zum ersten<br />
Mal in den Arbeitsmarkt eintreten.<br />
Die neue Anlage ist ein wichtiger Meilenstein eines Pionierprojekts, das<br />
auch von Andritz <strong>aktiv</strong> unterstützt wird. So plant Renaissance Textile bis 2025<br />
die Schaffung von nicht weniger als 110 neuen Arbeitsplätzen. Dazu Nicolas<br />
Nojac, Direktor von Renaissance Textile: „Unsere erste Recyclinglinie ist für<br />
weiße Polycotton-Textilien bestimmt, die hauptsächlich aus dem Gesundheitswesen<br />
und der Lebensmittelindustrie stammen. Mit dieser Anlage können<br />
wir jedes Jahr 3.000 Tonnen Textilien recyceln, was 10 Millionen Kleidungsstücken<br />
entspricht. Außerdem planen wir, bis Ende 2023 bzw. 2025<br />
zwei weitere Produktionslinien zu installieren, um die Palette der recycelten<br />
Textilien um verschiedene Farben und Fasern zu erweitern.“<br />
www.andritz.com<br />
Die neue Aufbereitungsanlage im Werk von<br />
Renaissance Textile.<br />
Foto: Robin Inizan – Lucas Pavy Production<br />
Untha<br />
Energieeffizienz<br />
und hohe Durchsatzleistung<br />
Seit über 30 Jahren verarbeitet und<br />
entsorgt die FCC Austria Abfälle aus<br />
Gewerbe- und Industriebetrieben sowie<br />
von Kommunen und Privaten. Pro Jahr<br />
werden rund 65.000 Tonnen Müll aufbereitet<br />
und größtenteils für die thermische<br />
Verwertung in der Verbrennungsanlage<br />
Zistersdorf vorbereitet. Aus dieser<br />
langjährigen Erfahrung ergab sich ein<br />
spezifisches Anforderungsprofil für die<br />
Anschaffung eines neuen Zerkleinerers:<br />
„Unsere Shredder laufen im Dauerbetrieb<br />
und verarbeiten schwierige Materialien,<br />
die einen hohen Anteil an Störstoffen<br />
enthalten. Darum sind unsere<br />
Ansprüche an eine Zerkleinerungsmaschine<br />
sehr hoch. Wir wollten einen<br />
energieeffizienten 2-Wellen-Zerkleinerer,<br />
vorzugsweise mit elektromechanischem<br />
Antrieb, einer Durchsatzleistung<br />
von 50 Tonnen pro Stunde, hoher Störstoffresistenz<br />
und möglichst geringem<br />
Wartungsaufwand“, erläutert Johann<br />
Handler, Produktionsleiter Ersatzbrennstoffe<br />
am FCC-Standort Wiener Neustadt<br />
und Projektleiter Maschineneinkauf.<br />
Grund für die Neuanschaffung war<br />
der Austausch einer bestehenden 1-Wellen-Zerkleinerungsmaschine<br />
eines Mitbewerbers.<br />
Vor der Kaufentscheidung<br />
wurden vier Modelle unterschiedlicher<br />
Hersteller über mehrere Wochen hinweg<br />
getestet. Besonderes Augenmerk lag auf<br />
Schneidkraft, Durchsatzleistung, Störstoffanfälligkeit,<br />
Re<strong>aktiv</strong>ierung bei Störstoffeinwirkung<br />
und Wartungsfreundlichkeit.<br />
Am Ende dieser Testphase gab<br />
es einen eindeutigen Testsieger: „Der<br />
ZR2400 von UNTHA erfüllt unser Anforderungsprofil<br />
vollkommen und ist auf<br />
dem aktuellen Stand der Technik. Und<br />
auch der Service hat uns überzeugt: Von<br />
der Testphase über die Planung und Abwicklung<br />
bis hin zur Inbetriebnahme lief<br />
alles problemlos ab“, fasst Franz Aschenbrenner,<br />
Betriebsleiter FCC Austria<br />
Standort Himberg, die Entscheidung<br />
zusammen. Ausschlaggebend war vor<br />
allem die Energieeffizienz des Zerkleinerers,<br />
die durch die Synchronmotoren<br />
zustande kommt. Die Stromersparnis<br />
gegenüber den Mitbewerbern beläuft<br />
68 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
Verfahrenstechniken: Zerkleinern<br />
Der ZR2400 kann durch die geringe<br />
Aufgabehöhe einfach mit einem<br />
Radlader beschickt werden.<br />
Foto: Untha shredding technology GmbH<br />
sich auf bis zu 100 kWh je Betriebsstunde.<br />
Die Maschine läuft im Zweischichtbetrieb<br />
etwa 3.600 Stunden im Jahr. Bei<br />
einem Strompreis von durchschnittlich<br />
25 Cent/kWh können jährlich bis zu<br />
90.000 Euro an Energiekosten eingespart<br />
werden. Auch die Möglichkeit, Störstoffe<br />
über Türen auf Eingabe- und Rückseite<br />
der Maschine auszubringen und die einfache<br />
Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten<br />
waren entscheidend. Ein weiterer<br />
Vorteil ist die geringe Aufgabehöhe für<br />
die Beschickung des Zerkleinerers mit<br />
einem Radlader.<br />
FCC Austria arbeitet bereits seit 20 Jahren<br />
mit Vorzerkleinerern von Untha. Mit<br />
dem Kauf des ZR2400 zog im Juli 20<strong>22</strong><br />
damit die dritte Maschinengeneration<br />
bei dem Abfalldienstleister ein. „Man<br />
sieht sehr deutlich, dass Untha die Erfahrungen<br />
seiner Kunden in die Weiterentwicklung<br />
der Maschinen einfließen<br />
lässt“, sagt Johann Handler. Die Entwicklung<br />
neuer Zerkleinerer ist ein stetiger<br />
Prozess und beruht neben Forschung<br />
auch auf Feedback der Kunden. Darum<br />
sind persönliche Gespräche so wichtig:<br />
„Die täglichen Herausforderungen und<br />
daraus resultierenden Erfahrungen des<br />
Betriebes und der enge Austausch helfen<br />
uns dabei, unsere Zerkleinerer stetig weiterzuentwickeln<br />
und an reelle Kundenbedürfnisse<br />
anzupassen“, sagt Christian<br />
Lanner, Head of Technology & Innovation<br />
bei Untha.<br />
www.untha.com<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 69
Biomasse, Kompost, Holz<br />
Außentemperaturen von über 45 Grad, viel Sand und Staub:<br />
Der Impaktor 250 evo konnte auch diese Herausforderungen<br />
meistern. Foto: Arjes GmbH<br />
Arjes<br />
Mal was anderes:<br />
Shreddern unter Palmen<br />
Im Süden Israels liegt die Negev-Wüste, die mit rund 12.000<br />
km² etwa 60 Prozent der Staatsfläche einnimmt. Abgesehen<br />
von einigen landwirtschaftlichen Produkten ist der Anbau von<br />
Dattelpalmen so ziemlich das Einzige, was in dieser kargen<br />
Gegend wächst. Aufgrund der dort herrschenden Wüstenbedingungen<br />
entsteht jedoch der besondere Geschmack der<br />
Datteln, was die Anpflanzung durchaus attr<strong>aktiv</strong> macht. Problematisch<br />
sind allerdings die sehr zähen und faserigen Palmwedel,<br />
die beim Beschneiden zur Ernte der Früchte anfallen.<br />
Wie so oft stellt sich auch hier die Frage, wohin mit dem<br />
Grünschnitt, der in diesem Fall alles andere als gewöhnlich ist.<br />
Die Verbrennung dieses speziellen Abfallprodukts ist in Israel<br />
seit Langem verboten und wird bei Missachtung mit hohen<br />
Geldstrafen geahndet. Da es aber nur wenige Maschinen gibt,<br />
die dieses Material verarbeiten können, wurden die Palmwedel<br />
oft jahrelang unbehandelt aufgehäuft und schlussendlich<br />
heimlich verbrannt. „Es ist eine große Herausforderung, dieses<br />
Material zu Schreddern. Schon mehrere Hersteller von Zerkleinerungsmaschinen<br />
sind daran gescheitert. Dennoch wollten<br />
wir unserem Kunden beweisen, dass wir mit dem Impaktor<br />
250 evo eine passende Lösung für dieses Problem anbieten<br />
können“, berichtet Stefan Ehmann, der für die Firma Carmel<br />
Recycling als Vertriebspartner für die ARJES-Zwei-Wellen-<br />
Zerkleinerer in Israel fungiert.<br />
Gerade in den Sommermonaten sind die Außentemperaturen<br />
häufig über 45 Grad hoch. Ganz zu schweigen von dem<br />
hohen Staubanteil sowie dem trockenen Wüstensand, die<br />
auch für den Impaktor 250 evo einen nicht zu unterschätzenden<br />
Widersacher bedeuteten. Dennoch konnte der kompakte<br />
Zwei-Wellen-Zerkleinerer seine Fähigkeiten unter Beweis stellen<br />
und das extrem zähe Material ordentlich zerkleinern. Die<br />
gehäckselten Palmwedel und teilweise auch Palmstämme<br />
wurden anschließend in der israelischen Anlage von Tsofar zur<br />
Kompostierung eingesetzt. „Lediglich das asynchrone Zwei-<br />
Wellen-Prinzip in Kombination mit den bissigen Paddelwellen<br />
der Arjes-Maschine konnte diesen Herausforderungen bisher<br />
standhalten“, stellte Stefan Ehmann fest. Für die enormen<br />
Mengen an den hier anfallenden Ernterückständen ist der<br />
Impaktor allerdings zu klein ausgelegt, wie sich nach einigen<br />
Einsatz-Monaten zeigen sollte. Glücklicherweise ist auch hier<br />
in naher Zukunft bereits eine Lösung in Sicht: Die neue Mittelklasse<br />
EKOMAXX 800 soll mit ihrem 235-kW-8-Liter-Volvo-<br />
Penta-Dieselmotor, einem größeren Aufnahmetrichter mit<br />
zusätzlich angebautem Kipptrichter und 2 Meter langen Zerkleinerungswellen<br />
für sichtbar mehr Durchsatzvolumen sorgen.<br />
Ebenso wichtig der eingebaute Wendelüfter des EKO-<br />
MAXX 800: Der hydraulisch regelbare und selbstreinigende<br />
Ventilator sorgt für eine ideale Umwälzung im Motorraum<br />
und garantiert deutlich längere Standzeiten. Die extremen<br />
Belastungen durch Temperaturen über 45 Grad sowie Feinstaub<br />
und Sand werden durch diese serienmäßige Zusatzausstattung<br />
spürbar reduziert.<br />
www.arjes.de<br />
70 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
Biomasse, Kompost, Holz<br />
Kick-off-Meeting für das<br />
Forschungsprojekt<br />
EcoReFibre in Uppsala,<br />
Schweden. Foto:<br />
Dieffenbacher<br />
Dieffenbacher<br />
Neue Ideen für die Wiederverwertung von Holzfaserplatten<br />
Der Einsatz von Altholz ist bei der Produktion<br />
von Spanplatten längst gang<br />
und gäbe. In jüngster Vergangenheit hat<br />
die Dieffenbacher Business Unit Recycling<br />
zahlreiche Altholzreinigungs- und -<strong>recycling</strong>anlagen<br />
an Spanplattenhersteller<br />
wie Unilin, Pfleiderer, Rheinspan oder<br />
Fundermax geliefert. Bei der Herstellung<br />
von Holzfaserplatten wie MDF oder HDF<br />
(mittel- bzw. hochdichte Faserplatten)<br />
kommt jedoch immer noch fast ausschließlich<br />
Frischholz zum Einsatz. Um die<br />
Holzfaserplattenproduktion in Zukunft<br />
nachhaltiger zu gestalten, haben sich<br />
zwanzig Partnerorganisationen aus sieben<br />
Ländern, darunter Dieffenbacher, im<br />
Forschungsprojekt EcoReFibre („Ecological<br />
solutions for recovery of secondary<br />
materials from post-consumer fibreboards”)<br />
zusammengeschlossen.<br />
Als Teil des europäischen Rahmenprogramms<br />
für Forschung und Innovation<br />
„Horizon Europe“ wird EcoRe-<br />
Fibre von der Europäischen Union mit<br />
zwölf Millionen Euro gefördert. Übergeordnetes<br />
Ziel des Projektes ist es,<br />
Holzfasern am Ende ihres Lebenszyklus<br />
wiederaufzubereiten und zur Herstellung<br />
neuer Faserplatten zu verwenden.<br />
So entsteht ein geschlossener<br />
Kreislauf, der die verfügbaren Frischholzressourcen<br />
in Europa schont. Innerhalb<br />
von vier Jahren wollen die<br />
Projektpartner Lösungen entwickeln<br />
und in der Praxis testen, mit denen bis<br />
zu 25 Prozent der zur Herstellung von<br />
Holzfaserplatten verwendeten Frischholzfasern<br />
durch recycelte Sekundärfasern<br />
ersetzt werden können. In fünf<br />
Pilotprojekten soll außerdem erforscht<br />
werden, wie recycelte Holzfasern für<br />
die Herstellung neuer Endprodukte<br />
wie Dämmstoffe oder Bio-Composites<br />
verwendet werden können.<br />
„Weltweit werden pro Jahr mehr als<br />
100 Millionen Kubikmeter Holzfaserplatten<br />
produziert – fast ausschließlich aus<br />
Frischholz. Die Industrie benötigt hier<br />
dringend eine nachhaltige Recycling-<br />
Lösung“, erklärte dazu Dr. Matthias Graf,<br />
der sich bei Dieffenbacher federführend<br />
um das Projekt kümmert. „Mit den innovativen<br />
Technologien und Geschäftsmodellen,<br />
die wir im Rahmen von EcoReFibre<br />
entwickeln werden, werden wir die<br />
Kreislaufwirtschaft in der MDF/HDF-Industrie<br />
ein großes Stück voran bringen.“<br />
Der Startschuss für EcoReFibre fiel im<br />
Mai 20<strong>22</strong> mit einem Kick-off-Meeting<br />
beim Konsortialführer, der Schwedischen<br />
Universität für Agrarwissenschaften in<br />
Uppsala. Das Projekt endet im April<br />
2026.<br />
www.dieffenbacher.com<br />
Die sichere<br />
Trockenlegung<br />
von Kühlgeräten<br />
Made in<br />
Bavaria<br />
Die neue, einzigartige<br />
Kältemittel-<br />
Absauganlage KAA100<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 71
Biomasse, Kompost, Holz<br />
Stark und effizient (von links nach<br />
rechts): Achim Post, Anna Hermeier,<br />
Elisabeth Holland und Uwe Hempen-<br />
Hermeier besichtigen die neue, stärkere<br />
Hackschnitzelheizung mit einer Leistung<br />
von 540 kW. Foto: Jenz GmbH<br />
Jenz<br />
Im Fokus: Hackschnitzel<br />
und primäre<br />
Holz-Biomasse<br />
Im November wurde von Jenz ein<br />
firmeneigenes Nahwärme-Netz eingeweiht,<br />
das auf eine schon längere Vorgeschichte<br />
zurückblicken kann. Bereits<br />
2001 errichtete das Unternehmen auf<br />
dem Firmengelände in Wegholm eine<br />
Biomasseheizung mit einer Leistung von<br />
320 kW und sorgte damit für eine Verringerung<br />
des CO 2<br />
-Ausstoßes um jährlich<br />
ca. 108.000 kg. 2008 folgte die erste<br />
Fotovoltaikanlage, die bis 2012 kontinuierlich<br />
erweitert wurde. Seit diesem Zeitpunkt<br />
ist das Unternehmen bilanziell<br />
CO 2<br />
-neutral. Im November 2021 wurde<br />
die Hackschnitzelheizung durch eine<br />
neue, stärkere Heizung mit 540 kW Leistung<br />
ersetzt. Zudem ist der neue Kessel<br />
wesentlich effizienter und verringert<br />
durch seinen Elektrofilter die Staubemissionen<br />
um mehr als 80 Prozent. Damit<br />
war die Basis geschaffen, um zukünftig<br />
auch die in der Nachbarschaft liegenden<br />
und zum Unternehmen gehörenden<br />
Wohnhäuser mit Wärme zu versorgen.<br />
„Die in den Häusern laufenden, zum Teil<br />
sehr alten Ölheizungen verbrauchen pro<br />
Jahr etwa 14.000 Liter Heizöl. Das werden<br />
wir nach der Fertigstellung unserer<br />
Nahwärmeleitung einsparen“, freut sich<br />
Seniorchef Uwe Hempen-Hermeier. Von<br />
der Holzhackschnitzelheizung auf dem<br />
Jenz-Firmengelände wird warmes Wasser<br />
mit hoher Effizienz durch ein neues wärmegedämmtes<br />
Rohrsystem unterhalb<br />
der Durchgangsstraße in die Heizsysteme<br />
der jeweiligen Gebäude geführt. Die<br />
dafür benötigten Leitungen und Übergabestationen<br />
waren einfach und problemlos<br />
zu beschaffen. Die Förderanträge für<br />
das Nahwärmenetz wurden in Zusammenarbeit<br />
mit einem Energieberater im<br />
Sommer 2021 gestellt, die Bewilligung<br />
erfolgte im Februar 20<strong>22</strong>. Unter dem<br />
Strich erzeugt das Projekt einen kleinen<br />
Beitrag zum Kampf für mehr Unabhängigkeit<br />
in Zeiten der Energiekrise und bei<br />
allen Beteiligten große Zufriedenheit.<br />
„Die Wärme in den Wohnungen unserer<br />
Mieter wird unabhängig vom Öl und wir<br />
können dem Winter auf Basis erneuerbarer<br />
Energie aus den heimischen Mindener<br />
Wäldern in Ruhe entgegensehen“, ist<br />
Uwe Hempen-Hermeier zuversichtlich.<br />
Anlässlich der Einweihung des Nahwärme-Netzes<br />
ging die Jenz-Geschäftsleitung<br />
auf die kürzlich vorgestellte Überarbeitung<br />
der Erneuerbare-Energien-<br />
Richtlinie (RED III) des EU-Parlamentes<br />
ein. Das Parlament hatte gefordert, dass<br />
„primäre holzige Biomasse“ als nicht förderfähig<br />
gelten soll und nach einer Folgenabschätzung<br />
ein Abschmelzen<br />
(„Phase Down“) der Anrechenbarkeit auf<br />
erneuerbare Energien bis 2030 folgen<br />
soll. Ein „Signal in die falsche Richtung“,<br />
wie Elisabeth Holland, geschäftsführende<br />
Gesellschafterin, erläuterte: „Holz stellt<br />
unter allen erneuerbaren Energieträgern<br />
die meiste Energie bereit und spielt besonders<br />
im Wärmebereich eine große<br />
Rolle. Der Anteil der erneuerbaren Energien<br />
liegt in diesem Bereich bei nur 16,5<br />
Prozent, wovon die Holzenergie jedoch<br />
drei Viertel ausmacht. Wenn man bedenkt,<br />
dass die Wärme in Deutschland<br />
rund 52 Prozent des Endenergieverbrauchs<br />
ausmacht und die Bundesregierung<br />
bis 2030 den Anteil der Erneuerbaren<br />
auf 50 Prozent steigern möchte,<br />
dann stellt sich die Frage, wie diese Ziele<br />
mit den jüngsten Entwicklungen auf EU-<br />
Ebene zusammenpassen.“<br />
Von der Politik erwartet das Unternehmen<br />
daher klare Signale: „Wir reden<br />
nicht von wilder Abholzung heimischer<br />
Wälder, sondern von einer nachhaltigen<br />
Forstwirtschaft, die in Deutschland<br />
immer noch für einen Holzzuwachs sorgt<br />
und in deren Rahmen zwangsläufig<br />
Durchforstungsholz anfällt. Die Nutzung<br />
dieses Holzes muss auch in Zukunft als<br />
erneuerbare Energie gelten und damit<br />
förderfähig bleiben. Wir unterstützen<br />
daher die Forderung des Bundesverbands<br />
Bioenergie, wonach der Bund sich<br />
in den kommenden Verhandlungen zur<br />
RED III gegen die geplante Deckelung<br />
bzw. Nicht-Anrechnung des Anteils der<br />
Energieerzeugung aus primärer Holzbiomasse<br />
und für die weitere Förderfähigkeit<br />
einsetzen muss und das eigene BEG so<br />
anpassen sollte, dass Förderungen sinnvoller<br />
Projekte auch in Zukunft möglich<br />
sind.“<br />
www.jenz.de<br />
72 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
+ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News ++<br />
Aktuell<br />
und<br />
Informativ<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> News – Technik aktuell<br />
Aktuelle Nachrichten aus der Recycling-Industrie, neue<br />
Maschinen und Aufbereitungstechniken – und wichtige<br />
Informationen zu Messen und Veranstaltungen – das sind die<br />
Themen-Schwerpunkte im monatlich erscheinenden und<br />
selbstverständlich kostenlosen <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> Newsticker.<br />
Auf der entsprechenden Landing-Page, der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />
News-Seite, werden weitere wichtige und aktuelle<br />
Nachrichten gelistet.<br />
Seien Sie dabei und melden Sie sich an – dann sind Sie immer<br />
bestens informiert!<br />
Ihre redaktionelle Präsentation können Sie zudem durch eine<br />
Anzeigen-Insertion werbewirksam unterstützen. Frau Grimm-<br />
Fasching steht Ihnen hierzu gerne beratend zur Verfügung.<br />
Kontaktdaten<br />
Susanne Grimm-Fasching,<br />
Tel.: +49 8364 9860-79<br />
susanne.grimm@stein-verlaggmbh.de<br />
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Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />
Josef-Herrmann-Straße 1–3 | D-76473 Iffezheim | Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />
info@stein-verlagGmbH.de | www.stein-verlagGmbH.de
Biomasse, Kompost, Holz<br />
Der Trommelhacker zerkleinert das anfallende Restholz auf eine<br />
trocknerfähige Spangröße. Fotos: Vecoplan AG<br />
Vecoplan<br />
Restholz-Aufbereitung<br />
ohne Abfälle<br />
Mit dem Verdrängungswettbewerb<br />
in der Sägewerksbranche<br />
zwischen 2008 und 2018 sind<br />
rund 30 Prozent der Betriebe<br />
vom Markt verschwunden.<br />
Wolf-Christian Küspert, Inhaber und<br />
Geschäftsführer der GELO Holzwerke<br />
im oberfränkischen Weißenstadt<br />
kennt die Branche genau und weiß, dass<br />
die überlebenden Betriebe „ordentlich<br />
Federn lassen“ mussten. Küspert hat<br />
2003 das Familienunternehmen von seinem<br />
Vater übernommen. Mit jährlich<br />
etwa 600.000 Festmetern Einschnitt<br />
zählt der Betrieb, der 1898 als Sägewerk<br />
gegründet wurde, heute zu den größten<br />
Holzverarbeitern Deutschlands – und ist<br />
Teil eines hochmodernen Holzindustrie-<br />
Standorts in Weißenstadt. 2011 gründete<br />
das Unternehmen gemeinsam mit den<br />
Stadtwerken Wunsiedel (SWW) die WUN<br />
Bioenergie GmbH in Wunsiedel. Mit<br />
einem angeschlossenen Biomasse-Heizkraftwerk<br />
(BMHKW) stellt das Tochterunternehmen<br />
Energie aus erneuerbaren<br />
und vor allem regionalen Quellen her. Bei<br />
GELO gibt es damit auch keine Abfälle,<br />
denn die Bäume werden komplett verwertet:<br />
Hackschnitzel, die bei der Produktion<br />
anfallen, landen etwa in der Zellstoffindustrie.<br />
Die Sägespäne werden zu Pellets<br />
gepresst, die für Strom und nachhaltige<br />
Wärme in den regionalen Haushalten<br />
sorgen. Infolge der verschiedenen Erweiterungen<br />
kam der Standort in Weißenstadt<br />
räumlich allerdings an seine Grenzen.<br />
Die logische Konsequenz, um weiter<br />
zu wachsen: Im wenige Kilometer entfernten<br />
Wunsiedel standen im neuen<br />
Energiepark bereits ein Heizkraft- und ein<br />
Pelletwerk. Hier errichtete der Holzverarbeiter<br />
das Sägewerk GELO Timber – in<br />
dieser Branche wohl eines der wenigen<br />
Greenfield-Projekte der<br />
vergangenen Jahre in<br />
Deutschland. Wolf-Christian<br />
Küspert zeigt auf die<br />
neue Halle. „Wir haben<br />
hier das weltweit modernste Schwachholzsägewerk<br />
errichtet“, sagt er.<br />
Schwachholz sei ein besonders gutes<br />
Holz mit fest verwachsenen Ästen. „Das<br />
Holz hat einen Zopfdurchmesser von<br />
etwa 25 Zentimetern und weniger“, erläutert<br />
Küspert. „Schwaches Holz bedeutet<br />
immer auch viel Restholz. Denn je<br />
kleiner der Durchmesser, desto höher ist<br />
der Anteil an Restholz, wenn wir einen<br />
rechteckigen Querschnitt heraussägen.“<br />
Effiziente Restholzaufbereitung<br />
an einem<br />
optimalen Standort<br />
Das Werk in Wunsiedel verarbeitet vor<br />
allem Fichte – rund 350.000 Festmeter<br />
im Jahr.<br />
Um das Sägemehl und die Hackschnitzel<br />
für die Pelletsproduktion aufzubereiten,<br />
setzt GELO Timber auf Vecoplan –<br />
wie schon seit Jahren in Weißenstadt.<br />
Vecoplan war von Anfang an in das Projekt<br />
eingebunden. „Im Januar 2020 ging<br />
der Auftrag bei uns ein“, erzählt Michael<br />
Mützel, Gebietsverkaufsleiter Geschäftsbereich<br />
Wood/Biomass bei Vecoplan.<br />
„Liefertermin war im Sommer 2020,<br />
Montage und Inbetriebnahme erfolgten<br />
im November. Mützel zeigt in der Halle<br />
auf die vom Vecoplan-<br />
Team installierten Anlagen.<br />
Von der Sägelinie<br />
fallen Sägemehl und<br />
Hackschnitzel durch den<br />
Boden der Sägehalle auf ein langes Förderband.<br />
Um Überlängen abzuscheiden,<br />
transportiert die Fördertechnik das Material<br />
zu einem Sternsieb. Das passende<br />
Restholz fällt auf ein weiteres Förderband.<br />
Die abgesiebten Überlängen sowie<br />
anfallende Kappstücke aus der Brettsortierung<br />
werden dagegen über Bänder<br />
und Vibrorinnen zum Trommelhacker<br />
transportiert. Diese führen das zu verarbeitende<br />
Material der Maschine horizon-<br />
74 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
tal zu. Um ein homogenes und hochwertiges<br />
Ergebnis zu erzielen, passten<br />
die Vecoplan-Techniker den Hacker<br />
an die Aufgaben des Sägewerks an.<br />
Mützel: „Durch das Zerkleinerungsprinzip<br />
wird das Restholz auf eine<br />
Hacklänge von etwa zehn Millimetern<br />
zerkleinert, sodass es direkt dem<br />
Trocknungsprozess im gegenüberliegenden<br />
Pelletswerk zugeführt werden<br />
kann.“ Die vom Hacker erzeugten<br />
Hackschnitzel werden anschließend<br />
zurück auf das lange Förderband<br />
unter der Sägelinie geschleust.<br />
Ein Kettenförderer schafft das von<br />
Überlängen befreite Restholz zusammen<br />
mit dem vom Sternsieb als gut<br />
bewerteten Material aus der Halle<br />
und übergibt es an einen etwa 40<br />
Meter langen VRF-Rohrgutförderer in<br />
Richtung Pelletswerk. „Verglichen<br />
mit ähnlichen Förderbandsystemen<br />
verbraucht diese Baureihe rund halb<br />
so viel Strom“, berichtet Mützel. Der<br />
VRF transportiert das Material quer<br />
über den Hof zu den Lagerboxen und<br />
einer Siebstation. Damit nichts verloren<br />
geht, schließt die rohrförmige<br />
Anlage das Material komplett ein,<br />
sodass weder Wind noch Sturm dieses<br />
wegblasen kann. Der Fördergurt<br />
bei dieser Baureihe führt durch ein<br />
Rohr und läuft nicht auf Rollen wie<br />
bei herkömmlichen Förderanlagen.<br />
Weil der Gurt von einem Luftkissen<br />
getragen wird, treten im Betrieb nur<br />
geringe Reibungsverluste auf. Er läuft<br />
dadurch auch leise, was zu einer angenehmeren<br />
Atmosphäre auf dem<br />
Betriebsgelände führt.<br />
Jede Antriebsstation ist mit zwei<br />
Abstreifern ausgestattet. Der Anwender<br />
kann den Vorkopf- und den Hartmetallabstreifer<br />
von außen einstellen.<br />
Nachspannen lassen sich die Komponenten<br />
schnell und unkompliziert mit<br />
einer Ratsche. Der Vorkopfabstreifer<br />
ist flexibel, aber stabil genug, um Verunreinigungen<br />
auf dem Gurt zu beseitigen.<br />
Der Hartmetallabstreifer ist<br />
gründlicher und verhindert, dass<br />
etwa harzige Partikel auf dem Transportband<br />
festkleben können. Diese<br />
Abstreifer verringern den Wartungsaufwand,<br />
erhöhen die Verfügbarkeit<br />
der Anlagen und reduzieren die Materialverschleppung.<br />
Die Anlage fördert<br />
das Material mit einer maximalen<br />
Geschwindigkeit von 2,5 Metern<br />
in der Sekunde. Von der Siebstation<br />
führt ein weiterer, etwa 80 Meter langer<br />
Vecobelt das Restholz schließlich<br />
zum Pelletswerk. „Die Transportwege<br />
sind hier kurz und energiesparend. So<br />
können wir durch die räumliche<br />
Nähe einige Tausend Lkw-Fahrten im<br />
Jahr einsparen“, sagt Küspert. Die<br />
Pellets werden nicht nur regional verkauft,<br />
sie versorgen auch verschiedene<br />
Pelletsvergaser, die von den Stadtwerken<br />
Wunsiedel, GELO und weiteren<br />
Partnern betrieben werden. Der<br />
erzeugte Strom wird in das SWW-<br />
Netz eingespeist. Die Wärme versorgt<br />
Nahwärme-Netze in angrenzenden<br />
Ortsteilen. Das Kraftwerk gibt<br />
seine Abwärme zudem an das Pelletswerk<br />
ab, um die Späne zu trocknen.<br />
www.vecoplan.com<br />
Die abgesiebten Überlängen sowie anfallende Kappstücke aus der<br />
Brettsortierung werden über Bänder und Vibrorinnen zum<br />
Trommelhacker transportiert.
Verschleiß, EDV, Zubehör<br />
Die spantenfreie Bauweise sorgt für<br />
weniger Strömungswiderstand im<br />
Straßentransport<br />
SSAB<br />
Höhere Effizienz mit Hardox 500 Tuf bei Abroll- und Absetzcontainern<br />
Abroll- und Absetzcontainer für alle<br />
Branchen und Einsatzbereiche gehören<br />
u. a. zum Produktprogramm der<br />
Sirch Behältertechnik. Produziert wird in<br />
Kaufbeuren/Bayern und in Löbichau/<br />
Thüringen. Sirch zählt zu den ersten Unternehmen<br />
in Europa, die Hardox 500<br />
Tuf beim Bau von Abrollcontainern einsetzen.<br />
Mit Hardox 500 Tuf kann die<br />
Konstruktion dünnwandiger ausgeführt<br />
werden. Es wird eine höhere Zuladung<br />
und ein geringerer Energieverbrauch erreicht<br />
– ohne Einbußen beim Verschleißverhalten.<br />
„Wir sehen uns nicht als Massenhersteller,<br />
sondern bieten unseren Kunden<br />
Sonderlösungen in Premiumqualität. Der<br />
Anwender erhält genau das Produkt, das<br />
für ihn die höchste Wirtschaftlichkeit im<br />
Einsatz ermöglicht. Das kann kein Container<br />
aus der Massenproduktion mit<br />
Serienkompromissen erfüllen“, so Thomas<br />
Krol, Geschäftsführer im Werk Löbichau.<br />
Über den SSAB Newsletter war<br />
Sirch über den neuen Stahl informiert<br />
worden. „Im Rahmen der technischen<br />
Unterstützung von SSAB haben wir den<br />
neuen Verschleißstahl Hardox 500 Tuf<br />
dann im Hause Sirch präsentiert“, erklärt<br />
Volker Winkler aus dem Vertrieb von<br />
SSAB. In der Verarbeitung ist der Stahl so<br />
gutmütig wie Hardox 450, mit 500 HBW<br />
aber deutlich härter, was zu weniger Verschleiß<br />
im schweren Einsatz führt. Nach<br />
kurzen Verarbeitungstests war schnell<br />
entschieden, mehrere Abrollcontainer<br />
nach DIN 307<strong>22</strong> im Design der Powerbox-Baureihe<br />
zu fertigen. Die Konstruktion<br />
wurde dafür auf die geänderte Materialstärke<br />
angepasst. Die Behälterfamilien<br />
bei Sirch sind nach dem Baukastenprinzip<br />
konzipiert und ermöglichen in<br />
Verbindung mit einer hohen Fertigungstiefe<br />
auch Sonderwünsche schnell<br />
und terminverbindlich umzusetzen. „Die<br />
Powerbox ist für den härtesten Einsatz<br />
konzipiert worden. Unsere Kunden kommen<br />
beispielsweise aus dem Recycling<br />
von Schrott, transportieren aber auch<br />
Holz, Altreifen, Bauschutt und vieles<br />
mehr. Wir vertrauen auf die uns vorgestellten<br />
Leistungswerte von Hardox 500<br />
Tuf. Wir können dadurch die Stärke von<br />
Boden und Seitenwand um bis zu 1 mm<br />
reduzieren. Für den Kunden bedeutet<br />
das mehr Nutzlast durch ein geringeres<br />
Containergewicht. Bei der Stabilität des<br />
Containers haben wir keine Einschränkungen<br />
beobachtet. Ein weiterer Vorteil<br />
ist die spantenfreie Bauweise der Powerbox.<br />
Das ist nicht nur gut für die Anbringung<br />
von Werbung. Es reduziert auch<br />
den Luftwiderstand während der Fahrt<br />
auf der Straße“, erläutert Thomas Meiner,<br />
Betriebsleiter bei Sirch im Werk Löbichau.<br />
Das geringere Eigengewicht der<br />
Container im Gliederzug bedeutet bei<br />
den unvermeidlichen Leerfahrten auch<br />
weniger bewegte Masse. Der seitlich<br />
glattwandige Aufbau der Container reduziert<br />
den Luftwiderstand während der<br />
Fahrt. Beides führt zu Kraftstoff-Einsparungen<br />
von bis zu 23 Prozent, wie Messungen<br />
auf definierten Transportstrecken<br />
ergaben.<br />
76 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
Verschleiß, EDV, Zubehör<br />
Das Frankfurter Recyclingunternehmen<br />
RMR erhielt vor nun über einem Jahr<br />
die ersten beiden Sirch-Powerbox-Container<br />
aus Hardox 500 Tuf. „Unsere Erfahrungen<br />
mit den neuen Containern<br />
sind durchweg positiv“, heißt es dazu aus<br />
dem Unternehmen. Generell schätzte<br />
man schon immer die Qualität der Sirch-<br />
Container aus Hardox. Container anderer<br />
Hersteller ohne Hardox weisen schneller<br />
Beulen oder andere Verformungen durch<br />
den täglichen Einsatz auf, ist die Erfahrung<br />
des Recyclingunternehmens. Die<br />
neuen Powerboxen aus Hardox 500 Tuf<br />
sind extrem verwindungssteif und formstabil,<br />
obwohl sie dünnwandiger sind.<br />
„Nach nun gut einem Jahr im harten<br />
Einsatz weisen die Container keine Verformungen<br />
auf. Auch die übrigen Komponenten,<br />
wie die Containerrolle sind<br />
robust ausgeführt und widerstandsfähiger<br />
als bei anderen Modellen. Die hochwertigen<br />
Türen haben ihren guten<br />
Schließ- bzw. Öffnungsmechanismus wie<br />
am ersten Tag“, so ein Unternehmenssprecher<br />
von RMR.<br />
Die Powerbox aus Hardox<br />
500 Tuf ist nun über ein Jahr<br />
bei RMR im Einsatz.<br />
Fotos: SSAB, Düsseldorf/D<br />
www.ssab.com<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 77
RECHT UND POLITIK<br />
§<br />
AUS DEN<br />
VERBÄNDEN<br />
bvse<br />
Chemisches Recycling: Nur Schönfärberei?<br />
Immer mehr Unternehmenspartnerschaften<br />
aus dualen Systemen, Chemieunternehmen<br />
und Verpackungsoder<br />
Lebensmittelkonzernen melden<br />
einen Durchbruch beim chemischen<br />
Recycling.<br />
Auf deutliche Kritik stößt diese Darstellung<br />
jedoch beim bvse-Fachverband<br />
Kunststoff<strong>recycling</strong>. Bei diesen Pressemitteilungen<br />
werde, bemängelt der<br />
bvse, die Materialausbeute bei der chemischen<br />
Behandlung der Abfälle, meist<br />
Pyrolyse-Verfahren, nicht quantifiziert.<br />
Zudem werde auch nicht mitgeteilt, wie<br />
hoch der Anteil des Pyrolyseöls anschließend<br />
bei der Herstellung der neuen<br />
Verpackungen und Produkte überhaupt<br />
ist. Das würde auch das positiv gemalte<br />
Bild deutlich trüben, mutmaßt der Recyclingverband,<br />
weil der Pyrolyse-Prozess<br />
nicht nur äußerst energieaufwendig<br />
ist, sondern auch die Prozessverluste<br />
enorm hoch sind. Am Ende erhalte man<br />
zwar Pyrolyseöl, aus dem dann, wenn<br />
es denn tatsächlich dafür geeignet ist,<br />
in weiteren Verfahrensschritten und nur<br />
zu einem geringen Anteil auch Polyethylen<br />
und Polypropylen zurückgewonnen<br />
werden kann. „Hier von einem Closed-<br />
Loop-Verfahren zu sprechen, ist nichts<br />
anderes als Schönfärberei oder neudeutsch<br />
Greenwashing“, so Dr. Dirk<br />
Textor, Vorsitzender des bvse-Fachverbands<br />
Kunststoff<strong>recycling</strong>. Es werde<br />
auch nicht deutlich gemacht, dass Sortierreste,<br />
Shredderleichtfraktionen oder<br />
Rejects aus dem Recycling für die chemische<br />
Aufbereitung im Grunde überhaupt<br />
nicht geeignet sind. Kunststoffe<br />
mit Sauerstoff, Stickstoff oder Chlor, wie<br />
PET, PA, PC, PVC und PU, sind für dieses<br />
Verfahren ebenfalls kein einsetzbares<br />
Input-Material. „Im Grunde bleiben nur<br />
die Polyolefine, und genau die eignen<br />
sich hervorragend für das werkstoffliche<br />
Recycling“, erklärt Dr. Dirk Textor.<br />
bvse-Experte Dr. habil. Thomas Probst<br />
bemängelt zudem, dass weder die Verfahrenskosten<br />
noch der Energieaufwand<br />
und schon gar nicht der CO 2<br />
-Ausstoß<br />
des Pyrolyseverfahrens thematisiert werden.<br />
Probst: „Wir sind offen für neue<br />
Verfahren, aber es wäre jetzt wirklich<br />
einmal an der Zeit, dass die Fakten auf<br />
den Tisch kommen, damit objektiv geklärt<br />
werden kann, wo wir verfahrenstechnisch<br />
stehen und ob wir es hier<br />
wirklich mit einem ökologischen Projekt<br />
der Kreislaufwirtschaft zu tun haben.<br />
Solange das nicht geschieht“, ergänzt<br />
Dr. Dirk Textor abschließend, „muss<br />
man davon ausgehen, dass es in erster<br />
Linie darum geht, die Bemühungen für<br />
effizientes Design for Recycling zu konterkarieren.“<br />
www.bvse.de<br />
78 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
RECHT UND POLITIK<br />
BDSV<br />
Der Bund muss für bezahlbare Energiepreise sorgen<br />
Das Recycling von Stahlschrott ist nach<br />
Einschätzung des heimischen FDP-<br />
Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler<br />
(Bünde) ein wichtiger Beitrag für die Rohstoffversorgung<br />
in Deutschland. Weiter<br />
explodierende Strom- und Gaspreise in<br />
Europa stellten die gesamte Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />
indes vor große Herausforderungen.<br />
Die ehrgeizigen Ziele in Bezug<br />
auf Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft<br />
gerieten zunehmend in Gefahr,<br />
sagte Schäffler nach einem Gespräch mit<br />
Spitzenvertretern der BDSV in Herford.<br />
Eingeladen zu dem Termin hatten die<br />
Geschäftsführer der Wachtmann Rohstoffhandel<br />
GmbH, Andreas Wachtmann<br />
und Michael Diekmann. Wenn die vorund<br />
nachgelagerten Lieferanten bzw.<br />
Abnehmer ihre Prozesse aufgrund von<br />
Mangel an Erdgas und horrenden Strompreisen<br />
drosseln, habe dies massive Auswirkungen<br />
auf die Stahl<strong>recycling</strong>branche,<br />
warnte BDSV-Hauptgeschäftsführer Thomas<br />
Junker. Geschäftsführer Diekmann<br />
bestätigte, dass derzeit am Standort Herford<br />
weniger Schrott angeliefert werde.<br />
Auch bei der Altauto-Entsorgung gebe es<br />
aktuell spürbar Rückgänge. Sollte die Politik<br />
nicht schnell handeln, könnte dies<br />
den nachhaltigen Verlust von Arbeitsplätzen<br />
bedeuten.<br />
Schäffler zeigte Verständnis für die Sorgen<br />
der Branchenvertreter und versprach,<br />
deren Forderungen im Bundestag zu unterstützen.<br />
Für ihn sei klar, dass der Bund<br />
für bezahlbare Energiepreise in Deutschland<br />
sorgen müsse, so der FDP-Politiker.<br />
Dies könne nur durch eine „All-in-Strategie<br />
auf der Angebotsseite“ erreicht werden.<br />
Schäffler: „Die Kernkraftwerke müssen<br />
am Netz bleiben, damit vor Ort der<br />
Strom bezahlbar bleibt.“ Nach Darstellung<br />
von Hauptgeschäftsführer Junker<br />
und BDSV-Rechtsreferent Guido Lipinski<br />
erschweren der angeordnete Vorrang für<br />
Energietransporte auf der Schiene sowie<br />
das Niedrigwasser in den Flüssen die ohnehin<br />
angespannte Logistiksituation. Das<br />
Herforder Unternehmen Wachtmann verfügt<br />
über einen umfangreichen Fuhrpark<br />
mit Mulden-, Container- und Kranfahrzeugen,<br />
um die Metallwerke und Gießereien<br />
in Deutschland und „teilweise auch<br />
in Europa“ zu versorgen. Wenn es um<br />
Schiffsfracht gehe, werde der Hafen in<br />
Minden angesteuert, hieß es.<br />
Im Anschluss an das zweistündige Fachgespräch<br />
erläuterten Wachtmann und<br />
Diekmann bei einem Rundgang über das<br />
rund 45.000 Quadratmeter große Firmengelände<br />
die verschiedenen Aufbereitungsprozesse,<br />
auf die sich der Familienbetrieb<br />
spezialisiert hat. Mit Sorge beobachtet<br />
die Geschäftsführung die geplanten<br />
Bauarbeiten an der B 239 in unmittelbarer<br />
Nachbarschaft. „Wir fürchten,<br />
dass Sperrungen im Zuge der künftigen<br />
Baumaßnahmen auch den ungehinderten<br />
Zugang zu unserem Betriebsgelände<br />
betreffen könnten“, sagte Wachtmann.<br />
Das könne ein Abwandern von „Laufkundschaft“<br />
zur Folge haben. Auch hierfür<br />
hatte Frank Schäffler ein offenes Ohr.<br />
Wie der übrige Mittelstand in der Region<br />
brauche auch Wachtmann als alteingesessenes<br />
Unternehmen die richtigen Rahmenbedingungen.<br />
www.bdsv.org<br />
Bei einem Rundgang<br />
über das Firmengelände<br />
des Entsorgungsfachbetriebs<br />
Wachtmann<br />
(v. l. n. r.): BDSV-<br />
Hauptgeschäftsführer<br />
Thomas Junker, MdB<br />
Frank Schäffler, die<br />
Geschäftsführer Michael<br />
Diekmann und Andreas<br />
Wachtmann sowie<br />
BDSV-Rechtsreferent<br />
Guido Lipinski. Foto: BDSV<br />
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Der Trommelhacker zerkleinert das anfa lende Restholz auf eine<br />
trocknerfähige Spangröße. Fotos: Vecoplan AG<br />
Mit dem Verdrängungswettbewerb<br />
in der Sägewerksbranche<br />
zwischen 2008 und 2018 sind<br />
rund 30 Prozent der Betriebe<br />
vom Markt verschwunden.<br />
W<br />
olf-Christian Küspert, Inhaber und<br />
Geschäftsführer der GELO Holzwerke<br />
im oberfränkischen Weißenstadt<br />
kennt die Branche genau und weiß, da s<br />
die überlebenden Betriebe „ordentlich<br />
Federn lassen“ mussten. Küspert hat<br />
2003 das Familienunternehmen von seinem<br />
Vater übernommen. Mit jährlich<br />
etwa 600.000 Festmetern Einschni t<br />
zählt der Betrieb, der 1898 als Sägewerk<br />
gegründet wurde, heute zu den größten<br />
Holzverarbeitern Deutschlands – und ist<br />
Teil eines hochmodernen Holzindustrie-<br />
Standorts in Weißenstadt. 2011 gründete<br />
das Unternehmen gemeinsam mit den<br />
Stadtwerken Wunsiedel (SWW) die WUN<br />
Bioenergie GmbH in Wunsiedel. Mit<br />
einem angeschlo senen Bioma se-Heizkraftwerk<br />
(BMHKW) ste lt das Tochterunternehmen<br />
Energie aus erneuerbaren<br />
und vor a lem regionalen Que len her. Bei<br />
GELO gibt es damit auch keine Abfä le,<br />
denn die Bäume werden komple t ver-<br />
74 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong><br />
Vecoplan<br />
Restholz-Aufbereitung<br />
ohne Abfälle<br />
Materialumschlag & Transport<br />
wertet: Hackschnitzel, die bei der Produktion<br />
anfa len, landen etwa in der Ze lsto f- a lem Fichte – rund 350.000 Festmeter<br />
Das Werk in Wunsiedel verarbeitet vor<br />
industrie. Die Sägespäne werden zu Pellets<br />
gepre st, die für Strom und nachhal-<br />
Um das Sägemehl und die Hackschnit-<br />
im Jahr.<br />
tige Wärme in den regionalen Haushalten zel für die Pe letsproduktion aufzubereiten,<br />
setzt GELO Timber auf Vecoplan –<br />
sorgen. Infolge der verschiedenen Erweiterungen<br />
kam der Standort in Weißenstadt<br />
räumlich a lerdings an seine Gren-<br />
Vecoplan war von Anfang an in das Pro-<br />
wie schon seit Jahren in Weißenstadt.<br />
zen. Die logische Konsequenz, um weiter jekt eingebunden. „Im Januar 2020 ging<br />
zu wachsen: Im wenige Kilometer entfernten<br />
Wunsiedel standen im neuen Mützel, Gebietsverkaufsleiter Geschäfts-<br />
der Auftrag bei uns ein“, erzählt Michael<br />
Energiepark bereits ein Heizkraft- und ein bereich Wood/Biomass bei Vecoplan.<br />
Pe letwerk. Hier e richtete der Holzverarbeiter<br />
das Sägewerk GELO Timber – in Montage und Inbetriebnahme erfolgten<br />
„Liefertermin war im Sommer 2020,<br />
dieser Branche wohl eines der wenigen im November. Mützel zeigt in der Ha le<br />
Greenfield-Projekte der<br />
auf die vom Vecoplanvergangenen<br />
Jahre in Effiziente Restholzaufbereitung<br />
an einem gen. Von der Sägelinie<br />
Team insta lierten Anla-<br />
Deutschland. Wolf-Christian<br />
Küspert zeigt auf die optimalen Standort fa len Sägemehl und<br />
neue Ha le. „Wir haben<br />
Hackschnitzel durch den<br />
hier das weltweit modernste Schwachholzsägewerk<br />
e richtet“, sagt er. derband. Um Überlängen abzuscheiden,<br />
Boden der Sägeha le auf ein langes För-<br />
Schwachholz sei ein besonders gutes transportiert die Fördertechnik das Material<br />
zu einem Sternsieb. Das pa sende<br />
Holz mit fest verwachsenen Ästen. „Das<br />
Holz hat einen Zopfdurchmesser von Restholz fä lt auf ein weiteres Förderband.<br />
Die abgesiebten Überlängen sowie<br />
etwa 25 Zentimetern und weniger“, erläutert<br />
Küspert. „Schwaches Holz bedeutet<br />
immer auch viel Restholz. Denn je tierung werden dagegen über Bänder<br />
anfa lende Kappstücke aus der Bre tsor-<br />
kleiner der Durchme ser, desto höher ist und Vibrorinnen zum Trommelhacker<br />
der Anteil an Restholz, wenn wir einen transportiert. Diese führen das zu verarbeitende<br />
Material der Maschine rechteckigen Querschni t herau sägen.“<br />
horizon-<br />
Volvo<br />
tal zu. Um ein homogenes und hochwertiges<br />
Ergebnis zu erzielen, pa sten<br />
die Vecoplan-Techniker den Hacker<br />
an die Aufgaben des Sägewerks an.<br />
Mützel: „Durch das Zerkleinerungsprinzip<br />
wird das Restholz auf eine<br />
Hacklänge von etwa zehn Mi limetern<br />
zerkleinert, soda s es direkt dem<br />
Trocknungsproze s im gegenüberliegenden<br />
Pe letswerk zugeführt werden<br />
kann.“ Die vom Hacker erzeugten<br />
Hackschnitzel werden anschließend<br />
zurück auf das lange Förderband<br />
unter der Sägelinie geschleust.<br />
Ein Ke tenförderer scha ft das von<br />
Überlängen befreite Restholz zusammen<br />
mit dem vom Sternsieb als gut<br />
bewerteten Material aus der Ha le<br />
und übergibt es an einen etwa 40<br />
Meter langen VRF-Rohrgutförderer in<br />
Richtung Pe letswerk. „Verglichen<br />
mit ähnlichen Förderbandsystemen<br />
verbraucht diese Baureihe rund halb<br />
so viel Strom“, berichtet Mützel. Der<br />
VRF transportiert das Material quer<br />
über den Hof zu den Lagerboxen und<br />
einer Siebstation. Damit nichts verloren<br />
geht, schließt die rohrförmige<br />
Anlage das Material komple t ein,<br />
soda s weder Wind noch Sturm dieses<br />
wegblasen kann. Der Fördergurt<br />
bei dieser Baureihe führt durch ein<br />
Rohr und läuft nicht auf Ro len wie<br />
bei herkömmlichen Förderanlagen.<br />
Weil der Gurt von einem Luftki sen<br />
getragen wird, treten im Betrieb nur<br />
geringe Reibungsverluste auf. Er läuft<br />
dadurch auch leise, was zu einer angenehmeren<br />
Atmosphäre auf dem<br />
Betriebsgelände führt.<br />
Jede Antriebsstation ist mit zwei<br />
Abstreifern ausgesta tet. Der Anwender<br />
kann den Vorkopf- und den Hartmeta<br />
labstreifer von außen einste len.<br />
Nachspannen la sen sich die Komponenten<br />
schne l und unkompliziert mit<br />
einer Ratsche. Der Vorkopfabstreifer<br />
ist flexibel, aber stabil genug, um Verunreinigungen<br />
auf dem Gurt zu beseitigen.<br />
Der Hartmeta labstreifer ist<br />
gründlicher und verhindert, dass<br />
etwa harzige Partikel auf dem Transportband<br />
festkleben können. Diese<br />
Abstreifer ve ringern den Wartungsaufwand,<br />
erhöhen die Verfügbarkeit<br />
der Anlagen und reduzieren die Materialverschleppung.<br />
Die Anlage fördert<br />
das Material mit einer maximalen<br />
Geschwindigkeit von 2,5 Metern<br />
in der Sekunde. Von der Siebstation<br />
führt ein weiterer, etwa 80 Meter langer<br />
Vecobelt das Restholz schließlich<br />
zum Pe letswerk. „Die Transportwege<br />
sind hier kurz und energiesparend. So<br />
können wir durch die räumliche<br />
Nähe einige Tausend Lkw-Fahrten im<br />
Jahr einsparen“, sagt Küspert. Die<br />
Pe lets werden nicht nur regional verkauft,<br />
sie versorgen auch verschiedene<br />
Pe letsvergaser, die von den Stadtwerken<br />
Wunsiedel, GELO und weiteren<br />
Partnern betrieben werden. Der<br />
erzeugte Strom wird in das SWW-<br />
Netz eingespeist. Die Wärme versorgt<br />
Nahwärme-Netze in angrenzenden<br />
Ortsteilen. Das Kraftwerk gibt<br />
seine Abwärme zudem an das Pe letswerk<br />
ab, um die Späne zu trocknen.<br />
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Die abgesiebten Überlängen sowie anfa lende Kappstücke aus der<br />
Brettsortierung werden über Bänder und Vibrorinnen zum<br />
Trommelhacker transportiert.<br />
Emissionsfrei mit dem L25 Electric<br />
Betrieb. Nicht nur, da s die 90 Mitarbeiter<br />
Abfä le und Rohsto fe a ler Art mit<br />
hochmodernen Spezialanlagen nachhaltig<br />
dem Verwertungskreislauf zuführen.<br />
Solarze len bedecken die Ha lendächer<br />
und liefern den Strom für den Betrieb der<br />
Pressen, Häcksler und Förderbänder –<br />
und nun auch zum Laden des L25 Electric.<br />
„Radlader mit Elektroantrieb sind für<br />
uns ein wichtiger Schri t in eine klimafreundliche<br />
Zukunft“, sagt Manuel<br />
Reinsch. Ein zweiter Elektro-Radlader, ein<br />
L20 Electric, ist bereits beste lt.<br />
Mit seiner Ba teriekapazität von 39<br />
kWh kann der L25 Electric sechs Stunden<br />
im Dauerbetrieb arbeiten, bevor er an die<br />
Ladestation mu s. Vö lig ausreichend für<br />
einen Arbeitstag, wie Fahrer Christian<br />
Gorowoy in den ersten Monaten des Einsatzes<br />
festste len konnte.<br />
Mit seiner<br />
Batteriekapazität von<br />
39 kWh kann der L25<br />
Electric sechs Stunden<br />
im Dauerbetrieb<br />
arbeiten, bevor er an<br />
die Ladestation mu s. Fahrer Christian Gorowoy<br />
ist von der Leistung des<br />
L25 Electric begeistert.<br />
Er ist von der Leistung des L25 Electric<br />
begeistert. „Papier und Kunststo folien<br />
sind sehr schwere Materialien, aber der<br />
Volvo L25 Electric scha ft das mühelos“,<br />
sagt Gorowoy. Darüber hinau schätzt er<br />
die Wendigkeit und die gute Rundumsicht.<br />
Und nicht zuletzt freut er sich, da s<br />
sein Arbeitgeber in klimafreundliche<br />
Technologien investiert. „Wir mü sen a le<br />
etwas für die Zukunft unserer Kinder tun.“<br />
Schon seit vielen Jahren vertraut<br />
Fotos: Volvo Construction<br />
Equipment Germany GmbH<br />
L150H sowie zwei Umschlagbagger, ein<br />
EW240E und ein EW160E mit hochfahrbarer<br />
Kabine, die beim Sortieren von<br />
Altmaterial und beim Beladen von Containern<br />
zum Einsatz kommen. „Qualität,<br />
Materialumschlag & Transport<br />
Alexander Lemke und die gesamte Robert<br />
Aebi GmbH.“<br />
Mit Papier-, Holz- und<br />
Kunststo f<strong>recycling</strong> hat sich<br />
Böhm Entsorgung im<br />
schwäbischen Möttingen einen<br />
A<br />
l<br />
ltpapier ist ein wichtiger Rohsto f.<br />
„74 Prozent beträgt aktue l die Recyc<br />
ingquote von Papier in Europa“, erklärt<br />
Manuel Reinsch, Geschäftsführer der<br />
Lkw abgeladenen Papierberg mit der<br />
Schaufel auseinander und schiebt das<br />
Volvo CE. So finden sich im Maschinenpark<br />
auch zwei Volvo-Radlader des Typs<br />
Volvo-Maschinen stimmen einfach“,<br />
sagt Manuel Reinsch. „Ebenso wichtig<br />
sind für uns aber auch der erstklassige<br />
Service un die gute Betreuung durch<br />
Entsorgungsunternehmens<br />
sortiert seit Kurzem ein<br />
Böhm-Entsorgungs GmbH aus dem bayerisch-schwäbischen<br />
Nördlingen. „Um so<br />
eine hohe Wiederverwertungsrate zu erreichen,<br />
muss das Ausgangsmaterial<br />
möglichst sortenrein, trocken und frei<br />
von Fremdsto fen sein.“<br />
lautlos durch die geräumige Ha le bewegt,<br />
fä lt bei dem Lärmpegel der Förderbänder<br />
und großen Pre sen gar nicht<br />
ALLES<br />
elektrischer Volvo-Radlader L25<br />
Electric die angelieferten<br />
Böhm Entsorgung hat<br />
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schlagha le auf dem<br />
auf. Der lärmarme Betrieb war aber auch<br />
nicht das au schlaggeben-<br />
Umweltschutz als<br />
ÜBERDACHT<br />
Rohsto fe und führt sie der<br />
weiteren Verarbeitung zu –<br />
völlig abgasfrei.<br />
60.000 Quadratmeter großen Firmengelände<br />
im Industriegebiet der Gemeinde<br />
Mö tingen e richtet, in der die Container<br />
mit Altpapier aus Druckereien, Industriebetrieben<br />
und Recyclinghöfen bei jedem<br />
We ter trocken entladen werden können.<br />
Zwischen Stapeln von Papierba len<br />
zieht ein Radlader den gerade von einem<br />
Unternehmensziel<br />
de Argument für die Anscha<br />
fung des elektrisch<br />
angetriebenen Radladers<br />
L25 Electric von Volvo CE. „Für uns war<br />
entscheidend, dass der Radlader keine<br />
Abgase produziert, weil er ja überwiegend<br />
in geschlossenen Räumen zum<br />
Einsatz kommt“, sagt Manuel Reinsch.<br />
Zudem legt das familiengeführte Recycling-Unternehmen<br />
insgesamt großen<br />
Wert auf einen umweltfreundlichen<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 63<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 81
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/20<strong>22</strong><br />
TITELSTORY<br />
Sennebogen:<br />
Nächste Generation<br />
Teleskoplader<br />
VDMA<br />
Action auf der IFAT<br />
Brandschutz<br />
Versicherungsschutz?<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 3/2019 Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 4/20<strong>22</strong><br />
ON TOUR<br />
GBH: Gewusst wie<br />
IFAT<br />
Fokus:<br />
Kreislaufwirtschaft<br />
ON TOUR<br />
MBI: Schneiden<br />
statt brennen<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/20<strong>22</strong><br />
ON TOUR<br />
Gipo & Apex:<br />
Rotes Kraftpacket<br />
MESSE<br />
bauma 20<strong>22</strong>:<br />
Blick nach vorne<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin & Cat:<br />
Neuer Radlader<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/20<strong>22</strong><br />
bauma 20<strong>22</strong><br />
Wichtiger<br />
Impulsgeber<br />
K 20<strong>22</strong><br />
Konkrete Lösungen<br />
BDSV<br />
Große<br />
Herausforderungen<br />
CRACO GmbH . Naubergstr. 6 . D-57629 Atzelgift . T: +49 (0) 26 62 / 95 52-0 . E: info@craco.de . www.craco.de<br />
Zu guter Letzt<br />
Inserentenverzeichnis <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> Ausgabe 6/20<strong>22</strong><br />
Abraservice Deutschland GmbH S. 70<br />
Arjes GmbH S. 33<br />
August Müller GmbH & Co. KG S. 32<br />
B+W Gesellschaft für Innovative Produkte mbH S. 34<br />
Baljer & Zembrod GmbH & Co. KG S. 75<br />
Bertram Förderanlagen und Arbeitsbühnen GmbH S. 35 + S.68<br />
BMD Baumaschinendienst GmbH & Co. KG S. 36<br />
Borema Umwelttechnik AG S. 37<br />
C. Christophel GmbH S. 38<br />
Craco GmbH Titelseite + S. 39<br />
Doppstadt Umwelttechnik GmbH S. 79<br />
EAG Einfach Aufbereiten GmbH S. 40<br />
Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH S. 71<br />
Europress Umwelttechnik GmbH S. 41<br />
GIPO AG S. 42<br />
HAAS Holzzerkleinerungs- und Fördertechnik GmbH S. 43<br />
HAMMEL Recyclingtechnik GmbH S. 44<br />
HS-Schoch GmbH & Co. KG S. 46 + S. 61<br />
ICM AG S. 65<br />
Ing. Teubel Umwelttechnik e.U. S. 69<br />
J. Willibald GmbH, Recyclingtechnik S. 58<br />
Jürgen Kölsch GmbH S. 47<br />
Leiblein GmbH S. 9<br />
Lindner – Recyclingtech GmbH S. 48<br />
Neuenhauser Maschinenbau GmbH S. 49<br />
Reif GmbH S. 50<br />
RICHEL Group S. 63<br />
Rudolf Hörmann S. 45<br />
Stahlwerke Bochum GmbH S. 51<br />
STAPLERbesen.de Hans-Jörg Göschl S. 52<br />
Stein-Verlag Baden-Baden GmbH S. 53<br />
T&B electronic GmbH S. 54<br />
TTS Trump Technik Service S. 55<br />
UnionStahl GmbH S. 25<br />
UTV AG S. 11 + S. 56<br />
VeRotool Technik GmbH S. 57<br />
Zandt cargo S. 9<br />
Beilagen:<br />
Cleanline Reinigungstechnik GmbH & Co. KG, 35768 Siegbach<br />
STAPLERbesen.de Hans-Jörg Göschl, 89264 Weißenhorn<br />
Die ganze Welt des Recyclings – 6 x im Jahr – kostenlos!<br />
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„<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“ ist für die Leser kostenfrei,<br />
d. h., die Zeitschrift wird breit gestreut.<br />
Dabei sind nicht nur Entscheider aus Technik<br />
und Wirtschaft die Zielgruppe; auch der<br />
Betriebsleiter und Maschinenführer werden<br />
ausdrücklich angesprochen.<br />
Jetzt kostenlos Probeheft oder<br />
Mediadaten anfordern unter:<br />
info@stein-verlagGmbh.de<br />
Schwerpunkte der Fachzeitschrift „<strong>recycling</strong><br />
<strong>aktiv</strong>“ sind Maschinen-Einsatzberichte, -Übersichten<br />
und -Vergleiche für den Umschlag und<br />
die Aufbereitung von<br />
■ Schrott/Metall<br />
■ Kunststoffen<br />
■ Papier/Pappe/<br />
Kartonagen<br />
■ Holz<br />
Josef-Herrmann-Str. 1 – 3 | D-76473 Iffezheim<br />
Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />
info@stein-verlaggmbh.de | www.stein-verlagGmbh.de<br />
■ Abbruch/Baustoff-<br />
Recycling<br />
■ Ersatzbrennstoffen<br />
■ Bioabfällen<br />
■ Glas<br />
■ Altreifen<br />
82 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>
Impressum<br />
Chefredaktion:<br />
Helmut Strauß (hst)<br />
Tel., Fax: +49 6898 870592<br />
helmut.strauss@stein-verlagGmbH.de<br />
Redaktion:<br />
Dipl.-Min. Gabriela Schulz (gsz)<br />
Tel.: +49 171 5369629<br />
gabriela.schulz@stein-verlagGmbH.de<br />
Mitarbeit an dieser Ausgabe:<br />
J. P. Steiner (jps), Sylvie Felgueiras<br />
Korrektorat:<br />
Josef Mayer, mayerjosef2@t-online.de<br />
Layout/Herstellung:<br />
Michel Drexel, Petra Greb-Gaß<br />
Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-23<br />
michel.drexel@stein-verlagGmbH.de<br />
Anzeigenverkauf:<br />
Susanne Grimm-Fasching<br />
Tel.: +49 8364 986079<br />
Fax: +49 8364 984732<br />
Mobil: +49 162 9094328<br />
susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />
Anzeigenkoordination:<br />
Iris Merkel<br />
Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-26<br />
iris.merkel@stein-verlagGmbH.de<br />
Anzeigenpreise:<br />
Preisliste Nr. 14 vom 01.01.20<strong>22</strong><br />
Vertriebskoordination:<br />
Iris Merkel<br />
Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-26<br />
iris.merkel@stein-verlagGmbH.de<br />
Herausgeber & Verlagsanschrift:<br />
Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />
Josef-Herrmann-Straße 1–3<br />
D-76473 Iffezheim<br />
Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />
info@stein-verlagGmbH.de<br />
www.stein-verlagGmbH.de<br />
Geschäftsleitung:<br />
Dr.-Ing. Friedhelm Rese<br />
Druck:<br />
W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG<br />
70329 Stuttgart<br />
18.–20.01.2023<br />
24.–27.01.2023<br />
03.03.2023<br />
28.03.2023<br />
18.–20.04.2023<br />
27.–29.04.2023<br />
23.–26.08.2023<br />
ZU GUTER LETZT<br />
Veranstaltungen<br />
21 th International Electronics Recycling<br />
Congress IERC<br />
Salzburg<br />
www.icm.ch/de/<br />
51. VDBUM-Großseminar<br />
Willingen<br />
www.vdbum.de<br />
Fachtagung Abbruch<br />
Berlin<br />
www.fachtagung-abbruch.de<br />
25. Internationaler bvse-Altpapiertag<br />
Stuttgart<br />
www.bvse.de<br />
34. Kasseler Abfall- und<br />
Ressourcenforum 2023<br />
Kassel<br />
www.witzenhausen-institut.de<br />
RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE<br />
Die Demonstrationsmessen:<br />
RecyclingAKTIV – Demonstrationsmesse für<br />
Entsorgung und Recycling<br />
TiefbauLIVE – Demonstrationsmesse für<br />
Straßen- und Tiefbau<br />
Karlsruhe<br />
www.<strong>recycling</strong>-<strong>aktiv</strong>.com<br />
Bitte<br />
informieren<br />
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die aktuellen<br />
Termine direkt<br />
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Veranstalter!<br />
STEINEXPO<br />
11. Internationale Demonstrationsmesse für die<br />
Roh- und Baustoff-Industrie<br />
Homberg/Nieder-Ofleiden<br />
www.steinexpo.de<br />
Erscheinungsweise:<br />
6 Ausgaben im Jahr 20<strong>22</strong>:<br />
1 (Februar), 2 (April), 3 (Juni),<br />
4 (August), 5 (Oktober), 6 (Dezember)<br />
Mit Namen des Verfassers gekennzeichnete<br />
Beiträge sind nicht unbedingt die Meinung<br />
der Redaktion. Die Redaktion übernimmt<br />
keine Haftung für un ver langt eingesandte<br />
Manuskripte. Sie behält sich die redak -<br />
tionelle Bearbeitung eingesandter Manu -<br />
s kripte und Leserbriefe ausdrücklich vor.<br />
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit<br />
Geneh migung des Verlages.<br />
Alle Rechte © Stein-Verlag Baden-Baden<br />
GmbH, Iffezheim, 20<strong>22</strong> (14. Jahrgang),<br />
ISBN 978-3-941643-00-0<br />
Gender-Hinweis:<br />
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird<br />
auf die gleichzeitige Verwendung der<br />
Sprachformen männlich, weiblich und<br />
divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche<br />
Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen<br />
für alle Geschlechter.<br />
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Susanne Grimm-Fasching<br />
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Mobil: +49 162 9094328<br />
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Anzeigenschluss: 27.01.2023<br />
Erscheinungstermin: 24.02.2023<br />
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Special<br />
23. bis 26. August<br />
Homberg/Nieder-Ofleiden, Deutschland<br />
Tel. + 49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-29, info@geoplangmbh.de<br />
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