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recycling-aktiv 06/22

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien recycling aktiv berichtet praxisnah über aktuelle Programme und Entwicklungen aus dem Maschinen- und Anlagenbereich - von Metallen, Kunststoffen, Papier, Baustoffen über andere Recycling-Bereiche.

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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/20<strong>22</strong><br />

QUALITÄTSROTOREN<br />

AUS DEM WESTERWALD<br />

Investieren Sie jetzt in Ihre Betriebssicherheit.<br />

bauma 20<strong>22</strong><br />

Impulsgeber<br />

K 20<strong>22</strong><br />

Konkrete Lösungen<br />

BDSV 20<strong>22</strong><br />

Herausforderungen<br />

CRACO GmbH . Naubergstr. 6 . D-57629 Atzelgift . T: +49 (0) 26 62 / 95 52-0 . E: info@craco.de . www.craco.de


Das gesamte Team vom Stein-Verlag<br />

wünscht seinen Lesern und Geschäftspartnern:<br />

Frohe Weihnachten<br />

und alles Gute für<br />

2023<br />

Vielen Dank für Ihre Treue und Unterstützung.<br />

Bleiben Sie uns bitte auch im Jahr 2023 gewogen!


Leitartikel<br />

Die bauma<br />

hat es bewiesen:<br />

Die Anziehungskraft<br />

von Messen ist<br />

ungebrochen.<br />

Foto: Messe München GmbH<br />

Helmut Strauß,<br />

Chefredaktion<br />

helmut.strauss@<br />

stein-verlaggmbh.de<br />

Über den Tellerrand schauen<br />

D<br />

as war schon ein erstaunliches Messe-Jahr:<br />

Nach der RecyclingAKTIV<br />

und TiefbauLIVE in Karlsruhe die IFAT,<br />

dann die K 20<strong>22</strong> in Düsseldorf und natürlich<br />

die bauma in München. Wer hätte<br />

am Anfang des Jahres gedacht, dass sie<br />

überhaupt stattfinden und dann noch<br />

einen so großen Zuspruch erfahren? Die<br />

Resonanz von Veranstaltern, Ausstellern<br />

und Besuchern ist mehr als positiv, die<br />

Messethemen sind bei allen Unterschieden<br />

der einzelnen Messekonzepte gleichermaßen<br />

aktuell: Klimaschutz, CO 2<br />

-<br />

Emissionen, alternative Antriebe, weniger<br />

Ressourcenverbrauch und Digitalisierung<br />

sind die Hauptthemen, um die sich<br />

im Wesentlichen alles dreht.<br />

Mit der bauma beschäftigen wir uns in<br />

dieser Ausgabe der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> rückblickend<br />

intensiver, da es bei vielen Herstellern<br />

sehr interessante Angebote für die<br />

Recycling-Branchen gab, von der<br />

K 20<strong>22</strong> als der Branchentreff für die Kunststoffindustrie<br />

mal ganz zu schweigen.<br />

eigentlich alle Branchen. Insofern sollte<br />

der Blick über den eigenen Tellerrand fast<br />

zur Pflicht werden, denn es gibt immer<br />

wieder was Neues zu entdecken.<br />

So ging es uns auch beim Interview mit<br />

Erich Sennebogen: Über das hinausschauen,<br />

was für die Entwicklung des<br />

eigenen Unternehmens wichtig ist, sich<br />

Gedanken machen zu dem, was in der<br />

Welt passiert, und sich einzubringen, das<br />

war eine immens wichtige Erkenntnis aus<br />

dem intensiven Gedankenaustausch.<br />

Wenn uns das 2023 gelingt, dann wäre<br />

schon viel gewonnen!<br />

In diesem Sinne wünsche ich<br />

Ihnen und Ihrer Familie ein frohes<br />

Weihnachtsfest und einen guten<br />

Rutsch ins neue Jahr, und vor allem:<br />

Bleiben Sie gesund!<br />

Ihr<br />

Helmut Strauß<br />

Der Rückblick auf beide Messen lohnt,<br />

denn Recycling im Sinne einer wirklich<br />

gelebten Kreislaufwirtschaft betrifft<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 3


INHALT Ausgabe 6/20<strong>22</strong><br />

RÜCKBLICK:<br />

Die bauma hat in mehrfacher Hinsicht<br />

beeindruckt – wir waren dabei.<br />

3 LEITARTIKEL<br />

6 BRANCHEN-INFOS:<br />

MÄRKTE • MENSCHEN • NEWS • VERANSTALTUNGEN<br />

16 bauma 20<strong>22</strong><br />

Wichtiges Signal und wichtige Impulse zur richtigen Zeit<br />

28 BDSV<br />

Jahrestagung: Große Herausforderungen für das Stahl<strong>recycling</strong><br />

31 EXTRA: PROFIL FÜR PROFIS<br />

60 MATERIALUMSCHLAG & TRANSPORT<br />

64 VERFAHRENSTECHNIKEN: SORTIEREN<br />

66 KUNSTSTOFFE<br />

68 VERFAHRENSTECHNIKEN: ZERKLEINERN<br />

70 BIOMASSE, KOMPOST, HOLZ<br />

16<br />

76 VERSCHLEISS, EDV, ZUBEHÖR<br />

78 RECHT & POLITIK<br />

Aus den Verbänden<br />

80 ZU GUTER LETZT<br />

80 EINKAUFSFÜHRER: IHRE SPEZIALISTEN<br />

82 Inserentenverzeichnis<br />

83 Veranstaltungen, Impressum<br />

Fotos: Messe München; Hersteller<br />

4 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


Inhalt<br />

STEINEXPO:<br />

Im nächsten Jahr findet endlich<br />

wieder die Steinexpo statt – wir<br />

berichten über den aktuellen Stand.<br />

27<br />

UNSER TITELBILD<br />

QUALITÄTSROTOREN<br />

AUS DEM WESTERWALD<br />

Investieren Sie jetzt in Ihre Betriebssicherheit.<br />

CRACO GmbH . Naubergstr. 6 . D-57629 Atzelgift . T: +49 (0) 26 62 / 95 52-0 . E: info@craco.de . www.craco.de<br />

Als führender Anbieter von Komplettlösungen<br />

im Verschleißschutz<br />

kreiert die CRACO GmbH seit nun<br />

mehr als 85 Jahren passgenaue Lösungen<br />

für ihre Kunden. Dabei legt<br />

das Unternehmen den Fokus auf<br />

nachhaltige Kostenreduzierung für<br />

den Kunden durch Optimierung der<br />

Verschleißsituation vor Ort. Die<br />

Kundenbedürfnisse werden als<br />

ganzheitlicher Prozess verstanden.<br />

So entsteht ein permanenter Entwicklungs-<br />

und Lernvorgang in allen<br />

Prozessbereichen, welche sich gegenseitig<br />

beeinflussen und dadurch<br />

Synergieeffekte auslösen: CRACO<br />

entwickelt Ihre Lösung.<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 5


MENSCHEN<br />

Erdwich<br />

Herzblut und viel Erfahrung<br />

Mitte 20<strong>22</strong> hat sich die Erdwich Zerkleinerungs-Systeme<br />

GmbH im Bereich<br />

Verkauf personell neu aufgestellt:<br />

Maximilian Gutmayr wurde neuer Vertriebsleiter<br />

des Familienunternehmens im<br />

bayerischen Igling.<br />

Bereits vor seinem Abschluss des Betriebswirtschaftsstudiums<br />

an der Universität<br />

Augsburg sammelte Gutmayr in<br />

unterschiedlichen internationalen Positionen<br />

wichtige Vertriebserfahrung.<br />

Seit 2017 verstärkte er das Verkaufsteam<br />

von Erdwich als Sales Manager und<br />

verantwortete dabei von Beginn an das<br />

internationale Kerngeschäft sowie die<br />

Implementierung von Business Development<br />

Strategien für die Erdwich<br />

Zerkleinerungs-Systeme GmbH mit<br />

Fokus auf die Fachbereiche Zerspanung<br />

und die allgemeine Zerkleinerung von<br />

neuartigen Stoffströmen aller Art.<br />

Das Hauptaufgabengebiet des neuen<br />

Vertriebsleiters wird neben dem stetigen<br />

Ausbau des vorhandenen Vertriebsnetzwerkes<br />

auch die internationale Kundenund<br />

Händlerbetreuung sein. Zudem ist<br />

Gutmayr Experte für Recyclinganlagen<br />

von Lithium-Ionen-Batterien sowie E-<br />

Schrottanlagen und wird sich hier in Zukunft<br />

der stetig wachsenden Nachfrage<br />

widmen.<br />

www.erdwich.com<br />

Foto: Maximilian Gutmayr<br />

„Ich freue mich darauf, im<br />

internationalen Umfeld den<br />

Vertrieb mit meinen<br />

eigenen Ideen und Vorstellungen<br />

weiter nach vorne<br />

zu bringen.“<br />

Maximilian Gutmayr,<br />

neuer Vertriebsleiter beim<br />

Recyclingspezialisten Erdwich<br />

Vecoplan<br />

Neue und erfahrene Finanzvorständin<br />

Der Aufsichtsrat der Vecoplan AG hat Ina Hannen Anfang<br />

Oktober 20<strong>22</strong> zur Finanzvorständin des Unternehmens<br />

bestellt. Sie verantwortet die Bereiche Finanzen, Controlling<br />

sowie IT und unterstützt Werner Berens, der seit 2012 als Vorstand<br />

und CEO der Vecoplan Group tätig ist. Die studierte<br />

Wirtschaftswissenschaftlerin hat mehr als 30 Jahre Erfahrung<br />

als Führungskraft: Sie begann ihre berufliche Laufbahn bei der<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG Deutsche Treuhand AG<br />

in Frankfurt und Chicago. Im Jahr 2000 wechselte Ina Hannen<br />

als Abteilungsleiterin zu Also Deutschland, ehemals Actebis,<br />

einem Vertriebspartner für Produkte der Informationstechnologie<br />

und Telekommunikation. Die folgenden sechs Jahre arbeitete<br />

sie als Abteilungsleiterin Rechnungswesen und Steuern<br />

beim Kunststoffhersteller Klöckner Pentaplast. Zehn Jahre verantwortete<br />

sie als Vice President die Finanzen und die Finanzoperationen<br />

bei der KP Germany Erste GmbH. Als kaufmännische<br />

Geschäftsführerin wechselte Hannen anschließend zur<br />

Baettr Holding GmbH, einem Hersteller von On- und Offshore-<br />

Turbinenkomponenten für die Windenergieindustrie. Bevor sie<br />

zur Vecoplan AG kam, war sie als kaufmännische Geschäftsführerin<br />

bei Kabel Premium Pulk & Paper GmbH beschäftigt.<br />

Ina Hannen folgt auf Michael Lambert, der seit 2014 im<br />

Unternehmen war: Michael Lambert verantwortete den kaufmännischen<br />

Bereich und fungierte als Geschäftsführer der europäischen<br />

Tochtergesellschaften der Vecoplan AG, seit Februar<br />

2019 war er gemeinsam mit Werner Berens im Vorstand.<br />

2021 konnte das Unternehmen den höchsten Auftragseingang<br />

und das beste Ergebnis der Firmengeschichte einfahren.<br />

www.vecoplan.com<br />

Ina Hannen ist<br />

seit Oktober<br />

Finanzvorständin<br />

bei Vecoplan.<br />

Foto: Vecoplan AG<br />

6 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


MENSCHEN<br />

Fred Cordes wird mit Jahresbeginn<br />

neuer Geschäftsführer des Zeppelin<br />

GmbH Konzerns und folgt damit auf<br />

Michael Heidemann, der Ende Juni<br />

2023 nach über 30 Dienstjahren bei<br />

Zeppelin seinen wohlverdienten<br />

Ruhestand antreten wird.<br />

Foto: Zeppelin GmbH<br />

Zeppelin<br />

Fred Cordes übernimmt das Amt der Konzerngeschäftsführung<br />

Fred Cordes wird zum 1. Januar 2023<br />

zum Geschäftsführer des Zeppelin<br />

GmbH Konzerns berufen. Er folgt auf<br />

Michael Heidemann, stellvertretender<br />

Vorsitzender der Geschäftsführung des<br />

Zeppelin-Konzerns, der zum 30.<strong>06</strong>.2023<br />

nach über 30 Dienstjahren bei Zeppelin<br />

seinen wohlverdienten Ruhestand antreten<br />

wird. Um einen nahtlosen Übergang<br />

zu gewährleisten, begleitet und unterstützt<br />

Michael Heidemann Fred Cordes<br />

in den ersten sechs Monaten 2023 bei<br />

der Übergabe und Einarbeitung in die<br />

neue Verantwortung.<br />

Nach seinem Start im Jahr 1992 als<br />

Niederlassungsleiter in Oberhausen, damals<br />

noch unter der Firmierung Zeppelin<br />

Metallwerke GmbH, wurde Michael Heidemann<br />

nach vier Jahren zum Vertriebsdirektor<br />

Deutschland befördert. Seit<br />

1999 war Heidemann Mitglied und seit<br />

2008 Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

der Zeppelin Baumaschinen GmbH. Im<br />

Jahre 2000 wurde Heidemann in die Konzerngeschäftsführung<br />

berufen, deren<br />

stellvertretender Vorsitzender er seit<br />

2010 ist. Im Jahr 2017 verließ er seinen<br />

Geschäftsführungsposten in der größten<br />

Tochtergesellschaft des Zeppelin-Konzerns<br />

und ist seitdem Vorsitzender des<br />

Aufsichtsrates der Zeppelin Baumaschinen<br />

GmbH. Diese Position wird Michael<br />

Heidemann auch über das Jahr 2023<br />

hinaus weiter bekleiden. In der Konzerngeschäftsführung<br />

ist er bis Dezember<br />

20<strong>22</strong> verantwortlich für die Ressorts Vertrieb,<br />

Marketing und Service sowie die<br />

strategischen Geschäftseinheiten Baumaschinen<br />

Zentraleuropa, Baumaschinen<br />

Nordics und Rental.<br />

Als Mitglied der Zeppelin-Konzerngeschäftsführung<br />

übernimmt Fred Cordes<br />

seine neue Position mit Wirkung zum<br />

1. Januar 2023. Er ist seit 1995 bei Zeppelin<br />

in verschiedenen Managementfunktionen<br />

tätig und übernahm im Jahr<br />

2017, als Nachfolger von Michael Heidemann,<br />

den Vorsitz der Geschäftsführung<br />

der Zeppelin Baumaschinen GmbH<br />

sowie die Leitung der Strategischen Geschäftseinheit<br />

Baumaschinen Zentraleuropa.<br />

Diese Aufgaben wird Fred Cordes<br />

auch weiterhin, neben seiner Verantwortung<br />

in der Konzerngeschäftsführung, in<br />

Personalunion wahrnehmen. „Wir wünschen<br />

Fred Cordes viel Erfolg in der<br />

neuen Position und blicken gleichzeitig<br />

auf das 30-jährige Wirken von Michael<br />

Heidemann mit Dank zurück. Durch seinen<br />

werteorientierten und strategischen<br />

Führungsstil hat er die Geschicke des<br />

Konzerns, unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit<br />

sowie den Unternehmenserfolg<br />

maßgeblich geprägt und<br />

mitgestaltet. Wir danken ihm für seine<br />

herausragende Managementleistung,<br />

sein unermüdliches Engagement und die<br />

große Loyalität, die er allen Mitarbeitenden,<br />

Geschäftspartnern und Kunden in<br />

den vergangenen drei Jahrzehnten entgegengebracht<br />

hat“, so Andreas Brand,<br />

Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin<br />

GmbH.<br />

www.zeppelin.com<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 7


NEWS<br />

Zahlen, bitte!<br />

Sylvie Felgueiras<br />

Freie Redakteurin<br />

sylviefelgueiras@<br />

stein-verlaggmbh.de<br />

Mit frischem Wind Richtung Energiewende<br />

2030 sollen 80 % des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen mit<br />

wachsendem Beitrag von Windenergie.<br />

So sollen die Ausbauraten bis 2027 auf ein Niveau von 10 GW pro Jahr gesteigert werden, um<br />

das Ziel von 115 GW Windstrom bis 2030 zu erreichen – mehr als das Doppelte der derzeit<br />

installierten Leistung. Dafür werden die Bundesländer verpflichtet, bis Ende 2032 einen<br />

Anteil von 1,8 bis 2,2 % ihrer Landesfläche für den Ausbau der Windenergie zur Verfügung zu stellen.<br />

Aber: Der Zubau neuer Windenergieanlagen allein wird es nicht richten.<br />

Repowering – wirkungsvollste Maßnahme<br />

Repowering, also der Ersatz alter Windenergieanlagen durch<br />

leistungsstärkere Anlagen, stellt die wirkungsvollste Maßnahme<br />

dar, um Windstrom effektiv zuzubauen.<br />

Denn neue Anlagen können bis zu 9x mehr Energie liefern als alte.<br />

Hinzu kommt, dass bewährte Standorte weiter sinnvoll genutzt werden<br />

und weniger neue Flächen versiegelt werden müssen.<br />

Rückbau braucht kluges Stoffstrommanagment und Zeit<br />

Stahl: 60-65 % Beton: 30-35 %<br />

GFK und Verbundstoffe: 2 – 3 %<br />

E-Komponenten, Kupfer, Aluminium,<br />

PVC und Betriebsflüssigkeiten: < 1%<br />

97%<br />

<strong>recycling</strong>fähig<br />

4 Wochen<br />

Rückbau pro<br />

Windanlage<br />

• Rotorblätter: Zusatzstoff Zementherstellung,<br />

bzw. Pellets zur Herstellung neuer Produkte<br />

• Techn. Komponenten: Einsatz bei anderen<br />

Windkraftanlagen oder als Ersatzteil<br />

• Stahl u. Kupfer: Einschmelzung u. Wiederverwendung<br />

• Betonschutt: z. B. Nutzung beim Straßenbau oder<br />

Wiederverwendung (allein 2021 fielen bereits über 3 Mio.<br />

Tonnen Betonschutt an)<br />

Allein durch das Auslaufen der EEG-Förderung müssen bis 2025 bereits<br />

mehr als 8.000 Anlagen zurückgebaut werden.<br />

Quelle: Hagedorn Unternehmensgruppe, Factsheet Wind, September 20<strong>22</strong><br />

Fotos: © Hagedorn<br />

8 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


NEWS<br />

Doppstadt<br />

Dreißig Jahre Produktionsstandort Calbe<br />

Im September 20<strong>22</strong> feierte der Doppstadt-Standort<br />

Calbe in Sachsen-Anhalt<br />

sein dreißigjähriges Bestehen. Rund 450<br />

Beschäftige arbeiten auf einem <strong>22</strong>0.000<br />

Quadratmeter großen Betriebsgelände,<br />

auf dem pro Jahr 450 Doppstadt-Maschinen<br />

zusammengebaut werden.<br />

Dass sich aus dem ehemaligen VEB<br />

(„Volkseigener Betrieb“) Förderanlagen<br />

Calbe einer der größten Produktionsstandorte<br />

für Recyclingmaschinen in<br />

Deutschland entwickeln würde, ahnte vor<br />

30 Jahren bei der Übernahme durch<br />

Doppstadt niemand. „Das Werk hatte großes<br />

Potenzial. Die Mitarbeitenden waren<br />

hoch motiviert und verfügten über ausgeprägtes<br />

Fachwissen im Anlagenbau“, erinnert<br />

sich Fertigungsleiter Reimund Hoffmann<br />

an die Zeit der Übernahme.<br />

Mit 190 Mitarbeitenden startete<br />

Doppstadt 1995 am neuen Produktionsstandort.<br />

In den ersten drei Jahren konzentrierte<br />

sich Doppstadt in Calbe auf die<br />

Fertigung von Förderanlagen. 1995<br />

dann der erste Meilenstein: Der Bau der<br />

ersten Doppstadt-Maschine, DW 3080,<br />

auch „Mammut“ genannt. 2018 erfolgte<br />

ein weiterer Meilenstein: Das Team in<br />

Calbe entwickelte die Baureihe Inventhor.<br />

2013 begann Doppstadt mit<br />

dem Bau eines neuen 10.000 Quadratmeter<br />

großen Montage- und Logistikzentrums,<br />

das 2016 fertiggestellt wurde.<br />

Außerdem wurden sechs Produktionshallen<br />

saniert und erweitert. Investitionen in<br />

ein Blockheizkraftwerk, LED-Beleuchtung,<br />

eine Rückgewinnungsanlage für<br />

Abwärme sowie die Umstellung des<br />

Die Produktionshallen in Calbe wurden<br />

umfangreich modernisiert und erweitert.<br />

Foto: Doppstadt-Gruppe<br />

Fuhrparks auf (teil)elektrische Modelle<br />

machen den Standort Calbe heute zu<br />

einem Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit.<br />

Für die Zukunft nimmt die Doppstadt-<br />

Gruppe am Standort Calbe ein deutliches<br />

Wachstum ins Visier. Für 20<strong>22</strong> erwartet<br />

man eine weitere Steigerung des Umsatzes<br />

auf über 200 Millionen Euro. Noch<br />

20<strong>22</strong> soll eine zweite Montagelinie fertiggestellt<br />

werden. Zudem werden Produktionstechniken<br />

immer wieder hinsichtlich<br />

ihrer Effizienz überprüft und<br />

optimiert.<br />

www.doppstadt.de<br />

HKM Schlittenanhänger<br />

überzeugen durch Nutzlast und Stabilität<br />

T 03447 85350 | info@hkm-fahrzeugbau.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 9


Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/20<strong>22</strong><br />

ON TOUR<br />

Gipo & Apex:<br />

Rotes Kraftpaket<br />

MESSE<br />

bauma 20<strong>22</strong>:<br />

Blick nach vorne<br />

TITELSTORY<br />

Zeppelin & Cat:<br />

Neuer Radlader<br />

TITELSTORY<br />

Das Jobprofil für Aufgaben in<br />

der Recycling- und<br />

Entsorgungsbranche lautet:<br />

Wertstoffe sortenrein, sicher<br />

und schnell sortieren. Wenn<br />

es um die ersten und<br />

gröberen Sortierarbeiten<br />

geht, bietet sich der Cat-<br />

M314-MH-Umschlagbagger<br />

an. Dank seines<br />

Gelenkauslegers, seiner<br />

kompakten Ausmaße und<br />

seiner hochfahrbaren Kabine<br />

kann er auch in beengten<br />

Verhältnissen auf<br />

Wertstoffhöfen seine Arbeit<br />

verrichten. Beim Sortieren<br />

profitiert er von einer<br />

feinfühligen und schnellen<br />

Hydraulik, was sich auf seine<br />

Effizienz positiv auswirkt. Mit<br />

18 bis 19 Tonnen<br />

Einsatzgewicht rundet er das<br />

Programm von Caterpillar<br />

und Zeppelin für den<br />

Materialumschlag nach<br />

unten ab.<br />

In unserer Titelstory<br />

präsentieren wir den neuen<br />

Radlader Cat 966 GC: Er<br />

bietet zuverlässige Leistung,<br />

einfache Bedienung und<br />

niedrige Vorhalte- und<br />

Betriebskosten.<br />

(Titelfoto: Zeppelin-Cat)<br />

Materialumschlag & Transport<br />

Zeppelin-Cat:<br />

Die Cat-Maschinen mit dem<br />

Zusatz GC (general construction)<br />

basieren auf bewährter Technik<br />

und zeichnen sich durch eine<br />

praxisgerechte Ausrüstung aus –<br />

so auch der neue Radlader<br />

Cat 966 GC.<br />

it Automatiklüfter, Load-<br />

Sensing-Hydraulik und einfacher,<br />

intuitiver Bedienung<br />

hält er den Kraftstoffverbrauch<br />

und die Betriebskosten niedrig.<br />

Die vielseitige und robuste Maschine eignet<br />

sich für leichte und mittlere klassische<br />

Lade- und Transportaufgaben und wird<br />

den Aufgaben der Bau- und Gewinnungsindustrie<br />

wie auch den Anforderungen<br />

von Vermietungsunternehmen und kommunalen<br />

Betrieben gerecht. Der Motor<br />

Cat C9.3B erfüllt die Emissionsnormen<br />

gemäß Stufe V (EU) mit einer Bruttoleistung<br />

von 239 kW (325 PS). Das Abgasreinigungsmodul<br />

einschließlich SCR-Katalysator<br />

und Dieselpartikelfilter (DPF)<br />

arbeitet im Hintergrund und erfordert<br />

Schrott & Metall<br />

Für Aufgabemengen bis<br />

zu 1.000 l wurde der<br />

Ein-Wellen-Zerkleinerer<br />

vom Typ M600/1-600<br />

modifiziert und mit einer<br />

3-Schnecken-Zuführung<br />

Materialumschlag & Transport<br />

18 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong> <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong> 19<br />

ausgestattet.<br />

Erdwich<br />

Gleichmäßige Zerkleinerung von Metallspänen<br />

Metalle lassen sich verhältnismäßig einfach<br />

recyceln und zugleich ist die Neuproduktion<br />

sehr energieintensiv“, weiß<br />

Harald Erdwich, Geschäftsführer der<br />

Erdwich Zerkleinerungs-Systeme<br />

GmbH. „Deshalb hat die Branche in<br />

puncto Kreislaufwirtschaft bereits heute<br />

die Nase vorn.“<br />

or der Aufbereitung müssen die Pro-<br />

allerdings zerkleinert<br />

Vduktionsreste<br />

werden. Hierbei bietet es sich an, die bei<br />

Dreh-, Fräs- und Schleifarbeiten entstehenden<br />

Späne inhouse zu zerkleinern. Da<br />

das Material dann in einer komprimierten<br />

Form vorliegt, profitieren vor allem<br />

kleine und mittlere Unternehmen von<br />

der enormen Platzersparnis im Vergleich<br />

zur Lagerung der voluminösen Spänegewölle.<br />

Zudem lassen sich für zerkleinerte<br />

Metallreste bessere Rohstoffpreise erzielen<br />

und der Transport gestaltet sich dank<br />

der höheren Schüttdichte deutlich kosteneffizienter.<br />

Nicht zuletzt können von<br />

dem zerkleinerten Material die verwendeten<br />

Kühl- und Schmierstoffe zurückgewonnen<br />

werden, sodass sich auch bei der<br />

Anschaffung der Verbrauchsmittel eine<br />

Kostenersparnis bemerkbar macht.<br />

Um das Spänebrechen nahtlos in den<br />

Metallbearbeitungsprozess zu integrieren,<br />

entwickelt Erdwich zentrale sowie<br />

dezentrale Systeme. „Installiert man an<br />

jeder Dreh- und Fräsmaschine einen separaten<br />

Zerkleinerer, können die anfal-<br />

tel<br />

lenden Späne sofort auf bis zu ein Zehn-<br />

28 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong><br />

Kunststoffe<br />

Shredding – Washing – Sorting: Auf der K 20<strong>22</strong><br />

präsentiert Lindner effiziente und innovative<br />

Komplettlösungen für das Kunststoff<strong>recycling</strong>.<br />

Grafik: Lindner Recyclingtech<br />

keine Arbeitspausen für die Selbstreinigung.<br />

Die Leerlaufdrehzahlanpassung,<br />

die automatische Motorleerlaufabschaltung,<br />

der Lüfter mit variabler Drehzahl<br />

und die Load-Sensing-Hydraulik sorgen<br />

dafür, dass diese Maschine nur wenig<br />

Kraftstoff verbraucht und kaum Lärm produziert.<br />

Ein optionaler Lüfter mit automatischer<br />

Drehrichtungsumkehr unterstützt<br />

bei der Reinigung der Kühler in Umgebungen<br />

mit starker Schmutzbelastung.<br />

Der neue Lader beinhaltet ein elektronisch<br />

geregeltes, automatisches Planeten-Lastschaltgetriebe<br />

mit 4 Vorwärts-/<br />

Rückwärtsgängen, Kickdown-Schalter<br />

und Schaltschutz für Effizienz, Langlebigkeit<br />

und weiche Gangwechsel. Die optionale<br />

hydraulische Schwingungsdämpfung<br />

des Laders ermöglicht hervorragendes<br />

Materialhaltevermögen und gestei-<br />

Hellweg<br />

Smarte Kunststoff-<br />

Zerkleinerung<br />

ellweg Maschinenbau präsentiert auf<br />

Hder K 20<strong>22</strong> verschiedene Neuheiten.<br />

Dazu zählt auch die Smart-Control-Steuerung,<br />

die für das gesamte Schneidmühlenprogramm<br />

des Herstellers verfügbar<br />

ist. Diese hat Hellweg um ein Hardwaremodul<br />

erweitert, das den Stromverbrauch<br />

des jeweiligen Gerätes langfristig<br />

speichert und zur Auswertung bereitstellt.<br />

Zusammen mit der Möglichkeit,<br />

Stromspitzen anzuzeigen, ergibt dies<br />

eine wertvolle Basis für die Optimierung<br />

des Energieeinsatzes. Die Software selbst<br />

bietet jetzt die Möglichkeit, die Mühlendrehzahl<br />

in Einser-Schritten zu regulieren.<br />

Damit kann der Anwender noch<br />

flexibler seine Anlage punktgenau optimieren.<br />

Ein neues Sicherheitselement ist<br />

die Ergänzung der Steuerung um das<br />

Paket Secure+. Sobald es drohende Überlastungen<br />

der Mühle anhand der Motorströme<br />

und Drehmomente erkennt,<br />

wirkt es diesen entgegen, sodass sich<br />

Rotorblockagen weitestgehend vermeiden<br />

lassen.<br />

Alle Zentralmühlen ab der Serie 260<br />

aufwärts, die zur Vermahlung von Angüssen,<br />

Platten, Formteilen, Angussbutzen<br />

und Hohlkörpern eingesetzt werden,<br />

neuen<br />

stattet Hellweg jetzt optional mit einer<br />

Die NEUE mobile Kompaktklasse<br />

IMPAKTOR 250 evo II<br />

des ursprünglichen Volumens reduziert<br />

werden“, erklärt Erdwich. „Dies erhöht<br />

die Prozesssicherheit, da die Auffangbehälter<br />

gar nicht erst Gefahr laufen,<br />

überzuquellen und Verstopfungen im<br />

Förderer auszulösen.“ Hierfür bieten sich<br />

in der Regel die kompakten Ein-Wellen-<br />

Zerkleinerer an, die je nach Art und<br />

Größe der Späne einen Durchsatz von<br />

bis zu 2.000 kg/h erreichen. Bei größeren<br />

Mengen, wie sie etwa bei einem zentralen<br />

Spänemanagement anfallen, oder bei<br />

Spänen mit größerem Durchmesser ist<br />

oftmals ein durchsatzstärkerer Zwei-Wellen-Zerkleinerer<br />

die Anlage der Wahl.<br />

Aufgrund eines kompromisslosen Materialeinzugs<br />

sowie engster Schnittspalte<br />

kommt es zwischen den gegenläufigen<br />

Messern nicht zu Klemmeffekten. Dank<br />

ihrer größeren Schneidkraft eignen sich<br />

die Systeme auch für anspruchsvollere<br />

Spangeometrien.<br />

Neues System mit 3-Schnecken-<br />

Zuführung für größere<br />

Aufgabemengen<br />

Speziell für besonders große Aufgabemengen<br />

sowie voluminöse und verworrene<br />

Späneknäuel hat Erdwich nun seinen<br />

Ein-Wellen-Zerkleinerer vom Typ<br />

M600/1-600 modifiziert und mit einer<br />

3-Schnecken-Zuführung ausgestattet.<br />

„Der Standard-Ein-Wellen-Zerkleinerer<br />

kann nur etwa 300 bis 400 l auf einmal<br />

verarbeiten“, berichtet Erdwich. „Die<br />

gerte Effizienz auch bei mehr Tempo auf<br />

unebenem Terrain. Optionale Selbstsperrdifferenziale<br />

steigern die Traktion<br />

bei schlechten Bodenverhältnissen. Sein<br />

Einsatzgewicht liegt bei <strong>22</strong> Tonnen, die<br />

Auskipphöhe bei rund 4,2 m, gemessen<br />

am Schaufelbolzen.<br />

Umfangreiche Arbeitsausrüstung<br />

Die in der Praxis bewährte Z-Kinematik<br />

des Hubgestänges mit gegossenem<br />

Querträger und Kipphebel bietet hohe<br />

Grab- und Ausbrechkräfte (164 kN), insbesondere<br />

wenn der neue Lader mit speziell<br />

abgestimmten Cat-Schaufeln der<br />

Performance-Serie ausgerüstet ist. Das<br />

Load-Sensing-Hydrauliksystem regelt<br />

Durchfluss und Druck durchgängig und<br />

Zentralschmiereinheit aus. Über<br />

eine Bluetooth-Schnittstelle übermittelt<br />

diese dem Bediener alle dafür relevanten<br />

Daten wie die Batteriespannung, die<br />

Temperatur, die geförderte Schmiermenge<br />

sowie das Intervall des letzten<br />

Pumphubes sowie Betriebszeit und Anzahl<br />

der Pumphübe. Mit dem integrierten<br />

Meldesystem lassen sich Unregelmäßigkeiten<br />

frühzeitig erkennen. Im Sinne<br />

der Nachhaltigkeit bietet Hellweg zudem<br />

die Möglichkeit an, leere Kartuschen im<br />

Austauschservice wieder aufzufüllen.<br />

Die neue Randbeschnittanlage<br />

R 200/20 Servo, eine Gemeinschaftsentwicklung<br />

mit Breyer-Extrusion, ergänzt<br />

das Programm der auch als „Guillotinen“<br />

Direkt unter den Schnecken werden Feinspäneanteile<br />

automatisch ausgesiebt, was das Schneidwerk zusätzlich<br />

entlastet. Fotos: Erdwich Zerkleinerungs-Systeme GmbH<br />

neue Anlage kommt dagegen auch mit<br />

bis zu 1.000 l problemlos zurecht.“ Ermöglicht<br />

wird dies durch die 3-Schnecken-Maschine,<br />

die dem Schneidwerk<br />

vorgeschaltet ist und das Material gleichmäßig<br />

zuführt. Die über einen Frequenzregler<br />

gesteuerten Schnecken entwirren<br />

große Späneknäuel automatisch, sodass<br />

der Ein-Wellen-Zerkleinerer sie störungsfrei<br />

verarbeiten kann. Direkt darunter<br />

werden Feinspäneanteile automatisch<br />

ausgesiebt, was das Schneidwerk zusätzlich<br />

entlastet. Die Anlage ist sowohl mit<br />

einem hydraulischen Eindrücker ausgestattet,<br />

der den Einzug der Späne am<br />

Schneidwerk erleichtert, als auch mit<br />

einer pneumatischen Störstoffklappe, die<br />

Störstoffe über eine Vibrorinne in einen<br />

gesonderten Behälter ausleitet. „Wie alle<br />

unsere Zerkleinerer ist auch das neue<br />

System mit 3-Schnecken-Zuführung in<br />

eine Rückpump- bzw. Aufbereitungsanlage<br />

integrierbar oder als Stand-alone-<br />

Lösung mit eigenem Auffangbehälter<br />

einsatzfähig“, so Erdwich abschließend.<br />

www.erdwich.com<br />

Lindner<br />

Effiziente Komplettlösungen für das Kunststoff<strong>recycling</strong><br />

ie Kreislaufwirtschaft sowie die wachsende Bedeutung des<br />

DKunststoff<strong>recycling</strong>s bilden die Leitthemen der K 20<strong>22</strong>. Die<br />

Herausforderungen der Industrie sind jedoch nach wie vor vielseitig<br />

und komplex. Der Anspruch an die Rezyklat-Qualität<br />

steigt, ebenso wie jener nach höheren Durchsätzen bei möglichst<br />

geringem Energieeinsatz und Wartungsaufwand. Ein<br />

wesentlicher Schlüssel zum Recycling-Erfolg liegt in der perfekten<br />

Abstimmung der vorgelagerten Prozesse Shredding – Washing<br />

– Sorting.<br />

Das Zerkleinern des Altkunststoffes steht ganz zu Beginn des<br />

Kunststoff<strong>recycling</strong>-Prozesses. Auf der K 20<strong>22</strong> präsentiert Lindner<br />

erstmals die weiterentwickelte Jupiter-BW-Serie. Der Fokus<br />

dieser Produktinnovation liegt auf der optimalen Aufbereitung<br />

von Kunststofffolien für den nachgelagerten NIR-Sortierprozess.<br />

Dazu zählen neben einem konstanten Volumenstrom und einer<br />

gleichmäßigen Stückigkeit vor allem eine für die NIR-Sortierung<br />

optimierte Korngröße. „Mit einer Körnung von DIN A4 bis A3<br />

Leitung<br />

konnten wir bei unseren Kunden eine verbesserte Leistung der<br />

NIR-Systeme erzielen“, so Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth,<br />

36 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong><br />

26 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong><br />

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Der neue Cat 966<br />

GC mit 239 kW<br />

Motorleistung und<br />

rund <strong>22</strong> Tonnen<br />

Einsatzgewicht.<br />

präzise, entsprechend den jeweiligen<br />

Anforderungen im Einsatz. Dadurch<br />

werden sowohl die Pumpenlast als auch<br />

der gesamte Kraftstoffverbrauch reduziert.<br />

Der 966 GC kann ebenso mit den<br />

Cat-Fusion-Schnellwechslern und seinen<br />

Steuerungen ausgerüstet werden. Kombiniert<br />

mit der optionalen Drei-Kreis-<br />

Zusatzhydraulik kann der Schnellwechsler<br />

mit verschiedensten Cat-Anbaugeräten<br />

verwendet werden.<br />

Ein optionales Cat-Payload-Set ermöglicht<br />

das Wiegen der Schaufelnutzlast für<br />

präzise Lastziele während des Beladens<br />

– mit bewährter Genauigkeit, flexibler<br />

und einfacher Montage und einfacher<br />

Kalibrierung, wobei das System allerdings<br />

nicht eichfähig ist. Der Wiegevorgang<br />

erfolgt unterbrechungsfrei und in<br />

Kunststoffe<br />

Die jetzt verfügbare Verbrauchsmessung per Smart Control gibt eine wertvolle<br />

Basis für die Optimierung des Energieeinsatzes. Grafik: Hellweg Maschinenbau<br />

oder „Hacker“ bezeichneten Systeme.<br />

Beim Besäumen von Folienbahnen übernimmt<br />

sie die Vorzerkleinerung von<br />

einem oder zwei Randstreifen, die dann<br />

zur weiteren Bearbeitung einer Schneidmühle<br />

zugeführt werden. Die Ausstattung<br />

mit einem Servo-Getriebemotor<br />

ermöglicht jetzt die freie Vorgabe von<br />

Schneid-Zykluszeiten. Dazu kann der Bediener<br />

die Schnittfrequenz für den Besäumungsprozess<br />

per Touch-Display wählen<br />

und darüber die Länge der jeweiligen<br />

Randstreifenabschnitte bei konstanter<br />

Schnittgeschwindigkeit vorgeben.<br />

www.hellweg-maschinenbau.de<br />

Die wichtigsten Optimierungen<br />

zum Vorgängermodell:<br />

Verbesserte Transporteigenschaften<br />

Leistungsstärkere Zerkleinerungswellen<br />

Neues innovatives Brechleistensystem<br />

Überarbeitete Schnellwechselkassette<br />

Höhenverstellbarer Überbandmagnet<br />

Vereinfachte Wartung und Instandhaltung<br />

Bestes Preis-Leistungsverhältnis seiner Klasse !<br />

Volvo<br />

EC380E Hybrid vergrößert das Angebot an Hybridmaschinen<br />

sein ständig wachsendes Angebot an<br />

Hybrid-Modellen um bis zu 17 Prozent<br />

effizienter in der Nutzung von Kraftstoff<br />

macht. Mit derselben Leistung wie seine<br />

Pendants aus dem Nicht-Hybrid-Bereich<br />

bietet der EC380E Hybrid in der 38-Tonnen-Klasse<br />

mit 308 PS den zusätzlichen<br />

Vorteil, die umweltschonendere Wahl zu<br />

sein – dank Reduktion der CO -Emissionen<br />

von bis zu 15 Prozent.<br />

2<br />

Ausgestattet<br />

mit der Volvo-eigenen Hydraulik-Hybridtechnologie<br />

ist dieser Bagger die perfekte<br />

Wahl für Kunden, die Kraftstoff sparen,<br />

die Emissionen senken und die Rentabilität<br />

ihres Betriebs steigern wollen.<br />

Die Vorstellung des EC300E Hybrid<br />

2019 war, so der Hersteller, nur ein „Vorgeschmack“<br />

auf das, was die Hybridtechnologie<br />

von Volvo CE leisten kann. Seit<br />

seiner Markteinführung hat er sich als<br />

zuverlässiger Partner bewährt, wurde<br />

kürzlich mit einem völlig neuen Antriebsstrang<br />

aufgewertet und um zwei neue<br />

Hybridmodelle erweitert – den EC250E<br />

Hybrid der 25-Tonnen-Klasse und den<br />

EC350E Hybrid der 35-Tonnen-Klasse.<br />

Alle Maschinen der Hybrid-Baureihe nutzen<br />

die Volvo-Hydraulik-Hybrid-Technologie,<br />

die „kostenlose“ Energie aus der<br />

Absenkbewegung des Baggerauslegers<br />

gewinnt. Mit den kräftigen und regelmäßig<br />

erfolgenden Absenkbewegungen des<br />

gie<br />

Auslegers wird ein Hydrospeicher mit<br />

Druck beaufschlagt, der mit dieser Ener-<br />

bei Bedarf wiederum den Hydraulik-<br />

Hilfsmotor zur Unterstützung des Motorsystems<br />

antreibt. Bei den Hybridmodellen<br />

gibt es keine Kompromisse in Bezug<br />

auf die Leistungsfähigkeit, denn diese<br />

Bagger bieten das gleiche Maß an Steuerbarkeit<br />

und Leistung wie Maschinen<br />

ohne Hybridantrieb.<br />

Der größte Unterschied zwischen dem<br />

Hybridkonzept von Volvo CE und dem<br />

seiner Konkurrenten besteht darin, dass<br />

es die Auf- und Abwärtsbewegung des<br />

Auslegers nutzt, um Energie zurückzugewinnen.<br />

Andere Systeme nutzen in der<br />

Produktmanagement bei Lindner: „Jeder Zerkleinerungsprozess<br />

generiert neben dem ideal stückigen Korn einen<br />

gewissen Feingutanteil. Mit dem neuen, schonenden Jupiter-<br />

BW-Set-up haben wir es geschafft, die Feingutgenerierung um<br />

50 Prozent zu reduzieren, was auch Hersteller von NIR-Sortiergeräten<br />

bestätigen.“<br />

Neben dem Zerkleinern und Sortieren gilt der Waschprozess<br />

als wesentliches Qualitätskriterium für die hochwertige Regranulat-Herstellung.<br />

Nicht ganz einfach, da zunehmend Kunststoffe<br />

aus Abfallströmen gewonnen werden und auf diese Weise<br />

stark verschmutzte Inputmaterialien ihren Weg in das Kunststoff<strong>recycling</strong><br />

finden. Dazu Harald Hoffmann, Managing Director<br />

der LindnerWashtech, des auf Kunststoff<strong>recycling</strong> spezialisierten<br />

Tochterunternehmens von Lindner: „Wir haben unsere<br />

patentierte Vorwäsche vom Typ Rafter an die neuen Anforderungen<br />

angepasst. Durch den Einsatz eines größeren Rotors<br />

können die Verweilzeiten erhöht werden, was sich natürlich<br />

positiv auf den Reinigungsgrad auswirkt. Zusätzlich konnten<br />

wir die Durchsatzleistung nachhaltig steigern, 3 t/h bei Folien<br />

bzw. 5 t/h bei Hartkunststoffen.“ Dazu gibt es mit dem Trockner<br />

EcoDry eine weitere Produktneuheit in der thermischen<br />

Trocknung: „Durch den cleveren Einsatz von Wärmetauschern<br />

und einer nachhaltigen Isolation der materialfördernden Komponenten<br />

werden Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent<br />

erreicht. Durch den hohen Trocknungsgrad sind die Flakes<br />

zudem besser auf den nachfolgenden Prozess vorbereitet.“ Als<br />

besonderes Highlight und Novum der Live-Vorführungen werden<br />

erstmals Hartkunststoffe, welche die Lindner Recyclinganlage<br />

durchlaufen, direkt – ohne vorherige Extrusion – im Spritzguss<br />

verarbeitet. So werden saubere und sortenreine Flakes<br />

erstmals direkt zu einem neuen Produkt geformt.<br />

www.lindner.com<br />

www.arjes.de<br />

Mit dem EC380E Hybrid leistet Volvo CE einen Beitrag für einen nachhaltigeren<br />

Betrieb und einen kleineren ökologischen Fußabdruck. Foto: Volvo<br />

Regel die Schwenkbewegung und gewinnen<br />

auf diese Weise Energie zurück.<br />

Bei Volvo CE sind die Kunden in der Lage,<br />

die Energie eines typischen Beladezyklus<br />

zu gewinnen. Dadurch ist das System in<br />

der Lage, den Arbeitsablauf zu optimieren.<br />

Die kostengünstige und zuverlässige<br />

Hybridlösung lässt sich zudem einfach<br />

warten und besteht nur aus einer Handvoll<br />

zusätzlicher Komponenten.<br />

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mit unseren Kunden entwickelt, entstand mit dem GMM 50-5 ein Mehrschalen -<br />

greifer, der mit Blick auf Belastbarkeit, Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer<br />

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NEWS<br />

Auf allen Kanälen gut unterwegs<br />

Von der Online-Offensive des Stein-Verlages profitieren auch<br />

die digitalen Zeitschriftenausgaben. Gerade die Nutzerfreundlichkeit<br />

ist dabei ein äußerst wichtiger Punkt. Deutlich<br />

häufiger als ursprünglich erwartet, werden die aktuellen Ausgaben<br />

angeklickt oder das Archiv nach interessierenden Themen<br />

durchforstet. Dafür ein herzliches Dankeschön an unsere Online-<br />

Leser!<br />

Während über die klassischen Print-Ausgaben jedoch nur<br />

schwierig zu ermitteln ist, welche Beiträge besonders intensiven<br />

Zuspruch finden, ist das im Online-Fall über Aufrufzahlen und<br />

Verweildauer eine recht einfache Geschichte. In unserer regelmäßigen<br />

Ranking-Tabelle finden Sie die fünf jeweils meistgeklickten<br />

– und gemäß Verweildauer auch tatsächlich gelesenen<br />

– Beiträge. Ganz crossmedial gibt es zusätzlich zur Information<br />

auch noch den passenden QR-Code zum Beitrag. Viel Spaß beim<br />

Lesen – und damit auch beim Bewerten!<br />

Top 5 Online<br />

Die Top-5-Beiträge in der Gunst unserer Online-Leser in der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>22</strong> (Stand: 25.11.20<strong>22</strong>)<br />

1 ERDWICH<br />

Gleichmäßige Zerkleinerung von Metallspänen<br />

The Game Changer<br />

2 LINDNER<br />

Effiziente Komplettlösungen für das Kunststoff<strong>recycling</strong><br />

3 ZEPPELIN-CAT<br />

Für die täglichen Aufgaben gerüstet<br />

Für die<br />

täglichen<br />

Aufgaben<br />

gerüstet<br />

M<br />

4 HELLWEG<br />

Smarte Kunststoff-Zerkleinerung<br />

it dem EC380E Hybrid stellt Volvo<br />

MConstruction Equipment (Volvo<br />

CE) sein bisher größtes Modell vor, das<br />

5 VOLVO<br />

EC380E Hybrid vergrößert das Angebot an Hybridmaschinen<br />

10 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


NEWS<br />

Mit der Übernahme von Trombia<br />

Technologies hat Faun seine<br />

Produktpalette erweitert, u. a. um<br />

die weltweit erste vollelektrische,<br />

autonome Kehrmaschine Trombia<br />

Free. Foto: Faun & Trombia Technologies<br />

Faun-Gruppe<br />

Übernahme der Mehrheitsanteile an Trombia Technologies<br />

Mit Wirkung zum 1. Oktober 20<strong>22</strong> hat die Faun-Gruppe die<br />

Mehrheit am finnischen Hersteller Trombia Technologies<br />

Oy übernommen. Damit erweitert das Unternehmen seine Produktpalette,<br />

u. a. um die weltweit erste vollelektrische, autonome<br />

Kehrmaschine Trombia Free. Mit der patentierten Technologie<br />

sind die Elektrifizierung des Kehrmaschinensektors und<br />

signifikante Emissionsreduzierungen möglich.<br />

Trombia Technologies mit Sitz in Kuopio, Finnland, entwickelte<br />

die weltweit patentierte Trombia-Reinigungstechnologie.<br />

Besonderheit dieser Kehrsysteme ist, dass schwerer<br />

Schmutz, Straßen- und Industriestaub wasserlos und mit einem<br />

Stromverbrauch von nur einem Zehntel im Vergleich zu anderen<br />

Systemen entfernt wird. Basierend auf dieser Technologie<br />

brachte das Unternehmen 2020 die autonomen Trombia-Free-<br />

Kehrsysteme auf den Markt. Neben den Trombia-Free-Produkten<br />

ist Trombia auch Skandinaviens Technologieführer für hydraulische<br />

Schneeräum- und Kehrmaschinenanbaugeräte.<br />

Zusammen mit dem Eigentumsübergang erhielt Trombia<br />

Technologies auch eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von<br />

sechs Mio. Euro von Faun, um den Anlauf der Serienproduktion<br />

der autonomen Straßenkehrmaschinen Trombia Free zu<br />

beschleunigen.<br />

www.Trombia.com<br />

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NEWS<br />

Inhaber Frank Höcker<br />

sowie Christian<br />

Vennemann in der neuen<br />

Logistikhalle 2020 – die<br />

beiden Geschäftsführer<br />

arbeiten sehr erfolgreich<br />

zusammen.<br />

Foto: Höcker Polytechnik GmbH<br />

Höcker Polytechnik<br />

Jubiläum 60 Jahre: „Always One Idea Ahead“<br />

Mitte September feierte Höcker Polytechnik<br />

sein 60-jähriges Bestehen.<br />

Gegründet wurde das Unternehmen am<br />

1. Juli 1962 durch Günther Höcker, und<br />

zwar als Handels- und Montagefirma Polytechnik.<br />

Früh erkannte er die tatsächlichen<br />

Bedürfnisse des Marktes und konzentrierte<br />

sich auf die Entwicklung und<br />

Produktion von platz- und energiesparenden<br />

Absaug- und Filteranlagen. 1991<br />

wurde neben der bestehenden Produktion<br />

am Standort Hilter in Polen ein Produktions-<br />

und Vertriebsstandort gegründet,<br />

der ein sehr wichtiger Bestandteil<br />

des Unternehmens ist. 1993 erfolgte der<br />

Generationswechsel: Günther Höcker<br />

übergab die Geschäftsleitung an seinen<br />

Sohn Frank, der ebenfalls konsequent auf<br />

Fortschritt setzte: Neben dem Ausbau<br />

des Geschäfts in den neuen Bundesländern<br />

forcierte er die Etablierung und Pflege<br />

eines Qualitätsmanagement-Systems.<br />

2001 berief er den langjährigen Mitarbeiter<br />

und Prokuristen Christian Vennemann<br />

zum zweiten Geschäftsführer.<br />

Noch heute arbeiten die beiden Geschäftsführer<br />

erfolgreich zusammen.<br />

2010 wurde ein neues Bürogebäude errichtet;<br />

2012 folgte der Neubau des Logistikzentrums,<br />

das mit 3.300 m 2 Nutzfläche<br />

viel Lagerraum und Kommissionierfläche<br />

bietet. Durch die Übernahme<br />

der Pipgras Lackieranlagen GmbH wurde<br />

2014 das Produktportfolio von Höcker<br />

Polytechnik um den Bereich Lackieranlagentechnologie<br />

erweitert. Durch moderne<br />

Wärmepumpen-Heizungs- und<br />

Kühlanlagen sind die Gebäude seit 2021<br />

von fossilen Brennstoffen weitgehend<br />

unabhängig. Seit 2016 ist das eingeführte<br />

Energiemanagementsystem gemäß<br />

ISO 50001 zertifiziert.<br />

Im Jahr 2017 wurde Höcker Polytechnik<br />

mit der tapio-Markteinführung weltweit<br />

der erste Hersteller von Absauganlagen,<br />

die 100 Prozent schnittstellenkompatibel<br />

zu tapio sind (Industrie 4.0<br />

für die Holzverarbeitung). Im Jahr 2021<br />

begann der Neubau eines neuen zusätzlichen<br />

Firmengebäudes mit Parkhaus,<br />

dessen Fertigstellung für Ende dieses Jahres<br />

eingeplant ist.<br />

Heute ist Höcker Polytechnik einer der<br />

führenden Hersteller von Absaug- und<br />

Filteranlagen für die effiziente Prozessabfallentsorgung,<br />

für die holzverarbeitende<br />

Industrie, für die Kartonagen- und Wellpappenindustrie<br />

sowie für die Recyclingindustrie<br />

in Deutschland und Europa und<br />

innovativer Hersteller von Lackierkabinen.<br />

Das breit gefächerte Produktprogramm<br />

umfasst ferner Brikettierpressen,<br />

Abfallverdichtungsanlagen, Shredder,<br />

Abscheider, Lüftungsanlagen und Energie-Effizienz-Systeme.<br />

Auf Wunsch wird<br />

jede Anlage von den Höcker-Ingenieuren<br />

auf die beim Kunden vor Ort herrschenden<br />

Bedingungen angepasst.<br />

www.hoecker-polytechnik.de<br />

12 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


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sind online und kostenlos<br />

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Beitrag in einer unserer drei Fachzeitschriften<br />

und möchten noch<br />

mehr Leute auf Ihren Artikel aufmerksam<br />

machen? Kein Problem!<br />

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Tel.: +49 8364 9860-79 | susanne.grimm@stein-verlaggmbh.de<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />

Josef-Herrmann-Straße 1–3 | D-76473 Iffezheim | Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />

info@stein-verlagGmbH.de | www.stein-verlagGmbH.de


NEWS<br />

Das Coreum hat neue Partner gefunden: Die EmiControls<br />

GmbH als Hersteller von Turbinen für die Staub- und<br />

Geruchsbekämpfung sowie die Adolf Würth GmbH & Co.<br />

KG, die auf dem Coreum-Gelände ihre Bauloc-Container<br />

präsentiert. Foto: EmiControls<br />

Sehr geehrte Leserschaft,<br />

unsere Fachzeitschrift „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“<br />

ist für Sie als Leser KOSTENFREI.<br />

Nutzen Sie daher die Möglichkeit, „<strong>recycling</strong><br />

<strong>aktiv</strong>“ auch Ihren Mitarbeitern und Geschäftspartnern<br />

zur Verfügung zu stellen.<br />

Eine kurze E-Mail an <strong>recycling</strong>-<strong>aktiv</strong>@<br />

stein-verlagGmbH.de genügt.<br />

Bitte teilen Sie uns nur kurz<br />

die Bezugsadresse<br />

und die Stückzahl mit.<br />

„<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“ wird<br />

Ihnen dann ab der<br />

kommenden Ausgabe<br />

kostenfrei zugesandt.<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/20<strong>22</strong><br />

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Coreum<br />

Neue Partnerschaften:<br />

EmiControls und Würth<br />

Das Coreum in Stockstadt am Rhein versteht sich als<br />

Plattform für die Bau-, Materialumschlag- und Recyclingbranche<br />

und bringt Unternehmen und Menschen<br />

in diesen Bereichen zusammen.<br />

Seit Oktober 20<strong>22</strong> sind mit der EmiControls GmbH und<br />

der Adolf Würth GmbH & Co. KG weitere starke Marken<br />

mit an Bord. Die EmiControls GmbH ist Hersteller von<br />

Turbinen für die Staub- und Geruchsbekämpfung, die vor<br />

allem in den Bereichen Abbruch, Gewinnung, Recyclingund<br />

Kompostieranlagen eingesetzt werden.<br />

Würth ist führender Hersteller verschiedener Befestigungstechniken<br />

für die professionelle Anwendung. Zu<br />

den Geschäftsfeldern gehören ebenfalls Lösungen für die<br />

Baustellenlogistik. Hier kommen kundenindividuelle Lösungen<br />

zum Einsatz, wie z. B. mit Produkten bestückte<br />

Materiallager direkt auf der Baustelle. In diesem Bereich<br />

startet die Zusammenarbeit von Würth und Coreum. Auf<br />

dem Außengelände der Coreum GmbH werden im ersten<br />

Schritt Kundenlösungen zur Baustellenlogistik vorgestellt.<br />

Damit werden vor allem Bauunternehmen angesprochen,<br />

die den Großteil der Zielgruppe des Coreum umfasst.<br />

www.coreum365.de<br />

Ihre Redaktion<br />

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VERANSTALTUNGEN<br />

bauma 20<strong>22</strong><br />

Wichtiges Signal und wichtige<br />

Impulse zur richtigen Zeit<br />

Mit mehr als 495.000<br />

Besuchern aus über 200<br />

Ländern und rund 3.200<br />

Ausstellern hat die diesjährige<br />

bauma fast wieder das Niveau<br />

des Rekordjahres 2019 erreicht.<br />

Die im Vorfeld eher gedämpft<br />

wirkenden Erwartungen<br />

mancher Aussteller wurden<br />

damit vielfach übertroffen, und<br />

bestimmt ebenso wichtig: Viele<br />

Entwicklungen gehen offenbar<br />

schneller als erwartet!<br />

Es mag – zugegebenermaßen –<br />

etwas holprig klingen, aber<br />

„bauma“ könnte auch das Kürzel<br />

sein für „bauen (in der Zukunft),<br />

(neue) Maschinen- und Antriebs-<br />

(Techniken). So ließen sich die wohl<br />

wichtigsten Trends beschreiben, die auf<br />

den meisten Ausstellerständen als Erstes<br />

in Auge stachen. Nachhaltigkeit, Digitalisierung,<br />

Automatisierung und Mechanisierung,<br />

auch diese Themen passen gut<br />

in das Angebotsspektrum, das mit Blick<br />

auf Klimaschutz und CO 2<br />

sowie den zukünftigen<br />

Umgang mit Rohstoffen viele<br />

unterschiedliche Neuentwicklungen<br />

kennzeichnete. Die Messe München<br />

selbst zeigte sich angesichts der „nackten“<br />

Zahlen verständlicherweise mehr als<br />

zufrieden: Insgesamt rund 3.200 Aussteller<br />

aus 60 Ländern (zum Vergleich 2019:<br />

3.684 Aussteller aus 63 Ländern) und<br />

mehr als 495.000 Besucher aus über 200<br />

Ländern (2019: 627.603 Besucher aus<br />

mehr als 200 Ländern) kamen vom 24.<br />

bis 30. Oktober 20<strong>22</strong> zur Weltleitmesse<br />

für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,<br />

Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und<br />

Baugeräte nach München. Der Anteil der<br />

internationalen Besucher lag bei rund 50<br />

Prozent. Dazu Stefan Rummel, zuständiger<br />

Geschäftsführer der Messe München:<br />

„Diese bauma hat wieder begeistert und<br />

fasziniert! Nachdem sich die Welt seit der<br />

letzten bauma grundlegend verändert<br />

hat, freuen wir uns riesig, dass die bauma<br />

20<strong>22</strong> mit zahlreichen Innovationen unserer<br />

Kunden, guten Geschäftsabschlüssen<br />

und vielen Besuchern aus aller Welt<br />

unverändert ein Kraftzentrum der Baumaschinenbranche<br />

ist.“<br />

Natürlich können wir an dieser Stelle<br />

bei Weitem nicht alle Neuheiten präsen-<br />

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VERANSTALTUNGEN<br />

Riesenandrang und hohes Interesse<br />

sowohl im Außenbereich wie auch in<br />

den Hallen: Die bauma ist zurück!<br />

Fotos: Messe München<br />

tieren, daher nur ein Eindruck dessen,<br />

was uns auf unserem Messerundgang,<br />

auch mit Blickrichtung Recycling, alles so<br />

aufgefallen ist.<br />

Antriebe, smarte Lösungen<br />

und das Chalet<br />

Bobcat zeigte auf der bauma 20<strong>22</strong> einige<br />

Entwicklungen aus dem ständig<br />

wachsenden Maschinen- und Anbaugeräteprogramm<br />

des Herstellers. Neben<br />

dem neuen Zwei-Tonnen-Elektro-Minibagger<br />

E19e und den Kompaktladern<br />

S86 und T86 ging es auch um die Innovationen<br />

aus den Bereichen Elektrifizierung,<br />

Autonomie und Konnektivität, wie<br />

zum Beispiel den T7X, der erste vollelektrische<br />

Kompakt-Raupenlader der Welt<br />

oder die transparenten Display-Konzepte,<br />

die die Sicht des Bedieners maximieren.<br />

Rund 50 Prozent aller neuen selbstfahrenden<br />

Baumaschinen werden nach<br />

der Überzeugung von Bonfiglioli im<br />

Jahr 2030 entweder elektrisch oder hybrid<br />

angetrieben. Die neue Antriebsserie<br />

selbst ist skalierbar in drei Durchmessern<br />

mit jeweils mehreren Längen des Elektromotors.<br />

Das Konzept erlaubt dadurch<br />

eine Leistungsspanne der Serie von vier<br />

bis 150 Kilowatt. Die als Fahr- und<br />

Schwenkantriebe einsetzbaren Elektroantriebe<br />

sind vom Prinzip her so konstruiert,<br />

dass sie wie ihre hydraulischen<br />

Vorbilder alle technischen Notwendigkeiten<br />

mitbringen. Der Elektromotor in<br />

seinem robusten Gehäuse ist luftgekühlt<br />

und entspricht der Schutzart IP67. Der<br />

Kern des Antriebs, der Permanentmagnetmotor<br />

selbst ist wartungsfrei. Er ist mit<br />

Temperatur- und Geschwindigkeitssensoren<br />

ausgestattet. Direkt an ihn angeflanscht<br />

ist ein ein- oder mehrstufiges<br />

Planetengetriebe, das entsprechend der<br />

Anforderung des Maschinen-Herstellers<br />

definiert wird. Bei Doosan war es vor<br />

allem der smarte Raupenbagger DX-<br />

<strong>22</strong>5LC-7X, der auf großes Interesse stieß.<br />

Neben der Neuvorstellung des DX20ZE,<br />

eines vollelektrischen Zwei-Tonnen-<br />

Kompaktbaggers, sorgte auch insbesondere<br />

die Präsentation des Prototyps eines<br />

14-Tonnen-Mobilbaggers mit Elektround<br />

Hybridantrieb für große Aufmerksamkeit.<br />

Das Schweizer Traditionsunternehmen<br />

Gipo blickt ebenfalls auf eine<br />

sehr gelungene Messe zurück. Besonders<br />

auffällig und von vielen als schönster<br />

Messestand bezeichnet war das beliebte<br />

zweistöckige Gipo-Chalet. Für Gesprächsstoff<br />

sorgten die Gipo-Technologien<br />

sowie die vollelektrisch betriebene<br />

Gipo P 131 GIGA. Die Anlage ist mit der<br />

seit Jahren erfolgreichen Antriebstechnologie<br />

Gipogreen ausgestattet. Das elektrische<br />

Antriebskonzept mit der externen<br />

Stromversorgung ermöglicht einen CO 2<br />

-<br />

freien Betrieb und verbindet Klimaschutz<br />

mit Wirtschaftlichkeit. Übrigens wurden<br />

alle drei ausgestellten Maschinen schon<br />

verkauft und nach der Messe an die Kunden<br />

ausgeliefert.<br />

Fernüberwachung und<br />

neue Radlader<br />

Das italienische Unternehmen Indeco ist<br />

für seine hydraulischen Abbruchhämmer<br />

bekannt und präsentierte erstmals das<br />

neue Fernüberwachungssystem Indeconnect,<br />

das Daten zu verschiedenen<br />

Parametern wie Arbeitsstunden, Arbeitsposition,<br />

Temperatur des Hydrauliköls,<br />

Umgebungstemperatur oder GPS-Position<br />

liefert. Ebenfalls interessant: die neuen<br />

IRC-Schienenschneider, die speziell für<br />

das Schneiden von Eisenbahn-, Straßenbahn-<br />

und U-Bahn-Schienen entwickelt<br />

wurden. Die besondere Konstruktion der<br />

Backen, die Effizienz des Hydrauliksystems<br />

und die Robustheit des Maschinenkörpers<br />

aus Hardox-Stahl ermöglichen<br />

das Schneiden von Schienen mit einer<br />

Masse von bis zu 75 kg pro Meter und<br />

einer Härte von bis zu 300 Brinell. Auf der<br />

bauma stellte John Deere erstmals Radlader<br />

für Deutschland und das Vereinigte<br />

Königreich vor. Der 744 P-Tier und der<br />

824 P-Tier sind die ersten P-Tier-Radlader,<br />

die das Unternehmen in ausgewählten<br />

europäischen Ländern anbieten wird.<br />

Als Teil der Markenfamilie von Deere &<br />

Company übernimmt die Wirtgen Group<br />

mit ihrem europäischen Vertriebspartnernetz<br />

den Vertrieb des P-Tier-Portfolios.<br />

Neu bei Bobcat: die Kompaktlader S86 und T86. Foto: Bobcat<br />

Neuer elektrischer<br />

Antrieb für Baumaschinen<br />

von Bonfiglioli, hier in der Ausführung<br />

als Drehantrieb. Foto: Bonfiglioli<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 17


VERANSTALTUNGEN<br />

Bei Doosan war es vor allem der<br />

smarte Raupenbagger DX<strong>22</strong>5LC-7X,<br />

der auf großes Interesse stieß.<br />

Foto: Doosan<br />

Wohl einer der schönsten Messestände: das Chalet von Gipo. Foto: Gipo<br />

Die Modelle umfassen eine Vielzahl von<br />

branchenbewährten Technologielösungen,<br />

darunter ein modernes Visualisierungssystem<br />

und eine erweiterte Hinderniserkennung<br />

für verbesserte Sicht und<br />

mehr Überblick in allen Situationen. Der<br />

JDLink-Konnektivitätsdienst wird für alle<br />

P-Tier-Radlader serienmäßig angeboten<br />

und ermöglicht die Übertragung von<br />

Maschinendaten sowie Fernsupport<br />

durch die Vertriebspartner. Eine weitere<br />

optionale Ergänzung für die P-Tier-Modelle<br />

ist das Nutzlast-Wiegesystem, das<br />

die Arbeitsabläufe für den Bediener optimiert<br />

und die Produktivität noch weiter<br />

steigert.<br />

Zero-Emissionen, Digitalisierung<br />

und Hybrid-Lösungen<br />

Bereits 2012 hat Keestrack den elektrischen<br />

Antrieb eingeführt: eine Plug-in-<br />

Lösung mit integriertem Diesel-Stromerzeuger,<br />

mit dem die Maschine auch ohne<br />

Netzanschluss betrieben werden kann.<br />

Die nächste Generation erhielt dann<br />

einen separaten Stromerzeuger („Dropoff“),<br />

der getrennt von der Maschine in<br />

einer weniger staubigen und vibrationsträchtigen<br />

Umgebung aufgestellt oder<br />

auch in der Maschine selbst positioniert<br />

werden kann. Nun hat Keestrack den<br />

Zero-Antrieb vorgestellt, mit dem die<br />

Maschinen vollkommen ohne integrierten<br />

Verbrennungsmotor auskommen.<br />

Die meisten mobilen Brech- und Siebanlagen<br />

sowie einige notwendige Hydraulikanlagen<br />

werden mit Elektromotoren<br />

angetrieben. Der auf der bauma präsentierte<br />

R5e Zero verfügt wie alle Maschinen<br />

mit E-Antrieb über die Möglichkeit,<br />

weitere Maschinen mit elektrischer Energie<br />

zu versorgen. Der R5e Zero ist für<br />

den Betrieb ohne Netzanschluss mit<br />

einem Drop-off-Motor auf dem Chassis<br />

ausgestattet, dieser kann jedoch auch<br />

entfernt werden.<br />

Kiesel hat sich in den letzten 30 Jahren<br />

als Systempartner für den Kunden etabliert.<br />

Auf der bauma lag der Schwerpunkt<br />

eindeutig bei den Themen Digitalisierung<br />

und Mechanisierung. Bei der<br />

„P-Line by KTEG“ ergänzen sich der<br />

optimale Geräteträger, der entsprechende<br />

Schnellwechsler sowie passende Anbaugeräte.<br />

Das modulare System ist auf<br />

die Herausforderungen der Baustelle<br />

zugeschnitten. Durch diese Mechanisierung<br />

auf der Baustelle entsteht eine Produktivitätssteigerung<br />

um bis zu 30 Prozent,<br />

die Maschine kann so wirtschaftlicher<br />

eingesetzt werden. Ebenso ist der<br />

Personaleinsatz effizienter, sowohl für<br />

den Mitarbeiter wie auch für den Unternehmer:<br />

„Mit der P-Line by KTEG werden<br />

wir neue Maßstäbe in der Branche<br />

setzen“, so Toni Kiesel. Gemeinsam mit<br />

Hitachi präsentierte Kiesel über 50 Maschinen<br />

inklusive Anbaugeräten. Mit<br />

Blick in die Zukunft werden Kiesel und<br />

Hitachi über ein gemeinsames Joint-<br />

Venture ebenso verstärkt zusammenarbeiten.<br />

Diese neue Partnerschaft mit der<br />

Namensbezeichnung KTEG („Kenki<br />

Technology Group“) soll dazu dienen,<br />

den Anforderungen des europäischen<br />

Marktes gerecht zu werden, wobei der<br />

Schwerpunkt auf Umweltbelangen liegt.<br />

Neue Partner an der Seite von Kiesel sind<br />

EmiControls Europe und Makineo. Bei<br />

Makineo dreht sich alles um digitale Bauprozesse,<br />

digitale Assistenzsysteme und<br />

Maschinensteuerung. Gemeinsam mit<br />

EmiControls Europe geht es um die<br />

Staub-, Geruchs- und Feuerbekämpfung.<br />

Und auch darum, Prozesse emissionsneutral<br />

und umweltbewusst zu gestalten.<br />

Mit der mobilen Schnellladestation KTEG<br />

PowerTree können nicht nur Elektrobagger<br />

in kürzester Zeit geladen werden,<br />

sondern sämtliche batteriebetriebenen<br />

Geräte auf der Baustelle. Vorgestellt<br />

wurde ebenfalls der MHL 820 „Beyond<br />

Battery“ von Fuchs.<br />

Mit insgesamt vier Abbruchbaggern von<br />

45 bis 130 Tonnen Betriebsgewicht bedient<br />

Kobelco heute alle Anforderungen<br />

im modernen selektiven Rückbau. Ganz<br />

neu in diesem Jahr kamen der 60-Tonner<br />

SK550DLC und insbesondere das neue<br />

Flaggschiff Kobelco SK1300DLC hinzu,<br />

der in München erstmals einem breiten<br />

Publikum präsentiert wurde. Mit maximal<br />

40-Meter-Bolzenhöhe markiert der<br />

„1300er“ jetzt die Spitze im internationalen<br />

OEM-Angebot, wobei er sich wie<br />

der ebenfalls gezeigte SK400DLC dank<br />

innovativer Wechselausleger-Technik vor<br />

allem durch große Flexibilität auszeichnet:<br />

So gewährleistet die neue „Next<br />

Advance“-Auslegertechnologie nicht nur<br />

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VERANSTALTUNGEN<br />

Das italienische Unternehmen Indeco<br />

ist vor allem für seine hydraulischen<br />

Hämmer und Schrottscheren<br />

bekannt. Foto: Indeco<br />

Keestrack R5e: Der neu entwickelte Prallbrecher R5e mit<br />

Drop-off-Motor und Stromversorgungsein- und -ausgang.<br />

Foto: Keestrack<br />

schnelle Rüstzeiten der insgesamt vier<br />

verfügbaren Longfront-Konfigurationen<br />

– mit außergewöhnlich hohen Anbaugewichten<br />

ermöglicht der SK1300DLC jetzt<br />

auch den Einsatz effizienter Werkzeuge<br />

in großen Höhen. Im bodennahen Sekundärabbruch<br />

oder bei Fundamenten<br />

kommt ein separater Ausleger zum Einsatz,<br />

der mit Anbaugewichten bis max.<br />

12 t die Bereitstellung eines zusätzlichen<br />

Großbaggers meist erübrigt.<br />

Zusammen mit seinem Partnerunternehmen<br />

Christophel zeigte Kölsch einen<br />

starken Ausschnitt aus seinem sehr umfangreichen<br />

Produktprogramm. Wichtig<br />

für beide Unternehmen: hervorragender<br />

Service und persönliche Ansprache der<br />

Kunden. Was für die größeren Kompaktanlagen<br />

von Rubble Master bereits seit<br />

einigen Jahren verfügbar ist, wurde nun<br />

auch für den RM70GO! 2.0 verwirklicht.<br />

Das integrierte Maschendecksieb mit<br />

Rückführband ist ab sofort auch für den<br />

kompaktesten raupenmobilen Brecher<br />

der Rubble-Master-Serie verfügbar. Brechen<br />

und Sieben in einem Arbeitsgang<br />

sind somit problemlos möglich. Transportiert<br />

wird das zusätzliche Equipment<br />

zusammen mit dem Brecher. Auch auf<br />

seinem eigenen Stand war Rubble Master<br />

gut aufgestellt: In einem hybriden<br />

Maschinenzug lassen sich bis zu 50 Prozent<br />

Treibstoff einsparen Genau das ermöglicht<br />

die brandneue Grobstück-Siebanlage<br />

RM H50X hybrid. Als Hybrid-Variante<br />

kann das Sieb außerdem vollelektrisch<br />

betrieben werden und punktet mit<br />

„Zero-CO 2<br />

-Emission“. Neben der Effizienz<br />

überzeugt das neue RM-Sieb mit<br />

seiner Modularität und Vielseitigkeit.<br />

Sowohl bei der Produktion des Hybrid-<br />

Siebs RM H50X als auch beim Hybrid-<br />

Backenbrecher RM J110X wurden Kundenwünsche<br />

berücksichtigt, um die<br />

Anwendbarkeit der Aufbereitungsanlagen<br />

neu zu definieren. Auf seiner Außenfläche<br />

zeigte Komatsu den Prototyp<br />

eines gemeinsam mit Moog Inc. – einem<br />

weltweiten Entwickler, Hersteller und<br />

Integrator von Präzisions-Steuerungs-<br />

Gewichtsoptimiert<br />

und hoch belastbar:<br />

Telestack-Bänder<br />

wie das TLC 1031<br />

Zero sind für den<br />

dauerhaften Betrieb<br />

unter Maximallast<br />

mit robusten<br />

Gitterrohrrahmen<br />

ausgestattet.<br />

Foto: Kölsch<br />

Dank des cleveren Designs lässt sich<br />

das Batteriemodul der Fuchs MHL<br />

820 BATTERY+ stufenweise erweitern.<br />

Im Basispaket liefern die verbauten<br />

Lithium-Ionen-Akkus bereits genug<br />

Leistung, um die Maschine bis zu<br />

zwei Stunden autark betreiben zu<br />

können. Foto: Kiesel<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 19


VERANSTALTUNGEN<br />

Mit dem RM H50X hybrid hebt die RM Group das mobile Sieben auf ein neues Level. Wird das Hybrid-Sieb von einem dieselelektrischen<br />

RM-Prallbrecher angetrieben, sparen die Betreiber bis zu 33 Prozent Treibstoff. Foto: Rubble Master<br />

komponenten und -systemen – entwickelten<br />

vollelektrischen Kompaktradladers.<br />

Diese vernetzte und automatisierbare<br />

Baumaschine ist batteriebetrieben<br />

sowie emissionsfrei. Das intelligente<br />

Steuerungssystem von Moog umfasst<br />

einen elektrischen Fahrmotor, elektrische<br />

Hub-, Kipp- und Lenkzylinder, die Leistungselektronik,<br />

einen Systemsteuerungscomputer,<br />

eine Batterie und ein<br />

Batterie-Management-System.<br />

Wasserstoff-Antrieb, neue Kippergeneration<br />

und Technologieträger<br />

Das Liebherr-Produktsegment Komponenten<br />

zeigte zwei Prototypen seines<br />

Wasserstoffmotors für die Baustellen von<br />

morgen. In jedem Prototyp setzt Liebherr<br />

auf unterschiedliche Wasserstoff-Einspritztechnologien,<br />

zum einen Direkteinspritzung<br />

(DI) und zum anderen Saugrohreinblasung<br />

(PFI). Dazu gehörte auch<br />

der von Liebherr France SAS in Colmar<br />

entwickelte Raupenbagger mit einem<br />

integrierten Wasserstoff-Verbrennungsmotor.<br />

Das Vorführmodell des verbauten<br />

H966-Motors stammt von Liebherr Machines<br />

Bulle SA in der Schweiz. Der H 2<br />

-<br />

Antrieb bedarf keiner permanenten Energieversorgung<br />

und verursacht nur sehr<br />

geringe NO x<br />

- und CO 2<br />

-Emissionen: In<br />

Abhängigkeit vom jeweils angewandten<br />

Bewertungsverfahren und davon, ob der<br />

gesamte Lebenszyklus der Maschine berücksichtigt<br />

wird, kann der Wasserstoff-<br />

Verbrennungsmotor die CO 2<br />

-Emissionen<br />

bei der Betrachtung „Tank to Wheel“<br />

(vom Tank bis zum Rad) um fast 100<br />

Prozent oder beim „Cradle to Grave“-<br />

Prinzip (von der Wiege bis zur Bahre) um<br />

70 Prozent reduzieren. Nicht zu vergessen<br />

die Elektro-Umschlagmaschinen: der<br />

LH 26 M Industry E mit batteriebetriebenem<br />

Mobility Kit sowie der LH 150 M<br />

Port E mit neuem, mobilem Gantry-<br />

Portalunterwagen.<br />

Die neue Dreiseitenkipper-Generation<br />

von Meiller trägt erstmals einen eigenständigen<br />

Namen: Sämtliche Trigenius-<br />

Dreiseitenkipper basieren auf einem<br />

modularen Baukasten und weisen ein<br />

neues, einheitliches Design mit viel glatten<br />

Oberflächen auf. Ihre modulare Bauweise<br />

und die verstärkte Verwendung<br />

von Schraubverbindungen erlauben<br />

viele individuelle Anpassungen an die<br />

unterschiedlichsten Kundenwünsche.<br />

Mit dem Absetzkipper Tectris und dem<br />

Abrollkipper Tectrum wurden zwei neue<br />

Marken vorgestellt. Tectris symbolisiert<br />

das individuelle und flexible Platzieren<br />

von Absetzmulden punktgenau bis in die<br />

kleinste Lücke, Tectrum hingegen steht<br />

für Macht und Größe und soll hohe Verlademengen,<br />

große Containermaße und<br />

das Handling unterschiedlichster Containertypen<br />

implizieren.<br />

Der neue Remax 600 ist Technologieträger<br />

für die weltweit erste vollautonome<br />

Produktionsüberwachung und -steuerung,<br />

die SBM derzeit in enger Zusammenarbeit<br />

mit Forschern der Montan-<br />

Universität Leoben entwickelt. Auf Basis<br />

modernster Sensorik und Videotechnologie,<br />

leistungsfähiger Kommunikationsund<br />

IT-Netzwerke sowie maschinentechnischer<br />

Innovationen, wie der automatischen<br />

Brechspaltverstellung, hält erstmals<br />

„Künstliche Intelligenz“ Einzug in<br />

die mobile Aufbereitung. Der „autonome<br />

Brecher“ soll Betreiber und Maschinisten<br />

bei allen Entscheidungen unterstützen<br />

und im Betrieb dauerhaft entlasten, jederzeit<br />

ein Optimum an Produktqualität<br />

gewährleisten und dabei auch maßgeblich<br />

zur Energieeinsparung im Brechbetrieb<br />

beitragen. In dem bereits weit fortgeschrittenen<br />

Projekt beurteilt die Maschine<br />

über Sensoren und Kamerasysteme<br />

eigenständig Aufgabegut und Endprodukte,<br />

erfasst noch besser als bisher<br />

die Lastzustände von Brecher und Fördereinrichtungen<br />

und optimiert alle<br />

Trennprozesse bis hin zu Überbandmagneten<br />

und Windsichtern.<br />

20 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


VERANSTALTUNGEN<br />

Der erste Liebherr-Wasserstoffmotor H966: Hierbei handelt es<br />

sich um einen Motor, der für Demonstrations- und Feldversuche<br />

entwickelt wurde und auf der Saugrohreinblasungstechnologie<br />

(auch PFI genannt) basiert. Foto: Liebherr<br />

Vollelektrischer Kompakt-Radlader von Komatsu und Moog: Diese<br />

vernetzte und automatisierbare Baumaschine ist batteriebetrieben und<br />

nun bereit für gemeinsame Tests der beiden Hersteller. Foto: Komatsu<br />

Akkubagger, Tracking und<br />

Elektro-Antriebe<br />

Das familiengeführte Traditionsunternehmen<br />

Sennebogen, das als Marktführer<br />

im Bereich der Elektromaschinen<br />

auch individuell auf die Bedürfnisse des<br />

Kunden abgestimmte Lösungen entwickelt,<br />

bietet mit dem neuen Akkubagger<br />

825 Electro Battery eine komplett<br />

klimaneutral arbeitende, akkugestützte<br />

Elektro-Umschlagmaschine an, die sowohl<br />

das autarke Arbeiten im Akkubetrieb<br />

als auch kabelgebunden am Netz<br />

erlaubt. Daneben werden aber ebenso<br />

bestehende und bewährte Maschinen<br />

konstant weiterentwickelt: Der neue<br />

Sennebogen 824 G bedient das kleinere<br />

Umschlagbagger-Segment und erweist<br />

sich mit seiner Reichweite von 12<br />

m sowie der Vielzahl an unterschiedlichen<br />

Ausrüstungsoptionen als universell<br />

einsetzbares Multitalent auf dem<br />

Recyclinghof oder auch am Schrottplatz.<br />

Egal, ob in der Ausstattung mit<br />

Raupen- oder Mobilunterwagen, Ausrüstungslängen<br />

von 10 bis 12 m sowie<br />

den ULM-Stiel-Varianten – das bedeutet<br />

einer Ausrüstung mit einem speziellen<br />

Umlenkmechanismus für Sortiergreifen:<br />

Mit dem 824G lässt sich eine<br />

große Vielfalt an anwendungsspezifischen<br />

Lösungen realisieren. Neben Sortiertätigkeiten<br />

eignet sich die robuste<br />

Maschine daher gleichermaßen perfekt<br />

für Verladeaufgaben. Tsurumi stellte<br />

sein neues System „Tsurumi Connect“<br />

vor. Damit lassen sich nicht nur die eigenen<br />

Pumpen auf der Baustelle kontrollieren.<br />

Auch mit anderen Geräten<br />

fremder Hersteller funktioniert die Lösung.<br />

Fernschaltung, Standortdaten,<br />

Laufprotokolle, Ausfallmeldungen und<br />

mehr: Vieles ist möglich, wenn Tsurumis<br />

kleine Hardware-Box am Gerät<br />

hängt. Die Tracking-Daten landen in<br />

Echtzeit, wo der Anwender es wünscht:<br />

Über PC, Laptop oder Handy wird dann<br />

ferngesteuert und ausgewertet. Das<br />

Ganze sei „unendlich“ skalierbar, so das<br />

Unternehmen.<br />

Über alle Gewichtsklassen hinweg<br />

sind die neuen Dreiseitenkipper aus<br />

der Trigenius-Produktfamilie<br />

robuster, leichter und noch haltbarer<br />

geworden. Foto: Meiller<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 21


VERANSTALTUNGEN<br />

Neuer Recycling-Umschlagbagger der<br />

6. Maschinengeneration mit 12 m<br />

Reichweite: Der SennebogeN 824 G<br />

wurde exklusiv auf der bauma<br />

vorgestellt. Foto: Sennebogen<br />

Der neue SBM-Prallbrecher<br />

REMAX 600 ist eine wichtige<br />

Etappe auf dem Weg zum<br />

„autonomen Brechen”. Foto: SBM<br />

Was macht eine gute Pumpen-Konstruktion aus? Der Hersteller Tsurumi zeigte<br />

seine Pumpen im Detail – und wie Betreiber die Wartungsarbeiten einfach selbst<br />

durchführen. Foto: Tsurumi<br />

190 Führungen mit rund 3.107 Teilnehmern<br />

organisierte das Zeppelin Produktmanagement<br />

über den Messestand und<br />

erklärte den Besuchern die Highlights in<br />

Form von vier batterieelektrischen Prototypen<br />

für die nachhaltige Baustelle der<br />

Zukunft. Dazu zählten der Cat-Minibagger<br />

301.9, der mittelgroße Cat-Kettenbagger<br />

320, der mittelgroße Cat-Radlader 950<br />

GC und der kompakte Cat-Radlader 9<strong>06</strong>.<br />

„Wir haben bereits erste Reservierungen<br />

vorliegen. Kunden konnten auf der bauma<br />

eine unverbindliche Absichtserklärung<br />

zum Kauf unterzeichnen oder sich online<br />

über unseren Zeppelin-Cat-Shop auf die<br />

Warteliste setzen lassen. Die bauma hat<br />

gezeigt, wie groß das Interesse nach alternativen<br />

Antrieben ist, aber mindestens<br />

Auch Zeppelin zeigte sich hochzufrieden mit den<br />

Ergebnissen der bauma. Das Interesse wurde in der Halle<br />

mehr als deutlich. Foto: Zeppelin, Sabine Gassner<br />

<strong>22</strong> <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


VERANSTALTUNGEN<br />

genauso wichtig ist die entsprechende<br />

Ladeinfrastruktur, die wir ebenfalls auf unserem<br />

Messestand in der Halle B6 zeigen<br />

konnten“, erklärte Fred Cordes, Vorsitzender<br />

der Geschäftsführung der Zeppelin<br />

Baumaschinen GmbH. Tiefer einsteigen in<br />

die Antriebssysteme der Zukunft für die<br />

Bauindustrie konnten bauma-Besucher bei<br />

Zeppelin Power Systems. Sie konnten sich<br />

dort nicht nur über Hochleistungs-Dieselmotortechnologie<br />

der EU-Abgasstufe V<br />

informieren, sondern auch über den Prototyp<br />

eines mobilen Brennstoffzellen-<br />

Stromaggregats auf Wasserstoffbasis, mit<br />

dem neben CO 2<br />

-Emissionen auch Stickoxide,<br />

Feinstaub sowie Lärm und Vibrationen<br />

vermieden werden. Ein weiterer<br />

Trend war die Automatisierung. Bei der<br />

Station von Cat Command konnten die<br />

Besucher auf dem Fahrersitz Platz nehmen<br />

und einen Cat-Kettenbagger oder -Dozer<br />

über Joysticks und Monitore fernab in Arizona<br />

oder Málaga steuern. In Summe wurden<br />

während der Messe 700 Fahrten unternommen,<br />

sodass sich die Besucher<br />

überzeugen konnten, was im Hinblick mit<br />

autonom fahrenden Baumaschinen möglich<br />

ist.<br />

Der Kobelco SK1300DLC<br />

wurde in München neben<br />

dem ebenfalls neuen<br />

60-t-Modell SK400DLC<br />

präsentiert. Foto: Kobelco<br />

Die nächste bauma findet vom 7. bis<br />

13. April 2025 in München statt.<br />

www.bauma.de<br />

www.bobcat.com/eu/de<br />

www.bonfiglioli.com<br />

eu.doosanequipment.com<br />

www.gipo.ch<br />

www.indeco.it<br />

www.keestrack.com<br />

www.kiesel.net<br />

www.koelsch.com<br />

www.kobelco-europe.com<br />

www.komatsu.eu<br />

www.liebherr.com<br />

www.meiller.com<br />

www.rubblemaster.com<br />

www.sbm-mp.at<br />

www.sennebogen.com<br />

www.tsurumi.eu<br />

www.wirtgen-group.com<br />

www.zeppelin-cat.de<br />

Der 744 P-Tier und der 824 P-Tier sind die<br />

ersten P-Tier-Radlader, die John Deere über<br />

Wirtgen auch in Deutschland anbieten<br />

wird. Foto: John Deere<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 23


VERANSTALTUNGEN<br />

?!<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> INTERVIEW<br />

Statt „reinem“ Interview eher ein sehr<br />

intensiver Gedankenaustausch:<br />

Erich Sennebogen im Gespräch mit der<br />

Redaktion der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>.<br />

Foto: Sennebogen<br />

Sennebogen<br />

Die Erfahrung macht den Unterschied<br />

20<strong>22</strong> ist ein besonderes Jahr für Sennebogen:<br />

Mit IFAT und bauma fanden<br />

gleich zwei Leitmessen statt und bestimmt<br />

ebenso wichtig: das Traditions-<br />

Unternehmen konnte sein 70-jähriges<br />

Bestehen feiern. Kontinuierliche Weiterentwicklung<br />

und Wachstum kennzeichnen<br />

eine lange Zeitspanne, in der gerade<br />

der familiäre Charakter beibehalten<br />

werden konnte, der Sennebogen seit<br />

jeher auszeichnet. Auf der bauma konnten<br />

wir uns mit Erich Sennebogen, dem<br />

Sohn des Gründers, über neue Technologien<br />

und neue Herausforderungen<br />

unterhalten.<br />

ra: Herr Sennebogen, jetzt läuft die<br />

bauma endlich. Wie sind Ihre ersten<br />

Eindrücke?<br />

Erich Sennebogen: Ich bin absolut positiv<br />

überrascht. Wir haben schon in den<br />

ersten beiden Tagen sehr viel Interesse<br />

erfahren, sehr fundierte Fragen und sehr<br />

zielgenau. Wichtige Themen sind natürlich<br />

neue Antriebstechniken mit Blick auf<br />

Verbrauch und Klimaschutz, aber auch<br />

Lieferfähigkeit oder Ersatzteilbeschaffung.<br />

Das Interesse ist immens und das<br />

freut uns ausdrücklich.<br />

ra: Hier präsentieren Sie unter anderem<br />

den neuen Akkubagger 825 Electro<br />

Battery. Wie ist die Resonanz?<br />

Erich Sennebogen: Bei dem neuen Akkubagger<br />

825 Electro Battery handelt es<br />

sich um eine komplette Neuentwicklung,<br />

eine klimaneutral arbeitende, akkugestützte<br />

Elektro-Umschlagmaschine, die<br />

sowohl das autarke Arbeiten im Akkubetrieb<br />

als auch kabelgebunden am Netz<br />

erlaubt. Wir haben über 30 Jahre Erfahrung<br />

mit elektrischen Antrieben, sodass<br />

wir uns diese Entwicklung durchaus zugetraut<br />

haben. Wir müssen aber gerade<br />

auch deswegen klar sagen, dass sie keine<br />

herkömmliche Maschine im Sinne eines<br />

Allrounders ersetzt, sondern sie muss in<br />

den Betriebsablauf des Kunden passen.<br />

Die Nachfrage ist auf jeden Fall da, und<br />

wie schon gesagt: Die Kunden fragen<br />

sehr fundiert und prozessbezogen. Wir<br />

bieten dennoch nach wie vor modernste<br />

Dieselmotortechnik an, aber der Elektromotor<br />

ist eine echte Alternative. Es ist<br />

auch aus meiner Sicht mehr als sinnvoll,<br />

eine Maschine mit Strom zu betreiben:<br />

Geringerer Energieverbrauch, leise, keine<br />

Emissionen, kein Ölwechsel, das sind Faktoren,<br />

die überzeugen. Im Übrigen, Elektroantriebe<br />

werden natürlich auch vor<br />

dem Hintergrund des CO 2<br />

-Fußabdrucks<br />

für viele Unternehmen mit Blick auf die<br />

notwendigen Zertifikate immer interessanter.<br />

ra: Ist dies die Zukunft, was Antriebe<br />

anbelangt – oder gibt es auch andere<br />

Möglichkeiten?<br />

Erich Sennebogen: Es kann kein<br />

Schwarz-Weiß-Denken geben, also<br />

kein Entweder-oder. Ganz im Gegenteil,<br />

es muss einen Weg geben, der<br />

neue Entwicklungen präferiert, und<br />

zugleich bestehende Antriebsmöglichkeiten<br />

dennoch verbessert und ständig<br />

weiterentwickelt. Das ist vielleicht ein<br />

Mischkonzept – aus unserer Erfahrung<br />

allerdings die beste Möglichkeit, jetzt<br />

24 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


CREUSABRO 4800 //<br />

CREUSABRO 8000 //<br />

CREUSABRO DUAL<br />

Verschleißfeste Stähle mit Bestleistung.<br />

schnell reagieren zu können. Bespiel ist<br />

unser Akkubagger. Wir sind übrigens ja<br />

auch an der Entwicklung der Wasserstofftechnik<br />

dran, bis dies aber greift und mit<br />

allen Details funktioniert, wird es noch eine<br />

längere Zeit dauern.<br />

ra: Als Familienunternehmen sind Sie<br />

wahrscheinlich anders aufgestellt als<br />

große, eher konzernbestimmte Unternehmen.<br />

Auf was legen Sie da Wert?<br />

Bereit für …<br />

größeren<br />

Widerstand!<br />

stärkere<br />

Belastungen!<br />

Erich Sennebogen: Wir müssen einfach<br />

weiterdenken als andere, denn die Herausforderungen<br />

sind enorm. Hier warten immense<br />

Aufgaben auf uns alle, und das können<br />

wir natürlich mit unserer Tradition in der<br />

Familie und mit Blick auf unser Unternehmen<br />

wahrscheinlich sehr gut meistern. Stichwort:<br />

kurze Entscheidungswege, flexible Lösungen.<br />

Und wenn ich wieder auf die elektrischen<br />

Antriebe zurückkommen darf: Sie<br />

können sich kaum vorstellen, was allein die<br />

Kühlung der verschiedenen Antriebs-Komponenten<br />

inzwischen an technischem Aufwand<br />

erfordert. Sennebogen wird mehr und<br />

mehr zum Technologieunternehmen, und<br />

das auf höchstem Niveau.<br />

ra: Gibt es weitere Innovationen?<br />

Erich Sennebogen: Ganz klar, zum Beispiel<br />

unsere neue G-Serie. Das ist eine neue Maschinengeneration,<br />

die mehr Material mit<br />

noch weniger Energie bewegen kann. Sie<br />

wird mit einem hydromechanischen Hybrid-<br />

System betrieben. Wir erzielen damit Energieeinsparungen<br />

von über 30 Prozent gegenüber<br />

einer normalen Maschine.<br />

ra: Kurzer Blick in die Zukunft? Wird es<br />

besser oder eher schlechter?<br />

Erich Sennebogen: Vieles wird davon abhängen,<br />

wie sich der Ukraine-Krieg entwickelt.<br />

Das gilt auch für die Preissteigerungen<br />

für Material und Teile sowie die Lieferfristen.<br />

Im Moment ist vieles nicht planbar. In diesen<br />

Zeiten ist es wichtig, ein stabiles Unternehmen<br />

zu haben, das nicht vorhersehbare<br />

Schwierigkeiten in der Regel meistern kann.<br />

Wir dürfen bei allem aber unsere heutige<br />

Welt und ihre zukünftige Entwicklung nicht<br />

vergessen, das macht mir eher Sorgen.<br />

www.sennebogen.com<br />

Eigenschaften<br />

• Eine Oberflächenaufhärtung von bis zu +70 HB<br />

(TRIP-Effekt, transformation induced plasticity: umwandlungsbewirkte<br />

Plastizität) im Einsatz<br />

• Feinverteilung von harten mikrolegierten Carbiden<br />

• Hohe mechanische Festigkeit, zäh und rissbeständig<br />

• Eine von der Dicke unabhängige gleichmäßige Durchhärtung<br />

• Geringe Eigenspannung<br />

• Hohe Warmfestigkeit, geeignet für dauerhaften Einsatz bis 450 °C<br />

Vorteile<br />

höhere<br />

Temperaturen!<br />

besondere<br />

Leistung!<br />

• Bis zu 50 –100 % längere Standzeiten im Vergleich zu<br />

klassischen verschleißfesten Stählen<br />

• Potential von erheblicher Gewichtseinsparung<br />

• Erhöhung der Nutzlast über reduzierte Einsatzdicken<br />

• Einfachere Verarbeitung als weicheres Material im Lieferzustand<br />

ohne Einschränkung der Verschleißbeständigkeit<br />

• Hervorragende Ebenheit auch nach dem Verarbeiten durch<br />

geringe Eigenspannung<br />

• Gleiche Eigenschaften über das ganze Blech und die Dicke<br />

• Sehr gute Umformbarkeit und Schweißbarkeit<br />

• Reduzierte Wärmeeinflusszone an Brennschnittkanten<br />

und Schweißnähten<br />

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.<br />

Telefon: +49 2<strong>06</strong>5 / 677-0<br />

E-Mail: creusabro@unionstahl.com<br />

www.unionstahl.com


VERANSTALTUNGEN<br />

Auf der K 20<strong>22</strong> veranschaulichten das Circular<br />

Economy Forum des VDMA und 13 seiner<br />

Mitgliedsunternehmen, welch wichtigen Stellenwert<br />

Technologie bei der Umsetzung von<br />

Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie hat.<br />

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann<br />

K 20<strong>22</strong><br />

Rückblick: Konkrete Lösungen für die Kreislaufwirtschaft<br />

Die Freude der Kunststoff- und Kautschukindustrie<br />

darüber, sich nach<br />

drei Jahren endlich wieder auf globaler<br />

Ebene persönlich austauschen zu können,<br />

prägte den Verlauf der K 20<strong>22</strong> Düsseldorf<br />

und sorgte für eine gute Stimmung<br />

bei den 3.037 Ausstellern. 176.000<br />

Fachbesucherinnen und -besucher aus<br />

157 Nationen kamen zu ihrem Branchenevent<br />

nach Düsseldorf. Der Anteil internationaler<br />

Gäste lag mit über 70 Prozent<br />

auf konstant hohem Niveau. Die Reichweite<br />

der K ist mit einem Anteil von 42<br />

Prozent aus Übersee bei den internationalen<br />

Fachbesucherinnen und -besuchern<br />

gewohnt stark. Während insbesondere<br />

Gäste aus dem ostasiatischen Raum<br />

aufgrund der in diesen Ländern aktuell<br />

erschwerten Bedingungen durch Quarantänebestimmungen<br />

weniger stark<br />

vertreten waren als zur K vor drei Jahren,<br />

konnten zahlreiche Besucherinnen und<br />

Besucher aus den USA, Brasilien und Indien<br />

auf der K 20<strong>22</strong> begrüßt werden.<br />

An erster Stelle des Angebotsinteresses<br />

stand bei rund zwei Dritteln aller befragten<br />

Besucherinnen und Besucher der<br />

Maschinen- und Anlagenbau. 57 Prozent<br />

und damit fünf Prozent mehr als zur<br />

K 2019 erklärten, an Roh- und Hilfsstoffen<br />

interessiert zu sein, dabei standen<br />

Rezyklate und Biokunststoffe besonders<br />

hoch im Kurs. Auch die Specials der K<br />

fanden großen Anklang. Die offizielle<br />

Sonderschau Plastics shape the future<br />

fokussierte in Diskussionen und Vorträgen<br />

die ökonomischen, sozialen und<br />

ökologischen Herausforderungen und<br />

Lösungsansätze rund um die K-Leitthemen<br />

und verbuchte durchweg gut gefüllte<br />

Ränge. Das Circular Economy<br />

Forum, in dem der VDMA und 13 seiner<br />

Mitgliedsunternehmen eindrucksvoll<br />

veranschaulichten, welch wichtigen Stellenwert<br />

Technologie bei der Umsetzung<br />

von Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie<br />

hat, punktete bei internationalem<br />

Publikum mit Live-Demonstrationen<br />

und jeder Menge fundiertem Wissen<br />

sowie detaillierten Informationen zum<br />

Thema. Viel diskutiert wurde auch die<br />

Weltsprache der Produktion, OPC UA,<br />

mit der die Verarbeitungsparameter der<br />

beteiligten Maschinen und Geräte genauer<br />

und gezielter aufeinander abgestimmt<br />

werden können. Dies wiederum<br />

gilt als wichtige Voraussetzung für die<br />

optimierte Kreislauführung. 40 Unternehmen<br />

aus acht Ländern beteiligten<br />

sich auf der Messe an einem OPC-UA-<br />

Demonstrationsprojekt.<br />

Die nächste K in Düsseldorf findet vom<br />

8. bis 15. Oktober 2025 statt.<br />

www.k-online.de<br />

Unseren<br />

Veranstaltungskalender<br />

finden Sie auf Seite 83<br />

26 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


VERANSTALTUNGEN<br />

Auch Aufbereitungsdemonstrationen mit<br />

mobiler Anlagentechnik sind ein<br />

wesentlicher Messeschwerpunkt. Hier bei<br />

der vorletzten steinexpo aus dem Jahr<br />

2014. Foto: Peter Sandbiller<br />

steinexpo 2023<br />

Ausblick: Countdown zum Wiedersehen<br />

Für die Internationale Demonstrationsmesse<br />

steinexpo, die vom 23. bis 26.<br />

August 2023 stattfinden wird, haben inzwischen<br />

fast 200 Aussteller mit etwa 290<br />

vertretenen Marken ihre Teilnahme fest<br />

gebucht. Etwa 70 Prozent aller verfügbaren<br />

Flächen sind inzwischen vergeben.<br />

Alle marktführenden Zulieferer, sei es aus<br />

der Baumaschinen-Industrie sowie der<br />

Aufbereitungstechnik, freuen sich auf die<br />

zahlreichen Live-Vorführungen. Messeveranstalter<br />

Dr. Friedhelm Rese bemerkt:<br />

„Wir freuen uns unwahrscheinlich über<br />

den ungebremsten Zuspruch zur steinexpo<br />

2023. Natürlich hatten wir gehofft,<br />

dass unsere Messe ein Fokus in den Kalendern<br />

vieler Ausstellender und Interessierter<br />

bleibt, besonders nach den schwierigen<br />

Jahren für alle Seiten. Aber von dem<br />

jetzt sichtbaren ‚Messehunger‘ waren<br />

selbst wir positiv überrascht. Schon beim<br />

Altausstellertreffen im April wurde erkennbar,<br />

dass viele darauf hinfiebern, sich<br />

und ihr Unternehmen endlich wieder vor<br />

Ort im Steinbruch zeigen zu können.“<br />

Das belegen auch die Zahlen. Denn standen<br />

– wie bei allen Messen und Veranstaltungen<br />

– zunächst durchaus einige<br />

Fragezeichen hinter den Buchungen für<br />

die steinexpo 2023, so kann heute – noch<br />

ca. ein Jahr vor der Demonstrationsmesse<br />

– festgestellt werden: Die steinexpo hat<br />

nichts an ihrer Attr<strong>aktiv</strong>ität eingebüßt.<br />

Das zeigt auch der erneut hohe Teilnahmezuspruch<br />

führender Branchennamen<br />

wie Kiesel, Komatsu, Liebherr, Volvo und<br />

Zeppelin für die Baumaschinenseite<br />

sowie Finlay, GIPO, Keestrack, Sandvik,<br />

SBM und Wirtgen in der Aufbereitung.<br />

Wie sich der Steinbruch verändert, so<br />

verändern sich die damit einhergehenden<br />

Innovationen und Perspektiven. Das<br />

Motto „Quarry Vision“ der steinexpo<br />

2023 steht daher stellvertretend für<br />

die Visionen innerhalb der Branche,<br />

denen eine angemessene Bühne geboten<br />

wird: Auf ca. 2.000 m² Fläche haben<br />

namhafte Ausstellende hier die Möglichkeit,<br />

ihre Zukunfts-Innovationen, die<br />

noch nicht zwingend marktreif sind, für<br />

alle sicht- und greifbar zu präsentieren.<br />

Zu sehen sind dabei hochintelligente<br />

Maschinen, Fahrzeuge und Dienstleistungen.<br />

An den Haupteingang anschließend,<br />

wird die Sonderfläche „Quarry<br />

Vision“ kaum zu verfehlen sein. Generell<br />

wird bei der steinexpo 2023 auch darauf<br />

geschaut, wie auch bei großen Dimensionen<br />

kleinere Aussteller publikumswirksam<br />

präsentiert werden. Auch der Bereich<br />

für die Indoor-Aussteller wird doppelt<br />

fokussiert. Dafür wird der bisherige<br />

Groß-Pavillon eine Zweiteilung erfahren<br />

– an zwei Standorten auf zwei Ebenen<br />

wird jeweils ein themenfokussierter Ausstellungspavillon<br />

besuchbar sein.<br />

Schon bei ihrer Erstauflage 1990 konnte<br />

sich die steinexpo auf verbandlichen<br />

Flankenschutz verlassen. War es zu Beginn<br />

der heute als MIRO (Bundesverband<br />

Mineralische Rohstoffe) bekannte Vorläuferverband<br />

BVNI (Bundesverband Natursteinindustrie),<br />

welcher der jungen, damals<br />

völlig ungewöhnlichen Messe den<br />

Rücken stärkte, kamen später der Europäische<br />

Gesteinsverband (UEPG), der<br />

Fachverband Baumaschinen und Baustoffanlagen<br />

des VDMA und der VDBUM<br />

(Verband der Baubranche, Umwelt- und<br />

Maschinentechnik) hinzu. Mit dem Einstieg<br />

des Deutschen Abbruchverbandes<br />

im Jahr 2021 wurde auch das Segment<br />

Abbruchtechnik vollständig manifestiert.<br />

Mit der nun neu dazugewonnenen fachlich-ideellen<br />

Partnerschaft der steinexpo<br />

mit der Industrial Minerals Association<br />

Europe (IMA) – offiziell seit Juli 20<strong>22</strong> –<br />

konnte ein weiterer Meilenstein in der<br />

erfolgreichen internationalen Branchenzusammenarbeit<br />

erreicht werden. Durch<br />

die neue Partnerschaft wird die internationale<br />

Ausrichtung der steinexpo zusätzlich<br />

gestärkt und massiv ausgebaut.<br />

Zusammen repräsentieren die Verbände<br />

der Dachorganisation IMA über 500 Unternehmen<br />

in 28 Ländern.<br />

www.steinexpo.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 27


VERANSTALTUNGEN<br />

BDSV<br />

Jahrestagung: Große<br />

Herausforderungen für<br />

das Stahl<strong>recycling</strong><br />

Anlässlich der BDSV-Jahrestagung, die<br />

Anfang Oktober in Darmstadt nach<br />

zwei Jahren erstmalig wieder in Präsenz<br />

stattfand, äußerten sich die Spitzenvertreter<br />

der BDSV zu den wichtigen Themen<br />

der Branche.<br />

In den ersten acht Monaten 20<strong>22</strong> wurden<br />

in Deutschland mit 25,4 Mio. t knapp<br />

5 Prozent weniger Rohstahl erzeugt als im<br />

Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das<br />

sind im bisherigen Jahresverlauf rund 1,3<br />

Mio. t weniger als im selben Zeitraum<br />

2021. Im August wurden mit 2,97 Mio. t<br />

zwei Prozent weniger Rohstahl als im Vorjahresmonat<br />

hergestellt. Insbesondere die<br />

schrottintensive Elektrostahlproduktion<br />

hat einen starken Rückgang um 8,6 Prozent<br />

auf 715.000 t zu verzeichnen, während<br />

die Oxygenstahlproduktion mit 2,2<br />

Mio. t nahezu konstant bleibt. Mit Ausbruch<br />

des Ukrainekriegs im Februar und<br />

dem Ausbleiben der Rohstofflieferungen<br />

aus Russland, der Ukraine und Belarus<br />

erhöhte sich die weltweite Nachfrage<br />

nach dem Recyclingrohstoff stark. Vor<br />

allem gute Qualitäten sind gesucht als<br />

Substitut für Roheisenlieferungen aus der<br />

Kriegsregion. Preise für Stahlschrott weltweit<br />

erreichten im Frühjahr das höchste<br />

Niveau seit Jahrzehnten. Die explodierenden<br />

Energiekosten und die Verschärfung<br />

der Lieferkettenproblematik führen jedoch<br />

zu hohen Unsicherheiten entlang<br />

der gesamten Wertschöpfungskette.<br />

Hohe, teure Bestände werden möglichst<br />

vermieden. Die Marktteilnehmer fahren<br />

auf Sicht. Der Stahlhandel agiert zurückhaltend.<br />

Der wichtigste Stahlschrottimporteur,<br />

die Türkei, konzentriert sich aufgrund<br />

der hohen Schrottpreise zunehmend<br />

auf günstige Knüppelimporte, sodass<br />

der Impuls aus dem Exportmarkt<br />

fehlt und im Mai eine Preiskorrektur nach<br />

unten einsetzt, die sich über den Sommer<br />

fortsetzt und vielfach erst im August gestoppt<br />

wird. Der Ferienmonat ist durch<br />

ruhigen Handel gekennzeichnet. Der<br />

Schrottzulauf ist aufgrund von Betriebsferien<br />

in vielen Bundesländern niedrig, sodass<br />

ein geringes Aufkommen einer<br />

schwachen Nachfrage der Stahlwerke im<br />

In- und Ausland gegenübersteht und die<br />

Preise einen Boden finden. Im September<br />

dominiert nicht mehr die Frage um die<br />

Schrottpreise das Marktgeschehen, sondern<br />

die Frage nach Absatzmöglichkeiten,<br />

da immer mehr Stahlwerke die Produktion<br />

stoppen oder deutlich drosseln.<br />

Schlechte Absatzmöglichkeiten für Fertigstahl<br />

der türkischen Verbraucher sorgen<br />

für wenig Bewegung im Tiefseemarkt.<br />

Der Produktionsstandort Deutschland<br />

büßt durch die, auch im europäischen<br />

Vergleich, hohen Energiekosten an Wettbewerbsfähigkeit<br />

ein. Niedrigwasser verschärft<br />

im Sommer anhaltende Logistikengpässe<br />

und führt zu einer höheren<br />

Nachfrage nach Schienentransporten.<br />

28 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


VERANSTALTUNGEN<br />

„Die Recyclingwirtschaft ist nicht der<br />

Problemverursacher, sondern der<br />

Schlüssel zur Lösung“ – genau diese<br />

Überzeugung macht die BDSV auf ihrer<br />

diesjährigen Jahrestagung deutlich.<br />

Durch die Priorisierung von Energietransporten<br />

auf der Schiene ab Herbst ist mittelfristig<br />

kaum Entspannung in Sicht. Die<br />

explodierenden Strom- und Gaspreise in<br />

Europa stellen das Stahl<strong>recycling</strong> vor<br />

große Herausforderungen und gefährden<br />

die ehrgeizig gesteckten Ziele in Bezug<br />

auf Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft<br />

sowohl auf nationaler als auch auf<br />

EU-Ebene. Wie viele andere Unternehmen<br />

laufen die BDSV-Mitgliedsunternehmen<br />

zunehmend in die Gefahr, nicht mehr<br />

wirtschaftlich produzieren zu können.<br />

Sollte die Politik die Lage nicht schnell<br />

entschärfen, könnte dies den nachhaltigen<br />

Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten.<br />

Darüber hinaus bedrohen die steigenden<br />

Energiekosten und die nicht gesicherte<br />

Verfügbarkeit von Energie die Unternehmen<br />

der stahlerzeugenden und stahlverarbeitenden<br />

Industrie, was direkte negative<br />

Auswirkungen auf den Anfall von<br />

Recyclingrohstoffen hat.<br />

Die BDSV-Mitgliedsunternehmen, die<br />

die Stahlwerke mit dem hochwertigen<br />

Sekundärrohstoff Stahlschrott versorgen,<br />

stehen bereit, ihren Teil zur Dekarbonisierung<br />

der Stahlproduktion beizutragen.<br />

Bei Kohlenstoffstahl kann die<br />

Stahlindustrie durch den Einsatz von<br />

Stahlschrott durchschnittlich 1,67 Tonnen<br />

CO 2<br />

je erzeugter Tonne einsparen<br />

– bei rostfreiem Edelstahl sind dies sogar<br />

4,3 Tonnen CO 2<br />

.<br />

Langwierige Genehmigungsverfahren<br />

behindern Investitionen<br />

Komplizierte und langwierige umweltund<br />

baurechtliche Genehmigungsverfahren<br />

behindern viele BDSV-Mitgliedsunternehmen<br />

bei ihren Investitionen –<br />

Tendenz steigend. In der jüngsten Branchenumfrage<br />

des Verbands geben <strong>22</strong><br />

Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen<br />

an, dass wegen derartiger Behinderungen<br />

geplante Investitionen in<br />

Zukunftstechnologien der Kreislaufwirtschaft<br />

aufgegeben wurden. Zu den aufgegebenen<br />

Investitionsprojekten gehören<br />

die Einführung neuer Recyclingverfahren,<br />

der Bau neuer Aufbereitungsanlagen,<br />

BImSchG-Genehmigungen, Erweiterungen<br />

der bestehenden Genehmigungen,<br />

Änderung der Lagerflächen und<br />

der Bau von Lager- bzw. Produktionshallen.<br />

Auch die flexible Aufstockung von<br />

Lagerkapazitäten zur Überbrückung von<br />

Marktschwankungen, wie z. B. die durch<br />

die Coronapandemie oder die Energiekrise,<br />

bereitet vielen Mitgliedsunternehmen<br />

Probleme. Die BDSV fordert hierzu<br />

die Bundesländer auf, unbürokratische,<br />

genehmigungsrechtliche Ausnahmen<br />

zur Erhöhung der Lagerkapazitäten zuzulassen,<br />

damit Annahmestopps vermieden<br />

werden können und der Recyclingkreislauf<br />

nicht unterbrochen wird. Neben<br />

der generellen Beschleunigung der Genehmigungsverfahren<br />

sollten, nach Auffassung<br />

der BDSV, Stahl<strong>recycling</strong>betriebe,<br />

die einen signifikanten Beitrag zur<br />

Reduktion von CO 2<br />

-Emissionen leisten,<br />

insgesamt stärker gefördert werden.<br />

Zu den genehmigungsrechtlichen Fragestellungen<br />

konnte sich ra mit Hauptgeschäftsführer<br />

Thomas Junker unterhalten:<br />

ra: Herr Junker, was unternimmt die<br />

BDSV konkret, um die seit Jahren absolut<br />

unbefriedigende Situation behördlicher<br />

Genehmigungen anzugehen?<br />

Mit Blick auf die bekannten externen<br />

Probleme ist es absolut unverständlich,<br />

dass gerade einer im Recycling<br />

führenden Branche „das Leben<br />

im wahrsten Sinne des Wortes so<br />

schwer gemacht“ wird.<br />

Thomas Junker: Zunächst einmal vielen<br />

Dank für Ihre positive Sichtweise auf<br />

die Stahl<strong>recycling</strong>branche. Wir sind in<br />

der Tat gut aufgestellt, was den Lückenschluss<br />

für eine zeitgemäße Kreislaufwirtschaft<br />

angeht, und wir haben mit unseren<br />

beiden Studien zum Thema „Schrottbonus“<br />

eindrucksvoll belegt, welchen<br />

positiven Beitrag der Recyclingrohstoff<br />

Stahlschrott für die Dekarbonisierung<br />

leisten kann und leisten will. Dazu<br />

braucht es aber den notwendigen gesetzlichen<br />

Rahmen. Umso unverständlicher<br />

ist es für uns, dass Genehmigungsverfahren<br />

– trotz unserer langjährigen,<br />

intensiven Bemühungen hier gegenzusteuern<br />

– offensichtlich immer noch<br />

komplizierter und langwieriger werden.<br />

Unsere letzte Branchenumfrage im<br />

Herbst 20<strong>22</strong>, die an BDSV-Mitgliedsunternehmen<br />

gerichtet war, hat ergeben,<br />

dass die Probleme vor allem im Bereich<br />

Genehmigungen nach BImSchG und im<br />

Bereich des Bauplanungsrechts vorliegen.<br />

Unter Klimaschutz- und auch Energieeinsparungsgesichtspunkten<br />

muss die<br />

Politik jetzt dringend gegen diese Entwicklung<br />

gegensteuern, damit unsere<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 29


VERANSTALTUNGEN<br />

Die Ausstellung war auch in<br />

Darmstadt mehr als gut besucht.<br />

Fotos: BDSV<br />

Bemühungen, die Dekarbonisierung voranzutreiben,<br />

nicht abgewürgt werden.<br />

Für die Recyclingwirtschaft kommen<br />

wir in einen Bereich, in dem durch immer<br />

neue Regulierungen die Leistungsfähigkeit<br />

der Branche und vor allem die Investitionstätigkeit<br />

zunehmend stärker eingeschränkt<br />

werden. Innovationskraft<br />

und Investitionsbereitschaft der Branche<br />

werden durch überbordende Regulierung<br />

gehemmt, wenn nicht sogar abgewürgt.<br />

Wenn Genehmigungsverfahren<br />

regelmäßig zwei Jahre und länger dauern<br />

und im Ergebnis technisch und wirtschaftlich<br />

umstrittene Auflagen enthalten<br />

sind, ist damit lediglich der Bürokratisierung<br />

Vorschub geleistet. In der Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />

sind beispielsweise<br />

Fälle bekannt, in denen das ursprünglich<br />

veranschlagte Investitionsbudget im<br />

Laufe mehrjähriger Genehmigungsverfahren<br />

auf mehr als das Doppelte angewachsen<br />

ist. Derartige Steigerungen von<br />

Investitionen aufgrund von Verzögerungen<br />

in Genehmigungsverfahren sind<br />

unverschuldet, unverhältnismäßig sowie<br />

in der aktuellen gesellschaftspolitischen<br />

Lage und den damit verbundenen Unsicherheiten<br />

betriebswirtschaftlich nicht<br />

mehr darstellbar. Gleiches gilt für eine<br />

fristgerechte Anpassung umweltpolitischer<br />

Zielvorgaben.<br />

Die Recyclingwirtschaft ist nicht der<br />

Erzeuger des Abfalls, sondern die Branche,<br />

die ihn sammelt, aufbereitet und<br />

einer ordnungsgemäßen sowie umweltgerechten<br />

Verwertung zuführt.<br />

Durch die Erzeugung von qualitätsgesicherten<br />

Recyclingrohstoffen sorgt sie<br />

für den Ersatz von Primärrohstoffen<br />

und leistet damit einen wesentlichen<br />

Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Beim<br />

Einsatz von recyceltem Stahl für die<br />

Stahlerzeugung werden überdies noch<br />

fast 2/3 der notwendigen Energie eingespart<br />

(s. auch Fraunhofer-IMW-Studie<br />

„Schrottbonus“).<br />

Auch wenn sich dieses Ziel im Green<br />

Deal unter der Mobilisierung der Industrie<br />

für eine saubere und kreislauforientierte<br />

Wirtschaft wiederfindet, hat man leider<br />

bei der Gesetzgebung und dem Vollzug<br />

oftmals den Eindruck, dass die Recyclingwirtschaft<br />

als Problemverursacher angesehen<br />

wird. Dabei ist sie nicht das Problem,<br />

sondern der Schlüssel zur Lösung!<br />

Deshalb hat die BDSV in zahlreichen<br />

Terminen mit Bundespolitikern vor Ort<br />

bei Stahl<strong>recycling</strong>betrieben immer wieder<br />

auf das drängende Problem der<br />

schleppenden Genehmigungsverfahren<br />

hingewiesen. Wie die Studie „Schrottbonus“<br />

vom Institut Fraunhofer IMW zeigt,<br />

spart der Einsatz von Stahlschrott, der<br />

durch die Unternehmen der Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />

sorgfältig aufbereitet wird,<br />

Klima- und Umweltkosten in Milliardenhöhe.<br />

Wenn es die Politik ernst meint mit<br />

der Erreichung der Klimaziele, muss sie<br />

auch die Rahmenbedingungen für die<br />

Unternehmen der Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />

schaffen, damit diese ihren Beitrag<br />

zum Klimaschutz in der Praxis leisten<br />

können. Hierzu müssen auf EU-, Bundesund<br />

Landesebene die gesetzlichen Rahmenbedingungen<br />

für eine Vereinfachung<br />

und Beschleunigung der behördlichen<br />

Genehmigungsverfahren geschaffen<br />

werden.<br />

www.bdsv.org<br />

30 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


SERVICE-<br />

SEITEN:<br />

Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Exklusiv für Sie!<br />

Informationen schnell und bequem:<br />

Einfach per Telefon, Fax, E-Mail oder<br />

QR-Code Kontakt aufnehmen.<br />

Ihre Partner<br />

stellen sich vor:<br />

Im jährlichen Profil-Block stellen sich Firmen vor, die Ihnen<br />

zur Optimierung Ihrer Betriebs prozesse wichtige Produkte<br />

und Dienstleistungen anbieten. Kurz und informativ erhalten Sie<br />

einen Überblick Ihrer Partner.<br />

Innovative<br />

Sicherheitssysteme<br />

Reif GmbH<br />

®<br />

®<br />

WE HAVE THE RIGHT SOLUTIONS<br />

FOR ALL APPLICATIONS.<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 31


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

THINK BIG<br />

Kompetenz. Weltweit. August Müller GmbH & Co. KG<br />

Die August Müller GmbH & Co. KG ist ein deutscher Maschinen- und Anlagenbauer<br />

und seit nun mehr als 125 Jahren in der weltweiten Steine-Erden-Industrie fest<br />

verankert. Von den ersten Planungsschritten über die Herstellung und Montage bis<br />

hin zum umfangreichen After-Sales-Service wird eine außergewöhnliche Kundenbetreuung<br />

geboten.<br />

Neben der Fertigung und dem Verkauf von Einzelmaschinen liegt die ausgemachte<br />

Kernkompetenz des Familienunternehmens im Bau von stationären Vorbrechanlagen,<br />

Sieb-/Siloanlagen und raupenmobilen Aufbereitungsanlagen.<br />

Produkte<br />

Kettenförderer<br />

Schubaufgeber<br />

Rollenrost<br />

Fingerrollenrost<br />

Stufenstabrost<br />

Brecher<br />

Förderband<br />

Sonderkonstruktionen<br />

Kontakt<br />

AUGUST MÜLLER GMBH & CO. KG<br />

Maschinenfabrik | Stahlbau<br />

Berner Feld 15<br />

78628 Rottweil<br />

Tel. +49 (0) 741 2802-0<br />

Fax +49 (0) 741 2802-12<br />

service@august-mueller.com<br />

www.august-mueller.com<br />

Rollenrost<br />

Trennung und Reinigung von stark verschmutztem Aufgabematerial<br />

Absiebung bis zu 0–150 mm<br />

Leistung bis zu 3000 t/h<br />

Kein Verkleben und Verstopfen durch Abstreifer unter den Wellen<br />

Individuelle Ausführung nach Kundenanforderung<br />

Separate Antriebseinheit<br />

Fingerrollenrost<br />

Trockenaufbereitung von bisher nicht siebbarem Material<br />

Ressourcenschonung durch effizientere Materialausbeute<br />

Absiebung bis zu 0–11mm<br />

Leistung bis zu 350 t/h<br />

Individuelle Ausführung nach Kundenanforderung<br />

Kein Verkleben und Verstopfen durch spezielle<br />

Fingerscheibengeometrie<br />

Veränderung der Durchsatzkörnung um +/- 30 % durch Variation<br />

der Drehzahl mittels Frequenzumrichter


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Welcher Zerkleinerer ist für meine<br />

Anforderungen der richtige?<br />

Wir bieten die passenden Lösungen für<br />

Ihre individuellen Ansprüche:<br />

IMPAKTOR<br />

Innovation ist unsere treibende Kraft<br />

Wir von ARJES stellen uns den großen Herausforderungen der Recyclingbranche<br />

mit technischen Lösungen und erschaffen innovative Konzepte zur<br />

Aufbereitung zahlreicher Materialien im Sinne der Abfallverwertung.<br />

Unsere Fähigkeit Probleme zu lösen, die maximale Mobilität und Flexibilität<br />

unserer Produkte, das extrem vielseitige Anwendungsspektrum sowie<br />

ein absolut überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis sind Pluspunkte, die<br />

ARJES zu einem gefragten Hersteller zuverlässiger Recyclingmaschinen<br />

machen.<br />

Wir sind spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung innovativer,<br />

langsamlaufender Zweiwellenzerkleinerer, um nahezu jeden Einsatzbereich<br />

bewältigen zu können – wir nehmen Ihre Herausforderung an!<br />

ARJES Kompaktklasse<br />

Zerkleinerung mit moderaten<br />

Durchsatzleistungen<br />

kostengünstige Anschaffung und<br />

Transportmöglichkeiten, flexible Einsatzorte<br />

mit großer Anwendungsbreite<br />

(u.a. Beton, Asphalt, Reifen u. v. m.)<br />

EKOMAXX<br />

ARJES Mittelklasse<br />

Zerkleinerung mit hohen Durchsatzleistungen<br />

optimale Wirtschaftlichkeit im Bereich<br />

Kompost-, Holz-, Haus- und<br />

Gewerbemüllaufbereitung<br />

(u.a. Altreifen, Spermüll u. v. m.)<br />

TITAN<br />

ARJES Leistungsklasse<br />

Zerkleinerung mit maximalsten<br />

Durchsatzleistungen<br />

schwierigste Anwendungsgebiete und<br />

besondere Herausforderungen (u. a.<br />

Matratzen, EM-Reifen, Bahnschwellen,<br />

Rotorblätter u. v. m.)<br />

Kontakt<br />

ARJES GmbH<br />

Werksplatz 1<br />

D-36433 Leimbach<br />

Tel. +49 (3695) 85 855-0<br />

Fax +49 (3695) 85 855-14<br />

info@arjes.de<br />

www.arjes.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte<br />

NALTEC ® -Wassernebelsystem<br />

MATAKT ® -Luftstoßgeräte<br />

FLAER ® -Förderbandabstreifer<br />

Geruchsvernichter +<br />

Oberflächenverkruster<br />

Die B+W Gesellschaft für Innovative Produkte mbH wurde<br />

1997 von den Herren Buddenkotte und Wiesner in Duisburg<br />

gegründet. Nach ihrem Umzug im Jahr 2010 hat sie heute<br />

ihren Firmensitz in Bottrop, im Herzen des Ruhrgebiets.<br />

Unsere Produktpalette umfasst ein breites Spektrum professioneller<br />

Spezialkomponenten für die Silo- und Fördertechnik in der<br />

Schüttgutindustrie. Mit umfassendem Know-how und kompetentem Engineering erarbeiten wir<br />

für unsere Kunden individuelle, sichere und wirtschaftliche Lösungen. Hierzu gehören:<br />

NALTEC ® -Wassernebelsystem zur<br />

Entstaubung von Schüttgütern<br />

Befeuchtung von Luft und Materialien sowie Flächen- und Haldenbefeuchtung<br />

Kühlung von Luft und Materialien<br />

Geruchsvernichtung<br />

Oberflächenverkrustung<br />

MATAKT ® -Luftkanonen / Luftstoßgeräte zur<br />

Material<strong>aktiv</strong>ierung in Bunkern und Silos<br />

Reinigung und Durchsatzerhöhung an Sieben<br />

FLAER ® -Förderbandabstreifer zur<br />

Reinigung von Förderbandanlagen<br />

Nachfolgend soll kurz auf das NALTEC ® -Wassernebelsystem eingegangen werden:<br />

In weiten Bereichen der Schüttgutindustrie stellt die Staubbekämpfung noch immer ein großes<br />

Problem dar. Das von uns entwickelte NALTEC ® -System bekämpft dieses Problem auf einfache<br />

Weise. Spezielle Wasserdüsen bilden einen künstlichen Wassernebel, der Staub bindet.<br />

Weitere Einsatzgebiete sind die Luftbefeuchtung von Produktions- und Lagerräumen sowie die<br />

Kühlung von Raumluft, Gasströmen und Materialien. Durch Zusatzmittel wird das System zur<br />

Geruchsbekämpfung und zur Oberflächenverkrustung eingesetzt.<br />

Die NALTEC ® -Anlagen werden nach individuellem Kundenwunsch geplant und gebaut. Die<br />

Anlagen können als mobile, semimobile oder auch als autarke Anlagen mit Wassertank und<br />

Stromgenerator geliefert werden. Ebenso wird das NALTEC ® -System fest in Produktionsanlagen<br />

eingebaut und kann in bestehende Arbeitsprozesse integriert und automatisiert werden.<br />

Das qualitativ sehr hochwertige NALTEC ® -Wassernebelsystem hat eine hohe Verfügbarkeit<br />

und kann durch entsprechende Beheizung auch im Winter betrieben werden.<br />

Als mobile Sprühnebeleinheit lässt sich das NALTEC ® -System flexibel und platzsparend einsetzen.<br />

Alle erforderlichen Aggregate wie Steuerschrank, Pumpe und Tank sowie ein regelbarer<br />

Ventilator mit speziell angebrachten Düsen sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst.<br />

E-Mail: info@buwip.de<br />

Faxback: +49 2045 412 12-29<br />

Bitte senden Sie uns kostenlos und unverbindlich<br />

Informationen über Ihre Produkte/Leistungen.<br />

Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit uns.<br />

Firma<br />

Kontakt<br />

B+W Gesellschaft für Innovative<br />

Produkte mbH<br />

Boschstraße 12a<br />

46244 Bottrop<br />

Tel.: +49 2045 412 12-0<br />

Fax: +49 2045 412 12-29<br />

E-Mail: info@buwip.de<br />

www.buwip.de<br />

Ansprechpartner<br />

Straße/Nr.<br />

PLZ/Ort<br />

Telefon<br />

E-Mail


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

seit 1931<br />

BERTRAM® Förderbänder<br />

Das Original seit 1931.<br />

Leichte Förderband-Baugruppe (Typ BGL)<br />

Unsere leichte Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen-Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />

300, 400, 500 und 650 mm mit Achsabständen bis ca. 12 m lieferbar. Besonders<br />

bei leichten Schüttgütern in der Landwirtschaft und holzverarbeitenden<br />

Industrie findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />

Massive Förderband-Baugruppe (Typ BGM)<br />

Unsere massive Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen-Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />

500, 650, 800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen ab 5 m lieferbar.<br />

Besonders bei mittelschweren Schüttgütern in der Steine- und Erdenindustrie<br />

mit Stützweiten bis 10 m findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />

Schwere Förderband-Baugruppe (Typ BGS)<br />

Unsere schwere Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen- Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />

500, 650, 800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen ab 5 m lieferbar. Besonders<br />

bei schweren Schüttgütern in der Steine- und Erdenindustrie mit<br />

Stützweiten bis 20 m findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />

Niedrige Förderband-Baugruppe (Typ NBFS)<br />

Unsere niedrige Förderband-Baugruppe in U-Profil-Konstruktion ist in den Gurt breiten<br />

500, 650, 800, 1000, 1200 und 1400 mm mit Achsabständen bis ca. 30 m lieferbar.<br />

Besonders bei leichten Schüttgütern in der Recyclingindustrie und bei beengten<br />

Platzverhältnissen findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />

Leichte Baugruppe (Typ BGL)<br />

Massive Baugruppe (Typ BGM)<br />

Schwere Baugruppe (Typ BGS)<br />

Landband-Baugruppe (Typ LB)<br />

Unsere Landband-Baugruppe in U-Profil-Konstruktion ist in den Gurtbreiten 500, 650,<br />

800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen bis ca. 1000 m lieferbar. Besonders bei<br />

ebenerdiger Beförderung von schwerem Schüttgut, wie z. B. Sand und Kies,<br />

findet dieses Förderbandsystem über längere Strecken seine Anwendung.<br />

Stückgutförderer (Typ SF)<br />

Unsere Stückgutförderer in Kasten-Konstruktion sind in den Gurtbreiten 300 bis 1000 mm<br />

mit Achsabständen von 1 bis 20 m lieferbar. Besonders für den innerbetrieblichen<br />

Transport von Stückgütern, wie z. B. Paketen in Lager- und Logistikzentren oder<br />

Koffern in Flughäfen, wird dieses Fördersystem eingesetzt.<br />

Niedrige Baugruppe (Typ NBFS)<br />

Die Ausführungen unserer Förderbänder sind in lackiertem oder verzinktem Stahl<br />

sowie in Edelstahl in diversen Glatt- oder Steilfördergurt-Varianten lieferbar.<br />

Mit Hilfe unseres vielfältigen Zubehörs lassen sich die Förderbandsysteme kostengünstig<br />

funktional erweitern.<br />

Kontakt<br />

Bertram Förderanlagen und Arbeitsbühnen GmbH<br />

Geschäftsbereich Förderanlagen<br />

Junkersstraße 2<br />

D-30179 Hannover / Germany<br />

Fon +49 (0) 511 / 67483-77 • vk2@bertram-gruppe.de<br />

www.bertram-gruppe.de<br />

Landband-Baugruppe (Typ LB)<br />

Sie wollen mehr Informationen?<br />

Stückgutförderer (Typ SF)


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unsere Produkte<br />

Containermobile Backenbrechanlagen<br />

Raupenmobile Backenbrechanlagen<br />

Raupenmobile Prallbrechanlagen<br />

Containermobile Siebanlagen<br />

Raupenmobile Siebanlagen<br />

Direktsiebe<br />

Mobile Haldenbänder<br />

Brechen und Sieben mit BMD<br />

Dienstleistungen<br />

Verkauf von Neu- und Gebrauchtanlagen<br />

Vermietung von mobilen Brech- und<br />

Siebanlagen sowie Haldenbändern<br />

Ersatzteilservice<br />

Mobiler Reparaturservice<br />

Fachberatung bei Ihnen vor Ort<br />

Sonderfinanzierungen<br />

Gegründet 1967 blickt der BMD-Baumaschinendienst aus Heidelberg auf eine über<br />

50-jährige Unternehmensgeschichte zurück und ist heute der Spezialist für Baumaschinen<br />

sowie für Brecher- und Recycling-Anlagen. Durch die jahrzehntelange<br />

Erfahrung in der Entwicklung, Herstellung, Verkauf und Vermietung von mobilen<br />

Anlagen zum Brechen und Sieben haben wir uns in der Sparte der Aufbereitungstechnik<br />

etabliert.<br />

Wenn unterschiedliches Abbruchmaterial nicht entsorgt, sondern als wertvolles Recyclingmaterial<br />

in den Stoffkreislauf zurückgebracht werden soll, kommen unsere<br />

container- oder raupenmobilen Brech- und Siebanlagen sowie Haldenbänder zum<br />

Einsatz. Mit ihnen wird das Aufgabematerial direkt vor Ort zu Korngrößen von grobem<br />

bis in den mittleren Kornbereich zerkleinert und veredelt. Die mobilen Anlagen in<br />

unserem Recyclingprogramm zeichnen sich dabei durch einfache Transportlogistik,<br />

schnelle Betriebsbereitschaft und ansprechende Durchsatzleistungen aus.<br />

Hierbei vertreiben wir schwerpunktmäßig unsere eigenen BMD-RECYCLER-Anlagen<br />

sowie die Aufbereitungsanlagen von Rockster und RESTA.<br />

Egal ob KAUF, MIETE oder SERVICE – für eine effiziente und wirtschaftliche<br />

Lösung für Ihre Projekte sind wir Ihr Ansprechpartner.<br />

Kontakt<br />

BMD-Baumaschinendienst<br />

GmbH & Co. KG<br />

Am Taubenfeld 33<br />

69123 Heidelberg<br />

Telefon <strong>06</strong><strong>22</strong>1 / 83 58 - 0<br />

www.bmd-recycler.de<br />

info@bmd-recycler.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Auflistung<br />

unserer Produkte:<br />

WER WIR SIND<br />

Kompetenz durch Erfahrung<br />

Unser Markt ist die Umwelttechnologie, unsere Passion sind innovative Lösungen.<br />

Auf dieser Basis arbeiten wir seit 1996 für namhafte Kunden aus der Entsorgungsund<br />

Recyclingbranche, für Papier- und Wellpappeproduzenten, für Logistik und<br />

Transportunternehmen, Gross- und Detailhandel, die Pharmaindustrie usw. Mit jedem<br />

Projekt wächst unsere Erfahrung, wir kennen Lösungen aus diversen Märkten, aus<br />

dem In- und Ausland.<br />

Erfolg durch konstant hohe Qualität<br />

In verschiedenen Marktbereichen ist Borema führend. 40 % der Logistikcenter, 50 %<br />

der Papierhersteller und 80 % der Wellpappeproduzenten arbeiten mit Produkten aus<br />

unserem Haus. Auch bei Sortieranlagen sind wir auf dem Vormarsch: Von PET bis<br />

KVA-Schlacke oder Baumisch-Wertstoffe, wir haben eine passende Lösung für Sie.<br />

Ballenpressen voll- und<br />

halbautomatisch<br />

Presscontainer<br />

Schneckenverdichter<br />

Ein- und Zweiwellenzerkleinerer<br />

PET-Plätter und Perforatoren<br />

Schneidmühlen, Trommelhacker,<br />

Rollenspalter<br />

Fördertechnik<br />

Sortieranlagen<br />

Ballistiksichter<br />

NIR- und optische Sortiersysteme<br />

Personenschutzsysteme<br />

Eingineering, Anlagen- und<br />

Maschinenbau<br />

WAS WIR LEISTEN<br />

Durch Unabhängigkeit zum optimalen Produkt<br />

Wir pflegen langjährige partnerschaftliche Beziehungen mit ausgewählten Lieferanten<br />

in Europa. Wir verkaufen also nicht „ab Stange“ aus unserem Sortiment, sondern<br />

finden für Ihre Bedürfnisse das jeweils stärkste Produkt. Sie erhalten eine massgeschneiderte<br />

Anlage mit ausgewählten Komponenten und Eigenentwicklungen. Das<br />

gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihr Geld langfristig gut investiert ist.<br />

Von der «einfachen» Maschine ...<br />

Darf es eine Dosen- und Fasspresse sein? Oder ein neuer Gleitgurtförderer? Geht es<br />

um den raschen Ersatz eines Trommelsiebes oder zusätzliche Zerkleinerer-Kapazität?<br />

Ein Anruf genügt!<br />

i-BOR <strong>22</strong>: Für die Sicherheit an Pressen<br />

und Schreddern<br />

... bis zur komplexen Gesamtanlage.<br />

Aussergewöhnliche Problemstellungen verlangen spezielle Lösungen. Unsere Experten<br />

verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Planung und Entwicklung von komplexen<br />

Anlagen.<br />

WIE WIR ARBEITEN<br />

Effektiv und effizient – das Richtige richtig tun<br />

Auch die beste Maschine ist nur so gut, wie der Mensch, der sie plant und baut. Und<br />

da sind wir echt pingelig! Ja, dazu stehen wir. Denn nur wer das Detail ernst nimmt,<br />

nimmt den Kunden ernst. Von der Planung bis zum Service arbeiten wir mit derselben<br />

Motivation: die richtige Lösung richtig umzusetzen. Damit Sie am Schluss sagen<br />

können «Gut gelöst – richtig entschieden».<br />

Innovativ aus Leidenschaft<br />

Bei Borema haben wir unseren Entdeckergeist bewahrt. Wenn es für eine Problemstellung<br />

(noch) keine Lösung gibt, dann finden wir eine. Versprochen! Das ist mehr<br />

als nur eine Werbeaussage. Das ist Fakt, belegbar an diversen Beispielen begeisterter<br />

Kunden. Darauf sind wir stolz. Fordern Sie uns also heraus ... an Lösungsideen<br />

mangelt es uns nicht. Und auch nicht am Willen, Neues anzupacken.<br />

CycleSort®: Mobiler Sortiertisch für die<br />

Sortierung von Wertstoffen<br />

Kontakt<br />

Borema Umwelttechnik AG<br />

Poststrasse 7<br />

CH-9536 Schwarzenbach<br />

Tel. +41 (0)71 929 57 77<br />

info@borema.ch<br />

www.borema.ch


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unternehmen<br />

Geschäftsführung<br />

Rüdiger Christophel<br />

Alexander Draeger<br />

Firmenname<br />

C. Christophel GmbH<br />

Rechtsform<br />

GmbH<br />

Firmensitz<br />

D-23556 Lübeck<br />

Fakten<br />

CHRISTOPHEL ist seit Mitte der 80er-<br />

Jahre Ihr Spezialist für mobile und semimobile<br />

Aufbereitungstechnik. Namhafte<br />

Hersteller wie Powerscreen, Telestack,<br />

Rubblemaster, Pronar, Portafill und<br />

CityEquip, vertrauen CHRISTOPHEL als<br />

Partner auf dem deutschen Markt. In der<br />

Zentrale Lübeck und der Niederlassung<br />

Duisburg stehen Ihnen 50 qualifizierte<br />

Mitarbeiter und 20 Servicemonteure zur<br />

Verfügung.<br />

Kontakt<br />

C. Christophel GmbH<br />

Taschenmacherstr. 31–33<br />

23556 Lübeck<br />

Tel.: +49 451 89947-0<br />

Fax: +49 451 89947-49<br />

www.christophel.com<br />

mail@christophel.com<br />

Produkte & Dienstleistungen<br />

Produkte<br />

Powerscreen – sieben, brechen, mobil und uneingeschränkt<br />

Portafill – sieben für anspruchsvolle Kleinmengen<br />

Rubblemaster – brechen für anspruchsvolle Kompaktrecycler<br />

Pronar – Ein- und Zweiwellenschredder, dazu die passenden Trommelsiebanlagen<br />

Telestack – automatisiertes Umschlagen und Halden<br />

CityEquip – FE- und NE-Sortierung, Störstoffsichtung, mobile – semimobile<br />

Brech- und Siebanlagen, hier wird Wertschöpfung betrieben<br />

Dienstleistungen<br />

Flächendeckende Präsenz in Kundennähe<br />

Ganzheitliche Analyse der Ist-Situation und Beratung auf dem Weg<br />

zum Investitionsziel<br />

Erfahrungen von mehr als 4.000 Neulieferungen<br />

Maschinenverkauf mit Finanzierungs- und Mietalternativen<br />

Servicepräsenz und über 25.000 Artikel im Ersatzteillager<br />

Brechen und Sieben im Bauschutt<strong>recycling</strong><br />

Effizientes Sieben in der Sandgrube<br />

Be- und Entladen/Umschlagen<br />

Waschanlage in Modulbauweise


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

CRACO GmbH – Komplettlösungen<br />

im Verschleißschutz<br />

Seit der Gründung vor nun mehr 80 Jahren stellt sich die CRACO GmbH aus Atzelgift/<br />

Deutschland nahezu täglich neuen Herausforderungen in der Entwicklung und<br />

Realisierung von Komplettlösungen im Verschleißschutz für Kunden der Rohstoffgewinnung,<br />

der Baubranche sowie im Recycling. Die Kernkompetenz des inhabergeführten<br />

Mittelständlers liegt dabei auf der Verarbeitung von hochverschleißfesten<br />

CRACOX­Stählen.<br />

Um seinen Kunden bestmöglichen Service zu bieten, vereint das Unternehmen<br />

maßgebliche Stärken wie<br />

seine langjährige Erfahrung in der Realisierung von Verschleißschutzlösungen<br />

das flächendeckende Netz an Außendienstlern zur Analyse der Verschleißsituation<br />

vorab<br />

das Aufmaß und die Klärung aller technischen Details vor Ort durch einen von<br />

insgesamt 13 Konstrukteuren<br />

die eigenen Qualitätsanforderungen, welche sich u. a. in der auf den Einsatzzweck<br />

abgestimmten Materialauswahl widerspiegeln sowie<br />

höchste Präzision in der mechanischen Bearbeitung auf einem von insgesamt<br />

13 modernen Bearbeitungszentren<br />

Doch bleibt man im Hause CRACO nicht stehen, betrachtet stets das Ganze. So ist<br />

man ständig auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten, angefangen bei der<br />

Herstellung des Premium­Verschleißstahls CRACOX über die Vorbereitung und<br />

Durchführung der Bearbeitungsprozesse bis hin zur abschließenden Logistik. Alle<br />

Faktoren, welche das Material beeinflussen können, werden betrachtet und ausgewertet.<br />

Denn nur wer alles mit in seine Analyse einbezieht, kann sich immer wieder<br />

weiterentwickeln und die neuen Erkenntnisse in seine Verschleißkomponenten einarbeiten<br />

und letztendlich auch an seine Kunden weitergeben.<br />

Dank der Kombination aus der 2012/13 neu errichteten Produktionshalle mit <strong>22</strong>.000 m²<br />

und den derzeit 160 auf ihre jeweilige Aufgabe ausgebildeten Mitarbeitern sieht<br />

man sich bei CRACO auch in Zukunft bestens aufgestellt für weitere Projekte und<br />

Herausforderungen, bei denen man die eigene Innovationskraft, Kompetenz und<br />

Flexibilität aufzeigen kann und das nicht nur bei einem Neubau sondern auch bei<br />

Regenerierungen.<br />

Kontakt<br />

CRACO GmbH<br />

Naubergstraße 6<br />

57629 Atzelgift<br />

Tel.: 02662 9552­0<br />

Fax: 02662 9552­549<br />

E­Mail: info@craco.de<br />

www.craco.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unternehmen<br />

Die Einfach Aufbereiten GmbH ist ein<br />

Kind der BHS Bau- und Handelsgruppe<br />

Sachsen. Geboren aus dem Streben<br />

unserer Mitarbeiter Prozesse und<br />

Leistungen zu verbessern, immer mit<br />

dem Fokus auf das Wesentliche:<br />

Qualität und Kosten.<br />

Mit dem Ziel Brechkosten in den eigenen<br />

Asphalt mischwerken zu senken, wurde<br />

Anfang der 10er Jahre eine innovativeinfache<br />

Siebanlage gebaut. Das Potenzial<br />

dieser Technik wurde erkannt und<br />

zur Marktreife geführt. Heute sind wir<br />

ein eta blierter Hersteller von einfachen,<br />

robusten und flexibel einsetzbaren<br />

Grobstücksiebanlagen.<br />

Produkte<br />

Mit dem Baustoff-Recyclingsieb SBR 4<br />

bieten wir die einfache und flexible<br />

Aufbereitungslösung für Asphaltfräsgut,<br />

Bauschutt, Kies, Schotter, Schlacken,<br />

Aushubgemischen und Boden. Von zahlreichen<br />

Aufbereitungsplätzen, Asphalt-,<br />

Kies- und Stahlwerken ist sie nicht mehr<br />

wegzudenken.<br />

Die kleinere SBR 3 ergänzt das Produktprogramm<br />

als robuste und handliche<br />

Siebmaschine für die Beschickung mit<br />

Radladern der 1-m 3 -Klasse.<br />

Zur Aufbereitung von<br />

Schotter, Kies und Sand<br />

Asphaltfräsgut<br />

Bauschutt<br />

Oberboden, Mutterboden, Humus<br />

Schlacken<br />

Vorteile<br />

einfach – robust – jederzeit einsatzbereit<br />

elektrischer Betrieb für geringe<br />

Betriebskosten und Emissionen<br />

hoher Massedurchsatz: ca. 140 t/h<br />

flexibler Einsatz durch Automatik-EIN-<br />

AUS und einfachen Siebwechsel (< 1 h)<br />

einfache Höhen- und Neigungsverstellung<br />

zur Anpassung an Radlader und<br />

Siebgut<br />

Messen 2023<br />

RecyclingAKTIV/TiefbauLIVE, Karlsruhe<br />

Steinexpo, Nieder-Ofleiden<br />

Kontakt<br />

EAG Einfach Aufbereiten GmbH<br />

Karl-Marx-Straße 11<br />

01109 Dresden<br />

fon: +49 351 8 84 57 40<br />

fax: +49 351 8 84 57 19<br />

einfach-aufbereiten@bhs-dresden.de<br />

www.einfach-aufbereiten.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Materialbunker mit Dosierung und KGF<br />

Zuführung (Elektroschrott-Aufbereitung)<br />

EUROPRESS Umwelttechnik GmbH<br />

Seit über 25 Jahren im Bereich Umwelttechnik <strong>aktiv</strong> – flexibel und innovativ.<br />

Produktübersicht:<br />

Kanalballenpressen, je nach Einsatzbereich stationär oder mobil, mit Draht- oder<br />

Garnabbindung<br />

Spezial-Ballenpressen, stationär oder mobil, genehmigungskonform ausgestattet<br />

für die Verpressung und Ballierung künstlicher Mineralfasern (KMF)<br />

Schottpressen im Klein- und Großformat für die Verdichtung von Getränkedosen,<br />

Blechen und Stanzabfällen aus Aluminium<br />

Förderbänder, je nach Anforderung stationär als Gleitgurt-, Kettengurt-, Plattengurtförderer<br />

oder mobil als Hakenlifter oder auf einem Trailer verbaut<br />

Dosierer und Materialbunker zur Zwischenspeicherung und gleichmäßigen Dosierung<br />

des zu verpressenden Materials<br />

Sortieranlagen: wir unterstützen Sie bei der Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung,<br />

von der Beratung bis zur Umsetzung<br />

- Bau von Aufbereitungsanlagen für gemischte Gewerbeabfälle und Baumisch abfall<br />

- Sanierung, Ertüchtigung, Ergänzung und Umbau bestehender Anlagen<br />

EP 60 V5 – stationäre KBP mit vertikaler<br />

5fach Drahtabbindung<br />

Rundum-sorglos-Paket<br />

24/7 Telefon Hotline<br />

• 24 Std. und 7 Tage die Woche direkte Erreichbarkeit<br />

• Qualifizierte Ansprechpartner<br />

Ersatzteil-Service<br />

• Hohe Verfügbarkeit von Ersatz- und Verschleißteilen<br />

• Express-Lieferung; im Notfall auch Direkt-Lieferungen<br />

Serviceleistung vor Ort<br />

• Wartung, Instandsetzung und Umbau von Anlagen und Maschinen<br />

• UVV-Abnahmen<br />

• Wartungsverträge<br />

• Full-Service-Verträge<br />

• Herstellerunabhängig<br />

Trailermobile EPG 100 VG5 mit vertikaler<br />

5fach Garnabbindung<br />

Kontakt<br />

EUROPRESS Umwelttechnik GmbH<br />

Von-Arenberg-Str. 1<br />

D-49762 Lathen<br />

Tel.: +49 5933 92467-0<br />

info@europress-umwelttechnik.de<br />

www.europress-umwelttechnik.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte<br />

Raupenmobile Brech- und Siebanlagen<br />

Nassaufbereitungsanlagen<br />

Raupenmobile Haldenbänder<br />

Stationäre Brech- und Siebanlagen<br />

Schlacken-Entschrottungsanlagen<br />

Windsichtungsanlagen<br />

Prallbrecher<br />

Backenbrecher<br />

Siebmaschinen<br />

Rollenroste<br />

Plattenbänder<br />

Leistungen/Angebot<br />

Entwicklung, Herstellung und<br />

Vertrieb von Aufbereitungssystemen<br />

Anlagen zur<br />

Aufbereitung von<br />

Naturstein<br />

Asphalt/Belagsaufbruch<br />

Armierten Betonabbruch<br />

Bauschutt<br />

Schlacke<br />

Kohle<br />

GIPO AG – innovative Gipfelstürmer<br />

Seit fast 50 Jahren entwickelt sich die Emil Gisler AG/GIPO AG mit innovativer Kraft<br />

zu einem weltweit renommierten Unternehmen. Wir vereinen langjährige Erfahrung<br />

und Wissen auf dem Gebiet von Aufbereitungsanlagen, welche speziell für die Steine-,<br />

Erden- und Recyclingindustrie hergestellt werden.<br />

Als Pioniere auf diesem Gebiet haben unsere Ingenieure die Weiterentwicklung von<br />

Komponenten und Maschinentypen entscheidend mitgestaltet. Flexibilität steht im<br />

Vordergrund unserer Firmenphilosophie, und so werden laufend technische Innovationen<br />

in die Anlagen eingebracht, und zwar in kürzester Zeit.<br />

Stärken der GIPO-Anlagen<br />

Die GIPO-Anlagen zeichnen sich besonders durch ihre hohe Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit<br />

und Verfügbarkeit aus. Hinzu kommt ein enormes Leistungsvermögen, gepaart<br />

mit einer robusten, kompakten Bauweise – die Langlebigkeit unserer Anlagen ist geprüft<br />

und bewährt. Darüber hinaus sorgen die hochwertigen Komponenten und die wartungsfreundliche<br />

Konstruktion für eine einfache und unkomplizierte Bedienung.<br />

Unabhängigkeit und Flexibilität<br />

Wir setzen auf ein Höchstmass an Eigenfertigung, um unsere hohen Qualitätsansprüche<br />

an Material und Anlagen sicherzustellen. Bei uns dreht sich alles um die Wünsche<br />

unserer Kunden und kostengünstige Lösungen. Zu einem guten Produkt gehört eine<br />

ebenso gute Betreuung nach dem Kauf. Auf unseren Aftersales-Service ist Verlass.<br />

Und die ausreichende Lagerhaltung aller wichtigen Ersatz- und Verschleissteile und<br />

die damit sofortige Verfügbarkeit ab Werk spart Zeit und Geld.<br />

Mit unserem Know-how und unserer langjährigen Erfahrung in der mobilen und stationären<br />

Aufbereitung bieten wir Ihnen optimale Lösungen für Ihre individuellen Anforderungen.<br />

Kontakt<br />

GIPO AG<br />

Kohlplatzstrasse 15<br />

CH-6462 Seedorf<br />

Tel.-Nr. +41 (0)41 874 81 10<br />

info@gipo.ch<br />

www.gipo.ch


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

®<br />

TYRON hybrid<br />

TYRON 2500<br />

HAAS Recycling-Systems ... für Natur und Zukunft<br />

HAAS ist ein anerkannter Spezialist bei der Herstellung von Einzelkomponenten<br />

und Komplettanlagen für die Recyclingindustrie. Profitieren Sie von über 30 Jahren<br />

Erfahrung im Maschinen- und Anlagenbau. Kontinuierliche Weiterentwicklung<br />

und die Produktion im eigenen Haus – Made in Germany – zeichnet HAAS aus.<br />

TYRON 2000 XL 2.0 & ALVA 1200x5800<br />

Für die Fertigung kompletter Müllzerkleinerungs- und Sortieranlagen, sowie Altholzaufbereitungslinien<br />

ist HAAS international ebenso bekannt wie für das umfangreiche<br />

Leistungsspektrum mobiler Maschinen und Einzelkomponenten.<br />

Der TYRON Vorbrecher – das Flaggschiff der HAAS GmbH, erlebte 1999 seine Geburtsstunde.<br />

Der Doppelwellen Vorbrecher zerkleinert Altholz, Grünschnitt, Hausmüll,<br />

Sperrmüll oder Industrieabfälle mühelos und ist weltweit im Einsatz. Die neu entwickelte<br />

Hybrid-Version des Vorbrechers ist eine mobile, elektrische Ausführung.<br />

Dieser TYRON verbindet den Komfort einer Mobilmaschine mit der Energieeffizienz<br />

einer stationären Anlage.<br />

Aufbereitungslinie Altholz<br />

TYRON 2000 XL 2.0 &<br />

ECOSTAR HEXTRA 7000 3F<br />

HAAS steht für Qualität und Kundennähe!<br />

HAAS-Maschinen werden in der eigenen Fertigung im Herzen des Westerwalds<br />

produziert und stehen somit für „MADE IN GERMANY“. Hochwertige Materialien und<br />

besonders robuste Konstruktionen sichern Ihnen langlebige Maschinen.<br />

Mit der HAAS-Roadshow erleben Sie Ihre Wunschmaschinen während einer Live-<br />

Demo auf Ihrem Gelände.<br />

&<br />

Mobilmaschinen Anlagentechnik<br />

Kontakt<br />

HAAS Recycling-Systems<br />

Holzzerkleinerungs- und<br />

Altholz & Biomasse<br />

Sägewerk & Restholz<br />

Abfall & Ersatzbrennstoffe<br />

PVC & Kunststoffe<br />

Sonderanwendungen<br />

Fördertechnik GmbH<br />

Unter den Weiden 6<br />

56472 Dreisbach<br />

Telefon +49 2661 9865-0<br />

info@haas-<strong>recycling</strong>.de<br />

www.haas-<strong>recycling</strong>.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

®<br />

Die HAMMEL Recyclingtechnik GmbH startete 1996 am Standort Bad Salzungen in Thüringen.<br />

Seit über 25 Jahren werden im Herzen Deutschlands Maschinen in den Bereichen Zerkleinerungstechnik<br />

und Recyclinganlagen gefertigt. Dabei steht die praxisnahe und kundenorientierte<br />

Entwicklung von innovativen Maschinen und Anlagen im Vordergrund. Die leistungsstarke Produktpalette<br />

umfasst Vorbrecher sowie Nachzerkleinerer in stationärer oder mobiler Version.<br />

Derzeit entwickelt die HAMMEL GmbH eine neue Generation des Bestsellers HAMMEL – Zerkleinerer<br />

Typ VB 750 DK als LV Version (Long Version = längere Zerkleinerungswellen). Dieser<br />

wird 2021 auf den Markt gebracht. Das Angebot wird durch diverse Sieb- und Trenntechnik<br />

sowie die Konzipierung und Aufbau von Komplettanlagen in den Bereichen Holz, Müll und<br />

Metall abgerundet. Durch das weltweit bekannte und bewährte „HAMMEL-Zwei-Wellen-Prinzip“<br />

ist der HAMMEL-Vorbrecher in der Zerkleinerung von Altholz, Wurzelstöcken, Eisenbahnschwellen,<br />

Sperr-, Gewerbe- und Hausmüll sowie in der Aufbereitung von Autokarosserien, Altreifen,<br />

Aluminiumprofilen und Leichtmetallen einsetzbar. Umweltorientiert werden die HAMMEL-<br />

Zerkleinerer mit der aktuellsten Abgasstufe 5 gefertigt. Die HAMMEL Recyclingtechnik GmbH<br />

wird durch ein weltweit flächendeckendes Service- und Vertriebsnetz bei der Vermarktung und<br />

Maschinenwartung unterstützt.<br />

Seit Ende 2020 hat die Fa. HAMMEL das Modell VB 750 DK so modifiziert, dass nun 2000 mm<br />

lange Wellen zum Einsatz kommen, somit ist die Beschickung von langen großvolumigen Teilen<br />

auch mit Radladerbeschickung möglich. Eine optimierte Position des neu konzipierten Neodymmagneten<br />

ermöglicht eine bessere Metallabscheidung.<br />

Kontakt<br />

HAMMEL Recyclingtechnik GmbH<br />

Leimbacher Straße 130<br />

36433 Bad Salzungen<br />

Telefon: +49 3695 6991 0<br />

E-Mail: info@hammel.de<br />

www.hammel.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Lösungen für Schüttgüter und Entsorgung<br />

Flexible Lagerungssysteme für Recycling<br />

und Entsorgung<br />

Die richtige Lösung für jede Anforderung in Sachen Materiallagerung<br />

verspricht die Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG. Da das<br />

Familienunternehmen mit inzwischen mehr als 750 Beschäftigten<br />

auf eine über 60-jährige Tradition in diesem Kernsegment zurückblicken<br />

kann, wundert es wenig, dass die vielfältige Produktpalette<br />

mit projektspezifisch konzipierten Hallenlösungen aufwartet.<br />

Volumen gefragt?<br />

Großvolumige Schüttgut hallen<br />

stehen in verschiedenen<br />

Ausführungen in Holz-, Stahl/<br />

Holz- oder Stahlkonstruktionen<br />

zur Verfügung.<br />

Wirtschaftlichkeit und optimale Arbeitsabläufe – diese Qualitätsmerkmale stehen<br />

schon in der Planung einer Halle ganz oben. Ein Expertenteam aus dem Hause<br />

HÖRMANN begleitet die Entwicklung eines Projektes von Anfang an. Gemeinsam<br />

mit der Kundschaft wird mittels unseres „Hallenkonfigurators“ eine individuelle Hallenlösung<br />

in 3D visualisiert. Das hilft dem Nutzenden, sich in seinem Projekt zurechtzufinden.<br />

Produktvielfalt, Flexibilität in der Ausführung und im Anbieter-Kunden-Verhältnis ermöglichen<br />

die optimierte Lösung für nahezu jede Anforderung. Großvolumige Schüttguthallen<br />

stehen in verschiedenen Ausführungen in Holz-, Stahl/Holz- oder Stahlkonstruktionen<br />

dabei ebenso in HÖRMANN-Qualität zur Verfügung wie mobile Schüttguthallen<br />

auf der Basis von stabilen Schüttwänden. Um Schüttgüter trocken zu lagern,<br />

werden mehrschiffige Boxenüberdachungen in Form von Pultdachlösungen angeboten.<br />

Werthaltiges wie Baumaschinen, Technik und Ersatzteile ist in geschlossenen<br />

Lagerhallen mit Tor- und Lüftungssystem gut aufgehoben.<br />

Neben den genannten Varianten stehen beim Anbieter natürlich auch nahezu alle am<br />

Markt verfügbaren Schüttwandsysteme für eine auf die Anwendung bezogene Komplettlösung<br />

von klein bis komplex zur Verfügung.<br />

Als einer der wenigen Hallenbauer in Deutschland plant, liefert und montiert HÖR-<br />

MANN Photovoltaikanlagen im Zuge des Hallenbaus. So wird günstig „grüner Strom“<br />

für den Eigenbedarf produziert und die CO 2<br />

-Bilanz verbessert.<br />

Sie wollen mehr Informationen?<br />

www.hoermann-info.com<br />

Kontakt<br />

Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG<br />

Rudolf-Hörmann-Straße 1<br />

D-86807 Buchloe<br />

Ansprechpartner Stefan Müller<br />

Mobil: +49 151 5802912<br />

Zentrale: +49 8241 96820<br />

Fax: +49 8241 9682611<br />

mn@hoermann-info.com<br />

www.hoermann-info.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Anbaugeräte<br />

• Hochkippschaufel<br />

• Abbruchund<br />

Sortiergreifer<br />

• Schrottschere<br />

• Magnet<br />

• Sieblöffel u. v. m.<br />

Container<br />

• Collect 1000-G<br />

• Collect 1000-K<br />

Verschleißteile<br />

• Messersysteme<br />

• Verschleißstreifen<br />

und Messer<br />

• Zahnsysteme<br />

Dienstleistungen<br />

• Konstruktion<br />

und Entwicklung<br />

• Mietpark<br />

• Regeneration<br />

HS-Schoch GmbH & Co. KG entwickelt,<br />

produziert und regeneriert Anbaugeräte<br />

wie Löffel, Schaufeln und Greifer<br />

Zusammen mit der ZFE GmbH und der bsg GmbH versorgt HS-Schoch den D-A-CH<br />

und den französischen Markt mit verschleißfesten Anbaugeräten. Darüber hinaus ist<br />

die Sparte als OEM für namhafte Hersteller tätig.<br />

An jedem Standort garantiert ein breites und tiefes Lager an Baggerzähnen, Messern<br />

und hoch verschleißfestem Stahl kurze Reaktionszeiten. Die HS-Schoch-Gruppe<br />

arbeitet mit angesehenen Herstellern in der Abbruch-Technik zusammen und bietet<br />

sowohl Handelsprodukte als auch seine selbst hergestellten Produkte in einem<br />

großen Mietpark zu attr<strong>aktiv</strong>en Leihkonditionen mit Kaufoption an.<br />

Alle Arbeitsschritte wie Brennschneiden, sämtliche Walzarbeiten, Abkantarbeiten,<br />

Dreharbeiten, Bohrwerken, Schweißen und Lackieren werden von erfahrenen<br />

Mitarbeitern „inhouse“ durchgeführt. So garantiert die HS-Schoch-Gruppe eine<br />

gleichbleibend hervorragende Qualität. HS-Schoch bedeutet ‚Made in Germany‘.<br />

www.hs-schoch.de<br />

Kontakt<br />

HS-Schoch GmbH & Co. KG<br />

Am Mühlweg 4<br />

73466 Lauchheim<br />

Tel.: 07363 9609-6<br />

bz-lauchheim@hs-schoch.de<br />

Cobbelsdorfer Hauptstr. 10<br />

<strong>06</strong>869 Coswig/Anh.-Cobbelsdorf<br />

Tel.: 034923 700-0<br />

bz-coswig@hs-schoch.de<br />

ZFE GmbH<br />

Am Risisee 15<br />

77855 Achern-Gamshurst<br />

Tel.: 07841 2057-0<br />

info@zfe-gmbh.de<br />

bsg Handels GmbH<br />

Am Königholz 5<br />

85411 Eglhausen<br />

Tel.: 08166 9969-0<br />

info@bsg-gmbh.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Bewährte Marken, innovative Lösungen:<br />

Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg!<br />

Die bessere Lösung gewinnt!<br />

In Gewinnung und Recycling ist der Ertrag heute wichtiger denn je.<br />

KÖLSCH hilft Ihnen dabei, Wertanteile zu maximieren und Deponieanteile<br />

zu minimieren. Ganz gleich, wie Ihre Aufbereitungsaufgabe auch aussieht:<br />

KÖLSCH ist der Standard, wenn es ums Waschen, Brechen, Zerkleinern,<br />

Sieben oder Halden geht.<br />

• Brecher von Powerscreen, Rubble Master, Franzoi, Cityequip<br />

• Schredder von Pronar und Franzoi<br />

• Siebe von Portafill und Powerscreen<br />

• Siebtrommeln von Pronar<br />

• Waschanlagen von Terex Washing Systems<br />

• Wasseraufbereitungssysteme von Matec<br />

• Haldenbänder von Telestack<br />

• Windsichter von Cityequip<br />

Ihr Partner im gesamten süddeutschen Raum mit kompetenter<br />

Beratung, Miet-, Leasing- und Finanzierungsangeboten sowie Service<br />

und Ersatzteilversorgung.<br />

Starke Maschinen<br />

von starken Partnern:<br />

• Powerscreen<br />

• Rubble Master<br />

• Terex Washing Systems<br />

• Cityequip<br />

• Telestack<br />

• Cedarapids<br />

• Portafill<br />

• Franzoi<br />

• Pronar<br />

• Matec<br />

Kontakt<br />

Jürgen Kölsch GmbH<br />

Wildspitzstraße 2<br />

87751 Heimertingen<br />

Tel.: 08335-9895-0<br />

Fax: 08335-9895-95<br />

info@koelsch.com<br />

www.koelsch.com


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unsere Produkte<br />

Stationäre Vorzerkleinerung<br />

Stationäre Nachzerkleinerung<br />

Stationäre einstufige Zerkleinerung<br />

Stationäre Universalzerkleinerung<br />

Mobile Zerkleinerung<br />

Unsere<br />

Systemlösungen<br />

Ersatzbrennstoffaufbereitung<br />

für den Hauptbrenner<br />

Ersatzbrennstoffaufbereitung<br />

für den Kalzinator<br />

Post-Consumer Kunststoff<strong>recycling</strong><br />

Post-Industrial Kunststoff<strong>recycling</strong><br />

Altholz<strong>recycling</strong><br />

Leichtschrott<strong>recycling</strong><br />

Die neue Heimat des Recyclings: Die hohe Nachfrage nach Recyclinglösungen<br />

von Lindner hat eine Vergrößerung der Produktionsstätte und des Teams<br />

notwendig gemacht. Produziert wird auf neusten Produktionsanlagen unter<br />

vermehrtem Einsatz von Robotik und Automatisierungstechnik.<br />

Lindner-Recyclingtech GmbH<br />

Das österreichische Familienunternehmen Lindner bietet seit Jahrzehnten innovative<br />

und erfolgsbewährte Zerkleinerungslösungen. An den Produktionsstandorten<br />

in Spittal/Drau und Feistritz/Drau fertigt Lindner auf modernsten Produktionsanlagen<br />

Schredder, Anlagenkomponenten und Ersatzteile, die in fast einhundert Länder<br />

exportiert werden. Das Portfolio umfasst neben stationären und mobilen Zerkleinerungsmaschinen<br />

für die Abfallverwertung auch komplette Systeme für das Kunststoff<strong>recycling</strong><br />

sowie für die Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen und Altholz.<br />

Mit Juli 20<strong>22</strong> wurde der vollständige Betrieb in der neuen 14.000 m² umfassenden<br />

Produktionsstätte in Spittal/Drau aufgenommen. Das Familienunternehmen hält so<br />

weiterhin am Standort in Kärnten, Österreich fest. Neueste Produktionsanlagen<br />

sowie der Einsatz von Robotik und Automatisierungstechnik sorgen, gemeinsam<br />

mit der zusätzlich gewonnenen Eigenfertigungstiefe, für einen Beibehalt der bewährten<br />

Lindner-Qualität und der optimalen Verfügbarkeit von Maschinen, Anlagenkomponenten<br />

und Ersatzteilen.<br />

Systemlösungen zur mehrstufigen<br />

Aufbereitung von Premium-Ersatzbrennstoffen:<br />

Die Schredder der Komet-Serie sind<br />

seit über 20 Jahren Benchmark in der<br />

Nachzerkleinerung und überzeugen<br />

mit ihrer Leistungsstärke, Produktivität<br />

und Wartungsfreundlichkeit.<br />

Kontakt<br />

Lindner-Recyclingtech GmbH<br />

Manuel-Lindner-Straße 1<br />

9800 Spittal an der Drau<br />

Österreich<br />

Telefon: +43 4762 2742-0<br />

office@lindner.com<br />

www.lindner.com<br />

Die mobilen Zerkleinerungslösungen<br />

der Urraco-Serie umfassen die Zwei-<br />

Wellen-Schredder Urraco 75, Urraco<br />

4000 und Urraco 95. Unterschiedliche<br />

Antriebs- (hydraulisch/elektrisch) und<br />

Mobilitätsvarianten (Kettenfahrwerk,<br />

Trailer, Grundrahmen, Hakenlift) und<br />

Schnittsysteme ermöglichen individuelle<br />

Lösungen für verschiedenste Inputmaterialien<br />

und sorgen so für volle Leistung<br />

bei wechselnden Anforderungen.<br />

Shredding – Washing – Sorting:<br />

Lindner bietet als einer der wenigen<br />

Hersteller Komplettlösungen im Bereich<br />

Zerkleinerungs- und Waschtechnologie<br />

an, wodurch die Prozessschritte<br />

optimal aufeinander abgestimmt<br />

sind und so für das ideale<br />

Outputmaterial sorgen.


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Große Produktvielfalt mit umfassenden<br />

Serviceleistungen<br />

Lösungen von A bis Z<br />

Vom individuellen Anlagenbau bis zum mobilen Zerkleinerer verfügt die Neuenhauser<br />

Umwelttechnik über eine breite Produktpalette, die den ebenso<br />

hohen wie sehr spezifischen Anforderungen im Bereich der professionellen<br />

Aufbereitung gerecht wird.<br />

Auf Basis der jahrelangen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und vielen<br />

Erfahrungswerten aus der Praxis planen, realisieren und fertigen wir Produkte<br />

mit einem Höchstmaß an Leistungsstärke, Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit.<br />

Unsere mobilen und stationären Lösungen sind ganz auf die Bedürfnisse<br />

unserer Kunden und auf die Problemstellungen der verschiedenen Anwendungsbereiche<br />

zugeschnitten.<br />

Die Neuenhauser Produkte kommen unter anderem in der Bodenaufbereitung,<br />

der Kompostierung, im Tief- und Kanalbau, in der Altholzaufbereitung<br />

und im Gips<strong>recycling</strong> zum Einsatz. Entsprechend bestehen unsere Maschinen<br />

und Anlagen ausnahmslos aus hochwertigen Komponenten und lassen<br />

sich auch in schwieriger Umgebung und bei anspruchsvollem Material einfach<br />

bedienen. Durch optionales Zubehör können unsere Produkte problemlos<br />

erweitert werden.<br />

Mobile Technik für vielseitige Anforderungen:<br />

Zerkleinerer<br />

Sternsiebe<br />

Trommelsiebe<br />

Spannwellensiebe<br />

Windsichter<br />

Schaufelseparatoren<br />

Kundengerechte Lösungen im stationären Maschinenund<br />

Anlagenbau:<br />

Siebanlagen<br />

Schraubenmühlen<br />

Dosierbunker<br />

RollerCrusher<br />

Separatoren<br />

Kontakt<br />

Neuenhauser Maschinenbau GmbH<br />

Hans-Voshaar-Straße 5<br />

49828 Neuenhaus<br />

Germany<br />

Tel.: +49 5941 604-363<br />

Fax: +49 5941 604-323<br />

info@neuenhauser-ut.de<br />

www.neuenhauser-ut.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Innovative<br />

Sicherheitssysteme<br />

Reif GmbH<br />

Reif GmbH – Innovative Sicherheitssysteme<br />

Sicherheitstechnische Gesamtkonzepte für die Recyclingbranche<br />

Die Reif GmbH – Innovative Sicherheitssysteme ist Ihr erfahrener Partner für Sicherheitstechnik.<br />

Wir planen, installieren und betreuen:<br />

Quelle: Reif GmbH; Wolfgang Gasser-foto+design<br />

Brandmeldeanlagen<br />

Einbruchmeldeanlagen<br />

Videoüberwachung<br />

Zutrittskontrolle<br />

Zeiterfassung<br />

mechanische und elektronische Schließsysteme<br />

Tresore<br />

Biometrie<br />

Wir sind VdS-anerkannter Errichter für Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen<br />

und Mitglied im BHE (Bundesverband Hersteller- und Errichterfirmen) und BDSV<br />

(Bundesvereinigung Deutscher Stahl<strong>recycling</strong>- und Entsorgungsunternehmen e.V.)<br />

Seit über 20 Jahren betreuen wir auch Unternehmen der Recyclingbranche und besonders<br />

individuelle Lösungen sind unsere Stärke. Modular einsetzbare Systeme im<br />

Bereich Zutrittskontrolle, Einbruchmeldetechnik, Videoüberwachung, Brandmeldetechnik,<br />

Zeiterfassung, Telekommunikations- und IT-Technik decken die gesamte<br />

Bandbreite ab.<br />

Kontakt<br />

Reif GmbH –<br />

Innovative Sicherheitssysteme<br />

Hülbenstraße 9<br />

72535 Heroldstatt<br />

Tel.: 07389 / 90 93 0<br />

Fax: 07389 / 90 93 20<br />

info@reif-gmbh.com<br />

www.reif-gmbh.com<br />

So lässt sich für jede Anforderung stets die passende, maßgeschneiderte Lösung<br />

erarbeiten. Hierbei liegt der Fokus in der Modularität und der optimalen Lösung für<br />

den jeweiligen Anwendungsfall. Spezielle Anforderungen, die meistens im Bereich<br />

von Metallschrott- oder auch Ersatzbrennstoffrecyclern aufkommen, können damit<br />

gelöst werden.<br />

Besuchen Sie unsere Homepage für weitere Informationen oder kontaktieren Sie uns<br />

direkt.


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Hochverschleißfeste Werkzeuge und Komponenten für das Stahl- und<br />

Metall<strong>recycling</strong> sowie für die Aufbereitung von Mineralien, Hartgestein und<br />

Baurestmassen sind die Kernkompetenz der Stahlwerke Bochum GmbH<br />

(SWB).<br />

Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung fertigt SWB aus hochwertigen Vormaterialien,<br />

klimaschonend mit signifikanter CO 2 -Einsparung, hochverschleißfeste<br />

Werkzeuge und Komponenten von exzellenter Qualität, welche<br />

die Wirtschaftlichkeit der mit ihnen ausgerüsteten Aufbereitungsanlagen<br />

wesentlich erhöhen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung<br />

neuer zukunftsweisender Lösungen gegen den Verschleiß.<br />

Ebenso wichtig wie die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer in Bochum<br />

hergestellten Gussteile ist für SWB die partnerschaftliche, erfolgreiche und<br />

dauerhafte Zusammenarbeit mit ihren Kunden. Im Vordergrund steht hierbei<br />

die Anwendungsberatung durch das SWB-Team. Aufbauend auf vom Kunden<br />

gelieferten Informationen über die jeweilige Anlage und die Art der zu<br />

verarbeitenden Stoffe erarbeiten SWB-Fachleute individuelle Anwendungsempfehlungen<br />

für einen optimalen Einsatz von Maschinen und Anlagen in<br />

der Schrottaufbereitung.<br />

Mit einem umfangreichen Standardlieferprogramm und ergänzenden<br />

Spezialentwicklungen bietet SWB für alle Anwendungsbereiche Produkte mit<br />

höchster Verschleißbeständigkeit bei gleichzeitig hoher Bruchunempfindlichkeit.<br />

Produkte<br />

Shredderhämmer<br />

Hammerachsen<br />

Schutzkappen<br />

Ambosse<br />

Roste<br />

Segmente<br />

Auswurftüren<br />

Winkel<br />

Seitenauskleidungen<br />

Schleißplatten<br />

Befestigungsmaterial<br />

Schrottscherenmesser<br />

Verschleißteile für<br />

Aufschlussaggregate zur<br />

NE-Metallgewinnung<br />

Verschleißteile für die<br />

Aufbereitung von Mineralien,<br />

Hartgestein und Baurestmassen<br />

Service<br />

Weltweite anwendungsspezifische<br />

Beratung – vor Ort<br />

und online – durch unseren<br />

technischen Außendienst<br />

Prozessoptimierung<br />

Planung der Gussteile<br />

(Kons truktionsberatung, rechnergesteuerte<br />

Simulation der Gießtechnik,<br />

Modellanfertigung)<br />

Anfertigung der Formen<br />

(Maschinenformerei für Serien,<br />

Handformerei für Gussstücke<br />

bis 7.000 kg)<br />

Gießen der Teile<br />

(niedrig- und hochlegierte Stähle,<br />

Sonderwerkstoffe für höchste<br />

Verschleißbeanspruchungen)<br />

Individuelle Wärmebehandlung<br />

Rücknahme der Verschleißteile<br />

nach Einsatzende<br />

Kontakt<br />

Stahlwerke Bochum GmbH<br />

Castroper Str. <strong>22</strong>8<br />

44791 Bochum<br />

Tel. 0234/508-2<br />

Fax 0234/508-51037<br />

sales@stahlwerke-bochum.com<br />

www.stahlwerke-bochum.com


Ausgabe<br />

<br />

20<strong>22</strong><br />

<br />

<br />

<br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Generalimporteur für<br />

Deutschland und Österreich<br />

• Stahlborsten<br />

• Borsten alternativ aus<br />

PP-Kunststoff<br />

• Stahl-/PP-Borsten im Stahlrahmen<br />

gebunden, extrem<br />

zuverlässig und haltbar<br />

• beidseitiges Räumschild<br />

• beidseitige Stapleraufnahme<br />

• 4 Standard-Größen erhältlich<br />

Compact<br />

Breite 2.000, Tiefe 500 mm<br />

Classic<br />

Breite 2.000, Tiefe 1.000 mm<br />

Large<br />

Breite 2.500, Tiefe 1.000 mm<br />

Extra Large<br />

Breite 3.000, Tiefe 1.000 mm<br />

Sonderlösungen auf Anfrage<br />

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SCHNELLER & EINFACHER<br />

Bürstenwechsel<br />

in kürzester Zeit!<br />

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Metallborsten<br />

Butti<br />

der mit den Stahlborsten,<br />

der oder keiner!<br />

Ruckzuck ein sauberer Platz<br />

für Schrott und Recycling<br />

BUTTI<br />

Der Profi-Staplerbesen aus Italien<br />

Punkt für Punkt Ihr Vorteil:<br />

Kontakt<br />

STAPLERbesen.de<br />

Hans-Jörg Göschl<br />

Töpferstraße 24 A<br />

89264 Weißenhorn<br />

Deutschland<br />

Telefon: 0163 / 81 41 905<br />

E-Mail: Info@staplerbesen.de<br />

Internet:<br />

• schnelles Freiräumen von Fahrwegen, ein sauberer Platz und Verringerung von<br />

teuren Reifenschäden an Lkw und Pkw<br />

• hart im Nehmen durch äußerst stabile Rahmenkonstruktion, von Profis für Profis<br />

entwickelt<br />

• wir liefern auch Ersatzbürsten in Stahl und PP-Kunststoff für vorhandene Besen<br />

in bewährter BUTTI-Qualität<br />

Sie sind noch nicht überzeugt?<br />

Erfahren Sie die weiteren Vorteile der BUTTI-Staplerbesen<br />

für IHREN Betrieb und rufen Sie jetzt an!<br />

BERATUNGS-HOTLINE: 0163 / 81 41 905


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unsere Produkte<br />

Fachzeitschriften<br />

Print & Online<br />

Standortkarten Online<br />

Ihr kompetenter Partner für Print und Online<br />

Die Stein-Verlag Baden-Baden GmbH ist der renommierte Fachverlag für die Rohund<br />

Baustoffindustrie und überzeugt mit Fachwissen aus der Branche für die Branche.<br />

Unsere qualitativen Fachzeitschriften, die GP GesteinsPerspektiven, <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />

und asphalt, sind in ihren Nischen marktführend.<br />

Im Zuge der Digitalisierung haben wir unser Portfolio um eine Vielzahl weiterer Online-<br />

Möglichkeiten ergänzt. Hierzu zählen der wöchentlich erscheinende STV-News-<br />

Channel, der STV-Web-Kiosk und unsere Branchen-JOBbörse online.<br />

Weitere Informationen zu unseren Produkten finden Sie unter:<br />

www.stein-verlaggmbh.de<br />

STV-Web-Kiosk<br />

STV-News-Channel<br />

Branchen-JOBbörse online<br />

Adressbuch & Adressdaten<br />

BRANCHEN-JOBBÖRSE ONLINE<br />

Die brandaktuellsten<br />

Jobs aus der Branche für<br />

die Branche<br />

STV-NEWS-CHANNEL<br />

STV-WEB-KIOSK<br />

• Asphalt (812 St.) • Baustoff-Recycling (1.395 St.) • Gips (35 St.) • Kalksandstein (116 St.)<br />

• Keramische Fliesen (31 St.) • Sand und Kies (2.188 St.) • Leichtbauplatten (27 St.) •<br />

Naturstein, Kalk- und Dolomitstein (1.140 St.) • Naturwerkstein (337 St.) • Schiefer (10 St.)<br />

• Steinzeug (10 St.) • Tone/Feuerfeste Produkte (119 St.) • Transportbeton/Mörtel (2.187<br />

St.) • Zement (65 St.) • Ziegel (116 St.)• Asphalt (812 St.) • Baustoff-Recycling (1.395 St.) •<br />

Gips (35 St.) • Kalksandstein (116 St.) • Keramische Fliesen (31 St.) • Sand und Kies (2.188<br />

ADRESSEN<br />

GESUCHT<br />

St.) • Leichtbauplatten (27 St.) • Naturstein, Kalk- und Dolomitstein (1.140 St.) • Naturwerkstein<br />

(337 St.) • Schiefer (10 St.) • Steinzeug (10 St.) • Tone/Feuerfeste Produkte (119<br />

St.) • Transportbeton/Mörtel (2.187 St.) • Zement (65 St.) • Ziegel (116 St.)• Asphalt (812<br />

St.) • Baustoff-Recycling (1.395 St.) • Gips (35 St.) • Kalksandstein (116 St.) • Keramische<br />

WIR HABEN SIE!<br />

Fliesen (31 St.) • Sand und Kies (2.188 St.) • Leichtbauplatten (27 St.) • Naturstein, Kalk- und<br />

Dolomitstein (1.140 St.) • Naturwerkstein (337 St.) • Schiefer (10 St.) • Steinzeug (10 St.) •<br />

Tone/Feuerfeste Produkte (119 St.) • Transportbeton/Mörtel (2.187 St.) • Zement (65 St.)<br />

• Ziegel (116 St.)• Asphalt (812 St.) • Baustoff-Recycling (1.395 St.) • Gips (35 St.) • Kalksandstein<br />

(116 St.) • Keramische Fliesen (31 St.) • Sand und Kies (2.188 St.) • Leichtbauplat<br />

STANDORTKARTEN<br />

Online<br />

Erhältliche Branchen<br />

Asphalt<br />

Baustoff-Recycling<br />

Naturstein/Steinbrüche<br />

Sand und Kies<br />

Transportbeton<br />

Kontakt<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />

Josef-Herrmann-Str. 1–3<br />

D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />

info@stein-verlaggmbh.de<br />

www.stein-verlaggmbh.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

WE HAVE THE RIGHT SOLUTIONS<br />

FOR ALL APPLICATIONS.<br />

Mit innovativer Brandschutztechnik<br />

schützt T&B electronic Maschinen und<br />

Anlagen vor Bränden und Explosionen.<br />

Als VdS-Facherrichter realisiert das<br />

Unternehmen Brandschutz für industrielle<br />

Verarbeitungsprozesse bis zur Inbetriebnahme<br />

aus einer Hand – nach<br />

individuellen Schutzkonzepten für die<br />

spezifischen Anforderungen.<br />

Brandfrüherkennung im Zerkleinerer<br />

Brandschutz – made in Germany<br />

Weniger Stillstand in der Recyclinganlage durch Brandfrüherkennung<br />

Recyclingprozesse bedeuten per se hohe Brandrisiken – sowohl durch Selbstentzündung<br />

der gelagerten Materialien als auch durch Fremdeintrag heißer<br />

Stoffe.<br />

Im Zerkleinerer kommt alles zusammen<br />

Besonders schwer beherrschbar ist das Gefahrenpotenzial im Zerkleinerer.<br />

Hier entstehen durch die permanent hohe Geschwindigkeit des Rotors hohe<br />

Temperaturen – ein nicht zu unterschätzendes Zündpotenzial.<br />

Zusätzlich geht eine für das Personal zunächst unsichtbare Gefahr von Glutnestern<br />

(Glimmnestern) aus. Sie können im weiteren Verlauf des Prozesses<br />

Brände auslösen – Zeitpunkt und Prozessphase unberechenbar.<br />

Flammenmelder<br />

Glutnestmelder<br />

Hot-Particle-Detector<br />

Handmelder<br />

Sprühwasserlöschung<br />

Batterien – wie eine tickende Zeitbombe in der Anlage<br />

Häufig werden Brände durch defekte Lithium-Ionen-Batterien verursacht, die<br />

im Zerkleinerungsprozess beschädigt werden und dadurch eine heftige exotherme<br />

Reaktion auslösen – oft erst Stunden nach der Beschädigung. Manche<br />

gelangen auch bereits vorgeschädigt in den Zerkleinerer und können schon<br />

früher thermisch „durchgehen“.<br />

Die Batterien sind beim Austrag aus dem Zerkleinerer oftmals heiß, aber eine<br />

offene Verbrennung findet noch nicht statt. Der Hot-Particle-Detector FST-lt<br />

der T&B electronic GmbH kann diese heißen, aber noch nicht glimmenden<br />

Oberflächen erkennen. So wird diese Brandgefahr lange vor dem „Thermal<br />

Runaway“ der Akkus erkannt.<br />

Brandfrüherkennung – besser für Betreiber und Umwelt<br />

Wie im Beispiel links dargestellt, können Brände in der Anlage durch die Früherkennung<br />

in Kombination mit einer Sprühwasserlöschanlage vollautomatisch<br />

gelöscht werden.<br />

Da die Brandgefahr bereits in der Entstehungsphase erkannt wird, erfolgt die<br />

Löschung entsprechend früher. Das bedeutet geringeren Löschaufwand, weniger<br />

Wasserverbrauch und eine spürbar kürzere Unterbrechung der Prozesse.<br />

Kontakt<br />

T&B electronic GmbH<br />

Industriestraße 3<br />

31<strong>06</strong>1 Alfeld<br />

+49 5181 90991-0<br />

info@tbelectronic.de<br />

www.tbelectronic.eu


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte<br />

Mobile Siebanlagen<br />

Mobile Backenbrecher<br />

Mobile Kegelbrecher<br />

Mobile Prallbrecher<br />

Mobile Kreiselbrecher<br />

Mobiler Zerkleinerer<br />

Mobiler Schwerstoffabscheider<br />

PROFIL FÜR<br />

PROFIS –<br />

RECYCLING<br />

AKTIV<br />

Die Trump Technik Service GmbH ist Ihr Full-Service-Partner für die gesamte<br />

Gewinnungs-, Aufbereitungs- und Recycling-Industrie in den Bereichen mobile<br />

Brech- und Siebtechnik für die mineralische und organische Aufbereitung.<br />

Unsere Kernkompetenzen liegen im Handel, Vermietung, Service und dem<br />

Vertrieb von Ersatz- & Verschleißteilen.<br />

Seit 2012 als offizieller SANDVIK-Händler für Deutschland tätig, vertreiben wir<br />

hier exklusiv und erfolgreich die gesamte Sandvik-Produktpalette für mobile<br />

Brech- und Siebtechnik. Besonders hervorzuheben ist die mobile Grobstücksiebanlage<br />

QE241, mit einem der größten Siebkasten ihrer Klasse und der<br />

größten Flexibilität. So hat man bei der QE241 die Möglichkeit, die Bänder der<br />

Mittel- und Feinfraktion, nach Bedarf, auf eine Seite umzurüsten.<br />

Hersteller<br />

SANDVIK<br />

J. D. AUSTRIA<br />

BMD<br />

TANA<br />

Leistungen<br />

Handel mit Neu- und Gebrauchtmaschinen<br />

Vermietung von mobilen Brechund<br />

Siebanlagen sowie Haldenbändern<br />

umfassendes Ersatz- und<br />

Verschleißteillager<br />

kompetenter Service-Dienst und<br />

Wartung<br />

Für kleinere Einsätze bieten wir dem professionellen Abbruch- und Recycling-<br />

Unternehmer auch mobile Brechanlagen von BMD Heidelberg an. Diese<br />

zeichnen sich besonders durch einfache Transportlogistik, schnelle Betriebsbereitschaft<br />

und ansprechende Durchsatzleistungen aus und sind daher jederzeit<br />

flexibel einsetzbar.<br />

Darüber hinaus komplettieren wir mit dem TANA Shark Zerkleinerer des finnischen<br />

Herstellers TANA unsere Produktpalette. Dieser Großschredder ist so<br />

vielseitig wie derzeit kein anderer auf dem Markt und richtet sich ganz nach<br />

Ihren Anforderungen in Bezug auf Material und Endprodukt.<br />

Als ergänzendes Produkt haben wir den Schwerstoffabscheider „Steinmops“<br />

von J. D. Austria in unserem Portfolio. Dieser trennt Materialgemische aus<br />

schwimmfähigen und nicht schwimmfähigen Materialien und ist im Bereich<br />

der Umwelttechnik eine absolute Innovation.<br />

Neben dem Handel mit Neumaschinen als exklusiver Vertragshändler bieten<br />

wir Ihnen nicht-exklusiv, aber preisgünstig, auch moderne Gebraucht- und<br />

Mietmaschinen des Zielmarktsegments an.<br />

Genauso wichtig wie die hohe Qualität unserer Anlagen sind natürlich auch<br />

die Bereiche Service, Ersatz- und Verschleißteile. Neben unserem eigenen<br />

kompetenten Service-Team, stehen uns bei Bedarf exzellente Dienstleistungspartner<br />

bundesweit zur Seite. Bei den Ersatz- und Verschleißteilen kommt es<br />

neben der Qualität auch auf die schnelle Verfügbarkeit und den zeitnahen<br />

Einbau dieser an. Schnell und unbürokratisch, 24 Stunden pro Tag und 7<br />

Tage die Woche.<br />

Seit dem über 20-jährigen Bestehen überzeugen wir unsere Kunden mit hochwertigen<br />

Produkten und renommierten Hersteller- und Servicepartnern, einer<br />

fundierten und ehrlichen Beratung sowie bedarfsgerechten Lösungen.<br />

Kontakt<br />

TTS Trump Technik Service GmbH<br />

Neustr. 71–79<br />

42553 Velbert<br />

Fon: +49 (0) 2053-8498<strong>22</strong>2<br />

Fax: +49 (0) 2053-8498<strong>22</strong>9<br />

info@trump-technik.de<br />

www.trump-technik.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Vorteile Mieten-<br />

Kompostierung<br />

reduzierte Bau- und Betriebskosten<br />

weniger Operationszeit der<br />

Maschinen, was zu einem<br />

geringen Wartungsaufwand führt<br />

flexibles Management<br />

einfache Anlagenbedienung<br />

KOMPOSTIERUNG UND STABILISIERUNG<br />

ORGANISCHEN MATERIALS<br />

Diese Vorteile werden, dank dem<br />

GORE® Cover, mit den Hauptvorteilen<br />

eines geschlossenen<br />

Kompostierungs-/biologischen<br />

Behandlungssystems kombiniert.<br />

Kombinierte<br />

Vorteile<br />

reduzierte Geruchsemissionen<br />

Verringerung der Staub- und<br />

Sporenemissionen im Hinblick<br />

auf die Umgebung<br />

bessere Prozesskontrolle<br />

keine Behandlung der Abluft<br />

erforderlich<br />

betriebliche Einhausung nach der<br />

TA Luft<br />

höchste Ökoeffizienz<br />

Der einfache modulare Aufbau des<br />

Systems ermöglicht jederzeit eine<br />

Erweiterung der Anlagenkapazität.<br />

Kontakt<br />

UTV AG<br />

Am Alten Römerpfad 2<br />

D-76534 Baden-Baden<br />

Tel.: +49 (0)7<strong>22</strong>3 800 15 05<br />

info@utvag.de<br />

www.utvag.de<br />

Die UTV AG ist mit einer installierten Gesamtbehandlungskapazität von mehr als<br />

2.800.000 Tonnen pro Jahr Marktführer für Abfallbehandlungssysteme mit semipermeabler<br />

Membran. Seit 1996 hat das Unternehmen mehr als 115 Anlagen mit Behandlungskapazitäten<br />

von 5.000 bis 200.000 Tonnen pro Jahr installiert. Entsprechend<br />

besteht Erfahrung in der Behandlung verschiedenster Abfallströme: Angefangen<br />

bei Bio- und Küchenabfällen sowie Gärresten über Klärschlämme und Grünschnitt<br />

bis hin zur Behandlung von Restmüll.<br />

Die Anlagen sind auf allen Kontinenten zu finden und sind den verschiedensten, teils<br />

extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt.<br />

Das Gore® Cover System der UTV AG bietet hinsichtlich Haltbarkeit, Verlässlichkeit<br />

und Nachhaltigkeit den Stand der Technik in der Membran abgedeckten Kompostierung<br />

und gilt auf europäischer Ebene als Best Available Technique. Es erfüllt die<br />

Voraussetzungen einer betrieblichen Einhausung gemäß der neuen TA Luft.<br />

Die UTV AG verfügt über das Know-how und Erfahrung in Planung, Lieferung und<br />

dem Betrieb von Abfallbehandlungsanlagen. Die breite Palette an Abfallströmen umfasst<br />

alle Arten organischen Materials, kommunale Abfallströme wie auch Industrieabfälle.<br />

Das Gore® Cover System ist als zuverlässige, langlebige und nachhaltige Technologie<br />

konzipiert. Der modulare Aufbau ermöglicht es, jederzeit auf wachsende Abfallaufkommen<br />

reagieren zu können. Der sehr geringe Energieverbrauch und die hohe<br />

Flexibilität im Anlagen-Design helfen unseren Kunden, ihre Anlagen effizient zu betreiben.<br />

Durch die GORE® Cover Membrane und die geringen Operationszeiten der<br />

Maschinen auf der Anlage lässt sich der CO 2<br />

-Fußabdruck in der Behandlung um ein<br />

Vielfaches minimieren. Hand in Hand mit der bisher installierten Gesamtbehandlungskapazität<br />

besteht ein sehr großes Wissensspektrum, um nachhaltige Abfallmanagementsysteme<br />

zu konzipieren.<br />

Prozessbeschreibung<br />

Die UTV AG ist in der Lage, komplette Behandlungs-<br />

und Entsorgungslösungen für eine Vielzahl<br />

von Abfallströmen anzubieten, darunter<br />

z. B. Grünabfall, die organische Fraktion aus<br />

Siedlungsabfällen, Küchenabfälle, Gärreste,<br />

Klärschlamm, Abfälle aus der Lebensmittelfraktion,<br />

oder kurz: alle organischen Abfälle.<br />

Das Behandlungssystem besteht aus dem<br />

Computergesteuerten Belüftungssystem, eingebettet<br />

in Betonwände, dem GORE® Cover<br />

und dem dazugehörigen (mobilen) Wickelsystem.<br />

Dieser Ansatz verbindet die Vorteile eines<br />

einfachen Kompostmietensystems mit den<br />

Vorteilen des Gore® Covers.


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Der Verschleißteilspezialist<br />

Seit über 40 Jahren gehören wir zu den großen Verschleißteil-Lieferanten in<br />

Europa und haben ein tiefgreifendes Know-how im Umgang mit dem Verschleiß.<br />

Von der Erstausstattung bis zur Instandsetzung finden wir immer die beste<br />

Lösung für Sie.<br />

BAU- UND ERDBEWEGUNGSMASCHINEN<br />

Alle gängigen Zahnsysteme für Bagger und Lader stets auf Lager. Über 100.000<br />

Zähne, 800 Tonnen Stahlprodukte und die wichtigsten Zubehörteile jederzeit abrufbereit.<br />

Seit 2021 sind wir ESCO-Händler und führen auch Produkte wie Ultralok ® ,<br />

Nemisys ® und Volvo MET (VTS ® ).<br />

ABBRUCHWERKZEUGE<br />

Viele Abbruchzähne sind bei uns als Katalogware erhältlich. Abbruchgeräte oder<br />

einzelne Verschleißsegmente können wir austauschen, reparieren oder aufbereiten.<br />

Die Regenerierung von Betonpulverisierern ist eines unserer Spezialgebiete.<br />

RECYCLINGANLAGEN<br />

Hochwertige Verschleißteile in Erstausrüster-Qualität fertigen wir nach Kundenvorgaben.<br />

Alle Produkte in diesem Segment (wie Prallplatten, Auskleidungen,<br />

Materialführungen, Siebbleche, Schlegel und Hämmer) sind aus ausgewählten<br />

Qualitätsstählen, in erster Linie aus HARDOX.<br />

KIESWASCHANLAGEN<br />

Wir liefern Produkte aus Stahlblechen bis 550HB oder aus Ni-Hard-Guss und<br />

garantieren Top-Qualität. Erhältlich sind z.B. Kiesschwerter, Schwerthalter,<br />

Tongrinder, Rührwerksteile u.v.m.<br />

EINZEL- UND SERIENFERTIGUNG<br />

Wir fertigen diverse Verschleißteile in Serie, oder als Einzel-/Sonderteile nach<br />

Zeichnungen oder Musterteilen. Unser Know-how und hochverschleißfeste<br />

Materialien garantieren besten Verschleißschutz und lange Standzeiten.<br />

REGENERIERUNGEN UND UMBAUTEN<br />

Härteste Einsätze lassen auch die widerstandsfähigsten Materialien irgendwann<br />

ermüden. Wir bringen Ihre verschlissenen Anbaugeräte zuverlässig wieder auf<br />

Vordermann.<br />

Kontakt<br />

VeRotool Technik GmbH<br />

Robert-Zapp-Str. 6-8<br />

40880 Ratingen<br />

Tel. +49(0) 2102 | 7 00 76-0<br />

kontakt@verotool.de<br />

Unteranger 11<br />

07646 Laasdorf<br />

Tel. +49(0) 364 28 | 13 00-0<br />

jena@verotool.de<br />

www.verotool.de


Ausgabe 20<strong>22</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Die J. Willibald GmbH ist ein führender Systemanbieter in der Recycling- und<br />

Umwelttechnik. Das Produktspektrum umfasst mobile Zerkleinerungsanlagen, Siebmaschinen<br />

und Umsetzer für die Entsorgungs- & Recyclingindustrie sowie zur Biomasse-<br />

& Kompostaufbereitung.<br />

Unsere innovativen WILLIBALD Aufbereitungssysteme erzeugen aus natürlichen<br />

Abfällen wie Grünschnitt, Rinde, Tiermist oder allen Arten von Holz hochwertige<br />

Erzeugnisse, wie beispielsweise Blumenerde, Kompost, Rindenmulch, Biogassubstrat<br />

oder Hackschnitzel. Zur Auswahl stehen folgende Hauptprodukte:<br />

MS 3000 MINISHARK – Mobiler Einstiegs-Schredder<br />

Der Schredder für kleine bis mittlere Aufkommen mit einer Straßenzulassung bis<br />

80 km/h und einstellbarem Zerkleinerungssystem mit 18 freischwingenden Schlegeln<br />

erreicht eine Maschinenleistung beispielsweise bei Grünschnitt: bis 35 m³/h.<br />

EP 5500 SHARK 5 – Mobile Hochleistungs-Zerkleinerer<br />

Das Schredder-Erfolgsmodell ist in der neuesten Generation noch flexibler in der<br />

Auswahl an verschiedenen Zerkleinerungs-Werkzeugen und bietet zudem eine<br />

Vielzahl an weiteren innovativen Ausstattungsoptionen.<br />

Der SHARK 5 ist in fünf bedarfsoptimierten Rotor-Varianten erhältlich:<br />

SHARK 5 – V1 für feinste Materialergebnisse<br />

SHARK 5 – V2 als optimaler Mittelweg zwischen Robustheit und Materialfeinheit<br />

SHARK 5 – V3 für ausgewogen gute Ergebnisse in vielen Einsatzgebieten<br />

SHARK 5 – V4 mit massiven und robusten Einzelschlegeln für erhöhte Standzeiten<br />

SHARK 5 – V5 raffinierter Hacker-Rotor für Biomasse bzw. allen Arten von Holz.<br />

Alle SHARK 5 sind leistungsstark und wirtschaftlich durch MAN Diesel-Motoren<br />

(353 oder 382 kW) in aktueller Abgasnorm - alternativ auch als Elektro-Version erhältlich.<br />

Sie gewährleisten hohe Durchsatzleistungen z.B. bei Rinde: bis 230 m³/h.<br />

FLEXSTAR 3000 – Leistungsstarke mobile 3-Fraktions-Siebanlage<br />

Der FLEXSTAR 3000 siebt zerkleinertes Material präzise in einem Arbeitsgang wahlweise<br />

in 2 oder 3 Fraktionen. Sein riesiger Aufnahmebunker mit 8 cbm Fassungsvermögen<br />

ermöglicht durchgängigen Betrieb mit hohem Durchsatz von bis<br />

200 m³/h bei exakter Materialtrennung.<br />

Für sämtliche motorbetriebenen WILLIBALD Maschinen bieten wir das Servicetool<br />

WILLMA zur zielgerichteten Fernwartung und schnellen Zugriff auf alle<br />

relevanten Maschinendaten.<br />

TBU 3P & TBU XL – Zapfwellenbetriebener Kompostmieten-Umsetzer<br />

Der per Traktor angetriebene, kompakte Umsetzer ermöglicht eine optimale Durchmischung<br />

und Nachzerkleinerung des Kompostmaterials. Es ist eine platzsparende<br />

und einfach zu bedienende Maschine für Miethöhen bis 3 Meter (TBU XL bis 3,80 m)<br />

und Durchsatzmengen bis 1800 m³/h bei TBU XL (bis 1200 m³/h bei TBU 3P).<br />

Kontakt<br />

J. Willibald GmbH<br />

Recyclingtechnik<br />

Bahnhofstr. 6<br />

88639 Wald-Sentenhart<br />

Tel.: +49 (0) 7578 / 189-132<br />

Fax: +49 (0) 7578 / 189-170<br />

info@willibald-gmbh.de<br />

www.willibald-gmbh.de<br />

Alle mobilen Maschinentypen können unverbindlich bei Ihnen vor Ort getestet und auf<br />

Wunsch auch angemietet werden. Flexibilität zeichnet uns aus, deshalb sind bedarfsbezogene<br />

Maschinenmodifikationen nach Kundenwunsch möglich. Das Lieferprogramm<br />

wird durch ein umfangreiches Ersatz- und Verschleißteil-Sortiment ab<br />

Lager und einem weltweiten Händler- und Servicenetz abgerundet.<br />

Weitergehende Informationen unter www.willibald-gmbh.de


+++<br />

-News-Channel +++<br />

Fachinformationen mit Reichweite<br />

+ Erhalten Sie wöchentlich für die Branche wichtige Ad-hoc-<br />

Meldungen und Nachrichten!<br />

Der „STV-News-Channel“ informiert Sie im Stile eines Nachrichten-<br />

kanals kurz und knapp, schnell und kompetent über Aktuelles aus<br />

der mineralischen Baustoff-, Asphalt- und Recycling-Industrie.<br />

+ Außerdem werden Sie mit unseren etablierten Fachzeitschriften<br />

GP GesteinsPerspektiven, <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> und asphalt – wie gewohnt –<br />

kompetent und umfassend informiert. Diese sind auch in unserem<br />

Zeitschriften-Web-Kiosk als E-Paper verfügbar.<br />

QR-Code<br />

abscannen<br />

und für den<br />

STV-News-<br />

Channel<br />

anmelden!<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />

Josef-Herrmann-Straße 1–3 | D-76473 Iffezheim | Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />

info@stein-verlagGmbH.de | www.stein-verlagGmbH.de


Materialumschlag & Transport<br />

Atlas<br />

Intensive Bagger-Präsentationen<br />

Mehrere Hundert Teilnehmer haben<br />

die Atlas-Events im Laufe dieses Jahres<br />

bei vielen Veranstaltungen genutzt,<br />

um die Atlas-Mobilbagger näher kennenzulernen.<br />

Der Baggerhersteller aus Ganderkesee<br />

hat zur Kostensenkung auf<br />

mehrere große Messen wie IAA, Innotrans<br />

oder bauma verzichtet. Stattdessen<br />

wurden Kundenevents auf dem Testgelände<br />

in Ganderkesee veranstaltet,<br />

verbunden mit Führungen im nebenan<br />

gelegenen Werk. So konnten die Teilnehmer<br />

eine große Menge an Fragen zum<br />

Thema Mobilbagger mitbringen, bekamen<br />

Hilfestellungen und Wissen vermitteln.<br />

Die Events waren der richtige Rahmen,<br />

um auch besonders tiefgehende<br />

und schwierige Fragen zum „Arbeitswerkzeug“<br />

Bagger zu klären, so Frank<br />

Lueken, Director Product Development<br />

& Special Projects der Atlas GmbH. Die<br />

Interessierten waren ausschließlich Fachleute<br />

aus der Branche. Sie testeten die<br />

Maschinen sehr kundig auf dem Testgelände.<br />

Im Fokus standen besonders der<br />

Mobilbagger 160 W mit 17,5 t Betriebsgewicht<br />

und der Kurzheck-Mobilbagger<br />

175 WSR. Seine Kraft und Wendigkeit bei<br />

einer Unterwagenlänge von gerade einmal<br />

vier Metern und einem Heckschwenkradius<br />

von 1,72 m beeindruckten<br />

die Besucher sehr. Der Hingucker<br />

aber war „Bigfoot“ mit seiner enormen<br />

Standfestigkeit und Gelände-Gängigkeit.<br />

Die extrem breiten und großen Reifen<br />

710/45-26,5 20 PR minimieren den Bodendruck<br />

gewaltig. Ein speziell konstruierter<br />

Unterwagen schränkt die Arbeitsbewegungen<br />

nicht ein. Während der<br />

Tests entwickelten sich neue Fragen, die<br />

ebenso fachlich tiefgehend beantwortet<br />

wurden. Anschließend das Werk zu besichtigen<br />

und zu erleben, auf welch<br />

hohem Niveau die Baggerproduktion in<br />

Ganderkesee organisiert ist, war ein weiteres<br />

Highlight der jeweiligen Veranstaltung.<br />

www.atlasgmbh.com<br />

JCB<br />

Erste mobile Wasserstoff-Betankungsanlage<br />

Starkes Trio: Die mobile Wasserstoff-Betankungsanlage ergänzt den<br />

Wasserstoff-Teleskop- und Baggerlader perfekt. Foto: JCB<br />

Der britische Bau- und Landmaschinenhersteller<br />

JCB investiert in das<br />

Projekt zur Entwicklung hocheffizienter<br />

Wasserstoffmotoren rund 115 Millionen<br />

Euro und konnte bereits funktionsfähige<br />

Prototypen eines Baggerladers und eines<br />

Teleskopladers vorstellen, die rein mit<br />

Wasserstoff angetrieben werden.<br />

Nun hat das Unternehmen eine weitere<br />

Branchenneuheit angekündigt: eine<br />

mobile Wasserstofftankstelle, die es den<br />

Kunden ermöglicht, ihre wasserstoffbetriebenen<br />

Maschinen schnell und einfach<br />

vor Ort aufzutanken. Rund 97 Prozent<br />

der Baumaschinen werden auf der<br />

Baustelle mit Kraftstoff beliefert. Das<br />

bedeutet, dass die Kunden bereits an<br />

einen transportablen Kraftstoff gewöhnt<br />

sind, der eine Betankung innerhalb weniger<br />

Minuten ermöglicht. JCB-Chairman<br />

Lord Anthony Bamford, der das<br />

Wasserstoffprojekt von JCB selbst leitet,<br />

erklärte dazu: „Seit wir als erstes Baumaschinenunternehmen<br />

wasserstoffbetrie-<br />

60 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


Auf dem Atlas-Testgelände<br />

in Ganderkesee fanden<br />

etliche Kundenevents<br />

statt. Die Bagger wurden<br />

intensiv getestet und alle<br />

Fragen fachkundig<br />

beantwortet. Foto: Atlas<br />

Ihr Experte<br />

für Verschleißteile<br />

und Zubehör<br />

HÖHERE<br />

STAND-<br />

ZEITEN<br />

dank ESCO® und<br />

HARDOX®<br />

ESCO®<br />

Zahnsystem<br />

HARDOX®<br />

in my body<br />

BOROX<br />

Unterschraubmesser<br />

bene Maschinen vorgestellt haben, haben viele gefragt,<br />

wie sie betankt werden können. Heute haben wir mit<br />

unserem neuen mobilen Wasserstoffbetankungssystem<br />

eine Antwort darauf. Es ermöglicht die Entnahme von<br />

Wasserstoff aus Wasserstofftrailern und die Verteilung<br />

an die Maschinen durch unsere mobile Betankungsanlage<br />

direkt vor Ort, während sich diese auf der Baustelle<br />

befinden. Damit unterscheidet sich der Prozess im<br />

Wesentlichen nicht von dem aktuellen Ablauf auf Baustellen,<br />

auf denen Maschinen mit konventionellem<br />

Antrieb eingesetzt werden und durch einen Tankwagen<br />

vor Ort mit Diesel betankt werden. Fossile Brennstoffe<br />

sind nicht die Zukunft, und Wasserstoff ist die praktische<br />

Lösung für den Antrieb unserer Maschinen in den<br />

kommenden Jahrzehnten.“<br />

Die Technologie wurde übrigens auf der COP26, der<br />

UN-Klimakonferenz in Glasgow, vorgestellt, auf der die<br />

Staats- und Regierungschefs über Maßnahmen zur<br />

drastischen Reduzierung der Treibhausgasemissionen<br />

diskutierten.<br />

www.jcb.de<br />

BOROX<br />

Verschleiß-Kufen<br />

HÖCHSTE<br />

LEBENSDAUER<br />

dank BOROX Verschleißteilen<br />

Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer<br />

und Änderungen vorbehalten. Ein Angebot<br />

der HS-Schoch® Gruppe. Es gelten unsere<br />

AGBs, online unter www.hs-schoch.de/agb.<br />

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Materialumschlag & Transport<br />

Mit seiner<br />

Batteriekapazität von<br />

39 kWh kann der L25<br />

Electric sechs Stunden<br />

im Dauerbetrieb<br />

arbeiten, bevor er an<br />

die Ladestation muss.<br />

Volvo<br />

Emissionsfrei mit dem L25 Electric<br />

Mit Papier-, Holz- und<br />

Kunststoff<strong>recycling</strong> hat sich<br />

Böhm Entsorgung im<br />

schwäbischen Möttingen einen<br />

Namen gemacht. In der<br />

Umschlaghalle des<br />

Entsorgungsunternehmens<br />

sortiert seit Kurzem ein<br />

elektrischer Volvo-Radlader L25<br />

Electric die angelieferten<br />

Rohstoffe und führt sie der<br />

weiteren Verarbeitung zu –<br />

völlig abgasfrei.<br />

Altpapier ist ein wichtiger Rohstoff.<br />

„74 Prozent beträgt aktuell die<br />

Recyclingquote von Papier in Europa“,<br />

erklärt Manuel Reinsch, Geschäftsführer<br />

der Böhm-Entsorgungs GmbH aus dem<br />

bayerisch-schwäbischen Nördlingen.<br />

„Um so eine hohe Wiederverwertungsrate<br />

zu erreichen, muss das Ausgangsmaterial<br />

möglichst sortenrein, trocken und<br />

frei von Fremdstoffen<br />

sein.“ Böhm Entsorgung<br />

hat daher eine große Umschlaghalle<br />

auf dem<br />

60.000 Quadratmeter großen Firmengelände<br />

im Industriegebiet der Gemeinde<br />

Möttingen errichtet, in der die Container<br />

mit Altpapier aus Druckereien, Industriebetrieben<br />

und Recyclinghöfen bei jedem<br />

Wetter trocken entladen werden können.<br />

Zwischen Stapeln von Papierballen<br />

zieht ein Radlader den gerade von einem<br />

Umweltschutz als<br />

Unternehmensziel<br />

Lkw abgeladenen Papierberg mit der<br />

Schaufel auseinander und schiebt das<br />

Material portionsweise auf ein Förderband,<br />

das das Papier der Presse zuführt.<br />

Dass sich der neue Volvo-Radlader fast<br />

lautlos durch die geräumige Halle bewegt,<br />

fällt bei dem Lärmpegel der Förderbänder<br />

und großen Pressen gar nicht<br />

auf. Der lärmarme Betrieb war aber auch<br />

nicht das ausschlaggebende<br />

Argument für die Anschaffung<br />

des elektrisch<br />

angetriebenen Radladers<br />

L25 Electric von Volvo CE. „Für uns war<br />

entscheidend, dass der Radlader keine<br />

Abgase produziert, weil er ja überwiegend<br />

in geschlossenen Räumen zum<br />

Einsatz kommt“, sagt Manuel Reinsch.<br />

Zudem legt das familiengeführte Recycling-Unternehmen<br />

insgesamt großen<br />

Wert auf einen umweltfreundlichen<br />

62 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


Materialumschlag & Transport<br />

Betrieb. Nicht nur, dass die 90 Mitarbeiter<br />

Abfälle und Rohstoffe aller Art mit<br />

hochmodernen Spezialanlagen nachhaltig<br />

dem Verwertungskreislauf zuführen.<br />

Solarzellen bedecken die Hallendächer<br />

und liefern den Strom für den Betrieb der<br />

Pressen, Häcksler und Förderbänder –<br />

und nun auch zum Laden des L25 Electric.<br />

„Radlader mit Elektroantrieb sind für<br />

uns ein wichtiger Schritt in eine klimafreundliche<br />

Zukunft“, sagt Manuel<br />

Reinsch. Ein zweiter Elektro-Radlader, ein<br />

L20 Electric, ist bereits bestellt.<br />

Mit seiner Batteriekapazität von 39<br />

kWh kann der L25 Electric sechs Stunden<br />

im Dauerbetrieb arbeiten, bevor er an die<br />

Ladestation muss. Völlig ausreichend für<br />

einen Arbeitstag, wie Fahrer Christian<br />

Gorowoy in den ersten Monaten des Einsatzes<br />

feststellen konnte.<br />

Er ist von der Leistung des L25 Electric<br />

begeistert. „Papier und Kunststofffolien<br />

sind sehr schwere Materialien, aber der<br />

Volvo L25 Electric schafft das mühelos“,<br />

sagt Gorowoy. Darüber hinaus schätzt er<br />

die Wendigkeit und die gute Rundumsicht.<br />

Und nicht zuletzt freut er sich, dass<br />

sein Arbeitgeber in klimafreundliche<br />

Technologien investiert. „Wir müssen alle<br />

etwas für die Zukunft unserer Kinder tun.“<br />

Schon seit vielen Jahren vertraut<br />

Böhm Entsorgung auf Maschinen von<br />

Volvo CE. So finden sich im Maschinenpark<br />

auch zwei Volvo-Radlader des Typs<br />

Fahrer Christian Gorowoy<br />

ist von der Leistung des<br />

L25 Electric begeistert.<br />

Fotos: Volvo Construction<br />

Equipment Germany GmbH<br />

L150H sowie zwei Umschlagbagger, ein<br />

EW240E und ein EW160E mit hochfahrbarer<br />

Kabine, die beim Sortieren von<br />

Altmaterial und beim Beladen von Containern<br />

zum Einsatz kommen. „Qualität,<br />

Leistung und Wirtschaftlichkeit der<br />

Volvo-Maschinen stimmen einfach“,<br />

sagt Manuel Reinsch. „Ebenso wichtig<br />

sind für uns aber auch der erstklassige<br />

Service und die gute Betreuung durch<br />

Alexander Lemke und die gesamte Robert<br />

Aebi GmbH.“<br />

www.volvoce.com<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 63


Verfahrenstechniken: Sortieren<br />

Redwave Qi kann, wie bei<br />

Norske Skog, als reines Analyseund<br />

Kontrollsystem ausgeführt<br />

sein. Probemengen werden<br />

automatisch entnommen.<br />

Foto: Redwave<br />

REDWAVE<br />

Qualifizierte Analysen<br />

sichern optimale<br />

Aufbereitung<br />

Das österreichische Recyclingtechnologieunternehmen<br />

Redwave hat für<br />

Norske Skog eine Ersatzbrennstoffaufbereitungsanlage<br />

geliefert. Sortierreste aus<br />

Wertstoffsortieranlagen werden im<br />

neuen Kraftwerk als Ersatzbrennstoff verfeuert.<br />

Insgesamt 72 Millionen Euro investierte<br />

der Konzern in das Kraftwerk,<br />

mit dem zwei Drittel des Wärmebedarfs<br />

des Standortes und ein Drittel des Bedarfs<br />

an elektrischer Energie abgedeckt werden<br />

sollen. Redwave unterstütze Norske<br />

Skog in diesem Projekt bei der Planung,<br />

Lieferung und Inbetriebnahme der gesamten<br />

Ersatzbrennstoffaufbereitungsanlage<br />

inklusive elektrischer Mess-, Steuerungs-<br />

und Regelungstechnik. Ersatzbrennstoffe<br />

sind Brennstoffe, die vorwiegend<br />

aus Industrie-, Sperr- und Gewerbeabfällen<br />

oder Sortierresten aus Wertstoffsortieranlagen<br />

gewonnen werden.<br />

Ersatzbrennstoffanlagen tragen dazu bei,<br />

dass weniger Abfälle auf Deponien landen<br />

und erneuerbare Energie ressourcenschonend<br />

eingesetzt werden kann. Das<br />

neue Kraftwerk sei gerade in diesen Zeiten<br />

von enormer Bedeutung, denn durch<br />

den Einsatz regionaler Ersatzbrennstoffe<br />

und Reststoffe werde der Verbrauch von<br />

Erdgas um bis zu 75 Prozent verringert,<br />

so Norske-Skog-Unternehmenssprecher<br />

Gert Pfleger.<br />

Das Ersatzbrennstoffmaterial wird in<br />

der neuen Anlage vor der Verbrennung<br />

aufbereitet, um eine hohe Qualität und<br />

Reinheit zu erhalten. Das ist sehr wichtig,<br />

um den Energiegehalt, der in den Abfällen<br />

steckt, optimal und effizient nutzen<br />

zu können. Durch die vollautomatische<br />

Analyse des aufbereiteten Ersatzbrennstoffes<br />

mit dem neuen Redwave-Qi-Analyse-<br />

und Kontrollsystem wird die notwendige<br />

hohe Materialqualität sichergestellt.<br />

Anhand der Materialoberfläche<br />

gibt das sensorgestützte Analysesystem<br />

die Brennwerte, Heizwerte oder auch<br />

Angaben über die Materialfeuchte aus.<br />

Diese Datenausgabe erfolgt online über<br />

die Redwave mate Software. Die Daten<br />

über die Materialzusammensetzung beinhalten<br />

auch Details über die Chlorwerte<br />

des Ersatzbrennstoffes sowie Qualitätsaussagen<br />

über das gekaufte Inputmaterial.<br />

Damit wird auch die Vergleichsmessung<br />

mit den Werten aus der Verbrennung<br />

bzw. der Chloranalyse im Labor<br />

ermöglicht.<br />

Redwave Qi kann, wie bei Norske<br />

Skog, als reines Analyse- und Kontrollsystem<br />

ausgeführt sein. Weitere Möglichkeiten<br />

bestehen darin, die Analyse- und<br />

Kontrollsysteme als mobile Containerlösung<br />

oder stationär in einer Anlage integriert<br />

auszuführen. Diese Ausführungen<br />

entnehmen vollautomatisch Probemengen<br />

und scheiden Störstoffe zur detaillierten<br />

Qualitätsbestimmung aus. Diese<br />

Varianten werden vermehrt im Glas<strong>recycling</strong><br />

bzw. in der Glasproduktion zur<br />

Qualitätskontrolle eingesetzt. Die Auswertungen<br />

der Analysen dienen als Qualitätsnachweis<br />

der Glasscherben.<br />

www.redwave.com<br />

64 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


Verfahrenstechniken: Sortieren<br />

Allein der Bunker des<br />

Sacköffners hat eine Länge<br />

von 20 Metern.<br />

Foto: Eggersmann<br />

BRT Hartner<br />

Riesen-Sacköffner dank Segmentbauweise<br />

BRT Hartner fertigt seit 1993 Sacköffner<br />

und hat bisher über 700 Maschinen<br />

weltweit verkauft. In Chavelot in Frankreich<br />

nahm Ende Oktober der bisher vermutlich<br />

größte Sacköffner der Welt seine<br />

Arbeit auf: Der neue Sacköffner ist der<br />

erste mit einem 20 Meter langen Bunker.<br />

Durch die zusätzliche Verwendung von<br />

Aufsatzblechen besitzt er damit ein Füllvolumen<br />

von insgesamt 90 m³. Die fast<br />

25 Tonnen schwere Maschine wurde in<br />

zwei Teilen angeliefert und vor Ort verbunden.<br />

Dadurch war kein Sondertransport<br />

notwendig. Die eigentliche Besonderheit<br />

des Sacköffners ist jedoch nicht<br />

die Größe, sondern die Anwendung<br />

eines neuen Standards mit Segmentbauweise.<br />

„Seit über einem Jahr konzipieren<br />

und fertigen wir unsere Bunker grundsätzlich<br />

in Segmenten von vier sowie<br />

sechs Metern Länge. Durch die Variation<br />

dieser Elemente können wir Bunkerlängen<br />

in Zwei-Meter-Schritten bedienen.<br />

Sogar nachträgliche Verlängerungen bereits<br />

gelieferter Bunker sind möglich“.<br />

erklärt Steffen Simonsen, Area Sales Manager<br />

bei BRT-Hartner. „Sämtliche Bunker<br />

verfügen über robuste Schubboden-<br />

Förderer aus Stahl. Wahlweise werden<br />

die Bunker durch Sacköffner-, Dosieroder<br />

Ballenauflöse-Einheiten ergänzt.“<br />

Der Sacköffner in Chavelot ist für eine<br />

Leistung bis 250 m³ pro Stunde ausgelegt,<br />

wobei BRT Hartner trotz des hohen<br />

Durchsatzes eine Öffnungsquote der<br />

Säcke von mindestens 95 Prozent zusichert.<br />

Für eine maximale Auslastung<br />

sowie optimale Ergebnisse muss der Bunker<br />

den Sacköffner zuverlässig und kontinuierlich<br />

mit Material versorgen. Das<br />

große Volumen bietet hier einen entscheidenden<br />

Vorteil: Einmal befüllt, versorgt<br />

der Bunker etwa eine halbe Stunde<br />

lang den Sacköffner und damit die nachfolgende<br />

Anlage mit Material. Diese<br />

lange Vorhaltezeit erlaubt es, Arbeitskraft<br />

und Flurfahrzeuge für andere Aufgaben<br />

einzusetzen. Das hilft dem Kunden, das<br />

Personal zu entlasten sowie Kosten zu<br />

senken. Um Leerlauf der Anlage zu vermeiden,<br />

sendet eine integrierte Füllstandüberwachung<br />

optisch-akustische<br />

Signale, sobald der Bunker wieder befüllt<br />

werden muss.<br />

www.f-e.de<br />

International Electronics Recycling Congress<br />

January 18 – 20, Salzburg, Austria<br />

Register<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 65


Kunststoffe<br />

Lindner<br />

Schredder-Set-up sorgt für neue<br />

Maßstäbe im Folien<strong>recycling</strong><br />

Kunststoffe sind ein wesentlicher Bestandteil des täglichen<br />

Lebens: Ob in der Medizin, der Lebensmittel- oder Automobilindustrie<br />

– durch die im Vergleich zu anderen Materialien<br />

leichten Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten sind vor<br />

allem Polyolefine in unterschiedlichsten Branchen vertreten.<br />

Verpackungsmaterialien wie Folien, primär hergestellt aus Polyethylen<br />

(LDPE, LLDPE) und Polypropylen (PP), haben einen<br />

besonders kurzen Produktlebenszyklus und mit nahezu 40<br />

Prozent zugleich einen erheblichen Anteil am Abfallaufkommen<br />

weltweit. Durch das hohe Abfallvolumen ergibt sich zunehmend<br />

eine hohe Nachfrage an effizienten Recyclinglösungen<br />

für Folienfraktionen. Speziell auf die Inputmaterialien<br />

abgestimmte modulare Wasch- und Trockenprozesse – mit<br />

und ohne Heißwäsche – sorgen für einen optimalen Reinheitsgrad<br />

von Kunststoffflakes bzw. des Regranulats. Ebenso entscheidend<br />

sind die vorgelagerten Sortierprozesse, die sicherstellen,<br />

dass nur <strong>recycling</strong>fähige Materialien den Waschzyklus<br />

durchlaufen – befreit von Metallen, Nichtmetallen und Mineralien.<br />

Die Qualitätsoptimierung beginnt dabei bereits bei der<br />

Ballenöffnung bzw. der ersten Zerkleinerungsstufe, wobei<br />

Austragsqualität und Kontinuität der Korngröße sowie ein<br />

geringer Feingutanteil entscheidende Parameter darstellen.<br />

Mit dem Jupiter BW, dem neuen Modell der Jupiter-Serie,<br />

bringt Lindner eine Zerkleinerungslösung auf den Markt, die<br />

über ein speziell auf das Folien<strong>recycling</strong> zugeschnittenes<br />

Schredder-Set-up verfügt und bereits im ersten Prozessschritt<br />

– dem Zerkleinern – eine wesentliche Qualitätsoptimierung<br />

ermöglicht. Nach der Ballenöffnung werden die Folien exakt<br />

auf eine Größe von A4/A3 zerkleinert. Durch die so erreichte<br />

kontinuierliche Foliengröße können nachgelagerte NIR-Systeme<br />

in deren optimalen Betriebspunkt arbeiten, die Materialien<br />

zielgerichteter erkennen und dem richtigen Materialstrom<br />

zuordnen. „Mit dem neuen Modell Jupiter BW haben wir es<br />

geschafft, die Korngröße perfekt an die Anforderungen der<br />

NIR-Systeme anzupassen. Bemerkenswert ist vor allem, dass<br />

es uns mit dem speziellen Schredder-Set-up gelingt, den Feingutanteil,<br />

der für den Recycler unbrauchbar ist und entsorgt<br />

Die neue Jupiter-BW-Serie von Lindner verfügt über ein<br />

speziell auf das Folien<strong>recycling</strong> zugeschnittenes Schredder-<br />

Set-up. Damit kann der Feingutanteil um 44 Prozent<br />

gegenüber herkömmlicher Technik reduziert werden.<br />

Foto: Lindner Recyclingtech<br />

werden muss, um 44 Prozent gegenüber herkömmlicher Technik<br />

zu reduzieren. Wir erreichen dies durch einen schonend langsam<br />

laufenden, aber kraftvollen Zerkleinerungsbetrieb mit speziellen<br />

Regelparametern“, so Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth, Leiter des<br />

Produktmanagements bei Lindner Recyclingtech.<br />

Eine optimale Abstimmung der einzelnen Prozessschritte von<br />

der Folienballen-Aufgabe bis hin zum fertig gewaschenen Flake<br />

ist ein wesentlicher Qualitätsfaktor. Als einer der wenigen Hersteller<br />

bietet Lindner dazu Komplettlösungen für das Recyceln<br />

von Post-Consumer- und Post-Commercial-Kunststoffen, von<br />

LDPE, LLDPE, HDPE über PP bis hin zu PET.<br />

www.lindner.com<br />

66 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


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Ausgabe 6 | 20<strong>22</strong><br />

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57. Jahrgang<br />

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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/20<strong>22</strong><br />

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Mineralische Rohstoffe und seiner Landesverbände<br />

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55 Jahre:<br />

das Jubiläum<br />

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Asphaltgeschäft<br />

Wir gratulieren der „asphalt“<br />

zum 55-jährigen Jubiläum.<br />

ON TOUR<br />

Gipo & Apex:<br />

Rotes Kraftpaket<br />

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bauma 20<strong>22</strong>:<br />

Blick nach vorne<br />

TITELSTORY<br />

Zeppelin & Cat:<br />

Neuer Radlader<br />

Straßen-Abnahmen<br />

in den USA<br />

VERZICHT AUF FOSSILE BRENNSTOFFE<br />

BAUMA 20<strong>22</strong> pure Erwartung<br />

MESSERUNDGANG technische Finessen<br />

TRANSPORTTECHNIK fließende Grenzen<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />

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zum digitalen Heftarchiv.<br />

webkiosk.stein-verlagGmbH.de<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH, Josef-Herrmann-Straße 1–3, D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0, info@stein-verlagGmbH.de, www.stein-verlagGmbH.de


Verfahrenstechniken: Zerkleinern<br />

Andritz<br />

Textil-Recycling: Wichtiger Schritt zur<br />

Umsetzung der Kreislaufwirtschaft<br />

Das im französichen Laval ansässige Unternehmen Renaissance Textile hat<br />

eine von Andritz gelieferte, installierte und kommissionierte Textil-Recycling-Anlage<br />

erfolgreich in Betrieb genommen. Mit der hochmodernen Anlage<br />

wird Renaissance Textile damit zur ersten französischen Recycling-Plattform<br />

für industrielle Alttextilien. Ziel des Projekts ist es, aus gesammelten<br />

Altkleidern neue Fasern zu gewinnen, aus denen dann wiederum neue Stoffe<br />

gewoben werden.<br />

Die 12.000 m² große Anlage ist mit einer Komplettlinie zum Zerreißen,<br />

dem sogenannten Tearing, der Alttextilien ausgestattet. Die neue Anlage ist<br />

das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen den Forschungs- und<br />

Entwicklungsspezialisten von Andritz Laroche und Renaissance Textile im<br />

Rahmen kundenspezifischer Versuche, die von den beiden Partnern gemeinsam<br />

im Andritz-Technikum in Cours, Frankreich, durchgeführt wurden.<br />

Die neue Kleidung, die auf der Grundlage eines solchen Kreislaufwirtschaftsmodells<br />

hergestellt wird, spiegelt die sozialen und nachhaltigen Verpflichtungen<br />

von Renaissance Textile in Bezug auf die Dekarbonisierung der Textilindustrie,<br />

den Kampf gegen die globale Erwärmung, die Autonomie bei<br />

der Rohstoffbeschaffung und die Förderung lokaler Arbeitskräfte wider – insbesondere<br />

für Menschen, die lange Zeit arbeitslos waren oder zum ersten<br />

Mal in den Arbeitsmarkt eintreten.<br />

Die neue Anlage ist ein wichtiger Meilenstein eines Pionierprojekts, das<br />

auch von Andritz <strong>aktiv</strong> unterstützt wird. So plant Renaissance Textile bis 2025<br />

die Schaffung von nicht weniger als 110 neuen Arbeitsplätzen. Dazu Nicolas<br />

Nojac, Direktor von Renaissance Textile: „Unsere erste Recyclinglinie ist für<br />

weiße Polycotton-Textilien bestimmt, die hauptsächlich aus dem Gesundheitswesen<br />

und der Lebensmittelindustrie stammen. Mit dieser Anlage können<br />

wir jedes Jahr 3.000 Tonnen Textilien recyceln, was 10 Millionen Kleidungsstücken<br />

entspricht. Außerdem planen wir, bis Ende 2023 bzw. 2025<br />

zwei weitere Produktionslinien zu installieren, um die Palette der recycelten<br />

Textilien um verschiedene Farben und Fasern zu erweitern.“<br />

www.andritz.com<br />

Die neue Aufbereitungsanlage im Werk von<br />

Renaissance Textile.<br />

Foto: Robin Inizan – Lucas Pavy Production<br />

Untha<br />

Energieeffizienz<br />

und hohe Durchsatzleistung<br />

Seit über 30 Jahren verarbeitet und<br />

entsorgt die FCC Austria Abfälle aus<br />

Gewerbe- und Industriebetrieben sowie<br />

von Kommunen und Privaten. Pro Jahr<br />

werden rund 65.000 Tonnen Müll aufbereitet<br />

und größtenteils für die thermische<br />

Verwertung in der Verbrennungsanlage<br />

Zistersdorf vorbereitet. Aus dieser<br />

langjährigen Erfahrung ergab sich ein<br />

spezifisches Anforderungsprofil für die<br />

Anschaffung eines neuen Zerkleinerers:<br />

„Unsere Shredder laufen im Dauerbetrieb<br />

und verarbeiten schwierige Materialien,<br />

die einen hohen Anteil an Störstoffen<br />

enthalten. Darum sind unsere<br />

Ansprüche an eine Zerkleinerungsmaschine<br />

sehr hoch. Wir wollten einen<br />

energieeffizienten 2-Wellen-Zerkleinerer,<br />

vorzugsweise mit elektromechanischem<br />

Antrieb, einer Durchsatzleistung<br />

von 50 Tonnen pro Stunde, hoher Störstoffresistenz<br />

und möglichst geringem<br />

Wartungsaufwand“, erläutert Johann<br />

Handler, Produktionsleiter Ersatzbrennstoffe<br />

am FCC-Standort Wiener Neustadt<br />

und Projektleiter Maschineneinkauf.<br />

Grund für die Neuanschaffung war<br />

der Austausch einer bestehenden 1-Wellen-Zerkleinerungsmaschine<br />

eines Mitbewerbers.<br />

Vor der Kaufentscheidung<br />

wurden vier Modelle unterschiedlicher<br />

Hersteller über mehrere Wochen hinweg<br />

getestet. Besonderes Augenmerk lag auf<br />

Schneidkraft, Durchsatzleistung, Störstoffanfälligkeit,<br />

Re<strong>aktiv</strong>ierung bei Störstoffeinwirkung<br />

und Wartungsfreundlichkeit.<br />

Am Ende dieser Testphase gab<br />

es einen eindeutigen Testsieger: „Der<br />

ZR2400 von UNTHA erfüllt unser Anforderungsprofil<br />

vollkommen und ist auf<br />

dem aktuellen Stand der Technik. Und<br />

auch der Service hat uns überzeugt: Von<br />

der Testphase über die Planung und Abwicklung<br />

bis hin zur Inbetriebnahme lief<br />

alles problemlos ab“, fasst Franz Aschenbrenner,<br />

Betriebsleiter FCC Austria<br />

Standort Himberg, die Entscheidung<br />

zusammen. Ausschlaggebend war vor<br />

allem die Energieeffizienz des Zerkleinerers,<br />

die durch die Synchronmotoren<br />

zustande kommt. Die Stromersparnis<br />

gegenüber den Mitbewerbern beläuft<br />

68 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


Verfahrenstechniken: Zerkleinern<br />

Der ZR2400 kann durch die geringe<br />

Aufgabehöhe einfach mit einem<br />

Radlader beschickt werden.<br />

Foto: Untha shredding technology GmbH<br />

sich auf bis zu 100 kWh je Betriebsstunde.<br />

Die Maschine läuft im Zweischichtbetrieb<br />

etwa 3.600 Stunden im Jahr. Bei<br />

einem Strompreis von durchschnittlich<br />

25 Cent/kWh können jährlich bis zu<br />

90.000 Euro an Energiekosten eingespart<br />

werden. Auch die Möglichkeit, Störstoffe<br />

über Türen auf Eingabe- und Rückseite<br />

der Maschine auszubringen und die einfache<br />

Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten<br />

waren entscheidend. Ein weiterer<br />

Vorteil ist die geringe Aufgabehöhe für<br />

die Beschickung des Zerkleinerers mit<br />

einem Radlader.<br />

FCC Austria arbeitet bereits seit 20 Jahren<br />

mit Vorzerkleinerern von Untha. Mit<br />

dem Kauf des ZR2400 zog im Juli 20<strong>22</strong><br />

damit die dritte Maschinengeneration<br />

bei dem Abfalldienstleister ein. „Man<br />

sieht sehr deutlich, dass Untha die Erfahrungen<br />

seiner Kunden in die Weiterentwicklung<br />

der Maschinen einfließen<br />

lässt“, sagt Johann Handler. Die Entwicklung<br />

neuer Zerkleinerer ist ein stetiger<br />

Prozess und beruht neben Forschung<br />

auch auf Feedback der Kunden. Darum<br />

sind persönliche Gespräche so wichtig:<br />

„Die täglichen Herausforderungen und<br />

daraus resultierenden Erfahrungen des<br />

Betriebes und der enge Austausch helfen<br />

uns dabei, unsere Zerkleinerer stetig weiterzuentwickeln<br />

und an reelle Kundenbedürfnisse<br />

anzupassen“, sagt Christian<br />

Lanner, Head of Technology & Innovation<br />

bei Untha.<br />

www.untha.com<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 69


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Außentemperaturen von über 45 Grad, viel Sand und Staub:<br />

Der Impaktor 250 evo konnte auch diese Herausforderungen<br />

meistern. Foto: Arjes GmbH<br />

Arjes<br />

Mal was anderes:<br />

Shreddern unter Palmen<br />

Im Süden Israels liegt die Negev-Wüste, die mit rund 12.000<br />

km² etwa 60 Prozent der Staatsfläche einnimmt. Abgesehen<br />

von einigen landwirtschaftlichen Produkten ist der Anbau von<br />

Dattelpalmen so ziemlich das Einzige, was in dieser kargen<br />

Gegend wächst. Aufgrund der dort herrschenden Wüstenbedingungen<br />

entsteht jedoch der besondere Geschmack der<br />

Datteln, was die Anpflanzung durchaus attr<strong>aktiv</strong> macht. Problematisch<br />

sind allerdings die sehr zähen und faserigen Palmwedel,<br />

die beim Beschneiden zur Ernte der Früchte anfallen.<br />

Wie so oft stellt sich auch hier die Frage, wohin mit dem<br />

Grünschnitt, der in diesem Fall alles andere als gewöhnlich ist.<br />

Die Verbrennung dieses speziellen Abfallprodukts ist in Israel<br />

seit Langem verboten und wird bei Missachtung mit hohen<br />

Geldstrafen geahndet. Da es aber nur wenige Maschinen gibt,<br />

die dieses Material verarbeiten können, wurden die Palmwedel<br />

oft jahrelang unbehandelt aufgehäuft und schlussendlich<br />

heimlich verbrannt. „Es ist eine große Herausforderung, dieses<br />

Material zu Schreddern. Schon mehrere Hersteller von Zerkleinerungsmaschinen<br />

sind daran gescheitert. Dennoch wollten<br />

wir unserem Kunden beweisen, dass wir mit dem Impaktor<br />

250 evo eine passende Lösung für dieses Problem anbieten<br />

können“, berichtet Stefan Ehmann, der für die Firma Carmel<br />

Recycling als Vertriebspartner für die ARJES-Zwei-Wellen-<br />

Zerkleinerer in Israel fungiert.<br />

Gerade in den Sommermonaten sind die Außentemperaturen<br />

häufig über 45 Grad hoch. Ganz zu schweigen von dem<br />

hohen Staubanteil sowie dem trockenen Wüstensand, die<br />

auch für den Impaktor 250 evo einen nicht zu unterschätzenden<br />

Widersacher bedeuteten. Dennoch konnte der kompakte<br />

Zwei-Wellen-Zerkleinerer seine Fähigkeiten unter Beweis stellen<br />

und das extrem zähe Material ordentlich zerkleinern. Die<br />

gehäckselten Palmwedel und teilweise auch Palmstämme<br />

wurden anschließend in der israelischen Anlage von Tsofar zur<br />

Kompostierung eingesetzt. „Lediglich das asynchrone Zwei-<br />

Wellen-Prinzip in Kombination mit den bissigen Paddelwellen<br />

der Arjes-Maschine konnte diesen Herausforderungen bisher<br />

standhalten“, stellte Stefan Ehmann fest. Für die enormen<br />

Mengen an den hier anfallenden Ernterückständen ist der<br />

Impaktor allerdings zu klein ausgelegt, wie sich nach einigen<br />

Einsatz-Monaten zeigen sollte. Glücklicherweise ist auch hier<br />

in naher Zukunft bereits eine Lösung in Sicht: Die neue Mittelklasse<br />

EKOMAXX 800 soll mit ihrem 235-kW-8-Liter-Volvo-<br />

Penta-Dieselmotor, einem größeren Aufnahmetrichter mit<br />

zusätzlich angebautem Kipptrichter und 2 Meter langen Zerkleinerungswellen<br />

für sichtbar mehr Durchsatzvolumen sorgen.<br />

Ebenso wichtig der eingebaute Wendelüfter des EKO-<br />

MAXX 800: Der hydraulisch regelbare und selbstreinigende<br />

Ventilator sorgt für eine ideale Umwälzung im Motorraum<br />

und garantiert deutlich längere Standzeiten. Die extremen<br />

Belastungen durch Temperaturen über 45 Grad sowie Feinstaub<br />

und Sand werden durch diese serienmäßige Zusatzausstattung<br />

spürbar reduziert.<br />

www.arjes.de<br />

70 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Kick-off-Meeting für das<br />

Forschungsprojekt<br />

EcoReFibre in Uppsala,<br />

Schweden. Foto:<br />

Dieffenbacher<br />

Dieffenbacher<br />

Neue Ideen für die Wiederverwertung von Holzfaserplatten<br />

Der Einsatz von Altholz ist bei der Produktion<br />

von Spanplatten längst gang<br />

und gäbe. In jüngster Vergangenheit hat<br />

die Dieffenbacher Business Unit Recycling<br />

zahlreiche Altholzreinigungs- und -<strong>recycling</strong>anlagen<br />

an Spanplattenhersteller<br />

wie Unilin, Pfleiderer, Rheinspan oder<br />

Fundermax geliefert. Bei der Herstellung<br />

von Holzfaserplatten wie MDF oder HDF<br />

(mittel- bzw. hochdichte Faserplatten)<br />

kommt jedoch immer noch fast ausschließlich<br />

Frischholz zum Einsatz. Um die<br />

Holzfaserplattenproduktion in Zukunft<br />

nachhaltiger zu gestalten, haben sich<br />

zwanzig Partnerorganisationen aus sieben<br />

Ländern, darunter Dieffenbacher, im<br />

Forschungsprojekt EcoReFibre („Ecological<br />

solutions for recovery of secondary<br />

materials from post-consumer fibreboards”)<br />

zusammengeschlossen.<br />

Als Teil des europäischen Rahmenprogramms<br />

für Forschung und Innovation<br />

„Horizon Europe“ wird EcoRe-<br />

Fibre von der Europäischen Union mit<br />

zwölf Millionen Euro gefördert. Übergeordnetes<br />

Ziel des Projektes ist es,<br />

Holzfasern am Ende ihres Lebenszyklus<br />

wiederaufzubereiten und zur Herstellung<br />

neuer Faserplatten zu verwenden.<br />

So entsteht ein geschlossener<br />

Kreislauf, der die verfügbaren Frischholzressourcen<br />

in Europa schont. Innerhalb<br />

von vier Jahren wollen die<br />

Projektpartner Lösungen entwickeln<br />

und in der Praxis testen, mit denen bis<br />

zu 25 Prozent der zur Herstellung von<br />

Holzfaserplatten verwendeten Frischholzfasern<br />

durch recycelte Sekundärfasern<br />

ersetzt werden können. In fünf<br />

Pilotprojekten soll außerdem erforscht<br />

werden, wie recycelte Holzfasern für<br />

die Herstellung neuer Endprodukte<br />

wie Dämmstoffe oder Bio-Composites<br />

verwendet werden können.<br />

„Weltweit werden pro Jahr mehr als<br />

100 Millionen Kubikmeter Holzfaserplatten<br />

produziert – fast ausschließlich aus<br />

Frischholz. Die Industrie benötigt hier<br />

dringend eine nachhaltige Recycling-<br />

Lösung“, erklärte dazu Dr. Matthias Graf,<br />

der sich bei Dieffenbacher federführend<br />

um das Projekt kümmert. „Mit den innovativen<br />

Technologien und Geschäftsmodellen,<br />

die wir im Rahmen von EcoReFibre<br />

entwickeln werden, werden wir die<br />

Kreislaufwirtschaft in der MDF/HDF-Industrie<br />

ein großes Stück voran bringen.“<br />

Der Startschuss für EcoReFibre fiel im<br />

Mai 20<strong>22</strong> mit einem Kick-off-Meeting<br />

beim Konsortialführer, der Schwedischen<br />

Universität für Agrarwissenschaften in<br />

Uppsala. Das Projekt endet im April<br />

2026.<br />

www.dieffenbacher.com<br />

Die sichere<br />

Trockenlegung<br />

von Kühlgeräten<br />

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Bavaria<br />

Die neue, einzigartige<br />

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Absauganlage KAA100<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 71


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Stark und effizient (von links nach<br />

rechts): Achim Post, Anna Hermeier,<br />

Elisabeth Holland und Uwe Hempen-<br />

Hermeier besichtigen die neue, stärkere<br />

Hackschnitzelheizung mit einer Leistung<br />

von 540 kW. Foto: Jenz GmbH<br />

Jenz<br />

Im Fokus: Hackschnitzel<br />

und primäre<br />

Holz-Biomasse<br />

Im November wurde von Jenz ein<br />

firmeneigenes Nahwärme-Netz eingeweiht,<br />

das auf eine schon längere Vorgeschichte<br />

zurückblicken kann. Bereits<br />

2001 errichtete das Unternehmen auf<br />

dem Firmengelände in Wegholm eine<br />

Biomasseheizung mit einer Leistung von<br />

320 kW und sorgte damit für eine Verringerung<br />

des CO 2<br />

-Ausstoßes um jährlich<br />

ca. 108.000 kg. 2008 folgte die erste<br />

Fotovoltaikanlage, die bis 2012 kontinuierlich<br />

erweitert wurde. Seit diesem Zeitpunkt<br />

ist das Unternehmen bilanziell<br />

CO 2<br />

-neutral. Im November 2021 wurde<br />

die Hackschnitzelheizung durch eine<br />

neue, stärkere Heizung mit 540 kW Leistung<br />

ersetzt. Zudem ist der neue Kessel<br />

wesentlich effizienter und verringert<br />

durch seinen Elektrofilter die Staubemissionen<br />

um mehr als 80 Prozent. Damit<br />

war die Basis geschaffen, um zukünftig<br />

auch die in der Nachbarschaft liegenden<br />

und zum Unternehmen gehörenden<br />

Wohnhäuser mit Wärme zu versorgen.<br />

„Die in den Häusern laufenden, zum Teil<br />

sehr alten Ölheizungen verbrauchen pro<br />

Jahr etwa 14.000 Liter Heizöl. Das werden<br />

wir nach der Fertigstellung unserer<br />

Nahwärmeleitung einsparen“, freut sich<br />

Seniorchef Uwe Hempen-Hermeier. Von<br />

der Holzhackschnitzelheizung auf dem<br />

Jenz-Firmengelände wird warmes Wasser<br />

mit hoher Effizienz durch ein neues wärmegedämmtes<br />

Rohrsystem unterhalb<br />

der Durchgangsstraße in die Heizsysteme<br />

der jeweiligen Gebäude geführt. Die<br />

dafür benötigten Leitungen und Übergabestationen<br />

waren einfach und problemlos<br />

zu beschaffen. Die Förderanträge für<br />

das Nahwärmenetz wurden in Zusammenarbeit<br />

mit einem Energieberater im<br />

Sommer 2021 gestellt, die Bewilligung<br />

erfolgte im Februar 20<strong>22</strong>. Unter dem<br />

Strich erzeugt das Projekt einen kleinen<br />

Beitrag zum Kampf für mehr Unabhängigkeit<br />

in Zeiten der Energiekrise und bei<br />

allen Beteiligten große Zufriedenheit.<br />

„Die Wärme in den Wohnungen unserer<br />

Mieter wird unabhängig vom Öl und wir<br />

können dem Winter auf Basis erneuerbarer<br />

Energie aus den heimischen Mindener<br />

Wäldern in Ruhe entgegensehen“, ist<br />

Uwe Hempen-Hermeier zuversichtlich.<br />

Anlässlich der Einweihung des Nahwärme-Netzes<br />

ging die Jenz-Geschäftsleitung<br />

auf die kürzlich vorgestellte Überarbeitung<br />

der Erneuerbare-Energien-<br />

Richtlinie (RED III) des EU-Parlamentes<br />

ein. Das Parlament hatte gefordert, dass<br />

„primäre holzige Biomasse“ als nicht förderfähig<br />

gelten soll und nach einer Folgenabschätzung<br />

ein Abschmelzen<br />

(„Phase Down“) der Anrechenbarkeit auf<br />

erneuerbare Energien bis 2030 folgen<br />

soll. Ein „Signal in die falsche Richtung“,<br />

wie Elisabeth Holland, geschäftsführende<br />

Gesellschafterin, erläuterte: „Holz stellt<br />

unter allen erneuerbaren Energieträgern<br />

die meiste Energie bereit und spielt besonders<br />

im Wärmebereich eine große<br />

Rolle. Der Anteil der erneuerbaren Energien<br />

liegt in diesem Bereich bei nur 16,5<br />

Prozent, wovon die Holzenergie jedoch<br />

drei Viertel ausmacht. Wenn man bedenkt,<br />

dass die Wärme in Deutschland<br />

rund 52 Prozent des Endenergieverbrauchs<br />

ausmacht und die Bundesregierung<br />

bis 2030 den Anteil der Erneuerbaren<br />

auf 50 Prozent steigern möchte,<br />

dann stellt sich die Frage, wie diese Ziele<br />

mit den jüngsten Entwicklungen auf EU-<br />

Ebene zusammenpassen.“<br />

Von der Politik erwartet das Unternehmen<br />

daher klare Signale: „Wir reden<br />

nicht von wilder Abholzung heimischer<br />

Wälder, sondern von einer nachhaltigen<br />

Forstwirtschaft, die in Deutschland<br />

immer noch für einen Holzzuwachs sorgt<br />

und in deren Rahmen zwangsläufig<br />

Durchforstungsholz anfällt. Die Nutzung<br />

dieses Holzes muss auch in Zukunft als<br />

erneuerbare Energie gelten und damit<br />

förderfähig bleiben. Wir unterstützen<br />

daher die Forderung des Bundesverbands<br />

Bioenergie, wonach der Bund sich<br />

in den kommenden Verhandlungen zur<br />

RED III gegen die geplante Deckelung<br />

bzw. Nicht-Anrechnung des Anteils der<br />

Energieerzeugung aus primärer Holzbiomasse<br />

und für die weitere Förderfähigkeit<br />

einsetzen muss und das eigene BEG so<br />

anpassen sollte, dass Förderungen sinnvoller<br />

Projekte auch in Zukunft möglich<br />

sind.“<br />

www.jenz.de<br />

72 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


+ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News +++ News ++<br />

Aktuell<br />

und<br />

Informativ<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> News – Technik aktuell<br />

Aktuelle Nachrichten aus der Recycling-Industrie, neue<br />

Maschinen und Aufbereitungstechniken – und wichtige<br />

Informationen zu Messen und Veranstaltungen – das sind die<br />

Themen-Schwerpunkte im monatlich erscheinenden und<br />

selbstverständlich kostenlosen <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> Newsticker.<br />

Auf der entsprechenden Landing-Page, der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />

News-Seite, werden weitere wichtige und aktuelle<br />

Nachrichten gelistet.<br />

Seien Sie dabei und melden Sie sich an – dann sind Sie immer<br />

bestens informiert!<br />

Ihre redaktionelle Präsentation können Sie zudem durch eine<br />

Anzeigen-Insertion werbewirksam unterstützen. Frau Grimm-<br />

Fasching steht Ihnen hierzu gerne beratend zur Verfügung.<br />

Kontaktdaten<br />

Susanne Grimm-Fasching,<br />

Tel.: +49 8364 9860-79<br />

susanne.grimm@stein-verlaggmbh.de<br />

Jetzt anmelden unter:<br />

anmeldung.ra.stein-verlag.de<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />

Josef-Herrmann-Straße 1–3 | D-76473 Iffezheim | Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />

info@stein-verlagGmbH.de | www.stein-verlagGmbH.de


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Der Trommelhacker zerkleinert das anfallende Restholz auf eine<br />

trocknerfähige Spangröße. Fotos: Vecoplan AG<br />

Vecoplan<br />

Restholz-Aufbereitung<br />

ohne Abfälle<br />

Mit dem Verdrängungswettbewerb<br />

in der Sägewerksbranche<br />

zwischen 2008 und 2018 sind<br />

rund 30 Prozent der Betriebe<br />

vom Markt verschwunden.<br />

Wolf-Christian Küspert, Inhaber und<br />

Geschäftsführer der GELO Holzwerke<br />

im oberfränkischen Weißenstadt<br />

kennt die Branche genau und weiß, dass<br />

die überlebenden Betriebe „ordentlich<br />

Federn lassen“ mussten. Küspert hat<br />

2003 das Familienunternehmen von seinem<br />

Vater übernommen. Mit jährlich<br />

etwa 600.000 Festmetern Einschnitt<br />

zählt der Betrieb, der 1898 als Sägewerk<br />

gegründet wurde, heute zu den größten<br />

Holzverarbeitern Deutschlands – und ist<br />

Teil eines hochmodernen Holzindustrie-<br />

Standorts in Weißenstadt. 2011 gründete<br />

das Unternehmen gemeinsam mit den<br />

Stadtwerken Wunsiedel (SWW) die WUN<br />

Bioenergie GmbH in Wunsiedel. Mit<br />

einem angeschlossenen Biomasse-Heizkraftwerk<br />

(BMHKW) stellt das Tochterunternehmen<br />

Energie aus erneuerbaren<br />

und vor allem regionalen Quellen her. Bei<br />

GELO gibt es damit auch keine Abfälle,<br />

denn die Bäume werden komplett verwertet:<br />

Hackschnitzel, die bei der Produktion<br />

anfallen, landen etwa in der Zellstoffindustrie.<br />

Die Sägespäne werden zu Pellets<br />

gepresst, die für Strom und nachhaltige<br />

Wärme in den regionalen Haushalten<br />

sorgen. Infolge der verschiedenen Erweiterungen<br />

kam der Standort in Weißenstadt<br />

räumlich allerdings an seine Grenzen.<br />

Die logische Konsequenz, um weiter<br />

zu wachsen: Im wenige Kilometer entfernten<br />

Wunsiedel standen im neuen<br />

Energiepark bereits ein Heizkraft- und ein<br />

Pelletwerk. Hier errichtete der Holzverarbeiter<br />

das Sägewerk GELO Timber – in<br />

dieser Branche wohl eines der wenigen<br />

Greenfield-Projekte der<br />

vergangenen Jahre in<br />

Deutschland. Wolf-Christian<br />

Küspert zeigt auf die<br />

neue Halle. „Wir haben<br />

hier das weltweit modernste Schwachholzsägewerk<br />

errichtet“, sagt er.<br />

Schwachholz sei ein besonders gutes<br />

Holz mit fest verwachsenen Ästen. „Das<br />

Holz hat einen Zopfdurchmesser von<br />

etwa 25 Zentimetern und weniger“, erläutert<br />

Küspert. „Schwaches Holz bedeutet<br />

immer auch viel Restholz. Denn je<br />

kleiner der Durchmesser, desto höher ist<br />

der Anteil an Restholz, wenn wir einen<br />

rechteckigen Querschnitt heraussägen.“<br />

Effiziente Restholzaufbereitung<br />

an einem<br />

optimalen Standort<br />

Das Werk in Wunsiedel verarbeitet vor<br />

allem Fichte – rund 350.000 Festmeter<br />

im Jahr.<br />

Um das Sägemehl und die Hackschnitzel<br />

für die Pelletsproduktion aufzubereiten,<br />

setzt GELO Timber auf Vecoplan –<br />

wie schon seit Jahren in Weißenstadt.<br />

Vecoplan war von Anfang an in das Projekt<br />

eingebunden. „Im Januar 2020 ging<br />

der Auftrag bei uns ein“, erzählt Michael<br />

Mützel, Gebietsverkaufsleiter Geschäftsbereich<br />

Wood/Biomass bei Vecoplan.<br />

„Liefertermin war im Sommer 2020,<br />

Montage und Inbetriebnahme erfolgten<br />

im November. Mützel zeigt in der Halle<br />

auf die vom Vecoplan-<br />

Team installierten Anlagen.<br />

Von der Sägelinie<br />

fallen Sägemehl und<br />

Hackschnitzel durch den<br />

Boden der Sägehalle auf ein langes Förderband.<br />

Um Überlängen abzuscheiden,<br />

transportiert die Fördertechnik das Material<br />

zu einem Sternsieb. Das passende<br />

Restholz fällt auf ein weiteres Förderband.<br />

Die abgesiebten Überlängen sowie<br />

anfallende Kappstücke aus der Brettsortierung<br />

werden dagegen über Bänder<br />

und Vibrorinnen zum Trommelhacker<br />

transportiert. Diese führen das zu verarbeitende<br />

Material der Maschine horizon-<br />

74 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


tal zu. Um ein homogenes und hochwertiges<br />

Ergebnis zu erzielen, passten<br />

die Vecoplan-Techniker den Hacker<br />

an die Aufgaben des Sägewerks an.<br />

Mützel: „Durch das Zerkleinerungsprinzip<br />

wird das Restholz auf eine<br />

Hacklänge von etwa zehn Millimetern<br />

zerkleinert, sodass es direkt dem<br />

Trocknungsprozess im gegenüberliegenden<br />

Pelletswerk zugeführt werden<br />

kann.“ Die vom Hacker erzeugten<br />

Hackschnitzel werden anschließend<br />

zurück auf das lange Förderband<br />

unter der Sägelinie geschleust.<br />

Ein Kettenförderer schafft das von<br />

Überlängen befreite Restholz zusammen<br />

mit dem vom Sternsieb als gut<br />

bewerteten Material aus der Halle<br />

und übergibt es an einen etwa 40<br />

Meter langen VRF-Rohrgutförderer in<br />

Richtung Pelletswerk. „Verglichen<br />

mit ähnlichen Förderbandsystemen<br />

verbraucht diese Baureihe rund halb<br />

so viel Strom“, berichtet Mützel. Der<br />

VRF transportiert das Material quer<br />

über den Hof zu den Lagerboxen und<br />

einer Siebstation. Damit nichts verloren<br />

geht, schließt die rohrförmige<br />

Anlage das Material komplett ein,<br />

sodass weder Wind noch Sturm dieses<br />

wegblasen kann. Der Fördergurt<br />

bei dieser Baureihe führt durch ein<br />

Rohr und läuft nicht auf Rollen wie<br />

bei herkömmlichen Förderanlagen.<br />

Weil der Gurt von einem Luftkissen<br />

getragen wird, treten im Betrieb nur<br />

geringe Reibungsverluste auf. Er läuft<br />

dadurch auch leise, was zu einer angenehmeren<br />

Atmosphäre auf dem<br />

Betriebsgelände führt.<br />

Jede Antriebsstation ist mit zwei<br />

Abstreifern ausgestattet. Der Anwender<br />

kann den Vorkopf- und den Hartmetallabstreifer<br />

von außen einstellen.<br />

Nachspannen lassen sich die Komponenten<br />

schnell und unkompliziert mit<br />

einer Ratsche. Der Vorkopfabstreifer<br />

ist flexibel, aber stabil genug, um Verunreinigungen<br />

auf dem Gurt zu beseitigen.<br />

Der Hartmetallabstreifer ist<br />

gründlicher und verhindert, dass<br />

etwa harzige Partikel auf dem Transportband<br />

festkleben können. Diese<br />

Abstreifer verringern den Wartungsaufwand,<br />

erhöhen die Verfügbarkeit<br />

der Anlagen und reduzieren die Materialverschleppung.<br />

Die Anlage fördert<br />

das Material mit einer maximalen<br />

Geschwindigkeit von 2,5 Metern<br />

in der Sekunde. Von der Siebstation<br />

führt ein weiterer, etwa 80 Meter langer<br />

Vecobelt das Restholz schließlich<br />

zum Pelletswerk. „Die Transportwege<br />

sind hier kurz und energiesparend. So<br />

können wir durch die räumliche<br />

Nähe einige Tausend Lkw-Fahrten im<br />

Jahr einsparen“, sagt Küspert. Die<br />

Pellets werden nicht nur regional verkauft,<br />

sie versorgen auch verschiedene<br />

Pelletsvergaser, die von den Stadtwerken<br />

Wunsiedel, GELO und weiteren<br />

Partnern betrieben werden. Der<br />

erzeugte Strom wird in das SWW-<br />

Netz eingespeist. Die Wärme versorgt<br />

Nahwärme-Netze in angrenzenden<br />

Ortsteilen. Das Kraftwerk gibt<br />

seine Abwärme zudem an das Pelletswerk<br />

ab, um die Späne zu trocknen.<br />

www.vecoplan.com<br />

Die abgesiebten Überlängen sowie anfallende Kappstücke aus der<br />

Brettsortierung werden über Bänder und Vibrorinnen zum<br />

Trommelhacker transportiert.


Verschleiß, EDV, Zubehör<br />

Die spantenfreie Bauweise sorgt für<br />

weniger Strömungswiderstand im<br />

Straßentransport<br />

SSAB<br />

Höhere Effizienz mit Hardox 500 Tuf bei Abroll- und Absetzcontainern<br />

Abroll- und Absetzcontainer für alle<br />

Branchen und Einsatzbereiche gehören<br />

u. a. zum Produktprogramm der<br />

Sirch Behältertechnik. Produziert wird in<br />

Kaufbeuren/Bayern und in Löbichau/<br />

Thüringen. Sirch zählt zu den ersten Unternehmen<br />

in Europa, die Hardox 500<br />

Tuf beim Bau von Abrollcontainern einsetzen.<br />

Mit Hardox 500 Tuf kann die<br />

Konstruktion dünnwandiger ausgeführt<br />

werden. Es wird eine höhere Zuladung<br />

und ein geringerer Energieverbrauch erreicht<br />

– ohne Einbußen beim Verschleißverhalten.<br />

„Wir sehen uns nicht als Massenhersteller,<br />

sondern bieten unseren Kunden<br />

Sonderlösungen in Premiumqualität. Der<br />

Anwender erhält genau das Produkt, das<br />

für ihn die höchste Wirtschaftlichkeit im<br />

Einsatz ermöglicht. Das kann kein Container<br />

aus der Massenproduktion mit<br />

Serienkompromissen erfüllen“, so Thomas<br />

Krol, Geschäftsführer im Werk Löbichau.<br />

Über den SSAB Newsletter war<br />

Sirch über den neuen Stahl informiert<br />

worden. „Im Rahmen der technischen<br />

Unterstützung von SSAB haben wir den<br />

neuen Verschleißstahl Hardox 500 Tuf<br />

dann im Hause Sirch präsentiert“, erklärt<br />

Volker Winkler aus dem Vertrieb von<br />

SSAB. In der Verarbeitung ist der Stahl so<br />

gutmütig wie Hardox 450, mit 500 HBW<br />

aber deutlich härter, was zu weniger Verschleiß<br />

im schweren Einsatz führt. Nach<br />

kurzen Verarbeitungstests war schnell<br />

entschieden, mehrere Abrollcontainer<br />

nach DIN 307<strong>22</strong> im Design der Powerbox-Baureihe<br />

zu fertigen. Die Konstruktion<br />

wurde dafür auf die geänderte Materialstärke<br />

angepasst. Die Behälterfamilien<br />

bei Sirch sind nach dem Baukastenprinzip<br />

konzipiert und ermöglichen in<br />

Verbindung mit einer hohen Fertigungstiefe<br />

auch Sonderwünsche schnell<br />

und terminverbindlich umzusetzen. „Die<br />

Powerbox ist für den härtesten Einsatz<br />

konzipiert worden. Unsere Kunden kommen<br />

beispielsweise aus dem Recycling<br />

von Schrott, transportieren aber auch<br />

Holz, Altreifen, Bauschutt und vieles<br />

mehr. Wir vertrauen auf die uns vorgestellten<br />

Leistungswerte von Hardox 500<br />

Tuf. Wir können dadurch die Stärke von<br />

Boden und Seitenwand um bis zu 1 mm<br />

reduzieren. Für den Kunden bedeutet<br />

das mehr Nutzlast durch ein geringeres<br />

Containergewicht. Bei der Stabilität des<br />

Containers haben wir keine Einschränkungen<br />

beobachtet. Ein weiterer Vorteil<br />

ist die spantenfreie Bauweise der Powerbox.<br />

Das ist nicht nur gut für die Anbringung<br />

von Werbung. Es reduziert auch<br />

den Luftwiderstand während der Fahrt<br />

auf der Straße“, erläutert Thomas Meiner,<br />

Betriebsleiter bei Sirch im Werk Löbichau.<br />

Das geringere Eigengewicht der<br />

Container im Gliederzug bedeutet bei<br />

den unvermeidlichen Leerfahrten auch<br />

weniger bewegte Masse. Der seitlich<br />

glattwandige Aufbau der Container reduziert<br />

den Luftwiderstand während der<br />

Fahrt. Beides führt zu Kraftstoff-Einsparungen<br />

von bis zu 23 Prozent, wie Messungen<br />

auf definierten Transportstrecken<br />

ergaben.<br />

76 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


Verschleiß, EDV, Zubehör<br />

Das Frankfurter Recyclingunternehmen<br />

RMR erhielt vor nun über einem Jahr<br />

die ersten beiden Sirch-Powerbox-Container<br />

aus Hardox 500 Tuf. „Unsere Erfahrungen<br />

mit den neuen Containern<br />

sind durchweg positiv“, heißt es dazu aus<br />

dem Unternehmen. Generell schätzte<br />

man schon immer die Qualität der Sirch-<br />

Container aus Hardox. Container anderer<br />

Hersteller ohne Hardox weisen schneller<br />

Beulen oder andere Verformungen durch<br />

den täglichen Einsatz auf, ist die Erfahrung<br />

des Recyclingunternehmens. Die<br />

neuen Powerboxen aus Hardox 500 Tuf<br />

sind extrem verwindungssteif und formstabil,<br />

obwohl sie dünnwandiger sind.<br />

„Nach nun gut einem Jahr im harten<br />

Einsatz weisen die Container keine Verformungen<br />

auf. Auch die übrigen Komponenten,<br />

wie die Containerrolle sind<br />

robust ausgeführt und widerstandsfähiger<br />

als bei anderen Modellen. Die hochwertigen<br />

Türen haben ihren guten<br />

Schließ- bzw. Öffnungsmechanismus wie<br />

am ersten Tag“, so ein Unternehmenssprecher<br />

von RMR.<br />

Die Powerbox aus Hardox<br />

500 Tuf ist nun über ein Jahr<br />

bei RMR im Einsatz.<br />

Fotos: SSAB, Düsseldorf/D<br />

www.ssab.com<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 77


RECHT UND POLITIK<br />

§<br />

AUS DEN<br />

VERBÄNDEN<br />

bvse<br />

Chemisches Recycling: Nur Schönfärberei?<br />

Immer mehr Unternehmenspartnerschaften<br />

aus dualen Systemen, Chemieunternehmen<br />

und Verpackungsoder<br />

Lebensmittelkonzernen melden<br />

einen Durchbruch beim chemischen<br />

Recycling.<br />

Auf deutliche Kritik stößt diese Darstellung<br />

jedoch beim bvse-Fachverband<br />

Kunststoff<strong>recycling</strong>. Bei diesen Pressemitteilungen<br />

werde, bemängelt der<br />

bvse, die Materialausbeute bei der chemischen<br />

Behandlung der Abfälle, meist<br />

Pyrolyse-Verfahren, nicht quantifiziert.<br />

Zudem werde auch nicht mitgeteilt, wie<br />

hoch der Anteil des Pyrolyseöls anschließend<br />

bei der Herstellung der neuen<br />

Verpackungen und Produkte überhaupt<br />

ist. Das würde auch das positiv gemalte<br />

Bild deutlich trüben, mutmaßt der Recyclingverband,<br />

weil der Pyrolyse-Prozess<br />

nicht nur äußerst energieaufwendig<br />

ist, sondern auch die Prozessverluste<br />

enorm hoch sind. Am Ende erhalte man<br />

zwar Pyrolyseöl, aus dem dann, wenn<br />

es denn tatsächlich dafür geeignet ist,<br />

in weiteren Verfahrensschritten und nur<br />

zu einem geringen Anteil auch Polyethylen<br />

und Polypropylen zurückgewonnen<br />

werden kann. „Hier von einem Closed-<br />

Loop-Verfahren zu sprechen, ist nichts<br />

anderes als Schönfärberei oder neudeutsch<br />

Greenwashing“, so Dr. Dirk<br />

Textor, Vorsitzender des bvse-Fachverbands<br />

Kunststoff<strong>recycling</strong>. Es werde<br />

auch nicht deutlich gemacht, dass Sortierreste,<br />

Shredderleichtfraktionen oder<br />

Rejects aus dem Recycling für die chemische<br />

Aufbereitung im Grunde überhaupt<br />

nicht geeignet sind. Kunststoffe<br />

mit Sauerstoff, Stickstoff oder Chlor, wie<br />

PET, PA, PC, PVC und PU, sind für dieses<br />

Verfahren ebenfalls kein einsetzbares<br />

Input-Material. „Im Grunde bleiben nur<br />

die Polyolefine, und genau die eignen<br />

sich hervorragend für das werkstoffliche<br />

Recycling“, erklärt Dr. Dirk Textor.<br />

bvse-Experte Dr. habil. Thomas Probst<br />

bemängelt zudem, dass weder die Verfahrenskosten<br />

noch der Energieaufwand<br />

und schon gar nicht der CO 2<br />

-Ausstoß<br />

des Pyrolyseverfahrens thematisiert werden.<br />

Probst: „Wir sind offen für neue<br />

Verfahren, aber es wäre jetzt wirklich<br />

einmal an der Zeit, dass die Fakten auf<br />

den Tisch kommen, damit objektiv geklärt<br />

werden kann, wo wir verfahrenstechnisch<br />

stehen und ob wir es hier<br />

wirklich mit einem ökologischen Projekt<br />

der Kreislaufwirtschaft zu tun haben.<br />

Solange das nicht geschieht“, ergänzt<br />

Dr. Dirk Textor abschließend, „muss<br />

man davon ausgehen, dass es in erster<br />

Linie darum geht, die Bemühungen für<br />

effizientes Design for Recycling zu konterkarieren.“<br />

www.bvse.de<br />

78 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


RECHT UND POLITIK<br />

BDSV<br />

Der Bund muss für bezahlbare Energiepreise sorgen<br />

Das Recycling von Stahlschrott ist nach<br />

Einschätzung des heimischen FDP-<br />

Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler<br />

(Bünde) ein wichtiger Beitrag für die Rohstoffversorgung<br />

in Deutschland. Weiter<br />

explodierende Strom- und Gaspreise in<br />

Europa stellten die gesamte Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />

indes vor große Herausforderungen.<br />

Die ehrgeizigen Ziele in Bezug<br />

auf Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft<br />

gerieten zunehmend in Gefahr,<br />

sagte Schäffler nach einem Gespräch mit<br />

Spitzenvertretern der BDSV in Herford.<br />

Eingeladen zu dem Termin hatten die<br />

Geschäftsführer der Wachtmann Rohstoffhandel<br />

GmbH, Andreas Wachtmann<br />

und Michael Diekmann. Wenn die vorund<br />

nachgelagerten Lieferanten bzw.<br />

Abnehmer ihre Prozesse aufgrund von<br />

Mangel an Erdgas und horrenden Strompreisen<br />

drosseln, habe dies massive Auswirkungen<br />

auf die Stahl<strong>recycling</strong>branche,<br />

warnte BDSV-Hauptgeschäftsführer Thomas<br />

Junker. Geschäftsführer Diekmann<br />

bestätigte, dass derzeit am Standort Herford<br />

weniger Schrott angeliefert werde.<br />

Auch bei der Altauto-Entsorgung gebe es<br />

aktuell spürbar Rückgänge. Sollte die Politik<br />

nicht schnell handeln, könnte dies<br />

den nachhaltigen Verlust von Arbeitsplätzen<br />

bedeuten.<br />

Schäffler zeigte Verständnis für die Sorgen<br />

der Branchenvertreter und versprach,<br />

deren Forderungen im Bundestag zu unterstützen.<br />

Für ihn sei klar, dass der Bund<br />

für bezahlbare Energiepreise in Deutschland<br />

sorgen müsse, so der FDP-Politiker.<br />

Dies könne nur durch eine „All-in-Strategie<br />

auf der Angebotsseite“ erreicht werden.<br />

Schäffler: „Die Kernkraftwerke müssen<br />

am Netz bleiben, damit vor Ort der<br />

Strom bezahlbar bleibt.“ Nach Darstellung<br />

von Hauptgeschäftsführer Junker<br />

und BDSV-Rechtsreferent Guido Lipinski<br />

erschweren der angeordnete Vorrang für<br />

Energietransporte auf der Schiene sowie<br />

das Niedrigwasser in den Flüssen die ohnehin<br />

angespannte Logistiksituation. Das<br />

Herforder Unternehmen Wachtmann verfügt<br />

über einen umfangreichen Fuhrpark<br />

mit Mulden-, Container- und Kranfahrzeugen,<br />

um die Metallwerke und Gießereien<br />

in Deutschland und „teilweise auch<br />

in Europa“ zu versorgen. Wenn es um<br />

Schiffsfracht gehe, werde der Hafen in<br />

Minden angesteuert, hieß es.<br />

Im Anschluss an das zweistündige Fachgespräch<br />

erläuterten Wachtmann und<br />

Diekmann bei einem Rundgang über das<br />

rund 45.000 Quadratmeter große Firmengelände<br />

die verschiedenen Aufbereitungsprozesse,<br />

auf die sich der Familienbetrieb<br />

spezialisiert hat. Mit Sorge beobachtet<br />

die Geschäftsführung die geplanten<br />

Bauarbeiten an der B 239 in unmittelbarer<br />

Nachbarschaft. „Wir fürchten,<br />

dass Sperrungen im Zuge der künftigen<br />

Baumaßnahmen auch den ungehinderten<br />

Zugang zu unserem Betriebsgelände<br />

betreffen könnten“, sagte Wachtmann.<br />

Das könne ein Abwandern von „Laufkundschaft“<br />

zur Folge haben. Auch hierfür<br />

hatte Frank Schäffler ein offenes Ohr.<br />

Wie der übrige Mittelstand in der Region<br />

brauche auch Wachtmann als alteingesessenes<br />

Unternehmen die richtigen Rahmenbedingungen.<br />

www.bdsv.org<br />

Bei einem Rundgang<br />

über das Firmengelände<br />

des Entsorgungsfachbetriebs<br />

Wachtmann<br />

(v. l. n. r.): BDSV-<br />

Hauptgeschäftsführer<br />

Thomas Junker, MdB<br />

Frank Schäffler, die<br />

Geschäftsführer Michael<br />

Diekmann und Andreas<br />

Wachtmann sowie<br />

BDSV-Rechtsreferent<br />

Guido Lipinski. Foto: BDSV<br />

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Der Trommelhacker zerkleinert das anfa lende Restholz auf eine<br />

trocknerfähige Spangröße. Fotos: Vecoplan AG<br />

Mit dem Verdrängungswettbewerb<br />

in der Sägewerksbranche<br />

zwischen 2008 und 2018 sind<br />

rund 30 Prozent der Betriebe<br />

vom Markt verschwunden.<br />

W<br />

olf-Christian Küspert, Inhaber und<br />

Geschäftsführer der GELO Holzwerke<br />

im oberfränkischen Weißenstadt<br />

kennt die Branche genau und weiß, da s<br />

die überlebenden Betriebe „ordentlich<br />

Federn lassen“ mussten. Küspert hat<br />

2003 das Familienunternehmen von seinem<br />

Vater übernommen. Mit jährlich<br />

etwa 600.000 Festmetern Einschni t<br />

zählt der Betrieb, der 1898 als Sägewerk<br />

gegründet wurde, heute zu den größten<br />

Holzverarbeitern Deutschlands – und ist<br />

Teil eines hochmodernen Holzindustrie-<br />

Standorts in Weißenstadt. 2011 gründete<br />

das Unternehmen gemeinsam mit den<br />

Stadtwerken Wunsiedel (SWW) die WUN<br />

Bioenergie GmbH in Wunsiedel. Mit<br />

einem angeschlo senen Bioma se-Heizkraftwerk<br />

(BMHKW) ste lt das Tochterunternehmen<br />

Energie aus erneuerbaren<br />

und vor a lem regionalen Que len her. Bei<br />

GELO gibt es damit auch keine Abfä le,<br />

denn die Bäume werden komple t ver-<br />

74 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong><br />

Vecoplan<br />

Restholz-Aufbereitung<br />

ohne Abfälle<br />

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wertet: Hackschnitzel, die bei der Produktion<br />

anfa len, landen etwa in der Ze lsto f- a lem Fichte – rund 350.000 Festmeter<br />

Das Werk in Wunsiedel verarbeitet vor<br />

industrie. Die Sägespäne werden zu Pellets<br />

gepre st, die für Strom und nachhal-<br />

Um das Sägemehl und die Hackschnit-<br />

im Jahr.<br />

tige Wärme in den regionalen Haushalten zel für die Pe letsproduktion aufzubereiten,<br />

setzt GELO Timber auf Vecoplan –<br />

sorgen. Infolge der verschiedenen Erweiterungen<br />

kam der Standort in Weißenstadt<br />

räumlich a lerdings an seine Gren-<br />

Vecoplan war von Anfang an in das Pro-<br />

wie schon seit Jahren in Weißenstadt.<br />

zen. Die logische Konsequenz, um weiter jekt eingebunden. „Im Januar 2020 ging<br />

zu wachsen: Im wenige Kilometer entfernten<br />

Wunsiedel standen im neuen Mützel, Gebietsverkaufsleiter Geschäfts-<br />

der Auftrag bei uns ein“, erzählt Michael<br />

Energiepark bereits ein Heizkraft- und ein bereich Wood/Biomass bei Vecoplan.<br />

Pe letwerk. Hier e richtete der Holzverarbeiter<br />

das Sägewerk GELO Timber – in Montage und Inbetriebnahme erfolgten<br />

„Liefertermin war im Sommer 2020,<br />

dieser Branche wohl eines der wenigen im November. Mützel zeigt in der Ha le<br />

Greenfield-Projekte der<br />

auf die vom Vecoplanvergangenen<br />

Jahre in Effiziente Restholzaufbereitung<br />

an einem gen. Von der Sägelinie<br />

Team insta lierten Anla-<br />

Deutschland. Wolf-Christian<br />

Küspert zeigt auf die optimalen Standort fa len Sägemehl und<br />

neue Ha le. „Wir haben<br />

Hackschnitzel durch den<br />

hier das weltweit modernste Schwachholzsägewerk<br />

e richtet“, sagt er. derband. Um Überlängen abzuscheiden,<br />

Boden der Sägeha le auf ein langes För-<br />

Schwachholz sei ein besonders gutes transportiert die Fördertechnik das Material<br />

zu einem Sternsieb. Das pa sende<br />

Holz mit fest verwachsenen Ästen. „Das<br />

Holz hat einen Zopfdurchmesser von Restholz fä lt auf ein weiteres Förderband.<br />

Die abgesiebten Überlängen sowie<br />

etwa 25 Zentimetern und weniger“, erläutert<br />

Küspert. „Schwaches Holz bedeutet<br />

immer auch viel Restholz. Denn je tierung werden dagegen über Bänder<br />

anfa lende Kappstücke aus der Bre tsor-<br />

kleiner der Durchme ser, desto höher ist und Vibrorinnen zum Trommelhacker<br />

der Anteil an Restholz, wenn wir einen transportiert. Diese führen das zu verarbeitende<br />

Material der Maschine rechteckigen Querschni t herau sägen.“<br />

horizon-<br />

Volvo<br />

tal zu. Um ein homogenes und hochwertiges<br />

Ergebnis zu erzielen, pa sten<br />

die Vecoplan-Techniker den Hacker<br />

an die Aufgaben des Sägewerks an.<br />

Mützel: „Durch das Zerkleinerungsprinzip<br />

wird das Restholz auf eine<br />

Hacklänge von etwa zehn Mi limetern<br />

zerkleinert, soda s es direkt dem<br />

Trocknungsproze s im gegenüberliegenden<br />

Pe letswerk zugeführt werden<br />

kann.“ Die vom Hacker erzeugten<br />

Hackschnitzel werden anschließend<br />

zurück auf das lange Förderband<br />

unter der Sägelinie geschleust.<br />

Ein Ke tenförderer scha ft das von<br />

Überlängen befreite Restholz zusammen<br />

mit dem vom Sternsieb als gut<br />

bewerteten Material aus der Ha le<br />

und übergibt es an einen etwa 40<br />

Meter langen VRF-Rohrgutförderer in<br />

Richtung Pe letswerk. „Verglichen<br />

mit ähnlichen Förderbandsystemen<br />

verbraucht diese Baureihe rund halb<br />

so viel Strom“, berichtet Mützel. Der<br />

VRF transportiert das Material quer<br />

über den Hof zu den Lagerboxen und<br />

einer Siebstation. Damit nichts verloren<br />

geht, schließt die rohrförmige<br />

Anlage das Material komple t ein,<br />

soda s weder Wind noch Sturm dieses<br />

wegblasen kann. Der Fördergurt<br />

bei dieser Baureihe führt durch ein<br />

Rohr und läuft nicht auf Ro len wie<br />

bei herkömmlichen Förderanlagen.<br />

Weil der Gurt von einem Luftki sen<br />

getragen wird, treten im Betrieb nur<br />

geringe Reibungsverluste auf. Er läuft<br />

dadurch auch leise, was zu einer angenehmeren<br />

Atmosphäre auf dem<br />

Betriebsgelände führt.<br />

Jede Antriebsstation ist mit zwei<br />

Abstreifern ausgesta tet. Der Anwender<br />

kann den Vorkopf- und den Hartmeta<br />

labstreifer von außen einste len.<br />

Nachspannen la sen sich die Komponenten<br />

schne l und unkompliziert mit<br />

einer Ratsche. Der Vorkopfabstreifer<br />

ist flexibel, aber stabil genug, um Verunreinigungen<br />

auf dem Gurt zu beseitigen.<br />

Der Hartmeta labstreifer ist<br />

gründlicher und verhindert, dass<br />

etwa harzige Partikel auf dem Transportband<br />

festkleben können. Diese<br />

Abstreifer ve ringern den Wartungsaufwand,<br />

erhöhen die Verfügbarkeit<br />

der Anlagen und reduzieren die Materialverschleppung.<br />

Die Anlage fördert<br />

das Material mit einer maximalen<br />

Geschwindigkeit von 2,5 Metern<br />

in der Sekunde. Von der Siebstation<br />

führt ein weiterer, etwa 80 Meter langer<br />

Vecobelt das Restholz schließlich<br />

zum Pe letswerk. „Die Transportwege<br />

sind hier kurz und energiesparend. So<br />

können wir durch die räumliche<br />

Nähe einige Tausend Lkw-Fahrten im<br />

Jahr einsparen“, sagt Küspert. Die<br />

Pe lets werden nicht nur regional verkauft,<br />

sie versorgen auch verschiedene<br />

Pe letsvergaser, die von den Stadtwerken<br />

Wunsiedel, GELO und weiteren<br />

Partnern betrieben werden. Der<br />

erzeugte Strom wird in das SWW-<br />

Netz eingespeist. Die Wärme versorgt<br />

Nahwärme-Netze in angrenzenden<br />

Ortsteilen. Das Kraftwerk gibt<br />

seine Abwärme zudem an das Pe letswerk<br />

ab, um die Späne zu trocknen.<br />

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Die abgesiebten Überlängen sowie anfa lende Kappstücke aus der<br />

Brettsortierung werden über Bänder und Vibrorinnen zum<br />

Trommelhacker transportiert.<br />

Emissionsfrei mit dem L25 Electric<br />

Betrieb. Nicht nur, da s die 90 Mitarbeiter<br />

Abfä le und Rohsto fe a ler Art mit<br />

hochmodernen Spezialanlagen nachhaltig<br />

dem Verwertungskreislauf zuführen.<br />

Solarze len bedecken die Ha lendächer<br />

und liefern den Strom für den Betrieb der<br />

Pressen, Häcksler und Förderbänder –<br />

und nun auch zum Laden des L25 Electric.<br />

„Radlader mit Elektroantrieb sind für<br />

uns ein wichtiger Schri t in eine klimafreundliche<br />

Zukunft“, sagt Manuel<br />

Reinsch. Ein zweiter Elektro-Radlader, ein<br />

L20 Electric, ist bereits beste lt.<br />

Mit seiner Ba teriekapazität von 39<br />

kWh kann der L25 Electric sechs Stunden<br />

im Dauerbetrieb arbeiten, bevor er an die<br />

Ladestation mu s. Vö lig ausreichend für<br />

einen Arbeitstag, wie Fahrer Christian<br />

Gorowoy in den ersten Monaten des Einsatzes<br />

festste len konnte.<br />

Mit seiner<br />

Batteriekapazität von<br />

39 kWh kann der L25<br />

Electric sechs Stunden<br />

im Dauerbetrieb<br />

arbeiten, bevor er an<br />

die Ladestation mu s. Fahrer Christian Gorowoy<br />

ist von der Leistung des<br />

L25 Electric begeistert.<br />

Er ist von der Leistung des L25 Electric<br />

begeistert. „Papier und Kunststo folien<br />

sind sehr schwere Materialien, aber der<br />

Volvo L25 Electric scha ft das mühelos“,<br />

sagt Gorowoy. Darüber hinau schätzt er<br />

die Wendigkeit und die gute Rundumsicht.<br />

Und nicht zuletzt freut er sich, da s<br />

sein Arbeitgeber in klimafreundliche<br />

Technologien investiert. „Wir mü sen a le<br />

etwas für die Zukunft unserer Kinder tun.“<br />

Schon seit vielen Jahren vertraut<br />

Fotos: Volvo Construction<br />

Equipment Germany GmbH<br />

L150H sowie zwei Umschlagbagger, ein<br />

EW240E und ein EW160E mit hochfahrbarer<br />

Kabine, die beim Sortieren von<br />

Altmaterial und beim Beladen von Containern<br />

zum Einsatz kommen. „Qualität,<br />

Materialumschlag & Transport<br />

Alexander Lemke und die gesamte Robert<br />

Aebi GmbH.“<br />

Mit Papier-, Holz- und<br />

Kunststo f<strong>recycling</strong> hat sich<br />

Böhm Entsorgung im<br />

schwäbischen Möttingen einen<br />

A<br />

l<br />

ltpapier ist ein wichtiger Rohsto f.<br />

„74 Prozent beträgt aktue l die Recyc<br />

ingquote von Papier in Europa“, erklärt<br />

Manuel Reinsch, Geschäftsführer der<br />

Lkw abgeladenen Papierberg mit der<br />

Schaufel auseinander und schiebt das<br />

Volvo CE. So finden sich im Maschinenpark<br />

auch zwei Volvo-Radlader des Typs<br />

Volvo-Maschinen stimmen einfach“,<br />

sagt Manuel Reinsch. „Ebenso wichtig<br />

sind für uns aber auch der erstklassige<br />

Service un die gute Betreuung durch<br />

Entsorgungsunternehmens<br />

sortiert seit Kurzem ein<br />

Böhm-Entsorgungs GmbH aus dem bayerisch-schwäbischen<br />

Nördlingen. „Um so<br />

eine hohe Wiederverwertungsrate zu erreichen,<br />

muss das Ausgangsmaterial<br />

möglichst sortenrein, trocken und frei<br />

von Fremdsto fen sein.“<br />

lautlos durch die geräumige Ha le bewegt,<br />

fä lt bei dem Lärmpegel der Förderbänder<br />

und großen Pre sen gar nicht<br />

ALLES<br />

elektrischer Volvo-Radlader L25<br />

Electric die angelieferten<br />

Böhm Entsorgung hat<br />

daher eine große Um-<br />

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62 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong><br />

schlagha le auf dem<br />

auf. Der lärmarme Betrieb war aber auch<br />

nicht das au schlaggeben-<br />

Umweltschutz als<br />

ÜBERDACHT<br />

Rohsto fe und führt sie der<br />

weiteren Verarbeitung zu –<br />

völlig abgasfrei.<br />

60.000 Quadratmeter großen Firmengelände<br />

im Industriegebiet der Gemeinde<br />

Mö tingen e richtet, in der die Container<br />

mit Altpapier aus Druckereien, Industriebetrieben<br />

und Recyclinghöfen bei jedem<br />

We ter trocken entladen werden können.<br />

Zwischen Stapeln von Papierba len<br />

zieht ein Radlader den gerade von einem<br />

Unternehmensziel<br />

de Argument für die Anscha<br />

fung des elektrisch<br />

angetriebenen Radladers<br />

L25 Electric von Volvo CE. „Für uns war<br />

entscheidend, dass der Radlader keine<br />

Abgase produziert, weil er ja überwiegend<br />

in geschlossenen Räumen zum<br />

Einsatz kommt“, sagt Manuel Reinsch.<br />

Zudem legt das familiengeführte Recycling-Unternehmen<br />

insgesamt großen<br />

Wert auf einen umweltfreundlichen<br />

• Robust<br />

• Preiswert<br />

• Ohne Fundament<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 63<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong> 81


Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/20<strong>22</strong><br />

TITELSTORY<br />

Sennebogen:<br />

Nächste Generation<br />

Teleskoplader<br />

VDMA<br />

Action auf der IFAT<br />

Brandschutz<br />

Versicherungsschutz?<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 3/2019 Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 4/20<strong>22</strong><br />

ON TOUR<br />

GBH: Gewusst wie<br />

IFAT<br />

Fokus:<br />

Kreislaufwirtschaft<br />

ON TOUR<br />

MBI: Schneiden<br />

statt brennen<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/20<strong>22</strong><br />

ON TOUR<br />

Gipo & Apex:<br />

Rotes Kraftpacket<br />

MESSE<br />

bauma 20<strong>22</strong>:<br />

Blick nach vorne<br />

TITELSTORY<br />

Zeppelin & Cat:<br />

Neuer Radlader<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/20<strong>22</strong><br />

bauma 20<strong>22</strong><br />

Wichtiger<br />

Impulsgeber<br />

K 20<strong>22</strong><br />

Konkrete Lösungen<br />

BDSV<br />

Große<br />

Herausforderungen<br />

CRACO GmbH . Naubergstr. 6 . D-57629 Atzelgift . T: +49 (0) 26 62 / 95 52-0 . E: info@craco.de . www.craco.de<br />

Zu guter Letzt<br />

Inserentenverzeichnis <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> Ausgabe 6/20<strong>22</strong><br />

Abraservice Deutschland GmbH S. 70<br />

Arjes GmbH S. 33<br />

August Müller GmbH & Co. KG S. 32<br />

B+W Gesellschaft für Innovative Produkte mbH S. 34<br />

Baljer & Zembrod GmbH & Co. KG S. 75<br />

Bertram Förderanlagen und Arbeitsbühnen GmbH S. 35 + S.68<br />

BMD Baumaschinendienst GmbH & Co. KG S. 36<br />

Borema Umwelttechnik AG S. 37<br />

C. Christophel GmbH S. 38<br />

Craco GmbH Titelseite + S. 39<br />

Doppstadt Umwelttechnik GmbH S. 79<br />

EAG Einfach Aufbereiten GmbH S. 40<br />

Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH S. 71<br />

Europress Umwelttechnik GmbH S. 41<br />

GIPO AG S. 42<br />

HAAS Holzzerkleinerungs- und Fördertechnik GmbH S. 43<br />

HAMMEL Recyclingtechnik GmbH S. 44<br />

HS-Schoch GmbH & Co. KG S. 46 + S. 61<br />

ICM AG S. 65<br />

Ing. Teubel Umwelttechnik e.U. S. 69<br />

J. Willibald GmbH, Recyclingtechnik S. 58<br />

Jürgen Kölsch GmbH S. 47<br />

Leiblein GmbH S. 9<br />

Lindner – Recyclingtech GmbH S. 48<br />

Neuenhauser Maschinenbau GmbH S. 49<br />

Reif GmbH S. 50<br />

RICHEL Group S. 63<br />

Rudolf Hörmann S. 45<br />

Stahlwerke Bochum GmbH S. 51<br />

STAPLERbesen.de Hans-Jörg Göschl S. 52<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH S. 53<br />

T&B electronic GmbH S. 54<br />

TTS Trump Technik Service S. 55<br />

UnionStahl GmbH S. 25<br />

UTV AG S. 11 + S. 56<br />

VeRotool Technik GmbH S. 57<br />

Zandt cargo S. 9<br />

Beilagen:<br />

Cleanline Reinigungstechnik GmbH & Co. KG, 35768 Siegbach<br />

STAPLERbesen.de Hans-Jörg Göschl, 89264 Weißenhorn<br />

Die ganze Welt des Recyclings – 6 x im Jahr – kostenlos!<br />

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„<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“ ist für die Leser kostenfrei,<br />

d. h., die Zeitschrift wird breit gestreut.<br />

Dabei sind nicht nur Entscheider aus Technik<br />

und Wirtschaft die Zielgruppe; auch der<br />

Betriebsleiter und Maschinenführer werden<br />

ausdrücklich angesprochen.<br />

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Mediadaten anfordern unter:<br />

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Schwerpunkte der Fachzeitschrift „<strong>recycling</strong><br />

<strong>aktiv</strong>“ sind Maschinen-Einsatzberichte, -Übersichten<br />

und -Vergleiche für den Umschlag und<br />

die Aufbereitung von<br />

■ Schrott/Metall<br />

■ Kunststoffen<br />

■ Papier/Pappe/<br />

Kartonagen<br />

■ Holz<br />

Josef-Herrmann-Str. 1 – 3 | D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />

info@stein-verlaggmbh.de | www.stein-verlagGmbh.de<br />

■ Abbruch/Baustoff-<br />

Recycling<br />

■ Ersatzbrennstoffen<br />

■ Bioabfällen<br />

■ Glas<br />

■ Altreifen<br />

82 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>22</strong>


Impressum<br />

Chefredaktion:<br />

Helmut Strauß (hst)<br />

Tel., Fax: +49 6898 870592<br />

helmut.strauss@stein-verlagGmbH.de<br />

Redaktion:<br />

Dipl.-Min. Gabriela Schulz (gsz)<br />

Tel.: +49 171 5369629<br />

gabriela.schulz@stein-verlagGmbH.de<br />

Mitarbeit an dieser Ausgabe:<br />

J. P. Steiner (jps), Sylvie Felgueiras<br />

Korrektorat:<br />

Josef Mayer, mayerjosef2@t-online.de<br />

Layout/Herstellung:<br />

Michel Drexel, Petra Greb-Gaß<br />

Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-23<br />

michel.drexel@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenverkauf:<br />

Susanne Grimm-Fasching<br />

Tel.: +49 8364 986079<br />

Fax: +49 8364 984732<br />

Mobil: +49 162 9094328<br />

susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenkoordination:<br />

Iris Merkel<br />

Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-26<br />

iris.merkel@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenpreise:<br />

Preisliste Nr. 14 vom 01.01.20<strong>22</strong><br />

Vertriebskoordination:<br />

Iris Merkel<br />

Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-26<br />

iris.merkel@stein-verlagGmbH.de<br />

Herausgeber & Verlagsanschrift:<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />

Josef-Herrmann-Straße 1–3<br />

D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-0<br />

info@stein-verlagGmbH.de<br />

www.stein-verlagGmbH.de<br />

Geschäftsleitung:<br />

Dr.-Ing. Friedhelm Rese<br />

Druck:<br />

W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG<br />

70329 Stuttgart<br />

18.–20.01.2023<br />

24.–27.01.2023<br />

03.03.2023<br />

28.03.2023<br />

18.–20.04.2023<br />

27.–29.04.2023<br />

23.–26.08.2023<br />

ZU GUTER LETZT<br />

Veranstaltungen<br />

21 th International Electronics Recycling<br />

Congress IERC<br />

Salzburg<br />

www.icm.ch/de/<br />

51. VDBUM-Großseminar<br />

Willingen<br />

www.vdbum.de<br />

Fachtagung Abbruch<br />

Berlin<br />

www.fachtagung-abbruch.de<br />

25. Internationaler bvse-Altpapiertag<br />

Stuttgart<br />

www.bvse.de<br />

34. Kasseler Abfall- und<br />

Ressourcenforum 2023<br />

Kassel<br />

www.witzenhausen-institut.de<br />

RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE<br />

Die Demonstrationsmessen:<br />

RecyclingAKTIV – Demonstrationsmesse für<br />

Entsorgung und Recycling<br />

TiefbauLIVE – Demonstrationsmesse für<br />

Straßen- und Tiefbau<br />

Karlsruhe<br />

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Bitte<br />

informieren<br />

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die aktuellen<br />

Termine direkt<br />

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Veranstalter!<br />

STEINEXPO<br />

11. Internationale Demonstrationsmesse für die<br />

Roh- und Baustoff-Industrie<br />

Homberg/Nieder-Ofleiden<br />

www.steinexpo.de<br />

Erscheinungsweise:<br />

6 Ausgaben im Jahr 20<strong>22</strong>:<br />

1 (Februar), 2 (April), 3 (Juni),<br />

4 (August), 5 (Oktober), 6 (Dezember)<br />

Mit Namen des Verfassers gekennzeichnete<br />

Beiträge sind nicht unbedingt die Meinung<br />

der Redaktion. Die Redaktion übernimmt<br />

keine Haftung für un ver langt eingesandte<br />

Manuskripte. Sie behält sich die redak -<br />

tionelle Bearbeitung eingesandter Manu -<br />

s kripte und Leserbriefe ausdrücklich vor.<br />

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit<br />

Geneh migung des Verlages.<br />

Alle Rechte © Stein-Verlag Baden-Baden<br />

GmbH, Iffezheim, 20<strong>22</strong> (14. Jahrgang),<br />

ISBN 978-3-941643-00-0<br />

Gender-Hinweis:<br />

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird<br />

auf die gleichzeitige Verwendung der<br />

Sprachformen männlich, weiblich und<br />

divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche<br />

Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen<br />

für alle Geschlechter.<br />

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Susanne Grimm-Fasching<br />

Tel.: +49 8364 986079<br />

Mobil: +49 162 9094328<br />

susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenschluss: 27.01.2023<br />

Erscheinungstermin: 24.02.2023<br />

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Special<br />

23. bis 26. August<br />

Homberg/Nieder-Ofleiden, Deutschland<br />

Tel. + 49 7<strong>22</strong>9 6<strong>06</strong>-29, info@geoplangmbh.de<br />

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