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gab September 2023

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SEPTEMBER <strong>2023</strong> І HEFT 303<br />

FRANKFURT | MANNHEIM | MAINZ | STUTTGART<br />

KULTUR<br />

Bibel ist<br />

QUEER!<br />

TRAVESTIE<br />

Ab 5. <strong>September</strong><br />

exklusiv auf<br />

Paramount+<br />

DESIGN<br />

SCHÖNER<br />

wohnen<br />

GAB COVERMODEL: EURE TOP 10 | LAUF FÜR MEHR ZEIT FRANKFURT<br />

TRANS* PRIDE STUTTGART | BARBIE BREAKOUT | ESTHER ABRAMI


Lounge Chair & Ottoman<br />

Charles & Ray Eames, 1956<br />

Vitra – live erleben in unserem Store in Frankfurt:<br />

smow F GmbH | Hanauer Landstraße 140 | 60314 Frankfurt am Main | Fon 069 850923-0<br />

Fax 069 850923-33 | frankfurt@smow.de | smow.de/frankfurt | Montag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr<br />

Samstag: 10 bis 16 Uhr | Parkmöglichkeiten: Öffentliche Tiefgarage Motel One


INTRO<br />

3<br />

Inhalt<br />

4 Frankfurt<br />

13 Essen & Trinken<br />

16 Rhein-Main<br />

Neckar<br />

20 Mannheim<br />

22 Stuttgart<br />

26 Wohnen<br />

36 Party<br />

40 Party-Rückblick<br />

42 Homoskop<br />

43 Pink Pages<br />

48 Gesundheit<br />

50 Kultur<br />

LIEBE GAB-LESER*INNEN,<br />

wow – nicht nur, dass an unserem Covermodel Contest zum CSD<br />

Frankfurt unglaublich viele Kandidat*innen teilgenommen haben – auch<br />

die Voting-Beteiligung war grandios! Daher haben wir uns entschlossen,<br />

in dieser Aus<strong>gab</strong>e zunächst eure Voting-Top-10 zu präsentieren;<br />

aus diesen 10 Kandidat*innen wählt ihr nun das Covermodel <strong>2023</strong>! Die<br />

Voting-Galerie steht wie immer auf unserer Website – wir drücken allen<br />

10 Kandidat*innen die Daumen! Ansonsten geht der Pride-Sommer zu<br />

Ende; der Trans* Pride in Stuttgart setzt Anfang <strong>September</strong> noch einmal<br />

einen bunten Flecken in den Terminkalender – wir sind gespannt, wie<br />

dort die Entscheidung der Bundesregierung zum Selbstbestimmungsgesetz<br />

kommentiert wird! Im <strong>September</strong> nicht zu vergessen ist auch der<br />

Frankfurter Lauf für mehr Zeit, der auf seine Art ebenfalls ein Zeichen<br />

für Vielfalt und Solidarität setzt. Dazu gibt’s einen abwechslungsreichen<br />

Mix aus Community-News, Kultur-Veranstaltungen (die Sommerpause<br />

ist vorbei!), Party-Tipps und unser Wohn-Special für frischen Wind in den<br />

eigenen vier Wänden.<br />

Viel Spaß mit der <strong>September</strong>-Aus<strong>gab</strong>e des GAB Magazins wünscht<br />

Björn Berndt<br />

Kostenlos<br />

epaper.<br />

männer.<br />

media<br />

Alle Magazine<br />

online und<br />

als App!<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber:<br />

Christian Fischer (cf) &<br />

Michael Rädel (rä)<br />

Chefredakteur:<br />

Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)<br />

Stellv. Chefredakteur:<br />

Christian Knuth (ck)<br />

KONTAKT:<br />

Frankfurt: T: 069 83044510<br />

Fax: 069 83040990,<br />

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Berlin: Degnerstr. 9b, 13053 Berlin,<br />

T: 030 4431980, F: 030<br />

44319877,<br />

redaktion.berlin@blu.fm<br />

Hamburg: T: 040 280081-76 /-77,<br />

F: 040 28008178,<br />

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Köln: T: 0221 29496398,<br />

termine@rik-magazin.de,<br />

c.lohrum@rik-magazin.de<br />

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redaktion@leo-magazin.de<br />

REDAKTION:<br />

Chefredaktion Frankfurt:<br />

Björn Berndt (bjö)<br />

Mitarbeiter*innen: Bernhard<br />

Fischer (Termine), Frank Daschmann<br />

(fd), Patrick Heidmann,<br />

Benjamin Hofmann (Horoskop),<br />

Jessica Purkhardt (jp), Dirk Rueder<br />

(dr), Marcel Schilling (mas, online),<br />

Rolf Thomas, Peter Zamer (pez)<br />

Lektorat (ausgewählte Texte):<br />

Tomas M. Mielke,<br />

www.sprachdesign.de<br />

Grafik: Susan Kühner,<br />

Janis Cimbulis, Mark Pfitzinger<br />

Cover: Drag Race Germany /<br />

Barbie Breakout /<br />

@wowpresentsplus<br />

ANZEIGEN:<br />

Berlin: Christian Fischer (cf):<br />

christian.fischer@blumediengruppe.de<br />

München: Christian Fischer (cf):<br />

christian.fischer@blumediengruppe.de<br />

Köln: Charles Lohrum (cl):<br />

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Hamburg: Jimmy Blum (jb):<br />

jimmy.blum@hinnerk.de<br />

Frankfurt: Sabine Lux:<br />

sabine.lux@<strong>gab</strong>-magazin.de<br />

Christian Fischer (cf):<br />

christian.fischer@blumediengruppe.de<br />

DIGITAL MARKETING:<br />

Dirk Baumgartl (dax):<br />

dirk.baumgartl@blu.fm<br />

VERLAG:<br />

blu media network GmbH,<br />

Degnerstr. 9b, 13053 Berlin<br />

Verwaltung: Sonja Ohnesorge<br />

Geschäftsführer:<br />

Hendrik Techel,<br />

Christian Fischer (cf)<br />

Vertrieb: Pickup, Ecco,<br />

Eigenvertrieb<br />

Druck: PerCom Vertriebsgesellschaft<br />

mbH, Am Busbahnhof 1,<br />

24784 Westerrönfeld<br />

Abonnentenservice:<br />

MÖLLER PRO MEDIA GmbH,<br />

Tel. 030-4 190 93 31,<br />

Zeppelinstr. 6,<br />

16356 Ahrensfelde, Gläubiger-ID<br />

DE06 ZZZ 000 000 793 04<br />

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(gültig seit 1. Dezember 2022).<br />

Namentlich gekennzeichnete<br />

Artikel geben nicht unbedingt die<br />

Meinung der Redaktion wieder.<br />

Die Abbildung oder Erwähnung<br />

einer Person ist kein Hinweis<br />

auf deren sexuelle Identität. Wir<br />

freuen uns über eingesandte Beiträge,<br />

behalten uns aber eine Veröffentlichung<br />

oder Kürzung vor.<br />

Für eingesandte Manuskripte und<br />

Fotos wird nicht gehaftet. Der<br />

Nachdruck von Text, Fotos, Grafik<br />

oder Anzeigen ist nur mit schriftlicher<br />

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Bei Gewinnspielen ist<br />

der Rechtsweg ausgeschlossen.<br />

Der Gerichtsstand ist Berlin.<br />

Abonnement: Inlandspreis<br />

30 Euro pro Jahr, Auslandspreis<br />

50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften<br />

wird die Abogebühr am<br />

3. Bankarbeitstag des laufenden<br />

Monats abgebucht.<br />

Bildnachweise: iStock.com/AaronAmat,<br />

iStock.com/Hatice Emirmahmutoglu<br />

www.klimaschutz-frankfurt.de<br />

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4 FRANKFURT<br />

Community<br />

FOTO: SWITCHBOARD<br />

Historische Aufnahme aus den<br />

Anfängen des Switchboard<br />

35 JAHRE SWITCHBOARD –<br />

SHOW MIT PARTY<br />

Vom „Info-Café der AIDS-<br />

Hilfe Frankfurt“ als Safer<br />

Space und Anlaufstation für<br />

HIV-Positive Ende der 1980er<br />

hat sich das Switchboard in<br />

den vergangenen 35 Jahren<br />

mächtig weiterentwickelt –<br />

hin zu einem der wichtigsten<br />

Communityorte für alle, von<br />

jung bis alt! Es gibt Räume,<br />

die für Treffs verschiedener<br />

queerer Gruppen und Initiativen<br />

zur Verfügung stehen,<br />

regelmäßige Kultur-, Partyund<br />

Workshop-Veranstaltungen<br />

sowie ein Café- und Barangebot<br />

samt Speisekarte,<br />

das von nur einer hauptamtlichen<br />

Person – momentan<br />

Roland Marzinowski – und<br />

einem großen, ehrenamtlich<br />

arbeitenden Barteam<br />

geführt wird; unter anderem<br />

das macht das Switchboard<br />

auch zu einem preisgünstigen<br />

Communityangebot.<br />

Zum Jubiläum hat das Team<br />

von Switch-Kultur und der<br />

Offenen Bühne Switchboard<br />

ein buntes Showprogramm<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

zusammengestellt; beide<br />

Switch-Teams feiern in diesem<br />

Jahr übrigens ihr 12-jähriges<br />

Bestehen. Im Anschluss<br />

an die Show steigt die<br />

große Geburtstagsparty<br />

mit DJ Ruby Tuesday.<br />

Hoch die Tassen! *bjö<br />

23.9., Switchboard,<br />

Alte Gasse 36,<br />

Frankfurt, 20 Uhr,<br />

www.facebook.com/<br />

switchboard.frankfurt<br />

FOTO: TOWFIQU BARBHUIYA, UNSPLASH.COM<br />

KOLUMNE<br />

ZWISCHEN<br />

In dieser Aus<strong>gab</strong>e von „Zwischen<br />

den Zeilen“ macht sich Jessica Purkhardt<br />

klar, dass eine lebendige und<br />

sichtbare Subkultur nicht nur einen<br />

Wert hat, sondern auch einen Preis.<br />

Die CSD-Saison im GAB-Land liegt hinter<br />

uns. Eine der größten Veranstaltungen war<br />

dabei wie üblich der Frankfurter Christopher<br />

Street Day. Ein grandioses Fest, bei dem die<br />

Veranstalter*innen sich redlich bemüht zeigten,<br />

mit der Zeit zu gehen und an der einen<br />

oder anderen Stelle Neuerungen zu wagen.<br />

Ein trauriger Tiefpunkt war der gewaltsame<br />

Übergriff auf queere Polizeiangehörige, die<br />

selbst an der Demo-Parade teilnahmen. Nun<br />

treibt die Diskussion die Frankfurter Szene<br />

um, wie gewährleistet werden kann, dass<br />

künftig wirklich alle CSD-Teilnehmer*innen<br />

sicher vor Gewalt und Ausgrenzung sind.<br />

den zeilen<br />

WER SOLL DAS BEZAHLEN…?<br />

Doch beinahe hätte das 31. Christopher<br />

Street Festival auf der Konstablerwache in<br />

diesem Jahr kurzfristig abgesagt werden<br />

müssen und monatelange Vorbereitungen<br />

wären ins Leere gelaufen. Ende April hatte<br />

sich der CSD-Verein in einem Brandbrief an<br />

Stadtpolitik und Stadtgesellschaft gewandt,<br />

weil 69.000 Euro zur Finanzierung der Veranstaltung<br />

fehlten. Der Verein schrieb, dass<br />

aufgrund der Inflation und Tarifanpassungen<br />

Dienstleistende zwischen<br />

4 und 50 Prozent Mehrkosten<br />

veranschlagten. Als CSD<br />

Frankfurt, der mit wenigen<br />

Köpfen, Händen und Schultern<br />

ehrenamtlich arbeite, sei<br />

es nicht mehr länger möglich,<br />

alle umfangreichen Auf<strong>gab</strong>en<br />

rund um diese Großveranstaltung<br />

ohne finanzielle Unterstützung der<br />

Frankfurter Politik und Stadtgesellschaft zu<br />

stemmen, hieß es in dem Appell.<br />

GERETTET… DIESES MAL<br />

Der Hilferuf zeigte Wirkung: Das Stadtparlament<br />

beschloss zusätzlich zur Förderung von<br />

10.000 Euro für <strong>2023</strong> einen Zuschuss von<br />

20.000 Euro. Sponsoren und Spender*innen<br />

sprangen ein und der CSD war gerettet. In<br />

diesem Jahr. Das strukturelle Defizit der Veranstaltung<br />

wird sich aber schon im kommenden<br />

Jahr wieder auftun. Vorbei sind die Zeiten, in<br />

denen Pride-Events erwirtschaftete Überschüsse<br />

an queere gemeinnützige Organisationen<br />

wie beispielsweise die AIDS-Hilfen<br />

spenden konnten. So wird die finanzielle<br />

Schieflage auf andere Institutionen der Community<br />

übertragen. Auch die Frankfurter AIDS-<br />

Hilfe kann sich ihr familiäres Sommerfest in<br />

der Alten Gasse nicht mehr leisten.<br />

QUEERE EVENTS IN BEDRÄNGNIS<br />

Die Gründe für die Finanzierungslücken<br />

queerer Veranstaltungen liegen nicht etwa<br />

in rückläufigen Besucher*innenzahlen oder<br />

unwirtschaftlicher Planung. Es sind großteils<br />

die Kosten für die Erfüllung der behördlichen<br />

Auflagen und der notwendigen<br />

Sicherheitsvorkehrungen. Nicht zuletzt sind<br />

aber auch die Besucher*innen selbst schuld,<br />

die ihre Getränke billig im Kiosk statt an<br />

den Ständen der Szene-Gastronom*innen<br />

kaufen. Grundsätzlich müssen Stadtgesellschaft,<br />

-politik und Community erkennen,<br />

dass eine lebendige und sichtbare Subkultur<br />

mit überregionaler Strahlkraft, buntem<br />

Image, ausgebuchten Hotels und queerer<br />

Gastronomie nicht nur einen hohen Wert<br />

hat, sondern auch einen Preis.


MAINZ<br />

On Tour mit<br />

VOLLESROHR<br />

VOLLESROHR, der Freundeskreis schwuler<br />

Motorradfahrer Frankfurt, lud im Juni dieses<br />

Jahres zum mehrtägigen Motorradurlaub.<br />

gruene-frankfurt.de<br />

FRANKFURT 5<br />

am 8. Oktober<br />

BEIDE<br />

STIMMEN<br />

GRÜN<br />

SFOTO: VOLLESROHR<br />

Neben den monatlichen Stammtischtreffen sind die<br />

gemeinsamen Tages-, Wochenend- und Urlaubstouren<br />

natürlich Höhepunkte im VOLLESROHR-Kalender. Im Juni<br />

ging’s in den Rheingau. Ausgangspunkt war das Waldhotel<br />

Geisenheim, von dem aus man zu drei unterschiedlichen<br />

Tagestouren aufbrach: Durch den Hunsrück an die Mosel<br />

und durch das westliche Mittelrheintal, an und über die<br />

Lahn sowie entlang der Nahe und dem Glan durch das<br />

Nordpfälzer Bergland, das Hügelland Rheinhessens und<br />

die Rheinhessische Schweiz – zusammen er<strong>gab</strong>en die<br />

drei Touren eine Gesamtstrecke von 786 Kilometern. Bei<br />

der Planung erweis sich die langjährige Touren-Erfahrung<br />

im Verein als besonders nützlich: „Schließlich haben wir ja<br />

schon mehr als 300 Tagestouren veranstaltet und kennen<br />

die besten Strecken und Gasthäuser rund um Frankfurt<br />

in einem Radius von 160 Kilometern“, meint Andi. Im<br />

Juni waren Mitglieder befreundeter Clubs aus Hamburg,<br />

Hannover, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, München und aus<br />

der Schweiz mit eingebunden, so dass die insgesamt 64<br />

Teilnehmer in neun kleinen Gruppen in drei Geschwindigkeitsklassen<br />

starten konnten. „Das ist bei VOLLESROHR<br />

eine bewährte Praxis, denn so hatten alle Spaß, keiner wird<br />

überfordert und keiner langweilt sich auf dem Motorrad“,<br />

erklärt Andi. Neben den Tagestouren wurden auch Ausflüge<br />

zu den touristischen Highlights der Region angeboten: zur<br />

Burg Elz, zur Loreley, zum Niederwald Denkmal und ins<br />

Kloster Eibingen. Abends traf sich die gesamte Gruppe zum<br />

gemeinsamen Abendessen im Waldhotel und ließ den Tour-<br />

Tag stimmungsvoll auf der Terrasse ausklingen.<br />

Julia Eberz<br />

Kandidatin für Frankfurt III<br />

Vielfalt gestalten.<br />

Soziales stärken.<br />

Hessen lieben.<br />

Zukunft leben.<br />

Unser<br />

Schwerpunkt<br />

im Herbst und<br />

Winter:<br />

KI<br />

Interessiert? Das nächste Stammtischtreffen findet am<br />

5. <strong>September</strong> ab 19 Uhr im Switchboard statt. *dr<br />

www.vollesrohr.de<br />

vhs.frankfurt.de


6<br />

FRANKFURT<br />

FOTOS: GAB<br />

#185<br />

#178<br />

#105<br />

GAB COVERMODEL <strong>2023</strong><br />

Die Top Ten zur Wahl<br />

Die Beteiligung beim diesjährigen<br />

GAB-Covermodel-Contest am<br />

Wochenende des CSD Frankfurt<br />

war immens: 186 Fotos zählt<br />

unsere Online-Galerie, und die GAB-<br />

Leser*innen haben ihre Stimmen abgegeben.<br />

Ob der großen Menge an Bewerbungsfotos<br />

haben wir uns entscheiden, jetzt<br />

erstmal die Top 10 des GAB-Covermodel-<br />

Votings <strong>2023</strong> zu präsentieren. Diese<br />

10 Kandidat*innen stellen sich nun erneut<br />

der Wahl der GAB Leser*innen. Das neue<br />

Voting läuft auf unserer Website: Wer dort<br />

bis zum 11. <strong>September</strong> die meisten Stimmen<br />

sammelt, wird GAB Covermodel <strong>2023</strong>.<br />

Das Covermodel wird anschließend vom<br />

Frankfurter Fotografen Hans Keller professionell<br />

in Szene gesetzt. Als weiterer Gewinn<br />

kann das GAB Covermodel zusammen<br />

mit einer Begleitperson an der Spartacus<br />

Gay Cruise 2024 teilnehmen! Die Mittelmeer-Kreuzfahrt<br />

findet vom 9. bis 16. Oktober<br />

2024 statt und führt von Athen über<br />

Mykonos, Zypern, Tel Aviv bis nach Kreta.<br />

Das GAB Covermodel und die Begleitperson<br />

sind in einer Doppelkabine dabei! *bjö<br />

www.männer.media/regional/<strong>gab</strong><br />

www.hanskeller.com<br />

www.spartacus.cruises<br />

#186<br />

#150<br />

#006<br />

#032<br />

#086<br />

#037<br />

#095


LET’S<br />

HAVE FUN<br />

100% ELEKTRISCH.<br />

ORA-MOTOR.DE<br />

ORA FUNKY CAT Stromverbrauch kombiniert 16,8 – 16,5 kWh/100 km; CO2-<br />

Emission kombiniert 0 g/km; elektrische Reichweite (EAER) 420 – 310 km,<br />

innerorts (EAER city) 653 – 462 km. Werte nach WLTP.**<br />

** Alle An<strong>gab</strong>en wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007, VO (EU) 2018/1832<br />

ermittelt. Der WLTP-Prüfzyklus hat den NEFZ-Prüfzyklus vollständig ersetzt, sodass für dieses Fahrzeug keine<br />

NEFZ-Werte und keine CO2-Effizienzklassen vorliegen. Die tatsächlichen Werte hängen ab von individueller Fahrweise,<br />

Straßen- und Verkehrsbedin gungen, Außentemperatur, Klimaanlageneinsatz etc.; dadurch kann sich der<br />

Verbrauch erhöhen und die Reichweite reduzieren. Weitere Informationen unter ora-motor.de • Veröffentlichung<br />

der O! Automobile GmbH, Emil-Frey-Straße 2, 61169 Friedberg


8 FRANKFURT<br />

LAUF FÜR MEHR ZEIT<br />

Zeichen für Vielfalt<br />

FOTO: ELHIT<br />

FOTO: PRIVAT<br />

Der Lauf für mehr Zeit, der jährliche<br />

Benefizlauf zu Gunsten der<br />

AIDS-Hilfe Frankfurt AHF, ist<br />

heute mehr als ein Volkslauf, der<br />

Spendengelder für die AHF generiert. Er ist<br />

vor allem auch ein Zeichen gegen Diskriminierung<br />

und für mehr Solidarität.<br />

Anika Pilger als Hauptorganisatorin und<br />

HaLu Landvogt als Ehrenamtler sind für den<br />

Förderverein der AHF mit der Organisation<br />

des Lauf für mehr Zeit betraut. Am Lauftag<br />

selbst kommen nochmal rund 120 ehrenamtliche<br />

Helfer*innen dazu. Bereits seit<br />

28 Jahren gibt es den Lauf für mehr Zeit.<br />

Die Idee: Zum einen fließt das Startgeld der<br />

Teilnehmenden an die AHF, zum anderen<br />

sammeln Spendenläufer*innen im Vorfeld<br />

im Freundes-, Bekannten- und Kolleg*innenkreis<br />

Geld für die AHF. 2018 konnte<br />

mit 4.575 Teilnehmenden die Summe von<br />

121.000 Euro gesammelt werden. Geld, das<br />

die AHF dringend benötigt, denn ihr vielfältiges<br />

Beratungs- und Betreuungsangebot<br />

wird zum größten Teil durch Spenden finanziert.<br />

Während der beiden Pandemiejahre<br />

konnte der Lauf nur in abgespeckter Version<br />

stattfinden – entsprechend niedrig fielen<br />

die Spendensummen aus: 2020 37.000<br />

Euro, 2021 nur etwas mehr als 28.000 Euro.<br />

Da zusätzliche Spendenquellen wie die<br />

CSD-Tombola oder das Sommerfest in der<br />

Alten Gasse ebenfalls nicht mehr stattfanden,<br />

trifft es die AHF umso härter.<br />

Dass der Lauf für mehr Zeit überhaupt noch<br />

stattfinden kann, liegt auch an den vielfältigen<br />

Sponsoren der Veranstaltung, wie<br />

der VGF, dem Infektiologikum, Hornbach<br />

oder dem Frankfurter Laufshop, um nur ein<br />

paar der langjährigen Sponsoren zu nennen.<br />

Lauf für mehr Zeit 2022<br />

„Die haben uns die Treue gehalten“,<br />

sagt HaLu Landvogt. „Und ich<br />

würde mich freuen, wenn, ähnlich<br />

wie beim JP Morgan Lauf, noch mehr<br />

Firmen Solidarität zeigen und sich für<br />

die Arbeit der AHF engagieren würden.<br />

Denn jeder, der bei Lauf dabei ist, setzt<br />

ein Zeichen gegen Diskriminierung und<br />

Ausgrenzung – nicht nur beim Thema HIV<br />

und Aids“. Denn genau wie sich die medizinische<br />

Behandlung von HIV und Aids sich<br />

in der vergangenen Jahrzehnten gewandelt<br />

hat. hat sich auch die Arbeit der AIDS-<br />

Hilfen verändert. Die AHF beschreibt sich<br />

heute als „Zentrum für Sexualität, Identität<br />

und Gesundheit“ mit „klassischer“ HIV-<br />

Prävention und -Versorgung aber vor allem<br />

auch einer Vielzahl von unterschiedlichen<br />

Beratungsangeboten für queere Menschen.<br />

GELD FÜR PROJEKTE DER AHF<br />

Das beim Lauf gesammelte Spendengeld<br />

fließt in die vielen Projekte der AHF,<br />

unter anderem in die Beratung für queere<br />

Geflüchtete „Rainbow Refugees“ und das<br />

Safe-House „La Villa“ sowie den Tagestreff<br />

„bASIS“. „Für mich als HIV-Positiver ist die<br />

bASIS besonders wichtig“, meint HaLu.<br />

Die bASIS ist der Treff für HIV-Positive und<br />

Menschen mit Aids, die selbst zu wenig finanzielle<br />

Mittel haben, um am gesellschaftlichen<br />

Leben teil zu nehmen. Die bASIS<br />

schützt mit ihren Angeboten vor Isolation<br />

und Einsamkeit.<br />

„Das Schöne beim Lauf für mehr Zeit ist die<br />

Vielfalt“, erklärt HaLu Landvogt. „Da spürt<br />

man einen großen Zusammenhalt. Und das<br />

ist das, was mich persönlich motiviert, mich<br />

jedes Jahr zu engagieren“. HaLu ist als Ehrenamtler<br />

seit 25 Jahren beim Lauf dabei.<br />

Ehrenamtler<br />

HaLu Landvogt<br />

organisiert seit 25 Jahren<br />

den Lauf für mehr Zeit mit.<br />

Am wichtigsten ist Anika Pilger und HaLu<br />

Landvogt in diesem Jahr vor allem, die Zahl<br />

der Teilnehmenden wieder zu steigern –<br />

„natürlich auch die Spendenläufer*innen, die<br />

zusätzlich Geld sammeln“, ergänzt HaLu.<br />

Ein Online-Tool auf der Website vereinfacht<br />

das Spendensammeln. „Und wer nicht<br />

mitlaufen kann oder will, kann gerne auch<br />

Zeit spenden, indem er als Helfer*in am<br />

Lauftag in unserem Team dabei ist“. Neben<br />

den schnellsten Läufer*innen werden auch<br />

die die erfolgreichsten Spendenläufer*innen<br />

mit wertvollen gespendeten Preisen<br />

belohnt. „Auch mit diesen Preisen können<br />

Unternehmen etwas zum Lauf für mehr Zeit<br />

beisteuern“, meint HaLu Landvogt.<br />

Online kann man sich noch bis zum<br />

3. <strong>September</strong> für die 5- oder 10-Kilometer-Strecke<br />

oder für die Walking-Gruppe<br />

registrieren, am Lauftag selbst kann man<br />

sich nachmelden. Der diesjährige Lauf für<br />

mehr Zeit steigt am 10. <strong>September</strong>, das<br />

dazugehörige Communityfest auf dem<br />

Opernplatz mit Bühnenprogramm startet<br />

um 12 Uhr. *bjö<br />

10.9., Lauf für mehr Zeit, Opernplatz,<br />

Frankfurt, 12 Uhr, Läufe beginnen um<br />

15 Uhr, mehr Infos und Anmeldung über<br />

www.lauf-fuer-mehr-zeit.de


Wir sehen uns vom<br />

8. bis 11. August 2024!<br />

Ihr habt getanzt, gefeiert, demonstriert und diskutiert, Euch laut und bunt gezeigt<br />

habt und getanzt, wir sind gefeiert, glücklich, demonstriert mit euch diesen und diskutiert, CSD erlebt Euch zu haben, laut und egal bunt ob ge-<br />

im<br />

Ihr habt getanzt, gefeiert, demonstriert und diskutiert, Euch laut und bunt gezeigt<br />

und wir sind glücklich, mit euch diesen CSD erlebt zu haben, egal ob im<br />

Ihr<br />

zeigt strahlenden und wir sind Sonnenschein glücklich, mit oder euch bei diesen dem ein CSD oder erlebt anderen zu haben, Regentanz. egal ob im<br />

strahlenden Sonnenschein oder bei dem ein oder anderen Regentanz.<br />

strahlenden Sonnenschein oder bei dem ein oder anderen Regentanz.<br />

Gemeinsam haben wir gezeigt: Wir sind hier, wir sind queer. Und wir waren<br />

Gemeinsam haben wir gezeigt: Wir sind hier, wir sind queer. Und wir waren<br />

ziemlich Gemeinsam viele. haben Knapp wir 250.000 gezeigt: Besucher*innen Wir sind hier, wir auf sind dem queer. Festplatz Und wir und waren rund<br />

ziemlich viele. Knapp 250.000 Besucher*innen auf dem Festplatz und rund<br />

13.500 ziemlich Demonstrierende viele. Knapp 250.000 sind mit Besucher*innen uns durch die Stadt auf dem gezogen Festplatz und und haben rund sie<br />

13.500 Demonstrierende sind mit uns durch die Stadt gezogen und haben sie<br />

mit 13.500 viel Demonstrierende Glitzer, den verschiedensten sind mit uns Fahnen durch die unserer Stadt Community gezogen und und haben den vielen,<br />

wichtigen den verschiedensten politischen Fahnen Forderungen unserer bunter Community gemacht. und den vie-<br />

sie<br />

mit viel Glitzer, den verschiedensten Fahnen unserer Community und den vielen,<br />

wichtigen politischen Forderungen bunter gemacht.<br />

mit viel Glitzer,<br />

len, wichtigen politischen Forderungen bunter gemacht.<br />

All das und noch viel mehr nehmen wir mit und sagen DANKE an die<br />

All das und noch viel mehr nehmen wir mit und sagen DANKE an die<br />

All Community, das und noch die viel Stadt mehr Frankfurt nehmen und wir alle mit Sponsor*innen und sagen DANKE für <strong>2023</strong>. an die<br />

Community, die Stadt Frankfurt und alle Sponsor*innen für <strong>2023</strong>.<br />

Community, die Stadt Frankfurt und alle Sponsor*innen für <strong>2023</strong>.<br />

Weitere Unterstützer<br />

Weitere Unterstützer<br />

Weitere Unterstützer<br />

Weitere Unterstützer:<br />

* auch für die kommenden CSD 2024/2025 zugesagt<br />

* auch für die kommenden CSD 2024/2025 zugesagt<br />

* auch für die kommenden CSD 2024/2025 zugesagt<br />

Weitere Ben's Unterstützer: Wild<br />

BMW / Mini<br />

Weitere Dominion Ben's Unterstützer: Wild Food<br />

Grüne BMW Sauce / Mini Festival<br />

Dominion Ben's Wild<br />

IWWIT Food<br />

Grüne BMW / Mini<br />

Dominion Jim Sauce Beam Festival<br />

Food<br />

Grüne Pink IWWIT<br />

Sauce Bar Festival<br />

Possmann Jim Beam<br />

IWWIT<br />

Jim Red Pink<br />

Beam Bull Bar<br />

REWE Possmann<br />

Pink / PENNY<br />

Red Bull Bar<br />

Possmann WCD<br />

REWE / PENNY<br />

Red Bull<br />

WCD<br />

REWE / PENNY<br />

WCD


10 FRANKFURT<br />

Christy<br />

AND THE<br />

CITY<br />

Nein heißt Nein<br />

KOLUMNE<br />

Seit ich im Frankfurter Nachtleben unterwegs bin, auftrete oder zu<br />

Events eingeladen werde, ist eines gleichgeblieben: Man wird oftmals<br />

ungefragt angefasst. Und wie oft werde ich von Menschen, meist<br />

Männern, ungefragt an die Brüste oder an den Po gefasst! Für mich<br />

gibt es keine Tabuthemen, deshalb geh ich etwas mehr ins Detail.<br />

Ich hatte schon Situationen, wo ich durch Erpressung zum Sex<br />

gezwungen wurde, ich kenne Situationen, wo mich Taxifahrer sehr<br />

aufdringlich und sexualisiert angesprochen haben, Situationen, wo<br />

mir Menschen ungefragt unters Kleid gefasst haben, Männer mich<br />

verfolgt haben, mich am Arm packten um mich sexuell anzumachen.<br />

Oftmals hilft es, Freund*innen, Security oder Barkeeper um Hilfe<br />

zu bitten. Auch „Catcalling“ ist präsenter denn je: Wenn mir Männer<br />

hinterherpfeifen oder ein sexy Kompliment hinterherrufen, sehe ich<br />

das auch als Kompliment und hab‘ damit kein Problem. Aber es gibt<br />

Menschen, die solche Komplimente nicht mögen – das sollte man<br />

akzeptieren und tolerieren. Ab und an höre ich aus meinem Umfeld<br />

„Wenn du dich so freizügig anziehst, provozierst du“. Ja, ich kleide<br />

mich gern sexy und freizügig, aber das ist längst noch kein Freifahrtschein<br />

zum Losgrabschen! Frag‘ mich höflich, was du möchtest, dann<br />

entscheide ich, ob du es darfst oder nicht! Meist habe ich es mit<br />

einem Lächeln überspielt. Ich habe mich in der Vergangenheit oft geärgert,<br />

in solchen Momenten nicht schlagfertig genug zu sein. Es ist<br />

für mich ein Unterschied, ob ich die Person kenne oder nicht. Es gibt<br />

Situationen, da ist das völlig in Ordnung für mich und es gehört auch<br />

viel „Show“ zu meinem Business dazu. Aber mir kommt es darauf an,<br />

wer mich anfasst und wie.<br />

FOTO: CHRISTY MOON<br />

AUSZEICHNUNG<br />

Dr. Constance Ohms<br />

bekommt den Tony Sender<br />

Preis <strong>2023</strong><br />

Der Tony Sender Preis zur Förderung und Anerkennung<br />

herausragender und innovativer Leistungen<br />

zur Gleichberechtigung von Männern<br />

und Frauen und gegen Diskriminierung von<br />

Frauen geht <strong>2023</strong> an Dr. Constance Ohms.<br />

Die Therapeutin, Gründerin des Vereins Broken Rainbow<br />

und Feministin wird für ihr Engagement gegen Queer- und<br />

Menschenfeindlichkeit ausgezeichnet. „Seit Jahrzehnten<br />

kämpft Constance Ohms für lesbische und queere Sichtbarkeit“,<br />

heißt es in der Begründung der vom Magistrat<br />

der Stadt Frankfurt eingesetzten Jury. „Sie setzt sich<br />

gegen Gewalt und Diskriminierung und für geschlechtliche<br />

und sexuelle Vielfalt ein. Mit ihrer kontinuierlichen<br />

und positionierenden Haltung und Arbeit leistet sie einen<br />

zentralen Beitrag im Kampf gegen queerfeindliche Gewalt<br />

und Menschenfeindlichkeit“.<br />

FOTO: KATHARINA DUBNO<br />

„MeToo“ hat es vorgemacht – lasst euch nicht alles gefallen!<br />

In diesem Sinne: Cheers Queers!<br />

Constance Ohms‘ Arbeitsschwerpunkt ist die Erforschung<br />

von Gewaltdynamik in queeren Beziehungen. Ihr Wissen<br />

als Antidiskriminierungsexpertin und Therapeutin stellt sie<br />

in verschiedenen Bereichen zur Verfügung: Unter anderem<br />

war sie Mitbegründerin des landesweiten Netzwerks „Hessisch<br />

Lesbisch“, sie ist Mitglied des Arbeitskreises „Jour<br />

Fixe Homosexualität“ des Frankfurter Präventionsrats und<br />

treibt weiterhin landes- und europaweit die Vernetzung<br />

queerer Antigewaltprojekte voran. Der Verein Broken Rainbow<br />

als Knotenstelle für Antigewaltarbeit und -prävention<br />

feiert im <strong>September</strong> sein 20-jähriges Bestehen, daneben<br />

leitet Constance Ohms die psychologische Fachberatungsstelle<br />

„gewaltfreileben“.<br />

Der mit 10.000 Euro dotierte Tony Sender Preis wird alle<br />

zwei Jahre in Frankfurt unter der Regie des Frauenreferats<br />

vergeben. Er erinnert an die gleichnamige Politikerin<br />

(1888 – 1964), die in Frankfurt ihre prägenden politischen<br />

Anstöße erhielt. Der Tony Sender Preis <strong>2023</strong> wird in einer<br />

feierlichen Zeremonie am 8. Dezember überreicht. *bjö


FRANKFURT 11<br />

FOTO: AGAPLESION<br />

ALTER<br />

AGAPLESION<br />

Schwanthaler<br />

Carrée ausgezeichnet<br />

Das Pflegeheim „Agaplesion<br />

Schwanthaler Carrée“ in Frankfurt<br />

Sachenhausen wird im <strong>September</strong><br />

für sein Diversity-Engagement mit<br />

dem deutschen Pflegepreis für Vielfalt<br />

und Respekt ausgezeichnet.<br />

Mitarbeitende des Agaplesion Schwanthaler Carrée bei der Frankfurtter CSD-Demo <strong>2023</strong><br />

Das Haus fördert seit 2020 ganz bewusst das<br />

Thema Diversität, sowohl was die Mitarbeitenden<br />

als auch die Bewohner*innen anbelangt.<br />

Pflegedienstleiterin Cornelia Scibroski<br />

sagt: „Es gibt viele Mitarbeiter*innen, die der<br />

LGBTIQ*-Community angehörig sind, viele<br />

mit Migrationsgeschichte. Auch bei vielen<br />

Bewohner*innen und ihren Angehörigen ist<br />

Diversität allgegenwärtig. Mit dem Projekt<br />

wollen wir aufgreifen, was wir ohnehin schon<br />

leben – etwa im Hinblick auf diskriminierungsfreie<br />

Sprache, aber auch im Umgang mit dem<br />

Thema insgesamt“. Der Diversitätsbeauftragte<br />

des Hauses Tom Dörr ergänzt: „In der<br />

Umsetzung unseres Projekts habe ich mich<br />

stark an dem Konzept der Lebensweisenakzeptanz<br />

von AIDS-Hilfen orientiert. Neben<br />

der Nächstenliebe war das ein wichtiger<br />

Bestandteil unseres Wertekompasses, denn<br />

das Fördern und Anerkennen von Vielfalt ist<br />

schließlich wahrhafte Nächstenliebe“.<br />

Am 27. <strong>September</strong> lädt das Agaplesion<br />

Schwanthaler Carrée im Rahmen der „Aktionstage<br />

Älterwerden in Frankfurt“ zu einem<br />

Tag der offenen Tür mit einem „Markt der<br />

Möglichkeiten“: Zwischen 13 und 17 Uhr<br />

kann man sich das Pflegeheim bei einer<br />

Führung anschauen und sich über das Angebot<br />

von Seniorenwohnen über betreutem<br />

Wohnen bis zu vollstationären Pflegebereich<br />

informieren. *bjö<br />

27.9., Tag der offenen Tür im Agaplesion<br />

Schwanthaler Carrée, Schwanthaler Str. 5,<br />

Frankfurt, 13 – 17 Uhr, Führungen um<br />

13:30 und 15 Uhr, kostenfrei und ohne<br />

Anmeldung, mehr Infos über<br />

www.markusdiakonie.de


12 FRANKFURT<br />

BERATUNG<br />

Vorsorge für den Notfall<br />

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung<br />

– zugegeben: Krankheit oder Tod sind Dinge,<br />

mit denen man sich eher ungern beschäftigt. Da ist es<br />

einfacher, wenn man alles Wichtige zur Vorsorge von einer<br />

Fachperson erklärt bekommt. Der maincheck, das Frankfurter<br />

Zentrum für Sexualität, Identität und Gesundheit,<br />

lädt daher im Rahmen der „Frankfurter Vorträge“ zu einem<br />

entsprechenden Infoabend. Die Patientenverfügung dient<br />

zum Beispiel als Leitfaden für Ärzte und Pfleger, der das<br />

Recht auf Selbstbestimmung auch dann sicherstellt,<br />

wenn man sich selbst nicht mehr äußern kann. Vollmachten<br />

und Verfügungen ermöglichen, dass sämtliche<br />

Angelegenheiten des Lebens nicht von einem gesetzlich<br />

eingesetzten Bevollmächtigten erfüllt werden, sondern<br />

von einer persönlich ausgewählten Person des Vertrauens.<br />

Der Rechtsanwalt Dominic Kaiser erklärt beim Infoabend<br />

die wichtigsten Begriffe, Inhalte und Möglichkeiten zum<br />

Verfassen und zur Kombination der drei wichtigsten Verfügungsarten.<br />

*bjö<br />

FOTO: TIMA MIROSHNICHENKO, PEXELS.COM<br />

20.9., maincheck, Friedberger Anlage 24 (2. OG),<br />

Frankfurt, 20 Uhr, www.maincheck.de<br />

FOTO: KETUT SUBIYANTO, PEXELS.COM<br />

So romantisch der Titel<br />

des Café Karussell Themas<br />

klingt: Michael Holy diskutiert<br />

im <strong>September</strong> das oft verschwiegene<br />

Thema „Drogen in<br />

der Schwulenszene“. Am 5. <strong>September</strong><br />

steht zunächst der Musiker<br />

Rio Reiser im Fokus. Reisers Lebensgefährte<br />

Misha Schoeneberg beschreibt im Roman<br />

„Als wir das Wunder waren“ seine Beziehung<br />

zum erfolgreichen Popstar, der zunehmend mit Alkoholabhängigkeit<br />

zu kämpfen hatte. „Das Buch ist eine durchaus selbstironische<br />

Liebeserklärung voller Seitenhiebe auf die linksalternative Szene,<br />

aber auch voller Wut und Trauer über die schwere Beziehung“, sagt<br />

COMMUNITY<br />

Café Karussell: Die Chemie der Liebe<br />

Michael Holy. Rio Reiser starb an den Folgen einer Leberzirrhose. Im<br />

Anschluss an die Lesung mit Michael Holy soll die oft verschwiegene<br />

Schwulen-Droge „Alkohol“ diskutiert werden.<br />

Am 19. <strong>September</strong> dreht sich alles um „Chemsex“: Der Konsum<br />

aufputschender Drogen zur verstärkten Stimulanz beim Sex ist<br />

seit einigen Jahren ein zunehmender Trend in der Schwulenszene.<br />

Steve Willich von der psychosozialen Beratung im maincheck<br />

Frankfurt ist Experte zum Thema Chemsex und diskutiert mit<br />

Michael Holy und den Café-Karussell-Gästen über Effekte und Gefahren<br />

des Drogenkonsums. *bjö<br />

5. und 19.9., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt, 14:30 Uhr,<br />

www.facebook.com/switchboard.frankfurt<br />

anonyom,<br />

persönlich,<br />

per Mail<br />

oder Chat<br />

@<br />

ONLINE<br />

BERATUNG<br />

ZU HIV, HEPATITIS UND<br />

GESCHLECHTSKRANKHEITEN<br />

aidshilfe-beratung.de<br />

THAILÄNDISCHE UND VIETNAMESISCHE SPEZIALITÄTEN<br />

RESTAURANT MIT SOMMERGARTEN<br />

TÄGLICH AB 12 UHR – AUCH SONN- UND FEIERTAGS<br />

Schopenhauerstraße 5 / Ecke Berger Straße<br />

60316 Frankfurt am Main · Telefon +49 69 432500<br />

www.restaurant-hue.de<br />

www.restaurantguide-frankfurt.com/detail/restaurant/restaurant-hue


EVENT<br />

Drag me to BRUNCH<br />

FOTO: BAR SHUKA<br />

Bis Z<br />

wie Zitronenkuchen<br />

ESSEN & TRINKEN 13<br />

Von A<br />

wie Aperol Spritz<br />

CAFE & BAR<br />

Schopenhauerstraße 7, 60316 Frankfurt<br />

Tel. 0178 24 72 624<br />

www.cafe-frankfurt.com<br />

FOTO: @ZAUBERBABSI<br />

Babsi Heart alias<br />

Zauberbabsi<br />

Die Premiere<br />

im Mai war ein<br />

voller Erfolg,<br />

nun folgt der<br />

zweite Streich<br />

des Brunch-<br />

Events mit quirligen<br />

Showeinlagen. Die<br />

erste Sensation ist bereits<br />

das leckere Bar-Shuka-Brunch:<br />

Auf der Karte finden sich neben<br />

Müesli oder Omelett auch eine tolle Auswahl der Levante-<br />

Küche mit Spezialitäten wie Hummus-Variationen, Falafel,<br />

Shakshuka (pochierte Eier in Tomaten-Paprikasoße), israelischer<br />

Salat oder satt belegte Brote. Für’s Topping sorgen<br />

vier Drags, die mit Showeinlagen, Zauberei, Conference und<br />

Spaß für gute Laune sorgen und den Brunch begleiten.<br />

Durchs Programm führt Babsi Heart alias Zauberbabsi (Achtung:<br />

sie lässt auch Rühreier verschwinden!), dazu kommen<br />

die erfrischende Feeby Fergison, die punkige Newcomerin<br />

Harpy Fatale aus London und Giselle Hipps mit ihrer geballten<br />

Ladung Body-Positivity und Wortwitz. Drumherum<br />

spielt DJ Mr. Biró groovige Goodfeeling-Brunchbeats. Wie<br />

bei den Drag-Brunch-Vorbildern aus den USA können die<br />

Gäste Drag-Dollars erwerben, um sie den Queens während<br />

des Auftritts zuzustecken. Ein Riesenspaß! *bjö<br />

23.9., Bar Shuka im 25 Hours Hotel, Niddastr. 56,<br />

Frankfurt, 11 – 15 Uhr, barshuka.com<br />

Ticket: 10 Euro inkl. Welcomedrink, Reservierungslink<br />

über www.instagram.com/barshuka/


14 ESSEN & TRINKEN<br />

FOTO: CIDER WORLD<br />

APFELWEIN<br />

Cider Week: Internationale Apfelweinkultur<br />

Im <strong>September</strong> feiert Frankfurt sein „Stöffsche“ und beweist im Rahmen der mehr als zweiwöchigen<br />

Cider Week erneut, wie international und vielfältig Apfelwein und Cidre sind.<br />

Für die Cider Week schließen sich über<br />

20 Partner aus Gastronomie, Kultur, Keltereien,<br />

Obstbau und Handel zusammen,<br />

um gemeinsam den Apfelwein und seine<br />

internationalen Verwandten zu präsentieren<br />

MainTapasLounge.com<br />

@ The Westin Grand Frankfurt<br />

Drink<br />

&Dine<br />

Cocktailkunst<br />

trifft lokale<br />

Gerichte im<br />

Tapas-Stil.<br />

und die Vielfalt zu feiern. Der Auftakt zum<br />

mehr als zweiwöchigen Apfelweinmarathon<br />

findet unter freiem Himmel statt: Auf dem<br />

Lohrberg wird anlässlich des regionalen<br />

Streuobsttags am MainÄpplerHaus am<br />

8. <strong>September</strong> das Streuobstfest gefeiert.<br />

Die kulinarischen Veranstaltungen der Cider<br />

Week sind natürlich beliebt; unter anderem<br />

finden sie im Sachsenhäuser Restaurant<br />

„Daheim im Lorsbacher Thal“, dem Bornheimer<br />

Ratskeller oder der Gaststätte „Zur<br />

Buchscheer“ statt. Zum Programm gehört<br />

aber auch Stadtführungen rund um die<br />

Apfelweinhistorie, aber auch Filmvorführungen<br />

oder Kochkurse – die Auswahl der Veranstaltungen<br />

ist so vielfältig wie Apfelwein<br />

und Cidre selbst.<br />

Die Cider Week fand bisher im Vorfeld<br />

der Apfelweinmesse Cider World statt;<br />

in diesem Jahr präsentiert sie sich zum<br />

ersten Mal losgelöst von der Frühjahrs-<br />

Messe im Herbst, pünktlich zum Beginn<br />

der Keltersaison. „Während bei der Cider<br />

World das fertige Produkt präsentiert<br />

wird, werden bei der Cider Week der<br />

Start in die Apfelweinsaison, der Rohstoff<br />

und die Entstehung des Kulturguts<br />

Apfelwein mit dezentralen Events und<br />

Aktionen erlebbar gemacht“, erklärt<br />

Michael Stöckl, Managing Director der<br />

Cider World, die auch die Cider Week<br />

organisiert. *bjö<br />

8. – 23.9., Cider Week <strong>2023</strong> mit Events in<br />

verschiedenen Locations, Eröffnung am<br />

8.9. beim Streuobstfest auf dem Lohrberg<br />

/ MainÄpplerHaus, Frankfurt,<br />

12 – 18 Uhr, eine Übersicht aller Events<br />

gibt’s auf www.cider-week.de<br />

Lohstraße 13<br />

61118 Bad Vilbel<br />

Reservierungen:<br />

Tel. 06101-12 72 83<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di–Fr: 11–22 Uhr,<br />

Sa/So/Feiertag:<br />

10–22 Uhr<br />

„Crossover-Küche“ - regional & international<br />

www.altemuehle.net<br />

auch vegetarische und vegane Speisen<br />

Frühstück • Mittag • Kaffee/Kuchen • Abendessen<br />

Seefeld Frankfurt | Scheffelstraße 1<br />

60318 Frankfurt am Main | Tel.: 0 69/95 50 86 39<br />

Restaurant & Biergarten<br />

www.seefeld-frankfurt.de<br />

willkommen@seefeld-frankfurt.de<br />

F E I N K Ö S T L I C H E S A U S T I R O L ,<br />

S A I S O N A L U N D I M M E R F E I N –<br />

M I T H E R Z & G E N U S S !


FOTO: UNIVERSITÄT KONSTANZ<br />

ESSEN & TRINKEN 15<br />

GASTROTIPP<br />

VON PETER ZAMER<br />

1895 – Entdecke die<br />

Tapas der Welt!<br />

Nicht ganz einfach zu merken ist der Name des<br />

Restaurants des Monats: war es 1896? So wie entsprechende<br />

Fußballverein? Oder 1822? Nein, das<br />

war etwas anderes …<br />

Der korrekte Name lautet 1895 und es hilft einem da auch<br />

nicht weiter, zu wissen, dass es sich bei 1895 um das Baujahr<br />

des Hauses in der Nähe des Merianplatzes handelt. Die<br />

Café-Tapas-Bar 1895 muss sich da schon anders unvergesslich<br />

machen – und genau das tut sie auch, indem sie uns einen<br />

Ausgeh-Abend beschert, der gerne in Erinnerung bleibt.<br />

Grund dafür ist vor allem die Tapas-Combi aus fünf Tellern<br />

für zwei Personen (24,95 Euro p.P.). Die fünf Teller sind nicht<br />

nur kleine Keramik-Schüsselchen, sondern wirklich richtig<br />

gefüllte Teller: Ganz egal, ob es die Gambas, Pimientos de<br />

Padrón, das Rumpsteak auf Baked Beans, der Gyoza-Mix<br />

oder das Grüne-Soße-Risotto ist, was man gewählt hat …<br />

Moment mal – so richtige Tapas sind das aber nicht?<br />

APFELWEINABEND<br />

MIT DER KELTEREI NÖLL<br />

Dienstag, 12.9.23 / 18:30 Uhr<br />

5-GANG<br />

ÜBERRASCHUNGSMENÜ<br />

mit korrespondierenden<br />

Apfelweinen<br />

Mo: geschlossen<br />

Di-Sa: 17 bis 23 Uhr<br />

So: 12 bis 20 Uhr<br />

Kettelerallee 72<br />

60385 Frankfurt-Bornheim<br />

www.ratskeller-bornheim.de<br />

FARBEN-<br />

FROHES<br />

SCHNIBBELTALENT<br />

FOTO: PEZ<br />

„Stimmt, wir haben uns von den spanischen Tapas eher<br />

inspirieren lassen“, sagt der nette Kellner und bringt noch<br />

verschiedene orientalische Dips und etwas Leckeres aus<br />

Süßkartoffeln, so dass wir vollends interkontinental verköstigt<br />

sind. Um diese kulinarische Verwirrung hat die Küche<br />

des 1895 eine verbindende Klammer gesetzt: Alles ist auf<br />

seine Art köstlich. Was wir auch für den nächsten Bissen<br />

wählen, eins bleibt: der leckere Geschmack. So wird es wohl<br />

auch nicht lange dauern, bis wir das sommerliche Frühstücksbüffet<br />

im 1895 ausprobieren werden. Das gibt’s am<br />

Samstag und Sonntag und bei gutem Wetter auch im Hof<br />

und auf der Terrasse. *pez<br />

1895 - Café / Bar / Bistro, Luisenstr. 7 (am Merianplatz),<br />

Frankfurt Nordend-Ost, Tel: 069 -94 94 3878, Di – Fr 18 bis<br />

24 Uhr, Sa 9:30 bis 24 Uhr, So 9:30 – 17 Uhr, Frühstücksbuffet<br />

Sa + So 9:30 bis 14 Uhr, www.1895-ffm.de/<br />

Ein Messer<br />

GRATIS<br />

Zahle 5,<br />

erhalte 6!<br />

Solinger Schneidwaren<br />

Eigene Schleiferei<br />

Töngesgasse 21, 60311 Frankfurt<br />

Tel. 069/283224, www.dotzert.de


16 RHEIN-MAIN NECKAR<br />

Community<br />

FOTO: KADUR / BAUER<br />

QUEER POETRY SLAM<br />

Mehr Poesie im Leben: Die<br />

Wettbewerbe im Vortragen<br />

selbstgeschriebener Texte<br />

erobern seit den 1990ern die<br />

Welt – und Deutschland hat<br />

eine der weltweit größten und<br />

aktivsten Poetry-Slam-Szenen;<br />

2016 wurde der deutschsprachige<br />

Poetry Slam daher<br />

auch als immaterielles Kulturerbe<br />

der UNESCO aufgenommen.<br />

In der Mainzer Bar jeder<br />

Sicht gibt’s im <strong>September</strong><br />

einen queeren Poetry Slam<br />

mit Teilnehmenden aus nah<br />

und fern. Es wird mal lustig,<br />

mal rührend, mal laut, mal leise<br />

und auf jeden Fall bunt! Durch<br />

den Abend führen Laura<br />

Kadur und Leander Bauer.<br />

29.9., Bar Jeder Sicht, Hintere<br />

Bleiche 29, Mainz, 19 Uhr,<br />

www.barjedersicht.de<br />

FOTO: JOSEPH WOLFGANG OHLERT<br />

Ryan Stecken<br />

DRAG VOYAGE<br />

Queen Vicky Voyage hat die<br />

Koffer gepackt und nimmt<br />

das Publikum mit auf eine<br />

fesselnde, gut zweieinhalbstündige<br />

Reise que(e)r über<br />

den Drag-Globus. Dabei<br />

trifft sie auf Bibi Lebon aus<br />

Bolivien, Pandora Nox aus der<br />

Wiener Unterwelt, Drag Quing<br />

und Stimmakrobat Ryan Stecken<br />

(Foto), den Gender-Orkan<br />

Ruby Tuesday und Perry<br />

Stroika, die die Realität satt<br />

hat und einfach alle mit in<br />

ihre eigene Welt nimmt. Bon<br />

Voyage! *bjö<br />

30.9., Badisches Staatstheater,<br />

Hermann-Levi-Platz 1,<br />

20 Uhr, Karlsruhe, www.<br />

staatstheater.karlsruhe.de<br />

gratuliert<br />

FOTO: TAKEOVER FRIDAY<br />

MAINZ<br />

TAKEOVER FRIDAY<br />

NR. 170<br />

Beim „Takeover Friday“ übernimmt<br />

eine Gruppe queerer<br />

Menschen für einen Abend eine<br />

Heterobar. Diese Art der „friedlichen<br />

Übernahme“ stammt aus<br />

den 1990ern – die Mainzer Version feiert im<br />

<strong>September</strong> ihr 170. Treffen.<br />

„Die Bedeutung des Takeover Friday hat<br />

sich in den letzten sieben beziehungsweise<br />

17 Jahren verschoben“, erklärt LuDwig, der<br />

seit 2006 der Mainzer Takeover-Gruppe<br />

angehört und seit 2019 auch mitorganisiert.<br />

„Heute verstehen die Wirte eher die Bedeutung<br />

der Gäste der LGBTIQ* Community,<br />

zum Beispiel um bekannter zu werden<br />

und eine Mischung der Gäste zu erreichen“.<br />

LuDwig selbst kam eher überraschend zum<br />

Takeover: „Ich kannte Jeff (der damalige<br />

Organisator, Anm.d.Red.), wusste aber<br />

nichts von seinen Plänen; ein guter Freund<br />

hat mich dann einfach mitgenommen“.<br />

Genau so locker ist der Takeover Friday<br />

auch organisiert: Die Wirte der monatlich<br />

neu ausgewählten Bars sind informiert, die<br />

LuDwig ist Mitorganisator des Takeover Friday in Mainz<br />

Gruppenmitglieder erfahren erst kurz<br />

vorher, wohin sie der Takeover führt. „Für<br />

uns als Gruppe aus der Community ist es<br />

doch immer wieder beeindruckend, die<br />

erfreuten Gesichter der anderen Gäste zu<br />

sehen, wenn wir die Regenbogenflaggen auf<br />

den Tischen verteilen“, erzählt LuDwig<br />

weiter. Einige seien erstaunt, dass es neben<br />

der Sommerschwüle noch weitere queere<br />

Aktivitäten in Mainz gibt. Die Zahl der<br />

Teilnehmenden liegt zwischen 20 und 40<br />

Personen, wenn die Takeovers den jährlichen<br />

Mainzer Weinmarkt oder den Mainzer<br />

Weihnachtsmarkt besuchen, können es<br />

auch schon mal 70 Personen werden, weiß<br />

LuDwig. Wo das Jubiläumstreffen stattfindet,<br />

wird natürlich hier und jetzt noch nicht<br />

verraten. *bjö<br />

15.9., 170. Takeover Friday,<br />

Location ist noch geheim, mehr Infos über<br />

takeoverfriday.de


POLITIK<br />

Neu: Hessischer<br />

Beauftragter für LSBTIQ*-<br />

feindliche Straftaten<br />

Deutschlandweit steigen die gewalttätigen Übergriffe<br />

auf LSBTIQ*-Menschen: 2022 wurden bundesweit<br />

1.005 Straftaten registriert, ein Anstieg<br />

von 15% gegenüber dem Vorjahr.<br />

In Hessen wurden 2022 zum Beispiel 20 Körperverletzungen<br />

registriert, gegenüber sieben im Vorjahr; insgesamt<br />

kamen 2022 in Hessen 53 Fälle queerfeindlicher Gewalt zur<br />

Meldung. Klingt verhältnismäßig niedrig? Die Dunkelziffer<br />

bei Gewalt gegen LSBTIQ* ist hingegen immens: Laut einer<br />

Untersuchung des LSVD beläuft sie sich auf 80 bis 90%.<br />

Um die Betroffenen besser zu schützen, handelt nun das<br />

Hessische Justizministerium und hat Mitte Juli Dr. Nils Lund,<br />

Staatsanwalt und Pressesprecher bei der Generalstaatsanwaltschaft<br />

Frankfurt, als hessischen Beauftragten für die<br />

Verfolgung von LSBTIQ*-feindlicher Gewalt eingesetzt.<br />

FOTO: EKATERINA BOLOVTSOVA, PEXELS.COM<br />

• Sa, 02.09.23 / 19 Uhr<br />

Switch-Benefiz-Bingo<br />

mit Dagmar Diarrhoe<br />

Mit freundlicher Unterstützung vom<br />

SEPTEMBER <strong>2023</strong><br />

• So, 10.09.23 / ab 12 Uhr<br />

Lauf für mehr Zeit<br />

Spendenlauf der AHF - besucht uns auf dem Opernplatz<br />

• Sa, 16.09.23 / 17 Uhr<br />

Maincity-Dating - KUSCHELZEIT<br />

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Zeit zum Kuscheln!<br />

- Einlass bis 17.15 Uhr, Ende um 18.30 Uhr<br />

• So, 17.09.23 / 19 Uhr<br />

Tanz-Tee mit dem FVV<br />

Ramba, Samba, Foxtrott, Walzer & Discofox<br />

- zusammen tanzen mach Spaß.<br />

• Do, 21.09.23 / 20 Uhr >> SWITCH-KULTUR<br />

Grammophonlesung „Kabarett im KZ“<br />

mit Jo van Nelsen<br />

RHEIN-MAIN NECKAR<br />

• Sa, 23.09.23 / 20 Uhr<br />

35 Jahre Switchboard - Das wird gefeiert!<br />

Gemeinsame Veranstaltung von „Switch-Kultur“ & „Offene Bühne“<br />

Bühnenprogramm & Tanzparty mit Ruby Tuesday<br />

• Do, 28.09.23 / 19 Uhr >> SWITCH-KULTUR<br />

„All Night Operator“<br />

Ausstellung mit James Sturkey<br />

- Vernissage am 28.09., die Ausstellung geht bis zum 20.11.<br />

35 Jahre Switchboard |1988-<strong>2023</strong><br />

Switchboard | Alte Gasse 36 | Frankfurt<br />

Di bis Do 19-23 Uhr | Fr & Sa 19-1 Uhr | So 14-18 Uhr<br />

www.frankfurt-aidshilfe.de/de/switchboard<br />

17<br />

Lund ist damit zentraler Ansprechpartner für die Polizei und<br />

die dortigen Ansprechpersonen für LSBTIQ*. Weiterhin kümmert<br />

Lund sich um Vernetzung innerhalb der Community, ist<br />

justizinterner Ansprechpartner und soll auf eine einheitliche<br />

Rechtsanwendung bei der Bearbeitung queerfeindlicher<br />

Delikte hinwirken. Der Hessische Justizminister Roman<br />

Posek kündigte außerdem an, die statistische Erfassung der<br />

Fälle zu verbessern, um ein präzises Lagebild zu erhalten. Die<br />

Einführung des neuen Beauftragten erntete bei den anderen<br />

demokratischen Parteien positive Resonanz; lediglich die<br />

SPD merkte an, dass dieser Schritt längst überfällig gewesen<br />

sei: Florian Schneider, MdL und queerpolitischer Sprecher<br />

der SPD Hessen, bezieht sich auf zwei entsprechende<br />

Anfragen seiner Partei, worauf noch vor einem halben Jahr<br />

keine besondere Erhöhung der Gefährdung und kein Handlungsbedarf<br />

innerhalb der Justiz gesehen wurde. „Die queere<br />

Community darf nicht für Wahlkampfzwecke missbraucht<br />

werden“, kritisiert Schneider. Ein SPD-Antrag im Haushaltsentwurf<br />

auf Ansprechpersonen bei der Polizei, die diese<br />

Tätigkeit hauptamtlich ausführen, wurden ebenfalls von den<br />

Regierungsfraktionen abgelehnt, sagt Schneider. *bjö


18<br />

RHEIN-MAIN NECKAR<br />

OFFENBACH<br />

Pride Dance Night<br />

FOTO: KOOLSHOOTERS, PEXELS.COM<br />

MAINZ<br />

Update HIV und Aids<br />

Die AIDS-Hilfe Mainz lädt zum Info-Abend zu den neuesten<br />

Entwicklungen im Umgang mit STIs und in der Gesundheitsversorgung<br />

von HIV-Patient*innen.<br />

Vorgestellt und diskutiert werden verschiedene aktuelle<br />

Themen: Nach der Einführung der PrEP für HIV könnte nun<br />

auch die PrEP und PEP (die „Pille danach“) gegen andere STIs<br />

wie Syphilis, Tripper und Chlamydien kommen? Bringen diese<br />

Prophylaxen und regelmäßige STI-Screenings als Routine-Tests<br />

wirklich sorgenfreien Sex – oder stellen sie eher eine Gefährdung<br />

für die Gesundheit dar? Im Bereich der HIV-Therapie gibt<br />

es seit vergangenem Jahr eine bedenkliche Entwicklung: Zwei<br />

moderne HIV-Medikamente werden von den Krankenkassen<br />

nicht mehr erstattet. Kann dies auch bei anderen HIV-Medikamente<br />

passieren? Und auf was müssen such HIV-Patient*innen<br />

in Zukunft einstellen? Die Referent*innen sind Armin Schafberger,<br />

Arzt und Gesundheitswissenschaftler aus Berlin, und<br />

Annette Piecha von HIV-Hepatitis Contact und Kompetenznetz<br />

HIV/AIDS e.V. *bjö<br />

Die AIDS-Hilfe Offenbach ist Mitbegründerin des lokalen<br />

Netzwerks „OFfenQueer“, das seit Anfang dieses Jahres<br />

queeres Leben in Offenbach sichtbarer machen und dafür<br />

ein queeres Angebot in Offenbach etablieren möchte. Zum<br />

Gründungsteam des Netzwerks gehören auch Kommunalpolitiker*innen<br />

und Prominente, wie der Regisseur Piotr Lewandowski<br />

(„Meine Freundin Volker“). Angeboten werden verschiedene<br />

Freizeitaktivitäten für queere Offenbacher*innen, auch<br />

eine Veranstaltung zum IDAHOBITA‘ wurde im Mai organisiert.<br />

Eine große Zukunftsvision von „OFfenQueer“ ist auch ein CSD<br />

in Offenbach. Im <strong>September</strong> lädt das Netzwerk aber zunächst<br />

zur „Pride Night“ im Jugend- und Kulturzentrum KJK Sandgasse,<br />

das wird eine Party mit Musik von Alltime Classics über<br />

Ikonen der Moderne bis düsteren Club-Beats – von Queen<br />

über Lady Gaga bis Cobrah. *bjö<br />

16.9., KJK, Sandgasse 19, Offenbach, 19 Uhr,<br />

Offenbach, Eintritt frei, mehr Infos über<br />

www.instagram.com/offenqueer/<br />

14.9., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz, 19 Uhr,<br />

www.aidshilfemainz.de<br />

FOTO: TOWFIQU BARBHUIYA, PEXELS.COM<br />

Spitzenfußball!<br />

Spitzenkarte!<br />

Die neue Adler Card:<br />

überall einsetzbar<br />

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RHEIN-MAIN NECKAR<br />

19<br />

FOTO: LAURA FIEDERER FOTOGRAFIE<br />

Ohne uns läuft nichts!<br />

Top ausgebildet in der Hessischen Finanzverwaltung.<br />

Jetzt in die berufliche Zukunft<br />

starten!<br />

Gute Schulen und Universitäten, Umweltschutz,<br />

Datenautobahnen oder tolle<br />

Schwimmbäder will jeder. Aber ohne die<br />

hessischen Finanzämter läuft nichts! Sie<br />

kümmern sich darum, dass Steuern gerecht<br />

erhoben und ordentlich gezahlt werden –<br />

damit alle etwas davon haben. Damit das<br />

auch in Zukunft möglich bleibt, werden im<br />

Jahr 2024 erneut 800 Nachwuchskräfte für<br />

die Hessische Finanzverwaltung eingestellt<br />

und im dualen System ausgebildet.<br />

Angeboten wird eine Ausbildung zu Finanzwirt*innen<br />

für den mittleren Dienst (Voraussetzung:<br />

mittlere Reife, Dauer: zwei Jahre)<br />

sowie ein dualer Studiengang zu Diplom-<br />

Finanzwirt*innen (Voraussetzung: Abitur,<br />

Dauer: drei Jahre) für den gehobenen Dienst<br />

in einem der hessischen Finanzämter.<br />

Eine Ausbildung oder ein Studium in der<br />

Hessischen Finanzverwaltung bedeutet<br />

vor allen Dingen: grundsätzliche Übernahmegarantie<br />

nach bestandener Prüfung,<br />

ein krisensicherer Arbeitsplatz bei einem<br />

familienfreundlichen Arbeitgeber, ein kollegiales<br />

Miteinander, überdurchschnittliche<br />

Bezahlung während der Ausbildung oder<br />

dem Studium (bei der dualen Ausbildung<br />

beziehungsweise dem dualen Studium über<br />

1.300 Euro) sowie tolle Karrierechancen mit<br />

einem abwechslungsreichen, spannenden<br />

Berufsalltag.<br />

Die Theoriephasen werden im Studienzentrum<br />

in Rotenburg an der Fulda absolviert,<br />

wo die Auszubildenden und Studierenden<br />

auch wohnen – mit kurzen Wegen zu den<br />

Lern- und Unterrichtsräumen und einer<br />

Vielzahl an Freizeitmöglichkeit. Für Bewerber*innen<br />

des gehobenen Dienstes aus der<br />

Region Rhein-Main besteht darüber hinaus<br />

die Möglichkeit, die Theoriephase in Frankfurt<br />

am Main zu absolvieren und in dieser<br />

Zeit zu Hause wohnen zu bleiben. In der<br />

Praxisphase des Studiums oder der Ausbildung<br />

werden die erworbenen Kenntnisse<br />

dann in einem der hessischen Finanzämter<br />

mit Hilfe qualifizierter Kolleg*innen eingeübt<br />

und vertieft. Nach bestandener Prüfung<br />

und Übernahme in das Beamtenverhältnis<br />

auf Probe lockt schließlich ein anspruchsvoller,<br />

interessanter und abwechslungsreicher<br />

Job mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

DIE BEWERBUNGSFRIST FÜR DEN<br />

1. AUGUST 2024 LÄUFT<br />

Das Einstellungsverfahren für den 1. August<br />

2024 läuft bereits. Informationen zur Online-Bewerbung,<br />

die Kontaktdaten aller<br />

hessischen Finanzämter und viele interessante<br />

Informationen finden sich auf der<br />

Website der Hessischen Finanzverwaltung;<br />

dort berichten Nachwuchskräfte in Videos<br />

auch über ihre bisherigen Erfahrungen. Und<br />

für alle, die mit dem Steuerrecht nichts anfangen<br />

können, aber trotzdem Interesse an<br />

einer vielfältigen Auf<strong>gab</strong>e haben, finden sich<br />

dort Infos zu weiteren interessanten dualen<br />

Studiengängen.<br />

Mehr Infos über<br />

www.finanzverwaltung-mein-job.de<br />

Horst-Schulmann-Straße 3,<br />

60314 Frankfurt am Main<br />

www.kuechenplan.com


20 MANNHEIM<br />

Community<br />

FOTO: MIKHAIL NILOV<br />

FOTO: MVD<br />

QUEERLACTICA – KARAOKE<br />

Die neue Partyreihe des QZM<br />

in der Alten Feuerwache<br />

pausiert im <strong>September</strong>, dafür<br />

gibt’s im QZM die beliebte<br />

Queerlactica-Karaoke-Show:<br />

Sei dein eigener Star und performe<br />

die Songs deiner Idole!<br />

Die Karaokebox ist prall gefüllt<br />

mit Playbacks aller Hits, vom<br />

Rock-Slammer über poppige<br />

Beats bis zur ultimativen<br />

Schnulze. Keine Angst vorm<br />

Mikrofon, denn Peinlichkeit<br />

und Cringe sind längst abgeschafft!<br />

22.9., QZM, G7 14, Mannheim,<br />

19 Uhr, Eintritt frei,<br />

www.qz-rn.de<br />

FOTO: SPEMONE, PEXELS.COM<br />

SPORT<br />

BOULDERN<br />

– neu beim mvd<br />

„Bouldern“ (vom englischen „Boulder“<br />

– der Felsblock) ist das freie<br />

Klettern an natürlichen Fels- oder<br />

künstlichen Kletterwänden.<br />

Im Gegensatz zum Freeclimbing werden<br />

beim Bouldern keine Kletterseile oder -gurte<br />

zum Sichern verwendet. Beim Bouldern ist<br />

man also ausschließlich auf seine Hände,<br />

Arme, Füße und Beine angewiesen. Mit vollem<br />

Körpereinsatz und Kreativität gilt es, die<br />

Kletterrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen<br />

zu erklimmen, was insbesondere<br />

Kraft und Koordination trainiert. Jede Route<br />

ist wie ein Bewegungsrätsel und als Gruppe<br />

macht’s noch mehr Spaß, weil man sich<br />

gegenseitig motivieren und unterstützen<br />

kann. Angst vorm Absturz braucht man beim<br />

Indoor-Bouldern nicht zu haben, denn die<br />

Kletterrouten sind alle in Absprunghöhe und<br />

O7, 20 (Quadrate), Mannheim<br />

www.galileo-sauna.de<br />

Schaumstoffmatten dämpfen außerdem die<br />

eventuelle Bodenlandung.<br />

Seit April bietet der mvd als LSBTIQ*-Sportverein<br />

in der Rhein-Neckar-Region ein<br />

wöchentliches Boulder-Training in der Mannheimer<br />

Kletterhalle „Boulder Island“ an. Eine<br />

Anmeldung ist erforderlich, Boulderschuhe<br />

können vor Ort ausgeliehen werden. Mitbringen<br />

muss man dann lediglich allgemeine<br />

Fitness, Trainingskleidung, ein Getränk und<br />

die Neugierde, die Herausforderung anzunehmen.<br />

Dann eignet sich Bouldern für jedes<br />

Alter. Kraft, Koordination und Köpfchen –<br />

Boulder mit! *bjö<br />

Montags, MVD im Boulder Island, Industriestr.<br />

39, Mannheim, 18:30 – 21 Uhr, mehr<br />

Infos und Anmeldung bei Alexis und Kai<br />

unter bouldern@mvd-mannheim.de,<br />

www.mvd-mannheim.de<br />

RAINBOW HUB:<br />

MUSIK UND TANZ<br />

Unter dem Motto „Queering<br />

the BUGA“ ist der Rainbow<br />

Hub ein Ort für queere Sichtbarkeit,<br />

zum Treffen und<br />

Relaxen auf der BUGA Mannheim.<br />

Im <strong>September</strong> findet<br />

im Rainbow Hub ein Konzert<br />

statt; live zu hören gibt’s die<br />

Karlsruher Indie- und Folk-<br />

Musikerin Anica Delani sowie<br />

Mari Erat. Gute Gelegenheit<br />

für alle, die noch nicht auf der<br />

Mannheimer BUGA gewesen<br />

ist. Der Eintritt zum Rainbow<br />

Hub ist kostenlos, man<br />

braucht allerdings ein BUGA-<br />

Ticket, um aufs Gelände zu<br />

kommen. *bjö<br />

30.9., Rainbow Hub,<br />

BUGA-Gelände Spinelli Park,<br />

Spinelliplatz 4, Mannheim,<br />

16:30 – 19 Uhr, www.qz-rn.de<br />

PARTY<br />

MODE – alle Kerle gemeinsam<br />

FOTO: MARIO VALENZUELA, PEXELS.COM<br />

MODE steht für „Men* Only Dance Event“<br />

und ist die in diesem Jahr neu gestartete<br />

Party im MS Connexion für Männer*, die<br />

Lust aufs Tanzen haben. Bewusst hat<br />

man sich dabei für ein „Men* only“-Event<br />

entschieden. Einen Dresscode gibt es<br />

indes nicht: Ob im Fetisch- oder Party-<br />

Outfit oder stramm in Unterwäsche – bei<br />

MODE ist alles erlaubt. Und weil’s vor<br />

allem ums Tanzen gehen soll, sind auch<br />

zwei Dancefloors am Start: Auf dem<br />

House- und Technofloor spielt Mizzdee<br />

zusammen mit einem Überraschungs-<br />

DJ, auf dem Dance- und Charts-Floor<br />

mixen die DJs Delgado und Blondie um<br />

die Wette. Die Jail’s Bar ist natürlich auch<br />

geöffnet und präsentiert heiße Video-<br />

Animationen. *bjö<br />

9.9., MS Connexion und Jail’s Bar,<br />

Angelstr. 33, Mannheim, 22 Uhr,<br />

www.jails-mannheim.de


Die beste<br />

Adresse für<br />

Fisch und<br />

Feinkost in<br />

Frankfurt<br />

Morsestraße 36–42<br />

60486 Frankfurt<br />

Telefon: 069 9726596-0<br />

www.kosmidis-feinkost.de


22 STUTTGART<br />

FOTO: JENNY MAVIMIRO, PEXELS.COM<br />

Community<br />

FOTO: ORIEL FRANKIE ASHCROFT, PEXELS.COM<br />

NEWS AUS DEM KING’S CLUB<br />

Stuttgarts berühmte Gay<br />

Disco „King’s Club“, die seit<br />

Februar 2020 wegen dringender<br />

Sanierungsarbeiten<br />

geschlossen war, kann wohl<br />

doch wieder eröffnen. Der<br />

Grund für die lange Auszeit:<br />

Die Arbeiten erwiesen sich als<br />

komplizierter als gedacht, die<br />

Kosten schossen in die Höhe.<br />

Nun berichten mehrere lokale<br />

Medien, dass Besitzerin Laura<br />

Halding-Hoppenheit („Mutter<br />

der Schwulen“) endlich einen<br />

Investor gefunden hat. Sie<br />

rechnet damit, dass der Klub<br />

Ende des Jahres wieder<br />

öffnen kann.<br />

King’s Club, Calwer Str. 21,<br />

Stuttgart<br />

FOTO: RUN 4 FFWPU, PEXELS.COM<br />

LEBENSLAUF<br />

Am 17. <strong>September</strong> lädt der<br />

Sportverein Abseitz zum<br />

LebenSlauf, dem Benefiz-<br />

Stadtlauf zu Gunsten einer<br />

LSBTIQ*-unterstützenden<br />

Organisation. Die Online-Anmeldung<br />

läuft bis zum 15.<br />

<strong>September</strong>, oder man meldet<br />

sich am Lauftag ab 9:30 Uhr<br />

am Startpunkt nach. Um<br />

10:30 Uhr starten die Läufe.<br />

Im Anschluss gibt’s ein kleines<br />

Fest im Park. Die Erlöse<br />

gehen an Just Human e.V. und<br />

das Regenbogen Refugium im<br />

Zentrum Weissenburg; beide<br />

kümmern sich um LSBTIQ*-<br />

Geflüchtete. *bjö<br />

17.9., Park an der Johann-<br />

Friedrich-von-Cotta-Schule,<br />

Sickstr. 165, Stuttgart,<br />

10:30 Uhr, www.stuttgarterlebenslauf.de<br />

TRANS* PRIDE<br />

STUTTGART<br />

Zum fünften Mal lädt Mission<br />

TRANS* e.V. zum Trans* Pride, mit<br />

Demo durch die Innenstadt und<br />

anschließendem Straßenfest mit<br />

Kultur und Kundgebungen auf<br />

dem Schlossplatz.<br />

Seit 2018 existiert der Stuttgarter Verein<br />

Mission TRANS*. Entstanden ist er 2018<br />

aus der Idee, der trans*- und nicht-binären<br />

Community mehr Sichtbarkeit auf dem<br />

jährlichen Stuttgarter CSD zu verleihen. Das<br />

Bestreben war, die einzelnen, kleinen trans<br />

Fußgruppen von TransMann, TransidentX,<br />

Trans* Stuttgart, der Selbsthilfegruppe von<br />

Eltern und Angehörigen von trans* Kindern,<br />

Queerdenker* e.V., dgti Baden-Württemberg<br />

und die Gender*nauts ihs zu einer großen,<br />

auffälligen Gruppe auf der CSD-Demo<br />

2019 zu vereinen. „Wir haben es mit viel<br />

Herzblut geschafft,150 Menschen hinter<br />

der Trans* Flagge zu vereinen“, heißt es auf<br />

der Website des Vereins. Die Performance<br />

der „Schmetterlingsgruppe“ Trans*Porter<br />

war dabei sogar<br />

so beeindruckend,<br />

dass<br />

die Gruppe<br />

auf Platz 3<br />

des Gruppenwettbewerbs<br />

gewählt wurde.<br />

Seitdem ist<br />

Mission TRANS*<br />

eine Anlaufstelle<br />

für Betroffene, Familien und Angehörige,<br />

lädt zu Infoveranstaltungen, Freizeitreffs<br />

oder dem Trans*Café, das an jeweils<br />

zweiten Sonntag im Monat im Zentrum<br />

Weissenburg stattfindet. Mission TRANS*<br />

ist außerdem aktiv in verschiedenen<br />

stadt- und landesweiten Netzwerken und<br />

organisiert neben dem gemeinsamen Auftritt<br />

der einzelnen Gruppen auf dem CSD<br />

Stuttgart auch Veranstaltungen zum Transgender<br />

Day of Visibility oder Transgender<br />

Day of Remembrance – und natürlich den<br />

Trans*Pride Stuttgart. „Ein Pride Stuttgart<br />

ist uns nicht genug“ sagt Mission TRANS*<br />

und somit startet am 2. <strong>September</strong> der<br />

fünfte Trans*Pride mit der Demo um 13 Uhr<br />

ab Schlossplatz, im Anschluss gibt’s ab 15<br />

Uhr ein Straßenfest auf dem Schlossplatz<br />

mit buntem Bühnenprogramm. Schirmherrin<br />

des Trans*Pride Stuttgart ist Ananstasia<br />

Biefang, Oberstleutnant der Luftwaffe der<br />

Bundesehr und die erste offen transgender<br />

Bataillonskommandeurin der deutschen<br />

Streitkräfte. „Wir sind jetzt schon gespannt,<br />

was für eine flammende Rede sie auf unserer<br />

Kundgebungsbühne halten wird“, sagt<br />

Mission TRANS*. *bjö<br />

2.9., 5. Trans*Pride Stuttgart, Schlossplatz,<br />

Stuttgart, Demo ab 13 Uhr (Aufstellung<br />

12:30 Uhr), Straßenfest ab 15 Uhr,<br />

transpride.de, mission-trans.de


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is an<br />

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24 STUTTGART<br />

FOTO: MERCURIES<br />

The Mercuries<br />

WELLNESS<br />

POUR LUI SAUNA:<br />

Es geht weiter!<br />

Die Zitterpartie um das Fortbestehen der Stuttgarter Pour Lui<br />

Sauna wurde glücklicherweise positiv beendet: Helmut Könninger<br />

wollte die Sauna nach 17 Jahren an neue Besitzer übergeben,<br />

was sich allerdings schwieriger als erwartet herausstellte:<br />

„Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben und damit<br />

gerechnet, die Sauna schließen zu müssen“, erzählt Könninger.<br />

Nach monatelanger Suche hat er Ende Juli endlich zwei<br />

Nachfolger gefunden, die die Pour Lui ab Oktober übernehmen<br />

werden. „Im <strong>September</strong> arbeite ich die beiden noch ein“, erklärt<br />

Helmut; das heißt, der Saunabetrieb läuft wie gewohnt weiter.<br />

Die Geschichte der Pour Lui Sauna ist interessant: Das Haus, in<br />

dem die Sauna untergebracht ist, stammt aus den 1960ern. Die<br />

Anlage war ursprünglich als exklusiv private Sauna ausschließlich<br />

für die Bewohner*innen eingerichtet. Könninger hatte sie<br />

mit viel Engagement und viel Geld zur öffentlichen Gay Sauna<br />

umgebaut. Schön, dass es sie weiterhin geben wird! *bjö<br />

PARTY<br />

Pink Sunday auf dem Wasen<br />

Die Stuttgarter FAME-Crew entert den Stuttgarter Wasen und<br />

präsentiert am 24. <strong>September</strong> einen neuen queeren Event auf<br />

dem Volksfest: Im Fürstenbergzelt, dem zweitgrößten auf dem<br />

Wasen, steigt der Pink Sunday! Die Premiere startet bereits um<br />

13 Uhr mit einem spektakulären Bühnenprogramm. Freuen<br />

kann man sich auf tolle Performances von Miss Ivanka T.,<br />

Vava Vilde, Stimmungsmusik von der Partyband „The Mercuries“<br />

sowie auf DJ-Sounds von Lana Delicious. Durchs Programm<br />

führt der smarte Robin Solf, bekannt aus der „Prince Charming“-Show.<br />

Und natürlich gibt’s mit Festzeltbier und -speisen<br />

echte Volksfeststimmung! Der Pink Sunday soll ein neuer Treff<br />

für die gesamte LSBTIQ*-Community auf dem Wasen werden –<br />

wir meinen: Das wird mega! *bjö<br />

Pour Lui Sauna, Schmidener Str. 51, Stuttgart, pourlui.de<br />

Jeden 2. Montag im Monat „Mask & Naked Party“ (Masken<br />

können ausgeliehen werden), jeden Dienstag FKK-Tag<br />

FOTO: ESTEBAN GARCIA, PEXELS.COM<br />

24.9., Fürstenberg Festzelt, Cannstatter Wasen,<br />

Mercedesstr. 50, Stuttgart, 13 Uhr,<br />

www.fame-party.de/wasen-<strong>2023</strong>.html


STUTTGART<br />

25<br />

LESUNG<br />

KÖNIG MIT BARTH<br />

ILLUSTRATION: RALF KÖNIG<br />

Auch wenn Comiczeichner Ralf König<br />

inzwischen ein kräuseliger Vollbart<br />

schmückt, ist das hier gar nicht<br />

gemeint. Es geht vielmehr um den<br />

erfolgreichen Autoren und Stand-<br />

Up-Comedian Markus Barth, der mit<br />

Ralf König ein gemeinsames Abendprogramm<br />

entwickelt hat. Die beiden<br />

kenne sich aus Köln, wo beide vor<br />

vielen Jahren etwas zeitversetzt aus<br />

der Provinz in die große Stadt gezogen<br />

sind, um – wie seinerzeit viel Schwule –<br />

dort ein befreites Leben zu leben. „Vor<br />

knapp dreißig Jahren musste ich mir<br />

deine Comics noch heimlich aus dem<br />

Regal meiner besten Freundin klauen“,<br />

schreibt Barth zum 60. Geburtstag<br />

von König auf dessen Facebook-Wall.<br />

„Heute darf ich die ganz offiziell lesen<br />

und bin heilfroh<br />

drum“. Das gemeinsame<br />

Programm, das<br />

wie alle guten Ideen<br />

aus einer Laune heraus<br />

geboren wurde,<br />

präsentiert daher das<br />

Beste, was König und<br />

Barth bisher gemacht<br />

haben. Ein Abend mit<br />

Plauderei, Gelesenem, Gezeichnetem<br />

und Gespieltem,<br />

Comics und Tragödien, Knollenasen<br />

und Kranichen, Heldengeschichten<br />

und Hundeanekdoten. *bjö<br />

12.9., Rosenau, Rotebühlstr. 109 b,<br />

Stuttgart, 20 Uhr,<br />

www.rosenau-stuttgart.de<br />

Herbst in der Alten Scheune<br />

Landhaus Alte Scheune · Alt-Erlenbach 44 · 60437 Frankfurt Nieder-Erlenbach<br />

Tel. 06101 544000 · reservierung@alte-scheune.de · www.alte-scheune.de<br />

Hotel · Restaurant · Tagungen · Events


26 wohnen<br />

SCHÖNER WOHNEN<br />

Nach der sommerlichen Outdoor-Saison<br />

macht man es sich jetzt wieder<br />

gemütlich in den eigenen vier Wänden.<br />

Unser Möbel-Special zeigt schönes<br />

Wohndesign, exquisite Leuchten, raffinierte<br />

Küchenplanung und Einrichtungstrends<br />

als Inspiration. *bjö<br />

FOTO: KETUT SUBIYANTO, PEXELS.COM, GEMEINFREI<br />

Perfekte Badplanung mit KÖBIG<br />

FOTO: KÖBIG<br />

WELLNESS<br />

Die Gestaltung des eigenen Badezimmers<br />

will gut überlegt sein, soll sie doch nicht<br />

bloß funktional und dem Raum angepasst,<br />

sondern auch den individuellen Wünschen<br />

für den eigenen Wellness-SPA<br />

entsprechen.<br />

Wenn‘s ums Bauen<br />

geht, ist KÖBIG mit seinen 12 Niederlassungen<br />

in Rheinland-Pfalz und Hessen der<br />

richtige Partner. Mit einem hauseigenen<br />

3D-Badplaner, der als App- oder Desktop-<br />

Version kostenlos downloadbar ist, kann<br />

man selbst kreativ werden und zu Hause<br />

die Gestaltung des Traum-Badezimmers<br />

starten; der Entwurf dient anschließend<br />

als Grundlage für die Detailplanung mit<br />

dem Team der KÖBIG-Profiberatung. Die<br />

Auswahl an Gestaltungselementen ist bei<br />

KÖBIG groß und zeigt exklusive Badmöbel<br />

und Waschplätze, dazu können passende<br />

Fliesen für Wand und Boden kombiniert<br />

werden. Neben namhaften Marken bietet<br />

KÖBIG auch Produkte der Eigenmarken<br />

Aventuro oder DIANA an.<br />

Natürlich ist der digitale Service nicht verpflichtend<br />

– bei KÖBIG kann man sich auch<br />

in den Ausstellungen vor Ort inspirieren<br />

lassen und nach vorheriger Terminvereinbarung<br />

mit dem KÖBIG-Team gleich in die<br />

konkrete Planung einsteigen. Der KÖBIG-<br />

Hauptstandort ist dabei der Showroom im<br />

BauPark Mainz. Hier gibt’s alles rund um die<br />

perfekte Badgestaltung zum Anschauen<br />

und Anfassen inklusive professioneller<br />

Beratung und Planung samt einer VR-Badplanung,<br />

mit der man vorab schon mal<br />

virtuell in seine zukünftige Wellness-Oase<br />

eintauchen kann. Mit ihrem umfangreichen<br />

Angebot konnte sich die Mainzer KÖBIG-<br />

Ausstellung just die Auszeichnung „Beste<br />

Badstudios“ für <strong>2023</strong> sichern. In diesem<br />

Zusammenhang ist auch das Haus der<br />

Fliesen in Frankfurt erwähnenswert: Hier<br />

präsentiert KÖBIG eine breite Auswahl<br />

an Fliesen verschiedener Marken und<br />

Hersteller – ein Eldorado für die perfekte<br />

Badgestaltung zum Anschauen, Anfassen<br />

und Erleben. *dr<br />

KÖBIG, Hauptstandort BauPark Mainz,<br />

Rheinallee 161, Haus der Fliesen,<br />

Hanauer Landstr. 208, mehr Infos<br />

und Terminvereinbarungen über<br />

www.koebig.de


28 wohnen<br />

EINRICHTEN<br />

50 Jahre: Ligne Roset feiert mit TOGO,<br />

dem ikonischem Sofa<br />

„Eine Zahnpastatube, wie ein Ofenrohr<br />

gefaltet, und an beiden Enden geschlossen“<br />

– dieses Zitat stammt von Designer<br />

Michel Ducaroy, der 1973 das Sofa „TOGO“<br />

entworfen hat. Und dies<br />

beschreibt das heute<br />

ikonische Sitzmöbel<br />

ziemlich genau: Wie<br />

ein überdimensionales<br />

zusammengefaltetes Kissen strahlt es<br />

sofort Gemütlichkeit aus; gleichzeitig wirkt<br />

das Design auch nach 50 Jahren immer<br />

noch futuristisch und modern. Mit der<br />

Entwicklung neuer Materialien lebte das<br />

Design der frühen 1970er von einer fast<br />

FOTO: LIGNE ROSET<br />

grenzenlosen Freiheit der Formgestaltung;<br />

heute würde man viele typische Designs<br />

der 70er als „organisch“ bezeichnen. Der<br />

Design-Klassiker TOGO wurde als erstes<br />

Vollschaum-Polstermöbel von Michel<br />

Ducaroy für den französischen Möbelhersteller<br />

Ligne Roset gestaltet – damit<br />

sind Togo und Ligne Roset eng verbunden,<br />

denn auch das Möbelhaus wurde 1973<br />

gegründet. Zum gemeinsamen 50. Geburtstag<br />

kommt TOGO in einer limitierten<br />

Sonderedition zurück: Das Sofa kleidet<br />

sich dafür im farbenfroh-dynamisch<br />

gestalteten Bezug „La toile du peintre“,<br />

dessen schwungvollen Linien die freiheitliche<br />

Grundidee von TOGO grafisch aufgreifen.<br />

Das Design des Textilverlags Pierre<br />

Frey ist eine Interpretation der impulsiven<br />

Werke der Malerin Heather Chotons. Die<br />

limitierte Sonderedition ist exklusiv in den<br />

Ligne Roset Showrooms von April bis Ende<br />

Dezember <strong>2023</strong> erhältlich. *dr<br />

Ligne Roset, Hanauer Landstr. 135,<br />

Frankfurt, ligne-roset.com<br />

OUTDOOR<br />

FOTO: WEBER<br />

Auch wenn das Wetter unbeständig ist, ist<br />

der Sommer trotzdem die Zeit, in der man<br />

am liebsten draußen lebt. Am schönsten<br />

geht das natürlich mit passenden<br />

Outdoormöbeln – und<br />

da kommt das Gartencenter<br />

Sunflower ins<br />

Spiel, das neben seiner großen Auswahl<br />

an Garten- und Wohnungspflanzen auf<br />

einer 1.700 qm großen Ausstellungsfläche<br />

eine breite Palette an Outdoormöbeln<br />

präsentiert. Hier kann man sich für die<br />

eigene Terrassen- oder Garten-Oase von<br />

über 75 ausgewählten und kreativ gestalteten<br />

Sitzgruppen inspirieren lassen.<br />

Gezeigt werden internationale hochwertige<br />

Marken mit edlen Designs von Solpui,<br />

Cane-Lime, Karasek, Zebra oder Stern. Der<br />

Lüneburger Hersteller Dedon punktet hier<br />

zum Beispiel mit seinen tollen mediterranen<br />

Couch-Ensembles. Hergestellt<br />

werden die zeitlosen und robusten Outdoormöbel<br />

aus wasserfesten biegsamen<br />

Draußen wohnen<br />

FOTO: DEDON<br />

Fasern. Mit passenden Polstern werden sie<br />

kuschelig und lassen sich als Modul-System<br />

jeder Wohnsituation anpassen. Dazu<br />

gibt es die passenden Tische oder Beistell-<br />

Hocker. Zur Komplettierung des richtigen<br />

Summerfeelings fehlt dann wohl nur<br />

noch ein passender Grill – auch da kann<br />

Sunflower weiterhelfen: Das Gartencenter<br />

präsentiert neben vielen Grillmodellen<br />

und Outdoorküchen namhafter Hersteller<br />

auch die größte Weber Grillausstellung<br />

im Rhein-Main-Gebiet: Vom einfachen<br />

Kugelgrill bis zu professionellen Gas- oder<br />

Elektrogeräten reicht das Angebot, fest installiert<br />

oder handlich und mobil für unterwegs,<br />

inklusive des Sunflower Services für<br />

Wartung, Inspektion und Reinigung. Und<br />

mit den Sunflower-Grillseminaren lernt<br />

man obendrauf von erfahrenen Grillmeistern<br />

den richtigen Umgang mit Grillstation<br />

und Grillgut für ein gelungenes Barbecue.<br />

Let’s Go Outside! *dr<br />

Sunflower Gartencenter, Markthalle<br />

und Restaurant, Am Martinszehnten 15,<br />

Frankfurt-Kalbach,<br />

www.sunflower-gartencenter.de


www.team7-home.com<br />

TEAM 7 Berlin, www.team7-berlin.de<br />

TEAM 7 Dortmund, www.team7-dortmund.de<br />

TEAM 7 Düsseldorf, www.team7-duesseldorf.de<br />

TEAM 7 Frankfurt, www.team7-frankfurt.de<br />

TEAM 7 Hamburg City, www.team7-hamburg.de<br />

TEAM 7 München, www.team7-muenchen.de<br />

TEAM 7 Münster, www.team7-muenster.com<br />

TEAM 7 Stuttgart, www.team7-stuttgart.de


30 wohnen<br />

GLASKUNST<br />

Atelier Crestani<br />

Wir haben dir Simone<br />

Crestani und seine filigranen<br />

Glasskulpturen schon<br />

in einer früheren Aus<strong>gab</strong>e<br />

vorgestellt.<br />

Bereits mit 15<br />

absolvierte der<br />

Italiener eine<br />

Ausbildung in einer Glaserei<br />

und entdeckte dort<br />

seine Leidenschaft für das<br />

Material und die Glaskunst.<br />

Diese mit Drachen verzierte<br />

Vase war Teil seiner<br />

Soloausstellung „Façon<br />

de Venise“ in der Galerie<br />

SCENE OUVERTE in Paris<br />

im Frühjahr dieses Jahres.<br />

www.simonecrestani.com<br />

C. Bechstein Concert Klaviere – eine Instanz im höchsten Qualitätssegment weltweit.<br />

bechstein-concert.com<br />

C. Bechstein Centrum Frankfurt GmbH<br />

Eschersheimer Landstraße 45 · 60322 Frankfurt am Main · +49 (0)69 400 501 -130 · frankfurt@bechstein.de · bechstein-frankfurt.de


TISCHKULTUR<br />

wohnen 31<br />

FOTOS: GARNIER-THIEBAUT<br />

Schön eindeckt mit Lorey<br />

Tischdecken sind spießig? Von wegen: Wer<br />

sich vom Gegenteil überzeugen lassen<br />

möchte, sollte sich die feinen Stoffe aus<br />

Baumwoll-Damast vom französischen<br />

Traditionsunternehmen<br />

Garnier-Thiebaut<br />

anschauen. Seit 1833<br />

entwirft und fertigt das Unternehmen<br />

unter anderem Tischdecken und Läufer,<br />

die sich nicht nur fürs Esszimmer, sondern<br />

auch für einen festlichen Outdoortisch<br />

eignen. Die Farben und Muster sind zeitlos<br />

und reichen von sommerlich-floralen Motiven<br />

bis zu symmetrischen Ornamentmustern,<br />

alles abgestimmt in harmonischen<br />

Farbkombinationen. Mit einem eigenen<br />

Stil, handwerklichem Know-How und Gespür<br />

für Eleganz, schaffen die Designs von<br />

Garnier-Thiebaut immer ein stimmungsvoll<br />

abgerundetes Gesamtbild. Bei Lorey, dem<br />

Frankfurter Traditionshaus für hochwertige<br />

Haushaltswaren und Tischkultur mit<br />

besonderer Qualität, gehören die Produkte<br />

von Garnier-Thiebaut daher zu den Lieblingsstücken.<br />

Im Store finden sich neben<br />

besagten Tischdecken, die auf Wunsch<br />

auf Maß gefertigt werden, auch eine große<br />

Auswahl passender Tischwäsche-Sets<br />

mit Läufern und Servietten, aber auch<br />

Schürzen, Geschirrtücher und Dekokissen<br />

in höchster französischer Qualität. *dr<br />

Lorey, MyZeil, 1. OG, Zeil 106, Frankfurt,<br />

www.lorey.de


32 wohnen<br />

MÖBEL- UND LICHTDESIGN<br />

DER EXTRAKLASSE<br />

FOTOS: HEIDE & BECHTHOLD<br />

Christian Heide<br />

Beim Familienunternehmen Heide &<br />

Bechthold steckt viel Leidenschaft im<br />

Geschäft. Genau das möchten Christian<br />

und Carmen Heide mit ihrem Team auch<br />

den Kund*innen vermitteln: Die Lust,<br />

Neues zu entdecken, sich inspirieren und<br />

begeistern zu lassen.<br />

Und das macht am meisten Spaß vor Ort,<br />

wo es Möbel und Leuchten zum Anschauen,<br />

Anfassen und Ausprobieren gibt – das<br />

kann eben nur der Einzelhandel bieten. „Bei<br />

uns muss alles eine<br />

Qualität haben“,<br />

erklärt Christian<br />

Heide. „Wir führen<br />

viele Möbel von<br />

deutschen Herstellern.<br />

Das macht es<br />

nachhaltig und es<br />

macht mir Spaß,<br />

das den Kunden zu<br />

präsentieren“.<br />

Mit viel Engagement<br />

und Liebe<br />

zum Detail werden<br />

im Einrichtungshaus<br />

Heide & Bechthold die Ausstellungen<br />

regelmäßig neu gestaltet. Aktuell zeigt<br />

der Doublebrandstore mit Outdoorbereich<br />

Möbel von JANUA und FREIFRAU. Holz mit<br />

Charakter – dafür stehen die Produkte der<br />

Manufaktur JANUA. Die Tische lassen trotz<br />

ihrer feinen Bearbeitung die Urwüchsigkeit<br />

des Holzes deutlich erkennen. JANUA<br />

präsentiert seine handwerklich hochwertig<br />

gefertigten Möbel nur in ausgewählten<br />

Häusern – Heide & Bechthold gehört dazu.<br />

Die Sitzmöbel-Manufaktur FREIFRAU ist<br />

bekannt für ihr gradlinig-minimalistisches<br />

Design mit höchstem Sitzkomfort. „Mir<br />

gefällt die Feinfühligkeit der Möbel“, erklärt<br />

Christian Heide. „Es sind ästhetisch<br />

gearbeitete Gebrauchsmöbel, FREIFRAU<br />

benutzt viele unterschiedliche Materialien<br />

und außergewöhnlichen Farben. Dabei<br />

bleibt das Design immer zeitlos. Und einmal<br />

gesetzt möchte man einfach nicht<br />

mehr aufstehen“.<br />

Zwei weitere Hersteller der Extraklasse<br />

präsenten sich bei Heide & Bechthold: Die<br />

Pfälzer Firma Schramm., die <strong>2023</strong> ihren<br />

100. Geburtstag feiert, ist Experte für<br />

hochwertige Schlafsysteme. Ihre handgefertigten<br />

Betten werden inzwischen<br />

auch international geschätzt. „Schramm<br />

ist einfach der König unter den Betten“,<br />

weiß auch Christian Heide, der sich freut,<br />

die Premiummarke in seinem Haus vorzustellen.<br />

Im Oktober sind Mitarbeiter von<br />

Schramm vor Ort, um über die Voraussetzungen<br />

besten Schlafkomforts zu<br />

referieren. Außergewöhnlich ist auch die<br />

Lichtmanufaktur Occhio, die trotz ihres<br />

italienisch klingenden Namens eine in<br />

München ansässige Manufaktur ist.<br />

Gegründet vor über 20 Jahren gehört sie<br />

heute zu den wichtigsten Lichtdesignern<br />

Deutschlands. Modulare Leuchtensysteme<br />

mit zeitloser Ästhetik und luxuriöser Qualität<br />

bis ins Detail erlauben ganzheitliche<br />

Lichtgestaltungen für jeden Raum und jede<br />

Stimmung. Auch Occhio ist im Oktober<br />

bei Heide & Bechthold zu Gast, stellt die<br />

neuesten Innovationen vor und erklärt<br />

Möglichkeiten und Funktionen moderner<br />

Lichttechnik. *bjö<br />

Heide & Bechthold, Schießhüttenstr. 16,<br />

Frankfurt, www.heide-bechthold.de<br />

Event-Tage mit besonderer Vorstellung<br />

der Labels JANUA, FREIFRAU und Occhio<br />

am 7. und 14.10., 10 – 18 Uhr


DEKO<br />

50 Jahre Blumen Meister<br />

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die<br />

große Freude bereiten. Wie ein frischer<br />

Blumenstrauß, der Farbe und Lebendigkeit<br />

in jede Wohnungseinrichtung zaubert.<br />

Wer Inspiration sucht,<br />

sollte sich die Auswahl<br />

bei Blumen Meister<br />

anschauen: Hier trifft eine fein kuratierte<br />

Auswahl mit vielen außergewöhnlichen<br />

Blüten auf professionelle Handwerkskunst<br />

im Gestalten von Sträußen und Gestecken<br />

sowie auf einen herausragenden Service.<br />

Hier kommen die Blumen nicht vom<br />

Großmarkt, sondern werden direkt vom<br />

Produzenten geliefert – das garantiert eine<br />

große Vielfalt an frischen und qualitativ<br />

hochwertigen Blumen.<br />

FOTO: BLUMEN MEISTER<br />

wohnen 33<br />

Das renommierte Familienunternehmen<br />

feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag.<br />

Begonnen hat alles mit einem Blumengeschäft<br />

auf der Frankfurter Freßgass, wo der<br />

leidenschaftliche Blumenliebhaber Peter<br />

Meister mit seiner Vorliebe für exotische<br />

Blumen und dem Auge für das Schöne<br />

einen blühenden Garten mitten in der<br />

Stadt schuf. Der Freßgass-Laden ist heute<br />

der Flagship-Store von insgesamt sieben<br />

Standorten in Frankfurt. Vor zehn Jahren<br />

hat Sohn Rene das Geschäft übernommen:<br />

„Wir haben es geschafft, uns in der Frankfurter<br />

Gemeinde zu etablieren und gleichzeitig<br />

mit der Zeit zu gehen“, sagt Rene<br />

Meister. „Die Leidenschaft, die mein Vater<br />

in diesen Betrieb gesteckt hat, ist nach wie<br />

vor der Kern unseres Unternehmens“. Zum<br />

Jubiläum plant Blumen Meister eine Reihe<br />

besonderer Aktionen, darunter Blumen<br />

Workshops und Adventskranzverlosungen,<br />

aber auch Gin- und Champagner-Tastings<br />

– denn neben exotischen Blumen bietet<br />

Blumen Meister auch eine exquisite Auswahl<br />

an seltenen Weinen, Leckereien und<br />

stilvollen Dekoelementen. Eben alles für<br />

den kleinen Luxus im Alltag! *dr<br />

Blumen Meister Flagship Store, Große<br />

Bockenheimer Str. 46 (Freßgass), Frankfurt,<br />

www.blumen-meister.com


34 wohnen<br />

INNOVATIV<br />

FOTOS: BRETZ<br />

Bis heute stellt Bretz damit eine fantasievolle<br />

und beflügelnde Bereicherung für die<br />

moderne Wohnzimmereinrichtung dar.<br />

Aber wer weiß schon, dass hinter Bretz<br />

eine 128-jährige<br />

Bretz – eine Erfolgsgeschichte:<br />

Als sie In den 1990er plötzlich auftauchten,<br />

waren sie eine echte Offenbarung.<br />

Mit opulenten Farben, tollen Velour-Materialien<br />

und vor allem außergewöhnlichen<br />

Formen veränderten die Sessel, Sofas und<br />

Sitzlandschaften von Bretz die Vorstellung<br />

für individuelles Möbeldesign.<br />

Familien- und<br />

Firmenhistorie<br />

steckt? Gegründet<br />

im rheinhessischen<br />

Gensingen begann<br />

Johann Bretz im<br />

Jahr 1895 zunächst<br />

als Hersteller von<br />

Matratzen. Sohn<br />

Alexander erweiterte<br />

das Angebot<br />

auf Polstermöbel.<br />

Mitte der 1970er<br />

erlebte Bretz seine<br />

erste Blütezeit,<br />

wurde aber Mitte<br />

der 1980er in der allgemeinen Wirtschaftskrise<br />

vollkommen ausgebremst. Erst 1992<br />

konnten Norbert und Hartmut Bretz den<br />

Kurs wenden und führten das Unternehmen<br />

zurück zum Erfolg – mit den bis heute<br />

konsequenten umgesetzten Stilelementen<br />

aus weichen Konturen und starken Formen,<br />

luxuriös, ausschweifend und unverwechselbar.<br />

2018 übernimmt Hartmut Bretz‘ Tochter<br />

Carolin Kutzera gemeinsam mit Norbert<br />

Bretz die Geschäftsführung.<br />

2022 eröffnete in der Frankfurter Schäfergasse<br />

der neue, dreistöckige Bretz Flagship<br />

Store, der mit seinem Interior Design<br />

mitten ins Bretz-Universum führt – eine<br />

fantastisch-sinnliche, multisensuale Welt<br />

aus Licht, Materialien und Emotionen.<br />

Große Fensterfronten geben schon von<br />

außen Einblick ins weitläufige Erdgeschoss,<br />

das im vorderen Bereich in kühlen Grünund<br />

Blautönen gehalten ist, die weiter<br />

hinten in monochromes Ziegelrot übergehen.<br />

Hier werden die ikonischen Sofas,<br />

Sessel und Stühle gezeigt. Im Untergeschoß<br />

befindet sich das Bettenstudio, das<br />

in sanften Blautönen ausgestattet eine<br />

fast meditative Atmosphäre ausstrahlt. Im<br />

loftartigen Obergeschoss ist das Farbkonzept<br />

schlichter: Weißtöne treffen auf<br />

glatt-schimmernden Sichtestrich-Boden;<br />

passend dazu werden hier Möbel in gedeckten<br />

Farben präsentiert. Auf Textilbahnen<br />

ist außerdem die Bretz Produktion<br />

dokumentiert: Bis heute setzt das Unternehmen<br />

auf traditionelle Handwerkskunst,<br />

die Sofas und Sessel mit der perfekten<br />

Balance zwischen Einsinken und Rückhalt<br />

ausstatten und einen langlebigen Sitzkomfort<br />

garantieren. Die Holzgestelle der<br />

Möbel stammen aus dem Coburger Raum,<br />

die exklusiven Velourstoffe aus Italien,<br />

Deutschland und Belgien. „Die Möbel erzählen<br />

ihre jeweilige Geschichte, beflügeln<br />

die Fantasie und vereinen zwei grundlegende,<br />

aber im Kern konträre Themen des<br />

Lebens: Die. Sehnsucht nach fernen Welten<br />

steht der Wunsch nach Geborgenheit<br />

gegenüber“, erklärt Norbert Bretz. „Dort,<br />

wo beides seinen Raum findet, entsteht<br />

Alltagsmagie, die immer wieder aufs Neue<br />

inspiriert“. *bjö<br />

Bretz Flagship Store, Schäfergasse 50,<br />

Frankfurt, www.bretz.de


MODE<br />

DER<br />

HERBST<br />

KANN<br />

KOMMEN...<br />

SIE SIND NICHT<br />

IRGENDWER.<br />

KLEIDEN SIE SICH<br />

NICHT<br />

IRGENDWIE.<br />

... denn Tchibo schafft modische<br />

Tatsachen. Ab <strong>September</strong><br />

online und in allen Filialen gibt<br />

es zeitlose Fashion im Angebot,<br />

die vor allem wenn der Herbst<br />

um die Ecke lugt, Sinn macht.<br />

Und zeitlos sind die klassischen Schnitte und Looks, die dich<br />

lässig aber nicht ausgekühlt durch die kälter werdenden Tage<br />

kommen lassen. Besonders gefallen haben uns das Flanell-<br />

Hemd, der Marino-Pullover und die Chino-Hose. Richtig<br />

klasse sind auch die Steppjacke, der Wendemantel und der<br />

Parka die dich wohlig warm halten wenn es draußen mal<br />

etwas kälter wird und stürmt.<br />

www.tchibo.de<br />

DAS BESTE<br />

AUS ITALIEN,<br />

ENGLAND UND<br />

DEUTSCHLAND<br />

HOCHSTRASSE 45 · 60313 FRANKFURT AM MAIN<br />

TELEFON 069 / 29 57 35 · WWW.DIEHLUNDDIEHL.DE


36 PARTY<br />

Party-Tipps<br />

DEEP HOUSE VIBES<br />

Nach kurzer Sommerpause<br />

kehrt Mr. Biró mit seiner<br />

House-Party DEEP zurück,<br />

für alle Unicorn- und Rainbow-Freunde.<br />

Neben Mr.<br />

Biró stehen der Frankfurter<br />

Anton Lehmacher und<br />

George Sanchez hinter den<br />

Decks. Lehmacher ergänzt<br />

den House-Beat mit Afro-<br />

House-Grooves, Sanchez vom<br />

Kollektiv „Lovecrew“ würzt das<br />

Ganze mit Deeptech- und<br />

Minimal-House. „Die Gäste<br />

sollen in erster Linie wegen der<br />

Musik zu uns kommen – und<br />

sie im Herzen mit nach Hause<br />

nehmen“, sagt Macher Mr. Biró.<br />

23.9., Pracht, Niddastr. 54,<br />

Frankfurt, 23:59 Uhr<br />

FOTO: LEHMACHER<br />

APPROVED<br />

Alle Fetische sind willkommen<br />

und erfahrene Kenner<br />

und Neulinge über 18 Jahren<br />

sind gleichermaßen eingeladen,<br />

sich bei der Party des<br />

Rhein-Main FLC zu vergnügen.<br />

Die Grande Opera bietet<br />

dafü verschiedene Themenbereiche,<br />

dunkle Räumen und<br />

eine reichhaltige Auswahl<br />

unterschiedlichster Fetischgeräte.<br />

Bitte den FLC-Dresscode<br />

beachten, Infos gibt’s<br />

über die Website. *bjö<br />

23.9., Grande Opera,<br />

Christian-Pleß-Str. 11 – 13,<br />

Offenbach, 21 Uhr, www.<br />

flc-frankfurt.de/approved/<br />

FOTO: FLC<br />

FOTO: GRIND<br />

CIRCUIT<br />

GRIND Me To Euphoria<br />

FOTO: ROBIN D‘SHOW<br />

Queer – Pop – Retro: Das sind die Sounds der<br />

Milk’n‘Cream-Party, die auch im <strong>September</strong><br />

wieder auf zwei Floors im Orange Peel tanzt.<br />

Zwei Drag-DJanes sind am Start: Lana Delicious<br />

rockt den Pop-Floor mit Queen-Pop von<br />

Britney über Cher bis Dua Lipa und Lil Nas X.<br />

Neu ist der zweite Retro-Floor, der für<br />

Sounds der 90er und 00er Jahre reserviert<br />

Robin D’Show<br />

POP<br />

Milk’n’Cream: Drag-Power<br />

Mega-Maxi auf drei Levels mit pumpenden<br />

Dancefloors, Dark-Area und überdachtem<br />

Outdoor-Innenhof: Die GRIND präsentiert<br />

sich ab sofort alle zwei Monate als Maxi-<br />

Pleasureland in Megaformat im Tokonoma /<br />

K39 Klubkomplex und wird damit zum kinky<br />

Pflichttermin für alle Klubkids. Im Basement<br />

geht’s richtig zur Sache: Die Frankfurter DJs<br />

John Pacheco und Dommy Dean fahren<br />

fetten Circuit-Sound, der sich zur späteren<br />

Stunde zu härteren Techno- und Tech-House-<br />

Beats wandelt. Genau richtig für die Darkarea,<br />

die sich auf der gleichen Ebene befindet<br />

– zum Chillen und Fummeln. Auf Floor<br />

Nummer zwei gibt’s Pop und hypnotisierenden<br />

House-Sound von sexy D’Jaye alias Jaye<br />

Kaye aus Amsterdam, der für seine euphorischen<br />

Sets<br />

ebenso<br />

gefeiert wird<br />

wie für seine<br />

fancy Outfits. Wobei<br />

wir bei einem der<br />

wichtigsten Themen der GRIND gelandet<br />

sind: der Dresscode! Jegliche Art von fancy<br />

Club- und Fetishwear ist erwünscht: Harness,<br />

Leder, Sport-Outfit, Drag, Bondage-Makramee,<br />

Netz, Underwear, Puppy – alles fine,<br />

aber Jeans und T-Shirt reicht nicht! Da ist<br />

die Doorpolicy streng – und dann hilft nur<br />

noch Ausziehen! *bjö<br />

9.9., Tokonoma / K39, Kaiserstr. 39, Frankfurt,<br />

22:30 Uhr, grind-frankfurt.de<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

Lana Delicious<br />

FOTO: JAYE KAYE<br />

ist. Hier schiebt Queen Robin D‘Show die<br />

Regler. Wie immer ist die Milk’n’Cream die<br />

Aftershow-Party des Drag Slam, der zuvor<br />

im Orange Peel tobt. Mehr Drag an einem<br />

Abend geht also nicht! *bjö<br />

2.9., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt,<br />

23 Uhr, www.milkncream.de<br />

D’Jaye alias<br />

Jaye Kaye<br />

aus Amsterdam


FOTO: HARTMANN FOTO: PURE<br />

PURE-Resident DJonas<br />

gratuliert<br />

JUBILÄUM<br />

10 JAHRE<br />

PURE<br />

Sagenhafte 10 Jahre gibt<br />

es die PURE House-Party<br />

für Queers and Friends!<br />

Gestartet als unregelmäßiger<br />

Event im Ex-Monza,<br />

wechselte Mark Hartmanns<br />

Party zunächst in die Innenstadt-Off-Location<br />

„Cube“, um kurze Zeit später im<br />

Bahnhofsviertel im Karlson anzukommen. Früher eine reine House-<br />

Party, hat die PURE inzwischen einen zweiten Dancefloor und spielt<br />

auch Pop- und Urban-Grooves. Aber das Wichtigste: Die PURE ist<br />

fest etabliert im Frankfurter Party-Fahrplan! Das wird entsprechend<br />

groß gefeiert: Zur Geburtstagssause pumpen die PURE-Residents<br />

Mark Hartmann und DJonas auf dem Mainfloor ihren treibenden Mix<br />

aus House- und Pop. Als Special-Guest auf dem Basement-Floor<br />

zelebriert Abrissbarbie ihren wilden Mix aus Black Beats, 90er und<br />

queeren Dancefloor-Hymnen. Das wird dreckig! Dazu gibt’s eine<br />

Überraschungs-Show auf der PURE-Stage und ein süßes XXL-<br />

Büffet. Mark Hartmann verspricht Party ohne angezogene Handbremse<br />

– Slay! *bjö<br />

PARTY 37<br />

PURE-Macher Mark Hartmann<br />

30.9., Karlson, Karlstr. 17, Frankfurt, 22:30 Uhr,<br />

www.instagram.com/puregayclubbing<br />

VON KOPF BIS FUSS<br />

GUT GEKLEIDET<br />

Mit zeitgemäßen Labels und zeitlosen<br />

Klassikern<br />

h.hardy<br />

Schweizer Str. 16, 60594 Frankfurt<br />

Mo – Fr: 10 – 18.45 Uhr, Sa: 10 – 17 Uhr<br />

Tel. 069 / 61 99 43 60, 0152 28 96 33 62<br />

www.h-hardy.de


38 PARTY<br />

Party-Tipps<br />

ORIENTAL DANCE<br />

Die 1001 Gay Oriental Night<br />

rückt an jedem dritten Samstag<br />

des Monats den Orient<br />

ein bisschen näher an den<br />

Okzident – zumindest auf der<br />

Tanzfläche. Das DJ*-Team<br />

Sezer Çağlar (Foto) und Mo<br />

spielt auf dem Mainfloor<br />

modernen Türk- und Oriental-<br />

Pop und blendet nahtlos über<br />

in aktuelle Pop- und Black-<br />

Sounds. DJane Flexnetix bringt<br />

den zweiten Floor mit Oriental<br />

Hip-Hop und Reggaeton zum<br />

Flirren – denn die Mischung der<br />

Oriental Night ist einfach heiß!<br />

16.9., Orange Peel, Kaiserstr.<br />

39, Frankfurt, 23 Uhr,<br />

www.1001orientalnight.de<br />

MITTE DER GESELLSCHAFT<br />

ALL-STARS<br />

Das Party-Kollektiv mit<br />

einem Faible für spektakuläre<br />

Mottopartys lädt im<br />

<strong>September</strong> zur rauschenden<br />

Klubnacht im gesamten<br />

Tanzhaus-West- / Dora-Brilliant-Komplex.<br />

Die Mitte der<br />

Gesellschaft sieht sich als<br />

Safer Space für alle queere<br />

Menschen, und das ist der<br />

Vibe der Party. Mit Francesco<br />

Framor, Frau Laura, Laurine<br />

Philippe, Luzie und Nicolodeon<br />

b2b mit Blew spielen<br />

seit langem mal wieder alle<br />

Mitte-Der-Gesellschaft-<br />

Residents zusammen;<br />

weitere Gast-DJs werden das<br />

Team ergänzen. *bjö<br />

22.9., Tanzhaus West, Gutleutstr.<br />

294, Frankfurt,<br />

23 Uhr, www.instagram.<br />

com/mittedergesellschaft/<br />

FOTO: SARAH DUSSA<br />

FOTO: SEZER ÇAĞLAR<br />

FOTO: ELECTRA PAIN<br />

INDIE-POP<br />

Atomic – Electric Carpet Ride<br />

Im <strong>September</strong> wirft Atomic-Macherin Trust.<br />

The.Girl den elektrischen Regenbogenteppich<br />

an und nimmt die Atomic-Gäste mit<br />

auf eine Reise ins Club-Wonderland. Mit am<br />

Steuer sitzt diesmal Pony-Boy barbecute<br />

björn als Gast-DJ. Zusammen mit Trust.The.<br />

Girl gibt das einen Mix aus rotzigem Indie-<br />

Rock, All-Time-Fave-Hits und Diva-Pop<br />

– genau das, was die Atomic-Crowd jeden<br />

Monat aufs Neue begeistert. Obendrauf<br />

gibt’s eine fulminante Primetime-Show mit<br />

FOTO: UFHEIL<br />

LADIES<br />

GurLZzz go Thunder<br />

Die Frankfurter Frauenparty für Girls, Ladies<br />

and Friends wartet im <strong>September</strong> mit<br />

einer Spitzen-Gast-DJane auf, die bereits<br />

seit vielen Jahrzenten Partys rund um den<br />

Globus bespielt: DJane Thunderpussy – gebürtig<br />

aus Mannheim – beglückt die Crowd<br />

bereits seit den 90er Jahren mit uplifting<br />

House-Sets. House ist nach wie vor ihr<br />

Steckenpferd, und somit wird sie heute<br />

einen wahren Sturm auf der Tanzfläche<br />

entfachen. GurLZzz-Resident Käry ist<br />

23.09.<strong>2023</strong> - 21 h<br />

Grande Opera<br />

Offenbach<br />

der Frankfurter Queen und LSBTIQ*-<br />

Aktivistin Electra Pain. Wer ihre Auftritte<br />

kennt, weiß: Hier wird nicht gekleckert,<br />

sondern geklotzt! Mit an Bord sind auch<br />

die smarten Stewards Laurin & Lin, ihre<br />

Welcome Shots mit einer extra Portion Liebe<br />

verschießen. Cheers Queers! *bjö<br />

8.9., Nachtleben, Kurt-Schumacher-Str.<br />

45, Frankfurt, 23 Uhr, www.facebook.com/<br />

atomicvonherzen<br />

natürlich mit am Start und lässt mit ihrem<br />

unvergleichlichen Gespür für smoothe Mixe<br />

aus Chart-Tunes, Mainstream, Hits der 80er<br />

und 90er und Electrobeats die Puppen tanzen.<br />

Wie immer starten die GurLZzz bereits<br />

um 21 Uhr mit Classics, Charts und Pop-<br />

Hits, ab 22:30 Uhr wird der Sound deutlich<br />

housiger. *bjö<br />

22.9., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt,<br />

21 Uhr, www.gurlzzz.de


Gaydelight proudly presents<br />

Selda mit 100% Pure Love<br />

DO, 05.10.<strong>2023</strong><br />

C A N S T A T T E r V O L K S F E S T<br />

Ab 18 Uhr im Festzelt zum Wasenwirt<br />

Reservierungen unter: www.wasenwirt.de | Alle Infos unter: www.gaydelight.de


40<br />

PARTY-RÜCKBLICK<br />

FOTOS: OVERLINE.TV<br />

PINK<br />

REICH<br />

SCHÖN<br />

FOTO: CAFÉ SOLO<br />

CAFÉ SOLO,<br />

MANNHEIM<br />

ATOMIC<br />

FOTOS: JONAS KRON / OVERLINE.TV


TANGERINE<br />

FOTOS: OVERLINE.TV<br />

PARTY-RÜCKBLICK 41<br />

Immer wieder Outdoor<br />

– obwohl das bei<br />

diesem wechselhaften<br />

Wetter ein echtes<br />

Wagnis ist, hatten wir<br />

dennoch fast immer Glück.<br />

Der CSD Frankfurt startete die<br />

Demo in diesem Jahr nicht auf dem Römer, die<br />

Aufstellung der Wagen war am Schaumainkai;<br />

ich persönlich fand die Aufstellung am Römer<br />

besser, weil es dieses Jahr kaum möglich war,<br />

an allen Wagen vorbeizukommen. Hier natürlich<br />

getroffen: Florian als der pinke Schwan (Foto 1,<br />

mit Marco). Da mir die Strecke zu lang war, bin<br />

ich die Alte Gasse runter und direkt zur Konsti.<br />

Dort getroffen: The One And Only Tamara von<br />

KOLUMNE<br />

FRANKS Szenebommel<br />

Bulgari (Foto 2), eine meiner längsten, ältesten<br />

und noch lebenden Freundinnen. Nach dem<br />

Regenguss bin ich noch ins Comeback. Hier<br />

getroffen: Chef Bülent, wie immer gut gelaunt<br />

(Foto 3 vor der Tür). Große Party war natürlich<br />

auch beim CSD in Mainz. Hier die Schönen der<br />

Nacht – und wie man sieht, auch „bei Tach“<br />

(Foto 4). Auch schön, wenn auch nicht zu meinen<br />

Favoriten zählend, war das Mainufer Fest.<br />

Dort natürlich mit dabei: Die Firma Hausmann<br />

nebst Larry (Foto 5) immer wieder gerne am<br />

Stand. Allerdings ist mir hier zu viel Rummel,<br />

lieber gehe ich aufs Museumsufer Fest. Wir<br />

sehen uns dort!<br />

Bis zum nächsten Mal , Euer Frank<br />

4<br />

FOTOS: FD<br />

1 2<br />

3<br />

5


42 HOROSKOP<br />

HOMOSKOP<br />

<strong>September</strong> <strong>2023</strong><br />

VON BENJAMIN HOFMANN<br />

Geburtstagskind des Monats:<br />

ADES ZABEL, 26.9.1963<br />

Die schrille Edith Schröder – Futschiqueen und HARTZ-VIII-Ikone aus Neukölln – ist<br />

die Paraderolle des Berliner Kabarettisten Ades Zabel. Trash-Comedy ist seit 1980 sein<br />

Markenzeichen. Sehen kann man Zabel im Berliner BKA Theater, es gibt aber auch<br />

einige kreischige Film-Oeuvres wie zum Beispiel „Mutti – Der Film“. *bjö<br />

FOTO: ERIC HORDES<br />

JUNGFRAU<br />

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER<br />

Mit Power stürzt du dich ins<br />

langsam erwachende Job- und Alltagsleben.<br />

Die Sonne schenkt dir mehr als<br />

genug spätsommerliche Energie – die du<br />

auch dazu nutzen kannst, denen zu helfen,<br />

die erst wieder neuen Antrieb brauchen.<br />

WAAGE<br />

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER<br />

Du bist im Wohlfühl-Modus und<br />

harmoniebedürftig, was dir viele schöne<br />

Momente beschert. Auch den großen und<br />

kleinen Dramen im Freundeskreis begegnest<br />

du diesen Monat mit ungewohnter<br />

Gelassenheit.<br />

SKORPION<br />

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER<br />

Die Tage werden wieder kürzer,<br />

deine Arbeitstage leider nicht; beruflich<br />

bist du im <strong>September</strong> nämlich voll eingespannt<br />

und steuerst lieber mit einem<br />

achtsamen Schlaf- und Entspannungsverhalten<br />

rechtzeitig gegen.<br />

SCHÜTZE<br />

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER<br />

Im <strong>September</strong> hört man gern auf<br />

deinen Rat und fühlt sich in deiner Umgebung<br />

wohl – auf dich ist einfach Verlass.<br />

Das ist Balsam fürs Ego und eine prima<br />

Gelegenheit, um Freundschaften wieder<br />

aufzufrischen oder neue zu schließen!<br />

STEINBOCK<br />

22. DEZEMBER – 20. JANUAR<br />

Unentfachte Liebesgluten<br />

schwelen im Ofen: Lässt du zu, dass das<br />

Feuer (neu) entbrennt? Hör auf dein<br />

Herz und wäge ab. So oder so wird dir<br />

und euch aktives Handeln besser tun als<br />

zaghafte Abwarterei.<br />

WASSERMANN<br />

21. JANUAR – 19. FEBRUAR<br />

Entspannt, erholt und mit einer<br />

gnädig auf dich scheinenden Venus<br />

gesegnet bist du mehr als bereit für ein<br />

spätsommerliches Romantik-Abenteuer.<br />

Geh gezielt aus und halte die Augen nach<br />

neuen Locations offen.<br />

FISCHE<br />

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ<br />

Weder wächst noch schrumpft<br />

dein Arbeitsberg, was einen unbefriedigenden<br />

Status quo zur Folge hat. Du<br />

brauchst viel Achtsamkeit und Empathie,<br />

um Missverständnissen aus dem<br />

Weg zu gehen und fair zu bleiben.<br />

WIDDER<br />

21. MÄRZ – 20. APRIL<br />

Dass die Last der Welt nicht<br />

allein auf deinen Schultern ruht, weißt du<br />

bestimmt selbst. Versuche, im Alltag ein<br />

wenig Kontrolle und Verantwortung abzugeben,<br />

das reduziert Stress und stärkt<br />

deine Beziehungen im privaten Umfeld.<br />

STIER<br />

21. APRIL – 20. MAI<br />

Die antiken Dichter berichten<br />

von Chefgott Jupiter, der einst Prinzessin<br />

Danae in Form eines Goldregens verführte.<br />

Der Glücksspender Jupiter ist im<br />

<strong>September</strong> auch dir zugetan, also freue<br />

dich auf sorgenfreie, vergoldete Tage.<br />

ZWILLINGE<br />

21. MAI – 21. JUNI<br />

Du lässt dir im <strong>September</strong> viel<br />

zu oft durch Kleinigkeiten die gute Laune<br />

trüben und neigst zur Überbewertung.<br />

Dazu besteht gar kein Grund, denn wie<br />

bereits Shakespeare mahnte: „Nicht jede<br />

Wolke erzeugt ein Gewitter“.<br />

KREBS<br />

22. JUNI – 22. JULI<br />

Wechselhaft wie der Herbst<br />

zeigt sich auch Venus: Streit und Versöhnung<br />

liegen im <strong>September</strong> oft nah<br />

beieinander. Mit Fingerspitzengefühl und<br />

viel Diplomatie ziehen heißkalte Regengüsse<br />

jedoch schnell vorüber.<br />

LÖWE<br />

23. JULI – 23. AUGUST<br />

Gegen innere Angespanntheit<br />

hilft nur eins: Raus in die Sonne, so oft es<br />

geht. Motiviere dich dazu, ausgelatschte<br />

Pfade zu verlassen und plane schöne<br />

Wochenend-Touren zu Fuß oder auf dem<br />

treuen Fahrrad.<br />

Rechtsanwalt<br />

Andreas Lorenz<br />

Fachanwalt für Arbeitsrecht<br />

Kaiserstraße 47<br />

60329 Frankfurt am Main<br />

Informationen unter:<br />

info@bauer-kollegen.de<br />

www.bauer-kollegen.de<br />

Telefon: 069 - 153 92 13 – 0<br />

Bürozeiten: Mo. bis Fr.<br />

von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr<br />

Samstags nach Vereinbarung<br />

Verkehrsrecht<br />

Familienrecht<br />

Strafrecht<br />

Lebenspartnerschaftsrecht<br />

Rechtsanwalt<br />

Heiko Neuhausen<br />

Wirtschaftsrecht<br />

Immobilienrecht,<br />

Gesellschaftsrecht<br />

Miet- und WEG-Recht<br />

Erbrecht


PINK PAGES<br />

43<br />

FRANKFURT<br />

U<br />

Große Eschenheimer Straße<br />

U S<br />

U<br />

Eschenheimer Tor<br />

Stiftstraße<br />

Bleichstraße<br />

Stephanstraße<br />

Brönnerstraße<br />

Töngesgasse<br />

Berliner Straße<br />

Hasengasse<br />

Schäfergasse<br />

Alte Gasse<br />

Zeil<br />

Große Friedberger Straße<br />

Elefantengasse<br />

Vilbeler Straße<br />

Hauptwache 46 55<br />

Große Eschenheimer Straße<br />

U S<br />

Eschenheimer Tor<br />

Stiftstraße<br />

32<br />

Bleichstraße<br />

Stephanstraße<br />

40<br />

Brönnerstraße<br />

45<br />

3<br />

51<br />

Konrad-Adenauer-Straße<br />

Battonnstraße<br />

U S<br />

Kurt-Schumacher -Straße<br />

Seilerstraße<br />

Konstablerwache<br />

Klingerstraße<br />

Klapperfeldstraße<br />

47<br />

58<br />

44<br />

Zeil<br />

43<br />

Friedberger<br />

Anlage<br />

Vilbeler Straße<br />

49<br />

FRANKFURT<br />

SZENE<br />

BARS<br />

CENTRAL 9<br />

Elefantengasse 11,<br />

(069) 292926, Mo-Do 20 –<br />

2 Uhr, Fr+Sa 20 – 3 Uhr,<br />

bei Messen bis 4 Uhr.<br />

Moderne, schlichte Bar:<br />

blau und dunkel. Junges,<br />

urbanes Publikum, beliebt.<br />

Do 20 Uhr Mädelsabend<br />

COMEBACK 1<br />

Alte Gasse 33,<br />

tägl. ab 17 Uhr, modernes,<br />

gemütliches Ambiente,<br />

regelmäßige Getränkespecials.<br />

Geburtstags- und<br />

Privatpartys mögl., Musikwünsche<br />

EAST GRAPE<br />

www.eastgrape.de<br />

Louis-Appia-Passage 12,<br />

(069) 17526232, Di-Do<br />

15-24 Uhr, Fr+Sa bis 1 Uhr,<br />

moderne, gesellige Weinbar<br />

im Ostend: echt, ehrlich<br />

und entschleunigt, 150<br />

Weinsorten, Snacks, Wine-<br />

Tasting-Abende<br />

KRAWALLSCHACHTEL 13<br />

Alte Gasse 24,, Mo: 19-1,<br />

Di-Fr 19-6, Sa 17-6, So<br />

19-1, urig gemütliche Kneipe<br />

für jung und alt in einem<br />

der historischsten Gebäude<br />

Frankfurts.<br />

LUCKY´S 3<br />

www.luckys-frankfurt.com<br />

Große Friedberger Str. 26<br />

(Arabella Passage),<br />

(069) 284919, tägl. ab<br />

15 Uhr, Di + 2.Sa Karaoke,<br />

Mi Longdrinktag,<br />

Do Cocktail-special,<br />

1.Sa Bearlounge<br />

NA UND? 43<br />

Klapperfeldstr. 16, täglich<br />

ab 15 Uhr bis open end,<br />

gemütliche Bar, nettes<br />

Stammpublikum aller<br />

Altersklassen, Raucherlokal<br />

PINK 8<br />

Alte Gasse 34, Mi 21-1,<br />

Do-Sa 21-o.e., So-Di Ruhetage,<br />

Szenebar im Herzen<br />

des Bermudadreiecks mit<br />

Gästen jeden Alters<br />

SCHWEJK 40<br />

www.schwejk-frankfurt.de<br />

Schäfergasse 20, (069)<br />

293166, Di-Do 16 – 1,<br />

Fr+Sa 16 – 3, So + Mo<br />

Ruhetag, wechselnde Deko,<br />

buntes, kontaktfreudiges<br />

Publikum jeden Alters, Mi<br />

20-22 Uhr After-Work mit<br />

halben Preisen<br />

TANGERINE 11<br />

Elefantengasse 11, So – Do<br />

ab 18 Uhr, Fr+Sa ab 16 Uhr,<br />

gesellige, gemütliche Bar<br />

mit gemischtem Publikum<br />

SWITCHBOARD 7<br />

www.switchboard-ffm.de<br />

Alte Gasse 36, (069)<br />

40586817, Di-Do 19-23,<br />

Fr+Sa 19-1, So 14-18 Uhr.<br />

Cafe der AHF, Treffpunkt<br />

vieler Gruppen. Gelegentlich<br />

Veranstaltungen.<br />

Die Barleute arbeiten<br />

ehrenamtlich! Wechselnde<br />

Aktionen; So 14 Uhr<br />

Cream-Team (nicht im<br />

Sommer). 1.+3. Di 15-18<br />

Uhr Café Karussell für<br />

Schwule ab 60.<br />

LESBEN-BARS<br />

LA GATA<br />

Facebook: Club-La-Gata<br />

Seehofstr. 3, (069) 614581,<br />

Mo, Mi+Do ab 20 Uhr,<br />

Hauptwache 46 55<br />

32<br />

Schäfergasse<br />

Alte Gasse<br />

Schäferg.<br />

40<br />

Große Friedberger Straße<br />

45<br />

Elefantengasse<br />

3<br />

51<br />

Konrad-Adenauer-Straße<br />

U<br />

Konstab<br />

S<br />

Fr+Sa 21 – open end,<br />

So+Di geschlossen, Ricky<br />

leitet Frankfurts legendäre<br />

Lesben-Kneipe, in der auch<br />

Schwule herzlich willkommen<br />

sind<br />

Töngesgasse<br />

RESTAURANTS/<br />

CAFÉS<br />

BEI FRAU NANNA<br />

www.beifraunanna.de<br />

Ernst-Achilles-Platz 3,<br />

(069) 48000335, Tapas,<br />

Mezze, Drinks and more,<br />

modernes Ambiente,<br />

cooler Hang-out<br />

Berliner Straße<br />

ESTRAGON<br />

www.estragon-frankfurt.de<br />

Jahnstr. 49, (069) 5978038,<br />

Mo-Sa 17-24 Uhr, kreative,<br />

französische Küche mit<br />

mediterranem Einschlag, stilvolles<br />

Ambiente.<br />

GRÖSSENWAHN<br />

www.cafe-groessenwahn.de<br />

Lenaustr. 97, (069) 599356,<br />

So-Do 16-2 Uhr, Fr+Sa 16-1<br />

Uhr, Restaurant im Nordend<br />

mit entspanntem Publikum<br />

& familiärer Atmosphäre,<br />

Reservierung empfohlen.<br />

HUÉ<br />

www.restaurant-hue.de<br />

Schopenhauerstr. 5,<br />

(069) 432500, täglich<br />

12-14:30 und 17:30-24 Uhr.<br />

Hervorragendes vietnamesisches<br />

und thailändisches<br />

Restaurant, Sommergarten<br />

GLUTENFREIE KAFFEE-<br />

BAR BY ALEX<br />

www.glutenfrei-byalex.de<br />

Hanauer Landstr. 50 (069)<br />

76025728, Mi-So ab 9 Uhr,<br />

Alles glutenfrei: Gemütliches<br />

Szenecafé<br />

MUTTER ERNST<br />

www.mutter-ernst-ffm.de<br />

Hasengasse<br />

Rahmhofstr. 2-4, (069)<br />

15341610, Traditionslokal,<br />

deftige, bodenständige, frische<br />

Frankfurter Gerichte<br />

und lokale Getränke<br />

THAI ART<br />

www.thaiart.de<br />

Oeder Weg 61, (069)<br />

90554820, tägl. ab 11:30<br />

Uhr, frische, aromatische<br />

und leckere Thai-Küche<br />

TAVERNE AMSTERDAM<br />

Waidmannstr. 31, (069)<br />

6313371, Di-Sa 13:30-23,<br />

So 13:30-22 Uhr, schwules<br />

Restaurant mit gutbürgerlicher<br />

Küche, reichhaltiger<br />

Auswahl und sep. Raucherraum.<br />

Men only!.<br />

ZUR SCHÖNEN MÜLLERIN<br />

www.schoene-muellerin.de<br />

Baumweg 12, (069)<br />

432069, tägl. 16-24 Uhr,<br />

Traditionelles Apfelweinlokal<br />

mit hessischen Spezialitäten<br />

SAUNEN<br />

GAYSAUNA AMSTERDAM<br />

www.gaysaunaamsterdam.com<br />

Waidmannstr. 31, (069)<br />

6313371, Di-Sa 13:30-23<br />

Uhr, So 13:30-22 Uhr.<br />

Schwule Sauna für Männer<br />

jeden Alters mit Restaurant,<br />

Whirlpool und Sommergarten.<br />

Massagen: Di-Fr ab<br />

16 Uhr, Sa+So ab 14 Uhr<br />

METROPOL SAUNA 51<br />

www.metropol-sauna.de<br />

Konrad-Adenauer-Str. 15,<br />

Zugang über Schwedenkronenplatz,<br />

Nahe Konstablerwache,<br />

(069) 17509115,<br />

Tgl. 12-7 Uhr, am WE durchgehend.<br />

Saunalandschaft<br />

auf über 1000qm, Großer<br />

Fitness- und Saunabereich,<br />

Mietkabinen, tgl. Massage<br />

(tel. Anmeldung), Wellness,<br />

Raucherlounge.<br />

SAUNAWERK<br />

www.saunawerk.com<br />

Eschersheimer Landstr.<br />

88, (069) 90500970,<br />

Mo-Do 12-3 Uhr, WE<br />

durchgehend Fr 12-Mo 3<br />

Uhr. Geräumige moderne<br />

Sauna mit Hamam,<br />

Tepidarium und großem<br />

Wellnessangebot.<br />

SEXSHOPS<br />

UND -KINOS<br />

SKYLINE 46<br />

www.skyline-ffm.de<br />

An der Staufenmauer 5,<br />

(069) 294655, Mo-Sa<br />

10-21. Größter Gay-DVD-<br />

Shop Europas mit über<br />

15.000 Titeln im Verleih und<br />

Verkauf. Sexshop.<br />

JEROME<br />

www.jerome-frankfurt.de<br />

Elbestr.17, (069) 253979,<br />

Tägl. ab 13 Uhr, kleines,<br />

familiär geführtes Kino<br />

mit Erotikshop, So: Naked,<br />

Fr+Mi ab 16 Uhr: Naked/<br />

Underwear<br />

DR. MÜLLER<br />

Kaiserstr. 66, (069) 253697,<br />

Mo-Do 10-23 Uhr,<br />

Fr+Sa 10-24 Uhr,<br />

So 12-23 Uhr, Fetisch-<br />

Wear, Toys, DVDs, Magazine,<br />

Kino, Einzelkabinen<br />

JOSEFINES SEXKINO<br />

www.josefines-sexkino.de<br />

Battonnstraße<br />

Kurt-Schumacher -Straße<br />

Platz der Deutschen<br />

Einheit 3, Offenbach,<br />

(069) 815895, Mo-Sa<br />

8-24 Uhr, So 12-24 Uhr.<br />

Sexshop, Hetero- und<br />

Gaykino auf über 250 qm.<br />

Darkroom mit Schaukel,<br />

Lochkabinen uvm.<br />

INSIDE HER 37<br />

www.insideher.de<br />

Vilbeler Str. 34, Mo-Sa 12-19<br />

Uhr, Erotisches für Frauen<br />

und Paare, sexy Wäsche, Toys<br />

in Zusammenarbeit mit „Yes<br />

We Cum“<br />

YES, WE CUM<br />

www.yeswecum.com<br />

Auch erhältlich im Ladengeschäft<br />

„Inside Her“<br />

FETISCH<br />

RUFF GEAR<br />

www.ruffgear.de<br />

Mr B Concept Store, Men’s<br />

Lifestyle & Fetish-Store, Brückenstr.<br />

36, (069) 20023940,<br />

Di-Sa 11-19, Mo geschlossen,<br />

großes Angebot an Fetisch-<br />

Bekleidung, Sportswear,<br />

Rubber, Stiefel, Toys und<br />

Accessoires


44 PINK PAGES<br />

RACTION – OFFENBACH<br />

www.raction.de<br />

Feldstr. 129, Offenbach,<br />

Heiko Anders‘ Fetischmode<br />

aus Latex, auch Maßanfertigungen<br />

und Leathergear,<br />

Laden mit Schau-Werkstatt<br />

BUSINESS<br />

ÄRZTE /<br />

APOTHEKEN<br />

PRAXIS IM NORDEND<br />

www.praxis-im-nordend.de<br />

Oeder Weg 52 – 54,<br />

(069) 959296810,<br />

Allgemeinmedizin, Innere<br />

Medizin, Infektiologie<br />

INFEKTIOLOGIKUM<br />

www.infektiologikum.de<br />

Stresemannallee 3,<br />

(069) 69597230, überregionales<br />

Zentrum für Infektionsmedizin,<br />

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HIV & Aids<br />

SÜD-APOTHEKE<br />

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Stresemannallee 11,<br />

(069) 63 90 61, Mo-Fr<br />

8-18:30, Sa 9-13, Schwerpunkt<br />

u.a. HIV und Aids<br />

MERIAN APOTHEKE<br />

www.merian-apothekefrankfurt.de<br />

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Uhr, Sa 8:30-16 Uhr<br />

BEAUTY<br />

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(069) 69718888<br />

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(0173) 1452755, Sport-,<br />

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sowie Goth, Burlesque,<br />

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Korsett-Anfertigungen.<br />

KULTUR<br />

CHÖRE<br />

DONNACAPPELLA<br />

www.donnacappella.de<br />

Lesbischer Chor,<br />

(069) 554005<br />

LIEDERLICHE LESBEN<br />

www.liederliche-lesbenffm.de<br />

(069) 76752877,<br />

Lesbischer Chor<br />

MAINSIRENEN<br />

www.mainsirenen.de<br />

Frankenallee 150,<br />

Schwuler Chor mit über<br />

30jähriger Geschichte und<br />

tollen Programmen. Chorprobe:<br />

Dienstag 20 Uhr in<br />

der Friedensgemeinde<br />

MAHNMALE<br />

FRANKFURTER ENGEL 4<br />

www.frankfurter-engel.de<br />

Schäfergasse 27, Mahnmal<br />

der Homosexuellenverfolgung<br />

auf dem Klaus-<br />

Mann-Platz<br />

VERLETZTE LIEBE 32<br />

Bleichstraße, Aids-Memorial<br />

von Tom Fecht auf dem<br />

Peterskirchhof.<br />

RADIO<br />

RADIO SUB<br />

www.radiosub.de<br />

(069) 95678004, queere<br />

Radiosendung auf Radio X,<br />

Mo 20-22, Wdhlg: Di, 11-13,<br />

FM 91,8, Livestream auf<br />

radiosub.de und in der<br />

Mediathek radiox+7<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

MAINCHECK 49<br />

www.maincheck.de<br />

Friedberger Anlage 24,<br />

(069) 4058680, Infos und<br />

Beratung rund um die Themen<br />

Sexualität, Identität<br />

und Gesundheit, Mo+Do<br />

9-16 Uhr, Di+Mi 9-17 Uhr,<br />

Fr 9-14 Uhr<br />

JEROME<br />

gay cinema<br />

DVDs • sex shop<br />

Elbestr. 17, Frankfurt<br />

Tel: (069) 253979<br />

täglich ab 13 Uhr<br />

MAINCHECK_UP 49<br />

www.maincheck.de<br />

Friedberger Anlage 24, 2. OG,<br />

Anonymes Testangebot der<br />

AHF für HIV und STI (Hep<br />

B+C, Syphilis, Chlamydien,<br />

Tripper), ohne Voranmeldung<br />

Mo+Do 17-19 Uhr<br />

AHF AIDS-HILFE<br />

FRANKFURT 49<br />

www.ah-frankfurt.de<br />

Friedberger Anlage 24,<br />

(069) 4058680, Geschäftsstelle,<br />

Betreutes Wohnen,<br />

ChemSex-Gruppe, Queeres<br />

Jugendwohnen, TRANS*ID,<br />

Mo+Do 9-16 Uhr, Di+Mi 9-17<br />

Uhr, Fr 9-14 Uhr, Anonyme<br />

Telefonberatung: Mo-Fr<br />

9-21 Uhr, Sa+So 12-14 Uhr<br />

0180/33 19 41 1<br />

CHECKPOINT 47<br />

www.checkpointfrankfurt.de<br />

Zeil 5, Diagnose, psychosoziale<br />

Beratung und<br />

medizinische Betreuung zu<br />

HIV und STIs für alle, 1.OG<br />

im Gesundheitsamt, Mo<br />

15-18, Do 14-18 (nicht an<br />

Feiertagen), Kooperation<br />

von Gesundheitsamt, AHF,<br />

Stadt Frankfurt und dgnä.<br />

SCHWULE POSITIVENG-<br />

RUPPE<br />

Kontakt: posffm@yahoo.de<br />

Offene Gruppe ohne<br />

Altersbeschränkung, Treff:<br />

4. Mi, 20 Uhr, Switchboard,<br />

Info- und Erfahrungsaustausch<br />

BUDDYPROJEKT FÜR<br />

HIV- POSITIVE<br />

www.buddy.hiv<br />

Begleitung bei HIV-Diagnose,<br />

Info- und Erfahrungsaustausch<br />

auf Augenhöhe<br />

von Positiven für Positive.<br />

AIDSBERATUNG<br />

www.gesundheitsamt.<br />

stadt-frankfurt.de<br />

Breite Gasse 28, (069)<br />

21243270, Aids- und STI-<br />

Beratung und -Tests,<br />

tel. Voranmeldung<br />

AIDS-HILFE<br />

OFFENBACH<br />

www.offenbach.aidshilfe.de<br />

Waldstr. 43 (2. Etage),<br />

Offenbach, (069) 883688,<br />

Tests, Prävention, Beratung,<br />

Betreuung, Sprechzeiten<br />

Mo-Fr 10-12:30, Di 16-10,<br />

MO+Do 13:30-16, Tests: DI<br />

11-12 + 14-18 mit Tel.-Terminvereinbarung<br />

BASIS<br />

www.ah-frankfurt.de<br />

Lenaustr. 38 HH, (069)<br />

40586865, Tagestreff<br />

der AIDS-Hilfe Frankfurt<br />

für Menschen mit HIV<br />

und Aids, verschiedene<br />

Angebote<br />

Anzeigenschluss für die<br />

Oktober-Aus<strong>gab</strong>e der <strong>gab</strong>:<br />

15.9.<strong>2023</strong><br />

Buchen Sie Ihre Anzeigen unter:<br />

anzeigen@<strong>gab</strong>-magazin.de<br />

HIVCENTER / HAUS 68<br />

www.hivcenter.de<br />

Theodor-Stern-Kai 7,(069)<br />

63017478, Forschungs- und<br />

Behandlungszentrum für<br />

HIV am Universitätsklinikum.<br />

ARBEIT & BERUF<br />

VK FRANKFURT<br />

www.vk-online.de<br />

Verband schwuler<br />

Führungskräfte<br />

GAYFARMER<br />

www.gayfarmer.de<br />

bundesweite Organisation<br />

der Schwulen und Lesben in<br />

grünen Berufen<br />

REGENBOGEN RÖMER<br />

Lesben und Schwule in der<br />

Stadtverwaltung,<br />

Treff: 1.Mittwoch im Monat,<br />

17 Uhr, Naiv, Fahrgasse 4<br />

BERATUNG<br />

ANSPRECHPERSONEN<br />

BEI DER POLIZEI<br />

www.polizei.hessen.de/<br />

rainbow<br />

Adickesallee 70, bei Diskriminierung<br />

oder Gewalt<br />

gegen LSBTIQ: Felicia<br />

Thomas (069) 75566-777<br />

und Alexander Brandau<br />

(069) 75566-999, rainbow.<br />

ppffm@polizei.hessen.de<br />

GEWALTFREILEBEN<br />

www.gewaltfreileben.org<br />

Kasseler Str. 1A,<br />

(069) 43005233,<br />

psychosoziale Beratung<br />

für lesbische, schwule,<br />

genderqueere und trans*-<br />

Personen sowie Beratung<br />

zu Gewalt in der Beziehung<br />

RAINBOW REFUGEES<br />

www.ah-frankfurt.de<br />

Friedberger Anlage 24,<br />

(0179) 6033396, Projekt<br />

der AIDS-Hilfe Frankfurt<br />

zur Unterstützung und<br />

Beratung von LSBTIQ*-<br />

Geflüchteten, Kontakt:<br />

knud.wechterstein@<br />

ah-frankfurt.de<br />

BERATUNGSSTELLE<br />

LESBISCHE UND BISE-<br />

XUELLE MIGRANTINNEN<br />

UND GEFLÜCHTETE<br />

www.dib-nahal.de<br />

c/o Deutsch-Iranische<br />

Beratungsstelle für<br />

Frauen und Mädchen<br />

e.V., Roßdorfer Str. 30,<br />

(069)772050,<br />

Di-Fr 9-12 Uhr<br />

60 PLUS<br />

Infotelefon und Beratung<br />

für homosexuelle Männer<br />

ab 60, Di 14-16, (069)<br />

295959<br />

NAKED/UNDERWEAR<br />

„Show me yours, I’ll show you mine“<br />

• jeden Mittwoch und Freitag ab 16 Uhr<br />

• jeden Sonntag ab 13 Uhr


PINK PAGES 45<br />

KISS<br />

www.frankfurt-aidshilfe.<br />

de/de/kiss<br />

Taunusstr. 38, (069)<br />

40586869, Kriseninterventionsstelle<br />

für cis-männliche,<br />

queere und trans Prostituierte,<br />

Termine nach Vereinbarung,<br />

offene Sprechstunde:<br />

Do 14-18<br />

SPES<br />

Selbsthilfegruppe für<br />

Schwule mit Depressionen<br />

und Ängsten, spes_ffm@<br />

web.de, Treff: 1. Do,<br />

19:30 Uhr, Switchboard,<br />

Alte Gasse 36<br />

COMMUNITY<br />

CSD FRANKFURT E.V.<br />

www.csd-frankfurt.de<br />

c/o Uwe Koppens,<br />

Am Webergarten 4,<br />

Bad Vilbel, das Orga-Team<br />

des CSD Frankfurt<br />

LSKH 44<br />

www.lskh.de<br />

Klingerstr. 6, (069) 2977296,<br />

Lesbisch-schwules Kulturhaus.<br />

Raum für Veranstaltungen,<br />

Gruppen, Events,<br />

Partys, Theater, Musik, Spieleabende,<br />

Gespräche<br />

TRANSMAIN<br />

Klingerstr. 6, lockerer Treff<br />

für Transmänner, Angehörige<br />

und Interessierte am<br />

1. Mi, 18:30 Uhr im LSKH,<br />

Kontakt: transmain.ffm@<br />

gmail.com<br />

ERMIS<br />

www.ermis.de<br />

Griechische Lesben und<br />

Schwule<br />

40 PLUS SCHWULES<br />

FORUM<br />

www.gay40plus.de<br />

Schwule Männer ab 40<br />

CAFÉ KARUSSELL<br />

www.schwule-seniorenfrankfurt.de/cafe-karussell<br />

Alte Gasse 36, (069)<br />

13387930, Offener Treff<br />

für Schwule ab 60, 1.+3. Di<br />

15-18 Uhr im Switchboard.<br />

ROSA PATEN<br />

www.ah-frankfurt.de<br />

Friedberger Anlage 24,<br />

(069) 40586835, Ehrenamtlicher<br />

Besuchsdienst<br />

der AIDS-Hilfe Frankfurt<br />

für ältere Homosexuelle<br />

QUB – QUEER &<br />

BEHINDERT<br />

www.qub-frankfurt.de<br />

Gesprächsgruppe für<br />

Lesben, Bisexuelle und<br />

Trans* mit Behinderung,<br />

Treff: 3. So, 13:30 Uhr,<br />

LSKH, Klingerstr. 6<br />

YACHAD<br />

Queere Jüdinnen und Juden<br />

in Frankfurt, lockerer Treff,<br />

Austausch, Gemeinsamkeit,<br />

Stammtisch: letzter So, 14<br />

Uhr, Café Morcolade, Infos<br />

über joan-aaron@gmx.de<br />

FRAUEN<br />

AFLR<br />

www.aflr.de<br />

Mertonstr. 26-28, (069)<br />

79823095, Autonomes<br />

FrauenLesben Referat. Do<br />

18-20, im Frauenraum des<br />

StudentInnenhauses<br />

ARTEMIS<br />

www.artemis-sport.de<br />

FrauenLesben-Sportverein.<br />

Mehr Infos unter SPORT<br />

BROKEN RAINBOW<br />

www.broken-rainbow.de<br />

Kasseler Str. 1a,<br />

(069) 70794300,<br />

Lesbische Anti-Gewalt-<br />

Arbeit, Opferberatung,<br />

Selbsthilfegruppen,<br />

Vernetzung und Politik.<br />

FRAUEN IN BEWEGUNG<br />

www.fraueninbewegung.com<br />

Baumweg 8 HH, (069)<br />

4950710, Selbstverteidigung<br />

und Gewaltprävention<br />

von Frauen für Frauen und<br />

Mädchen.<br />

FRAUEN MUSIK BÜRO /<br />

MELODIVA<br />

www.melodiva.de<br />

Roßdorfer Str. 24, (069)<br />

4960848, Vernetzung von<br />

musikmachenden Frauen<br />

FRAUENVEREIN FÜR<br />

SELBSTVERTEIDIGUNG<br />

www.wendo.de<br />

Baumweg 10, (069) 7411419,<br />

Selbstbehauptungs- und<br />

-verteidungskurse<br />

LIBS 5<br />

www.libs-ffm.de<br />

Alte Gasse 38, (069)<br />

282883, Lesben Informations-<br />

und Beratungsstelle,<br />

mehrere Gruppen für Lesben<br />

verschiedenen Alters,<br />

Tel. Beratung Mi, 17-18 Uhr<br />

LLL - LESBENARCHIV 44<br />

www.lll-frankfurt.de<br />

Klingerstr. 6, (069)<br />

293044, Lebendiges<br />

Lesben Leben im LSKH (2.<br />

OG), Mo 16-19, Di 11-13, Mi<br />

17-20 Lesbische Literatur<br />

und Filme in entspannter<br />

Atmosphäre. So ab 16 Uhr<br />

Frauentreffpunkt LesCafé<br />

(Spiele, Infos, Gespräche)<br />

NAHAL<br />

www.dib-nahal.de<br />

Roßdorfer Str. 30, (069)<br />

772050, für frauenliebende<br />

Migrantinnen und Geflüchtete,<br />

4.So, 16-19 Uhr<br />

WIRTSCHAFTSWEIBER<br />

www.wirtschaftsweiber.de<br />

Netzwerk lesbischer Fachund<br />

Führungskräfte<br />

JUGEND &<br />

FAMILIE<br />

ILSE HESSEN<br />

www.ilse.lsvd.de<br />

(069) 94549616, Initiative<br />

lesbischer & schwuler Eltern<br />

KUSS41 55<br />

www.kuss41.de<br />

Kurt-Schumacher-Str. 41,<br />

(069) 29723656, Queeres<br />

Jugendzentrum. Café<br />

(Di 18-22 Uhr, Fr 17-22<br />

Uhr) und Beratung für<br />

queere Jugendliche bis 27.<br />

Ansprechpartner: Oliver<br />

König + Alisa Weidinger, Trägerverein:<br />

our generation e.V.<br />

SCHWULE VÄTER<br />

www.schwule-vaeterfrankfurt.de<br />

Alte Gasse 36, (0172)<br />

9602103, Treff 1.+3. Fr,<br />

20 Uhr imSwitchboard<br />

SCHLAU HESSEN 55<br />

www.schlau-hessen.de<br />

c/o our generation e. V.,<br />

Kurt-Schumacher-Str. 41,<br />

Bildungs- u. Antidiskriminierungsprojekt<br />

zu<br />

geschlechtlichen Identitäten<br />

und sexuellen Orientierungen<br />

für Schulklassen.<br />

KIRCHE & GLAUBE<br />

HUK FRANKFURT<br />

www.huk.org<br />

Frankenallee 150, (069)<br />

5974376, Homosexuelle<br />

und Kirche, Treff: 1. + 3. So<br />

16 in der Friedensgemeinde<br />

PROJEKT: SCHWUL UND<br />

KATHOLISCH<br />

www.psk-ffm.de<br />

Rebstöcker Str. 70, Gottesdienst:<br />

1. So 18:30 Uhr in<br />

der Pfarrkirche Maria Hilf<br />

PROJEKTGEMEINDE (MCC)<br />

www.projektgemeindefrankfurt.de<br />

Eckenheimer Landstr.<br />

90, Gottesdienste 1. + 3.<br />

Sa 18 Uhr, Gethsemane-<br />

Gemeinde<br />

YACHAD<br />

Treff für jüdische Lesben<br />

und Schwule, Infos:<br />

Yachad-Frankfurt bei<br />

Facebook oder<br />

joan-aaron@gmx.de<br />

SPORT<br />

FVV<br />

www.fvv.org<br />

Gartenstr. 145, (069)<br />

21995890, Schwuler<br />

Sportverein mit gut 30<br />

Sportarten im Angebot<br />

ARTEMIS<br />

www.artemis-sport.de<br />

Spohrstraße 3, (069)<br />

289060, FrauenLesben-<br />

Sportverein mit vielen<br />

Sportarten<br />

GOC GAY OUTDOOR CLUB<br />

www.gocrheinmain.jimdo.com<br />

(069) 563456,<br />

Schwule Wander- und<br />

Freizeitgruppe.<br />

PINK TIGERS<br />

www.schwarzgold.de<br />

Wittelsbacherallee 6-12,<br />

(0177) 3253690, Schwule<br />

Showtanzgruppe. Training<br />

Mo 20-22 Uhr in der Turnhalle<br />

der Herderschule.<br />

REGENBOGENADLER<br />

www.regenbogenadler.de<br />

Lesbisch-schwuler Eintracht<br />

Frankfurt Fußball-Fanclub<br />

VOLLESROHR E.V.<br />

www.vollesrohr.de<br />

Alte Gasse 36, (0173)<br />

3225108, Freundeskreis<br />

schwuler Motorradfahrer.<br />

1. Di, 20h, Switchboard.<br />

Touren und Trainings siehe<br />

Homepage<br />

POLITIK<br />

AG QUEER<br />

www.gruene-frankfurt.de<br />

LGBTIQ*-Arbeitsgruppe<br />

des Kreisverbands der<br />

Frankfurter Grünen, Kontakt:<br />

kreisverband@gruenefrankfurt.de<br />

LSU HESSEN<br />

www.lsuhessen.de<br />

Frankfurter Str. 6, Wiesbaden,<br />

Lesben und Schwule<br />

in der Union, Kontakt:<br />

Landesvorsitzender.<br />

Hessen@lsu-online.de.<br />

LISL HESSEN<br />

www.lisl-hessen.de<br />

Liberale Schwule, Lesben,<br />

Bi, Trans und Queer (FDP),<br />

Landesverband Hessen<br />

DIE LINKE.QUEER HESSEN<br />

www.die-linke-hessen.de/<br />

lagqueer3<br />

Große Seestr. 29, LAG der<br />

Schwulen, Lesben, Trans-,<br />

Bi- und Intersexuellen in der<br />

Linken Hessen. Treff 3. Di<br />

19:30 im Switchboard.<br />

SPD QUEER<br />

www.spdqueer.spd.de<br />

Hessen-Süd: (069)<br />

299888140, Hessen-Nord:<br />

Hessen-Nord@schwusos.de,<br />

Arbeitsgemeinschaft für<br />

Akzeptanz und Vielfalt<br />

LSVD HESSEN<br />

www.hessen.lsvd.de<br />

(069) 94549616, Lesbenund<br />

Schwulenverband


Parkring<br />

46 PINK PAGES<br />

MANNHEIM<br />

F7<br />

E7<br />

D7<br />

Luisenring<br />

G7<br />

H7<br />

C7<br />

B7<br />

I7<br />

1<br />

A5<br />

E6<br />

K6<br />

STUDENTEN / UNI<br />

FRANKFURTER SCHWULE<br />

www.fs-gu.de<br />

Mertonstr. 26 – 28, Studierendenhaus<br />

Raum B102,<br />

autonomes queerfeministisches<br />

Schwulenreferat<br />

VORLIEBEN &<br />

FETISCH<br />

FLC – DER FETISCHCLUB<br />

IM RHEIN-MAIN GEBIET<br />

www-flc-frankfurt.de<br />

Treff: 1. Mi, 20-22 im Lucky‘s<br />

WIESBADEN<br />

SZENE<br />

BARS<br />

BADHAUS.BAR<br />

www.facebook.com/<br />

christian.badhaus<br />

Häfnergasse 3, Szene-Bar,<br />

Di-Do 20-2, Fr+Sa 20-3<br />

NARRENKÄFIG<br />

www.facebook.com/<br />

narrenkaefig/<br />

Adolfsallee 44, tägl. ab 16<br />

Uhr, gute Laune mit Bernd<br />

TREND<br />

www.trend-wi.de<br />

Am Römertor 7, (0611)<br />

373040, Bistro-Bar für Gays,<br />

Lesbians und aufgeschlossene<br />

Leute, Mo-Sa ab 16 Uhr<br />

BUSINESS<br />

7<br />

SEXSHOPS UND<br />

-KINOS<br />

EROTIKSHOP ADAM + EVA<br />

www.sex-sinne.de<br />

Rheinstr. 27, (0611) 5806766,<br />

Mo-Sa 10-22. Erotikshop mit<br />

Kino und Darkroom<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

AIDS-HILFE WIESBADEN<br />

www.aidshilfe-wiesbaden.de<br />

Karl-Glässing-Str. 8, (0611)<br />

302436, Beratung: (0611)<br />

19411, Mo, Di, Do + Fr 10-14,<br />

E4<br />

E3<br />

NECKAR<br />

E2<br />

K1<br />

I1<br />

H1<br />

G1<br />

F1<br />

E1<br />

D1<br />

C1<br />

B1<br />

A1<br />

Kurpfalzstraße<br />

U1<br />

T1<br />

S1<br />

5<br />

Q1<br />

P1<br />

O1<br />

N1<br />

M1<br />

L1<br />

Mo auch 19-21, Prävention,<br />

HIV-Testangebote, Rechtsberatung,<br />

Coming-Out,<br />

TransAlive, Frauen, Betreutes<br />

Wohnen, Rosa Paten<br />

COMMUNITY<br />

QUEERES ZENTRUM<br />

WIESBADEN<br />

qzwi.de<br />

Bornhofenweg 7a, Beratung,<br />

Workshopräume, allg.<br />

Öffnungszeiten: Mo 14-18,<br />

Fr 12-16<br />

WARMES WIESBADEN<br />

www.warmeswiesbaden.de<br />

Stammtische, Jugend- und<br />

Beratungsangebote, „Let’s<br />

go queer“-Party, CSD Wiesbaden<br />

uvm.<br />

LSBT*IQ-KOORDINIE-<br />

RUNGSSTELLE<br />

www.wiesbaden.de<br />

Schlossplatz 6, (0611)<br />

314048, Schnittstelle<br />

zwischen Politik, Stadtverwaltung<br />

und Community.<br />

Beratung und Akzeptanzförderung<br />

von LSBT*IQ<br />

im Wiesbadener Rathaus,<br />

Mo-Do 9:30-16:30, Termine<br />

nach Vereinbarung.<br />

BERATUNG<br />

DIE BUNTE NUMMER<br />

(0611) 309211, Beratung bei<br />

Fragen zum Coming-Out;<br />

jeden Di+Do 19-21 Uhr<br />

JUGEND & FAMILIE<br />

BIRDS OF PRIDE<br />

www.warmeswiesbaden.de/<br />

jugendgruppe/<br />

Offene Treffen für<br />

LSBT*IQ-Jugendliche im<br />

Alter von 14 bis 27 Jahren<br />

jeden zweiten Do von<br />

18-20 Uhr, Jungbrunnen<br />

- Haus der Jugendorganisationen,<br />

Saalgasse 11.<br />

SPORT<br />

WAWI SPORTS<br />

www.warmeswiesbaden.de/<br />

sportangebote/<br />

Lauftreff: Di 19 Uhr, Kurpark<br />

Wiesbaden, weitere<br />

Fitness-Angebote für<br />

LGBTIQ* & Friends<br />

11<br />

P2<br />

3<br />

P3<br />

2<br />

P4<br />

POLITIK<br />

REFERAT FÜR GLEICH-<br />

GESCHLECHTLICHE<br />

LEBENSWEISEN<br />

www.hsm.hessen.de<br />

Hessisches Ministerium<br />

für Soziales und Integration,<br />

Dostojewskistraße 4,<br />

(0611) 817-0<br />

LSU WIESBADEN<br />

www.lsuhessen.de<br />

Kreisverband der Lesben<br />

und Schwulen in der Union,<br />

Kontakt über stefan-loewer@lsu-online.de<br />

MAINZ<br />

SZENE<br />

BARS<br />

CHAPEAU<br />

www.chapeau-mainz.de<br />

Kleine Langgasse 4, (06131)<br />

223111, tgl. 18 Uhr-open<br />

end, Stimmung bis tief in<br />

die Nacht. Fr + Sa Schnäpschenabend.<br />

Raucherkneipe<br />

SEXSHOPS UND<br />

-KINOS<br />

CRAZY VIDEO SHOW<br />

Dominikanerstr. 5, (06131)<br />

214750, Mo-Sa 9-23,<br />

So 13-23. Gay-Erlebniskino,<br />

8 Programme.<br />

FUNTOY<br />

www.funtoy.de<br />

Frauenlobstr. 14a,<br />

(06131) 3276883,<br />

Mo-Sa 10-22 Uhr, Erotikshop,<br />

Kino/Gloryhole<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

Cahn-Garnier-Ufer<br />

Friedrichsring<br />

P5<br />

Bismarckstraße<br />

P6<br />

Planken<br />

9<br />

Kunststraße<br />

AIDSBERATUNG LAND-<br />

KREIS MZ-BINGEN<br />

Große Langgasse 29,<br />

(06131) 693334258, Beratung,<br />

Aufklärung, kostenloser<br />

HIV-Test.<br />

Collinistraße<br />

6<br />

P7<br />

4<br />

AIDS-HILFE MZ<br />

www.aidshilfemainz.de<br />

Mönchstr. 17, (06131)<br />

222275, Tel. Beratung<br />

Mo 12-17, Di-Do 10-17<br />

und Fr 10-15. Außerdem<br />

betreutes Wohnen und Präventionsarbeit<br />

COMMUNITY<br />

BAR JEDER SICHT<br />

www.sichtbar-mainz.de<br />

Hintere Bleiche 29,<br />

(06131) 5540165,<br />

Di-Sa 18-o.e., So 16-22.<br />

Kulturzentrum, anonyme<br />

Beratung nach tel. Vereinbarung<br />

(0174) 4985286<br />

oder per Mail beratung@<br />

sichtbar-mainz.de, Gruppentreff<br />

und Kneipe<br />

DASDIEDER<br />

Hebelstraße<br />

10<br />

Kaiserring<br />

Initiative für Geschlechtervielfalt,<br />

Treff: 3.Fr, 19:30<br />

Uhr in der Bar jeder Sicht,<br />

Kontakt: DasDieDer@<br />

gmx.de<br />

50 PLUS<br />

www.sichtbar-mainz.de<br />

Hintere Bleiche 29, schwule<br />

Männer und lesbische Frauen<br />

ab 50, Treffen in der Bar jeder<br />

Sicht, Termine online<br />

MAINZ TS<br />

Selbsthilfegruppe für transidente<br />

Menschen, Stammtisch:<br />

4. So, 19 Uhr, Bar<br />

Jeder Sicht, Kontakt über<br />

info@sichtbar-mainz.de.<br />

MEENZELMÄNNER<br />

www.meenzelmaenner.de<br />

Heinrich-Wothe-Str. 2,<br />

(0171) 6840826, Schwullesbischer<br />

Mainz-05-Fanclub<br />

SCHWUGUNTIA<br />

www.schwuguntia.de<br />

8<br />

Goethestraße<br />

Reichs<br />

PF 3643, Verein für Vielfalt<br />

und Akzeptanz in Mainz,<br />

Veranstalter der Sommerschwüle,<br />

Tanzkurse, Wanderungen,<br />

Treff: 1.Di,<br />

19:30 Uhr in der Bar<br />

jeder Sicht<br />

FRAUEN<br />

ALLEFRAUENREFERAT<br />

frauenreferat-mainz.de<br />

Jacob-Welder-Weg 18,<br />

(06131) 3924713, Plenum:<br />

Mo 18:30. Ausleihe Mo,<br />

Mi, Do 12-16h, Di 12-19h.<br />

6.000 Bücher und Zeitschriften,<br />

großer Bestand<br />

an Lesbenliteratur<br />

Friedrichsplatz<br />

FRAUENZENTRUM<br />

www.frauenzentrummainz.de<br />

Kaiserstr. 59 – 61, (06131)<br />

221263, Feministisches<br />

Zentrum, Beratung, Frauennotruf.<br />

Frauencafé Mi<br />

18-23h. Do 19h Junglesbengruppe,<br />

20h Lesbengruppe.<br />

Lesbische Mütter:<br />

1. Sa 14 Uhr.<br />

NKAL<br />

www.netzwerkkatholischer-lesben.de<br />

PF 2844, Netzwerk<br />

katholischer Lesben<br />

JUGEND & FAMILIE<br />

ILSE MZ<br />

www.ilse.lsvd.de<br />

(06131) 3367075, Initiative<br />

lesbischer und schwuler<br />

Eltern. Treff 3. So.<br />

Seckenheimer Straße<br />

J.I.M.<br />

www.jugendinmainz.jimdo.com<br />

Schwetzinger Straße<br />

Jugend in Mainz, Treff für<br />

Jugendliche in der Bar jeder<br />

Sicht, 2.Di 19 Uhr 18-27<br />

Jahre, 4.Mo 18-22 Uhr bis<br />

21 Jahre<br />

kanzler-Müller-Straße<br />

ELTERNGRUPPE<br />

Treff für Eltern von homo-,<br />

bi- und transsexuellen Kindern<br />

in der Bar jeder Sicht,<br />

in ungeraden Monaten am<br />

3.Di 19:30 Uhr<br />

KULTUR<br />

DIE UFERLOSEN<br />

www.uferlose.de<br />

(06131) 235671, Schwullesbischer<br />

Chor.<br />

SPORT<br />

Bassermannstraße<br />

Kolpingstraße<br />

KDO KINDER DES OLYMP<br />

www.kinder-des-olymp.org<br />

Hintere Bleiche 29,<br />

Schwullesbische Sportgruppe:<br />

Badminton, Fußball,<br />

Laufen, Nordic Walking,<br />

Radfahren, Schwimmen,<br />

Volleyball. Stammtisch in<br />

der Bar jeder Sicht.<br />

STUDENTEN / UNI<br />

SCHWULENREFERAT MZ<br />

schwulenreferat-mainz.de<br />

Staudinger Weg 21, (06131)<br />

3926851, Treff und Beratung:<br />

Mi 18 Uhr<br />

MANNHEIM<br />

SZENE<br />

BARS / CAFÈS<br />

BAR2 6<br />

www.facebook.com/<br />

bar2mannheim<br />

T6 19, (0621) 3974270,<br />

Mo-Do 17-0, Fr 17-3,<br />

Sa 18-3, So 14-23, stylishe<br />

Szene-Bar, Kaffee, Cocktails,<br />

gute Drinks, Nichtraucher<br />

CAFÉ KLATSCH 4<br />

www.facebook.com/CafeKlatschMA<br />

Hebelstr. 3, (0621)<br />

76049737, Mo-Do 18-1 Uhr,<br />

Fr 18- mind.1 Uhr, Sa+So<br />

16-mind.1 Uhr, gemütliches<br />

Theater-Café und legendäre<br />

Party-Location, Live-Events,<br />

Sonntags Kaffeeklatsch<br />

CAFÉ SOLO 3<br />

www.facebook.com/<br />

SoloMannheim<br />

U4 15-16, Café-Bar,<br />

So-Do 18-23, Fr+Sa 18-1,<br />

Mo Ruhetag, Terrasse mit<br />

Blick auf den Neckar<br />

LELLO 8<br />

www.cafe-lello.de<br />

Berliner Str. 17, (0621)<br />

3709000, Di-Do 18-1,<br />

Fr+Sa 18-3, So+Mo Ruhetage.<br />

Italienisches Dolce<br />

Vita in abgefahren-gemütlichem<br />

Ambiente. Exzellente<br />

Weinkarte, mittwochs<br />

hausgemachte Pizza.<br />

MIXED CLUB ACTION 2<br />

www.club-action-disco.de<br />

U5, 13, (0621) 153435,<br />

So-Do 22-5 Uhr, Fr+Sa<br />

22-12 Uhr. tgl. mixed Music<br />

mit wechselnden DJs, am<br />

Wochenende After Hour.<br />

FETISCH-BARS<br />

JAILS<br />

www.jails-mannheim.de<br />

Angelstr. 33, (0621),<br />

8544146, Bar- und Cruising-Area<br />

im MS Connexion-Komplex,<br />

wechselnde<br />

Fetisch-Partys, Do+So ab<br />

17 Uhr, Fr+Sa ab 20 Uhr<br />

SAUNEN<br />

ATLANTIS SAUNA<br />

www.atlantis-sauna.de<br />

Wöllnerstr. 10, Ludwigshafen,<br />

(0621) 54590137,<br />

Di-Do 15-24 Uhr, Fr 15-1<br />

Uhr, Sa-So 13-1 Uhr. Gay-<br />

Sauna-Park mit Schwimmbad<br />

u. Garten. Do+Fr FKK-<br />

Tag, Sa Partnertag, 2.+4.<br />

So Bärensauna<br />

GALILEO CITY SAUNA 10<br />

www.galileo-sauna.com<br />

O7, 20, (0621) 1786409,<br />

Mo-Do 15-23, Fr 15 durchgehend<br />

bis So 23 Uhr,<br />

Spezialtarif für Youngsters<br />

(U26). Nachtsauna am<br />

WE. Massagen: Mo, Mi, Do<br />

16-21 Uhr<br />

SEXSHOPS &<br />

-KINOS<br />

CRUISING POINT<br />

www.cruisingpointmannheim.de<br />

Mittelstr. 15, (0621) 36407,<br />

Mo-Fr 12-24, Sa 12-3,<br />

So 15-24. Sexshop, Videoverleih,<br />

Kino und Kabinen.<br />

Kostenloser Kino-Eintritt<br />

für alle unter 25.<br />

BUSINESS<br />

ÄRZTE<br />

ANDREA LANG 9<br />

www.lang-praxis.de<br />

O6,9, (0621) 436 557 21,<br />

Systemische Therapie und<br />

Beratung, Sexualtherapie<br />

für Einzelne und Paare,<br />

langjährige Erfahrung im<br />

LSBTIQ*-Bereich<br />

BÜCHER<br />

FRAUENBUCHLADEN<br />

XANTHIPPE 11<br />

www.frauenbuchladenxanthippe.de<br />

T3, 4, (0621) 21633, Große<br />

Auswahl lesbischer Bücher,<br />

auch Versand


PINK PAGES<br />

47<br />

FINANZEN & RECHT<br />

HOLGER WEBER<br />

www.finanzweber.online<br />

Gustav-Seitz- Str. 4, (0172)<br />

7334444, holger@finanzweber.de,<br />

unabhängiger<br />

Finanzmakler, Kapitalanlagen,<br />

Finanzierungen, Versicherungen<br />

RECHTSANWALT<br />

JÜRGEN E. WOLF<br />

www.anwalt-mannheim.de<br />

Deutsche Gasse 20, (0621)<br />

7773670, Fachanwalt für<br />

Arbeits- und Familienrecht<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

KOSI.MA<br />

www.kosima-mannheim.de<br />

Max-Joseph-Str. 1, (0621)<br />

33939478, Beratung zu<br />

sexuell übertragbaren Infektionen,<br />

Schnelltest kostenlos<br />

und anonym, Gruppe<br />

HIV+NewGeneration,<br />

Präventionsteam<br />

AIDSBERATUNG IM<br />

GESUNDHEITSAMT 5<br />

R1, 12, (0621) 2932249,<br />

Di 8-12h, Do 14-18h, HIV-,<br />

Hepatitis- und Syphilis-<br />

Tests anonym und kostenlos<br />

AIDSBERATUNG,<br />

GESUNDHEITSAMT HD<br />

Kurfürstenanlage 38-40,<br />

Heidelberg, (06221)<br />

5221820, Beratung zu Aids<br />

und sexuell übertragbaren<br />

Infektionen, HIV-Test kostenlos<br />

und anonym<br />

AIDSHILFE AK LU<br />

www.checkpointludwigshafen.com<br />

Oberstr. 16, Ludwigshafen,<br />

(0621) 68567521, Anonyme<br />

Beratung unter (0621)<br />

68567514.<br />

AIDSHILFE HD<br />

www.aidshilfe-heidelberg.de<br />

Rohrbacher Str. 22, Heidelberg,<br />

(06221) 19411,<br />

Telefonberatung: Mo 10-14<br />

Uhr, Di 14-16 Uhr, Mi 16-18<br />

Uhr, Checkpoint: Anmeldung<br />

über Aids-Beratung<br />

Gesundheitsamt HD<br />

ARBEIT & BERUF<br />

VK RHEIN-NECKAR<br />

www.vk-online.de<br />

Mannheimer Regionalgruppe<br />

des Netzwerks für schwule<br />

Führungskräfte und Selbstständige,<br />

Stammtisch-Info<br />

siehe Website<br />

BERATUNG<br />

PLUS BERATUNG<br />

www.plus-mannheim.de<br />

Max-Joseph-Str. 1, (0621)<br />

3362110, Psychologische<br />

Beratung für LSBTIQ*<br />

COMMUNITY<br />

QZM 1<br />

qzm-rn.de<br />

G7 14, (0621) 15677628,<br />

das Queere Zentrum Mannheim,<br />

Veranstaltungen,<br />

Gruppentreffen und Communityaktionen,<br />

offenes<br />

Café Do-Sa 18-23 Uhr<br />

GUT SO 1<br />

jugend.plus-mannheim.de<br />

G7 41, (1. OG im QZM)<br />

(0621) 15697547, Der queere<br />

Jugendtreff von PLUS<br />

für Menschen bis 27 Jahren<br />

(ausgewählte Angebote bis<br />

30), Mo-Fr 16-20 Uhr, Veranstaltungen<br />

an ausgesuchten<br />

Wochenenden<br />

CSD RHEIN NECKAR E.V.<br />

www.csdrn.de<br />

Poststr. 15<br />

GAY & GREY<br />

Gruppe für ältere, junggebliebene<br />

Schwule, Treff:<br />

zwei Mal im Monat, Infos:<br />

gay.and.grey@web.de<br />

LSBTI-BEAUFTRAGUNG 7<br />

www.mannheim.de/lsbti<br />

Rathaus E5, (0621) 293-<br />

2004 und 293-2003, städt.<br />

Stelle für LSBTI-Themen,<br />

Ansprechpartner*innen: Margret<br />

Göth, Sören Landmann<br />

OFFENES NETZWERK<br />

LSBTTIQ<br />

www.schlimm-online.de<br />

Überparteiliche Plattform<br />

von Vertreter*innen der<br />

LSBTTIQ-Community<br />

Mannheim (ehemals<br />

SchLIMm)<br />

KOORDINATIONSSTELLE<br />

LSBTIQ+ HD<br />

www.heidelberg.de/lsbtiq<br />

Bergheimer Str. 69, Heidelberg,<br />

(06221) 58-15225,<br />

städtische Stelle zur<br />

Stärkung von Akzeptanz<br />

und gleichen Rechten von<br />

LSBTIQ* in Heidelberg,<br />

Kontakt: Marius Emmerich<br />

lsbtiq@heidelberg.de<br />

ROSA KEHLCHEN<br />

www.rosakehlchen.de<br />

Gartenstraße 8, schwuler<br />

Chor Heidelberg-Mannheim,<br />

Probe: Mo 19:45, Kulturhaus<br />

Mannheim-Käfertal<br />

FRAUEN<br />

LESBENRING<br />

www.lesbenring.de<br />

Postfach 11 02 14, Heidelberg,<br />

(0441) 2097137,<br />

Dachverband für lesbische<br />

Frauen, Lesbengruppen<br />

und Organisationen.<br />

JUGEND & FAMILIE<br />

ILSE RHEIN-NECKAR<br />

www.ilserheinneckar.<br />

wordpress.com<br />

Initiative lesbisch-schwuler<br />

Eltern<br />

KIRCHE & GLAUBE<br />

HUK KURPFALZ<br />

www.huk.org<br />

Homosexuelle und Kirche,<br />

Regionalgruppe Kurpfalz<br />

SPORT<br />

MVD<br />

www.mvd-mannheim.de<br />

Asian Sports, Badminton,<br />

Fitness, Fußball, Schwimmen,<br />

Volleyball Sportliche<br />

für Menschen der<br />

LSBTT*IQ-Community in<br />

der Rhein-Neckar Region<br />

STUDENTEN / UNI<br />

QUEER IM SCHLOSS<br />

www.queerimschloss.<br />

uni-mannheim.de<br />

L9, 7, (0621) 1813380,<br />

SchwuLesBische und<br />

transidente AStA-Gruppe<br />

VORLIEBEN &<br />

FETISCH<br />

LUG MANNHEIM<br />

www.lugman.de<br />

PF 102117, (0621) 1221765,<br />

Leder-Uniform-Gummi-Club<br />

DARMSTADT<br />

BUSINESS<br />

BEAUTY<br />

HAIRLOUNGE BY EDDY<br />

Bismarckstr. 21, Lengfeld,<br />

(06162) 72339<br />

BÜCHER<br />

LESEZEICHEN<br />

www.lesezeichendarmstadt.de<br />

Liebfrauenstr. 69<br />

SZENE<br />

BARS<br />

3KLANG<br />

www.3klang-bar.de<br />

Riegerplatz 3, (06151)<br />

6698847, Mo 18-24, Di-Sa<br />

10-1, So 10-24. Szene-Bar,<br />

bunt gemischtes Publikum.<br />

Tgl. Frühstück bis 15 Uhr.<br />

So 10-15 Frühstücksbüffet<br />

(Reservierung erbeten).<br />

KULTUR<br />

RADIO<br />

GANZ SCHÖN QUEER<br />

www.radiodarmstadt.de<br />

(06151) 87000, Schwullesbisches<br />

Radiomagazin,<br />

1. Mo 18-20 Uhr auf Radio<br />

Darmstadt, UKW 103,4<br />

(Antenne) oder 99,85<br />

(Kabel)<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

AIDSHILFE<br />

DARMSTADT E.V.<br />

Elisabethenstr. 45, (06151)<br />

28073, Beratung: Mo, Di,<br />

Do 9-17 Uhr, Mi 13-17 Uhr,<br />

Fr 9-15 Uhr<br />

COMMUNITY<br />

QUEERES ZENTRUM<br />

www.vielbunt.org/queereszentrum-darmstadt<br />

In der Oetinger Villa,<br />

Kranichsteiner Str. 81,<br />

zwangloses Beisammensein<br />

für queere Jugendliche<br />

von 14 bis 27 Jahren, Di,<br />

Do+Fr 16-20 Uhr, Kontakt:<br />

jugend@vielbunt.org<br />

VIELBUNT<br />

www.vielbunt.org<br />

Kranichsteiner Str. 81,<br />

Queeres Zentrum Darmstadt,<br />

Veranstalter des CSD,<br />

der Party „Schrill & Laut“,<br />

Jugend- und Beratungsangebote<br />

u.v.m.<br />

FRAUEN<br />

FRAUENKULTUR-<br />

ZENTRUM<br />

www.frauenkulturzentrumdarmstadt.de<br />

Emilstr. 10 in der Kyritzschule,<br />

(06151) 714952,<br />

2. So 10:30-13 Uhr Frauenfrühstück;<br />

letzter Sa 21 Uhr<br />

Frauendisco „tanzbar“<br />

KIRCHE & GLAUBE<br />

HUK DARMSTADT<br />

www.huk.org<br />

Homosexuelle und Kirche<br />

Regionalgruppe Darmstadt,<br />

Treff: Das Offene Haus,<br />

Rheinstr. 31<br />

STUTTGART<br />

SZENE<br />

BARS / CAFÉS<br />

BERNSTEIN<br />

www.bernstein-stuttgart.com<br />

Pfarrstr. 7, Di-So 16-1<br />

GOLDENER HEINRICH<br />

Leonhardtstr. 3, (0711)<br />

66474733, tägl. 12-1<br />

JAKOBSTUBE<br />

www.jakobstube.de<br />

Jakobstr. 6, (0711)<br />

2238995, Tgl. 18-6 Uhr<br />

LIEBLINGSMENSCH<br />

www.facebook.com/<br />

lieblingsmensch0711<br />

Katharinenstr. 3, Mo-Do 12-0,<br />

Fr 12-3, Sa 15-3, So 15-0,<br />

gemütliche Bar<br />

MONROES<br />

www.cafe-monroes.de<br />

Schulstr. 3, (0711)<br />

2262770, romantisches<br />

Ambiente und schöne<br />

Terrasse<br />

REBOOTS<br />

www.facebook.com/<br />

rebootsstuttgart<br />

Bopserstr. 9, Di 19-24,<br />

Mi+Do 19-0:30, Fr+Sa 19-3,<br />

So 18-24, Mo Ruhetag,<br />

gemütliche Bar im<br />

Westernstil<br />

RUBENS HOME<br />

www.rubens-home.de<br />

Geißstr. 13, (0711)<br />

5532305, Di-Do 16-1,<br />

Fr 16-3, Sa 14-3<br />

FETISCH-BARS<br />

EAGLE<br />

www.eagle-stuttgart.com<br />

Mozartstr. 51, (0711)<br />

6406183, Di+Do 20-1,<br />

Fr 21-2, Sa 21-2, Lederbar,<br />

Clublokal des LC Stuttgart<br />

CLUB2B<br />

www.club2B-stuttgart.de<br />

Marienstr. 38c, Cruisingbar<br />

K29<br />

www.gaykeller.de<br />

Blumenstr. 29,<br />

(0711) 2333323<br />

SAUNEN<br />

SAUNA CLUB POUR LUI<br />

www.pour-lui.de<br />

Schmidener Str. 51, (0711)<br />

9005391, tägl. 10-2 Uhr, Sa<br />

bis 3 Uhr. Gaysauna<br />

FKK DAY<br />

JEDEN DIENSTAG<br />

VIVA SAUNA<br />

www.vivasauna.de<br />

Charlottenstr. 38, (0711)<br />

2368462, So-Do 14-24,<br />

Fr+Sa 14-2, Gaysauna<br />

SEXSHOPS &<br />

-KINOS<br />

BLUEBOX<br />

www.blueboxstuttgart.de<br />

Steinstr. 15, (0711)<br />

4704841, Mo-Do 9-24,<br />

Fr+Sa 9-4, So 14-24. Gayund<br />

Heterokino auf zwei<br />

Ebenen, mit Cruising Area,<br />

Darkroom und Glory Hole<br />

CRAZY VIDEO SHOW<br />

Rotebühlplatz 1, (0711)<br />

3514200, Mo-Do 9-24,<br />

Fr+Sa 9-1, So 11-24. Moderne<br />

Videokabinen, Kino, Gayzone,<br />

Cruising Area<br />

NEW MAN<br />

Alte Poststr. 2, (0711)<br />

295561, Gay-Kino und<br />

Shop im Tiefgeschoss bei<br />

Dr. Müller<br />

MAX-EROTIC-STORE<br />

www.max-erotic-store.com<br />

Waiblinger Str. 7, (0711)<br />

5094400, Mo-Fr 10-21,<br />

Sa 10-20, Video Lounge,<br />

Samstag Gay-Day<br />

RAT & TAT<br />

HIV / STI<br />

AIDS-HILFE STUTTGART<br />

www.aidshilfe-stuttgart.de<br />

Johannesstr. 19, (0711)<br />

22469-0, umfangreiches<br />

Beratungs- und Hilfeangebot,<br />

Mo-Fr 10-12 und<br />

Mo-Do 14–17 Uhr<br />

POLITIK<br />

LADS<br />

www.antidiskriminierungsstelle-bw.de<br />

www.lads-bw.de<br />

Antidiskriminierungsstelle<br />

Baden-Württemberg im<br />

Ministerium für Soziales und<br />

Integration, Else-Josenhans-<br />

Str. 6, (0711) 123-3990,<br />

beratung@lads-bw.de<br />

SPORT<br />

ABSEITZ<br />

www.abseitz.de<br />

Weißenburgstr. 28a, (0162)<br />

9567235, viele Sportarten<br />

ZENTREN<br />

ZENTRUM WEISSENBURG<br />

www.zentrum-weissenburg.de<br />

Weißenburgstr. 28a, (0162)<br />

9567235, Mo-Mi+Fr 19-22,<br />

Do 17-22, So 15-22. Stuttgarts<br />

schwules Zentrum<br />

BUSINESS<br />

BÜCHER<br />

ERLKÖNIG<br />

www.buchladen-erlkoenig.de<br />

Nesenbachstr. 52, (0711)<br />

639139, lesbisch-schwuler<br />

Buchladen. Mo-Fr 10-19,<br />

Sa 10-18<br />

FACHANWALT<br />

FÜR ERBRECHT<br />

und Zertifizierter<br />

TESTAMENTS-<br />

VOLLSTRECKER<br />

AGT e.V.<br />

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Sie schon lange<br />

gesucht haben!<br />

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www.<strong>gab</strong>oleiro.de<br />

Tel. 0170 522 10 22<br />

www.gay-serious.com


48 GESUNDHEIT<br />

NP-DE-HVU-ADVR-210022<br />

ANZEIGE<br />

Wie moderne HIV-Therapien<br />

die Lebensqualität verbessern können<br />

Seit das HI-Virus entdeckt wurde,<br />

hat sich in der Entwicklung von HIV-<br />

Medikamenten sehr viel getan: Die ersten<br />

Therapien waren mit starken Nebenwirkungen<br />

verbunden und es musste eine<br />

Vielzahl verschiedener Tabletten eingenommen<br />

werden, um die Menge der Viren<br />

im Körper so niedrig wie möglich zu halten.<br />

Durch die Entwicklung von immer effektiveren<br />

Wirkstoffen sind die heutigen, modernen<br />

HIV-Medikamente mit den damaligen im<br />

Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit<br />

kaum zu vergleichen. So kann die<br />

HIV-Therapie heutzutage häufig mit nur<br />

einer einzigen Tablette am Tag durchgeführt<br />

werden. Bei erfolgreicher Therapie ist HIV im<br />

Blut dann auch nicht mehr nachweisbar.<br />

DER MEDIZINISCHE FORTSCHRITT IN<br />

DER HIV-THERAPIE<br />

Stellen wir uns als Beispiel mal einen jungen<br />

Mann vor, der im Alter von 21 Jahren die<br />

HIV-Diagnose erhält. Wenn er sich bei den<br />

unterschiedlichen Therapieformen für die<br />

Einnahme von Tabletten entscheidet und<br />

diese einmal täglich einnimmt, wären das<br />

im Laufe eines durchschnittlichen Lebens<br />

von circa 80 Jahren die beachtliche Anzahl<br />

von über 20.000 Tabletten - ganz schön<br />

viel, oder?<br />

Bei der HIV-Therapie besteht eine dieser<br />

Tabletten aus mehreren – bis zu vier unterschiedlichen<br />

– Substanzen, den sogenannten<br />

Wirkstoffen. Diese werden miteinander<br />

kombiniert und blockieren die Vermehrung<br />

des Virus an verschiedenen Punkten. Dank<br />

ihrer hohen Wirksamkeit wurde in den<br />

letzten Jahren die Anzahl der notwendigen<br />

Wirkstoffe in der HIV-Therapie weiter reduziert,<br />

was vor allem das Risiko für mögliche<br />

Nebenwirkungen sowie auch Wechselwirkungen<br />

der HIV-Medikamente mit anderen<br />

Substanzen und Medikamenten verringern<br />

kann.<br />

HIV ALS STÄNDIGER BEGLEITER<br />

Auch wenn man als Mensch mit HIV heutzutage<br />

ein normales und glückliches Leben<br />

führen kann, ist die HIV-Therapie ab dem<br />

Zeitpunkt der Diagnose und dem Behandlungsbeginn<br />

ein Leben lang ständiger<br />

Begleiter.<br />

Mittlerweile gibt es groß angelegte Studien,<br />

welche die Erfahrungen und Gedanken von<br />

HIV-positiven Menschen auch hinsichtlich<br />

ihrer Therapie beleuchten. In der „Positive<br />

Perspektiven 2“ Studie wurden beispielsweise<br />

weltweit 2.389 HIV-positive Menschen<br />

befragt. Dabei zeigte sich, dass Menschen<br />

mit HIV sich auch Gedanken über die Anzahl<br />

an Substanzen in ihren Medikamenten<br />

machen: Die Mehrheit (65%) der befragten<br />

Personen in Deutschland ist beispielsweise<br />

offen für eine HIV-Therapie mit weniger<br />

Wirkstoffen bei gleicher Wirksamkeit. 2<br />

82%<br />

(1.731/2.112)<br />

der Befragten weltweit<br />

nehmen mindestens ein<br />

weiteres Medikament zu<br />

HIV-Therapie ein 1<br />

WARUM WÜNSCHEN SICH MENSCHEN<br />

MIT HIV WENIGER SUBSTANZEN IN<br />

IHRER THERAPIE?<br />

Im Alter können bei HIV-positiven Menschen<br />

dieselben gesundheitlichen Probleme<br />

auftreten, wie bei allen anderen auch.<br />

Je älter Menschen mit HIV werden, desto<br />

höher wird auch die Wahrscheinlichkeit,<br />

dass weitere Medikamente gegen andere<br />

Erkrankungen zusätzlich zur HIV-Therapie<br />

eingenommen werden.<br />

In der „Positive Perspektiven 2“ Studie <strong>gab</strong>en<br />

82% aller Befragten an, dass sie schon<br />

jetzt mindestens ein Medikament zusätzlich<br />

zur HIV-Therapie einnehmen. 1<br />

Auch wenn man selbst vielleicht nicht direkt<br />

an das Älterwerden denkt, für die Lebensqualität<br />

kann die Anzahl der Substanzen in<br />

der HIV-Therapie auch jetzt schon eine Rolle<br />

spielen: Möglichst wenige Substanzen können<br />

das Risiko für Wechselwirkungen mit<br />

anderen Stoffen wie Nahrungsergänzungsmitteln<br />

oder Medikamenten verringern und<br />

damit auch einen positiven Einfluss auf die<br />

Lebensqualität haben.<br />

PROAKTIV MIT DEM/R ÄRZT*IN REDEN<br />

Letztendlich ist es wichtig, dass sich die<br />

HIV-Therapie mit anderen Substanzen gut<br />

verträgt. Daher empfiehlt es sich, dass man<br />

als Mensch mit HIV dem/r Ärzt*in ganz offen<br />

sagt, was man sonst noch neben den HIV-<br />

Medikamenten einnimmt.<br />

Generell kann es hilfreich sein, von selbst<br />

proaktiv ein Gespräch suchen: Von den 120<br />

in Deutschland befragten Teilnehmenden<br />

der „Positive Perspektiven 2“ Studie <strong>gab</strong>en<br />

beispielsweise nur 63% an, dass sie von<br />

ihren Ärzt*innen über generelle Bedenken<br />

hinsichtlich ihrer Therapie gefragt wurden. 2<br />

Weitere Infos sowie persönliche Geschichten<br />

zum Leben mit HIV findest du<br />

unter www.livlife.de.<br />

Unterstützt von ViiV Healthcare<br />

Referenzen:<br />

1 Okoli C et al., Prev Chronic Dis 2020;17:190359.<br />

2 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten<br />

und Tropenmedizin 2021. Poster P-037.


„Wir möchten unsere Kunden nicht nur<br />

zufrieden stellen, sondern sie begeistern<br />

– vor dem Kauf und auch danach.“<br />

Sabine & Gerhard Grohs<br />

Außergewöhnlich persönlich<br />

KÜCHEN ATELIER GROHS<br />

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50 kultur<br />

FOTO: GALERIE MÜHLFELD-STOHRER<br />

FOTO: GALERIE LEUENROTH<br />

FOTO: GALERIE GREULICH<br />

Thomas Hildenbrand „Torso“, 2022 Beate Höing „Fundstuecke aus Porzellan: Fool“, 2019, glasierte Keramik, Jan Schmelcher „Sonny Liston“<br />

SAISONSTART Frankfurter Galerien<br />

Alles neu macht der <strong>September</strong>,<br />

wenn die Frankfurter Galerien zum<br />

Saisonstart einladen. Rund 50<br />

Galerien, Off-Spaces und Kunstinstruktionen<br />

öffnen vom 8. bis 10. <strong>September</strong><br />

zum 29. Mal zum Gallery Weekend.<br />

Mit dabei sind natürlich auch die „Galerien<br />

Frankfurt Mitte“, der Verbund der<br />

Galerist*innen der Fahrgasse: Sieben<br />

Vernissagen mit Kunstwerken verschiedener<br />

Künstler*innen mit zeitgenössischen,<br />

internationalen Positionen, Malerei,<br />

Skulptur, Raum- und Videoinstallationen,<br />

Keramik- und Papierarbeiten.<br />

Die Galerie Mühlfeld + Stohrer zeigt unter<br />

anderem geschnitzte, zum Teil beinah<br />

lebensgroße Holzskulpturen von Thomas<br />

Hildenbrand. Mit gotischen Faltenwürfen<br />

und barocken Körpern und einer erstaunlichen<br />

Leichtigkeit sind Hildenbrands<br />

Knaben-, Männer- und Engelmotive<br />

kraftvolle und zugleich fragile Figuren. Die<br />

Galerie Greulich zeigt Jan Schmelcher;<br />

unter dem Titel „poker de almas“ erinnern<br />

seine collagenartigen Gemälde an brasilianische<br />

Plakatmotive. Die Galerie Leuenroth<br />

präsentiert unter dem Titel „Bye Bye<br />

Blackbird“ die Künstler*innen Jan Dörre<br />

und Beate Höing mit Malerei und Keramik.<br />

Jan Dörres Stillleben haben eine eigentümliche<br />

Stimmung: Sie erinnern an die<br />

Alten Meister, kombinieren jedoch klassische<br />

Motive wie Vögel, Insekten oder Obst<br />

mitunter mit Radios oder Straßenmüll;<br />

ein skurriles Environment! Dazu passen<br />

die Keramikarbeiten von Beate Höing, die<br />

Kurz-vor-Kitsch-Motive gestaltet, die bei<br />

genauerem Hinsehen ebenfalls absurdskurrile<br />

Züge tragen.<br />

Der Saisonstart verleiht der Fahrgasse am<br />

Eröffnungsabend mit seinen extra langen<br />

Öffnungszeiten immer auch ein schönes<br />

Straßenfest-Flair: Man flaniert die Fahrgasse<br />

auf und ab, nimmt hier und da ein<br />

Getränk oder isst ein kleines Häppchen zur<br />

Stärkung. *bjö<br />

8. – 10.9., Saisonstart der Galerien Frankfurt<br />

Mitte, Fahrgasse, Frankfurt,<br />

Freitag von 18 – 22 Uhr, Samstag und<br />

Sonntag 11 – 18 Uhr, geführte,<br />

kostenlose Rundgänge am 8. und 9.9.<br />

jeweils ab 14 Uhr, Treff in der Galerie<br />

Maurer, Fahrgasse 5,<br />

www.galerien-frankfurt-mitte.de<br />

AUSSTELLUNG<br />

SAND<br />

Ressource, Leben, Sehnsucht<br />

Das Museum Sinclair Haus schärft auch in der neuen Ausstellung<br />

„Sand“ erneut die Sinne für Natur und Umwelt und ihre Beziehung<br />

zum Menschen. Wer „Sand“ hört, denkt zuerst an Strand und dann<br />

vielleicht noch an die Wüste. Dabei ist Sand nach Wasser der zweitwichtigste<br />

Rohstoff, der unsere moderne Welt formt – wenn auch<br />

weitgehend unbemerkt. Denn Sand ist die Grundlage für Straßen,<br />

Böden und dem Bau unserer Städte, selbst das Display eines Smartphones<br />

beinhaltet Sand. Die Ausstellung „Sand – Ressource, Leben,<br />

Sehnsucht“, vom Mikro- bis in den Makrokosmos beleuchtet die<br />

Ausstellung die vielen verschiedenen Aspekte von Sand, vom Aufbau<br />

eines Sandkorns oder der Struktur von Sedimentgestein bis hin zur<br />

Frage, wie Menschen in sandigen Landschaften leben, wo sich die<br />

Folge umweltschädlichen Verhaltens auch beim Sandvorkommen<br />

zeigt und wie der Mensch mit dem schwindenden Rohstoff umgeht.<br />

Die 16 ausgewählten internationalen Künstler*innen bewegen sich<br />

dabei durch verschiedene Medien und Techniken. *bjö<br />

Ferhat Bouda „Ein Kind spielt in einer Siedlung nahe der Stadt Chinguetti, Mauretanien“, 2018<br />

© Ferhat Bouda, Agence VU, <strong>2023</strong><br />

24.9., Museum Sinclair Haus, Löwengasse 15, Bad Homburg,<br />

11 Uhr, die Ausstellung ist bis zum 11. Februar 2024 zu sehen,<br />

www.musuem-sinclair-haus.de<br />

FOTO: FERHAT BOUDA


Brian lädt Utahs<br />

queere Community<br />

zum Gay Rodeo.<br />

The world says<br />

yes to you.<br />

Überall auf der Welt gibt es Orte, an denen<br />

sich queere Reisende willkommen und<br />

sicher fühlen können. Brians Gay Rodeo in<br />

Utah ist ein solcher LGBTQIA+ Safe Space.<br />

Entdecke weitere Orte weltweit.<br />

lufthansa.com/pride


52 kultur<br />

FOTO: BIBELHAUS ERLEBNISMUSEUM<br />

Plakataktion des Bibelhaus ErlebnisMueums<br />

AUSSTELLUNG<br />

BIBEL IST<br />

QUEER!<br />

Veit Dinkelaker,<br />

Direktor des<br />

Bibelhaus<br />

ErlebnisMuseum<br />

Das Frankfurter Bibelhaus ErlebnisMuseum setzt sich kritisch mit den<br />

Interpretationen der Bibel auseinander und kommt dabei, zumindest für<br />

konservative Kreise, zu durchaus provokanten Ergebnissen. In Ausstellungen,<br />

Führungen und aktuell auch in einer Plakataktion mit Slogans wie<br />

„Bibel ist queer“ oder „Bibel ist vegan“ will das Team zur Kontroverse anregen.<br />

2021 sorgte die Sonderausstellung „G*tt<br />

m/w/d“ für Aufsehen, weil sie die Frage<br />

stellte, welches Geschlecht Gott habe<br />

– beziehungsweise, warum Gott immer<br />

männlich gelesen wird. „Ein unverstellter<br />

Blick in die Bibel offenbart: Auch dort ist<br />

Geschlechtervielfalt zu finden“, erklärte<br />

bereits damals Museumsdirektor Veit<br />

Dinkelaker. Die Ausstellung belegt dies<br />

nicht nur anhand von Bibeltexten, sondern<br />

auch mit archäologischen Fundstücken,<br />

die zum Beispiel für die Darstellung<br />

Gottes nicht ausschließlich das binäre<br />

System benutzen. Auch im Mittelalter<br />

existierte eine androgyne Vorstellung von<br />

Adam: Ein doppelgeschlechtliches Wesen,<br />

aus dem Mann und Frau entstanden sind<br />

– und nicht wie heute allgemein angenommen,<br />

dass die Frau lediglich aus der<br />

Rippe Adams geformt wurde. Verborgene<br />

Spuren lassen sich auch im Judentum, im<br />

Islam oder bei christlichen Hermaphroditen<br />

in der Buchkunst entdecken.<br />

Die Ausstellung „G*tt m/w/d“ ist vom<br />

22. August bis 8. Oktober noch einmal in<br />

einer etwas verkleinerten Pop-up-Version<br />

im Museum zu sehen. Sie ist außerdem<br />

so konzipiert, dass sie auch von anderen<br />

Institutionen ausgeliehen werden kann.<br />

Auch die Plakataktion kann im Museum<br />

angeschaut werden, außerdem führen<br />

in der Dauerausstellung angebrachte<br />

QR-Code-Links zu kurzen Videoclips, die<br />

erklären, wieso die Bibel divers, queer,<br />

antirassistisch, feministisch, visionär oder<br />

ökologisch und vegan ist. „Die Kurz-<br />

Videos hatten als Reels auf Instagram<br />

bereits im Juli eine große Reichweite“;<br />

erklärt Veit Dinkelaker. Wir haben den<br />

Direktor des Bibelhaus Erlebnismuseums<br />

zum Interview getroffen. *bjö<br />

Die Ausstellung „G*tt m/w/d“ stellt die<br />

provokante Frage, ob Gott männlich,<br />

weiblich oder überhaupt ein binäres<br />

Geschlecht hat. Wie sind Sie und ihr<br />

Team auf die Idee gekommen, eine<br />

solche Ausstellung zu konzipieren?<br />

Die Bibel hält manche Überraschung<br />

bereit. Als Erlebnismuseum haben wir<br />

den Anspruch, die Bibel für Jung und Alt<br />

interessant zu machen – zum Erleben. Die<br />

„<br />

Manche konservative<br />

Lehre, die sich auf<br />

die Bibel beruft,<br />

muss schlicht überprüft<br />

werden.<br />

“<br />

Bibel selbst erschließen wir – wie üblich in<br />

einem Museum – wissenschaftlich. Unser<br />

Zugang zur Frage, woher die Vorstellungen<br />

über Gott kommen, ist archäologisch.<br />

Und da herrscht eine große Vielfalt in der<br />

Antike – auch in biblischen Landen. Das<br />

war unser Ausgangspunkt: Wir möchten<br />

daran erinnern, dass am Anfang die Vielfalt<br />

steht. Und da gibt es in der Geschichte<br />

eine erstaunliche Vielfalt auch hinsichtlich<br />

Geschlechtervorstellungen. Das ist<br />

wenigen Leuten bekannt. Da geht es um<br />

die weiblichen Attribute des biblischen


Gottes in den Texten der heiligen Schriften,<br />

die von der feministischen Theologie<br />

herausgearbeitet wurden. Da geht es um<br />

den Vergleich zu den Religionen und Kulturen,<br />

aus denen die biblischen Religionen<br />

hervorgegangen sind. Wer die Antike kennt,<br />

der weiß, dass es keine Überraschung ist,<br />

dass in der Umwelt der Bibel von mehrgeschlechtlichen<br />

Wesen die Rede ist, wie<br />

„Hermaphroditen“ oder „Androgynen“. Wir<br />

können in der Ausstellung zeigen, dass<br />

über diese Dinge auch in der Auslegung<br />

biblischer Geschichten von der Antike<br />

bis ins Mittelalter nachgedacht wurde. Im<br />

Ausstellungskatalog stellt ein Rabbiner dar,<br />

dass im orthodoxen Judentum seit jeher<br />

von sechs verschiedenen Geschlechtern<br />

die Rede ist. Die Genderdebatte ist das<br />

eine – die historische Dimension, wie in<br />

früheren Zeiten über Geschlechter gesprochen<br />

wurde, wird gerne übersehen.<br />

Und da ist die Bibel vielfältiger, als manche<br />

denken. So erschließen wir die Multiperspektivität<br />

auf die heiligen Schriften. Dazu<br />

gehören auch Interviews mit inter- und<br />

transgeschlechtlichen Menschen und wie<br />

sie die Bibel lesen – und wie sie sich in den<br />

heiligen Schriften wiederfinden.<br />

Die Frage nach der Geschlechtlichkeit<br />

Gottes wirft ja noch weitere Fragen<br />

auf: Inwiefern ist die Interpretation<br />

von Bibeltexten zeitabhängig und<br />

ist eine reformierte Betrachtung im<br />

Zuge einer sich verändernden Welt<br />

nicht längst überfällig? Oder steht<br />

Bibel nur für konservative Werte, die<br />

veränderungsresistent sind?<br />

Die Ausstellung versucht den Bibeltext<br />

gegen die gängigen Auslegungen und<br />

Lehrmeinungen, die ja auch alle immer<br />

zeitbedingt sind, stark zu machen.<br />

Es ist eine Binsenwahrheit, dass die<br />

Bibel äußerst divers ist – im Sinne von<br />

vielfältig. Da lässt sich manche Entdeckung<br />

machen. Viele Aussagen der Bibel<br />

müssen historisch eingeordnet werden<br />

– und verlieren dann ihre Schärfe. Die<br />

Bibel wird immer neu gelesen und auf<br />

ihren Kern geprüft – durch alle Zeiten.<br />

Es ist erstaunlich auf wie viele, bislang<br />

ungestellte Fragen die heiligen Schriften<br />

antworten können. Wer dabei allerdings<br />

Eindeutigkeit sucht, wird selten befriedigt.<br />

Aber die Diskussion lohnt sich. Die<br />

biblische Kernbotschaft „Liebe Gott und<br />

liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“<br />

gibt uns den Spielraum, auf Entdeckung<br />

zu gehen. Wer die Bibel liest, weiß, dass<br />

sie schon immer ein revolutionär-befreiendes<br />

Buch war, in ihrer Zeit und<br />

seitdem. Manche konservative Lehre, die<br />

„<br />

kultur 53<br />

Wir möchten daran<br />

erinnern, dass am<br />

Anfang die Vielfalt<br />

steht.<br />

sich auf die Bibel beruft, muss schlicht<br />

überprüft werden – und dann wird sich<br />

zeigen, wie weit die Perspektive ist, die<br />

die Bibel öffnet. Dazu laden wir ein.<br />

Bibelhaus ErlebnisMuseum,<br />

Metzlerstr. 19, Frankfurt,<br />

www.bibelhaus-frankfurt.de<br />

“<br />

Die Pop-up-Ausstellung „G*tt m/w/d<br />

– Geschlechtervielfalt seit biblischen<br />

Zeiten“ ist noch bis zum 8.10. zu<br />

sehen, Führungen jeweils mittwochs um<br />

16 Uhr.<br />

Wer die Ausstellung „Gott m/w/d“ ausleihen<br />

möchte, kann sich direkt ans<br />

Museum wenden, eine virtuelle Version<br />

gibt‘s über www.gott-wmd.de<br />

GARTENCENTER MARKTHALLE RESTAURANT<br />

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Traumhaftes Licht und satte Farben: Der herbstliche Garten<br />

hat seine ganz eigene Klasse. Mit galanten Stauden,<br />

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Kommen Sie vorbei! Wir beraten Sie gern.<br />

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54 kultur<br />

FOTO: GRANDFILM / REINHOLD VORSCHNEIDER<br />

FOTO: PRO KINO<br />

Thea Ehre als Leni in „Bis ans Ende der Nacht“.<br />

FILMWOCHE „TRANS*ITION“<br />

Penélope Cruz in „L’Immensià – Meine fantastische Mutter“<br />

Das Filmforum Höchst lädt<br />

vom 21. bis 27. <strong>September</strong> zur<br />

Themenwoche „Trans*ition“ und<br />

zeigt drei aktuelle Spielfilme, die<br />

das Thema ganz unterschiedlich angehen.<br />

Im spanischen Film „20.000 especies de<br />

abejas“ (20.000 Arten von Bienen) ist<br />

Cocó, ein achtjähriges Kind, auf der Suche<br />

nach Identität: Der Geburtsnamen Aitor<br />

löst Unbehagen aus, und auch der Spitzname<br />

Cocó scheint nicht zu passen. Im<br />

Sommerurlaub findet Cocó den Mut, die<br />

inneren Konflikte mit Verwandten und<br />

Freund*innen zu teilen. Auch die Mutter ist<br />

bemüht, ihr Kind zu unterstützen. Regisseurin<br />

Estibaliz Urresola Solaguren lässt die<br />

Familiengeschichte im sonnendurchfluteten<br />

Baskenland spielen.<br />

Eher düster ist die Szenerie in Christoph<br />

Hochhäuslers „Bis ans Ende der Nacht“:<br />

Der verdeckte Polizeiermittler Robert<br />

soll die Drogengeschäfte des Frankfurter<br />

Großdealers Victor ausheben. Dafür soll<br />

Robert mit Leni als fingierter Partnerin<br />

ins Milieu eingeschleust werden. Heikler<br />

Punkt der inszenierten Konstellation: Leni<br />

und der schwule Robert waren früher ein<br />

Paar, vor Lenis Transition. Thea Ehre wurde<br />

für die Rolle der Leni auf der Berlinale als<br />

beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. In<br />

„L’Immensià – Meine fantastische Mutter“<br />

spielt Penélope Cruz eine Mutter, deren<br />

12-jährige, pubertierende Tochter Adriana<br />

ihre Geschlechtsidentität ablehnt; als die<br />

Familie umzieht, stellt sich Adriana den<br />

neuen Nachbarskindern als Junge vor. Der<br />

italienische Regisseur Emanuele Crialese<br />

erzählt in seinem Film eine ein Stück weit<br />

autobiografisch geprägte Geschichte und<br />

outet sich als trans Mann. Die drei Filme<br />

werden während der Themenwoche im<br />

Filmforum Höchst mehrmals gezeigt. *bjö<br />

21. – 27.9., Filmforum Höchst,<br />

Emmerich-Josef-Str. 46a, Frankfurt,<br />

www.filmforum-hoechst.de<br />

Queerfilmnacht: Blue Jean<br />

Die queerfilmnacht im <strong>September</strong> erzählt von einer zutiefst repressiven Zeit<br />

in Großbritannien Ende der 1980er: Premierministerin Margret Thatcher hatte<br />

1988 „Section 28“ verabschiedet, ein Gesetz, das die „Förderung von<br />

Homosexualität“ verbietet. Die lesbische Jean ist daraufhin zum Doppelleben<br />

gezwungen und ihre Homosexualität geheim zu halten, ansonsten könnte sie<br />

ihren Job als Sportlehrerin verlieren. Jeans Freundin Vic ist da etwas furchtloser<br />

und wünscht sich auch von Jean mehr Mut im Kampf gegen das homophobe<br />

Gesetz. Als die beiden im Nachtleben von Newcastle in einer Lesbenbar eine<br />

von Jeans Schülerinnen treffen, muss Jean eine schwerwiegende<br />

Entscheidung treffen.<br />

Regisseurin Georgia Oakley portraitiert in ihrem Filmdebut<br />

eine Zeit in Großbritannien, die durch politische Entscheidungen<br />

die Leben zahlloser Lesben und Schwuler<br />

stark eingeschränkt oder gar zerstört hat. Oakley<br />

zeigt aber auch eine queere Community, die sich im<br />

Kampf gegen die Iron Lady Thatcher und ihre konservative<br />

Regierung erst richtig formierte. Bei seiner<br />

Weltpremiere in Venedig erhielt das mitreißende<br />

Drama den Publikumspreis, bei den British Independent<br />

Film Awards 2022 wurde „Blue Jean“ vier<br />

Mal ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis<br />

für die Beste Hauptdarstellerin für die Newcomerin<br />

Rosy McEwen.<br />

Mehr Infos und Spieltermine über<br />

www.queerfilmnacht.de<br />

QUEERFILMFESTIVAL <strong>2023</strong><br />

Salzgeber präsentiert vom 1. bis 8. <strong>September</strong><br />

außerdem das Queerfilmfestival mit den besten<br />

Filmen des Jahres – 26 herausragende, nichtheteronormative<br />

Spiel- und Dokumentarfilme,<br />

Highlights der Filmfestspiele in Venedig und<br />

Toronto, von Sundance und der Berlinale. Eine<br />

Retrospektive und ein Spotlight ergänzen<br />

online das Kinoprogramm.<br />

„Blue Jean“ wird auch hier gezeigt:<br />

Am 7. <strong>September</strong> um<br />

18:30 Uhr im Cinéma<br />

Frankfurt sowie am 8.<br />

<strong>September</strong> um 20 Uhr<br />

im Mal Seh’n Kino<br />

Frankfurt und um<br />

21 Uhr im Delphi Arthaus<br />

Stuttgart. Mehr<br />

Infos zum Queerfilmfestival<br />

auf unseren<br />

Film-Seiten. *bjö<br />

FOTO: SALZGEBER<br />

www.queerfilm<br />

festival.net


FOTO: DOMINIK DRESEL<br />

8.—10. SEPTEMBER <strong>2023</strong><br />

OPENING<br />

8. SEPTEMBER — 18 UHR<br />

GUIDED TOUR<br />

9. & 10. SEPTEMBER — 14 UHR<br />

OFFENBACH<br />

Riviera Festival<br />

Die Offenbacher Riviera sind<br />

zwei Kilometer Mainufer<br />

zwischen der gewachsenen<br />

Offenbacher City mit dem<br />

Charme einer ehemaligen Industrielandschaft<br />

und dem neu entstandenen<br />

Hafenareal als Lebens- und Kulturraum.<br />

Das Riviera Festival bewegt sich genau<br />

in diesem Spannungsfeld und verbindet<br />

Musik und Clubkultur mit bildender<br />

Kunst – sowohl im Programm als auch<br />

in der Auswahl der Festival-Locations.<br />

Diese reichen sowohl in- als auch outdoor<br />

von Konzert- und Kultur-Venues<br />

wie dem Hafen2, dem Waggon am<br />

Kulturgleis oder den Parkside Studios<br />

über Clubs wie dem Robert Johnson<br />

oder Theater wie dem Capitol bis hin zu<br />

Off-Locations wie der Pizzeria Rimini<br />

am Hafen oder dem schwimmenden<br />

Tonstudio „Josephine Baker“ und vielen<br />

weiteren. Das dezentrale Festival hat<br />

sich mit seinem unkonventionellen<br />

Line-up in den vergangenen Jahren<br />

einen Namen gemacht – und so gibt’s<br />

THEATER<br />

Schiller’s Queer<br />

Robbers<br />

auch diesmal wieder viel Außergewöhnliches<br />

zu entdecken. Unsere Tipps: Die<br />

Künstlerin Ebow rappt mit wuchtigen<br />

Beats und emotionalen R’n’B-Arrangements<br />

gegen Rassismus, Homophobie<br />

und Sexismus, Low-Fi-Spezialist Brezel<br />

Göring stellt nach dem unerwarteten<br />

Tod seiner Arbeits-, Lebens- und<br />

Liebespartnerin François Cactus (Stereo<br />

Total) sein erstes Soloalbum „Psychoanalyse<br />

(Volume 2)“ vor. Nelson Brandt,<br />

auch bekannt als Anti-Rapper Nepumuk,<br />

tritt als DJ DJDJ auf und kooperiert<br />

mit DJ Basso aka Bussi Bär für einen<br />

Clubabend als die Bussi Brothers, die<br />

mixed-nonbinäre Combo „Get Jealous“<br />

pendelt sich irgendwo zwischen Post-<br />

Punk-Riffs, Disney-Melodien und catchy<br />

Poptunes ein und der deutsche Shootingstar<br />

Jungstötter vertont den Stummfilm<br />

„Der Mann mit der Kamera“. *bjö<br />

1. – 3.9., Riviera Festival, verschiedene<br />

Locations, das komplette Programm<br />

und VKK gibt’s über<br />

www.riviera-offenbach.de<br />

Die Theatergruppe „teAtrum7“ nimmt<br />

sich Schillers „Die Räuber“ vor und<br />

inszeniert den Klassiker in veränderter<br />

Form. Gespielt wird nicht nur im Theatersaal<br />

des Gallus Theaters, sondern im<br />

gesamten Haus. Außerdem sind in ihrer<br />

Version die Kinder des Grafen Maximilian<br />

zwei Mädchen – Carla und Franzi. Mit<br />

einer List überzeugt die eifersüchtige und<br />

garstige Franzi ihren Vater, dass seine Lieblingstochter<br />

Carla in Wirklichkeit eine Hure, Mörderin und<br />

Banditin ist. Der Vater ist derart entsetzt über die falsche<br />

Wahrheit, dass er Carla aus dem Haus jagt. Die verbannte Carla wird daraufhin Anführerin<br />

einer Räuberbande, die Carla aus ihrer idealistischen Sicht für ehrenvoll hält, da die Räuber<br />

sich für Arme und Schwache einsetzen. Aber der Schein trügt, und als Carla herausfindet,<br />

dass manche Bandenmitglieder aus reinem Vergnügen morden, ist sie schon viel zu tief in<br />

die Spirale aus Gewalt und Terror verstrickt; ein Weg zurück ins bürgerliche Leben scheint<br />

unmöglich. Ein Drama! *bjö<br />

27. – 29.9., Gallus Theater, Kleyerstr. 15, Frankfurt, 19:30 Uhr,<br />

www.gallustheater.de<br />

FOTO: THEATRUM7<br />

SAISON<br />

START.<br />

GALERIE MAURER<br />

GALERIE LEUENROTH<br />

GALERIE ROTHAMEL<br />

GALERIE MÜHLFELD + STOHRER<br />

CHRISTEL WAGNER GALERIE<br />

GALERIE GREULICH<br />

GALERIE SIEDLAREK<br />

GALERIEN-FRANKFURT-MITTE.DE<br />

@GALERIENFRANKFURTMITTE


56 kultur<br />

COMING-OF-AGE<br />

LESUNG<br />

mit Amanda<br />

Lasker-Berlin<br />

Bereits der 2020 erschienene Debüt-Roman<br />

„Elijas Lied“ der in Frankfurt lebenden<br />

Schriftstellerin wurde stürmisch gefeiert.<br />

Seitdem sind zwei weitere Romane und<br />

ein Theatertext erschienen – kein Wunder,<br />

studierte Amanda Lasker-Berlin doch<br />

Freie Kunst und Theaterregie. Ihr Stil ist<br />

poetisch, gefühlsbetont und fesselnd. Im<br />

LSKH stellt sie ihren neuen Roman „Spes<br />

heißt Hoffnung“ vor, der von vier Menschen<br />

am Wendepunkt erzählt. Das alte Leben<br />

zerbricht, ein neues ist bereits in Sicht, aber<br />

noch nicht sichtbar. Ein Zustand, der so<br />

widersprüchliche Seiten wie das Gefühl des<br />

Verlorenseins und des Aufbruchs zu neuen<br />

COMING-OF-AGE<br />

Jo und das<br />

Grammophon<br />

Ufern, dem sicheren Gefühl der Weiterentwicklung<br />

und einer verunsichernden<br />

Ziellosigkeit gleichermaßen beinhaltet. Ein<br />

intensiv-aufwühlender Zustand, den Lasker-<br />

Berlin meisterhaft in Szene setzt. Durch ihre<br />

Theatererfahrung werden ihre Lesungen<br />

zu Performances – man kann sich also auf<br />

einen spannenden Leseabend freuen, mit<br />

anschließendem Gespräch. Der Abend wird<br />

von der Büchergilde Buchhandlung & Galerie<br />

organisiert. *bjö<br />

17.9., LSKH, Klingerstr. 6, Frankfurt,<br />

18 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis, lskh.de,<br />

buechergilde-frankfurt.buchhandlung.de<br />

FOTO: NORA BATTENBERG<br />

FOTO: KATRIN SCHANDER, FARBEUNDSCHWARZWEISS.DE<br />

SCIENCE-FICTION<br />

E. G. Condé:<br />

Queer Speculatory<br />

Fiction<br />

Der aus Puerto Rico stammende<br />

Autor Steven Gonzalez<br />

Monserrate veröffentlicht<br />

unter dem Namen E. G. Condé<br />

queere Fantasy-Texte, für die<br />

er den Titel „Taínofuturismus“<br />

erfunden hat; thematisch<br />

behandelt Condé vor allem<br />

die Zukunft der indigenen<br />

Erneuerung und dekolonialen<br />

Befreiung Puerto Ricos und der<br />

Archipele der Karibik.<br />

In „Sordidez“ steht der Protagonist<br />

Vero Diaz vor den Trümmern<br />

seines Lebens: Ein Hurricane<br />

hat die Halbinsel Yukatan<br />

dem Erdboden gleich gemacht.<br />

In den Schmerz des Verlusts<br />

mischt sich die Hoffnung, dass<br />

seine Familie, die „Sordidez“,<br />

die Geschicke ihres Volks nun<br />

selbst in die Hand nimmt – mit<br />

Vero Diaz als Anführer, obwohl<br />

der als trans Mann keinen<br />

guten Stand hat. Parallel entfachen<br />

China und die USA<br />

einen Krieg, eine supranationale<br />

Geheimorganisation<br />

gewinnt an Einfluss und eine<br />

Maya Revolutionärin verfolgt<br />

ihre ganz eigenen Ziele – da ist<br />

Strategie auf verschiedenen<br />

Ebenen gefragt. Die Lesung mit<br />

E. G. Condé ist auf englischer<br />

Sprache, im Anschluss gibt’s<br />

ein Autorengespräch mit Lisa<br />

Stöhr von der Büchergilde als<br />

Moderatorin. *bjö<br />

Entertainer Jo van Nelsen hat mit seinen<br />

Grammophon-Lesungen ein ganz neues Format<br />

entwickelt: Basierend auf Musikstücken,<br />

die auf historischen Schellack-Schallplatten<br />

gepresst auf van Nelsens Koffergrammophon<br />

abgespielt werden, greift er verschiedene<br />

gesellschaftspolitische Themen des frühen<br />

20. Jahrhunderts auf: Markige Märsche des<br />

Ersten Weltkriegs, säuselnde Salonmusik,<br />

schmalzige Weihnachtsmelodramen und<br />

Tanzmusik der 20er- und 30er-Jahre: van<br />

Nelsen erzählt die Geschichten, die hinter<br />

den Liedern der Zeit stecken. Er stellt<br />

Komponist*innen und Interpret*innen vor,<br />

ergänzt das Erzählte mit zeitgenössischen<br />

Bildern und Illustrationen. Mit „Kabarett im<br />

KZ“ widmet er sich einem weitgehend tabuisierten<br />

Kapitel der deutschen Kabarett- und<br />

Zeitgeschichte. Viele Unterhaltungsstars der<br />

Weimarer Republik wurden während des Naziregimes<br />

in Konzentrationslagern inhaftiert;<br />

dort traten sie weiterhin auf – manchmal<br />

heimlich, manchmal auf Befehl. Ein Abend in<br />

Erinnerung an diejenigen, die Unterhaltung<br />

zu ihrem Lebensinhalt machten, auch hinter<br />

Stacheldraht. Dass es trotz des bedrückenden<br />

Themas im van Nelsens Grammophon-<br />

Lesung was zu lachen gibt, liegt auch an den<br />

Entertainern- sie waren Meister ihres Fachs.<br />

Eine sehenswerte Performance! *bjö<br />

21.9., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt,<br />

20 Uhr, www.facebook.com/switchboard.<br />

frankfurt, www.jovannelsen.de<br />

27.9., Büchergilde Buchhandlung<br />

& Galerie, An der<br />

Staufenmauer 9, Frankfurt,<br />

www.buechergilde.de<br />

FOTO: JOHN SACHS<br />

Jessica Walker


kultur 57<br />

FOTOS: MONIKA RITTERSHAUS<br />

Dresden Frankfurt<br />

Dance Company<br />

SAISONSTART<br />

<strong>2023</strong>/24<br />

Neuer<br />

Künstlerischer<br />

Leiter<br />

Ioannis Mandafounis<br />

OPER<br />

DON PASQUALE<br />

Ein ältlicher Junggeselle mit Geld auf der hohen<br />

Kante, der dem eigenen Neffen Ernesto die<br />

Heirat mit der bettelarmen jungen Witwe Norina<br />

missgönnt, wird vom Intrigenschmied Malatesta<br />

kräftig eingeseift: Er verkuppelt Pasquale mit der schönen<br />

Sofronia, bei der es sich natürlich um Norina handelt. Der<br />

Scheintrauung folgt das böse Erwachen, denn Norina gibt<br />

sich alle Mühe, dem Ex-Junggesellen Pasquale das Konzept<br />

der Ehe so richtig zu vermiesen. Am Ende seiner Kräfte<br />

löst sich der Schwindel auf, und der gedemütigte, aber<br />

gutmütige Herr sieht sein Fehlverhalten ein und gibt dem<br />

verliebten Paar seinen Segen.<br />

Gaetano Donizetti<br />

brachte die sentimental-heitere<br />

Oper 1843 in<br />

Paris zur Uraufführung;<br />

der Erfolg war<br />

bombastisch,<br />

und bis heute<br />

erfreut sich das<br />

Genre-Spätwerk<br />

großer Beliebtheit.<br />

Caterina Panti<br />

Liberovici inszeniert das<br />

musikalische Juwel im Bockenheimer<br />

Depot unter der musikalischen<br />

Leitung von Simone Di Felice. Donato Di Stefano als Gast<br />

wird in der Rolle des Don Pasquale zu erleben sein, an seiner<br />

Seite singen Clara Kim die Norina, Brayan Avila Martinez<br />

den Ernesto und Liviu Holender den integranten Doktor<br />

Malatesta. *mas<br />

23.9., Bockenheimer Depot, Carlo-Schmid-Platz 1,<br />

Frankfurt, 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen:<br />

27. und 29.9., weitere Vorstellungen im Oktober,<br />

www.oper-frankfurt.de<br />

À LA CARTE<br />

Ioannis Mandafounis<br />

Uraufführung 15.11.<strong>2023</strong><br />

Bockenheimer Depot<br />

Eine Koproduktion mit ++1<br />

www.dfdc.de<br />

Aktuelle Club- & Dance-Hits aus den Charts.<br />

www.GAYFM.de<br />

Jetzt kostenlos<br />

downloaden<br />

Hor<br />

GAYFM<br />

immer &<br />

uberall.


58 kultur<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

DRAG-CONTEST<br />

DRAG SLAM<br />

Deutschland ist eine Nation begeisterter<br />

Poetry Slammer – weltweit gibt es hier die<br />

agilste Szene. Kein Wunder, dass da auch<br />

Varianten wie der Drag Slam erfolgreich<br />

sind. Unter den wachsamen Augen von<br />

Queen Of Ceremony Giselle Hipps mit<br />

Unterstützung von Jessica „Die Mutter“<br />

Walker kämpfen somit (fast) jeden Monat<br />

sechs Nachwuchsqueens um die Gunst<br />

des Publikums. Als Performer*in oder<br />

Slammette bewerben kann man sich<br />

immer – sobald eine Show „voll“ ist, rutscht<br />

man automatisch in die nächste. Egal ob<br />

Lipsync, Live-Gesang, Parodie, Comedy,<br />

Zauberei, Akrobatik oder klassische Travestie:<br />

Beim Drag Slam sind alle Show-<br />

Genres erlaubt. Riesen-Sause – und im<br />

Anschluss geht der Contest nahtlos in die<br />

„Milk’n’Cream“-Party über. *bjö<br />

2.9., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt,<br />

20 Uhr, www.dragslam.de<br />

TRAVESTIE<br />

Showgirls Saisonstart<br />

Nach einem kurzen Sommerpäuschen kehren<br />

die Showgirls zurück ins Rampenlicht und spielen<br />

gleich zwei Mal. Anfang <strong>September</strong> hat Chefin Vanessa<br />

P. zwei Queens eingeladen, die für Abwechslung<br />

auf der Bühne sorgen. Betty Rose ist dem<br />

Showgirls-Publikum bereits bekannt, allerdings<br />

hat sie die Sommerpause für eine Verwandlung<br />

genutzt – man darf also gespannt sein, wie sich die<br />

neue Betty Rose präsentiert. Als Dritte im Bunde<br />

ist die streichzarte Flora Soft mal wieder dabei; sie<br />

zeigt Gags und Performances. Ende <strong>September</strong><br />

schließt sich Vaness P. mit Showgirls-Komplizin<br />

Lady Hush zusammen und nehmen einen kräftigen<br />

Schluck aus dem Maßkrug – es<br />

ist Oktoberfestzeit!<br />

Musikalisch mimen<br />

die beiden zu<br />

Liedgut der Hellwig-<br />

Schwestern (Servus,<br />

Grüezi und Hallo!) und<br />

Stimmungs-Schlagern<br />

(Im München steht ein<br />

Hofbräuhaus) und bringen<br />

Festzeltstimmung<br />

in die ansonsten eher<br />

feinsinnige Denkbar im<br />

Frankfurter Nordend. Let’s<br />

Have A Gaudi! *bjö<br />

2.9., Kulturhaus Katakombe,<br />

Pfingstweidstr. 2, Frankfurt, 20 Uhr<br />

30.9., Denkbar, Spohrstr. 46a, Frankfurt,<br />

20 Uhr, Tickets über www.showgirls-frankfurt.com<br />

FOTO: HANS LECHNER<br />

FOTO: OVERLINE.TV<br />

REVUE<br />

NIGHT QUEENS Herbstsaison<br />

Auch im <strong>September</strong> präsentiert Jessica Walker ein vierblättriges Kleeblatt der Travestie- und<br />

Drag-Performances, diesmal wieder als Double-Feature mit zwei Vorstellungen am Freitag<br />

und Samstag. Die monatliche Night Queens-Show ist die regelmäße Revue mit Travestie,<br />

Komik, Parodie und Witz, präsentiert von Jessica und jeweils drei Gast-Queens. In diesem<br />

Monat sind mit Kelly Heelton, Andre Castell und Giselle Hipps zu Gast – brasilianische Lebenslust<br />

trifft auf klassische Travestie und schlagfertige Conference. Vorhang auf! *bjö<br />

8. und 9.9., Moxy Frankfurt East, Hanauer Landstr. 162, Frankfurt, 20 Uhr,<br />

www.nightqueens.de


Weltweit<br />

zu Hause<br />

Übernachten bei<br />

queeren Gastgebern<br />

in über 70 Ländern!<br />

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ DRAZEN_<br />

29 €<br />

AB<br />

PRO NACHT<br />

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ BLACKCAT<br />

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ SHAPECHARGE<br />

Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab


MUSIK<br />

INTERVIEW<br />

ESTHER ABRAMI<br />

geht ins Kino<br />

Die französische Geigerin<br />

Esther Abrami ist ein<br />

„Social Media Superstar“ –<br />

zumindest wurde sie bei<br />

den Global Awards 2019 als erste<br />

klassische Musikerin in dieser Kategorie<br />

ausgezeichnet. Auf ihrem neuen Album<br />

„Cinéma“ (Sony Classical) spielt sie Hits<br />

aus Animes, Serien und Kinofilmen und<br />

holt ihr junges Publikum dort ab, wo es<br />

sich befindet.<br />

„Ich habe mir mein Publikum selbst<br />

gesucht“, betont die Geigerin, die seit ihrem<br />

vierzehnten Lebensjahr in London lebt.<br />

„Ich spiele selten große Geigenkonzerte,<br />

sondern lieber kurze Stücke. Und ich bin<br />

von japanischen Animes, Hollywood-Serien<br />

und aktuellen gesellschaftlichen Debatten<br />

beeinflusst und nicht von Mozart und<br />

Beethoven.“<br />

Was nicht heißt, dass sie das klassische<br />

Repertoire meidet. Auch auf „Cinéma<br />

finden sich Stücke von Tschaikowsky und<br />

Schostakowitsch sowie Songs, die die<br />

Oscar-Gewinnerinnen Anne Dudley und<br />

Rachel Portman eigens für Esther Abrami<br />

komponiert haben.<br />

Die Aufnahmen zu Cinéma fanden mit<br />

dem City of Prague Philharmonic Orchestra<br />

unter der Leitung des Dirigenten und<br />

Arrangeurs Ben Palmer in den berühmten<br />

Smecky Studios in Prag statt, wo schon<br />

Komponisten wie Philip Glass und Howard<br />

Shore die Soundtracks zu berühmten Filmen<br />

aufgenommen haben.<br />

„Ich bin stolz auf mein neues Album“,<br />

erzählt Abrami in rasend schnellem Englisch.<br />

„Ich wollte eine abwechslungsreiche<br />

musikalische Reise zusammenstellen,<br />

die meinen klassischen Hintergrund,<br />

mein französisch-jüdisches Erbe, meine<br />

Unterstützung für Frauen in der Musik<br />

und meine Liebe zu Filmen und Animes<br />

widerspiegelt und verschiedene Genres,<br />

Kulturen und Generationen verbindet.<br />

Ich hoffe, dass sich die Zuhörerinnen und<br />

Zuhörer genauso in die Musik von ‚Cinéma‘<br />

verlieben wie ich.“<br />

Ein besonderes Kabinettstückchen ist<br />

Esther Abrami mit ihrer Fassung von<br />

Astor Piazzollas berühmtem „Libertango“<br />

gelungen, und das will schon etwas heißen,<br />

denn die legendäre Einspielung von Grace<br />

Jones („I’ve Seen That Face Before“)<br />

ist ihr durchaus bekannt. Sie spielt den<br />

charakteristischen Rhythmus des Songs<br />

pizzicato und überlässt ansonsten dem<br />

Gitarristen Marcin das Scheinwerferlicht –<br />

das Orchester schweigt (genau wie bei<br />

dem auf der Loop-Station konstruierten<br />

„Comptine d’un Autre Eté, l’après-midi“<br />

aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“). Das<br />

ist eine so pfiffige Fassung, dass man glatt<br />

im Zimmer herumhüpfen möchte, so<br />

animierend klingt sie.<br />

„Ich wusste ja, dass es unzählige<br />

Einspielungen vom ‚Libertango‘ gibt“, räumt<br />

Abrami ein. „Deshalb wollte ich eine Version<br />

einspielen, die wirklich völlig anders klingt.<br />

Das Arrangement habe ich zusammen mit<br />

Marcin erarbeitet, das Pizzicato war meine<br />

Idee.“<br />

Esther Abrami lässt die Soundtrack-<br />

Klassiker ihrer Generation in neuen<br />

Orchesterversionen erstrahlen, die<br />

Gleichaltrigen – Abrami ist 26 – zeigen,<br />

dass die Computermusik ihres Lieblings-<br />

Animes eben auch ganz anders gespielt<br />

werden kann. Damit erschließt sie der<br />

klassischen Musik ein völlig neues und<br />

junges Publikum – etwas, von dem jeder<br />

Kulturmanager zwischen Elbphilharmonie<br />

und Schloss Elmau träumt. Gleichzeitig<br />

merkt man Abrami ihre Leidenschaft für<br />

diese Musik an: „Cinéma“ ist keine Idee<br />

eines ausgefuchsten Produzenten, mit<br />

der ein breites Publikum erobert werden<br />

soll, sondern wurde von der Protagonistin<br />

ersonnen. Besser geht’s doch<br />

eigentlich nicht, oder? *Rolf Thomas<br />

FOTO: FLORIAN SAEZ


MUSIK<br />

TOUR<br />

ABBAMANIA – The Show<br />

Die extrem populäre Show „ABBAMANIA“<br />

zu Ehren der vier Künstler*innen aus<br />

Skandinavien feiert 50 Jahre „Waterloo“.<br />

„Mamma Mia!“, das will gefeiert werden!<br />

„Voulez-Vous“? Auf jeden Fall. Denn die<br />

„ABBAMANIA“ vereint all‘ die Zutaten der<br />

FOTO: MILAN SCHMALENBACH<br />

schwedischen Kultband und präsentiert<br />

ein unvergessliches Live-Erlebnis, das sich<br />

ebenfalls mit Superlativen beschreiben<br />

lässt. Es ist die größte ABBA-Tribute-Show<br />

der Welt, die seit über zehn Jahren die<br />

Fans in Deutschland, Österreich und der<br />

Schweiz restlos begeistert. Neben den<br />

grandiosen Frontsängerinnen wird diese<br />

Show durch eine fantastische Band, dem<br />

Symphonic Rock Orchester und nicht<br />

zuletzt einem Original-ABBA-Band-<br />

Musiker vervollständigt.<br />

Die verblüffende Ähnlichkeit zum Original<br />

sowohl im Äußeren als auch in der Stimme<br />

lässt die Herzen der Fans vergessen, dass<br />

es sich hier um eine Tribute-Show handelt.<br />

Perfekt abgerundet durch eine opulente<br />

Lichtshow, ein aufwendiges Bühnendesign<br />

sowie originalgetreue Kostüme geht es<br />

Abend für Abend auf eine spektakuläre<br />

Reise durch die ABBA- Jahrzehnte.<br />

Durch all die großen Hits („Take a Chance<br />

on Me“, „Dancing Queen“, „The Winner<br />

Takes It All“, „Super Trouper“ ...) und auch<br />

einige der neuen Songs vom Hit-Album<br />

„ABBA Voyage“, das 2021 die Fans und<br />

die Musikwelt als größtes Comeback der<br />

Musikgeschichte überraschte.<br />

www.abbamania-the-show.de,<br />

www.semmel.de<br />

ALICE SPRINGS<br />

TAL & Semmel Concerts presents<br />

A TRIBUTE TO THE MUSIC OF TINA TURNER<br />

DIRECT<br />

FROM<br />

LONDON<br />

02.01.24 Hamburg<br />

03.01.24 Hannover<br />

05.01.24 Stuttgart<br />

06.01.24 Köln<br />

07.01.24 Frankfurt/M<br />

08.01.24 Leipzig<br />

10.01.24 Dortmund<br />

11.01.24 Berlin<br />

13.01.24 Dresden 22.01.24 Bremen<br />

17.01.24 Ludwigshafen 24.01.24 Saarbrücken<br />

18.01.24 Würzburg 02.02.24 Chemnitz<br />

21.01.24 Magdeburg und weitere Städte<br />

RETROSPEKTIVE<br />

HELMUT NEWTON FOUNDATION | MUSEUM FÜR FOTOGRAFIE | 03. 06-19. 11. <strong>2023</strong><br />

JEBENSSTRASSE 2, 10623 BERLIN | DI, MI, FR, SA, SO 11-19, DO 11-20 UHR<br />

Alice Springs, Charlotte Rampling, Paris 1982, © Helmut Newton Foundation<br />

18.04.24 Frankfurt/M<br />

19.04.24 Hannover<br />

20.04.24 Berlin<br />

22.04.24 Bielefeld<br />

23.04.24 Münster<br />

24.04.24 Dortmund<br />

27.04.24 München<br />

28.04.24 Mannheim<br />

29.04.24 Erfurt<br />

01.05.24 Stuttgart<br />

02.05.24 Nürnberg<br />

03.05.24 Freiburg


MUSIK<br />

HOUSE/DISCO<br />

Hallelujah!<br />

Martha & The Weather Girls<br />

FOTO: MIKE RUIZ<br />

Die drei 1980er-Alben des Duos<br />

The Weather Girls und das erste<br />

Solo-Album der Original-Sängerin Martha<br />

Wash von 1992 erscheinen nun als 4CD-Box<br />

namens „Carry On: The Deluxe Collection<br />

1982 – 1992“.<br />

Darauf zu finden sind Chart-Singles wie<br />

„Runaround“, „It’s Raining Men“, „Carry On“,<br />

„No One Can Love You More Than Me“ und<br />

„I’m Gonna Wash That Man Right Outa My<br />

Hair“.<br />

Die drei The-Weather-Girls-Alben sind starker<br />

Soul-Disco-Gospel-Pop, die beweisen,<br />

dass Izora und Martha mehr drauf hatten<br />

als „It’s Raining Men“. Unsere Anspieltipps<br />

sind der spätere Hit „Well-A-Wiggy“ und die<br />

Albumstücke „Love You Like a Train“ sowie<br />

„Down on the Corner“.<br />

Und dann ist da noch CD Nummer vier:<br />

„MARTHA WASH“, das erste Studioalbum<br />

der Sängerin, sehr housig, sehr soulig. Unsere<br />

Anspieltipps sind „Runaround (Tee’s 12" Mix)“<br />

und „Leave a Light on“. Hochkarätig produziert,<br />

grandios performt mit einer weltweit<br />

bekannten Stimme. Denn die Künstlerin sang<br />

ja schon bereits für die C + C Music Factory<br />

(„Gonna Make You Sweat (Everybody Dance<br />

Now)“), Black Box („Fantasy“, „Strike It Up“,<br />

„Everybody Everybody“, ...) und eben die Weather<br />

Girls, landete aber auch zum Beispiel<br />

zusammen mit Todd „Tee“ Terry Hits („Keep<br />

on Jumpin’“, ...) in den Top 10 der Hitlisten.<br />

Und auch solo: Die House-Nummer „Give It<br />

to You“ erreichte 1992 die Top 40 in UK und<br />

sogar Platz 1 der US-Dance-Charts. Eine<br />

Platzierung, die sie unter anderem 1998 mit<br />

„Catch the Light“ wiederholte, für „I’m Not<br />

Coming Down“ war 2014 Platz 2 drin. Kein<br />

Grund für Frust! Diese 4CD-Box empfehlen<br />

wir allen Fans der Diva und Liebhaber*innen<br />

von House und Soul. Funfacts: Angefangen<br />

hat Martha Wash bereits in den 1970er-<br />

Jahren zusammen mit Izora Armstead<br />

(1942 – 2004) als Background-Sängerin bei<br />

Sylvester („You Make Me Feel“, „Stars“, „Do<br />

You Wanna Funk?“ ...), damals noch als „The<br />

Two Tons o’ Fun“. Seit den 1990ern landete<br />

die Sängerin zum Beispiel mit RuPaul oder<br />

Jocelyn Brown Chart-Erfolge. *rä<br />

POP<br />

Gloria Gaynor: Neue Musik noch dieses Jahr<br />

Ihr letztes Album „Testimony“ (wir<br />

berichteten) erschien 2019, wurde mit einem<br />

Grammy ausgezeichnet und erreichte Platz<br />

4 der US-Gospel-Charts. Höchste Zeit, etwas<br />

Neues zu komponieren, oder? Und das tut<br />

Gloria Gaynor auch. Anlässlich ihres 80.<br />

Geburtstags am 7.9.<strong>2023</strong> soll im <strong>September</strong><br />

eine EP mit neuer Musik erscheinen.<br />

Auf Social Media teilte die legendäre<br />

Disco- und Soul-Sängerin ihre Vorfreude<br />

bereits mit ihren Fans: „Ich freue<br />

mich sehr, später im Jahr anlässlich<br />

meines 80. Geburtstags neue Musik<br />

zu veröffentlichen. Ich kann es kaum<br />

erwarten, diese neue Musik mit euch zu<br />

teilen!“ Wir freuen uns drauf!<br />

Über Gloria Gaynor: Bei uns kennt<br />

#mensch sie vor allem für ihre Klassiker<br />

„I Will Survive“ (1978), „Never Can Say<br />

Goodbye“ (1974), „Reach Out, I’ll Be<br />

There“ und „Walk On By“ ** (1975) sowie<br />

„I Am What I Am“ (1983). Weltweit<br />

war sie mit weitaus mehr Singles in<br />

den Charts erfolgreich. So schaffte sie<br />

zum Beispiel mit „Just Keep Thinking<br />

About You“ (2001) und „I Never Knew“<br />

(2002) Platz eins der US-Dance-Charts,<br />

eine Platzierung, die ihr auch unter<br />

anderem 1975 mit „(If You Want It) Do<br />

It Yourself“ sowie 1979 mit „Anybody<br />

Wanna Party?“ gelang. Ihr 2022er-Duett<br />

mit Kylie Minogue „Can’t Stop Writing<br />

Songs About You“ erreichte über 1 Million<br />

Streams. *rä<br />

www.gloriagaynor.com<br />

** Im Original von Dionne Warwick 1963,<br />

aber erst in der Disco-Version von Gloria<br />

Gaynor ein Hit in Deutschland


POP<br />

DONNA SUMMER:<br />

„Another Place and Time“<br />

1989 veröffentlichte Donna Summer ein Album, das zusammen mit<br />

dem britischen Musikproduzententeam Stock Aitken Waterman (SAW)<br />

entstanden war, die zuvor mit Mel & Kim, Kylie Minogue, Dead or Alive, Bananarama<br />

und Rick Astley weltweit Erfolge feierten.<br />

Eine Hommage an<br />

Ryuichi Sakamoto<br />

Ryuichi Sakamoto - 12<br />

„12“ ist das letzte Solo-Album<br />

des japanischen Komponisten<br />

und Pianisten Ryuichi Sakamoto.<br />

Die Stücke hat er aus musikalischen<br />

Skizzen ausgewählt, die er während<br />

seines zweieinhalbjährigen Kampfes<br />

gegen den Krebs wie ein<br />

Tontagebuch aufgenommen hat.<br />

FOTO: ATLANTIC<br />

Sie wolle bei „Another Place And Time“<br />

wohl auf Nummer sicher gehen, dass<br />

es Erfolg hat, wurde daher Ende der<br />

1980er geunkt. Und ja, nachdem ihr<br />

1987er-Album „All Systems Go“ in ihrer<br />

Heimat USA kein großer Hit war, in<br />

Italien immerhin Top 20, wollte Donna<br />

Summer scheinbar wieder überall hoch<br />

in die Charts. Und das gelang!<br />

Die LP erreichte überall auf der Welt die<br />

vordere Charts-Hälfte und warf Top-<br />

10-Hits wie „I Don’t Wanna Get Hurt“<br />

und „This Time I Know It’s for Real“ ab,<br />

„Breakaway“ wurde gar zum Nummereins-Hit<br />

in Brasilien.<br />

Aber die Kritik an dem Mainstream-<br />

Sound der Lieder hielt sich lange. Es war<br />

eben nicht so große Musikkunst wie<br />

bei „Love to Love You Baby“, „On the<br />

Radio“ und „I Feel Love“, die gewählten<br />

Mitstreiter produzierten nicht so mit<br />

Ecken und Kanten wie andere zuvor,<br />

etwa bei Donna Summers Erfolgen „Bad<br />

Girls“, „She Works Hard for the Money“,<br />

„Love Is in Control (Finger on the<br />

Trigger)“ oder „Hot Stuff“.<br />

Doch heute, mit 34 Jahren Abstand und<br />

eingebettet in eine vollkommen anders<br />

klingende Musiklandschaft, machen die<br />

Lieder wirklich Spaß! Die SAW-Musik war<br />

eingängig, mitunter gefällig, aber Donnas<br />

Stimme groß – Stock Aitken Waterman<br />

sollen damals sogar gesagt haben, dass<br />

sie zum ersten Mal mit einer Sängerin<br />

gearbeitet haben, die wirklich richtig<br />

singen könne … Am 7. Juli erscheint<br />

„Another Place and Time“ von Donna<br />

Summer einmal mehr neu: als 2CD<br />

und auf Vinyl. Und der Kauf lohnt sich!<br />

Unsere Anspieltipps sind das bis dahin<br />

(so) unveröffentlichte „In Another<br />

Place and Time [Pete Hammond<br />

Remix]“ und „Love’s About to<br />

Change My Heart (Clivilles & Cole<br />

12" Mix)“, das 1990 Platz 3 der<br />

niederländischen Hitlisten und der<br />

US-Dance-Charts erreichte – und<br />

Platz 20 in UK. *rä<br />

Erhältlich digital, als CD<br />

und 180g Doppelvinyl.<br />

A Tribute To<br />

Ryuichi Sakamoto -<br />

To The Moon And Back<br />

Reworks der bekanntesten Titel<br />

des legendären Komponisten von<br />

The Cinematic Orchestra,<br />

Thundercat, Electric Youth,<br />

Alva Noto und vielen mehr!<br />

Erhältlich digital, als CD<br />

und 180g Doppelvinyl.


MUSIK<br />

TRANCE<br />

„Tripomatic Fairytales –<br />

The Official Remixes“ –<br />

JAM & SPOON<br />

Als 1993 die beiden Alben „Tripomatic<br />

Fairytales 2001“ und<br />

„Tripomatic Fairytales 2002“ mit den Hits<br />

„Find Me (Odyssey to Anyoona)“ (1994)<br />

und „Right in the Night (Fall in Love with<br />

Music)“ (1993) erschienen, begeisterten<br />

sie Kritiker*innen und Fans. Und auch<br />

„Tripomatic Fairytales 3003“ von 2004<br />

war ein Erfolg und dank des Hits „Set Me<br />

Free (Empty Rooms)“ mit Rea sogar das<br />

erfolgreichste der drei Alben. Jetzt kommen<br />

die Remixe.<br />

Abgesehen von den oben erwähnten<br />

Eurodance-Hits mit Sängerin Plavka, die<br />

zuvor bei The Shamen gesungen hatte,<br />

überraschten beide 1993-Original-Alben<br />

mit ungewöhnlichen Trance- und Techno-<br />

Kompositionen sowie Ausflügen in Dub<br />

und House. Wesentlich poppiger war<br />

„Tripomatic Fairytales 3003“, das vor allem<br />

aus Liedern, weniger aus Tracks bestand.<br />

Eine Fülle an Gastsänger*innen, auch wieder<br />

Plavka, sorgten für Abwechslung und<br />

Hörspaß, für die Klubs war aber weniger<br />

dabei. Das ändert sich jetzt.<br />

Ende Oktober dieses Jahres wird nun das<br />

Album „Tripomatic Fairytales – The Official<br />

Remixes“ erscheinen. 19 Tracks, die den<br />

Sound der 1990er und frühen 2000er<br />

ins 21. Jahrhundert beamen. Und das<br />

mit einem ordentlichen Wumms! Unsere<br />

Anspieltipps sind der erste wirkliche „Jam<br />

& Spoon“-Hit überhaupt, „Stella“, 1992 als<br />

Teil der EP „Tales from a Danceographic<br />

Ocean“ erschienen und später Teil von<br />

„Tripomatic Fairytales 2001“, in der Version<br />

von Chris Cargo sowie die Klub-Klassiker<br />

„Odyssey to Anyoona (Wehbba Remix)“<br />

und „Follow Me (Thomas Schumacher<br />

Remix)“. *rä<br />

TIPP<br />

Bluesig, großartig, beeindruckend:<br />

CMAT<br />

Ausgerechnet an einem Freitag,<br />

den 13. erscheint „Crazymad,<br />

for Me“, das neue, das zweite Album<br />

von CMAT.<br />

Aber die GRANDIOSE Sängerin aus<br />

Dublin wird das schon wuppen! Das<br />

Album vereint beste Soul-Pop-Blues-<br />

Nummern mit ihren schrägen Texten.<br />

Zum Beispiel „Have Fun!“, ein Lied, das<br />

dir hilft, durch den Tag zu kommen,<br />

wenn mal nix so läuft wie es sollte …<br />

Überhaupt: ungewöhnlich.<br />

Ungewöhnliche Musik. Ungewöhnliche<br />

Texte. Und mit einem Schuss irischer<br />

Folk-Mucke. Das Album sei eine<br />

Zeitreise der Sängerin, wenn sie nicht<br />

mehr in ihren Zwanziger, sondern in<br />

ihren Vierzigern ist. Es sei aber auch<br />

ein „abstraktes Trennungsalbum“,<br />

auf dem Ciara Mary-Alice Thompson<br />

Dinge verarbeitet, die schon ein Jahrzehnt<br />

her sind. Okay. Naja. Wunderbar.<br />

Und wunderbar unterhaltsam! *rä<br />

cmatbaby.com<br />

JAZZ<br />

Laufey „Bewitched“<br />

Wahrlich ungewöhnliche Musik! „Bewitched“<br />

klingt wie aus der Zeit gefallen. Wie ein<br />

zartes, warmes Echo aus einer idealen<br />

Vergangenheit, als Jazz und sanfter Pop die<br />

Radiosender dominierten, ganz zärtlich und<br />

mit Melodien, die vollkommen arrangiert<br />

wurden – Laufeys zweites Album hat<br />

absolut nichts mit Trends zu tun. Und wenn<br />

dann noch ein Hauch Bossa dazu kommt,<br />

versinkt man melancholisch lächelnd<br />

in ihren wunderschönen Liebesliedern,<br />

sich nach nichts weiter sehnend als dem<br />

nächsten Track.


SOUL<br />

The Three Degrees: „When Will I See You Again: The Best of“<br />

Wieder so eine Band, deren Hits #mensch<br />

auch in Deutschland kennt, aber den<br />

Namen nicht sofort parat hat, wenn<br />

Welterfolge wie „Dirty Ol’ Man“, „Jump<br />

the Gun“ **, „When Will I See You Again“,<br />

„Giving Up, Giving In“ ** oder „My Simple<br />

Heart“ und „Take Good Care of Yourself“<br />

im Radio oder auf Soul- und Discopartys<br />

erklingen.<br />

MUSIK<br />

Dabei gibt es dieses US-Trio aus<br />

Philadelphia, Pennsylvania, in leicht<br />

wechselnden Besetzungen *** schon<br />

seit den 1960ern! Und König (damals<br />

noch Prinz) Charles wünschte sich die<br />

Künstlerinnen von The Three Degrees 1981<br />

live bei seiner „pre-wedding party“ mit<br />

Diana. So wurde dann auch in der Presse<br />

aus The Three Degrees „Charlie’s Angels“.<br />

Seit Mitte der 1980er macht die Band<br />

zwar nur noch sehr selten Musik, aber live<br />

sind sie weiterhin so erfolgreich wie mit<br />

ihren „Best of“-Alben und „Greatest Hits“-<br />

Veröffentlichungen. Eine besonders gute<br />

Zusammenstellung ist diese 2CD namens<br />

„When Will I See You Again: The Best of“.<br />

Unsere Anspieltipps sind „Set Me Free“ **<br />

sowie „Year of Decision“ und „TSOP (The<br />

Sound of Philadelphia)“ (MFSB featuring<br />

the Three Degrees)“. Für Soul und Disco<br />

Liebhaber*innen ein Muss. Große stimmen,<br />

wuchtiger Phillysound, eine treibende Bass<br />

Drum und viel, viel Seele. Großartig! *rä<br />

thethreedegrees.com<br />

** mit Giorgio Moroder<br />

*** Fayette Pinkney, Valerie Holiday und<br />

Sheila Ferguson (1967 – 1976), Valerie<br />

Holiday, Sheila Ferguson und Helen<br />

Scott (1976 – 1986)<br />

SAMPLER<br />

10 Jahre! Beach Vibes, Chill-out und House<br />

Musik schafft es, sofort die Gemütslage<br />

zu verändern. Während<br />

Klassik die meisten Menschen und auch<br />

Milchkühe beruhigt, sorgt Musik mit<br />

Bass Drum, etwa Techno und House, bei<br />

Papageien, Affen und uns Menschen in<br />

der Regel dafür, dass mitgewippt oder<br />

getanzt wird.<br />

Gewisse Klänge sind im kollektiven<br />

Gedächtnis dermaßen mit bestimmten<br />

Bildern verknüpft – etwas sphärische<br />

Synthesizer-Klänge bei Themen wie All,<br />

Science-Fiction und Geistern –, dass zum<br />

einen die Erwartungshaltung da ist, dass<br />

bestimmte (Film-)Szenen so untermalt<br />

werden, zum anderen ein gewisses<br />

Überraschungsmoment stattfindet, wenn<br />

bei „Satellit im Kosmos“-Bildern Heavy<br />

Metal erklingt.<br />

Dreht sich die Discokugel, erwarten<br />

Zuschauende Geigen, rhythmische Musik<br />

mit Bass Drum. Sieht #mensch Kunstnebel<br />

und Glaspyramiden, wird Modern Talking<br />

befürchtet – auch bei der Generation, die in<br />

den 2000ern geboren ist. Zu stark die Bilder.<br />

Freilich: Das wird sich ändern. Unkaputtbar<br />

sind allerdings die Verknüpfungen<br />

Synthesizer – Weltall, Wikinger – Heavy<br />

Metal, Blumenwiese – Flower-Power sowie<br />

Kunstfelljacken – Techno und gestreifte<br />

Pullis mit zerrissener Jeans – Grunge.<br />

Da gibt es aber noch eine Verknüpfung,<br />

die sich seit den 1970ern verfestigt hat:<br />

Ibiza – Strand – House. Schon seit den<br />

ersten Jetset-Zeiten in den 1950ern hörten<br />

Reisende auf den Ferien- und Urlaubsinseln<br />

gerne Musik, die feiern lässt. Andere Musik<br />

als zu Hause. Und das ist seit den 1970ern<br />

Disco, seit den 1980ern House. Der Ort,<br />

an dem diese Kultur genossen wurde,<br />

beeinflusste auch die Musik, die DJs und<br />

Producer*innen. Nach und nach entwickelte<br />

sich auf den Inseln im Mittelmeer ein<br />

bestimmter House-Sound … Und der wird<br />

seit einem Jahrzehnt auf den Compilations<br />

von „Déepalma“ eingefangen.<br />

Wir gratulieren zu zehn Jahren Musikkultur!<br />

Um das Jubiläum zu feiern erschien gerade<br />

die 3CD-Box „Déepalma Ibiza <strong>2023</strong><br />

– 10th Anniversary“, unterteilt in „Sunset<br />

Moods“, „Pool Party Grooves“ und „Beach<br />

Feelings“, die immer andere Genres aus dem<br />

vielfältigen Bereich House und Chill-out<br />

zum Erklingen bringen. Mit dabei sind<br />

unter anderem DJ Carl Cox, Yves Murasca,<br />

Techno-Größe und Komponist Moby, DER<br />

Star-Producer aus Dresden, Purple Disco<br />

Machine, sowie die gefeierten Producer<br />

Claptone und Solomun. *rä<br />

deepalma.com<br />

FOTO: M. RÄDEL


MUSIK<br />

Rick Astley bleibt für manche(n)<br />

immer der Sänger von Hits wie<br />

„Whenever You Need Somebody“,<br />

„Cry for Help“ und „Take Me to<br />

SOUL<br />

GUT GEALTERT!<br />

Your Heart“. Er ist aber mehr und hat<br />

viel mehr drauf. Eine wunderbare<br />

Kostprobe seines Könnens erscheint<br />

am 6. Oktober.<br />

Und diese Kostprobe ist wesentlich<br />

folkiger, souliger und rockiger als #mensch<br />

erwartet. Womöglich hat Rick Astley auch<br />

der Erfolg von George Ezra ermutigt,<br />

musikalisch mal ganz andere Musik zu<br />

machen. Das Ergebnis<br />

kann sich mehr als<br />

nur hören lassen. „Are<br />

We There Yet?“ ist ein<br />

stimmiges, sehr melodiöses<br />

und poppiges<br />

Album. Wie gemacht<br />

für einen hygge Herbst!<br />

Unsere Anspieltipps<br />

sind die folkige Soul-<br />

Blues-Nummer „Dippin<br />

My Feet“, die Ballade<br />

„Golden Hour“ und<br />

die treibende Soul-<br />

Granate „Maria Love“. Musikalisch ist er gut<br />

gealtert, der Rick. Über den Sänger: Mit<br />

weit über vierzig Millionen verkauften<br />

Platten, darunter 1980er-Klassiker wie<br />

„Together Forever“, „Hold Me in Your Arms“<br />

und „Never Gonna Give You Up“, schrieb<br />

der Musiker Popgeschichte. Rick Astley<br />

(geboren am 6. Februar 1966) ist weltweit<br />

ein Star. Sein 2016er-Comeback-Album<br />

„50“ schaffte Platz eins in den UK-Charts<br />

und war auch bei uns erfolgreich. Seitdem<br />

ist der Künstler wieder voll dabei. *rä<br />

DANCE<br />

Robin Schulz präsentiert<br />

sein Pink<br />

Vor etwa zehn Jahren begann die weltweite Erfolgsgeschichte<br />

des Producers und DJs aus Deutschland. Ende<br />

August erscheint sein neues Album „PINK“. „Smash My<br />

Heart“ ist der neue Wurf aus der Hitschmiede von Robin<br />

Schulz. Der Mann hinter Hits wie „Sugar“, „Prayer in C“,<br />

„OK“ mit James Blunt, „One More Time“ mit Felix Jaehn,<br />

„All We Got“ und „Waves“ sorgt seit Jahren weltweit für<br />

volle Tanzflächen und Hits in den Charts. Melancholie<br />

und Sehnsucht treffen auf Eurodance – das kommt an.<br />

Geboren wurde der Producer und DJ am 28. April 1987 in<br />

Osnabrück, Erfolge feierte er aber auch in den USA und in<br />

UK. *rä<br />

robin-schulz.com


FILM<br />

TRAVESTIE<br />

FOTOS: @WOWPRESENTSPLUS<br />

Barbie Breakout<br />

„Drag Race Germany“<br />

startet am 5. <strong>September</strong> auf Paramount+<br />

Und Barbie Breakout ist die<br />

Moderatorin! Ihr zur Seite steht<br />

Gianni Jovanovic. Schon seit<br />

ein paar Wochen verraten wir<br />

euch online immer wieder etwas mehr<br />

zum Start von „Drag Race Germany“, nun<br />

darf auch endlich das genaue Datum<br />

verbreitet werden. Padam padam: Es ist<br />

der 5. <strong>September</strong>!<br />

Wer es schauen will, muss sich den<br />

Streaming-Service von Paramount<br />

besorgen: Paramount+. „Endlich wird<br />

Deutschland, Österreich und die Schweiz<br />

in den Genuss der spektakulären Show<br />

kommen, während der Rest der Welt sie<br />

auf WOW Presents Plus erleben kann“,<br />

so das Team von #DragRaceGermany via<br />

E-Mail an uns. Klingt doch sehr gut, oder?<br />

Darum geht es: „In dieser Show werden<br />

Dragqueens aus Deutschland, Österreich<br />

und der Schweiz gegeneinander antreten<br />

und sich in Herausforderungen rund um<br />

Schauspielerei, Mode, Comedy und vielem<br />

mehr beweisen, um der nächste Drag-<br />

Superstar zu werden und den grandiosen<br />

Geldpreis zu gewinnen“. Wir sind gespannt.<br />

Mitmoderator<br />

Gianni Jovanovic<br />

Über Barbie Breakout: Sie ist eine<br />

Community-Ikone, die nicht nur als<br />

Autorin, Podcasterin und Moderatorin<br />

erfolgreich ist, sondern sich auch als<br />

Aktivistin betätigt. Ein besonderer Fokus<br />

ihrer Arbeit liegt darauf, die Stigmatisierung<br />

im Zusammenhang mit HIV abzubauen.<br />

Barbie steht für Entschlossenheit und den<br />

unerschütterlichen Glauben an die Macht<br />

des eigenen Handelns, um Veränderungen<br />

zu bewirken.<br />

Und wir freuen uns auch über<br />

Co-Moderator Gianni Jovanovic, ein<br />

beeindruckendes Beispiel für Mut und<br />

Widerstand. Als prominente Stimme der<br />

deutschen Rom*nja-Community setzt<br />

er sich leidenschaftlich für LGBTQIA+-<br />

Rechte von People of Colour ein. Seine<br />

eigene Geschichte von Diskriminierung,<br />

Widerstand und Wachstum teilt er in<br />

seinem Buch „Ich, ein Kind der kleinen<br />

Mehrheit“. Gianni Jovanovic ermutigt uns,<br />

durch Schwierigkeiten hindurchzugehen<br />

und zeigt, wie persönliche Erfahrungen<br />

Veränderungen in der Gesellschaft<br />

bewirken können.<br />

Hintergrundwissen über die Erfinderin<br />

RuPaul: „We’re all born naked and the rest<br />

is drag“, „Sashay away“ oder auch „When<br />

you become the image of your own<br />

imagination, it’s the most powerful thing<br />

you could ever do“ sind ihre Sprüche. Die<br />

Dragqueen RuPaul, die seit den späten<br />

1980ern dank Hits wie „Looking Good,<br />

Feeling Gorgeous“ und „Supermodel (You<br />

Better Work)“ und der TV-Show „RuPaul’s<br />

Drag Race“ weltweit erfolgreich ist,<br />

wurde am 17.11.1960 in San Diego, USA,<br />

geboren. Und sie zierte auch schon unser<br />

Cover! *rä


Lillian hat ein so großes Herz, dass eine<br />

ganze Herde Elefanten darin Platz hat.<br />

DU BIST<br />

EINZIGARTIG<br />

UND DAS SOLLTE DEINE<br />

HIV-THERAPIE AUCH SEIN<br />

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deinem/r Ärzt*in über<br />

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dir passt.<br />

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FILM<br />

NACHGEFRAGT<br />

Unser Interview mit<br />

ROSY MCEWEN<br />

Schon als Kind zog es Rosy McEwen<br />

vor die Kamera: Beim Casting für<br />

die Romanverfilmung „Abbitte“ kam sie als<br />

12-Jährige in die letzte Runde, bevor die<br />

Rolle dann doch an Saoirse Ronan ging.<br />

Später besuchte sie die Theaterschule in<br />

Bristol, stand mit der Royal Shakespeare<br />

Company auf der Bühne und spielte<br />

kleine Rollen in Serien wie „The Alienist“<br />

mit Luke Evans oder „Close to Me“. Mit<br />

der Hauptrolle im Überraschungserfolg<br />

„Blue Jean“ von Regisseurin Georgia<br />

Oakley, der am 5. Oktober endlich in<br />

die deutschen Kinos kommt, gelang<br />

der Britin nun der Durchbruch. Für die<br />

Rolle der lesbischen Sportlehrerin Jean,<br />

die in den späten Achtzigerjahren in<br />

Newcastle Job und Privatleben streng<br />

trennen muss, weil die unter Thatcher<br />

geplante Gesetzeserweiterung Section<br />

28 vorsieht, dass lokale Behörden (also<br />

auch Schulen) Homosexualität in keiner<br />

Form fördern dürfen, wurde sie unter<br />

anderem mit dem British Independent<br />

Film Award ausgezeichnet. Wir trafen<br />

sie zur Weltpremiere des fantastischen<br />

Films beim Filmfestival in Venedig zum<br />

Interview.<br />

Ms. McEwen, was war Ihre erste<br />

Reaktion, als Sie das Drehbuch zu<br />

„Blue Jean“ lasen?<br />

Mich beeindruckte auf Anhieb, wie<br />

außergewöhnlich gut es geschrieben war.<br />

Und ich verstand beim Lesen sofort alle<br />

Figuren und wusste genau, wer sie sind.<br />

Auch das ist nicht selbstverständlich.<br />

Die Regisseurin und Autorin Georgia<br />

Oakley beschreibt ihre Figuren so präzise<br />

und ausführlich, dass man enorm viel<br />

hat, womit man arbeiten kann. Für mich<br />

als Schauspielerin war das ein echtes<br />

Geschenk.<br />

Wie haben Sie sich der Rolle<br />

denn genähert? Jean ist ja eine<br />

durchaus komplexe Person, die<br />

einerseits eine recht glückliche<br />

lesbische Beziehung führt, aber sich<br />

andererseits nicht unbedingt wohl in<br />

ihrer Haut fühlt, weil bei der Arbeit<br />

in der Schule niemand wissen darf,<br />

dass sie homosexuell ist.<br />

Sie hat vor allem Angst, tief sitzende<br />

Angst, dass herauskommt, wer sie ist.<br />

Eigentlich wünscht sie sich, frei zu sein<br />

und ausleben zu können, wer sie wirklich<br />

ist. Aber das geht nun einmal nicht, wenn<br />

sie nicht alles verlieren möchte, was<br />

sie sich beruflich aufgebaut hat. Diese<br />

zermürbende Zwickmühle, an der man<br />

schnell zerbrechen kann, musste ich<br />

irgendwie versuchen nachzuvollziehen.<br />

Und darauf konnte ich dann emotional<br />

alles andere aufbauen und habe zum<br />

Beispiel ganz viel über Leben in den<br />

Achtzigerjahren recherchiert, um wirklich<br />

ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Jeans<br />

Alltag damals ausgesehen haben könnte.<br />

Außerdem hatten wir eine wunderbare<br />

Frau namens Catherine Lee als Beraterin<br />

an unserer Seite, deren persönliche<br />

Geschichte der von Jean sehr ähnlich ist.<br />

Das war natürlich eine enorme Hilfe.<br />

Fast muss sich Jean angefühlt haben<br />

wie zwei verschiedene Rollen, oder?<br />

Eher noch mehr, würde ich sagen. Sie<br />

stellt eine ganze Reihe verschiedener<br />

„Persönlichkeiten“ zur Schau. Oder<br />

sagen wir lieber: Je nachdem, wo sie sich<br />

befindet, trägt sie andere Masken. Nur<br />

nicht zu Hause, in ihrer Wohnung. Das ist<br />

ihr Safe Space, da kann sie atmen und<br />

sie selbst sein, und entsprechend sieht<br />

man, wie sie diesen Ort hegt und pflegt. In<br />

der Schule, gegenüber der Schülerschaft,<br />

ist sie eine andere, aber wenn sie im<br />

Lehrerzimmer ist oder in eine Lesben-Bar<br />

geht, präsentiert sie wiederum eine andere<br />

Fassade. Sie weiß immer und überall,<br />

was andere womöglich über sie denken<br />

könnten, und versucht zu verstecken,<br />

wer sie wirklich ist. Das ist ein furchtbarer<br />

Drahtseilakt, der unglaublich zermürbend<br />

ist.


FILM<br />

FOTOS: SALZGEBER<br />

Das muss auch für Sie ziemlich<br />

anstrengend gewesen sein!<br />

War es auch. Aber gleichzeitig beflügelt<br />

es mich natürlich auch, wenn ich merke,<br />

an was für einem einzigartigen Film ich da<br />

mitwirke. Und zu wissen, dass Catherine<br />

und auch ein paar andere Frauen, die uns<br />

von ihren Erfahrungen berichtet haben,<br />

genau diese Dinge wirklich erlebt haben,<br />

machte selbst die anstrengendsten<br />

Tage zu etwas ganz Besonderem. Selbst<br />

wenn ich tagelang um fünf Uhr morgens<br />

aufgestanden und völlig übermüdet war.<br />

Als Jean irgendwann in einer Bar<br />

eine ihrer Schülerinnen trifft,<br />

befindet sie sich in einer ganz neuen<br />

komplizierten Situation …<br />

Das Traurige daran ist eigentlich, dass<br />

Jean auf dieses Mädchen namens Lois<br />

vor allem eifersüchtig ist. Darauf, dass<br />

die das Selbstbewusstsein hat, sich eben<br />

nicht zu verstecken. Da realisiert sie umso<br />

mehr, dass sie eigentlich gerne mutiger<br />

wäre, als sie ist. Aber natürlich kommt sie<br />

auch aus einer Zeit, in der es als Lesbe<br />

noch viel schwieriger war als für Lois und<br />

ihre Altersgenossinnen. Catherine sagte<br />

mal zu mir, dass sie vermutlich mehr Mut<br />

gehabt hätte, wenn sie geahnt hätte,<br />

wie weit wir in Sachen Akzeptanz und<br />

Gleichberechtigung von Homosexuellen<br />

mal kommen würden. Doch damals<br />

lag das jenseits ihrer Vorstellungskraft<br />

und sie hatte den Eindruck, sich mit<br />

der herrschenden Situation irgendwie<br />

arrangieren zu müssen. Das hat mich sehr<br />

berührt.<br />

Haben Sie eigentlich den Eindruck,<br />

dass man in Großbritannien die<br />

Geschichte der diskriminierenden<br />

Gesetzeserweiterung Section 28<br />

und ihrer Auswirkungen irgendwie<br />

aufgearbeitet hat?<br />

Nein, nicht wirklich. Ich war bei meiner<br />

Recherche erstaunt, wie wenig es dazu<br />

zu finden <strong>gab</strong>: ein paar Zeitungsartikel,<br />

ein Erfahrungsbericht eines schwulen<br />

Lehrers, ein anderer eines schwulen<br />

Schülers – viel mehr war da nicht. Das ist<br />

ein dunkles Geheimnis, das man einfach<br />

ausgeblendet hat. Man war froh, als<br />

Section 28 irgendwann wieder abgeschafft<br />

wurde. Aber dass es sie überhaupt <strong>gab</strong>, war<br />

den meisten so unangenehm, dass man<br />

lieber schwieg und so tat, als wäre nichts<br />

gewesen.<br />

*Interview: Patrick Heidmann<br />

„<br />

ich weiß, wie<br />

mein liebesleben<br />

mit hiv<br />

entspannt bleibt<br />

NX-DE-HVU-ADVT-230001; April <strong>2023</strong><br />

wissen fürs leben<br />

findest du hier!<br />

Mach dich schlau - mit<br />

der digitalen HIV-Broschüre


FILM<br />

GEBURTSTAG<br />

60<br />

Monate<br />

„Queerfilmfestival“<br />

Wir gratulieren den Macher*innen<br />

des queeren Filmvergnügens,<br />

das nicht nur beständig unterhält,<br />

sondern auch die LGBTIQ*-Kreativszene<br />

unterstützt und sichtbar macht, die<br />

wiederum queeres Leben sichtbar macht!<br />

Dieses Jahr steht das 5. Wiegenfest des<br />

wichtigen Kulturereignisses an – das wird<br />

natürlich cineastisch gefeiert. Und zwar<br />

„mit den besten queeren Filmen des<br />

Jahres“, so das Team des Happenings.<br />

Vom 7. bis zum 13. <strong>September</strong> zeigt das<br />

„Queerfilmfestival“ eine ganze Woche lang<br />

herausragende nicht-heteronormative<br />

Spiel- und Dokumentarfilme. Und<br />

das bundesweit in 13 Städten. Darauf<br />

freuen kann #mensch sich in Berlin,<br />

Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am<br />

Main, Fürstenwalde, Halle (Saale), Köln,<br />

Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg,<br />

Stuttgart – und auch in Österreich, im<br />

schönen Wien.<br />

Einige Filme können wir hier schon<br />

verraten: Zu sehen sein soll Georgia<br />

Oakleys „Blue Jean“ (ein Film „über<br />

eine lesbische Lehrerin im England der<br />

1980er-Jahre unter Margaret Thatcher“)<br />

oder Hannes Hirschs Coming-of-Age-<br />

Film „Drifter“, der Film lief schon auf<br />

der Schwulen Filmwoche Freiburg<br />

(wir berichteten) und erzählt von der<br />

(sexuellen) Selbstfindung eines jungen<br />

Queers. Ebenso gezeigt werden sollen<br />

Fabian Stumms Langfilmdebüt – eine<br />

schwule Beziehungskomödie namens<br />

„Knochen und Namen“ mit Godehard<br />

Giese (Bild) – sowie Theo Montoyas<br />

Dokumentarfilm „Anhell69“ (ein<br />

packender Film über „das Leben in<br />

ständiger Todesnähe in der Queer-Szene<br />

im kolumbianischen Medellín“). Eine<br />

wunderbare Möglichkeit, queeres Kino zu<br />

erleben. Alles Gute zum Geburtstag! *rä<br />

7. – 13.9., „Queerfilmfestival“,<br />

www.queerfilmfestival.net<br />

FOTOS: SALZGEBER<br />

DVD<br />

„Mon CRS“ von Marc Martin<br />

Mehr Testosteron geht nicht, oder? Der<br />

Kampfkunst-Profi Mathis Chevalier<br />

zieht die Blicke auf sich, keine Frage.<br />

Besonders schön ist es aber, dass er in<br />

einem Film spielte, der zudem noch die<br />

Botschaft der Liebe transportiert. Klingt<br />

kitschig? Ist es nicht, dafür sorgten der<br />

Künstler Marc Martin und seine beiden<br />

Schauspieler*innen, der nicht-binäre<br />

Künstler Othmane und eben Mathis.<br />

Der jetzt auf DVD (und mit deutschen<br />

Untertiteln) erschienene Film „Mon<br />

CRS“ erzählt von einem scheinbar<br />

„in jeder Hinsicht normalen“ jungen<br />

Polizisten (Mathis Chevalier), der durch<br />

das Erwachen seiner Sexualität aus der<br />

Bahn geworfen wird. Er verliebt sich in die<br />

Kabarettsängerin Othmane – keine Frau,<br />

wie er sie kennt. „Meine Bilder weben eine<br />

Fantasie, die oft gegen<br />

den Strom schwimmt.<br />

Sie spielen mit Klischees,<br />

um sie zu entlarven. Bei<br />

Mathis ist die Männlichkeit<br />

nicht nur eine Last<br />

auf seinen Schultern:<br />

Sie hilft ihm auch<br />

nach oben. Othmanes<br />

Weiblichkeit hingegen<br />

erzeugt Spiegeleffekte<br />

in den Augen der<br />

Zuschauer*innen und wird<br />

so zum Spiegelbild der<br />

gemeinsamen Emanzipation.<br />

In den oft düsteren und<br />

ausgrenzenden Zeiten, in denen wir leben,<br />

freue ich mich über alle, die bei Mon CRS<br />

schöne und positive Energien empfinden“,<br />

so der queere Künstler Marc Martin. Den<br />

Film gibt es u. a. in Berlin bei Eisenherz zu<br />

kaufen und ab <strong>September</strong> auch online. *rä<br />

elagua.eu, www.marcmartin.paris


FILM<br />

AUSSTELLUNG<br />

Boris Bilinsky „Metropolis“ 1927, © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Dietmar Katz<br />

Ein Relikt des 20. Jahrhunderts?<br />

„Das Himmelsschiff“ 1918, © Staatliche Museen<br />

zu Berlin, Kunstbibliothek / Dietmar Katz<br />

Das Kino war einst DAS Ereignis<br />

bei der Freizeitgestaltung. 1895<br />

wurde in Berlin eine Weltpremiere gefeiert:<br />

Im Wintergarten (Varieté) wurde ein<br />

kommerzieller Film gezeigt. Das, was<br />

es zuvor nur auf Jahrmärkten und mit<br />

anderer Technik <strong>gab</strong>, erfreute nun die<br />

Berliner*innen, die es sich leisten konnten.<br />

Schnell wurde die Technik, die „Vorrichtung<br />

zum intermittierenden Vorwärtsbewegen<br />

des Bildbandes für photographische Serien“<br />

der Brüder Skladanowsky, zum Welterfolg.<br />

Und überall wurden sie gebaut, die großen<br />

Kinopaläste, die an glamouröse Theater und<br />

Opernhäuser erinnerten. Einige sind noch<br />

immer in Betrieb, erfreuen Aug und Ohr<br />

mit dem Bombast des 19. und frühen 20.<br />

Jahrhunderts.<br />

Eine besondere erste Glanzzeit erlebte<br />

das Bewegtbild nach der Stummfilmzeit<br />

mit den ersten Tonfilmen und dann (in<br />

Europa) nach dem Zweiten Weltkrieg, als<br />

#mensch für Heimat- und Musikfilme<br />

in die Lichtspielhäuser strömte, um die<br />

Sorgen zu vergessen und eine heile Welt zu<br />

erleben. In den 1960ern wurde das, was in<br />

die Kinos kam, provokanter: Science-Fiction<br />

und Erotik (Mitte der 1970er im Film<br />

endgültig legalisiert) waren die Zugpferde<br />

der 1970er und 1980er, in den 1990ern<br />

dann vor allem Blockbuster voller Special<br />

Effects, etwa „Jurassic Park“ oder auch<br />

„Godzilla“ und natürlich „Men in Black“. Im<br />

21. Jahrhundert ging dann langsam der<br />

Niedergang los: Entweder wurde via DVD<br />

geschaut oder man sparte sich den Eintritt,<br />

um Raubkopien durch das inzwischen (fast)<br />

überall zu nutzende Internet zu gucken.<br />

Und dann kamen Streaming-Portale<br />

wie Netflix und Amazon, die größte und<br />

aufwendigste Produktionen voller Stars und<br />

großer Geschichten direkt ins Wohn- oder<br />

Schlafzimmer brachten. Bis heute eine<br />

Erfolgsgeschichte.<br />

Aber sind Kinos nun tot? Nein. Nur eben<br />

nicht mehr das Massenphänomen, was<br />

sie einst waren. Trotzdem werden auch<br />

Streaming-Filme oft in glamourösen<br />

Kinopalästen gefeiert, die an diesem<br />

Abend dann den Glamour Berlins der<br />

1920er oder Hollywoods der 1950er und<br />

1960er nachahmen. Die neue Ausstellung<br />

„Großes Kino. Filmplakate aller Zeiten“<br />

der Kunstbibliothek – Staatliche Museen<br />

zu Berlin in Zusammenarbeit mit den<br />

Internationalen Filmfestspielen Berlin<br />

und der Deutschen Kinemathek widmet<br />

sich den Klassikern der Filmgeschichte.<br />

Gezeigt werden 300 originale Filmplakate,<br />

erzählerische und expressionistische<br />

Lithografien im Stummfilmkino wie<br />

Robert McCall, 2001 Odyssee im Weltraum,<br />

1969, © Staatliche Museen zu Berlin,<br />

Kunstbibliothek / Dietmar Katz<br />

auch weltberühmte moderne Grafiken<br />

der 1900er- bis 2020er-Jahre aus der<br />

Sammlung Grafikdesign der Berliner<br />

Kunstbibliothek. Die Sonderausstellung der<br />

Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu<br />

Berlin eröffnet am 3. November und wird bis<br />

zum 3. März 2024 zu sehen sein. *rä<br />

3.11.<strong>2023</strong> – 3.3.2024, „Großes Kino.<br />

Filmplakate aller Zeiten“, Kulturforum,<br />

Ausstellungshalle, Matthäikirchplatz,<br />

Berlin


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65760 T 06196 Eschborn 773 00<br />

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Bitte beachten Sie, dass es wegen des Corona Virus zu einer temporären Einschränkung<br />

des Leistungsangebots kommen kann.<br />

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