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zkn.de

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INFORMATIONSBLATT

FÜR ZAHNÄRZTINNEN

UND ZAHNÄRZTE MIT

AMTLICHEN MITTEILUNGEN,

HERAUSGEGEBEN VON DER

ZAHNÄRZTEKAMMER

NIEDERSACHSEN K.d.ö.R.

www.zkn.de

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN

Bekanntmachung des

Ergebnisses der Kammerwahl

Schmelz-Matrix-Proteine

in der regenerativen Parodontaltherapie

Prof. Dr. Anton Sculean

5

März Mai 2003 2005


Zahnärztliche Nachrichten Niedersachsen ZNN

Informationsblatt für Zahnärzte mit amtlichen Mitteilungen

der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN)

erscheint bis zu zwölfmal jährlich, jeweils zum Beginn des Monats.

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Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen die persönliche Meinung

des Verfassers bzw. der Verfasser dar. Die Redaktion behält sich das

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Manuskripte, Fotos und Illustrationen kann keine Haftung übernommen

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Bezugsbedingungen:

Der Bezugspreis für Mitglieder ist durch den Beitrag abgegolten.

Nichtmitglieder der Körperschaften erhalten das Jahresabonnement zu

30 €, Einzelheft 3 €, zuzüglich Versandkosten.

ISSN 1437-4927

Inhaltsverzeichnis

Seite

Leitartikel 1

Konstituierende Kammerversammlung 2

Bekanntmachung

Ergebnis der Wahl zur Kammerversammlung

der Zahnärztekammer Niedersachsen 2005 3

Was hilft gegen „Guck & Horch“ im Netz? 7

Die Situation des Altersversorgungswerkes

aus Sicht der ABV 8

Schmelz-Matrix-Proteine (Emdogain®) in der

Regenerativen Parodontaltherapie 10

Qualitätszirkel –

in Niedersachsen schon früh etabliert 17

Wolfenbüttler Gespräch 2005 18

Das Steuer-Sparprogramm für Computer,

Multimedia, Internet (Teil 2) 19

Wem eigentlich schadet die Private

Krankenversicherung? 22

Antidiskriminierungsgesetz weiter verbessern! 23

BZÄK-Klartext 24

Akademie für freiberufliche Selbstverwaltung

und Praxismanagement 27

Der Staat sieht (fast) alles 28

ZFN-Seminarprogramm 31

Hilfswerk Deutscher Zahnärzte:

HDZ-Tsunami-Projekte in Zusammenarbeit mit

den Salesianern Don Boscos 33

Konfliktfeld GEMA-Gebühren:

Eine Tür spart die Gebühr 35

Teilzeitbeschäftigung in der Zahnarztpraxis:

Ihre Rechte und Pflichten als Arbeitgeber 36

Glückwünsche 40

Termine in den Bezirksstellen 40

Kleinanzeigen 43

Bitte notieren 44

Beilagenhinweis:

Fachausstellung Heckmann


L E I T A R T I K E L

BLICK NACH VORN

Die Wahl zur Kammerversammlung ist beendet.

Sie, meine lieben Kolleginnen und Kollegen

haben uns Verantwortlichen eine Aufgabe

gestellt, die uns sicherlich bis an unsere

Grenzen fordern wird. Dieses Wahlergebnis

zur Kammerversammlung in der ZKN verpflichtet

alle, die sich um ein Mandat beworben

haben und von Ihnen gewählt wurden,

zu verantwortungsbewußtem Handeln.

Die entstandene Patt-Situation von 29:29

Sitzen ist dabei keine einfache Ausgangssituation.

Auch ich hätte mir ein klares Ergebnis

gewünscht, doch ich möchte dieses

Ergebnis als eine Chance begreifen. Gefordert ist von uns allen

zunächst ein neuer Stil im Umgang miteinander. An die Stelle

der persönlich motivierten Angriffe muss eine pragmatische,

lösungsorientierte Politik im Sinne der niedersächsischen

Zahnärzteschaft treten. Wir wissen, dass verloren gegangenes

Vertrauen nicht schnell wieder hergestellt werden kann. Wir

können auch die Vergangenheit nicht ignorieren. Dieses würde

das Risiko beinhalten, alte Fehler erneut zu machen. Wir Delegierten

haben den klaren Auftrag der Wählerinnen und Wähler

erhalten, zukunftsweisende Entscheidungen in gemeinsamer

Verantwortung zu treffen. Dieser Herausforderung müssen sich

beide Seiten aktiv stellen. Persönliche Animositäten haben

dabei in den Hintergrund zu treten.

� Was finden wir vor?

Wir fangen bei vielen Themen nicht bei Null an. Die ZKN ist gut

aufgestellt, verfügt über solide Finanzen und genießt bei allen

Multiplikatoren eine hohe Reputation. Es ist unsere gemeinsame

Aufgabe, diese positive Ausgangssituation nicht zu gefährden.

In der Fortbildungsarbeit wurden in den vergangenen Jahren

hochwertige Seminare und Veranstaltungen angeboten. Der

Winterfortbildungskongress in Braunlage, die zahlreichen Seminare

für Zahnarzthelferinnen und die landesweiten Informationsveranstaltungen

Ende 2004/Anfang 2005 zu den Neuerungen

der Festzuschüsse sind belastbare Beweise dafür. Diese

erfolgreiche Arbeit muss konsequent fortgesetzt werden. Es ist

sinnvoll, die sich ergebenden Synergien zur KZVN aktiv herzustellen

und zu nutzen. Erste Erfolge hat es gegeben. Die Kolleginnen

und Kollegen wollen, dass wir diesen Weg weiter gehen.

Stabile Finanzen sind das Herz einer funktions- und leistungsfähigen

Kammer. Wir sind verpflichtet, diese besonnene und

sparsame Haushaltspolitik der vergangenen Jahre konsequent

fortzuführen.

Dabei leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZKN eine

qualifizierte und hochwertige Arbeit. Sie setzen Anregungen

und Vorgaben jeden Tag kreativ um. Sie vertrauen uns.

Dieses müssen wir durch unser Verhalten rechtfertigen, denn

wir haben auch ihnen gegenüber Verantwortung zu tragen.

Sie können nur Entscheidungen umsetzen, die auch realisierbar

sind. Ihr Verhalten prägt zudem nachhaltig unser Bild in

der internen und externen Öffentlichkeit Deshalb ist es unser

klares Ziel, diese bisher gute Zusammenarbeit konsequent fortzuführen.

� Streitthema AVW

Es ist müßig, zum wiederholten Mal die Argumente

der Vergangenheit vorzubringen. Das

AVW ist im Vergleich zu benachbarten Versorgungswerken

gut aufgestellt, auch wenn

es die schmerzliche Entscheidung gab, im

Jahr 2003 keine Rentenanpassung zahlen zu

können. Nur: Es bestehen satzungstechnische

Defizite, die zu dieser Entwicklung führten.

Wenn wir unser AVW „Fit für die Zukunft“

machen wollen, sind wir gezwungen, in dieser

Wahlperiode Satzungsänderungen vorzunehmen.

Wir müssen ein System schaffen,

dass uns in die Lage versetzt, Risiken der demografischen

Entwicklung und der Kapitalmärkte

adäquat abzufedern und zu tragen.

Schaffen wir das nicht, sind weitere Kürzungen im Bereich der

Renten – und nicht nur der Rentenanpassungen – in den nächsten

Jahren vorprogrammiert. Deshalb nützt es uns allen nichts,

wenn wir weiterhin in polemischen Worten um Details feilschen.

Nein – wir brauchen eine Kraftanstrengung, Gesprächs- und

Kompromissbereitschaft mit dem Ziel, eine zukunftsfähige Lösung

zu erarbeiten. Die Vorschläge der Experten und Fraktionen

liegen seit langem auf dem Tisch und müssen in gemeinsamer

Arbeit umgesetzt werden.

� Wie geht es weiter?

Was wir dringend benötigen, ist eine neue Qualität des Dialogs.

Die niedersächsische Zahnärzteschaft ist in ihrer großen Mehrheit

des Streits der Gruppierungen überdrüssig. Sicher wollen

wir inhaltliche Differenzen auch in Zukunft nicht unter den

Tisch kehren. Man muss sich hart in der Sache streiten können.

Wir sollten jedoch mit den vielfältigen persönlichen Angriffen

und Unterstellungen aufhören. Das gilt für beide Seiten. Es

wird von uns erwartet, eine konsensorientierte Gesprächs- und

Streitkultur zu etablieren. Nicht zu Lasten inhaltlicher Differenzen

– wohl aber zu Lasten einer unsinnigen Polemik, die niemanden

voran bringt.

Konkret heißt das für uns, dass wir in den nächsten Wochen

die Gespräche mit den FVDZ-Vertretern führen werden, um in

der Kammerversammlung am 4. Juni 2005 zu einer Lösung zu

kommen.

Wir sind uns der gestellten Aufgaben bewusst. Die anstehenden

Gespräche über die Problemstellungen im Bereich der ZKN

wird die ZfN-Fraktion sachlich und zielstrebig mit Verantwortung

und Augenmaß im Sinne der Wähler führen. Vielleicht

stehen dann die viel zitierten „niedersächsischen Verhältnisse“

in einigen Jahren für das Gegenteil dessen, was wir kennen,

nämlich für Kooperation, Sachlichkeit und tragfähige Kompromisse.

Sie sollten uns an diesem Anspruch messen. Betrachten

Sie diese Zeilen als einen ersten Versuch.

Ihr

Dr. Joachim H. Wömpner

Vizepräsident der Zahnärztekammer Niedersachsen

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 05/05

1


2

KONSTITUIERENDE KAMMERVERSAMMLUNG

1. Eröffnung und Feststellung

der Beschlussfähigkeit

2. Einspruch gegen das Protokoll der

Kammerversammlung am 29.10.2004

3. Bericht des Präsidenten

4. Wahl des Vorstandes gem. §§ 3 und 6

der Satzung der ZKN

5. Festlegung der Größe und Bildung der

ständigen Ausschüsse gem. § 10 der

Satzung der ZKN

5.1 Finanzausschuss

5.2 Honorar- und Vermittlungsausschuss

zur Erledigung der Aufgaben

gem. § 10 Abs. 1 Nr. 8 HKG

5.3 Fürsorgeausschuss

5.4 Fortbildungsausschuss

5.5 Ausschuss für das zahnärztliche

Fachpersonal

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

der Zahnärztekammer Niedersachsen

Samstag, 4. Juni 2005 • 9.00 Uhr

Copthorne Hotel Hannover

Würzburger Str. 21, 30880 Laatzen

TAGESORDNUNG

5.6 Ausschuss für Fachzahnarztangelegenheiten

5.7 Ausschuss für Jugendzahnpflege

6. Wahl der Delegierten zur Bundesversammlung

der Bundeszahnärztekammer

7. Wahl des Ausbildungsberaters

8. Wahl der Beisitzer im Schlichtungsausschuss

gem. Schlichtungsordnung

der ZKN

9. Wahl der Beisitzer im Vorstand

der Dr. Neucks-Stiftung

10. Fragestunde

Mitglieder der Zahnärztekammer

Niedersachsen können als Zuhörer

an der Sitzung teilnehmen.

Dr. Dr. Henning Borchers

Präsident der ZKN


BEKANNTMACHUNG

1. Zahl der im Wählerverzeichnis

eingetragenen

Wahlberechtigten 1.898

2. Zahl der rechtzeitig eingegangenen

Wahlbriefe 1.102

3. Zahl der verspätet eingegangenen

Wahlbriefe, die

zurückgewiesen werden 2

4. Zahl der gültigen Stimmen 1.060

5. Zahl der ungültigen Stimmen 23

6. Zahl der ungültigen Wahlbriefe 19

7. Wahlbeteiligung 58,17 %

Im Wahlkreis 1 - Braunschweig,

Lüneburg, Stade sind 16 Mitglieder

zur Kammerversammlung zu wählen.

Wahlvorschlag I –

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Jörg Thomas 104

2. Dr. Thomas Nels 64

3. Dr. Ulrich Wenzel 23

4. Dr. Ralf Härtel 8

5. Dr. Bodo Vogel 7

6. Karl-Heinz Zunk 16

7. Dr. Axel Strukmeier 19

8. Dr. Klaus-J. Zschaubitz 9

9. Dr. Klaus Rüffert 7

10. Michael Elisat 13

11. Dr. Helmut Peters 8

12. Dr. Tilli Hanßen 30

13. Thomas Koch 22

14. Dr. Hans-Jürgen König 79

15. Dr. Axel Wiesner 38

16. Dr. Wolfhard Ross 107

17. Dr. Dietrich Frey 5

18. Dr. Lutz Weber 11

19. Wolfgang Dammasch 5

20. Dr. Dirk-H. Ferault-Larue 4

21. Dr. Tom Böse 8

22. Dr. Detlef Werth

Wahlvorschlag II –

3

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Jörg Röver 59

2. Dr. Dirk Timmermann 32

3. Dr. Uwe Peters 44

4. Bernfried Hauf 13

5. Dr. Gundi Mindermann 53

6. Dr. Reinhard Urbach 30

Ergebnis der Wahl zur Kammerversammlung

der Zahnärztekammer Niedersachsen 2005

Wahlkreis 1 - Braunschweig, Lüneburg, Stade

7. Dr. Claus Stridde 28

8. Dr. Klaus-Peter Wilkens 13

9. Dr. Carsten Vollmer 7

10. Dr. Michael Kroschel 13

11. Dr. Peter Belger 10

12. Dr. Michael Manke 10

13. Karl-Heinz Hartleb 2

14. Holger Bentz 3

15. Dr. Ekkehard Fronius 8

16. Dr. Michael Pape 13

17. Dr. Edgar Patzelt 4

18. Dr. Martin Becker 8

19. Dr. Hilmar Schmalz 20

20. Dr. Lothar Stottmeister 2

21. Dr. Bettina-C. Heidrich 23

22. Detlev Irrgang 9

23. Lars Werner Knitter 9

24. Maja Rademacher 5

25. Kai Wilhelm Tell 3

26. Hartmut Stach 3

27. Carsten Protz 4

28. Frank Wels 8

29. Regine Quidde 9

30. Dr. Lutz Bojarski 13

31. Dr. Josefine Freiesleben 12

Insgesamt entfallen

auf den Wahlvorschlag 1-

590 Stimmen = 9 Sitze

auf den Wahlvorschlag 2-

470 Stimmen = 7 Sitze

Damit sind zu Mitgliedern der

Kammerversammlung gewählt:

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Wolfhard Ross 107

2. Dr. Jörg Thomas 104

3. Dr. Hans-Jürgen König 79

4. Dr. Thomas Nels 64

5. Dr. Axel Wiesner 38

6. Dr. Tilli Hanßen 30

7. Dr. Ulrich Wenzel 23

8. Thomas Koch 22

9. Dr. Axel Strukmeier

Wahlvorschlag II -

19

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Jörg Röver 59

2. Dr. Gundi Mindermann 53

3. Dr. Uwe Peters 44

4. Dr. Dirk Timmermann 32

5. Dr. Reinhard Urbach 30

6. Dr. Claus Stridde 28

7. Dr. Bettina-C. Heidrich 23

Die nicht gewählten Bewerber sind

Ersatzpersonen in der Reihenfolge

ihrer Stimmenzahlen.

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Karl-Heinz Zunk 16

2. Michael Elisat 13

3. Dr. Lutz Weber 11

4. Dr. Klaus-J. Zschaubitz 9

5. Dr. Tom Böse 8

6. Dr. Helmut Peters 8

7. Dr. Ralf Härtel 8

8. Dr. Klaus Rüffert 7

9. Dr. Bodo Vogel 7

10. Dr. Dietrich Frey 5

11. Wolfgang Dammasch 5

12. Dr. Dirk-H. Ferault-Larue 4

13. Dr. Detlef Werth

Wahlvorschlag II -

3

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Hilmar Schmalz 20

2. Dr. Michael Kroschel 13

3. Dr. Lutz Bojarski 13

4. Dr. Michael Pape 13

5. Bernfried Hauf 13

6. Dr. Klaus Peter Wilkens 13

7. Dr. Josefine Freiesleben 12

8. Dr. Peter Belger 10

9. Dr. Michael Manke 10

10. Regine Quidde 9

11. Lars Werner Knitter 9

12. Detlev Irrgang 9

13. Dr. Ekkehard Fronius 8

14. Dr. Martin Becker 8

15. Frank Wels 8

16. Dr. Carsten Vollmer 7

17. Maja Rademacher 5

18. Carsten Protz 4

19. Dr. Edgar Patzelt 4

20. Hartmut Stach 3

21. Holger Bentz 3

22. Kai Wilhelm Tell 3

23. Dr. Lothar Stottmeister 2

24. Karl-Heinz Hartleb 2

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

3


4

1. Zahl der im Wählerverzeichnis

eingetragenen

Wahlberechtigten 1.897

2. Zahl der rechtzeitig eingegangenen

Wahlbriefe 1.181

3. Zahl der verspätet eingegangenen

Wahlbriefe, die

zurückgewiesen werden 11

4. Zahl der gültigen Stimmen 1.151

5. Zahl der ungültigen Stimmen 13

6. Zahl der ungültigen Wahlbriefe 17

7. Wahlbeteiligung 62,84 %

Im Wahlkreis 2 - Oldenburg,

Osnabrück, Ostfriesland, Wilhelmshaven

sind 16 Mitglieder zur Kammerversammlung

zu wählen.

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Jobst-Wilken Carl 93

2. Dr. Georg Kolbow 31

3. Dr. Friedrich Albers 31

4. Dr. Wilhelm Bomfleur 39

5. Dr. Jörg Hendriks 31

6. Dr. Hans-Peter Kroker 19

7. Dr. Tim Hörnschemeyer 64

8. Silke Lange 20

9. Dr. Horst Rabe 22

10. Dr. Ulrich Obermeyer 27

11. Dr. Roland Ernst 18

12. Dr. Dr. Axel Zogbaum 27

13. Dr. Jörg Niedersen 26

14. Dr. Bernard Rauf 24

15. Dr. Julius Niemann 22

16. Dr. Edzard Lütke-Notarp 8

17. Rainer Hoffmann 2

18. Dr. Jan Janssen-de-Wall 8

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

Wahlkreis 2 - Oldenburg, Osnabrück, Ostfriesland, Wilhelmshaven

Wahlvorschlag II -

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Michael Ebeling 106

2. Dr. Ulrich Keck 106

3. Dr. Hartmut Schauer 26

4. Dr. Jürgen Reinstrom 45

5. Dr. Hans-Joachim Kögel 26

6. Dr. Uwe Herz 46

7. Dr. Anne Seichter-Wolf 35

8. Dr. Dieter Ubben 4

9. Dr. Josef Kühling-Thees 40

10. Dr. Maria Kaschner 35

11. Ulrich Leicht 11

12. Dr. Wolfgang Heindl 9

13. Dr. Hans-Tilmann Rahne 23

14. Dr. Dr. Wolfgang Triebe 6

15. Dr. Berndt Bümmerstede 6

16. Dr. Eckhard Dasy 17

17. Rüdiger Tantzen 1

18. Kay Gloystein 21

19. Hubert Schröder 8

20. Dr. Petra Butschek 18

21. Petra Oberdorfer 20

22. Dr. Wilhelm Dopjans 5

23. Dr. Bernd Heckhoff 6

24. Dr. Volker Schaper 19

Insgesamt entfallen

auf den Wahlvorschlag 1-

512 Stimmen = 7 Sitze

auf den Wahlvorschlag 2-

639 Stimmen = 9 Sitze

Damit sind zu Mitgliedern der

Kammerversammlung gewählt:

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Jobst-Wilken Carl 93

2. Dr. Tim Hörnschemeyer 64

3. Dr. Wilhelm Bomfleur 39

4. Dr. Jörg Hendriks 31

5. Dr. Georg Kolbow 31

6. Dr. Friedrich Albers 31

7. Dr. Ulrich Obermeyer 27

Wahlvorschlag II -

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Michael Ebeling 106

2. Dr. Ulrich Keck 106

3. Dr. Uwe Herz 46

4. Dr. Jürgen Reinstrom 45

5. Dr. Josef Kühling-Thees 40

6. Dr. Maria Kaschner 35

7. Dr. Anne Seichter-Wolf 35

8. Dr. Hartmut Schauer 26

9. Dr. Hans-Joachim Kögel 26

Die nicht gewählten Bewerber sind

Ersatzpersonen in der Reihenfolge

ihrer Stimmenzahlen.

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Axel Zogbaum 27

2. Dr. Jörg Niedersen 26

3. Dr. Bernard Rauf 24

4. Dr. Horst Rabe 22

5. Dr. Julius Niemann 22

6. Silke Lange 20

7. Dr. Hans-Peter Kroker 19

8. Dr. Roland Ernst 18

9. Dr. Jan Janssen-de Wall 8

10. Dr. Edzard Lütke-Notarp 8

11. Rainer Hoffmann 2

Wahlvorschlag II -

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Hans-Tilmann Rahne 23

2. Kay Gloystein 21

3. Petra Oberdorfer 20

4. Dr. Volker Schaper 19

5. Dr. Petra Butschek 18

6. Dr. Eckhard Dasy 17

7. Ulrich Leicht 11

8. Dr. Wolfgang Heindl 9

9. Hubert Schröder 8

10. Dr. Dr. Wolfgang Triebe 6

11. Dr. Berndt Bümmerstede 6

12. Dr. Bernd Heckhoff 6

13. Dr. Wilhelm Dopjans 5

14. Dr. Dieter Ubben 4

15. Rüdiger Tantzen 1


1. Zahl der im Wählerverzeichnis

eingetragenen

Wahlberechtigten 1.742

2. Zahl der rechtzeitig eingegangenen

Wahlbriefe 1.076

3. Zahl der verspätet eingegangenen

Wahlbriefe, die

zurückgewiesen werden 3

4. Zahl der gültigen Stimmen 1.050

5. Zahl der ungültigen Stimmen 15

6. Zahl der ungültigen Wahlbriefe 11

7. Wahlbeteiligung 61,94 %

Im Wahlkreis 3 - Hannover sind 14

Mitglieder zur Kammerversammlung

zu wählen.

Wahlvorschlag I –

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Dr. Henning Borchers 56

2. Dr. Joachim Wömpner 64

3. D.M.D./Univ. of Florida H. Bunke 37

4. Dr. Henning Otte 43

5. Dr. Volker von Petersdorff 19

6. Dr. Michael Loewener 10

7. Dr. Hanns-Jörg Kater 14

8. Dr. Rainard Scheele 19

9. Dr. Martin Steinbömer 17

10. Dr. Lutz Glusa 33

11. Dr. Volker-Christian Bormann 18

12. Silke Bleischwitz 17

13. PD Dr. Werner Kullmann 15

14. Prof. Dr. Dr. Gerd Gehrke 17

15. Dr. Annemarie Liebig-Bunke 6

16. Dr. Markus Braun 6

17. Dr. Wolf-Dietmar Gröne 2

18. Dr. Klaus Senge 15

19. Hermann Seebürger 6

20. Eberhard Hesse 4

21. Dr. Dirk Ostermann 8

22. Dr. Lutz Siegmann 6

23. Manfred Flehinghaus 5

24. Dr. Hans-Jürgen Mostler 6

25. Dr. Eckbert Schulz 2

26. Joachim Krauß 2

27. Dr. Michael Wolschke 3

28. Dr. Karin Joop 6

29. Dr. Tilo Schmidt 6

30. Dr. Frank Friedrich 11

31. Dr. Horst Meyer 5

32. Dr. Martin Münninghoff 6

33. Dr. Klaus Seegers 19

34. Dr. Detlev Jürgensen 11

Wahlvorschlag II –

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Michael Sereny 178

2. Dr. Karl Horst Schirbort 57

3. Dr. Hans-Hermann Liepe 29

4. Christoph Kusche 12

Wahlkreis 3 - Hannover

5. Peter Böker 26

6. Kerstin Hoppe 9

7. Thomas Komischke 8

8. Dr. Horst Beckedorf 13

9. Dr. Michael de Cassan 15

10. Dr. Jens Riegelmann 12

11. Dr. Jürgen Lemme 16

12. Dr. Stefan Liepe 8

13. Dr. Henning Gode 15

14. Lothar Schoebel 6

15. Dr. Uwe-Alexander Lück 13

16. Sabine Steding 23

17. Dr. Judith Preuß 3

18. Birgitta Tschiche 6

19. Dr. Herbert Pacha 4

20. Karsten Schirbort 6

21. Bodo Preskawetz 1

22. Dr. Hans-Jürgen Henze 3

23. Dr. Adolf Rinne 4

24. Dr. Jürgen Pudniak 1

25. Dr. Reinhard Schilke 11

26. Dr. Jan Heidorn 6

27. Dr. Rüdiger Worch 5

28. Dr. Helge Schwenke de Wall 3

29. Dr. Manfred Ehrhardt 2

30. Elke Ehrhardt 4

31. Dr. Thomas Bitter 2

32. Alexander Beischer 6

33. Dr. A. Vietinghoff-Sereny 13

34. Uwe Bretthauer 2

35. Dr. Joannis Xylouris 6

36. Olaf Ahrens 6

37. Friedrich-W. Galle 2

Insgesamt entfallen

auf den Wahlvorschlag 1-

514 Stimmen = 7 Sitze

auf den Wahlvorschlag 2-

536 Stimmen = 7 Sitze

Damit sind zu Mitgliedern der

Kammerversammlung gewählt:

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Joachim Wömpner 64

2. Dr. Dr. Henning Borchers 56

3. Dr. Henning Otte 43

4. D.M.D./Univ. of Florida H. Bunke 37

5. Dr. Lutz Glusa 33

6. Dr. Volker von Petersdorff 19

7. Dr. Rainard Scheele 19

Wahlvorschlag II -

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Michael Sereny 178

2. Dr. Karl Horst Schirbort 57

3. Dr. Hans-Hermann Liepe 29

4. Peter Böker 26

5. Sabine Steding 23

6. Dr. Jürgen Lemme 16

7. Dr. Henning Gode 15

Die nicht gewählten Bewerber sind

Ersatzpersonen in der Reihenfolge

ihrer Stimmenzahlen.

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Klaus Seegers 19

2. Dr. Volker-Ch. Bormann 18

3. Silke Bleischwitz 17

4. Dr. Martin Steinbömer 17

5. Prof. Dr. Dr. Gerd Gehrke 17

6. Dr. Klaus Senge 15

7. PD Dr. Werner Kullmann 15

8. Dr. Hanns-Jörg Kater 14

9. Dr. Frank Friedrich 11

10. Dr. Detlef Jürgensen 11

11. Dr. Michael Loewener 10

12. Dr. Dirk Ostermann 8

13. Hermann Seebürger 6

14. Dr. Tilo Schmidt 6

15. Dr. Martin Münninghoff 6

16. Dr. Markus Braun 6

17. Dr. Lutz Siegmann 6

18. Dr. Karin Joop 6

19. Dr. Hans-Jürgen Mostler 6

20. Dr. Annemarie Liebig-Bunke 6

21. Manfred Flehinghaus 5

22. Dr. Horst Meyer 5

23. Eberhard Hesse 4

24. Dr. Michael Wolschke 3

25. Joachim Krauß 2

26. Dr. Wolf-Dietmar Gröne 2

27. Dr. Eckbert Schulz

Wahlvorschlag II -

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

2

1. Dr. Michael de Cassan 15

2. Dr. Horst Beckedorf 13

3. Dr. A. Vietinghoff-Sereny 13

4. Dr. Uwe Alexander Lück 13

5. Dr. Jens Riegelmann 12

6. Christoph Kusche 12

7. Dr. Reinhard Schilke 11

8. Kerstin Hoppe 9

9. Thomas Komischke 8

10. Dr. Stefan Liepe 8

11. Olaf Ahrens 6

12. Lothar Schoebel 6

13. Karsten Schirbort 6

14. Dr. Joannis Xylouris 6

15. Dr. Jan Heidorn 6

16. Birgitta Tschiche 6

17. Alexander Beischer 6

18. Dr. Rüdiger Worch 5

19. Elke Ehrhardt 4

20. Dr. Herbert Pacha 4

21. Dr. Adolf Rinne 4

22. Dr. Judith Preuß 3

23. Dr. Helge Schwenke de Wall 3

24. Dr. Hans-Jürgen Henze 3

25. Uwe Bretthauer 2

26. Friedrich-W. Galle 2

27. Dr. Thomas Bitter 2

28. Dr. Manfred Ehrhardt 2

29. Dr. Jürgen Budniak 1

30. Bodo Preskawetz 1

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

5


6

1. Zahl der im Wählerverzeichnis

eingetragenen

Wahlberechtigten 1.452

2. Zahl der rechtzeitig eingegangenen

Wahlbriefe 891

3. Zahl der verspätet eingegangenen

Wahlbriefe, die

zurückgewiesen werden 4

4. Zahl der gültigen Stimmen 872

5. Zahl der ungültigen Stimmen 7

6. Zahl der ungültigen Wahlbriefe 12

7. Wahlbeteiligung 61,64 %

Im Wahlkreis 4 - Göttingen, Hildesheim,

Verden sind 12 Mitglieder zur

Kammerversammlung zu wählen.

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Bodo Heckroth 78

2. Dr. Klaus Winter 44

3. Dr. Volkmar Lehrke 31

4. Christian Neubarth 15

5. Dr. Jürgen Hadenfeldt 15

6. Dr. Lutz Riefenstahl 27

7. Hanna Baeßmann-Bischoff 22

8. Dr. Klaus-Achim Sürmann 13

9. Dr. Dorothea Jacobi 10

10. Dr. Jürgen-Adolf Stern 8

11. Dr. Eckard Jacobi 11

12. Cord Singelmann 18

13. Dr. Wolfgang Ahrberg 10

14. Dietke Partie 9

15. Dr. Ulrich Niemann 11

16. Dr. Rudolf Düsing 11

17. Dr. Gerald Becker 4

18. Marianne von Rath 1

19. Dr. Thomas Pfeiffer 6

20. Dr. Volker Langheim 11

21. Carl-Herbert Schälicke 16

22. Dr. Dr. Gerrit Lodde 19

23. Dr. Rolf Müllhofer 4

24. Dr. Thomas Haack 3

25. Dr. Heinrich Otte 8

26. Frank Spoden 3

27. Dr. Thore Litta 9

28. Dr. Gerhard Treuel 5

29. Dr. Rüdiger Blanke 1

Wahlkreis 4 - Göttingen, Hildesheim, Verden

Wahlvorschlag II -

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Julius Beischer 70

2. Dr. Peter Rudolph 59

3. Michael Staude 4

4. Annette Apel 14

5. Dr. Karl-Hermann Karstens 54

6. Ulrich Achilles 7

7. Bernard Erzberger 31

8. Dr. Wolfgang Näfe 34

9. Dr. Gerd Laufenberg 14

10. Frank Hirschkorn 10

11. Dr. Martin Kaune 4

12. Dr. Karl-Heinz Düvelsdorf 35

13. Gisela Gode-Troch 15

14. Dr. Eckhard Jung 5

15. Gerd Strothmeyer 8

16. Dr. Elisabeth Rüter 25

17. Dr. Dietmar Wucherpfennig 9

18. Dr. Heinz Kornau 5

19. Dr. Hans Willenbockel 14

20. Dr. Herbert Betke 9

21. Dr. Martin Schärfe 23

Insgesamt entfallen

auf den Wahlvorschlag 1 -

423 Stimmen = 6 Sitze

auf den Wahlvorschlag 2 -

449 Stimmen = 6 Sitze

Damit sind zu Mitgliedern der

Kammerversammlung gewählt:

Gemäß § 27 Abs. 7 der Wahlordnung der Zahnärztekammer

Niedersachsen für die Wahl zur Kammerversammlung (WO-

ZKN) vom 4.5.1996, geändert durch Beschluss der Kammerversammlung

vom 29.10.2004, gebe ich das vorstehende

Ergebnis der Wahl zur Kammerversammlung der Zahnärztekammer

Niedersachsen 2005 bekannt.

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Dr. Bodo Heckroth 78

2. Dr. Klaus Winter 44

3. Dr. Volkmar Lehrke 31

4. Dr. Lutz Riefenstahl 27

5. Hanna Baeßmann-Bischoff 22

6. Dr. Dr. Gerrit Lodde 19

Wahlvorschlag II -

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Julius Beischer 70

2. Dr. Peter Rudolph 59

3. Dr. Karl-Hermann Karstens 54

4. Dr. Karl-Heinz Düvelsdorf 35

5. Dr. Wolfgang Näfe 34

6. Bernard Erzberger 31

Die nicht gewählten Bewerber sind

Ersatzpersonen in der Reihenfolge

ihrer Stimmenzahlen.

Wahlvorschlag I -

Zahnärzte für Niedersachsen

1. Cord Singelmann 18

2. Carl-Herbert Schälicke 16

3. Dr. Jürgen Hadenfeldt 15

4. Christian Neubarth 15

5. Dr. Klaus Achim Sürmann 13

6. Dr. Ulrich Niemann 11

7. Dr. Volker Langheim 11

8. Dr. Rudolf Düsing 11

9. Dr. Eckard Jacobi 11

10. Dr. Wolfgang Ahrberg 10

11. Dr. Dorothea Jacobi 10

12. Dr. Thore Litta 9

13. Dietke Partie 9

14. Dr. Jürgen-Adolf Stern 8

15. Dr. Heinrich Otte 8

16. Dr. Thomas Pfeiffer 6

17. Dr. Gerhard Treuel 5

18. Dr. Rolf Müllhofer 4

19. Dr. Gerald Becker 4

20. Frank Spoden 3

21. Dr. Thomas Haack 3

22. Marianne von Rath 1

23. Dr. Rüdiger Blanke 1

Wahlvorschlag II -

Freier Verband Deutscher Zahnärzte

1. Dr. Elisabeth Rüter 25

2. Dr. Martin Schärfe 23

3. Gisela Gode-Troch 15

4. Dr. Gerd Laufenberg 14

5. Dr. Hans Willenbockel 14

6. Annette Apel 14

7. Frank Hirschkorn 10

8. Dr. Herbert Betke 9

9. Dr. Dietmar Wucherpfennig 9

10. Gerd Strothmeyer 8

11. Ulrich Achilles 7

12. Dr. Heinz Kornau 5

13. Dr. Eckard Jung 5

14. Michael Staude 4

15. Dr. Martin Kaune 4

Hannover, 22.04.2005 Dr. Dr. Henning Borchers

Präsident der

Zahnärztekammer Niedersachsen


WAS HILFT GEGEN

Viren, Würmer und Trojaner – um die Sicherheit im Internet

ist es nicht gut bestellt. Auch der Datenschutz lässt zu

wünschen übrig.

Seit dem 1. Januar 2005 ist man auch in Deutschland dem

gläsernen Surfer einen weiteren Schritt näher gekommen.

Durch Bundesgesetz (TKÜV – Telekommunikations- und Überwachungsverordnung)

sind alle deutschen Internetprovider

verpflichtet, Behörden den

Zugriff auf die E-Mails

ihrer Nutzer zu

geben.

„Das Urteil

des Verfassungsgerichts,

das bestimmte Berufsgruppen

von der Überwachung

ausschließt, wird vom Gesetzgeber

einfach ignoriert“, beklagte

der DJV-Bundesfachauschuss

Online bereits im November 2004

während des DJV-Bundesverbandstages

in Hannover. „Journalisten

sind in der TKÜV von dieser Regelung

nicht ausgenommen. Dadurch werden

sich die Berufsbedingungen für Journalisten

deutlich verschlechtern. Die Aufgabe

der freien Presse, Kontrolle im Sinne der

Öffentlichkeit wahrzunehmen, ist nicht mehr durchführbar.“

Seit dem Ende des Monopols der Bundespost müssen die

Staatsermittler die privaten Telekommunikationsanbieter in

die Pflicht nehmen, wenn der Bürger belauscht werden soll.

Geregelt wird dies bereits seit 1996 im Telekommunikationsgesetz

(TKG). Neue Lausch-Rechte gibt die TKÜV den Sicherheitsorganen

nicht an die Hand. Es dürfen nach wie vor nur

einzelne Bürger ausgehorcht werden, sofern die Überwachung

von einem Richter genehmigt wurde, weil der Verdacht besteht,

das bestimmte Straftaten begangen wurden. Die TKÜV

regelt detailliert, durch welche Hintertüren die Provider den

Sicherheitsorganen den Zugriff auf die Daten ermöglichen

müssen.

Kritiker monieren, dass Behörden nicht nur die E-mails von

Journalisten mitlesen können, sie bekommen auch Zugriff

auf die Verbindungsdaten. Während die Inhalte von elek-

„GUCK & HORCH“ IM NETZ?

tronischer Post vom Versender noch verschlüsselt werden

können, kann das Erfassen der Verbindungsdaten auch durch

Verschlüsselung nicht verhindert werden. Die Ausweitung

der Abhörmöglichkeiten belastet das Vertrauensverhältnis:

Wer wird Journalisten Hinweise geben wollen, wenn er Nachteile

befürchten muss? Bedroht ist der Schutz der Kontakte.

Sie könnten schon durch die Erkenntnis, dass sie bestehen,

gefährdet werden. Der Inhalt der elektronischen Post muss

dabei noch nicht einmal bekannt werden.

Informantenschutz und investigativer Journalismus werden

dadurch de facto unmöglich. „Der Fall der Abfrage von Mobilfunk-Verbindungsdaten,

die bereits heute legal ist, zeigt,

in welchem Umfang Behörden dies nutzen: Millionenfach

pro Monat“, kritisiert der DJV in einer Resolution.

Journalisten, die ihre Privatsphäre und ihr Kommunikationsverhalten

so gut wie möglich schützen wollen, finden im

Internet zahlreiche Datenschutzwerkzeuge. Sie arbeiten

grundsätzlich nach zwei Prinzipien: Daten werden verschlüsselt

- und so verteilt, dass eine zentrale Kontrolle erschwert,

beziehungsweise unmöglich wird. Um E-Mails unter

vier Augen lesen zu können helfen Verschlüsselungsprogramme

wie Pretty Good Privacy, um sie unerkannt

verschicken zu können stehen Remailer zur Verfügung.

Anonymes Surfen ist auch ein Wunsch vieler Nutzer –

angesichts von Cookie-Attacken und Webkäfern, die persönliche

Daten ausspähen können.

Andere Tools hingegen sollen Zensurversuche der verschiedensten

Art umgehen helfen. Die meisten vorhandenen

Tools stecken noch in den Kinderschuhen,

sind entweder

kompliziert zu

verwenden oder

garantieren nicht

ausreichende

Sicherheit.

Markus Brich

Mit freundlicher

Genehmigung aus

„Thema, 1/2005“.

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

7


8

DIE SITUATION DES ALTERSVERSORGUNGSWERKES

AUS SICHT DER ABV

Der Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer

Versorgungseinrichtungen e.V., Michael Jung,

ist in dem nachfolgenden Schreiben auf die Fragen eines

Kollegen eingegangen. Da sowohl die Fragen als auch die

Antworten der ABV, deren Aussagekraft durch niemanden

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

in Zweifel gezogen wird, für den einen oder anderen erhellend

sein könnten, geben wir diesen Brief - natürlich nach

vorheriger Zustimmung durch den Autor - unseren Lesern

gerne zur Kenntnis.

Dr. Michael Loewener


ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

9


SCHMELZ-MATRIX-PROTEINE (EMDOGAIN®)

IN DER REGENERATIVEN PARODONTALTHERAPIE

Das Ziel regenerativer Parodontaltherapie

ist die Wiederherstellung

des verlorenen Zahnhalteapparates

(d.h. die Neubildung von Wurzelzement,

Desmodont und Alveolarknochen).

Ergebnisse aus der Grundlagenforschung

haben auf die wichtige

Rolle der Schmelz-Matrix-Proteine

(Enamel-Matrix-Derivative kurz EMD)

in der parodontalen Wundheilung

hingewiesen. Histologische Ergebnisse

aus Tierversuchen und aus einigen

humanen Fallberichten konn-

Prof. Dr. Anton Sculean ten zeigen, dass die Behandlung mit

EMD die Neubildung des Zahnhalteapparates

fördert. Des weiteren konnte

in klinischen Studien gezeigt werden, dass die Behandlung

mit EMD die parodontale Wundheilung am Menschen

positiv beeinflusst. Das Ziel der vorliegenden Übersichtsarbeit

ist, basierend auf der vorhandenen Evidenz die klinischen

Anwendungsbereiche für die Schmelz-Matrix-Proteine

darzustellen.

� Einleitung

Ergebnisse aus der Grundlagenforschung haben die Bedeutung

verschiedener Zementtypen für die Anheftung des

Zahnes und damit auch für die reparativen Vorgänge im

gesamten Parodont aufgezeigt. Das azelluläre Zement ist das

wichtigste Gewebe für die Insertion der Kollagenfasern und

spielt damit die größte Rolle für die Anheftung des Zahnes

an die Alveole.

Studien von Slavkin und Boyde und Slavkin haben gezeigt,

dass Proteine, die während der Zahnentwicklung von der

Hertwigschen Wurzelscheide sezerniert werden, eine entscheidende

Rolle bei der Entstehung des azellulären Wurzelzements

spielen. Diese Proteine wurden als Schmelz-

Matrix-Proteine bekannt und werden zum größten Teil in

der Schmelzmatrix angetroffen. Sie bestehen aus einer

ganzen Familie von Proteinen, wobei 90% aus Amelogenin

und die restlichen 10% aus prolinreichen Nichtamelogeninen,

Tuftelin und anderen Serumproteinen bestehen.

Auch konnte nachgewiesen werden, dass die chemische Struktur

der Amelogenine während der Evolution mehr oder weniger

konstant geblieben ist und sogar zwischen den einzelnen

Tierspezies nur geringe Unterschiede aufweist.

In einer Serie von Tierexperimenten über die Wurzelentwick-

10

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

lung bei Ratten, Affen und Schweinen konnte immunohistologisch

nachgewiesen werden, dass die Konzentration der

Amelogenine während der Zahnentwicklung stark ansteigt.

Außerdem besteht eine enge Verbindung zwischen azellulärem

Zement und Amelogeninen. Diese Ergebnisse erhielt

man auch bei der Untersuchung von Menschenzähnen, wobei

in manchen histologischen Schnitten eine dünne Schicht

von hochmineralisiertem Schmelz zwischen Dentin und Wurzelzement

gesehen wurde. Diese Beobachtung läßt die Vermutung

zu, dass die Auflagerung von Schmelz-Matrix auf

die Dentinoberfläche vor der Entstehung von azellulärem

Zement geschehen muß.

Basierend auf diesen Ergebnissen wurden in vivo mehrere

Experimente am Tiermodell durchgeführt. So wurden in einem

Experiment die seitlichen Schneidezähne zweier Affen

extrahiert. Direkt nach der Extraktion wurde mesial und

distal eine standardisierte Kavität in der Wurzeloberfläche

geschaffen. Die Testkavitäten wurden dann mit einem Schmelz-

Matrix-Extrakt aufgefüllt, während die Kontrollkavitäten

unbehandelt blieben. Alle Zähne wurden in ihre ursprüngliche

Alveole reimplantiert. Die histologische Untersuchung

acht Wochen nach der Reimplantation ergab, dass sich in

den Defekten, in denen das Schmelz-Matrix-Extrakt appliziert

wurde, ein azelluläres Zement entwickelt hat, während

in den unbehandelten Kontrolldefekten nur ein reparatives,

zelluläres Zement entstand. Ausgehend von diesen Erkenntnissen

wurden die Schmelz-Matrix-Proteine (Enamel-Matrix-Derivative

kurz EMD) aus den Zahnsäckchen nicht durchgebrochener

Zähne von jungen Schweinen isoliert, purifiziert

und lyophylisiert. Da Schmelz-Matrix-Proteine extrem hydrophob

sind, wurden sie mittels eines Propylen Glykol Alginat

(PGA) Trägers in lösliche Form gebracht und in der

regenerativen Parodontaltherapie eingesetzt.

Eine Technik oder ein Material muss folgende Evidenzkriterien

erfüllen, um als „regenerationsfördernd“ eingestuft

werden zu können:

1. In-vitro-Studien, die den Wirkungsmechanismus bestätigen.

2. Kontrollierte histologische Tierstudien, die eine Neubildung

von Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen

aufweisen.

3. Humane Biopsien, die eine Neubildung von Wurzelzement,

Desmodont und Alveolarknochen auf einer plaqueinfizierten

Wurzeloberfläche nachweisen. ➤➤


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12

4. Kontrollierte klinische Studien, die einen Gewinn von klinischem

Attachment und eine radiologische Knochenneubildung

nachweisen.

Im Folgenden wird eine Übersicht der vorhandenen Evidenz

über die Anwendung von EMD gegeben.

� In-vitro-Untersuchungen

Eine Reihe von In-vitro-Untersuchungen wurden durchgeführt,

um mehr über den Wirkungsmechanismus der EMD

auf die Desmodontal-, Gingival- und Knochenzellen zu erfahren.

So wurden in einer Reihe von Laborversuchen die

Migration, Anheftung, Proliferation, Biosynthese Aktivität

und Bildung von mineralisierten Knötchen untersucht.

Immunoassays wurden durchgeführt, um eventuell vorhandene

Polypeptidfaktoren zu ermitteln.

Die Ergebnisse zeigten, dass:

a) unter In-vitro-Bedingungen EMD die Proliferation von

Desmodontalfibroblasten, nicht aber der Epithelzellen

fördern,

b) die Gesamtproteinsynthese der Desmodontalfibroblasten

erhöhen und

c) die Bildung von mineralisierten Knötchen durch Desmodontalfibroblasten

fördern.

Weiterhin konnten keine spezifischen Polypeptidfaktoren wie

IGF-1,2; PDGF, TNNF, TGFß, oder IL-1ß identifiziert werden.

In weiteren Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die

Anheftungs-, Wachstums- und Stoffwechselrate von Desmodontalfibroblasten

sich signifikant erhöhte, wenn EMD

in Zellkulturen zugefügt wurden. Mit EMD behandelte Desmodontalfibroblasten

zeigten eine erhöhte intrazelluläre

cAMP Konzentration und autokrine Freisetzung von TGFß1,

IL-6 und PDGF AB, verglichen mit der Kontrolle (ohne

Zusatzgabe von EMD). Obwohl die Epithelzellen auch eine

erhöhte Freisetzung von cAMP und PDGF AB bei der Zusatzgabe

von EMD zeigten, war deren Proliferation und Wachstum

inhibiert. Es wurde gefolgert, dass EMD das Wachstum

von mesenchymalen Zellen fördern und gleichzeitig das der

Epithelzellen inhibieren. Weiterhin fördern EMD die Freisetzung

von autokrinen Wachstumsfaktoren aus den Desmodontalfibroblasten.

Bei Gabe von EMD zeigten Desmodontalfibroblasten

eine stark erhöhte Aktivität der alkalischen

Phosphatase. In neuesten Untersuchungen konnte gezeigt

werden, dass EMD die mRNA Synthese der Matrixproteine

Versican, Byglycan und Decorin signifikant erhöhten und

weiterhin zu einer erhöhten Hyaluronan Synthese in den

Gingival- und Desmodontalfibroblasten führten. Es ist allerdings

hervorzuheben, dass in allen Studien die EMD eine

viel stärkere Wirkung auf die Desmodontalfibroblasten als

auf die Gingivafibroblasten ausübten. In einer experimentellen

Untersuchung wurde gezeigt, dass rekombinat hergestelltes

Amelogenin sich nicht zu Kollagen oder Heparin

binden kann, wohl aber zu Hydroxylapatit. Diese hohe zelladhäsive

Aktivität von Amelogenin könnte auch als Teilerklärung

für den positiven Effekt von EMD auf die parodontale

Wundheilung dienen.

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

Weitere experimentelle Untersuchungen

lieferten den Hinweis, dass die

Applikation von EMD die Expression

der mit Zementoblasten assoziierten

Gene reguliert und dadurch den Mineralisationsprozess

entscheidend beeinflussen

kann.

Kawase et al. untersuchten die Wirkung

von EMD auf die Proliferation von oralen

Epithelzellen (SCC25). Nach 3 Tagen

Behandlung mit EMD wurde die

Zellteilung verhindert und gleichzeitig

der Zellzyklus in der G1 Phase angehalten.

Ausserdem schränkten EMD die

Expression von Zytokeratin-18 (CK18)

stark ein. Die Autoren folgerten, dass

EMD einen zytostatischen, jedoch nicht

einen zytotoxischen Effekt auf epitheliale

Zellen besitzen. In einer weiteren

In-vitro-Studie zeigte die Kombination

von 4 mg EMD und aktivem demineralisiertem,

gefriergetrocknetem allogenem

Knochen (DFDBA) eine erhöhte

Knocheninduktion. Es wird daher angenommen,

dass EMD zwar keine osteoinduktive,

wohl aber in einer gewissen

Konzentration osteopromotive Eigenschaften

besitzen. Schwarz et al.

konnten zeigen, dass EMD die frühen

Stadien der Osteoblasten Maturation

durch eine erhöhte Proliferation stimulieren,

bei reiferen Zelllinien jedoch die

Hauptwirkung über die Beeinflussung

der Zelldifferenzierung erreicht wird.

Nebgen et al. isolierten aus demineralisiertem

bovinem Dentin Matrix einen

sog. Chondrogenese Induzierenden

Faktor (Chondrogenic-inducing-agent

kurz CIA), welcher zusammen mit einem

Kollagenträger zu ektopischer

Knochenbildung in der Rattenmuskulatur

7 Wochen nach der Implantation

führte. Diese Ergebnisse sind ein weiterer

Hinweis, dass Amelogenine einen

Effekt auf die Chondrogenese und Osteogenese

haben.

In neuesten Publikationen wurden auch

gewisse antibakterielle Effekte und Störungen

der Bakterienadhärenz durch

die EMD nachgewiesen. So wurden bei

24 Patienten mit chronischer Parodontitis

nach einer 4-tägigen Plaqueakkumulationsperiode

Plaqueproben entnommen

und in 5 gleiche Teile aufgeteilt.

Jeder Teil wurde mit 5 µl der

folgenden Lösungen gemischt:

Abb. 1: Die Heilung nach der

chirurgischen Therapie ohne

EMD (Kontrolle) resultierte in

der Bildung eines langen Saumepithels

(LJE) entlang der bearbeiteten

Wurzeloberfläche.

D: Dentin.

Originalvergrösserung: x 50

Abb. 2: Histologische Abbildung

eines intraossären Defektes nach

Behandlung mit EMD. Die Therapie

resultierte in der Bildung

von neuem Wurzelzement (NC),

Desmodont (NPL) und Knochen

(NB) koronal der Kerbe (N). D:

Dentin, LJE: langes Saumepithel,

A: Artifakt.

Originalvergrösserung: x 50

Abb. 3: Höhere Vergrösserung

des in Abb. 2 gezeigten Defektes.

Die Struktur des neugebildeten

Wurzelzements mit inserierenden

Kollagenfasern (NC),

und des neuen Desmodonts

(NPL) sind deutlich erkennbar.

V: Blutgefäss.

Originalvergrösserung: x 150


1) NaCl, 2) EMD in Wasser gelöst, 3) EMD in PGA Vehikel

gelöst, 4) PGA Vehikel, 5) Chlorhexidindiglukonat (CHX).

Anschließend wurde die Vitalität der Plaqueflora unter dem

Vitalfluoreszenzmikroskop evaluiert. Die Ergebnisse zeigten,

dass EMD in PGA Vehikel gelöst und das PGA Vehikel eine

sehr starke antibakterielle Wirkung hatten. Es wurde daher

angenommen, dass die antibakterielle Wirkung von EMD

hauptsächlich von dem PGA-Träger entfaltet wird. In einer

weiteren Untersuchung wurde gezeigt, dass EMD das

Wachstum der parodontopathogenen Bakterien Actinobacillus

actinomycetemcomitans, Porphyromonas gingivalis

und Prevotella intermedia hemmen. 24 Stunden nach der

Gabe von EMD konnten keine lebenden Kolonien dieser

Keime nachgewiesen werden. EMD entfaltete dagegen keine

negative Wirkung auf gramm positive Bakterien. Den

inhibierenden Effekt von EMD auf parodontopathogene

Keime wurde auch von anderen Forschergruppen bestätigt.

Unter experimentellen Bedingungen zeigten EMD eine leichte

Erhöhung der Lymphozytenproliferation, die allerdings

auf die CD25 (IL-2 Rezeptor) Fraktion der CD4 positiven T-

Tymphozyten beschränkt war. Gleichzeitig wurde eine Verringerung

der CD19 positiven B-Lymphozyten beobachtet.

Die Immunoglobulin- und Zytokin- (IL-2 und IL-6) Produktion

war sogar nach 3-tägiger viel höherer als unter Praxisbedingungen

üblicher EMD-Konzentration nicht beeinflusst.

Die Ergebnisse zeigten, dass EMD führten unter In-vitro-Bedingungen

zu einer geringfügigen Immunantwort der CD4

T-Lymphozyten EMD.

Zusammenfassend zeigen die Daten aus In-vitro-Studien, dass

EMD bestimmte, für die parodontale Wundheilung wichtige

Mechanismen stark beeinflussen können.

� Kontrollierte histologische Tierstudien

In einer kontrollierten histologischen Studie wurden experimentell

geschaffene, rezessionsartige Defekte mit EMD

behandelt. Auf chirurgischem Weg wurden standardisierte

Defekte geschaffen, indem die gesamte bukkale Knochenplatte

und das Wurzelzement entfernt wurden. Die Testdefekte

wurden mit EMD behandelt, während bei den Kontrolldefekten

nur eine Lappenreposition nach koronal durchgeführt

wurde. Acht Wochen postoperativ wurden die Tiere

getötet und die entsprechenden Kiefersegmente histologisch

aufgearbeitet. Die Ergebnisse zeigten, dass in allen Testdefekten

ein neues Parodont, d.h. azelluläres Zement mit inserierenden

Kollagenfasern und neuer Alveolarknochen entstanden

ist. In den Kontrolldefekten war die Heilung durch

ein langes Saumepithel mit sehr begrenzter Zement– und

Knochenneubildung charakterisiert. Wenn in den Kontrolldefekten

neues Zement gebildet wurde, war es zumeist zellulär

und nur teilweise an der Wurzeloberfläche verankert.

Ein interessanter Aspekt dieser Studie war, dass in den Testdefekten

keine Wurzelresorption vorkam, während in den

Kontrolldefekten die Wurzelresorption ein sehr häufig anzutreffendes

Phänomen war. Es ist wichtig zu erwähnen,

dass während der gesamten Studienperiode bei den Tieren

keine Mundhygienemaßnahmen durchgeführt wurden.

In zwei weiteren Studien wurden an Affen auf chirurgischem

Weg chronische rezessionsartige- und intraossäre Defekte

geschaffen. Die Defekte wurden mit einer der folgenden Therapien

behandelt: a) gesteuerte Geweberegeneration (GTR),

b) EMD, c) EMD + GTR oder d) herkömmlicher Lappenoperation

(Kontrolle). Die histologische Untersuchung zeigte,

dass die Heilung nach Lappenoperation durch ein langes

Saumepithel und eine begrenzte parodontale Regeneration

charakterisiert war (Abb. 1). Die Behandlung mit GTR, EMD

und EMD + GTR resultierte vorhersehbar in einer Neubildung

von Zement mit inserierenden Kollagenfasern sowie von Alveolarknochen

(Abb. 2 und 3).

� Ergebnisse aus humanhistologischen Studien

Die erste humanhistologische Biopsie wurde von Heijl veröffentlicht.

Ein auf experimentell-chirurgischem Weg geschaffener

Rezessionsdefekt bei einem unteren Schneidezahn

wurde mit EMD behandelt. Nach einer Heilungsperiode

von 4 Monaten wurde der Zahn zusammen mit den umgebenden

Weich- und Hartgeweben extrahiert und histologisch

aufbereitet. Die histologische Untersuchung zeigte,

dass eine neue Schicht von azellulärem Wurzelzement 73%

der ursprünglichen Defekttiefe bedeckte. Neuer Alveolarknochen

bildete sich auf 65% der initialen Knochenhöhe

zurück. In einer weiteren Studie behandelten Yukna und

Mellonig 10 intraossäre Parodontaldefekte in 8 Patienten

mit EMD. Die histologische Analyse 6 Monate nach der Behandlung

zeigte, dass es in 3 Biopsien zu einer kompletten

parodontalen Regeneration (d.h. Neubildung von Wurzelzement,

Desmodont und Alveolarknochen) gekommen ist,

während in 3 weiteren Biopsien die Heilung durch ein neues

bindegewebiges Attachment (d.h. neues Zement mit inserierenden

Kollagenfasern) gekennzeichnet war. 4 Biopsien

dagegen heilten durch ein langes Saumepithel und zeigten

keinerlei Anzeichen einer parodontalen Regeneration. In einer

vergleichenden klinischen und histologischen Untersuchung

wurde die Heilung von intraossären Parodontaldefekten

mit EMD oder gesteuerter Geweberegeneration (GTR)

mit einer bioresorbierbaren Membran verglichen. 6 Monate

nach Therapie betrug der mittlere Gewinn an klinischem

Attachment (CAL) 3,2 ± 1,2 mm in der EMD Gruppe und 3,6

± 1,7 mm in der GTR-Gruppe. Die histologische Analyse zeigte,

dass in beiden Gruppen die Heilung hauptsächlich durch

eine Regeneration parodontaler Strukturen charakterisiert

war. Der Mittelwert von neuem Zement und Desmodont betrug

2,6 ± 1,0 mm in der EMD Gruppe und 2,1 ± 1,0 mm

der GTR-Gruppe. Der Mittelwert von neuem Alveolarknochen

umfasste in der EMD Gruppe 0,9 ± 1,0 mm und in der GTR-

Gruppe 2,1 ± 1,0 mm. Eine reparative Heilung durch ein

langes Saumepithel kam nur in einer Biopsie aus der EMD

Gruppe vor. Die Ergebnisse der Studie lieferten den Beweis,

dass die Behandlung mit EMD die Regeneration parodontaler

Strukturen am Menschen vorhersehbar fördert und zu

ähnlichen klinischen und histologischen Ergebnissen wie

die GTR-Therapie führen kann. Diese Ergebnisse wurden in

späteren Fallberichten auch von anderen Autoren nicht nur

in intraossären, sondern auch in Rezessionsdefekten bestätigt.

In neuesten immunohistologischen Studien ➤➤

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

13


14

am Mensch konnte gezeigt werden, dass EMD bis zu 4

Wochen nach dem chirurgischen Eingriff auf der Wurzeloberfläche

verbleiben und zudem die Wundheilungs- bzw.

Remodellierungsprozesse nach der EMD-Therapie bis zu einem

Zeitraum von 6 Monaten verfolgt werden können. Es

wurde jedoch keine parodontale Regeneration beobachtet,

wenn EMD auf nichtchirurgischem Wege in die parodontalen

Defekte appliziert wurden.

� Kontrollierte klinische Studien

In keiner der publizierten Studien wurden Nebenwirkungen,

wie z.B. Unverträglichkeits- oder allergische Reaktionen, sogar

nach wiederholter Behandlung mit EMD, beobachtet. In

einer klinischen Multizenterstudie wurden insgesamt 214 intraossäre

Defekte an 107 Patienten an 2 verschiedenen Zeitpunkten

mit EMD behandelt. Die zwei chirurgischen Eingriffe

mit EMD wurden in einem Zeitintervall von 2 bis 6 Wochen

durchgeführt. Aus allen behandelten Patienten wurden Serumproben

entnommen und der totale und spezifische Antikörperlevel

analysiert. Es wurden in keiner der analysierten

Proben Veränderungen gegenüber den Baseline-Werten

gefunden. In einer weiteren Studie wurde an 10 Patienten

die Immunantwort nach EMD-Behandlung über einen Zeitraum

von 1 Jahr verfolgt. Bei keinem der Patienten konnte

eine signifikante Aktivierung des Immunsystems während

der gesamten Untersuchungsperiode von 1 Jahr gezeigt werden.

Zusammenfassend zeigen die vorhandenen Daten, dass

das immunogene Potential von EMD, zumindest nach der

Anwendung während der chirurgischen Parodontaltherapie,

sehr niedrig ist.

Daten aus kontrollierten klinischen Studien belegten, dass

die Behandlung von intraossären Defekten mit EMD in einer

signifikanten Reduktion der Sondierungstiefen und Gewinn

an klinischem Attachment resultiert. Eine erste randomisierte,

plazebokontrollierte Multizenterstudie untersuchte

die Wirksamkeit von EMD im Halbseitenvergleich an 33 Patienten.

Die Ergebnisse zeigten nach 36 Monaten in der

Testgruppe einen mittleren CAL-Gewinn von 2,2 mm und

von 1,7 mm in der Kontrollgruppe (Lappenoperation). Der

röntgenologisch bestimmte Knochengewinn betrug in der

Testgruppe 2,6 mm, entsprechend einer 66%igen Auffüllung

der Knochendefekte. Hingegen zeigten die Kontrollzähne keinen

Knochengewinn. In einer weiteren kontrollierten Studie

verglichen Froum et al. die Behandlung von tiefen intraossären

Defekten mittels einer Lappenoperation mit und ohne

EMD. An insgesamt 23 Patienten mit jeweils mindestens 2

intraossären Defekten wurden 53 Defekte mit Lappenoperation

und EMD und 31 mit Lappenoperation allein behandelt.

Nach einer Heilungsphase von 12 Monaten wurden die

Defekte wieder geöffnet und die Hartgewebsauffüllung der

Defekte wurde gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass die

Behandlung mit Lappenoperation und EMD in einer 3 x

größeren Defektauffüllung als die Behandlung mit Lappenoperation

allein resultierte (74%ige Defektauffüllung nach

Lappenoperation und EMD gegenüber 23% Defektauffüllung

nach Lappenoperation alleine). In einer weiteren

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

prospektiven, kontrollierten

klinischen Studie mit insgesamt

40 Patienten wurden

im Halbseitenvergleich

sowohl die chirurgische

Therapie mit EMD als auch

die mit einer nicht resorbierbaren

bzw. mit 2 resorbierbaren

Membranen im

Vergleich zur konventionellen

Lappenoperation untersucht.

Alle 4 regenerativen

Verfahren waren gleichermaßen

effektiv hinsichtlich

der ST-Reduktion und Gewinn

an CAL und signifikant

besser als die Kontrollbehandlung(Lappenoperation).

In einer prospektiven,

randomisierten, multizentrischen

klinischen Studie

wurde die Behandlung von

intraossären Defekten mittels

der sog. Papilla Preservation

Technique mit und

ohne Zusatzapplikation von

EMD untersucht. Es wurden

insgesamt 83 Test- und 83

Kontrolldefekte behandelt.

Nach 1 Jahr zeigten die Ergebnisse

signifikant höhere

CAL-Gewinne in der Testgruppe

als in der Kontrollgruppe.

Vergleichende

Studien berichteten über

ähnliche Ergebnisse nach

Behandlung intraossärer

Defekte mit EMD oder GTR, wobei die Art der GTR-Barriere

(nicht resorbierbar oder resorbierbar) keine Rolle spielte. In

einer prospektiven, kontrollierten klinischen Studie wurde

die Behandlung von intraossären Defekten mit EMD, GTR,

Kombination von EMD + GTR und Lappenoperation verglichen.

Die Ergebnisse zeigten, dass alle 3 regenerativen Verfahren

in einer signifikant höheren Verbesserung der klinischen

Parameter im Vergleich zur herkömmlichen Lappenoperation

resultierten, wobei die Kombination von EMD +

GTR zu keiner zusätzlichen Verbesserung der klinischen Parameter

führte. Generell zeigen die Daten aus kontrollierten

klinischen Studien, dass die zusätzliche Applizierung von EMD

im Rahmen der chirurgischen Therapie von tiefen intraossären

Parodontaldefekten zu statistisch und klinisch höheren

Verbesserungen als die Lappenoperation alleine führt (Abb. 4

bis 8). Die klinischen Ergebnisse sind vergleichbar mit denjenigen

nach der GTR-Therapie. Weiterhin zeigten Daten aus

neuesten Studien, dass die Ergebnisse nach Behandlung intraossärer

Defekte mit EMD auch über einen längeren Zeitraum

(4 bzw. 5 Jahren) erhalten werden konnten (Abb. 9, 10).

Abb. 4: Tiefer intraossärer Defekt lokalisiert

am mesialen Aspekt des unteren Molaren

Abb. 5: EMD wurde auf die Wurzeloberfläche

und dann in den Defekt appliziert

Abb. 6: Ein Jahr nach dem chirurgischen Eingriff

zeigte die Re-entry eine Neubildung

von Knochen in dem Bereich der ursprünglichen

intraossären Defektkomponente


� Kombinationstherapien

Experimentelle und klinische Studien lieferten den Hinweis,

dass das Ausmaß der Regeneration stark von dem sich unter

dem Mukoperiostlappen befindenden Freiraum abhängt.

Ein Kollaps des Mukoperistlappens könnte daher den für den

Regenerationsprozess benötigten Raum limitieren und dadurch

das Ergebnis der Therapie beeinflussen. Um diese Nachteile

zu umgehen, wurden Kombinationstherapien zwischen

EMD und GTR bzw. EMD und Knochenersatzmaterialien getestet.

Beobachtungen aus tierhistologischen und humanhistologischen

Studien konnten zwar eine parodontale Regeneration

nach Behandlung von intraossären Defekten mit

einigen dieser Kombinationen nachweisen, die Daten aus

kontrollierten klinischen Studien zeigten jedoch keinen eindeutigen

Vorteil einer Kombinationstherapie gegenüber den

Einzeltherapien.

� Behandlung von Rezessionsdefekten

Histologische Ergebnisse aus Tier und Mensch zeigten, dass

die Behandlung von bukkalen Rezessionsdefekten mit koronalem

Lappen und EMD nicht nur zu einer Deckung der Rezession,

sondern auch in einer Neubildung von Zement, Desmodont

und sogar Knochen resultieren kann. In 2 kontrollierten

klinischen Studien wurde im Halbseitenvergleich die

Behandlung von bukkaler Miller Klasse I und II Rezession

mit koronalem Lappen und EMD oder koronalem Lappen untersucht.

Die Ergebnisse zeigten keine Unterschiede zwischen

den Therapien bezüglich Wurzelbedeckung. Die Zusatzapplikation

von EMD führte jedoch zu einer statistisch

signifikant höheren Neubildung von keratinisiertem Gewebe

als die koronale Lappentechnik allein. In einer vor

kurzem veröffentlichten kontrollierten klinischen Halbseitenvergleichsstudiewurde

an 17 Patienten die Therapie

von bukkalen Miller

Klasse II Rezessionen mit

koronalem Lappen und EMD

(Test) mit koronalem Lappen

und Binndegewebstransplantat

(Kontrolle)

verglichen. Die Ergebnisse

Abb. 7: Das präoperative Röntgenbild zeigte

einen tiefen introssären Defekt, lokalisiert

im Bereich des unteren Prämolaren

Abb. 8: Ein Jahr nach Therapie mit EMD ist

eine fast komplette Auffüllung des intraossären

Defekts erkennbar.

zeigten, dass 1 Jahr nach

der Therapie der Mittelwert

an Wurzelbedeckung

95,1% in der Testgruppe

und 93,8% in der Kontrollgruppe

betrug. Eine

100%ige Wurzelbedeckung

wurde in 89,5% der Fälle

aus der Testgruppe und in

79% der Fälle aus der Kontrollgruppe

erreicht. Die

zusätzliche histologische

Auswertung von zwei Biopsien

zeigte, dass die Behandlung

von Rezessions-

defekten mit koronalem Lappen und EMD in einer Neubildung

von Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen

resultierte, wobei die Behandlung mit koronalem Lappen

und Bindegewebstransplantat durch ein langes Saumepithel

und sogar Anzeichen einer Wurzelresorption charakterisiert

war.

� Behandlung von Furkationsdefekten

Histologische Ergebnisse aus einem Affenversuch zeigten,

dass die Behandlung von Grad III Furkationsdefekten im

Unterkiefer mit EMD nicht vorhersehbar in einer parodontalen

Regeneration resultiert. Zurzeit gibt es jedoch keine

humanhistologischen Daten über die Heilung von Furkationsdefekten

nach Behandlung mit EMD. Es fehlen auch

Daten aus kontrollierten klinischen Studien über die Behandlung

von Furkationsdefekten mittels Lappenoperation

mit und ohne EMD. In einer multizentrischen, randomisierten,

kontrollierten, halbseitenvergleichenden klinischen

Studie wurde die Behandlung von Unterkiefer Furkationsgrad

II Defekten mit EMD und GTR verglichen. Die Ergebnisse

zeigten, dass die Behandlung mit EMD in signifikant

höheren CAL-Gewinnen und Knochenauffüllung als die GTR-

Therapie resultierte. ➤➤

Zahnarztpraxis in Selsingen

Selsingen liegt im Herzen

des Landkreises Rotenburg (Wümme),

zwischen den Großstädten Hamburg

und Bremen.

Hier entsteht mitten im Ortskern das Wohnund

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ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

15


� Schlussfolgerungen

Aufgrund der vorhandenen Evidenz können folgende

Schlussfolgerungen gezogen werden:

1. Die chirurgische Behandlung

von tiefen intraossären

Defekten mit EMD

fördert die parodontale

Regeneration. Die Applikation

von EMD im Rahmen

der nichtchirurgischen

Parodontaltherapie

resultierte histologisch in

Abb. 9: Tiefer intraossärer Defekt, lokalisiert

im Bereich des oberen Eckzahnes

Abb. 10: Vier Jahre nach Therapie mit EMD

zeigte die Re-entry eine fast komplette Defektauffüllung

16

keiner parodontalen Regeneration.

2. Die parodontalchirurgische

Therapie von tiefen

intraossären Defekten mit

EMD führt zu einer signifikant

höheren Verbesserung

der klinischen Parameter

als die Lappenoperation

allein, wobei die

klinischen Ergebnisse vergleichbar

mit denjenigen

nach der GTR-Therapie

sind.

„dental informa AKTUELL“

Wieder in Hannover:

21. dental informa 2005

Nach der letztjährigen Veranstaltung

in Bremen findet

die dental informa in

diesem Jahr wieder an altbewährtem Standort auf dem

Messegelände Hannover in Halle 2 statt. Hier wird Norddeutschlands

größte Fachmesse für Zahnarztpraxis und

Dentallabor für zwei Tage, am 17. und 18. Juni 2005, der

Konzentrationspunkt für alles sein, was der dentale Markt

zu bieten hat.

Die ZNN werden auch in diesem Jahr in ihrer Juni-Ausgabe

die dental informa mit einem redaktionellen Sonderteil

begleiten. Ein wichtiger Bestandteil der Veröffent-

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

3. Die parodontalchirurgische Behandlung von Grad II Furkationsdefekten

mit EMD führte zu vergleichbaren klinischen

Ergebnisse mit der GTR-Therapie.

4. Es gibt keine klare Evidenz über den Vorteil einer Kombinationstherapie

von EMD und GTR oder EMD und Knochenersatzmaterialien

gegenüber der Einzeltherapien.

5. Der Vorteil der parodontalchirurgischen Therapie von

Rezessionsdefekten mit EMD gegenüber der herkömmlichen

Therapien muss in weiteren Studien geklärt werden.

Literatur beim Verfasser.

Prof. Dr. Dr. Anton Sculean, M. S.

Radboud University Nijmegen Medical Center

Department of Periodontology

P.O. Box 0101

Internal postal code 117

6500 HB Nijmegen

Philip van Leydenlaan 25

The Netherlands

Tel: + 31 24 361 63 71

Fax: + 31 24 361 46 57

a.sculean@dent.umcn.nl

Redaktioneller Sonderteil zur „dental informa 2005“

lichung ist der Hallenplan. Er verzeichnet die Stände der

ausstellenden Unternehmen, damit Sie schnell und leicht

zu den Ausstellern Ihres Interesses finden.

Lesen Sie in der Juni-Ausgabe der ZNN die Sonderberichterstattung

„dental informa Aktuell“ und kommen Sie

nach Hannover auf das Messegelände, Halle 2, zur „21.

dental informa 2005“.

Freitag, 17. Juni, 14-19 Uhr

Samstag, 18. Juni, 9-15 Uhr

Halle 2

Hannover, Messegelände

Eintritt frei


QUALITÄTSZIRKEL –

Die Initiative der Zahnärztekammer Niedersachsen zur Einführung

flächendeckender zahnärztlicher Qualitätszirkel

trägt erste Früchte, wie auch aus dem Artikel des Kollegen

Dr. Firla aus Hasbergen zu diesem Thema im ZNN 3/05

nachzulesen war.

links: Dr. Detlef Wienczowski, Vorsitzender des Vereins Q-dent, Glandorf

rechts: Dr. Erhard Krumpe, Bad Laer

Interessanterweise gab es aber schon sehr viel früher Arbeitsgruppen

innerhalb der niedersächsischen Zahnärzteschaft,

die die jetzt angestrebten Organisationsstrukturen beinahe

eins zu eins vorweggenommen haben. Einer dieser frühen-

Qualitätszirkel ist unser Verein Q-dent im südlichen Landkreis

Osnabrück.

Bereits am 30. Januar 2001 gründeten 11 im südlichen Landkreis

Osnabrück niedergelassene, engagierte Zahnärzte den

Verein Q-dent mit der Zielsetzung, die Qualität unserer zahnärztlichen

Arbeit zu erhalten und zu verbessern. Alle Gründungsmitglieder

kannten sich schon lange aus ihrer gemeinsamen

Arbeit in einer der ältesten ZGPs Niedersachsens, der

„Zahnärztlichen Gesellschaft zur Patienteninformation für

den südlichen Landkreis Osnabrück“. Heute zählt unser Verein

13 Mitglieder aus 8 Praxen, gelegen in 4 verschiedenen

Orten.

Seit der Gründung findet in vertrauensvoller Atmosphäre ein

reger fachlicher Austausch unter gleichberechtigten Kollegen

in Form von Vorträgen und round-table-Gesprächen statt.

Dabei kommen die verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte

und Praxisphilosophien zur Geltung. Aus dieser Vielfalt der

Darstellung zahnärztlicher Tätigkeit ergeben sich für den

Einzelnen wertvolle Erkenntnisse für das eigene Handeln.

Daneben haben wir zahlreiche Vorträge externer Referenten

organisiert. Unter diesen Referenten befanden sich

ärztliche Kollegen, die über besondere Aspekte der Behandlung

von Schwangeren oder Risikopatienten referier-

in Niedersachsen schon früh etabliert

ten. Auch andere Experten wurden eingeladen, die mehrere

Referate zum Stand der Kompositentwicklung, dem Einsatz

moderner Artikulatorensysteme und anderes mehr vortrugen.

In jüngster Zeit konnten wir zwei hochkarätige Referentinnen

gewinnen, die über die Einführung eines Qualitätsmanagements

in der Zahnarztpraxis informierten. Viele dieser

Veranstaltungen konnten wir auch anderen Kollegen aus der

Region anbieten, die dieses Angebot auch rege genutzt haben.

So war es jetzt für unseren Qualitätszirkel nur noch ein kleiner

Schritt, unsere Arbeit mit den offiziellen Bestrebungen

der Zahnärztekammer Niedersachsen zu „synchronisieren“,

indem eines unserer Mitglieder durch die Kammer zum Moderator

geschult worden ist.

Unsere mittlerweile mehrjährige Erfahrung hat gezeigt, dass

der Weg über die Einrichtung von Qualitätszirkeln die Effizienz

zahnärztlicher Tätigkeit zu steigern, sehr erfolgreich

sein kann. Besonders positiv ist noch hervorzuheben, dass

als Nebeneffekt das kollegiale Miteinander auf eine vertrauensvolle,

menschlich sehr angenehme Basis gestellt werden

kann.

Um eventuelle Kontakte mit bereits bestehenden Zirkeln zu

ermöglichen, wäre es wünschenswert, wenn die Zahnärztekammer

Niedersachsen eine Art Register aller in Niedersachsen

tätigen Qualitätszirkel führen und pflegen könnte.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Weg

der Zahnärztekammer Niedersachsen zur Förderung von

Qualitätszirkeln aus der Sicht von Zahnärzten, die ihrer Zeit

vielleicht ein wenig voraus waren, volle Unterstützung verdient

und wir möchten alle Kollegen ermuntern, diesen Weg

durch aktive Teilnahme zu unterstützen.

Dr. Erhard Krumpe

Bielefelder Straße 27,

49196 Bad Laer

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ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

17


WOLFENBÜTTLER GESPRÄCH 2005

Seit 27 Jahren in der zahnärztlichen Fortbildung fest etabliert

Auch das 27. Wolfenbüttler Gespräch zog rund 200 Teilnehmer

in die Aula der Fachhochschule Wolfenbüttel. Seit

nun fast dreißig Jahren ist diese Veranstaltung ein besonderes

Highlight in der Fortbildungsszene der Bezirksstellen.

Dr. Jörg Thomas, Vorsitzender der Bezirksstelle Braunschweig

der ZKN, betonte in seiner Begrüßung, er freue sich, dass sich

auch in diesem Jahr wieder rund 200 Zahnärztinnen und

Zahnärzte den Sonnabendmorgen für diese Fortbildungsveranstaltung

freigehalten hätten. Er wolle sich besonders

für das Sponsoring der Veranstaltung durch die Firma Solutio

aus Böblingen bedanken. Dies liege ihm sehr am Herzen,

denn ohne einen Sponsor sei diese Veranstaltung so einfach

nicht zu finanzieren. Dann kündigte er den Präsidenten der

ZKN, Dr. Dr. Henning Borchers, an.

Wie in jedem Jahr war das Wolfenbüttler Gespräch gut besucht – rund 200 Teilnehmer

kamen in die Aula der Fachhochschule Wolfenbüttel

18

� Dr. Dr. Henning Borchers, Präsident der ZKN,

sprach „Aus aktuellem Anlass“

Wie in jedem Jahr, so sprach auch auf diesem Wolfenbüttler

Gespräch ein Mitglied des Vorstandes der ZKN zu einem

„Thema aus aktuellem Anlass“, das in diesem Jahr natürlich

die ZKN-Wahl war. Dr. Dr. Henning Borchers fasste gegenüber

den Teilnehmern noch einmal die erfolgreiche Arbeit des

Vorstandes der letzten vier Jahre zusammen.

Er berichtete u. a. über die sehr erfolgreichen Fortbildungsangebote

der ZKN. Aufgrund der großen Nachfrage zum

Winterfortbildungskongress denke man ab 2007 sogar über

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

(v.l.n.r.) Dr. Harald Salewski, Fortbildungsreferent der Bezirksstelle Braunschweig

der ZKN; Dr. Jörg Thomas, Vorsitzender der Bezirksstelle Braunschweig der ZKN;

Dr. Walter F. Schneider, Referent; Dr. Dr. Henning Borchers, Präsident der ZKN

einen zweiten Herbstkongress in einer anderen Region Niedersachsens

nach. Der hohe Fortbildungswillen der Zahnärzteschaft

brauche also nicht das Diktat der Pflichtfortbildung,

wie dies wieder das Wolfenbüttler Gespräch 2005

zeige.

Zum Abschluss seines Statements wünschte der Präsident

den Teilnehmern der Veranstaltung informative Stunden mit

dem Referenten des Tages.

Dr. Harald Salewski, Fortbildungsreferent der Bezirksstelle,

kündigte dann den Referenten des Tages, Dr. Walter F. Schneider

aus Böblingen, an. Das Thema „Gelebtes Qualitätsmanagement“

sei brandaktuell und man werde einen interessanten

Vormittag erleben, konnte er den Teilnehmern versprechen.

Dr. Walter F. Schneider informierte, was das Qualitätsmanagement

für die täglichen Praxisabläufe bedeutet. Er betonte,

man solle das Qualitätsmanagement nicht nur als gesetzliche

Forderung betrachten, sondern vielmehr als Basis für

eine zukunftsfähige Praxis sehen. Denn die Qualität der Arbeit

oder die Verbesserung der Arbeitsabläufe entscheiden

heute nicht mehr allein über den Erfolg oder Misserfolg eine

Zahnarztpraxis. Der Vortrag zeigte unter dem Aspekt eines

Wertesystems und einer Praxisphilosophie die unterschiedlichen

Bereiche des „Gelebten Qualitätsmanagements“.

ti


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22

WEM EIGENTLICH SCHADET DIE PRIVATE

KRANKENVERSICHERUNG?

Die Private Krankenversicherung (PKV) wird in Frage gestellt.

In der Bürgerversicherung sollen auch die Selbständigen,

die Beamten und die besser verdienenden Angestellten versichert

sein. Der PKV wird die Vollversicherung entzogen, sie

wird auf die Zusatzversicherung verwiesen. Dies wäre das

Ende der PKV.

� Von Fritz Beske:

Damit stellt sich die Frage: Was eigentlich spricht gegen die

Private Krankenversicherung? Wem schadet die Private Krankenversicherung?

Die Versorgungssituation kann es nicht sein.

Versorgungsdefizite stehen nicht zur Diskussion. In Deutschland

hat jeder ohne Ansehen der Person und seines Einkommens,

ob wohlhabend oder Sozialhilfeempfänger, Zugang

zur medizinischen Versorgung ohne unzumutbare Wartezeiten

- noch. Privatpatienten können wohl mit einer gewissen

Bevorzugung rechnen.

Dies ist jedoch irrelevant, solange auch der GKV-Versicherte

ordnungsgemäß versorgt wird. Im Übrigen ist es eine Illusion

zu glauben, daß derartige Unterschiede durch eine Pflichtversicherung

für alle ohne PKV aufgehoben wären. Eine privat

finanzierte Behandlung wird es immer geben, bei uns

oder im Ausland. Die Subvention von Investitionen im Gesundheitswesen

durch die PKV in Milliardenhöhe hätte allerdings

mit einer Bürgerversicherung ein Ende.

� Keine Belege für die Vorzüge

einer Einheitsversicherung

Einer für alle, alle für einen - so lautet der Slogan der Bürgerversicherung.

Insbesondere Wohlhabende sollen sich an

den Kosten einer Krankenversicherung beteiligen. Dabei

scheint die Meinung vorzuherrschen, daß die neu in der

Bürgerversicherung zu versichernden Gruppen mehr einzahlen

als sie durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen

kosten. Eine Berechnung jedoch, daß und wie eine Einheitsversicherung

Kosten dämmt, steht aus.

Wie hoch ist die Kinderzahl von Selbständigen und Beamten

verglichen mit der Kinderzahl von GKV-Versicherten?

Die Mitversicherungsquote des neu zu versichernden Personenkreises,

das heißt Kinder und nicht erwerbstätige Ehe-

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

Vorstellung einer Einheitsversicherung ist eine

Rechnung mit vielen Unbekannten

gatten, ist hoch. Gibt es Unterschiede in der Inanspruchnahme

von Leistungen, zum Beispiel bei der Früherkennung von

Krankheiten? Es handelt sich in der Regel um Personenkreise

mit einem hohen Bildungsgrad und einer hohen Nachfrage

nach ärztlichen Leistungen. Welche Bedeutung hat

die Lebenserwartung, die vom sozialen Status beeinflusst

wird?

Wohlhabendere leben länger und nehmen damit auch länger

Leistungen des Gesundheitswesens in Anspruch. Es lohnt

sich zu rechnen. Bleibt die Ideologie der sozialen Gerechtigkeit,

was immer das ist. Nüchternen, realitätsbezogenen

Fakten sollte der Vorrang gegeben werden. Unbestritten ist

die finanzielle Belastung der GKV durch den Wechsel von

besser verdienenden Angestellten in die PKV bei Überschreiten

der Versicherungspflichtgrenze.

� 338 400 Personen wechselten

von der GKV in die PKV

In 2003 wechselten 338 400 Personen, überwiegend jüngere

Versicherte, deren individueller Saldo aus Beiträgen abzüglich

Kosten für medizinische Leistungen in der Regel

deutlich positiv ist. Da diese Versicherten im Allgemeinen

den höchsten Beitragssatz zahlen und die geringsten Kosten

bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen

verursachen, wiegt der finanzielle Verlust der GKV durch

jeden Wechsler schwer, weil das Umlageverfahren der GKV

auf „gute“ Risiken angewiesen ist. Wenn dies jedoch der

Kern der Auseinandersetzung zwischen GKV und PKV ist,

dann sollte ein Weg gefunden werden, mit dem diese Rechnung

zur Zufriedenheit aller beglichen werden kann. Ein

Angebot der PKV könnte helfen.

Professor Dr. Fritz Beske ist Direktor des Fritz Beske Instituts

für Gesundheits-System-Forschung in Kiel

Mit freundlicher Genehmigung aus „med-dent-magazin, 4/05“

Thomas Simoneit · Versicherungs- & Finanzmakler,

Vermögens- und Anlageberatung

Stedebrink 8 · 30559 Hannover

Telefon: 0511/6004151 · Fax: 0511/6004152

E-Mail: thomas.simoneit@htp-tel.de

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Foto: Rebehn

ANTIDISKRIMINIERUNGSGESETZ

WEITER VERBESSERN!

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat in Ergänzung

seiner Stellungnahme zum ersten Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes

seine Kritik auch am überarbeiteten Entwurf

in einem Schreiben an alle Abgeordneten des Deutschen

Bundestages wiederholt.

„Die Nachbesserungen gehen zwar in die richtige Richtung.

Insbesondere die ersatzlose Streichung der Haft des Arbeitgebers

für das Verhalten Dritter wird begrüßt. Dennoch wird

auch der überarbeitete Entwurf von den Freien Berufen weiterhin

als verbesserungsbedürftig angesehen“, so Dr. Oesingmann,

Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe, in

Berlin.

„Die Benachteiligung einzelner Personengruppen ist ohne

wenn und aber zu verurteilen. Die Zielrichtung des Gesetzes

ist insoweit nicht zu beanstanden. Doch auch der überarbeitete

Entwurf geht weit über die EU-Vorgaben hinaus

und bewirkt zusätzliche Bürokratie, insbesondere bei den

kleinen Betriebseinheiten, wie sie in den Freien Berufen

üblich sind.

Bei freiberuflichen Dienstleistungen steht zudem immer das

persönliche Vertrauensverhältnis im Mittelpunkt. Benachteiligungsverbote

können keine Anwendung auf schuldrechtliche

Leistungsbeziehungen finden, bei denen ein be-

21 Jahre im Kammervorstand, zwölf Jahre

Vizepräsident – und am 16. April zum Präsidenten

der Zahnärztekammer Schleswig-

Hans-Peter Küchenmeister Holstein gewählt: Mit Hans-Peter Küchenmeister

hoben die 49 Kammerdelegierten

den wohl erfahrensten Standespolitiker an die Spitze der

knapp 3.000 Zahnärztinnen und Zahnärzte zwischen Nordund

Ostsee. Zugleich nahmen sie mit standing ovations

sonderes Nähe- oder Vertrauensverhältnis der Partien oder

ihrer Angehörigen begründet wird. Dies ist regelmäßig bei

den vertrauensvollen Beziehungen zwischen Arzt ./. Patient,

Steuerberaten ./. Mandant der Fall.

Wir fordern daher eine explizite Klarstellung, dass das Gesetz

keine Anwendung auf Angehörige der Freien Berufe im

Rahmen der Anbahnung eines Mandanten-/Patientenverhältnisses

findet, um Rechtsunsicherheit zu vermeiden.

Für die Freien Berufe als Arbeitgeber haben die Regelung

des § 611a BGB schon bisher ausgereicht, um Diskriminierungen

zu vermeiden. Verschärfungen sind entbehrlich und

wegen des zum Beispiel bei Stellenbesetzungen entstehenden

zusätzlichen Aufwandes schädlich für die Beschäftigungslage.

Der BFB als Spitzenorganisation der freiberuflichen Kammern

und Verbände vertritt rund 817 Tausend selbstständige Freiberufler.

Diese beschäftigen über 2,8 Millionen Mitarbeiter

– darunter ca. 157 Tausend Auszubildende – und erwirtschaften

rund neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Bundesverband der Freien Berufe (BFB)

Reinhardtstr. 34, 10117 Berlin

http://www.freie-berufe.de

HANS-PETER KÜCHENMEISTER IST

15.04.2005

NEUER KAMMERPRÄSIDENT IM NORDEN

Abschied von Dr. Tycho Jürgensen. Der Flensburger hatte

nach acht Jahren an der Kammerspitze im Norden auf eine

erneute Kandidatur verzichtet.

Zahnärztekammer Schleswig-Holstein

Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Kiel

www.zaek-sh.de

19.04.2005

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

23


GOZ-NOVELLIERUNG: BZÄK SETZT AUF VERTRAGSFREIHEIT

UND WILL AN UMFASSENDEM LEISTUNGSKATALOG FESTHALTEN

Dr. Dr. Jürgen Weitkamp,

BZÄK-Präsident

24

Wegen der schwierigen Materie

zeichnet sich ab, dass eine Umsetzung

in der laufenden Legislaturperiode

nicht mehr realisiert werden

kann. Gleichwohl hat der Senat

für privates Leistungs- und

Gebührenrecht der Bundeszahnärztekammer

sich für kommende

Verhandlungen positioniert und

will - auch zur Abwehr einer drohenden

„Bematisierung“ der GOZ -

an drei Kernpunkten festhalten.

BZÄK-Präsident Dr. Dr. Jürgen

Weitkamp:

• „Ein umfassender Leistungskatalog als echtes Abbild einer

qualifizierten Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde auf Basis

der Neubeschreibung einer präventionsorientierten

ZMK muss Voraussetzung sein. Nur auf diese Weise kann

wirksam dem Einwand mangelnder Fachlichkeit begegnet

werden.

• Auf der Grundlage des Zahnheilkundegesetzes müssen

Vergütungspunkte und -margen eine angemessene Honorierung

der einzelnen Leistungen ermöglichen.

www.bzaek.de

• Und außerdem muss, gestützt durch die aktuelle Rechtsprechung

des Bundesverfassungsgerichtes, die Vertragsfreiheit

als Grundlage des Zahnarzt-Patienten-Verhältnisses

garantiert sein. Das hat zur Folge, dass freie Vereinbarungen

nicht einschränkend reglementiert oder an

bestimmte Gebührensätze gebunden werden dürfen.“

Ferner führt Weitkamp aus, dass die Forderung nach Vertragsfreiheit

auch eine europäische Tendenz der Deregulierung

aufgreift, die Reglementierungen nur dort zulässt, wo sie

zum Wohl des Patienten unbedingt erforderlich sind. Aus

den Erfahrungen der bisherigen Gespräche haben Mitglieder

der Arbeitsgruppe außerdem gefordert, der privaten

Krankenversicherung (PKV) über die GOZ-Gestaltung nicht

deren Pflicht zur Tarifgestaltung abzunehmen. Dazu zähle

auch die Abkehr von der Strategie „Vollkasko“-ähnlicher

Verträge der PKV.

Versäumnisse auf diesem Gebiet dürften nicht zu Lasten der

zahnärztlichen Versorgung und Vergütung gehen.

Einig sind sich die Senatsmitglieder darüber hinaus in der

Auffassung, dass der BEMA schon wegen seiner Ausrichtung

auf eine „ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche

Versorgung“ ein eingeschränkter Leistungskatalog ist und

nicht als Grundlage einer neuen Gebührenordnung taugt.

Das Konzept der BZÄK in den weiteren Verhandlungen muss

auf der fachlich fundierten Beschreibung einer umfassenden

ZMK beruhen.

UMKEHR DER BEWEISLAST BEI BEHANDLUNGSFEHLERN

Schadenersatzansprüche von Patienten gegen ihren Zahnarzt

sind nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH/

AZ: VI ZR 34/03 vom 27.04.2004) künftig leichter durchsetzbar.

Die sogenannte Beweislastumkehr in Arzthaftungsprozessen

ist nach Ansicht des BGH grundsätzlich patientenfreundlich

zu handhaben. Konkret bedeutet das Urteil, dass

bei einem erwiesenen groben Behandlungsfehler der Arzt

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

nachweisen muss, dass dieser Behandlungsfehler nicht die

Ursache für den Gesundheitsschaden des Patienten gewesen

ist. Gelingt das nicht, ist er zu Schadenersatz und

Schmerzensgeld verpflichtet. Selbst wenn es eher unwahrscheinlich

ist, dass der Behandlungsfehler die Beschwerden

verursacht hat, bleibt der Mediziner in der Beweispflicht. Es

reiche bereits aus, dass der Kunstfehler dazu „geeignet“ sei.


INTERESSENVERTRETUNG AUF EU-EBENE

Die BZÄK ist ordentliches Mitglied in der FDI, der europäischen

Unterorganisation ERO und im Zahnärztlichen Verbindungsausschuss.

Die KZBV wird in der Legislaturperiode

2005 - 2008 die ihr von der BZÄK zur Verfügung gestellten

Sitze in den Gremien der FDI und ihren Unterorganisationen

www.bzaek.de

NOCH IST DAS LETZTE WORT NICHT GESPROCHEN

Wäre die Politik in ihren Handlungsfeldern ähnlich einfallsreich

wie in ihren verniedlichenden Formulierungen für manche

Gesetze, ginge es vielen hierzulande sicherlich besser. So

dient bekanntlich das ab 1. April in Kraft getretene „Gesetz

zur Förderung der Steuerehrlichkeit“ ausschließlich der

Schnüffelleidenschaft teutonischer Finanzbeamter, es wäre

auch das erste Mal in der Weltgeschichte, dass Charaktereigenschaften

wie Ehrlichkeit per Gesetz herbeigeführt werden

könnten. Zunächst dürfen aber die Finanzämter ab 1.

April nur die Stammdaten eines Kunden abrufen, also

Name, Geburtsdatum, Anschrift und Zahl der Konten. Erst

wenn sich aus unangemeldeten Konten der Verdacht der

Steuerhinterziehung ergibt, dürfen die Steuerfahnder auch

auf die Kontenumsätze schauen.

selbst in Anspruch nehmen und nicht mehr dem FVDZ zur

Verfügung stellen. Eine hierüber bestandene Vereinbarung

der BZÄK/KZBV mit dem FVDZ wurde vor dem Hintergrund

veränderter Konsequenzen internationaler, insbesondere

europäischer Entwicklungen gekündigt.

NOVELLIERTE APPROBATIONSORDNUNG IM BMGS

Der Entwurf einer neuen Approbationsordnung für Zahnärzte

ist inzwischen dem Bundesministerium für Gesundheit

und soziale Sicherung (BMGS) vorgelegt worden. Der zu-

PRAXISGEBÜHR: KVEN SIND IM NACHTEIL

Beim Kassieren der Praxisgebühr sehen sich die Ärzte gegenüber

den Zahnärzten im Nachteil. Während die Zahnärzteschaft

nach Schiedsspruch die Rolle des Geldeintreibers den

Krankenkassen überlassen darf, müssen bei den Ärzten die

Kassenärztlichen Verrechnungsstellen (KVen) ran. Mit teuren

Konsequenzen: Die KVen müssen die Kosten von Mahnund

Gerichtsverfahren selbst tragen. So werden für 10 Euro

ständige Staatssekretär, Dr. Klaus-Theo Schröder, sagte anlässlich

der Übergabe eine zügige Bearbeitung des Entwurfes

zu.

Praxisgebühr rund 150 Euro Gerichtskosten fällig - selbst

wenn das Verfahren gewonnen wird. Die Krankenkassen

dagegen können zur Eintreibung des Geldes einen Verwaltungsakt

erlassen und müssen nicht vor Gericht prozessieren.

Die Kassenärzte wollen bei der Aushandlung des neuen

Bundesmanteltarifvertrags jetzt auch auf eine Lösung wie

bei den Zahnärzten drängen.

Zwar hat das Bundesverfassungsgericht mehrere Anträge

auf einstweilige Anordnung gegen das umstrittene Gesetz

abgewiesen, gleichzeitig aber klargestellt, dass damit das

letzte Wort noch nicht gesprochen sei. Der Ausgang der

Verfassungsbeschwerden, mit der die Antragsteller die Verletzung

ihres Rechts auf informationelle Selbstbestimmung,

ihres Grundrechts auf Berufsfreiheit und ihres Anspruchs

auf Gewährung effektiven Rechtsschutzes rügen, sei weiter

offen, teilten die Karlsruher Richter vielmehr mit. Bei der in

Eilverfahren üblichen Folgenabwägung seien die befürchteten

Nachteile aber nicht so schwerwiegend gewesen, um

eine einstweilige Anordnung zu erlassen.

➤➤

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

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26

www.bzaek.de

DEUTSCHLAND FÜR OST-ZAHNÄRZTE NICHT ATTRAKTIV

Bei einem Treffen in Dresden zwischen den Kammern der

neuen Bundesländer und Repräsentanten aus Polen, Tschechien,

der Slowakei und Österreichs, zu dem die BZÄK eingeladen

hatte, wurden aktuelle Entwicklungen und Probleme

nach beinahe einjährigem EU-Beitritt besprochen.

In den neuen EU-Ländern gibt es einen eindeutigen Trend

zur Majorität von Zahnärztinnen, in Polen wurde inzwischen

gar eine Männerquote für Studierende eingeführt.

Trotz vieler Befürchtungen auf beiden Seiten der ehemaligen

EU-Grenzen gibt es nur eine reduzierte Zahl von Wanderungsbewegungen.

Auswanderungswillige Zahnärzte aus Polen, Tschechien

oder der Slowakei zieht es besonders ins Vereinigte Königreich

oder nach Skandinavien, Deutschland wird kaum

angestrebt. Spezialisierungen werden recht zurückhaltend

betrieben.

Obwohl man sich im Bundesfinanzministerium der Gefahr

bewusst ist, die Unternehmer bei Erfüllung der gesetzlich

vorgeschriebenen Pflichten zur elektronischen Abgabe von

Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen

eingehen, sind keine Änderungen des Verfahrens vorgesehen.

Die Finanzverwaltung ist zur Zeit noch nicht in der

Lage, den Absender der über das ElsterVerfahren zu übermittelnden

Steueranmeldung zu identifizieren. Böswilligen

Dritten ist es daher möglich, im Namen des Steuerpflichtigen

gefälschte Daten an die Finanzverwaltung zu übermitteln.

Der Deutsche Steuerberaterverband hat bereit Ende

letzten Jahres mit einer Eingabe auf dieses Problem hingewiesen

und gefordert, die bis Ende März bestehende Schonfrist

so lange zu verlängern, bis die Authentifizierung möglich

ist. Frühestens im Jahr 2006 ist die Prüfung der

Absenderidentität nach Aussagen aus dem Bundesfinanzministerium

realisierbar.

Zwar gibt es überall Kieferorthopädie und Oralchirurgen,

weitere Spezialisierungen sollen in Polen aber wieder aufgehoben

werden. Tendenzen zur Verselbstständigung von

Zahntechnikern und Dentalhygienikerinnen entstehen schon

dadurch, dass deren Ausbildung inzwischen teils an Hochschulen

angesiedelt ist. Bei den grenzüberschreitenden Patientenbewegungen

gab es bisher nur geringe Probleme.

Allerdings betreiben vereinzelt einige Firmen bzw. Einrichtungen

aggressiv unlautere Werbung zur Patientenakquisition.

Eine Registrierungspflicht von Zahnärzten wird empfohlen,

damit Wanderungsströme von Zahnärzten transparent werden.

Das Treffen der Nachbarkammern wurde von allen Teilnehmern

als sehr informativ empfunden. Eine regelmäßige

Wiederholung wurde gewünscht.

ELEKTRONISCHE STEUERANMELDUNGEN

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

BZÄK-Klartext, 13.04.2005

www.bzaek.de

Missbrauch nicht ausgeschlossen

Der DStV empfiehlt Steuerpflichtigen, die der Finanzverwaltung

einen Abbuchungsauftrag erteilt haben, diesen zu

stornieren und die Steuerschuld manuell zu begleichen, bis

eine Authentifizierung des Absenders möglich ist.

Deutscher Steuerberaterverband e.V.

Littenstrasse 10, 10179 Berlin

Tel.: 030 27876-2, Fax: 030 27876-799

e-mail: dstv.berlin@dstv.de

Präsident: Stb/vBP Jürgen Pinne

Hauptgeschäftsführer: RA/FAStR Prof. Dr. Axel Pestke

Mit freundlicher Genehmigung aus

„der freieberuf, 3/2005“


AKADEMIE FÜR FREIBERUFLICHE

SELBSTVERWALTUNG UND PRAXISMANAGEMENT

Selbstprofessionalisierung versus staatliche Fremdbestimmung

Die Erkenntnis, dass die Zahnärzteschaft selbst für den Erhalt

der Freiheit im Heilberuf und für die Stärkung der freien

zahnärztlichen Berufsausübung eintreten muss, hat vor

5 Jahren zur Gründung der AS-Akademie geführt.

Gründungsväter waren zahnärztliche Körperschaften. Die

Zahnärzteschaft wollte personell und institutionell für die

Wahrnehmung ihrer Verantwortung im Zahnarzt-Patienten-

Verhältnis und für ihre unternehmerische Handlungsfreiheit

gerüstet sein.

Das Bildungsangebot der Akademie richtet sich gleichermaßen

an diejenigen jungen Zahnärzte und Zahnärztinnen,

die Interesse an Leistung auch über Ihre zahnärztliche Berufstätigkeit

hinaus haben und . Bereitschaft für die Übernahme

von Verantwortung und Funktionen in Körperschaften,

Verbänden und Institutionen des Gesundheitswesens

oder für sonstiges gesellschaftliches Engagement bekunden.

Im Januar 2006 beginnt der 4. Studiengang der AS-Akademie.

Der Studiengang (Manager in health care systems) ist

berufsbegleitend organisiert und erstreckt sich über 2 Jahre

mit insgesamt 10 Wochenend-Studienblöcken (Donnerstagabend

bis Samstagnachmittag) mit zusätzlich zwei Exkursionen

nach Berlin und Brüssel. Wissenschaftlicher Leiter ist

Herr Prof. Dr. Burkhard Tiemann. Das Bildungsangebot der

AS-Akademie richtet sich an diejenigen Zahnärztinnen und

Zahnärzte, welche die Grundwerte der freien Berufsausübung

mittragen und die Interesse und Bereitschaft für die

Übernahme von Verantwortung und Leistungsfunktionen in

Körperschaften, Verbänden und Institutionen des Gesundheitswesens

bekunden.

Die Studienvermittlung erfolgt durch qualifizierte und ausgewählte

Dozenten aus Wissenschaft und Praxis zu einem

großen Teil in Seminarform und praktischen Übungen.

Studieninhalte sind:

• Gesundheitspolitik

• Gesundheitsökonomie

• Politische Entscheidungen

• Entscheidungsfindung

• Recht der Heilberufe

• Betriebswirtschaft

• Qualitätsmanagement

• Volkswirtschaft

• EU-Gesundheitssysteme

• Praxismanagement

• Kommunikation Gesprächsführung

• Öffentlichkeits- und Pressearbeit

• u.a.m.

Ein akademischer Abschluss ist möglich unter Anrechnung

des AS-Studiums. In postuniversitärer Form kann ein zweisemestriges

Studium an der Universität Lüneburg angeschlossen

werden. Bei erfolgreichem Abschluss kann der

staatlich anerkannte akademische Titel M.B.A. erworben

werden.,

Die AS-Akademie ist Garant für eine solide Grundausbildung

gesundheitsökonomischer, gesundheitspolitischer, juristischer

und sozialmedizinischer Zusammenhänge. Gleichzeitig

ist die AS-Akademie Impulsgeber für aktuelle sozial- und

gesundheitspolitische Diskussionen und bietet ein Forum

für kollegialen und interdisziplinären Meinungsaustausch.

Kontaktadresse

Akademie für freiberufliche Selbstverwaltung

und Praxismanagement

Auf der Horst 31, 48147 Münster

Ingrid Hartmann, Tel.: 02 51/5 07-640,

Email: Ingrid.Hartmann@zahnaerzte-wl.de

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Tel. 0173/6664480

Fax 0511/61521-15

E-Mail: Gunnar.Schmidt@demedis.com

Ihr Ansprechpartner: Gunnar Schmidt

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

27


28

DER STAAT SIEHT (FAST) ALLES

Am 1. April fiel das Bankgeheimnis. Unkontrolliert können

nun Behörden Kontendaten überprüfen. Steuerflucht und

Sozialmißbrauch sollen damit verhindert werden. Die Regelungen

werfen viele Fragen auf. Folgenschwere Fehler kann

nur vermeiden, wer Bescheid weiß.

� 1. Warum fiel das Bankgeheimnis?

Der Staat ist knapp bei Kasse. Da ist es kein Wunder, daß sich

Finanzminister Hans Eichel über jeden Euro Steuergeld freut.

Deshalb brachte er das “Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit”

auf den Weg.

� 2. Was ist geplant?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin)

führt bereits seit zwei Jahren eine Datenbank, in der die

Stammdaten aller Bankkunden in Deutschland gespeichert

sind. Dieser Datenschatz soll ab April für staatliche Ermittlungen

geöffnet werden.

� 3. Welche Daten sind gespeichert?

In der Datenbank sind die sogenannten Kontostammdaten

registriert, also Name, Adresse, Geburtsdatum, Verfügungsberechtigte

sowie Zeitpunkt von Eröffnungen und Schließungen

von Konten. Auch wer eine Kontovollmacht zum Beispiel

über das Konto seines Lebensgefährten oder eines Vereins

besitzt, ist deshalb in den Unterlagen vermerkt. Den

Kontostand sehen die Behörden zunächst nicht. Bei konkretem

Verdacht auf Falschangaben können die Mitarbeiter die

Kontenstände und Umsätze allerdings

einsehen.

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

Am 1. April fiel das Bankgeheimnis. Ämter können jetzt

auf Kontodaten zugreifen. 15 Fragen - 15 Antworten

� 4. Wer hat Zugang?

Neben Finanzämtern erhalten

auch Arbeitsagenturen und

sonstige Sozialbehörden wie

Bafög- oder Sozialämter Einblick.

� 5. Gibt es Schutzmaßnahmen?

Die Sachbearbeiter

entscheiden für sich, ob

sie Kontenverbindungen

abfragen. Sie müssen

weder ihren Vorgesetz-

ten noch eine übergeordnete Instanz informieren. Es reicht

aus, wenn sie sich von einer Nachfrage beim Steuerpflichtigen

keinen Erfolg versprechen. Zulässig sind auch Stichproben

nach dem Zufallsprinzip. Durch einen vom Finanzministerium

herausgegebenen Anwendungserlaß soll jedoch

sichergestellt werden, daß der Abruf dokumentiert und der

Betroffene im nachhinein informiert wird. Weil diese Regelung

allerdings nicht im Gesetz steht, gilt sie nur für Finanzbehörden.

� 6. Wie läuft es bisher?

Bereits seit dem 1. April 2003 sind Kreditinstitute verpflichtet,

die Stammdaten ihrer Kunden der Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht zur Verfügung zu stellen.

Zugriff haben bislang aber nur die Ermittlungsbehörden.

� 7. Kann das Gesetz von den Gerichten

noch gekippt werden?

Diese Möglichkeit besteht. Zwar lehnte das Bundesverfassungsgericht

in der vergangenen Woche einen Eilantrag ab,

mit dem Kritiker das Gesetz noch vor Inkrafttreten stoppen

wollten. Über den Ausgang der Verfassungsbeschwerde im

Hauptverfahren entscheiden die Richter aber erst in den

kommenden Monaten.

� 8. Was passiert mit Anlagen

im europäischen Ausland?

Ab dem 1. Juli 2005 greift die neue EU-Zinsrichtlinie. Sie

sieht einen europaweiten Austausch der Zinserträge vor.

Der deutsche Staat erfährt dann, ob ein Bundesbürger Geld

im EU-Ausland angelegt hat. Ausnahmen bilden Belgien,

Österreich und Luxemburg. Diese Länder halten an ihrem

Bankgeheimnis fest und erheben - wie die Schweiz - eine

anonyme Quellensteuer auf Zinserträge, die von 15 auf 35

Prozent (im Jahr 2011) steigt. 75 Prozent der Einnahmen

werden an den Heimatstaat des Anlegers weitergereicht.

� 9. Wie kann man den Einblick umgehen?

Konten bei selbständigen Banken im Ausland können die

Behörden nicht erfassen. Wer zum Beispiel ein Konto bei

einer österreichischen Raiffeisenbank führt, kann die Nachforschungen

umgehen, zahlt dafür aber die Quellensteuer.

Bei ausländischen Tochterinstituten deutscher Banken, zum

Beispiel bei der Madrider Filiale der Deutschen Bank, erhalten

die Behörden Einsicht.


� 10. Werden auch Konten von Kindern gemeldet?

Weil Eltern als Erziehungsberechtigte in der Regel Zugriff

auf die Konten ihrer minderjährigen Kinder haben, werden

auch diese Kontoverbindungen gemeldet.

� 11. Wer macht sich verdächtig?

Es sind meist einfache Sachverhalte, die den Argwohn der

Sachbearbeiter in den Behörden wecken können: ein Hartz-

IV-Empfänger kommt mit einem neuen Fahrrad zum Amt

oder aber eine Studentin beantragt Bafög und fällt dabei

durch teuren Schmuck oder elegante Kleidung auf.

� 12. Ist eine Selbstanzeige sinnvoll?

Jeder, der Leistungen erschlichen hat, sollte darüber nachdenken,

eine Selbstanzeige zu machen. Wenn die Behörden

bereits ermitteln, auch ohne daß der Betroffene davon weiß,

ist es für eine Selbstanzeige zu spät.

� 13. Sollte man nicht erforderliche

Konten kündigen?

Viele Bankkunden wissen selbst nicht mehr genau, bei welchen

Instituten sie überall Konten führen. Sie sollten sich

von ihren Banken Auflistungen der bestehenden Verbin-

dungen zuschicken lassen. Nicht erforderliche Konten sollte

man schließen. Bei Überprüfungen fällt man so weniger auf.

� 14. Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte man treffen?

Besserverdiener, die keinen Notgroschen zurücklegen, sollten

Belege für teure Anschaffungen oder Reisen aufheben,

um die Verwendung vor dem Staat belegen zu können.

Bürger sollten sich gut darauf vorbereiten, daß sie sich dem

Fiskus gegenüber rechtfertigen müssen, auch wenn sie

nichts zu verbergen haben.

� 15. Was ist noch geplant?

Voraussichtlich ab 2006 soll jeder Deutsche eine Steueridentifikationsnummer

erhalten, die lebenslang gleich bleibt.

Über diese Nummer können die Finanzämter ihre Daten mit

denen der Meldeämter und anderer Stellen vergleichen. Das

System erinnert an die “Social Security Number” (Sozialversicherungsnummer)

in den USA. Dort gibt die Nummer dem

Fiskus bereits nahezu uneingeschränkte Überwachungsmöglichkeiten.

Selbst einzelne Kontobewegungen und Kreditkartentransaktionen

können die US-Beamten so nachvollziehen.

Ulrich Reitz

Copyright 2005 Welt am Sonntag, 27. März 2005

JEDER NEUNTE IM GESUNDHEITSSEKTOR

Mehr als vier Millionen Menschen

arbeiten in Deutschland im Gesundheitswesen.

Damit ist etwa jeder

neunte Berufstätige (rund elf Prozent

der Erwerbstätigen) in dieser

Dienstleistungssparte beschäftigt.

Größte Arbeitgeber sind die Krankenhäuser

mit gut 1,1 Millionen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern;

das ist rund ein Viertel aller im Gesundheitswesen

Beschäftigten. Es

sind vor allem Krankenschwestern,

Krankenpfleger, Ärzte und Physiotherapeuten,

um nur einige wenige

Krankenhausberufe zu nennen.

Zweitgrößter Arbeitgeber sind die

Arztpraxen mit 653 000 Beschäftigten,

insbesondere Ärzten und

Arzthelferinnen. Übrigens, das Gesundheitswesen

ist überwiegend

weiblich. Knapp drei Viertel aller

Mitarbeiter sind Frauen - von der

Chefärztin bis zur Putzhilfe.

Statistische Angaben:

Statistisches Bundesamt

Globus

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

29


30

Leicht. Verträglich. Dauerhaft

Die Kompetenz bei Glasiono-merzementen

stellte das Unternehmen VOCO zur IDS 2005

erneut unter Beweis. Ihre langjährigen Erfahrungen

in der Entwicklung von Glasionomerzementen

setzen die Forscher mit Meron

Plus konsequent um. Er ist sehr leicht zu verarbeiten

und biokompatibel. Die Pulver-

Flüssigkeitsvariante garantiert eine hohe

Adhäsion zur Zahnsubstanz ohne Anwendung

eines zusätzlichen Primers. Zusätzlich

bietet der kunststoffverstärkte Befestigungszement

den Vorteil einer dauerhaften Fluoridabgabe.

Fluoride wirken bakteriostatisch

Die maschinelle Reinigung und Desinfektion

führt nicht nur zu sehr guten Aufbereitungsergebnissen,

sie ist gegenüber den

manuellen Verfahren auch wirtschaftlicher.

Das maschinelle Verfahren dient auch dem

Arbeitsschutz des Personals. Das Risiko einer

Verletzung an spitzen oder scharfen Instrumenten

wird minimiert.

Die Reinigungs- und Desinfektionsautomaten

von Miele werden als 45 cm oder 60 cm

breite, unterbaufähige Standgeräte angeboten.

Die Modelle G 7831 und G 7881 verfügen

über die einfach zu bedienende Multitronic

Novo plus Steuerung. Über einen

Drehwahlschalter können die verschiedenen

Programme leicht angewählt werden.

Die Automaten verfügen über erweiterte

Programmiermöglichkeiten, mit denen die

Reinigungs-, Desinfektions- und Nachspülergebnisse

durch Optimierung den spezifischen

Erfordernissen angepasst werden können.

Über eine spezielle Schnittstelle können

die Prozessdaten dokumentiert werden.

Die maschinelle Aufbereitung erfolgt mit

standardisierten Verfahren. Dabei findet die

thermische Desinfektion mit Wasser bei einer

Temperatur bei 93° C statt. Gemäß

Robert-Koch-Institut (RKI) werden damit

die Wirkungsbereiche A und B, das heißt

fungizid, bakterizid und virusinaktivierend

einschließlich HBV und HIV, erfasst. Die

Thermo-Desinfektoren besitzen auch ein

Programm, bei dem die thermische Desinfektion

in der ersten Spülphase stattfindet,

und somit erfüllen die Geräte die Voraussetzungen

des Robert-Koch-Institutes für

den Seuchenfall (entsprechend § 18 Infektionsschutzgesetz).

Verfahren zur allgemeinen

Infektionsprophylaxe

Darüber hinaus verfügen die Geräte über ein

Standardverfahren zur allgemeinen Infektionsprophylaxe.

Bei diesem Verfahren mit

der Bezeichnung VARIO-TD erfolgt in den er-

HERSTELLERINFORMATIONEN

Reinigungs- und Desinfektionsautomaten für Dentalpraxen

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

sten Spülphasen die Reinigung bei niedrigen

Temperaturen. Dadurch wird verhindert, dass

Blut noch während der Reinigung denaturiert

und sich auf den Instrumenten festsetzt. Die

thermische Desinfektion findet am Ende des

Spülprozesses statt und erfolgt hier mit einer

Temperatur von 93° C und einer Einwirkzeit

von fünf Minuten.Die hohe Temperatur am

Programmende schließt eine Rekontamination

durch das Nachspülwasser aus und verbessert

die Trockenergebnisse nach der letzten

Spülphase. Dieses Verfahren ist besonders

materialschonend und eignet sich ebenfalls

zur Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten.

Verbesserte Reinigungsleistung

und höhere Prozesssicherheit

Alle Reinigungs- und Desinfektionsautomaten

des Unternehmens besitzen ein spezielles

Spülsystem mit einem unteren und oberen

Sprüharm für eine optimale Außenreinigung.

Durch das Ankopplungssystem der Körbe wird

pro Spülgang nur wenig Wasser benötigt. Über

einen Flügelradzähler erfolgt eine Kontrolle der

einfließenden Wassermenge, wodurch eine

exaktere Einhaltung der Reinigungsmittelkonzentration

sichergestellt wird.

Für die speziellen Anforderungen der

zahnärztlichen Instrumente wurden verschiedene

Körbe und Einsätze entwickelt:

Beispielsweise der Einsatz E 522 für neun Abdrucklöffel.

Diese werden benutzt, um Gebissabdrücke

anzufertigen. Ein anderer Einsatz

wird in den Unterkorb des G 7881 eingebracht

und nimmt – je nach Größe – sechs bis

18 Sieb-Trays (IMS-Kassetten) auf. Jedes

Sieb-Tray kann mit kompletten Instrumentensets,

abgestimmt auf die Art der Behandlung,

bestückt werden. Durch das Arbeiten

mit Sieb-Trays ist sichergestellt, dass die Instrumentensets

während der gesamten Instrumentenaufbereitung

zusammen bleiben.

In einen Unterkorb des G 7881 passen zwei

Einsätze. Der Oberkorb bietet Platz für bei-

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und fördern die Bildung von Sekundärdentin.

Der neue kunststoffverstärkte Glasionomerzement

vereint alle Vorteile der herkömmlichen

Befestigungssysteme. Zusätzlich wurden deren

physikalische Eigenschaften noch weiter

verbessert, eine hohe Haftkraft macht ihn zum

idealen Material der täglichen Arbeit des

Zahnarztes.

Weitere Informationen:

VOCO GmbH

Telefon (04721) 7190

www.voco.de

spielsweise Mundspülbecher oder Einzelinstrumente

sowie Hand- und Winkelstücke,

die dort gut und wirtschaftlich aufbereitet

werden können.

Profi-Monobloc-Enthärter

und Dampfkondensator

Große Vorteile bietet der serienmäßig eingebaute

Profi-Monobloc-Enthärter. Er sorgt für

kalkfreies Wasser und verringert den Salzverbrauch

in bestimmten Härtebereichen um bis

zu 50 Prozent.

Darüber hinaus ist der Automat G 7881 mit

einem Dampfkondensator ausgestattet, der

den Raum frei von kontaminierter Abluft hält

und den Trockenvorgang unterstützt.

Weitere Informationen:

Miele & Cie. GmbH & Co.

Telefon (0180) 2202121

www.miele.de

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Zahnärztliches Fortbildungszentrum Niedersachsen

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für Zahnärzte, Zahnärztliches Fachpersonal und Praxiszahntechniker

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Sa., 25.06. 09.00 – 18.00 H 0525 Learning by doing - Arbeits-Grundkurs für Sandvoß

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Sa., 02.07. 09.00 – 18.00 H 0527 DENTIKÜRE = Diagnostik, Therapie und Schmidt

€ 210,– PZR*****, Prophylaxe für Profis

Fr., 08.07./ 14.00 – 18.00 Z 0558 Die zahnfarbene Seitenzahnrestauration Klaiber

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Sa., 09.07. 09.00 – 18.00 H 0528 Kleine Laborarbeiten zur Steigerung des Boldt

€ 185,– Praxisertrages - Herstellung von temporären

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Freitag, 17.06.

14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, 18.06.

09.00 – 18.00 Uhr

Kursgebühr:

€ 420,–

Max. 40 Teilnehmer

9

Fortbildungspunkte

nach BZÄK

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Z 0554

Ernst O. Mahnke,

Nienburg

Optimierung der vohandenen

Totalprothese

Kompakt – Demo – Kurs am Patienten

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• Was möchte der Patient verbessert haben?

• Können wir die Ansprüche erfüllen?

• Wie gehen wir vor?

Abdrucktechnik

• Darstellung der Abdrucksystematik

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Relationsbestimmung

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Alle Arbeitsschritte werden demonstriert, erklärt.

Alle Fragen sind zugelassen.


Hilfswerk Deutscher Zahnärzte:

HDZ-TSUNAMI-PROJEKTE IN ZUSAMMENARBEIT

MIT DEN SALESIANERN DON BOSCOS

� „Wir kommen schrittweise vorwärts“

Wie sieht es derzeit an Sri Lankas Küsten aus? Wie kommt

der Wiederaufbau voran? Welche Schwierigkeiten gibt’s vor

Ort? Fast 4 Monate nach der verheerenden Tsunami-Flutkatastrophe

zieht der Salesianer-Pater und Leiter der DON

BOSCO-Hilfsprojekte in Sri Lanka, Anthony Pinto, bei einem

Besuch in Bonn eine vorläufige Bilanz: „Die Zerstörungen

sind immer noch groß. Aber wir kommen Schritt für Schritt

vorwärts.“ Seit dem 26. Dezember kümmern sich er und 63

Salesianer sowie mehr als 600 angestellte und ehrenamtliche

Helfer um die Opfer der Flutkatastrophe in Negombo

im Südwesten sowie im Nordosten und Süden des Landes.

„50 Häuser der geplanten 350 an der Südküste stehen kurz

vor der Vollendung,“ sagt Pater Pinto. „Im Nordosten haben

wir Land gekauft und fangen demnächst an zu bauen.“ Für

dieses Programm hat das HDZ bereits 80.080 Euro investiert.

� Auch mit dem Bau von

Fischerbooten geht’s voran

Zudem sollen 500 Boote von Fischern repariert oder ersetzt

werden. 50 neue Boote haben die Salesianer bereits an arme

Fischer übergeben. Nur mit den Motoren ist es schwierig.

In Sri Lanka gibt’s nur zwei Firmen, die Schiffsmotoren

herstellen. Und die kommen kaum nach mit der Produktion.

Deshalb will der Pater den Lehrgang zur Reparatur von Motoren

in seinem Berufsbildungszentrum in Negombo auf zwei

weitere Standorte ausdehnen. In diesen Ausbildungszentren

schult er derzeit auch Fischer um, die durch den Tsunami

traumatisiert sind. Die erforderlichen Mittel von 40.300 Euro

stellt das HDZ zur Verfügung.

� Sorgen um die Waisenkinder

Schätzungen zufolge haben 3000 Kinder durch die Flut ihre

Eltern verloren. „Viele leben auf der Straße, sind schutzlos ➤➤

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

33


34

Pädophilen und

der tamilischen

Befreiungsorganisation

LTTE

ausgeliefert. Die

rekrutieren Kindersoldaten

als

Nachwuchs.“ In

seinen Häusern

hat er zunächst

60 Kinder aufgenommen.

Sie

werden versorgt

und erhalten

Schulunterricht.

Doch Pinto

schätzt, dass sich

ihre Zahl in einem halben Jahr vervierfachen wird. Denn traditionell

kommen Waisenkinder bei Verwandten unter – aber

die unterschätzen oft die Kosten für die Versorgung. „Und

dann bringen sie die Kinder zu uns.“ Für diese Mädchen und

Jungen will Pater Pinto vier neue Kinderheime bauen. Das

Waisenhaus Vellore, z.B., liegt nicht direkt an der Küste, nimmt

jedoch jetzt nach der Flutkatastrophe Kinder aus den „coastal

areas“ auf. Das Haus ist mit 50 Jahren schon recht alt

und stark renovierungsbedürftig. Das HDZ strebt eine Kofinanzierung

mit JUGEND DRITTE WELT e.V. an. Der hierfür

vom Hilfswerk Deutscher Zahnärzte genehmigte Beitrag

beläuft sich auf 37.700 Euro. Die Gesamtkosten werden mit

57.700 Euro angegeben.

� Bildungsprogramm für

Fischerfamilien in Thope, Kerala

Hierbei handelt es sich um ein Salesianer-Projekt, das schon

vor der Flut vorlag, das aber durch Tsunami an Aktualität

gewonnen hat. Es befindet sich unmittelbar an der Südküste

von Kerala. Mit diesem Projekt sollen Kinder von Fischerfamilien

so gefördert werden, dass sie in der staatlichen

Schule konkurrenzfähig sind. Das zahnärztliche Hilfswerk

wird den hier erbetenen Betrag von 15.000 Euro zur Verfügung

stellen.

Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen sind vor Ort im

Einsatz. „Doch ihre Arbeit verläuft oft unkoordiniert,“ kritisiert

Pinto. Zudem haben die ausländischen Helfer eine Rei-

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

he von Betrügern angelockt. „Wir wissen, wer ein Betrüger

ist und wer nicht,“ sagt Pinto. Denn die Salesianer sind seit

1956 in Sri Lanka tätig. Er und seine Mitarbeiter legen Wert

auf eine geordnete Arbeitsweise und gute Qualität. „Das

dauert zwar etwas länger. Doch dafür bieten wir den Menschen

eine langfristige Perspektive.“

Dies sind genau die Grundsätze, nach denen das Hilfswerk

Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete seine finanziellen

Mittel seit vielen Jahren weltweit zur Verfügung

stellt. Durch das Spendenaufkommen der deutschen Zahnärzteschaft

zusammen mit ihren Patienten hat das HDZ die

Arbeit der Salesianer Don Boscos in den Tsunami-Gebieten

mit über 300.000 Euro unterstützen können.

� HDZ - Engagement auch in Ostafrika

Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte hat unweit der kenianischen

Hauptstadt Nairobi ein Dispensarium (medizinische

Ambulanz) mit zwei Schwesterwohnungen gesponsert. Bau

und Einrichtung dieses Projekts bedeuten für die ca. 30.000

meist in ärmlichsten Verhältnissen lebenden Menschen in

und um Juja einen wichtigen Schritt zu einer ersten medizinischen

Grundversorgung. Der Zahnarzt und Pfarrgemeinde-Ratsvositzender

Dr. Paul Festl aus Nürnberg reiste zusammen

mit dem Vorsitzenden des Hilfswerks Deutscher

Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete, Dr. Klaus Winter, zur

Übergabe nach Kenia. In dieses Gemeinschaftsprojekt finanzierte

die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ)

in den Jahren 2000 und 2002 ein Notstromgenerator und

die Betten der Kinderstation mit einem Gesamtwert von

25.500 Euro. Die Einweihung und Übergabe waren ein großes

Fest in Juja. Damit verbunden war auch die Enthüllung

einer Widmungstafel, die den Namen eines Zahnarztkollegen

aus Deutschland trägt, dessen Patienten die Arbeit des

HDZ schon seit vielen Jahren mit großzügigen Altgoldspenden

unterstützt haben. Das Gebäude mit Inventar kostete

57.000 Euro.

Weitere HDZ-Hilfsmassnahmen für Kenia

1996 Krankenstation (Dispensarium) Siakago € 51.129

Ausstattung und Zahnstation € 17.383

1997 Zentrum für Frauenförderung und

Ausbildung in Makuyu € 110.541

2000 St. Josephs Missionskrankenhaus, Nyabondo

Materialspende mit größeren Mengen Zahngarnit. € 10.000

2004 Zahnärztl. Instrumentarium St. Anthoney

Dispensary, Nakuru, € 1.500

Fahrzeug für eine mobile Klinik

am Dispensarium in Korr € 27.000

Informationen: www.hilfswerk-z.de

Spenden-Konto- Nr.: 000 4444 000 (BLZ 250 906 08)

Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Hannover

ti


GEMA-Gebühren

KONFLIKTFELD GEMA-GEBÜHREN:

EINE TÜR SPART DIE GEBÜHR!

Die Frage, ob neben der üblichen Rund-

Unterschiedliche

funkgebühr (GEZ) bei einer Rundfunkwie-

Urteile zur GEMAdergabe

oder auch nur dem Abspielen von

Gebührenpflicht

CDs in Zahnarztpraxen Gebühren an die

GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs-

und mechanische Vervielfältigungsrechte) zu zahlen

sind, ist nach wie vor umstritten und beschäftigt immer

wieder neu die Gerichte. In den verhandelten Fällen geht es

stets um die Frage, ob die Wiedergabe von Rundfunk- oder

CD-Musik im Wartezimmer, in den Behandlungsräumen

oder auch bei der Anmeldung eine „öffentliche Musikveranstaltung“

darstellt und somit gebührenpflichtig ist oder

nicht. Da die „GEMA-Frage“ in letzter Instanz vom Bundesgerichtshof

bislang nicht entschieden wurde, besteht hier

weiterhin eine erhebliche Rechtsunsicherheit.

� GEMA-Gebühren im Wartezimmer

Nach der überwiegenden Zahl der Urteile ist die GEMA berechtigt,

Gebühren für die Wiedergabe von Musik etc. im

Wartezimmer zu erheben. Musik im Wartezimmer wird von

den Gerichten zumeist als „öffentliche Musikwiedergabe“

bewertet, da eine gewisse Anzahl von Patienten im Wartezimmer

als „Öffentlichkeit“ gesehen wird. Es gibt allerdings

auch Entscheidungen, die eine Gebührenpflicht verneinen.

Keine GEMA-Ge-

Für (zahn-)ärztliche Bestellpraxen kann

bühren in Bestell-

zur Wartezimmerfrage die so genannte

praxen

„Zweibettzimmer-Entscheidung“ des Bundesgerichtshofs

herangezogen werden

(Urteil vom 11. Juni 1996, Az: 1 ZR 22/94).

Danach kann immer dann, wenn sich zwei Patienten gleichzeitig

in einem Raum aufhalten, der von anderen Personen

nur besuchshalber frequentiert wird, wegen des besonderen

Ruhe- und Schonungsbedürfnisses nicht von einer „Öffentlichkeit“

im Sinne des Urheberrechtsgesetzes ausgegangen

werden. Übertragen auf die Verhältnisse in einer Bestellpraxis

bedeutet dies: Da sich bei einer Bestellpraxis in der

Regel maximal zwei Personen im Wartezimmer befinden, ist

dies noch nicht als „Öffentlichkeit“ auszulegen. Mithin ist

hier eine GEMA-Gebührenpflicht in der Regel zu verneinen.

� GEMA-Gebühren in Behandlungsräumen

Darüber hinaus macht die GEMA für eine vermeintlich öffentliche

Wiedergabe auch in solchen Fällen Gebühren geltend,

in denen Musik lediglich in Behandlungsräumen oder in der

Rezeption für die Helferin abgespielt wird.

Im Regelfall keine

In solchen Fällen bestehen meist gute Chan-

Gebührenpflicht

cen für den Praxisinhaber, den Ansprüchen

der GEMA mit gerichtlicher Hilfe entgegenzutreten.

Was das Abspielen von Musik oder die Wiedergabe

von Rundfunksendungen in Behandlungsräumen

betrifft, hat das Amtsgericht Charlottenburg schon am 12.

Dezember 2001 (Az: 231 C 98/01) zutreffend entschieden,

dass die Wiedergabe einer Rundfunksendung oder einer CD

im Behandlungsraum einer Zahnarztpraxis während der Behandlung

eines Patienten keine öffentliche Musikwiedergabe

darstellt, insbesondere dann, wenn die Musikanlage im

Behandlungsraum „nur individuell je nach Wunsch des Patienten

bei der Behandlung zum Einsatz kommt“.

� GEMA-Gebühren im Rezeptionsbereich

In ähnlicher Weise hat das Amtsgericht Charlottenburg ebenfalls

die Rechtsauffassung vertreten, dass eine Musikwiedergabe

im Rezeptionsbereich, die diskret zur Unterhaltung der

Rezeptionshelferin erfolgt, keine öffentliche Rundfunkwiedergabe

darstellt. In einem entsprechend gelagerten Fall hat

die GEMA ihre Klage gegen einen Zahnarzt zurückgenommen.

Gleiches geschah kürzlich in einem Rechts-

Klare Trennung

streit vor dem Amtsgericht Oldenburg in

zum Wartezimmer

Oldenburg, bei dem das Gericht darauf

ist erforderlich

hinwies, dass hier „nicht von einer öffentlichen

Darbietung von Tanzmusik auszugehen

ist“ (so wörtlich das Protokoll der Verhandlung vom 22.

November 2004, Az: E 3 C 3064/04). Auch in dieser Fallkonstellation

handelte es sich um eine Rundfunkwiedergabe

für die Rezeptionshelferin, wobei der Wartebereich für die

Patienten durch eine Glastür zwischen Wartezimmer und

Rezeption separat abgegrenzt war. Dies hatte den Richter

zu der sinnigen Bemerkung veranlasst: „Die Tür spart die

Gebühr:“ Die GEMA zog ihre Klage daraufhin zurück.

In ähnlicher Weise hatte auch das Amtsge-

Meist keine Gericht

Oldenburg in Holstein an die GEMA

bührenpflicht im

einen Hinweisbeschluss erlassen, wonach

Behandlungs- und

es „die Übertragung von Hörfunksendun-

Anmeldebereich

gen im Anmeldebereich der Zahnarztpraxis

des Beklagten nicht als eine öffentliche

Wiedergabe von Sendungen im Sinne des § 22 UrhG

ansieht und deshalb einen Zahlungsanspruch der Klägerin

nicht für gegeben erachtet“ (Beschluss vom 4. März 2004,

Az: 18 C 392/03). ➤➤

35

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05


� Fazit

Bei der Rundfunk- oder Musikwiedergabe im Rezeptionsbereich

kann davon ausgegangen werden, dass diese dann nicht

GEMA-gebührenpflichtig ist, wenn Rezeptions- und Wartebereich

voneinander getrennt sind. Für die Musikwiedergabe

in Behandlungsräumen ist eine Gebührenpflicht ebenfalls

zu verneinen, wenn die Wiedergabe dezent ist und sich nach

den Patientenwünschen richtet. Anders ist der Fall gelagert,

wenn die Musikwiedergabe im Wartezimmer erfolgt. Hier bejahen

die Gerichte häufig die GEMA-Gebührenpflicht - es

sei denn, es handelt sich um eine Bestellpraxis.

Trend zur Teilzeit-

Arbeitnehmer, deren regelmäßige Wochenarbeit

ansteigend

arbeitszeit kürzer ist als die regelmäßige

Wochenarbeitszeit vergleichbarer vollzeitbeschäftigter

Arbeitnehmer, sind Teilzeitbeschäftigte

im Sinne des Teilzeit- und Befristungsgesetzes

(TzBfG). Der Trend zu dieser Beschäftigungsform nimmt

immer mehr zu: So teilte jüngst das Institut für Arbeitsmarkt-

und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg in einem

Kurzbericht vom 20. Dezember 2004 mit, dass 27 Prozent

aller abhängig Beschäftigten im Jahre 2003 in einem Teilzeitarbeitsverhältnis

standen (Vergleich 1991: 15 Prozent).

Dieser Trend ist naturgemäß in Zahnarztpraxen besonders

zu spüren, da hier nahezu ausschließlich Frauen und mithin

viele Mütter beschäftigt sind. Entsprechend wichtig ist es,

dass Praxisinhaber die arbeitsrechtlichen Besonderheiten

für Teilzeitarbeitsverhältnisse kennen und korrekt anwenden.

Rechtsanwalt Rudolf J. Gläser

Arbeitsrecht

TEILZEITBESCHÄFTIGUNG IN DER

Mit freundlicher Genehmigung aus

„Zahnärzte Wirtschaftsdienst, 3/März 2005“

IWW Institut für Wirtschaftspublizistik, Nordkirchen

www.iww.de

ZAHNARZTPRAXIS: IHRE RECHTE UND

PFLICHTEN ALS ARBEITGEBER

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

Sozietät Hammer und Partner, Bremen,

www.hammerundpartner.de

im Kündigungsschutzgesetz - pro Kopf, das heißt unabhängig

vom Beschäftigungsumfang. Somit werden alle Beschäftigten,

die über die Lohnabrechnung abgerechnet werden,

unabhängig von ihrer Stundenzahl hinzugerechnet. Ebenso

werden Beschäftigte mitgerechnet, deren Beschäftigungsverhältnis

„ruht“ - zum Beispiel wegen Elternzeit.

Nicht mitgerechnet werden Auszubildende, Praktikanten sowie

Arbeitnehmer, die als Ersatz für in der Elternzeit befindliche

Arbeitnehmer/-innen eingestellt worden sind. Ebenfalls

nicht mitgerechnet werden kurzfristig beschäftigte

Aushilfskräfte, die zum Beispiel als Ersatz für erkrankte Mitarbeiter

eingestellt worden sind.

Möchte ein Arbeitnehmer den Teilzeitanspruch geltend

machen, muss er die Verringerung seiner Arbeitszeit und

den Umfang der Reduzierung spätestens drei Monate vor

deren Beginn mündlich oder schriftlich geltend machen.

Begründen muss der Arbeitnehmer seinen Wunsch nicht.

� Der Anspruch auf Teilzeitarbeit

Anspruch nur in

Gemäß § 8 TzBfG haben Vollzeitkräfte ei-

Praxen mit mehr als

nen Anspruch auf Teilzeitarbeit, wenn ihr

15 Arbeitnehmern

Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate

bestanden hat und bei ihrem Arbeitgeber

in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt werden.

Die Berechnung der Arbeitnehmerzahl erfolgt - anders als

36

Auf das weitere - durchaus komplizierte -

Procedere soll hier nicht näher eingegangen

werden, da eine Zahnarztpraxis bzw.

zahnärztliche Kooperation wohl nur in Ein-

Nur große Kooperation

kann der

Anspruch treffen


zelfällen die Grenze von 15 Arbeitnehmern überschreiten

wird. Macht ein Arbeitnehmer in diesem Fall den Anspruch

gemäß § 8TzBfG geltend, sollten Sie in jedem Fall rechtskundige

Hilfe in Anspruch nehmen.

Sind in der Zahnarztpraxis hingegen 15 oder weniger Arbeitnehmer

beschäftigt, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf

Teilzeitarbeit. Verlangt ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer

in diesem Fall gleichwohl eine Teilzeitbeschäftigung, stellt

dieser Antrag lediglich ein Angebot auf Änderung des Arbeitsvertrages

dar, dem der Arbeitgeber nicht zustimmen muss.

� Gebot der Gleichbehandlung

gegenüber Vollzeitkräften

In § 4 Abs. 1 Satz 1TzBfG ist geregelt, dass

Ungleichbehand-

Teilzeitkräfte grundsätzlich gegenüber Volllungen

müssen

zeitkräften nicht benachteiligt werden dür-

sachlich begrünfen.

Eine Ungleichbehandlung ist nur in

det sein

Fällen möglich, in denen dies durch sachliche

Gründe gerechtfertigt ist. Ein Beispiel

für eine sachlich gerechtfertigte Ungleichbehandlung ist die

Zahlung eines Überstundenzuschlags erst für Mehrarbeit ab

der 40. Stunde. Als sachlicher Grund ist hier die besondere

körperliche Belastung, die bei einer Beschäftigung über die

regelmäßige wöchentliche Rahmenarbeitszeit im Betrieb hinaus

entsteht, anerkannt. Jedoch sollte der Arbeitgeber das

Gebot der Gleichbehandlung immer im Auge behalten, da

sich hieraus auch einklagbare Ansprüche der Teilzeitkräfte

ergeben können.

Beispiel

Helferin P ist mit 39,5 Stunden beschäftigt, Helferin T lediglich

mit 10 Stunden. P erhält 1,50 Euro mehr Brutto-Stundenlohn

als T. Wenn diese Ungleichbehandlung nicht im

Einzelfall durch einen sachlichen Grund gerechtfertigt ist,

kann T hier von Arbeitgeber A denselben Brutto-Stundenlohn

wie eine Vollzeitkraft gerichtlich geltend machen.

� Überstunden und Überstundenvergütung

Ein allgemeiner arbeitsrechtlicher Grund-

Mehrarbeit im

satz besagt, dass der Arbeitnehmer eines

Arbeitsvertrag

Teilzeitarbeitsverhältnisses normalerweise

regeln!

nicht zur Leistung von Überstunden verpflichtet

ist. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit,

in einem Teilzeitarbeitsvertrag grundsätzlich zu

vereinbaren, dass der Arbeitnehmer zur Ableistung von Mehrarbeit

verpflichtet ist. Auch hier sind bei einer solchen Vereinbarung

die Grundsätze der Gleichbehandlung zu beachten.

Teilzeitbeschäftigte sind daher grundsätzlich nur verpflichtet,

zeitanteilig im Verhältnis zu Vollzeitbeschäftigten

Mehrarbeit zu leisten.

� Urlaub im Teilzeitarbeitsverhältnis

Urlaub wie bei

Vollzeitkräften –

nur anteilig

Bei der Berechnung des Urlaubsanspruchs

ergeben sich im Teilzeitarbeitsverhältnis

einige Besonderheiten.

Zunächst ist für die Höhe des Urlaubsanspruchs

maßgebend, was im Arbeitsver-

trag hierzu vereinbart wurde. Wenn keine arbeitsvertragliche

Regelung getroffen wurde, besteht der gesetzliche Mindestanspruch

von 24 Werktagen nach Maßgabe des Bundesurlaubsgesetzes

(BUrIG). Der Gesetzgeber geht im BUrIG

davon aus, dass ein Arbeitnehmer in einer Sechs-Tage-

Woche arbeitet (montags bis samstags). Der Urlaub wird in

Werktagen angegeben.

Schließlich kann aber auch ein tariflicher Urlaubsanspruch

maßgeblich sein, wenn im Arbeitsvertrag diesbezüglich auf

einen Tarifvertrag Bezug genommen wird oder Arbeitgeber

sowie Arbeitnehmer ihrer jeweiligen Tarifgemeinschaft (Arbeitgeberverband

und Gewerkschaft) angehören. Dies ist

aber eher selten der Fall.

Berechnung des Urlaubsanspruchs von Teilzeitkräften

Insbesondere Teilzeitbeschäftigte arbeiten jedoch häufig nur

an bestimmten Wochentagen. In diesen Fällen muss der in

Werktagen berechnete Urlaub noch auf

Arbeitstage umgerechnet werden, wobei

die tatsächlich geleisteten Arbeitstage pro

Woche maßgeblich sind. Bei der Berechnung

werden entweder die Werktage (Sechs-

Tage-Woche) oder die Arbeitstage (Fünf-

Tage-Woche) zu Grunde gelegt. Die folgenden Berechnungsbeispiele

gehen von einer Sechs-Tage-Woche aus.

Beispiel 1

Helferin K steht Iaut Arbeitsvertrag ein Urlaub von 30 Werktagen

zu. Sie arbeitet durchgängig von montags bis freitags

- also fünf Arbeitstage. Der tatsächliche Urlaubsanspruch

von K ergibt umgerechnet 25 Arbeitstage (= [30 : 6 Werktage]

x 5 Wochenarbeitstage).

Beispiel 2

Helferin P arbeitet lediglich montags, mittwochs und freitags

und somit in einer Drei-Tage-Woche. Ihr tatsächlicher

Urlaubsanspruch beträgt 34 Werktage. Umgerechnet ergeben

sich für sie 17 Arbeitstage Urlaub (= [34 : 6] x 3).

Beispiel 3

Reinigungskraft R arbeitet nur mittwochs und freitags. Ihr

steht ein gesetzlicher Urlaub von 24 Werktagen zu. Ihr tatsächlicher

Urlaubsanspruch beträgt somit 8 Arbeitstage

(= [24 : 6] x 2).

Durch diese Umrechnung in Arbeitstage

wird vermieden, dass Teilzeitkräften ein

längerer Urlaubsanspruch zusteht als Vollzeitkräften.

Da sich Reinigungskraft R in

Beispiel 3 pro Urlaubswoche lediglich zwei

Arbeitstage frei nehmen muss (nämlich

Aufs Jahr bezogen

gleicher Urlaubsanspruch

für alle

Probleme vermeiden

und

Urlaubsanspruch

berechnen

mittwochs und freitags), stehen ihr insgesamt vier Wochen

Jahresurlaub zu. Vollzeitkräften mit 24 Werktagen gesetzlichem

Urlaub stehen ebenfalls vier Wochen Jahresurlaub zu.

Ergeben sich bei dieser Umrechnung Bruchteile, ist es praktikabel,

diese aufzurunden. ➤➤

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

37


In vielen Zahnarztpraxen wird die Umrechnung in tatsächliche

Arbeitstage nicht praktiziert. Dies ist jedoch unbedingt

anzuraten, da diese Umrechnung vom Gesetzgeber vorgeschrieben

wird und in zahlreichen anderen Normen des Bundesurlaubsgesetzes

hieran angeknüpft wird. Eine Umrechnung

des Urlaubs in Stunden oder die Gewährung halber

Urlaubstage kann somit zu arbeitsrechtlichen Problemen

führen.

� Feiertagsvergütung im Teilzeitarbeitsverhältnis

Eine weitere Besonderheit ergibt sich im Rahmen der Feiertagsvergütung.

Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer Anspruch

auf Fortzahlung seines Gehalts, wenn die Arbeit infolge eines

Feiertages ausgefallen ist. Teilzeitkräften steht ein Anspruch

auf Fortzahlung von Feiertagsvergütung immer dann zu,

wenn sie an dem jeweiligen Feiertag gemäß der vertraglichen

Vereinbarung oder des Dienstplans hätten arbeiten

müssen. Dies kann bei Teilzeitkräften, die lediglich zum Beispiel

donnerstags arbeiten müssen, dazu führen, dass diese

aufgrund vieler Feiertage, die auf einen Donnerstag fallen,

sehr oft nicht arbeiten.

Gesonderte Ab-

Es ist jedoch möglich, hier eine gesondersprachen

sind

te Absprache zu treffen. Man kann mit

möglich

solchen Teilzeitkräften vereinbaren, dass

zum Beispiel drei Tage pro Woche gearbeitet

wird. Sollte ein Arbeitstag auf einen

Feiertag fallen, ist dieser Tag an einem anderen Tag derselben

Woche nachzuarbeiten. Wenn man eine solche Vereinbarung

trifft, muss man jedoch dem Arbeitnehmer einen

Ausgleich dafür gewähren, dass dieser nie in den Genuss

38

Im Zuge ihrer Berichterstattung über den Fortgang der Überprüfung

der AOK-Selbstverwaltung durch mittlerweile sechs

Mitarbeiter des Landesprüfungsamtes für die Sozialversicherung

hat Sozialministerin Ursula von der Leyen auch mitgeteilt,

dass die offenkundige Großzügigkeit der Krankenkasse

mit ihren leitenden Mitarbeitern bei den Verwaltungsausgaben

bereits Wirkung gezeigt hat. Demnach liegt die niedersächsische

AOK im Vergleich mit den westdeutschen Allgemeinen

Ortskrankenkassen inzwischen an der Spitze.

Nach den aktuellsten Zahlen - sie beziehen sich auf das Jahr

2003 - wurden in Niedersachsen 3814 Euro pro 10 000 Mitglieder

eingesetzt, während es im Durchschnitt der westdeutschen

AOK nur 1724 pro 10 000 Mitglieder waren und

somit weniger als die Hälfte. Was den Verwaltungsneubau

der AOK Niedersachsen betrifft, der durch die Nähe des für

von Lohnfortzahlung an Feiertagen kommt. Der Ausgleich

erfolgt durch eine pauschale Feiertagsvergütung, die in

einem solchen Fall zu zahlen ist.

Berechnungsbeispiel

Helferin P arbeitet drei Tage pro Woche.

Pauschale Ent-

Wenn ein Feiertag auf einen Arbeitstag

geltfortzahlung

fällt, ist dieser Tag nachzuarbeiten. Hier ist

für Feiertage an

P eine Pauschale zu zahlen, die sich wie

Wochentagen

folgt berechnet: In einem Kalenderjahr beträgt

die Zahl der Feiertage, die auf einen

Wochentag fallen, zum Beispiel 11. Da P an drei von sechs

Wochentagen arbeitet, steht ihr eine pauschale Abgeltung

von 3/6= 50 Prozent dieser gesetzlichen Feiertage pro Jahr

zu. P sind somit im entsprechenden Kalenderjahr 5,5 zusätzliche

Arbeitstage gemäß § 4 Entgeltfortzahlungsgesetz

zu vergüten.

Rechtsanwalt Martin Hassel

Kanzlei Dr. Schmidt und Partner,

Koblenz/Dresden/Oberhausen/Weimar

� Fazit

Gehen Sie arbeitsrechtlichen Schwierigkeiten aus dem Weg,

indem Sie die Regeln für Teilzeitbeschäftigung befolgen.

Mit freundlicher Genehmigung aus

„Zahnärzte Wirtschaftsdienst, 3/März 2005“

IWW Institut für Wirtschaftspublizistik, Nordkirchen

www.iww.de

AOK NIEDERSACHSEN HAT DIE HÖCHSTEN

VERWALTUNGSAUSGABEN

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

das AOK-Gebäudemanagement zuständigen leitenden Mitarbeiters

zu dem Bauunternehmen in die Schlagzeilen geraten

ist, hat es dafür offenbar weder eine Ausschreibung

noch eine Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde gegeben.

Aus der Abteilungsleiterebene unter der damaligen

Sozialministerin Gitta Trauernicht verlautet jetzt, dass diese

fehlende Genehmigung seinerzeit Thema in der Abteilungsleiterrunde

gewesen ist. Man habe irritiert zur Kenntnis

genommen, dass dort ein Bau hochgezogen wird, ohne dass

die Aufsichtsbehörde darüber offiziell informiert war. Der

„Fehler“ sei dann wohl „geheilt“ worden durch ein nachträglich

herbeigeführtes Einvernehmen, heißt es.

Rundblick/Nord-Report, 05.04.2005


Heidrun König

Rena Umlandt

20 JAHRE IN DER ZAHNÄRZTEKAMMER

NIEDERSACHSEN Heidrun König – Assistentin des Vorstandes

Hohe fachliche Kompetenz ist in dieser Position

selbstverständlich; wenn dazu Einsatzfreude,

Freundlichkeit und konstruktive

Kritikfähigkeit, Hilfsbereitschaft und

Vertrauenswürdigkeit hinzukommen, dann

ist in einem groben Raster die Person von

Heidrun König skizziert. Es sind dieses die

Eigenschaften, die viele Zahnärzte in Niedersachsen

und auch die Mitarbeiter der

ZKN an Heidrun König kennen und schätzen

gelernt haben.

Am 22. April 1985 begann Heidrun König als Verwaltungsangestellte

in der Bezirksstelle Hannover ihre Tätigkeit. In

der Geschäftsführung erkannte man schnell ihre überdurchschnittlichen

Fähigkeiten. Es war somit nicht verwunderlich,

dass man sie 1991 bat, Aufgaben im Vorstandssekretariat zu

übernehmen.

Zahlreichen Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie deren Mitarbeiterinnen

ist Frau König seit dieser Zeit zumindest vom

Telefon her bekannt. Den Mitgliedern der Kammerversammlungen

in den verschiedenen Legislaturperioden ist sie als

Protokollführerin ein Begriff.

Für uns im Vorstand geht diese Zusammenarbeit sehr viel

weiter. Seit dem Jahr 2001 ist Frau König mit den Aufgaben

10 JAHRE BEI DER ZKN!

Rena Umlandt: Offen, freundlich, engagiert

Seit dem Beginn ihrer Tätigkeit bei der ZKN

am 15.03.1995 ist Rena Umlandt mit besonderem

Spaß bei der Arbeit. Nach zunächst

rund 8 Jahren im Sekretariatsbüro,

wechselte sie am 01.08.2002 in die Fortbildungsabteilung

und übernahm hier Sekretariatsaufgaben

und die Sachbearbeitung

in der Jugendzahnpflege. Egal, ob sie

die Termine für den Abteilungsleiter überwacht,

den Seminarprogramm-Beileger

für die ZNN erstellt oder im Rahmen ihrer

der Assistentin des Vorstandes betraut. Zugleich leitet sie

die Abteilung I der ZKN.

Die Abfassung der Vorstandsrundschreiben, die Terminplanung

und Überwachung der Termine besonders des Präsidenten,

aber auch der weiteren Vorstandsmitglieder, fristgerechte

Einladung zu Vorstandssitzungen und schnelle

Verteilung aktueller Informationen aus Politik und Gesellschaft

werden von ihr zuverlässig und schnell erledigt. Sie

ist auch bereit, den Vorstand zu unterstützen, wenn Aufgaben,

wie z.B. der Arbeitskreis für das Qualitätsmanagement

oder die Schulung der Moderatoren, kurzfristig auf der Verwaltungsebene

bewältigt werden müssen. Die Aufgaben

und Tätigkeiten, die Frau König wahrnimmt, abschließend

zu beschreiben, würde den Rahmen dieser Zeilen sprengen.

Darüber hinaus ist Frau König als Ratgeberin bei ihren Kolleginnen

und Kollegen geschätzt. Man arbeitet einfach gerne

mit ihr zusammen.

Der Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen dankt

Frau König für vielen Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit.

Wir wünschen ihr Gesundheit und persönliches Wohlergehen,

damit die Mitglieder der ZKN auch in Zukunft von

dem hohen Erfahrungsschatz profitieren können.

Dr. Joachim Wömpner

Vizepräsident der Zahnärztekammer Niedersachsen

Personalreferent im Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen

Jugendzahnpflegetätigkeit Kontakt mit Zahnärzten, Patienten

oder der LAGJ hat, ihre fröhliche Art signalisiert sofort,

mit wie viel Engagement und Freude sie bei ihrer Tätigkeit

ist.

Der Vorstand der ZKN bedankt sich bei Rena Umlandt für

ihren Einsatz und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Dr. Joachim Wömpner

Vizepräsident der Zahnärztekammer Niedersachsen

Personalreferent im Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

39


Termine Termine Termine

40

HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG!

22.03.2005 Heinz-Hermann Peix (89),

Grenzweg 12, 31655 Stadthagen

04.04.2005 Dr. Wolfgang Gerstmann (80),

Soltaustraße 13 C, 31141 Hildesheim

06.04.2005 Dr. Hans-Joachim Eichler (86),

Amselweg 2, 21409 Embsen

06.04.2005 Brigitte Kühn (70),

Opferstraße 3, 38723 Seesen

07.04.2005 Werner Gees (91),

Gesmolder Straße 24, 49324 Melle

08.04.2005 Dr. Lotti Palmen (90),

Hamburg-Amerika-Straße 16, 27472 Cuxhaven

12.04.2005 Dr. Heike Kleihauer (70),

Heynesweg 7 A, 26129 Oldenburg

Bezirksstelle

Braunschweig

Fortbildungsreferent:

Dr. Harald Salewski,

Berliner Str. 28-30, 38226 Salzgitter

Tel: 0 53 41/8 48 30

18.05.2005

19.00 Uhr - 21.30 Uhr

Ort: Hotel Play Off, Salzdahlumer Str.

137 , 38126 Braunschweig

„Kinderzahnheilkunde in der Praxis“

Referent:

Dr. Tanja Roloff, Hamburg

Bezirksstelle

Hannover

Fortbildungsreferent:

Dr. Sven Nordhusen,

Tiergartenstr. 29, 30559 Hannover, Tel.

0511/514637

11.05.2005

15.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr

Ort: Hörsaal der KZVN, 5. Etage, Zeißstr.

11a, 30519 Hannover

„Möglichkeiten und Perspektiven der

präimplantologischen Knochen- und

Weichteilrekonstruktiion“

Referent:

Prof. Dr. Nils-C. Gellrich, MH-Hannover

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

Bezirksstelle

Lüneburg

16.04.2005 Dr. Fred Achenbach (95),

Jakobikirchhof 3, 38640 Goslar

18.04.2005 Dr. Theo Oltmann (75),

Bahnhofstraße 30, 26219 Bösel

22.04.2005 Harald Paul (87),

Roseggerstraße 8, 31785 Hameln

22.04.2005 Dr. Jürgen Pannenborg (70),

Meisenweg 9, 26316 Varel

24.04.2005 Dr. Werner Heinze (80),

Waldstraße 19, 31303 Burgdorf

24.04.2005 Gerhard Kühl (75),

Andershäuser Kirchweg 24, 37574 Einbeck

27.04.2005 Dr. Meinolf Ebbers (80),

Steinmaate 10, 48529 Nordhorn

Fortbildungsreferent:

Dr. Axel Wiesner,

Buchholzer Str. 7, 21271 Hanstedt, Tel.

04184/1305

01.07.2005

15.00 Uhr – ca. 17.30 Uhr

Ort: Fachhochschule Lüneburg,

Volgershall 1 (Neubau) großer Hörsaal

Nr. 00 112 -Fachbereich angewandte

Automatisierungstechnik

„Wieviel Prophylaxe hält der Mensch

aus – Stade of the art im Bereich

der Prophylaxe unter dem Aspekt

der evidence based dentistry“

Referent:

Dr. Ralf Rößler, Wetzlar

Bezirksstelle

Oldenburg

Fortbildungsreferent:

Dr. Volker Schaper,

Burgstr. 11, 27243 Harpstedt,

Tel. 04244/1671

11.06.2005

09.00 Uhr – ca. 12.00 Uhr

Ort: Universität Carl von Ossietzky,

Ammerländer Heerstr. 114-118,

Hörsaal A, 26129 Oldenburg

„Von der Speichelkontamination bis

zur unsichtbaren Füllung – Komposit

für den Praktiker“

Referent:

Dr. Markus Lenhard, CH-Bülach


Marita Achilles

Bezirksstelle

Ostfriesland

Fortbildungsreferent:

Dr. Dr. Wolfgang Triebe,

Rudolf-Eucken-Allee 17,

26603 Aurich, Tel. 0 49 41/57 52

11.05.2005

15.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr

Ort: Hotel Piquerhof, Bahnhofstr. 1,

26603 Aurich

„Praxiscontrolling, einfach und

zweckmäßig - Die wichtigsten wirtschaftlichen

und steuerlichen Maßnahmen

im Überblick –„

Referent:

Gabriela Scholz, Bonn

08.06.2005

20 JAHRE VERLÄSSLICHER DIENST

FÜR PATIENTEN UND PRAXISTEAM

Seit dem 1. April 1985 war Frau Marita

Achilles ohne einen Fehltag mit stetiger

Freundlichkeit und einfühlsamen Engagement

in meiner Praxis im Einsatz.

Durch ihre Offenheit und Gradlinigkeit gewann

sie schnell das Vertrauen der Patienten und trug

wesentlich zum Abbau der „Zahnarztangst“ bei.

Während der Behandlungsabläufe dachte sie mindestens

einen Schritt voraus und hat mit Verlässlichkeit zu einer

komplikationslosen Behandlung beigetragen.

Für die vielen Veränderungen im Abrechnungswesen nahm

sie gerne die Fortbildungsangebote wahr und setzte diese

gewissenhaft und zielstrebig um.

15.00 Uhr bis ca. 18.30 Uhr

Ort: Hotel Piquerhof, Bahnhofstr. 1,

26603 Aurich.

„Parodontalbehandlung mit langfristigem

Erfolg - Zielgerichtete Befundung,

Behandlungskonzept,

strukturierte Erhaltungstherapie-“

Referent:

Prof. Dr. Heiko Visser, Bremen

Bezirksstelle

Stade

Fortbildungsreferent:

Dr. Volker Thoma,

Bahnhofstr. 21 - 25, 21614 Buxtehude

Tel. 04161/52908

21.05.2005

09.00 Uhr - ca. 12.00 Uhr

Ort: RAMADA-TREFF Hotel Stade,

Kommandantendeich 3, 21680 Stade

Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis!

Was muss sein? Was

sollte sein? Was kann sein?

Referent:

PD Dr. Werner Kullmann, Hannover

Den Auszubildenden und jüngeren Kolleginnen war sie stets

eine kameradschaftliche Begleiterin und Ansprechpartnerin,

die ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Selbstverständlichkeit

weitergab. Dadurch förderte sie ein gutes Klima im Praxisteam.

Durch die Umstrukturierung meiner Praxis müssen wir ab

Mitte April leider getrennte Wege gehen. Es ist für mich eine

besondere Freude, dass Frau Achilles in einer anderen

Celler Praxis ihre Fähigkeiten weiter einsetzen kann.

Für ihren unermüdlichen Einsatz danke ich ihr besonders

herzlich und wünsche ihr für die weitere berufliche und

persönliche Zukunft alles Gute.

… in den Bezirksstellen

Bezirksstelle

Verden

Fortbildungsreferent:

Dr. Siegbert Kiese,

Zum Achimer Bahnhof 25,

28832 Achim, Tel. 0 42 02/8 20 30

04.05.2005

18.00 Uhr – ca. 21.00 Uhr

Ort: Haags Hotel Niedersachsen, Lindhooper

Str. 97, 27283 Verden

„Qualitätsmanagement in der Praxis

– Was muss sein ? Was sollte sein?

Was kann sein?“

Referent:

PD Dr. Werner Kullmann, Hannover

08.06.2005

18.00 Uhr – ca. 21.00 Uhr

Dr. Christa Braun, Celle

Ort: Haags Hotel Niedersachsen, Lindhooper

Str. 97, 27283 Verden

„HNO – Ein fachübergreifendes

Kompendium für den Zahnarzt“

Referent:

Dr. Thomas Avabeck, MH-Hannover

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

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Wir trauern um unsere Kollegen …

Dr. Eckehard Seyfarth

Rheinstraße 18, 26382 Wilhelmshaven

geboren am 24.05.1933, verstorben am 14.03.2005

Dr. Rainer Brechler

Irrgarten 27, 31311 Uetze

geboren am 12.04.1943, verstorben am 15.03.2005

Hans Berger

Hindenburgstraße 61, 49356 Diepholz

geboren am 22.12.1909, verstorben am 22.03.2005

Ein neuer Service ihrer Zahnärztekammer Niedersachsen

Ab sofort KOSTENLOS: praxisbezogene

Dr. Franz-Karl Borschell

Seedeich 64 A, 26452 Sande

geboren am 13.10.1926, verstorben am 28.03.2005

Dr. Jochen Köster

Leher Landstraße 11, 27607 Langen

geboren am 31.07.1951, verstorben am 06.04.2005

August Ziesemer

Am Rodenberg 5, 38667 Bad Harzburg

geboren am 27.11.1914, verstorben am 06.04.2005

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Kleinanzeigen-Bestellung

Bitte als Fax: 05 11 / 8 33 91 - 106

oder per Post an: Zahnärztliche Nachrichten Niedersachsen ZNN · Zeißstr. 11a · 30519 Hannover

Name, Vorname

PLZ, Ort

Bitte ankreuzen, wenn die Einstellung ins Internet nicht gewünscht ist.

Datum Unterschrift

Bitte veröffentlichen Sie den Text in der nächst erreichbaren Ausgabe der ZNN

Gewerbliche Kleinanzeigen an:

Satztechnik Meißen GmbH

Fax 0 35 25 / 71 86 10

e-mail: satztechnik.meissen@t-online.de

ISDN/Leo: 0 35 25 / 71 86 34

Ein Rechtsanspruch auf Veröffentlichung von Kleinanzeigen besteht nicht.

Die Redaktion der ZNN hat das Recht, Anzeigen abzuweisen bzw. in einer anderen als der gewünschten Ausgabe zu veröffentlichen.

ZAHNÄRZTLICHE

NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05


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dent. Oskar Bauß, Oberarzt der

Abteilung Kieferorthopädie der

Medizinische Hochschule Hannover,

hat am 16.03.2005 die

Venia legendi für das Fach Kieferorthopädie

erhalten. Der Titel

seiner Habilitationsschrift lautet:

Periodontal, pulpal and

functional results after orthodontic

adjustment of transplanted

immature third molars.

Prof. Dr. med. dent. Rainer Schwestka-Polly,

Direktor

Medizinische Hochschule Hannover

Zentrum Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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senden Sie bitte unter

Angabe der Chiffre-Nr. an:

Zahnärztekammer

Niedersachsen

Redaktion ZNN,

Postfach 81 06 61, 30506 Hannover

Auch unter:

www.zkn.de

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NACHRICHTEN

NIEDERSACHSEN 5/05

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44

BITTE NOTIEREN

9. – 13. Mai 2005 Westerland/Sylt 47. Fortbildungstagung der Zahnärztekammer Schleswig-

Holstein mit integrierter Helferinnen-Fortbildung und

einer Dentalausstellung

„Minimalinvasive Zahnmedizin“

Infos: Zahnärztekammer Schleswig-Holstein, Westring 498,

24106 Kiel, Tel.: 04 31/26 09 26-80, Fax: -15,

e-mail: hhi@zaek-sh.de

4. Juni 2005 Laatzen Konstituierende Kammerversammlung

der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN),

Copthorne Hotel

Infos: Zahnärztekammer Niedersachsen,

Tel.: 0511/8 33 91-0

17. und 18. Juni 2005 Hannover dental informa 2005

Infos: Zahnärztekammer Niedersachsen

Tel.: 0511/8 33 01-3 03, e-mail: azboron@zkn.de

2. – 9. Juli 2005 Alicante, Spanien Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit

Infos: mpr, Feldbergstr. 49, 60323 Frankfurt,

Tel.: 0 69/71 03 43 45, Fax: 0 69/71 03 43 46,

e-mail: info@sportweltspiele.de,

Internet: www.sportweltspiele.de

25. – 26. November 2005 Prag DENTICIO 2005

Mitteleuropäische Zahnärztetagung,

Berlin-Prag-Wien

„Zahnmedizin ist Medizin“

Infos: Dr. Jan V. Raiman,

Kirchröder Str. 77, 30625 Hannover,

Tel.: 05 11/55 44 77, Fax: 05 11/55 01 55,

e-mail: org@raiman.de

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