die Hütte - Deutscher Alpenverein Sektion Hildesheim

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die Hütte - Deutscher Alpenverein Sektion Hildesheim

die

Hütte

Deutscher Alpenverein

Nr. 147 Deutscher Alpenverein

März 2007

Zukunft schützen

DAV

Sektion Hildesheim e.V. gegr. 1889

Besteigung des Chulu-West (6.430 m) Foto: Peter Wolf


INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Die BergwanderCard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Edelweißfest / Jubilarehrung 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

S. 7

Hildesheim ehrt Söldener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Die Hauptaufgaben des DAV und ihre Finanzierung – Teil 2 . . . . . . . . . . . . . 9

Einladung zur Mitgliederversammlung 2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Kletterkonzeption Niedersachsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Was macht eigentlich Wilhelm Borowsky? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Edelweißfest / Jubilarehrung 2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Wir gratulieren herzlich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Mitteilungen der Geschäftsstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Aus dem Verleih . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Neue Beitragsstruktur und neue Mitgliedsbeiträge ab 2008 . . . . . . . . . . . . . 20

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Skigruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

S. 27

Fotogruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Naturschutzreferat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Klettergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Wanderreisegruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Aufnahmeantrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Ecuador – Galapagos, Gruppenflugreise, 18.–31. Oktober 2006 . . . . . . . . . . . 39

Sektionsfahrt in die Brenta Dolomiten nach Madonna di Campiglio, 15.– 22. 7. 06 43

Kanugruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

Rückblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Das Ausbildungsreferat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. . . 63 . . . . . . . 49

Noch ein Sommermärchen (in Südtirol) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

Die Vortragssaison . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53

Jugendgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57

Wandergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Die Biker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62

Trekking in Nepal – Was man vorher wissen sollte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

Aktivitäten des norddeutschen Kletterkaders und das Wettkampfgeschehen . . 70

Wichtige Adressen der Sektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72

Rettung und Information in den Alpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73

1


2

Impressum

Herausgeber: Sektion Hildesheim des Deutschen Alpenvereins e.V.

Redaktion: Egbert Haegeli, Renate Haegeli

Zuschriften an die Geschäftsstelle der Sektion.

Für den Inhalt der Beiträge sind die Verfasser verantwortlich.

Auflage: Zweimal jährlich 1 400 Stück

Anzeigen: Ulrich Klimke, Steinbergstr. 104, 31139 Hildesheim, Tel.: 0 51 21/60 10 22.

Es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 4 vom 01. 01. 2002.

Druck: Druckhaus Köhler, Siemensstraße 1–3, 31177 Harsum,

Tel. 0 51 27/90 20 40, Fax 0 51 27/90 20 4-44, ISDN (0 51 27) 90 21 85,

E-Mail: info@druckhaus-koehler.de

Bezugspreis: Der Bezugspreis ist im Jahresbeitrag der Sektion Hildesheim enthalten.

Termine der Redaktion

Unser nächstes Mitteilungsheft „die Hütte“ Nr. 148 und der Veranstaltungsplan Nr. 70 für den

Zeitraum vom 01. 11. 2007 bis 31. 03. 2008 werden Ende Oktober 2007 erscheinen.

Redaktionsschluss:

Am 27. September 2007, Beiträge werden nur auf Datenträger einschließlich Ausdruck

in der Geschäftsstelle angenommen.

Fotos bitte getrennt zu den Wortbeiträgen als Digitalbilder in .jpg oder .tif, als Dias oder Vergrößerungen

13 x 18 cm.

Wir bitten, alle Beiträge und Termine rechtzeitig und unaufgefordert abzugeben!

Die Redaktion


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Sektionsmitglieder, liebe Bergfreunde,

während ich diese Zeilen schreibe, weiß

der Winter immer noch nicht so richtig,

was er will. Nach einem wankelmütigen

Sommer zeigt sich der derzeitige Winter

viel zu milde und der von den Skifreunden

so sehr ersehnte Schnee ist bisher

größtenteils ausgeblieben. Wir werden

uns zusehends auf klimatische Veränderungen

einstellen müssen, sollten jedoch

im Rahmen unserer Möglichkeiten

am Erhalt unserer natürlichen Umwelt

aktiv mitarbeiten.

Zunächst soll es mir erlaubt sein, noch

einmal das Augenmerk auf die wichtigsten

Themen der Hauptversammlung

des DAV im November des letzten Jahres

in Bad Kissingen zu richten.

Zunächst wurde das Thema Hüttenumlage

der nichthüttenbesitzenden Sektionen

kontrovers diskutiert. Einige Sektionen,

die eine Kletterhalle betreiben, aber

keine Hütte besitzen, forderten Gleichbehandlung

mit hüttenbesitzenden Sektionen.

Nach getrennt erfolgten Abstimmungen

folgten die Delegierten dem

Vorschlag des Verbandsrates und setzten

die Hüttenumlage auf 4 € für Vollbeitragszahler

und auf 2 € für ermäßigte

Beitragszahler fest.

Somit zeigte sich dann doch die Solidarität

fast aller Sektionen mit den hüttenbesitzenden

Sektionen.

Ein weiterer strittiger Punkt war die

Neustrukturierung der Bundesausschüsse.

Der Verbandsrat schlug eine Reduzierung

der bisher acht Bundesausschüsse

auf vier vor, um deren Arbeit

effizienter zu machen und um Kräfte zu

bündeln. Zunächst folgten die Delegierten

und stimmten der Neustrukturierung

zu. Als dann jedoch der eben gefasste

Beschluss in der erforderlichen Satzungsänderung

manifestiert werden

sollte, mochten vor

allem die oberbayrischenGroßsektionen

nicht mehr folgen.

Somit war der

Punkt obsolet.

Beim Thema Zukunft der Hütten arbeitete

man erstmals in so genannten Workshops,

wo die Module Stärkung der

Eigenertragskraft, gerechtere DAV-Förderpolitik

und gerechtere Lastenverteilung

unter der Leitung von kompetenten

Moderatoren spannend und zielorientiert

diskutiert wurden. Im Laufe

der Diskussion wurden einige praktikable

Marketingstrategien erarbeitet. Im

Übrigen war die Hauptversammlung von

der Sektion Bad Kissingen, die ihr 100jähriges

Sektionsjubiläum feiern konnte,

in jeder Hinsicht perfekt organisiert.

Liebe Sektionsmitglieder, die nächste

Mitgliederversammlung der Sektion Hildesheim

verbunden mit der schon

mehrfach erwähnten kompletten Neuwahl

des gesamten Vorstandes wirft

ihre Schatten voraus. Die langjährigen

Vorstandsmitglieder Frau Schade und

Herr Freye werden auf eigenen Wunsch

aus Altersgründen ihre Ämter zur Verfügung

stellen. Für ihre erfolgreiche Arbeit

wird ihnen an anderer Stelle zu danken

sein. Für die neuen Ämter werden die

DAV-Mitglieder Dr. Andreas Marx, Andreas

Röder, Theodor Heil, Ilja Scherenberg

und meine Wenigkeit kandidieren. Als

Beisitzer werden sich weiterhin Klaus

Keitel und Eberhard Arndt zur Verfügung

stellen. Kommen Sie bitte möglichst

zahlreich am 25. 4. 2007 zur Mitgliederversammlung

beim Kreissportbund in

Himmelsthür. Nur so können Sie demokratisch

an der Gestaltung unserer Sektion

mitwirken. Die Einladung und die

3


Tagesordnung entnehmen Sie bitte der

Ausgabe dieser Hütte.

Neben den Neuwahlen wird die Neustrukturierung

der Mitgliederbeiträge ab

dem Jahre 2008 ein wichtiger Punkt

sein, den es vorzustellen, zu diskutieren

und abzustimmen gilt. Die an den

Hauptverein in München abzuliefernden

Verbandsbeiträge werden teilweise

drastisch erhöht, so dass wir eine Beitragserhöhung

unserer Sektionsmitglieder

nicht werden vermeiden können, um

kostendeckend arbeiten zu können.

Eine Informationsvorlage entnehmen

Sie bitte der Seite 20.

Aber es gibt auch Erfreuliches zu berichten.

Am 14. Juli 2007 wollen wir auf vielfachen

Wunsch das 111-jährige Jubiläum

unserer Hildesheimer Hütte gebührend

in luftiger Höhe feiern. Alle sind eingeladen,

soweit die Bettenkapazität reicht.

In der Geschäftsstelle wird eine Liste für

Interessierte ausliegen, damit die Sektion

und der Hüttenwirt planen können.

Besonders ans Herz legen möchte ich

Ihnen zwei Bergtouren, die im Rahmen

der Feierlichkeiten angeboten werden.

Martin Koch wird sich dem Hüttenjubiläum

mittels einer mehrtägigen Wande-

4

rung auf dem Stubaier Höhenweg nähern.

Unser Hochtourenführer Jörg

Rumpf bietet einen Eiskurs mit Gipfelbesteigungen

an. Hier können, auch von

Anfängern, alle wesentlichen Ausbildungsinhalte,

wie zum Beispiel Steigeisengehen,

Spaltenbergung und Gehen

am Seil, erlernt werden. Weitere Informationen

entnehmen Sie der Internetseite

unserer Sektion oder fragen Sie in

der Geschäftsstelle nach.

Der Abgabetermin der Planungsvorschläge

der Architekturstudenten der

Fachhochschule Hildesheim für den Bau

unserer neuen Kletterhalle nähert sich

unaufhaltsam. Wir sind sehr gespannt,

welche kreativen Vorschläge die Wettbewerbsteilnehmer

erarbeitet haben.

Uns bleibt die Aufgabe, für eine solide

Finanzierung der Kletterhalle zu sorgen,

die ersten Kontakte sind geknüpft. Dann

erst wird eine Mitgliederversammlung

unserer Sektion über den Bau der Kletterhalle

entscheiden.

Ihr

Bernhard Kaiser

Stellvertretender Vorsitzender


Die BergwanderCard

Bekanntlich ist die Mehrzahl unserer

Mitglieder in den Sommermonaten als

Bergwanderer in den Ostalpen aktiv.

Die Sicherheitsforschung des DAV hat

deshalb im Jahr 2005 eine Untersuchung

über das Verhalten dieser Wanderer im

Gebirge durchgeführt. Das Ergebnis war

die Grundlage für die Erarbeitung der

BergwanderCard, siehe auch Panorama

Heft 5/2006.

Knapp zwei Drittel der beobachteten

Bergwanderer hatten eine Tour gewählt,

die sie auch bewältigen konnten. Allerdings

waren fast 40 % bezüglich der

Trittsicherheit bzw. der Kondition überfordert.

Dieser Prozentsatz ist für den

DAV deutlich zu hoch. Mit Hilfe der

BergwanderCard und durch die Ausbildung

in den Sektionen soll die Situation

verbessert werden. In jedem Fall kann

die konsequente Nutzung der BergwanderCard

zu einer Reduktion der Fehleinschätzungen

führen.

Und so wenden

Sie die

Bergwander-

Card an:

Beantworten Sie zunächst die Fragen

zur Kondition und zählen Sie die erreichten

Punkte zusammen. Je nach

dem Ergebnis ergibt sich Ihre persönliche

Würfelzahl, die stellvertretend für

Ihre Kondition steht.

Dann beantworten Sie die Fragen zur

Trittsicherheit. Entsprechend der dabei

erreichten Punktzahl erhalten Sie eine

Farbe und zwar blau, rot oder schwarz.

Sowohl bei der Kondition als auch bei

der Trittsicherheit ist es wichtig, die Fragen

ehrlich gegenüber sich selbst zu

beantworten.

Nun füllen Sie Ihren Würfel mit Ihrer

Farbe und schauen dann auf Ihrer BergwanderCard

nach, welche Touren für Sie

geeignet sind.

Die Bergwegeklassifizierung des DAV

Zur Einteilung der Bergwege hat sich der

DAV an den Skipisten orientiert. Blau

steht für leichte Bergwege, rot für mittelschwere

und schwarz für schwere Wege.

Bitte beachten Sie die Wetterverhältnisse,

die erheblichen Einfluss auf die

genannte Klassifizierung haben können.

Daneben gibt es Schlüsselstellen, absturzgefährliche

Stellen oder einfache

Kletterstellen, an denen evtl. die Hände

zur Hilfe genommen werden müssen.

Beispielbilder und Definitionen für die

Bergwanderwege finden Sie unter www.

alpenverein.de/DAV-BergwanderCard.

Ludwig Wucherpfennig

Vizepräsident des DAV

5


Edelweißfest/Jubilarehrung 2006

Deutlich weniger Mitglieder als in früheren

Jahren konnten im vergangenen

Herbst auf unserer Malepartushütte für

ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet

werden.

Mit Wilhelm Borowsky, viele Jahre Hüttenwart

der alten Malepartushütte, gab

es einen Jubilar für 60-jährige Mitgliedschaft.

(Siehe dazu den weiteren Bericht

in diesem Heft.) Weitere 8 Damen und

Herren gehören dem DAV bzw. auch unserer

Sektion nunmehr 50 Jahre an. Unter

anderem unser langjähriger Fotogruppenleiter

Gerhard Seifferth und Hildebrand

Schlotter, Mitglied der Skigruppe

und aktivster Paddler in Niedersachsen.

40 Jahre Mitglied im Verein sind weitere

8 Damen und Herren, u. a. Pfarrer i. R.

Clemens Schönberner und Friedrich Elbeshausen.

Außerdem galt es, 9 Mitglieder

für 25-jährige Mitgliedschaft auszuzeichnen,

so auch unserer Wandergruppenleiterin

Brunhild Friemelt.

Unsere Jubilare 2006 waren:

für 60-jährige Mitgliedschaft:

Herr Wilhelm Borowsky

für 50-jährige Mitgliedschaft:

Frau Hildegard Hermes

Herr Friedrich-Franz Hermes

Herr Werner Kaminski

Frau Helga Krebs-Böckler

Herr Hildebrand Schlotter

Frau Ingeburg Seifferth

Herr Gerhard Seifferth

Frau Gisela Vethacke

für 40-jährige Mitgliedschaft:

Herr Heinz-Otto Ahlborn

6

Jubilare 2006

Herr Ulrich Eichhoff

Herr Friedrich Elbeshausen

Herr Rainer Georgi

Herr Hans-Joachim

Schellmann

Herr Pfarrer i. R. Clemens Schönberner

Herr Helmut Sennewald

Frau Vera Stallbaum

für 25-jährige Mitgliedschaft:

Frau Friederike Bädje

Herr Thomas Brase

Frau Brunhild Friemelt

Frau Lucie Fuhrich

Herr Paul Fuhrich

Herr Herbert Herzke

Herr Manfred Ingelmann

Herr Franz-Josef Schröder

Herr Dr. Udo Wehmann

Ludwig Wucherpfennig


Hildesheim ehrt Söldener

Unser Mitglied Oberbürgermeister Kurt

Machens hatte anlässlich der 110-Jahr-

Feier der Hildesheimer Hütte im Juli

2006 angekündigt, die Wirtsleute Elfriede

und Gustl Fiegl sowie den Söldener

Bürgermeister Magister Ernst Schöpf mit

dem Kreuzbrakteaten in Gold auszuzeichnen.

Am 17. November 2006 war es soweit.

Im Struckmann-Saal des Hildesheimer

Rathauses erhielten unsere Freunde aus

Tirol diese hohe Auszeichnung der Stadt

Hildesheim für ihre Verdienste um das

„höchste Haus Hildesheims“, unsere

Hildesheimer Hütte.

Oberbürgermeister Kurt Machens stellte

den besonderen Einsatz, den alle drei

seit Jahren für die Hütte leisten, in den

Mittelpunkt seiner Laudatio. Mit Magister

Ernst Schöpf, der seit rund zwei Jahrzehnten

Bürgermeister seiner Heimatgemeinde

ist, verbindet uns seit vielen

Jahren eine Freundschaft. Zu Beginn seiner

Amtszeit weilte er mit seiner Ehefrau,

die ihn auch im vergangenen Jahr

wieder begleitet hat, anlässlich der 100-

Jahr-Feier der Sektion in Hildesheim. Dabei

unterstützte er uns ebenso wie bei

dem 100-jährigen Jubiläum der Hildesheimer

Hütte 1996 in Sölden.

Für unsere tägliche Arbeit noch viel

wichtiger war jedoch seine stets gewährte

Unterstützung bei vielen Baumaßnahmen

im Zuge der Hüttensanierung

in den vergangenen Jahren. Immer

wieder stand er uns im Gemeindeamt

für Gespräche zur Verfügung und war

uns auch im Rahmen vieler Genehmigungsverfahren

bei anderen Behörden

eine große Hilfe.

Bei der Gründung der Wegegemeinschaft

„Innerötztal“ spielte Ernst Schöpf

eine entscheidende Rolle. So weckte er

die Bereitschaft des Tourismusverban-

des, sich an der Erhaltung

des hochalpinen

Wegenetzes

der DAV-Sektionen

im Bereich Vent und

im Windachtal zu

beteiligen. Die im

Jahr 2003 angelaufenen Wegesanierungsmaßnahmen

in den AV-Arbeitsgebieten

mit einem Jahresetat in Höhe von

50.000,– Euro unterstützt der Tourismusverband

mit mehr als 13.000,– Euro

jährlich. Weiterhin führt der Verband die

einvernehmlich festgelegten Arbeiten

mit seiner Mannschaft aus.

Ich denke, dass so die seit der Gründung

des Deutschen Alpenvereins im

Jahre 1869 gepflegte Zusammenarbeit

zum Wohle der Beteiligten nahtlos weitergeführt

wird.

Die Familie Fiegl, die mir bereits seit

1966 persönlich bekannt ist, war schon

immer mit den Alpenvereinshütten im

Windachtal eng verbunden. Stefan und

Liesl, die Eltern von Gustl, haben über

Jahrzehnte die Versorgung unserer Hütte

mit den Haflingern und der VW-Pritsche

sichergestellt. Auch für Gustl gehörten

die Hildesheimer Hütte und die

Siegerlandhütte von jüngster Kindheit

an zum Alltag. Gemeinsam mit seinen

älteren Brüdern begleitete er seinen Vater

täglich ins Windachtal.

Bereits viele Jahre, bevor Elfriede und

Gustl unsere Wirtsleute wurden, hatte

Mutter Liesl eine Vision: „Unsere Buben

übernehmen einmal die Siegerlandhütte

und die Hildesheimer Hütte als Wirte“.

Gustls Bruder Hermann ist zwischenzeitlich

seit mehr als 25 Jahren Wirt auf der

Nachbarhütte. Unsere Sektion verpachtete

die Hütte 1992 an Gustl. Zuvor hatte

der gelernte Maurer schon häufig bei

Baumaßnahmen auf der Hütte gewirkt.

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V. l. n. r.: Vizepräsident des DAV, Ludwig Wucherpfennig, Elfriede und Gustl Fiegl,

Bgm. Magister Ernst Schöpf, OB Kurt Machens Foto: Werner Mühe

Unser heutiges Nebengebäude zeugt

beispielsweise von seinem handwerklichen

Können.

Das junge Ehepaar ging die Aufgabe gemeinsam

mit dem kleinen Bernd und

später mit seinem Bruder Marco hochmotiviert

an. Der Betriebsablauf, die

Küche und der Service wurden von Saison

zu Saison besser. Dabei wurde die

Arbeit durch zahlreiche Sanierungsmaßnahmen

von Seiten der Sektion nach

Kräften unterstützt. Für Elfriede brachte

die Küchensanierung 1997 die größte

Erleichterung bei der täglichen Arbeit.

Unsere vielen ehrenamtlichen Helfer

unterstützten über all die Jahre die Hüttenmannschaft

zu Saisonbeginn und

-schluss. Unser Ehrenmitglied und langjähriger

Hüttenwart Wolfgang Diekmann

leistete häufig Babysitterdienste, für die

Elfriede noch heute dankbar ist.

Die 100-jährige Jubiläumsfeier im Jahr

1996 war sicherlich auch für die Wirtsleute

ein Höhepunkt. Damit alle Teilnehmer

aus Hildesheim zu ihrem Recht

8

kamen, gab es drei Jubiläumsfeiern,

zwei beeindruckende Berggottesdienste

vor der Hütte im Angesicht der Stubaier

Berge und zahlreiche wunderschöne

Hüttenabende. Elfriede und Gustl leisteten

mit ihrer Mannschaft dabei

Schwerstarbeit.

Im Jahr 2006 gab es das 110-jährige

Bestehen. Wieder fanden viele Gäste

den Weg zur Hildesheimer Hütte, die bewirtet

werden mussten. Auch dafür gilt

unser Dank Elfriede, Gustl und ihrer

Familie.

Wir gratulieren unseren Wirtsleuten und

dem Söldener Bürgermeister zu dieser

hohen Auszeichnung der Stadt Hildesheim.

Wir danken aber auch unserem

Oberbürgermeister und Sektionsmitglied

Kurt Machens für die Unterstützung

unserer Arbeit.

Die Sektion Hildesheim hofft auf eine

weitere erfolgreiche Zusammenarbeit

sowohl mit Bürgermeister Magister

Ernst Schöpf als auch mit Elfriede und

Gustl Fiegl. Ludwig Wucherpfennig


Die Hauptaufgaben des DAV

und ihre Finanzierung

Klaus-Jürgen Gran, 1. Vorsitzender der Sektion Osnabrück

sowie des Nds. Landesverbandes und Sprecher des Nordwestdeutschen

Sektionenverbandes hat erneut einen Bericht

über die Hauptaufgaben des Deutschen Alpenvereins

und ihre Finanzierung für das Mitteilungsheft seiner Sektion erarbeitet.

Dieser 2. Teil der entsprechenden Reihe ist auch für die Mitglieder unserer Sektion von

allgemeinem Interesse und wird im Folgenden wiedergegeben.

Ludwig Wucherpfennig, Vizepräsident des DAV

„Die Hauptaufgaben des Deutschen Alpenvereins

und ihre Finanzierung“

Teil 2: Breitenbergsport, Ausbildung, Sicherheitsforschung und Spitzenbergsport

Neben dem Aufgabenbereich Hütten,

Wege und Kletteranlagen (siehe Teil 1

der Serie, Unsere Sektion Nr. 106, Seite

29 f.) ist der Aufgabenbereich Bergsteigen

naturgemäß im Deutschen Alpenverein

am kostenträchtigsten. Insgesamt

belaufen sich die Aufwendungen

aus DAV-Mitteln gemäß der Jahresrechnung

2005 für diese Aufgabe auf

1.465.000,00 EUR. Davon entfielen auf

den Ausbildungsbereich für ehrenamtliche

Lehr- und Führungskräfte rund

668.000,00 EUR, auf die Sicherheitsforschung

gut 126.000,00 EUR und auf den

Bereich des Spitzenbergsports ca.

620.000,00 EUR (Sportklettern mit ca.

470.000,00 EUR, Expeditionsbergsteigen

mit ca. 102.000,00 EUR und Skibergsteigen

mit ca. 48.000,00 EUR).

Die Organisation der Aus- und Fortbildung

von Trainern, Fachübungs- und

Gruppenleitern ist die Kernaktivität der

Abteilung Breitenbergsport im DAV. Im

Jahre 2005 wurden insgesamt 254 Ausund

Fortbildungskurse für Fachübungsleiter

und DAV-Ausbilder mit 2.530 Teilnehmern

durchgeführt. Die Schwerpunkte

lagen auf der Neustrukturierung der

Ausbildungen zum Fachübungsleiter

„Skibergsteigen“ und „Skilauf“ sowie

auf der Intensivierung der Ausbildung

für Lawinen-Notfälle.

Gefragteste Ausbildungskurse waren

„Grundstufe alpin“ mit 144 Teilnehmern

und „Klettersport, künstliche Anlagen“

mit 149 Teilnehmern sowie die Fachübungsleiter-Fortbildungen

mit 618 Teilnehmern.

Die Bundeslehrteams umfassen insgesamt

82 Mitarbeiter, davon allein die

Hälfte im Lehrteam Bergsteigen.

Die Sicherheitsforschung hatte 2005 ihre

Schwerpunkte in Verhaltensuntersuchungen

beim Bergwandern, Skibergsteigen

sowie beim Hallenklettern und

in einer besseren Verständlichkeit der

Lawinenlageberichte.

Highlights im Spitzenbergsport waren

die Durchführung der Weltmeisterschaft

im Klettern in München und der „World-

Games“ in Duisburg neben den nationalen

Wettbewerben der Deutschen Meisterschaften

im Sportklettern und im

Bouldern. (Zahlen aus dem Jahresbericht

des DAV 2005 und aus der Jahresrechnung

2005) Klaus-Jürgen Gran

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Einladung zur Mitgliederversammlung 2007

Zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung lade ich Sie hiermit

im Namen des Vorstandes,

gemäß § 18 unserer Satzung, herzlich ein.

Die Mitgliederversammlung findet am

Mittwoch, den 25. April 2007, 19.30 Uhr

in der Sportlehrstätte des Kreissportbundes Hildesheim,

Jahnstraße 52, in Himmelsthür statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Ehrung verstorbener Mitglieder

3. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung

vom 5. April 2006

4. Jahresbericht des Vorsitzenden

5. Berichte aus den Referaten / Vorstellung der Bikergruppe

6. Hüttenberichte

6.1 Malepartushütte

6.2 Hildesheimer Hütte

7. Kassenbericht 2006

8. Bericht der Kassenprüfer sowie Entlastung des Vorstandes

9. Haushaltsvoranschlag 2007

10. Neue Beitragsstruktur und neue Mitgliedsbeiträge

(Vorstellung und Beschluss)

11. Wahlen

11.1 Wahl des Sektionsvorstandes

11.2 Wahl der Kassenprüfer

12. Kletterhalle (Information zum Stand der Planungen)

13. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind bis zum 12. 04. 2007 an den Vorsitzenden zu

richten. Der Kassenbericht 2006 sowie der Haushaltsvoranschlag 2008 liegen

ab dem 12. 04. 2007 in der DAV-Geschäftstelle, Schuhstraße 33, Hildesheim

zur Einsichtnahme aus.

Für den Vorstand

Bernhard Kaiser, 2. Vorsitzender


Kletterkonzeption Niedersachsen

Nach der Auflösung der Bezirksregierungen

in Niedersachsen ist die Umsetzung

der Konzeption ins Stocken geraten. Allerdings

hat Niedersachsen zwischenzeitlich

weiter FFH- bzw. Vogelschutzgebiete

nachgemeldet und ist damit einer

Forderung der EU nachgekommen. Hierzu

gehört z. B. der südliche Ith, Lüerdissener

Klippen bis Klein Holzen im Weserbergland

sowie die Bereiche von Hohenstein

und Pötzener Steinbruch. Hinzu

kommen verschiedene Bereiche im

Okertal.

Außerdem wird die Ausweisung von Naturschutzgebieten

im Ith und im Selter

Was macht eigentlich Wilhelm Borowsky?

Seit nunmehr 60 Jahren ist Wilhelm Borowsky,

genannt Willi, Mitglied unserer

Sektion. Da er aus gesundheitlichen

Gründen die Ehrung anlässlich des Edelweißfestes

2006 nicht entgegennehmen

konnte, habe ich Willi und seine Frau in

ihrer neuen Wohnung aufgesucht.

Willi Borowsky hat sich viele Jahre ehrenamtlich

für unsere Gemeinschaft engagiert

und immer wieder zahlreiche

Aufgaben übernommen. Damit hat er

nicht zuletzt meine Arbeit als Vorsitzender

der Sektion tatkräftig unterstützt.

Dafür gebührt Willi und seiner Frau Ria

mein herzlicher Dank.

Willi ist ein begeisterter Bergwanderer

und alpiner Skiläufer. Viele Jahre war er

als Einzelwanderer in jedem Sommer in

den Ostalpen unterwegs. Er hat unzählige

Touren von Hütte zu Hütte unternommen

und manchen Gipfel bestiegen.

So habe ich Willi zuletzt 1996 im Windachtal

erlebt, als er von unserer Hütte

vorbereitet.

Unser Beauftragter

für Klettern

und Naturschutz,

Dr. Richard

Goedeke, ist am Verfahren beteiligt.

Mit dem Landkreis Göttingen konnte im

vergangenen Herbst eine Vereinbarung

über die zu schützenden Bereiche des

Göttinger Waldes abgeschlossen werden.

Das Ergebnis ist nunmehr umzusetzen.

Ludwig Wucherpfennig

kam, während wir

an diesem Tag mit

einer großen Gruppe

zur 100-Jahr-Feier

aufstiegen.

Auch als Skifahrer war Willi sehr aktiv.

Auf dem Bruchberg an unserer alten

Malepartushütte startete er bei zahlreichen

alpinen Rennen als ältester Teilnehmer.

Sein Fahrstil war nicht nur dort,

sondern auch bei vielen Skiwochen in

den Alpen unverkennbar. Die spöttisch

„Harzer Holzhacker“ genannte Fahrweise

zeichnete ihn aus, aber Willi hatte

damit Erfolg. Er kam immer sicher ins

Tal zurück, brach sich nie ein Bein und

hatte auch keinen unfreiwilligen Kontakt

mit Bäumen. Und das alles auch noch,

als er die Achtzig schon weit hinter sich

gelassen hatte. Im Harz unternahm Willi

mit seinen Skikameraden zahlreiche

Langlauftouren und Wanderungen in

den Sommermonaten.

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Seinem Beruf als Raumausstatter-Meisterverdankt

die Hildesheimer

Hütte ebenso wie die

Malepartushütte die Sitzauflagen.

Er nähte auch

die Vorhänge für Tagesund

Schlafräume. Willi

Borowsky war bis zu unserem

Umzug nach Oderbrück

1988 viele Jahre

Hüttenwart der alten Malepartushütte.

Beim Hüttenneubau

war er selbstverständlich

vom ersten Tag

an dabei und zählte zu

den fleißigsten und konstantesten

Helfern.

Dabei hat er uns einmal

mehr überrascht. Da Willi zeitlebens

kein Auto besaß, wusste niemand, ob er

einen Führerschein hatte. Zur Überraschung

aller fuhr er den Sektionstransporter

ganz selbstverständlich aus dem

Weg, um weiterarbeiten zu können.

12

V. l.: Ludwig Wucherpfennig, Ehepaar Borowsky

Foto: Lutz Wucherpfennig

Am 01. Januar 2007 feierte Willi Borowsky

seinen 87. Geburtstag. Nachträglich

herzliche Glückwünsche und vielen

Dank für die Mitarbeit in all den Jahren.

Ludwig Wucherpfennig


Edelweißfest/Jubilarehrung 2007

Auch in diesem Jahr können wir wieder

langjährige Mitglieder für 25-, 40-, 50und

60-jährige Mitgliedschaft im Deutschen

Alpenverein auszeichnen.

Unsere diesjährigen Jubilare sind:

für 60-jährige Mitgliedschaft:

Frau Lore Wienk

für 50-jährige Mitgliedschaft:

Herr Erich Herrmann

Herr Fritz Lahrtz

Frau Helga Ossa

Frau Gerlind Pollet

Frau Hildegund Schikowski

Herr Dr. Siegfried Spierig

für 40-jährige Mitgliedschaft:

Herr Dr. Cord Jensen

Frau Barbara Köhler

Herr Dr. Dietmar Leykam

Herr Peter Pfeiffer

Herr Alfons Reuter

für 25-jährige Mitgliedschaft:

Herr Walter Bockemühl

Herr Holger Fleige

Herr Egbert Haegeli

Herr Hartmut Herbach

Frau Josefa Kleintje

Herr Alois Kleintje

Herr Gerhard Ludewig

Frau Marlies Redmer

Herr Rolf Rosin

Herr Jörg Rumpf

Herr Karl-Heinz Schröder

Frau Ursula Schüler

Herr Karl Schüler

Herr Hans-Henning Töpper

Das Edelweißfest findet statt am

Sonntag, den 21. Oktober 2007

auf unserer Malepartushütte.

Die Jubilare erhalten rechtzeitig eine

persönliche Einladung. Natürlich sind

auch alle anderen Mitglieder und Gäste

herzlich willkommen.

Ludwig Wucherpfennig

Und was schreiben Sie ��

für unser Mitteilungsblatt?

13


Wir gratulieren herzlich

(Geburtstage zwischen Oktober 2006 und März 2007)

Ernst Schüßler

zum 97. Geburtstag

Dr. Gerd-Dietrich Schmidt

zum 95. Geburtstag

Margarete Behrens

Dr. med. Herta Fabricius

Erich Herrmann

zum 93. Geburtstag

Helmut Göpel

Margret Hille

Ursula Schmidt

zum 90. Geburtstag

Horst David

Charlotte Uhlig

Ernst August Seevers

zum 89. Gebutstag

Annemarie David

Wilhelm Borowsky

zum 87. Geburtstag

Friederike Bädje

Lieselotte Froer

zum 85. Geburtstag

Heinrich Räer

Hella Steingrube

Gisela Andersch

Alois Kleintje sen

Ilse Seevers

zum 84. Geburtstag

Gisela Hillebrand

Ella Niedballa

zum 83. Geburtstag

Martin Müller

Kurt Richter

Wolfgang Diekmann

Margarete Fiesel

Ilse Broock

Paul Fuhrich

Brigitte Tietz

Inge Galetzka

zum 82. Geburtstag

Lore Wienk

Karl Wilhelm Schüler

Günter Jürgens

Gertrud Wöbke

Annette Tillmann

Friedrich Kipp

zum 81. Geburtstag

Günter Klingelhöfer

Hans Helmut Häbler

zum 80. Geburtstag

Ingeborg Klinkmüller

Ursula Plewnia

Waltraut Ballnus

Burkhard Bretschneider

zum 75. Geburtstag

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Mitteilungen der Geschäftsstelle

Otto Klinger

Wilhelm-Busch-Straße 4

31139 Hildesheim

Tel.: 0 51 21/26 32 26

Mitgliedsbeiträge 2007

Bitte denken Sie daran, dass der Beitrag für das laufende Jahr lt. Satzung bis spätestens

zum 31. Januar zu entrichten ist. Bei Zahlungen nach dem 1. April ergeht

eine Beitragsmahnung an die Zahlungspflichtigen mit der Berechnung einer Mahngebühr

und anfallendem Porto.

Bei Überweisung schreiben Sie bitte Ihren Namen und die Mitgliedsnummer deutlich

im Feld „Verwendungszweck“, und denken Sie bitte daran, das Porto für die

Zusendung des Mitgliedsausweises mitzuüberweisen. Für jeden Einzelnen ist es ein

kleiner Betrag, für die Sektion schlägt es doch kräftig zu Buche.

A-Mitglieder: 62,00 € Weibl. und männl. Mitglieder nach Vollendung des

27. Lebensjahres

B-Mitglieder: 36,00 € a) Mitglieder, deren Ehepartner einer Sektion des DAV

als A- oder B-Mitglied gemäß Abs. b) oder c) oder

als Junior angehört

b) Mitglieder im 28. Lebensjahr, soweit sie sich noch

in der Ausbildung befinden und über kein eigenes

Einkommen verfügen, auf Antrag und Nachweis.

c) Mitglieder nach Vollendung des 65. Lebensjahres

und mindestens 25-jähriger, ununterbrochener Mitgliedschaft

im DAV, auf Antrag.

C-Mitglieder: 21,00 € Mitglieder, die als A- oder B-Mitglied oder als Junior

einer anderen Sektion des DAV angehören.

Junior (Jr): 31,00 € Mitglieder vom 19. bis 27. Lebensjahr

Jugend (Jd): 18,00 € Mitglieder vom 15. bis 18. Lebensjahr

Kinder (Kd): frei a) bis zum Alter von 14 Jahren

(Kinder von Mitgliedern)

8,00 € b) bis zum Alter von 14 Jahren

(Kinder von Nichtmitgliedern)

Familienbeitrag: 98,00 € Wenn beide Elternteile und ihre Kinder bis zum 18. Lebensjahr

Mitglied in der gleichen Sektion sind, zahlen

die Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren keinen Beitrag.

Aufnahme-Gebühr: 21,00 € Einzelpersonen über 18 Jahren und Familien

8,00 € Einzelpersonen über 18 Jahre, Schüler, Studenten,

Wehr- und Ersatzdienstleistende

8,00 € Einzelpersonen bis 18 Jahre

16


Spenden

Spenden an die Sektion sind steuerlich abzugsfähig. Die für den Lohnsteuerjahresausgleich

bzw. für die Einkommensteuererklärung notwendige Spendenbescheinigung

des DAV wird jedem Spender auf Wunsch übersandt.

Der Sektion zugedachte Spenden überweisen Sie bitte auf das Konto:

Sparkasse Hildesheim, BLZ 259 501 30, Konto Nr. 100 14

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Donnerstags von 16.30–18.30 Uhr

Außerhalb dieser Zeit steht Ihnen unser Telefonbeantworter bzw. Fax zur Verfügung.

In der Geschäftsstelle sind u. a. folgende Artikel zu erwerben:

DAV-Aufkleber kostenlos

Vierfarbiger Sektionsaufkleber kostenlos

DAV-Anstecknadel, Rechteckform 1,00 €

Edelweiß-Anstecknadel, klein 1,50 €

Edelweiß-Anstecknadel, groß 2,50 €

DAV-Aufnäher (Edelweiß, gestickt, 55 mm Ø) 3,00 €

AV-Hüttenschlafsack XL (230 x 116 cm) 15,20 €

AV-Schlüssel

Bei der Ausleihe des AV-Hüttenschlüssels (für AV-Winterräume) ist ein Betrag von

30,00 € zu hinterlegen.

Kündigungen, Kategorieänderungen u. ä.

Zu Beginn jedes Jahres gibt es in der Geschäftsstelle einige Probleme. Einer Anzahl

Mitgliedern fällt oft erst nach dem Beitragseinzug ein, dass sie zum Jahresende kündigen

wollten. Sie verbinden dies mit dem Hinweis, sie würden die Satzung nicht

kennen.

Nach der Satzung des DAV ist eine Kündigung nur wirksam, wenn sie bis spätestens

zu 30.09. d. J. schriftlich ausgesprochen wird. Andere beantragen die Beitragsermäßigung

aufgrund von Alter und Dauer der Mitgliedschaft oder weil sie aufgrund von

Heirat als B-Mitglied eingestuft werden möchten.

Lange vor dieser Zeit ist aber in München bereits der Ausweisdruck und in der Sektion

der Beitragseinzug gelaufen. Beides geschieht auf der Basis der von der Sektion

bis spätestens Ende Oktober an die Hauptgeschäftsstelle in München übersandten

Mitgliedsdaten. Danach lässt sich nicht mehr in den Ablauf eingreifen.

Darum besteht auch die Regelung, dass Kündigungen bis zum 1. Okt. des Jahres eingereicht

werden müssen. Deshalb die Bitte Kündigungen, Kategorieänderungen und

andere Änderungen vor dem 1. Oktober an die Geschäftsstelle zu schicken.

17


Bei Anschriftenänderungen

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Teilen Sie bitte Änderungen Ihrer Anschrift umgehend der Sektionsgeschäftsstelle

mit, damit die Daten berichtigt werden können. Wenn die Anschrift nicht

mehr stimmt, schickt die Post in den meisten Fällen Sendungen (Mitteilungen

des DAV aus München und unsere Sektionszeitschrift) mit dem Vermerk „unbekannt

verzogen“ zurück, und das natürlich gebührenpflichtig! Um unnötige Portokosten

zu sparen, werden die betreffenden Mitglieder daraufhin bis auf Weiteres

aus der Bezieherliste gestrichen.

In unserer Bücherei können Karten und Führer 4 Wochen kostenlos ausgeliehen

werden, ab der 5. Woche wird eine Gebühr von 0,40 € je Medium und Woche erhoben.

Bitte machen Sie Gebrauch

Änderungsmeldung!

von diesem Formular, sobald

sich eine Namens-, Adressoder

Kontoänderung ergibt. Bitte senden Sie die Änderungsmeldung bei

Bedarf umgehend

an die Sektionsgeschäftsstelle, Schuhstraße 33, 31134 Hildesheim.

Name, Vorname

Straße:

PLZ/Ort:

Neue Kontonummer:

Alte Anschrift Neue Anschrift:

Nr.: Bank: BLZ:

Soll die Änderung für weitere Familienangehörige gelten? ja/nein

Wenn ja bitte Namen angeben:


AUS DEM VERLEIH: NEUES UND SCHON BEKANNTES

Wir sind donnerstags während der Öffnungszeiten zu erreichen:

Telefon 05121/134208, oder per Fax: 0 51 21/69 41 87

E-Mail: ausruestungsverleih@dav-hildesheim.de

„Job“ im Ausrüstungsverleih zu vergeben

Bitte mitbringen:

Q Lust an der ehrenamtlichen Arbeit im Verein

Q Freude daran, andere bei Touren und Ausrüstung zu beraten

Q Zeit für 2 Stunden alle zwei bis drei Wochen.

Wir freuen uns auf Unterstützung und geben gern unsere Erfahrungen

und Tips weiter: Eckhart Zwanzig und Martin Koch.

Kommt einfach im Verleih vorbei.

Öffnungszeiten: Bitte beachten

April bis September jeden Donnerstag im Monat

von 16.30–18.30

Oktober bis März jeden Donnerstag im Monat

von 17.00–18.00

Ansprechpartner zwischen den Zeiten

Eckhart Zwanzig: 0 51 21/ 8 38 72 Martin Koch: 01 71/ 6 53 67 07

Bitte nicht mehr nach 21.00 Uhr anrufen, da auch wir noch arbeiten.

Einige Infos:

Wir möchten noch mal darauf hinweisen, dass bei Ausleihungen doch bitte der DAV-

Ausweis mitzubringen ist.

Wer Steigeisen benötigt, möge auch die entsprechenden Bergstiefel mitbringen!

Seile werden aus Sicherheitsgründen nicht verliehen!

Bei der Teilnahme an regionalen Veranstaltungen des Ausbildungsreferates entfallen

die Gebühren.

Für Fragen zu Ausrüstungen und Touren stehen wir gern zur Verfügung!

19


Neue Beitragsstruktur und neue Mitgliederbeiträge ab 2008

Liebe Sektionsmitglieder,

der Verbandsrat des DAV hat die Höhe der Verbandsbeiträge, die ab 2008 von den

Sektionen an den Hauptverein des DAV zu zahlen sind, neu geregelt. Auf die einzelnen

Sektionen werden erhebliche finanzielle Mehrbelastungen zukommen. Ebenso

wird die Kategorisierung der Mitglieder neu geordnet. Die nachfolgende Auflistung

dokumentiert die zu erwartenden Änderungen und Mehrbelastungen für unsere

Sektion. Im Vorstand unserer Sektion besteht Konsens darüber, dass diese Änderungen

mit einer moderaten Erhöhung unserer Sektionsbeiträge, die seit vielen Jahren

nicht mehr erhöht worden sind, ausgeglichen werden müssen. Betrachten Sie

die Vorlage als Diskussionsgrundlage für unsere Mitgliederversammlung.

Mitgliederkategorie Sektions- Anzahl Anzahl Verbands- Verbands- Sektionsbeitrag

z. Zeit ab 2008 beitrag beitrag beiträge

z. Zeit incl. ASS incl. ASS neu

z. Zeit ab 2008 ab 2008

A-Mitglieder ab 27 J. 62,00 € 812 830 24,54 € 24,54 € 68,00 €

A-Mitgl. beitragsfrei 0,00 € 1 1 24,54 € 1,75 € 0,00 €

Ehepartner von A 36,00 € 245 245 13,29 € 14,72 € 40,00 €

Studenten 27–28 J. 36,00 € 4 0 13,29 € 14,72 € 40,00 €

A-Mitgl. altermäß. 36,00 € 66 66 13,29 € 14,72 € 40,00 €

B-Mitgl. beitragsfrei 0,00 € 4 4 0,00 € 1,75 € 0,00 €

Junior, 18–27 J. 31,00 € 85 71 14,83 € 14,72 € 35,00 €

Jugend, 14–18 J.

Kinder v. Mitgl.

18,00 € 22 567,67 € 7,36 € 20,00 €

bis 14 J

Kinder von

0,00 € 34 00 0,00 € 0,00 € 0,00 €

Nichtmitgl. bis 14 J.

Jugend

8,00 € 25 25 0,00 € 7,36 € 15,00 €

im Familienbeitrag

Kinder

0,00 € 23 55 0,00 € 1,75 € 0,00 €

im Familienbeitrag 0,00 € 32 0 0,00 € 0,00 € 0,00 €

gesamt

Summe der

1353 1353

Abführungen

Beitragseinnahme

25566,66 € 26692,40 €

der Sektion

Mehrbelastung

64915,00 € 72860,00 €

der Sektion 1125,74 €

(Genauere Info zur Mitgliederkategorie s. S. 16) Bernhard Kaiser, 2. Vorsitzender

20


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

(bis 28. Februar 2007)

Christine Binder (B)

Ilsgrit Bloch (A)

Rudolf Buettner (A)

Doris Ernst (B)

Ralf Fischer (A)

Jonas Fischer (Kd)

Peter Flemming (A)

Christoph Flohr (A)

Friedrich Flohr (Kd)

Paul Flohr (Kd)

Karl Flohr (Kd)

Andreas Graf (Jr)

Moritz Gramer (Kd)

Dr. Andreas Hunscher (A)

Dr. Barbara Bünten-Hunscher (B)

Alissa-Katharina Hunscher (Kd)

Béla Katte (Kd)

Karl-Heinz Klinke (A)

Margret Klinke (B)

Henning Krischer (A)

Hanna Scherenberg (Kd)

Jannik Schmidt (Kd)

Heike Schröder (A)

Henrik Schröder (Kd)

Clemens Schröder (Kd)

Saskia Schröder (Kd)

Hinrich Severin (Jr))

Lucien Stapel (Jr)

Marc Ueberheide (Kd)

Andreas Wedekin (A)

Martin Weldner (A)

Jessika Weldner (B)

Leander Weldner (Kd)

Viola Weldner (Kd)

Justus Weldner (Kd)

Wan Aboullah Wan Aboul Aziz (Jr)

Wir begrüßen unsere neuen Bergfreunde recht herzlich und freuen

uns auf Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen und Gruppenaktivitäten

der Sektion.

Der Vorstand

21


22

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder

Bernhard Hoffmann

Mitglied seit 1980

25-jähriges Ehrenzeichen

Hermann Klose Mitglied seit 1983

Heidrun Schwarzt

Mitglied seit 2004

Gerhard Schnute Mitglied seit 1942

60-jähriges Ehrenzeichen

Hermann Tostmann

Mitglied seit 1991

Walter Freiberg Mitglied seit 1980

25-jähriges Ehrenzeichen

Bärbel Schirmer Mitglied seit 2003


SKIGRUPPE

Leiter: Rolf Gerlach

Theaterstraße 3

31141 Hildesheim

Tel. 0 51 21 / 3 17 79

Liebe Skifreunde,

wie in der letzten Ausgabe berichtet,

waren wir sehr gespannt, ob wir mit unserem

Ergebnis der letzten Skisaison

mit 20.249 Punkten im Vereinstourenwettbewerb

des Niedersächsischen und

des Deutschen Skiverbandes wieder

einen guten Platz belegen.

Und tatsächlich: im Vergleich mit den

anderen Skiklubs bis 100 Mitglieder

haben wir sowohl im NSV als auch im

DSV den 1. Platz errungen.

Im Rahmen der Tourenwartetagung, die

im Herbst in Rinteln stattfand, sind uns

der Skipokal des Siegers vom DSV und

erneut der kristallene Wanderpokal des

Siegers vom NSV überreicht worden. Da

wir damit im Niedersächsischen Skiverband

einen Hattrick gelandet hatten –

wir haben dreimal hintereinander den 1.

Platz belegt – dürfen wir den schönen

großen Pokal mit einem eingravierten

Langläufer und dem Emblem des NSV

für immer behalten. Die Trophäen sind

in der Malepartushütte in der Vitrine

ausgestellt.

Der Erfolg begründet sich in den sehr

guten Laufleistungen unserer Skigruppenmitglieder

und den fleißig ausgefüllten

Tourenzetteln. Der Tourenwart Klaus

bedankt sich bei allen hierfür ganz herzlich.

Aber nun zur aktuellen Skisaison! Was

heißt da „Skisaison“?

Trotz des fehlenden Schnees haben sich

zu den Familienskitagen zwischen Weih-

nachten und Neujahr doch einige Familien

mit Kindern und Enkelkindern in der

Malepartushütte eingefunden. Es wurde

gewandert und in der überfüllten Braunlager

Eishalle Schlittschuh gelaufen.

Dann schneite es einen Tag lang kräftig.

Jedes Flöckchen blieb auf dem hart gefrorenen

Boden liegen und verzauberte

den Oberharz in eine herrliche Winterlandschaft.

Thea, Richard und Dieter waren die Mutigsten,

die sich bei den noch dürftigen

Schneeverhältnissen auf den Brettern

bis nach Schierke hinunter wagten.

Aber die Freude war schnell wieder vorbei.

Sturm, Regen und Nebel setzten

ein; es war wieder „Novemberschmuddelwetter“

im Harz.

Die Silvesterfeier hat darunter allerdings

nicht gelitten. Trotz einiger durch Krankheit

bedingter Absagen feierte und tanzte

ein fröhlicher Haufen mit Buffet und

kühlen Getränken bis in den Morgen

des 1. Januar 2007.

In den ersten Wochen des neuen Jahres

war an Langlauftouren im Harz nicht zu

denken.

Wie erging es unseren Alpinläufern in

Galtür und Ischgl?

Unsere diesjährige Skifreizeit führte uns

vom 13. bis 20. Januar nach Galtür ins

Paznauntal. In Fahrgemeinschaften erreichten

wir, 4 Frauen und 10 Männer,

am Sonnabendnachmittag die Pension

Belvedere, in der wir gut betreut und

bewirtet wurden.

23


Am Sonntag fuhren wir uns in dem kleinen

Skigebiet von Galtür an der Ballunspitze

mit seinen 40 Pistenkilometern

erst einmal ein. In den folgenden Tagen

brachte uns der Skibus in das insgesamt

200 Pistenkilometer große Skigebiet

von Ischgl/Samnaun, das keine

Wünsche offen ließ. Von Sonnabend bis

Donnerstagmittag hatten wir strahlenden

Sonnenschein, die Schneeverhältnisse

waren dank der zahlreichen Beschneiungsanlagen

gut, so dass wir uns

richtig austoben konnten. Ab Donnerstagmittag

ereichten uns leider die Ausläufer

des Sturmtiefs Kyrill, dessen Auswirkungen

wir noch jetzt im Harz sehen

können, auch im Alpenraum.

Da sich das Wetter dramatisch verschlechterte

und wir in den Nachrichten

von den Sturmschäden in Deutschland

hörten, trat der überwiegende Teil von

uns am Freitag, also einen Tag früher

als vorgesehen, die Heimreise an.

Zusammenfassend kann gesagt werden,

es war wieder eine gelungene Skifreizeit,

mit viel Spaß und ohne Unfälle.

Und bei uns zu Hause kam dann das Orkantief

„Kyrill“ mit voller Wucht. Unmittelbar

nach der verheerenden Sturmnacht

begann am Freitag unsere Langlaufskifreizeit

im Harz mit einem Stromausfall.

Glücklicherweise haben wir in der

Hütte einen schönen Kamin, der uns

einen gemütlichen Aufenthaltsraum garantierte.

Die Bäume in unmittelbarer

Umgebung unserer Hütte schwankten

gewaltig und hoben mit ihren Wurzeln

schon den Boden an. Schließlich hielten

2 Bäume unmittelbar hinter unserem

Grundstück, aber schon im Nationalpark,

den Orkanböen nicht mehr stand und fielen

von der Hütte weg in den Wald. Das

hätte auch anders kommen können!

Wie immer hat uns unser erfahrener

Koch Alfons zum Auftakt der Skiwoche

eine schmackhafte Braunkohlmahlzeit

aus frisch gerupften Ostfriesenpalmen

mit Bregenwurst und Bauchfleisch zubereitet.

An den ersten 3 Tagen unserer Skifreizeit

sind wir mit 17 Personen gewandert.

Nach Schierke und zurück, von

Schierke über den Glashüttenweg nach

Drei Annen-Hohne und zur Mandelholztalsperre

und über den Kaiserweg und

die Eckertalsperre zum Radauwasserfall.

Wir erlebten Sturm, Regen und heftige

Schneeschauer und mussten zahlreiche

umgestürzte Bäume übersteigen bzw.

große umgestürzte Waldflächen umgehen.

In Schierke, im Mandelholz und am

Radauwasserfall hielten wir gemütliche

Einkehr und ließen uns gut bewirten, so

dass das Sauwetter schnell vergessen

war.

Doch dann kam der Wetterumschwung.

Es gab Neuschnee und die Temperaturen

bis minus 12 Grad ließen den Untergrund

durchfrieren und verwandelten

die weiße Pracht in guten Pulverschnee.

Da die Schneedecke noch nicht sehr

dick war, bewegten wir uns noch sehr

vorsichtig. An manchen Stellen unter

Bäumen berührten unsere Skisohlen

noch die versteckten Steine; es gab so

manchen Kratzer. Aber die Verhältnisse

wurden von Tag zu Tag besser, so dass

wir an 4 Tagen in unserer näheren

Umgebung, am Wurmberg und Achtermann

unsere Runden ziehen konnten.

Die an den Touren beteiligten 21 Skifahrer

haben so in der Summe 1380 km

mit 2138 Punkten geschafft. Auch die

Summe der Wanderkilometer kann sich

sehen lassen: 1092. Insgesamt wurde

die Skifreizeit von 28 Mitgliedern der

Sektionen Hildesheim, Salzgitter und

Halle besucht. Das sind zwar im Vergleich

zu den Vorjahren nicht viele, aber

für die Wetterverhältnisse doch in Ordnung.

25


Die bis zum Redaktionsschluss in den

Februar gesetzte Hoffnung wurde leider

auch nicht erfüllt. Dennoch gab es im

Harz einige wenige Tage mit befriedigender

Schneelage, die von unseren

aktivsten Mitgliedern auch genutzt worden

sind. Die Mehrzahl unserer Skifreunde

hatte nicht genug Vertrauen in

die weiße Unterlage und blieb vorsichtshalber

zu Hause. Auch der späte

Winter scheint – anders als im vorigen

Jahr – der globalen Erwärmung zum

Opfer zu fallen.

26

Für den kommenden Sommer sind wieder

Wanderungen und Radtouren im

üblichen Rahmen vorgesehen. Unter anderem

wird wegen der großen Nachfrage

im Vorjahr (es konnten nicht alle Interessenten

mitgenommen werden) die

Radtour von der Innerstequelle im Harz

nach Hildesheim erneut angeboten.

Bitte informiert Euch in dem Veranstaltungskalender

Nr. 69 oder im Internet

unter www.dav-hildesheim.de/

Skigruppe.

Eure Rolf Gerlach, Hans-Dieter Lader

und Klaus Keitel


FOTOGRUPPE

Leiter: Egbert Haegeli

Grotefendweg 31

31137 Hildesheim

Tel. 0 51 21/ 6 46 63

Liebe Berg- und Fotofreunde,

seit dem Erscheinen der letzten Ausgabe

die Hütte“ hier ein Rückblick auf die

Ereignisse in der Fotogruppe:

Am 04. 10. 2006 startete die Wintersaison

06/07 mit der Vorstellung und Begutachtung

der Jahresaufgabe zum Thema

„Durch die Jahreszeiten“. Hier konnte

man an die Jahresaufgabe 05/06

„Heimische Landschaften“ anschließen

und fotografisch festhalten, wie sich

diese in den vier Jahreszeiten verändern.

Am 01. 11. 2006 war Gelegenheit, die Fotofahrt

2006 fotografisch aufzuarbeiten.

An dieser Fahrt, die u. a. nach Rinteln

und Bückeburg (genauer Verlauf der

Fahrt in „die Hütte“ Nr. 146) führte, nahmen

21 Fotogruppenmitglieder teil.

Trotz des weniger guten Wetters kam

einiges an fotografischem Material zusammen.

Vielen Dank an die aktiven Fotografen

und an F. Elbeshausen für die

Ausarbeitung und Durchführung der

Fahrt.

An vorweihnachtlich geschmückten Tischen

konnten sich die Gruppenmitglie-

Foto: K.-D. Maaß

27


der am 06. 12. 06 im „Osterberg“ setzen,

um Dias unter dem Titel „Bella Italia“

anzuschauen. Unter „Bella Italia“ verstehen

Bergfreunde natürlich die italienischen

Alpen, die Dolomiten. Somit

war der Titel von G. Seider gut gewählt.

Dolomitenkenner kamen an diesem

Abend auf ihre Kosten. Bekannte Berggestalten

wie die 3 Zinnen, Mt. Christallo,

Paternkofel riefen eigene Erlebnisse

aus dieser Bergregion zurück. Ein Highlight

des Vortrages: Fotos vom seltenen

Türkenbund.

Die Digitalfotografie hat zugelegt. Um

dieser Tatsache gerecht zu werden, gab

es an diesem Abend, dem 04. 01. 07,

weniger Bilder zu sehen, sondern auf

dem Programm stand auf mehrfachen

Wunsch das Thema „Bearbeiten und

Präsentation von Digitalbildern“. Gearbeitet

wurde mit dem Programm Adobe

Photoshop Elements 3.0.

Teil 1 des Programms ist das Ordnen

und Archivieren von Fotos. Hier wird ein

Foto aus den verschiedensten Quellen

in den PC geladen, auf einfachste Weise

bearbeitet, z. B. den Ausschnitt neu

wählen und die Belichtung korrigieren

um dann so abgelegt zu werden, dass

es mit Hilfe von Schlüsselwörtern leicht

wiedergefunden werden kann.

Teil 2 bietet die Möglichkeit, mit fast

professionellen Möglichkeiten Fotos zu

bearbeiten: beseitigen von stürzenden

Linien, beseitigen von roten Augen, um

nur einige zu nennen. Mit Präsentation

von Bildern ist gemeint, Fotos wie in

einem Diavortrag an die Leinwand zu

projizieren oder auch Bilder in einem

Album anzuordnen.

Teil 3 des Programms bietet u. a. die

Möglichkeit, Bilder beim Projizieren zu

überblenden und mit synchronem Ton

zu versehen.

28

Dachsteinmassiv Foto: K.-D. Maaß

Schon einige Male verbrachte das Ehepaar

Maaß den Urlaub auch in der Ramsau.

So hat sich einiges an Bildmaterial

angesammelt. Am 07. 02. 07 zeigte K.-D.

Maaß eine Auswahl aus diesem Fundus.

Zunächst wurde anhand der Karte klargestellt,

dass es sich um das Ramsau

am Dachstein, 1300 m hoch gelegen,

handelt und dieses eben auch seniorengerechten

Urlaub bietet. Und so wurden

es Bilder, die im Tal und nach kleinen

Wanderungen in der Höhe der Almen

entstanden sind. Da bei solchen Seniorenwanderungen,

wie der Vortragende

in seiner launigen Erzählweise seine

Wanderungen nannte, auch die nötige

Zeit und Muße für die Motivwahl und

zum Fotografieren vorhanden ist, wurden

die Zuschauer mit herrlichen Bildern

und einem unterhaltsamen Vortrag

belohnt. Als Urlaubszeit wurde immer

der Juni gewählt, weil dann die Alpenrosen

blühen und das Heu duftet. Viel

Interessantes gab’s über den Bergahorn

zu berichten. Auch Senioren wollen

nicht nur im Tal bleiben. Man entschloss

sich, dem Dachstein aufs Dach zu steigen

und fuhr mit der Seilbahn hinauf

auf den Hunerkogel 2680 m und unternahm

eine Gletscherwanderung auf die

Dachsteinwarte. Von dort gab es bis zu

100 km weite Ausblicke auf die Hohen

Tauern, Groß Venediger und Groß

Glockner. Egbert Haegeli


NATURSCHUTZREFERAT

Leiter: Bernward Kaevel

Reihwiesenweg 9

31191 Algermissen

Tel.: 0 51 26/ 82 67

Vogel des Jahres 2007

In dieser Ausgabe der „die hütte“ möchte

ich den Lesern einmal den Vogel des

Jahres 2007 ein wenig näher bringen:

den Turmfalken. Zum einem ist dieser

Falke wie seine verwandten Artgenossen

– Wanderfalke und Baumfalke –

nicht so schwer anzutreffen. Bei einem

Spaziergang oder einer Wanderung in

unserer Umgebung ist er doch recht

häufig zu beobachten.

Im Gegensatz zu beiden anderen Arten

ist er in unserer Feldflur verbreitet. Es

ist bezeichnend für seine Beutejagd,

dass er zuerst über seiner Beute

schwebt, indem er sich durch den auffälligen

Rüttelflug auf der Stelle in der

Luft hält, um dann im Sturzflug versucht

seine Beute zu greifen. Dabei ist er nicht

immer erfolgreich. Die Beute besteht

aus Mäusen, Eidechsen und größeren

Insekten. Brutplätze sind Nischen oder

Aushöhlungen an hohen Bauten, natürlich

auch an Kirchtürmen.

Die Ehre zum Vogel des Jahres zu werden,

ist dem Umstand zuzuschreiben,

dass auch der Bestand der Turmfalken

Turmfalke

noch immer als rückläufig gesehen wird.

Grund dafür ist das Fehlen von Brachflächen,

Hecken und Streuobstwiesen.

Vielleicht ist dieser Artikel ein Anlass,

mal wieder den Naturführer hervorzunehmen

und nachzuschlagen, beim

nächsten Gang durch die Natur mal stehen

zu bleiben und den Vogel des Jahres

zu beobachten.

Orchidee des Jahres 2007

Als Weiteres ist in diesem Jahr eine

Blüte „Orchidee des Jahres 2007“, die

jedem, der durch die Berge wandert,

auffallen muss: „Schwarzes Kohlröschen“.

Es erblüht von Ende Juni bis

Mitte August an kalkhaltigen grasigen

Berghängen.

Die Farbe der Blüte ist braunrot, das

Innere der vielfachen Einzelblüten geht

in schwarz über. Diese Orchidee ist bis

zu 20 cm hoch. Mit einem Duft von

Vanille lockt sie Insekten an. Gefährdet

ist diese Art hauptsächlich durch weitere

Erschließung von Skipisten und Überweidung

der Almen.

Diese Orchideenart ist auf der Homepage

der Sektion unter Naturschutzreferat

bildlich dargestellt oder in einem

Naturführer nachzuschlagen.

Termin:

Am Sonntag, den 6. Mai 2007 um 21:00

Uhr, Treffpunkt Borsumer Pass.

Hier biete ich eine Exkursion an, die

speziell das Verhören von Nachtigallen

zum Ziel hat.

Bernward Kaevel

29


KLETTERGRUPPE

Leiter: Andreas Röder

Weststraße 12

31180 Giesen

Tel.: 0 51 21 / 77 09 76 privat

05 11 / 8 57 30 47 dienstl.

mobil: 01 60 / 98 75 79 71

Fax: 05 11 / 8 57 21 95 dienstl.

Unternehmungen Winter 2006/2007

Liebe Berg- und Kletterfreunde,

ein schneearmer Winter wie schon lange

nicht mehr liegt hinter uns, und dementsprechend

zurückhaltend waren auch

die Aktivitäten.

Die milden Temperaturen im Oktober

luden zunächst noch zu einigen Kletter-

30

tagen in Harz und Ith ein. Unser Hüttenwochenende

im November aber lag

ganz im Schatten eines ausgedehnten

Regengebietes. Trotzdem wurden bei

einer Wanderung im Okertal die nun

freigelegten Felsformationen besucht.

Viele bisher kaum besuchte Klippen

dürften sich nun zu lohnenden Zielen


entwickeln. Die Braunkohlwanderung im

Dezember war vom Wetter schon eher

begünstigt. 25 Wanderer trafen, von der

Waldquelle kommend, mit einem Einbeinigen

(dem Chronisten) vor der Kupferschmiede

zusammen, um sich mit

Braunkohl, Bregenwurst und Kassler für

den Rückweg zu stärken.

Das neue Jahr startete mit dem traditionellen

Neujahrsklettern, welches witterungsbedingt

allerdings in der Halle

stattfinden musste. Der restliche Januar

stand dann ganz im Zeichen des bevorstehenden

Kletterwettkampfes – dazu

seht bitte den Extrabericht!

Da wir mangels Schnee nicht zum Skilanglauf

konnten, wurde das teilweise

recht freundliche Wetter schon zu den

ersten Klettertouren an den Felsen genutzt.

Unsere Klettergebiete bedürfen nach

wie vor intensiver Pflege. Nicht nur der

immense Besucherandrang – auch von

Nichtkletterern – und die Winterstürme

setzen der Infrastruktur zu, sondern immer

wieder auch bedenkenlose Zerstörung

von Wegen, Infotafeln etc. Beachtet

daher bitte die im Terminkalender

bekannt gegebenen Wegebautermine.

Mit vielen Helfern ist die anfallende

Arbeit ja meistens schnell erledigt.

Somit bleibt mir nur noch, auf die Aktivitäten

in der wärmeren Jahreshälfte

hinzuweisen.

In den beiden Wochen vor Ostern werden

zwei Gruppen an den Gardasee fahren,

und das lange Wochenende vor

dem 1. Mai wollen wir in die Fränkische

Schweiz, wo nicht nur schöne Felsen

einen Besuch lohnen. Für den September

ist an eine Fahrt zur Hildesheimer

Hütte gedacht, um das 111-jährige Hüttenjubiläum

gebührend zu feiern.

Zuletzt wünsche ich euch allen eine unfallfreie

Klettersaison an den Zielen

eurer Träume.

Bis demnächst irgendwo am Felsen!

Andreas

Der Höhepunkt eines jeden Winters –

Sportkletterwettkampf 2007

Am 21. 01. fand in der großen Sporthalle

der Universität Hildesheim wieder die

Auftaktveranstaltung der Nordwestdeutschen

Sportklettermeisterschaften statt.

Bereits zum achten Mal trafen sich Spitzenkletterer

aus ganz Deutschland, um

an dem von unserer Sektion ausgerichteten

Wettkampf teilzunehmen.

Leider entsprach die Beteiligung nicht

unseren Erwartungen – nur 41 Teilnehmer

fanden den Weg nach Hildesheim.

Auch die Starter aus Hildesheim waren

nur schwach vertreten. Dies verhinderte

allerdings nicht, dass den Zuschauern

wieder ein packender Wettkampf geboten

wurde. Bedingt durch die geringe

Die Sieger des diesjährigen Wettkampfes;

in der Mitte Elisa Schönberg

31


Elisa Schönberg im Finale

Teilnehmerzahl, wurde der Modus verändert:

in der Qualifikation musste eine

Route im Vorstieg geklettert werden,

dafür wurde das Halbfinale gestrichen.

Dadurch wurde bereits in der Quali die

Attraktivität des Wettkampfes deutlich

erhöht. Das Finale hingegen wurde –

wie schon oft – wieder zu einer Demonstration

der Kletterkunst.

Hier überzeugte bei den Herren Peter

Lellek aus Hamburg, der souverän vor

Tim Bussmann aus Bremen und Joscha

Kummer aus Goslar siegte. Überzeugend

trotzdem die Leistung von Tim bei seinem

ersten Start bei den Herren! Florian

Raupach, einziger Starter aus Hildesheim

bei den Herren, wurde 16. Bei den

Damen siegte Verena Bleil aus Hamburg

vor Julia Gebhardt aus Bremen und

Doreen Wilp aus Hannover. Claudia

Gaßmann aus Hildesheim wurde sechste.

32

Das Finale der männlichen Jugend entschied

Martin Pötter vom Alpinclub Hannover

für sich. Auf den Plätzen folgten

Felix Leuoth, ebenfalls vom Alpinclub,

sowie Niklas Bollmer aus Beckum. Jonas

Klug und Johannes Reinsberg aus Hildesheim

belegten die Plätze 10 und 11.

Bei der weibl. Jugend siegte Julia Gebhardt

– welche altersbedingt auch bei

den Damen starten durfte – vor der Hildesheimerin

Elisa Schönberg und Louisa

Firnenburg vom Alpinclub Hannover.

Die Werbung für den Wettkampf war

dieses Jahr deutlich weiter gefächert.

Neben einem Artikel in der HAZ – leider

ohne Bild – gab es Ankündigungen im

Huckup, im Public sowie weiteren Lokalzeitungen

und Veranstaltungskalendern.

Nach dem Wettkampf erschien wieder

ein Bericht mit einem hervorragenden

Bild in der HAZ, verfasst von Rolf Witt,

dem Wettkampfbeauftragten des Landesverbandes

Bersteigen Niedersachsen.

Diesem Landesverband Bergsteigen

Niedersachsen gilt zunächst einmal unser

besonderer Dank. Ohne seine erheblichen

Mittel wäre an die Ausrichtung

eines Wettkampfes überhaupt nicht zu

denken.

Außerdem danken wir den zahlreichen

Sponsoren aus der Wirtschaft: die Sparkasse,

Volksbank, Sonnenapotheke, Reifen-Rose

und Elektro-Griwatz haben uns

finanziell unterstützt. Sachspenden

erhielten wir von der Bäckerei Könneker,

der Vollkornbäckerei Krone, Nolte-Gas,

Autohaus Kühl, Jendrossek, SUK Lammetal,

den Hotels Relexa, Dorint und Berghölzchen

sowie den Bergsportausrüstern

Millet, dem Polarluchs und der

Bergsportzentrale Hildesheim.

Ganz besonders bedanken wir uns bei

den zahlreichen Helfern, die nicht nur


selbstgebackenen Kuchen sowie Salate

gespendet haben, sondern nach dem

Wettkampf auch dafür gesorgt haben,

dass die Wettkampfstätte wieder aufgeräumt

wurde!!

Herzlichen Dank außerdem an die Universität

Hildesheim, die es uns erlaubte,

ihre große Sporthalle zwei Tage für

unseren Wettkampf und seine Vorbereitung

zu beschlagnahmen.

Hoffen wir, dass im Jahr 2008 wieder ein

Wettkampf in Hildesheim stattfinden

WANDERREISEGRUPPE

Leiter: Horst Schünemann

Mölmer Ring 27

31185 Söhlde-Mölme

Tel. 0 51 29 / 75 06

Liebe Angehörige der Wanderreisegruppe,

nach den 5 Wanderreise-Unternehmungen

im Jahr 2006, folgten im Herbst die

üblichen Lichtbild- und Informationsabende.

Die Veranstaltungsreihe begann mit

einem Informationsabend über die geplante

Flug-Wanderreise zur Halbinsel

Krim. Es waren 52 Interessenten gekommen,

die sich durch die vorgeführten

Lichtbilder über die Reise informieren

konnten.

Danach folgte ein Lichtbildabend über

die Fernflugreise nach Südafrika. Die

Teilnehmer der Reise und einige Gäste

erlebten mit fast 400 Bildern einen

grandiosen Rückblick auf die Reiseerlebnisse.

wird und wir diesen gemeinsam organisieren

können. Allerdings sind wir zu

dem Entschluss gekommen, den Aufforderungen

der Wettkampfteilnehmer

nachzukommen und zu versuchen, den

Wettkampf auf einem Samstag zu veranstalten.

Dieses wird die Teilnehmerund

Zuschauerresonanz wohl deutlich

verbessern.

Im Namen aller Helfer des Wettkampfes

Andreas Röder

Am traditionellen Braunkohlessen im

November nahmen über 60 Gruppenmitglieder

teil. Anschließend gab es eine

Lichtbildschau mit 300 Aufnahmen von

der Sektionsfahrt nach Madonna di

Campiglio.

Der nächste Lichtbildabend bot einen

Rückblick auf die Flugwanderreise zur

Kanalinsel Guernsey. Leider waren nur

26 Personen anwesend, die aber über

300 brillante Farbbilder von der Guernsey-Reise

bewundern konnten.

Abschluss im Jahr 2006 war der

Adventsnachmittag für die Senioren der

Gruppe im Knochenhauer-Amtshaus. Zu

dem Nachmittag waren auch Gruppenmitglieder

eingeladen, die im Jahr 2006

ihren 60., 70., 75. oder 80. Geburtstag

feiern konnten. In der gemütlichen Zim-

33


mermannsstube hatten Marlies Schade

und Bärbel Franz die Tische adventlich

dekoriert. Von den insgesamt 66 eingeladenen

Senioren waren 28 gekommen.

Alle erlebten einige schöne Stunden bei

Kaffee und Kuchen. Zum Abschluss

erhielten alle ein kleines adventliches

Geschenk. Die kleinen Kunstwerke

waren von Marlies Schade und Bärbel

Franz liebevoll angefertigt worden. Zur

nachträglichen Geburtstagsgratulation

wurde jeweils eine Weinflasche verteilt.

Da nicht alle Veranstaltungen im Jahr

2006 durchgeführt werden konnten,

ging es im Jahr 2007 mit einem Lichtbilderabend

über die Flugreise nach

Ecuador und Galapagos weiter. Trotz Januarwetter

hatten sich über 50 Zuschauer

eingefunden. Mit rund 500 hervorragenden

Lichtbildern wurden die

Erlebnisse der Reise nochmals dargestellt.

Einmalig dabei waren die wunderbaren

Landschafts- und Tieraufnahmen

von den Galapagos-Inseln.

Letzte Veranstaltung, die vom Herbst

ins neue Jahr verschoben wurde, war ein

Informationsabend über die geplante

Städtereise nach Rom. Die für ältere

Mitglieder geplante Reise fand großen

Anklang. Über 50 Interessenten waren

gekommen, um sich bei der Diaschau

über den Reiseablauf zu informieren.

Wie zu Beginn eines jeden Jahres, war

die Jahreszusammenkunft der Gruppenmitglieder

wieder eine große Veranstaltung.

Zum gemeinsamen Essen, dieses

Mal stand eine Auswahl von 5 Gerichten

auf der Speisekarte, hatten sich 64 Mitglieder

eingefunden. Einige kamen später

noch hinzu, so dass zum Versammlungsbeginn

72 Gruppenmitglieder anwesend

waren.

Den Anwesenden wurde berichtet, dass

durch Tod und Streichungen die Gruppe

zum Jahresende 2006 aus 149 Mitglie-

34

dern bestand. Es sind aber 4 Neueintritte

hinzugekommen, so dass zum Jahresbeginn

2007 die Gruppe 153 Mitglieder

aufweist. Die Kassenwartin, Marlies

Schade, berichtete, dass die Gruppenausgaben

wieder durch Spenden beglichen

werden konnten. Zu den Ausgaben

gehören der Seniorenadvent, die

Jahreszusammenkunft sowie die Geburtstagspräsente

und Trauerbekundungen.

Ein Überschuss von € 241,– ist

noch in der Kasse vorhanden.

Der Bericht über die Aktivitäten der

Gruppe beinhaltete 5 Reiseunternehmungen

mit 202 Teilnehmern und 8

weitere Gruppenveranstaltungen mit

345 Teilnehmern. Insgesamt nahmen

547 Personen an den Gruppenveranstaltungen

teil. Das übertrifft zwar alle Teilnehmerzahlen

der letzten Jahre, wobei

aber beachtet werden muss, dass 5 Reiseunternehmungen

stattfanden, was

noch nie da gewesen ist.

Die Reiseplanungen für das Jahr 2007

wurden ebenfalls ausführlich erläutert:

1. Gruppenfahrt zur Nordseeinsel Sylt,

18. bis 22. März 2007

Die nun 4. Syltfahrt ist in den März verlegt

worden, um die Vorfrühlingszeit zu

erleben. 36 Teilnehmer haben sich angemeldet.

Der Bus wird mit dem Bahn-

Shuttle zur Insel gebracht und steht

dann für Rundfahrten auf Sylt zur Verfügung.

Es ist wieder eine Programmmischung

aus Wandern, Besichtigen und

Einkehr in den bekannten Gasthäusern

auf der Insel.

2. Flug-Wanderreise zur Halbinsel Krim,

19. bis 26. Mai bzw. 02. Juni 2007

Wie bei allen Flugwanderreisen der letzten

Jahre, gibt es auch dieses Mal wieder

ein gemischtes Programm. Parallel


laufend gibt es ein Wander- und ein

Besichtigungsprogramm. Da sich im

Rhythmus von 2 Jahren an die 1. Woche

eine Rundreise anschließt, soll eine

große Krimrundreise in der 2. Woche

stattfinden. Es haben sich 62 Teilnehmer

angemeldet, wobei 30 in der 2.

Woche an der Rundreise teilnehmen.

Die Teilnahme ist in der Zwischenzeit

bestätigt. Mitte April werden alle Reiseunterlagen

verschickt.

3. Sektionsfahrt nach Breuil-Cervinia,

Aosta-Tal, 07. bis 14. Juli 2007

Trotz Umplanung von Courmayeur am

Mont Blanc zu dem Bergort Breuil-Cervinia

an der Südseite des Matterhorns,

hat es über 60 Anmeldungen gegeben.

Die Gruppe wird in dem besten 4*-Hotel

Europa untergebracht. Es soll wieder ein

großes und ein kleines Wanderprogramm

durchgeführt werden. Auch ein

Ausflug zu dem historischen Stadtkern

von Aosta steht mit im Programm.

4. Städtereise nach Rom, 22. bis 29.

Oktober 2007

Die Sonderreise nach Rom, gedacht für

Nichtwanderer und ältere Mitglieder,

war nach der Ausschreibung im Laufe

einer Woche mit über 40 Anmeldungen

so gut wie ausgebucht. Vom Standquartier

Hotel Columbus, in Nähe des Peterdomes

und der Altstadt, sollen die

Besichtigungsgänge und Fahrten zu den

Sehenswürdigkeiten des neuzeitlichen

und antiken Roms starten. Bei Anwesenheit

des Papstes ist die Teilnahme

an einer Generalaudienz vorgesehen.

Wichtigster Punkt der Jahreszusammenkunft

war die Auswahl von Reisezielen

für das Jahr 2008. An der Auswahl beteiligten

sich 115 Gruppenmitglieder. Fol-

gende Stimmen wurden für die vorgeschlagenen

Reiseziele abgegeben:

A. Bus-Sektionsfahrt:

1. Innsbruck 10 Stimmen,

2. Meran 72 Stimmen,

3. Bad Gastein 26 Stimmen

Mit großer Stimmenanzahl ist Meran

als Ziel der Sektionsfahrt 2008 ausgewählt

worden.

B. Flug-Wanderreise:

1. Insel Malta 26 Stimmen,

2. Insel Korfu 64 Stimmen,

3. Insel Menorca 20 Stimmen

Damit ist für die Flug-Wanderreise

2008 mit großer Mehrheit Korfu ausgewählt

worden.

C. Fernflugreise:

1. Kamtschatka 9 Stimmen,

2. Alaska – USA 43 Stimmen,

3. Grönland 24 Stimmen

Für die im 2-jährigen Rhythmus vorgesehene

Fernflugreise ist für Juli/

August 2008 mit großer Mehrheit

Alaska/USA ausgewählt worden.

Für alle ausgewählten Reiseziele gab es

klare Entscheidungen, so dass die Mehrzahl

der Gruppenmitglieder ihre Reisewünsche

erfüllen kann.

Allzeit gute Reise und Bergheil!

Horst Schünemann

35


Nach über einem Jahr Planungen und

Vorbereitungen ist es endlich soweit,

dass die 31 Teilnehmer an der Ecuador-

Galapagos-Reise am 18. 10. 2006 starten

können.

1. Tag

Bustransfer von Hildesheim nach Frankfurt.

Flug mit IBERIA nach Madrid. Flugzeugwechsel

und Weiterflug nach

Quito/Ecuador. Ankunft am Nachmittag.

Empfang vom Reiseleiter-Ehepaar Gisela

und Mario Recalde. Bustransfer in die

Innenstadt von Quito zum Hotel Junior

Plaza.

2. Tag

Stadtbesichtigung von Quito, Aussichtspunkt

Guapulo – Fernblick auf den Vulkan

Cayambe. Es folgen Klosterkirche

San Augustin, Plaza Independencia mit

Kathedrale und Präsidentenpalais, Jesuitenkirche

La Compania und die Kirche

Ecuador – Galapagos

Gruppenflugreise, 18.–31. Oktober 2006

Kurzbericht nach den Tagebuchaufzeichnungen von Manfred Haufe

Reisegruppe am Cajas National-Park

San Francisco. Fahrt zum Panecillo mit

der Statue „Jungfrau von Quito“. Weiterfahrt

zum Äquatordenkmal „Mitad del

Mundo“. Besichtigung der Intinau – Weg

der Sonne, Fahrt zum Trabantenstädtchen

Songolqui in die Hosteria Sommergarten.

3. Tag

Fahrt Richtung Norden, der Vulkan Cotopaxi

wird gesichtet. Besichtigung der

Wallfahrtskirche El Quinche. Weiterfahrt

auf der Panamericana nach Cayambe

am Fuß des Vulkans Cayambe. Besuch

einer Biscochos-Bäckerei mit Kostprobe.

Danach Fotostopp am Lago de San

Pablo mit den Vulkanen Imbabura und

Cotocachi. Es folgt der Hauptort der

Indios, Otavalo mit dem bunten Indiomarkt.

Im Nachbarort Peguche wird ein

Einblick in das Leben der Indios genommen.

Nächste Station ist der Cotocachi-

39


Landschaft auf Galapagos

Nationalpark. Eine Wanderung führt zur

Laguna Cuicocha (3.100 m). Rückfahrt

nach Songolqui zur Hosteria Sommergarten.

4. Tag

Busfahrt über die Allee der Vulkane zum

Cotopaxi-Nationalpark. Rechts und links

die Vulkane Atacazo, Pasochoa, Corazon,

Ruminahui, Iliniza. Fahrt zum Limpiopungo-See

(3.860 m), der umwandert

wird. Besichtigung des Cotopaxi-

Museums, anschließend Einkehr in der

Hazienda La Cienega. Fortsetzung der

Fahrt über die Panamericana durch Latacunga

und Ambato mit Blick auf Chimborazo

und dem rauchenden Vulkan

Tungurahua nach Riobamba zur Hosteria

La Andaluza.

5. Tag

Am frühen Morgen Bahnfahrt mit der

nostalgischen Andenbahn von Riobamba

ins 100 km entfernte Sibambe. Mitfahrgelegenheit

gibt es normalerweise

nur auf dem Dach der Güterwagen. Für

unsere Gruppe ist aber ein Personenwagen

angehängt. Erster Stopp ist nach 50

km in Guamote, dann wieder in Alausi.

Ab hier beginnt der 800 m Abstieg nach

Sibambe. Spektakulär ist die Fahrt an

der steilen Felswand der Teufelsnase

vorbei. Nur durch Hin- und Herfahren in

den steilen Serpentinen ist der Abstieg

zu schaffen. Von Sibambe fährt der Zug

40

zurück nach Alausi, wo der Bus die

Gruppe aufnimmt. Über die Panamericana

wird Ingapirca – Steinmauer der Inka

– angefahren. Nach Besichtigung der

gut erhaltenen Ruinen wird die Fahrt

fortgesetzt nach Cuenca zum Hotel Inca

Real.

6. Tag

Stadtbesichtigung von Cuenca (Weltkulturerbe

seit 1999) mit den Besichtigungspunkten

Park Calderon, Neue Kathedrale,

Kirche San Francisco, Markthallen,

Produktionsstätte der Panamahüte

aus der Corludorica-Palme. Busfahrt

zum Aussichtspunkt der Stadt El

Turi. Dann Fahrt nach Chordoleg, Dorf

der Silberschmiede und nach Gualaceo,

dem Weberdorf. Rückfahrt zum Hotel

Inca Real.

7. Tag

Busfahrt von Cuenca nach Guayaquil an

der Küste. Die Fahrt führt erst in die

Kordillere Azuay zu dem El Cajas-Nationalpark.

Von der Passhöhe in über 4000

m Höhe verläuft die Fahrt hinab ins Tiefland.

Ab 1700 m beginnt ein subtropischer

Regenwald, und ab einer Höhenlage

von 500 m breitet sich eine tropische

Zone aus, die für Kakaobäume und

Bananenplantagen kultiviert ist. Am frühen

Nachmittag wird Guayaquil die Hafenstadt

am Pazifik erreicht. Es folgt ein

Stadtrundgang mit den Besichtigungsstationen

Neugotische Kathedrale,

Stadtpark Bolivar, Straße 10 de Agosto,

Rathaus, Promenade Malecon Simon

Bolivar am Rio Guayas. Es folgt ein Aufstieg

im Künstlerviertel Las Penas zur

Hügelspitze, die mit einem Leuchtturm

gekrönt ist. Bei Sonnenuntergang Abstieg

zum Grand Hotel.

8. Tag

Busfahrt zum Flughafen und Flug nach

Galapagos, Insel Baltra. Bustransfer zum

Schiffsanleger und Schlauchbootfahrt


zur Megayacht Coral I. Einschiffen und

Seenotübung. Dann der erste Ausflug

mit Beibooten. Trockene Landung in der

Conway Bucht, Insel Santa Cruz. Wanderung

zum Drachenhügel mit Opuntien

und Balsambäumen (Landleguane, Fregattvögel,

Flamingos). Zurück an Bord,

Übernachtung.

9. Tag

Fahrt zur Insel Rabida. Nasse Landung

mit Beibooten an der Playa Roja. Rundgang

um eine Salzwasserlagune und

Wanderung zum trockenen Hochland

(Scatenia- und Croton-Sträucher). Nach

Tierbeobachtung (Seelöwen, Braunpelikane,

Blaufußtölpel), Lunch an Bord der

Coral I. Fahrt zur Insel Santiago, nasse

Beibootlandung bei Puerto Egas. Wanderung

über Lavafelder zur Küste (Seebären/Pelzrobben,

rote Klippenkrabben,

Meeresechsen, Meeresschildkröten, Lavareiher,

Austernfischer). Übernachtung

an Bord. Fahrt zur Insel Fernandina.

10. Tag

Ausbooten mit den Beibooten und trockene

Landung bei Punta Espinosa auf

Fernandina. An der Küste befindet sich

ein Mangroven-Gürtel, sonst Lavalandschaft

mit Pahoehoe, Hormitos und gelben

Lavakakteen. Große Kolonien Meeresechsen,

Lavaechsen, Seelöwen, flugunfähige

Kormorane, Pinguine. Dann

Fahrt zur Insel Isabela. Beibootfahrt ent-

Meeresechsen – nur auf Galapagos

Seelöwin mit Jungtier

lang der Steilküste (Nistplätze von Blaufußtölpeln,

Kormoranen, Braunpelikanen).

Dann trockene Beibootlandung in

der Tagus Cove. Aufstieg Richtung Vulkan

Darwin. Wanderung am Darwin-

Salzwassersee vorbei zu einem Lavagipfel

mit Blick auf den Vulkan. Abstieg

und zurück an Bord. Abends kommt

Neptun an Bord. Er gibt eine Zeremonie

zur Äquatorüberquerung. Übernachtung,

Fahrt zur Insel Bartolome.

11. Tag

Trockene Landung mit dem Beiboot auf

Bartolome. Eine faszinierende Landschaft

mit vulkanischen Strukturen und

Formen mit Pionierpflanzen. Aufstieg

zum Aussichtspunkt mit Blick auf den

Pinnacle Rock. Abstieg und Beibootfahrt

zur nahen Sandbucht. Nasse Landung.

Wanderung über Dünen zur gegenüberliegenden

Bucht (Geisterkrabben, Pinguine,

Rochen). Zurück an Bord, Fahrt

zur Insel Santa Cruz. Beibootfahrt in die

Caleta Tortuga Negra (schwarze Schildkrötenbucht).

Dichter Mongrovenwald

bedeckt die Küste. In der Bucht grüne

und schwarze Schildkröten, Rochen,

Weißspitzenhaie. Wieder an Bord, Übernachtung

und Fahrt um die Insel Santa

Cruz herum zum Hafen Puerto Aroya.

12. Tag

Ausschiffung. Die Beiboote bringen die

Gruppe zum Hafenanleger von Puerto

41


Galapagos Archipel

Aroya. Kurzer Spaziergang durch die Hafenstadt,

die ausschließlich Gebäude

und Anlagen für den Tourismus aufweist.

Busfahrt zur Charles-Darwin-Station,

Forschungs- und Aufzuchtstelle für

aussterbende Riesenschildkröten. Eine

schöne Anlage mit endemischen Pflanzen

und Bäumen. Paradestück ist „Lonely

George“, ein besonderer Riesenschildkrötenmann,

ca. 100 Jahre alt. Der

Bus fährt zur Überquerung der Insel von

der Südseite mit üppigem Grün Richtung

Norden. Ab dem höchsten Punkt,

einem Vulkan in der Inselmitte, durch-

Riesenschildkröte „Lonely George“

42

fährt der Bus eine Trockenzone zum Itabaca-Kanal.

Mit einem Fährboot wird

übergesetzt, und ein Transferbus bringt

die Gruppe zum Flughafen. Nach ruhigem

Flug Landung in Guayaquil. Im

Grand Hotel wird mit einem Cocktail das

Reiseende gefeiert und die Erinnerungsurkunden

mit Gruppenbild verteilt.

13. Tag

Ausflugsfahrt zum Naturreservat Cerro

Blanco. Führung durch den tropischen

Trockenwald mit seiner besonderen

Flora. Nach einer Pause geht es zum

Botanischen Garten von Guayaquil.

Auch hier eine sachkundige Führung.

Am Nachmittag Fahrt zum Flughafen.

Nachtflug gegen die Zeit Richtung Europa.

14. Tag

Ankunft in Madrid. Flugzeugwechsel und

Weiterflug nach Frankfurt. Bustransfer

nach Hildesheim. Mitternacht ist die

Gruppe zurück in Hildesheim. Die Reise

ist hervorragend verlaufen, keiner ist

krank geworden, und es hat keine Unfälle

gegeben. Alle sind wohlbehalten

von der erlebnisreichen Reise zurückgekehrt.


Sektionsfahrt in die Brenta Dolomiten

nach Madonna di Campiglio, 15.–22. Juli 2006

1. Tag – Sonnabend

Nach 15 Stunden Busfahrt trifft die 56

Personen umfassende Gruppe in Madonna

di Campiglio ein. 12 Teilnehmer

sind mit dem eigenen PKW angereist, so

dass 68 Reiseteilnehmer in das Hotel

Splendid einziehen. Das Hotel ist ein

ehrwürdiges altes 4*-Hotel unter Leitung

der Besitzer-Familie Tonelli. Guiseppe

mit seiner Mannschaft hat für die

Teilnehmer alles gut vorbereitet. Es beginnt

mit einem Empfangscocktail und

einem Buffet mit Trentiner Spezialitäten.

Zur Wochenmitte folgt ein mediterraner

Abend. Höhepunkt ist der Abschlussabend

mit einem großen italienischen

Buffet. Die Reisegemeinschaft hat sich

wieder in eine große Wandergruppe

(Horst Schünemann) und eine kleine

Wandergruppe (Eva Schünemann) aufgeteilt.

Beide Gruppen sind fast gleich

groß.

2. Tag – Sonntag

Nach dem Gruppenfoto mit allen Teilnehmern

starten beide Gruppen ihr Pro-

Reisegruppe in Madonna di Campiglio

gramm. Zum Auftakt fährt die große

Wandergruppe mit der Spinale-Seilbahn

zur Bergstation. Die folgende Wanderung

verläuft über die hügelige Monte

Spinale-Hochebene am Lago Spinale

vorbei zum Rifugio G. Graffer. Von dort

folgt der Abstieg ins Vallesinella. Nach

einer Einkehr im Rifugio Vallesinella

geht es mit dem Shuttle-Bus zurück

nach Madonna di C. Die kleine Wandergruppe

macht einen Besichtigungsgang

durch das Dorf zur Kirche Santa Maria.

Von der Kirche geht es bergan zur Seilbahnstation

Grosté. Nach Hochfahrt und

Sammlung an der Mittelstation wird der

Wanderweg über das Monte Spinale-

Plateau zur Spinale-Seilbahn eingeschlagen.

Nur wenige fahren mit der

Seilbahn herunter nach Madonna di C.

Die meisten entschließen sich zu einem

Abstieg über die Malga Montagnoli zum

Hotel.

3. Tag – Montag

Die große Wandergruppe fährt mit der

5 Laghi-Seilbahn zur Bergstation. Von

43


der Station beginnt die Wanderung über

den Giro dei 5 Laghi. Es werden aber

nur 3 Seen, L. Ritort, L. Lambin und L.

Serodoli, passiert. Der 4. See, L. Gelato,

liegt etwas von der Route ab. Der tiefer

gelegene L. Nambino liegt nicht auf der

Strecke, da die Gruppe oberhalb des

Sees zum Rifugio V. Pradalago wandert.

Nach einer Rast im Rifugio geht es mit

der Pradalago-Seilbahn hinab nach

Madonna di C. Die kleine Wandergruppe

fährt ebenfalls mit der Pradalago-Seilbahn.

Von der Bergstation beginnt die

Wanderung zu dem herrlichen Bergsee

L. delle Malghette. Sehr schön ist die

Einkehr im dortigen Rifugio. Vom See

muss abgestiegen werden zum Passo

Campo Carlo Magno. Dort steht der Bus,

der die Gruppe zum Hotel bringen soll.

Aber zunächst wird in der Cascina Zeledria

eingekehrt. Nicht nur eine schöne

Rast wird in dem Gasthaus geboten,

auch eine große Auswahl an heimischen

Käseprodukten. Der nicht mehr beschwerliche

Weg zum Bus ist schnell

geschafft.

4. Tag – Dienstag

Für die große Wandergruppe steht die

Überschreitung der Bocca di Tre Sassi

an. Die Gruppe ist auf 14 Personen

geschmolzen, als sie mit der Grosté-

Seilbahn zum Passo del Grosté hochfährt.

Vom Pass wird an der Ostseite der

Pietra Grande entlang gewandert bis

zum Abzweig hinunter zum L. di Tovel.

Nun geht es in westlicher Richtung 450

m hinauf zur Passhöhe „Bocchetta di

Tre Sassi“. Der Aufstieg in dem losen

Schuttkar ist mühsam, und alle sind

froh, die sonnige Höhe erreicht zu haben.

Der Abstieg verläuft über die westlichen

Geröllfelder der Pietra Grande

über den Sentiero Costanzi zum Rifugio

G. Graffer. Nach einer Pause wird der

Abstieg fortgesetzt über das hügelige

Hochplateau zum Monte Spinale. Von

44

hier bringt die Seilbahn die Wanderer

nach Madonna di C. zurück. Die kleine

Wandergruppe startet zu einem großen

Busausflug an den Gardasee. Die Fahrt

verläuft durch das Val Rendena und

Valle dei Laghi nach Arco und von dort

nach Riva am nördlichen Seeufer. Ein

Spaziergang entlang der Strandpromenade

führt die Gruppe zum Schiffsanleger.

Mit dem Schiff gelangt die Gruppe

über den Gardasee nach Limone. Nach

einem individuellen Rundgang durch

den pittoresken Ort geht es wieder per

Schiff zurück nach Riva, wo bereits der

Bus zur Rückfahrt nach Madonna di C.

wartet.

5. Tag – Mittwoch

Die große Wandergruppe macht sich auf

den Weg zur Besteigung des Monte

Zeledria. Erste Etappe ist die Seilbahnfahrt

zur Bergstation Pradalago. Nun

geht es hinauf. Zuerst ist es ein steiler

Pfad mit Kletterstellen. Später muss ein

Klettergelände überwunden werden. Der

Steig ist aber mit fixen Seilen gesichert.

Endlich ist der Gipfel bezwungen. Die

Belohnung ist eine fantastische Gipfelschau.

Nach der Aufnahme eines Gipfelfotos

beginnt der Abstieg. Der Westgrad

wird unterhalb des Kammes bis zu einer

Einsattelung gequert. Dann setzt sich

die Wanderung auf bequemen Weg zu

den Tre Laghi fort. Die Seen liegen in

Wandergruppe auf dem Zeledria-Gipfel


einer Senke. Deshalb muss ab- und aufgestiegen

werden. Nun geht es bergab

vom L. Alto zu dem wunderbar gelegenen

L. delle Malghette. Nach 4 Stunden

Auf- und Abstieg ist hier am See in der

urigen Hütte eine große Rast fällig.

Gestärkt wird der Weg fortgesetzt zur

Bergstation Pradalago-Seilbahn. Vor der

Abfahrt wird noch in dem gastlichen

Rifugio eingekehrt, wo die Wanderer

von einigen Teilnehmern der kleinen

Wandergruppe erwartet werden. Nach

der langen Tour fahren alle zufrieden

mit der Seilbahn nach Madonna di C.

hinab. Auch die kleine Wandergruppe

hat sich eine große Tour vorgenommen.

Zuerst bringt die Funivia 5 Laghi die

Gruppe auf Höhe. Von der Bergstation

wird nun der Giro del 5 Laghi angegangen.

Über den anspruchsvollen und

ausgesetzten Pfad erreicht die Gruppe

den L. Ritort. An dem schönen See wird

ein Picknick eingelegt. Dann geht es

zurück zum Ausgangspunkt. An der Seilbahnstation

entschließen sich einige,

nicht hinabzufahren, sondern über den

Fahrweg zur Feriensiedlung Villagio

abzusteigen. Da der Abstieg aber gut

verläuft, wird weiter gegangen und ein

Teilstück des Giro di Campglio genutzt,

um zum Hotel zu gelangen.

6. Tag – Donnerstag

Beide Gruppen fahren mit der Grosté-

Seilbahn bis zur höchsten Station am

Passo del Grosté. Hier trennen sich die

Gruppen. Die große Wandergruppe wandert

über den herrlichen Panoramaweg

zum Rifugio Tuchett. Nach einer Rast in

der schönen Tuckett-Hütte verläuft der

Abstieg in Richtung Vallesinella. Es wird

dabei ein Stopp am Rifugio Casinei eingelegt.

Nach einem kühlen Bier geht es

weiter hinab zum bekannten Rifugio

Vallesinella. Alle entscheiden sich für

eine Weiterfahrt mit dem Shuttle-Bus

nach Madonna di C. Auf dem Passo del

Grosté begibt sich die kleine Wandergruppe

auf den gemütlichen Abstieg

zum Rifugio G. Graffer. Dort verweilt die

Gruppe auf der Terrasse, bevor die Wanderung

über das Hochplateau durch die

herrlichen Almenwiesen zur Signal-Seilbahn

weiterführt. Die Rast an der Seilbahnstation

tut gut, und zufrieden fahren

alle mit der Seilbahn zurück nach

Madonna di C.

7. Tag – Freitag

Für die große Wandergruppe ist ein Tag

zur freien Gestaltung vorgesehen. Für

besonders Aktive steht die Begehung

des Bochette-Weges – 1. Abschnitt – auf

dem Plan. 6 Wanderer entscheiden sich

für diese Tour und fahren mit der ersten

Seilbahn-Gondel auf den Passo del Grosté.

Vom Passo muss über den Sentiero

Benimi zum Fuß der Cima Grosté aufge-

45


Große Wandergruppe vor der Tuchett-Hütte

stiegen werden. Über gesicherte Bänder

verläuft der Weg nun um die Cima Grosté

und Cima Falkuer herum zur Bocca

Alta. Über diesen Pass windet sich der

Weg von der Ostseite der Brenta zur

Westseite hinunter in den oberen Kessel

des Vadretta di Superiore. Einige

Schneefelder sind zu überqueren, und

dann ist der Weg zur Tuckett-Hütte am

Fuße des Castelletto Superiore erreicht.

Von hier geht es über einige Kletterstellen

hinab in die Moränenlandschaft des

abgeaperten Tuckett-Gletschers. Nach 6

Stunden anstrengender Kletter- und

Wanderleistung treffen alle in der Tuckett-Hütte

ein. Gestärkt wird der

Abstieg fortgesetzt zum Rifugio Casinei

und dann zum Rifugio Vallesinella. Mit

dem Shuttle-Bus wird nach Madonna di

C. gefahren. Die kleine Wandergruppe

nutzt das gute Wetter aus und fährt mit

der Seilbahn auf den Monte Spinale.

Eine gemütliche Wanderung läuft über

die Alm Montagnoli zum Refugio Malga

Montagnoli. Auf der Hüttenterrasse

genießt die Gruppe den herrlichen Son-

46

nenschein bei einem Glas Rotwein.

Dann wird weiter abgestiegen, um in

Madonna di C. in einem Café den letzten

Wandertag ausklingen zu lassen.

Abends im Hotel wird der Abschluss

einer fantastischen Woche in den Brenta

Dolomiten gefeiert. Alle Teilnehmer

erhalten die Erinnerungs-Urkunde mit

einem Gruppenbild und der Teilnehmerliste.

Herrn Tonelli und seinem Personal

wird für die hervorragende Bewirtung in

der verflossenen Woche herzlich gedankt.

Mit großer Freude nimmt das

Personal den Dank und die Anerkennung

von der Gruppe entgegen.

8. Tag – Sonnabend

Am nächsten Morgen wird die Heimreise

angetreten. Es heißt Abschied nehmen

von den leuchtenden schroffen

Bergen der Dolomiten. Am Abend ist

Hildesheim erreicht. Eine fantastische

Woche in den Bergen hat ein gutes

Ende gefunden.

S.-E./H.


KANUGRUPPE

Leiter: Hildebrand Schlotter, Kanu-Wanderwart

Tel. 0 51 21/ 13 05 17

Ansprech- Gebhard Jäger

person: Tel. 0 51 21/ 2 16 01

DAV-Kanuten weiter auf der sportlichen Kurve nach oben

Die aktiven Kanusportler, Lucie und

Paul Fuhrich, Johanna Hanebut, Gebhard

Jäger und Hildebrand Schlotter

sind Spitze! Bilanz in der abgelaufenen

Saison 2006: Platz 6 im Bezirk Hannover

mit 9400 km.

Lucie und Paul Fuhrich erhalten das

Goldene Wanderfahrer-Abzeichen mit

der Zahl 10. Herzlichen Glückwunsch!

Hildebrand Schlotter präsentierte sich

auf dem Wasser in seinem Kajak im

Jahre 2006 in Topform. Zum achten Mal

in Folge wurde er Bezirksbester mit

6300 Saison-Kilometern und belegte

damit Platz 2 in Niedersachsen und im

Bund Platz 5.

Im Kanu-Marathon-Sport wurden einmalige

Paddelleistungen erzielt:

l Werra, 40 km, Platz 1, Zeit 2.53 Stunden.

l Weser Langstrecke, 135 km, Platz 3,

Zeit 9.38 Stunden.

Hildebrand Schlotter und Gebhard Jäger

Endlich am Ziel: Rhein-Kanu-Marathon

507,0 km gepaddelt in 32,18 Stunden

von Hildebrand Schlotter

l Weser, 66 km, Platz 1, Zeit 4.48 Stunden.

Hiermit gewann Hildebrand Schlotter

zum sechsten Mal „Das Blaue Band der

Weser“! Für diese außergewöhnliche

Paddelleistung bekam er den Ehrenpreis

von Nordrhein-Westfalen.

Die Erfolgsspur der Kanu-Langstrecken-

Oldies setzte sich fort, denn zum Sai-

47


sonende stand der Rhein-Marathon von

Karlsruhe bis Emmerich über 507 km in

sechs Etappen auf dem Programm.

Schlotter legte diese Strecke in der reinen

Fahrzeit von 32,18 Stunden zurück;

er erkämpfte damit Platz 1.

Aber auch unsere gemütlichen Wanderfahrten

auf den heimischen Flüssen

Liebe Leser „die hütte“,

50 Jahre bin ich nun aktiv im DAV-Hildesheim.

Von 1960–1980 war ich Sportwart-Alpin

in der Ski-Gruppe. Als Wettkämpfer im

Harz habe ich 10 Jahre lang den Alpenverein

dort vertreten.

Seit Gründung der Kanu-Gruppe 1965

war ich als Kanu-Wanderwart in der Sektion

tätig.

Nach kurzer Unterbrechung von 1990–

1995 habe ich wegen beruflicher Überlastung

keine Ämter bekleidet.

Seit Herbst 1995 bin ich bis heute Vorsitzender

und Wanderwart der Kanu-

Gruppe.

48

RÜCKBLICK

kamen für die DAV-Kanuten nicht zu

kurz.

Bis bald! Wie immer dann beim Paddeln!

Euer Wanderwart

Hildesheim, 2007

Im sportlichen Bereich (Kanu-Marathon)

vertrete ich die DAV-Sektion sehr erfolgreich

im ganzen Land.

Seit einigen Jahren bin ich außerdem für

die Öffentlichkeitsarbeit im DAV verantwortlich.

Im Verein haben sich in den letzten 1 1/2

Jahren Veränderungen vollzogen, die

aus meiner Sicht nicht sinnvoll waren.

Mit diesem kleinen Rückblick in Sachen

Vereinsarbeit möchte ich mich von den

Lesern „die hütte“ verabschieden.

Mit sportlichem Gruß, Ahoi und Ski heil

Hildebrand Schlotter

Umgezogen? Bankkonto geändert?

Bitte unterrichten Sie unsere Geschäftsstelle!


DAS AUSBILDUNGSREFERAT

Leiter: Martin Koch

Am Propsteihof 64

31139 Hildesheim

Tel. 0 51 21/28 52 88 � mobil 0171/65 36 70 7 � Fax 0 51 21/74 13 11

Martin.Koch@dav-hildesheim.de

BITTE ANMELDEN ...

nur für Ausbildungen

In diesem Jahr gilt: Mindestteilnehmerzahl = 4 Personen.

Bitte informiert euch am Donnertag vor der

Wir bitten die TeilnehmerInnen oder die es noch Ausbildung in der Geschäftsstelle, ob sich genug Per-

werden möchten, sich rechtzeitig zu den Ausbildungssonen für das Stattfinden der Ausbildung angemeldet

tagen 2007 anzumelden.

haben. Danke!

TOUREN 2007 – HIER KURZ VORGESTELLT

Kaiserlich unterwegs – Wandern unter den Zinnen des Kaisergebirges

20.06. bis 30.06.07 / Tour-Nr. 2007-01

Führung: Andreas Röder

Aufstieg nach Hinterbärenbad, auf die Naunspitze und weiter zur Vorderkaiserfelden-Hütte, über das Plateau

zur Pyramidenspitze und zum Stripsenjochhaus. Durch die Steinerne Rinne ins Ellmauer Tor hinab zur Gaudeamushütte,

zur Hinteren Karlspitze und weiter zur Gruttenhütte, weiter auf den Scheffauer und Abstieg

zur Kaindlhütte, auf den Zettenkaiser und zurück, von der Kaindlhütte Abstieg zum Parkplatz Sparchen.

Leichte Klettersteige im Wetterstein

07.07. bis 14.07.07 / Tour-Nr. 2007-02

Führung: Claudia Gaßmann

Aufstieg durch die Höllentalklamm zum Kreuzeckhaus über die Alpspitz-Ferrata auf die Alpspitze,

von der Reintalangerhütte über Knorrhütte und das Zugspitzplatt zur Zugspitze und zurück. Und weiter über

Wettersteinhütte, Meilerhütte, Schachenhaus und die Partnachklamm nach Garmisch.

Über den Stubaier Höhenweg zum Hüttenjubiläum

111 Jahre Hildesheimer Hütte

O7.07. bis 15.07.07 / Tour-Nr. 2007-03

Führung: Martin Koch

Anreise ins Stubaital, Aufstieg von der Pinnisalm zur Innsbrucker Hütte und der Pramaspitze (2511 m) zur

Bremer Hütte, am nächsten Tag Aufstieg zum Simmingjöchel 2754 m und weiter zur Sulzenau-Hütte.

Tagestour von der Hütte auf den Aperen Freiger und zurück, über den Gr. Trögler 2902 m zur Dresdener

Hütte und danach zur Hildesheimer Hütte. Tagestour von der Hütte, Zeit zum Verweilen um oder in

der Hütte, Hüttenjubiläum. Anfänger geeignet

49


50

Hohe Tauern – Hochtouren und Klettersteige

20. 7. bis 27. 7.07 / Tour-Nr. 2007-04

Führung: Bernhard Kaiser

Anreise ins Virgental, Aufstieg zur Essener-Rostocker-Hütte, Besteigung der Vordere Gubachspitze, zurück

zur Hütte, Besteigung des Großen Geiger und zurück. Hüttenwechsel über Türmlklettersteig, 2895 m, zur

Johannishütte, 2121 m, Klettersteig Rote Saile und zurück. Zum Defreggerhaus über Frosnitztörl, und

Besteigung des Großvenedigers, 3674 m, Abstieg zur Johannishütte

Berner Oberland mit Eiger-Trail

21.07. bis 28.07.07 / Tour-Nr. 2007-05

Führung: Martin Koch

Anreise nach Grindelwald, Fahrt mit der Bergbahn First und Aufstieg zum Faulhorn (2681 m) mit Übernachtung

im Berghotel Faulhorn über das Schwarzhorn, 2928 m, zur Gr. Scheidegg, Übernachtung im Gasthof Gr.

Scheidegg, Romantikweg zur Schwarzwaldalp und weiter nach Rosenlaui (Gletscherschlucht) und zurück.

Über Halsegg, Pfingstegg und Eiger Ostregg zum Gasthof Alpiglen, über Eiger-Trail und Rotstock-Klettersteig

wieder zurück. Über Wengenalp, Trümmelbachfälle, Rotstock-Hütte, das Schilthorn und die Schilthorn-Hütte

weiter nach Mürren, Lauterbrunnen und zum Gasthof Alpiglen, Tourenabschluss.

Anfänger geeignet

Im Reich der Marmolada

04.08. bis 12.08.07 / Tour-Nr. 2007-06

Führung: Uli Klimke

Anreise nach Alba, Lift Ciampac zum Rif. Ciampac – Sella Brunech – Sas de Roces Rif. Pso. di S. Nicolo –

Ciampie – Forc. Dal Pielf – Rif. Taramelli, Pso. De le Selle – Costabella, Rif. Fuciade – Biv. Bianco – Cma.

Ombretta – Rif. Contrin – Marmolada (Westgrat-Klettersteig) – Rif. Contrin – Pso. Pasche -– Col Ombert –

Rif. Pso. di S. Nicolo – Forc. Negra – Rif. Ciampac Lift ins Tal – Abreise

Hütten und Gipfel im Verwall

08.09. bis 15.09.07 / Tour-Nr. 2007-07

Führung: Olaf Ueberheide

Anreise zur Arlbergpasshöhe und Aufstieg zur Kaltenberghütte, Reutlinger Weg – Konstanzer Hütte – Bruckmannweg

– Heilbronner Hütte und Besteigung des Stritkopf, 2604 m, 1 Std., Friedrichshafener Weg – Friedrichshafener

Hütte– Schafbichljoch – Konstanzer Hütte, 1688 m, Kuchenjöchli – Darmstädter Hütte und

Aufstieg auf den Scheibler, 2978 m, Darmstädter Hütte – Seßladjöchli – Niederelbehütte – Besteigung Kreuzjochspitze,

2919 m, Kieler Weg – Rifflerweg – Edmund-Graf-Hütte, Abstieg nach Pettneu

Eiskurs auf der Hildesheimer Hütte

14.07. bis 21.07.07 / Tour-Nr. 2007-08

Führung: Jörg Rumpf

Ausbildungsprogramm: Wiederholung Knoten und Seiltechnik; Gehen in Seilschaften; Gehen im hochalpinem

Gelände (Fels, Schnee und Eis); Gehen mit Steigeisen; richtiger Einsatz von Pickel und Eisgeräten;

Sicherungstechnik; Spaltenbergung; Orientierung; Wetterkunde; Führungstechnik.

Die Ausbildungsinhalte werden je nach Wetterlage und Schneeverhältnissen variiert.

Nach Möglichkeit werden die Übungen in Touren auf die umliegenden Gletscher und Gipfel integriert.

Helfen Sie bitte mit, den guten Ruf des DAV zu erhalten.

Werfen Sie keine Abfälle in die Landschaft!


Noch ein Sommermärchen (in Südtirol)

Es sollte zwar nur eine Klettertour für

Einsteiger sein, aber vorbereitet hatte

ich mich schon. Nur, würde ein halbes

Jahr ernsthaften Übens an den Kletterwänden

in der Sporthalle, im Ith und im

Harz unter der Obhut von Uli, Andreas

und Claudia für einen Späteinsteiger wie

mich für eine solche Tour ausreichen?

Die meisten anderen Teilnehmer waren

nicht nur wesentlich jünger, sondern ich

hatte „richtige“ Berge bis dato nur in

Form präparierter Skipisten und Wanderwege

erlebt.

Zu diesen gemischten Gefühlen passte

das nasskalte Wetter bei der Ankunft im

Rifugio Carlo Valentini am Sella-Joch.

Statt des zur Einübung geplanten Sommerkletterns

am warmen Fels in der

Steinernen Stadt fanden nun nur Kno-

Andreas, Claudia, Patrick, Iris, Christoph, Renate und Dino

tenkunde und Standplatzbauübungen

an der Boulderwand in der Garage der

Unterkunft statt. Wir (Andreas, Claudia,

Patrick, Iris, Christoph, Renate und

Dino) froren.

Am nächsten Morgen ging es dann

„richtig“ los. Ich hatte es kaum erwarten

können. Prompt vergaß ich meinen

Helm, merkte es aber erst nach dem

einstündigen Aufstieg zum Pisciadù-

Klettersteig. Egal, ein Dickschädel wie

ich kann sein Vorhaben auch ohne

Kopfschutz wagen, oder?

Beim Aufstieg gewöhnten wir uns an

den Blick in die Tiefe und genossen den

Ausblick auf Kolfuschg und Corvara. Vor

der Brücke, kurz vor dem Ausstieg, fing

es an zu regnen und wir mussten war-

51


ten, weil sich ein britischer „Naturbursche“

unbedingt beim Kopfstand fotografieren

lassen wollte. We were not

amused. Der Abstieg durch das Val

Setus war sehr rutschig, aber dennoch

ein Erlebnis – obwohl ich ausrutschte

und auf meinen Ellenbogen fiel.

Nach einem weiteren Tag mit Kletterübungen

in der Steinernen Stadt, bei

denen wir durch unseren „special

guest“ Beate unterstützt wurden, bestiegen

wir bei herrlichstem Wetter von

der Langkofelscharte aus über den

Oscar-Schuster-Steig den Plattkofel.

Durch eine schroffe, grandiose Bergwelt,

karg wie ein ferner Planet, erreichten wir

nach häufig ungesicherter, etwas kitzliger

Kletterei den Gipfel mit Blick über

die Welt der Dolomiten.

Nach Gipfelglück, -schluck und -oberkörperstrip

(Andreas) erreichten wir nach

Abstieg über einen weiten Geröllhang

die Plattkofel-Hütte. Nach einer ausgiebigen

Rast auf der Sonnenterrasse wanderten

wir über den Friedrich-August-

Weg zurück. Ein langer Tag voller intensiver

Eindrücke klang in gemeinsamer

Runde mit Rotwein und Diskussion über

unsere erste „echte“ Klettertour am

nächsten Tag aus. Zuvor hatte ich noch

einen respekteinflößenden Sprung über

eine tiefe Spalte als für alle machbar

erklärt und etwas selbstgefällig auch vor

der Theke demonstriert.

Am dritten Tag unserer Klettertour

waren wir dann am Ersten Sellaturm. Da

wir in drei Seilschaften aufgeteilt waren,

brauchten wir entsprechend lange. So

stand ich etwa eine Stunde auf einem

schulheftgroßen Felsvorsprung, weit

unter mir ameisengroße Motorräder, die

mit lautem Getöse die Passstraße hinaufknatterten.

Andächtige Stille in den

Bergen? Selbst für uns notwendige Zurufe

(Abstand unter 20 m!) waren nicht

zu verstehen. Etwas steif geworden

52

überließ ich schließlich generös Patrick

außerplanmäßig den Vorstieg. Die Retourkutsche

folgte prompt, als es mir als

Erstem der Gruppe oblag, die ominöse

Felsspalte zu überspringen. Es klappte!

Gut für mein Ego.

Dass nach dem Gruppenbild auf dem

Gipfel auch ein Abstieg folgen musste,

hätte mich eigentlich nicht überraschen

dürfen. So jedoch hatte ich die Ausgesetztheit

und die Steilheit des Abstiegs

über den sogenannten „Normalweg“

nicht erwartet. Wieder einmal erwiesen

sich Claudia und Andreas als umsichtige

Gruppenführer. Sie verstanden es, aufkommende

Panikattacken auf ein notwendiges

Maß an Vorsicht und Konzentration

zu reduzieren.

Am Mittwoch wollten wir über den Piazzetta-Steig

auf den Piz Boé steigen.

Sehr anspruchsvoll, stand im Führer!

Der Zustieg führte uns über Blumenwiesen

zum großen Terrassenband, immerhin

400 Höhenmeter! Die in den Klettersteigführern

berüchtigten ersten zehn

Meter meisterten wir ohne große Probleme.

Wer aber geglaubt hatte, dass es

danach einfacher werden würde, sah

sich sehr bald getäuscht. Die etwa 150

Höhenmeter dieses Klettersteigs haben

es wirklich in sich. Nach Durchquerung

eines Geröllhangs erreichten wir den

Gipfel. Mein erster Dreitausender! Wie

auf Kommando fing es an zu regnen.

Die Schutzhütte war so überfüllt, dass

wir unter dem Dachvorsprung mit eingezogenem

Bauch den Schauer über

uns ergehen lassen mussten. Über den

Geröllboden der Hochfläche wanderten

wir an einigen Firnfeldern vorbei zur

Seilbahnstation – erschöpft, aber zufrieden.

Wie vereinbart reisten Iris und Christoph

am Donnerstag ab. Der Rest der Truppe

fuhr nach Wolkenstein ins Langental,

um den Sandro-Pertini-Steig zu durch-


klettern. Dort staunten wir über einen

Kletterer, der mitten im Klettersteig in

Turnschuhen (!) und ohne Klettergurt (!)

ungeduldig an uns vorbeieilte. Als steil,

aber dennoch lieblich, mit großartiger

Aussicht und Ausstieg auf Edelweißwiesen

wird uns dieser Steig in Erinnerung

bleiben. Inzwischen wurde er abgebaut,

weil er unerlaubt einige Meter durch ein

Naturschutzgebiet führte. Offensichtlich

ist man in Südtirol bei Durchsetzung

des Umweltschutzes wenig zimperlich.

Am Freitagvormittag bestiegen Dino und

Renate die Marmolada, die übrigen Teilnehmer

den Zweiten Sellaturm über die

Kostnerverschneidung. Andreas hatte

seine Kletterschuhe vergessen (grenzenloses

Selbstvertrauen?), Claudia war

schlecht (Rotwein?), mir fiel meine Sonnenbrille

in die Schlucht (Tollpatsch?),

aber Patrick (wer sonst!), der blieb vom

Pech verschont. Vom Gipfel aus beobachteten

wir Basejumper, die vom Piz

Ciavazes sprangen. Es gibt eben Ver-

DIE VORTRAGSSAISON 2007/2008

Vortragswart: Dr. Peter Rietzel

Ostpreußenstraße 29

31139 Hildesheim

Tel.: 0 51 21 / 3 45 30

Die Vorträge unserer Sektion werden

gemeinsam mit der Volkshochschule

Hildesheim angeboten und durchgeführt.

Ansprechpartner für die Volkshochschule

ist Herr Markus Roloff (Tel.

0 51 21 / 93 61 65).

Beginn der Vorträge: 19.30 Uhr,

Riedel-Saal der Volkshochschule,

Pfaffenstieg 4–5

rückte – wir stiegen brav zu Fuß ab.

Schon das war aber anscheinend zu viel

für mich. Ich knickte unglücklich um.

Patrick behauptete, ich sei über meine

eigenen Füße gestolpert (Tollpatsch!).

Im Tal aber konnte ich den Fuß kaum

noch bewegen, geschweige denn, selbst

Auto fahren. Solidarisch verzichtete die

Gruppe ohne Murren auf den geplanten

Jubiläumsbesuch der Hildesheimer Hütte,

der am gleichen Nachmittag angestanden

hätte. Stattdessen konnte ich

mich dankbar nach Hause chauffieren

lassen. Die Verletzung verheilte langsam,

aber zurück bleibt die Erinnerung

an ein unvergessliches Sommermärchen.

Im Nachhinein gilt mein Dank der unermüdlichen

Anleitung von Uli, Andreas

und Claudia an der Kletterwand. Ohne

sie hätte ich niemals an dieser Tour

teilnehmen können.

Frank Wieltsch

Eintritt/Person: DAV-Mitglieder 2,00 €

Nichtmitglieder 5,00 €

Bringen Sie bitte auch bergbegeisterte

Freunde und Bekannte mit!

––––––

22.10.2007 Specht, Karl-Wilhelm

Farbenfrohes Tessin

Dia-Panorama-Vision, 24 x 36 mm,

Überblendtechnik

53


Dort, wo der Gotthard die Verbindung

schafft zwischen den Zentralalpen und

der Südschweiz, beginnt das Tessin,

eine vielfältige Landschaft zwischen

Hochgebirge und sonnigen Gestaden an

heiteren Seen. Der Vortrag folgt dem

Lauf des Ticino durchs Val Leventina zu

den wichtigen Orten Airolo, Giornico

und Bellinzola bis zum Lago Maggiore

bei Locarno und Ascona.

Pittoreske Bergdörfer in den stillen

Hochtälern Valle Maggia, Onsernone,

Centovalli und Verzasca kontrastieren

mit weltmännischer Eleganz etwa der

Sehenswürdigkeiten in Lugano. Viel besuchte

Orte wie Ronco, Morcote, Gandria

und die Brissago-Inseln werden

vorgestellt. Immer wieder auch hat die

Kamera die kleinen Dinge am Wegesrand

eingefangen: Pflanzen und Tiere,

Menschen und ihr kulturelles Schaffen,

Dokumente der Geschichte und eindrucksvolle

Stimmungen. Ein Vortrag für

Wanderer und Genießer alpiner Vielfalt

und Farbenpracht.

19.11.2007 Lindner, Rudi

Kärnten – hohe Berge, tiefe Seen

Tonbildschau 24 x 36 mm, Überblendtechnik

„Mei scheans Landle“ sagen die Bewohner

des südlichen Bundeslandes Österreichs

und meinen damit, dass ihre Heimat

im Einklang von Natur- und Kulturlandschaft

etwas ganz Einmaliges darstellt.

Gletscher, steile Felsen, Glocknergipfel

– und irgendwann mit Dampfer

oder Ruderboot auf dem Wörthersee

das unvergleichliche Maria Wörth!

Der Vortrag gibt einen Gesamteindruck

von der vielfältigen Bergwelt Kärntens.

Jede Berggruppe hat ihre besondere

Eigenart, bietet unterschiedliche Möglichkeiten:

vom leichten Wandern entlang

von Seeufern, durch Klammsteige

54

und über Almen bis hin zum anspruchsvollen

Bergsteigen und Felsklettern im

Kalkstein oder im Urgestein der alpinen

3000er Gipfel.

Der Referent führt uns auf der einen Seite

zum Großglockner (200 Jahre Alpingeschichte),

zum Sonnblick (3000 Jahre

Goldbergbau) und zur Schobergruppe

mit der Vielzahl von Gipfeln und den

einsamen Karen und Seen. Den großen

Gegensatz bilden auf der anderen Seite

die Kalkgebirge der Karnischen Alpen,

das „Biegengebirge“ als geologische

Nahtstelle zu Afrika, und die Karawanken

mit wanderbaren Gipfeln und beeindruckenden

Klettertürmen.

Volkstum und Kulturgeschichte sind allgegenwärtig.

Im tiefen Gailtal fasziniert

das „Kufenstechen“, ein verwegenes

Reiterspiel. Kulturwanderwege führen zu

Kirchen, zu Fresken und Ausgrabungen

aus der Römerzeit, zu Schlössern und

Burgen. Und immer beeindrucken herrliche

Tiefblicke auf die Kärntner Seenlandschaft,

die zum Ausspannen und

Genießen einlädt.

03.12.2007 Marx, Dr., Andreas

Siguniang – Bergsteigen im Land der

aufgehenden Sonne

Tonfilm

Bergsteigen in China – die meisten Menschen

verbinden damit sicherlich eine

Trekkingtour oder eine Expedition im

Himalaya. Es gibt jedoch abseits der bekannten

Ziele eine Vielzahl von Gebirgsregionen

in diesem riesigen Land, die in

ihrer Faszination dem Himalaya ebenbürtig

sind und dennoch kaum von

Europäern besucht werden.

Ein solches Gebiet ist das Siguniang-

Gebirge im Westen der Provinz Sichuan.

Der Film berichtet über eine kleine, privat

organisierte Expedition in diese Region,

in der es über sechzig 5000er gibt,


von denen 90% unbestiegen sind. Er

zeigt die Besteigung des 5482 m hohen

Luotuo sowie den Versuch einer Erstbegehung

des knapp 5600 m hohen Yutu.

21.01.2008 Mücke, Thomas W.

Das ungarischste Ungarn

Tonbildschau 6 x 6 cm, Überblendtechnik

Der Vortrag spannt einen weiten Bogen

von der Schnitzkunst der Menschen in

Szatmar Bereg, der herrlichen Weingegend

um Tokaj, über Debrecen mit den

vielen Heilbädern, Egér mit seiner reichen

Historie bis hin zur endlosen Weite

der Puszta. Natürlich gibt es auch in

Budapest sowie am Balaton genügend

Zeit für optimale optische und akustische

Eindrücke.

Mit großartigen 6 x 6 formatigen Fotos,

vorgeführt in Überblendtechnik, verständlichen

Texten und prächtigen Gesangseinlagen

versteht es der Referent,

sein Publikum zu fesseln. Sein Gefühl

für die kleinen Details und erst recht für

die Menschen muss einfach gefallen.

Dazwischen immer wieder Musik dieses

Landes, instumental oder als Gesang,

von ihm vorgetragen. Kein Wunder,

dass das Publikum beeindruckt ist und

ins Träumen kommt.

04.02.2008 Tribbensee, Jens

Die Anden – von Patagonien auf das

Altiplano

Tonbildschau digital, Überblendtechnik

Der Referent ist leidenschaftlicher Hochgebirgswanderer,

er war u. a. im Himalaya,

in den neuseeländischen Alpen

und zuletzt in den Anden.

Sein Vortrag beginnt in Patagonien, wo

wir den Torres del Paine Nationalpark

durchwandern, das Fitzroymassiv besuchen

und uns an den Perito Moreno-

Gletscher heranwagen. Mit dem Schiff

durchfahren wir anschließend vier Tage

die chilenischen Fjorde westlich des

größten Eisfeldes außerhalb der Polarregion

und erreichen die südamerikanische

Schweiz mit ihrer Bilderbuchlandschaft

von Puerto Varas am wunderschönen

Vulkan Osorno bis hinüber

nach San Carlos de Bariloche. Hier erleben

wir eine abenteuerliche dreitägige

Wanderung durch den von der Zivilisation

abgeschnittenen Dschungel.

Nun verlassen wir Patagonien und machen

einen großen Sprung in die trockenste

Wüste der Welt, die Atacama.

Hier erleben wir den Sonnenuntergang

im Valle de la Luna und fahren auf das

höchstgelegene Geysirfeld der Erde.

Ein drittes Mal wechseln wir auf die argentinische

Seite und besuchen die Provinz

Salta, sehen farbenprächtige Felslandschaften,

strahlend weiße Salzflächen,

riesige Kandelaberkakteen und

spüren die noch heute stark von den

Indios geprägte Kultur.

18.02.2008 Kögel, Andreas

Vom Bodensee nach Meran

Tonbildschau 24 x 36 mm, Überblendtechnik

Vom Bodensee, dem Schwäbischen

Meer, führt der weite Weg über den See

hinein ins liebliche Toggenburger Land

und in das Alpsteingebirge mit seiner

exzellenten Aussichtskanzel, dem Säntis.

Weiter geht es nach Vaduz in Liechtenstein

und in das Rätikon mit seinen

nach Süden zur Schweiz hin senkrecht

abfallenden Wandstürzen. Über Schesaplana,

Drusenfluh und Lindauer Hütte

führt der Weg nach Schruns im Montafon

und ins Verwall mit seinen stillen

Tälern und den eisbewehrten Dreitausendern

der Silvretta.

Hinab geht es ins Paznauntal nach

Kappl und dann durch die Samnaun-

55


gruppe nach Samnaun und Finstermünz.

Es folgen steile Pfade und enge Taleinschnitte

hinein ins Ötztal nach Obergurgl

und zum Ramolhaus, das in über

3000 m Höhe mit seinem überwältigenden

Aussichtsbalkon belohnt. Über den

Grenzkamm der Hochwilde geht es hinein

nach Südtirol ins Pfossental, über

die Johannisscharte und durch die

Texelgruppe bis in das weite, fruchtbare

Talbecken von Meran, in dem sich südtiroler

Tradition und italienische Leichtigkeit

treffen.

10.03.2008 Reinartz, Guus

Bergerlebnis Südtirol in Sterzing und

Umgebung

Tonbildschau 24 x 36 mm, Überblendtechnik

Die facettenreiche Reihenfolge der Jahreszeiten

zeichnet und charakterisiert

56

dieses abwechslungsreiche und stimmungsvolle

Land südlich vom Brenner.

Die farbenfrohe Pracht der Almen überwältigt,

während in der Ferne verträumt

versunkene Schlösser und Burgen auftauchen.

Wir machen Hüttentouren in

Eis und Schnee, wir besuchen traditionelle

Musikfeste und den Weihnachtsmarkt

von Sterzing, auf dem wir vielen

kunstsinnigen Handwerksleuten aus

dieser Region begegnen. Wir hören zu,

was uns Steine und Bäume zu erzählen

haben, und erfahren den Rhythmus der

Natur von Monat zu Monat. Genauso

lassen wir uns verführen und bezaubern

durch die liebenswerte, fröhlich-heitere

Gastfreundschaft der Südtiroler. Zum

Schluss des Vortrages wandern wir

durch mehrere faszinierende Seitentäler,

die sich durch ihre Vielseitigkeit auszeichnen.

Südtirol ist und bleibt immer

wieder ein beeindruckendes Erlebnis.


JUGENDGRUPPE

Leiter: Felix Küster

Keßlerstraße 88

31134 Hildesheim

Tel. 01 72 / 5 14 38 77

Abschlussfahrt der Jugendgruppe

Wie jedes Jahr stand im Dezember 2006

die Abschlussfahrt der Jugendgruppe

auf der Malepartushütte im Harz an.

Erfreulicherweise gab es eine rege Beteiligung,

so dass wir letztendlich auf

über zwanzig Teilnehmer kamen. Das

Wetter war dieses Mal leider nicht so

herrlich wie die letzten Male und so bekamen

wir keine schöne Schneelandschaft,

sondern graues Schmuddelwetter

zu sehen. Angekommen schafften

wir es dieses Mal, aufgrund der vielen

Mitgereisten sogar beide Bettenlager

komplett zu füllen.

Der erste Abend fing zunächst erstmal

ruhig mit dem alljährlichen Einleben und

dem Kochen des Abendessens an. Als

es langsam dunkel wurde, beschlossen

wir frohen Mutes, uns wieder einmal zu

einer Nachtwanderung auf den 926 m

hohen Achtermann aufzumachen. Die

Hälfte des Weges kämpften wir uns

durch den sumpfigen Boden, bis wir vor

dem Problem standen, nicht mehr so

recht zu wissen, wo wir uns befinden.

Von dort machte sich das Team aus

Chuck, J. O. und Nina auf den Weg, die

restliche Route zu erkunden und uns

nachzuholen. Den Weg hatten sie dann

auch wieder gefunden, nur die Sache

mit dem Nachholen gestaltete sich als

schwieriger als erwartet. Hoffnungsvoll

wartete der zurückgebliebene Teil der

Gruppe so einige Minuten lang in Dunkelheit

und Kälte auf seine Rettung, bis

man beschloss, doch wieder zurück zur

warmen Hütte zu marschieren. Dort tra-

fen wir dann auch wieder mit den drei

ausgesandten Spähern zusammen, die

die Achtermannshöhe zumindest nach

ihren Angaben (es gab ja keine Zeugen)

bezwungen hatten. Zurück daheim ging

der Abend dann mit der zeremoniellen

Feuerzangenbowle gemütlich zu Ende.

Für den Samstag hatten wir uns viel vorgenommen.

Daher machten wir uns

nach einem späten gemeinsamen Frühstück

auf zu der von den Jugendgruppenleitern

vorbereiteten Rallye. Immer

zusammen in Dreiergruppen ging es los,

um die geforderten Aufgaben zu erfüllen.

So wurde beispielsweise die Lage

des Brockens von allen richtig angepeilt,

das Gewicht 10 m langer Felsen

von allen Gruppen gut geschätzt und

auch die Wegfindung gestaltete sich,

obwohl sie doch teilweise ein wenig von

der planmäßigen abwich, als kein Problem.

Sogar der Achtermann wurde

nach dem Misserfolg am Vortag von den

meisten regelrecht „im Vorbeigehen“

noch erklommen. Also hatten es nach

einigen Stunden Wanderung im schönen

Harz am Nachmittag schließlich alle

Gruppen geschafft, mit ihren Lösungen

an der Malepartushütte anzukommen.

Nach der Auswertung der Rallyebögen

folgte dann die Siegerehrung bei der

sich die Rallye-Teilnehmer allesamt über

kleine Preise freuen konnten. Gegen

Abend ging es wieder an das gemeinsame

Pizzabacken mit anschließendem

Verzehr. Wer noch oder durch die Pizza

wieder genug Energie hatte, konnte

57


jetzt seine Fähigkeiten beim Tischklettern

unter Beweis stellen. Diese Herausforderung

nahmen fast alle an und

meisterten sie auch zum Großteil. Im

Verlaufe des Abends zeigten uns Jan

und Andreas schließlich wieder einmal

ihre alpinen Erlebnisse des vergangenen

Jahres und kommentierten diese, während

die alpin Unerfahrenen gespannt

lauschten. Und so ging dann auch der

zweite Abend unserer Abschlussfahrt zu

Ende.

Die norddeutsche Klettermeisterschaft

Am 21. 1. 2007 fand in Hildesheim wieder

der Auftakt der norddeutschen Klettermeisterschaft

statt. Wie in den Jahren

zuvor gab es dieses Jahr auch wieder

eine Handvoll Kletterer aus unserer Jugendgruppe,

die sich an der Wand beweisen

wollten. Leider wurde dieses

Grüppchen von tapferen Kletterern und

Kletterinnen schon vor der Qualifikation

aufgrund einer Anhebung der Altersgrenze

dezimiert und so durften Pilo

von Sobbe und Moritz Wilkening leider

nur noch außerhalb der Wertung mitklettern.

Der Rest der Gruppe ließ sich durch diesen

Rückschlag allerdings nicht entmuti-

Am nächsten Morgen ging es noch einmal

ans gemeinsame Frühstück, bis wir

auch schon mit dem Packen und Aufräumen

beginnen mussten. In Teamarbeit

war das für uns als Jugendgruppe

aber natürlich kein Problem, so dass wir

uns gegen Mittag mit der etwas knapp

bemessenen Anzahl an Autos aufmachten

und wieder Richtung Hildesheim

fahren konnten.

gen und versuchte sein Glück in der

Qualifikation, welche dann aber für

Johannes Reinsberg und Jonas Klug bereits

das unglückliche Ausscheiden aus

dem Wettbewerb bedeutete. Sie belegten

schließlich den 11. und den 10.

Platz.

So war nach der Qualifikation nur noch

unsere Lokalmatadorin Elisa Schönberg

dabei, die seit einigen Jahren auch im

norddeutschen Jugendkader klettert. Sie

hielt am Ende auch die Fahne der

Jugendgruppe hoch und kam ins Super-

Finale, wo sie leider am vorletzten Griff

scheiterte und gefeierte Zweite wurde.

Helfen Sie bitte mit, den guten Ruf des DAV zu erhalten.

Werfen Sie keine Abfälle in die Landschaft!

Bitte benutzen Sie einen Hüttenschlafsack!

59


WANDERGRUPPE

Leiter: Brunhild Friemelt

Oder-Neiße-Weg 47

31171 Nordstemmen

Tel.: 0 50 69 / 14 17

Liebe Wanderfreunde und Wanderfreundinnen,

„harz-lich“ willkommen zu acht abwechslungsvollen

Wanderungen im Harz

vom 03. 06. bis 06. 10. 2007.

„Rund um den Okerstausee“, „Riefensbeek

– Buntenbock“, „Schulenburg“,

„Scharzfeld/Knollen“, „Grumbacher Teiche“,

„Torfhaus“ „Wildemann“ und

„Ilsetal“ stehen dieses Mal in unserem

Wanderplan, eingebettet von sieben

Wanderungen in unserer reizvollen näheren

Hildesheimer Heimat.

Früh aufstehen heißt es am 12. 08.

2007. Es geht zum beliebten Volkswandertag

nach Sudershausen.

Neu im Programm ist ein weiterer Volkswandertag.

Es handelt sich hierbei um die „Otto-

Lüdtke-Gedächtniswanderung“ der Turngemeinschaft

Freden e.V. am 14. 10.

2007, die unter dem Namen „Zwet-

schenkuchenwanderung“ bekannt ist.

Am Schluss des Wandertages gibt es

nämlich Zwetschenkuchen in Heipke’s

Hotel in Freden. Auf der Strecke werden

außerdem Schmalzbrote angeboten. Für

die Teilnahme an der Wanderung ist

deshalb eine Anmeldung bis zum

23. 09. 2007 bei mir erforderlich.

Letztes Jahr habe ich mir leider mein linkes

Sprunggelenk gebrochen. Die Wanderung

am 22. 04. 2007 fällt deshalb

aus.

Unsere Wanderführer Rudi Thiele, Gerd

Zeymer, Otto Klinger, Gisela Reiche,

Karl-Wilhelm Schüler und Horst Kleiner

haben sich wieder schöne Touren ausgedacht.

Sie freuen sich auf Ihr Kommen.

Wie immer viel Spaß beim Wandern!

Brunhild Friemelt

Wie ist das Wetter zur Zeit im Harz?

http://www.Nationalparkhaus-Altenau-Torfhaus.de

Vor einer Fahrt in den Harz können Sie sich

unter dieser Adresse informieren, wie das Wetter

am Torfhaus und am Brocken gerade ist.

61


DIE BIKER

Ansprechpartner:

Harald Stumpe Tel. 0 51 21/6 61 10,

Mobil 01 78/1 38 09 40

Patrick Bertram 0 51 21/ 51 30 99

(tagsüber 0 50 66/ 8 96 37)

Von der Mountainbikegruppe gibt es

aus diesem Winter nicht allzu viel zu berichten,

da sich unsere Aktivitäten im

Wesentlichen auf den monatlichen

Stammtisch beschränkten. Dabei haben

wir nicht nur Geschichten und Fotos von

Touren des vergangenen Sommers

bestaunt, sondern uns auch Gedanken

über die kommende Saison gemacht.

Wir planen ein Wochenende im Harz,

Termin und Programm standen zu Redaktionsschluss

der Hütte jedoch noch

nicht fest. Sobald hier Genaues bekannt

ist, werden wir dies auf der Sektionsseite

im Internet veröffentlichen. Dies gilt

Nicht der Hildesheimer Wald, aber auch schön

62

auch für weitere geplante Aktivitäten

der Gruppe.

Zunächst werden wir uns ab April wieder

wie gewohnt mittwochs um 18 Uhr

an der Waldquelle zu gemeinsamen

Touren im Hildesheimer Wald treffen. Je

nach Sonnenscheindauer werden diese

anfangs noch kürzer ausfallen, so dass

der Einstieg in die Saison niemandem

zu schwer fallen sollte. Interessierte Mitradler

sind wie immer sehr willkommen!

Bei zweifelhaftem Wetter empfiehlt es

sich vorher bei einem der Ansprechpartner

nachzufragen, ob die Tour stattfindet.


Vielleicht hatte der ein oder andere

Leser die Gelegenheit, in der diesjährigen

Vortragssaison den Vorträgen über

den Himalaya und die verschiedensten

Betätigungsmöglichkeiten dort beizuwohnen.

Im Nachhinein bleiben immer

viele Fragen offen, die einem beim Vortrag

(„Hat jemand noch Fragen ...?“) gerade

nicht eingefallen sind. Der Vortragende

achtet beim Vortrag mehr auf

visuelle und akustische Perfektion als

auf übertriebene Informationsfülle, so

entsteht ein gewisses Manko. Versuchen

wir, dieses zu beheben:

Eine Gruppe Alpenvereinsmitglieder verschiedener

Sektionen, bestehend aus

Steffi Börner, Frank Nikoleit (Berlin),

Rene Schulze (Heidelberg), Roland Lange

und Peter Wolf (beide HI) bereiste

Nepal zweimal. Beim ersten Mal ging es

An der Bodnath-Stupa, Kathmandu

Trekking in Nepal

Was man vorher wissen sollte

November 2001 ins Everestgebiet

(Khumbu) und beim zweiten Mal ebenfalls

im November 2003 ins Annapurnagebiet.

Dauer der Reisen jeweils vier bis

fünf Wochen, schließlich wollten wir vor

Ort Zeit haben, um ggfs. warten bzw.

improvisieren zu können. Das Improvisieren

entfällt bei organisierten (Katalog-)

Touren für gewöhnlich, es ist zwar

teurer und das Programm zeitlich gestrafft,

aber schön ist es alle Male, meist

auch etwas komfortabler.

Bei unseren selbst organisierten Touren

war uns das Internet eine große Hilfe,

die modernen Suchmaschinen werfen

mittlerweile 1,45 Millionen Treffer bei

der Eingabe „trekking nepal“ aus. Die

Kontaktaufnahme mit dem ausgewählten

Veranstalter in Deutschland, Österreich,

Schweiz, Nepal etc. erfolgt per E-

Mail, Deutsch ist vielfach kein Hindernis,

Englisch sowieso nicht. Außerdem hat

man alle Absprachen und Preisangebote

(ausgedruckt) schriftlich vorliegen.

Das Visum wird bei der nepalesischen

Botschaft in Berlin schriftlich beantragt,

Infos und Formulare unter www.

nepalembassy-germany.com bzw. man

lässt dies den gebuchten Trekkingveranstalter

erledigen – sofern möglich.

Flugverbindungen sind schwieriger zu

ergattern, vielfach ist man auf bestimmte

Tage fixiert oder bestimmte Strecken.

Da muss man nehmen, was man kriegt.

Oder man wendet sich an ein Reisebüro,

welches im Internet auch in Bereiche

vordringen kann, die dem nichtkommerziellen

Nutzer verschlossen bleiben.

Unsere Erfahrungen waren an dieser

Stelle immer positiv.

Packen wir also unseren Rucksack, nicht

schwerer als 20 kg zzgl. 7 kg Handgepäck.

Reiseapotheke nicht vergessen,

63


der Hausarzt hilft gerne weiter. Was

noch? Was für ein Ziel hat man anvisiert?

Bleibt man im Kathmandutal mit

Tempeln, Aussichtspunkten und Hotelübernachtung,

ist die Daunenjacke

eigentlich Unsinn. Im Khumbu auf 4.900

m Höhe in einer zugigen Lodge, die

schon Edmund Hillary gesehen hat, dagegen

äußerst sinnvoll. Will man einen

Trekkinggipfel (Island Peak, Pisang

Peak o. ä.) in der Seilschaft besteigen,

wird der Rucksack schnell über 20 kg

schwer und der Poker um die Gutmütigkeit

des Airline-Personals startet. Schlafsack,

warme Sachen, Fotoausrüstung,

Waschzeug, für drei Wanderwochen

Unterwäsche, Snacks für unterwegs,

Trekkingschuhe in ausreichender Zahl

(die schwersten davon schon im Flugzeug

an, das freut die Sandalentouristen

ungemein) usw. – sehr schnell ist

der Rucksack voll und die Hälfte von

dem Zeug liegt immer noch daneben.

Unser Tipp – ein Seesack oder eine

Trekking-Reisetasche ab 70 l Inhalt. Den

7-kg-Tagesrucksack nicht zu klein wählen,

ins Handgepäckfach des Fliegers

sollte er jedoch noch passen. 10 Stunden

Flugzeit mit einem Rucksack zwischen

den Knien ist eine Einladung an

eine Thrombose – schade um den Urlaub!

Die richtigen Schlüsse aus dem Vorgenannten

zu ziehen, überlasse ich im Bedarfsfall

dem Leser, der sicherlich nicht

unerfahren in punkto „Verreisen“ ist.

Vor Ort angekommen staunt man erstmal,

weil alles ungewohnt ist. Kathmandu

(1.200 bis 1.500 m über NN) ist beim

ersten Eindruck eine nicht fertig gebaute,

bröselnde, dreckige und laute Steinwüste.

Die Menschen sind hektisch aber

nett, Zeit hat auch nur keiner, das ist

fast wie zu Hause. Der Verkehr ist chaotisch,

aber bei 40 km/h Maximalgeschwindigkeit

relativ ungefährlich, so-

fern die Hupe funktioniert. Bremse

braucht man nicht, Hindernisse werden

weggehupt. Das lernt auch der Tourist

schnell. Störend ist der Dreck aus Abgasen,

Rauch und Staub. Man sieht ihn

beim erforderlichen Benutzen eines

Taschentuches deutlich. Klimaschutz ist

in einem Entwicklungsland eben Luxus.

Schön und sehenswert hingegen die

Tempelanlagen hinduistischer und

buddhistischer Ausführung, hier kann

man stundenlang verweilen und die

Seele baumeln lassen. Von manchen

aus kann man schneebedeckte Berge

sehen – eine gute Einstimmung. Vergessen

sollte man nicht, sich in diesen

ersten Tagen das Trekking- bzw. Gipfelpermit

zu besorgen, ein nepalesisch

sprechender Begleiter ist hierbei unbedingt

erforderlich.

Die Trekkinggebiete: Etwa 10 bis 15 Gebiete

gibt es, in denen Touren angebo-

Marsiyandi-Schlucht vor Pisang

65


ten werden. Alle Gebiete sind aufgrund

des Friedensschlusses zwischen der

königlichen Regierung und den maoistischen

Rebellen wieder erreichbar und

sicher (Stand Februar 2007). Wir bewanderten

davon zwei, allerdings auch sehr

unterschiedliche:

– erstens das hochalpine Everestgebiet

(Khumbu) mit Besteigung des Trekkinggipfels

Island Peak (6.189 m) und mehrfacher

Aussicht auf fünf Achttausender,

allen voran die Göttinmutter der Erde,

auf die wir bis auf sieben Kilometer

Luftlinie herankamen. Näher geht es nur

per Expedition.

– zweitens das gemäßigte bis hochalpine

Annapurnagebiet, in welchem man

den Annapurna Himal in einem nahezu

vollständigen Kreis umwandert und

dabei auch drei (andere) Achttausender

sieht. Den Abstecher zum Trekkinggipfel

Chulu West (6.414 m) brachen wir aus

Zeit- und Akklimatisationsgründen ab.

Einige Angaben zur Khumbu-Himal-Trekkingtour

(die grammatikalisch korrekte

Satzform entfällt):

Trekking von Lodge zu Lodge, Dauer der

Tour 19 Tage, zurückgelegte Trekkingstrecke

218 km, Höhenmeter Aufstieg ca.

10.000, Höhenkoten 2.650 m (kurz nach

dem Flugplatz Lukla, auf dem man von

KTM kommend mit der Twin Otter von

„Yeti-Airlines“ landet) bis 6.189 m

(Island Peak Gipfel – kurzzeitig), meistens

bewegt man sich um 3.500 m bis

4.700 m herum. Wir wanderten in vier

Täler hinein, am Ende von jedem Tal

gab es etwas Besonderes (ein Kloster,

zwei erwanderbare Aussichtsberge und

einen vergletscherten Trekkinggipfel).

Sinnvoll war der Ruhetag. Ein Reservetag

für den Gipfel war auch geplant, den

wir aber nicht brauchten.

Das Klima im November (vor dem Wintermonsun)

ist trocken, klar, kaum Nie-

66

derschlag, bei Wind staubig. Am Tage

hat es 5 bis 20°C bei Sonne und Windschatten,

nachts plus 5 bis minus 10°C.

Am Berg bei Nächtigung im Zelt auf

etwa 5.100 m ist es kälter, aber durch

Trockenheit, gute Ausrüstung und

freundliches Wetter mit wenig Wind

empfanden wir die Kälte als nicht störend.

Die Landschaft ist mit „grandios“ nicht

hinreichend beschrieben, leider fehlt im

November die Farbe „grün“ etwas –

Hobbybotaniker sollten also lieber zur

Blüte des endemischen Rhododendrons

im Frühjahr dorthin reisen.

Die Lodges sind meist in gutem Zustand;

Schlafsack erforderlich. Sanitäre

Verhältnisse gewöhnungsbedürftig bis

erschreckend. Warme Dusche (wo es

geht) kostet 5 $ extra, wir hörten Klagen

eines Wanderers, dem das Abwaschwasser

in den Duschwassertank

gefüllt wurde, sein Meckern war sinnlos.

Selbiges zur Annapurna-Runde:

Auch hier Trekking von Lodge zu Lodge,

Dauer der Tour: 21 Tage ab Kathmandu

(8 Stunden Busfahrt „Nepaly Style“) einschließlich

dreier „Abstecher-Tage“ zum

Trekkinggipfel, zurückgelegte Trekkingstrecke

230 km, Höhenmeter Aufstieg

ca. 9.200, Höhenkoten 820 m (Startort

Besisahar, Zielort Pokhara) bis 5.416 m

(Passübergang Thorong La), am Berg

kurzzeitig bis auf 5.600 m, dann abgebrochen.

Das Klima ist bedingt durch die tiefe

Lage der ersten Etappen freundlich und

warm, ab etwa 2.000 m ähneln die Temperaturen

zunehmend denen im Khumbu.

Vorsicht vor der Sonne, ein Sonnenstich

kann schnell mal einen oder zwei

Tage kosten, das kann bei straffer Organisation

des Veranstalters die ganze

Trekkingtour gefährden. In unserer

Gruppe gab es zwei Sonnenstiche, zum


Manang (3.500 m) mit Blick zum Annapurnakamm

Glück leichterer Art (Fieber bis 39,2°C

und Übelkeit „komplett“).

Für Ruhetage zur Akklimatisierung eignet

sich z. B. Manang (3.500 m NN), von

wo aus man sehr schöne Aufstiege mit

Annapurnablick unternehmen kann.

Sehr schön auch die landschaftliche

Vielfalt auf der Route – von tiefgelegenen

Reisterassen über Flusstäler und

Schluchten zur Hochebene von Pisang

bis Manang, wo noch Apfelbäume wachsen.

Danach folgt die hochalpine Querung

des Passes mit dem höchsten

Nachtlager wahlweise auf 4.600, 4.800

oder 5.050 m (Lodges). Der Preis der

gewonnenen Ausgangshöhe für den

Thorong La sind die Nachtkälte und der

miserable Schlaf dort oben. Am Trekkinggipfel

schliefen wir mehrere Nächte

in Zelten, der dicke Schlafsack ist

Pflicht. Der Abstieg geizt nicht mit landschaftlichen

Reizen von tibetischer Kargheit

bis zu echter Dschungelvegetation

bei Ghandruk einschl. Acht- und Siebentausenderaussicht.

Die Lodges sind meist in gutem Zustand;

Schlafsack ist Pflicht. Sanitäre

Verhältnisse besser als im Khumbu, kalt

kann man nahezu überall duschen,

Warmduscher zahlen die üblichen 5 bis

8 $, Nudelwasser zum Duschen gab es

nie.

Ach so, auf keinen Fall den Abstecher

nach Ghorepani zum Poonhill (3.220 m)

auslassen. Der Sonnenaufgang auf diesem

Aussichtsberg ist großartiges Himalaya-Kino

und entschädigt zusammen

mit der anschließenden Dschungeletappe

nach Ghandruk voll für den mühsamen

Aufstieg. Dieser erfolgt aus dem

67


Passübergang Thorong La 5.416 m

2.000 m tiefer liegenden schluchtartigen

Kali-Gandaki-Tal (dem tiefsten Tal der

Welt zwischen den Achttausendergipfeln

Annapurna (8.091 m) und Dhaulagiri

(8.167 m), durch welches die Annapurnarunde

nach Überquerung des Thorong

La führt.

Essen und Trinken:

Das Essen ist meist vegetarisch, man

kann auch Yak- oder Beefsteak bekommen,

aber man sieht das Fleisch vor der

Zubereitung nicht, da ist Vorsicht geboten.

Die Zubereitung zieht sich meist in

die Länge, weil nepalesische Lodges

keine europäische Küchenausstattung

aufweisen (können). Beliebt ist „Dhal

Bat“, bestehend aus Reis und Linsen,

man kann nachbestellen, bis der Arzt

kommt. Um Eintönigkeit vorzubeugen,

sollte man aber auch andere Gerichte

probieren. Wer auf sein Fleisch nicht

verzichten will, steckt sich zu Hause

noch ein paar Päckchen Landjäger o. ä.

68

ein, die kann man auch prima den Trägern

anbieten, welche einem schließlich

den 20-kg-Rucksack oder Seesack

schleppen. Zigaretten ggfs. zum Anbieten

(„Sherpa-Oxygen“ – von einem

Sherpa gelernt) und Bonbons (wer’s

besser findet – Zahnpflegekaugummis)

für die Kinder.

Übers Trinken kann man nur sagen –

„genug“, egal was die Hüttenkarte

anbietet. Fließendes Gebirgswasser meiden,

es kann oberhalb der Trinkstelle

immer mal ein totes Tier im Bach liegen,

Yaks z. B. können in 5.000 m Höhe

überleben, weil dort noch Gras wächst.

Leitungswasser (sofern vorhanden) abkochen

lassen, sonst keine Garantie für

Gesundheit und Frohsinn der Tour.

Alkohol schadet der Akklimatisierung.

Das sollte man erst gegen Ende der

Tour wagen bzw. einen Ruhetag danach

einplanen. Für Trinkfreudige somit ein

recht langer Urlaub. Wer’s mag!


Es fallen mir noch etliche Dinge ein, die

an dieser Stelle erwähnt werden könnten,

aber es soll jetzt reichen. Zusammenfassung:

Es ist ein ziemlicher Aufwand

an Zeit, Geld und Organisation

notwendig – aber es lohnt sich. Und das

sicher nicht nur auf den bekannten

Trekkingrouten, sondern auch in den

nicht so bekannten Gebieten, die jetzt

wieder besucht werden können. Landschaft,

Menschen und Kultur sind einmalig

und die schlechten Erlebnisse, die

natürlich auch passieren können, vergisst

man hinterher viel schneller als die

zuvor genannten guten.

Seitens einer älteren Zuschauerin wurde

festgestellt, dass das „ja alles nur für

die jungen und fitten Leute machbar

ist“. Ja, aber nur zum Teil. Sicherlich

sollte man abwägen, ob der Steilgletscher

des Island Peak oder der 20-km-

Marsch zum Everest-Aussichtsberg Kala

Pattar in mindestens 5.000 m Höhe etwas

für einen ist oder nicht. Außerdem

sind die sanitären Verhältnisse dort

nicht gerade gut, obwohl z. B. der DAV-

Summitclub neuerdings mehrere Komfort-Lodges

im Khumbu betreibt. Klar,

laufen sollte man schon noch können,

aber ältere Menschen „rennen“ ohnehin

nicht so wie jüngere – und das ist auch

gut so (und zwar für die Akklimatisierung).

Bis zum Kloster Tengpoche

(3.950 m mit Everestblick) ist es bei

angemessenem Tempo und Wegstrecke

durchaus für all diejenigen zu schaffen,

die drei Stunden von der Malepartushütte

bis auf den Brocken gehen (mit

Pausen).

Für Mitbürger, die diese „Raserei“ nicht

mehr nötig haben, gibt es das Kathmandutal

mit seinen Kulturschätzen und

Sehenswürdigkeiten, die man nie vergisst.

Wer keinen Smog will, wohnt

außerhalb, z. B. in Nagarkot (2.800 m

mit Aussicht auf den Himalaya-Haupt-

Bergdschungel auf 3.000 m nahe

Ghorepani

kamm). Zwar etwas teurer, aber immer

noch billiger als die meisten Hotels hierzulande.

Natürlich gibt es auch ein

„Grand Hotel“ mit eigener Geländewagenflotte

(inkl. Chauffeuren – das ist

aber auch besser so). Und es gibt den

Everestflug z. B. mit „Buddha-Air“ für

rund 110 $ (Stand 2003), das ist eine

Stunde Himalaya fast zum Anfassen –

unvergesslich.

Abschließend noch ein Vorschlag:

Auf der Internetseite unserer Sektion

sollte eine Rubrik „Tourenberichte“

erstellt werden, in der die Mitglieder

geordnet nach den Kriterien „Kontinent,

Land, Gebirge, Tour, Einstellender“

(natürlich auch abrufbar nach selbigen)

eingestellte Berichte anderer Mitglieder

einsehen und Informationen finden können,

sei es im Harz oder im Kaukasus.

Anspruch auf Gewähr und Haftung hat

natürlich keiner, es sollte aber auch

keine „Märchenseite“ werden. Die Einstellung

der per E-Mail zugesendeten

Berichte erfolgt durch die Geschäftsstelle

oder durch Dritte in ihrem Auftrag.

Das wäre schon gut.

Bis dahin gestatte ich der Geschäftsstelle,

Interessierten meine Telefonnummer

zu nennen.

Namaste! Peter Wolf

69


Sektionen des Rolf Witt, Referent für Wettkampfklettern

Nordwestdeutschen Friedrich-Rüder-Str. 20, 26135 Oldenburg

Sektionenverbandes Tel. 04 41 / 8 50 43

Die Kaderarbeit im Nordwestdeutschen

Sektionenverband ist inzwischen auf

eine sichere Basis gestellt worden. Am

14. Oktober wurde auf der Tagung des

Verbandes in Göttingen der Etat für Kaderarbeit

und Durchführung der Wettkämpfe

einvernehmlich verabschiedet.

Es stehen nun ca. 6000 Euro für die

Kaderarbeit (Trainer, Kadertreffen,

Fahrtkosten, Unterstützung bei nationalen

Wettkämpfen, Startgelder etc.) und

7 500 Euro für die Wettkämpfe durch

unseren Verband zur Verfügung. Wir

sind jedenfalls sehr zufrieden, dass

unser relativ kleiner Verband mit diesen

schon recht große Beträgen das Wettkampfklettern

maßgeblich fördert.

Im Jahr 2006 wurden insgesamt 9 Kadertreffen

im Leistungszentrum Hamburg,

Hannover, Köln, Groningen und

eine Kaderfahrt in den Frankenjura

durchgeführt. Unsere Trainer Dirk Busse

und Irina Mittelman betreuten zudem

unsere Kadermitglieder auf den nationalen

Wettkämpfen und den Norddeutschen

Meisterschaften.

Nach Abschluss der Norddeutschen

Meisterschaftsserie 2006 ging es für die

Mitglieder des neu formierten Norddeutschen

Kletterkaders darum, sich auch

auf nationaler Ebene zu zeigen. Für viele

war es dann auch die erste Vorstellung

auf dem nationalen Parcour und das ist

bekanntermaßen immer besonders aufregend.

Erfreulich war die gute Beteiligung der

Kaderkletterer bei den Deutschland-

Cups in Frankenthal, Ingolstadt und

Karlsruhe. Bei den Platzierungen konn-

70

Aktivitäten des norddeutschen Kletterkaders

und das Wettkampfgeschehen

ten wir natürlich keine ganz hohen

Erwartungen anlegen. So sind einige

erreichte Plätze im Mittelfeld wirklich

ein gutes Ergebnis für unsere „Newcomer“.

Positiv ist auch der Zusammenhalt

in der Gruppe zu bewerten, die sich

wirklich gut untereinander motivieren.

Einen beachtlichen Erfolg in ihrer jungen

Karriere konnte Julia Gebhardt für sich

verbuchen. Am 2. Dezember erreichte

sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

in Scheidegg/Allgäu einen hervorragenden

2. Platz. Die Vizemeisterin

wird dieses Jahr auch auf dem European

Youth Cup am 6./7. Juli in Leipzig ihren

ersten internationalen Start angehen.

Verletzungsbedingt konnte Peter Lelek

leider nicht an der Deutschlandcup-

Serie 2006 teilnehmen. Bei Peter wäre

es sehr spannend gewesen, wie er sich

unter den Herren bewährt hätte. Auch

Leif Büttner trat aus gleichen Gründen

nur beim letzten Deutschen Bouldercup

an, konnte dort aber sogar einen hervorragenden

8. Platz belegen.

Als neuen Hauptsponsor für den Norddeutschen

Kletterkader, aber auch für

die Meisterschaftsserie, konnten wir die

französische Ausrüstungsfirma Millet

gewinnen. So wird u. a. der Kader mit

Kleidung ausgestattet sowie viele Wettkampfpreise

und Shirts finanziert. Des

Weiteren sind natürlich die meist regionalen

Kader-Sponsoren (Sachen für Unterwegs,

Edelrid, Bergsportzentrale Hannover,

escaladrome, Campo-Arena) weiter

engagiert.

Übrigens können sich Sportkletterer, die

Interesse haben, in den Wettkampfka-


der aufgenommen zu werden, gerne bei

mir melden. Bei entsprechender Eignung

besteht nach einem Vorgespräch

die Möglichkeit zu einer Sichtung im

Rahmen eines Kadertrainings eingeladen

zu werden. Die nächste offizielle

Sichtung fand am 24. Februar in der

Campo-Arena Hannover statt.

Rolf Witt

Termine Norddeutsche

Sportklettermeisterschaft 2007

21.01.2007

1. Wettkampf Hildesheim, Uni-Halle

24.02.2007

2. Wettkampf Hannover, Campo-Arena

21.04.2007

3. Wettkampf Hamburg, Kletterzentrum

09.06.2007

4. Wettkampf Sande/Whv, Monte Pinnow

Termin Norddeutsche Bouldermeisterschaft

2007

24. März, escaladrome, Hannover

Die Mitglieder des Norddeutschen Kletterkaders:

A-Kader Damen und Herren:

Verena Bleil (Sekt. Hamburg), Ewelina

Kujawski (Sekt. Hamburg), Doreen Wilp

(Sekt. Hannover), Peter Lelek (Sekt.

Hamburg), Tobias Bosse (Sekt. Braunschweig),

Leif Büttner (Boulderkader;

Sekt. Alpin Club Hannover = ACH)

A-Kader Jugend, weiblich und männlich:

Julia-Christina Gebhardt (Sekt. Bremen),

Elisa Schönberg (Sekt. Hildesheim), Tim

Bussmann (Sekt. Bremen), Martin Pötter

(Sekt. ACH), Felix Leuoth (Sekt. ACH)

B-Kader Jugend, weiblich und männlich:

Louisa Firnenburg (ACH), David Firnenburg

(ACH), Tillmann Ziola (Sekt. Braunschweig)

Trainer: Dirk Busse (Hannover, Irina

Mittelman (Köln)

Referent für Wettkampfklettern: Rolf

Witt (Oldenburg), Tel.: 04 41/9 84 94 15

Offizielle News zum Wettkampfklettern

und Ergebnislisten unter:

www.landesverband-bergsteigenniedersachsen.de

71


Wichtige Adressen der Sektion

Geschäftsstelle: Schuhstraße 33, 31134 Hildesheim, Tel.: 0 51 21 / 13 42 08, Fax: 0 51 21 / 69 41 87

E-Mail: davhi@t-online.de

Internetadressen:http://www.dav-hildesheim.de, Hauptverein: www.alpenverein.de,

Landesverband: www.lv-bergsteigen-niedersachsen.de

Materialverleih: Schuhstraße 33, 31134 Hildesheim, Tel.: 0 51 21 / 13 42 08, Fax: 0 51 21 / 69 41 87

Bankkonten: Sparkasse Hildesheim Kto. Nr. 10 014 BLZ 259 501 30

Raiffeisenkasse Sölden Kto. Nr. 400 242 BLZ 363 24

Öffnungszeiten: Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr

Vorstand:

Kanugruppe: Ansprechpartner:

Vorsitzender: Dirk Freye, Rosenhagen 18,

Gebhard Jäger, ( 0 51 21 / 2 16 01

31134 Hildesheim, ( 0 51 21 / 3 46 97

Hildebrand Schlotter, ( 0 51 21 / 13 05 17

Stellv. Vorsitzender: Bernhard Kaiser, Lein-

Ausbildungsreferat: Martin Koch, Am Probsteihof 64,

kampstr. 14, 31141 Hildesheim, ( 0 51 21 / 31139 Hildesheim, ( 01 71 / 6 53 67 07,

8 65 97, E-Mail: bernharjkaiser@web.de,

E-Mail: martin.koch@dav-hildesheim.de

bernhard.kaiser@dav-hildesheim.de

Naturschutzreferat: Bernward Kaevel, Reihwiesen-

Schatzmeisterin: Marlies Schade, Himmelsthürer weg 9, 31191 Algermissen, ( 0 51 26 / 82 67,

Str. 9, 31137 Hildesheim, ( 0 51 21 / 6 46 44 E-Mail: bernward.kaevel@arcor.de,

bernward.kaevel@dav-hildesheim.de

Schriftführer: Andreas Röder, Weststr. 12,

31180 Giesen, ( 0 51 21 / 77 09 76,

Öffentlichkeitsarbeit: Hildebrand Schlotter, Leibniz-

E-Mail: andreas.roeder@dav-hildesheim.de

str. 32A, 31134 Hildesheim, ( 0 51 21 / 13 05 17

Jugendreferent: Dr. Andreas Marx, Breslauer Str. 17, Internetpräsentation: Ulrich Klimke, Steinberg-

31171 Nordstemmen, ( 0 50 69 / 9 63 06, str. 104, 31139 Hildesheim, ( 0 51 21 / 60 10 22,

E-Mail: andreas.marx@dav-hildesheim.de

E-Mail: Uli.Klimke@arcor.de

Jens Oliver Ringert, Anton-Grebe-Str. 28,

Beisitzer:

31139 Hildesheim, ( 0 51 21 / 2 13 44,

Hütten: Eberhard Arndt, Wiesenstr. 25, 31134 Hil- E-Mail: jan.ringert@dav-hildesheim.de

desheim, ( 0 51 21 / 87 62 00

Vortragswesen: Dr. Peter Rietzel, Ostpreußenstra-

Sonderaufgaben: Klaus Keitel, Kalenberger Graße 29, 31139 Hildesheim, ( 0 51 21 / 3 45 30,

ben 32, 31134 Hildesheim, ( 0 51 21 / 3 77 41, E-Mail: peter.rietzel@arcor.de,

E-Mail: klaus.keitel@arcor.de,

peter.rietzel@dav-hildesheim.de

klaus.keitel@dav-hildesheim.de

Materialwart: Eckhard Zwanzig, H.-Brauns-Weg 21 B,

Gruppen und Referate:

31141 Hildesheim, ( 0 51 21 / 8 38 72

Jugendgruppe: Felix Küster, Keßlerstraße 88, 31134

Kletterwandbetreuerin: Claudia Gaßmann,

Hildesheim, ( 01 72 / 5 14 38 77

Alter Markt 8, 31134 Hildesheim,

E-Mail: Claudia.Gassmann@dav-hildesheim.de

Fotogruppe: Egbert Haegeli, Grotefendweg 31,

31137 Hildesheim, ( 0 51 21 / 6 46 63

Hüttenwarte:

Skigruppe: Rolf Gerlach, Theaterstr. 3, 31141 Hil- Malepartushütte: Heinrich Jürgens, Salzwiese 14,

desheim, ( 0 51 21 / 3 17 79

31137 Hildesheim, ( 0 51 21 / 6 62 66

Wanderreisegruppe: Horst Schünemann, Mölmer Hildesheimer Hütte: Werner Mühe, Salzwiese 27,

Ring 27, 31185 Söhlde, ( 0 51 29 / 75 06

31137 Hildesheim, ( 0 51 21 / 88 83 16,

%72

Familiengruppe: Holger Fleige, Schneidemühler

E-Mail: weka.muehe@t-online.de

Str. 24, 31141 Hildesheim, ( 0 51 21 / 86 80 94, Günther Beykirch, Salzwiese 23, 31137 Hildesheim,

E-Mail: sasse-fleige@t-online.de

( 0 51 21 / 6 53 46

Klettergruppe: Andreas Röder, Weststr. 12,

Hüttenwirt: Elfriede u. Gustav Fiegl, Oberwindau-

31180 Giesen, ( 0 51 21 / 77 09 76,

str. 43, A-6450 Sölden, ( 00 43 52 54 / 20 90,

E-Mail: andreas.roeder@dav-hildesheim.de

E-Mail: info@gustls-soelden.com

Wandergruppe: Brunhild Friemelt, Oder-Neiße- Hildesheimer Hütte: Windau 158, A-6450 Sölden,

Weg 47, 31171 Nordstemmen, ( 0 50 69 / 14 17 ( 00 43 52 54 / 23 00, Jährlich geöffnet von

Bitte rufen Sie nicht nach 21.00 Uhr an!

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