GEMEINSAM - vamos

vereinvamos

GEMEINSAM - vamos

GEMEINSAM

Vielfalt leben

Erscheinungsort Markt Allhau. Verlagspostamt 7411 Markt Allhau. P.b.b. Zul.Nr. GZ 02Z032249, Kd.Nr. 0021046917. www.vereinvamos.at 5/2010


Bei der Generalversammlung am 1. Oktober wurde ein

neuer Vorstand gewählt und neue Statuten beschlossen.

Damit sind nun die Weichen für weitere energievolle

Arbeit im Verein gestellt. Der neue Vorstand, der

nun auf vier Jahre gewählt ist, stellt sich in dieser Zeitung

vor. Die neuen Statuten können Sie auf unserer

Homepage nachlesen.

Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu, eigentlich

wäre es nun daran, zurück zu blicken, doch bleibt uns

dazu kaum Zeit. Die erstmalige Prüfung des Vereins

durch einen Wirtschaftsprüfer, wie im Vereinsgesetz

vorgesehen, war eine umfangreiche Angelegenheit.

Eine zusätzliche Gebietskrankenkassenprüfung, wie

sie von Zeit zu Zeit in allen Betrieben durchgeführt

wird, hat uns nun noch einige Stunden zusätzlicher

Arbeit bereitet.

Gleichzeitig mussten auch die Anträge für das Jahr

2011 mit dem Bundessozialamt und dem AMS vorbereitet

und dann verhandelt werden. In beiden Fällen

konnten uns gute Rahmenbedingungen für das kommende

Jahr in Aussicht gestellt werden.

Die Giraffe und der Elefant 3

Der neue Vorstand 5

Ein Lehrgarten für Windisch-Minihof 6

BTH und Hauswirtschaft 7

Integrationsbegleitung erweitert 8

Unternehmensservice 11

RESPEKT! Jugendarbeit:Gewalt:Grenzen 13

Projekt Action 2010 14

Erste Maßnahmen für die Gesundheit 16

Betriebsausflug Markt Allhau 18

Sinnvolles schenken mit unseren Spielwaren 20

Unsere neuen Zivis 22

Der Tischler macht’s maßgenau 23

Neues sehen – Neues lernen 26

Seminare im Frühjahr 2011 27

Kindertheaterprogramm Frühjahr 2011 30

Kinderseite 31

Demnächst bei vamos 32

Seite 2 Gemeinsam leben - 5/2010

Gabriele Huterer Johanna Freudelsperger-Sagl

Da der neue Vorstand nun für das Jahr 2011 mit Elan

alles gut vorbereiten möchte, einige Mitglieder neu

sind und sich wissbegierig den Vereinsagenda stellen

und die Zeit zwischen ihrer Wahl und Jahreswechsel

kurz ist, gibt es auch hier viele zusätzliche Arbeitsschritte

für die DienstnehmerInnen.

Nicht vergessen und unterschätzen darf man die

zahlreichen Vorbereitungen auf das Weihnachtsgeschäft.

Auch wenn das ganze Jahr über in den Schulungsbetrieben

viel produziert wird, wirft das Weihnachtsgeschäft

spätestens im September seine

Schatten voraus. Unterstützen Sie uns bitte, indem

Sie beim Kauf Ihrer Weihnachtsgeschenke an die vielen

Möglichkeiten bei vamos denken.

Bei all diesen vielen Aufgaben bleibt derzeit fast zu

wenig Zeit, sich über einige besonders gelungene

Vermittlungen der letzten Tage zu freuen. Auch unsere

Teilqualifizierungslehrlinge machen uns derzeit

besonders viel Freude, da fast alle in der Berufsschule

für ihre Möglichkeiten äußerst befriedigende Leistungen

erbracht haben. Ein Jugendlicher hat sogar den

Lehrabschluss positiv geschafft, etwas, an das vor

vier Jahren keiner zu denken gewagt hätte.

Als Geschäftsführung hoffen wir, dass das Jahr 2011

mit dem gleichen Schwung startet, wie er derzeit in

allen Geschäftsbereichen von vamos zu spüren ist.

Zuvor möge das Weihnachtsgeschäft allen den erwarteten

Erfolg bringen, die Weihnachtszeit in den

Familien dann Ruhe und Erholung spenden, damit wir

im Jänner 2011 ausgeruht und zuversichtlich unsere

spannende Arbeit fortsetzen können.


In einer kleinen Vorstadtgemeinde hatte eine Giraffe

ein neues Haus, ganz nach ihren Bedürfnissen und

den Bedürfnissen ihrer Familie gebaut.

Es war ein wunderbares Haus für Giraffen mit hohen

Zimmerdecken und schmalen, hohen Türen. Hoch angesetzte

Fenster garantierten ein Maximum an Licht

und eine gute Aussicht, schützten aber die Privatsphäre

der Familie. Schmale Hausflure sparten wertvollen

Platz ohne die Bequemlichkeit zu beeinträchtigen.

Das Haus war so hervorragend konzipiert, dass

es mit dem jährlich vergebenen nationalen Preis als

Giraffenhaus des Jahres ausgezeichnet wurde. Die

Besitzer waren sehr stolz darauf.

Eines Tages arbeitete die Giraffe in ihrer mit allen

Schikanen ausgestatteten Werkstatt im Souterrain

und blickte aus dem Fenster. Da kam ein Elefant die

Straße herunter, und die Giraffe dachte: „Den kenne

ich. Wir haben zusammen in einer Elternbeiratssitzung

gearbeitet. Außerdem ist er ein hervorragender

Handwerker. Ich denke, ich lade ihn ein, um meine

neue Werkstatt anzusehen. Vielleicht können wir sogar

gemeinsam an einigen Projekten arbeiten.“ Also

streckte die Giraffe ihren Kopf aus dem Fenster und

lud den Elefanten ein, hinein zu kommen.

Der Elefant war sehr erfreut; er hatte gerne mit der

Giraffe zusammen gearbeitet und freute sich darauf,

sie näher kennen zu lernen. Außerdem hatte er von

der Werkstatt gehört und wollte sie gerne sehen. So

ging er zur Eingangstüre und wartete darauf, dass sie

geöffnet wurde.

„Kommen Sie herein, kommen Sie herein“, sagte die

Giraffe. Aber sofort wurden sie vor ein Problem gestellt.

Der Elefant konnte zwar seinen Kopf durch die

Türe stecken, konnte aber nicht weiter gehen.

„Zum Glück haben wir die Türe erweiterbar gemacht,

um mein Werkstattzubehör hereinbringen zu können.“,

sagte die Giraffe. „Geben Sie mir eine Minute,

damit ich mich um unser Problem kümmern kann.“ Er

entfernte einige Bolzen und Bretter, um den Elefanten

einzulassen.

Die beiden Nachbarn tauschten glücklich ihre Schreinergeschichten

aus, als die Frau der Giraffe ihren

Kopf die Treppen hinunterstreckte und ihren Ehemann

rief: „Telefon, Liebling; es ist dein Chef.“

„Den Anruf nehme ich besser oben entgegen.“ sagte

die Giraffe zum Elefanten. „Bitte machen Sie es sich

gemütlich, es könnte etwas dauern.“

Der Elefant blickte sich um, sah ein halbfertiges Werkstück

auf der Drehbank in der hinteren Ecke und beschloss,

es näher zu untersuchen. Als er sich durch

den Durchgang, der zum hinteren Teil der Werkstatt

führte, bewegte, hörte er ein verdächtiges Knirschen.

Er trat zurück und kratzte sich am Kopf. „Vielleicht

gehe ich doch zur Giraffe hoch“, dachte er. Doch als er

die Stiegen hinauf ging, hörte er, wie die Stiegen zu

krachen begannen. Er sprang herunter und fiel zurück

gegen die Wand. Auch die begann zu bröckeln.

Als er ganz bestürzt und benommen dasaß, kam die

Giraffe die Stufen herunter.

„Was um Himmels willen ist hier passiert?“, fragte die

Giraffe erstaunt. „Ich habe versucht, es mir bequem zu

machen“, sagte der Elefant. Die Giraffe sah sich um.

„Okay, ich sehe das Problem. Der Durchgang ist zu

eng. Wir müssen Sie dünner machen. Es gibt ein Fitness-Studio

in der Nähe. Wenn Sie einige Stunden nehmen,

könnten wir Sie in die richtige Größe bringen.“

„Vielleicht“, sagte der Elefant und sah dabei nicht

sehr überzeugt aus.

„Und die Stiegen sind zu schwach, um Ihr Gewicht zu

tragen“, fuhr die Giraffe fort, „Wenn sie auch noch einen

Ballett-Kurs nachts machen, bin ich sicher, bekommen

wir ihr Gewicht in den Griff. Ich würde mich

wirklich darüber freuen. Ich habe Sie gerne hier.“

„Vielleicht“, sagte der Elefant. „Aber um ehrlich zu

sein, bin ich nicht sicher, ob ein Haus, das für eine Giraffe

konzipiert ist, jemals für einen Elefanten geeignet

sein wird, außer es würden einige tiefgreifende

Veränderungen gemacht.“

(von R. Roosevelt Thomas, (1999)

New York, u.a..: American Management Association, S. 3-5.)

WEITER AUF SEITE 4

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 3


... ein Haus bauen, in dem alle Platz finden? Können

wir als Unternehmen, in dem Vielfalt respektiert und

gelebt wird, einen Platz in der Gesellschaft finden?

Und vor allem, kann dies vielleicht sogar als besondere

Qualität aktiv genutzt werden?

Erst die vielen unterschiedlichen Personen, die einzelnen

Maßnahmen und der Respekt vor der Verschiedenheit

ergibt bei vamos ein Ganzes. So sehen

wir unseren Verein als Mosaik von Menschen, die eine

Vielfalt an Lebens- und Berufserfahrungen, Sichtweisen

und Werten als ihre Ressourcen in den Arbeitsbereich

einbringen. Es ist vielleicht eine Besonderheit

von vamos, dies aktiv zu nutzen,

und es macht vielleicht unsere besondere

Qualität aus. Um mit einer

so großen Anzahl unterschiedlichster

Menschen gemeinsam

zu arbeiten, muss jede/r Ein-

zelne sich auf seine/ihre besondere

Art auch besonderen Anforderungen

stellen:

• Es muss Akzeptanz gelebt werden,

in dem jede/r die Bedeutung

für das Ganze beim

anderen erkennt, selbst keine

Bevorzugung oder Benachteiligung

erlebt und stattdessen

die gesamte an Unterschiedlichkeiten

als Wert und

Lebensqualität anerkennt.

(Akzeptanz)

Die Vernetzung von unterschiedlichsten

Bereichen, etwa

betriebliche und pädagogische

Anliegen müssen berücksichtigt

und im Gleichgewicht gehalten

werden.

(Ganzheitlichkeit).

Die berechtigten Interessen

der MitarbeiterInnen müssen

aktiv zusammengeführt werden.

(Kohärenz)

Last but not least, ist ein Erfolgsrezept

von vamos, zu verstehen

die Unterschiede

zwischen den MitarbeiterInnen

Vielfalt durch Wertschätzung

aktiv zu nutzen.

(Einheit als Vielfalt)

vamos als Verein sieht sich als Arbeitgeber,

aber auch als Gemeinschaft,

in der unabhängig von Ge-

Seite 4 Gemeinsam leben - 5/2010

schlecht, Altersphase und Nationalität der Schwerpunkt

auf den besonderen Befähigungen liegt. Diese

tragen zum Einen sowohl zur Zufriedenheit und Motivation

des/r Einzelnen als auch zum eigenen Nutzen

bei; zum Anderen kommen diese positiven Ergebnisse

wiederum der Gesamtheit zugute.

Somit liegt es aber auch immer in der Verantwortlichkeit

der MitarbeiterInnen, sich im Sinne dieser Vielfältigkeit

nicht auf den anderen zu verlassen, sondern

selbst ihren Teil zum Gesamtergebnis beizutragen.

Damit hoffen wir, unser Leitbild gemeinsam mit Leben

zu erfüllen.

Geschäftsführerin, geboren am

14.08.1955 in Wien. Pädagogin. Viele

Weiterbildungen in diversen berufsbezogenen

Wissensbereichen. Seit 27

Jahren in der Leitungsfunktion von

Einrichtungen für Menschen mit besonderen

Bedürfnissen in Niederösterreich

und im Burgenland tätig.

Bernd Jegel

Warum vamos? ... um Unmögliches mitunter möglich zu machen ...

Hobbys: Malen, englische Staudengärten und Rosen, Innenarchitektur

und Gestaltung, Flohmärkte, italienische Speisen und Weine

Verheiratet mit Karl, 1 Tochter - Marie Therese

Geb. 1954, verheiratet, 2 erwachsene

Töchter, 1 Enkelkind.

Ich war 37 Jahre bei Raiffeisen beschäftigt,

davon ca. 20 Jahre als Leiterin

des Rechnungswesens.

Seit Juli bin ich im Ruhestand und weil

ich nicht gerne ruhe, möchte ich meine Buchhaltungserfahrungen in

meiner Funktion als Kassierin bei vamos einbringen. Ich habe die

letzten sieben Jahre während meiner Berufstätigkeit den Mittagstisch

bei vamos genossen. Es waren für mich entspannende Stunden

in einer großen Familie. Die Menschen, die für diesen Verein tätig

sind, leisten großartige Arbeit, und viele sind mir zu guten FreundInnen

geworden. Ich freue mich, dass ich durch meine Vereinsarbeit

auch weiterhin „dazugehören“ darf.


V.l.n.r.: Vorne: Ingrid Weber, Gerhard Kuich, Anita Fink, Johanna Freudelsperger-Sagl; Mitte: Ernstine Weninger, Hilde Ruck, Helene

Drobits, Klaudia Kurta, Eva Burjan, Ewald Ritter; hinten: Willibald Stacherl, Gerhard Schuch, Thomas Ruf, Gabriele Huterer.

Ich bin nun seit wenigen Wochen

Obmann von vamos. Ich

übe diese Funktion mit Respekt

und auch einem gewissen

Maß an Stolz aus. Mit Respekt

vor der Größe unseres

Vereins und der Verantwortung

gegenüber allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern

und den Menschen, die sich

uns anvertrauen. Mit Stolz,

dass ich mit meinen Kolleginnen

und Kollegen des Vorstands

einer Institution mit so einer großen Bedeutung

vorstehen darf. Daher gebührt allen, die in den

mehr als 20 Jahren Verantwortung an diesem Projekt

getragen haben, sei es im Vorstand, in der Geschäftsführung,

oder indem sie mitgearbeitet haben, unsere

Anerkennung.

Dem Verein wird es weiterhin nur gut gehen, wenn es

unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut geht.

Wir wissen, dass Beschäftigte in sozialen Berufen oft

unter besonderen Anspannungen leiden, uns ist aber

auch bewusst, dass wir auf Dauer ohne motivierte

MitarbeiterInnen keine professionellen Leistungen

erbringen können. In einer ersten Kennenlernrunde

durch alle Abteilungen habe

ich erleben dürfen, mit welchem

Engagement alle an unseren

Aufgaben arbeiten.

Vielleicht ist es dieser besondere

vamos-Geist“, der uns

so erfolgreich macht.

Als genauso wichtig erachte

ich, dass alle KlientInnen und

auch ihre Angehörigen spüren,

wir bieten ihnen eine wesentliche

Stütze bei ihrer persönlichen

und beruflichen Entwicklung. Das ist dem

Verein bisher so gut gelungen und hat uns das Vertrauen

der öffentlichen Auftraggeber beschert.

Um gute Rahmenbedingungen nachhaltig für unsere

Beschäftigten und KlientInnen schaffen zu können,

müssen wir auch auf unsere Finanzen achten.

Aus all diesen Gründen lade ich im Namen des Vorstands

alle ein, mit uns an der großartigen Idee „vamos

zu arbeiten. Ich freue mich auf die nächsten

Jahre.

Euer Ewald Ritter

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 5


Im Rahmen der Qualifizierung

haben KlientInnen am

Standort Windisch-Minihof

seit Anfang November 2010

einen Lehrgarten angelegt.

Der Lehrgarten wurde in enger

Zusammenarbeit mit der

Baumschule Loidl aus Ebersdorf

konzipiert und unter Anleitung

unseres Landschaftsgärtners

und Kräuterpädagogen

Martin Mükisch angelegt.

Alle Pflanzen wurden dem

Projekt zu Lehrzwecken unentgeltlich

von der Baumschule

Loidl überlassen.

Um das Wissen aufzufrischen,

wird eine regelmäßige

Betreuung des Lehrgartens unerlässlich sein. Der

Spaß – neben der inhaltlichen Schulung – wird sicherlich

nicht fehlen. Praktische Fertigkeiten werden trainiert

und Pflanzen bestimmt. Grundsätzliches Ziel

des Lehrgartens ist die Wissensvermittlung botanischer

Arbeitsvorgänge und vielfältiger Pflanzenkulturen

und der Erhalt von seltenem Pflanzenreichtum

zu Lehrzwecken.

Zunächst wurden der theoretische Hintergrund des

Lehrgartens durch den Referenten erklärt und die

verschiedenen Aspekte, die bei der

Planung und Realisierung des Lehrgartens

zu beachten sind, unterrichtet.

Mit direkter Beteiligung der

KlientInnen wurden danach die ersten

Hecken- und Bodendeckerpflanzen

im räumlich begrenzten Lehr-

Seite 6 Gemeinsam leben - 5/2010

garten gepflanzt. Das Naturerlebnis soll in Zukunft

sukzessive ausgeweitet werden.

Wichtig für alle Beteiligten ist es, verstärkt Interesse

für regional typische Flora und Fauna zu entwickeln,

um naturverträgliche Landschaften verantwortungsvoll

zu erhalten. Gleichzeitig wird durch praxisnahe

Qualifizierung die Attraktivität theoretischer Wissensvermittlung

gesteigert und soziale Verantwortung

gefördert.

verheiratet, 2 Kinder: Bianca (Juristin)

und Klaus-Jürgen – beschäftigt bei vamos

Geboren am 05.03.1961

Dipl. Sozialbetreuerin, beschäftigt bei

Caritas (Stützpunkt Jennersdorf)

Hobbys: Körperlich und geistig in Bewegung bleiben!

Eva-Maria Zankl

Motivation, um im Vorstand tätig zu sein: weil mir wichtig ist, dass

es den Menschen mit Behinderungen bei vamos gut geht und ihnen

mit Wertschätzung und Würde begegnet wird.

Lebensmotto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!


Wir, 10 Beschäftigungstherapie-KlientInnen, sind für

die KundInnenwäsche als auch für die Reinigung im

gesamten Verein vamos und auch für externe KundInnen

für die Gebäudereinigung, Kirchenreinigung und

Grundreinigung bei Neubauten tätig.

Nach der täglichen Morgenbesprechung mit allen

MitarbeiterInnen der Hauswirtschaft, wo die Arbeitseinteilung

und der Tagesablauf besprochen werden,

räumen ein Teil der MitarbeiterInnen die Putzmittel in

den Bus ein, und der andere Teil beginnt mit der Wäschereinigung.

Diese wird zuerst vorbehandelt, dann

gewaschen, anschließend getrocknet und abschließend

sehr genau gebügelt und zusammengelegt.

Es macht uns auch sehr viel Spaß, in den einzelnen

Bereichen zu putzen, da wir auch dann die Möglichkeit

haben, mit anderen KlientInnen zu reden und uns

auszutauschen. Wir sind für sämtliche Reinigungsarbeiten,

wie WC putzen, Seminarraum

reinigen, Fensterputzen,

Staubsaugen, Aufwaschen,

Zusammenkehren, Geschirr

abwaschen, Heizkörper

putzen, Möbel abstauben,

Mistkübel entleeren, sowie

die Außenbereich zu reinigen,

verantwortlich.

Doch auch bei uns im Haus

83 gibt es viel zu tun. Wir haben

eine eigene Küche, die

immer sehr sauber gehalten

wird. Bereits in der Früh wird

der Kaffee gekocht, für etwaige

Besprechungen sämtliches

Geschirr hergerichtet.

Nach der Vormittagspause

wird uns das Essen geliefert.

Dieses muss genau kontrolliert

und warm gehalten werden. Und wieder wird für

die Mittagspause alles vorbereitet. Nach dem Essen

wird die Küche sauber gemacht.

Auf den Tag verteilt werden die WCs gereinigt, und

sämtliche Räumlichkeiten werden auf „Vordermann“

gebracht.

Das Arbeiten macht Spaß, da wir ein sehr gutes Team

sind und auch in schwierigen Zeiten stark zusammen

halten. Deshalb fühlen wir uns hier sehr wohl und

möchten unseren Bereich auch nie wechseln.

Da wir von unseren KundInnen

immer wieder positive

Rückmeldungen erhalten,

können wir auf uns sehr stolz

sein.

Alexandra Irmler mit

Unterstützung der

Selbstvertretungsgruppe

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 7


Am 20. Oktober eröffnete vamos

seinen neuen Standort direkt an

der Hauptstraße Nr. 97 in Oberpullendorf.

Neben Markt Allhau

und Jennersdorf gibt es nun auch

im Bezirk Oberpullendorf einen

Standort für die Integrationsbegleitung.

Diese bietet für Kinder,

Jugendliche und Erwachsene Unterstützung

und Förderbedarf in

allen Lebenslagen.

Bereits seit mehreren Monaten

wurden in Oberpullendorf 7 Kinder

und 5 Erwachsene begleitet.

Die MitarbeiterInnen von vamos

stützen die Betroffenen in Krisensituationen,

helfen psychisch

kranken Menschen und begleiten

ihre KlientInnen in die Selbstständigkeit.

Die Kosten dazu werden in Absprache mit den

verantwortlichen Behörden von diesen getragen.

LR Dr. Peter Rezar erwähnte, dass jede 4. europäische

Familie einen behinderten Angehörigen hat, jedoch

nur 4% der europäischen Bürger einen behinderten

Arbeits- oder Schulkollegen haben. vamos, so

meinte er, hilft als Trendsetter seit über zwei Jahrzehnten

Barrieren im Kopf abzubauen und den Integrationsgedanken

in der Gesellschaft umzusetzen.

Labg. Bgm Rudolf Geißler und Bezirkshauptmann

WHR Mag. Klaus Trummer hießen vamos in Oberpullendorf

herzlich willkommen, betonten die gute Zusammenarbeit

und wünschten vamos für die Integrationsbegleitung

alles Gute.

Intensive Zusammenarbeit besteht in Oberpullendorf

bereits mit der Bezirkshauptmannschaft, dem AMS,

sowie mit „Neustart“, dem Verein für Sachwalterschaft

und vielen anderen.

Die neu adaptierten Räumlichkeiten schaffen einen

kreativen Rahmen, in dem sich alle Beteiligten wohlfühlen

und sich entfalten können. Verkehrstechnisch

ist der Standort gut erreichbar, auch ein eigener

Parkplatz ist vorhanden.

Seite 8 Gemeinsam leben - 5/2010

V.l.n.r.: Bgm. Rudolf Geißler, die vamos-Geschäftsführerinnen, LR Dr. Peter Rezar,

Bezirkshauptmann WHR Mag. Klaus Trummer, Thomas Ruf

Gabriele Huterer

8384 Minihof-Liebau 90

Tel.: 03329/2735 oder 0664/3423801,

E-Mail: hilde-ruck@gmx.at

Dipl. Sozialbetreuerin,verheiratet,

zwei

Kinder: Tochter

(1981, Down-

Syndrom),

Sohn (1985)

Der Verein entstand

aus einer Elterninitiative. Daher ist mir

wichtig, dass die Ideologie von vamos gewahrt

wird und Menschen mit Behinderungen in allen

Lebensbereichen (Kindergarten, Schule, Arbeitswelt,

beim Wohnen und in der Freizeit) ausreichend

Training und Unterstützung erhalten.

Seit 2002 bin ich Obfrau-Stellvertreterin. Durch

die Mitarbeit im Vorstand kann ich meine Erfahrungen

und mein Wissen einbringen.

Wenn einer allein träumt ist es nur ein Traum -

wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang

einer neuen Wirklichkeit.


Hallo! Mein Name ist Margarete Artner.

Seit 1. Juni arbeite ich als Jahrestransitarbeitskraft in

der Buchhaltung des Vereins vamos mit dem Ziel, die

außerordentliche Lehrabschlussprüfung als Bürokauffrau

abzulegen, um anschließend mit Hilfe von

Praktika eine adäquate Arbeit zu finden.

Margarete Artner

Im Oktober 2006 erlitt ich bei einem

schweren Arbeitsunfall eine

hundertprozentige Rückenmarksquetschung

und drei Halswirbelbandscheibenvorfälle.

Ich konnte

weder gehen noch meine Hände

bewegen. Ein langer Krankenhausaufenthalt,

Physio- und Ergotherapie,

zwei Operationen und

monatelange Rehabilitation waren

die Folge.

Ende 2008 begann ich eine Umschulung durch die

AUVA. Zuerst machte ich den Europäischen Computerführerschein

im WIFI Oberwart. Von März 2009 bis

März 2010 arbeitete ich im Praxisbüro des bfi Oberwart,

machte den Wirtschaftsführerschein und legte die Prüfungen

Lohnverrechnung, Buchhaltung und Sekretariat

erfolgreich ab. Um zur LAP bei der Wirtschaftskammer

antreten zu können, muss man die halbe Lehrzeit, d. h.

eineinhalb Jahre Praxis nachweisen. Ich hatte erst ein

Jahr!

Die AMS-Beraterin verwies mich zur Arbeitsassistenz.

Bettina wusste sofort Rat. Sie machte einen Termin

mit der Geschäftsleitung. Bereits beim Vorstellungsgespräch

mit Frau Gabriele Huterer und der Bereichsleiterin

Silvia Rehberger fühlte ich mich sehr

willkommen und angenommen. Nach einem kurzen

Telefonat mit dem AMS bekam ich die Zusage, im Verein

vamos für ein Jahr arbeiten zu dürfen und wurde

sofort meinen neuen KollegInnen vorgestellt. Dank

der Kompetenz von Susi und Elisabeth bekam ich bereits

in der Arbeitserprobung einen hervorragenden

Einblick in den komplexen Arbeitsbereich der Buchhaltung.

Nach fast einem halben Jahr kann ich sagen:

Ich bin froh, dass ich in so einem engagierten, tollen

Team mitarbeiten kann und viel Neues für die Praxis

lernen darf.

Mit meinem Lebensmotto: Dankbar rückwärts, mutig

vorwärts und gläubig aufwärts, blicke ich zuversichtlich

in die Zukunft und wünsche allen Vereinsmitgliedern

einen besinnlichen Advent und frohe Weihnachtsfeiertage.

Margarete Artner

Ich machte vom 27.9. bis

13.11.2010 ein Praktikum bei

der Fa. Nikitscher im Büro in

Pinkafeld. Meine Arbeitszeiten

waren dort von Montag

bis Donnerstag von 7:00 Uhr

bis 16:05 Uhr und Freitag von

7:00 Uhr bis 12:50 Uhr. Am

ersten Tag habe ich mich dort

vorgestellt. Dann bin ich in einen

Bereich gekommen. Dort

habe ich den Rest der Woche

Auftragsblätter sortiert und

Michael Heschl auch ein wenig gebucht. Die

nächste Woche fing damit an,

dass ich einem Kollegen geholfen habe das Kopierpapier

in den Abstellraum zu bringen. Dann habe ich

wieder den Rest der Woche Autragsblätter sortiert.

Ein Mitarbeiter hat mir sogar das gesamte Firmengelände

gezeigt. Mir hat es dort sehr gut gefallen und

ich würde wieder dort ein Praktikum machen.

Ich habe soeben meine Lehrabschlussprüfung als Bürokaufmann

abgeschlossen und bin sehr dringend

auf der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz.

Meine Fähigkeiten sind: Ich kann den Computer sehr

gut anwenden, Buchen am Computer und habe Erfahrung

mit BMD. Ich bin hilfsbereit, zuverlässig, pünktlich

und freundlich.

Bei Arbeitsantritt bekommt mein zukünftiger Dienstgeber

sogar eine Förderung. Wenn ihr Interesse habt,

hier meine Telefonnummer: 0664/1515680

Michael Heschl

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 9


Auch dieses Jahr wurden wir von der Freiwilligen Feuerwehr

Maria Bild zur praktischen Brandübung eingeladen.

Um 13 Uhr fuhren wir nach Maria Bild, wo wir

bereits erwartet wurden. Nach einer kurzen Begrüßung

durch den Kommandanten Stellvertreter Willi

Bosch ging die Übung direkt los.

Ein Feuer wurde zu diesem Zwecke entzündet, welches

sich erst sträubte und nicht brennen wollte. Die

erste Aufgabe bestand darin dieses mit Feuerlöschern

zu löschen.

Anschließend kam größeres Gerät zum Einsatz! Von

einem Wasserhydranten wurden über die Motorpumpe

B-Schläuche gelegt, auch wurde eine Zwischenkopplung

eingebaut.

Abschließend wurde noch ein B-Strahlrohr darauf gesetzt

und dann hieß es: Wasser marsch!!!

Wir wurden in Zweierreihen aufgestellt und in Pärchen

durfte jeder einmal mit der Wasserspritze löschen.

Was für ein Spaß!

Nachdem der Brand ausgegangen war, verstauten wir

alles wieder im Feuerwehrauto und jeder, der Lust

hatte, durfte dann noch mit diesem eine Runde mitfahren.

Ein absolutes Highlight, das sich keiner entgehen lassen

wollte!

Zum krönenden Abschluss ließ man den Nachmittag

gemütlich mit Würstel und einem Getränk ausklingen.

Seite 10 Gemeinsam leben - 5/2010

Auf diesem Wege möchte sich das vamos-Team

herzlich bei der FF-Maria Bild für diesen aufregenden

Nachmittag bedanken!

Hallo meine Lieben! Mein

Name ist Schuch Peter, bin

am 08.Oktober 1963 in meinem

Heimatort Kohfidisch

geboren. Wo ich auch mit

meiner Gattin Christine und

unseren beiden Töchtern

Cornelia und Carina, wohne.

Heidi Mund

2008 wurde ich gebeten, im Vorstand des Vereines

vamos mitzuwirken. Nach kurzer Bedenkzeit

willigte ich natürlich ein. Im Juni 2008 wurde ich

in der Generalversammlung in den Vorstand gewählt.

Ab diesem Zeitpunkt begann meine Tätigkeit

als Vorstandsmitglied. Seit damals gebe ich

mein Bestes im Sinne des Vereines.

Dies mache ich, weil mir der Verein und vor allem

seine Klientinnen und Klienten am Herzen liegen!

Mein Lebensmotto lautet: Hinfallen ist keine

Schande, wenn man danach wieder aufsteht!

Ich wünsche uns allen eine erfolgreiche Zukunft.


Das Unternehmensservice ist eine Dienstleistung des

Bundessozialamtes, die seit Anfang Juni 2008 in allen

Bundesländern Österreichs zur Verfügung steht.

Immer mehr Unternehmen erkennen und schätzen

die Leistungen von MitarbeiterInnen mit Behinderung.

Sie haben sich mit diesem Thema befasst und

sich für die berufliche Integration von Menschen mit

Behinderung entschieden. Das Bundessozialamt Burgenland

unterstützt mit einem umfangreichen

Leistungsangebot Unternehmen bei der Beantwortung

aller Fragen zum Thema Arbeit und Behinderung.

In den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf

werden die Beratungsleistungen von vamos – Verein

zur Integration in Kooperation mit der ÖSB Consulting

GmbH erbracht.

Das Unternehmensservice bietet Beratung, Information

und Unterstützung für Unternehmen, die

Menschen mit Behinderung beschäftigen oder beschäftigen

wollen bzw. Interesse am Thema „Arbeit

und Behinderung“ sowie Prävention zeigen.

Das Serviceangebot für burgenländische Klein- und

Mittelunternehmen umfasst unter anderem:

• Informationen über rechtliche Rahmenbedingungen,

Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote

Beratung und Unterstützung bei der Arbeitsplatzadaptierung

Organisation von Lösungen in Bezug auf Behinderung

und Arbeitswelt

Unterstützung bei der Personalsuche

Beratung zu Fragen des Arbeitsfähigkeitsmanagements

Personal- und Organisationsentwicklung

Organisation von Workshops, Seminaren u.ä.

Das Beratungsangebot wird zu 100% vom Bundessozialamt

und dem Europäischen Sozialfonds finanziert

und ist daher für Unternehmen kostenlos.

Seit September 2010 wird das Unternehmensservice

im Verein vamos von Gabriela Grandtner und Armin

Schwartz wahrgenommen.

Wir hoffen, dass dieses Service auch 2011 weiter finanziert

wird und wir den UnternehmerInnen der drei

südlichen Bezirke diese Beratungsdienstleistung weiterhin

anbieten können.

Gabriela Grandtner, MA, 0664/8350892,

Mag.(FH) Armin Schwartz-Just, 0680/2472529

Aufgabenbereich: Unternehmensservice

- Ich informiere und berate Unternehmen

in den Bezirken Oberwart, Güssing

und Jennersdorf u.a. zum Thema Arbeit

und Behinderung sowie zur Personalund

Organisationsentwicklung.

Kurzbeschreibung: Geboren 1968 in

Graz, verheiratet, eine Tochter – Lisa,

geb. 1989. Nach vielen Jahren im Burgenland

derzeit in Hartberg wohnhaft.

Warum vamos: Weil ich hier meine langjährige berufliche

Erfahrung im Sozialbereich mit meiner Erfahrung

in den Bereichen Organisationsentwicklung,

Qualitäts-, Projekt- und Wissensmanagement

in einem spannenden Tätigkeitsbereich verbinden

kann.

Aufgabengebiet: Beratung von kleinen

und mittleren Unternehmen im Rahmen

einer Dienstleistung (Unternehmensservice)

des Bundessozialamtes. Das Unternehmensservice

bietet Beratung, Information

und Unterstützung im Bereich

Arbeit und Behinderung.

Kurzbeschreibung: 37 Jahre alt, wohnhaft

in Oberwart mit Eva, Jonas, Laurenz

und Pack.

Warum vamos: „Nicht weil es schwierig ist, wagen

wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es

schwierig.“ Seneca

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 11


Das Seminar hat mir Spaß gemacht.

Ich habe sehr viele neue Dinge gelernt.

Man darf nicht mit vollem Mund

sprechen. Man darf nicht spucken.

Man darf nicht mit vollem Mund

lachen. Essen sollte im Teller bleiben.

Beim Essen sollte man ruhig

sitzen. Bevor man trinkt sollte

man sich den Mund abwischen.

Das Seminar machten Sandra

Latka, Claudia Riebenbauer und

Waltraud Raser.

Claudia hat von allen Leuten die

am Seminar teilgenommen haben

Fotos gemacht.

Das Essen hat mir gut geschmeckt.

Zum Essen gab es eine Knoblauchsuppe und Spaghetti

mit Tomatensoße.

Seite 12 Gemeinsam leben - 5/2010

Als Nachspeise gab es einen guten

Kuchen.

Beim Essen sollte man sich ruhig verhalten.

Zum Trinken gab es Apfelsaft und

Wasser.

Ich freue mich auf nächste Seminar.

Anca Hodisan

Griffhöhe 770 mm

Nähere Informationen:

Daniela Pfeiffer-Wallek

unter 03356/777224 oder

0664/8350880

Meine Funktion im

Vorstand von vamos

sehe ich in erster Linie

darin, die Interessen

des Vereines zu

fördern. Sowie den

Verein nach außen

hin imagefördernd zu

vertreten.

Ebenso sehe ich es

als meine „Pflicht“,

die nötige Zeit aufzubringen,

um mich bei

allen aktuellen Themen und anfallenden Belangen

des Vereines, der KlientInnen und sämtlicher

Partner, im Vorstands-Team einzubringen. Besonders

dann, wenn ich meine Berufserfahrung auf

dem Gebiet der Arbeitsmarktpolitik einfließen

lassen.

Zu meiner Person:

Ich bin Pensionistin, 62 Jahre, verheiratet, 2 Kinder,

1 Enkel.

Genieße und liebe mein Leben. No Sport, aber viel

Gemütlich- und Geselligkeit. Lese gerne und bestaune

jeden Tag aufs Neue die Natur.


„Gewalt entsteht dort, wo es an Respekt mangelt – und Grenzen

verletzend oder verletzt werden: Als kalte Gewalt grenzt

sie aus – als heiße Gewalt missachtet und überschreitet sie

Grenzen.

Jugendarbeit stellt sich der Aufgabe, Achtsamkeit im Umgang

mit Grenzen zu vermitteln, um Gewalt vorzubeugen. Diese

Achtsamkeit nennen wir Respekt.

Respekt ist es, der Begegnungen gerade mit Andersdenkenden

gelingen lässt.

Er ist es aber auch, der gesellschaftliche Gleichgültigkeit als

strukturelle Gewalt enthüllt.

Und schließlich ist es Respekt, der in der Begegnung mit Jugendlichen

innere und äußere Räume öffnet, in denen sich ihre

Potentiale gewaltfrei entfalten können.“

(Quellennachweis: Folder Brixen)

Ich heiße Willibald Stacherl, bin

1947 in Windisch-Minihof geboren

und von Beruf Tiefbautechniker.

Von 1987 bis 2007 war ich Bürgermeister

der Gemeinde Minihof-Liebau.

In dieser Funktion konnte ich

mithelfen, das Projekt Anlehre

am Standort Windisch-Minihof

zu starten und weiterzuentwickeln.

Heute ist vamos mit seinen verschiedenen Angeboten aus

unserer Region nicht mehr wegzudenken.

Die Einrichtung bietet vor allem Menschen mit besonderen

Bedürfnissen neue Perspektiven und Zukunftschancen.

Nachdem ich seit Juni 2010 in Pension bin und so über

mehr Freizeit verfüge, will ich als Vorstandsmitglied mithelfen,

dass vamos weiterhin erfolgreich für Menschen mit

Handicap wirken kann.

Zu solchen respektvollen Räumen der Begegnung

und Auseinandersetzung sind wir -

Nadine, Xandl, Bernd, Josef und Sandra -

nach Brixen (Südtirol) eingeladen worden.

Wir hatten die Möglichkeit, uns 3 Tage mit

dem Thema „Respekt!“ auseinanderzusetzen.

Wir haben gelernt, mit dem Thema sensibel

umzugehen, und wir hatten auch die

Möglichkeit, das „Nachtleben“ von Brixen

kennenzulernen, eine wunderbare Gastfreundschaft

zu erleben, Bekanntschaft mit

anderen Fachleuten aus der Jugendarbeit

zu machen und diesen bunten Mix an Eindrücken

wieder mit nach Hause zu nehmen.

Bernd Jegel

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 13


In der letzten Zeitung gemeinsam leben haben wir über „Action”, unser erlebnispädagogische Projekt für

„verhaltenskreative“ Jugendliche, berichtet. Ein krönender Abschluss war nun ein zweitägiges Event auf

der Raab. Alexander berichtet darüber.

Dieses Projekt wird dank einer finanziellen Förderung der EU möglich.

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Alexander Pinter,

und ich berichte, was so alles im

Projekt Action passiert ist. Eine

Handvoll Leute aus dem Verein vamos

hat an dem Projekt teilgenommen;

durchgeführt wurde es von

„Schomo“ und seinem Kollegen

Leo. Es war die Idee, nach Ungarn

zu fahren, um einem Naturerlebnis

beizuwohnen, welches nicht jeder

erleben kann, nämlich auf der Raab

nahe Kormend Kanu zu fahren.

An einem nebeligen Donnerstagvormittag

fuhren wir los und wir

waren uns bewußt, dass wir erst

nach einer zweistündigen Fahrt

ankommen würden. Wir mussten

schon einige Male stehen bleiben, um Proviant für

die zwei Tage voller Spaß einzukaufen. Toll fanden

alle, dass genau dann, als wir ankamen, die Sonne unter

den Wolken hervorkam und alle beiden Tage blieb,

an denen wir Kanu fuhren. Natürlich konnten wir es

kaum erwarten, alles zu sehen.

Seite 14 Gemeinsam leben - 5/2010

Ein tolles großes Haus, eine selbst gebaute Bar, ein

Tipi (Zelt mit Lagerfeuer in der Mitte) und viele selbst

gebaute Kanus waren dort.

Kurz nach unserer Ankunft tollten wir bereits herum

nahmen alles unter Beobachtung. Später rief uns unser

Kanulehrer alle zusammen, und wir machten

Gruppenfotos. Nicht lange, und schon mussten wir alles

einpacken was fürs Kanufahren wichtig war. Notwendig

waren frische Bekleidung, falls wir ins Wasser

fallen sollten (was zum Glück nicht geschah), etwas

zum Essen, um uns zu stärken, und viel Mut. Bevor wir

abfuhren, lernten wir noch die Familie des Kanulehrers

kennen.

Dann ging‘s aber schon los, und wir kamen mit dem

Bus an jene Stelle, wo bereits die Kanus aufgestellt

waren. Dort mussten wir uns vorbereiten; das heißt

Schwimmwesten anziehen, die Kanus vorbereiten,

alle Paddel aus dem Auto holen und zu den Kanus

bringen und Seile anbinden, sollten wir irgendwo an

Land gehen.

Ein Freund des Kanulehrers, der uns auch begleitete,

war als erster mit dem Kanu im Wasser. Es war toll


zuzusehen, und wir alle konnten es kaum erwarten,

auch Kanu zu fahren. Nach einer langen Sicherheitsprüfung

ging es endlich los, und wir schoben die Kanus

den kleinen Hang hinunter ins Wasser. Das Einsteigen

war etwas wackelig, aber nach einiger Zeit

bekamen wir schon ein Gefühl dafür. Als wir dann alle

in den Kanus waren, fuhren einige bereits eine Proberunde.

Ich war natürlich auch darunter, und es machte

schon am Beginn gewaltigen Spaß.

Als Übung mussten wir stromaufwärts paddeln probieren

und schafften auch schon einige Meter. Nach

der Übung ging es endlich los und wir mussten alle

hinter dem Kanulehrer her fahren. Nicht alle haben

sich daran gehalten und wollten schnell nach vorne

paddeln, nur um erster zu sein. Das Kanufahren war

sehr aufregend und spannend zugleich, weil uns ein

farbenfrohes Naturerlebnis geboten wurde. Als wir

dann die ersten paar hundert Meter geschafft hatten,

waren einige von uns bereits geschwächt und mussten

eine Pause einlegen. Das war uns dann schon

recht, und wir fuhren zu einem Platz um zu jausnen

und bekamen auch die Möglichkeit, uns ein wenig

auszuruhen. Das Essen, welches wir bei uns hatten,

haben wir alle selber hergerichtet. Nach einer kurzen

Verschnaufpause starteten wir motiviert und gestärkt

wieder los.

Anfangs gelang uns das Paddeln noch nicht so gut,

aber nach einer Zeit war das bereits ganz anders. Bei

unserer Fahrt auf der Raab bestaunten wir die Natur

und konnten uns ein Bild machen, wie die Raab entstand.

Weil es aber auch Projekt „Action“ und nicht

Projekt Naturwunder geheißen hat, haben wir dann

auch Action erlebt. Es gab diverse Flussstellen, bei

denen wir uns durchkämpfen mussten. Zum Beispiel –

und das war eigentlich die größte Action von allen –

kamen wir zu einer Stelle, an der der ganze Fluss der

Breite nach mit dicken Ästen und Baumstämmen gesperrt

war. Nur eine kleine Stelle war noch frei; dort

hing aber auch direkt unter dem Wasser ein Baumstamm,

der es uns nicht leicht machte durchzukommen.

Als eine Truppe schon mal dort fest hing, konnte

die andere Truppe nicht durchfahren und fuhr direkt

in die Mitte der Blockade. Die mussten dann stark

paddeln, da ansonsten ihr Kanu gekentert wäre. Nach

fünf Minuten vollen Kraftaufwandes kamen sie jedoch

frei. Als sie dann zu den anderen kamen, halfen sie

denen durchzukommen.

Nach so einer Stressaktion wollten alle sofort weiter

Paddeln, denn diese Aktion hatte uns einen Adrenalin-Kick

gegeben. Nach einer Viertelstunde kamen wir

an einen Platz, wo wir ein Feuer zum Grillen machten.

Mit gegrilltem Speck, Käse und anderen Sachen am

Spieß stillten wir unseren bereits riesigen Hunger.

Das war die letzte Pause vor dem Ziel, und wir gaben

danach volle Power.

Ein paar von uns hatten aber auch in kleineren Abschnitten

gepaddelt, wo auch sehr viel Action dabei

war, weil es in diesen Abschnitten so eng war und sie

sich stark konzentrieren mussten, um sicher wieder

rauszukommen.

Als wir dann endlich am Ziel angelangt waren, zogen

wir uns um und konnten es kaum erwarten, toll essen

zu gehen. Es gab ungarisches Gulasch, es gab Brote

mit Aufstrichen und Würste, und es gab auch Kürbiscremesuppe.

Als es dann bereits Nacht wurde, machten

wir im Tipi ein Lagerfeuer und erzählten uns Geschichten

und quatschten über den tollen Tag. Die

Nacht wurde kalt, weil niemand mehr daran dachte,

Holz nachzulegen. Einige, welche nicht im Tipi schlafen

wollten, konnten auch ins Haus gehen und dort

schlafen. Am nächsten Tag gingen wir richtig gut

frühstücken und stärkten uns für den letzten Ritt auf

dem Wasser.

Eine letzte Fahrt, die genau so aufregend war, denn

wir blieben an Plätzen stehen, wo wir Steine übers

Wasser springen ließen. Wir sprachen auch darüber,

wann wir wieder so einen Ausflug machen könnten

und, bekamen das Gefühl, dass wir diese Sache unbedingt

wiederholen müssten, da sie uns viel Spaß

machte. Als wir endlich am Ziel angelangt waren, waren

alle ziemlich geschlaucht und müde, und wir bereiteten

uns auf die Heimfahrt vor. Dieser Ausflug, der

nur zwei Tage gedauert hatte, verging, als wäre es

eine ganze Woche gewesen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Alexander Pinter

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 15


Ich war von diesem Workshop sehr begeistert, weil der

Versuch unternommen wurde, einen IST-Zustand hinsichtlich

gesundheitsfördernder Aspekte und „Krankmacher“

am Arbeitsplatz zu erarbeiten bzw. zu dokumentieren.

Primär ging es um das Bewusstmachen

von positiven Quellen und Störfaktoren, die den Arbeitsalltag

erheblich beeinflussen können.

Leider reichten die 3 Einheiten nicht aus, damit wir

uns eingehend mit so manchen Problemen beschäftigen,

sie analysieren und Lösungsvorschläge finden

konnten. Es wäre wünschenswert, dass im

nächsten Jahr, aufbauend auf unserem jetzigen Wissen,

in einem zusätzlichen Gesundheitszirkel weitergearbeitet

werden kann.

Seite 16 Gemeinsam leben - 5/2010

Seit unserem letzten Bericht über das Gesundheitsprojekt

des arbeitsmarktpolitischen Anteils wurden einige

Maßnahmen in die Tat umgesetzt. Es fanden Yogakurse

für TransitmitarbeiterInnen und Schlüsselkräfte

unter der Leitung von Jutta Spitzmüller und Ellen

Holzschuster statt.

Beide Damen gaben ihr Bestes und stellten unsere Beweglichkeit,

unseren Gleichgewichtssinn und unsere

Ausdauer auf die Probe. Vor allem Übungen, die das

Gleichgewicht betreffen, sind gerade beim Yoga eine

Herausforderung. Doch für unser tägliches Leben bedeutet

Im-Gleichgewicht-Sein auch eine innere Ausgeglichenheit,

denn Spannungen und Unsicherheiten

spiegeln sich auch in unserer Bewegung wider.

Parallel dazu fand auch eine Schulung für wirbelsäulenschonendes

Heben und Tragen statt. Wir veranstalteten

Gesundheitsworkshops für die TransitmitarbeiterInnen

und Gesundheitszirkel für die Schlüsselkräfte,

um das Wohlbefinden in unserem Verein zu

steigern.

Jeweils 3 Termine wurden von den TeilnehmerInnen

wahrgenommen, es fand eine rege Diskussion statt,

und man brachte einige gute Ideen zu Papier. Unsere

MitarbeiterInnen sind von den Aktivitäten begeistert

und wissen das nicht selbstverständliche Angebot im

Betrieb durchaus zu schätzen.

Karina Bauer und Silke Beck


Im Rahmen des Gesundheitsprojektes wurden für die

Transitarbeitskräfte drei Workshops unter der Leitung

des sehr kompetenten und einfühlsamen Trainers

Herrn Gernot Loitzl durchgeführt.

Im ersten Teil beleuchteten und erarbeiteten wir gemeinsam,

was man braucht, um gesund zu sein:

• Gesunder Körper – Gesundheitsvorsorge, ausgewogene

Ernährung, Bewegung

Seelisches und psychisches Gleichgewicht

Gutes soziales Umfeld

Anhand einer Skala von 0 (sehr schlecht) bis 10 (hervorragend)

beurteilte jede/r TeilnehmerIn seinen/ ihren

jetzigen Wohlfühlzustand. Bestimmt hat jede/r

von uns viele Tipps bekommen, wie er/sie sein/ihr

Wohlbefinden in Zukunft steigern kann.

Mit dem Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ beschäftigten

wir uns im zweiten Teil. In reger Diskussion

und im Austausch vielfältiger Meinungen wurden

Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet, die der Trainer

an die Geschäftsführung weiterleitete.

Bedauerlicherweise waren nur TeilnehmerInnen aus

drei Bereichen anwesend, sodass nur diese Bereiche

Küche, Gärtnerei und Büro besprochen werden konnten.

Vielleicht kann ein weiterer Workshop zu diesem

sehr wichtigen Thema gemacht werden.

Für das Thema „Stressbewältigung“ entschied sich

die Mehrheit im dritten Teil. Was ist Stress? Wie kann

ich besser damit umgehen? Innere und äußere Stressfaktoren

wurden in kleinen Gruppen erarbeitet, die

einzelnen Ergebnisse aufgehängt, besprochen und

noch mal zusammengefasst.

Viele äußere Einflüsse kann ich nicht ändern, aber ich

kann meine Einstellung dazu überdenken und zum

Positiven ändern!

Die Arbeitskräfte entschieden sich im Vorfeld für die

Entspannungstechnik „Yoga”. Das Erlernen der richtigen

Atemtechnik und Übungen unter Anleitung der

begeisterten Yogalehrerin macht richtig Spass. Nach

einer Einheit fühlt man sich sogar noch am nächsten

Tag entspannter und erholter, sind sich die TeilnehmerInnen

einig.

Ein Dankeschön an den Verein, dass wir an diesem

Projekt teilnehmen, viele neue Erfahrungen sammeln,

das Gruppengefühl stärken und unser Gesundheitsbewusstsein

schärfen dürfen.

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 17


Einen Bericht zu schreiben ist schon schwer

einen Reim drauf zu machen noch viel mehr.

Ich will’s trotzdem probieren, hab ich mir gedacht,

und mit diesen Zeilen ist der Anfang gemacht.

Bis zum Betriebsausflug hat keiner kapiert,

was bei der Matura am Land so alles passiert.

Draußt an der Lafnitz soll es geschehn,

wie sich’s entwickelte, könnt ihr hier sehn.

Die Veranstalter dort hab’m sich beeilt

Und uns sofort in Gruppen geteilt.

Wir bekamen dann Schürzen und auch nen Hut

Die Bilder, die zeig’n es, er stand uns ganz gut.

Über die gestellten Aufgaben fiel niemand in Panik,

den Führern folgen brav alle in die Botanik.

Gruppe 1 kam bei der Lisl beinahe zum Schwitz’n,

war es doch viel leichter, nur unter dem Euter zu sitz’n.

Nur musste man tüchtig selbst Hand anlegen,

Um die Kuh zur Herausgabe der Milch zu bewegen.

Seite 18 Gemeinsam leben - 5/2010

Wie überall gab’s auch Meister an den vier Zitzen,

die ließen die Milch gleich nur so spritzen.

Alles in allem hätt niemand gedacht

Dass das Melken von Kühen auch Freude macht.

Ein Stück weiter konnte man seh’n,

wie manche probier’n mit der Sense zu mäh’n.

Auch Jessi im Rollstuhl stellte sich an

Nach einer Weile kam sie auch dran.

Leicht war es nicht, er bemühte sich sehr

Doch vielen anderen gelang auch nicht mehr.

Live war’n alle dabei

bei Gruppe 3

Eine Achterbahn mussten sie fahren

Mit einem quietschenden alten Schubkarren.

Das Gras sollten sie meiden

und mit dem Karrn brav auf den Holzpfosten bleiben.

Auf dem Bild sieht man den Helden und herzlich lacht er

Und fährt mit Bravur flott seinen Achter.


Bei Gruppe 4 war zu entdecken

Wie sie versuchten, Gutes vom Hof zu erschmecken.

Bald schon war’n die Experten sich klar

Nur wirklich BIo schmeckt wunderbar.

Manche waren bei Aufgabe 5 nur schwer zu bewegen

mussten sie doch einen Baumstamm zersägen.

Erledigt war die Pflicht im Nu

Packen vier Hände richtig zu.

Getreide richtig zu erkennen

Und dann beim Namen zu benennen

Ist bei Station 5 gefordert

Und wer nicht will, wird hinbeordert.

Last but not least, kaum ist’s zu glauben

Bei Station 6 da bäckt man Strauben.

So mancher hat darauf entdeckt

Wie gut die Selbstgeback’ne schmeckt.

Und Pädagogen voller Wonne

Liegen faul in der Sonne

Die Fotografin hat sie gesichtet

Und diesen Schnappschuss abgelichtet.

Ach, beinah hätt ich’s vergessen

Den Magen füllt das Mittagessen.

Bei Schnitzel, Braten und Salat

Keiner widerstehen mag.

Viel Gejohle und Geschrei

Gab’s dann kurz vor 2

Wo ein jeder besonnen

Sein Zeugnis hat bekommen.

Viele 1er standen da

Laut bejubelt mit Trara,

nur bei manchen stand ne 4

auf dem bunten Blatt Papier.

An dieser Stelle darf man’s sagen,

die Note stand für das Betragen

Welches denn nun gar nicht stimmt

Wenn folgsam man sich nicht benimmt.

Aufgerufen wurden die Vertreter

Aus dem Pool der Übeltäter

Konnten sich nirgends verschanzen

denn sie mussten für uns tanzen.

Und zum Gaudium für sie

spielte man die Harmonie.

Einer lies sich nicht lang bitten

Hat das ganze mitgeschnitten,

und nen Film daraus gemacht

über den man sicher lacht.

Bernd Jegel

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 19


Unsere Spielsachen, die aus heimischen Hölzern hergestellt

werden, entsprechen einer Philosophie, die

auf Ökologie und Nachhaltigkeit basiert. Wir bemalen

unsere Spiele ausschließlich mit natürlichen Farben

und wasserlöslichen Lacken. Jedes einzelne Stück

wird händisch gefertigt und bietet unseren MitarbeiterInnen

die Möglichkeit, in einen Arbeitsprozess eingegliedert

zu sein.

Hier sehen sie eine Auswahl unserer Spielwaren. Insgesamt

werden mehr als 60 Holzspiele werden in der

vereinseigenen Tischlerei von vielen fleißigen Händen

hergestellt.

Die gesamte Produktpalette finden sie in unserem

Shop in 7411 Markt Allhau 19 (gleiches Gebäude wie

die Raiffeisenkasse) oder im Internet unter

www.vereinvamos.at

Öffnungszeiten: Montag bis

Donnerstag 7.30 bis 12.00

und 13.00 bis 16.00 Uhr; Freitag

7.30 bis 12.00 und 13.00

bis 15.00 Uhr.


Eine kreative und lehrreiche

Spielidee. Es gilt, die Vorlagen

mit den beiliegenden Legeplättchen

nachzulegen

und viele weitere Motive zu

kreieren. 39,60.

Seite 20 Gemeinsam leben - 5/2010


Hole dir die Formel

1 in ein Kinderzimmer

oder Büro.

Erlebe mit unserem

bunten Autoturm

lustige Fahrten. Beobachte,

wie gelenkig

sich deine Fahrzeuge

durch die

Kurven schlängeln.

Der Start der Holzautos

beginnt, einzeln

oder nacheinander,

beim oberen

gelben Brett.

36,00.


Auch ohne gefrorene Unterlage kann mit diesem

Spiel das Stockschießen geübt werden. Eine flache

glatte Unterlage bringt Vorteile. Gefragt sind Fingerspitzengefühl

und Glück. 17,90.


Unser Klangspiel

beinhaltet nicht nur

den wunderschönen

bunten Turm,

sondern auch eine

Vielzahl an Kugeln

aus verschiedenen

Materialien und

Größen.

Die Kugeln bringen

dieses Spiel auf

ganz unterschiedliche

Art und Weise,

laut, leise, zart oder

kräftig zum Klingeln.

30,00.



Wer kennt es nicht, dieses

Strategiespiel für kluge DenkerInnen?

Jede/r SpielerIn

versucht möglichst schnell

vier Spielsteine in eine Reihe

zu bringen. Dies kann horizontal,

vertikal oder diagonal

geschehen. 35,00.


Die zwei gegeneinander antretenden SpielerInnen

würfeln immer beide Würfel zugleich.

Sie sitzen sich gegenüber, ziehen die gewürfelte

Zahl heraus und schauen, ob die gewürfelte

Farbe als Taler drinnen ist. Wenn ja, darf

er/sie ihn behalten. Derjenige gewinnt, der

am Ende die meisten Taler gesammelt hat.

30,00.

Dies ermöglicht uns,

„besondere Ausgaben” für bedürftige

KlientInnen zu leisten. Bei steigender

Armut sind immer wieder Einzelpersonen

beim Arbeitsbeginn auf Zuschüsse

zu Arbeitskleidung, Fahrtkosten etc.

angewiesen.



Kinder versuchen die einzelnen

Farbringe auf den Regenbogenwurm

zu fädeln. Zuerst

würfeln, die gewürfelte Farbe

suchen und auffädeln. Gewonnen

hat, wer als erste/r

den Wurm vollständig macht.

14,90.

Dieses Spiel eröffnet Kindern den Zahlenraum bis 10

mit viel Kreativität. Zahlen verbunden mit Farben lassen

keine pädagogischen Wünsche offen. 39,00.

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 21


Michi

Ich bin 20 Jahre alt und wohne in

Schönherrn. Meiner Lehre als Karosseriebautechniker

habe ich bei

der Lackiererei Fuchs am 2. Januar

mit gutem Erfolg abgeschlossen.

Danach arbeitete ich bis Ende

September. Seit 4. Oktober bin ich

beim Verein vamos.

Die Entscheidung, dass ich Zivildienst

mache, war sehr einfach

für mich, da ich vom Verein vamos

von Anfang an nur Gutes gehört hatte, und ich

freute mich schon darauf. Jetzt bin ich überzeugt,

es ist noch schöner hier, als ich mir vorgestellt

hatte. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen

und bin begeistert, mit wie viel Freude die

Arbeit gemeistert wird. Der Umgang mit den

Menschen fällt mir leichter, als gedacht.

Ich habe schon viele neue Erfahrungen gemacht

und werde mit viel Freude bestimmt noch

einiges Neues lernen in den kommenden 8 Monaten.

Seite 22 Gemeinsam leben - 5/2010

Michael Homor

Wir suchen für unseren Standort

in Windisch-Minihof noch

einen Zivildiener ab Juli 2011.

Nähere Informationen bei Daniela

Pfeiffer-Wallek unter

03356/7772-24 oder 0664/

8350880.

Mein Name ist Tobias Kirisits, bin 19 Jahre alt und wohne

in Stinatz. Ich habe das BORG in Güssing besucht und heuer

mit der Matura abgeschlossen. Seit Anfang Oktober

diesen Jahres absolviere ich beim Verein vamos meinen

Zivildienst.

Ich habe mich für den Zivildienst entschlossen, weil ich sozial

sehr engagiert bin und es mir eine große Freude bereitet,

anderen Menschen zu helfen. Ich hoffe, dass ich mit diesem

Dienst positiv am Leben anderer teilnehmen kann. Weiters

ist der Zivildienst mein erster Schritt in die Arbeitswelt.

Gemeinsam mit meinem

Mann und unseren

beiden Kindern

Philipp und Cornelia

wohne ich in St. Lorenzen

am Wechsel.

Seit 1984 unterrichte

ich an der Hauptschule

Friedberg. Im

selben Jahr wurde

Cornelia mit spina bifida

geboren.

Tobias

Dabei möchte ich genug

Erfahrung sammeln

und wünsche mir,

dass ich diese später in

meinem Studium oder

in meinem Beruf einbringen

kann.

Tobias Kirisits

„Soziale Integration“ spielt in meinem Beruf eine wesentliche

Rolle.

Im Zuge der Jobsuche meiner Tochter Cornelia knüpfte

ich 2001 die ersten Kontakte mit dem Verein vamos

(damals BUNGIS) und wurde 2002 Vorstandsmitglied.

Seit damals arbeite ich im Vorstand mit und versuche,

vamos mit meinen Ideen zu unterstützen.


Einen besonderen Auftrag bekam die Tischlerei vamos von der Volksschule Markt Allhau. Es galt, eine passende

Lösung für das Trocknen von Zeichenblättern aus dem BE-Unterricht zu konzipieren. Der Vorschlag kam von Frau

Direktorin Igler, die schon lange über ein Aufbewahrungssystem

für die tollen und interessanten Zeichnungen

ihrer Schützlinge nachgedacht hatte. Gerhard

Berk entwickelte und fertigte anhand dieser Vorstellungen

eine Skizze, die genau den Bedürfnissen von

Frau Igler entsprach. Die Umsetzung erfolgte dann mit

den Lehrlingen im Betrieb selbst. Gemeinsam wurden

3 Aufbewahrungsboxen auf Rädern überlegt, die maßgenau

für die Zeichenblätter passten.

Die SchülerInnen der Volksschule Markt Allhau freuen

sich nun, dass ihre Zeichnungen einen guten Platz

zum Trocknen bekommen haben, und Frau Direktor

Igler, dass nun wieder mehr Platz am Boden des Klassenzimmers

ist. Die Tischlerei von vamos hat wieder

einmal mit einem genialen System ausgeholfen und

gezeigt, dass sie nicht nur mit Reparaturarbeiten behilflich

sein kann.

Bernd Jegel

Am 27. August 2010 besuchte Gerhard Berk mit seinem

Team diese in Österreich wichtige Fachmesse. Max, Waltraud

und Martin zeigten sich schon im Vorfeld begeistert

für diese Idee und freuten sich auf diesen gemeinsamen

„Bildungsausflug“. Eingeladen wurde vamos durch die guten

Kontakte zur Herrn Mitterböck von der Firma Bühnen,

wo sich die Tischler vor Ort über die neuesten Befestigungssysteme

informieren konnten. Auch an vielen anderen Ständen

fanden Vorführungen mit den neuesten Geräten statt.

Bei der Firma Felder/Neureiter konnten die „VamosianInnen“

hochmoderne Holzbearbeitungsmaschinen bestaunen;

von dieser Firma bezieht die Tischlerei auch ihre Fertigungsmaschinen,

und diese werden periodisch gewartet.

Bei soviel Information stellte sich auch bald der Hunger ein

und so wurde im Messezentrum zu Mittag gegessen. Am

Nachmittag wurden technisch hochwertige Land- und forstwirtschaftliche Geräte bestaunt. Eindruck hinterließ

auch die Fertigung von Leimbindern für den Hallenbau und den Ausbau von Fertigteilhäusern. Die Stimmung

war ausgezeichnet und blieb es auch noch auf dem Rückweg.

Bernd Jegel

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 23


Geb. 1954, verheiratet, 2

Kinder, diverse soziale

Ausbildungen, seit etwa

20 Jahren selbständig

im Bereich Erwachsenenbildung,

Supervision

und Mediation tätig.

Ich lebe seit 30 Jahren

im Südburgenland, und

so lange kenne ich die

Bemühungen, Menschen

mit besonderen Bedürfnissen ein Leben in und

nicht neben oder außerhalb der Gesellschaft zu

ermöglichen. Immerhin war das Burgenland Vorreiter

in Fragen der Integration in der Schule, im

Kindergarten und bei den Überlegungen, welche

Möglichkeiten es nach dem Pflichtschulbereich

gibt.

Mit der Gründung des innovativen Projektes des

Vereins malko/vamos wurde hier auf sehr vorbildliche

Art eine Lücke geschlossen.

… Spinnen ihre Netze auch unter Wasser knüpfen?

Spinnennetze dienen keineswegs nur dazu, Beutetiere

zu fangen. Die Wasserspinne, die einzige Webspinne,

die ständig unter Wasser lebt, knüpft beispielsweise

ein engmaschiges, glockenförmiges, unten offenes

Gebilde. Darin sammeln sich aufsteigende Luftblasen.

Erwachsene Wasserspinnen tragen stets einen

Vorrat von kleinen Luftbläschen mit sich umher, jedoch

benötigen ihre Jungen, die in der Luftglocke zur

Welt kommen, den dort aufbewahrten Sauerstoff.

… viele Lebensmittel, die nicht süß sind, Zucker

enthalten?

50–60 % aller industriell hergestellten Nahrungsmittel

enthalten Haushaltszucker, und das teilweise in

beträchtlichen Mengen. Darunter sind auch Lebensmittel,

die nicht einmal süß schmecken: Mayonnaise,

Senf, Meerrettich, Fertigsaucen und -gerichte, ja sogar

diverse Brotsorten gehören dazu. Dies hat damit

Seite 24 Gemeinsam leben - 5/2010

Ich wurde am 30.10.1959

geboren, bin verheiratet,

habe einen Sohn und

lebe in Markt Allhau.

Gelernt habe ich den Beruf

des Bankkaufmannes,

bin geprüfter Bilanzbuchhalter

und studierter

Soziologe. Lange

war ich in einer großen

Bank beschäftigt, während des Studiums

habe ich bei verschiedenen Steuerberatern in

Wien und im Burgenland gearbeitet. Danach habe

ich bei einem arbeitsmarktpolitischen Projekt im

Bezirk Jennersdorf gearbeitet.

Ich bin im Vorstand des Vereins, weil ich viele Dinge,

die ich im Rahmen meiner beruflichen und

schulischen Ausbildung gelernt habe, verwenden

kann.

Die Ideen und Haltung des Hauses, in denen ich

mich persönlich wiederfinde, motivieren mich genau

so wie die Vorstellung, bei einer für die Gesellschaft

relevanten Aufgabe mitarbeiten zu

können.

zu tun, dass Zucker ein billiges Konservierungs- und

Stabilisierungsmittel ist und sich auch dazu eignet,

den Geschmack eines Lebensmittels zu intensivieren

oder dessen mindere Qualität zu vertuschen.

… Nüsse auf kleinstem Raum große Nährstoffmengen

speichern?

So erreichen viele von ihnen deutlich mehr als 560

kcal pro 100 g und einen Fettgehalt von bis zu 70 %.

Neben hochwertigen einfach und mehrfach ungesättigten

Fettsäuren enthalten diese Energiespender

auch viele wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Vor

allem die B-Vitamine sind reichlich vertreten. Diese

wirken sich positiv auf das Gehirn und das Nervensystem

aus. Einen ähnlichen Einfluss hat auch das in den

Nüssen enthaltene Lezithin. Dieser fettähnliche Stoff,

der auch Bestandteil des körpereigenen Nervengewebes

ist, wird in den Nerven umgewandelt und steuert

wichtige Gehirnfunktionen.

Daniela Pfeiffer-Wallek


Wir suchen zwei neue MitarbeiterInnen, die ab Jänner

unseren integrativen Fachdienst verstärken. Eine

Ausbildung im sozialpädagogischen oder heilpädagogischen

Bereich ist dafür unbedingt notwendig.

Eine Stelle ist für Clearing von Jugendlichen mit besonderen

Bedürfnissen am Übergang Schule – Berufsleben

vorgesehen, und die zweite Stelle (Karenzvertretung)

wird in der Berufsausbildungsassistenz

besetzt. Nähere Informationen zu den Maßnahmen

finden Sie auf unserer Homepage:

www.vereinvamos.at.

„Ich schlief und

träumte, das Leben

wäre Freude.

Ich erwachte und sah,

das Leben war Pflicht.

Ich handelte und sah,

die Pflicht war Freude.“

... und deswegen bin

ich im Vorstand von

vamos.

Für beide Jobs gilt: berufliche Vorerfahrung im Sozialbereich,

Freude an Teamarbeit und Bereitschaft

zu flexiblem Arbeiten sind von großer Wichtigkeit.

Gute EDV-Kenntnisse sowie Führerschein und Auto

sind notwendig.

Wir bieten jedenfalls gute Einschulung, entsprechende

Fortbildung, Supervision und ein gutes Betriebsklima.

Dienstort ist Markt Allhau, und beide Jobs werden als

Vollzeitstellen besetzt. Schriftliche Bewerbungen mit

dem Hinweis Clearing oder BAS an:

office@vereinvamos.at

© Foto Andi Bruckner.

Ich danke vamos ganz herzlich, dass ich den

Mopedführerschein bei euch machen durfte.

Der Kurs hat mir sehr gut gefallen. Bei der

Prüfung hab ich mir nicht sehr schwer getan.

Ein Grund dafür war die tolle Unterstützung

von Sandra und Martin von der Fahrschule

EasyDrive. Ich möchte mich auch

bei der Pädagogin Claudia bedanken, dass

sie sich die Zeit genommen hat, um uns in

die Fahrschule zu bringen.

Stefan Schmoller

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 25


Viel Neues zu sehen habe ich nicht

erwartet, als ich von SOL gebeten

wurde, ein Projekt zur beruflichen

Integration von Menschen mit

Down-Syndrom als Fachfrau zu leiten.

Für SOL ist dies ein wichtiges

Anliegen, weil für diesen Verein

damit Sichtweisen in Bezug auf die

gesellschaftliche Bedeutung der

Lohnarbeit verbunden sind. So

global dieser Verein auch bereit ist

zu denken, so konkret versucht er

lokal zu handeln. Deswegen ist er

dem Ersuchen der türkischen Projektbetreiber

im Rahmen des EU-

Programms Grundtvig um Beteiligung

nachgekommen.

Gabriele Huterer (4.v.l.) beim ersten Vernetzungstreffen

Anfang November in

Belgien.

Belgische, rumänische, irische und

türkische Partner werden gemeinsam

mit SOL an Unterlagen für

Personalverantwortliche arbeiten,

die die Mitarbeit der Betroffenen

in den Firmen unterstützen sollen.

Spannend dabei ist, dass sowohl

die Personalisten als auch die Betroffenen

selbst Gehör finden und

ihre Beiträge Eingang finden werden.

In insgesamt 12 sogenannten

Mobilitäten wird es zum Austausch

kommen. Es ist für mich eine tolle

Gelegenheit, Neues kennenzulernen,

aber auch eigene Erfahrungen

einbringen zu können.

Seite 26 Gemeinsam leben - 5/2010

Die erste Reise führte nun nach

Belgien. In einem zweitägigen

Treffen lernten sich die Projektbeteiligten

kennen und planten eine

Zeitlinie für dieses 2-jährige Projekt.

Besonders interessant war für

mich nicht nur der Austausch der

unterschiedlichen Sozialsysteme

der beteiligten Nationen, sondern

insbesondere die Besichtigung eines

belgischen Projektes für Menschen

mit Down-Syndrom.

In unterschiedlichen Arbeitsbereichen

arbeiten die Betroffenen entsprechend

ihren Möglichkeiten

mit. Unterschiede zu vamos waren

dort natürlich besonders interessant

für mich. Insbesondere die

Arbeitsinhalte brachten einige

gute Anregungen. So unterhält

der Verein einen Schaubauernhof,

der laufend von Schulklassen besucht

wird und so die Einbindung

und Integration der gesamten Einrichtung

in der Region beispielhaft

erreicht.

Die Führungen über den Hof und

vor allem die Erklärungen über die

verschiedenen Tiere werden von

den behinderten Personen mit

sehr gut aufbereiteten Unterlagen

für die Schulkinder selbst gemacht.

Das Highlight jedes Besuchs

stellt das Fahren mit einem

Eselkarren dar, wobei die Tiere von

den Betroffenen dafür während

des ganzen Jahres abgerichtet

und trainiert werden.

Interessant war auch, dass der

Verein berufliche Integration so

versteht, dass die Betroffenen tageweise

in Firmen als DauerpraktikantInnen

zu einem Euro arbeiten.

Dieser Mischung aus sozialer Zugehörigkeit

zu einem Arbeitstrupp

einer Firma und damit natürlich

der Möglichkeit, sich dort nach individuellen

Fähigkeiten nach und

nach mehr einbringen zu können,

und dem Erhalten einer durchgehenden

Tagesstruktur im speziellen

Rahmen der Einrichtung kann

ich als Übergangslösung einiges

abgewinnen. Allerdings besteht in

Belgien für Menschen, die dem Arbeitsmarkt

nicht zur Verfügung

stehen, eine Grundsicherung von

ca. 900.-. Dies erleichtert es, den

Fokus auf Lohnarbeit etwas aufzugeben

und Dauerpraktika zu einem

Euro zu akzeptieren.

Dass in den betrieblichen Bereichen

vorwiegend pädagogisch

ausgebildete MitarbeiterInnen arbeiten,

die fachlich keine oder wenig

Erfahrung haben, scheint mir

hingegen für die Betroffenen wieder

etwas schwieriger. So hat das

Mittagessen, zu dem wir eingeladen

waren, zwar gut geschmeckt,

aber sehr, sehr lange gedauert, da

die Organisation eines Küchenbetriebs

für eine Gruppe von über 20

Menschen eben auch gelernt sein

muss.

Das nächste Treffen darf nun SOL

in Österreich im Mai organisieren.

Es werden dabei vor allem die Betroffenen

selbst zu Wort kommen,

und ich bin schon sehr gespannt,

wie dies gelingt. Insbesondere die

sprachlichen Barrieren werden dabei

besonders zu berücksichtigen

sein, da ich nicht davon ausgehe,

dass in der Gruppe der Betroffenen

eine andere Sprache als die jeweilige

Muttersprache gesprochen

werden wird. Gerne werde ich danach

auch berichten, wie dies gelöst

wurde und was insgesamt

beim Treffen passiert ist.

Gabriele Huterer


Dienstag, 22. und Mittwoch, 23. Feber, 9.00 bis 17.00 Uhr

Kosten: 260,00 zzgl. 10 % Mwst.

In diesem Seminar werden die Gründe für Motive und

Ziele von Gender/Diversity erläutert, individuelle Reflexionen

angestellt und organisationale Anbindungsstrategien

erörtert. Ermöglicht

wird dies durch die so genannte

3D-Brille, die eine dreidimensionale

Analyse von Phänomenen

der Vielfalt auf den Ebenen von

Differenz, Diskriminierung und

Dominanz erlaubt.

Ziele: Theoretische und praktische

Wissensvermittlung über

Anbindungsmöglichkeiten von

Gender und Diversity in der Organisation;

Reflexion des eigenen

Arbeitsalltages unter den

Perspektiven: Gender&Diversity

Inhalte:

• Grundlagen von Gender und

Diversity Management

Theoretische Ansätze, Geschichte,

Begriffserklärungen, Abgrenzungen und

Handlungsfelder

Dimensionen von Diversity Management

Gender Mainstreaming: sinnvolle Maßnahmen

Behinderung am Arbeitsplatz

Im Kontext von Diversity and Inclusion:

Antidiskriminierung

Wirtschaftlicher Nutzen

Einführung in die Theorie von Differenzen

SeminarleiterInnen:

Mag.a Silvia Mayer, Internationale Betriebswirtin, Projektmanagerin,

Kunsttherapeutin und Trainerin. Projekterfahrung zum Thema

“Gender” im regionalen, nationalen und transnationalen Bereich.

Derzeit tätig in der Sozialwirtschaft sowie als Kunsttherapeutin im

Mobilen Hospiz der Caritas in Wien;

Norbert Pauser, Ausbildung zum zertifizierten Berater für Managing

Gender & Diversity (ASYS, AGG), Experte und Trainer für DiM,

externer Lehrbeauftragter an der Universität Wien (gender Mainstreaming),

zertifizierter Dolmetscher für Österreichische Gebärdensprache,

Journalist und Autor (zahlreiche Publikationen zu

„Diversity and Inclusion“). Die SeminarleiterInnen sind ExpertInnen

am Institut für Führungskompetenz und Motivation EU

Donnerstag, 24. Feber, 9.00 bis 17.00 Uhr, und Freitag,

25. Feber, 9.00 bis 12.00 Uhr

Kosten: 190,00 zzgl. 10 % Mwst.

Zielgruppe: PsychotherapeutInnen,

SozialarbeiterInnen,

PädagogInnen, PsychologInnen

und alle Menschen, die in

der Arbeit mit psychisch

kranken Menschen stehen

Inhalte:

Konzept der Persönlichkeitsstörungen

Konzept der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Komorbiditäten

Krankheitsmodell nach Marsha M. Linehan

Behandlungskonzept der DBT

Methoden: Video zur Symptomatik, theoretischer

Block und Beantwortung von Fragen und Rückmeldungen,

Fallbeispiele

Seminarleiterin: Drin. Martina Schönauer-Cejpek, Psychiaterin,

IP-Analytikerin (Einzel und Gruppe), Klientenzentrierte Psychotherapeutin

(ÖGWG), Weiterbildungen in Körperarbeit nach G. Heisterkamp

und in Dialektisch - Behavioraler Therapie nach M. Linehan

Block 1: Montag, 7. März, 10.00 – 18.00 Uhr, Dienstag,

8. März, 9.00 – 17.00 Uhr

Block 2: Montag, 6. Juni, 10.00 – 18.00 Uhr, Dienstag,

7. Juni, 9.00 – 17.00 Uhr

Block 3: Montag, 19. September, 10.00 – 18.00 Uhr,

Dienstag, 20. September, 9.00 – 17.00 Uhr

Kosten:

Variante I (ohne Einzelcoaching)

1.200,00 zzgl. 10%

Mwst.

Variante II (inkl. 6 EH begleitendem

Einzelcoaching)

1.700,00 zzgl. 10 % Mwst.

Zielgruppe: UnternehmerInnen und Führungskräfte,

TeamleiterInnen, TeamsprecherInnen, MitarbeiterInnen,

welche sich auf eine Führungsposition vorbereiten

oder sich in der Führungsarbeit qualifizieren

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 27


wollen. Obmänner/Obfrauen und Menschen, die an

ihrer Selbstkompetenz arbeiten wollen.

Zielsetzung:

• Klärung Ihrer Aufgaben und Nicht-Aufgaben als

Führungskraft

Verbesserung Ihrer „Wirksamkeit durch Kommunikation“

Erlernen eines dem/r jeweiligen Mitarbeiter/in

entsprechenden Führungsstiles

Optimierung Ihres Zeitmanagements (bis 25 %

Zeitersparnis)

Professionelles Selbstmanagement als Basis Ihres

(Lebens-) Erfolges

Vertiefung Ihres Verständnisses gegenüber

Teamarbeit

Intensiver Erfahrungsaustausch und Erfahrungslernen

Seminarleiter: Ing. Mag. Werner Rauchenwald – Unternehmensberatung:

Coaching&Training&Consulting. Jahrgang 1967, 2 Kinder,

lebt in Wien. Ingenieur und Handelswissenschafter. Zertifizierter

Coach und Trainer. Institut für Führungskompetenz und Motivation

EU.

Um Förderungen für die Kurskosten beim zuständigen

AMS ansuchen! Bei der Landesregierung anerkannte

LeiterInnenausbildung!

Dienstag, 15., und Mittwoch, 16. März, 9.00 bis

17.00Uhr

Kosten: 260,00 zzgl. 10 % Mwst.

Für die Aufrechterhaltung unserer

körperlichen und seelischen

Ganzheit brauchen wir

eine Schutzzone, in der wir uns

sicher fühlen.

Im körperlichen Bereich sind

die eigenen Grenzen am klarsten

zu erkennen: wir merken

sehr schnell, wenn uns jemand

„zu nahe tritt“.

Auf der kommunikativen Ebene ist das nicht immer

so einfach zu erkennen. Wenn wir regelmäßig zulassen,

dass andere Menschen – körperlich oder verbal –

unsere Grenzen überschreiten, geraten wir unter

Dauerstress.

Zielgruppe: Personen in pädagogischen, therapeutischen,

betreuenden und beraterischen Kontexten

zum Themenkreis.

Seite 28 Gemeinsam leben - 5/2010

Ziel:

eigene und fremde Grenzen besser wahrnehmen

lernen, sich selbst gegen Grenzverletzungen zu

schützen und die Grenzen anderer akzeptieren

Seminarleiterin: Brigitte Pototschnig, Psychotherpeutin, Supervisorin,

Coach, Outdoor- und Kommunikationstrainerin, Ausbildung

in bioenergetischer Analyse

Dienstag, 22., und Mittwoch, 23. März, 9.00 bis 17.00

Uhr

Kosten: 260,00 zzgl. 10 % Mwst.

„Als wir unser Ziel aus den

Augen verloren hatten, verdoppelten

wir unsere Anstrengungen“.

So kommentiert

Mark Twain die Bedeutung

von klaren Zielen.

Arbeit mit Zielen ist ein wirksamer

Hebel, um Energien zu

bündeln – keine einfache Sache

im sozialen Kontext. Schließlich können die Beteiligten

(Auftraggeber, Teilnehmerinnen und Teilnehmer

und Führungskräfte – um nur einige zu nennen)

durchaus widersprüchliche Ziele verfolgen.

In diesem Seminar werden aus dem Feld der systemischen

Beratung Konzepte und Methoden vorgestellt,

die eine Herausarbeitung von Zielen und Ressourcen

ermöglichen. Beratungstechniken wie Hypothesenbildung,

Fragetechnik oder Reframing werden thematisiert

und geübt. So kann es gelingen, auch knappe

Betreuungsressourcen optimal einzusetzen.

Inhalte:

Gemeinsamkeiten und Unterschiede von sozialen

Organisationen und Wirtschafts-Organisationen

Bedeutung von Zielen für effiziente Arbeit

Zielarbeit mit KlientInnen – Best of systemischer

Beratung

Der Methodenkoffer von ressourcenorientierter

Kommunikation

„Leistet mehr mit weniger Geld“: Professioneller

Umgang mit Zielkonflikten und widersprüchlichen

Zielen

Seminarleiter: Mag. Thomas Schweinschwaller, Arbeitspsychologe,

Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Coach, Berater und Trainer,

Lehrgangsleitungen für Ressourcenorientierte Beratung und

Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten, Schwerpunkte: Arbeitsorganisation,

Empowerment und Veränderungsberatung


Dienstag, 5., und Mittwoch, 6. April, 9.00 bis 17.00 Uhr

Kosten: 260,00 zzgl. 10 % Ust.

• Was bedeutet für mich „Glücklichsein“, und wie

kann ich meine Glücksfähigkeit entfalten?

Welche Bedeutung kann

„Glücklichsein“ im beruflichen

Kontext haben?

Was brauche ich, um glücklich

sein zu können?

Gelassenheit? Zufriedenheit?

Glück? Glücklichsein?

Stress? Ärger? Konflikte?

Überlastung?

Ziele:

Steigerung der Selbstkompetenz

Verbesserung konstruktiven Denkens

Erhöhung der Glücksfähigkeit

Entwicklung der eigenen „Glücksformel“

Inhalte:

Glücklichsein kann man lernen

Zufriedenheit und Glück vs. Stress und Konflikte

Spannung vs. Gelassenheit

Psychische und physische Phänomene der

Belastung und des Glücks

Einlassen und Loslassen: Umgehen mit Grenzen

Meditation, Umschalten, Abschalten

Methoden: Fachlicher Input, Diskussion, Fallbeispiele,

Einzel- und Gruppenarbeit

Seminarleiterin: Mag. Dr.in Elisabeth Unterweger, Klinische- und

Gesundheitspsychologin, Arbeits- und Organisationspsychologin,

Verkehrspsychologin, Coach und Trainerin, Expertin am Institut für

Führungskompetenz und Motivation EU

Dienstag, 12., und Mittwoch, 13. April, 9.00 bis 17.00

Uhr

Kosten: 260,00 zzgl. 10 % Ust.

Konstruktiv ausgetragene Konflikte

bieten vielfältige Lernchancen:

Neue Sichtweisen und

Lösungen können die Folge von

mutig angegangen Konflikten

sein. Wie können wir konstruktive

Konfliktgespräche führen?

Wie können wir den eigenen

Standpunkt klar vertreten und

dabei auch die Interessen und Bedürfnisse des Gegenübers

wahrnehmen? Was hat Wertschätzung mit

Konfliktmanagement zu tun? Gibt es unlösbare Konflikte?

Und wenn ja – was tun? Zu diesen und anderen

Fragen bietet das Seminar vielfältige Anregungen!

Inhalte:

Spezifika des Konfliktmanagements in

arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen

Konflikte als Chance: Nutzen von Konflikten

Konfliktdynamik verstehen: Das Drama-Dreieck

Konstruktive Gesprächsführung in Konfliktsituationen

Wertschätzung und Umgang mit Kritik

Systemische Methoden zur Konfliktbearbeitung

Seminarleiter: Mag. Martin Gössler, MBA, Psychologe, Supervisor

und Organisationsentwickler, Trainer und Projektleiter

Mittwoch, 27. April 2011, 9.30 bis 17.30 Uhr

Kosten: 160,00 zzgl. 10 % Ust.

Inhalte:

Zielgruppe: Personen in pädagogischen,

therapeutischen,

betreuenden und beraterischen

Kontexten zum Thema

Vorstellung des Multiaxialen Diagnoseschemas in

der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die nähere Erörterung der Komorbidität psychischer

Erkrankungen von Kindern mit Entwicklungsstörungen

Pädagogische und therapeutische Konzepte, auch

im Hinblick auf präventive Maßnahmen

Referent: Dr. med. univ. Alexander Artner, FA f. Psychiatrie, FA f.

Kinder- und Jugendneuropsychiatrie, Psychotherapeut, ÖAK Diplom

Psychotherapeutische Medizin

Nähere Informationen zu diesen und allen weiteren

Seminaren finden Sie auf www.vereinvamos.at oder

in unserem aktuellen Seminarprogrammheft, welches

wir Ihnen gerne kostenlos zusenden. Kontakt:

Daniela Pfeiffer-Wallek, 03356/7772-24 oder

daniela.pfeiffer-wallek@vereinvamos.at

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 29


Kaiser Tunix lässt sich tagein, tagaus von seinen Frauen bedienen.

Irgendwann reicht es den Damen, und sie beschließen, gemeinsam auf

Urlaub zu fahren. Plötzlich steht der Kaiser alleine mit der ganzen

Hausarbeit da. Kaiser Tunix hätte gerne, dass der Erzähler Ambrosius

die Arbeit der Frauen übernimmt. Allerdings hat er die

Rechnung ohne unseren Ambrosius Naseweis gemacht...

Wir dürfen gespannt sein, was die beiden bis zur Rückkehr

der Frauen des Kaiser Tunix alles erleben!

Seit Filipp Frosch auf die Welt gekommen ist, umgeben

ihn die Geräusche des Wassers – er hört die Geschichten

des rauschenden Bächleins, den Rhythmus der Regentropfen.

Und wenn er und seine Freunde in den

Tümpel hüpfen, erschallt ein richtig saftiges „Platsch“!

Eines Tages fragt er sich: „Wo kommt denn eigentlich

das Wasser her?“ Und weil er mit dieser Frage vor einem

großen Rätsel steht, macht er sich auf, um bei seinen

FreundInnen

und Bekannten

die richtige Antwort

zu finden.

Seite 30 Gemeinsam leben - 5/2010

Ich bin 1965 in Tirol geboren.

1989 ging ich

nach Wien, um meine

Berufsausbildung zu

absolvieren. Ich lernte

meine Frau Ingrid kennen,

wir heiraten und

sind stolze Eltern von

Lukas. 1998 übersiedelten

wir ins Burgenland.

Seit 2006 bin ich bei vamos angestellt und arbeite

in der Integrationsbegleitung. 2008 stieß ich zum

Vorstand von vamos dazu. Als Mitarbeiter erlebe

ich die Vielfalt und Kreativität des Vereins aus

nächster Nähe; daher nahm ich mit Freude und Erwartung

meine Tätigkeit im Vorstand auf. Die letzten

2 Jahre im Vorstand waren für mich eine Lehrzeit,

einerseits um die vielen Teilbereiche und Abläufe

im Verein kennen zu lernen und zu verstehen,

andererseits der Verantwortung eines Vorstandsmitgliedes

bewusst zu werden. Diese 2 Jahre

waren zu kurz, um all die erkannten Aufgaben

lösen und Ideen verwirklichen zu können. Daher

stellte ich mich für eine weitere Periode als Schriftführer

und Angestelltenvertreter zur Verfügung.

Unser Verein ist in den letzten Jahren gewachsen

und hat immer mehr Bedeutung in der Region

Südliches und Mittleres Burgenland gewonnen. Einen

sehr großen Anteil an dem Erfolg haben unsere

MitarbeiterInnen, die täglich mit großem Engagement

und Professionalität die Ziele des Vereins

verfolgen. Daher möchte ich in den nächsten Jahren

die Funktion des Angestelltenvertreters für

mich in meiner Vorstandsarbeit in den Vordergrund

stellen und freue mich schon auf die nächsten

Jahre im Verein vamos.


Eine sehr beliebte Bastelei

ist das Herstellen von

Wachsanhängern für

den Weihnachtsbaum

oder Weihnachtsstrauß.

Du kannst hier nach Herzenslust

mit Kerzen spielen.

Lass aber nie brennende

Kerzen unbeaufsichtigt

und bitte einen Erwachsenen, anwesend zu

sein, wenn du die Anhänger herstellst.

Dazu brauchst du: ein schmales Glas, Wasser und

bunte Kerzenreste. Zuerst füllst du Wasser in ein altes

Glas. Nun kannst du - bitte nur unter Aufsicht eines

Erwachsenen! - die Kerze anzünden und das flüssige

Wachs ins Wasser tropfen lassen, und zwar so lange,

bis sich auf dem Wasser eine zusammenhängende

Schicht gebildet hat. Zum Schluss die Wachsplatte

durch leichten Druck vorsichtig vom Glasrand lösen

und mit einer Nadel einen dünnen Faden als Aufhängung

anbringen.

Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie die fertigen

Wachsanhänger im Licht wirken.

Zutaten: 280 g Butter,

350 g Mehl, 80 g

Staubzucker, 2 Pck.

Vanillinzucker, 1 Pck.

Vanillepuddingpulver,

1 TL Backpulver.

Zubereitung: Aus Butter, Staubzucker, Vanillezucker,

Mehl mit Backpulver vermischt und Puddingpulver einen

Teig kneten. Ca. 2 cm große Stücke vom Teig abreißen,

in der Hand nochmals kneten und zu Kugeln

formen und auf ein vorbereitetes, mit Backpapier

ausgelegtes Blech setzen, im vorgeheizten Rohr bei

150°C Umluft ca. 15-20 Min. backen. Kugeln noch

warm im Zuckergemisch wälzen und erkaltet nochmals

mit Staubzucker bestreuen. Gutes Gelingen!

Kinder Künstler Mitmachbuch:

Aufschlagen - Loslegen - Spaß haben.

Labor Ateliergemeinschaft,

Preis 10,30.

Autorin: Daniela Pfeiffer-Wallek

Kreativ, innovativ, fantasievoll - so

schön war noch kein Mitmachbuch,

vor allem, wenn es in dem neuen

Künstlerbuch auch ans Schneiden,

Kleben und Rätseln in jeder Form

geht – mehr Mitmachen geht nicht.

Nach dem überaus erfolgreichen

Kritzelbuch erweitern die 10 Künstler

des LABORS ihr Konzept um

Schneiden, Kleben, Knicken, Erfinden,

Bauen, um Comics & Rätsel.

Das Kinder Künstler Mitmachbuch

ist um viele Ideen und Anregungen reicher und garantiert

eine große ästhetischer Vielfalt. Dennoch

braucht man nicht mehr als Schere, Kleber, Stifte -

und die eigene Fantasie.

Nun Fritzchen, kannst du mir den Unterschied zwischen

ausreichend und genug erklären?“ „Kann ich,

Fräulein! Ausreichend ist, wenn Mutti mir Schokolade

gibt. Genug ist, wenn ich mir selber welche nehme!

Der Lehrer überrascht seine Mathematikklasse:

„Heute werden wir mit Computern rechnen.“ „Prima“,

freuen sich die Schüler. „Also, wie viel sind 67

Computer minus 27 Computer?“

„Also merkt euch das: Hitze dehnt aus und Kälte zieht

zusammen. Wer kann mir ein Beispiel geben? Katharina

meldet sich: „Die Ferien im Sommer dauern neun

Wochen, die im Winter nur zwei!“

„Wieso kauen Sie denn Apfelkerne?” „Es steigert die

Intelligenz. Wollen Sie auch einen? Ich verkaufe ihnen

zwei Kerne für 3 .“ Begeistert stimmt der Mann zu.

Nach einer Weile ruft er: „Aber ich hätte doch für 3

schon mindestens 1 kg Äpfel kaufen können! Sagt der

Andere: “Sehen Sie - es wirkt schon!"

Gemeinsam leben - 5/2010 Seite 31


Mi. 15. Dezember, 15.00 Uhr

Weihnachtsfeier

des Vereins vamos im KUZ Güssing

Mi., 19. Jänner, 9.00 Uhr

Infostunde des Vereins

Bitte um Anmeldung!

Mi., 26. Jänner, 9.00 u. 10.30 Uhr

Kindertheater „Kaiser Tunix“

mit dem Theater Asou

Di./Mi., 22./23. Feber

Gender und Diversity

Seminar mit Mag. a Silvia Mayer und

Norbert Pauser

Do./Fr., 24./25. Feber

Borderline-

Persönlichkeitsstörung

Seminar mit Dr. in Martina Schönauer-

Cejpek

Daniela Pfeiffer-Wallek

Tel. 03356 / 7772-24

daniela.pfeiffer-wallek@vereinvamos.at

Mo./Di., 7./8. März

Führungskompetenz

Beginn des 3-tlg. Curriculums mit

Ing. Mag. Werner Rauchenwald

Di./Mi., 15./16. März

Grenzen setzen – die Kunst des

Nein-Sagens

Seminar mit Brigitte Pototschnig

Jeden Mittwoch von

16.00 bis 18.00 Uhr

Familienberatung für

Integration

im vamos-Verwaltungsgebäude

Markt Allhau. Anmeldung erbeten

unter 03356/7772.

Jeden Freitag ab 19.00 Uhr

Treffen der Anonymen

AlkoholikerInnen

im vamos-Küchengebäude Markt

Allhau

Impressum: Herausgeber und Verleger: vamos – Verein zur Integration, 7411 Markt Allhau 19

(=Redaktionsanschrift). Druck: Europrint, Pinkafeld. Redaktion: Gabriele Huterer, Daniela

Pfeiffer-Wallek. Grafisches Konzept: Rainer Dunst. Layout: Dan Jakubowicz. ZVR 788432924

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