Brunner Spiegels 2010 - Österreichische Volkspartei Brunn am ...

oevp.brunn.at

Brunner Spiegels 2010 - Österreichische Volkspartei Brunn am ...

An einen Haushalt in Brunn am Gebirge 41. Jahrgang | Erscheinungsort und Verlagspostamt: 2345 Brunn am Gebirge | Postentgelt bar bezahlt | WOGZ 159 U

brunnerspiegel

DAS NACHRICHTENMAGAZIN DER VOLKSPARTEI BRUNN AM GEBIRGE

ausgabe 4 | 2010

Editorial

Spiegelblicke - Jahresrückblick

Weinkultur in Brunn

Licht

bringt

Hoffnung!

Besinnliche

Weihnachten!

Prosit 2011!

volkspartei

brunn am gebirge

www.oevp-brunn.at


obmann

volkspartei

brunn am gebirge

Albert Svec

svec.af@aon.at

Was mich als Obmann bewegt

Brunn trauert. Brunn hat keinen Bäcker mehr.

Brot und Backwaren sind

wichtige und unverzichtbare Lebensmittel

– seit tausenden Jahren.

Es gab Zeiten, da bestand die Nahrung

der Bevölkerung zu 60% aus

Brot. Auch wurden Verträge in Brotlaiben

anstatt Geldbeträgen, wertgesichert

abgeschlossen.

Das ist heute nicht mehr so, dafür

haben wir uns an eine Vielfalt von

Brotsorten und Backwaren gewöhnt

(wenngleich die alten Ägypter auch

schon 16 Brotsorten und 72 verschiedene

Backwaren kannten).

Unsere Bäckerei in Brunn, die von

der Familie Ungersbäck von einem

Immer am neuesten Stand zu den Themen aus der Gemeinde,

aus der VP Brunn sind Sie unter

kleinen Geschäft zu einer großen

und renommierten Bäckerei aufgebaut

wurde, bot diese Vielfalt und

erfreute sich bei der Brunner Bevölkerung

großer Beliebtheit.

Berühmt waren die Speck- und

Nussbrote, sowie die Riesensalzstangerl

oder die Riesenziffern,

die man für Geburtstage oder

sonstige Anlässe bestellen konnte.

Ich habe selbst damit bei Freunden

und Verwandten gepunktet.

Warum es jetzt aus ist, macht in

unzähligen Gerüchten in Brunn die

Runde. Wie es weitergehen soll

ebenfalls.

www.oevp-brunn.at

auf unserer modern gestalteten Homepage.

Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch!

Ihr Team der VP Brunn & Webmaster Gerhard Feichter

Tatsache ist jedenfalls, dass

Brunn – eine Ortschaft unserer

Größenordnung – wieder eine

Bäckerei braucht.

Ich wünsche mir daher vom Christkind

für uns Brunner wieder eine

gute Bäckerei (vielleicht kann die

Gemeinde das Christkind ja ein wenig

unterstützen)!

Liebe Brunnerinnen und Brunner!

Ihnen wünsche ich gesegnete Weihnachten

im Kreis ihrer Familie, ein

paar Tage Ruhe und ein gutes Neues

Jahr!

Albert Svec

Gemeindeparteiobmann

Die VP Brunn

unterstützt:

effiziente

Gemeindearbeit

und alle

Brunnerinnen

und Brunner


Liebe Brunnerinnen,

Liebe Brunner!

Wenn Sie diese Ausgabe des Brunner Spiegels in Händen halten,

ist wieder ein Jahr zu Ende gegangen. Ein Jahr, das politisch gesehen durchaus sehr

turbulent und herausfordernd war.

Ein Jahr, in dem in unserer Gemeinde viel passiert ist, aber noch sehr viele

Aufgaben und Herausforderungen für die nächste Zeit vor uns liegen.

Wir haben Ihnen als Team der Volkspartei Brunn am Gebirge versprochen uns in der

„Großen Koalition“ mit ganzer Kraft und mit Konsequenz für unsere Gemeinde einzusetzen.

Und ich denke wir können nach etwas mehr als einem halben Jahr mit Fug und

Recht behaupten, dass die Arbeit gut läuft. Mit gemeinsamer Anstrengung können herausfordernde

Aufgaben leichter bewältigt werden. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen

Zeiten ist harte Arbeit mehr denn je gefragt.

Unsere Gemeinderäte wenden allesamt viele Stunden ihrer Freizeit auf um

sich für die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger stark zu machen.

In unserer Gemeinderatsfraktion gab es einen überraschenden Wechsel. Mag. Monika

Thurner musste aufgrund ihrer herausfordernden beruflichen Tätigkeit, sie ist sehr erfolgreiche

Geschäftsführerin des SOMA Mödling, ihr Mandat zurücklegen. Auch wenn sie

nur kurz für unser Team aktiv war, möchte ich mich herzlich bei Monika bedanken. Sie

hat unsere Arbeit mit neuen und interessanten Impulsen unterstützt. Im Namen unseres

Fraktionsteams wünsche ich Monika alles Gute, viel Erfolg in ihrem Beruf und vor allem

ein wenig mehr Zeit für die Familie. An ihre Stelle im Gemeinderat ist nun Marie-Luise

Schuster getreten, die als Vertreterin unserer Seniorinnen und Senioren mit großer Freude

diese verantwortungsvolle Tätigkeit übernommen hat.

Nun sind wir daran die vor der Wahl versprochenen Projekte und Initiativen

auch tatsächlich umzusetzen und den Worten Taten folgen zu lassen. Energie

und Umwelt sind für uns ein zentrales Thema. So ist es aus Sicht der VP Brunn besonders

erfreulich, dass wir beim Neubau des Kindergartens im Ortszentrum und „Am

Ried“ auf ökologische Technologien setzen konnten. Der Kindergarten „Am Ried“ wird in

Niedrigenergiebauweise errichtet und mit modernsten umweltfreundlichen Technologien

ausgestattet – von der Photovoltaikanlage bis zur kontrollierten Wohnraumentlüftung.

Im Rahmen der NÖ Kindergartenoffensive erhalten wir vom Land NÖ eine großzügige

Förderung von 50 % der Errichtungskosten. Aufgrund der niedrigen Energiekennzahl

des neuen Gebäudes können wir sogar eine zusätzliche Förderung lukrieren. Wir

zeigen vor, dass sich so vorbildliches ökologisches Bauen zweifach bezahlt macht:

zum einen profitiert die Umwelt, zum anderen auch die Finanzen.

Besonders erfreulich ist für uns, dass wir endlich mit der Erarbeitung eines Energie- und

Klimakonzepts begonnen haben. In dem eingerichteten Arbeitskreis sind Gemeinderäte

aller politischen Parteien vertreten. Die Erstellung des Konzepts wird ebenfalls großzügig

vom Land NÖ finanziell unterstützt. Über die Fortschritte werde ich Ihnen ausführlich berichten.

Als verantwortliche Vorsitzende bin ich zuversichtlich, dass parteienübergreifend

ein modernes Leitbild entstehen wird.

Im Namen der Volkspartei Brunn am Gebirge wünsche ich Ihnen noch eine schöne Adventzeit

und ein frohes Weihnachtsfest und ich freue mich auf Wiedersehen im Neuen Jahr.

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

Herzlichst

Ihre Petra Skala

editorial

Vizebürgermeisterin Petra Skala

p.skala@kabsi.at

Impressum

Medieninhaber & Herausgeber:

VP-Ortsgruppe Brunn am Gebirge,

2345, Leopold Gattringer Str. 22/2

Chefredakteur:

KR Manfred Paula,

Lola Solarstraße 5, Haus 2

2345 Brunn am Gebirge

Team:

HR DI Peter Allen, Dr. Ernst Brunner,

Gerhard Feichter, Walter Krückl, Peter

Lackner, Elisabeth Lichtblau, Mag. Kurt

Moser, Miklos Nemeth, Martin Niegl,

Oliver Prosenbauer, Petra Skala,

Albert Svec, Wolfgang Tringler

Anzeigenbetreuung:

Peter Lackner (0664/147 03 65)

Elisabeth Lichtblau (0676/629 98 19)

Gabriele Kläring (0676/435 23 95)

Layout:

Martin Völker, www.martinvoelker.cc

Verlagsort:

2345 Brunn am Gebirge

Kontoverbindung:

Volksbank Brunn am Gebirge

VP-Gemeindefraktion Brunn

Brunner Spiegel“

Ktonr.: 460.0516-0001, BLZ: 42750

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mit spitzer feder

volkspartei

brunn am gebirge

www.oevp-brunn.at

Chefredakteur KR Manfred Paula

oevp-kr.paula@hotmail.com

Sparwille und…

könnten wir nicht noch mehr sparen?

Vielleicht ist es aufgefallen, aber im

letzten Brunner Spiegel war außer

der Titelzeile nichts von der „Spitzen

Feder“ zu hören oder zu sehen.

Sie hat sich in der Koalition etwas die

Federspitze verbogen?!

Mehr als eine Idee voraus.

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die bleiben. Der Verbrauch wurde reduziert und einzigartige

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Aber keine Angst sie kann noch schreiben, wenn auch

etwas gekrümmt!

Wie bereits allgemein bekannt, geht es unserer Gemeinde, den

Gemeinden im Allgemeinen finanziell nicht sehr gut. Einnahmen

gehen zurück und das Land bremst auch bei diversen Unterstützungen.

Nach dem Motto „Hilf dir selbst, dann hilft dir

Gott!“ steht der Spargedanke bei uns absolut im Mittelpunkt

und wird von unserem für die Finanzen zuständigen Vize-

Bgmst. Mathias Müller - welcher sich auch gerne als „Friedel

mit der leeren Tasche“ präsentiert - bei jeder Ausschusssitzung

ins Gespräch gebracht.

Soweit und so gut!

In den einzelnen Referaten wurde gespart, das Budget für

Straßenbau und Instandhaltung wurde um 50% gekürzt, Subventionen

für Vereine und Unterstützungen werden reduziert,

Tafelsilber verscherbelt und damit ein ausgeglichener Haushalt

für 2010 erreicht und ein ordentliches Budget für 2011 erstellt.

Ab 2012 und weiter sieht es aber dann finanziell bereits sehr traurig

aus!

Noch immer soweit und so gut.

Warum haben wir in Brunn neben dem Bürgermeister zwei

Vizebürgermeister? Nach objektiver Betrachtung des Kräfteverhältnisses

nach der GR-Wahl, wäre ein Bürgermeister mit

einer Vizebürgermeisterin absolut ausreichend und außerdem

gelebte Einsparung.

Warum werden nicht diverse Feste wie zum Beispiel die Adventfeier

für Senioren - angesetzt über zwei Nachmittage - für

die Jahre der wirtschaftlichen Probleme ausgesetzt und das

verbleibende Geld für Unterstützungen verwendet.

Ich glaube, dass die davon betroffenen Senioren, eine Generation

welche in der Kriegs- und Nachkriegszeit aufgewachsen

ist und für welche ein Brot und ein paar Kilo Kohle viel bedeutet

hat (Anmerkung: „Die Spitze Feder“ gehört ebenfalls dieser

Generation an), sicher Verständnis für diese Maßnahme hätte

und den Bedürftigen geholfen wäre.

Warum wird bei geringster Schneemenge Brunn so versalzen?

Jede zweite Straßen-Salzstreuung könnte man einsparen.

Wenn sie diese Ausgabe des Brunner Spiegels in Händen

halten sind meine Ausführungen der Jahreszeit entsprechend

bereits Schnee von gestern und es verbleibt mir nur zu behaupten,

dass es in diesem Sinne noch sehr viel Einsparungspotential

geben würde.

Frohe Weihnacht und Prosit 2011

wünscht

„Die spitze Feder“


klubsprecher

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

GfGR Dr. Ernst Brunner

e1.brunner@aon.at

Die wichtigsten Projekte 2010

In den vergangenen neun Monaten wurden wichtige Projekte in Angriff

genommen und abgeschlossen. Kurz vor dem Jahreswechsel ist deshalb der

geeignete Zeitpunkt, um darüber einen kleinen – nicht vollständigen – Überblick

zu geben.

Das Dauerthema dieses Jahres

war sicher der „Felsenkeller“.

Nachdem sich kurz vor der Wahl

herausgestellt hat, dass dieser einsturzgefährdet

ist konnten mittlerweile

die Arbeiten zur Verfüllung fast

abgeschlossen und mit allen betroffenen

Grundeigentümern Vereinbarungen

über eine Kostenbeteiligung

getroffen werden. Glücklicherweise

konnten die geplanten Kosten reduziert

werden, sodass auch die

enorme, unerwartete finanzielle Belastung

der Gemeinde nunmehr im

abgelaufenen Budget verarbeitet ist.

Fast ebenso präsent war das

„Schicksal“ des von der Gemeinde

gekauften Grundstückes Goldtruhe.

Nachdem es sich gezeigt hat, dass

das ursprünglich an diesem Standort

geplante neue Kinderzentrum

nicht verwirklicht werden konnte, sind

mittlerweile die Verhandlungen über

den Verkauf an eine Wohnbaugenossenschaft

abgeschlossen, welche

geförderte Reihenhäuser errichten

wird. Es war uns ein großes Anliegen,

einerseits durch den Verkaufserlös

die nicht geplanten budgetären Belastungen

auszugleichen, andrerseits

aber dem örtlichen Entwicklungskonzept

Rechnung zu tragen, und nur

eine maßvolle Bebauung zuzulassen.

Es ist eine autofreie Siedlung geplant,

wo die Zufahrt zu den einzelnen Objekten

über eine Tiefgarage erfolgen

soll, weiters sollen die neuesten ökologischen

Aspekte bauseits berücksichtigt

werden.

Die immer größer werdenden Belastungen,

die an die Kommunen

herangetragen werden, haben enorme

Auswirkungen auf den finanziellen

Spielrahmen generell und

naturgemäß auch auf die einzelnen

Referate.

Überschüsse im ordentlichen Hauhalt

von über € 2 Millionen, wie sie

unsere Gemeinde die letzten Jahre

kannte, gehören leider der Vergangenheit

an. Die außerordentlichen

Vorhaben in unmittelbarer Zukunft,

nämlich der weitere Kindergarten

am Ried, die neue Sporthalle bei

der Mittelschule können nur dann

finanziert werden, wenn entweder

außerordentliche Einnahmen erzielt

oder neue Schulden aufgenommen

werden.

Für den von mir verwalteten

Straßen bau bedeutet dies einen

budgetären Einschnitt auf die Hälfte,

der meiner Vorgängerin zur Verfügung

gestandenen Mittel, nämlich

von € 1 Million auf € 500.000.

Gemeinsam mit meinem Kollegen

Alois Lick, der für das Referat Infrastruktur

zuständig ist (Wasser,

Kanal, Beleuchtung) wurde ein längerfristiger

Plan der notwendigen

Straßenerneuerung erstellt. Soweit

es der finanzielle Spielrahmen zulässt,

werden dabei die konkreten

Gestaltungswünsche der Anrainer

berücksichtigt, besonders zufriedenstellend

ist dies bei der Erneuerung

des Gewerbelagerweges sowie der

Rosenstammgasse gelungen

Wenn Sie, geehrte(r) LeserIn diese

Ausgabe in Händen haben, wird

der neue Pächter des gemeindeeigenen

Gasthauses „Brunner

Stubn“ wahrscheinlich den Betrieb

wieder eröffnet haben. Besonders

erfreulich ist, dass ein Unternehmer

aus unserem Ort, nämlich

Christian Cech - oder wie er besser

bekannt ist, der „Tschustl“ – das

geeignetste Konzept präsentiert

und deshalb den Zuschlag erhalten

hat. Wir wünschen ihm an dieser

Stelle alles Gute und freuen uns für

unsere BürgerInnen, dass wir rasch

die entstandene Lücke schließen

konnten.

Zum Schluss möchte ich Ihnen allen

ein gesegnetes, besinnliches Weihnachtsfest

wünschen und mich für

die vielen persönlichen Anregungen

bedanken.

Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit

in den Tagen zwischen Weihnachten

und Neujahr, gönnen Sie sich ein

bisschen Ruhe zum Nachdenken

und Revuepassieren des abgelaufenen

Jahres.

Haben Freude oder Enttäuschungen

überwiegt, haben Sie ihre

Träume oder Ziele verwirklichen

können, steht ein Plus oder Minus

vor ihrem persönlichen Wohlfühlbarometer?

Ich wünsche Ihnen für das neue Jahr

alles Gute, vor allem Gesundheit und

Zufriedenheit -

Ihr Dr. Ernst Brunner

Klubsprecher VP Brunn

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gemeinde

volkspartei

brunn am gebirge

Festsitzung zum Nationalfeiertag

Ehrung verdienter Funktionäre

Auch heuer wieder ehrte der Gemeinderat der Marktgemeinde Brunn am Gebirge verdiente Mandatare und Funktionäre von

Vereinen im Rahmen der Festsitzung zum Nationalfeiertag. Eine besondere Auszeichnung wurde Bürgermeisterin a. D. Helga

Markowitsch zuteil. Ihr wurde die Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Brunn am Gebirge verliehen.

Unseren ausgeschiedenen VP Gemeinderäten

Gabriele Scheck, Thomas Bucek

und Sepp Huber wurde im Rahmen dieser

Feierstunde Dank und Anerkennung für ihr

Engagement zum Wohle unserer Gemeinde

ausgesprochen.

Die Volkspartei Brunn am Gebirge dankt

euch herzlich für eure Arbeit und eure Kollegialität!


Vizebürgermeisterin Petra Skala

p.skala@kabsi.at

3 Jahre „Klimabündnis Wienerwald“

im Biosphärenpark

„Mit Klimabündnis Wienerwald

haben wir die Gemeinden im

Biosphärenpark gezielt unterstützt,

um gemeinsam spürbare Effekte in

der CO 2 - Reduktion zu erzielen und

eine lebenswerte Region mit Zukunft

zu schaffen. Denn Klimaschutz heißt

nicht nur Ressourcenschonung,

sondern vor allem auch weniger

Verkehrsbelastung, Versorgung mit

heimischen Rohstoffen und mehr Arbeitsplätze

vor Ort, “ sagt Landesrat

Dr. Stephan Pernkopf.

In Vertretung des Landesrates

dankte Landtagsabgeordneter

Bürgermeister Martin Schuster

den teilnehmenden Gemeinden

für Ihr Engagement und überreichte

Vizebürgermeisterin Petra

Skala für Brunn am Gebirge

ein Wienerwald-Erdfarbenbild,

das beim letzten Vernetzungstreffen

kreiert wurde. Sinnbildlich ließen

rund 50 Volksschulkinder Luftballone

aus biologisch abbaubarem

Kautschuk mit Klimabotschaften in

den Himmel steigen.

Von Herbst 2007 bis Herbst 2010

war der Biosphärenpark Wiener-

eine Initiative des Landes NÖ

– auch Brunn am Gebirge war

dabei!

Am Samstag, den 25. September feierte der

Biosphärenpark Wienerwald die Früchte

seiner dreijährigen Arbeit als Klimabündnis

– Region in der Marktgemeinde Breitenfurt.

32 Gemeinden haben sich mit mehr als 200

klimarelevanten Projekten und 100 Workshops

mit rund 1000 TeilnehmerInnen am

Klimaschutz aktiv beteiligt. Jetzt wurde

„die Ernte“ präsentiert. Rund 250 Personen

kamen in die Mehrzweckhalle nach Breitenfurt.

Schon ab 10.00 Uhr vormittags konnten

in einem der größten und klimafreundlichsten

Fuhrparks rund 35 Fahrzeuge mit

Alternativantrieb getestet werden.

wald Niederösterreichs Klimabündnis-Region.

Neben den Beratungsleistungen

stellte das Land

Niederösterreich EUR 840.000,-

für klimarelevante Projekte zur

Verfügung. Zusätzlich erhielten

die Gemeinden eine kostenfreie

professionelle Umsetzungsbegleitung

sowie ein eigens für den

Schwerpunkt geschaffenes Fördermanagement.

Auch in Brunn

am Gebirge wurden zahlreiche

Projekte wie die Entsiegelung des

Golfplatz-Spazierweges oder die

Schwerpunktsetzung „erneuerbare

Energien“ im Rahmen der

Brunner Wirtschaftsmeile umgesetzt.

Selbstverständlich ist für Brunn am

Gebirge nicht Schluss mit dem Klimaschutz.

Vielmehr geht es jetzt

erst richtig los. Die Arbeitsgruppe

„Energiezukunft Brunn am Gebirge“

wird ein Energie- und Klimaleitbild

für die Gemeinde erarbeiten und

der offenen Arbeitskreis des Klimabündnis

ist bereits mit reger Bürgerbeteiligung

an der Ausarbeitung

neuer Projekte.

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gemeinde

volkspartei

brunn am gebirge

Aktion autofreier Tag!

Als zuständige Referentin für Umwelt und Wirtschaft habe ich eine

Klimaschutz-Aktion für Brunn am Gebirge gestartet.

www.oevp-brunn.at

Als Klimabündnisgemeinde ist ein vorrangiges

Ziel die Reduktion von CO 2 Emissionen.

Dazu sollten wir öfters auf Autofahrten verzichten.

Denn viele Strecken wären zu Fuß, per Rad oder

mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht bewältigbar.

Um ein Zeichen nach außen zu setzen habe

ich eine Aktion des Umweltreferates gestartet.

Wir laden Brunner BürgerInnen dazu ein,

einen Aufkleber der Aktion „Mein Autofreier

Tag“ am Gemeindeamt abzuholen.

Alle sieben Wochentage stehen zur Auswahl. Man

kann seinen ganz persönlichen Autofreien Tag,

also jenen Tag an dem bewusst auf Autofahrten

verzichten möchte, frei wählen. Unter allen Teilnehmern

an der Aktion, die am SIB ihre Daten

hinterlassen, werden 3 attraktive Preise verlost.

Diese bewusstseinsbildende Aktion wurde im

Rahmen der Mobiliätswoche gestartet, in der wir

weiters ein Brunner Radltag stattfand und Streifenkarten

stark verbilligt im SIB zum Erwerb angeboten

wurden.

Unter dem Motto „Ich mache mit!“ bin ich natürlich

auch bei der Aktion dabei und habe meinen

Autofreien Tag Kleber für Sonntag bereits auf

der Heckscheibe meines Fahrzeugs angebracht.


ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

Vizebürgermeisterin Petra Skala

p.skala@kabsi.at

Brunn spart CO 2 am Radl-Tag!

Im Rahmen der Mobilitätswoche widmeten auch wir einen Tag

ganz dem Fahrrad!

Aus diesem Grund wurde

am 18. September zum gemeinsamen

„Radl-Tag“ aufgerufen.

Gemeinderat Peter Lackner führte

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

auf dem Rücken ihrer Drahtesel

quer durch Brunn. Bei dieser

Gelegenheit wurde nicht nur das

Radwegenetz erkundet, auch befahrbare

und vor allem sichere

Wege wurden gezeigt.

Im Ortsgebiet sind Radfahrerinnen

und Radfahrer meist

schneller am Ziel.

Vor allem erspart man sich für kurze

Wege die lange Parkplatzsuche und

seiner Umwelt CO 2 . „Das Brunner

Radwegenetz wurde laufend erweitert,

zuletzt im Sommer mit der Errichtung

der Querungshilfe über die

B12a“, wurde von mir als die Initiatorin

dieser Aktion, berichtet.

Unverständlich war für uns jedoch

leider das Verhalten einiger

AutofahrerInnen, die keinerlei

Verständnis für RadfahrerInnen

zeigten und denen wir für ihr rüdes

Verhalten gerne die „Zitrone des

Tages“ überreicht hätten. Für uns

standen jedenfalls die Landschaft,

die Freude an der Bewegung und die

gute Stimmung der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer im Vordergrund.

Nächstes Jahr soll es wieder Aktionen

rund um den „Autofreien Tag“

am 22. September geben. Der Arbeitskreis

„Klimabündnis“ wird sich

mit der Ausarbeitung eines Konzepts

beschäftigen.

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gemeinde

volkspartei

brunn am gebirge

Gesunde Tradition!

Eine Brunner Tradition ist unser Wandertag

am Nationalfeiertag mit Sicherheit.

Gestartet wurde wieder um 14.00 Uhr hinter dem

Gemeindeamt, sozusagen im Anschluss an den

Brunner Pferscherlauf.

Die zahlreichen Wanderer marschierten

eine knappe Stunde über die Brunner Spazier-

und Wanderwege bis zum Ziel am Wällischhof.

Das Organisationsteam rund um die Gemeinderäte

Peter Lackner und Martin Niegl warteten

bereits mit einer kräftigen Labung am Ziel. Stärken

konnten sich die Wanderer mit Würsteln der

Brunner Fleischerei Hössl und Most, Sturm sowie

Apfelsaft.

Besonders begeistert waren die Kinder von der

Hüpfburg der Müllratten und dem Würstelgrillen

am Lagerfeuer unter der Aufsicht von GR Gerhard

Feichter.

Das Wetter war uns gnädig und die Sonnenstrahlen

wärmten die mehr als 200 Besucher-

Innen am Wällischhof.

v.l.n.r.: JVP Obmann Christopher Simader, Martin Niegl,

Albert Svec, Peter Lackner, Dr. Ernst Brunner,

Vizebürger meisterin Petra Skala, KR Manfred Paula,

Mag. Monika Thurner


jvp

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

GR Oliver Prosenbauer

o.prosenbauer@kabsi.at

JVP Brunn hat neuen Obmann!

Christopher Simader zum neuen Obmann der Jungen ÖVP

Brunn am Gebirge gewählt!

„Die Junge ÖVP kann nur dann die beste

Politik für Junge machen, wenn auch junge Menschen

am Ruder sind.“: Mit diesem Satz eröffnete

der scheidende Obmann Gemeinderat Oliver

Prosenbauer den Ortsjugendtag der JVP Brunn.

„Nicht dass ich mich mit meinen 25 Jahren zu

alt fühle, doch nur durch einen Jüngeren an der

Spitze garantieren wir einerseits die Beständigkeit

der JVP und andererseits eine punktgenaue

Jung-Politik mit einem Ohr direkt an den

Jugendlichen!“ Die JVP gibt es mittlerweile seit

sechs Jahren in Brunn und konnte schon zahlreiche

Ideen umsetzen. So ist es ein Verdienst

der JVP, dass Brunn eine toll funktionierende

Taxicard hat. Aber auch, dass Fahrten mit dem

Semesterticket gefördert werden ist nicht nur

auf Landesebene sondern auch auf Gemeindeebene

der JVP zu verdanken. „In Brunn waren

wir, sind und werden wir auch in Zukunft

die einzige politische Jugendvertretung

sein. Wir haben Brunn

in den letzten Jahren jugendlicher

gemacht und werden mit der neuen

Kampagne „Pimp Brunn“ dies auch

weiterführen. Bei dieser Kampagne

sind alle Jugendlichen eingeladen

sich im Rahmen unserer zahlreichen

Veranstaltungen einzubringen und

Der neue Vorstand der JVP Brunn:

Obmann: Christopher Siamder

Obmann-Stv.: Alexander Köck

Schriftführerin: Pia Skala

Kassier: Paul Vogler

mitzureden was Brunn jünger macht!

Darauf freut sich der neue Obmann

Christopher Simader schon beim

Start der Kampagne.

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kultur

volkspartei

brunn am gebirge

Brunn hat neues Gemeindearchiv!

Am 3. Oktober 2010 wurde das neue Gemeindearchiv feierlich eröffnet.

Mit der Archivierung der

Brunner Geschichte hat man

im Jahre 1338 begonnen. Zuerst

waren es nur wichtige Dokumente.

Heute sind neben einer umfangreichen

Bibliothek auch eine Foto-,

eine Parten- und eine Urkundensammlung

vorhanden. Nicht zu

vergessen die vielen verschiedenen

Zeitschriften, Publikationen und

Plakate.

1963 übersiedelte das Archiv

in das Dachgeschoss des Gemeindeamtes,

wo es schon seit

längerem aus allen Nähten platzte.

Auch die Arbeitsbedingungen in

den dunklen Räumen sowie die Lagerung

der Dokumente entsprachen

www.oevp-brunn.at

nicht mehr den neuesten Erkenntnissen.

Es war nicht einfach, einen

geeigneten Standort für ein neues

Archiv zu finden und nach langen

Überlegungen entschied sich der

Gemeinderat für einen Neubau im

Garten des Heimathauses. Dabei

musste mit aller Sorgfalt ein Weg

gefunden werden, der ein modernes

Bauwerk neben einem gotischen

Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert

harmonisch erscheinen lässt.

Ich glaube, das ist dem Architekten

hervorragend gelungen.

Als Kulturreferent finde ich,

dass das Archiv auch thematisch

mit den umfangreichen Sammlungen

aus der Geschichte unseres

Heimatortes zu dem geschichtsträchtigen

Heimathaus bestens

dazu passt. Das Gebäude ist nicht

nur den aktuellen Standards angepasst,

es ist auch barrierefrei

zugänglich. Dr. Manfred Car und

Guido Radschiner sind glücklich,

neben ausreichenden Platz nun

auch bessere Nutzungsmöglichkeiten

anbieten zu können. Bei

guter Stimmung und zahlreichem

Besuch wurde das Archiv nach

der ökumenischen Segnung, der

Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Auch eine Vertreterin des niederösterreichischen

Landesarchivs

zeigte sich begeistert von dem gelungenen

Projekt.


Blumenschmuckwettbewerb 2010

Preisverleihung

Bei einem gemütlichen Beisammensein fand am 9. November 2010

auf der Galerie des Festsaales die Preisverleihung für den

Blumenschmuckbewerb 2010 statt.

Der Brunner Kultur Club macht es

sich zur Aufgabe, das Spektrum der

kulturellen Veranstaltungen in Brunn

am Gebirge zu ergänzen.

Es werden Veranstaltungen mit

ortsansässigen Künstlern und

Laien organisiert, aber auch

öster reichische und international

bekannte Künstler in unseren

Heimatort eingeladen.

Die aktuellen Termine finden Sie

unter www.bkc.cc

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

Die Kategorie A - Balkon

und Fensterschmuck konnte

Frau Karin Emerstorfer von der

Adresse „Am Felsenkeller“ für sich

entscheiden.

Frau Augustine Frühmann vom Gewerbelagerweg

gewann in der Kategorie

B – Gesamtensemble

und Frau Angelika Kreutzwiesner

aus der Krotenbachgasse in der

GfGR Mag. Kurt Moser

kurt.moser@aon.at

Kategorie C - Baumscheiben.

Ca. 170 Brunnerinnen und Brunner

haben am diesjährigen Blumenschmuckwettbewerbteilgenommen.

Prämiert wurden jeweils die ersten

drei Ränge jeder Kategorie, wobei

Platz eins € 220,-, Platz zwei € 150

und Platz drei € 70 erhielt.

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weinbau

volkspartei

brunn am gebirge

Eine neue Etikette für den

„Pfeaschawein“

Im Juni hatte der Weinbauverein Brunn am Gebirge

über die Homepage und einige Printmedien aufgerufen,

eine neue Etikette für den Pfeaschawein einzusenden.

Als Gewinn winkte ein Wellness-Wochenende für Zwei.

Der Wettbewerb war ein Erfolg, mehr als 60 entworfene Etiketten wurden

eingesandt. Um einen Gewinner zu ermitteln, traf sich die Jury, welche aus einigen Mitglieder

des Weinbauvereins mit Obmann Martin Niegl, Weinjournalist Alexander Lupersböck,

Hobbykünstler Karl Machulka, Marketing-Fachmann Werner Plank und Obmann-Stellv.

WKO-Fachgruppe Hotelerie Erich Moser bestand, im Weingut Niegl. In einer Vorrunde

wurden 16 Entwürfe ausgewählt, die im Finale bewertet wurden. Die Entscheidung für die

Gewinneretikette wurde danach einstimmig getroffen. „Die Siegeretikette ist zeitgemäß

und klar, das hat uns alle überzeugt!“ freut sich Weinbauvereinobmann Martin Niegl über

die neue Pfeaschawein-Etikette. Dem Gewinner Günter Gregoritsch aus Maria Enzersdorf

wird nächste Woche das „Wellness-Wochenende für Zwei“ überreicht.

www.oevp-brunn.at


ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

GR Martin Niegl

weingut.niegl@utanet.at

Tradition pur –

Weintaufe

in Brunn am Gebirge

Auch heuer war es wieder soweit, Gäste

aus nah und fern hatten sich in der Brunner

Pfarrkirche eingefunden um die Erntedankmesse

gemeinsam mit den Brunner Winzern

zu feiern.

Im Anschluss an die Messe

warteten drei festlich geschmückte

Norika Pferde vor der Kirche um

den Festzug, der von der Trachtenmusikkapelle

angeführt wurde,

durch den, von Postenkommandanten

Erich Wimmer persönlich

abgesicherten Ort, zum Heurigen

der Familie Riegler zu geleiten.

Martin Niegl, Obmann des Weinbauvereins

Brunn am Gebirge

begrüßte alle Gäste und ließ das

Hauerjahr sehr humorvoll revue

passieren. Vzbgmin. Petra Skala

bedankte sich bei den Winzern für

die geleistete Arbeit und Mon signore

Walther Kratzer segnete den jungen

Wein. Für die zahlreichen Gä-

ste hielten die Brunner Weinhauer

Staubigen bereit, dazu gab es frisches

Nuss- oder Speckbrot und

die traditionellen Ganslsuppe. Unter

den Besuchern wurden LLK

„Biwi“ Drechsler, Ehrenbürgerin

Helga Markowitsch, Ehrenbürger

Julius Niederreiter, viele Gemeinderäte

und Brunner Gewerbetreibende

gesichtet. „Es freut mich,

dass auch bei dieser Veranstaltung

so viele Freunde des

Weinbauvereins gekommen

sind! Als ich den Festzug sah,

war mein erster Gedanke, der

Staubige muss gestreckt werden,“

meinte Martin Niegl mit

einem Augenzwinkern.

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spiegelblicke

volkspartei

brunn am gebirge

www.oevp-brunn.at

Gemeinderäte VP Brunn Hinweis: GR Gerhard Feichter fehlte wegen Krankheit

Angelobung der Bürger- und Vizebürgermeister Schulbeginn-Aktion der VP Frauen


Boogie- / Bluesfestival

Törggelen 2010

Petra Skala und Peter Kleinmann, Präsident

der AON Hotvolleys bei Skalas-Benefizpunsch

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

jahresrückblick 2010

Brunner Weine sind Spitze

Nikolo und Krampus beim Heurigen Beranek

17


wirtschaft

volkspartei

brunn am gebirge

SO ODER SO: DAS WIRD EIN FROHES FEST!

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Vielleicht bekommen die beliebten ORF-Fernsehköche aus

„Frisch gekocht“ Andreas Wojta und Alexander Fankhauser

auch einmal einen Stern am „Walk of Fame“ in Hollywood.

Bis es jedoch soweit

ist, wurde ihnen

bereits von Sabine

Wagner, Seifensiederin

aus Brunn

am Gebirge, ein

persönlicher „Stern

am Seifenhimmel“

überreicht.

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11

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für Obst

und Gemüse

ist für Brunn

gesichert!

Die 19jährige Brunnerin Denise Juricek wagt den

Schritt in die Selbständigkeit!

Dr. Karin Dellisch von der WK Mödling und die Vizebürgermeisterin

Petra Skala waren bei der Geschäftseröffnung dabei.

Brunn bedankt sich und wir gratulieren!

22

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2

20

DRIVE THE CHANGE


Gemeindegasthaus NEU!

Eröffnung im Dezember!

Die Familie Cech ist seit Ende des zweiten Weltkriegs

in Brunn am Gebirge ansässig.

Drei Generationen betrieben das Gasthaus „Zum Tiroler“,

welches später in „Tirolerwirt“ umbenannt wurde. Nach

einer dreijährigen Gastronomiepause von Christian „Tschustl“

Cech, begann dieser im Jahr 2005 mit der Eröffnung einer

Pension, welche später um die Mostschenke „Winzerhaus“

erweitert wurde.

Der Erfolg gab ihm Recht und so bemühte er sich im Oktober

2010 um die Führung des Gemeindegasthauses, das

voraussichtlich Mitte Dezember als „Bründlhof-Wirt“ wieder

eröffnet wird.

Mit einem neuen Konzept erhofft er sich mit seiner Familie und

seinem Team einen guten Start.

Der Bründlhof wird werktags von 8.00 bis 23.00 Uhr und Sonn-

und Feiertags von 9.30 bis 15.00 Uhr geöffnet sein.

Auf Ihren Besuch freut sich die Familie Cech!

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ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

Obmann Walter Krückl

office@wirtschaftsbund-brunn.at

19


gemeinde

volkspartei

brunn am gebirge

Auflageverfahren für Freihalteflächen

im Bereich Grünland-Landwirtschaft

Der Gemeinderat der Marktgemeinde

Brunn beschäftigte sich

in der Sitzung am 2. Dezember

2010 neuerlich mit der Flächenwidmungsplanänderung„Ausweisung

von Freihalteflächen“ (im Plan

als Gfrei bezeichnet) im Bereich

www.oevp-brunn.at

der landwirtschaftlichen Grünwidmungen.

Das Entwicklungskonzept

der Marktgemeinde und

auch das Bürgerbeteiligungsprojekt

„Wassergemeinde“

zielen darauf ab die letzten

Grünlandbereiche unseres Ge-

meindegebietes zu sichern und

als landwirtschaftliche Kulturflächen

und als Natur- und Erholungsraum

zu sichern.

Insbesondere die großen zusammenhängenden

Weinbaugebiete

amBrunner Berg“ prägen den


Charakter unseres Weinbauortes

und bestimmen den Wert und die

Qualität des Lebensraumes unseres

Siedlungsbereiches. Daher sind

diese Flächen bereits vor Jahren

vom Land NÖ mit der Ausweisung

von Landschaftsschutzgebieten

und der Einbindung in den Bereich

„Biosphärenpark Wienerwald“ unter

Schutz gestellt worden. Weitere

Naturräume befinden sich und umgeben

den sogenannten „Wienerbergerteich“

zwischen der Wienerstraße,

der A21 und Huttarystraße,

die landwirtschaftlichen Flächen

entlang des Hochleitenbaches und

die landwirtschaftlichen Nutzflächen

zwischen der B12a und der

Wolfholzsiedlung.

Durch die Festlegung bzw. Nichtfestlegung

von Freihalteflächen hat

der Gemeinderat die Möglichkeit die

Bebauung im Bereich der landwirt-

schaftlichen Flächen zu regeln. Bei

der Festlegung der Freihalteflächen

hat sich der Bauausschuss unter

meiner Leitung, mit unserem Raumplaner

DI Herbert Liske - mit den

Zielen unseres örtlichen Raumordnungsprogramms

und dem künftigen

Bedarf der landwirtschaftlichen

Betriebe und unserem Weinbauvereines

- tiefgreifend auseinandergesetzt.

Um für den Tourismus und die

Weinbaubetriebe auch künftig Entwicklungsmöglichkeiten

im Bereich

der landwirtschaftlichen Nutzflächen

zu sichern wurden „Korridore

bzw. Ausnahmebereiche“ geschaffen.

Nur einem landwirtschaftlichen

Betrieb mit einem von der Bezirksverwaltungsbehördegenehmigten

landwirtschaftlichen

Betriebskonzept ist es gestattet,

diese Korridore zu nutzen.

GfGR DI Peter Allen

WIR BAUEN HEUTE FÜR MORGEN

peter.allen@kabsi.at

Dadurch hat der Gemeinderat dem

Einwand der Grundeigentümer – es

käme durch den Ausschluss einer

Bebauung zu Einschränkung oder

gar Gefährdung der Landwirtschaft

– in angemessener Weise Rechnung

getragen.

Ganz besonders möchte ich mich

beim Weinbauverein Brunn am Gebirge

bedanken, welcher in mehreren

„Arbeitssitzungen“ sehr zielorientiert

und verständnisvoll bei der

Erstellung des Konzeptes mitgewirkt

hat.

Durch die Ausweisung von Freihalteflächen

werden im gesamten

Gemeindegebiet 55,83 ha,

bzw. mehr als eine halbe Million

m² (558.300m²) Grünland für die

Zukunft vor jeglicher Bebauung

geschützt.

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gemeinde

volkspartei

brunn am gebirge

Detailkonzept

zur Planung der sozialen Infrastruktur

Im September 2009 wurde das Örtliche Entwicklungskonzept für die Marktgemeinde

Brunn am Gebirge vom Gemeinderat beschlossen. Dieses Konzept

bildet den Leitfaden für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde und gibt den

Kurs für die nächsten 10 bis 20 Jahre vor. Aufbauend auf dieses Grundsatzpapier,

welches bereits zahlreiche Ziele und Maßnahmen zur Sicherung und

Verbesserung der Lebensqualität enthält, sollen nun weitere Detailplanungen

folgen.

Als erster und besonders bedeutender

Schritt wurde Anfang

2010 die Erarbeitung eines Detailkonzepts

zur Planung der sozialen

Infrastruktur in Angriff genommen.

Unter sozialer Infrastruktur werden

öffentliche Einrichtungen, wie insbesondere

Kindergärten, Schulen

aber auch Einrichtungen der Seniorenbetreuung

zusammengefasst.

Die Erarbeitung des Detailkonzeptes

befindet sich bereits in der

Endphase, eine baldige Fertigstellung

ist bereits absehbar.

Die Marktgemeinde Brunn am Gebirge

ist aufgrund ihrer Lage im Einflussbereich

des Ballungsraums Wien

eine der am schnellsten wachsenden

Gemeinden Österreichs. Auch in den

nächsten Jahren und Jahrzehnten ist

von einer weiterhin hohen Entwicklungsdynamik

auszugehen. Um mit

dem absehbaren und von der Ge-

www.oevp-brunn.at

meinde in maßvoller Art und Weise

gesteuerten Wachstum Schritt halten

zu können, ist eine sorgfältige und

vor ausschauende Planung der sozialen

Infrastruktureinrichtungen von

großer Bedeutung.

Als Grundlage für die Planungen

wurde unter fachlicher Anleitung

eine umfassende Grundlagenforschung

und -analyse erstellt. Diese

hat zum Ziel die Bevölkerungsverteilung,

die Altersstruktur und die

Bevölkerungsentwicklung möglichst

detailliert zu erfassen. Eine

möglichst umfassende und präzise

Prognose der zukünftigen Bevölkerungsstruktur

ist Basis dafür,

den zukünftigen Bedarf an Einrichtungen

der sozialen Infrastruktur

optimal planen zu können.

Die Ergebnisse der Untersuchung

zeigen, dass in allen Altersschichten

mit Bevölkerungszuwächsen zur

rechnen ist. Aus diesem Grund muss

das Angebot in Bezug auf Kindergärten

aber auch im schulischen Bereich

kontinuierlich ausgeweitet und

verbessert werden. Mit der demografischen

Entwicklung in Österreich

ist auch eine immer älter werdende

Gesellschaft verbunden. Aus diesem

Grund wird auch der Bereich Seniorenbetreuung

eine große Herausforderung

für die Gemeinde sein.

Nun ist es von Bedeutung die optimalen

Standorte für die diversen

Einrichtungen zu finden, um eine

möglichst gute Versorgung der Bevölkerung

zu gewährleisten. Im Anschluss

an diesen Planungsprozess

soll das neue Detailkonzept zur Planung

der sozialen Infrastruktur vom

Gemeinderat beschlossen werden.

Das Konzept dient dann als Entscheidungsgrundlage

für zukünftige

Infrastrukturvorhaben.


seitentitel

Änderung der Bebauungs bestimmungen

im Bauland-Kerngebiet

41 Hektar Grünräume in Brunn gesichert!

Mit der Anpassung und Festlegung von sogenannten „absoluten

Baufluchtlinien“ im Bauland-Kerngebiet der Marktgemeinde Brunn, wird der

seit 2005 in Bearbeitung stehende Bebauungsplan finalisiert.

Die Verordnung einer Bausperre

im gesamten Bauland-

Wohngebiet der Marktgemeinde im

Jahr 2005, was bis Dato in Brunn

unüblich war, führte einerseits zu

Aufsehen, noch mehr aber zu Anerkennung

und Zuspruch seitens der

Bevölkerung, welche unsere Forderung

lautstark unterstützte, den

großvolumigen Wohnbau im Einfamilienhausgebiet

zu verbieten.

Das Projekt Flächenwidmungsplan

und Bebauungsplan „neu“

wurde von mir systematisch geplant

und konsequent durchgezogen.

- Festlegung von absoluten

Baufluchtlinien in im Bauland-

Wohngebiet

- Widmung von Bereichen mit max.

2-Wohneinheiten im „BW“

- Bausperre im Altortsbereich und

Bauland-Kerngebiet

- Anpassung der Bebauungsbestimmungen

im Altort

- Ausweisung von Schutzzonen im

Altortsbereich zur Erhaltung des

Marktcharakters und Stärkung des

Mitspracherechtes der Gemeinde

- Anpassung/Harmonisierung der

Bebauungsbestimmungen im

Bauland Kerngebiet

Nun wurde der letzte Abschnitt der

flächigen Bearbeitung des Bebauungsplanes

abgeschlossen – die

Festlegung von absoluten Baufluchtlinien

im Bauland- Kerngebiet

und im Übergangsbereich zum Bauland-Wohngebiet.

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

Bei der Festlegung der neuen

„Grünkerne“ wurde sehr sorgfältig

darauf geachtet, dass die

verordnete Bebauungsdichte

auf jeder Bauparzelle auch tatsächlich

konsumiert werden

kann – ein Recht jedes Grundeigentümers.

Andererseits waren aber auch partielle

Eingriffe in die Bebauungsdichte

notwendig um unpassende Gebäudekomplexe

zu vermeiden.

Mit der Festlegung von absoluten

Baufluchtlinien im Kerngebiet können

zusätzlich 1,72 ha. (17.200m²!)

Grünbereiche für Zukunft gesichert

werden.

Im gesamten Wohnbauland der

Marktgemeinde wurden durch

GfGR DI Peter Allen

peter.allen@kabsi.at

die Verordnung von absoluten

Baufluchtlinien rund 41 Hektar

Grünräume für die Zukunft gesichert!

Ein Erfolg für die Lebensqualität

in Brunn.

Hinweis:

Gemäß der NÖ-Bauordnung

1996 - in der geltenden Fassung

- dürfen keine Hauptgebäude

hinter absoluten Baufluchtlinien

errichtet werden.

Die Errichtung von Nebengebäuden

(Gartenhäuser, Geräteschuppen,

Einfriedungen,

Schwimmhallen, Pavillons) im

Ausmaß von insgesamt 100m²

pro Bauplatz sind jedoch weiterhin

zulässig.

23


gemeinde

volkspartei

brunn am gebirge

Erste Maßnahme

zur Verkehrsberuhigung in

der Hötzendorfstraße umgesetzt

Auf dringenden Wunsch der Anrainer der

Wolfsholzsiedlung wurde am 11. November die erste Maßnahme

zur Verkehrsberuhigung in der Hötzendorfstraße umgesetzt.

Die sog. „mobile Fahrbahnschwelle“ wurde von der

Marktgemeinde Brunn nahe der Landesgrenze errichtet und

zwingt den Kraftwagenverkehr an dieser Stelle zur drastischen

Geschwindigkeitsreduktion.

Anfang Dezember 2010 wurden die Bewohner der Heide- und

Wolfholzsiedlung über das Ergebnis der vorangegangenen

Bürgerbefragung und weitere Vorhaben zu Verbesserung der

Lebensqualität in ihrer Siedlung informiert.

Diese 1. Maßnahme wurde von den Bewohnern positiv aufgenommen

und es hoffen alle auf weitere Schritte.

Was bisher geschah!

Seit der Gemeinderatswahl 2010 sind nun

acht Monate vergangen und es konnten schon

einige Projekte umgesetzt oder in Angriff

genommen werden.

Der Radweg über die B 12a

zu den Einkaufshäusern Hofer und

Dehner wurde am 12. Juli 2010 feierlich

eröffnet. Es haben schon viele

Brunnerinnen und Brunner diese

Querungsmöglichkeit per Rad in

Anspruch genommen und als angenehme

Verbindung empfunden.

Einige Hindernisse für die Verkehrsteilnehmer

wie zu hohen Wachstums

des Unkrautes, verwachsene Verkehrsspiegel

etc. konnten ebenfalls

gemeinsam mit dem Wirtschaftshof

beseitigt werden. Gemeinsam

mit der Polizeiinspektion Brunn

konnten auch Schwerpunkte auf

Gemeindestraßen betreffend der

Überwachung des Schwerverkehrs,

www.oevp-brunn.at

Einhaltung der vorgeschriebenen

Geschwindigkeiten und vieles mehr

erreicht werden.

Die nächsten Projekte, die

unbedingt umgesetzt werden

müssen, ist der notwendige

Schutzweg in der Kirchengasse zur

sicheren Überquerung der Hortkinder

auf dem Weg in den Hort

Gattringer Straße Nr. 4, weitere

Radwege, hier im Besonderen der

Radweg von der Heidesiedlung zur

Moltankstelle an der Bundesstraße

12a. Der Beginn soll noch heuer

sein, da die Bautätigkeiten auch im

Winter möglich sind. Diese Verbindung

soll ausschließlich für Radfahrer

errichtet werden und nicht für

GR Wolfgang Tringler

r_w.tringler@kabsi.at

Vizebürgermeisterin Petra Skala mit Herrn

Hrebicek und Herrn Rubendunst sowie

zuständigem Verkehrsreferent GfGR DI Allen

waren Vorort.

den übrigen Fahrzeugverkehr. Dies

wurde ausdrücklich festgelegt. Mit

dieser Verbindung gibt es eine weitere

Möglichkeit, Einkaufshäuser in

Perchtoldsdorf und Brunn am Gebirge

per Rad erreichen zu können.

Weiters die Radwegeverbindung

Liechtensteinstraße – Wasserwerkstraße

und Querung der Enzersdorfer

Straße auf Höhe Pummergasse

und Hofgasse.


ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

GR Peter Lackner

p.lackner@kabsi.at

Energiezukunft Brunn am Gebirge

Wir sind auf dem richtigen Weg!

Das Land Niederösterreich hat ambitionierte Ziele in Sachen Energie.

Bis zum Jahre 2015 sollen

100% des Stromes und bis zum

Jahr 2020 50% der Gesamtenergie

aus erneuerbare Energie gewonnen

werden.

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen,

müssen Land und Gemeinden

eng zusammenarbeiten, gerade in Energie-

und Umweltfragen braucht NÖ

auf Gemeindeebene Impulsgeber.

Uns ist die Energiezukunft für Brunn

am Gebirge sehr wichtig, daher haben

wir uns für ein modernes Energiekonzept

für den neuen Kindergarten

im Ortszentrum eingesetzt

– dieser wird seit der Inbetriebnahme

mit einer Wärmepumpe anstelle

von Gas geheizt.

Dafür habe ich mich persönlich

als Gemeinderat besonders

stark gemacht!

Alleine mit dem Einsatz dieser

einen Wärmepumpe wird eine

Reduktion von ca. 7,5 Tonnen

CO² geschafft!

Die Zukunft hat für meine Kollegen

und mich bereits begonnen,

deshalb werden wir für gemeindeeigene

Projekte beim Bauen aber

auch beim Sanieren erneuerbare

Energie und ökologische Ausrichtungen

schon in der Planungsphase

berücksichtigen.

Durchsetzen konnten wir aber auch,

dass für den geplanten Kindergarten

„Am Ried“ in der Ferdinand

Hanuschgasse diese Technologie

der Wärmepumpe eingesetzt und

noch um eine kontrollierte Wohnraumlüftung

erweitert wird. Trotz

dem Standort dicht neben der A21

haben wir für unsere Kinder stets

Frische gefilterte Außenluft, die in

der Übergangs- bzw. Heizungszeit

vorgewärmt und im Sommerbereich

vorgekühlt ist.

Auch für die neuen Turnsäle bei der

Mittelschule wird eine Ökologische

Ausstattung für Heizung, Warmwasser

und Lüftung geplant.

Auch eine für die Gemeinde erstellte

Studie für Maßnahmen zur Sanierung

bestehender Gebäude soll ein

wichtiges Werkzeug zum Erreichen

unserer Ziele sein.

Was wollen wir als Gemeindevertreter

damit erreichen? Wir

wollen als Vorreiter die Bürgerinnen

und Bürger davon überzeugen,

dass es Sinn macht in erneuerbare

Energiequellen bzw. Sonnenenergie

zu investieren. Der Einzelne sollte

überlegen alte Heizungsanlagen auf

GR Peter Lackner mit „seiner“ Wärmepumpe

erneuerbare Energiequellen oder

auf die im Ort befindliche EVN-Fernwärme

umzustellen. Es sollen aber

auch Maßnahmen getroffen werden

um erneuerbare Energiequellen

leistbar zu machen – das wäre z.B.

die Umwandlung von Sonne und

Wind in Nutzbare Energieformen

• im Haushalt = Photovoltaik,

Windkraft

• im Verkehr = Elektrofahrzeuge

Für das Zustandekommen dieser

Investitionen gibt es das Förderungsmodell

des Landes Niederösterreich,

das bereits früh

in Richtung Ökologie wichtige

Akzente gesetzt hat, hinweisen.

25


gemeinde

volkspartei

brunn am gebirge

Verdienen die Gemeinderäte zu viel?

Der Unterschied zwischen Gerüchten und der Wahrheit!

Immer wieder wird von der FPÖ und dem

Bürgerforum die Höhe der Gemeinderatsabgeltung

kritisiert bzw. die Einzahlung in Sozialtöpfe

gefordert. Kling ja recht populär, dieses Ansinnen.

Hier eine kleine Aufstellung, was ich so als Gemeinderat

verdiene. Der Zeitaufwand variiert

sehr, da habe ich einen durchschnittlichen Ansatz

genommen.

Wie viel verdient eigentlich Ihre Putzfrau,

wie viel zahlen Sie für Gartenhilfen, was bekommt

ein Handwerker, wenn er zu Ihnen

kommt?

In Brunn entscheiden wir über Geldflüsse in Millionenhöhe,

da ist sorgfältiges Arbeiten und Planen

von entscheidender Bedeutung.

www.oevp-brunn.at

Ich mache den Job als Gemeinderat gerne,

ich helfe gerne, ich unterstütze gerne, aber

diese kleine finanzielle Wertschätzung für meine

Zeit (Familie, Beruf und die vielen Fixkosten fordern

auch entsprechend an meinem Zeitkontingent)

empfinde ich nicht als überbezahlt.

Das Bürgerforum will schon lange 10% der letzten

Erhöhung in einen Sozialfond einzahlen – leider

habe ich bis jetzt nur die Forderung gehört,

mit „gutem Beispiel“ ist man noch nicht vorgeprescht.

Wo ist dieser Sozialfond? Und wenn wir

Gemeinderäte dort einzahlen, kann nicht mehr jeder

Gemeinderat individuell entscheiden, wo er

spendet – also viele kleine Hilfsaktionen werden

gestrichen. Na, da werden sich Vereine, Hilfsorganisationen

und private Initiativen aber freuen!

Die Gemeinderatskollegen/innen der FPÖ wollen

gleich die Gehälter kürzen, um der Gemeinde

sparen zu helfen. Wesentlich mehr kann man

aber sparen, wenn jeder Ideen und Initiativen

zu besserem Wirtschaften in die Ortspolitik einbringt.

Aber da muss man Stunden in Gemeindearbeit

und Lobbying investieren – und das ist

dann doch nicht so populär, oder?

Funkt.Geb.GR € 397,80

Frakt.Beitrag € -152,60

Sozialversicherung € -16,31

Überweisung € 228,89

abzüglich Steuer (ca. 40%) € 137,33

Spenden durchschnittlich € 30,00

das bleibt pro Monat € 107,33

Stunden/Monat € 15,00

Stundensatz € 7,16

Wussten sie, dass…

• ein Gemeinderat

kein 13. und 14. Gehalt erhält?

• diese Tätigkeit sozial nicht abgesichert ist?

• Gemeinderäte kein Arbeitslosengeld nach

ihrem Ausscheiden erhalten können?

• diese Tätigkeit nicht zur Pension angerechnet

wird?


Mittelschule in Brunn – einer der

attraktivsten Schulstandorte im

Bezirk Mödling

Die Mittel-/Hauptschule in Brunn hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung

erlebt und ist ein moderner Schulstandort geworden. Gelungen ist es

einerseits durch sinnvolle Investitionen in Infrastruktur und Gebäude, andererseits

durch ein hoch motiviertes Lehrerteam.

Beim Projekt „neue Hauptschule für Brunn

haben wir seitens der Politik bereits vor einigen

Jahren einen Schulterschluss über Parteigrenzen

hinweg vollzogen. Gemeinsam mit der Schulleitung

und dem Lehrerteam wurden neue Konzepte

und Ideen umgesetzt, um die Schule für

Schüler, Pädagogen und Eltern als attraktivster

Standort im Bezirk zu positionieren.

Was wurde alles umgesetzt:

Einführung des Konzepts „Neue Mittelschule –

Niederösterreichisches Schulmodell“

- Ihr Kind entscheidet erst ab der 7.Schulstufe ob

Gymnasium oder Hauptschule

- Neugestaltung der Gänge und Klassen (frohe

und sympathische Farben)

- neues Eingangsportal (sicherer Zugang und

Fluchtweg)

- Ausstattung aller Klassen mit modernsten Lehrmitteln

(in jeder Klasse wurde die alte Schultafel

durch ein digitales Whiteboard ausgetauscht –

damit stehen den Lehrern digitale Lehrinhalte,

Internet und ein Projektor für Präsentationen in

jedem Klassenzimmer zur Verfügung)

Die EDV-Räume erhielten neue PCs und Bildschirme

mit neuesten Stand der Technik, die Schule

wurde komplett neu „netzwerkverkabelt“ und der

Zugang zu kritischen Internetseiten gesperrt.

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

Die Schule in Brunn erfüllt mehr

als gefordert die Ansprüche

moderner Pädagogik.

Und wie hat ein Schüler in der Festschrift

- 50 Jahre Hauptschule – geschrieben:

„Fast besser wie Döner“ -

Die Bank, auf die man bauen kann.

GR Gerhard Feichter

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dem kann ich mich nur anschließen.

Sollten wir uns nicht noch bis Jahresende

in Brunn begegnen wünsche

ich Ihnen jetzt schon ein frohes Fest

im Kreise Ihrer Lieben und ein erfolgreiches

2011.

27

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volkspartei

brunn am gebirge

www.oevp-brunn.at

INSERAT DANEK


senioren

Senioren 2010 im Rückblick!

Mit der traditionellen Adventfeier im Weingut Niegl, ging am 9. Dezember

wieder ein erfolgreiches Jahr zur Neige!

Im Jahresrückblick betrachtet waren die

Brunner Seniorinnen und Senioren wieder sehr

aktiv und haben viele Veranstaltungen besucht

und nach dem Motto:

„Lieber gemeinsam statt einsam!“ vieles gemeinsam

gestaltet.

Von den überaus gut besuchten monatlichen Seniorennachmittagen

mit interessanten Vorträgen,

den vielen Tagesfahrten, Opern- und Operettenbesuchen,

gemeinsamen Reisen und Urlauben

und dem sportlichen Angebot wie: nordic walking

und Seniorenturnen wurde den Teilnehmern ein

umfangreiches Programm geboten.

Als Obmann freut es mich ganz besonders,

dass unser Programm so gut angenommen

wurde und möchte mich deshalb auf diesem

Wege bei allen Vorstandsmitgliedern für die gute

Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken.

Für nächstes Jahr laufen bereits die Vorbereitungen

für ein attraktives Programm und ich würde

mich freuen, wenn ich sie Alle wieder gesund

in unsere Gemeinschaft wiedersehen könnte.

In diesem Sinne Wünsche ich Ihnen ein frohes besinnliches

Weihnachtfest und ein gesundes Neues

Jahr!

Brunner Senioren

gratulieren!

Marie-Luise Schuster

als Gemeinderätin

angelobt.

Da Mag. Monika Thurner aus beruflichen

Gründen aus dem Gemeinderat ausscheiden

musste, wurde unsere Kandidatin für den Gemeinderat

nominiert und vom Bürgermeister

feierlich angelobt.

Ein Porträt unserer Gemeinderätin erscheint im

nächsten Brunner Spiegel.

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

Obmann Dr. Rainer Schittenhelm

drschittenhelm@aon.at

Seniorenadvent

im Weingut Niegl

29


öaab

volkspartei

brunn am gebirge

Veränderung beim ÖAAB Brunn

Als Obmann des ÖAAB Brunn möchte ich mich aus

persönlichen Gründen zurückziehen.

Es wurde deshalb in der Vorstandssitzung

am 28. September

2010 beschlossen, einen geschäftsführenden

Obmann einzusetzen.

Mein bisheriger Stellvertreter Wolfgang

Tringler wurde einstimmig zum

geschäftsführenden Obmann des

ÖAAB Brunn, bis zur anstehenden

Wahl des neuen Vorstandes, gewählt.

Die Neuwahl findet im nächsten

Frühjahr statt. Der Termin wird

rechtzeitig bekanntgegeben.

Zur Person des geschäftsführenden

Obmannes Wolfgang Tringler:

Seit 1973 auf der BH Mödling tätig,

verheiratet, zwei Kinder.

www.oevp-brunn.at

Obmann Gerhard Haumer

Wolfgang Tringler ist Personalvertreter

an der BH Mödling, Bezirksvorsitzender

des Bezirkes Mödling

der FCG (Fraktion christlicher Gewerkschafter)

und der Gewerkschaft

öffentlicher Dienst sowie

Vorsitzenderstellvertreter im Präsidium

des Regionalausschusses des

ÖGB Baden/Mödling (Thermenregion/Wienerwald).

Seit März 2010 ist

Wolfgang Tringler auch ÖVP-Gemeinderat

in Brunn am Gebirge und

hier in den Ausschüssen für Bauen

- Wohnen - Verkehr, Verwaltung,

Abfallwirtschaft sowie Mitglied der

Disziplinarkommission tätig.

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gerhardhaumer@aon.at

Veranstaltungen des ÖAAB:

Jazz auf der Galerie – voraussichtlich

am 13. Mai 2011 – Termin

konnte noch nicht endgültig fixiert

werden, da die Band noch nicht

feststeht.

Weiters ist im Frühjahr 2011 eine

Benefizveranstaltung geplant.

Das Team des ÖAAB wünscht allen

Bürgerinnen und Bürgern ein frohes,

besinnliches Weihnachtsfest und

alles Gute für das Jahr 2011.

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kolumne

von

Albert

Svec

Selbstgespräche

Also schieben wir unser Einkaufswagerl

durch den Supermarkt. Einkaufszettel und Kugelschreiber

in der Hand durchkämmen wir die

Regalreihen. Viele andere Kunden tun es auch.

Mit übervollen Wagerln streben sie der Kasse zu.

Wir auch. Aber in unserem Wagerl ist nicht viel

drinnen. Wir brauchen ja nicht so große Mengen

als 2-Personenhaushalt.

Mitleidige Blicke treffen unser Wagerl. Was denken

sich wohl diejenigen, die so prüfende Blicke

auf unser Wagerl werfen? Ich kann förmlich ihre

Gedanken hören:

„Also die zwei - können sich die nicht mehr

leisten - sie sind eigentlich sehr gut angezogen

oder, nützen sie die vielen Superangebote

nicht und warum?“

Ich kenne natürlich den Werbeslogan: „nimm

drei, zahl zwei“. Was aber wenn ich nur eines will,

und sogar das ist mir oft zu groß, weil es bei vielen

Artikeln keine kleinen Packungen mehr gibt.

Und das, obwohl es immer mehr Single- und

Kleinhaushalte gibt.

Ein Blick in den Restmüllbehälter eines Wohnblocks

zeigt die Folgen: 4er-Packung Äpfel noch

eingeschweißt, 6er-Netz Semmeln ungeöffnet,

Salathäupeln, halbe Brotlaibe usw.

Nimm 3, zahl 2, auch wenn du nur 1 brauchst.

Nummer 1 kann man frisch essen, Nummer 2

ist dann am nächsten Tag nicht mehr so frisch

(wenns überhaupt Spaß macht das Gleiche wie

am Vortag zu essen), und Nummer 3 wird dann

weggeschmissen!

Ob das unterm Strich billiger war?

Und zum Schluss ein ethischer Grundsatz:

Essen wirft man nicht weg!

ausgabe 4 | 2010 brunnerspiegel

wir gratulieren

Zu einem ganz besonderen runden Geburtstag

durfte Vizebürgermeisterin Petra Skala die besten Glückwünsche

des Gemeinderates Frau Gerda Nägeli aussprechen und

einen silbernen „Pfeaschakern“ sowie einen wunderschönen

Blumenstrauß überreichen.

Zur traditionellen 81er-Jause lud auch heuer im

Herbst das Sozialreferat der Gemeinde. Alle Geburtstagskinder,

die im Laufe des Jahres 81 Jahre „jung“ (und noch „jünger“)

wurden bzw. noch werden, waren in den Festsaal zu einer

Nachmittagsjause mit musikalischem Programm geladen.

Viktoria Car, Tochter unseres Gemeindearchivars Dr. Manfred

Car, begeisterte mit einem Querschnitt durch Wiener Operetten

und klassischen Wienerliedern. Als Vizebürgermeisterin

und stellvertretende Ausschussvorsitzende im Referat für Soziales

und Gesundheit durfte ich den Nachmittag mit den Jubilarinnen

und Jubilaren genießen.

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wünscht Ihnen die Volkspartei

in Brunn am Gebirge

volkspartei

brunn am gebirge