November 2012 - Erlenbach im Simmental

erlenbach.be.ch

November 2012 - Erlenbach im Simmental

NR. 17

NOVEMBER 2012

EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

INFORMATION

ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG UND WEITERE MITTEILUNGEN


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

2

Aus dem Gemeindehaus

Vorwort des Gemeinderatspräsidenten ............................................... 3

Personelles / Vorstellen neuer Sachbearbeiter Bau .............................. 4

Tag der offenen Tür Gemeindehaus .................................................... 5

Sanierung Gemeindehaus Erlenbach i.S. Mai – November 2012......6 –7

SMS-Benachrichtigungsdienst ............................................................ 7

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 29.11.2012

Traktandenliste .................................................................................. 8

Erläuterungen zu den Traktanden 1 – 4 ...................................... 9 – 24

Aus dem Gemeinderat

Beschlüsse .............................................................................. 25 – 26

Aus dem Gewerbe und den Vereinen

Schütz Sport, Erlenbach ............................................................27 – 28

Kunterbuntes

Jahrgängertreffen, Hinweis für Jahrgänge 1950 – 1954 ................... 29

Jahrgängertreffen, Hinweis für Jahrgänge 1955 – 1959 .................... 29

Öffentlicher Spielplatz beim Schulhaus Hubel ................................... 30

Aufgefallen...................................................................................... 31

Kulturelles

Einladung Adventswanderung ......................................................... 32

INFORMATION ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG

UND WEITERE MITTEILUNGEN

5. Jahrgang, Nr. 17 November 2012

Auflage: 850 Exemplare

Herausgeberin: Einwohnergemeinde Erlenbach i.S.

Redaktion: Sonja Wiedmer Schneider (Leitung)

Titelbild: Friedhof Erlenbach i.S., Foto von Sabrina Tschanz,

November 2012

Kontaktadresse: swiedmer@erlenbach-be.ch, Telefon 033 681 82 30

oder an Gemeindeverwaltung Erlenbach, Graben 311, 3762 Erlenbach

Erscheinungsweise und Redaktionsschluss nächste Ausgaben:

März 2013 22.02.2013

Mai 2013 19.04.2013

August 2013 20.07.2013

November 2013 19.10.2013

Druck und Gestaltung: Ilg AG Wimmis


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

«Am 25. November laden wir

Sie ein zum Tag der offenen

Tür in die neu renovierte Ge -

meindeverwaltung.

Sie werden die Räumlich kei -

ten, aber auch das äussere

Kleid unseres Verwaltungsgebäudes

kaum mehr wiedererkennen.

Überzeugen Sie sich

selbst!

Während eines halben Jahres

wurde das Gemeindehaus

saniert und renoviert. Es wurde

gehämmert, eingerissen und

wieder aufgebaut, gesägt und

verputzt, gebohrt, ge schweisst

und gestrichen. Neben dem

oft durchdringenden Lärm

durchzogen auch die verschie -

densten Gerüche das Gebäu -

de. Während dieser ganzen

Zeit funktionierte unser Verwaltungsbetrieb

zur Zufrie denheit

der Kunden und unter -

stützte den Gemeinderat bei

seinen Aufgaben. Zuerst wa -

ren die Büros und Sitzungs -

zimmer zusammengepfercht

auf dem mittleren, später

auf dem oberen Stockwerk.

An dieser Stelle möchte ich

den Angestellten unserer Verwaltung

unter Leitung von

Sonja Wiedmer Schneider

ei nen tollen Kranz winden für

diesen gros sen Effort.

3

LIEBE GEMEINDEBÜRGERIN

LIEBE GEMEINDEBÜRGER

Neben dem oft lauten und im wahrsten Sinn des Worts erschütternden

Baubetrieb wurde in den engen Büros gearbeitet. Ich hoffe, dass das

Resultat der Sanierung – die neuen hellen Räumlichkeiten und gross -

zügigen Büros – für die erduldeten Emissionen entschädigen werden.

Ganz herzlich willkommen heissen möchte ich im Verwaltungsteam auch

unseren neuen Sachbearbeiter Bau, Peter Fankhauser. Er betreut seit

dem 1. November unser Bauinspektorat und tritt an die Stelle von Tho -

mas Schär, der eine neue Herausforderung im Raum Bern angenommen

hat. Ich wünsche Peter Fankhauser viel Befriedigung bei seiner neuen

Aufgabe.

Wie Sie der vorliegenden Broschüre entnehmen können, sind Sie zur

Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 29. November in der Mehr -

zweck halle Latterbach eingeladen. Im Zentrum stehen die finanziellen

Perspektiven für die kommenden Jahre und der Voranschlag 2013.

Wie nach der Steuersenkung in diesem Jahr erwartet, prognostiziert das

Budget einen Ausgabenüberschuss von knapp Fr. 200’000.–. Dank des

hohen Eigenkapitals und einer tiefen Fremdverschuldung ist der Gemeinderat

überzeugt, dass sich ein Defizit vorläufig ohne Steuererhöhung

verkraften lässt, insbesondere deshalb, weil vor den harmonisierten Abschreibungen

ein Überschuss resultiert.

Zwei weitere Geschäfte stellen Kreditbegehren für den Neubau und den

Unterhalt von dringend benötigter Infrastruktur:

– Die Aufbahrungshalle wird ab Baubeginn beim Alterszentrum nicht

mehr benutzbar sein. Ein Ersatz ist dringend nötig.

– Die Austrasse ist stellenweise in einem desolaten Zustand. Die Zufahrt

zu den Sport- und Freizeitanlagen in der Au muss saniert werden.

Ich bitte Sie, die Broschüre aufmerksam zu studieren und hoffe auf eine

rege Beteiligung an den beiden Gemeindeanlässen.

Peter Brügger

Gemeinderatspräsident


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

4

BAUINSPEKTOR/SACHBEARBEITER BAU

SEHR GEEHRTE ERLENBACHER

UND ERLENBACHERINNEN

Ich freue ich mich sehr, ab 1.11.2012, eine neue berufliche Herausforderung

als Bauinspektor / Sachbearbeiter Bau in der Gemeinde

Erlenbach im Simmental annehmen zu dürfen. Mein Name ist Peter

Fankhauser. Ich bin 58 Jahre alt, auf einem Bauernhof aufgewachsen

und seit 30 Jahren mit meiner Frau Elisabeth verheiratet.

Wir haben 2 erwachsene Söhne, leben in Belp und sehen das

Stockhorn mit seiner Umgebung aus Perspektive des Gürbentals.

Grundstücke, Gebäude und Infrastrukturbauten haben mich in meiner

Berufslaufbahn immer fasziniert und begleitet. In meiner Ausbildung

und über 20 jährigen Tätigkeit im Bauhauptgewerbe in den Sparten

Hoch- und Tiefbau sowie in den Bereichen Projektleitung und Immobilien

konnte ich Erfahrungen im Neubau, Renovation und Umbau

sammeln. In den vergangenen Jahren war ich mit Mandaten in der

Organisation sowie in der Anwendung, Einführung, Beratung und Support

von technischer Bau-Software und Informatik bei Kunden aus

der ganzen Schweiz tätig.

Meine berufliche Grundausbildung machte ich in einer Lehre als Hoch -

bauzeichner und einer Zusatzlehre als Maurer. In der Weiterbildung

absolvierte ich die Polierschule Oberaargau-Emmental mit dem Abschluss

als eidg. dipl. Baupolier sowie die Meisterschule Bern wo

ich den Abschluss als eidg. dipl. Maurermeister erlangte. Weiter bildete

ich mich beim SVIT Bern als staatlich konzessionierter Immobilienbewirtschafter

und -treuhänder aus. Die Organisator Ausbildung besuchte

ich an der AKAD in Zürich-Oerlikon.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Ehefrau. Beim Fotografieren,

in der Bildbearbeitung und der Musik versuche ich meiner

grafischen und musischen Ader zu frönen. Sportlich begnüge ich mich

mit Wandern, Nordic-Walking, gelegentlichem Radfahren oder

Schwimmen. Im Winter trifft man mich manchmal auch beim Skifahren

an.

Ich freue mich auf baldige interessante Begegnungen mit Ihnen.

Peter Fankhauser


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

5

TAG DER OFFENEN TÜR

AM SAMSTAG, 24. NOVEMBER 2012 FINDET IM NEU

SANIERTEN GEMEINDEHAUS EIN TAG DER OFFENEN TÜR

STATT, ZU DEM ALLE ♥-LICH EINGELADEN SIND.

Programm

10.00 Uhr Offizieller Teil mit Ansprache des Gemeindepräsidenten

und musikalischer Umrahmung

anschliessend freie Besichtigung des Gemeindehauses bis 16.00 Uhr

Ratespiel, Malen für Kinder: Jedes Kind, welches

ein Bild vom Gemeindehaus oder aus der Gemeinde

malt bzw. eine Zeichnung mitbringt, erhält ein

Geschenk.

11.00 –12.30 Uhr Apéro durch die Gemeinde offeriert

Ab 12.30 Uhr Festwirtschaft

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

Die grösste Herausforderung

aus Sicht der Bauherrschaft

war, den Verwaltungsbetrieb

während der ganzen Umbauzeit

gut funktionierend

aufrecht zu erhalten.

Der Lärm war zeitweise ohrenbetäubend,

das Telefonieren

wurde dadurch zu einer ech -

ten Herausforderung. Staub

und Gestank aus den Ausund

Abbrucharbeiten liessen

sich nicht vermeiden, doch

dank guter Abdeck- und Trenn -

wandprovisorien blieb der

Verwaltungsbereich einigermassen

geschützt. Hier kam

es nur zu Ueberraschungen,

wenn die Bauarbeiter nicht

daran dachten, die Verwaltung

einzubeziehen und sich recht -

zeitig abzusprechen. Übrigens:

Kraftausdrücke waren

nur ab und zu von der Bau -

stelle zu hören.

Während der ersten Phase der

Sanierungsarbeiten von Mai

bis August wurden die Arbeits -

plätze im Erdgeschoss auf

engem Raum zusammengeführt.

Die kopflastige Büro -

arbeit konnte in dieser Zeit

vielfach erst nach Feierabend

der Bauarbeiter durch das Verwaltungspersonal

in Ruhe mit

der nötigen Effizienz er ledigt

werden.

6

SANIERUNG GEMEINDEHAUS ERLENBACH I.S.

MAI – NOVEMBER 2012

Bis im August stand kein einziges Besprechungs- und Sitzungszimmer

mehr zur Verfügung. Mit der Kirchgemeinde konnte die perfekte Übergangslösung

gefunden werden: so wurden in dieser Zeit die Akten

unter den Arm geklemmt und die Kirchentreppe oft im Eiltempo bestie -

gen, damit rechtzeitig in der Pfrundscheune getagt werden konnte.

Die AHV-Zweigstellenleiterin hielt während der ganzen Bauphase ihre

Beratungstermine in der Pfrundscheune ab; sie wird erst ab 27. November

2012 das neue Besprechungszimmer im Untergeschoss benützen.

Mitte August musste der ganze Verwaltungsbereich schliesslich ins Ober -

geschoss gezügelt werden, damit die Bauarbeiten im Erdgeschoss fortgeführt

werden konnten. Nebst dem Zügeln von mehreren Hundert Dossiers,

galt es auch die gesamte EDV-Installation neu in Betrieb zu nehmen.

Für den Auf- und Abbau von Aktenschränken, dem Zügeln von Büro -

möbeln und dem Zwischenlagern von Büroeinrichtungsgegenständen

im Zivilschutzraum der Schulanlage Hubel erhielt die Verwaltung tat -

kräftige Unterstützung von Bauarbeitern und durch den Gemeindewegmeister.

Nun galt es sich im Obergeschoss so einzurichten, dass ein einigermassen

kundenfreundliches Bedienen möglich war. Das Auffinden der

Büros unter Gerüst und Plastikabdeckungen war nicht immer einfach.

Von Mai bis November standen beim Gemeindehaus keine Parkplätze

zur Verfügung. Dank Swisscom Immobilien durften das Verwaltungsteam

und die Gemeinderatsmitglieder in dieser Zeit die Parkplätze bei der

Telefonzentrale gratis benützen. Die Kunden mussten sich im Dorf nach

Parkplätzen umsehen. Ab August stand im Haus keine Toilette mehr

zur Verfügung und während der Bauphase konnte bei Kälteeinbrüchen

nur punktuell mit Elektroöfen geheizt werden.

Bald haben wir es geschafft: wir freuen uns darauf, ab 26. November

wieder einen geordneten Verwaltungsbetrieb führen zu dürfen: endlich

wieder alle Sachen am richtigen Ort zu haben und unseren Bürgerinnen

und Bürgern unsere Dienstleistungen wieder in ruhigen Verhältnissen

und in neuen, schönen Büroräumlichkeiten erbringen zu dürfen.

Es freut uns, dass wir viel Platz bekommen haben, ab diesem Winter

keine kalten Füsse mehr haben müssen, auch an heissesten Sommer -

tagen kühl bleiben können, die elektrischen Installationen die Datenmengen

unproblematisch transportieren werden und nur noch ein

Luftzug durchs Gebäude weht, wenn dies gewollt ist.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

7

Herzlichen Dank der Kirchgemeinde, der Swisscom, unserem Architekten,

der immer sofort zur Stelle war, allen am Umbau beteiligten Handwerkern

und allen Verwaltungsangestellten; die mitgeholfen haben, dass

wir unsere Dienstleistungen in den vergangenen Monaten doch einigermassen

zufrieden stellend haben erbringen können.

Vor allem danken wir aber unseren Bürgerinnen und Bürgern: Sie haben

die Mittel für unsere neuen Büroräumlichkeiten zur Verfügung gestellt

und viele Unannehmlichkeiten während der Umbauphase aktiv mittragen

müssen; herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Sonja Wiedmer Schneider, Gemeindeverwalterin

SMS-BENACHRICHTIGUNGSDIENST

FÜR VERSCHIEDENE SPARTEN AUS DER GEMEINDE STEHT EIN

SMS-BENACHRICHTIGUNGSDIENST ZUR VERFÜGUNG.

Sie können den Benachrichtigungsdienst von Ihrem Natel aus (kosten -

pflichtig, 20 Rp. pro Meldung) durch senden von START z.B.

3762ABFALL an 8400 abonnieren. Die Anmeldung muss mittels OK

an 8400 bestätigt werden.

Ein Dienst kann durch senden von STOP z.B. 3762ABFALL an 8400

wieder abbestellt werden.

Es stehen folgende Dienstsparten zur Auswahl:

AKUT

INFOS

ANLASS

ABFALL

Sie können sich auf www.erlenbach-be.ch direkt registrieren lassen

(Verwaltung/SMS-Benachrichtigung).


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

8

TRAKTANDEN

1. Orientierung über die Finanzplanung 2013 – 2017

2. Genehmigung Voranschlag 2013 und Festsetzen der

Steueranlagen und anderer Abgaben

3. Neubau Aufbahrungshalle Friedhof Erlenbach,

Kreditbewilligung

4. Sanierung Strasse Bahnhof – Au, Kreditbewilligung

5. Orientierungen

6. Verschiedenes

ORDENTLICHE VERSAMMLUNG DER

EINWOHNERGEMEINDE ERLENBACH I.S.

DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2012, 20.00 UHR

IM MEHRZWECKGEBÄUDE LATTERBACH, TURNHALLE

Alle stimmberechtigten Frauen

und Männer die das 18. Altersjahr

vollendet und seit 3

Monaten in der Gemeinde

Erlenbach Wohnsitz haben, sind

zu dieser Versammlung freund -

lich eingeladen.

Der Voranschlag kann auf der

Gemeindeverwaltung eingesehen

werden.

Gemäss Art. 67 a ff des Verwaltungsrechtspflegegesetzes

(VRPG) kann gegen Beschlüsse

der Gemeindeversammlung

innert 30 Tagen nach der Ge meindeversammlung schriftlich und

begründet beim Re gie rungs statt halteramt Frutigen-Niedersimmental,

Amthaus, 3714 Frutigen, Beschwerde erhoben werden.

Es wird auf die Rügepflicht an der Versammlung hingewiesen.

Der Gemeinderat


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

9

1. ORIENTIERUNG ÜBER DIE FINANZ-

PLANUNG 2013 – 2017

Referent: Michael Gasser

Die Finanzplanung für die nächsten 5 Jahre zeigt folgende

Ergebnisse: (Betrag in 1’000 Franken)

PROGNOSENPERIODE

2013 2014 2015 2016 2017

1. Prognose der Laufenden

Rechnung

a) Total Ertrag 6’576 6’504 6’600 6’733 6’787

b) Total Aufwand 6’772 6’360 6’395 6’463 6’531

c) Handlungsspielraum LR – 196 144 205 270 256

2. Investitionen und Anlagen

a) Nettoinvestitionen 2’259 875 772 692 112

gem. Tab. 7

b) davon steuerfinanzierte 950 563 630 450 70

Nettoinv. (Tab. 7)

c) Anlagen gem. Tab. 8 80 – 80 – 80 – 80 – 54

3. Finanzierung

Investitionen / Anlagen

a) neues Fremdkapitel 2’794 2’977 2’388 2’007 1’069

b) bestehendes Fremdkapital 1’783 1’783 1’783 1’783 1’783

c) Total Fremdkapital 4’577 4’760 4’171 3’790 2’852

kumuliert

Durch die Belastung der geplanten Investitionen zeigen die Rechnungs -

abschlüsse über die ganze Planperiode eine Unterdeckung auf.

Deswegen verringert sich in den nächsten Jahren das heute vorhandene

Eigenkapital von 1.591 Millionen Franken bis Ende 2017 massiv auf

voraussichtlich Fr. 124’000.00.

Die Planung basiert für das Jahr 2013 auf einer Steueranlage von 1.68

und ab 2014 wieder mit einer Steueranlage von 1.8.

Die geplanten Investitionen gem. Investitionsprogramm können nicht

alle selber finanziert werden. Das Fremdkapital bewegt sich zwischen

4.5 und 2.8 Millionen Franken.

Die Planung zeigt auf, dass die Steuersenkung wegen den vorgesehenen

Investitionen nur vorübergehend tragbar ist.

Im Finanzplan ist die Spezialfinanzierung Trinkwasserkraftwerk noch

nicht enthalten.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

10

Spezialfinanzierungen Kostendeckungsgrad

2013 2014 2015 2016 2017

Wasserversorgung 97.6% 99.3% 99.7% 100.1% 100.8%

Die Gebühren wurden auf das Rechnungsjahr 2012 angepasst.

Da die Rechnungen neu mit Termin 31.12. verschickt werden, bestehen

noch keine verbindlichen Zahlen, wie sich die Gebührenerhöhung

auswirkt. Die anstehenden Projektinvestitionen bedingen die Erhöhung.

Im Finanzplan ist vorgesehen, auf das Jahr 2014 den Kubikmeterpreis

um weitere Fr. 0.10 und auf das Jahr 2015 wiederum um Fr. 0.10,

das heisst auf total Fr. 1.20 zu erhöhen. Der Kostendeckungsgrad

kann mit dieser Erhöhung im geforderten Bereich gehalten werden,

ansonsten würde ein Vorschuss in der Spezialfinanzierung entstehen.

Spezialfinanzierungen Kostendeckungsgrad

2013 2014 2015 2016 2017

Abwasserentsorgung 85.6% 86.1% 86.5% 89.6% 90.0%

Bis 2017 wird damit gerechnet, dass die angesparten Mittel in der

Spezialfinanzierung Rechnungsausgleich noch ausreichen, den

laufenden Betrieb zu finanzieren. Es ist keine Gebührenanpassung

vorgesehen.

Spezialfinanzierungen Kostendeckungsgrad

2013 2014 2015 2016 2017

Abfallentsorgung 91.5% 92.4% 92.4% 81.4% 92.3%

Die Gebühren wurden auf 2012 angepasst. Da die Rechnungen neu mit

Termin 31.12. verschickt werden, bestehen noch keine verbindlichen

Zahlen, wie sich die Gebührensenkung auswirkt. Bis 2017 wir damit

gerechnet, dass die vorhandenen Mittel in der Spezialfinanzierung

Rechnungsausgleich ausreichen, den laufenden Betrieb zu finanzieren.

Die Finanzplanung ist lediglich ein Führungs- und Planungsinstrument

des Gemeinderates. Sie ist für den Stimmbürger unverbindlich und

nur informell.

Die Planung zeigt Tendenzen auf und hilft, rechtzeitig Engpässe zu er -

kennen um Sachzwänge zu vermeiden.


11

ANTRAG DES GEMEINDERATES

2. GENEHMIGUNG VORANSCHLAG 2013

UND FESTSETZEN DER STEUERANLAGE

UND ANDERER ABGABEN

Referent: Michael Gasser

Der Gemeinderat beantragt, den Voranschlag 2013 mit

einem Aufwandüberschuss von Fr. 196’101.00 mit

Festsetzung der Steueranlage auf 1.68 und 1.5 ‰ Lie genschaftssteuer

sowie einer Hundetaxe von Fr. 50.00 pro

Hund zu genehmigen.

ERGEBNIS LAUFENDE RECHNUNG

Der Voranschlag 2013 sieht nach Vornahme der harmonisierten Abschreibungen

einen

Aufwand von Fr. 7’100’276.00 und einen

Ertrag von Fr. 6’904’175.00 vor, was einen

Aufwandüberschuss von Fr. 196’101.00 ergibt.

Das Ergebnis vor Abschreibungen (harmonisierte Abschreibungen im

Finanzvermögen) beträgt

Aufwand Fr. 6’646’276.00

Ertrag Fr. 6’904’175.00

Ertragsüberschuss somit Fr. 257’899.00


12

LAUFENDE RECHNUNG 1.2013 BIS 12.2013

VORANSCHLAG 2013 VORANSCHLAG 2012 RECHNUNG 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

Laufende Rechnung 7’100’276.00 6’904’175.00 7’541’216.45 7’460’391.45 6’486’225.05 6’570’739.50

Aufwandüberschuss 196’101.00 80’825.00

Ertragsüberschuss 84’514.45

0 Allgemeine Verwaltung 883’790.00 262’900.00 888’580.00 262’400.00 762’725.85 285’080.20

Netto Aufwand 620’890.00 626’180.00 477’645.65

1 Öffentliche Sicherheit 223’180.00 172’050.00 218’350.00 192’850.00 243’632.09 197’741.95

Netto Aufwand 51’130.00 25’500.00 45’890.14

2 Bildung 1’408’485.00 49’000.00 1’341’121.00 125’486.00 1’429’719.95 152’100.74

Netto Aufwand 1’359’485.00 1’215’635.00 1’277’619.21

3 Kultur und Freizeit 71’490.00 10’250.00 69’490.00 3’000.00 61’599.25 3’528.20

Netto Aufwand 61’240.00 66’490.00 58’071.05

4 Gesundheit 8’200.00 1’900.00 8’200.00 1’900.00 7’539.70 1’094.80

Netto Aufwand 6’300.00 6’300.00 6’444.90

5 Soziale Wohlfahrt 1’173’710.00 1’195’260.00 1’176’169.25 3’305.40

Netto Aufwand 1’173’710.00 1’195’260.00 1’172’863.85

6 Verkehr 468’196.00 64’500.00 481’750.00 59’900.00 409’836.65 239’026.20

Netto Aufwand 403’696.00 421’850.00 170’810.45

7 Umwelt und Raumordnung 1’712’655.00 1’637’285.00 2’368’205.45 2’303’285.45 1’063’144.26 1’101’620.36

Netto Aufwand 75’370.00 64’920.00

Netto Ertrag 38’476.10

8 Volkswirtschaft 110’240.00 191’080.00 109’370.00 166’080.00 124’359.60 175’463.30

Netto Ertrag 80’840.00 56’710.00 51’103.70

9 Finanzen und Steuern 1’040’330.00 4’515’210.00 860’890.00 4’345’490.00 1’207’498.45 4’411’778.35

Netto Ertrag 3’474’880.00 3’484’600.00 3’204’279.90


13

KOMMENTAR ZUM VORANSCHLAG LAUFENDE RECHNUNG 2013

0 Allgemeine Verwaltung Nettoaufwand Fr. 620’890.00

Fixumsaufrechnung in der Legislative gemäss gültiger Personalverordnung. Für den Versand

des Info-Bulletins und das Stimm- und Wahlmaterial wurde 8’800.00 eingerechnet. Die Info -

bulletins werden 4 Mal im Jahr verschickt. Das Honorar für das gewählte Rechnungsprüfungs -

organ wird mit Fr. 8’000.00 eingerechnet.

Fixumsaufrechnung in der Exekutive gemäss gültiger Personalverordnung. Der Gemeinderats -

kredit wird auf Fr. 15’000.00 budgetiert, hier ist ein Partnerschafts-Gegenbesuch in Erlenbach

am Main einberechnet. Der übliche GR-Kredit ist mit Fr. 5’000.00 eingerechnet. Im Konto

Honorare und Expertisen sind Kosten für organisatorische Hilfen von Fr. 15’000.00 eingerechnet.

Für Vergabungen an private Institutionen wurden wiederum Fr. 3’000.00 eingestellt.

Bei den Löhnen sind 2,0 % für Teuerung und leistungs- und verhaltensabhängige Aufstiege

eingerechnet worden. Infolge Neuanstellung/Neueinstufung erhöht sich der Budgetposten

auf Fr. 475’000.00.

Durch das Ziel des Gemeinderates, Mitarbeitende durch Weiterbildungen zu fördern, wird der

übrige Personalaufwand auf Fr. 12’300.00 budgetiert. Darin ist die Teilnahme von Sabrina

Tschanz am Fachausweislehrgang Gemeindefachfrau und die Teilnahme von P. Fankhauser

als Hospitant beim Bauverwalterlehrgang eingerechnet.

Die Kosten für die EDV wurden neu aufgeteilt, in die Konten Ausbau und Erweiterung, Wartung

und Unterhalt und EDV-Service. Zusammen sind Fr. 58’100.00 budgetiert. Beim Ausbau und

der Erweiterung EDV wurden Kosten für die Einführung der E-Rechnung eingerechnet, mit

einer Beitragsanrechnung des Bundes (EFD) von Fr. 3’000.00. Das Interesse der Bevölkerung

für die Einführung E-Rechnung wird vorher in einer Umfrage noch ermittelt.

Die verrechneten Besoldungen und die verrechneten Verwaltungskosten werden gemäss

Arbeitsplatzbewertung vorgenommen. Einzige Änderung ergibt sich beim Aufwand für die

Fernwärmeanlagen, Erhöhung von Fr. 500.00 auf Fr. 1’000.00.

Der Lohn für die Hauswartin Gemeindehaus wurde auf Fr 9’000.00 angepasst, da mit der

Sanierung des Gemeindehauses neu mehr Räume gereinigt werden müssen. Seit 2012 wird

der Lohn nach Stundenaufwand entrichtet. Für den Unterhalt der Liegenschaft Gemeindehaus

wurde kein Betrag eingerechnet, da die Sanierung Gemeindehaus im 2012 erfolgt ist.

Die Versicherungsprämien wurden auf Fr. 2’000.00 erhöht, auch im Zusammenhang mit

der Sanierung Gemeindehaus. Die Mietzinseinnahmen Verwaltungsliegenschaft wurden

gemäss dem geltenden Vertrag errechnet (Aerobic-Zentrale).

1 Öffentliche Sicherheit Nettoaufwand Fr. 51’130.00

Für die Nachführung der Vermessung sind Fr. 5’000.00 als Geometerhonorar eingerechnet.

Bei den Tag- und Sitzungsgeldern, bei den Besoldungen und bei den Entschädigungen wurden

die Budgetposten erhöht, dies aufgrund der letzten Jahresrechnungen.


14

Das Honorar für die Feueraufsicht (ausgeführt durch die Gemeinde Diemtigen) wird bei

Fr. 4’500.00 belassen. Die Kosten werden unter Rückerstattungen wieder eingenommen,

unter anderem durch Weiterverrechnung bei den Baugesuchsstellern.

Die Anschaffungen von Fr. 32’000.00 beim Wehrdienst setzen sich wie folgt zusammen:

Fr. 25’000.00 für 70 Paar Feuerwehrstiefel, Fr. 3’500.00 für 3 Stahlrohre, Fr. 1’500.00 für 5

Schläuche und Fr. 2’000.00 für 5 Transportschläuche. Die GVB Mutationskosten müssen

nicht mehr von der Gemeinde übernommen werden, daher verringert sich der Budgetposten

Telefon, Porto, Funkkonzessionsgebühren um Fr. 4’300.00.

Beim Unterhalt Schiessanlage wurden div. Eingaben gemacht: Endlosbänder, Fr. 2’200.00,

Rückwand Scheibenstand Splitterschutz Fr. 2’700.00 und Fr. 1’100.00 für Kittfugen bei den

WC-Anlagen. Die Kosten hierfür werden aus den entsprechenden Fonds entnommen, müs -

sen aber trotzdem im Aufwand und im Ertrag der Laufenden Rechnung eingebucht werden.

Die verrechneten Abschreibungen für die Schiessanlage Brünnlisau belaufen sich auf

Fr. 23’200.00. Es wird damit gerechnet, dass von der VSGB Schussgelder von Fr. 6’500.00

zur Finanzierung der Unterhaltsarbeiten bzw. als Rückstellung in die Fonds der Spezialfinan -

zierung eingehen.

Der an die ZSO Niesen zu entrichtende Beitrag bleibt auf Fr. 13.00 pro Einwohner, total

Fr. 23’000.00. Der Beitrag an die Stiftung Einsatzkostenversicherung beträgt unverändert

Fr. 4’500.00. Für das Gemeindeführungsorgan (GFO) wurden Tag- und Sitzungsgelder eingerechnet,

gemäss Personalverordnung 2012 steht dem Chef GFO ein Fixum von Fr. 1’000.00

zu.

2 Bildung Nettoaufwand Fr. 1’359’485.00

Bei den Löhnen für das Hauswartspersonal wurden 2% Teuerung und Leistungslohn einge -

rechnet. Die Sozialversicherungs- und Pensionskassenbeiträge wurden angepasst.

Seit Sommer 2012 wird der Kindergarten Erlenbach wieder im Schulhaus Hubel geführt.

Die Kosten für die Hauswartin in der alten Sek werden neu über die Funktion 942, Liegenschaften

Finanzvermögen, verbucht. Auch fallen die Kosten für das Gebäude nicht mehr

in der Funktion 200 an, es erfolgte eine Umbuchung vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen.

Die Kosten Lehrerbesoldungen Kindergarten wurden gemäss Berechnungs-Tool der

Erziehungsdirektion mit Fr. 51’200.00 budgetiert.

Die Kosten Hauswirtschaft wurden anhand der Schülerzahlen Erlenbach und Latterbach

berechnet.

Der Betriebsbeitrag an den Sekundarschulverband beträgt gemäss Budgeteingabe Sekundar -

schulverband Fr. 155’000.00. Der Beitrag wurde neu im Konto 212.352.01 eingerechnet.

Die Lehrergehaltskosten werden nicht mehr hier eingerechnet, sondern im 219.351.03.

Anschaffungen bei den Schulliegenschaften: Fr. 10’200.00 für einen Drehbaum in Latterbach,

Fr. 1’600.00 für einen Basketballkorb in Latterbach und Fr. 250.00 für eine Schweizerfahne

in Erlenbach. Im Konto baulicher Unterhalt sind Fr. 39’900.00 eingerechnet:


15

2 Türen MZG und Schulhaus Latterbach, Sicherheits- und Fensterschliesser Unterstufe Latterbach,

Sanierung Verbundsteine Latterbach, Verlängerung Velounterstand Erlenbach, Baumschnitte

in Erlenbach und Latterbach.

Das Konto übriger Unterhalt beinhaltet Fr. 10’000.00 wie in den Vorjahren plus zusätzliche

Aufrechnung Geräterevision Erlenbach und Latterbach.

Neu werden dem Konto Schulliegenschaften Besoldungskosten gutgeschrieben, welche

gleichzeitig dem Konto Kindergarten belastet werden. Aus der Arbeitsplatzbewertung ist ge -

nau ersichtlich, wie viel Zeit der Hauswart für die Reinigung des Kindergartens Latterbach

aufwendet (interne Verrechnung).

Die Tagesschule wird im 2013 nicht eingerechnet, da für das Schuljahr 2012/2013 kein ge -

nügender Bedarf ausgewiesen war.

Neu wird für die Schule Erlenbach eine Mittagsaufsicht nötig, diese wird mit Fr. 2’375.00

gemäss Gemeinderats-Beschluss budgetiert. Die übrigen Budgetwerte wurden anhand der

Schüler- und Klassenzahlen berechnet. Im Bereich ICT sind neue PC’s nötig, dies aufgrund

Einführung Frühfranzösisch. Für die Anschaffungen von Mobiliar und Geräten werden

Fr. 20’120.00 budgetiert, wobei der grösste Posten mit Fr. 15’000.00 die neuen Pulte der

Mittelstufe Erlenbach ausmachen. Die Leasingkosten Fotokopiergerät werden gem. aktuell

gültigen Verträgen budgetiert.

Neu werden Auslagen für den obligatorischen Schwimmunterricht eingerechnet.

Die Schülertransportkosten werden, gemäss gültigem Gemeindeversammlungsbeschluss, mit

Fr. 44’500.00 eingerechnet.

Für den Transport IBEM (Erlenbach-Wimmis) werden Kosten für 1 Schüler/Schülerin einge -

rechnet.

Bei den Transportkosten und Schulgeldern Quarta werden 4 Schüler eingerechnet.

Die Beiträge an die Lehrergehälter wurden gemäss Kalkulations-Tool der Erziehungsdirektion

errechnet. Bei der Primarstufe werden Fr. 332’700.00, bei der Sekundarstufe Fr. 222’300.00

und bei der IBEM Fr. 97’200.00 budgetiert.

Rückerstattungen von den Verbandsgemeinden sind nicht mehr zu erwarten, da die Gehalts -

kosten direkt vom Sekundarschulverband bezahlt und den Gemeinden in Rechnung gestellt

werden.

3 Kultur und Freizeit Nettoaufwand Fr. 61’240.00

Der Beitrag an die Jugend- und Volksbibliothek wird aus dem Fonds für soziale Zwecke finan -

ziert. Während der Adventszeit wird wieder ein Stern erleuchten, die Stromkosten betragen

pauschal Fr. 200.00. Der Kulturkommission stehen für kulturelle Aufgaben Fr. 4’000.00 zur

freien Verfügung. Für das Projekt Dorfläbe wurde ebenfalls ein Betrag von Fr. 4’000.00 eingerechnet.

Der Budgetposten 309.317.02 über Fr. 2’800.00 umfasst die Jungbürgerfeier und den Neu -

zuzügeranlass.

Im 320.318.02 sind Auslagen für einen Image-Werbefilm über Erlenbach budgetiert, gemäss

Gemeinderatsbeschluss sind hierfür Fr. 4’100.00 eingerechnet.


16

Im Unterhalt Wanderweg sind Fr. 3’500.00 für den Steg Badweidli, Fr. 8’500.00 für den Unterhalt

im Stockhorngebiet und Fr. 5’000.00 für den Fussweg bei der Erle eingerechnet.

Die Stunden müssen nicht aufgerechnet werden (u.a. Zivilschutzeinsätze). Sowohl von der

Gemeinde Därstetten als auch von Erlenbach i.S. Tourismus sind für diese Unterhaltsarbeiten

Rückerstattungen bzw. Beiträge im Umfang von Fr. 7’250.00 zu erwarten.

Seit dem Jahr 2009 werden die J+S Beiträge wieder mit Fr. 50.00 pro Teilnehmer ausbezahlt,

hierfür werden Fr. 10’000.00 eingerechnet. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Beitrag

nur an jene Kinder und Jugendliche auszurichten, welche mindestens 75% trainingsanwesend

sind.

Für besondere Veranstaltungen sind Fr. 3’200.00 eingesetzt worden. Darin inbegriffen ist mit

Fr.1’500.00 der Gemeindeanteil an das Mittagessen Altersausflug und Fr. 200.00 für den

Ferien(s)pass. Der Rest steht für Vereinsempfänge und Delegiertenversammlungen etc. zur

Verfügung.

Seit 2008 werden die halben Betriebskosten für den Jugendtreff der Kirchgemeinde mit

jährlich maximal Fr.1’200.00 (Vertrag) zurückerstattet. Allfällig notwendige Anschaffungen

für den Treff sind mit Fr. 800.00 berücksichtigt worden.

4 Gesundheit Nettoaufwand Fr. 6’300.00

Die schulärztlichen und -zahnärztlichen Untersuchungskosten wurden aufgrund der Vorjahre

angenommen.

5 Soziale Wohlfahrt Nettoaufwand Fr. 1’173’710.00

Der Beitrag an die regionale AHV-Zweigstelle nimmt voraussichtlich um Fr. 1’000.00 ab.

Die Beiträge an die Ergänzungsleistungen nehmen gegenüber der Rechnung 2011 um ca.

Fr. 3’000.00 zu.

Gem. Finanzplanhilfe müssen für den Lastenausgleich Familienzulagen Fr. 6’800.00 ein gestellt

werden.

Für familienergänzende Angebote muss ein Selbstbehalt von 20% eingesetzt werden.

Der Selbstbehalt wird mit Fr. 5’500.00 eingerechnet, als Entschädigung für die Gemeinden

Spiez und Wimmis (TEV und Kita).

Für das Jahr 2013 wird ein Beitrag Lastenausgleich Sozialhilfe von Fr. 490.00 pro Einwohner

prognostiziert, dies entspricht Fr. 59.00 Mehraufwand pro Kopf gegenüber 2012. Das Konto

587.351.01 weist im Voranschlag 2013 Fr. 833’000.00 aus, knapp Fr. 100’000.00 mehr als

in der Rechnung 2011. Gemäss Information BSIG vom 7. Juni 2012 empfiehlt der Kanton,

diese einmalige Mehrbelastung im 2013 zu mildern, indem in der Jahresrechnung 2012 eine

Rückstellung gebildet wird in der Höhe von Fr. 70.00 pro Person. Diese Rückstellung wird im

2013 wieder aufgelöst, dies entlastet den Voranschlag mit Fr. 119’200.00.

Fr. 28’000.00 werden für die Dienstleistungen des Regionalen Sozialdienstes in Spiez budgetiert.


17

6 Verkehr Nettoaufwand Fr. 403’696.00

Bei den Löhnen im Bereich Gemeindestrassen werden 100 Stellenprozente (Wegmeister)

eingerechnet. Für die Stellvertretung und zusätzliche Hilfe bei Engpässen sind gemäss Arbeits -

platzbewertung 100 Stunden im Jahr eingerechnet.

Für Winterdienst, Streusalz, Kies und Schneeräumung wurde der Budgetposten auf Fr. 10’000.00

reduziert. Für den baulichen Unterhalt am Strassennetz sind Fr. 67’500.00 budgetiert:

Fr. 15’000.00 Entwässerung Gemeindestrassennetz, Fr. 30’000.00 Belagsarbeiten Gemeindestrassennetz,

Fr. 9’000.00 Sanierung Thalport Steinschlag und Strassenbö schung,

Fr. 13’500.00 für Leitplanken Thalgraben, Allmendengraben und Eschlen. Der Aufwand für

die Schneeräumung wurde nach unten, auf Fr. 15’000.00 korrigiert.

Beim Parkplatz Kirchweg sollen die Parkfelder markiert werden, wofür Fr. 3’500.00 einge -

rechnet sind.

Für den Versuchsbetrieb Nachtbuslinie Moonliner werden Fr. 4’800.00 als Beitrag eingerechnet.

Gemäss Finanzplanhilfe wurde für den Gemeindeanteil Lastenausgleich Öffentlicher Verkehr

Fr. 136’296.00 eingerechnet, rund Fr. 8’000.00 mehr als in der Jahresrechnung 2011.

Die Abgabe von Tageskarten ist an die Einwohnerzahl gekoppelt. Erlenbach stehen 3 Kartensätze

zu. Die Preise für die Anschaffung der Tageskarten werden ab Dezember 2012

wieder erhöht. Der Verkaufspreis soll vorerst nicht erhöht werden und auf Fr. 37.00 für Einwohner

und Fr. 40.00 für Auswärtige bestehen bleiben.

7 Umwelt und Raumordnung Nettoaufwand Fr. 75’370.00

Wasserversorgung: Ein Schieberortungsgerät soll angeschafft werden, dies aufgrund von div.

Wasserleitungsbrüchen im 2012, damit müsste kein Gerät mehr ausgeliehen werden.

Der Unterhaltsbedarf für das Leitungsnetz und die Hydranten werden auf Fr. 50’000.00 reduziert.

Für den Hydrantenunterhalt soll jährlich ein Betrag eingerechnet werden, damit

regelmässige Revisionen und Kontrollen durchgeführt werden können. Die jährlich vorge schrie -

benen Trinkwasserproben werden mit Fr. 2’500.00 budgetiert. Die Einlagen in die SPF Werterhalt

betragen nach wie vor 60%. Sie sind mit Fr. 150’000.00 berechnet worden. Es sind Entnahmen

aus der Spezialfinanzierung Werterhaltung von Fr. 750’000.00 prognostiziert, im

Gegenzug Einlagen in SF Rechnungsausgleich von Fr. 4’770.00. Investitionsvorhaben:

Ringleitung Latterbach, Fr. 400’000.00, Ingenieur-Honorar Neubau Reservoir Latterbach

Fr. 32’000.00, Leitungsersatz Trinkwasserkraftwerk Oberberg Fr. 700’000.00, Erneuerung

Wasserleitung im Graben Latterbach Fr. 212’000.00, neue UV-Anlage im Reservoir Oberberg

Fr. 25’000.00 und Nachführung Planwerk Wasserversorgung, Fr. 25’000.00.

Die Grundgebühr beträgt Fr. 180.00/Wohnung, die Verbrauchsgebühr Fr. 1.00/Kubikmeter.

Kanalisation: Der ordentliche Unterhalt am Kanalnetz wird auf Fr. 40’000.00 erhöht.

Zu den diversen Reparaturen kommen noch Auflagen dazu, welche in den Schächten erfüllt

werden müssen: Treppen/Leitern anpassen. Der Betriebsbeitrag an die ARA Thunersee erhöht

sich gegenüber dem Rechnungsabschluss 2011 voraussichtlich um rund Fr. 15’326.70.


18

Der ARNI Verband wird im 2013 keine Betriebskosten einkassieren. Die Einlage in die SPF

Werterhaltung ist mit Fr. 170’000.00 (60% des Anlagewertes) berücksichtigt worden. Nebst

den Projektbeiträgen ARA Thunersee und ARNI, werden noch Fr. 15’000.00 für die Planer -

neuerung GEP eingerechnet. Das Budget rechnet mit einer Entnahme aus der Spezialfinan -

zierung Werterhalt von Fr. 80’450.00.

Abfallentsorgung: Für Sonderabfuhren werden Fr. 14’000.00 eingerechnet, wobei eine Grobsperrgutabfuhr

nicht mehr vorgesehen ist, eine Grünabfuhr aber weiterhin angeboten werden

soll.

Die Grundgebühren betragen Fr. 100.00 pro Haushalt bzw. Fr. 50.00 pro Einzelperson.

Zum Rechnungsausgleich müssen Fr. 12’870.00 aus der Spezialfinanzierung entnommen werden.

Friedhof: Beim Friedhof werden die Budgetposten aus den Vorjahren abgeleitet. Da der Aufbahrungsraum

im alten Spital nicht mehr lange benutzt werden kann, muss eine Aufbahrungs -

halle gebaut werden. Dies ist auf dem Friedhofgelände vorgesehen, in der Investitions -

rechnung sind hierfür Fr. 540’000.00 aufgenommen.

Gewässerverbauungen: Für den Bachunterhalt sind Fr. 50’000.00 eingesetzt worden, dies für

die Simme, das Aubächli und auch für andere Gewässer. Es sind im Gegenzug Fr. 15’000.00

als Kantonsbeiträge eingerechnet worden.

Lawinenschutz bzw. Gefahrenbeseitigung: Gemäss Förster Stefan Waeber sind Fr. 10’000.00

für diverse Kleinprojekte (Gefahrenbeseitigung) bereitzustellen, im Gegenzug sollen Fr. 5’000.00

als Rückerstattungen an Schutzprojekte eingehen.

Tierkörperbeseitigung: Gemäss übergeordnetem Recht sind die Kosten für die Tierkörperbesei tigung

(inkl. Haustiere) aus den Abfallgebühren zu finanzieren. Die Landwirte bezahlen einen

Teil dieser Kosten mit Fr. 6.00 pro GVE. Die Kosten der regionalen Tierkörpersammelstelle im

Burgholz (Gemeinde Diemtigen) werden mit Fr. 11’000.00 angegeben.

Seit 2010 kann ertragsseitig eine Rückerstattung aus der CO2-Abgabe eingerechnet werden,

Fr. 700.00 für das Jahr 2013. Der Mitgliederbeitrag Entwicklungsraum Thun wird mit

Fr. 5’250.00 eingerechnet. Für die Aufschaltung des Zonenplanes und der Gefahrenkarte auf

das Portal beodat, werden Format-Anpassungen der vorhandenen Grundlagen nötig.

Diese sind mit Fr. 7’000.00 aufgenommen worden.

8 Volkswirtschaft Nettoertrag Fr. 80’840.00

Die Aufwände im Bezug Ackerbaustelle wurden gemäss Vorjahreszahlen /Voranschlägen übernommen.

Der Beitrag ÖQV (TIP) beläuft sich auf Fr. 1’400.00.

Für den Unterhalt von Schutzbauten und Entwässerungen wurden Fr. 3’000.00 budgetiert.

Das Tourismusbüro wird auf der Gemeindeverwaltung geführt. Verrechnete Besoldungen

und Verwaltungskosten erfahren keine Änderung. Anstelle des Tourismusvereins übernimmt

die Gemeinde den Beitrag von Fr. 1’620.00 an das Projekt Qualität Simmental. Der Tourismusverein

entschädigt die Gemeinde mit Fr. 3’200.00.


19

Die Konzessionsentschädigung der BKW wird voraussichtlich mit Fr. 68’000.00 anfallen. Die

EGSS schüttet im 2013 einen Beitrag aus, hier werden Fr. 25’000.00 als Ertrag eingerechnet.

Der Ertrag aus dem Verkauf der Fernwärme deckt den Aufwand (Rechnung Fesag) nach

wie vor nicht. Mit der Erweiterung der Anschlüsse (Strang bis zum Schulhaus Hubel) muss

mit mehr Aufwand und mehr Ertrag gerechnet werden. Nach Abschluss der Leitung und

Anschluss der vorgesehenen Gebäude will die Einwohnergemeinde den Strang Weier an die

FESAG zurückgeben. Da die Leitungen und Zähler in die Jahre gekommen sind, werden

Fr. 1’500.00 für den Unterhalt eingerechnet.

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Gemeinschaftsgefrieranlage werden seit dem 1.1.2011

vermietet. Die anfallenden Kosten für Strom und Versicherung werden weiterverrechnet.

Die Besoldungskosten Schlachthaus betragen neu nur noch die Stundenaufwände der Abwartin.

Die Fleischkontrolleure werden ab 2013 über den Kanton entschädigt. Das Konto

Besoldungen kann somit um Fr. 4’000.00 auf Fr. 1’000.00 gesenkt werden. Für das Schlacht -

haus ist die Betriebsbewilligung bis 21.08.2018 gültig. Für den baulichen Unterhalt werden

Fr. 2’500.00 eingerechnet.

Aufwand und Ertrag für die Markthalle und die Waschanlage sind analog Rechnungsergebnis

2011 eingesetzt worden. Der bauliche Unterhalt für die Waschanlage wird mit Fr. 1’000.00

eingerechnet.

9 Finanzen und Steuern Nettoertrag Fr. 3’474’880.00

Die Steuern sind gestützt auf die Finanzplanhilfe des Kantons aufgrund der Steuereingänge

von 2011 mit einem Zuwachs von 0.6% (da wirtschaftsschwache Gemeinde) und in Berücksichtigung

der Steuergesetzrevision mit einer Steueranlage von 1.68 berechnet worden.

Die nicht be rechen baren Steuern sind mit Annahmen eingesetzt worden. Die Abschreibungen

für nicht eingehende periodische Steuern werden auf Fr. 20’000.00 belassen (Wirtschafts -

lage). Die Lie gen schaftssteuern basieren auf der Anlage 1.5. Der Finanzausgleich 2013 wurde

mit der Fi nanzplanhilfe des Kantons errechnet, d.h. unter Berücksichtigung des neuen

FILAG. Der Finanz ausgleich sieht gem. Finanzplanhilfe für den Gemeindeanteil LA Neue Aufgabenteilung

einen Aufwand von Fr. 297’500.00 vor, Fr. 148’995.00 mehr als im 2012

dafür aufgewendet werden musste. Der Ertrag aus Finanzausgleich wird mit Fr. 1’226’460.00

eingesetzt, Fr. 21’952.00 mehr als im 2012 dafür eingegangen ist.

Bei den kurzfristigen Schulden wurden Fr. 3’000.00 eingerechnet, da Investitionen anstehen,

welche unter Berücksichtigung von Skontoabzügen unverzüglich zu bezahlen sind.

Für be stehende mittel- und langfristige Schulden fallen Schuldzinse von Fr. 111’520.00 an.

Unter Berücksichtigung der Investitionen (Ausgaben in der Investitionsrechnung von ca.

4.5 Millionen) wurde dieser Betrag errechnet.

Die Verrechnung der Zinserträge Liegenschaften Finanzvermögen (verrechnete Passivzinsen)

basiert auf dem Anlagewert zum durchschnittlich angewandten Zinssatz.


20

Neu werden auch die Liegenschaftskosten der alten Sek im 942 vorgesehen – da der Kindergarten

ja nicht mehr separat in der alten Sek geführt wird.

Im Baulichen Unterhalt sind nur geringe Beträge eingerechnet worden, die Drogerie-Liegenschaft

soll im 2013 saniert werden (siehe Investitionsrechnung).

Alle Wohnungen im Lehrer- und Drogeriehaus sind vermietet, was entsprechend budgetiert

wurde.

Die harmonisierten Abschreibungen werden mit Fr. 454’000.00 berechnet. Es sind keine

übrigen Abschreibungen vorgesehen.

INVESTITIONSRECHNUNG 1.2013 BIS 12.2013

VORANSCHLAG 2013 VORANSCHLAG 2012 RECHNUNG 2011

Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

Investitionsrechnung 3’636’700.00 271’600.00 4’130’693.00 244’250.00 1’811’836.60 1’811’836.60

Zunahme der 3’365’100.00 3’886’443.00

Nettoinvestitionen

0 Allgemeine Verwaltung 1’550’000.00 36’934.50

Netto Ausgaben 1’550’000.00

1 Öffentlische Sicherheit 150’000.00

Netto Ausgaben 150’000.00

2 Bildung 46’000.00 250’000.00 134’594.30 29’500.00

Netto Ausgaben 46’000.00 250’000.00 105’094.30

3 Kultur und Freizeit 40’000.00

Netto Ausgaben 40’000.00

5 Soziale Wohlfahrt 865.00

Netto Ausgaben 865.00

6 Verkehr 195’000.00 701’093.00 42’600.00 805’755.10 37’227.90

Netto Ausgaben 195’000.00 658’493.00 768’527.20

7 Umwelt u. Raumordnung 3’075’700.00 181’600.00 1’414’600.00 201’650.00 334’848.95 165’668.85

Netto Ausgaben 2’894’100.00 1’212’950.00 169’180.10

8 Volkswirtschaft 45’000.00 47’519.90 67’000.00

Netto Ausgaben 45’000.00

Netto Einnahmen 19’480.10

9 Finanzvermögen 170’000.00 90’000.00 170’000.00 411’318.85 1’512’439.85

Netto Ausgaben 80’000.00 170’000.00

Netto Einnahmen 1’101’121.00


21

Der Voranschlag für Investitionen dient der Berechnung von Folgekosten wie Zinsen und

Abschreibungen. Er ist nicht verbindlich, die entsprechenden Beschlüsse des finanzkompetenten

Organs bleiben vorbehalten:

Investitionsausgaben Fr. 3’636’700.00

Investitionseinnahmen Fr. 271’600.00

Nettoinvestitionen Fr. 3’365’100.00

Folgende Projekte sind berücksichtigt (bereits beschlossene Projekte

sind mit * gekennzeichnet)

Sanierung alter Scheibenstand Erlenbach, Stegweide, 1. Etappe Fr. 150’000.00

Konzept Werterhaltung Schulanlagen Erlenbach und Latterbach Fr. 46’000.00

Sanierung Hangrutsch Wilerweg, Projekt Fr. 25’000.00

Sanierung Strasse Latterbachgraben, 2. Etappe Fr. 50’000.00 *

Sanierung Strasse Bahnhof – Au Fr. 120’000.00

Erstellen Ringleitung Latterbach, nächste Etappe Fr. 400’000.00 *

Neubau Reservoir Latterbach – Ingenieur Fr. 32’000.00

Leitung Trinkwasserkraftwerk Oberberg Fr. 700’000.00 *

Erneuerung Wasserleitung im Graben Latterbach Fr. 212’000.00

neue UV-Anlage Reservoir Oberberg Fr. 25’000.00

Nachführung Planwerk Wasserversorgung Fr. 20’000.00 *

Trinkwasserkraftwerk Oberberg, Druckleitung Turbine Fr. 1’100’000.00 *

Investitionsbeiträge ARA Thunersee (Abwasser) Fr. 5’200.00 *

Investitionsbeitrag ARA NST-Innertport (Abwasser) Fr. 26’500.00 *

GEP (Planwerk Abwasserentsorgung) Fr. 15’000.00 *

Sanierung Wohn- u. Geschäftshaus Drogerie, Leitungen, Bäder

An Investitionseinnahmen sind zu erwarten:

Fr. 170’000.00 *

Anschlussgebühren Wasser, Abwasser Fr. 70’000.00

Kantonsbeitrag Sanierung Hydrantenleitung Rest. Adler-Hof Fr. 111’600.00

Verkauf Parzellen Dubach-Land Fr. 90’000.00

Entwicklung Eigenkapital

Das vorhandene Eigenkapital entwickelt sich wie folgt:

Eigenkapital 1.1.2012 Fr. 1’590’819.33

Voraussichtlicher Aufwandüberschuss 2012 Fr. – 80’825.00

Eigenkapital voraussichtlich 1.1.2013 Fr. 1’509’994.33

budgetierter Aufwandüberschuss 2013 Fr. – 196’101.00

Eigenkapital voraussichtlich 1.1.2014 Fr. 1’313’893.33


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

22

3. NEUBAU AUFBAHRUNGSHALLE

FRIEDHOF ERLENBACH, KREDIT-

BEWILLIGUNG

Referent: Matthias Hebeisen

Ausgangslage

ANTRAG DES GEMEINDERATES

Bis anhin werden die Verstorbenen der

Gemeinde Erlenbach in den dafür vor -

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung ge sehenen Räumlichkeiten des ehemali-

einen Verpflichtungskredit von Fr. 540’000.00 zu bewilligen Spitals Erlenbach aufgebahrt.

gen.

Zur Bestattung werden sie in einem Lei -

chenzug auf den Friedhof der Ge meinde

unterhalb der Simmentalstrasse gebracht,

wo die Beerdigungsfeier für die Trauernden am offenen Grab

stattfindet. In absehbarer Zeit wird diese Aufbahrungsmöglichkeit nicht

mehr zur Verfügung stehen, da durch die Umnutzung der ehemaligen

Spitalräume durch die neue Eigentümerschaft zur Kündigung der bestehenden

Vereinbarung mit der Gemeinde geführt hat. Zudem ist die

Durchführung von Leichenzügen über die verkehrsintensive Simmentalstrasse

nicht mehr zeitgemäss und oft schwierig.

Im Rahmen des veranstalteten Projektwettbewerbes wurde nun eine

geeignete Lösung in Form einer neuen Aufbahrungshalle auf dem

Friedhofareal gesucht. Aus diesem Verfahren ging der Beitrag von Jaggi

Frei Brügger als Siegerprojekt hervor.

Friedhof

Die beiden bestehenden Rotbuchen markieren das Eingangstor zum

Friedhof. Die eingeschossige Aufbahrungshalle bildet neu den Abschluss

dieser markanten Zugangsachse. Durch die Neigung des Weges

wird der Besucher zur neuen Aufbahrungshalle geführt.

Der Weg findet seinen Abschluss im Vorplatz des Gebäudes.

Gebäude

Das einfache Volumen, mit reduzierter Formensprache ist präzise an die

Wegkante gesetzt und öffnet sich grossflächig zum Vorplatz.

Mit Schie betüren kann das Foyer vollständig geöffnet werden und erlaubt

auch grössere Abdankungen. Der Vorplatzbereich wird südseitig

erweitert.

Das Foyer sowie sämtliche Nebennutzungen werden über den überdachten

Vorplatz erschlossen. Sämtliche Hauptnutzungen werden über

das Foyer erschlossen. Der Zugang zu den Abdankungsräumen erfolgt

durch eine sich reduzierende Abfolge von Raumbreiten sowie

Raum höhen. So wird die Privatheit der Räume laufend verstärkt.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

23

Erscheinung

Es ist eine einfache, traditionelle Tragstruktur aus massiven Holzflecken

mit einer Innendämmung vorgesehen. Die Fundation und Sockelwände

bestehen aus Stahlbeton. Die liegenden Holzfleckenwände tragen das

innen gewölbte Dachtragwerk aus Brettschichtholz. Im Firstbereich ist

entlang der Mittelwand ein durchgehendes Oblichtband eingebaut,

welches einerseits die Vorzone belichtet und andererseits die Wichtigkeit

der Wand zu den Aufbahrungsräumen betont.

Das leicht geneigte Walmdach entspricht dem Hangverlauf. So entsteht

ein modernes, eigenständiges Objekt mit hohem Identifikationsgrad und

zeitlosem Ausdruck.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

24

ANTRAG DES GEMEINDERATES

4. SANIERUNG STRASSE BAHNHOF-

PLATZ (RASENPLATZ SEK) –

AU (SCHÜTZENHAUS)

Referent: Niklaus Kunz

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung

für die Sanierung des Strassenstücks einen Kredit von

Fr. 120’000.00 zu bewilligen.

Bewilligung Kredit Fr. 120’000.00

Bei der zu sanierenden Anlage handelt

es sich um eine stark befahrene Ge -

meindestrasse (Klasse 1), welche hauptsächlich

die Sportanlagen in der Au

und ein Wohnhaus erschliesst.

Die gesamte Strecke weist grosse Belagsschäden auf. In den letzten

Jahren wurden punktuell einige schadhafte Stellen mit Bitumenbelag

überzogen, diese Stellen lösen sich aber bereits wieder ab.

Entlang dem Parkplatz und dem Klubhaus des FC EDO Simme ist die

Strasse bereits letztes Jahr saniert worden. Diese Arbeiten mussten

wegen der Sanierung des Parkplatzes durch den FC EDO Simme vorgezogen

werden.

Die Strassenbreite wird beibehalten. Die Entwässerung erfolgt weiterhin

über die Strassenschulter.

Im Kostenvoranschlag sind enthalten

Jäten der Strassenränder; Belagsausbruch an schadhaften Stellen und

Neuaufbau Untergrund; Fräsarbeiten; neuer Deckbelag über die gesamte

Fläche.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

25

AUS DEM GEMEINDERAT

BESCHLÜSSE VOM 13. AUGUST BIS

15. OKTOBER 2012

Der Gemeinderat hat Peter Fankhauser ab 1.11.2012 als neuen Bauinspektor

angestellt.

Der Gemeinderat hat beschlossen, einen sechsminütigen Film über Erlenbach

erarbeiten zu lassen. Auch in einem Tourismusfilm über die Region

Lötschberg wird ein Beitrag über Erlenbach eingebaut.

Der Gemeinderat hat Bernhard Klossner, Seewlen, Erlenbach, als neuen

Brunnenmeister Ringoldingen ab 1.1.2013 gewählt.

Der Gemeinderat hat die Wärmelieferverträge mit der Fesag für das

alte Sekundarschulhaus und die alte Telefonzentrale, mit den nötigen Anpassungen

erneuert.

Der Gemeinderat hat den Strassenklassierungsplan vom 20.02.2012

genehmigt.

Die Arbeiten für die zweite Etappe der Sanierung Weierstrasse und die

Sanierung der Strasse Latterbach-Graben-Allmendenbrücke wurden an die

Implenia Bau AG vergeben.

Die folgenden Verpflichtungskredite wurden genehmigt und können aus

der Verpflichtungskreditkontrolle ausgetragen werden:

– Anschaffung Schulbus Toyota Hiace

– Verkauf Schulbus Toyota Hiace

– Neubau Wasserleitung westlich Friedhof

– Anschaffung neuer Salzstreuer

Folgende Arbeiten wurden für die Sanierung des Gemeindehauses

vergeben:

– Metallbauarbeiten für Briefkasten, W. Tschabold AG, Erlenbach

Vitrine und Brunnen

– Innere Malerarbeiten Malerei Sigrist Matthias, Erlenbach

– Verputz und äussere Malerarbeiten Pagram Graf AG, Oey-Diemtigen

Die Gemeinde Diemtigen hat zur Erschliessung der neuen Gewerbezone

Angen eine neue ARA-Leitung erstellt und an die bestehende Leitung in

Latterbach angeschlossen. Die neue Leitung führt über die Gemeindegrundstücke

Erlenbach Nr. 1419, Nr. 953 und Nr. 110. Dafür wurde ein

Dienstbarkeitsvertrag erstellt.

Die Arbeiten für die Sanitäranlage Wasserleitung bei der Basiserschliessung

Obermatte wurden an die Schöni Haustechnik AG vergeben.

Beim Reservoir Latterbach, vor der UV-Anlage, muss ein Trübungswächter

eingebaut werden. Diese Arbeiten wurden an die Schöni Haustechnik AG

vergeben, in Zusammenarbeit mit der Unternehmung Filados.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

26

In Thal und Allmenden gibt es immer mehr Kehricht. Deshalb hat der

Gemeinderat beschlossen, je einen zusätzlichen Container für Thal

und Allmenden und einen Reservecontainer anzuschaffen.

Peter Gehrig hat eine Fläche vom 176m 2 ab den Gemeindeparzellen

Nr. 774 und Nr. 1189 an seine Parzelle Nr. 1164 erworben. Gleichzeitig

ist eine Umlegung von der Parzelle Nr. 1510 der Gehrig AG auf die

Par zelle Nr. 774 der Gemeinde Erlenbach erfolgt, damit die Gemeinde

einen neuen Zugang ab der Gemeindestrasse Weier erhält.

Die Parzellierungsurkunde mit Kaufvertrag dafür wurde genehmigt.

Da in diesem Jahr über Weihnachten und Neujahr viele Feiertage auf

Werktage fallen, hat der Gemeinderat beschlossen, die Verwaltung

vom Samstag, 22. Dezember 2012 bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2013

zu schliessen.

Der Gemeinderat hat beschlossen, der Destinationsorganisation Lenk-

Simmental Tourismus einen ausserordentlichen Zusatzmarketing-Beitrag

zukommen zu lassen.

Am 30. Mai 2012 hat die Gemeindeversammlung, auf das Gesuch der

Weggenossenschaft Renfer-Römberg-Zelg, den auf Gemeindegebiet

liegenden Strassenteil übernommen. Der Handänderungsvertrag wurde

nun durch den Gemeinderat genehmigt.

Der Gemeinderat hat das seit mehreren Jahren angebrachte Fahrverbotsschild

am Wyssengässli in Latterbach nachträglich genehmigt.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Spende des Frauenvereins für ein

Spielgerät auf einem Spielplatz, beim Schulhaus Hubel für eine neue

Kletterwand einzusetzen.

Der alte Scheibenstand Erlenbach soll saniert werden. Das Sanierungs -

konzept mit Kostenschätzung dafür wird durch das Ingenieur- und

Geologiebüro Geotest erarbeitet. Der Scheibenstand soll im 2013 und

2014 saniert werden.

Der Gemeinderat hat den Voranschlag für das Jahr 2013 zu Handen der

Gemeindeversammlung genehmigt.

Als Entschädigung für den vielen Lärm infolge Sanierung Gemeindehaus,

hat der Gemeinderat beschlossen, die Kosten für den Büroausflug

2012 einmalig zu übernehmen.

Die Sicherheit der Fussgänger auf dem Friedhofgässli ist durch zu schnell

fahrende Velofahrer gefährdet. Deshalb hat der Gemeinderat ein

allgemeines Fahrverbot verfügt. Die Fahrverbotstafel soll ab Eingang

Fried hof auf der Parzelle Nr. 112 (Eigentum der Gemeinde Erlenbach)

aufgestellt werden. Dies wird geschehen, sobald die Zustimmung

vom Kanton da ist.

Der Gemeinderat hat der Schule Erlenbach den Kauf einer neuen Nähmaschine

als Nachkredit bewilligt.

Vier Jugendlichen aus Serbien konnte das Gemeindebürgerrecht wegen

fehlender Integration nicht zugesichert werden.

Paul Anthony Nielson wurde das Gemeindebürgerrecht am 15.10.2012

zugesichert.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

27

AUS DEM GEWERBE

10 JAHRE 10 JAHRE

VON GESTERN ZUM HEUTE

Ab Winter 1998 hilft Andres Schütz im Sportgeschäft von Boss Sport

Erlenbach mit.

1. November 2002

Cornelia und Andres Schütz übernehmen das Geschäft von Boss Sport.

Neueröffnung unter dem Namen Schütz Sport.

2003

Anschaffung einer Kantentuningmaschine.

2004

Anschaffung einer Belag-Steinschleifmaschine.

2007

Schulungen für Schuhfeeting: Sohlen anpassen mit Vakuumgerät,

Innenschuh anpassen für Überbeine, Halux etc.

2008

Kauf eines Wachsfutures (Infrarot-Wachsgerät).

2012

Neugestaltung des Ski- und Schuhvermietung-Bereichs mit Depotsystem.

Anschaffung eines Schleifroboters für Ski- und Snowboardbeläge.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

Skis

Head, Völkl, Atomic, Fischer,

Rossignol. Weitere Skimarken

wie Kessler RTC, Kneissel,

Dynastar etc. können wir pro -

blemlos für Sie besorgen.

Tourenski, Telemark Freeride

und Schneeschuhe sind bei

uns auch immer ein Thema.

Skischuhe

Atomic, Fischer, Nordica.

Accessoires

Skibrillen, Sonnenbrillen,

Stöcke, Helme, Handschuhe,

Toko-Wachs, Holmenkol-

Wachs, Feilen, Bürsten, und

was man sonst noch für

den Heim-Service braucht.

Bekleidung

Spyder-Skihosen, Unterziehpullover,

Odlo und Craft-

Skiunterwäsche, Jeans und

Mützen.

28

UNSER ANGEBOT IM DETAIL

Vermietung

Kinderhit: Pro Saison Ski, Stöcke und Schuhe 1 cm Körpergrösse =

Fr. 1.– Tagesmiete für Kinder und Erwachsene. Diverse Testskis, Schnee -

schuhmiete, Tourenski mit Stöcken und Rettungsset.

LVS für Schneeschuhläufer

Service

Mit unserem neuen Roboter können wir einen noch kompetenteren

Service anbieten.

Skihotel

Im Frühling bringen Sie die Skis zu uns. Nach dem grossen Service

wird das Material bei uns eingelagert. Im Herbst bringen Sie einen

Schuh für den BfU Test. Und ab geht’s SICHER auf die Piste.

Skitest-Weekend in Saas Fee.

Unsere Gäste können im Testcenter in Saas-Fee aus 600 Paar Skis und

Snowboards, nach Bedarf für jede Fahrt, ein neues Modell testen.

Nach dem Testwochenende weiss man, was man kaufen möchte.

Es besteht aber überhaupt kein Kaufzwang. Das Saas Fee Wochenende

wird durch unsere Firma Schütz Sport organisiert

Vielleicht noch ein paar Tipps?

Für Ihre Sicherheit empfehlen wir Ihnen den jährlichen BfU-Sicherheitstest.

Dabei wird die Bindung fachmännisch überprüft und eingestellt.

Durch einen regelmässigen Ski- oder Snowbord-Service hat man

doppelten Spass auf der Piste. Wir führen den Sicherheitstest auch

ohne Voranmeldung aus.

Neben den Tourenfahrern sollten auch Schneeschuhläufer zu ihrer

Sicherheit unbedingt ein

Lawinenverschüttungsgerät (LVS) auf sich tragen.

Unsere Öffnungszeiten

So und Mo geschlossen

Di – Fr 9.00 – 12.00 Uhr, 13.30 – 18.00 Uhr

Sa 8.30 – 12.00 Uhr, 13.30 – 16.00 Uhr

Wir freuen uns, Sie bei uns im Sportgeschäft begrüssen zu dürfen und

Ihnen Ihre Wünsche zu erfüllen!

10 JAHRE 10 JAHRE


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

29

KUNTERBUNTES

JAHRGÄNGERTREFF 1950–1954

LIEBE JAHRGÄNGERINNEN UND JAHRGÄNGER

Bereits kann man unsern jährlichen Fondueabend als Traditionsanlass

anschauen.

Wir treffen uns am:

Freitag, 25. Januar 2013 zwischen 18.30 und 19.00 Uhr im

Restaurant Adler, Latterbach

Das Essen (ohne Getränke) kostet Fr. 18.– pro Person.

Wir bitten um eure Anmeldung bis am 16. Januar 2013

peter.wampfler@gmx.ch Tel. 033 681 26 94

pm.bruegger@bluewin.ch Tel. 033 681 24 67

Bis bald!

Marianne Brügger und Peter Wampfler

JAHRGÄNGERTREFF 1955–1959

LIEBE JAHRGÄNGERINNEN UND JAHRGÄNGER

Wir treffen uns am:

Freitag, 15. Februar 2013, um 19.00 Uhr zum Raclette-Essen

im Styg-Keller bei Sabine und Peter Küng-Reinhardt, Styg,

3754 Diemtigen

Anmeldung ist erforderlich und nimmt entgegen:

Ruth Gafner-Wiedmer, Thal, 3762 Erlenbach, Tel. 033 681 24 33

Auf ein gemütliches Zusammensein freuen sich

Ruth und Vreni Gafner


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

30

ÖFFENTLICHER SPIELPLATZ

SCHULANLAGE HUBEL ERLENBACH

In diesem Sommer wurde der Kindergarten vom alten Sekgebäude ins

Schulhaus Hubel gezügelt. Damit die Kindergartenkinder auch im Freien

genügend Spielgeräte zur Verfügung haben, wurde der Spielplatz mit

einem Spielhaus erweitert und der Sandkasten aufgefrischt.

Zudem wurde der Drehbaum von der alten Sek zum Schulhaus versetzt.

Beim Kindergarten hat der Abwart Karl Müllener eine Kletterwand

für die Kinder gebaut. Die Kletterwand konnte durch finanzielle Unterstützung

des Frauenvereins, der Spielplatz durch einen Beitrag aus

dem Lotteriefonds realisiert werden. Der Aussenspielplatz ist aber nicht

nur für den Kindergarten, sondern für alle Kinder aus der Bevölkerung

gedacht.

VIELEN DANK!

Die Einwohnergemeinde Erlenbach i.S. bedankt sich ganz herzlich

beim Frauenverein Erlenbach für die finanzielle Unterstützung zur Rea -

lisierung der Kletterwand.

Ein besonderer Dank geht an Karl Müllener fürs Bauen der Kletterwand.


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

31

AUFGEFALLEN

Die Bahnhofstrasse ist verschönert worden von einer ge schnit z -

ten Holztafel mit Gemeindewappen und Ortsname, von

kreativen Metallskulpturen und einer massiven, soliden Sitz -

gelegenheit mit einem stämmigen Holztisch.

Der Wartsaal beim Bahnhof hat ebenfalls ein neues Gesicht erhalten.

Liebevoll wurde mit viel Fantasie von den Schülern der Primar-und Real -

schule Erlenbach i.S. die weissen Wände verschönert.

Welche Freude ist es, dass wir unseren Gästen von nah und fern und

unserer Dorfbevölkerung selber einen Rastplatz mit Picknickmöglichkeit

bieten. Der Platz ist sehr ideal, kommen doch viele Wanderer von der

Stockhornbahn her und warten auf den Zug oder Einheimische legen auf

dem Spaziergang eine Rast ein. Es freut uns sehr, gestalten junge Menschen

unser Dorf mit und werden in der Schule solche sinnvolle Projekte

angepackt.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten bei diesem Projekt.

Zu hoffen bleibt, dass alle Personen die Kunstwerke mit Anerkennung

behandeln und Sorge dazu tragen!

Freundliche Grüsse

Vorstand Erlenbach i.S. Tourismus


EINWOHNERGEMEINDE

ERLENBACH

IM SIMMENTAL

32

KULTURELLES

ADVENTSWANDERUNG 2012

Am Sonntag, 2. Dezember 2012 findet die erste Adventswanderung

in Erlenbach statt. Gemeinsam stimmen wir

uns auf einer kleinen Wanderung der Simme entlang mit

Bildern und Texten auf die Weihnachtszeit ein.

Bitte Kleidung und Schuhwerk der Witterung anpassen.

Die reine Marschzeit beträgt 45 Minuten.

Der Weg wird nur punktuell ausgeleuchtet, weshalb das Mittragen

von eigenen Lämpli oder Lampions von Vorteil ist.

Programm

17.00 Uhr Treffpunkt beim Stockhornplatz

Gemeinsame Wanderung (Steini-Seewlen-Kleindorf)

18.00 Uhr Punsch und Kuchen bei Familie Feuz, Weiermatte,

(gemeinsam mit Anlass Kulturkommission gemäss Veranstaltungskalender)

Beleuchten des Adventssterns

Wir freuen uns auf euer Erscheinen!

Projekt Dorfläbe

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine