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SaarLorLux ...c'est savoir vivre Frühjahr/Sommer Edition 2019

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Edition 1/2019

78 | art & culture

78 | art & culture PR-Anzeigen Unsere Rückblende... Gäste MPTH mit Gattin l. und Anke Rehlinger – Wirtschaftsministerin Big Band Thomas Rosch SR1 und Ralf Petgen – Weingut Petgen-Dahm Susanne Gebhardt im Interview mit Tobias Hans Das Saarland danke... sagt Landtagspräsident Stephan Toscani und Werner Staudt

PR-Anzeigen art & culture | 79 Dr. Carsten Meier (IHK) im Gespräch Christa Staudt (SLL) in interessanter Unterhaltung mit Anke Rehlinger Chef der Staatskanzlei Jürgen Lennartz (li.) Kaufmännischer Direktor des UKS Ulrich Kerle (re.) Fotos © Dirk Meyer – Prisma Fotografie Ministerpräsident Tobias Hans lud Anfang des Jahres zu seinem ersten Neujahrsempfang in die Saarlandhalle in Saarbrücken ein. Rund 1800 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und dem Ehrenamt waren anwesend Auch in diesem Jahr stand der Neujahrsempfang unter dem Motto „Das Saarland sagt: Danke!“. Dabei lag der Fokus auf Menschen, die sich in der Altenpflege und in der Kinderbetreuung professionell und ehrenamtlich engagieren. Ministerpräsident Hans betonte die Bedeutung des sozialen Zusammenhaltes in Zeiten des rasanten Wandels und wachsender gesellschaftlicher Unsicherheiten. Dies vor allem, zumal in der politischen Auseinandersetzung der Ton rauer und unversöhnlicher würde. Dabei verurteilte er die jüngste Attacke auf den Bremer AfD-Politiker: „Wir befinden uns in einer Eskalationsspirale, die das Stadium der physischen Gewalt erreicht hat. Und das, meine Damen und Herren, dürfen wir nicht zulassen. Dagegen müssen wir etwas unternehmen. Es kann, es darf so nicht weitergehen!“ Hans rief dazu auf, in der politischen Auseinandersetzung wieder zu Maß und Mitte zurückzukehren. „Wir müssen zurückfinden zu einem reifen demokratischen Diskurs. Zu einem Diskurs, bei dem es nicht um die Verteilung von Etiketten, sondern um den Austausch von Argumenten geht. Es muss Schluss sein mit dem gegenseitigen Stigmatisieren und Runtermachen.“ Vielmehr gehe es darum, wieder das in den Vordergrund zu stellen, was uns als freiheitliche demokratische Gesellschaft, als Nation und als Europäer eint. Dies seien letztlich die zentralen Fragen unserer Zukunftsfähigkeit. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Emissionsgrenzwerte warnte Hans vor einer schleichenden Deindustrialisierung im Namen des Umweltschutzes. „Umwelt- und Klimaschutz sind das eine. Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft sind das andere, und die sind nicht weniger wichtig für die Zukunft der Menschen in unserem Land. Ich stehe für Umwelt- und Klimaschutz durch industriellen Fortschritt und nicht durch industriellen Rückbau.“ Vor allem zur Bewältigung des Strukturwandels in der Automobilindustrie werde die Landesregierung offensiv und gezielt bei den Fahrzeugherstellern mit der Wissenschafts- und Forschungskompetenz des Saarlandes um Investitionen werben. Der Strukturwandel erfasst aber nach Ansicht des Ministerpräsidenten nicht nur die Industrieunternehmen, sondern auch die mittelständische Wirtschaft, der das Land mit dem Mittelstandskompetenzzentrum 4.0 eine praxisnahe Unterstützung in Fragen der Digitalisierung zur Seite stellt. Am Schluss seiner Rede verwies der Ministerpräsident nochmal darauf, dass Respekt und Achtung im gegenseitigen Umgang die Grundlage für eine friedvolle, humane und erfolgreiche Gesellschaft seien. La Sarre dit merci… Le ministre président de la Sarre, Tobias Hans, invita début janvier à la réception de Nouvel An. Environ 1800 personnalités venant des domaines politiques, économiques, culturelles ainsi que de nombreux bénévoles ont répondu à son invitation et se sont rassemblés dans Saarlandhalle de Sarrebruck. Cette année, le thème de la soirée était: « La Sarre dit merci ! » L’accent était mis sur tous les professionnels et bénévoles qui s’occupent des soins pour les personnes âgées et de la garde des enfants. Il souligna, entre autre, l’importance de la cohésion sociale dans une période de changements structurels et d’incertitude croissante. En référence à la discussion actuelle concernant les taux de pollutions, il précisa que la protection de l'environnement et du climat est une chose, mais la force économique et la situation des emplois en est une autre. Une désindustrialisation furtive au nom de la protection du climat, serait fatale. Il termina son discours en souhaitant plus de respect et d’attention mutuel pour une société paisible, humaine et pleine de succès.