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Motocross Enduro Ausgabe 03/2017

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Und zack! Schon wieder ist ein Monat rum! Obwohl gerade einmal wenige Wochen des neuen Jahres hinter uns liegen, gab es bereits die ersten Jahreshighlights und die dazugehörigen Sieger zu feiern. So ging beispielsweise der ADAC SX-Cup zu Ende und brachte neben zahlreichen Neuerungen auch einen unerwarteten Gesamtsieger hervor. Das Finale des SX-Cup war gleichzeitig die 34. Auflage der traditionsreichen Supercossveranstaltung in Dortmund. Natürlich war die Westfalenhalle einzigartiger Schauplatz dieses Spektakels, das in diesem Jahr erneut tausende Besucher anzog, wie Organisationsleiter Peter Berghoff vom ADAC Westfalen berichtete...

SUPERCROSS: DORTMUND Als

SUPERCROSS: DORTMUND Als Top-Faëëëvorit auf den Gesamtsieg im SX-Cup reiste US-Boy Nicholas Schmidt an. Teamchef Robert Sturm hatte bei der Auswahl seiner Fahrer zu Beginn der Saison einen echten Glücksgriff mit dem US-Amerikaner gelandet. Schmidt fuhr bei fast allen Rennen in Stuttgart, München und Chemnitz in die vorderen Punkteränge und hatte sich damit einen ordentlichen Vorsprung gegenüber seinen Konkurrenten herausfahren können. Neben ihm sorgte ein weiterer US-Boy für Aufsehen in dieser Saison. Kyle Cunningham fuhr erstmals in der Münchener Olympiahalle für sein Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base unter der Leitung von Michi Peters. Wohlgemerkt hatte Peters Cunningham „nur“ als Ersatzfahrer einfliegen lassen, doch der smarte SX- Spezialist gewann auf Anhieb in der bayerischen Landeshauptstadt. Eine kleine Sensation, denn auch in Chemnitz war kein Kraut gegen Cunningham gewachsen. Ob er in Dortmund starten würde, ließ Cunningham aber lange Zeit offen. Der Grund war einfach, dass im Januar in den USA die SX-Meisterschaft startet und diese ist für die meisten wichtiger, als hierzulande ein Rennen zu bestreiten. Erst wenige Stunden vor dem Finale in Dortmund sickerte durch, dass Michi Peters Kyle Cunningham für Dortmund verpflichten konnte. Damit stand einem sehenswerten Zweikampf zwischen Schmidt und Cunningham nichts im Weg. Für genügend Anreiz hatte der Organisator in Dortmund ebenfalls gesorgt, denn für den neuen „König“ stand ein nagelneuer Suzuki Swift bereit. Suzuki ist langjähriger Sponsor des Supercross in Dortmund und darauf ist der Hersteller von Zweiund Vierradfahrzeugen stolz, wie Stephan Römer, Key Account Manager Special Sales Automobile der Suzuki Deutschland GmbH, sagte. „Auf unseren Motorrädern kämpfen die Piloten um den Sieg und um den Hauptpreis. Suzuki ist einer der wenigen Hersteller, der in beiden Segmenten, Zwei- und Vierrad, zu Hause ist und die Entwicklung vorantreibt. Aus diesem Grund passt unser Engagement beim ADAC-Supercross perfekt.“ Auch der „Prinz“ geht nicht leer aus. Der Sieger der SX2-Kategorie erhielt als Prämie eine Kawasaki Z300 im Wert von über 5000 Euro. Motivation, sich anzustrengen, gab es also genügend. Und ein weiterer Programmpunkt war neu in diesem Jahr und ist stets ein Garant für aufsehenerregende Rennszenen. Die Rede ist von der sogenannten Superpole, die es bereits bei zahlreichen anderen Offroadwettbewerben gibt. Dabei handelt es sich um ein Einzelzeitfahren, in dem die zehn für den Endlauf direkt qualifizierten Piloten aus den beiden Halbfinals gegeneinander antreten. Nach einer Einführungsrunde folgt eine schnelle, gezeitete Runde. Für die Zuschauer, die die gefahrenen Zeiten unmittelbar auf den Videowalls verfolgen können, wird das Ganze somit noch greifbarer. Auch für die Piloten ist die Superpole keine Spielerei, schließlich erhält der schnellste Fahrer bei der Wahl seines Startgatters den Vorzug. Apropos Start, auch hier hatte man eine Innovation eingeführt. Erstmals kam bei einer deutschen Supercrossveranstaltung eine Gitterfläche zum Einsatz. Hintergrund ist, allen Fahrern beim Start ein nahezu identisches Haftungsniveau zu bieten. Auftakt Die Dreitages-Veranstaltung begann am Freitag direkt mit einem Paukenschlag oder besser einer Weltpremiere. Im Rahmen des emotionalen Openings präsentierte Nikolai Merkator, bekannt aus der RTL-Unterhaltungsshow „Das Supertalent“, seinen eigens für das SX Dortmund komponierten Song „König“. Das Opening war jedoch nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was in Sachen Tagessieg folgen sollte. Diesen holte keiner der hoch gehandelten Favoriten um Nicholas Schmidt oder Kyle Cunningham, sondern der Brite Steven Clarke! Für ihn kam das Ganze selbst überraschend, wie er ge- Steven Clarke gewann am Freitagabend den Auftakt in der Westfalenhalle und holte damit als erster Brite einen Tagessieg in Dortmund 46 MCE März '17

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