Motocross Enduro Ausgabe 03/2017

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Und zack! Schon wieder ist ein Monat rum! Obwohl gerade einmal wenige Wochen des neuen Jahres hinter uns liegen, gab es bereits die ersten Jahreshighlights und die dazugehörigen Sieger zu feiern. So ging beispielsweise der ADAC SX-Cup zu Ende und brachte neben zahlreichen Neuerungen auch einen unerwarteten Gesamtsieger hervor. Das Finale des SX-Cup war gleichzeitig die 34. Auflage der traditionsreichen Supercossveranstaltung in Dortmund. Natürlich war die Westfalenhalle einzigartiger Schauplatz dieses Spektakels, das in diesem Jahr erneut tausende Besucher anzog, wie Organisationsleiter Peter Berghoff vom ADAC Westfalen berichtete...

MÄRZ

2017


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EDITORIAL

Finale ...

Und zack! Schon wieder ist ein Monat rum! Obwohl

gerade einmal wenige Wochen des neuen Jahres

hinter uns liegen, gab es bereits die ersten Jahreshighlights

und die dazugehörigen Sieger zu feiern.

So ging beispielsweise der ADAC SX-Cup zu Ende

und brachte neben zahlreichen Neuerungen auch

einen unerwarteten Gesamtsieger hervor. Das Finale

des SX-Cup war gleichzeitig die 34. Auflage der

traditionsreichen Supercossveranstaltung in Dortmund.

Natürlich war die Westfalenhalle einzigartiger

Schauplatz dieses Spektakels, das in diesem

Jahr erneut tausende Besucher anzog, wie Organisationsleiter

Peter Berghoff vom ADAC Westfalen

berichtete: „Die 34. Ausgabe unserer Traditionsveranstaltung

in den Westfalenhallen Dortmund war

von packendem Motorradsport, einem außergewöhnlich

stark besetzten Red-Bull-Freestyle und als

Resultat aus beidem einer hervorragenden Stimmung

unter den Besuchern geprägt. Insgesamt besuchten

27.500 Zuschauer das 34. ADAC Supercross

Dortmund.“

Neben dem Show-Charakter der Freestyler wurde

auch aus sportlicher Sicht einiges geboten. Am

Start waren internationale Supercrossspezialisten,

allen voran die beiden US-Boys Nicholas Schmidt

und Kyle Cunningham. Beide lieferten sich packende

Rennduelle auf dem anspruchsvollen Parcours

des belgischen Streckendesigners Freddy Verherstraeten.

In der Nachwuchsklasse SX2 gab es zudem

eine besondere Überraschung, denn hier triumphierte

mit Stefan Büttner endlich ein deutscher

Fahrer. Der Kawasaki-Pilot wurde von seinen Fans

gebührend gefeiert und sorgte mit seinen Auftritten

für mächtig Stimmung in der Halle. Die angesprochenen

Neuerungen, wie das speziell für mehr Sicherheit

entwickelte SX RaceGUARD-System, fanden

große Zustimmung. Hierbei handelt es sich um

eine neue elektronische Form der Signalgebung

durch die Rennleitung an die Fahrer. Hierdurch wird

vor allem für die Streckenposten ein hohes Maß an

zusätzlicher Sicherheit gewährleistet! Eine weitere

Innovation war die Einführung einer Gitterfläche

hinter dem Startgatter, mit dem Ziel, ein nahezu

einheitliches Gripniveau für die Fahrer zu schaffen.

Damit war Dortmund ein rundum gelungenes Event,

das Fahrer und Zuschauer gleichermaßen begeisterte.

Begeisterung ist das Stichwort für die berühmteste

und wohl schwerste Rallye der Welt. Die Dakar. Bei

kaum einer Langstreckenrallye liegen Ruhm, Ehre,

Faszination, aber auch Leid und Schmerz so eng

beieinander. Die diesjährige 39. Auflage führte

durch drei Länder Südamerikas, mit Start in Paraguay,

einem kurzen Gastspiel in Bolivien und dem

Finale in Argentinien. Dabei bewältigten die Teilnehmer

eine unglaubliche Distanz von über 8000

Kilometern auf verschiedenstem Terrain. Besonders

navigatorische Fähigkeiten standen in diesem

Jahr auf dem Prüfstand, nachdem im Jahr 2016 über

die etwas zu einfache Streckenführung geklagt wurde.

Die Organisatoren verschärften daraufhin die

Routenführung, was den Schwierigkeitsgrad deutlich

anhob. Eine entscheidende Rolle spielte zusätzlich

das Wetter. Starke Regenfälle sorgten immer

wieder für verkürzte oder sogar abgebrochene

Tagesetappen. So stand schnell fest, dass die

39. Ausgabe zu den schwierigsten in der Dakar-Geschichte

werden würde. Aus sportlicher Sicht gab

es natürlich den Kampf der Motorradgiganten KTM

vs. Honda auszufechten. Dramatisch dürfte es wohl

am ehesten treffen, wenn man von diesem Duell berichtet.

Sowohl für KTM als auch für Honda gab es

während der zweiwöchigen Odyssee herbe Rückschläge

zu verkraften. Am Ende gab es für jeden

Hersteller schließlich eine ganz eigene Bezeichnung

von Erfolg zu vermelden.

Zu vermelden hatte in den vergangenen Wochen

auch die italienische Edelschmiede TM Racing einiges.

Mit den beiden Viertaktmodellen EN 300 Fi und

MX 300 Fi wollen die Italiener weiterhin erfolgreich

in verschiedenen Serien an den Start gehen. Neben

dem finnischen Enduro-Haudegen Eero Remes und

dem hierzulande bestens bekannten GCC-Sieger

Kornel Nemeth sorgen derzeit auch die Brüder Benjamin

und Diego Herrera in der SuperEnduro-Weltmeisterschaft

für Aufsehen. Beide pilotieren die

neue 300er Viertaktrakete aus Italien und das mit

Erfolg. In dieser Ausgabe wollen wir euch die beiden

Modellvarianten näher vorstellen und haben dazu

einen Blick auf die TM-Modellpalette geworfen. Neben

diesen beiden rassigen Viertaktern steht diese

Ausgabe auch unter dem Stern der kleinen Zweitaktgeneration

aus dem Hause Husky und KTM. Wir

haben drei Modelle – Husqvarna TX 125, KTM 125

XC-W und KTM 150 XC-W – miteinander verglichen.

Die Sportenduros richten sich vor allem an Piloten

der Nachwuchsklassen, dürften aber auch den ein

oder anderen versierten Offroader beeindrucken.

Welches Bike uns am meisten überzeugt hat, lest ihr

wie immer auf den folgenden Seiten.

Das MCE-Radaktionsteam wünscht allen Lesern viel

Spaß mit dieser Ausgabe.

3

MCE

März '17


Das Rockstar-Energy-Husqvarna-Factory-Team eröffnet

die Saison standesgemäß mit einem Fotoshooting

der Extraklasse. Wir wollen euch Max Nagl und

dessen nagelneues Arbeitsgerät keinesfalls vorenthalten.

Startschuss zur neuen MXGP-Saison ist am

25. Februar in Losail (Qatar), dort wird Max zeigen,

was er drauf hat • Foto: Husqvarna


INHALT

März 2017

VERGLEICHSTEST

18 KTM 125 XC-W / 150 XC-W /

Husqvarna TX 125

VORSTELLUNG

36 TM Racing EN + MX 300 Fi

PRÄSENTATION

40 Suzuki RM-Z 450 WS

SUPERCROSS

44 Dortmund

MOTOCROSS

54 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

56 Saisonvorschau

RALLYE

60 Dakar

INTERVIEW

72 André Rudolph

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Snap-Shot

8 Facts

14 Produkte

68 Kolumne Maria Franke

70 Kolumne Eddy Frech

76 Bike and Parts

80 Events/Vorschauen/Notizen/Termine

82 Vorschau April 2017/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

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SEITE 18

VERGLEICHSTEST:

KTM 125 XC-W / 150 XC-W / Husqvarna TX 125


FACTS

Ken Roczen

AMA-Supercross San Diego:

Roczen mit zweitem Saisonsieg

Der Thüringer Ken Roczen konnte bei seinem zweiten Saisonstart zur AMA-Supercrosssaison

in San Diego einen weiteren Tagessieg einfahren. Für den Honda-Neuzugang

schien es bis dato wie am Schnürchen zu laufen. Seinen Vorlauf

gewann Roczen äußerst überzeugend und souverän, während er sich im Finale

etwas mehr anstrengen musste. Nach dem Start war Roczen zunächst damit beschäftigt,

sich von Position 4 aus nach vorn zu arbeiten. Sein schärfster Konkurrent

Ryan Dungey zog den Holeshot und bestimmte indes das Tempo an der Spitze.

Doch Roczen gelang es, sich binnen kürzester Zeit ans Hinterrad von Dungey

zu klemmen und ihn für mehrere Runden enorm unter Druck zu setzen. Es sollte

bis zur achten Runde dauern, bis Roczen das entscheidende Manöver setzen

konnte und Dungey dadurch auf Position 2 verdrängte. Auffällig dabei, wie perfekt

Roczens Honda abgestimmt war. Dies zeigte sich insbesondere im langen

Waschbrett und bei den verschiedenen Sprungkombinationen, denn im Gegensatz

zu Dungey konnte der Thüringer hier viel mehr Speed aufbauen. Letztendlich

war dies der Schlüssel zum Sieg. Dennoch bewies Dungey, dass er den nötigen

Schneid besitzt, um Roczen die Krone streitig zu machen. Die beiden

fuhren in San Diego quasi ihr eigenes Rennen, sodass die Konkurrenten keinerlei

Chance hatten, auch nur annähernd in die Nähe dieser Superstars zu kommen.

Den letzten verbleibenden Podestplatz schnappte sich erneut Marvin Musquin

und damit blieb auch die Gesamtwertung unverändert. Roczen durfte sich

nach zwei Rennen mit der Maximalpunktzahl ziemlich wohlgefühlt haben, während

Dungey 6 Zähler dahinter etwas enttäuscht wirkte. Marvin Musquin konnte

sich in den beiden ersten Rennen der Saison auf Rang 3 festsetzen und zeigte

damit eine konstant gute Leistung, jedoch lagen Jason Anderson und Eli Tomac

knapp dahinter in Lauerstellung. • Text: Marco Burkert; Foto: Honda

Ergebnisse - AMA SX - 2. Lauf - San Diego - 14.1. - 450SX: 1. Ken Roczen, D, Honda; 2. Ryan Dungey, KTM;

3. Marvin Musquin, KTM; 4. Jason Anderson, Husqvarna; 5. Cole Seely, Honda; 6. Eli Tomac, Kawasaki;

7. Weston Peick, Suzuki; 8. David Millsaps, KTM; 9. Chad Reed, Yamaha; 10. Justin Bogle, Suzuki.

250SX - Westcoast: 1. Shane Mcelrath, KTM; 2. Justin Hill, Kawasaki; 3. Aaron Plessinger, Yamaha; 4. Martin

Davalos, Husqvarna; 5. Austin Forkner, Kawasaki; 6. James Decotis, Honda; 7. Jeremy Martin, Honda;

8. Phillip Nicoletti, Suzuki; 9. Hayden Mellross, Yamaha; 10. Joshua Hansen, Husqvarna.

AMA-Supercross Anaheim2:

Drama für Roczen –

Dungey übernimmt Führung

Das Schicksal schlug ausgerechnet bei Station Nummer 3 der AMA-Supercross-

WM in Anaheim zu. Am Ende des Tages gab es für das Honda-Team, insbesondere

für Ken Roczen, eine bittere Nachricht zu verkraften. Doch der Reihe nach! Viele

Fans hatten sich auf die enorm spannende Fortsetzung des Spitzenduells

zwischen Dungey und Roczen gefreut. In den ersten beiden WM-Runden schenkten

sich die Kontrahenten nichts, vor allem in San Diego schien der Leistungsstand

immer knapper zu werden und es bahnte sich eine spektakuläre Saison

an. Zunächst sah es auch in Anaheim nach einem weiteren Triumphzug von Ken

Roczen aus. Der Honda-Werkspilot gewann seinen Vorlauf mit Bravour und setzte

damit das erste Ausrufezeichen dieses Abends. Ryan Dungey hingegen

kämpfte mit den Tücken der Strecke und stürzte in seinem Vorlauf, sodass er

den Einzug ins Main Event nur über das Semifinale schaffte. Als das Gatter zum

Finallauf schließlich fiel, erwischte der Thüringer Ken Roczen keinen optimalen

Start und war in den folgenden Runden gezwungen, rasch Boden gutzumachen.

Damit stand schnell fest: Dieses Rennen wird definitiv kein langweiliges werden.

Ryan Dungey lag an der Spitze und legte ein rasantes Tempo vor. Derweil

duellierten sich die beiden US-Amerikaner Cole Seely und Cooper Webb auf den

Plätzen 2 und 3. Unweit hinter den US-Boys gab es den Zweikampf Marvin Musquin

gegen Ken Roczen zu bewundern. Wobei Roczen so schnell unterwegs war,

dass er binnen einer Runde gleich Musquin und Webb kassierte. Noch schien also

alles möglich für Roczen, der nun den auf Rang 2 fahrenden Cole Seely ins Visier

nahm. In der neunten Runde plötzlich der Aufschrei unter den Zuschauern –

Roczen flog brutal ab und blieb liegen. Was war passiert? Beim Absprung zu einem

Triple-Jump bekam Roczen einen Schlag aufs Hinterrad, der ihn förmlich

von seinem Arbeitsgerät katapultierte. Der Aufschlag erfolgte unglücklicherweise

genau am Gegenhang des Landehügels. Die Medical Crew war sofort zur

Stelle und behandelte Roczen am Streckenrand. Als der Honda-Pilot abtransportiert

wurde und eine Armschiene trug, war klar: Hier musste mehr passiert

sein als nur ein harmloser Crash. Damit rückte der anschließende Sieg von Ryan

Dungey etwas in den Hintergrund. Die Situation um Roczen blieb zunächst unklar

und es galt, die Ergebnisse aus dem Krankenhaus abzuwarten.

• Text: Marco Burkert; Foto: KTM/Simon Cudby

Ergebnisse - AMA SX - 3. Lauf - Anaheim2 -21.1. - 450SX: 1. Ryan Dungey, KTM; 2. Marvin Musquin, KTM;

3. Cole Seely, Honda; 4. Cooper Webb, Yamaha; 5. Weston Peick, Suzuki; 6. Joshua Grant, Kawasaki;

7. Chad Reed, Yamaha; 8. Eli Tomac, Kawasaki; 9. David Millsaps, KTM; 10. Blake Baggett, KTM.

250SX - Westcoast: 1. Justin Hill, Kawasaki; 2. Aaron Plessinger, Yamaha; 3. Shane Mcelrath, KTM; 4. Austin

Forkner, Kawasaki; 5. Martin Davalos, Husqvarna; 6. James Decotis, Honda; 7. Dan Reardon, Yamaha; 8. Tyler

Bowers, Yamaha; 9. Joshua Hansen, Husqvarna; 10. Jeremy Martin, Honda.

Ryan Dungey

AMA-Supercross Phoenix:

Eli Tomac meldet sich zurück

Kawasaki-Ass Eli Tomac zeigte bei der vierten Runde in Phoenix, dass er das Siegen

nicht verlernt hat. Blieb er bei den ersten Veranstaltungen eher im Hintergrund,

gelang ihm in Phoenix das komplette Gegenteil. Vor Saisonbeginn zählte

Tomac ganz klar zum Favoritenkreis in Sachen Supercrosstitel. Dass diese Einschätzung

nicht gänzlich aus der Luft gegriffen war, bewies er mit dem Tagessieg

im University Stadium. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall Ken

Roczens ging ein Ruck durch das Fahrerfeld und die Karten schienen neu gemischt.

Souverän bestimmte Tomac das Geschehen vom Start weg bis hin zur

Zielflagge. Die Konkurrenz war indes eher mit sich selbst beschäftigt. So liefer-

8

MCE

März '17


Eli Tomac

ten sich Ryan Dungey und Chad Reed ein filmreifes Duell, das überraschend Altmeister

Reed für sich entscheiden konnte und er somit den 2. Platz belegte!

Dungey musste sich mit Rang 3 zufriedengeben, baute seine WM-Führung trotzdem

weiter aus. Enttäuschend lief es hingegen bei Marvin Musquin. Der Franzose

fand keinen Rhythmus und lag beim Überqueren der Ziellinie nur auf Platz 9!

Ein herber Rückschlag, nachdem er in den ersten Rennen jeweils auf dem Podium

zu finden war. In der Gesamtwertung lag Musquin zwar noch auf Rang 2 hinter

Dungey, doch Eli Tomac und Cole Seely lagen nach vier Rennen knapp hinter

ihm. • Text: Marco Burkert; Foto: Kawasaki

Ergebnisse - AMA SX - 4. Lauf - Phoenix - 28.1. - 450SX: 1. Eli Tomac, Kawasaki; 2. Chad Reed, Yamaha;

3. Ryan Dungey, KTM; 4. Cole Seely, Honda; 5. David Millsaps, KTM; 6. Justin Brayton, Honda; 7. Blake Baggett,

KTM; 8. Cooper Webb, Yamaha; 9. Marvin Musquin, KTM; 10. Jason Anderson, Husqvarna.

250SX - Westcoast: 1. Justin Hill, Kawasaki; 2. Shane Mcelrath, KTM; 3. Austin Forkner, Kawasaki; 4. Aaron

Plessinger, Yamaha; 5. Martin Davalos, Husqvarna; 6. Dan Reardon, Yamaha; 7. Joshua Hansen, Husqvarna;

8. James Decotis, Honda; 9. Phillip Nicoletti, Suzuki; 10. Cole Martinez, Yamaha.

AMA-Supercross Oakland:

Tomacs zweiter Streich

Es bleibt weiterhin äußerst spannend, denn auch die fünfte Runde der Supercross-WM

in Oakland hielt Überraschungen bereit. Tabellenführer Ryan Dungey

war erstaunlicherweise nicht der alles bestimmende Fahrer, sondern erneut Eli

Tomac. Der Kawasaki-Star zeigte sich nach seinem vorangegangenen Erfolg in

Phoenix weiterhin in bester Form und schaffte den Sprung ins Main Event ohne

nennenswerte Probleme. Ganz im Gegenteil zu Dungey. Der KTM-Profi musste

den Weg über das Semi gehen und hatte somit bereits eine Runde mehr auf dem

Buckel als Tomac. Letzterer tat sich am Start des Finallaufs jedoch schwer und

musste sich zunächst in der Verfolgerrolle bewähren. Dungey hatte indes die

bessere Reaktion am Gatter und konnte vorerst in Führung gehen. Doch Eli Tomac

warf die Flinte zu keinem Zeitpunkt ins Korn und drehte am Gas, was das

Zeug hielt. Von Rang 7 aus arbeitete er sich schnell bis an Position 3 vor und lieferte

sich anschließend eine sehenswerte Battle mit dem zweitplatzierten Cooper

Webb. Webb unterlief ein Fehler, den Tomac eiskalt auszunutzen wusste und

begab sich sofort in Richtung des führenden Dungey. Der wusste wenige Minuten

vor Schluss nicht wie ihm geschah, als Tomac in den Whoops scheinbar mühelos

an ihm vorbeizog. Die Zuschauer feierten diesen Move mit frenetischem

Applaus und wussten, dass in der Meisterschaft das letzte Wort noch lange nicht

gesprochen ist! Tomac behielt die Nerven und brachte die Führung im Anschluss

an dieses lupenreine Überholmanöver sicher ins Ziel. Die Topfünf komplettierten

Cooper Webb (3), Jason Anderson (4) und Cole Seely (5). Damit konnte Kawasaki-Ass

Tomac weitere WM-Zähler auf Dungey gutmachen und Marvin Musquin

von Rang 2 verdrängen. Der Franzose hatte einen katastrophalen Tag in Oakland

und landete nur auf Rang 9! • Text: Marco Burkert; Foto: Monster Energy/Ryne Swanberg

Ergebnisse - AMA SX - 5. Lauf - Oakland - 4.2. - 450SX: 1. Eli Tomac, Kawasaki; 2. Ryan Dungey, KTM; 3. Cooper

Webb, Yamaha; 4. Jason Anderson, Husqvarna; 5. Cole Seely, Honda; 6. David Millsaps, KTM; 7. Blake

Baggett, KTM; 9. Marvin Musquin, KTM; 10. Dean Wilson, Husqvarna.

Stand (nach 5 von 17 Veranstaltungen): 1. Dungey, 111 Punkte; 2. Tomac, 94; 3. Musquin, 86; 4. Seely, 85;

5. Millsaps, 70; 6. Anderson, 65; 7. Webb, 64; 8. Reed, 62; 9. Ken Roczen, Honda, 51; 10. Wilson, 48.

250SX - Westcoast: 1. Justin Hill, Kawasaki; 2. Martin Davalos, Husqvarna; 3. Shane Mcelrath, KTM;

4. James Decotis, Honda; 5. Phillip Nicoletti, Suzuki; 6. Aaron Plessinger, Yamaha; 7. Kyle Chisholm, Honda;

8. Justin Starling, Husqvarna; 9. Noah Mcconahy, Yamaha; 10. Heath Harrison, Yamaha.

Stand (nach 5 von 9 Veranstaltungen): 1. Hill, 113 Punkte; 2. Mcelrath, 112; 3. Plessinger, 97; 4. Davalos,

92; 5. Decotis, 73; 6. Austin Forkner, 68; 7. Dan Reardon, Yamaha, 56; 8. Nicoletti, 54; 9. Chisholm, 49;

10. Jeremy Martin, Honda, 40.

Ken Roczen

schwer verletzt

Kurz nach dem Rennen in Anaheim gab es die wildesten

Spekulationen um die Art der Verletzung

bei Ken Roczen. Der Honda-Pilot meldete sich

aber kurze Zeit später via Twitter und gab bekannt,

dass er sich neben einem ausgekugelten Ellenbogen

auch einen Bruch am Handgelenk zugezogen

hatte. Damit war klar: Der Thüringer fällt für mehrere

Wochen aus und das ist bitter nach dem so

starken Auftakt. Seine Fahrerkollegen zeigten

sich durch die Bank weg betroffen und wünschten

ihrem Kollegen schnellstmögliche Genesung.

Mittlerweile hat sich Roczen einigen Operationen

am betroffenen linken Arm unterzogen, wie sein

Team erklärte: „Noch am Sonntag wurde Roczen

nach Vail (Colorado) geflogen und der Obhut von

Dr. Randall Viola in der Steadman-Klinik übergeben.

Dr. Viola ist der Teamarzt für das U.S. Alpine

Ski Team der Männer und ein medizinisch

er Berater der Denver Broncos sowie des U.S.

Snowboard-Teams. Spezialisiert hat sich Dr. Viola

auf Hand-, Handgelenk- und Ellenbogenverletzungen mit besonderem Interesse

an orthopädischen und sportbedingten Traumata.

Bei der Ankunft in der Steadman-Klinik unterzog sich Roczen einer ersten zweistündigen

OP am späten Sonntagabend, bei der die offene Wunde gesäubert

wurde, um das Risiko einer Infektion zu reduzieren. Zur Verringerung der

Schwellung wurden sieben Wunden zunächst offen gelassen. In einer weiteren

Operation schloss Dr. Viola vier von ihnen am darauffolgenden Mittwoch.

„Wenn der Heilungsprozess nach Plan verläuft, rechnet das Team mit einer Entlassung

Roczens Anfang Februar. Doch dann gilt es zunächst einmal, die Rehaphase

in Angriff zu nehmen, wie Ken Roczen selbst einzuschätzen weiß: „Das ist

selbstverständlich nicht die Art, wie ich mir die Supercrosssaison vorgestellt

hatte, aber ich habe die Herausforderung angenommen und setze alle meine

Anstrengungen darauf, wieder gesund zu werden. Ich möchte mich bei allen in

der Steadman-Klinik, speziell bei Dr. Viola und seinem Team, bedanken. Die Unterstützung

von meinen Fans über Social Media ist unglaublich. Besonders

möchte ich meinem Team (Honda) danken, dass es wirklich wie eine Familie für

mich geworden ist! Und natürlich bei meinen anderen Partnern, die 100 Prozent

hinter mir stehen. Ich freue mich darauf, so schnell wie möglich auf die Rennstrecke

zurückzukehren.“ Der Weg zurück in die Supercross-Arena dürfte jedoch

ein langer werden. Fest steht, Roczen wird aufgrund des prallen Terminkalenders

jede Menge Rennen verpassen und nach derzeitigem Stand lässt sich kaum

abschätzen, wann der Honda-Pilot zurückkehren wird.

• Text: Marco Burkert; Foto: Honda

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MCE

März '17


FACTS

Tony Cairoli

MX-WM: Erstes Angasen in Italien

MXGP-Stars geben sich in Italien alljährlich die Klinke in die Hand und bestreiten

in der nationalen MX-Meisterschaft die ersten Rennen der Saison. Auf Sardinien

lieferten Tony Cairoli, Tim Gajser und Romain Febvre einen ersten Schlagabtausch

der Superlative. Auf der Sandpiste von Riola Sardo konnte

Multichampion Cairoli der wesentlich jüngeren MX-Generation auf und davon

fahren. Der 31-Jährige ließ seinen Konkurrenten sowohl im Finale der MX1-Klasse

als auch im späteren Superfinale keine Chance und gewann beide Heats mit

deutlichem Vorsprung. Cairoli äußerte sich über diesen ersten Schlagabtausch

sehr positiv und steht der kommenden Saison hochmotiviert gegenüber. „Das

Bike war hervorragend abgestimmt und passt zu meinem Fahrstil. Im Sand hat

es sehr viel Spaß gemacht, das kommt mir entgegen. Schade, dass Jeffrey Herlings

nicht am Start war. Er als Sandspezialist, das wäre sicherlich interessant

geworden“, bedauerte Cairoli nach dem souveränen Sieg das verletzungsbedingte

Wegbleiben seines Teamkollegen. Herlings zog es vor, sich noch etwas zu

schonen. Aktuell laboriert der Niederländer an Problemen am Handgelenk. Diese

Pause soll aber in Kürze vorbei sein und Herlings will dann endlich in der großen

Klasse Erfolge einfahren. Wie aussagekräftig dieses erste Aufeinandertreffen

der MXGP-Elite wirklich war, dürfte sich erst zeigen, wenn die Stars der

Szene in Qatar das erste WM-Rennen bestritten haben.

• Text: Marco Burkert; Foto: Taglioni

Tony Cairoli

auf Titelkurs

Der kleine Italiener scheint in diesem

Jahr wieder ganz der Alte zu sein.

Nachdem Tony Cairoli in der Vergangenheit

mit zahlreichen Schwierigkeiten

zu kämpfen hatte, gewann der

Multichampion derzeit in der Italienischen

Meisterschaft bereits sein

zweites Rennen. Dabei tritt Cairoli

nicht etwa gegen nationale MX-Piloten,

sondern gegen die versammelte

MXGP-Elite um Weltmeister Tim

Gajser (Honda), Jeremy van Horebeek

(Yamaha), Romain Febvre (Yamaha)

oder Glenn Coldenhoff (KTM) an. Wie

schon beim Auftaktrennen auf Sardinien

gelang ihm auch beim zweiten

Meisterschaftsrennen ein Doppelerfolg.

Cairoli gewann sowohl in der

MX1-Wertung als auch in der sogenannten

Elite-Klasse, bei der die

schnellsten MX1- und MX2-Fahrer gemeinsam

an den Start gehen. Damit

zeichnet sich ab, das der KTM-Pilot

wohl die Meisterschaft gewinnen

wird.

• Text: Marco Burkert; Foto: Taglioni

Max Nagl besteht ersten Test

mit Bravour

Es ist zwar umstritten, wie aussagekräftig die unzähligen Saisonvorbereitungsrennen

in der Motocross-WM sind, dennoch konnte sich Max Nagl im Hawkstone

Park gegen die versammelte Konkurrenz von Kawasaki und Suzuki durchsetzen

und einen Sieg einfahren. Der Husky-Werksfahrer war bestens aufgelegt und

bestimmte das Geschehen in beiden Wertungsläufen. Hinter ihm reihten sich

der Brite Max Anstie und der Lette Arminas Jasikonis ein. Letzterer sorgte damit

für verblüffte Gesichter, denn den Suzuki-Piloten hatte keiner so richtig auf der

Rechnung. Umso erfreulicher dürfte der 3. Rang für Jasikonis gewesen sein.

• Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Wiesel-X wird Teil

der World HardEnduroSeries

Einen Tag vor dem offiziellen Nennungsstart (1. Februar) des Wiesel-X 2017

stand fest, dass der Lauf zur neuen World HardEnduroSeries zählt. Die Inhaber

des spanischen Enduromagazins Enduropro wollen mit dieser Serie eine Plattform

für alle HardEndurorennen schaffen. Vorrangig geht es darum, dass alle Informationen

dieser Rennen in Zukunft unter www.hardenduroseries.com zu finden

sind. Für die besten zehn Fahrer der 18 Rennen werden außerdem Punkte

verteilt, die wichtigen Rennen, wie zum Beispiel das Erzbergrodeo oder die Red-

Bull Romaniacs, werden mit doppelter Punktzahl versehen. Das Wiesel-X am

1.4.2017 ist in diesem Jahr das einzige deutsche Rennen im Kalender der neuen

Serie. Für die nordeuropäischen Fahrer ist dabei von Vorteil, dass direkt eine

Woche nach dem Rennen in Frankenberg das King of the Hill in Arad/Rumänien

stattfindet. Somit lassen sich diese beiden Rennen sehr gut verbinden, da Arad

dank eines mittlerweile guten Autobahnnetzes in sieben Stunden von Frankenberg

aus zu erreichen ist. Für das Wiesel-X erhoffen sich die Organisatoren nun

einige internationale Teilnehmer. • Text u. Foto: DGDesign/Dennis Günther

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MCE

März '17


Multitalent Colton Haaker wird

Zweiter bei den Winter-X-Games 2017

Dass Colton Haaker ein wahres Multitalent ist, dürfte mittlerweile auch in Europa

die Runde gemacht haben. Beim ersten Snow-Bike-Cross-Wettkampf der

Winter-X-Games im schneebedeckten Aspen (Colorado, USA) fuhr der Rockstar-

Energy-Factory-Pilot mit seiner von Timberseld ausgestatteten FC 450 auf einen

starken 2. Platz. Bereits das Qualifying erwies sich aufgrund der Kälte und der

Höhe als Herausforderung für die Piloten. Der Snowmobilkurs wurde für die Veranstaltung

etwas verändert und enger gemacht, damit das Motocrossgefühl im

Vordergrund stand. Im Main Event setzte sich Yamaha-Pilot Brock Hoyer schnell

an die Spitze des Fahrerfeldes. Trotz eines Sturzes konnte Hoyer seine Führung

bis ins Ziel bringen. Haaker verpatzte den Start zunächst und musste sich mühsam

nach vorn kämpfen, beging im Gegensatz zu seinen Konkurrenten allerdings

keinerlei Fahrfehler und konnte so am Ende den 2. Platz einfahren. Dritter

wurde Cody Matechuk (Yamaha). • Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Bräuer Motorradsport spendet

1000,- Euro an den Kindergarten

Für eine Tombola hatte die Firma Bräuer Motorradsport KG Sachpreise gespendet.

Die Einnahmen aus der Tombola wurden noch einmal aufgestockt und so

konnte Peter Bräuer der Leiterin des Kindergartens in Emmerke 1000,- Euro

überreichen. Die Kinder hatten sich schon lange ein Klettergerüst gewünscht.

Dies kann dank der Spende endlich angeschafft werden.

SOC vergibt Preisgeld

Der Sächsische Offroad Cup hält in der bevorstehenden Saison einen ganz besonderen

Anreiz für seine Teilnehmer bereit. Für den besten Pro-Einzelfahrer

und das beste Pro-Team werden am Jahresende Preisgelder vergeben. Der Meisterschaftssieger

der Einzelwertung erhält 300 Euro Siegesprämie, doch auch

der Zweit- und Drittplatzierte gehen nicht leer aus. Hier werden 200 beziehungsweise

100 Euro ausgeschüttet. Für die Sieger im Teamwettbewerb seien

sogar 600 Euro vorgesehen, verriet Daniel Gressler vom Organisationsteam.

Das zweitschnellste Team erhält hier 400 Euro, das Drittbeste immerhin 200 Euro!

Damit dürfte die sächsische Endurorennserie für viele Wettbewerber noch interessanter

werden. Schließlich sind Preisgelder in der heutigen Zeit eher selten

zu ergattern. • Marco Burkert

Jetzt doch weiter mit C-Lizenz

Im Zuge des sportlichen Wandels galt die Abschaffung der C-Lizenz eigentlich

als beschlossene Sache und sorgte natürlich für Verbitterung bei den betroffenen

Sportlern. Der DMSB sorgte mit einer Entscheidung Ende Januar nun doch

dafür, dass diese Lizenz fortbesteht. Dies geht aus den neu veröffentlichten Prädikatsbestimmungen

für Endurosport 2017 und dem DMSB-Enduro-Reglement

2017 hervor. So wird auf der offiziellen Webseite der Deutschen Enduromeisterschaft

berichtet, dass für die kommende Saison eine C-Lizenz gelöst werden

kann. Wie gehabt gibt es keine Meisterschaftspunkte, einem Start an den hierfür

vorgesehenen Prädikatsläufen steht allerdings nichts mehr im Wege.

• Text u. Foto: Marco Burkert

WE

KÜHLFLÜSSIGKEITEN

BREMSFLÜSSIGKEIT

MECHANIK,

REINIGUNG

& WARTUNG

LIKE

HELM- UND

LEDERPFLEGE,

HANDREINIGUNG

BIKES

PFLEGE DER

VERKLEIDUNG

WARTUNG &

PFLEGE

KETTENPFLEGE

MOTORENÖLE

GABELÖLE

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MCE

März '17


FACTS

ADAC MX Academy powered by KTM

startet in die fünfte Saison

• Anmeldung für Motocross-Nachwuchs ab 6. Februar 2017 online möglich

• Insgesamt 49 Events für 420 junge MX-Talente von April bis Oktober

• ADAC MX Academy powered by KTM findet an sieben bundesweiten

Standorten statt

Dass Motocross eine Sportart mit Zukunft ist, beweist die Entwicklung der ADAC

MX Academy powered by KTM. Das erfolgreiche Motocross-Nachwuchskonzept

des ADAC, das 2013 für junge, motivierte Neueinsteiger ins Leben gerufen wurde,

startet in diesem Jahr in seine fünfte Saison. Waren es anfangs noch fünf

Standorte, die sich an der Förderung junger MX-Talente beteiligten, zählen mittlerweile

schon sieben Ausrichter zu den Partnern der ADAC MX Academy

powered by KTM. Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren bekommen bei den

exklusiven Veranstaltungen die Möglichkeit, an einem eintägigen Schnuppertraining

teilzunehmen, bei dem sie unter der Aufsicht von lizenzierten Motocrosstrainern

erste Erfahrungen auf einem Crossbike sammeln.

Die Bewerbung um die heiß begehrten Plätze startete am 6. Februar auf der

Website der ADAC MX Academy powered by KTM (www.adac.de/mx-academy).

Insgesamt stehen an den sieben Standorten 420 Plätze zur Verfügung, Bewerber

dürfen über keine Motocross-Vorkenntnisse verfügen.

Für den Einstieg in die Sportart üben die Teilnehmer der ADAC MX Academy

powered by KTM zunächst auf BMX-Fahrrädern, um sich an die Bodenbeschaffenheit

zu gewöhnen und ein erstes Gespür für eine Motocrossstrecke zu bekommen.

Anschließend darf sich jedes Kind auf einem kleinen MX-Bike versuchen.

Die Motorräder sind von KTM mit einem Abreißschalter ausgestattet und

in der Leistung gedrosselt, sodass die Trainer jederzeit eingreifen und die Maschine

stoppen können. Die Sicherheit beim Motocrosssport geht immer vor,

das lernen die jungen MX-Stars von morgen direkt bei ihrer ersten Erfahrung auf

dem Motorrad.

Falkenauer Skiclub

veranstaltet erstes Snow-Hill-Race

Dass die Sachsen ein Offroadsport-verrücktes Volk sind, ist durch zahlreiche Enduro-

und Motocrossrennen hinreichend bekannt. Selbst vom Winter und dessen

Mitbringsel in Form von eisigen Temperaturen weit unterhalb dem Gefrierpunkt

und Unmengen von Schnee lässt man sich keinesfalls aus der Ruhe

bringen. Damit das Arbeitsgerät nicht unnötig in der Garage verstaubt, hatte der

Skiclub Falkenau (nahe Chemnitz) eine zündende Idee, um sowohl Ski- als auch

Motorradsport zu kombinieren. Ein Teamwettbewerb der Extraklasse wurde ins

Leben gerufen, sozusagen eine Mischung aus geballter Aktion und filigraner

Schwungtechnik. Um dies zu realisieren, waren neben der ortsansässigen Freiwilligen

Feuerwehr auch 60 Mitglieder des Skiclubs im Einsatz. Das Reglement

war einfach: Jeweils ein Ski- und ein Motorradfahrer bildeten ein Team. Für die

Motorradfahrer ging es – ganz in alter Hillclimbing-Manier – einen eigens präparierten

Hang hinauf, während die Teampartner einen Parallelslalom-Parcours

bergab bewältigen mussten. Gestartet wurde in Reihen zu je drei Fahrern (der

schnellste erhielt 3 Punkte, der letzte 1 Zähler). Wer nach drei Durchgängen die

meisten Zähler auf seinem Konto hatte, qualifizierte sich für die Finalläufe. Am

Start waren 46 Teams, unter denen sich auch Enduro-Haudegen wie der ehemalige

MZ-Werksfahrer Uwe Weber, Marko Barthel oder Mirko Knorr befanden. Zusammen

mit ihren jeweiligen Teampartnern bestritten sie diesen Fun-Event und

sorgten für begeisterte Gesichter unter den zahlreichen Zuschauern. Gewonnen

hat jedoch keiner der eben Genannten, sondern zwei Spezialisten ihres Fachs

aus dem Erzgebirge konnten die Klasse Open für sich entscheiden – Bruno

Wächtler und Patrik Hildebrand. Rang 2 ging an Rudi Reinhold und Anton Godau,

knapp dahinter belegte das Vater/Sohn-Team Lucas und Uwe Müller Platz 3. In

der kleineren Klasse (125 ccm 2-Takt bis 250 ccm Viertakt) siegten Lukas Klotz

und Mike Lindner. Die Falkenauer zeigten sich mit der Premiere ihres Snow-Hill-

Race äußerst zufrieden und denken bereits an eine Fortsetzung im nächsten

Jahr, vorausgesetzt es gibt genügend Schnee. • Text u. Foto: Marco Burkert

Insgesamt werden über das Jahr verteilt

420 Plätze für die ADAC MX Academy powered by KTM verteilt

Insgesamt sind es sieben Standorte in ganz Deutschland, die sich mit jeweils

sechs Schnupperkursen und einem Top-Lehrgang für die zehn besten Talente an

der ADAC-Nachwuchsförderung von jungen MX-Talenten beteiligen. Im Osten

engagiert sich der ADAC Berlin-Brandenburg beim MC Fürstenwalde, im Norden

gehört der MSC Mölln (ADAC Hansa) zu den Veranstaltern der ADAC MX Academy

powered by KTM. Die Mitte Deutschlands ist mit Events beim MSC Waldkappel-

Breitau (ADAC Hessen-Thüringen) sowie beim WM-Ausrichter MSC Teutschenthal

(ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt) abgedeckt. Im Westen richtet der

ADAC Westfalen Schnuppertrainings beim MSC Oberes Weißtal in Wilnsdorf

aus, die beiden Vereine AMC Frankenthal (ADAC Pfalz) und 1. RMC Reutlingen

(ADAC Württemberg) bilden die beiden Standorte der ADAC MX Academy

powered by KTM im Süden. Zudem bietet der MSC Mölln in diesem Zusammenhang

zum dritten Mal in Folge auch in 2017 ein spezielles Training für gehörlose

MX-Interessierte an. Genau wie bei den anderen Schnupperkursen können an

diesem Termin zehn Kinder teilnehmen, die von lizenzierten MX-Trainern und

entsprechenden Dolmetschern für Gebärdensprache unterrichtet werden.

Das Schnuppertraining kostet für jeden Teilnehmer 38 Euro. Die Motorräder, die

Sicherheitsausrüstung, das Benzin sowie sämtliches Equipment werden jedem

Kind komplett für den Tag gestellt. KTM unterstützt die sieben Standorte mit umfangreicher

Ausstattung, zu den weiteren Partnern der ADAC MX Academy

powered by KTM zählen Motul, Ortema und Maxxis.

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt (3) + ADAC Motorsport (1)

Die Teilnehmer der ADAC MX Academy

powered by KTM

werden ausschließlich

von lizenzierten

Trainern betreut

Die ADAC MX Academy powered by KTM

stößt nicht nur bei Jungs,

sondern auch bei vielen

Mädchen auf großes

Interesse

12

MCE

März '17

Die ADAC

MX Academy

powered by KTM

findet an sieben

bundesweiten

Standorten statt


Dr. Julia Walter wird neue

Generalsekretärin des DMSB

Die künftige stärkere Aufteilung des

DMSB in einen Amateur- und einen

Profibereich ging mit Jahresbeginn

2017 auch mit einer personellen Änderung

einher. Dr. Julia Walter (34)

übernahm ab 1. Januar im Dachverband

der deutschen Motorsportler

das Amt der Generalsekretärin und ist

damit zuständig für den kompletten

Amateur-Motorsport in Deutschland.

Sie folgt damit auf den bisherigen Generalsekretär

Christian Schacht (54),

der sich künftig auf seine Aufgaben

als Geschäftsführer der Deutschen

Motorsport Wirtschaftsdienst GmbH

konzentrieren wird und auch weiterhin

für den Profi-Motorsport zuständig

bleibt. Mit der neuen Struktur an

der Spitze des Verbandes möchte

sich der DMSB im Jahr seines 20. Bestehens

noch besser auf die unterschiedlichen

Bedürfnisse seiner Aktiven

einstellen.

Die personelle Veränderung ist Teil einer umfassenden Strukturreform, die unter

anderem eine stärkere organisatorische Trennung von Amateur- und Profisport

vorsieht. „Zum einen hat das praktische organisatorische und steuerliche

Gründe, zum anderen wollen wir dadurch noch besser auf die unterschiedlichen

Bedürfnisse der Breitensportler und der Rennfahrer, die Motorsport als Beruf

betreiben, eingehen“, erläutert DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck. Dazu

übernimmt Dr. Julia Walter den Posten der Generalsekretärin im DMSB e. V. Mit

ihr kann der Verband auf eine Expertin aus den eigenen Reihen vertrauen, die

über langjährige Motorsporterfahrung verfügt. Hans-Joachim Stuck: „Sie hat

den Verband in verschiedenen Funktionen kennen gelernt und dabei zum Beispiel

die auch im internationalen Vergleich vorbildliche DMSB Academy mit aufgebaut.

Auch den Jugendsport hat sie – auch dank ihrer DOSB-Kontakte – auf

neue Füße gestellt. Nun wird sie ihr Knowhow zum Wohle des gesamten Motorsports

einbringen.”

Die aus Nürnberg stammende Dr. Julia Walter sammelte schon als Schülerin erste

Erfahrungen in der Organisation von Motorsportveranstaltungen und blieb

dem Thema auch während ihres Studiums und Berufslebens treu. Nach Abschluss

ihres Diplomstudiums im Bereich Betriebswirtschaftslehre machte sie

ihren Doktor am Lehrstuhl für Marketing der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Seit Ende 2010 ist sie im DMSB e. V. in verschiedenen Funktionen

tätig – zunächst als Jugend- und Leistungssportreferentin und seit 2015 als

Abteilungsleiterin Jugend & Bildung.

Dank an Christian Schacht

Die Benennung der neuen Generalsekretärin entlastet den bisher mit dieser Position

betrauten Christian Schacht, der auch weiterhin in vielerlei anderen Funktionen

für den deutschen Motorsport tätig sein wird. „Ich möchte Christian

Schacht bei dieser Gelegenheit ein großes Dankeschön aussprechen“, betont

Hans-Joachim Stuck. „Christian Schacht hat den DMSB fast seit seiner Gründung

mitgestaltet – zunächst als Leiter Automobilsport, dann als Generalsekretär.

Das war über viele Jahre ein toller Sieben-Tage-die-Woche-Job.“ Künftig wird

Christian Schacht als Geschäftsführer der Deutschen Motor Sport Wirtschaftsdienst

GmbH (DMSW) für den deutschen Profi-Motorsport zuständig sein. Dazu

gehört etwa das Lizenzwesen der professionellen Rennfahrer, aber ebenso das

Rechtemanagement für Top-Serien wie DTM, DRM und IDM. Zudem ist die DMSW

GmbH für vielfältige Serviceleistungen für den DMSB zuständig und insofern

eng mit dem Geschehen im deutschen Motorsport verwoben.

Die neuen Fahrmaschinen 2017

enDuro unD supermoto

Die sportmotorräDer

zum attraktiven preis

• 450 ENDURO & SUPERMOTO und 250 ENDURO

• Homologierte Leistung bis 22 kW

• Alle Modelle mit Straßenzulassung

• Performance-Kits bis 34 kW erhältlich

• Hochfeste Aluminium-Rahmen

• Eloxierte Aluminiumkomponenten

• Digitaltacho, E- und Kickstarter

• CNC-gefräste Naben,

Gabelbrücke und

Kettenritzel

• 3 Dekors

Fachhändler

gesucht!

© TRC Racing

www.asiawing.at

www.asia-wing.de

Importeur für Deutschland und Österreich:

Karcher AG · Gewerbestr. 19 · 75217 Birkenfeld

info@karcher-products.de · www.asia-wing.de


PRODUKTE

LOUIS

Offroad-Ausrüstung von Madhead

Fahrerausstattung und Anbauteile für Leute, die sich beim Spielen gern mal

schmutzig machen.

Die exklusiv bei Louis erhältlichen Produkte der Marke wenden sich an Motocross-,

Enduro- und Quadfahrer aus dem Hobby- und Amateurbereich. Helme

und Brillen prägen das Sortiment. Hemden, Hosen, Stiefel, Handschuhe und

KLIM

Neu! Merino Wool!

Ein umfangreiches Angebot an Funktionsunterwäsche aus Merinowolle ergänzt

ab sofort das KLIM Layering System – ein effektives, intelligentes Schichtensystem

mit einzigartigem Komfort! Merino Wool Base Layer sind die beste Wahl für

lange Touren, auf denen man die Unterwäsche nicht regelmäßig waschen kann.

Um die Haltbarkeit zusätzlich zu verbessern wurde 20 % Nylon beigemischt! Ho-

weitere Produkte komplettieren das Angebot. Speziell für Kids hat Madhead

Helme, Nackenstütze und Knieprotektoren im Programm.

Typisch für Madhead ist das gute Preis-Leistungs-Verhältnis: Hier wird viel Offroad-Spaß

für wenig Geld geboten. So kostet der 900 Gramm leichte Top-Helm

Fiber-Mex Ultra mit Carbonschale gerade einmal 199,99 Euro.

Das ganze Madhead-Sortiment gibt’s im Onlineshop von Louis.

Bezugsquelle:

www.louis.de/madhead

her Komfort und wenig Geruch – dafür steht KLIM

„Teton“ Merino Wool! Merinowolle ist ein natürliches

Materialwunder, das in der Lage ist, den

Tragekomfort

bei heißem und

kaltem Wetter

zu verbessern

und die Wärmerückhaltung

bei

Nässe beizubehalten!

Die materialspezifische Atmungsaktivität

ermöglicht, dass Körpergeruch über mehrere

Tage hinweg abgestoßen wird! Damit eignet

sich Merinowolle perfekt als unterste Bekleidungsschicht

für lange, ausgedehnte Reisen!

Durch eine markenspezifische Mischung von

hochwertiger Merinowolle mit 20 % hochfestem

Nylon hat KLIM das Materialwunder in der

Teton-Kollektion perfektioniert! Das bedeutet

schnellere Trockenzeiten und erhöhte Haltbarkeit,

gleichzeitig bleiben Komfort und Atmungsaktivität

über unzählige Waschvorgänge

erhalten.

Je länger die Reise, je extremer die Bedingungen,

umso mehr prädestiniert sich KLIM-Merinowolle

als perfekte „erste“ Schicht! KLIM „Teton“

Merino Wool Base Layer gibt es als T-Shirt

(schwarz, blau, grau) um 79,- Euro, als Langarm-Shirt

(schwarz, blau, grau) um 89,- Euro,

als Short (schwarz) um 49,- Euro und als lange

Unterhose (schwarz) um 84,- Euro. Jeweils in

den Größen S, M, L, XL, XXL und XXXL.

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html

14

MCE

März '17


NIEMANN & FREY

Gibson Moutech Speedy Mousse:

„Da liegt was in der Luft ...“

„Love is in the Air“ – der Disco-Song des Jahres 1977 bringt

es auf den Punkt. Liebe zum Motorrad-Offroad-Rennsport

als Auslöser und Antrieb zur Entwicklung neuer Technologien

brachte die Gibson-Tyre-Tech-Techniker zur Nutzung

des Elements Luft im Hardenduro-Geländesport. Die

grundsätzliche Idee als Basis der Entwicklung, die Kombination

von Moosgummi und Luft, entstand im Rahmen des

beliebten deutschen Extreme-Enduro-Rennens „Getzen-

Rodeo“ im erzgebirgischen Grießbach im Herbst 2016. Die

patentierte Gibson-Tyre-Tech-Moutech-Speedy-Mousse-CUT-Technologie

wird nochmals verschärft und um

eine weitere technische Neuentwicklung

erweitert. Im Extreme-Enduro-

Geländesport können Hobby- und

Profi-Piloten mit der neuen Luftkammer-Mousse-Entwicklung

ACCT (Air

Chambers Core Technology) an den

Start gehen.

Extreme Trails, gepaart mit steilen

Auffahrten, Sprüngen, schier unüberwindbar

scheinenden Hindernissen,

stellen sich den Ex- treme-Enduristen

in den Weg und wollen

bezwungen werden. Für diesen extremen

Einsatz im immer populärer

werdenden Hard-Endurosport suchen

die Piloten maximalen Grip, um

überhaupt Gelände und Hindernisse

überwinden zu können. Die Entwicklung

der Reifentechnik der letzten

Jahre bietet hierfür immer weichere

Gummimischungen für zusätzliche

Traktion an. Um diesen Grip optimal

auf Waldboden, Fels, Schotter, Steinen,

Wurzeln etc. bringen zu können,

braucht es eine maximale Reifenaufstandsfläche

(Latsch), die durch die

Nutzung von Moosgummiringen

(Mousse) im Reifen erzeugt wird.

Das neue Gibson Tyre Tech Moutech Speedy Mousse mit

der revolutionären ACCT-Technologie sieht auf den ersten

Blick wie ein Standard-Produkt der Gibson-Mousse-Familie

aus. Die 16 ringförmigen Einbuchtungen (CUT) zeigen

bereits den weicheren Härtegrad an – und damit den zugedachten

Einsatzzweck im Extreme-Endurosport. Ein erstes,

prüfendes Ertasten des Härtegrades verrät dann allerdings

sofort die wahre Bestimmung des Luftkammer-Kern-

Moosgummis. Es darf gerne noch härter und extremer zur

Sache gehen! Das Luftkammer-Kern-Prinzip ist denkbar

einfach und dennoch im Produktionsverfahren technisch

aufwändig. Der Moosgummi-Schlauch ist innen ausgehöhlt

und mit Umgebungsluft gefüllt. Zur Stabilität und als

Durchschlagschutz wird ein Gummikern eingelassen. Damit

symbolisiert das Mousse einen Luftdruck von gerade

mal zirka 0,3 bar und kommt damit dem aus dem Trialsport

bekannten, immens niedrigen Luftdrücken

identisch nah.

Ein weiterer und nicht zu unterschätzender

Vorteil des Gibson Speedy

Mousse im Allgemeinen basiert auf

dem optimalen Gewicht, auf das,

ebenso wie bei allen Gibson-Reifen,

ein Augenmerk gelegt wurde. Die

ACCT-Luftkammer-Kern-Technologie

optimiert den Gewichtsvorteil noch

einmal. Als Teil der ungefederten

Rad/Reifen-Kombination bietet das

Speedy Mousse dadurch einen fahrdynamischen

Vorteil gegenüber allen

Wettbewerbsprodukten.

Das Gibson Speedy Mousse wird innerhalb

der EU, in Italien, immer

frisch produziert und ist derzeit in

verschiedenen Dimensionen für Motocross

21“, 19“ sowie 85 ccm 19“,

16“ sowie in allen wichtigen Größen

Enduro 21“, 18“ erhältlich. Ebenfalls

demnächst erhältlich sind die Dimensionen

für 65-ccm-Motocross. Diese

Mousse-Dimensionen weisen ebenfalls

eine Neuheit auf, sind sie doch

individuell, auf den eingesetzten Reifentyp,

manuell im Umfang einstellbar.

Einfach auf das gewünschte Maß

zuschneiden, fertig. Das ACCT-Luftkammer-Kern-Mousse

wird in zwei

Dimensionen hergestellt. Zum einen

in 140/80-18 sowie in 120/80-18,

zum Einsatz unter anderem in den Reifen-Dimensionen

120/90-18 und 110/100-18.

Bei der fachgerechten Montage, unter Beachtung der Montageinformationen,

garantiert der Moosgummiring eine

überproportional hohe Einsatzdau- er und eine perfekte

Funktionalität in der komplexen Rad/Reifen-Verbindung.

Alle Gibson-Tyre-Tech-Moutech-Speedy-Mousse-Produkte

können neben der bekannten Montage mit Silikongel auch

mit Talkum als Montagemittel montiert werden.

Bezugsquelle:

www.niemann-frey.de

www.gibsontyretech.com

Lieferbare Dimensionen und UVP-Preise

Gibson Speedy Mousse (4) 80/100-21 / 90/90-21 115,00 €

Gibson Speedy Mousse (4) 90/100-21 119,00 €

Gibson Speedy Mousse (8) 100/90-19 125,00 €

Gibson Speedy Mousse (8) 110/90-19 / 120/90-19

120/80-18 125,00 €

Gibson Speedy Mousse (16) Soft 110/90-19 / 120/90-19

120/80-18 125,00 €

Gibson Speedy Mousse (16) ACCT NEU! 110/90-19 / 120/90-19

120/80-18 149,00 €

Gibson Speedy Mousse (8) 140/80-18 135,00 €

Gibson Speedy Mousse (16) Soft 140/80-18 140,00 €

Gibson Speedy Mousse (16) ACCT NEU! 140/80-18 149,00 €

Gibson Speedy Mousse (6) 70/100-19 115,00 €

Gibson Speedy Mousse (6) 90/100-16 115,00 €

Gibson Speedy Mousse (4) NEU! 60/100-14 115,00 €

Gibson Speedy Mousse (4) NEU! 80/100-12 115,00 €

Die Gibson-Produkte können ausschließlich über den Fachhandel bezogen werden.

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MCE

März '17


PRODUKTE

JOPA

Just1-Produkte

• Von außen entfernbare Wangenpolster mit J.1.E.R.-System

(Just1 Emergency Remove)

• Nackenschutz kompatibel

• Gewicht: 1380 g

• Erhältlich in 10 Farben

• Größe: XS - XL

• UVP: 149,95 Euro

J12 Offroad-Helm

Perfekter Sitz und fortschrittliche Technologie

Der Just1-J12-Helm wurde mit dem Ziel entwickelt und designt, Style, Technologie

und Sicherheit zu kombinieren. Perfekter Sitz ist eine der Grundvoraussetzungen

für einen Helm. Die besten und fortschrittlichsten Materialien wurden

für die Produktion des J12-Helms verwandt. Die Helmschale besteht aus Carbon,

das den Helm besonders stabil und leicht macht.

Der Just1 J12 ist in zwei Schalengrößen (außen) erhältlich. Die Schalengrößen innen

(EPS-Schaum sorgt für hohe Schlagabsorption) werden extra angepasst.

J12-Ventilationssystem

Ventilation ist unverzichtbar. Mit zahlreichen Lüftungsöffnungen, unter anderem

an Mund und Augenbrauen, sorgt der Just1 J12 für maximale Luftzufuhr und

damit angenehme Temperaturen unter dem Helm.

J32 Kids

• Erhältlich in 5 Farben

• Größe: YS bis YL

• UVP: 129,95 Euro

J12-Innenverkleidung

Die exklusiven Innenpolster bei den Just1-Helmen bestehen aus atmungsaktiven

Materialien, die antimikrobiell-hygienisch behandelt werden. Die Innenpolster

sind herausnehm- und waschbar.

Daten

• 2 Schalengrößen

• Material: Carbonfiber (hohe Schlagabsorption)

• Anatomische Helmschalenstruktur mit exklusivem „NBBF-System“

(Neck Brace Front Fit)

• Herausnehm- und waschbares Innenpolster

• Austauschbare Wangenpolster

• Just1-Notfall-System

• Mehrere benetzte Lüftungsöffnungen vorn und hinten

• Einstellbares Helmschild mit Lüftungsschlitzen

• Kinnriemenpolsterung

• Doppel-D-Verschluss

• Gewicht: 1100 +/- 50 g

• Erhältlich in 9 Farben

• Größe: XS bis XL

• UVP: 349,95 Euro

J32 Pro

Daten

• Hochqualitative thermoplastische Kunstharzschale

• 3 Schalengrößen

• Zahlreiche Belüftungsschlitze mit Schmutzfilter für optimale Luftzirkulation

• Herausnehm- und waschbares Innenfutter

• Doppel-D-Verschluss

J34 Enduro

Perfekter Sitz und fortschrittliche Technologie

Just1 expandiert mit dem neuen J14-Modell in den Adventure-Markt. In das Projekt

flossen Erfahrungen aus den härtesten Offroadwettbewerben ein. Der J34

Enduro ist der perfekte Helm für alle Herausforderungen. Er eignet sich sowohl

für lange Distanzen als auch für Offroad-Abenteuer. Er kombiniert Komfort und

Sicherheit mit Funktionalität, Leichtigkeit und top Ventilation – alles typische

Merkmale für Offroadhelme.

Innenverkleidung

Die exklusiven Innenpolster bei den Just1-Helmen bestehen aus atmungsaktiven

Materialien, die antimikrobiell hygienisch behandelt werden. Die Innenpolster

sind herausnehm- und waschbar. Der Helm verfügt über eine gute Passform.

16

MCE

März '17


Ventilationssystem

Ventilation ist unverzichtbar. Mit zahlreichen Lüftungsöffnungen, unter anderem

an Mund und Augenbrauen, sorgt der Just1 J34 Enduro für maximale Luftzufuhr

und damit angenehme Temperaturen unter dem Helm.

Daten

• Thermoplastische Schale

• 1 Schalengröße

• Integriertes Sonnenvisier

• J.1.E.R. System (Just1 Emergency Remove)

• Doppel-D-Retention-System

• Erhältlich in 4 Farben

• Größe XS bis XL

• UVP: 159,95 Euro

MX Iris Brillen

Die Entwicklung der Just1 Iris profitiert aus den

gesammelten Erfahrungen aus den härtesten

Offroadwettbewerben. Die Intension war, eine

Brille mit cleveren technischen Lösungen zu entwickeln, die außerdem bestmöglichen

Schutz bietet.

Daten

• Rahmen passt zu allen Helmformen und -größen

• Outtrigger-System und 45-mm-Band verteilen den Druck gleichmäßig

und sorgen für eine angenehme Passform

• Nasenschutz abnehmbar

• Band silikonbehandelt

• Schneller und einfacher Linsenwechsel

• Kompatibel mit Roll-off-System

• Auch über einer Brille tragbar

• Erhältlich in 13 Farben

• UVP: 59,95 Euro

Bezugsquelle:

www.jopa.nl

MULTITEC

Scalvini-Auspuffanlage

Die hochwertige, handgefertigte Auspuffanlage

aus dem

Hause Scalvini für

die neue KXF 450 Bj.

17 ist ab sofort bei

Multi-Tec-Vertrieb.de

für UVP

745,- erhältlich. Getestet

auf dem Prüfstand und der Crossstrecke;

spürbarer Leistungsgewinn ab

mittlerem Drehzahlbereich.

Bezugsquelle:

Multi-Tec-Autogas Vertrieb e.K., Inh. Elmar Leininger

Zur Wippenharth 10, 53809 Ruppichteroth

Tel. 02247 756965, Fax 756966

www.multi-tec-autogas.de


VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

18

MCE

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HUSQVARNA TX 125 KTM 125 XC-W KTM 150 XC-W

DREI FÜR EINS

Drei kleine Zweitaktmodelle im direkten Vergleich. Zum einen die Husqvarna TX 125 mit einem schicken weißen Auftritt

und zum anderen die beiden KTM-Modelle, einmal als Pendant die 125 XC-W und dazu die etwas kräftigere 150 XC-W. Gibt

es eigentlich Unterschiede zwischen diesen Sportenduros? Wir haben uns alle drei näher angeschaut und waren überrascht

vom Ergebnis. • Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert, KTM, Husqvarna

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VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

HUSQVARNA TX 125

KTM 125 XC-W

DIE UNTERSCHIEDE IN DER ÜBERSICHT

HUSQVARNA TX 125 KTM 125 XC-W KTM 150 XC-W

Telegabel-Typ WP Xplor 48 mit Vorspannungsverstellung WP Xplor 48 WP Xplor 48

Stoßdämpfer Typ WP DCC mit Umlenkung WP Xplor mit PDS WP Xplor mit PDS

Kupplung Magura Brembo Brembo

E-Starter optional erhältlich optional erhältlich vorhanden

Reifen Metzeler 6 Days Extreme Maxxis EnduPro Dunlop Geomax

Tankvolumen 10 Liter 9,5 Liter 9,5 Liter

Gabelbrücke CNC-gefräst geschmiedet geschmiedet

Heckrahmen 3-teilige Kohlefaser-Konstruktion 1-teilige Aluminium-Konstruktion 1-teilige Aluminium-Konstruktion

Motorschutz ja nein nein

Mappingschalter ja nein nein

Gewicht (Leergewicht) 92,2 kg 91 kg 91,5 kg

Preis 7695 Euro 7495 Euro 7595 Euro

KTM 150 XC-W

20

MCE

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HUSQVARNA TX 125

Die TX 125 ersetzt das Zweitaktmodell TE 125. Sie besitzt einen völlig neuen Motor mit neuer interner Wellenanordnung,

was ihre Wendigkeit und ihr Handling entscheidend verbessert und ein kompaktes, leichtes

Gesamtpaket bietet. Ihr überarbeitetes Chassis bietet eine präzisere Biegecharakteristik. Zusammen

mit der völlig neuen WP-Federung bietet das neue Paket besseren Fahrkomfort und noch mehr Feedback.

TECHNISCHE DETAILS HUSQVARNA TX 125

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Zweitakt

Hubraum

124,8 ccm

Bohrung

54 mm

Hub

54,5 mm

Starter

Kickstarter

Getriebe

6 Gänge

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Magura-Hydraulik

EMS

Kokusan

FAHRWERK

Rahmen - Bauart

Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, Xplor 48,

mit Federvorspannverstellung

Federung hinten

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

WP-Federbein mit

Umlenkung

300 mm

330 mm

Brembo Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Brembo Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Leergewicht

PREIS*

370 mm

960 mm

10 l

92,2 kg

7695,- Euro

* UVP inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

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MCE

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VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

DETAILS

Beim Design des völlig neuen Motors der TX 125 kam die neueste Zweitakt-Technologie zum

Einsatz. Das Resultat: Der Motor ist nun noch stärker, leichter (um 1,8 kg) und kompakter

als zuvor. Zudem wurde der neue Motor im Hinblick auf verbesserte Massenzentralisierung

für bessere Fahrbarkeit und geringere Fahrerermüdung konzipiert. Die neue Kurbelwelle ist

um 50 g leichter und wurde neu ausgewuchtet, um Vibrationen zu reduzieren, behält jedoch

ihren Hub von 54,5 mm unverändert bei

Hochdruck-Gussprozesse in der Produktion der Kurbelgehäuse ermöglichen geringe Wandstärken

und eine Gewichtsersparnis von 0,6 kg. Um die Massenzentralisierung zu maximieren,

verfügt das neue Layout über eine neue interne Wellenanordnung. Die Kupplungswelle

ist nun um 27 mm höher und die Kurbelwelle um 37 mm höher angebracht. Das reduziert den

Effekt der oszillierenden Massen und sorgt für ein noch präziseres Handling. Außerdem

kommt ein leichteres 6-Gang-Getriebe mit spezieller Enduroabstufung zum Einsatz

Der neue Zylinder mit 54-mm-Bohrung besitzt einen überarbeiteten Kühlwassermantel, der

die Kühlung verbessert und höhere Standfestigkeit sicherstellt. Die neue und innovative

Auslasssteuerung erhöht die Leistung über den gesamten Drehzahlbereich. Der neue Kolben

wurde so entworfen, dass er das neue Zylinder-Layout perfekt unterstützt und höchste

Zuverlässigkeit bietet

Die hochwertige, in Deutschland hergestellte Kupplung garantiert gleichmäßige Abnutzung,

beinahe wartungsfreie Verwendung und in jeder Situation perfekte Kupplungsfunktion.

Das Spiel wird kontinuierlich ausgeglichen, sodass der Druckpunkt und die Funktion

der Kupplung zu jeder Zeit und bei kalten oder heißen Bedingungen gleich bleiben

Die TX 125 ist mit

einem 38-mm-

Flachschieber-

Vergaser vom Typ

Mikuni TMX ausgerüstet,

der das

bisher verwendete

Keihin-Modell

ersetzt

Als Reifen kommt

das Modell „Metzeler

6 Days Extreme“

(MCE-Reifentestsieger

in unserem Enduro-FIM-Test

2016)

zum Einsatz

22

MCE

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Die Gabel vom Typ WP Xplor 48 verfügt über eine Open-Cartridge-Konstruktion

mit einer Feder in jedem Holm und separaten Dämpfungsfunktionen.

Mit Hilfe einfach erreichbarer Clicker-Räder an der Oberseite

der Gabelholme wird links die Druckstufe und rechts die Zugstufe

eingestellt. Ein serienmäßiger Preload-Adjuster erlaubt das einfache

Einstellen der Vorspannung ohne Werkzeug

Das Federbein vom Typ WP DCC ist voll einstellbar und

mit einer Umlenkung verbunden, die über eine spezielle

Geometrie verfügt, die bestmögliche Traktion und

Progression gewährleistet

Die neue Auspuffanlage wurde so

konstruiert, dass sie die bestmögliche

Performance bietet. Ihre neue

Position im Chassis trägt zu einem

optimalen Massenschwerpunkt

und einer perfekten Gewichtsverteilung

bei

Der bei Husqvarna Motorcycles einzigartige Verbund-Heckrahmen

steht für bahnbrechende Technologien und Innovationen. Diese

dreiteilige Konstruktion besteht zu 30 Prozent aus Kohlefaser. Mit

1,4 kg ist der Rahmen 1 kg leichter als jener des Vorjahresmodells


VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

KTM 125 XC-W

Die 125 XC-W ist mit 91 kg Leergewicht das Leichtgewicht unter den drei getesteten Modellen. Gegenüber

der Husqvarna besitzt sie einen WP-Stoßdämpfer mit PDS-System und fährt auf Maxxis-Reifen. Außerdem

setzt KTM auf ein Brembo-Kupplungssystem. Motor sowie Hauptrahmen sind baugleich zum Husqvarna-

Modell.

TECHNISCHE DETAILS KTM 125 XC-W

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Zweitakt

Hubraum

124,8 ccm

Bohrung

54 mm

Hub

54,5 mm

Starter

Kickstarter

Getriebe

6 Gänge

Primärtrieb 23:73

Sekundärübersetzung 13:50

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

EMS

Kokusan

FAHRWERK

Rahmen - Bauart

Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, Xplor 48,

mit Federvorspannverstellung

Federung hinten

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

Ø Bremsscheibe vorne

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Leergewicht

PREIS*

WP Xplor, PDS-Federbein

300 mm

310 mm

Scheibenbremse

Scheibenbremse

260 mm

1471 ± 10 mm

370 mm

960 mm

9,5 l

91 kg

7495,- Euro

* UVP inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

24

MCE

März '17


DETAILS

Die neue Upsidedown-Gabel vom

Typ WP XPlor 48 ist eine Gabel in

Split-Bauweise und wurde von

WP entwickelt. Die Gabel ist

baugleich mit der, die auch in

der Husqvarna verwendet

wird, besitzt jedoch kein

Preload-Adjuster

Das überarbeitete Design der Schwinge gegenüber dem

Vorjahr macht eine optimierte Positionierung des PDS-Federbeins

(Progressive Damping System) und damit eine

noch progressivere Wirkungsweise möglich

Die neuen Fußrasten, auch wieder baugleich zu den beiden

anderen Modellen, verhindern das Ansammeln von

Schmutz

Das Motorrad besitzt einen leichten Heckrahmen aus stabilen

Aluminiumprofilen, der weniger als 900 Gramm auf die

Waage bringt

Das PDS-Federbein vom

Typ WP XPlor ist eine

völlig neue Konstruktion.

Das erfolgreiche

und bewährte progressive

Dämpfersystem

PDS ist eine Art Markenzeichen

von KTM. Bei

diesem System ist das

Federbein direkt mit der

Schwingenoberseite

verbunden. Es wird keine

Umlenkung verwendet

Ein leichter Polyethylen-Tank mit einer Kapazität von 9,5 Litern.

Er besteht aus durchsichtigem Kunststoff


VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

KTM 150 XC-W

Bei der 150 XC-W kommt ein anderer Zylinder zum Einsatz, der insgesamt 143,99 ccm bietet. Damit besitzt

das Modell die Wendigkeit einer 125er, aber genug Leistung, um es mit 250-ccm-Viertaktern aufnehmen zu

können. Außerdem wird serienmäßig ein elektrischer Anlasser verbaut und bei den Reifen sind Dunlop Geomax

montiert.

TECHNISCHE DETAILS KTM 150 XC-W

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Zweitakt

Hubraum

143,99 ccm

Bohrung

58 mm

Hub

54,5 mm

Starter

Kick- und Elektrostarter

Getriebe

6 Gänge

Primärtrieb 23:73

Sekundärübersetzung 13:50

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

EMS

Kokusan

FAHRWERK

Rahmen - Bauart Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, Xplor 48

Federung hinten WP Xplor, PDS-Federbein

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 310 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Radstand

1471 ± 10 mm

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 9,5 l

Leergewicht

91,5 kg

PREIS*

7595,- Euro

* UVP inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

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MCE

März '17


DETAILS

Der neue 150-ccm-Motor besitzt einen Elektrostarter mit einer

zuverlässigen Lithium-Ionen-Batterie. An der rechten

Lenkerseite ist der Starterknopf montiert

Der Motor mit dem kompakten Zylinder

mit einer Bohrung von 58 mm bietet

eine hochmoderne Auslasssteuerung

mit einem fortschrittlichen

Mechanismus für die seitlichen Hilfsauslasskanäle.

Ein robustes 6-Gang-

Getriebe mit langer Übersetzung wurde

dazu speziell für den kleinen

Zweitaktmotor entwickelt

Der neue Luftfilter von Twin Air sitzt in einem steifen Käfig,

der das System gleichzeitig zuverlässig an seinem Platz

hält. Ein schneller Wechsel ist innerhalb von Sekunden

möglich

Die Brembo-Bremszangen nehmen

die leichten Wave-Bremsscheiben in

die Zange und verfügen über einen

kleineren Kolbendurchmesser für

bessere Modulation. Die Hinterradbremse

wird, im Gegensatz zum Vorjahr,

über einen um 10 mm verlängerten

Fußbremshebel betätigt

Anstatt einer

Magura-Kupplung

verfügt

der neue Motor

über ein

neues Hydrauliksystem

von

Brembo

Der neue auf der linken Seite montierte

Lock-On-Griff von ODI muss nicht verklebt

werden, während der vulkanisierte

Griff auf der rechten Seite über einen

integrierten Gasbetätigungsmechanismus

verfügt

JEREMY

SEEWER #91

MX2 WORLD

CHAMPIONSHIP


VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

Mit der Husqvarna auf dem Testareal

Startverhalten / erster Eindruck

Alle Armaturen sind passend platziert und wir haben

nur ein wenig den Fußbremshebel in der Höhe

angepasst. Was uns bei allen drei Modellen sofort

auffällt, ist das sehr geringe Gewicht. Schon beim

Ein- und Ausladen merkt man, wie einfach und spielerisch

sich jedes Motorrad bewegen lässt.

Alles ist eingestellt. Wir beginnen mit der Husqvarna

und starten sie mit dem Kickstarter. Ein elektrischer

Anlasser ist optional erhältlich und kann

nachgerüstet werden. Der Kickstarthebel ist leider

sehr klein geraten und somit passiert es leicht, dass

man während des Kickens abrutscht. Dasselbe

Spiel bei der KTM 125 XC-W, auch hier ist ein E-Starter

nur optional erhältlich und der baugleiche Kickstarter

erweckt das Motorrad zum Leben. Vor dem

Starten sollte man unbedingt den Choke benutzen

und beide 125er ein wenig warmlaufen lassen. Bei

der KTM 150 XC-W dagegen ist ein elektrischer Anlasser

und ein Kickstarter verbaut. Auch hier müssen

wir den Choke zum Anlassen verwenden, jedoch

geht es dank des Starterknopfes an der rechten

Lenkerseite viel einfacher.

Einfaches Gelände / ruhiges Fahren

Mittlerweile haben sich die kleinen Zweitaktmotoren

enorm entwickelt, besonders wenn es um die

Fahrbarkeit geht. Früher gab es nur ein „Vorwärtskommen“,

sobald die Auslasssteuerung aufmachte

und der Motor sich in den oberen Drehzahlen befand.

Heute kann man sich mit allen drei Modellen

ruhig und gemütlich im Gelände bewegen. Die Motoren

bieten ein gutes Drehmoment, um im unteren

Drehzahlbereich im Gelände zu fahren. Damit sind

alle drei Motorräder auch für Einsteiger geeignet

und besonders für den Enduronachwuchs zu empfehlen.

Einen Unterschied zwischen Husqvarna/

KTM-125-ccm-Motor ist nicht spürbar. Selbst der

Mappingschalter zum Ändern der Motorcharakteristik

an der Husqvarna bringt kaum eine fühlbare

Veränderung. Die KTM 150 XC-W dagegen bietet etwas

mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich

und klettert damit einfacher Auffahrten hinauf.

Dabei ist die Getriebeabstufung bei allen drei Motoren

identisch und passt bestens für den Enduroeinsatz.

Alle drei WP-Fahrwerke, egal ob mit PDS-Sys-

IM EINSATZ MIT DEN MODELLEN

Wir sind wieder auf unserer Teststrecke, die uns erneut

freundlicherweise vom MC Flöha e.V. zur Verfügung

gestellt wurde. Mit dabei drei fast baugleiche

Sportenduro-Leichtgewichte. Die Streckenbedingungen

sind sehr abwechslungsreich und bieten alles,

was das Enduroherz höherschlagen lässt.

Außerdem befahren wir diesmal einen schnellen

Wiesenparcours kombiniert mit Extreme-Enduro-

Passagen. Das spiegelt besonders die Vielfältigkeit

der einzelnen Modelle wider. Gespannt sind wir, ob

ein Unterschied zwischen den Motorrädern zu spüren

ist oder ob die Baugleichheit über das Fahrgefühl

dominiert.

Was sehen wir?

Äußerlich sind die beiden KTM-Modelle fast nicht zu

unterscheiden. Einzig bei den montierten Reifen

sieht man den Unterschied und beim genauen Hinsehen

sieht man außerdem bei der 150 XC-W einen

Starterknopf für den elektrischen Anlasser an der

rechten Lenkerseite. Dagegen schaut die Husqvarna

schon anders aus. Sie kommt mit einem komplett

anders designten Plastiksatz inklusive anderer

Lampenmaske sowie Rücklicht daher. Der Tank

bietet einen halben Liter mehr Volumen und der

Heckrahmen besteht aus Kunststoff. Der Kenner

wird außerdem eine Umlenkung am hinteren Stoßdämpfer

sehen und die Telegabel wird von einer

schwarzen CNC-gefrästen Gabelbrücke gehalten.

Die KTM 125 XC-W ist gut zu fahren

28

MCE

März '17


Etwas mehr Drehmoment

bietet die KTM 150 XC-W

tem bei den KTMs oder mit Umlenkung bei der

Husqvarna sind beim ruhigen/gemütlichen Fahren

ansprechend gut. Wir lassen keine Bodenverhältnisse

aus und fahren mit den Motorrädern stets stabil

und sicher.

Schweres Gelände / Schwierige Bedingungen

Das Testareal bietet eine Vielzahl an Trialsektionen

sowie andere anspruchsvolle Passagen. So testen

wir die drei beim Hinunterfahren der steilen Abfahrten,

was dank der identischen Brembo-Bremssysteme

gefühlvoll sowie dosiert abläuft. Bei den Auffahrten

glänzt, wie schon erwähnt, die 150 XC-W. Sie

bietet durch den größeren Hubraum eine Mehrleistung

von unten heraus. Aber auch die beiden 125er

zeigen kaum Schwächen und meistern jeden Hang


VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

Im Renntempo hat die Husqvarna TX 125 die Nase vorn

mit Bravour. Besonders handlich lassen

sich unsere Testkandidatinnen über Hindernisse

à la Steinfeld oder Baumstammpyramiden

bewegen. Das Gesamtgewicht

ist hier ausschlaggebend für ein unvergleichbares

Handling. Unser Wiesentrack

ist besonders rutschig und mit den

Leichtgewichten ein besonderes Spektakel.

Sie lassen sich in jede Richtung bewegen.

Besonders in den engen rutschigen

Kurven ist eine sehr gute Spurtreue

vorhanden. Eine schwerere Maschine ist

hier bedeutend schwerfälliger zu fahren.

Im Renntempo

merkt man den Unterschied

Nun kommen wir zum großen Showdown

der drei Motorräder. Dazu haben wir einen

Parcours gewählt, der schnell, anspruchsvoll

und teilweise sehr rutschig

ist. Die Fahrwerke sind alle zusammen etwas

soft abgestimmt, aber mit wenigen

Klicks (mehr Kompression an der Telegabel

und am Stoßdämpfer) auch für den

Sportfahrer geeignet. Dagegen ist aber

ein deutlicher Unterschied zwischen dem

Husqvarna-Modell mit Umlenkung und

den beiden KTM-Motorrädern zu spüren.

Besonders auf schnellen Passagen mit

kleinen Wellen zeigt die Husqvarna ein

besseres Traktionsverhalten sowie Spurtreue.

Damit fühlen wir uns deutlich wohler

und können zügiger auf der Strecke

fahren. Zwischen der Motorcharakteristik

125 zu 150 ccm ist beim schnellen Fahren

auch ein Unterschied vorhanden. Die 150

XC-W ist leider etwas aggressiv ab dem

mittleren Drehzahlbereich. Somit können

wir weniger gleichmäßig in den rutschigen

Passagen beschleunigen, weil am

Hinterrad zu viel Traktion verlorengeht.

Vielleicht könnte man diese Eigenschaft

mit einer anderen Vergaserabstimmung

optimieren?

Zulassungsfähig? Ja oder nein?

Mit den neuen Modellen wurde durch

Husqvarna und KTM bekanntgegeben,

das diese nicht mehr zulassungsfähig

sind und damit auch nicht mehr im Endurowettbewerb

(DEM, EM usw.) eingesetzt

werden dürfen. Jedoch gibt es einen kleinen

Lichtblick für alle, die eine Husqvarna

TX 125 oder eine KTM 125 XC-W im Wettbewerb

einsetzen oder allgemein zulassen

wollen. Der KTM- und Husqvarna-Händler

Bert von Zitzewitz aus Karlshof bei Lübeck

hat die Möglichkeit, beide Modelle

über eine Einzelabnahme für einen geringen

Aufpreis, bei einigen Händlern zu homologieren.

Die KTM 150 XC-W ist leider

nicht zulassungsfähig.

Kontakt:

Bert von Zitzewitz e.K.

Karlshof

23758 Wangels

Telefon: 04528 91500

E-Mail: info@bvz.de

30

MCE

März '17


Reparatur- und Teileservice

Zylinder, Zylinderköpfe oder Kurbelwelle – wir kümmern uns um die Instandsetzung sowie die benötigten Ersatzteile.

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Die KTM 150 XC-W ist im Gelände zu Hause


VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

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MCE

März '17


SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

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VERGLEICHSTEST: KTM 125 XC-W / 150 XC-W / HUSQVARNA TX 125

Ohne Straßenzulassung, aber mit einem

Anlasser serienmäßig – die KTM 150 XC-W

34

MCE

März '17


Marko – mein Fazit

Was war das für ein spannender Test. Ich liebe die kleinen Zweitakter

und war begeistert von diesem Vergleich. Überraschend war für mich

der Unterschied bei den beiden 125ern. Beim langsamen Fahren ist

keine Differenz zu spüren, aber sobald es schneller wird, zeigt die

Husqvarna mit der Umlenkung einen Vorteil. Ich fühlte mich wohler

und konnte schneller mit dem weiß-blauen Modell fahren. Insgesamt

muss man wohl nach dem Einsatz urteilen und so würde ich folgendes

Fazit abgeben. Die Husqvarna 125 TX ist für mich der Racer, die KTM

125 XC-W ist für den Hobbyfahrer und für den Einstieg geeignet. Und

last but not least, die KTM 150 XC-W besitzt etwas Mehrleistung in allen

Bereichen, setzt sich besonders mit mehr Drehmoment durch und

hat als einzige Maschine einen Anlasser serienmäßig an Bord, ist leider

aber nicht zulassungsfähig. Also, wer ein eindrucksvolles Handling

möchte, dazu noch eine Mehrleistung, aber keinen Wert auf eine

Zulassung legt, dem sei die 150 XC-W empfohlen.

Nach dem Test ist putzen angesagt :-)

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Husqvarna TX 125 KTM 125 XC-W KTM 150 XC-W

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis


VORSTELLUNG: TM RACING EN + MX 300 Fi

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MCE

März '17


RACING

TM Racing ist nach wie vor erfolgreich und so konnte die italienische

Edelschmiede im vergangenen Jahr einen Weltmeistertitel in der

E1-Klasse durch Eero Remes erneut holen. Ebenfalls in der Weltmeisterschaft

konnte Manuel Monni einen 3. Platz in der E3-Klasse

erzielen. Bei uns in Deutschland hingegen war Kornel Nemeth in der

Cross-Country-Serie (GCC) siegreich. Momentan sind die beiden

Brüder aus Chile, Benjamin und Diego Herrera, beide unterwegs mit

der neuen 300er Viertaktmaschine, in der SuperEnduro-WM zu sehen.

Und genau diese neuen Modelle, die TM EN 300 Fi bzw. die MX

300 Fi, wollen wir euch kurz vorstellen.

• Text: Marko Barthel; Fotos: TM Racing, EnduroGP, Marco Burkert

37

MCE

März '17


VORSTELLUNG: TM RACING EN + MX 300 Fi

In diesem Jahr wird Eero Remes mit der neuen EN 300 in der Weltmeisterschaft an den Start gehen

EN 300 Fi und MX 300 Fi

Die EN 300 Fi ist ein neues Modell in der 2017er TM-

Racing-Palette. Damit schließt TM den Spagat zwischen

der kleinen 250er und der größeren 450er

Viertakt. Mit einem Kick- und E-Starter ausgerüstet,

kann sie einfach und schnell gestartet werden. Eine

elektronische Einspritzanlage sorgt für die notwendige

Benzinvorsorge. Zwei verschiedene Mappingstufen

(Full Power und Soft) können über einen

Schalter am Lenker ausgewählt werden. Beim Getriebe

kommt eine 6-Gangschaltung zum Einsatz

und beim Fahrwerk setzt man auf eine 48-mm-Kayaba-Telegabel

kombiniert mit einem TM-Racing-

Stoßdämpfer. Optional ist ein Öhlins-TTX-Stoßdämpfer

für 1050,- Euro erhältlich.

Benjamin Herrera zeigte eine gute Leistung in der Juniorenklasse beim SuperEnduro in Riesa

Außerdem kommt wie bei allen 2017er TM-Racing-

Modellen ein aktuelles Design und ein leichter Aluminiumrahmen

zum Einsatz. Mit dem optional erhältlichen

Programmier- und Diagnose-Tool von

Microtec kann neben dem Standardmapping eine

andere Motorcharakteristik programmiert und an

die Bedürfnisse des Fahrers angepasst werden. Der

Tank sitzt zentral in der Mitte des Motorrads und

wird an der rechten Sitzbankseite befüllt. Damit

liegt der Schwerpunkt tiefer und insgesamt zentraler.

Der Luftfilter sitzt vor der Sitzbank und ist einfach

sowie schnell von oben zu erreichen. Serienmäßig

sind Handschützer und ein Motorschutz

verbaut. Wer sich eines dieser beiden Modelle zulegen

möchte, sollte schnell sein, da laut Importeure

nur noch wenige verfügbar sind.

Diego Herrera war ebenfalls mit einer TM Racing EN 300 Fi in Riesa am Start

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MCE

März '17


TECHNISCHE DETAILS

EN 300 Fi

Motor

Einzylinder-Viertakt

Hubraum

292,30 ccm

Bohrung x Hub 81 x 56,7

Starter

Kick- oder

elektrischer Starter

Getriebe

6 Gang

Tankinhalt

7,5 Liter

Zündung

Microtec Electronic,

Kokusan Generator

Telegabel

48 mm Kayaba

Stoßdämpfer TM Racing /

optional Öhlins TTX

Reifen vorn 90/90 x 21

Reifen hinten 120/90 x 18

Bremse vorn

270-mm-Wave-

Bremscheibe

Bremse hinten 245-mm-Wave-

Bremscheibe

Gewicht

ca. 106 kg

Preis* 9290 €

UVP inkl. 19% MwSt., ohne Überführungsund

Nebenkosten in Höhe von 250 Euro

MX 300 Fi

Motor

Einzylinder-Viertakt

Hubraum

292,30 ccm

Bohrung x Hub 81 x 56,7

Starter

Kick- oder

elektrischer Starter

Getriebe

6 Gang

Tankinhalt

7,5 Liter

Zündung

Microtec Electronic,

Kokusan Generator

Telegabel

48 mm Kayaba

Stoßdämpfer TM Racing /

optional Öhlins TTX

Reifen vorn 80/100 x 21

Reifen hinten 100/90 x 19

Bremse vorn

270-mm- Wave-

Bremsscheibe

Bremse hinten 245-mm-Wave-

Bremsscheibe

Gewicht

ca. 105 kg

Preis* 8790 €

UVP inkl. 19% MwSt., ohne Überführungsund

Nebenkosten in Höhe von 250 Euro

OPTIONAL ERHÄLTLICH

Öhlins-TTX-Stoßdämpfer, verfügbar für EN und MX .................................................................. 1050,00 €

Lenkerhalterung in Silent Blocks für CNC-Gabelbrücken ............................................................ 150,00 €

White Dream WD, Kunststoffkit in Weiß anstatt Standardfarbe ................................................... 100,00 €

Höhenverstellbarer Stoßdämpferfuß (verfügbar nur mit Öhlins-TTX-Stoßdämpfer) ...................... 300,00 €

Elektorstartersystem für 4T MX ............................................................................................... 400,00 €

39

MCE

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PRÄSENTATION: SUZUKI RM-Z 450 WS

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MCE

März '17


Weltpremiere

• Suzuki zeigt die 2018er RM-Z 450 WS bei einer Weltpremiere im belgischen Lommel

• Vorstellung der beiden Motocross-Werksteams Suzuki World MXGP und Suzuki World MX2


PRÄSENTATION: SUZUKI RM-Z 450 WS

RM-Z 250

250 CCM PILOTEN

Bas Vaessen Hunter Lawrence Jeremy Seewer Zachary Pichon

Nur wenige Wochen vor Beginn der FIM Motocross-

Weltmeisterschaft 2017 wurde in der Teamzentrale

des Suzuki World MXGP Teams im belgischen Lommel

die neue Werksmaschine Suzuki RM-Z 450 WS

vorgestellt. Die weltexklusive Präsentation wurde

zusammen mit der Vorstellung der Teamfahrer für

2017 live im Internet übertragen.

Teammanager Stefan Everts zeigte sich hocherfreut

über das Engagement von Suzuki und möchte der

Marke viele neue Erfolge bescheren. „2017 ist mein

zweites Jahr als Teammanager mit Suzuki und ich

freue mich sehr, dass ich die neue RM-Z 450 WS vorstellen

darf. Das neue Motorrad ist wirklich großartig.

Es sieht fantastisch aus und ist eine weitere Motivation

für alle Beteiligten, Suzuki zurück an die

Spitze des Motocrosssports zu bringen. Selbstverständlich

gibt es noch sehr viel Arbeit für mich und

das Team, aber es ist großartig, dass wir auf die volle

Unterstützung aus Japan und das neue Motorrad

bauen können.“

Auch Jan Breckwoldt, General Manager Sales and

Marketing, Motorcycle and ATV bei der Suzuki

Deutschland GmbH, blickt hoffnungsfroh in die

neue Saison: „Alles sieht wirklich sehr vielversprechend

aus und ich kann es kaum abwarten, dass die

neue Saison endlich beginnt! Die besten Wünsche

an Stefan, alle Fahrer und Mechaniker und all die

vielen Helfer, die am Erfolg mitarbeiten. Lasst uns

mit voller Kraft loslegen!“

Auf der neuen RM-Z 450 WS werden die beiden Piloten

Kevin Strijbos und Arminas Jasikonis an den

Start gehen. Strijbos, der vor kurzem zum ersten

Mal Vater wurde, freut sich total auf das neue Motorrad:

„Ich bin ein bisschen aufgeregt und kann es

kaum abwarten, das erste Rennen mit dem neuen

Motorrad zu fahren! Ich hatte einen guten Winter

und bin sehr gut in Form. Zusätzlich habe ich jetzt

die Gelassenheit eines Vaters dazu gewonnen. Ich

brenne nach wie vor darauf, zu fahren, aber ich weiß

jetzt, dass Motocross nicht die wichtigste Sache der

Welt ist. Ich denke, das wird mir ein wenig mehr Gelassenheit

geben und den Umgang mit dem Erfolgsdruck

erleichtern.“

Zachary Pichon

Hunter Lawrence

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MCE

März '17


RM-Z 450

450 CCM PILOTEN

Arminas Jasikonis

Kevin Strijbos

Für Jasikonis wird 2017 das erste komplette Jahr in

einem Werksteam sein. „Ich bin gespannt auf die

bevorstehende Saison. Das neue Bike ist eine zusätzliche

Motivation und viele Leute werden auf uns

schauen. Ich komme aus einem kleinen Land und

bin für ein kleines Team gefahren, deshalb bin ich

wirklich begeistert über meine neue Situation und

denke, dass wir uns sehr gut präsentieren werden.“

In der MX2-Klasse geht mit Jeremy Seewer, Bas

Vaessen und Hunter Lawrence ein enorm erfolgversprechendes

Trio ins Rennen. Allen voran natürlich

Vizeweltmeister Jeremy Seewer, der 2017 den letzten

Schritt in Richtung Titel gehen möchte. „Wir

konnten die RM-Z 250 für dieses Jahr noch einmal

deutlich verbessern und auch ich habe in Sachen

Fitness noch einmal einen klaren Schritt nach vorne

gemacht“, zeigt sich Seewer bereit für den Titelkampf.

„Natürlich wird es alles andere als einfach,

den Titel zu gewinnen, aber es ist nun mal der

nächste logische Schritt. Wir werden bei jedem Rennen

unser Bestes geben und hoffentlich am Ende

der Saison ganz oben auf dem Treppchen stehen.“

Vaessen wird 2017 seine erste komplette WM-Saison

bestreiten. Der Niederländer hat die Europameisterschaft

EMX250 im letzten Jahr auf Rang 3 beendet

und fühlt sich bereit für den nächsten Schritt:

„Ich habe mein ganzes Leben dafür gekämpft, in der

Motocross-Weltmeisterschaft fahren zu können

und freue mich sehr, dass es endlich soweit ist! Es

wird sicher eine lange und intensive Saison, aber

wir haben hart gearbeitet und ich denke, es wird ein

gutes Jahr werden.“

Lawrence steigt ebenfalls aus der Europameisterschaft

EMX250 in die MX2-WM auf und kann bereits

auf einige Siege zurückblicken. „Ich werde mich

dieses Jahr darauf konzentrieren, viel zu lernen,

konstant zu fahren und so viel Erfahrung wie möglich

in der WM zu sammeln“, versichert der Australier.

„Dass wir alle gewinnen wollen, muss ich ja

nicht extra erwähnen, aber es geht auch darum, zu

lernen und sich weiterzuentwickeln.“

Arminas Jasikonis

Kevin Strijbos

43

MCE

März '17


SUPERCROSS: DORTMUND

Spektakel

vom Feinsten

Traditionell findet das Finale zum ADAC SX-Cup in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Die

Kulisse ist für deutsche Verhältnisse überaus spektakulär und bringt jährlich enorm spannende

Rennaction ins Oval.

Nicholas Schmidt konnte in Dortmund

den Gesamtsieg im ADAC

SX-Cup einfahren

44

MCE

März '17


45

MCE

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SUPERCROSS: DORTMUND

Als Top-Faëëëvorit auf den Gesamtsieg im SX-Cup

reiste US-Boy Nicholas Schmidt an. Teamchef Robert

Sturm hatte bei der Auswahl seiner Fahrer zu

Beginn der Saison einen echten Glücksgriff mit dem

US-Amerikaner gelandet. Schmidt fuhr bei fast allen

Rennen in Stuttgart, München und Chemnitz in

die vorderen Punkteränge und hatte sich damit einen

ordentlichen Vorsprung gegenüber seinen Konkurrenten

herausfahren können. Neben ihm sorgte

ein weiterer US-Boy für Aufsehen in dieser Saison.

Kyle Cunningham fuhr erstmals in der Münchener

Olympiahalle für sein Team Castrol Power1 Suzuki

Moto-Base unter der Leitung von Michi Peters.

Wohlgemerkt hatte Peters Cunningham „nur“ als Ersatzfahrer

einfliegen lassen, doch der smarte SX-

Spezialist gewann auf Anhieb in der bayerischen

Landeshauptstadt. Eine kleine Sensation, denn

auch in Chemnitz war kein Kraut gegen Cunningham

gewachsen. Ob er in Dortmund starten würde, ließ

Cunningham aber lange Zeit offen. Der Grund war

einfach, dass im Januar in den USA die SX-Meisterschaft

startet und diese ist für die meisten wichtiger,

als hierzulande ein Rennen zu bestreiten. Erst

wenige Stunden vor dem Finale in Dortmund sickerte

durch, dass Michi Peters Kyle Cunningham für

Dortmund verpflichten konnte. Damit stand einem

sehenswerten Zweikampf zwischen Schmidt und

Cunningham nichts im Weg.

Für genügend Anreiz hatte der Organisator in Dortmund

ebenfalls gesorgt, denn für den neuen „König“

stand ein nagelneuer Suzuki Swift bereit. Suzuki

ist langjähriger Sponsor des Supercross in

Dortmund und darauf ist der Hersteller von Zweiund

Vierradfahrzeugen stolz, wie Stephan Römer,

Key Account Manager Special Sales Automobile der

Suzuki Deutschland GmbH, sagte. „Auf unseren

Motorrädern kämpfen die Piloten um den Sieg und

um den Hauptpreis. Suzuki ist einer der wenigen

Hersteller, der in beiden Segmenten, Zwei- und

Vierrad, zu Hause ist und die Entwicklung vorantreibt.

Aus diesem Grund passt unser Engagement

beim ADAC-Supercross perfekt.“ Auch der „Prinz“

geht nicht leer aus. Der Sieger der SX2-Kategorie erhielt

als Prämie eine Kawasaki Z300 im Wert von

über 5000 Euro. Motivation, sich anzustrengen, gab

es also genügend. Und ein weiterer Programmpunkt

war neu in diesem Jahr und ist stets ein Garant

für aufsehenerregende Rennszenen. Die Rede

ist von der sogenannten Superpole, die es bereits

bei zahlreichen anderen Offroadwettbewerben

gibt. Dabei handelt es sich um ein Einzelzeitfahren,

in dem die zehn für den Endlauf direkt qualifizierten

Piloten aus den beiden Halbfinals gegeneinander

antreten. Nach einer Einführungsrunde folgt eine

schnelle, gezeitete Runde. Für die Zuschauer, die

die gefahrenen Zeiten unmittelbar auf den Videowalls

verfolgen können, wird das Ganze somit noch

greifbarer. Auch für die Piloten ist die Superpole

keine Spielerei, schließlich erhält der schnellste

Fahrer bei der Wahl seines Startgatters den Vorzug.

Apropos Start, auch hier hatte man eine Innovation

eingeführt. Erstmals kam bei einer deutschen Supercrossveranstaltung

eine Gitterfläche zum Einsatz.

Hintergrund ist, allen Fahrern beim Start ein

nahezu identisches Haftungsniveau zu bieten.

Auftakt

Die Dreitages-Veranstaltung begann am Freitag direkt

mit einem Paukenschlag oder besser einer

Weltpremiere. Im Rahmen des emotionalen Openings

präsentierte Nikolai Merkator, bekannt aus

der RTL-Unterhaltungsshow „Das Supertalent“, seinen

eigens für das SX Dortmund komponierten

Song „König“. Das Opening war jedoch nur ein kleiner

Vorgeschmack auf das, was in Sachen Tagessieg

folgen sollte. Diesen holte keiner der hoch gehandelten

Favoriten um Nicholas Schmidt oder Kyle

Cunningham, sondern der Brite Steven Clarke! Für

ihn kam das Ganze selbst überraschend, wie er ge-

Steven Clarke gewann am Freitagabend den Auftakt

in der Westfalenhalle und holte damit als erster

Brite einen Tagessieg in Dortmund

46

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März '17


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März '17


SUPERCROSS: DORTMUND

stand. „Die Rennen waren ziemlich anstrengend,

die Strecke keinesfalls leicht. Dass ich hier gewinne,

habe ich definitiv nicht erwartet“, so Clarke. Der

Husqvarna-Pilot sicherte sich zudem mit diesem

Sieg einen Eintrag ins Geschichtsbuch der mittlerweile

34. Ausgabe des SX Dortmund. Niemals zuvor

hatte ein Brite in der Westfalenhalle den Sieg einfahren

können, umso größer natürlich die Freude

bei Clarke. „Das ist unglaublich und fühlt sich hervorragend

an. Ich blicke aber nach vorn und möchte

auch am Samstag und Sonntag Vollgas geben“, gab

sich Clarke weiterhin kämpferisch. Was hier so einfach

klingt, war im Finale der Big Boys harte Arbeit.

Dem Sieg vorangegangen war ein enorm turbulentes

Finalrennen der SX1, in dem es bereits kurz nach

dem Start zu einem Crash kam, in den sowohl SX-

Cup-Leader Nicholas Schmidt als auch Sulivan Jaulin

verwickelt waren. Für Schmidt war das Finale und

die damit erhofften Punkte also auf einen Schlag in

weite Ferne gerückt. Auch sein schärfster Konkurrent

Kyle Cunningham hatte Pech und geriet im

Rennverlauf mit dem späteren Sieger Steven Clarke

aneinander. Während Clarke das Rennen unbeirrt

fortsetzen konnte, wurde Cunningham lediglich als

Elfter gewertet. Aus deutscher Sicht lag zunächst

Dennis Ullrich auf aussichtsreicher Position. Er kam

am besten aus dem Startgatter und übernahm sogleich

die Führungsposition. Ein kapitaler Fahrfehler

kostete den 23-Jährigen jedoch den Platz an der

Sonne und „Ulle“ fiel bis auf Position 5 zurück.

Zweiter wurde letztendlich der US-Amerikaner Austin

Politelli (Meyer Racing Team). Er hatte bei den

bisherigen Veranstaltungen kein Glück, agierte in

diesem Lauf aber clever. Als er sich auf Position 2

befand, verzichtete er darauf, alles daran zu setzen,

Steven Clarke die Führung streitig zu machen und

konzentrierte sich stattdessen darauf, einen sicheren

Podestrang einzufahren. „Das war ein total verrücktes

Rennen. Ich habe zu Beginn einen kleinen

Fehler gemacht und mich dann über die Distanz darauf

konzentriert, keinen weiteren zu machen“, sagte

Politelli zu seiner Taktik. Mit Boris Maillard, der

sich den verbliebenen 3. Podestplatz schnappte,

war das Ergebnis am Freitagabend in Stein gemeißelt.

Der Franzose setzte alles auf eine Karte und

konnte auf den letzten Metern noch Superpole-Gewinner

Khoun-Sith Vongsana auf Platz 4 verdrängen.

Nacht der Fans

Am Samstag wurden die Karten neu gemischt und

das Pokerspiel begann von vorn. Nicholas Schmidt

brannte nach der Niederlage am Freitagabend auf

Revanche und hatte die Chance, den SX-Cup für sich

zu entscheiden. Das Abendprogramm am Samstag,

in Dortmund „Nacht der Fans“ genannt, brachte natürlich

die erhoffte Spannung in die Arena. US-Boy

Schmidt wurde seiner Rolle als Titelfavorit gerecht,

indem er sich souverän bis ins abendliche Main-

Event kämpfte und dort ebenso souverän fuhr. Die

Stimmung in der völlig ausverkauften Westfalenhalle

war quasi am Siedepunkt, als das Gatter zum

finalen Rennen dieses Abends fiel. Durchsetzen

konnten sich die beiden US-Boys Schmidt und Cunningham,

wobei Letzterer die Führungsposition innehatte

und diese bis zur Zielflagge nicht wieder

abgab. Für Schmidt war dies allerdings kein Problem,

da ihm ein 2. Platz für den Gesamtsieg im SX-

Cup genügte. Dementsprechend happy war der US-

Amerikaner aus dem Sturm Racing Team, als die

Last von seinen Schultern fiel: „Der ADAC SX-Cup

war für mich ein unvergessliches Abenteuer hier in

Europa“, sagte der frischgebackene SX-Cup-Champion.

„Auch wenn man es schon häufig gehört hat,

ich muss mich wirklich bei meinem Team bedanken,

das einen sehr großen Anteil an dem Erfolg hat“,

fuhr Schmidt fort. In der Tat hat das Team von Fuhrunternehmer

Robert Schmidt stets ein glückliches

Händchen, was die Wahl der Piloten angeht, und betreut

diese bei den Auftritten in Deutschland her-

Stefan Büttner sorgte in der SX2-Kategorie für einen

Spitzenerfolg, indem der schnelle Kawa-Pilot

sowohl Cup- als auch Prinzentitel abräumte

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US-Boy Kyle Cunningham kam kurzfristig

nach Dortmund und sicherte sich seinen

dritten Königs-Titel in Folge

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SUPERCROSS: DORTMUND

vorragend. Für Schmidt war mit diesem Erfolg auch

schon das Ende seiner Deutschlandtour eingeläutet,

denn in den USA ist, wie schon erwähnt, die SX-

Saison in vollem Gange. Somit flog Schmidt unmittelbar

nach diesem Sieg in seine Heimat zurück.

Einer der ersten Gratulanten am Samstagabend war

Tagessieger Kyle Cunningham. Als fairer Sportsmann

freute er sich für seinen Landsmann, wusste

aber gleichzeitig, dass er selbst noch die Gelegenheit

zu einem unvergesslichen Sieg nutzen konnte.

Die Rede ist von seinem dritten Gesamtsieg nach

München und Chemnitz! Während der Samstagabend

der letzte Tag in der Wertung des SX-Cup war,

ging der Sonntag noch in die Wertung des „König

von Dortmund“ ein. Und hier hatte Cunningham gegenüber

dem Briten Steven Clarke, der am Samstag

mit Rang 6 nur magere 10 Zähler einfahren konnte,

ordentlich Punkte gutgemacht. „Ein großartiges

Rennen“, sagte Cunningham. „Der Freitagabend

war wirklich hart und ich bin froh, heil da durchgekommen

zu sein. Heute lief es für mich deutlich besser.

Ich bin total begeistert, vor einer so grandiosen

Kulisse einen Sieg errungen zu haben.“ Für den US-

Boy sollte es jedoch noch besser kommen!

Cunningham mit Dreifacherfolg

Am Sonntag gelang dem US-Amerikaner Kyle Cunningham

ein sensationeller Erfolg, den so zu Beginn

der SX-Saison wohl keiner auf der Rechnung hatte.

Im Team von Castrol Power1 Suzuki Moto-Base fühlte

er sich pudelwohl und dankte es seinem Team mit

einem weiteren Gesamtsieg, sein insgesamt dritter

in dieser SX-Saison! Der Weg dorthin war nicht ganz

einfach und begann in Dortmund bekanntermaßen

mit dem Strauchler am Freitagabend. Am Samstag

kämpfte sich Cunningham eindrucksvoll zurück und

vollbrachte das gleiche Kunststück am Sonntag. Mit

Platz 2 im Finalrennen sicherte sich der 27-Jährige

den begehrten Titel „König von Dortmund“ und gewann

die damit verbundene Siegesprämie in Form

des Suzuki Swift. „Das war ein riesiger Spaß“,

strahlte Cunningham. „Ich hatte am Freitag sehr viel

Pech und bin schlecht ins Wochenende hier in Dortmund

gestartet. Gestern ging es schon deutlich

bergauf und heute bin ich der neue ’König von Dortmund’,

einfach großartig.“ Den Sieg fuhr überraschenderweise

Simon Mallet (Meyer Racing Team)

ein. Der schnelle Franzose lieferte sich einen intensiven

Zweikampf mit Cunningham und entschied

diesen am Ende für sich. Weniger glücklich lief es

bei Auftaktsieger Steven Clarke. Der 250er Europameister

musste einer Handverletzung Tribut zollen.

Diese hatte er sich am Samstag während eines

Zweikampfes zugezogen und er tat sich am Sonntag

schwer. So sehr es der Brite auch wollte, es reichte

nicht, um das Finale zu erreichen! Im Halbfinale kam

er zu Fall und verpasste letztendlich auch den Einzug

über den Hoffnungslauf. Ärgerlich, denn Clarke

lag in der „Königswertung“ vorn und hatte damit die

besten Karten in der Hand. Im Klassement belegte

der Brite schließlich den 4. Gesamtrang hinter US-

Boy Khoun-Sith Vongsana. Erfolgreich zeigte sich

Dennis Ullrich am Sonntag in der Westfalenhalle.

Der KTM-Pilot konnte bei seinem einzigen Gastspiel

im SX-Cup immerhin Platz 3 am Sonntag einfahren

und sorgte damit für frenetischen Applaus bei den

Zuschauern. „Die Fans in Dortmund sind einfach etwas

ganz Besonderes“, sagte Ullrich. „Das hat eine

Menge Spaß gemacht. Wenn es sich irgendwie einrichten

lässt, will ich auch in Zukunft hier wieder am

Start sein.“

SX2: Stefan Büttner holt den Cup und Prinzentitel

bei den 250ern

Julien Lebeau sicherte sich am Auftaktabend in der

SX2-Wertung den Tagessieg. Der Franzose verkürzte

damit den Rückstand auf seinen Teamgefährten

Stephan Büttner, der die Tabelle im ADAC SX-Cup

weiterhin anführte, von 27,5 auf 18 Punkte. Der

Deutsche fuhr zwei taktische Rennen, wurde jeweils

Diesen Pott wollte jeder gewinnen, doch

nur einem gebührte diese Ehre

50

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März '17


Justin Trache blieb trotz der riesigen Kulisse in

Dortmund cool und wurde „Kleiner Prinz“

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SUPERCROSS: DORTMUND

Vierter und konnte so trotzdem entspannt in den

Cup-Finaltag am Samstag gehen, wo der Sieger bis

zu 25 Zähler einfahren konnten. Die Plätze 2 und 3

am Freitag belegten mit Adrien Malaval und Clément

Briatte zwei weitere Franzosen, sodass das

komplette Podium in den Farben des Nachbarlandes

erstrahlte. Am Samstag wurde es in der Nachwuchsklasse

einmal mehr ernst und Stefan Büttner

stand kurz vor einem sensationellen Erfolg. Ein Sieg

in Lauf 1 und Platz 8 im zweiten Heat am Samstagabend

reichten dem 21-Jährigen, um den ersten großen

Titel seit dem Gewinn der Deutschen Jugend-

MX-Meisterschaft (85 ccm) im Jahr 2009 perfekt zu

machen. „Ich bin unendlich stolz auf diesen Erfolg“,

sagte Büttner. Den Tagessieg am Samstag holte

sich Büttners Teamgefährte Nicolas Barcelo. Der

Franzose fuhr in Rennen 1 auf den 2. Rang und ging

dann als Sieger aus dem zweiten Heat hervor. „Ich

komme hier immer besser zurecht“, sagte Barcelo.

„Vor allem mein sehr guter Start war der Grundstein

für meinen Sieg.“

In der Meisterschaftswertung musste er sich seinem

Teamkollegen Büttner als Zweitem geschlagen

geben, in der Dortmund-eigenen „Prinz von Dortmund“-Wertung

lag Julien Lebeau nach vier von

sechs Rennen an den ersten zwei Veranstaltungstagen

mit 31,5 Punkten in Führung. In Schlagdistanz,

nur 0,5 Punkte dahinter, belegte Adrien Malaval

(Team DIGA-Procross) Rang 2. Auch Büttner auf Position

3 hatte am Sonntag noch gute Chancen, auch

diese Wertung für sich zu entscheiden. Der Rückstand

auf den Spitzenreiter betrug nur 2 Punkte. Die

Kampfansage kam von Büttner: „Ich werde morgen

(Sonntag) voll angreifen, denn die Kawasaki Z300,

die der ’Prinz von Dortmund’ gewinnt, will ich unbedingt

haben.“ Nun, was soll man sagen, er hat es geschafft:

Stephan Büttner ist neuer „Prinz von Dortmund“.

Noch am Samstagabend hatte er bestätigt,

dass die Kawasaki Z300, mit der der beste Nachwuchscrosser

des ADAC-Supercross Dortmund belohnt

wurde, ganz oben auf seiner Wunschliste

steht. Nun ist der 21-Jährige der neue Besitzer des

wertvollen Preises. „Mir fehlen einfach die Worte“,

sagte Büttner. „Eine großartige Saison, ein fantastisches

Finale, mehr geht einfach nicht.“

Die beiden letzten Finalrennen machten Büttner

und Adrien Malaval unter sich aus. Der Deutsche gewann

Heat 1, der Franzose den zweiten Lauf. Nach

der Disqualifikation von Julien Lebeau – der Franzose

wurde wegen unsportlichen Verhaltens nach

Rennen 2 aus der Wertung genommen – stand für

die beiden Laufsieger am Ende je ein 2. Rang zu Buche.

Büttner hatte so die Nase vorne, Malaval belegte

in der Drei-Tages-Wertung Rang 2. Dritter wurde

Nicolas Barcelo, der sich am Samstagabend den Tagessieg

geholt hatte.

SX3: Justin Trache ist

der „Kleine Prinz von Dortmund“

Am Samstag holte er sich die Meisterschaft im ADAC

SX-Cup, einen Tag später sicherte sich Justin Trache

als bester Fahrer der SX3-Kategorie beim 34. ADAC-

Supercross Dortmund auch den Titel „Kleiner Prinz

von Dortmund“. Der Laufsieg am Finaltag ging an

Luca Harms, 14 Jahre jung aus Tutzing/Traubing.

Zweiter wurde Paul Bloy, der an allen drei Tagen das

Podest enterte. Das Podium komplettierte Roël van

Ham, Trache reichte ein 4. Rang zum Titelgewinn.

„Ich bin einfach nur glücklich“, sagte er, als er neben

dem riesigen Siegerpokal den von Mr. Frosty

gesponserten Segway in Empfang nahm.

• Text: Marco Burkert/ADAC Westfalen

• Fotos: ADAC/Jan Brucke

Die beiden US-Boys Nicholas Schmidt

(75) und Kyle Cunningham (42) lieferten

sich die gesamte Saison über einen harten

Zweikampf

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Atemberaubend – die Kulisse

in Dortmund ist stets etwas

ganz Besonderes

ADAC-Supercross Dortmund - 13.-15.1.2017

Ergebnisse:

SX1 - Finale - Freitag: 1. Steven Clarke, GB, Husqvarna; 2. Austin Politelli,

USA, Yamaha; 3. Boris Maillard, F, Suzuki; 4. Khoun-Sith Vongsana,

F, Kawasaki; 5. Dennis Ullrich, D, KTM; 6. Filip Neugebauer, CZ,

Kawasaki; 7. Paul Coates, GB, Kawasaki; 8. Jason Clermont, F, Honda;

9. Nicholas Schmidt, USA, Suzuki; 10. Sulivan Jaulin, F, KTM; 11. Kyle

Cunningham, USA, Suzuki.

Samstag: 1. Cunningham; 2. Schmidt; 3. Valentin Teillet, F, Honda;

4. Maillard; 5. Vongsana; 6. Clarke; 7. Charles Lefrançois, F, Suzuki;

8. Neugebauer; 9. Coates; 10. Dominique Thury, D, KTM; 11. Jaulin.

Sonntag: 1. Simon Mallet, F, Honda; 2. Cunningham; 3. Ullrich;

4. Vongsana; 5. Maillard; 6. Teillet; 7. Lefrançois; 8. Steve Mages,

USA, Yamaha; 9. Schmidt; 10. Neugebauer; 11. Jaulin; 12. Kai Haase,

D, Suzuki.

König von Dortmund: 1. Cunningham; 2. Maillard; 3. Vongsana;

4. Clarke; 5. Schmidt; 6. Ullrich; 7. Teillet; 8. Mallet; 9. Neugebauer;

10. Politelli.

Ferner: 16. Thury; 17. Haase.

ADAC SX-Cup - Endstand: 1. Schmidt, 135 Punkte; 2. Cunningham,

115; 3. Gavin Faith, USA, Honda, 70; 4. Christopher Blose, USA, Ya-

maha, 68; 5. Maillard, 64; 6. Jace Wayne Owen, USA, Honda, 60;

7. Clarke, 58; 8. Lefrançois, 58; 9. Thury, 57; 10. Neugebauer, 50.

Ferner: 21. Ullrich, 11.

SX2 - gesamt - Freitag: 1. Julien Lebeau, F, Kawasaki; 2. Adrien Malaval,

F, Suzuki; 3. Clément Briatte, F, Kawasaki; 4. Stephan Büttner, D,

Kawasaki; 5. Lucas Imbert, F, KTM; 6. Lorenzo Camporese, I, Honda;

7. Glen Meier, DK, KTM; 8. Gradie Featherstone, GB, Suzuki; 9. Johannes

Klein, A, KTM; 10. Nicolas Barcelo, F, Kawasaki; 11. Dan Houzet, F,

KTM; 12. Joel Anton Costas, E, Honda.

Samstag: 1. Barcelo; 2. Büttner; 3. Malaval; 4. Imbert; 5. Luca Nijenhuis,

NL, Kawasaki; 6. Featherstone; 7. Lebeau; 8. Briatte; 9. Costas;

10. Camporese; 11. Klein; 12. Meier.

Sonntag: 1. Büttner; 2. Malaval; 3. Barcelo; 4. Featherstone; 5. Camporese;

6. Costas; 7. Imbert; 8. Briatte; 9. Meier; 10. Klein; 11. Wesley

Mars, NL, KTM.

Prinz von Dortmund: 1. Büttner; 2. Malaval; 3. Barcelo; 4. Imbert;

5. Featherstone; 6. Briatte; 7. Lebeau; 8. Camporese; 9. Meier;

10. Costas.

ADAC SX-Cup - Endstand: 1. Büttner, 155 Punkte; 2. Lebeau, 129,5;

3. Nijenhuis, 110,5; 4. Malaval, 109,5; 5. Briatte, 83; 6. Chris Bayliss,

GB, Honda, 64,5; 7. Featherstone, 63,5; 8. Meier, 60,5; 9. Paul Haberland,

D, Suzuki, 35; 10. Klein, 33.

Ferner: 13. Brian Hsu, D, Husqvarna, 25,5; 15. Oliver Kaas, D, Honda,

18; 17. Alessandro Contessi, CH, Yamaha, 14,5; 21. Nico Koch, D, KTM,

6,5.

SX3 - Wertungslauf - Freitag: 1. Justin Trache, KTM; 2. Paul Bloy, Suzuki;

3. Roël van Ham, KTM; 4. Carl Ostermann, KTM; 5. Luca Harms,

KTM; 6. Lukas Fiedler, KTM; 7. Luca Pfalz, KTM; 8. Marvin Müller, Moto-TM;

9. Nick Domann, KTM; 10. Luca Bürger, KTM.

Samstag: 1. Domann; 2. Trache; 3. Bloy; 4. van Ham; 5. Harms;

6. Ostermann; 7. Fiedler; 8. Müller; 9. Bürger; 10. Pfalz.

Sonntag: 1. Harms; 2. Bloy; 3. van Ham; 4. Trache; 5. Fiedler; 6. Ostermann;

7. Domann; 8. Pfalz; 9. Müller; 10. Bürger.

Kleiner Prinz von Dortmund: 1. Trache; 2. Bloy; 3. Harms; 4. van Ham;

5. Domann; 6. Ostermann; 7. Fiedler; 8. Pfalz; 9. Müller; 10. Bürger;

11. John-Pascal Gieler, Suzuki.

ADAC SX-Cup - Endstand: 1. Trache, 131 Punkte; 2. Ostermann, 93;

3. Bloy, 85; 4. Domann, 77; 5. van Ham, 76; 6. Harms, 59; 7. Constantin

Piller, D, KTM, 48; 8. Gieler, 45; 9. Fiedler, 39; 10. Pfalz, 26.

SX4 - Sonntag: 1. Troy Verburgh; 2. Luke Schäfer; 3. Fynn Henryk

Schäfer; 4. Benedikt Romankiew; 5. Morris Molitor; 6. Jan Schulte;

7. Len Knur; 8. Matthäus Baak; 9. Fynn Luca Hommerich; 10. Finn Roßbroich,

alle KTM.

Termine 2017

08./09.04. F. Drehna www.msc-fuerstlich-drehna.de

29./30.04. Jauer www.mc-jauer.de

13./14.05. Mölln www.adachansa.de

Weitere Informationen unter: www.adac.de/mx-masters

Unsere Partner:

17./18.06. Bielstein* www.mxmasters-bielstein.de

15./16.07. Tensfeld www.adac.de/sh

26./27.08. Gaildorf www.msc-gaildorf.de

23./24.09. Holzgerlingen www.kfv-kalteneck.de

*ohne ADAC MX Junior Cup

Laudert GmbH + Co. KG,

Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Das neue Teamdesign kann sich sehen lassen ...

2017 LÄUFT

Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen und

auch der Termin für das 2017er-Team-Saisonstarttraining

steht bereits. Am Sonntag, 5. März 2017,

geht es für die Teamfahrer wieder in eine beliebte

Sandkuhle bei Hannover, um sich gemeinsam für

die anstehenden Events vorzubereiten.

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat –

wie z.B. Rennservice, Sportfahrerunterstützung

oder die verschiedenen Teamtrainings.

Für Teamchef Sven Kiedrowski startete die 2017er

Saison richtig gut, denn er konnte bereits im Rahmen

der FIM-SuperEnduro-WM in Riesa den 6. Gesamtrang

in der nationalen Klasse einfahren.

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support

des Teams kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Neu am Lager! Die 2017er Red-Moto-Honda-Enduro-

Modelle sind verfügbar – jetzt zuschlagen!

Beim Kauf einer neuen Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha

YZ/YZ-F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise

gibt es für Sportfahrer top Konditionen und

interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden

erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben

Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

Hammerpreisen. Auch bei den neuen

Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support – vor allem

für Enduro-DM-/Pokal-, GCC- und auch Offroadscramble-Fahrer!

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Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist

mit mehr als 1000 Quadratmetern der größte Offroad-Shop

in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie

seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und Gas-

Gas-Händler. Seit 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland eine weitere

starke Marke hinzugekommen.

Mehr Infos unter www.kiedrowski-racing.de

Kiedrowski ist außerdem der offizielle Motoseat-

Importeur für Deutschland und Österreich – bei Kiedrowski

bekommt ihr Sitzbankbezüge in Wunschfarben

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den USA!

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Kiedrowski Racing eine Plattform geschaffen, auf

der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile

bequem raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung

bestellen können. Perfekt für die Kunden ist

die Zahlung per PayPal und der kostenlose Versand

innerhalb Deutschlands ab einem Warenwert von

99,- Euro.

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des Teams: Helge Schwark von der Firma HGT

Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

BUY MX • Michelin • Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

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Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter

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März '17


Sven Kiedrowski – SuperEnduro-WM in Riesa

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MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT

Bald wird es wieder bunt

Start frei

Die Maxxis Cross Country Meisterschaft 2017 (GCC) steht in den Startlöchern. Die begehrtesten

Klassen sind fast ausgebucht.

Einschreibung / Nennung

Am 22./23. April geht der Auftakt der beliebten

Rennserie GCC im thüringischen Triptis über die

Bühne. Schon früh im Jahr sind auch die Starterlisten

der sechs anderen Events bereits gut gefüllt. In

einigen Klassen müssen sich interessierte Teilnehmer

bereits beeilen, wenn sie sich noch in die Serie

einschreiben möchten. Gründe für eine Einschreibung

in die Serie gibt es genug. Rein finanziell rechnet

sich das nämlich schon ab drei Teilnahmen in

der Saison. Als eingeschriebener Serienstarter ist

außerdem ein Startplatz für jedes Einzelrennen garantiert.

Einzige Voraussetzung ist die rechtzeitige

Nennung bis zum Nennungsschluss, also zwei Wochen

vor dem jeweiligen Event. Für Serienstarter ist

es außerdem wesentlich einfacher, bei einer Veranstaltung

zu nennen. In der Serienwertung warten

auch tolle Preise. Alle Vorteile für Serienstarter findet

man auf der Homepage der Serie: www.gcc.xccracing.com

Zweite Einschreibung / Nennung

Neu bei der GCC ist die Möglichkeit zur zweiten Einschreibung

und Nennung. Die Fahrer, die in zwei

Klassen starten möchten, können sich ab sofort vergünstigt

in die Serie einschreiben und für die Einzelevents

nennen. Dieser extra Menüpunkt ist neu

auf der Homepage der Serie und bietet „Vielfahrern“

optimale Bedingungen in der Serie.

Zeitplan 2017

Supersprint am Sonntagnachmittag

Die GCC sprintet mit neuem Zeitplan in die Saison

2017. Insgesamt sind 24 Klassen ausgeschrieben,

die an zwei Renntagen mit jeweils vier Rennen auf

das Wochenende verteilt sind. Der Zeitplan am

Samstag wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Hier werden die Oldies, die Damen, die Beginner

und Gäste an den Start gehen. Im letzten Rennen

des ersten Renntages kommen dann noch die

Junioren und Youngster dazu, die Nachwuchshoffnungen

sind somit im teilnehmerstärksten Rennen

am Samstagnachmittag im Einsatz.

Sonntag machen wie immer die Quad- und ATV-

Klassen den Anfang. Hier gibt es 2017 einige Neuerungen.

Die Quad-Klassen „Damen“, „Super Senior“

und „Pre Senior“ wurden ins Programm

aufgenommen. Nach den Quads werden die ganz

„kleinen“ 65er- und 85er-Klassen auf die Strecke

geschickt. Anschließend wird’s deutlich schärfer:

Die neue XC-Supersprint-Klasse startet mit einem

freien Training, bevor am frühen Nachmittag dann

die Sportklassen 1 bis 3 zusammen mit den XC Pros

auf die Bühne treten. Ein hochkarätiges Fahrerfeld

verspricht Spannung bis zur letzten Runde.

Für das achte und letzte Rennen des Wochenendes

geht’s dann für die neuen Supersprinter richtig zur

Sache. Diese neue MX-Klasse mit verkürzter Renndistanz

von nur 40 Minuten hat bereits jetzt viele

Fans. Über 30 Fahrer haben sich bereits eingeschrieben.

GCC Promoter Baboons setzt aber bereits

im Vorfeld ein Limit bei 50! In der XC Supersprint

ist nicht nur die Renndistanz kürzer als bei

allen anderen Rennen der GCC, auch die Strecke

wird gekürzt und fast ausschließlich aus den Crossparts

der einzelnen Veranstalterstrecken bestehen.

Die Supersprinter werden auch die einzigen Fahrer

sein, die in den Genuss eines freien Trainings kommen

werden. Die genauen Rennzeiten gibt es im

Zeitplan auf Seite 58.

Breitensportpreis „Made in USA“

Auch 2017 wartet auf alle eingeschriebenen GCC-

Fahrer ein besonderes Schmankerl bei der Verlosung

im Rahmen der Meisterschaftsfeier zum Saisonabschluss:

Beim Finale in Bühlertann wird eine

ganz besondere Sportreise in die USA verlost. Für

den Gewinner geht es samt Begleitperson für eine

Woche in das Nordic Florida MX Camp nach Palatka/

USA. Hier gibt es auf verschiedenen traumhaften

Strecken optimale Bedingungen, um zu wohnen, zu

trainieren oder einfach Fun mit Gleichgesinnten zu

haben. Ran an die Einschreibung und mit etwas

Glück ab in die USA!

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Die GCC ist eine eingeschworene Gemeinschaft


Neue Klasseneinteilung bei den Quads

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MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT

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Wer steht 2017 ganz oben?


RALLYE: DAKAR

Dramatischste Rallye seit Jahren

geht an Sam Sunderland

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KTM blieb auch 2017 ungeschlagen

und gewann den Wüstenklassiker

zum 16. Mal in Folge


Die 39. Auflage des Marathon-Rennens führte 2017 von Paraguay über Bolivien bis nach

Argentinien. Am 14. Januar endete die Dakar nach über 8000 Kilometern auf unterschiedlichstem

Terrain in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Nach zwölf hochdramatischen

Etappen konnte KTM ein sensationelles Dreifachpodium hinlegen – Sam Sunderland

(GB) gewann die Rallye vor seinen Markenkollegen Matthias Walkner (A) und Gerard Farres

Guell (E). Für die Mattighofener Truppe war es bereits der 16. Sieg in Folge, denn wieder

hatte es Hauptkonkurrent Honda verpasst, KTM vom Thron zu stoßen.

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MCE

März '17


RALLYE: DAKAR

Sam Sunderland triumphierte bei der 39. Ausgabe

der Dakar und holte gleichzeitig den 16. Sieg in Folge

für seinen Arbeitgeber

Die diesjährige Ausgabe der schwersten Langstreckenrallye hatte es im wahrsten

Sinne in sich. Die Organisatoren kündigten bereits lange vor dem Start am

2. Januar an, dass es eine der kompliziertesten Rallyes in der Dakar-Geschichte

werden solle. Grund dafür war die Kritik an der vorangegangenen Dakar, diese

sei schlichtweg zu einfach gewesen. Reagiert wurde prompt und der Schwierigkeitsgrad

signifikant nach oben korrigiert. Besonders navigatorisch wurde eine

Schippe draufgelegt. Doch auch die Route wurde im Gegensatz zu den Vorjahren

geändert und führte erstmals auch durch Paraguay. Dort galt es, für Mensch und

Maschine äußerst heiße Temperaturen zu überstehen, bevor es ins bolivianische

Hochland und damit auf mehr als 3000 Meter Höhe ging. Ganze sechs Tage

bewegte sich der Rallye-Tross in dieser Höhe, wo plötzlich ganz andere Gegebenheiten,

zum Beispiel Temperaturen um den Gefrierpunkt, den Alltag bestimmten.

Zudem mussten die Piloten mit der dünnen Luft umgehen und sich

schnellstmöglich an die Situation anpassen, um ganz vorn mitfahren zu können.

Abgerundet wurde das Ganze schließlich von den schier unendlich wirkenden

Sanddünen Argentiniens. Das Fahrerfeld in diesem Jahr versprach ein

62

MCE

März '17


Höchstmaß an Spannung und machte eine Vorhersage ziemlich schwer. Sowohl

KTM als auch Honda gingen mit einem Großaufgebot der Rallye-Elite an den

Start. Doch auch Husqvarna, Sherco und Yamaha waren nicht zu unterschätzende

Gegner und wollten ebenfalls den ein oder anderen Etappensieg abgreifen.

Im Großen und Ganzen kam es jedoch zum erwarteten Duell der Motorradgiganten

KTM und Honda in der Wüstenlandschaft Südamerikas. Seit mehreren Jahren

versuchen die Japaner nun, diesen brisanten Zweikampf für sich zu entscheiden

und sind bisher stets gescheitert. Doch keiner ahnte mit dem Start des

Rallye-Klassikers am 2. Januar in Asunción (Paraguay), wie dramatisch dieses

Rennen werden sollte. Die Auftaktetappe gewann Sherco-Pilot Juan Pedrero (E),

nachdem zunächst Yamaha-Pilot Xavier de Soultrait (F) die schnellste Zeit markierte.

Der Franzose bekam im Ziel aber eine Zeitstrafe und damit erbte Pedrero

den ersten Etappensieg dieser Rallye. Die großen Namen wie Titelverteidiger Toby

Price (AUS), Matthias Walkner (A), Sam Sunderland (GB), Paulo Goncalves (P)

oder Joan Barreda (E) hielten sich auf dem Prolog-ähnlichen „Micky-Maus-Kurs“

des ersten Tages noch zurück. Schließlich kommt das Motto „Abgerechnet wird

63

MCE

März '17


RALLYE: DAKAR

Matthias Walkner kämpfte sich

nach einem harten Jahr 2016 zurück

an die Weltspitze und beendete

die Rallye als Zweiter

zum Schluss“ nicht von irgendwoher. Interessanter und vor allem aussagekräftiger

gestalteten sich jedoch die Etappen an Tag 2 und 3. Binnen dieser beiden

Tage mussten die Piloten 1500 Gesamtkilometer, davon etwas mehr als 600

Wertungskilometer, absolvieren. Nun schlug die Stunde der Werkspiloten, denn

bei derart langen Tagesetappen gilt es, möglichst wenig Zeit zu verlieren. Angriffslustig

präsentierten sich dabei KTM-Haudegen Toby Price und sein zu Beginn

schärfster Konkurrent Juan Barreda (Honda). Während Price den zweiten

Tag der Rallye gewann, konterte Barreda am dritten Tag und sicherte sich seinerseits

den Tagessieg. Doch nicht nur das, der Spanier übernahm auch die Gesamtführung!

Die 3. Etappe war navigatorisch enorm anspruchsvoll und forderte

allerhöchste Konzentration. Fehler waren schnell gemacht, wie es das Beispiel

von Toby Price zeigte. Trotz all seiner Erfahrung verpasste er einen Abzweig

und drehte anschließend orientierungslos einige Ehrenrunden, bevor er die eigentliche

Strecke wiedergefunden hatte. Dieser Ausritt brachte dem Titelverteidiger

über 21 Minuten Rückstand zur Spitze ein und damit geriet der Australier

bereits frühzeitig unter Druck!

Und genau dieser Druck, die verlorene Zeit wieder aufholen zu müssen, sollte

Price zum Verhängnis werden. Auf der vierten Etappe, die vom argentinischen

San Salvador de Jujuy nach Tupiza und damit Bolivien führte, kam es zu einem

folgenschweren Crash des KTM-Werkspiloten. Price verlor bei hoher Geschwindigkeit

die Kontrolle über sein Arbeitsgerät und stürzte so heftig, dass er sich

dabei den Oberschenkel brach. Die Medical-Crew war glücklicherweise schnell

vor Ort und transportierte Price via Hubschrauber ins Krankenhaus. Für die KTM-

Truppe war dieser Ausfall ihres Top-Stars ein herber Rückschlag! Fortan lasteten

alle Hoffnungen auf dem Österreicher Matthias Walkner und dessen Teamkollegen

Sam Sunderland. Honda-Werkspilot Paulo Goncalves dürfte an diesem Tag

ein Déjà-vu gehabt haben, denn er erreichte den gestürzten Australier als Erster

und blieb bis zum Eintreffen des Helis bei ihm. Im Vorjahr zeigte sich Goncalves

schon einmal als wahrer Sportsmann, als er bei Matthias Walkner, der einen

ganz ähnlichen Sturz hatte, erste Hilfe leistete!

Nach dem Ausfall von Toby Price schien nun in der Gesamtwertung Honda-

Werkspilot Joan Barreda als Top-Anwärter für den Dakar-Sieg 2017 zu gelten. Der

Spanier erarbeitete sich binnen der ersten Tage einen respektablen Vorsprung

auf seine Konkurrenten. Doch der Paukenschlag ließ nicht lange auf sich warten!

Noch am Abend des vierten Renntages überraschten die Kommissare das Honda-Werksteam

mit einer Hiobsbotschaft – eine Stunde Strafzeit für das komplette

Team! Im Fahrerlager herrschte blanke Verwirrung, der Grund für diese Entscheidung

war jedoch einleuchtend: ein Tankstopp in einer verbotenen Zone!

Anhand der GPS-Daten konnte dieser Regelverstoß nachgewiesen werden und

traf besonders Joan Barreda mit voller Wucht. Durch diese Entscheidung fiel der

Spanier von Platz 1 auf Platz 7 zurück und war mit seinem Rückstand quasi chancenlos.

Ebenso erging es seinen Teamkollegen Paulo Goncalves, Michael Metge

(F) und Ricky Brabec (USA). Somit wurde die Tabelle ordentlich durchgewirbelt

und plötzlich war Husqvarna-Werkspilot Pablo Quintanilla (RCH) in der Gesamtwertung

ganz vorn zu finden. Knapp dahinter lauerte allerdings die versammelte

KTM-Elite in Form von Matthias Walkner, Privatier Stefan Svitko und Sam Sunderland.

Letzterer übernahm am fünften Tag der Dakar das Zepter und begab

sich damit erstmals aus der Deckung. Sunderland hatte in den vergangenen Jahren

viel Pech, brach sich unter anderem beide Handgelenke und konnte die Dakar

im Vorjahr wegen eines gebrochenen Beins nicht bestreiten. Umso größer

die Überraschung, dass der Brite am Ende der ersten Woche die Führung übernahm.

Zugleich schwenkte das Wetter in der bolivianischen Hochebene drastisch

um. Starke Regenfälle machten den Organisatoren zu schaffen, denn diese

verwandelten die geplante Strecke in teilweise unpassierbares Terrain. Nachdem

bereits die fünfte Etappe verkürzt werden musste, wurde die sechste gleich

komplett gestrichen! Die Unwetter hatten der geplanten Route zu stark zugesetzt

und bescherten dem gesamten Fahrerfeld einen zusätzlichen Ruhetag. Die

Wetterkapriolen begleiteten den Rallyetross auch auf den folgenden Etappen,

die immer wieder verkürzt werden mussten. Das Honda-Team versuchte indes

alles, um in Sachen Gesamtwertung wieder nach vorn zu kommen. So gewann

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MCE

März '17


Nicht euer Ernst: Etwas verschaukelt

dürfte sich Joan Barreda wohl

gefühlt haben, als er vom Faupax

seines Teams erfuhr. In Führung

liegend kassierte er eine Zeitstrafe

an der er eigentlich keine Schuld

hatte

US-Boy Ricky Brabec die siebte Etappe und holte seinen allerersten Tagessieg.

Joan Barreda riskierte am achten Fahrtag seinerseits sehr viel, mit Erfolg, er

wurde mit dem Tagessieg belohnt. Doch es half nichts, Sam Sunderland blieb

trotz der zahlreichen Attacken seiner Konkurrenten in Führung und konnte diese

sogar noch ausbauen. Als am Abend des achten Fahrtages die Absage der längsten

und schwierigsten neunten Etappe bekanntgegeben wurde, machte sich

etwas Unbehagen breit. Während es der in Führung liegenden KTM-Truppe in die

Karten spielte, blieb dem Honda-Team so immer weniger Gelegenheit, den

durch die Zeitstrafe aufgebrummten Rückstand wettzumachen.

Weiter ging es also erst mit der zehnten Etappe, die es jedoch in sich hatte. Sengende

Hitze bestimmte das Geschehen auf der Fahrt von Chilecito nach San Juan.

Auf dem Programm standen 750 Gesamtkilometer, von denen 449 als gezeitete

Wertungsprüfung zu absolvieren waren. Allen voran bewies Honda-Pilot

Joan Barreda trotz der nahezu aussichtslosen Lage, zu welch famoser Leistung

er im Stande war. Der Spanier gewann die Etappe ohne einen einzigen Fehler zu

machen. Wie anstrengend solch ein Husarenritt sein kann, zeigte sich am Beispiel

des zweitplatzierten Stefan Svitko. Der Slowake erreichte das Ziel hinter

Barreda und brach anschließend zusammen, sodass er ins Krankenhaus gebracht

werden musste. Dramatische Szenen spielten sich auch im Husqvarna-

Lager ab, nachdem Pablo Quintanilla (RCH) anfangs der Etappe mit technischen

Problemen zu kämpfen hatte und bei Kilometer 400 völlig erschöpft aufgeben

musste.

Für die KTM-Elite lief es unterdessen problemlos. Sam Sunderland konnte seine

Führung trotz der komplizierten und brutalen Bedingungen halten. Matthias

Walkner profitierte zwar vom Ausfall Quintanillas, lieferte aber trotzdem eine

souveräne Leistung ab und verbesserte sich auf Platz 2. Den größten Sprung

legte Gerard Farres Guell hin. Der spanische KTM-Fahrer konnte sich von Platz 5

auf Platz 2 vorarbeiten, wenngleich auch er vom Ausfall des Chilenen profitierte.

So sehr die Konkurrenz sich an den letzten beiden verbleibenden Tagen der Dakar

streckte, es blieb dabei, Sunderland behielt die Nerven und war bis zum Ziel-

einlauf in Buenos Aires nicht zu bremsen. Damit erfüllte sich der 27-jährige Brite

einen Lebenstraum und holte den 16. Sieg in Folge für KTM. Gleichzeitig ist er

der erste Brite überhaupt, der bei einer Dakar ganz oben auf dem Treppchen

stand! „Es ist einfach unglaublich“, so Sunderland im Ziel. „Die Dakar ist die

Rallye, die jeder gewinnen möchte. Ich habe es bereits mehrfach versucht und

nie ins Ziel geschafft. Nun hat es geklappt! Die Last auf meinen Schultern in der

letzten Woche war riesig. Es ist ein überwältigendes Gefühl. Ich möchte meinem

Team danken, dem Veranstalter und all den Leuten um mich herum. Es war

enorm schwer, cool zu bleiben, speziell wenn du einen Fehler gemacht hast.

Man trainiert das gesamte Jahr über mit voller Kraft nur für diese eine Rallye und

diesen Sieg! Das als erster Engländer geschafft zu haben, ist einfach unglaublich.

Mir fehlen die Worte“, so Sunderland weiter.

Auch für Matthias Walkner war der 2. Platz ein ganz besonderer Erfolg in seiner

bisherigen Rallye-Karriere. Nach seinem schweren Crash 2016 kämpfte sich der

Österreicher wieder zurück an die Spitze der Rallyeszene und bewies eindrucksvoll,

was man mit der richtigen Willensstärke erreichen kann. Bei der diesjährigen

Ausgabe blieb Walkner immer am Ball und biss die Zähne zusammen.

Selbst ein verdrehtes Knie konnte den KTM-Profi nicht stoppen. „Das war wirklich

eine anstrengende Dakar, deshalb ist es ein umso großartigeres Gefühl, in

Buenos Aires auf dem Podium zu stehen. Ich hatte ein hartes letztes Jahr, jetzt

hier zu stehen, ist wie ein wahrgewordener Traum. Den schwierigsten Moment

hatte ich während Etappe 10, da bestand die Möglichkeit, dass sich meine Position

ändert. Vor der Etappe habe ich mir das Roadbook ganz genau angeschaut,

um mir hoffentlich einen Vorteil zu erarbeiten. Das hat sich glücklicherweise

ausgezahlt und es fühlt sich gut an, so belohnt zu werden.“

Bei Honda blieb auf der einen Seite die Enttäuschung, auf der anderen Seite das

Wissen, immerhin das schnellste Bike am Start gehabt zu haben. So zumindest

erklärte es HRC-Präsident Yoshishige Nomura: „Ich bin stolz auf unser Team und

unsere Fahrer, dass sie trotz der Zeitstrafe nicht aufgegeben haben. Der Blick

auf die finalen Gesamtzeiten zeigt, dass unsere Fahrer abzüglich der Strafe den

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RALLYE: DAKAR

Paulo Goncalves war ebenso von der Zeitstrafe

betroffen wie Barreda, fand aber

deutlichere Worte: „Ohne diese Zeitstrafe

wären wir auf den ersten beiden Plätzen gelandet.

Jetzt müssen wir ein weiteres Jahr

auf unseren verdienten Erfolg warten.“

Laia Sanz verfehlte ihren Plan, unter die

Top-15 zu kommen, nur knapp und erreichte

das Ziel auf Rang 16 von 98 Piloten, die das

schafften! Eine sensationelle Leistung der

Spanierin

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Die Dakar 2017 hatte mit zahlreichen Wetterkapriolen

zu kämpfen. Heftige Regenfälle

setzten nicht nur das Fahrerlager unter

Wasser, sondern auch weite Teile der geplanten

Strecke

Sieg verdient hätten.“ Nichtsdestotrotz

dürfte die Frustration gerade angesichts

dieser Rechnung ziemlich

hoch sein; speziell bei den Werkspiloten,

die im Prinzip nichts für die verhängte

Zeitstrafe konnten, denn die

Entscheidung des Tankstopps an

„verbotener“ Stelle traf die Teamleitung.

In der Endabrechnung belegte

Joan Barreda Rang 5 und Paulo Goncalves

Rang 6. Barreda zeigte sich gegenüber

der Presse aber versöhnlich

und zog sein ganz eigenes Resümee:

„Ich habe alles gegeben, was ich geben

konnte, auch wenn wir unser Ziel

nicht erreicht haben. Im Inneren fühle

ich mich dennoch gut. Ich habe das

gesamte Jahr über hart gearbeitet

und das hat sich gelohnt. Im Gegensatz

zum vergangenen Jahr haben wir

einige Änderungen vorgenommen,

um bei der Dakar noch stärker sein zu

können. Das hat funktioniert! Wir

konnten das Bike weiterentwickeln,

das während des gesamten Rennens

nicht das geringste Problem zeigte.“

Ganz unrecht hat der Spanier damit

nicht, denn in den vergangenen Jahren

zeigten die Honda-Bikes immer

wieder Schwächen. Zumindest können

die Japaner einen moralischen

Sieg vorweisen und es im kommenden

Jahr besser machen.

Dass nicht nur die Herren derartige

Torturen überstehen, zeigte die Spanierin

Laia Sanz, die speziell in der

zweiten Woche der Dakar deutlich zulegen

konnte. Nachdem sie in den

ersten Tagen Zeit verloren hatte, beendete

die KTM-Werksfahrerin die

Rallye Dakar auf einem beeindruckenden

16. Gesamtrang! Die fünffache

Enduroweltmeisterin ist damit

die unangefochtene, weltweit beste

Rallyepilotin. Lobenswert ist auch der

Auftritt von Ex-Enduro-Haudegen Pela

Renet, der bei seiner zweiten Dakar

zwar relativ unauffällig, dafür aber effektiv

unterwegs war. Der Franzose

beendete die Dakar auf einem guten

7. Platz. Das gilt auch für den Portugiesen

Joaquim Rodrigues, dessen

Fabrikat eine Hero war und ihn trotz

anfänglicher Skepsis nicht im Stich

ließ. Im Gegenteil, Rodrigues fuhr ins

Ziel und belegte bei seiner ersten Dakar-Teilnahme

den 10. Platz. Letztendlich

ist es genau diese Faszination,

die die Dakar auszeichnet und von

deren Geschichten sie lebt.

• Text: Marco Burkert; Fotos: KTM, Honda

Photo:© Juan Pablo Acevedo

VON PROFIS

F†R CHAMPIONS!

39. Rallye Dakar - 2.-14.1.2017

Ergebnis:

Bikes - gesamt: 1. Sam Sunderland, GB, KTM,

32:06:22; 2. Matthias Walkner, A, KTM, 32:38:22;

3. Gerard Farres Guell, E, KTM, 32:42:02; 4. Adrien

van Beveren, F, Yamaha, 32:42:50; 5. Joan Barreda

Bort, E, Honda, 32:49:30; 6. Paulo Goncalves, P,

Honda, 32:58:51; 7. Pela Renet, F, Husqvarna,

33:03:57; 8. Franco Caimi, ARG, Honda, 33:48:40;

9. Helder Rodrigues, P, Yamaha, 34:09:28; 10. Juan

Carlos Salvatierra, BOL, KTM, 34:29:15.

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KOLUMNE: MARIA FRANKE

Zwangspause

Hallo Leute,

der Winter hatte unsere Region im Januar größtenteils

fest im Griff, demzufolge war Motorradfahren

etwas schwierig. Auf der einen Seite war das natürlich

schade, auf der anderen Seite blieb dank dieser

Zwangspause Zeit für andere Beschäftigungen.

Wenn schon einmal so viel Schnee liegt, dann sollte

man auch Skifahren gehen. Genau das habe ich gemacht,

um die schönen Seiten dieser Jahreszeit

bestmöglich zu nutzen.

68

MCE

März '17

Gefreut habe ich mich auch über die Einladung der

„SachsenKrad“ in Dresden. Die Organisatoren dieser

Motorradmesse versuchen den Offroad-, speziell

den Endurosport, einem breiten Publikum zu

präsentieren. Eine super Sache, wie ich finde! Ich

wusste bis dato beispielsweise nicht, wie groß die

SachsenKrad eigentlich ist. Auf der Hauptbühne

hatte ich im Rahmen eines Interviews die Gelegenheit,

über meine Erlebnisse in der Enduro-Weltmeisterschaft

zu berichten und den Messebesuchern

damit einen kleinen Eindruck von der

spannenden Welt des Endurosports zu vermitteln.

Doch so ganz ohne Motorradfahren verging der Januar

dann doch nicht ;-). In Leipzig feierte das verrückte

Showspektakel Kings of Xtreme seine achte

Auflage und ging dabei wieder zurück zu den Wurzeln.

Das bedeutete, mehr Freestyle, mehr Show –

eben eine Mixtur aus verschiedenen Sportarten. Ich

selbst durfte zusammen mit einigen Fahrerkollegen

und Jungs anderer Sportarten ein E-Bike-Rennen

bestreiten. KTM hatte eigens für dieses Event mehrere

Freeride-E-Modelle zur Verfügung gestellt. Anfangs

hätte ich mir nie träumen lassen, wie viel

Spaß diese Teile machen und was damit doch alles

möglich ist. Klar, es ist ungewohnt, ohne Kupplung

und ohne Schalthebel zu fahren. Auch die Fußbremse

ist nicht dort, wo ich es gewohnt bin, sondern

lässt sich (ähnlich wie beim Fahrrad) über einen

Handbremshebel bedienen. Überrascht hat mich

die Durchzugskraft des E-Motors, also an Power

mangelt es der Freeride-E nicht. Alles in allem eine

coole Veranstaltung, bei der wir Fahrer jede Menge

Spaß hatten und dem Publikum eine tolle Show bieten

konnten.

Wie geht es nun weiter? Nun, soweit es das Wetter

zulässt, beginnt die Vorbereitung auf die Endurosaison.

Ich hoffe, dass es bald möglich ist, wieder

mit dem Motorrad outdoor zu trainieren und sich somit

vernünftig auf die ersten Rennen der Saison einstellen

zu können. Mein erstes Rennen in diesem

Jahr wird nach aktuellem Stand der Wintercup in

Dolle (27./28. Februar) sein, bevor es am 11./12.

März mit der Deutschen Enduromeisterschaft in Uelsen

losgeht.

Bis dahin,

eure Maria

• Foto: RocketPix/Matthias Matz


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KOLUMNE: EDDY FRECH

Saisonvorbereitungen laufen

Hey, ihr Motorsportverrückten,

die Vorbereitungen für die neue Saison sind, wie

schon in der letzten Ausgabe erwähnt, voll im Gange.

Seit Mitte Januar habe ich einen individuellen Trainingsplan.

Dieser ist gänzlich unabhängig vom

Motorradfahren. Ich war mit Papa bei dem Sportmediziner,

den uns Martin Spittank empfohlen hat.

Er hat mich angeschaut und geprüft, welche Muskeln

gut und welche weniger gut entwickelt sind.

Nun trainiere ich alle zwei Tage abwechselnd verschiedene

Übungen, um die fehlenden Muskeln

aufzubauen. Außerdem trainiere ich auf dem Fahrrad

oder Crosstrainer, um meine Ausdauer zu verbessern.

Dazu haben wir einen kleinen Trainingsraum eingerichtet.

Zurzeit liegt so viel Schnee bei uns, dass ich

draußen nur Schlitten fahren kann – was ich jedoch

auch total klasse finde! Wenn das Wetter wieder

besser wird, kann ich dann auch endlich wieder

draußen joggen gehen oder Rad fahren.

Das dritte Wintertraining von Collin Dugmore in

Rottleben, wo wir Mitte Januar waren, war wieder

total super. In der Halle war es zwar sehr kalt, aber

Spaß hat es trotzdem gemacht. Mit meinem Motorrad

komme ich immer besser zurecht. Es macht echt

super Spaß, damit zu fahren, und ich bin froh, dass

ich schon dieses Jahr auf das größere Motorrad

umgestiegen bin.

In der Schule klappt es zurzeit auch echt gut. Ich

bin der zweitbeste Junge in meiner Klasse, das freut

meine Eltern natürlich auch sehr. Ich bin auch echt

froh, dass sich meine Eltern dafür entschieden haben,

mich nicht ins Gymnasium, sondern in die

Oberschule zu schicken. Damit habe ich wesentlich

mehr Freizeit und so steht dem besten Hobby der

Welt nix im Wege!

Meine Startnummer ist von Anfang an die „4“ und

ich glaub’, ihr wisst alle, wo die herstammt. Genau,

vom „GOAT“ (Greatest of all time), Ricky Carmichael!

Er hat mich als ganz kleiner Junge fasziniert.

Ich habe immer die alten Videos von Papa inhaliert

und das immer und immer wieder – er war damals

für mich einfach der Größte auf dem Bike! Außerdem

habe ich schon immer gerne Zeitungen angeschaut,

die Papa hatte, und jetzt lese ich jede Ausgabe.

Ab diesem Jahr ist für den ADAC-Kader Ost der

mehrfache deutsche Meister im Supermoto, Jürgen

Künzel, unser Trainer und ich bin auf die Zusammenarbeit

sehr gespannt. Unser bisheriger Trainer

Martin Spittank schafft es leider zeitlich nicht mehr,

uns zu betreuen. Auf diesem Wege möchte ich ihm

Danke sagen, denn er ist immer für uns dagewesen

und es ist sehr schade, dass er aufhört. Ich habe

viel von ihm gelernt, gerade auf unserer anspruchsvollen

Hausstrecke in Jauer. Martin ist für

mich mit seiner ausgeglichenen Art ein großes Vorbild!

Ich habe viele Fahrtechniken von ihm lernen

können!

Nun freue ich mich auf die Winterferien, eine Woche

davon werde ich faulenzen und eine Woche

geht’s zum Training – wohin, das verrate ich euch

beim nächsten Mal!

Bis dahin, euer Eddy

70

MCE

März '17


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INTERVIEW: ANDRÉ RUDOLPH

72

MCE

März '17


Nachwuchsförderung

im Endurosport – ein

schwieriges Thema?

Es ist kein Geheimnis, dass in Deutschland sehr wenig passiert, wenn über

das Thema Nachwuchsförderung gesprochen wird. Die Folgen fehlender Unterstützung

sind weithin spürbar, speziell wenn wir auf das Thema Endurosport

zu sprechen kommen. Der Fahrerrückgang in der A-Lizenz der Deutschen

Enduromeisterschaft beispielsweise ist nicht von der Hand zu weisen. Und

auch im internationalen Vergleich hinkt man hierzulande deutlich hinterher

und musste in den vergangenen Jahren einen deutlichen Einbruch des Spitzensports

hinnehmen. Ein Problem, das nicht zuletzt auf die fehlende Unterstützung

junger talentierter Fahrer zurückzuführen ist. Zwar gibt es genügend

Vereine, die sich bemühen, ihren Schützlingen bestmöglich unter die Arme zu

greifen, doch ein Verein allein genügt oft nicht. Dass es auch anders geht,

zeigte der ADAC Sachsen im vergangenen Jahr mit einer neuen Idee, die in Zusammenarbeit

mit sächsischen Offroadclubs entstand. Das Ziel: Motorsportinteressierte

Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren an den klassischen Endurosport

heranzuführen. Nach einer Pilotveranstaltung im Jahr 2015 war man sich

schnell einig, eine Rennserie für Kids im Folgejahr einzuführen. Dies fand in

den ohnehin Offroadsport-begeisterten Regionen Sachsens großen Anklang

und geht in diesem Jahr bereits in die zweite Runde. Wir haben mit André Rudolph

über die Entstehung und Entwicklung des ADAC Sachsen Enduro Jugend

Cups gesprochen. Der Chemnitzer engagiert sich seit Jahren leidenschaftlich

für den Endurosport und ist beim ADAC Sachsen unter anderem für die Sportförderung

zuständig.

73

MCE

März '17


INTERVIEW: ANDRÉ RUDOLPH

MCE: Hallo André, wie kam es genau zu der Idee, einen Enduro Jugend Cup ins Leben

zu rufen?

André Rudolph: Der ADAC Sachsen intensivierte in den letzten Jahren seine Arbeit in

der Ausbildung von lizenzierten Trainern innerhalb seiner Ortsclubs. Ziel ist dort der

strukturierte Aufbau von regelmäßigen Trainings unter fachlicher Anleitung von qualifizierten

Trainern. Ein System, das im Fußball, Handball oder in der Leichtathletik

schon immer besteht, im Motorsport so aber nie vorhanden war. Natürlich will der

Nachwuchs nicht nur trainieren, sondern auch Wettkämpfe bestreiten. Der Impuls kam

aus den Enduroregionen Nordsachsen und Erzgebirge. In diesen Regionen strebt man

mit der sehr guten Nachwuchsarbeit den klassischen Endurosport an und will nicht

über andere Disziplinen gehen. Die logische Konsequenz war, ein neues Format auf die

Beine zu stellen, das es so in Deutschland noch nicht gab.

Welche Hürden galt es zu nehmen, um die Rennserie auf die Beine zu stellen?

Die Hürden waren gar nicht so hoch, es galt nur, alle an einen Tisch zu bringen und ein

Konzept sowie die Umsetzung zu erarbeiten. Die Unerfahrenheit bezüglich „Mini“-Enduros

im klassischen Format für Kinder war wohl die größte Hürde.

Der Einstieg in den klassischen Endurosport ist für junge Talente keinesfalls einfach.

Bisher führte kaum ein Weg daran vorbei, bis zum 16. Lebensjahr Motocross zu fahren,

bevor man mit dem Erwerb des Führerscheins an klassischen Enduro-Wettbewerben

teilnehmen konnte. Das hat sich mit dem Enduro Jugend Cup geändert, oder?

Richtig, es gibt nun einen Weg, den Nachwuchs gut „vorzubereiten“ bis die unumgängliche

Hürde Führerschein da ist. Bis zu diesem Punkt basiert unser Konzept auf

der Vermittlung des Wettkampfmodus „klassisches Enduro“. Viele heute 16-Jährige

verbinden mit Enduro nur noch Mehrstunden-Enduros, also so viele Runden wie möglich

in einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Doch der klassische Endurosport hat

andere Wurzeln und ist zum Teil auch komplexer. Diesen „Rennmodus“ bzw. Veranstaltungsmodus

wollen wir den Kindern und Jugendlichen vermitteln und zugleich einen

Weg anbieten, bis der Einstieg in den nationalen Endurosport (DMSB Enduro Cup/

Deutsche Enduro Meisterschaft) erfolgen kann.

Stichwort Rennmodus: Was erwartet die Kids beim Enduro Jugend Cup?

Die Kids erwartet all das, was es in der Deutschen Enduromeisterschaft auch gibt:

Etappen, Sonderprüfungen, Zeitkontrollen, Durchfahrtskontrollen, zwei bis drei Fahrer

pro Minute und vieles mehr. Alles natürlich in seiner Dimension kleiner und kompakter,

sodass man einen Lauf in einem abgesperrten Gelände durchführen kann, ohne

in den öffentlichen Verkehrsraum zu müssen.

Was müssen interessierte Eltern beachten, damit ihre Kids an den Wettbewerben teilnehmen

können?

Zum einen ist eine grundlegende Motorradbeherrschung Voraussetzung, das heißt,

ein regelmäßiges Training in einem der sächsischen ADAC-Ortsclubs mit Schwerpunkt

Enduro oder Motocross sollte die Basis sein. Des Weiteren ist ein handelsübliches Motocrossmotorrad

und die dazugehörige Schutzausrüstung nötig. Als Letztes benötigt

man noch eine Lizenz des DMSB, hier ist die C-Lizenz ausreichend.

Ist es möglich, einzelne Rennen des Cups zu fahren oder muss man die komplette

Serie bestreiten?

Jeder kann so viele Läufe fahren, wie er möchte. In diesem Jahr haben wir sechs Veranstaltungen

mit einem Streichergebnis geplant. Man muss sich für jeden Lauf einzeln

beim ausrichtenden Verein anmelden und kann somit selbst entscheiden, wie viele

Läufe man fährt.

Was kostet eine Teilnahme an einem einzelnen Rennen beziehungsweise die Einschreibung

in die Serie?

Auf eine Einschreibung haben wir für 2017 bewusst verzichtet, damit jedem auch kurzfristig

die Möglichkeit gegeben wird, an einem Lauf teilzunehmen. Das Startgeld beträgt

pro Lauf 20 Euro und muss mit Abgabe der Nennung beglichen werden.

Ihr habt 2016 zahlreiche Vereine für den Cup begeistern können, wie ist das Resümee

der vergangenen Saison?

Das Resümee ist mehr als positiv, wir hatten bei vier Veranstaltungen insgesamt

89 Kinder und Jugendliche aus sechs Regionalclubs, bei einem Durchschnitt von

62 Teilnehmern, am Start. Das zeigt uns, dass unser Format bei Eltern und Kindern ankommt.

Weiterhin sind alle vier Veranstalter bemüht gewesen, das Beste aus ihrer Veranstaltung

herauszuholen und sich von Lauf zu Lauf an die besonderen Gegebenheiten

anzupassen, denn keiner hatte Erfahrung in der Durchführung dieses Rennformates.

Gibt es Pläne, die Serie weiter auszubauen, vielleicht sogar in jedem Bundesland

einen solchen Cup zu veranstalten, mit dem Ziel eines Bundesendlaufes?

Ja, definitiv. Im Herbst gab es bereits Gespräche mit dem ADAC Berlin-Brandenburg

und dem ADAC Hessen-Thüringen. Wir haben unser Konzept vorgestellt und hoffen auf

die Entstehung identischer Serien in den benachbarten ADAC-Regionalclubs. Nach

unserer Vorstellung könnte durch mehrere Regionalserien auf Landesebene auch in

ein paar Jahren eine Art Finalveranstaltung mit den besten Nachwuchsfahrern der einzelnen

Serien durchgeführt werden.

Vielen Dank, André, für den kleinen Einblick in den ADAC Enduro Jugend Cup.

• Interview: Marco Burkert; Fotos: Peter Teichmann

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Termine 2017

06.05. Ort noch offen

20.05. Dahlen

17.06. Venusberg

12.08. Neiden

02.09. Hilmersdorf

23.09. Meltewitz

ADAC Enduro Jugend Cup –

kurz und kompakt

• idealer Motorsport-Einstieg für Kinder

ab 6 Jahren

• Klassen 50, 60, 85 und 125 ccm

• Wettkampf-Modus nach dem Vorbild des

klassischen Endurosports mit Sonderprüfungen,

Etappen etc.

• 6 Termine an verschiedenen Orten in Sachsen

• Infos zur Serie im Internet unter

www.sachsen-motorsport.de

• unkompliziertes Nennungssystem

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März '17


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März '17


MCE digital

MCE digital free Version


NOTIZEN

„Das war das Brutalste, was ich je mitgemacht habe“, gibt der 38-jährige Motorradabenteurer

zu. Vom 2. bis zum 14. Januar führte die Rallye über eine Distanz

von mehr als 9000 Kilometern von Asunción in Paraguay bis nach Buenos Aires

in Argentinien. „Wir haben alles erlebt, was man sich vorstellen kann: schwüle

Hitze und eisige Kälte, Sand und Schlamm, Eis und Schnee, über tausend Kilometer

lange Etappen! Ich bin noch nie so oft gestürzt in meinem Leben!“ Doch

der stahlharte Brite überstand alle Strapazen genauso wie sein Motorrad mit

kleineren Blessuren und kämpfte sich vom anfänglichen 5. auf den sensationellen

2. Platz unter zwölf „Malle-Moto“-Fahrern vor, die das Ziel erreichten. Im Gesamtklassement

landete Poskitt unter 167 Startern auf dem 39. Platz.

„Wir freuen uns sehr“, kommentierte Edi Fischer, CEO der Bucher MOTOREX

Gruppe, „zeugt dieses Ergebnis doch nicht nur von Lyndons Durchhaltevermögen,

sondern auch davon, dass sich Motorex-Schmiermittel selbst unter härtesten

Bedingungen bewähren. Ein schöneres Geschenk zum 100. Motorex-Geburtstag

kann ich mir kaum vorstellen.“ • www.motorex.com

Motul-Umwelt- und

Energiemanagement ausgezeichnet

TÜV-Zertifizierung für hohe Expertise und vorbildliche Umsetzung

Klare Selbstverpflichtung: Mit den TÜV-Zertifikaten nach den Prüfungsnormen

ISO 14001:2015 und ISO 5001:2011 wurde jetzt das Umwelt- und Energiemanagement

der Motul Deutschland GmbH ausgezeichnet. Damit untermauert der

renommierte Schmierstoffhersteller seine Nachhaltigkeitsstrategie und Expertise

auf diesen Gebieten.

„Ressourcenschonung, Abfallentsorgung und Energieeffizienz stehen bei uns

seit jeher ganz oben auf der Agenda. Entsprechend verfügen wir auf diesen Gebieten

über viel Know-how, das wir regelmäßig unseren Partnern weitergeben.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun vom TÜV für unser Umwelt- und Energiemanagement

zertifiziert wurden. Das macht uns stolz und spornt uns in unserem

Arbeitsalltag zusätzlich an“, bringt es Henning Demke, Leiter des Umweltberatungs-

und Entsorgungskonzeptes „Das Grüne Dach“ der Motul Deutschland

GmbH, auf den Punkt. So kann Motul jetzt mit den beiden TÜV-Zertifikaten

nach den Prüfungsnormen ISO 14001:2015 und ISO 5001:2011 seine langjährige

Expertise untermauern.

Mit dem einzigartigen Umweltberatungs- und Entsorgungskonzept „Das Grüne

Dach“ bietet der Schmierstoffhersteller den Partnern der Automobilbranche

seit 26 Jahren einen bundesweit einmaligen Service. Der professionelle Rundum-Service,

der sich 365 Tage im Jahr effektiv mit dem Umweltmanagement und

der Umweltberatung in den Werkstätten befasst, ist stets individuell auf die Bedürfnisse

der Partner vor Ort angepasst. Diese werden kompetent und unkompliziert

in allen umwelttechnischen Belangen beraten und bei der Einsparung

ihrer Entsorgungs- und Betriebskosten unterstützt. Darüber hinaus bietet Motul

eine auf den einzelnen Betrieb zugeschnittene Energieeffizienzberatung an. Mit

diesem Service können Unternehmen ihre Energiekosten beträchtlich senken

und jährlich 10 bis 15 Prozent sparen.

Im vergangenen Jahr nutzten erstmals mehr als 5000 Kunden die Vorteile des

Konzeptes „Das Grüne Dach“. Zunehmend gefragt ist darüber hinaus das umfassende

Motul-Schulungsangebot im Bereich Umwelt- und Energiemanagement.

Klare Selbstverpflichtung: die TÜV-Zertifizierung des Umwelt- und Energiemanagements

der Motul Deutschland GmbH

Großartiger Dakar-Erfolg von

Lyndon Poskitt auf der Motorex-KTM

Was haben Lyndon Poskitt und der Sieger der Rallye Dakar 2017 gemeinsam?

Beide sind Briten, beide fahren KTM, beide vertrauen auf Motorex-Öle und beide

dürfen sich als Sieger fühlen. Werksfahrer Sam Sunderland hat die Rallye

gewonnen, sein Landsmann Lyndon Poskitt errang mit einer von Motorex gestellten,

seriennahen KTM 450 Rally den 2. Platz in der „Malle-Moto“-Klasse.

Mit der Startnummer 100 und der grünen Lackierung seiner Maschine würdigte

Poskitt bei seinem Einsatz den 100. Geburtstag von Motorex.

In der „Malle-Moto“-Klasse der Rallye Dakar an den Start zu gehen, heißt, sich

einer ganz besonderen Herausforderung zu stellen, nämlich den Wettbewerb

ohne die Unterstützung eines Service-Teams zu bewältigen. Alle Reparaturen

und Wartungsarbeiten müssen von den Fahrern selbst durchgeführt werden. Offenbar

genau das Richtige für Lyndon Poskitt, der sich seit 2014 mit einer KTM

690 Rally auf Weltreise befindet und dabei immer auf sich selbst gestellt ist. Im

Rahmen seines Projekts „Races2Places“ nimmt der Ex-Flugzeug-Ingenieur auf

seiner Reise so oft wie möglich an Offroad-Rennveranstaltungen teil. Nun hat er

sein Projekt also mit einem Beinahe-Klassensieg bei der Rallye Dakar 2017 gekrönt,

die als eine der härtesten Dakars aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen

wird.

Zertifikat

Prüfungsnorm ISO 14001:2015

Zertifikat-Registrier-Nr. 01 104 1400468

Unternehmen:

MOTUL Deutschland GmbH

Kölner Str. 263 • D - 51149 Köln

Geltungsbereich: Vertrieb von Hightech-Schmierstoffen, Wartungs- und

Pflegeprodukten sowie automotive Service-Lösungen

Durch ein Audit wurde der Nachweis erbracht, dass die

Forderungen der ISO 14001:2015 erfüllt sind.

Gültigkeit: Dieses Zertifikat ist gültig vom 23.12.2016 bis zum 22.12.2019.

27.12.2016

TÜV Rheinland Cert GmbH

Am Grauen Stein · 51105 Köln

Zertifikat

Prüfungsnorm ISO 50001:2011

Zertifikat-Registrier-Nr. 01 407 1400468

Unternehmen:

MOTUL Deutschland GmbH

Kölner Str. 263 • D - 51149 Köln

Geltungsbereich: Vertrieb von Hightech-Schmierstoffen, Wartungs- und

Pflegeprodukten sowie automotive Service-Lösungen

Durch ein Audit wurde der Nachweis erbracht, dass die

Forderungen der ISO 50001:2011 erfüllt sind.

Gültigkeit: Dieses Zertifikat ist gültig vom 27.12.2016 bis zum 26.12.2019.

27.12.2016

TÜV Rheinland Cert GmbH

Am Grauen Stein · 51105 Köln

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März '17


Fun & Safety –

Honda-Sicherheitstrainings 2017

Auch 2017 bietet Honda Deutschland in Kooperation mit dem ADAC Hessen-

Thüringen wieder eine breite Auswahl an Fahrsicherheitstrainings auf den neuesten

Honda-Motorrädern und Rollern unter Anleitung professioneller Instruktoren

an. Vom Führerscheinneuling und Wiedereinsteiger über Rollerfahrer bis

hin zum Offroad-Enthusiasten findet jeder Zweiradfan das für ihn passende

Training.

Honda Fun & Safety Adventure – Das pure Offroad-Vergnügen auf zwei Rädern!

Beim Fun & Safety Adventure-Training können Motorradfahrer das Fahren im Gelände

mit einer gestellten Honda CRF 1000 L Africa Twin in den Varianten Schalter

und Doppelkupplungsgetriebe (DCT) unter professioneller Anleitung trainieren

und dabei pures Offroaden mit Spaß und Sicherheit verknüpfen. Egal ob

Einsteiger, Fortgeschrittene oder Profis, Interessenten benötigen lediglich einen

gültigen Motorradführerschein der Führerscheinklasse „A“. Das Training

wird von erfahrenen ADAC-Trainern durchgeführt. In kleinen Gruppen von maximal

zehn Personen werden auf dem ADAC-Off-Road-Zentrum in Bauschheim

(Hessen) verschiedene Übungen trainiert, damit die Teilnehmer schnell an Sicherheit

und Vertrauen im Gelände gewinnen können. Motorräder und Verpflegung

werden vor Ort gestellt. Eine entsprechende Schutzausrüstung (Helm,

Stiefel, Jacke, Hose und Handschuhe) steht bei Bedarf je nach Verfügbarkeit

kostenfrei zur Verfügung. Das Fun & Safety Adventure-Training kostet 199 Euro

pro Teilnehmer.

Honda Fun & Safety Motorrad – Sicherheitstraining für Motorradfahrer,

Einsteiger und Wiedereinsteiger!

Der lustvolle Umgang mit Motorrädern lässt sich lernen. Am besten mit kompetenten

Instruktoren und geeigneten, leicht zu steuernden Maschinen, die überdies

mit modernsten ABS-Bremssystemen ausgerüstet sind. Dies gilt nicht nur

für Neulinge und Führerschein-Novizen, sondern auch für Wiedereinsteiger, die

nach längerer Fahrpraxis-Pause wieder in den Sattel steigen möchten. Das alles

mit neuesten Motorrädern von Honda auf dem Testgelände der Honda Akademie

in Erlensee (Hessen) in einer Gruppe von maximal zehn Personen. Spaß und Sicherheit

beim Motorradfahren – genau das erwartet die Teilnehmer vor Ort. Zur

Teilnahme an einer Fun & Safety Motorrad-Veranstaltung wird lediglich der Motorradführerschein

Klasse „A“ benötigt. Zur Auswahl steht die komplette Mittelklasse

Modellpalette von Honda (CB 500 F, CB 500 X, CBR 500 R, CB 650 F, CBR

650 F, NC 750 S, NC 750 X und der brandneue X-ADV). Die Kosten für ein Fun

& Safety Motorrad Training belaufen sich auf 125 Euro pro Teilnehmer.

Honda Fun & Safety Roller – Sicherheitstraining für Rollerfahrer

Stabilisieren, Lenken, Bremsen, Ausweichen – dazu Informationen rund um die

Fahrzeugtechnik. Honda bietet sein beliebtes Fun & Safety Training auch für Rollerfahrer

an. Dabei kommen natürlich nur die neuesten Roller von Honda zum

Einsatz. Vom kleinen wendigen Vision 50 bis hin zum großvolumigen 750-ccm-

Integra steht für jeden Fahrtyp der passende Roller zur Verfügung.

TERMINE 2017

-XQL

17. Motocross-Training

18. Endurotraining

0lU]

24.-25.Endurotraining Neuhaus-Schiersch.

03.-04.Sportfahrertraining in Kronach

-XOL

25.Endurotraining

51. EnduroPROjekt (in Planung)

26. eXtrem-Endurotraining

08.-09. eXtrem-Endurotraining in Meltewitz

$SULO

27.-30.SOMMER – MOTOCROSS – CAMP

01.-02. Motocross/Endurotraining für KIDS

für KIDS sowie JUGENDLICHE

07.-09. 50. EnduroPROjekt LSB

$XJXVW

29. Endurotraining

04.-06. 52. EnduroPROjekt LSB

30. eXtrem-Endurotraining

26.-27. Endurotraining

0DL

6HSWHPEHU

06.-07.Sportfahrertraining in Viernau

09.-10. eXtrem-Endurotraining in Meltewitz

20. Endurotraining

23. Endurotraining

21. eXtrem-Endurotraining

24. eXtrem-Endurotraining

10 EURO GUTSCHEIN

mit dem Gutschein-Code:

mce10

mit dem Profi-Trainer Marko Barthel

Beim Roller-Training werden in kleinen Gruppen von maximal zehn Teilnehmern

unter Leitung eines Instruktors auf dem Testgelände der Honda Akademie in Erlensee

(Hessen) verschiedene Übungen absolviert, die wieder fit für die Straße

machen. Die Roller sowie eine komplette Schutzausrüstung (Helm, Handschuhe,

Stiefel und Schutzkleidung in den verfügbaren Größen S, M, L und XL) werden

für das Training von Honda zur Verfügung gestellt. Die Kosten für ein Fun

& Safety Roller Training belaufen sich ebenfalls auf 125 Euro pro Teilnehmer.

Weitere Informationen über den Ablauf und die Termine zum Fun & Safety

Adventure-Training gibt es unter: www.honda.de oder www.fsz-rhein-main.de


VORSCHAU

MOTOCROSS

ENDURO 4/2017

TESTS

Motocross: Honda CRF 450 R

Enduro: KTM 250 EXC-F

TIPPS & TRICKS Trainingsplan

SUPERENDURO WM Bilbao/E

ENDURO DM-Auftakt Uelsen/Itterbeck

VERBÄNDE Regionale MX- und Enduro-Serien

KOLUMNEN Maria Franke und Eddy Frech

MOTOCROSS ENDURO 4/2017 - APRIL - ERSCHEINT AM 23.03. AN EUREM KIOSK

IMPRESSUM

Ziegler Verlags OHG

Motocross Enduro

Birkenweiherstr. 14

D-63505 Langenselbold

Telefon: 06184 9233-30

Telefax: 06184 9233-55

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

mce.redaktion@mce-aktuell.de

Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags OHG

USt-IdNr. DE170981131

Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, Uwe Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 47/17

Bei Anzeigenaufträgen aus dem Ausland

Vorkasse

Redaktionsleiterin:

Brigitte Geyer-Bernhardt

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06184 923330

abo@ziegler-verlag.de

Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Marco Burkert,

Uwe Laurisch, Alexander Stephan

Onlineredaktion:

Denise Laurisch

Druck und Verarbeitung:

Brühlsche Universitätsdruckerei

GmbH & Co KG, Gießen

Vertrieb:

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.

Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages unter voller Quellenangabe.

Unverlangte Manuskripte werden

nur zurückgesandt, wenn Rückporto beigefügt

wurde.

Magazin € 5,20 inkl. MwSt.

Abonnement jährlich € 53,-

Auslandsabonnement

jährlich € 67,- inkl. Porto

Kündigung nur unter Einhaltung der

Kündigungsfrist von 3 Monaten vor Ablauf

des Bezugsjahres per Einschreiben oder

per E-Mail (PDF mit Unterschrift)

Zahlungen erbeten an:

Ziegler Verlags OHG, Postbank Frankfurt,

IBAN: DE06 5001 0060 0333 9506 06

BIC: PBNKDEFF oder Commerzbank Hanau

IBAN: DE68 5064 0015 0234 5866 00

BIC: COBADEFFXXX

Der Verlag übernimmt keine Haftung für

unverlangt eingeschickte Manuskripte u.

Fotos. Leserbriefe können aus redaktionellen

Gründen gekürzt werden. Die Zeitschrift

und alle Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Veröffentlichungen,

auch auszugsweise, nur mit der Genehmigung

der Redaktion. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt

die Meinung der Redaktion wieder.

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www.husqvarna-motorcycles.com

Fotos: Alessio Barbanti, R. Schedl

GENAU DORT

ZU HAUSE WO DU

SIE HINBRINGST

Dank der Fähigkeit, Strecken auf jedem Terrain zurückzulegen, sind

die Möglichkeiten zur Endorphin-Ausschüttung so gut wie unendlich.

Mit dem „State of the Art“ Fahrwerk und einem unverwechselbaren Design fühlt

man sich überall gleich zu Hause. Jetzt auf große Entdeckungstour gehen – mit

den Husqvarna 701 ENDURO Motorrädern.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren

Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen

Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.


DAKARS

UNGESCHLAGEN

Einmal kann man mit Glück gewinnen. Aber 16 Siege in Folge? KTMs Überlegenheit

bei der DAKAR ist alles andere als Zufall. Dank seiner READY TO RACE

Einstellung und einer herausragenden Teamleistung konnte der britische

KTM Factory Fahrer Sam Sunderland die Rally Dakar 2017 gewinnen und KTMs

Erfolgsserie erweitern. Herzliche Glückwünsche an Sam, Matthias Walkner

(Österreich) Platz 2, Gerard Farres Guell (Spanien) Platz 3 und das ganze Team

für ihre außerordentlichen Leistungen!

Photo: S. Romero

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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