09-10 - St. Martin

st.martin.berlin.de

09-10 - St. Martin

PfarrnachrichtenSeptember/Oktober 2011

Ausgabe 5

Ernte - Gott sei Dank

Neues zum Pastoralverbund

Das Ehrenamt in der Gemeinde

„Du gibst allen Speise zur rechten Zeit“ (Psalm 145)


X Inhalt

Editorial ............................................................................................03

Leitartikel - Start des Pastoralverbunds / Grußwort des Pfarrers ........04

vorgestellt - Das neue Pastoralteam .....................................................05

- Neuer Erzbischof des Erzbistums Berlin Dr. Woelki .........08

Titelthema - Erntedank .........................................................................10

Gemeindeleben - Das Ehrenamt in der Gemeinde .......................................12

- Serie „mein Ehrenamt“ Folge 1: Schaukasten ................14

- Religiöse Kinderwoche RKW ............................................16

- Aus dem Kirchenvorstand ................................................18

Gottesdienste ............................................................................................20

Termine ............................................................................................22

Gruppentermine ............................................................................................24

getauft / verheiratet / verstorben .................................................................................................27

Nachruf - Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky ...............................28

Gemeindeleben - Dekanats-Fussballturnier der Ministranten ......................30

nachgedacht - „Veränderungen“ .............................................................. 31

Stellenangebote - Rendant/in, Erzieher/in .................................................... 34

Rätsel und Humor ............................................................................................ 36

Kinderseite ............................................................................................ 37

aus der spanischen Gemeinde ............................................................................................ 38

Kontakte und Adressen ............................................................................................39

Impressum

„Pfarrnachrichten“ ist das offizielle Mitteilungsblatt der kath. Gemeinde St. Martin

Berlin, Reinickendorf

Herausgeber:

Pfarrgemeinderat der

kath. Kirchengemeinde St. Martin

Berlin Reinickendorf

Wilhelmsruher Damm 144

13439 Berlin

www.st-martin-berlin.de

Redaktion, V.i.S.d.P:

T. Hertling, I. Hoffmann,

C. Oster, B. Trampenau

redaktion@st-martin-berlin.de

Druck: Gemeindebriefdruckerei

Martin-Luther-Weg 1

29393 Groß Oesingen

Auflage: 1000 Stück / Erscheinungsweise: alle zwei Monate / Verteilung: Auslage an verschiedenen

Orten (Kirchen, Schule, Kita, Inserenten, Infostand Märkisches Zentrum)

Die Meinungen und Einschätzungen, die in den Artikeln enthalten sind, entsprechen nicht in

jedem Fall der Meinung der Redaktion. Die Redaktion behält sich das Recht auf jederzeitige

unangekündigte Kürzung der Artikel vor.

Für Leserbriefe ist die Redaktion dankbar, ohne den Abdruck zu garantieren.

Alle Angaben, im Besonderen Termine, sind ohne Gewähr.

Redaktionsschluss für die Ausgabe November/Dezember ist der 09. Oktober 2011.

Titelfoto und Foto rechts: pfarrbriefservice.de


Jetzt geht´s los!

Liebe Leserinnen und Leser,

hoffentlich sind Sie alle wieder wohlbehalten

und gut erholt aus dem

Urlaub zurückgekehrt. Gestärkt können

wir nun die neue Zeit wagen, die

unsere Gemeinde für die kommenden

5 Jahre prägen wird.

Denn mit dem Erscheinen dieser

Ausgabe startet das Projekt Pastoralverbund

Reinickendorf-Nord. Neben

dem leitenden Pfarrer Pomplun

sind nun weitere Mitarbeiter des

Pastoralteams benannt. Wir stellen

Sie Ihnen in diesem Heft vor.

Reiche Vielfalt an Getreide, Obst und Gemüse

Die Ernte ist eingefahren. Längst

nicht überall auf der Welt sind die

Erträge so reichlich wie bei uns. Wir

danken Gott für günstige Witterung

und die zahlreichen fleißigen Hände,

die Tag für Tag dafür sorgen, dass

X Editorial

unser Tisch stets reich gedeckt ist.

Mit dem Erntedankfest am 25. September

wollen wir dies zum Ausdruck

bringen.

Mit der Reduzierung der Zahl hauptamtlicher

Mitarbeiter gewinnt die

Stellung all derer an Bedeutung, die

sich ehrenamtlich in der Gemeinde

engagieren. Die Stärkung des Ehrenamtes

ist auch in den Leitideen des

Pastoralverbunds verankert. Aus

diesem Anlass wollen wir eine Serie

zu diesem Thema starten, in der wir

in loser Folge die unterschiedlichen

Ehrenämter und die Menschen dahinter

vorstellen. In dieser Ausgabe

beginnen wir mit den kreativen

Schaukastengestalterinnen.

Außerdem finden Sie in diesem Heft

Berichte über den Wechsel der Leitung

unseres Erzbistums, Eindrücke

der Religiösen Kinderwoche und Ministrantenaktivitäten

und wir setzen

die Reihe „Veränderungen“ weiter

fort.

So ist für Sie, liebe Leserinnen und

Leser, wieder ein buntes und pralles

Heft entstanden, zu dessen Lektüre

wir Ihnen viel Freude wünschen.

Ihr Redaktionsteam

Seite 3


X Leitartikel

Pastoralverbund startet

Pfarrer

Norbert Pomplun

Seite 4

Liebe Schwestern und Brüder

in unseren Gemeinden,

liebe Gäste, nun geht

es also los mit unserem

Pastoralverbund. Auch

wenn Sie in den letzten

Wochen und Monaten

schon viel darüber gehört

haben – es sind bestimmt

gemischte Gefühle, die

dieses Wort bei Ihnen auslöst.

Und das kann ich gut

verstehen:

In den letzten 10 Jahren sind schon

eine Reihe tiefgreifender Veränderungen

in unseren Gemeinden zu

verarbeiten gewesen. Hinzu kommt

die Sorge, dass alles immer anonymer

werden könnte, immer zentraler

und mit längeren Wegen verbunden.

Auch die kirchliche Heimat gerät zunehmend

in Gefahr. Umso wichtiger

ist darum, dass wir gemeinsam daran

arbeiten, dass es eben nicht so wird.

Dass also kirchliches Leben an allen

unseren Orten und vielleicht auch

noch neuen blüht und ausstrahlt.

Das Potenzial ist da – das sind nämlich

Sie, die Menschen, die hier leben

und glauben! Darum zuallererst Danke

für Ihr Engagement! Darauf möchte

ich auch in den nächsten Jahren

bauen. Sicher werden sich Dinge

auch irgendwann im Laufe der nächsten

Jahre ändern, aber behutsam,

gemeinsam geplant und angemessen.

Das wäre auch bei einem anderen

Fortgang der Dinge so, die Zeit

bleibt ja nicht stehen. Wenn Ihnen

daher ab dem 1. September lediglich

wir als Seelsorgerinnen und Seelsorger

Ihnen neu vorkommen, alles andere

aber vertraut, so ist das kein

Irrtum, sondern gewollt. Der Pastoralverbund

ist ein gemeinsamer Weg,

und es wäre doch ein seltsamer Weg,

bei dem wir am Anfang schon am Ziel

sind, oder?

Und der Anfang wird auch darin bestehen,

dass wir uns vorstellen, überall.

Konkret auf den folgenden Seiten

dieser Ausgabe der Pfarrnachrichten

und persönlich in folgenden Gottesdiensten:

(siehe Kasten rechts).

Ja richtig, es sind 7 Kirchen – zufällig

sogar eine symbolische Zahl!

Danken möchte ich aber von Herzen

auch unseren Vorgängerinnen und

Vorgängern: Pfarrer Brandenburg

und Frau Falk, Pfarrer Elsner und Kaplan

Visca, Frau Bombis und natürlich

auch Frau Kloss und Herrn Papenfuß,

die beide ja im Team bleiben.

Ebenso geht ein herzlicher Gruß auch

an die Spanisch sprachige Gemeinde

– ¡Me alegro de conocerles!

Ich freue mich auf Sie und unsere gemeinsame

Zukunft!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Pfarrer Norbert Pomplun


Samstag 03.09., 18.00 St. Hildegard (Frohnau)

Sonntag 04.09., 9.30 Maria Gnaden (Hermsdorf)

Samstag 10.09., 18.00 St. Nikolaus (Wittenau)

Sonntag 11.09., 9.00 Hohen Neuendorf

(dort feiern wir den Gottesdienst in der evangelischen Kirche)

Sonntag 11.09., 11.00 St. Martin (Märkisches Viertel)

Sonntag 18.09., 9.00 St. Katharinen (Schildow)

Sonntag 18.09., 11.15 Christkönig (Lübars).

X Kaplan Leszek Bartuzi

Mein Name ist Leszek Bartuzi. Ich bin

1977 in Ostpolen geboren und habe

zwei Schwestern, die längst ihre eigenen

Familien haben. Priester zu

sein war nicht von mir geplant, und

dennoch rief mich Gott, es zu werden.

So kam ich im Jahre 1997 nach

Deutschland und habe mein Studium

im Priesterseminar Redemptoris Mater

begonnen. Während der langen

Zeit meiner Ausbildung, (insgesamt

mit dem Praktikum 11 Jahre) hat

Gott meine Berufung immer wieder

bestätigt und so bin ich vor 3 Jahren

in der St. Hedwigs- Kathedrale mit

meinen drei anderen Mitbrüdern

zum Priester geweiht worden. Noch

als Praktikant war ich auch in Ihrer

Gemeinde St. Hildegard 6 Monate

und als Diakon in der Gemeinde Maria

Frieden in Mariendorf tätig. Seit

der Priesterweihe habe ich in der

Gemeinde Heilige Familie im Prenzlauer

Berg gearbeitet. Drei Jahre, für

X vorgestellt

die ich Gott und den Menschen sehr

dankbar bin. Es ist eine Gnade als

Mensch und Priester an

Freude und Leid der

Menschen teilnehmen

zu dürfen, für sie zu beten

und einfach für sie

da zu sein. Somit hoffe

ich, dass ich auch Ihnen

allen gut dienen kann.

Na ja, etwas muss ich

auch Ihnen gestehen,

ich mag keine Sitzungen

und hoffe, dass ich in

Ihrer Gemeinde davon

verschont werde. Ich

Termine der

persönlichen

Vorstellung

des neuen

Pastoralteams

in den

Gemeinden

Kaplan

Leszek Bartuzi

freue mich sehr über meine neue

Stelle und vor allem auf die Menschen,

denen ich begegnen werde.

Ich bitte um Ihr Gebet und bete für

Sie.

Ihr Kaplan Leszek Bartuzi

Anmerkung der Redaktion: Sobald der

zweite Kaplan im Team benannt ist, werden

wir dessen Portrait nachholen.

Seite 5


X vorgestellt

X Gemeindereferentin

Lucia Kloss

Liebe Gemeinden im Pastoralverbund

Reinickendorf-Nord!

Ab 1. September werde ich als Gemeindereferentin

im Pastoralverbund

Reinickendorf-Nord tätig sein

und möchte mich Ihnen vorstellen:

Mein Name ist Lucia

Kloss; ich erblickte das

Licht der Welt 1963 im

schönen Rheinland in

Eitorf, in der Nähe von

Bonn. Nach dem Abitur

studierte ich in Paderborn,

verbrachte

anschließend die weitere

praktische Ausbildung

in Wuppertal und

Einbeck, im Bistum

Hildesheim. Seit 1990

war ich 15 Jahre in der Gemeinde

Herz Jesu in Berlin-Charlottenburg

tätig, die dann mit zwei weiteren Gemeinden

zum ersten Pfarrverband

(Charlottenburg-Ost) im Erzbistum

Berlin wurde; 2005 wechselte ich in

die Gemeinde St. Martin in Reinickendorf.

Gemeindereferentin

Lucia Kloss

Ich freue mich darauf, an der Aufbauarbeit

des neuen Pastoralverbundes

mit zu wirken und im Pastoralteam

Verantwortung mit zu tragen.

Ich freue mich auf viele Menschen,

die sich und ihre Begabungen ein-

Seite 6

bringen möchten und darauf, dass

wir gemeinsam in diesen Umbruchzeiten,

die es in der Geschichte der

Kirche immer gegeben hat, das Schiff

Gemeinde in ruhiges Fahrwasser

steuern können, so dass das Gefühl

von Heimat und Geborgenheit im

Glauben trotz aller Veränderungen in

unseren Kirchen nicht verloren geht!

Ihre Gemeindereferentin Lucia Kloss

X Pastoralreferent

Markus Papenfuß

Steckbrief:

Markus Papenfuß, 51 Jahre, verheiratet,

4 Kinder, seit 1983 Pastoralreferent,

seit 2 Jahren für die Dekanatsjugendseelsorge

im Dekanat

Reinickendorf.

Stationen: Steglitz, Schulpastoral,

Tempelhof-Schöneberg.

Neben der Arbeit im Dekanat: Ansprechpartner

für die Studierenden

„Theologie im Fernkurs“. Neue Aufgaben:

50% Pastoralverbund und

50% Dekanatsjugendarbeit.

Für das Projekt „Pastoralverbund“

gibt es Befürchtungen und Verlustängste.

Was bleibt von „meiner“ Gemeinde

übrig. Welche vertrauten

Dinge werden verloren gehen? Es


Pastoralreferent

Markus Papenfuß

gibt Chancen, Neues

zu wagen, sich

mit anderen auf

den Weg zu machen,

über Grenzen

hinaus zu sehen.

Vielleicht ist es eine

Chance zu entrümpeln,

Dinge hinter

sich zu lassen und

Bewahrenswertes

wieder neu in den Blick zu bekommen,

alles auf den Tisch zu legen, um

Manches mitzunehmen und für manches

Neues Platz zu bekommen.

Ich freue mich auf die nächsten fünf

Jahre.

Ihr Pastoralreferent Markus Papenfuß

X Gemeindereferentin

Angelika Piniek

Die Lust, neue Wege auszuprobieren

war für mich die Motivation, mich für

den Dienst im Pastoralverbund Reinickendorf

Nord zu bewerben. Und ich

freue mich auf diese Herausforderung,

die wir gemeinsam mit den betroffenen

Gemeinden als Pastoralteam

nun annehmen.

Ich bin Angelika Piniek, 1952 geboren

und lebe seit dieser Zeit im Prenzlauer

Berg, bin verheiratet, Mutter von

X vorgestellt

drei Kindern und erfreue mich inzwischen

an fünf bezaubernden Enkelkindern.

Mein kirchlicher Dienst begann als

ehrenamtliche Katechetin in meiner

damaligen Heimatgemeinde St. Augustinus.

Mit der Wende

begann dann auch

meine berufliche Wende,

als ich mich entschied,

meine Tätigkeit

als Wissenschaftlichtechnische

Assistentin

in der Literaturgeschichte

aufzugeben

und die berufsbeglei-

tende Ausbildung zur

Gemeindereferentin zu

beginnen.

Gemeindereferentin

Angelika Piniek

Mein letzter Einsatzort war ab Dezember

2004 in der fusionierten Gemeinde

“Vom Guten Hirten“. Im September

2009 erfolgte im Zuge der

Sparmaßnahmen die Halbierung der

Stelle und mein zweiter Einsatzort

war dann in der Gemeinde Maria

Frieden in Mariendorf.

Im festen Vertrauen, dass Gott alle

Wege mitgeht, dass sein Geist uns

zugesagt ist und wir nur miteinander

Kirche sein können, freue ich mich

auf unser gemeinsames Abenteuer

und wünsche uns dazu frohen Mut

Ihre neue Gemeindereferentin

Angelika Piniek

Seite 7


X vorgestellt

Erzbischof wollte „ganz

normaler Pastor“ werden

Nicht nur in unserer Gemeinde haben

sich personelle Veränderungen ereignet.

Auch „eine Etage höher“- im Erzbistum,

hat es am 2. Juli einen Wechsel

der Leitung gegeben. Den neuen Erzbischof

möchten wir Ihnen kurz vorstellen.

Eigentlich wollte Rainer

Woelki ein „ganz

normaler Pastor“

werden. Genauso,

wie die Kapläne und

Pfarrer, die er in seiner

Heimat in der

Bruder-Klaus-Siedlung

in Köln-Mülheim

als Kind und Jugendlicher

erlebt hat.

Doch dass Gott auch

auf krummen Zeilen

gerade schreiben

kann, erlebte der leidenschaftliche

Anhänger des 1. FC

Köln schon bald nach seiner Priesterweihe,

die er zusammen mit 14 anderen

Kandidaten am 14. Juni 1985

durch Josef Kardinal Höffner im Hohen

Dom zu Köln empfing.

Erzbischof von Berlin

Dr. Rainer Woelki

Nach Kaplansjahren in Neuss und

Ratingen und einer sechsmonatigen

Dienstzeit als Militärseelsorger - die

Bundeswehr kannte Woelki schon

von seiner Wehrdienstzeit, die er als

Panzerartillerist absolvierte - berief

ihn der neue Kölner Erzbischof Joa-

Seite 8

chim Kardinal Meisner zu seinem Geheimsekretär.

Sieben Jahre lang erfüllte

Woelki diese anspruchsvolle

Aufgabe. In dieser Zeit habe er die

Diözese aus ganz neuen Blickwinkeln

kennen gelernt, erzählt er rückblickend.

Und im Kontakt mit sehr vielen

Menschen, die sich mit ihren Anliegen

an den Erzbischof gewandt

hätten, habe er oft seelsorglich tätig

sein können, erinnert er sich dankbar.

Auch nach seiner Zeit im Erzbischöflichen

Haus war es nichts mit einer

Tätigkeit als „normaler Pastor“: Am

1. März 1997 ernannte ihn Kardinal

Joachim Meisner zum Direktor des

Collegium Albertinum, dem Kölner

Studienhaus der Priesterkandidaten

in Bonn. In dieser Position bekam der

inzwischen mit einer Arbeit über „Die

Pfarrei - Ein Beitrag zu ihrer ekklesiologischen

Ortsbestimmung“ zum Dr.

theol. promovierten Woelki einen

Anruf. Darin wurde ihm mitgeteilt,

dass Papst Johannes Paul II. ihn zum

Weihbischof in Köln ernannt habe.

Das war am 24. Februar 2003. Damit

war klar, dass es nichts mehr werden

würde mit dem „ganz normalen Pastor“.

„Nos sumus testes - Wir sind Zeugen“

wählte sich der neue Weihbischof als

Wahlspruch aus der Apostelgeschichte.

Zeuge für den Glauben zu sein,

das ist etwas, was den wanderbegeisterten

Erzbischof bei seiner Arbeit

antreibt. Zuständig war Woelki


im Erzbistum Köln für den Pastoralbezirk

Nord, der unter anderem die

Städte Düsseldorf und Wuppertal

umfasst. Außerdem hat ihn der Erzbischof

zum Bischofsvikar für den

Aufgabenbereich „Ständiges Diakonat“

beauftragt. Als jemand, der als

Kind und Jugendlicher eine „heile

Welt der katholischen Kirche“ erlebt

hat, wird er als Bischof heute bei Besuchen

in den Gemeinden oft mit

einer anderen Realität konfrontiert.

Gerade in Firmgottesdiensten komme

er immer wieder in Kontakt mit

Erwachsenen und Jugendlichen, denen

man anmerke, dass sie nicht zu

den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern

zählten, berichtet Woelki.

„Bei allen Schwierigkeiten, die mit

diesen Gottesdiensten manchmal

verbunden sind, mache ich die Erfahrung,

dass junge Menschen und älte-

Lebenslauf

re Christen, die schon lange nicht

mehr zu den Gottesdienstbesuchern

zählen, durchaus ansprechbar und

empfänglich sind für die Botschaft

Jesu Christi.“ Oft mache er die Erfahrung,

dass sich Menschen ansprechen

lassen. Das erfülle ihn und gebe

seiner Arbeit, die er als missionarische

Arbeit verstehe, Sinn und Freude.

Quelle: www.erzbistumberlin.de

X vorgestellt

Wappen unseres

neuen Erzbischofs

Dr. Rainer Woelki

18.08.1956 geboren in Köln

1978-1983 Studium in Bonn und Freiburg

14.06.1985 Priesterweihe in Köln

1985-1990 verschiedene seelsorgliche Aufgaben, zuletzt Kaplan an St.

Josef, Ratingen

1990-1997 Kaplan und Sekretär von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner

1997-2003 Direktor des Collegium Albertinum, Bonn

21.11.1999 Kaplan Seiner Heiligkeit

30.03.2003 Bischofsweihe, Titularbischof von Scampa/Albanien

11.11.2003 Residierender Domkapitular

02.07.2011 Ernennung zum Erzbischof von Berlin durch den Heiligen Vater

Seite 9


X Titelthema

Ernte - Gott sei Dank!

Seit etwa 200 Jahren hat das Erntedankfest

seinen bestimmten Platz im

kirchlichen Festkalender. Im Gottesdienst

wird mit der Darbringung von

Erntefrüchten für die geernteten Erträge

und die Lebensmittel des Jahres

gedankt.

Wenn wir Gott für die Ernte und die

Nahrung zum täglichen Leben danken,

machen wir damit deutlich, dass

wir zwar Mühe und Arbeit in den Gewinn

und die Produktion von Nahrung

investieren können, dass Wachsen

und Gedeihen aber dennoch

nicht in unserer Hand sind und wir

somit letztendlich unser Leben nicht

uns selbst, sondern Gott verdanken.

Sinn und Ursprung des Erntedankfestes

allerdings sind vielen Menschen

heute, insbesondere dort, wo kein

unmittelbarer Kontakt zu Acker und

Boden vorhanden ist, fremd geworden:

nur die wenigsten Großstädter

erleben Säen und Ernten noch aus

eigener Anschauung, Treibhäuser

und Düngemittel lassen die Obst-

und Gemüseerträge von ungünstiger

Witterung unabhängiger werden,

und durch das riesige Angebot an

Waren aus anderen Ländern genießen

wir, was andere Menschen gesät

und geerntet haben.

Ein fruchtbares Feld, günstige Witterung,

eine gute Ernte bleiben aber

weitestgehend etwas Unverfügbares.

Die Grundlagen des Lebens ge-

Seite 10

hören uns nicht, nicht die Luft, die

wir atmen, das Wasser, das wir trinken

und die Erde, die wir bebauen.

Das vergessen wir, weil wir nicht

mehr säen und ernten müssen. Das

vergessen wir in den Gängen der Supermärkte,

in den Geschäften und an

den Kassen. Dort erfahren wir etwas

anderes: dass ich alles kaufen kann

und der einzige Mangel der Mangel

an Geld ist.

„Du Narr! Diese Nacht wird man deine

Seele von dir fordern; und wem

wird dann gehören, was du angehäuft

hast? (Lukas 12,20) So lesen wir

es im Gleichnis vom reichen Kornbauern,

der immer größere Scheunen

baute, um Vorräte zu sammeln.

Dass wir nichts auf Dauer konservieren

können, ist eine schlichte Einsicht

mit weitreichenden Konsequenzen.

Sie verhindert unter anderem, was

wir gerade als große Krise erleben:

dass Menschen riesige Scheunen errichten,

in denen ihr Geld Gewinn

bringend angelegt werden soll und

dass diese Scheunen eines Tages einfach

zusammenbrechen.

Bleibt die Frage: Ist das Erntedankfest

für uns heute noch ein sinnvolles

Fest? Für welche Ernte danken wir?

Und lässt es sich feiern als kirchliches

Fest, als Fest einer christlichen Gemeinde,

die sich zu Gott, dem Schöpfer

bekennt?


Wenn wir in diesem Jahr wieder Erntedank

feiern, dann tun wir gut daran

unser Denken und Handeln darauf zu

richten, wie wir uns an der Bewah-

Ernte-Ge-Danken

Wenn ich danke

für meine reiche Ernte

- dann möchte ich auch daran

denken, dass jede Sekunde auf

unserer Erde ein kleines Kind

an Hunger zugrunde geht.

Wenn ich danke

für meinen Arbeitsplatz

- dann möchte ich auch an die

denken, die vor dem Arbeitsamt

Schlange stehen.

Wenn ich danke

für meine glückliche Familie

- dann möchte ich auch an die

Ehen denken, in denen sich

Verzweiflung breit macht, an

Familien, denen die Last zu

schwer wird.

rung der Schöpfung und der Erhaltung

des Lebens beteiligen können

und darin Gott dem Schöpfer danken.

Bernhard Trampenau

Wenn ich danke

für meine Gesundheit

- dann möchte ich auch an die

denken, die mit der Diagnose

„unheilbar“ auf ihren Tod

warten.

Wenn ich danke

für meinen Erfolg und meine

Kraft

- dann möchte ich auch an die

denken, die keine Chance haben,

die die Verzweiflung zu

Alkohol und Drogen treibt,

weil vielleicht gerade ich kein

offenes Ohr für sie hatte.

Wenn ich danke

für mein ruhiges Gewissen

- dann möchte ich auch an die

denken, die ich aus Selbstgefälligkeit

gar nicht mehr sehe.

Weil Danken von Denken

kommt!

(Verfasser unbekannt)


X Gemeindeleben

Das Ehrenamt in der

Gemeinde

In Deutschland sind schätzungsweise

23 Millionen Menschen über 14 Jahre

ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden,

Initiativen oder Kirchen tätig.

Manches könnte ohne Ehrenamtliche

kaum mehr existieren.

Manche sind gebeten worden, eine

Aufgabe zu übernehmen, andere

sind einfach hineingewachsen und

wieder andere wurden selbst initiativ.

So wie z.B. die engagierten Menschen

bei uns, die es unerträglich

fanden, dass in Deutschland täglich

Lebensmittel vernichtet werden,

während bei anderen im wahrsten

Sinne des Wortes ‘Schmalhans‘ Küchenmeister

ist. Sie kauften Busse

und sammelten ein, sie mieteten

Ausgabestellen, öffneten Gemeinderäume

und gründeten die „Tafeln“ –

Ausgabestellen für Lebensmittel, wie

„Laib und Seele“ an denen inzwischen

neben Obdachlosen viele

Hartz-IV-Empfänger und Ältere mit

geringen Renten um Hilfe anstehen.

Glaube spielt ein große Rolle

Bei näherem Hinsehen zeigt sich: Es

sind die biblischen Werke der Barmherzigkeit,

die Menschen nach wie

vor motivieren. Wie wichtig das ist,

lernen schon Kinder an Vorbildern

und Heiligengestalten. Bis heute kennen

viele Nikolaus oder Martin, der

den Mantel mit einem Frierenden

Seite 12

teilte. Christen verstehen die Quelle

unserer Sozialkultur, wenn sie in der

Bibel lesen, dass sich Jesus selbst mit

den Hungernden und Kranken (Mt

25, 31 – 46) oder auch mit den Kindern

(Mk 10, 13 – 16) identifiziert.

Auch wenn es vielen nicht bewusst

sein mag: Der christliche Glaube

spielt nach wie vor eine große Rolle

für das soziale Engagement in unserer

Zivilgesellschaft. So zeigt die Freiwilligenbefragung

der Bundesregierung,

dass die Kirchenbindung bei

freiwillig Engagierten signifikant höher

ist als im Schnitt der Bevölkerung.

Quelle: www.woche-fuer-das-leben.de

„Nee, lass ma ....“

Was würden wir in der Gemeinde, im

Verband oder Verein wohl sagen,

wenn alle Mitglieder dort ein Engagement

für diese Gemeinschaft ablehnten?

Dann gäbe es beispielsweise

keine Messdiener, Lektoren, Kommunionhelfer,

Vorbereitungsgruppe für

Gottesdienste und Kinderkirche,

Erstkommunion- und Firmkatecheten,

Pfarrgemeinderäte, Kirchenvorstände,

Chöre, …

Es gibt sie aber, die Ehrenamtlichen,

die ein Amt zum Wohle anderer übernehmen.

Und sie sind oftmals froh

und glücklich, trotz des Ehrenamtes

oder auch gerade deswegen. Dieser

Dienst kann gar nicht hoch genug

wertgeschätzt werden. Hoffen wir,


X Gemeindeleben

Quelle: Zusammenfassung Freiwilligensurvey 2009, www.initiative-zivilengagement.de/ BMFSFJ

Hintergrund: Mit dem Freiwilligensurvey hat das Bundesministerium für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend (BMFSFJ) ein öffentliches Informationssystem in Auftrag gegeben, das in

fünfjährigem Rhythmus umfassende Daten zur Situation der Entwicklung des bürgerschaftlichen

Engagements in Deutschland zur Verfügung stellt.

Nähere Informationen unter: www.initiative-zivilengagement.de/wissen/onlinebibliothek.html

dass es diese Menschen auch weiterhin

gibt, damit ein lebendiges Gemeindeleben

überhaupt möglich ist.

Fangen wir bei uns selber an: Danken

Sie den ehrenamtlich Tätigen doch

einmal für den gelungenen Schaukasten,

die schön gestaltete Weihnachtskrippe,

den festlichen Chorgesang

oder die Mitarbeit bei …

neue Serie: Mein Ehrenamt

Ab dieser Ausgabe der Pfarrnachrichten,

die übrigens auch in ehrenamtlicher

Arbeit entstehen, möchten wir

in loser Folge Menschen der Gemeinde

und ihr Engagement im Ehrenamt

vorstellen. Vielleicht finden Sie ja

dabei Anregungen, selbst mitzutun?

Bringen Sie Ihre Kompetenzen ein.

Wir starten mit einem 2er-Damen-

Team, das sich die Gestaltung des

Gemeinde-Schaukastens zur Aufgabe

gemacht hat (siehe Seite 14). Sie werden

sehen, ein Ehrenamt ist nicht nur

Last, sondern auch viel Freude.

Michael Bogedain, Pfarrbriefservice,

Christoph Oster

Linktipp zum Thema:

Ehrenamtlich in die Zukunft?

Beobachtungen zum Ehrenamt in der

Kirche.

Themenheft zur Woche für das Leben,

„Einsatz mit Gewinn“, 2011

www.woche-fuer-das-leben.de

Seite 13


X Gemeindeleben

Serie: „Mein Ehrenamt“

Folge 1: Schaukastengestaltung

Viele Passanten laufen achtlos vorbei -

doch manchmal bleibt der Blick hängen:

am aufwändig dekorierten

Schaukasten der Gemeinde.

Bereits seit 2001 gestaltet Frau Marianne

Starck regelmäßig den Schaukasten

der Gemeinde am Wilhelmsruher

Damm 144, zwischen dem

Pfarrbüro und dem Gesobau-Gebäude.

Bis Ende letzten Jahres wirkte

dabei Frau Danuta Rechta ideenreich

und tatkräftig mit. Sie gab ihr Amt

bedauerlicherweise aus persönlichen

Gründen ab. So fragte Frau

Starck ihre Bekannte Marianne Lammert,

ob sie nicht mithelfen wolle,

ihre kreative Ader auch bei dieser

Aufgabe einzubringen. Frau Lammert

ist schon einige Jahre als Mitglied

im Festausschuss u.a. bei der

Herrichtung des Faschingsballsaales

aktiv. Sie fand oft ein tolles Motto,

z.B. „Orientexpress“ und ebenso be-

Marianne Starck öffnet die schwere Klappe

am Schaukasten.

Seite 14

eindruckende Möglichkeiten das

Thema auch in die Tat umzusetzen.

Nun malt, bastelt, textet und

schmückt das 2er-Team Utensilien

bzw. Verse für den Schaukasten, der

seinen Betrachtern neben den formellen

Informationen zu Gottesdienstzeiten

stets eine zur Jahreszeit

und zum Kirchenjahr passende Gestaltung

zeigt. Aus unterschiedlichsten

Materialien wie Stein, Holz, Gewebe,

Filz, Pappe oder Alu-Folie

entstehen so Werke für den Advent,

die Osterzeit oder wie jetzt gerade

zum Erntedank.

Marianne Lammert heftet die Dekoration an.

„Es macht mir Freude, etwas sinnvolles

zu gestalten“, sagt Frau Lammert

auf die Frage, warum sie sich

ehrenamtlich so engagiere. Leider

nur selten erhalten die beiden eine

Rückmeldung zu ihrer Tätigkeit. Es

wird einfach als Selbstverständlichkeit

angesehen, dass regelmäßig die

Dekoration angepasst wird. Die Arbeit

hierfür kennen nur wenige und

würdigen sie. Besonders schwierig


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Schaukastendekoration zum Herbst (oben)

und Sommer 2004. Hier kamen Naturmaterialien

wie Muscheln, Sand, Wurzelwerk und

Blätter zum Einsatz.

ist die Aufgabe im Winter, denn dann

erschweren Schnee und Eis nicht nur

den ohnehin schon akrobatischen

Einsatz beim Öffnen der gewichtigen

Klappe. Das Schloss und der Rahmen

vereisen bei Minusgraden und sind

dann nur mit Feuerzeug oder Enteiserspray

zu öffnen. Ganzjährig ist die

Feuchtigkeit ein Problem. Der Kasten

ist nicht dicht, so dass Regenwasser

X Gemeindeleben

eindringen kann. Auch bei hoher

Luftfeuchte beschlägt die Scheibe.

Die Einsicht wird erschwert, die Dekorationsobjekte

modrig und

klamm.

An dieser Stelle ein Aufruf an unserer

Leser: Sie sind handwerklich begabt,

möchten gern mit dazu beitragen,

dass der Schaukasten bestens

zur Geltung kommt und den beiden

Damen ihre Aufgabe etwas erleichtern?

Dann melden Sie sich doch einfach

mal im Pfarrbüro zu den Sprechzeiten

und bieten dort ihre Mithilfe

an. Wenn die genannten technischen

Mängel erst abgestellt sind, macht

dieses Ehrenamt allen Beteiligten

sicher noch mehr Freude!

Nicht nur aktive Gemeindemitglieder

und regelmäßige Gottesdienstbesucher

soll der Schaukasten erfreuen.

Schön wäre es, wenn der

eine oder andere dort Vorbeigehende

durch den so schön hergerichteten

Schaukasten kurz innehält und

auf die Kirche gleich nebenan aufmerksam

würde. Vielleicht ‘geht ja

auch mal einer einen Schritt weiter‘

und entdeckt lebendige Gemeinde.

Christoph Oster

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Seite 15


X Gemeindeleben

Raupe im Paradies

Das war das Thema der Religiösen

Kinder Woche (RKW) 2011 in Hirschluch/Storkow.

Nach wochenlanger Vorbereitung

trafen wir uns am Sonntag, dem 3.

Juli vor der Gemeinde mit Sack und

Pack um die Reise anzutreten. Bei Regen

marschierten wir gut gelaunt los.

20 Kinder und 8 Gruppenleiter hatten

sich das Ziel gesetzt, mit viel Freude

und Engagement das Thema: „Raupe

im Paradies“ in den kommenden Tagen

zu erforschen. Tante Hilde, Onkel

Leo, Gustav, Anna und natürlich das

Baumhaus samt Raupe unterstützten

Betreuer und Teilnehmer der diesjährigen RKW in Hirschluch

Seite 16

uns dabei täglich. Nach der vormittäglichen,

inhaltlichen Arbeit gab es

nachmittags immer ein Spiel, bei dem

wirklich alle engagiert und ehrgeizig

mitmachten – hier nochmals Dankeschön.

Das Highlight der Woche war höchstwahrscheinlich

das nächtliche „Dealerspiel“,

bei welchem die Kinder im

Wald den „polnischen Süßigkeitenhandel“

im Auftrag der „Polizei“

stoppten. Beim Fußballspielen, Bändchen

knüpfen, schwimmen, Kreuze

basteln, Steine hobeln und bearbeiten

und vielen weiteren Aktivitäten

lernten sich die Kinder immer besser

kennen. Am Abend schauten wir auch

den deutschen Frauen beim Fußball


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Aus Porenbeton entstehen kunstvolle Skulpturen

zu. Unsere Stimmung toppte jedes

Stadion.

Doch da nicht immer alles „Friede-

Freude-Eierkuchen“ sein kann, gab es

natürlich auch kleine Streitereien,

Traurigkeit und Heimweh. Aber es

X Gemeindeleben

wäre doch gelacht, wenn wir nicht

das Meiste davon hätten in die Ecke

verbannen können !

Die Woche verging ziemlich schnell

und uns allen war am Ende bewusst,

dass diese Fahrt nach Wiederholung

ruft.

„Das war 'ne schöne RKW, sie hat

wirklich Spaß gemacht. Leider ist sie

viel zu schnell vorbei. Lasst uns bald

wiedersehen!“

Dies singend fielen die Kinder ihren

Eltern am Sonntag, dem 10. Juli vor

unserer Gemeinde in die Arme, und

wir Gruppenleiter waren mächtig

stolz auf uns und unsere Leistungen

in den vergangenen Tagen.

Britta Müller

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X Gemeindeleben

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Aus dem Kirchenvorstand

Seit März 2010 bin ich als Nachrücker

für Herrn König (gewählt bis 2015) Mitglied

im Kirchenvorstand (KV), als Einstimmung

für die Wahl im November

schildere ich hier meine Eindrücke.

Die Aufgaben des Kirchenvorstands

sind den meisten sicher bekannt, hier

einmal die kurze Zusammenfassung

durch Pfarrer Brandenburg:

„Der KV hat die Aufgabe, die Finanzen

der Gemeinde zu verwalten, die

Immobilien in Schuss zu halten, als

Arbeitgeber das Personal zu leiten

und die Pfarrei in Rechtsfragen zu

vertreten.“

(Mitteilungsblatt Maria Gnaden, Aug./Sept./

Okt. 2011: „Wahlen zum PGR und KV“)

Allgemein empfinde ich die Atmosphäre

im Kirchenvorstand als angenehm

kooperativ. Häufig haben wir

Seite 18

alle die gleiche Meinung, und wenn es

verschiedene sind, dann sind sie von

den unterschiedlichen Blickwinkeln

auf das gemeinsame Interesse an der

Sache der Gemeinde bestimmt. Es gibt

keine Gruppen- oder Fraktionsbildung,

die manchmal die Gremienarbeit so

unangenehm macht.

Wie die meisten Menschen sind auch

wir KV-Mitglieder (teilweise ehemalige)

Arbeitnehmer, da ist die Arbeitgeber-Funktion

des Gremiums doch eine

ziemliche Umstellung. Personal-Themen

sind häufig, weil für die Kindergärten

sehr oft Beschlüsse nötig sind

(Einstellungen, Vertretungen, ...). Das

Wort der Juristen unter uns hat dabei

ein großes Gewicht. Typischerweise

folgt der KV den Vorschlägen der Kita-

Leiterinnen.

All das ist natürlich mit sehr viel

Schriftverkehr, Vor- und Nachbereitung

verbunden. Nach dem Kirchenrecht

hat der Pfarrer den Vorsitz, da-


mit auch diese Aufgaben. Eine

Gemeinde ohne Pfarrer ist nicht vorgesehen,

darum hatten wir ja auch seit

dem Weggang von Pfarrer Friedrichowicz

einen (wechselnden) Administrator.

In der Praxis ist der Administrator

aber durch die Leitung seiner

eigenen Gemeinde bereits ausgelastet,

so werden diese Arbeiten in St.

Martin durch Herrn Krähe als stellvertretenden

Vorsitzenden erledigt.

Selbstverständlich ist das nicht! Wenn

er diese Zeit nicht aufbringen würde,

hätten wir ein großes Chaos in der Gemeinde.

Alle Entscheidungen müssen natürlich

auch unter dem Aspekt „Geld“ getroffen

werden: Es ist in unserer Gemeinde

knapp. Vieles, was für die Gemeinde

wichtig wäre (nur ein Beispiel: mehr

bezahltes Personal), kann sie nicht bezahlen.

Der KV versucht, die laufenden

Kosten dauerhaft zu verringern. Der

größte Block sind die Betriebskosten

unserer Gebäude (Kirchen, Gemeindehäuser),

darum ist z.B. Energie sparen

außer aus Umwelt- auch aus Finanzgründen

für uns wichtig. Das Thema

Gebäude-Bewirtschaftung wird den

KV noch sehr beschäftigen, ab September

dann in Abstimmung mit den anderen

Gemeinden des Pastoralverbunds.

Etliche Abläufe werden sich mit dem

Pastoralverbund ändern. Die Gemeinden

bleiben aber eigenständig, und

dem Kirchenvorstand werden die Themen

nicht ausgehen. Darum möchte

ich noch einmal aus dem genannten

X Gemeindeleben

Artikel von Pfarrer Brandenburg zitieren:

„Es wäre sicher gut, wenn in dem derzeit

reinen Männergremium durch die

Wahlen auch Frauen vertreten wären.

Gefragt sind Kenntnisse in Finanz-,

Rechts-, Personal- oder Baufragen.

Wenn Sie Interesse haben, sprechen

Sie bitte den Pfarrer oder den Wahlausschuss

an.“

Zum Wahlausschuss gehören alle Mitglieder

des Kirchenvorstands: Die Herren

Böttcher, Brühe, Götting, Groß,

Krähe, Pytel, Rosenau, Schmittberg

und Vaterrodt.

Jörg Brühe

PGR & KV

Pfarrgemeinderat & Kirchenvorstand

Wahlen 2011

12./13. November

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X Gottesdienste

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Sonntagsgottesdienste

in unseren Nachbargemeinden

der Koop-Nord des Dekanats Reinckendorf

St. Hildegard (Frohnau)

Senheimer Str. 35-37

Sa. 18.00 Uhr Vorabendmesse

So. 11.00 Uhr Familieneucharistie

• Maria Gnaden (Hermsdorf)

Hermsdorfer Damm 195-197

Sa. 17.00 Uhr Vorabendmesse

So. 09.30 Uhr Kinder- und Familienmesse

• Christkönig (Lübars)

Zabel-Krüger-Damm 219

So. 11.15 Uhr Kinder- und Familienmesse

und in der

St. Hedwigs-Kathedrale

Jeden Sonntag 18.00 Uhr Hl. Messe

Beichtgelegenheit

donnerstags St. Martin 18.00 Uhr (nach der Abendmesse)

samstags St. Nikolaus 17.30 Uhr

(und nach Vereinbarung)

Rosenkranzgebete

mittwochs St. Martin 18.00 Uhr (in polnischer Sprache)

donnerstags St. Martin 17.30 Uhr

freitags St. Nikolaus 17.30 Uhr

Eucharistische Anbetung

Jeden 1. Freitag im Monat in St. Nikolaus (Herz-Jesu) nach der Abendmesse,

dienstags St. Martin 18.00 Uhr (im Oktober Rosenkranzandacht)

Seite 20

Wortgottesdienste

im Vitanas-Seniorenzentrum,

Senftenberger Ring 51

Fr. 23.09.11

Fr. 04.11.11

um 16.00 Uhr im Mehrzweckraum

Heilige Messe

täglich außer

Montag


Reguläre Gottesdienste

Dienstag 08.00 Uhr St. Nikolaus Gemeindegottesdienst

Mittwoch 09.00 Uhr St. Martin Gemeindegottesdienst

Donnerstag 18.00 Uhr St. Martin Gemeindegottesdienst

Freitag 18.00 Uhr St. Nikolaus Gemeindegottesdienst

Samstag 18.00 Uhr St. Nikolaus Vorabendmesse

Sonntag

09.30 Uhr

11.00 Uhr

Besondere Gottesdienste

St. Martin Familiengottesdienst

Hochamt

X Gottesdienste

Eine Gesamt-Übersicht über alle regulären Gottesdienste im

Pastoralverbund Reinickendor f-Nord, geordnet nach Pfarreien und

Kirchen sowie eine Zeitentabelle finden Sie unter:

www.st-martin-berlin.de

Sonntag,

04.09.11

11.00 Uhr St. Martin Verabschiedung von Kaplan Visca

Samstag,

10.09.11 18.00 Uhr St. Nikolaus Vorstellung des neuen Pastoralteams

Sonntag,

11.09.11 11.00 Uhr St. Martin Vorstellung des neuen Pastoralteams

Sonntag,

25.09.11

10.00 Uhr St. Martin Erntedankgottesdienst

(mit gestaltet von der Kita St. Martin)

Besonderer Wortgottesdienst für Kleinkinder am

3. Sonntag im Monat im Familiengottesdienst um

9.30 Uhr in St. Martin.

(entfällt in der Ferienzeit)

nächster Termin 18.09.11

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X Termine

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Erstkommunionvorbereitung:

Samstag, 24.09.2011 von 10.00 – 13.30 Uhr in St. Martin

Samstag, 22.10.2011 von 10.00 – 13.30 Uhr in St. Martin

Vorstellungsgottesdienst der EK-Kinder:

Sonntag, 23.10.2011; 09.30 Uhr in St. Martin

1. Elternabend für Mütter und Väter der Erstkommunionkinder:

Dienstag, 06.09.2011; 19.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Martin

1. Treffen der Katecheten:

Dienstag, 30.08.2011; 19.30 Uhr im Clubraum

Firmvorbereitung:

Die Firmvorbereitung startet am Donnerstag, dem 01.09.2011

mit einem Gottesdienst um 18.00 Uhr in St. Martin.

Seite 22


WO GOTT IST,

DA IST ZUKUNFT

www.papst-in-deutschland.de

PAPSTBESUCH 2011

22. September 2011

Olympiastadion Berlin

15:30 Uhr Vorprogramm

16:45 Uhr Übertragung der Rede des Papstes

vor dem Deutschen Bundestag

18:30 Uhr Eucharistiefeier

(030) 326 84-229

papst@erzbistumberlin.de

www.papst-in-berlin.de


X Gruppentermine

Jugendchor

Proben nach Vereinbarung.

Leitung: Lucia Kloss,

Gemeindereferentin,

Tel.: 407 698 - 0

Chorgemeinschaft St. Martin

Leitung: Herr Ciesielski

Die Chorproben der Chorgemeinschaft

St. Martin finden im Probenraum

statt.

Dienstags 19.00 - 20.30 Uhr

Mitgestaltung bei Gottesdiensten:

So. 11.09.11 11.00 Uhr

Di. 11.10.11 ? 18.00 Uhr Rosenkranz

So. 16.10.11 11.00 Uhr

Leuchtende Sterne

Treffen für die Kinder der 1.-3. Klasse

im Gammelraum nach Vereinbarung

Leitung: Martin Zenk

Tel.: 404 58 22

Seite 24

Familienkreis

Der Familienkreis trifft sich wieder

jeden 3. Samstag im Monat.

Kontakt:

Susanne Kaup-Böttcher

Tel.: 417 47 622

Sabrina Trampenau

Tel.: 417 18 051

Handarbeitskreis St. Nikolaus

Leitung: Fr. Wünsch, Tel.: 411 48 07

Der Handarbeitskreis trifft sich an

folgenden Tagen in den Gemeinderäumen

von St. Nikolaus.

Mo. 12.09.11 16.00 Uhr

Mo. 26.09.11 16.00 Uhr

Mo. 10.10.11 16.00 Uhr

Mo. 24.10.11 16.00 Uhr

stets aktuell und weiterführend:

www.st-martin-berlin.de

Am 19. und 20. November wird wieder

der große Adventsbasar stattfinden.

Wir bitten, diesen Termin bereits jetzt

vorzumerken.


Offener Frauenkreis

Liebe Frauen,

die Treffen des Frauenkreises finden,

wenn nicht anderes angegeben, in St.

Nikolaus statt.

Auskunft:

M. Reinhold Tel.: 411 89 52 oder

B. Strehl Tel.: 402 48 79

2 gemeinsame Veranstaltungen mit

der KAB-Gruppe St. Nikolaus:

Do. 15.09.11 10.30 Uhr

Besuch der Staatlichen Münze Berlin

mit Führung.

Do. 29.09.11

Besuch einer Ausstellung im „Science

Center Medizintechnik“

Weitere Infos hierzu siehe KAB-Gruppe

Mi. 19.10.11 15.00 Uhr

Klönnachmittag über dies und das, bei

Kaffee, Tee und Schnecke

Ort: Gemeindehaus St. Nikolaus

Frohe Runde der Senioren

Leitung: Fr. Glowik u. Fr. Zenk

Mi. 14.09.11

Mi. 28.09.11

Mi. 12.10.11

Mi. 26.10.11

Die Treffen finden jeweils um 14.00

Uhr im Foyer in St. Martin statt.

X Gruppentermine

KAB-Gruppe St. Nikolaus

Die Treffen der KAB finden, wenn

nichts anderes bekanntgegeben wird,

in St. Nikolaus statt.

Leitung: Doris und Winfried Wünsch,

Tel.: 411 48 07

Do. 15.09.11 10.30 Uhr

Besuch der Staatlichen Münze Berlin

mit Führung (gemeinsam mit dem

offenen Frauenkreis).

Ollenhauerstr. 97, 13403 Berlin

Treffpunkt: 10.15 Uhr vor der Münze.

Kostenbeitrag: 8,50 €/Person

incl. Selbstprägung einer Medaille.

Festanmeldungen bei B. Strehl,

Tel. 01578 - 7919178

Do. 29.09.11

Besuch einer Ausstellung im „Science

Center Medizintechnik“, Ebertstr. 15 a,

nahe Potsdamer Platz.

(gemeinsam mit dem offenen Frauenkreis)

Thema: „Begreifen, was uns bewegt“,

eine interaktive und multimediale

Installation; genauer Termin wird

noch bekanntgegeben. Eintritt frei

Anmeldung bei Franz Strehl,

Tel.: 01578 - 7919178

Offener Kreis

Mo. 05.09.11

Eine Besichtigung soll es sein:

Hefemuseum?

Leitung: Dietmar Rembierz

Mo. 03.10.11

Fällt wegen des Feiertages aus

Seite 25


X Gruppentermine

Pfarrkreis

Ansprechpartner Dietmar Rembierz

Tel.: 0173 - 604 83 46

Wir treffen uns nach Absprache sonntags

Nachmittag um 14.30 Uhr im

Foyer des Gemeindezentrums

St. Martin.

Ökumenischer Gesprächskreis

Kontakte:

Helga Ehrenberg, 402 85 96

Klaus Ueberschär 403 22 22

Mi. 05.10.11

Treffen um 19.30 Uhr, in der Felsenkirchen-Gemeinde

Thema: „Ökumenische Perspektive“

55 Plus

Die Veranstaltungen sind für alle offen.

Alle Interessierten sind zur Teilnahme

herzlich eingeladen!

Leitung: Frau Ursula Böttcher

Tel.: 415 11 07

Fr. 09.09.11

Besuch des Modellparks Berlin-Brandenburg

in der Wuhlheide.

Eintritt: 4,- €, ca. 25 Minuten Fußweg

Bitte Picknick mitnehmen, Getränke

können vor Ort gekauft werden.

Anschließender Spaziergang durch die

Wuhlheide ist möglich.

Treffpunkt: 10.00 Uhr Bhf. Wittenau

Mi. 05.10.11

Führung durch die Brotfabrik Demeter/„Märkisches

Landbrot“ (Grenzallee)

mit anschließender Verkostung.

Kosten: 2,- €

Treffpunkt: 13.30 Uhr Bhf. Wittenau

Seite 26

Kreuzbund Gruppe St. Martin

Selbsthilfegruppe für Alkohol- und

Medikamenten abhängige und

deren Angehörige.

Wir treffen uns jeden Montag ab

18.00 Uhr im großen Gruppenraum

von St. Martin, Wilhelmsruher

Damm 144, 13439 Berlin.

Gruppenbeginn: 19.30 Uhr

Ansprechpartner sind:

Hans Werner Büchner,

Tel.: 433 30 66

Michael Laake,

Tel.: 402 75 14

Berliner Freundeskreis

Ehemaliger Oeventroper e.V.

Selbsthilfegruppe für Alkohol- und

Medikamenten abhängige, auch

für deren Angehörige.

Ansprechpartner:

Fr. Hirschka,

Tel.: 301 89 09

Hr. Walenciak,

Tel.: 402 91 97


Getauft

Seit Juni haben das Sakrament der Taufe empfangen:

Lara Marie Bellmann am 18.06.2011

Kevin Schiele am 18.06.2011

Oliver Joel Saager am 01.07.2011

Laura Dejnarowicz am 16.07.2011

Michael Rutkowski am 16.07.2011

Paul Queitzsch am 23.07.2011

Sophia Agricola am 23.07.2011

Miguel Wendel am 30.07.2011

Herzlich willkommen in unserer Gemeinde!

Verheiratet

Agnieszka Saager u. Maurice Badstübner

Ella Rat u. Artur Grejbin

Verstorben

Seit Juni verstarben aus unserer Gemeinde:

X getauft / verheiratet / verstorben

Herzlichen Glückwunsch zur Eheschließung! Gottes Segen begleite euch auf allen Wegen!

Lieselotte Kochmann geb. Marschel (88) am 05.06.2011

Elfriede Koßmehl geb. Berninger (75) am 08.06.2011

Annemarie Trawicki (70) am 31.07.2011

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.

Lass sie ruhen in Frieden. Amen

Seite 27


X Nachruf

Diener der Versöhnung

Am 30. Juni 2011 hat Gott, der Herr

unseren Erzbischof Georg Kardinal

Sterzinsky nach langer, schwerer

Krankheit zu sich gerufen.

In den Medien ist viel darüber berichtet

worden. Daher haben wir Ihnen

ein paar Stimmen zusammengestellt,

die Sie so vielleicht noch nicht gelesen

haben:

Beileidstelegramm des Heiligen Vaters

Papst Benedikt XVI. anlässlich

des Todes des Hochwürdigsten

Herrn Georg Kardinal Sterzinsky

SEINER EXZELLENZ

WEIHBISCHOF MATTHIAS HEINRICH

DIÖZESANADMINISTRATOR DES

ERZBISTUMS BERLIN

Mit Trauer habe ich vom Heimgang

des hochwürdigsten Herrn Kardinal

Georg Sterzinsky Kenntnis erhalten,

Gott der Herr hat seinen treuen Diener

nach langer und schwerer Krankheit,

die er geduldig und mit gläubigem

Vertrauen getragen hat, zu sich

gerufen. In aufrichtiger Anteilnahme

verbinde ich mich mit ihnen, mit dem

Klerus und den gläubigen des Erzbistums

in Berlin im Gebet für den verstorbenen

Hirten. Kardinal Sterzinsky

fiel die Aufgabe zu, das ehemals politisch

geteilte Erzbistum in der zeit

des Falls der Berliner Mauer und der

Seite 28

+ Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky

Wiedervereinigung Deutschlands zu

leiten und als Bischof aller zu einen.

So galt sein langjähriges Wirken in

besonderer Weise dem Dienst der

Versöhnung. Darüber hinaus war es

ihm ein großes Anliegen, für heimatlose

Menschen, Flüchtlinge und Migranten

da zu sein und ihnen in und

durch die Familie der Kirche Heimat

zu geben. Jesus Christus, der gute

Hirte, vergelte ihm seinen Einsatz mit

himmlischem Lohn und schenke ihm

das Leben in Fülle in seinem Reich.

Auf die Fürsprache der seligen Jungfrau

Maria, der Mutter der Kirche,

erteile ich allen, die um den verstorbenen

Kardinal Sterzinsky trauern

und für sein ewiges Heil beten, den

apostolischen Segen.

Benedictus pp. XVI


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Online-KONDOLENZ-Buch

X Nachruf

Ich bin betroffen und traurig über den Tod von Georg Kardinal

Sterzinsky. Er war ein herausragender Vertreter der katholischen

Kirche in unserer Stadt. Er stand für eine verlässliche Zusammenarbeit

und für ein gutes Verhältnis der verschiedenen Kirchen und Religionsgemeinschaften.

Jetzt hat er leider den Kampf gegen seine

schwere Krankheit verloren.

Sterzinsky hat sich mit seiner ganzen Individualität in den Dienst seiner

Kirche und der Menschen in unserer Stadt gestellt. Das werden die Berlinerinnen

und Berliner nicht vergessen. Ihm wäre zu wünschen gewesen,

den Berlin-Besuch von Papst Benedikt XVI. als herausragender Repräsentant

der katholischen Christen in unserer Stadt noch miterleben zu können.

Berlin nimmt Anteil an der tiefen Trauer um einen Menschen von

hoher moralischer und geistlicher Glaubwürdigkeit.“

Klaus Wowereit

Regierender Bürgermeister von Berlin

Seite 29


X Gemeindeleben

Ein Turnier mit vielen

Emotionen

Mit großer Vorfreude und viel Training

sind die Ministranten am

18.06.2011 in das erste Fußballturnier

der Ministranten des Dekanats

Reinickendorf gegangen.

Schon Monate vorher startete bei

den Teilnehmern der Countdown. Es

gab 3-5 Treffen, wo die meisten auch

kamen und mit trainierten. Als der

große Tag dann endlich fällig war,

ging es am Anfang ganz entspannt

los. Beide Mannschaften aus der

Martinreihe, das gelbe Team und das

blaue Team, begannen mit einem

Sieg. Danach änderten sich die Ergebnisse.

Das gelbe Team konnte später

Gaben alles: die beiden Mannschaften der Ministranten St. Martin.

Seite 30

nur noch 1 Unentschieden herausholen.

Das blaue Team hingegen spielte

auf Konter und zwar erfolgreich. Sie

erzielten in der Vorrunde 5 Tore und

bekamen dank einer stabilen Abwehr

und einem sehr gutem Torwart, der

am Ende die Auszeichnung des besten

Torhüters bekam, nur 2 Gegentore.

Das gelbe Team konnte sich leider

nur für das Spiel um Platz 5 qualifizieren,

wo sie gegen die Gemeinde St.

Nikolaus 1:3 verlor und so leider am

Ende des Turniers den letzten Platz

belegte. Das blaue Team hingegen

spielte im Halbfinale gegen St. Marien.

Das Spiel gewann das Team zwar

mit 2:1 aber der älteste der Mannschaft,

Christian Henicz, bekam in

der Schlussminute noch eine rote

Karte wegen Handspiels und war

dann für das nächste

Spiel gesperrt. Doch die

direkte Konsequenz war

ein Elfmeter, den Hubert

grandios hielt. Im Finale

setzten alle auf den

Topscorer aus dem Team,

Marc Wolf, doch leider

konnte er nicht ohne Hilfe

im Angriff Tore schießen

und so verlor St.

Martin im hitzigen Finale

mit 3:0. Am Ende gab es

immerhin für jeden eine

Medaille und das blaue

Team holte für die Minis

den Pokal für den 2.

Platz, was man auch mit

Respekt würdigen muss.

Christian Henicz


Veränderungen

Yes we can! Aufruf zum Verändern.

Man darf sich nicht alles gefallen lassen.

In den Ausgaben Jan./Feb. u. Mai/Jun.

hatte ich begonnen, uns mit dem Begriff

„Veränderungen“ auseinander zu

setzen und dies in den verschiedensten

Bereichen unseres Lebens. Je

mehr man in diese Thematik einsteigt,

desto umfangreicher wird sie. Sie ist

auch hochinteressant, da sie uns vor

Augen führt, es gibt kein Leben ohne

Veränderungen. Es kommt nur darauf

an, wer verändert und ob wir mit den

Veränderungen einverstanden sind

oder sie nur hinnehmen müssen, oder

ob wir es sind, die die Veränderungen

bewirken. Vielleicht auch die Veränderungen,

die andere verursachen, so

zu gestalten, dass sie im Sinne der

Gemeinschaft sich verändern. Haben

Sie schon mal darauf geachtet, wie oft

der Begriff „Veränderungen“ im

Sprachgebrauch benutzt wird? Wie

oft auch wir ihn benutzen?

Das ist in der Politik so, das ist in unserem

Privatleben so, aber auch in

der Gemeinde haben sich im Laufe

der Jahre viele Veränderungen vollzogen.

Da war der Wechsel an der Spitze,

3 Pfarrer haben die Gemeinde geprägt.

Da ist der Zuzug von

Gemeindemitgliedern aus Osteuropa

und Ostasien. Auch der Alterungsprozess

geht in unserer Gemeinde

nicht spurlos vorbei. Die Fusion mit

X nachgedacht

der Gemeinde St. Nikolaus vergrößerte

das Gemeindegebiet, erhöhte die

Seelenzahl und damit auch die Arbeit.

Die finanzielle Situation machte es

aber nicht möglich, dass zusätzliche

Arbeitskräfte eingestellt werden

konnten. Im Gegenteil, es wurden viele

notwendige Stellen abgebaut. Das

Miteinander hat darunter erheblich

gelitten, was nicht immer an den organisatorischen

Dingen festgemacht

werden konnte. Wir haben ganz einfach

die „Veränderung“ bei uns selbst

nicht verkraftet. Nur mit Dagegen

sein kann man solch eine Veränderung

nicht in geordnete Bahnen lenken.

Jeder hatte seine Zielsetzung

und so kam im Grunde nichts Positives

heraus.

Gut, man muss auch davon ausgehen,

dass jeder Veränderungsprozess seine

Zeit braucht. Da sind Anordnungen

und Anweisungen nicht immer der

optimale Weg. Veränderungen müssen

auch die Zeit haben zum Wachsen,

zum Reifen.

Gemeinde im Umbruch

Jetzt stehen in nächster Zeit wieder

Veränderungen an, die die organisatorischen

Abläufe regeln sollen. Es

wird auch an pastorale Dinge gedacht,

aber hier sind die Ergebnisse

noch dürftig. Vor allem ist zu bemängeln,

dass die Gemeinden zu wenig

eingebunden werden, dass das Gespräch

über die Veränderungen nicht

Seite 31


X nachgedacht

genug gefördert wird. Wir werden

dann wieder vor vollendete Tatsachen

gestellt.

Bisher ist nur bekannt, dass es ab

01.09.2011 einen Pfarrverbund geben

soll, in dem die Gemeinden St.

Hildegard, Maria-Gnaden und St.

Martin zusammen gefasst sind. Die

Leitung dieses Pfarrverbundes besteht

in der Hauptsache aus einem

Pastoralteam, dem Herr Pfr. Pomplun

als leitender Pfarrer vorsteht. Des

weiteren sollen ihm 2 Kapläne, 2 Gemeindereferentinnen

und 1 Pastoralreferent

zur Seite stehen. Dieses Pastoralteam

hat keinen festen Sitz und

ist auch in keiner genannten Gemeinde

beheimatet. Es wird ein zentrales

Pfarrbüro geben und in den einzelnen

Gemeinden sollen Stützpunkte für

regionale Fragen vor Ort eingerichtet

werden. Wie diese Stützpunkte besetzt

werden, wird noch geplant.

Mittlerweile ist im personalen Bereich

schon einiges festgeschrieben.

Herr Kaplan Leszek Bartuzi, geb.

18.04.77 und geweiht am 28.06.08,

ist seit der Priesterweihe in der Gemeinde

Hl. Familie, Prenzlauer Berg

tätig. Als Gemeindereferentinnen

sind Frau Lucia Kloss u. Frau Angelika

Piniek vorgesehen und als Pastoralreferent

wird Herr Markus Papenfuß

dem Pastoralteam angehören.

Wie Herr Pfarrer Brandenburg im

Mitteilungsblatt von Maria – Gnaden

schreibt, gibt es noch vieles zu klären.

Seite 32

Am 02.04 11, bei einem großen allgemeinen

Treffen in St. Martin sind Fragen

aufgetreten, die eigentlich bis

zum 01. Sept. geklärt sein sollten.

Diese offenen Fragen sind z. B.:

Zuordnung von Mitarbeitern u.

Mitarbeiterinnen zu den Gemeinden

Größe und Zusammenarbeit der

Pfarrgemeinderäte

Pastorale Schwerpunkte in den

Pfarreien

Wortgottesdienste

Stärkung der Rolle der Laien, Beauftragung

für bestimmte Aufgaben

Vieles was da in Gang gesetzt wird,

kann sich positiv auf das Leben im

Pfarrverbund auswirken, immer vorausgesetzt,

wir tragen diese Veränderung

mit. Vieles, und das betrifft

hauptsächlich die Mitwirkung von

uns Laien mit bestimmten Aufgaben,

sollte doch schon verbal in den Gemeinden

im Gespräch geklärt werden.

Gemeinden leben von Veränderungen

Wenn man davon ausgeht, dass Veränderungen

der Bestandteil sind, der

das Leben ausmacht, der Leben ist,

dann können wir behaupten, dass wir

eine lebendige Gemeinde sind und in


Zukunft ein lebendiger Pfarrverbund.

In dem Buch „Damit ihr mich nicht

vergesst“ von Mitch Albom, kann

man im Kapitel: „Gemeinde“ lesen:

Plötzlich hörte ich jemanden auf Jiddisch

schreien: „ Das ist verboten,

Albert!“ Ich erschrak fürchterlich,

weil ich dachte, Gott hätte zu mir gesprochen.

„Und wer war es?“ fragte

ich. „ Eine Nachbarin aus einem oberen

Stockwerk.“ Ich lachte. Also doch

nicht Gott. „Nein. Aber sehen Sie,

Mitch, wir waren alle miteinander

verbunden. Wenn einer ausrutschte,

wurde er von den anderen aufgefangen.“

Und das ist die wichtigste Funktion

einer religiösen Gemeinde. Wir

nennen es ein „Kahilla Kedoscha“ –

Heilige Gemeinde, doch dass sind wir

im Begriff einzubüßen. Heutzutage

hat sich alles verändert. Heute hat

jeder ein Auto und einen Haufen Termine.

Wie soll man sich da noch um

seine Nachbarn kümmern? Man ist ja

schon froh, wenn eine Familie überhaupt

noch gemeinsam eine Mahlzeit

einnimmt.

Wir können die Veränderungen auch

mit einem Motor vergleichen, der,

wenn er in Betrieb ist, sich laufend

verändert. Ein Unterschied zu unserem

Gemeindeleben besteht aber.

Wir sehen nicht zu, wie der Motor

sich verändert, indem er sich bewegt,

sondern wir sind selbst die kleinen

Rädchen, Schrauben usw. die sich bewegen

müssen, damit der „Motor“

sich bewegt, sich verändert.

X nachgedacht

Machen wir uns immer wieder neu

bewusst, dass wir mit den Veränderungen

leben, ja sie beeinflussen

können und müssen. Warten wir

nicht immer nur bis andere was verändern.

Sehen wir uns als Ganzes eines

lebendigen Körpers. Es ist

manchmal schon verwunderlich,

dass wir jahraus jahrein an bestimmten

Sonntagen die gleichen Evangelien

hören und unter Umständen auch

Predigten dazu hören, wie z.B. wir

sind in Christus ein Leib mit vielen

Gliedern. Kann dieser Leib eigentlich

leben, wenn wir uns nicht verändern?

Dann steht da eine Figur, wie die Figuren

in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett.

Oder wenn das Evangelium

vorgelesen wird: „Ich bin das

Haupt, ihr seid die Glieder.“ Fühlen

wir uns eigentlich als Glieder am Leib

Christi, oder ist das nur so ein schöner

Vergleich. Als Jesus durch die

Wüste gelaufen ist, haben ihn seine

Beine getragen, als er Wasser aus

dem Brunnen schöpfte um der Frau

Wasser zu geben, waren die Hände

und Arme in Aktion, als er Kranke geheilt

hat, Kinder gesegnet hat, waren

seine Glieder aktiv. Sie haben was

verändert, so dass man vom Leben

Jesu spricht. So sollten wir heute als

seine Glieder die Veränderungen so

gestalten, dass man vom Leben eines

Pfarrverbundes sprechen kann.

Fortsetzung folgt...

Dietmar Rembierz

Seite 33


X Stellenangebote

Rendant/Rendantin

Für die Führung der Kirchkasse von Gemeinde und/oder Kindertagesstätten

wird zum bald möglichen Zeitpunkt ein/e Rendant/in gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung

gesucht

Dem/r Rendanten/in obliegt es, zusammen mit dem Kirchenvorstand für die

Erhaltung und zweckmäßige Verwendung des Kirchenvermögens zu sorgen und

es vor Schaden zu bewahren. Insbesondere hat er/sie

Seite 34

die erforderlichen Bücher und Verzeichnisse zu führen,

die Kasse zu verwalten

den Entwurf des Haushaltsplanes aufzustellen

die Betriebskostenabrechnung und die Jahresrechnung zu erstellen

Erfahrungen im kaufmännischen, buchhalterischen oder verwaltungstechnischen

Bereich sind wünschenswert.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 30. September

2011 an den

Kirchenvorstand der

Katholischen Kirchengemeinde St. Martin.

Wilhelmsruher Damm 144

13439 Berlin

Anzeige

Französisch-, Englisch- und Deutschunterricht für alle Jahrgangs-

stufen (Mathematik bis zur 10. Klasse) erteilt Lehrer mit langjähriger

pädagogischer Erfahrung.

Kontakt: Herr Radler Tel.: 417 45 400


Erzieher/in Kita St. Martin Reinickendorf

X Stellenangebote

Die kath. Kirchengemeinde St. Martin sucht für ihre Kindertagesstätte St. Martin

mit 80 Plätzen für Kinder ab einem Jahr bis zum Beginn der Schulpflicht ab sofort

zwei Erzieher/innen. Die Stellen sind Schwangerschaftsvertretungen/ Elternzeit

und vorläufig befristet.

Wir wünschen uns:

Aufgeschlossenheit und Engagement

Erfahrung und die Bereitschaft in einem offenen pädagogischen Konzept

mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen

Erfahrung in der Arbeit mit dem Berliner Bildungsprogramm / dem

Sprachlerntagebuch

Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Eltern, das Führen von Elternund

Entwicklungsgesprächen

Erfahrung in der Beobachtung/Dokumentation von Entwicklungsverläufen

von Kindern

Eine musikalische Grundausbildung oder Erfahrung mit Musik, das

Spielen eines Instrumentes wäre von Vorteil

Wir bieten:

Eine interessante, verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit

Entfaltungsspielraum für eigene Ideen

Regelmäßige Fortbildung

Vergütung nach den Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes

Wir erwarten:

Freude und Engagement an der pädagogischen Arbeit mir Kindern

Organisationstalent, Eigeninitiative, Team- und Kooperationsfähigkeit

Flexibilität

Bereitschaft am christlichen Profil der Einrichtung mit zuarbeiten.

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte an:

Katholische Kirchengemeinde St. Martin

Kindertagesstätte St. Martin

z.Hd. Frau Birgit Kreutz, Leitung

Königshorster Str. 2

14339 Berlin

oder kitast.martin-mv@t-online.de

Seite 35


X Rätsel und Humor

Kreuzwortpuzzle

Wer findet die Wörter im "Buchstabensalat". Sie können

längs oder quer geschrieben sein, vorwärts oder

rückwärts (z.B. MOSE oder ESOM).

A C K E R B O H N E

A R T I S C H O C K E

K N O B L A U C H

K O H L

M E E R R E T T I C H

Seite 36

R H A B A R B E R

R O T K O H L

S P I N A T

T O M A T E

Quelle: K. Maisel www.kigo-tipps.de

Wussten Sie schon?

Die maximale Volumeneffizienz subterraner Agrarprodukte

ist reziprok proportional zur intellektuellen Kapazität des

Produzenten.

Kurz gesagt:

Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln!

Quelle: witze.net

Humor

„Wann ist die richtige

Zeit für die Kirschernte?“

fragt die Lehrerin in der

Hauswirtschaftsstunde.

„Wenn der Eigentümer

schläft!“ weiß die erfahrene

Claudia.

J

Bei der Heuernte ist Brotzeit

angesagt. „Endlich

mal was Erfreuliches im

Tagblatt“, sagt der Bauer.

„Was denn?“ fragt der

Knecht. „Hier - zwei

Schinkenbrote und ein

Apfel.“

Quelle: linkfun.net

Lösung des Sudokus aus der

letzten Ausgabe


Zahlenbild

Verbinde die Punkte in der richtigen Reihenfolge. Was erkennst du?

X Kinderseite

Suchbild

Schau Dir die beiden Bilder genau an. Finde die sieben Unterschiede zwischen

den beiden Bildern.

Quelle: mit freundlicher Genehmigung von Matra, Official John Deere Swiss Distributor

Seite 37

Quelle: © K. Maisel www.kigo-tipps.de


X Mitteilungen der spanisch sprechenden Gemeinde

Katholische Mission spanischer Sprache

(Misión Catolica de Lengua Española)

Techowpromenade 35-43, 13437 Berlin

Telefon: 030/414 78 411 E-Mail: mision_leng.esp._berlin@hotmail.de

Die Heilige Messe in spanischer Sprache findet sonntags um 12 Uhr in St.

Nikolaus statt. Im Gottesdienst und beim anschließenden fröhlichen Beisammensein

sind deutsche Besucher stets gern gesehen.

Besonders hingewiesen wird auf die Patronatsfeier „Virgen del Pilar“ (hl.

Jungfrau auf der Säule) am Sonntag, dem 16. Oktober 2010.

Wie unsere Leser vielleicht schon selbst erlebt haben, musiziert und singt die

spanisch sprechende Gemeinde gern im Gottesdienst. Heute übersetzen wir das

beliebte Lied Nr. 60 in die deutsche Sprache:

TU HAS VENIDO A LA ORILLA

Tu has venido a la orilla,

no has buscado ni a sabios ni a ricos,

tan sólo quieres que yo te siga.

Señor, me has mirado a los ojos, sonriendo

has dicho mi nombre.

En la arena he dejado mi barca, junto a

ti buscaré otro mar. (bis)

Tú sabes bien lo que tengo.

En mi barca no hay oro ni espadas.

Tan sólo redes, y mi trabajo.

DU BIST ANS UFER GEKOMMEN

Du bist ans Ufer gekommen,

hast weder Weise noch Reiche gesucht,

Du möchtest einzig und allein, dass ich

Dir folge.

Refrain: Herr, Du hast mir in die Augen

geschaut, lächelnd hast Du meinen Namen

gerufen.

Auf dem Sandstrand habe ich mein

Boot gelassen. Mit Dir zusammen werde

ich ein neues Meer finden.

Du weißt genau, was ich besitze.

In meinem Boot gibt es weder Gold

noch Schwerter,

sondern einzig und allein Netze und

meine Arbeit.

Hier finden Sie alle Informationen über die Aktivitäten der Spanischen Mission:

www.mision-catolica-berlin.de


Kirche und Pfarramt St. Martin

Wilhelmsruher Damm 144

13439 Berlin

Tel.: 407 698-0; Fax: 407 698-50

Sprechzeiten im Büro St. Martin

Wilhelmsruher Damm 144

Di. 14.00 - 17.00 Uhr

Do. 15.00 - 17.30 Uhr

Pfarrer im Pastoralverbund

Reinickendorf-Nord:

Pfarrer Norbert Pomplun

Tel.: 401 2275

Kaplan:

Leszek Bartuzi

Tel.: noch nicht bekannt

Gemeindereferentin:

Lucia Kloss

Tel.: 407 698 25

Vorsitzender d. Pfarrgemeinderates:

Martin Figur

pgr@st-martin-berlin.de

Stellvertretender Vorsitzender des

Kirchenvor standes:

Jürgen Krähe

Chorgemeinschaft St. Martin:

Joachim Ciesielski

chorleitung@st-martin-berlin.de

Katholische Schule Salvator:

Königshorster Str. 4

13439 Berlin

Tel.: 416 46 56

Kirche St. Nikolaus,

Techowpromenade 35-43

13437 Berlin

Internet: www.st-martin-berlin.de

E-Mail: pfarrbuero@st-martin-berlin.de

Caritas-

Sozialstation:

Kurhausstraße 30

13467 Berlin

Tel.: 666 33 50

Kita St. Martin:

Leitung.: Birgit Kreutz

Königshorster Str. 2

Tel.: 41 40 88 66

Kita St. Nikolaus:

Leitung.: Christiane Veith

Techowpromenade 35-43

13437 Berlin

Tel.: 414 784 14

X Kontakte und Adressen

Konten:

Deutsche Bank

Kto.-Nr.: 695 1750

BLZ 100 700 24

Katholische Kirchengemeinde

St. Martin

Verwendungszwecke

- für die Betonsanierung:

„Baufonds“

- für die Lebensmittelverteilung:

„Laib und Seele“

- für das Orgelprojekt:

„Rohlf - Orgel“

- für die Pfarrnachrichten:

„Pfarrnachrichten“

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