Nr. 2 / April 2009 - Erlebnisbank.ch

erlebnisbank.ch

Nr. 2 / April 2009 - Erlebnisbank.ch

Das KunDenmagazin Der raiffeisenbanKen

PANORAMA

Nr. 2 / April 2009

Ina und Rolf Kramer,

Kramer Möbel International

in Biel, sind langjährige

Raiffeisen-Kunden: «Wir

sehen uns als vorsichtige,

realistische Anleger.»


Investieren Sie jetzt

in die Themen der Zukunft

Der globale Wandel eröffnet grosse Chancen für Unternehmen, die auf zukunfts-

gerichtete Produkte und Dienstleistungen setzen. Mit den Raiffeisen Themenfonds

Future Resources und Clean Technology können Sie jetzt weltweit in solche

Unternehmen investieren und vom nachhaltigen Wachstum dieser globalen Trends

profitieren. Wir beraten Sie gerne persönlich.

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Wir machen den Weg frei

Der Raiffeisen Fonds - Clean Technology und der Raiffeisen Fonds - Future Resources sind Fonds nach luxemburgischem Recht. Dies ist keine Offerte zum Kauf oder zur Zeichnung von

Anteilen. Der aktuelle Verkaufsprospekt, dem der letzte Jahresbericht und gegebenenfalls der letzte Halbjahresbericht beigefügt sind, sowie die Statuten können kostenlos bei den Vertretern

und Zahlstellen in der Schweiz (Raiffeisen Schweiz Genossenschaft, Raiffeisenplatz, 9001 St.Gallen, Vontobel Fonds Services AG, Gotthardstr. 43, 8022 Zürich, und Bank Vontobel AG,

Gotthardstr. 43, 8022 Zürich) sowie am Gesellschaftssitz des Raiffeisen Schweiz (Luxemburg) Fonds, 69, route d’Esch, L-1470 Luxemburg, bezogen werden.


2/09 Panorama raiffeisen

auftakt

Dr. Patrik Gisel,

Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung

der Raiffeisen Gruppe

Bankgeheimnis im Wandel

Foto: Raiffeisen Schweiz

Eines vorneweg: Das Schweizer Bankkundengeheimnis schützt nicht die Bank,

sondern Sie als Kunde. Es achtet, anerkennt und verteidigt Ihre Privatsphäre in

finanziellen Angelegenheiten und ist somit eine wichtige Säule des Vertrauens

zwischen Ihnen und Ihrem Finanzinstitut. Das Bankgeheimnis hat in den letzten

75 Jahren schon viele Stürme überstanden. Wohin es sich in den nächsten Jahren

entwickeln wird und ob wir weitere Zugeständnisse werden machen müssen, das

werden die politischen Diskussionen zeigen.

Was sich allerdings nicht ändern darf, ist der Anspruch und das Recht von uns allen

auf Privatsphäre in finanziellen Angelegenheiten. Denn die Schweiz mit ihrem auf

Selbstdeklaration basierenden Steuersystem achtet die Intimsphäre seiner Bürger mehr

als andere Staaten. In Deutschland und den meisten EU-Staaten ist der gläserne

Mensch längst Tatsache. So etwas ist für die Schweiz mit ihrer langen liberalen

Tradition schlicht undenkbar. Das zeigte auch die im März publizierte Umfrage der

Schweizerischen Bankiervereinigung: 91 Prozent der Befragten stehen geschlossen

hinter dem Schutz ihrer eigenen Privatsphäre.

Auch wenn es im Ausland immer wieder anders dargestellt wird: Der Finanzplatz

Schweiz verdankt seinen guten Ruf nicht primär dem Bankgeheimnis. Wir verfügen

seit jeher über politisch stabile Verhältnisse, einen starken Schweizer Franken, faire

fiskalische Bedingungen und sehr gut ausgebildetes Bankpersonal. Und ausländische

Kunden haben schon längst erkannt: Wir können hier in der Schweiz mit Geld sehr

gut umgehen.

Die letzte Stunde des auch schon zum Mythos erhobenen Bankgeheimnisses

hat noch lange nicht geschlagen. In der Schweiz wird der Staat weiterhin nicht in die

finanziellen Verhältnisse seiner Steuerpflichtigen Einblick haben dürfen und auch nicht

können. Der sorgfältige Umgang mit Geld ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil

der schweizerischen Kultur.

nr. 2 / april 2009

sChWerpunkt

6 Beratung steht im Zentrum

9 «Aktiensparen ist kein Volkssport»

GelD

13 Sorgen Sie für Ihren Lebensabend vor!

14 Mikrofinanz: Kredit statt Almosen

IMO-COC-025036

inhalt

raiffeisen

19 Auszeichnungen für Raiffeisen Fonds

21 MONEYmix – Sparen, dann zahlen

25 Dritte Kraft im Bankenmarkt

32 In Männerdomäne: Karin Streit-Heizmann

38 Bank in Rotkreuz: «Kunst statt leer»

40 Mitgliederangebot: Auf in die Museen!

Wohnen

46 Auf dem Dach ein Solarkraftwerk

sChlusspunkt

50 Kondukteure als Botschafter

impressum | herausgeber und Verlag: Raiffeisen Schweiz Genossenschaft

| redaktion: Pius Schärli, Chefredaktor; Philippe Thévoz, Redaktor,

französische Ausgabe; Lorenza Storni, italienische Ausgabe; Nicoletta

Hermann, Mitarbeiterin. | konzeption, layout und Druckvorstufe:

Brandl & Schärer AG, 4601 Olten, www.brandl.ch. titelbild: Erik Vogelsang

| adresse der redaktion: Raiffeisen Schweiz, Panorama, Postfach,

9001 St. Gallen, panorama@raiffeisen.ch, www.raiffeisen.ch/panorama.

Adressänderungen und Abbestellungen melden Sie bitte Ihrer Bank. |

Druck und Versand: Vogt-Schild Druck AG, Gutenbergstrasse 1, 4552

Deren dingen, www.vs-druck.ch | erscheinungsweise: Panorama erscheint

sechsmal jährlich; 95. Jahrgang; Auflagen (WEMF, 2008): 390 129

Expl. deutsch; 81 805 Expl. französisch; 50 703 Expl. italienisch | inserate:

Axel Springer Schweiz AG, Fachmedien, Postfach, 8021 Zürich, Telefon

043 444 51 07, Fax 043 444 51 01, panorama@fachmedien.ch, www.

fachmedien.ch | Bezug: Panorama kann bei den einzelnen Raiffeisenbanken

gratis bezogen respektive abonniert werden. Sie können das

Kunden magazin auch als Livepaper im Internet (www.raiffeisen.ch/livepaper)

anschauen und herunterladen. | rechtlicher hinweis: Nachdruck

(auch auszugsweise) nur mit ausdrücklicher Geneh migung der Redaktion

ge stattet. Die Informationen in dieser Publikation gelten nicht als Offerte

oder Kaufs- resp. Verkaufs empfehlung der beschriebenen Finanzprodukte

und dienen nur zu Informationszwecken. Die vergangene Performance

ist keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Über Wettbewerbe wird

keine Korrespondenz geführt.

adressänderungen:

Achtung: Mutationen melden Sie bitte direkt Ihrer Raiffeisenbank.

3


schwerpunkt

Beratung führt zum erfolg

Die Finanzkrise hat nebst der

produktion vieler negativer

schlagzeilen auch dies an den

tag gebracht: Viele Anlegerinnen

und Anleger verloren Geld, weil

sie schlecht oder gar nicht beraten

wurden. Bei raiffeisen steht und

stand die persön liche Beratung

immer im Zentrum.

Die Schuld bei den Vermögensverlusten nur

den Anlageberatern in die Schuhe zu

schieben, wäre aber zu einfach und falsch.

Denn in solchen Fällen hat auch das System versagt,

weil der Lohn des Anlageberaters zu stark

mit dem Verkaufsabschluss verknüpft war. Dies

führte dazu, dass der Verkauf teurer, unverständlicher

und nicht auf den Kunden zugeschnittene

Produkte im Vordergrund stand und nicht primär

die Beratung oder die wahren Bedürfnisse des

Kunden.

«Es ist schon so, dass in den letzten Jahren an

verschiedenen Orten dem Verkauf von Anlageprodukten

mehr Bedeutung zugemessen wurde

als der eigentlichen Anlageberatung», bestätigt

Prof. Erwin W. Heri (siehe Interview auf Seite 9).

Er ist sich bewusst, dass sich die Abklärung von

Kundenbedürfnissen, Beratung und Ausbildung

in einem schwierigen Balanceakt befinden. Für

ihn ist klar, dass die Ausbildung der Finanzexperten

in all den Möglichkeiten, die uns die moderne

Finanztheorie zur Verfügung stellt, ein Gesetz der

Stunde ist. «Nicht alle Innovationen werden verschwinden.

Was übrig bleibt, muss verstanden

und erklärt werden und wird dazu führen, dass

wir mit verbesserten Strategiemöglichkeiten aus

der Krise herauskommen.»

Mensch, nicht produkt im Zentrum

Kehren wir zurück zum ausgeprägten Verkaufsdruck,

den es bei den Raiffeisenbanken nachweislich

nicht gibt. Die Leistungsbeurteilung der

Berater – und damit auch ihr Lohn – hängt in

erster Linie von der Qualität der Beratung und der

Zufriedenheit der Kundschaft ab. Die Finanzexperten

bei den Raiffeisenbanken sind und waren

immer schon angehalten, umfassend, nachhaltig,

kompetent, fair und persönlich zu beraten.

«Wir erheben bei der Beratung den ehrlichen

Anspruch, den Kunden und nicht das Produkt in

den Mittelpunkt zu stellen», sagt denn auch Alex

Forrer, der am Sitz von Raiffeisen Schweiz in St.

Gallen für die Ausbildung der Anlageberater verantwortlich

zeichnet.

So geht kein Berater unvorbereitet in ein Kundengespräch.

Berater sind aber keine Hellseher:

Sie als Kunde sollten eine offene und ehrliche

Auslegeordnung Ihrer finanziellen Situation machen,

nur so ist eine seriöse Beratung möglich.

Denn das Bankgeschäft ist ein Vertrauensgeschäft

und das gilt gegenseitig. Die Beratung bei

Raiffeisen ist nachhaltig, langjährig, fair, partnerschaftlich,

kompetent und sie basiert auf Vertrauen.

Das beweisen auch immer wieder Studien

Ina und Rolf Kramer:

«Uns war bewusst, dass man mit Aktien Geld

verdienen und auch verlieren kann. Langfristig

gesehen war ein Teil unseres Geldes in Aktien

gut angelegt. Auch hier spielte die persönliche

und gute Beratung eine Rolle. Im Gegensatz zu

den Grossbanken wurde auf unsere Wünsche

eingegangen und wir wurden ernst genommen.»

4 Panorama raiffeisen 2/09

Fotos: Erik Vogelsang, B&S


2/09 Panorama raiffeisen

5


Ein sicheres Fundament:

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Als Haus- oder Wohneigentümer übernehmen Sie eine grosse Verantwortung.

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die Raiffeisenbank, und sprechen Sie heute noch mit uns.

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Wir machen den Weg frei


2/09 Panorama raiffeisen

schwerpunkt

wie jene im Oktober 2008. 75 Prozent der Befragten

attestierten Raiffeisen eine kompetente

Beratung. Damit liegt Raiffeisen weit vor der

Konkurrenz. Raiffeisen ist mit 77,3 Prozent auch

mit Abstand die sympathischste Bank, vor der

Berner KB (42,5), ZKB (41,4), Valiant (35,5 Prozent)

und der Luzerner KB (32,4 Prozent).

Woran erkennt man überhaupt einen guten

Berater? Es gibt dafür einige Anhaltspunkte und

die Stiftung für Konsumentenschutz (www.konsumentenschutz.ch)

hat zum Umgang mit Anlageberatern

und Banken ein Merkblatt ausgearbeitet:

Er ist vorbereitet, erklärt, was er vorhat,

er erklärt die Prozesse, steht nicht unter Zeitdruck

und nimmt sich Zeit; er fragt immer wieder nach,

zeigt mehrere Varianten auf und verkauft nicht

gleich. Ein guter Berater interessiert sich für den

Kunden, will beispielsweise wissen, was für ein

Anlegertyp er/sie ist. Er schneidet auch andere

Themen an, sofern diese Sinn machen.

Sollte einmal wider Erwarten die Chemie nicht

stimmen oder Sie mit der Beratung nicht zufrieden

gewesen sein, dann rufen Sie den Bankleiter

an oder schreiben Sie ihm eine E-Mail und äussern

Sie Ihre Unzufriedenheit.

hansruedi Fischer:

seit der Lehre kunde bei raiffeisen

Zu solch einer Unmutsäusserung fühlte sich

Hansruedi Fischer (54) aus Birmenstorf AG bisher

noch nicht verpflichtet. Schon als Lehrling mit

Minimaleinkommen fühlte er sich bei der Raiffeisenbank

willkommen. «Und dies ist bis heute

unter anderen Vorgaben so geblieben. Eine gute

Beratung mit einer nicht zu riskanten Anlagestrategie

lässt einem besser schlafen, ohne aus

dem Albtraum gerissen zu werden», sagt der

Geschäftsleiter der ERBE Swiss AG, einem in der

Medizintechnik tätigen Handelsunternehmen mit

Sitz in Winterthur, das sich neuen patientenschonenden

Technologien verschrieben hat. «Die Anlageentscheide

habe ich zusammen mit meiner

Frau Brigitte aus dem Bauch gefällt und dann mit

der Anlageberaterin besprochen. Im Gespräch

zeigen sich dann weitere Möglichkeiten in Richtung

mehr Risiko oder mehr Sicherheit.»

Der langjährige Kontakt zu den Mitarbeitenden

der Raiffeisenbank in Birmenstorf, welche

seine finanzielle Situation und den Markt kennen,

hat das Vertrauen gestärkt. Hansruedi Fischer,

Med. Ing. HTL, schätzt an der Zusammenarbeit

Hansruedi Fischer (zusammen mit

Kundenberaterin Elisabeth Deubelbeiss):

«Nachhaltigkeit ist, wenn ich auch als

KMU-Vertreter bei der Raiffeisenbank

Geschäftsbeziehungen aufnehmen kann

und unsere Kinder, die Enkel und später

auch deren Nachkommen mit dabei sind.»

auch die Tatsache, dass es ohne Expertisen und

ohne viel Papierkram rasch und zielorientiert

vorwärtsgeht. Er hat klare Vorstellungen, was

einen guten Kundenberater auszeichnet: «Er klärt

die Situation und die Bedürfnisse gründlich. Idealerweise

begleitet er mich über einen längeren

Zeitraum und gewinnt mein Vertrauen. Er kontaktiert

mich regelmässig, gibt wertvolle Tipps

oder warnt vor Gefahren, ohne aufdringlich zu

sein. Sein Nachfolger übernimmt lückenlos mein

Dossier und ich muss nicht bei Null beginnen.» >

inFo

Raiffeisen als «die nachhaltige Anlagebank»

garantiert dem Kunden eine persönliche, faire

und kompetente Anlageberatung. Nachhaltigkeit

versteht sich dabei als langfristig und verantwor-

tungsvoll, in der Beziehung mit der Bank aber

auch bei den Produkten. Ein Beratungsgespräch ist

heute wertvoller denn je. Vereinbaren Sie telefonisch

einen Termin mit Ihrer Raiffeisenbank oder online

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2/09 Panorama raiffeisen

schwerpunkt

So wie sein Coiffeur seine Frisur, das Kleidergeschäft

seinen Stil, der Metzger sein Lieblingsfleisch

und der Weinhändler seinen bevorzugten

Tropfen kennt, so weiss der Anlageberater, welche

Anlageprodukte sein Interesse wecken und

zu ihm passen könnten. Hansruedi Fischer schätzt

auch die persönliche Atmosphäre auf der Bank:

«Klein aber fein und schnell ist sympathischer als

gross, träge, unpersönlich und überheblich. Ich

schätze mein aktuelles Raiffeisen-Beraterteam

Der anerkannte Finanzexperte

prof. erwin w. heri fordert seit

Jahren Besonnenheit in Finanzfragen

und eine rückkehr zu einem

gesunden risikobe wusstsein.

Lesen sie, wie er die Finanzkrise

sieht und wozu er rät.

«panorama»: Jahrelang hat man Leute belächelt,

die zu wenig aus ihren Geldanlagen

gemacht und konservativ angelegt haben.

und jetzt?

prof. erwin w. heri: Solange ein Anleger entsprechend

seiner Risikoneigung und -fähigkeit

anlegt, gibt es nichts zu lächeln. Ein risikofähiger

Anleger wird über eine lange Periode – und mit

lang meine ich nicht zwölf Monate, sondern zehn

Jahre und mehr – wegen seiner aggressiveren

Strategie mit beispielsweise mehr Aktien einen

höheren Vermögenszuwachs haben als ein konservativer

Anleger. Er muss dies aber im wahrsten

Sinne des Wortes «erleiden», weil sein Vermögen

höheren Schwankungen unterliegt. Es ist dann

schon möglich, dass in schlechten Marktphasen

der Konservative lächelt und in guten Phasen halt

der Aggressive.

wie würden sie denn das Anlageverhalten

von herrn und Frau schweizer im europäischen

Vergleich beschreiben?

Im europäischen Vergleich sind die Schweizer

Anleger relativ gut informiert und in Geldfragen

im Allgemeinen auch gut beraten. Man kennt die

relevanten Anlageklassen und hat eine gesunde

Skepsis gegenüber dem, was man nicht versteht.

Allerdings hat auch bei uns in den letzten Jahren

die Gier vielerorts Überhand genommen.

und sehe keinen Optimierungsbedarf.» Einen

Wunsch hat er noch: «Raiffeisen soll diese Stärken,

die Transparenz, die Kundennähe und eine

gewisse Bescheidenheit beibehalten und nicht

den Untugenden der Grossbanken nachahmen.»

ina und rolf kramer, Biel

Als das Ehepaar Ina und Rolf Kramer vor zwölf

Jahren ihre Geschäftsbeziehung mit den Raiffei-

«aktiensparen ist kein Volkssport»

Prof. Erwin W. Heri schreibt seit Jahrzehnten darüber, dass man an den Finanzmärkten

im Normalfall nicht mit zweistelligen Traumrenditen rechnen kann.

trägt an der Gier nicht auch unsere (konsum­)

Gesellschaft eine Mitschuld, indem sie

lernen müsste, dass es auch mit weniger

geht?

Die Aussage ist mir zu pauschal und irgendwie

immer richtig. Faktum ist, dass man in einzelnen

Ländern, namentlich in den USA, jahrelang sowohl

im Privat- als auch im öffentlichen Sektor

über die Verhältnisse gelebt hat. Es wird Zeit, dass

man wieder lernt, nicht mehr auszugeben als was

reinkommt und im Zweifelsfall noch etwas zu

sparen. Für den öffentlichen Sektor bedeutet

dies, dass wir aufhören sollten auf Kosten zukünftiger

Generationen öffentlichen Konsum zu

fördern. Und nicht jede Staatsausgabe ist eine

Investition!

senbanken Seeland und Bielersee aufnahm,

wussten sie noch nicht viel über deren Angebote.

Dies änderte sich dank kompetenter Anlageberater

schnell. Ihr Anlageverhalten hat sich seither

markant geändert, wie Rolf Kramer festgestellt

hat: «Es ist wichtig, die Vermögenswerte hinsichtlich

Risiko, Rentabilität und Laufzeit differenziert

anzulegen.» Bei den Anlageentscheiden spricht

er sich auch mit seiner Frau ab – mit Hinweis

darauf, dass zwei Meinungen und eine Diskussion

ich behaupte mal, die Jagd nach rendite

geht in zwei, drei Jahren weiter, wie wenn

nichts geschehen wäre . . .

Das schliesse ich nicht aus. Wir sollten nicht vergessen,

dass Angst und Gier vielerorts wesentliche

Triebfedern der Anlagetätigkeit sind.

. . . oder prägt doch die beispiellose Finanzkrise

das Anlageverhalten nachhaltig?

Schwierig zu sagen. Professor Daniel Kahneman,

Nobelpreisträger für Nationalökonomie, hat das

geflügelte Wort geprägt, dass Anleger nie lernen

und immer wieder die gleichen Fehler machen.

Ich tendiere in eine ähnliche Richtung. Einige

Elemente werden sich aber schon nachhaltig verändern.

So wird sich beispielsweise die Hedge-

9

Foto: Raphael Zubler


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2/09 Panorama raiffeisen

schwerpunkt

immer besser als ein Alleingang sind. Nach der

Diskussion fällt meist ein überlegter guter Entscheid,

was insbesondere in geschäftlichen Finanzangelegenheiten

wichtig ist.

Nachhaltiges Anlegen ist auch für die Kramers

ein Thema, denn gerade in der jetzigen unsicheren

Zeit wolle jeder sein Geld möglichst sicher

und nachhaltig anlegen. Von ihrem Anlageberater

erwarten sie, dass er ihre geschäftliche und

private Situation kennt und dass er sie längerfristig

betreut. «Wichtig sind uns umfassendes

Fachwissen über Vermögensanlagen, Hypotheken

und Kontokorrente. Nicht zu vergessen die

Berufsethik», betont Ina Kramer.

Im Zusammenhang mit dem Umbau ihres Geschäfts

Kramer Möbel International in Biel (www.

kramer.ch) musste ein Teil der geschäftlichen und

privaten Anlagen aufgelöst werden. «Für die Zukunft

von Kramer Möbel International optimieren

und renovieren wir unsere Verkaufsflächen und

sanieren unsere Liegenschaft. Dieses Vorhaben

Fund-Industrie neu definieren müssen, strukturierte

Produkte werden sich nicht mehr wie

«warme Semmeln» verkaufen lassen und die

Margen im Privatkundengeschäft der Banken

werden generell zurückgehen. Die nächste Blase

kommt bestimmt, aber beginnen wir zunächst

die Scherben der aktuellen Krise aufzuräumen.

was wäre, wenn vermehrt ehemänner ihre

ehefrauen Anlageentscheide fällen liessen?

Empirische Untersuchungen zeigen, dass Frauen

oft deswegen eine bessere Anlagerendite haben

als Männer, weil sie «weniger drehen». Oft ist

man(n) sich halt nicht bewusst, welche Kosten

einem aufgebürdet werden, wenn ein Portfolio

zu viel umgeschichtet wird. Frauen tendieren im

Übrigen nicht nur dazu, eine konservativere Strategie

zu fahren als Männer, sie sind in ihrer Anlagetätigkeit

vor allem auch disziplinierter.

wird der Volkssport Aktiensparen je wieder

so populär wie er es einmal war?

Warum sollte Aktiensparen ein Volkssport sein?

Ich habe das nie verstanden. Wenn man in Aktien

investiert, dann stellt man einer Unternehmung

Risikokapital zur Verfügung, für welches man

längerfristig eine Rendite erwartet. Die Erfahrung

zeigt, dass diese Rendite leicht höher ist, als wenn

man der Unternehmung Geld festverzinslich zur

Verfügung stellt (wenn man z.B. Obligationen

kauft). Ein Aktienkäufer investiert in Produktivkapital

und spielt in dem Sinne eine volkswirtschaftlich

wichtige Rolle. Ich wüsste nicht, warum

das etwas mit Sport zu tun haben sollte.

Wenn man es nur aus Anlagewarte betrachtet,

dann versucht der Anleger innerhalb seiner

Anlagestrategie von der Prämie zu profitieren, die

Aktien im Durchschnitt abwerfen, weil sie halt

riskanter sind als Obligationen. Auch das ist nicht

Sport, sondern eher Vorsorge. Und hier glaube

ich – um auf Ihre Frage zurückzukommen –, dass

Aktien hier immer eine wichtige Rolle spielen

werden, sowohl bei Privaten als auch bei institutionellen

Anlegern wie z.B. Pensionskassen.

Sport und Spiel kommen, als Drittes, vielleicht

dort zum Tragen, wo man aus Lust an der Sache

im Zeug rumspekuliert. Das kann man aber auch

im Kasino oder beim Lotto tun. Das mag vielleicht

Spass machen, und ich erlaube mir diesen Spass

natürlich auch ab und zu. Das hat aber nicht viel

mit strategischer Geldanlage zu tun und sollte

bestenfalls mit einem kleinen Teil des Vermögens

versucht werden.

wie gross ist der schaden, der die Finanzkrise

den wertschriften und Anlagefonds

zugefügt hat?

Eine Quantifizierung ist schwierig und wahrscheinlich

ist ja auch ein relevanter Teil des «Schadens»

vorübergehend. Wichtig scheint mir aber

war schon längere Zeit geplant und gerade wegen

der Finanzkrise fühlen wir uns in unserem

Vorhaben bestärkt. Eine sehr gut genutzte und

unterhaltene Liegenschaft stellt auch eine sichere

Anlage dar», ist Rolf Kramer überzeugt.

L pius schÄrLi

Rolf Kramer:

«Als KMU wurden wir in den 90er-Jahren von

den Grossbanken sehr schlecht unterstützt.

Gestützt aufs Rating wurden uns Gebühren

und Zinsen belastet, die nicht gerechtfertigt

waren. Wir suchten eine Alternative und

fanden Sie in der Raiffeisenbank Seeland und

Raiffeisenbank Bielersee. Hier wurden wir

als KMU und auch als Privatpersonen gern

gesehen.»

der Reputationsschaden, den die Finanzindustrie

erleidet. Hier muss man aber einfach sehen, dass

Tausende von hochqualifizierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern im Finanzbereich einen

hervorragenden Job gemacht haben und immer

noch machen, und dass sie ja eigentlich nichts

können für den Unsinn und die Lausbubenstreiche,

die teilweise an den Bankspitzen in den

letzten fünf Jahren angestellt wurden.

Letzte Frage: wie investieren sie persönlich

ihr Geld?

Meine «private Pensionskasse» (Freizügigkeitslösung)

ist rund 40 Prozent in Aktien und 60

Prozent in Obligationen investiert. Mein sonstiges

Vermögen ist in Cash und Aktien, mit einem

kleinen Anteil in Private Equity und einem spezifischen

Alternativfonds. Ich ändere im Augenblick

nichts an meiner Allokation, bin mit anderen

Worten auch am Wunden lecken.

Interview: Pius Schärli

Dr. rer. pol. Erwin W. Heri (55) ist Professor für

Finanzmarkttheorie an der Universität Basel und

Gastdozent an der Universität Genf. Er ist Autor

von sieben Büchern, u.a. «Die acht Gebote der

Geldanlage» (1999) und «Moden und Mythen an

den Anlagemärkten» (2004). Erwin W. Heri hält

auf Einladung von Raiffeisenbanken auch immer

wieder Vorträge vor Kunden.

11


Kurz und günstig reisen – zu Sofort-Preisen!

Von Berlin bis zur Ostsee

Top-aktuell

20 Jahre

nach dem

Mauerfall

Berlin–Potsdam–Dresden ab Fr. 695.–

■ Städte-Highlights Berlin und Dresden

■ Potsdam: Schloss Sanssouci und Havelseerundfahrt

■ Biosphärenreservat Spreewald

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Berlin / Potsdam.

2. Tag: Berlin. Am Vormittag Stadtrundfahrt

durch Deutschlands Hauptstadt. Wir sehen unter

anderem das Branderburger Tor, den Boulevard

unter den Linden, den Kurfürstendamm,

die faszinierende Architektur am Potsdamer

Platz und Reste der Berliner Mauer. Nachmittags

beibt Zeit, Berlin individuell zu entdecken.

3. Tag: Potsdam. Am Morgen Besichtigung

Potsdams und des Krongut Bornstedt mit individuellem

Mittagsaufenthalt. Anschliessend Führung

durch Schloss und Park Sanssouci. Die

Lage des Schlosses auf den Weinbergterrassen

und die original erhaltenen Raumausstattungen

aus dem 18. Jh. lassen uns in die Welt des Philosophen

eintauchen. Danach steht eine Havelseerundfahrt

auf dem Programm. Dieser Ausflug

mit der MS Cecilienhof, entlang der einstigen

Grenzline zwischen Ost und West, widmet

sich besonders den Parks und Schlössern der

Hohenzollern-Dynastie. Preussens Könige und

berühmte Baumeister erschufen diese zum

Unesco-Welkulturerbe gehörende Landschaft.

4. Tag: Berlin / Potsdam – Spreewald –

Lichterfeld – Freital bei Dresden. Der Spreewald

mit seiner Auen- und Moorlandschaft besitzt

für den Naturschutz eine überregionale

Bedeutung und ist als Biosphärenreservat geschützt.

Wir erkunden die Re gion mit einer

Kahnfahrt von Lübbenau aus. Das unter Denkmalschutz

gestellte Inseldorf Lehde war über

Jahrhunderte ausschliesslich auf dem Wasserweg

zu erreichen. Am Nachmittag Fahrt nach

Lichterfeld. Hier besichtigen wir die Abraumförderbrücke

F 60 und erhalten Einblick in die Geschichte

des Braunkohlebergbaus. Der Stahlgigant

(502 Meter lang, 240 Meter breit, 80

Meter hoch, 11 000 Tonnen schwer) diente der

Freilegung der Braunkohle von den Erdmassen.

Weiterfahrt zum Hotel nach Freital bei Dresden.

5. Tag: Dresden. Vormittags geführte Stadtrundfahrt.

Auf Grund der stilvollen Neugestaltung

während des 18. Jh. nannte man Dresden

auch «Florenz des Nordens». Die Zerstörungen

durch einen Luftangriff der Allierten im Februar

1945 konnten zwar nicht ganz behoben werden,

aber es ist gelungen einige der schönsten Bauwerke

sorgfältig wieder aufzubauen. Dazu zählen

die Frauenkirche, die Semperoper, die Hofkirche

und vor allem der Zwinger, eine kunstvolle

Barockanlage, in der sich heute mehrere Museen

befinden. Der Nachmittag steht für individuelle

Besichtigungen zur Verfügung.

6. Tag: Freital bei Dresden – Schweiz.

Katalog- Sofort-

Pro Person in Fr. preis preis

6 Tage inkl. Halbpension 775.– 695.–

Daten 2009

Sonntag – Freitag

07.06.–12.06. 23.08.–28.08.

14.06.–19.06. 30.08.–04.09.

16.08.–21.08. 13.09.–18.09.

Unsere Leistungen

■ Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus

■ Unterkunft in einfachen bis guten

Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer

■ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

■ 5 × Halbpension (Abendessen und

Frühstücksbuffet)

■ Alle aufgeführten Ausflüge und

Besichtigungen

■ Stadtführungen in Berlin und Dresden

■ Führung und Eintritt Schloss Sanssouci

■ Havelseerundfahrt

■ Kahnfahrt im Spreewald

■ Führung Abraumförderbrücke F 60

■ Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen Fr.

■ Einzelzimmerzuschlag 170.–

■ Annullationsschutz 20.–

Abfahrtsorte

04.45 Basel, 05.30 Aarau,

06.00 Baden-Rütihof ,

06.30 Zürich-Flughafen ,

07.15 Wil

Ihre Hotels

Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende

oder gleichwertige Hotels ausgewählt:

Hotel

NH Berlin Potsdam,

chte T-Kat. off. Kat.

Kleinmachnow 3 T-••• +

Leonardo Hotel,

• + ****

Freital bei Dresden 2 T-••• • ***

Auftragspauschale gültig für beide Reisen

Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.–

pro Person entfällt für Mitglieder im

Excellence-Reiseclub oder bei Buchung

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■ Alle Daten jetzt buchbar

zum SOFORT-PREIS*.

■ Die Anzahl der Plätze ist limitiert.

■ Bei starker Nachfrage: Verkauf zum

KATALOG-PREIS.

* keine Reduktion auf Zuschlägen

Ostsee und Hansestädte ab Fr. 775.–

■ Hansestädte Hamburg, Wismar, Rostock, Lübeck und charmante Ostseebäder

■ Schwerin – Austragungsort Bundesgartenschau 2009

■ Fakultativ: Mecklenburger Seenplatte

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Hannover.

2. Tag: Hannover – Hamburg – Wismar.

Weiterreise nach Hamburg. Auf einer Stadtführung

erhalten wir einen Überblick der wichtigsten

Sehenswürdigkeiten. Faszinierend ist die

Hafenrundfahrt. Wir bestaunen riesige Frachter

und Werften, die Speicherstadt und das gigantische

HafenCity Projekt. Am späteren Nachmittag

Fahrt nach Wismar.

3. Tag: Wismar, Ausflug Schwerin. Fahrt

nach Schwerin, Hauptstadt des Bundeslandes

Mecklenburg-Vorpommern und 2009 Austragungsort

der Bundesgartenschau. Das Wahrzeichen

der Stadt ist das ehrwürdige Schloss,

welches auf einer Insel im Schweriner See

steht. Nach einem geführten Altstadtspaziergang

haben wir freie Zeit, z. B. für einen Besuch

der Gartenschau. Rückfahrt nach Wismar und

freier Aufenthalt. Bummeln Sie durch den mittelalterlichen

Stadtkern und zum Hafen der ehemalige

Handelsstadt.

4. Tag: Wismar, Ausflug Ostseebäder und

Dampfbahnfahrt Molli. Erster Stopp im Ostseebad

Kühlungsborn. Nach einem Spaziergang

auf der Seebrücke und dem Genuss der frischen

Meeresbrise, besteigen wir die Dampfeisenbahn

Molli. Auf schmaler Spur geht es via Heiligendamm

nach Bad Doberan. Individuelle

Mittagspause in der Hansestadt Rostock und

Aufenthalt im Ostseebad Warnemünde.

5. Tag: Wismar, fak. Ausflug Mecklenburger

Seenplatte. Ausflug in die weite Landschaft

der Mecklenburger Seenplatte. Ausgangsort

ist Waren, mit seinen liebevoll restaurierten

Fachwerkhäusern. Schifffahrt in dieser

reizvollen Gegend. Auf der Rückfahrt sehen wir

die einstige Residenzstadt Güstrow. Besonders

sehenswert ist das Renaissance-Schloss.

6. Tag: Wismar – Lübeck – Fulda.

Vormittags Besuch von Lübeck, der «Königin der

Hansestädte». Das Zentrum mit seinen Kirchen,

Klöstern, schmalen Gassen, Backsteingebäuden

und Bürgerhäusern wurde 1987 von der

Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Anschliessend Weiterfahrt via Hannover

und Kassel nach Fulda.

7. Tag: Fulda – Schweiz.

Katalog- Sofort-

Pro Person in Fr. preis preis

7 Tage inkl. Halbpension 860.– 775.–

Daten 2009

Sonntag – Samstag

31.05.–06.06. 19.07.–25.07.

14.06.–20.06. 02.08.–08.08.

05.07.–11.07. 16.08.–22.08.

Unsere Leistungen

■ Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus

■ Unterkunft in guten Mittelklasshotels,

Basis Doppelzimmer

■ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

■ 6 × Halbpension (Abendessen und

Frühstücksbuffet)

■ Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen

(ausg. fak. Ausflug Mecklenburger

Seenplatte am 5. Tag)

■ Geführte Stadtbesichtigungen in Hamburg

mit Hafenrundfahrt und in Schwerin

■ Bahnfahrt Molli

■ Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen Fr.

■ Einzelzimmerzuschlag 165.–

■ Fakultativer Ausflug

Mecklenburger Seenplatte 55.–

■ Annullationsschutz 20.–

Abfahrtsorte

06.15 Wil

06.30 Burgdorf

06.40 Winterthur

07.00 Zürich-Flughafen

07.20 Aarau

08.00 Baden-Rütihof

09.00 Basel

Ihre Hotels

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Ramada, Hannover 1 T-••• + • + ****

Ramada, Wismar 4 T-••• + • + ****

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2/09 Panorama raiffeisen

Geld

Bestimmen sie ihre Zukunft!

die «Generation 50plus» ist heute

vitaler denn je und hat für die Zeit

nach der Pensionierung viele Pläne.

damit die Ziele auch in finanzieller

Hinsicht erreicht werden können,

bietet Raiffeisen eine umfassende

Beratung mit individuell zugeschnittenen

Produkten.

«

Wer nicht weiss, wohin er will, der

darf sich nicht wundern, wenn

er ganz woanders ankommt.» So

wird Mark Twain auch heute noch gerne zitiert

– von Motivationstrainern, Sportlern, Unternehmens-

und Lebensberatern. Da sich die Zeit nicht

zurückdrehen lässt, hat die Weisheit des amerikanischen

Schriftstellers in der Altersvorsorge

eine ganz besondere Bedeutung. Nathanael Niederhäuser,

Produktmanager Beratungskonzepte

bei Raiffeisen Schweiz, weiss, dass die heutige

«Generation 50plus» viele Träume, Ziele und

Wünsche offen hat, die sie sich nach der Pensio-

nierung erfüllen will. «Wer sich frühzeitig seiner

Aktivitäten im Rentenalter im Klaren ist, der kann

mit dem Raiffeisen-Berater auch die finanzielle

Planung dafür vornehmen.»

die staatliche Rente aufbessern

Denn dass mit den Renten aus AHV und Pensionskasse

allein der gewohnte Lebensstil nicht weitergeführt

werden kann, ist einem grossen Teil der

Schweizer Bevölkerung bewusst. Die Leistungen

aus der 1. und 2. Säule lassen sich aber aufbessern:

Raiffeisen hat in Zusammenarbeit mit ihren

Kooperationspartnern Vontobel und Helvetia

Produkte im Angebot, mit denen das Angesparte

gut angelegt wird und gleichzeitig der gezielte

Bezug regelmässiger Leistungen möglich ist.

Für Personen mit der Bereitschaft, ein gewisses

Marktrisiko selber zu tragen, wurde das

Raiffeisen Pension Portfolio entwickelt. Es kombiniert

die Vorteile einer fondsbasierten Vermögensverwaltung

mit regelmässigen Auszahlungen.

Die Auszahlungsintervalle und der Betrag

können selber gewählt werden. Das Pension

Portfolio investiert nach der bewährten Anlagestrategie

«Multi Asset Class».

Bei der Raiffeisen Altersrenten-Versicherung

hingegen haben garantierte, lebenslange Rentenleistungen

Priorität vor maximaler Rendite.

Damit wird gleichzeitig das finanzielle Risiko der

Langlebigkeit versichert. Der Versicherungspartner

Helvetia trägt hier das Risiko der Anlage und

garantiert eine fixe Verzinsung.

Auf Sie persönlich zugeschnitten

Im persönlichen Gespräch erarbeiten Sie zusammen

mit Ihrem Raiffeisen-Berater Ihr individuelles

Risikoprofil (siehe Infobox). Er wird Ihnen aufzeigen,

dass die optimale Lösung oft in der Kombination

verschiedener Produkte liegt.

Mark Twain (1835–1910) erreichte für die

damalige Zeit ein biblisches Alter von 75 Jahren.

Als er der «Generation 50plus» angehörte, ging

er durch eine Fehlinvestition bankrott. Bestimmt

hätte auch er seinem Zitat getreu gerne seine finanziellen

Mittel für den Lebensabend besser

geplant, hätte es damals schon die heutigen

Möglichkeiten gegeben. L SAndRA BiRAGHi

Neue Standortbestimmung «50plus»

Mit dem Alter verändern sich die Bedürfnisse

beim Geldanlegen. Einflüsse wie die aktuelle

Marktsituation, die zukünftige Wohnsituation,

persönliche Pläne, erbrechtliche Anliegen sowie

steuerliche Aspekte verändern den Liquiditätsbedarf

und das Risikoverhalten.

Rentabilität

liquidität

Risiko

Die Generation 50plus bewegt sich im Spannungsdreieck

meist etwas weg vom Risiko und

folglich von der Rentabilität in Richtung Liquidität.

Ziel ist, bei Bedarf schneller auf das Ersparte

zugreifen zu können. Lesen Sie mehr zu den

Produkten im Internet unter www.raiffeisen.ch/

Anlegen >> Vermögensverwaltung >> Pension

Portfolio und www.raiffeisen.ch/Vorsorgen.

13

Foto: Photocase


Foto: Adam Rogers/UNCDF

Geld

In der heutigen schwierigen Zeit

eine positive finanzielle Rendite

und einen Mehrwert in Form von

sozialer Gerechtigkeit erzielen:

Wer bei responsAbility, einem

Raiffeisen-Kooperationspartner,

investiert, hat beides – den Fünfer

und das Weggli.

Einen kleinen Betrag anlegen und dadurch in

Entwicklungsländern einem Mitmenschen

zu einer selbstständigen Tätigkeit als Kleinunternehmer

verhelfen: Das ist, vereinfacht dargestellt,

die Funktionsweise des responsAbility

Global Microfinance Fund von responsAbility

Social Investments AG, dem Kooperationspartner

von Raiffeisen. Den Fonds gibt es schon seit über

fünf Jahren.

Entstanden ist die Idee nicht im Kopf eines

kreativen Fondsmanagers, sondern im Alltag

von Bangladesh. Ein damals 36-jähriger Sohn

eines Juweliers und promovierter Ökonom lieh

einer Frau in einem kleinen Dorf 27 Dollar.

Dieser bescheidene Betrag reichte aus, damit

sie sich selbst sowie 42 Mitbewohner aus der

Abhängigkeit eines Kreditgebers und dessen

Wucherzinsen befreien konnte. Armut sei also

Kredit statt almosen

nicht einfach Schicksal, sondern könne bereits

mit bescheidenen Mitteln besiegt werden, war

die Erkenntnis des Geldgebers. Sein Name: Muhammad

Yunus, Gründer und Leiter der Grameen

Bank, ausgezeichnet mit dem Friedensnobel-

preis 2006.

Verwandtschaft zu Raiffeisen

Der Ausdruck Grameen bedeutet im Bengalischen

so viel wie dörfliche Bank – und damit wird

die geistige Verwandtschaft zu Raiffeisen deutlich:

Friedrich Wilhelm Raiffeisen trat vor mehr als

150 Jahren gegen die negativen Auswirkungen

der damaligen Wirtschaftsordnung an, indem er

betroffenen Bauern, Handwerkern und Gewerbetreibenden

kleine Geldbeträge lieh und damit

Hilfe zur Selbsthilfe leistete – Mikrofinanz modellhaft.

Raiffeisen führt heute das Vermächtnis des

Gründers weiter. Denn Raiffeisen ist nicht einfach

Trittbrettfahrer, weil Mikrokredite heute schick

sind, sondern gehörte zu den Gründungsorga-

nisationen von responsAbility. Und gibt damit

auf neue, unkonventionelle Art eine Antwort auf

die Probleme unserer Zeit. Zudem ist Raiffeisen

Schweiz mit Adrian Töngi, dem Bereichsleiter

Produkte und Kooperationen, im Verwaltungsrat

von responsAbility vertreten.

Keine Almosen

Wesentlich war damals wie heute: Es gibt keine

Almosen; die als Starthilfe dienenden Kleinkre-

dite müssen samt Zins zurückbezahlt werden. Die

Menschen, die von einem Mikrokredit profitieren

wollen, müssen vorgängig eine Geschäftsidee

entwickeln: sich überlegen, welche Produkte sie

14 Panorama raiffeisen 2/09

Foto: Finca


«Fair, verantwortungsbewusst, vertrauensvoll»

Nebst zahlreichen weiteren Drittfonds steht neu

auch der BRASCRI Nachhaltigkeitsfonds in der

Angebotspalette von Raiffeisen zur Verfügung.

Dieser Fonds lässt einen Teil der Verwaltungsgebühr

dem Hilfswerk BRASCRI, Hilfe für brasilianische

Kinder, zukommen. Es unterstützt jährlich

2000 Strassenkinder und Jugendliche aus den

Favelas (Slums) in der 20-Millionen-Stadt São

Paulo, aber auch die Menschen im Amazonasgebiet.

Kinder in São Paulo besuchen gratis die

Vorschule für Hörbehinderte. Den Jugend-

lichen, welchen BRASCRI die Berufsausbildung

vermittelt, werden die Kurskosten, der Transport

und täglich eine warme Mahlzeit bezahlt.

Dank ihrer Ausbildung haben sie Chancen auf

dem Arbeitsmarkt. «Es gibt 18-Jährige, die wei-

2/09 Panorama raiffeisen

anbauen, welchen Handel sie betreiben oder

welche Dienstleistung sie anbieten möchten.

Erst dann können sie zum lokalen Berater

gehen, der aus der Gegend stammt und Land und

Leute kennt. Das schafft eine andere Verhandlungsbasis

als am Schalter in der anonymen

Grossstadt-Bank. Denn eigentlich ist die Ausganglage

der Kreditsuchenden, wirtschaftstheoretisch

betrachtet, schlecht. Sie sind Klein-, meist

sogar Kleinstunternehmer, Ein-Mann- oder Ein-

Frau-Unternehmen, die keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen

haben, weil sie die banküblichen

nen vor Glück, wenn sie ihr Berufs-Diplom in

Händen halten», erzählt Jürg Martin, pensionierter

Pfarrer, Gründer und Präsident des Hilfswerks.

Martin weilte mit seiner Familie von 1981 bis

1991 in Brasilien, wo er die Evangelische Schweizer

Kirche leitete. Er spricht also Portugiesisch wie

die Einheimischen (was bei solchen Projekten

wichtig ist).

Alles begann mit dem Bau einer Vorschule für

hörbehinderte Kinder – aber die grosse Not forderte

immer neue mutige Entscheide. So auch die

Gründung des Fonds. Die Fachfrauen der Raiffeisenbank

Calanda, «zu denen ich einen sehr guten

Draht habe», ebneten ihm den Weg nach St.

Gallen zu Gabriela Ziltener, Leiterin Fonds &

Strukturierte Produkte bei Raiffeisen Schweiz. Mit

Dank Mikrokredit zum Unternehmer geworden:

Bananenverkäuferin und Tante-Emma-Laden.

Sicherheiten nicht bieten können. Denn Mikrokredite

werden nicht auf der Basis von traditionellen

Sicherheiten vergeben, sondern aufgrund

einer Geldfluss-Analyse des Mikrounternehmens.

Viele Frauen

Es sind etwa zur Hälfte Frauen, die sich um Kredite

bemühen und als verlässliche Partnerinnen

gelten. Sie zahlen gewissenhaft ihre Kredite samt

Zins zurück: Die Erfolgsquote beträgt ca. 97 Prozent.

Solche Hilfe zieht wellenförmig Kreise: Das

der Aufnahme des BRASCRI Nachhaltigkeitsfonds

in die umfassende Fondspalette von Drittanbietern

werden, so Ziltener, die Werte von Raiffeisen

– fair, verantwortungsbewusst, vertrauensvoll –

auch bei den Anlageprodukten unterstrichen.

eckwerte des BRASCRI

Nachhaltigkeitsfonds: Valoren Nr. 4 230 738

Verwaltungsgebühr: 1,35% p.a.,

davon wird 0,6% an BRASCRI weitergegeben

Ausgabekommission: gemäss Tarif Hausbank,

zusätzlich max. 3% zugunsten des Hilfswerks

auf freiwilliger Basis

weitere Infos zu BRASCRI:

www.brascri.ch, BRASCRI, 7310 Bad Ragaz,

Telefon 081 302 69 01

15

Fotos: Accion


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akkreditierten Prüfstelle

HLK (HP-06549) an der

HTA Luzern

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Foto: zVg.

«Panorama»: Sie haben einen Teil Ihres Geldes

in den responsAbility Global Micro-

finance Fund investiert. Wie sind Sie auf

diesen Fonds gestossen?

Monique Sulser: Letztlich hat mich meine Finanzberaterin

bei der Raiffeisenbank Bern auf

diesen speziellen Fonds aufmerksam gemacht.

Zuvor hatte mich die Pionierarbeit des Bankers

Muhammad Yunus, Träger des Friedensnobel-

2/09 Panorama raiffeisen

Geld

Nachgefragt bei Monique Sulser, Kundin Raiffeisenbank Bern

Hilfe zur Selbsthilfe und Village -Bank in

Uganda (r.).

höhere Einkommen von Mikrounternehmen ist

gemäss den Erfahrungen von responsAbility,

«eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung

ganzer Regionen». Somit leistet Mikrofinanz

einen wichtigen Beitrag zur Armutsreduktion in

Entwicklungs- und Schwellenländern. Denn die

Kunden bewegen sich in einem Wirtschaftsumfeld,

welches weitgehend von den Entwicklungen

auf den Weltmärkten entkoppelt ist.

So sind denn auch die Renditen der Mikro-

finanz-Fonds nicht in den weltweiten Strudel

mitgerissen worden. Die Rendite beim respons-

Ability Global Microfinance Fund betrug in

Schweizer Franken, fürs letzte Jahr 5,11 Prozent

(6,44% in USD, 6,88% in EUR).

Attraktive Möglichkeit

Das zeigt: Investieren in solche Fonds kann gerade

heute attraktiv sein, sowohl für Private als

preises 2006, sehr beeindruckt. Bei der Suche

nach einer schweizerischen Bank, welche Hand

bietet, Muhammad Yunus’ Anlagephilosophie

umzusetzen, stiess ich dann auf die Raiffeisenbank.

Was fasziniert Sie an diesem speziellen

Fonds, der nach der devise «Hilfe zur Selbsthilfe»

funktioniert?

Statt Geld auf hiesigen Konten für mich «arbeiten»

zu lassen, erhalte ich mit diesem Fonds die

Möglichkeit, Geld so in Umlauf zu bringen, dass

die Ärmsten davon profitieren können und ich

erst noch Zinsen erhalte. Dies ist für mich eine

Win-win-Situation. Kleinkreditnehmer und -Kreditgeber

sind ebenbürtige Geschäftspartner. Fern

vom demütigenden Almosendenken werden hier

Zinsen geleistet und gefordert. Dies scheint mir

für den Erfolg dieses Systems entscheidend zu

sein.

auch für Pensionskassen und institutionelle Anleger.

Sie sollten sich dabei bewusst sein: Maximal-

oder gar Rekordrenditen erhalten sie nicht,

aber einen soliden Ertrag. Und einen unbezahlbaren

Gegenwert in Form eines sozialen Mehrwerts:

Sie leisten einen Beitrag zur Reduktion der

Armut auf dieser Welt. Weil es gesamthaft um

Investitionen in Milliardenhöhe geht, bilden diese

mehr als bloss den berühmten Tropfen auf einen

heissen Stein.

Gemäss Urs Dütschler, Produktmanager Anlagefonds

bei Raiffeisen Schweiz, sind die wichtigsten

Kundennutzen: «Etwas Gutes tun, ohne

auf eine Rendite zu verzichten. Sinnvoll investieren,

statt einfach zu spenden – oder das Spenden

ergänzen.» Der Fonds strebe langfristig eine

reale Wertsteigerung an und sei weltweit diver-

sifiziert, also geeignet für Anleger mit längerfristigem

Horizont. Trotz der sehr positiven Wertent-

Steht für Sie generell die soziale und weniger

die finanzielle Rendite im Vordergrund?

Beide sind miteinander verknüpft, bedingen

einander. Menschen, die ihre Kräfte und Ideen

zum eigenen und fremden Nutzen einzusetzen

vermögen, sollten nicht wegen ihrer Armut arm

(arbeitslos) bleiben müssen.

Was erhoffen Sie sich von diesem engagement?

Ichchte damit eine der Möglichkeiten nutzen,

das Missverhältnis zwischen Arm und Reich abzubauen.

Hätten Sie die Möglichkeit, das Mikrofinanzsystem

vor Ort zu prüfen, würden Sie dies

tun?

Nein, hier sind Fachleute zuständig. Konkrete

Projekte interessieren mich natürlich schon.

TIPP

Interview: Pius Schärli

wicklung der letzten Jahre muss der Anleger aber

auch Kursrückgänge einplanen. Anteile können

monatlich, jeweils aufs Monatsende hin, gezeichnet

werden. Die Hauptwährung des Fonds ist

US-Dollar, es gibt ihn aber auch mit Währungsabsicherung

in Schweizer Franken und Euro.

L WeRNeR KAMBeR

Weiterführende Links mit Angaben zum

beschriebenen Fonds und weitere Informationen

finden Sie im Panorama-Livepaper im Internet

(www.raiffeisen.ch/livepaper).

17

Fotos: Amret, Swisscontact


Briefkasten

raiffeisen anlegen

anlagepolitik

festverzinsliche anlagen

behalten Priorität

Vor dem Hintergrund der unvermindert heftigen

Finanz- und Wirtschaftskrise empfiehlt es sich,

Aktien deutlich untergewichtet zu halten. Anleihen

bleiben dagegen vorerst noch attraktiv.

Die grossen Stimulierungspakete der Regierungen

werden die Staatsverschuldung weltweit

zwar markant ansteigen lassen. In den Industrieländern

wird es deshalb aber nicht zu einer Inflationierung

kommen, weil die Noten ban ken unabhängig

und der Preisstabilität verpflichtet sind.

Bei sich aufhellender Konjunktur werden die

massiven Staatsdefizite das Zinsniveau aber steigen

lassen. Vorerst verdienen festverzinsliche

Anlagen dennoch ein deutliches Übergewicht.

Angesichts der aktuellen oder potenziellen Verschuldung

kommt der sorgfältigen Selektion der

Schuldner jedoch selbst bei Staatsanleihen mit

dem höchsten Rating eine wachsende Bedeutung

zu. Dr. Walter Metzler

Worum geht es eigentlich

bei der EU-Zinsbesteuerung?

Die Zinsbesteuerung gewährleistet die Versteuerung

grenzüberschreitender Zinserträge innerhalb

der EU sowie mit Ländern, die über bilaterale

Verträge in das System eingebunden sind; so

zum Beispiel die Schweiz. Betroffen sind natür-

liche Personen mit Wohnsitz in der EU. Die aktuelle

Zinsbesteuerung liegt bei 20%, ab 1. Juli

2011 bei 35%. Von der Besteuerung wurden für

einen Übergangszeitraum bis 2010 so genannte

«Grandfathered Bonds» ausgenommen. Das sind

Obligationen, die vor dem 1. März 2001 emittiert

und ab dem 1. März 2002 nicht mehr aufgestockt

wurden. Die meisten dieser «Grandfathered

Bonds» verfallen innerhalb der nächsten 18 bis

24 Monate. Mit der Erhöhung des Steuersatzes

sowie mit dem Ende der Übergangsphase wird

die Besteuerung deshalb in absehbarer Zeit stark

verschärft. Monika Kaufmann

grafik des Monats

Neue Unternehmen in der Schweiz

15 607

13 769

8347

8667

10 700

7916

2003 2004

2005

2006 2007

2008

2008 wurden 36 861 neue Firmen – so viele

wie noch nie – gegründet, 21 254 wurden

gelöscht, was einen Nettozuwachs von 15 607

Unternehmen ergab; auch dies ein Rekord.

2008 steht damit wohl am Ende einer fünf-

jährigen Boomphase mit über 56 000 Firmengründungen,

vorwiegend in Kantonen mit

Unser tipp

infrastruktur als anlagechance

Der Umfang der globalen Konjunkturpakete

chst beinahe täglich. Der grösste Teil dieser

Ausgaben soll in Infrastrukturprojekte fliessen.

Besonders die Bereiche «Energie» und «Transport»

sollen berücksichtigt werden. Im Energiebereich

geht es vor allem um die Förderung alternativer

Energien, im Bereich Transport unter

anderem um Investitionen in Eisenbahnen und

Strassen. Firmen, die in Infrastrukturbereichen

tätig sind, dürften deshalb zu den Gewinnern der

staatlichen Massnahmen zählen.

Der neu lancierte Raiffeisen Fonds – Clean

Technology konzentriert sich auf Unternehmen,

die innovative Lösungen und Technologien für

solche Infrastrukturprojekte bieten. Die grundsätzliche

Anlageidee des Fonds basiert auf

Themen, die aufgrund der zunehmenden Industrialisierung

und Verstädterung dringend an-

gepackt werden müssen und nun aufgrund

der staatlichen Konjunkturpakete zusätzlich an

Dynamik gewinnen. So investiert der Fonds

Kaufen, verkaufen oder halten –

alles rund um die Börse

hören Sie jede Woche auf

www.raiffeisen.ch/finanzpodcast

Nettowachstum* Dienstleistungen

7969

7154

tiefer Steuerbelastung (OW, AR, SZ, ZG) und

meist in Form einer GmbH. Bei den Löschungen

trifft es zur Hälfte Firmen, die weniger als

fünf Jahre alt sind. Erhoben werden die Daten

seit 1974 vom Schweizerischen Verband

Creditreform, der grössten Gläubigervereinigung

der Schweiz.

weltweit in Unternehmen, die Erfolge im

fortschrittlichen Wohnungsbau ausweisen, indem

beispielsweise der Wasser- und Energie-

verbrauch wesentlich verringert wird. Aber

auch Innovationen, die Transporte und Logistik

mit niedrigem Schadstoffausstoss ermöglichen,

dürften über die nächsten Monate und Jahre

auf eine starke Nachfrage treffen. Gleiches gilt

für sauberes Wasser und saubere (erneuerbare)

Energien.

Der Fonds bietet deshalb eine globale und

breit diversifizierte Möglichkeit, von den staat-

lichen Infrastrukturprojekten zu profitieren. Vor

allem in den USA, aber auch in anderen Ländern,

zeichnet sich zudem ab, dass der Staat seine

Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft

nicht einfach mit dem Giesskannenprinzip einsetzen

will. Es werden wichtige ökologische Signale

gesendet bzw. gefordert. Dies alles kann für

eine langfristige ökologische Nachhaltigkeit eine

grosse Chance bedeuten. Claudio Ott

18 Panorama raiffeisen 2/09

Bau

Handel

Industrie/Gewerbe

Übrige

1900

1439

1131

1102

1379

1168

3228

2906

2008

2007

*Neueintragungen

abzüglich

Löschungen

Quelle: Creditreform


lipper fUnd awards 2009

aller guten Dinge

sind drei

Jahr für Jahr werden die besten anlagefonds

und die erfolgreichsten fondsgesellschaften

mit «fund awards» ausgezeichnet.

sie nehmen in der fondsindustrie

einen wichtigen platz ein und geben dem

anleger wertvolle Hinweise bei der fondsauswahl.

anlässlich der preisverleihung der

«lipper fund awards switzerland 2009»

durfte raiffeisen einmal mehr wertvolle

auszeichnungen entgegennehmen.

Wie schon im Vorjahr zeichnete die internationale

Bewertungsagentur Lipper Raiffeisen als beste

«Overall Group Small» aus. In dieser Kategorie

der «kleineren» Fondsanbieter rangiert, wer

mindestens je drei Aktien-, Obligationen- und

gemischte Fonds anbietet. Beurteilt dabei

die durchschnittliche Performanceleistung über

finanzMarkt scHweiz

Börse trotz Baisse nicht billig

Die Börsen gerieten im Februar und Anfang

März weltweit erneut ins Trudeln. Damit über-

traf der Kursverlust bei US-Aktien seit dem

Höhepunkt der Börsenkurse im Herbst 2007 bis

zum Tiefpunkt im März 2009 (rund –55 Prozent)

alle Börsenkrisen seit dem 2. Weltkrieg. Nur in

den 1930er-Jahren war der Einbruch mit 83 Prozent

noch grösser gewesen. Auslöser der neuerlichen

Baisse waren neue negative Daten von der

Konjunktur und den Banken. Bei den Problemen

2/09 Panorama raiffeisen

die gesamte Palette während der letzten drei

Jahre.

Bereits zum dritten Mal nacheinander holte

sich der Raiffeisen Futura Swiss Stock in der Kategorie

«Aktien Schweiz» über 5 Jahre den «Lipper

Fund Award». Der Raiffeisen Futura Swiss Stock

investiert in Schweizer Unternehmen, die sich

durch eine besonders nachhaltige Unternehmenspolitik

auszeichnen. Die erneute Auszeichnung

zeugt von überdurchschnittlichen Performanceleistungen

über einen längeren Zeitraum.

Dabei wird der Raiffeisen Futura Swiss Stock nicht

einfach mit anderen nachhaltigen Anlagefonds

verglichen, sondern mit sämtlichen in der Schweiz

zugelassenen Anlagefonds, die in Schweizer Aktien

investieren. Das macht deutlich, dass das

Konzept von nachhaltigen Anlagen den Vergleich

mit traditionellen Investitionsformen durchaus

nicht scheuen muss.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Raiffeisen

Fund of Funds «Multi Asset Class». Dieser Fonds

investiert weltweit in Obligationen, Aktien und

alternative Anlagen wie Funds of Hedge Funds,

Immobilien und Rohstoffe. Geprägt von der

Finanzmarktkrise hat dieser Fonds, wie praktisch

alle Anlageinstrumente, ein äusserst schwieriges

Walter Metzler, Senior Investment Advisor,

Vontobel Asset Management

der Banken bleibt weiterhin unklar, wie genau die

US-Regierung sie angehen will.

Zudem revidieren die Finanzanalysten ihre

Gewinn erwartungen für 2009 immer stärker

nach unten. Es ist damit zu rechnen, dass die

Gewinn schätzungen in den nächsten Monaten

Jahr hinter sich. Umso erfreulicher ist deshalb der

«Fund Award» für den besten Fonds mit gemischten

Anlagen («Mixed Asset CHF Flexible»). Dies

unterstreicht auch die langfristigen Chancen der

so genannten «Multi Asset Class»-Produkte.

Auch «Fund Awards» bieten keine Gewähr

gegen allfällige marktbedingte Enttäuschungen.

Aber sie zeigen auf, welche Fonds sich über die

Zeit von ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe abheben.

Urs Dütschler

Raiffeisen-Vertreter Urs Dütschler (r.) empfängt

den Award aus den Händen von Axel Jester,

Thomson Reuters.

noch weiter zurückgeschraubt werden müssen.

Die immer noch zu optimistischen Gewinnerwartungen

bedeuten, dass die Bewertung der

Börsen, gemessen z. B. am Kurs-Gewinn-Verhältnis,

weniger attraktiv ist, als es auf den ersten

Blick scheint. Die weitere Anpassung der erwarteten

Gewinne nach unten sowie anhaltend

schlechte Konjunktur indikatoren werden eine

Trendwende an den Aktienmärkten vorerst verhindern.

Auch am amerika nischen Häusermarkt – dem

Ausgangspunkt der weltweiten Finanzkrise – hat

sich der Preisrückgang sogar noch akzentuiert,

was die Banken und die Aktienmärkte weiterhin

belasten wird.

19

Foto: Thomson Reuters


Europas

Kaiserstädte Prag – Bratislava – Wien

Auf den Spuren der Habsburger

«neuer» Osten

6 Tage ab Fr.

985.– *

Es gibt viele verborgene Schätze in den Metropolen zwischen Donau und Moldau

zu entdecken. Prag, welches auch «die Stadt der hundert Türme» genannt wird,

besticht mit ihrer majestätischen Schönheit. Eleganz und Charme sind in der

Weltmetropole Wien grossgeschrieben. Die zauberhaft Stadt Bratislava breitet

sich an den Ufern der Donau aus, schmiegt sich an die Hänge der Kleinen Karpaten

und öffnet sich zur Ungarischen Tiefebene.

Inbegriffen

• Fahrt im 5-Stern-Bus

• 3 x HP (Nachtessen, Frühstück)

• 2 x ZF (Zimmer, Frühstück)

• Stadtführungen Prag, Bratislava

• Stadtrundfahrt Wien

Hotels

Sie logieren in guten Erstklasshotels der

****Kategorie, in Prag im Hotel Corinthia

Panorma in Bratislava und Wien Hotels im

Stadtzentrum.

Reisedaten

So. 03.05. – Fr. 08.05. So. 30.08. – Fr. 04.09.*

So. 31.05. – Fr. 05.06. So. 13.09. – Fr. 18.09.

Preis pro Person

Grosse Osteuropa – Rundreise

Einzigartige Kultur – und unberührte Naturlandschaften

6 Tage Fr. 1095.–

* Spartermin Fr. 985.–

EZ-Zuschlag Fr. 385.–

Fak. Ausflug Burgenland Fr. 55.–

Fak. Mozartkonzert Prag Fr. 44.–

Fak. Heurigen Abend Fr. 29.–

12 Tage ab Fr.

1995.– *

Landschaft, Kultur und Lebensfreude – auf unserer grossen Osteuroparundreise

kommt keiner dieser Aspekte zu kurz. Prag ist ein architektonisches Juwel voll von

buntem Leben. Südpolen überrascht mit italienischer Kunst und Lebensart. An der

Ostsee erheben sich die alten Hochburgen der Hansezeit. Dazwischen breitet sich

eine unberührte Seenlandschaft – die Masuren – mit unzähligen Seen und endlosen

Wäldern aus. Und mittendrin liegt Warschau mit seiner wunderbaren Altstadt.

Inbegriffen

• Fahrt im 5-Stern-Bus

• 10 x HP (Nachtessen, Frühstück)

• Reiseleitung vom 3.–11. Tag

• Schifffahrt Masuren, Orgelkonzert

• Stadtführungen Breslau, Krakau,

Warschau, Danzig

• Eintritt Marienburg

Hotels

Sie wohnen in ausgesuchten Erstklass-

hotels der ****Kategorie, in den Masuren

auch gehobene ***Mittelklasse.

Reisedaten

So. 21.06. – Do. 02.07. So. 02.08. – Do. 13.08.

So. 05.07. – Do. 16.07. So. 23.08. – Do. 03.09.*

Preis pro Person

12 Tage Fr. 2290.–

* Spartermin Fr. 1995.–

EZ-Zuschlag Fr. 555.–

Fak. Ausflug Wieliczka Fr. 45.–

Auf diesen Reisen fahren Sie im 5-Stern-Bus

(33 bequeme Ledersitze, 3-er Bestuhlung,

grosser Sitzabstand)

Annullationsschutz Fr. 20.– bis Fr. 30.–, Auftragspauschale Fr. 15.– pro Person

Einsteigeorte: Aarau, z.T. Arbon P , Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil P ,

St. Gallen, Sursee, Windisch P , Winterthur, Zürich P

Verlangen Sie unsere Kataloge oder buchen Sie

online unter www.eurobus.ch.

Aargau 056 461 63 63 Bern 031 996 13 13 Ostschweiz 071 446 14 44

Basel 061 711 55 77 Zürich 044 444 12 12 Zentralschweiz 041 496 96 66

Prag und romantisches Südböhmen

Verborgene Schätze zwischen Donau und Moldau

7 Tage ab Fr.

995.– *

Die schönsten tschechischen Kultur- und Naturschätze erkunden Sie gemütlich per

Schiff und Car. Prächtige Städte wie Prag oder das romantische Krumau wechseln

ab mit idyllischen Landstrichen oder dem Böhmerwald. Bei einem fakultativen Ausflug

bewundern Sie die Renaissance- und Barockbauten in Budweis sowie das

unter UNESCO Schutz gestellte Dorf Holasovice.

Inbegriffen

• Fahrt im 5-Stern-Bus

• 4 x HP (Nachtessen, Frühstück)

• 2 x ZF (Zimmer, Frühstück)

• Schifffahrt auf der Donau

• Eintritt Schloss Orlik

• Reiseleitung 3. – 6. Tag

Hotels

Sie logieren in ausgezeichneten Erstklasshotels

der ****Kategorie, in Prag

im ****Corinthia Panorama Hotel.

Baltikum und St. Petersburg

Durchs europäische Baltikum ins neue Russland

Reisedaten

So. 24.05. – Sa. 30.05. So. 23.08. – Sa. 29.08.*

So. 07.06. – Sa. 13.06. So. 06.09. – Sa. 12.09.

So. 28.06. – Sa. 04.07.* So. 20.09. – Sa. 26.09.

Preis pro Person

7 Tage Fr. 1185.–

* Spartermin Fr. 995.–

EZ Zuschlag Fr. 295.–

Fak. Ausflug Budweis Fr. 55.–

Fak. Mozart Konzert Fr. 44.–

13 Tage ab Fr.

2395.– *

Die spannende Entdeckungstour durch Europas «Neuen Osten»: in Warschau pulsiert

das Leben, die dünn besiedelte masurische Seenplatte reizt mit malerischen

Landschaften. In den jungen Republiken Estland, Lettland und Litauen weht ein

frischer Wind. Die Hauptstädte Vilnius, Riga und Tallinn sind stolz auf ihr UNESCO

Weltkulturerbe und erstrahlen in neuem Glanz. Als Höhepunkt begrüsst Sie das

«aristokratische» St. Petersburg mit goldenen Kuppeln und Zarenpalästen.

Inbegriffen

• Fahrt im 5-Stern-Bus

• 10 x HP (Nachtessen, Frühstück)

• Doppelkabinen Innen mit Frühstück

• Deutschsprachige Reisebegleitung in

Polen, im Baltikum, St. Petersburg

• Stadtführungen, Eintritt Eremitage

Hotels

Sie wohnen in meist zentral gelegenen,

ausgesuchten ****Erstklasshotels. Minikreuzfahrt

mit topmodernen Schiffen der

Finnlines.

Reisedaten

Sa. 06.06. – Do. 18.06. Sa. 25.07. – Do. 06.08.

Sa. 20.06. – Do. 02.07. Sa. 08.08. – Do. 20.08.*

Sa. 11.07. – Do. 23.07. Sa. 22.08. – Do. 03.09.*

Preis pro Person

13 Tage Fr. 2655.–

* Spartermine Fr. 2395.–

Aufpr. 06.06.–23.7. Fr. 95.–

Einzelzi./-kabine/Innen Fr. 795.–

Doppelkabine/Aussen Fr. 120.–

Fak. Ausflug Puschkin Fr. 59.–

Visumsgeb. Russland Fr. 150.–


2/09 Panorama raiffeisen

Raiffeisen

ein Drittel aller Jugendlichen ist

mit durchschnittlich 500 franken

verschuldet. Das ist eine alarmierende

Zahl. Raiffeisen hat reagiert

und bildet innerhalb des Projekts

MOneYmix Jugendliche zu

Budgetexperten aus. Raiffeisen

setzt sich damit aktiv gegen

die Jugendverschuldung ein.

Foto: Felix Maurhofer

moneYmix –

sparen, dann zahlen

Wissen kann nur weitergeben, wer sich zuvor Wissen angeeignet hat.

Jugendliche lernen im Pilotkurs, wie man sich gegen die Verschuldung wappnet.

Das Angebot von Schulden- und Budgetberatungen

in der Schweiz ist sehr umfassend

und trotzdem ist das Thema Jugendverschuldung

brisanter denn je. Denn die

Beratung wird meistens zu spät in Anspruch genommen,

dann wenn Jugendliche schon in die

Schuldenfalle getappt sind. Das Projekt MONEYmix

(www.moneymix.ch) hingegen wirkt präventiv

und soll den Jugendlichen bereits vor dem

Einstieg in die Arbeitswelt einen vernünftigen

Umgang mit Geld aufzeigen. Denn Finanzkompetenz

hat in den Lehrplänen von Oberstufen

wenig bis keinen Platz.

Berner machen den anfang

Ins Leben gerufen haben das in dieser Form

einmalige Projekt MONEYmix die 25 Berner

Raiffeisenbanken. Ziel dieses Projektes ist es,

ausgewählte Jugendliche zu Budgetberatern

auszubilden, die ihr erworbenes Wissen ihren

Klassenkameraden weiterreichen und somit als

Multiplikatoren wirken. «Besonders an dem Projekt

ist, dass wir auch auf erweiterte Themen

eingehen und psychologische Aspekte wie Kauf-

oder Suchtverhalten beleuchten», sagt Monika

Kitsao, Projektleiterin MONEYmix und Leiterin

Marketing der Raiffeisenbank Region Uetendorf-

Thun. Genau diesen Aspekt haben die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer besonders gelobt. Zu oft

wird ein Thema nur einseitig behandelt.

An dem 3½-tägigen Kurs in Frutigen letzten

Oktober haben sich 32 Oberstufen-Schülerinnen

und -Schüler aus dem Kanton Bern genau mit

diesen Themen befasst. Nach dem Kurs hatten

sie das nötige Rüstzeug, um in ihre Klassen

zurückzukehren und ihren Mitschülern ihr

21



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2/09 Panorama raiffeisen

Raiffeisen

Nachgefragt bei Dominic Hurni, Oberstufenschüler in der Klasse 8B in Frutigen und MONEYmix-Budgetexperte

«Panorama»: Weshalb hast du dich entschieden,

an diesem Projekt teilzunehmen?

Dominic Hurni: Ich finde das Thema Jugendverschuldung

sehr interessant und wichtig. Mich hat

auch gereizt, dass ich meinen Mitschülern etwas

beibringen und für einmal nicht als Schüler, sondern

als Lehrer auftreten konnte.

ist dir während dem Kurs ein Licht aufge-

gangen?

Mir war gar nicht bewusst, wie teuer Werbung

ist und welchen Einfluss sie auf das Kaufverhalten

haben kann. Ausserdem hat mich erstaunt, dass

Der sinnvolle Umgang mit Geld hat für einmal

Platz im Lehrplan gefunden, auch zur Freude

der Lehrkräfte.

Wissen weiterzugeben. Mit dieser Vorgehensweise

konnten bis jetzt ca. 600 Jugendliche zum

Thema sensibilisiert werden.

eine Rose für MOneYmix

Das Projekt MONEYmix ist in der Region Bern und

darüber hinaus auf grosses Interesse gestossen.

Kitsao ist sehr stolz auf das positive Echo. «Wir

haben sogar die Rose der Woche erhalten, die

von der Schweizer Illustrierten verliehen wird.»

Diese Auszeichnung wird an Personen verliehen,

die mit ihrem Engagement etwas Gutes bewirken.

Neben dem positiven Medienecho waren

auch die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer am Kurs durchwegs positiv.

Auch Sarah Wenger, Schülerin an der Oberstufenschule

Frutigen und Teilnehmerin am Kurs,

ist fest davon überzeugt, dass das Projekt erfolgreich

war. Die Lehrer hingegen freuten sich über

die Unterstützung zum Thema Jugendverschul-

so viele Jungendliche verschuldet sind. Mir war

schon klar, dass sich viele Schüler Geld von ihren

Kameraden ausleihen und dann Probleme haben,

es wieder zurückzubezahlen. So richtig realisiert

habe ich das bis jetzt aber nicht.

Glaubst du, dass das Projekt insgesamt erfolgreich

war?

Ja. Ich selber habe während des Kurses viele und

wichtige Erfahrungen für meine Zukunft gemacht

und den Umgang mit Geld gelernt, was

ich auch später noch brauchen kann. Bei meinen

Mitschülern, die ich unterrichtet habe, habe ich

dung, da der offizielle Lehrplan nur wenig Zeit

lässt, diese Materie umfassend zu behandeln.

Unter diesen Voraussetzungen wird im kommenden

Herbst erneut ein Kurs durchgeführt werden

können.

Raiffeisen mit Werten

Im Projekt MONEYmix steckt aber noch viel mehr.

Bernhard Zaugg, Leiter Fachstelle Schuldensanierung

Berner Oberland, bringt es auf den Punkt:

«Sparen, dann zahlen – ist eine Grundhaltung,

die unsere Gesellschaft mehr und mehr zu ignorieren

scheint. MONEYmix hilft der jungen Generation,

solche Werte neu zu entdecken und lehrt

sie, ihr Geld im positiven Bereich zu verwalten.»

Hinter dieser Aussage kann auch Mario Dietsche,

go4free – das Jugendkonto bei Raiffeisen

Bei Raiffeisen steht der Mensch im Mittelpunkt,

besonders junge Menschen. Mit dem go4free-

Jugendpaket profitieren Kontoinhaber mehrfach.

1. Mehr Zins, keine spesen,

monatlicher Kontoauszug

Mit dem go4free Jugendkonto lohnt sich das

Sparen besonders: Dank dem Vorzugszins

gibts mehr Zins aufs Konto und die meisten

Zahlungen, Daueraufträge etc. sind spesenfrei.

2. Mehr Mobilität mit der Gratis-Maestro-

Karte und dem e-Banking

Mit der Raiffeisen Maestro-Karte gibt es an

jedem Bancomaten Bares rund um die Uhr,

rund um die Welt. Das E-Banking von Raiffeisen

ermöglicht jederzeit Zugriff auf das Konto

– via PC oder Mac.

gute Rückmeldungen erhalten und auch während

des Unterrichts waren sie sehr aufmerksam.

Interview: Fabienne Beer

Berater Marken-Konzeption bei Raiffeisen

Schweiz, stehen. «Mit diesem Projekt versuchen

wir, aktiv einen ethisch-sozialen Beitrag zur Gesellschaft

zu leisten. Auch unsere Dienstleistungen

für Jugendliche helfen mit, der Jungend-

verschuldung vorzubeugen.»

Ein Beispiel: Mit der praktischen PrePaid MasterCard

kann nur soviel Geld ausgegeben werden,

wie vorher auf die Karte aufgeladen worden

ist. Sie funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie

das Natel easy. Neu ist auch, dass es nicht mehr

möglich ist, mit der Maestro-Karte Kontoüberzüge

zu tätigen. Somit hat der Jugendliche immer

die Kontrolle über sein Budget. Das Projekt wird

bald in weiteren Regionen der Schweiz angeboten

werden. L faBienne BeeR

3. Treue wird belohnt! Raiffeisen bietet

exklusive Treue-Prämien:

> Gleis 7 für nur CHF 69.– anstatt CHF 99.–

> Event-Tickets für die Big-Finals vom Sonntag,

27. September 2009, auf der Landiwiese

in Zürich zum halben Preis sowie

weitere attraktive Ticketangebote.

> Bis zu 30% Rabatt auf leistungsstarke HP-

Produkte

> CHF 30.– Rabatt für ein neues NATEL® in

Verbindung mit einem xtra-liberty-Abo von

Swisscom

> Kostenlose Musik aus dem Online-Portal

www.flatster.com

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei

ihrer Raiffeisenbank oder auf www.raiffeisen.ch/

go4free.

23

Foto: zVg.


Im Königsklasse-Luxusbus

Schottland und England

Das Urquhart Castle ist der beliebteste Aussichtspunkt am Loch Ness

■ Mini-Kreuzfahrt nach Newcastle ■ Die Schottische Metropole Edinburgh und die Highlands

■ Vom Loch Ness zum «Lake District» ■ Königsschlösser und Whisky-Tradition

Wir bringen Sie von Schottlands Metropole

Edinburgh zu den kargen Highlands,

treffen auf gewaltigen Schlösser und

Gärten und lernen die Kunst der Whisky

Herstellung kennen. Höhepunkte von

England sind der idyllische Lake District

sowie die traditionsreichen Orte Chester

und Stratford-upon-Avon.

IIhr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Brüssel.

2. Tag: Brüssel – Amsterdam-Ijmuiden –

Einschiffung. Am Vormittag Besichtigung der

belgischen Hauptstadt Brüssel. Anschliessend

Fahrt nach Amsterdam-Ijmuiden und Einschiffung

auf ein modernes Linienschiff von DFDS.

Übernachtung an Bord.

3. Tag: Newcastle – Edinburgh – Crieff.

Am Morgen Ankunft in Newcastle. Fahrt in die

schottische Hauptstadt. Edinburgh ist eine der

schönsten Städte Grossbritanniens. Ausführliche

Stadtbesichtigung. Wir sehen das Castle,

die Royal Mile und mischen uns in das geschäftige

Treiben der Princes Street.

4. Tag: Crieff, Ausflug Loch Earn –

Trossachs – Stirling. Fahrt durch die Bilderbuchlandschaft

des Loch Earn und der Trossachs.

Hier zeigt sich uns Schottland von seiner

schönsten Seite. Vorbei am Loch Katrine

erreichen wir Stirling, wo der schottische

Nationalheld Wiliam (Braveheart) Wallace in

einer dramatischen Schlacht die Engländer

besiegte. Vom Stirling-Castle geniessen wir

eine grossartige Aussicht. Auf der Rückfahrt zu

unserem Hotel besuchen wir die stilvolle Gartenanlage

des Drummond Castle, die als eine

der schönsten Schottlands gilt.

Crieff

Glasgow

Newcastle

Kendal

Lake Fähre

District

Crieff

Chester

Coventry

Perth

Nairn

SCHOTTLAND

Inverness

Fort

William

Loch

Ness

Nairn

Royal

Deeside

Pitlochry

Glen

Coe

Glasgow

GB

London

Dover–Calais

F

Paris

Reims

Amsterdam-Ijmuiden

Brüssel

CH

Luxemburg

Metz

Newcastle

5. Tag: Crieff, fakultativer Ausflug

Royal Deeside. Fahrt zum Cairnwell-Pass.

Über die höchstgelegene öffentliche Strasse

Grossbritanniens erreichen wir Braemar und

das «Royal Deeside». Wir sehen Balmoral

Castle, die welt bekannte Sommerresidenz der

königlichen Familie (bei Anwesenheit der

Königsfamilie Crathes Castle). Weiterfahrt

entlang dem River Dee, Richtung Süden zum

Firth of Tay und zurück zum Hotel.

6. Tag: Crieff – Pitlochry – Blair Atholl –

Region Inverness. Fahrt nach Pitlochry, wo

wir Schottlands kleinste Whisky-Destillerie

Edradour besuchen. In der faszinierenden

Landschaft des Blair Atholl liegt das gleichnamige

Schloss, dessen Herzog noch heute über

eine kleine Privatarmee von Highlandern verfügt.

Individuelle Schlossbesichtigung.

7. Tag: Region Inverness – Loch Ness –

Glen Coe – Glasgow. Fahrt zur Highlandmetropole

Inverness. Von hier aus führt eine

der schönsten Uferstrassen Schottlands entlang

dem «unheimlichen» Loch Ness, Heimat

des sagenumwobenen Monsters «Nessie».

Besichtigungshalt bei der ehemals grössten

Festungsanlage Schottlands, dem Urquhart

Castle (15. Jh.). Landschaftlicher Höhepunkt

ist das Glen Coe, eine dramatische Berglandschaft

und Filmdrehort bekannter Hollywood-

Filme. Entlang dem schönen Loch Lomond erreichen

wir Glasgow.

8. Tag: Glasgow – Gretna Green – Lake

District – Kendal. Bevor wir Schottland Richtung

Süden verlassen, besuchen wir die Heiratsschmiede

in Gretna Green. Fahrt via Keswick

durch den idyllischen Lake District. Die

schönen Landschaftsbilder und die Ortschaften

mit ihren gepflegten Gartenanlagen und Seepromenaden

werden Sie begeistern.

9. Tag: Kendal – Chester – Coventry.

Fahrt nach Chester, das über einen der schönsten

Altstadtkerne Englands verfügt. Stadtführung

und Zeit für eigene Entdeckungen.

Jetzt buchen:

056 484 84 84 oder

www.twerenbold.ch

10. Tag: Coventry, Ausflug Warwick

Castle – Stratford-upon-Avon. Besuch von

Warwick Castle. Seit Jahrhunderten hat sich

an dem Erscheinungsbild der mittelalterlichen

Burg kaum etwas geändert. Anschliessend

Fahrt nach Stratford-upon-Avon, der Geburtsstadt

von William Shakes peare. Das typisch

englische Städtchen bezaubert durch seine

zahlreichen Fachwerkhäuser. Interessante Besichtigung

des Shakespeare Museums und

Zeit zur freien Verfügung.

11. Tag: Coventry – Reims. Fahrt nach

Dover, von wo aus wir den Ärmelkanal überqueren.

In Frankreich Weiterreise zu unserem

Übernachtungsort Reims.

12. Tag: Reims – Schweiz.

Ihre Hotels

Wir wohnen drei Nächte im Crieff Hydro-

Hotel T-••• + (off. Kat.****), im Herzen

Schottlands. Dieses stilvoll-britische Hotel

liegt in einer grossen Parkanlage und verfügt

über 221 schöne Zimmer, alle mit Bad oder

Dusche/WC. Zu den Einrichtungen gehören ein

elegantes Restaurant, Bar, grosszügige Aufenthaltsräume,

Coiffeur, ein modernes Wellnesscenter

mit geheiztem Hallenbad, Fitness-

und Kraftraum,Tennisplatz im Freien.

Sieben weitere Übernachtungen in Brüssel

sowie in Schottland (Region Inverness, Glasgow)

und England (Kendal und Market

Bosworth) und in Frankreich (Reims) in guten

Mittelklasshotels.

Mini-Kreuzfahrt

Amsterdam-Ijmuiden–Newcastle (1Nacht) mit

modernem Linienschiff von DFDS.

-Luxusbus

■ In kleinen Reisegruppen mehr

Komfort geniessen (max. 30 Personen)

■ Bequeme Fauteuils in 3er-Bestuhlung

mit grossem Sitzabstand (90,5 cm)

12 Tage ab Fr. 2295.–

gemäss Programm

Preise pro Person Fr.

12 Tage gemäss Programm

Reduktion

2425.–

Reise 7– 8

Daten 2009

Sonntag – Donnerstag

– 130.–

1: 31.05.–11.06. 5: 05.07.–16.07.

2: 07.06.–18.06. 6: 12.07.–23.07.

3: 14.06.–25.06. 7: 02.08.–13.08.

4: 21.06.–02.07.

Unsere Leistungen

8: 09.08.–20.08.

■ -Luxusbus

■ Unterkunft in guten Mittelklasshotels,

Basis Doppelzimmer

■ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

■ Mahlzeiten:

– 9 × Halbpension in den Hotels

(Abendessen und Frühstücksbuffet)

– 2 × Frühstücksbuffet (1. Tag Brüssel

und Schifspassage)

■ Mini-Kreuzfahrt Ijmuden – Newcastle,

1 Übernachtung, Basis Doppelkabine

innen mit Dusche/WC

■ Schiffspassage Dover – Calais

■ Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen

(ausg. fak. Ausflug Royal

Deeside am 5. Tag)

■ Geführte Stadtbesichtigungen in Brüssel,

Edinburgh, Chester und Stratford

■ Eintritte: Stirling Castle, Drummond

Castle (Garten), Edinburgh Castle,

Eradour Distillerie, Blair Castle, Urquhart

Castle, Gretna Green, Warwick Castle,

Shakespeare Museum

■ Lokale Führungen durch Deutsch

sprechende Reiseleitung in Schottland

(3.–7. Tag*) und in England (10. Tag)

* 5. Tag fakultativ

■ Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen Fr.

■ Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 425.–

■ Kabinenzuschläge (Fähre):

– Doppelkabine aussen 25.–

– Einzelkabine innen 130.–

■ Fakultativer Ausflug Royal Deeside 80.–

■ Annullationsschutz 25.–

Auftragspauschale

Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.–

pro Person entfällt für Mitglieder im

Excellence-Reiseclub oder bei Buchung

über www.twerenbold.ch

Hinweis

Insbesondere in Grossbritannien ist aufgrund

der Bausubstanz mit uneinheitlichen Zimmergrössen

und Einrichtungen zu rechnen.

Die Hotel- und Servicequalität weicht von

der kontinentaleuropäischen Norm ab.

Abfahrtsorte

06.15 Wil , 06.30 Burgdorf ,

06.40 Winterthur, 07.00 Zürich-Flughafen ,

07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof

09.00 Basel

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


2/09 Panorama raiffeisen

Raiffeisen

Raiffeisen trotzte im Geschäftsjahr

2008 der weltweiten finanz- und

Wirtschaftskrise, nutzte ihre

Chancen und erzielte mit einem

Bruttogewinn von 883 Millionen

franken das viertbeste ergebnis

in ihrer Geschichte. Bereits jeder

zweite der über 3,2 Mio. Kunden

ist als Mitglied Mitbesitzer einer

der 367 Raiffeisenbanken.

Das Wachstum bei den Neugeldern (pro

Monat rund eine Milliarde Franken), Mitgliedern,

Kunden und Ausleihungen –

ohne bei der Sicherheit Abstriche machen zu

müssen – war im vergangenen Geschäftsjahr

einmal mehr bemerkenswert. Möglich war das

solide Jahresergebnis in einem wirtschaftlich

schwierigen Umfeld nur, weil die Raiffeisenbanken

wie kaum eine zweite Bankengruppe in der

Schweiz ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung

geniessen – Vertrauen, das in unsicheren Zeiten

nicht mit viel Geld aufzuwiegen, geschweige

denn zu kaufen ist.

Vertrauen stellt das wichtigste Kapital schlechthin

dar. Das Vertrauen in die 367 Raiffeisenbanken

mit insgesamt 1151 Bankstellen basiert auf

mehreren Pfeilern: dem genossenschaftlichen

Geschäftsmodell, der Geschäftspolitik (regionale

Verankerung, Nähe zum Markt, vorsichtige Kreditpolitik),

Mitgliedschaft (Mitbestimmung, keine

Übernahmegefahr) und der Substanz (ausreichend

Reserven, sprich Eigenmittel). Letztere

belaufen sich auf acht Milliarden Franken; das

sind 50% mehr als noch vor fünf Jahren. Die

Eigenkapitalisierung ist damit mehr als doppelt

so hoch (236%), als es das Gesetz vorschreibt.

«Raiffeisen hat sich in der Krise als stabile

Stütze des Bankenmarktes Schweiz erwiesen»,

verkündete VR-Präsident Dr. h.c. Franz Marty

an der Bilanzmedienkonferenz in der Schweizer

Dritte Kraft im Bankenmarkt

Sie orientierten über das Geschäftsergebnis von Raiffeisen (v. l.):

VR-Präsident Franz Marty, CEO Dr. Pierin Vincenz und CFO Marcel Zoller.

Börse SIX in Zürich vor über 20 Medienvertretern

nicht ohne berechtigten Stolz. Der Erfolg lässt

sich in Zahlen messen, auch wenn nackte Zahlen

bei Raiffeisen noch nie das Mass aller Dinge waren.

Kundengelder und Ausleihungen lagen erstmals

über der 100-Milliarden-Grenze, im Kerngeschäft

Hypotheken ist Raiffeisen einmal mehr

stärker als der Markt gewachsen (+3,6%). Der

Marktanteil liegt inzwischen bei 14,7%.

Raiffeisen ist auch in diesem Jahr erfreulich

gestartet, der Neugeldzufluss hält unvermindert

an. An der Front werden weitere Kundenberater

eingestellt, die sich um neue und vor allem auch

Wussten Sie, dass…

… die Raiffeisen Gruppe mit einer Bilanzsumme

von 132 Mia. Franken die Nr. 3 im Schweizer

Bankenmarkt ist?

… Raiffeisen im letzten Jahr 457 neue Vollzeitstellen

geschaffen hat, der Frauenanteil bei

54% liegt und 738 Lehrlinge ausgebildet

wurden?

… bei 1151 Bankstellen fast jede dritte Bank eine

Raiffeisenbank ist?

… die Raiffeisen Gruppe 2008 Löhne in Höhe von

935 Millionen Franken entrichtet und insge-

bestehende Kunden kümmern. Die Präsenz wird

weiter ausgebaut; in Brugg, Bümpliz, Galgenen,

Genf, Prilly und Wiesendangen werden heuer

neue Banken eröffnet. Doch damit nicht genug:

Mehrere Dutzend weitere Banken sollen gemäss

CEO Dr. Pierin Vincenz («die Kundennähe ist

für uns weiterhin zentral») in naher Zukunft in

den Grossregionen Genfersee, Mittelland, Nordwestschweiz

und Zürich dazukommen. Weiter

expandieren wird Raiffeisen zudem im Firmenkundengeschäft,

wozu in Zürich, Bellinzona und

Bern neue Kompetenzzentren geschaffen werden.

L pius sChäRli

samt 117 Millionen Franken Direkte Steuern

abgeliefert hat?

… ein Fünftel aller klassischen Kundengelder

(Spargelder, Kassenobligationen) bei einer

Raiffeisenbank angelegt sind?

… beinahe jeder vierte Hypothekarkredit in der

Schweiz mit einer Raiffeisenbank abgeschlossen

wurde?

… die Agentur Moody´s Raiffeisen Schweiz unverändert

mit dem hervorragenden Rating

Aa1 bewertet hat?

25

Fotos: Günter Bolzern


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Foto: Erwin Schönenberger

Raiffeisen Rundschau

swiss-ski-Wettbewerb:

2. Preis nach Zihlschlacht

Bankleitungsmitglied Marco Senn (li)

und Finanzberater Marc Gossner von

der Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-

Bischofszell überreichen der strahlenden

Celia Kreis ihren Gewinn.

Sie ist jung, hübsch, sportlich und hat das

Glück auf ihrer Seite. Die 15-jährige Celia Kreis

hat im Januar beim Swiss-Ski-Wettbewerb

teilgenommen und die Frage nach der An-

zahl Bergbahnen mit Vergünstigungen für

Swiss-Ski Mitglieder – es sind 40 an der Zahl –

richtig beantwortet. Rund 10 000 Teilnehmer

haben am Wettbewerb teilgenommen. Celia

Kreis hat dabei den zweiten Preis gewonnen.

Ende Februar konnte die Oberstufenschülerin

aus Zihlschlacht den von Raiffeisen Schweiz

gesponserten Preis, ein Wertschriftendepot

in der Höhe von 4000 Franken, entgegenneh-

men.

Celia Kreis kann nicht nur Wettbewerbe richtig

beantworten, sondern ist auch eine ambitionierte

Skifahrerin, die jeden Samstag beim Skiclub

Parpan trainiert. Für Ihr Hobby will sie das

Geld jedoch nicht ausgeben. Sie wird ihr kleines

Vermögen vorerst auf der Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell

belassen. Sie kann

sich aber durchaus vorstellen, den Gewinn in ein

paar Jahren für die Autofahrschule zu verwenden.

(nh)

2/09 Panorama raiffeisen

«ein bisschen Glück . . .

. . . war auch dabei», so der Titel zum Buch von

Wirtschaftsjournalist Karl Wild über das Leben

von Hans «Hausi» Leutenegger. Der erfolgreiche

Unternehmer, Schauspieler und Bob-Olympiasieger

stellte seine Biographie Ende Januar 2009

im Kirchgemeindehaus Auenwies in seiner Heimatgemeinde

Bichelsee vor. An der Premiere

waren viele bekannte Persönlichkeiten auszumachen;

unter ihnen auch die deutsche Prinzessin

Karin zu Schaumburg-Lippe, Fussball-Legende

Fritz Künzli, Swiss-Ski-Direktor Hansruedi Laich,

die Viererbob-Olympiasieger Jean Wicki und Edy

Hubacher, die mit Leutenegger 1972 in Sapporo

Gold gewonnen haben und auch Pierin Vincenz,

der Vorsitzende der Geschäftsleitung von Raiffeisen

Schweiz.

«Sie haben bewiesen, dass es sich lohnt, Ziele

und Träume zu haben», lobte Pierin Vincenz den

prominenten Raiffeisen-Kunden und freut sich

darüber, dass Leutenegger seit 45 Jahren seine

finanziellen Geschäfte über die Raiffeisenbank

abwickelt.

Aus der langjährigen, geschäftlichen Zusammenarbeit

habe sich ein freundschaftliches Verhältnis

entwickelt, doppelt Ruedi Bleichenbacher,

der Vorsitzende der Bankleitung nach. «Wenn

Gratis-Messeeintritte

zu gewinnen!

Träumen Sie vom eigenen Heim oder möchten

Sie etwas frischen Wind in Ihre vier Wände bringen?

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich zu informieren.

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Bitte diesen Coupon zu Hause ausfüllen und an der Tageskasse einlösen.

Vorname/Name

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PLZ/Ort

Ich bin Mitglied bei der Raiffeisenbank (Name und Ort)

Hans «Hausi» Leutenegger (M.) fühlt sich

an seiner Buchpremiere unter seinen Gästen

sichtlich wohl.

Hausi in der Gegend ist, schaut er in der Regel

immer kurz bei uns in der Bank vorbei».

Mit ein bisschen Glück …

… gewinnen Sie eine Biographie über «Hausi»

Leutenegger. Autor Karl Wild hat darin die Lebensgeschichte

Leuteneggers zu Papier gebracht

und verrät unter anderem auch «Hausis» einfache

Rezepte zum wirtschaftlichen Erfolg: «Ohne Fleiss

kein Preis» ist eines davon. Aus dem «Büezer»

(Bauschlosser) ist ein Unternehmer mit über 1000

Mitarbeitern geworden. Schicken Sie uns eine

E-Mail (panorama@raiffeisen.ch) oder Postkarte

bis spätestens 15. Mai 2009 an: Raiffeisen

Schweiz, Panorama, «Hausi Leutenegger», Postfach,

9001 St. Gallen. (nh)

ren und Finanzieren. Sie findet vom 24. bis 26.

April 2009 im Messezentrum Basel statt.

Schauen Sie unbedingt am Raiffeisen-Stand

Nr. B 07 in der Halle 4.1 vorbei. Sie haben dort

die Chance, an unserem Wettbewerb Preise

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Selbstverständlich stehen Ihnen auch unsere

Finanzierungs-Experten gerne für Auskünfte

oder eine Beratung zur Verfügung.

Die «ImmoExpo Basel» ist am Freitag von 14 bis 20 Uhr geöffnet; am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Fachzeitschriften zum Thema «Wohnen und Immobilien» liegen kostenlos auf. Informationen zur Sonderschau

«Stadtwohnen – neue Perspektiven und Chancen» finden Sie unter www.immoexpobasel.ch

27

Foto: Katja Niederöst


Raiffeisen Rundschau

Mit einem Klick zur Lehrstelle

Raiffeisen Schweiz unterstützt

seit 2008 die Internetplattform

www.lehrstellenboerse.ch.

Lehrstellenbetriebe aus der gesamten

Schweiz können auf dieser

Internetplattform kostenlos ihre Lehrstellen

ausschreiben und verwalten. Dazu gehört auch

die Vermittlung von Schnupperwochen und Praktika-Plätzen

mit Option auf eine Lehrstelle und

auch Praktika-Stellen für Quereinsteiger, Maturanden

und Studenten. Lehrstellensuchende können

selbst ein Gesuch aufschalten, die Seite nach

einer geeigneten Lehrstelle durchsuchen und sich

teilweise direkt online bewerben.

«Profumi & sapori» in der

ehemaligen schokoladenfabrik

cima norma

Vom 20. bis zum 24. Mai 2009 findet zum vierten

Mal die Messe «Profumi e Sapori» im «Salone del

Terroir Ticinese» in der ehemaligen Schokoladenfabrik

Cima Norma in Dangio Torre statt. Die

Organisatoren und die rund fünfzig Aussteller

erwarten einen Besucherrekord von 20 000 Gästen.

Ziel dieser Veranstaltung – die unter anderem

auch von Raiffeisen unterstützt wird – ist es, die

Empfindungen zweier Sinne, die Freude am Riechen

und Schmecken, zu wecken und dabei immer

daran zu denken, dass auch das Auge mitisst.

Während dieser Messe finden auch Konzerte,

Vorführungen und Theateraufführungen statt.

Offizieller Gastgeber der Veranstaltung 2009 ist

neumitglieder-apéro

der besonderen art

Die sechs Künstler der Band «Die Regierung» verzauberten

mit ihrem Konzert und ihren gemalten

Kunstwerken rund 80 Neumitglieder der Raiffeisenbank

Ebnat-Kappel. Die fünf Männer mit einer

geistigen, respektive körperlichen Behinderung

und einem «normal Behinderten», wie sich der

Bassist, Initiator und Betreuer der «Regierung»,

Heinz Büchel, einmal selbst bezeichnete, eroberten

die Herzen der begeisterten Gäste. Helena

Schmid, die zusammen mit Heinz Büchel die

«Fabrikleitung» innehat, führte auf humoristi-

Fünf Studenten der Hochschule St. Gallen

gründeten im August 2003 den gemeinnützigen

Verein «Lehrstellenbörse», der die Internetplattform

www.lehrstellenboerse.ch führt. Der Verein

finanziert sich auf privater Basis über Förderer

und wird nicht von öffentlichen Mitteln unterstützt.

Von den damaligen Mitbegründern sind

Adrian Locher als Präsident und Philippe Willi als

Vizepräsident immer noch dabei. «Die Lehrstellenbörse

ist als zusätzliches Angebot zum Lehrstellennachweis

der Kantone zu sehen. Wir sind

keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung

dazu», so Philippe Willi aus Matten. Die Internet-

Seite wird immer häufiger genutzt. Im Jahre 2008

die Region Malcantone; hinzu kommen noch die

Talschaft Surselva, die Gemeinde Uetikon, die

Konferenz für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel

des Kantons Tessin, der Tessiner Wirteverband

GastroTicino sowie die Mittelschulen von Acquarossa.

Gegenüber den vergangenen Jahren haben

die Organisatoren ihr Veranstaltungsangebot

durch geführte Exkursionen ins Bleniotal aufgewertet

(19. April: Der Weg des Weines; 26. April:

Der Weg der Heilkräuter; 3. Mai: Ausflug Kastanienwälder;

10. Mai: Ausflug zu Agritourismus-

Betrieben; 17. Mai: Von der Milch zum Käse; 24.

Mai: Ausflug Naturlehrpfad). Bei einem Festumzug,

der für Donnerstag, 21. Mai, um 10.30 Uhr

in der Nähe der ehemaligen Schokoladenfabrik

vorgesehen ist, wird auch den Tieren besondere

Aufmerksamkeit geschenkt.

Dieses Jahr hat das bereits im Jahre 1981

gegründete, aussergewöhnliche Sextett

«Die Regierung» den unterhaltsamen Rahmen

des Neumitglieder-Apéros geprägt.

sche, liebliche Art durch das Programm. Die Mitglieder

der Regierung demonstrierten eindrücklich,

wie sie die Musik zu einer gemeinsamen

haben rund 1700 Firmen über 2200 Lehrstellen

darauf ausgeschrieben.

Raiffeisen erhält als Gegenleistung für ihr Engagement

die Möglichkeit, sich bei den Lehrlingen

als sympathische, aufgeschlossene Bank zu

positionieren und kann ihnen die Vorteile eines

Jugendkontos präsentieren. Dass die Ausbildung

von jungen Menschen für Raiffeisen ein wichtiges

Thema ist, zeigt sich auch in den steigenden

Zahlen von Lernenden in den letzten Jahren. Im

Jahre 2008 waren 738 Lernende in der Raiffeisen

Gruppe beschäftigt, das sind sieben Prozent

mehr als im Vorjahr. (nh)

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei: Blenio

Turismo, 6718 Olivone, Tel. 091 872 14 87, E-

Mail: info@profumiesapori.ch.

Auf der Internetseite www.profumiesapori.ch

finden Sie das vollständige Veranstaltungsprogramm

mit den Öffnungszeiten. (lst)

Sprache verwandeln, mit der sie sowohl untereinander

wie auch mit dem Publikum kommunizieren.

Jedes Jahr werden die Neumitglieder der Raiffeisenbank

Ebnat-Kappel an einem speziellen Anlass

– dem Neumitglieder-Apéro – in der Raiffeisenfamilie

willkommen geheissen. Bankleiter

Uwe Wöcke präsentierte dabei dieses Jahr unter

anderem das diesjährige Mitglieder-Angebot –

einen Tagesausflug per Bahn zum halben Preis

mit Gratis-Museumsbesuch – und die für seine

Mitglieder und Kunden kostenlose Wärmebilder-

Aktion, die zugleich als Beitrag an den Umweltschutz

zu werten ist. Die von den Bankmitarbeitenden

frühmorgens mit speziellen Kameras

gemachten Bilder zeigen auf, wo Heizkosten

optimiert werden können. (nh)

28 Panorama raiffeisen 2/09

Foto: Steffen Müssiggang – www.radsportphoto.de


«Erstklassig im Gaumen,

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«Seit ich vor 25 Jahren auf biologischen Anbau umgestellt

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Zweigelt ihre Qualitäten

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Angela und Werner

Michlits perfekt gelungen

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In der mediterranen

Bilderbuchlandschaft des

Corbières feilt der Winzer

Louis Fabre mit Leidenschaft

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El Molino

La Mancha DO 2007

Viel Wein für wenig Geld.

Lange galt die La Mancha

als stille Grossmacht unter

den spa nischen Wein-

regionen. Doch seit in den

endlosen Weiten südlich

von Madrid neue Keller-

technik eingesetzt wird,

sorgen neue Weine wie der

El Molino für Furore.

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Delinat-Winzer Josep Maria

Albet i Noya (Kataloniens Önologe des

Jahres 2008) ist der Vorreiter des

biologischen Weinbaus in Spanien.

La Fleur Gitane

Vin de Pays d’Oc 2007

Die Gipsy-Gitarren von

Saintes-Marie-de-la-Mer

verkörpern den Süden

Frankreichs ebenso wie der Duft

nach Thymian und Rosmarin.

Temperament und Terroir

prägen auch diese Cuvée aus

Syrah und Merlot, die der

Winzer Gilles Louvet sorgfältig

zusammengestellt hat.

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Raiffeisen Rundschau

Treue im sport und Beruf

Silvan Ledergerber und Marcel Rusch stehen für

Kontinuität! Beide haben bei der Raiffeisenbank

Andwil-Arnegg ihre Lehre absolviert und arbeiten

heute noch auf der beliebten Raiffeisenbank.

Auch in ihrer Freizeit halten sie ihrem Verein

die Treue. Beide haben das Volleyballspiel beim

VBC Andwil-Arnegg erlernt. Sie durchliefen

alle Juniorenstufen und spielen nun in der

1. Mannschaft in der höchsten Schweizer Liga.

Aussergewöhnlich an diesem Verein ist, dass sie

10. säntis classic –

das Rad-erlebnisfest für die

ganze familie

säntis classic – ausfüllen und gewinnen!

Ich nehme am 10. Säntis Classic vom 13./14. Juni 2009 teil und bezahle das Startgeld (Jubiläums-Preise!!) an:

Pro Cycling Event Team, Dunantstrasse 10, 8570 Weinfelden, Postkonto-Nr. 85-31515-0

classic Tour (Anmeldeschluss: 30.05.2009) l CHF 70.– mit Trikot l CHF 40.– ohne Trikot

l Blüemli l Hobby l Sport l Speed

l Open l Nachwuchs

Öpfel Tour (Anmeldeschluss: 05.06.2009) l CHF 20.– l CHF 10.– für Kinder vom 4. bis 10.Lebensjahr

Radlathon (Anmeldeschluss: 30.05.2009) l CHF 80.– mit Trikot

Trikotgrösse l XS l S l M l L

l XL l XXL l XXL-Fun

Teilnehmerzahl und Anzahl Trikots sind beschränkt!

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E-Mail Geburtsdatum

«PANORAMA» verlost unter den Einsendern dieses

Talons zehn Geschenkharassen mit typischen Produkten

aus dem Thurgau im Wert von je CHF 130.–.

Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz

geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

als einziges NLA-Team ohne Ausländer spielen,

alle Spieler auch berufstätig sind und somit

Spitzensport und Job unter einen Hut bringen.

Speziell ist auch, dass die Raiffeisenbank

Andwil-Arnegg nicht nur die Arbeitgeberin

der beiden Spieler ist, sondern die Volleyball-

Mannschaft auch noch als Hauptsponsor finanziell

unterstützt. Diese spezielle Konstellation

zeigt die Nähe und Offenheit der Raiffeisenbank

und bestätigt ihren Slogan: Wir machen den Weg

frei ... für unsere Mitarbeitenden und einen erfolgreichen

VBC Andwil-Arnegg. (rl)

www.radsportphoto.de

– Müssiggang Steffen Foto:

Am Wochenende vom 13./14. Juni 2009 findet re kommt ohne grosse Steigungen aus, zieht aber

die Jubiläumsausgabe der Säntis Classic in Wein- an vielen landschaftlichen Höhepunkten vorbei

felden und Umgebung statt. Die rund 1000 Teil- und kostet kein Startgeld.

nehmer haben die Qual der Wahl: Unter fach- Am Samstag Abend findet das Jubiläumsfest

kundiger Führung fahren sie bei der beliebten «10 Jahre Säntis Classic» mit Livemusik und frei-

Classic-Tour von Weinfelden bis ins Appenzellerem Eintritt statt. Mehr Infos über den Anlass

land zum Höhepunkt Schwägalp (130km/1740 finden Sie unter www.saentis-classic.ch.

Höhenmeter) in Gruppen, angepasst an ihr indi- Säntis Classic, das heisst Radfahren wie an der

viduelles Leistungsvermögen. Beim Radlathon Tour de Suisse, mit bekannten Radsportgrössen

bewältigen die Teilnehmer eine Strecke von 200 wie zum Beispiel Bruno Risi, Beat Breu oder Albert

km und 2000 Höhenmetern. Die Geniesser hin- Zweifel am Start, mit Begleitfahrzeugen, technigegen

wählen die Öpfel- oder Slow-Tour. Letzteschem Service, umfangreicher Verpflegung, Massageservice

und reichhaltigem Starterpaket. Die

Sport und Spass in herrlichen Naturlandschaf- Raiffeisenbank Regio Weinfelden unterstützt die

ten … die Säntis Classic findet immer mehr Säntis Classic seit Jahren als einer der Patronats-

Zulauf unter den Radsportlern und Zuschauern. sponsoren. (dm/nh)

Ausschneiden, auf eine Postkarte kleben und einsenden

an: Pro Cycling Event GmbH, Dunantstrasse 10, 8570

Weinfelden oder per E-Mail an info@saentis-classic.ch.

Noch einfacher geht es via Livepaper im Internet unter

www.raiffeisen.ch/livepaper, wo Sie sich elektronisch

anmelden und am Wettbewerb teilnehmen können.

Die beiden Raiffeisenmitarbeiter und

Volleyball-Spieler Silvan Ledergerber (Nr. 10)

und Marcel Rusch (Nr. 3) inmitten ihrer

Mannschaftskollegen.

30 Panorama raiffeisen 2/09

Foto: zVg


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Die Weinberge des Lavaux laden zur

Degustation des Jahrgangs 2008 ein.

Tagesauflug mit dem einmaligen RailAway-Angebot.

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degustieren, gediegen zu Mittag essen und selbst Wein nach traditioneller Art abfüllen.

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RAiFFEiSEN

Zur Serie: Frauen in der Wirtschaft

In der Schweizer Wirtschaft sitzen immer mehr Frauen in wichtigen

und entscheidenden Positionen. Nicht weniger erfolgreich als Männer

führen sie in leitender Funktion Unternehmen von unterschiedlicher

Grösse. In einer Serie besucht Raiffeisen «Panorama» in diesem

Jahr sechs Frauen aus der Wirtschaft und will von ihnen

Zahlreiche Handwerker in blauen Über-

gwändli und ein paar Hobbybastler, ausschliesslich

Männer, betreten an diesem

Morgen im Aarauer Telli das Service Center der

Firma Heizmann AG und suchen nach Schläuchen,

einem Kugellager oder Geräten, die sie irgendwo

auf einer Baustelle, in der Werkstatt oder

zu Hause dringend benötigen. Für Karin Streit-

Heizmann (44) ein längst vertrauter Anblick. Sie

weiss seit Kindsbeinen an, mit wem sie und ihre

Firma es zu tun haben.

Dazu kommen bei dieser Frau eine grosse

Portion Offenheit und eine gesunde Neugier. «Ich

kann ohne Probleme auf mir fremde Menschen

zugehen», sagt sie. Mögen diese auch ganz anders

denken oder in einem Metier tätig sein, das

ihr fern liegt. Nur immer den geraden Weg einschlagen,

keine Risiken eingehen und in gemachte

Betten liegen, das ist nicht ihr Ding. Genau so

ist Karin Streit zu ihrer Aufgabe in der Wirtschaft

gekommen.

Wolleladen in Genf

Nach der Matura an der Kantonsschule Aarau

zog es die junge Frau weg aus dem engen Pro-

erfahren, wie sie zu ihrer Aufgabe gekommen sind, wie sie ihr Unternehmen

führen und wie sich ihre Führung allenfalls von einem Mann

in ähnlicher Position unterscheidet. Und wie sie Familie und Beruf

unter einen Hut bringen. Eine Frage notabene, die fast immer nur

Frauen gestellt wird.

in einer männerdomäne

Normalerweise sind es nicht Schläuche, Wälzlager und Zylinder,

mit denen sich Frauen beschäftigen. Karin Streit-Heizmann hatte

nie Berührungsängste mit diesen Produkten. Es war ihr Glück.

Seit fünf Jahren führt sie mit Erfolg die Heizmann AG in Aarau.

vinzstädtchen. Sie suchte nach einem anderen

Leben in der Grossstadt. In Genf und Zürich

arbeitete sie bei Banken, später absolvierte

die dank der aus England stammenden Mutter

zweisprachig aufgewachsene Frau eine Dolmetscherschule.

Und dazwischen führte sie in Genf

einen kleinen Wolleladen. «Bis ich merkte, dass

mein Leben nicht darin bestehen kann, mit

werdenden Müttern über wollene Kinderkleidchen

zu plaudern.» Als Mitte der 90er-Jahre

die Telekommunikationsbranche boomte, fand

die damals 30-jährige Frau als Sachbearbeiterin

ein ganz anderes, interessantes Arbeitsfeld. «Und

wieder habe ich viel Neues für meine spätere

berufliche Tätigkeit kennengelernt», sagt sie

heute.

Denn schon damals wusste Karin Streit-Heizmann,

dass ihr heute 70-jähriger Vater, Sven

Heizmann, mit dem Pensionsalter die operative

Leitung des Familienunternehmens abgeben

würde. Im gleichen Jahr verliess der Onkel

aus Altersgründen die Geschäftsleitung. Vorher

mussten bei Heizmanns die Weichen für die Zukunft

gestellt und entscheidende Fragen beantwortet

werden: Das Geschäft verkaufen, einen

externen Geschäftsführer einstellen oder die vierte

Generation einsteigen lassen?

Ein letztes Mal stellte der Vater seine Tochter

vor die Wahl: Einsteigen oder draussen bleiben?

Lange musste Karin Streit nicht überlegen. 1996

wurde die Nachfolge familienintern geregelt –

acht Jahre bevor die Tochter bei der Heizmann

AG operativ eingestiegen ist. «So wussten alle

schon lange vorher, wer die Nachfolge meines

Vaters antreten würde. Die Belegschaft war

orientiert und sah dies als deutliches Zeichen für

ein Weitermachen und eine Vorwärtsstrategie.»

Hausmann und zwei Kinder

Diese Frau weiss, was sie will und wozu sie fähig

ist – und wie sie sich organisieren muss. 1996 war

nicht nur das Jahr der Entscheidung zugunsten

des Familienunternehmens, es war auch das Jahr

ihrer zweiten Heirat und die Geburt ihres ersten

Kindes. Ihr Ehemann, Buda Streit, ein erfolgreicher

Pianist und Schlagzeuger mit eigenem Mu-

Karin Streit-Heizmann steht ansonsten mit

beiden Beinen auf dem Boden.

32 Panorama raiffeisen 2/09

Fotos: Daniel Ammann


2/09 Panorama raiffeisen

33


Weltpremiere

Geniessen Sie das Flussschiff A-ROSA Aqua während der

exklusiven Vor-Premiere Reise zum Schlagerpreis

Holland von der schönsten Seite

Sonntag, 26. Juli – Freitag, 31. Juli 2009

1. Tag: Schweiz – Köln

Bequem reisen Sie im EUROBUS nach Köln, wo Sie am späten Nachmittag

erwartet werden. Die Crew der A-ROSA Aqua begrüsst Sie zur Einschiffung.

2. Tag: Ijsselmeer – Hoorn – Amsterdam

Geniessen Sie den heutigen geruhsamen Morgen an Bord der A-ROSA Aqua.

Schnappen Sie frische Luft auf dem Sonnendeck oder erholen Sie sich in Ihrer

Kabine. Gegen Mittag treffen Sie in Hoorn ein, ein beliebter Ausflugshafen im

südlichen Teil des Ijsselmeeres. Hier haben Sie nun Zeit um sich die vielen

historischen Baudenkmale anzuschauen.

3. Tag: Amsterdam

Nachdem Sie sich ausgiebig am Frühstücksbuffet gestärkt haben, beginnt für

Sie die Stadtrundfahrt in Amsterdam (AP). Am Abend verwöhnt Sie der

chenchef der A-ROSA Aqua mit einem exquisiten Abendessen. Anschliessend

erwartet Sie eine stimmungsvolle Grachtenrundfahrt mit dem Glasdachboot

durch das nächtlich beleuchtete Amsterdam (AP).

4. Tag: Amsterdam – Rotterdam – Kinderdijk

Rotterdam ist Europas grösster Seehafen und berühmt für architektonische

Experimente. Sie können sich auf die Stadtrundfahrt freuen (AP), bei der Sie

viele aussergewöhnliche Hausbauten sehen werden. Anschliessend erwartet

Sie die A-ROSA Aqua zur Hafenrundfahrt. Den Abend lassen Sie mit

einem schönen Spaziergang durch den wunderbaren Windmühlenpark von

Kinderdijk ausklingen (AP).

5. Tag: Nijmegen – Düsseldorf – Köln

Am Vormittag haben Sie Zeit zur freien Verfügung in Nijmegen. Wie wäre es

mit einem Spaziergang auf eigene Faust durch die alte Hansestadt? Der

Nachmittag gehört der Entspannung. Am Abend treffen Sie in Düsseldorf ein.

Interessante Führungen stehen zur Wahl: Sind Sie lieber mit dem Nachtwächter

unterwegs oder möchten Sie die «längste Theke der Welt» kennenlernen?

(AP).

6. Tag: Köln – Schweiz

Nach dem Frühstück heisst es Abschied nehmen von der A-ROSA Aqua.

Der Chauffeur erwartet Sie zur Heimreise und bringt Sie sicher zu Ihrem

Ausstiegsort.

Ihr Reiseprogramm im Überblick

Tag Datum Hafen Ankunft Abfahrt gepl. Ausflüge

So. 26.07.09 Köln 16:00

Mo. 27.07.09 Hoorn 12:00 23:00

Di. 28.07.09 Amsterdam 03:00 23:59 Stadt-, Grachtenrundfahrt

Mi. 29.07.09 Rotterdam 08:00 13:00 Mittags Hafenrundfahrt

Kinderdijk 16:00 20:00 Kinderdijk

Do. 30.07.09 Nijmegen 02:00 12:00 Spaziergang in Nijmegen

Düsseldorf 20:00 23:59 Abendliche Führung

Fr. 31.07.09 Köln 05:00

Preise pro Person

Jetzt buchen: Telefon 056 461 64 64, www.geriberz.ch

6 Tage ab

Fr. 995.–

Hauptdeck hinten Fr. 995.– / 2. Person nur Fr. 498.–

Hauptdeck Fr. 1695.– / 2. Person nur Fr. 848.–

Mitteldeck mit franz. Balkon Fr. 1995.– / 2. Person nur Fr. 998.–

Oberdeck mit franz. Balkon Fr. 2195.– / 2. Person nur Fr. 1098.–

Hauptdeck zur Alleinbenutzung Fr. 2395.–

Raiffeisen-Vorzugspreis

Ausflugspaket (AP) Fr. 225.–

Leistungen

Hit: 2. Person

reist zum ½ Preis!

• Fahrt im EUROBUS Komfortcar

• 5 Übernachtungen auf der A-ROSA Aqua

• Vollpension an Bord

• Willkommenscocktail

• Mineralwasser zu den Hauptmahlzeiten

• Abendunterhaltung

• Bordreiseleitung

• Ausführliche Reiseunterlagen

• exkl. Annullationsschutz

• exkl. Auftragspauschale Fr. 15.–

Ihr Schiff

Die neue A-ROSA Aqua: Mit der A-ROSA

Aqua wird Ihnen ein einzigartiger, vollkommen

neuer Schiffstyp präsentiert. Zu den

Exklusivitäten zählen ein «Fliessendes» Gastronomiekonzept

mit ineinander übergehenden

Show-Lounge, Café und Restaurant. Im Spa

gibt es einen Aussenbereich und einen Jacuzzi.

Komfortable Kabinen:

•Grosszügige Kabinen–14,5 m 2 zum Wohlfühlen

•Kategorie Mitteldeck und Oberdeck: stilvoll

wohnen und vom französischen Balkon die

Aussicht geniessen

SPA-ROSA:

•Erstklassige Wellness-Angebote

•Sanarium, Fitnessbereich und Ruheraum

Restaurant und Bar:

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2/09 Panorama raiffeisen

RAiFFEiSEN

sikstudio, avancierte im Privathaus Streit-Heizmann

zum Hausmann. «Ein Entscheid, an den

sich mein Vater erst gewöhnen musste», erzählt

seine Tochter. «Aber mir war wichtig, trotz Kindern

voll berufstätig bleiben zu können.» Sie

hatte das Glück, einen Mann zu haben, der bereit

und auch noch in der Lage war, den Haushalt mit

zwei Kindern zu führen.

Karin Streit blieb viel Zeit, sich gedanklich auf

ihre neue Aufgabe vorzubereiten. Zuerst nahm

sie neben dem Vater und dem Onkel Einsitz im

Verwaltungsrat, um dann 2002 in die Geschäftsleitung

der Heizmann AG einzusteigen. Die zwei

Jahre neben ihrem Vater wurden zur wichtigen

Einarbeitungszeit, bis sie 2004 die alleinige Geschäftsführung

übernahm. «Der Vater überliess

mir die Führung des Geschäftes, ohne dass er sich

später immer wieder eingemischt hätte.» Die

Kunstdrechslerei und die Musikauftritte zusammen

mit seinem Schwiegersohn boten ihm Beschäftigung

genug.

Mit Schläuchen gewachsen

Am Familientisch der Heizmanns wurde fast täglich

über die Firma gesprochen. Schon als Kleinkind

und später als Teenager war sie im Betrieb

anzutreffen und hatte zusammen mit der Mutter

Kataloge zusammengestellt. «So etwas prägt ein

Kind und erleichtert ihm später vielleicht die Berufswahl»,

sagt Karin Streit. Nicht zuletzt aus

diesem Grund weiss die Chefin heute bestens

Bescheid über Hydraulikschläuche und Armaturen,

Keil- und Zahnriemen, pneumatische Verbindungsteile,

Edelstahlschläuche, Elektronikmodule

oder Kompaktaggregate.

Die Heizmann AG ist ein 90 Jahre alter Familienbetrieb,

der heute in vierter Generation ge-

Schläuche, soweit das Auge blickt, spielen

bei der Heizmann AG eine wichtige Rolle.

führt wird. Angefangen hatte es 1919 mit dem

Verkauf von Autozubehör. Autos ohne elektrische

Einrichtungen brauchten Katzenaugen,

Richtungsanzeiger, Scheibenwischer oder Heizungen.

Während Jahrzehnten blieb das Unternehmen

dem Auto treu, bis in den Sechzigerjahren

neue Industrieartikel hinzukamen. 1994

wurde das Autoprogramm aufgegeben. Fortan

sorgten Hydraulik- und Pneumatikprodukte für

ein kontinuierliches Wachstum. In der ganzen

Schweiz wurden immer mehr H-Power-Stützpunkte

für Hydraulikschläuche aufgebaut. «Wenn

irgendwo auf einer Baustelle, zum Beispiel bei

einer Bohrmaschine im NEAT-Eisenbahntunnel,

ein solcher Schlauch reisst und alles stillzustehen

droht, dann muss ein Ersatz schnell zur Stelle

sein», sagt Streit.

Neuer Umgangston

Karin Streit ist in einer Branche tätig, in der fast

nur Männer arbeiten. Kein Problem für die selbstbewusste

Frau. Ihre Hauptaufgaben bei Heizmann

sieht sie in erster Linie bei der strategischen

Zielsetzung, beim Risikomanagement, dem prozessorientierten

Qualitätsmanagement und der

Administration. In diesen Bereichen bringt sie aus

ihrer früheren Tätigkeit im Banken- und IT-Business

Erfahrung mit. «Für die technischen Bereiche

und das operative Geschäft hat die Firma gute

und zum Teil langjährige Führungskräfte.»

Als Chefin sieht sie sich zuallererst in einer

Vermittlerrolle und als Schaltstelle für alle wichtigen

Entscheide. Teamarbeit ist ihr ein grosses

Anliegen. «Wichtige Entscheide werden in der

Geschäftsleitung immer im Kollektiv besprochen

Der direkte Kontakt zum Mitarbeiter

ist der Firmenchefin wichtig.

und nach Möglichkeit demokratisch gefällt. In

Patt-Situation muss dann jemand entscheiden.»

Und das tut sie.

Karin Streit ist aber keine Frau, die auf auto-

ritären Chef macht. Seit sie im Betrieb die Leitung

übernommen hat, herrscht ein anderes Klima.

Der Umgangston untereinander sei offener und

weniger rau, sagen Mitarbeiter. War der Vater

der gerechte, aber strenge und Respekt verlangende

Patron, führt seine Tochter das Unterneh-

tiPP

Jedes dritte kleinere oder mittlere Unternehmen

(KMU) in der Schweiz hat bereits eine Beziehung

zu einer Raiffeisenbank. Raiffeisen ist damit die

zweitbeliebteste Bank für Investitionskredite und

geniesst ein hervorragendes Image als verlässliche

und innovative KMU-Bank in der Schweiz. Raiffeisen

will das Firmenkundengeschäft noch weiter ausbauen,

professionalisieren und mit einfachen, leicht

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2/09 Panorama raiffeisen

RAiFFEiSEN

Ordnung muss sein: Bei Heizmann haben

alle Produkte den ihnen zugeordneten Platz.

men offener und jovialer. Sie verkehrt mit allen

Mitarbeitern, mit Ausnahme der Lehrlinge und

Arbeitern in der Probezeit, per Du. «Das ist keine

billige Anbiederung oder plumpe Kumpanei,

sondern viel mehr Ausfluss meiner vorherigen

Tätigkeit in einem englischsprachigen interna-

tionalen Telekommunikationsunternehmen. Respekt

ist keine Frage der Form, sondern des Anstands.»

Familie und Beruf

Karin Streit ist eine Frau der Wirtschaft, die ein

Unternehmen mit 83 Mitarbeitern und einem

Umsatz von 27 Millionen Franken (2008) führt.

Gleichzeitig ist sie auch Mutter einer zwölfjährigen

Tochter und eines zehnjährigen Sohnes. «Ich

bin in der glücklichen und idealen Lage, dass

mein Mann zuhause für Kinder und Haushalt

sorgt.» Einen bis zwei Tage pro Woche arbeitet

auch sie daheim. «Vieles ist eine Frage der Organisation»,

sagt sie. Aber Karin Streit weiss, dass

sie in ihrer beruflichen und familiären Situation

privilegiert ist. «Wenn beide Eltern auswärts

arbeiten, ist das viel komplizierter und aufwändiger.

Dafür wären in der ganzen Schweiz mehr

Kinderbetreuungsstätten notwendig.»

Haushalt, Kinder und Beruf – da kommt für

viele Frauen einiges zusammen. Das weiss auch

Karin Streit. «Viele Frauen machen immer wieder

die falsche Überlegung, sie müssten mehr leisten

als ein Mann. Dabei muss die Frau nicht das Gefühl

haben, wie ein Mann zu sein.» Eine Emanze

und Feministin ist Karin Streit mit Sicherheit nicht.

Aber eine Frau, die weiss, was Frauen mit ihren

ganz spezifischen weiblichen Fähigkeiten zu leisten

vermögen.

Am Schluss des Gesprächs fallen die Stichworte

spontan, unkompliziert und direkt. Genau-

Der offene Brief an Karin Streit-Heizmann

Von Roland Etter, Inhaber der Internetagentur H2G, Aarau

Liebe Karin

so seien auch ihre geschäftlichen Beziehungen

zur Raiffeisenbank Kölliken-Entfelden. «In kleinen

Schritten wachsen, nicht übertreiben und sich

immer um Lösungen bemühen, die realisierbar

sind. Da denken die Raiffeisenbank und mein

Unternehmen genau gleich.» l MARKUS ROHNER

In diesem Jahr feierst du mit deiner Firma das 90-jährige Bestehen. Seit

Anfang 2002 leitest du die operativen Geschicke und seit dieser Zeit sind

wir nicht nur Geschäftspartner, Vorstandskollegen und Sitznachbarn bei

den Heimspielen des FC Aarau, sondern auch Freunde. Alles in allem ein

guter Grund, um mal ein Resümee zu ziehen.

Du stehst an der Spitze eines seit drei Generationen erfolgreich bestehenden

Familienunternehmens. Dies stellte sicher (zumindest am Anfang) einen

ungeheuren Erfolgsdruck für dich dar. Schauen wir doch mal, wie du diese

Herausforderung bisher gemeistert hast.

In «deinen» sieben Jahren hast du einiges bewegt. Neben strategischen

Neupositionierungen der Geschäftsfelder, einer Betriebserweiterung und

einer Reorganisation hast du als Krönung im letzten Jahr noch eine Firmenfusion

durchgeführt. Folgen solcher Entscheide, welche andernorts zu

Kultur- und Arbeitsplatzverlust führen, haben unter deiner Führung

das soziale Gefüge sogar noch gestärkt und das Unternehmen wirtschaftlich

vorwärts gebracht.

Aber nicht nur im Geschäftsleben bewirkst du viel. Dein aktiver Einsatz

in verschiedenen Gremien, Verbänden und Vereinen ist ein eindrücklicher

Beweis.

Man(n) könnte bei dieser Fülle an Tätigkeiten zum Schluss kommen,

dass es für dich kein Privatleben gibt. Ein gehöriger Trugschluss. Deinen

zwei Kindern, deinen Hobbys und deinen Freunden wirst du ebenso

gerecht wie deinem Ehemann, welchem ich an dieser Stelle eine Lanze

brechen muss. Denn wie sagt der Volksmund? «Hinter jeder erfolgreichen

Frau steht ein starker Mann» – oder wie war das schon wieder?

37


Raiffeisen

«Kunst statt leer»

Wer baut, macht oft ähnliche erfahrungen: Der ursprüngliche

Zeitplan kann nicht eingehalten werden, weil einsprachen

den Baubeginn verzögern. Die oft berechtigten interessen aller

anlieger unter einen Hut zu bringen, das braucht eben Zeit.

Rotkreuz

Nachbar stellt sich quer

Mitten in Rotkreuz soll ein Neubau

erstellt werden. Zum Missfallen eines

Anwohners. Die Kunst profitiert.

Am 16. Juli des laufenden Jahres erteilte

der Gemeinderat von Risch-Rotkreuz

der Raiffeisenbank die Baubewilligung

für die Erstellung eines Wohn- und Geschäftshauses

an der Luzernerstrasse 2

und 4 in Rotkreuz. Es soll an der Stelle

entstehen, wo heute die ehemalige Garage

und das Wohnhaus der Familie

Zihlmann steht.

«Gegen das Baugesuch wurden ursprünglich

drei Einsprachen erhoben»,

bestätigt Peter Glanzmann, Leiter Planung,

Bau und Sicherheit der Gemeinde

Risch. Die Baubewilligung für einen

Neubau ist bereits erteilt. «Nach der

Erteilung der Baubewilligung zogen

zwei der drei Parteien die Einsprache

nicht weiter», ergänzt Glanzmann.

Da der Baubeginn auf der Parzelle

verzögert wird, haben sich Künstler für

das alte Zihlmann-Haus interessiert.

Und so wird das Haus ab dem heutigen

Freitag wiederbelebt: mit Kunst auf drei

Etagen und im Keller. Der Rotkreuzer

Hans Galliker sagt: «Die Raiffeisenbank

als neue Liegenschaftsbesitzerin hat

uns die Bewilligung erteilt.»

38 Panorama raiffeisen 2/09


Fotos: Peter Ruggle

Díe Raiffeisenbank Risch-Rotkreuz kann davon

ein Lied singen. Das abbruchreife

Wohnhaus an der Luzernerstrasse 2, an

dessen Stelle die Bank ihren neuen Sitz errichten

will, steht noch immer und ist leer. Allerdings

nicht die ganze Zeit. Ende vergangenen Jahres

wurde das Gebäude zum kulturellen Mittelpunkt

des zwischen Reuss und Zugersee gelegenen

Dorfes. In den drei alten Wohnungen und im

Keller entstand eine zeitlich befristete Galerie. Die

Initiative dazu kam von Hans Galliker, im Hauptberuf

Finanzchef der aufstrebenden Gemeinde,

in der Freizeit umtriebiger Künstler.

Zentrum, wo es einmal war

Warum nicht die Gelegenheit nutzen und ein

provisorisches Museum einrichten an einem Ort,

Hans Galliker (oben) brachte Leben in die

verwaisten Räume, Walter Schwarzentruber

(unten) stellte das Haus zur Verfügung.

2/09 Panorama raiffeisen

der (wieder) zum Zentrum des Dorfes werden

soll? Walter Schwarzentruber, der Vorsitzende

der Bankleitung, war nicht abgeneigt. Aber als

«Hausherr» musste er darauf hinweisen, dass

Strom, Wasser und Heizung abgestellt seien.

Galliker liess sich deswegen nicht entmutigen.

Nach einer kurzen Zeit kam er wieder mit der

Mitteilung, die Anschlüsse liessen sich provisorisch

herstellen – Galliker würde die Kosten tragen.

Schwarzentruber und der Verwaltungsrat

der Bank sagten zu. Galliker ist dankbar: «Für

mich war die Unterstützung der Bank wichtig.

Das ist nicht selbstverständlich

Und dann ging es ans Werk. Galliker lud fünf

weitere Künstler bis ins Fricktal hinein zum Mitmachen

ein. Gemeinsam mit Helfern entfernte er

Türen, malte die Türrahmen an, Wände wurden

gestrichen, manche Bodenbeläge provisorisch

neu gemacht. Jedes Zimmer wurde anders gestaltet.

So erinnerte das eine an das Maggiatal:

Auf dem Boden lagen Sand und Steine aus dem

Tessin, an den Wänden hingen Bilder, die Galliker

einst im Tessin gemalt hatte. In einem anderen

Zimmer waren Boden und Wände mit Bettfedern

bedeckt. Im Keller und vor dem Gebäude standen

Stahlfiguren.

Doch der Höhepunkt war das Rote Zimmer:

ein Bett hinter einem Schleier, Kerzen im Zimmer,

ein Bild mit dem Titel «Liebesnacht» an der Wand,

auf dem Boden Zettel mit Sprüchen wie «Ich

mach´s. Wie es im Buche steht».

abrisshaus wurde zum Treffpunkt

Am 7. November 2008 war Vernissage. Von da

an öffnete die provisorische Kunsthalle jeden

Abend. An der Fassade hing ein grosses Plakat:

«Kunst statt leer». Es gab Glühwein und Gebäck,

viele Leute kamen vorbei, unterhielten sich,

staunten. Das Abrisshaus wurde zu einem Treffpunkt

des Dorfes oder, wie es Galliker nennt, zu

einem Erlebnishaus. Es sei eine besondere Atmosphäre

gewesen, erinnert er sich. Das Haus habe

in die dunklen Abende hineingeleuchtet. Die

Bilder und Skulpturen hätten sich im Licht der

vielen Lampen und Kerzen gespiegelt. In vielen

Räumen hätten Spuren auf dem Boden und an

den Wänden an die früheren Bewohner erinnert

– eine eigenartige Mischung aus neuer Kunst und

vergangenem Leben.

«Das kam gut an», blickt Galliker zurück. Die

Besucher hätten es genossen. Nur eines wagten

sie nicht: im Roten Zimmer zu schlafen. Am

Eingang hing zwar eine Liste mit der Möglichkeit

zur Reservation. Geboten wurde unter anderem

ein Nachtessen mit sechs Gängen. Ein paar Spassvögel

trugen sich tatsächlich in die Liste ein. Doch

es sei letztendlich niemand gekommen, sagt

Galliker schmunzelnd.

Seit Mitte Dezember ist wieder Ruhe eingekehrt.

Das Haus wartet auf den Entscheid des

Zuger Regierungsrates über die verbliebene Einsprache.

Ein paar Bilder Gallikers hängen noch an

den Wänden. «Geniesse jetzt», steht auf einem,

«Glücklicher Gedanke» auf einem anderen – beides

Erinnerungen an einen dreimonatigen Aufenthalt

in Berlin vor drei Jahren.

Bank und Dorf wachsen

Die Ruhe wird nicht lange anhalten. «In fünf

Jahren werden Sie das alles hier nicht wieder erkennen»,

sagt Galliker und weist auf die umliegenden

Gebäude, denen man ansieht, dass sie

schon lange nicht mehr frisch gestrichen wurden.

Heute ist dieser Platz eine wenig einladende

Strassenkreuzung zwischen Kantonsstrasse und

Bahnlinie. Immerhin steht in einer Ecke das rote

Kreuz, das dem Ort den Namen gegeben hat.

Gegenüber steht das Hotel Zum Kreuz, das einst

als Zollhaus errichtet worden war. Auch ein

Bäcker und ein Coiffeur erinnern daran, dass

an dieser Stelle einmal eines der Zentren des

Dorfes gewesen war.

Nach dem Willen der Bürger soll es das auch

wieder werden: Vor anderthalb Jahrzehnten beschloss

die Gemeinde, hier einen Platz mit Arkaden

anzulegen, der Stück für Stück realisiert

werden soll. Die Migros will hier bauen und eben

auch Raiffeisen. Die Visiere stehen bereits. Raiffeisen

will ein Gebäude errichten, in dem sie

besser als Beraterbank zur Geltung kommt als

im gegenwärtigen Sitz ein paar hundert Meter

weiter. Denn die Bank ist gewachsen, die Ansprüche

haben sich geändert. Als sie 1994 in

ihren gegenwärtigen Sitz einzog, hatten die Banken

Risch und Rotkreuz gerade fusioniert.

Inzwischen ist auch die Raiffeisenbank in

Meierskappel hinzugekommen, die Nachbargemeinde

im Kanton Luzern. Die Bank hat bereits

3200 Genossenschafter. Und auch Risch-Rotkreuz

chst und wächst. Lebten 1990 erst 5400

Menschen in der Gemeinde, so sind es jetzt schon

fast 9000. Dabei wird es nicht bleiben. Roche

Diagnostics, das hier seinen Sitz hat, baut derzeit

aus. Rund 140 Arbeitsplätze sollen allein dank

Roche Diagnostics hinzukommen. Neue Wohngebäude

entstehen allenthalben.

Noch ist offen, wann die Raiffeisenbank bauen

und umziehen kann. Gut möglich, dass das

Kunstprovisorium wiederholt wird. «Es war für

mich eine ganz neue Erfahrung», sagt Walter

Schwarzentruber und ergänzt: «Eine sehr schöne

Erfahrung.» L sTeffen KlaTT

39


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Wohlen) bis zum stahlharten mittelalterlichen

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Im April haben Sie die Qual der Wahl unter

den Museen in der Nordwestschweiz. In der

Kulturstadt Basel erwartet Sie etwa das Anatomiemuseum,

das Musikmuseum oder das Museum

Tinguely, welches wohl dem populärsten

Schweizer Künstler mit seinen verrückten Konstruktionen

gewidmet ist. Wenn Sie das Angebot

noch im April nutzen möchten, ist dies vielleicht

die Gelegenheit, die authentisch aufgebauten

Michel

Römeranlagen in Augst (BL) oder Windisch (AG)

Esther

zu erforschen (siehe Box). Fotos:

40 Panorama raiffeisen 2/09


spielschloss am Genfersee

Im Mai steht die Romandie im Fokus der Raiffeisen-Aktion.

Auch die welsche Museumslandschaft

bietet unzählige Möglichkeiten. Sehenswert

ist nicht nur das berühmte Olympische

Museum in Lausanne. Oder das Château Chillon

in Veytaux, das die meisten wohl nur von Postkarten,

Kalendern und Puzzles kennen. Im Innern

der Gemäuer lockt nämlich eine Zeitreise in die

bewegte Geschichte der Schlossherren und ihrer

Lebensart.

Ein ganz besonderes Erlebnis für Verspielte

verspricht das Schweizerische Spielmuseum in La

Tour-de-Peilz. Auch dieses Museum befindet sich

in einem Schloss aus dem 13. Jahrhundert direkt

am Genfersee. Die Lage neben dem romantischen

Bootshafen wäre allein schon ein Ausflug

wert. Einzigartig sind zudem die vielen Spielmöglichkeiten,

die es rund um das Schloss gibt.

Die eigentliche Ausstellung zeigt auf zwei

Stöcken die Geschichte des Spiels. Um keine

falschen Erwartungen aufkommen zu lassen:

Spielzeuge gibt es hier keine, das Museum ist

allein den vielen Formen von Gesellschaftsspielen

gewidmet. Die Ausstellung richtet sich also keineswegs

nur an Kinder, sondern zeigt, wie die

2/09 Panorama raiffeisen

Menschen sich zu allen Zeiten mit Würfeln, Glück

und Zufall die Zeit vertrieben haben. Einfachste

Urspiele wie das «Spiel mit den 1001 Namen»

haben sich über alle Erdteile verbreitet und wurden

in verschiedenen Kulturen und Epochen immer

wieder gespielt. So erfährt man, dass sowohl

das Leiterspiel wie das «Eile mit Weile» indische

Vorfahren hat und staunt über die schön gestalteten

Spielverpackungen in La Tour-de-Peilz.

Auch die Schachspielsammlung enthält wahre

Kunstwerke. Bis zum 17. Mai werden zudem in

einer Sonderausstellung verrückte Schachfiguren

von Studenten der Hochschule Liechtenstein in

Vaduz ausgestellt.

Der Rundgang endet in einem historischen

Kasino, notabene wohl das einzige Kasino, zu

dem Kinder Zutritt haben. Ausgestorbene Verwandte

des Roulette-Tisches stehen hier neben

einer Reihe einarmiger Banditen aus Las Vegas.

>

Das Schweizerische Spielmuseum liegt direkt

am Genfersees in La Tour-de-Peilz. Im Schloss

warten Spiele ohne Grenzen auf Gross und

Klein – und die Aussicht vom Turm.

Schätze im April und Mai

Die Highlights in den Kantonen Aargau, Solothurn

und Basel (Reise zum halben Preis bis Ende

April):

> Chic. Im «Haarundkamm» in Mümliswil (SO)

gibt’s Modeschauen, Schönheitstrends und

alles über Frisuren von den Königen bis zu

den Fussballstars wie David Beckham.

www.haarundkamm.ch; Tel. 062 391 29 01

> Witzig. Die lustigste Ausstellung Basels ist das

Cartoon & Karikaturmuseum mit alten und

aktuellen Zeichnungen.

www.cartoonmuseum.ch,

Tel. 061 226 33 60

> Rüstig. Erleben Sie die Ritterzeit auf Schloss

Lenzburg oder Schloss Hallwil in Seengen.

www.schloss-lenzburg.ch,

Tel. 062 888 48 80,

www.ag.ch/hallwyl, Tel. 062 767 60 10

> Lateinisch. In Augusta Raurica (Augst BL) und

Vindonissa (Windisch AG) treffen Sie auf die

alten Römer. www.augustaraurica.ch,

Tel. 061 816 22 22, www.ag.ch/vindonissa,

Tel. 056 441 21 84

Die Tipps für eine Maifahrt in den Kantonen Genf

und Waadt (vergünstigte Reise im Monat Mai):

> nahrhaft. Im Alimentarium in Vevey wird

Essen und Kochen für Gross und Klein zum

Erlebnis. Lassen Sie den Lunch zuhause und

kochen Sie im Museum.

www.alimentarium.ch, Tel. 021 924 41 11

> ausserirdisch. Begegnen Sie phänomenalen

Ufos und übersinnlichen Ausserirdischen im

Maison d’ailleurs in Yverdon.

www.ailleurs.ch, Tel. 024 425 64 38

> Weltberühmt. Das IKRK-Museum in Genf ist

keine leichte Kost, aber höchst berührend.

Folgen Sie den Spuren von Henry Dunant.

www.micr.ch, Tel. 022 748 95 25

> Verrückt. Collection de l’Art brut, Lausanne:

Erstaunliche Kunstwerke, die in psychiatrischen

Anstalten entstanden.

www.artbrut.ch, Tel. 021 315 25 70

> Revolutionär. Wer das preisgekrönte «Musée

international de la Reforme» in der Calvin-

Stadt Genf besucht, blickt bei den Weltreligionen

durch und erfährt Spannendes über tückische

Glaubensfragen.

www.musee-reforme.ch, Tel. 022 310 24 31

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Montag-Freitag 10.00 - 18.00 Uhr • Samstag 10.00 - 16.00 Uhr

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Bestellungen: Telefon 0848 900 200, Fax 0848 900 222, www.careshop.ch


Foto: Schweizer Museumspass

Nachgefragt bei Theo Wyler, Geschäftsführer Schweizer Museumspass

«Panorama»: Herr Wyler, sie haben fast alle

Museen der schweiz besucht. Woher kommt

ihre faszination?

theo Wyler: Ich hatte immer Freude an den

Museen, vor allem weil wir eine so grosse Vielfalt

haben. Die Schweiz hat die grösste Museums-

Was wäre ein Spielmuseum ohne Spielgelegenheit?

Auf dem Rundgang durch

das Museum im Schloss kann jeder seinen

Spieltrieb ausleben.

Herrliche aussichten

Reisen Sie auf keinen Fall allein nach La Tour-de-

Peilz, sondern nehmen Sie wenn möglich gleich

eine kleine Runde mit. Denn die Ausstellung

weckt wahre Lust auf Spielereien. Im Museum

gibt es überall Gelegenheit, selber zu spielen. Den

angestachelten Spieltrieb kann man auch nach

2/09 Panorama raiffeisen

Raiffeisen MitGLiedeRanGebot

dichte pro Einwohner. Es ist wirklich für alle etwas

da. Früher war man der Ansicht, ein Museum sei

nur etwas für die Oberschicht. Diese Schwellenangst

ist weg. Dank dem Museumspass haben

plötzlich ganz viele Leute die Möglichkeit, in die

Museen zu gehen. Wenn es ihnen gefällt, gehen

sie weiter. Und wenn nicht, kostet es ja nichts.

Hätten sie beim start vor zwölf Jahren gedacht,

dass der Museumspass so beliebt

wird?

Unsere Prognosen waren im Nachhinein etwas

gar euphorisch. Wir mussten am Anfang um jedes

Museum werben. Immerhin starteten wir mit

150 Museen, heute sind es mehr als 400.

Welche Rolle spielte die Partnerschaft mit

Raiffeisen seit dem Jahr 2000?

dem Rundgang gemeinsam im Spielsaal ausleben.

Eine ganze Ludothek von Brett- und Kartenspielen

ist zum Ausprobieren da. Zudem organisiert

das Museum gerne Spielateliers für Kinder,

Jugendliche oder Erwachsene. Bei Sonnenschein

dürfte jedoch der Schlosspark das schönste Spielfeld

sein. Rund um das Schloss verstreut steht ein

Freiluft-Spielparcours mit acht Posten.

In drei Sprachen sind darauf einfachste Pausenplatzspiele

wie «Katz und Maus» oder «Der

Fuchs geht um» erklärt. Falls eine kleine motivierte

Schar Lust dazu hat, steht einem Spielnachmittag

nichts im Weg. Platz im schönen Schlosspark

hat es genug. Mehr als ein paar Steinchen

und etwas Elan braucht es für keines der Spiele.

Für Zuschauer befinden sich die besten Plätze auf

der Spitze des Schlossturms, von dem man eine

herrliche Aussicht auf See und Alpen hat.

Zum Abschluss des Ausflugs empfiehlt sich ein

Spaziergang entlang der Promenade oder gar ein

Sprung ins öffentliche Seebad beim Hafen. Vevey

ist nur rund 20 Minuten zu Fuss entfernt. Dort

wäre übrigens schon das nächste spannende

Museum, das Alimentarium (siehe Tipps). Also,

viel Spass bei Ihrem Ausflug! L CLaUdio ZeMP

Auf einmal kamen zusätzlich 400 000 Leute mit

einer Raiffeisenkarte in den Genuss des Museumspasses.

Da merkten die Museen dann

schon: «Ui, da kommt etwas!» Plötzlich kamen

sie von selbst auf uns zu. Wir mussten kaum mehr

Museen akquirieren.

Mit welchen Projekte überraschen sie uns in

der Zukunft?

Wir möchten in nächster Zeit die Familien in den

Vordergrund stellen und vor allem Kinder in

Museen bringen. Wir fördern die Ausbildung

der Kulturvermittler, so dass wirklich interessante

Programme entstehen. Heute ist nichts mehr wie

früher, wo alles in Vitrinen war und man nichts

berühren durfte. Die Leute werden involviert und

erleben im Museum fantastische Sachen.

info

entdecken sie neue Welten!

Interview: Claudio Zemp

Ihre persönliche Maestro- oder Kreditkarte von

Raiffeisen ist gleichzeitig Ihr Museumspass für

Gratis-Eintritte in mehr als 400 Museen, Burgen

und Schlösser. Bis zu fünf Kinder unter 16 Jahren

begleiten Sie kostenlos.

Mit dem aktuellen Mitglieder-Angebot erhalten

Sie dazu einen Gutschein für einen Ausflug mit

dem Zug zum halben Preis. Sie haben die Wahl:

Von April bis November geht es jeden Monat in

eine andere schöne Region der Schweiz.

Die Angebotsbroschüre mit dem Bahn-Gutschein

und der Liste aller dem Schweizer Museumspass

angeschlossenen Museen wurden allen Raiffeisen-

Mitgliedern im Frühjahr zugestellt. Die Liste finden

Sie auch im Internet auf www.raiffeisen.ch/museum.

chentlich geben wir Ihnen dort zudem einen

aktuellen Museumstipp. Sie können auch alle Tipps

mit dem E-Mail-Newsletter abonnieren.

Wer noch keine Raiffeisen-Maestro- oder Kreditkarte

hat, findet auf www.raiffeisen.ch/karten

ein Antragsformular. Raiffeisen-Mitglieder erhalten

diese Karten übrigens im ersten Jahr gratis.

Beachten Sie bitte, dass die meisten Museen am

Montag geschlossen sind.

43


Hier gehen Sie an Bord!

Rund um Südamerika mit Antarktis

Spektakuläre Kreuzfahrten mit MS Veendam*****

Ihr Kreuzfahrtschiff MS Veendam*****

■ Antarktis, der Weisse Kontinent ■ Landschaftswunder ■ Südamerikanische Metropolen

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Santiago de Chile. Linienflug

ab Zürich bis Santiago de Chile.

2. Tag: Santiago de Chile (Chile). Stadtrundfahrt

(inbegriffen) durch die Hauptstadt Chiles.

Hotelübernachtung.

3. Tag: Santiago de Chile – Valparaiso

(Chile). Transfer zum Hafen von Valparaiso und

Einschiffung. Beginn einer spektakulären Kreuzfahrt

rund um Südamerika.

4. Tag: Erholung auf See.

5. Tag: Puerto Montt (Chile)°. Das Tor zu

Chiles berühmtem Seengebiet. Ein Tagesausflug

führt Sie zu den beeindruckenden Petrohué Wasserfällen

mit malerischem Ausblick auf den

schneebedeckten Vulkan Osorno (*). Aufenthalt

von 7 bis 17 Uhr.

6. Tag: Kreuzen im Darwin Kanal und in

den Chilenischen Fjorden.

7. Tag: Kreuzen im Sarmiento-Kanal

und vor dem Amalia-Gletscher.

8. Tag: Punta Arenas (Chile). Spektakuläre

Naturkulisse. Besichtigen Sie die Pinguinen-Kolonie

Seno de Otway (*). Aufenthalt von 7 bis 20

Uhr.

9. Tag: Feuerland – Beagle-Kanal –

Ihre Reiseroute

Puerto Madryn

Port Stanley

Punta Arenas

Gratis-Buchungstelefon:

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«Kreuzfahrten weltweit 2009–2010»

Ushuaia (Argentinien). Faszinierende Fahrt

durch den Beagle-Kanal mit den verschiedenen

Gletschern: Romanche, Alemania, Francia und

Italia. Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt

und beherbergt eine vielfältige Tierwelt. Ausflug

in den Nationalpark Tierra del Fuego (*). Aufenthalt

von 13 bis 19 Uhr.

10. Tag: Kap Hoorn. Sie umfahren heute das

südliche Ende der Welt, das sagenumwobene

Kap Hoorn. Ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise.

11. Tag: Wilhelm Archipelago (Antarktis) + .

In der Sonne leuchten in allen Blautönen riesige

Eisberge und ins Meer ragende Gletscher.

12. Tag: Süd-Shetland-Inseln (Antarktis) + .

Steil ragen die Süd-Shetland-Inseln aus dem

Meer und zeigen ihre ganzjährig mit Schnee- und

Eisfeldern bedeckten Bergflanken.

13. Tag: Antarctic Sound (Antarktis) + . Lassen

Sie sich verzaubern von den Wundern der Antarktis

und erleben Sie auf den Spuren grosser Entdecker

und Polarforscher die Faszination des

ewigen Eises im arktischen Sommer.

14. Tag: Erholung auf See.

15. Tag: Port Stanley (Falkland)°. Hügeliges

Moorland und ein Hauch viktorianischen Englands

heissen Sie in Stanley (2200 Einwohner)

willkommen. Aufenthalt von 8 bis 16 Uhr.

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Weinauswahl, freundlicher, perfekter und

prompter Service.

Willkommen an Bord!

16./17. Tag: Erholung auf See.

18. Tag: Buenos Aires (Argentinien). Buenos

Aires, auch Paris von Südamerika genannt, ist

eine Stadt voller Kontraste und der Superlative.

Stadtrundfahrt (*). Aufenthalt von 6 bis 21 Uhr.

19. Tag: Montevideo (Uruguay). Besichtigung

der Hauptstadt Uruguays mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten

(*). Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr.

20./21. Tag: Erholung auf See.

22. Tag: Rio de Janeiro (Brasilien). Besichtigung

der lebensfrohen und pulsierenden Stadt

mit Ausflug auf den Zuckerhut und Corcovado (*).

Abends Samba Show (*).

23. Tag: Rio de Janeiro (Brasilien). Ausschiffung

morgens. Transfer zum Flughafen und Rückflug

mit Umsteigen nach Zürich.

24. Tag: Ankunft in Zürich.

Rio de Janeiro – Santiago de Chile

Programm mit leichten Abweichungen in umgekehrter

Reihenfolge.

(*) Ausflüge des Ausflugspakets.

+ Die genaue Routenführung in der Antarktis ist abhängig

von Eis- und Wetterverhältnissen.

° Übersetzen mit Tenderbooten. Ausschiffung wetterbedingt.

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Wohnen

Ein trüber Wintertag im Januar. Peter Mollet

wirft um elf Uhr einen Blick auf das Display

am Wechselrichter seiner Solaranlage. Es

zeigt die aktuelle Leistung seiner Solaranlage an.

Trotz bedecktem Himmel erzeugt sein Kraftwerk

300 Watt Leistung. «Mit Sonnenschein wären es

sofort 3000 Watt», versichert der solarbegeis-

terte Rentner. Am 22. Oktober 2008 hat Peter

Mollet die dachintegrierte Fotovoltaik-Anlage

1. Tag: Die Leute von BE NETZ decken das

Dach ab, verlegen neue Latten, bringen die

Wasserrinnen an.

Das 40 Grad steile Dach ist ideal nach

Süd-Südwest ausgerichtet.

auf dem Dach

ein solarkraftwerk

Peter Mollet hat auf dem Dach seines Wohnhauses ein Kraftwerk zur

Gewinnung von Solarstrom bauen lassen. Der Strom wird ins öffentliche

netz eingespiesen und in der Region verbraucht. Die Förderung erneuerbarer

energie ist ganz im Sinne der mitfinanzierenden Raiffeisenbank

in Willisau.

(PV) in Betrieb genommen. «Sie hat in den drei

Monaten bereits mehr produziert als der Betriebsplan

vorsieht, nämlich 670 Kilowattstunden

(kWh).»

Peter Mollets Haus liegt steil am Hang über

der Berner Gemeinde Rohrbach. Die Solaranlage

ist von weitem sichtbar. Das 42 Grad geneigte

Dach mit Südwestausrichtung eignet sich geradezu

ideal für eine Solaranlage, fand der ehe-

malige Getreidehändler. Es ist die einzige Solarstromanlage

in der 2000 Einwohner zählenden

Gemeinde.

Stromzähler läuft retour

Die Sonnenenergie fasziniert Peter Mollet schon

lange. «Mit Solarleuchten im Garten hat es angefangen»,

erinnert er sich. Eine Veranstaltung

der Energieberatungsstelle Langenthal Anfang

46 Panorama raiffeisen 2/09


Fotos: zVg.

Nachgefragt bei David Stickelberger, Geschäftsleiter des Schweizer Fachverbandes für Sonnenenergie Swissolar

«Panorama»: Macht heute die investition in

eine PV-Anlage überhaupt Sinn?

David Stickelberger: Auf jeden Fall. Die Anlage

läuft während mindestens 30 Jahren. In dieser

Zeit wird a) der Preis für Strom ab Netz massiv

steigen und b) wird es mit einiger Sicherheit zusätzliche

Mittel für die Einspeisevergütung geben.

Was muss ein hausbesitzer wissen, wenn er

eine PV-Anlage auf dem Dach bauen will?

Beim Abdecken des Firsts wird auf die optimale

Hinterlüftung geschaut.

Juli 2008 überzeugte ihn vollends von der Nutzung

der Solarenergie. Mollet nahm Kontakt mit

der Firma BE NETZ AG (Luzern) auf. Diese riet zu

einer 40 m² grossen, dachintegrierten Fotovoltaik-Anlage

(PV) mit rund 5000 Kilowattstunden

(kWh) Stromproduktion pro Jahr. Das deckt in

etwa den Strombedarf eines Einfamilienhauses.

Damit die Paneele allerdings ihre volle Leistung

entfalten können, darf kein Schatten drauffallen.

Daher musste Peter Mollet zwei prächtige Birken

2/09 Panorama raiffeisen

Wie ist der Zustand des Daches, welche Ausrichtung

und Fläche hat es, wird es beschattet durch

Bäume oder Kamine? Dazu sollte er mit dem örtlichen

Netzbetreiber Kontakt aufnehmen und die

Möglichkeiten zum Verkauf des Stroms sowie die

Anschlussbedingungen abklären.

Welche Faktoren bestimmen, ob die installation

sich wirtschaftlich lohnt?

Der Modul- und Installationspreis, die Sonneneinstrahlung,

also der Ertrag, ferner der Abnahmepreis

des Elektrizitätswerks für den eingespeisten

Solarstrom.

Wie gross ist der Wartungsaufwand für eine

solche Anlage?

Sehr gering. Ein monatliches Ablesen der Ertragsdaten

ist sinnvoll, nach etwa 15 Jahren muss

meist der Wechselrichter ersetzt werden. Alle

paar Jahre sollte die Anlage gereinigt werden.

Mit welchem Amortisierungszeitraum rechnet

man bei einer PV-Anlage?

Wer von der kostendeckenden Einspeisever-

gütung profitiert, kann seine Anlage innert 15–25

Jahren amortisieren.

Saubere Abschlüsse und solid verlegte

Solarpanels: Die Anlage hält 30 Jahre.

vor dem Haus fällen. Das sei ihm zwar nicht ganz

leichtgefallen, räumt er ein, aber dafür würden

die Birken noch während Jahren als Cheminée-

Holz die Stube wärmen.

Die flachen Paneele vom Typ «Megaslate» sind

mit monokristallinen Silizium-Solarzellen bestückt

und stammen aus Schweizer Produktion,

von der Firma Swiss Solar Systems 3S in Lyss. Der

solare Gleichstrom wird im Wechselrichter in

Wechselstrom umgewandelt, von dort fliesst er

Soll man eine offerte einholen?

Zwei bis drei Offerten sind sinnvoll; Swissolar

bietet eine Liste mit geprüften Solarprofis an.

Wie verbreitet ist denn die Fotovoltaik?

In der Schweiz liefern heute bestehende Solarstromanlagen

mit einer Fläche von 225 000 m²

bereits Strom für rund 7000 Haushalte. Das

Potenzial ist damit aber bei weitem noch nicht

ausgeschöpft: «Würden in der Schweiz allein die

am besten besonnten, bestehenden Dachflächen

mit Solarstromanlagen bestückt, könnte ein Drittel

unseres jährlichen Strombedarfs gedeckt werden»,

rechnet Stickelberger vor.

Was bringt die kostendeckende einspeisevergütung,

die im Rahmen der Strommarkt-

Öffnung beschlossen wurde?

Richtig ausgestaltet, also ohne den künstlichen

«Kostendeckel», würde sie dafür sorgen, dass

innert kurzer Zeit sehr viele Fotovoltaik-Anlagen

– und andere Produktionsanlagen für sauberen

Strom – gebaut werden könnten. Damit die Tausenden

von Hausbesitzern ihre Anlagen dennoch

realisieren können, braucht es dringend eine Erhöhung

des Budgets. Interview: Stefan Hartmann

zunächst ins Hausnetz; der Überschuss wird ins

öffentliche Netz eingespiesen. Ist niemand zu

Hause, wird praktisch die ganze Stromleistung

«exportiert». Mollets Stromzähler läuft dann quasi

retour, also zu seinen Gunsten. Bei einer Lebensdauer

von rund 30 Jahren erzeugt eine Anlage

etwa zehn Mal mehr Strom, als für die

Herstellung der Anlage benötigt wurde.

Theoretisch in 21 Jahren amortisiert

Solarstrom hat noch immer keinen leichten Stand

auf dem Markt. Dies beginnt sich allmählich zu

bessern, dank dem Goodwill der Stromversorger

und dank neuen Gesetzen, die manchenorts

schon eine kostendeckende Einspeisevergütung

inFo

Aufgrund der Autonomie der Raiffeisenbanken

sowie individueller Rahmenbedingungen jedes

einzelnen Objekts können Kreditanträge – entgegen

dem beschriebenen Beispiel – auch abgelehnt

werden. Suchen Sie also rechtzeitig das Gespräch

mit Ihrer Raiffeisenbank, um abzuklären, ob sie bei

der Finanzierung einer Fotovoltaikanlage mitmacht.

47


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Foto: Stefan Hartmann

2/09 Panorama raiffeisen

Wohnen

Die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)

Bereits am 12. Juli 2008 meldete Peter Mollet

seine 5-kWp-Anlage bei Swissgrid an, der nationalen

Netzgesellschaft. Dies war nötig, damit er

in den Genuss der Kostendeckenden Einspeisevergütung

(KEV) des Bundes kommt, die seit dem

1. Januar 2009 den Strom aus erneuerbaren

Quellen (Wasser, Wind, Sonne) vergütet. Die örtlichen

Elektrizitätswerke werden damit verpflichtet,

Solarstrom zu einem vorgegebenen Satz von

den Betreibern von Solarstromanlagen abzukaufen.

Diese erhalten über eine Laufzeit von 20 bis

25 Jahren (je nach Technologie) einen kosten-

Peter Mollet auf dem Dach: «Selbst bei

Hochnebel, wie hier Ende Januar 2009,

wird Strom erzeugt.»

(KEV) ermöglichen. Peter Mollet hat folgende

Rechnung gemacht: Wenn er seine Investition

von 55 000 Franken zu 3 Prozent verzinsen kann,

zahlt er der Bank pro Jahr 1650 Franken. Das

regionale Elektrizitätswerk berappt ihm heute

den Solarstrom zu 25 Rappen pro Kilowattstunde.

Mollet hofft, dass er in zwei bis drei Jahren in

den Genuss einer KEV von 90 Rappen pro Kilowattstunde

kommt. Bei 5000 Kilowattstunden

erzielt er somit pro Jahr 4500 Franken; er kann

also jedes Jahr unter dem Strich 2850 Franken

amortisieren.

«In 21 Jahren ist die Anlage abgezahlt, ab

dann wirft sie während der restlichen zehn Jahre

Lebensdauer einen Gewinn ab», freut sich Peter

Mollet. Gerade für Bauern, die über grosse Dachflächen

verfügen, kann die Investition in eine

PV-Anlage eine gute Altersvorsorge sein. Der

Unterhalt ist bescheiden; einzig der Wechselrichter

wird in etwa 15 Jahren zu ersetzen sein. Die

Investition entlastet zudem die Steuerrechnung;

der Betrag kann nämlich steuerlich vollumfäng-

deckenden Preis. Je nach Art und Grösse der

Anlage sind das 49 bis 90 Rappen pro Kilowattstunde.

Gespiesen wird die KEV aus einer Abgabe

von 0,6 Rappen pro Kilowattstunde «normalem»

Netzstrom. Von den jährlich 320 Millionen Franken

zur Förderung erneuerbarer Energie hat

das Parlament im Frühling 2008 aber nur gerade

5 Prozent oder 16 Millionen Franken für die

Fotovoltaik reserviert; Begründung: Zu viel

Solarstrom würde die anderen erneuerbaren

Energien (Wind-, Wasser- und Biogasanlagen) zu

lich abgezogen werden (dies ist allerdings nicht

mehr in allen Kantonen möglich, Anmerkung der

Redaktion). Die Solaranlage werte seine 33 Jahre

alte Liegenschaft auf, ist Peter Mollet überzeugt.

Die Solaranlage gebe dem Haus ein modernes

Aussehen. Seine Kinder hätten seinen Entscheid

zum Bau der PV-Anlage «mutig» gefunden, erzählt

er schmunzelnd.

Raiffeisen fördert Fotovoltaik-Anlagen

Für die Finanzierung der Anlage hat sich Peter

Mollet an seine Hausbank gewandt. Die Raiffeisenbank

in Willisau hat seine Anfrage wohlwollend

geprüft. Wann sind die Voraussetzungen

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stark konkurrenzieren. Dieser künstliche «Deckel»

der 16 Millionen war bereits am zweiten Tag

nach der Anmeldefrist (2. Mai 2008) ausgeschöpft.

Tausende enttäuschter Besitzer von

PV-Anlagen wurden auf später vertröstet.

Auch Peter Mollet ist seit dem 12. Juli auf einer

langen Warteliste. Der «Deckel» sei unverständlich,

kritisiert die Schweizer Solarwirtschaft und

verweist auf Deutschland, wo jeden Tag soviel

Solarstrom-Leistung ans Netz geht wie in der

Schweiz in einem ganzen Jahr.

für ein solches Kreditbegehren erfüllt? «Wir prüfen

grundsätzlich bei jedem Finanzierungsgeschäft

die Kreditfähigkeit sowie die Kreditwürdigkeit»,

erklärt Finanzberater Daniel Bättig von der

Raiffeisenbank Willisau-Gettnau-Ufhusen. «Eine

Investition in erneuerbare Energien erachten wir

als sinnvoll und zukunftsträchtig; solche Anträge

haben bei uns eine gute Chance.» Eine Investition

in die PV-Anlage rechne sich angesichts der

anstehenden Verteuerung der Strompreise, ist

Bättig überzeugt. Ein guter Grund für die Kreditvergabe

an Peter Mollet sei auch die Einspeisevergütung,

die auf 25 Jahre garantiert ist.

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SchluSSpunkt

Zum diesjährigen Schlusspunkt

Seit Mitte Dezember 2008 gehört die Schweiz dem Schengen-Raum an.

An den Grenzen werden nur noch Zollkontrollen durchgeführt, nicht aber

mehr Personenkontrollen. Woran erkennt man bei der Einreise oder Rückkehr,

dass man in der Schweiz ist? Was unterscheidet sie von anderen

Ländern? Oft sind es Alltäglichkeiten, wie die diesjährige Serie aufzeigt.

Kondukteure als Botschafter

Die Zugfahrt von Mailand nach Lugano dauert in der Regel eine Stunde

und 20 Minuten. Es ist eine Reise zwischen zwei Welten. Das wird

an der Grenze klar. Zwar ist die Passkontrolle im Zug inzwischen

Vergangenheit. Auch der 30 Minuten lange Stopp am Grenzbahnhof in

Chiasso, der so manchen Reisenden nervös auf die Uhr blicken liess, ist

einem ganz normalen Halt zum Ein- und Aussteigen gewichen.

Trotzdem ist der Grenzübertritt spürbar. Oder präziser ausgedrückt:

hörbar. Statt schlecht gelaunter Kondukteure und unverständlicher Ansagen

über die Lautsprecher klingt es plötzlich kristallklar: «Das SBB-Team

begrüsst Sie herzlich auf der Fahrt nach Zürich. Wir hoffen, Sie geniessen

den Aufenthalt bei uns an Bord.» Das Ganze wird auf Italienisch und Englisch

wiederholt. Geniessen? Die Fahrgäste aus Venedig und Mailand horchen

auf und blinzeln erstaunt.

Vereinzelt schaut man sich nach dem Reisezugbegleiter um: Hat er sich

da einen Scherz erlaubt oder meint er das ernst? Wer an schmutzige Abteile,

systematische Verspätungen und Zugbegleiter gewöhnt ist, die nach

Abfahrt des Zuges untertauchen, um bloss keine Fragen zu verpassten

Anschlusszügen oder defekten Heizungen beantworten zu müssen,

kann es kaum glauben. «Bei allfälligen Fragen finden Sie mich im Abteil

Nummer 1 an der Spitze des Zuges.» Die verwirrten Blicke mehren sich.

Zugpersonal, das zur Verfügung steht, das seine Rolle pflichtbewusst und

mit einem gewissen Stolz ausfüllt, das kennt man in Italien nicht, das gibt

es so nur in der Schweiz.

Die SBB als nationales Markenzeichen? Ja. Obwohl auch hier natürlich

nicht alles perfekt läuft. Aber man bemüht sich. Und kümmert sich. Die

Kondukteure schauen besorgt aus, wenn der Zug Verspätung hat. Sie

wirken zerknirscht, wenn der Anschlusszug in Arth-Goldau leider nicht

warten kann und suchen in ihren roten elektronischen Wunderkästchen,

die sie selbstbewusst am Gürtel tragen, nach Reisealternativen. Sie besänftigen

auch schon mal ungeduldige Kinder, schwatzen mit alten Leuten und

geben die Wetteraussichten nördlich des Gotthardtunnels bekannt.

Sie sind das, was an italienischen Stränden der Bademeister ist: ein

fester Bezugspunkt. Man fühlt sich gut aufgehoben. Warum sich die

Zugbegleiter in Italien nicht ähnlich mit ihrem Beruf identifizieren wie die

Bademeister, ist unverständlich. Oder vielleicht doch. Die italienische Eisenbahn

gibt keinen Grund, auf sie stolz zu sein. Im Gegenteil: Die Kondukteure

schimpfen genauso auf die «ferrovie dello stato» wie die Fahrgäste.

Das würde einem Zugbegleiter auf der Strecke von Chiasso nach Zürich

nicht einfallen. Er repräsentiert mit jeder Faser seiner neuen Dienstuniform

die Schweizer Bahnen. Und er gibt uns Ausländern das beruhigende Gefühl,

in ein Land zu kommen, wo jeder seinen Platz hat, vorzugsweise natürlich

einen Sitzplatz am Fenster. kirStin hauSen, lugano

50 Panorama raiffeisen 2/09

Foto: SBB


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