AWO Mitteilungen Ausgabe Juli 2012 - AWO Karlsruhe

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AWO Mitteilungen Ausgabe Juli 2012 - AWO Karlsruhe

BLICKPUNKT

BLICKPUNKT

Zivildienst/Freiwilligendienst

44. Jahrgang Nr. 166 Juli 2012 AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V.

Mitteilungen

Arbeitsmarkt -

nicht alle profitieren vom Aufschwung


Liebe Freundinnen

und Freunde!

als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege

setzt sich die AWO in besonderem

Maße dafür ein, die Teilhabechancen

benachteiligter Menschen in unserer

Gesellschaft zu erhöhen. Die Teilhabe

am Erwerbsleben ist uns hierbei

besonders wichtig, denn ein Arbeitsplatz

sichert ein regelmäßiges Einkommen und

macht unabhängig von Sozialhilfeleistungen.

Die meisten Menschen schätzen ihre

Arbeit als wichtig und sinnstiftend ein. Sie

betrachten ihren Arbeitsplatz als Ort der

Begegnung mit anderen Menschen und

des sozialen Austausches.

Daher setzt sich die AWO für die Schaffung von entsprechenden

Rahmenbedingungen ein, die die Chancen auf Vermittlung in

den Arbeitsmarkt fördern. Besonderes Augenmerk haben wir aktuell

deshalb auf diejenigen Gruppen, deren Chancen auf eine

Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt in naher Zukunft sehr

gering sind.

Das sind vor allem Menschen mit keiner oder geringer Qualifikation,

ältere langzeitarbeitslose Menschen, aber auch Menschen

mit sogenannten „multiplen Vermittlungshemmnissen“.

Gerade für diese Personen ist ein nachhaltiges Instrumentarium

äußerst wichtig, das die verbliebenen Ressourcen aktiviert

bzw. aufrecht erhält, berufliche und soziale Teilhabe sicherstellt

und die Hilfebedürftigkeit durch Arbeitslosigkeit reduziert.

Seit 2005 das SGB II (Sozialgesetzbuch II) eingeführt wurde,

konnten diese Ziele mit den derzeit zur Verfügung stehenden rechtlichen

Möglichkeiten nur bedingt erreicht werden. Die Erfahrungen

aus unseren Arbeitsbetrieben zeigen, dass z. B. die oftmals

eingesetzten Arbeitsgelegenheiten (AGH’s) mit Mehraufwandsentschädigung

auf der Grundlage des § 16 Abs. 3 SGB II nur bedingt

für eine dauerhafte Integration in den Regel-Arbeitsmarkt

von schwer vermittelbaren Personen geeignet sind.

Zudem wurden, nachdem die Arbeitslosenzahlen erfreulicherweise

insgesamt gesunken sind, die AGH’s erheblich eingeschränkt.

Allerdings muss man festhalten, dass gerade bei den

Langzeitarbeitslosen kein gravierender Rückgang zu verzeichnen

war. Eine praxisnahe Schulung und Förderung ist unter den jetzt

geltenden Rahmenbedingungen einfach nicht mehr möglich.

Die AWO hält es daher für dringend notwendig, den betroffenen

langzeitarbeitslosen Menschen passgenaue und individuell

abgestimmte Angebote zur Teilhabe am Erwerbsleben anzubieten.

Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die Entwicklung eines

differenzierten Gesamtkonzeptes öffentlich geförderter Beschäftigung.

Bereits im Juni 2006 hat sich der AWO Bundesverband für die

Weiterentwicklung öffentlich geförderter Beschäftigung ausgesprochen

und ist seither bestrebt, diesen Ansatz weiter zu entwickeln.

Da sich die Bundesregierung offensichtlich aus der Förderung

dieser hilfe- und unterstützungsbedürftigen Menschen verabschieden

wird, ist es dringender denn je nötig, dass die Sozialverbände

mit den vor Ort agierenden Sozialhilfeträgern gemeinsam Konzepte

für einen differenzierten Arbeitsmarkt entwickeln, der durch die

Länder und Kommunen getragen wird und auf die individuellen

Anforderungen passgenau reagieren kann.

Liebe Freundinnen und Freunde, es lohnt sich, in unseren jeweiligen

AWO Gliederungen nachzudenken und an der Entwicklung

eines differenzierten Arbeitsmarktes mitzuwirken. Hören wir

auf von einem ersten, zweiten oder gar dritten Arbeitsmarkt zu

sprechen und Menschen zu stigmatisieren, welchen der Zugang

zum allgemeinen Arbeitmarkt verwehrt ist!

Ihre Angela Geiger

IM BLICKPUNKT

Arbeitsmarkt - nicht alle

profitieren vom Aufschwung

Zum 1. April 2012 ist die so genannte Instrumentenreform,

das „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am

Arbeitsmarkt“, in Kraft getreten. Diese bringt viele Änderungen

im Sozialgesetzbuch (SGB) II und III mit sich.

In Karlsruhe sind mittlerweile knapp 75 Prozent aller arbeitslosen

Menschen im Leistungsbezug nach dem SGB II, d. h. sie bekommen

das Arbeitslosengeld II - besser bekannt als „Hartz IV“.

Diese Menschen sind in aller Regel langzeitarbeitslos und das

nicht ohne Grund.

Es sind Menschen mit unterschiedlichsten „Handicaps“ und

diese erschweren ihnen den Zugang zu einer regulären Erwerbstätigkeit.

Zu den häufigsten Handicaps gehören gesundheitliche

Einschränkungen (körperliche oder psychische Erkrankungen),

Suchtprobleme, geringe Qualifizierung (keine, schlechte oder nur

gering qualifizierende Schul- und Berufsausbildungen), Alter (offiziell

ab dem 50. Lebensjahr als so genanntes „Vermittlungshemmnis“

anerkannt, in der Realität aber in vielen Branchen bereits

viel früher ein Problem), Migrationshintergrund (Sprachprobleme,

nicht anerkannte Bildungsabschlüsse, kulturelle und religiöse

Differenzierungen) und besondere soziale Schwierigkeiten

(z. B. Wohnungslosigkeit, Vorstrafen, problematische persönliche

Lebensumstände, aber auch die Tatsache, allein erziehend

zu sein).

Für diese Menschen bringt die Gesetzesänderung, auch

wenn sie dem Namen nach das Gegenteil bewirken soll, gravierende

Verschlechterungen der Teilhabemöglichkeiten und

damit auch der Chancen auf Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt

mit sich.

Die Mittel für Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik

wurden bundesweit um Milliarden gekürzt. Für das Stadtgebiet

Karlsruhe bedeutet das eine Reduzierung des Eingliederungstitels

von ca. 16,5 Millionen Euro im Jahre 2010 auf ca. 12,5 Millionen

Euro im Jahre 2011 und ca. neun Millionen Euro in diesem

Jahr. Gerechtfertigt wurden diese Kürzungen von der Bundesregierung

mit den sinkenden Arbeitslosenzahlen aufgrund der

gestiegenen Konjunktur.

Die Tatsache, dass in Karlsruhe fast dreiviertel der Arbeitslosen

langzeitarbeitslos sind, belegt jedoch, dass Menschen mit

Handicap vom wirtschaftlichen Aufschwung nicht profitiert haben.

Auf der anderen Seite spüren sie deutlich die Auswirkungen

der Kürzungen. So gab es beispielsweise in Karlsruhe in

den Jahren 2005 bis 2010 ca. 1.000 bis 1.100 Arbeitsgelegenheiten

(AGH´s), besser bekannt als „1,- bis 2,- Euro-Jobs“. Dieses

Jahr sind es nur noch 400 AGH´s. Gerade die AGH´s waren

und sind jedoch für Menschen mit Handicap oft die einzige Gelegenheit

zur Teilhabe am Arbeitsleben. Neben Tagesstruktur, sozialen

Kontakten und einem Hinzuverdienst, der zu einem menschenwürdigeren

Leben verhilft, ermöglichen sie Menschen mit

Handicap einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, stärken

das Selbstwertgefühl und stabilisieren die ohnehin oft schon gesundheitlich

angeschlagenen Menschen nachhaltig.

Thomas Rutter ist 51 Jahre alt. Nach seinem Hauptschulabschluss

absolvierte er erfolgreich die Ausbildungen zum Baumaurer,

Dreher und Kranfahrer im Schwermaschinenbau. Er besitzt

neben dem LKW-Führerschein mehrere Scheine für verschiedene

Krantypen. Herr Rutter hat immer gearbeitet und dabei

z. B. als Fahrer von Schwertransporten harte körperliche Arbeit

verrichtet. Er war nie arbeitslos. Im Jahre 2004 holte ihn jedoch

die Vergangenheit ein. Als Zwölfjähriger hatte er sich bei einem

Unfall einen offenen Trümmerbruch am linken Unterschenkel zugezogen.

Mehr als 30 Jahre später führten Bakterien, die sich

verkapselt hatten, zu einer Knochenmarkentzündung. Die alten

Narben gingen auf und eine Gewebslappentransplantation wurde

notwendig. Bei der Operation mussten mehrere Nerven durchtrennt

werden.

Heute muss Herr Rutter täglich so starke Schmerzmittel einnehmen,

dass er nicht einmal mehr Auto fahren darf, vom Füh-

AWO Mitteilungen 3


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IM BLICKPUNKT

ren schwerer Maschinen ganz zu schweigen. Er kann keine

schwere körperliche Arbeit mehr verrichten, wie er es bis 2004

getan hat. Er hat nun eine anerkannte Schwerbehinderung.

Herr Rutter berichtet, dass er nach der Krankheitszeit anfangs

noch zuversichtlich war. Die Zuversicht wich jedoch der Resignation,

als auf unzählige Bewerbungen auf Hausmeisterstellen

„im besten Fall“ nur Absagen kamen. „Die Firmen haben größtenteils

die Unterlagen nicht mal zurückgeschickt, nicht mal abgesagt,“

so Herr Rutter, „das war schon deprimierend.“

Das Auslaufen des Arbeitslosengeldes I und das Fallen in

„Hartz IV“ machten es nicht einfacher. „Die Anfangszeit war sehr,

sehr schwer,“ so Herr Rutter. So schwer, dass der Resignation

schwere Depressionen folgten. Erst nach einem Reha-Aufenthalt,

in dem er lernte mit der neuen Situation umzugehen, ging

es ihm etwas besser.

In den ersten eineinhalb Jahren im Arbeitslosengeld II-Bezug

wurde Herrn Rutter seitens des Jobcenters kein Angebot

gemacht. Er wurde ca. vierteljährlich zu einem Gespräch eingeladen

und gab Monat für Monat unaufgefordert eine Liste mit

seinen Bewerbungsbemühungen an der Pforte des Jobcenters

ab. Erst nach ca. eineinhalb Jahren machte der persönliche

Ansprechpartner des Jobcenters Herrn Rutter den Vorschlag,

eine Arbeitsgelegenheit zu machen und wies ihn ins AWO Arbeitsprojekt

zu. Herr Rutter fand das okay - „bevor ich zuhause

rum sitze.“

Kurze Zeit später begann er im Bautrupp des Arbeitsprojektes.

Hier nimmt man Rücksicht auf seine gesundheitlichen Einschränkungen

und schätzt seine Fähigkeiten sehr. Herr Rutter ist trotz

seiner Schmerzen immer freundlich und gut gelaunt. Er ist ein

sehr zuverlässiger, loyaler und engagierter Mitarbeiter. Alle mögen

und schätzen ihn und gerade die Jüngeren profitieren von

seinen Fähigkeiten und seinem Wissen und können viel von ihm

lernen, fachlich wie auch menschlich. Er selbst sagt, dass die

AGH ihn psychisch sehr stabilisiert. „Die Arbeit ist toll. Sie gibt

einem das Gefühl gebraucht zu werden, etwas zu schaffen und

helfen zu können, z. B. wenn wir für das Betreute Wohnen arbeiten.“

Ausgebeutet fühlt er sich nicht.

Vom Jobcenter hätte Herr Rutter sich mehr Unterstützung gewünscht.

„Viele wollen arbeiten gehen und bekommen kaum oder

keine Unterstützung. Das Jobcenter sollte mehr für die Leute

tun und mehr Initiative zeigen.“ Bei ihm hatte der Rentenversicherungsträger

sogar finanzielle Unterstützung, beispielsweise für

eine Umschulung angeboten, das Jobcenter hatte sich aber nicht

weiter darum gekümmert.

Doch wem soll man hierfür einen Vorwurf machen? Den Arbeitsvermittlern

auf dem Jobcenter, die kaum Entscheidungsspielräume,

dafür aber enge Vorgaben zu erfüllen und eine „Fallrate“ von ca.

200 bis 230 Arbeitslosen haben? Ist das nichts anderes als eine

Armutsverwaltung?

Die Geschichte von Herrn Rutter ist tragisch, aber leider kein

Einzelfall. Wie er machen unzählige Menschen die Erfahrung,

dass es nicht so einfach ist. Wie oft hört man, dass man immer

Arbeit findet, wenn man nur wirklich will. Doch was ist, wenn man

aber aus irgendeinem Grund nicht so kann? Das soziale Sicherungssystem

Deutschlands gilt als eines der besten der Welt.

Das ist es bestimmt auch. Und dennoch scheint der Einzelne

eines nicht zu dürfen: krank zu werden oder aus irgendeinem

anderen Grund nicht mehr zu „funktionieren“. Dieses Schicksal

kann jeden treffen, doch wie weit weg sind wir hier noch von den

UN-Vorgaben zur Inklusion und damit von der Forderung nach

einer Gesellschaft an der alle in allen Lebensbereichen teilhaben

können?

Nachdem der bundespolitische Wind derzeit nun einmal aus

dieser Richtung weht, stellt sich die Frage, inwieweit die Länder

und Kommunen für langzeitarbeitlose Menschen mit Handicap

in die Verantwortung gehen können und müssen. Die grün-rote

Regierung Baden-Württembergs hat als erste Landesregierung

auf die Bundespolitik reagiert und mit ihrem Konzept „Gute und

sichere Arbeit“ einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Auch wenn die Landesmittel von fünf Millionen Euro zusammen

mit fünf Millionen Euro über den Europäischen Sozialfonds

(ESF) bei weitem nicht

ausreichend sind, ist der so genannte

„Passiv-Aktiv-Tausch“

der richtige Ansatz. Hierbei sollen

arbeitslose Menschen mit

multiplen Vermittlungshemmnissen

in geförderte, sozialversicherungspflichtigeBeschäftigungsverhältnisse

vermittelt

werden. Der Arbeitgeber kann

für die Minderleistung des Angestellten

bis zu 75 Prozent der

Lohnkosten erstattet bekommen.

Statt Arbeitslosigkeit wird

also Arbeit finanziert und nebenbei

wird noch in die Kranken-,

Renten- und Pflegekassen einbezahlt.

Insgesamt - neben anderen

Projekten zur gezielten

Unterstützung bestimmter Zielgruppen

wie Alleinerziehenden,

Migranten etc. - ein sinnvolles

und menschenwürdiges Programm,

das verschiedenen Berechnungen

zufolge nicht einmal

teurer ist als den Menschen die

„passiven“ Transferleistungen

zur Sicherung ihres Existenzminimums zu bezahlen. Die Folgekosten

der „Begleiterscheinungen“ von Arbeitslosigkeit und damit

Armut, z. B. für das Gesundheitssystem und die Jugendhilfe

oder der volkswirtschaftliche Schaden durch Schwarzarbeit sind

hier noch nicht einmal berücksichtigt.

Wie die Kommune mit dem Thema umgeht, ist noch offen.

Vor kurzem wurde von drei Stadträtinnen der SPD-Fraktion,

darunter unsere AWO Vorsitzende Angela Geiger und unser Vorstandsmitglied

Gisela Fischer, ein Antrag an die Stadtverwaltung

gestellt, in dem ein sozialer, kommunaler Arbeitsmarkt für

Karlsruhe gefordert wird.

Der beschriebene „Passiv-Aktiv-Tausch“ ist übrigens nichts

Neues, sondern wurde vor der Hartz IV-Reform zu Zeiten des

Bundessozialhilfegesetzes bereits jahrelang von der Stadt erfolgreich

im Rahmen von „Arbeit statt Sozialhilfe“ umgesetzt.

Ansonsten könnte die Ausweitung der Plätze im Rahmen des

Tagesstrukturangebotes nach § 16a SGB II oder die finanzielle

Unterstützung von offenen Beschäftigungsangeboten Ansatzpunkte

zur Problemlösung sein.

N. Kunz

AWO Mitteilungen


Wir stellen vor

Kadiatou Fatoumata Diallo, absolviert

seit 1. September 2011

ein Freiwilligendienst als FSJ* in

der Kita Polyglott.

Der Gespräch führt Frau Pititto,

Einrichtungsleiterin der Kita Polyglott.

Wie sind Sie auf den BFD/FSJ* aufmerksam geworden?

Ich bin von Guinea nach Deutschland gekommen und habe erst

einen Deutschkurs gemacht. Ich wusste, dass ich keine Ausbildung

machen kann, weil mein Deutsch nicht gut genug ist. Ich

wollte eine Möglichkeit suchen, wie ich mein Deutsch verbessern

kann. So bin ich auf das FSJ aufmerksam geworden.

Was waren Ihre Gründe, sich für ein freiwilliges Jahr im BFD/

FSJ zu entscheiden?

Ich wollte mein Deutsch verbessern. Meine Nervosität in den Griff

bekommen und herausfinden, was ich für eine Ausbildung machen

kann und auch machen will.

Haben Sie schon vorher in sozialen Einrichtungen Erfahrungen

sammeln können?

Nein, nicht in Afrika. Vor der Kita Polyglott habe ich im AWO

Seniorenzentrum Karl-Siebert-Haus ein Praktikum über vier

Monate gemacht.

Erzählen Sie etwas über Ihre Aufgaben als BFD/FSJ in der

Kita Polyglott.

Ich arbeite hier Vollzeit. Die Hälfte der Zeit bin ich in einer Gruppe

und die andere Hälfte kümmere ich mich um die Küche. In

der Gruppe helfe ich den Kolleginnen bei der Pflege und Betreu-

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IM BLICKPUNKT

ung der Kinder. Ich mache auch kleine Angebote mit den Kindern

und spreche Französisch mit ihnen. In der Küche nehme

ich das Essen entgegen, richte die Wagen mit Geschirr und Essen

für die Gruppen und mache nach dem Essen die Küche

wieder sauber. Ich gehe auch zu den Teambesprechungen und

darf mich an der Planung beteiligen.

Welche Erfahrungen haben Sie seit Beginn des BFD/FSJ

gemacht?

Ich habe viele Erfahrungen im Umgang mit den Kindern und Eltern

gemacht.

Mit den Kolleginnen habe ich gelernt, wie man mit Konflikten

umgeht und sie lösen kann. Durch die Seminare habe ich viele

Informationen zu verschiedenen Sachen bekommen, z. B. war

ich in München und wir haben viele Einrichtungen besucht.

Welche Auswirkungen hat der BFD/FSJ auf Ihre berufliche

Zukunft?

Ich weiß jetzt was ich machen will, ich möchte Erzieherin werden.

Ich weiß jetzt auch, was ich gut kann und was ich noch

verbessern muss. Ich habe mehr Erfahrung darüber, wie man

bei einer Ausbildungssuche vorgeht. Vorher hatte ich keine Ahnung.

Würden Sie ein freiwilliges Jahr im BFD/FSJ weiter empfehlen?

Ja, auf jeden Fall, weil man am Ende des FSJ mehr Erfahrung

hat und weiß, welche Ausbildung man machen möchte. Außerdem

kann man in der Bewerbung angeben, dass man ein FSJ

gemacht hat. Für mich ist das ein Vorteil.

Vielen Dank für das Gespräch.

*Anmerkung:

BFD = Bundesfreiwilligendienst

FSJ = Freiwilliges Soziales Jahr

Weitere Infos unter: www.echt-sozial.de

AWO Mitteilungen 5


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AWO INTERN

AWO Karlsruhe setzt Zeichen gegen Rassismus

Bundesweite AWO Demonstrationen gegen Rassismus - Aktion „5 vor 12“

Angesichts der rassistisch motivierten Morde rechtsextremer

Gruppierungen rief der Bundesverband der AWO alle Gliederungen

und Einrichtungen der AWO auf, sich am internationalen

Tag gegen Rassismus, am 21. März 2012, an der von der Türkischen

Gemeinde Deutschlands (TGD) ins Leben gerufenen Aktion

„5 vor 12“ zu beteiligen.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben die abscheulichen,

rassistisch motivierten Morde der rechtsextremen

Gruppierung „Nationalsozialistischer Untergrund“ für Trauer und

Entsetzen gesorgt. Den Hinterbliebenen und Freunden der Opfer

gelten unser Mitgefühl und unsere tiefe Solidarität. Wir nehmen

mit Sorge zur Kenntnis, dass Ressentiments und Vorurteile

gegenüber Menschen mit tatsächlichem oder zugeschriebenem

Migrationshintergrund nicht nur am rechten Rand der Gesellschaft

vorkommen. Aktuelle Studien belegen das Vorkommen rechtsextremer

Einstellungsmuster bis weit in die Mitte der Gesellschaft.

Gewaltbreite Rassisten stützen sich auf diese Vorurteile und sehen

ihre Taten dadurch als legitimiert an. Die öffentlich bekannt

gewordenen Morde sowie die polizeiliche und juristische Aufarbeitung

dessen haben auch innerhalb der AWO bei vielen Kolleginnen

und Kollegen Ängste und Unsicherheiten ausgelöst.

Die AWO fühlt sich seit ihrer Gründung 1919 den Grundwerten

Solidarität, Toleranz, Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit verpflichtet.

Mit dem „Magdeburger Appell - Demokratie heißt Hinsehen

und Gesicht zeigen!“, beschloss die AWO Bundeskonferenz

im Jahre 2007 gegen jede Form rechtsextremer Ideologie

Position zu beziehen. Deshalb war es für die AWO selbstverständlich,

die türkische Gemeinde Deutschlands in ihrer Aktion

„5 vor 12“ zu unterstützen.

Unter dem Motto „AWO gegen Rassismus!“ demonstrierten viele

Einrichtungen und Stadtbezirke/OV des AWO Kreisverbandes Karls-

ruhe-Stadt e.V. vor ihren Einrichtungen und der Geschäftsstelle. Mit

Plakaten und Transparenten setzten die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter

und Mitglieder ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus.

An der Aktion des Ortsvereins Grötzingen beteiligte sich auch

Ibraimo Alberto, der seit einem halben Jahr zusammen mit seiner

Familie in Grötzingen lebt. Mit 18 Jahren kam er aus Mosambik

in die ehemalige DDR. Dort studierte er Sozialarbeit, gründete

eine Familie und engagierte sich vielfältig ehrenamtlich. Nach

der Wende wurde die Stimmung gegen Ausländer in seinem damaligen

Wohnort jedoch immer schlimmer und er und seine Familie

erlebten den aufkommenden Rassismus am eigenen Leib.

So entschloss sich die Familie letztendlich zu dem Umzug nach

Karlsruhe. Ibraimo Alberto arbeitet in der Schwerstbehindertenbetreuung

und fühlt sich nach seinen Aussagen hier sehr wohl.

Seine ergreifende Lebensgeschichte wurde kürzlich von Dominik

Drutschmann, Karlsruhe, im SPIEGELONLINE unter dem Titel„

Der Durchboxer“ niedergeschrieben unter:

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,813545,00.

Machen wir deutlich, dass Rassismus in der AWO und in

keinem demokratischen Raum Platz haben darf!

Weitere Vereine/Initiativen, die sich in Karlsruhe gegen Rassismus

engagieren:

LernOrt Zivilcourage e.V., wurde gegründet am 23. April 2012.

Die AWO wird von Gerald Rieger, AWO Kreisvorstandsmitglied,

der als Beisitzer in den erweiterten Vorstand des Vereins LernOrt

Zivilcourage e.V gewählt, vertreten.

Informationen unter: www.lernort-zivilcourage.de

Bürgerinitiative Zivilcourage e.V., Informationen unter:

www.buergerinitiative-zivilcourage.de

AWO Mitteilungen


Seniorenzentrum Hanne-Landgraf-Haus

Seniorenzentrum Oberreut

Werkstatt

Stadtbezirk Beiertheim-Bulach

AWO INTERN

Arbeitsprojekt/Wohnhaus Leo 11

OV Grötzingen

AWO Mitteilungen 7


Selbstbestimmt wohnen ohne Betreuungspauschale

VOLKSWOHNUNG schließt Kooperationsvertrag

mit der AWO Karlsruhe

Über 2.000 Menschen leben in

den rund 1.000 Wohnungen der

VOLKSWOHNUNG im Rintheimer

Feld. Davon ist etwa die Hälfte über

60 Jahre alt. In den nächsten zehn

bis 15 Jahren erreichen weitere 20

Prozent diese Altersstufe. Die

VOLKSWOHNUNG möchte der

wachsenden Zahl älterer Menschen

gerecht werden und geht auf den

Wunsch nach Selbstbestimmtheit

und Individualität ein.

Ab Juli 2012 entsteht in Zusammenarbeit

mit der AWO Karlsruhe an

der Heilbronner Straße 22 ein Projekt

mit dem Motto „Selbstbestimmt wohnen

ohne Betreuungspauschale“. Die

VOLKSWOHNUNG ist in Baden-

Württemberg das erste Unternehmen,

das einem Träger direkt in seinem

Wohngebiet Räumlichkeiten zur

Verfügung stellt und auf diese Weise

eine zielgruppengerechte Versorgung

in der unmittelbaren Nachbarschaft

ermöglicht. Den dazu gehörenden

Kooperationsvertrag haben

beide Partner jetzt unterzeichnet -

damit ist der Startschuss gefallen für

ein wegweisendes Projekt.

Seniorengerechtes Wohnen ist

für das Karlsruher Immobilienunternehmen ein zentrales Thema.

„Im Hinblick auf die steigende Lebenserwartung und die

veränderten Bedürfnisse älterer Menschen engagieren wir uns

dafür, dass unsere Mieterinnen und Mieter so lange es geht in

ihrem Zuhause bleiben können,“ erklärt VOLKSWOHNUNGS-

Geschäftsführer Reiner Kuklinski. Aber auch für Personen mit

erhöhtem Betreuungsbedarf soll das möglich sein: für diese Mieter

baut das Unternehmen in der Heilbronner Straße fünf Wohnungen

im ersten Obergeschoss barrierearm und altersgerecht

um. Im Bedarfsfall können die darin lebenden Menschen auf ein

Hilfs- und Pflegeangebot zurückgreifen. „Die Besonderheit unseres

Konzeptes ist, dass Dienstleistungen nicht pauschal gewählt,

sondern bedarfsgerecht für jeden Einzelnen organisiert

und vergütet werden,“ so Kuklinski.

Parallel dazu richtet die VOLKSWOHNUNG im Erdgeschoss

Büroräume für den ambulanten Dienst und ein Wohn-Café ein,

die beide von der AWO unterhalten werden. „Die Kooperation

mit der VOLKSWOHNUNG ist für uns ein bedeutsamer Meilenstein

und setzt neue Maßstäbe in der wohnortnahen Versorgung.

Die individuelle Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner

Außerordentliche Kreiskonferenz

AWO INTERN

V. l. n. r.: Jürgen Schubert (Sozialmanager der VOLKSWOHNUNG), Clarissa Simon, Angela

Geiger und Reiner Kuklinski (Geschäftsführer der VOLKSWOHNUNG).

im Rintheimer Feld ist ein ganz neues, zukunftsweisendes Modell

und ergänzt unsere bisherigen Angebote,“ erklärt Clarissa

Simon, stellvertretende Geschäftsführerin der AWO Karlsruhe

und zuständig für den Bereich Gesundheit und Pflege.

In den Räumen an der Heilbronner Straße bietet die AWO ab

1. Juli 2012 ein umfangreiches Beratungsangebot an: Fragen zu

Kostenträgern, Informationen über den Hausnotruf, Schulungen

von Angehörigen und vieles mehr. Gleichzeitig soll diese Einrichtung

dazu dienen, Gemeinschaft zu fördern und die Begegnung

verschiedener Generationen anzuregen. Ein „Wohn-Café“,

Kultur-, Fitness- und Kochgruppen sowie ein gemeinsamer Mittagstisch

sind angedacht. Angela Geiger, Vorsitzende der AWO

Karlsruhe, hält fest: „Selbstbestimmt wohnen im Alter ist ein großes

Anliegen von uns. Nur so können wir die Eigenverantwortung

der Senioren stärken und ihre Lebensqualität erhöhen. Und wir

freuen uns sehr darauf, Menschen für dieses Projekt gewinnen

zu können, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten.“

Beatrice Kindler,

VOLKSWOHNUNG GmbH

Am Donnerstag, den 19. Juli 2012, findet eine außerordentliche Kreiskonferenz des Kreisverbandes statt.

Wichtige Themen der Kreiskonferenz sind eine Satzungsänderung und die Ausgliederung der sozialen Dienstleistungen in

eine gemeinnützige GmbH. Die Einladungen an die Delegierten wurden fristgerecht versendet und wir freuen uns auf eine

rege Beteiligung.

AWO Mitteilungen 9


AWO INTERN

Haben Sie Interesse sich ehrenamtlich zu betätigen?

Wir suchen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unser neues Projekt:

„Gut versorgt daheim im Rintheimer Feld“

Wir als Kooperationspartner der VOLKSWOHNUNG Karlsruhe

bieten ab Juli 2012 im Rintheimer Feld erstmals eine wohnortnahe

Versorgung an. Betreut werden Menschen mit erhöhtem

Pflege- und Betreuungsbedarf sowie alle Menschen, die eine

sonstige Betreuung und Ansprache benötigen.

Kern des Angebotes ist die ambulante Versorgung der Bewohnerinnen

und Bewohner durch ein unmittelbar vor Ort eingesetztes

multiprofessionelles Team aus Sozialpädagogen, Pflegefachkräften,

Hilfskräfte, hauswirtschaftlichen Kräften und ehrenamtlich

Tätigen. Durch dieses Team wird die Unterstützung

im Alltagsleben, Hilfe im Pflegefall, Versorgungssicherheit in der

eigenen Wohnung rund um die Uhr (Hausnotruf) und Beratungsangebote

sichergestellt.

Daneben werden im Rahmen eines Wohncafés ein regelmäßiger

Mittagstisch und Nachmittagskaffee sowie zahlreiche Freizeitaktivitäten

angeboten.

Ohne dich geht’s nicht!

Die AWO in Baden wirbt um neue Mitglieder

Neben ihren Diensten und Einrichtungen leistet die AWO in Baden soziale Arbeit in nahezu 200 Ortsvereinen.

Die Mitglieder in den Ortsvereinen tragen einen wichtigen Teil zum sozialen Zusammenhalt

der Gesellschaft bei und wirken in sehr kreativen Formen mit.

Aber die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Ortsvereinen der AWO ist längst kein Selbstläufer

mehr. Demografische, soziale und gesellschaftliche Veränderungen stellen die Verantwortlichen der

AWO auf allen Ebenen vor die Herausforderung, mit Aktionen zur Mitgliederwerbung auf die Arbeit

der Ortsvereine aufmerksam zu machen. Es müssen immer wieder neue Menschen für das soziale

Engagement gewonnen werden, damit wir vor Ort wichtige Angebote wie Hausaufgabenbetreuung,

Seniorengymnastik oder andere Angebote beibehalten können.

Solidarität ist einer der Grundwerte der AWO und deshalb wirbt sie in ganz Baden unter dem Motto

„Ohne dich geht’s nicht!“ um Menschen, die bereit sind, sich in einem Ortsverein zu engagieren. „Bei uns

sind alle willkommen, die andere unterstützen wollen,“ sagt Frau M., die seit 15 Jahren Mitglied in einem

Ortsverein ist und fügt hinzu: „Mit anderen zusammen macht helfen auch mehr Spaß.“

ANZEIGEN

Wie können Sie sich engagieren?

In unserer wohnortnahen Versorgung im Rintheimer Feld haben

wir eine vielfältige Auswahl für ein ehrenamtliches Engagement.

Die Aufzählung ist nur ein Ausschnitt von verschiedenen Tätigkeiten:

• Organisation und Durchführung verschiedener Aktivitäten

• Mitgestaltung verschiedener Aktivitäten

• Begleitung von Menschen zu verschiedenen Aktivitäten und

Veranstaltungen

• Nachbarschaftshilfe

• Fahrdienst

Aktivitäten können sein:

Kochen, Singen, Spielen, Malen, Basteln, Vorlesen, Gespräche,

Erzählcafé, Wissensbörse, Gymnastik, Fitness, Gesundheitstraining

u.v.m.

Kontaktdaten:

Carmen Gilles, Tel. (0721) 3 50 07-0 / -119,

E-Mail: ehrenamt@awo-karlsruhe.de

Nichts geht über

Bärenmarke.

Bärenmarke zum Kaffee.

AWO Mitteilungen 11


Spende vom Internationalen Frauenclub

AWO INTERN

Am 8. Mai 2012 fand im Festsaal der Durlacher Karlsburg die feierliche Spendenverleihung des 45. Pfennigbasars durch den Internationalen

Frauenclub statt. Manfred Kirchner und Nathalie Kunz nahmen die Spende in Höhe von 9.250 Euro für die Anschaffung einer

Druckmaschine für die Werkstatt des Arbeitsprojektes entgegen. Für den Förderverein der Krebsberatungsstelle nahm Elke Rottenberg-Enghofer

eine Spende entgegen.

Unterstützung durch Spendenaktion „Der Durlacher Weg“

Der gemeinnützige Verein

Humanitäre Botschaft unterstützt

durch die Spendenaktion

„Der Durlacher Weg“

Projekte in Durlach. Durch

den Verkauf von Spendensteinen

kam seit dem Start

der Aktion schon eine größere

Summe zusammen.

Über eine Spende durften

sich unsere Einrichtungen,

das Projekt 2. Chance und

die Kita Villa, freuen.

Das Projekt 2. Chance,

das Jugendlichen mit ehrenamtlichen

Mitarbeiter/innen

eine außerschulische Lernbegleitung

ermöglicht, bekam

1.000,- Euro überreicht.

Die Kita Villa hat für die

pädagogische Arbeit, deren

besonderer Schwerpunkt das

tägliche Singen und Musizieren

ist, eine Summe von

2.500,- Euro erhalten. Damit kann nun eine professionelle Unterstützung

durch eine/n Chorleiter/in finanziert werden.

Weitere Informationen zur Spendenaktion erhalten Sie unter

www.humanitaere-botschaft.de.

V. l. n. r.: Carsten de la Porte (Verein Humanitäre Botschaft), Nadine

Mössinger (Leiterin des Kinder- u. Jugendhauses), Gerald Rieger

(AWO Projekt 2. Chance), Sabine Sauer und Jutta Elsner (AWO Kita

Villa) und Andreas Mummert (Vors. Verein Humanitäre Botschaft).

AWO Mitteilungen 13

Foto: Donecker

Foto: Boulevard Baden


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EINRICHTUNGEN

Seniorenzentrum Hanne-Landgraf-Haus

Wie im Vorjahr - Bestnote 1,0

Es war ein Winter der Überprüfungen: noch vor dem kalendarischen

Frühlingsbeginn wurde das AWO Seniorenzentrum

gleich dreifach überprüft. Allen Prüfungen durch Lebensmittelaufsicht,

Heimaufsicht und Medizinischen Dienst der Krankenkassen

gemein ist das unangemeldete Auftauchen der Prüfer.

Ob Küchenhygiene, Heimbeiratsbefragung, Medizinschrankkontrolle,

Bewohneruntersuchung und -befragung u.v.m.: bei allen

Prüfinstanzen wurde das hohe Qualitätsniveau im Hause lobend

anerkannt.

Wie im Vorjahr wurde in der Qualitätsprüfung der Einrichtung

die Gesamtnote 1,0 vergeben. Alle Bewertungsergebnisse zeigen

eins: man gibt sich Mühe, legt sich für Bewohner und Tagesgäste

ins Zeug, stellt sich immer wieder neuen Herausforderungen

und dokumentiert dies auch so, dass es externe Prüfer problemlos

nachvollziehen können. In diesem Sinne sind die Bestnoten

gleichermaßen Bestätigung und Verpflichtung auf die Zukunft

hin: ein „Hattrick“ in 2013, das wäre etwas.

Grötzinger Narrengericht hilft Hanne-Landgraf-Haus

Das badische Malerdorf Grötzingen ist auch bekannt für seinen

alljährlichen Nachtumzug durch den Ort. In schwäbisch-alemannischer

Tradition findet dort eine beliebte Fasnachtsveranstaltung

statt. Organisiert wird das Ganze von der Hottscheck-

Narrenzunft, die vor dem Umzug noch beim Rathaus ein Narrengericht

abhält. Ein prominenter Bürger stellt sich dann dem hohen

Gericht und wird zum guten Schluss zu einer Geldstrafe verurteilt,

die einer sozialen Einrichtung zugute kommt.

Profiteur dieses Brauches war in diesem Jahr das AWO Seniorenzentrum

und so konnte Einrichtungsleiter Oliver Deppen-

100-jähriger Geburtstag

Der Begriff des „rüstigen“

alten Menschen wird gerne

überstrapaziert, aber im Fall

von Gertrud Kopietz trifft er

zu: niemand würde der lebendigen,

wachen alten Dame

ihre 100 Jahre ansehen.

Am 30. April 1912 geboren,

feierte sie ihren Ehrentag mit

zahlreichen Verwandten und

Freunden. Dass neben Kindern

und Enkelkindern auch

vier Urenkel vertreten sind,

das wundert kaum.

Seit gut zwei Jahren lebt

Gertrud Kopietz jetzt im Hanne-Landgraf-Haus

und fühlt

sich dort wohl und gut betreut.

Zur Lebensqualität

trägt sicher mit bei, dass sie

seit über 50 Jahren AWO

Mitglied ist und zwar ein aktives

im besten Sinne.

Unter den vielen Gratulanten

waren auch Ortsvorsteher

Thomas Tritsch und

Pfarrer Friedhelm Sauer, die

sich über die Vitalität der alten

Dame freuten.

Noch heute freut sich die

geborene Grötzingerin auf

die Teilnahme an den Aktivitäten

des rührigen AWO

Ortsvereins unter dem Vorsitz

von Edith Winterhoff.

dorf vom „verurteilten“ Jürgen Morlock, Ortsvorsteher von Wolfartsweier,

einen „fetten“ Scheck von 350,- Euro entgegennehmen.

Dessen Verwendung war schnell beschlossen: die Hochbeete

im Sinnesgarten sollen durch weitere Kräuter und Blumen

auch vor dem Anbau ergänzt werden.

Der Vertreter der Narrenzunft, Sven Gaukel, konnte zufrieden

ausführen, dass sich die Narren nicht nur in der Fasnachtszeit

engagieren, sondern auch im Restjahr für die Belange sozialer

Einrichtungen in Grötzingen einsetzen.

AWO Mitteilungen


Die Ambulanten Jugendhilfen Durlach

Unser Projekt: „Get Fit!“

Die Ambulanten Jugendhilfen der AWO

Karlsruhe Stadt e.V. betreuen Kinder und

Jugendliche ab Schuleintrittsalter. Der zeitintensive,

stark individualisierte und im hohen

Maße flexible Betreuungsansatz durch

eine/n Bezugsbetreuer/in ist besonders geeignet

Kinder und Jugendliche zu erreichen,

die gefährdet sind durch alle sozialen Netze

zu fallen oder die zunächst Schwierigkeiten

haben, sich in eine Gruppe zu integrieren.

Vielen Jugendlichen, die wir betreuen,

fällt es schwer in Bewegung zu kommen.

Sie haben Angst sich zu blamieren, finden

sich zu dick oder zu untalentiert. Dies

führt oft zu angestauter Aggression, depressiver

Haltung oder Gewalt Mitmenschen

gegenüber.

Wir möchten den Jugendlichen diese

Hürde nehmen und ihnen Sport im geschützten

Rahmen in unserer Einrichtung

Ambulante Jugendhilfen anbieten. Sei es

auf einem Trampolin zu springen, mit anderen

Jugendlichen Fußball zu spielen oder

auf Trainingsrädern ein paar Kilos zu verlieren.

Sie sollen hierdurch ihre Persönlichkeit

stärken, Selbstvertrauen gewinnen und gelöster durchs Leben

gehen.

Am einfachsten geling dies durch gute, ansprechende

Sportgeräte. Und hierfür möchten wir laufen und viele Spenden

sammeln.

„In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist,“ dies

sagte schon Turnvater Jahn. Und wir wissen selbst, dass man

sich einfach gut fühlt, wenn man in Bewegung ist und sportlich

etwas geschafft hat.

Für unser Projekt engagieren sich unsere Spendenläufer:

Daniel Clauß, 37 Jahre (auf dem Foto links)

Als Mitarbeiter des FAE (Flexible Ambulante Erziehungshilfe)-

Teams Get real! der AWO bin ich täglich mit unseren Jugendlichen

in Kontakt und sehe, wie schwer sich manche Jugendliche

mit Bewegung und Sport tun.

Ich selbst laufe zum zweiten Mal den Halbmarathon und möchte

den Jugendlichen damit zeigen, dass man mit Übung und Willen

sein Ziel erreichen kann, auch wenn es erst unerreichbar

scheint.

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EINRICHTUNGEN

Olaf Kummer, 34 Jahre (auf dem Foto rechts)

Ich laufe viel und weit; habe schon mehrere Zehnkilometerläufe

und einige Halbmarathons hinter mich gebracht. Insgesamt

bin ich für jeden Sport zu haben und möchte Jugendliche dazu

aufrufen, Mut zu haben und miteinander was durchzuziehen.

Das Projekt und die Spendenläufer werden betreut von Firdevs

Kaplaner, AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V., Schulische

Hilfen, Gritznerstraße 8, 76227 Karlsruhe, Tel. (0721) 98 96 33 -12,

Fax (0721) 98 96 33 -20, E-Mail: f.kaplaner@awo-karlsruhe.de,

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Das LAUFENmitHERZ-Spendentool ist ab sofort bis

23. September geöffnet. Oder überweisen Sie auf unser Konto:

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- Sportgeräte KST 503.

Wir danken Ihnen jetzt schon herzlich für Ihre Unterstützung

durch Ihre Spenden.

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AWO Mitteilungen 15


Arbeitsprojekt

Teilnahme an den „Dreck-weg-Wochen“

Das Arbeitsprojekt hat sich in den vergangenen Wochen mit den

Besuchern der so genannten „Externen Tagesstruktur“ an den

„Dreck-weg-Wochen“ des Amts für Abfallwirtschaft beteiligt. Am

Tagesstrukturangebot nehmen Bewohner/innen vonLeo 11, aber

auch psychisch kranke Menschen von außerhalb teil.

Seit Ende März machen sie sich einmal wöchentlich mit Eimern

und Zangen bewaffnet auf den Weg, um die Straßen der

Innenstadt-West von Zigarettenkippen, Bonbonpapierchen, um-

Kindertagesstätten Villa und Sebold

Ziel des Projektes ist es, Musik als

generationenübergreifendes Medium

zu nutzen, um einen Begegnungsrahmen

und somit auch das gegenseitige

Verständnis von Jung und Alt zu

ermöglichen. Singen und Musizieren

bedeutet eine ganzheitliche Förderung

und Unterstützung auf allen

Ebenen. Wegen der Vielzahl von

Förderaspekten, die wir durch das

Singen für Kinder und Senioren erreichen

können, möchten wir gezielt

dem Singen und Musizieren als traditionelles

„Handwerkszeug“ in der Elementarpädagogik

und Seniorenbetreuung

einen besonderen Stellenwert

geben.

Singen kann jeder, es ist kulturund

altersübergreifend und es verbindet

soziokulturelle Unterschiede. Jeder

Teilnehmer hat die Möglichkeit

sich aktiv oder passiv und entsprechend

seiner Fähigkeiten als Individuum

am gemeinsamen Gruppengeschehen

einzubringen.

Vorschulkinder der AWO Kindertagesstätte Villa und Sebold

treffen sich jeden ersten Donnerstag im Monat in der Zeit von

10.00 bis 11.00 Uhr mit den Bewohnern des Seniorenheimes

Parkschlössle zum gemeinsamen Singen, Musizieren, Bewegen

und Tanzen.

Wir sehen in dieser Kooperation eine gesellschaftliche Aufgabe,

bei der verschiedene Generationen zusammen gebracht werden

sollen. Durch veränderte gesellschaftliche Bedingungen, wie die

erforderliche Mobilität in der Arbeitswelt und dem demografischen

Wandel, hat sich die Zahl der Großfamilien deutlich verringert.

Senioren können hierdurch nicht immer ihre Enkel und Urenkel

miterleben, Kinder haben weniger Kontaktmöglichkeiten zu

Senioren. Mit unserem Angebot möchten wir einen Beitrag leisten,

um diese Lücke zu verkleinern. Der Leitgedanke des Projektes

ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen, von Wertschätzung

und gegenseitiger Akzeptanz. Alle am Projekt Beteiligten erhalten

gleichermaßen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen

offen und neugierig aufeinander zuzugehen. Das Projekt

EINRICHTUNGEN

her geflogenem Werbematerial und sonstigem, achtlos weggeworfenen

Müll zu befreien.

Durch die Säuberungsaktion, die noch bis Mitte Mai geht, gelingt

es, die psychisch kranken Menschen für den Umgang mit

Müll zu sensibilisieren. Sie sind motiviert, engagiert und ohne

Scheu dabei. Ein Bewohner der Leo 11 meinte schon nach der

ersten Aktion: „Ich werde nie wieder einfach so meine Kippe auf

die Straße werfen!“

Kooperation zwischen Heimstiftung Karlsruhe und

Seniorenheim Parkschlössle

Singen mit Menschen unter sieben und über 70 Jahren

gibt uns auch Gelegenheit, mit den Kindern Themen wie Krankheit,

Hilfsbedürftigkeit und Tod ungezwungen und als zum Leben

zugehörig zu besprechen. Wichtig ist es uns dabei, die Kinder

nicht zu überfordern.

Im Februar 2012 fand das erste Treffen statt. Die Kinder waren

zunächst sehr von den schönen Räumen im Parkschlössle

beeindruckt, besonders von dem großen Vogelkäfig und dem

Aktivraum mit vielen Spielen. Die Kinder entdeckten auch Spiele,

die es bei uns in der KiTa gibt, wie ein Tischfussballspiel.

Zunächst waren die Kinder und Senioren sehr schüchtern, aber

beim Singen der Lieder überwanden die Kinder ihre Zurückhaltung,

sie hatten große Freude und es gab viel zu lachen. Auch

bei den Senioren konnten wir im Verlauf der Stunde beobachten,

dass sich ihre Zurückhaltung langsam legte und sie große

Freude zeigten. Ein Mädchen aus unserer Gruppe erinnerte sich

sofort an ihren Großvater, der mit den Ohren wackeln kann und

hat dann alle Senioren genau beobachtet, ob noch jemand diese

besondere Fähigkeit besitzt.

AWO Mitteilungen 17


18

EINRICHTUNGEN

Kindertagesstätte Sebold

Einweihung Außenspielgerät

Endlich war der winterliche Frost

vorbei. Anfang März ging es los: das

neue Außenspielgerät für den Hof

der Kita Sebold wurde geliefert und

es konnte mit den Aufbauarbeiten

sowie der Verankerung des Spielgerätes

im Boden begonnen werden.

Die Kinder beobachteten diese Arbeiten

gespannt und mit Begeisterung.

Bei einem gemeinsam organisierten

Fest des Elternbeirates und

der Kita wurde das Spielgerät eingeweiht.

Kleine Leckereien der Eltern

und fröhliche Lieder, welche die

Kinder mit den Pädagoginnen erlernten

und vortrugen, rundeten die fröhliche

Stimmung ab.

Sozialtherapeutische Tagesgruppe Huckleberry

Kunstvernissage

Im Winter waren die Huckleberrys

vier Freitage in der Kunsthalle Karlsruhe.

Die Kinder bekamen unter der

Anleitung von Frau Rieger Einblicke

in die für sie bis dahin teilweise unbekannte

Welt der Kunst und Kultur.

In diesem Rahmen wurde der Fokus

auf Malen und Gestalten gesetzt.

Bei den einzelnen Gemälden fingen

die Kinder an, sich mit ihrer eigenen

Wahrnehmung auseinander

zu setzen, indem sie lernten Stillleben

zu interpretieren und daraus ihre

persönlichen Exemplare zu kreieren.

Dies brachte die ein oder andere angenehme

Überraschung mit sich.

In der nächsten Phase führte uns

Frau Rieger wortwörtlich in andere

Dimensionen ein. Und zwar in „die

Dritte“. Jetzt wurde nicht mehr gemalt,

sondern mit Holz und Ton hantiert.

Mit großer Hingabe und Leidenschaft

vertieften sich die Kinder in

ihre Werke. Große Freude kam auf, als sie die Resultate in ihren

Händen hielten und gegenseitig bewunderten.

Um dies zu huldigen, organisierten die Mitarbeiter/innen der

Tagesgruppe Huckleberry eine Vernissage, zu der die Eltern und

Familien eingeladen wurden. Gemeinsam mit Frau Rieger stell-

ten die Kinder den Besuchern die einzelnen Kunstwerke vor. Es

war ein feierliches und fröhliches Fest, bei dem die kleinen „Van

Goghs“ und „Donatellos“ ihre oft noch schlummernden Talente

unter Beweis stellten konnten und so im Einklang mit sich und

der Welt waren.

AWO Mitteilungen


Seniorenzentrum Stephanienstift

Der Frühling erwacht im Stephanienstift

Unter dem Motto „Frühlingserwachen“

riefen wir eine Woche lang

vom 19. bis 23. März den Lenz mit

unseren Bewohnerinnen und Bewohnern

herbei. Viele Höhepunkte

säumten diese Zeit, wie z. B. Frühlingsgestecke

herrichten, Frühlingsquark

mit frischen Zutaten vom

Markt herstellen und auch essen.

Donnerstags ging es dann mit einer

Gruppe von 27 Personen in den

Schlosspark, der mit seinen Krokussen,

Narzissen und Hyazinthen die

Augen glänzen ließ. Die wärmende

Sonne lud zum Verweilen ein und ein

Picknick sorgte für das leibliche

Wohl. Ein kleines Frühlingsfest mit

Frühlingsliedern und Gedichten, mit

einem Kurzfilm über die Blumeninsel

Mainau und einer Frühlingsbowle

sowie einem gemeinsamen Sitztanz

(Tulpen aus Amsterdam) bildeten

den Abschluss unserer Frühlingswoche.

Der Erfolg unserer Bemühungen

war, dass seit jenen Tagen

der Frühling eingekehrt ist .

Seniorenzentrum Karl-Siebert-Haus

Ein starkes Team

Das Team des Seniorenzentrums befand sich mitten in den

Umbau- und Renovierungsarbeiten im Haus und plötzlich standen

sie da. Eine nicht angekündigte Regelprüfung durch den

Medizinischen Dienst der Krankenkassen.

Trotz der erschwerten Bedingungen, die durch den Umbau

des Karl-Siebert-Hauses zu bewältigen waren, wurde das Seniorenzentrum

mit der „Bestnote“ belohnt. Dieses ist nur mög-

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EINRICHTUNGEN

lich durch das tägliche Engagement des gesamten Teams zum

Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Note 1 ist für alle ein besonderer Ausdruck für die tägliche

geleistete Arbeit und spornt zum Weitermachen an. Ein besonderer

Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern für die hervorragenden Leistungen.

AWO Mitteilungen 19


20

STADTBEZIRKE

Stadtbezirk Durlach

Helma Baumann -

Ehrung für langjähriges ehrenamtliches Engagement

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Helma Baumann

die Urkunde mit Nadel für ihr langjähriges ehrenamtliches

Engagement überreicht. Seit über zehn Jahren hat Helma Baumann

die Kasse des Stadtbezirkes geführt, die sie nun aus gesundheitlichen

Gründen abgegeben hat.

Ingeborg Holzer, 1. Vorsitzende Stadtbezirk Durlach, bedankte

sich ebenso wie Kreisvorstandsmitglied und Pate des Stadtbezirkes

Gerald Rieger bei Helma Baumann für ihr Engagement

beim AWO Stadtbezirk und überreichte ihr einen Blumenstrauß.

Auf unserem Foto v. l. n. r.: Gerald Rieger, Helma Baumann

und Ingeborg Holzer (1. Vorsitzende Durlach).

Stadtbezirk Beiertheim/Bulach

Wir blicken in die Zukunft!

1986 wurde unser AWO Stadtbezirk gegründet. Zunächst trafen

wir uns monatlich zum Treffen im Schülerhort Beiertheim.

Mittlerweile findet dieses Treffen im AWO Seniorenzentrum Oberreut

statt.

Seit 1997 treffen wir uns außerdem zwei bis drei Mal im Monat

im Bulacher Wachthäusle. Bei unseren Treffen singen wir gemeinsam

(oft mit Begleitung durch zwei Musiker mit Handharmonika

und einer Gitarre), erzählen uns Witze, tauschen uns über den

Alltag aus, machen Gedächtnistraining und andere Spiele. Des

Weiteren hat ein kleiner Kreis von Frauen bis zum Frühjahr 2011

gemeinsam für einen Basar Handarbeitssachen erstellt.

In den Monaten März bis November unternehmen wir monatlich

mit dem Bus einen Halbtagesausflug in die nähere Umgebung.

Haben Sie Interesse sich ehrenamtlich zu engagieren?

Für jede Art von Unterstützung in unserem Stadtbezirk würden

wir uns freuen. Sei es bei der Mitarbeit in unserem Vorstand

oder bei der Vorbereitung und Durchführung der verschiedenen

Treffen und Ausflüge.

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KA-City • Kriegsstraße 40 a • Tel. 3 10 32

KA-Rüppurr • Pfauenstraße 4 • Tel. 89 01 00

Wenn Sie sich uns anschließen möchten:

Wir heißen auch Kinder mit ihren Müttern oder Väter und jüngere

Interessierte in unserem Stadtbezirk herzlich willkommen

und möchten für diese Altersgruppen auch Gelegenheiten für

gemeinsame Unternehmungen oder Treffen anbieten. Wir freuen

uns über entsprechende Vorschläge und Ideen von Ihnen.

Besuchen Sie uns bei einem unserer nächsten Treffen (jeweils

ab 14.00 Uhr):

Bulacher Wachthäusle, Litzenhardtstraße 64 oder

AWO Seniorenzentrum, Hermann-Müller-Würtz-Straße 4.

Termine finden Sie auf www.awo-karlsruhe.de

oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

Eugenie Stobbe, 1. Vorsitzende, Tel. (0721) 86 54 13

Anita Zöller, Kassiererin, Tel. (0721) 86 16 47

Wir würden uns freuen, Sie in unserem Stadtbezirk begrüßen

zu dürfen.

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AWO Mitteilungen


Stadtbezirk Südweststadt/Weststadt

Ausstellung in der KunstWohlfahrt „Irma Zöller“

Am 20. April wurde die Ausstellung „Verhextes“ von Hannes

Hübner durch Peter Gautel eröffnet. Seit etwa zehn Jahren entstehen

Grafiken, die manch Irrationales einfangen, gewürzt mit

Ironie und Galgenhumor. Die Bilder wurden von Martin Stieghorst

erläutert und phantasievoll gewürdigt.

Auf unserem Foto v. l. n. r.: Hannes Hübner, Martin Stieghorst

und Peter Gautel.

2011 - ein Jahr des Stadtbezirkes

Natürlich war es wieder ein ereignisreiches Jahr. Beginnen

müsste ich eigentlich mit einem Bericht über unsere nicht zu bändigenden

und vor Elan sprühenden Damen und Herren der Gruppe

„Runter vom Sofa“, doch berichte ich zuerst von deren Enkeln,

von unserem jüngsten Kind: „Der Enkel schlägt den Opa - und die

Oma macht mit“. Diese Gruppe, vom ebenso engagierten wie

erfahrenen Schachlehrer Walter Wirsching geleitet, ist ein generationenübergreifendes

Projekt, das wir im Februar 2011 jeweils

samstags alle zwei Wochen stattfindend, starteten. Menschen

allen Alters spielen zusammen Schach. Trotz unterschiedlicher

Frequentierung etabliert sich diese programmatische Gruppe zu

einer festen Größe in unserem Angebot.

Hilde Becker (supervisor) und Marianne Röhm (team supervisor),

die immer aktive Doppel-Spitze (sprich: die Macherinnen)

unserer Gruppe „Runter vom Sofa“, fleißig unterstützt von Marisa

Stjepanovic und Ingrid Preuß präsentierten auch im vergangenen

Jahr ein tolles Programm. Im Telegramm-Stil: 13. Januar: N. Bögle

- Lügen haben lange Beine, 16. Januar: Besuch des Musicals „Ich

war noch nie in New York“, 23. Januar: Kammertheater - Bettina

Kerth - „Kann denn Liebe Sünde sein?“, 17. Februar: „Zauberer

Christo. - Fasching einmal anders“, 17. März: Eva Klingler, „Beinahe

Florenz oder Baden für Nichtschwimmer“, 12. Mai: Die Intendanten

„Wein, Weib und Gesang“, 16. Juni: Nachmittagsausflug nach

Sasbachwalden, 14. Juli: Bettina Kerth „Singen ist gesund“, 2. August:

Tagesausflug zu Adlermoden, 8. September: „Rabenstern -

Vortragskünstlerin“, 27. Oktober: Hubertus Marek „Karaoke“, 17.

November: Präsentation Schmuck und Gesundheit, 9. Dezember:

„Nikolausauftritt“. Außerdem wurde fleißig Gymnastik betrieben,

an Spiele-Nachmittagen gezockt und an Ostern und Weihnachten

tausende Plätzchen und Kuchen gebacken. Die Marmeladenproduktion

lief an, es wurde gestrickt und gehäkelt und

alles zum Wohle der Begegnungsstätte „Irma Zöller“.

Die KunstWohlfahrt stellte im Jahre 2011 einiges aus und

hängte vieles auf: Am 25. März 2011 eröffnete der Karlsruher

Sozial- und Jugenddezernent, Dr. Martin Lenz, zusammen mit

Peter Gautel eine Ausstellung der KunstWohlfahrt, wie sie so

noch nie in Karlsruhe stattfand. „Kinderkunst“ - mehr als 100 Exponate:

Tuschezeichnungen, Aquarelle, Wasserfarben-Bilder,

Buntstiftzeichnungen, Linolschnitt-Drucke, Tonarbeiten und

Skulpturen aus Pappmaché. Viele junge Künstlerinnen und Künstler

mehrerer Karlsruher Schulen zeigten was Kunst ist. Ab 15.

Juli waren Bilder von verblüffender Kraft und unerwarteter Farbigkeit

der Karlsruher Malerin Gudrun Wörner-Rickelt zu sehen. Am

STADTBEZIRKE

18. November wurde die Foto-Ausstellung „Augen-Blicke“ (Fotos

aus der Karlsruher Nach-Kriegs-Zeit) und „Das Alphabet der

See“ (Fotos vom Bigoudenstrand Bretagne) von Vater & Sohn

(Lustig) durch Martin Stieghorst eröffnet.

Boule & Bar nutzte natürlich jede freie Minute, um freitags ab

17.00 Uhr unter der Hirschbrücke zu spielen. Der Präzisionssport

Pétanque ist eine Boule-Sportart. Der Sport wird von rund

570.000 Sportlern in 76 nationalen Verbänden (Stand Dezember

2007), die der Fédération Internationale de Pétanque et Jeu

Provençal (FIPJP) angehören, betrieben. Unser Verband heißt

AWO Stadtbezirk S/W. Das traditionelle Turnier um den AWO

Cup fand auf höchstem Niveau am 3. Oktober statt. Ein interessant

erweitertes Teilnehmerfeld durch zahlreiche Bouleisten vom

TuS Rüppurr frischte unser Turnier auf. Dadurch konnte der Ausfall

einiger Pétanque-Spieler vom ersten Boule-Club Karlsruhe,

die sich in die Vogesen verirrten, bestens ausgeglichen werden.

Die Vorrunde wird als Super-Mêlée gespielt. Beim Super-Mêlée

wird eine vorher festgelegte Anzahl von Runden gespielt, bei unseren

Turnieren stets drei an der Zahl. Die Teilnehmer werden

dabei nach jeder Runde durch Auslosung ermittelt. Immer zwei

gegen zwei. Anschließend spielen die acht bestplatzierten Spielerinnen

und Spieler ein Halbfinale. Die Siegermannschaft und die

unterlegene Mannschaft des anschließenden Finales ermitteln

durch ein Tête-à-tête die jeweilige interne Platzierung. So konnten

die ersten vier Plätze exakt ermittelt werden. Der Sieger, Michael

Sondermann, ist ebenso wie der Drittplazierte, Denis Forét,

ein Südweststädtler. Vierte wurde die hervorragend spielende Katharina

Brümmer vom TuS Rüppurr. Stephan Goetz war zum dritten

Mal ganz vorne dabei und wurde im Tête-à-tête Zweiter.

Die türkischstämmigen Pensionisten um Adnan Beyazit,

Ahmed Zorlu und Asaf Ekiz bewiesen auch im Jahre 2011 wieder

große Kontinuität und änderten ihre Verantwortlichkeiten des dreimal

wöchentlich stattfindenden Treffens. Asaf ist nun „Club-Verantwortlicher“.

Die türkischstämmigen Kollegen sind ein wichtiger

Teil unserer Konzeption und eine große Stütze der Begegnungsstätte.

Bei ihren Treffen steht Unterhaltung, gemeinsames

Kartenspiel ebenso wie gemeinsames Kochen und Diskussionen

beim Genuss von Çay (Tee) im Vordergrund. Ein ganz besonderer

Dank gebührt den zahlreichen Gewerbetreibenden aus

der Südweststadt, aber auch aus anderen Stadtteilen, die uns

tatkräftig unterstützten und dies vor allem durch viele Sachspenden

bewiesen.

Klaus Lustig

AWO Mitteilungen 21


Ein kleiner Tipp

Ihres Apothekers:

Die Apotheken stellen die Arzneimittelversorgung

der Bevölkerung sicher.

Im Notfall auch nachts.

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Dienstags: 14.00 Uhr Seniorentreff

Freitags: 14.00 Uhr Stoffmalgruppe

Kreis der Angehörigen psychisch Erkrankter

Jugendwerk

VERANSTALTUNGEN DES KREISVERBANDES

Jubez - Jugend - und Begegnungszentrum , Kronenplatz 1

Termine: Montag 1.10, 5.11 und 3.12.2012

von 14.00 bis 17.00 Uhr, Teilnehmerbeitrag 3,- Euro

Weitere Informationen Tel. (0721) 3 50 07-119.

Treffen alle 14 Tage, dienstags um 19.30 Uhr im Haus der Familie,

Siegfried Fischer, Tel. (0721) 46 57 87.

Termine über Oliver Hill, Tel. (0173) 3 11 21 16 oder oli@awo-jugendwerk-ka.de

Offener Jugendtreff in der Kronenstr. 15 - Keller „Cave“ - Seiteneingang,

freitags von 20.00 Uhr bis open End.

Korporative Mitglieder des Kreisverbandes

Karlsruher Club 50-Plus

Adlerstr. 33, Tel. (0721) 38 95 83

Geöffnet jeden Dienstag und Freitag von 13.00 bis 18.00 Uhr.

Handarbeitskreis: mittwochs ab 14.00 Uhr

Kegeltreffen jeden Montag ab 13.00 Uhr bei den Verkehrsbetrieben in der Tullastr.

1x im Monat, jeweils donnerstags finden Spaziergänge statt.

AWO Begegnungsstätte Oststadt

Schönfeldstr. 1, Tel. (0721) 69 63 76, Ansprechpartner: Kurt Brendelberger,

Tel. (0721) 69 96 46

Geöffnet jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 14.00 bis 18.30 Uhr.

Jeden Montag Skat-Vergnügen und Spiele.

Skatturniere: montags von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Fußpflege: mittwochs nach telefonischer Anmeldung, Tel. (0721) 69 63 76.

AWO Mitteilungen 23


24

VERANSTALTUNGEN DER STADTBEZIRKE

WAGHÄUSEL

AGHÄUSEL

Landkreis Landkreis Karlsruhe

Karlsruhe

Internetadresse: Internetadresse: www www.waghaeusel.de

www .waghaeusel.de

Die Stadt Waghäusel liegt geographisch

in der Rheinebene und setzt sich aus den

drei Stadtteilen Kirrlach, Wiesental und

Waghäusel zusammen. Die Nähe zu den

Städten Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg

macht Waghäusel zur attraktiven

Wohngemeinde mit derzeit rund 20.600

Einwohnern. Die im Regionalplan als

Unterzentrum ausgewiesene Stadt hat

aber auch selbst ein ideales Umfeld für

Gewerbebetriebe und Investoren geschaffen.

Mit ihren ausgedehnten Wäldern,

Naturschutzgebieten, der Wallfahrtskirche

aus dem 15. Jahrhundert,

der Eremitage aus dem 18. Jahrhundert

mit Freiheitsdenkmal oder dem flandrischen

Schnitzalter aus dem 16. Jahrhundert

bietet sie daneben Sehens- und Erlebenswertes.

Schließlich laden zahlreiche

Veranstaltungen der Sport- und kulturellen

Vereine sowie eine vielseitige

Gastronomie zu einem Besuch ein.

Weitere eitere Informationen

Informationen

Stadtverwaltung � Gymnasiumstr. 1

68753 Waghäusel

Telefon 07254/2070

Telefax 07254/207 223

Nichts geht über

Bärenmarke.

Bärenmarke

zum Kaffee.

Zu allen Veranstaltungen in den Stadtbezirken sind Gäste und

Freunde der AWO herzlich willkommen!

Stadtbezirk Beiertheim-Bulach

1. Vorsitzende: Eugenie Stobbe, Laurentiusstr. 5, 76135 Karlsruhe, Tel. (0721) 86 54 13

2. Vorsitzender: Rainer Geiger, Breite Str. 135, 76135 Karlsruhe, Tel. (0721) 81 67 07

Samstag, 7. Juli 2012, ab 11.00 Uhr, Sommerfest im Wachthäusle Bulach.

Treffen im Wachthäusle Bulach, Litzenhardtstr. 64, ab 14.00 Uhr:

Montag 2.7., 23.7., 6.8., 13.8., 3.9. und 10.9.2012

Treffen im Seniorenzentrum Oberreut, Hermann-Müller-Würtz-Str. 4, ab 14.00 Uhr:

Montag 24.9.2012

Treffen im Biergarten (Ort wird noch bekannt gegeben):

Montag 30.7. und 27.8.2012

Ausflüge, um Anmeldung wird gebeten:

Montag 16.7., 20.8. und 17.9.2012

Stadtbezirk Dammerstock-Weiherfeld

1. Vorsitzende: Ingrid Matheis, Acherstr. 13, 76199 Karlsruhe, Tel. (0721) 88 13 78

2. Vorsitzende: Helga Ehbrecht, Veilchenstr. 8, 76131 Karlsruhe, Tel. (0721) 69 63 46

Fahrten, Abfahrt 10.00 Uhr an der Franziskuskirche:

Mittwoch 18.07.2012 Juhöhe (Höfle) Odenwald

Mittwoch 15.08.2012 Baiersbronn-Obertal (Blume), Schwarzwald

Mittwoch 19.09.2012 Ramberg (Bürstenbinder), Pfalz

Zu allen Veranstaltungen sind Gäste und Freunde der AWO herzlich willkommen und können

sich unter Tel. (0721) 88 13 78 bei Ingrid Matheis anmelden.

Stadtbezirk Daxlanden

1. Vorsitzender: Uwe Sturm, Kastanienallee 18, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 57 52 29

2. Vorsitzender: Arno Hänseroth, Kastenwörtstr. 3, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 5 68 68 20

Begegnungsstätte „Lisbeth Pflüger“, bei der Evang. Hoffnungsgemeinde, Am Anger 6a,

Tel. (0721) 50 16 18, Ansprechpartnerin: Helga Zirlewagen, Taubenstr. 7, Tel. (0721) 57 47 73.

Montags: 14.00 bis 18.00 Uhr Seniorentreffen - gemütliches Beisammensein

Dienstags: 14.00 bis 18.00 Uhr Spielenachmittag

Donnerstags: 14.00 bis 18.00 Uhr Seniorentreffen - singen, spielen,

handarbeiten - alles ist möglich

Termine für Ausflüge, Vorträge, etc. werden bei den Treffen bekannt gegeben.

Stadtbezirk Durlach

1. Vorsitzende: Ingeborg Holzer, Dornwaldstr. 22, 76227 Karlsruhe, Tel. (0721) 49 24 97,

E-Mail: ingeborgholzer@gmx.de

2. Vorsitzende: Roswitha Mau, Nebeniusstr. 28, 76137 Karlsruhe, Tel. (0721) 38 72 38

Alle Veranstaltungen finden in der Grötzinger Str. 10 (Endhaltestelle Turmberg /

Tram 1 und 8) statt.

Anmeldung zu den Ausflügen und Näheres zu den verschiedenen Treffen bei Ingeborg Holzer

oder Roswitha Mau.

Montags: 18.00 bis 20.00 Uhr geselliges Beisammensein mit Karten-,

Brett- und Würfelspielen, Leitung Frau Mau

Dienstags: 14.30 bis 17.00 Uhr Seniorentreffen, Unterhaltung mit Kaffeetrinken,

Spielen, Singen, Sitzgymnastik und vieles mehr

(ausgenommen die Tagesausflüge),

Leitung Frau Holzer

Donnerstags: 14.00 bis 17.00 Uhr Bastelkreis

Tagesausflüge, Treffpunkt 10.00 Uhr, Busbahnhof Durlach:

Dienstag 26.7., 23.8. und 27.9.2012

Zu allen Veranstaltungen sind Gäste und Freunde der AWO herzlich willkommen.

AWO Mitteilungen


Ortsverein Grötzingen

1. Vorsitzende: Edith Winterhoff, Im Speitel 100, 76229 Karlsruhe, Tel. (0721) 48 20 11

2. Vorsitzende: Beate Ebendt, Am Liepoldsacker 14, 76229 Karlsruhe, Tel. (0721) 4 76 77 93

Dienstags: 14.00 bis 17.00 Uhr Seniorentreffen, Begegnungsstätte Grötzingen

Mittwochs: 15.00 bis 16.00 Uhr Seniorengymnastik, Hanne-Landgraf-Haus

Donnerstags: 13.30 bis 17.00 Uhr Spielenachmittag, Begegnungsstätte Grötzingen

Stadtbezirk Knielingen

1. Vorsitzende: Ingrid Mai, Sudetenstr. 41, 76187 Karlsruhe, Tel. (0721) 56 70 69

2. Vorsitzende: Marianne Heil, Karl-Schurz-Str. 14, 76187 Karlsruhe, Tel. (0721) 56 80 88

Jeden Dienstag Begegnungsstätte, Eggensteiner Str. 1, von 14.00 bis 17.00 Uhr gemütliches

Beisammensein mit Spiel und Handarbeiten.

Stadtbezirk Mühlburg/Nordweststadt/Neureut

1. Vorsitzender: Marcus Jainta, Kentuckyallee 82, 76149 Karlsruhe, Telefon (0721) 3 29 50 70

2. Vorsitzender: Klaus Bluck, Michael-Pacher-Weg 13, 76149 Karlsruhe, Tel. (0721) 78 64 30

Gemeinsames Essen und danach gemütliches Beisammensein im „Oberen See“,

Steubenstr. 18, ab 13.00 Uhr, Bus 70 ab Entenfang:

Dienstag 10.7., 14.8. und 11.9.2012

Busausflug, Abfahrt Entenfang, 10.00 Uhr:

Dienstag 26.7., 23.8. und 27.9.2012

Auskünfte zu den Busausflügen und Anmeldungen bei Heinz Hoffmann,

Tel. (0721) 55 40 67.

Stadtbezirk Nordstadt

1. Vorsitzender: Andreas Huber, Rhode-Island-Allee 54, 76149 Karlsruhe, Tel. (0721) 4 76 54 79

2. Vorsitzende: Isabella Huber, Rhode-Island-Allee 54, 76149 Karlsruhe, Tel. (0721) 4 76 54 79

E-Mail Stadtbezirk: awo-nordstadt@online.ms

Jeweils am 2. Dienstag im Monat, 17.30 Uhr offene Vorstandsitzung in der Gaststätte

„Oberen See“, Steubenstr. 18, 14.8., 11.9. und 9.10.2012 - im Juli ist Sommerpause

Ausflüge sind noch in Planung und werden im Internet unter www.awo-karlsruhe.de bekannt

gegeben.

Stadtbezirk Oberreut/Grünwinkel

1. Vorsitzender: Manfred Weber, Bernh.-Lichtenberg-Str. 6, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 86 24 48

2. Vorsitzender: Bodo Sieben, Albert-Braun-Str. 9a, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 86 28 04

Begegnungsstätte im Oberreuter Gemeinschaftszentrum “Weiße Rose”,

Otto-Wels-Str. 31, 76189 Karlsruhe, Tel. (0721) 86 52 30

Montags: 14.00 bis 18.00 Uhr Seniorentreff, gemütliches Beisammensein,

Bingospiele, Singen

Donnerstags: 10.00 bis 11.00 Uhr Seniorengymnastik

Freitags: 14.00 bis 17.00 Uhr Seniorenspielenachmittag

Sonntags: 14.00 bis 20.00 Uhr Seniorentreff für russisch sprechende Migrantinnen

Weitere Aktionen und Termine werden bei den Tagestreffs bekannt gegeben.

Stadtbezirk Ost

1. Vorsitzende: Margit Kolb, Heilbronner Str. 27, 76131 Karlsruhe, Tel. (0721) 61 22 80

2. Vorsitzende: Christa Paul, Ernststr. 15, 76131 Karlsruhe, Tel. (0721) 61 21 84

Fahrten, Treffpunkt 9.45 Uhr, Mannheimer Str. 9 und 10.00 Uhr Gottesauer Platz:

Donnerstag 5.7. Pfalz, 2.8. Zum singenden Wirt / Trochtelfingen,

6.9.2012 Naturfreundehaus Nagold

Treffen in der Begegnungsstätte, 14.00 Uhr, Schönfeldstr. 1:

Donnerstag 19.7. und 20.9.2012 zum gemütlichen Beisammensein

Treffen im August - Termin und Ziel werden noch bekannt gegeben

VERANSTALTUNGEN DER STADTBEZIRKE

Gartenstraße 1

76571 Gaggenau

Tel. 07224/6 83 86

Fax 07224/6 83 06

Vereinte

Dienstleistungsgewerkschaft

Rente erst mit 67

ist Rentenklau!!!

Bezirk Mittelbaden-

Nordschwarzwald

Hausanschrift:

Rüppurrer Str. 1 a, 76137 Karlsruhe

Postanschrift:

Postfach 22 64, 76010 Karlsruhe

����� 0721 - 38 46 - 000

Fax 0721 - 38 46 - 335

Internet: http://www.verdi.de

AWO Mitteilungen 25


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VERANSTALTUNGEN DER STADTBEZIRKE

Impressum

Herausgeber:

AWO

Kreisverband Karlsruhe-Stadt e.V.

Rahel-Straus-Straße 2, 76137 Karlsruhe

Telefon (0721) 3 50 07-0

Fax (0721) 3 50 07-170

Email: info@awo-karlsruhe.de

home: www.awo-karlsruhe.de

Verantwortlich für den Text:

Gustav Holzwarth, V.i.S.d.P., Gisela Fischer,

Siegfried Fischer, Carmen Gilles, Elke Kropp,

Gerald Rieger

Redaktion und Umbruch:

Beate Kehrbeck

Entwurf, Satz u. graphische Gestaltung:

Beate Kehrbeck

Bildmaterial:

Archiv AWO, privat

Anzeigen und Gesamtherstellung:

INFOdienst Verlags-GmbH

76275 Ettlingen

Tel. (07243) 59 74 16

Fax (07243) 59 74 17

Email: info@infodienstgmbh.de

Druck:

medialogik GmbH

Im Husarenlager 6a • 76187 Karlsruhe

Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht

unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.

Preis 0,30 Euro. Für Mitglieder ist der Preis im

Beitrag enthalten.

Nachdruck ist, gegen Vorlage eines Belegexemplares

an die Redaktion, erlaubt.

Redaktionschluss nächste

Ausgabe 2. August 2012

Wir nehmen uns Zeit für Sie

Wir stehen Ihnen im Trauerfall bei und

übernehmen sämtliche Formalitäten

ganz unbürokratisch.

Wenden Sie sich bei einem Haus- oder

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Tag und Nacht für Sie da.

Stadtbezirk Rüppurr

1. Vorsitzender: Michael Maier, Wickenweg 2, 76199 Karlsruhe, Tel. (0721) 88 89 94

2. Vorsitzende: Ursula Tietz, Allmendstr. 4, 76199 Karlsruhe, Tel. (0721) 88 82 47

Begegnungsstätte „Oskar Hartlieb“, Lange Str. 69, Tel. (0721) 88 18 89

Geöffnet jeden Montag, Mittwoch und Freitag, ab 14.00 Uhr, gemütliches Beisammensein

mit Brett- und Würfelspielen.

Bingo:

Freitag 6.7., 3.8. und 7.9.2012

Die Begegnungsstätte ist vom 30.7. bis 19.8.2012 geschlossen.

Stadtbezirk Südstadt

1. Vorsitzender: Michael Fischer, c/o Wilhelmstr. 47, 76137 Karlsruhe, Tel. (0176) 96 80 14 68

2. Vorsitzende: Gudula Stellmacher, Roonstr. 12, 76185 Karlsruhe, Tel. (0721) 91 53 76 38

E-Mail: awo_suedstadt@gmx.de

Begegnungsstätte, Wilhelmstr. 47, Tel. (0721) 37 76 73

Geöffnet jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr

Montags: Gymnastik im Sitzen

Mittwochs: Tischkegeln

Donnerstags: Bingo

Fahrt mit Bus, Treffpunkt 10.00 Uhr, Nebeniusstr. vor der Schule:

Dienstag 10.7., 14.8. und 11.9.2012

Achtung Änderung - gilt für alle Fahrten!:

Anmeldung mit Kartenverkauf - jeden Montag in der Begegnungsstätte.

Weitere Informationen zu den Ausflügen bei Margot Braun, Tel. (0721) 38 07 32.

Damenstammtisch, 17.00 Uhr, Begegnungsstätte:

Freitag 27.7., 31.8. und 28.9.2012

Jung und Alt treffen sich zum gemeinsamen Spieleabend, ab 18.00 Uhr:

Freitag 6.7., 3.8. und 7.9.2012

Stadtbezirk Südweststadt/Weststadt

1. Vorsitzender: Klaus Lustig, Klauprechtstr. 48, 76137 Karlsruhe,

Tel. (0721) 81 23 73, E-Mail: klaus.lustig@kunstwohlfahrt.eu

2. Vorsitzender: Adnan Beyazit, Erzbergerstr. 2b, 76133 Karlsruhe

Alle Veranstaltungen finden in der Begegnungsstätte „Irma Zöller“, Klauprechtstr. 30, statt.

Montags, mittwochs und freitags ab 12.00 Uhr Türkische Pensionisten.

Donnerstags ab 15.00 Uhr: Runter vom Sofa!

Treffpunkt für Junggebliebene - körperliche und geistige Bewegung, gemütliches Beisammensein

mit individuellen Überraschungen, Auskunft bei Hilde Becker, Tel. (0721) 81 53 05.

1. Freitag im Monat, ab 19.30 Uhr, ist die Bar in der Begegnungsstätte/Kunstwohlfahrt

geöffnet! Auskunft bei Klaus Lustig, Tel. (0721) 81 23 73.

Freitags, nach Ansage, Boule unter der Hirschbrücke/Sonntagsplatz, bei Bedarf ist anschließend

die Boule-Bar in der Begegnungsstätte geöffnet.

Jeden 2. Samstag im Monat (nur außerhalb der Schulferien)

Der Enkel schlägt den Opa - und die Oma macht mit!

Schach für Jung und Alt, Anfänger und Könner, Schachlehrer anwesend, kostenlose Teilnahme,

geeignet für Menschen von sechs bis 106 Jahre. Auskunft bei Klaus Lustig.

Ausstellungen, Lesungen, Theater:

Bitte entnehmen Sie die Termine von der Homepage www.kunstwohlfahrt.eu oder aus

unserem Schaukasten an der Kreuzung Hirschstr./Klauprechtstr.

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