Ausgabe 23 – Dezember 2012 - Gemeinde Neftenbach

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Ausgabe 23 – Dezember 2012 - Gemeinde Neftenbach

Ausgabe 23 Dezember 2012

Auen-Lind-Heer

Flachsanbau

Die Handarbeitslehrerinnen bauen mit den Schülerinnen und Schüllern

Flachs an (Seite 4)

Projekttag

Highlights in Fotos (Seiten 6-7, 10-13 & 22-23)

Der Ozean im Schulzimmer

Die Klasse 5a beschäftigt sich mit den Weltmeeren (ab Seite 18)

Irritierende Geschichten

Schülerinnen und Schüler erfinden Irritationsgeschichten

(ab Seite 24)


Editorial

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern

Die Monate November und Dezember

sind die lichtärmsten Abschnitte

im Jahresverlauf. Wir vermissen

die warmen, lichtdurchfluteten

Sommertage. Doch was bedeutet

eigentlich Licht für uns? Das Licht

ist ein Lebenselixier. Ohne Licht

gäbe es kein Leben. Gehen wir aber

ungeschützt zu lange ans Sonnenlicht,

kann das mitunter auch böse

Folgen haben. Ich denke hier an

die Schneeblindheit. Auch wenn wir mit ungeeigneten Gläsern

direkt in die Sonne schauen, kann unser Augenlicht irreparabel

Schaden nehmen.

Andererseits ist die Sonne unsere faszinierendste, grösste und

älteste Lichtquelle. Weil sie uns nicht immer zur Verfügung steht,

wurden im Laufe der Menschheitsgeschichte unzählige künstliche

Lichtquellen erfunden und konstruiert.

Schon sehr lange vor unserer Zeitrechnung haben die Menschen

Lichterfeste gefeiert. So zum Beispiel das Sommersonnenwende-

Fest am 21. Juni oder das Fest zur Wintersonnenwende am 21.

Dezember. Unser Räbeliechtliumzug ist auch ein Lichterfest. Menschen

in der Frühzeit besassen noch keine genauen Messgeräte,

sie beobachteten den Lauf der Gestirne dennoch mit faszinierender

Genauigkeit.

In vielen Sprichwörtern unserer Sprache kommt das Licht in verschiedenen

Bedeutungen vor. Durften Sie schon mal bei jemandem

Licht ins Dunkle bringen? Sahen Sie in schwierigen Situationen

schon mal ein Licht am Ende des Tunnels? Oder ist Ihnen schon ein

Licht aufgegangen? Wurden Sie gar einmal hinters Licht geführt?

Licht bedeutet Hoffnung. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und

Ihrer Familie eine lichtdurchflutete Vorweihnachts-und Weihnachtszeit.

Heidi Bachmann

3 Aus der Schule

3 Schulreise 5b

4 Säen, Reissen, Riffeln

6 Heerewegtag

8 Besuch Weinbaumuseum

10 Projekttag Kindergarten

12 Projekttag Unterstufe

14 Teufel und grüne Schafe

17 Fischen im Kindergarten

18 Ozean im Schulzimmer, 5a

20 Zukünftige Buchautoren?

22 Projekttag Mittelstufe

24 Irritationsgeschichten

27 Klassenlager 6b

28 Wir von der Schule

28 Ursula Löffel in der IWB

29 Neue Lehrpersonen

38 Elternmitwirkung

38 Kunterbuntes

39 Schulleitung

39 Paolo Castelli stellt sich vor

Letzte Seite

40 Impressum

2 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Schulreise

In, um und unter Winterthur; die Klasse 5b erzählt

Eulach von der Quelle bis

zur Mündung

An einem sonnigen Dienstagmorgen

begann unsere Schulreise mit

einer Velofahrt von Neftenbach

zum Sulzerhochhaus in der Stadt

Winterthur. Das Postauto führte

uns nach Oberschlatt, wo unsere

Reise an den Anfang der Eulach

begann. Wir wanderten hinauf

auf den Schauenberg. Wir mussten

viele Wurzeln überspringen.

Oben angekommen assen wir

unseren Znüni und genossen die

Aussicht.

Auf dem Abstieg entdeckten wir

bald die Quelle der Eulach, die

hier noch Fahrenbach heisst. Wir

wanderten weiter über Stock und

Stein und sangen fast den ganzen

Weg. Herr Thum zeigte uns

noch eine Pflanze, die am Körper

kleben bleibt (klebriges Labkraut).

Schnell verging die Zeit, bis wir

zum Mittag Rast machten, gleich

an der Eulach, mitten im Wald.

Wir deponierten unsere Rucksäcke

und schlüpften in unsere

Badehosen. Zuerst sammelten

alle Holz, um unser Feuer zum

Brennen zu kriegen.

Nach einer feinen Wurst und Brot

ging es dann ins Wasser. Wenn

man den Bach hinunter watete,

sah man verschiedene Wasserfälle.

Wir verbrachten sehr viel Zeit

im Wasser.

Danach spielten wir mit Herrn

Thum «Schittliverbannis». Das

war ein cooles Spiel.

Raphael, Jill

Nach der Mittagspause folgten

wir weiter der Eulach nach Elgg.

Überall roch es nach Wald, Gras

und Sommer. Am Elgger Bahnhof

spendierten uns Herr Thum und

Frau Saller ein Eis. Um 14.28

Uhr fuhren wir los, vorbei an

Räterschen, Schottikon, Elsau

nach Winterthur und sahen dabei

immer wieder die Eulach. Beim

Technikum in Winterthur trafen

wir Herrn Bretscher. Gemeinsam

stiegen wir in einen Tunnel, wo

die Eulach unter Winterthur

weiter floss. Parallel zum Bach

flossen weitere Bächlein, die

fürchterlich stanken. Von Herrn

Bretscher erfuhren wir, dass dies

das Wasser aus den Winterthurer

WCs war. Im Abwasser sahen

wir Apfelschnitze und ein paar

braune stinkende Dinger vorbeischwimmen.

Da es draussen

unterdessen wie aus Kübeln regnete,

sprudelte das ganze Wasser

in die Kanalisation, wo wir uns

gerade befanden. Irgendwann

war der unterirdische Fussweg

fertig und wir konnten nicht

mehr weiter gehen. Da sahen wir

an der Wand zwei lange Stangen.

Herr Bretscher erklärte uns, dass

wir auf die untere stehen müssten

und uns an der oberen halten

sollten, um so über das Wasser

zu gelangen. Wenn man nicht

baden wollte, musste man sich

gut festhalten. Das Regenwasser

wurde mittlerweile in die Eulach

geleitet und so stieg der Wasserstand

immer mehr. Es war schon

ziemlich gruslig.

Wieder auf sicherem Boden angekommen

kletterten wir die Eulachböschung

hoch und standen

wieder vor dem Sulzer Hochhaus,

wo unsere Velos parkiert waren.

Nach dieser eindrücklichen Führung

unter dem Winterthurer

Bahnhof durch radelten wir bei

leichtem Regen den letzten Kilometer

der Eulach entlang. In

Winterthur-Wülflingen sahen wir

den regentrüben Stadtbach in

die Töss münden. Um 16.45Uhr

kamen wir schliesslich wieder in

Neftenbach an.

Florian, Marco, Ladina G.

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 3


Aus der Schule

Säen, Reissen, Riffeln

Die Klassen 5a und 5b bauen in der Handarbeit Flachs an.

Säen

Am Dienstagnachmittag trafen

wir uns im Werkenraum. Zusammen

mit Frau Bolli spazierten wir

zum Schulgarten des Schulhauses

Ebni. Dort warteten schon die

Gärtner auf uns.

Sie zeigten uns, wie alles funktioniert.

In Zweierteams jäteten wir

das Unkraut. Dabei begegnete

ich vielen Kleintieren wie zum

Beispiel einem Tausendfüssler,

Regenwürmern oder sogar Hornissen.

Eine Hornisse war etwa

fünf Zentimeter lang.

Nach einer kurzen Pause konnten

wir einen Faden nehmen und

Stäbe in die Erde rammen. Die

Schnur war dazu da, dass wir

schöne Linien ziehen können mit

einem Gartenwerkzeug.

Bald konnten wir die Samen aussäen.

Wir bekamen ein Joghurtglas

mit Samen drin. Mit drei

Fingern streuten wir die Samen

wie eine Prise Salz. Zum Schluss

kamen Tücher darüber, damit die

Vögel nicht rankamen.

Alexandra

Ladina und ich durften ein Beet

aussuchen. Zuerst zupften wir

das Unkraut aus. Später musste

ich eine Mittellinie durch das Beet

ziehen. Eine Hälfte war Ladina,

die andere mir zugeteilt. Mit einer

Gartenschaufel zog ich Linien in

das Beet. Dann musste ich regelmässig

Samen in den Graben

legen und die Samen mit Erde

zuschütten. Später deckten wir

die Beete mit speziellen grünen

Tüchern ab, um die Samen zu

schützen. Ich bin gespannt, wann

die ersten Pflänzchen wachsen.

Jara

Im Schulgarten erwarteten uns

bereits die Leute vom Ortsmuseum.

Als allererstes mussten wir

das Unkraut entfernen. Darauf

konnten wir Rillen durch das

ganze Beet ziehen, in die wir

Samen hinein streuten. Zum

Schluss schütteten wir das Ganze

mit Erde zu und deckten es mit

einem Tuch ab. Marco

Zuerst mussten wir die Beete

jäten. Bei dieser Arbeit entdeckten

wir Würmer, Schnecken und

Käfer. Zwischen Holzspiessen

spannten wir Schnüre. Mit dem

Griff einer Hacke bereiteten wir

kleine Gräblein für die Samen zu.

Dass die Vögel die Samen nicht

aufpicken, deckten wir das ganze

Beet noch mit Tüchern zu. Ich

fand das alles sehr toll! Marius

Aufbinden

Wir arbeiten mit Frau Saller und

dem Ortsmuseum am Flachsanbau.

Früher wenn man Stoff

haben wollte, musste man immer

Flachs säen und ihn zu Stoff

verarbeiten.

Wenn der Flachs genug gross

gewachsen ist, findet man kleine

Fäserchen im Stiel. Diese verwebt

man dann zu Stoff. Zuerst säte

eine Klasse die Flachssamen in

die Erde. Nach ein paar Wochen

ragten aus der Erde kleine Sprösslinge,

die etwa zwei Zentimeter

hoch waren. Als wir kamen, wucherte

sehr viel Unkraut im Beet.

Wir zogen das Unkraut heraus.

Weil die Erde feucht war, ging

das sehr gut. Als wir das nächste

Mal kamen, war der Flachs schon

ca. 23cm hoch, aber dafür war

das Unkraut auch sehr gross

geworden. Weil dieses Mal die

Erde trocken war, ging es nicht so

gut, das Unkraut rauszuziehen.

Zuletzt schlugen wir Pflöcke in

die Beete und spannten Schnüre

darüber, damit der Flachs schön

gerade wächst.

Megan und Olivia

4 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Reissen

Am Dienstag in der Handarbeitslektion

ging die rote Gruppe in

den Schulgarten, um den Flachs

zu reissen. Frau und Herr Saller

und eine weitere Frau kamen mit.

Der Flachs war mindestens einen

Meter hoch. Eine Gruppe musste

den Flachs halten und die andere

Gruppe musste den Flachs reissen.

Wir hatten zwei Stunden

Zeit. Das Flachsbündel musste die

Dicke eines Kinderhandgelenks

haben. Es war sehr anstrengend.

Am Schluss mussten wir die

Schnur wegnehmen.

Keanu und Julia

Riffeln

Am Morgen um 7.30 Uhr gingen

wir ins Handarbeitszimmer von

Frau Bolli. Dann kamen Leute

vom Museum Neftenbach, die

uns die Kämme zur Verfügung

stellten und uns beim Kämmen

halfen. Um den Flachs zu kämmen,

wird er zusammen gebunden,

damit man ihn besser durch

die Kämme ziehen kann. Der

Grund für den Aufwand ist, dass

man die Samenkapsel später zum

Sähen braucht. Während dem

Kämmen kamen ein paar Klassen

und schauten uns zu. Das Putzen

war das mühsamste am Kämmen,

denn die Samen wurden

durch unsere Finken zermahlen.

Manuel und Rezon

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 5


Aus der Schule

«Heerewegtag»

Eindrücke vom Heerenwegtag

Im Rahmen des Projekttages führten wir im Heerenweg den

traditionellen «Heerewegtag» durch. Am Morgen bemalten

wir unsere neuen Fahnen, die jahraus, jahrein über dem

Pausenplatz wehen.

Anschliessend spielten die einen Tischspiele, während die anderen

die alten Fahnen abhängten und Tische bereitstellten.

Tom Jucker, unser Hauswart, feuerte indessen den Grill an,

damit wir am Mittag pünktlich unsere Würste grillen konnten.

Gemeinsam genossen wir diese beim Mittagessen.

Bis das Programm weiterging,

spielten die Kinder zusammen.

Für uns Lehrpersonen ist es immer

wieder eine grosse Freude zu

sehen, wie die Kinder altersdurchmischt

herumtollen. Da tragen

5.- und 6.- Klässler die Kleinsten

auf ihren Schultern, oder die

1.-Klässler jagen den grossen

Buben nach mit den Worten: «Ich

6 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

bin schneller als er!»

Für den Nachmittag wählten

die Schülerinnen und Schüler im

Vorfeld ihr Lieblingsspiel aus. Es

wurde Völkerball gespielt, es fand

eine Schatzsuche statt, oder es

wurden bei Cricket, Kubb und

«Stäckle» spannende Wettkämpfe ausgetragen.

Zum Schluss folgte der Höhepunkt: Der traditionelle

Fahnenaufzug. Zu fetziger Musik wurden die 51 Fahnen

hochgezogen, bejubelt von allen Teilnehmern.

Und von hier aus werden sie uns das nächste Jahr hindurch

wieder begleiten.

Rosmarie Berger

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 7


Aus der Schule

Besuch im Orts-und Weinbaumuseum

Ein toller Schultag für die Klasse 5b (M. Thum)

So lebten die Neftenbacher

vor mehr als 100 Jahren

Im Dorfmuseum erzählten und

zeigten uns Frau Donat und Herr

Steiner, wie die Neftenbacher vor

etwa 100 Jahren lebten. Frau Donat

führte uns durch die Räume

der Stadttrotte, welche die Zürcher

Familie Ziegler bauen liess.

Von Herrn Steiner erfuhren wir

mehr über den Weinanbau. Das

Museum ist übrigens von April bis

Oktober jeden ersten Sonntag im

Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Ein Besuch lohnt sich! www.

museum-neftenbach.ch.

Herr Steiner erzählte uns, dass

das Wasser früher oft nicht sauber

war und darum die Leute

stattdessen verdünnten Wein

getrunken haben. Milch tranken

sie natürlich auch. Aber der Nachteil

war, man konnte sie nicht so

lange lagern. Der Wein war bitter

und säuerlich. Die ganz jungen

Leute fingen ihn schon an zu

trinken, weil es nicht viele andere

Getränke gab, die man so lange

lagern konnte. Früher war das

Ziel, nicht guten Wein, sondern

möglichst viel Wein herzustellen.

Wenn man einmal einen guten

Wein hatte, verkaufte man ihn.

Lisa

Der Schlüssel, den Frau Donat

zum Öffnen der Stadttrotte

benutzte, war sehr alt und rostig.

Sie führte uns zuerst in das

Wohnzimmer. Dort erklärte sie

uns, dass die Stadttrotte einst

die Ferienwohnung der Familie

Ziegler war und im 18.Jh. gebaut

wurde. Obwohl es keinen Strom

und kein fliessend Wasser gab,

galt es für damalige Verhältnisse

als ein sehr luxuriöses Haus. Die

Familie Ziegler wohnte eigentlich

in der Stadt Zürich. «Im Sommer

zogen sie regelmässig hierher»,

erklärte uns Frau Donat. Der

Grund war, dass sie früher keine

Kanalisation hatten. Weil man

den Kot einfach vom Nachttopf

auf die Strasse schüttete, stank es

im Sommer immer fürchterlich in

der Stadt und die Ratten verbreiteten

Krankheiten. Sonam

Herr Steiner zeigte uns riesige,

alte Weinfässer. Er wusste, dass

sie von kleinen Kindern geputzt

wurden. Ich wollte wissen, ob

diese in den riesigen Weinfässern

nicht Angst hatten. Er erzählte,

dass einmal ein älterer Mann zu

ihm ins Museum kam, der als

Kind genau diese Arbeit ausführen

musste. Dieser Herr habe ihm

erzählt, dass er es als Kind immer

sehr unheimlich fand. Am Schluss

durften alle noch einen kleinen

Weinkristall mit nach Hause nehmen.

Anna

Frau Donat erzählte, dass die

Familie Ziegler mit der Kutsche

aus Zürich angereist kam, was

etwa einen Tag dauerte. In der

8 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Küche zeigte sie uns getrocknete

Wurzeln, die man als Kaffeeersatz

nahm, weil Kaffee sehr teuer war.

Wir sahen auch getrocknete Bohnen

und eine alte Kaffeemaschine.

Eine Axt hing an der Wand,

um das Huhn

zu schlachten.

Die ganze Wohnung

wurde von

Kachelöfen geheizt.

Florian

Von Herrn Steiner

erfuhren wir,

dass damals viele

Neftenbacher

Bauern Weinreben

besassen.

Irgendwann im Herbst begann

dann die Lese, bei der viele Verwandte

mithalfen. Die Trauben

wurden gepresst und in grosse

Fässer abgefüllt. Dort fingen sie

an zu gären, wobei Gase entstanden.

Durch die Gärung entstand

auch der Alkohol. Damals

glaubte man, es sei ein Wunder,

dass aus Traubensaft plötzlich

Wein entstand. Doch heute weiss

man, dass die Gärung so funktioniert,

dass

kleine Bakterien

den Zucker herausfressen

und

ihn zu Alkohol

umwandeln.

Marco

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Aus der Schule

Projekttag im Kindergarten

Impressionen von einem Tag voller Highlights

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Aus der Schule

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 11


Aus der Schule

Projekttag Unterstufe

Nach einer Waldgeschichte ging‘s zum Hülibü!

12 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 13


Aus der Schule

Von Teufeln und grünen Schafen

Die SechstklässlerInnen erfinden Sagen

Schutzmauer Neftenbach

Es ist im 18. Jahrhundert in Neftenbach.

Das ist ein kleines aber

gesichertes Dorf. Es ist Krieg und

die Dorfbewohner haben eine

bombenreiche Nacht vor sich. Sie

wollen sich schützen. Da kommt

ein abergläubischer Mann und

sagt: «Möge uns das grüne Schaf

eine Schutzmauer bauen zur

Sicherheit!!!»Doch die anderen

brüllten: «So ein Tier!» Doch

dann stand das grüne Schaf vor

ihnen und erklärte: «Ich werde

euch eine Schutzmauer bauen.

Aber derjenige, der als erstes hinter

die Schutzmauer geht, soll wie

ich grün werden!» - «Na gut.»

Ein paar Sekunden später war sie

fertig. «Was sollen wir machen?»,

überlegten die Menschen. «Wir

können ein anderes Schaf als

erstes hinter die Mauer lassen»,

sagte ein nicht sehr schlau aussehender

Mann, «dann hat er einen

«Besten Freund» für immer.» Die

Dorfbewohner waren begeistert.

Der abergläubische Mann ging

vor und trieb ein Schaf vor sich

her. Es ging als erstes hinter die

Schutzmauer, und tatsächlich, es

wurde grün. Das Grüne Schaf war

nicht beleidigt und ging mit dem

anderen Schaf weg. Die Dorfbewohner

von Neftenbach waren

nun beschützt, das kleine Dorf

gibt es immer noch. Und keine

Bombe kann es mehr auslöschen.

So überlebten die Neftenbacher

den Krieg.

Frank und Hendrik

Wie Neftenbach zu seiner

Schule kam

An einem schönen Sommermorgen

versammelten sich alle

Einwohner beim Dorfplatz. Sie

machten sich grosse Sorgen, weil

neulich die alte Hexe Schrumpumpel

prophezeit hatte, dass

etwas Schreckliches passieren

soll. Doch der Bürgermeister,

Herr Blumenstrauss, beruhigte sie

und sagte: «Wahrscheinlich hat

sich die alte Hexe geirrt.» Doch

plötzlich hörten sie ein Krachen

und ein Poltern. Hat sich die Hexe

doch nicht geirrt? Da sahen sie

einen joggenden Riesen und sie

schrien: « Halt!» Doch es war zu

spät. Der Riese stolperte über

den Taggenberg und landete Gesicht

voran auf der Schule. Dem

Riesen war das so peinlich, dass

er rot anlief und wegrannte. Die

Erwachsenen weinten, weil sie

dachten, sie würden ihre Kinder

nie wieder sehen, doch da hörten

sie die Stimme eines Kindes und

die Eltern drehten sich um. Die

Kinder erzählten: «Wir haben

die Schule geschwänzt. Tut uns

leid, wir hätten das nicht tun

sollen.» Die Eltern waren jedoch

überglücklich, doch dann kam

ihnen in den Sinn, dass die Kinder

nun keine Schule mehr haben.

Denn sie hatten auch kein Geld,

um eine neue Schule zu bauen.

Da wurde der Bürgermeister so

wütend, dass er schrie: «Soll doch

der Teufel eine Schule bauen!»

Kurz darauf erschien der Teufel

mit einem bösem Lachen und

knurrte: «Ich baue euch eine

Schule, unter einer Bedingung,

dass ich der Direktor bin und ich

suche die Lehrer aus.» Die Eltern

schauten ihre Kinder an und

dachten an ihre Zukunft. Schweren

Herzens willigten sie ein. Der

Teufel lachte und verschwand. Er

ging in die Hölle, um Lehrer für

die Schule zu finden. Er rief alle

Seelen zusammen und schrie:

«Meine Untertanen! Ich werde

eine Schule gründen, die schrecklich,

furchtbar, nein teuflisch sein

wird. Aber ich brauche noch

Lehrerinnen und Lehrer. Aber

bloss die furchtbarsten, schrecklichsten,

nein die teuflischsten

Seelen werden Lehrerinnen und

Lehrer an meiner Schule.» Nach

einem Tag hatte sich der Teufel

entschieden. Er kam mit zehn

Lehrpersonen daher und baute

in zwei Tagen eine Schule. Nach

drei Tagen konnten die Kinder das

erste Mal in die Schule gehen. Die

Schule sah schrecklich aus. Wirklich

jeder, der sie auch nur ansah,

wollte gleich wieder nach Hause

gehen. Der Teufel begrüsste die

Kinder mit einem teuflischen

Lachen und rief: «Willkommen

auf der furchtbarsten, schrecklichsten,

nein teuflischsten Schule

der Welt! Hier lernt ihr die Kampfkunst

des Tötens und ähm… ach

ja und des Köpfe-Abhackens.»

Er hatte einen Menschen in der

Hand, nahm eine Axt und hackte

ihm den Kopf ab. Daraufhin fingen

alle Kinder an zu lachen. Der

Teufel schrie wütend: «Warum

lacht ihr?» Da mussten die Kinder

noch mehr lachen und ein kleines

14 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Mädchen meinte kichernd: «Das

ist doch nur eine Puppe!» - «Mist,

die sind gut», brummte der Teufel

vor sich hin. Er gab ihnen einen

Stundenplan, der so aussah:

«Das war nur der Plan für den

Morgen. Jetzt bekommt ihr den

Plan für den Nachmittag. Bevor

ich es vergesse, ihr habt bemerkt,

dass ihr am Sonntag frei habt,

aber ihr habt keine Zeit zum Spielen,

weil ich euch mit Hausaufgaben

überschütten werde!», schrie

der Teufel schrecklich, furchtbar,

nein teuflisch.

«Und jetzt stell ich euch die

Lehrer vor. Das ist Frau Knirschärger,

die Mathe Lehrerin, Herr

Frankendude euer Französisch

Lehrer, Miss Brüller=Si, Miss

Fies=Z, Miss Lahmer=S Herr

Bösemann,der kleine Drache

=H…..(und so weiter). Also viel

Spass. Den werdet ihr eh nicht

haben», meinte der Teufel. Nach

der Schule erzählten die Kinder

den Eltern, wie schrecklich die

Schule war. Sie fanden auch, dass

die Lehrer auf unterschiedlichste

Weise teuflisch zu ihnen waren.

Doch ein Lehrer war nicht so

schlimm, nämlich Mister Frankendude.

Das ging eine Woche

so weiter, bis der Teufel Verdacht

schöpfte. Deshalb machte er

eine Krisensitzung während die

Kinder im Französisch sassen.

Mo Di Mi Do Fr Sa

M S W D CH M

M S W M CH D

D H W M F H

F H Z F Z CH

K SI Z SI SI F

K K K K K S

Pause Pause F Pause Pause Pause

Mathe=M D=Deutsch K=Kochen F=Französisch S=Sport H=Hauswirtschaft Si=Singen

CH=Chemie W=Werken Z=Zeichnen

Wärenddessen musste ein kleines

Mädchen mal ganz, ganz, ganz

dringend auf die Toilette gehen.

Frankendude erlaubte es ihr. Sie

lief zur Toilette, doch da hörte

sie ein Geschwätz. Sie schaute

durch den kleinen Türspalt im

Konferenzraum. Sie hörte, dass

es um Mister Frankendude ging

und plötzlich fingen alle an zu

streiten. Sie kämpften miteinander.

Herr Bösemann….der kleine

Drache (kicher, kicher) machte

Miss Knaller… Feuer unterm

Hintern (grosses Kichern). Doch

das grosse Kichern hörte der

Teufel und er sagte: «Jemand beobachtet

uns!» Er stand auf und

Zeit Mo Di Mi Do Fr Sa

14.00 F Z M CH F D

15.00 S SI M CH M D

16.00 S Z M W H M

17.00 S SI M W F D

lief zur Tür. Das Mädchen fing

noch mehr an zu kichern, weil

der Teufel eine pinke Herzchenunterhose

trug. Kichernd rannte

es ins Klassenzimmer zurück, der

Teufel rannte hinterher. Der Teufel

wollte gerade an die Tür klopfen,

da erklang die Schulglocke und

alle Kinder stürmten raus und

überrannten den Teufel. Der

Teufel war so flach wie ein Fladenbrot.

Immer nach der Schule

beteten die Kinder, dass sie erlöst

werden von dieser grauenhaften

Schule. Gott fühlte, dass etwas

nicht stimmte in Neftenbach.

Er schickte seinen Engel Petrus

aus. Der Teufel merkte, dass ein

Engel kam und verwandelte sich

und alle Lehrer bis auf Herr Frankendude

in Menschen. Denn der

Teufel dachte, der Engel würde

Frankendude bestrafen. Jedoch

wusste Petrus, dass Frankendude

nett war und verwandelte

ihn auch in einen Menschen. Er

meinte: «Da du jetzt ein neues

Leben beginnst, sollst du auch

einen neuen Namen bekommen.

Also wie möchtest du heissen?»

Herr Frankendude schaute seinen

Burger an und schrie: «Herr

Börgener!» Der Engel verzog

sein Gesicht und fragte: «Wollen

wir nicht lieber «Herr Burgener»

daraus machen?» «Ist auch

gut», sagte er schmatzend. In

Neftenbach kehrte Frieden ein.

Na ja, abgesehen von der Schule,

denn dort herrschen immer noch

die Dämonen über die Schule und

der Unterricht ist immer noch

furchtbar, schrecklich, nein teuflisch.

Wer weiss vielleicht tun sie

das heute noch….ENDE

Pascale und Lara

Zwergenwäldli

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 15


Aus der Schule

Vor langer Zeit lebte ein einsamer

Zwerg im Zwergenwäldli.

Eines Tages schlurfte der Zwerg

langsam auf den Kirchplatz in

Neftenbach zu, weil er gehört

hatte, dass dort ein wichtiges

Urteil gefällt werden sollte. Da

sah er einen Mann, der am Galgen

hing, weil er gestohlen und

gemordet hatte. Er sah böse aus.

Und trotzdem hatte der winzige

Zwerg Mitleid und dachte:

«Gleich sollen alle Menschen auf

diesem Platz zu Krähen werden.»

Weil es sowieso zu wenig Krähen

gab, war das die perfekte Idee.

Er nahm seine Hände und sagte:

«Simsalabim». Und alle, die auf

dem Platz waren, wurden zu

Krähen. Sie flogen in die Höhe

in Richtung Chrähen. Der Zwerg

wollte, dass die Chrähen dann

weiter zum Zwergenwäldli fliegen.

Sie landeten auf dem Chrähen

und warteten, bis der Zwerg

kam. Da flogen einige in Richtung

Zwergenwäldli. Dort landeten sie.

Der Zwerg kam ihnen hinterher

und im Zwergenwäldli verzauberte

der Zwerg die Krähen in

Zwerge. Der Zwerg freute sich,

dass er jetzt nicht mehr der einzige

Zwerg im Zwergenwäldli war.

Das Zwergenwäldli heisst heute

so, weil dort alle diese Zwerge

gelebt hatten. Der Hügel oberhalb

Neftenbachs heisst heute

Chrähen, weil dort die Krähen,

die nicht zu Zwergen geworden

waren, immer noch leben. Darum

sollte man nie um Mitternacht

auf dem Chrähen sein, weil dann

die Krähen kommen und einen

erschrecken und die Augen auspicken.

Debora und Raphael

16 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

De Chindsgi gaht go fische

Ein tolles Erlebnis!

an. Wir staunten nicht schlecht,

als ein Kind nach dem anderen

Karpfen, Schwale, Katzenwels

oder sogar einen Spiegelkarpfen

Kurz nach den Sommerferien

machten die Grossen der

Kindergartenklasse Brülisauer/

Ramchandani einen Ausflug zum

Fischen an den Badiweiher in

Neftenbach.

Herr Brülisauer, Madeleine’s Vater,

zeigte uns den Umgang mit

der Angelrute und garantierte

uns, Fische zu fangen. Etwas

skeptisch gingen wir an die Arbeit.

Wir glaubten nicht wirklich, einen

aus dem Wasser zog.

Grosse Überraschung: 25 Fische

haben wir gefangen!

An unserem Mittagstisch kochte

Herr Brülisauer, ein Spitzenkoch,

für uns die Fische. Mmh… ein

Festessen im Restaurant Drei

Linden!

Das Angeln war ein tolles Erlebnis

und hat viel Spass gemacht,

wobei wir uns noch lange an

die zappelnden Fische erinnern

werden.

Vielen Dank an Herrn Brülisauer

für seinen Einsatz!

Die Dinos der Kindergartenklasse

Drei Linden und Cornelia

Ramchandani

Fang zu machen.

Doch schon nach wenigen Sekunden

hing tatsächlich ein Fisch

an der Angel und glotzte uns mit

seinen grossen Glubschaugen

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 17


Aus der Schule

Wenn der Ozean ins Schulzimmer kommt

Die Klasse 5a beschäftigte sich mit den Weltmeeren und ihren Bewohnern

Im Rahmen des Mensch und

Umwelt Unterrichts beschäftigte

sich die Klasse 5a mit den

Ozeanen und den Meerestieren.

Anhand einer Werkstatt, diversen

Filmen, eines WWF-Schulbesuchs

sowie einer Exkursion ins Sea Life

Konstanz spezialisierten sich die

Kinder auf diversen Gebieten und

präsentierten Ihre Kenntnisse an

einer Ausstellung ihren Eltern

und Geschwistern. Hier erzählen

Sie von der Schulreise und ihren

Lieblingstieren.

Sea life Konstanz

Die 5a war am 7.9.2012 im Sea

Life Konstanz. Wir fuhren mit

dem Bus nach Winterthur und mit

dem Zug weiter nach Konstanz.

Als wir dort waren, durften wir

entscheiden, welches Thema wir

behandeln wollten. Die Themen

waren: Seepferdchen, Rochen,

Haie oder Meeresschildkröten.

Wir behandelten die Themen in

Gruppen oder zu zweit.

Am Eingang durften wir Gletschereis

berühren. Es gab grosse

und kleine Fische. Nach den Fischen

gab es Quallen anzusehen

sie waren in runden Gefässen.

Die Ausstellung hiess «Quallenzauber».

Dann gingen wir zu den Rochen

und den Katzenhaien. Nebenan

hatte es Seesterne, die man anfassen

konnte. Und es gab Seepferdchen.

Man konnte sehen,

wie sie fressen. Danach hatte es

einen Tunnel - dort sah man zwei

Schildkröten, Haie, Rochen und

viele Fische von unten.

Dann kamen wir zu den Pinguinen.

Einmal sahen wir, wie sie

gefüttert wurden. Beim Ausgang

hatte es einen Laden. Im Obergeschoss

gab es ein Museum

mit ausgestopften Tieren. Wir

durften noch etwas kaufen. Dann

gingen wir mit Bus und Zug nach

Hause. Sarina, Nada und Giulia

Haie

Es gibt grosse und kleine Haie.

Im Sealife gibt es Katzenhaie,

Schwarzspitzen Riffhaie, Ammenhaie

und Bambushaie.

Haie haben scharfe Zähne, die

immer nachwachsen. Ihr Gebiss

heisst deshalb Revolvergebiss.

Haie haben einen Elektroinstinkt,

mit dem sie Beute bis zu 70 Meter

aufspüren können.

Instinkte: sie können sehen, hören,

riechen, spüren, sie haben

ein Seitenorgan, ein Magnetfeld

und sie können schwimmen.

Andrin, Jason und Rrezon

Rochen

Wir waren am 7. September

2012 im Sea Life in Konstanz.

Nach ca. 30 Minuten kam immer

ein Wärter, um uns etwas

über die Rochen zu erzählen. Im

Rochenbecken hatte es auch Katzenhaie.

Um 13:00 Uhr wurden

die Tiere gefüttert, mit Fischen

und Tintenfischen.

Der Mantarochen ist der grösste

Rochen der Welt. Seine Flügelspannweite

beträgt 8 Meter.

Der Mantarochen kann bis zu

3 Tonnen schwer werden. Der

Riesenmanta erreicht eine Geschwindigkeit

von 10 Kilometern

pro Stunde.

Von unten sieht es aus, als hätte

der Rochen ein Gesicht. Dabei ist

es nur die Nase und der Mund.

Die Rochen haben 10 Kiemenspalten.

Sie sind Knorpelfische

wie die Haie.

Die drei Hauptarten sind: Glattrochen,

Zitterrochen und Stechrochen.

Einige Rochen haben einen

18 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Giftstachel. Rochen sind in allen

Weltmeeren zu finden. Es gibt

über 600 Rochenarten.

Lisa , Anouk und Michelle

Meeresschildkröten

Am Dienstagnachmittag kam

Frau Danzeisen vom WWF zu uns.

Wir hatten das Thema Meeresschildkröten

bei ihr. Wir lernten

sieben tödliche Gefahren für die

Meeresschildkröten kennen:

1. Menschen graben die Eier aus

und essen sie.

2. Wenn die Meeresschildkröte

aus dem Wasser kommt um

ihre Eier abzulegen, kommen

die Menschen, tragen sie weg

und verarbeiten sie zu Suppe,

Schmuck, etc.

3. Es ist die Temperatur, welche

das Geschlecht des Nachwuchses

bestimmt. Wenn es am Strand

viele Sonnenschirme hat, dann

schlüpfen nur Männchen, und

weil es dann keine Weibchen

mehr gibt, kann es keine Jungen

geben, dann werden die Meeresschildkröten

aussterben.

4. Meeresschildkröten verfangen

sich in Fischernetzen und

ersticken.

5. Die Meeresschildkröte verwechselt

Plastiksäcke, die im

Meer schwimmen, mit Quallen

und frisst diese auf. Meist stirbt

sie daran.

6. Meeresschildkröten ersticken

am Öl, welches Schiffe hinterlassen.

7. Die jungen Meeresschildkröten

orientieren sich am hellsten Punkt

das ist das Meer in dem sich

der Mond spiegelt. Manchmal ist

das aber auch das Hotel, das zu

viel Licht abgibt. Dann läuft die

Meeresschildkröte in die falsche

Richtung! Sobald die Babyschildkröte

merkt, dass sie in die falsche

Richtung läuft, ist es schon Mittag

und die Sonne scheint sehr

heiss auf sie herunter, so dass es

sie in ihrem Panzer «kocht», und

dann vertrocknet sie.

Frau Danzeisen brachte uns eine

ausgestopfte Meeresschildkröte

und einen Panzer mit. Sie erzählte

uns, was Meeresschildkröten essen.

Und weil Meeresschildkröten

Algen essen und das auch Menschen

essen können, assen wir

alle ein Stück Alge. Es war ein

sehr cooler Nachmittag!

Megan, Olivia, Joséphine

Wer sich für Wale und Delfine,

deren Lebensweise und ihre Bedrohungen

interessiert, kann gerne

bei der Klasse 5a nachfragen!

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 19


Aus der Schule

Zukünftige Buchautoren?

Nicht nur Geschichten lesen auch Geschichten schreiben macht Spass

Sechs Freunde

Es waren einmal eine Giraffe, ein

Hamster, ein Hund, ein Husky, ein

Tiger und ein Zebra. Sie gingen

alle miteinander in die erste Klasse.

Der Husky konnte noch nicht

schreiben. Zwei Jahre vergingen

und der Husky konnte immer

noch nicht schreiben. Darum

hatte er immer eine 1 im Zeugnis.

Die Freunde versuchten ihm zu

helfen, doch jeder Versuch scheiterte.

Im dritten Jahr konnte er es

schon ein bisschen besser. Aber

noch nicht gut genug. Da hatte

die Giraffe eine Idee. Sie schrieb

den Namen von dem Husky auf

ein Blatt. Der Husky probierte,

den Namen abzuschreiben. Da

schrieben alle die Namen von sich

auf das Blatt und der Husky lernte

mit seinen Freunden schreiben.

Nyma und Niklas, 3b

Die Klippe des Todes

Es waren einmal zwei Freunde,

die Rufus und Fridolin hiessen. Eines

Tages sagte Rufus zu Fridolin:

«Ich möchte wandern gehen, bist

du dabei?» Darauf antwortete

Fridolin: «Na klar bin ich dabei!»

Am nächsten Tag ging es los. Im

Rucksack mit dabei waren: das

Zelt, zwei Schlafsäcke, Proviant,

Kletterseile, Klettergurt, Sturzhelm,

Karabiner, Wanderkarte

und Kompass. Mit diesen neun

Sachen machten sie sich auf den

Weg. Auf dem Weg sahen sie

viele Murmeltiere, Blumen und

viele vertrocknete Kuhfladen. Der

Weg wurde immer steiler und als

sie oben auf der Klippe des Todes

ankamen, entdeckten sie einen

perfekten Zeltplatz. Ruckzuck

stand das Zelt und als sie in ihren

Schlafsäcken lagen, schliefen sie

aus Erschöpfung auch gleich ein.

In der Nacht zog ein schwerer

Sturm auf und als sie morgens

aufwachten, lagen sie unter freiem

Himmel. Als Rufus aufblickte,

sah er, wie eine Kuh genüsslich

die Wanderkarte verspeiste. Nach

einem gemeinsamen Frühstück

packten sie ihre Klettersachen

aus und begaben sich an den

Rand der Klippe. Als Rufus im

Seil hing, verhederte sich dieses

mit dem Karabiner. Fridolin hat

sofort gehandelt und nahm die

Treppe und rannte zu einer naheliegenden

Burg. Er sah zwei

Wächter. Fridolin rief: «Ihr müsst

mir helfen, ich und mein Freund

wollten uns von dieser Klippe

abseilen, aber dann verhakte sich

das Seil mit dem Karabiner und

jetzt hängt er in der Klippe.»

«Ok, wir helfen dir», sagten die

Wächter. «Wo ist diese Klippe?»

Darauf antwortete Fridolin: «Wartet,

ich führe euch dorthin.» Darauf

rannten die drei so schnell sie

konnten und als sie am Fuss der

Klippe ankamen, sahen sie, dass

Rufus nicht mehr in der Klippe

hing. Da sagte der eine Wächter:

«Ihr wisst schon, dass das die

Klippe des Todes ist?!» - «Nein!»,

antwortete Fridolin. «Schau!»,

sagte der andere Wächter, «ist

dein Freund etwa der, der dort im

Gebüsch liegt?» « Rufus! Rufus!

Geht es dir gut?», rief Fridolin. Da

antwortete Rufus mit schwacher

Stimme: «Ja, es geht, ich habe

mir nur den Fuss und den Arm

gebrochen.» - «Dann kannst du

ja nicht mehr laufen und ich habe

mir den Weg nicht gemerkt und

die Wanderkarte hat die Kuh gefressen»,

sagte Fridolin traurig.

Da hatten die Wächter eine Idee.

Sie sagten: «Wollt ihr in der Burg

als Köche arbeiten?» - « Ja!»,

sagten die beiden Freunde wie

aus einem Mund. Und so blieben

sie bis ans Ende ihrer Tage auf der

Burg und arbeiteten als Koch.

Ladina, 4. Klasse

20 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Die königlichen Hochzeitsspiele

Es war einmal in einem fernen

Land ein Schloss. Es hiess Schloss

Heinrich, da der Besitzer, ein

Frosch, so hiess. Heinrich war

aber nicht immer ein Frosch

gewesen. Der böse Zauberer

Marius hatte ihn verzaubert, weil

Heinrich ihn nicht zur Taufe seiner

erstgeborenen Tochter Elisabeth

eingeladen hatte. Gegen den

Froschzauber gab es ein Gegenmittel,

das Marius im Schlossgarten

versteckt hatte. Aber bis jetzt

hat dies niemand gefunden.

Heinrich hatte eine wunderschöne

Frau und fünf bezaubernde

Töchter. Die älteste, Elisabeth,

wollte endlich ihren Traumprinzen

finden, mit dem sie eines

Tages das Land regieren konnte.

Aus diesem Grund veranstaltete

der König einen Wettkampf. Der

Gewinner durfte seine Tochter

heiraten.

Im Spiel gab es fünf Disziplinen,

Heinrich benannte diese mit den

Namen seiner Töchter. Die erste

Disziplin hiess also «Elina». Hier

ging es darum sich vorzustellen

und sein Talent zu beweisen.

Nur die Hälfte der Kandidaten

schafften es in die zweite Runde,

«Elena». Dort musste man beweisen,

dass man Tischmanieren

hatte. Das dritte Spiel, «Eliane»,

war ein Quiz über das Königreich.

Fragen wie: Welches ist

die Lieblingsfarbe von Elisabeth?

Was sind die Hobbies von der

Prinzessin? Oder: Wie heissen

die fünf Töchter des Königs? -

Viele der Teilnehmer wussten fast

nichts und schieden aus. Spiel

vier, «Eva» war ein Ballspiel. Es

waren noch fünfzehn Kandidaten

dabei. In dieser Disziplin musste

sie einen goldenen Ball durch einen

Ring werfen, der zehn Meter

hoch in der Luft hing. Fürs letzte

Spiel wurden nur sieben Männer

zugelassen. Als erstes schaffte

es Maurus, kurz danach Flavius.

Ebenfalls weiter kamen Romeo,

Petrus, Franz und Henriko. Als

letztes auch noch Felix. Der letzte

Wettkampf, «Elisabeth», war

eine Herausforderung, denn die

sieben Kanditaten mussten versuchen,

das Gegenmittel für den

Froschzauber zu finden. Jeder

bekam einen Schlossplan und

machte sich auf den Weg. Nach

einigen Tagen brach der König

das Ganze ab, denn niemand

fand das Gegenmittel. Erschöpft

lehnte sich Romeo gegen eine

grosse, hellblaue Säule, die eine

goldene Kugel auf der Spitze

trug. Was dann geschah, war reine

Magie. Die Kugel fiel von der

Säule und zerbrach in tausend

Teile. Auf dem Boden lag nun

eine kleine Flasche, die in ein Pergamentpapier

eingewickelt war.

Alle sahen nun Romeo, den König

und das eingewickelte Fläschchen

an. Langsam bückte sich Romeo

und nahm die Flasche, rollte sie

aus dem Pergament und las vor:

Mein lieber alter Freund Heinrich

von Schönhofe, dass ich

dich in einen Frosch verwandelt

habe, geschah dir Recht. Recht

ist auch, dass du jetzt wieder

in einen Menschen verwandelt

wirst! Trinke diesen Trank und du

wirst wieder zum Menschen. Gib

deinen Töchtern auch je einen

Tropfen des Trankes, damit ihnen

nicht so ein Schicksal passieren

kann wie dir.

Gruss dein lieber Freund Marius.

Es wurde still. Niemand getraute

sich etwas zu sagen. Der König

hüpfte zu Romeo und bat um

den Zettel. Er las ihn durch und

rief seine Töchter herbei. Heinrich

gab jeder einen Tropfen und trank

den Rest. Danach verwandelte er

sich RUCK ZUCK in einen edlen

König. Romeo bat um die Erlaubnis

Elisabeth zu heiraten und

mit ihr das Land zu regieren. Ein

paar Wochen darauf heirateten

Elisabeth und Romeo. Einer der

unzähligen Gäste war Marius der

Magier. Er verstand sich wieder

prächtig mit Heinrich und sie

planten auch schon eine Hochzeit

für Eva, die zweitälteste Tochter

vom König und David dem Sohn

von Marius.

Und wenn sie nicht gestorben

sind, dann leben sie noch heute.

Denn verzaubert können sie ja

nicht mehr werden.

Noëmi, 6. Klasse 2011/12

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 21


Aus der Schule

Projekttag Mittelstufe

Unterschiedlich lange Wanderungen zum Irchelturm

22 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 23


Aus der Schule

Wenn Geschichten irritieren wollen...

Die Klasse 5a schrieb Irritationsgeschichten und die Klasse 3b lauschte

Wir lernten die Irritationsgeschichte

am Beispiel von Franz

Hohlers Text «Der Stein, der sich

kratzen wollte» kennen. Es ging

um einen Stein, den es immer

stärker juckte, bis er sich umdrehte,

den Hügel hinunterrollte,

auf dem Schulhaus landete und

die Kinder erschreckte. Danach

wurde er auf dem Pausenplatz

gebraucht, wo die Kinder immer

auf ihm spielten und es ihn deshalb

nie mehr kratzte…

Anschliessend haben wir eigene

Ideen entwickelt und Geschichten

geschrieben. Ein paar davon

findet ihr in dieser Schulzeitung.

Wenn ihr selber mal eine Irritationsgeschichte

schreiben wollt,

dann solltet Ihr diese Punkte

beachten:

1) Die Irritationsgeschichte spielt

in der realen Welt.

2) Der Gegenstand oder das Tier

hat einen eigenen Willen, kann

fühlen, denken und handeln.

3) Der Gegenstand oder das Tier

hat keine magischen Kräfte und

bleibt, was es ist.

4) Auktorialer Erzähler: Die Person,

welche die Geschichte erzählt,

weiss über alles genau

Bescheid: Das was ist, war und

sein wird…

5) Die Geschichte wird immer in

der Vergangenheit geschrieben.

Nada und Lisa

Der Rochen, der alles frass

Im Sea Life wohnte ein Rochen.

Er war schon sehr lange da und

hatte sich daran gewöhnt, dass

hunderte von Menschen in sein

Becken gafften, Fotos machten,

auf ihn zeigten, ihm beim Fressen

zuschauten oder die ganze Zeit

ihre Gesichter an der Scheibe

platt drückten. Es nervte ihn aber

immer noch, dass sie immer an

die Scheiben klopften. Sie wollten

ja auch nicht, dass er an ihren

Haustüren klopfte und dann nicht

hereinkam. Tja, das waren halt

die Menschen. Dumme Dinger.

Aber das schlimmste war dieser

Fisch. Halb vergammelt und tot

musste er ihn essen. Er wollte

keinen Fisch.

Aber diese Fotoapparate sahen

echt lecker aus! Durfte man

die anknabbern? Er könnte ja

mal probieren. Als der nächste

Mensch den Fotoapparat über

den Rand des Beckens hielt,

sprang er hoch und biss ein Stück

ab. Mmmh, war das knusprig.

Ein wahrer Leckerbissen. Die

Menschen draussen schrien.

Freuten sie sich so? Na ja, dann

konnte er sicher auch das iPhone

5 des dicken Mannes fressen. Er

schnappte es sich und verschlang

es. Ein Wärter kam und warf

einen toten Fisch ins Wasser. Der

Rochen schnappte sich den Fisch,

sprang hoch und spuckte dem

Wärter den Fisch ins Gesicht. Der

Fisch fiel wieder ins Becken. In der

Zeit taumelte der Wärter nach

vorne, trat gegen die Scheibe und

flog im hohen Bogen ins Becken.

Oh, es gibt auch

anständige Menschen.

Er hätte aber

warten können, bis

ich «herein» rufe,

dachte der Rochen

und schwamm

zum Wärter. Dieser

schlug um sich und

hatte den Mund

weit aufgerissen.

Ach, der hat Hunger,

dachte der Rochen.

Er nahm den Fisch und

stopfte ihn dem Wärter in den

Mund. Vor lauter Aufregung ass

der Wärter den Fisch. Ein paar

andere Wärter kamen und zogen

ihn aus dem Wasser.

Am nächsten Tag bekam der Rochen

plötzlich lebendigen Fisch

als Futter und am nächsten Tag

ebenfalls. So ging es weiter Tag

für Tag. Dies freute den Rochen,

auch wenn er zwischendurch gerne

mal einen Fotoapparat oder

ein iPhone 5 gefressen hätte.

Samira

24 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Die Brille, die dringend aufs

Klo musste

Ein Mädchen namens Anna

hatte eine Brille. In der Nacht

legte sie die Brille immer auf den

Nachttisch. Nach hundertfünfundzwanzig

Nächten musste die

Brille aufs WC. Sie überlegte sich,

wie sie aufs WC käme?

Da kam Annas Bruder Luca rein

und wollte die Brille in der Küche

verstecken. Die Brille dachte enttäuscht:

«Wieso kann Luca mich

nicht im WC verstecken?»…

Am nächsten Tag suchte Anna die

Brille und fand sie in der Küche.

Anna und die Brille waren sehr

böse auf Luca. Die Brille musste

immer dringender aufs Klo.

Nach vier Wochen machte Luca

es noch einmal, aber dieses Mal

versteckte Luca die Brille im WC.

Die Brille war so froh, dass sie

endlich auf die Toilette konnte.

Nach zwei Jahren passierte das

gleiche noch einmal. Die Brille

war sehr froh, dass Anna so einen

tollen Bruder hatte. Sarina

Das Buch, das lesen lernen

wollte

Es war einmal ein Buch, das

schon lange in einem alten Büchergestell

stand und sich langweilte.

Aber einen Wunsch hatte

das Buch: Es wollte lesen lernen.

Die anderen Bücher lachten es

nur aus, aber das Buch blieb bei

seinem Wunsch. Eines Tages kam

ein alter Professor in das Zimmer,

in dem das Büchergestell stand.

Er kam auf das Gestell zu, schaute

die Bücher ganz genau an und

zog dann das Buch heraus, das

lesen lernen wollte. Er blätterte

etwas darin, liess es dann aber

liegen und ging aus dem Zimmer.

Er liess die Tür angelehnt. Schon

hüpfte das Buch vom Tisch und

durch die Tür. Es stand in einem

langen Gang. An den Seiten des

Ganges waren weitere Türen, die

zu Zimmern führten. Es schaute

sich um und guckte durch einen

Spalt in ein Zimmer. Es sah eine

Frau, die vor einer schwarzen

Tafel stand und Kindern etwas

erklärte. Auf der Tafel hatte die

Frau viele Buchstaben aufgeschrieben.

Das Buch hüpfte leise

in das Zimmer. Genau neben ihm

stand ein Sofa. Plötzlich stiess das

Buch gegen eine Kommode, sie

schwankte und fiel um. Die Frau

und die Kinder drehten sich alle

um. Sie sahen, dass die Kommode

umgefallen war und ein Buch

daneben lag. Die Frau hob das

Buch kopfschüttelnd auf, ging zu

ihrem Tisch und legte das Buch

darauf. Zum Glück für das Buch

war die Frau eine Lehrerin von

Erstklässlern. So ging der Wunsch

des Buches in Erfüllung: Es lernte

mit den Erstklässlern lesen. Lisa

Die Buche, welche eine

Waldallergie hatte

Es gab einmal eine Buche, die

eine Waldallergie hatte, drum

musste sie flüchten, damit sie

aufhörte zu niessen. Nach zwei

Stunden Flucht war sie in New

York. Auf dem Hinweg fand sie

1‘000 Franken. Sie holte sich

drei Hotdogs, die kosteten 12.30

Franken.

Als sie beim Doktor ankam, gab

er der Buche die Allergiepillen, sie

bezahlte 20 Franken dafür und

verliess die Praxis.

Sie rief sich ein Taxi und fuhr in

die Lewerstrasse 311. Neben dem

Haus war ein Deutsches Restaurant.

Sie ging hinein und bestellte

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 25


Aus der Schule

sich Sauerkraut, Bratwurst und

Milch - Das fand sie lecker. Es

kostete 80.20 Franken. Sie wollte

nach Hause in die Heil Mountains

zu ihren Freunden und Freundinnen.

Sie ging los und holte sich

noch drei Hotdogs für auf den

Heimweg.

Unterwegs fand sie eine blaue

Uhr. Zwei Stunden waren vergangen,

als sie endlich wieder

zu Hause war. Alle freuten sich,

dass sie munter war und aufgehört

hatte, zu niessen. Es gab

ein grosses Fest und alle Leute

erzählen noch heute von der

ersten und letzten Buche in New

York.

Erik

Vorleserunde in der dritten

Klasse von Herr Leemann

Nachdem die Kinder der Klasse 5a

ihre Geschichten vorlesen geübt

hatten, trugen Sie diese den Drittklässlerinnen

und Drittklässlern

der Klasse 3b vor. Ein bisschen

aufgeregt waren sie schon, denn

immerhin war am selben Tag

auch noch Besuchsmorgen...

Die Geschichten, die uns die Kinder

der Klasse 5a vorgelesen haben,

waren sehr schön, toll und

lustig. Sandro und ich fanden

die Geschichten lustig, weil sie

alle unlogisch waren. Wir fanden

alle Geschichten schön, z. B. die

Geschichte von der Brille, die aufs

Klo musste oder vom Pottwal, der

geflogen ist.

Nyma und Sandro

Es war manchmal ein bisschen

seltsam, weil die Geschichten

immer etwas Unlogisches drin

hatten. Aber genau das machte

es spannend und die meisten

Geschichten waren mega cool,

besonders diejenige von Samira.

Die Geschichte von Samira handelte

von einem Rochen, der im

«Sealife» wohnte. Der Rochen bekam

immer nur einen toten Fisch.

Niklas

Samiras Text war lustig, weil der

Rochen das iPhone gefressen hat

und als der Zooleiter den Fisch

gefressen hatte. Joséphines Text

war lustig, weil ein Ballettschuh

ein Junge und der andere Ballettschuh

ein Mädchen war und dass

die beiden Ballettschuhe auf den

Berg gelaufen sind. Julias Text war

lustig, weil die Schaumkrone das

Bier nicht mochte und das Bier

in ein anderes Restaurant gelaufen

ist und dann wieder ins alte

Restaurant gelaufen ist. Timos

Geschichte war auch sehr lustig,

weil der Tennisball immer, als er

hin und her geschossen wurde,

«Au, au» sagte. Noël und Lynn

Im Turnunterricht liegen alle

auf dem Rücken und fahren

mit den Beinen in der Luft Velo.

«He, Florian, warum machst

du nicht mit?», schimpft der

Turnlehrer. «Du liegst einfach

nur da und bewegst dich

nicht!» - «Ja, sehen Sie das

denn nicht?», fragt Florian.

«Ich fahre bergab!»

Geht ein älterer Herr zum

Zahnarzt. Der blickt in seinen

Mund und fragt: «Was kann

ich da bitte noch tun? All ihre

Zähne sind aus Gold!» Darauf

der Herr: «Fragen Sie nicht so

blöd, montieren Sie mir lieber

eine Alarmanlage!»

26 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Aus der Schule

Klasse 6b im Klassenlager

Das war eine coole Woche

Von Seilen umgeben

Als wir im Seilpark Kronberg aufkreuzten, wussten

wir, dass es keine leichte Aufgabe wird. Doch nach

drei Stunden haben wir es überlebt. Es war sehr

abenteuerlich.

Barfussweg = neuer Trend

Als wir uns nach dem Seilpark auf den Weg zum

Barfussweg machten, waren alle gespannt. Wir

hatten am Schluss alle neue Stiefel!

Headlines!

Einen Tag lang Bäcker sein!

Als wir in der Bäckerei ankamen, durften alle

einen Biber backen. Als Frau Wyss kam, war die

Stimmung super, alle freuten sich!

Roter Traum

Jeden Tag seinen Kopf aus der roten Bahn strecken,

ein lang ersehnter Traum. Doch nach einer Woche

ist die Traumblase geplatzt.

Bunter Deal

Ein Deal zwischen den Jungs und den Mädchen

wurde zu einem der vielen Highlights von unserem

Klassenlager.

Die Mädchen durften die Jungs schminken und die

Jungs durften den Mädchen Frisuren machen. Das

Ergebnis: Eine verrückte und äusserst bunte Klasse.

Verrückte Touristen springen ins eiskalte

Wasser

Auf der Wanderung über die Ebenalp geschah es.

Frau Schwendimann, Rolf, Gian-Carlo, Frank,

In Flauder eingetaucht

Am 17.9.2012 kreuzte eine merkwürdige Klasse

in Gontenbad auf. Sie machte eine Flauderfabrik

unsicher. Doch die Klasse zog ohne weitere Folgen

wieder ab.

Fabienne, Tamara, Sina und Simona sprangen in

den eiskalten Seealpsee.

Wecken mit Humor

Jeden Tag wurden wir mit der lautesten Musik

geweckt. Das war cool!

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 27


Wir von der Schule

IWB Intensiv-Weiterbildung für Lehrer

Ein Bücherwurm in der Buchhandlung

Nach 27 Jahren als Lehrerin

habe ich mich entschlossen vom

Angebot der Bildungsdirektion

für die Weiterbildung «Ausserschulisches

Lernen» (IWB) Gebrauch

zu machen. Zusammen

mit 31 Berufskolleginnen und

-kollegen von Kindergarten bis

Sekundarstufe startete ich nach

den Sommerferien mit zwei

Seminarwochen, in denen wir

eine berufliche Standortbestimmung

durchführten und uns mit

Themen wie Teamentwicklung,

Gesundheits- und Kreativitätsförderung,

Kommunikation, etc.

auseinander setzten. Anschliessend

absolvierten wir während

sieben Wochen ein Praktikum in

einem selbst gewählten Betrieb.

Als Leseratte und Bücherfan

habe ich mir eine Stelle in einer

Buchhandlung gesucht und bei

«Kunst & Buch Nievergelt» in

Oerlikon auch gefunden. Ziel des

Praktikums war es, Einblick in eine

andere Arbeitswelt zu erhalten,

sich neues Wissen anzueignen

und sich selber in einer anderen

Rolle zu erleben. Ich lernte den

Ablauf in einer Buchhandlung

kennen und konnte sofort bei

den täglichen Routinearbeiten

mithelfen. Dabei erfuhr ich wieder

einmal, wie wichtig es ist, gut

und richtig angeleitet zu werden,

wie wohl ein Lob tut und wie

motivierend es ist, wenn einem

etwas zugetraut wird. Besonders

gut gefallen hat mir der Kontakt

zu den Kunden. Schon bald

durfte ich nicht nur an der Kasse

stehen, sondern auch bedienen

und (in bescheidenem Rahmen)

beraten. Daneben habe ich alles

verschlungen, was mir an Leseexemplaren

in die Finger kam, es

war phantastisch! Zum Abschluss

der IWB fanden nochmals zwei

Seminarwochen statt, in denen

die Auswertung und der Transfer

für unsere Tätigkeit als Lehrperson

im Zentrum stand.

Ich schätzte die Möglichkeit

zu diesem Perspektivenwechsel

sehr und nehme viele wertvolle

Erfahrungen mit zurück in den

Schulalltag.

Ursula Löffel

28 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Wir von der Schule

«Wer ist das?»

Neue Lehrerinnen und Lehrer an der Schule Neftenbach

Doris Kappen

Ich habe eine Million gewonnen?!

Als ich letzten Montag am Bahnhofkiosk

in Winterthur vorbeieilte,

wurde ich wieder einmal

auf Swisslos aufmerksam. An

der Verkaufsstelle versprachen

Werbeslogans Millionengewinne.

Hätte ich ein Los kaufen sollen?

Auf meinem Schulweg nach

Neftenbach überlegte ich mir,

was ich mit solch einem Gewinn

anfangen würde.

Seit August 2012 darf ich als

Entlastungslehrperson in zwei

fünften Klassen arbeiten. Die Begegnung

mit Heranwachsenden,

das Vermitteln von Wissen und

Erfahrung sowie die Auseinandersetzung

mit unterschiedlichen

Charakteren faszinieren mich vor

und nach jeder Unterrichtsstunde.

Für mich ist es ein Geschenk,

dass ich einer Tätigkeit nachgehen

kann, die mir Freude bereitet

und sinnstiftend ist. Vielleicht

werden sich der Eine oder die

Andere später im Leben an eine

Schulstunde oder einen Ratschlag

von mir erinnern.

Ich, Doris Kappen, ursprünglich

aus Deutschland, seit 14 Jahren

wohnhaft in der Schweiz, bin

dankbar, dass ich an der Schule

Neftenbach gelandet bin. Mit

meinem Partner lebe ich in Wallisellen

und bin glückliche Mutter

von zwei erwachsenen Töchtern.

Mit 50 Jahren wollte ich es noch

einmal wissen. So entschied

ich mich, die Ausbildung zur

Primarlehrerin an der PH Zürich

in Angriff zu nehmen. Wenn ich

nicht in der Schule bin, treibe

ich Sport, gehe in die Natur, lese

Bücher und geniesse kulturelle

Abwechslung.

Ich wünsche mir, dass ich zu

meinen Schülern eine gute, von

Vertrauen geprägte Beziehung

aufbauen kann und dass sie gerne

meinen Unterricht besuchen.

Gerade in dieser von Konsum und

Reizen überhäuften Welt, ist es

mir wichtig, im Klassenzimmer

eine positive Atmosphäre zu

schaffen sowie Samen für eine

gute Bildung zu setzen.

Tja, fast schon hätte ich meinen

Millionengewinn vom Bahnhofkiosk

vergessen. Auf dem

Heimweg kommt er mir wieder

in den Sinn. Ich bin froh, kein Los

gekauft zu haben und auch der

verpasste eventuelle Geldpreis

macht mir keinen Eindruck. Ich

bin glücklich und zufrieden in

Neftenbach und engagiere mich

gerne für unsere Schule.

Doris Kappen

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 29


Wir von der Schule

Irène Bolli

Im August 2012 durfte ich meine

neue Stelle als Handarbeitslehrerin

im Schulhaus Auenrain

antreten. Ich bin die neuste,

nicht die jüngste im Handarbeitsteam.

Viele Jahre hatte ich

in Oberwinterthur eine Stelle als

Handarbeitslehrerin an der Sekundar-

und Primarstufe.

Mit meiner Familie wohne ich in

Oberwil in der Gemeinde Dägerlen.

Vor 12 Jahren kündigte ich

meine Stelle in Oberwinterthur,

um mich in unserer Wohngemeinde

als Gemeindepräsidentin

zu engagieren. Während dieser

Zeit aber habe ich immer wieder

Eveline Baltensperger

Einige kennen mich bereits vom

Jahr 2011, als ich hier im Schulhaus

Auenrain in der damaligen

Klasse 4a ein siebenwöchiges

Praktikum absolvierte. Der damaligen

Klasse 4b begegnete

ich ebenfalls und zwar während

einer intensiven Projektwoche,

in der wir viel getanzt, gesungen

und Theater gespielt haben. 13

dieser Schülerinnen und Schüler

sind nun seit Sommer 2012 in

meiner Klasse, der neu gebildeten

Klasse 6c. Bis anhin haben

wir viel zusammen erlebt. Wir

verbrachten in Wildhaus ein

erlebnisreiches Klassenlager, in

dem wir viel Spass hatten und viel

Interessantes erlebten. Wir sind

als Klasse zusammen gewachsen

und im Herbst sind zwei neue

Schüler zu uns gestossen. In

meiner Freizeit tanze und jogge

Stellvertretungen für Handarbeitslehrerinnen

übernommen

oft auch in Neftenbach. Meine

ich gerne. Viel lesen, musizieren

und neue Rezepte ausprobieren

gehören auch zu meinen Freizeitbeschäftigungen.

Vor und

während des Studiums bin ich

viel gereist. Ich hatte das Glück,

wunderschöne Orte der Welt mit

ihren verschiedenen Kulturen

kennen zu lernen und meine

Fremdsprachenkenntnisse zu

vertiefen. Beispielsweise habe ich

vor dem Studium ein halbes Jahr

in Mittelamerika verbracht, wo

ich einige Monate lang in einem

Kinderheim arbeitete. In der Ausbildung

hatte ich die Möglichkeit,

ein ganzes Semester in Madrid

zu studieren und damit auch ein

spannendes Praktikum in einer

spanischen Schule zu absolvieren.

Ebenfalls zu meinen Praxiserfahrungen

gehört ein Praktikum in

Vancouver in einer kanadischen

Aufgabe in der Gemeinde gab ich

nun weiter.

Ich habe wieder mehr Zeit und

auch grosse Lust, mit den Kindern

zu arbeiten. Darum hat

mich die Anfrage aus Neftenbach

sehr gefreut. Hier kenne ich den

Schulbetrieb, das Lehrerteam

und auch ganz viele Kinder. Ich

bin kein unbekanntes Gesicht in

Neftenbach.

Ich freue mich sehr mit vielen

neuen Erfahrungen mich wieder

im Schulbetrieb in Neftenbach zu

engagieren. Irène Bolli

Schule. Diese Reisen konnte ich

mir durch viele verschiedene Nebenjobs,

die ich seit der Kantonsschule

hatte, finanzieren. Alle

diese Arbeits- und Reiseerlebnisse

haben meine Erfahrungen erweitert

und meine Persönlichkeit

bereichert. Ich freue mich auf

weitere spannende Monate mit

der neuen 6. Klasse.

30 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Wir von der Schule

Sandra Brülisauer

Seit den Sommerferien arbeite

ich zu 60% im Kindergarten Drei

Linden. Ich teile das Pensum mit

Cornelia Ramchandani.

Wir sind gut zusammen gestartet

und sind ein starkes Team. Dank

dem kollegialen und offenen

Geist des Lehrerteams, habe ich

mich sehr schnell «Zuhause»

gefühlt, es macht mir Spass in

Neftenbach zu arbeiten.

Im Kindergarten arbeite ich mit

den neuen Lernformen wie Werkstatt-

und Kleingruppenarbeit.

Auch der Waldtag einmal in der

Woche liegt mir sehr am Herzen.

Ich bin Mutter von zwei Mädchen

und wir leben in der Hard in

Wülflingen. So ist es mir möglich

mit dem Fahrrad zur Arbeit zu

fahren, was ich sehr geniesse.

Mein Partner ist selbständig und

hat eine Werkstatt gleich auf

dem Areal.

In der Freizeit bin ich gerne mit

Familie und Freunden in der Natur.

Ich unternehme viel, bewege

mich und tanze gerne.

Als Präsidentin des Familienvereins

Wülflingen engagiere ich

mich seit drei Jahren für einen

Abenteuerspielplatz in Winterthur.

Der Stadtrat hat kürzlich

einen Projektierungskredit für die

weitere Planung gesprochen.

Mein Leben dreht sich stark

um das Wohl der Kinder. Es ist

mir wichtig, dass sie Freiräume

bekommen für ihre Ideen und

Träume. Sandra Brülisauer

Monica Gehring

Seit diesem Sommer arbeite ich

gemeinsam mit Véronique Augstburger

an der Klasse 1a im Schulhaus

Auenrain in Neftenbach.

Täglich erlebe ich, wie spannend

und vielfältig der Einstieg in die

Schulwelt für Kinder ist. Die

leuchtenden Augen beim Erlesen

der ersten Wörter aber auch

die Erleichterung, wenn Lernen,

das mit grösserer Anstrengung

verbunden ist, gelingen darf,

erfüllt und motiviert mich. Dabei

erinnere ich mich auch immer

wieder an die Schuleingangsphase

unserer beiden Söhne

und meine eigenen Erfahrungen

als Mutter. Als unser jüngerer

Sohn vor 15 Jahren in Dachsen

in die erste Klasse eintrat, nahm

ich meine berufliche Tätigkeit

in Form von Stütz- und Förderunterricht

wieder auf. Während

einigen Jahren sammelte ich

Erfahrungen als Therapeutin für

Kinder, die von einer Rechenoder

Lese- Rechtschreibschwäche

betroffen sind. Es bereitet mir

auch Freude, in meiner Freizeit im

Garten, bei handwerklichen Fertigkeiten

etwas neu- oder umzugestalten

oder mit Freunden den

Austausch zu pflegen. Ich freue

mich sehr, hier mit Véronique

Augstburger im Bereich des Lernens

und mit Kindern arbeiten zu

dürfen. Monica Gehring

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 31


Wir von der Schule

Bea Sutter

Kinder, mit ihrer unverblümten,

ehrlichen und unmittelbaren

Art haben mich schon immer

fasziniert. Diese Begeisterung

hat mich vor doch schon einigen

Jahren dazu bewogen, die

Ausbildung zur Kindergärtnerin

zu absolvieren. Bis heute habe

ich diesen Schritt nie bereut.

Während vielen Jahren habe ich

im Zürcher Unterland in meinem

Beruf gearbeitet und dabei unzählige

wertvolle Erfahrungen

sammeln dürfen.

Ich bin ein kreativer Mensch

- häkle, stricke, dekoriere, koche

und singe gerne. Um diese

Kreativität auch ausserhalb der

Kindergartenwände einmal etwas

intensiver ausleben zu können,

habe ich mir nach 15 Jahren

der Klassenverantwortung eine

längere Auszeit gegönnt. Entstanden

sind Werke aus Wolle

und Stoff, zahlreiche Mützen

und Berets.

Nach dieser Zeit verspürte ich

erneut den Wunsch, mich wieder

in der Schule zu engagieren.

Der Mensch, mit seinen Eigenheiten,

seinen Fähigkeiten, aber

auch seinen Beeinträchtigungen

lag mir schon immer sehr am

Herzen. Als ich die Stelle ausgeschrieben

sah, in der eine erfahrene

Kindergartenlehrperson für

die Begleitung eines Kindes mit

einer Körperbehinderung gesucht

wurde, wusste ich, was ich zu tun

hatte. Ich habe mich beworben

und mir wurde das Vertrauen der

Schulgemeinde geschenkt, diese

Aufgabe zu übernehmen.

Die Arbeit in meiner neuen Rolle

erfüllt mich mit grosser Freude.

Dass ich daneben auch noch IF

in derselben Klasse unterrichten

darf, ist eine geradezu ideale

Ergänzung. Auch schätze ich die

gute Zusammenarbeit und den

regen Austausch mit der Klassenlehrperson

Irma Klatt.

Neben meiner Teilzeittätigkeit im

Kindergarten arbeite ich tageweise

in einem Wollgeschäft. Wieder

steht der Mensch und sein kreatives

Tun im Zentrum der rote

Faden in meinem Leben.

Ausserdem hat Sport für mich

einen wichtigen Stellenwert. Ich

geniesse ausgedehnte Joggingrunden

durch «meinen Wald»,

schwimme gerne über Seen,

liebe es mit dem Rennrad Hügel

zu erklimmen und fröne dem

Volleyballspiel.

Ich führe mir gerne kleine aber

feine Filme zu Gemüte und mag

Singer- Songwriter-Konzerte.

«Käfele» und «lädele», kochen

und in geselliger Runde ein gutes

Essen geniessen und dabei

ausgiebige Gespräche führen,

gehören ebenso zu meinem Lebenselixier.

Bea Sutter

32 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Wir von der Schule

Reta Sauer

Seit diesem Sommer bin ich

als schulische Heilpädagogin

an der Unter- und Mittelstufe

der Schule Neftenbach tätig.

Nachdem ich im Jahr 2009 die

Pädagogische Hochschule Zürich

abgeschlossen hatte, wollte ich

erste Berufserfahrungen in Form

von Langzeitvikariaten sammeln.

Dabei habe ich unter anderem als

IF-Lehrperson Kinder verschiedener

Altersstufen unterrichtet. Das

enge Zusammenarbeiten mit diesen

Schülerinnen und Schülern

sowie der Austausch mit den

Klassenlehrpersonen haben mir

an dieser Arbeit sehr gefallen.

Um die zukünftigen Schulkinder

professionell unterstützen

zu können, beschloss ich nach

einem Jahr, das Studium an der

Hochschule für Heilpädagogik in

Zürich aufzunehmen. Während

der zwei Studienjahre hatte ich

einerseits die Gelegenheit, mich

in die spezifischen Fachgebiete

zu vertiefen und andererseits

im Rahmen meiner Praktika die

spannende und abwechslungsreiche

Arbeit einer Heilpädagogin

miterleben und mitgestalten

zu können.

Während der Studienzeit entschied

ich mich bald, meinen

Blickwinkel zu erweitern und

für ein Semester nach Italien zu

gehen. Dabei war ich nicht nur

daran interessiert, eine andere

Kultur hautnah mitzuerleben,

sondern war insbesondere auch

neugierig, neue Schul- und Unterrichtsformen

kennen zu lernen.

Im Zuge eines Praktikums in einer

bolognesischen Schule bekam ich

die Gelegenheit, Gespräche und

Unterrichtsbeobachtungen für

meine Masterthese durchzuführen.

Die Erlebnisse und Eindrücke

während dieser Zeit haben mich

sehr zum Nachdenken angeregt

und veranlassten mich dazu,

die Schule in der Schweiz aus

einem neuen Blickwinkel zu

sehen. Die positiven wie auch

negativen Erfahrungen versuche

ich nun für die Gestaltung

meines Unterrichts zu nutzen.

Ich freue mich darauf, mit den

Schülerinnen und Schülern und

dem Lehrerteam der Schule Auenrain

eine spannende und bereichernde

Zeit erleben zu können.

Reta Sauer

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 33


Wir von der Schule

Katharina Schärer

Seit den Sommerferien bin ich

als IF-Lehrerin auf der Kindergartenstufe

tätig und startete

ebenfalls den berufsbegleitenden

Masterstudiengang zur schulischen

Heilpädagogik in Luzern.

Aufgewachsen bin ich in der

Stadt Bern, deshalb spreche ich

das etwas «andere Züridütsch»,

wie es die Kindergartenkinder

nennen. Nachdem ich das Lehrerseminar

in Bern absolviert

hatte, zog es mich vorerst in

die Medienwelt. Bei Radio und

Fernsehen erlebte ich eine sehr

spannende und glückliche Zeit

mit vielen verschiedenen Projekten.

In diesen Jahren arbeitet

ich als Produzentin, Moderatorin

und Redaktorin.

Die letzten zehn Jahre führte ich

als Klassenlehrerin einen Kindergarten

in Wiesendangen und

entdeckte so die vielen Facetten

der Schule. In verschiedenen Weiterbildungen

in Neuromotorik,

Neuropsychologie und Schulsozialpädagogik

stillte ich meine

Neugier zu aktuellen Themen

und Lernformen. Das Studium

zur schulischen Heilpädagogin ist

für mich «das Sahnehäubchen»

und wird meine Kompetenzen

nochmals enorm erweitern.

Mit meiner Familie wohne ich in

Wiesendangen, unsere Kinder

sind im Teenageralter und langweilig

ist es bei uns nie. Als begeisterte

Surferin fand ich die hohen

Wellen bereits an allen Ecken

und Meeren dieses Planeten und

werde sicher immer wieder neue

Wellen finden, denn Reisen ist

ebenfalls eine Leidenschaft von

mir. Da es hier in Winterthur und

Umgebung immer noch keinen

Ozean gibt, jogge ich viel und

geniesse den Sport in der Natur

und den Bodensee!

Katharina Schärer

34 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Wir von der Schule

Theres Schwendimann

Was die Klasse bereits alles über

Frau Schwendimann weiss, hat sie

in Sätzen festgehalten. Zusätzlich

musste sich Frau Schwendimann

einigen Fragen stellen! Viel Spass

beim Lesen!

Frau Schwendimann…

…hat immer lustige Merksprüche

z.B. «Die Appenzeller gehen auf

den Chlosterspitz Babysitten.»

Das war zum Thema Appenzell.

… ist sehr nett und hat immer

sehr coole Ideen.

…lacht mit uns im Unterricht,

das finde ich toll.

… ist nett und setzt immer kleine

Witze in ihren Unterricht ein.

… ist sehr sportlich und gibt

coole Sportstunden.

… ist eine sehr lustige Lehrerin.

… ist sehr lustig, sportlich und

nett.

… ist sehr nett und sehr witzig.

… ist sehr nett und lustig.

… ist immer gut gelaunt und

fröhlich.

…ist sehr sportlich und turnt

gerne.

…unterrichtet Kunstturnen.

…unterrichtet die sechste Klasse,

...hat zwei Kinder: Sina und

Marco.

…wohnt im Oberdorf und

…war in London in den Sommerferien.

Sie war im «House of

Switzerland».

Interview über Frau Schwendimann:

6b: Wo wohnen Sie?

Lehrerin: Im Oberdorf 7.

6b: Was machen Sie gerne in der

Freizeit?

Lehrerin: Ich probiere gerne Neues

aus.

6b: Was war Ihr Lieblingsfach?

Lehrerin: Turnen.

6b: Haben Sie schon einmal in

einer anderen Schule Unterricht

gegeben?

Lehrerin: Ja in Elsau.

6b: Wie alt (jung) sind Sie?

Lehrerin: Ich bin 45 Jahre alt.

6b: Weshalb wollten Sie Lehrerin

werden?

Lehrerin: Es hat viele verschiedene

Seiten und ist abwechslungsreich.

6b: Mögen Sie Rätsel?

Lehrerin: Ja.

6b: Wollten Sie schon immer

Lehrerin werden?

Lehrerin: Schon seit ich in der

Schule war.

6b: Gehen Sie ins Geräteturnen?

Lehrerin: Ja.

6b: Gingen Sie gerne in die

Schule?

Lehrerin: Nicht immer aber immer

öfter.

6b: Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Lehrerin: Mexikanisch.

6b: Haben Sie Kinder?

Lehrerin: Ja einen Knaben und

ein Mädchen, sie heissen Marco

und Sina.

6b: Seit wann turnen Sie?

Lehrerin: Seit der 6.Klasse.

6b: Von wo kennen Sie Frau

Harder?

Lehrerin: Von der Ausbildung.

6b: Was haben Sie für Hobbies?

Lehrerin: Turnen, Tennis, seit den

Sommerferien spiele ich Golf und

probiere gerne Neues aus.

6b: Backen Sie gerne?

Lehrerin: Ja.

6b: Was fasziniert Sie an diesem

Job?

Lehrerin: Alles, z.B. dass ich sagen

kann: «Es sind meine Schüler»

und dass ich weiss, dass ich die

Verantwortung habe.

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 35


Wir von der Schule

Tobias Ringli

Seit diesem Schuljahr haben wir

einen neuen Lehrer. Er heisst

Herr Ringli und ist 29 Jahre

alt. Er kommt aus dem Berner

Oberland. Wir verstehen ihn gut,

wenn er uns etwas erklärt. Ich

finde ihn nett, weil er mit uns gut

umgeht. Herr Ringli ist ein leidenschaftlicher

Bergsteiger und war

schon auf dem Sustenhorn. Der

Wochenplan von Herrn Ringli ist

einfach. Jede Woche haben wir

eine Prüfung. Bei Herrn Ringli

bekommt man als Strafe gelbe

Karten. Wenn man neun Karten

hat, darf man eine Woche lang

nicht in die Pause, sondern muss

abschreiben. Im Singen lernen

wir deutsche und englische Lieder.

Wir haben bis jetzt sechzehn

Lieder gelernt. Im Zimmer haben

wir fünf grosse Topfpflanzen und

einen Ventilator. Nun schwitzen

wir im Sommer nicht mehr. Ich

gehe gerne zu ihm in die Schule.

Loris

Seit Juli 2004 ist Herr Ringli

schon Lehrer. Früher war er ein

guter Schüler. Seine Lieblingsfächer:

Alles ausser Zeichnen.

Eigentlich wollte unser Lehrer

schon in der Primarschule Lehrer

werden. Dann hatte er andere

Berufswünsche und erst mit 18

Jahren entschied er sich endgültig

für den Lehrerberuf. Die freie Stelle

im Heerenweg war im Internet

ausgeschrieben. Herr Ringli fing an,

sich für die Stelle zu interessieren,

und so kam es, dass er jetzt im

Heerenweg arbeitet.

Als Herr Ringli unsere Schule zum

ersten Mal sah, war er begeistert.

So würde er den Heerenweg beschreiben:

ländlich, grün, man

kann viel draussen machen und

überall muhen die Kühe ins Schulzimmer

rein.

Unsere Klasse findet Herr Ringli extrem

lernmotiviert, begeisterungsfähig

und stark im Singen. Herr Ringli

möchte so lange im Heerenweg

bleiben, wie es ihm Freude macht.

Er hat unendlich viele Hobbys. Am

liebsten klettert, singt und wandert

er. Herr Ringlis Lieblingsbuch ist

«Herr der Fliegen». Es handelt von

einem Flugzeug, das abstürzt und

der Pilot stirbt. In dem Flieger sind

aber noch Kinder, die überlebt haben.

Nun müssen sie sich auf dieser

einsamen Insel selbst versorgen.

Ob sie es wohl schaffen?

Herr Ringli stellt sich seine Zukunft

in 60 Jahren so vor: Er sitzt in

einem bequemen Schaukelstuhl

und erzählt Geschichten. Die

Enkelkinder hören gespannt zu

und erzählen von der Schule mit

nervigen Lehrern.

Wenn er einen Wunsch frei

hätte, würde er sich unendlich

viele Wünsche wünschen, einen

auswählen und den Fischen in

seinem Aquarium ein langes Leben

gönnen.

Im Moment lebt er mit seiner

Freundin und vielen sympathischen

Fischen in einer Mietwohnung.

Unser neuer Lehrer ist witzig und

ich lerne gerne bei ihm.

Katharina

36 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Wir von der Schule

Irma Klatt

Mein Name ist Irma Klatt und

ich wohne seit bald fünf Jahren

in Winterthur. Aufgewachsen

bin ich im schönen, idyllischen

Zürcher Weinland.

Nach zwölf Jahren gesammelter

Erfahrungen mit Kindern in verschiedenen

Bereichen, wie Kindergarten,

Hort, Kinderanimation

in Griechenland, Kinderkrippe,

und dem Zusatzlehrgang zur

Grundstufenlehrerin arbeite ich

nun seit fünf Jahren wieder in

meinem Beruf als Kindergartenlehrperson.

Im Sommer 2012

bin ich motiviert und mit Freude

im schönen und charmanten

Kindergarten in Aesch gestartet.

Erwartet haben mich dort eine

lebendige und kreative Kinderschar

und engagierte, hilfsbereite

Eltern.

In meiner Arbeit als Kindergartenlehrperson

ist es mir wichtig, eine

offene und herzliche Atmosphäre

mit einer Struktur zu schaffen,

in der sich alle wohlfühlen. Es

macht mir immer wieder Spass,

die individuelle Entwicklung jedes

einzelnen Kindes zu beobachten

und zu fördern. «Hilf mir, es selbst

zu tun» (M. Montessori) ist ein

Zitat, das, so denke ich, sehr gut

zu meiner Arbeitshaltung passt.

In meiner Freizeit gehe ich oft

und leidenschaftlich gerne joggen

und nehme an verschiedenen

Läufen teil. Zudem verbringe ich

sehr gerne Zeit mit meiner Familie

und Freunden. Ich höre und

mache gerne Musik und lese am

liebsten spannende Thriller.

Irma Klatt

Tom Jucker

Ein neuer Hauswart im Heerenweg

Der neue Hauswart im Heerenweg

heisst Herr Jucker. Früher

war er Hauswart in einem Studentenheim

und Bademeister. Er

mag an seinem Beruf, dass er so

vielseitig ist. Er hat sich bei der

Gemeinde vorgestellt und bekam

so den Job im Heerenweg. Herr

Jucker spielt kein Instrument,

singt aber gerne und wollte

früher Schlagzeug spielen. Sein

Lieblingsessen ist Cordon Bleu

mit Butternudeln und Blattspinat.

Die letzte Katze von ihm ist gestorben;

es gibt aber bald wieder

eine neue. Sein grösster Wunsch

ist Gesundheit und Zufriedenheit

für seine Tochter und alle, die er

liebt. «Transporter» ist der Name

seines Lieblingsfilms. Er hat eine

neunjährige Tochter, aber keine

Frau mehr. Herr Jucker wohnt in

Seuzach. Er denkt, dass er in 60

Jahren in einer Holzkiste liegt.

Wenn er auf einer einsamen Insel

wäre, hätte er seine Tochter

dabei. Er wollte früher Stuntman

oder Rennfahrer werden. Unser

neuer Hauswart ist kein Bücherwurm.

Seine Hobbys sind Sport,

Natur (v.a Flusslandschaften) und

Billard spielen. Ihm gefällt es im

Heerenweg sehr gut! Er ist ein

lustiger Hauswart und macht

seine Arbeit gut.

Angelika und Celia

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 37


Elternmitwirkung

Kunterbuntes aus der Elternmitwirkung

Liebe Eltern mit Kindern in

den Schulen von Neftenbach

und Aesch.

E-Mail Newsletter der

Elternmitwirkung

Auf unserer Homepage http://

www.elternmitwirkung-neftenbach.ch

gibt es neu die Möglichkeit,

dass Sie sich für den

Newsletter der Elternmitwirkung

eintragen. Dann bekommen Sie je

nach Aktualität eine Information

von uns direkt, z.B. Einladungen

zu Vorträgen, Möglichkeiten

zur Weiterbildung für Eltern,

Aktionen, die wir für die Kinder

planen, usw.

Elternmitwirkungen in anderen

Gemeinden

Was macht die Elternmitwirkung

in anderen Gemeinden?

An der ersten Bezirksversammlung

der KEO am 13.11.2012 in

der alten Kaserne in Winterthur,

hatte ich die Möglichkeit, Vertreter

aus anderen Gemeinden kennen

zu lernen und Informationen

und Ideen auszutauschen (keozh.ch,

die KEO ist die kantonale

Elternmitwirkungs-Organisation,

ein Zusammenschluss der Elterngremien

verschiedenster

Gemeinden).

Es war spannend zu sehen, wie

die Bedürfnisse und Sorgen, wie

die Lösungen in den verschiedenen

Gemeinden teils sehr unterschiedlich

sind.

Wir, die Elterngremien von Neftenbach,

Pfungen, Dättlikon und

weiter weg liegenden Gemeinden,

werden uns weiterhin in

lockerer Form treffen und den

Ideen- und Erfahrungsaustausch

aufbauen.

In Neftenbach dürfen wir uns

glücklich schätzen ein grosses

Dankeschön an die Schule, an

die motivierten Lehrerinnen und

Lehrer und auch die Gemeinde!

Und wir haben Potential, mit

den uns zur Verfügung stehenden

Mitteln, noch mehr für die

Kinder für eine lebendige und

spannende Schule zu tun, welche

den Kindern in guter Erinnerung

bleibt.

Vortrag von Frau Maya

Mulle

Am 22. Oktober konnten wir uns

von Frau Mulle inspirieren lassen.

Sie hat uns u.a. diverse Dokumente

zur Verfügung gestellt.

Möchten Sie diese ebenfalls bekommen?

Dann schicken Sie mir

ein E-Mail (elternmitwirkung@

schule-neftenbach.ch) mit dem

Titel ‚Vortrag Mulle‘ und ich

schicke Ihnen die Dokumente

gerne zu.

Selbstverteidigungskurs

Der Selbstverteidigungskurs ist

auf ein erfreulich grosses Echo

gestossen. Bravo den Organisatorinnen!

Danke für die vielen

Anmeldungen.

Mitarbeit

Um mehr der vielen schönen

Ideen umsetzen zu können,

brauchen wir Verstärkung. Mit

wenigen Stunden pro Jahr helfen

Sie aktiv mit, unseren Kindern

eine Freude zu machen. Melden

Sie sich bitte bei mir.

Michael Ammann, Präsident

EMW Neftenbach

elternmitwirkung@schule-neftenbach.ch

38 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012


Schulleitung

Paolo Castelli stellt sich vor

Seit Anfang Schuljahr hat die Sekundarstufe einen neuen Schulleiter

Schon sind die ersten 100 Tage

als neuer Schulleiter an der Sekundarschule

vorbei und ich

freue mich immer wieder auf

neue Begegnungen und Herausforderungen,

welche der

Schulalltag bietet. Ich treffe hier

in Neftenbach täglich auf aufgestellte

Jugendliche, engagierte

Lehrpersonen und Eltern, welche

sich für die Schule interessieren.

Ich bin in Graubünden aufgewachsen

und habe dann an der

Pädagogischen Hochschule Zürich

studiert. Mit meiner Frau lebe

ich in Zürich und wann immer das

Wetter es zulässt, verbringe ich

meine Freizeit auf dem Bike oder

in den Bergen und entfliehe dem

Nebel, der sich hier so hartnäckig

festkrallt.

Bis vor den Sommerferien habe

ich in Buchs ZH als Klassenlehrer

gearbeitet und diesen Sommer

die Ausbildung zum Schulleiter

abgeschlossen. Ich habe in den

letzten Jahren an einer ähnlichen

Schulentwicklung mitgewirkt,

wie dies hier auf der Sekundarstufe

passiert ist. Ich bin froh an

einer Schule zu arbeiten, welche

den Fokus auf die individuelle

Förderung der Jugendlichen legt.

Auf der Schulhomepage finden

Sie aktuelle Informationen zur

Sekundarstufe wie zum Beispiel

den Quartalsbrief oder Eindrücke

zur vergangenen Projektwoche.

Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012 39


Impressum

Auflage:

Redaktion:

570 Exemplare, erscheint 3× jährlich

Irene Oeggerli (Leitung), Heidi Bachmann,Raphael Leemann, Katrin Näf,

János Rumpel, David Sigos

Redaktionsadresse: De Auen-Lind-Heer, Schulhaus Auenrain, Schulstrasse 17

8413 Neftenbach, schulzeitung@schule-neftenbach.ch

Nächster Redaktionsschluss: Freitag, 15. März 2013 (Ausgabe Nr. 24)

Online:

www.schule-neftenbach.ch » Primarschule » Projekte » Schulzeitung

40 Auen-Lind-Heer Nr. 23/ 2012

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