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+++ Über 960 Verteilstellen +++ Topinformationen zum Bauen, Wohnen und Lifestyle +++ Farbiger Immobilienmarkt +++ www.haeusermagazin.de +++ und vieles mehr +++ unbezahlbar ! Für Sie kostenlos zum Mitnehmen Juli/August 2013 9. Jahrgang www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 1 Partner von Häusermagazin:


Kostenlos an über 960 Verteilstellen im Großraum Südhessen! Häusermagazin liegt für Sie kostenlos im Einzelhandel, Bäckereien, Metzgereien, Baumärkten, Rathäusern, Kiosken und vielen Tankstellen aus. In allen 95 Filialen der SPARKASSEN DIEBURG, ODENWALDKREIS (ERBACH) und GROSS-GERAU sowie in allen 39 Geschäftsstellen der VOLKSBANK ODENWALD e.G. MICHELSTADT und 30 PROFI GETRÄNKE SHOPS in der Region Durch die monatliche Beilage in Südhessens größten Lesezirkeln „Bunte Welt“ und „Hirschmüller“ in Darmstadt, „Leserkreis Daheim“ erreichen wir über 2000 Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Frisörsalons uvm. Heubach Habitzheim Sandbach Neustadt Seckmauern Ober-Kinzig Rimhorn Niedernhausen Nieder-Kainsbach Zell Güttersbach Rimbach Ihre nächstgelegene Auslagestelle finden Sie im Internet unter „Verteilstellen“ auf www.haeusermagazin.de. 2 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


EDITORIAL Energie ist sicher auch in der Sommerzeit ein heiß diskutiertes Thema und die nächste Stromrechnung kommt bestimmt. Für den umweltbewussten Verbraucher ist Stromkauf „Saft aus der Steckdose“ mit dem Begriff Ökostrom verbunden. Was ist Ökostrom? Als Ökostrom wird der Strom bezeichnet, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Hier sind Windenergie und die Wasserkraft die derzeit am meisten genutzten Energiequellen zur Produktion von Ökostrom. Die häufige Behauptung, die Energiewende klappt nur dann, wenn alle auf Ökostrom umsteigen ist keineswegs korrekt. Der Stromanteil in der häuslichen Energiebilanz wird meist überschätzt, liegt doch der Anteil am Gesamtverbrauch gemessen bei nur ca.13 Prozent. Der Hauptanteil entfällt auf die Wärmegewinnung – mit rund 87 Prozent. Etwa 30 Prozent des jährlichen Kohlendioxidausstoßes verursachen Heizung und Warmwasseraufbereitung. Angesichts steigender Preise für Heizöl und Gas ist die Energiewende im Heizungskeller daher wichtiger als der Umstieg auf Ökostrom. Die Kraft der Sonne können Hausbesitzer besonders sinnvoll zur Gewinnung von Wärme nutzen, denn wie schon gesagt, annähernd 90 Prozent der Energie im Hauhalt werden für Raumheizung und Warmwasser genutzt. Der clevere Hausbesitzer profitiert also deut- lich mehr, wenn er bei der Modernisierung seiner Heizung und Trinkwassererwärmung auf Solarwärme setzt. Sonnenspeicher werden in flexiblen Größen angeboten, so ist doch kein Haushalt wie der andere und genauso individuell ist auch der Stromverbrauch und das Nutzungsverhalten. Ob Sie die harmonische Fläche auf den Ziegeln wünschen oder elegant ins Dach integriert, ob ganz traditionell in blau-silber oder in ästhetischem Schwarz, das Angebot lässt keine Wünsche offen. Als Solarumsteiger werden Sie mit staatlichen Zuschüssen unterstützt da voll förderfähig, als auch mit zinsgünstigen Krediten von der KfW Förderbank. Diese finanziellen Aspekte sollten im Rahmen einer energiebewussten Lebensweise einzubezogen werden. Sie finden auch Sonnenstrom kurz und kompakt zusammengefasst unter: www.unabhaengig-mit-solarstrom.de Über eine Million Tonnen Kohlendioxid jährliche Einsparung durch die Nutzung von Solarthermie werden erzielt der Umwelt zuliebe. Das ist eine Alternative, die es Wert ist ernsthaft darüber nachzudenken. Herzlichst Ihr Wolfgang Weber TERMINE Samstag, 20.Juli 2013, 10.00 bis 16.00 Uhr „Baufamilien-Infotag“ Heimbuchenthal/Spessart. Die Themen sind u. a.: Holzhaus Neubau + Dachaufstockung mit Ökologischen Baustoffen, Wärmedämmstoffen im Vergleich, Hitzeschutz im Sommer, Qualität beim Bauen und viele mehr. Firmenchef Fritz Stenger vermittelt in einem Info-Vortrag fundiertes Fachwissen und gibt Ihnen wertvolle Tipps. Anmeldung bis spätestens zum 16. Juli telefonisch unter 06092-97110 oder per E-Mail unter: info@fritzstenger.de Infos: www.fritzstenger.de Samstag, 24. August 2013 „Bauherren-Seminar“ Ytong-Werk, Messel, 10.00 bis 14.00 Uhr Auf dem kostenlosen Bauherren-Seminar wird unter anderem der Umgang mit dem Werkstoff demonstriert und in praktischen Vorführungen die Mauerverfahren erläutert. Infos/Anmeldung: Ö Telefon 06159-716697 Eine Anzeige im Häusermagazin Die Nummer für kluge Rechner: 06151-51181 Anzeigenschluss für die September Ausgabe: 08. 08.2013 4 Bauen 8 Immobilien 15 Einrichten/Wohnen 21 Lifestyle 24 Garten 26 Energie 29 Finanzen 30 Recht Nützliche Tipps und Empfehlungen Träume werden wahr: Häuser & Wohnungen in der Region Die eigenen vier Wände, Wohnkomfort pur Dekorieren & Gestalten, Feng-Shui, Fitness Gartenanlagen, Fauna & Flora Energetische Sanierung Bausparen, Zinsen, Darlehen Rechte und Pflichten als Eigentümer & Mieter Impressum Häusermagazin, Inhaber Wolfgang E. Weber Wilhelmstraße 28, 64297 Darmstadt Telefon: 06151 51181, Telefax 06151 537696 Internet: www.haeusermagazin.de E-Mail: info@haeusermagazin.de Herausgeber und Verlagsleitung Wolfgang E. Weber Chefredaktion, v.i.S.d.P. Wolfgang E. Weber (ww@haeusermagazin.de) Tel.:06151 51181 Anzeigenverkauf Wolfgang E. Weber Tel.:06151 51181 Yvonne Popall Tel.: 040 285 16648 Reinhard Anft Tel. Mobil: 0178 5097339 Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 2 Anzeigen senden Sie bitte an: anzeigen@haeusermagazin.de Redaktion Ingeborg Weber (Dekotipp, Lifestyle und Bauen) Layout Software AG, Albrecht Baier/Manfred Schmidt Internet all4net, Darmstadt Druck apm, Kleyerstraße 3, 64295 Darmstadt Erscheinungsweise 10-mal im Jahr (Doppelausgaben Sommer/Winter), 9. Jahrgang Copyright Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck von Artikeln und Bildern (auch auszugsweise) nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Anzeigen, die von Häusermagazin gestaltet wurden, unterliegen dem Copyright des Verlages. Beiträge: BHW: BHW; IW: Immowelt.de; SH: Bausparkasse Schwäbisch-Hall; WR: Wüstenrot Bausparkasse AG; LBS: Landes- Bausparkasse; VPB: Verband Privater Bauherren e.V.; NP: Nordpress VB: Verband Baubiologie; PR-Nord; GPP: Grünes Presseportal; DGS: Die Grüne Stadt; H+K: hill + knowlton; BuProHo: Bundesverband ProHolzfenster e.V.; ARGE: ARGE Baurecht; SEC: Secudo www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 3


BAUEN Reichelsheimer Maurermeister und "Restaurator Im Handwerk" baut mit der Natur Ein Profi für die Umsetzung von Anbau, Umbau und Ausbau in vorwiegend ökologischer Bauweise ergänzt das Angebot im Odenwald. Das Unternehmen Natur & Massivbau Oliver Nagel, seit nunmehr 2 Jahren in Reichelsheim ansässig, hat sich dieser Bauweise angenommen. Herr Nagel ist Maurermeister mit der Zusatzqualifikation eines „ Geprüften Restaurators nehmes Raum- und Wohlfühlklima, sondern dienen auch unserer Gesundheit. Gerade das Naturprodukt LEHM kann hervorragend Feuchtigkeit aufnehmen und diese wieder langsam abgeben. Daneben hat der Lehm eine hohe Wärmespeicherka- dung zwischen Wandheizung, Dämmung und Lehmbauweise. Eine gesunde Strahlungswärme bringt Wohlgefühl und Wohlbehagen. Im Sommer kann die Wandheizung auch kühlen! In Kombination mit einer Wärmepumpe lässt sie sich mit schau vom 24. – 26. August 2013 in Reichelsheim mit einem Info-Stand vertreten sein. Informieren Sie sich über die Vorteile des gesunden Bauens mit der Natur und lassen Sie sich von den weiteren Vorteilen dieser Materialien überzeugen. im Handwerk“ Er berät die Kunden vor Ort und setzt mit seinem Mitarbeiterteam deren Wünsche in die Tat um. Naturmaterialien wie Lehm, Kalk, Natursteine und Holz sorgen nicht nur für ein einzigartiges ange- pazität, ergänzt durch eine natürliche Kalkfarbe, welche schimmelabweisend wirkt und letztlich für ein angenehmes Raumklima sorgt. Lehm und Kalk sind edel, schön, individuell, zeitlos und modern. Großes Interesse findet derzeit die Verbin- kaltem Wasser betreiben und als Klimaanlage nutzen, ganz ohne Geräusche und Zugluft. Das Unternehmen Nagel ist seit kurzem Mitglied des Reichelsheimer Gewerbevereins und wird deshalb an der kommenden Gewerbe- Infos erhalten Sie auch über: NATUR & MASSIVBAU OLIVER NAGEL, Mergbachstrasse 71 64385 Reichelsheim Tel. 06164-500105 www.oekobau-nagel.de VPB Verband Privater Bauherren e.V. In Südhessens größtem farbigen Häusermagazin günstig und effizient werben! Schon ab 130,€ B/i-Seite (z. B. 45 x 126 mm) Lassen Sie sich von Herrn Weber beraten: 06151 51181 Peter Würtenberger Dipl.-Ing. Architekt Regionalbüro Darmstadt Bahnhofstraße 14 64372 Ober-Ramstadt Telefon 06154 / 575898 Fax 06154 / 58532 www.vpb.de darmstadt@vpb.de 4 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


Traumlage schlägt Dachdämmung BAUEN Kaufinteressenten verzichten bei Immobilien auf einen hohen Energiestandard, wenn Lage und Preis stimmen Umweltbewusstsein hin oder sich augenscheinlich auf energetisch niedrigem Niveau befinden, fügen, zunehmend von negativen preis im Jahr 2012 noch um 21 Pronen hohen Energiestandard ver- der Befragten den Immobilien- her: Stimmen Lage, Preis und Größe, ist es vielen Immobiliensuchenden zunehmend egal, ob ihr künftiges Heim energetisch auf dem neuesten Stand ist oder trotzdem gut verkaufen. Im Vorjahr teilten lediglich 35 % diese Mei- Auswirkungen auf den Preis verschont bleiben, zeigt auch die Einzent, geben die Makler den zu erwartenden Preisabschlag 2013 mit durchschnittlich 18 % an. Die Ergebnisse im Überblick: Stimmen Sie der Aussage zu, dass nicht. Während vor bereits der Anschein eines energetischen einem Jahr knapp die Hälfte (45 %) aller befragten Rückstands den realisier- baren Kaufpreis einer Immobilie deutschen negativ beeinflussenkann? Makler angab, dass bereits der Anschein eines energetischen Sanierungsrückstands den Marktwert einer Immobilie mindern kann, glauben das aktuell noch 35 %. In der aktuellen Studie sind viele der befragen Makler davon überzeugt, dass den Interessenten andere Merkmale wie Größe, Preis und Lage wichtiger sind als Energieeffizienz: 40 % geben an, dass sich Immobilien in Top-Lagen, die nung, 2011 waren es 33, im Jahr 2010 32 %. Dass Immobilien, die über kei- schätzung der Makler. Drückte eine schlechte Energiebilanz laut • Ja, stimme unbedingt zu: 35 % • Ja, aber nicht bei Immobilien in Top-Lagen: 40 % • Nur bedingt, andere Merkmale sind wichtiger: 18 % • Nein, wenn alles stimmt, hat das keine Auswirkung: 6 % • Keine Angabe: 2 % Falls ja, wie hoch ist Ihrer Erfahrung nach ein solcher Abschlag in Prozent? • Nord: 19,2 % • Süd: 16,3 % • West: 18,2% • Ost: 20 % • Gesamt: 17,8 % IW Natürlich! • individuelle Architektur • hervorragende Dämmeigenschaften • natürliche Materialien • Wandaufbau ohne Folien • Ausbauhaus oder Schlüsselfertig • Komplettleistung aus einer Hand • Baupartner aus der Region • Familienunternehmen seit über 60 Jahren • kurze Bauzeit • garantierter Festpreis Das WohlfühlHausinHolz, Dachaufstockungen, Anbauten. Baufamilien-Infotag am Samstag,07.09.2013 (mit Anmeldung) FRITZ STENGER GmbH Hauptstraße 7, 63872 Heimbuchenthal Telefon: 06092 9711-0 Informieren Sie sich im Internet: www.fritzstenger.de Kaminöfen Heizkamine Schornsteine Herde Accessoires der passende Ofentyp für Sie der Ofen in Ihrem gesamten der Gebäudeenergiekonzept passende Ofentyp für Sie der individuelle Ofen Ihrem Schornsteinlösungen gesamten Gebäudeenergiekonzept individuelle zielgerichtete Schornsteinlösungen durch Energieberatung unseren zielgerichtete Gebäudeenergieberater durch Energieberatung - einzelne unserenAusstellungsöfen Gebäudeenergieberater zu Sonderpreisen individuell wohngesund energieeffizient aus der Region www.nibelungenfeuer.de www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 5


BAUEN Häuser aus der Manufaktur Mehr als 40 Musterhäuser sind im Deutschen Fertighaus Center Mannheim zur Besichtigung geöffnet – geplant wird ganz individuell nach den Wünschen der Bauherren haus in „begehbaren Bauplänen“ auszusuchen: Im Deutschen Fertighaus Center Mannheim kann man mehr als 40 komplett eingerichtete Musterhäuser von über 30 Herstellern besichtigen. Der Eintritt ist frei. Im vergangenen Jahr sind sechs Musterhäuser neu errichtet worden, auch in diesem Jahr werden einige Häuser durch neue Modelle ersetzt. In der parkähnlichen Anlage sind viele Größen und Stile vereint – vom Single-Appartement, das per Kran und Sattelschlepper sogar mit umziehen kann, bis zur Luxusvilla im Vintage-Stil, vom raffiniert aufgeteilten Mehrgenerationenhaus bis zum ebenerdigen Luxusbungalow. Mit Eigenleistung kann man bei Ausbauhäusern das Budget klein halten. Allen Häusern gemeinsam sind das gesunde Wohnklima und die energetisch günstige Bauweise: Fertighäuser sind seit vielen Jahren Spitzenreiter in Sachen Energieeffizienz. So sind auch Einfamilienhäuser mit raffinierter Haustechnik einschließlich Solar-Carport im Angebot. In den Häusern beginnt die Auswahl: Lieber viele getrennte Zimmer oder ein offener Koch-, Ess- und Für alle, die sich gerne ihre größten Wünsche erfüllen. Ihr Kind. Ihr Haus. Über 40 Musterhäuser Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr www.deutsches-fertighaus-center.de Mehr als 40 Musterhäuser sind im Deutschen Fertighaus Center Mannheim zur Besichtigung geöffnet – geplant wird ganz individuell nach den Wünschen der Bauherren. Endlich ein eigenes Haus! Dieser Wunsch ist viel unkomplizierter zu verwirklichen als man glaubt. Der kurze und überschaubare Weg zum Traumhaus heißt Fertighaus. Beratung und Planung sind individuell, die Preise sind kalkulierbare Festpreise und die Umsetzung verläuft zügig. Daher entscheiden sich nicht nur junge Familien, sondern auch immer mehr Paare in der zweiten Lebenshälfte dafür, sich ein Zuhause ganz nach ihren Wünschen zu entwerfen. Am schönsten ist für viele die Möglichkeit, das Wunsch- Wohnbereich? Wie viel Glasflächen in der Fassade sind gewünscht? Wieviel Platz braucht die Familie zum Leben, Spielen und Arbeiten? Welchen Komfort wünschen sich Paare in der zweiten Lebenshälfte? Welche Haustechnik ist gewünscht, wie soll geheizt werden? Die Beraterteams beantworten Fragen, helfen beim Planen, oft auch schon bei Hoch geschätzt: Professionelle Handwerksarbeit der Grundstücksuche, und stellen Energiekonzepte vor. Auf Wunsch stehen den Bauherren Finanzierungsberater zur Seite. Wenn die Planung steht, kann im Werk produziert werden: Die Wände und Dachelemente in Holzbauweise werden samt Leitungen und Wärmeisolierung vorgefertigt und vor Ort zügig montiert. In der Praxis ist jedes Fertighaus ein Unikat – wie aus der Manufaktur. Das Deutsche Fertighaus Center Mannheim liegt verkehrsgünstig an der BAB 656 am Maimarktgelände und ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Freier Eintritt. Weitere Infos unter www.deutsches-fertighaus-center.de Das Ergebnis einer aktuellen Studie offenbart, dass die Deutschen ihren Handwerkern ein hohes Vertrauen entgegenbringen – und deren Leistung zunehmend wertschätzen. So stufen immer mehr Deutsche Schwarzarbeit als kriminelles Vergehen ein. Die Einsicht, dass gute Handwerksarbeit eine hohe Garantie für preiswerte und nachhaltige Leistung ist, ist unter Bauherren und Modernisierern deutlich gewachsen. Laut einer repräsentativen Umfrage sind heute 51 Prozent der Befragten der Meinung, dass Schwarzarbeit eine Straftat ist. 2005 vertraten nur 36 Prozent diese Ansicht. Die Beurteilung "Straftat oder Kavaliersdelikt" machten 34 Prozent (2005: 55 Prozent) von der Auftragshöhe abhängig. Nur 12 Prozent bezeichnen Schwarzarbeit als Kavaliersdelikt. Besonders im Osten der Republik hat sich die Haltung gewandelt. Im Vergleich zu 2005 stieg hier der Anteil der Menschen, die Schwarzarbeit als Straftat einstufen, um 21 Punkte auf 56 Prozent. Die Ergebnisse unserer Vergleichsumfrage belegen deutlich, dass Bauherren immer größeren Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit legen. Abschreiben statt unterschlagen Nach Schätzungen des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung machen Baugewerbe und Bauhandwerk über ein Drittel der Schwarzarbeit in Deutschland aus. Das verursacht jährlich einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden, der dem deutschen Handwerk schwer zusetzt. Dabei gibt es gute Gründe, auf Schwarzarbeit zu verzichten. Der Gesetzgeber bietet Steuererleichterungen für Bauherren und Modernisierer. Private Haushalte können Handwerkerrechnungen bis zu einem Höchstbetrag von 6.000 Euro von der Steuer absetzen. 20 Prozent – also bis zu 1.200 Euro – können von der Steuerschuld abgezogen werden.Verbunden mit der gesetzlichen Garantie auf Handwerksleistungen lohnt sich diese Rechnung wirklich. BHW 6 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


Wohneigentum: Flucht aus der Miete lohnt sich 5 gute Gründe für ein YTONG Bausatzhaus Immer mehr begeisterte Bauherren entscheiden sich für ein massives Haus mit dem YTONG Bausatzhaus-System. Das hat gute Gründe: BAUEN 17 Prozent der Mieter in Deutschland wollen sich in diesem Jahr Wohneigentum zulegen. Die Investition lohnt sich: Während Baugeld immer noch günstig ist, drohen gerade in guten Lagen weitere Mietsteigerungen. Der Immobilienverband sollte sich den aktuellen Niedrigzins mit einem Bausparverstern". ihrem Bausparvertrag "rie- Deutschland gibt die BHW durchschnittliche qm2 Miete für Neubauwohnungen mit mittlerem Wohnwert mit 6,77 Euro an. Das ist eine Nettokaltmiete von 541 Euro für 80 qm2. In Innenstadtlagen sind die Preise deutlich höher. Der Zeitpunkt für einen Immobilienkauf ist immer noch gut. Je nach Wunschobjekt können Erwerber damit rechnen, für die Finanzierung langfristig weniger, als die bisherige Miete zu zahlen. Ein Darlehen mit 15 Jahren Laufzeit über 100.000 Euro und mit einem Zinssatz von circa 3 % und 2 % Tilgung ist heute für eine monatliche Rate von etwa 420 Euro zu haben. Käufer sollten über rund 20 % Eigenkapital verfügen. Die bundeseigene KfW Förderbank stellt Bauherren und Käufern zinsverbilligte Darlehen von bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten zur Verfügung. Wermit dem Erwerb noch warten will, Alt kaufen, neu herrichten: Profis schaffen Sicherheit Der Modernisierungsaufwand für ältere Ferienimmobilien kann beträchtlich sein. Wer ein solches Objekt erwerben möchte, tut gut daran, es vorher von Fachleuten begutachten zu lassen. Viele Ferienimmobilien aus den 60er- und 70er-Jahren sind kostengünstig und mit beträchtlicher Eigenarbeit errichtet worden – leider nicht immer fachmännisch. Oft genügen sie in punkto Ausstattung und altersgerechtem Ausbau nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Davon betroffen sind insbesondere die Sanitärbereiche, die Elektroinstallation oder die Heizung. Auch beim Energieverbrauch haben viele ältere Immobilien Nachholbedarf. Fehlende Wärmedämmung, alte Fenster oder veraltete Heizungen treiben dann die Heizkosten drastisch in die Höhe. Schnäppchen? Vorsicht! Der Modernisierungsaufwand von älteren Ferienimmobilien wird oft unterschätzt. Das gilt es, bei einem vermeintlich günstigen Objekt, unbedingt zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich, für die Sanierung von Objekten aus den 50er- bis 60er-Jahren 40 Prozent des Kaufpreises zu kalkulieren, für solche aus den 70er- bis 80er-Jahren 30 Prozent. Gerade die teuren Mängel sind meist nur für Fachleute erkennbar. Ein Gutachten schützt Käufer vor bösen Überraschungen und ist bei Preisverhandlungen Gold wert. BHW trag sichern. Bausparer können darüber hinaus unter bestimmten Bedingungen von Wohnungsbauprämien und vermögenswirksamen Leistungen profitieren oder mit 1. Ihre Sicherheit 2. Qualität bis ins Detail 3. Kosteneinsparung 4. Vor-Ort-Betreuung 5. Planungsfreiheit Neugierig? Bestellen Sie Ihr persönliches Infopaket. Melden Sie sich jetzt an zum kostenlosen Bauherren-Seminar am 24.08.2013 von 10 bis 14 Uhr mit praktischen Vorführungen der Mauerverfahren im YTONG-Werk Messel. Bitte anmelden unter 06159 – 7166 97 YTONG-Bausatzhaus Bausatzhaus Rhein-Main Böhm und Jäger GbR Roßdörfer Straße 52 64409 Messel Telefon: 06159 – 7166 97 Telefax: 06159 – 7166 99 E-Mail: Bernhard.Boehm@bsh-rhein-main.de www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 7


IMMOBILIENMARKT 8 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


IMMOBILIENMARKT Brensbach/Wallbach, EFH mit ELW Lützelbach/Lützel-Wiebelsbach, 1- FH, Fränkisch-Crumbach, 1-FH - ELW möglich Erbach/Ebersberg, 2-FH € 319.000,- € 199.000,- € 265.000,- € 180.000,- Brombachtal/Kirch-Brombach, 1-FH mit Nebengeb. Bad König, DHH Bad König/Zell, 2-FH Erbach/Dorf-Erbach, 1-FH € 109.000,- € 210.000,- € 236.000,- € 285.000,- WEITERE IMMOBILIENANGEBOTE AUF ANFRAGE ODER UNTER WWW.SPARKASSE-ODENWALDKREIS.DE www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 9


IMMOBILIENMARKT Nachweis und Vermittlung von Immobilien in Vertretung der LBS Immobilien GmbH Frankfurter Straße 7-9 64807 Dieburg Telefon 06078 70-3372 Telefax 06078 70-3366 immobilien@sparkasse-dieburg.de www.sparkasse-dieburg.de oder in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Dieburg Babenhausen Renovierungsbedürftiges 2-FH. Insg. 6 Zimmer und ca. 160m² Wfl., voll unterkellert, großer ausbaufähiger Dachboden. Grundstück: 635m², Garage. Kaufpreis 209.000 Euro Rodgau / Nieder-Roden Außergewöhnliches EFH (Split-Level) mit Einliegerwohnung in bester Wohnlage (Feldrand). Gesamt-Wfl.: ca. 260m². Grundstück: 635m², Garage. Kaufpreis 535.000 Euro Rödermark / Bienengarten Repräsent. Anwesen in Feldrandlage. 7 Zimmer, Küche, 2 Bäder, WC, Terrasse, Balkon, ca. 220m² Wfl. Voll unterkellert. Grundstück: 471m², Garage. Kaufpreis 440.000 Euro Münster 1-2 FH in bevorzugter Wohnlage. 6 Zimmer, 2 Bäder, Küche mit neuer EBK, WC, ca. 190m² Wfl., voll unterkellert, Garage. Grundstück: 471m². Kaufpreis 330.000 Euro Groß-Umstadt DHH in zentraler Lage. 6 Zimmer, Küche, 2 Bäder, Gäste-WC, Balkon, ca. 125m² Wfl. Das Objekt ist teilunterkellert. Grundstück: ca. 260m², Garage. Kaufpreis 175.000 Euro Groß-Umstadt / Kleestadt Komplett sanierungsbedürftiges 1-FH mit Nebengebäude und Garage. 3ZKB, Abstellraum, Spitzboden, ca. 100m² Wfl., unterkellert. Grundstück: ca. 390m². Kaufpreis 78.000 Euro Groß-Umstadt Repräsentatives Anwesen über den Dächern Groß-Umstadts. 7 Zimmer, 2 Küchen, 2 TGL-Bäder, Schwimmhalle, ca. 320m² Wfl. Grundstück: ca. 1.300m². Kaufpreis 495.000 Euro Groß-Umstadt RMH Baujahr 1992 mit ca. 125m² Wfl., 4ZKB, Gäste-WC, Terrasse. DG voll ausgebaut mit Platz für Büro. Im KG befindet sich eine Sauna. PKW-Stellplatz. Kaufpreis 249.000 Euro Otzberg / Hering ETW im EG eines gepflegten 4-Familienhauses. 3 Zimmer, Küche, TGL-Bad, großer Balkon, Abstellraum, ca. 90m² Wfl, Kellerraum, Kfz-Stellplatz. Kaufpreis 121.000 Euro Groß-Umstadt Freisteh. 1-FH. 4 Zimmer, Küche, 3 Bäder, Galerie, Kamin, ca. 236m² Wfl., Wellnessbereich, Terrasse, Loggia, Schwimmbad, Doppelgarage, Grundstück: ca. 753m². Kaufpreis 459.000 Euro Dieburg 2-FH mit ausbaubarer Scheune. EG: 2ZKB, ca. 58m² Wfl. OG: 3ZKB, ca. 88m² Wfl., voll unterkellert, Nutzfläche ca. 270m², Grundstück: ca. 381m². Kaufpreis 335.000 Euro Reinheim / Zeilhard 2 Häuser auf einem ca. 967m² großen Grundstück. 6 Wohnungen, 2 Balkone, 2 Terrassen, Gesamtwohnfläche ca. 520m². 2 Garagen, Stellplätze im Hof. Kaufpreis 480.000 Euro Darmstadt-City Friedrichstr.26 73 m² WFL KP: 246 T€ inkl. TG Herr Schneider 3 Zi.-ETW mit Lift Unser Vermittlungskonzept – Ihr Erfolg Telefon: 06151 36 83198 ·www.confairimmoteam.de Besuchen Sie uns im Ladengeschäft mit Kundenparkplatz Elisabethenstraße 52 · 64283 Darmstadt DA-Eberstadt 275m²WFL/140m²Büro 450 m² Grundstück KP: 529 T€ Herr Schneider Wohnhaus + 1Gewerbe Wertermittlung? Energiepass? Ja, gerne! Herr Dipl. Ing. S. Elbert Pfungstadt Rheinstr.45 336 m² -Baugrund für EFH KP: 90 T€ Herr Elbert Baugrund EFH DA-Arheilgen FFL-Str. EFH -719m² Grundstck Sanierung oder Abriss KP: 350 T€ Herr Sporer Haus/Abrissgrundstück 10 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


IMMOBILIENMARKT www.kleinsteuber-immobilien.de Ihre Eigentumswohnung am Paulusviertel Baubeginn jetzt! • Wohnflächen von 116 bis 150 m² • Südwestbalkone • Dachterrassen • Wintergärten • Aufzug • Tiefgaragenplätze Wir senden Ihnen gerne ein ausführliches Exposé. Donnersbergring 22 · 64295 Darmstadt · info@kleinsteuber-immobilien.de · Telefon (0 61 51) 30825-10 www.tt-immobilien-dieburg.de Rheingaustraße 16 • 64807 Dieburg Telefon 06071-8819 53 „Erster Immobilienmakler mit zertifiziertem Qualitätssiegel vom Land Hessen“ Neubau-Projekt! KfW-Effizienzhaus-70 4-ETW-Top Dieburger Lage Mit Fahrstuhl - altengerecht - barrierefrei! NEU www.tt-immobilien-dieburg.de Rheingaustraße 16 • 64807 Dieburg Telefon 06071-881953 „Erster Immobilienmakler mit zertifiziertem Qualitätssiegel vom Land Hessen“ NEU Whg. 1: 3 Zi.-Whg. im EG, 88,20 m² Wfl., m. ca. 58 m² Gartenfl. reserviert Whg. 2: 4 Zi.-Whg. im EG, 127,98 m² m. ca. 300 m² Gartenfl., 374.500,- € Whg. 3: 4 Zi.-Whg. im OG, 129,10 m² m. gr. Balkon, 375.500,- € Whg. 4: 4 Zi.-Maisonette-Penthouse im OG und DG, insges. 169,59 m², m. sep. Bereich (47,76 m²) für z.B. ein Au-pair-Mädchen od. f. das Pflegepersonal, od. als Büro nurzbar, oder, oder ... 499.500,- € Der Bauträger bietet eine hochwertige Ausst. an. Interessant ist das neue Heizungssystem: eine Luft-Wasser-Wärmepumpe - ohne Öl und Gas. Dadurch werden die Nebenkosten extrem vermindert. Zu jeder Wohnung gehören eine Garage sowie ein Außenstellplatz (nicht im Preis inbegriffen - Außenstellplatz: +8.500,- €, TG-Stellpl. + 15.500,- €). Baubeginn erfolgt im Sommer 2013. Alle Verkaufspreise zzgl. 5,95 % Provision inkl. MwSt. 06071 - 881953 · kontakt@tt-immobilien-dieburg.de www.tt-immobilien-dieburg.de Alle Verkaufspreise zzgl. 5,95 % Provision inkl. MwSt. 06071 - 881953 · kontakt@tt-immobilien-dieburg.de www.tt-immobilien-dieburg.de www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 11


IMMOBILIENMARKT Volksbank Immobilien vermitteln – finanzieren – absichern Volksbank Odenwald Immobilien GmbH Bahnhofstr. 31 64720 Michelstadt Tel. 06061/701-4280 immobilien@voba-online.de www.voba-online.de/immobilien Beerfelden KP 149.000,-€ Erbach KP 169.000,-€ Fr.-Crumbach KP 170.000,-€ Breitenbrunn KP 117.000,-€ Michelstadt KP 298.000,-€ Laudenau KP 149.000,-€ Reinheim KP 390.000,-€ Rothenberg KP 320.000,-€ Mörfelden-Walldorf Rüsselsheim Groß-Gerau Gernsheim 12 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


IMMOBILIENMARKT Bei der Vermietung von Immobilien gibt es viele kostspielige Stolperfallen – um Fehler gleich zu Beginn des Mietvertrages zu vermeiden, schaltet man am besten einen Vermietungs-Profi ein! Mietrechtsänderungsgesetz tritt zum 1.5.2013 in Kraft Warum wurde das neue Gesetz verabschiedet? 1. Energetische Sanierung soll gefördert werden. Wer energetisch modernisiert, darf die Miete erhöhen. Auch das Mietrecht soll etwas zum Klimaschutz und der Energiewende beitragen. Dafür sollen durch die Gesetzesänderung Anreize für eine energetische Sanierung geschaffen werden. Denn mit der Mietrechtsänderung wurde ein neuer Mieterhöhungsgrund ins Gesetz eingeführt: Die „energetische Modernisierung". Darunter werden alle Maßnahmen gefasst, die zur Energieeinsparung in Bezug auf die Mietsache führen. Der Vermieter darf – wie bisher auch – jährlich maximal 11 % der Modernisierungskosten als Modernisierungsmieterhöhung geltend machen. Erhaltungsaufwendungen, die mit der Modernisierung verbunden sind, berechtigen ihn dagegen nicht zur Mieterhöhung. Das war zwar bisher auch schon so, stand aber nicht ausdrücklich im Gesetz. Mietminderungsausschluss gilt nur bei energetischer Modernisierung: Durch die Gesetzesänderung kann der Mieter die Modernisierungspläne des Vermieters nicht mehr so schnell durchkreuzen. Vor allem darf der Mieter trotz Lärm und Bauschmutz künftig bei energetischer Modernisierung erst nach 3 Monaten die Miete mindern (§536 Ia BGB). Ab dem 4. Monat darf der Mieter dann wieder mindern, sofern bis dahin die Arbeiten noch nicht fertig sind bzw. die Wohnung wieder unbeeinträchtigt genutzt werden kann. Bei allen anderen Modernisierungen kann der Mieter nach wie vor mindern. 2. Verringerung des Risikos von dauerhaften Mietnomaden (Bekämpfung des sogenannten „Einmietbetruges“). Wer seine Kaution nicht zahlt, dem dürfen Sie kündigen. Von Mietnomaden sind überwiegend Privatvermieter betroffen. Das beste Mittel gegen Mietnomaden ist eine ausreichende Prüfung der Bonität. Ein Profi wird über eine umfangreiche Selbstauskunft mit Einkommensnachweis eine Bonitätsprüfung über gängige Auskunfteien veranlassen, die einen auffälligen Mietinteressent sofort entlarvt. Wenn Sie jedoch einen Mietnomaden „erwischt“ haben und der Mieter mit seiner Sicherheitsleistung in der Höhe eines Betrages in Verzug ist, der der zweifachen Monatsnettomiete entspricht, kann der Vermieter künftig fristlos kündigen (§569 IIa BGB). Dazu bedarf es nicht einmal einer vorherigen Abmahnung. Auch sollen ab sofort Räumungssachen beschleunigt und bevorzugt durchgeführt werden (§ 272 IV ZPO). Neu ist auch die Möglichkeit, unter bestimmten Umständen eine Sicherungsanordnung auf Antrag zu erlassen. Erbringt der Mieter trotz der Sicherungsanordnung die Sicherheit nicht, soll der Vermieter die Möglichkeit der Räumung durch eine einstweilige Verfügung haben. 3. Mieterschutz bei Umwandlung in Eigentumswohnungen Mieter, deren Mietwohnung in Wohnungseigentum umgewandelt werden soll, werden durch die Mietrechtsänderung besser geschützt. Clevere Investoren, die ein Mietshaus in Eigentumswohnungen umwandeln wollten, haben bisher von einer Gesetzeslücke profitiert und konnten so die Kündigungssperrfrist für umgewandelte Wohnungen umgehen. Dem sogenannten "Münchener Modell" wird mit dem neuen Mietrechtsänderungsgesetz ein Riegel vorgeschoben. In Zukunft greift der Schutz vor Eigenbedarfskündigungen von mindestens 3 Jahren auch dann, wenn eine Personengesellschaft ein Mietshaus von vornherein mit dem Ziel erwirbt, die Wohnungen zum Nutzen ihrer Mitglieder in Eigentumswohnungen umzuwandeln. Auf www.best-homes-4-you.de finden Sie weitere Informationen zum Mietänderungsgesetz 2013. Praxistipp: Oft wollen Vermieter dem Mieter die Vermittlungsprovision ersparen oder glauben, daß sie selbst schneller einen Mieter finden, wenn keine Provision fällig wird. Aber bedenken Sie: Ein Mieter, der sich nicht einmal die Maklerprovision für die Vermittlung leisten kann, ist vielleicht nicht der Mieter, den Sie gerne hätten… Beatrice Haun – CEO Best Homes 4 You ó ó ó Sie wollen eine Immobilie vermieten? Überlassen Sie die Mieterauswahl nicht dem Zufall! Unsere Expertin für die Mitobjekt-Bewertung, Marketing und Eigentümerbetreuung: Sandra Gebauer – Immobilienkauffrau (IHK) Unser Experte für die geeignete Mieterauswahl, Bonitätsprüfung und Mietvertragserstellung Uwe Fellner – zertifizierter Immobilienmakler (IHK) Betreuung von Hausverwaltungen Nutzen Sie unsere Mietbörse im Bereich Mühltal, Darmstadt, Pfungstadt, Seeheim, Ober-Ramstadt! Für Mieter: Attraktive Mietangebote sind in unserer Mietbörse verfügbar: Wir haben ständig neue und aktuelle Angebote, die nicht alle im Internet veröffentlicht sind. Für Sie als Vermieter bietet unsere Mietbörse eine sehr gute Chance, einfach und schnell einen passenden Mieter mit geprüfter Bonität zu finden. Durch einen einfachen Anruf können Sie uns Ihre Vermietungsimmobilie mitteilen. Alles Weitere erfahren Sie dann unverbindlich von unserem Team-Mietbörse, Telefon 06151-627 90 91 oder auch per Email: info@best-homes-4-you.de www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 13


IMMOBILIENMARKT Fassaden Aktion: 17. Juni bis 31. August 2013 Sichern Sie sich herrliche Sonnenrabatte beim Renovieren Ihrer Fassade! Hol Dir die Natur ins Haus. Durch die moderne Lebensund Bauweise, Verwendung verschiedenster Kunst- und Dichtstoffe, Hilfsmittel in z.B. der Möbelindustrie, Reinigungschemikalien, erleben wir täglich überall einen Mix an allergie- und krankheitsförderndem Raumklima. Natürliche Baustoffe wie Kalk und Lehm können diese Schadstoffe drastisch reduzieren, die Luft zum Atmen sauber und gesundheitsfördernd werden. Unterstützen Sie Ihren Körper mit gesunder Luft Krankheiten vorzubeugen. Die Schadstoffe werden von Lehm und Kalk aufgenommen und abgebaut, diese Werkstoffe funktionieren wie ein Katalysator. Die Lebensqualität steigt mit gesundem • Maler- u. Putzarbeiten, Trockenbau • Tapezier- u. Bodenbelagsarbeiten • Sondertechniken, Lasur, Tadelakt • Denkmalpflege unter Verwendung von historischen Baumaterialien, z.B. Lehm- u. Kalkputz, verschiedenste Maltechniken • Fassadengestaltung u. Wärmedämmung • Gestaltungs- und Farbkonzepte Obergasse 42 · 64367 Mühltal · Tel. 06151/56827 www.KammlerMalermeister.de Raumklima erheblich. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Nachhaltigkeit der Baustoffe Lehm und Kalk, es wird besonders bei Lehm nur minimalste Energie benötigt, was uns ja auch glücklich macht. Wussten Sie eigentlich, dass mehr als 1/3 der Weltbevölkerung in Häusern aus Lehm lebt? Und ist Ihnen auch bekannt, dass hier ein hervorragendes Raumklima herrscht, selbst in anderen Klimazonen als unserer? Selbst ein Holzhaus profitiert von den Werkstoffen Lehm und Kalk, da sie natürliche Schädlingsfernhalter sind und sie somit sogar Ihr Haus gesund halten. Kalk ist ein wundervoller Baustoff, wirkt aufgrund seiner Alkalität antibakteriell, schimmel- und pilztötend. In früheren Zeiten wurde nach jeder Heizperiode frisch gekalkt, Kuh-, Schweine- und Pferdeställe wurden jährlich gekalkt. Die Menschen haben den Geruch des frischen Kalks genossen, weil man Telefon 0 61 51 / 101 52 91 Telefax 0 61 51 / 94 32 88 Mobil 0171 / 685 27 02 info@liegenschaftshilfe.de www.liegenschaftshilfe.de Maklerin lt. §34c der GewO seit 1992 ©www.agentur-stilecht.de mal wieder so richtig durchatmen konnte. Also – atmen Sie mal wieder so richtig durch. Lehm hingegen entzieht Schimmel und Pilzen jegliche Grundlage von Anfang an, da Lehm eine extrem geringe Ausgleichsfeuchte hat. Im Badezimmer verhindert Lehm sogar beim Duschen das Beschlagen des Spiegels. Lehm kann hervorragend Feuchtigkeit aufnehmen, er hat allerdings auch die gute Eigenschaft, dem Raumklima Feuchtigkeit zurückzugeben. Diese ausgleichende Wirkung schätzten schon unsere Vorfahren in allen Feuchträumen. Lust bekommen auf ein Stück Lebensqualität, so wichtig wie Wasser und ein Stück Brot? Kammler Malermeister GmbH, Heike & Michael Fehr AUSGELESEN? STOPP! NICHT SO! SONDERN SO: Geben Sie HÄUSERMAGAZIN einfach weiter. Preiswert werben – bis zu 60.000 Kunden erreichen! B/ I -Seite B/ I -Seite B/ E -Seite B/ E -Seite B/ D -Seite B/ C -Seite C/ D -Seite B/ B -Seite Anzeigenpreise zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Herr Weber berät Sie gerne: 06151 51181 Alle Ausgaben von Häusermagazin und die Mediadaten finden Sie auch auf www.haeusermagazin.de 14 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


06073 / 74 24 526 truschel-immobilien.de IMMOBILIENMARKT - EINRICHTEN - WOHNEN Wie Zimmerpflanzen den Urlaub überleben: 4 Lösungen zur automatischen Bewässerung Der Sommerurlaub ist gebucht, die Koffer sind gepackt, die Haustiere versorgt – doch wer gießt eigentlich in der Zwischenzeit die Zimmerpflanzen? Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der automatischen Bewässerung. Blumen und Pflanzen brauchen Pflege. Wer eine längere Reise plant und niemanden zum Blumengießen findet, muss seine Gewächse aber nicht vertrocknen lassen. Wie Zimmerpflanzen auch ohne die Hilfe von Freunden, Nachbarn und Verwandten für längere Zeit automatisch mit Wasser versorgt werden können,diese Tipps: Für den Kurztrip: Wasserspeicher Wer nur wenige Tage verreist und niemanden zum Blumengießen findet, kann auf Wasserspeicherkugeln zurückgreifen. Die kleinen Kugeln, die auf einem dünnen Rohr montiert sind, werden mit Wasser gefüllt und nah an der Wurzel in den Blumentopf gesteckt. Gleichmäßig gibt die Kugel nun Wasser an die Pflanzen ab. Wasserspeicherkugeln gibt es schon für wenig Geld. Schaafheim Mischgebiet - vielseitige Nutzungsmöglichk. - privat/ gewerblich Selbstgemacht: Den Pflanzen die Flasche geben Mit einer Plastikflasche lässt sich recht schnell und einfach selbst ein automatisches Bewässerungssystem bauen, weiß immowelt.de. Hierzu müssen zunächst Löcher in den Deckel der Flasche gestochen oder ein entsprechender Aufsatz im Fachhandel gekauft werden. Die Flasche wird dann mit Wasser gefüllt und kopfüber in die Erde gesteckt. Anschließend muss der Flaschenboden noch mit keinen Luftlöchern versehen werden. Allerdings wird das System umso instabiler, je größer die Wassermenge in der Flasche ist. Anpassungsfähig: Tonkegel Tonkegel reagieren auf den Feuchtigkeitsgehalt ihrer Umgebung und geben nur so viel Wasser ab, wie die jeweilige Pflanze auch braucht. Die Kegel gibt es recht günstig im Baumarkt. Sie werden direkt in die Blumenerde gesteckt und über Schläuche mit einem Tank verbunden. Durch den Ton sickert das Wasser nach und nach in die Pflanzenerde, der Tank sorgt für beständigen Wassernachschub. Voll automatisch: Computer und Pumpen Müssen Pflanzen über mehrere Wochen ohne ihren Besitzer auskommen, lohnt sich die Anschaffung eines vollautomatischen Bewässerungssystems – auch wenn man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Die Pflanzen werden dabei mit Hilfe einer Pumpe und eines Wassertanks über Schläuche bewässert. Mit einem passenden Bewässerungscomputer kann man zusätzlich einstellen, wann und wie lange die Wasserzufuhr dauern soll. Betrieben werden die Geräte mit Strom, Batterien oder Solarzellen. IW ehemalige Bäckerei (gerne auch mit Inventar) inkl. Loftwohnung auf 250 m², Doppelgarage & Freifläche Die Spezialisten mit Erfahrung! WIR BERATEN SIE GERNE! Grundstück 708 m², Wfl. ca. 250 m², Nfl. ca. 400 m² , Bj. 1920/ 1993, Loftwohnung, Gaszentralheizung, Doppelgarage, Verkaufsladen, uvm. € 340.000,- Wir freuen uns auf Ihren Anruf: (06151) 13960 www.foerster-Immobilien.de „Hier habe ich mein Haus gefunden!“ www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 15


EINRICHTEN - WOHNEN vorher nachher Was bieten wir Ihnen? Tuchspanndeckensysteme in zertifizierter Ökotex-Qualität und nahtlosen Breiten bis 5,10 m. Verlegt in einem Tag. Vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen Termin mit uns. Alte Deckein neuem Glanz Exklusive Wohnraumgestaltung Die Jahre sind nicht spurlos an der Zimmerdecke vorüber gegangen: Sie präsentiert sich im desolaten Zustand und die alte Farbe will sich einfach nicht mehr überstreichen lassen. Hier droht ein Neuverputzen der alten Decke – ein Fachmann muss her. Heutzutage kann aber auf das komplette Ausräumen des Zimmers, das mühselige Beseitigen alter Modesünden, wie Holzvertäfelungen oder Styroporplatten gänzlich verzichtet werden. Die Lösung ist so simpel wie auch einfach: Seibel Tuchspanndecken. Eine Seibel Spanndecke ist bei jeder Raumhöhe und bei jedem noch so ausgefallenen Grundriss montierbar. Sie kaschiert dabei alle unschönen Untergründe und zieht sich vollkommen eben über die ganze Zimmerdecke. Die Montage ist denkbar einfach und absolut sauber. Entlang der Decke werden Montageleisten angebracht, in der die neue Decke später eingespannt wird. „Durchhänger“ gibt es heutzutage keine mehr und das bei nahtlosen Breiten von über 5 Metern und unbegrenzter Länge. Dass moderne Seibel Spanndecken aber durchaus mehr können, als nur alte Decken zu kaschieren, beweist z.B. clipso aus dem Hause Seibel Spanndecken. Das Material ist vollkommen geruchsneutral, farbecht und verfügt über einen samtigen, matten Look. Übrigens Farbe: Die Öko-Tex zertifizierte Seibel Spanndecke gibt es in 32 verschiedenen Farbtönen, u. a. champagner, beige, trendigen Brauntönen oder seidigem Weiß. Wer es ganz ausgefallen haben möchte, kann seine neue Decke mit eigenem Motiv individuell bedrucken lassen. Und sollte eines Tages die Farbe einem nicht mehr zusagen, kann diese ganz einfach überstrichen werden. Wer mehr wissen möchte über die fast unbegrenzten Möglichkeiten von modernen Seibel Spanndecken findet im Internet unter www.Seibel-Spanndecken.de viele Beispiele ganz individueller Deckengestaltungen. (mso) Egal welche architektonische Besonderheit ein Raum aufweist - der persönlichen Kreativität sind durch Seibel Spanndecken keine Grenzen gesetzt. Auf Wunsch sind auch Seibel Lackspanndecken in mehr als 30 Farben lieferbar. weitere Informationen unter: Tel.:06151/85 07 747 www.seibel-spanndecken.de 16 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


Biete Wanne-Eickel, suche New York: Urlaubstrend Wohnungstausch Urlaub kann ein teures Vergnügen sein. Über Haus- und Wohnungstauschportale im Internet lässt sich zumindest bei der Ferienunterkunft eine Menge Geld sparen. Urlaub auf der ganzen Welt, so oft und so lange man will und ohne einen Cent für die Unterkunft ausgeben zu müssen – Haus- und Wohnungstausch machen’s möglich. Das Prinzip dabei ist sehr einfach: Man stellt sein eigenes Domizil zur Verfügung und zieht für einen begrenzten Zeitraum in das Heim seines Tauschpartners ein. Damit der Tausch nicht in einer Katastrophe endet, sollten sechs Regeln beachtet werden. Regel 1: Nicht schummeln Ehrlich währt auch beim Haus- und Wohnungstausch am längsten. Deshalb sollte die Beschreibung des eigenen Zuhauses und dessen Umgebung in Tauschbörsen nüchtern und wahrheitsgetreu erfolgen. Allzu blumig ausgeschmückte Beschreibungen wecken beim Tauschpartner eventuell falsche Erwartungen und führen am Ende zu einer negativen Bewertung, die künftige Tauschgeschäfte beeinträchtigen kann. Regel 2: Persönlich kommunizieren Vor dem Tausch schafft ein Anruf per Telefon oder Skype mehr Vertrauen als E-Mails. Man gewinnt so einen besseren Eindruck des Tauschpartners und kann eventuelle Unklarheiten im persönlichen Gespräch beseitigen. Regel 3: Schriftliche Vereinbarungen Um Sicherheit für beide Seiten zu schaffen, sollte eine schriftliche Vereinbarung über den Umfang des Tausches erstellt werden. Soll sich der Tauschpartner beispielsweise um die Haustiere kümmern oder darf er das Auto nutzen, sollte das in der Vereinbarung dokumentiert werden. Auch wichtige Zusatzinformationen wie Telefonnummern von Nachbarn, Verwandten, Polizei und Feuerwehr sollten schriftlich festgehalten werden. Regel 4: Versicherungen prüfen In der Regel decken Haftplicht- und Hausratversicherung die Risiken eines Haus- oder Wohnungstausches wie z.B. beschädigtes Mobiliar, Feuer- oder Wasserschäden ab. Wer jedoch sicher gehen will, sollte sich bei seiner Versicherungsgesellschaft erkundigen. Normalerweise sehen Versicherer es jedoch sehr EINRICHTEN - WOHNEN Buchtipp Home Staging Wie man Menschen in Immobilien verliebt. gerne, wenn das Haus oder die Wohnung während der Urlaubszeit nicht leer steht. Wer auch sein Auto tauschen möchte, sollte vorab eine Vollkaskoversicherung abschließen und die Fahrerangaben in der Versicherungspolice prüfen und gegebenenfalls ergänzen. Regel 5: Vermieter informieren Auch Mieter können ihr Zuhause für eine gewisse Zeit Fremden überlassen. Allerdings sollte der Vermieter rechtzeitig über das Vorhaben informiert werden und sein schriftliches Einverständnis dazu geben. Rein rechtlich haben Vermieter allerdings keinen Anspruch darauf. Regel 6: Sauber und höflich sein Sowohl sein eigenes als auch das Tauschdomizil sollte man sauber und aufgeräumt verlassen. Eine nette Geste sind einige Lebensmittel für den Ankunftstag m Kühlschrank. Auch über eine Willkommens- oder Dankeschön-Karte freut sich der Tauschpartner sicher. IW Kein Möbelhaus scheut die Mühe, Musterzimmer zu gestalten und die Kunden damit zu inspirieren. Ansprechend und gekonnt dekorierte Schaufenster wecken Sehnsüchte nach geschmackvollem Wohnen oder gutem Aussehen. Sollte das nicht beim Produkt „Immobilie“ genauso sein? Ein Praxishandbuch für Verkäufer von Immobilien. 192 Seiten, 307 farbige Bilder. Format 17 x 24 cm. Fester Einband. Bestellschein auf Seite 32 www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 17


EINRICHTEN - WOHNEN Mehr Wohnen im Grünen: Gartenhäuser Gartenhäuser fristeten lange Zeit ein bescheidenes Dasein als Stauraum für Werkzeug und Geräte. Die neue Generation punktet dagegen mit funktionaler Ausstattung und echten Wohnqualitäten. Das private Spa mit Sauna, das Home-Office mit Blick ins Grüne oder der Hobbyraum für ambitionierte Heimwerker – wenn die eigene Immobilie den Raum für solchen Zusatznutzen nicht bietet, könnte der Weg in den eigenen Garten führen. Für viele der 17 Millionen Gartenbesitzer in Deutschland eröffnen sich hier ganz neue Wohnperspektiven. Gartenhäuser dienen heute zunehmend auch wohnlichen Zwecken, denn sie sind in der Küche: wannen und Duschtassen komfortabel und technisch hochwertig ausgestattet. Die Nutzung als Gästehaus oder Home-Office muss in der Regel vom Bauamt genehmigt werden, was regional unterschiedlich gehandhabt wird. Die Kosten variieren je nach Ausstattung. Wenn Gartenhäuser dann wohnwirtschaftlichen Zwecken dienen, ist die Finanzierung über einen Bausparvertrag möglich. Bei der Gestaltung sollte ein Architekt zu Rate gezogen werden. Die Bandbreite reicht vom schlichten Kubus mit großen Fensterfronten bis zum bunten Holzhaus im romantischen Stil. Gartenhaus und Baugenehmigung Wer im Garten ein Gartenhaus bauen will, muss die jeweilige Länderbauordnung sowie das im Baugesetzbuch geregelte Planungsrecht beachten. Der Bebauungsplan der Gemeinde entscheidet, ob überhaupt auf der Gartenfläche ein Bauwerk errichtet werden darf. Die Bauordnung des Bundeslandes legt dafür die Bedingungen fest. Eine Baugenehmigung für Gartenhäuser ist meist nur dann nötig, wenn ein gewisses Volumen erreicht oder dem Haus ein betoniertes Fundament gegossen werden soll. Oftmals wird auch der Abstand zum Nachbarn oder die Nutzung der Räumlichkeiten in der Bauordnung festgelegt. Die genaue Auslegung ist jedoch von Ort zu Ort unterschiedlich. In Nordrhein-Westfalen sind beispielsweise Gartenhäuser bis zu 30 Kubikmeter in ausgewiesenen Wohngebieten grundsätzlich genehmigungsfrei. In Bayern sind es hingegen 75 und in Niedersachsen 40 Kubikmeter Bruttorauminhalt. Wenn das Gartenhaus als Gästezimmer oder Home-Office genutzt werden soll, der Raum also für einen dauerhaften Aufenthalt ausgelegt ist, wird ein Bauantrag meist unumgänglich. So ist in Bayern die Nutzung weitgehend freigestellt, in Niedersachsen werden solche Aufenthaltsräume je- Individuell geplante EINBAUKÜCHEN von Spitzenherstellern zum Discountpreis bei vollem Service. Ihr Vorteil = Unser Konzept doch nur mit dem Entwurf eines Architekten genehmigt. Wer ein Gartenhaus plant, sollte sich den Rat von Architekten holen oder mit dem Plan oder Prospekt zur Behörde gehen und fragen. In Hinblick auf die regional sehr unterschiedlichen Bauvorschriften lassen sich so Missverständnisse und damit auch Kosten vermeiden. Der Weg zum Traum-Gartenhaus führt also meist über die Behörde. BHW www.badtechnik-fra.de Hauptstraße 69, 64380 Roßdorf-Gundernhausen Tel. 0 60 71/7 12 99 • Fax 9518 92 www.stetter-kuechen.de • stetter-rossdorf@ t-online.de Planungstermine nach Vereinbarung! 18 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


Geflochtene Heizkörper Das Schattendasein unter der Fensterbank hat ein Ende. Italienische Designer stecken Heizkörper jetzt in ein Kleid aus Stahl in unterschiedlichen Farbtönen. Auf den Laufstegen geben sie schon den Ton an, nun kleiden Italiener auch die Wärmespender in deutschen Wohnzimmern neu ein. Klassisches Weiß ist out, als Kunstobjekt wird der vermeintlich langweilige Alltagsgegenstand zum Blickfang. Die Heizkörper kommen anmutig in Flechtoptik daher: Ihre Rohre werden aus besonders formbarem Stahl hergestellt und wie Fäden miteinander verwoben. Es entsteht eine reflektierende Oberfläche, die das Metallkleid dreidimensional erscheinen lässt. Unter mehr als 100 Farbtönen können Käufer dabei wählen. Viele Bauherren und Modernisierer legen heute großen Wert auf eine hochwertige Ausstattung in der Wohnung, individuelle Designs liegen voll im Trend. Die schmucken Heizungen arbeiten je nach Ausführung elektrisch oder hydraulisch. Ihre Wärmeleistung steht den Standard-Radiatoren in nichts nach – sie entspricht der europäischen DIN-Norm EN 442. Damit der elegante Look nicht durch profane Thermostate gestört wird, können Betreiber ihre Heizkörper per Fernsteuerung bedienen. Ein praktikables Designstück also – nicht nur für die Heizsaison! BHW EINRICHTEN - WOHNEN Grüne Markise: Pflanzen als Sonnenschutz Es müssen nicht immer Markise oder Sonnenschirm sein: Mit Kletterpflanzen lässt sich auf der Terrasse oder im Garten ein natürlicher Schattenspender bauen. Es gibt verschiedene Ranksysteme und Pflanzenarten, die sich gut als Sonnenschutz eignen. Steigt das Thermometer im Hochsommer über die 30 Grad Marke, kann es auch auf der schönsten Terrasse in der prallen Sonne recht unangenehm werden. Für etwas Schatten sorgen dann Markise und Sonnenschirm. Wer es jedoch besonders idyllisch mag, der baut sich als Sonnenschutz einen natürlichen Schirm aus Pflanzen. Immowelt.de zeigt, wie das geht und erklärt, welche Pflanzen sich besonders gut für den natürlichen Sonnenschutz eignen. Pergola als Schattenspender Als Schattenspender für Terrassen empfiehlt sich eine bewachsene Pergola. Der mediterrane Sichtschutz besteht aus im Boden verankerten Pfosten und einem stabilen Überbau. Als Material für dieses Gerüst haben sich die Holzarten Robinie, Lärche, Douglasie und Eiche bewährt. Sie sind besonders witterungsbeständig. Doch nicht nur das Gerüstmaterial, auch die Wahl der Pflanzen ist entscheidend. Blühender Sonnenschirm Nicht alle Pflanzen vertragen einen Standort, an dem sie der prallen Sonne ausgesetzt sind. Einige erkranken an Pilzbefall, andere vertrocknen. Pflanzen, die viel Sonnenlicht mögen und ganzjährig grün sind – wie zum Beispiel Efeu – haben hingegen häufig eine unscheinbare Blüte. Wer einen üppig blühenden Sonnenschirm bevorzugt, sollte sich für halbjährlich blühende Pflanzen wie einige Kletterrosenarten oder auch Clematis, Weinreben, Blauregen, Knöterich, Feuerdorn oder die echte Brombeere entscheiden. Sie treiben früh aus, werfen spät ihr Laub ab und fühlen sich an sonnigen Standorten wohl. Vor allem Blauregen und Knöterich: Beide sind sehr wuchsfreudig und verdichten die Pergola in kurzer Zeit. Regelmäßiger Erhaltungsschnitt nötig Der kraftvolle Wuchs von Blauregen und Knöterich macht sie pflegeaufwändig: Die jungen Triebe müssen zwei Mal im Jahr zurückgeschnitten werden, damit sich die Pflanzen optimal verzweigen können, schnell einen reichen Blütenflor bilden und sich nicht unkontrolliert ineinander verschlingen. Der erste Schnitt sollte Ende Februar, der zweite im August erfolgen. Die geeignete Jahreszeit, um Jungpflanzen zu setzen, ist dagegen vor ihrer ersten Wachstumsperiode im Frühjahr. Rankgitter: Schutz gegen Wind Wer sich nur an einer Seite gegen Sonnenstrahlen, Windböen oder neugierige Blicke wappnen möchte, ist mit einem freistehenden Rankgitter aus Holz oder Metall gut bedient. Ebenso wie die Pergola lässt sich dieses mit verschiedenen Pflanzenarten bewuchern, kann aber wesentlich schneller wieder entfernt oder an einer anderen Stelle positioniert werden. IW Anzeigenschluss für die September Ausgabe: 08. August 2013 www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 19


EINRICHTEN - WOHNEN Lebensretter auf dem Vormarsch Wenn Brände Menschenleben fordern, wird eines besonders deutlich: die Notwendigkeit einer flächendeckenden Rauchwarnmelderpflicht für Wohnungen in ganz Deutschland. Soeben, zum 1. April 2013, wurde die Einbaupflicht in Nordrhein-Westfalen eingeführt. Auch Baden-Württemberg wird aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr folgen. Wie aber erkennt man einen Rauchwarnmelder, bei dem die Qualität hundertprozentig stimmt, so dass er sich im Brandfall als Lebensretter bewährt? Wertvolle Anhaltspunkte liefert ein Vergleichstest, den die Stiftung Warentest Anfang des Jahres veröffentlichte. Greift man zeitlich ein wenig voraus und rechnet Baden- Württemberg bereits hinzu, so gilt die gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht für Wohnungen in 13 von 16 deutschen Bundesländern. Leider wird die Notwendigkeit von Rauchwarnmeldern immer dann am deutlichsten, wenn es zur Katastrophe kommt. Noch für sehr lange Zeit in Erinnerung bleiben wird der Brand vom 10. März 2013 in Backnang, als acht Mitglieder einer Familie umkamen, mehrere von ihnen vermutlich im Schlaf. Brandschutzexperten wissen, dass qualitativ hochwertige Rauchwarnmelder sich als Lebensretter bewähren. Daher engagieren sie sich seit Langem für den verpflichtenden Einbau in Wohnungen. Hervorzuheben ist etwa der unermüdliche Dialog der Feuerwehren mit der Öffentlichkeit. Warum ist das so wichtig? Die Zeitschrift test, Ausgabe 1/2013, zitiert hierzu Jens-Peter Wilke, Leiter Kommunikation bei der Berliner Feuerwehr: „Wenn bei Wohnungsbränden Menschen sterben, dann meist nicht, weil sie ver- Bildquelle: (Hekatron/Benjamin Beytekin) Wir sichern Eigentum. Sicherheitstechnik Raupach Beratung • Projektierung • Vertrieb • Service Tel.: 06151 / 54384 Fax: 06151 / 594985 Mail: info@sitera.eu www.sitera.eu Oberstraße 10 64297 Darmstadt-Eberstadt brennen, sondern weil sie im Schlaf ersticken.“ Der Mensch besitzt kein eingebautes System, das ihn vor tödlichen Brandgasen schützen könnte. Da hilft nur der schrille Signalton der Rauchwarnmelder. Und umso besser ist es, wenn diese zu einem funkvernetzten System zusammengeschlossen sind, das die Hausbewohner durch alle Wände und Betondecken hindurch auch dann alarmiert, wenn der Brandherd sich nicht in unmittelbarer Nähe befindet. Informationen zur Rauchwarnmelderpflicht in den Ländern, insbesondere Übergangsfristen für die Nachrüstung: www.rauchmelderlebensretter.de. einfach die reinste Freude Intelligent Sauber Bequem Exklusiv bei: Haus-Comfort-Studio Darmstadt GmbH Bad Nauheimer Straße 1 · 64289 Darmstadt Telefon: 0 61 51 9719945 · Internet: www.kaminofen-haus.de Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag, Freitag 12–19 Uhr Samstag 10–13 Uhr · Montag + Dienstag nach Vereinbarung 20 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


Jump Fitness-Studio in Pfungstadt Aktuelle Studie im Jump Fitness-Studio: 2 x 30 Minuten pro Woche für Ihre Fitness! Das Jump Fitness-Studio Pfungstadt arbeitet mit dem Institut Sportökonomie und Sportmanagement der deutschen Sporthochschule in Köln zusammen. Dieses Institut führt eine deutschlandweite Untersuchung durch, um Aufschlüsse über wichtige Fragen zu Themen wie „Keine Zeit für Fitness, Gesundheit, …“ zu erhalten. Das Jump Fitness-Studio wurde ausgewählt, sich am Standort Pfungstadt an dieser Studie zu beteiligen. Bei dieser Studie durchlaufen die Teilnehmer für die Gesamtdauer von jeweils 4 Wochen zwei Trainingseinheiten à 30 Minuten wöchentlich. Aus den gesammelten Daten der Teilnehmer erwartet das Institut für Sportökonomie und Sportmanagement wichtige Erkenntnisse zur Durchführung effizienter Trainings-Maßnahmen, um mit geringem Zeitaufwand eine optimale Wirkung zu erzielen. Konkret heißt das, dass mit 2 x 30 Minuten Training in der Woche ein nachhaltiger gesundheitsfördernder Trainingseffekt erzielt werden soll. Haben Sie bisher aus Zeitgründen auf Training verzichten müssen? Falls ja, was liegt näher als an dieser Studie teilzunehmen? Bei Interesse im Jump Fitnesscenter melden und 4 Wochen kostenfrei trainieren im Rahmen dieser Studie. Einfach unter 06157/84662 anrufen für eine Terminvereinbarung oder spontan vorbeikommen. Weitere Info auch unter www.jump-fitness.de LIFESTYLE Ausdauer Kraft Sport Gesundheit Erholung ● Neue Trainings-Geräte ● Neuer Milon® Trainings-Zirkel: „Fit in 17 Minuten, Topfit in 34 Minuten“ ● Interessante Kurse von „Aerobic“ bis „Zumba“ ● Sauna 25 Jahre 1987 – 2012 Jump. Der Fitness-Club | Telefon: 06157-84662 Bergstraße 103 | 64319 Pfungstadt | www.jump-fitness.de www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 21


DEKOTIPP Grossartige Wasseranlagen für Ihren Garten Wenn Sie schon immer einen kleinen Teich in Ihrem Garten haben wollten, dann beginnen siejetzt, Sie werden nicht enttäuscht werden. So gut wie alle Behälter lassen sich als Miniteich verwenden, dadurch entsteht reichlich kreatives Potential. Entsprechend Ihres Umfeldes, Ihres Einfallsreichtums und Ihres Bugets gibt es viele Möglichkeiten Ihren "neuen" Garten zu gestalten. Am einfachsten ist es, wenn Sie sich zunächst den passenden Ort aussuchen, wo Sie den Topf plazieren wollen, um danach erst den Behälter auszuwählen. Angefangen mit dem wasserdichten Holzfass, über mediterranes Steinzeug bis hin zur erschwinglichen Version, den allseits beliebten runden oder eckigen Speiswannen, die Sie farblich verändern können und die man sowohl einfach nur aufstellen, als auch frostsicher eingraben kann. Füllen Sie den Behälter, falls möglich mit Regenwasser oder lassen Sie Leitungswasser über einige Tage unbepflanzt stehen. Die üppige Auswahl an Teichpflanzen wird Sie erstaunen. Suchen Sie in Ruhe die passenden Pflanzen aus und bringen Sie diese nach Anleitung ein. Der Sommer wird Ihnen nun noch mehr Freude machen, geniessen Sie Ihn. Auf bald ! 22 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


LIFESTYLE Methoden im Feng Shui – Vorbeugung bei Stress und Erschöpfung – die Harmonie der 5 Elemente Das Element Metall Im Herbst ist in der Natur das Element Metall am stärksten vorhanden. Im Kreislauf der Natur ist es die Zeit der Ernte. Felder sind abgemäht, alle Früchte und Wurzeln werden in die Scheunen gebracht. Die Tage werden deutlich kürzer und auf Das zentrale Thema des Monats: Kopfschmerzen, psychische Probleme Abhilfe: eine blaue Schale mit Wasser in die Mitte der Wohnung stellen Nordwesten: Die Schwerter kreuzen sich, Auseinandersetzung, Verletzungsgefahr . Abhilfe: Blaue Schale mit stillem Wasser in den Nordwestbereich stellen Südosten: Probleme oder Beziehungsprobleme. Abhilfe: Schweres Metall in den Südostbereich Südwesten: Stierkampf-Streit, aufbrausende Energie. Abhilfe: Schweres Metall in den Südwestbereich Westen: Günstig für geschäftlichen Erfolg dank guter Werbung, gute Kommunikation Verstärkung: Zimmerbrunnen in den Westbereich Osten: Chaosenergie und emotionale Probleme, Zorn. Abhilfe: Feuerelement (rot) in den Ostbereich Norden: Die Frauen dominieren die Männer, Auseinandersetzung, auch Probleme mit der Blase Abhilfe: schweres Metall in den Nordbereich Süden: Beförderung, aber auch Probleme mit dem Herzen. Abhilfe: Entspannung und Grünpflanze in den Südbereich. Nordosten: Schöne Anlässe zum Feiern, gute Nachrichten. Keine Grab- oder groben Renovierungsarbeiten beginnen im Südosten, Südwesten, Nordwesten, Nordosten, Osten oder Westen. Beginnen Sie mit den Arbeiten im Süden oder Norden. allen Ebenen zieht sich das Leben nach innen zurück. Der Saft der Bäume, die Tiere in der Natur und auch die Menschen. Die feuchte, kühle, dunkle Yin-Energie wird jeden Tag stärker. Diese Elementenqualität steht für zwei Themen. Zum einen für die Klarheit, die Ordnung und die Kraft der Unterscheidung von Nützlichem und Unnützlichem, für eine kühle Strenge und Autorität, zum anderen aber auch für Freude und Gesang. In allen Kulturen wird die Zeit der Ernte gefeiert, mit Gesang und Fröhlichkeit. Sowohl das Prinzip des Vaters als auch das Prinzip der verspielten jüngsten Tochter werden dem Metall Element zugeordnet. Dieses Element bedeutet für die Emotionen des Menschen in ausgewogenem Zustand Rechtschaffenheit, klares und strukturiertes Denken, Selbstdisziplin und Ordnung sowie gute Unterscheidungsfähigkeit. Im unausgewogenen Zustand, also bei Stress und Überlastung kann die Metallenergie zu Trauer, Schwere, Depression, Unentschiedenheit und Zweifel und zu Antriebslosigkeit führen. Durch gezielte Atemübungen, viel Berührung und Massage sowie durch Klangschalenmeditationen und Singen kommt man hier wieder in die Freude. Um die Metallenergie in unserer Wohnung zu harmonisieren, schauen wir uns den West- und Nordwestbereich der Wohnung an. Vor allem im Nordwesten sollte es klar und aufgeräumt sein, denn hier ist der klare und ordnende Aspekt der Metall Energie zuhause. Hat man generell Schwierigkeiten mit dem Aufräumen, könnte man hier damit beginnen. Im Westen ist die Freude und Leichtigkeit. Hier könnte man leichte, glitzernde Dinge aufstellen, Bilder, die Freude, Tanz, Gesang und Kreativität ausdrücken. Fragen Sie Ihr inneres Kind, was ihm hier gefällt, nicht nur die Vernunft. Vermeiden Sie hier zu viele rote und grüne Farben, die das Metall Element aus der Balance bringen. Helle Erdtöne und Das zentrale Thema des Monats ist: Pech und Bremsenergie Abhilfe: Metall ins Zentrum des Hauses Nordwesten: Autorität und Klarheit, Festhalten an Altem Westen: Spiritualität, aber auch Kommunikationsprobleme und Verletzungsgefahr Abhilfe: Blaue Wasserschale in den Westbereich Südosten: Romanzen und zuviel Flirt, bei Kindern gut fürs Lernen Abhilfe: Feuerelement (rot) im Südostbereich Südwesten: Krankheit und Unterleibsprobleme. Abhilfe: Schweres Metall in den Südwestbereich Osten: Diskussion und Streit, gut für Ansprachen. Abhilfe: Feuerelement (rot) in den Ostbereich Norden gut für Wissen, Forschen, Lernen und Kommunikation. Verstärkung: Zimmerbrunnen in den Norden Süden: gut für Beförderung, Freude und Vision, Innovation, Achtung Feuergefahr. Verstärkung: Zimmerbrunnen in den Süden Nordosten: Erfolg und gutes Gelingen. Verstärkung: Zimmerbrunnen in den Nordosten Keine Grab- oder groben Renovierungsarbeiten beginnen im Südosten, Osten, Nordwesten, Süden, Südwesten und Nordosten. Beginnen Sie mit den Arbeiten im Norden oder Westen. Das Element Metall im Überblick Himmelsrichtung: Farbe: Zahl: 6, 7 Form: Energie: Klima: Jahreszeit: Tageszeit: Organ: Pos. Emotion: Neg. Emotion: Sinn: Geschmack: Tier: Westen und Nordwesten weiß, silber, metallisch rund nach innen konzentrierend, Trockenheit Herbst früher Abend Lunge,Dickdarm gerecht, klärend, gute Unter scheidung, gesunde Abgrenzung, Austausch traurig, schwermütig, depressiv, abhängig, verwirrtes Denken tasten, fühlen scharf Tiger, Pferd, Affe gelb, gerne kombiniert mit weiss, grau oder blau können hier sehr harmonisch wirken und das Metall Element ausgleichen. Sollten Sie diesbezüglich Probleme haben, kann sich dies auch auf die beschriebenen Emotionen des Metalls auswirken. Bei Interesse helfe ich Ihnen gerne mit Feng Shui und systemischer Familienaufstellung in Einzelarbeit weiter. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an info@klassisches-feng-shui.de oder Tel. 06162- 941788. Kostenlose Feng Shui Sprechstunde am 7. August in der Schirner Buchhandlung, Elisabethenstraße 22, Darmstadt, von 17 – 18.30 Uhr. Hier können Sie alle Fragen rund um das Thema Feng Shui direkt mit Frau Nicole Zaremba besprechen. Sie können Ihren Wohnungsgrundriss mit eingezeichneten Himmelsrichtungen mitbringen, und Frau Zaremba wird Ihnen dort die wichtigsten stressauslösenden Faktoren aufzeigen und Tipps mitgeben, diese zu harmonisieren. Urlaubsseminare zum Thema „Burnout vorbeugen mit Hilfe der 5 Elemente“: 03. – 07. Juli im Bayerischen Wald, 17. – 22. November auf Lanzarote (Insel des ewigen Frühlings) Feng Shui Basis Seminare zum Schnuppern oder als Voraussetzung für die Ausbildung zum Feng Shui Berater: 27.08. - 01.09.2013 im Bayerischen Wald, Thurmansbang, oder mit Start am 06.09.2013 (2 mal 2 Tage) im Taunus bei Frankfurt Information unter www.klassisches-feng-shui.de Tel. 06162-941788 www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 23


GARTEN Im Sommer relaxen am eigenen Gewässer - Wie wär`s mit einem Gartenteich? Ein Teich bringt Abwechslung in den Garten und bietet den unterschiedlichsten Tieren eine Lebensgrundlage. Schön bepflanzt ist er eine Oase der Ruhe, die an lauen Sommerabenden und an sonnigen Wochenenden zum Entspannen einlädt. Wer seinen Traum vom Gartenteich verwirklichen möchte, sollte sich bei größeren Projekten allerdings zuvor von einem Landschaftsgärtner beraten lassen. Denn das Anlegen der Wasserstelle mit vorgefertigten Bauelementen oder mit speziellen Folien erfordert ein gewisses handwerkliches Geschick. Vor dem ersten Spatenstich sollte außerdem eine gute Planung stehen, damit man anschließend problemlos zum gewünschten Ergebnis kommt. Wer die Tiere, die vom Gewässer im Garten angelockt werden, gern beobachten möchte, legt seinen Teich am besten in der Nähe der Terrasse an. Bei der Standortwahl sollten aber auch die Lichtverhältnisse berücksichtigt werden: Die richtige Mischung aus Sonne und Schatten bietet einerseits den Wasserpflanzen genügend Licht, verhindert aber auch andererseits, dass sich das Wasser zu stark erwärmt und so übermäßiges Algenwachstum gefördert wird. Etwa fünf Sonnenstunden pro Sommertag sind ideal. Empfehlenswert ist es, wenn während der Mittagshitze Bäume oder Gebäude den Teich beschatten. Die Form des Teiches sollte zum Stil des Gartens passen. In sehr formal gestalteten Anlagen kommen geometrische Beckenformen gut zur Geltung. Wenn rund ums Haus jedoch natürliche Formen vorherrschen, sollte auch das Gewässer eine solche besitzen. Je nach Größe und Wassertiefe ist eventuell für die Anlage eines Gartenteiches eine Baugenehmigung erforderlich. Die Bestimmungen sind je nach Bundesland unterschiedlich. Der Landschaftsgärtner kennt die entsprechenden Vorschriften und weiß, wo und welche Anträge gestellt werden müssen. Ökologisch sinnvoll ist es, Teichanlagen durch Dachablaufwasser zu speisen, das beim Einlaufen in einer Schilfuferzone vorgeklärt wird. Ein Überlauf sollte dem Haus abgewandt über einer im Boden eingegrabenen Schotter- und Kiesschüttung erfolgen. Im Prinzip lassen sich die meisten Gartenteiche auch ohne viel Technik im biologischen Gleichgewicht halten: Wasserpumpen und Filter werden also nicht zwangsläufig benötigt. Sobald man aber Fische einsetzt, erhöht sich durch deren Ausscheidungen und die zu Boden fallenden Futterreste unweigerlich die Stickstoff- und Phosphatkonzentration im Teich. Im Sommer kann dies schnell zu Algenblüte und Sauerstoffmangel im Wasser führen. Daher sollte im Zweifelsfall besser gleich ein Filtersystem eingebaut werden. Wasser-, Sumpf- und Uferzone richtig angelegt, kann sich ein Gartenteich zu einem Biotop entwickeln, das alle typischen Lebensbereiche, die zu einem Gewässer gehören, umfasst. Drei Zonen werden hier unterschieden: die Wasserzone, die Sumpfzone und die Uferzone. Jede dieser Zonen weist eine eigene, typische Pflanzen- 24 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


GARTEN gesellschaft auf, die an die jeweils zur Verfügung stehende Wassertiefe angepasst ist. Zu den schönsten und auffälligsten Gewächsen für einen Teich gehören die Seerosen (Nymphaea). Mit ihren prachtvollen, je nach Art und Sorte im Zeitraum von Mai bis Oktober erscheinenden Blüten und den großen, auf der Wasseroberfläche schwimmenden Blättern sind sie ein besonderes Schmuckstück für den Wassergarten. Seerosenblüten sind nachts geschlossen und öffnen sich morgens bei gutem Wetter. Das Sortiment im Handel ist vielfältig und umfasst Seerosen für kleine, flache Wasserbecken und andere, die sich für größere Teiche eignen. Die Palette der Blütenfarben reicht von Schneeweiß über Gelb und Rosa bis hin zu Purpurrot. Den Übergangsbereich von der Wasserfläche zum festen Boden bildet die Sumpfzone. Für diesen Teil des Wassergartens empfehlen Landschaftsgärtner beispielsweise Zwerg-Binsen (Juncus ensifolius), Bachbunge (Veronica beccabunga) und zahlreiche Blütenpflanzen wie Sumpfschwertlilien (Iris) und Sumpfdotterblumen (Caltha palustris). Auf die Sumpfzone folgt ein Bereich, der keinen direkten Kontakt zum Wasser mehr hat, aber zumeist noch relativ feucht ist oder gelegentlich sogar überschwemmt wird. Für diese feuchte Randzone, die auch als Uferzone bezeichnet wird, eignen sich Pflanzen, die ein recht hohes Wasserbedürfnis haben, aber auch gelegentliche Trockenphasen überstehen. Dazu gehören z.B. Wollgras (Eriophorum), Wasserdost (Eupatorium) und Blut-Weiderich (Lythrum salicaria). Gehölze in unmittelbarer Teichnähe sind zwar sehr schön anzuschauen, sollten aber mit Bedacht ausgewählt werden. Vor allem Bäume mit flach wachsendem Wurzelwerk (z.B. Magnolien oder Birken) sowie Bambus können der Teichfolie gefährlich werden. Die spitzen Bambus-Rhizome durchstoßen selbst die dickste Folie ohne weiteres. Außerdem sollte man darauf achten, dass nicht zu viel Laub und andere Pflanzenteile in den Teich fallen können. Dieser beträchtliche Nährstoffeintrag beschleunigt das Algenwachstum und tut dem biologischen Gleichgewicht eines künstlich angelegten Teiches nicht gut. Genau wie jeder andere Teil eines Gartens muss natürlich auch ein Gartenteich regelmäßig gepflegt werden. Durch gute Planung bei der Anlage lässt sich diese Arbeit jedoch auf ein Minimum beschränken. So bleibt viel Zeit, im Sommer am Ufer seines Gartenteiches zu relaxen und dabei den Libellen beim Fliegen und den Vögeln beim Baden zuzuschauen. Quelle: BGL /GP www.baumann-gaerten.de Urlaub im Garten Wir gestalten ... Sie genießen! Der eigene Garten hat „paradiesisches Potential“. Auf diesen Teil der Natur haben wir Einfluss; hier können wir wohnen, entspannen, uns erfrischen und die Ästhetik einer ausgefeilten Gartenarchitektur genießen. Jeder unserer Wohngärten ist eine individuelle Auftragsarbeit. Genau zu verstehen, was Sie sich wünschen, ist unsere wichtigste Aufgabe. Soll ein Gartenraum mit Nischen entstehen? Brauchen Sie Sichtschutz oder einen Zaun? Soll Ihr Eingangsbereich pflegeleicht gestaltet werden? Wird Wasser zum zentralen Element Ihres Gartens? Welchen Komfort wünschen Sie sich in Ihrem Garten? Und welchen Service, wenn er fertig ist? Unser Ziel sind Gärten, deren Wohnwert eine spürbare Steigerung der Lebenslust ihrer Bewohner bewirkt. schon gewusst? Stechpalmen – für Feen und gute Waldgeister Birkenrinde: Schutz vor Temperaturschwankungen Schön und nützlich: Die weiße Rinde schützt die Birken vor zu starker Sonneneinstrahlung, weil sie die Strahlen reflektiert. Aus dem Grund wird manchmal auch die Rinde von Obstbäumen gekalkt. Die weiße Farbe führt dazu, dass sich die Stämme nicht zu sehr aufheizen. Die hohen Temperaturunterschiede zwischen nächtlichem Frost und sehr starker Erwärmung am Tage könnte sonst zu Rindenschäden führen. GP/BdB Weil die in Europa heimischen Stechpalmen auch im Winter ihre Blätter behalten, haben sie im Glauben der Menschen oft eine besondere Rolle gespielt. Die Druiden hatten in der kalten Jahreszeit in ihren Wohnräumen Zweige der Pflanzen, um guten Waldgeistern Unterschlupf zu bieten. Stechpalmenzweige wurden vielfach verwendet, um Unheil abzuwehren, und boten Schutz vor bösen Geistern. In manchen Ländern werden sie noch heute in der Weihnachtszeit am Kamin aufgehängt. Sie sollen verhindern, dass ein böser Geist durch den Kamin ins Haus gelangen kann. GP/BdB www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 25


ENERGIE Sanitärtechnik: Wasser sparen im Handumdrehen Trinkwasser ist wertvoll und sollte nicht verschwendet werden. Neben einem verantwortungsvollen Umgang hilft moderne Sanitärtechnik in Bad, Toilette und Küche beim Wasser sparen. Duschen, Waschen, Zähneputzen, Spülen – jeden Tag fließen in deutschen Haushalten rund 130 Liter Trinkwasser pro Person durch die Abflüsse in Küche, Toilette und Bad. Mehr als 70 Liter davon werden bei der täglichen Körperpflege und über die Toilettenspülung verbraucht. Der Wasserverbrauch lässt sich mithilfe moderner Sanitärtechnik um bis zu 50 Prozent reduzieren. Wasserfluss begrenzen Neue Armaturen sind serienmäßig mit einem Durchflussbegrenzer ausgestattet. Dieser reduziert den Wasserfluss aus der Leitung ins Waschbecken. Durch einen vorgeschraubten Luftsprudler bleibt der Wasserstrahl dick und weich, sodass man keinen Unterschied zu herkömmlichen Armaturen feststellen kann. Alte Wasserhähne lassen sich problemlos modernisieren: Durchflussbegrenzer im Baumarkt oder Sanitärfachgeschäft kaufen, den Siebring von der Armatur schrauben, den alten Siebstrahlregler entfernen, Durchflussbegrenzer und Gummidichtring vor das Sieb legen und wieder festschrauben. Auch Duschbrausen können durch einen Durchflussbegrenzer zwischen Brausekopf und Schlauch modernisiert werden und werden so zu einem echten Wassersparwunder. Wunschtemperatur ohne Wenn und Aber In der Dusche lässt sich der Verbrauch mit einer Thermostat-Armatur zusätzlich senken. Denn die Suche nach der richtigen Temperatur mit Kalt- und Warmwasserhahn vergeudet pro Duschgang fast sechs Liter Wasser. Mit Thermostat-Armaturen lässt sich die Wunschtemperatur hingegen im Handumdrehen einstellen. Fast alle alten Mischbatterien lassen sich ohne Schwierigkeiten auch von geübten Hobby-Handwerkern austauschen. Nur in seltenen Fällen, zum Beispiel wenn die Wasserleitungen in der Wand zu weit auseinander stehen oder die Anschlüsse nicht den heutigen Normen entsprechen, ist eine Montage nicht oder nur durch einen Fachmann möglich. Toiletten umrüsten Auch beim „Stillen Örtchen“ lassen sich einige Liter Wasser sparen. Moderne Spülkästen kommen mit sechs bis neun Liter Wasser aus und haben in der Regel Stopp-Tasten, die den Wasserflussunterbrechen. Alte Spülkästen jagen pro Toilettengang zwölf Liter und mehr in die Kanalisation. Doch auch für diese Veteranen gibt es Hoffnung: In Baumärkten oder Sanitärfachgeschäften gibt es Umrüstsätze, die ein Unterbrechen des Spülvorgangs ermöglichen. Wichtig beim Nachrüsten: Auf die Toilettenschüssel achten. Ältere Modelle benötigen neun Liter und mehr, um richtig sauber zu werden. Moderne Schüsseln schaffen das schon mit sechs Litern Wasser pro Spülvorgang. Ob letzteres zutrifft, lässt sich leicht anhand der am WC- Becken angebrachten Prüfnummer feststellen: Endet sie mit den Ziffern 6 oder 61, können problemlos sparsame Spülvorrichtungen verwendet werden. IW 26 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


Ein altes Haus wird zum Juwel Modernisierungsberater zeigen den richtigen Weg – Verzeichnis regionaler Qualitätshandwerker Auch wenn man sich am liebsten davor drücken würde: Die energetische Haus-Modernisierung betrifft uns irgendwann alle, weil Energie immer teurer und unsere Häuser immer älter werden. Fast jedes zweite Haus ist jetzt schon betroffen, weil es dort billiger wäre, sofort in Dämmung und effiziente Haustechnik zu investieren, als weiter zu heizen wie bisher. Denn mit den eingesparten Heizkosten lassen sich bei den heutigen Minizinsen und den üppigen staatlichen Zuschüssen die Raten eines Modernisierungsdarlehens locker bezahlen. Doch aktuell entscheiden sich Hauseigentümer und Mieter überwiegend dafür, nicht zu modernisieren und ihr Geld im Heizkessel buchstäblich zu verbrennen. Nun ja! Lieber in preiswertes Baugeld als in teure Energie investieren Wer jedoch handelt, ist ein doppelter Gewinner: „Nicht nur, dass man nach einer Modernisierung quasi ohne Zusatzkosten in einem modernen Haus wohnt, spart man auch eine hübsche Stange Geld“, sagt Bauingenieur Ronny Meyer aus Roßdorf, der aktuell unter dem Titel „Modernisierungsberater“ eine Informationskampagne vorbereitet (siehe auch Interview rechts). Der gedankliche Ansatz lautet: Lieber in preiswertes Bauund Modernisierungsgeld investieren als in teure Energie! Hauseigentümer haben normalerweise drei Fragen: Wie viel Energie Im Häusermagazin gibt es ab September 2013 unter der Rubrik MODERNISIERUNGS- BERATER neben handfesten Bautipps auch Informationen zu regionalen Veranstaltungen für Hauseigentümer, die gern modernisieren möchten. verbraucht meine Immobilie? Wie hoch ist mein Einsparpotential? Und: Was kostet mich die Modernisierung, lohnt sich das alles überhaupt? Die Antworten sind schnell gegeben, wenn man einen von Meyers Taschen-Guides „Einfach Energie sparen“ zur Hand hat. Dennoch sieht der Roßdörfer Energiespar-Experte ein Problem: „Da viele Handwerker, Architekten oder Immobilienmakler in puncto Energieeffizienz oft sehr unterschiedliche Aussagen treffen, sind viele Hauseigentümer verunsichert und machen lieber gar nichts am Haus. Hinzu kommt, dass durch eine irreführende Berichterstattung in manchen Medien jede Menge Unsinn zum wichtigen Thema Energieeffizienz verzapft wird.“ Eine einheitliche Modernisierungssprache muss her Um dieser Entwicklung entschlossen entgegenzutreten, hat Meyer zusammen mit erfahrenen Energieberatern eine einheitliche, unabhängige Energiespar- und Modernisierungssprache erarbeitet. Im September beginnt eine neue Schulungsreihe, die das umfassende Energiespar-Basiswissen in nur einem Tag vermittelt. Damit die Hauseigentümer im Rhein-Main-Gebiet künftig richtig aufgeklärt werden können, sucht Meyer nun engagierte Handwerksbetriebe, aber auch Immobilienmakler und Planer, die diese Energiespar-Sprache erlernen möchten: „Daraus ergibt sich dann automatisch ein regionales Netzwerk von Qualitäts-Unternehmen“, weiß Meyer aus Erfahrung. So sollen sich künftig beispielsweise auch Fensterbauer mit der Heizung und dem Dach auskennen. Damit kann eine weitere Frage beantwortet werden, die jedem Hauseigentümer unter den Nägeln brennt: Wo finde ich zuverlässige Handwerker, die zu fairen Preisen vernünftige Leistungen abliefern? Ronny Meyer: „Alle Handwerker, die von uns geschult und zertifiziert sind, besuchen wir anschließend in deren Betrieb und auf deren Baustellen. Erst wenn alle von uns festgelegten Qualitätsstandards erfüllt sind, nehmen wir diese Betriebe in unserem Handwerkerverzeichnis auf, das man ab Mitte September unter www.modernisierungsberater-online.de kostenfrei einsehen kann.“ Interessierte Handwerker, Planer und Immobilienmakler können formlos unter info@ronny-meyer.com nähere Informationen anfordern. Übrigens: Wenn man am Haus alles richtig macht, spart man nicht nur dick Energie, sondern das Gebäude wird insgesamt zum Juwel. Denn das regionale Modernisierungsberater-Netzwerk legt auch Wert darauf, dass während der Bau- und Umbauarbeiten das Haus bezüglich der Lebensqualität hochwertiger wird. Deshalb sind auch versierte Parkettleger, Top-Fliesenleger und etwa Betriebe, die „Bäder aus einer Hand liefern“, willkommen. INTERVIEW Dipl.-Ing. Ronny Meyer Modernisierungsberater ENERGIE Das Häusermagazin unterstützt als Medienpartner die regionale Informationskampagne mit dem Titel „Modernisierungsberater“ in den Landkreisen Groß-Gerau, Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Odenwaldkreis und Landkreis Offenbach. Wir sprachen mit dem Initiator Ronny Meyer. Welche Ziele werden mit der Kampagne verfolgt? Meyer: „Hauseigentümer sollen richtig und unabhängig informiert werden, um Unsicherheiten und Ängste abzubauen, sowie die großen Chancen der Energiespar-Modernisierung zu erkennen.“ Wie wollen Sie das erreichen? Meyer: „Zunächst gibt es Weiterbildungsseminare für Bauprofis, bei denen wir alle Energiespar-Irrtümer ausräumen, eine einheitliche, unabhängige Modernisierungssprache vermitteln und schließlich regionale Netzwerke bilden, die wir dann der Öffentlichkeit vorstellen. Zum Beispiel bei Vorträgen oder über Presse und Internet.“ Worin unterscheiden sich Energieberater von Modernisierungsberatern? Meyer: „Ein Energieberater konzentriert sich in aller Regel nur auf die energetische Optimierung der Gebäudehülle, also auf das Dach, die Fassade und die Fenster sowie auf die Heiztechnik. Der Modernisierungsberater hat zusätzlich noch alle anderen Bereiche vom Wellness-Bad bis zur neuen Einbauküche mit Kochinsel im Blick, damit die Modernisierung nicht nur zweckmäßig ist, sondern auch Spaß macht.“ Jetzt anmelden Tages-Seminar zum Modernisierungsberater Seminar-Gutschein 119 Euro* (inkl. 19 % MwSt.) Der Teilnahmebeitrag für eine Person: 350 € anstatt 450 €(zzgl. 19 % MwSt.). *eine Barauszahlung des Betrages in Höhe von 119 € ist nicht möglich. www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 27


ENERGIE Nebenkosten: Zum Sparen in den Keller gehen Das Thema Heizkosten bereitet vielen Hausbesitzern Sorgen. Sie sollten jetzt handeln und die Sanierung ihres alten Hauses in Angriff nehmen. Die Preisentwicklung für Heizöl und Erdgas kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. In deutschen Heizungskellern sieht es unterdessen düster aus, schätzungsweise 13 Millionen Anlagen sind veraltet. Dass ein Umdenken einsetzt, zeigt eine Studie der BHW Bausparkasse: 28 Prozent der privaten Modernisierungsvorhaben zielen 2013 auf eine Verbesserung der Energieeffizienz ab. Aber mit welchen Maßnahmen spart man am meisten? Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hat die Wirtschaftlichkeit solcher Maßnahmen exemplarisch an Beispielen circa 150 Quadratmeter großer Einfamilienhäuser errechnet, die zwischen 1949 und 1978 gebaut wurden. Hier die wichtigsten Ergebnisse: „2Power“ für Strom & Wärme Photovoltaik und Solarthermie kombinieren Eine Anlage zur Stromgewinnung, eine zweite für die Warmwasseraufbereitung – das ist mit dem „2Power“-Modul der Dachziegelwerke Nelskamp nicht mehr erforderlich. Denn es vereint Photovoltaik und Solarthermie. Neben den traditionell aufgesetzten Solar-Elementen präsentierte Nelskamp auf der Intersolar in München die ersten Module, die direkt ein Kühleffekt für die Module entsteht, steigt sogar der Stromgewinn: Je kälter eine PV-Anlage, desto höher die Leistung. Buchtipp Heizung erneuern Hohe Einsparungen bringt eine neue Heizung. Ein Erdgas-Brennwertkessel kostet je nach Modell rund 4.500 Euro und senkt die Heizkosten um etwa 19 % Fenster tauschen Der Fensteraustausch kommt Hausbesitzer mit circa 10.500 Euro vergleichsweise teuer zu stehen. 4% Energie spart er im Durchschnitt. Bei einfachverglasten Fenstern empfiehlt sich der Wechsel unbedingt. Fassade dämmen Über 70 % der 13 Millionen deutschen Altbauten haben keine Dämmung, weitere 20 % eine unzulängliche. Die Dämmung der Fassade ist mit circa 17.000 Euro kein preiswertes Unterfangen, senkt den Energieverbrauch aber um circa 21 % BHW Ratgeber Einfach Energie sparen: Hauseigentümer und Hauskäufer, die eine energetische Modernisierung planen oder sich jetzt zum ersten Mal damit beschäftigen, erhalten mit der Buchreihe „Einfach Energie sparen“: Eine typ- und baujahrspezifische Orientierung zu Gebäudesubstanz, Dämmstoffdicken und Haustechnik. Sortiert nach Baualtersklassen erhält man Hinweise zu den Besonderheiten und Schwachstellen des jeweiligen Gebäudes sowie passende Energiespar-Vorschläge. Anhand zahlreicher Hausbilder erkennt der Leser schnell, welcher Haustyp das eigene Zuhause ist. Effizienter lassen sich Dachflächen nicht nutzen – das „2Power“-System vereint Photovoltaik und Solarthermie in einem Modul. Foto: Dachziegelwerke Nelskamp, Schermbeck auf dem Trägerziegel „Nibra MS 5“ integriert werden. „2Power“ arbeitet nach einem Doppel-Prinzip: Strom erzeugen – Wärme nutzen und so den optimalen Ertrag aus der Sonne gewinnen. Weil durch die Nutzung der Wärme zugleich Im Winter verhindern oft Eis und Schnee den Stromertrag. Hier wirkt die Abtau-Funktion: Auch in der kalten Jahreszeit sind solare Gewinne gewährleistet. Die Dachziegel-integrierten 100-Watt-Module wurden jetzt durch das System „MS 5 2Power“ erweitert. Der Großflächenziegel „Nibra MS 5“ dient als Träger für die Solarelemente. Dieser ist optisch auf die Module abgestimmt und diese integrieren sich so harmonisch ins Dachbild. Modernisierungs empfehlungen für Hauseigentümer & Hauskäufer. Von Ronny Meyer 2012. Je 80 Seiten, 96 farbige Bilder. Format 10 x 16 cm. Klappenbroschur. EURO je 9,90 (D) Bestellschein auf Seite 32 (Umschlagrückseite). 28 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


ENERGIE / FINANZEN Bausparen: Das Geheimnis des Erfolges Er ist das Sparmodell, dem die Deutschen vertrauen. Manche finden ihn langweilig, viele andere einfach unwiderstehlich. Jeder zweite deutsche Haushalt hat heute einen Bausparvertrag. Erst Schein auf Schein, dann Stein auf Stein! Die Bundesbürger schlossen 2012 über 2,1 Millionen neue Bausparverträge mit einem Volumen von 65,6 Milliarden Euro bei den privaten Bausparkassen ab. Woher kommt so viel Zuneigung zu dem Klassiker? Besser mit Eigenkapital Bausparen ist verständlich, krisensicher und verfolgt ein klares Ziel. Das kommt an. Das Prinzip wird von Generation zu Generation weitergegeben. Viele Sparer zahlen in einen gemeinsamen Topf. Sobald der Bausparer ein vorher festgelegtes Mindestguthaben angespart hat, kann er ein zinsgünstiges Bauspardarlehen beanspruchen. 2012 haben die privaten Bausparkassen rund 24,1 Milliarden Euro an Bauherren und Modernisierer ausgegeben. Das gesammelte Sparguthaben steht dann als Eigenkapital bereit. Eigenkapital ist ein wichtiger Grundstock für jede Baufinanzierung. Das sollte niemand vergessen, der derzeit den Immobilienerwerb plant. Viele Freiheiten Moderne Bauspartarife lassen auch Varianten zum herkömmlichen Sparmodell zu. Der Bausparvertrag kann zum Beispiel mit Mitteln der KfW Förderbank kombiniert werden, um ein Baudarlehen fristgerecht zu tilgen. Stichwort Förderung: Mit der Wohnungsbauprämie, der Arbeitnehmersparzulage auf vermögenswirksame Leistungen und der Riester-Förderung stehen Bausparern drei Optionen frei. Viele Spielräume haben sie auch bei der Verwendung des Geldes – vom Umbau der alten Küche über die Bad- Modernisierung bis zum Kauf einer Ferienimmobilie. BHW Häuser bewerten wie die Profis Bei den heutigen Preisen für Immobilien sollten Käufer die Werthaltigkeit ihres Wunschobjekts genau unter die Lupe nehmen Experten gehen nach drei unterschiedlichen Bewertungsverfahren vor. Das Sachwertverfahren bestimmt den reinen Substanzwert einer Immobilie. Dafür werden die Kosten errechnet, die bei einem Neubau entstehen würden. Auch der Grundstückspreis und die Erschließungskosten fließen ein. Im Anschluss wird die bisherige Abnutzung geschätzt und abgezogen. Das Manko des Verfahrens: Der aktuelle Marktwert des Gebäudes wird nicht berücksichtigt. Das Vergleichswertverfahren hat deshalb das Sachwertverfahren in den letzten Jahren verdrängt. Die Immobilie wird nach dem erzielten Kaufpreis von Häusern oder Wohnungen bewertet, deren Lage, Ausstattung und Zustand vergleichbar sind. Das Ertragswertverfahren eignet sich maßgeblich für Vermieter, die ermitteln wollen, welchen Ertrag ihr Geschäftshaus oder ihre Wohnimmobile erwirtschaften kann. Bestimmt wird bei diesem Verfahren der Netto-Ertrag, sodass eine Prognose über künftige Erträge möglich wird. Zu diesen klassischen Bewertungsverfahren gesellt sich der Energieausweis, der seit 2009 Pflicht ist. Mit seiner Hilfe können Kaufinteressenten die Energiekosten und den Modernisierungsbedarf eines Objekts realistisch einschätzen. Erwerber sollten vom Eigentümer unbedingt den Energieausweis einfordern. In Zeiten steigender Energiepreise ist der energetische Standard ein wesentlicher Wertfaktor der Immobilie. BHW … mit erfolgreicher Werbung im Herr Weber berät Sie gerne: 06151-51181 www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 29


RECHT Endlich wieder draußen Die Rechtsprechung deutscher Gerichte zum Thema Garten Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen Auch muss belegt werden, was ein wand ganz genau dokumentiert. steigen, dann ist das für fast alle außen stehendes Unternehmen Menschen ein Grund zur Freude. dafür verlangt hätte. Man kann sich wieder mehr draußen aufhalten und sogar die anstrengende Die Bewohner einer Seniorenresi- Gartenarbeit gehört denz erfreuten sich an einem drei zu den großen Hobbys der Deutschen. Doch wenn es die Menschen ins Freie drängt, dann steigt unver- Meter hohen Glockenspiel, das im Garten der Anlage aufgestellt war und bekannte Melodien von sich meidlich auch die Zahl der Auseinandersetzungen. Die Spanne der Fälle reicht vom giftigen, geschützten Baum, der eine Gefahr für Kinder darstellte, bis zu einem Betonbrocken, der seltsamerweise vom Garten auf die Straße gelangte und dort einen Verkehrsunfall verursachte. Die laufenden Pflegekosten für einen Garten darf der Eigentümer einer Wohnanlage auf die Mieter umlegen. In der Regel werden dafür Fachbetriebe engagiert. Doch was geschieht eigentlich, wenn der Eigentümer die Arbeiten - zum Beispiel das Rasenmähen - von eigenem, ohnehin bei ihm auf der Gehaltsliste stehenden Personal verrichten lässt? Auch dann dürfen diese fiktiven Kosten anteilsmäßig geltend gemacht werden, urteilte der Bundesgerichtshof (Aktenzeichen VIII ZR 41/12). Allerdings ist es nötig, dass der Eigentümer Art und Umfang der erledigten Arbeiten, sowie den dafür nötigen Zeitauf- gab. Den Nachbarn gefiel das nicht, sie fühlten sich dadurch gestört. Die Betreiber des Glockenspiels wiesen darauf hin, dass es ja nur ein Mal am Tag läute. Man sei auch bereit, an Sonn- und Feiertagen darauf zu verzichten. Aber das Verwaltungsgericht Minden (Aktenzeichen 9 K 108/06) unterband diese Musikeinlagen auf Wunsch der Nachbarn vollständig. Solch eine Attraktion passe nicht in ein allgemeines Wohngebiet und sei zum Beispiel auch nicht mit dem sozialadäquaten Läuten von Kirchenglocken zu vergleichen. Manchmal prallen unterschiedliche Rechte ziemlich hart aufeinander. Das musste eine Familie in Aachen erleben. In ihrem Garten befand sich eine nach der Baumschutzverordnung geschützte Eibe. Deren giftige Beeren und Nadeln hätten für die beiden Kleinkinder des Ehepaares eine Gefahr darstellen können, weswegen eine Genehmigung zum Fällen der Eibe beantragt wurde. Die Stadt wies darauf hin, man könne stattdessen auch eine Absperrung oder ein Netz um den Baum errichten. Doch das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (Aktenzeichen 8 A 90/08) räumte dem Schutz der Kinder einen deutlichen Vorrang ein und erteilte eine Ausnahmegenehmigung, den Baum zu entfernen. Ebenfalls eine Gefahr, wenn auch ganz anderer Art, stellte ein Berner Sennenhund dar, den Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft im gemeinsam genutzten Garten herumlaufen ließen. Das störte die Nachbarn erheblich, denn sie fürchteten um das Wohlergehen ihrer Kleinkinder, die sich zum Spielen ebenfalls in diesem Garten aufhielten. Die Hundebesitzer verwiesen darauf, ihr Tier sei bisher nicht als bissig aufgefallen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe (Aktenzeichen 14 Wx 22/08) verwies den Berner Sennenhund trotzdem des Gartens. Schon aus der puren Größe des Tieres folge, dass es sich dort nicht unangeleint und ohne Aufsicht aufhalten dürfe. Es könne immer zu Situationen kommen, „in denen der Jagdinstinkt eines noch so (kinder)lieben und gut ausgebildeten Hundes erwacht“. Die Käufer eines Grundstücks machten nach Abschluss des Geschäfts Schadenersatz geltend. Sie waren der Meinung, das Gelände sei aus zahlreichen Gründen nicht gärtnerisch nutzbar zu machen. Müll und Schrott sowie Reste von Hausfundamenten stünden dem entgegen. Es sei ein erheblicher Aufwand nötig, um daraus einen Landschaftsgarten zu machen. Nach gründlicher Beweisaufnahme kam das Landgericht Bielefeld (Aktenzeichen 6 O 50/09) zu einer anderen Überzeugung. Das Grundstück weise „die üblicherweise zu erwartende Beschaffenheit“ auf. Der Verkäufer sei nicht verpflichtet, dem Käufer eine bereits gärtnerisch erschlossene Fläche zur Verfügung zu stellen. Die Eigentümer von Grundstücken an einer Stichstraße sorgten sich, weil ihre Gemeinde entlang dieser Straße 14 Parkplätze errichten wollte. Das sollte unter anderem ein Service für ein naheliegendes Schulzentrum mit Vereinsnutzung sein. In einem allgemeinen Wohngebiet sei so etwas nicht passend, argumentierten die Anwohner. Sie fürchteten erhebliche Verkehrsstörungen. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen (Aktenzeichen 6 K 1825/10) erkannte diese Argumente nicht an. Der zulässige Störungsgrad in der Stichstraße werde voraussichtlich nicht überschritten, öffentliche Parkplätze seien hier zulässig. Ob die Interessen der Allgemeinheit verletzt würden, das müsse zunächst einmal die zuständige Verwaltung entscheiden. Die Besitzer von Doppelhaushälften waren in Streit geraten, weil der eine von beiden auf seinem Grundstück einen grenznahen Anbau plante. Nach der Landesbauordnung wäre das grundsätzlich zulässig gewesen. Trotzdem schritt das Verwaltungsgericht Freiburg (Aktenzeichen 4 K 2241/11) auf Antrag des Nachbarn dagegen ein, denn der Anbau verstoße - unabhängig von anderen infrage kommenden Rechtsbestimmungen - gegen das Rücksichtnahmegebot. Der Doppelhauscharakter der Anlage werde erheblich verletzt und sowohl die Belichtung als auch die Belüftung des Nachbargrundstücks empfindlich gestört. Aus der Umfriedung eines Grundstücks hatte sich ein größerer Betonbrocken gelöst. Er lag deswegen lose im Vorgarten herum - doch nicht lange. In der Nacht schleppten ihn Unbekannte auf die Straße, wo er einen Autounfall verursachte. Anschließend stellte sich die juristische Frage, ob der Grundstücksbesitzer seine Verkehrssicherungspflicht verletzt habe. Das Amtsgericht Limburg (Aktenzeichen 4 C 2124/05) entschied: nein. Der Betroffene könne nicht für das völlig unerwartete Handeln Dritter verantwortlich gemacht werden. „Eine jeglichen Schadensfall ausschließende Verkehrssicherungspflicht ist schließlich nicht erreichbar“, hieß es im Urteil. LBS 30 | HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013 www.haeusermagazin.de


Badehütte als Geschäftsmodell Fiskus bestand auf Nachweis der Einkünfteerzielungsabsicht Ferienwohnungen unterschiedlichster Art liefern immer wieder einen Anlass für einen Rechtsstreit mit dem Finanzamt - vor allem dann, wenn sie vom Eigentümer zum Teil selbst genutzt und zum Teil vermietet werden. In diesem Fall beharren die Gerichte nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS auf einer Prüfung der Überschusserzielungsabsicht. (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX B 82/09) Der Fall: Ein Steuerzahler besaß eine Badehütte, die er gegen Entgelt an Interessenten vermietete. Er bewohnte das Objekt allerdings auch selbst. Gegenüber dem Finanzamt machte er anteilig die Werbungskosten geltend und wies unter anderem darauf hin, dass er sich bei den Vermietungspreisen an die ortsüblichen Konditionen halte. Der Fiskus wollte es dann doch etwas genauer Architekt muss ehrlich sein Spätestens bei der Abnahme ist Zeit für klare Worte Ein Architekt muss es dem Auftraggeber bei der Abnahme dies, so hat er einen Mangel seines nicht überwacht hat. Unterlässt er seines Werkes offenbaren, wenn Werks arglistig verschwiegen. er Teile der Ausführung des Bauwerkes (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen bewusst vertragswidrig VII ZR 46/09) RECHT wissen und beharrte auf einer umfassenden Prüfung der Einkünfteerzielungsabsicht. Grundsätzlich und typisierend, also ohne nähere Betrachtung, könne man davon nämlich bei Ferienwohnungen nur ausgehen, wenn die Immobilie ausschließlich an Feriengäste vermietet und in der restlichen Zeit für diese frei gehalten werde. Das Urteil: Der Bundesfinanzhof schloss sich der Argumentation der Finanzbehörde an. Im vorliegenden Fall fehle es - wegen der Eigennutzung - an den Bedingungen, unter denen die zwingend erforderliche Einkünfteerzielungsabsicht typisierend vorausgesetzt werden könne. Die Richter: „Deshalb kommt eine vorläufige Steuerfestsetzung von vorneherein nicht in Betracht.“ Es bedürfe einer Prognose der Einnahmenentwicklung, wobei das Finanzamt ohnehin nur von einer Nutzung in den Monaten Mai bis Oktober ausgehe. LBS Der Fall: Es ging um die Sanierung eines Doppelhauses, dessen Überwachung ein Architekt vertraglich übernommen hatte. Nach Erledigung der Bauarbeiten stellte er seine Honorarrechnung, ohne gegenüber dem Auftraggeber irgendwelche Besonderheiten zu erwähnen. Erst acht Jahre später stellte sich heraus, dass eine vom Bauunternehmer abgerechnete „Dampfsperre“ zwischen Außen- und Innenwand der Immobilie überhaupt nicht eingebaut worden war. Dadurch konnte Tauwasser eindringen und Schäden an dem Gebäude anrichten. Der Architekt hatte den Einbau der Dampfsperre nicht kontrolliert. Das Schweigen darüber betrachtete der Eigentümer der Immobilie als arglistiges Verhalten. Das Urteil: Wenn einem Architekten klar ist, dass er seinen Überwachungspflichten nicht nachgekommen ist, aus welchen Gründen auch immer, dann muss er dies wenigstens im Nachhinein mitteilen. Selbst bei der unterlassenen Kontrolle von Teilaspekten, wie hier der Dampfsperre, sei das nötig. Darauf zu vertrauen, der Bauunternehmer werde das schon auftragsgemäß erledigt haben, sei zu wenig, entschieden die Richter des Bundesgerichtshofes. LBS www.haeusermagazin.de HÄUSERMAGAZIN 7/8.2013| 31


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