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Newsletter International der IHK Kassel-Marburg

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<strong>Newsletter</strong> <strong>International</strong> <strong>der</strong> <strong>IHK</strong> <strong>Kassel</strong>-<strong>Marburg</strong> Oktober 2013 6<br />

Importe insgesamt zurückgingen, wuchsen die Einfuhren von Kapitalgütern um 7,1 %. Impulse kamen u. a. vom<br />

Hafenbauprojekt in Mariel, 30 km westlich von Havanna. Mariel soll als Versorgungshafen für die Offshore-<br />

Ölför<strong>der</strong>ung dienen, aber auch eine Freihandelszone beherbergen, um ausländische Industrieunternehmen anzulocken.<br />

(NfA/gtai).<br />

KUBA: Stromproduktion aus regenerativen Quellen wird ausgebaut<br />

Nach einer Probephase will Kuba jetzt stärker die Kapazitäten bei Wind- und Solarenergie ausbauen. Auf Basis<br />

eines aktuellen Windatlas hat das Energieministerium 13 Standorte für neue Windparks mit einer Leistung von<br />

633 MW identifiziert. Hinzu kommen 10 MW an geplanten Solarparts und zahlreiche Standorte für Miniwasserwerke.<br />

Gleichzeitig befindet sich eine Regierungsstrategie für die Nutzung erneuerbarer Energien in <strong>der</strong> Ausarbeitung.<br />

(NfA/gtai)<br />

MEXIKO: Großunternehmen haben Europa und Ostasien im Visier<br />

Die sogenannten Multilatinas gewinnen an Bedeutung: lateinamerikanische Großunternehmen, die sich über die<br />

Region hinaus durch Übernahmen o<strong>der</strong> Nie<strong>der</strong>lassungen neue Märkte erschlossen haben. Dank hoher Rohstoffpreise<br />

hat Lateinamerika von <strong>der</strong> Jahrtausendwende bis zur jüngsten Weltwirtschaftskrise eine robuste Wachstumsphase<br />

erlebt, was den Großunternehmen vielfach die finanzielle Basis verschafft hat, über die Landesgrenzen<br />

hinaus zu wachsen. Mexikanische Multilatinas sind in <strong>der</strong> Regel Unternehmen, die vor o<strong>der</strong> während <strong>der</strong><br />

Privatisierungswelle und <strong>der</strong> Öffnung <strong>der</strong> Volkswirtschaft durch den Beitritt zur NAFTA in den 90er Jahren groß<br />

geworden sind und es in <strong>der</strong> Folgezeit verstanden haben, ihre Dominanz auf dem Heimatmarkt zu verteidigen.<br />

Die ersten ausländischen Märkte, auf die sich diese Unternehmen begeben, sind Lateinamerika und die USA.<br />

Erst danach wagen sie sich weiter. (gtai)<br />

MEXIKO: Niedrige Kosten locken Investoren<br />

Mexiko ist ein relativ junger Luftfahrtstandort. Das Land hat es jedoch geschafft, in den vergangenen Jahren<br />

weltweit die höchsten Investitionen in <strong>der</strong> Teilefertigung <strong>der</strong> Luftfahrtbranche anzuziehen und seit 2002 seine<br />

Exporte um durchschnittlich 20 % pro Jahr zu steigern. Niedrige Rüstungsbudgets und wachsen<strong>der</strong> Kostendruck<br />

durch die Konkurrenz sowie <strong>der</strong> Markteinstieg russischer, japanischer und chinesischer Flugzeugmodelle spielen<br />

dem Standort Mexiko in die Hände. Das Land ist nicht nur geographisch optimal positioniert. Es ist unmittelbarer<br />

Nachbar des wichtigsten Luftfahrtmarktes <strong>der</strong> Welt, den USA, und Teil <strong>der</strong> NAFTA. Gleichzeitig weist Mexiko<br />

günstigere Produktionskosten auf. (gtai)<br />

SPANIEN: Madrid will die freien Berufe liberalisieren<br />

Die spanische Regierung will mit einem neuen Gesetz die freien Berufe liberalisieren. Dadurch soll mehr Wettbewerb<br />

geschaffen werden, von dem die Regierung mittelfristig ein zusätzliches Wachstum des BIP von 0,5 bis 1<br />

% erwartet. Die jeweiligen Verbände sehen Nachteile für ihren Berufsstand und die Verbraucher. (NfA/gtai)<br />

SPANIEN: Chancen bei Sanierungen und Energieeffizienzmaßnahmen<br />

Das Umfeld <strong>der</strong> spanischen Bauwirtschaft bleibt schwierig. Der bereits seit 2008 anhaltende Abschwung hat<br />

zusammen mit <strong>der</strong> im Gang befindlichen Reformagenda die Volkswirtschaft in eine Rezession gestürzt. In <strong>der</strong><br />

Bauindustrie finden tiefgreifende Umstrukturierungen statt. Im Hochbau bestehen Chancen bei Sanierungen,<br />

Instandsetzungen und Maßnahmen zur Verbesserung <strong>der</strong> Energieeffizienz. (NfA/gtai)<br />

USA: Landwirte investieren Rekordeinnahmen in High-Tech<br />

Der Landwirtschaftssektor erweist sich nach Angaben des U.S. Department of Agriculture (USDA) als sehr profitabel.<br />

Der Produktionswert von Getreide und Ölsaaten soll demnach auf ca. 233 Mrd. US-Dollar steigen, ein Plus<br />

von rund 11 % gegenüber dem Vorjahr. Der Weg für neue Investitionen sei frei, so das USDA. Nach Angabe des<br />

Ministeriums haben die Ausgaben für Traktoren und weitere Landtechnik seit dem krisenbedingtem Einbruch<br />

kräftig angezogen. Derzeit gibt es lukrative steuerliche Anreize, allerdings ist noch nicht absehbar, ob sie über<br />

das Jahresende hinaus verlängert werden. Die Vergünstigungen, so Experten, sind für die Marktentwicklung von<br />

entscheiden<strong>der</strong> Bedeutung. Da neue und nicht für den Straßenverkehr bestimmte Dieselmotoren eine wesentlich<br />

höhere Emissionseffizienz aufweisen müssen, müssen die Hersteller ab 2014 u. a. eine 90 %ige Reduzierung<br />

<strong>der</strong> Partikelbestandteile gegenüber den zuvor geltenden „Tier 3“- Regulierungen erreichen. Weitere Trends in <strong>der</strong><br />

Branche bedingen eine hohe Nachfrage nach High-Tech-Maschinen und weiteren anspruchsvollen Technologien.<br />

(NfA/gtai).

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