Leben wie in der Großfamilie - Caritasverband Duisburg e.V.

caritasduisburg

Leben wie in der Großfamilie - Caritasverband Duisburg e.V.

Konzept „HausgemeinscHaft“

Leben wie in der Großfamilie

Claudia Weiss, Redaktion Caritas Compact; Inneneinrichtung: Dipl.-Ing. Katharina Höfer; Fotos: Jürgen Hovorka

Neues Caritas-Altenheim St. Clemens in Kaßlerfeld eröffnet

Angenehm harmonisch fügt sich das

neue Caritashaus in der Klemensstraße

30 – 40 in das Wohnviertel ein. In

frischem Weiß und aufmerksamkeitsstarkem

Caritas-Rot sendet es jedoch

gleichzeitig auch ein eindeutiges Signal,

das überzeugend das Motto des Caritasverbandes

Duisburg illustriert:„Caritas ist

mittendrin.“

Und das ist auch gut so, denn hier sind

seit der Eröffnung am 01. Juni bereits die

ersten Seniorinnen und Senioren eingezogen,

für die mit dem Umzug schließlich

ein ganz neues Leben beginnt. Heimleiter

Holger de Lange erklärt, worauf sich die


BewohnerInnen in ihrem neuen Zuhause

freuen dürfen: „Das Haus ist komplett

neu, es handelt sich also um einen

Erstbezug. Das kommt vor allem auch

bei den Angehörigen gut an. Dann liegen

wir mitten in einem Wohngebiet, sind

fußläufig auch sehr nah am Stadtzentrum

gelegen - nicht wie andere Einrichtungen

weit außerhalb. Trotzdem haben wir den

Blick rundum ins Grüne, während gleichzeitig

für die Angehörigen die Möglichkeit

besteht, den Besuch hier im Heim mit

einem gemeinsamen Einkaufsbummel

zu verbinden, sofern die BewohnerInnen

körperlich dazu in der Lage sind.“

Grün und doch zentral – eine gelungene

Mischung, die auch gleich ein wenig

Urlaubs-Flair aufkommen lässt. Ein Ambiente,

das durch die Inneneinrichtung des

Hauses verstärkt wird: Warme Gelbtöne

an den Wänden, grauer Steinzeugboden.

Durch lange Fensterfronten wirken

vor allem die Gemeinschaftsräume der

einzelnen Etagen hell und freundlich.

Im Aufenthaltsraum der ersten Etage hat

es sich die historisch erste Bewohnerin

des neuen Caritasaltenheims St. Clemens

gemütlich gemacht: Gisela Krüger,

82 Jahre alt. Sie war auch die erste auf

der Anmeldeliste, um nur ja einen Platz

zu bekommen. Immerhin lebte sie 21

Jahre in Kaßlerfeld, ein Stück Heimat

eben. Und sie ist sicher: „Hier lassen sich

noch viele sehen, die ich kenne. Eine

ehemalige Nachbarin kommt am ersten

Juli von Rheinhausen hierhin, die hat mal

über uns gewohnt.“ Da ist der tägliche

Plausch auf der Couch vorprogrammiert.

Doch jetzt studiert die Seniorin erst mal

gemeinsam mit einer Pflegekraft die

Fernbedienung des Fernsehers. Auf dem

großen Flachbildschirm an der Wand läuft

gerade eine Nachmittagstalkshow. Gemeinsam

überlegen sie, welche Funktion

sich wohl hinter welchem Knopf verbergen

mag.

„Wir wollen das notwendige Maß an Hilfe

herausfinden. Sonst kann man mit einer

vorsorglichen Übernahme vieler Tätigkeiten

die Bewohner schnell zur Unselbstständigkeit

verleiten“, erklärt Holger

de Lange, während die Mitarbeiterin

der Bewohnerin flugs ein Schälchen mit

Schoko-Plätzchen serviert.

Hochmotiviertes Team

Im Büro – ein kurzes Mitarbeitergespräch.

Für Susanne Höffken ist es der

erste Arbeitstag:

„Heute kommen noch neue Bewohner

und ich habe extra ein Mensch-Ärgere-


Dich-Nicht-Spiel mitgebracht. Zunächst

versuchen wir einfach, ganz viel von den

Bewohnern zu erfahren: Wo sie herkommen,

ob von zu Hause, aus dem Krankenhaus

oder aus einem anderen Heim.

Wir sind schon alle ganz gespannt.“ Sie

spricht für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

wenn sie sagt: „Es macht sehr viel

Spaß! Wir haben hier in einer Wohngemeinschaft

nur neun Bewohner und das

ist wirklich ein Traum für eine Altenpflegerin.“

Und auch für die SeniorInnen.

Denn so eine relativ kleine Anzahl ist nicht

selbstverständlich:

„Ich komme aus einer Pflegegruppe von

38 Bewohnern auf einer Station und ich

war für eine Wohngruppe mit 13 Bewohnern

zuständig! Die musste ich alleine

pflegerisch versorgen, mit Wundversorgung

und allem. Das war sehr stressig.“

Die Betreuung von nur neun BewohnerInnen

findet sie dagegen fast luxuriös.

Ein Konzept, das offensichtlich für alle

Beteiligten aufgeht und auch die Angehörigen

überzeugt, wie Silke Josef weiß. Die

Hauswirtschaftsleiterin des Marienhofs,

der nach seinem Umzug in einen Neubau

ebenfalls nach dem Konzept „Hausgemeinschaft“

geführt wird, begleitet

die Startphase im neuen St. Clemens

Altenheim:„Die Angehörigen erleben

gegenüber der vorherigen Einrichtung

deutliche Veränderungen. Menschen, die

vorher sehr unruhig gewesen sind und oft

laut gerufen haben, sind viel zufriedener

geworden. Weil sie Aktivität und Normalität

erleben und eingebunden sind. Das

gibt einen sinnerfüllten Alltag.“

Rücksicht auf individuelle Wünsche

Die Bewohnerinnen und Bewohner fühlen

sich einfach wohl: „Wie werden sie angesprochen,

wie können sie sich einbringen,

werden sie herzlich aufgenommen?

Darauf kommt es ihnen an,“ erklärt Silke

Josef. „Sie werden bei uns nicht in ein

fertiges Schema gedrückt: Morgens um

acht essen und um zwölf wieder, sondern

jeder kann mitgestalten und Alltag übernehmen.

Und wer gerne länger schläft,

darf das auch und wird nicht um sechs

Uhr gepflegt.“

Entscheidungsfreiheit. Die Würde bewahren

auch und gerade in den kleinen

Dingen. Der Blick dafür ist geschärft. „Die

MitarbeiterInnen, die wir eingestellt haben

sind sehr motiviert“, erzählt Heimleiter de

Lange. „Sie kommen aus unterschied-


lichsten sozialen Bezügen zu uns,

sind teilweise in anderen stationären

Einrichtungen tätig gewesen sind. Wir

haben auch Mitarbeiter aus der ambulanten

Pflege eingestellt und KollegInnen

aus der Arbeitslosigkeit wieder

in den ersten Arbeitsmarkt integriert.

Allen ist eine wirklich hohe Motivation

und eine Freude an der Arbeit gemein.

Für die Pflege: ein multiprofessionelles

Team

Lebensqualität und ein sinnvoller Alltag

– das ist die eine Seite. Doch vor

allem dies muss stimmen: Die Pflege!

Holger de Lange:

„Unser multiprofessionelles Team setzt

sich aus mehr als einer Profession

zusammen: Wir haben für die grundpflegerische

und behandlungspflegerische

Versorgung Pflegefachkräfte,

darüber hinaus haben wir aber auch

BetreuerInnen, Pflegeassistenten und

hauswirtschaftliche Kräfte. Sie sind

alle gemeinsam für die Versorgung

und für die Gestaltung des Alltags

in der jeweiligen Wohngemeinschaft

zuständig.“

Und für das Wohlbefinden...

gibt es ergänzend die „Alltagsbegleiter“,

die sich um die Freizeitgestaltung und

auch mal um einen Spaziergang oder

einen Einkauf mit den BewohnerInnen

kümmern.

Lebensqualität – so nah wie möglich am

Alltagsgeschehen. Das bedeutet unter

anderem auch, dass in den Wohngemeinschaften

grundsätzlich alle Mahlzeiten

frisch zubereitet werden. Nicht

nur an den Wochentagen, sondern an

365 Tagen im Jahr wird gemeinsam mit

den BewohnerInnen gekocht. Viele der

Bewohnerinnen verfügen als gestandene

Familienfrauen schließlich über enorme

Ressourcen, wie es der Heimleiter nennt,

z.B. an Rezepten. Hier können sie dieses

Wissen wieder einbringen – für die „neunköpfige

Großfamilie“.

Holger de Lange: „Kartoffelschälen hält

fit. Kochen spricht alle Sinne an. Beim

Zubereiten finden Gespräche statt: Wie

haben Sie denn früher diesen Eintopf

zubereitet? Ganz nebenbei strukturiert

das auch wunderbar den Tag. Stichwort

„Normalität“. Man wartet nicht einfach

nur auf Frühstück und Mittagessen, sondern

wird selbst aktiv. Selbstverständlich

greifen unsere MitarbeiterInnen unterstützend

ein, wenn BewohnerInnen etwas

nicht alleine hinbekommen.“

Eine vollstationäre Pflegeeinrichtung

„Wir pflegen Menschen in allen Pflegestufen,“

betont Pflegedienstleiterin Susanne

Pietsch. „Bei uns können also nicht nur

rüstige Menschen einziehen, sondern

auch SeniorInnen mit der Pflegestufe 1,

2 und 3. Selbstverständlich beraten wir

auch und helfen bei der Antragsstellung.“

Darüber hinaus bietet das Altenheim

St. Clemens auch Kurzzeitpflege an. So

können pflegende Angehörige beruhigt in

den Urlaub fahren und wissen ihre Lieben

in bewährten Händen.


Wohnen im St. Clemens

In drei Hausgemeinschaften gibt es jeweils

drei Wohngemeinschaften für neun

BewohnerInnen. 81 SeniorInnen kann das

Heim so beherbergen – natürlich in Einzelzimmern.

Es besteht jedoch die Möglichkeit

für Ehepaare oder gute Freundinnen

benachbarte Einzelzimmer durch eine

Tür zu verbinden. Alle Zimmer sind ansprechend

und funktional möbliert und

können individuell eingerichtet werden.

So gleicht nach dem Einzug der Bewohner-

Innen kein Zimmer mehr dem anderen

und es entsteht eine vertraute Wohlfühlatmosphäre.

Jedes Zimmer verfügt über

sein eigenes geräumiges Bad, inklusive

WC und Dusche. Und eines ist der Pflegedienstleiterin

besonders wichtig! Susanne

Pietsch:„Bei uns behalten die Bewohner-

Innen ihr festes Zimmer und müssen nicht

etwa je nach Gesundheitszustand hin- und

herziehen.“

Jede Wohngemeinschaft verfügt über eine

eigene hochmoderne Küche, die gemeinsam

mit dem Esszimmer und dem Aufenthaltsraum

den attraktiven und kommunikativen

Lebens-Mittelpunkt darstellt.

Die zentrale Küche unten im Eingangsbereich

erfüllt zusätzlich die Funktion eines

kleinen internen „Tante Emma Ladens.“

Hier können BewohnerInnen morgens die

Brötchen und andere Backwaren für ihre

Wohngemeinschaft abholen. Ganz so als

gingen sie wie früher zum Bäcker. Auch

Bratwürstchen und Co. für das Mittagessen

werden hier angeliefert.

Ein Haus der offenen Tür

„Wir werden die Einrichtung auch für die

Gemeinde öffnen,“ verspricht Holger de

Lange.

„Die Gemeindecaritas und die Katholische

Frauengemeinschaft haben schon angefragt,

ob sie hier künftig ihre Seniorennachmittage

gestalten können.“ Aber gerne!

So kommen weitere Gäste ins Haus und

sorgen für jede Menge Leben. Und für

das Gefühl dazuzugehören: Mittendrin.

Ein Lebensabend á la Caritas.

Besuchen auch Sie uns. Lernen Sie uns

kennen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Altenheim St. Clemens

leitung: Susanne Pietsch

Klemensstraße 30-40

47059 Duisburg (Kaßlerfeld)

Telefon 0203 7 09 05 - 0

Telefax 0203 7 09 05 – 119

Mail:ah-clemens@caritas-duisburg.de


Thomas Güttner, Vorstand: St. Clemens – mehr als ein Altenheim

Für Duisburg-Kaßlerfeld war es ein

traumatischer Verlust, als die St.

Clemens Kirche abgerissen wurde. Es

entstand eine Lücke, die der Gemeinde

und dem Viertel nicht gut tat, ihm

vielmehr zum Nachteil gereichte. Wir

wollten aus der sprichwörtlichen Not

eine Tugend und aus einem eigentlich

traurigen Anlass das Beste machen:

Wir haben für Sie ein Heim gebaut,

das höchsten Ansprüchen genügt und

kaum einen Wunsch offen lässt. Seit

dem 01. Juni sind unsere Seniorinnen

und Senioren nun tatsächlich „mittendrin

– mitten im Leben, mitten in der

Stadt, in einem Haus der offenen Tür.

Und es entstand ein neuer pastoraler

Raum in engem Austausch und

guter Zusammenarbeit mit der Pfarrei

Liebfrauen.

Von der Landmarke Kirche zum

Altenheim

Es ist uns ein Anliegen, den Raum,

den bisher die Kirche inne hatte, mit

neuem Leben zu füllen. Caritas IST

Kirche und so wollen wir auch weiterhin

für Sie da sein - als sichtbares

Zeichen der katholischen Kirche in

Kaßlerfeld öffnen wir unsere Türen,

um der Gemeinde auch in Zukunft mit

diesem pastoralen Raum einen Ort für

Begegnungen anzubieten.

Auf gute Nachbarschaft!

Gute Nachbarn sind füreinander da.

Sie helfen sich gegenseitig. So ein

Nachbar wollen wir für Sie sein - mit

unseren reichhaltigen Angeboten für

jede Lebenslage. Dabei sind wir auch

offen für Ihre Anregungen und Hilfe:

Vielleicht wollen Sie sich ehrenamtlich

engagieren und Mitglied unserer großen

Caritas-Familie werden? Vielleicht

möchten Sie mit BewohnerInnen

spazieren gehen oder Gesellschaftsspiele

spielen? Oder auf einem unserer

Feste Waffeln backen? Wir heißen Sie

herzlich willkommen, Ihr Einsatz wird

geschätzt.

Oder möchten Sie vielleicht bei der

Gestaltung und Pflege unserer Grünanlagen

helfen? Auch dafür sind wir

offen, denn hier stehen wir noch ganz

am Anfang. In diesem Zusammenhang

freuen wir uns auch über Geldspenden

(Sparkasse Duisburg, Kto 200 104

305, Blz 350 500 00, Stichwort

„St. Clemens“).

So können wir alle gemeinsam einen

neuen Lebensmittelpunkt im Stadtteil,

eine grüne Oase in Kaßlerfeld schaffen.

Ganz im Sinne einer guten Nachbarschaft.

Herzliche Grüße

Thomas Güttner

tHomas güttner, Vorstand


auf ein Wort

Katharina Höfer – Innenarchitektin

Es steckt viel Herzblut drin!

„Unser kleiner Clemens“ - so haben

wir dieses neue Haus, bzw. diese vier

neuen Häuser, während der Planungs-

und Bauarbeiten liebevoll genannt:

Thomas Güttner, verantwortlicher

Caritas-Vorstand und ich, die Innenarchitektin,

die direkt vom Caritasverband

Duisburg beauftragt wurde. Was Sie

heute sehen, ist das Ergebnis monatelanger

Planungs- und Bauarbeiten mit

viel Herzblut, Mühe und spezialisiertem

Sachverstand.

Genau da, wo früher die St. Clemens

Kirche stand, hat die Firma Prosecur

aus Köln - maßgeblich vertreten durch

Pascale Piedmont (Architektin) und Olaf

Lukaczek (Bauleiter) - drei helle, freundliche

und jeweils dreistöckige Wohngebäude

mit einem einstöckigen Haus als

Zentrum konzipiert.

Als Innenarchitektin war es meine Aufgabe,

diesen Häusern ein inneres Gesicht

zu geben: Böden, Türen, Wände, Decken,

sämtliche Oberflächen, Farben, Stoffbe-

züge, Einrichtung und Beleuchtung –

alles, was man heute im Innenraum sieht,

sollte so zusammen passen, dass ein

gemütliches Zuhause entsteht. Und zwar

jenseits der glücklicherweise überholten

Vorstellungen herkömmlicher „Altenheime“.

Die Wohnungen, je drei pro Haus, sind

so geschnitten, dass jeder der neun

BewohnerInnen ein Einzelzimmer mit

eigenem Bad hat. Ein praktisches und

dennoch schönes Holzbett nebst

passendem Schrank, Tisch und Stuhl

gehören zur Standardeinrichtung. Die

warmen und neutralen Farben erlauben

Ergänzungen aller Art, denn natürlich lebt

das eigene Zimmer erst von den selbst

mitgebrachten Lieblingsstücken: dem

Ohrensessel, der Kommode, den Bildern

und liebgewonnenen Kleinigkeiten.

Für alle Bewohner gibt es eine gemeinschaftliche

Wohnküche mit Vorratskammer

und eine gemütliche Sofa- und Fernsehecke,

die durch die kleine Trennwand zur

Küche hin entstanden ist. Ein kleiner Ein-

griff mit großer Wirkung! Die eigentliche

Küche ist sehr großzügig ausgestattet, so

dass man alles kochen und backen kann,

was das Herz begehrt – vom Sonntagsbraten

übers Spiegelei bis zur warmen

Waffel. „Eig`ner Herd ist Goldes wert“

gilt im St. Clemens – natürlich kann man

auch einfach nur zusehen und genießen

und nach der gemeinsamen Mahlzeit in

der grünen Wohnecke ein bisschen die

Beine hochlegen.

Die ersten SeniorInnen sind eingezogen

und fühlen sich sichtlich wohl. Einige Wohnungen

sind noch frei und wir freuen uns

auf weitere Bewohnerinnen und Bewohner:

Erst sie machen schließlich durch ihre

Persönlichkeit und ihre Lebensgeschichten

ein Heim zu einem neuen Zuhause.

Licht ist Leben

Alle Wohnräume sind dank großzügiger

Fensterfronten hell und freundlich.

Frische Luft ist stets nur ein paar Schritte

entfernt und bequem über Terrasse und

Balkon zu erreichen.


Licht ist Leben, darum haben wir bei der

Planung besonders gründlich über die

Beleuchtung nachgedacht: Überall gibt

es genau soviel Licht, wie es gewünscht

ist – wohnlich warm und energiesparend.

Alle Räume, insbesondere auch die

Flure, sind hell erleuchtet, können aber

bei Bedarf gedimmt werden. Es gibt

kein grelles oder blendendes Licht, keine

Spiegelungen, keine harten Schatten –

gerade wenn das Sehen schwerer fällt

oder Schatten Angst machen, ist gutes

Licht ein echter Qualitätsfaktor.

Durch die „Clemens-Gassen“, die witterungsgeschützen

Verbindungsgänge der

Häuser, erreicht man in maximal fünf

Minuten Gehweg mit dem Rollator (ohne

Rollator oder mit dem Rollstuhl ggf. auch

schneller) das Haupthaus, das gleichzeitig

das Zentrum von St. Clemens darstellt.

Zum Brötchen- und Zeitungholen

ist das der alltägliche Weg, denn dort gibt

es den Salon mit Kiosk und zusätzlicher

Küche, die auch größere Feiern im Haus

ermöglicht.

Hier findet auch die heilige Messe statt

und ein kleines Oratorium bietet jederzeit

angemessenen Platz für die Andacht.

Auch für Konzerte, Lesungen, Filme oder

Diavorträge gibt es hier großzügigen

Raum für Geselligkeit.

Ziel all unserer Bemühungen war es, die

Grundlage dafür zu schaffen, dass viele

Menschen, mit ihren verschiedensten

Lebensgeschichten, ein neues Zuhause

finden können. Ich hoffe von Herzen,

dass uns das gelungen ist, freue mich auf

Rückmeldungen dazu und sage mit den

allerbesten Wünschen für all diejenigen,

die hier einziehen und wohnen werden:

Herzlich Willkommen!

Ihre Katharina Höfer

www.raumkonzept-hoefer.de

P.S.:

Meinen herzlichsten Dank für die professionelle

und angenehme Zusammenarbeit:

Thomas Güttner, Pascale Piedmont, Olaf

Lukaczyk, Ulrich Fuest, Silke Joseph -

und vielen Dank, viel Glück und glückliche

BewohnerInnen dem Heimleiter

Holger De Lange.

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