Neustädter Neueste Nachrichten

ingerigar

Neustädter Neueste Nachrichten

Ihr NNN­Magazin mit Informationen über Neustadt a.d. Sim in Wort und Bild

Ausgabe 5 April 2014

Unsere Themen: Frühling und Sport!

Neustädter Sportpalast

Tipps zum Joggen

Neustädter SIm­Golfclub

Reiten in Neustadt


Liebe Leser,

Wie schön: Der lange Winter ist vorbei, der Frühling lockt uns ins Freie. In unserem Schwerpunktthema zeigen wir

Ihnen die schönsten Joggingpfade und Radwege in Neustadt.

Für alle, die beruflich stark eingespannt sind und dennoch Sport treiben wollen, geben wir Tipps, wie man sich sonst

noch in Neustadt fit halten kann. Schließlich haben wir ein "Reitzentrum" und ein Trainingscenter für Pferd und Reiter.

Der "Adonis­Tempel" bietet vielfältige Betätigungsmöglichkeiten, wie Schwimmen, Gerätetraining und sogar

fernöstlichen Kampfsport. Ganz neu eingeweiht wurde der "Neustädter Sportpalast" in der Würfelsiedlung. Hier kann

man klettern, tanzen, Basketball und Tischtennis spielen und vieles mehr. Besonders Anspruchsvollen empfehlen wir

den exklusiven Sim­Golfclub.

Und für alle, die es ruhiger angehen lassen wollen, gibt es noch den Angel­ und den Schachsport.

Für unsere beliebte Reihe "Gastronomische Betriebe" hat Silvia Schlecker die "Tanzfabrik" besucht.

Einen Bericht über einen landwirtschaftlichen Betrieb wollen wir Ihnen auch nicht vorenthalten: Familie Pettersen gibt

einen Einblick in ihre Pläne.

Viel Spaß also mit der Frühjahrs­Ausgabe unseres Magazins!

Ihre Chefredakteurin

3

3

Inhaltsverzeichnis

3 Neustadts schönste Radwege

4 Joggen im Frühling

5 Diät gegen Frühjahrsmüdigkeit?

4

6 Neu: "Neustädter Sportpalast"

6 13

10 Passiert ­ notiert

13 Fitnesscenter "Adonis­Tempel"

17 Reitturnier zum Frühlingsfest

21

21 Besuch bei Familie Pettersen

25 "Sim­Golfclub"

31

28 "Malerischer Angelplatz"

31 Besuch in der "Tanz­Fabrik"

2 NNN­Magazin 2/2014


Neustadts schönste Radwege

Radweg 1

Der wohl bekannteste und beliebteste Radweg führt ohne Steigung fast ganz um die Altstadtinsel herum. Den

bequemsten Einstieg findet man entweder zwischen Rathaus und Stadtpark oder gleich hinter der "Else­Bruhns­

Gedächtnishalle".

Radweg 2

Für alle, die es gerne etwas ruhiger haben, bietet sich dieser Weg an, der in Neu­Neustadt von der Riverviewstraße

abzweigt und unterhalb von Snobhill flussaufwärts am Ufer der Sim entlangführt.

Radweg 3

Dieser Weg schließt sich nahezu direkt an Radweg 2 an und führt durch leicht hügeliges Gelände zur Würfelsiedlung

oder mit einer Abzweigung ziemlich steil nach Snobhill zum "Sim­Golfplatz". Wer es bequemer mag, startet besser

von dort hügelabwärts.

Radweg 4 und 5

Die beiden Wege führen jeweils an der Kleinen Sim entlang mit schönem Blick auf das Flüsschen. Vom "Alten Spital"

in Neu­Neustadt bzw. vom "Zypressen­Schwimmbad" auf der gegenüber liegenden Seite aus geht es sehr

allmählich hügelaufwärts an Würfelsiedlung und ländlichem Gebiet vorbei.

Radweg 6 und 7

Auf der anderen Seite der Altstadtinsel führt Weg 6 am Armenviertel vorbei bzw. Weg 7 am Industriegebiet. Natürlich

fährt es sich hier weniger idyllisch, weshalb wir von diesen beiden Wegen eher abraten.

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Joggen im Frühling

Tipps unserer Redaktion

Nach dem hartnäckigen Winter warten wir schon

sehnsüchtig auf den Frühling, der für viele auch das

Signal ist, endlich wieder etwas für die Fitness zu tun.

Wie wäre es mit Radfahren, Inlineskaten oder dem

beliebten Joggen? Wer beim Laufen einsteigen will, sollte

es gerade am Anfang nicht übertreiben!

Langsam anfangen

Der größte Fehler: Schnell alles nachholen, was man

versäumt hat. Das ist gefährlich! Man muss von der

Kondition und von der Belastung des Herzens her ganz

moderat anfangen. Das bedeutet, mit relativ niedrigem

Puls langsam anzufangen, geringe Zeitumfänge, und die

dann langsam steigern.

Eine halbe Stunde genügt

Zweimal pro Woche eine halbe Stunde laufen, das ist für

den Anfang genug. Ganz wichtig dabei: die Pulskontrolle.

Höher als um 120 sollte der Puls nicht sein. Auch das

Aufwärmen ist besonders wichtig: 5 Minuten Gehen oder

ganz langsames Laufen reichen völlig aus. Und nach

dem Laufen sollte nicht das Auslaufen vergessen

werden: 5 bis 10 Minuten locker traben oder gehen.

Richtiges Schuhwerk

Auf das richtige Schuhwerk kommt es an. Lassen Sie

sich in einem Sportgeschäft beraten und probieren Sie

lieber mehrere verschiedene Modelle. Nach 1.000

Kilometern ist Schluss! Die Dämpfung der Laufschuhe ist

dann schon ziemlich verbraucht, daher sollten sie

ausgewechselt werden.

Richtige Kleidung

Lieber etwas zu kühl als zu warm sollte sie sein, den

Schweiß aufsaugen und atmungsaktiv sein. Trinken Sie

genug! Am besten schon vor dem Sport. Besonders Tee

oder Mineralwasser sind dazu bestens geeignet.

Übrigens: Gemeinsam mit einem Freund oder einer

Freundin macht das Training gleich doppelt so viel Spaß!

4 NNN­Magazin 2/2014


Diät gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Wenn die Vögel zwitschern und die Natur wieder grüner

und bunter wird, macht sich bei vielen Menschen eine

Müdigkeit breit, die landläufig als Frühjahrsmüdigkeit

bekannt ist. Woher diese allgemeine Müdigkeit kommt, ist

noch unklar. Mediziner vermuten, dass der Körper eine

Weile braucht, um sich auf die wärmeren Temperaturen

umzustellen. Eine andere Ursache für die Müdigkeit

könnte bei den Hormonen liegen. Das Hormon Melatonin

macht müde. Vielleicht liegt es aber auch an der weniger

vitaminreichen Kost im Winter. Gerade im Winter wird

fettreicher gegessen, weniger Salat und meist mehr

Alkohol sind auf dem Speiseplan. Der Sport an der

frischen Luft ist oft über die Wintermonate eingeschlafen.

Höchste Zeit wieder mehr Frischkost zu essen und sich

mehr zu bewegen.

Die Ärzte sind sich einig: Am besten funktioniert immer

noch die Faustregel “5 Portionen Obst und Gemüse am

Tag”, dazu eine ausgewogene Mischung aus Fisch und

fettarmem Fleisch, viel Wasser, kein Alkohol und

regelmäßiger Sport.

Der Kohlenhydrat­Anteil bei den Mahlzeiten sollte im

Tagesverlauf abnehmen. Zum Frühstück darf es ruhig

Müsli oder Vollkornbrot sein, mittags Kartoffeln oder Reis,

abends jedoch sind dann Gemüse und Geflügel besser.

Kohlenhydrathaltiges lässt das Insulin im Blut ansteigen.

Zucker wird in die Zellen geschleust und gleichzeitig Fett

versiegelt. Lässt man die Kohlenhydrate weg, wird mehr

Fett verbrannt.

Auf Radikalkuren und striktes Fasten sollte man lieber

verzichten.

Gemüseplatte mit Zitronensauce

empfohlen von der Neustädter Starköchin Sabine

Schmidt, die seit neuestem im "Ratskeller" kocht:

Schritt 2

Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, in Stücken

abschälen und die Schale in sehr feine Streifen

schneiden (oder mit einem Zestenschneider abziehen).

Schritt 3

Gemüsefond mit 2 EL Zitronensaft, Zucker und Stärke

bei schwacher Hitze offen 5 Min. kochen lassen. Crème

fraîche und Zitronenschale unterrühren, 2­3 Min. kochen.

Mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 4

Das Gemüse abtropfen lassen und auf einer Platte mit

der Sauce anrichten.

Zutaten: 1 Bund Möhren, 2 Kohlrabi, 400 g Brokkoli,

250 g Zuckerschoten, Salz, 1 Bio­Zitrone, 250 ml

Gemüsefond (Glas), 2 TL Zucker, 1 gehäufter EL

Speisestärke, 100 g Crème fraîche, Pfeffer

Schritt 1

Die Möhren und die Kohlrabi schälen. Kohlrabi in Spalten

schneiden. Den Brokkoli waschen, putzen, grob zerteilen.

Die Zuckerschoten putzen. Möhren und Kohlrabispalten

in kochendem Salzwasser 8­10 Min. garen. Brokkoli und

Zuckerschoten die letzten 2 Min. mitkochen.

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Der "Neustädter Sportpalast" von unserem Reporter Egon Erwin Klitsch

Ich stelle Ihnen hier das neu eröffnete Sportcenter vor:

Mit seinem attraktiven Sportangebot ist der "Neustädter Sportpalast" eine echte Sensation für Neustadt. In dem

modernen Bau in der Würfelsiedlung findet man vielfältige Betätigungmöglichkeiten unter einem Dach: Außen gibt es

ein großes Schwimmbecken, ein Fußballfeld, zwei Trampoline und zum Entspannen zwei Whirlpools. In der zweiten

Etage geht es dann weiter mit Kletterwand, Basketball und Trainingsgeräten. Und in der dritten Etage kann man

Tischtennis spielen. Die vierte Etage ist dem Tanzsport gewidmet. Hier kann man sowohl Ballett trainieren als auch

Clubtanz. Die oberste Etage dient ganz der Entspannung mit zwei Saunen und einer Massageabteilung.

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Die Kletterwand ist eine der Hauptattraktionen des

"Neustädter Sportpalasts".

Zu jeder Tageszeit trifft man hier auf eifrige und

begeisterte Kletterer. Viele haben auch ihre Freude

daran, einfach nur zuzuschauen.

Daneben gibt es auf dieser Etage noch ein Basketballfeld

und die üblichen Trainingsgeräte, die man aber natürlich

auch in anderen Fitnessstudios findet.

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Tischtennis auf der 3. Etage

Als weiterer Hauptanziehungspunkt erweist sich das Tanzstudio in der 4. Etage. Hier treffen sich die

Tanzbegeisterten aus ganz Neustadt ­ entweder beim Balletttraining oder aber beim Clubtanz! Ob alt, ob jung ­

Tanzen hält halt auf angenehme Weise fit!

8 NNN­Magazin 2/2014


Die oberste Etage dient ausschließlich der

Wellness. Es gibt zwei Saunen, die vielerlei zu

bieten haben. Neben Schlammbädern, kann

man Hydrotherapie buchen, außer für normale

Sauna kann man sich auch für ein Dampfbad

entscheiden. Im Massagebereich kann man

zusätzlich zu normaler Massage eine

Behandlung mit heißen Steinen bekommen.

Auch Akupunktur steht im Angebot.

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Passiert - notiert

In dieser Rubrik gibt es immer mal wieder eine Notiz vom

Leben in Neustadt an der Sim zu lesen. Wir berichten von

alltäglichen Ereignissen ebenso wie von mehr oder

weniger prominenten Persönlichkeiten der Stadt.

Hirsche gefährden den Straßenverkehr

Gut, dass kein Schaden entstand. Die Taxifahrerin kam mit

dem Schrecken davon ­ der Hirsch auch!

Immer häufiger erreichen uns Meldungen, dass Hirsche

sich in der ganzen Stadt breit machen. Ist es noch nett, ein

äsendes Tier zu beobachten, so sieht die Sache anders

aus, wenn es unversehens auf die Fahrbahn springt. Vor

wenigen Tagen entging ein Taxi nur knapp einer Kollision.

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Ihr Hund wird es lieben!

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der Welt!

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Sensation beim Gestüt

Viele Zaungäste ­ vor allem Kinder aus der Nachbarschaft ­

reckten den Hals um einen Blick auf die jüngst geborenen

Pferdezwillinge zu erhaschen. Inzwischen dürfen die

beiden Fohlen nämlich auf die Koppel.

Das war eine ungewöhnliche Überraschung: Erst kam

Turid ­ dunkel mit weißer Blesse ­ und dann unerwartet

Tara ­ das Fohlen mit der ungewöhnlichen Färbung. Im

Stall der Familie von Appenzeller wurden gleich zwei

putzmuntere Fohlen geboren.

In Pferdefachkeisen gelten Zwillingsgeburten als große

Seltenheit. In den meisten Fällen stirbt mindestens ein,

wenn nicht sogar beide Fohlen.

Wenn die beiden Jungtiere, von denen Tara die

Schwächere ist, die ersten Tage überstehen, haben sie

sehr gute Chancen. Grundvoraussetzung dafür ist die

Aufnahme der so genannten Kolestralmilch. Diese erste

Muttermilch enthält Vitamine, Abwehrstoffe und

Aufbaustoffe – alles, was ein neugeborenes Pferdebaby

benötigt. In den nächsten Tagen und Wochen werden

Klarissa und Hans Joachim von Appenzeller noch alle

Hände voll zu tun haben. Beide Jungtiere werden in den

nächsten Tagen mit einer Babyflasche zusätzlich mit

wertvoller Milch versorgt.

Wenn die Aufzucht der beiden gelingt, können sich die von

Appenzellers glücklich schätzen. Schließlich sind die Eltern

Tora und Tudor weithin bekannte Turnierpferde, die schon

so manchen Pokal gewonnen haben.(eek)

Wetterkapriolen

Der Frühling begann so schön mit viel Sonne und milden

Temperaturen. Die Eiscafés waren vollbesetzt und die Radund

Reitwege überfüllt. Und nun ­ da alles grünt und blüht,

die Lämmer und die Kälber auf den Weiden stehen und die

Sims ins Freie möchten, haben wir Schneeregen und

Hagel! Das macht wahrlich keinen Spaß!

Bei der Voruntersuchung konnte nur ein Fohlen vom

Tierarzt ertastet werden, um so größer war nun bei den

Pferdebesitzern die Überraschung. "Wir sind glücklich,

dass die drei Pferde die Geburt so gut überstanden haben.

Das ist eine ganz große Seltenheit. Alle fünf sind wir jetzt

erst einmal erschöpft, denn bis zum Sonnenaufgang hatten

wir gemeinsam mit dem Tierarzt zu tun", sagte Klarissa von

Appenzeller kurz nach dem Fohlen.

Für den unerwarteten doppelten Nachwuchs wurde noch in

der Nacht eine Wand aus dem Stall entfernt, um genügend

Platz für Mutter und Kinder zu schaffen. Alles unter dem

Aspekt, dass die Tiere Ruhe brauchen.

Besorgte Neustädter Bürger fürchten, dass der

Klimawandel gnadenlos zuschlägt! Geschäftsleute

jammern, dass bei solchem Wetter keiner Lust auf

Einkaufen hat. Besonders die Frühjahrsmode bleibt links

liegen. Der Umsatz der Floristen ist drastisch

eingebrochen. Nur die Verkäufer von Regenmänteln,

Gummistiefeln und Schirmen haben gut zu tun. (ing)

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Schlamperei der Stadtreinigung

Empörte Bürger griffen am Wochenende selbst zur

Harke.

Schüler gewinnt Schachturnier

Überraschungssieger beim großen Frühjahrs­

Schachturnier am Dienstag im Stadtpark war der

Schüler Ian McIrish.

Da sahen sowohl die Teenager als auch die erwachsenen

Mitstreiter echt alt aus. Erfolgreichster Spieler des Turniers

war überraschend der jüngste der 8 Teilnehmer der

Endrunde, der 11­jährige Ian McIrish. Er sorgte für Furore,

als er in überzeugendem Stil als einziger alle drei

Endrundenpartien gewann! Souverän gelang es ihm auch

bekannte Spielergrößen zu besiegen. Eventuell hat man

ihn wegen seines Alters einfach unterschätzt.

"Es kann doch nicht sein, dass der Stadtpark am Samstag

noch voller Herbstlaub liegt, obwohl wir schönstes

Frühlingswetter haben!" wetterte John Traveller, bevor er

und seine Familie sich kurzerhand ans Werk machten.

Allerdings informierte er zuvor unsere Redaktion und bat

um einen Reporter und einen Fotografen. Er will nämlich

am Montag die Stadtverwaltung kontaktieren.

"Jetzt, wo die Touristensaison beginnt und Familien am

Wochenende Erholung im Park suchen, ist solche

Schlamperei der Stadtreinigung eine Schande für

Neustadt!" John Traveller ist kaum zu bremsen, und wir

müssen versprechen, einen Artikel im NNN­Magazin zu

veröffentlichen.

Wir gratulieren ihm jedenfalls zu einer sensationellen

Leistung und dem Preisgeld von 2000 Simoleons. Von

diesem jungen Mann wird man mit Sicherheit noch öfter

hören!

"Kleines Kaffeehaus"

Besuchen Sie unser Cafè

und die Sonnenterrasse!

Wir versprechen Ihnen,

Sie werden begeistert sein.

Geöffnet haben wir

täglich von 6 - 24 Uhr.

Mehrmals wöchentlich

Auftritte von bekannten

Künstlern und Showstars!

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Fitnesscenter "Adonis­Tempel"

Dieses exklusive Fitnesscenter ist auch nach der Eröffnung des "Neustädter Sportpalastes" für alle

Traditionsbewussten das Prachtstück der Neustädter "Gesunder Körper ­ Gesunder Geist"­Kultur. Denn die luxuriöse

Ausstattung sucht ihresgleichen unter den Muskeltempeln.

Und die Mitgliedschaft ist natürlich fast unerschwinglich. Ratenzahlungen und Kredite werden selbstverständlich zu

unerhörten Zinsen gewährt. Wer hierher kommt, scheut keine Kosten und tut Gutes für seine Gesundheit ­ immer treu

dem Leitspruch der "Adonis­Tempel­Vereinigung": Dem Leib zum Wohle!

Mit goldenen Adonis­Statuen an allen Ecken und Enden macht das Haus seinem Namen alle Ehre! Außen durchaus

modern gestaltet, verblüfft das Gebäude im Inneren durch die verschwenderische Verwendung von feinstem weißem

Carrara­Marmor und jeder Menge Blattgold. Selbst die Bänke und Tische der Aufenthaltsräume erstrahlen in

goldenem Glanz.

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14 NNN­Magazin 2/2014

Der Adonis­Tempel bietet den

Kunden mehrere Räume mit den

gängigen Trainingsgeräten. Sehr

beliebt ist aber auch die

Möglichkeit nach Anleitung zu

Musik zu trainieren.


Das ganz Besondere am Adonis­Tempel ist aber die Möglichkeit, fernöstlichen Kampfsport in stilechter Atmosphäre

zu betreiben. Sogar ein Meditationsraum steht zur Verfügung. Das lockt eine Menge interessierter Leute an.

2/2014 NNN­Magazin 15


Und dann gibt es da noch den

chicen Pool im Kellergeschoss,

wo man sich nach dem harten

Training herrlich entspannen

kann.

Vor allem am Abend ist hier

zuweilen richtig viel Betrieb,

wenn sich die Neustädter

Schickeria ein Stelldichein gibt.

Schließlich ist es den hier

verkehrenden Schönen und

Reichen fast noch wichtiger,

dass man gesehen und

hoffentlich auch bewundert

wird! Manche Damen nutzen

die Lokalität gerne, um

möglichst unverfänglich ihre

geschäftlichen Kontakte zu

knüpfen.

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Reiterfreuden in Neustadt a. d. Sim

Wer immer am Reiten interessiert ist, kommt am

Neustädter Reitzentrum nicht vorbei. Hier trifft man

sich, hier kann man Reitunterricht nehmen, hier kann

man sich mit Züchtern beraten, hier fiebert man bei

Turnieren um Sieg oder Niederlage oder um seinen

Wetteinsatz, hier kauft und verkauft man Pferde, hier

kann man seine Stute decken lassen, hier feiert

man, hier bekommt man Insidertipps!

Täglich finden die verschiedensten Wettbewerbe im

Reitzentrum statt:

Montag bis Samstag von 17 bis 21 Uhr

Sonntag von 12 bis 17 Uhr

Reitstunden kann man werktags von 8 bis 17 Uhr

buchen.

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Pferdeauktion Neustadt

Bella von Hohenstein

2010 Gestüt Hohrnstein

172 cm Falbfarben

Hannoveraner Stute

Preis gesetzt

Cosmico von Casals

2011Gestüt Casals-Clausen

169 cm Schwarzweiß

Appaloosa Wallach

Preis nach Höchstgebot

Meteor von Wieseneck

2012 Gestüt Wieseneck

170 cm Schwarz mit Weiß

Gelderländer Hengst

Preis nach Gebot

Cara von Casals

2012 Gestüt Casals-Clausen

168 cm Braun

Trakehner Stute

Preis gesetzt


Für alle die kostenlos Springreiten trainieren

möchten, bietet sich in Neustadt das

Trainingscenter Azalée an. Dort gibt es einen

Parcours mit den verschiedensten Hürden,

sodass sowohl Anfänger als auch

Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

Zusätzlich gibt es auch noch einen

Rennparcours. Selbstverständlich kann man

auch einen Reitlehrer buchen.

Das Reitzentrum selber hat eine Pferdekoppel

sowie einen Rennparcours. Daneben gibt es

auch ein Selbstbedienungs­Café im Freien,

Toiletten und einen Kinderspielplatz.

Interessierte Familien verbringen dort mitunter

jeden Samstag und Sonntag.

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Großes Frühjahrsreitturnier

Wie in jedem Jahr fand auch in diesem Jahr wieder ein großes Reitfest statt. Wie steht es

um die Reiter aus Neustadt? Wer gehört zu den festen Lokalgrößen? Welche Pferde

haben sich besonders hervorgetan? Wir berichten:

Als große Siegerin des Rennturniers erwies sich ­ und das nicht zum ersten Mal ­

Klarissa von Appenzeller. Sie gewann den goldenen Pokal, 2000 Simoleons und natürlich

die rückhaltlose Anerkennung des fachkundigen Publikums. Wir gratulieren!

Einen Achtungserfolg konnte eine Newcomerin

verbuchen, war es doch das erste Turnier, an dem sie

überhaupt teilnahm: die junge Anfängerin Jette Pettersen,

die erst seit wenigen Monaten in Neustadt wohnt. Hier

zählt nicht der erzielte Rang, sondern der Mut, sich dem

Wettbewerb zu stellen. Und so teilen wir Stolz und Freude

mit den Angehörigen und Freunden, die mitfieberten und

ihr die Daumen drückten, dass sie nicht vom Pferd fällt.

Das Turnier endete mit dem üblichen Feuerwerk!

20 NNN­Magazin 2/2014


Dieses Mal haben Silvia Schlecker und ich für den Beitrag zur Reihe "Landwirtschaftliche Betriebe der Region"

die Familie Pettersen besucht. Wie wir bei unserer Recherche erfuhren, stammen die Pettersens aus einer großen

Stadt im Norden und hatten bisher nichts mit Landwirtschaft zu tun. Vielmehr ist es wohl so, dass sie sich mit dem

Kauf dieses bäuerlichen Anwesens einen Aussteiger­Lebenstraum erfüllen wollten.

Bei unserer Ankunft am frühen Nachmittag stand die ganze Familie vorm Haus ­ selbst Pferd, Hund und Katze ­ um

uns zu begrüßen. Wahrscheinlich waren sie ein bisschen nervös, weil sie sich noch nicht so ganz in Neustadt

eingelebt haben. Schließlich sind sie erst im Spätherbst eingezogen.

Und sie zeigen uns voller Stolz ein Foto, das zeigt, wie es vor der Renovierung aussah.

Besuch bei Familie Pettersen

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Dann in der gemütlichen Landhausküche bei einem

kräftigen Tee mit Sahne und einem selbst gebackenen

Obstkuchen erzählt Imke Pettersen uns von ihrem Traum:

Schon als Kind liebte sie Tiere über alles. Bloß durfte man

die in der Stadtwohnung nicht halten. Ihre Eltern mussten

immer mit ihr hinaus aufs Land fahren, um die Pferde,

Kühe und Schafe auf den Weiden zu sehen. So beschloss

Imke, irgendwann einmal selber einen Hof zu haben und

sich gesund von eigenen Produkten zu ernähren: Äpfel,

Birnen, Kirschen, Pflaumen, Eier, Honig und Gemüse ­

alles selbst produziert! Das wäre doch sicher auch herrlich

für ihre drei Kinder.

Als sie und ihr Mann genug Geld verdient hatten, konnte

sie ihn überreden, sich auf das Wagnis einzulassen. Und

jetzt ist sie überglücklich und zufrieden mit dem, was sie

inzwischen geleistet haben: Der Hof ist renoviert und

eingerichtet, die Obstbäume wurden noch im Herbst

gepflanzt, der Gemüsegarten ist bestellt, die Bienen

summen um die Blüten ­ ganz so, wie es ihr immer

vorschwebte! Ja, es gibt sogar schon ein paar Hühner!

Fast ein wenig trotzig klingt das ...

Im Gespräch stellt sich dann heraus, dass Jette ­ die

Teenietochter ­ das Stadtleben vermisst, Shoppen,

Freunde, Partys ­ und hier alles bloß unsäglich öde findet!

22 NNN­Magazin 2/2014


Nun zeigt Imke uns das Haus, um zu demonstrieren, was sie den Kindern alles zu bieten haben. Und wir sind

beeindruckt, wie gemütlich einerseits und wie kindgerecht andererseits die Pettersens sich eingerichtet haben. Für

Tochter Jette haben sie sogar eigens einen Partyraum geschaffen. Diese zeigt sich denn auch durchaus einsichtig, als sie

aus der Schule kommend auf uns trifft: "Ja ­ Ma und Pa haben sich echt Mühe gegeben ­ und ich hab ja nun auch Mara ­

das hilft mir sehr! Wenn ich hier reiten kann, werde ich mich vielleicht auch eingewöhnen." Und die beiden Jungs ­ Malte

und Eike ­ sind ganz offensichtlich ohnehin glücklich und zufrieden.

2/2014 NNN­Magazin 23


Jette besteht darauf, uns ihre Stute Mara zu zeigen. Man

merkt sofort, wie stolz sie auf das prächtige Tier ist. "Es

gibt für mich nichts Schöneres, als mich um Mara zu

kümmern, wenn ich von der Schule nach Hause komme.

Vielleicht lerne ich durch das Reiten ja auch neue

Freundinnen und Freunde in Neustadt kennen. Ich habe

schon einige echt nette Leute im Reitzentrum getroffen,

zum Beispiel die Piepenbrinks. Sind wohl stinkreich, aber

gar nicht eingebildet.", sprudelt sie aufgeregt hervor.

Na ­ das klingt doch schon einmal recht gut, denken wir

uns. Um Malte und Eike braucht man sich eh keine Sorgen

zu machen. Das sind fröhliche, gesunde Jungs, immer zu

Streichen aufgelegt.

Heiner Pettersen ist ein stiller Mann, der nicht viel sagt.

Vielleicht auch kein Wunder bei diesen energischen

Frauen. Er scheint uns wie geschaffen für das Leben hier.

Imke ist ein wenig nachdenklich geworden und nach einer

Weile äußert sie sich dann zu ihren Zukunftsplänen: Wenn

sie Jette und Mara so sieht, sagt sie, dann könnte sie sich

vorstellen, später mal in die Pferdezucht einzusteigen.

Vorerst aber müssen sie erst einmal genügend Geld

verdienen. Jette könnte ja zum Beispiel Reituntericht

geben, denn Reiten kann sie inzwischen richtig gut!

Am Abend verlassen wir die Familie mit

dem schönen Gefühl, dass sie für sich

eine gute Alternative zu ihrem früheren

Leben gefunden haben. Dem biologischdynamischen

Landbau gehört ohnehin

die Zukunft. Und für Neustadt können

solche Streiter für ein alternatives Leben

nur ein Gewinn sein.

Wer weiß ­ vielleicht wird aus der einst

aufmüpfigen Jette noch einmal eine

berühmte Pferdezüchterin? (eek/sch)

24 NNN­Magazin 2/2014


Der Neustädter Sim­Golfclub

Der Neustädter Sim­Golfclub verfügt über 10 Loch­Golfplätze. Dieser Course ist mit 2145 Metern (Par 72) der

längste Platz in der Umgebung. Alte Bäume, auch in direkter Spielrichtung, ein See und mehrere Sandbunker machen

den Golfplatz zu einem spannenden Vergnügen. Das Gelände ist ein Parkland­Kurs mit vielen Bäumen, Sträuchern,

Blumen und leichten Hügeln.

Vor allem am Wochenende ist der Platz immer gut besucht. Da treffen sich die Clubmitglieder gerne auch mal nur

zum Plaudern und Chillen im Clubhaus.

Golferwitze

Zwei Golfer kommen bei starkem Regen zu

einem Par 3, das über einen Fluß führt.

Flussaufwärts sehen sie zwei Fischer, die ihre

Angeln ins Wasser hängen lassen.

Sagt der eine Golfer: "Schau dir diese zwei

Idioten an. Die angeln im strömenden Regen!"

Der kleine Ian durfte das erste Mal mit seinem

Vater auf eine Runde gehen. Begeistert

erzählt er nachher jedem, der ihm begegnet:

"Mein Papi ist der allerbeste Golfer der Welt.

Er kann stundenlang golfen und fast nie fällt

ihm ein Ball in eines dieser tückischen kleinen

Löcher."

2/2014 NNN­Magazin 25


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Überzeugen Sie sich selbst davon, wie

ansprechend der Golfplatz und das

Clubhaus gestaltet sind.

Hier kann man es sich wahrlich gutgehen

lassen, und die Clubmitglieder wissen das

auch sehr zu schätzen. Vor allem jetzt, da

alles wieder grünt und blüht, findet man

hier eine wahrlich grüne Oase.

Manche nutzen auch gerne die

Sonnenterrasse oder den Angelsteg.

Andere wieder treffen sich in der Clubbar

auf einen netten Plausch mit Freunden.

Wer es sich leisten kann, ist hier bestens

aufgehoben.

2/2014 NNN­Magazin 27


Idylle pur ­ umsonst für jedermann: Neustadts "Malerischer Angelplatz"

Wer sich den Luxus eines exklusiven Golfclubs nicht leisten kann, der findet hier ebenso Ruhe und Erholung, ohne

einen Simoleon dafür berappen zu müssen. Weil der Platz in solch bezaubernder Umgebung liegt, fern ab vom Trubel

unseres Städtchens, kommen nicht nur die Angler gerne hierher. Natürlich kann man ­ vorausgesetzt man hat die

entsprechende Erfahrung und viel Geduld ­ prächtige Exemplare fangen. Aber viele haben auch einfach ihre Freude

daran, die Natur zu erleben, den Himmel zu wechselnden Tageszeiten zu betrachten oder nur in Ruhe zu träumen.

28 NNN­Magazin 2/2014


Der Angelplatz bietet den Besuchern außer den

üblichen Angelteichen und ­stegen noch ein kleines

verborgenes Schwimmbecken und eine überdachte

Feuerstelle, an der man gemütlich beieinander sitzen

kann, wenn es kühler oder feuchter wird. Manche

Angler vespern hier nach einem langen Tag oder man

tischt den anderen sein Anglerlatein auf. Da der Platz

über Nacht nicht geschlossen wird, trifft sich auch

öfter mal eine fröhliche Runde zum Feiern im Freien.

Und wer den Platz gründlich untersucht, kann eine

Treppe zum Arboretum auf dem Hügel finden.

2/2014 NNN­Magazin 29


Hier noch ein Insidertipp für Angler, die wie ich am anderen Ende der Stadt wohnen:

In der Würfelsiedlung gibt es den kleinen, aber feinen "Petri­Heil­Angelplatz". Da er direkt neben unserem

Apartmenthaus liegt, verbringe ich meine Freizeit häufig dort. Auch meine Partnerin, die sich gar nicht fürs Angeln

interessiert, kommt gerne mit und liest ein Buch. Danach gibt es ein Heißgetränk oder ein Eis am Kiosk. (eek)

Petri­Heil­Angelplatz

30 NNN­Magazin 2/2014


"Tanz­Fabrik" ­ die Neustädter Diskothek im Industriegebiet

So ­ wie wir sie kennen ­ nämlich bei Nacht ...

... und bei Tag: Da sieht man, dass es wirklich

mal eine Fabrik war.

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Für unsere Rubrik "Gastronomische Betriebe in Neustadt a. d. Sim" sah sich unsere Mitarbeiterin Silvia Schlecker

dieses Mal in der "Tanz­Fabrik" um:

Die Diskothek hat von 17 bis 4 Uhr morgens geöffnet und erfreut sich großer Beliebtheit sowohl bei Jüngeren als

auch bei Älteren. Schon die stimmungsvolle Raumgestaltung und die farbenprächtige Ausstattung stimmen fröhlich.

Es gibt tolle Musik und Lichteffekte, nette Sitzgruppen und eine Bar für Cocktails und Snacks. Auch die Blubberbar

wird gerne genutzt. In der oberen Etage befindet sich eine kleine Spielhalle ­ ebenfalls im Retrostil.

32 NNN­Magazin 2/2014

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