Der Verein „Nachbarn für Nachbarn e. V.“ freut sich über reges ...

arnsberger.wohnen.de

Der Verein „Nachbarn für Nachbarn e. V.“ freut sich über reges ...

Das Magazin der Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft eG

Ausgabe 2/2012

Über uns

Geschäftsjahr 2011

3,2 Mio. Euro gut investiert

Seite 4

Nebenan

Wohnungsumsetzung -

Besuch bei Frau Hasler

Seite 13

Aus der Region

Franz Stock - Ausstellung

im Sauerlandmuseum

Seite 14

Kinderseite

Beim Malwettbewerb sind

tolle Bilder eingegangen

Seite 16

Das Thema

Auf den Spuren von

Köhlern und Wölfen

A

W

G


2

Über uns

Kurzer Überblick über die

Entstehung der Genossenschaften

Laut einer Umfrage des Instituts für Genossenschaftswesen in

Münster kennen 83,1 % der deutschen Bevölkerung den

Begriff Genossenschaft und 80,7 % dieser Menschen wissen,

dass sich in einer Genossenschaft „mehrere zusammentun,

um gemeinsam zu erreichen, was sie alleine nicht schaffen

können.

Die Genossenschaften können auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Bereits im Mittelalter gab es erste Zusammenschlüsse

von Menschen für ein gemeinsames Ziel. Im Bergbau

entstanden die Knappschaften, im Alpenraum die

Alpgenossenschaften.

Begründer

Als Begründer der ersten Genossenschaftsbewegung im Jahre 1799 gilt Robert Owen. In

seiner Baumwollspinnerei in Schottland schaffte er die Lohnsklaverei ab, führte bessere

Arbeitsbedingungen ein. Kürzere Arbeitszeiten (10,5 statt 14 Stunden täglich), Kranken- und

Rentenversicherungen, bessere Wohnhäuser und Lebensmittel zu fairen Preisen führten

dazu, dass die Produktivität immens anstieg. Die Mitarbeiter fühlten sich wohl und das

Unternehmen fuhr beachtliche Gewinne ein.

Im deutschsprachigen Raum

© Deutscher Raiffeisenverband e.V.

Heute

1847 gründete der damalige Bürgermeister von Weyerbusch (Rheinland),

Friedrich Wilhelm Raiffeisen einen „Brotverein, den ersten

Hilfsverein zur Unterstützung der armen ländlichen Bevölkerung.

Ab 1848 war er Bürgermeister von Flammersfeld und gründete hier

einen Verein, bei dem die Bauern Geld ansparen und zum Ankauf

von Gerätschaften oder Vieh günstig leihen konnten. 1864 entstand

der „Heddesdorfer Darlehnskassenverein, der heute als erste Genossenschaft

im Sinne Raiffeisens gilt.

Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dem großen Genossenschaftsgründer und Sozialreformer:

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.

Zur selben Zeit gründete Hermann Schulze-Delitzsch in Delitzsch die „Rohstoffassoziation

für Tischler und Schuhmacher und 1850 den „Vorschussverein − den Vorläufer der

heutigen Volksbanken. Das System seiner Genossenschaften sah den Erwerb von Genossenschaftsanteilen,

die Beschränkung aller Leistungen auf die Genossen, die Solidarhaftung und

die Ablehnung direkter Unterstützung durch den Staat vor.

Der Genossenschaftsgedanke ist auch heute hochaktuell, wurden doch im Jahre 2011 mehr

als 150 Genossenschaften alleine im Bereich Energie, Umwelt und Wasser gegründet.

Genossenschaften zeigen: Sozial verantwortlich handeln und dabei nachhaltig zu

wirtschaften sind keine Widersprüche!

© Vereinte Nationen

„Genossenschaften

sind eine Erinnerung an die internationale

Gemeinschaft, dass es möglich ist, sowohl nach

wirtschaftlicher Rentabilität als auch sozialer

Verantwortung zu streben.

Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen,

anlässlich des Internationalen Jahres der Genossenschaften.

Ausgabe 2/2012

Wir sind für Sie da

Bitte sprechen Sie bei Mängeln oder

Störungen zuerst mit Ihrem Hauswart

oder rufen Sie uns an unter:

0 29 32 / 47 59 10

Sanitär/Heizung

Arnsberg

Fa. Stiefermann Tel.:029 31 - 93 89 93

Neheim/Hüsten

Fa. Dymek Tel.:029 32 - 831 01

Höingen/Bergheim/Herdringen

Fa. Schlüter Tel.:029 32 - 74 26

Sundern/Stemel

Fa. Plass Tel.:029 33 - 31 53

Fa. Schültke Tel.:029 33 - 20 57

Elektro

Arnsberg

Fa. Schmidt Tel.:0171 - 805 47 11

Neheim/Hüsten/Bergheim/Herdringen/

Höingen

Fa. Schweineberg Tel.:029 32 - 839 90

Sundern/Stemel

Fa. Schäfer Tel.:029 33 - 25 07

Dach

Arnsberg

Fa. Hesse Tel.:029 31 - 521 30

Neheim/ Bergheim

Fa. Aland Tel.:029 32 - 225 78

Hüsten/ Herdringen/ Höingen

Fa. Herbst Tel.:029 32 - 541 20

Sundern/Stemel

Fa. Rischen Tel.:029 33 - 27 36

Kabelfernsehen

Unitymedia

Kundencenter Tel.: 01805 - 66 31 00

Techn. Störung Tel.: 01805 - 66 01 00

Michael Harmann Tel.: 0173 - 51 46 937

Schlüsseldienst

Fa. Clemens Tel.: 0163 - 338 50 49

Fa. Becker-Jostes Tel.: 029 33 - 971 30

Unsere Handwerker sind an allen Werktagen für Sie

im Einsatz. Aber auch sie wünschen sich ungestörte

Freizeit, deshalb bitte nur im äußersten Notfall

anrufen.

Redaktion Hausblick

Das Magazin erscheint alle 3 Monate

Magazin der Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft eG

Tel. 029 32 - 47 59 10

info@arnsberger-wohnen.de

www.arnsberger-wohnen.de

Verantwortlich für den Inhalt:

Vorstand der Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft

Grafik:

Fabian Kleinhans, Patrick Krupiak

GEOVIS Media Services

Redaktion und Gesamtherstellung:

Verena Lipstädt

GEOVIS Media Services

Tel. 029 21 - 66 09 262

Coesterweg 45, 59494 Soest

hausblick@geovis.com

Fotos:

AWG, Verena Lipstädt, Privat, fotolia


endlich ist es wieder so weit – der Sommer ist da! Zeit, um Sonne zu tanken und möglichst

viel draußen zu sein! Unsere schöne Region bietet da unzählige Möglichkeiten, von denen

wir Ihnen einige in diesem Heft vorstellen.

Das Freibad Storchennest zeigt sich frisch renoviert, die Wanderung über die kulturhistorische

Route sollte man unbedingt unternehmen und ein Besuch des Haareselrennens in

Ense gehört schon fast zum Pflichtprogramm für Anwohner unserer Region.

Zum Jahr der Genossenschaften gibt es Infos, wir lüften das Geheimnis unseres QR-Codes

auch für Mitglieder ohne Smart-Phone und rufen zum Wettbewerb „Bring Deinen Nachbarn

zum Kochen auf.

Frau Hasler, die eine Wohnungsumsetzung hinter sich hat, kommt zu Wort und wir berichten

über das Leben von Franz Stock, dem weltberühmten Priester aus Neheim.

Ganz besonders freuen wir uns über die Kunstwerke der Kinder von der Karl-Wagenfeld-

Schule, die Auswahl der besten Bilder war mehr als schwierig, waren doch alle wunderschön!

Weil es einfach so viel zu berichten gibt, erscheint dieser Hausblick erstmals 16-seitig.

Wir hoffen, dass Ihnen diese „Ferienlektüre gefällt und

verbleiben mit vielen Grüßen

Werner Schlinkert und Herbert Herrig

Vorstand der AWG

Sicherlich haben Sie die QR-Codes schon

auf Plakaten, in Zeitungsanzeigen, auf Einkaufstüten

und auf Produkten fast jeder Art

gesehen.

Dass die AWG als Genossenschaft einerseits

auf Traditionen bedacht ist, andererseits

sehr modern agiert, sieht man nicht nur an

den Baumaßnahmen an Bestandshäusern,

sondern auch an der Außendarstellung der

AWG.

Das neue Logo und die Umgestaltung des

Geschäftshauses an der Goethestraße, die

Werbung auf Fahnen und auf den Firmenwagen

machen auch Nichtmitglieder auf

die AWG aufmerksam. So hat die AWG jetzt

auch einen QR-Code entwickeln lassen.

QR steht für „Quick Response; deutsch:

„Schnelle Antwort. Der 2-dimensionale

Code kann von internetfähigen Handys gelesen

werden. So erhält der Benutzer schnell

Zugriff auf die Zielinformationen, die im Internet

auf Websites veröffentlicht sind.

Liebe Leserinnen und Leser,

Was verbirgt sich hinter dem QR-Code der AWG?

Entstehung

1994 wurde der Code von der japanischen

Firma Denso Wave zwecks Markierung von

Baugruppen und für die Logistik von

Toyota entwickelt.

A

W

G

Der Code besteht aus einer quadratischen

Matrix aus schwarzen und weißen Punkten.

Die Verwendung des Codesystems ist

kostenfrei.

Ausgabe 2/2012

Frischer Wind bei der AWG

Anwendung

Über uns

Die japanische Regierung nutzt QR-Codes

für verschlüsselte Daten bei Visumvergabe

in Reisepässen, in Florida benutzt die Polizei

QR-Codes für die Verbreitung von Sicherheitshinweisen.

Mittlerweile gibt es sogar Menschen, die

sich QR-Codes tätowieren lassen und ziemlich

außergewöhnlich ist die Idee, Grabsteine

mit QR-Codes zu versehen, um auf

Websites mehr über den Verstorbenen zu

erfahren.

Das Südsauerlandmuseum in Attendorn

hat einige Ausstellungsstücke im Museum

mit QR-Codes versehen. Hier verbergen

sich die Informationen, die sonst der Museumsführer

erläutert.

Der QR-Code der AWG leitet übrigens

schlicht und einfach auf die aktuellen Wohnungsangebote

der AWG.

Wirklich praktisch!

3


4

Über uns

Geschäftsjahr 2011

Schwerpunkt der Tätigkeit in

bestandsbezogene Bauleistungen -

Investitionsvolumen von 3,2 Mio. Euro in 2011

Auch im Jahr 2011 hat unsere Wohnungsgenossenschaft

den Schwerpunkt der

Tätigkeiten in die bestandsbezogenen

Bauleistungen – Instandhaltung und Modernisierung

vorhandener Gebäude und

Wohnungen – gelegt. Dabei wird insbesondere

darauf geachtet, dass die durchgeführten

Maßnahmen dem neuesten energetischen

Standard entsprechen.

Wohnungsbewirtschaftung und

Vermietungssituation

Die Vermietungssituation hat sich im Vergleich

zum Vorjahr leicht gebessert Ein

Abbau der Leerstände, insbesondere im

Bereich Arnsberg und Hüsten, konnte erreicht

werden. Der Abbau der Leerstände

in Arnsberg wurde durch den Verkauf von

165 Wohnungen der Wohnanlage in Gierskämpen

stark beeinflusst. Ende 2011 standen

insgesamt 155 Wohnungen (Vorjahr

202) leer; davon 110 (Vorjahr 126) aufgrund

durchzuführender Modernisierungen.

Weitere 101 (Vorjahr 121) Wohnungen mit

einer Wohnfläche von 5.233 m² sind zum

Jahresende 2011 nicht im Bestand enthalten,

da sie zurzeit nicht vermietbar sind. Nach

entsprechender Modernisierung werden sie

dem Arnsberger Wohnungsmarkt wieder

zugeführt. Im Jahr 2011 waren 132 Mieterwechsel

zu verzeichnen, davon 18 innerhalb

unseres Hausbesitzes. Im Vorjahr waren es

173 Kündigungen.

Gebäude mit einem hohen Leerstand, die

eine Modernisierung und Instandhaltung

aus wirtschaftlicher Sicht nicht rechtfertigen,

sollen mittelfristig abgerissen werden

und durch Neubauten ersetzt werden. In

bestimmten Bereichen wird sich die Genossenschaft

auch zukünftig von unrentierlichem

Besitz trennen.

Wohnungsbestand zum 31.12.2011

Ende 2011 bewirtschaften wir in den Stadtgebieten

Arnsberg und Sundern, sowie in

der Gemeinde Ense 1.436 Wohneinheiten

mit einer Wohnfläche von 82.561 m². Davon

entfallen auf den Stadtteil Arnsberg

439 Wohnungen, auf den Stadtteil Hüsten

448 Wohnungen, auf den Stadtteil Neheim

472 Wohnungen, sowie auf den Ortsteil

Herdringen 30 Wohnungen. In der Stadt

Sundern bewirtschaften wir noch einen

kleinen Bestand von 35 Wohnungen; in der

Gemeinde Ense 12 Wohnungen.

Weiterhin gehören 14 gewerbliche Einheiten

mit einer Nutzfläche von 991 m², 149 Garagen

und Carports, sowie 227 Einstellplätze zu

unserem Bestand. Der verfügbare bebaute

Grundstücksbestand beträgt 236.409 m²;

davon befinden sich 2.860 m² in Erbpacht.

Modernisierung und Instandhaltung

Zur weiteren Verbesserung der Vermietbarkeit

unseres Wohnungsbestandes, sowie

eines mittelfristigen Abbaus der Leerstände,

wurden in 2011 insgesamt 1.719.000,- € (in

2010 1.375 T€) für die Instandhaltung ausgegeben.

Für Modernisierungsmaßnahmen in unserem

Bestand investierten wir im vergangenen

Jahr ein Volumen von 1.434.900,- €

(in 2010 1.243 T€). Diese Maßnahmen beinhalten

insbesondere den Vollwärmeschutz,

Veränderung von Grundrissen, neue Heizungssysteme

und Bäder, den Anbau von

Balkonen, den Bau neuer Stellplätze, sowie

die Modernisierung einzelner Wohnungen.

Frisch modernisiertes Bad

Unsere Genossenschaft hat im Jahr 2011

für die Erhaltung und Wertverbesserung

unseres Wohnungsbestandes ein Volumen

von 3,2 Mio. € (in 2009 2,8 Mio. €) investiert.

Für das Geschäftsjahr 2012 sind wiederum

Ausgaben für Instandhaltung und Moder-

Ausgabe 2/2012

nisierung in Höhe von 3,9 Mio. € geplant.

Zukünftige Entwicklung

Die Genossenschaft hat sich mittlerweile

auch in ihrer Außendarstellung deutlich

verändert. Nicht nur wurde in der Vertreterversammlung

vom November 2011 der

Firmenname in Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft

eG geändert – auch das

äußere Erscheinungsbild ist moderner und

ansprechender geworden. Diese Wandlung

wird von der Geschäftsleitung auch weiterhin

verfolgt, um zukünftig am Arnsberger

Wohnungsmarkt als traditioneller, insbesondere

aber als kompetenter, moderner

und innovativer Vermieter wahrgenommen

zu werden.

Die Neuwahl unserer

Vertreterinnen

und Vertreter wurde

im September

2011 durchgeführt.

Laut unserer Satzung

sind wir verpflichtet,

alle 5 Jahre

die Interessenvertreter

und Ersatzvertreter

unserer

Mitglieder neu zu

wählen. Seit der

letzten Vertreterversammlung

im

November 2011 besteht

die Vertreterversammlung

aus

58 Mitgliedern.

Außendarstellung AWG

Diese stimmen nicht nur in der Vertreterversammlung

über das vergangene Geschäftsjahr

ab, sondern vertreten auch die Interessen

der Mitglieder gegenüber Vorstand und

Aufsichtsrat der Genossenschaft.

Die demographische Entwicklung unserer

Region macht es schon heute erforderlich,

eine zielgruppenorientierte Vermarktung

unserer Wohnungen vorzunehmen.


Geschäftsstelle Goethestraße in neuem Look

In unserem Geschäftsgebiet wird verstärkt

kleinteiliger Wohnraum in einer Größenordnung

von 50-60 m² nachgefragt. Bei unseren

Modernisierungen findet diese Gegebenheit

verstärkt Berücksichtigung.

Barrierefreiheit und altersgerechte

Ausstattung der Wohnungen sind

weitere Kriterien, die von uns beachtet

werden. Ziel wird es sein,

weitere Wohngemeinschaften für

ältere Menschen, in Kooperation

mit den entsprechenden Partnern,

in unserem Geschäftsgebiet umzusetzen.

Auch die Errichtung einer

ersten Tagespflegeeinrichtung befindet

sich in der Umsetzungsphase

und wird voraussichtlich im August

2012 eröffnet.

Der technische Zustand sowie die wirtschaftlichen

und finanziellen Leistungsindikatoren

sind Gründe für einen zurzeit

immer noch hohen Leerstand in unserem

Wohnungsbestand. Die konsequente Umsetzung

der Ergebnisse der Portfolioanalyse

wird mittelfristig zu einer besseren Auslastung

unseres Wohnungsbestandes führen.

Der Neubau von Wohnungen an interessanten

Standorten als Ersatz für den Rückbau

dient der Bestandssicherung unserer

Genossenschaft in der Zukunft. Erste Überlegungen

wurden bereits gemeinsam von

Vorstand und Aufsichtsrat in die Wege geleitet.

Ausgehend von dem Beschluss der Vertreterversammlung,

dass für 3 Jahre auf

eine Dividendenausschüttung verzichtet

wird, wurde es uns ermöglicht, die entsprechenden

Beträge auch in 2011 in den

zusätzlichen Einbau von Sicherheitstechnik

in unserem Hausbestand einzusetzen.

Das Sicherheitsprogramm beinhaltet unter

anderem den Einbau von Rauchmeldern

und neuen Wohnungseingangstüren. Somit

haben unsere Mitglieder auch im Jahr

2011 einen Beitrag zur Instandhaltung und

Wertverbesserung unseres Hausbestandes

geleistet.

Modernisierte Häuser in der Heinrich-Lübke-Straße

Die gesetzliche Prüfung des Geschäftsjahres

2011 durch den Verband der Wohnungs-

und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen

e.V. beginnt Anfang Juli 2012. Nach

Vorlage des Prüfungsberichtes wird der

Vorstand und Aufsichtsrat die neu gewählten

Vertreter unserer Genossenschaft in der

ordentlichen Vertreterversammlung für das

Geschäftsjahr 2011 in gewohnter Weise informieren.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen,

02932/83990

Elektro Schweineberg · Auf dem Bruch 37 · 59757 Arnsberg

Neue Mitarbeiterin

Wir begrüßen herzlich unsere neue

Mitarbeiterin Frau Antje Fitz.

Frau Fitz hatte am 02.05.2012 ihren ersten

Arbeitstag in der Technischen Abteilung der

AWG und hat sich, wie sie sagt, schon gut

eingearbeitet. Vorher war sie in der Technischen

Abteilung des Klinikums Arnsberg

beschäftigt.

Geboren ist sie in Hamburg, um später nach

Bayern zu gehen, wo sie ihre Jugend- und

Ausbildungszeit verbrachte. Seit 1991 lebt

sie mit ihrer Familie in Ense-Höingen. Von

ihren drei Kindern sind schon zwei erwachsen

und leben nicht mehr im Haushalt der

Eltern.

Ihre Freizeit verbringt Frau Fitz sehr gerne

im Garten und unternimmt Spaziergänge

mit ihrem Hund. Das wahre Glück der Erde

liegt für sie allerdings auf dem Rücken

der Pferde, denn Reiten ist ihr liebstes Hobby,

bei dem sie so richtig entspannen und

abschalten kann.

Mitarbeitern und Hauswarten für ihre

im Jahr 2011 geleistete Arbeit und dem Aufsichtsrat für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Ausgabe 2/2012

Über uns

Elektro-Installationen

E

Kraft-, K Licht-, Schwachstromanlagen

Speicherheizungen

S

Steuerungen

S

5


6

Sicherheit

Nach Einbruch oder Diebstahl: Ruhe bewahren!

Leider hat die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr drastisch zugenommen.

Das Gefühl, in eine Wohnung zu kommen, die ein Fremder durchwühlt hat, um wertvolle

Gegenstände mitzunehmen und evtl. liebgewonnenen Einrichtungsgegenstände zu zerstören,

ist schockierend.

Jetzt gilt es, ruhig zu bleiben und an das Wichtigste zu denken.

1. Polizei unter 110 anrufen, nichts anfassen, um evtl. Spuren nicht zu verwischen.

2. Bank- und Kreditkarte sperren lassen, wenn sie gestohlen wurden.

Für EC- und Maestro-Karten gilt die Nummer: 116 116

(gebührenfrei innerhalb Deutschlands)

3. Für die Versicherung ist die Auflistung des Schadens wichtig.

Was wurde zerstört?

Was fehlt?

4. Wichtige Papiere sollten Sie erst nach einigen Tagen wiederbeschaffen, denn oftmals

werden diese gefunden, weil sie vom Täter weggeworfen wurden.

Der materielle Verlust ist schlimm, aber die Psyche leidet natürlich auch. Man fühlt sich

vielleicht nicht mehr so sicher wie vorher. Es ist unangenehm zu wissen, dass ein Fremder

Einblick in die Privatsphäre genommen hat.

Nun ist es tröstlich, gute Nachbarn zu haben, bei denen man sein Herz ausschütten kann.

Hausratversicherung schützt Hab und Gut

Der Sommer kommt, die großen Ferien

stehen vor der Tür und die große Reisewelle

beginnt. Verlassene Häuser und Wohnungen

sind zu dieser Zeit ein beliebtes Ziel

für Einbrecher. Nicht selten bietet sich den

Urlaubern bei ihrer Heimkehr ein erschreckendes

Bild: die Wohnungstür ist aufgebrochen,

Schränke und Kommoden wurden

durchwühlt, Fernseher und HiFi-Anlage

sind weg. Sind die Bewohner ausreichend

abgesichert, haben sie Glück im Unglück.

Nicht nur durch Einbruch und Vandalismus,

auch durch Hagelschlag, Feuer, Sturm

oder Wasserrohrbruch können erhebliche

Schäden entstehen, die dem Traum vom

sorgenfreien Zuhause einen schweren

Dämpfer versetzen.

Die Geschäftsstelle Schröder, Tetampel und

Ufer von der Westfälischen Provinzial Versicherung

bietet eine Hausratversicherung,

die ab dem kleinsten Schaden für finanzielle

Sicherheit sorgt. Prinzipiell ist alles

versichert, das sich im Inneren des Hauses

befindet, wie beispielsweise Einrichtungs-,

Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände, sowie

sonstige Wertsachen. Im Einzelfall wären

das beispielsweise Möbel, Elektrogeräte,

Lebensmittel oder auch Wertpapiere. „Auch

wenn wir den ideellen Wert nicht ersetzen,

können mit der Hausratversicherung die finanziellen

Folgen bewältigt werden, sagt

Geschäftsstellenleiter Winfried Schröder.

120x60_4c_Schroeder_Te_oFo:a 01.12.2011 12:13 Uhr Seite 1

Immer da, immer nah.

Ihr Versicherungsschutz in professionellen Händen.

Direkt vor Ort. Die Provinzial – zuverlässig wie ein Schutzengel.

Ihre Provinzial-Geschäftsstelle

Schröder, Tetampel & Ufer OHG

Goethestraße 24, 59755 Arnsberg-Neheim, Tel. 0 29 32 / 80 94 90

schroeder-tetampel-ufer@provinzial.de

Ausgabe 2/2012

Tipps zum Einbruchschutz zur Urlaubszeit

!

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!

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Verschließen Sie alle Türen und Fenster.

Gekippte Fenster täuschen keine Anwesenheit

vor, sondern locken Einbrecher

an.

Informieren Sie Ihre Nachbarn über die

bevorstehende Urlaubsreise.

Lassen Sie während Ihrer Abwesenheit

die Rollläden nicht permanent ganz oder

teilweise herunter. Es zeigt Einbrechern,

welche Häuser zurzeit leer sind. Bitten

Sie stattdessen möglichst einen Nachbarn

darum, morgens und abends die

Rollläden zu bedienen.

Sorgen Sie durch einen hilfsbereiten

Nachbarn dafür, dass der Briefkasten

täglich geleert und die Post nicht sichtbar

vor dem Haus abgelegt wird.

Lassen Sie keine Bargeldbeträge im

Haus zurück. Schmuck sollte während

der Abwesenheit sicher untergebracht

sein (z. B. in einem Bankschließfach).


Bring Deinen Nachbarn zum Kochen!

Gerne möchten wir Ihnen den Kochwettbewerb für Genossenschaften, initiiert vom GdW,

dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. vorstellen,

bei dem Sie praktische Koch-Schürzen bekommen und sogar eine Einladung nach Berlin

inklusive Kochkurs bei einem Sterne-Koch gewinnen können:

Wenn Sie bei dem Wettbewerb mitmachen möchten, bewerben Sie sich bitte auf der Website

www.gdw.de oder melden sich bei uns unter 029 21 - 66 09 262.

Mitmachaktion der GdW

Bei Genossenschaften ist die Nachbarschaft etwas

wert. Man kennt sich, respektiert sich und

lebt in einer besonderen Gemeinschaft zusammen.

Mit unserer Mitmachaktion wollen wir diese

Nachbarschaft stärken und gemeinsam zum

Kochen bringen.

Laden Sie einen oder mehrere Ihrer Nachbarn ein

und kochen Sie zusammen - gemeinsam Essen

und Reden gehört natürlich auch dazu. Egal ob

Brunch, eine Kaffeetafel oder ein Abendessen mit

mehreren Gängen, erlaubt und erwünscht ist

alles, was Sie mit Ihren Nachbarn zusammen an

den Herd bringt.

Teilen Sie uns einfach mit, wann und wie Sie

Ihren Nachbarn zum Kochen bringen wollen. Sie

erhalten dann von uns für alle Mit-Köche eine

Zumba ® Fitness

Im letzten Hausblick wurde angekündigt,

dass Zumba im Bürgerhaus unterrichtet

würde.

Das Interesse war gewaltig, viele Mieter waren

von dem Angebot begeistert. Sarah, die

Trainerin, konnte noch einen zweiten Kurs

eröffnen, um möglichst viele Teilnehmer

aufzunehmen.

In den Sommerferien gibt es keine Kurse

über die VHS, aber die Trainerin für

Zumba ® Fitness Frau Ursula Tigges hat

sich entschlossen, von Juli bis September

Zumba ® Fitness im Bürgerhaus an der

Montessoristr. 9a anzubieten.

Eine 5er Abokarte kostet bei ihr 25,- €.

Infos bei Frau Tigges unter 0170 - 48 162 49.

Schürze und schon kann es losgehen. Dokumentieren

Sie die Küchenschlacht mit Bildern oder

einem kurzen Video z.B. mit dem Handy. Die

Bilder oder das Video senden Sie mit dem Rezept

an uns und eine Jury wählt drei Gewinnerteams.

Alle Bilder, Videos und Rezepte stellen wir auf

unserer Internetseite vor.

Die Gewinnerteams laden wir im November

nach Berlin ein, wo sie sich mit einem Sterne-

Koch an den Herd stellen und Ihre Rezepte unter

seiner Anleitung perfektionieren können. (GdW)

Der Wettbewerb läuft noch bis zum

30. September 2012.

Der Verein Nachbarn für Nachbarn e. V. freut sich über reges Interesse

EM Spiele

Public Viewing bei Nachbarn für Nachbarn

Frau Krick lädt alle Nachbarn zum gemeinsamen

Schauen der EM-Spiele in der

Montessoristr. 9a ein. Wie viel mehr Spaß

macht es doch, gemeinsam mitzufiebern,

anzufeuern und – hoffentlich – zu jubeln.

Auch Niederlagen lassen sich in der Gruppe

besser verkraften!

Ausgabe 2/2012

Nebenan

Neben dem wöchentlichen Spielenachmittag, dem Stammtisch und dem Familienbrunch gibt es im Bürgerhaus in der Montessoristr. 9a auch andere Angebote:

Foto: Ursula Tigges

Nähere Infos erteilt

Frau Krick: 029 32 - 47 59 10

Oktoberfest geplant

Die Bewohner der Straße „Am Gladenbruch

haben sich in diesem Jahr entschieden,

statt des jährlichen Sommerfestes ein

Oktoberfest zu feiern. Wer Ideen einbringen

möchte oder Vorschläge zur Gestaltung hat,

kann sich gerne bei Frau Krick melden:

029 32 - 47 59 10.

Prämie: 111,- €

Mieter werben Mieter

Neue Mieter zu vermitteln lohnt sich.

Jedes Mitglied unserer Genossenschaft,

das einen neuen Mieter vermittelt, bekommt

als Dankeschön die einmalige

Summe von 111,- €. Da lohnt es sich

doch, mal im Bekanntenkreis zu fragen.

Schließlich gibt es auch gute Gründe für

ein Mietverhältnis mit der Arnsberger

Wohnungsbaugenossenschaft eG. Beachten

Sie bitte, dass Sie sich vorab mit

dem zuständigen Wohngebietsbetreuer

in Verbindung setzen, damit Ihnen die

Prämie auch sicher zugeht.

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8

Hilfe im Alltag

ASS – Der Arnsberger Seniorenservice

Seit 2011 gibt es eine neue ehrenamtliche Initiative

unter der Trägerschaft der Engagementförderung

der Stadt Arnsberg.

„Hier engagieren sich Menschen im Unruhezustand

mit dem Ziel, Sinnvolles zu tun. Wir

freuen uns sehr über neue Teammitglieder!

beschreibt Koordinator Achim Brinkmann

den Seniorenservice schmunzelnd.

Es werden Rentner und Rentnerinnen gesucht,

die Menschen helfen, welche aus den

unterschiedlichsten Gründen auf Hilfe angewiesen

sind.

Hilfe zur Bewältigung des Alltags

Herrn Brinkmann fällt ein Beispiel ein: „Ullrich

P. (Name von der Red. geändert) stand

voll im Berufsleben, bis er im Alter von 58

Jahren mehrere Schlaganfälle erlitt, die ihn

berufsunfähig machten. Nach mehreren Rehamaßnahmen

hat er sich glücklicherweise soweit

erholt, dass er wieder zuhause ist und auch mit

seinem Rollator laufen kann. Allerdings lebt er

im Neheimer Randbezirk, sein Haus befindet

sich in Hanglage und der nächste Supermarkt

ist zu Fuß nicht zu erreichen.

Ausflug zum „Forum für Generationen in Iserlohn geplant

Unsere Bevölkerung wird im Durchschnitt

immer älter. Leider gehören zum Altern

manchmal auch unerwünschte Einschränkungen

der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Moderne Hilfsmittel können den Alltag

jedoch in vielen Fällen erleichtern.

Ausstellung bei der Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT)

Herr Schlinkert bietet interessierten Genossenschaftsmitgliedern

einen gemeinsamen

Ausflug zur Dauerausstellung „Forum für

Generationen der Gesellschaft für Gerontotechnik

in Iserlohn an.

„Im Alter sorgenfrei wohnen

Hier wird über Bauen und Wohnen ohne

Grenzen nach dem Credo: „Im Alter sorgenfrei

wohnen informiert. Schwerpunkte

sind: Mobilität, Pflege, Küche & Haushalt,

Badwelten & Haustechnik, Elektro- &

Gebäudeautomation sowie Sicherheit &

Kommunikation.

Bad und Küche behindertengerecht - Ausstellung GGT

Auf einer Fläche von 1.200 m² können mehr

als 1.000 Produkte von fast 100 Herstellern

besichtigt werden.

Ausgabe 2/2012

In der Zeitung hatte er von dem Seniorenservice

gelesen und rief dort an. Achim Brinkmann

organisierte Hilfe. Jetzt wird einmal wöchentlich

für Ullrich P. eingekauft. Außerdem nimmt

sich Herr K. vom ASS Zeit für ausführliche Gespräche

mit ihm und hilft bei dem Ausfüllen von

Formularen.

Tätigkeitsfelder der ASS

Das Team vom ASS steht auch bei Behördengängen

oder bei kleinen Reparaturen

im Haus zur Seite. Sollte z.B. eine alte Dame

nicht in der Lage sein, eine defekte Glühbirne

zu wechseln oder ihren Anrufbeantworter

einzustellen, kann auch hier ein Teammitglied

des ASS Hilfestellung leisten.

Selbstverständlich kann der ASS keine Pflegedienstleistungen

übernehmen und nicht den

Handwerker ersetzen, aber bei lästigen alltäglichen

Problemen so manchem helfend unter die

Arme greifen.

Zu erreichen ist das Team von Montag bis Freitag

von 9.00–12.00 Uhr unter 029 32 - 14 02.

Ein Beraterteam gibt Tipps und erklärt die

Geräte. Komfort und Qualität stehen dabei

im Mittelpunkt.

Wenn Sie Interesse an einer Besichtigung

der Ausstellung haben, rufen Sie bitte bei

der AWG unter 029 32 - 47 59 10 an.


Unbedingt hingehen:

Zum Haareselrennen in

Ense-Bremen am 29. Juli!

Sie heißen Joey, Pedro, Cindy, Gitti oder Olleck

und sind das ganze Jahr über normale

Esel. Aber einmal im Jahr verwandeln sie

sich in „Rennesel und werden bewundert

und angefeuert wie edelste Rennpferde auf

der Rennbahn Berlin Hoppegarten.

Bereits zum 11. Mal in Folge findet das Haareselrennen

in Ense-Bremen statt. Diese Veranstaltung

ist wirklich sehenswert, geht es

hier doch vor allen Dingen um den Spaß an

der Sache und nicht um verbissene Turnierteilnehmer,

die nur den Sieg im Auge haben.

Die Esel werden natürlich nicht geritten,

sondern geführt, sodass auch die Führer

am Ende des Rennens außer Atem sind. Da

passiert es auch schon mal, dass ein Esel

wirklich gar keine Lust zum Laufen hat und

einfach stehenbleibt. Die Zuschauer feuern

die Esel und Treiber an, die Stimmung ist

grandios. Ein Gewinnspiel gibt es auch, die

Besucher können einen Tippzettel mit der

Startnummer ihres Favoriten abgeben und

interessante Preise gewinnen.

Entweder steht man am Rand der Rennbahn

oder findet Platz auf den Strohballen, die als

Sitzgelegenheiten rund um die „Esel-Arena

liegen. Besonders Kinder lieben dieses

Event, es macht tollen Spaß zuzuschauen

oder auch bei dem Rennen der „menschlichen

Esel teilzunehmen.

In Arnsberg leben Menschen aus 123 Nationen, sie sprechen über

80 Sprachen und bringen vielfältige kulturelle Hintergründe in das

Leben der Stadt ein. Unter dem Arbeitstitel „MosaikStadt plant

das TEATRON THEATER ein Theaterprojekt, das Menschen verschiedener

Nationalitäten und Kulturen einlädt, ihre Geschichten zu

erzählen, ihre Musik zu spielen, ihre Speisen zu kochen …

Alle interessierten Menschen sind herzlich eingeladen, an diesem

Projekt teilzunehmen. Es sind keine Vorerfahrungen in Theaterarbeit

erforderlich!

In einer ersten Phase (April – Oktober 2012) entsteht eine Gruppe,

die sich an jedem Dienstagabend mit dem Thema „MosaikStadt

beschäftigt. Theater- und Schauspielübungen stehen genauso auf

dem Programm wie Improvisationen und das Sammeln von Geschichten,

Erfahrungen, Ideen zum Thema. Ein Einstieg in die Gruppe

ist im Juli noch möglich.

In der zweiten Phase wird dann im Frühjahr / Sommer 2013 das Theaterprojekt

entstehen, das in der KulturSchmiede Arnsberg Premiere

feiern wird.

Leitung:

Yehuda Almagor (Regie) und Ursula Almagor (Dramaturgie)

Als Rahmenprogramm gibt es den Bauernmarkt

mit über 80 Ständen. Hier wird ein

vielfältiges Angebot präsentiert. Neben Käse

und Brot gibt es Kunstgegenstände für Haus

und Garten, Zubehör für Tiere, Schmuck,

Kleidung, und allerlei Dinge, die man sonst

nicht „an jeder Ecke kaufen kann.

Die Kinder können sich austoben: eine

große Hüpfburg, Ponyreiten, Bungee-Trampolin,

Eisenbahn und kleine Pferdkutschen

sorgen für Abwechslung.

Die „kulinarische Ecke bietet etwas für

jeden Geschmack. Das Angebot an Leckereien

ist sehr vielfältig und für Kaffee und

Kuchen ist natürlich gesorgt.

Wollten Sie nicht schon immer mal auf einer Bühne stehen?

MosaikStadt - Das Teatron-Theater sucht interessierte Laienschauspieler

Anmeldungen per Mail oder Telefon:

TEATRON THEATER

Yehuda Almagor

info@teatron-theater.de

029 31 - 22 969

Ausgabe 2/2012

Aus der Region

Im Park am Spring geht es am 29. Juli ab

11.00 Uhr morgens mit dem Bauernmarkt

los, das erste Rennen startet um 14.00 Uhr.

Foto: © TEATRON THEATER

9


10

Nebenan

Caritas-Verband bald mit neuer Tagespflege in Hüsten

„Es tut ihr gut, unter Leuten zu sein

„Solche und ähnliche Rückmeldungen von Angehörigen und Gästen

unserer Tagespflegen in Arnsberg und Sundern haben uns

dazu veranlasst auch in Hüsten eine Tagespflege für Senioren zu

planen und diese im Sommer zu eröffnen. erklärt Ulrich Sölken,

Fachbereichsleiter für die vorstationären pflegerischen Dienste beim

Caritas-Verband.

Mit der Planung der neuen Tagespflege-Hüsten reagiert der Caritas-Verband

auf den zunehmenden Bedarf an Tagespflegeplätzen.

Da es in Hüsten bisher ein solches Angebot nicht gab, lag es

für den Caritas-Verband nahe, nach geeigneten Räumen in Hüsten

Ausschau zu halten.

Gemeinsam mit der Wohnungsbaugenossenschaft entstand die Idee

in unmittelbarer Nachbarschaft der -von der Sozialstation Hüsten

betreuten Wohngemeinschaft- die neue Tagespflege anzusiedeln.

Gesagt- getan, derzeit wird das Mehrfamilienhaus an der Heinrich-

Lübke-Straße 35-37 komplett umgebaut und im Erdgeschoss entsteht

bis zum Sommer die neue Tagespflege.

Hinter dem barrierefreien Zugang entstehen ein großer, heller

Aufenthaltsraum, eine offene Küche, zwei Ruheräume, ein Badezimmer

ohne Barrieren, ein weiterer Aufenthaltsraum, in dem

auch Angebote für kleinere Gruppen stattfinden können und ein

Dienstzimmer für die Mitarbeiterinnen. Selbstverständlich gehört

auch hier eine große Terrasse und ein von den Gästen zu nutzender

Garten zu der Tagespflege.

Ausgabe 2/2012

In der neuen Tagespflege-Hüsten, können täglich 15 Menschen getreu

dem Motto „tagsüber betreut und abends wieder zu Hause

betreut und gepflegt werden. Neben allgemeinen Pflegeleistungen

steht in der Tagespflege die gemeinsame Gestaltung des Tages,

abwechslungsreiche Angebote und die Kommunikation mit anderen

Gästen im Vordergrund.

So bietet die Tagespflege den Gästen

Abwechslung und eine gute Möglichkeit

gegen die Vereinsamung

und den pflegenden Angehörigen

eine Entlastung im Rahmen

der Pflege.

„Ich komme gerne hierher,

weil dann bin ich nicht allein

zu Hause, so drückt

es eine Dame, die seit Jahren

unsere Tagespflege in Arnsberg

besucht, kurz und bündig aus.

„Es ist unser größter Ansporn, wenn wir sehen, dass die Menschen,

die zu uns kommen es genießen, hier gemeinsam mit den anderen

Gästen den Tag zu verleben, gemeinsam essen, spielen, erzählen,

spazieren gehen …., so antwortet Jutta Schneider-Hühn, die Leiterin

der Tagespflegen des Caritas-Verbandes auf die Frage nach dem,

was die Mitarbeiterinnen antreibt.

Kontakt:

Frau Jutta Schneider-Hühn

Tagespflege im Seniorenzentrum Arnsberg 029 31 - 80 64 70

Tagespflege „St. Franziskus in Sundern 029 33 - 98 54 75


Planschbecken auf den Gemeinschaftsflächen der AWG

Nun beginnt wieder die warme Jahreszeit, wo alle sich gern draußen aufhalten.

Natürlich sind auch die Kleinen gerne an der frischen Luft, und was macht Kindern

mehr Spaß als das ausgelassene Planschen im Wasser?

Auf den Grundstücken der AWG befinden sich keinerlei Verbotsschilder, denn wir

gehen davon aus, dass die Mieter verantwortungsvoll mit dem gemeinschaftlichen Eigentum

umgehen.

Bisher hat die AWG auch nur gute Erfahrungen gemacht. Wir möchten aber gezielt auf

die Verantwortung der Eltern im Falle von Planschbeckenaufstellung für Kinder auf

den frei zugänglichen Flächen aufmerksam machen.

Planschbecken bergen eine Vielzahl von Risiken:

Kinder, insbesondere Kleinkinder, sind sich der Gefahr nicht bewusst und können

auch in flachem Wasser ertrinken.

Personen rutschen in dem Planschbecken aus oder stürzen darüber und verletzen sich.

Es können sich Bakterien und Pilze bilden, die zu Erkrankungen führen.

Es ist daher sehr wichtig, dass Schwimmbecken abgesichert sind. Kleinen Kindern

darf kein unbeaufsichtigter Zutritt möglich sein! Denken Sie daran, dass auch fremde

spielende Kinder Interesse an Ihrem Planschbecken haben könnten. Entsprechende

Absicherungen wie beispielsweise eine Einfriedung oder eine schwere Abdeckung sind

empfehlenswert.

Außerdem ist auf eine gute Wasserqualität zu achten. Kleine Schwimmbecken sollten

möglichst abends abgebaut werden.

Sollte dies nicht möglich sein: Nachts muss sichergestellt werden, dass das Becken z. B.

durch Beleuchtung frühzeitig erkannt wird und niemand darüber stolpern kann.

Wir wünschen allen Mietern viel Spaß und hoffen auf Rücksichtnahme gegenüber den

anderen Bewohnern. Sollte doch mal etwas Unvorhersehbares geschehen, ist in jedem

Fall eine private Haftpflichtversicherung unverzichtbar.

Raten und Gewinnen

Zu gewinnen ist ein

50,- € Einkaufsgutschein bei Douglas.

Wie lautet die Telefonnummer zum Sperren der

Kreditkarte nach Diebstahl?

Die richtige Antwort senden Sie bitte an:

AWG

Goethestr. 39 a, 59755 Arnsberg

Einsendeschluss ist der 13.08.2012

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen .

Der Gewinner wird in der nächsten Ausgabe

bekannt gegeben.

Ausgabe 2/2012

Nebenan

Kinder sind unsere Zukunft

Kinder sind unsere Zukunft.

Es liegt in unserer Verantwortung, sie auf

ihrem Weg zu begleiten.

Geborgenheit, Anerkennung, Liebe und

bedingungslose Annahme

lassen Kinder zu aufrichtigen Menschen

werden.

Kinder brauchen die Möglichkeit, wirklich

Kind sein zu dürfen.

Ihnen hierfür den nötigen Raum zu geben,

ist unsere Aufgabe.

Und wir sollten dankbar sein für jeden Tag,

den wir mit unseren Kindern verbringen

dürfen,

denn die Zeit, in der wir ihnen nahe sein

dürfen,

geht viel zu schnell vorbei.

Von Oliver Junker

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12

Reisen

Rostock – Hafenstadt mit Flair

Mit über 200.000 Einwohnern ist Rostock

die größte Stadt Mecklenburg Vorpommerns.

Gelegen an der Ostsee, galt

die Hansestadt schon in der

Vergangenheit als Tor zur

weiten Welt und war wichtiger

Handelsplatz deutscher

Kaufleute.

Acht wechselvolle Jahrhunderte prägten

das Bild der heutigen prachtvollen Stadt.

Die mächtigen Kirchen, stolzen Bürgerhäuser

und Teile der mittelalterlichen Stadtmauer

zeugen vom Reichtum und von der

Bedeutung Rostocks als eine der ersten und

einflussreichsten Hansestädte.

Hafenflair

Der Rostocker Hafen ist so alt wie die Stadt

selbst und hat sich im Laufe der Zeit sehr

verändert. Schiffe aus aller Herren Länder

legten hier an und löschten ihre Ladungen.

Der Handel blühte. Über mehrere Jahrhunderte

hinweg wurde der Hafen erheblich

ausgebaut und befestigt. Die großen Speicherhäuser,

das Werftgelände und ein Fischereihafen

entstanden nach und nach.

Derzeit ist der Stadthafen mit der breiten

Uferpromenade und den urigen Kneipen

ein Muss für jeden Besucher der Stadt. Hier

trifft man Spaziergänger und Jogger, genießt

das maritime Ambiente.

Weißer Sandstrand in Warnemünde

Sehr empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem

Ausflugsschiff, um Rostock vom Wasser aus

zu erkunden. Ein Ausflug nach Warnemünde

ist unvergesslich schön!

Die Strandpromenade und der

herrliche weiße, breite Sandstrand

laden zum Sonnenbad ein.

Übrigens: 1882 wurde der erste

Strandkorb hergestellt – von

einem Rostocker Korbmachermeister

für eine rheumakranke

Kundin, die sich eine windgeschützte Sitzgelegenheit

für den Strand wünschte.

Shoppen, Ausgehen und Gastronomie

Beim Einkaufsbummel auf der Kröpeliner

Straße, der „Kröpi, wie die Rostocker ihre

Einkaufsmeile nennen, entdeckt man unterschiedliche

Stilepochen: Backsteingotik,

Renaissance- und Barockhäuser sowie ostdeutscher

Plattenbau bilden eine interessante,

unverwechselbare Mischung.

Tipp: In der Altstadt, nicht weit vom Stadthafen

entfernt, liegt die älteste maritime

Gaststätte Rostocks, das Restaurant „Zur

Kogge. Hier kann man wirklich fantastisch

Fisch essen, z. B. Labskaus nach altem Seemannsrezept.

Rostock jazzt!

Sehr bekannt ist Rostock auch für die lebhafte

Jazz-Szene, die sich hier etabliert hat.

Neben dem dreitägigen Jazz-Festival im

Sommer gibt es viele andere Events in der

Stadt.

Der Botanische Garten der

Universität Rostock

Die Universität Rostock mit heute 15.000

Studenten aus 99 Nationen

wurde bereits 1419

gegründet und ist damit

die älteste Universität im

Ostseeraum.

Ausgabe 2/2012

Zur Universität gehört

der Botanische Garten.

Auf dem 7,8 Hektar

großen Freigelände

wachsen mehr als 5.000

Pflanzenarten. Samen-

und Pflanzentausch mit

Gärten auf der ganzen

Welt machen diese Vielfalt

möglich. Unbedingt

anschauen sollte man das Tropenhaus

der Loki-Schmidt-Gewächshäuser. Hier

schlendert man bei tropischen Temperaturen

durch einen Wald von Bananen- und

Kaffeepflanzen, betrachtet seltene Orchideen

und fleischfressende Pflanzen, Gewürz-

und Baumwollpflanzen.

Der IGA Park Rostock entstand zwischen

1997 und 2003 am Ufer der Warnow als Internationale

Gartenbauausstellung. Heute

ist der Park ein Naherholungsziel für die Rostocker.

Hier liegt auch das Traditionsschiff

„Typ Frieden, das zum Schiffbaumuseum

gehört und besichtigt werden kann.

Spektakulär und erschreckend

Der Stasi-Knast

Heute weiß es jeder: Der Staatssicherheitsdienst

der DDR überwachte im Auftrag der

SED die eigene Bevölkerung und inhaftierte

viele Menschen ungerechtfertigt. Um der

Häftlinge zu gedenken, wurde hier eine

Gedenkstätte errichtet. In 46 Zellen wurden

hier bis zu 110 Frauen und Männer gleichzeitig

inhaftiert. Damit die Häftlinge nicht

wussten, wo sie sich befanden, gab es anstelle

von Fenstern Glasbausteine.

Gästewohnungen Rostock

Die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt

Hafen bietet acht Gästewohnungen zwischen

56 und 80 qm für Genossenschaftsmitglieder

an. Alle Wohnungen sind komplett

und ansprechend eingerichtet.

Die Mindestmietdauer beträgt je 2 Nächte,

1-6 Personen können bequem in den Wohnungen

übernachten. Pro Nacht beträgt der

Mietpreis zwischen 35,- € und 45,- € in der

Hauptsaison für zwei Personen. Ab der 3.

Person wird ein Zuschlag von 7,50 € erhoben.

Infos:

Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen

Christina Reck

info@wgsh.de

03 81 - 8 0 81 124


Frau Hasler freut sich über ihre neue Wohnung

Frau Hasler wohnte früher in der Heinrich

Lübke Str. 39. Dort hatte sie eine Wohnung

mit 57 Quadratmetern, in der sie 51 Jahre

lebte, lange Zeit auch mit ihrem Mann und

den beiden gemeinsamen Kindern. Da die

Gebäude in der Heinrich Lübke Straße renoviert

wurden, war ein Umzug in eine andere

Wohnung angesagt.

Damals...

Sie erinnert sich an die alten Zeiten: „Damals

waren Wohnungen wirklich knapp,

und bevor wir in unsere erste Wohnung

einziehen konnten, haben wir in einem kleinen

Zimmer zur Untermiete gelebt. Wenn

zwei Familien auf so engem Raum leben,

sind Rücksichtnahme und Improvisationstalent

gefragt. Darüber verfügt Frau Hasler

zweifelsohne. Nach dem Tod ihres Mannes

vor nunmehr 30 Jahren übernahm sie seinen

Hauswartposten, den sie auch jetzt, mit 80

Jahren, gerne weiter ausführt.

Der Balkon ist die kleine private Oase in der

Stadt. Hier ist man zu Hause und doch im

Freien. Ein guter Grund, diesen Ruheort

besonders hübsch zu gestalten. Die klassischen

Balkonpflanzen Geranien, Petunien,

Begonien, Männertreu und Margeriten sind

beliebt und wunderschön, aber man kann

durchaus auch mediterrane Kräuter pflanzen.

Lavendel erinnert uns mit seinem Geruch

an sonnenverwöhnte Tage in Frankreich

oder Spanien und vertreibt gleichzeitig

Schädlinge. Abgeschnittene Blüten wirken

gegen Motten im Kleiderschrank.

Thymian blüht mit vielen kleinen violetten

Blüten und riecht ebenfalls sehr angenehm

und intensiv, wird zum Würzen von Speisen

und als Tee gegen Husten verwendet.

Als sie von der Umsetzung hörte, war sie

erst nicht wirklich begeistert. Aber sie fand

sich schnell mit der neuen Situation zurecht

und sortierte alte Sachen aus, die sie nicht in

die neue Wohnung mitnehmen wollte. Es

kann befreiend wirken, sich von Unnützem

zu trennen. Seit zwei Wochen ist sie in der

neuen Wohnung und findet es prima hier.

Schon in der ersten Nacht hat sie ruhig und

friedlich geschlafen. Auch hier liegt das

Schlafzimmer Richtung Osten und sie liebt

es, morgens die Sonne aufgehen zu sehen.

Balkonbepflanzung –

darf‘s mal was anderes als Geranien sein?

Duftet herrlich:

Lavendel, Rosmarin

Thymian, Salbei, Basilikum...

Der Platz an der Sonne.

Fertigbalkone und Balkongeländer für mehr Freiraum zum Träumen.

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Ausgabe 2/2012

Nebenan

„Mit Nachbarn hatte ich immer Glück, so

ist es auch hier. sagt sie. Auch heute noch

kümmert sie sich um ältere Nachbarn, geht

für eine gehbehinderte Frau einkaufen.

Ganz in der Nähe hat sie einen kleinen Garten,

wo sie Kartoffeln, Gemüse, Erdbeeren

und Himbeeren anpflanzt und die üppigen

Blumen aus dem Bauerngarten zu Sträußen

bindet.

Perfekte Hilfe beim Umzug

Mit den Leistungen der AWG beim Umzug

ist sie sehr zufrieden, alle Termine wurden

eingehalten, die Einbauküche in die neue

Küche eingebaut.

Zu ihrem 50. Jubiläum erhielt sie einen Präsentkorb

und wurde von der AWG in das

Bürgerhaus eingeladen. „Das war ein sehr

schöner Tag, und dass Herr Schlinkert mich

dort persönlich mit Speisen und Getränken

versorgte, hat mir besonders gut gefallen!

schmunzelt sie.

Damit sich die Pflanze wohlfühlt, bitte etwas

Sand in die Erde geben.

Rosmarin verströmt angenehmen Duft und

verträgt auch einen eher windigen, halbschattigen

Standort. Fleisch und Fisch, aber

auch Kartoffeln schmecken, gewürzt mit

Rosmarin, einfach besser!

Reibt man an den Blättern von Basilikum,

entsteht dieser eindringliche, unverwechselbar

gute Duft, der an warme Sommertage in

Italien erinnert. Basilikum sollte geschützt

stehen, da Wind und Regen die Triebe abknicken

könnte. Tomaten mit Mozzarella

und Basilikum, serviert auf dem Balkon,

schmecken einfach lecker.

Natürlich kann auch Petersilie, Dill und

Schnittlauch auf dem Balkon gepflanzt werden,

je nachdem, was gefällt, gut riecht und

schmeckt.

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14

Aus der Region

Franz Stock – ein Leben für Frieden, Verständigung und Aussöhnung

Das Sauerland-Museum zeigt vom 20. Mai bis zum 26. August die

Ausstellung: „Franz Stock und der Weg nach Europa.

Interessante Ausstellungsstücke erinnern an das Leben des gebürtigen

Neheimers, der sich lebenslang für Frieden, Verständigung

und Aussöhnung zwischen Deutschen und Franzosen einsetzte und

aufopferungsvoll als Seelsorger von zum Tode Verurteilten tätig

war.

Franz Stock wurde am 21.09.1904 geboren.

Seine Kindheit war gewiss nicht einfach, denn

er war das erste von neun Kindern einer Neheimer

Arbeiterfamilie und erlebte die Wirren

des ersten Weltkrieges. Sein Elternhaus ist

heute Gedenk- und Begegnungsstätte.

Bereits als Zwölfjähriger wusste er, dass er

Priester werden wollte. Ab 1926 studierte er

Theologie, zunächst in Paderborn, ab 1928 in

Paris. 1932 wurde er zum Priester geweiht.

© Sauerlandmuseum

Geburtshaus in Neheim

STIEFERMANN

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Ausgabe 2/2012

Während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg arbeitete

er als Seelsorger der Gefängnisse von Paris und der Hinrichtungsstätte

auf dem Mont Valérien. Tausende Menschen hat er

begleitet auf ihrem letzten Weg bis zur Hinrichtung, sie auf den Tod

vorbereitet und damit Übermenschliches geleistet. Unerlaubt ermöglichte

er den Gefangenen Briefkontakt zu Angehörigen, was ein

großes Risiko auch für sein eigenes Leben bedeutete. Sein Beiname

war „Seelsorger in der Hölle. Diese schwere Zeit hatte ihn seelisch

und gesundheitlich geschwächt und sichtlich gezeichnet.

Nach der Invasion der Alliierten 1944 blieb er freiwillig in Paris und

geriet in amerikanische Gefangenschaft, gründete dort das „Seminar

hinter Stacheldraht. Bis heute gilt er als ein Wegbereiter der

Deutsch-Französischen Freundschaft. Seine furchtbaren Erfahrungen

drückte er in ausdrucksstarken Bildern aus, die zum Teil

auch im Museum ausgestellt sind.

Am 24. Februar 1948 starb Franz Stock in seinem 48. Lebensjahr an

Herzversagen.

Nuntius Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII. sagte bei der

Einsegnung des Verstorbenen:

„Abbé Franz Stock - das ist kein Name - das ist ein Programm!

Leben im Seminar: Nachgestellte Szene im Sauerlandmuseum


Der Kurfürstliche Thiergarten Arnsberg

Der Arnsberger Heimatbund hat den Erlebnis-Wanderführer „Kurfürstlicher

Thiergarten Arnsberg herausgegeben. Ich kaufe den

Wanderführer im Info-Center in Arnsberg und mache mich mit meiner

Familie und Hund am sonnigen Vatertag auf den Weg, die Route

zu erkunden. Der Erlebnis-Wanderführer sieht 12 Kilometer und 5-6

Stunden Zeit vor. Hier im Wald trifft man erstaunlicherweise auch

am Feiertag kaum Menschen.

Was gibt es Schöneres, als an heißen Sommertagen eine Abkühlung

im Wald zu suchen? Der freundliche Schatten der Bäume bietet

Erfrischung, gute Luft und ein faszinierendes Farbenspiel der unterschiedlichsten

Grüntöne, schaut man hoch zum lichtdurchfluteten

Dach des Blattwerks. Dagegen ist der trockene, ernste Schatten, gespendet

von Häusern oder Sonnenschirmen äußerst uninteressant.

Der Thiergarten wurde im 17. Jahrhundert zur Wildhege, Beobachtung

und Jagd auf rund 250 Hektar Grundfläche errichtet. Der Weg

ist gut ausgeschildert, verlaufen kann man sich nicht. Die Stationen

sind mit QR-Codes versorgt, so dass internetfähige Handys hier alle

Informationen preisgeben können.

Ein Bild im Wanderführer zeigt im Gockelsteich badende Frauen im

Jahre 1924. Der Teich ist hübsch und idyllisch, aber baden wollten

wir ganz gewiss nicht in dem schlammigen Gewässer.

KTURABZUG

Wenig später fährt uns der Schreck in die Glieder, steht dort ein großer

heulender Wolf? Hier ist dem letzten Sauerländer Wolf, erlegt

KurierVerlag Lennestadt GmbH

vor 200 Jahren, ein hölzernes Denkmal errichtet worden.

Auftragsnr. Sp. Höhe KW Setzer z. Hd. Datum/Uhrzeit

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9 22 82 03

Zum Dümpel 60

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Links und rechts des Weges sieht man Veränderungen der Landschaftsstruktur,

die man ohne Erklärung kaum wahrgenommen

hätte. An einer Station sehen wir viele 2 Meter tiefe Kuhlen im Waldboden.

Spuren längst vergangener Tage - schon im Mittelalter gruben

die Menschen hier nach Eisenerz.

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Sehr interessant ist die Besichtigung des Kohlenmeilers

und der Köhlerhütte, hier kann man sich vorstellen,

wie hart das Leben der Köhler war, die in der

Gesellschaft - sicherlich zu Unrecht - ganz unten angesiedelt

waren.

Ausgabe 2/2012

Aus der Region

Die Goethe-Eiche und die – durch Kyrill leider gefallene

– Schiller-Buche lassen uns innehalten. Was hat

sich wohl im Schatten ihrer Blätter in den letzten 360

Jahren alles ereignet!

Dann und wann dringen Geräusche der Stadt durch

das Blattwerk, und doch fühlt man sich hier, als wäre

man meilenweit entfernt von jeder Zivilisation.

Zum Abschluss noch ein Spruch, der auf einem Gedenkstein

an dem Tempelberg, Station 26, verewigt

ist:

Und mit all Eurer Stärke, Eurem Geist, Eurem

Herzen, erhaltet das Land für Eure Kinder

und liebt es.

Häuptling Seattle

Rätselgewinner

Die Gewinnerin unseres letzten

Preisausschreibens ist:

Frau Verena Lauenstein,

Schanzweg 1a, 59823 Arnsberg

Sie wusste die richtige Antwort auf die Frage,

wann die Zuordnung der Stadt Neheim-

Hüsten zur Stadt Arnsberg erfolgte: 1975.

Die AWG wünscht ihr viel Freude mit dem

Douglas-Einkaufsgutschein

im Wert von 50,- €.

Goethe-Eiche

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Kinderseite

Mein perfektes Kinderzimmer

Im letzten Hausblick baten wir Euch darum, Euer perfektes

Kinderzimmer zu malen und uns die Bilder zuzuschicken.

Zu gewinnen:

Eine Feier mit bis zu 11 Kindern im Sauerlandmuseum,

5 Familienkarten für das LIZ am Möhnesee

und 2 Tageskarten vom Tobimax in Ense.

An dieser Stelle besten Dank an das Sauerlandmuseum,

das LIZ und das Tobimax, die uns die Gewinne zur Verfügung

stellten.

Wir haben uns sehr über die eingesandten Bilder gefreut und

danken besonders der Karl-Wagenfeldschule für ihre rege Teilnahme

an dem Wettbewerb.

Abkühlung für heiße Ferientage

Das Freibad Storchennest ist der ideale Ort

für sonnige Ferientage. Ein großes, frisch

renoviertes Becken mit 25 Metern Länge

und ein kleines mit 12,5 Metern sind auf 26

Grad erwärmt. Das Kinderbecken ist sogar

28 bis 30 Grad warm.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern:

Ausgabe 2/2012

Die Auswahl der Gewinnerbilder fiel uns schwer, waren doch

so viele gute Kunstwerke dabei.

Gewonnen hat schließlich Lisa Mazur mit ihrem Bild,

das einen Pool, ein Labyrinth und ein Betthaus im Kinderzimmer

zeigt. Sehr kreativ!

Aber auch andere Ideen, wie eine Hängematte im

Zimmer, eine Discofläche, Hüpfkästchen, Hamster,

Kaninchen und Aquarium haben gezeigt, was Euch

wichtig wäre im perfekten Zimmer.

Für Jula Kupitz gehört zum Beispiel ein Nagellacktischchen

zur idealen Zimmerausstattung dazu.

2. Platz: Yasmin Franke 1. Platz: Lisa Mazur

3. Platz: Jonas Hammerschmidt

4. Platz: Yasmin Kras 5. Platz: Jula Kupitz 6. Platz: Nathan Meth 7. Platz: Lljuba Moser

Die Schwimmbecken sind umsäumt von

weitläufigen Liegewiesen, es gibt einen

schönen Spielplatz mit Turngeräten und

Tischtennisplatten.

Der Kiosk bietet alles für die nötige Erfrischung

und Stärkung - von Getränken über

Eis bis Snacks wie Pommes frites.

8. Platz: Hannah Lillpopp

Einzeltageskarten für Kinder gibt es für nur

2,00 €, für Mitglieder des Kneipp-Vereins

Arnsberg ist der Eintritt in das Freibad

kostenlos.

Das Bad ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln

gut zu erreichen, denn die Bushaltestelle

liegt direkt vor der Tür.

Kontakt:

Kneipp-Verein Arnsberg e.V.

Freibad Storchennest

Zum Hohen Nacken 2

59821 Arnsberg

Tel. 029 31 - 12 531

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