Der ultimative Dunkelhainführer

ingerigar

Teil eines Reiseführers für Dunkelhain am Teufelsmoor

Bogumil Bouvier

Der ultimative Dunkelhainführer

Teil 4 Silberfels ‐ die Feeninsel


Ich bin Bogumil Bouvier, Reiseschriftsteller, Fan des Übernatürlichen und inzwischen

Stadtschreiber von Dunkelhain. Die Stadtschreiberwohnung teile ich mir mit meiner

Lebensgefährtin Lätitia Leibovitz, die für die Bilder zuständig ist und mich natürlich auch

sonst in allen Fragen berät.

Dieses Mal war sie vom Thema ganz besonders begeistert, bietet doch Silberfels eine

besondere ­ einfach zauberhafte ­ Atmosphäre innerhalb von Dunkelhain.

Für uns lag die besondere Herausforderung zunächst

einmal darin, uns das Vertrauen der Feen, Elben und der

Pflanzensims zu erwerben. Das war alles andere als

einfach, weil sie ein eher zurückgezogenes Leben auf der

Insel führen und lieber unter sich bleiben. Deshalb waren

wir der 4­Jahreszeiten­Band auch so dankbar, dass sie

uns in diese verschworene Gemeinschaft eingeführt hat.

Schließlich konnten nur sie uns zuverlässige Auskünfte

über ihr Wirken in Dunkelhain geben. Bei zahlreichen

Besuchen lernten wir vielerlei Mythen, Sagen, Lieder und

Erzählungen kennen, von denen wir Ihnen die

interessantesten in diesem Führer vorstellen wollen. Wir

bedanken uns insbesondere bei Sylvie Sternenstaub, den

Brüdern Siodel und Finrel Bardur, Fingirist Alqua und

Akeleia Plantana, die uns mit den Geschichten vertraut

machten. Wir hoffen sehr, dass Ihnen die Lektüre ebenso

wie uns neue Erkenntnisse bringt und Freude bereitet.

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Hokuspokus­Verlags war uns bei allen

Schwierigkeiten eine große Hilfe.

So können wir Ihnen nun auch den vierten Teil des Führers vorstellen, der sich mit

Silberfels, der wunderschönen Feeninsel, beschäftigt.

Bogumil Bouvier

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Inhalt

Stadtrundgang 4 (Karte) 4

­ "Feenbaum a. d. Finsterspelunke" 5

­ "Feenquelle" 7

­ Einladung bei einer guten Fee (Sylvie Sternenstaub) 8

­ Die Brüder Bardur und ihr Zuchterfolg 11

­ Besuch im "Elfenschlösschen" bei Familie Alqua 15

­ Wie leben Pflanzensims? Besuch bei Familie Plantana 18

Alles Wissenswerte über Feen, Elben und Pflanzenwesen 21

Mythen, Sagen und Legenden 24

Noch mehr Bilder von der Feeninsel 27

So leben Prominente in Dunkelhain: Die 4­Jahreszeiten­Band 29

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Stadtrundgang 4

Unser Stadtrundgang führt uns vom Nebelhausener Friedhof "Geisterhain" am Hofplatz

zum "Feenbaum" und zur "Feenquelle", die sich nicht direkt auf Silberfels befinden,

sondern an der Welsebenenchaussee. Erst dann überqueren wir die Brücke zur Feeninsel.

Für den Rückweg nehmen wir eine andere Brücke zur Teichuferchaussee.

Anders als bei den bisherigen Stadtrundgängen gibt es nur zwei öffentlich zugängliche

Grundstücke, da sich auf Silberfels nur Wohngebäude befinden. Immerhin sind einige

Bewohner ­ nämlich die Mitglieder der Initiative "Für ein buntes Dunkelhain" ­ bereit,

nach vorheriger Anmeldung, Besucher zu empfangen und ihnen Haus und Garten zu zeigen.

Wir bedanken uns dafür ausdrücklich bei den Feen der 4­Jahreszeiten­Band, der Fee Sylvie

Sternenstaub, den Lichtelfen Alqua sowie den Brüdern Bardur und der Pflanzensimsfamilie

Plantana. Die schwarze Fee Purpurea Malefiz weigerte sich dagegen strikt an dieser Initiative

teilzunehmen, so sehr wir uns auch um ihr Vertrauen bemühten.

1 "Feenbaum a. d. Finsterspelunke"

2 "Feenquelle"

3 "Feenhaus" (Eisig)

4 "Kristallturm" (Sternenstaub)

5 "Feentürme" (Malefiz)

6 "Elbenhaus" (Bardur)

7 "Elfenschlösschen" (Alqua)

8 "Villa Plantana"

9 "Baumhaus" (Virág)

10 "Feenhaus Vier Jahreszeiten"

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Vom Friedhof "Geisterhain" aus gehen wir die Rue de Sterling entlang Richtung Südwesten,

bis wir auf der rechten Seite auf die Welsebenen­Chaussee treffen. Hier biegen wir rechts

ab und sehen gleich rechts den "Feenbaum", wo sich Feen, Elfen und auch Pflanzensims

gerne ein Stelldichein geben.

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Das Gelände wird von den ortsansässigen Feen fleißig besucht, vor allem auch, weil die

beliebte "Vier­Jahreszeiten­Band" hier öfter einmal spielt. Außerdem erfreut sich die

Blubberbar schon früh am Morgen allergrößter Beliebtheit. Auf der Dachterrasse kann man

wunderbar entspannen oder sich an der Bar gütlich tun. Während also rund um den

Feenbaum heitere Stimmung vorherrscht, verziehen sich die düsteren Gestalten nach unten

in die "Finsterspelunke", wie man auf der nächsten Seite sieht.

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Gleich gegenüber liegt die "Feenquelle", ein kleiner Park mit Arboretum ­ auch dies ein

beliebter Treffpunkt aller Feen und Elben. Man kann das Arboretum besichtigen und im Park

angeln oder kostenlos Honig ernten. Gelegentlich finden im Arboretum auch

Gartenwettbewerbe statt.

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Einladung bei einer guten Fee

Sylvie Sternenstaub hat die Initiative "Für

ein buntes Dunkelhain" gegründet, weshalb

wir sie und ihr Grundstück auf Silberfels

auch als Erstes vorstellen wollen.

Sylvie ist eine gute Fee ­ charismatisch,

freundlich und hoffnungslos romantisch ­ die

natürlich die Natur liebt. Sie kann gar nicht

anders.

Sie hat es nicht zufällig nach Dunkelhain am

Teufelsmoor verschlagen, sondern sie ist hier

um die Mission ihres Feenlebens zu

verwirklichen. Denn eigentlich fühlt sie sich an

einem Ort wie Dunkelhain überhaupt nicht

wohl. Zuviel Böses lauert hier und verdirbt

das gute Karma.

Sie tröstet sich aber mit ihrem idyllischen

kleinen Gärtchen, in dem sie alle wichtigen

Kräuter selber ziehen kann, mit dem

herrlichen Blick aufs Wasser und

selbstverständlich mit ihren Feenfreundinnen.

Gut, dass das Arboretum in der Nähe ist!

Was aber ist ihre Mission? Ganz einfach

gesagt, ganz schwierig umzusetzen. Sie

will das Böse aus Dunkelhain vertreiben,

diesen Ort zu einem besseren Ort machen,

Freundlichkeit, Farbe, Licht und Wärme

nach Dunkelhain am Teufelsmoor bringen!

Deshalb ist sie auch bereit, ihr Zuhause

interessierten Leuten zugänglich zu

machen, denn sie hofft, auf diese Weise

immer mehr Mitstreiter für ihre Mission zu

gewinnen.

Dieser Kristallturm ist für sie so etwas wie

die Erfüllung eines Lebenstraums ­ er

verkörpert alle ihre Wünsche nach Klarheit,

Licht und Leichtigkeit des Seins. Das zeigt

sich auch in der Gestaltung der Räume, für

die sie die Farben Natur, Weiß und Grün

bevorzugt. Ein besonderer Gag ist natürlich

das "schwebende" Dach!

Und ganz wichtig ist ihr auch der Garten,

der durch das viele Glas auch innen

präsent ist. So kann sie sozusagen direkt

im Grünen leben.

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Wenn Sie ernsthaft an einer Begegnung mit

Sylvie Sternenstaub interessiert sind, gibt es

die Möglichkeit eine Besichtigung von Haus

und Garten zu arrangieren. Rufen Sie

rechtzeitig beim Dunkelhainer Verkehrsamt

an unter: DH87117733

Man wird dann mit Ihnen einen Termin

vereinbaren. Von Spontanbesuchen sollten

Sie bitte absehen.

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Die Brüder Bardur und ihr Zuchterfolg

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Finrel und Siodel Bardur sind ebenfalls gerne bereit, uns einen Einblick in ihr Leben auf

Silberfels zu geben. Der besonderen Umstände ihrer Familiengeschichte wegen standen sie

von Anfang an unter Sylvie Sternenstaubs besonderem Schutz. Sie wohnen zusammen mit

Flora im "Elbenhaus" ­ direkt gegenüber von Sylvies "Kristallturm".

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Siodel und Finrel wurden von ihren Eltern auf der Feeninsel versteckt, damit ihnen nichts

zustoßen sollte. Dann blieben die Eltern, die in kriegerische Auseinandersetzungen mit den

finsteren Mächten verstrickt waren, auf Dauer verschollen.

Siodel hat es übernommen, den kleinen Bruder großzuziehen und ihm die Familientradition

zu vermitteln: nämlich ein veganes Leben im Einklang mit der Natur. Dazu gehört der

Verzicht auf Nahrung und Bekleidung tierischer Herkunft, sogar auf Schuhe. Und dann hat

er sich noch ein anderes Lebensziel gesteckt: Zucht und Erforschung von Pflanzensims. Ein

erster Erfolg war die Adoption von Flora!

Hier zeigen wir Ihnen ein paar Bilder aus dem Familienalbum, die uns die beiden

dankenswerterweise überlassen haben:

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Wir durften dann auch noch Fotos von der Wohnanlage machen, die ja recht kompliziert

angelegt ist mit ihren verschiedenen Etagen, Treppen und Brücken zwischen den einzelnen

Räumen. Alles wirkt grün und natürlich, aber besonders bezaubert haben uns die magischen

Pflanzen im Garten. (Besichtigungsanfragen unter: Dunkelhainer Verkehrsamt DH87117733)

Und im Anschluss an die Besichtigung gaben uns die beiden musikalischen Brüder eine Reihe

von Liedern der Waldelben zum Besten, die Finrel seinen Bruder Siodel gelehrt hat.

Auf der folgenden Seite haben wir ein paar für sie abgedruckt und wünschen Ihnen viel Spaß

damit.

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Das "Fässerlied" der Waldelben

Ja, nun wird zurückgeschwommen

Dahin, wo ihr hergekommen.

Von den Höhen zu den Hallen

Unterm Berge lasst euch fallen,

Dann stromab, wo dunkler Wald

Um die Ufer dicht sich ballt.

Fort von Wurzeln, Ast und Rinde,

In die Ebne, wo die Winde

Zwischen Schilf und Weidenbüschen

Über Marsch und Moore zischen,

Wo die Nebelschwaden bleich

Nachts entsteigen Pfuhl und Teich.

Folgt den Sternen, deren Tupfen

Tanzend mit der Strömung hupfen,

Über Wasserfall und Schnelle

Bis zur ersten Tageshelle;

Dann nach Süden kehrt ins Land,

Bis zum höchsten Sonnenstand,

Heim zu Schafen, Kühen, Stieren,

Blumengärten, Obstspalieren,

Heim zu Weinberg, wo die Beeren

Sich von Sonnenstrahlen nähren:

Südwärts, südwärts wird geschwommen,

Dahin, wo ihr hergekommen!

Lied der Freude

Singet nun alle zusammen vor Freude!

Wind schwenkt die Wipfel und kräuselt die Heide;

Voll blüht der Mond, und die Sterne erschauern;

Hell leuchten Fenster aus nachtschwarzen Mauern.

Tanzet nun alle zusammen vor Freude!

Leicht ist der Fuß, und das Gras ist wie Seide;

Silbern der Bach, wo die Schatten verwehen,

Schön ist der Mai, und schön, dich zu sehen!

Singet nun leis, ihn in Schlummer zu wiegen,

Lasset die Träume sich an ihn schmiegen!

Bach, stell dein Rauschen ein! Quakt nicht, ihr

Frösche!

Wind, hör zu pfeifen auf! Mondlicht erlösche!

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Besuch im "Elfenschlösschen" bei Familie Alqua

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Die Familie Alqua gehörte zu den ersten, die Sylvie für ihre Initiative gewinnen konnte. Sie

sind ausgesprochen engagierte Lichtelfen, die etwas dafür tun wollen, dass das Licht nach

Dunkelhain kommt. Nicht zuletzt geht es Silimed und Fingirist um die Zukunft ihrer

Tochter Laladi.

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Legende der Lichtelfen oder Holden

Als das erste Licht auf die Welt kam, traf es auf eine Quelle reinen puren Wassers, an

dessen unruhiger Oberfläche es sich spiegelte und brach. Aus diesem Licht wurde ein

Wesen geboren, so strahlend wie das Licht des vollen Mondes in der Nacht und so rein wie

das Wasser, auf dessen Oberfläche es sich gebrochen hatte.

Es war ein silberner Drache, und dieser Drache flog über das Land prächtig und gewaltig.

Doch das Land war leer und verlassen und dem Drachen wurde es einsam. Und so

erträumte sich jener, dessen Magie stärker war als jede andere, ein neues Volk. Aus seinen

Träumen entsprangen Wesen so anmutig und schön, wie es nur die Kinder des Lichts sein

konnten.

Der Drachen freute sich über die Schönheit und den Glanz ihres Wesens und nannte sie

"Volk der Holden".

Mit dieser und anderen Legenden vom Volk des Lichts soll Laladi nach dem Willen ihrer

Eltern aufwachsen und lernen, das Licht zu verehren, das der Ursprung des Geschlechts der

Lichtelfen ist.

Sie soll gut und stark werden, um das Licht hinauszutragen von Silberfels, der Feeninsel, in

die hintersten und dunkelsten Winkel Dunkelhains. In diesem Sinne wollen ihre Eltern sie

erziehen, damit Farbe, Freude und Licht ganz Dunkelhain erhellen mögen.

Auch hier gilt, dass Sie bei ernsthaftem Interesse die Möglichkeit haben, Familie Alqua einen

Besuch in Haus und Garten abzustatten. Vereinbaren Sie einen Termin beim Dunkelhainer

Verkehrsamt unter: DH87117733

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Wie leben Pflanzensims? Zu Besuch bei Familie Plantana

Wir haben Akeleia und

Enziano Plantana kurz

nach der Geburt der

Zwillinge Pastinak und

Päonia in der "Villa

Plantana" besucht. Also

präsentieren sie natürlich ­

ganz stolze Eltern ­ ihren

Nachwuchs.

Sie könnten glücklich sein,

wenn sie nicht zunehmend

die Frage nach ihrer

Herkunft so verunsicherte.

Pastinak und Päonia haben

es da richtig gut. Ihre

Eltern haben dagegen nur

dunkle Erinnerungen an

irgendwelche Blumentöpfe,

die einmal sehr gehätschelt

wurden ...

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Aber wir wollten ja wissen, wie Pflanzensims leben, und bitten deshalb darum, das Haus

besichtigen zu dürfen. Da die Plantanas sich in ihrem Domizil sehr wohlfühlen, sind sie auch

gerne bereit, uns alles fotografieren zu lassen.

Man erreicht das Haus von der Straße aus über eine Brücke, die auf die Dachterrasse führt.

Diese verläuft rings um den Schlafraum herum, von dem aus man über eine Treppe in die

unteren Etagen gelangt. Die Dachterrasse ist der wohl wichtigste Lebensraum, denn hier

kann man zwischen Büschen und Blumen Sonne und Regen tanken.

Die Kleinen haben hier sogar Bettchen, und die Spielsachen für später stehen auch schon

bereit.

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Im Inneren fühlt man sich ganz wie in einem Gewächshaus. Es gibt nur die notwendigsten

Möbel ­ natürlich aus Naturholz ­ aber jede Menge Pflanzkübel und ­beete, Brunnen,

Bäume, Büsche ­ ein Traum in Grün!

Die Plantanas sagen, dass sie sich so ­ und nur so ­ ganz und gar geborgen fühlen können.

Das ist ihnen sehr wichtig, weil ihnen die Erinnerung an Eltern und Familie fehlt. Ihr Traum

wäre es, ganz Dunkelhain in solch grüne und blühende Oase zu verwandeln. Deshalb haben

sie sich der Initiative "Für ein buntes Dunkelhain" begeistert angeschlossen und wollen

Werbung dafür machen, indem sie Leute in ihre Villa einladen.

Bei Interesse vermittelt Ihnen das Verkehrsamt unter DH87117733 einen Termin.

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Alles Wissenswerte über Feen, Elfen und Pflanzenwesen

Feen

Im allgemeinen werden die Feen als

zierliche, wunderschöne, bezaubernde

Frauen mit zarten Flügeln beschrieben. Sie

können nach Belieben auftauchen und

wieder verschwinden. Feen können sich,

wann sie wollen, unsichtbarmachen. Meist

zeigen sie sich sowieso nur denjenigen,

denen sie sich zeigen wollen. Lediglich

unschuldige Kinder vermögen sie dagegen

immer zu sehen. Sie haben eigene Gefühle,

Interessen, Vorlieben und Antipathien, und

sie streiten sogar miteinander. Sie sind zu

jeder Art von Schabernack bereit und was

das angeht, sind die Grenzen zum

Negativen durchaus fließend.

Feen sind kunstfertig und können ganz nach Belieben den Menschen Gaben verleihen. Man

sagt, sie hätten eine wundervolle angenehme und vor allem leise Stimme. Oft genug ist zu

erfahren, daß die Feen jeglichen Krach und Lärm verabscheuen. Doch dafür lieben sie

überall auf der Welt Musik, Tanz und Gesang. Sie berühren mit ihren Füßen kaum die Erde,

wenn sie sich im Takt der Musik im Kreis wirbeln.

Feen sind mächtige Hüterinnen von geheimem Wissen und haben eine starke Beziehung

zum Mond. Sie haben magische Zauberkräfte und stehen in besonderer Nähe zur Natur. Ihr

Reich sind die Wiesen, Wälder, Berge, Quellen und Flüsse. Manchmal findet man in den

Wäldern die geheimnisvollen Feenringe, die den ihnen heiligen Boden bezeichnen, und wer

in dieselben eintritt, kann nicht wieder heraus, ehe eine Fee es erlaubt.

Es gibt die Harmonie und Liebe verbreitenden Blumenfeen, sie bringen den Menschen

Schönheit, Duft, Zartheit und Grazie. Eine Blumenfee, die ein Baby sieht, wird sich in den

unschuldigen Blick des Kindes so verlieben, dass sie ihm mit ihrem verzauberten

Blütenstaub Schönheit und Harmonie schenkt. Deshalb sollten sich alle Mütter mit ihren

Kindern viel in der Natur aufhalten.

Die Lichtfeen bringen Klarheit und Licht – werden wir von ihren kleinen Funken berührt,

dann haben wir plötzlich einen Geistesblitz. Die Feen der Kräuter und Bäume besitzen

Heilkräfte. Sie sind zuständig für Erdung und den Kontakt zur Mutter Erde. Die Feen des

Tanzes und der Musik verströmen Leichtigkeit und Freude. Die Feen, die für das Tierreich

zuständig sind, sind Friedensbringer und Beschützer.

Feen können, wenn man sie kränkt, Krankheiten hervorrufen, die normale Ärzte nicht

heilen können. Dies tun die Feen aber eigentlich nur, wenn der Mensch sie respektlos oder

unangemessen behandelt hat. In solchen Fällen können sie launisch sein und darauf sehr

empfindlich reagieren. Vielleicht kommt von daher die Vorstellung von der bösen Fee.

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Elben

Die Elben (auch Elfen genannt) erkennt man an den spitzen Ohren, ihren bunten

durchscheinenden Flügeln und ihren langen hellen Haaren. Wer sie gesehen hat, beschreibt

sie als wunderschön. Elben stammen aus dem Reich der Luft. Sie sind groß gewachsen, von

anmutiger Gestalt und trotzdem außergewöhnlich stark und zäh. Elben sind kraftvolle

ausdauernde Kämpfer, die längere Strecken in kurzer Zeit zurücklegen können, ohne zu

schlafen oder zu ruhen. Sie kamen vor den Menschen in die Welt und haben das Vorrecht

der Unsterblichkeit. Die Elben gehören zu den intelligentesten und geschicktesten

Lebewesen. Obwohl sie fähig sind, starke Magie einzusetzen, begreifen sie diese nicht als

außergewöhnlich, da Magie für Elben etwas Alltägliches ist.

Es gibt sowohl Lichtelben als auch Dunkelelben. Die Lichtelben bewegen sich im

Sonnenlicht, schenken allen Pflanzen ihre besondere Heil­ und Zauberwirkung und sorgen

mit ihren schöpferischen Lichtkräften für deren Belebung. Sie sind die Hüter und Schützer

aller Naturwesen und deren Lebenskraft.

Die Dunkelelben sind unter der Erde oder in dunklen Wäldern beheimatet, weshalb man sie

oft auch Waldelben nennt. Sie wirken dort als Schützer für die Schätze der Erde und werden

oftmals in ihren Aktionen für den Menschen als nicht sehr angenehm erlebt.

Das Naturgeistervolk der Elben gilt als verbunden mit den Göttern und ihr Wirken dient

ausschließlich zum Wohle der Naturwesen.

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Pflanzenwesen

Das grosse Volk der Pflanzen bildet die eigentliche Lebensgrundlage der Menschen. Die

Pflanzen schenken uns Nahrung für Körper und Seele, Kleidung, Rohstoffe für Werkzeuge

und Gebäude, Papier und Brennstoffe, und nicht zuletzt Heilmittel.

Die Pflanzen benötigen uns Menschen nicht zum Überleben, ohne Pflanzen würden wir

jedoch zugrundegehen. Jede Pflanze besitzt einen eigenen Geist. Das Aussehen dieser

Naturwesen ist aber immer an die verschiedenen Pflanzen angelehnt und oftmals nur

entfernt menschenähnlich. Pflanzen sind Lebewesen mit Wurzeln. Sie leben mit der Erde, der

Luft und der Kraft ihres Standortes!

Viele von uns haben die Beziehung zur Natur verloren oder nie gefunden. Die Pflanzenwesen

können uns dabei vieles lehren. Möchtest du Kontakt aufnehmen zu einem Pflanzengeist, nimm

dir erst mal genügend Zeit. Pflanzen haben eine andere Zeitqualität als wir Menschen.

Wenn wir unsere Seele und unser Herz öffnen, dann zeigen sie sich aber trotzdem sehr

gerne, helfen uns und lehren uns ihre Weisheit, denn sie lieben es, wenn wir uns an ihnen

erfreuen und ihnen zuhören, etwas erzählen oder auch vorsingen. Dann blühen sie, im

wahrsten Sinne des Wortes, auf. Sie sind die Grundlage allen Lebens. Die meisten

Pflanzenwesen halten ein Füllhorn von guten Gaben für uns bereit. Wenn wir krank sind,

schenken sie uns ihre Medizin.

Viele Pflanzenwesen sind sehr starke, aber auch giftige Geister und manche von ihnen

buhlen förmlich um unsere Aufmerksamkeit. Manchmal ist das ziemlich lästig, aber wir

sollten trotzdem auf diese guten Wesen hören!

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Mythen, Sagen und Legenden

Tryamour und Launfal

An einem Mittsommertag ritt Launfal, ein junger Ritter aus

dem Tross König Artus', voll trübsinniger Gedanken durch

den Wald von Caerleon. Irgendwann stieg er vom Pferd, legte

sich ins Gras und schloss die Augen. Einige Zeit später wurde

er von dem süßen Klang wispernder Stimmen aus seinen

Gedanken gerissen. Er öffnete die Augen und erblickte zwei

Jungfrauen mit goldenem Haar, die ihn zu sich heranwinkten.

Er folgte ihnen sogleich und so gelangten sie zu einer

Lichtung, auf der wilde Blumen blühten und einen

wunderbaren Geruch verströmten. Er sah ein Zelt aus

bestickter Seide, mit goldenen Rosen verziert, auf dessen

Spitze ein goldener Adler glänzte. In dem Zelt saß eine

Jungfrau von solch unvergleichlicher Schönheit, dass es

Launfal beinahe weh tat sie anzusehen.

Sie reichte ihm aber die Hand und hieß ihn herzlich willkommen, und mit dieser Berührung

wurde in ihnen Liebe erweckt. Launfal bat sie, für immer bei ihm zu bleiben; doch sie sagte

dass dies nicht möglich sei, denn er sei ein Sterblicher und sie eine Fee. Sie versprach aber

zu ihm zu kommen wann immer er es wünschte unter der Bedingung, dass er sie mit

keinem Wort erwähne und niemals nach ihr riefe, wenn andere Menschen dabei wären. Ihr

Name war "Tryamour", und das bedeutete "Liebesprobe".

Launfal war überglücklich und erklärte sich mit den Bedingungen einverstanden. So

verbrachten sie den Nachmittag gemeinsam auf der Lichtung, und als Launfal nach

Caerleon zurückkehrte, schien er nicht mehr derselbe zu sein. Er war reich gekleidet und

gerüstet und ritt auf einem herrlichen Schlachtross. Nachts blieb er den Belustigungen der

Ritter fern, denn Tryamour kam zu ihm in sein Gemach, und tagsüber strahlte er vor Glück.

Das blieb Guinevere, der unzufriedenen Gattin König Artus', nicht verborgen, denn sie hatte

ein Auge auf ihn geworfen. Nach einiger Zeit rief sie Launfal zu sich in den von Mauern

umgebenen Palastgarten. Sie kam rasch zur Sache, sagte ihm dass er der Mann sei, den ihr

Herz begehre und sie ihn zu ihrem Liebhaber machen wolle. Launfal wies dieses Angebot

höflich, aber unbeeindruckt zurück. Da wurde die Königin zornig und rief: "Ihr seid nicht der

Mann, der für die Liebe einer Frau geschaffen ist!" "Verehrte Königin", entgegnete Launfal,

"ich werde von einer Dame geliebt, deren niedrigste Dienerin Eure Schönheit übertrifft!"

Das war natürlich eine schlimme Beleidigung, aber es war auch Verrat: Launfal hatte das

Geheimnis seiner Geliebten preisgegeben und damit das Tor zugeworfen, das sich zwischen

der Welt der Menschen und dem Reich der Feen aufgetan hatte. Erhobenen Hauptes und

voller Drohungen schritt Guinevere aus dem Garten. Launfal aber schloss sich in sein

Gemach ein und gab sich seiner Trauer hin. Er rief nach Tryamour, aber sie antwortete

nicht.

Kurz darauf trommelten Fäuste an seine Tür. Launfal wurde gefesselt und vor den König

gebracht. Er wurde angeklagt, sich der Königin genähert zu haben in der Absicht, ihre Liebe

zu erzwingen. Als ihm dies verweigert wurde, hätte er sie mit der Schönheit seiner

Geliebten aufs schmählichste beleidigt. Auf einen solchen Verstoß stand die Todesstrafe.

Die Ritter jedoch blieben skeptisch, sie schenkten der Königin keinen Glauben. Sie legten

Fürsprache ein und am Ende wurde Launfal einzig dazu aufgefordert, innerhalb eines Jahres

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seine Geliebte vorzustellen, damit alle ihre Schönheit mit der der Königin vergleichen

könnten. Sollte er dieser Aufforderung nicht nachkommen, so müsste er auf dem

Scheiterhaufen sterben.

Ein Jahr lang suchte Launfal verzweifelt nach seiner geliebten Fee, doch er fand sie

nirgends. So fand er sich nach Ablauf der Frist wieder bei Hofe ein, um sein Schicksal zu

erleiden. Doch ehe das Reisig angezündet werden konnte, unterbrach eine kühle, nach

wilden Blumen duftende Brise die angespannte Stille. Auf einem schneeweißen Zelter ritt

Tryamour durch das Tor. Ihr langes goldenes Haar umwehte sie wie ein Heiligenschein, ihre

Augen blitzen und ihre Wangen schimmerten rosig. Ihre ganze Gestalt war schimmernd und

geschmeidig wie ein Sonnenstrahl. Sie schenkte Launfal ein süßes Lächeln und wandte sich

dann König Artus und seinem Gefolge zu, ohne ein Wort zu sagen. Alle schwiegen wie

gebannt, bis schließlich der König das Wort ergriff: "Herrin, wenn Ihr Launfals Geliebte seid,

so gibt es niemanden, der ihn der Lüge bezichtigen könnte. Er soll frei sein!"

Launfal wurden die Fesseln abgenommen, und ohne sich noch einmal umzublicken schritt er

über den Burghof zu Tryamour und stieg zu ihr auf das weiße Pferd. So verließen sie für

immer Caerleon. Nur einmal jährlich an dem Tag, an dem er fortgegangen war, erschien

Launfal als schemenhafte Gestalt im Zwielicht der Abenddämmerung, allein auf einem

prächtigen Schlachtross. Auf seinem Gesicht lag der Anflug einer Sehnsucht nach der Welt

der Sterblichen, die er für immer verlassen hatte.

Es wurde aber erzählt, dass er glücklich mit seiner Geliebten auf der Feeninsel Avalon lebte.

Und wenn es nicht anders gekommen ist, so leben sie dort noch heute.

Die Elfenkönigin vom Zeitelmoos

Einst ging im frühen Herbst nach einem

anstrengenden Arbeitstage ein hübscher

junger Jägersmann von Weißenstadt nach

Wunsiedel, wo er seine Hochzeit mit einer

Jungfer aus gutem Hause feiern wollte. Um

schnell zu seiner geliebten Braut zu

kommen, wählte er den kürzesten Weg

zwischen beiden Orten, den Weg durch das

geheimnisvolle Zeitelmoos.

Überall waren schon die Spuren des

Altweibersommers zu sehen: Spinnweben, in

denen sich Feuchtigkeit und der Samen der

Bäume gefangen hatte, erstes Laub am

Boden, Sträucher, die sich im lauen

Abendwind wiegten, Heidekraut, das sich langsam braun färbte ... Vor seinen müden Augen

verwoben sich die Dinge zu einem reizenden Bild, in dem lauter junge Mädchen sich wie im

Reigen um ihn drehten und ihm ihre Arme zum Gruß entgegenstreckten.

Er blieb stehen, um sich dieses berückende Schauspiel näher anzusehen und wollte den

Tänzerinnen die Hand reichen. Da schwand plötzlich der Boden unter seinen Füßen und er

glitt in unbekannte Tiefen hinab.

Als er wieder festen Fuß gefasst hatte, fand er sich inmitten eines wundersamen Saales

wieder. Wände und Gewölbe glänzten von Gold und Edelsteinen. Ringsum saßen auf

seidenen Kissen strahlend schöne Jungfrauen mit prachtvollen Gewändern aus Gold­ und

Silberfäden, die wie Schleier um ihre schlanken Körper wallten.

Mit einem Mal erklang Musik, so schön wie er noch keine gehört hatte. Die schönste der

Jungfrauen erhob sich, ging auf ihn zu und bat ihn zum Tanze. Kaum war dieser Tanz zu

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zu Ende, Ende, kam kamdie dienächste und so ging es fort, bis bis jede jede wenigstens einmal einmal mit ihm mitgetanzt ihm getanzt hatte.

Seltsam hatte. Seltsam nur, dass nur, er dass trotz des er trotz vielen des Tanzens vielen Tanzens gar keinegar Müdigkeit keine Müdigkeit spürte. spürte.

Als die Reihe wieder an die Schönste kam, mit der er den Reigen eröffnet hatte, hielt diese

mitten im Tanz inneund sagtezuzu ihm: ihm: "Du "Du bist bist ein ein guter guter Tänzer, Tänzer, bleibe bleibe bei uns, bei uns, so wirst so wirst Du ewig Du

jung ewigsein jungund sein jeder und Tagjeder wird Dir Tag so wird kurzweilig Dir so verfliegen kurzweilig wie der verfliegen heutige. wie Das verspreche der heutige. ichDas

Dir,

ich verspreche bin nämlich die Dir, Elfenkönigin!"

ich bin nämlich die Elfenkönigin!"

Da tauchte das Bild seiner Braut vor dem Jägersmann auf und wie sie traurig blickte. Er

erschrak und fiel vor der Elfenköniginauf auf die die Knie. Inständig bat bat er sie, er sie, ihn ihn doch doch wieder wieder an die an

die Erdoberfläche zu lassen, zu lassen, da er daschon er schon morgen morgen heiraten heiraten wollte. wollte. Er sei Ersowieso sei sowieso spät spät dran dran und

wenn und wenn er nicht erbald nicht zumbald Hause zumseiner Hause Verlobten seiner käme, Verlobten würdekäme, diese vor würde Herzeleid diesesterben.

vor Herzeleid

Die sterben. Elfenkönigin sah ihn lächelnd an, streifte einen goldenen Ring vom Finger, steckte ihn dem

Jäger Die Elfenkönigin an und sagte: sah"Haltet ihn lächelnd beide den an, Ring streifte als Gedenken einen goldenen an dieseRing Nacht vomin Ehren. Finger, Er steckte wird Euch ihn

Glück dem Jäger bringen." an und Dann sagte: schlang "Haltet sie Ihre beide Arme denum Ring ihnals undGedenken küßte ihnan zum diese Abschied, Nacht in während Ehren. die Er

anderen wird EuchElfen Glück dasbringen." Paar umtanzten. Dann schlang sie ihre Arme um ihn und küsste ihn zum Abschied,

Plötzlich während stand die anderen wieder Elfen auf das demPaar weichen umtanzten. Moorboden. Die untergehende Sonne blendete ihn

mit Plötzlich ihren stand letztener Strahlen wiederund auf ihm demschien, weichen alsMoorboden. ob er aus einem Die untergehende schönen TraumSonne erwache. blendete Aber

der ihn wertvolle mit ihrenRing letzten an seinem StrahlenFinger und ihm bewies schien, ihm, als dass ober er alles auswirklich einem schönen erlebt hatte. Traum erwache.

Rasch Aber der setzte wertvolle seinen Ring Weg an seinem fort. Als Finger bei bewies seiner ihm, Braut dass angekommen er alles wirklich war, erlebt erzählte hatte. er seine

Erlebnisse Rasch setzte und er öffnete seinen Weg dannfort. den Als Rucksack, er bei seiner um sein Braut Hochzeitsgeschenk, angekommen war, eine erzählte neueer Haube, seine

herauszuholen. Erlebnisse und Wie öffnete staunten dann da denaber Rucksack, alle Anwesenden, um sein Hochzeitsgeschenk, als sie sahen, dass der eineRucksack neue Haube, prall

mit herauszuholen. Gold und Silber Wiegefüllt staunten war! da Nunaber hatte alledas Anwesenden, Paar einenals Schatz, sie sahen, der es dass seinder Leben Rucksack lang

begleitete.

prall mit Gold und Silber gefüllt war! Nun hatte das Paar einen Schatz, der es sein Leben

lang begleitete.

Ein Männlein steht im Walde

Ein Männlein steht im Walde ganz still und

stumm,

Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.

Sagt, wer mag das Männlein sein,

Das da steht im Wald allein

Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein

Und hat auf seinem Haupte schwarz

Käpplein klein,

Sagt, wer mag das Männlein sein,

Das da steht im Wald allein

Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

Das Männlein dort auf einem Bein

mit seinem roten Mäntelein

und seinem schwarzen Käppelein

kann nur die Hagebutte sein!

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Noch mehr Bilder von der Feeninsel

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So leben Prominente in Dunkelhain: Die 4­Jahreszeiten­Band

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Zu Beginn unserer Begegnung baten wir jede der vier Damen, sich kurz selber

vorzustellen. Und das sind die Antworten:

April Spring: „Ich bin der Frühling ­ sprunghaft,

witzig, verspielt und voller Liebe!“

Summer Shine: „Ich bin der Sommer. Alle lieben

mich, die Sonne scheint und es ist warm, alle feiern

und freuen sich.“

Autumn Fall: „Ich bin der Herbst. Ich steh für Ernte,

gemütliches Beisammensein, bunte wunderschöne

Farben in der Natur.“

Snow White: „Ich bin der Winter ­ jedes einzelne

Schneekristall ist perfekt und einzigartig, so wie ich.

Trotz der Kälte sind alle von mir bezaubert.“

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Wir verbrachten einen vergnüglichen Abend beim gemeinsamen Abendessen im Hause der

musikalischen Feen­WG und durften anschließend auch ein paar Bilder machen.

Die Vier erzählten uns, dass es ihnen großen Spaß mache, zusammen zu wohnen und zu

musizieren. Allerdings reichen ihnen die Einnahmen ihrer Konzerte noch nicht, um davon

leben zu können, weshalb jede auch noch einen anderen Job habe.

Sie baten aber um Verständnis dafür,

dass wir bloß Bilder von den

Gemeinschaftsräumen zeigen. So

ganz möchten sie ihre Privatsphäre

dann doch nicht preisgeben.

Wir gewannen den Eindruck von sehr

lichten, gemütlichen, fröhlich bunten

Räumen mit viel Grün und Pflanzen

jeder Art. Klar, dass Feen natürliche

Materialien wie Holz, Weidengeflecht

und Naturstein lieben.

Ganz besonders gut gefiel uns der

Wintergarten unten im Haus, wo sie

auch eigenes Gemüse und Obst

anbauen.

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Das erwartet Sie im nächsten Heft

Dunkelwasser ­ das finstere Gegenstück zu Silberfels

Freuen Sie sich auf:

­ eine ganz besondere Atmosphäre

­ einmalige Landschaftsbilder

­ die Begegnung mit den Gestalten der Finsternis

­ Sagen von Hexen und Werwölfen

­ und vieles mehr

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