2. Ausgabe Juni [PDF, 5.24 MB] - Staufen

staufen.ch

2. Ausgabe Juni [PDF, 5.24 MB] - Staufen

72. Jahrgang 2/2013

Staufner Dorfzeitung und amtliches Blatt Juni 2013

Geschichte und Geschichten


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2


Editorial

Inhalt

Editorial 3

– „Es war einmal“

Amtliche Mitteilungen 4

– Zivilstandsnachrichten

– Baubewilligungen

– Trinkwasserkontrolle

– Die Verwaltung Staufen 5

zieht ins neue Gemeindehaus

– ”Wo ist Vatto?” – das Motto des 6

diesjährigen Jugendfestes

– Jugendfest Programm 2013 7

– Die Zapfenmusik 8

– Voranzeige „KKS“

Schulnachrichten 9

– Zügeltag

– Gesunde Kinder rennen 10

für kranke Kinder

– Umbau Altes Schulhaus 11

– Kindereindrücke 12

Vereinsnachrichten/Nachlese 15

– Spielgruppe „Spatzenäscht“

– Voranzeige „KKS“

– „Sterben für Anfänger“ 16

– …die Geister, die ich rief! 17

– Gute alte Zeit – wie gut war sie? 19

– Ein Hotel voller Leben 20

– 50 Jahre VW-Bus 21

– Es ist soweit: Staufner Solarstrom 22

im Angebot

– Kinderturnen 23

– 25. Jubiläumslauf „Rund um den 24

Staufberg“

– Was ist nur los mit uns? 26

– Ausgrabungen im Staufner Feld 27

gegen das Buech

– Sodbrunnen-Team 28

– IrishFolk mit viel Volk 29

Juwelen der Landkarte 30

– Baden – Stilli

Veranstaltungen 32

Ehrungen

Impressum

Titelbild

Geschichte und Geschichten

Foto: Mi

„Es war einmal“. So fangen ganz viele Geschichten

an. Geschichten aus der Erinnerung,

aus vergangenen Zeiten. Wenn wir

von uns selbst erzählen, können wir beginnen

mit „es war einmal – ich war einmal“.

Als wir jung waren, als wir Kinder waren,

als wir zur Welt kamen.

Und vor uns waren unsere Eltern und

Grosseltern. Schon das kann 100 Jahre Geschichte

bedeuten! Vor 70 Jahren haben

beispielsweise internierte Italiener auf Staufner

Boden Ueberreste römischer Gebäude

ausgegraben. Diese Geschichte können

Sie in dieser Usrüefer Nummer nachlesen.

Und sehen, was im Lenzburger Museum

Burghalde an historischen Schätzen aus

Staufen zu finden ist.

Blicken wir noch weiter zurück,

waren diese römischen Bauten

bewohnt, da lebte hier eine Gemeinschaft

aus Römern und Helvetiern.

Von dieser Zeit erzählt

das Theater auf dem Staufberg:

„Vatto- der Zeitenwanderer“,

das am 13. Juni 2013 Premiere

feiert.

„Es war einmal“ ist zwar zeitlich

vorbei, ist aber oftmals

durch Aufzeichnung lebendig

geblieben.

Ein Glück für uns, dass die

Phönizier vor 3‘000 Jahren das

Alphabet erfanden. Mit 26 Zeichen

können wir alles aufschreiben,

in allen Sprachen. (Mit ägyptischen

Hieroglyphen, germanischen

Runen oder chinesischen

Schriftzeichen geht das nicht so

einfach.)

Geschichten aus dem Gemeindeprotokoll

geben einen Eindruck,

was die Menschen vor

vielen Jahren in unserem Dorf

bewegt hat.

Das Bezirksschulhaus Angelrain

in Lenzburg, in dem seit 1930

mancher Kopf rauchte, wird

umgebaut und umgenutzt. Ein

Theaterprojekt der Bezirksschule

lässt Figuren der Schulhausgeschichte

aufleben: ein Schüler

aus Staufen berichtet uns

davon.

Und während der Projektwoche

im März wurden im Schulhaus

Staufen römische Spiele gespielt,

mittelalterliche Namen

gerufen und nach Dinosauriern geforscht.

Die Kinder haben sich mit den verschiedenen

„Zeiten“ beschäftigt und einiges

entdeckt.

Was wir heute leben, ist die Geschichte

von Morgen!

So ist auch der Neubau des Gemeindehauses

und der Umbau des alten Schulhauses

ein Kapitel in der Dorfgeschichte, von dem

die heutigen Schulkinder als zukünftige

Grosseltern erzählen können… es war

einmal.

Das älteste Liebespaar aus Lenzburg

st

Foto: Mi

3


Amtliche Mitteilungen

Zivilstandsnachrichten

von Staufner Einwohnerinnen und

Einwohnern

Bis zum Redaktionsschluss sind folgende

Zivilstandsfälle zu verzeichnen:

Geburten

Januar 2013

31. Cazzato Elia Fabio, von Winterthur ZH,

in Staufen, Grabenacherweg 13

Februar 2013

18. Scheibler Leonie Alina, von Unterentfelden

AG, in Staufen, Oberdorfstrasse

5b

27. Wild Lion, von Holderbank AG und

Buchs AG, in Staufen, Parkstrasse 14

27. Wild James, von Holderbank AG und

Buchs AG, in Staufen, Parkstrasse 14

März 2013

13. Michel Lisa Soleil, von Courtedoux

JU und Basel BS, in Staufen, Konsumstrasse

6b

29. Limani Djellza, kosovarische Staatsangehörige,

in Staufen, Friederichstrasse

2

April 2013

04. Gysi Lena Anna, von Aarau AG, in

Staufen, Hauptstrasse 7

Baubewilligungen

Der Gemeinderat hat seit dem letzten

Usrüefer folgende Baubewilligungen erteilt:

– Bauherrschaft: JKB Immobilien AG,

Dammstrasse 3, 5070 Frick

Bauvorhaben: Wohn- und Gewerbeüberbauung

(sieben Mehrfamilienhäuser)

auf Parzelle Nr. 540 im Baugebiet

„Esterli-Flöösch“

– Bauherrschaft: Anton Peterhans, Brättligäu

5, Lenzburg

Bauvorhaben: Umbau des bestehenden

Einfamilienhauses Nr. 200 auf Parzelle

Nr. 110 am Bleichemattweg 10

– Bauherrschaft: Patrick und Gabriela

Kern-Sandmeier, Grabenacherweg 17,

Staufen

Bauvorhaben: Errichtung Pavillon und

Gartenumgestaltung auf Parzelle Nr. 611

am Grabenacherweg 17

– Bauherrschaft: Rudolf und Helene

Zuckschwerdt-Biffiger, Hauptstrasse 9,

Staufen

Bauvorhaben: Neubau Carport zum

bestehenden Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 117 am Bleichemattweg 5

– Bauherrschaft: artune ag, Peter Stocker,

Panoramaweg 29, Frick

Bauvorhaben: zwei Baureklametafeln

zur geplanten Wohn- und Gewerbeüberbauung

auf Parzelle Nr. 1175 im

Baugebiet „Esterli-Flöösch“

– Bauherrschaft: Manfred Niklaus, Friedmatt

10, Niederlenz

Bauvorhaben: Einfamilienhaus mit angebauter

Garage auf Parzelle Nr. 1179

am Hofmattweg 11

– Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Max

Zuckschwerdt, Mühlweg 9, Staufen

Bauvorhaben: Autoabstellplätze auf Parzelle

Nr. 317 an der Ausserdorfstrasse

– Bauherrschaft: André Beyli, Ausserdorfstrasse

28, Staufen

Bauvorhaben: Autoabstellplätze auf Parzelle

Nr. 316 an der Ausserdorfstrasse 28

– Bauherrschaft: Andreas und Anita Berger-Tarcsay,

Birkenweg 7, Staufen

Bauvorhaben: Sitzplatzerneuerung mit

Winkelelementmauer auf Parzelle Nr.

266 am Birkenweg 7

Trauungen

Januar 2013

25. Gysi geb. Kölliker Nicole Andrea,

von Thalwil ZH, in Staufen, und Gysi

Florian, von Aarau AG, in Staufen

Februar 2013

22. Spatteneder Eliane Marianne, von

Fischbach-Göslikon AG, in Staufen und

Wernli Daniel Roland, von Thalheim

AG, in Staufen

Staufen lässt bekanntlich sein Trinkwasser

von einem anerkannten

Laboratorium untersuchen. Am 4.

April 2013 wurden bei den verschiedenen

Quellen und Brunnen

wiederum Wasserproben entnommen.

Die untersuchten Wasserproben

vermögen den Anforderungen, die

an ein Trinkwasser gestellt werden,

zu genügen.

Die Untersuchungen ergaben für alle

Proben das Prädikat „hygienisch einwandfreies

Trinkwasser“. An diesem

erfreulichen Ergebnis ist sicher auch

unser Brunnenmeister beteiligt, der

die Anlagen umsichtig und sorgfältig

betreut. Mit solchen Ergebnissen

ist Staufen in einer sehr glücklichen

Lage.

Der Gemeinderat

Todesfälle

Januar 2013

30. Ammann geb. Leu Marie, von Seon

AG, in Staufen, mit Aufenthalt in Lenzburg,

Alterszentrum Obere Mühle

Februar 2013

28. Leu Kurt, von Hirschthal AG, in Staufen,

mit Aufenthalt in Lenzburg, Alterszentrum

Obere Mühle

4


Die Verwaltung Staufen zieht ins neue Gemeindehaus

Montag, 11. März 2013

„Briefkasten Zopfgasse 20 benützen“ lese

ich an der Türe. So hat also die Züglete

begonnen; die Gemeindeverwaltung zieht

ins neue Domizil!

Eine Mulde steht auf dem Parkplatz, Rollwägeli

warten auf kleine Frachten. Die

Büros sind leer. Computer werden vom

Netz genommen. Kartonschachteln, Zügelkisten,

Kabel, Papierrollen – hier wird

der Betrieb eingestellt.

Zopfgasse 20 – ein geräumiger Anhänger

wird ausgeladen. Kiste um Kiste findet

den Weg ins neue Gemeindehaus. Die

Bürotische stehen bereit, ein Team von

Computer-Fachleuten ist beschäftigt. Die

Zügelmann- und Frauschaft findet sich

zur kurzen Kaffee-Pause in der Küche im

Erdgeschoss ein. Im Sitzungszimmer des

Gemeinderats warten die Stühle in Plastikhüllen

auf ihren ersten Einsatz am grossen

Tisch.

Schlag. Das gesamte Personal und viele

zusätzliche Helfer haben ihren Sondereinsatz

geleistet. „Man power“ war gefragt

für die schweren Kisten – Akten sind gewichtig!“

Noch sind die Computerfachleute daran,

die Schnittstellen der verschiedenen EDV-

Programme einzurichten. Ordner werden

in Schränke geräumt, alles findet seinen

Platz.

Platz – das ist ein wichtiges Stichwort im

Neubau! Nach der Enge im alten Schulhaus

sind hier die Platzverhältnisse äusserst

erfreulich. „Hervorragend“ ist das

Fazit von Mike Barth über die Aktion und

die zufriedenen Gesichter seiner Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter stimmen ihm zu.

– vs –

Fotos: Mi

Dienstag, 12. März 2013

Die alten Büros sind verlassen, die Lichter

gelöscht. – Das neue Gemeindehaus

wird in Beschlag genommen. Bürotische

sehen nach Arbeit aus; Grünpflanzen stehen

auf den Fenstersimsen. „Es ist gut

gelaufen“ sagt Gemeindeschreiber Mike

Barth zufrieden. „Wir haben möglichst

viel vorbereitet, obschon die Kanzlei bis

Freitagabend noch funktioniert hat. Und

dann ging alles Hand in Hand, Schlag auf

5


J U G E N D F E S T S T A U F E N

5. – 7. Juli 2 0 1 3

An die Auswärtigen Schülerinnen und Schüler von Staufen

Liebe Schülerinnen / Schüler

Wisst ihr wer oder wo Vatto ist? Vatto ist der Hauptprotagonist vom Freilichttheater auf dem Staufberg.

Das Motto des Jugendfests Staufen 2013 orientiert sich an dieser Figur und wir erwarten voller Spannung

die vielen kreativen Ideen zum Umzug. „Wo ist Vatto?“

Der Gemeinderat und die Jugendfestkommission laden euch herzlich ein, am Umzug teilzunehmen.

Besammlung für den Umzug: 6. Juli 2013 10:30 auf dem Schulhausplatz.

Wer noch nicht angemeldet ist, kann dies per e-mail tun an Franziska Riner franziska_riner@bluewin.ch oder

per Tel. 062 891 20 10.

Auf ein tolles Jugendfest, schönes Wetter und natürlich viel Spass freut sich jetzt schon die Jugendfestkommission.

Freundliche Grüsse Jutta Meier Präsidentin Jugendfestkommission

”Wo ist Vatto?” – das Motto des diesjährigen Jugendfestes

Jugendfest Staufen 5./ 6./ 7. Juli 2013

Ein vielseitiges Thema, da der Hauptprotagonist

des Freilichttheaters, Vatto der Zeitenwanderer,

sich in verschiedensten Zeiträumen

bewegt.

Wo wird er im Umzug zu finden sein? Wie

sieht er aus? Die Schule setzte sich nach den

Frühlingsferien intensiv mit dem Thema

auseinander. Lassen wir uns von einem Jugendfestumzug

überraschen, an dem alles

möglich ist, Vatto bei den Römern, Druiden

und Galliern, Vatto in der Moderne.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt,

freuen wir uns also auf einen spannenden

Umzug.

Magie und Comedy am Nachmittag und

Abend. Das Zauberduo Domenico wird das

Publikum mit einzigartigen Kunststücken

und originellen Ideen verzaubern.

Lassen Sie sich entführen in die Welt der

Magie.

Für Verpflegung vor Ort sorgen die turnenden

Vereine von Staufen. Bitte sehen

Sie sich das Programm in diesem Usrüefer

an, damit sie nichts verpassen.

Ich hoffe, Sie sind mit dabei im Zeitraum

von Jugendfest und Nachjugendfest.

Jutta Meier

Jugendfestpräsidentin

Siegrist Modellbau

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6


Jugendfest Programm Staufen 2013

Freitagabend, 5. Juli 2013

18.30 Uhr Festwirtschaftsbetrieb

19.00 Uhr Kindertanzgruppe Staufen, Zumba

Kindertanzgruppe Rupperswil

19.00 Uhr Lunapark bis 24.00 Uhr

20.00 Uhr Start Zapfenstreich beim Schulhaus unter Mitwirkung der Zapfenmusik und des Tambourenvereins Lenzburg

Route: Ausserdorf – Zopfgasse – Parkstrasse – Wiligraben – Rennweg – Lindenplatz (Konzert) – Pfalzweg – Hinterdorf

(Platzkonzert) – Oberdorf – Schulhaus

20.15 Uhr cluless, Jugendband

22.00 Uhr Platzkonzert mit Zapfenmusik und Tambourenverein Lenzburg

bis 23.00 Uhr Festwirtschaft

Samstagmorgen, 6. Juli 2013

06.30 Uhr Tagwache durch Kanonenschüsse

08.30 Uhr Besammlung der Schuljugend und Behördenmitglieder auf dem Schulhausplatz

08.45 Uhr Zug auf den Staufberg

09.15 Uhr Morgenfeier auf dem Staufberg, auf Vatto Bühne, Begrüssung der Gäste

10.00 Uhr Festwirtschaftsbetrieb

10.45 Uhr Festumzug = (3 Kanonenschüsse)

Kein Umzug = (1 Kanonenschuss) nur bei ganz schlechtem Wetter (wird nach der Morgenfeier bekannt gegeben)

11.00 Uhr Wo ist Vatto? Festumzug mit Jugendspiel Lenzburg, Zapfenmusik, Tambourenverein Lenzburg

Route: Schulhaus – Oberdorf – Postgasse – Hauptstrasse – Kontermarsch – Gässli – Schulhaus

11.45 Uhr Platzkonzert Jugendspiel Lenzburg

Samstagnachmittag, 6. Juli 2013

12.00 Uhr Lunapark bis 14.00 Uhr

14.00 Uhr 3 Kanonenschüsse – Start Spiel-Arena für die Schülerinnen und Schüler auf dem Festplatz bis 16.15 Uhr

Interaktive Zauberei bis 15.30 mit Duo Domenico

16.00 Uhr Lunapark bis 02.00 Uhr

16.30 Uhr Kinderzaubershow Duo Domenico

18.15 Uhr Tanz für die Kinder mit den Swiss Boys bis 19.15 Uhr

20.00 Uhr Zaubershow für Jugendliche und Erwachsene mit Zauberkünstler Duo Domenico

20.45 Uhr Tanzmusik: Swiss Boys

22.30 Uhr Kanonenschuss

22.45 Uhr Feuerwerk, anschliessend Musik und Tanzbetrieb

bis 01.00 Uhr

bis 03.00 Uhr Festwirtschaft

Nachjugendfest, Sonntag 7. Juli 2013

09.00 Uhr Beginn Dampfbahnbetrieb

09.45 Uhr Festwirtschaftsbetrieb

10.00 Uhr Gottesdienst

11.00 Uhr Lunapark bis 20.00 Uhr

12.00 Uhr Konzert der Staufbergmusikanten

14.00 Uhr Stufenbarrenvorführung vom Eidg. Turnfest Biel durch Mädchen-Jugi Staufen

15.00 Uhr Ballonwettbewerb für Kinder

15.15 Uhr Fussball- und Volleyballturnier mit Schüler und Behörden

18.00 Uhr Schluss Festbetrieb

7


Die Zapfenmusik am Staufner Jugendfest 2013

Bald ist es wieder soweit: Die Musikanten

der Zapfenmusik nehmen den Probebe-

trieb für das kommende Staufner Jugendfest

auf. Wir freuen uns, zum wiederholten

Male den Zapfenstreich und den

Jugendfestumzug am 5. und 6. Juli 2013

zu begleiten.

Auch dieses Jahr hat sich wieder eine stattliche

Anzahl Freiwilliger für unser ad hoc-

Orchester angemeldet. Kurzentschlossenen

Musikanten bietet sich aber nach wie vor

die Möglichkeit, sich noch für die Zapfenmusik

anzumelden. Melden Sie sich doch

einfach bei Marcel Strebel (marcelstrebel@

gmx.ch). Per Mail erhalten Sie von ihm das

Anmeldeformular sowie alle nötigen Informationen.

Letztmöglicher Anmeldeschluss

ist am 11. Juni.

An den Mittwochen, 12. und 26. Juni,

sowie am Dienstag, den 2. Juli, probt die

Zapfenmusik jeweils von 19.30 bis 21.00

Uhr beim Schulhaus Staufen. Die Proben

finden bei jeder Witterung statt. Für die

Umzüge trifft sich die Zapfenmusik am 5.

Juli, um 19.00 Uhr und am 6. Juli, um 10.00

Uhr, jeweils im Zopfhaus zur letzten Vorbereitung.

Es ist auch möglich, sich nur für

einen der beiden Umzüge anzumelden.

Die Zapfenmusik freut sich auf jeden Teilnehmer!

Marcel Strebel

V o r a n z e i g e

Samstag, 22. Juni

www.chinderlieder.ch

ab 14.00 Uhr beim Waldhaus Staufen

bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Turnhalle Staufen statt

Kinderfest mit Christian Schenker

Vorverkauf Familienkarte:

ab 3. Juni Bäckerei Gradwohl

mit 10% Ermässigung

Eintrittspreis:

Familie 2 Erwachsene

und max. 3 Kinder

Normalpreis Fr. 45.–

Einzeleintritte an der Kasse:

Erwachsene Fr. 20.–

Kinder Fr. 10.–

Konzert von Christian Schenker mit Kinderliedern zum Mitsingen, Lachen,

Träumen und Tanzen. Ein wahrer Ohrenschmaus, auch für Erwachsene!

Rahmenprogramm im Eintritt inbegriffen:

• Gartenbahn, soviel man will

• Streichelzoo

• Walderlebnispark mit CEVI

• Märchenerzählerin

8


Gesunde Kinder rennen für kranke Kinder

Schulnachrichten

Unterstützung der kleinen Läufer

Informationen zum Sponsorenlauf

Sponsorenlauf für die Stiftung Theodora der Kindergärten Staufen

Theodora Poulie munterte ihren Sohn André

während eines langen Spitalaufenthalts

mit Geschichten, Liedern und Zaubereien

auf und erlebte, wie das Kind davon

von seinem Leiden abgelenkt wurde.

1993 gründeten in der Westschweiz die

Brüder Poulie die Stiftung Theodora. Die

Stiftung organisiert und finanziert 52 Spitalclowns

in 48 Spitälern in der Schweiz. Sie

wollen das Leiden der Kinder im Spital

durch Freude und Lachen lindern.

Die Kinder der Kindergärten Staufen beschäftigten

sich mit dem Thema „Gesundund

Kranksein“. Einige hatten schon Spitalerfahrung,

andere waren aktuell von Grippe

geplagt, aber die eingegipsten Finger waren

zum Glück alle nur im Spiel entstanden.

An einem Donnerstagmorgen trafen sich

die drei Klassen im Zopfhaus: der Spitalclown

Kiko wurde erwartet! Er kam, erschrak

beim Anblick der vielen Kinder und

ging gleich wieder. Als er sich dann doch

getraute auf die Bühne zu stehen erzählte

er von seiner Arbeit als Humorologe: frisch

operierte Kinder dürfen nicht zu sehr lachen,

darum schenkt er ihnen schöne Gefühle,

durch leise Klänge, Seifenblasen oder einer

Ballonfigur. Grosse Kinder begeistert er mit

Musik aus der Hitparade, mit Gesang, einer

Charango und Rasseln, welche er in die Schnürsenkeln

einsteckt (www.kikoclown.ch).Die

Kindergartenkinder waren begeistert von

Kiko. Und allen war klar: sie wollen für Kiko

Geld sammeln, damit er kranke Kinder besuchen

und sie zum Lachen bringen kann.

Am Samstagmorgen, 9.März 2013 gingen

die Kinder in Gruppen auf dem Schulhausplatz

an den Start. Während 10 Minuten

gaben sie alles! Runde um Runde rannten

die Kinder aus Solidarität mit kranken Kindern.

Manche mit roten Köpfen, andere

locker lächelnd, alle unglaublich tapfer! Die

Familien unterstützen ihre kleinen Sportler

grosszügig, sodass mit 3700 Franken ein

prächtiger Erlös zugunsten der Stiftung

Theodora zusammenkam.

Wir Kindergärtnerinnen danken herzlich,

den Kinder, den Sponsoren und allen, die

das Projekt unterstützten.

Sabina Tschachtli

Fotos: ST

9


Zügeltag

Am Donnerstag, 11. April 2013 wurde das alte Schulhaus

geräumt.

Eine Bildergeschichte:

Alle Lehrpersonen der Schule Staufen haben mit vereinten Kräften

viel Material in viele Kisten gepackt. Alle Kinder der Schule

Staufen freuten sich über den geschenkten freien Tag!

Bald wurden die vier weissen Räume in Klassenzimmer verwandelt.

Die Möbel und Kisten wurden von starken Zügelmännern an den

richtigen Ort getragen…

Alle freuten sich über die gute, effiziente Zusammenarbeit der

verschiedenen Teams – auch die Schulleiterin war zufrieden!

Unterdessen zog ein feiner Duft durchs Schulareal: Christoph

Haldimann und Myriam Schläpfer kochten ein gutes Mittagessen

für den ganzen Zügeltrupp!

Fotos: ST

10


Umbau Altes Schulhaus

Nach einer langen Zeit der Planung und

Vorbereitung fuhren vor dem Alten Schulhaus

am 13. März zehn Sattelschlepper

mit insgesamt 20 Modulen für das Schulhausprovisorium

vor. Anfangs Frühlingsferien

wurde mit den Bauarbeiten im Alten

Schulhaus begonnen.

Die Schule muss nun für ein gutes halbes

Jahr enger zusammenrücken. Vier Klassen

mit ihren Lehrern lernen während dieser

Zeit in den provisorischen Unterrichtszimmern

im Pavillon auf dem Schulhausplatz.

Eine fünfte Klasse wird nach den Sommerferien

für die restlichen Monate der

Umbauzeit das Gastrecht im Raum der

Reformierten Kirchgemeinde im Zopfhuus

geniessen. Der Gemeinderat, die Baukommission

und die Schule danken an dieser

Stelle der Kirchgemeinde für das zur Verfügung

stellen ihrer Räumlichkeiten. Die

Schulbibliothek zügelt während der Umbauzeit

in die ehemaligen Posträume an

den Lindenplatz. Ebenso wird dort der

Mehrzweckraum von der Musikschule und

den Vereinen als Ausweichmöglichkeit genutzt.

Gleichzeitig mit dem Stellen des Provisoriums

nahmen die ersten Handwerker das

Untergeschoss der Turnhalle in Beschlag,

um unter anderem in nur wenigen Wochen

den Klötzlikeller in eine neue, zeitgemässe

Schulaula umzubauen. Bereits nach

den Frühlingferien steht die neue Aula der

Schule, und im Spätherbst abends auch

wieder den Vereinen zur Verfügung.

Nach dem Umzug der Gemeindeverwaltung

im März ins neue Gemeindehaus begann in

der letzten Woche vor den Frühlingsferien

der Auszug der Schule aus dem vom Lenz-

burger Architekten Theodor Bertschinger

1904/05 erbaute Schul- und Gemeindehaus.

So konnte gleich am ersten Tag in den

Frühlingsferien das Haus stromlos gemacht

und mit den Demontage- und Abbrucharbeiten

begonnen werden. Die ersten

Wochen sind geprägt von Abbruch- und

Abrissgeräuschen. In der Folge wird ein

grosser Teil der Hausinstallationen erneuert,

es werden neue Durchbrüche gemacht,

Wände verschoben, alte Fenster ersetzt,

Boden-, Wand- und Deckenoberflächen

erneuert, neue Schrankeinbauten montiert

und schlussendlich im Sommer der südliche

Anbau aufgestockt. Im Spätherbst

Stellen des Schulhausprovisorium

Mediathek Aussenansicht

2013 steht der grosse Schlussspurt an um

das umgebaute Alte Schulhaus der Schule

wieder übergeben zu können.

Wie jeder Umbau wird auch dieser seine

kleinen und grossen Überraschungen bereithalten

und das eine oder andere Geheimnis

hergeben. So wurde bereits in

allen Gängen ein schöner Terrazzoboden

aus der Erstellungszeit freigelegt, der nun

fachmännisch repariert wird. Man darf auf

das Resultat gespannt sein.

Martin Stierli

Fotos: MS

11


Kindereindrücke

In der Projektwoche machten wir einen

Besuch bei den Römern. In unserer Gruppe

waren 13 Knaben und 2 Mädchen

im Alter von 6 bis 10 Jahren. Die Kinder

wussten die meisten schon sehr viel

über die Römer und konnten ihr Wissen

in verschiedenen Bereichen miteinbringen.

Sie hatten Spass und lernten

noch einiges dazu. Gemeinsam erlebten

wir eine erlebnisreiche, tolle,

fröhliche und spannende Woche und

konnten die Römer wieder etwas zum

Leben erwecken.

Was die Kinder mit uns alles erlebten,

erfahren Sie in den nachfolgenden Beiträgen,

welche sie zu zweit oder zu

dritt am letzten Tag der Projektwoche

in einem kleinen Rückblick aufschrieben.

Karin Pirroncello

Am Montag hörten wir die Geschichte von

Romulus und Remus, so bekam die Stadt

Rom den Namen. Wir haben ein Spiel gelernt,

das „Orca- Spiel“ heisst. Da muss man

Nüsse in einen leeren Blumentopf werfen.

Am Montag- und Dienstagnachmittag haben

wir ein Rundmühlenspiel mit einem

Brennstab auf eine runde Holzplatte gebrannt.

Wir haben Spielsteine aus Ton

dazu gemacht, die wir in einen selbstgemachten

Lederbeutel versorgen können.

Am Dienstag kochten wir eine Spezialität

der Römer. Und zwar Toastbrot in Olivenöl

gebraten. Dazu noch Käse- Traubenspiesschen.

Wir machten einen Kreisel: Wir

haben in eine runde Holzplatte ein Loch

gebohrt, ein Holzstäbchen gespitzt und

hineingedreht.

Am Mittwoch lernten wir viele Spiele kennen:

Das „Fünfsteinspiel“,„Deltaspiel“ und

„Nüsse kullern“.

Am Donnerstag gingen wir ins „Vindonissa“-Museum.

Dort sahen wir viele Sachen,

die die Archäologen ausgrabten: Töpfe,

Ringe, Nägel, Mauern und noch vieles

mehr. Wir konnten Sachen kaufen und

draussen einen Bogen bauen.

Am Freitag zeigten wir in der Turnhalle die

Sachen, die wir gemacht haben, den anderen

Kindern.

Dominic, Aline, Valerie

In der Projektwoche hatten wir das Thema

„Römer“.

Am Montag hörten wir die Geschichte von

Romulus und Remus. Sie war ein bisschen

langweilig, weil wir sie schon kannten. Bis

Romulus Remus erstach, das fanden wir

gerade wieder lustig.

Am Dienstag hatten wir alle zusammen

das „Znüni“ gemacht. Es gab Toastbrot

mit Honig und Zimtzucker und Käse- Traubenspiesschen.

Das Beste war, dass wir im

Liegen essen durften. Nach dem Essen las

sie uns einen Krimi vor, er war spannend.

Wir waren im Museum „Vindonissa“. Wir

konnten Spiele spielen, Rüstungen der

Römer anziehen und vieles mehr. Im Museumsshop

kauften wir uns alle ein Spitzerkatapult.

Man kann mit dem Katapult

spitzen und schiessen.

Am Freitag haben wir einen Aufsatz geschrieben,

in dem das, was wir hier schreiben,

drin steht.

Tobias, Carlo, Benjamin

In der Projektwoche waren wir im Kurs

„Römer“. Am Montag machten wir ein

Plakat, was wir schon alles über Römer

wussten. Nach der Pause hörten wir die

Sage über Romulus und Remus. Am Nachmittag

brannten wir mit dem Brennstab

ein Rundmühlenspiel und nähten einen

Lederbeutel.

Am Dienstag kochten wir zum „Znüni“

eine römische Speise. Wir fanden sie fein.

Am Nachmittag hatten wir frei.

Am Mittwoch sind aus Holz und Papier

farbige Kreisel entstanden. Nachher hatten

wir viele römische Spiele, zum Beispiel das

„Orca“- Spiel gelernt.

Am Donnerstag waren wir im Museum

„Vindonissa“ in Brugg. Wir hatten im Museum

viel gelernt: Zum Beispiel wie schwer

eine Rüstung war oder wie ein römischer

Kran funktioniert. Wir assen Mittag in einem

Jugendzentrum, und dann gingen wir

nochmals ins Museum. Da versuchten wir

aus Schaumstoffblöcken einen Torbogen

zu bauen; ohne Klebestoff oder andere

Hilfsmittel. Dann fuhren wir heim.

Am Freitag zeigten wir in einer Art Modenschau

unsere Spiele.

Pascal, Felix

Wir haben am Montag ein Plakat über Römer

gemacht. Wir suchten Ideen, was die

Römer gemacht haben, und was für Spiele

sie gespielt haben. Zum Beispiel haben wir

am Montag das „Orca-Spiel“ kennnegelernt.

Am Dienstag haben wir römisch gegessen.

Aber wir haben nicht normal gegessen,

sondern wir haben im Liegen gegessen.

Am Mittwoch haben wir noch mehr Spiele

kennengelernt, die früher die Römerkinder

gespielt haben. Am Mittwoch haben

12


wir ein Buch gehört, wo ein Verbrechen

stattgefunden hat. Dazu haben wir ein

Blatt bekommen und probierten den Fall

zu lösen.

Am Donnerstag machten wir einen Ausflug

in das „Vindonissa“-Museum in Brugg. Im

Museum konnten wir Sachen hören, anschauen

und dann konnten wir sogar

Sachen anziehen, die die Römer früher

anhatten. Dann hat es noch ein Museumsshop

gehabt. Und dort konnten wir Münzen,

Spitzer, Schlüsselanhänger, Anhänger,

Ketten und noch viel mehr kaufen.

Am Freitag machten wir noch einmal das

„Orca-Spiel“ und probten für die kleine

Vorführung in der Turnhalle.

Marcel, Luca, Mattia

Rundmühlespiel

Das Mühlespiel ist ein einfaches Brettspiel für 2 Spieler, bei dem der

Zufall keine Rolle spielt. Spielregeln: Jeder Spieler erhält drei Spielsteine.

Abwechselnd setzt jeder Spieler einen Stein und versucht dabei, drei

seiner Steine in einer Linie zu platzieren. Wer als erster eine gerade Linie

bildet, ist der Gewinner!

Wir waren im Kurs „Römer“. Am Montag

hatten wir die Legende von Romulus und

Remus gehört.

Am Dienstag hatten wir römisch gekocht.

Es gab eine Art „Fotzelschnitten“ und Käsespiesschen

mit Trauben. Danach sind wir

auf den Boden gelegen und haben römisch

gegessen. Nachher war Pause. Nach der

Pause hatten wir Kreisel gemacht und gezeichnet.

Am Mittwoch hatten wir die römischen

Spiele kennengelernt. Zuerst hatten wir

das „Orca-Spiel“ im Kreis gespielt. Es hatte

einen leeren Blumentopf, und in den

mussten wir Nüsse hineinwerfen. Danach

spielten wir noch ganz viele andere römische

Spiele. Danach kam Frau Stutz und

machte Fotos von uns. Dann gab es auch

noch einen Gladiatorenkampf.

Am Donnerstag sind wir mit dem Zug

nach Vindonissa gefahren. Dort gingen

wir ins Museum. Es gab alte Münzen und

noch ganz viele andere Sachen, die ausgegraben

worden sind. Viele haben sich

im ersten Stock als Römer verkleidet. Danach

durften wir shoppen gehen. Lenny

kaufte sich eine Wachsschreibtafel und

Fabian einen römischen Zinnsoldaten.

Dann gingen wir essen. Wir hatten uns

richtig vollgestopft. Nachher gingen wir

zum Museum zurück und durften alleine

noch durchs Museum. Danach hatten wir

noch den Torbogen gebaut. Er stand für

ein paar Sekunden. Nun mussten wir nach

Hause.

Lenny hat die Projektwoche sehr gut gefunden,

und am besten fand er den Gladiatorenkampf.

Fabian hat die Projektwoche auch sehr gut

gefunden, und ihm hatte am besten der

Tag in Vindonissa gefallen.

Fabian, Lenny

13


Inserat_A4_1-2_quer_200x138mm 11.7.2008 15:22 Uhr Seite 1

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Vereinsnachrichten / Nachlese

Spielgruppe „Spatzenäscht“ Staufen

Wieder werden einige Spatzennestkinder

flügge für den Kindergarten, deshalb sind

ab August 2013 in der Spielgruppe Spatzennest

im Zopfhuus Staufen wieder Plätze

frei. Wie bisher werden die Kinder von der

Spielgruppenleiterin, Uschi Waser des Elternvereins

Lenzburg, betreut und in den

regelmässigen Waldwochen zusätzlich von

Claudia von Moos oder Claudia Lorusso

unterstützt.

Anmeldungen nimmt Jeannette Weber

– 079 780 95 02 – oder spatzenaescht@

elternverein-lenzburg.ch entgegen. Wir

freuen uns über Ihre Kontaktnahme und

auf ein weiteres lebendiges Spielgruppenjahr

in Staufen.

V o r a n z e i g e

Donnerstag, 1. August

ab 9.30 bis 12.00 Uhr im Zopfhuus, Staufen

1. August-Brunch

Geselliges Beisammensein und der Genuss von Schweizer Köstlichkeiten

gehören zum Schweizer Nationalfeiertag wie der Rütlischwur und die Farbe

rot-weiss. Geniessen Sie das reichhaltige Buffet mit feiner Züpfe, dazu

Käse, Fleisch und Konfitüre, schmackhaftem Birchermüesli und vielem mehr

in gemütlicher Atmosphäre.

Kosten:

Fr. 15.– (Kinder bis 7 gratis, bis 12 halber Preis)

15


„Sterben für Anfänger“

Vatto Probe vom 14. März in der Turnhalle

Staufen

„Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben,

acht. Zweimal. Und dann?“ „Und dann

leichtfüssig“, ist die Antwort von Simone

Frey, Choreografin vom Freilichttheater

„Vatto“.

Tanzschritte werden geprobt, ein liegen-

gebliebener Ball wird in den Korb geworfen,

Scherze, Lachen, Plaudern. Es tönt

wie Stunden zuvor, als Schulkinder in der

Turnhalle waren. Doch dann ruft Regisseur

Peter Locher die Theaterspieler zusammen.

Die Szene „Angriff der Germanen“ wird

heute geprobt. Jetzt machen auch die

Holzlatten Sinn, die parat liegen.

Peter Locher beschreibt sie Szene. Den

historischen Hintergrund, den Ablauf, die

Aufgabe der Schauspieler und die Technik.

Zuerst ohne, dann mit der Musik von Urs

Erdin. Die Regieassistentin Susanne Nyffeler

bedient die Musikanlage, spult vor

und zurück, während Peter Locher mit

ansteckender Begeisterung erklärt: “Die

Kampfhandlung wird von Pyrotechnik unterstützt,

es soll knallen und rauchen, dramatisch

und furchteinflößend sein.“ Eine

Zuhörerin bemerkt, die Germanen hätten

doch ohne Schwarzpulver gekämpft, was

denn da knallen solle? Peter Locher freut

sich über die Aufmerksamkeit und spricht

von einer künstlerischen Überhöhung. Im

Theater wird mit Illusionen gearbeitet: auf

dem Staufberg wird niemand verletzt, der

Zuschauer wird keinen Blutstropfen sehen.

Und dennoch soll er das Gefühl haben,

mitten in ein Schlachtfeld zu blicken, die

Angst der Angegriffenen spüren, die Panik

der Sterbenden erleben.

Aber wie kann diese Illusion erweckt werden?

Die Schauspieler müssen aufstehen und sich

eine Holzlatte als Lanze holen. Gemeinsam

vorrücken, in Erwartung des Feindes. Wie

hält man eine Lanze? Wie ist der Blick,

wenn jeden Moment ein blutrünstiger

Germane auftauchen kann? Wie ist der

Schritt, wenn man am liebsten in die umgekehrte

Richtung rennen würde? Die

Stimmung ist konzentriert, aber trotzdem

locker. Peter Locher macht vor, gibt Ratschläge,

lobt und ermutigt.

Und dann die Kampfhandlung: “Sterben

für Anfänger“ nennt der Regisseur die

nächste Lektion. Es ist sehr amüsant, wie

er Varianten des „Getroffen-werdens“ vorspielt.

„Im Western springen die Getroffenen

zuerst in die Luft, bevor sie umfallen!“

meint ein Spieler. Sterben mit Luftsprung

beherrscht Peter Locher natürlich auch,

aber im Vatto Theater sei dies nicht nötig.

Ganz wichtig sei, so umzufallen, dass einem

nichts wehtue.

Der Theaterprofi verrät den Trick des

Schwerpunkts: Wenn der Schwerpunkt,

also das Becken gegen den Boden sinkt,

kann der Schauspieler ganz weich auf die

Knie oder den Po fallen.

Ob dazu gestöhnt werden dürfe? Ja natürlich,

schreien müssen sie, es solle ein

Getöse sein! Tapfer wird geübt, gefallen,

gekrochen, gewunden und gestorben.

Und hinter den armen Opfern, hinter den

Schreienden und Sterbenden, da tänzelt

die Figur des Todes. Freut sich an dem

Elend, hüpft über Leichen und labt sich am

Leid. Ein weiteres Stilmittel des Theaters,

ein Kontrapunkt in der Inszenierung. Nach

dieser Szene ist Pause.

Der Zuschauer findet sich in der heutigen

Zeit wieder, kann an der Theaterbar die

16


eben erlebten Eindrücke herunterspülen

und sich freuen, dass der Staufberg heute

nicht mehr umkämpft wird!

Wer diese Szene und alle anderen des Freilichttheaters

„Vatto–der Zeitenwanderer“

sehen möchte, kann dies ab dem 13. Juni

auf dem Staufberg tun.

Billette sind unter www.theater-staufberg.

ch oder an der Abendkasse erhältlich.

Das Stück ist auch mit der Szene „Angriff

der Germanen“ für Familien geeignet.

Für gehbehinderte Personen gibt es einen

Fahrdienst auf den Staufberg, Parkplätze

im Dorf sind signalisiert.

Das Freilicht-Theater auf dem Staufberg

ist dank einigen Theater-Begeisterten entstanden:

sie konnten andere mit dem Virus

anstecken, und alle zusammen setzten sich

mit viel Engagement und grossem Zeitaufwand

für das Projekt ein.

Nun können wir ein einmaliges Theater

erleben und ihnen mit einem grossen Applaus

danken!

Sabina Tschachtli

Fotos ST

…die Geister, die ich rief!

Ein Theaterprojekt der Bezirksschule

Lenzburg

…die Geister, die ich rief!“ ist der Titel

der Produktion, die im März dieses Jahres

über die Bühne ging. Die Geister

des alten Bezirksschulhauses wurden

noch einmal geweckt, bevor es umgebaut

und in ein Primarschulhaus verwandelt

wird.

350 Schülerinnen und Schüler und 36

Lehrpersonen haben das Theaterprojekt

gemeinsam realisiert. Ein Teil dieser

Kinder und Jugendlichen wohnt

in Staufen. Maurice Bischof ist in der

vierten Klasse und spielte die Rolle

des Rektor Altmanns sehr engagiert

und überzeugend. Er erzählt, was ihm

die „Theaterzeit“ bedeutete:

„Die Parade aus über dreissig verkleideten

Schülern bewegt sich langsam auf die

Schulleiterinnen zu. Diese versuchen, den

alten, römischen Soldaten, den braven

Schülern, den strengen Lehrerinnen, den

Hippies und Punks, den Geistern verstorbener

Kochschullehrerinnen und allen an-

deren Zeitgenossen, die dieses Schulhaus

in seiner stolzen Lebzeit gesehen hat, zu

entkommen. Doch sie haben keine Chance,

der Pulk überrennt sie ohne auf die Versuche,

sich zu wehren, zu reagieren. Rektor

Altmann zieht in seinem Leiterwägelchen

vor dem Publikum vorbei und lacht aus

vollem Halse. Die Parade verlässt langsam

die Bühne, Rektor Altmann winkt ein

letztes Mal zum Publikum, schaut sich die

Schulleiterinnen an, die auf dem Boden

liegen, grinst, lacht, und verschwindet hinter

der Bühne.

Scheinwerfer aus, Black, Applaus – Die

„Schauspieler“ erscheinen lachend auf der

Bühne, fassen sich an den Händen und

verbeugen sich vor dem Publikum, applaudieren

den Technikern. Auf ihren Gesichtern

sieht man die Erleichterung, der

Auftritt ist gelungen. Nachdem sich von

jeder Klasse die Hälfte der Schüler versammelt

hat und ich mir die Hände wund geklatscht

habe, ziehen alle von der Bühne,

die Vorstellung ist vorbei. Mir geht vieles

durch den Kopf, ich habe die Vorstellung

schon etwa fünf Mal gesehen. Die Heutige

war toll, alle haben ihr Bestes gegeben.

Die Zuschauer sind begeistert.

Doch es ist nicht die Vorstellung, die das

Projekt für uns so wertvoll macht. Es ist die

ganze Zeit, in der wir dafür gearbeitet haben.

Es war ein tolles Gefühl, in der Theatergruppe,

welche die Hauptrollen spielte,

mitzuarbeiten und ein solches Theater auf

die Beine zu stellen. Wir alle haben dabei

sehr viel gelernt, viele Erfahrungen gemacht,

positive wie auch negative.

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Ich selbst habe gelernt, wie man, egal wie

wenig Zeit einem zur Verfügung steht, alles

managen kann. Es passt überall noch etwas

hinein. Während der Probewoche lebten

wir praktisch in der Schule, wir verbrachten

sehr viel Zeit dort, auch wenn oft nicht

viel zu tun war. Aber trotzdem mussten

wir anwesend sein, da man immer wieder

kurz gebraucht wurde. „Noch eine Probe mit

jener Klasse, diese Szene nochmals bitte.“

Auffallend ist, dass ich seit der Theaterzeit

viele Schüler besser kenne, und auch neue

kennengelernt hatte. Am meisten bemerke

ich das bei den unteren Klassen, deren Gesichter

einem auch nach einem Jahr noch

unbekannt vorkommen können. Jetzt aber

erkenne ich immer wieder das Eine oder

das Andere. „Ah das ist der Kleine, der bei

den Mäusen mitgespielt hat.“

Die tollste Erfahrung aber war, vor so vielen

Zuschauern auf der Bühne zu stehen. Vor

dem ersten Auftritt war ich unglaublich

nervös, glaubte, alles wieder vergessen zu

haben. Doch je länger ich auf der Bühne

stand, desto lockerer, ruhiger wurde ich.

Zum Glück hatte ich nie ein Blackout. Ich

glaube, das ist dem Umstand zu verdanken,

dass ich stetig versuchte, nicht ins Publikum

zu schauen.

Und wenn man sich nun dank diesen Erfahrungen

auf alles vorbereitet hat, gibt es

nur noch etwas zu sagen: „Bühne frei!“

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Gute alte Zeit – wie gut war sie?

Blättern wir in alten Gemeinderats-

Protokollen, treffen wir immer wieder

auf ein Thema: Häufig ging es ums Geld

– viele Leute waren arm und kämpften

ums Überleben.

Aus dem Gemeinde-Protokoll:

24. Jenner 1823

…eine hinterlassene arme Witwe, die sich

mit ihren Kindern in Aarau aufhält, habe

bey dem Gemeinderath das dringende Ansuchen

gemacht, sie sey wirklich schwanger

und bedürfe daher, um mit ihrem Verliebten

Hochzeit machen zu können, ein

Weibereinzuggeld von hundert Schweizerfranken,

welches ihr der Gemeindrat aus

dem Armenguth bewilligen möchte.“

Es sey nun der heutigen Versammlung

überlassen, dem Gemeinderat, der diesem

Ansuchen nicht entsprach, selbst der Auftrag

gegeben, ob das erwähnte verlangende

Weibereinzuggeld in die Stadt Aarau

der Frau verabfolgt werden solle oder

nicht.

Mit Mehrheit der Stimmen wurde erkennt,

diese Weibsperson solle mit ihrem Begehren

abgewiesen seyn, jedoch aber könnte

der Fall sein, dass freywillig von den anwesenden

Bürgern etwas an die hundert

Franken Einzuggeld gegeben würde. Was

auch wirklich geschah indem nach einer

gehaltenen Umfrage etliche an fünfzig

Franken zu bezahlen verheissen worden.“

27. April 1823

„Da mehrere Armen in unserer Gemeinde

sich bey dem Gemeinderath um Land

beworben haben, allwo sie auch für den

Winter ihre benöthigten Früchte pflanzen

können und wirklich die Gemeinde Staufen

kein solches mehr besitzt, das nicht

mit Holz bewachsen, oder nicht schon für

jemand anderes bestimmt ist, so hat die

heutige Versammlung auf den an sie erfolgten

Antrag über diesen Gegenstand

beschlossen, dass für die betreffenden

Armen, der ohngefehr ein Vierling haltende

Dannlizopf, an die Landstrass stossend

und zu dem Staufner Lenzhard gehörend,

pflanzbar gemacht werden könne, jedoch

dass die Ausstockung des auf demselben

sich befindlichen Holzes, entweder von

Gemeindewerken oder an Geld zur Last

fallen solle.

11. May 1818

Da das Tabakrauchen an den Gemeindeversammlungen

so stark getrieben wurde,

so dass es manchem Anwesenden Augen

zur höchsten Beschwerlichkeit dient, so

soll das Tabakrauchen an einer Versammlung

gänzlich untersagt und verboten

seyn, und jeder Widerhandler dieses Verbots

mit einer Buss von 2 Batzen gestraft

werden.

2. August 1833

Es wurde verlesen Schreiben des Titl.

Oberamts Lenzburg vom 1. August 1833,

enthaltend den Auftrag, dass die hiesige

Gemeinde auf Samstag den 3. August

1833 ein dienstfähiges Militärpferd nach

Aarau zu stellen habe. Die Versammlung

wurde befragt, ob man ein Pferd hiezu

ankaufen, oder aber ein solches Pferd

nur für ein bestimmendes Taggeld suchen

wolle. Der Gemeindrath stellt den Antrag

für letzteres, nämlich dass man für ein

Taggeld ein Pferd suchen wolle. Es ward

beschlossen, dass man für den von oben

angezeigten Tag ein Pferd von Rudolf

Sandmeier, alt Gemeindrath, gegen ein

Taggeld von 4 Pfund für den bemeldten

Tag miethen wolle.

Der Herr Ammann zeigt der Versammlung

an, dass auf den 2. oder 3. August eine

halbe Compagnie Soldaten hier anlangen

und einzuquartieren Auftrag sei.

25. Wintermonat 1834

Der Gemeindeammann brachte an, dass

die Gemeinde Othmarsingen bei beiden

in unserer Gemeinde stattgehabten Brandunglücken,

Steuern eingereicht und zwar

das erste Mal 40 Pfund, das zweite Mal

57 Pfund.

Da nun die Gemeinde Othmarsingen auch

ein Brandunglück gehabt, so finde der Gemeindrath

angemessen, auch eine Steuer

nach Othmarsingen zu senden.

Es war beschlossen: Eine Steuer für die

Brandbeschädigten in Othmarsingen von

Haus zu Haus zu verzinsen und ein Verzeichnis

darüber zu führen, wie viel ein

jeder gesteuert habe, und diese Steuer

dem Gemeindrath von Othmarsingen zu

übersenden.

Und so waren die Einwohner von Staufen

verpflichtet, von ihrem wenigen, das sie

hatten, denjenigen abzugeben, denen fast

nichts geblieben war. Seien dies nun

Brandbeschädigte oder fremde Soldaten,

die Quartier und Verpflegung brauchten.

Solidarität war damals für viele zwar ein

Fremdwort – sie wurde einfach gelebt.

– vs –

19


Musiktheater der Kulturkommission

Staufen

Ein Hotel voller Leben

Ein Concierge und ein Pianist unterhielten

die Besucher im Musiktheater-

Stück «Doledo da Silva» bestens. Das

Staufner Zopfhuus verwandelte sich

in ein Hotel, in dem viel Amüsantes

geschah.

Nach längerem Unterbruch und mehreren

Musikformationen präsentierte die

Kulturkommission Staufen wieder mal ein

Theater. Dass dieses Programm dem Publikumsgeschmack

entspricht, wurde durch

die grosse Anzahl Besucher aus nah und

fern belegt.

An der Conciergerie des Parkhotels werden viele spannende Gäste parodiert

Facettenreiche Figuren

Clo Bisaz spielt den stets diskreten Concierge

Giacometti. In dieser Rolle erledigt

er das Tagesgeschäft und lässt seine Erinnerungen

an Gäste und Mitarbeitende Revue

passieren: Vom wirbligen Hochstapler,

dem Casserollier Doledo da Silva, über den

noblen Jürgen von Büren bis hin zum eingebildeten

Portier Jean-Martin. Ein Concierge

beobachtet scharf und kennt die

Wünsche und Marotten der Gäste. Diese

Qualität führt dazu, dass die besonderen

Eigenschaften der Figuren sehr gut rüber

kommen. Und sollte ihm einmal etwas

entgangen sein, hat es bestimmt der Pianist

Jeremy – von Philippe Kuhn brilliant

verkörpert – mitbekommen.

Würdige Kulturförderung

Es erstaunt nicht, dass der Theatermacher

aus Beinwil am See dieses Jahr zu den von

der Stiftung Pro Argovia unterstützten

Künstlern zählt. Er überzeugte durch sein

breites Repertoire, die ausdruckstarke

Mimik, seine stimmgewaltig intonierten

Lieder und den hohen Realitätsgehalt der

Geschichten. Kein Wunder – er liess sich

dabei während seiner Tätigkeit als Koch

inspirieren.

Stefan Hantke

Foto: SH

20


Pflege und Restaurierung von ehemaligen

Feuerwehrgerätschaften befasst, wurde

der VW-Bus vom Herbst 1998 bis Frühjahr

1999 an mehreren Arbeitstagen und

unter kundiger Anleitung gründlich überholt

und wird weiterhin liebevoll gepflegt.

Mitglieder des Feuerwehrvereins machen

zudem regelmässig Probefahrten. An Oldtimertreffen

ist der VW-Bus ein gern gesehener

Gast.

Zu seinen Ehren organisiert der Feuerwehrverein

Staufen, unter Mithilfe vom

Feuerwehrverein Gofi Lenzburg, am Samstag,

den 8. Juni 2013, ab 10 Uhr eine Geburtstagsfeier.

Wir hoffen auf ein grosses

Interesse der Bevölkerung und wünschen

allen ein schönes und gelungenes Fest.

50 Jahre VW-Bus

Im Jahr 1963 durfte die Feuerwehr Staufen

ihr erstes Fahrzeug, ein Kleinlöschfahrzeug

für erste Hilfeleistung Typ A, in Empfang

nehmen. Das Kleinlöschfahrzeug auf

Basis eines VW-Kastenwagens wurde von

der Firma Hämmerli AG, Abteilung Feuerwehr,

Lenzburg geliefert. Als Einsatzfahrzeug

stand der VW-Bus bis im Jahr 1987 im

aktiven Einsatz, und war bis 1981, als das

TLF angeschafft wurde, das einzige motorisierte

Fahrzeug der Feuerwehr Staufen.

Mit diesem Fahrzeug konnte die Feuerwehr

schneller zum Brandplatz gelangen,

und hatte das nötigste Material dabei.

Ausgerüstet war das Kleinlöschfahrzeug

unter anderem mit einer Leiter, diversem

Schlauchmaterial, Gasschutzgeräten, Kleinlöschgerät

und Handwerkzeug.

Nach der Gründung des Feuerwehrvereins

Staufen, der sich unter anderem auch mit

Andreas von Burg

Einige Auszüge aus dem Lieferprotokoll:

VW-Kastenwagen in serienmässiger Ausführung, mit Türen rechts zum Laderaum

– Luftgekühltem 4-Zylinder VW-Motor, 30 PS bei 3400 U/min.

– 4-Ganggetriebe, 2-4 Gang synchronisiert

– 4-facher Bereifung 6.40-15

– hydraulischer 4-Rad Fussbremse, mechanischer Handbremse auf Hinterräder

wirkend

– feuerwehrtechnischer Grundausrüstung Typ A

– 1 Satz Handwerkzeug

– 1 Satz Schanzwerkzeug

– 1 elektrische Ausrüstung

Gewichtsangaben:

– Fahrzeug inkl. feuerwehrtechnischer Grundausrüstung und

Einrichtung

1500 kg

– 4 Mann Besatzung à 75 Kg 300 kg

– Reserve 200 kg

– Höchstzulässiges Gesamtgewicht 2000 kg

Weitere Infos: www.fwv-staufen.ch

21


Es ist soweit: Staufner Solarstrom im Angebot

Solar Staufen AG bietet eigenen Strom

an, produziert auf dem Dach des Gemeindehauses.

Die Photovoltaik-Anlage

auf dem Werkstattgebäude der Stiftung

für Behinderte an der Tiliastrasse

ist seit Mai 2013 installiert und produziert

Solarstrom.

Seit April kann über die Naturstrombörse

dorfeigener Solarstrom gekauft werden.

Über die Website http://ans.naturstromboerse.ch/,

kann mit einem Mindesteinsatz

von Fr 50.- Strom von Solar Staufen AG

bestellt werden. Dies ist eine gute Möglichkeit,

auch für Solar-Symphatisanten

mit kleinerem Budget, die Erzeugung von

nachhaltiger Energie zu unterstützen. Der

Erlös aus dem Verkauf ist ein finanzieller

Zustupf zur Überbrückung bis in zwei bis

drei Jahren die kostendeckende Einspeisevergütung

(KEV) zu fliessen beginnt. Die

Gemeinde und das örtliche EW haben mit

dem Beitritt zum Verein Aargauer Naturstrombörse

diesen Schritt ermöglicht.

Thomas Barth, Fritz Hopp und Gallus Zahno

sind in ihrem Streben für die Produktion

von nachhaltigem Solarstrom nicht

zu bremsen. Mit dem Vertrauen und der

Unterstützung von 45 Aktionären, aus

Staufen und umliegenden Gemeinden,

gelingt es ihnen in kurzer Zeit ihre Projekte

zu verwirklichen.

Das Aktienkapital ist von 130’000 auf

Fr. 350‘000 erhöht worden und sichert

somit die Planung weiterer Photovoltaik-

Anlagen. Die Gemeinde Staufen darf zu

Recht stolz sein auf ein Dorf mit umtriebigen

und fortschrittlichen Bewohnern. Das

Tempo ist zügig, Gallus Zahno erklärt diese

Tatsache so, dass bei drei Köpfen, die alle

das gleiche Ziel verfolgen, die Entscheidungswege

kurz sind und Projekte rasch

umgesetzt werden können.

Das zweite Projekt, die Photovoltaikanlage

auf dem Werkstattgebäude an der Tiliastrasse

ist seit April installiert und produziert

seit Mai nun Strom von der Sonne.

Bei diesem Projekt herrschte von Anfang

an helle Freude. Die Stiftung für Behinderte

war ebenso begeistert wie die drei

Initianten und unterstützt die Solarstromanlage

aktiv. Der Mietvertrag ist abgeschlossen.

Ein Informationsbildschirm im

Eingangsbereich des Werkstattgebäudes

gibt Interessierten nebst Informationen

über die Stiftung für Behinderte auch

Auskunft über die Leistung der Anlage.

Die Leistung von ca. 90‘000 kWh pro Jahr

deckt den Strombedarf von durchschnittlich

20 Haushalten ab.

Corinne Willi

Foto: Screenshot aus Aargauer

Naturstrombörse

MOSER Küchen-Schreinerei, 5603 Staufen

Tel. 062 891 91 91, www.kuechen-moser.ch

22


Kinderturnen

nächster Start:

Oktober 2013

Dtv Staufen

23


2x5 Gramm Gold für die Tagesschnellste

und den Tagesschnellsten der Hauptklasse

Für die Tagesschnellste und den Tagesschnellsten

der Hauptklasse über 8 km,

gibt es für ihre Topleistungen auch dieses

Jahr wieder 2 mal 5 Gramm Gold zu gewinnen.

Das Gold wird von der Aargauer

Kantonalbank gesponsert.

Der Firmenstaffellauf wird zur Teamstafette

25. Jubiläumslauf „Rund um den Staufberg“

Sonntag, 18. August 2013

Rund 1‘000 Teilnehmer werden den 25.

Jubiläumslauf „Rund um den Staufberg“

zu einem sportlich regionalen Grossereignis

machen. Um 9.00 Uhr fällt der erste

Startschuss für die Jüngsten und um 12.05

Uhr der Letzte für die Hauptklasse.

Ob Spitzensportler, ambitionierte Hobbysportler

oder Gelegenheitsjogger: Alle

werden in den 34 angebotenen Kategorien

die passende Konkurrenz auf den

Strecken zwischen 700 bis 8000 Metern

finden.

Walking

Die Walker und Nordic-Walker haben die

Auswahl zwischen der 6 Kilometer langen

Walking-Kurzdistanz und der attraktiven

15 Kilometer langen Walking-Langdistanz.

Der Rundkurs führt dem Aabach entlang

über waldbeschattete Naturstrassen und

Steigungen bis zum höchsten Punkt, dem

Esterliturm und wieder zurück zum Staufberg.

Obwohl die Wettkampfatmosphäre

für die versierten Walker eher in den Hintergrund

tritt, erhält jeder ambitionierte

Walker im Ziel seine persönliche Zeit.

Der Familienlauf für Spass und einen

guten Zweck

Ein besonderes Erlebnis bietet auch dieses

Jahr der beliebte Familienlauf. Mindestens

3 Personen aus 2 Generationen laufen die

Dorfstrecke über 700 Meter zusammen.

Ob Teams mit Gotte-/Götti-Kindern, Eltern-

Kindern, Grosseltern-Enkeln, Tanten-/Onkel-Neffen/Nichten,

die Kategorie Familienlauf

lässt der Kreativität freien Lauf. Für

jeden Start einer Familie wird auch dieses

Jahr ein namhafter Betrag zu Gunsten des

Trägervereins Familie+ Begegnung Lenzburg

gespendet. Das Startgeld beträgt

CHF 5.00 pro Familie.

Diese Kategorie ist speziell für Firmen,

Teams und Vereine gedacht. Fordert die

Laufgruppe Staufberg heraus! Jedes Team,

welches das Team der Laufgruppe Staufberg

schlägt, erhält einen zusätzlichen

Preis. Die Läufer der Teamstafette legen

total 3 Runden à 1000m zurück. Jeder

der drei Läufer absolviert eine Runde à

1000m. Danach erfolgt der Wechsel an

den nächsten Teamläufer.

Schnupperlauf für Neueinsteiger

Der Schnupperlauf über 2 km bietet den

Joggern, Walkern und Nordic-Walkern

einen ersten Einblick in die Wettkampfatmosphäre.

Attraktionen am 25. Jubiläumslauf

Das OK des Staufberglaufes ist stolz, dass

der Lauf „Rund um den Staufberg“ erstmals

zu den az Goldläufen, zur Döbeli

Seetal Trophy und zum Master Cup 2013

von smrun gehört.

Bei jedem az Goldlauf werden andere

Guggenmusig

Familienlauf

24


Rangierungen mit Gold gekürt. Lassen

Sie sich überraschen! Im Rahmen der

Döbeli Seetal Trophy wird unter den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern des Staufberglaufes

ein Einkaufsgutschein im Wert

von CHF 250.00 verlost. Zusätzlich findet

die Schlussverlosung der gesamten Döbeli

Seetal Trophy statt. Es werden 20 Gutscheine

im Wert von CHF 200.00 verlost.

Zudem gibt es tolle Jubiläumsaktivitäten

mit attraktiver Festwirtschaft. Für das leibliche

Wohl der Sportler und Zuschauer

wird auch dieses Jahr unsere Festwirtschaft

besorgt sein.

Auszeichnungen, Gruppenpreise, grosser

Gabentisch und Verlosung

Dank laufsportbegeisterten Sponsoren erhält

jede/r Finisher von 25 Kategorien ein

hochwertiges funktionelles Laufshirt. Die

Läufer/innen der jüngsten Kategorien erhalten

zur Erinnerung an diesen Tag eine

Medaille. Zudem werden bei den einzelnen

Siegerehrungen zahlreiche attraktive

Naturalpreise verlost.

Auch in diesem Jahr dürfte es um den Sieg

in der Gruppenwertung spannend werden.

Für die Gruppen mit den grössten Teilnehmerzahlen

locken attraktive Bargeldpreise.

Selbstverständlich wird auch die Verlosung

der zahlreichen attraktiven Preise nicht

fehlen. Dabei erhalten sämtliche Teilnehmerinnen

und Teilnehmer die Gelegenheit,

einen Preis zu gewinnen. Und wer weiss,

vielleicht gehört einer der Hauptpreise, z. B.

ein Mountainbike, schon bald Ihnen.

Kostenloser Massagedienst

Walker

Auch bei der 25. Austragung des Laufes

„Rund um den Staufberg“ wird den

Athletinnen und Athleten ein kostenloser

Massagedienst angeboten. Auch das beliebte

„Läuferdörfli“ wird nicht fehlen.

Helfer gesucht!

Damit ein Anlass dieser Grössenordnung

durchgeführt werden kann, braucht es viele

freiwillige Helferinnen und Helfer. Für den

25. Lauf „Rund um den Staufberg“ benötigen

wir noch Helfer für den Streckendienst und

die Festwirtschaft. Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Interessenten melden sich bei Herr

Ilja Osterwalder, Mobile 079 332 32 90,

E-Mail ilja.osterwalder@hispeed.ch. Der Helfereinsatz

wird mit einem Helferfest belohnt,

welches jeweils im Herbst im Zopfhuus

in Staufen stattfindet.

Anmeldungen und Infos zum Lauf

auch über die Homepage

Unter www.staufberglauf.ch oder im Laufprospekt,

der in den umliegenden Geschäften

und Institutionen aufliegt, findet

man zusätzliche Informationen zur Strecke,

zu den Kategorien, zum Anfahrtsweg und

zu vielem mehr. Die Anmeldung ist auch

online möglich. Bei Online Anmeldungen

gewähren wir Ihnen einen Rabatt von CHF

4.00 bei den Erwachsenen und CHF 2.00

bei den Kinderkategorien. Nachmeldungen

werden auch bis 30 Minuten vor dem

Start noch gerne entgegengenommen.

Die Laufgruppe Staufberg freut sich bereits

heute auf einen Grossaufmarsch von

Aktiven, Zuschauern und Gästen an unserem

Laufsportfest vom 18. August 2013.

Ilja Osterwalder

Kinderrennen

25


Was ist nur los mit uns?

Littering – das neudeutsche Wort für

Unordnung!

Eines Morgens mitten in der Woche. Das

Gemeindefahrzeug steht vor den Grünmulden

am Pfalzweg, beladen mit minde-

stens zehn vollen Abfallsäcken. Der Papierkorb

neben den Mulden überquillt von

Plastiktüten und Papierknäueln, Petflaschen

und leeren Getränkepackungen. Der Gemeindeangestellte

Günther Heiniger sammelt

den Unrat, füllt einen weiteren Kehrichtsack

und murmelt vor sich hin.

Sie haben Fragen zur

Entwicklung Ihres Kindes?

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Hauptsitz Windisch • Dohlenzelgstrasse 10 • 5210 Windisch

Tel. 056 444 20 60 • info@stiftungnetz.ch

Littering nimmt überhand, macht auch vor

unserem Dorf nicht Halt. Wer lässt seinen

Dreck einfach liegen oder „entsorgt“ ihn

klammheimlich auf einem öffentlichen

Platz? Ist es Gleichgültigkeit, mangelnder

Anstand oder ganz einfach Geiz? – „Es

sind nicht die Jungen, die hier ihren Mist

Umbau angenehm realisieren, schöner wohnen 124x86mm, Okt. 2012 18.10.2012 liegen 11:52lassen“ sagt Günther, „es sind oft

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26

ganz „normale“ Zeitgenossen, die sich vielleicht

sogar einen Sport daraus machen,

auf listige, aber irgendwie schäbige Art

die Kehrichtgebühr zu sparen. Und ausserdem

– was zusätzlich in den Grünmulden

landet, geht auf keine Kuhhaut…“

In meinem alten Diktionär finde ich die

Übersetzung: Litter – zerstreut auf der

Erde umherliegende Dinge; Papierschnitzel;

Unordnung.

Littering – Unordnung die uns ärgert,

Strassenränder verunstaltet und uns

zwingt, regelmässig den Abfall anderer

Leute in unserem Rasen zu sammeln.

Littering – ein neudeutsches Wort, eines

der hundert englischen Ausdrücke, die

uns täglich begegnen. Littering ist heute

ein gängiger Begriff – warum aber in aller

Welt ist das Wort „Anstand“ für manche

Leute zu einem Fremdwort geworden?

– vs –

Foto: vs


Ausgrabungen im Staufner Feld gegen das Buech

Römischer Gutshof im Staufner Feld

Während des zweiten Weltkrieges war die

Schweiz möglichst auf Selbstversorgung angewiesen.

Ackerland war gefragt! Die Stadt

Aarau, Besitzerin eines grossen Teiles des

Buech-Waldes, ordnete Rodungsarbeiten an.

Anlässlich der zweiten Rodungsetappe

konnten am 1. Dezember 1943 Spuren

von römischem Mauerwerk festgestellt

werden. Am 24. Januar 1944 begann die

Ausgrabung durch acht internierte italienische

Soldaten, die alle aus dem Dorfe Var-

zo an der Simplonstrasse stammten und

mit Pickel und Schaufel gut umzugehen

verstanden. Als man ihnen erklärte, dass

es sich um Bauten ihrer Vorfahren, der

Römer, handle, zeigten alle ein lebhaftes

Interesse an der Arbeit.

Die Arbeiter stiessen nun auf die Grundmauern

von vier Ökonomiegebäuden, die

zu einer grossen römischen Gutshofanlage

gehörten. Die vier Gebäude wiesen

verschiedene Masse auf: 6.60 m auf 8.10;

6.84 m auf 8.30 m; 5.25 m auf 5.87 m;

19.18 m Länge auf 10.18 m Breite. Die

ganze Anlage war aussergewöhnlich gross

in ihren Ausmassen. In trockenen Jahren

war zudem deutlich ein mehrere Meter

breiter Strassenzug sichtbar, an dem der

Gutshof angesiedelt war.

Aus: „Ausgrabung von zwei römischen

Oekonomiegebäuden in Staufen“ von Dr.

R. Bosch, Seengen; Heimatkunde aus dem

Seetal 1945.

27


Sodbrunnen-Team

Am Staufberg-Südhang, unterhalb des Silvesterplatzes,

hat die Gemeinde Staufen

kürzlich ein Grundstück erworben. Lange

war das Areal sich selbst überlassen gewesen.

Die Männer des Sodbrunnen-Teams

machten sich gemeinsam ans Holzen, um

das Dickicht zu entwirren.

Alfred Sandmeier

Foto: AS

126x91.5mm_tvbaum-SW_2012A 01.02.2013 17:59 Uhr Seite 1

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Guete Tag wohl,

zum z’Morge

git’s Brötli

vom Gradwohl

28


Auch die erzählten Geschichten zwischen den Songs boten beste Unterhaltung

Shirley Grimes gastierte mit Band in Staufen

IrishFolk mit viel Volk

Emotional, eingängig und traditionell

– diese Eigenschaften zeichnen den

IrishFolk aus. In Staufen wirkten sie

auch als Publikumsmagneten: So fand

der Auftritt von Shirley Grimes am vergangenen

Samstag vor vollen Rängen

statt.

Der Beweis wurde auch in Staufen erbracht:

Shirley Grimes‘ wundervolle Stim-

me gehört zum Besten, was die Schweizer

Musikwelt zu bieten hat. Begleitet wurde

die Bandleaderin von Veronika Stalder

(Geige, Harmonium), Stefanie Aeschlimann

(Geige, Akkordeon), Wolfgang Zwiauer

(Mandocello, Bass) und Samuel Baur (Gesang,

Perkussion).

Typisch Irisch

Schon das Outfit der Sängerin mit ihrem

kupferfarbenen Wuschelkopf und dem

Kleid in den Farben Grün, Weiss und

Orange – so wie die irische Flagge – liessen

keine Zweifel über ihre Herkunft aufkommen.

Zwar lebt Shirley Grimes seit über 20

Jahren in der Schweiz, aber ihre Musik ist

nach wie vor Irland pur. Viele Songs hat sie

selber komponiert und auch die Texte dazu

geschrieben – einige, die sie zum Besten

gab, waren echte «Traditionals» von der

Grünen Insel. Die breite Palette an Saiteninstrumenten

– von Gitarren über ein

Mandocello bis hin zu Geigen – brachten

die typisch irische Klangfarbe ins Staufner

Zopfhuus. Das Publikum war begeistert.

Shirley Grimes und der Schlagzeuger Samuel Baur im vollen Element

Angereichert mit amüsanten Geschichten

Mit ihrem Irish Folk erzählte Shirley Grimes

und ihre Band Geschichten von Sehnsucht,

Hoffnung und unerfüllter Liebe. Die Bandleaderin

moderierte den Abend witzig und

feinsinnig mit zu den Songs passenden

Episoden wie die lange Suche nach einem

für eine Frau von einer Frau geschriebenen

Stück oder ihrer späten musikalischen Erziehung.

Davon war jedoch gar nichts zu

spüren... Endlose Autofahrten, Frauen, die

einen dicken Schafwollpullover trugen oder

ihr scheinbar meditative, alldonnerstägliche

Waschtag inspirierten Shirley Grimes zu den

Liedtexten. Ist dies das Erfolgsgeheimnis?

Stefan Hantke

Fotos: Mirjam Stutz

29


Juwelen der Landkarte

Baden – Stilli

Wo die Limmat sich mit der Aare vereinigt

Die heutige Wanderung führt uns

durch zwei Jahrtausende – wir begegnen

römischen Bädern und streifen

durch die Ruinen einer mittelalterlichen

Burganlage. Der Industriekulturpfad

Limmat – Wasserschloss dokumentiert

die Industrialisierung unserer Gegend;

vor 200 Jahren trieb das Wasser die

Maschinen in den Fabriken an. Hier

auch vereinigt sich die Limmat mit der

Aare, die kurz zuvor die Reuss in ihre

Arme geschlossen hat. Gemeinsam

fliessen die Wasser nun gegen Koblenz,

wo sie den Rhein erreichen.

Baden

Vom Bahnhof Baden sind es nur ein paar

Schritte zur Terrasse über der Limmat. Hier

wird der Sonntag-Morgen zelebriert. Die

Tische sind besetzt, auch wir trinken hier

unseren obligaten Kaffee. Der Lift bringt

uns zum Limmat-Uferweg. Wir konsultieren

wie gewohnt den Wegweiser: Turgi 2 h,

Brücke Stilli 2.30 h – später stellt sich heraus,

dass Zeit knapp bemessen ist; wir

brauchen für die ganze Wanderung 3

Stunden.

Durch die Platanenallee schreiten wir wie

in einer Kirche. Die erste Informations-Tafel

über den Industriekulturpfad Limmat-

Wasserschloss weist uns auf die Vergangenheit

der Bäderstadt und ihre Industrie

hin. Auf unserer Wanderung werden wir

noch ein paar dieser Tafeln begegnen.

Heisses Wasser aus der Tiefe

Die Stadt Baden blickt auf eine mehr als

2000-jährige Geschichte als Heilkurort

zurück. Die Thermen von Baden wurden

erstmals vom römischen Geschichtsschreiber

Tacitus 69 n.Chr. erwähnt. „Aquae

Helveticae“ befand sich an der gleichen

Stelle, wo die Bäder heute noch sind.

In den beiden öffentlichen und den etwa

30 Privatbädern von Baden ging es in der

Vergangenheit recht vergnüglich zu. Gerade

die Zürcherinnen, die unter strengen

Sittenmandaten ihrer Stadt litten, fanden

hier Gelegenheit, ihre reichen Garderoben

einem würdigen Publikum zu präsentieren.

Die Zürcher Herrschaften wollten auch zu

Hause auf die „Spanischbrödli“ – ein bekanntes

Badener Blätterteiggebäck – nicht

verzichten und liessen es von ihren Dienstboten

in Baden holen. So kam die erste

Eisenbahn der Schweiz zu ihrem Namen

„Spanischbrödlibahn“. Im August 1847

wurde die Eisenbahnstrecke Zürich – Baden

eröffnet.

Vor noch nicht 100 Jahren traf sich hier die

halbe Welt – eine Kur in Baden wurde zum

gesellschaftlichen Ereignis. Mütter hielten

nach einer guten Partie für ihre Töchter

Ausschau, Junggesellen oder allein reisende

Ehemänner hofften auf amouröse

Abenteuer.

Ehrwürdig stehen die Badehotels nebeneinander:

Blume, Limmathof, Verenahof,

Schweizerhof. Berühmte Persönlichkeiten

– Musiker, Dichter, Politiker, gekrönte

Häupter – besuchten Baden als Kurgäste.

Hier traf man Conrad Ferdinand Meyer,

Gottfried Keller, Arnold Böcklin und Rudolf

Koller. Hermann Hesse weilte als treuer Gast

30-mal zur Kur in Baden.

Limmat-Uferweg

Wir wenden uns wieder der Limmat zu;

vor dem schmalen Steg gehen wir nach

links. In einer Schauglas-Röhre blubbert

es – in einer Tiefe von 28 m sprudelt das

Heilwasser mit 48° aus dem Boden. Die

Menge schwankt von 570 Liter/Min. bis

949 Liter/Min. In der Luft liegt Schwefel –

das Wasser zeigt eine gelbbraune Tönung.

Zum Glück zwicken uns heute keine Bresten

– wir verschieben eine eventuelle Kur

auf später. Bald treffen wir auf einen Rastplatz

mit Feuerstelle und Sitzbänken. Am

Hang gegenüber liegt Ennetbaden mit seinem

Rebberg – hier wächst der berühmte

„Goldwändler“. Der Fussgängersteg duckt

sich unter dem kühnen Bogen der neuen

Auto-Brücke. Wir wechseln die Seite, begleiten

von nun an die Limmat zu ihrer

Rechten.

Eine Plattform lädt uns zur Beobachtung

ein: „Wasservögel am Kappisee“ steht

auf der Tafel. Möwen, Enten, Blesshühner,

Schwäne – kaum habe ich das erste Stück

altes Brot aus dem Rucksack gezogen,

kreischt und schreit es; Möwen fangen die

Baden und seine Kurhotels

Industrie an der Limmat

30


Bissen im Sturzflug auf. Enten begnügen

sich mit Brosamen und ein Höckerschwan

vertreibt fauchend seine Konkurrenten.

Zwei Fischer warten auf das verheissungsvolle

Zucken ihrer Ruten. „Wir mögen

zwar keine Fische essen“ sagt der Jüngere,

„wir verschenken unseren Fang. Aber hier

unten am Wasser ist es einfach schön“.

Die ersten Häuser von Nussbaumen grenzen

mit ihren Gärten an den Fluss.

Nach einer kleinen Steigung durch den

Wald liegt offenes Feld vor uns. Wir kommen

zum Dorfeingang von Turgi und folgen

dem Wegzeichen, das uns durch das

Industrie-Areal „Schiffmüli“ lotst. Auf einer

Bank am Wasser machen wir Halt.

Stauwehr, Kanaleinlauf – tosend schäumt

die Limmat über Hürden, rieselt über Geröll

und Kies. Leistet ihre Arbeit als Energielieferant.

Die alte gedeckte Brücke

verbindet die beiden Teile von Turgi und

diente den Menschen auf ihrem Weg zur

Arbeit in den Fabriken; eine neue Brücke

nimmt den Fahrzeugverkehr auf. Zum

Bahnhof Turgi ist es nicht weit; wer hier

seine Wanderlust gestillt hat, erreicht in 10

Minuten die Eisenbahn. Bis Stilli sind noch

50 Minuten zu gehen.

Die Limmat findet bald ihr Ziel: Im Wasserschloss

vereinigt sie sich mit der Aare.

Die Zwirnerei Stroppel zeigt eine komplette

Industrie-Anlage mit Fabrikgebäuden,

Arbeiterwohnhäusern, Direktorenvilla und

dem Mädchenheim für italienische Arbeiterinnen

aus dem 19. Jahrhundert. 1908

wurde das Kraftwerk elektrifiziert – die

Wasserkraft umgenützt.

Zu unserer Rechten verläuft die Bahnlinie

Turgi – Koblenz; ein Zug fährt vorbei. Bald

kommen wir zum Restaurant „Chämihütte“,

ein bekanntes Restaurant für gehobene

Ansprüche. Wir folgen dem Pfeil

Richtung „Ruine Freudenau“ über den

Feldweg gegen den Waldrand. Ein steiler

Zickzack-Weg führt uns zum schmalen

Pfad an die Aare. Ein dichter Auenwald,

Kiesbänke, im Hintergrund auf der Anhöhe

die Kirche Rein. – Ein Imker kümmert

sich um seine Bienen. „Es ist ein guter Platz

hier“ sagt er, „der Wald bietet meinen 8

Völkern genügend Nahrung“.

Ruine Freudenau

Die Burganlage Freudenau stammt aus dem

13. Jahrhundert. 1240 liess Graf Rudolf

von Habsburg hier neben seiner Burg eine

Brücke errichten. Als einziger Fluss-Übergang

weit und breit am Verkehrsweg von

Zürich in den westlichen Teil der heutigen

Schweiz war diese Zollstation eine wichtige

Einnahmequelle. Nach dem Jahr 1300

wurde die Brücke aufgegeben; die Fähre

ein Stück flussabwärts versah nun ihren

Dienst. Mit einem Schiff wurden die Menschen

übergesetzt; Fuhrwerke und Tiere

wurden mit einem Floss befördert.

Im Jahr 1410 zerstörten Zürcher-Truppen

die Burganlage Freudenau – nur der Turm

ist geblieben. Die Ausgrabungen in jüngster

Zeit machen die Ausmasse dieser Anlage

sichtbar. Heute lädt uns ein lauschiger

Platz am Wasser mit Feuerstellen und

Sitzbänken ein, für ein paar Stunden in die

Vergangenheit einzutauchen.

Nach der Brücke Stilli steigen wir über eine

Treppe zur Strasse hoch. Entweder nehmen

wir in der Station Siggenthal-Würenlingen

den Zug und fahren über Turgi nach Hause,

oder wir warten in Stilli auf das Postauto,

das uns nach Brugg zum Bahnhof bringt.

Text: Verena Sandmeier

Fotos: Alfred Sandmeier

die alte Zwirnerei im Stoppel

Baden – Kurort seit Jahrhunderten

Über die Badesitten im Mittelalter sind

mannigfaltige und zum Teil pikante

Schilderungen überliefert. Eine Badekur

dauerte damals 4 bis 6 Wochen.

Man begann mit täglich zweistündigem

Baden im Thermalwasser und

steigerte allmählich die Dauer auf 8

Stunden jeden Tag. Durch den langen

Aufenthalt im Wasser rötete, ja

entzündete sich die Haut. Bekam ein

Kurgast keinen „Bad-Ausschlag“, sah

man darin ein Zeichen, „dass die Kur

nichts half“ (Paracelsus)“.

Wer immer über die Bäder zu Baden

berichtete, schilderte sie nicht nur als

Heilstätte, sondern vor allem auch als

einen Ort der Lebensfreude und der

sinnlichen Ausschweifung. Männer

und Frauen badeten gemeinsam, man

ass und trank üppig, sang und spielte

im Wasser, da man sich ja die lange

Badezeit vertreiben musste.

Herzog Friedrich von Österreich bittet

1421 die Eidgenossen um Erlaubnis,

einige Sommerwochen in den Bädern

verbringen zu dürfen. Und eine fromme

Badenfahrerin, die urnerische Klosterfrau

Meliora Muheim, dichtete:

„Zu Baden underm heisse Stein

Entspringt uss Gottes Gaab,

ein warmes Wasser klar und rein

nimbt vil der Krankheit ab.

Darum so wend wir baden

Gott dancken siner Gnaden

Ihn bitten umb gsundheit.“

Ruine Freudenau

Holzschnitt von E. Schlitzoc aus „Deutsches

Badewesen in vergangenen Tagen“

31


Veranstaltungen

Juni 2013

1. Einweihung neues Gemeindehaus

1. Rebbaugenossenschaft, Arbeitstag 8.30 Uhr

2. Sunntigsträff 14.00 Uhr Zopfhuus

2.-8. Männerturnverein, Bergeinsatz

2. Vogelschutzverein, bräteln mit Familie Brünneli

5. Einwohnergemeindeversammlung Turnhalle

8. Feuerwehrverein, 50 Jahre VW-Bus Lindenplatz

9. Gartenbahn Staufen, Fahrtag 13.00-16.00 Uhr

10. Alters- und Jubilaren-Konzert Zopfhuus

13. Treff65+ Mittagessen Zopfhuus

13. Treff65+ Spielnachmittag ab 13.00 Uhr Zopfhuus

13. Freilichttheater „Vatto der Zeitenwanderer“ Staufberg

13. Juni – 4. Juli

14. Ortsbürgergemeindeversammlung Waldhaus

15. Turnende Vereine, eidg. Turnfest Biel: Jugend Biel

16. Kirchgemeindeversammlung, Schlösslisaal Schafisheim

19. Kirchgemeinde Staufberg, Treff 65+ Reise

20. Turnende Vereine, eidg. Turnfest Biel

20.6. – 23.6. 2013

22. Papiersammlung

22. Rebbaugenossenschaft, Arbeitstag 8.30 Uhr

22. Kulturkommission, Kinderfest Waldhaus

mit Christian Schenker

23. Gartenbahn Staufen, Fahrtag 13.00-16.00 Uhr

26. Kleinkindergottesdienst „Fiire mit de Chliine“ 10.00 Uhr Kirche Schafisheim

Juli 2013

5.-7. Jugendfest

7. Sunntigsträff 14.00 Uhr Zopfhuus

Sommerferien der Schule Staufen

12. Juli – 12. August 2013

13. Rebbaugenossenschaft, Arbeitstag 8.30 Uhr

13. CEVI, Sommerlager 13. – 20. Juli

14. Gartenbahn Staufen, Fahrtag 13.00-16.00 Uhr

15. Männerturnverein, Minigolf

26. Männerturnverein, Waldhock

28. Gartenbahn Staufen, Fahrtag 13.00-16.00 Uhr

August 2013

1. Kulturkommission, Brunch 9.30-12.00 Uhr Zopfhuus

1. GLuT, meets

4. Sunntigsträff 14.00 Uhr Zopfhuus

10. Rebbaugenossenschaft, Arbeitstag 8.30 Uhr

10. Vogelschutzverein, Risotto-Essen 17.00 Uhr Brünneli

10. STV, Turnfahrt

11. Gartenbahn Staufen, Fahrtag 13.00-16.00 Uhr

18. Laufgruppe Staufberg, 25. Staufberglauf

23. Schützengesellschaft, 2.oblig. Übung 300m Schiessanl. Lenzburg

23. Läbigs Staufe, VaKi-Weekend

25. Gartenbahn Staufen, Fahrtag 13.00-16.00 Uhr

25. Männerturnverein, Velotour

30. Schützengesellschaft, 3.oblig. Übung 300m Schiessanl. Lenzburg

31. Männerturnverein, Turnfahrt

31. Rebbaugenossenschaft, Arbeitstag 8.30 Uhr

Ehrungen

Wir gratulieren

Zum 80. Geburtstag am 15.8.13

Friederich-Widmer Doris, Mühleweg 8

Zum 85. Geburtstag am 15.7.13

Frey-Urech Werner, Lottenweg 4

Zum 85. Geburtstag am 16.8.13

Thut-Häusermann Margrit, Friederichstr. 8

Zum 90. Geburtstag am 18.7.13

Büchli-Wernli Helene, Goffersbergweg 1

Zum 90. Geburtstag am 23.7.13

Bösch-Küffer Alice, Wiligraben 58

Zum 97. Geburtstag am 27.6.13

Lehmann-Gammerter Rosalie,

Alterszentrum „Obere Mühle“ Lenzburg

Zum 100. Geburtstag am 28.6.13

Schumacher-Brugger Marie,

Alterszentrum „Obere Mühle“ Lenzburg

Goldene Hochzeit am 5.7.13

Beer-Schenkel Helene und Gerhard,

Schrägweg 17

Goldene Hochzeit am 23.7.13

Schiavone-Maci Lauretana und Antonio,

Gässli 8a

Zu einem besonderen Jubiläum gratulieren

wir besonders herzlich: Marie Schumacher-

Brugger feiert am 28. Juni 2013 ihren

100. Geburtstag.

Foto: Mi

Impressum

Redaktionskommission

Verena Sandmeier-Ackermann (vs)

(E-Mail: v.a.sandmeier@bluewin.ch)

Antoinette Gloor- Betschart (ag)

Peter Schudel (SCH)

Mirjam Stutz-Limon (Mi)

Sabina Tschachtli Nöthiger (st)

Corinne Willi (cw)

Peter Hauri

Gestaltung, Satz und Lithos

Druck

– Redaktionsleitung

– Veranstaltungen, Terminkalender

– Layout, technische Belange, Inserate

– Fotos

– Schule

– Freie Mitarbeiterin

– Gemeinderat

– Fotografika, Seengen

– Zubler-Druck, Dürrenäsch

Inseratenschluss /

Redaktionsschluss

für Ausgabe 3/2013

Mittwoch, 10.7.2013

Inserateannahme: Peter Schudel

Unterrainweg 5, 5603 Staufen

Telefon 062 891 80 04

e-mail: schudel_peter@bluewin.ch

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