Grand Prix Legends: NASCAR: Porsche Cup ... - Virtual Racing eV

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Grand Prix Legends: NASCAR: Porsche Cup ... - Virtual Racing eV

Ausgabe 71 / 27. September 2006

Grand Prix Legends:

Cup Läufe, Fun Cup und D.O.M.

NASCAR:

DOM - Rückblick und Open Series

Porsche Cup:

Zu Gast in Magny Cours und Enna

Live for Speed:

South City und Aston

Rene Hiddel:

Benzin im Blut


Aus dem Inhalt

Sponsoren der VR

Seite 02: Impressum + Inhalt

Seite 03: GPLLP - Alan Brown

Seite 04: GPLLC Saison 12

Seite 05: GPLLC Saison 12

Seite 06: DOM GPLL in Monza

Seite 07: GPL Fun Cup Adelaide

Seite 08: GPL Fun Cup Adelaide

Seite 09: DOM 1 Rückblick

Seite 10: DOM 1 Rückblick

Seite 11: DOM 1 Rückblick

Seite 12: DOM 1 Rückblick

Seite 13: Open Bristol

Seite 14: Open Bristol

Seite 15: Open Bristol

Seite 16: Open North Carolina

Seite 17: Open North Carolina

Seite 18: LFS Masters Lauf 1

Seite 19: LFS Masters Lauf 1

Seite 20: LFS Masters Lauf 2

Seite 21: LFS Masters Lauf 2

Seite 22: PC Cup Magny Cours

Seite 23: PC Cup Magny Cours

Seite 24: PC Cup Magny Cours

Seite 25: PC Cup Magny Cours

Seite 26: PC Cup in Spa

Seite 27: PC Cup in Spa

Seite 28: PC Cup in Spa

Seite 29: PC Cup in Spa

Seite 30: Sponsor

Seite 31: Interview Rene Hiddel

Seite 31: Interview Rene Hiddel

Seite 32: Sammelkarten

Seite 33: Sammelkarten

Herausgeber

Virtual-Racing e.V.

Riesengebirgstr. 4, 85368 Moosburg

Redaktionsadresse:

nobbers@virtual-racing.org

Portal und Forum

http://www.virtualracing.org/

Erscheinungsweise

Einmal monatlich in der Hauptsaison

als downloadbare pdf-Datei

Redaktion

Jürgen Nobbers (verantwortlich)

Christian Heuer (stellvertretend)

Produktion

Gestaltung & Entwurf:

agentur smile

Inhalt:

Jürgen Nobbers

Beiträge/Fotos

Christof Gietzelt

Marco Saupe

Robert Graf

Conrad Wegener

Markus Wurm

Eric Pach

Jens Klein-Altstedde

Manfred Leitner

Steffen Piplat

Titelfoto

Markus Wurm

Ausgabe 71 /2006

nächster Redaktionsschluss:

15. Oktober 2006

Das Titelbild zeigt:

LFS: Erster Masters Lauf in South City

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Redaktion. Für unverlangt eingesandte

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und Redaktion keine Gewähr. Wir

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entsprechen nicht immer der

persönlichen Meinung der Redaktion,

werden jedoch mit Rücksicht auf die

freie Meinungsäußerung einbezogen.

2


ALANBROWNTROPHY

RAUCHholterstenGesamtsiegseinerKarriere

Roland Rauch, seit dem

19.10.2001 im GPLLP startend,

war fast ein wenig wehmütig,

aber auch stolz, dass er die

erste Langstreckenpokaltrophy

seinEigennennendarf.

Rauch pilotierte in Monza,

Watkins Glen, und Spa seinen

Ferrari sicher ins Ziel. In

WatkinsGlenundSpafeierteer

jeweilsPlatz1,inMonzamusste

er sich nur Ralf Eberts Lotus

geschlagen geben und in Lime

Rock Mountain griff er zu alt

bewährten Mitteln, indem er

den Cooper für die Strecke

aufpolierte, allerdings reichte

eshiernurfürPlatz6.

LAUF1–Monza

Mit zwei Grids wurde der Hochgeschwindigkeitskurs

in Anspruch

genommen. In Grid A wurde lange

umPlatz1gekämpfteheRauchmit

einem geplanten Boxenstop Ebert

den Vortritt lassen musste. Platz 3

wurde ebenso lange umkämpft:

Thomas Horn (Honda), Hans Bode

Kohl (Honda), Manuel Rauch

(Ferrari) und Christof Gietzelt

(Lotus) gaben sich einem stetigen

Wechselspiel hin, bis Gietzelt

schließlich Platz 3 nach Hause

fahrenkonnte.

Grid B – in seinem 61. Lauf zum

Langstreckenpokal feierte Andreas

Wöhlk (Ferrari) seinen 2. Sieg.

Wöhlk musste bis zuletzt mit dem

Lotus von Balz Hösli kämpfen, der

selber Markenkollege HaJo Schmitz

imNackenhatte.

Pl. Name Punkte

1 Roland Rauch 177.3

2 Fredy Eugster 173.8

3 Ralf Ebert 155.2

4 Andreas Woehlk 147.3

5 Marco Saupe 142.5

6 Michael Schade 140.0

7 Christof Gietzelt 135.0

8 Manuel Rauch 127.8

9 Thomas Horn 123.3

10 Martin Engel 120.2

11 Andreas Kroeger 117.0

12 Moritz Kranz 115.7

13 Michael Erhart 115.0

14 Ulee Landgraf 114.8

15 Manfred Leitner 105.0

16 Balz Hösli 98.0

17 Soeren Scharf 89.5

18 Martin Fass 79.0

19 Hans Josef Schmitz 68.0

20 Oliver Schulz 66.9

21 hans-bodo kohl 66.4

22 Roland Wagner 61.2

23 Andre Keidel 52.8

24 Thilo Bonkowski 52.8

25 Rene Beitz 46.8

26 Stefan Schmidt 44.2

27 Karl Stikkelbroek 43.2

28 Peter Neuendorf 39.5

29 Mick Chapman 35.4

30 ralph Hellmer 35.1

31 Uwe Weinhardt 33.0

32 Marco Wipperfuerth 32.9

33 Maerte Gabriel 35.4

34 Herbert Kulha 35.1

35 Claudio Callipo 33.0

36 Steffen Menz 31.0

37 Steffen Piplat 31.0

38 Dominic Fingerhut 29.0

39 Reinhard Kastenberger 12.1

40 Oliver Barz 12.0

Alan Brown Trophy - Endstand

Lauf2–WatkinsGlen

RolandRauchholtePoleundPlatz1

inGridA.ErdominierteinÜbersee

den ganzen Rennabend. Michael

Schade(Lotus)startetevonPlatz2

und konnte diesmal die Nerven

bewahren,sodasserlediglichHans

Bodo Kohl (Cooper) vorbeiließ.

Schade hatte in Monza seine

Polepositionleichtfertigverspielt.

Grid B war diesmal eine

Angelegenheit für Ulee Landgraf

und seinen Cooper. Landgraf

startete von Platz 3 und überholte

Manfred Leitner (Lotus) und Marco

Wipperfürth (Ferrari), der die Pole

inne hielt. Wipperfürth fuhr nach

fast zweijähriger Abstinenz einen

guten 3. Platz ein. Neben Landgraf

mussteerauchMoritzKranz(BRM)

passierenlassen.

Lauf3–LimeRockMoutain

Grid A war eine Angelegenheit für

FredyEugsterundseinemBRM,den

er sicher vor Ralf Ebert (Ferrari)

und Thomas Horn (BRM) ins Ziel

steuerte.Alledreiverschafftensich

somit eine günstige Ausgangslage

imKampfmitRolandRauchumdie

Trophy.

Grid B entschied Peter Neuendorf

für sich. Sein Brabham lief ohne

Probleme vor dem Lotus-Doppelpack

Andreas Kröger und Märte

Gabriel ins Ziel. Platz 4 bis 6

trenntenamEndegerademalgute

5 Sekunden, so eng ging es

zwischen Andreas Wöhlk (Ferrari),

Manfred Leitner (Lotus) und Martin

Fass(Eagle)zu.

Lauf4–Spa

Roland Rauch schockte die Konkurrenz

schon im Qualify, und

stellte seinen Ferrari mit mehr als

einer Sekunde Vorsprung auf Pole.

Nur Ralf Ebert (Eagle) tat es ihm

gleich. Im Rennen allerdings blieb

Ebert nur das Nachsehen. Fredy

Eugster (BRM) kam hinter Rauch

aufPlatz2undMartinFasslieferte

imEagleseinbestesGPLLP-Rennen

bislangab,erwurdeDritter.

Grid B brachte erneut Andreas

Wöhlk als Sieger hervor. Wöhlk

startete von Platz 2 und konnte

Brabhamneueinsteiger Ralf Hellmer

relativsicherhintersichhalten,der

wiederum nur 5s vor Jaak Kulha

(Eagle) die Ziellinie überquerte.

Manuel Rauch (Ferrari), der

Polesetter quittierte das Rennen

leider. C.Gietzelt

3


GGPLC-Saison12

6verschiedeneSiegerindenersten8Rennen

Die zwölfte Saison des VR-

UrgesteinsGGPLChatbegonnen

und spannender und abwechslungsreicherhättesiedaskaum

machen können: Sechs verschiedene

Sieger, vier verschiedene

Siegerteams und

spannendeRennenenmasse.

JRC1.LAUF–Monza

Den Saisonauftakt des Jochen

Rindt-Cups dominierten zwei Fahrer:

Michael Schade (LOTUS) und

Uwe Weinhardt (EAGLE). Erwartungsgemäß

waren es die beiden

genannten Teams, die auf der Highspeed-Strecke

von Monza das Tempo

bestimmten. Schade sicherte

sich die Pole Position und fuhr einen

souveränen Start/Ziel-Sieg –

übrigens seinen allerersten GGPLC-

Sieg - nach Hause. Weinhardt – in

der Qualifikation nur 59 Tausendstel

hinter Schade – folgte ihm wie ein

Schatten, zu einem richtigen Angriff

kam es jedoch nicht. Im Ziel fehlten

dem EAGLE-Piloten lediglich eine

Sekunde und sieben Zehntel auf

den Sieger.

NichtsgehtmehrimJRC:DieRennleitungmusstedasRennennach

diesemMassenunfallinWatkinsGlenabbrechenundneustarten

Dahinter kam JRC-Titelfavorit

Andreas Wilke ins Ziel, der sich mit

seinem BRM auf einen sensationellen

dritten Platz kämpfte. Im

Mittelfeld kam es zu etlichen

spannenden Duellen. So arbeitete

sich Moritz Kranz (BRM) nach

Startplatz elf zeitweise bis auf

Position sechs vor, musste jedoch

gegen Ende des Rennens von Reifenproblemen

geplagt noch wieder

zwei Plätze abgeben. Die Positionen

vier bis sieben belegten Scharf

(FERRARI), Erhart (EAGLE), Leitner

(LOTUS) und Schneider (FERRARI),

die Positionen neun bis elf Saupe

(BRM), LeStrange (COOPER) und

Beitz (COOPER). Die restlichen

sieben Fahrer fielen aus. Besonders

hart traf es die Teams BRABHAM

und COOPER, dessen Teamchef

Beitz kurz nach dem Start gleich

beide BRABHAM-Fahrer und einen

seiner COOPER-Kollegen von der

Strecke räumte.

JRC2.LAUF–WatkinsGlen

Kulha. Er holte sich die Pole und

fuhr ähnlich wie Schade in Monza

einem Start/Ziel-Sieg entgegen,

doch sechs Runden vor Schluss fing

die Gasannahme des EAGLEs an zu

streiken, Kulha kam zwar noch ins

Ziel, jedoch nur auf dem fünften

Platz. Riesen Pech für ihn und sein

Team.

Dicht hinter Kulha folgte lange Zeit

das Duo Weinhardt / Rauch (COO-

PER). Doch in der 23.Runde

kollidierten die beiden nach einem

Quersteher Weinhardts im gefürchteten

„Loop“ und fielen spektakulär

aus.

Nachdem sich die drei schnellsten

eliminiert hatten, war der Weg frei

für Andreas Wilke. Er siegte vor

Beitz auf COOPER, Schade auf

LOTUS, Saupe auf BRM und wie

schon erwähnt Kulha auf EAGLE.

DominiertendenSaisonauftakt:

MichaelSchadeundUweWeinhardt

Der zweite Lauf begann mit zwei

schweren Unfällen. Beim ersten

Startversuch führte ein Fehler von

Monza-Sieger Michael Schade in

den Esses zu einem Massencrash,

die Rennleitung brach das Rennen

ab. Beim Neustart unterlief Moritz

Kranz ein ähnlicher Fehler, jedoch

mit etwas glimpflicheren Folgen. Die

Rennleitung ließ das Rennen weiterlaufen,

mit Chapman (zweiter unverschuldeter

Ausfall im zweiten

Rennen) und Verursacher Kranz

mussten jedoch zwei Fahrer gleich

zu Beginn aufgeben.

Der Dominator des Rennens war

überraschend EAGLE-Fahrer Herbert

JRC3.LAUF–LimeRock

Beim dritten Lauf des JRCs gab es

eine Premiere zu feiern: FERRARI-

Pilot Sören Scharf schaffte nach

über zwei Jahren seinen allerersten

GGPLC Sieg. Nach einem fehlerfreien

Rennen kam er mit über

fünfzehn Sekunden Vorsprung vor

Roland Rauch ins Ziel. Saupe,

Weinhardt und Beitz komplettierten

die Top 5.

Acht Fahrer fielen vorzeitig aus,

darunter auch Titelfavorit Andreas

Wilke, der in Führung liegend nach

einem Fahrfehler ein Vorderrad

verlor.

4


JRC4.LAUF–Spa

Und der zweite Streich folgt

sogleich: Nur zwei Wochen nach

seinem ersten GGPLC-Sieg hat SörenScharfauchdasJRCRennenauf

der legendären Strecke von Spa-

Francorchamps gewonnen. Dabei

profitierteererneutvoneinemAusfall

von Andreas Wilke. In der

sechstenRennrundestoppteihnein

kapitaler Motorschaden an seinem

BRM.

WilkeinderKrise

Stefan Gawol schaffte mit lediglich

eineinhalbSekundenRückstandauf

Scharf seinen ersten Podiumsplatz

indieserSaison.Beeindruckendwar

auch die Vorstellung des COOPER-

Teams. Rauch wurde mit dem

unterlegenen Fabrikat dritter, Uli

LandgrafalsErsatzfahrervonhinten

gestartetvierter.

Die Gesamtwertung des JRCs nach

vier von neun Rennen verspricht

eine Menge Spannung. Sören

ScharfliegtnachzweiSiegenander

SpitzemiteinemkleinenPolsterauf

die dicht gestaffelten Verfolger

Saupe, Beitz, Schade und Weinhardt.

Andreas Wilke – nach zwei

Rennen nochdeutlicherster–liegt

nach zwei Motorschäden in Folge

nuraufdemsechstenGesamtrang.

Überraschung:Scharfdominiert

momentandenJRC

JSC1.LAUF–Monza

LOTUShießdasdominierendeTeam

des Saisonauftakts des Jackie

Stewart-Cups.MiteinemDoppelsieg

sorgte das Duo Gietzelt/Kröger für

einperfektesErgebnis.Lediglichdie

BRM-Piloten Reinhold und Eugster

konnten den beiden folgen. Sie

belegten am Ende mit ihren unterlegenen

Wagen die Plätze drei und

vier.

Fünfter wurde Rainer Merkel im

FERRARI, sechster Gawol im

BRABHAM, siebter Hanraths -

ebenfallsimFERRARI-nacheinem

tollenDuellmitdemAchtplatzierten

Patrick Marx im COOPER. Die Top

10 komplettierte das EAGLE Duo

Fingerhut/Piplat.

JSC2.LAUF–WatkinsGlen

In Watkins Glen konnte sich Fredy

EugstererstmalsindieserSaisonin

die Siegerliste eintragen. Der

erfolgreichste GGPLC-Pilot der

letzten Jahre - diese Saison

übrigens erstmals im JSC

unterwegs - fuhr einen souveränen

Start/Ziel-Sieghinaus.

Hinter ihm lieferten sich Monza-

Sieger Gietzelt und Timo Föller auf

BRABHAMeinspannendesDuellum

Platzzwei.VierRundenvorSchluss

unterliefGietzelteinFehlerimLoop,

derihnmehrerePositionenkostete.

Kröger und Fingerhut (EAGLE)

profitierten, Gietzelt konnte noch

Platz fünf retten. Oliver Barz im

FERRARIwurdesechster.

DasDuellumPlatzsiebenzwischen

Piplat und Hanraths eskalierte drei

Kurven vor Schluss. Die Positionen

schienen schon bezogen, als Piplat

in der letzten Runde der Sprit

auszugehen drohte. Hanraths kam

näherundliefausgerechnetindem

ultraschnellen Linksknick namens

„Speed Trap“ auf den EAGLE auf.

Hanraths unterschätzte den Geschwindigkeitsunterschied

und

raste in Piplats Heck hinein.

Während sich Piplat noch ins Ziel

schleppen konnte, riss sich

Hanraths ein Vorderrad ab. Da die

folgenden Fahrer aber alle

mindestens einmal überrundet

waren,bliebesfürdiebeidentrotz

des dramatischen Unfalls bei den

Plätzensiebenundacht.

JSC3.LAUF–LimeRock

Der dritte JSC-Saisonlauf brachte

den ersten COOPER-Sieg der

Saison. Patrick Marx siegte auf der

kurvigen Berg- und Talbahn von

LimeRockvorEugsterundLandgraf

(ebenfalls COOPER). Nils Plonus

komplettierte mit Platz sieben ein

tolles Ergebnis für das „Team der

Herzen.“

WenigergutliefdasRennenfürdie

Teams EAGLE und FERRARI. Bei

den Roten kam lediglich einer von

dreiFahrerninsZiel,beidenBlauen

fielen gar beide mit technischen

Defektenaus.

JSC4.LAUF–Spa

In Spa war dann wieder Fredy

Eugster siegreich. Sein ärgster

Konkurrent um den Titel in dieser

Saison scheint indes Christof Gietzelt

zu werden. Der LOTUS-Pilot

und Monza-Sieger wurde in Spa

zweiter, dicht hinter ihm war es

erneut „Ulee“ Landgraf, der mit

seinem Cooper für eine weitere

Sensation sorgen konnte. Nach

Platz vier als Ersatzfahrer im JRC,

schaffte er in seinem Stammcup

dendrittenPlatz.

Die Verlierer im JSC waren erneut

Eagle und Ferrari. Beide Teams

brachten im Sonntags-Cup keinen

einzigenFahrerinsZiel.

In der Gesamtwertung des JSC

kristallisieren sich im Gegensatz

zum JRC bereits klare Tendenzen

heraus.DieFührendenEugsterund

Gietzelt haben beide schon über

KeineÜberraschung:Eugsterauf

TitelkursimJSC

100 Punkte gesammelt, dahinter

klafft eine über dreißig Punkte

große Lücke auf die Verfolger

Kröger und Föller. Doch die Saison

istnochlang,nochistallesdrin.

InderTeamwertungführtLotusvor

BRMundCooper.Eagle,Ferrariund

Brabham sind bereits etwas

abgeschlagen. SteffenPiplat

5


KohlinMonzavorn

WilkebautFührungaus

Monza ist eine Hochgeschwindigkeitspiste

mit klarem Vorteil

für die ganz schnellen Wagen.

Entsprechend war auch die

Fahrzeugwahl, traten doch

hauptsächlich Lotus und Eagle

an.UndauchdasseinLotusam

Ende vorn war, war wenig

Überraschend.

Hans-Bodo Kohl trat zu seinem

ersten DOM Lauf im grünen

Fahrzeug an, und belegte die Pole

Position vor Andy Wilke, beide mit

1:26er Runden.

Es folgten René Beitz und Mick

Chapman. Bester Nicht-Lotus war

Moritz Kranz, der den Eagle auf

Rang 5 stellte. Einziges langsameres

Chassis war Marco Saupes

Honda auf Startplatz 9.

Vermisst wurde Olli Reinhold, der

verhindert war. Somit hatte Andy

eine gute Chance einen grossen

Schritt in Richtung Meisterschaft zu

machen.

Der Start verlief sauber, alle

Fahrer kamen ohne Probleme durch

die ersten Runden.

Nach 7 Umläufen kam es dann

aber zu erster Unruhe auf den

Tribünen, besonders in der Gegend

Parabolica. Sowohl Mick Chapman

als auch René Beitz mussten ihre

Wagen nach Ausflügen abstellen.

Auch für Reinhard Kastenberger

Kohlsiegt

und Thorsten Kaul war das Rennen

noch vor Rennmitte beendet,

Marcos Honda suchte sich diese Zeit

aus um in den Streik zu treten.

Letzter Ausfall war dann Moritz

Kranz beim Kampf um den letzten

Podestplatz 13 Runden vor Ende.

Vorne zogen Hans - Bodo und Andy

einsam ihre Kreise und belegten

auch am Ende die ersten beiden

Positionen, gefolgt von Ralf Ebert.

Martin Engel, Peter Neuendorf und

Manfred Leitner komplettierten die

Top 6.

Wie erwartet wurde, ist Andy

damit deutlich in Führung, aber

dank des Streichresultats hat Olli

noch eine Chance und könnte mit 2

Siegen sogar noch aus eigener Kraft

gewinnen. Marco schob sich trotz

Ausfall an Olli vorbei, aber auch das

dürfte schon im nächsten Rennen

korrigiert werden.

Das Fahrerfeld der DOM trifft sich

am 1.10. wieder zum vorletzten

Saisonrennen auf einem anderen

Highspeedkurs: Spa.

MarcoSaupe

KampfumRang3

WilkeinderGesamtwertungdeutlichvorn

6


ErstesGPLFUN-CUPEvent

ADELAIDE - MoritzKranzdominiert

FünfzehnverwegeneGPL-Driver

hat es am 13. September 2006

ins australische Adelaide verschlagen,

um am ersten FUN-

CUPEventderVRteilzunehmen

und Renngeschichte mitzuschreiben.

Mitgebracht haben

sie ihre 1967er Formel-1

Bolidenundvorallemauchjede

Menge Kampfgeist und gute

Laune.

Vor dem ersten der beiden Läufe

wurde in einem zehn Minuten

kurzen Qualifying die Startaufstellung

ermittelt. Hier konnte man

dann auch schon sehen, wer von

denHerrensichsehrgutvorbereitet

hatte und wer eher ohne viel

Training,aufdernichtganzeinfach

zu fahrenden, modernen Rennstrecke,

einfach den Sprung ins

kalteWasserwagte.Beieinigenwar

wirklich ganz im Sinne des FUN-

CUPS das Motto: „ dabei sein ist

alles!“ im Vordergrund. Allen

gemeinsam war aber sicher der

SpassanderSache.

Die Qualifikation wurde, wie fast

jeder GPL-Bewerb von den B.R.M.

Piloten dominiert. Die Pole

erkämpfte sich unser „Wilhelm Tell

Nachfolger“ Fredy Eugster, vor

seinem Stallkollegen

Hans Bodo Kohl und

Altmeister Marco

Saupe. Bester nicht

B.R.M. Pilot war

MichaelSchade, ganz

ungewohnt auf der

„Roten Diva“ aus

Maranello, auf Platz

vier.

Nach dem Start kam

es wie zu erwarten

gleich in der ersten

Schikane zu einem

Zwischenfall, weil

Martin Engel den

Ferrari von Michael Schade etwas

unsanft ins Schotterbett schubste.

MoritzKranzwählte,angesichtsdes

Tumultes vor ihm die direkte Linie

undsprangmehr,alsdasserfuhr,

durchsSchotterbett.

Mein Brabham wurde ein paar

Kurven später, vom ansonst an

diesem Abend souverän fahrenden

Moritz Kranz zweimaltouchiert und

ins Schotterbett abgedrängt. Nur

mit Mühe gelang es mir, meinen

Brabham ohne zu resetenaus dem

Schotterbett zu befreien. Leider

fandichmichdanachamEndedes

Feldes wieder. Es gelang mir aber

eine tolle Aufholjagd mit

persönlicher Bestzeit im Rennen,

das ich letztendlich nach vielen

aufregendenRundenaufeinem,für

diese Umstände sehr guten Platz

fünfbeendenkonnte.

Pl. Name Chassis Punkte A. F.L. Gesamt

1 Moritz Kranz BRM 12 1 13

2 Marco Saupe BRM 11 1 12

3 Fredy Eugster BRM 10 1 1 12

4 Martin Engel Brabham 9 1 10

5 Manfred Leitner Brabham 8 1 9

6 Mick Chapman Ferrari 7 1 8

7 Felix Krohn Eagle 6 1 7

8 Christof Gietzelt Brabham 5 1 6

9 Alfred Manzella Ferrari 4 1 5

10 Herbert Kulha Eagle 3 1 4

11 Michael Erhart Brabham 2 1 3

12 Hans-Bodo Kohl BRM 0

13 Andreas Oder Brabham 0

14 Soeren Scharf Ferrari 0

15 Michael Schade Ferrari 0

GPL FUN CUP - Adelaide - Lauf 1

Moritz Kranz gelang es, sich und

seinen B.R.M. ganz an die Spitze

vorzukämpfen. Keiner war an

diesem Abend auch nur annähernd

so aggressiv und zweikampfstark,

mit unendlichem Siegeswillen

unterwegs wie er. Kranz übernahm

bereits nach sechs Runden die

Führung von seinem Stallkollegen

HansBodo Kohlundverteidigtesie

bis ins Ziel. Das Rennen war

geprägt von zahlreichen Zweikämpfen

und Zwischenfällen, aber

auch von außerordentlich fairem

VerhaltensämtlicherTeilnehmer.

Die Ferrari Fahrer Michael Schade

und Soeren Scharf, sowie der

Brabham Pilot Andi Oder und Hans

Bodo Kohl auf B.R.M. schafften es

nicht bis ins Ziel. Kohl und Oder

tratenleiderzumzweitenLaufnicht

mehr an. Ebenso, allerdings aus

Zeitgründen,derIreMickChapman,

der auf Ferrari den sechsten Platz

einfahrenkonnte.

GPLFUNCUP–AdelaideLauf1:MoritzKranz–BRM–inT1

So starteten zum zweiten Lauf

leider nur noch zwölf, allerdings

Topmotivierte Fahrer. Der Start

erfolgteinumgekehrterReihenfolge

des Ergebnisses aus Lauf 1. Somit

stand der Ferrari von Michael

Schade auf Poleposition. Das

versprach Spannung und Action

pur. Viele harte Zweikämpfe und

Zwischenfälle waren vorprogrammiert.

7


Nachdem sich die ganz schnellen

FahrerquerdurchsFeldvorkämpfen

mussten, wollten sie wertvolle

Punkte für die Tageswertung

einfahren. Am Start kam es leider

schon vor der Schikane zu einer

Massenkarambolage, ausgelöst

durch Michael Erhart, der Soeren

Scharfs Ferrari am Hinterrad

touchierte, wodurch dieser nach

rechts wegdriftete und fast im

rechten Winkel in der Boxenmauer

einschlug und danach quer durchs

Feld zurück auf die Fahrbahn

schlitterte.

In weiterer Folge bremste Alfred

ManzellaseinenFerrarihartabund

FelixKrohnkrachteihmmitseinem

Eagle vollins Heck und verschaffte

Alfred einen Ferrari-Freiflug etliche

Meter hoch und weit – Landung

mitten im Feld inklusive. Diesem

Startchaos konnten nur die vorne

weg fahrenden Michael Schade,

Jaak Kulha und Christof Gietzelt

unbeschadetentrinnen.

Moritz Kranz, als Sieger des ersten

Laufes von ganz hinten gestartet,

kam zwar auch nicht ohne kleinen

Crash davon, konnte jedoch nach

dem Chaos als vierter ziemlich

Pl. Name Chassis Punkte A. F.L. Gesamt

1 Moritz Kranz BRM 12 1 13

2 Marco Saupe BRM 11 1 12

3 Michael Schade Ferrari 10 1 11

4 Soeren Scharf Ferrari 9 1 10

5 Fredy Eugster BRM 8 1 1 10

6 Martin Engel Brabham 7 1 8

7 Manfred Leitner Brabham 6 1 7

8 Herbert Kulha Eagle 5 1 6

9 Alfred Manzella Ferrari 4 1 5

10 Christof Gietzelt Brabham 3 1 4

11 Michael Erhart Brabham 2 1 3

12 Felix Krohn Eagle 0

GPL FUN CUP - Adelaide - Lauf 2

GPLFUNCUP–AdelaideLauf2:Startcrash

dem er sich auf Platz acht wieder

fand.

Beherzt kämpfte Kranz, mit

enormen Siegeswillen weiter und

schaffte es in Folge, bereits in der

neunten von 25 Runden wieder die

Führung von Michael Schade zu

übernehmen und bis ins Ziel nicht

mehr abzugeben. Kranz war an

diesem Abend das Maß der Dinge.

In jeder Hinsicht beeindruckend

unterwegs und absolut verdienter

SiegerderTageswertung.

AuchmeinRennenwargeprägtvon

vielem, nur nicht von Langeweile.

Selten war ich in so viele Kämpfe

verwickelt, selten wurde ich in

einemRennenmehrbeschäftigt,als

bei diesem zweiten Lauf und dass

es, auch für den allerschnellsten

Mann im Feld (zweimal schnellste

Runde im Rennen und erster Platz

in der Quali), Fredy Eugster nicht

für einen Stockerlplatz im zweiten

Laufreichte,zeigt,dassesimFUN-

CUPkeineFavoritengibt.

Pl. Name Chassis Tag Meisterschaft

1 Moritz Kranz BRM 26 12

2 Marco Saupe BRM 24 11

3 Fredy Eugster BRM 22 10

4 Martin Engel Brabham 18 9

5 Manfred Leitner Brabham 16 8

6 Michael Schade Ferrari 11 7

7 Alfred Manzella Ferrari 10 6

8 Christof Gietzelt Brabham 10 6

9 Herbert Kulha Eagle 10 6

10 Soeren Scharf Ferrari 10 6

11 Mick Chapman Ferrari 8 2

12 Felix Krohn Eagle 7 1

13 Michael Erhart Brabham 6

14 Andreas Oder Brabham 0

15 Hans-Bodo Kohl BRM 0

GPL FUN CUP - Adelaide - Meisterschaft

rasch wieder die Verfolgung des

Führungstrios aufnehmen. Er

kämpfte sich noch in der ersten

RundeandenBrabhamvonChristof

Gietzeltheranundschafftessogar,

diesen bereits auf der langen

Geraden aus dem Windschatten

heraus zu überholen und befindet

sich nach Runde eins bereits auf

dem dritten Platz. In Runde drei,

kurznachdemerJaakKulhavorder

engen Zielkurve ausbremsen

konnte, passierte ihm jedoch ein

schwerer Fehler in der Schikane,

dermiteinemDreherendete,nach

Im Feld fanden unheimlich viele

starke und spannende Zweikämpfe

statt. Sei es Saupe, der sich mit

einem beeindruckenden zweiten

PlatzauchdenzweitenPlatzinder

Tageswertungsichernkonnte.Oder

die beiden Ferrari Piloten Schade

und Scharf, deren guter zweiter

LaufsiefürdieAusfälleinLaufeins

entschädigten.

Martin Engel auf Brabham, in

beidenLäufenunauffälligaberdoch

sehr gut unterwegs und immer

unterdenbestensechsklassiert.

Da kann so einiges passieren auf

dem Weg zum Ziel und ich denke,

wirhabenguteChancen,inZukunft

dem einen oder anderen Überraschungssieger

gratulieren zu

können. Die Stimmung in Adelaide

war allgemein sehr gut, die beiden

Rennen auch. Ich glaube, ruhigen

Gewissens den Auftakt unseres

Pilotprojekts als gelungen

bezeichnen zu können und denke,

wir werden in diesem Bewerb noch

sehr viele und spannende Rennen

erlebendürfen.

ManfredLeitner

8


NachmehralszweiMonaten,wurde

am 24. August, auf dem Michigan

International Speedway, die sehnsüchtig

erwartete zweite Saisonhälfte

der Deutschen Online Meisterschaft

eingeläutet. Doch im

Vorfeld wurden einige Veränderungen

für das 22. und die nachfolgenden

Rennen getroffen. Zum

einenwurdederCyclederAuf-und

AbsteigerwiederinRichtungSaison

2005 geändert, d.h. alle vier Rennen

steigen die besten drei Fahrer

der zweiten Division auf und die

schlechtesten drei der ersten Division

ab. Zum anderen wurde das

GridderDOM1auf35Fahrerreduziert,

sodass sechs freiwillige Absteiger

gesucht und gefunden wurden.BisaufeinenInaktivenFahrer,

meldeten sich alle freiwillig: Martin

Thiemt (hat aufgehört), Nico

Brandt, Andre Kurth, Christian

HeuerundTorstenBrandt.Zielwar

und ist es, die DOM2 für den Rest

desJahreszusichern.DieGNL-Admins

haben ihr Möglichstes gegeben,umallenNascar-Fahrerninder

zweiten Hälfte halbwegs volle und

spannende Rennen zu bieten, nun

liegt es nur noch an den Fahrern,

dieServerzufüllen!

ZumzweitenMalinMichigan

DOM1-Rückblick

ZweiteSaisonhälftemitRegeländerungen

Viele2-und3-Widesprägtendas

RenneninMichigan

Das 22. DOM1 Rennen fand auf

dem „MIS“ statt, dem Michigan

International Speedway. Der 24.

AugustwarderDonnerstag,andem

es wieder ernst wurde. Das Wetter

war den ganzen Abend über bewölkt,

bei 76° Fahrenheit und 6

mphschwachemWindausNorden.

In der Qualifikation gab es eine

Überraschung,dennTorstenEberius

schnappte sich seine erste DOM-

Pole. Von den Plätzen dahinter

starteten Volker Hackmann, Philipp

Hildebrandt, Patrick Marx und Jörg

Kormany.

Im Rennen erwarteten die 30 Fahrer

120 Runden. Polesitter Eberius

wurde gleich in der ersten Runde

auf Platz vier zurückgereicht. Nach

14RundenwurdedurcheinenWarp

von Denis Terze die erste Unterbrechung

ausgelöst. Terze nach

demRennen:„Tja,wassollichsagen...

Ich fahre um Position 18

mein Rennen, vor mir eine nette

Fünfer-Gruppe,mitderesbestimmt

schöne Kämpfe gegeben hätte, als

plötzlich alle um mich rum verschwinden.Ichhabnochschnellauf

meine Qualityanzeige geschaut, die

ich immer eingeblendet habe, aber

dort war alles im grünen Bereich.

Also bin ich davon ausgegangen,

dass es diesmal die anderen vom

Server gekickt hat und kaum hab

ich diesen Gedanken zu Ende gedacht,warenauchschonwiederalle

da und die #97 Stefan Lippert

direkt links in mir. Sorry Stefan,

konnte nix machen.“ Doch Lippert

hatte Glück, sein Pontiac nahm

dabeikeinenSchaden.

Nach einem 30-Runden-Stint, den

Hackmann nach wie vor anführte,

wurdedasgesamteFeldinder46.

Runde zum zweiten Mal eingebremst.BernhardRiedlergerietmit

UweBergeraneinander.Riedlerund

Bergergabendanachauf.

HarttrafesauchJörgKormany,der

beimRestarteigentlichvonP14gestartet

wäre, durch einen langen

Warp jedoch zwei Runden verlor

und so auf Rang 27 fest hing.

Spätergabergefrustetauf.

Kurz nach der Hälfte des Rennens

DerStartderDOM1indiezweieSaisonhälfte:VieleFahrer,wenigYellows!

9


iss Patrik Krakau, der schon am

Anfang des Rennens einen Dreher

insInfieldhatte,ohneYellowauszulösen,RobertSchöffmannausdem

Rennen. Beim folgendenBoxenstop

unter gelb, wurde es so eng, dass

Andreas Wilke dem ebenfalls beschleunigenden

Marx nicht mehr

HildebrandtgewinntseinerstesDOM1-Rennen

ausweichen konnte und beide sich

ins Gras drehten. Matthias Bayer

entschied sich gegen einen Stop

undführtedreiRundendasFeldan.

In der 88. Runde löste Michael

SchymuradievorletzteUnterbrechung

aus. Krakau beendete darauf

seinRennen.Erwarderletzte,der

frühzeitig aufgab, alle anderen 24

FahrerkameninsZiel.WiedergingenalleindieBox,umnocheinmal

Änderungen für den wahrscheinlich

letztenStintvorzunehmen.Pechfür

Lippert, der dabei eine Black Flag

kassierte.

Restart Runde 92. Jede Menge 2-

Wides und einige 3-Wides durchzogen

das Feld, doch ganz vorne

setzte sich Hackmann mit großem

Vorsprungab.AufPlatzdreischien

Hildebrandtsichetwasverzetteltzu

haben, 15 Runden vor Rennende

schloss die Verfolgergruppe auf ihn

auf, sodass noch Conrad Wegener

und Marx vorbeischlüpfen konnten.

UnderhättesogarnocheinenPlatz

verloren, wenn Klaas Pollert in der

letztenRundenicht noch diefünfte

Cautionausgelösthätte.

Nach etwa eineinhalb Stunden,

überquerteHackmannalsSiegerdie

Ziellinie vor seinem Teamkollegen

Wilke, Wegener, Marx und Hildebrandt.

Mit 113 Führungsrunden wurden

Hackmann weitere fünf Bonuspunktezugerechnet.Insgesamtgab

es neun Führungswechsel zwischen

sechsFahrern.DieschnellsteRennrunde

fuhr Eberius in der 97.:

35.879sek

Florian Kirchhofer machte im

gesamtenRennendiemeistenPlätzegut.Erfuhrvon25aufneun.

Weiterer Rückschlag für

Hackmann

EineWocheSpäter,am31.August,

wurde bei Nacht, auf dem Bristol

Motor Speedway, das 23. Rennen

ausgetragen. Leider gab es einen

neuen Minusrekord zu verzeichnen.

Nur24FahrerfandendenWegnach

Bristol und bei der Limitierung des

Grids auf 35, fielen zehn fehlende

Starternunbesondershartauf.

Das Wetter ähnelte sehr dem in

Michigan. Wieder war es bewölkt,

bei74°Fund7mphausNordosten.

Die Pole Position sicherte sich Volker

Hackmann deutlich vor Philipp

Hildebrandt,AndreasWilke,MatthiasBayerundConradWegener.

Gleich in der ersten der 250 Runden,

schoss Florian Kirchhofer den

vor ihm fahrenden Thorsten Schulz

ab.

IndenfolgendenRundenneunund

18 stiegen Tim Schröder und Peter

Gess vorzeitig aus ihren Boliden –

Gründeunbekannt.

Inder21.RundewurdedurchSven

Münchrath die zweite Yellow Flag

ausgelöst.

NacheinemkurzenGrünsprintfolgte

zwölf Runden später gleich die

dritte Gelbphase. Denis Terze fuhr

erst Münchrath ins Heck, der sich

dabei kurz querstellte und wurde

beim anschließenden Ausweichen

von Nikolaus Neumann auf die

Hörner genommen. Terze segelte

dabeisounglücklichüberdieStrecke,dasserdirektvorderNase,des

bis dahin Führenden Hackmann

rutschte. Dessen Ein- und ÜberschlagkilltesofortseinenMotor,so

dass das Rennen für ihn bereits

nach32Rundengelaufenwar.Auch

Terze konnte nach diesem Unfall

nicht mehr weiterfahren. Hildebrandt,

der nur knapp auf P2 die

Unfallstelle durchfuhr, übernahm

danachdenerstenPlatz.

NachdemRestartinder38.Runde

blieb es für etwa 80 Runden grün.

Hildebrandt nutztedasundbrachte

zumindestamAnfangeinenkleinen

Vorsprungzwischenseine Verfolger

Bayer und Wilke. Außerdem waren

alleFahrerabPlatzachtmindestens

eineRundeimRückstand.

In der 121. Runde hatte es dann

wiedergekrachtunddiegelbeFlagge

wurde zum vierten Mal geschwenkt.

Wieder war es Kirchhofer.AufderGegengeradekamer

beim Überholversuch an Neumann

etwas zu weit nach außen und traf

ihn hinten links am Heck. Beide

drehtensichdanachinKurvedreiin

die Mauer. Neumann wurde anschließend

noch von Michael Schymura

erwischt und musste danach

mit einem zerstörten Motor aufgeben.

Wilkeschnapptsichaufdenletzten

MeternBayerszweitenPlatz

Für die meisten kam diese Unterbrechungperfekt,denn

so gingdie

Taktik mit nur einem Boxenstop

genauauf.FürNilsHerbstriethkam

es “ganz dicke“: Nachdem er das

Pacecar unter gelb überholt hatte,

wurdeihmdieschwarzeFlaggegezeigt.

Doch anstatt in die Box zu

fahrenundseineStrafeabzusitzen,

fuhr er weiter und wurde natürlich

anschließend disqualifiziert. Warum

er das getan hatte, wird wohl für

10


immerseinGeheimnisbleiben.Jörg

Kormany blieb eine Runde länger

draußen und sicherte sich fünf Bonuspunkte.

Restart Runde 127. 14 Runden

später wurde die fünfte und letzte

YellowFlagausgelöst.GabrielStöhr

und Münchrath gerieten in Kurve

drei und vier aneinander. Beide

konntenaberweiterfahren.

Nach dem Restart in Runde 146

waren noch etwa 100 Runden zu

fahren.BiszumEndebliebesgrün.

Wieder konnte sich Hildebrandt

leichtabsetzen,wasihmspäter,im

dichtenVerkehrderLapper,half.

Hildebrandt gewann so sein erstes

DOM1-Rennen mit 217 Führungsrunden.

Auf Platz zwei kam nicht

BayerinsZiel,derfastdasgesamte

Rennen Wilke hinter sich halten

konnte, nein, in der letzten Runde

in T4 wurde ihm Kirchhofer zum

Verhängnis, der die Situation wohl

falsch erkannte und Bayer einbremste.

Wilke sah dies und ging

auf den letzten Metern außen an

Bayer, 63tausendstelvorihm,ins

Ziel! Dahinter platzierte sich das

HPM-Gespann Wegener, Björn

StruckmeierundKormany.

Die schnellste Runde drehte Hackmann

in der neunten Runde:

15.469sek

HighestClimberwurdeKlaasPollert

(von20aufzwölf).

WilkereturnsatRichmond

Eigentlich hätte hier nun das RenneninDarlingtonfolgensollen,das

fielabernacheinemHacker-Angriff

Anfang September aus, da den

Admins die Yellowauswertung und

vor allem auch die Strafpunkteliste

fehlte, die eben nur durch die

Datenbankzuerreichenwar.Somit

hat die Saison 2006, statt der 36

geplanten Rennen, nur noch 34,

nachdemschonimMaidasRennen

in Sears Point durch Serverprobleme

gestrichen werden musste.

Aus dem DOM-Rennen, wurde

zwar noch ein Fun-Rennen, jedoch

nurmitsehrgeringerBeteiligung.

Das 24. Rennen der Deutschen

Online Meisterschaft fand also am

14.Septemberstatt,derCyclevon

vier Rennen blieb natürlich bestehen.

Auch in Richmond war es wieder

bewölkt, bei 73°F und Wind aus

Norden mit 3 mph. Wieder nur 25

Fahrer fanden den Weg in den

Bundesstaat Virginia, zum 0,75

MeilenlangenD-ShapedOval.

In der Qualifikation stellte Volker

Hackmann seinen rosafarbigen

BRD-Dodge zum 13. Mal auf die

Pole Position. Von Platz zwei startete

Patrick Marx, dahinter Conrad

Wegener,AndreasWilkeundPhilipp

Hildebrandt.

Ganze240Rundenstandenden25

Startern bevor. Der Start verlief

sehr sauber, alle Fahrer bezogen

ihrePositionen.Nachetwa13Runden

begannen die ersten Überrundungen,

was für einige heikle

Situationen sorgte. So wurde z.B.

KlaasPollert(r.)löstdieersteUnterbrechunginRichmondaus

Marx von Nikolaus Neumann in

KurvedreiindieMauergeschoben,

nachdem Neumann vorher schon

quer aus T2 kam. So kam es dann

auch, in der großen Gruppe aus

Leadern und Lappern, dass Klaus

Pollert Michael Scheurer in T3

abschoss und dieser sich daraufhin

in der Mauer wiederfand. Yellow

Flag:ZeitfürBoxenstops.Marxfiel

dabei durch Reparaturen auf den

15.Platzzurück.MichaelSchymura

undDenisTerzemusstenbeideans

Ende des Feldes wegen Pit-

Speeding.

HildebrandtaufRang1platztder

Motor42RundenvorRennende

Nur drei Runden nach dem Restart

in der 35. Runde, löste Tim Schröder,

durch einen Abschuss an

Pollert in Kurve zwei, die zweite

Unterbrechung aus. Erneuter Restart

in Runde 43. An der Spitze

setzte sich Hackmann erneut ab.

Dagegen musste sich Marx im Mittelfeld

mühsam nach vorne

kämpfen.

Es war anscheinend nicht der Tag

von Stefan Lippert, denn auf Rang

13liegend,drehteersichinder68.

Runde nach T2 und löstedie dritte

Caution aus. Lippert beendete daraufhinseinRennen.

Beim folgenden Boxenstop fuhr

auchWegenerzuschnellinderBox

und musste sich von seiner bisherigen

Top5-Platzierung erst einmal

verabschieden. Restart Runde

73. Nun blieb es für etwa 110

Rundengrün.

In der 94. Runde konnte Hildebrandt

kurz die Führung übernehmen

und Hackmann signalisieren,

dass mit ihm zu rechnen

ist. Acht Runden später gerieten

WegenerundSchröderausgangsT4

aneinander, wobei Schröder in die

Mauer schlug und fast noch vom

folgenden Björn Struckmeier gerammt

wurde. Nach 132 Runden

beendete Peter Gess freiwillig sein

Rennen. Gründe unbekannt. 18

Runden später folgte ihm Schröder

genauso.

11


Nur kurz nachdem Marx Wilkes

dritten Platz in der 153. Runde

übernahm, erwischte es ihn mit

einem Disconnect. Platz 22 am

EndefürdenGNL-Bereichsleiter.

Nach 172 Runden kamen dann

Hackmann und Hildebrandt in die

Box,wobeiHildebrandtsCrewdeutlich

schneller arbeitete und ihn vor

Hackmann wieder auf die Strecke

brachte. Danach blieben jeweils

Wilke und Wegener eine Runde

länger auf der Strecke und sichertensichfünfExtrapunkte.JörgKormanybliebdagegenkomplettdraußen

und seine Taktik ging sogar

auf,denninder181.Rundedrehte

sich Terze in Kurve eins. Bis auf

Kormany, Hildebrandt, Hackmann

und Wilke waren alle Fahrer eine

oder mehrere Runden im Rückstand.SogingeneinigeFahrerdiesmalnicht

andieBox,wiez.B.Wegener,derdadurchdasFeldinden

Restart führte. Doch gleich bei

selbigem in Runde 185 löste Terze

gleich die nächste Yellow Flag aus.

Er kam in T1 viel zu weit nach

außen und schickte seinen Teamkollegen

und Lieblingsschweizer

GabrielStöhrindieMauer.

Restart Numero fünf in der 193.

Runde klappte wieder ohne Probleme.

Richtige Probleme bekam dagegen

Hildebrandt auf P1. In der 198.

Rundeexplodierteihmplötzlichaus

KurvevierherausderMotor–Camshaft.

Platz 21 für ihn, die gelbe

Flagge wurde nicht geschwenkt.

Aber auch bei Hackmann schien es

nicht mehr richtig zu laufen. Nach

HildebrandtsMotorplatzer,hingihm

sein Teamkollege Wilke im Heck

und überholte ihn schließlich 40

RundenvorRennende.

In der 229. Runde stand plötzlich

Pollert entgegengesetzt auf der

Frontstretch. Rennkommissar Bernard

Bram: „Die letzte Yellow aus

Klaas' Cockpitperspektive ist interessant.Kannmirgutvorstellenwie

er da verzweifelt Shift-R auf der

Tastaturgesuchthat.“

Bei noch sechs zu fahrenden RundenwurdezumletztenMalgrüngeschwenkt.FürWilkeliefesoptimal,

dennzwischenihmundHackmann,

fuhren noch fünf Lapper, die Hackmannerstmalüberholenmusste.So

waresdannauchkeinegroßeÜberraschungmehr,dassWilkenach24

Rennen sein erstes DOM1-Rennen

2006 gewann. Auf Rang zwei kam

HackmanninsZiel,beidemamEnde

anscheinend irgendwas am Wagen

kaputt war: „Direkt nach dem

verpatzten Green Stop war das

HandlingnochOK,ichwardaseine

oder andere mal nahe dran, einen

Angriff auf Phil starten zu können.

Nach den beiden Yellows, während

derer ich im Gegensatz zu den

meisten anderen nicht gepittet

hatte, ging dann aber gar nichts

mehr, ich hatte untersteuern am

Eingang, untersteuern in der Mitte

derKurve,undwarpushylooseam

Ausgang.“ Dahinter platzierten sich

Kormany,WegenerundEberius.

Die meisten Leadlaps hatte sich

Hackmann gesichert, 179waren es

am Ende. Immerhin noch 34 FührungsrundenfürWilke,derdamitin

einemRennenmehrRundengeführt

hatte,alsindenganzenbisherigen

23Rennenzusammen,17fürHildebrandt,

acht für Kormany und die

restlichen zwei für Wegener und

Sven Münchrath. Die schnellste

Rennrunde ging dafür wieder an

Wilke.Eine21.132inder196.Runde.Erfreulich,alle25Fahrerblieben

innerhalb einer Sekunde. Highest

Climber wurde Robert Schöffmann,

der sich im Laufe des Abends von

23auf14verbesserte.

Nachdem das Rennen in Darlington

wegen dem Hacker-Angriff schon

gestrichen werden musste, fiel am

21. September auch das 25. Rennen

in New Hampshire aus. Der

ServerderDOM2stürztewieschon

im Mai in Sears Point ab, sodass

auch das DOM1-Rennen gecancelt

und nicht gewertet wurde. So gibt

es die ersten Auf- und Absteiger

erstnachdemRenneninDover.

Nach Michigan, Bristol Night und

RichmondNightführtWilkenunmit

233 Punkten vor Hackmann. Auf

Platz drei weiterhin Wegener mit

434 Punkten Rückstand, der nun

auch schon einen leichten Vorsprung

auf den vierten Hildebrandt

besitzt (-536 Punkte). Die Top5

schließt Matthias Bayer mit 635

PunktenRückstandaufWilke.

InderTeamwertunghatzumersten

Mal in der Saison, das Team Hot

Pursuit Motorsports die Wertung

übernommen und führt nun vor

teamnra.comunddemDIHLRacing

Team. Grund dafür, teamnra.com

bekam keine zwei Fahrer mehr in

denletztendreiRennenzusammen.

Die Rookie of the year-Wertung

führtGabrielStöhrnachwievormit

255 Punkten vor Michael Zimmermann.

Dahinter liegen Matthias

Orth(-505Punkte,inaktiv),Florian

Kirchhofer (-608 Punkte) und Nils

Diestler(-699Punkte).

ConradWegener

WilkefeiertseinenerstenSieginRichmond2006nach24RennenundführtweitersouverändieMeisterschaftan

12


Nudeltopfmit250Runden

WegenergewinntBristolNightRennen

Nach zwei Monaten Sommerpause,

begann am 29. August

die zweite Saisonhälfte der

Open Series auf dem Bristol

MotorSpeedway.ConradWegener

sicherte sich seine zweite

Pole und gewann, nach einer

Black Flag von Philipp Hildebrandt,

auch sein zweites Open

Series-Rennen. Von den erfreulichen20Startern,kamen13ins

Ziel und lösten insgesamt acht

Unterbrechungenaus.

Das13.von19Rennender2006er

Saison, fand bei Nacht auf dem

0,533 Meilen langen Bristol Motor

Speedwaystatt.

Zum ersten Mal dabei waren die

Aufsteiger Benjamin Weiand und

Jan Grebner, sowie Björn Struckmeier,derschoneinmal2003inder

Open Series aktiv war. Insgesamt

gingen 20Fahrer an denStart, ein

kleiner Aufwärtstrend ist zu

verzeichnen.

In der Qualifikation fuhr Conrad

Wegener seine zweie Pole Position

ein. Mit 15.516 sek war er 43/100

schneller als Tabellenführer Philipp

Hildebrandt. Von Startplatz drei

ging Florian Kirchhofer ins Rennen

mit einer Zeit von 15.621 sek.

DahinterqualifiziertensichMatthias

BayerundHelgeGravemeyer.

DerStartinBristol–Hildebrandt#46ginggleichinFührung

Im Rennen standen satte 250

Runden an. Gleich in den ersten

beiden Kurven, konnte Hildebrandt

außen an Wegener vorbei in Führunggehen.

Nach vier Runden wurde Hellmut

BeneschaufPlatz20dasersteMal

überrundet.

In der 18. Runde musste zum

ersten Mal die Yellow Flag geschwenkt

werden. Neuling Grebner

kam in Schwierigkeiten und stand

plötzlich zwischen Kurve drei und

vierverkehrtherum.Untergelberhielt

er zudem noch drei Strafen

und musste dafür ans Ende des

Feldes. Ebenso Peter Gess, der

beim Einfahren in die Box, seinen

Vordermann überholte und später

unter grün kurz bei seiner Crew

anhielt. Am schlimmsten traf es

jedoch Thorsten Schulz, dem einfach

unter Gelblicht der Motor

ausging.

NeulingGrebnermitdenersten

beidenYellows–beideMaleDreher

In Runde 28 übernahm Bayer den

dritten Platz von Kirchhofer, nachdemsichdieserinT2fastdrehte.

Sechs Runden später fand sich auf

einmal Klaus Jonke in der Mauer.

ZuvornochlockeraufP6gefahren,

hatteersichnunmiteingedrücktem

Heck und Rundenrückstand abzugeben.

Ob der hinter ihm fahrende

Struckmeier was damit zu tun

hatte, konnten unsere Kameras

leider nicht einfangen. Zu seinem

Pech, kam direkt darauf die zweite

Caution.Grebnerdrehtesicherneut

inKurvevier.

In Runde 43 erfolgte der zweite

RestartundJonkewarwohlnochin

Gedanken, als er in Kurve eins

Christoph Brockert anschob und

umdrehte. Die erwarteten gelben

Lichterbliebenaus.

In der 61. Runde wurde die dritte

Gelbphaseausgelöst.InKurveeins

musste Manuel Rauch stark

bremsen, um nicht Jonke ins Heck

zufahren,woraufhinjedochWeiand

in Rauchs Heck fuhr und ihn in die

Mauerschob.Rauchstiegdaraufhin

ausseinemDodge:„Binauchraus.

Bin leicht genervt!“ Diese Yellow

wurde auch gleich für den ersten

Boxenstop genutzt. Dabei passierte

Hildebrandt ein schwerer Fehler, er

überholte das Pacecar vor der

Boxenlinie und kassierte die

schwarzeFlagge.

AlleFahrzeugeinderLeadLap,bis

aufStefanGrieger,entschiedensich

für einen Stop. So führte er das

FeldzumRestartRunde66.Vorher

gab es aber noch einen Ausfall zu

13


notieren. Kirchhofer wurde durch

einen Disconnect aus seinem Rennen

gerissen.

Vier Runden später musste das Feld

wieder eingebremst werden. Michael

Raetz und Weiand kamen sich in

T4 zu nahe und Raetz fiel von neun

auf zwölf. Beim Absitzen seiner

Strafe vergaß Hildebrandt seinem

Crew-Chief Bescheid zu geben,

nicht die Reifen zu wechseln. So

verlor er zwar nicht ganz so viel

Zeit durch die vierte Caution, aber

trotzdem eine zusätzliche Runde

wegen Reifen und Sprit. So war er

nun insgesamt zwei Runden im

Rückstand.

Beim Restart in der 75. Runde rundete

er sich aber gleich wieder

zurück. Dazu kam nur eine weitere

Runde später die nächste Gelbphase.

Wieder war es Jonke, der

diesmal Grieger in T1 umdrehte.

Raetz traf es dabei so hart, dass er

mit kaputtem Motor aufgeben

musste. Auch Debütant Grebner

hörte nach diesem Unfall auf,

obwohl sein Chevy noch fuhr. Nach

dem Restart konnte Grieger

schließlich auch seine Black Flag

absitzen, die er in der 72. Runde

bekam.

Direkt in der Restartrunde, krachte

es wieder, jedoch ohne Yellow Flag.

Weiand schob Andreas Kröger in

Kurve drei in die Mauer, der ab dem

Moment ohne Heckpartie fahren

musste.

Kurz darauf stand nur ein paar

Meter weiter Gabriel Stöhr in T4:

„Vergaß ICQ auf DND zu stellen...

Scheiß Umgewöhnung.“ Nachdem

ihn der Tow Truck sicher zur Box

zurückbrachte, kam er wieder auf

die Strecke. Nach ein paar Runden

schlug er in die Boxenmauer und

gab letztendlich gefrustet auf.

Hamelalöstedie6.Cautionaus,

fuhr abertrotzÜberschlaginsZiel

In Runde 90 wollte der auf vier

liegende Gravemeyer eigentlich

Grieger überrunden, stattdessen

drehte er sich in Kurve eins, als

Grieger ihn wohl im Rückspiegel

KettenreaktioninRunde60–Rauch(o.)istderLeidtragende

übersah. Er verlor zwei Plätze.

Nur zwei Runden später, hatte

Roland Hamela einen kleinen

Quersteher in T3, dem der hinter

ihm fahrende Jonke nicht mehr

ausweichen konnte. Hamela überschlug

sich daraufhin und knallte

mit dem Heck in die Mauer. Doch

nicht mit Hamela, er dachte nicht

ans Aufgeben. Er rief mit rauchendem

Motor den Tow Truck, ließ

seinen 7 Up-Dodge reparieren und

setzte sein Rennen ab diesem

Zeitpunkt auf dem Apron fort. Die

Punkte für die Unterbrechung

bekam er aber trotzdem.

In der 104. Runde musste es auf

der Backstretch geknallt haben,

denn als die 282 die Ziellinie

überquerte, fehlte das Heck. Wieder

konnten die Kameras nichts einfangen.

Vier Runden später hatte es Brockert,

nach einem Ausritt auf den

Apron, nur Grieger seiner guten

Reaktion zu verdanken, nicht abgeschossen

zu werden. Viel Action für

Mickey Mouse.

Als Jonke in der 120. Runde zur

Überrundung anstand, verlor er

ausgangs Kurve zwei den Wagen

und rutschte gegen die Boxenmauer.

Ohne Yellow ausgelöst zu

haben, stieg er danach aus: „In

dem ganzen Hin und Her und mit

den vielen Yellow Flags dann

endgültig die Konzentration verloren

und auch noch den Zeitpunkt

übersehen, etwas Wedge rein zu

geben. Unforced beim Überrunden

JonkedrehteBrockertohneYellow

durch Conner, und Retired. Soweit

ich das mitbekam, kam wenigstens

keine YF raus...“

Zur Hälfte des Rennens, in Runde

125, führte weiterhin Wegener vor

Bayer und Struckmeier. Um Position

vier kämpften Gravemeyer, Weiand,

Kröger und Claudio Ferrera. Hildebrandt

mühte sich noch mit einer

Runde Rückstand auf P8, vor

Grieger (-4 Laps) und Brockert (-5

Laps).

In der 142. Runde verlor Benesch

auf Position elf plötzlich die Kontrolle

und drehte sich vor Hildebrandt,

Bayer und Struckmeier in

Kurve eins. Sein Glück, dass er auf

dem Apron zum Stehen kam, so

wurde keine gelbe Flagge geschwenkt.

In Runde 157 hatte Grieger aus T4

heraus einen kleinen Quersteher

Richtung Innenmauer. Er konnte

den Wagen aber noch rechtzeitig

abbremsen und weiteren Schaden

14


ZwischenGrieger(l.)undFerreragingesdesÖfterenziemlichengzu

verhindern.

Zehn Runden später kam Weiand

unter grün an die Box. Später im

Rennen pitteten noch Brockert,

Grieger,FerreraundStruckmeier.

Inder176.RundegingHildebrandt

an Gravemeyer vorbei, auf Rang

vier. Nach 200 Runden war

Hildebrandt wieder hinter Wegener

und witterte die Chance sich

zurückzurunden,alssichinder203.

Runde Struckmeier und Weiand

berührten. Struckmeier kam in

Kurve vier etwas zu weit nach

unten und wurde darauf von

WeiandindieMauergeschickt,was

auf Struckmeiers Heck, einen

“heftigen Eindruck machte“. Pech

für Hildebrandt, der sich in der

kurzen Zeit, zwischen Ausrufen der

Yellow Flag und Start-Ziel-Linie,

nicht zurückrunden konnte. Glück

jedoch für Bayer, der durch eine

andere Strategie (Sprit sparen und

ohne weiteren Stop durchkommen)

schon 15 Sekunden Rückstand auf

Wegenerhatteundsodochnochals

letzter in der Lead Lap blieb. Für

viele Fahrer war dies der letzte

Boxenstop.

KrögermusstebeimletztenRestart

inRunde208ansEndedesFeldes,

da er als Lapper in der ersten

Yellowrunde in die Box fuhr, was

ihm darauf zum Verhängnis wurde.

Gleich zu Beginn der letzten 40

Runden, wurde Kröger dann auch

noch von Weiand ausgangs Kurve

vier gedreht, als beide auf Gess

aufliefen.

In der 223. Runde hatte es Hildebrandt

dann geschafft, er war an

Wegenervorbei,wiederinderLead

Lap.

InRunde235gabesnochmaleine

kleineSchrecksekundefürdenFührenden

Wegener, als bei Weiands

Überrundung dieser zu weit nach

unten kam und beide sich

berührten.Weiandkratztezwardie

Mauer, ansonsten passierte aber

nichtvielanseinemWagen.

In den letzten zehn Runden gaben

es sich allerdings Ferrera und

Griegernocheinmalrichtig.Obwohl

beide vier Runden auseinander

lagen, überholten sie sich die

letzten Runden mehrmals – fast

immermitLackaustausch.Nachder

Zieldurchfahrt “revanchierte“ sich

Grieger noch und drehte Ferrera

um.Erschriebdanachjedoch,dass

dies nicht mit Absicht war – is

klaaar;)

Nach1Stundeund23Minutenfuhr

Wegener schließlich, mit 0,43 Sekunden

Vorsprung vor Bayer, als

SiegerüberdieLinie.AufPlatzdrei

kam Hildebrandt mit 16 Sekunden

RückstandinsZiel,vorGravemeyer

(-3 Laps), Kröger (-4 Laps),

Struckmeier (-5 Laps), Ferrera (-6

Laps),Weiand(-6Laps),Grieger(-

10 Laps) und Benesch (-16 Laps).

Besonders zu erwähnen ist dabei

Hamela, der trotz seinem harten

Unfall in Runde 93 bis zum Ende

durchhielt und mit 46 Runden

Rückstand ins Ziel kam. Die

schnellste Rennrunde ging mit

15.530 sek an Hildebrandt. Die

meisten Führungsrunden und somit

weitere fünf Bonuspunkt bekam

Wegener mit 185 Stück (Hildebrandt62,Grieger3).

ConradWegener

Struckmeier(r.)ließWeiandzuwenigPlatzundlöstedieletzteYellowaus

15


NorthCarolinaSpeedway

Hildebrandtbesiegt„TheRock“

Das 14. Open Series-Rennen

fandamzwölftenSeptemberauf

dem North Carolina Speedway

statt.InderQualifikationkonnte

sich Conrad Wegener seine

drittePolePositionerfahren.Im

Rennenallerdingsliefallesüber

Philipp Hildebrandt. Er führte

deutlich die meisten Runden

und gewann verdient nach 197

Runden.Vonden17gestarteten

Fahrern kamen 13 ins Ziel. Das

RennenmusstesechsMalunterbrochenwerden.

kam, hielt ich mich oben und kam

beinahe zum Stehen. Herr Weidlich

touchierte mich dann noch heftig.

IchhoffedashatdichkeineMotorleistung

gekostet. Auf meinem Replay

hattest du auch einen Warp

bzw.warstnichtzusehen...“

Klaus Jonke und Sven Münchrath

nutzten die Gelegenheit für fünf

Bonuspunkte.

Wieder nach nur wenigen Runden

untergrün,drehtesichGravemeyer

inKurvedrei.PechvogelwarWeidlichderihmnichtmehrausweichen

konnte und danach frontal in die

Von allen Problemen des Hacker-

Angriffs ließ sich die Open Series

nicht beeindrucken, sodass am

zwölften September planmäßig der

14. Lauf auf dem North Carolina

Speedway alias Rockingham alias

„The Rock“ stattfand. Durch den

2003er-Kalender wurde auch diese

Strecke nach zwei Jahren Nichtbeachtung

wieder in der Open

Series gefahren. Die Strecke ist

1,017 Meilen lang, in den Kurven

eins und zwei beträgt das Banking

22°, in den Kurven drei und vier

25°undesisteinsogenanntesDshapedOval.

Ihr Debüt gaben an diesem Abend

Andre Schmidt und Sven Weidlich,

die den meisten aber nicht unbekannt

sein dürften. Beide sind

schon mal in den verschiedenen

Cups der German Nascar League

angetreten. Insgesamt waren 17

FahreramStart.

Im Qualifying setzte sich Conrad

WegenerzumdrittenMalinderSaison

gegen seine Konkurrenten

durchundverwiesmiteiner23.281

Helge Gravemeyer (23,317 sek)

und Philipp Hildebrandt (23,367

sek) auf die weiteren Plätze. Von

denPositionenvierundfünfgingen

Matthias Bayer und Florian KirchhoferinsRennen.

DerStartindie197RundenaufdemNorthCarolinaSpeedway

OhneProblemegingesindieerste

von 197 Runden. Nach nur vier

Runden übernahm Hildebrandt die

FührungvonWegener.

Fünf Runden später löste Stefan

GriegerdieersteYellowaus.Etwas

unglücklich kam er zu weit nach

außen, wo Torsten Eberius gerade

fuhr, schickte diesen in die Mauer

und drehte sich anschließend. Vielleicht

war Grieger auch etwas irritiert

durch Benjamin Weiand, der

kurz vorher Sven Weidlich in die

Mauer schob. Die meisten Fahrer

bogen in die Boxengasse, nur Wegener,

Kirchhofer, Bayer und WolfgangKoglerbliebendraußen.

Nach nur ein paar Runden unter

grün, gab es in der 19. Runde

schon die zweite Unterbrechung.

Weiand hatte wohl nicht mit einem

so frühen Bremspunkt vonAndreas

Kröger gerechnet und drehte ihn

eingangsT1um.Griegergabinder

gleichen Runde auf: „Tja, was soll

man sagen... Erste Yellow ausgelöst.

Sorry an denjenigen, welchen

ich da erwischt habe! Dann

war das Auto dermaßen hin, dass

ichnurnochdahingeschlingertbin.

Raus kam ein Dreher ohne Yellow

und als dann das Feld von hinten

Mauerschlug.

Restart in der 31. Runde. Drei

Runden später ging Krögers Motor

in Rauch auf: „Zum Rennen kann

ich nicht viel sagen. Habe vier

Yellows mitbekommen, einen üblen

Crasherlebt unddann’ne dreckige

Windschutzscheibe gehabt. "We

can’t fix that damage" war das

letzte, was mir auf dieser Strecke

zuOhrengekommenist.“

Für die ersten paar Runden im

Rennen,bliebesbiszur57.Runde

maletwaslängergrün.Zumersten

Mal sahen die Fahrer, wie extrem

reifenmordend die Strecke war.

Doch es zeigten sich auch neue

16


schnelle Fahrer, wie Gabriel Stöhr,

der auf Hildebrandt langsam aufschloss.

Wegener wurde derweil durchgereicht,biszur57.Runde.Erbremste

sich außen neben Kogler, den

daswohlmächtigverwirrte,woraufhin

er stark verlangsamte und ihm

Schmidt ins Heck fuhr. Bis auf

Gravemeyer steuerten alle die Box

an.

22 Runden nach dem Restart,

drehtesichThorstenSchulzinKurveeinsundgabdirektdarauffrustriertauf.InderBoxfuhrStöhrzu

schnell und musste zur Strafe ans

Ende des Feldes und sich vorerst

von den vorderen Plätzen verabschieden.

NacheinemweiterenkurzenSprint,

platzte Kogler in der 104. Runde

der Motor und löste dadurch die

letzteCautionaus.Nunbliebesbis

zum Rennende, also etwa 90

Runden, grün. In der Box konnte

Wegener Hildebrandt überholen,

wurde aber nur kurz nach dem

Restartvonihmwiedergeschnappt.

Im Verlauf des Stints wurden

munter die Positionen gewechselt.

Diejenigen, die am Anfang zu

schnell waren, fielen nach einiger

Zeit weit zurück, dagegen wurden

Fahrerschneller,dieamAnfangihre

Reifenschonten.

Nach etwa 150 Runden eröffnete

Kirchhofer die Boxenstops, machte

dabei aber einen schweren Fehler

undfuhrzuschnellinderBox.Dies

GriegermitdererstenUnterbrechunginderneuntenRunde

kosteteihnamEndeeineRunde.

Inder161.RundehätteJonkefast

eineYellowausgelöst,alserhartin

die Innenmauer schlug und anschließend

kurz vor einem Dreher

war.

Eine Runde später fuhr Hildebrandt

mit etwa sieben Sekunden VorsprungindieBox,Stöhrübernahm

dieFührung.Nachundnachgingen

30RundenvorSchlussdiemeisten

FahrerandieBox.GanzimGegensatzzu

Bayer,derwiedermaleine

komplett andere Strategie fuhr. Er

blieb bis zum Schluss auf einem

Reifensatz,wassichabernichtauszahlensollte.

VierRundenvorRennendekämpfte

sichStöhrnochanWegenervorbei

P3.

Nach etwa einer Stunde und 35

MinutenfuhrHildebrandtmitknapp

Sekunden auf den zweiten Schmidt

als Sieger über die Ziellinie.

Schmidt beendete sein Rennen mit

einer sehr guten Strategie. Er ging

früh pitten, entkam dem Verkehr

und wurde locker zweiter. Dahinter

kamen mit etwa 15 Sekunden Abstand

Stöhr, Wegener und Eberius

ins Ziel, vor Münchrath, Bayer und

Kirchhofer mit jeweils einer Runde

Rückstand, Jonke (-2 Laps) und

Weidlich(-4Laps).

Die meisten Führungsrunden hatte

Hildebrandt mit 157. Dieschnellste

Rennrunde ging ebenfalls an ihn:

23.447sek

Die Führung wechselte insgesamt

14 Mal zwischen sieben verschiedenenFahrern.

In der Fahrerwertung führt Hildebrandt

weiter vor Wegener, Bayer,

KrögerundBenesch.

Am Dienstag den 26. September

findet das 15. Open Series-Rennen

auf dem Indianapolis Motor Speedwaystatt!

WeiandschießtKrögerindieersteKurve

ConradWegener

17


EinkaufeninSouthCity

1.RennenderVR-LFSMasters5inSouthCity

VonMarkusWurm______________

Endlichgingeswiederlos.Nach

der Sommerpause starteten die

LFS Masters bereits in die 5.

Saison. Unbekannte

Kombinationen und einige neue

Fahrer mischten die Karten

komplett neu. Dass mit Marco

Koemmlinger jedoch auch ein

Neueinsteiger den Gesamtsieg

würde erringen können,

dachten sich wohl nur die

wenigsten. Ihm gelang es, in

South City den Sieg vor Uli

Landgraf und Conrad Wegener

zuerringen.

NeuesSpiel,NeueRegeln.Naja,als

ganz so extrem stellten sich die

Änderungen am System nicht

heraus. Neben dem neuen

Punktesystem werden im

Hauptrennen nun immer die ersten

sechsstattdererstenfünfgedreht,

umfürjedeneineneuePositionzu

bekommen, und nicht den Dritten

an seiner Sprintplatzierung zu

lassen.Dieorganisatorischen Dinge

sollten beim ersten Rennen jedoch

eher in den Hintergrund rücken,

denn schließlich waren alle heiß

darauf, wieder Rennenzu fahren.

Ein mit 20 Fahrern bis zum Rand

gefülltes Fahrerfeld ging auf dem

rückwärts gefahrenen Town Course

von South City, wahlweise im XFG

oderXRG,andenStart.

InderQualifikationzeigtesich,dass

die Schnellen aus der vorangegangenen

Saison auch über die

Sommerpause nichts von ihrer

Schnelligkeit eingebüßt hatten.

Tobas Walter konnte sich mit einer

persönlichen Bestzeit die Pole vor

Uli Landgraf und Conrad Wegener

sichern, und

schuf ideale

Voraussetzungen

für ein

spannendes

Rennen.

Der Start zum

Sprint verlief

ohne Probleme

– zumindest

die erste

Kurve. Beim

Anbremsenauf

Kurve 2 geriet

Stefan Hartmanns

Fahrzeug

außer

Kontrolle, was

fatale Folgen

für Markus

Wurm haben sollte. Hartmann

schlug hart indieLeitplankevor

der Haarnadel ein, und sein

Fahrzeug kippteaufdieSeite.Fast

ohnejedeBremswirkung knallteer

wie ein Geschoss in die Seite von

LandgraffährtmitWalter

aufdie2.Kurvezu

Aral–AllesSuper

Markus Wurms XFGs, der sich

drehte, aber abgesehen von

leichten Aufhängungsschäden keine

Konsequenzen aus der

heftigen Kollision

zog. Für Hartmann

und Wurm hieß es

jetztaufzuholen.

An der Spitze

bekam man von

diesem Zwischenfall

nichts mit.

Tobias Walter

verteidigte seine

Führung souverän

vor Uli Landgraf,

der sich jedoch

über die Runden

den Angriffen von

Conrad Wegener

ausgesetztsah.Im

hinteren Teil des

Feldes konnten sich die meisten

durch Fehler der anderen

vorarbeiten. Dies war aufgrund

mangelnder Überholmöglichkeiten

auch ab und an nötig, um an

Konkurrenten vorbeizukommen.

Wenn diese Fehler jedoch nicht

selbstverschuldet sind,istesetwas

anderes. So brach die

Internetverbindung von Tobias

Walter in der 5. Runde zusammen.

Zu diesem Zeitpunkt war Conrad

Wegener bereits an Uli Landgraf

vorbeigekommen, und konnte die

Führung übernehmen. Ebenso

rückten alle anderen einen Platz

auf.

EbensoheftigwiederZweikampfan

derSpitzetobtederzwischenAndré

Rech und Steffen May. Trotz etwas

schnellerenRundenzeitengelanges

Rech nicht an May vorbeizugehen.

Selbst ein schlimmer Verbremser

des RDR Fahrers reichte nicht, um

ihmdiePositionabzunehmen.Ganz

anders sah es da für Ulf Truschkat

aus, der als lachender Dritter an

beiden vorbeiging und die 4.

Position hinter Dem Spitzenduo

sowie Marco Koemmlinger an 3.

Stelle einnehmen konnte. Auch

Markus Wurm arbeitete sich

langsam aber sicher wieder nach

vorne, und konnte schon nach 3

Runden wieder in die Top 10

einfahren. Michael Galuschka, der

18


im Training durch die Bank gute

Leistungen gezeigt hatte, gelang

das jedoch nicht. Nachdem seine

Qualifikation durch ein falsch

gewähltes Setup mehr als dürftig

BusackimeinzigenXRG.

verlief, setzte er im Rennen seinen

XFG in die Wand, da ihm laut

eigener Aussage die Geduld auf

eineLückefehlte.DieFolgefürihn

war eine zerstörte Aufhängung und

einRennen,dasgelaufenwar.

Auch Martin Wille zerstörte seine

Aufhängung, nachdem er durch

einen leichten Stupser von André

Rech die Leitplanke berührt hatte.

Auch sein Rennen war nach dem

folgenden Boxenstopp aussichtslos.

Profitieren konnte hiervon Thomas

Busack, der mit dem einzigen XRG

im Feld an und für sich chancenlos

war.

An der Spitze setzte sich Wegener

gegen Landgraf durch, und errang

nach 12 Runden den ersten Sieg

der neuen Saison. Neueinsteiger

Marco Koemmlinger ließ mit einem

beeindruckenden 3. Platz bereits

auf künftige Erfolge schließen.

Vierter wurde Markus Wurm, der

sich in der vorletzten Runde etwas

brutal gegen Truschkat

durchgesetzt hatte. Letzterer

belegteden5.Rang.

Den sechsten Platz konnte sich

Rechsichern,nachdemersichdoch

noch gegen May durchsetzen

konnte.Rang8ginganUweKriebel

vor Marc Diebold. Die Top 10

vervollständigteMagnusRandy,der

sichfastdaskompletteRennenmit

Johannes Hestermann

auseinandergesetzt hatte. Werner

Reichert, Peter Neuendorf, Dieter

Borsch und Thomas Busack

belegten die Plätze 11 bis 15.

Dahinter konnten sich die

Unfallwagen von Stefan Hartmann,

Martin Wille, Peter Borsch und

Michael Galuschka ins Ziel retten,

um wenigstens die 10

Ankommerpunkteabzustauben.

Im Hauptrennen

erwischte es wieder

zu Beginn Markus

Wurm, der Ulf

Truschkat im toten

Winkel nicht sehen

konnte und so von

ihm gedreht wurde.

Auf Platz 11 ging es

erneut auf

Aufholjagd. Ebenfalls

in Kurve 2 erwischte

esauchMarcDiebold

und Uwe Kriebel.

Diebold schnitt die

Kurve und ließ

Kriebel keinen Platz.

DiefolgendeKollision

warf beide weit zurück.

Diebolds Auto hatte wohl noch

weiterSchädendavongetragen,die

ihn 2 Runden später zur Aufgabe

zwangen.

An der Spitze konnte André Rech

seineFührungzunächstverteidigen.

Conrad Wegener, der wie Uli

Landgraf durch den Dreher von

Wurm behindert wurde, konnten

keinen frühen Angriff starten.

Anders Marco Koemmlinger, der

sich schnell die Führung von Rech

schnappte.

Zwischen Wegener und Landgraf

entbrannte unterdessen erneut ein

Zweikampf, den Wurm ausnutzen

konnte um wieder ranzukommen.

Wegeners Gegner wechselte, und

Landgraf konnte sich absetzen.

Mehreren Two-Wides folgte ein

Synchrondreher von Wurm und

Wegener, aus dem letzterer besser

hinauskam. Wurm verlor den

Anschluss.

Unterdessen musste Michael

Galuschka nach einem ähnlich

heftigenEinschlagwieimSprintdas

Rennen beenden. Zu diesem

Zeitpunkt war auch bereits Peter

Borsch in Folge eines

Leitplankenkontaktes ausgeschieden.

Während sich schon fast Routine

einstellte, ereilte André Rech ein

übles Schicksal. Er wurde auf den

Desktop geworfen, und in dieser

Zeit warf es auch sein Auto aufs

Dach. Von einer sicheren

Podiumsplatzierung fiel er zurück

auf den 13. Rang. Auch Magnus

Randy musste die Segel zur Mitte

desRennenshinnacheinemAbflug

streichen, konnte das Rennen nach

einem Boxenbesuch jedoch

fortsetzen.Daallerguten()Dinge

drei sind, stattete auch Stefan

Hartmann kurz vor Schluss der

Wenn2sichstreiten,freutsich

baldderUlf.

Streckenrandbegrenzung einen

intensiven Besuch ab, der ihn

zurückwarf.

Als nach 27 Runden endlich die

Zielflagge geschwenkt wurde, hieß

derSiegerMarcoKoemmlinger,der

als einer der wenigen in seinem

ersten Rennen gewinnen konnte.

Hinter ihm erreichte Uli Landgraf

das Ziel, der sich, ebenso wie der

Drittplatzierte Ulf Truschkat, aus

allemGetümmelraushaltenkonnte.

4. Wurde Conrad Wegener vor

Markus Wurm und Tobias Walter,

der sich geduldig vomletzten Platz

nach vorne gearbeitet hatte. Peter

Neuendorf und Johannes

Hestermann konnten mit dem 7.

und 8. Platz hoch belohnte

Achtungserfolge erzielen, die sie

hoffentlich werden wiederholen

können. Bei Steffen May reichte es

im Hauptrennen nur für den 9.

Platz, da er infolge einer leichten

Kollision mit Tobias Walter wenige

Runden vor Schluss noch zwei

Plätze verlor. Der letzte Top 10

PlatzginganUweKriebel,dernach

dem Crash vom Anfang keinen

Anschluss mehr fand. Werner

Reichert errangPlatz11vorMartin

Wille. André Rech musste sich mit

der im wahrsten Sinne des Wortes

unglücklichen 13 zufrieden geben.

Stefan Hartmann und Magnus

Randy füllen die Punkteränge, für

Thomas Busack und Dieter Borsch

reichte es nur für die

Ankommerpunkte.

Der Gesamtsieg ging somit an

Marco Koemmlinger, der mit 290

Punkten 20 mehr als Uli Landgraf

und 30 mehr als Conrad Wegener

hat.

19


NeuerFuchsbau

2.RennenderVR-LFSMasters5inAston

VonMarkusWurm_____________

Conrad Wegener und Markus

Wurm teilten sich den

Gesamtsieg beim 2. Lauf der 5.

LFSMastersSaison,deraufder

neuen Strecke von Aston North

ausgetragen wurde. Dritter

wurde bei der Fahrt mit dem

FOXUliLandgraf.

Im Gegensatz zu den sonstigen

Rennen hielten sich die Gerüchte

zum 2. Lauf der Masters arg in

Grenzen. Gemunkel hinsichtlich der

gefährlichen „Eau Rouge“ auf der

Strecke von Aston North war das

einzige, was die Gerüchteküche

herausließ.

So ging es am Mittwoch Abend in

die Qualifikation. Conrad Wegener

konnte sich mit der schnellsten

RundediePolesichern,denzweiten

Platz in der ersten Startreihe

eroberte der bereits in South City

überraschendeMarcoKoemmlinger.

Beiden kam außerdem zu gute,

dass der im freien Training starke

Markus Wurm auf seiner schnellen

Runde aufs Gras kam und durch

einen folgenden Dreher reichlich

Zeit verlor. Er musste sich mit

Startplatz14begnügen.

Am Start zum 11 Runden

andauernden Sprint konnte

Wegener seine Führung souverän

verteidigen und auch schnell

ausbauen. Koemmlinger hielt

ebenfalls an seinem zweiten Plat

fest. Einen Traumstart legte Wurm

hin, der bereits in den ersten zwei

Kurven bis auf die siebte Position

vorfahren konnte. Ganz anders Uli

Landgraf,dessenFOXnichtrechtin

die Gänge kam und ihn in Folge

dessen einige Plätze verlieren ließ.

Auch Reichert verlor durch einen

eher zaghaften Start einige Plätze

und fand sich so gar am Ende des

Feldeswieder.

BereitsinderzweitenRundedrehte

sichUweKriebelnacheinemAusritt

ins Grüne, und übernahm den

letzten Platz von Reichert. Auch

Steffen May kämpfte in den ersten

Runden mehr mit dem Auto bzw.

den kalten Reifen als mit seinen

Konkurrenten, und drehte sich

ebenfalls.

Marc Diebold, der schon in der

Qualifikation auf keinen

grünen Zweig

gekommenwar,schien

auch im Rennen nicht

so recht mit der

Kombination warm

werden zu wollen, und

drehte sich mehr als

einmalheraus.

Unterdessen führte

Wegener souverän an

der Spitze und konnte

einen kleinen

Vorsprung herausfahren.

Auch Marco

Koemmlinger auf Platz

zweikonntesichetwas

von seinen Verfolgern

distanzieren.

Landgraf seine verlorenen Plätze

vom Start wieder aufholen, und es

sichaufPlatzdreibequemmachen.

Doch von hinten kam Wurm mit

dem Messer zwischen den Zähnen

in riesigen Schritten näher. Das

schien Landgraf derart zu

verunsichern, dass er kurz vor

Schluss leicht aufs Gras kam, was

demempfindlichenFOXreichte,um

auszubrechen.AußerWurmmusste

er jedoch niemanden passieren

lassen. Auch Stefan Hartmann, der

unmittelbar hinter beiden lag, fuhr

ein starkes Rennen. Von Platz 8

gestartet lief es für ihn deutlich

besser als noch beim

Auftaktrennen.

UlfTruschkat,dersich ebenfallszu

Beginn gedreht hatte, konnte sich

wieder bis auf die achte Position

vorkämpfen.

So gewann Conrad Wegener den

Sprint nach einem fehlerlosen

Rennen vor Marco Koemmlinger,

der auch konstant gut unterwegs

war. Mit dem dritten Platz konnte

Wurm weit mehr als die erhoffte

Schadensbegrenzung einfahren. Uli

Landgraf musste sich nach seinem

AusrittmitPlatz4zufriedengeben.

Die Plätze 5 und 6 und damit die

erste Startreihe des Hauptrennens

gingen an Stefan Hartmann sowie

JohannesHestermann.

Hinter beiden rollte Tobias Walter

über die Ziellinie, der mit seinen

Reifen zu kämpfen hatte, die

partoutnichtwarmwerdenwollten.

Ulf Truschkat war mit dem 8 Platz

nach seinem Dreher mehr als

zufrieden. Peter Neuendorf auf 9

und Steffen May vervollständigten

die Top 10. Martin Wille, Thomas

Busack und Uwe Kriebel belegten

die Plätze 11 bis 13, gefolgt von

DieterBorschundWernerReichert,

die sich den ganzen Sprint über

duellierten und die Punkteränge

komplettierten.

Für Marc Diebold und Magnus

Randy reichte es leidernicht in die

Punktezukommen,waswenigeran

schnellen Runden als an einigen

Patzernlag.GanzgroßesPechhatte

garPeterBorsch,derseinenWagen

bereits in der 4. Runde in Folge

einesDisconnectsabstellenmusste.

Im Main wurden nach der neuen

Regel die ersten Sechs umgedreht,

20


und so startete Johannes

Hestermann gefolgt von Stefan

Hartmann aus Startreihe eins. Am

Start kam Hestermann jedoch

schlecht weg und musste sogleich

Hartmann und Wurm passieren

lassen. Auch Wegener hatte sich

nach der Hälfte der ersten Runde

bereits auf die dritte Position

vorgekämpft.

Schon am Ende der ersten Runde

startete Wurm seinen Angriff auf

Hartmann. Die letzte Kurve

erwischte er deutlich besser, und

konnte Hartmann so am Ende der

Start/ZielGeradenüberholen.

Auch Wegener wartete nicht lange,

und überholte parallel mit

HestermanndenbisdahinZweiten.

Wurm ließ sich davon jedoch

zunächst nicht aus dem Konzept

bringenundsetztesichetwasab.

Uli Landgraf konnte den Anschluss

nicht halten, da er sich rundenlang

mitTobiasWalterbefassenmusste.

Mehrmaliges Plätzetauschen in der

ersten Kurve kostete beide so viel

Zeit,dasssichdieSpitzemitWurm

undWegenerabsetzenkonnte.

Pechhatteerneut WernerReichert,

der durch einen vorsichtigen Start

wieder bis nach hinten

durchgereicht wurde. Er konnte die

verlorenen Plätze, jedoch schnell

wieder gut machen, bis er auf

Martin Wille traf. In ihm hatte er

wohl seinen Konkurrenten

gefunden, zumindest für die ersten

15 Runden. Denn dann ging

Reichert in der letzten Kurve einen

Hauch zu früh aufs Gas, was auf

dem sehr welligen Untergrund zu

einemDreherführte.

Auch andere blieben nicht frei von

Unfällen. So rauschte Uli Landgraf

Johannes Hestermann in der Eau

Rouge mit gehörigem

Tempoüberschuss ins Heck. So

spektakulär es aussah, so harmlos

waren die Folgen, denn beide

konntenihre Fahrt ohne größere

Schäden fortsetzen. Stefan

Hartmann hingegen, für den die

ersten Runden ziemlich gut liefen,

leistete sich zwei Dreher innerhalb

der ersten Rennhälfte, die ihn aus

denTop10katapultierten.Erhatte

sich gerade wieder auf die achte

Position vorgearbeitet, als er auf

zwei langsamere Konkurrenten

auflief. Die durch die vor ihm

fahrenden Fahrzeuge verwirbelte

LuftraubteseinemFOXjedochallen

Anpressdruck. Hartmann fuhr in

einer schnellen Kurve geradeaus

und schlug hart in die Reifenstapel

ein, die sein Fahrzeug stark

verformten. Der folgende

Boxenstopp ließ ihn viele Plätze

verlieren,undzwangenihnzueiner

Aufholjagd,dieihnbisaufPlatz14

brachten.

Unterdessen hatte Wurm an der

Spitze mit Getriebeproblemen zu

kämpfen, die den vorher recht

ansehnlichen Vorsprung auf

Wegener immer kleiner werden

ließen.

Wegener war schon bis auf eine

Sekunde an Wurm herangefahren,

alsdieZielflaggedieHetzbeendete.

So siegte Wurm nach 25 Runden

miteiner1.08SekundenVorsprung

aufWegener.UliLandgraf,dersich

schlussendlich gegen Tobias Walter

durchsetzen konnte, angelte sich

den dritten Podiumsplatz. Ulf

Truschkat, der ein fehlerfreies

Rennen gefahren war, wurde fürs

eifrige Plätzesammeln mit dem

fünften Platz belohnt. Peter

Neuendorf sicherte sich Platz 6 vor

Peter Borsch, der sich mit einer

starken Leistung von der 18.

PositonbisindieTop10vorfahren

konnte. Steffen May fuhr auf acht

liegend durchs Ziel, hinter ihm

füllten Johannes Hestermann und

MarcoKoemmlingerdiebestenzehn

auf.BesondersKoemmlingerbewies

damit mal wieder eine starke

Leistung, da er durch einen

unverschuldeten Unfall seiner

Boxencrew einen langen Besuch

abstattenmusste.Martin Willefuhr

auf Position 11, hinter ihm Uwe

Kriebel auf 12 durchs Ziel. Dieter

Borsch, der bis wenige Runden vor

Schluss auf einem sicheren Top 10

Platz lag, musste in Folge eines

Reifenplatzers die Box aufsuchen

und musste deshalb mit Platz 13

Schadensbegrenzungbetreiben.

Nach der Unfallserie wurde es für

StefanHartmannnurder14.Platz,

und auch Reichert zeigte sich mit

dem von ihm erreichten 15. Platz

nichtwirklichzufrieden.

MagnusRandy und ThomasBusack

gingen als letzte gewertete Fahrer

leiderleeraus.MarcDieboldmusste

das Rennen nach einigen

schwerwiegenden Fehlern leider

beenden.

Für die noch junge Meisterschaft

bedeutetdasheutigeRenneneinen

Führungswechsel. Wegener und

Wurm, die im Rennen beide 290

Punkte ergattern konnten,

rutschten in der Tabelle an Marco

Koemmlingervorbei.Wegenerführt

nun mit 50 Punkten Vorsprung vor

LandgrafundWurm,diePunktgleich

sind. Marco Koemmlinger rutsche

durch sein schlechtes Hauptrennen

aufdie4.Positionzurück.

21


FaitVousJeux,Monsieurs

12.LaufdesPorscheCupinMagny-Cours

lachender Dritter P5, Brandenburg

bleibtaufP6.

bekommtUnterluftundüberschlägt

sichmehrmals,KriebelerbtP6.

Grid1:

Lauf1:

Schlemo hat sich die Pole Position

gesichert, neben ihm steht

Hildebrandt. In Reihe 2 haben

Kormany und Brandenburg

Aufstellung genommen, Reihe 3

befüllen Katheder und Kahlert. Als

die Ampel auf Grün springt, kann

sichCremermiteinemBlitzstartauf

P5 setzen, Brandenburg hingegen

fällt gleich mal aus den Top6. Und

schoninder2.KurvegehtKatheder

anKormanyvorbeiaufP3,dahinter

Kahlert und Brandenburg, der

Cremer wieder überholt hat.

Kormany muss nach der

Nürburgring Schikane auch P4

abgebenundzwaranWaschkowski.

Kahlert überholt Kormany in Imola

undistsomitaufP5.

Inder3.RundekommtKathederin

derAdelaideweitundWaschkowski

kann sich innen P3 holen. Vorne

führt noch immer Schlemo vor

Hildebrandt,dahinterfahrenKahlert

undKormanyaufP5undP6.Inder

180 kommt Schlemo von der

Ideallinie ab und Hildebrandt kann

vorbei schlüpfen und hin zur Imola

dieFührungübernehmen.Runde4,

in Adelaide geht Kahlert der Platz

aus, er muss den weiten Weg

nehmen und wird von Kormany

überholt, der nun auf P5 liegt. In

Imola bricht ihm allerdings der

Wagen aus und er knallt in die

Begrenzungsmauer, das Aus für

Kormany.NeuerMannaufP5somit

Frömel,P6erbtBrandenburg.

Runde7,inGolfsetztBrandenburg

außenbeiKathederzumÜberholen

an,beidekommeninAdelaideweit

und Kriebel übernimmt als

KriebelanKathederund

BrandenburgvorbeiaufP5

InRunde9probiertesBrandenburg

wieder außen, wieder startet er in

Golf.InAdelaideistdannKriebelzu

spitz und dreht sich, Brandenburg

kann nicht mehr ausweichen und

trifft den Porsche von Kriebel. Bis

der wieder Fahrt aufnimmt, ist

WilkeschonvorbeiundnunaufP6.

In Runde 14 verbremst sich

Waschkowski vor Adelaide und

nimmt Schlemo auf die Hörner,

Waschkowski war ihm seit

mehreren Runden wie ein Schatten

gefolgt.

WaschkowskischiebtSchlemo

Beide können ihr Rennen

fortsetzen,ehedasDuoausFrömel

und Brandenburg um die Ecke

kommt. Runde 17, Waschkowski

kommt in der 180 ins Rutschen,

Frömel geht nach innen, verpasst

Waschkowski noch einen kleinen

Rempler und übernimmt P3.

Brandenburg bekommt beim

Anbremsen von Wilke einen Stoss,

rutscht aus der 180 hinaus, Wilke

gehtaufP5vorbei.

InderImoladanneinRiesenabflug

vonBrandenburg,erhängtineinen

Begrenzungspoller ein, der Wagen

DasAusfürBrandenburg

DaranändertsichbisinsZielnichts

mehr, Philipp Hildebrandt gewinnt

denerstenLaufvorTobiasSchlemo

undJochenFrömel.AufdenPlätzen

4-6kommenAndreasWilke,Florian

Waschkowski und Uwe Kriebel ins

Ziel.

HildebrandtsiegtinLauf1/Grid1

Lauf2:

ReversesGrid:Brandenburgstartet

von Pole, neben ihm Kahlert. In

Reihe 2 Rauch und Wollenschein,

Reihe 3 bilden Kriebel und

Waschkowski. Rauch kann sich mit

einem Blitzstart an die Spitze

setzen auch Kahlert zieht mit,

dahinter erst Brandenburg.

Wollenschein auf 4, Waschkowski

auf 5, dahinter schon Wilke,

ebenfalls mit einem sehr guten

Start.KahlertkommtinEstorilweit

undwirdbisaufP5durchgereicht.

Zur Adelaide hinunter greifen

Waschkowski und Wilke an.

Waschkowski holt sich P3 von

Wollenschein, der auch Wilke

durchlassen muss. Kahlert, etwas

weit, wird innen von Kriebel

überholtundverliertP6.InRunde2

probiert esKriebelganzengneben

WollenscheininderChateaud'Eau,

22


verliert aber dabei soviel Speed,

das er seinen Platz sogar noch an

Schlemo abgeben muss. Schlemo

nunaufP6.

WollenscheinundKriebel,

SchlemoinLauerposition

In der 5. Runde geht Schlemo aus

der Adelaide heraus außen an

Wollenschein vorbei, Wollenschein

stecktvorderNürburgringSchikane

zurück, Schlemo somit auf P5. In

der 10. Runde dann ein

folgenschwer Verbremser von

Brandenburg in Adelaide, er dreht

sich und Waschkowski kann nicht

mehr ausweichen. Waschkowski

kann nach der Berührung sofort

weiter und übernimmt P2,

Brandenburg braucht etwas länger

und wird noch von Wilke überholt,

BrandenburgsomitaufP4.

BrandenburgmitDreher,

WaschkowskimitHandkuss

In Runde 15 kommt Brandenburg

imVersuchsichanWilkevorbeizu

stehlen, in der 180 weit und wird

postwendendvonSchlemokassiert.

SchlemonunaufP4.

RauchgewinntLauf2inGrid1

Undsogehtesdannauchüberdie

Ziellinie, Roland Rauch gewinnt mit

einem einwandfreien Start-Ziel-

Sieg, Florian Waschkowski wird

2ter, Andreas Wilke komplettiert

das Podium. Auf den Plätzen 4-6

landen Tobias Schlemo, Sven

Brandenburg und Michael

Wollenschein.

Grid2:

Lauf1:

Der Auftakt findet in einem

verregneten Qualifying statt. Nach

der Superpole setzt der Regen aus

und folgende Fahrer starten aus

den ersten 3 Startreihen: Auf Pole

Lueg, dahinter Knietzsch, Buehrer,

KniestundGraf,sowieKaulaufP6.

BeimStartziehtKnietzschvorbeian

Lueg auf P1, Kaul holt sich P4 und

lässtKniestundGrafhintersich.In

der zweiten Runde ist Knietzsch in

der 180° nach Nürburgring zu spät

aufderBremseundgibtP1anLueg

ab, auch Buehrer zieht vorbei an

KnietzschaufP2.EineRundespäter

holt sich Knietzsch allerdings P2 in

derselben Kurve von Buehrer

zurück, indem er später auf die

Bremse steigt und innen

vorbeizieht. Graf nimmt die Imola

Kurvebereitsunsauberundverliert

viel Zeit in der folgenden Chateau

d`eau Kehre. Er fällt auf P11

zurück. Nach 3 gefahrenen Runden

führt weiter Lueg vor Knietzsch,

Buehrer,Kaul,KniestundKoehler.

Die 180 Grad ist auch in Runde 4

wieder Schauplatz eines

Überholvorgangs. Diesmal nutzt

Schuster die Innenspur neben

Koehler,Koehlerziehtrein,berührt

Schuster und landet neben der

Strecke. Schuster holt sich P6. In

der fünften Runde ist es dann mit

Luegs Führung vorbei. Er touchiert

einen Poller in Nürburgring, dreht

sich auf der Fahrbahn und der

hinterihmfahrendeKnietzschkann

einenCrashnichtverhindern.

KnietschundLuegimClinch

LuegfälltzurückaufP5,Knietzsch,

der sich schneller von dem Crash

mit Lueg erholt hat, führt nun das

Feld an. Die Führung währt

allerdings nur bis zur Lycee Kurve,

in die sich Knietzsch infolge eines

Lags (jedenfalls lässt die

Wiederholung nicht auf einen

Fahrfehler schließen) reindreht.

KaulundBuehrerziehenaufP1und

P2 vorbei. In der darauffolgenden

S/ZSchikanekommtKaulsPorsche

zu weit auf die rechte Curb, wird

leicht unruhig und kollidiert beim

Ausrichten des Fahrzeugs mit

Buehrer, der in die linke Bande

einschlägtunddenzweitenPlatzan

Kniest abgeben muss. Auch

Schuster, Knietzsch, Graf und

Koehler ziehen am quer stehenden

PorschevonBuehrervorbei.

In Runde 6 verliert Kniest durch

einen Dreher in 180 Grad P2 an

Schuster. Immer noch unter

leichtemSchleudertrauma fabriziert

Kniest in der Imola Rechtskurve

einenweiterenDreherwodurchsich

KoehlerP5undKilpP6holen.Nach

6 Runden führt Kaul vor Schuster,

Knietzsch, Graf, Koehler und Kilp.

Ein verhängnisvoller Dreher in

Lycee wirft Knietzsch in der 7ten

Runde zurück auf P12. 2 Runden

später muss Kilp P5 an Dirk Wilke

nach einem Dreher in Adelaide

abgeben.

SchusterjagtKaul,KampfumP1

Während der nächsten 7 Runden

bleibt die Aufstellung der ersten 6

Fahrer unverändert: Kaul dicht

gefolgtvonSchusteraufP1.AufP3

RobertGraf,dahinterKoehler,Wilke

und Kilp. Schuster macht

zunehmend Druck auf Kaul, den

dieser aber geschickt zu parieren

weiß.

In der 16ten Runde bekommt

Schuster die reifenfressende

FahrweisederletztenRundeninder

180GradKurvezuspüren:Erdreht

sich, nachdem er zu weit auf die

linkeCurbgekommenistundmuss

kurz vor dem Ziel noch den 2ten

Platz an Graf abgeben. Das

ErgebnisvonLauf1:ThorstenKaul

gewinnt vor Robert Graf, Soeren

23


Schuster, Arnulf Koehler auf P4,

dannDirkWilkeundThorstenKilp.

GrafholtsichP2vonSchuster

Lauf2:

Die Startaufstellung von Lauf 2:

Gallert,Buehrer,Uehlein,Knietzsch,

Kilp, Wilke. Beim Start verliert

Gallert 3 Plätze an Buehrer,

Knietzsch und Kilp. In Lycee dann

ein Synchrondreher von Buehrer

(P1)undGallert(P4)durchdensich

dasSpitzenfeldneusortiert:AufP1

nun Knietzsch, dahinter Kilp,

Uehlein, Graf, Gallert und Robert

Kniest.BuehrerfälltaufP19zurück.

Runde 5: Schuster saugt sich bei

der Anfahrt auf Adelaide an Kniest

ran,ziehtkurzvorderKurveaufdie

Innenseiteundbremst aggressivin

die scharfe Rechtskurve. Kniest

ziehtvonaußenrein,dochSchuster

kickt ihn leicht von der Spur und

kassiert P6. Die Formation nach 7

Runden an der Spitze: Knietzsch,

Kilp, Uehlein, Graf, Gallert und

Schuster.

In Runde 8 holt sich Schuster,

wieder in Adelaide, P5 von Gallert,

indemerinnenvorbeiziehtundden

unruhigen Porsche von Gallert, der

geradenochdieKurvekriegt,hinter

sich lässt. Wenig später verliert

Gallert in Nürburgring auch noch

den 6ten Platz an Wilke. Nach 10

Runden führt Knietzsch, dahinter

Kilp und Uehlein, der sich in

Lauerstellung befindet und

spannende Fights mit Kilp liefert.

Auf P4-6folgenGraf,Schusterund

Wilke.

KnietzschschmeißtdieFührung

inRunde11weg

In der 11ten Runde vergibt

KnietzschseinenerstenPlatzdurch

einen 180 Grad Dreher in Lycee,

der ihn ins Kiesbett und auf P3

befördert. Auf P1 jetzt Kilp, immer

nochdicht dahinterUehleinaufP2.

Schuster erwischt die Schikane vor

Start/Ziel in der 13ten Runde

besseralsGrafundüberholtdiesen

in der Grande Courbe. Schuster

somitaufP4.

KilpinFront,Uehleinistdran

KilpundUehleinführenbisinsZiel

dasFeldmitkomfortablemAbstand

an,dochThorstenKilplässtUehlein

keine Chance zum Überholen und

fährtsicheraufP1.AndreasUehlein

dahinter auf P2, sicher nicht

enttäuscht, nach dem fairen und

spannenden Kampf um den Sieg.

Dritter auf dem Podium wird Ralf

Knietzsch. Auf P4+5 landen Robert

Graf und Dirk Wilke, die in der

letzten Runde in Adelaide den

drehendenKilpüberholen.Thorsten

KilplandetsomitaufP6.

KilpgewinntLauf2inGrid2

Junior:

Lauf1:

Die Pole sichert sich Newcomer

HiddelbeiseinemerstenPJCStart.

Beim Start jedoch verschläft er

etwas, was dafür sorgt, dass sich

LeonhardtdieFührungsichert,dicht

gefolgtvonPach,Haschkeunddem

auf Position 4 zurückgefallenen

Hiddel.AmEndevonGrandCourbe

setzt sich dann Haschke neben

Pach, zieht für einige Sekunden

vorbei,dochPachkannihnaufder

Innenbahn wieder überholen und

Position 2 sichern. Hinter Hiddel

kämpft Doppler mit Kopp um

Position 5, der dann auch in

Adelaide vorbei zieht. Leonhardt

baut derweilen seine Führung aus,

drehtsichjedochinChateaud´Eau

in den Kies raus. Nun liegt Pach in

Führung vor Hiddel, der sich an

Haschke vorbei gearbeitet hat.

Position 3 hat zu diesem Zeitpunkt

Haschke inne, dicht gefolgt von

Doppler und Lampert, die vom

AusflugLeonhardtsprofitierthaben.

Auf Platz 6 liegend dreht sich

Leonhardt dann in Lyceé noch

einmalundfälltsehrweitzurück.In

Runde 2 lässt Pach dann den

deutlichschnellerenHiddelinGrand

Courbe passieren. Während dessen

befinden sich die Top 5 innerhalb

von 2 Sekunden. Hiddel baut seine

Führung weiter aus. Doppler

überholt Haschke in Adelaide und

holtsichPosition3.

Haschke verliert in Runde 4 in

Grand Courbe seinen Wagen kurz

und bleibt quer stehen, kann dass

Rennen aber fortsetzen. Durch

diesen Vorfall kann sich Doppler

weit von Haschke absetzen. Hiddel

ist derweilen mit einem fast

uneinholbarem Vorsprung vorne.

Pach dreht sich Anfahrt Chateau

d´Eau, somit ist Doppler nun

Zweiter, gefolgt von Pach, der nun

dendrittenPlatzhält.

StartzumerstenLaufimPJC

In Runde 7 ist Pach dann wieder

fastanDopplerdran,kommtjedoch

nicht vorbei. Dem Spitzenreiter

Hiddel machen seine sich langsam

überhitzenden Reifen Probleme,

weshalb er sich in Lycée dreht, die

Fahrt aber fortsetzen kann und

keinen Platz verliert. In Runde 8

lautetdieReihenfolge:Hiddelauf1,

gefolgt von Doppler und Pach,

dahinterHaschkeundaufPosition5

Benz.

IndenRunden9und10klebtPach

amHeckvonDoppler,kommt aber

nicht vorbei. Der Abstand ist dabei

24


immer unter einer Sekunde. In

Runde 10 dann der

rennentscheidende Fehler von

Hiddel: In Chateau d´Eau bricht

sein Heck aus und er dreht sich in

den Kies. Doppler und Pach ziehen

am feststeckenden Porsche von

Hiddel vorbei. Nun führt Doppler

dichtgefolgtvonPachundHaschke.

Hinter Haschke hat sich Hiddel

eingereiht, der sich wieder

ausgeschaufelthat.

WirschreibenRunde12.Derimmer

noch extrem schnelle Hiddel zieht

an Haschke vorbei und belegt nun

Position 3. In der letzten Runde

spitztsichderKampfumPosition1

zu. Pach kann Doppler in der

Adelaide-Kehre überholen,

verbremst sich jedoch vor „180°“

undmussDopplerpassierenlassen.

VorChateaud´EauwagtPachdann

den nächsten Angriff gegen

Doppler,kurzvorderKurvesetzter

sich ihnen daneben, ist jedoch zu

schnell und rutscht an Doppler

vorbeiindenKies.

Inden letztenzweiRundenkommt

Pach dann zwar wieder an Doppler

ran, der Abstand bleibt aber zu

groß, um Dopplers Sieg noch

ernsthaft zu gefährden. Somit

gewinnt Andreas Doppler sein

erstes Porsche Junior Cup Rennen

vor Eric Pach, Rene Hiddel, Jörg

Haschke und Andreas Leonhardt,

der sich vom letzten noch auf den

6.Platzvorarbeitenkonnte.

Dopplermit1.SiegimPJC

Lauf2:

Für das zweite Rennen in Magny-

CourskannsichLeonhardt diePole

Position sichern. Dahinter Pach,

Lampert und Kopp. Beim Start

verbessertsichKoppvonPosition4

auf 2. Leonhardt hält Platz 1 vor

Kopp, Pach, Lampert und Benz.

Goetz arbeitet sich von hinten vor

und überholt Lampert und Benz in

der Adelaide Kurve. Beim Versuch,

dem nach vorne fliehenden Goetz

zu folgen, verliert Benz in der

„Nürburgring“ Schikane die

Kontrolle über seinen Porsche und

drehtsichraus.ErkanndasRennen

zwar fortsetzen, fällt jedoch auf

Position10zurück.

In Runde 2 setzt sich Leonhardt

schon deutlich vom Hauptfeld ab.

Der auf Platz 5 liegende Goetz

versuchtaufdenvorihmliegenden

Haschke auf zu schließen, rutscht

jedoch in Grand Courbe weg und

muss einige Fahrer passieren

lassen, bevor er das Rennen

fortsetzenkann.Weitervornedreht

sich Pach ausgangs 180° nach

inneninsGrasundfälltaufPosition

7 zurück. Wieder an Start/Ziel

angekommen sind die Positionen

wiefolgt:LeonhardtweitvorKopp,

Haschke, der sich von seinem

schlechten Startplatz weit nach

vorne gearbeitet hatte, Goetz,

LampertundDoppler.

KoppdrehtsichinRunde14,

PachübernimmtPlatz2

Wir schreiben Runde 3: Goetz

kommtin180°vonderIdeallinieab

undrutschtinsKiesbett.Pachrückt

auf Position 5 vor. Der vor ihm

liegende Doppler dreht sich kurz

daraufinderLycéeKurveundmuss

Pach passieren lassen, der nun auf

Position 4 liegt. Kopp und Haschke

können sich vom Hauptfeld

absetzen, Kopp verbremst sich

jedoch in der Adelaide und fährt

eineweiteLiniedurchdenKies,der

folgende Haschke dreht sich in

derselben Kurve, die Positionen

ändern sich nicht. Leonhardt setzt

sich weiter ab und ist nun fast

uneinholbarvorne.Haschkekommt

in Runde 5 zu schnell aus Grand

Courbe und fährt mit 2 Rädern in

den Kies, wodurch er einen Teil

seiner Speed auf der folgenden

Geraden verliert. Pach kann

dadurch aufschließen, istjedoch zu

weit weg für einen Angriff auf

Position 4. Haschke rutscht in der

Lycée Kurve nochmals weg, Pach

setzt sich daneben, muss jedoch

zurückstecken, wegen der

kommenden Schikane, in der sich

Haschke dreht und Pach und

Doppler passieren lassen muss.

Doppler hat jedoch kein Glück und

kannnichtanseinenErfolgausdem

ersten Lauf anknüpfen, denn er

scheidet in Runde 8 durch einen

technischenDefektaus.

DasFeldhatsichinRunde10weit

auseinander gezogen, Leonhardt

führt weit vor Kopp und Pach. In

der Nürburgring Kurve dreht sich

Pach dann weg, nachdem er einen

derinnenstehendenPollertouchiert

hat. Der folgende Lampert, kommt

am quer stehenden Wagen vorbei,

verliert beim Ausweichmanöver

jedoch die Kontrolle und dreht sich

inder„180°“KurveundmussPach

wiedervorbeilassen.

MotorschadenbeiWeighardt,

Haschkegehtauf5vor

Haschke verbessert sich nach

seinemDrehervonPosition7auf5

und jagt nun Lampert, doch er

drehtsichinRunde14inAdelaide.

Weighardt profitiert von diesem

Ausritt und sichert sich Platz 5 vor

Haschke. Auf Position 2 liegend

drehtsichKoppinderselbenRunde

in Chateau d’Eau. Diese Chance

nutztPachundholtsichPlatz2vor

Kopp, Lampert und Haschke, der

auf5vorrückenkann,daWeighardt

in der letzten Runde einen

Motorschaden erleidet und sein

Auto in der Imola Schikane

abstellen muss. Andreas Leonhardt

gewinnt also vorEric Pach und Joe

Kopp. Die Plätze 4 und 5 belegen

Otto-Michael Lampert und Jörg

Haschke.

Siegim2.Lauf/PJC:Leonhardt

AusMagny-CoursRobertGraf,

JensKlein-AltsteddeundEricPach

25


Reifenstapelpoker

13.LaufdesPorscheCupinEnna-Pergusa

Enna-Pergusa zeichnet sich

durch schnelle Geraden,

gespickt mit ein paar gemeinen

Schikanen, aus. Insofern

verlangt es schon enormes

Können und auch ein bisschen

Glück hier vorne dabei zu sein.

Die Porsche Cup Fahrer

bewiesen jedoch beides, nur

wenige blieben an den

Reifenstapelnhängen.

Grid1:

Lauf1:

Von Pole startet der neue Mann,

Hiddel, Kormany steht daneben in

Reihe1.Reihe2füllenWollenschein

und Waschkowski, in der 3. Reihe

dannHynaundWeiland.Undgleich

am Start muss Hiddel die Führung

anKormanyabgeben.Waschkowski

kann an Wollenschein vorbei und

RauchanHyna.

In der 3. Runde bremst sich

WeilandvorderletztenSchikanean

HynavorbeiundübernimmtPlatz6.

Runde 5: Hiddel kommt ausgangs

der 2. Schikane etwas weit und

WaschkowskiübernimmtPlatz2.

HiddelundWaschkowskiim

KampfumPlatz2

Runde 9: Hiddel und Waschkowski

extrem spät auf der Bremse für

Schikane 1, Waschkowski verliert

denWagenkurz,Hiddelgehtwieder

auf Platz 2 vor. In der 10. Runde

geht Weiland zum Angriff über,

scherthinterRauch,demerbereits

einigeRundenimNackensitzt,aus

und holt sich vor der ersten

SchikanePlatz5.

AmBeginnder12.RundehatZelfo

Anschluss an die Spitze gefunden

und kann, aus dem Windschatten

heraus, an Rauch vorbei gehen,

Platz6.InRunde15erkämpft sich

Weiland zwischen 1. und 2.

Schikane die Innenbahn und kann

sovorWollenscheineinbiegen,Platz

4. Eingangs der 19. Runde bremst

sich Waschkowski auf der

Zielgeraden wieder an Hiddel

vorbei,eristnunwiederZweiter.

JörgKormanygewinntLauf1

So bleibt das Klassement auch

bestehen. Jörg Kormany gewinnt

den ersten Lauf in Enna, Florian

Waschkowski wird 2. und Rene

Hiddel kann sich über sein erstes

Podest im Porsche Cup freuen. Die

Plätze 4-6 belegen Ralph Weiland,

Michael Wollenschein und Chergo

Zelfo.

Lauf2:

In umgekehrter Startreihenfolge

geht’s in den 2. Lauf. Schlemo

startet von Pole, Hyna steht neben

ihm. Hildebrandt und Rauch in

Reihe 2, Zelfo und Wollenschein in

Reihe3.SchlemoerwischtdenStart

nicht perfekt, schon vor der ersten

KurvemusserdieFührunganHyna

abgeben. Rauch lenkt als 3. in die

erste Kurve ein und fährt dabei

Schlemo in die Seite, was Rauch

zumeinemAusfluginsGrünzwingt.

Er fällt aus den Top 6. Hildebrandt

nunauf3,dahinterZelfo,Kormany,

miteinemBlitzstartschonwieder4

Positionen gut gemacht, und

Wollenschein. Am Ende der ersten

Runde bremst sich Zelfo an

Hildebrandt vorbei und übernimmt

Platz3.Wollenscheinkommtinder

letzten Kurve etwas in den Kies,

Weiland nutzt dieChance und geht

aufPlatz6vor.

In der 3. Runde gehen Zelfo und

Schlemo nebeneinander auf die

erste Schikane zu, Schlemo nimmt

den Weg gerade aus, Zelfo

übernimmtPlatz2.Kormanytutdas

Gleiche, kann das Überholen aber

nochvorderSchikaneabschließen,

Platz 4. Ausgangs der letzten

Schikane dann ein kleiner Rutscher

vonHildebrandt,Weilandsaugtsich

im Windschatten an und geht auf

der Zielgeraden vorbei, Platz 5.

Hildebrandterwischtdanndieerste

Schikane nicht optimalundso wird

erauchvonWaschkowskiüberholt,

Platz6fürihn.DanneinFahrfehler

mit FolgenbeiKormany.Erkommt

ausgangs der ersten Schikane aufs

Gras, schlägt an die Reifenstapel

und rutscht wieder auf die Streck

zurück. Weiland und Hildebrandt

könnennichtmehrausweichen,alle

3drehensich.Kormanysteigt aus,

HildebrandtundWeilandfallenweit

zurück. Waschkowski dadurch 4.,

Hiddelauf5,Wollenscheinauf6.

KormanyreißtHildebrandtund

WeilandausdemRennen

Am Ende der 5. Runde bereitet

Waschkowski das Ausbremsmannöver

vor, doch Schlemo

möchte sich nicht geschlagen

geben. Beide rumpeln mit

Überschuss in die letzte Schikane

hinein,könnenihreWagenaberauf

der Strecke halten. Waschkowskis

Manöver gelingt, er liegt jetzt auf

Platz3.EineRundespäteristdurch

eine Überrundung auch Hiddel an

Schlemo dran. In der letzten

26


Schikane setzt er zum Überholen

an. Trotz Lackaustausch alles

sauber, Hiddel holt sich Platz 4. In

der9.Rundeschenkt Waschkowski

durch einen Fahrfehler ausgangs

der 2. Schikane seinen 3. Platz an

Hiddelweiter.

SchlemoundWaschkowskiam

LimitfürPosition3

Runde 11: Wollenschein verliert

seinen Wagen auf den Curbs der

letzten Schikane und muss durch

denKies,BalsistzurStelleundholt

sichPlatz6.InRunde14dannfast

das Aus für Bals. Im Kampf mit

Schlemo hatte er die 1. Schikane

nicht erwischt und war in die

Reifenstapelgeknallt.Wiedurchein

Wunder läuft der Motor noch, er

kannweiterfahren.Seine6.Position

geht an Wollenschein. Dann in der

15. Runde Hiddel mit einem

Fahrfehler ausgangs der 2.

Schikane. Er kommt zwar ohne

gröbere Schäden davon,

Waschkowski ist aber schon

durchgeschlüpft und übernimmt

Platz3.

Engerwirdesnicht!Hiddelholt

sichPlatz4vonSchlemo

In Runde 17 dann der Angriff von

Waschkowski auf die 2. Position.

Geschickt wählt er durch die 2.

Schikane eine schnellere Linie als

Zelfo und kann ihn so in der

langgezogenen Rechtskurve

ausbeschleunigen, gleich darauf

geht ihm aber in der letzten

SchikanedieStreckeaus,erlandet

im Kies, Zelfo und Hiddel gehen

vorbei, Waschkowski kommt als 4.

wieder zurück auf die Strecke. Bis

insZieländert sichanderReihung

nichts mehr. Robert Hyna gewinnt

diesen Lauf vor Chergo Zelfo, der

heute kein Mittel fand am

Führenden vorbei zu gehen. Rene

Hiddelwirdauchim2.LaufDritter.

Auf den Plätzen 4-6 folgen Florian

Waschkowski, Tobias Schlemo und

MichaelWollenschein.

RobertHynagehteinLichtauf!

Grid2:

Lauf1:

Die Startaufstellung nach der

Super-Pole: Jörg Haschke startet

von P1. Dahinter Jo Lueg, Andreas

Doppler, Robert Kniest, Heinz

Buehrer und Ralf Knietzsch.

Knietzsch erwischt einen tollen

Start und fährt vor auf P3. Kilp

vorbei an Buehrer auf P5. Doppler

fällt nach verpatztem Start zurück

auf10,Buehrerauf14.DasFeldbei

der Anfahrt auf Kurve 2: Haschke,

Lueg, Knietzsch, Kniest, Kilp, Uli

Meyer. Lueg versucht auf der

Start/Ziel Geraden an Haschke

vorbei zu kommen, scheitert aber

am Pole-Fahrer. Geyer ist

erfolgreicher und holt sich P6 von

Meyer.Kurve5,Runde2.Knietzsch

saugtsichbeiderlangenAnfahrtan

die Knochenbrecherkurve an Lueg,

schert100mvorderEinfahrtindie

Kurve aus und blockiert die Linie

von Lueg. Der kracht Knietzsch ins

HeckundschicktdiesenindenKies.

Knietzsch schlägt noch in die

LeitplankeundfälltaufP24zurück.

HaschkevorLueg,KampfumP1

Einige Sekunden später in

derselben Schikane bremst Kilp zu

spätundbefördertsichinsKiesbett

neben Knietzsch. Kilp fällt zurück

aufP6.

Runde3:WiederinKurve5schlägt

Lueg in den linken, weißen

Reifenstapel,dreht sichaufsrechte

Kiesbett und reiht sich stark

deformiertaufP9insFeldein.Auch

in Runde 4 gibt es einen Unfall in

der gefürchteten Kurve 5. Kilp

erwischtdenrotenReifenstapelund

verliert nach heftigem Einschlag

seinen Splitter. Nach einigen

PirouettenimKiesbettlandeterauf

P22undfährtschließlichindieBox.

Die Positionen nach 5 Runden:

Haschkefährt unbeeindruckt weiter

auf P1 mit sicherem Abstand vor

Kniest, Geyer, Meyer, Zanker und

Keidel. Nachdem Meyer nur knapp

dem linken Reifenstapelin Kurve 8

entkommen ist, muss er P4 an

Zanker abgeben, der auf dem

schneller beschleunigt. Runde 8:

GeyerklebtverbissenanKniest,Jo

Lueg ist nach Kurve 8 früher auf

demGasalsKeidelundholtsichP6.

In Runde 9 versucht Lueg

ausgerechnet in Kurve 5 Meyer zu

überholen,beidefahrenTüranTür

durch die schnelle Schikane, Meyer

verliert den Fight und fällt nach

kurzem Ausflug ins rechte Kiesbett

zurück auf P7. Bei der Anfahrt auf

Kurve 8 holt sich Geyer P2 von

Kniest. Kniest verliert nach einem

DrehervorStart/ZielwertvolleZeit

und schließlich in Kurve 1 den

dritten Platz an Frank Zanker. In

Runde10,Kurve8kommtKniestzu

weit ins Kiesbett, knallt gegen die

Leitplanke und dreht sich über die

FahrbahnzurückaufP7.

Der Stand nach 10 Runden:

Haschke dominiert dieses Rennen

und fährt sicher einem Start-Ziel-

Sieg entgegen. Dahinter Geyer,

Zanker, Lueg, Keidel, Meyer. Dann

eine unschöne Situation in Runde

12. Ronny Pietzrak, der bereits in

den vergangenen Porsche Cup

Rennen durch rücksichtslose

Fahrweiseaufgefallenist,fährtnach

einem Ausflug ins Grün ohne auf

den Verkehr zu achten zurück auf

die Fahrbahn. Noch

unverständlicher wird diese Aktion,

wenn man bedenkt, dass Pietzrak

bereits abgeschlagen hinterher

fährt. Oliver Geyer, der eigentlich

ungestört Ronny überrunden sollte,

kann dem Geisterfahrer nicht mehr

ausweichenundknalltfrontalinihn

rein. Geyer will dem kurze Zeit

später folgendem Zanker die linke

27


SeitederKurvefreimachen,Zanker

fährtallerdingsrechtsundkollidiert

mit Geyer. Geyer muss aufgeben,

Zanker fällt weit zurück. Diese

Aktion von Ronny Pietzrak wird

sicherlich eine harte Strafe nach

sichziehen.

GeyerbeiPietrzakmitHandkuss

Die Überlebenden des Crashs

fahrenwiefolgtweiter:Haschkeauf

P1, Lueg, gefolgt von Keidel,

dahinter. Auf P4 Arnulf Koehler,

dannAndreasUehleinundUliMeyer

auf P6. Runde 13: In Kurve 3

überholtUehleinArnulfKoehler,der

schon aus Kurve 2 unruhig heraus

kam. Uehlein jetzt auf P4, Koehler

hat nun Uli Meyer in seinem

Rückspiegel.JoLuegziehtabRunde

15 eine weiße Rauchwolke hinter

sich her. Die letzten Kilometer

werdenfürihneinWettlaufmitder

Lebensdauer seines Motors. In der

letzten Runde kann Buehrer noch

auf P6 vorrücken, nachdem sich

Meyer in der Kurve vor Start-Ziel

gedrehthat.

Achtung,Wild!Haschkesiegt!

Haschke gewinnt souverän das

Rennen,Luegholt sichPlatz2.Die

Plätze3(Keidel),4(Uehlein)und5

(Koehler) sehen von den letzten

Minuten v.a. der Rauch von Jo

Lueg. Heinz Buehrer kommt auf

Platz6insZiel.

Lauf2:

Und so geht’s in Lauf 2: Uli Meyer

startet vor Gil Ritter, Joe Kopp,

AndreKeidel,ArnulfKoehlerundJo

Lueg. Bei der Anfahrt auf Kurve 5

hat sich das Feld allerdings bereits

stark umgruppiert. Uli Meyer führt

zwar noch immer, wird jetzt

allerdings von Gil Ritter, Joe Kopp,

Andre Keidel und Jo Lueg verfolgt.

Keidel erwischt die Kurve 6 besser

als Kopp und zieht vorbei auf 3.

Kopp fällt nach Kurve 8 weiter

zurückaufP6.

InRunde2holtsichKeidelinKurve

1P2vonRitter.DiesesGlückwährt

nicht lange für Keidel. Nach einem

Dreher nach Kurve 5 fällt er weit

zurückaufP17.InKurve10fährtJo

Lueg Ritter ins Heck, woraufhin

dieser im rechten Kiesbett landet.

In Runde 3 kommt Jochen

Dieckenbrock, der mittlerweile auf

P5 fährt aufs rechte Grün und

schlägt in die Reifenwand ein. Er

fälltzurückaufP15.Nach5Runden

fährt Meyer weiter auf P1. Lueg,

Koehler, Kopp, Uehlein und Zanker

dahinter.

Kopp,ÜhleinundZanker:

KampfgruppePlatz4

Jo Lueg holt sich in Runde 6 die

Führungsposition, nachdem Meyer

in K8 die Leitplanke touchiert.

Bissige Fights gibt es in der

hinterenFührungsgruppeumKopp,

UehleinundZankerzuverzeichnen.

Lueg ist dicht gefolgt von Ralf

Knietzsch,derallerdingseineRunde

hinter ihm auf P22 fährt. Meyer

dreht sich in der letzten vor Start-

Ziel und fällt zurück auf P6. Eine

Runde später verliert Zanker auf

derStart-Ziel-GeradendieKontrolle

über seinen Porsche und schlägt in

dierechteLeitplankeein.P9nunfür

ihn. Lueg gibt nach einem kleinen

DreherinKurve11dieFührungan

Arnulf Koehler ab. Die Positionen

nach10Rennrunden:Koehlerführt

vorLueg,Uehlein,Kopp,Meyerund

RobertGraf.Runde11:Koehlerund

Lueg führen mit großem Abstand

das Feld an. In Kurve 10 bremst

Lueg später als Koehler und holt

sichP1zurück.

Die nächsten Runden kann Lueg

seinen Abstand zu Koehler

kontinuierlich ausbauen. In Runde

14 fährt Uehlein in die Box und

kehrt nicht mehr zurück auf die

Strecke.AmEndesiegtJoLuegvor

Koehler und Joe Kopp auf P3.

RobertGrafholtsichden4tenPlatz,

vorUliMeyerundGilRitter.

LuegholtsichP1von

KoehlerunddamitdenSieg!

Junior:

Lauf1:

In der Qualifikation zum Porsche

Junior Cup Lauf in Enna Pergusa

kann sich Andreas Leonhardt

behaupten, indem er sich die Pole

sichert, vor Steffen Röthling,

Matthias Goetz und Günther

Mannel. Beim Start kann sich

Leonhardt bereits absetzen vor

GoetzundPach,dervonPlatz5an

Mannel und Röthling vorbei auf

Platz 3 gesetzt hat. Goetz fährt

jedoch die erste Kurve zu schnell

an, kann sein Heck nicht mehr

unter Kontrolle bringen und dreht

sich nach innen weg, schleudert

wiederinRichtungStrecke,verfehlt

knapp Pach. Hinter Goetz drehen

sich noch weitere Wagen weg,

dennoch können alle die Fahrt

fortsetzen. nach dem Unfall führt

Leonhardt vor Pach, Benz und

Weighardt, der den Startcrash

umfahren konnte und nun auf

Position4liegt.

DurcheinanderbeimRennstart

In der Chicane Puneta versucht

Goetz an Weighardt vorbei zu

kommen, drückt ihn jedoch in die

nicht sehr nachgiebigen

Reifenstapel, worauf Weighardt

seinenFrontspoilerverliertundfast

28


noch von Fehnders getroffen wird,

der beim Versuch dem den quer

stehenden Weighardt auszuweichen

die Kontrolle über seinen Porsche

verliertundsichknappanderFront

von Weighardts vorbeidreht,

jedoch nicht einschlägt und das

Rennenfortsetzenkann.

In Runde 2 haben sich Leonhardt

undPachschonweitvomHauptfeld

abgesetzt, gefolgt von Benz und

Nepp, der sich in Chicane Zagaria

dreht und in die Wand einschlägt.

Goetzerbtnundie4tePositionund

macht sich an die Verfolgung von

Benz.DasFeldhatsichinRunde4

bereits sehr weit auseinander

gezogenundesgibtkeinedirekten

Duelle mehr. 2 Runden später hat

sichjedochwiedereineGruppeum

Platz 3 gebildet, bestehend aus

Benz, Goetz und Mannel. Beim

VersuchanGoetzvorbeizuziehen,

verliert Mannel die Kontrolle über

seinen Wagen und dreht sich wie

Nepp 4 Runden zuvor in Chicane

Zagaria. Goetz klebt nun an der

Stoßstange von Benz, macht ihn

nervös, und kann 2 Runden später

in Chicane Prosopina vorbeiziehen,

wasihmPlatz3sichert,hinterPach

und Leonhardt, die sich beide sehr

weitabgesetzthaben.Benzhatsich

im Kampf mit Goetz die Reifen

ruiniert und muss nach einem

Fehler Röthling den 4ten Platz

überlassen.

Benz,GoetzundMannel

imKampfumPlatz3

Wir schreiben Runde 12: Röthling

legt zwar schnelle Runden hin,

verheizt sich aber über die Distanz

dieReifen,wasdafürsorgt,dasser

in der Chicane Puneta sein Weg in

die Streckenbegrenzung knallt. Die

Reihenfolge lautet nun Leonhardt

fasteinehalbeMinutevorPach,der

wiederumdengleichenAbstandauf

Goetz hat, gefolgt von Mannel und

Benz. Von jetzt an halten alle

Fahrer ihre Positionen und Andreas

Leonhardt legt einen fehlerfreien

Start/Ziel Sieg hin und gewinnt

souverän vor Eric Pach, der zwar

fehlerfrei fuhr, jedoch nicht schnell

genug war, um Andreas Leonhardt

ernsthaft zu gefährden. Dahinter

folgen Matthias Goetz, Wolfgang

Benz und Günther Mannel. Platz 6

sichertsichGüntherChladek.

LeonhardtmitStart-Ziel-Sieg

Lauf2:

In der Qualifikation zum zweiten

LaufkonntesichAndreasLeonhardt

wieder die Pole sichern, vor

Matthias Goetz, Günther Mannel

und Eric Pach. Goetz kommt dabei

sehr gut von Start weg und kann

sich nach der ersten

Kurvenkombination vor Leonhardt

setzen. Mannel hat den Start

verpasst und ist zurückgefallen.

Dritter ist nun Pach vor Nepp, der

ebenfalls gut vom Start

weggekommen ist. Leider macht

Nepp kurz darauf einen Fehler und

Benz rückt vor auf die vierte

Position. In der Chicane Zagaria

versucht Leonhardt dann Goetz zu

überholen, zieht vorbei, ist jedoch

zuschnell,istjedochzuschnellund

rutscht ins Kies. Goetz übernimmt

wiederdieFührungdichgefolgtvon

Pach.

Anfang der zweiten Runde bremst

sichPachdannindererstenKurve

vorbei und sichert sich den ersten

PlatzvorGoetz,derzwarversucht,

Pach zurückzuhalten, es aber nicht

schafft und Pach dann passieren

lassen muss. Somit führt Pach vor

Goetz,BenzundMannel,derdurch

die Dreher auf den vierten Platz

vorgerutscht ist. In Runde 3 kann

sichPachbereitsansetzenundtritt

die Flucht nach vorne an. Kurz vor

der ersten lange Geraden will

Mannel unbedingt an Benz vorbei

undschiebtihnkurzerhandan,was

dafür sorgt, dass Benz sich dreht

und auf den siebten Platz

zurückfällt.

Runde 6, Pach fährt zu schnell in

die Start/Ziel Schikane, versucht

seinen Wagen abzufangen, schafft

es nicht und bleibt quer stehen.

Goetz nutzt die Gunst der Stunde

und zieht am stehenden Pach

vorbei.DochGoetz’Glückhältnicht

sehr lange, in der Chicane Zagaria

isterzuschnell,knalltundüberdie

Curbs und kann seinen Wagen

danachnurmitMüheundNotinder

Spur halten. Pach ist natürlich

wiedervorbeiunddiealteOrdnung

ist wieder hergestellt. Pach führt

wieder vor Goetz, Leonhardt und

Pollert, der durch einen Fehler von

Mannel vorbei ziehen konnte.

Leonhardt arbeitet sich nun immer

mehranGoetzheran,riskiertdabei

zu viel, verbremst sich und knallt

mit blockierenden Reifen in

Reifenstapel. Sein Wagen wird

dabei schwer beschädigt, er kann

das Rennen aber fortsetzen. Kurz

darauf beginnen dann die ersten

Überrundung.

Formationsflug:GoetzmitPach

imSchlepptau

Wir schreiben Runde 10: Pach

versucht sich von Goetz

abzusetzen,dadieserimmernäher

kommt,fährtzusportlichinChicane

Puneta, kommt mit dem Hinterrad

insKies,schleuderteinmalüberdie

Strecke und bleibt in Fahrtrichtung

stehen. Obwohl er sofort mit

Vollgas losfährt ist er zu langsam

und Goetz kann außen an ihm

vorbei fahren. Pach kommt zwar

wieder ran, jedoch zu spät, Goetz

gehtalsErsterüberdieLinie.

Goetzgewinntden2.Lauf

Esgewinnt also MatthiasGoetzvor

EricPach,dersichwiedermitPlatz

2 begnügen muss. Dritter wird

KlaasPollertvorSvenWeighardt.

AusEnna-PergusaRobertGraf,

JensKlein-AltsteddeundEricPach

29


BenzinimBlut

InterviewmitReneHiddel

Im Porsche Cup ist ein neuer

Mann aufgetaucht. Bereits im

seinem2.Rennenschaffteerim

PreQualify den Sprung an die

Spitze des 1. Grids. Im Rennen

selbstsicherteersichinbeiden

Läufenden3.Platz.FürdenRS

Grund genug etwas mehr über

den Mann im KTM Porsche zu

erfahren.

RS: Hallo Rene, schön dass du

Zeithast.Erzählunsdochzuerst

ein bisschen über dich. Wann

bist du geboren, wo wohnst du

derzeit, was arbeitest du und

wiesiehtesinderFamilieaus

RH: Geboren bin ich am 9.9.1977,

komme aus Berlin, bin IT

Systemelektronikerundarbeiteseit

3 Jahren als Administrator bei

Daimler in Stuttgart. Pendle also

zwischen Berlin und Stuttgart und

schlafe unter der Woche im Hotel,

was meine Freundin nicht gerade

mit Begeisterung aufnimmt. Im

Frühjahr ist dann Schluss und ich

kannwiedernachBerlin.

RS:Seitwanngibtesdichinder

VR

RH: Seit Anfang 2006, da hab ich

aneinemNordschleifeneventinGTL

teilgenommen.Vorherbinichunter

anderem STCC2 von EA gefahren,

aber erst mit GTR hab ich abends

im Hotel online zu zocken

begonnen. Dann wollte ich eine

vernünftige Saison GTL fahren und

bin auf die Classic Masters

gestoßen.

RS: Und warum nun auf einmal

PorscheCup

RH: Ich bin ursprünglich in einer

anderen Liga GTR (vor allem NGT)

gefahren, war dort 2 Jahre als

Admin, aber da haben die Leute

aufgehört, ich hatte Stress und

wollte nicht mehr. Dann habe ich

rFactor in der VR probiert, hie und

daeinRennen,undbindanninden

PorscheCupreingerutscht.

RS: Wie sieht denn deine

Hardwareaus

RH: Thrustmaster Ferrari,

selbstgeschweißter Playseat, leider

nochnormalePedale,fürVPPhates

nochnichtgereicht.

RS:JetztalsoerstesRennenim

Porsche Cup. 1. im PreQualify,

2x 3.Platz im ersten Rennen,

wiemachtmandas

RH: Keine Ahnung. (lacht) Nein,

ehrlich,ichhabeinfachmeinMagny

Setup genommen, den Qualify

Modus kannte ich schon aus einer

anderen Liga, da wusste ich schon

worauf es ankommt. Im Rennen

wollteichdannnatürlichniemanden

von den Leuten im Wege stehen

undbinehervorsichtiggefahren.2x

Podestistfürmichalsovollkommen

in Ordnung, ich wollte in meinem

ersten Rennen einfach nur ins Ziel

kommenundjanichtausfallen.

RS:WiewardasFahrenmitden

Aliens

RH: Aliens Wo (lacht) Ich glaube

manche der Fahrer sind wirklich

gut, da Hut ab davor, vieles ist

Setup,beimPorschevielleichtnicht

ganz so. Ansonsten ist mehr die

Konstanz das, was vielen fehlt. So

alienhaft ist es also gar nicht. Der

Einzige ist vielleicht der

Hildebrandt,wiederdasmanchmal

macht,istschonunglaublich!

RS: Das heißt du bleibst uns

längererhalten

RH: Auf jeden Fall., Markenpokale

finde ich sowieso interessanter. In

der GTR Liga wo ich früher fuhr,

war freie Fahrzeugwahl. Zuerst

haben sich alle auf den 550er

eingeschossen,dannhabenwirden

rausgenommen, sind alle mit dem

Lister gefahren. Gerade beim

Porsche Cup, wo man auch nicht

vieleinstellenkann,kommtesdann

haltwirklichaufdenFahreran.

RS: Die Cups sind dir also

lieber

RH: Ehrlich gestanden, weiß ich

nicht so recht, vor allem wo jetzt

GTR2 kommt. Sollte es einen M3

Cupgeben,binichdasicherdabei.

Bei den GTs bin ich mir nicht so

sicher,ichmagmehrdieNGTs.Bei

denGTsgehtmirneSekundeab.

RS: Was ist an dem Hobby

virtuellesRennfahrensospeziell

fürdich

RH: Bei mir fing die

Motorsportbegeisterung schon früh

an. Mein Vater ist Vorsitzender im

Motorsportclub, den gibt es jetzt

schon 45 Jahre. Ich bin selber

deutsche Kartmeisterschaft und

Formel gefahren, ich kann es nicht

lassen. Und beim virtuellen Fahren

hast du, abgesehen vom Geruch,

fast genauso viel Spaß. Und da ist

natürlichnochderKostenfaktor.Die

Atmosphärefehltnatürlichauchein

bisschen, aber das Verhalten der

virtuellen Boliden finde ich schon

nahdran.Desweiterenbinichauch

schwer an Langstreckenrennen

interessiert und hoffe das sich da

mitGTR2inderVRwastut.

RS:WasmachtdenFahrerRene

Hiddelaus

RH: Konstanz. Ich bin selten der

Schnellste im Qualify oder im

Rennen. Ich kann zwar auf Befehl

eine schnelle Runde brennen, aber

dasistnichtdieganzschnellste,ich

31


taktiere da auch ein wenig. Wenn

jetzt also noch 10 Minuten auf der

Uhr sind gelingt mir kaum ein

Runde, meist übertreibe ich da. Zu

der Superpole gehört auch immer

etwas Glück dazu, ist eigentlich

nicht mein Ding. Im Rennen

brauche ich meist 3-4 Runden bis

ich in meinen Rhythmus komme.

RS:WastustduabseitsderVR,

sprich, hast du noch andere

Hobbies

RH: Ich fahre sehr gerne Motorrad,

auch auf Rennstrecken und bin seit

5. Jahren begeisterter Snowboardfahrer.

Ich war erst letztens beim

Superbikerennen in der Lausitz, das

war schon sehr toll. Ich bin aber

derzeit am Überlegen das Fahren

auf der Strasse aufzugeben und nur

mehr am Ring zu fahren. Die

Rundstrecke ist lange nicht so

gefährlich wie z.B. Rally. Ich bin ein

großer Fan, und ich halte die Rally-

Piloten auch für die besten, aber sie

sind auch die mit dem größten

Risikofaktor. Das musste ich Anfang

des Jahres erkennen, als mein

bester Freund, mit dem ich auch

viel gezockt habe, bei der 40. AvD

Rally ums Leben gekommen ist. Das

Risiko ist auf der Rundstrecke bzw.

eigentlich immer auch vorhanden,

aber es ist einfach geringer.

RS:WasistdeinLebensmotto

RH: Hab ich zwar nicht, aber es gibt

einen Satz den ich sehr oft sage

und zwar: „Alles wird gut.“

RS:WashörstdufürMusik

RH: Außer Oper und klassische

Musik eigentlich alles, ich gehe auch

gern in Musicals. Normalerweise

läuft aber einfach nur das Radio.

RS: Dein bester und dein

schlimmsterMomentinderVR

RH: Also schlimmsten Moment gab

es eigentlich noch keinen, ich bin

ganz der Gentleman Fahrer, der

sich auf gar keinen Fall nachsagen

lassen möchte, dass er Fahrer

abschießt. Der beste Moment war in

der GTL Classic Masters mit Jörg

Dunker, der auf Pole stand, ich hab

ihn am Start kassiert, wir waren das

ganze Rennen nie mehr als eine

Sekunde auseinander. Das

Aufregendste war mein erstes

Rennen, wo ich mit Sascha Mönig

auf der NOS gekämpft habe. Ich

war immer dran, aber aus der

Kurve raus war sein Capri einfach

schneller. Das war schon richtig

geil!

RS: Was fährst du jetzt

eigentlichallesinderVR

RH: Die GTL Classic Masters, den

GTR Porsche Cup, die Formel3

Trophy und die IRC in rFactor.

Wobei rFactor fahre ich eher so

nebenbei. RFactor geht schon mehr

in Richtung Arcade, da braucht man

nicht so viel trainieren. Wenn ich

also eine Strecke mit dem Megane

und mit dem Formel3 ein bisschen

übe, dann reicht das schon.

RS:WashältstduvonGTR2

RH: GTR war das Ding schlechthin,

die Realität wirkt einfach, obwohl

ich am Anfang ein Kritiker war. Ich

glaube auch das GTR2 ein würdiger

Nachfolger wird bzw. ist. Bei rFactor

ist es etwas schwieriger. Es ist zwar

ganz nett für zwischendurch, hat

viele Strecken und auch viele gute

Mods, aber als Simulation würde ich

es nicht sehen. Nimm nur den

Porsche in rFactor und in GTR, da

merkt man einfach den Unterschied.

Das hat natürlich auch was mit der

persönlichen Einstellung zu tun.

RS: Was möchtest du in der VR

erreichen

RH: Ganz klar, ich will die Classic

Masters gewinnen, das war schon

bei der Anmeldung mein Anspruch.

In der IRC sollte es kein Problem

sein, ebenfalls nicht in der Formel3.

Aber in der Masters gibt’s viele gute

Leute, die extrem schnell sind, da

wird es ein hartes Brot. Für den

Porsche Cup bin ich einfach zu spät

eingestiegen und nächstes Jahr

möchte ich mir unbedingt den M3

Cup ansehen, was da geht. Schon

alleine deswegen, weil ich selber

einen habe. Und rFactor wird da auf

der Strecke bleiben, mehr als 2

Serien möchte ich nicht fahren.

RS:DubistalsoschoneinProfi,

waswürdestdueinemAnfänger

raten

RH: Trainieren, einfach nur

Trainieren, das A&O sind

Streckenkenntnis und die Konstanz.

Man muss nicht schnell sein, aber

fehlerfrei. Und das Gentleman

Driving, das man vorrausschauend

fährt und lieber mal zurücksteckt.

Das Setup ist natürlich auch

wichtig, hilft aber ohne die oben

genannten Dinge gar nichts.

RS: Wie viele Stunden sitzt du

vordemPCfürdeinenErfolg

RH: Unter der Woche so 8-10

Stunden, am Wochenende kommt

es darauf an, wo ich bin. Wenn ich

fahren kann noch mal 8-10

Stunden.

RS: Bastelst du deine Setups

selbstoderklaustdu

RH: Ich habe Nächte damit

verbracht mit einem Kumpel mit

Hilfe des Setup Guides GTR Setups

zu erstellen, aber erst seit GTL hab

ich das richtige Verständnis dafür.

Und jetzt klappt es auch mit Setups

in rFactor und GTR.

RS: Was möchtest du der Welt

nochmitteilen

RH: Ich möchte meinen Hut ziehen

vor der VR, was sie mit diesen

Serien auf die Beine stellt ist

wirklich Top. Es ist wirklich ein

Angebot, was seinesgleichen sucht.

Ein gutes Beispiel sind die Friday

Night Events, da sind so viele

Leute. In unserer alten Liga wären

wir froh gewesen, so viele Fahrer

bei einem Liga Rennen zu haben.

Zum Abschluss möchte ich noch

sagen, dass das alles hier nur ein

Hobby ist und bleiben soll, dass es

nicht das Wichtigste im Leben ist

und dass es einfach nur Spaß

machen soll.

RobertGraf

32


McLarenF1

BMWV12

6064cm³

635PS

1140kg

372km/h

6Gänge

Hinterradantrieb

rFactor

(McLarenF1Mod)

Foto:EinMcLarenF1in

SurfersParadise

AlfaRomeoGTA

Alfa4Zyl.

1570cm³

170PS

800kg

190km/h

5Gänge

Hinterradantrieb

GTLegends

Foto:AlfainZolder

33


Formel3

MercedesR4

1997cm³

210PS

550kg

285km/h

6Gänge

Hinterradantrieb

rFactor(F32005Mod)

Foto:rFactorTrophy-

RenneninMillsLong

BrabhamBT24

RepcoV8

2996cm³

350PS

501kg

319km/h

5Gänge

Hinterradantrieb

GrandPrixLegends

Foto:SoerenScharfim

JRCRennenWatkinsGlen

34

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