Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 - Buwog

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Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 - Buwog

Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010

Unternehmen der


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

Kennzahlen

DIE kENNzAhlEN DEr BUWOG-GrUppE IM üBErBlIck

BUWOG BUWOG-FM ESG BUWOG-Gruppe ***)

Neubauvolumen ****) (in Mio. €), 2010 71,60 0,00 0,00 71,60

Umsatz (in Mio. €), 2010 113,38 2,75 54,72 170,85

Mietenumsatz (in Mio. €), 2010 97,38 0,00 53,42 150,80

EBITDA (in Mio. €), 2010 66,87 0,21 25,00 92,08

Instandhaltungsvolumen (in Mio. €), 2010 24,97 0,00 19,20 44,17

Wohnnutzfläche (m 2 ), 30.4.2010 1.466.620,00 0,00 948.151,00 2.414.771,00

Vermietungsgrad (%), 30.4.2010 *) 99,10 0,00 98,50 98,90

Angestellte (gewichtet), 2010 131 33 35 199

Eigenkapitalrentabilität (%), 30.4.2010 **) 35,7 % 150,1 % 4,7 % 31,9 %

Eigenmittelquote (%), 30.4.2010 **) 35,7 % 22,2 % 8,1 % 26,2 %

2010 bezeichnet immer das Wirtschaftsjahr 1.5.2009 bis 30.4.2010. (Ausnahme: BUWOG-Fm – hier handelt es sich um ein rumpfwirtschaftsjahr von 1.1.2010 bis 30.4.2010)

30.4.2010 bezeichnet immer die Werte zum Bilanzstichtag.

*) Als Leerbestand werden nur Wohnungen, die nicht zum Verkauf bestimmt sind und länger als drei monate leer stehen, bezeichnet.

**) der aggregierte Wert zu BUWOG & eSG ist die Summe der gewichteten einzelwerte.

***) Als »BUWOG-Gruppe« wird der Unternehmensverband zwischen der BUWOG – Bauen und Wohnen Gesellschaft mbh, der BUWOG Facility management Gmbh und der

eSG Wohnungsgesellschaft mbh Villach bezeichnet.

****) das neubauvolumen beinhaltet auch die durch die Projektgesellschaften heller Verwertungs Gmbh und rennweg OG realisierte Projekte.

ENTWIcklUNG DES JAhrESüBErSchUSSES

(BUWOG & ESG), aggregiert

in mio. €

19,8

04/2006

23,6

04/2007

24,4

04/2008

Projekt heustadelgasse, 1220 Wien

29,85

04/2009

118,25

04/2010

*)

**)

**)


Inhalt

EINlEITUNG

Umsichtiges Wirtschaften auf allen ebenen 5

nachhaltiges engagement 6

Komplexe herausforderungen erfordern vielseitige talente 8

NAchhAlTIGE BESTANDSBEWIrTSchAFTUNG 10

Bestand auf dem Prüfstand 13

das Portfolio in Zahlen 14

Umfassend saniert 16

einstieg in Berlin 17

GEWINNBrINGENDES DEVElOpMENT IM NEUBAU 18

In Bewegung bleiben 21

heller – und konkreter 23

erfolgreich realisiert 26

Wohnglück in Bau 28

Grundbuch statt Sparbuch 29

Aussicht auf Wohnglück 30

FAcIlITy-MANAGEMENT 32

erweiterte Perspektiven 35

Breites Spektrum, nah am Kunden 36

FINANzMANAGEMENT 38

Beste Voraussetzungen 41

Aggregierte Bilanz nach UGB zum 30.4.2010 BUWOG/eSG 42

GuV-Bericht nach UGB – Wirtschaftsjahr 2009/10 44

erläuternde Bemerkungen zu Bilanz und Gewinn-&-Verlust-rechnung 45

Kontinuierlicher Fortschritt 46

Impressum 47

Noch ein Wort vorab:

Selbstverständlich wollen wir damen wie herren gleichermaßen glücklich machen –

auch wenn wir der Lesefreundlichkeit zuliebe auf genderneutrale Formulierungen verzichtet haben.

glücklich wohnen 3


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»ziele setzen – ziele erreichen! Die erfolge in unseren Geschäftsbereichen Bestandsmanagement,

Projektentwicklung und Facility-Management im vergangenen

Geschäftsjahr geben uns Recht! Darauf sind wir stolz!«

Mag. Daniel Riedl, Geschäftsführer


UMsIchtIGes WIRtschaFten

aUF allen eBenen

glücklich wohnen 5

Es freut mich, einleitend zum vorliegenden Geschäftsbericht auf ein Jahr zurückblicken zu können, das durch und durch von nachhaltigen

Entscheidungen und den daraus resultierenden Erfolgen geprägt war. 2009/2010 war für die BUWOG sowohl eine phase

des strukturellen Wachstums als auch eine zeit der konzentration auf die dauerhaft fixierten Unternehmensziele. Ein erfreuliches

Geschäftsjahr mit anspruchsvollen Themen.

Strategische Kontinuität. Aktives Bestandsmanagement. Stetiges Wachstum. das erfolgsrezept der BUWOG hat sich in den letzten

Jahren vollinhaltlich bewährt – und weiterhin großes Potenzial. die Schwerpunkte setzen wir in der kreativen Bewirtschaftung unseres

umfangreichen Wohnungsbestandes in Österreich und deutschland, in der entwicklung neuer innovativer Wohnprojekte und in der sorgsamen

Verwaltung des österreichischen Immobilienbestandes der ImmOFInAnZ Group und vieler anderer eigentümer.

»BUWOG-Skandal«

die Vorkommnisse rund um die Privatisierung der Bundeswohnbaugesellschaften in den Jahren 2001–2004 waren immer wieder Gegenstand

umfangreicher medienberichterstattung – leider meist unter dem irreführenden titel »BUWOG-Skandal«. Irreführend, weil es in der BUWOG

keinen »Skandal« gab oder gibt: Kein mitarbeiter und kein mitglied der Geschäftsführung war in irgendeiner Weise in die aufklärungsbedürftigen

Vorgänge involviert, daher wird weder gegen mitarbeiter noch gegen manager ermittelt.

trotz oder gerade wegen der unerfreulichen Berichterstattung sollte nicht vergessen werden, dass der name BUWOG eigentlich für eine

absolute erfolgsgeschichte steht: die neubauleistung liegt auf rekordniveau, der einstieg in neue Geschäftsfelder wie hausverwaltung und

Facility-management war äußerst erfolgreich, vor Kurzem wurde mit einer Großinvestition in Berlin ein wichtiger Internationalisierungsschritt

gesetzt und die BUWOG beschäftigt heute mehr mitarbeiter als vor der Privatisierung. Vor allem aber ist die BUWOG ein ertragsstarkes, grundsolides

Unternehmen mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven.

permanente Justierung

Im Bestandsportfolio der BUWOG/eSG wurde im Geschäftsjahr 2009/2010 eine weitreichende Umschichtung begonnen. So werden

ausgewählte Lagen in Österreich zugunsten eines hochinteressanten neuen Wohnportfolios in Berlin aus dem Bestand ausgegliedert.

die dadurch frei werdenden ressourcen eröffnen uns auch außerhalb des österreichischen markts ernstzunehmendes expansionspotenzial.

Wir sind überzeugt, dass sich diese Bestandsjustierungen als strategisch richtig und nachhaltig erfolgreich erweisen werden.

Massiver Ausbau

Unserer angestrebten marktführerschaft als Bauträger im Wiener raum wird aktuell durch eine rege Bautätigkeit Vorschub geleistet.

das Großprojekt hellerpark ist voll im Laufen und wird, genau wie der Wohnpark erlaaer Straße, bereits aktiv und höchst erfolgreich vermarktet.

Weitere Vorzeigeprojekte in Wien wie zum Beispiel am rennweg, in der Salesianergasse und in der Waidhausenstraße sind abgeschlossen

und zum Großteil übergeben. Im aktuellen Geschäftsjahr werden wir rund 1000 einheiten in Bau haben. damit setzen wir ein optisch,

aber auch sozial nachhaltiges Zeichen im Wiener markt – von der Startwohnung für Singles oder Jungfamilien über Vorsorgewohnungen,

dachausbauten und reihenhäuser bis hin zum betreuten Wohnen. ein Zeichen, das genau in unsere Zeit passt.

Neue Vielseitigkeit

mit der BUWOG Facility management Gmbh – kurz BUWOG-Fm – haben wir im vergangenen Jahr wichtigen organisatorischen Zuwachs

bekommen. Unser neues Kompetenzzentrum für Facility-management ist mittlerweile voll integriert und meistert das tagesgeschäft mit

Bravour. mit einer verwalteten Fläche von rund 3,6 mio. m² ist die BUWOG-Gruppe zu einem top-Player am österreichischen Verwaltungsmarkt

aufgestiegen.

Bei dieser Fülle an erbrachten Leistungen im Geschäftsjahr 2009/2010 und Plänen für die Zukunft dürfen jene nicht ungenannt bleiben, die die

Umsetzung sämtlicher managemententscheidungen erst möglich und damit erfolgreich machen. Ich bedanke mich im namen der gesamten

Geschäftsführung der BUWOG, eSG und BUWOG-Fm bei unseren mittlerweile über 200 mitarbeitern für ihren engagierten einsatz, ihre

Konzentration auf das Wesentliche und die Unterstützung bei der gemeinsamen Verfolgung unserer Ziele.

Für das kommende Geschäftsjahr steht uns eine reihe an spannenden Fragestellungen und ambitionierten Projekten ins haus. es wird an uns

liegen, sie mit der gebotenen nachhaltigkeit im denken und handeln zu meistern. eine schöne herausforderung für uns alle!

mag. daniel riedl

im namen der gesamten Geschäftsführung der BUWOG-Gruppe


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nachhaltIGes enGaGeMent

Glücklich wohnen bedeutet für die BUWOG viel mehr als das Schaffen von lebenswerten projekten

für die unterschiedlichsten zielgruppen. So bildet die Integration von kunst in die alltägliche

Wohnsituation mittlerweile einen ebenso wichtigen Fokus in den Unternehmensaktivitäten wie die

bewusste Wahrnehmung der sozialen Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitern, den

kunden und der Allgemeinheit.

nachhaltigkeit wird bei der BUWOG auf vielen

ebenen gelebt. neben dem konsequenten einsatz

neuer energiekonzepte bei der Wohnraumschaffung

ist auch die Verbindung des Unternehmens mit dem

thema »Kunst am Bau« traditionell eng. So werden

nicht nur laufend künstlerische Installationen als

sicht- und fühlbares Zeichen der Wohnkultur in

neuen Verwertungsobjekten eingesetzt. Auch die

Fassade der BUWOG-Zentrale ist mittlerweile zum

gleichermaßen fixen wie plakativen Ausstellungsort

für heimische und internationale Künstler avanciert.

Wohnkultur schaffen

der einsatz von Kunst im öffentlichen raum – und

speziell in Verbindung mit Wohnprojekten – ist für

die BUWOG mehr als ein wichtiges differenzierungsmerkmal

zum mitbewerb. Vielmehr wird der einsatz

von projektnah konzipierter Kunst als erlebnismehrwert

für die Bewohner gesehen.

eine deutliche Signalfunktion in dieser hinsicht

erfüllt die Fassade der BUWOG-Zentrale am

hietzinger Kai, die im jährlichen Wechsel von zeitgenössischen

Künstlern gestaltet wird:

− 2007: Gerold tagwerker mit

»zu verkaufen / zu vermieten«

− 2007/2008: martin Kaar mit »bluebox«

− 2008/2009: Barbara holub & Paul rajakovics mit

»Ganz nah so fern«

2009/2010: Susan hefuna mit »Grüße aus Kairo«

In den Wohnprojekten und rund um sie herum sind

die vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen als

Beitrag zur Wohnkultur zu sehen. Vom punktuellen

Oase 22: künstlerische Intervention »Warten auf Vögel VII – Innen und außen« von Josef Bernhardt

einsatz einer Lichtstele über gänzlich von Künstlern

inszenierte Innenhöfe bis hin zu ganzen Fassadengestaltungen

reicht die Palette an Installationen und

Interventionen, die für die Bewohner und teilweise

sogar in Zusammenarbeit mit ihnen entstehen.

− 1220 Wien, Wohnbauprojekt Oase 22:

»Warten auf Vögel VII – Innen und Außen«

von Josef Bernhardt

− 1100 Wien, hertha-Firnberg-Straße 7:

»25 Gardens« von matt mullican

− 1110 Wien, Kaiserebersdorfer Straße 35–37:

»Look. Wohnen und staunen.«

von Gerwald rockenschaub

− 1170 Wien, Lascygasse 23–25:

»henry – Kunst im öffentlichen raum«

von martin Strauß/Karl-heinz Ströhle

− 1190 Wien, Saileräckergasse 47:

»Passer« von martin Kaar

− 1130 Wien, hietzinger Kai 131:

»r – ein rechts-Knicken, L – ein Links-Knicken«

von Brigitte Kowanz

Ökologisch handeln

der verantwortungsvolle Umgang mit unseren

ressourcen, der einsatz klimafreundlicher technologien,

eine konsequente energie-einsparungsstrategie

und das Sanieren von erhaltungswerter

Bausubstanz sind für die BUWOG die wesentlichsten

Ansatzpunkte für ökologisches handeln. die seit

Jahren bestehende teilnahme am Klimaschutzprogramm

des Lebensministeriums »klima:aktiv«

ist nur eine der vielen logischen Konsequenzen der

nachhaltigen Unternehmensstrategie.


So setzt die BUWOG bei allen neuen Objekten

auf niedrigenergie- oder Passivhausstandards, um

ihren Kunden ein gleichermaßen preisgünstiges

und gesundes Wohnen bei gleichzeitigem Schutz

unserer Umwelt zu ermöglichen. eine Sonderstellung

nimmt dabei mit Sicherheit die Wohnanlage in der

heustadelgasse in Wien-donaustadt ein, die

über eine eigene Biomasse-Blockheizung verfügt

und damit 9100 m² Wohnfläche klimaschonend

versorgt. ergänzend dazu wird der Bestand regelmäßig

auf nötige werterhaltende maßnahmen

geprüft, was großteils eine umfassende thermische

Sanierung und eine massive erhöhung der energietechnischen

Standards mit sich bringt. durch den

einsatz neuer Fenster und konsequenter dämmmaßnahmen

steigt nicht nur die Lebensqualität der

Bewohner.

Verantwortung tragen

ein weiterer Aspekt der BUWOG-typischen nachhaltigkeit

liegt im sozialen Kontext. CSr – Corporate

Social responsibility – findet am hietzinger Kai

vielseitige Ausdrucksmöglichkeiten. nach innen,

die Lebens- und Arbeitsqualität der mitarbeiter

betreffend, ebenso wie nach außen bei der

bewussten Unterstützung von menschen, für die

glücklich wohnen keine Selbstverständlichkeit darstellt.

Das BUWOG-Engagement nach innen:

Zufriedene, motivierte mitarbeiter bilden die starke

Basis eines jeden Unternehmens. darum beschränkt

sich die Wertschätzung, die dem BUWOG-team

entgegengebracht wird, auch bei Weitem nicht

auf eine leistungsgerechte entlohnung. ein breites

Spektrum an Initiativen und Leistungen soll zu

einem optimalen Arbeitsklima, aber auch einer

bestmöglichen Work-Life-Balance beitragen. So

erheben regelmäßige mitarbeiterbefragungen den

Ist- und den Soll-Zustand aus Sicht des teams und

die ergebnisse werden in entsprechenden Lösungen

verwertet. modelle zur betrieblichen Gesundheitsförderung

sind bei der BUWOG ebenso Standard

wie die konsequente Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes

und der Gleitzeitregelung

sowie die Schaffung von teleworkingmöglichkeiten.

Attraktive Sozialleistungen, ein Pensionskassensystem,

eine marktgerechte Altersvorsorge und

weitere Benefits runden das interne Leistungsspektrum

ab. Zielgerichtete Aus- und Weiterbildungsangebote

werden bei der BUWOG nicht

nur als Qualifizierungsmaßnahme, sondern auch als

medium zur internen teambildung gesehen. In diese

richtung arbeiten auch die regelmäßig organisierten

Gemeinschaftsaktivitäten, das BUWOG-Café sowie

ergänzende Kommunikationskanäle wie der hauseigene

tV-Kanal BUWOG-aktuell, Intranet oder das

konzernübergreifende Immoforum in Kooperation

mit der ImmOFInAnZ Group.

Das BUWOG-Engagement nach außen:

mit ihrer Initiative, Jungfamilien befristete Startwohnungen

zu besonders günstigen Konditionen

und in den ersten beiden monaten sogar mietfrei

zur Verfügung zu stellen, hat die eSG offensichtlich

den nerv der Zeit getroffen. Auch die aktive

Unterstützung von zahlungsunfähig gewordenen

mietern vom räumungsaufschub bis hin zur Weiterempfehlung

an kompetente hilfsorganisationen

und Beratungsstellen im manchmal unvermeidbaren

delogierungsfall zeugt vom bewussten Umgang der

BUWOG mit einer hochaktuellen Problematik. eine

weitere Facette im sozialen Leistungsspektrum fügte

die BUWOG im Geschäftsjahr 2009/2010 mit dem

Start einer Kooperation mit den österreichischen

Frauenhäusern hinzu. In zwei Wiener und einer

Wohnung in Villach sollen Opfer häuslicher

Gewalt künftig Zuflucht finden. Ziel ist es, Frauen

und ihren Kindern die Loslösung aus den untragbar

gewordenen Wohnsituationen zu erleichtern und

ihnen über die erste Phase der trennung hinwegzuhelfen.

glücklich wohnen 7

linke Seite:

BUWOG-Geschäftsführer

Dr. Gerhard schuster bei der

schlüsselübergabe mit

Frau andrea Brem

(Frauenhäuser Wien)

rechte Seite:

BUWOG-Geschäftsführer

Dr. Ger-hard schuster bei der

schlüsselübergabe in Villach mit

Frau MMag. a Kathrin Reiner (Villacher

Frauenhaus) und stadträtin

Frau Mag. a hilde schaumberger


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KOMPlexe heRaUsFORDeRUnGen

eRFORDeRn VIelseItIGe talente

mit der Integration der BUWOG-Fm ist das team der

BUWOG auf insgesamt 212 Personen angewachsen.

172 davon in der Zentrale in Wien, weitere 40 in Villach

und in den Außenstellen Graz, Salzburg, Linz und

Innsbruck. Sie alle geben tagtäglich ihr Bestes, um

»glücklich wohnen« mit Leben zu erfüllen.


glücklich wohnen 9


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

nachhaltIGe

BestanDsBeWIRtschaFtUnG

ein musterbeispiel in puncto nachhaltigkeit: eine eigene Biomasse-Blockheizung

versorgt über 9000 m² Wohnfläche in der Wiener heustadelgasse.

1220 Wien, heustadelgasse


glücklich wohnen 11


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»Wer den Bestand ausschließlich als statische Größe betrachtet und

bearbeitet, vergibt damit wertvolle chancen. Innerhalb der gegebenen

Voraussetzungen versteckte entwicklungsmöglichkeiten zu entdecken,

lohnt sich auf allen ebenen. Dazu braucht es neben analytischem scharfsinn

auch Kreativität und entscheidungsfreudigkeit.«

Mag. Robert Puhr, Geschäftsführer


BestanD aUF DeM PRüFstanD

Neben dem gewohnt nachhaltigen Management des nationalen Bestands eröffnete sich nun auch

ein neues interessantes Betätigungsfeld: Wohnungsanlagen in den Berliner Bezirken Tempelhof

und Spandau, die mittlerweile fixer Bestandteil des BUWOG-portfolios sind.

die laufende Sanierung – und damit die Werterhaltung

– des BUWOG-Bestands bildet seit jeher

eines der zentralen elemente im erfolgsrezept des

Unternehmens. So auch im vergangenen Geschäftsjahr,

in dem allein in Wien neun Objekte mit insgesamt

42.612 m² nutzfläche und 477 Wohnungen in

Angriff genommen wurden.

pflege des nationalen Bestands

eine Sanierung »à la BUWOG« bedeutet neben

der herstellung eines zeitgemäßen energetischen

Standards vor allem eine spürbare Verbesserung

der Wohnqualität für alle Bewohner. So sollen

Ausstattungsmerkmale, die bei den BUWOGneubauten

selbstverständlich sind, zunehmend

auch in den Bestandsobjekten verwirklicht werden.

der einbau von Aufzugsanlagen zum Beispiel ist eine

maßnahme, die neben mehr Bequemlichkeit vor

allem mehr Barrierefreiheit, etwa für Familien mit

Kindern, beeinträchtigte oder ältere Personen,

bringt. eine weitere, mit großem Zuspruch angenommene

Kategoriehebung ist die Schaffung von

Freiräumen, beispielsweise durch einen Balkon, eine

Loggia oder einen eigengarten. ein neues Wohnglück,

an dem in naher Zukunft verstärkt gearbeitet

wird.

portfolio-Aktivierung in Deutschland

neue dynamik soll auch ins Portfolio der

2253 Wohnungen kommen, die die BUWOG

aus dem ImmOFInAnZ-Bestand in Berlin angekauft

hat. mit dem Portfolio von 28 Objekten

und einer Gesamtnutzfläche von 150.466 m²

(davon 145.919 m² Wohnungen, der rest sind

gewerblich genutzte Flächen) setzt die BUWOG

ein erstes gewichtiges Zeichen am deutschen

Immobilienmarkt. Weitere Investitionen in Berlin

sind für die nahe Zukunft speziell im renditestarken

massensegment geplant und sollen langfristig

die marktpräsenz der BUWOG jenseits der österreichischen

Staatsgrenzen stärken.

Generelle Trends und Tendenzen

mit 30. April 2010 umfasste das Portfolio der

BUWOG/eSG 31.768 Wohnungseinheiten (inkl.

Gewerbe) in ganz Österreich, mit Schwerpunkt

Wien, Steiermark und Kärnten. das entspricht einer

Gesamtnutzfläche von 2.414.771 m² in ganz Österreich.

die Leerstände blieben dabei kontinuierlich

niedrig und orientieren sich nun schon seit Jahren an

der ein-Prozent-marke. Im Gegensatz dazu zeigen

sich, parallel zu den allgemeinen entwicklungen

am österreichischen Wohnungsmarkt, kontinuierlich

steigende tenden-zen in der entwicklung der

nettohauptmiete (Stand 04/10 auf 3,37 im Vergleich

zu 04/09 mit 3,27) und in der entwicklung

der Wohnungsverkäufe. diese weisen ebenfalls eine

klare Aufwärtstendenz auf: 283 Verkäufe im Jahr

2010 stehen 236 Verkäufen im Jahr 2009 gegenüber.

das entspricht einem Plus von 5,28 mio. euro

(2010: 36,58 mio. euro, 2009: 31,30 mio. euro).

glücklich wohnen 13


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

32.500

32.000

31.500

31.000

2.500

2.250

2.000

1.750

1.500

Das PORtFOlIO

In zahlen

pOrTFOlIO-üBErSIchT:

− Bestandseinheiten: 31.768

− nutzfläche: 2.414.771 m²

− Leerstand (exkl. strategischer Leerstand): 940 Wohneinheiten

− nettohauptmiete mtl. (inkl. Kfz-Stellplätze): € 8.128.988,–

− nettohauptmiete je m 2 : € 3,37

− verkaufte mietwohnungen: 283

− erlöse aus mietwohnungsverkauf: € 36.575.694,–

− durchschnittlicher erlös je m 2 : € 1.635,–

ANzAhl DEr WOhNUNGEN BUWOG/ESG

in einheiten

32.355 32.265

2006

2007

32. 373

2008

pOrTFOlIOWErT BUWOG/ESG

32.238

2009

31.768

2010

(beinhaltet Wohngebäude, unbebaute Grundstücke und Projektentwicklungen)

in teur

1.735 1.920

2006

2007

2.302

2008

2.174

2009

2.292

2010


BUWOG/ESG-WOhNUNGEN IN ÖSTErrEIch

Wohnungen gesamt (Stand 30.4.10):

31.768 einheiten (inkl. Gewerbe)

Schwerpunkt der Bestände:

Wien

Steiermark

Kärnten

1.977

582 1.546

1.685

4.976 201

VErkAUFTE WOhNUNGEN IN EINhEITEN

verk. Whg.

84

2006

BUWOG/ESG-NUTzFlächE (%) IN ÖSTErrEIch

Gesamtnutzfläche in neun Bundesländern: 2.414.771m 2

Salzburg 4,8 %

Kärnten 34,9 %

163

2007

175

2008

236

2009

283

2010

11.351

1.599

7.851

UMSATz VErkAUFTE WOhNUNGEN IN MIO. €

tirol 4,9 % Vorarlberg 1,9 %

in mio. €

9,59

2006

23,92

2007

29,86

2008

31,30

2009

36,58

2010

Wien 27,5 %

niederösterreich 4,7 %

Oberösterreich 6,1 %

Burgenland 0,6 %

Steiermark 14,6 %

glücklich wohnen 15


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

1210 Wien, Forsthausgasse

UMFassenD sanIeRt

Sanierung ist für die BUWOG mehr als die herstellung eines zeitgemäßen äußeren Erscheinungsbildes

zur optischen Aufwertung. Wo immer möglich, wird auch der lebensraum durch neue

Balkone oder loggien erweitert und an den inneren Werten der Wohnungen gearbeitet. Weil jede

hebung des bautechnischen Standards mit einem Mehr an Wohnqualität einhergeht.

der reiz, ein neues Objekt zu errichten, kann

tatsächlich übertroffen werden: von der motivation

nämlich, aus einem bestehenden Gebäudekomplex

das Bestmögliche herauszuholen. Sowohl was den

bautechnischen Standard betrifft als auch hinsichtlich

Komfort, Optik und der Lebensqualität der Bewohner.

Auf dem neuesten Stand

eine Pflichtmaßnahme bei allen zu sanierenden

Objekten ist ohne Zweifel die thermische Sanierung.

durch eine verhältnismäßig einfache maßnahme,

nämlich das Anbringen einer dämmschicht an der

äußeren Gebäudehülle, sinkt der energieverbrauch

für die Bewohner in dem maße, wie die Freude über

die damit verbundenen Kosteneinsparungen steigt.

mit dem Ziel, bei möglichst vielen Objekten einen

niedrigenergiehausstandard zu schaffen, liegt die

Latte in der Instandhaltung bewusst hoch.

tatsächlich gelingt es der BUWOG in der regel, im

Zuge von Sanierungen zwischen 30 % und 40 % der

energiekosten einzusparen.

Wertvolle Extras

Wohnglück, das aus der spürbaren einsparung von

energiekosten besteht, ist der BUWOG im rahmen

einer umfassenden Sanierung meist nicht genug.

Auch die Schaffung einer größtmöglichen Barrierefreiheit

und die bestmögliche erweiterung des

Wohnraums in richtung natur stehen ganz oben

im Pflichtenheft der BUWOG. Aktuell installiert

die BUWOG beispielsweise insgesamt 30 Aufzuganlagen.

Weitere 25 Lifte sind in Planung und sollen

dazu beitragen, die Barrierefreiheit und dadurch die

Wohndauer älterer mieter in BUWOG-Objekten zu

erhöhen. Aber auch in puncto Freiraum wird viel

bewegt: derzeit wird in sechs Objekten an wirklich

nutzbaren Balkonen gearbeitet: 13 davon entstehen

überhaupt neu, 288 werden vergrößert,

was im Schnitt einer erweiterung der Freiflächen

von ca. 4 m² bis 5 m² auf deutlich bequemere

7 m² bis 15 m² entspricht. Zusätzlich werden zahlreiche

erdgeschoßwohnungen durch eigengärten

mit direktem Zugang aufgewertet. 65 dieser kleinen,

feinen Grünparadiese sind gerade im Aufbau.


eInstIeG In BeRlIn

Mit dieser ersten übernahme aus dem portfolio der konzernmutter IMMOFINANz legt die BUWOG

den Grundstein für einen weiteren Ausbau der Marktpräsenz in Deutschland. Die Strategie der

nachhaltigen Bestandsbewirtschaftung, die sich für Österreich bestens bewährt hat, soll auch

jenseits der Grenzen zur Anwendung kommen und langfristige Erfolge sichern.

einerseits soll das deutliche Lebenszeichen auf dem

deutschen markt die rolle des Unternehmens als

Kompetenzzentrum für Wohnen innerhalb der

ImmOFInAnZ Gruppe weiter stärken. Andererseits

entspricht der Berliner Ankauf der strategischen

Zielsetzung, das Portfolio auf Großstädte zu

konzentrieren, die auch für internationale Investoren

von Interesse sind. Im Gegenzug ist geplant, künftig

verstärkt Objekte in kleineren Städten abzugeben.

Fokus auf wertige lagen

durch die Übernahme des Portfolios in tempelhof

– einem Bezirk, der durch die Auflassung des

ehemaligen Berliner Stadtflughafens an zentrumsnaher

Attraktivität gewonnen hat – und im westlich

gelegenen Spandau erwirbt die BUWOG

ein Volumen, mit dem von Anfang an profitabel

gearbeitet werden kann. Weitere Zukäufe sind für

die nahe Zukunft geplant und sollen das BUWOG-

Berlin-Portfolio in den kommenden Jahren ausbauen.

klare Deutschland-Strategie

eine langfristige ertragsoptimierung steht klar im

Vordergrund der im Geschäftsjahr 2009/2010

in Angriff genommenen deutschland-Strategie.

ertragsoptimierung bedeutet hier in erster Linie die

Verbesserung von mieterträgen und Cashflows.

das ist ein Grund dafür, dass sich die BUWOG in

deutschland auf das ertragsstarke mittlere Qualitätssegment

konzentriert, in dem deutlich höhere

renditen erzielt werden können als vergleichsweise

mit topobjekten. nicht die »schönsten«, sondern die

profitabelsten häuser bilden darum den Fokus der

Akquisestrategie. Und das ist nur konsequent, setzt

die BUWOG doch auch auf dem heimischen markt

eher auf große Objekte als auf kleine Zinshäuser.

Daten & Fakten

− 2 Standorte: Berlin-Spandau und Berlin-tempelhof

− 2253 Wohnungen mit 145.919 m 2 nutzfläche

− 42 Gewerbeeinheiten mit 4547m 2 nutzfläche

glücklich wohnen 17

D-13407 Berlin, Becherweg


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

GeWInnBRInGenDes DeVelOPMent

IM neUBaU

Wohnen als Wertanlage. ein neues Geschäftsfeld der BUWOG eröffnet

eine neue Kundenschicht: die der Anleger.

1030 Wien, Rennweg 54


glücklich wohnen 19


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

»Mit dem einstieg der BUWOG in den Vorsorgewohnungsmarkt reagieren

wir nicht nur auf einen klar erkennbaren trend, sondern sind auch in der

lage, die aus unserem Kerngeschäft entstehenden Vorteile an einen erweiterten

Kundenkreis weiterzugeben. Weil sich Wohnglück auf mehreren

ebenen bezahlt machen kann.«

Dr. Gerhard schuster, Geschäftsführer


In BeWeGUnG BleIBen

Attraktive und hochqualitative Wohnprojekte sind bei Weitem nicht der einzige Erfolgsmotor der

BUWOG. Ein gutes Gespür für potenziale – auch außerhalb des reinen Wohnungsmarkts –

hält die Dynamik des Unternehmens auf gleich bleibend hohem Niveau.

Als Bauträger stellt die BUWOG ihre Kompetenz

und ihre Konkurrenzfähigkeit in den unterschiedlichsten

Sparten unter Beweis. mit ihrem breiten

Angebot von der günstigen einstiegswohnung in

geförderter miete oder gefördertem eigentum über

großvolumige, freifinanzierte eigentumsobjekte bis

hin zu maßgeschneiderten Vorsorgewohnungen

bearbeitet sie klar definierte Zielgruppen mit ihren

spezifischen Bedürfnissen.

Gesunder Mix

derzeit baut die BUWOG an einer Gesamtnutzfläche

von rund 100.000 m², aufgeteilt auf sieben

Wohnprojekte mit insgesamt 540 Wohnungen

sowie dem Pflegewohnhaus Innerfavoriten auf dem

Gelände der ehemaligen Süßwarenfabrik »heller«.

ein Volumen, das einer Investitionssumme von

156 millionen euro entspricht, ist eine große herausforderung,

aber vor allem eine ideale Ausgangssituation

für den Ausbau unserer marktposition.

Strategisch wird die aktuelle Bautätigkeit auf

unsere zielgruppenspezifischen Schwerpunkte aufgeteilt.

So entstehen zeitgleich Objekte, die einen

günstigen einstieg ins Wohnen ermöglichen, wie

in der Jedlseerstraße, attraktive miet- und eigentumswohnungen

im mittleren Segment, zum Beispiel

im Goldschlag-Carré oder am Laaer Wald, und

freifinanzierte reihenhauseinheiten in Liesing. ein

gesunder mix aus Förderung und Freifinanzierung,

miete und eigentum wird sich speziell in unserem

Großprojekt »hellerfabrik« ergeben. mit dem breit

gefächerten Angebot sprechen wir einen hohen

Prozentsatz der BUWOG-Interessenten mit ihrem

spezifischen Wohnungssuchprofil an.

Schwerpunkt Vorsorgewohnung

Ab sofort konzentriert sich die BUWOG nicht nur auf

das Wohnglück der menschen, die in ihren Objekten

leben, sondern auch auf die Zufriedenheit von Anlegern,

die nach einer sicheren und wertbeständigen

Investitionsmöglichkeit suchen. Zusätzlich zum

Stammgeschäft werden in Zukunft vermehrt Vorsorgewohnungen

im Angebot zu finden sein, die

ergänzend zur errichtung von freifinanzierten und

geförderten miet- und eigentumswohnungen einen

neuen Kompetenzschwerpunkt bilden werden. die

Vorzeichen dafür könnten nicht besser sein, profitiert

die BUWOG durch ihr großes Bauvolumen doch

von ausgezeichneten Konditionen und den damit

verbundenen Kostenvorteilen, die letztlich auch

Investitionswilligen zugutekommen. ein erster

markttest wurde mit 61 Wohnungen am rennweg

bereits erfolgreich abgewickelt. das Projekt ist bereits

voll verwertet, weitere Anlegerwohnungen sind am

Kardinal-rauscher-Platz und in der Koflergasse in

Planung.

planung im Wettbewerb

die Wiener Bauträgerwettbewerbe sind ein

probates Instrument der Qualitätssicherung und der

Innovationsförderung im Wiener Wohnbau. Grund

genug für die BUWOG, sich regelmäßig im rahmen

der Wettbewerbsausschreibungen zu engagieren

und auf diesem Wege trends im Wiener Wohnbau

zu setzen. die erfolge am nordbahnhof in Wien-

Leopoldstadt, beim Projekt »OASe 22« am Areal

der ehemaligen Waagner-Biro-Gründe in Stadlau

oder die seit Jahren erfolgreich verwerteten und

von architektur- und kunstinteressierten menschen

besuchten »hängenden Gärten« am Wienerberg

bestätigen diese Strategie. Für das kommende Wirtschaftsjahr

hat die BUWOG unter anderem Wettbewerbe

wie etwa in der »Seestadt Aspern«, in

Wien-donaustadt im Fokus.

glücklich wohnen 21


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

Wo früher zuckerln und schokoladeköstlichkeiten des Wiener traditionsunternehmens

heller kunstvoll von hand gefertigt wurden oder vom Fließband liefen, informiert

nun eine im Mai 2010 installierte Webcam über den Baufortschritt beim aktuell umfangreichsten

BUWOG-Wohn- und Gewerbeprojekt. Die Verwertung ist bereits voll

angelaufen – im sommer 2011 werden die ersten schlüssel übergeben!

Bauteil c – »Das Passivhaus«


helleR – UnD KOnKReteR

Das moderne Neubauprojekt »hellerpark« mit

seinen insgesamt 239 Wohneinheiten wird

von fünf architektonisch außergewöhnlichen

Bauteilen charakterisiert, die durch einen großzügigen

Grünraum miteinander verbunden

sind. lichtdurchflutete räume, großzügige

Terrassen, Balkone, Veranden, loggien und

Dachgärten sowie modernste Ausstattung in

zentraler Favoritener lage machen das BUWOG-

Großprojekt für Eigentümer und Mieter gleichermaßen

attraktiv.

Drei klare zielgruppen

Wohnglück darf keine Frage des haushaltsbudgets

sein. Unter dieser Prämisse bietet die BUWOG

im »hellerpark« drei Wohnmodelle für die unterschiedlichsten

Bedürfnisse und möglichkeiten an.

Allen Objekten gemeinsam ist die hohe Qualität

der Planung und Ausführung. Feinheiten in puncto

endfertigung und der jeweilige Bauteil mit seinen

individuellen Charakteristika machen den kleinen,

feinen Unterschied:

− für helle rechner – geförderte mietwohnungen

− für helle Genießer – gefördertes eigentum

− für helle Individualisten – freifinanziertes eigentum

Auf dem gesamten Areal laden begrünte ruhezonen

mit schattigen Sitzgelegenheiten zum entspannten

Verweilen und nachbarschaftlichen

Plaudern ein. mit effektvoller Beleuchtung wird

die außergewöhnliche Landschaftsgestaltung in

Szene gesetzt. Genug Platz zum Spielen, Klettern

und toben finden kleine und größere Kinder auf

dem vielfältig ausgestatteten Kinderspielplatz sowie

einem abwechslungsreichen Abenteuerspielplatz.

ein zweigeschossiger Indoorspielplatz garantiert

zudem wetterunabhängigen Spielspaß. ein

Gemeinschaftsraum mit Küche steht zur individuellen

nutzung zur Verfügung. Abgerundet wird das Angebot

durch »Wohnen mit Service«, ein begleitendes

Quartiersmanagement, das bei Bedarf u. a. einkaufsservice,

Wohnungsreinigung, Fensterputzen oder

Bügeldienst übernimmt.

Beste nahversorgung gewährleistet beste Lebensqualität

im »hellerpark«. Bewohner können nicht nur

auf ein umfassendes Angebot an einkaufsmöglichkeiten

zurückgreifen, auch Schulen und Kindergärten

sind in wenigen Gehminuten erreichbar.

Unmittelbar im Areal des Wohnparks befinden sich

ein Spar-Supermarkt und eine Bipa-drogeriefiliale,

zahlreiche weitere Lebensmittelketten sowie eine

Postfiliale und ein kleines einkaufscenter sind in

nächster Umgebung vertreten.

prOJEkTDATEN:

− 90 geförderte mietwohnungen mit Kaufoption

− 48 bis 106 m² Wohnfläche

− offene oder verglaste Loggien

− übergeordnetes Grünraumkonzept

− Abenteuerspielplatz

− 149 geförderte eigentumswohnungen

− 48 bis 151 m² Wohnfläche

− offene oder verglaste Loggien, großzügige terrassen

− Flexibilität durch kombinierbare Grundrisse

− gehobener Ausstattungsstandard

− freifinanzierte eigentumswohnungen im dachgeschoß

− Wohnfläche von 79 bis 126 m²

− 3 bis 5 Zimmer

glücklich wohnen 23

− 3 Bauteile im niedrigstenergiestandard,

davon ein Objekt in Passivhausqualität

− nahversorger-Lebensmittelmarkt mit rd. 1600 m 2

− Spielplätze für verschiedene Altersgruppen

− Lagerräume, Ateliers, Partyräume, Waschsalons, Wellnessbereich

− 256 tiefgaragenstellplätze (Wohnpark)


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

Bauteil B – »an der Promenade«

Bauteil A – »Am platzl«:

Im direkten Anschluss an das charakteristische heller-

Backsteingebäude, entlang der Inzersdorferstraße

30, entstehen geförderte eigentumswohnungen

mit »lebendiger« Fassade. Gitternetze als rankhilfen

für Grünpflanzen schaffen ein grünes Wohngefühl

mitten in der Stadt. Sämtliche Wohnungen verfügen

entweder über terrasse, Balkon oder Loggia. Ateliers

ermöglichen Wohnen und Arbeiten unter einem

dach.

Bauteil B – »An der promenade«:

mit Blick auf die imposante Allee der Scheibenbäume

inmitten des »hellerparks« sowie auf eine Parkfläche

an der Inzersdorferstraße liegt der zweite Bauteil

mit seiner spektakulären Gebäudewölbung und 57

geförderten eigentumswohnungen. Jede Wohnung

ist mit erker-Wintergarten, Loggia oder terrasse ausgestattet.

Auch hier sind die Ateliers prädestiniert fürs

Wohnen und Arbeiten unter einem dach.

Bauteil c – »Das passivhaus«:

das moderne Passivhaus im »hellerpark« liegt an der

Gußriegelstraße und bietet 87 künftigen Parteien

die ideale Kombination aus äußerst niedrigem

energieverbrauch, angenehmem raumklima und

verbesserter Luftqualität. Großzügige isolierverglaste

Veranden sorgen für lichtdurchflutete räumlichkeiten,

im Obergeschoß erweitern dachterrassen den

Wohnraum ins Freie. eine architektonische Besonderheit

stellen die drei verglasten Verbindungsstege

des aus zwei miteinander verknüpften Baukörpern

bestehenden Gebäudes dar.

Bauteil D – »Am park«:

An der nordseite des »hellerpark«-Areals, an der

davidgasse, besticht das markante Gebäude mit

seinen 34 geförderten eigentumswohnungen nicht

zuletzt durch das besondere Fassaden-Farbkonzept in

warmen erdtönen. die Wohnungen verfügen durchwegs

über großzügige Loggien. Im Obergeschoß

erweitern begrünte dachterrassen den persönlichen

Wohnkomfort um private Grünoasen. Zudem legten

die Planer besonderes Augenmerk auf die Schaffung

privater Wellnessbäder: diese sind in der regel natürlich

belichtet und belüftet.

Bauteil E – »Am Spitz«:

Im herzen des »hellerparks« warten geförderte

16 mietwohnungen auf Bewohner mit höchsten

Ansprüchen. der stimmige Farbmix der Fassade mit

viel Platz für Bepflanzungen verleiht der sonnigen

Immobilie eine unverwechselbare Wohnatmosphäre.

Sämtliche Wohnungen des rein parkseitig gelegenen

Bauteils verfügen über lichtdurchflutete räume und

südseitige Loggien. Großzügige maisonetten mit

einzigartigen dachgärten in den obersten etagen

runden diese persönliche ruheoase inmitten der

Stadt ab.


Eine professionelle Minisite

Unter dem motto »hellerpark – konfektioniert

für Ihr individuelles Wohnglück« – informiert die

BUWOG per Projekt-minisite über alle details zum

ambitionierten Bau- und Wohnprojekt. Aussagekräftige

Informationen und attraktive renderings

geben den interessierten Website-Besuchern einen

Vorgeschmack auf das für Sommer 2011 zu erwartende

endergebnis. doch die minisite ist mehr

als eine vollwertige »hellerpark«-Broschüre im netz.

So soll das management der Anmeldungen ebenso

über das Webtool laufen wie die dokumentation

des Baufortschritts, der per Livecam für jedermann

jederzeit abrufbar ist.

Arbeiten im »hellerpark«

Im Altbestand der Süßwarenfabrik, einem markanten

Backsteingebäude, dessen turmgeschoß einen

Blick über ganz Wien bietet, werden auf insgesamt

sechs ebenen exklusive Bürolofts mit einer vermietbaren

Gesamtfläche von 2500 m² geschaffen.

die denkmalgeschützten Lofts mit raumhöhen

bis 3,6 m werden voll saniert und können ab dem

ersten Obergeschoß größenmäßig flexibel geplant,

also beliebig geteilt und zusammengelegt werden.

Bis zu elf einheiten mit einem ganz besonderen Flair

können auf diese Weise entstehen. Fix vorgesehen

ist die Ausstattung mit einem Sanitärkern und einer

teeküche, eine entsprechende Anzahl an PKW-

Pflichtstellplätzen ist im benachbarten »hellerpark«-

Wohnprojekt untergebracht.

Versorgen und pflegen im »hellerpark«

neben dem einzigartigen Wohnerlebnis für

239 Parteien und den exklusiven Büroeinheiten wird

der »hellerpark« eine weitere – und wesentliche –

soziale Funktion erfüllen: Zusätzlich zu den Lofts

ist im Altbestand der »hellerfabrik« ein Wohn- und

Pflegehaus geplant, das in Kooperation mit dem

Wiener Krankenanstaltenverbund im rahmen einer

»Public Private Partnership« errichtet wird.

Als »Wohn- und Pflegewohnhaus Innerfavoriten«

steht das ab Sommer 2011 beziehbare Gebäude

265 hochbetagten menschen offen und verbindet

speziell auf deren Bedürfnisse ausgerichtete Wohnmöglichkeiten

mit umfassenden Betreuungs- und

Pflegeangeboten.

das neue haus wird über acht Bereiche für Langzeitbetreuung

(216 Plätze) und zwei Bereiche für an

demenz erkrankte menschen (49 Plätze) verfügen.

glücklich wohnen 25

Bauteil D – »am Park«


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

PROJeKtDaten:

− Vorsorgewohnungen im freifinanzierten

eigentum

− Wohnfläche von 42 bis 83 m²

− 2 bis 4 zimmer

− vollständig ausgestattete Küchen

− alle Wohnungen mit Gärten, loggien

oder terrassen

− Gemeinschaftsraum, Kleinkinderspiel-

platz, Kinderspielplatz, Kinderspielhaus

PROJeKtDaten:

− einzigartige Dachgeschoßwohnungen

im eigentum

− großzügige Dachterrassen mit Blick

über Wien

− Wohnfläche von 106 bis 181 m²

eRFOlGReIch RealIsIeRt

1030 Wien, rennweg 54 – das erste Vorsorgewohnungsprojekt der BUWOG!

der architektonisch spannende neubau wurde unter

den hohen Ansprüchen konzipiert und realisiert, die

an das aktuelle trendprodukt Vorsorgewohnung

gestellt werden: ein optimaler Wohnungsgrundriss

gehört dazu genauso wie die Qualität der Innenausstattung.

In puncto Parkett, Badezimmer- und

Küchengestaltung wurde die Latte bewusst hoch

gelegt. Was braucht es noch, um das Vorsorgeobjekt

1030 Wien, Salesianergasse 1B

exklusive dachgeschoßwohnungen in einer

exklusiven Lage: das BUWOG-Projekt in der

Salesianergasse richtet sich an eine besonders anspruchsvolle

Klientel. dementsprechend edel ist der

Ausbau in den luftigen höhen der 1930/31 von

Leo Kammel sen. geplanten Altsubstanz realisiert

worden. die großzügige raumaufteilung und die

hochwertigkeit der verwendeten materialien ent-

für künftige mieter interessant zu machen? natürlich

eine verkehrsgünstige Lage, die im dritten Bezirk

sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln

perfekt gegeben ist. Und eine attraktive

Umgebung mit naherholungs-, Gastronomie-, einkaufs-

und Freizeitmöglichkeiten. Auch hier beste

noten für den rennweg!

sprechen den hohen Kundenerwartungen an ein

Prestigeobjekt dieser Klasse. Aber nicht nur die

Wohnungen an sich zählen zum Luxussegment –

auch die Lage ist kaum zu toppen. In die Innenstadt

mit ihren unzähligen restaurants und Geschäften

sind es nur ein paar Schritte.


1140 Wien, Waidhausenstraße 20

Klein und fein präsentiert sich die aus zwei häusern

bestehende Anlage, die sich mit einer breiten Palette

an verfügbaren Wohnungsgrößen an Singles genauso

wie an Familien wendet. hier in Baumgarten

bieten sich beste Voraussetzungen für individuelles

Wohnglück mit Freiraum: So wurden sämtliche

Wohnungen mit Balkonen, terrassen und sogar

eigengärten ausgestattet. Wer noch mehr Grün will,

wird die unmittelbare nähe des erholungsgebiets

Steinhof lieben lernen. mindestens genauso wertvoll

für die frischgebackenen eigentümer der im Sommer

2010 übergebenen Wohnungen sind jedoch die

optimale Infrastruktur und die gute Anbindung an

den öffentlichen Verkehr.

glücklich wohnen 27

PROJeKtDaten:

− 18 freifinanzierte eigentumswohnungen in

zwei häusern

− Wohnfläche von 47 bis 120 m²

− alle Wohnungen mit Balkon oder terrasse

− eG-Wohnungen mit Wintergärten sowie

eigengärten ab 37 m²

− tiefgaragenplätze


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

PROJeKtDaten:

Wohneinheiten linzer straße

− 39 geförderte Mietwohnungen

− Wohnfläche von 39 bis 86 m²

− 2 bis 3 zimmer

− loggien und Dachterrassen

Wohneinheiten Goldschlagstraße

− 30 geförderte eigentumswohnungen

− Wohnfläche von 55 bis 103 m²

− 2 bis 3 zimmer

− loggien, Balkone und Dachterrassen

PROJeKtDaten:

− 103 geförderte Miet- und

eigentumswohnungen

− Wohnfläche von 52 bis 127 m²

− Geschoßwohnungen oder Maisonetten

mit 2 bis 5 zimmern

− alle Wohnungen mit eigengärten,

terrassen und/oder loggien

− tiefgaragenplätze

PROJeKtDaten:

− Reihenhauseinheiten im freifinanzierten

eigentum

− Wohnfläche von 98 bis 146 m²

− 4 bis 6 zimmer mit flexiblen

Wohnungsgrundrissen

− Dachterrassen, eigengärten

− privater schwimmteich

− einzelgaragen bzw. Parkdeck

WOhnGlücK In BaU

Goldschlag-carré – 1140 Wien, linzer Straße

112–116 / Goldschlagstraße 201–203 | geplante

Fertigstellung: herbst 2010

moderne Architektur ist dann gelungen, wenn sie

einen Stadtteil prägt und aufwertet – so wie die

markanten Baukörper des BUWOG-Goldschlag-Carrés.

In attraktiver Lage entsteht hier ein mix von miet- und

eigentumswohnungen, die trotz der perfekten Anbindung

an den Verkehr zu einem großen teil über

eine privilegierte Grünruhelage verfügen. ein weiteres

großes Plus des Goldschlag-Carrés sind die großzügig

geplanten Freiflächen, sowohl in Bezug auf die einzelnen

Wohneinheiten als auch im gemeinschaftlich genützten

raum. der im erdgeschoß geplante Supermarkt

leistet gleich einen zweifachen Beitrag zur Lebensqualität

der künftigen Bewohner: einerseits natürlich

in puncto Infrastruktur, andererseits durch die schöne

Aussicht auf seine begrünte dachfläche.

Verdino – Wohnen am laaer Wald, 1100 Wien, Moselgasse

23–25 | geplante Fertigstellung: Ende 2010

»Verdino« – der name dieses viel versprechenden

Projekts ist Programm. Am rande des beliebten

naherholungsgebiets Laaer Wald und des Butterteichs,

in unmittelbarer nähe zum Böhmischen Prater, entsteht

mit dem lebenswerten BUWOG-Objekt ein vierstöckiges

Wohnhaus in einem vollkommen neuen Stil. mit seinen

vier angedockten Kämmen fügt sich der haupttrakt besonders

harmonisch ins umliegende Landschaftsbild

ein. die geplanten Appartements, maisonetten und

dachgeschoßwohnungen bieten sich für all jene an, die

die nähe der Innenstadt mit einer ruheoase im Grünen

verbinden wollen. An Freizeitgestaltungsmöglichkeiten

in der direkten Umgebung fehlt es ebenso wenig wie

an idealer Infrastruktur und praktikabler Verkehrsanbindung.

Terrassentraum im Süden, 1230 Wien, Erlaaer

Straße 118 | geplante Fertigstellung: herbst 2010

den traum vom eigenen haus träumen viele »Stadtflüchtige«

am liebsten schlüsselfertig. das macht

die neue reihenhaussiedlung der BUWOG besonders

attraktiv – speziell für Familien, die eine gute

Anbindung ans Wiener Zentrum mit einem eigenheim

zum durchatmen verbinden wollen. die Ausgewogenheit

zwischen gemeinschaftlich genutzten Zonen und

der Privatsphäre der eigenen reihenhauseinheit ist bei

dieser Anlage nahe der U6-Station erlaaer Straße ideal

gelungen. So wird sich so mancher künftige Bewohner

nach einem erfrischenden Bad am Schwimmteich auf

die private dachterrasse zurückziehen, um den nachmittag

und Abend im exklusiven Ambiente des eigenen

hauses ausklingen zu lassen.


GRUnDBUch statt sPaRBUch

Mit der konzentration auf das neue Geschäftsfeld der Vorsorgewohnungen spricht die BUWOG

die immer größer werdende zielgruppe von investitionsfreudigen und dabei sicherheitsbewussten

Anlegern an. Eine strategische Ausrichtung ganz nah am kunden, die für beide Seiten viel potenzial

bietet.

hohe Wertbeständigkeit. Stabile und sogar steigende

renditen. rechtliche Absicherung. Kaum eine

andere Anlageform überzeugt durch eine derartige

Palette an Vorteilen wie – die Vorsorgewohnung!

Im Schatten der Finanzkrise hat sich diese attraktive

Investitionsvariante zu einem richtiggehenden trend

entwickelt, der die Kernkompetenzen der BUWOG

genauso trifft wie den nerv der Zeit.

Effektvolle Synergien

Was macht die BUWOG zum prädestinierten

Anbieter von Vorsorgewohnungen? neben Vorteilen,

die auf der hand liegen, wie zum Beispiel

der unschätzbaren erfahrung in der Planung und

errichtung von Projekten auch größter dimension

sind es vor allem die Synergien, die sich für den

Anleger aus der regen Bautätigkeit der BUWOG ergeben.

dass eine Vorsorgeanlage, die im zeitlichen

Verbund mit anderen hochwertigen Wohnobjekten

errichtet wird, von diesem Auftragsgesamtvolumen

nur profitieren kann, ist ebenso klar wie erfreulich

für die Interessenten. dementsprechend stark war

1150 Wien, kardinal-rauscher-platz |

geplante Fertigstellung: Sommer 2011

PrOJeKtdAten:

− Vorsorgewohnungen im freifinanzierten eigentum

− Wohnfläche von 44 bis 88 m²

− 2 bis 4 Zimmer

1120 Wien, koflergasse 1–3 |

geplante Fertigstellung: Ende 2011

PrOJeKtdAten:

− Vorsorgewohnungen im freifinanzierten eigentum

− 1 bis 4 Zimmer

− 40 bis 133 m² große einheiten

auch der Andrang am »tag der offenen tür« für

das erste realisierte Vorsorgewohnungsprojekt am

Wiener rennweg. ein Objekt, das mittlerweile voll

verwertet und auch bereits übergeben ist.

professioneller Service

neben der errichtung und Verwaltung von Vorsorgewohnungen,

die sowohl durch ihre Lage als auch

die hohen Standards in Bauqualität und Ausstattung

den Anforderungen des marktes perfekt entsprechen,

überzeugt die BUWOG durch engagierten

rundum-Service für den Käufer. Spezialisierte

Berater kümmern sich nicht nur um die professionelle

Abwicklung des Ankaufs an sich, sondern stellen

auch mietvertragsmuster für die künftige Weiterverwertung

zur Verfügung. Zur intensiven Betreuung

der anlagewilligen Kunden gehören auch

eine fundierte Prognoserechnung, eine persönliche

Anlageberatung und nicht zuletzt die Abwicklung

der Umsatzsteuer-Voranmeldung – kurz: die Übernahme

des gesamten organisatorischen Aufwands.

1030 Wien, rennweg 54 *) |

Schlüsselübergabe: Sommer 2010

PrOJeKtdAten:

− Vorsorgewohnungen im freifinanzierten eigentum

− Wohnfläche von 42 bis 83 m²

− 2 bis 4 Zimmer

− vollständig ausgestattete Küchen

glücklich wohnen 29

GlücKlIch WOhnen – UnD VORsORGen!

− beständige, monatlich indexierte

Mieteinnahmen

− sichere Investition durch

Grundbucheintrag

− steuerliche und rechtliche Vorteile

− ausgezeichnete lagen, intelligente Raum-

aufteilung und topausstattung für

optimale Vermietbarkeit

− kompetente, professionelle und

engagierte Beratung in jeder Phase von

der Planung über den Bau bis zur

Vermietung und Instandhaltung

*) bereits voll verwertet


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

aUssIcht aUF WOhnGlücK

VIVO 12 – Wohnen am puls der Stadt, 1120 Wien, Aßmayergasse 30–34,

geplante Fertigstellung: Sommer 2012

Singles, junge Pärchen oder junge eltern sind die

Zielgruppe nummer eins für Vivo 12 – das BUWOG-

Projekt am Puls der Stadt. Verkehrsgünstig und

doch ruhig, mitten in der Stadt und doch in grüner

Umgebung, mit vielen einkaufs- und gleichzeitig

rückzugsmöglichkeiten – hier finden viele Wohnbedürfnisse

ihren gemeinsamen nenner. Großzügig

eingeplante Freiflächen und gleich drei Parkanlagen

in unmittelbarer nähe erhöhen zusätzlich die

Attraktivität der intelligent angelegten Wohnungen.

Ideale Grundrisse, optimale Infrastruktur und eine

nicht minder günstige Anbindung an das öffentliche

Verkehrsnetz machen Vivo 12 zum in jeder hinsicht

lebenswerten Objekt für menschen auf der Suche

nach wertbeständigem eigentum.

Modernster Wohnraum am rosengarten, 1110 Wien, rosa-Jochmann-ring,

geplante Fertigstellung: Ende 2012

einen ganzen rosengarten legt die BUWOG ihren

künftigen mietern in attraktiver Kaiserebersdorfer

Stadtrandlage zu Füßen. Auf dem Gelände einer

ehemaligen rosengärtnerei entsteht ein sensibel

geplantes Wohnobjekt, das sich nicht zuletzt

aufgrund seiner gärtnerisch gestalteten Freiflächen

harmonisch in die tradition der Umgebung einfügen

wird. Um dieses Ambiente auch in den Wohnraum

zu holen, sind Freiflächen für alle Wohnungen

vorgesehen. Bemerkenswert ist der hohe Freizeitwert

der Anlage in Kombination mit einer Infrastruktur,

die nichts zu wünschen übrig lässt. Und

auch der kulturelle Aspekt kommt nicht zu kurz: das

nahe gelegene Schloss neugebäude lockt laufend

mit Ausstellungen und im Sommer mit Freiluftkino.

Danubino – Wohnen nahe dem Freizeitparadies, 1210 Wien, Jedleseer Straße 5,

geplante Fertigstellung: Sommer 2012

Zwischen donauinsel und Alter donau entsteht eine

neue Wohnanlage mit sensationellem Panorama:

den Kahlenberg und den Leopoldsberg vor Augen,

kann man der hektik der Großstadt entspannt

den rücken kehren – obwohl diese nur ein paar

Stationen mit den »Öffis« entfernt ist. »danubino«

verbindet eine gute Floridsdorfer Lage unweit des

Florido-towers mit allen Annehmlichkeiten einer

Oase 22, 1220 Wien, Erzherzog-karl-Straße/Stadlauer Straße,

geplante Fertigstellung: Ende 2012

der gesellschaftliche Wandel bringt auch eine

Veränderung der Wohnansprüche mit sich. das

innovative BUWOG-Projekt »Oase 22« ist mit

zukunftsweisenden neuen Wohnformen die

perfekte Antwort auf die Verbindung von Wohnen

und Arbeiten bzw. die unterschiedlichsten Formen

von Partnerschaften und Gemeinschaften. nicht umsonst

stehen individuelle entfaltungsmöglichkeiten

familiengerechten Wohnanlage. die Infrastruktur

in bequemer Gehweite ist exzellent, die einrichtungen

im »danubino« sind speziell auf Familien

ausgerichtet. Und auch das Freizeitprogramm steht

bereits: Wassersportler, radfahrer, Jogger oder

leidenschaftliche Spaziergeher werden das grenzenlose

Angebot in direkter nachbarschaft besonders

zu schätzen wissen.

ganz oben im Pflichtenheft der Planer. Ihnen wird in

den einzelnen Wohneinheiten viel raum gewidmet,

während bestimmte allgemein nutzbare Flächen und

räume hausgemeinschaftlich zweckbestimmt und

organisiert werden sollen. ein Wohnidyll, das dank

der verlängerten U2-Linie nur wenige minuten von

der Innenstadt entfernt und infrastrukturell bestens

erschlossen ist.


glücklich wohnen 31

PROJeKtDaten:

− 53 geförderte eigentumswohnungen

− 12 freifinanzierte eigentumswohnungen

− 14 freifinanzierte Dachgeschoß-

eigentumswohnungen bzw. Maisonetten

− Wohnfläche von 46 bis 115 m²

− 2 bis 4 zimmer

− 2 Kleinkinderspielplätze

PROJeKtDaten:

− Wohnungen in geförderter Miete mit

Kaufoption nach 10 Jahren

− Wohnfläche von 57 bis 112 m²

− 2 bis 5 zimmer

− alle Wohnungen mit loggia, Balkon,

terrasse oder Garten

PROJeKtDaten:

− 110 Wohnungen in freifinanziertem

eigentum

− Wohnfläche von 38 bis 110 m²

− 1 bis 5 zimmer

− alle Wohnungen mit loggia, Balkon,

terrasse oder Garten

PROJeKtDaten:

− 63 geförderte Mietwohnungen

− flexible Wohnformen mit unterschiedlichen

typologien

− gemeinschaftliche Dachterrasse mit

Grillplatz


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

FacIlIty-ManaGeMent

Für die umfassenden herausforderungen im Bereich Facilitymanagement

ist die BUWOG mit ihrem neuen tochterunternehmen

bestens gewappnet.

1100 Wien, Business Park Vienna


glücklich wohnen 33


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

»Der trend, Verwaltungstätigkeiten auf allen ebenen, vom privaten bis

zum gewerblichen Bereich, durch den einsatz von umfassendem Knowhow

zu professionalisieren, kommt der Forcierung des neuen BUWOG-

Geschäftsfelds in jeder hinsicht entgegen.«

Ing. erich W. Fuchs, Geschäftsführer BUWOG-FM


eRWeIteRte PeRsPeKtIVen

Im Jänner 2010 nahm die BUWOG-Tochter BUWOG Facility Management Gmbh ihre operative

Tätigkeit auf. Jetzt geht das neugegründete hausverwaltungs- und Facility-Management-Unternehmen

naturgemäß auf Expansionskurs. Das Gewinnen von kunden außerhalb des konzernportfolios

steht dabei ganz oben auf der New-Business-liste.

Umfassender Service aus einer hand. ein überzeugendes

Verhandlungsargument, das bei der

BUWOG-Fm nicht nur auf dem Papier besteht. egal,

ob es um die Ansprache neuer Privat- oder Firmenkunden

geht: dem marktneuling BUWOG-Fm mit

seinen insgesamt rund 30 mitarbeitern kommt die

umfassende erfahrung seines mutterunternehmens

vollinhaltlich zugute.

Spezialisierung 1:

Büro- und Gewerbeobjekte

Gerade bei Büro- und Gewerbeobjekten ist eine

nahtlos ineinander übergreifende Wertschöpfungskette

entscheidend. nur sie garantiert die perfekte

Bewirtschaftung und damit auch die Wertsteigerung

eines Objekts. darum bietet die BUWOG-Fm auch

Immobilienbetreuung als Generaldienstleister mit

24-Stunden-Verfügbarkeit an. damit liegen alle

Leistungen vom Consulting bei der Planung bis

hin zu Verwaltung und Facility-management im

laufenden Betrieb in einer hand. das schont die

betriebseigenen ressourcen und gibt dem Vertragspartner

die Sicherheit, dass sein Projekt nicht nur

professionell, sondern auch mit entsprechendem

Weitblick verwaltet wird.

Spezialisierung 2:

Wohn- und zinshäuser / Anlageobjekte

ein Anbieter – viele Vorteile. Und im Falle der

BUWOG-Fm kommen diese ganz besonders den

Anlage-eigentümern von Wohn- und Zinshäusern

zugute. hier kümmert sich ein und derselbe persönliche

Ansprechpartner um sämtliche organisatorische

Belange. Vertragsabwicklungen, Finanzmanagement,

hausbetreuung, rechtsberatung, Sanierungsmaßnahmen

– die Aufgabenbereiche sind umfassend

und werden unter Berücksichtigung von

größtmöglicher ressourcenschonung koordiniert.

Insofern trägt der BUWOG-Fm-Verwalter mit seinem

permanenten einsatz für ihm zugeteilte Objekte –

24-Stunden-Verfügbarkeit! – langfristig zu einer gesicherten

Wertsteigerung bei.

Spezialisierung 3:

Eigentumswohnungen

die professionelle Abwicklung aller Verwaltungstätigkeiten

in Verbindung mit Wohnungseigentum

– vom Finanzmanagement über die Betreuung des

Objekts bis hin zu behördlichen Angelegenheiten

und Sanierungsmaßnahmen – beginnt bei der

BUWOG-Fm im Kleinen: beim eigenheim. Speziell

Privatpersonen in eigennutzung oder jene, die

ihren Besitz vermieten, schätzen die engagierte

persönliche Betreuung der Facility-management-

Spezialisten. ein 24-Stunden-Service, der einerseits

absolut leistbar ist und sich andererseits

schnell bezahlt macht. denn mit der

BUWOG-Fm als mittler und Vermittler verwandelt

sich jeder noch so kleine Organisationsaufwand

in Zeit – zur freien Verfügung! die

österreichweite Vertretung vor Ort trägt als wesentlicher

Faktor zum Gelingen dieses modells bei.

glücklich wohnen 35


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

9900 lienz, hotel »sonne«

BReItes sPeKtRUM, nah aM KUnDen

Aktuell managen die BUWOG/ESG-Gruppe und die BUWOG-FM gemeinsam ein Immobilienportfolio

von mehr als 1600 Objekten mit rund 3,6 Mio. m² Nutzfläche und bewegen sich damit im Spitzenfeld

der österreichischen hausverwaltungen. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil besteht dabei

in der überregionalen Organisation mit einem dichten Netz an Standorten in mehreren Bundesländern.

Für einen »marktneuling« bedeutet ein einstiegsjahr,

wie es der Facility-management-Zweig der BUWOG

nun stolz präsentiert, erfolg auf der ganzen Linie.

einen wesentlichen Faktor dafür stellt mit Sicherheit

das breite Leistungsspektrum der BUWOG-Fm in

Verbindung mit einer Vielzahl an speziellen dienstleistungen

wie zum Beispiel der rund-um-die-Uhr-

Betreuung – auch dank der zahlreichen regionalen

Standorte – dar.

Full-Service in lienz

die Vorzeige-Akquisition der BUWOG-Fm in ihrem

ersten Geschäftsjahr beläuft sich auf eine Gesamtnutzfläche

von 7300 m² und stellt den neu

gegründeten Geschäftsbereich vor eine herausforderung,

bei der die Verwaltungsexperten sämtliche

trümpfe ihrer Leistungspalette ausspielen

können: Gewidmet als hotel-, Büro- und Geschäftszentrum

und in zentraler Lage in Lienz/Osttirol, ist

die »Sonne« ein gemischt genutztes Objekt, das

geradezu prädestiniert für den Full-Service der

BUWOG-Fm ist. Zusätzlich zum hauptmieter, dem

Best-Western-hotel »Sonne« mit rund 70 Prozent

der nutzfläche, verwaltet die BUWOG-Fm künftig

die Geschäftslokale, einen vermieteten Bürotrakt

sowie eine tiefgarage.

projekt- und Baumanagement

neben den klassischen Aufgaben des Facilitymanagements

engagiert sich die BUWOG-Fm intensiv

im Bereich des Projekt- und Baumanagements, zum

Beispiel im Zuge von Sanierungen. hier wurde im

vergangenen Geschäftsjahr intensiv an vier Schwerpunktprojekten

mit einem Gesamtinvestitionsvolumen

von 23,9 mio. euro gearbeitet.


1. »Business park NEU«

Abschluss: november 2010

Im bestehenden Business Park Vienna mit seinen

insgesamt sieben modulen wurden zwei aktuelle

Leerstände mit insgesamt 15.000 m² Fläche einer

umfassenden Sanierung bzw. einem Um- und Ausbau

unterzogen. modul zwei erhielt eine komplett

neue raumgestaltung von der metalldecke bis zum

teppich. Zudem wurde die Klimaanlage von 2-Leiter-

auf moderne 4-Leiter-Fan-Coils umgestellt und

mit einer metallverkleidung versehen. das modul

drei wurde nach Vorgabe des Folgemieters komplett

neu ausgebaut.

2. BUWOG-Büro-Vermietungsoffensive

Abschluss: September 2010

Im Zuge einer groß angelegten Vermietungsoffensive

wurden leer stehende Bestandsflächen

in insgesamt elf Büroeinheiten umfassend saniert

(Ausmalen, neue Böden, einbau von Klimaanlagen).

eine modernisierung der Allgemeinbereiche

ergänzte diese Attraktivitätssteigerung: erneuerung

des mieterleitsystems sowie der Stockwerksbezeichnungen,

erneuerung der Beleuchtung und

Ausmalen in den Stiegenhäusern, erneuerung der

Sprechanlagen und teilweise Fassadensanierungen

etc.

3. Sanierungspaket residential

Abschluss: dezember 2010

Im Sanierungsumfang mit der Büro-Vermietungsoffensive

vergleichbar, wurde die Attraktivität von

insgesamt zehn Wohnobjekten massiv erhöht. ein

besonderer Fokus lag dabei auf der herstellung eines

zeitgemäßen optischen und funktionellen Standards

bei Gründerzeitbauten. Angefangen bei einer umfassenden

Sanierung der Innenhöfe, über die Abdichtung

von Balkonen und terrassen inklusive

baulicher Instandsetzung bis hin zur restaurierung

bestehender holzkastenfenster.

4. laufende Instandhaltungsmaßnahmen

Abschluss: April 2011

die bauliche Instandhaltung sämtlicher Immofinanz-

Liegenschaften durch die BUWOG-Fm erstreckt sich

von der Fassaden-, dach- und Fenstersanierung bis

hin zur Sanierung der Steigleitungen für elektro und

Gas, dem Ausmalen der Allgemeinbereiche und

diversen kleineren Instandhaltungsarbeiten sowie

Brauchbarmachung von Bestandsflächen.

1110 Wien, handelskai 269

glücklich wohnen 37

leIstUnGsüBeRsIcht IM PROJeKt- UnD

BaUManaGeMent

− generelle Vertretung des hauseigen-

tümers im gesamten Projektablauf:

Bauherrnvertretung

− Mitwirkung im behördlichen

Genehmigungsverfahren

− Organisation und leitung von

Planungs- sowie Baubesprechungen

− Beauftragung der Planer und des

Bauunternehmers

− ausschreibung der Planung

− Mitwirkung bei der ausschreibung

der Bauleistungen

− Baustellenbegehungen

− Mieterinformation

− Unterstützung bei Vermarktung

und neuanmietung

− Durchführung der bautechnischen

abnahme

− Prüfung der Rechnungen

− Gewährleistungsverfolgung


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

FInanzManaGeMent

Finanzmanagement, das den heutigen anforderungen genügen will,

muss vor allem sicherheitsorientiert sein. stabilität ist gefragter denn je.

1030 Wien, salesianergasse 1b


glücklich wohnen 39


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

»Das Geschäftsjahr 2009/2010 brachte für die BUWOG eine Reihe

von positiven entwicklungen. ein wesentlicher schritt mit nachhaltiger

Wirkung auf die zukünftigen Investitionsmöglichkeiten war mit sicherheit

die vorzeitige tilgung der ehemaligen Bundesdarlehen. Mit einer

gestärkten eigenkapitalbasis eröffnen sich schnell neue Perspektiven.«

Mag. andreas Ratzinger, Geschäftsführer


Beste VORaUssetzUnGen

Die ehemaligen Bundesdarlehen der BUWOG – von der konzernmutter IMMOFINANz im zuge

der privatisierung von der republik Österreich erworben und bei der BUWOG als Verbindlichkeit

von 246 Mio. Euro bilanziert – wurden vorzeitig zurückgezahlt. Eine wichtige Neuordnung der

Finanzierungsstruktur!

die eigentlich bis zum Jahr 2065 laufenden darlehen

wurden im Geschäftsjahr 2009/2010 und damit

lange vor der Zeit getilgt. Für die vorzeitige tilgung

wurde der wesentlich geringere Betrag von 130 mio.

euro vereinbart, da ja schon die ImmOFInAnZ

Group die darlehen im Zuge der Privatisierung

wegen der niedrigen Verzinsung mit Abschlag

erworben hatte.

Aus dieser Finanzierungsmaßnahme entstand ein

Buchgewinn von 116 mio. euro, woraus, saldiert

mit damit im Zusammenhang stehenden unbaren

Aufwendungen, der außerordentliche Gewinn von

93 mio. euro resultiert. das BUWOG-eigenkapital

stieg durch diese Finanzierungstransaktion in Verbindung

mit dem Kapitalzuschuss von 20 mio. euro

somit insgesamt um 113 mio. euro. die eigenmittelquote

verbesserte sich signifikant von 25 Prozent auf

36 Prozent.

Markanter liquiditätszufluss

diese transaktion ging auf Seiten der ImmOFInAnZ

Group mit einer deutlichen Verbesserung der Liquidität

in höhe von 110 mio. euro einher. Auf ebene der

BUWOG konnten 20 mio. euro Liquiditätszufluss ver-

zeichnet werden. die mittel für die refinanzierung

werden durch ein darlehen der raiffeisenlandesbank

nÖ/Wien sichergestellt, die sich als Bestbieter gegen

sieben weitere Banken durchsetzen konnte. Im Juli

2010 wurde die günstige Kapitalmarktsituation zum

Abschluss eines Fixzinsswaps genutzt – damit wurde

die refinanzierung ganz im Sinne einer vor- und umsichtigen

Finanzierungspolitik abgerundet.

Direkte Umsetzung in projekte

die BUWOG wird die stark gestiegene eigenkapitalquote

und die zusätzliche Liquidität zur Fortsetzung

ihrer Wachstumsstrategie nutzen. Allein

in Wien sind derzeit entwicklungsprojekte mit

einem Gesamtvolumen von über 200 mio. euro in

Bau oder in Vorbereitung. darüber hinaus hat die

refinanzierung der ehemaligen Bundesdarlehen

Signalcharakter für die Vertrauenswürdigkeit der

BUWOG und der gesamten ImmOFInAnZ-Gruppe.

In Zeiten, in denen die Anforderungen an die Bonität

und Projektqualität so hoch sind wie nie zuvor,

macht sich ein derart klarer Beweis eines sicherheitsorientierten

und nachhaltigen Finanzmanagements

auf allen ebenen bezahlt.

glücklich wohnen 41


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

aGGReGIeRte BIlanz

nach UGB zUM 30.4.2010 BUWOG/esG

in tsd. €

AkTIVA

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

825.899 523.187 1.349.085

1. rechte 2.649 2 2.651

2. Stundungen

II. sachanlagen

17.395 940 18.335

1. Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und Bauten 754.417 520.274 1.274.691

2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1.515 90 1.605

3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau

III. Finanzanlagen

15.851 434 16.284

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.475 3.475

2. Beteiligungen 1 1

3. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens 2 2

4. Sonstige Ausleihungen 30.596 1.446 32.041

B. Umlaufvermögen

I. Zur Veräußerung bestimmte Sachanlagen

1. hilfs- und Betriebsstoffe

263.793 46.434 310.228

2. Zur Veräußerung bestimmte unfertige Bauten

3. Geleistete Anzahlungen

4. Grundstücke, grundstücksgleiche rechte, zur Veräußerung

bestimmte fertige Bauten

56.042 56.042

II. Forderungen, Verrechnungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.616 2.479 11.095

2. Verrechnung und Forderungen a. d. hausbewirtschaftung 73.915 29.587 103.502

3. Forderungen gg. verbundenen/beteiligten Unternehmen 69.137 4.260 73.397

4. Sonstige Forderungen 14.944 3.386 18.331

III. Kassenbestand, Guthaben bei Banken 41.139 6.722 47.861

c. Aktive rechnungsabgrenzungsposten 13.671 6.148 19.819

1. Sonderposten gem. 39 (28) WGG 13.241 5.728 18.969

2. Sonstige 430 420 850

BIlANzSUMME 1.103.363 575.770 1.679.133

* zur Verdeutlichung der Volumina der beiden organisatorisch, aber nicht gesellschaftsrechtlich zusammengelegten Unternehmen BUWOG und esG werden hier die zahlen in aggregierter

Form angeführt, stellen jedoch keinen Konzernabschluss im sinne des § 244 UGB dar.

*


pASSIVA

in tsd. €

glücklich wohnen 43

A. Eigenkapital 393.710 46.627 440.337

I. stammkapital 18.895 5.087 23.982

II. Kapitalrücklagen

1. Gebundene 1.465 547 2.012

2. Ungebundene 60.257 60.257

III. Gewinnrücklagen

1. Gesetzliche rücklage 9.447 2.544 11.991

2. Andere rücklagen 187.522 36.318 223.840

IV. Bilanzgewinn 116.124 2.131 118.254

B. Sonderposten zum Anlagevermögen 58.611 58.611

c. rückstellungen 24.951 21.521 46.473

1. rückstellungen für Abfertigungen 3.044 646 3.690

2. rückstellungen für hausbewirtschaftung 16.318 20.191 36.508

3. Sonstige rückstellungen 5.589 685 6.274

D. Verbindlichkeiten 626.090 507.589 1.133.680

1. Anleihen 1.453 1.453

2. Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten 328.114 84.618 412.732

3. Verbindlichkeiten gg. Gebietskörperschaften 185.684 374.020 559.704

4. erhaltene Anzahlungen 637 637

5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.994 1.692 6.686

6. Verrechnung u. Verbindlichkeiten a. d. hausbewirtschaftung 15.484 8.531 24.015

7. Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen 3 109 112

8. Sonstige Verbindlichkeiten 89.722 38.620 128.342

E. passive rechnungsabgrenzungsposten 32 32

1.103.363 575.770 1.679.133


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

in tsd. €

1. Umsatzerlöse 113.381 54.720 168.101

2. Bestandsveränderungen aus fertigen zur Veräußerung bestimmten Bauten 18.950 18.950

3. Aktivierte eigenleistungen 1.627 937 2.565

4. Sonstige betriebliche erträge

GUV-BeRIcht nach UGB –

WIRtschaFtsJahR 2009/10

a) erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen mit Ausnahme Finanzanlagen 34.285 2.568 36.853

b) erträge aus der Auflösung von rückstellungen 135 135

c) erträge aus der Verrechnung hausbewirtschaftung 3.776 6.878 10.654

d) Übrige 1.562 166 1.729

5. Aufwendungen für bezogene herstellungsleistungen –27.562 –563 –28.125

Betriebsleistung 146.020 64.841 210.861

6. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter –9.831 –1.786 –11.617

b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche

mitarbeitervorsorgekassen

–55 29 –26

c) Aufwendungen für Altersversorgung

d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom entgelt

–69 –27 –96

abhängige rückstellungen für Abfertigungen, Abgaben und Pflichtbeiträge –2.680 –509 –3.189

e) Sonstige Sozialaufwendungen –332 –19 –351

7. Abschreibungen –33.584 –14.535 –48.119

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

a) Steuern, soweit sie nicht unter Steuern vom einkommen und vom ertrag fallen –625 –477 –1.102

b) Aufwendungen aus der Verrechnung hausbewirtschaftung –7.646 –683 –8.329

c) Übrige –62.707 –36.702 –99.409

Aufwand der leistungserstellung –117.527 –54.710 –172.237

9. Betriebsergebnis (zwischensumme 1.– 8.) 28.492 10.132 38.624

10. Finanzerträge 7.107 489 7.596

11. Finanzaufwendungen –11.812 –7.380 –19.192

12. Finanzergebnis (zwischensumme 10.–11.) –4.706 –6.891 –11.596

13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23.787 3.241 27.028

14. Außerordentliche erträge 115.897 115.897

15. Außerordentliche Aufwendungen –22.753 –22.753

16. Außerordentliches Ergebnis 93.144 93.144

17. Steuern vom einkommen und vom ertrag –807 –1.110 –1.918

18. Jahresüberschuss = Bilanzgewinn 116.124 2.131 118.254

* zur Verdeutlichung der Volumina der beiden organisatorisch, aber nicht gesellschaftsrechtlich zusammengelegten Unternehmen BUWOG und esG werden hier die zahlen in aggregierter

Form angeführt, stellen jedoch keinen Konzernabschluss im sinne des § 244 UGB dar.


eRläUteRnDe BeMeRKUnGen

zUR BIlanz UnD GeWInn-&-VeRlUst-RechnUnG

die im immateriellen Anlagevermögen bilanzierten

Stundungen betreffen rückzahlbare Annuitätenzuschüsse

aus der Wohnbauförderung. Bis zum

Vorjahr wurden hier in der Bilanz der BUWOG auch

an mieter gestundete mieten bilanziert. Aufgrund der

im Geschäftsjahr vorgenommenen refinanzierung

der ehemaligen Bundesdarlehen wurden die

restlichen mietenstundungen per 30.04.2010

aufwandswirksam als außerordentlicher Aufwand

aufgelöst.

die unter den Sachanlagen ausgewiesenen Gebäude

der Gesellschaften werden zu Anschaffungs-

bzw. herstellungskosten, vermindert um die

jährliche lineare Abschreibung, angesetzt. die Gebäude

der BUWOG werden mit zwei Prozent jährlich

abgeschrieben, jene der eSG auf die steuerliche

restnutzungsdauer, der durchschnittliche

Abschreibungssatz beträgt 1,8 Prozent.

In den sonstigen Ausleihungen sind zur Finanzierung

von Wohnungen gewährte darlehen und Kaufpreisstundungen

sowie Forderungen aus Schuldabtrennungen

aus dem Verkauf von Bestandswohnungen

enthalten.

Unter Verrechnungen und Forderungen aus der

hausbewirtschaftung werden v. a. Forderungen aus

von den Gesellschaften vorfinanzierten erhaltungs-

und Verbesserungsmaßnahmen ausgewiesen. In

den Forderungen an verbundene/beteiligte Unter-

nehmen werden die an Projektgesellschaften

gewährten darlehen sowie an Konzernmuttergesellschaften

gewährte Finanzierungsvorlagen

ausgewiesen. die sonstigen Forderungen enthalten

im Wesentlichen Forderungen aus Kaufpreisen aus

dem Verkauf von Bestandswohnungen.

die BUWOG bilanziert unter Sonderposten zum

Anlagevermögen aus der Wohnbauförderung

erhaltene Baukostenzuschüsse.

In den rückstellungen für hausbewirtschaftung sind

angesparte und noch nicht verwendete erhaltungs-

und Verbesserungsbeiträge der mietobjekte der

Gesellschaften passiviert.

die Verrechnungen und Verbindlichkeiten aus der

hausbewirtschaftung enthalten v. a. noch nicht

verwendete rückzahlungspflichtige erhaltungs- und

Verbesserungsbeiträge der mieter.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind die von den

mietern an die Gesellschaften geleisteten Grund-

und Baukostenbeiträge die wesentlichste einzelposition.

mit dieser korrespondiert der unter den

aktiven rechnungsabgrenzungen ausgewiesene

Sonderposten gem. § 39 Abs. 28 WGG, dessen

Bildung aufgrund einer Systemumstellung aus der

Wohnrechtsnovelle 2000 erforderlich war.

glücklich wohnen 45


Bericht zum Geschäftsjahr 2009/2010 – BUWOG-Gruppe

KOntInUIeRlIcheR FORtschRItt

V.l.n.r.: Ing. erich W. Fuchs, Mag. andreas Ratzinger, Mag. Daniel Riedl, Dr. Gerhard schuster, Mag. Robert Puhr

Auch im neuen Geschäftsjahr 2010/2011 legen wir den Fokus auf unsere Geschäftsbereiche

Bestandsmanagement, projektentwicklung und Facility-Management. Wir wollen den

eingeschlagenen Erfolgsweg weiter gehen und haben uns dafür ehrgeizige ziele gesetzt:

Fokus Asset-Management

Im Bestandsbereich werden wir die Weiterentwicklung

unseres Portfolios vorantreiben. dies

werden wir durch gezielte Verkäufe von Objekten in

Österreich und durch eine erweiterung des Portfolios

richtung Berlin umsetzen. Zusätzlich werden wir

weiterhin Wohnungen aus unserem parifizierten

Bestand verkaufen und konsequent an der Instandhaltung

unserer Objekte arbeiten.

Fokus Development

In der Projektentwicklung wollen wir der marktführerschaft

in Wien einen Schritt näher kommen.

dazu haben wir eine Vielzahl von Projekten in der

Pipeline. Im laufenden Geschäftsjahr werden wieder

neue Projekte in unterschiedlichen marktsegmenten

gestartet – von der geförderten mietwohnung bis

zur freifinanzierten eigentumswohnung.

Fokus Facility-Management

Im Bereich des Facility-managements wollen wir

durch die Akquisition von Verwaltungsobjekten

weiter wachsen. Zusätzlich werden wir die durch

das verwaltete Volumen entstandenen Synergien

ausweiten und Vorteile für unsere Kunden erwirtschaften.

2010/2011 verspricht, ein in jeder hinsicht

spannendes Geschäftsjahr zu werden. Wir, und mit

uns das gesamte team der BUWOG-Gruppe, werden

unser Bestes geben, um das vorhandene Potenzial

erfolgreich auszuschöpfen – mit Leidenschaft!

mag. daniel riedl dr. Gerhard Schuster mag. robert Puhr mag. Andreas ratzinger Ing. erich W. Fuchs


IMPRessUM

ArchITEkTEN & küNSTlEr

Bauvorhaben Architekt kunstprojekt

Geriatriezentrum heller-Fabrik hermann & Valentiny und Partner

Umbau BUWOG-hauptgebäude, Atelier heiss Zt Gmbh

hietzinger Kai 131 Susan hefuna

heller-Wohnpark Querkraft Architekten Zt Gmbh

Architekten Lautner & Kirisits

hermann & Valentiny und Partner

Architekt Albert Wimmer Zt Gmbh

erlaaer Straße hermann & Valentiny u. Partner

moselgasse 25 Arch. dI dr. Patricia Zacek

Linzer Straße/Goldschlagstraße Arch. edda Bannert Zt Gmbh

Waidhausenstraße Arch. edda Bannert Zt Gmbh

heustadelgasse Pichler & traupmann Architekten Zt Gmbh

Oase 22 Arch. Köb & Pollak mit Alexander Schmoeger Josef Bernhardt

Aßmayergasse Arch. edda Bannert Zt Gmbh

OrGANE DEr BUWOG / ESG / BUWOG-FM

BUWOG

Geschäftsführer

mag. robert Puhr

mag. daniel riedl mrICS

dr. Gerhard Schuster

Aufsichtsrat

dr. michael Knap,Vorsitzender

mag. Klaus hübner, Stv. des Vorsitzenden

nick van Ommen mBA, mitglied

dr. eduard Zehetner, mitglied

Christa maria reisner, mitglied *)

maria Wodounik, mitglied *)

prokurist

mag. Andreas ratzinger

IMprESSUM

Medieninhaber und herausgeber:

BUWOG – Bauen und Wohnen

Gesellschaft mbh

hietzinger Kai 131

1130 Wien

tel.: +43 1 87828-1000

Fax: +43 1 87828-5299

e-mail: office@buwog.at

www.buwog.at

Satz- und druckfehler vorbehalten.

Stand: September 2010

ESG

Geschäftsführer

mag. robert Puhr

mag. daniel riedl mrICS

dr. Gerhard Schuster

Aufsichtsrat

dr. michael Knap,Vorsitzender

mag. Klaus hübner, Stv. des Vorsitzenden

nick van Ommen mBA, mitglied

dr. eduard Zehetner, mitglied

erhard Altmann, mitglied *)

erich Pinter, mitglied *)

prokurist

mag. Andreas ratzinger

*) Belegschaftsvertretung

Ihre Ansprechpartner:

BUWOG-Geschäftsführung

mag. daniel riedl mrICS

dr. Gerhard Schuster

mag. robert Puhr

tel.: +43 1 87828-1351

e-mail: geschaeftsleitung@buwog.at

redaktionsleitung:

BUWOG-Unternehmenskommunikation

mag. (Fh) diana Schmidberger

tel.: +43 1 87828-1205

e-mail: diana.schmidberger@buwog.at

BUWOG-FM

Geschäftsführer

Ing. erich W. Fuchs

mag. robert Puhr

mag. Andreas ratzinger

glücklich wohnen 47


BUWOG – Bauen und Wohnen

Gesellschaft mbh

hietzinger Kai 131

1130 Wien – austria

tel.: +43 1 87828-1000

Fax: +43 1 87828-5299

office@buwog.at

www.buwog.at

ESG Wohnungsgesellschaft mbh Villach

tiroler straße 17

9500 Villach – austria

tel.: +43 4242 57200-1400

Fax: +43 4242 57200-5499

office@esg-villach.at

www.esg-villach.at

BUWOG – Facility Management Gmbh

hietzinger Kai 131

1130 Wien – austria

tel.: +43 1 87828-1500

Fax: +43 1 87828-5599

e-Mail: office@buwogfm.at

www.buwogfm.at

f a c i l i t y

m anagement

Unternehmen der:

1100 WIen, helleRPaRK – BaUteIl B »an DeR PROMenaDe«

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