Viele Kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine ... - Hemer

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Viele Kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine ... - Hemer

Viele Kleine Leute,an vielen kleinen Orten,die viele kleine Schritte gehen,können das Gesicht der Welt verändern.(afrikanisches Sprichwort)Evangelischer Kindergarten Becke · Bodelschwinghstraße 3 · 58675 Hemer


Liebe Leser, liebe ElternWir möchten Sie einladen, sich genau über unsere Kindergartenarbeitund unsere Schwerpunkte zu informieren. Da wir als Mitarbeiterdavon ausgehen, dass Sie ein neugieriger Mensch sind, versprechenwir Ihnen, viele Ihrer Fragen zu beantworten!Ihr Kigateam BeckeInhalt:- Vorwort- Gedicht zur Kindheit- Kindheit im Wandel- Veränderte Lebensbedingungen und Konsequenzen für unsere Arbeit- Pädagogischer Ansatz- Das Prinzip Offenheit im Kindergarten- Tagesablauf- Warum das Freispiel so wichtig ist- Der Kindergarten (allgemeine Informationen)- Öffnungszeiten- Aufsichtspflicht- Mitarbeiter- Christliche Erziehung- Räumliche Bedingungen- Ferien u. sonstige Schließungszeiten- Elternarbeit- Formen weiterer Elternarbeit: Zusammenarbeit und Informationen- Rat der Einrichtung- Förderverein- Unsere Maxi-Kinder im Kindergarten- »Pisa-Studie« – Bildungsraum Kindergarten- Gesundheitszeugnis- Fehlzeiten- Kleidung- Frühstück / Buffet- Zahngesundheit- Geburtstag- Gruppenkasse- Geschwister- Fotos- Pinwand- Fortbildung- Parken- Frühförderung, Schule und andere Institutionen- Anmeldung- Spielgruppe- Dienstpläne- Aufnahme neuer Kinder- Anhang


Vorwort:Die vorliegende Konzeption ist neu überarbeitet und das Ergebnis langerDiskussionen und Überlegungen in unserem Team.Sie hat viel Zeit, Arbeit und Anstrengung gekostet und wird jedes Jahr überprüftund gegebenenfalls ergänzt und neue Erfahrungen werden überdacht und eingebracht.Diese jährliche Überarbeitung regt uns immer wieder an, über unsere Arbeitnach zu denken und neue pädagogische Zusammenhänge zu erkennen, sowieviele positive Erfahrungen und Ergebnisse aus den vergangenen Jahren bewusstzu machen und umzusetzen.Wir hoffen, dass wir Ihnen damit einen umfassenden Einblick in unsere Arbeitgewähren können.Sollten sich Fragen oder Unklarheiten ergeben, so stehen wir Ihnen gern zurVerfügung.Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.Gedicht zur KindheitMan sollte Kinder lehrenohne Netzauf einem Seil zu tanzenbei Nacht alleinunter freiem Himmel zu schlafenin einem Kahnauf das offene Meer hinaus zu rudern.Man sollte sie lehrensich Luftschlösserstatt Eigenheime zu erträumennirgendwo sonstals im Leben zuhause zu seinund in sich selbstGeborgenheit zu finden.(Hans-Herbert Dreiske)


Kindheit im WandelWie lebten eigentlich Kinder in der „guten alten Zeit“? Und wie lebten Eltern?Welche Erziehungstile wurden verfolgt?Diese oder ähnliche Fragen stellt man sich, wenn man versucht, die verändertenKindheiten von früher und heute zu verstehen.Kindheit am Anfang des 20. Jahrhunderts bedeutete Erziehung zu Gehorsam,Unterwürfigkeit und Patriotismus. Körperliche Gewalt und Misshandlungengegen Kinder gehörten damals zu den alltäglichen Dingen des Lebens.Daran hat sich im Laufe der Zeit – Gott sei Dank – einiges geändert.Blicken wir als Eltern von heute einmal auf unsere Kindheit zurück, haben wirmanchmal das Gefühl, dass wir in einer anderen Welt aufgewachsen sind. EinGroßteil unserer Generation ist in so genannten intakten Familien aufgewachsen.Der Vater sorgte für den Lebensunterhalt und die Mutter für den Haushalt.Am Vormittag waren die Kinder im Kindergarten und wurden von den netten„Tanten“ versorgt. Dort lernten sie ein angemessenes Sozialverhalten, lustigeSpiele und wurden mit gezielten Beschäftigungen auf die Schule vorbereitet.Nachmittags konnten sie mit anderen Kindern des Wohnviertels draußen spielen.Heute finden sich neben der klassischen Kleinfamilie noch viele andere Formendes Zusammenlebens. Die Zahl der allein erziehenden Mütter wird immergrößer, aus Ehemännern werden „Lebensabschnittsbegleiter“ und eine „wildeEhe“ erregt schon lange kein Aufsehen mehr.Traditionelle Werte wie Gehorsam, Verpflichtung, Ordnung und Unterordnung,religiöse und kirchliche Bindung verlieren mehr und mehr ihre Bedeutung.An ihre Stelle treten neue Werte wie Selbständigkeit, Durchsetzungsvermögen,Lebensfreude und Konsum.Wir leben in einer Zeit, in der allgemein verbindliche Werte schwammiggeworden sind und es wird immer schwieriger, den Kindern brauchbareOrientierungshilfen zu geben.Wie können wir unseren Kindern das Spielen mit anderen Kindern ermöglichenund sie gleichzeitig in ihren Stärken und Interessen fördern?Die heutige Wohnlage bietet uns kaum noch Möglichkeiten. Oft sind die Kinderzimmerdie kleinsten Zimmer im Haus oder in der Wohnung (in Städten istdies die Regel). Und wer schickt seine Kinder ohne schlechtes Gewissen alleinenach draußen zum Spielen?An dieser Stelle merkt man, dass ein Kindergartenplatz schon lange nicht mehrnur für Kinder berufstätiger Eltern sehr wichtig ist.Der Kindergarten bietet den Kindern Entwicklungsmöglichkeiten, die man imprivaten Rahmen nicht mehr schaffen kann. Außerhalb des Kindergartens sindviele Kinder in Vereinen oder organisierten Freizeitgruppen tätig.Doch wo bleibt dann die heute so wichtige FREIZEIT, die SPIELZEIT derKinder? Wer sich Zeit nimmt, über diese Thematik intensiv nach zu denken,wird feststellen, dass es gut ist, wenn sich der Kindergarten auf diese veränderteKindheit einstellt und sich genau so weiter entwickelt, wie unsere Kinder!Nachfolgend können Sie Gedanken zu den veränderten Lebensbedingungenund die daraus resultierenden Konsequenzen für unsere pädagogische Arbeitnachlesen.Veränderte Lebensbedingungen und Konsequenzen für unsere ArbeitFür Kinder hat sich im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte viel verändert:Sie stehen heutzutage einem besonders reichhaltigen Förder- und Freizeitangebotgegenüber, das sie von der Notwendigkeit einer selbständigen Freizeitgestaltungentbindet. Oft bedeutet dies einen verplanten Alltag nach Terminkalender.


Kinder werden häufig von Förderangebot zu Förderangebot, wie Musikschule,Ballett, Flöten, Reiten, Singkreis etc. gefahren. So kommen spontane Verabredungenimmer seltener zu Stande. Sie weichen pädagogischen Inszenierungen,in denen der Erwachsene mit den Kindern etwas vor hat.Nicht das gezielte Angebot ist dabei ein Problem, sondern die Menge an Programm.Damit schwindet die Zeit für eigenständiges Spiel und selbst gelenkteAktionen in Kindergruppen auf der Straße oder auf dem Spielplatz. DiesesLernfeld, zu dem neben der Straße oder dem Spielplatz auch Feld, Wald undWiesen gehören und welches selbständig erobert werden konnte, geht denKindern immer mehr verloren, unter anderem auch, weil die Sorge um Gewaltam Kind und der zunehmende Straßenverkehr, sowie das bequeme und verlockendeAngebot durch die Massenmedien dazu beitragen.Für die Entwicklung eines positiven Selbstbildes müssen Kinder die Erfahrungmachen können, dass das Resultat ihrer Handlungen aus eigenem Antrieb erfolgtist. Zufällige oder gar fremdbestimmte Handlungserfahrungen tragenwenig dazu bei. Sie müssen von sich wissen: „Ich bin etwas, ich kann etwasund ich kann auf dieser Welt eigenständig wirksam werden.“Die Konsequenz für dieArbeit im Kindergarten ist, mehr Zeit für selbstgeleitetes und eigenständiges Spiel – mehr Freispielzeit. Die Kinder sollenim Kindergarten selbständig aktiv und aus eigener Motivation heraushandeln können.Verabredungen unter Freunden müssen häufig erst telefonisch abgesprochenwerden. Besonders beliebt sind Zweiergruppen. Die machen verständlicherweisedie wenigsten Probleme, weil es weniger Konflikte, weniger Lärm etc. gibt.Aber auch die Erfahrungen des häufigen Streits gehören zum selbst auferlegtenLernprogramm der Kinder. So wird man einmal sozial fit und weiß sich zuarrangieren.Die Konsequenz für die Arbeit im Kindergarten ist, Spiel in kleinenGruppen und Nichteinmischung bei Konflikten, die die Kinder selbstlösen lernen können.Dass Kinder mit den unterschiedlichsten Medien aufwachsen, ist längst selbstverständlichund gehört zur kulturellen Gegenwart und Zukunft.Damit Kinder die zahlreichen Möglichkeiten später nutzen und komplizierteZusammenhänge begreifen können, bedarf es ganzheitlicher elementarer Erfahrungen,besonders in der Kindheit. Medien wie Fernsehen und Computervermitteln Erfahrungen jedoch nur aus zweiter Hand und sind für das Lernender Kinder nur sehr eingeschränkt nützlich, besonders, weil überwiegend nurkörperfremde Sinne, wie das Sehen und Hören angesprochen werden. Dasunmittelbare Erleben mit allen Sinnen und das Ausprobieren der Umwelt istnotwendig für selbsttätiges Erkennen von Zusammenhängen.Kinder brauchen Handlungsräume. Auch hier hat sich in den vergangenenJahrzehnten einiges verändert.Schöner wohnen - schöner Garten, die Attraktivität gepflegter Anlagen gehthäufig vor den Spielinteressen der Kinder. Die Folge daraus ist, das oft nichtsanderes übrig bleibt, als den Kindern ein Programm zu bieten; Spielzeit wirdeinseitig zur Konsumzeit.Die Konsequenz für die Arbeit im Kindergarten ist, den Kindergarten sozu gestalten, dass die Kinder einen „Möglichkeitsraum“ vorfinden, in demvielfältigstes Lernen über Handeln mit Kopf, Herz und Hand möglich ist.Dabei steht nicht das Konsumieren, sondern das selbst und aus eigenerInitiative tätig sein, im Vordergrund.


Pädagogischer AnsatzAus den veränderten Lebensbedingugen und der veränderten Kindheit begründetsich der pädagogische Ansatz unserer Einrichtung, der sich wie ein roter Fadendurch die gesamte Kindergartenarbeit zieht und immer wieder Ausgangspunktaller Entscheidungen ist, die getroffen werden.Wir arbeiten nach dem Situationsorientierten Ansatz (von Armin Krenz), indem das Kind im Mittelpunkt des Geschehens steht und Projekte aus Beobachtungendes Gruppengeschehens entwickelt und gemeinsam mit den Kindernumgesetzt werden.Außerdem fließen im Jahresablauf wichtige Teilbereiche wie z.B. Jahreszeiten,Brandschutz, Verkehrserziehung usw. in diese Arbeit mit hinein.Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die religionspädagogische Arbeit mit denKindern.Das Prinzip Offenheit im KindergartenWir verstehen uns als „offener Kindergarten“ und der Begriff Offenheit beziehtsich dabei überwiegend auf:Offenheit für die Bedürfnisse der KinderKinder kommen mit unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnissen in den Kindergarten.Alle Kinder sollen ihren Platz finden, an dem sie ihre Herausforderungfinden und zu ihrem Lernen kommen. Hier brauchen wir Offenheit, um unsimmer wieder auf Veränderungen durch die Kinder einzustellen.Offenheit für die Einmaligkeit eines jeden Kindes und für seinen individuellenEntwicklungsprozessJedes Kind ist einzigartig. Wir pädagogische Mitarbeiter brauchen Offenheitfür die Lebensgeschichte jedes Kindes, mit der es uns entgegen kommt.Offenheit für einen theoretischen und kindgemäßen AnsatzTheoretische Erkenntnisse, die uns vertiefende Vorstellungen von kindgemäßemLernen geben, ermöglichen ein zielgerichtetes Handeln. Offenheit bedeutetAufgeschlossenheit gegenüber Theorien.Offenheit für Veränderungen in der PädagogikDas Beständigste im Leben ist der Wandel. Pädagogische Ansätze und Konzeptesind nie etwas Dauerndes und Endgültiges. Das bedeutet, offen sein für einenstetigen Wandel.Offenheit für Veränderungen im KindergartensystemUm den Kindergarten immer wieder neuen Bedürfnissen und aus Reflexionund Weiterbildung gewonnenen Erkenntnissen anzupassen, bedarf es Offenheitfür Veränderungen von Strukturen.Offenheit für einen Diskurs mit den Eltern und für einen Prozess derVerständigungWir brauchen Offenheit für die Meinungen der Eltern, für ihre Sorgen und Befürchtungen,dass ihre Kinder nicht genug lernen könnten, wenn dem Spiel zuviel Priorität eingeräumt wird.


Offenheit für einen Diskurs mit dem Träger für eine Veränderung über bestmöglicheArbeit mit den KindernMitarbeiter/innen in Kirchengemeinde und Kindergarten haben auf unterschiedlichenEbenen Zugang zur Arbeit des Kindergartens. Auch hier ist Offenheitund gegenseitiges Verstehen gefragt, wenn im Diskurs immer wieder am gemeinsamenZiel die Auseinandersetzung gesucht werden soll.Offenheit für Prozesse der Zusammenarbeit in der MitarbeiterschaftÖffnung braucht ein hohes Maß an Kooperation und ständige Absprachen. Sindwir offen, Unterschiede stehen zu lassen? Öffnung erfordert die Bereitschaftzu geben und das ständige Bemühen um einen gemeinsamen Weg in der Arbeit.Offenheit für Veränderungen in uns und für eigene LernprozesseOffen sein bedeutet die Bereitschaft, an sich selbst weiter zu arbeiten, Standpunkteaufzugeben und sich in einem fortwährenden Prozess weiter zu entwickeln.Offenheit für Nähe und DistanzEinige Kinder brauchen im Kindergarten überwiegend andere Kinder. Anderewiederum für lange Zeit „unsere Hand“. Sind wir offen für eine unterschiedlicheBeziehungsgestaltung an den Wünschen der Kinder orientiert? Können wir dasnicht gebraucht werden aushalten und Nähe und Distanz nach den Bedürfnissender Kinder regulieren?Offenheit für die Erfahrungen andererWir können von den Erfahrungen anderer Mitarbeiter und der Eltern profitieren,wenn wir offen sind für ihre Eindrücke und Empfindungen.Offenheit für die Kinder und für sich selbst bessere Bedingungen zu erreichenSind wir offen, Anwalt des Kindes zu sein und hierfür auch politische Aktivitätenmit anderen durch zu führen und in diesem Zusammenhang Verbesserungenanzustreben?Tagesablauf im KindergartenDer für alle verbindliche Tagesablauf wird besonders durch den Wechsel zwischenBlitzrunde, Angebots- und Freispielzeit und Schlusskreis bestimmt. Erbietet neben dem Raumprogramm Orientierung und Struktur.In der Blitzrunde, der Angebotszeit und dem Schlusskreis, die etwa 1/3 derZeit ausmachen, steht der Erwachsene mit seinen Absichten im Vordergrund.Die Blitzrunde dient dazu, einander zu begrüßen, miteinander zu sprechen, zusingen, Geschichten zu hören usw.Der Abschlusskreis bleibt Kreisspielen, Geburtstagsfeiern und der Verabschiedungvorbehalten.Die Freispielzeit wird von den Freiheiten des Freispiels bestimmt:• das Kind spielt mit wem es will• das Kind spielt wo es will• das Kind spielt was es will• das Kind spielt wann es willDie Erzieher/innen stehen in dieser Zeit, in der die Beziehungen der Kinderuntereinander und das eignene Tun im Vordergrund stehen, am Rand desGeschehens. Sie sind aber präsent, beobachten die Kinder und gewinnen soneue Erkenntnisse für ihre pädagogische Arbeit.


Zudem bleibt hier die Zeit, Vorbereitungen zu treffen, den Kindern Erfahrungenund Erlebnisse zu ermöglichen durch Bereitstellung von Materialien und durchGestaltung des Raumes und des Tagesablaufes.Weiterhin tauschen sie miteinander aus, gehen auf einzelne Kinder ein undvieles mehr.Tagesablauf (beispielhaft):7.15-8.00 h die Kinder kommen zum Frühdienst in die Gruppe und werden vom jeweiligenMitarbeiter begrüßt / Freispielab 8.00 h1x am Tag:gehen die Kinder in ihre jeweilige Gruppe und werden hier von den Mitarbeiternbegrüßt / FreispielBlitzrunde in den jeweiligen Gruppen / Begrüßung im Kreis, Lieder, Spiele,Gespräche, Fingerspiele7.15-11.30 h Freispiel mit Gelegenheit zum Frühstücken (bis 10.45h) oder an einemAngebot (Basteln, Turnen, Projekte, Bilderbuchbetrachtung, Ausflüge usw.)teil zu nehmen11.30-11.40 h Aufräumen11.45-12.15 h Abschlusskreis mit Spielen, evtl. Geburtstagsfeier und Verabschiedung12.15 h Hauptabholzeit der Kinder12.15-12.45 h Freispiel oder Angebotphase der „Spät-Kinder“, die um 12.45 Uhr abgeholtwerdenDienstag, Mittwoch und Donnerstag Nachmittag:14.30-16.45 h Freispiel mit Angeboten / Weiterführung vom Vormittag, Picknick16.45-17.00 h Abschlusskreis mit VerabschiedungWichtig: Dieser Tagesablauf ist nur ein Beispiel, ein Kindergarten-Vormittag beinhaltetviele wichtige „Kleinigkeiten“, die wir nicht alle aufführen können.Beim nächsten Hospitationstermin können Sie es selbst erleben.Genaue Erklärung folgt noch in diesem Konzept.Warum das Freispiel so wichtig istWenn Kinder intensiv und selbstvergessen spielen, lernen sie auch. Sie lernennach ihrem Tempo, ihrem Wissensstand, meist ganz spontan und nach ihrenindividuell geprägten Bedürfnissen. Freispielzeit ist immer auch Lernzeit undsollte nicht unterschätzt werden. Im Gegenteil: stimmen mit einer gut vorbereitetenUmgebung die Voraussetzungen, ist Freispiel die „Königsdisziplin“ desLernens.Spiel wird unterschätztDas freie, spontane Spiel wird oft als nutzlose, weil scheinbar lernfreie Zeitunterschätzt. Erst wenn der Erwachsene im Mittelpunkt steht, etwas anleitetund vormacht, wird richtig gelernt. Ein Kind, oder allgemein: ein Mensch,


scheint nach landläufiger Auffassung erst dann zu lernen, wenn er mit einerArt „Nürnberger Trichter“ gefüllt wird. Ein Beleg dafür sind die übermäßigvielen Kurse und Angebote, bei denen Kindern möglichst frühzeitig etwasvermittelt werden soll.Das Gegenteil ist der FallKinder lernen aus sich heraus vom Anfang ihres Lebens an. Sie bringen diedafür erforderlichen Dispositionen mit auf die Welt. Schon Säuglinge sindkompetente Menschen, die selbständig lernen, sich von sich aus forschend dieWelt aneignen, bzw. die Welt in sich kreieren und dabei ihre Umgebung aktivbeeinflussen.Kein Mensch bringt kleinen Kindern das Laufen bei, das lernen sie von selbst.Niemand kann Kindern das Sprechen erklären. Diese Fähigkeit bringen siesich nach dem „Trial & Error“-Prinzip (Versuch & Irrtum) in einem bewundernswertenund unermüdlichen Aneignungsprozess selbst bei. Diese Beispiele lassensich mühelos fortsetzen.Die Erkenntnis, dass junge Menschen nicht mit Wissen gefüttert werden müssen,um zu ihrem Lernen zu kommen, ist keineswegs neu. Goethe sprach davon,dass die Jugend nicht belehrt, sondern angeregt sein wolle. Der Erfinder derKindergärten, Friedrich Fröbel, wollte, dass Kinder ihren Fragen nachgehenkönnen und wollte damit ihre Lernprozesse unterstützen. Maria Montessoriweist in ihrem Credo „Hilf mir, es selbst zu tun“ auch auf die Selbständigkeitdes Kindes hin.Heute weiß man auf Grund neurobiologischer Forschungen, dass Kinder sichdie Welt durch Eigenaktivität mit allen Sinnen aneignen, das heißt genauer:konstruieren müssen. Dabei kommen ihnen Neugier und Lernlust, ihr Lernwilleund ihr unbändiger Wunsch, die Welt bis ins Detail zu erforschen, entgegen.Würden Kinder in dem Tempo der ersten Lebensjahre weiter lernen, wären wiralle Genies. Die Frage, die die Pädagogen nachhaltig bewegen muss, ist, weshalbdie Leistung in wenigen Jahren so deutlich nachlässt? Das ist sicher nichtnur die Folge neurobiologischer Entwicklung – obwohl die eine sehr großeRolle spielt – sondern immer auch abhängig vom Umfeld und von den angebotenenMöglichkeiten.Bei der Umkehrfrage, was zu tun ist, damit die Motivation zu lernen möglichstlange hält, rückt für den Kindergarten das so genannte Freispiel in einer gutvorbereiteten Umgebung besonders in den Vordergrund. Begleitetes Freispiel,bei dem der Erwachsene im Hintergrund präsent ist und die Kinder das Gescheheneigenständig ausfüllen, ermöglicht viele Erfahrungen, die die Lust amLernen fördern und am Leben erhalten.Die Erfahrung, aus eigenem Antrieb wirksam zu seinNur in dieser Zeit bekommt ein Kind den unmittelbaren Eindruck, aus eigenemAntrieb heraus wirksam zu sein. Diese Erfahrung, aus den innersten Impulsenheraus etwas zu bewirken und für dieses Tun die uneingeschränkte Anerkennungund Bestätigung durch Erwachsene zu bekommen, die sich in ihrem Vertrauenund in den Möglichkeiten, die den Kindern eröffnet werden, ausdrückt, bestätigtdie ernsthafte Auseinandersetzung zur Aneignung von Welt. Dieses beantworteteWirken erst ermöglicht den Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes, fördertden Mut, Neues zu lernen und sich auf weitere Erfahrungen einzulassen.Ein positives Selbstbild kann sich nur herausbilden, wenn der Erfolg einerHandlung als selbst verursacht und nicht zufallsbedingt oder fremdbestimmterlebt wird. Aus diesem Grund ist das Bereitstellen von Situationen, in denendas Kind selbständig aktiv handeln kann von großer Wichtigkeit.


Die Möglichkeit, Erlebnisse, Erfahrungen und Impulse zu verarbeitenLernen wird erst komplett, wenn Kinder die Gelegenheit haben, ihre innerenStrukturen ihren neuen Erfahrungen und Erlebnissen anzugleichen. Sie müssenausdrücken und im Spiel nachvollziehen und nacherleben können, was sie beeindruckthat. Damit Informationen und Impulse richtig verarbeitet und Lernprozessewirklich abgeschlossen werden können, brauchen Kinder Zeit für vonaußen ungelenktes Spiel.Die Gelegenheit zum eigenständigen ForschenIm Freispiel wird zudem nach dem „Versuch und Irrtum“-Verfahren, ohne eineWertung von außen und ohne Sorge von Fehlern weiter geforscht. In diesenfreien Situationen lässt sich gut „so tun als ob“, also nachspielen, was erlebtund erfahren wurde und dabei etliche Variationen (was wäre, wenn…) durchspielen,probeweise in die Rolle anderer schlüpfen usw. Hier entstehen kreativeLösungen für die Fragen der Kinder. Hier entstehen neue Fragen zum Verständnisvon Welt.Die Erfahrung, ganz nach eigenen Lern-Interessen handeln und forschen zukönnenWährend in den Angebotsgruppen Erwachsene zeigen wollen (was Kindernatürlich vorher für sich ausgewählt haben), handeln die Kinder im Freispielspontaner in einem vielfältigen und differenzierten Raum- und Materialangebot.Sie entscheiden dabei, ob die Gruppe, zu der sie gerade gehören oder die Sache,mit der sie sich gerade beschäftigen, ihrem Interesse entspricht, ob also sozialeLernprozesse oder Sachfragen Gegenstand ihrer Forschungsbemühungen sind.Sie sind mit ihrer Aufmnerksamkeit immer da, wo ihre Lerninteressen liegenund bringen nach ihrem Tempo und ihrem Erkenntnisstand ihre Entwicklungvoran. Sie sorgen so mit für ihre Zufriedenheit und ihr Lebensglück.Hinweis: Für die Kinder ist die Angebotszeit oft nicht abgeschlossen. Sie sollen auchim Freispiel Gelegenheit haben, die neuen Impulse weiter zu verarbeiten.Material, Werkzeug und Möglichkeit stehen im Freispiel also meist noch offen.So können sie ihre neuen Erfahrungen vertiefen, eigene Experimente machenund Ideen verfolgen. Andere Kinder kommen hinzu und es bildet sich eineneue Lerngemeinschaft gleich interessierter Kinder.Die Erfahrung, eigenständig in einer Gruppe zurecht zu kommenWährend sich ein Kind in der Angebotszeit überwiegend auf die Erzieher/innenund ihre Impulse einlässt, werden im Freispiel die Kinder wichtiger. Jetzt istZeit für die eigenständige Beziehungsgestaltung. Die Kinder lernen, miteinanderumzugehen, sich durchsetzen, Hierachien anzuerkennen (was übrigens oft vielbesser ohne den Erwachsenen mit seinem „Sinn für Gerechtigkeit“ geht) undKonflikte auszutragen. Das Gefühl, in einer Gruppe Gleichaltriger klar zu kommen,sich zu behaupten, Anteil zu nehmen und gemeinsam Interessen zu verfolgen,macht Mut und Lust auf die Welt mit ihren Herausforderungen undAbenteuern, die es in einem Team Gleichgesinnter emotional gefüllt zu erlebengilt. Ein Kind macht so die Erfahrung, seinen Kräften und Fähigkeiten unabhängigvom Erwachsenen zu vertrauen.Lerngemeinschaft mit anderen KindernIm Freispiel entstehen oft kleine Gruppen von Kindern, die sich über einenZeitraum mit einer Sache, einem Thema beschäftigen. Bei der Beobachtung


dieser Gruppen und dem interessierten Belauschen ihrer Gespräche, könnenwir feststellen, dass diese Kinder fragend, forschend, diskutierend, streitend,handelnd und nachahmend ihren Fragen gemeinsam nachgehen. Dies geschiehtmit dem Ziel, hinterher mehr zu wissen, mehr zu können. Sie bilden – oft nurfür kurze Zeit – Lernteams mit anderen Kindern. Ist eine Frage zur Genügebeantwortet, ein Thema vorläufig abgehandelt, lösen sich diese Gruppen wiederauf und die Kinder wenden sich anderen Lerngemeinschaften zu.Lerngemeinschaften sind für uns Kindergruppen, die eine Zeit lang die gleichenInteressen und Fragen verfolgen. Dabei geht es oft nicht allein um das Thema.Immer ist soziales Lernen mit im Spiel. Immer auch lernen Kinder die Balancezwischen Selbstbehauptung, Durchsetzungsvermögen und Konkurrenz auf dereinen, und Rücksichtnahme, sich einlassen und Kooperation auf der anderenSeite. Für uns wird deutlich, wie sehr Kinder andere Kinder für ihr Lernenbrauchen.Der Kindergarten:Unser Kindergarten ist eine evangelische Einrichtung der Ev. KirchengemeindeHemer. Er umfasst zwei Gruppen (Hasen- und Igelgruppe) mit je 25 Kindernvon 3 - 6 Jahren. Der Kindergarten liegt zentral in der Becke, am Bodelschwingh-Haus, direkt neben der Grundschule. Unser Einzugsgebiet umfasst die gesamteBecke und Teilbereiche aus Hemer.Für den Bezirk Becke sind zwei Pfarrer zuständig:- Wilhelm Gröne (südliche Becke)und- Rolf Kramer (nördliche Becke) bis August 2004.Pastor Kramer ist Ansprechpartner in Kindergarten-Angelegenheiten.Öffnungszeiten:Der Kindergarten ist am Vormittag von 7.15 - 12.45 Uhr geöffnet, die Hauptbetreuungszeitist von 7.30 - 12.15 Uhr.Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Nachmittag sind die Kinder von14.30 - 17.00 Uhr im Kindergarten.Für die Betreuung ab 7.15 Uhr und bis 12.45 Uhr benötigen wir von den Elterneine genaue Absprache bzw. Anmeldung!Wichtig: Pünktliche Bring- und Abholzeiten sind für die Kinder und einenreibungslosen Kindergartenablauf sehr entscheidend!Am Vormittag sollte Ihr Kind bis spätestens 9.00 Uhr, am Nachmittag bis14.40 Uhr in der Einrichtung sein.Abgeholt werden sollte es am Vormittag pünktlich um 12.15 Uhr oder um12.45 Uhr und am Nachmittag um 17.00 UhrAufsichtspflicht:Die Aufsichtspflicht beginnt, wenn wir Ihr Kind empfangen (Gruppentür!)und endet, wenn Sie Ihr Kind wieder abholen (Gruppentür!).Wir begrüßen die Kinder, sobald sie in die Gruppe kommen und verabschiedensie mittags bzw. nachmittags in einem Abschlußkreis mit Lied und Händereichenentweder bis zum Nachmittag oder zum nächsten Vormittag (weitereInfos siehe Aufnahmeheft).


Wichtig: Auch Sie tragen zur Sicherheit Ihres Kindes bei, wenn Sie beim Betreten oderVerlassen der Einrichtung die Eingangstür schließen!Im Kindergarten hat das Kind die Möglichkeit, in allen Bereichen z.B. Flur,Büro, Außengelände nach Absprache allein oder mit anderen Kindern zuspielen. Dabei ist es nicht unter unserer ständigen Beobachtung, trotzdem istdie Aufsicht gewährleistet!Mitarbeiter:Im Kindergarten sind vier fest angestellte Mitarbeiter beschäftigt.Des weiteren kommen Praktikanten aus verschiedenen Schulen hinzu z.B.Erzieher/innen im Anerkennungsjahr, Vorpraktikanten für ein Jahr, Wochenpraktikantenvon Haupt- oder Realschulen und Praktikanten von der Fachschulefür Erzieher.Mitarbeiter sind:Igelgruppe: Frau Prior i.V. (38,5 Std) bis Juli 2004und Frau Butcher (24,5 Std)ab 01.08.04 Frau Knackstedt (38,5 Std)Hasengruppe: Frau Dixkens (38,5 Std) und Frau Neuhaus (33,5 Std)Jahrespraktikant: Stephanie Schmidt, Erzieherin im Anerkennungsjahr bisAugust 2004 und (voraussichtlich) Daniela Bluhm, Erzieherinim Anerkennungsjahr bis August 2005Christliche Erziehung:Erfahren wir im täglichen Miteinander (Sozialverhalten, Konflikten und derenLösungen). Wir nehmen Kinder aller Konfessionen auf.Im Laufe der Kindergartenzeit erzählen wir auf vielfältige Weise den KindernGeschichten von Gott und Jesus, vertiefen diese durch Rollenspiele, Bilderbücher,Lieder und Gebete.Außerdem bereiten wir Familiengottesdienste mit vor und nehmen daran teil.Räumliche Bedingungen:der Kindergarten verfügt über:- zwei Gruppenräume mit jeweiligem Intensivraumbeide Gruppenräume sind mit Ebenen eingerichtet- zwei Waschräume- ein Bewegungsraum- eine Küche- ein Büro- eine Putz- und Materialkammer- Außengelände mit SpielzeugkellerFerien und sonstige Schließungszeiten:Urlaub haben wir auch und zwar:- vier Wochen Hauptferienzeit im Sommer (siehe Terminvorschau und Aushangim Flur) und- in Absprache mit dem Kigarat (frühzeitige Bekanntgabe im laufenden Jahr)


Wichtig: Die genauen Termine der Schließungszeiten teilen wir Ihnen rechtzeitigschriftlich mit!Da die Schließungszeiten der einzelnen Einrichtungen variieren, besteht inNotfällen die Möglichkeit der Betreuung in einer anderen Ev. Einrichtung.Sprechen Sie uns frühzeitig dazu an.Elternarbeit:Nur in Kooperation mit den Eltern kann uns eine gute Entwicklungsbegleitunggelingen. Wir legen großen Wert auf eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeitzum Wohle des Kindes.Die Eltern sind kompetent für ihr Kind, Erzieher/innen sind kompetent für diePädagogik im Elementarbereich. Dieser Leitspruch zeigt sogleich die Möglichkeitenund Grenzen auf.Das Ziel unserer Zusammenarbeit ist die bestmögliche Entwicklung für jedesKind. Dazu braucht es Transparenz und Offenheit in der pädagogischen Arbeitund einen Vertrauensvorschuss von Seiten der Eltern.Am Anfang der Kindergartenzeit bekommen Sie von uns einen Fragebogen,in dem Sie über die Entwicklung Ihres Kindes Fragen beantworten können.Uns hilft es, auf diese Weise Ihr Kind und seine Gewohnheiten kennenzulernenund Ihrem Kind erleichtern Sie die schwierige Anfangszeit.Gerade in dieser Anfangszeit benötigen Mitarbeiter viel Zeit für die einzelnenKinder und deren Integration in die Gruppe. Weiterhin möchten wir Ihr Kindbenau beobachten und kennen lernen – deshalbunsere Bitte: Lassen Sie uns dafür genügend Zeit, haben Sie Verständnis, wenn am Anfangdie Kinder Vorrang haben und die Eltern in unserer Arbeit erst einmal in denHintergrund treten. Aber scheuen Sie sich nicht, Ihrerseits bei Fragen undProblemen uns Mitarbeiter anzusprechen.Nach den ersten Anfangswochen führen wir mit Ihnen ein Elterngespäch:• wie hat sich Ihr Kind eingelebt• wie verhält es sich in der Gruppe• gibt es Veränderungen / Besonderheiten zu Hause.Auch Sie können jederzeit mit dem Wunsch eines Gespräches an uns herantreten.Formen weiterer Elternarbeit: Zusammenarbeit und InformationenElterneinzelgespräche / Elternsprechtageindividuelle Verabredungen nach BedarfElternversammlungenfür neue Eltern in Form eines Einführungsabends / ElternratswahlElterntreffs (nach Bedarf)zum Austausch und zur Behandlung bestimmter Themen z.B. Verkehrserziehung,Projekte (Laternen basteln) usw.Schriftliche InformationenTerminankündigungen, Einladungen, Konzeption


Visuelle InformationenFotos, Schilder (Aushang), Flyer, Internet (KiGa-Homepage)HospitationenEltern können nach Absprache einen oder mehrere Kigatage erleben.ElternmitarbeitEltern mit ihren Kompetenzen unterstützen uns: im Förderverein, im Elternrat,bei Projekten, bei Veranstaltungen, Gottesdiensten, Ausflügen, Festen undFeiern und vielem mehr.Rat der Einrichtung:Setzt sich zusammen aus:- dem Vertreter des Trägers (Ev. Kirchengemeinde Becke)- den Mitarbeitern- jeweils zwei aus den Gruppen gewählten ElternteilenDer Rat der Einrichtung hat verschiedene Aufgaben:- Vermittler zwischen Kiga und Eltern- Gremium bei Neuaufnahme- beratende Funktionen z.B. bei Mitarbeitereinstellungen, Konflikten, größerenNeuanschaffungen oder als Helfer bei Festen und Feierlichkeiten.Förderverein:1995 gründeten Kigateam und Eltern einen Förderverein für unseren Kindergarten.Seitdem haben wir viel Hilfe und finanzielle Unterstützung erfahren,die besonders den Kindern zugute kommt. Dieser Verein lebt von seinenMitgliedern und dem Engagement der Vorstandsmitglieder. Sie können jederzeiteintreten, der Mindestbeitrag beträgt jährlich 10,- EUR.Hier einige Beispiele, die wir mit Hilfe des Fördervereins verwirklicht haben:- beide Ebenen in den Gruppenräumen- zwei zusätzliche Fenster im Hasenraum- Schaukel auf dem Außengelände- Hochbeet (muss erneuert werden)- Wasserspielplatz mit Pumpe und Rinnen im kleinen Sandkasten- Matschbecken für den Wasserspielplatz- Holzhütte- Kopierer- Schulung / Fortbildung durch »Hollunder Schule« zur Gestaltung desAußengeländes- Turnmatten und ein Bälle-Therapiebad für den Bewegungsraum- ungezählte Spielmaterialien wie z. B. Legos, Sandspielzeug usw.- Sonnenschutz für das Außengelände- eine neue SchaukelPlanungen für die kommende Zeit:- Bänke für das Außengelände und weitere Gestaltung- Hochbeet Erneuerung- Schaukeleinfassung zur Sicherheit- Finanzierung des Trägeranteils für Erzieher/in im Anerkennungsjahr-1 x im Jahr Puppentheater


Unsere Maxi-Kinder im KindergartenAnfragen von Eltern nach einer Vorbereitung für die Schule haben uns gezeigt,dass Sie sich intensiv mit dem bevorstehenden Lebensabschnitt Ihrer Kinderauseinander setzen. Wie schon beschrieben werden alle Erziehung, alle Eindrücke,jede Förderung vom Zeitpunkt der Geburt bis zur Einschulung als Vorschulerziehungbezeichnet.In seiner gesamten Entwicklung, in seinem gesamten Erleben des Alltags, imSpiel – auch zu Hause – erwirbt ein Kind Fähigkeiten und Fertigkeiten, die esfür die Schulfähigkeit benötigt. Vor allem das Leben in einer Gemeinschaft,auf andere zugehen, zuhören und sich konzentrieren können, Ausdauer zu haben,soziale Verhaltensweisen im Miteinander zu erleben sind wichtige Bestandteilefür den Start in die Schule.Ein gezieltes Vorbereiten auf den Schulbesuch ist eigentlich unter diesen Gesichtspunktenkaum erforderlich, denn all dies erfährt Ihr Kind im Alltag. Wirmöchten in unserer Einrichtung unsere „Großen“ trotzdem ein wenig hervorheben.Wir bieten den Kinden, die im nächsten Jahr eingeschult werden, besondereProjekte in der Gruppe an und fassen die Vorschulkinder zusammen, ummit ihnen zu spielen, zu sprechen, zu singen und um Aktivitäten anzubieten,die für jüngere Kinder nicht geeignet sind.Außerdem werden wir verschiedene Ausflüge unternehmen und somit dieKinder mit ihrem Lebensraum, ihrer Umwelt vertraut machen.Doch dabei benötigen wir Ihre Unterstützung:- zum Transport der Kinder und- als Aufsichtsunterstützung, da nur eine Mitarbeiterin im Kiga entbehrlich ist.»Bielefelder-Screening«Eine Mitarbeiterin unserer Einrichtung hat an einer Langzeit-Fortbildung teilgenommen,eine zweite Mitarbeiterin wird diese Fortbildung im Sommer 2004abschließen. Sie dient dazu, bei Maxi-Kindern anhand eines Testes, dem sogenannten„Bielefelder-Screening-Verfahren“, Lese-/Rechtschreibschwächefrühzeitig zu erkennen und das Kind dann bis zur Einschulung nach dem Förderprogramm„Hören - Lauschen - Lernen“ 20 Wochen lang in der Einrichtunggezielt zu fördern. Genaue Informationen erhält jede Familie am Anfang derMaxizeit nach den Sommerferien in Form einer Infoveranstaltung sowie inSchriftform.»Pisa-Studie« – Bildungsraum KindergartenNicht erst seit Pisa, sondern schon sehr viel länger beschäftigen sich Kindertageseinrichtungenmit Bildungsangeboten für Kinder (siehe auch Kindertagesstättengesetz,GTK). Anbei einige wichtige Gedanken dazu:Die zukünftige Wissensgesellschaft wird Menschen brauchen, die mit Selbstbewusstsein,Engagement, viel Lernbereitschaft und großer Flexibilität aufimmer neue Lernanforderungen reagieren können und in der Lage sind, kommunikativund kooperativ zusammen zu arbeiten. Zukünftig wird wieder einhohes Maß an persönlicher und sozialer Intelligenz verlangt. Für diese wichtigenKompetenzen werden alle elementaren Grundlagen im Kindergartenalter gelegt.Diese Aufgabe muss sich der Elementarbereich stellen.Dabei kommt es nicht darauf an, dass Kinder jetzt noch mehr lernen müssen,sondern dass sie ihren Lernhunger bewahren und bereit sind, ihr Wissen ständigzu erneuern und dazu zu lernen. Bildung wird, ebenso wie auch die Entwicklungeines Menschen, verstanden als ein Prozess der Selbstbildung, der vom Kindausgeht und nicht steuerbar ist. Kinder brauchen für ihre Selbstbildung einen


vielfältig gestalteten Möglichkeitsraum mit vielen Freiheiten zum selbst tätigsein. Dies wird besonders vor dem Hintergrund der Lebensbedingungen derKinder heute deutlich, mit ihren immer stärker werdenden Einschränkungenfür Ihre Entfaltung.Erkenntnisgewinn, Selbstbildung ist mit Lust und Freude verbunden, wenn:- Kindern ein individueller und bedürfnisgerechter Lernweg zugestanden wird,- auf die Fragen der Kinder eingegangen wird, sie forschen, experimentierenund „Fehler“ machen können,- sie keine Antworten bekommen auf Fragen, die sie nicht gestellt haben –wenn sie also nicht belehrt werden,- Lernen mit Kopf, Herz und Hand verbunden ist,- erwachsene Vorbilder zur Verfügung stehen, die Bedeutsamkeiten anbietenund Sinn vermitteln können,- Kinder mit anderen Kindern einen gemeinsamen Lebensweg gehen können,- Kinder Mitgestalter und Mitentscheider bei Fragen des Kindergartenalltagssind, wenn sie konsequent mit einbezogen werden,- Kinder sich insgesamt wohl fühlen und immer wieder neue Lern-Herausforderungen vorfinden können.Folgerungen für unsere Arbeit im Kindergarten sind:- Den natürlichen Wissensdrang der Kinder zu unterstützen und ihnen bei ihremForschungsbemühen, ihren Fragen und ihrer Suche nach Erkenntnissen Partnerund Gegenüber zu sein. Partner, die sie an ihrem Wissen teilhaben lassen undihnen mit Werten und Normen, einer „Ethik des Miteinander“ eine Lebensrichtungbieten.- Eine Vielfalt an Bildungserfahrungen und Lernanreizen über eine liebevollvorbereitete Umgebung anzubieten.- Individuell auf die Bildungsbedürfnisse der Kinder einzugehen und Raumfür alle Kinder schaffen.- Angebote und Projekte zu entwickeln, die auf Sinnzusammenhänge verweisenund nicht dem Selbstzweck dienen oder einfach sinnlose Beschäftigung bieten.- Den Kindergarten insgesamt als ein Lebens- und Lernraum zu verstehen, beidem viele alltägliche Aufgaben, Pflege, Reparatur, Gestaltung, … als Lernfelderfür Kinder und ggf. für Erwachsene gesehen werden.- Eine Atmosphäre der Gelassenheit, des Vertrauens und der Geborgenheit zuschaffen und damit die Basis für eigenständiges Lernen zu legen.Acht wichtige Thesen:1. Bildung darf keine Mode-Erscheinung sein. Bildung ist ständiger Bestandteilvon Kindergartenarbeit und geschieht immer. Es gibt keine Nicht-Bildung.2. Jedes Kind entwickelt auf Grund der jeweiligen Bildungspraxis ein bestimmtesBild von sich, von anderen Menschen, von seinem Umfeld und vom Eingebundenseinin den Kosmos (Gott und Religiösität).3. Bildung geschieht in der bisherigen Kindergartenpraxis eher zufällig. Vielfachfehlt das Bewusstsein dafür, was Bildung umfasst und wie diese sein kann undsollte. Die jetzige Bildungsdiskussion trägt zu einer Bereicherung bei und kanneine qualitative Veränderung der Arbeit bewirken. Es zeigt sich dabei, dass deroffene Kindergarten auf dem richtigen Weg ist.4. Der mit jeder Kindergartenkonzeption aufgestellte Rahmen bestimmt Möglichkeitenund Grenzen von Bildungsprozessen. Jeder Kindergarten schafft einenindividuellen Entwicklungsrahmen, der Bildung bewusst mit einschließt.


5. Nach der Grundidee des Elementarbereiches ist das Kind Selbstgestalter(Akteur) seiner Entwicklung. Kinder bauen durch Handlungsprozesse ihrWissen von der Welt im Wechselprozess mit ihrer dinglichen und personalenUmgebung auf.Erzieher/innen entwickeln ihre pädagogische Arbeit auf Grund von Beobachtungenund ständiger Reflektion fort und verwenden dabei das MethodenkonzeptHandlungsforschung für ihre eigenen (Weiter-)Bildungsprozesse. PädagogischeArbeit befindet sich somit in einem ständigen Prozess.6. Voraussetzungen für den Selbstbildungsprozess von Kindern sind:- eine entspannte Atmosphäre- eine vorbereitete und herausfordernde Umgebung- ein offenes, soziales, auf Partizipation ausgerichtetes System- kompetente, lernfreudige und aufgeschlossene Erzieher/innen, die Kindernneue Möglichkeiten eröffnen und die Pflicht der Vermittlung, Anleitung undOrientierung wahrnehmen- Kooperation mit Eltern7. Der Prozess der Selbstbildung umfasst zwei miteinander verbundenePerspektiven:- die Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit- das Kennenlernen von Welt durch Aneignung von Wissen und Erkenntnissen,vor allem durch Eigenaktivität und durch den Dialog.8. Um den Kindern einen vertieften Zugang zur Welt zu ermöglichen, bewährtsich die konsequente Arbeitsteilung im Kindergarten. Erzieher/innen lösen sichvom pädagogischen Zehnkampf und werden zu Fachleuten mit einem odermehreren Schwerpunkten. Die Wahrnehmung dieser Aufgaben erfordert, eigeneStärken zu erkennen, sie zum Fachgebiet zu machen und sich darin weiter zubilden. Die gebotene Vielfalt erfahren Kinder durch die Präsentation der Angebotealler Mitarbeiter/innen. Die Kinder wählen nach ihrem Lernbedürfnis oderdurch Motivation der Pädagogen ein Angebot aus.Bildung zielt gleichzeitig auf:1. die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit,2. die Teilhabe an der Gesellschaft und3. die Vorbeitung auf künftige Lebensabschnitte.Gesundheitszeugnis (siehe auch Aufnahmeheft):Bei Eintritt in den Kindergarten ist das Abgeben eines Gesundheitszeugnissesnach dem neuen GTK nicht mehr erforderlich.Als Nachweis dient jetzt das Vorsorgeheft ihres Kindes am 1. Kindergartentag.Trotzdem möchten wir Sie um die ärztliche Bescheinigung bitten, da diese alleAngaben enthält, die für den Notfall wichtig sind!Diese Bescheinigungen werden in unserer Einrichtung in einem sogenanntenSOS-Ordner abgeheftet, so dass wir oder auch ein Arzt ausreichend Erste Hilfeleisten können.Erkrankt das Kind während der Kindergartenzeit an einer ansteckendenKrankheit, benachrichtigen Sie uns bitte. Bei Wiederaufnahme des Kindergartenbesuchesmuss ein Attest, dass das Kind frei von ansteckenden Krankheitenist, vorgelegt werden (siehe auch Aufnahmevertrag und neues Infektionsschutzgesetz).


Fehlzeiten (siehe auch Aufnahmeheft):Informieren Sie uns bitte, wenn Ihr Kind den Kindergarten längere Zeit nichtbesuchen kann z.B. Krankheit, Urlaub oder andere Gründe.Fehlt ein Kind häufiger ohne Begründung, kann der Kindergartenplatz vomTräger gekündigt werden.Der regelmäßige Kindergartenbesuch Ihres Kindes ist erforderlich:- um eine gezielte Förderung Ihres Kindes zu gewährleisten,- zur Eingewöhnung,- um sich in der Gruppe wohl zu fühlen und um- Freundschaften zu schließen, zu erhalten und zu pflegen.Kleidung:Die Kinder dürfen sich in unserem Kindergarten drinnen wie draußen in denSpielbereichen frei entfalten, daher ist eine pflegeleichte, strapazierfähige undbequeme Kleidung an jedem Tag angebracht.An Regentagen sollten die Kinder wetterfeste Jacken, Gummistiefel und eineMatschhose mitbringen, damit sie auch dann nach draußen gehen können. DieGummistiefel und die Matschhose können auch im Kindergarten verbleiben.Wechselkleidung im Leinenbeutel, der im Kindergarten bleiben kann, wäreangebracht!Wir tragen im Kindergarten Hausschuhe!Bitte versehen sie alle Kleidungsstücke Ihres Kindes mit Namen. Danke!Bei Bedarf gibt es einige Matschhosen in der Einrichtung, die wir den Kindernanziehen können (gesponsort vom Förderverein und selbst genäht von einigenMüttern)!Im Sommer denken Sie bitte an ausreichenden Sonnenschutz in Form vonSonnencreme und Sonnenkappen.Turnen:Die Kinder haben an jedem Tag die Möglichkeit, in den Bewegungsraum zugehen. Dazu benötigt Ihr Kind Turnzeug z.B. T-Shirt und Leggins. DiesesTurnzeug kommt in den blauen Beutel, der am Garderobenhaken Ihres Kindeshängt.Die Kinder benötigen keine Turnschuhe, weil wir das Barfuß-Turnen vorziehen,das zu einem besseren Körpergefühl und zum besseren Halt beim Kletternbeiträgt.Ab und zu sollten Sie dieses Turnzeug durch Frisches ersetzen. Bitte auch dieseSachen mit Namen versehen.Frühstück:Wir wissen, dass es für Eltern immer schwieriger wird, den Konsum vonSüßigkeiten und anderen ungesunden Nahrungsmitteln einzuschränken.Wichtig: Um die Eltern zu unterstützen, gilt bei uns die Abmachung, keine Süßigkeitenmit in den Kindergarten zu bringen – auch keinen süßen Brotaufstrich.Weiterhin haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Kinder gar nicht viel vonihrem eigenen Frühstück haben, weil andere Kinder es ihnen abbetteln!Wir bieten den Kindern: Mineralwasser und Tee zum Trinken an. Die Kinder


haben die Möglichkeit in der Zeit von 7.30 - 10.45 Uhr zu frühstücken. Ausbeiden Gruppen gehen die Kinder zum Frühstücken in die Küche, Büro undFlur, decken sich dort selbständig den Tisch und räumen später ihr Geschirrin die Spülmaschine.Wir erinnern die Kinder, ihr Frühstück zu essen, zwingen aber kein Kind, damitdie Essensituation unbelastet und gut erlebt werden kann.Zur Müllvermeidung: Bitte geben Sie Ihrem Kind das Frühstück in einerButterdose mit.Wir machen auch hauswirtschaftliche Angebote wie Kochen oder Backen.Für das Nachmittags-Picknick bitten wir Sie, etwas zum Teilen der Nachmittagsbetreuungzu geben oder auf den bereit gestellten Teewagen zu legen.Für das Geburtstagskind decken wir den Frühstücksplatz an »seinem« Vormittagbesonders schön!FrühstücksbuffetDank der Ideen des Elternrates gibt es wieder ein Frühstücksbuffet für die Kinder.Jeden Donnerstag Vormittag bringen die Kinder kleine vorbereitete Portionengesunder Nahrungsmittel mit. Diese werden im Flur auf zwei Tischen angerichtet.Die Kinder bedienen sich mit Freude und gesundem Hunger an diesem leckerenund liebevoll zubereiteten Essen und probieren auch ihnen unbekannte Dinge.Weiterhin wird der Aspekt des Teilens geübt.Zahngesundheit:Seit unserem Projekt 2002 bezüglich der Zahngesundheit waren die Kindermit großem Eifer dabei, so dass sie jetzt die Möglichkeit haben, nach demFrühstück selbständig ihre Zähne zu putzen und auch von uns oder ihrenFreunden daran erinnert werden.Im Vordergrund steht nicht die Hygiene, sondern das Automatisieren (die Gewohnheit),sich nach dem Essen die Zähne zu putzen und die Freude am eigenenTun.Geburtstag:Den Geburtstag Ihres Kindes feiern wir natürlich auch im Kindergarten. Siesind herzlich eingeladen, am Geburtstagskreis teilzunehmen. Für Erinnerungsfotosbringen Sie bitte selbst eine Kamera mit. Die Anfangszeit (ca. 11.45 Uhr)sprechen Sie bitte rechtzeitig mit uns ab.Das Geburtstagskind bringt an diesem Tag eine KLEINIGKEIT für die Geburtstagsgästemit z.B. Obst, Kuchen, Käse- oder Wurstspießchen – bitte auch hierkeine Süßigkeiten.Wichtig: Diese Kleinigkeit bitte direkt am Vormittag mitgeben, wenn das Kind in denKindergarten kommt, damit wir es in der Blitzrunde verteilen können.Gruppenkasse:Gewisse Dinge dürfen wir aus dem Kindergartenetat nicht finanzieren, z.B.Kindergeschenke, Koch- und Backzutaten, Ausflüge usw. Um nicht für jedeAktion kleine Geldbeträge einzusammeln, haben wir eine Gruppenkasse, indie jede Familie jährlich 13,- EUR einbezahlt (für Geschwister, die zur gleichenZeit den Kindergarten besuchen, sammeln wir 7,- EUR ein).Wenn Sie nicht damit einverstanden sind, sprechen Sie uns bitte an. Wir müssendann gemeinsam eine andere Regelung finden!


Geschwister:Aus pädagogischen, personellen und räumlichen Gründen bitten wir Sie bei“Eltern-Kind-Angeboten” das Geschwisterkind nicht mit in den Kindergartenzu bringen.Bei anderen Nachmittagen / Elterntreffs bitten wir Sie um eine genaue Anmeldung(Liste im Flur), um zusätzliche Betreuer (Schülerinnen) als Hilfe zur Verfügungzu haben und bitten Sie um eine kleine Kostenbeteiligung für diese Schülerinnen.Fotos:Einmal jährlich kommt ein Fotograf in die Einrichtung und bietet eine Fotomappeunverbindlich an. Achten Sie bitte im Vorflur auf die Ankündigung.Diese Fotomappe ist auf freiwilliger Basis und muss nicht genommen werden!Bei Veranstaltungen oder Ausflügen machen wir oder Eltern, die uns begleitenFotos, die auf unserer Homepage zu sehen sind. Es können dort aber nicht alleFotos veröffentlicht werden; vielmehr ist die Auswahl der Bilder durch Qualitätund verfügbaren Speicherplatz eingeschränkt. Sie haben die Möglichkeit, dieseBilder in digitaler Form (JPEG) anzufordern, um sie auf dem eigenen Computerdruckerauszudrucken. Nutzen Sie dazu den E-Mail-Kontakt auf der Internetseite.Pinwand:Der Eingangsbereich des Kindergartens ist besonders wichtig, da Sie dortimmer wichtige Informationen über Schließungszeiten, Förderverein, Kindergartenrat,Termine, Veranstaltungen und Sonstiges vorfinden.Bitte nehmen Sie sich die Zeit diese Schilder zu lesen!Hier stellen sich Kigateam, Praktikanten, Elternrat und der Vorstand desFördervereins vor.Fortbildung:Das Kindergartenteam nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil, um eine gutepädagogische Arbeit zu sichern. Manchmal kann es vorkommen, dass wir ausdiesen Gründen die Einrichtung nach Absprache mit dem Träger und Elternratschließen! Wenn Sie in dieser Zeit eine Betreuung für Ihr Kind benötigen,sprechen Sie uns bitte frühzeitig an.Parken:Bitte parken Sie aus Sicherheitsgründen nur auf der dem Kindergarten gegenüberliegendenStraßenseite! Danke für Ihr Verständis!Frühförderung, Schule und andere Institutionen:Wir halten und fördern Kontakte zu anderen Institutionen, um Ihnen und IhremKind weiterhelfen zu können z.B.:- Übergang zur Grundschule erleichtern- Fachliche Beratung- Früherkennung von Entwicklungsdefiziten- Behandlung von DefizitenDurch Erfahrungen, genaues Beobachten, Dokumentieren, Austausch undVergleichsmöglichkeiten können wir Sie auf eventuelle Defizite Ihres Kindes


aufmerksam machen, Fördermöglichkeiten anbieten und eventuell an andereInstitutionen verweisen, die Ihnen, Ihrem Kind und uns weiterhelfen können!Weiterhin finden in unserer Einrichtung einmal jährlich eine Reihenuntersuchungund eine Zahnuntersuchung vom Gesundheitsamt statt. Diese kündigen wirrechtzeitig durch Hinweisschilder an. Die Teilnahme ist freiwillig.Anmeldung:Anmeldetag ist immer der Mittwoch Nachmittag von 14.30 - 16.00 Uhr (nachtelefonischer Absprache ist auch ein anderer Termin möglich).Bei der Anmeldung möchten wir Sie und Ihr Kind kennenlernen, Zeit und Ruhehaben, um Fragen zu beantworten, von unserer Arbeit zu berichten und Ihnendie Einrichtung zu zeigen. Sie können den Anmeldebogen direkt ausfüllen odermit nach Hause nehmen.Sie erhalten bei der Abgabe des Anmeldebogens eine Bestätigung, dass Sie ihrKind bei uns angemeldet haben sowie ein Infoblatt über unseren Kindergarten.Wichtig: Ihr Kind bleibt solange in der Anmeldeliste bis es einen Kigaplatz erhalten hatoder Sie uns mitteilen, dass wir Ihr Kind aus der Anmeldeliste streichen können.Im Anhang finden Sie die aktuellen Aufnahmekriterien.Spielgruppe:Seit zwei Jahren befindet sich in den Gemeinderäumen im Bodelschwinghhauseine Spielgruppe für Kinder ab 3 Jahren, die einen Rechtsanspruch auf einenKindergartenplatz haben. Diese Gruppe besteht aus 10 Kindern und wird voneiner Fachkraft und einem Elternteil (im wöchentlichen Wechsel) betreut.Die Spielgruppe trifft sich dreimal wöchentlich ca. 3 Stunden und kostet 40,-EUR im Monat. Die Anmeldung erfolgt über den Kindergarten oder direktbei Frau Schmalenbach-Budde: dienstags, mittwochs oder donnerstags Vormittagnach Absprache unter Telefon 0 23 72 / 7 49 64.Dienstpläne:Die Mitarbeiter in unserer Einrichtung haben verschiedene Dienstpläne, sodass nicht passend zu den Öffnungszeiten alle Mitarbeiter in der Einrichtungsind!Aufnahme neuer Kinder:In der Regel nehmen wir zu einem neuen Kindergartenjahr (01.08) die Kinderauf. Bei Abmeldung eines Kindergartenkindes (Umzug) auch im Laufe desKindergartenjahres.Für die Aufnahme stellen wir mit dem Rat der Einrichtung Aufnahmekriterienauf, die Sie auch in einem Protokoll im Kindergarten einsehen können.Wir nehmen nicht alle Kinder an einem Tag auf, sondern gestaffelt immer zweiKinder an einem Vormittag (pro Gruppe), in Absprache mit den Eltern.Wichtig: Weitere Informationen erhalten Sie mit dem Aufnahmevertrag, in Form einesbunten Heftes vom Evangelischen Fachverband!Diesen Aufnahmevertrag unterschreiben beide Elternteile am Anfang derKigazeit rechtsverbindlich!Auf eine gute Zusammenarbeit freut sich Ihr Kigateam Becke

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