04/06 - Evangelische Kirchen in Erfurt

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04/06 - Evangelische Kirchen in Erfurt

INHALT 2KOLUMNeAuf Gott vertrauen unddas Leben gestaltenJoachim Jaeger 4GedenkenJohannes Lang unddie Reformation in ErfurtDr. Hans Jochen Genthe 6Johann Hinrich Wichern 30Persönlichkeiten„Reformator des Nordens“Johannes BugenhagenDr. Michael Ludscheidt 9Helga Brück 80 Jahre altDr. Michael Ludscheidt 10KircheAb 2009 EKM 15Von Erfurt nach TansaniaGerta Link 16Kirche in ChinaDr. Inge Linck 18Schwertkampf und Rübenernte 19Ein Crash-Kurs für dieInnenstadtkirchen?Prof. Dr. Hermann Saitz 20Kirchennutzung 21Zwischen Spiritualität undTourismus 46EvangelischeJohannes-SchulstiftungMarco Eberl 36Tätig sein für andereDr. Willi Walter Lotz ordiniert 5Erfurter Wurzeln – 75 Jahre 39Ein neuer Förderverein wurde 39gegründetErwachsenenbildungNeubeginnGerta Link 14Erfurter Seminarkursewerden fortgesetztDr. Aribert Rothe 33Projekt „Jobbrücke“ 33RUBRIKENAugustinerkloster 25Augusta-Viktoria-Stift 26Evangelisches Ratsgymnasium 28Evangelische Studentengemeinde 34Communität Casteller Ring 37Kirche mit Kindern 41Offene Arbeit 42Evangelische Jugend 47INFORMATIONENGottesdienste 22Pfingsten 24Terminkalender 30Impressum 46NACHRICHTEN 35-3615.000 PosaunenViel zu wenig FrauenFleißige GartengruppeStudienhaus mit GeschichteBessere Ausbildung für KirchenmusikerAußenstation der ChristusbruderschaftInfoblattKIRCHENKREIS KONKRETNeues auf bewährten Wegen –Präses Dr. Falk OesterheldGerta LinkFakten vom Kreiskirchenrat


Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte!Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist diePforte des Himmels. (Genesis 28, 17)Nicht die Zeit, der Raum gehört zu den großenWiederentdeckungen dieser Epoche. Das macht sich auchim Blick auf die Kirche und ihre Räume bemerkbar. EineSehnsucht nach heiligen Räumen vereint Menschendiesseits konfessioneller Grenzen. Dem steht eine weithinkonventionelle Nutzung kirchlicher Räume gegenüber.Wie lässt sich die Spannung auflösen? Können dieKirchenräume entwickelt und weitergedacht,weitergefeiert, weitergeglaubt werden, um den vielfältigenreligiösen Bedürfnissen moderner Menschen Raum zubieten?(Direktor Prof. Dr. Thomas Erne, Institut für Kirchenbauund kirchliche Kunst der Gegenwart: Transformation.Kirchenräume im Kontext kultureller und religiöserUmformungsprozesse)


KOLUMNE 4Auf Gott vertrauen und das Leben gestaltenJoachim JaegerNunmehr will ich mich letztmalig in SachenEKD-Impulspapier „Kirche der Zukunft“äußern.Dafür nehme ich mir das Leuchtfeuer 5vor.Leuchtfeuer 5: Auf Gott vertrauen unddas Leben gestalten – Priestertum allerGetauften und das freiwillige Engagementals Kraftquellen der evangelischenKirche fördern.Wenn wir keine Pastorenkirche sein wollen,dann muss unser Augenmerk diesemPunkt gelten.Das 6. Leuchtfeuer redet zwar mit vollemRecht „vom Beruf der Pfarrerinnenund Pfarrer als Schlüsselberuf der evangelischenKirche“. Aber es ist nach unseremVerständnis völlig zu bejahen, dassdiesen wichtigen Aussagen über den Pfarrdienstder Artikel vom Priestertum allerGetauften vor- und übergeordnet wird.Die evangelische Kirche ist eine Kirche,die vom Kirchenvolk, vom Volk Gottes,her denkt!Ich muss dazu sagen, dass ich mit dengegenwärtigen „Ämtern“ meine Schwierigkeitenhabe.Noch vor Jahren sprachen wir, wenn wirin den Gemeinden unterscheiden wollten,von Laien und Ordinierten, heutespricht man nur noch von Ehrenamtlichenund Hauptamtlichen. Diese Bezeichnungen,die sich eingebürgert haben, sind invielen Großorganisationen präsent. ObParteien, Gewerkschaften, Verbände: Siealle haben bezahlte Funktionäre (Hauptamtliche)und solche, die sich unbezahltengagieren (geschmückt mit dem Wort„Ehrenamtliche“: Sie tun’s für die Ehre undnicht fürs Geld!). Wer von der Kirche alseiner Großorganisation spricht, kann dannnatürlich auch von Hauptamtlichen undvon Ehrenamtlichen reden, aber sachlichausreichend ist das nicht! Eine Durchschnittsgemeindehat in der Regel ganzwenige Hauptamtliche. Sie hat hoffentlichein paar Dutzend Ehrenamtliche! Aber die1500 – 2000 anderen? Sind diese etwanur passive Mitglieder, also bloße Konsumentender kirchlichen „Angebote“, derVeranstaltungen und Amthandlungen?Nein, in der Mehrzahl leben und bezeugensie das Evangelium in ihren weltlichenLebensbezügen. Sie sind so wichtige,lebendige und unentbehrliche Gliederder Gemeinde, ohne dass man beiihnen ein spezielles Ehrenamt feststellenkönnte. Man sieht: Wie das Wort Ehrenamtin der Gemeinde heute gebrauchtwird, zielt es stark auf den binnenkirchlichenBereich! Das besondere „Amt“ derüberwiegenden Mehrheit der Gemeindegliederkommt, wenn wir nur noch vonEhrenamtlichen und Hauptamtlichen reden,gar nicht mehr in den Blick! Im Übrigenzielt das Ehrenamt in der Regel aufeine zeitweilige und begrenzte Aufgabe,während die Aufgabe von Zeugnis undDienst, also das „Amt“ des Laien, vonder Taufe an unbegrenzt ein Leben langgilt. Als Zeuge Gottes tritt man nie in denRuhestand!Wir verstehen uns als Volk Gottes (griechisch:Laos tou Theou). Jeder Christ gehörtdeshalb zum Laos Gottes: j e d e rChrist ein „Laie“. Aus diesem Laos heraussind einige wenige besonders ausgebildetund verantwortlich gemacht, berufen undgesegnet für den Dienst am Wort und anden Sakramenten: die Ordinierten. DieLaien sind die, die das Wort leben undweiter tragen, die Ordinierten sind die,


5 KOLUMNEdie das Wort pflegen und auslegen, unddeshalb bringt die Gemeinde für den Lebensunterhaltihrer Ordinierten das nötigeGeld auf.Vor Ort bilden die Laien die Gemeinde.Die Ordinierten kommen und gehen. Solange sie da sind, gehören sie selbstverständlichzum Volk Gottes. Auch wenn derOrdinierte geht, bleibt die Gemeinde, wassie ist: Volk Gottes. Hier liegt eine unaufgebbareevangelische Feststellung undAkzentuierung vor, die es ausschließt, dasssich die Kirche von den Pfarrern und Bischöfenher versteht und womöglich dieGetauften als Helfer des pastoralen Diensteseinstuft.Hier redet meines Erachtens das EKD-Papiernicht klar genug. Obwohl es vomPriestertum aller Getauften spricht unddamit von der geistlichen Qualität allerderer, die zum Laos Gottes gehören, gehtes dann nur auf den Dienst der Hauptamtlichenein, der durch den ehrenamtlichenDienst von Prädikanten/Prädikantinnen,von Lektoren/Lektorinnen undLaien ergänzt wird.„Die Gewinnung, Begleitung und Qualifizierungvon Ehrenamtlichen gehört fürdie evangelische Kirche zu den wichtigstenZukunftsaufgaben“ (S.69). In dieserFormulierung könnte sich wieder jenesDenken verbergen, das uns nicht weiterhilft:Die Hauptamtlichen bauen aus Not(weil nicht mehr Geld da ist) ehrenamtlicheHelferkreise auf, die das an Arbeitabdecken, was von den Hauptamtlichennicht (oder nicht mehr) zu bewältigen ist.Der Pfarrer und sein ehrenamtlicher Helferkreis:So schön das sein kann (und ichwill zugeben, ich habe selber zeitweiligso gedacht): Das ist ein Bild, das für dieZukunft unserer Kirche nicht mehr prägendsein kann.Wir brauchen engagierte, selbstbewusste,mündige Laien, die unter Gottes Wortund Gebet die Gemeinden tragen unddafür sorgen, dass in ihrer Mitte Verkündigungund Seelsorge durch Beauftragte,ob besoldet oder unbesoldet, geschieht.Die Verfasser des Papiers „Kirche der Freiheit“würden diesen entscheidendenSachverhalt auch in dieser Zuspitzungbejahen, so hoffe ich. Aber dass sie es sodeutlich und klar nicht sagen, ist nicht nurschade, sondern unterschlägt einen entscheidendenSachverhalt. Sie müsstenwissen, dass für die Zukunft unserer Kircheviel davon abhängt, denn unsere Kirchengemeindensind mehr als nur religiöseVereine, die von Hauptamtlichen undEhrenamtlichen in Schwung gehaltenwerden.Trotz der Defizite, von denen ich nur einigebenannt habe, bleibe ich dabei: DasEKD-Papier „Kirche der Freiheit“ verdientes, dass man es kritisch liest und daranmitdenkend weiterarbeitet.Freiwilliges EngagementIn einem Gottesdienst in Tiefthal ist am9. März 2008 Herr Dr. Willi Walter Lotzin sein Amt als Prädikant eingeführt worden.Er wird nun als ehrenamtlicher Pfarrerzweimal monatlich Gottesdienst in derRegion Geratal halten. Beruflich ist er alsLeiter des Haushaltsreferats des ThüringerKultusministeriums tätig.Herr Dr. Lotz ist in den Gemeinden derRegion Geratal kein Unbekannter, ist seitJahren engagiert und einsatzbereit bei derUnterstützung des kirchlichen Lebens undgenießt das Vertrauen der Menschen. DieGottesdienste liegen ihm besonders amHerzen und so beschloss er gleich nachseinem Zuzug in die Region Geratal, etwasdazu beizutragen. Nun hat er seinvierjähriges Studium im Kirchlichen Fernunterrichtmit Erfolg absolviert und ist demPfarrer gleichgestellt.


JOHANNES-LANG-GEDENKEN 6Johannes Lang unddie Reformation in ErfurtDr. Hans Jochen GentheDas Johannes-Lang-Haus ist den Erfurternbekannt, weniger aber vermutlich JohannesLang selbst. Das Jahr seiner Geburtist nicht sicher festzustellen. Spätestensmuss es 1488 sein.Er stammte aus bescheidenen Verhältnissen.Sein Elternhaus, das den Augustinerngehörte und später käuflich erworbenwurde, lag neben dem Kloster. Wir wissennur, dass seine Mutter dort einen kleinenHandel betrieb. Über seinen Vater istnichts bekannt, wohl aber wissen wir, dasser Geschwister hatte.Über die bescheidenen Verhältnisse wollteer hinauswachsen. Früh schon erfasste ihnder Geist des damals in Erfurt sich regendenHumanismus, also die Liebe zu denalten Sprachen und zur Literatur des Altertums.Zum Wintersemester 1500, alsoein Semester vor Martin Luther, wurde eran der Universität intituliert, also immatrikuliert.Hier studierte er an der Fakultätder Artes, der sieben freien Künste bei dengleichen Professoren wie Martin Luther,nämlich Jodocus Trutvetter und BartholomäusArnoldi, der nach seinem Heimatortmeist „Usingen“ genannt wurde.Besonders zog ihn aber der damals in Erfurtlehrende Humanist Nicolaus Marschalkan. Auf dessen Betreiben hatte derBuchdrucker Wolfgang Schenck im„Schwarzen Horn“ in der Michaelisstraßezum ersten Mal nördlich der Alpen mitgriechischen und hebräischen Lettern gedruckt.Durch Marschalk erwarb Lang seinespäter so bedeutenden Kenntnisse desGriechischen. Während seines Studiumsfand er aber auch humanistische Gesinnungsgenossen:Crotus Rubianus, GeorgSpalatin und andere. 1503 erwarb er denuntersten akademischen Grad, den einesBaccalaureus artium, vergleichbar mitdem heutigen Abitur.1506 wird er als Mönch des Klosters derAugustiner-Eremiten erwähnt. Er dürftealso etwa gleichzeitig mit Martin Lutherin diesen Konvent eingetreten sein. Wasihn dazu bewogen hat, ist unbekannt.1508 ist er Priester; also dürfte auch seinePriesterweihe ungefähr zu der Zeit erfolgtsein, zu der auch Martin Luther Priesterwurde. Dass sich die beiden angefreundethaben, ergibt sich aus einem späterenBrief Langs an den Gothaer ChorherrenMutian, das Haupt der ErfurterHumanisten. Martin Luther verdankt seineersten Kenntnisse des GriechischenJohannes Lang. Doch dieser betont, dassauch er viel von Martin Luther empfangenhaben. Martin Luther kann man nichtals Humanisten im genauen Sinne bezeichnen,aber der Humanismus war ihmwichtig, weil er ihm die biblischen Sprachenerschloss. also eine gründlicheSchriftauslegung erst möglich machte, unddie Auslegung der Schrift war für MartinLuther die Erhebung des wörtlichen Sinnes,also dessen, was die Verfasser derbiblischen Bücher gemeint haben im Gegensatzzu allegorischen und anderenübertragenen Bedeutungen.Bei einem Konflikt innerhalb des Ordens,in dessen Zusammenhang Luthers Romfahrtsteht, nahm Martin Luther schließlichPartei für den Generalvikar Johann vonStaupitz. Johannes Lang trat ihm zur Seite,aber damit standen die beiden alleinim Erfurter Konvent. Ihre Lage zwischenihren Brüdern war so schwierig, dass derGeneralvikar beide nach Wittenberg versetzte.Während Luther 1512 bereits zum Doktorder Theologie promoviert wurde, erlangteLang im gleichen Jahr erst den Gradeines Magisters der Philosophie, also der


7 JOHANNES-LANG-GEDENKENFreien Künste (Artes). Während Luther diebiblische Professur erlangte, die bis dahinv. Staupitz inne gehabt hatte, las LangMoralphilosophie und wurde 1515 Baccalaureusbiblicus. Das war der untersteGrad an der theologischen Fakultät.Als Johannes Lang nach Erfurt zurückkehrte,bemerkte er, dass sich nicht nur dieKlosterzucht bedenklich gelockert hatte,sondern dass auch das Generalstudium,das in diesem Kloster bestand, arg in Verfallgeraten war. In diesem Jahr kam auchMartin Luther nach Erfurt, wo er als Distriktsvikardas Kloster zu visitieren hatte.Er bemängelte verschiedene Missständeund sorgte dafür, dass Lang Prior wurde.Der kümmerte sich nicht nur um das Generalstudiumim Kloster, sondern setzteauch sein Studium an der Universität fort.Er wurde Lizentiat, was damals eine Vorstufezum Doktorat war. Dies letztere aberwurde ihm hartnäckig verweigert.Einerseits missfiel manchen Professorensein Humanismus, was zugleich einerAbsage an die herrschende Scholastikgleichkam. Er sei unwissenschaftlich, hießes da. Mindestens ebenso verdächtig warseine offensichtliche Zuneigung zu Lutherund dessen Theologie. Denn nach derVeröffentlichung der 95 Thesen über denAblass, die ihm sein alter Freund am11. November 1517 zugeschickt hatte,war Luther in den Verdacht der Ketzereigeraten.1519 konnte Johannes Lang doch denDoktorgrad erwerben, zumal der ihmfreundschaftlich zugetane Justus Jonas indiesem Jahr Rektor war.Lang hatte schon 1518 Martin Luther zumGeneralkapitel des Ordens nach Heidelbergbegleitet. Bei dieser Versammlungwurde er zum Nachfolger Luthers als Distriktsvikarbestellt. Auch bei der LeipzigerDisputation war er 1519 anwesend,als Helfer Luthers, wie Dr. Eck schrieb.Das Erfurter Pfaffenstürmen im Jahre 1521beunruhigte ihn ebenso wie Martin Luther.Denn Gewalttätigkeit konnte derAusbreitung des Evangeliums nur schaden.In dieser unruhigen Zeit übersetzteJohannes Lang das Matthäusevangelium.Diese Übersetzung hielt sich enger an dengriechischen Wortlaut als diejenige, dieMartin Luther etwa zur gleichen Zeit aufder Wartburg in Angriff nahm.Martin Luther, der von dieser Arbeit seinesFreundes erfuhr, ermutigte ihn zurWeiterarbeit.Inzwischen schien sich der Orden derAugustiner-Eremiten allmählich aufzulösen.Johannes v. Staupitz legte sein Generalvikariatnieder und trat in den Benediktinerordenein. Der Nürnberger WenzeslausLink, der sich zu einem Anhängerder Reformation entwickelte, wurde seinNachfolger. Das Generalkapitel, das 1522in Wittenberg tagte, stellte es jedem frei,den Orden zu verlassen, hob also die Verbindlichkeitder Gelübde auf. JohannesLang machte davon Gebrauch, aber nun„hatte er nichts als sich selbst“, d.h. erwar völlig mittellos. Nun heiratete er diewohlhabende und kinderlose Witwe desWeißgerbermeisters Heinrich Mattern imHause zum Steinbock in der Michaelisstraße.Sie war deutlich älter als er, undes ist nicht verwunderlich, dass er mitSpott und Verdächtigungen überschüttetwurde. Als seine Frau 1527 starb, schriebihm Martin Luther, er wisse nicht, ob erihm kondolieren oder ihm gratulieren solle.Sehr ärgerliche Erbstreitigkeiten folgten,aber am Ende fiel ihm ein Teil desErbes zu. Ein Jahr später heiratete erwieder. Aus dieser Ehe gingen mehrereKinder hervor.Als 1525 aufständische Bauern Erfurt bedrängten,war derjenige, der den Aufruhrin maßvolle Bahnen lenkte, nicht JohannesLang, sondern ein anderer evangelischerPrediger: Eberlin von Günzburg, deraber nicht lange in Erfurt blieb. Hier gab


JOHANNES-LANG-GEDENKEN 8es aber andere bedeutende, meist demHumanismus verpflichtete evangelischePrediger: Petrus Geltner an der Kaufmannskirche,Ägidius Mechler an derBartholomäuskirche, Justus Menius an derThomaskirche, Anton Musa an der Moritzkirche,Georg Petz an der Michaeliskircheund sein Nachfolger JohannesCuelsamer, Ludwig Platz an der Andreaskirche,um nur einige zu nennen. Langselbst wurde 1525 Domprediger. Fünf Jahrespäter wurde den Evangelischen derDom durch den Hammelburger Vertragentzogen. Lang wurde nun Neunuhr-Prediger(Nonarius) erst an der Michaeliskirche,dann an der Predigerkirche.Das war die Zeit heftigster Auseinandersetzungenzwischen den beiden Konfessionen,bei der sich auf katholischer SeiteKonrad Kling hervortat. Der Rat derStadt, in dem die konfessionellen Mehrheitenwechselten, der sich vor einem Eingreifendes Kurfürsten von Mainz schützenmusste, zugleich aber den Kurfürstenvon Sachsen nicht vor den Kopf stoßendurfte, war also nur ausnahmsweise eineStütze der Evangelischen. Besondersschlimm wurde es, als Konrad Kling 1533öffentlich behauptete, die evangelischenPrediger seien gar nicht ordentlich berufen.Das war der Anlass für eine BesuchMartin Luthers, der sich darüber empörte,dass der Rat nicht für die Prediger eintrat.In diesen und den verschiedenen Auseinandersetzungenwar Johannes Lang derführende Mann unter den evangelischenPastoren. Noch gab es ja keine evangelischeKirchenbehörde für Erfurt und dasErfurter Gebiet. Das Evangelische Ministeriumist erst nach Langs Tod als amtlicheInstanz gegründet worden. JohannesLangs ganz informelles Wirken hat dieseGründung vorbereitet. Auf seinem Grabsteinwar er als „Superattendens“, alsoSuperintendent tituliert, aber das war keineamtliche Dienstbezeichnung, sonderndie durchaus zutreffende Bezeichnung fürsein Wirken. Immerhin hat er 1537 für dieErfurter Pastoren die SchmalkaldischenArtikel unterschrieben.Er war aber nicht nur für Erfurt tätig. 1533berief ihn Graf Heinrich XXII. vonSchwarzburg zum Vorsitzenden der Visitationskommission,die in der schwarzburgisch-sondershäuserOberherrschaft,also in Arnstadt, die Reformation eingeführthat.Am 2. April, dem Ostermontag 1548 istJohannes Lang gestorben. Er wurde in derMichaeliskirche begraben, aber das Grabist nicht mehr vorhanden. Die Inschrift istaber bekannt. Ein Bild von ihm existiertnicht mehr. Von demjenigen, das auf derGrabplatte angebracht war, ist keine Kopievorhanden.2. April 2008Vor dem Wohnhaus Johannes Langs,Michaelisstraße 2910 Uhr GedenkenMichaeliskirche / UniversitätskircheJohannes Langs Predigtstätte17 Uhr VespergottesdienstAnschließend Grußwort des ErfurterOberbürgermeisters Andreas Bausewein18 Uhr Empfang des EvangelischenKirchenkreises19 Uhr Vortrag„Johannes Lang – der ReformatorErfurts“Eberhard Immig, Erfurt, Archivar i. R.20.30 Uhr Podium „Verantwortung ausdem Gewissen – Handeln aus Glauben“Pröpstin Elfriede Begrich, ChristineLieberknecht, Astrid Rothe-Beinlich,Pfr. Dr. Andreas Lindner, Martin-Luther-Institut der Universität ErfurtModeration Dr. Aribert Rothe


9 PERSÖNLICHKEITEN„Reformator des Nordens“Johannes Bugenhagen (1485-1558)zum 450. TodestagDr. Michael LudscheidtAls das Zentrum des Wittenberger Reformatorenkreiseskann ein Dreigestirnangesehen werden, zu dem neben MartinLuther und Philipp Melanchthonauch Johannes Bugenhagen gehört, dessenTodestag sich im April dieses Jahreszum 450. Mal jährt. Der aus Pommernstammende Theologe zählt zu den bedeutendstenGestalten der Reformationszeitund hat mit seinem Lebenswerk eineneigenständigen Beitrag zur Ausbreitungund Festigung der Reformation geleistet.Daß eine modernen wissenschaftlichenAnforderungen genügende Biographiedes von den Zeitgenossen seinerHerkunft wegen ‚Doctor Pomeranus‘Genannten bislang fehlt, ist einerseitsden in vieler Hinsicht noch immer unzureichendenVorarbeiten geschuldet,verweist andererseits aber auch auf dieaugenscheinlich geringere Beachtung,die Bugenhagen in der kirchengeschichtlichenForschung im Vergleich zu seinenbeiden vermeintlich berühmteren WittenbergerKollegen zuteil wird.Bugenhagens Hinwendung zur lutherischenLehre, für die sich in der Forschungder Begriff der „reformatorischenWende“ (Hans-Günter Leder) eingebürgerthat, erfolgte nicht spontan, sondernwar eine bewußte Entscheidung im Ergebnisder eingehenden Beschäftigungmit Luthers Schrift über die babylonischeGefangenschaft der Kirche, aus derenLektüre er nach anfänglicher Ablehnungdie Einsicht gewann, daß Luther alleindie Wahrheit des Evangeliums vertrete.Diese Erkenntnis veränderte sein Lebenin der Folge tiefgreifend: Bugenhagenfaßte den Entschluß, nach Wittenberg zugehen, um die reformatorische Theologieaus erster Hand kennenzulernen.Bis dahin war sein Werdegang in den üblichenBahnen einer Gelehrtenexistenzam Übergang zur Frühen Neuzeit verlaufen.Bugenhagen wurde am 24. Juni1485 als Sohn des Ratsherren GerhardBugenhagen in Wollin geboren und aufden Namen des Tagesheiligen, Johannes,getauft. Nach dem zu vermutenden,nicht aber durch Zeugnisse zu belegendenSchulbesuch in der Geburtsstadtwidmete sich Bugenhagen ab 1502 ander Universität in Greifswald dem Studiumder artes und wurde 1504 zum Rek-


PERSÖNLICHKEITEN 10tor der Treptower Stadtschule berufen.Neben der Unterrichtstätigkeit trieb er inden folgenden Jahre intensive autodidaktischeStudien, durch die er sich die Heiligkeitstheologiedes Erasmus von Rotterdam,aber auch dessen textkritischeMethode erschloß. 1517 wurde Bugenhagenzudem in das biblische Lektoratam Kloster Belbuck berufen, wo ernunmehr nicht nur aus privatem Interesse,sondern von „ampts halben in Theologiezu lesen“ hatte. Zum gleichen Zeitpunkterhielt er vom Landesherrn denAuftrag, das auf die Historie Pommernsbezügliche Schrifttum zu sammeln undzu sichten, woraus die unter dem TitelPomerania publizierte erste zusammenhängendeLandesgeschichte erwuchs.Wenige Monate nach seiner sogenannten„reformatorischen Wende“ traf Bugenhagenim April 1521 in Wittenbergein, ließ sich an der Universität inskribierenund fand im Haus Philipp MelanchthonsAufnahme. Mit einerzunächst als Privatkolleg konzipierten,wegen des großen Zulaufs aber wohlschon zu Beginn des Wintersemesters1521/22 in eine öffentliche Vorlesungüberführten Psalmenauslegung eröffneteer bald darauf seine Lehrtätigkeit.Welche herausragende Position sich derAutodidakt im Kreis der Universitätslehrerbinnen kurzem erwarb, unterstreichteine Bemerkung Luthers aus dem Herbst1522, wonach Bugenhagen nach Melanchthonder zweite Theologieprofessor„in urbe et orbe“ sei. Die Drucklegungder Psalmenvorlesung machte ihn1524 über Wittenberg hinaus als Schriftauslegerbekannt. Bis zum Jahr 1528hielt Bugenhagen an der Leucorea exegetischeVorlesungen über zahlreicheBücher des Alten und Neuen Testaments,wandte sich daneben aber verstärkt auchpastoraltheologischen Fragen und derAusgestaltung des protestantischen Kirchenwesenszu, wie das vom Stadtpfarrer,als der er auf Betreiben Luthers seit1523 amtierte, erwartet werden durfte.Zunehmend waren Bugenhagens Ratund Urteil in theologischen und kirchenpraktischenAngelegenheiten auch außerhalbWittenbergs gefragt. Die vonauswärts wiederholt ergehenden Berufungen,so unter anderem 1522 nachErfurt, konnte er anfangs nicht annehmen,weil die Gemeinde seine Freigabeverweigerte. Erst 1528 gestattete manihm, zeitweilig in Braunschweig tätig zuwerden, um die dortige reformatorischeBewegung zum Abschluß zu führen undzu festigen. Damit begann BugenhagensWirken als „Reformator des Nordens“,das vielerorts in der schriftlichen Fixierungvon Kirchenordnungen, sobeispielsweise für die Städte Hamburg(1529) und Lübeck (1531), das HerzogtumPommern (1534/35) und das KönigreichDänemark (1537-39), seinen Ausdruckfand.Vom Tod Luthers, dem er am 22. Februar1546 in der Wittenberger Schloßkirchedie Leichenpredigt hielt, wurde Bugenhagentief erschüttert. Auf Melanchthonsund seinen Schultern lastetefortan die Verantwortung für die innerenGeschicke des lutherischen Protestantismus– eine schwere Bürde angesichts derlebensbedrohenden Krise, in die dieReformation durch die militärische Niederlagedes evangelischen Lagers imSchmalkaldischen Krieg geriet. Zusätzlichbelastet wurde die Situation Bugenhagensdadurch, daß ihm seine im Interessevon Stadt und Universität unternommenenBemühungen um ein gutesVerhältnis zu den Siegern als Verrat ausgelegtwurden und ihn im Streit um das


11 PERSÖNLICHKEITENInterim der Vorwurf traf, das Evangeliumpreiszugeben. Seine auf Verständigungzielende Haltung stieß in den aufflackerndeninnerprotestantischen Auseinandersetzungenkaum noch auf Verständnis.So waren die letzten Lebensjahre Bugenhagensvon der Sorge um den Erhalt deslutherischen Erbes überschattet. Unermüdlichnahm er seine Aufgaben alsSeelsorger in der Gemeinde und Lehreran der Universität wahr und brachte inumfangreichen Jeremia- und Jona-Kommentarendie Ernte seiner exegetischenStudien ein. Nach kurzem Krankenlagerstarb Johannes Bugenhagen am 20. April1558 und wurde am darauffolgenden Tagin der Wittenberger Stadtkirche beigesetzt.Vor allem durch die von ihm geschaffenenKirchenordnungen ist das LebenswerkBugenhagens über seinen Tod hinauswirksam geblieben. Im Ergebnis derneueren Bugenhagen-Forschung trittinzwischen jedoch der Rang des schriftstellerischenWerkes insgesamt als eineseigenständigen Beitrags zum Corpus reformatorischerTheologie immer deutlicherhervor.Literaturhinweis: Die profunden Studiendes Bugenhagen-Forschers Hans-GünterLeder sind jetzt zusammengeführt in demvorzüglichen Band: Johannes BugenhagenPomeranus – Vom Reformer zum Reformator.Studien zur Biographie. Hg. vonVolker Gummelt. Frankfurt a. M. u. a.:Peter Lang, 2002 (Greifswalder theologischeForschungen, 4).


13 JUBILÄUMlebensbejahende Haltung so viel Ermutigendesausstrahlt.Liebe Helga Brück, der Verfasser dieserZeilen und die Mitglieder des Fördervereinsder Bibliothek des EvangelischenMinisteriums gratulieren Ihnen ganz herzlichzu Ihrem 80. Geburtstag und wünschenIhnen weiterhin Gesundheit undSchaffenskraft! Ad multos annos!AUSWAHLBIBLIOGRAPHIE HELGA BRÜCKMONOGRAPHIEN1) Viva la musica in Erfordia. 1818-1968Erfurter Musikverein und Singakademie.Erfurt 1992. – 99 S.2) [mit Heinz Stade] Kaisersaal Erfurt. Einhistorischer Streifzug. München 1994. –51 S.3) Auf den Spuren der Erfurter Bach-Familien.Erfurt 2000, 2. Aufl. 2001. – 55 S.4) Johann Wilhelm und Sophia Häßler.Eine Erfurter Musikerfamilie. Erfurt 2003(Kleine Schriften des VGAE, 8). – 174 S.5) Die Bachfamilien in Amerika. Nachkommendes Veit Bach aus Wechmar.Wechmar 2004. – 23 S.6) Von der Apfelstädt und Gera zum Missouri.500 Jahre Thüringer MusikerfamilieBach. Erfurt 2008 [im Druck].AUFSÄTZE UND LEXIKONARTIKEL1) Lebensstationen des Erfurter MusikersJohann Wilhelm Häßler (1747-1822). EinBeitrag zu seiner Biographie. In: Aus derVergangenheit der Stadt Erfurt. N. F. H. 3(1987), S. 24-49.2) Die „Bache“. Zur Geschichte der ErfurterStadtmusikanten. In: Aus der Vergangenheitder Stadt Erfurt N. F. H. 4(1988), S. 54-72.3) Die Brüder Johann, Christoph undHeinrich Bach und die „Erffurthischemusicalische Compagnie“. In: Bach-Jahrbuch1990, S. 71-77.4) Die Andislebener Bache. In: Bach-Jahrbuch1991, S. 201-206.5) „...kein ganz unbedeutender Ort fürMusic“: unterwegs durch das „musikalischeErfurt“. In: Erfurt – die Stadt in derMitte Deutschlands. Erfurt 1992, S. 144-151.6) Der Königlich-Schwedische HofkapellmeisterJoseph Martin Kraus als Studentin Erfurt und das städtische Musiklebenim 18. Jahrhundert. In: MVGAE 54 [N. F.1] (1993), S. 95-108.7) Die Erfurter Bach-Familien von 1635bis 1805. In: Bach-Jahrbuch 1996, S. 101-131.8) Franz Volckland – ein Erfurter Orgelbauerder Bachzeit (1696-1779): zu seinem300. Geburtstag. In: MVGAE 57 [N.F. 4] (1996), S. 69-79.9) Die Theaterszene Ende des 18. Jahrhundertsin Erfurt und der SondershäuserSchriftsteller Johann Karl Wezel (1747-1819). In: Schriften der Johann-Karl-Wezel-Gesellschaftin Sondershausen Bd. 1(1997), S. 86-97.10) Auf den Spuren der Erfurter Bachfamilien.In: Kirchen, Lettern, Gründergeist.Sieben Spaziergänge durch Erfurt. Erfurt1997, S. 65-74.11) Kantoren und Organisten des 16. bis19. Jahrhunderts in Erfurt. In: MichaelLudscheidt (Hg.): Die Bibliothek des EvangelischenMinisteriums zu Erfurt. Geschichte-Bestände-Forschungsbereiche.Bucha bei Jena 1998, S. 97-125.12) Pfarrer, Kantoren und Organisten derThüringer Bach-Familien im LandkreisSömmerda. In: Sömmerdaer Heimatheft10 (1998), S. 56-66.13) Musik in der Residenz der KurmainzischenStatthalter in Erfurt. In: RoswithaJacobsen (Hg.): Residenzkultur in Thüringenvom 16. bis zum 19. Jahrhundert.Bucha bei Jena 1998, S. 278-287.14) [mit Robert Hallmann u. DavidGalbraith] John Christian Mantel – JohannChristian Scheidemantel (1706-1761):


JUBILÄUM / ERWACHSENENBILDUNG14Herkunft, Jugend und Ausbildung des ErfurterMusikers J. Chr. Scheidemantel. In:MVGAE 59 [N. F. 6] (1998), S. 25-55.15) Eine „Verordnung der Music“ derKaufmannskirche zu Erfurt von 1671 alsNachweis unbekannter Kompositionenvon Johann Michael Bach (1648-1694).In: Bach-Jahrbuch 1998, S. 183-185.16) [mit Friedhelm Brusniak] Perspektivenwaldeckischer Musikgeschichtsforschung.Ein Forschungs- und Literaturbericht.In: Geschichtsblätter für Waldeck 86(1998), S. 221-229.17) Erfurt – und Bach. In: Der junge Bach.Begleitbuch zur Ersten Thüringer Landesausstellung.Erfurt 2000, S. 437-450.18) Johann Ägidius Bach. Einblicke in dieMusikpflege der Michaeliskirche zu Erfurt.In: Vox Michaeli. Die Compenius-Orgelund ihre Kirche. Erfurt 2000, S. 21-23.19) Das Chorbuch der Kaufmannskirche,der Hauskirche der Erfurter Bach-Familien.Adjuvantenmusik der Barockzeit. In:Bach-Jahrbuch 2000, S. 167-192.20) Artikel zu Johann Wilhelm Häßler,Sophia Häßler, Johann Christian Kittel,Johann Michael Kittel, Johann Pachelbel,Franz Volckland, Georg Peter Weimar. In:Felicitas Marwinski (Hg.): Lebenswege inThüringen. Thüringer Biographisches Lexikon.Tl. 2. Weimar 2002. Tl. 3. Weimar2006.21) Die Mägdleinschulmeisterinnen. EinBeitrag zur Erfurter Schulgeschichte des16. bis 18. Jahrhunderts. In: MVGAE 67[N. F. 14] (2006), S. 106-142.22) [mit Karl-Heinz Meißner] Die Malerder Familien Hildebrandt vom 16. bis 18.Jahrhundert. In: MVGAE 68 [N. F. 15](2007), S. 31-44.PUBLIZISTISCHE BEITRÄGEMehr als 150 Artikel in Zeitungen, Zeitschriftenund Sammelwerken (u. a. „ER-FURTER BLÄTTER“, „Stadt und Geschichte“,„Thüringer Allgemeine“).NeubeginnGerta Link„Meine im Mentoren-Projekt und in anderenAufgabenbereichen in Erfurt erfahrene Gewissheit,anderen hilfreich sein zu können,hat mir den Schwung zu der Bewerbung gegeben“,erklärt Pfarrerin Anette Carstens ihreEntscheidung, im Pastoralkolleg der EKM inDrübeck die Stelle einer Studienleiterin zuübernehmen. Ihre Einführung fand am 4. April15 Uhr im Evangelischen Zentrum KlosterDrübeck statt. Zugleich wurde der neue Rektorder Einrichtung, Pfarrer Dr. Matthias Rostbegrüßt.Es ist ein Neubeginn nicht nur für PfarrerinCarstens, sondern auch für die DrübeckerBildungseinrichtung, ist doch die Stelle neugeschaffen worden. Ein konkreter Schritt aufdem Weg der weiteren Entwicklung der EKM,den Anette Carstens mit gehen und gestaltenwird.Mut gehört schon dazu, sich einem solchenanspruchsvollen Projekt zur Verfügung zu stellen,zumal damit auch im privaten Bereichentscheidende Veränderungen verbundensind. Sie wird in Drübeck die Verantwortungfür die Durchführung der FEA in der EKM inZusammenarbeit mit dem Pastoralkolleg, demPredigerseminar Wittenberg und dem ReferatPersonalentwicklung im Kirchenamt derEKM übernehmen. Und die dafür unverzichtbarenVoraussetzungen wie u.a. Kompetenzin Seelsorge und Beratung, Offenheit für Fragender geistlichen Begleitung und kommunikativeFähigkeiten bringt sie aus ihrer bisherigenTätigkeit in der Klinikseelsorge, derPalliativarbeit, der Notfallseelsorge, als Supervisorinzweifellos mit.Sie ist zuversichtlich, auch für die neuen AufgabenKraft und Können einzubringen. „MeinMut hängt mit meinem Glauben zusammen“,verrät sie. Das war ihr Kraftquell in der Vergangenheitund darauf vertraut sie auch inZukunft.


15 ZUKUNFTAb 2009 EKMVereinigungsvertrag unterzeichnetDie Vereinigung zwischen der KirchenprovinzSachsen und der Evangelisch-LutherischenKirche in Thüringen ist besiegelt.Am 15. Februar erfolgte die Unterzeichnungdes Fusionsvertrages durch den Bischofder Kirchenprovinz Sachsen, AxelNoack, und den Thüringer Landesbischof,Christoph Kähler.„Wir beide sind froh, dass die vergangenenJahre, in denen wir aufeinander zugegangensind, uns näher kennen gelerntund uns auf gemeinsame Ziele verständigthaben, mit der Vertragsunterzeichnungin eine verlässliche Perspektive fürunsere beiden Kirchen münden. Hinteruns liegt ein Jahrzehnt, in dem wir dieVereinigung vorbereitet haben. Vor unsliegt die Aufgabe, eine neue Kirche zugestalten“, sagte Bischof Axel Noack.„Wir geben heute Brief und Siegel auf eineneue Evangelische Kirche in Mitteldeutschland.Für uns bedeutet das, Gestaltungsspielraumzu gewinnen, um fürdie Menschen in Mitteldeutschland da zusein. Damit der Glaube wirklich den Alltagdurchdringt und wir uns öffentlich mitdeutlicher Stimme einmischen, bündelnwir unsere Kräfte“, so LandesbischofChristoph Kähler.Voraussichtlich noch in diesem Jahr werdendie Synodalen eine neue Verfassungfür die EKM beschließen. Die gemeinsameKirche wird einen Bischof, eine Synode,eine Kirchenleitung sowie eine obersteVerwaltung haben. Der Bischof wird inMagdeburg seinen Sitz haben, das Kirchenamtin Erfurt.Bereits im Jahr 2000 begann eine intensivereZusammenarbeit der beiden Landeskirchen,2007 stimmten die Synoden füreine Fusion der Kirchen.Haushalt der Föderation für 2008Für die Finanzierung der Föderationsaufgabensind rund 21 Millionen Euro veranschlagt.Damit liegt der Haushalt für2008 etwa eine Million Euro über demdes vergangenen Jahres. Die Erhöhungbegründet sich aus der Übernahme weitererArbeitsbereiche in die Regie der Föderation.So wird beispielsweise die auszwei Kirchenzeitungen gebildete MitteldeutscheKirchenzeitung nun über denFöderationshaushalt finanziert.„Mit dem Haushalt 2008 setzen wir denSparkurs der Föderation fort. Ziehen wirdie durch die Übernahme weiterer Arbeitsbereichebedingte Erhöhung ab, sparenwir gegenüber 2007 rund 350.000Euro. Der Föderationshaushalt ist solide,er sichert die kirchlichen Arbeitsfelder undbringt den Vereinigungsprozess voran“, soFinanzdezernent Oberkirchenrat StefanGroße vor den 80 Kirchenparlamentariernaus den beiden Landeskirchen. DieSynodalen vertreten insgesamt 930.000evangelische Christen zwischen Altmarkund Südthüringen.66 Prozent des Haushaltes machen Personalausgabenaus, die restlichen 34 Prozentsind Sachausgaben.Strukturanpassungskonzept bis 2012Das von der gemeinsamen Synode verabschiedete„Strukturanpassungskonzept“sieht unter anderem vor, dass die Kirchenleitungzunächst bis 2010 eine Liste vonReduzierungen in einzelnen Fachbereichender dann gebildeten „VereintenEvangelischen Kirche in Mitteldeutschland“vorlegt. Der Einsparbeschluss übersieben Millionen Euro geht auf einen Auftragder Synode von Anfang 2007 zurück.Nach einem aktuellen Sachstandsberichtder Kirchenleitung kann dieses Ziel aucherreicht werden.


PARTNERSCHAFT 16Von Erfurt nach TansaniaGerta LinkRosen aus Amsterdam? Obwohl die begehrtenBlumen nur sehr begrenzte Zeitim Jahr in unseren Gärten oder Gewächshäuserngedeihen, wollen wir sie kaufen,wann immer wir sie brauchen. Und sowerden sie eben aus Amsterdam herangefahren.Dass die allermeisten dieserwunderschönen Blumen da aber bereitseine viel weitere Reise hinter sich haben,das und weitere hochinteressante Faktenund Begebenheiten aus dem afrikanischenTansania erfuhren die Damen der „ErfurterKlosterrunde“ bei einem Treffen mitPfarrer Tilmann Krause vom Evangelisch-Lutherischen Missionswerk Leipzig. DieRosen kommen aus Tansania! Man sah aufden Dias, die der Tansania-Referent mitgebrachthatte, wie sie angebaut und geerntetwerden. Besonders schön, langstielig,großblumig sind sie.Dieses Treffen gehört im Tagebuch von IlseNeumeisters Klosterrunde sicher zu denbesonderen Ereignissen. Pfarrer Krausehatte einen Koffer voller Bilder und Gegenständeaus Tansania mitgebracht. Manwar mit seinem Vortrag für knapp zweiStunden in Tansania unterwegs, besuchtedie Menschen an ihren Lebens- und Arbeitsortenund sah ihre Fröhlichkeit, Bescheidenheitund Zufriedenheit. In ihrenHerzen ist viel Platz für Liebe und Mitmenschlichkeit;Kinder und Familie sindihr größtes Glück und dafür leben undwirken sie in jener Schlichtheit und Natürlichkeit,die uns Hochachtung und Bewunderungabverlangt. Viele Kinder dorthaben schon mit zehn, elf Jahren die Verantwortungfür Haus, Familie und Geschwister.Man sieht Zehnjährige mit kleinen„Bündeln“ auf dem Rücken. Sie tragenihre Geschwisterchen mit sich undhaben damit anscheinend überhaupt keineLast. Gehen zur Wasserstelle oder wirtschaftenin Haus und Hof. In ein solchesdurchaus glückliches Leben nun auchSchule, Bildung, Gesundheitswesen hineinzu bringen, bedarf Einfühlungsvermögenund Sensibilität. Im Leipziger Missionswerkist solches Anliegen in gutenHänden. Fachleute werden von hier ständigvor Ort gesandt. Und die Regierungin Tansania hat nach der Erlassia-Campagneim Jahr 2000 auf Bitten der internationalenKirchen die Bereitschaft erklärt,auch das Personal der nichtstaatlichenGesundheits-Einrichtungen zu bezahlen.Der Bau, die Erhaltung und der Betriebdieser Einrichtungen selbst bleibt jedochin Verantwortung der Kirchen. Spendensind nach wie vor unentbehrlich.Pfarrer Krause war nach Erfurt gekommen,um den Initiatorinnen der „Elisabeth-Sparbüchse“mit dem Bericht über jenes Projektzu danken, für das sie 2007 so großzügiggespendet hatten. Sie konnten sienun selbst per Wort und Bild kennen lernen,die Elisabeth von Tansania, über diesie im vergangenen Jahr in der Broschüre„Elisabeth von Tansania“ gelesen hatten.Eine couragierte Frau, die ihr Leben undWirken in den Dienst der Mütter und ihrerNeugeborenen stellt, die mit Fachwissenund viel Menschenkenntnis den Ärztenzur Seite steht, die künftig in der Geburtsstationin Orkesumet in der ArushaDiözese arbeiten werden. Im August wirddie Station eröffnet. Mit viel Freude habendie Erfurter Frauen nun gesehen, wofürsie gespendet haben. Und sogleich warerneut Spenderlaune erwacht: Man konntewiederum einen beachtlichen Betrag aufdas Konto des Leipziger Missionswerkesüberweisen. Übrigens hat Pfarrer Krauseein Foto von der Erfurter Klosterrunde gemachtund wird das bei seiner nächstenReise im Oktober mitnehmen nach Tansania.


17 KIRCHLICHES LEBENKirche in ChinaDr. Inge LinckKirche in Rotchina? Ja, die gibt es. AllemAnschein nach und wenn man den Berichtenvon Insidern Glauben schenkendarf, entwickelt sich die Anzahl derer, dieinzwischen in China als Christen getauftsind, rasanter als die Wirtschaft des Riesenreiches,das heißt, im zweistelligenBereich.Offiziell liegt die Zahl bei 30 MillionenChristen, Schätzungen gehen von bis zu140 Millionen mehrheitlich protestantischenChristen aus, das wären bereits 10Prozent der Bevölkerung.Auch die Zahl der katholischen Christensteigt. Es gibt eine offiziell anerkannte, vonRom unabhängige Kirche und die inoffiziellerömisch-katholische Untergrundkirche.Die Abhängigkeit vom Papst als einerausländischen Macht ist dabei einbesonderer Knackpunkt. Nach Medienberichtenversucht der Papst, im Kontakt mitder chinesischen Regierung diesen Konfliktauf diplomatischem Weg zu lösen,eine Gratwanderung mit ungewissemAusgang.Während eines dreimonatigen Aufenthaltsin China von April bis Juni 2007 habe ichzwei Gottesdienste der offiziellen, dasheißt der anerkannten protestantischen„Drei-Selbst-Kirche“ besucht und trautezuerst meinen Augen nicht. Mitten in derInnenstadt von Peking strömten an einemSonntagmorgen eine Menge Menschen inden Hof eines etwas versteckt liegendenGebäudekomplexes, andere strömtenheraus – Wechsel von einem Gottesdienstzum nächsten.Bereits eine halbe Stunde vor Beginn warder Saal mit etwa 400 Menschen überfüllt,weitere Besucher wurden in einenNachbarraum umgelenkt, wohin der Gottesdienstdann per Video und – für diewenigen ausländischen Besucher in englischerÜbersetzung mit Kopfhörer – übertragenwurde. So ist es immer, habe ichmir sagen lassen, fünfmal hintereinanderan einem Sonntag.Gab es in Peking bis vor kurzem neunKirchengebäude der Drei-Selbst-Kirche,sind es inzwischen 20, weitere sind imBau, sogar mit finanzieller Unterstützungdes Staates. Die neu erbaute Beijing ChaoyangKirche zum Beispiel (Foto links)fasst eintausend Besucher. Zwei Gottesdiensteam Sonntag sind nötig, um denAndrang zu bewältigen.Zu den Kirchen in Peking kommen übereintausend Versammlungsplätze in Wohnungenund Häusern hinzu, die nichtmehr ausreichen, um die Gläubigen zufassen. Soviel ich aus authentischer Quellegehört habe, ist es für den chinesischenChristen selbstverständlich, dass er sonntagszur Kirche geht.In zwei verschiedenen Gemeinden derDrei-Selbst-Kirche habe ich die Gottesdienstemiterlebt. Vertreten waren Menschenaller Generationen. Die Gottesdienstewaren von charismatischem Charakterund liefen nach ähnlichem Musterab: Begleitet von einem Chor wurdenschon vor dem Beginn melodisch sehr


KIRCHLICHES LEBEN 18einfache Lieder gesungen. Helfer versuchten,die Besucherströme zu lenken, ausländischeGäste wurden besonders aufmerksam„bedient“. Eine junge Frausprach zu Beginn ein langes Gebet, in dassie sich zunehmend und hörbar hineinsteigerte,die Gläubigen antworteten wiederholtmit einem Amen. Bibeltexte wurdengemeinsam rezitiert, die meistenBesucher hatten ihre Bibeln mitgebracht.Der Pfarrer trat nur zur Predigt in Erscheinung,einfach gekleidet, ohne Talar. EinAbendmahl war mir besonders eindrücklich:Die männlichen Chormitglieder teiltenEinzelkelche in den Reihen aus, indemsie sich zuvor mit Einmalhandschuhenbewappnet hatten. Der Verdacht derEinflussnahme aus dem englisch-/amerikanischsprachigenRaum drängte sich mirauf, zumal es außer einigen, trotz desSommers weihnachtlichen Ausschmückungenmit künstlichen Tannenzweigen,Jinglebells und Eiskristallen kaum sinnlichesBeiwerk gab. Etwas versteckt hinterdem Altar war die Nationalfahne aufgestellt.Eine der beiden von mir besuchten Gemeindenbot in einem kleinen Kirchenladenzur Straße hin allerlei religiösenKitsch an. Das Geschäft scheint sich zulohnen, der Laden war voll. Positiv gesehenist auch das Mission in dem durchden Kommunismus areligiös geprägtenLand. Christliche Symbole, vor allem dasKreuz mit und ohne Corpus, gibt es auchin Andenken- und in Schmucklädenüberall im Land. An einer Kette um denHals getragen sah ich es bei Frauen wiebei Männern, ohne dass dieses den Charaktereines modischen Accessoirs gehabthätte.Es gibt eine einzige theologische Hochschuleder Drei-Selbst-Kirche in Nanjingsowie über das Land verstreut kleinereSeminare zur kirchlichen Unterweisung.Auf einen Studienplatz in Nanjing kamenim letzten Jahr 300 Bewerber, die Kapazitätsoll bis zum Jahr 2010 auf das Dreifacheerhöht werden. Was ist da los inChina?Die protestantische „patriotische Drei-Selbst-Bewegung“ wurde 1949 unter derBedingung staatlich anerkannt, dass siesich selbst finanziert, selbst verwaltet undselbst ihren theologischen Nachwuchsausbildet. Das bedeutet bis heute: KeinerleiEinflußnahme mehr vom Ausland undAnerkennung des Primates des chinesischenStaates, das heißt der KommunistischenPartei. Christen, die diese politischeNähe nicht akzeptieren, ziehen sich inden Untergrund zurück. Sie existieren alssogenannte Hauskirchen und versammelnsich in privaten Räumen oder illegal erbautenKirchen.Mit der schrittweisen politischen Öffnunggebe es auch in diesem Bereich Lockerungen,heißt es. Ich habe mir sagen lassen,dass es Kontakte zwischen offiziellerund Untergrundkirche geben soll, sogarauch fließende Übergänge. Z.B. versorgedie offizielle Kirche die illegale mit Bibeln.Es gibt aber weiterhin staatlicheRepressionen, wie immer wieder einmalin den Medien zu lesen ist, in welchemUmfang und Ausmaß ist mir persönlichverborgen geblieben. Den Kontakt zu einerillegalen Gruppe habe ich nicht gesucht,da es nicht nur für mich riskantgewesen wäre, sondern vor allem für diechinesischen Brüder und Schwestern.Immer wieder einmal ist von Verhaftungenohne rechtliche Verfahren zu lesen.So sollen erst im letzten Dezember währendeines Bibelseminars über 200 Pfarrerprotestantischer Hauskirchen von chinesischenSicherheitskräften vorübergehendfestgenommen worden sein, einigevon ihnen seien inhaftiert worden.Im Vorfeld der Olympischen Spiele wirdanscheinend verstärkt gegen alle diejenigenvorgegangen, die als potentielle Stö-


19 KIRCHLICHES LEBENrenfriede identifiziert sind und dazu gehörenillegal agierende Angehörige einerchristlichen Religionsgemeinschaft in besonderemMaße.Die wesentliche Botschaft der Drei-Selbst-Kirche, soweit ich sie gehört und in einemin China frei käuflichen Buch gelesenhabe, ist die: Diene, wie Jesus es getanhat. Indem du den Menschen und demVolk dienst, kannst du am ehesten die LiebeGottes weitergeben.Als wesentlicher Grund für die rasanteZunahme von Christen in China ist dieSuche nach neuer Orientierung in Zeitenpolitischen und gesellschaftlichen Umbruchsanzusehen.Die traditionell engen familiären Bindungenlösen sich ganz allmählich auf; amehesten bietet wohl die christliche Gemeindeeine Alternative durch das Angebotgegenseitiger Hilfe und Gemeinschaftuntereinander, wie sie bislang nur in derFamilie üblich und möglich waren.Welche Chance tut sich da auf! Ich kommeaus dem Staunen nicht heraus.Vom Schwertkampfbis zur RübenernteMehr als 220 Seminare, Freizeiten und Veranstaltungensind im Jahresplan der EvangelischenJugend in Thüringen (EJTh) enthalten.Neben der Arbeit mit christlichen Inhaltenund traditionellen Angeboten wie Singen,Basteln und Spielen sind für Kinder solcheaußergewöhnlichen Projekte wieSchwertkampf, Bogenschießen, Pferdereiten,Hüttenbau oder Dreharbeiten im Programm.Jugendliche können unter anderem Stühlebauen, auf Felsen klettern, Rüben ernten oderim Iglu übernachten.Um Kindern und Jugendlichen aus Familienmit geringem Einkommen die Teilnahme zuermöglichen, werden einige Plätze kostenloszur Verfügung gestellt.Im Vergleich zum Vorjahr ist das Angebot fürjunge Erwachsene und Familien deutlichgesteigert. Erweitert wurde auch das Angebotvon „Abrufseminaren“, die vor Ort stattfindenkönnen.Zu den 96 Freizeiten gehören zehn internationaleBegegnungen sowie zwei Treffen vonBehinderten und Nichtbehinderten. Auslandsreisenführen unter anderem nach Rumänien,Finnland, Frankreich, Israel undWeißrussland. Zu den 33 Events gehörenRockkonzerte, Kreisjugendtage, Jugendgottesdiensteund sportliche Veranstaltungen.Höhepunkt ist das zweite Evangelische Jugendcampunter dem Motto „be(f)reit“ vom4. bis 6. Juli im Kloster Volkenroda. Dazuwerden mehr als 1000 Teilnehmer erwartet.www.ekmd-online.deÖkumenisches FriedensgebetDonnerstag 17 UhrLorenzkirche Anger / Ecke Pilse


GOTTESHAUS KIRCHE 20Ein Crash-Kurs für dieInnenstadtkirchen ?Prof. Dr. Hermann SaitzEs fällt Christenmenschen meist schwer,sich in die Denk- und Erlebniswelten einesNichtchristen hineinzuversetzen undnachzuvollziehen, wie diese unsere Kircheund ihre Kirchengebäude sehen. UnsereRiten, Gebräuche, Gottesdienste,Gotteshäuser sind atheistisch Aufgewachsenenund Erzogenen – und das ist ja diegroße Mehrheit unserer Mitmenschen –meist ziemlich fremd. So stehen für einenNichtchristen unsere Gotteshäuser ineiner Reihe mit den profanen öffentlichenGebäuden in ihrer Nachbarschaft, also mitdem Bahnhof, dem „Anger 1“ oder demRathaus. Der Vergleichsmaßstab ist alleindie Gebrauchsfähigkeit des jeweiligenGebäudes.Im allgemeinen schneiden unsere Kirchenin diesem Vergleich ziemlich schlecht ab:Sie sind im Winter ausgesprochen kalt, ihrInneres ähnelt eher einem Museum, siesind, insbesondere im Eingangsbereich,meist dunkel und haben oftmals rumpeligeFußböden, sie haben keine Toilettenoder Garderoben, ihre Türen ähneln eichenverkleidetenTresortüren und lassensich nur mit einer gewissen Kraftanstrengungöffnen. Und die Sitzbänke: Es ist eineTortur, auf ihnen länger als eine Viertelstundesitzen zu müssen.In dem der Kaufmannskirche benachbartenEinkaufzentrum „Anger 1“ ist das allesanders: Durch die Türen kann manselbst dann hindurch sehen, wenn der„Anger 1“ geschlossen ist, und man kannsich zumindest einen Augenblick holen.Natürlich ist es in diesem Konsumtempelwarm und Toiletten gibt es auch. Auf dieGestaltung der Eingangsbereiche wurdebesonderer Wert gelegt, sie sind hell undtransparent, einladend eben.Oder als anderes Vergleichsbeispiel: Einerster Blick auf das neu gestaltete Angermuseumzeigt, dass auch die Stadtverwaltung(endlich) vom Handel gelernt hat undPassanten auf dem Anger durch die Glasfrontvor der geöffneten dunkelgrünen Flügeltüreinen vollen Blick in die Herrlichkeitder neuen Eingangshalle werfen können.Zum neugierig Machen auf die imHause gezeigten Kunstschätze reicht dasallemal.Jetzt kommen ganz gewiss die ach so oftvorgebrachten Einwände: Wir sind keinKonsumtempel, die Maßstäbe der Händlersind nicht die unseren, und dann istda noch der Denkmalschutz mit seinenAuflagen und, und, und. Ich mag demnicht folgen. Unser Auftrag ist doch Menschenfängerzu sein. Und da müssten wiruns auch anschauen, in welche Netze dieMenschen am ehesten gehen. Zwischendem missionarischen Auftrag und denzeitgemäßen Mitteln zu seiner Erfüllungsehe ich solange keinen Widerspruch wiedie Grundfrage unseres Glaubens nichtinfrage gestellt wird.Erst zaghaft oder für das einfache Gemeindemitgliedkaum wahrnehmbar reagiertdie Kirche mit einer gewissen Modernisierungihrer Kirchengebäude. Die Thomaskirchez.B. hat eine bemerkenswerteKur erlebt, hell ist sie geworden, freundlich,die Sitzbänke sind bequem, sie hatToiletten und ist so temperiert, dass manim Winter einen Gottesdienst gut aushält.In ihr ist gut Sitzen und Zuhören.Die Türen der Predigerkirche sind meistoffen und durch die Glaswand könnenStadtführer während der Wintermonatedas Kircheninnere wenigstens erklären.Die in der Predigerkirche gewählte technischeLösung zeigt, was selbst in altenGemäuern möglich ist.Ich finde, für unsere Kirchen sollte eine


GOTTESHAUS KIRCHE 21Art Mindeststandard definiert werden, derin einem Crashprogramm (rasch, nicht erst2017 zu einem Lutherjubiläum) vor allemin den Innenstadtkirchen realisiert wird.Die schönste Fassadenerneuerung ist fürdie Gebrauchsfähigkeit eines Gotteshausesweniger erheblich, dazu sind sie zugut gebaut. Gebrauchsfähigkeit und Attraktivität,insbesondere der Eingangsbereicheund der Sanitärbereiche, müsstenvor der Denkmalspflege rangieren. Daswürde ich mir vor allem für die Kaufmanns-und die Reglerkirche wünschen.Warum kann z.B. der Zugang zur Kaufmannskirchenicht der im Blickfeld derÖffentlichkeit liegende Südeingang undder Zugang dorthin vom Anger her nichtein ganz direkter sein? Und warum kannder Zugang zur Reglerkirche nicht einebreite, einladende Treppenanlage von derBahnhofstraße her sein?Könnten nicht gläserne Vorbauten dieHelligkeit über den Eingang leuchten lassen?Solche vorsichtigen Modernisierungensollten im Kircheninneren eine Fortsetzungfinden. Der Nichtchrist muss neugieriggemacht werden auf das, was esim Kircheninneren zu entdecken gibt, wirmüssen ihm den Augenblick ermöglichenund ihn dazu verleiten einzutreten.KirchennutzungIm Bereich der Evangelischen Kirche inMitteldeutschland (EKM) befinden sich 18Prozent aller Kirchen in Deutschland, hierleben aber nur vier Prozent aller evangelischenChristen. Das ist gemessen an derZahl der Gemeindeglieder bundesweit mitAbstand die höchste Dichte an Kirchen.Der Erhalt der Gebäude – 1.910 denkmalgeschützteevangelische Kirchen und Kapellenin Thüringen – ist damit einebesonders große Herausforderung.Bei einer Tagung unter dem Motto „ErweiterteNutzung von Kirchen – Modell mitZukunft?“ in Weimar wurde dieses Problemthematisiert. In der Reihe „EvangelischerHochschuldialog“ haben Studierendeund Lehrende der Architektur undTheologie, Architekten, Denkmalpfleger,Pfarrer sowie Entscheidungsträger aus Kircheund Gesellschaft darüber diskutiert,wie neue Modelle zum Erhalt der Kirchenbeitragen können.Die Stadtkirche St. Peter und Paul in Weißenseegilt als ein positives Beispiel derZusammenarbeit von Kirche und Kommune.Die Stadt hat das Gebäude zunächstfür 30 Jahre gemietet, um hier beispielsweiseKonzerte, Versammlungenund Lesungen zu organisieren. Dafür wirdauf den Neubau einer Stadthalle verzichtetund stattdessen die Kirche komplettsaniert.Ein weiteres Zukunftsmodell wurde in derKirche St. Peter und Paul in Großmonraverwirklicht. Die Kirchgemeinde hat dasleerstehende Pfarrhaus verkauft und mitden Einnahmen zwei Gemeinderäume,Teeküche und Toiletten in das Kirchenschiffeingebaut. Dank einer modernenMetall-Glas-Konstruktion haben die Besucherim großen Gemeindesaal Einblickein das Kirchenschiff.Jetzt soll eine weitere Kirche in der Regionalgemeindenach diesem Prinzip umgestaltetwerden.Der mit 3000 Euro dotierte Ehrenamts-Preis „Goldener Kirchturm“ der KirchenprovinzSachsen, der am 5. April 2008vergeben wird, honoriert kreative undbeispielgebende Projekte zur Erhaltungund Nutzung von Kirchengebäuden. DieKirchenprovinz möchte mit dem Preisehrenamtliches Engagement fördern.


22GottesdiensteAndreaskirche AndreasstraßeSo, feiertags 10 Uhr27.4. Konfirmation29.6. Bachkantaten-GottesdienstAugustinerkirche AugustinerstraßeSa 18 Uhr Abendgebet mit der Begrüßung desSonntagsSo 9.30 Uhr mA6.4. Jubiläumsgottesdienst zu 100 Jahre JohannHinrich Wichern20. 4. Kantaten-GD – Ordination von Sr.Katharina Schridde CCR27. 4. Jubiläumsgottesdienst mit der PommerschenGenossenschaft des Johanniterordens mit der CommunitätCasteller RingGustav-Adolf-Kirche Singerstraße 1So 10.30 Uhr 1.–15. d. MonatsSo 9.15 Uhr 16.–31. d. MonatsKaufmannskirche am AngerSo 10 Uhr nicht am 13.4., 18.5., 15.6.Melanchthon-Gemeindezentrum LudolfwegSo 10 Uhr 13.4.; 18.5.; 15.6.Lukaskirche Stadtweg 64So 10.30 Uhr 16.-31. d. Mon.Lutherkirche Magdeburger AlleeSo 11 Uhr 1.-15. des MonatsSo 9.30 Uhr ab 16. des Monats25.5. 14 Uhr Goldene KonfirmationMichaeliskirche UniversitätskircheMichaelisstraße 116.4. 10.15 Uhr Kantatengottesdienst„Der Herr ist mein getreuer Hirt“ (BWV 112)Ökumenischer Chor der Andreas- undSchottengemeindeLeitung Andreas StrobeltSo 11.15 Uhr Universitätsgottesdienst25.5.; 22.6.So 17 Uhr GD der altkatholischen Gemeinde13., 27.4.; 11., 25.5.; 8., 22.6.Martinikirche Hans-Sailer-/ TiergartenstraßeSo 9.30 Uhr 1.-15. des MonatsSa 14.6. 14.30 Uhr Gold-Konfi11 Uhr ab 16. des Monats (außer letzter So)Gemeindezentrum Roter Berg HammerwegSo 11 Uhr (letzter Sonntag im Monat)27.4. Familien-GD zum Abschluss derKinderbibeltagePredigerkirche / PredigerklosterMeister-Eckehart-Straßejeden So 10 Uhr, 4.5. KonfirmationSo 18 Uhr 25.5. Jugendgottesdienst„Spiegelkreuz“Reglerkirche Bahnhofstraßejeden So 9.30 Uhr; 4.5. KonfirmationRegler-Gemeindehaus Juri-Gagarin-RingSo 14 Uhr, Fr 17 Uhr Christen aus derehemaligen SU laden einRegler-Gemeindehaus Wilhelm-Busch-Str.1. und 3. Samstag im Monat 17 UhrThomaskirche Schillerstraßejeden So 10 Uhr, 1.6. Kantaten-GD18.5. Thomas-Gottesdienst in der Wigbert-KircheErstkommunion Crucis/Wigbert in ThomaskircheAlach St. UlrichSo 14 Uhr 20.4.; 25.5.Sa 14 Uhr 17.5. Goldene HochzeitSo 14 Uhr 1.6. Regional-GD in FrienstedtAndisleben St. Peter und PaulSo 9.30 Uhr 20.4.; 4., 25.5.; 8., 15., 22.6.Sa 17 Uhr 5.4.Sa 18 Uhr 26.4.; 17.5.Bechstedt-Wagd DreifaltigkeitskircheSo 9.30 Uhr 27.4.So 15 Uhr 18.5. GemeinsamerTrinitatisgottesdienstSo 15.6. Gottesdienst im Grünen im WillrodaerForsthaus mit TaufenBindersleben St. LucasSo 9.30 Uhr 27.4.; 22.6.So 14 Uhr 6.4.; 18.5.So 14 Uhr 1.6. Regional-GD in FrienstedtBischleben BenignuskircheSo 18 Uhr 27.4. Jugendgottesdienst„Spiegelkreuz“So 10.30 Uhr 6.4.; 1.6.So14 Uhr 20.4.So 11 Uhr 27.4.So 15 Uhr 18.5. GemeinsamerTrinitatisgottesdienst in Bechstedt-WagdSa 13 Uhr 7.6. Mühlgartenfest in MöbisburgSo 15.30 Uhr 8.6. JubelkonfirmationSo 15.6. Gottesdienst im Grünen im WillrodaerForsthaus mit TaufenBüßleben PetrikircheSo 9.15 Uhr 6., 20.4..So 10 Uhr 1.6. Goldene KonfiSa 17 Uhr 21.6. FG mit TaufenDachwig PetrikircheSo 9 Uhr 13., 27.4.; 8.6.So 10.30 Uhr 20.4.; 18.5.; 15.6.So 14 Uhr 25.5. Goldene KonfirmationSa 18 Uhr 5.4.; 21.6.Egstedt DreifaltigkeitskircheSo 11 Uhr 13.4.; 8.6.So 14 Uhr 27.4.; 25.5.; 22.6.


23 GOTTESDIENSTESo 15 Uhr 18.5. GemeinsamerTrinitatisgottesdienst in Bechstedt-WagdSo 15.6. Gottesdienst im Grünen im WillrodaerForsthaus mit TaufenElxleben MichaeliskircheSo 9 Uhr 20.4.; 25.5.; 15., 29.6. .So 10.30 Uhr 6., 17.4.; 8.6.; 22.6.So 14 Uhr 18.5. Goldene KonfirmationErmstedt AndreaskircheSo 9.30 Uhr 25.5.; So 10 Uhr 4.5.So 14 Uhr 1.6. Regional-GD in FrienstedtFrienstedt St. LaurentiusSo 10.30 Uhr 27.4.; So 13 Uhr 18.5.So 14 Uhr 1.6. Regional-GDGebesee Laurentiuskirchejeden So 10.45 Uhr außer 6.4.Gispersleben Kiliani-KircheSo 9.30 Uhr 13., 27.4.; 1., 15.6.So 10 Uhr 18.5. m.A. und Jubelkonfirmation29.6. 10.30 Uhr ökumenischer GemeindefesttagAntoniuskircheGispersleben VitikircheSo 9.30 Uhr 6., 20.4.; 4., 25.5.; 8., 22.6.29.6. 10.30 Uhr ökumenischer GemeindefesttagAntoniuskircheGottstedt St. GeorgSo 14 Uhr 13.4.; So 10 Uhr 18.5.So 14 Uhr 1.6. Regional-GD in FrienstedtHochheim JohanneskircheSo 9.30 Uhr 6., 20.4.; 4., 12.5.; 8., 22.6.So 10 Uhr 25.5. GD mitFronleichnamsprozessionKirchheim St. LaurentiusSo 9.30 Uhr 13.4.; 8.6.So 15 Uhr 18.5. GemeinsamerTrinitatisgottesdienst in Bechstedt-WagdSo 15.6. Gottesdienst im Grünen im WillrodaerForsthaus mit TaufenKleinrettbach St. SeveriSo 10.30 Uhr 25.5.; So 13 Uhr 13.4.So 14 Uhr 1.6. Regional-GD in FrienstedtKühnhausen Porta Coeli-KircheSo 10.45 Uhr 6., 20.4.; 4.5.; 1., 15., 29.6.Marbach St. Gotthardt-KircheSo 9.30 Uhr 6.4. m.A.; 20.4.; 25.5.; 8., 22., 29.6.Möbisburg DionysiuskircheSo 10.30 Uhr 20.4.; 1.6. JubelkonfirmationSo 15 Uhr 18.5. GemeinsamerTrinitatisgottesdienst in Bechstedt-WagdSa 18 Uhr 6.4.; 1.6.Sa 13 Uhr 7.6. MühlgartenfestSo 15.30 Uhr 8.6. Jubelkonfirmation inBischlebenSo 15.6. Gottesdienst im Grünen im WillrodaerForsthaus mit TaufenNottleben St. Peter und PaulSo 10.30 Uhr 6.4.; So 14 Uhr 18.5.;1.6. Regional-GD in FrienstedtRhoda Kirche zum Guten HirtenSo 9 Uhr 6.4.; 1.6.; Sa 18 Uhr 20.4.So 15 Uhr 18.5. GemeinsamerTrinitatisgottesdienst in Bechstedt-WagdSa 13 Uhr 7.6. Mühlgartenfest in MöbisburgSo 15.30 Uhr 8.6. Jubelkonfirmation inBischlebenSo 15.6. Gottesdienst im Grünen im WillrodaerForsthaus mit TaufenRingleben St. BartholomäusSo 9.30 Uhr 13., 27.4.; 18., 25.5.; 1., 15., 29.6.So 10 Uhr 6.4. KonfirmationSa 18 Uhr 19.4.; 21.6.Salomonsborn St. Dionysius-KircheSo 11 Uhr 6.4. m.A.; 20.4.; 25.5.; 8., 22., 29.6.Schmira NikolauskircheSo 11 Uhr 27.4., 18.5., 22.6.Tiefthal Peter-und-Paul-KircheSo 10.30 Uhr 6., 20., 27.4.; 25.5.; 8.6.6.4. 14 Uhr mit Konfirmanden;22.6. 14 Uhr Gottesdienst mit Verabschiedungvon Pfarrerin Dorothee MüllerFr 18 Uhr 27.6. KirchweihWalschleben CruciskircheSo 9 Uhr 6., 27.4.; 18.5.; 22.6. .So 10.30 Uhr 13., 20.4.; 25.5.; 15., 29.6.So 14 Uhr 1.6. Taufe, Goldene KonfirmationWaltersleben St. NikolaiSo 14 Uhr 13.4.; 8.6.So 15 Uhr 18.5. GemeinsamerTrinitatisgottesdienst in Bechstedt-WagdSo 15.6. Gottesdienst im Grünen im WillrodaerForsthaus mit TaufenWerningsleben AllerheiligenkircheSo 15 Uhr 18.5. GemeinsamerTrinitatisgottesdienst in Bechstedt-WagdSo 14 Uhr 8.6.So 15.6. Gottesdienst im Grünen im WillrodaerForsthaus mit TaufenWindischholzhausen Michaeliskirchejeden So 10.30 Uhr (außer 13.4.)13.4. 10.30 Uhr Gustav-Adolf-KircheVorstellung der Konfirmanden25.5. 10.30 Uhr GD im Grünen imPeterbachgrundWitterda Gustav-Adolf-KapelleSo 9 Uhr 20.4.; 8.6.Zimmernsupra St. JacobusSo 9.30 Uhr 6.4.; 18.5.; So 13 Uhr 20.4.So 14 Uhr 1.6. Regional-GD in FrienstedtKlinikumkapelle HauptgebäudeSo 9.30 Uhr Andacht mit Orgelmusik


PFINGSTEN 2008 24Andreaskirche10 Uhr Pfingstsonntag, PfingstmontagAugustinerkirchePfingstsonntag 9.30 Uhr m.A. und TaufePfingstmontag 9.30 Uhr m.A. und Taufe15 Uhr „Abschied und Neubeginn bei derCommunität Casteller Ring“AbendmahlsgottesdienstGustav-Adolf-Kirche SingerstraßePfingstsonntag 10 Uhr KonfirmationPfingstmontag 10.30 UhrKaufmannskirche am AngerPfingstsonntag 10 Uhr KonfirmationPfingstmontag 10 UhrLukaskirche StadtwegPfingstsonntag 10.30Lutherkirche Magdeburger AlleePfingstsonntag 10 Uhr gemeinsam mit MartiniKonfirmationMartinikirche Hans-Sailer-StraßePfingstsonntag 10 Uhr gemeinsam mit LutherKonfirmationPredigerkirche10 Uhr Pfingstsonntag, PfingstmontagReglerkirchePfingstsonntag 9.30 Uhr Goldene KonfirmationPfingstmontag 10.30 Uhr (Rubensstraße)ThomaskirchePfingstsonntag 10 Uhr KonfirmationPfingstmontag 10 Uhr ökumenischAlach St. UlrichPfingstsonntag 14 Uhr RegionalgottesdienstAndisleben St. Peter und PaulPfingstsonntag 9.30 UhrBechstedt-Wagd DreifaltigkeitskirchePfingstsonntag 14 Uhr Konfirmation inKirchheimBindersleben St. LukasPfingstsonntag 14 Uhr Regional-GD in AlachBischleben BenignuskirchePfingstsonntag 10 Uhr KonfirmationPfingstmontag 14 UhrBüßleben PetrikirchePfingstsonntag 14 Uhr KonfirmationDachwig PetrikirchePfingstsonntag 9 UhrEgstedt DreifaltigkeitskirchePfingstsonntag 14 Uhr Konfirmation inKirchheimElxleben MichaeliskirchePfingstsonntag 10 UhrErmstedt AndreaskirchePfingstsonntag 14 Uhr Regional-GD in AlachFrienstedt LaurentiuskirchePfingstsonntag 14 Uhr Regional-GD in AlachGispersleben KilianikirchePfingstsonntag 10 Uhr mA KonfirmationGispersleben VitikirchePfingstmontag 9.30 Uhr Fest-GDGottstedt St. GeorgPfingstsonntag 14 Uhr Regional-GD in AlachHochheim JohanneskirchePfingstsonntag 10 Uhr Konfirmation imKirchspiel in BischlebenPfingstmontag 9.30 UhrKirchheim St. LaurentiusPfingstsonntag 14 Uhr KonfirmationKleinrettbach St.Peter und PaulPfingstsonntag 14 Uhr Regional-GD in AlachKühnhausen Porta Coeli KirchePfingstmontag 10.45 Uhr Fest-GD mAMarbach St. Gotthardt-KirchePfingstsonntag 9.30 Uhr KonfirmationMöbisburg DionysiuskirchePfingstsonntag 10 Uhr Konfirmation imKirchspiel in BischlebenPfingstmontag 10.30 UhrNottleben St. Peter und PaulPfingstsonntag 14 Uhr Regional-GD in AlachRhoda Kirche zum Guten HirtenPfingstsonntag 10 Uhr Konfirmation imKirchspiel in BischlebenPfingstmontag 9 UhrRingleben BartholomäuskirchePfingstsonntag 9.30 UhrSalomonsborn St. Dionysius-KirchePfingstmontag 11 UhrSchmira NikolauskirchePfingstsonntag 10 Uhr Konfirmation imKirchspiel in BischlebenTiefthal Peter-und-Paul-KirchePfingstsonntag 10.30 UhrUrbich UlricikirchePfingstsonntag 14 UhrWalschleben CruciskirchePfingstsonntag 10.30 UhrWaltersleben St. NikolaiPfingstsonntag 14 Uhr Konfirmation inKirchheimWerningsleben AllerheiligenkirchePfingstsonntag 14 Uhr Konfirmation inKirchheimWindischholzhausen St. MichaelisPfingstsonntag 10.30 UhrWitterda Gustav-Adolf-KapellePfingstsonntag 9 UhrZimmernsupra St. JakobusPfingstsonntag 14 Uhr Regional-GD in Alach


25 AUGUSTINERKLOSTERENTSPANNEN UND TAGEN IN DERLUTHERSTÄTTE EVANGELISCHESAUGUSTINERKLOSTER ZU ERFURTAugustinerstraße 1099084 ErfurtTelefon 0361 / 576600www.augustinerkloster.de• Führungen durch das Klosterensemble• Besichtigung der Elisabethkapellenach Anmeldung• Spezialführungen freitags:Augustinerkloster–Burse–Collegiummaius–Michaeliskirche• Ausstellung „Bibel – Kloster – Luther“sowie wechselnde Ausstellungen• Übernachtungen, Tagungsräume• Konzerte, Vorträge, geistliches Leben• Begegnungscafé „Klosterstube“Nagelkreuz als Zeichen fürFrieden und VersöhnungErstes Thüringer Mitglied derinternationalen GemeinschaftDas Evangelische AugustinerklosterErfurt erhielt am 25. Februar 2008 ineinem Festgottesdienst das Nagelkreuzder internationalen Nagelkreuzgemeinschaft.Im Anschluss wurde derGrundstein für den Wiederaufbau derBibliothek gelegt. Das Gebäude waram 25. Februar 1945 durch englischeBomber zerstört worden. Damals kamen267 Menschen ums Leben, dieim Keller des Gebäudes Schutz gesuchthatten.Das Augustinerkloster ist seit November2007 Mitglied der Nagelkreuz-Gemeinschaft. Diese weltweite Bewegungfür Frieden und Versöhnung gehtvom britischen Coventry aus. Die dortigeKathedrale war von deutschenBombern im Zweiten Weltkrieg zerstörtworden.Aus Nägeln in den Trümmern wurdedas erste Nagelkreuz geformt. Unterdiesem Zeichen soll die Verständigungzwischen Menschen verschiedenerNationen und Religionen ausgebautwerden, um so den Weg zu einemgerechten Frieden zu finden.Inzwischen gibt es Mitgliedsorte derNagelkreuz-Gemeinschaft auf der ganzenWelt. Das Augustinerkloster ist daserste Thüringer Mitglied.Reverend Canon Adrian Daffer, Kathedralevon Conventry, und Pfarrer HartmutEbmeier, Vorsitzender der Nagelkreuz-Gemeinschaft,überreichten dasNagelkreuz.Den Festgottesdienst zur Grundsteinlegungfür die Bibliothek gestaltetender Bischof der Evangelischen Kircheder Kirchenprovinz Sachsen AxelNoack, die Erfurter Pröpstin ElfriedeBegrich und Schwestern der CommunitätCasteller Ring.Der Kurator des Augustinerklosters,Lothar Schmelz zur Verleihung desNagelkreuzes: „Das ist ein wichtigerTag in der Geschichte des Klosters.Wenn wir den Wiederaufbau der zerstörtenBibliothek mit dem Nagelkreuzverbinden, schließen wir nicht nur eineKriegswunde, sondern setzen gleichzeitigein deutliches Zeichen für Versöhnung“.Die Mitgliedschaft in der Nagelkreuz-Gemeinschaft wird unter anderemdurch eine wöchentliche Andacht freitagsum 12 Uhr dokumentiert.


DIAKONIEAugusta-Viktoria-StiftHospitalplatz 15a, 99084 Erfurt ( 0361/659640www.augusta-viktoria-stift.de info@augusta-viktoria-stift.deTante Irmchen wird 85 !Wer heutzutage in das Augusta-Viktoria-Stift kommt, begegnet ihr. Ein freundlichesEntgegenkommen, ein liebevolles Lächeln,ein herzlicher Händedruck sind ihrMarkenzeichen. Auch den Kindern undEltern der Kindertagesstätte ist sie wohlbekannt.Sie ist beliebt. Ihre Warmherzigkeitund Freundlichkeit nimmt jeder gernmit in seinen Tag.Irmgard Langfeld wirdschon seit 1945 liebevoll„Tante Irmchen“ genannt.Jeder kennt sie unter diesemNamen. Mit gleichbleibenderSelbstverständlichkeitverschenktsie großzügig ihr Lächelnund ihre Güte. Tiefes Verständnisfür den Anderenund immerwährende innereRuhe ist bei TanteIrmchen selbstverständlich. Doch ihr Lebenwar nicht leicht.Am 22. April 1923 geboren, arbeitet sie1940 im Martinstift in Erfurt mit schwererziehbaren Jungen. 1945 wurde das Waisenhausund die Bibliothek zerbombt undTante Irmchen wurde im November 1945durch eine Gemeindeschwester im Augusta-Viktoria-Stiftaufgenommen.Wie im Martinstift, so auch im Augusta-Viktoria-Stift, hatte sie immer verantwortungsvolleAufgaben und genoss vollstesVertrauen. Im Augusta-Viktoria-Stift arbeitetesie fünf Jahre bei den Heimkindern.Später betreute sie die gesamte untere Etagemit der Rezeption, die bis heute „Schelle“genannt wird. Hier war sie verantwortlichfür den Empfang von Gästen undnahm Telefonate entgegen. Mit hoher Verantwortungbetreute sie mehrere Schülerinnenin ihrer hauswirtschaftlichen Ausbildung.Noch heute erzählt Tante Irmchenvon „ihren Mädchen“. Streng ginges damals zu. Und die Mädchen batensie oft, ihr geübtes Auge noch einmal überdie gedeckten Tische schweifen zu lassen.16 Diakonissen versahen ihren Dienst imAugusta-Viktoria-Stift. Fürsie und auch für Gästewie Pastoren und Bischöfewar Tante Irmchen tätig.Wie heute so auchdamals galt sie als guteSeele im Haus.Mit „ihren Mädchen“steht sie noch heute inVerbindung, bekommtBriefe, Besuche und Telefonate.Immer erinnertman sich gern an sie. Wersie kennen gelernt hat, kann verstehen,warum das so ist: „Man fühlt sich gleichso wohl und vertraut“, sagen die einen.„Es wird einem so warm ums Herz“, sagendie anderen. Sie ist in ihrer Geradlinigkeit,Korrektheit und unendlichen Güteimmer ein sicherer Hafen. Man fühlt, dasssie getragen wird und das sie in ihremGlauben eine gute Quelle hat.Am 22. April dieses Jahres feiert Tante Irmchenihren 85. Geburtstag. Viele Bekanntewerden den Ehrentag mit ihr gemeinsamfeiern. Und sicher kommt auchmanch unverhoffter Besuch. Denn wiegesagt: Tante Irmchen vergisst man nicht.Cordula Hartmann


Evangelische Pflegeeinrichtungen,Kindertagesstätte, WaldkindergartenSeite für Jung & AltI. Suchen Sie den engsten gemeinsamen Oberbegriff!1. Carmen Aida Mignon Norma2. Haferflocken Weizengrieß Roggenmehl Gerstenmalz3. Eichel Buchecker Kastanie Haselnuss4. Collier Brasselet Diadem Siegelring5. Wotan Jupiter Zeus Ormudz (Iran)6. Mona Lisa Nachtwache Sixtinische Madonna Guernica7. Rechen Schaufel Gießkanne Baumschere8. Seine Themse Aare Donau9. Orange Clementine Grapefruit Limone10. Bussard Gabelweihe Sperber Falke11. Ararat Nebo Sinai Horeb12. Java Sumatra Borneo CelebesII. Finden sie zu jedem Beginn des Sprichwortes sein dazugehöriges Ende!1. Wer rastet ... a) ... will Weile haben.2. Gut Ding ... b) ... kann tief fallen.3. Wer hoch steigt, ... c) ... der rostet.4. Jedes Töpfchen ... d) ... da lass dich ruhig nieder.5. Wo man singt,... e) ... findet sein Deckelchen.FrühlingsglaubeLudwig UhlandDie linden Lüfte sind erwacht,Sie säuseln und weben Tag und Nacht,Sie schaffen an allen Enden.O frischer Duft, o neuer Klang!Nun, armes Herze, sei nicht bang!Nun muss sich alles, alles wenden.Die Welt wird schöner mit jedem Tag,Man weiß nicht, was noch werden mag,Das Blühen will nicht enden.Es blüht das fernste, tiefste Tal:Nun, armes Herz, vergiss die Qual!Nun muss sich alles, alles wenden.LösungenI.: 1. Weibliche Operngestalten, 2. Einheimische Getreideprodukte, 3. Früchte einheimischerBaumarten, 4. Schmuckstücke aus gemischtem Material, 5. Höchste Götter, 6. Berühmte Ölgemälde,7. Gartengeräte, 8. Flüsse, an denen Hauptstädte liegen, 9. Zitrusfrüchte, 10. Greifvögel, 11. Bergeaus der Bibel, 12. Die vier großen Sundainseln, II.: 1c, 2a, 3b, 4e, 5d


RATSGYMNASIUM 28Evangelisches ratsgymnasiumMeister-Eckehart-Straße 1, 99084 ErfurtSchätzeaus der GeschichteJürgen Junker, Lehrer am EvangelischenRatsgymnasium Erfurt, führte ein Interviewmit Schülerinnen der AG „Denkmalaktiv“ am Evangelischen RatsgymnasiumDie AG beschäftigt sich seit etwa zweiJahren mit dem jüdischen Leben im mittelalterlichenErfurt. Sie veranstaltet Führungenzu den Themen Alte Synagoge,Schatzfund, alter jüdischer Friedhof undMikwe. Im Interview geben Grit Unznerund Vanessa Sabath (beide 10. Kl.) Auskunftüber das, was sie zur Mikwe herausgefundenhaben ...Was ist so besonders an der Erfurter Mikwe?Grit: Der Fund der Mikwe hinter der Krämerbrückein Erfurt war im vergangenenJahr eine große Sensation. Sie gehört zueiner jüdischen Gemeinde als fester Bestanddazu, wie eine Synagoge. Das Alterder Erfurter Mikwe ist etwas Besonderes,sie geht bis ins 13. und 14. Jahrhundertzurück. Wahrscheinlich war sie ein eigenständigesGebäude, also nicht Teil einesWohnhauses. Sie gehört in die Zeit derAlten Synagoge und wurde bestimmt vonihren Gemeindemitgliedern genutzt.Was ist denn eigentlich eine Mikwe?Vanessa: Eine Mikwe ist ein Kultbad. Hiervollziehen Juden rituelle Waschungen.Man wusch sich z.B. in einer Mikwe,wenn man zum jüdischen Glauben konvertierte.Jüdischen Männern wurde einTauchbad vor dem Schabat oder vor demVersöhnungstag Jom Kippur empfohlen.Frauen sollten die Mikwe am Vorabendder Hochzeit, nach der Menstruation undnach der Geburt eines Kindes aufsuchen.Für orthodoxe, also streng gläubige Männer,stellte und stellt es eine Art Vorbereitungauf religiöse Feste und andere wichtigeEreignisse, auch die des persönlichenLebens, dar. Juden, die mit einem Totenin Berührung kamen, nahmen ein Tauchbad,aber auch die, die von bestimmtenKrankheiten geheilt worden waren. Das„Reinigen“ hat also eine spirituelle Bedeutung.Wie müssen wir uns das „Tauchen“ in einerMikwe vorstellen?Grit: Damit man sich Gott ganz zuwendenkonnte, musste das Wasser bestimmteKriterien erfüllen. Eine Mikwe mussauch heute noch etwa 500 bis 1000 LiterWasser enthalten, damit man mit demganzen Körper untertauchen kann. Zudemmuss es „lebendiges Wasser“ sein, dasheißt, dass nur Wasser natürlichen Ursprungsfür diesen Zweck genutzt wird.Es darf weder herangetragen, noch anderweitigzur Mikwe transportiert werden.Aus diesem Grund kommen nur Quell-,Grund- oder Regenwasser in Frage. In Erfurtenthielt die Mikwe wahrscheinlichGrundwasser, auch wenn sie nahe an derGera liegt. Den Erfurtern war sie als „kaltesBad“ bekannt.Vanessa: Wenn man in einer Mikwe badet,darf man nichts mehr anhaben, alsokeine Kleidung. Aber auch keine Verbände,Schmuck, Brillen, Nagellack oder ähnlichestragen. Nichts darf zwischen demKörper und dem Wasser sein. Dass dies


29 RATSGYMNASIUMauch wirklich eingehalten wird, darumkümmerte sich eine Balanit, das waren die„Mikwe-Frauen“. Sie achteten darauf, dassalles entfernt wurde. Außer dem Raumzum Baden gab es noch einen Umkleideraumund den sogenannten Kelim. ImKelim wurde das Geschirr gewaschen, dasritueller Reinigung bedurfte, z.B. weil esneu war oder weil im Umgang mit altemGeschirr ein Gebot übertreten worden waroder weil es Geschirr war, das in der Synagogegebraucht wurde, zum BeispielTora-Schmuck. In der Mikwe wurde es„koscher“ gemacht.Vielen Dank für eure informativen Antworten!Grit Unzner und Vanessa Sabath bietenFührungen in der Alten Synagoge an, speziellfür Erfurter Schülergruppen. Ihr Themaist das jüdische Leben im mittelalterlichenErfurt. Der Ausschnitt oben ist nurein kleiner Teil ihrer Führungen.Am 16.5.2008, 19 bis 21 Uhr werden diebeiden mit zwei weiteren Teams aus demRatsgymnasium Synagogen-Führungen inder „Langen Nacht der Museen“ anbie-ten. Die beiden Schülerinnen möchten Siedazu herzlich einladen!Näheres in der Tagespresse und den Mitteilungenund Flyern der Stadt Erfurt zur„Langen Nacht der Museen“ 2008.Termine25.4. 18 Uhr AulaKlavierkonzert Katharina Treutler zur Eröffnungdes 16. Schulfestes am EvangelischenRatsgymnasium26.4. 14 Uhr Gottesdienst in der Predigerkircheanschließend 16. Schulfest des EvangelischenRatsgymnasiums, mit Ständen undAktionen, Musik, Kaffee und Kuchen16.5. ab 19 Uhr Schülerführung Alte Synagogeanlässlich der „Langen Nacht derMuseen“Treffpunkt Alte Synagoge, WaagegasseAb 23.5. Schüleraustausch mit den Partnerschulenin Dijon und Budapest27.5. 19 Uhr Elternabend für Eltern derneuen 5. Klassen28.6. 11 Uhr Predigerkirche Abiturgottesdienstund Ausgabe der Abiturzeugnisse,am Abend Abiturball• • • • • •


30terminkalenderab 2.4. Michaeliskirchemittwochs 12 UhrOrgelmusik um 12mit Andrea Malzahn2.4. 15 Uhr MichaeliskircheGottesdienstzum Johannes Lang-Gedenken4.4. 20 Uhr Rathaus-FestsaalBenefizkonzertzugunsten der Andreasstiftungsamstags 17 Uhr MichaeliskircheMusikalische Vesper5., 12., 19., 26.4.; 10., 17., 31.5.5.4. 10-18 Uhr AugustinerklosterEINKEHR- UND BESINNUNGSTAGmit den Perlen des Glaubens„Du schenkst mir einen Augenblick derStille, eine Atempause....“Dipl.-Pädagogin Petra Müller5.4. 20 Uhr Gemeindezentrum Roter BergKlavierabend6. 4. 17 Uhr ReglerkircheOrgelmusikWalter Seezen6.4. 17 Uhr MichaeliskircheOrgelkonzert, anschließend VernissageSEMINARKURS9. bis 30.4. mittwochs 19.30 bis 21 Uhr7. und 14.5. 16 bis 17.30 UhrAugustinerklosterWas ist der Mensch? DasMenschenbild in den ReligionenOberkonsistorialrat i. R.Hartmut Lippold10.4. 19.15 Uhr AugustinerklosterAugustinerGespräche„Afghanistan und kein Friede?“Dr. Hans-Joachim Döring, ArbeitsstelleEine Welt, Magdeburg12.4. 19Uhr LutherkircheKonzert Leipziger Kantatenchor14.4. 20 Uhr Bildungshaus St. Martin,Farbengasse 2ERFURTER VORTRÄGEEvangelische ErwachsenenbildungHochschulpfarrer Dr. Aribert RotheKatholische ErwachsenenbildungDr. Peter FritscheIsrael wird 60 – und was sagen dieChristen?Pfr. Ricklef Münnich, Erfurt,Vorsitzender der ArbeitsgemeinschaftKirche und Judentum16.4. 19 Uhr MichaeliskircheUniversitätsgottesdienst19.4. 17 Uhr Jakobikirche HettstedtOrgel im KonzertProf. Matthias Dreißig und Studierende20.4. 17 Uhr LutherkircheKonzert Tiefthaler Liedertafel20.4. 17 Uhr Kiliani-KircheChorkonzert „Singet dem Herrn einneues Lied“Ökumenischer Chor GisperslebenLeitung Andreas Strobelt21.4. LutherkircheLebenshilfe – Seelsorge – Mission.Welche Zukunft hat die Diakonie?Zum 200. Geburtstag vonJohann Hinrich WichernVeranstalter: Evangelische Luthergemeindein Verbindung mit der EvangelischenStadtakademie „Meister Eckhart“ Erfurt19 Uhr Begrüßung: Pfarrerin Müller19.10 Uhr Vortrag „Ein Lebensbild desGründervaters – zum Wichern-Fenster inder Erfurter Lutherkirche (Art Déco 1927)“Pfrn. i.R. Sigrun Pabel19.45 Uhr „Wir können uns gratulieren“Sekt und Selters für alle Geburtstagsgäste20 Uhr „Wie christlich muss kompetenteHilfe sein?“ – Die Diakonie Mittel-


31 TERMINKALENDERdeutschlands20.30 Uhr Podiumsgespräch„Lebenshilfe – Seelsorge – Mission.Welche Zukunft hat die Diakonie?“Moderation: Dr. Aribert Rothe21.30 Uhr Diakonisches Nachtgebet24.4. 19.30 Uhr Evangelische StudentengemeindeAllerheiligenstraße 15Informationsveranstaltung zurBildungsreise der EvangelischenErwachsenenbildung ThüringenOstgalizien und Nordbukowina – einQuellgebiet europäischer KulturReisetermin 28.9.-5.10.200826.4. 17 Uhr AndreaskircheAndacht zum Gedenken an dasGeschehen im Gutenberggymnasium30.4. 19 Uhr MichaeliskircheGottesdienst des Christophoruswerkes1.5. Christi Himmelfahrt9.30 UhrAugustinerkirche, Reglerkirche,Marbach am Sport- und Freizeitzentrum10 UhrMartinikirche gemeinsam mit LutherPredigerkirche Hoher ChorThomaskircheRhoda Kirche zum Guten HirtenFrühschoppen, Vorstellung derKonfirmanden gemeinsam mit KSPEgstedt und KSP Hochheim11 UhrSalomonsborn St. Dionysius-Kirche14 Uhr Witterda Gustav-Adolf-Kapelle18 Uhr KaufmannskircheAbendsegen und Orgelmusik19.30 UhrPredigerkirche Bach-Kantaten-KonzertSolisten, BachChor und Camerata vivaTübingenLeitung KMD Prof. Ingo Bredenbach2.5. 19.30 Uhr AndreaskircheChorkonzertChor aus ProstejovAndreas-/Schotten-Chor4.5. 17 Uhr ReglerkircheCorps de MusiqueBlechbläserensemble Reiner Bosecker4.5. 17 Uhr MichaeliskircheOrgelkonzertab 5.5. Mo 12 Uhr Kaufmannskirche20 Minuten Orgelmusik5.-23. 5. LutherkircheAusstellung„Sterben und Tod im Bilderbuch“mit Kindern über Tod und Sterben redenInfo zu den Öffnungszeiten:( 2606821 oder 21152375.5. 20 Uhr Bildungshaus St. Martin,Farbengasse 2ERFURTER VORTRÄGE„Gesund, fit, leistungsstark –zufrieden?“ Zur psychologischenLebenskunstSigrid Rothe, PsychologischeBeratungsstelle Erfurt6.5. Antoniuskirche GisperslebenÖkumenischer GD mit Chor7.5. 19.30 Uhr AugustinerkircheFeier-Abend: der (etwas) andereGottesdienst für junge Leute7.5. 19.30 Uhr KatholischeSt. JosefskircheÖkumenischer GottesdienstKSP Martini/Lutherab 14.5. jeweils 20 Uhr Predigerkirche31. Orgelkonzertreihe16.5. 19.30 Uhr Petrikirche BüßlebenOrgelkonzert18.5. 16 Uhr LutherkircheKonzert24.5. 19.30 Uhr PredigerkircheChorkonzertKantorei der Christuskirche FreiburgLeitung Jörg Endebrock


TERMINKALENDER / INFO 32samstags 23.45 Uhr MichaeliskircheMusikalisches Nachtschwärmergebet24., 31.5.; Juni jeden Samstag24.5.-5.7.samstags 22 Uhr AugustinerklosterNachtkonzert28.5. 19 Uhr MichaeliskircheGottesdienst des Christophoruswerkesfreitags 19.30 Uhr MichaeliskircheHofkonzert30.5.; 6., 20., 27.6.; 4.7.Jeden Sonntagnachmittag im Juni15-18 Uhr Cyriakkapelle im Gebreiteoffene Einladungzu Kaffee, Kuchen, Kennenlernen undGesprächen über Gott, Welt und Kirche1.6. 17 Uhr ReglerkircheKammermusikRegler-Instrumentalkreis1.6. 17 Uhr MichaeliskircheOrgelkonzert7.6. rund um die LutherkircheMagdeburger-Allee-Fest7.6. Augusta-Viktoria-StiftJahresfest10 Uhr Festgottesdienst15 Uhr Stiftsmarkt7.6. 19 Uhr Petrikirche BüßlebenChorkonzert8.6. ab 14 Uhr CyriakkapelleCyriakfest11.6. 19.30 Uhr AugustinerkircheFeier-Abend: der (etwas) andereGottesdienst für junge Leute14.6. 14 bis 19 UhrPetrikirche BüßlebenKirchenchortreffen desEvangelischen Kirchenkreises ErfurtMusikalische LeitungLandessingewart i.R.Carl-Gustav Naumann, Halle/Saale16.6. 20 Uhr Bildungshaus St. Martin,Farbengasse 2ERFURTER VORTRÄGEVerbrennen oder essen?Landwirtschaftliche Produkte –Nahrungsmittel oder Biokraftstoffe?Zur Woche für das Lebenin Verbindung mit der eafProf. Dr. Gerhard Breitschuh, Erfurt –Thüringer Ministerium fürLandwirtschaft, Naturschutz undUmwelt21.6. 18 Uhr Büßleben PfarrgartenLive-Musik mit Eberhard Bieber zumJohannisfeuer25.6. 19 Uhr MichaeliskircheGottesdienst des Christophoruswerkes21.6. 20 Uhr Gemeindezentrum RoterBergKlavierabend22.6. 19 Uhr MichaeliskircheChorkonzert28.6. 17 Uhr Petrikirche BüßlebenKonzert29.6. 16 Uhr MichaeliskircheChorkonzertSanierten Büroraum in Erfurt Süd,ca. 25 m², ab sofortprovisionsfrei zu vermieten.MP VerhandlungsbasisKVA Erfurt, Frau Friedemann( 0361-5987232Frau Mehlig ( 0361-2229310Die Telefonseelsorge möchte ihrer Zusage„Wir sind für Sie da – immer“auch weiterhin gerecht werden undsucht für den Ausbildungskurs 2008Menschen, die sich für diesen ehrenamtlichenDienst interessieren.Geschäftsstelle ( 0361-5621620


33 ERWACHSENENBILDUNGErfurter Seminarkursegehen weiterDr. Aribert RotheEs ist eine gute lange Geschichte: Im Jahre1963 hatte Propst Dr. Verwiebe in der BezirksstadtErfurt die Einrichtung eines Laienseminarsangeregt, wie es sie schon in mehrerenStädten der Kirchenprovinz gab unddafür Dr. Martin Bauer gewonnen. Der Reglergemeindepfarrerwar auch Dozent für Kirchengeschichtean der Evangelischen Predigerschuleim Augustinerkloster. Das Reglementwar streng: In den ersten Jahren konntennur ausgewählte Delegierte aus denKirchgemeinden an diesem Erfurter Gemeindeseminarteilnehmen. Ein Kurs umfasste jesechs Abende zu 90 Minuten, in Abständenvon zwei Wochen. Die Kursthemen handeltenu.a. vom historischen Jesus und dem frühenChristentum, von Biologie und Evolution(Dr. Martin Giersch), alttestamentlicherTheologie, Hitlerzeit und Kirchenkampf, Lutherund Erasmus von Rotterdam. Um 1967übernahm Roland Weißelberg die Verantwortung.Das Interesse an kursförmigen Bildungsseminarenschien damals nachzulassen.Alternativ bot der bereits parallel existierendeEvangelische Vortragsdienst, bisdahin unter Leitung von Dr. Wiemann, Archivarund Bibliothekar des EvangelischenMinisteriums, in Kooperation mit der KatholischenBildungsarbeit die monatliche Reiheder ökumenischen Erfurter Vorträge an.Ihr Themenspektrum hat sich bis heute vielseitigentfaltet. „Eine große Zahl internationalangesehener Sachkenner verschiedenerGebiete kam zu Vorträgen nach Erfurt”,schätzt Dr. Hans Jochen Genthe schon 1990ein.Er selber hatte 1969 seine anspruchsvolleReihe der Gemeindeseminare in der Kaufmannsgemeindebegründet, die er ab 1993in der neuen Evangelischen Stadtakademie„Meister Eckhart“ im Rahmen der EvangelischenErwachsenenbildung Thüringen (EEBT)fortsetzen konnte. Bis 2007 referierte er hierim Frühjahr und Herbst an sechs Abendenvor einem aufgeschlossenen Kreis von 15-30 Teilnehmenden biblische, kirchenkunstgeschichtliche,kirchensoziologische undandere Themen.Im Dezember 2007 wurde der Achtzigjährigein alter Frische herzlich verabschiedet undzugleich Hartmut Lippold vorgestellt, der dieKurse fortsetzen wird. Der frühere Rektor derErfurter Predigerschule ist emeritierterOberkonsistorialrat und verschiedentlich alsDozent tätig. Sein Seminarkurs hat das Thema:„Was ist der Mensch? Das Menschenbildin den Religionen“ und findet ebenfallsmittwochs statt. Beginn ist der 9. April.Patenmodell Projekt „Jobbrücke“Wir suchen:ehrenamtliche BeraterInnen für dieberufliche Integration von Menschen mitHandicapsWir bieten:• eine interessante ehrenamtlicheTätigkeit als JobPate• spezifische Weiterbildungen undSupervision• ein lebendiges bundesweites Netzwerk• Einbindung in die Öffentlichkeitsarbeitder Initiative „Arbeit durchManagement/PATENMODELL“Wenn Sie Lust haben, in innovativen unddynamischen Teams mitzuarbeiten,wenden Sie sich bitte an:Arbeit durch Management/PatenmodellBüro ErfurtHerr Bach (Koordinator)( 0361 - 6511187e-mail: Patenmodell.Bach@vivento.dewww.patenmodell.deKontakstelle: EvangelischeStudentengemeinde ErfurtAllerheiligenstraße 15, 99084 Erfurt


ESG 34EvangelischeStudentengemeindeAllerheiligenstr. 15, 99084 Erfurtwww.esg-erfurt.dePfarrer Dr. Aribert Rothe( 0361.5766038, Fax 0361.5661700esg-erfurt@web.deThemenabendejeweils dienstags 19 Uhr Abendbrot19.45 Uhr Andacht20.15 Uhr Thema und Gespräch8.4. 19 Uhr VERNISSAGE„Erfurt aus der Sicht der Vögel“ –isometrische Graphiken vonJürgen Pretzsch15.4. 19 Uhr OFFENER ABENDStadtführung und Begrüßungsabendfür neue Studierende in Erfurt21.30 Uhr MichaeliskircheMusikalisches Nachtgebet16.4. 19 Uhr ÖkumenischerSemestereröffnungsgottesdienstMichaeliskirche / Universitätskirche22.4. 19 Uhr BEGEGNUNGSABENDSich spielend begegnen29.4. 17 Uhr THEMENABENDWieviel Heil hängt an der Taufe? –BibelarbeitDr. Aribert Rothe30.4. 20 Uhr EXCURSIO IM APRIL:IN DEN „GOLDENEN SCHWAN“Buchvorstellung Hans-Jürgen Döring(MdL): „Theatrum Mundi – 33Gedichte mit 22 Zeichnungen vonWalter Sachs“6.5. 19 Uhr THEMENABENDFarbe bekennen – Kirche gegenRechtsextremismusMatthias Sengewald7.5. 18 Uhr forum-uni-kirche –aktuelle Themen und DisputeMichaeliskirche / Universitätskirche9.-12.5. EXCURSIO IM MAI: IN DIEFRAUENKIRCHE DRESDEN13.5. 19 Uhr GESPRÄCHSABENDEva und wirJugendfestival zu Pfingsten EVA 2008www.EVA2008.de17.5. 10.30 Uhr BEGEGNUNGSTAGAugustinerkloster, Gäste aus dem„Christopherusstift Altengesees”20.5. 19 Uhr KULTURELLER ABEND25.5. 11.15 UhrUNIVERSITÄTSGOTTESDIENSTMichaeliskirche / Universitätskirche27.5. 19 Uhr THEMENABEND„Was ist der Mensch? Das christlicheMenschenbild im Vergleich“OKR i. R. Hartmut Lippold3.6. 19 Uhr LIEDERABENDSingen mit Clemens Brilla undTaizé-Andacht zur Nacht10.6. 19 Uhr THEMENABENDWas glauben die anderen?Die Altkatholiken stellen sich vor13.6. 20 Uhr EXCURSIO IM JUNI:INS THEATER„Der Kontrabass“ von Patrick Süßkind17.6. 19 Uhr THEMENABEND„ … dass alle eins seien“ – ökumenischeErfahrungen und HoffnungenRolf Blase und Aribert Rothe18.6. 18 Uhr forum-uni-kirche –aktuelle Themen und DisputeMichaeliskirche / Universitätskirche22.6. 11.15 UhrUNIVERSITÄTSGOTTESDIENSTPD Dr. Michael HaspelMichaeliskirche / Universitätskirche24.6. 19 Uhr JOHANNISTAGJesus hatte einen Vorläufer: Johannes derTäufer – Bibelarbeit und JohannisfeuerDr. Aribert Rothe


35 NACHRICHTEN15.000 PosaunenDer erste Deutsche Evangelische Posaunentagfindet vom 30. Mai bis 1. Juni 2008in Leipzig statt. Dazu treffen sich mehrals 15.000 Bläserinnen und Bläser aus allenPosaunenchören Deutschlands. Unterdem Motto „OhrenBlick mal“ sollen dieTiefen des Glaubens und der Hoffnunghörend neu zu sehen und sehend neu zuhören sein, schreibt der Obmann des Posaunenwerksder Föderation der EKM,Pfarrer Stephan Eichner, in seiner Einladungan die Kirchenkreise und Gemeinden.„Denn wenn mehr als 15.000 Bläserinnenund Bläser ihre Instrumente erklingenlassen, werden Ohren und Augenin unvergleichlicher Weise auf ihre Kostenkommen“. Der große Abschlussgottesdienstam 1. Juni 2008 im Leipziger Zentralstadionwird vom MDR Fernsehen direktübertragen.Viel zu wenig FrauenDer Frauenanteil im Pfarrdienst in derFöderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland(EKM) liegt bei etwa 30Prozent. Neben den 735 Pfarrern gibt esin der Kirchenprovinz Sachsen und derThüringer Landeskirche insgesamt 320Pfarrerinnen. Auf Ebene der Kirchenkreisesind es weniger weibliche Führungskräfte:Von den 38 Superintendenturenbeider Landeskirchen werden lediglichfünf von Frauen geleitet. Im Kollegium desKirchenamtes der Föderation sind zwei deracht Führungspositionen von Frauen besetzt.In den derzeit besetzten 28 Referatenim Kirchenamt beider Landeskirchengibt es zehn Leiterinnen.Fleißige GartengruppeDie Blumenstadt Erfurt soll gewinnen –nicht nur eine Medaille im Wettbewerb„Entente Florale“, sondern insgesamt sollsie noch schöner werden.Auch das CJD Erfurt will das Wohn- undArbeitsumfeld in Erfurt nachhaltig verbessernund mehr Lebensqualität für die Bewohnerund Gäste der Stadt schaffen.Darum beteiligt sich das CJD Erfurt(www.cjd-erfurt.de) am bundesweitenWettbewerb „Entente Florale“ und soblüht es nun dank der Gartengruppe derErfurter Werkstätten rund um die Einrichtungen.Die Rasenfläche gegenüber dem Haupteingangdes Wohnheims „Haus Lebensfarben“hat ebenso wie das auf der Rasenflächemittels Mutterboden modelliertehügelige Gelände im AmploniuswegHunderte blühende Farbtupfer erhalten.Studienhaus mit GeschichteDas Evangelische Konvikt in den FranckeschenStiftungen Halle feiert sein 10-jährigesBestehen. Seit 1998 werden unterdem Dach des evangelischen Studienhausesdie Traditionen des Tholuckschen Konviktsund des Sprachenkonvikts weitergeführt.Das längste Fachwerkhaus Europas(114 Meter) bietet Platz für insgesamt 72Studierende aller Fachrichtungen und verfügtüber zahlreiche Gemeinschaftsräumesowie eine eigene Bibliothek.Gemeinsame Andachten, Abendvorträgeund Konviktsfeste machen das Haus zumehr als einem bloßen Studentenwohnheim.Alle das Studienhaus betreffendenFragen und Anliegen werden auf Vollversammlungenberaten und entschieden.Dieser gemeinschaftliche Geist macht dasKonvikt zu einem Ort, an dem Offenheitund engagiertes Handeln erfahrbar ist.Das 10-jährige Jubiläum des Hauses sollam 18./19. Juni mit einem Festprogrammbegangen werden. Zu der Jubiläumsveranstaltungsind alle ehemaligen Konviktualenund Mitarbeiter des Konvikts inseiner heutigen Form und der Vorgängerinstitutioneneingeladen.Weitere Informationen zum Studienhausund Anmeldungen zur Jubiläumsveranstaltung:www.evangelisches-konvikt.de


NACHRICHTEN 36Fragen beantwortet Dr. Daniel Cyranka,Inspektor des Konvikts( 0345/ 291 757 11 oderev.studienhaus@web.deBessere Ausbildungsmöglichkeitenfür KirchenmusikerDie Evangelische Hochschule für Kirchenmusikin Halle und die Hochschule fürKirchenmusik Dresden haben einen Kooperationsvertraggeschlossen. Die Vereinbarungsieht neben einer anteiligen Finanzierungder Kirchenmusikhochschulendurch die Evangelische Kirche in Deutschland(EKD) vor allem eine bessere Verzahnungder Ausbildungsinhalte vor. So werdendie Professoren und Dozenten derEinrichtungen zukünftig an beiden Standortenlehren. Außerdem können die Stu-EvangelischeJohannes-SchulstiftungMarco EberlDie Kirchenprovinz Sachsen hat Anfangdes Jahres 2008 die Errichtung einer Stiftungzur Förderung von Sekundarschulenbeschlossen. Die Stiftung trägt den Namen„Evangelische Johannes-Schulstiftung“und ist mit einem anfänglichen Stiftungskapitalvon 1,4 Millionen Euro ausgestattet.Eine Million Euro davon kommenaus Mitteln der Kirchenprovinz Sachsen,400.000 Euro von der Johanniterunfallhilfeund dem Johanniterorden.Mit Errichtung der Schulstiftung möchtedie Kirchenprovinz Sachsen ihren Willenbekräftigen, den Bildungsauftrag gegenüberder heranwachsenden Generationwahrzunehmen.Die Stiftung soll insbesondere den Sekundarschulenbereichstärken, sie zielt aufden mittleren schulischen Abschlussbereich.Hier ist der Anteil der Schulen indierenden neben der Ausbildung zumDiplomkirchenmusiker aus einem breiterenAngebot an Spezialisierungsrichtungenwählen, wie zum Beispiel Popularmusikoder Orgelimprovisation.An den Kirchenmusikhochschulen in Halleund Dresden sind gegenwärtig jeweilsetwa 60 Studierende eingeschrieben.Christusbruderschaft errichtetAußenstationIn Lutherstadt Wittenberg gründen vierSchwestern der Communität ChristusbruderschaftSelbitz eine Außenstation. AmOstermontag (24.3.) wurden die Schwesternim Rahmen eines Gottesdienstes inder Wittenberger Schlosskirche von BischofAxel Noack und Propst SiegfriedKasparick eingeführt.kirchlicher Trägerschaft auch am geringsten.In Sachsen-Anhalt gibt es bisher nureine evangelische Sekundarschule (Haldensleben,22 Schülerinnen und Schüler).Darüber hinaus gibt es im Gebiet der EKMnur eine weitere evangelische Schule dieserForm in Mühlhausen mit 83 Schülerinnenund Schülern.Auf Wunsch der Synode der KirchenprovinzSachsen, nach Wegen zur Unterstützungdieses Arbeitsbereiches zu suchen,hat die Kirchenleitung einen Impuls desJohanniterordens und der Johanniterunfallhilfeaufgegriffen und die Errichtungder Johannes-Stiftung beschlossen.Tätig wird die Stiftung bei Neugründungenoder Trägerschaftsübernahme vonevangelischen Sekundarschulen. Nebender Schulstiftung gibt es bereits einenSchulinvestitionsfonds zur Förderung baulicherInvestitionen der Schulträger aufdem Gebiet der KPS sowie einen evangelischenSchulverband.(www.evangelisches-schulwerk.de).Insgesamt gibt es im Gebiet der EvangelischenKirche Mitteldeutschlands bereits70 evangelische Schulen.


37 COMMUNITÄT CASTELLER RINGCommunität Casteller Ringim AugustinerklosterAugustinerstraße 10, 99084 Erfurt( 0361-5766023, Fax 0361-5766098e-mail: CCR-Erfurt@augustinerkloster.dehttp://www.augustinerkloster.deTägliche Gebetszeiten (außer dienstags):7 Uhr Morgengebet, 12 Uhr Mittagsgebet, 18 UhrAbendgebet (samstags mit Begrüßung des Sonntags),19.30 Uhr (außer samstags) Nachtgebet;Öffnungszeiten der Klosterstubetäglich (außer dienstags) 10.30-17.30 Uhr5. April 10 – 18 Uhr AugustinerklosterEIN EINKEHR- UND BESINNUNGSTAGmit den Perlen des Glaubens„Du schenkst mir einen Augenblick derStille, eine Atempause....“Petra Müller, Dipl.-Pädagogin6.4. 9.30 Uhr AugustinerkircheGOTTESDIENST ZUM GEDENKEN ANJOHANN HINRICH WICHERN (1808 –1881)KR Dr. Thomas Seidel20.4. 9.30 Uhr AugustinerkircheORDINATION VON SR. KATHARINASCHRIDDE CCRPröpstin Elfriede Begrich10.5. 18 Uhr AugustinerkircheEINSTIMMUNG INS PFINGSTFEST /PFINGSTVIGILMit Lesungen und Liedern bereiten wiruns auf das Pfingstfest vor, bitten um denHeiligen Geist, singen, hören und feiernPfingstmontag, 12.5. 15 UhrAugustinerkircheABSCHIED UND NEUBEGINNIn einem festlichen und bunten Gottesdienstverabschieden wir Sr. Gisa, Sr.Christa und Sr. Ruth CCR aus ihrem Dienstam Augustinerkloster in Erfurt und begrüßenSr. Katharina CCRmit Bischof Noack, Pröpstin Begrich, PriorinUrsula Teresa Buske CCR und vielenSchwestern und FreundenAbschied und NeubeginnSr. Ruth Meili... so lautet das Thema des festlichen Gottesdienstesam Pfingstmontag 2008 in derAugustinerkirche. Abschied nehmen Sr. GisaDeck, Sr. Christa Pischke und Sr. Ruth Meilivon der Communität Casteller Ring. DieseMitteilung am Ende des vergangenen Jahreserschreckte viele Menschen um uns herum.Traurig und ratlos besuchten sie uns, fragtennach und suchten nach anderen Lösungsmöglichkeiten.Immer wieder erzählten wir,dass es für die Zukunft unserer Arbeit hier inErfurt wichtig ist, dass jüngere Schwesternkommen und ihre Gaben einbringen, undwir älteren Schwestern zurückkehren in unserMutterhaus auf dem Schwanberg, nichtetwa weil es uns in Erfurt nicht mehr gefallenwürde, vielmehr um Raum zu schaffenfür Neues.In diesem Zusammenhang äußerte Sr.Katharina Schridde CCR den Wunsch, nachErfurt zu ziehen. Sie wird am Sonntag Kantatein der Augustinerkirche ordiniert, damitsie den Dienst von Sr. Ruth CCR aufnehmenund weiterführen kann. Zugleich hat sie vielErfahrung in Begleitung und Seelsorge undin der Gestaltung von Seminaren mit Bibliodrama,Biblischem usw. Natürlich bringt dieserWechsel ziemlich Bewegung in unsereSchwestergruppe hier, die wir doch seit Jahrenzusammen leben, beten und arbeitenund Vieles in den vergangenen 12 Jahren gefeiert,aber auch durchlitten haben. 1995 erreichteuns der Ruf der Kirchenleitung durchPropst i.R. Jaeger und Kuratorin PastorinPabel, nach Erfurt zu kommen, um neu klösterlichesLeben zu entzünden, zunächst vorallem mit regelmäßigen Gebetszeiten. So zogenwir 1996 nach Erfurt unter das Dach desAugustinerklosters, begannen nach der Einführungam 6. Oktober mit regelmäßigenund verlässlichen Gebetszeiten in der Au-


COMMUNITÄT CASTELLER RING 38gustinerkirche. Da auf jedem Beten die Verheißungliegt, dass nie nichts geschieht,schauten wir mit den „Augen unserer Herzen“aus nach den uns erreichenden Aufgaben.Das war und blieb die Klosterstube, eineWärmestube für jeden vor dem Kloster, gernbesucht von den verschiedensten Menschen,mit viel Atmosphäre erfüllt, Arbeitsstelle fürfest angestellte Mitarbeiterinnen, mithelfendeGäste, Ehrenamtliche und Schwestern.Dann erreichte uns nach der Fusion von Prediger-und Augustinergemeinde 1997 diedringende Bitte, das gottesdienstliche Lebenin der Augustinerkirche verantwortlich zu gestalten.Gerne haben wir diesen Dienst übernommenim Zusammenspiel mit unseremKirchenmusiker LKMD Dietrich Ehrenwerth,mit Propst i.R. Joachim Jaeger und PröpstinElfriede Begrich und anderen.Viel begann sich um uns herum zu bewegen:Menschen fragten nach Taufe für sichoder für ihre Kinder und damit auch nachGlaubenskursen und Taufunterricht, anderewollten sich kirchlich trauen oder Angehörigedurch uns beerdigen lassen, wieder anderefragten nach geistlicher Begleitung beirunden Geburtstagen und Ehejubiläen.Und viele Menschen brachten ihre Not undihre Fragen zu uns, damit wir sie gemeinsammit ihnen anschauen und einen Weg indie Zukunft suchen. Beichte fand neu Raum.Bibelwochen mit den Nachbargemeinden,Bibelstudienabende, Exerzitien im Alltagbrauchten Raum und Zeit. Gäste über Weihnachten,den Jahreswechsel und in den KarundOstertagen beleben das Haus. Einzelgästefanden zu uns, um in stillen Tagen ihrLeben neu zu ordnen und ihren Glauben zuvertiefen. In allem hielten uns die Gebetszeitenin Form; nichts konnte uns aus derBahn bringen. Wir alle erlebten in den zwölfJahren viel Vertrauen im Kloster und in derStadt, auf den Ämtern und auf den Banken,bei den Ärzten und beim Einkaufen – es isteine große Kostbarkeit, so viel Offenheit zubegegnen und in so viele spontane Gesprächeverwickelt zu werden. „Geh doch zu denSchwestern“, so hören es viele durch den Ratvon Freunden, und sie kommen und sehenund finden. In die Zeit unseres Hierseins fälltz.B. „der 11. September“, „Gutenberg“ und„Pfr. i.R. Weißelberg“, aber auch das Landes-Erntedankfestim und um das Kloster, dieThüringer Kirchentage, der grundlegendeUmbau des Klosters, die zahlreichen Wechselim Kuratorium – alles Ereignisse, die sichtief einprägten und uns viel Kraft kosteten,in denen wir aber die fürsorgliche Hand unseresGottes und vieler Freunde ganz nah erfahrenhaben.Wir danken Ihnen allen ganz herzlich für IhrVertrauen, für Ihr Mit-uns-sein, für Ihre Besucheund Ihr Mit-uns-feiern. Es hat uns allereich beschenkt und macht uns den Abschiedschwer und schmerzlich. Aber auch: Wennwir in Zukunft an Erfurt denken, wird unsdas Herz immer wieder warm werden unduns zum Fürdank und zur Fürbitte anregen.Am Ostermontag kommt nun Sr. Katharinanach Erfurt. Sie wird von den drei bleibendenSchwestern und Pröpstin Begrich aufdem Schwanberg, unserem Mutterhaus, abgeholtund nach Erfurt „überführt“. Wir hoffen,dass sie die Vorhut von noch mehr jüngerenSchwestern ist. Wir freuen uns auf diegemeinsamen Wochen, die vor uns liegenund in denen wir manches neu ordnen werden.Und wir freuen uns über jeden von Ihnen,der mit uns diesen verheißungsvollenWechsel feiert am Pfingstmontag, 15 Uhr inder Augustinerkirche, mit unserem BischofAxel Noack zusammen.Zugleich bitten wir Sie: Schauen Sie immerwieder nach der neuen Schwesterngruppe,unterstützen Sie die Neues wagendenSchwestern, stärken Sie ihnen den Rückenund umgeben Sie alle weiterhin mit IhremVertrauen. Wir brauchen Sie und freuen unsan Ihrem Mit-uns-gehen in alles Neue.Zugleich laden wir Sie ein, nach uns zuschauen auf dem Schwanberg. Bestimmtwerden wir immer wieder nach Erfurt hindenken und Sie auch besuchen. Bleiben Siegesegnet und behütet in allem.


39 TÄTIG SEIN FÜR ANDEREEs gibt Menschen, die sagen, es gebeschon viel zu viel und niemand wollemehr...EINZIGARTIG ISTder FördervereinAugusta-Viktoria-Stift e.V.gegründet am 3. März 2008zur Unterstützung der Arbeit in demHaus der Generationen mit Aktionen,die über das Selbstverständliche hinausgehen• ein Freiwilliges Soziales Jahr in derEinrichtung• eine Snoezlewand für immobileMenschen• gemeinsame Ausflüge von Jung undAlt• und mehrViele Ideen und Aktivitäten werdengebraucht.Sie können Mitglied werden.Einzelpersonen und Institutionen sindwillkommen.Melden Sie Ihr InteresseFörderverein Augusta-Viktoria-Stift e.V.Hospitalplatz 15a 99084 Erfurt( 0361.65964-0info@augusta-viktoria-stift.deVereinskonto-Nr. 136 99 33Bankleitzahl 820 700 24Deutsche Bank Privat- undGeschäftskunden AGEINZIGARTIG ISTdas Augusta-Viktoria-Stiftfür 200 Kinder und 86 Ältere undPflegebedürftigeund deshalb lohnt sich der EinsatzWir rechnen mit Ihnenund freuen uns auf Sie.Erfurter Wurzeln – 75 JahreHier in Erfurt fing vor 75 Jahren alles an.1933 gründete eine Gruppe von Pfarrernund Lehrern die heutige HUK-COBURGals „Haftpflicht-Unterstützungs-Kassekraftfahrender Beamter Deutschlands e. V.“mit Sitz in Erfurt.Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dasUnternehmen wie alle anderen privatenund gesetzlichen Versicherungen in derdamaligen Sowjetischen Besatzungszoneverstaatlicht. Im September 1990 kehrtedie HUK-COBURG zu ihren Wurzeln zurückund gründete in Erfurt ihre ersteAußenstelle in den neuen Bundesländern.Mittlerweile betreuen 42 Mitarbeiterinsgesamt etwa 110.000 Kunden. Seit 2001arbeitet die Außenstelle in dem modernenGebäude am Juri-Gagarin-Ring 53.Die HUK-COBURG Versicherungsgruppezählt heute mit rund 8,8 Millionen Kundenund mehr als 8.000 Mitarbeitern in38 Außenstellen zu den größten deutschenVersicherern.Kennzeichnend für die HUK-COBURG istdie Orientierung am Gedanken der Gegenseitigkeit.Als Versicherungsverein aufGegenseitigkeit orientiert sich das Unternehmenausschließlich am Bedarf des Kunden.Dass die Kundenbedürfnisse so imFocus der Geschäftspolitik stehen, rührtauch daher, dass es keine Kapital gebendenEigentümer gibt, sondern die Kundenals Mitglieder gleichzeitig auch Miteigentümersind.AusstellungMehr über die 75-jährige Geschichte derHUK-COBURG zeigt eine Ausstellung vom14. bis 25. April montags bis donnerstagsvon 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 16Uhr, Juri-Gagarin-Ring 53


Wir haben für jede Situationdas Richtige für SieKommen Sie zur HUK-COBURG.Ob für Ihr Auto, das Bausparenoder für mehr Rente: Hierstimmt der Preis. Sie erhaltenausgezeichnete Leistungen undeinen kompletten Service fürwenig Geld. Fragen Sie einfach!Wir beraten Sie gerne.GESCHÄFTSSTELLEErfurtJuri-Gagarin-Ring 5399084 ErfurtÖffnungszeiten:Mo.–Do. 8.00–18.00 UhrFr. 8.00–16.00 UhrTelefon 0180 2 153153*Mo.–Fr. 8.00–20.00 UhrTelefax 0180 2 153486**6 ct je Anruf aus dem Festnetz. Anrufe aus Mobilfunknetzenkönnen zu abweichenden Preisen führen.


41 KINDERKIRCHEMIT KINDERNWöchentliche Treffen der Kinderin den Gemeindehäusern derKirchengemeinden6- bis 10-jährigeAndreas Mi 16 UhrKaufmann Di 15.30UhrMartini Di 15 UhrRegler Do 15.30 UhrSüdost Do 16 UhrAlach Di 15 UhrBindersleben Mo 17 UhrBischleben Di 16 UhrBüßleben Mo 15.30 UhrDachwig Di15 UhrGebesee Mi 14.30 UhrGispersleben Mo 14.30 UhrMöbisburg Di 14.30 UhrTiefthal Do 16 UhrWalschleben Mo 14.45 Uhr10- bis 12-jährigeAndreas Mi 17 UhrKaufmann Di 17 UhrRegler Do 16.30 UhrSüdost Fr 17.30 Uhr Teeniekino 30.5.Bischleben Di 17 UhrBüßleben Di 15.30 UhrDachwig Di 15.45 UhrGebesee Mi 15.45 UhrGispersleben Mo 16.30 UhrKleinrettbach Mi 17 Uhr 14-tägigMarbach Do 16 Uhr 14-tägigWalschleben Mo 15.45 UhrMonatliche TreffenErmstedt Di 17 UhrFrienstedt Sa 10 UhrZimmernsupra Fr 16 UhrFamilien-Gottesdienste und -Feste6.4. 10 Uhr Predigerkirche13.4. 9.30 Uhr ReglerkircheTauferinnerungsgottesdienst27.4. 11 Uhr GZ Roter Berg1.5. Familien-Wanderung ab Bindersleben1.5. 14 Uhr Witterda RegionalesGemeindefest21.6. 17 Uhr Büßleben GD mit Taufen zumJohannisfeuer24.6. 18 Uhr Alach, Familienfest zu Johannis29.6. 9.30 Uhr Reglerkirche GemeindefestKindergottesdiensteAndreaskirche 10 Uhr 19.4.; 31.5.Für KindergottesdienstlerInnen undInteressierteKennenlernen von Godly Play15. 4. 19.30 Uhr ReglergemeindehausJuri-Gagarin-Ring 103Für Eltern8. 4. 20 Uhr ReglergemeindehausJuri-Gagarin-Ring 1033. 7. 19.30 Uhr Gemeindehaus BüßlebenWorkshop „Kirche und SchuleErwartungen – KompetenzenGemeinsamkeiten – Unterschiede“für gemeinde- und religionspädagogischeMitarbeiter/innen, Religionslehrer/innen,Erzieher/innen, Pfarrer/innen,Jugendmitarbeiter/innen, Interessierte24.4. 11.30 bis 16 Uhr Gustav-Adolf-Gemeindezentrum, Singerstr.1mit Bischof Axel Noackund Staatssekretär K. EberhardtKinderbibeltage25.-27.4. Gemeindezentrum Roter BergKinderfreizeiten18.4.-20.4. Wochenendfreizeit in Reinsfeld,Anmeldung bis 4.4.2008 unterK.Eisbrenner@gmx.net oder A. Jacob oder U.Dietrich oder ( 5629862; Fax 6012520 oderE-Mail reglergemeinde@t-online.de25.4. – 27.4. Wochenendfreizeit in Reinsfeldfür 6- bis 12-Jährige, Anmeldung:Gemeindebüro Kirchspiel Südost, ( 412339oder Dorothea.Peukert@gmx.deVorschau: 7.6.-9.6.2008 WochenendfreizeitReinsfeld, Anmeldung bei S. LazayStraßensammlung auf dem Fischmarkt29.4.Für Eltern und künftige Schulanfänger1.7. 17 Uhr Schnupperfest , Philipp-.Melanchthon-GMZ, Ludolfweg 103.7. 17 Uhr Schnupperfest, Regler-Gemeindehaus, Juri-Gagarin-Ring 103


OFFENE ARBEIT / BERATUNGEN 42OFFENE ARBEITERFURTEvangelischer KirchenkreisAllerheiligenstraße 999084 Erfurt(/Fax 0361-6 42 26 61OffeneArbeitErfurt@gmx.dewww.OffeneArbeitErfurt.de.vuMontag17-20 Uhr JugendInfoPoint18.30-20 Uhr Indiaca-Sport (Infos in der OA)17-19 Uhr Jugendtreff / Projektzeit20-23 Uhr Filmabend / OA Kultur TreffDienstag18.30-20.30 Uhr Kunstkurs für Mädchen undjunge Frauen (Anmeldung nötig)21-24 Uhr Offene Arbeit -Treff mit Infobörse,Kultur, JIP, Umweltbibliothek(andere Öffnungszeiten bei OA-Spezial sieheVeranstaltungsübersicht)Mittwoch14-17 Uhr Café Integral imWechsel Kreativesund Kinderkino für Schlaumeier17-19 Uhr Rechtsberatung für ausländischeMitbürgerInnen und Café19 Uhr Männergruppe (Vorabsprache nötig)20-24 Uhr Tanzabend 14tägig19.30-23 Uhr Bibelkreis 1 x monatlichDonnerstag9-12 Uhr Büro17.30-19 Uhr Vorbereitungskreis19-20 Uhr Umweltbibliothek/Kriegsdienstverweigererberatung/ JIP20-24 Uhr ThemenabendFilmabende (Filmbeginn 20.30 Uhr)7.4. „Die Perlenstickerinnen“21.4.; 5., 19.5.; 2., 16., 30.6.Tanzabende jeweils 20 Uhr9., 23.4.; 7., 21.5.; 4., 18.6.Glaubensgespräch „Jesus und die Welt“jeweils 20 Uhr17.4.; 28.5; 25.6.Bibelkreis jeweils 20 Uhr2.4.; 14.5.; 11.6.Themenabende jeweils 20.30 Uhr3.4. „Martin Luther King“ – Stationen seinesLebens in Texten, Bildern und Filmanlässlich des 40. Jahrestages der Ermordungvon Martin Luther King24.4. „Der skandinavische Sozialstaat –Modell für Europa?“ mit attac Erfurtlivemusic11.4. 20 Uhr Extra-Musik-Abend mitTUBAKOLOSE15.4. 21 Uhr Musik-Abend mit DUO BLEIFREI(Blues, Rock, Boogie)25.4. 20 Uhr Ausstellungseröffnung undfranzösicher Beat live mit GILBERTBARRACQUE – ET LES ENFANTS TERRIBLES17.6. 21 Uhr Musik-Abend mitBRUTAL POLKA aus IsraelWerkstatt 2008„Recht und Gerechtigkeit“29./ 30.4.Kulturcafé, Kinderprogramm, livemusic,Aktionen, thematisches GesprächKinderfest1.6. zum Kindertag15-18 Uhr Ausstellungseröffnung„Kinderwelten“ – Fotografien aus aller Welt,Kinderspkele, Mitmachaktionen, Café undÜberraschungenGroßer Flohmarkt14.6. 12-17 UhrBücher, Technik, Tonträger, Kinderspiele,Kleidung, Geschirr und mehrBeratungenOffene ArbeitAllerheiligenstraße 9, 99084 ErfurtDi 20.30 Uhr ArbeitsrechtMi 17-19 Uhr Juristische Beratung fürAusländerDo 19 Uhr Kriegsdienstverweigereramnesty internationalErfurter GruppeMichaelisstraße 14, 99084 ErfurtDi ab 18.30 UhrAktionskreis für Frieden e.V.Warsbergstraße 1, 99092 Erfurt( / Fax 0361-56 17 580Aktionskreis-Frieden-erfurt@gmx.deMo-Fr 9-15 Uhr, Infotag Mi 16-18 Uhr


43 SEELSORGE / CVJMÖkumenische HospizgruppeMalteser Hilfsdienst e.V.Ökumenische Hospizgruppe ErfurtAugust-Schleicher-Straße 2, 99089 Erfurt( 0361/34047-80, Fax -11Mobil 0170/7662461eMail kerstin.koeck@maltanet.dewww.malteser-erfurt.deSelbsthilfegruppefür frühverwaiste Eltern2. Dienstag im Monat 20 - 22 UhrGesprächskreis für verwaiste Eltern2. Samstag im Monat 10-12 UhrSelbsthilfegruppefür trauernde Elternletzter Dienstag im Monat 19.30-21.30 UhrTrauercaféletzter Mittwoch im Monat 17-19 Uhrwww.cvjm-erfurt.de, cv.buero@cvjm-erfurt.deChristlicher Verein Junger Menschen e.V.WochenprogrammCVJM Erfurt e.V.Magdeburger Allee 4699086 Erfurt( /Fax 0361-65360-26 /-28Montag18-20 Uhr Volleyball (Sporthalle derNeuerbeschule)20.15 – 22 Uhr Volleyball – Ligamannschaft(Sportgymnasium)Dienstag14 – 17 Uhr KindercaféAngebote derKlinikseelsorgeAndacht mit Orgelmusiksonntags 9.30 UhrKapelle im Hauptgebäudedes Helios-KlinikumsGespräche und Besucheam KrankenbettBitte rufen Sie unsKlinikseelsorgerinnen anPfarrerin Anette Carstens, ( 733129PastoralpsychologinChristine Gohles, ( 6639342Pfarrerin Siegrid Staemmler,( 562621517-19 Uhr TeeniekreisMittwoch14 – 17 Uhr Kindercafé16.30-19 Uhr TEN SING / Jugendmusikprojekt19.30 – 21 Uhr Bibelkreis „Glaube 46“Donnerstag14 – 17 Uhr Kindercafé16 – 17.30 Uhr Krabbelkreis17-18.30 Jungschar „Senfkörner“17– 18.30 Uhr Indiaca (Bechsteinschule)Freitag14 – 17 Uhr Kindercafé20.30 – 22 Uhr Fußball (Sportgymnasium)Krabbelkreis nach Absprache(M. Wardin ( 601 78 10)


INFORMATION 44Verband ChristlicherPfadfinderinnen undPfadfinder e.V.Magdeburger Allee 4699086 Erfurt ( 0361-6536027Di 9-13 Uhr, Mi 15-17 Uhr, Do 13-18 UhrPfadfindergruppen des VCP ErfurtWöchentliche GruppenstundenDienstag16-18 Uhr JugendklubFärberwaidwegKinderstufe (Kinder von 7 – 10 Jahren)Gruppenleitung Stefan HerbstDienstag16-18 Uhr Magdeburger Allee 46LandesbüroKinderstufe (Kinder von 7 – 10 Jahren)Gruppenleitung Fanny FauskaDonnerstag16-18 Uhr Magdeburger Allee 46 LandesbüroPfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe (Kinderund Jugendliche von 10 – 15 Jahren)Gruppenleitung Mike GlattfeldDer Blaue LadenInhaberin Brigitte Schuberthält für Sie bereit- Glückwunschkarten füralle Gelegenheiten- Wunsch- und Grußkarten- ein ausgewähltesBuchangebot- Bestellservice für IhrWunschbuchThomasstraße 899084 Erfurt( 0361 / 5623404Montag – Freitag vorübergehendveränderte ÖffnungszeitenSamstag geschlossenIch freue mich auf Sie!


45 INFORMATIONBibliothek desEvangelischen Ministeriumsim Augustinerklosterzu ErfurtAugustinerstraße 1099084 Erfurt( 0361.5766022ÖffnungszeitenMo 14-18 UhrDi, Mi 8-18 UhrDo, Fr 10-13 UhrÖkumenische TelefonseelsorgeErfurt e.V.GeschäftsstellePostfach 100735, 99007 Erfurt( 0361-5621620 Fax 0361-7891537Supervisionfür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin kirchlichen, diakonischen undsozialen BerufenChristine GohlesLehrsupervisorin – DGfP( 0361-6639342Anette CarstensSupervisorin i.A. – DGfP( 0361-733129LandeskirchlicheGemeinschaftErfurtMainzerhofstraße 2( 0361.6442419sonntagsGemeinschaftsgottesdienstemittwochs17 Uhr Bibelstunde, Hauskreisedonnerstags16 Uhr Kindertrefffreitags19 Uhr Jugendstunde


OFFENE KIRCHEN / IMPRESSUM 46Kirchen zwischenSpiritualität und TourismusDie Evangelische Kirche in Mitteldeutschlandunterhält etwa 4000 Kirchen, Klösterund Kapellen. Das sind 18 Prozent des Bestandesan Kirchengebäuden in Deutschland.Ziel ist es, möglichst viele dieser Gotteshäuserfür Besucher zu öffnen. Im Gemeindekollegder EKM gibt es dafür die Projektstelle„Offene Kirchen“. Ihre Aufgabe ist es,Gemeindeglieder für Wachen und Führungenin Kirchen zu qualifizieren, ein Netzwerkoffener Kirchen aufzubauen, die Präsentationder Kirchen zu fördern und offeneKirchen in Projekten wie Pilgerwegenmiteinander zu vernetzen. So gibt es im Internetmit der „Kirchenlandkarte Online“ Informationenüber alle Kirchen, die auch außerhalbder Gottesdienste zugänglich sind.Unter dem Motto „Kirchen zwischen Spiritualitätund Tourismus“ veranstaltete dasGemeindekolleg der Föderation EvangelischerKirchen in Mitteldeutschland (EKM) inHalle einen Kongress zum Thema offene Kirchen.Erstmalig wurden damit alle Verantwortlichenfür geöffnete Kirchen in der EKMzu einem gemeinsamen Treffen eingeladen.Das Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“ tragenin der EKM 106 Gotteshäuser. Dafürmüssen sie mindestens sechs Monate im Jahran fünf Tagen in der Woche für jeweils vierStunden geöffnet sein. Etwa 530 weitere Gemeindenöffnen ihre Kirchen zumindestzeitweise auch außerhalb der Gottesdienstzeiten.„Unser Ziel für die nächsten Jahre ist es, etwa1000 Kirchen auf dem Gebiet der EKM fürBesucher zugänglich zu machen. Um dabeiein ausgewogenes Verhältnis zwischen Spiritualitätund Tourismus zu schaffen, brauchenwir praxistaugliche Konzepte und flexibleOrganisationsformen“, sagt PfarrerinBirgit Neumann-Becker vom Gemeindekollegder EKM.IMPRESSUMHERAUSGEBEREvangelisches Ministerium ErfurtSenior Andreas ErasSchmidtstedter Straße 42, 99084 Erfurt( 0361-55076-11 Fax -19info@evangelischer-kirchenkreis-erfurt.dewww.erfurt-kirche.deREDAKTIONSKREISThomas M. Austel, Margrit Flaschmann,Christine Gohles, Gerta Link,Wolfgang Musigmann, Michael PohlREDAKTIONGerta LinkSchmidtstedter Straße 42, 99084 Erfurt( 0361-5507625, Fax 0361-5507619erfurter.blaetter@evangelischer-kirchenkreiserfurt.deVERANTWORTLICHThomas M. AustelSchmidtstedter Ufer 22, 99084 Erfurt(/Fax 0361-5620818thomas.austel@ekkps.deSATZ/TYPOGRAFIEAngela B. Kirsten, Mittelhäuser Straße 399089 Erfurt (/Fax 0361-7913874DRUCKfehldruck GmbHSchlachthofstraße 82, 99085 Erfurt( 0361-2252355, Fax 0361-2252365info@fehldruck.deOhne Anzeigen und Spenden geht es nicht.Konto-Nr. 60 000 1288, BLZ 820 510 00Sparkasse MittelthüringenNamentlich gezeichnete Artikel geben dieMeinung des Autors wieder.Über Zuschriften freut sich der Redaktionskreis.ERSCHEINUNGSWEISEDie ERFURTER BLÄTTER erscheinen vier Malim Jahr. Die nächste Ausgabe erscheint AnfangJuli 2008.FOTOSTitel: Gerta Link; S. 18, 20: Dr. Inge Linck;S. 26: Augusta-Viktoria-Stift;Grüne Seiten:S. 1: Gerta Link (2)


Besuchen Sie die geöffneten Kirchender Erfurter InnenstadtAugustinerkircheAugustinerstraßetäglich 8-20 UhrAugustinerklosterFührungen stündlich 10-16 Uhraußer 13 UhrAndreaskircheAndreasstraßetäglich 13-17 UhrMichaeliskircheMichaelisstraßetäglich 10-17 UhrKaufmannskircheam AngerMo-Sa 11-17 UhrSa 18 Uhr Abendsegenund OrgelmusikPredigerkircheMeister-Eckehart-StraßeDi-Sa 11-16 UhrSo 12-16 UhrReglerkircheBahnhofstraßeab 1.5.werktags 10-13 Uhrsonntags nach demGottesdienst


Kirchenkreis konkretInformationsblattDen Mitarbeiterinnenund Mitarbeiterndes KirchlichenVerwaltungsamtesErfurt/HennebergerLand und des KirchenkreisesErfurthat sich Dr. FalkOesterheld in einer„kommunikativen Mittagspause“ imHaus Schmidtstedter Straße 42 wenigeTage nach seiner Wahl zum Präses derKreissynode Erfurt vorgestellt. In derNachfolge des aus gesundheitlichenGründen aus dem Amt ausgeschiedenenbisherigen Präses Volkmar Kästner will Dr.Oesterheld bewährte Wege und Verfahrensweisenfortsetzen und zugleich stetsauf neue Möglichkeiten des Miteinandersaufmerksam achten,zumal er die Föderationder EvangelischenKirchen Mitteldeutschlandssehr begrüßt.Bereits seit zweiWahlperioden ehrenamtlichim Kirchenkreistätig, hatsich der einstige Angehörigeder Evan-Neues auf bewährten WegenGerta Linkgelisch LutherischenKirche Thüringens– seinWohnsitz ist Schellroda– vor Jahrenumpfarren lassen indie Predigergemeinde.Über seine ehrenamtliche Tätigkeit imFörderverein des Evangelischen RatsgymnasiumsErfurt, im Finanzausschuss desKirchenkreises und im Kreiskirchenratwuchs er in die Arbeitsweise des Kirchenkreiseshinein. Den Vorsitz des Finanzausschusseshat er nun abgegeben.Der gebürtige Oberschlesier studierteWirtschaftswissenschaften in Gießen undhat seit 1992 in verschiedenen Arbeitsbereichenin der Landesregierung Thüringen,jetzt im Thüringer Ministerium für Soziales,Familie und Gesundheit Verantwortungübernommen und Erfahrungen gesammelt.Den Umgang mit Verantwortung und Mitmenschenin seinem Mandat als Präsesstellt er unter die drei Aspekte Wahrhaftigkeit,Sensibilität, Geschwisterlichkeitund sagt: „Das ist mein Angebot an Sie“.Elke Herzog (li) und Ulrike Lehmann in angeregter Diskussion mit demneuen Präses Dr. Falk Oesterheld


KREISKIRCHENRAT 2Fakten vom KreiskirchenratÜber die Sitzung des Kreiskirchenrates(KKR) im Januar 2008 informiert SeniorAndreas ErasSitzung 21.1.2008→Synode / Evangelisches Ministerium /KonventeFrau Dr. Inge Linck wird in die AG NeueVerfassung der EKM berufen. HerrDr. Borowsky wird beauftragt, die Beschlussvorlagender AG in die Kreissynodeam 16.2. einzubringenDer KKR nimmt das Schreiben des Kirchenamtes,Dezernat Bildung, von OKRWagner bezüglich der Schulbeauftragtenstellenzur Kenntnis und dankt für diedetaillierte Vorlage. Der KKR spricht sichgegen die vorgelegte Konzeption aus undbittet, folgende Punkte neu zu bedenkenund zu diskutieren:1. Bei der Zuordnung der Schulbeauftragtenzu den Kirchenkreisenist die unterschiedliche FinanzundVerwaltungsstruktur in denbeiden Teilkirchen zumindest bis2012 zu berücksichtigen.2. Die besondere Situation der Landeshauptstadterfordert, dasseine der beiden Schulbeauftragtendes vorgesehenen SprengelsWest ihren Dienstsitz in Erfurthat. Der KKR bietet dafür verwaltungsmäßigeUnterstützung an .3. Bei der Besetzung der Stellensollte die Möglichkeit geprüftwerden. inwieweit Erfahrungenvon den Mitarbeitern aus denjeweiligen Teilkirchenbereichengenutzt werden können.4. Der KKR bittet das Kirchenamt,in der Anlage seines SchreibensSpalte 6 Schulamt Erfurt zu korrigieren;7 1/1 d.h. das Ev. Ratsgymnasiummit aufzunehmen.Der KKR nimmt Informationen zu dem am30.5. in Leipzig stattfindenden erstenDeutschen Evangelischen Posaunentagzur Kenntnis.Mehrere Rundverfügungen des Kirchenamtesder EKM werden zur Kenntnis genommen.Der KKR bestätigt die Fachthemen fürdie Sitzungen 2008 bis einschließlich Januar2009. Danach stehen auf den Tagesordnungenim Februar die EvangelischeAllianz, im März das Christophoruswerk,im Mai die Evangelische Stadtmission undGemeindedienst Erfurt gGmbH, im Junidas Evangelische Ratsgymnasium, im Julidie Ausländerarbeit, im August die Gehörlosenseelsorge,im September die GesamtkonzeptionLuthergedenken , im Oktoberdie Perspektivplanung Kirchenamt, imDezember das KVA und im Januar die Jugendarbeit.Präses Volkmar Kästner informiert übersein Schreiben an die EKM in Auswertungder GKR-Wahlen in Bezug auf Fragen,Probleme, Beschwernisse bei derDurchführung der GKR-Wahlen. DasSchreiben wird mit Frau Lehmann undHerrn Greim abgestimmt und an das Kirchenamtgesendet. Die Rückmeldungenaus den Kirchengemeinden dazu werdenvon Frau Seidel zusammengestellt.→FinanzfragenDer Antrag der Offenen Arbeit an die „AktionMensch“ ist von dort abgelehnt worden.Zur Finanzierung der Stelle von DiakonWeiß in der Offenen Arbeit führt SeniorEras ein Gespräch mit dem OB in Zusam-


3 KREISKIRCHENRATmenhang mit dem Jugendförderplan derStadt. Zum Zuschuss für den Kunstdienstinformiert sich der KKR anhand der Unterlagendes Kunstdienstes e.V. vom15.1.08 zur Rechnung 2007 sowie überdie Vorhaben zur finanziellen Gesundungdes Vereins. Der KKR beschließt, die3.500 Euro kurzfristig auszuzahlen. DerKKR wird auf Votum des Finanzausschussesin seiner Februar-Sitzung beschließen,ob es sich bei dieser Auszahlung um einzinsloses Darlehen, Teildarlehen oder einenverlorenen Zuschuss handelt. ZurFinanzausgleichszulage der KPS 2008nimmt der KKR das Schreiben der EKM,Referat Finanzen, vom 28.11.2007 zurKenntnis. Zur Finanzausgleichszulagedes Kirchenkreises für die Kirchengemeindennimmt der KKR den Fachberichtdes Finanzausschusses zur Kenntnis, darinwerden Disziplin und das Augenmaßder Antragsteller lobend erwähnt und eswird darauf hingewiesen, dass im kommendenJahr auch die Gemeinden mitgeringem Antragsvolumen besonders daraufachten sollten, ihrem realen Bedarfzu entsprechen. Erstmals haben die Gemeindenmit insgesamt rund 197.250,-Euro weniger Ausgleichsmittel beantragt,als am Jahresende mit insgesamt rund206.000,- Euro zur Verfügung stehen werden.Der Finanzierungsantrag des Kirchenkreisesan das Europäische Fördermittelprogrammfür Migrationsarbeit einschließlichKomplementärmittel ist für denZeitraum 15.8.08 bis 14.8.09 beschlossenworden.→Bauvorhaben, LiegenschaftenFür das KSP Frienstedt wird die kirchenaufsichtlicheGenehmigung erteilt für dieBaumaßnahme an der SeverikircheKleinrettbach im Umfang von 63.563,-Euro, für die Baumaßnahme an der Laurentiuskirchein Frienstedt im Umfangvon 126.437,- Euro wird die kirchenaufsichtlicheGenehmigung beantragt. Inbeiden Fällen liegt das positive Votum desBaupflegers vor.→Anstellungsfragen pfarramtlicheDiensteDer KKR beschließt, dem Antrag vonSenior Eras auf Altersteildienst ab1.11.2009 bis 31.10.2014 nach demBlockmodell und anschließendem Eintrittin den Ruhestand nach Vollendung des 63.Lebensjahres zuzustimmen. Arbeitsphase1.11.2009 bis 30.4. 2012; Freistellungsphase1.5.2012 bis 31.10.2014. Das positiveVotum des GKR Andreas liegt vor.Der GKR geht davon aus, dass Pfarrer Erasbis 30.4.2012 die 25%ige Pfarrstelle innehatund beschließt die Freiziehung derDienstwohnung ab 1.5.2012.Der KKR beschließt, dass auf der Grundlagedes GKR-Beschlusses der Thomasgemeindevom 16.1.08 Pfarrer Lindnervom 1.2.08 bis 31.7.08 15% seinesDienstumfanges (100% Stelle Thomasgemeinde)in der Evangelischen Stadtmissionund Gemeindedienst gGmbH als Geschäftsführertätig ist. Dazu wird ein gesonderterGestellungsvertrag zwischendem Kirchenkreis und der Stadtmissionabgeschlossen. Der KKR beschließt auf derGrundlage des GKR-Beschlusses der Thomasgemeindevom 16.1.08, dass FrauProseniorin Piontek ab 2.1.08 bis31.7.08 15% pfarramtliche Dienste in derThomasgemeinde versieht (Gottesdienst,Konfirmandenprojekt, Mitbetreuungdes Altersheimes St. Elisabeth).Die Dienstanweisung des Koordinatorsfür die KiTa des Kirchenkreises, Pfr.Edom wird beschlossen. Für die Fortbildungsmaßnahmevon Proseniorin Piontek„Führen und Leiten – Instrumente fürLeitungskräfte“ stellt der KKR gemäß derFortbildungsrichtlinie einen Zuschuss von


KREISKIRCHENRAT 4280,- Euro zuzüglich 2/3 der Fahrtkostenzur Verfügung.→AnstellungsverhältnisseDer KKR nimmt den Antrag der Ausländerarbeit„Schaffung von Arbeitsgelegenheitenmit Entgeltvariante“ zur Kenntnisund beschließt unter Vorbehalt der Bewilligungdurch das Arbeitsamt und der Genehmigungdes Kirchenamtes, Frau Mannigund Herrn Spindler mit wöchentlich30 Stunden für ein Jahr befristet anzustellen.Voraussichtlicher AnstellungsbeginnFebruar 2008. Die Finanzierungerfolgt zu 100 % durch das Arbeitsamt.Die MAV ist zu informieren. Der Kirchenkreisbeantragt die Genehmigung beimKirchenamt. Zur zusätzlichen Beauftragungvon Gemeindepädagogin Karin Eisbrennerals Dozentin für religionspädagogischeZusatzqualifizierung von Erzieherinnenfür das Schuljahr / Kursjahr2008/09 wird der KKR im Mai beschließen.Prosenior Dr. Remus wird gebeten,eine entsprechende Dienstanweisung fürFrau Eisbrenner zu erarbeiten. Der KKRbeschließt den Honorarvertrag für FrauAngela Kirsten für die Layout-Herstellungfür die Ausgabe Januar 08 der ERFUR-TER BLÄTTER und bittet das Kirchenamtum Genehmigung. Die Offene Arbeitbetreffend beschließt der KKR vorbehaltlichder Genehmigung durch dasKirchenamt, für die Krankheitsvertretungvon Frau Brückner den Beschäftigungsumfangvon Herrn Weiß ab 30.1.08 bis zurGesundschreibung von Frau Brückner auf100% zu erhöhen. Voraussetzung dafür istdie schriftliche Zustimmung der Stadtzur Förderung der Personalkosten vonHerrn Weiß.13 Umpfarrungen werden beschlossenInformationen zum Wettbewerb „ErfurterGeDenken“ werden entgegengenommen.Senior Eras informiert über den „Zugder Erinnerung“ am Erfurter Hauptbahnhofund über die Mitwirkung der Schülerdes Evangelischen Ratsgymnasiums andiesem Projekt.Über die Sitzungen des Kreiskirchenrates(KKR) im Januar und Februar informiertProsenior Dr. Martin RemusSondersitzung 24.1.08Der KKR beschließt die Vereinbarung mitdem Helios-Klinikum zur Klinikseelsorgeund beauftragt entsprechend dieserVereinbarung Frau Pfarrerin Carstens fürdie Klinikseelsorge, insbesondere für denBereich Palliativ-Station.Sondersitzung 7.2.08Zur Stiftung Warte- und Pflegeanstalt fürkleine Kinder, Pergamenterkindergarten,wird beschlossen, die Anstellung von TomDziony als Elternzeit-Vertretung für dieBetreuung von Behinderung bedrohterKinder vom 1.3.08 bis 1.7.08 zu verlängern.Für den Moritzkindergarten beschließtder KKR die Anstellung von FrauAnita Wolf ab 1.2.08 befristet bis 31.3.08für Vertretung mit einem Umfang von75%.Sitzung 25.2.08Bestätigt werden die Beschlüsse der Sondersitzungenvom 24.1. und 7.2.Der KKR nimmt Informationen des Kirchenamteszur Koordinierungs- und Beratungsstelle„Stellenbörse der EKM“zur Kenntnis.→Synode, Evangelisches Ministerium,KonventeDer KKR hat Pfarrerin Ruth ElisabethSchlemmer zu seiner Sitzung eingeladen,da sie an der Kreissynode nicht teilnehmenkonnte, und nimmt ihre Bereit-


5 KREISKIRCHENRATschaft zur Kenntnis, den Kirchenkreis alsstellvertretende Provinzialsynodale zuvertreten.→FinanzfragenDer KKR stimmt der Vereinbarung zwischendem Kirchenkreis, der evangelischenPredigergemeinde und dem evangelischenAugustinerkloster mit Blick aufdie Finanzierung der Betriebskosten fürdie Augustinerkantorei und das Andreas-Kammerorchesterzu.Der KKR bestätigt das Protokoll zumPrüfbericht Kreiskirchenkasse, HaushaltsstelleSeelsorge an Ausländern, fürden Zeitraum 2004 bis 2006.Der KKR nimmt als ein Gesellschafter desChristophoruswerkes das Schreiben derEKK bezüglich der Erhöhung des Kontokorrent-Kreditszur Kenntnis. Der KKR informiertsich über das Vorhaben zur Restaurierungder Vasa Sacra der Predigergemeindemit einem Kostenumfang von3.200 Euro. Er unterstützt den Antrag derPredigergemeinde und votiert für die kirchenaufsichtlicheGenehmigung. Der KKRnimmt das Schreiben des Kirchenamtesvom 28.1.08 zur Kenntnis, in welchemdem Haushalt 2008 des Kirchenkreiseszugestimmt wird. Der KKR informiertsich darüber, dass der Kirchenkreis aufAntrag des Evangelischen Kunstdienstese.V. diesen mit einem Zuschuss von3.500 Euro im Jahr 2007 und mit einemDarlehen in Höhe von 3.500 Euro für dasJahr 2008 unterstützt hat. Das Darlehensoll zinslos vergeben werden und in vierJahresscheiben zu je 875 Euro zurückgezahltwerden. Der KKR beantragt die kirchenaufsichtlicheGenehmigung. Der KKRbeschließt die Prüfung der Jahresrechnung2007 der Kreiskirchenkasse durch die Prüferindes Bereiches Nord, Sitz Stendahl,Frau Korf. Der KKR hatte mit Schreibendes Kirchenamtes vom 27.11.08 Mittel inHöhe von insgesamt 400 000 Euro zugunstender Sicherstellung des Brandschutzesin der Casino-Schule (RG) inzwei Jahresscheiben bewilligt bekommen,davon 200 000 für 2007 und 200 000 für2008 . Der KKR beantragt die Verlagerungder Mittel der Jahresscheibe 2007in das Jahr 2008, weil der schriftlicheBescheid des Landes Thüringen zur Co-Finanzierung dieser Maßnahme erst im 1.Halbjahr 2008 erwartet wird. Der KKR informiertsich zur Leistungsvereinbarungder Offenen Arbeit mit dem Jugendamtder Stadt Erfurt für 2008. Darin wird dieFinanzierung vom 1.5 VBE vereinbart, dassind 0,5 VBE mehr als im Jahr 2007. DerKKR beschließt die Zustimmung zum Abschlussdieser Leistungsvereinbarung.Der KKR beschließt, die nicht verbrauchtenMittel für die Gehörlosenseelsorgein Höhe von rund 3.800 Euro in das Jahr2008 zu übertragen. Der KKR beschließt,die nicht verbrauchten Baulastfonds-Mittel aus dem Jahr 2007 in Höhe von25.000 Euro der Rücklage des Ratsgymnasiumszuzuführen. Er beantragt die Umwidmungder BLF-Mittel 2007 zur Verwendungfür die Brandschutzmaßnahmein der Casino-Schule. Der im FSJ in derJugendarbeit tätige Paul Ludwig erhältdie Vollmacht zur Führung einer Handkassefür Veranstaltungen der Jugendarbeitin Höhe von 100,- Euro befristet vom1.3.08 bis zur Beendigung seines FreiwilligenSozialen Jahres am 30.8.08. Der KKRbeschließt zur Finanzierung der Zahlungaus der Ausgleichszulage des Kirchenkreisesan das KSP Frienstedt die Entnahmevon 20.000 Euro aus den Rücklagendes Kirchenkreises. Die Genehmigung desKirchenamtes liegt vor.→Bauvorhaben, LiegenschaftenDer KKR stimmt dem Architektenvertragfür den 2. Bauabschnitt Kaufmannskir-


KREISKIRCHENRAT 6che für 2008 zu und beantragt die kirchenaufsichtlicheGenehmigung beim Kirchenamtder EKM. Votiert wird für dieBaumaßnahme Werksteinsanierung imChorbereich der Kaufmannskirche – 2. BA2008 – im Gesamtumfang von 150.000Euro vorbehaltlich der Bewilligung der beantragtenMittel.→Anstellungsfragen – pfarramtlicheDienste – AnstellungsverhältnisseSchwester Katharina Schridde, die zukünftigeNachfolgerin von Schwester RuthMeili CCR, stellt sich dem Kreiskirchenratvor. Nach ausführlichem Gespräch undintensiver Beratung beschließt der KKR,dass Schwester Katharina gemäß Prädikantengesetzunserer Landeskirche ordiniertwird. Der KKR freut sich auf die Zusammenarbeitmit ihr.Der KKR stimmt der zusätzlichen Beauftragungvon 50% Dienstumfang für PfarrerinAnette Carstens als Studienleiterinim Kloster Drübeck ab 1.4.08 zu undbeschließt den Abschluss eines Gestellungsvertragesmit der EKKPS zwecks Erstattungder Besoldungskosten der 50%Beauftragung und bittet das Kirchenamtum einen entsprechenden Vertrag. Zugestimmtwird dem Gestellungsvertrag zwischendem Kirchenkreis und dem KirchspielMartini-Luther bezüglich der Anstellungvon Kantor Istvan Fülöp.Der KKR beschließt die Anstellung vonFrau Weißenborn und Frau Riediger fürdie Warte- und Pflegeanstalt für kleineKinder. Der KKR beschließt die Erhöhungdes Beschäftigungsumfanges von Frau Lazaywegen Mehrerteilung von Religionsunterricht.Die Offene Arbeit plant, über das Programm„Arbeit für Erfurt“ eine weitereversicherungspflichtige Beschäftigungsmaßnahmeab 1.3.08 einzurichten. UnterVorbehalt der Bewilligung durch dasArbeitsamt und der Genehmigung desKirchenamtes beschließt der KKR, FrauJuliana Kowalke befristet bis 28.2.09 fürwöchentlich 30 Stunden anzustellen.Dem Kirchenkreis entstehen dadurch keineKosten. Die gemeindepädagogischeMitarbeiterin Esther Hermann bittet auspersönlichen Gründen um Entbindungvom Vertretungsdienst für Frau Gräfenhainim Kirchspiel Martini-Luther. Der KKR gibtihrem Antrag statt und beschließt vorbehaltlichder Zustimmung durch das Kirchenamt,dass Frau Beate Kroy den Vertretungsdienstübernimmt bis Ende derElternzeit von Frau Gräfenhain am16.3.08.Der KKR beschließt die Erhöhung des Stellenumfangsfür Frau Karina Stolz von1.3.08 bis 14.8.08 wegen erhöhtem Arbeitsaufwandim Bereich Ausländerarbeitvon 65,5% auf 75%. Die dadurchentstehenden Mehrkosten werden aus denEinnahmen für Integrationskurse finanziert.Der KKR beschließt die Anstellungvon Frau Meyer und Frau Müller für dieKirchenaufsicht in der geöffneten Predigerkirche..Der KKR nimmt den Rundbrief Februar2008 der Telefonseelsorge anerkennendzur Kenntnis. Elf Umpfarrungen werdenbeschlossen. Der KKR beschließt, dass die2. Ausgabe der ERFURTER BLÄTTER2008 erscheinen kann.→Evangelisches RatsgymnasiumEntgegengenommen wird die Informationüber ein Gespräch im Bauministeriumam 22.2.08, in welchem mitgeteiltwurde, dass für das Bauvorhaben Casino-Schuleim Jahr 2008 350.000 Euround für das Jahr 2009 131.000 Euro zurVerfügung gestellt werden. Der KKRnimmt zur Kenntnis, dass für die Gesamtfinanzierung17.000 Euro Eigenmittel fehlenund beauftragt die AG Finanzen des


7 KREISKIRCHENRATRatsgymnasiums mit der Erarbeitung einesFinanzierungsvorschlags. Für dieNeugestaltung der Außenanlage der Casino-Schulewird eine Gesamtfinanzierungvon ca. 300.000 Euro festgesetzt. DasBauministerium stellt für die Jahre 2009und 2010 einen Zuschuss von 100.000Euro in Aussicht, das Stadtbauamtebenfalls einen Zuschuss von 100.000Euro. Für den Rest von 100.000 Euro Eigenmittelwird die AG Finanzen des Ratsgymnasiumseinen Finanzierungsplanerarbeiten.Der KKR trifft eine Regelung zur Ableistungvon Mehrarbeitsstunden der Lehrerinnenund Lehrer im Ratsgymnasium.Vorrangig dabei ist die Abgeltung durchFreizeit. Die Lehrerin Frau Pritzschke istab 1.4.08 für die PC-Betreuung im Ratsgymnasiumzuständig. Sie bekommt fürdiese Leistung eine monatliche Vergütung.Über die Sitzungen des Kreiskirchenrates(KKR) im März 2008 informiert ProseniorDr. Martin RemusSondersitzung 20. März 2008Der KKR informiert sich über den Abschlusseiner Kooperationsvereinbarungmit dem Grone-BildungszentrumThüringen gGmbH. Im Rahmen dieser Vereinbarungsollen zwei Teilnehmer (zweijunge Männer) in Arbeitsgelegenheitenunter Anleitung von Frau Eisbrenner zurUnterstützung der gemeindepädagogischenArbeit eingesetzt werden. DerKKR stellt fest, dass es sich um Arbeitenmit zusätzlichem Charakter handelt, z. B.Unterstützung während der Kinderfreizeitenvorwiegend mit Jungen. Der KKRstimmt dem Vertrag unter der Voraussetzugnzu, dass dem Kirchenkreis dadurchkeine Kosten entstehen. Die Maßnahmebeginnt am 1.4.2008 und ist befristet bis31.3.2009.Sitzung 31. März 2008Die Beschlüsse der Sondersitzungen vom12. und 19.3. werden bestätigt.→ Synode, Evangelisches Ministerium,KonventeDer KKR nimmt den Abschlussbericht derVisitationskommission zur Gottesdienst-Visitation in der Reglergemeinde zurKenntnis. Der Bericht wird im Gottesdienstam 6. April in der Reglergemeindevorgestellt.Präses Dr. Oesterheld gibt dem KKR einenBericht über den aktuellen Stand derÄnderungsvorschläge des Kirchenkreiseszur Verfassung der EKM. Die Vorschlägesind fristgemäß an das Kirchenamt derEKM gesendet worden. Der KKR bedanktsich bei Herrn Dr. Borowsky für die geleisteteArbeit.→ FinanzfragenDer KKR bestätigt die Jahresrechnung2007 zum Haushalt des Kirchenkreisesund die Jahresrechnung 2007 zumHaushalt für die KindertagesstättenPergamenter und Moritz der StiftungWarte- und Pflegeanstalt für kleine Kinderund spricht dem Finanzausschusssowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterndes KVA den Dank für die geleisteteArbeit aus. Der KKR beschließt den Antragder Offenen Arbeit an die AktionMensch zu dem Projekt „Vielfalt verbinden“.Der Finanzierungsplan ist schlüssigund die kirchenaufsichtliche Genehmigungdes Kirchenamtes liegt vor. DerKKR nimmt zur Kenntnis, dass die für denUmbau des Ratsgymnasiums (Casinoschule)bisher nicht verwendeten Mittel indas Jahr 2008 übertragen werden können.Der KKR nimmt zur Kenntnis, dass dasHelios-Klinikum den Betrag für die Klinikseelsorgeauf 15.000 Euro verdoppelt,vor allem um die Seelsorge auf der


KREISKIRCHENRAT 8Palliativstation abzusichern. Für die Umbauarbeitenam Ratsgymnasium (Casinoschule)werden nach Gesprächen mitdem Thüringer Ministerium für Bau undVerkehr für die Jahre 2008 und 2009 Mittelin Höhe von 481.500,- Euro in Aussichtgestellt. Die kirchenaufsichtlicheGenehmigung ist beantragt. Für die gesamteBau- und Sanierungsmaßnahmeerbittet der KKR die Beratung und Begleitungdurch das Kirchenamt. Der KKRinformiert sich über den veränderten Kosten-und Finanzierungsplan des BauvorhabensReglerkirche. Die kirchenaufsichtlicheGenehmigung ist vom Kirchenamterteilt worden.→ Anstellungsfragen, pfarramtlicheDienste, AnstellungsverhältnisseDie Kirchspiele Egstedt und Bischlebenlegen dem KKR eine Konzeption fürihre Zusammenarbeit vor. Die Gemeindekirchenräteder beiden Kirchspiele habendieser Konzeption einstimmig zugestimmt.Der KKR nimmt dies mit Dankund Anerkennung zur Kenntnis undspricht sich einstimmig für eine 50%igeBeauftragung von Pfarrer Lübs bis 2012für das KSP Egstedt aus.Beschlossen wird die Dienstanweisungfür Proseniorin Bianka Piontek. Der KKRnimmt zur Kenntnis, dass der bisher konfessionsloseErzieher im evangelischenPergamenter-Kindergarten, Tom Dzionyam Ostermontag in der Andreaskirchegetauft worden ist.Der KKR stimmt dem bis 31.8.08 befristetenHonorarvertrag zwischen Frau KatrinCynis und der Reglergemeinde fürdie Jugendarbeit zu. Zugestimmt wirdebenfalls dem Aufhebungsvertrag von FrauAngela Wolf aus dem Pergamenterkindergartender Warte- und Pflegeanstalt fürkleine Kinder.Der KKR beschließt die bis 31.7.08 befristetegeringfügige Weiterbeschäftigungvon Frau Gerta Link für die Arbeit an denERFURTER BLÄTTERN und beantragtdie kirchenaufsichtliche Genehmigung.→ Evangelisches RatsgymnasiumBeschlossen wird die Rechnungslegungdes Haushaltes 2007 des EvangelischenRatsgymnasiums.Beschlossen wird als Einzelfallregelungdie Beurlaubung von Frau Annett Kruspebis 31.7.2010 unter der Voraussetzung,dass Frau Kruspe ab 1.8.2010 ihre Beschäftigungmit einem Mindestumfangvon 50% im Evangelischen Ratsgymnasiumwieder aufnimmt. Dazu ist eine entsprechendeVereinbarung abzuschließen.Der KKR beschließt unter der Voraussetzung,dass die beiden Mitglieder der ErweitertenSchulleitung des Ratsgymnasiums,Frau Burbank und Herr Junker ihreBereitschaft erklären, bis 2009 diese Funktionsstellenweiter zu führen. Der KKRberuft Herrn Dipl.-Ing. Thomas Hirschin das Kuratorium der Stiftung EvangelischesRatsgymnasium Erfurt.→ DiakonieMit Interesse und Dank nimmt der KKRden März-Rundbrief der Telefonseelsorgezur Kenntnis→ Umpfarrungen7 Umpfarrungen werden beschlossen.→ VerschiedenesHerr Lothar Schmelz wird als Vertreter desEvangelischen Kirchenkreises in den VereinEvangelisches Freizeitheim Reinsfeldentsendet.Zu Partnerbesuchen reisen Vertreter desEvangelischen Kirchenkreises am 10. Aprilnach Mainz und am 23. Mai nach Braunfels/Wetzlar.Beide Partner waren im vergangenenJahr zu Gast in Erfurt.

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