21.03.2016 Aufrufe

Ratgeber Zukunft Frühling 2016

Der „Ratgeber Zukunft“ dient als Entscheidungshilfe und Informationsquelle für Jugendliche. Wer noch nicht sicher ist, was er nach der Schule machen möchte, findet in diesem Magazin viele Anregungen. Welche Ausbildungsberufe werden in Heilbronn-Franken angeboten? Wo gibt es welchen Studiengang? Und was genau kann man dort erwarten? Außerdem dient der „Ratgeber Zukunft“ als Unterstützung bei Bewerbungen. Er erscheint zwei Mal im Jahr – im März und im Oktober.

Der „Ratgeber Zukunft“ dient als Entscheidungshilfe und Informationsquelle für Jugendliche. Wer noch nicht sicher ist, was er nach der Schule machen möchte, findet in diesem Magazin viele Anregungen. Welche Ausbildungsberufe werden in Heilbronn-Franken angeboten? Wo gibt es welchen Studiengang? Und was genau kann man dort erwarten? Außerdem dient der „Ratgeber Zukunft“ als Unterstützung bei Bewerbungen. Er erscheint zwei Mal im Jahr – im März und im Oktober.

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<strong>Frühling</strong> <strong>2016</strong><br />

Ausbildung<br />

Studium<br />

Karriere


ott entwickelt und produziert an mehreren europäischen Standorten Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen.<br />

In diesem Segment hat sich bott in über 80 Jahren Firmengeschichte stark positioniert.<br />

Weltweit beliefert die Firmengruppe Kunden in Industrie und Handwerk. bott Produkte machen<br />

Arbeitsprozesse in Fertigung, Service und Montage effizienter.<br />

Startklar.<br />

Editorial<br />

Hey ihr<br />

Lieben,<br />

3<br />

Was immer Sie vorhaben, mit einem festen Ziel vor Augen und mit Ihrer Begeisterung<br />

an der Idee werden Sie es erreichen. bott freut sich darauf, Sie dabei mit seinem jungen<br />

Team und in einem innovativen Arbeitsumfeld zu begleiten.<br />

bott bietet folgende Ausbildungsplätze an:<br />

■ DHBW Industrie<br />

■ DHBW Produktion und Logistik<br />

■ Konstruktionsmechaniker /-in<br />

bott bietet folgende<br />

Ausbildungsplätze an:<br />

■ Industriekaufmann /-frau<br />

■ Fachkraft für Lagerlogistik<br />

■ Verfahrensmechaniker /-in Beschichtungstechnik<br />

Interesse? Dann senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen<br />

an: meike.kaemmler@bott.de, Tel.: 0 79 71 / 251-261.<br />

Informationen zum aktuellen Ausbildungsangebot finden Sie auf www.bott.de<br />

nun stehen zwar zuerst die Osterferien vor<br />

der Tür, aber nicht mehr lange und das Schuljahr<br />

ist rum. Und was kommt dann? Hast du<br />

dir schon Gedanken darüber gemacht, was<br />

du nach der Schule machen möchtest? In unserem<br />

<strong>Ratgeber</strong> <strong>Zukunft</strong> zeigen wir dir ganz<br />

unterschiedliche Möglichkeiten, wie du deinen<br />

Berufsstart gestalten kannst.<br />

Egal, ob du dich für eine Ausbildung<br />

oder ein Studium entscheidest, deine Wahl<br />

muss gut überlegt sein. Eine kleine Hilfestellung<br />

findest du auf Seite 10. Wenn du deine<br />

Entscheidung gefällt hast, geht es an die Bewerbung<br />

beziehungsweise auf Studienplatzjagd.<br />

Was dich im Bewerbungsdschungel erwartet,<br />

verraten wir dir ab Seite 18. Dass du<br />

mit deinen Überlegungen nicht alleine bist,<br />

siehst du auf Seite 32. Hier zeigen wir dir,<br />

welche Gedanken sich andere Jugendliche<br />

über ihre <strong>Zukunft</strong> machen.<br />

Dich zieht es vielleicht erst einmal ins<br />

Ausland? Kein Problem: Die große weite<br />

Welt wartet auf dich. Wie du das anstellen<br />

kannst und welche Optionen du hast, stellen<br />

wir dir ab Seite 44 vor. Aber warum eigentlich<br />

in die Ferne schweifen, wenn das Gute<br />

vor der Haustür liegt, denn die Hochschulen<br />

in Heilbronn-Franken haben auch einiges zu<br />

bieten. Lass dich auf Seite 54 inspirieren.<br />

Du denkst ein Studium ist nichts für<br />

dich, weil du Prüfungsangst hast? Das ist<br />

bald Schnee von gestern. Ein Psychologe gibt<br />

auf Seite 64 Tipps, wie du die Panik loswerden<br />

kannst.<br />

Viel Spaß beim Lesen und alles Gute für den<br />

Start ins Berufsleben wünscht<br />

lydia.hilpert@pro-vs.de<br />

Bott GmbH & Co. KG, Bahnstraße 17, 74405 Gaildorf<br />

bott.de


4<br />

Inhalt<br />

5<br />

Editorial ..................................................................................................................................... 3<br />

I Erste Schritte<br />

Auf die Plätze, fertig, los! Deine <strong>Zukunft</strong> fängt jetzt an ....................................................... 6<br />

Runter von der Schulbank, rein ins Leben! Nach der Schule geht es so richtig los .......... 8<br />

Pro und Contra: Ausbildung vs. Studium ............................................................................. 10<br />

Kein Plan? Das BiZ hilft dir, einen zu finden ........................................................................ 12<br />

Wanted: Ausbildung – wo bist du? ........................................................................................ 16<br />

Bewerbung mal anders: Onlineportale werden wichtiger .................................................. 18<br />

Warum nimmt mich keiner? Der Umgang mit Absagen .................................................... 22<br />

Selbstbewusst, aber nicht überheblich: Das Verhalten im Vorstellungsgespräch ........... 24<br />

Assessment Center: Eine unüberwindbare Hürde? Von wegen .......................................... 26<br />

Rein in die Praxis: Ein Praktikum kann bei Entscheidungen helfen .................................... 28<br />

So sieht ein gutes Arbeitszeugnis aus: Ein Personaler erzählt ....................................... 30<br />

Straßenumfrage: Was willst du mal werden? ...................................................................... 32<br />

Aushilfsjobs mit Perspektiven: Die bringen dich weiter ................................................... 36<br />

II Auf der Überholspur<br />

Persönlichkeit vs. Professionalität: Das ist die richtige Mischung ................................... 40<br />

Mach‘s gut, liebes Deutschland: Dein Weg ins Ausland .................................................. 44<br />

„Eine Stadt, die niemals schläft“: Vier Wochen China und zurück ................................... 48<br />

Studieren in nächster Nähe: Baden-Württemberg bietet viele Studiengänge ................... 52<br />

Jetzt geht‘s an die Uni! Die Hochschulen der Region haben viel zu bieten ....................... 54<br />

Und was studierst DU so? Studierende stellen sich und ihren Studiengang vor ............... 56<br />

Studieren auf Umwegen: Welche Möglichkeiten gibt es für Nicht-Einser-Kandidaten? .. 58<br />

Don‘t worry, be cool: Tipps von Studienberaterin Katja Eickert ......................................... 60<br />

Darauf kommt es an: Was brauche ich zum Studieren? ..................................................... 62<br />

Panik vor Prüfungen? Psychologe Volker Kreß im Gespräch ............................................. 64<br />

Prüfung vergeigt? Das kann passieren: So geht es weiter .............................................. 66<br />

Hausarbeiten leicht gemacht: Tipps fürs leichtere Schreiben ........................................... 68<br />

Student muss man sein: Wenn die Prüfungsphase ansteht ................................................ 70<br />

III Durchstarter<br />

Rohre verlegen – Justin Adam wird Klempner: Er mag‘s vielseitig ................................ 72<br />

Draußen – egal, bei welchem Wetter: Nico Leitz arbeitet als Straßenwärter .................. 74<br />

Keine Angst vor dem Wurf ins kalte Wasser: Vinzenz Przybilke ist Notfallsanitäter ..... 76<br />

Der Reiz des Verkaufens: Keanu Häuslein lernt Einzelhandelskaufmann ......................... 78<br />

Feuer & Flamme für den Beruf: Marc Fortwingel ist bei der Berufsfeuerwehr ................ 80<br />

Impressum<br />

pVS – pro Verlag und Service<br />

GmbH & Co. KG<br />

Stauffenbergstraße 18<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Geschäftsführer:<br />

Marcus Baumann,<br />

Tilmann Distelbarth,<br />

Bernd Herzberger<br />

Redaktion:<br />

Lydia-Kathrin Hilpert (Ltg.),<br />

Anja Gladisch,<br />

Annika Bay (Volo.)<br />

Redaktionelle Mitarbeiter:<br />

Tanja Capuana, Valentina Kress,<br />

Sonja Alexa Schmitz<br />

Anzeigen:<br />

Rainer Paschke (Ltg.),<br />

Heike Bischoff, Dunja Moll,<br />

Caroline Steinbach<br />

Vertrieb:<br />

Natalie Toth<br />

Gestaltung:<br />

HSt-CrossMedia,<br />

Stefanie Massa,<br />

Jana Dauenhauer<br />

Druck und Herstellung:<br />

Möller Druck und Verlag GmbH<br />

www.pro-magazin.de<br />

info@pro-vs.de


6<br />

Auf die Plätze,<br />

fertig, los!<br />

Deine Entscheidung ist jetzt – nun zählt es.<br />

Die Schulstunden sind gezählt, das letzte<br />

große Klingeln steht an. Dann hast du eine<br />

große Veränderung vor dir. Jetzt kommt es<br />

darauf an, was du einmal möchtest. Hast du<br />

dir dazu schon einmal Gedanken gemacht?<br />

Wenn nicht, solltest du das bald tun. Es ist<br />

wichtig, sich mit seiner <strong>Zukunft</strong> auseinanderzusetzen.<br />

Denn selbst wenn du nicht<br />

die allerbesten Noten hast, macht es keinen<br />

Sinn, die Augen vor dem, was noch kommt,<br />

zu verschließen. Du musst der Realität ins<br />

Auge blicken. Und du kannst dir sicher sein,<br />

auch du hast eine tolle Zeit vor dir. Hab keine<br />

Angst davor.<br />

Verlasse dich auf dein Bauchgefühl<br />

und deine Stärken. Es ist nicht entscheidend,<br />

was die beste Freundin, der Kumpel<br />

vom Fußball oder der Klassenbeste einmal<br />

machen möchten. Nur du zählst. Du musst<br />

in deinem Beruf glücklich werden. Mach<br />

dir bewusst, wie lange du in deinem Job<br />

arbeiten wirst. Kannst du dir wirklich vorstellen,<br />

das zirka 50 Jahre lang zu machen?<br />

Die Entscheidung ist sicher keine einfache,<br />

dennoch musst du sie irgendwann fällen.<br />

Weißt du schon, in welchem Bereich du einmal<br />

durchstarten möchtest? Hier gibt es jede Menge<br />

Möglichkeiten.<br />

Red.<br />

1. Soziales: Erzieher,<br />

Altenpfleger, Lehrer,<br />

Pfarrer, Feuerwehrmann,<br />

etc.<br />

2. Medizinisch: Arzt,<br />

Krankenpfleger, Apotheker,<br />

Sprechstundenhilfe,<br />

Physiotherapeut, etc.<br />

3. Kommunikativ: Journalist,<br />

Einzelhandelskaufmann,<br />

Makler,Versicherungskaufmann,<br />

Bankkaufmann, etc.<br />

4. Handwerklich: Schreiner,<br />

Metzger, Zimmerer, Klempner,<br />

Flaschner, Maurer, etc.<br />

5. Kreativ: Modedesigner,<br />

Schneider, Goldschmied,<br />

Friseur, Kosmetiker, etc.<br />

6. Technisch: Ingenieur,<br />

Technischer Zeichner,<br />

Konstrukteur, Statiker,<br />

Informatiker, etc.<br />

7<br />

LUST AUF EINEN<br />

KARRIERESTART<br />

BEIM ASB?<br />

Wie bieten ab sofort Stellen im<br />

FSJ, BFD & SOZIALEN PRAKTIKUM<br />

für die Bereiche:<br />

Kindergarten- und Schulbegleitungen, Behindertenhilfe,<br />

Behindertenfahrdienst, Krankentransport,<br />

Rettungsdienst, ambulante und stationäre Pflege.<br />

LIEBER STUDIEREN?<br />

› Bachelor of Arts<br />

in Sozialer Arbeit<br />

in Pflege und<br />

Rehabilitation<br />

› BWL-Gesundheitsmanagement<br />

Foto: fotolia/drubig-photo<br />

Wir suchen Auszubildende zum/zur<br />

EXAMINIERTEN ALTENPFLEGER/IN<br />

Ausbildungsdauer:<br />

Hauptschulabschluss 3-4 Jahre<br />

Mittlere Reife, Abitur 3 Jahre<br />

info@asb-heilbronn.de · www.asb-heilbronn.de<br />

www.facebook.de/asb.heilbronn<br />

Wir helfen<br />

hier und jetzt<br />

Infotel. 07131/97 39 116<br />

Arbeiter-Samariter-Bund<br />

Baden-Wü rttemberg e.V.<br />

Region Heilbronn-Franken<br />

ERSTE SCHRITTE


8<br />

Runter von der<br />

Schulbank, rein ins Leben!<br />

Nach der Schule geht es so richtig los.<br />

Jetzt kannst du endlich das machen,<br />

was dir richtig Spaß macht.<br />

Lernen, lernen, lernen – ja, das kann schon<br />

einmal nervig sein. Stundenplan, Klausuren,<br />

Prüfungen – das Korsett um dich herum ist<br />

eng. Eines können wir dir versprechen: Jetzt<br />

wird es besser. Zwar musst du – egal, ob du<br />

dich für eine Ausbildung oder für ein Studium<br />

entscheidest – immer noch ordentlich<br />

pauken, aber jetzt wählst du selbst, was du<br />

machen möchtest. Dann wird auch die Lernerei<br />

zu einem Kinderspiel. Denn meistens<br />

bist du in den Themen, die dir Spaß machen<br />

und die dich sieren, auch am<br />

interesauch<br />

Lust, morgens aus<br />

dem Haus und zur Uni oder zur Berufsschule<br />

zu gehen, denn du weißt:<br />

Der Tag wird interessant – bei der Arbeit<br />

und in der Schule.<br />

Wenn du dich für die Uni entscheidest,<br />

kannst du jetzt frei wählen: besten. Denn<br />

dann hast du<br />

Welche<br />

Foto: fotolia/von Lieres<br />

Kurse belegst du? Bei welchem Dozenten?<br />

In welche Stadt gehst du überhaupt? Oder<br />

bleibst du in deinem Heimatort? Es ist egal,<br />

wie du dich entscheidest:<br />

Da draußen wartet<br />

die große Freiheit<br />

auf dich.<br />

Auch in deinem<br />

Beruf hast du die<br />

Wahl.<br />

Was<br />

soll es einmal<br />

sein?<br />

Etwas<br />

zum<br />

Anpacken<br />

oder<br />

doch lieber etwas am<br />

Schreibtisch? Du hast die<br />

Qual der Wahl. Vor allem in der<br />

Region Heilbronn-Franken kannst<br />

du aus einem schier endlosen Angebot<br />

wählen. Falls dir manche Dinge noch unklar<br />

sind, frag einfach bei den zuständigen<br />

Kammern nach. Beim Handwerk ist es die<br />

Handwerkskammer Heilbronn-Franken, bei<br />

allen anderen, kaufmännischen Berufen ist<br />

die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken<br />

zuständig. Die Ansprechpartner<br />

findest du im Internet. Sie stehen dir<br />

mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen<br />

dich bei deiner Entscheidung. Red.<br />

Mehr Infos findest du<br />

online unter<br />

www.hwk-heilbronn.de<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

9<br />

www.jobs4young.com<br />

Entdecke deinen Beruf und das Unternehmen, das zu dir passt!<br />

Praktikumsbörse<br />

Freiwilligendienste<br />

Ferien-/Nebenjobs<br />

Firmen-/Ausbildungstage<br />

„Meinen Weg<br />

„Meinen machen“<br />

Weg machen“<br />

Starte Deine<br />

Karriere<br />

bei uns!<br />

Weitere Ausbildungstipps auch auf www.facebook.com/jobs4young<br />

Ein Projekt von<br />

Gefördert durch<br />

Mit freundlicher Unterstützung von<br />

Nach der Schule möchtest Du Deinen Weg in die Finanzwelt finden?<br />

Dann bist Du bei uns genau richtig! Wir bieten Dir eine vielseitige und<br />

spannende Ausbildung mit Karrierechancen. www.rbkj.de/karriere<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


10<br />

Ausbildung:<br />

pro:<br />

contra:<br />

_Geld verdienen<br />

_Praxiserfahrung sammeln<br />

_Schneller Berufseinstieg<br />

_Erste Kontakte knüpfen<br />

_Weniger Freiheiten<br />

_Vorgaben, die eingehalten<br />

werden müssen<br />

_Anstrengende<br />

Arbeitswoche<br />

_Intensive Betreuung<br />

pro:<br />

Studium:<br />

_Rechtfertigung<br />

gegenüber Arbeitgeber<br />

_Aufstiegschancen<br />

begrenzt<br />

Contra:<br />

Hier beginnt deine berufliche <strong>Zukunft</strong>!<br />

GESTERN PIRAT<br />

MORGEN Schreinermeister (m/w)<br />

JOB FINDEN! NICHT SUCHEN.<br />

_Viele Freiheiten<br />

(Stundenplan selbst<br />

gestalten, Freizeit,<br />

etc.)<br />

_Selbstständigkeit<br />

_Fachwissen<br />

_Gute Aufstiegschancen<br />

im späteren Beruf<br />

_Betreuung durch Dozenten<br />

und Tutoren<br />

_Viel Theorie,<br />

oft keine Praxis<br />

_Anstrengende Prüfungsphase<br />

_Durchhaltevermögen und<br />

Selbstdisziplin<br />

erforderlich<br />

_Hohe Kosten<br />

_Später Berufseinstieg<br />

Finde Ausbildungsplätze, Praktika, Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

und Nebenjobs aus der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken.<br />

facebook.com/jobstimme<br />

twitter.com/jobstimme<br />

Als iOS & Android-App verfügbar!<br />

ERSTE SCHRITTE


12<br />

Kein Plan?<br />

Das BiZ hilft dir,<br />

einen zu finden<br />

In der Luft zu hängen, keine Ahnung zu haben<br />

und auch sonst ziemlich ziellos zu sein,<br />

ist nicht gleich ein Beinbruch. Es gibt Experten,<br />

die dir helfen können, wieder Klarheit zu bekommen.<br />

Die Spezialisten vom Berufsinformationszentrum,<br />

kurz BiZ, haben die Erfahrung<br />

und das Wissen, um dich wieder auf Spur<br />

zu bringen. Birgit Falk beispielsweise arbeitet<br />

beim Haller BiZ der Agentur für Arbeit<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.<br />

Hier berät und informiert sie Jugendliche<br />

über die Perspektiven, die sich ihnen bieten.<br />

„Es kommen auch ganz viele, die gar<br />

nicht wissen, was sie machen möchten“,<br />

sagt Falk. Ihnen stellt sie dann Möglichkei-<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ten vor, wie sie sich über unterschiedliche<br />

Berufe zunächst informieren können. Ein<br />

Beispiel dafür ist das „BERUFENET“ der<br />

Agentur für Arbeit. Hier werden aktuelle<br />

Berufe von A bis Z vorgestellt.<br />

Falk ist Ansprechpartner für alle zwischen<br />

15 und 25 Jahren, die etwas Orientierung<br />

brauchen. Oftmals hilft das<br />

gemeinsame Gespräch. Themen wie „Arbeit<br />

und Beruf“, „Ausbildung und Studium“,<br />

die „Bewerbungsphase“ sowie<br />

Foto: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />

Freies Feld für junge Ideentreiber<br />

Für Ausbildungs- und Studienbeginn <strong>2016</strong>:<br />

Ausbildung (IHK)<br />

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Fachkraft für Metalltechnik (w/m) – Montagetechnik<br />

Zerspanungsmechaniker (w/m) – am Standort Stuttgart/<br />

Fellbach<br />

Für Ausbildungs- und Studienbeginn 2017:<br />

Kaufmännische Ausbildung (IHK)<br />

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Industriekaufmann (w/m)<br />

Industriekaufmann (w/m) – am Standort Stuttgart/<br />

Fellbach<br />

IT Ausbildungsberuf (IHK)<br />

Fachinformatiker (w/m) – Systemintegration<br />

Technische Ausbildung (IHK)<br />

Fachkraft für Metalltechnik (w/m) – Montagetechnik<br />

Produktionstechnologe (w/m)<br />

Technischer Produktdesigner (w/m) –<br />

Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />

Zerspanungsmechaniker (w/m) – am Standort Stuttgart/<br />

Fellbach<br />

PIONIERE ZU UNS! www.wittenstein-jobs.de<br />

WITTENSTEIN AG · Ansprechpartnerin Dr. Kathrin Heckner<br />

Walter-Wittenstein-Straße 1 · 97999 Igersheim<br />

Tel. +49 7931 493-12345 · ausbildung@wittenstein.de<br />

Studium (DH)<br />

Bachelor of Science (w/m)<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

Bachelor of Engineering (w/m)<br />

Elektrotechnik<br />

Mechatronik – Service-Ingenieurwesen<br />

Wirtschaftsingenieurwesen – Internationales<br />

Technisches Vertriebsmanagement<br />

IT Studiengänge (DH)<br />

Bachelor of Science (w/m)<br />

Informatik – Angewandte Informatik<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

Technisches Studium (DH)<br />

Bachelor of Engineering (w/m)<br />

Elektrotechnik<br />

Maschinenbau – Konstruktion und Entwicklung<br />

Maschinenbau – Verfahrenstechnik<br />

Mechatronik<br />

Mechatronik – Service-Ingenieurwesen<br />

Wirtschaftsingenieurwesen – Elektrotechnik<br />

Wirtschaftsingenieurwesen – Internationales<br />

Technisches Vertriebsmanagement


14<br />

„Ausland“ können an unterschiedlichen Inseln<br />

bearbeitet werden. Wenn ein Jugendlicher<br />

schon weiß, was er machen möchte,<br />

zeigt Falk ihm, wie und wo er Stellenanzeigen<br />

finden kann. Zum Beispiel bei der<br />

Jobbörse der Agentur für Arbeit.<br />

Aber damit nicht genug: Sie gibt auch<br />

Hilfestellungen bei der Bewerbung. „Wir<br />

machen es einmal zusammen und danach<br />

machen es die Jugendlichen zu Hause selber“,<br />

sagt sie. Auch der Lebenslauf wird<br />

nach den aktuellen Anforderungen der Arbeitgeber<br />

überarbeitet. Aber keine Angst:<br />

Die Mitarbeiter vom BiZ schauen nicht auf<br />

deine Noten, sie wollen dir einfach helfen,<br />

am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Wenn du<br />

Öffnungszeiten:<br />

also mal deine Bewerbungsmappe checken<br />

lassen möchtest, melde dich im BiZ. Hier<br />

wird dann bei einem Termin geschaut, ob<br />

du deine Bewerbung noch optimieren könntest.<br />

Manch einer kommt zu Birgit Falk und<br />

hat die Ausbildung schon beendet, aber<br />

wurde nicht übernommen. Dann schaut sie<br />

nach Weiterbildungsmöglichkeiten. Alles<br />

in gemeinsamer Absprache natürlich.<br />

Für Falk ist es besonders schön zu sehen,<br />

wenn sie mit ihrer Arbeit Erfolg hatte<br />

und Jugendliche einen Job in ihrem Traumberuf<br />

gefunden haben. Also nur zu: Die<br />

BiZ-Mitarbeiter wollen dir helfen. Schau<br />

doch einfach beim BiZ in deiner Nähe vorbei<br />

und informiere dich ganz unverbindlich.<br />

Anja Gladisch<br />

Ihre Karrierechance<br />

im Sondermaschinenbau<br />

PASST.<br />

m/w<br />

Ausbildung 2017 –<br />

für Schulabgänger und Studenten (m/w)<br />

Ausbildungsberufe<br />

• Konstruktionsmechaniker<br />

• Zerspanungsmechaniker<br />

• Industriemechaniker<br />

• Elektroniker für Automatisierungstechnik<br />

• Mechatroniker<br />

• Technischer Produktdesigner, Fachrichtung<br />

Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />

• Industriekaufmann<br />

• Industriekaufmann mit Zusatzqualifikation IWM<br />

Willkommen bei den<br />

Hidden Champions<br />

Auf unser Wissen und unser innovatives<br />

Anlagenportfolio vertrauen<br />

weltweit führende Unternehmen.<br />

In den vier Optima Geschäftsbereichen<br />

Consumer, Nonwovens,<br />

Pharma und Life Science entstehen:<br />

• Abfüll- und Verpackungsanlagen<br />

• Pharmazeutische Gefriertrockner<br />

• Isolator-Technologien<br />

• Herstellanlagen für medizinischpharmazeutische<br />

Produkte<br />

Werden Sie Teil eines international<br />

tätigen Unternehmens mit 13<br />

Auslandsniederlassungen und über<br />

2.000 Spezialisten.<br />

BiZ Schwäbisch Hall<br />

Bahnhofstraße 18<br />

Montag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr<br />

Montag bis Mittwoch: 13 bis 16 Uhr<br />

Donnerstag: 13 bis 18 Uhr<br />

Studium<br />

Duale Hochschule<br />

• Elektrotechnik (Vertiefung Automation)<br />

• Maschinenbau (Vertiefung Konstruktion)<br />

KARRIERE IM<br />

FAMILIEN-KONZERN<br />

SICHERE BERUFLICHE<br />

PERSPEKTIVE<br />

BiZ Heilbronn<br />

Rosenbergstraße 50<br />

Montag bis Mittwoch: 7.30 bis 16 Uhr<br />

Donnerstag: 7.30 bis 18 Uhr<br />

Freitag: 7.30 bis 12.30 Uhr<br />

BiZ Tauberbischofsheim<br />

Pestalozziallee 17<br />

Montag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr<br />

Montag, Dienstag und Donnerstag:<br />

13.30 bis 16 Uhr<br />

Universität/Hochschule<br />

• Praxissemester<br />

• Abschlussarbeiten<br />

• Werkstudententätigkeiten<br />

Mit dem QR-Code<br />

gelangen Sie direkt auf<br />

die Stellenangebote.<br />

PROGRAMME ZUR<br />

AUS- UND WEITERBILDUNG<br />

Auf Ihre Online-Bewerbung freuen wir uns<br />

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ERSTE SCHRITTE<br />

OPTIMA packaging group GmbH<br />

Steinbeisweg 20<br />

74523 Schwäbisch Hall


16<br />

Ausbildung –<br />

wo bist du?<br />

Wenn du erst einmal weißt, in welchem Bereich<br />

du eine Ausbildung absolvieren möchtest,<br />

ist das schon die halbe Miete. Immerhin<br />

ist dir klar, was aus dir einmal werden<br />

soll. Dann kann die Suche gezielt starten.<br />

Viele Stellenausschreibungen findest du online.<br />

Aber auch in Zeitungen gibt es – auch<br />

im digitalen Zeitalter – noch viele Stellenangebote.<br />

Also, Augen auf – dann wirst du<br />

viele Möglichkeiten sehen.<br />

Lies dir die Stellenausschreibungen genau<br />

durch. Meistens kannst du dann schon<br />

erkennen, ob das Unternehmern zu dir passen<br />

würde oder nicht. Eine vollständige Anzeige<br />

gibt nämlich schon sehr viel preis:<br />

• Wo sitzt die Firma?<br />

• Wo liegen die Tätigkeitsschwerpunkte des<br />

Unternehmens?<br />

• Um welche Stelle geht es?<br />

• Was wären die Aufgabenschwerpunkte?<br />

• Wie würde die Ausbildung ablaufen?<br />

• Welche Dauer hätte die Ausbildung?<br />

• Wann wäre der mögliche Beginn?<br />

• Welche Erwartungen stellt<br />

die Firma an potenzielle Azubis?<br />

• Welche Anforderungen<br />

musst du auf jeden Fall erfüllen?<br />

• Welche Arbeitsbedingungen<br />

werden geboten?<br />

• In welcher Form soll die<br />

Bewerbung sein?<br />

17<br />

All diese Fragen wird dir eine gute Stellenanzeige<br />

beantworten. Dann kannst<br />

du entscheiden, ob die Stelle deinen Erwartungen<br />

entspricht. Wenn vorausgesetzt<br />

wird, dass du am Wochenende oder<br />

abends arbeitest, du das aber partout nicht<br />

willst, solltest du dich gar nicht bewerben.<br />

Wenn du schon beim Lesen der Anzeige<br />

Bauchschmerzen bei der Beschreibung der<br />

Tätigkeiten hast: Finger weg von dem Job.<br />

Eine Ausbildung kann ganz schön lang werden,<br />

wenn sie dir keinen Spaß bereitet. Und<br />

wenn du dir unschlüssig bist: Ein weiteres<br />

Indiz ist das Layout der Stellenausschreibung.<br />

Präsentiert sich eine junge,<br />

hippe Werbeagentur, wird sich das<br />

in dem Design widerspiegeln. Ein<br />

konservatives Traditionsunternehmen<br />

wird sich anders darstellen.<br />

Schau, was dir gefällt. Dann kannst<br />

du dich an die Bewerbung machen. Ob<br />

das Unternehmen eine klassische oder eine<br />

Online-Bewerbung haben möchte, steht<br />

auch in der Anzeige. Außerdem findest du<br />

hier die Bewerbungsfrist, an die du dich<br />

auf jeden Fall halten solltest. Vielleicht bewirbst<br />

du dich gleich auf mehrere Stellen?<br />

Keine schlechte Idee. Mehrere Eisen im<br />

Feuer erhöhen die Erfolgschancen.<br />

Anja Gladisch<br />

„Unabhängig sein.”<br />

Wir freuen<br />

uns auf Sie!<br />

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Wir bilden ab 2017 aus<br />

zur/zum Bankkauffrau/Bankkaufmann<br />

mit Zusatzqualifikation Finanzassistent/-in (IHK)<br />

Weiter<br />

e Infos unter<br />

Tel<br />

.: 07941 933-0 oder<br />

www.vb-hohenlohe.de<br />

zum Bachelor of Arts (B. A.)<br />

im Studiengang BWL, Studienrichtung Bank.<br />

Volksbank<br />

Hohenlohe eG<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


18<br />

Bewerbung<br />

einmal<br />

anders<br />

Talentiertes<br />

Roboluxventil<br />

sucht motivierte<br />

Auszubildende<br />

& Studierende,<br />

die nicht nur im Jahr<br />

der Fußball-EM<br />

Teamgeist<br />

beweisen.<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

Wenn Unternehmen neues Personal suchen,<br />

entscheiden sie sich nicht immer<br />

für den klassischen Weg. Viele Firmen<br />

gehen mittlerweile dazu über, intelligente<br />

Online-Plattformen zu nutzen.<br />

Die gängigen Jobportale (beispielsweise<br />

stepstone.de) gehören mittlerweile<br />

schon zum Alltag von Personalern<br />

und Bewerbern. Dass sie ihre Stellenangebote<br />

online präsentieren, ist<br />

gang und gäbe. Aber heutzutage ar-<br />

beiten immer mehr Firmen mit intelligenten<br />

Online-Portalen zusammen.<br />

Hier sind dann Algorithmen legt, die nach bestimmten Schlagwörtern<br />

hinter-<br />

Bewerbungen filtern. Die Portale können<br />

lernen – und zwar aus den Kriterien der<br />

Arbeitgeber.<br />

Das macht die Suche nach dem richtigen<br />

Kandidaten aus der Fülle der Bewerber<br />

für Unternehmen zwar leichter, bedeutet<br />

für dich aber, dass du diese Online-Formulare<br />

besonders sorgfältig ausfüllen musst,<br />

damit du durch kein Raster fällst. Das<br />

wäre zu schade. Eine automatische Absage<br />

möchte ja niemand bekommen. Deswegen<br />

sei ausführlich und genau in deinen Angaben.<br />

Eine weitere Möglichkeit, um an<br />

den richtigen Job zu kommen, sind Portale,<br />

bei denen du dein berufliches Profil für<br />

Kontakte oder auch für Fremde öffentlich<br />

machst – wie Xing.de, das sich vor allem<br />

für Studenten eignet. Hier tummeln sich<br />

jede Menge Geschäftskontakte, die teilweise<br />

auch auf der Suche nach Personal sind.<br />

Wer hier seine Qualifikationen und<br />

Interessen sorgfältig und gewissenhaft<br />

pflegt, kann Glück haben und die<br />

richtige Stelle finden. Aber auch die<br />

so genannten Headhunter, die für Firmen<br />

Fachkräfte suchen, sind hier eifrig<br />

unterwegs. Vielleicht hast du Glück<br />

und jemand findet dich – einen Versuch<br />

ist es wert. Besonders bei Online-Portalen<br />

solltest du nicht vergessen, dass es sich<br />

um dein Berufsleben handelt. Berufsportale<br />

sind nicht privat. Bilder vom Feiern<br />

oder Hobbys wie Party machen haben<br />

hier nichts verloren. Die sind selbst bei<br />

Facebook, wenn dein Profil öffentlich ist<br />

und dein potenzieller Chef mal auf deinem<br />

Profil landet, unprofessionell und<br />

gehören eher in das private Fotoalbum<br />

daheim.<br />

Anja Gladisch<br />

Bei Bürkert Fluid Control Systems und seinen Partnerunternehmen steht die Zeit nie still. Wir sind mutig<br />

genug, über Grenzen hinweg zu denken und neue Wege zu gehen. Profitiere im Rahmen einer Ausbildung<br />

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Entwicklung, Verfahrenstechnik und Kunststofftechnik),<br />

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22<br />

Warum nimmt<br />

mich keiner?<br />

Du hast dich beworben<br />

und doch nur Absagen kassiert?<br />

Nicht verzagen.<br />

Das kann viele Gründe haben.<br />

„Leistung begeistert mich. Gesundheit motiviert mich. Als Azubi bei der AOK.“<br />

Katharina Hahn, Mitarbeiterin der AOK, in ihrer Freizeit Sportakrobatin<br />

Es hagelt Absagen? Kein Grund zum Verzweifeln.<br />

Vielleicht hast du nicht genau den<br />

Erwartungen des Unternehmens entsprochen.<br />

Vielleicht hatte es aber auch gar nicht<br />

direkt mit dir zu tun und jemand anderes<br />

hatte schon vor dir überzeugt. Das kann<br />

vorkommen. Und das ist so ziemlich allen<br />

schon einmal passiert. Nimm dir die Absagen<br />

nicht so sehr zu Herzen und schau nach<br />

vorne.<br />

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten,<br />

wie du deine Bewerbungsunterlagen<br />

verbessern kannst. Eine relativ einfache:<br />

Frag deine Eltern oder Lehrer um Rat. Zeig<br />

ihnen deine Bewerbungsunterlagen und<br />

hör dir ihre Ratschläge an. Vielleicht ha-<br />

ben sie noch Ideen, wie du deine<br />

Stärken besser präsentieren<br />

kannst. Vielleicht<br />

entdecken<br />

sie noch den ein<br />

oder anderen Fehler,<br />

der<br />

potenzielle<br />

Arbeitgeber<br />

abgeschreckt<br />

haben<br />

könnte. Sie<br />

können auch deinen<br />

Lebenslauf<br />

genau<br />

checken:<br />

Denn manchmal<br />

hält man selbst<br />

Stationen für<br />

wichtig, die aber<br />

mit der beworbenen<br />

Stelle gar nichts zu tun<br />

haben. Das sehen Menschen<br />

von außerhalb etwas besser.<br />

Deshalb nur Mut: Es gibt bestimmt<br />

Lehrer an deiner Schule,<br />

mit denen du gut klarkommst und<br />

die sich gerne mal ein paar Minuten<br />

Zeit für dich nehmen.<br />

Eine andere Möglichkeit ist der<br />

Gang zu den Profis – zur Agentur für<br />

Arbeit. Die Experten kümmern sich Tag<br />

für Tag um Menschen, die Arbeit suchen.<br />

Sie wissen, wie eine Bewerbung einen guten<br />

Eindruck bei potenziellen Chefs hinterlassen<br />

kann.<br />

Ein Weg, der etwas Mut erfordert, sind<br />

Anrufe bei den Firmen, die eine Absage<br />

geschickt haben. Häufig handelt es sich bei<br />

den Absagen um standardisierte Schreiben,<br />

die keine Begründung offenbaren. Da kann<br />

der Griff zum Hörer oft helfen. Wer freundlich<br />

nachfragt, bekommt garantiert auch<br />

eine Antwort. So lernst du, was du beim<br />

nächsten Mal besser machen kannst.<br />

Anja Gladisch<br />

Foto: shutterstock/Volt Collection<br />

Genau mein Ding: die AOK.<br />

Sie möchten zeigen, was Sie können? Sie möchten Ihre Talente entfalten,<br />

Ihre Stärken beweisen und Ihre Ideen einbringen? Dann willkommen bei<br />

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Kerstin Weidich<br />

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Auch als Arbeitgeber ausgezeichnet:<br />

die AOK Baden-Württemberg aok-bw.de/ausgezeichnet<br />

ERSTE SCHRITTE


24<br />

Selbstbewusst, aber<br />

nicht überheblich<br />

Im Vorstellungsgespräch zählt der persönliche<br />

Eindruck, den du hinterlässt. Einen<br />

ersten hat der potenzielle Chef bereits durch<br />

deine Bewerbung bekommen. Aber nun<br />

musst du persönlich und im Ganzen überzeugen.<br />

Das ist nicht immer einfach.<br />

Gut ist, wenn du dir im Vorfeld darüber<br />

Gedanken machst, wo deine Stärken liegen.<br />

Diese solltest du nicht in den Schatten<br />

stellen. Denn graue Mäuschen sind für die<br />

meisten eher uninteressant. Steh ruhig zu<br />

den Dingen, die dir liegen. Betone sie. Woher<br />

sollen Personaler wissen, was du kannst,<br />

wenn nicht mal du es ihnen sagst?<br />

Das heißt aber keinesfalls, dass du dich<br />

in dem Vorstellungsgespräch aufführen solltest,<br />

als könntest du sowieso schon alles.<br />

Überheblichkeit kommt auch nicht gut an.<br />

Wenn dein Gegenüber dir etwas erklärt, ist<br />

zuhören angesagt. Selbst, wenn du schon<br />

meinst zu wissen, was er sagen möchte:<br />

Unterbrich ihn nicht. Du wirst deinem Chef<br />

nicht die Welt erklären müssen.<br />

Ein freundliches Auftreten, ein gepflegtes<br />

Aussehen und ein Handy, das auf<br />

jeden Fall ausgeschaltet in der Tasche verschwunden<br />

ist, sind Pflicht. Wenn du es<br />

dazu noch schaffst, zu zeigen, dass du die<br />

Stelle unbedingt haben möchtest und du<br />

dafür brennst, hast du schon fast überzeugt.<br />

Also: Zeig, was du kannst.<br />

Anja Gladisch<br />

Foto: fotolia/lassedesignen<br />

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ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


26<br />

Assessment Center:<br />

eine unüberwindbare Hürde?<br />

Von wegen…<br />

Viele Unternehmen testen ihre Bewerber in<br />

einem besonderen Auswahlverfahren. Im<br />

Assessment Center gibt es für die Teilnehmer<br />

Aufgaben, die meist unter Beobachtung gelöst<br />

werden sollen.<br />

Das ist jetzt aber kein Grund zu Panik.<br />

An so einem Tag (oder auch an mehreren –<br />

die Dauer kann variieren) wirst du sowohl auf<br />

fachliche Kenntnisse als auch auf deine sozialen<br />

Fähigkeiten geprüft. Meist gehört eine<br />

Gruppenaufgabe dazu, bei der Personaler herausfinden<br />

wollen, wie du dich in ein Team<br />

einfügst. Bei manchen Assessment Centern<br />

bekommst du schon vorab eine Aufgabe, die<br />

du dann im Vorfeld vorbereiten und an dem<br />

Tag präsentieren kannst. Das hört sich jetzt<br />

im ersten Moment nach sehr vielen<br />

und schwierigen Übungen an, aber so<br />

ist es nicht. Die meisten Unternehmen<br />

wollen einfach einen Eindruck<br />

von den Bewerbern bekommen<br />

– und zwar in unterschiedlichen<br />

Situationen.<br />

Dazu kann auch ein<br />

Wissens- und Logiktest gehören.<br />

Bei dem es aber nicht nur darum<br />

geht, dass du möglichst<br />

viele Antworten richtig<br />

hast, sondern auch<br />

darum, wie du in<br />

einer Stresssituation<br />

(eventuell mit<br />

Zeitdruck) reagierst.<br />

Am besten ist es natürlich, wenn du<br />

den ganzen Tag freundlich und locker<br />

bleibst. Klar, dass du auch aufgeregt<br />

bist, das wissen Personaler und ist in der Regel<br />

kein Problem. Zeig einfach, wie du bist,<br />

dann kann nichts schiefgehen.<br />

Und falls du doch noch vorher dein Allgemeinwissen<br />

testen möchtest, kommen hier<br />

mögliche Fragen:<br />

ag<br />

In welchem Jahr<br />

begann die Französische<br />

Revolution?<br />

a) 1789 b) 1811 c) 1823<br />

In welches Meer mündet<br />

die Donau?<br />

a) Ostsee b) Mittelmeer<br />

c) Schwarzes Meer<br />

Wer schrieb den<br />

Roman „Die<br />

Blechtrommel“?<br />

a) Günter Grass<br />

b) Heinrich<br />

von Kleist<br />

c) Franz<br />

Kafka<br />

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Willkommen an Bord<br />

Die Würth Elektronik Gruppe fertigt<br />

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ERSTE SCHRITTE<br />

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expect


28<br />

Rein in die Praxis<br />

Du bist noch unsicher, wohin die Reise<br />

beruflich einmal gehen soll? Keine Sorge,<br />

das geht vielen so. Ein Praktikum kann helfen,<br />

denn es ermöglicht dir erste Einblicke in den Beruf.<br />

Ganz egal, ob du noch zur Schule gehst<br />

oder bereits im Studium bist – in beiden<br />

Fällen geht es vor allem um die Theorie.<br />

Die Praxis bleibt dabei oft auf der Strecke.<br />

Das kannst du ganz einfach ändern: Praktikum<br />

heißt hier das Zauberwort. Damit ist<br />

es möglich, dass du in deinem potenziellen<br />

Traumberuf Praxisluft schnupperst. Auf<br />

diesem Weg findest du heraus, ob der Job<br />

später einmal etwas für dich ist oder ob du<br />

besser die Finger davon lassen solltest.<br />

Doch auch hier gibt es – wie bei allen<br />

Bewerbungen – ein bisschen was zu beachten.<br />

Überlege dir im Vorfeld genau, wie<br />

lange die Zeit im Praktikum dauern soll.<br />

Schließlich sollen beide Seiten – du, aber<br />

auch dein Praktikumsbetrieb – etwas von<br />

dieser Zeit haben. Mehrere Wochen sollte<br />

das Praktikum idealerweise dauern. Nur<br />

so erfährst du, worauf es in diesem Beruf<br />

wirklich ankommt. Deine Bewerbungsunterlagen<br />

solltest du genauso ordentlich aufbereiten,<br />

als wenn du dich auf einen „richtigen“<br />

Job bewirbst. Der erste Eindruck<br />

zählt immer – und wer weiß, vielleicht ist<br />

der jetzige Praktikumsbetrieb ein möglicher<br />

späterer Arbeitgeber.<br />

In einem Praktikum hast du nicht<br />

nur Pflichten, sondern auch<br />

Rechte. Erste Regel: Lass<br />

dich nicht ausnutzen. Du<br />

bist im Praktikum eine<br />

vollwertige Arbeitskraft,<br />

auch wenn du natürlich<br />

in der Lernphase steckst. Zum Kaffee<br />

kochen oder Kopieren solltest du dich<br />

also nicht abstellen lassen. Zweite Regel:<br />

Lass dich bewerten. Wenn du mit deinem<br />

Praktikum fertig bist, hast du ein Recht auf<br />

ein Zeugnis. Das ist wichtig, wenn du später<br />

einmal vorweisen willst, was du in deinem<br />

beruflichen Werdegang schon alles gemacht<br />

hast. Am besten ist, du fragst nach einem<br />

qualifizierten Zeugnis. Dabei handelt es<br />

sich nicht nur um eine Bestätigung. Dieses<br />

enthält neben der Dauer und Art des Praktikums<br />

auch eine Bewertung deiner Leistung<br />

und Führung. Ein gutes Praktikumszeugnis<br />

eines im günstigsten Falle bekannten oder<br />

renommierten Unternehmens kann dir unter<br />

Umständen später bei der Jobsuche Türen<br />

öffnen.<br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

Foto: fotolia/Robert Neumann<br />

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ERSTE SCHRITTE


30<br />

So sieht ein gutes<br />

Arbeitszeugnis aus<br />

In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer,<br />

egal, ob Praktikant, Azubi oder Vollbeschäftigter,<br />

einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis.<br />

Die meisten Unternehmen<br />

erwarten, dass ein Bewerber alle bisherigen<br />

Beschäftigungen durch ein solches Zeugnis<br />

belegen kann. Der Personalleiter erhofft<br />

sich aus dem Arbeitszeugnis Hinweise<br />

darauf, ob der Bewerber für die<br />

neue Stelle geeignet ist.<br />

Schon bei der Bewerbung<br />

ist es gut, wenn man ein<br />

Arbeitszeugnis aus einem<br />

Schul- oder Berufspraktikum<br />

vorlegen kann. Darin<br />

finden sich nämlich Hinweise<br />

darauf, wie der Bewerber arbeitet,<br />

ob er sich zum<br />

Beispiel in Teams integrieren<br />

kann oder eher<br />

selbständig arbeitet.<br />

Im Laufe eines Berufslebens werden die<br />

Arbeitszeugnisse immer wichtiger. Nach<br />

zwei bis drei Berufspositionen sind die<br />

Schulzeugnisse bereits in den Hintergrund<br />

gerutscht. Damit ein Arbeitszeugnis dem<br />

Personalleiter des Wunscharbeitgebers aber<br />

eine Hilfe sein kann, muss es bestimmte<br />

Ansprüche erfüllen. Zunächst muss das<br />

Arbeitszeugnis die Tätigkeit beschreiben.<br />

Dazu gehören neben der Dauer der Beschäftigung<br />

die wichtigsten Aufgaben. Eine<br />

relevante Information ist dabei auch das<br />

Maß der übertragenen Verantwortung oder<br />

ob gar eine Führungsaufgabe erfüllt wurde.<br />

Je nach Tätigkeit kann es auch sinnvoll sein,<br />

dass hier der Betrieb noch kurz vorgestellt<br />

wird. Solche Angaben sind besonders wich-<br />

Manfred Starek<br />

tig, wenn sich der Mitarbeiter bei einem<br />

spezialisierten Unternehmen oder in einer<br />

ganz anderen Branche bewirbt. Im zentralen<br />

Teil des Arbeitszeugnisses werden die<br />

Leistung und das Sozialverhalten des Mitarbeiters<br />

beurteilt. Hier geht es also um die<br />

Arbeitsmotivation, die der Mitarbeiter zeigt<br />

und um Dinge wie Zuverlässigkeit,<br />

Kommunikationsstärke und die<br />

Fertigkeit. Hier möchte der Leser<br />

auch erfahren, ob sich der<br />

Bewerber in Teams integrieren<br />

kann und ob er Aufgaben<br />

selbständig erledigt.<br />

Da der Arbeitnehmer<br />

ein Anrecht auf eine „wohlwollende<br />

Formulierung“ hat,<br />

sind die Aussagen in<br />

einem Arbeitszeugnis<br />

für den Laien<br />

nicht so einfach zu<br />

interpretieren. Es haben sich Formulierungen<br />

eingebürgert, die mit Schulnoten<br />

verglichen werden können. Beschreibt ein<br />

Zeugnis, dass ein Arbeitnehmer die übertragenen<br />

Aufgaben „zu unserer Zufriedenheit“<br />

erfüllte, so entspricht das etwa<br />

der Schulnote 4. Die Formulierung „stets<br />

zu unserer vollen Zufriedenheit“ steht in<br />

diesem Sinne für die Schulnote 2 und die<br />

Bestnote 1 würde als „stets zu unserer vollsten<br />

Zufriedenheit“ umschrieben werden.<br />

Zum Autor:<br />

Manfred Starek ist Filialleiter bei der Franz<br />

& Wach Personalservice GmbH in Heilbronn.<br />

Er hat täglich mit Arbeitszeugnissen<br />

zu tun, die er liest oder selbst schreibt.<br />

Foto: Franz & Wach<br />

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ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


32<br />

Straßenumfrage:<br />

Was willst du mal werden?<br />

Welche Gedanken hast du zu deiner <strong>Zukunft</strong>?<br />

Josefine Fischer (15)<br />

aus Schwäbisch Hall:<br />

„Ich mache erst einmal das Wirtschaftsgymnasium<br />

zu Ende. Ob dann ein Studium folgt oder<br />

doch eine Ausbildung, das weiß ich noch nicht,<br />

keine Ahnung. Das ist noch offen, gerne soll es<br />

aber irgendetwas Praktisches sein. Geld muss<br />

später nicht an oberster Stelle stehen. Nette<br />

Kollegen, flexible Arbeitszeiten und eine gute<br />

Position sind mir wichtiger.“<br />

Vanessa Köble (18)<br />

aus Schwäbisch Hall-Gelbingen:<br />

„Ich wünsche mir einen Job, der mir Spaß macht. Vor allem<br />

aber, dass ich einen neuen Ausbildungsbetrieb finde, bei dem<br />

ich meine Ausbildung als Drogistin weitermachen kann.<br />

Deshalb bin ich jetzt auch wieder auf Stellensuche – leider ist<br />

das überhaupt nicht einfach in Schwäbisch Hall. Ich fahre mit<br />

dem Bus zum Arbeitsplatz und das muss ja auch mit den Verbindungen<br />

klappen und trotzdem bezahlbar sein. Cool ist es<br />

natürlich, wenn ich genug Freizeit habe, um mir von meinem<br />

verdienten Geld auch etwas zu kaufen.“<br />

Julian Dietrich (14)<br />

aus Schwäbisch Hall:<br />

„Sport, Mathe und Chemie sind bisher meine<br />

Lieblingsfächer – aber ob ich in diesen Branchen<br />

einmal arbeiten möchte? Keine Ahnung.<br />

So konkrete Pläne zu meiner <strong>Zukunft</strong> habe ich<br />

noch nicht. Irgendetwas mit Uhren machen –<br />

designen und verkaufen vielleicht – das könnte<br />

ich mir vorstellen. Auf jeden Fall möchte<br />

ich selbstständig sein.<br />

Und klar, wenn<br />

mir mein Job<br />

Spaß macht,<br />

arbeite ich<br />

gern viel,<br />

aber trotzdem<br />

ist<br />

mir Freizeit<br />

wichtig.“<br />

33<br />

Ramona Fries (20)<br />

aus Schwäbisch Hall:<br />

„Ich wünsche jedem eine so gute Ausbildung<br />

wie ich sie habe. Ich lerne Heilerziehungspflegerin.<br />

Am meisten Spaß macht mir der Kontakt<br />

mit Menschen. Später hätte ich gern eine eigene<br />

Einrichtung – „Villa Sonnenschein“ – mit<br />

besseren, also geregelteren Arbeitszeiten, mehr<br />

Zeit für die Menschen und mehr Verdienst für<br />

alle.“<br />

Annika Bay<br />

Ella Gronbach (15)<br />

aus Schwäbisch Hall:<br />

„Für meine berufliche <strong>Zukunft</strong> habe ich noch keinen<br />

genauen Plan. Jetzt bin ich noch auf dem Ernährungswissenschaftlichen<br />

Gymnasium in Schwäbisch Hall, was danach<br />

kommt, weiß ich noch nicht genau. Nach dem Abitur<br />

vielleicht für ein Jahr im Ausland herumreisen. Hoffentlich<br />

werden dabei meine Berufswünsche konkreter. Ich<br />

hätte gerne in meinem zukünftigen Job mit Menschen zu<br />

tun und möchte irgendetwas Praktisches arbeiten.“<br />

Fotos: Annika Bay<br />

Berufe mit Herz - Ausbildung mit <strong>Zukunft</strong><br />

Diakonie-Klinikum:<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger/in*<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in*<br />

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in<br />

Medizinische/r Fachangestellte/r<br />

Operationstechnische/r Assistent/in (OTA)<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Evang. Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V.<br />

Am Mutterhaus 1 · 74523 Schwäbisch Hall · Tel. 0791 753-0 · info@dasdiak.de · www.dasdiak.de<br />

neu!<br />

Klinikum Crailsheim:<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger/in in Voll- und Teilzeit<br />

Freiwilligendienste und Praktika in allen Bereichen möglich.<br />

*möglich mit ausbildungsintegriertem Studiengang „Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege“<br />

Diak Altenhilfe:<br />

Altenpfleger/in<br />

Altenpflegehelfer/in<br />

Alltagsbetreuer/in<br />

Komm zurück ins Team -<br />

Wiedereinsteigerkurs Pflege<br />

neu!<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


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34<br />

Studieren bei<br />

Weltmarktführern<br />

Dual studieren<br />

– doppelt erfolgreich<br />

Praxis, Praxis, Praxis steht im Mittelpunkt<br />

des Studiums an der Dualen Hochschule<br />

Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach,<br />

denn die Hälfte des Bachelorstudiums<br />

fi ndet in dreimonatigem Wechsel an<br />

der Hochschule und in einem von rund<br />

1000 Unternehmen statt. Diese kommen<br />

aus Industrie, Handel, dem Bank- oder<br />

Dienstleistungssektor. Sie sind nicht<br />

nur Duale Partner der DHBW, sondern<br />

gleichzeitig Arbeitgeber der 3600 Studierenden<br />

und zahlen sowohl in der Praxiswie<br />

auch in der Theoriephase ein Gehalt.<br />

Das Intensivstudium (210 statt der üblichen<br />

180 ECTS) ist anspruchsvoll, doch<br />

kurze Wege mit persönlichen Kontakten<br />

erleichtern den Studienerfolg. Nach drei<br />

Jahren haben die Absolventen einen<br />

staatlichen Bachelor-Abschluss in der Tasche<br />

– und sich bereits bewährt: Rund 85<br />

Prozent bleiben beim Dualen Partner. Der<br />

Campus Bad Mergentheim bietet Wirtschaftsingenieurwesen<br />

und BWL mit den<br />

Studienrichtungen Gesundheitsmanagement<br />

und International Business. In Mosbach<br />

gibt es ein breites Spektrum von<br />

BWL-Handel, -Bank und -Industrie, Rechnungswesen<br />

und Onlinemedien über Informatik,<br />

Maschinenbau und Bauwesen<br />

bis hin zu Wirtschaftsingenieurwesen<br />

und Elektro- oder Holztechnik. Statt überfüllter<br />

Hörsäle arbeiten die Studierenden<br />

in kleinen Gruppen. Der Zusammenhalt<br />

in den Kursen und das historische Flair<br />

des Bad Mergentheimer Schlosscampus<br />

wie auch die Fachwerkromantik in<br />

Mosbach sorgen für eine unvergessliche<br />

Studienzeit. Gaststudierende und -dozenten<br />

kommen aus der ganzen Welt – und<br />

befi nden sich in guter Gesellschaft, denn<br />

einige der Dualen Partner zählen zu den<br />

globalen Marktführern ihrer Branche.<br />

Foto: DHBW Mosbach/STEFFENMÜLLERFOTOGRAFIE<br />

Dual studieren –<br />

genau mein Ding!<br />

BESUCHE UNS:<br />

// 26.-28. April: Aktionswoche „Duales<br />

// Studium“ 26.-28. April: für Schülerinnen Aktionswoche und „Duales<br />

Studium“ Schüler der für Mittel- Schülerinnen und Oberstufe und<br />

Schüler der Mittel- und Oberstufe<br />

// 7.-8. Mai: Tag der offenen Tür und<br />

// Bildungsmesse 7.-8. Mai: Tag der am offenen Campus Tür Bad und<br />

Bildungsmesse Mergentheim am Campus Bad<br />

Mergentheim<br />

Studienfächer<br />

23 Studienangebote aus Technik<br />

und Wirtschaft:<br />

www.mosbach.dhbw.de/alle-angebote<br />

Studienbeginn<br />

Jeweils 1. Oktober, Bewerbung<br />

idealerweise ein Jahr vorher<br />

Bewerbungsverfahren<br />

Bewerbung direkt auf ein Stellenangebot<br />

des Dualen Partners.<br />

Liste aller Studienplätze:<br />

www.mosbach.dhbw.de/studienplaetze<br />

Kontakt<br />

Individuelle Studienberatung<br />

für Mosbach und Bad Mergentheim<br />

Miriam Rösch<br />

Tel. 06261 / 939-394<br />

E-Mail: studienberatung@mosbach.dhbw.de<br />

Duale Hochschule Baden-Württemberg<br />

Duale Mosbach Hochschule mit Campus Baden-Württemberg<br />

Mergentheim<br />

Mosbach<br />

Infos unter: www.studieren-im-schloss.de<br />

mit Campus Bad Mergentheim<br />

Infos unter: www.studieren-im-schloss.de<br />

Duale Hochschule Baden-Württemberg<br />

Mosbach mit Campus Bad Mergentheim<br />

Infos unter: www.studieren-im-schloss.de<br />

ERSTE SCHRITTE


36<br />

Aushilfsjobs<br />

mit Perspektiven<br />

SÄGEWERK/HOLZBEARBEITUNG<br />

Ausbildung zum/zur Holzbearbeitungsmechaniker (m/w)<br />

zum/zur Holzbearbeitungsmechaniker (m/w)<br />

SÄGEWERK/HOLZBEARBEITUNG<br />

SÄGEWERK/HOLZBEARBEITUNG<br />

E-Mail: c.hirschbach@hirschbach.de<br />

www.hirschbach.de<br />

Ausbildung zum/zur Holzbearbeitungsmechaniker (m/w)<br />

E-Mail: c.hirschbach@hirschbach.de<br />

www.hirschbach.de E-Mail: c.hirschbach@hirschbach.de<br />

www.hirschbach.de<br />

Schon während des Studiums oder vor der<br />

Ausbildung gibt es Möglichkeiten, sich<br />

bei Unternehmen positiv zu präsentieren.<br />

So könnte aus einem Aushilfsjob vielleicht<br />

eine Festanstellung werden.<br />

Die Chance, Geld zu verdienen bietet<br />

sich immer wieder aufs Neue. Dabei geht<br />

es meist um klassische Aushilfsjobs. Zeitungen<br />

austragen, Einkäufe erledigen oder<br />

Babysitten sorgen zwar dafür, dass sich dein<br />

Geldbeutel schnell füllt, aber in der Regel<br />

bringt dir das für deinen Lebenslauf wenig.<br />

Wenn du später eine Ausbildung anpeilst,<br />

wäre es clever, wenn du zuvor ein<br />

Praktikum in dieser Branche machst – möglichst<br />

auch in dem Unternehmen, dass für<br />

dich interessant ist. Dann hast du vor Ort die<br />

Möglichkeit, deine Stärken zu zeigen und<br />

dir gleichzeitig die Firma genau anzuschauen.<br />

Würdest du dich hier wohlfühlen?<br />

Foto: fotolia/auremar<br />

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit.<br />

Teste mit uns deine Stärken – gemeinsam finden wir<br />

heraus, welcher Beruf zu dir passt und was dich weiterbringt.<br />

Das ist wichtig, denn mit einer guten Ausbildung<br />

wirst du zur gesuchten Fachkraft! Informiere dich jetzt<br />

unter www.dasbringtmichweiter.de<br />

Agentur für Arbeit<br />

Schwäbisch Hall – Tauberbischofsheim<br />

Agentur für Arbeit<br />

Heilbronn<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


38<br />

Wären das Aufgaben, die dir Spaß<br />

machen könnten? Mit etwas Glück<br />

und Ehrgeiz kann in manchen Fällen aus<br />

einem Praktikum ein Ausbildungsvertrag<br />

entstehen.<br />

Johanna Bursac-Reinhart, Teamleiterin<br />

Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorientierte<br />

Vermittlung bei der Agentur für Arbeit<br />

in Heilbronn, weiß, wie wichtig solche<br />

Möglichkeiten sind: „Es ist immer ratsam,<br />

bei dem potenziellen Arbeitgeber einen Fuß<br />

in die Tür zu stellen. Und zwar so, dass man<br />

sich vor Ort fachlich beweisen kann. Es ist<br />

einfach gut, wenn man für die Firma schon<br />

einen Mehrwert geschaffen hat.“ Heißt aber<br />

auch: Mit Kaffee kochen und Kopieren<br />

schleichst du dich nicht in das Gedächtnis<br />

des Chefs.<br />

Deswegen sollten besonders Studenten<br />

darauf achten, dass sie eine Tätigkeit wählen,<br />

bei der sie gelernte Fachkenntnisse direkt<br />

einbringen können. Das hilft nicht nur<br />

dabei, die gelernten Inhalte zu vertiefen,<br />

sondern macht dich auch bei der Firma interessant.<br />

Typisch für Studierende sind daher<br />

Tätigkeiten als Werksstudenten.<br />

Mit Kellnern könntest du natürlich<br />

auch Geld verdienen, aber im Lebenslauf<br />

kommt eine Arbeit in deiner Branche,<br />

für die du dich entschieden hast, garantiert<br />

besser an. Als Ingenieursstudent könnte<br />

beispielsweise auch eine Ferientätigkeit in<br />

der Produktion nützlich sein. So bringt er<br />

später direkt praktische Erfahrungen mit ins<br />

Unternehmen. „Das halbe Eintrittsticket ist<br />

die Persönlichkeit“, sagt Bursac-Reinhart.<br />

Das gelte auch für Einsteiger nach dem<br />

Studium oder der Ausbildung. „Es ist immer<br />

gut, sich persönlich kennenzulernen.<br />

Passt die Chemie? Beide Seiten müssen zusammen<br />

harmonieren und sich miteinander<br />

wohlfühlen“, erklärt die Expertin.<br />

Für Praktika oder Werkstudentenstellen<br />

kann man auf klassische Ausschreibungen<br />

warten oder initiativ eine Bewerbung<br />

verfassen und verschicken. Dabei solltest<br />

du darauf achten, dass dein zukünftiger<br />

Chef nach dem Lesen weiß, warum gerade<br />

du der Richtige für sein Unternehmen bist.<br />

Anja Gladisch<br />

Gesundheitsberufe<br />

mit <strong>Zukunft</strong>:<br />

Mehr Apps als du denkst<br />

Kinder-<br />

krankenpflege<br />

Gesundheits-<br />

&<br />

Krankenpflege<br />

MTRA<br />

Physiotherapie<br />

Karriere<br />

Altenpflege<br />

Altenpflege<br />

Berufsfachschule<br />

97980 Bad Mergentheim<br />

Tel.: 07931/58-3741<br />

bildungszentrum@ckbm.de<br />

www.ckbm.de<br />

Berufsfachschule<br />

97941 Tauberbischofsheim<br />

Tel.: 09341/800-1271<br />

bildungszentrum@khtbb.de<br />

www.khtbb.de<br />

Fachschule für Physiotherapie<br />

97980 Bad Mergentheim<br />

Tel.: 07931/9870-0<br />

info@bildungszentrum-mgh.de<br />

www.bildungszentrum-mgh.de<br />

Infos zur Pflege auch im Film:<br />

www.youtube.com/watch?v=b7oWgyXl0LU<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


40<br />

Persönlichkeit vs.<br />

Professionalität<br />

Wie viel Platz<br />

hat die eigene Persönlichkeit<br />

im Berufsleben? Welche<br />

Eigenschaften kannst du bedenkenlos<br />

ausleben? Was solltest du lieber lassen?<br />

Im Berufsleben einen Weg zu finden,<br />

professionell zu sein und gleichzeitig<br />

seine Persönlichkeit einzubringen,<br />

ist nicht immer einfach. Das kann<br />

auch mal zu Konflikten führen. Deswegen<br />

ist es immer besser, sich im Zweifelsfall<br />

für mehr Professionalität zu<br />

entscheiden.<br />

Immerhin wurdest du nicht eingestellt,<br />

um den Abteilungsclown zu spielen.<br />

Natürlich sind persönliche Gespräche<br />

mit Kollegen in den Pausen völlig<br />

in Ordnung. Aber sie müssen sich halt<br />

im Rahmen halten. Es ist mit Sicherheit<br />

ratsam, wenn du dich einbringst und<br />

dich auch in den Kollegenkreis integrierst.<br />

Aber vergiss nicht, wieso du da<br />

bist. Deine Arbeit muss gemacht werden.<br />

Da kann zu viel Persönliches auch<br />

mal ablenken. Wenn du ein Foto von<br />

deinen Liebsten auf deinen Schreibtisch<br />

stellst, sagt bestimmt niemand etwas.<br />

Wenn du allerdings das Großraumbüro<br />

mit Postern tapezierst, wäre das dann<br />

doch etwas zu viel für die Berufswelt.<br />

Gut wäre es, wenn du als Neuling<br />

erst einmal beobachtest, wie die anderen<br />

Kollegen es so handhaben. Schau<br />

dir an, wie andere Azubis, die vielleicht<br />

etwas länger da sind als du, sich verhalten.<br />

Außerdem sind die Kollegen bestimmt<br />

auch für deine<br />

Fragen offen. Wenn du<br />

dir unsicher bist, kannst<br />

du dir dort ein paar Tipps<br />

holen. Natürlich verbringst<br />

du viel Zeit im Büro und<br />

sollst dich dort wohlfühlen.<br />

Aber hier gilt es eben – wie mit<br />

fast allem – Maß zu halten. Dein<br />

Chef ist nicht dein Kumpel, der wissen<br />

muss, ob und mit wem du<br />

am Wochenende auf<br />

der Piste warst. Das<br />

heißt natürlich<br />

nicht, dass ihr<br />

kein gutes Verhältnis<br />

haben<br />

könnt. Aber<br />

etwas Distanz<br />

schadet nicht. So solltest<br />

du es auch mit deinen Kollegen<br />

und deinem privaten<br />

Facebook-Profil handhaben.<br />

Ist es wirklich gut,<br />

wenn alle deine privaten<br />

Fotos sehen? Oder wissen,<br />

wann du wo warst? Überleg<br />

es dir.<br />

ag<br />

lernen für mich<br />

da sein für andere<br />

Diese Haltung lässt unsere Fachschulen zu Orten<br />

beruflichen Lernens und persönlicher Entfaltung werden.<br />

An unseren katholischen Fachschulen in Neckarsulm<br />

bieten wir attraktive Ausbildungen an:<br />

• zum/zur Erzieher/in<br />

• zum/zur Heilpädagoge/in<br />

Interesse? Wir freuen uns von Ihnen zu hören!<br />

Katholische Fachschulen für Sozialpädagogik<br />

und Heilpädagogik Neckarsulm<br />

Friedrichstraße 25 · 74172 Neckarsulm<br />

Tel.: 07132/999 57 – 0<br />

www.schulenfuersozialeberufe.de<br />

Syda Productions / Fotolia.com<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


44<br />

Mach‘s gut,<br />

liebes Deutschland<br />

Foto: shutterstock/alphaspirit<br />

Wer träumt nicht davon: ferne Länder erkunden,<br />

neue Sprachen lernen, anderen Kulturen<br />

begegnen – den Traum vom Ausland<br />

haben viele Menschen. In einer globalisierten<br />

Welt wie heute muss das aber schon lange<br />

kein Traum mehr bleiben. Denn: Es gibt<br />

viele Wege, die in die Ferne führen. „Doch<br />

was bringt mir das eigentlich?“, „Und wie<br />

komme ich da hin?“, fragst du dich vielleicht.<br />

Wir zeigen es dir.<br />

Ein Aufenthalt im Ausland hat viele<br />

Vorteile. Dennoch solltest du dir die Frage<br />

stellen, was du damit erreichen möchtest?<br />

Magst du deine fachlichen Kompetenzen<br />

ausbauen? Wie wäre es dann mit einer Ausbildung<br />

im Ausland oder einem Studium?<br />

Du willst vor allem neue Freunde finden?<br />

Dann ist Work and Travel das Richtige für<br />

dich. Du möchtest die Kultur und Gesellschaft<br />

kennenlernen? Warum nicht ein Jahr<br />

als Au-pair wohin? Doch<br />

egal, wofür du dich entscheidest.<br />

Du kannst von allen<br />

Möglichkeiten nur profitieren.<br />

Ein Auslandsaufenthalt bringt dir<br />

immer etwas, denn die Soft Skills,<br />

die du in dieser Zeit erlernst, sind in<br />

der Arbeitswelt heute extrem wichtig<br />

– manchem Chef sogar wichtiger als<br />

gute Noten allein.<br />

Dabei gibt es viele Wege, die nach<br />

Rom – oder sonst wohin – führen. Eine<br />

Möglichkeit ist zum Beispiel der Freiwilligendienst<br />

im Ausland. Noch nie gehört?<br />

Nicht weiter schlimm. Im Prinzip<br />

ähneln alle sozialen und ökologischen<br />

Dienste im Ausland dem Freiwilligen<br />

Sozialen Jahr (FSJ) oder dem Freiwilligen<br />

Ökologischen Jahr (FÖJ),<br />

wie man es auch aus Deutschland<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


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46<br />

47<br />

kennt. Der Unterschied ist einfach: Man<br />

ist nicht in der Bundesrepublik, sondern in<br />

einem anderen Land. Eine solche Möglichkeit<br />

eignet sich vor allem für Menschen, die<br />

gerne anpacken, körperlich arbeiten und<br />

auch bereit sind, auf Komfort zu verzichten.<br />

Das Spektrum ist breit: Es reicht vom Einsatz<br />

in der Landwirtschaft oder in sozialen<br />

Bereichen und kann bis hin zur Entwicklungshilfe<br />

gehen.<br />

Eine andere Möglichkeit ist es, als Aupair<br />

durchzustarten. Dabei kommst du für<br />

gewöhnlich in einer Gastfamilie unter und<br />

bist für eine gewisse Zeit Mitglied der Familie.<br />

Du betreust die Kinder, bringst sie<br />

zur Schule oder in den Kindergarten, kochst<br />

und hilfst bei der täglichen Hausarbeit mit.<br />

Die Familie sorgt im Gegenzug für deine<br />

Unterkunft und die Verpflegung. Normalerweise<br />

bekommst du auch ein kleines Taschengeld.<br />

Ein anderer Ansatz ist Work and<br />

Travel, auch Work and Holiday genannt.<br />

Hier reist du durch ein Land<br />

deiner Wahl und unterbrichst deine<br />

Erkundungstour immer wieder durch Einheiten,<br />

in denen du arbeitest. Die Basis<br />

dafür ist das Abkommen, das zwischen<br />

Deutschland und dem anderen Land getroffen<br />

wurde – denn nicht überall darfst du<br />

legal jede Art von Arbeit machen. Beliebte<br />

Work and Travel-Länder sind Australien,<br />

Neuseeland, Kanada und Japan. Doch auch<br />

andere Länder ziehen nach: Auch in Taiwan,<br />

Südkorea, Chile und China gibt es inzwischen<br />

Angebote. In den USA dürfen nur<br />

Studenten als Work and Traveler arbeiten.<br />

Du siehst, die Liste ist lang. Jetzt liegt es an<br />

dir, deinen Traum vom Ausland zu verwirklichen.<br />

Den Sprung kannst allein du wagen.<br />

Vorteile eines Auslandsaufenthalts:<br />

Sprachkenntnisse ausbauen<br />

Neue Erfahrungen und<br />

Eindrücke sammeln<br />

Selbstständig werden<br />

Kennenlernen von anderen Kulturen<br />

und Mentalitäten<br />

Offen sein gegenüber fremden Menschen<br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

Gute <strong>Zukunft</strong>sperspektiven<br />

für Physiotherapeuten<br />

Perspektiven:<br />

Die berufl ichen Perspektiven für Physiotherapeuten<br />

sind hervorragend:<br />

Alle Absolventen der vergangenen Jahre<br />

haben Anschlussstellen gefunden, viele<br />

sind inzwischen erfolgreich in Kliniken,<br />

Rehazentren, Sportvereinen oder eigenen<br />

Praxen tätig.<br />

Foto: Sanitas<br />

Sport und Bewegung nehmen einen immer<br />

größeren Wert bei der Vorbeugung<br />

und Behandlung von Krankheiten ein.<br />

Regelmäßiges Bewegungs- und Ausdauertraining<br />

hilft, um Bluthochdruck oder<br />

Schlaganfall vorzubeugen und kann das<br />

Krebsrisiko senken. Nach einer Operation<br />

hilft es den Betroffenen, wieder<br />

fi t in den Alltag zurückzukehren. Umso<br />

wichtiger ist die Arbeit von hoch qualifi -<br />

zierten und gut ausgebildeten Physiotherapeuten.<br />

Die Physiotherapieschule bietet 78 Ausbildungsplätze<br />

für angehende Physiotherapeuten<br />

an. Nach theoretischem Unterricht<br />

beginnt der Einsatz in Krankenhäusern<br />

und Praxen, in denen sie ein breites praktisches<br />

Spektrum erhalten. Sie schätzen die<br />

gute Atmosphäre und persönliche Betreuung.<br />

Engagierte Dozenten, moderne Unterrichtsräume<br />

und ein Fitnessraum sorgen<br />

für hervorragende Lernbedingungen.<br />

Kontakt<br />

Physiotherapieschule<br />

Sanitas Tauberfranken<br />

Johann-Hammer-Straße 24<br />

97980 Bad Mergentheim<br />

Tel. 07931 / 98700<br />

www.sanitas-tauberfranken.de.<br />

Foto: fotolia/Sondem<br />

Ausbildung mit <strong>Zukunft</strong><br />

Physiotherapeut/in<br />

Ausbildung an staatlich anerkannter Fachschule.<br />

Engagierte Lehrkräfte, helle, gut ausgestattete Theorie- u. Praxisräume,<br />

W-LAN und ein moderner Fitnessraum sorgen für beste Lernbedingungen.<br />

Neben der regulären Ausbildung bieten wir auch die 18-monatige für<br />

Masseure/med. Bademeister an.<br />

Start<br />

September<br />

<strong>2016</strong><br />

Johann-Hammer-Straße 24<br />

97980 Bad Mergentheim<br />

www.sanitas-tauberfranken.de<br />

Nähere Infos:<br />

Tel. 07931 98700<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


48<br />

„Eine Stadt, die<br />

niemals schläft“<br />

Es gibt viele Möglichkeiten, ins Ausland<br />

zu gehen. Für eine eher unkonventionelle<br />

hat sich Ann-Kathrin Fischer aus Assamstadt<br />

entschieden: Als Gewinnerin<br />

des Förderpreises der Wirtschaftsjunioren<br />

durfte<br />

sie vier Wochen in ein<br />

Tochterunternehmen<br />

der Wirthwein AG<br />

in China hineinschnuppern.<br />

Mit<br />

200 Euro Taschengeld<br />

und gemischten<br />

Gefühlen hat sie sich<br />

auf die Reise nach Kunshan<br />

gemacht. Ihre Erwartungen<br />

– auf schier unzählige Menschen<br />

und regen Verkehr zu stoßen – haben<br />

sich bestätigt. „Die dicht besiedelte<br />

Stadt, aus deren Boden unzählige<br />

Hochhäuser mit teilweise<br />

100 Stockwerken in den<br />

Himmel ragen, war eine<br />

ganz andere Welt, wie<br />

ich sie kannte“, schreibt<br />

die junge Frau in ihrem Praktikumsbericht.<br />

Die Anlage, in der sie vier Wochen<br />

wohnte, zählte mehr Einwohner als ihre<br />

Heimatgemeinde.<br />

Für vier Wochen hieß es<br />

für Ann-Kathrin aber nicht<br />

nur Land und Leute<br />

kennenlernen, sondern<br />

auch Praxisluft<br />

schnuppern im chinesischen<br />

Ableger<br />

der Wirthwein AG.<br />

140 Mitarbeiter, Gründungsjahr<br />

2007, drei Geschäftsfelder<br />

– das waren<br />

die harten Fakten, auf die sich<br />

Ann-Kathrin einstellen musste.<br />

Ihre Aufgaben: in verschiedenen<br />

Abteilungen mitarbeiten und an Meetings<br />

teilnehmen. Dabei hat sie vor<br />

allem die Herzlichkeit der Chinesen<br />

Fotos: redlinevector/Fotolia, Wirthwein AG<br />

kennengelernt. „In China vereinen sich die<br />

Menschen immer zu einem großen Miteinander<br />

und begegnen auch Neuankömmlingen<br />

wie mir sehr freundlich“, erinnert sich<br />

Die Königsklasse<br />

der Lufttechnik, Regeltechnik und Antriebstechnik<br />

49<br />

die Förderpreis-Gewinnerin. Während ihres<br />

Aufenthalts lebte Ann-Kathrin bei der Familie<br />

des deutschsprachigen Werkleiters<br />

der chinesischen Wirthwein-Tochter, Kuno<br />

Knobloch in Shanghai. Was Ann-Kathrin<br />

bei ihrem Praktikum gemerkt hat: Die kulturellen<br />

Unterschiede zwischen China und<br />

Deutschland sind gewaltig. So erzählt sie,<br />

dass es bei Chinesen üblich sei, drei warme<br />

Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Die<br />

Geschäfte in China seien an allen Tagen der<br />

Woche meist von 9 bis 22 Uhr geöffnet, weshalb<br />

sowohl werktags als auch an den Wochenenden<br />

viele Menschen auf den Straßen<br />

unterwegs sind. „Shanghai ist eine Stadt,<br />

die niemals schläft“, schlussfolgert die<br />

Assamstädterin.<br />

Red.<br />

Vom Auszubildenden zur Führungskraft:<br />

wir fördern Nachwuchs von Anfang an!<br />

Starte durch mit ZIEHL-ABEGG,<br />

einem modernen, weltweit<br />

agierenden Unternehmen!<br />

Wir bieten attraktive<br />

Rahmenbedingungen<br />

und überdurchschnittliche<br />

soziale<br />

Leistungen.<br />

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29. April <strong>2016</strong> I 13.30 und 16.00 Uhr<br />

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Melde dich an unter:<br />

www.ziehl-abegg-azubinet.de/anmeldung/<br />

ZIEHL-ABEGG SE ǀ Heinz-Ziehl-Straße ǀ 74653 KÜN<br />

Lena Göller ǀ Tel. +49 (0) 7940 16-802<br />

ausbildung@ziehl-abegg.de ǀ ziehl-abegg.de<br />

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Bewegung durch Perfektion<br />

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Azubis_180 deutschlandweit<br />

Standort_Lauffen<br />

Branche_Spann- und Greiftechnik<br />

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des Maschinenbaus<br />

Wer bei SCHUNK in Lauffen einen Ausbildungs-<br />

oder Studienplatz ergattert,<br />

startet auf Weltklasseniveau ins Berufsleben.<br />

Der familiengeführte High-Tech-<br />

Betrieb belegt weltweit den vordersten<br />

Rang bei Spanntechnik und Greifsystemen.<br />

Mit den überlegenen Nr. 1 Modulen<br />

des Weltmarktführers werden Pkw-Teile<br />

bearbeitet, Smartphones montiert und<br />

Fischstäbchen verpackt. Innovationsgeist,<br />

wirtschaftlicher Sachverstand<br />

und soziales Engagement gehen bei<br />

SCHUNK Hand in Hand. Rund um den<br />

Globus betreibt SCHUNK acht Werke<br />

und 30 eigene Ländergesellschaften.<br />

Über 2500 Mitarbeiter zählt die Technologieschmiede,<br />

die meisten davon in Lauffen<br />

und Brackenheim-Hausen.<br />

„Meine feste Überzeugung ist es,<br />

dass fördern und fordern untrennbar<br />

zusammengehören“, beschreibt der<br />

Ausbildung<br />

Industriekaufmann (w/m)<br />

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Elektroniker (w/m)<br />

Zerspanungsmechaniker (w/m)<br />

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Maschinen- und Anlagenführer (w/m)<br />

Werkstoffprüfer (w/m)<br />

Technischer Produktdesigner (w/m)<br />

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Technische Schülerpraktika sind möglich<br />

geschäftsführende Gesellschafter Henrik<br />

A. Schunk die Philosophie des Unternehmens.<br />

Auch aus diesem Grund hat<br />

SCHUNK den Weltklassetorhüter Jens<br />

Lehmann als Markenbotschafter verpfl ichtet.<br />

Die Trainingsbedingungen für die<br />

Nachwuchsspieler sind ideal. Ein eigenes<br />

Ausbildungszentrum gehört ebenso dazu<br />

wie das Azubi-Fit-Programm im ersten<br />

Ausbildungsjahr oder die Möglichkeit, bei<br />

entsprechender Leistung einen Teil der<br />

Ausbildung bei einer Tochtergesellschaft<br />

außerhalb Deutschlands zu absolvieren.<br />

Für alle, die mehr erfahren möchten, hat<br />

SCHUNK das Projekt „Offenes Ausbildungszentrum“<br />

ins Leben gerufen: Nach<br />

Voranmeldung (Tel. 07133 / 103-2480)<br />

können Jugendliche alleine oder gemeinsam<br />

mit ihren Eltern vor Ort Azubiluft<br />

schnuppern und Fragen stellen.<br />

Kontakt<br />

SCHUNK GmbH & Co. KG<br />

Bahnhofstraße 106-134, 74348 Lauffen<br />

www.schunk-ausbildung.de<br />

Ansprechpartner<br />

Christiane Weber, Bachelor of Arts (B.A.)<br />

Referentin Ausbildung<br />

Tel. 07133 / 103-2480<br />

Fax 07133 / 103-2881<br />

ausbildung@de.schunk.com<br />

www.schunk-ausbildung.de<br />

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Starke Mannschaft<br />

sucht Nachwuchstalente<br />

Wir bei SCHUNK sind ein echtes Spitzen-Team. Wenn es um Spanntechnik und<br />

Greifsysteme geht, spielen wir international in der ersten Liga. Unser Erfolgs -<br />

rezept: rund 2.500 Kolleginnen und Kollegen, die nicht nur„einen Job machen“,<br />

sondern Spaß daran haben, immer neue Herausforderungen gemeinsam zu<br />

meistern. Klar, dass Nachwuchsarbeit bei uns einen hohen Stellenwert hat.<br />

Schließlich wollen wir uns auch künftig erfolgreich im weltweiten Wettbewerb<br />

durchsetzen. Deshalb bilden wir junge Nachwuchstalente zu echten Profis aus.<br />

Ideale Trainingsbedingungen für teambegeisterte<br />

Auszubildende und DH-Studenten (w/m)<br />

Das beste Training ist die Praxis. Deshalb sind Sie bei uns von Anfang an als echtes<br />

Team-Mitglied mit „auf dem Platz“. Sie werden staunen, wie viel Neues Sie in<br />

kurzer Zeit lernen und wie schnell Sie bei uns eigene interessante Aufgaben<br />

bekommen. Kurz, bei uns erwartet Sie jede Menge Abwechslung – auch weil Sie<br />

nicht nur auf einer „Position“ spielen, sondern in der Ausbildung mehrere Bereiche<br />

durchlaufen. Klar, dass Ihre Kollegen/-innen sowie erfahrene Ausbilder/-innen<br />

Sie bei alldem jederzeit unterstützen. Und je nach Ausbildungsrichtung stehen<br />

auch Trainingseinheiten in unserem modernen Ausbildungszentrum und vielleicht<br />

sogar ein Auslandsaufenthalt auf Ihrem Ausbildungsprogramm. In unserer<br />

„Jugendmannschaft“ haben Sie zudem Gelegenheit, sich mit den anderen Aus -<br />

zubildenden und Studierenden auszutauschen und eigene Projekte anzugehen.<br />

Und nach Ihrer Ausbildung? Freuen wir uns darauf,<br />

Sie in unsere Stamm-Mannschaft zu übernehmen!<br />

SCHUNK GmbH & Co. KG Spann- und Greiftechnik<br />

Christiane Weber<br />

Bahnhofstr. 106 – 134 | D-74348 Lauffen/Neckar<br />

Tel. +49-7133-103-2480<br />

ausbildung@de.schunk.com<br />

www.schunk-ausbildung.de<br />

www.facebook.com/SCHUNK.junge.karriere<br />

www.youtube.com/SCHUNKHQ<br />

www.twitter.com/SCHUNK_HQ<br />

Mannschafts-Positionen<br />

mit <strong>Zukunft</strong><br />

Technische Ausbildungsberufe:<br />

• Zerspanungsmechaniker (w/m)<br />

• Mechatroniker (w/m)<br />

• Technischer Produktdesigner (w/m)<br />

• Werkstoffprüfer (w/m)<br />

• Fachinformatiker (w/m)<br />

• Elektroniker (w/m)<br />

Kaufmännische Ausbildungsberufe:<br />

• Industriekaufmann (w/m)<br />

• Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Duale Studiengänge:<br />

Bachelor of Engineering (w/m)<br />

• Elektrotechnik<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen<br />

Kooperative Studienmodelle:<br />

• Maschinenbau<br />

• Mechatronik und<br />

Mikrosystemtechnik<br />

Jens Lehmann, deutsche<br />

Torwartlegende,seit 2012 SCHUNK-<br />

Markenbotschafter für präzises<br />

Greifen und sicheres Halten.<br />

www.de.schunk.com/Lehmann


52<br />

In Baden-Württemberg gibt<br />

es eine Vielzahl an<br />

attraktiven Studiengängen<br />

Studieren in<br />

nächster Nähe<br />

Sozialtherapeutische<br />

Gemeinschaften<br />

Weckelweiler e.V.<br />

Universität<br />

Pädagogische Hochschule<br />

Kunst- und Musikhochschule<br />

Akademie für Darstellende Kunst<br />

Filmakademie<br />

Popakademie<br />

Mannheim<br />

Hochschule für angewandte<br />

Wissenschaften<br />

Hauptsitz<br />

Heidelberg<br />

Standort<br />

Schwetzingen<br />

Duale Hochschule BW<br />

Präsidium<br />

Campus<br />

Nichtstaatliche<br />

Karlsruhe<br />

Hochschule<br />

Private Universität<br />

Pforzheim<br />

Kehl<br />

Offenburg<br />

Gengenbach<br />

Lahr<br />

Freiburg<br />

Lörrach<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

Bad<br />

Liebenzell<br />

Calw<br />

Mosbach<br />

Tübingen<br />

Rottenburg<br />

Horb<br />

Heilbronn<br />

Bad Mergentheim<br />

Künzelsau<br />

Schwäbisch Hall<br />

Ludwigsburg<br />

Aalen<br />

Schwäbisch Gmünd<br />

Stuttgart<br />

Hohenheim<br />

Heidenheim<br />

Esslingen<br />

Göppingen<br />

Nürtingen<br />

Geislingen<br />

Reutlingen<br />

Albstadt<br />

Furtwangen<br />

Trossingen Riedlingen<br />

Villingen-<br />

Schwenningen<br />

Sigmaringen<br />

Biberach<br />

Tuttlingen<br />

Weingarten<br />

Ravensburg<br />

Isny im Allgäu<br />

Konstanz<br />

Friedrichshafen<br />

Ulm<br />

Quelle: www.studieninfo-bw.de<br />

Wachsen<br />

und Lernen –<br />

<strong>Zukunft</strong><br />

ergreifen<br />

Verantwortliche<br />

Aufgaben<br />

übernehmen –<br />

Nachhaltige<br />

persönliche<br />

Entwicklung –<br />

Berufliche<br />

Orientierung –<br />

Sinnerfüllte<br />

Erfahrungen mit<br />

besonderen<br />

Menschen<br />

in der<br />

Gemeinschaft<br />

Sozialtherapeutische<br />

Gemeinschaften<br />

Weckelweiler e.V.<br />

Unser Angebot ab September <strong>2016</strong><br />

Ausbildung<br />

Heilerziehungspflege<br />

staatl. anerk., praxisintegriert, 3 Jahre,<br />

mit Vergütung, Unterkunft nach Bedarf<br />

FSJ, BFD, Vor- und<br />

Anerkennungspraktikum<br />

– ca. 40 Plätze in Werkstätten, Wohngruppen,<br />

Fahrdienst, Vertrieb, Bioladen,<br />

Landwirtschaft, Gärtnerei, Kreativbereich<br />

– Unterkunft nach Bedarf, Vergütung,<br />

sozialversichert<br />

geeignet für deutsche und ausländische<br />

Bewerber zur weiteren persönlichen<br />

sowie beruflichen Entwicklung und<br />

Qualifikation<br />

Infos, Rückfragen, Hospitationen, Bewerbungen ab sofort<br />

Bernhard Baumann-Ickes, Tel. 07954 - 970 136<br />

bbi@weckelweiler-gemeinschaften.de<br />

Heimstr. 10, 74592 Kirchberg/Jagst-Weckelweiler<br />

www.weckelweiler-gemeinschaften.de<br />

Infos, Rückfragen, Hospitationen, Bewerbungen ab sofort<br />

Bernhard Baumann-Ickes, Tel. 07954 - 970 136<br />

bbi@weckelweiler-gemeinschaften.de<br />

Heimstr. 10, 74592 Kirchberg/Jagst-Weckelweiler<br />

www.weckelweiler-gemeinschaften.de<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


54<br />

Jetzt geht‘s<br />

an die Uni!<br />

Die Hochschulen der Region<br />

haben viel zu bieten.<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

Wer studieren mag, muss dafür nicht in die<br />

Ferne gehen. Auch in der Region gibt es ein<br />

breites Angebot an Hochschulen, die nicht<br />

nur einen einwandfreien Ruf genießen, sondern<br />

auch ihr Studienangebot weiter und<br />

weiter ausbauen – sodass möglicherweise<br />

auch der richtige Studiengang für dich<br />

gleich um die Ecke wartet.<br />

Die Hochschule Heilbronn ist dabei die<br />

älteste. Mit heute rund 8300 Studierenden<br />

ist sie die größte Hochschule für Angewandte<br />

Wissenschaften in Baden-Württemberg.<br />

Sie wurde 1961 als Ingenieurschule gegründet.<br />

Heute liegt der Schwerpunkt auf den<br />

Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik.<br />

Angeboten werden an den Standorten<br />

Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch<br />

Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 47<br />

Bachelor- und Masterstudiengänge.<br />

Wer herausfinden mag, ob die Hochschule<br />

auch für das eigene Studium infrage<br />

kommt, der ist beim „Schnupperstudium“<br />

vom 29. bis 31. März richtig. Hier können<br />

Interessierte an den regulären Lehrveranstaltungen<br />

teilnehmen und hinter die Kulissen<br />

blicken.<br />

Duale Hochschulen gibt es in der Region<br />

gleich zwei: eine in Heilbronn, eine<br />

in Bad Mergentheim. Der Campus in Bad<br />

Mergentheim ist der DHBW in Mosbach<br />

angeschlossen. Eines haben die beiden<br />

Hochschulen trotz ihrer Entfernung zueinander<br />

gemeinsam: Hier werden Praxis<br />

und Theorie auf besondere Art und Weise<br />

vereint. In der Zeit, in der man nämlich<br />

nicht im Studium ist, ist man in einem Part-<br />

ner-Betrieb, um mitzuarbeiten und gezielt<br />

Einblicke in einen Beruf zu erlangen. Rund<br />

600 Studenten gibt es in Bad Mergentheim,<br />

in Heilbronn sind es etwa 1000.<br />

Wer die Dualen Hochschulen einmal<br />

kennenlernen möchte, hat natürlich auch<br />

hier die Möglichkeit dazu: Am 24. Juni von<br />

17 bis 22 Uhr öffnet die Heilbronner DHBW<br />

zur ersten Bewerbernacht ihre Pforten. An<br />

diesem Abend stellen sich in den Gebäuden<br />

auf dem Bildungscampus die Dualen Partner<br />

vor. Auf einer Stellenbörse gibt es die<br />

Möglichkeit, sich die letzten Studienplätze<br />

für das kommende Studienjahr zu sichern.<br />

Im Labor werden Experimente durchgeführt<br />

und ein Bewerbertraining macht fit<br />

für die Bewerbungsphase. Schnuppervorlesungen<br />

und Infoveranstaltungen gibt es<br />

obendrein.<br />

Am 7. und 8. Mai findet auch in Bad<br />

Mergentheim ein Tag der offenen Tür<br />

statt. Rund 20 Duale Partner präsentieren<br />

ihre Studienplätze und geben Hinweise,<br />

wie man sich bewerben sollte. Wer Fragen<br />

hat, kann sich bei Studierenden und<br />

Absolventen schlau machen – sie erzählen<br />

von ihrem Studium und geben interessante<br />

Tipps, worauf es im Studium an<br />

der DHBW Bad Mergentheim ankommt.<br />

Die Professoren erklären die Inhalte und<br />

Besonderheiten der vier Studienrichtungen,<br />

die am Campus Bad Mergentheim angeboten<br />

werden. Bei einer Laborführung kann<br />

ein Blick hinter die Kulissen geworfen<br />

werden.<br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

Mannschaftsspieler<br />

Gipfelstürmer<br />

Kein Job wie jeder andere:<br />

Azubi bei DB Schenker.<br />

Schatzmeister<br />

DB Schenker ist ein weltweit agierender Arbeitgeber. Als das Transport- und Logistik-<br />

Ressort der Deutschen Bahn suchen wir Jahr für Jahr begeisterte Mitarbeiter für mehr als<br />

2.000 Standorte in 130 Ländern, die mit uns grenzüberschreitend Menschen und Märkte<br />

bewegen. Egal welchen Hintergrund du hast, hier kannst du einsteigen, umsteigen,<br />

aufsteigen. Mit anderen Worten – Ein Job bei DB Schenker ist: Kein Job wie jeder andere.<br />

Für unseren Standort Ilsfeld suchen wir zum 1. September <strong>2016</strong> Auszubildende in den<br />

folgenden Berufen:<br />

Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (w/m)<br />

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Fachlagerist (w/m)<br />

Interessiert? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung. Schenker Deutschland AG,<br />

Anne Wagner, Robert-Kohlhammer-Straße 1, 74360 Ilsfeld, Tel.: 07062 9141 - 101,<br />

E-Mail: anne.wagner@dbschenker.com<br />

www.dbschenker.com/karriere<br />

Delivering solutions.<br />

Bewirb dich bei unserer<br />

Geschäftsstelle in Ilsfeld


56<br />

Und was<br />

studierst DU so?<br />

Nathalie Back (25)<br />

aus Nürnberg<br />

„Ich bin im ersten Semester BWL-Food Management<br />

an der DHBW Heilbronn. Mit meiner Ausbildung<br />

zum Koch und Küchenmeister passt das Studium<br />

perfekt zu mir. Später möchte ich im Einkauf<br />

oder in der Qualitätskontrolle arbeiten. Im Großen<br />

und Ganzen fühle ich mich wohl an der Hochschule.<br />

Die Ausstattung ist top, die Dozenten und Kommilitonen<br />

freundlich und umgänglich.“<br />

Oliver Loth (27)<br />

aus Bad Dürrenberg<br />

„Ich studiere an der Hochschule Heilbronn, am<br />

Campus in Künzelsau. Da bin ich für den Master<br />

Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement<br />

eingeschrieben. Für meine <strong>Zukunft</strong><br />

wünsche ich mir, meine Kompetenzen in einem<br />

künstlerischen und kreativen Arbeitsumfeld einzubringen.<br />

Deshalb habe ich mich für dieses Studium<br />

entschieden. Ich fühle mich sehr wohl hier.“<br />

Daniel Will (24)<br />

aus Feuerbach<br />

„Vor meinem Studium habe ich schon bei meinem<br />

Arbeitgeber gearbeitet. Dort wollte und möchte<br />

ich auch in <strong>Zukunft</strong> bleiben – aber ich möchte<br />

Karriere machen und in einer Führungsposition<br />

arbeiten. Deshalb habe ich mich für ein Studium<br />

in BWL-Konsumgüterhandel an der DHBW Heilbronn<br />

entschieden. Den Studiengang gibt es nur<br />

hier in Heilbronn. Inzwischen habe ich mich gut<br />

eingelebt und habe die Stadt so richtig kennengelernt.<br />

Ich habe neue Freunde gefunden und würde<br />

mich auf jeden Fall wieder für diesen Weg entscheiden.“<br />

Fotos: privat, DHBW Heilbronn, DHBW Mosbach<br />

Florian Bösch (21)<br />

aus Bad Friedrichshall<br />

„Ich mache ein Studium an der DHBW Mosbach, Campus<br />

Bad Mergentheim. Mein dualer Partner ist Aldi. Alle<br />

Aldi-Studenten haben mir diesen Campus empfohlen,<br />

weil die Betreuung so gut ist. Ich würde mich wieder<br />

dafür entscheiden.“<br />

lyk<br />

JETZT<br />

bewerben und<br />

Ausbildungsplatz<br />

für <strong>2016</strong> sichern !<br />

+++++++++++++++++++++++++++++++<br />

57<br />

„Mir hat Wirtschaft immer Spaß gemacht. Nach dem<br />

Abi fiel mir die Entscheidung für ein BWL-Studium<br />

leicht. Ich kann mir vorstellen, dass mir die Zusammenarbeit<br />

mit Mitarbeitern aus verschiedensten Unternehmensbereichen<br />

gefällt. Daher auch der Schwerpunkt<br />

Personal an der Hochschule Heilbronn, Campus<br />

Schwäbisch Hall. Hier gefallen mir die Lernatmosphäre<br />

und die Nähe zu den Dozenten.“<br />

Sandro Zoller (20)<br />

aus Heilbronn<br />

BERUFE MIT ZUKUNFT ...<br />

Ausbildung zum/zur ERZIEHER/-IN<br />

www.sozialakademie-uss.de<br />

Ausbildung zum/zur ALTENPFLEGER/-IN<br />

www.pflegeakademie-uss.de<br />

Etzelstr.34 | 74076 Heilbronn | 07131 15533 - 0<br />

info.hn@sozialakademie-uss.de | info.hn@pflegeakademie-uss.de<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


58<br />

Du hast dein Abi zwar in der Tasche, aber<br />

deinen Noten sind jenseits des Einserschnitts?<br />

Das macht die Zulassung zu deinem<br />

Lieblingsstudienfach zugegeben zwar<br />

nicht einfacher, dennoch musst du den Kopf<br />

nicht gleich in den Sand stecken. Es gibt das<br />

eine oder andere Hintertürchen, wie du mit<br />

etwas Glück doch noch an deinen Traumstudienplatz<br />

gelangst. Denn neben der klassischen<br />

Bewerbung an einer Universität gibt<br />

es noch verschiedene Alternativen.<br />

Die Nachfrage ist in vielen Studiengängen<br />

höher als das Angebot. Das führt<br />

dazu, dass manche Unis Bewerber ablehnen,<br />

weil der Zulauf einfach zu groß ist.<br />

Wenn du abgelehnt wirst, heißt das nicht<br />

automatisch, dass du keine Chance hast. Die<br />

Unis bieten in der Regel selbst schon eine<br />

Alternative an: Losverfahren heißt das Zauberwort.<br />

Natürlich gehört an dieser<br />

Stelle etwas Glück dazu, denn<br />

das Losverfahren gleicht ein bisschen<br />

der Lottoziehung. Der Zufall<br />

entscheidet, wer studieren darf.<br />

Eine andere Möglichkeit ist<br />

der Quereinstieg. Hier geht es<br />

darum, erst einmal einen Platz an<br />

der Uni zu ergattern – idealerweise in einem<br />

ähnlichen Fach, indem du Scheine zu absolvieren<br />

hast. Diese sollen später einmal zum<br />

Einsatz kommen, denn du musst sie für den<br />

neuen Studiengang anerkennen lassen. Ein<br />

Quereinstieg kann also nur bei Fächern funktionieren,<br />

die ähnliche Veranstaltungen im<br />

Lehrplan haben. Wenn du beispielsweise in<br />

Studieren<br />

auf Umwegen<br />

das Fach Psychologie einsteigen willst, solltest<br />

du aus einem Studiengang kommen, der<br />

psychologierelevante Vorlesungen bietet.<br />

Natürlich sind die beiden hier genannten<br />

Möglichkeiten eine Chance, um an deinen<br />

Traumplatz zu gelangen. Dennoch solltest<br />

du dich darauf nicht verlassen, sondern deinem<br />

Glück selbst auf die Sprünge helfen.<br />

Wenn du also in einem Studium durchstarten<br />

möchtest, indem es schwer ist einen<br />

Studienplatz zu kommen, hilft nur eins – im<br />

Vorfeld büffeln, büffeln, büffeln. lyk<br />

Foto: fotolia/lichtmeister<br />

Gestalte Deine <strong>Zukunft</strong> selbst!<br />

Mit den Bildungsangeboten des IB<br />

DER IB<br />

z Sozialwissenschaftl. Gymnasium<br />

z Kaufmännisches Berufskolleg<br />

z Berufsfachschule Kinderpflege<br />

z Berufsfachschule für Wirtschaft<br />

z VAB/VABO<br />

(Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf)<br />

Wir bieten:<br />

Internationaler Bund (IB)<br />

Berufliche Schulen Heilbronn<br />

Knorrstraße 4-8 . 74074 Heilbronn<br />

Tel. 07131 7809-0 . bz-heilbronn@internationaler-bund.de<br />

www.ib-schulen.de<br />

neu:<br />

kein Schulgeld<br />

z Ein engagiertes und aufgeschlossenes Lehrerteam<br />

z Große Auswahl an Schularten an einem Ort<br />

z Individuelle und intensive Betreuung durch kleine Klassen<br />

z Eine hohe Abschlussquote<br />

z Wertschätzung des Einzelnen<br />

DEINE ZUKUNFT<br />

Allgemeine Hochschulreife<br />

Fachhochschulreife<br />

Staatlich anerkannte/r<br />

Kinderpfleger/in<br />

Fachschulreife<br />

Hauptschulabschluss<br />

INFOABEND<br />

am 28.4. und 16.6.16<br />

18.30 Uhr in der Knorrstraße 8<br />

z Schulsozialarbeit - ein „offenes Ohr“ auch über den klassischen<br />

Schulbetrieb hinaus<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


60<br />

Don’t worry,<br />

be cool<br />

Für Bewerber mit Fachhochschulreife bieten<br />

acht Standorte der Dualen Hochschule<br />

Baden-Württemberg den sogenannten Studierfähigkeitstest<br />

an. Ein erfolgreiches Bestehen<br />

ist Voraussetzung für die Zulassung<br />

zum dualen Studium. In unserem Interview<br />

rät Katja Eickert, Studienberatung an der<br />

DHBW Heilbronn, zur Gelassenheit.<br />

Wie viel Zeit sollte man für den Test<br />

einplanen?<br />

Eickert: Der Test selbst ist ein einstündiger<br />

Computertest. Mit der Einrichtung des<br />

Computers und der Testauswertung sollte<br />

man zirka einen halben Tag einplanen, je<br />

nach Entfernung zum Test-Ort kann es auch<br />

einen ganzen Tag dauern.<br />

Wann stehen die Ergebnisse fest?<br />

Eickert: Die Auswertung erfolgt über den<br />

Computer. Häufig erhalten die Studienbewerber<br />

die Ergebnisse noch am gleichen<br />

Tag, manchmal wird das Ergebnis auch erst<br />

schriftlich nach einigen Tagen zugesendet.<br />

Wie sollte man an den Test herangehen?<br />

Eickert: Wichtig ist es, ruhig und gelassen<br />

zu bleiben und sich nicht unter Druck<br />

Foto: DHBW Heilbronn<br />

setzen lassen, wenn sich<br />

der Schwierigkeitsgrad der<br />

Aufgaben erhöht oder die<br />

Geschwindigkeit anzieht.<br />

Die positive Einstellung ist<br />

genauso wichtig wie die Fähigkeiten<br />

und Kenntnisse, die<br />

abgeprüft werden.<br />

Katja<br />

Eickert<br />

Wie sieht der Test aus?<br />

Eickert: Der Test ist – vereinfacht<br />

gesagt – ein dynamischer einstündiger<br />

Intelligenztest am Computer. Getestet<br />

werden mathematische, analytische und<br />

verbale Fähigkeiten mit einem anschließenden<br />

Persönlichkeitstest. Fachspezifische<br />

Fragen mit Bezug zur späteren Studienrichtung<br />

gibt es derzeit noch nicht. Die<br />

Beantwortung erfolgt im Multiple-Choice-<br />

Verfahren.<br />

61<br />

Kann man sich auf den Test<br />

vorbereiten?<br />

Eickert: Das Land Baden-Württemberg<br />

hat einen Orientierungstest<br />

eingeführt, den man<br />

auf www.was-studiere-ich.de finden kann.<br />

Dieser Test ist zwar für DHBW-Studenten<br />

nicht vorgeschrieben, bietet jedoch im<br />

zweiten Teil ebenfalls einen Test zu den<br />

kognitiven Fähigkeiten, den Interessenten<br />

absolvieren können.<br />

Wann hat man bestanden?<br />

Eickert: Beim Test kann eine Punktzahl<br />

von 1000 erreicht werden, zum Bestehen<br />

reichen 700 Punkte aus.<br />

Red.<br />

Unser Weg zum Abitur:<br />

• Wirtschaftsgymnasium<br />

• Biotechnologisches Gymnasium<br />

• Technisches Gymnasium<br />

• Ernährungswissenschaftliches Gymnasium<br />

• Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

Gewerbliche Schule<br />

Max-Eyth-Straße 9<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

0791 9551-10<br />

info@gbs-sha.de<br />

https://gbs-sha.de<br />

Kaufmännische Schule<br />

Max-Eyth-Straße 13-25<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

0791 9551-20<br />

sekretariat@kbs-sha.de<br />

www.kbs-sha.de<br />

B SZ<br />

Berufliche<br />

Schulen<br />

SSchulen<br />

SHA<br />

ZentrumS<br />

für Aus- und<br />

Weiterbildung<br />

• 6-jähriges Berufliches Gymnasium Ernährung – Soziales – Gesundheit<br />

Unser Weg zum Mittleren Abschluss:<br />

• 2-jährige Berufsfachschule (Gesundheit und Pflege, Hauswirtschaft und<br />

Ernährung, Elektrotechnik, Metalltechnik)<br />

• Wirtschaftsschule<br />

Sibilla-Egen-Schule<br />

Laccornweg 20-24<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

0791 9551-30<br />

sekretariat@sibilla-egen-schule.de<br />

www.sibilla-egen.de<br />

Wir entwicklen und produzieren Dosier-, Heißniet- und Imprägniermaschinen sowie Plasmasysteme. Weltweit.<br />

Gut ausgebildeter Nachwuchs ist für unseren Erfolg ausschlaggebend.<br />

Unsere jungen Talente von heute sind die Fach- und Führungskräfte von morgen. Bewirb Dich jetzt für eine<br />

abwechslungsreiche Ausbildung in einem internationalen und erfolgreichen Unternehmen.<br />

Ausbildungsplätze ab<br />

1. September 2017 bei bdtronic<br />

> Elektroniker/-in für Betriebstechnik<br />

> Fachkraft für Lagerlogistik<br />

> Industriekaufmann/-frau<br />

> Technische/-r Produktdesigner/-in<br />

> Industriekaufmann/-frau mit Zusatzqualifikation<br />

„Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen“<br />

> Industriemechaniker/-in<br />

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!<br />

bdtronic GmbH<br />

Sonja Kühlwein<br />

Lindenstraße 3<br />

97990 Weikersheim<br />

T +49 7934 104 - 0<br />

F +49 7934 104 - 371<br />

career@bdtronic.de<br />

www.bdtronic.de<br />

> Informatikkaufmann/-frau<br />

> Mechatroniker/-in<br />

Studienplätze ab<br />

1. Oktober 2017 bei bdtronic<br />

> Internationales Technisches<br />

Projektmanagement<br />

> Mechatronik<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


62<br />

Darauf kommt es an<br />

Um an einer Hochschule oder Universität<br />

studieren zu können, musst du gleich mehrere<br />

Voraussetzungen erfüllen. Die wichtigste<br />

ist, dass du eine Hochschulzugangsberechtigung<br />

vorweisen kannst – sprich,<br />

dass du dein Abi, Fachabi oder deine Fachhochschulreife<br />

geschafft hast. Dann stehen<br />

dir zunächst einmal nahezu alle Türen offen.<br />

Trotzdem solltest du die Augen bei der Suche<br />

nach einem Studienplatz offen halten.<br />

Denn manche Studienfächer haben zudem<br />

auch noch andere Anforderungen, die sie an<br />

ihre Studenten stellen.<br />

Ein Beispiel: gute Fremdsprachenkenntnisse.<br />

Dass du – neben Deutsch und<br />

Englisch – noch eine andere Sprache beherrschst,<br />

ist natürlich schon Voraussetzung<br />

für dein Abitur. Dennoch kann es passieren,<br />

dass manche Hochschulen eine Art Sprachtest<br />

mit dir machen, um herauszufinden, ob<br />

du die Sprache auch wirklich verstehst. Der<br />

Grund dafür ist simpel. Manche Lehrveranstaltungen<br />

werden entweder komplett oder<br />

zumindest in Teilen in einer fremden Sprache<br />

durchgeführt. Wenn du die Sprache also<br />

nur in Maßen kannst, ist die Gefahr einer<br />

Bauchlandung groß. Du solltest dich also<br />

auf jeden Fall vorher informieren, ob deine<br />

Seminare und Vorlesungen in Englisch oder<br />

einer anderen Sprache stattfinden.<br />

Auch für Studiengänge, in denen die<br />

Lektüre fremdsprachiger Literatur vorgesehen<br />

ist, sind Fremdsprachenkenntnisse<br />

erforderlich. So musst du in der Regel,<br />

wenn du Geschichtswissenschaften studieren<br />

magst, neben zwei modernen europäischen<br />

Sprachen, auch Latein können. Wann<br />

und wie du den Nachweis über die gefor-<br />

derten Sprachkenntnisse erbringen musst,<br />

das variiert von Hochschule zu Hochschule.<br />

Es kann sein, dass du den Sprachnachweis<br />

bereits vor dem eigentlichen Studium<br />

vorweisen musst – sozusagen als eine Art<br />

Zulassungsvoraussetzung. Andere müssen<br />

erst im Verlauf des Studiums erbracht<br />

werden.<br />

Eine andere beliebte Studienvoraussetzung<br />

ist ein Praktikum. Das sogenannte<br />

Pflichtpraktikum wird von der Hochschule<br />

in Länge und Art vorgegeben. Wenn du<br />

zum Beispiel Journalismus oder Kommunikationswissenschaften<br />

studieren möchtest,<br />

musst du für gewöhnlich zunächst ein<br />

sechs- bis achtwöchiges Praktikum in einer<br />

Redaktion oder PR-Agentur vorweisen. Andernfalls<br />

wird deine Bewerbung gar nicht<br />

angenommen. Damit sind deine Chancen<br />

auf deinen Studienplatz dahin. lyk<br />

Foto: 3dmavr/Fotolia<br />

Kreative Schule für kreative Köpfe!<br />

Besuchen Sie uns!<br />

5. April <strong>2016</strong> | Infoabend 18:30 – 20 Uhr<br />

9. – 11. Juni <strong>2016</strong> | IHK-HN Bildungsmesse<br />

16. Juli <strong>2016</strong> | Werkschau 10 – 13 Uhr<br />

Technisches Gymnasium**<br />

> Profil Gestaltungs- und Medientechnik<br />

> Neigungszug Journalismus,<br />

Sport, Bildende Kunst<br />

Wirtschaftsgymnasium**<br />

> Neigungszug Recht<br />

> Neigungszug Werbung /<br />

Eventmanagement<br />

Berufsfachschule Wirtschaft<br />

> Profil Soziales / Medien<br />

Berufsfachschule Mode und Design<br />

Berufsfachschule<br />

Farbe und Gestaltung<br />

Schulgeld<br />

ab 100 € / pro Monat*<br />

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AUF DER ÜBERHOLSPUR


64<br />

Herr Kreß, Sie betreuen Studierende.<br />

Kommt es häufig vor, dass junge Menschen<br />

im Studium unter Prüfungsangst leiden?<br />

Kreß: Fast jeder Studierende hat bereits Prüfungsangst<br />

erfahren. Dies ist eine natürliche<br />

Reaktion auf Situationen, in denen wir unser<br />

Wissen oder unsere Leistungsfähigkeit unter<br />

Beweis stellen müssen. Dadurch machen wir<br />

uns verletzbar. In den meisten Fällen werden<br />

diese Ängste nicht so mächtig, dass es zu Einschränkungen<br />

im Leistungsvermögen kommt.<br />

Welche Ratschläge geben Sie den Studenten?<br />

Kreß: Zunächst geht es darum, das Wesen<br />

der Prüfungsängste zu verstehen und diese<br />

als natürliche Reaktion zu akzeptieren. Hinzu<br />

kommen Strategien, die die negativen<br />

Symptome kontrollieren und die positiven<br />

Aspekte besser nutzbar machen. Anspannung<br />

in bestimmtem Maß kann hilfreich<br />

sein, Höchstleistungen zu vollbringen.<br />

Was können sie tun, damit die Angst nicht zu<br />

mächtig wird?<br />

Kreß: Die psychologische Forschung<br />

hat gezeigt, dass Prüfungsängste sehr gut<br />

durch Lernprozesse überwunden werden<br />

können und stellt dafür viele wirkungsvolle<br />

Strategien bereit. Zunächst geht es um<br />

eine Analyse der Gedanken und inneren<br />

Selbstbewertungen, um deren destruktives<br />

Potenzial zu erkennen. Zusätzlich können<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

PANIK vor<br />

Prüfungen?<br />

Diplom-Psychologe Volker Kreß<br />

vom Studentenwerk Heidelberg<br />

gibt Ratschläge.<br />

Entspannungsmethoden wie autogenes<br />

Training erlernt werden, um die körperliche<br />

Anspannung zu verringern. Sehr wichtig ist<br />

ebenfalls eine gute Vorbereitung, das heißt<br />

ausreichend und effektiv zu lernen. Hierfür<br />

ist es auch ratsam, die darauf spezialisierten<br />

Lernberatungen der Hochschulen aufzusuchen.<br />

Panik und Angst während einer Prüfung können<br />

die gute Note versauen. Wie kann man<br />

sich während der Prüfung wieder beruhigen?<br />

Kreß: Wenn die Panik in der Prüfung zu<br />

groß wird und ein „Blackout“ einsetzt ist es<br />

ratsam, den Stift einige Minuten beiseite zu<br />

legen. Es sollte versucht werden, bewusst<br />

und ruhig zu atmen, da in Angstsituation<br />

reflexhaft sehr schnell und viel Sauerstoff<br />

eingeatmet wird, was die innere Erregung<br />

verstärkt oder sogar steigert. Im Anschluss<br />

ist es hilfreich, mit der einfachsten Aufgabe<br />

weiter zu machen, um sich möglichst ein<br />

Erfolgserlebnis zu schaffen und Vertrauen in<br />

die eigenen Fähigkeiten wiederzugewinnen.<br />

Wenn jemand bereits in der Schule große<br />

Angst vor Prüfungen hat, würden Sie ihm<br />

von einem Studium abraten?<br />

Kreß: Auf keinen Fall, da es viele hilfreiche<br />

Strategien gegen Prüfungsängste gibt.<br />

Ich würde immer raten, sich vor Ort Hilfe<br />

bei der Bewältigung der Ängste zu suchen.<br />

Foto: fotolia/VIGE.co<br />

Wie entsteht Prüfungsangst?<br />

Kreß: Prüfungsangst entsteht im Kopf. Sie<br />

tritt in allen Situationen auf, in denen Leistung<br />

gezeigt werden soll, die anschließend<br />

bewertet wird. Die Prüfungsangst richtet<br />

sich auf diese Bewertung. Psychologisch<br />

lassen sich mehrere Ebenen unterscheiden.<br />

Die Ebene der Vorstellungen, also Gedanken<br />

und Bewertungen, die Ebene der physiologischen<br />

Reaktionen und die Ebene des<br />

motorischen Verhaltens. Wenn diese in destruktiver<br />

Weise zusammenspielen, wird die<br />

Prüfungsangst übermächtig und beeinträchtigt<br />

das Leistungsvermögen.<br />

Ist es besser mit der eigenen Prüfungsangst<br />

offen umzugehen? Oder sollte man das Thema<br />

besser nicht an die große Glocke hängen?<br />

Kreß: Prüfungsängste kennen fast alle<br />

Studierenden, sodass ein offener Umgang<br />

Gemeinsam überlegt handeln<br />

Wir suchen für 2017 junge Menschen mit eigenständiger Arbeitsweise,<br />

Identifikations- und Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit und Tatkraft:<br />

Studium<br />

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Maschinenbau<br />

Wirtschaftsingenieurwesen<br />

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Studiengang Elektrotechnik<br />

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG<br />

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65<br />

damit durchaus entlasten kann. Die Erkenntnis,<br />

dass man nicht der Einzige ist,<br />

der Prüfungsängste hat, ist in der Regel eine<br />

große Erleichterung.<br />

Einmal Prüfungsangst – immer Prüfungsangst?<br />

Oder kann sich die Angst nach einiger<br />

Zeit wieder legen?<br />

Kreß: Die psychologische Forschung zeigt<br />

eindeutig, dass Prüfungsängste bewältigt<br />

werden können und ein positiver Umgang<br />

damit erlernt werden kann. Hierfür sind die<br />

psychologischen Beratungsstellen für Studierende<br />

gute Anlaufstellen. Auch gibt es<br />

gute Selbsthilfebücher, wie das Buch „Prüfungsangst<br />

besiegen“ von der Diplom-Psychologin<br />

Helga Knigge-Illner.<br />

Interview: Anja Gladisch<br />

Ausbildung<br />

• Elektroniker/-in<br />

• Fachkraft für Lager logistik<br />

• Industrieelektriker/-in<br />

• Industriekauffrau/-mann<br />

• Maschinen- und Anlagenführer/-in<br />

• Technische/r Produktdesigner/-in<br />

• Verfahrensmechaniker/-in<br />

• Werkzeugmechaniker/-in<br />

• Zerspanungsmechaniker/-in<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


66<br />

67<br />

du das dennoch nicht schaffen, kannst du<br />

die Ausbildung leider nicht beenden. Also<br />

solltest du dich spätestens beim dritten Mal<br />

anstrengen. Wenn du weißt, dass es in bestimmten<br />

Fächern bei dir hapert, hol dir Hilfe.<br />

Nachhilfe zu nehmen ist keine Schande.<br />

So kannst du in Ruhe fragen stellen und den<br />

Stoff pauken.<br />

Wenn du beim Studium durch eine Prüfung<br />

fällst, ist die Situation etwas anders.<br />

Hier gibt es, je nach Hochschule, teilweise<br />

unterschiedliche Prüfungsordnungen. Die<br />

solltest du spätestens nach der verpatzten<br />

Prüfung genau lesen und dich darüber informieren.<br />

Es gibt zwar die Variante, dass<br />

du Prüfungen beliebig häufig wiederholen<br />

kannst, aber die ist selten. Meistens hast du<br />

zwei bis drei Versuche. An manchen Unis<br />

hast du dann noch die Chance, in einer<br />

mündlichen Prüfung zu punkten. Aber das<br />

variiert eben. Deswegen ist es im Studium<br />

– wie auch in der Ausbildung – ratsam, die<br />

Prüfungen ernst zu nehmen und im Vorfeld<br />

ordentlich zu pauken. Anja Gladisch<br />

Prüfung vergeigt?<br />

Das kann passieren<br />

Hallenbau – Brückenbau – Kreativbau – Brettschichtholz<br />

Einen schlechten Tag gehabt? Nicht genug<br />

gelernt? Oder einfach mal versemmelt? So<br />

ist es jetzt halt. Nun gilt es, das Beste daraus<br />

zu machen.<br />

Bei der Ausbildung ist deine wichtigste<br />

Prüfung deine Abschlussprüfung. Auf die<br />

wirst du während der gesamten Lehre vorbereitet.<br />

Natürlich hast du auch schon zwischendurch<br />

immer wieder Prüfungen, aber<br />

die wirklich ausschlaggebende ist eben die<br />

eine am Ende. Wenn du die vergeigst, ist<br />

das natürlich ärgerlich. Sollte auch – wenn<br />

irgendwie möglich – vermieden werden.<br />

Aber es kann eben passieren und dann hilft<br />

es auch nicht, dass man sich ärgert. Also,<br />

Kopf hoch und nach vorne schauen.<br />

Denn viel Schlimmes blüht dir nicht.<br />

Dein Ausbildungsbetrieb wird natürlich informiert.<br />

Das ist keine schöne Situation und<br />

du wirst ganz sicher darauf angesprochen.<br />

Vielleicht ist dein Chef auch enttäuscht.<br />

Aber keiner darf dir deswegen kündigen.<br />

Das ist doch schon mal eine gute Nachricht.<br />

Du hast danach die Möglichkeit, deinem<br />

Chef und auch in der Berufsschule zu zeigen,<br />

was wirklich in dir steckt.<br />

Die Ausbildung darf um maximal ein<br />

Jahr verlängert werden. Das bietet dir viel<br />

Zeit, um die Prüfung zu wiederholen. Zwei<br />

Mal darfst du das machen. Das sind also<br />

insgesamt drei Chancen – eine davon wirst<br />

du mit Sicherheit nutzen können. Solltest<br />

Foto: fotolia/kzenon<br />

Azubi<br />

gesucht<br />

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AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


68<br />

Hausarbeiten<br />

leicht gemacht<br />

Die erste Hausarbeit an der Uni steht an<br />

und du hast noch nie eine wissenschaftliche<br />

Arbeit verfasst? Keine Panik, auch das ist<br />

machbar – mit der richtigen Vorbereitung.<br />

Die wichtigsten Aufgaben im Vorfeld<br />

der Hausarbeit sind zunächst die Suche<br />

nach einem Thema und die Entwicklung einer<br />

Fragestellung, unter die du dein Thema<br />

später gezielt stellen möchtest. „Was soll<br />

die Aussage meiner Arbeit sein?“, diese<br />

Frage sollte bei dir immer wieder präsent<br />

sein. Beachte: Eine gute Fragestellung sollte<br />

inhaltlich begrenzt sein, sodass eine Richtung<br />

klar wird und du deine Argumentation<br />

danach ausrichten kannst. Machst du das<br />

nicht, besteht die Gefahr, dass es inhaltlich<br />

ausufert und du dich in deiner Argumentation<br />

verlierst. Dafür hast du weder Platz, noch<br />

wollen das deine Dozenten lesen. Wenn du<br />

unsicher bist, ob Thema und Fragestellung<br />

gut gewählt sind, sprich mit deinem Dozenten<br />

– er kann dir sicher weiterhelfen.<br />

Und selbst wenn dir nicht sofort eine<br />

Fragestellung ins Auge springt, sondern dir<br />

nur ein Thema einfällt: Bleib cool. Fragestellungen<br />

entwickeln sich auch aus dem<br />

Forschungskontext. Umso wichtiger ist<br />

jedoch, dass du dich rechtzeitig mit deinem<br />

Thema vertraut machst. Was du bei<br />

der Vorbereitung auf keinen Fall vergessen<br />

solltest, ist die Auswahl an passender Literatur.<br />

Wichtig dabei ist, dass es sich um in<br />

deinem Studienfach anerkannte Arbeiten<br />

handelt. Zeitungsartikel und Co. sind dabei<br />

meist keine Hilfe, da sie sich nicht auf<br />

wissenschaftlich fundierte Aussagen stützen<br />

müssen. Hier gilt: Vorsicht ist die Mutter<br />

der Porzellankiste. Auch die Aktualität der<br />

ausgewählten Werke ist von großer Bedeutung.<br />

Das Buch stammt beispielsweise aus<br />

den 1950ern? Lass – wenn es sich nicht um<br />

ein absolutes Standardwerk handelt, das jeder<br />

Studierende deines Fachs im Buchregal<br />

haben sollte – im Zweifel lieber die Finger<br />

davon. Schau hingegen, ob dieses Buch<br />

nicht in einer neueren Auflage verfügbar ist.<br />

Nicht vergessen: Alles, was du von einem<br />

anderen Autor übernimmst, muss zitiert<br />

werden – alles andere gilt als Plagiat.<br />

Dann geht es ans Eingemachte: Um<br />

zunächst Struktur ins Chaos zu bringen,<br />

mach eine Gliederung. Damit kannst du<br />

dein Konzept auf die Probe stellen und<br />

testen, ob der rote Faden der Arbeit eingehalten<br />

wird. Beim Verfassen solltest du<br />

darauf achten, dass du in einem guten und<br />

sicheren Deutsch oder einer anderen Sprache<br />

schreibst. Das heißt, dass du auf Grammatik<br />

und Orthographie, also Zeichensetzung,<br />

achten solltest. Vom Stil her solltest<br />

du dich für eine klare und wissenschaftliche<br />

Ausdrucksform entscheiden. Saloppe oder<br />

emotionale Formulierungen gehören nicht<br />

in eine wissenschaftliche Arbeit.<br />

Außerdem braucht deine Hausarbeit<br />

einige Bestandteile: Deckblatt, Inhaltsverzeichnis,<br />

Einleitung, Hauptteil, Schlussbetrachtungen,<br />

Fußnoten und ein Quellenverzeichnis<br />

müssen auf jeden Fall dabei sein.<br />

Optional können auch ein Abkürzungs- und<br />

Abbildungsverzeichnis, Statistiken und Tabellen<br />

vorkommen.<br />

lyk<br />

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AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


70<br />

71<br />

Student muss<br />

man sein<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

So schön das Studentenleben auch sein<br />

mag, am Ende vom Semester rufen doch<br />

immer wieder Klausuren und Abgaben.<br />

„Ohweh, Prüfungsphase“, heißt es dann.<br />

Während das erste Semester eher<br />

„easy going“ für mich war, fordert mich<br />

das zweite deutlich mehr heraus. Das Tempo<br />

zieht an. Den Herbst über produziere<br />

ich Beiträge für unser Hochschulmagazin.<br />

Von Themenfindung über Produktion bis<br />

hin zur Schlusskonferenz – ich erlebe alle<br />

Abläufe einer Redaktion. Und gleichzeitig<br />

gibt es Referate vorzubereiten. Ich habe<br />

zu tun.<br />

Die Weihnachtsferien sind eine kurze<br />

Verschnaufpause – oder die Ruhe vor dem<br />

Sturm. Im Januar stehen gleich mehrere Abgaben<br />

an: ein Social-Media-Konzept sowie<br />

ein Semesterbericht. Gleichzeitig soll ich<br />

auch noch drei Prüfungen vorbereiten. Mit<br />

To-Do-Listen und Post-Its fühle ich mich<br />

gut gewappnet für die kommenden vier nervenaufreibenden<br />

Wochen. Ab und an habe<br />

ich einen Durchhänger, will nach einem langen<br />

Uni-Tag lieber zum Sport gehen oder<br />

mit meinen Mitbewohnern abhängen.<br />

Die Wochenenden verbringe ich damit,<br />

Zusammenfassungen zu schreiben und<br />

Karteikarten vollzukritzeln. Social Life?<br />

Fehlanzeige! In den langen Mittagspausen<br />

lernen Kommilitonen und ich gemeinsam,<br />

das motiviert. Und ich merke schnell, Zeitmanagement<br />

ist das A und O. Meine perfektionistische<br />

Ader steht mir da ab und an im<br />

Weg. Ich brauche für Aufgaben länger als<br />

gedacht. Vom Bett vor den Laptop und wieder<br />

zurück. Mein Lebensmittelpunkt spielt<br />

sich gefühlt nur vor Bildschirmen ab. Mir<br />

fehlt der sportliche Ausgleich, ausgewogene<br />

Ernährung und frische Luft, aber ich will<br />

nicht jammern.<br />

Alles in allem sehe ich den Prüfungen<br />

gelassen entgegen. Das rede ich mir<br />

zumindest ein. Freunde und ich motivieren<br />

uns gegenseitig, denn allen Einzelkämpfern<br />

zum Trotz durchleben wir schließlich<br />

das gleiche. Ich lerne, wie wichtig es ist,<br />

auf meine eigenen Stärken zu vertrauen. Es<br />

zählt nicht, was die Anderen machen. Und<br />

dann ist es auch schon da, das letzte Wochenende<br />

vor einer anstrengenden Woche.<br />

Drei Prüfungen in fünf Tagen. Ich habe alle<br />

Gruppenarbeiten und Projekte abgegeben<br />

Valentina studiert<br />

in Stuttgart.<br />

Foto: privat<br />

und den Kopf frei für Informatik, Mediensysteme<br />

und Kommunikationswissenschaften.<br />

Letzte Kraft tanke ich bei einem Abend<br />

mit Freunden und auf dem Laufband im<br />

Fitnessstudio. Das Wochenende power ich<br />

noch einmal durch.<br />

Montag, 10 Uhr: Die erste Prüfung<br />

steht an. Meine volle Konzentration liegt<br />

auf dieser Klausur, schließlich ist sie mein<br />

zweiter Versuch. Ich bin nervös, aber am<br />

Ende hat sich die Anstrengung gelohnt,<br />

ich bestehe. Für die kommenden Tage rede<br />

ich mir Ruhe und Gelassenheit ein, aber so<br />

richtig funktionieren will es nicht. Etwas<br />

zerknirscht rufe ich meine Eltern an und<br />

hole mir seelischen Zuspruch. Müde und<br />

gestresst schlafe ich früh ein. Gefühlschaos<br />

© Fotolia<br />

pur. Meine Gedanken schwanken zwischen<br />

Motivation und Druck. Freitag 15.30 Uhr:<br />

Ich bin happy. Alle drei Prüfungen geschrieben.<br />

Eine Hausarbeit muss noch zu Papier<br />

gebracht werden.<br />

Mitte Februar kann ich mich dann endlich<br />

entspannt zurücklehnen. Ich hab das<br />

zweite Semester gemeistert. Wie gut, wird<br />

sich später zeigen. Ich bin unheimlich gespannt<br />

auf die Ergebnisse und mein Herz<br />

flattert doch immer ein wenig, wenn ich<br />

die Internetseite mit den Noten aufrufe. Am<br />

Ende der Prüfungen bin ich aber auch eines:<br />

pleite. So ist das wohl, wenn man lernt und<br />

kaum Zeit zum Arbeiten hat. Und da sagt<br />

noch einer, „Student sollte man sein“.<br />

Valentina Kress<br />

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AUF DER ÜBERHOLSPUR


72<br />

Rohre verlegen –<br />

Justin Adam wird<br />

Klempner<br />

73<br />

Für Justin Adam stand schon immer fest,<br />

dass er nach der Schule auf jeden Fall einen<br />

handwerklichen Beruf erlernen möchte.<br />

Von Kindesbeinen an hatte er Spaß daran,<br />

handwerklich tätig zu sein, erzählt der<br />

17-Jährige heute: „Ich habe im Garten beispielsweise<br />

eine Hütte gebaut.“ Seine ideale<br />

Lehre hat der Unterheimbacher bereits<br />

gefunden. Er macht eine Ausbildung zum<br />

Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung<br />

und Klimatechnik bei der Firma Müller<br />

Haustechnik in Öhringen und ist derzeit im<br />

zweiten Lehrjahr.<br />

Einst waren die Gebiete Sanitär und<br />

Heizung getrennt, inzwischen sind die beiden<br />

Bereiche vereint. Justin mag die Vielfalt<br />

seines Berufes. „Es ist abwechslungsreich,<br />

da man immer mit anderen Werkstoffen<br />

und Rohren arbeitet.“ Zu den<br />

umfangreichen Aufgaben des Anlagenmechanikers<br />

gehören etwa die<br />

kontrollierte Be- und Entlüftungen<br />

von Räumen, das Warten von<br />

Heizungen und Installieren<br />

„Ich wollte für die<br />

Ausbildung unbedingt<br />

in dieses Unternehmen.“<br />

von versorgungstechnischen<br />

Systemen, Ausstattung von Bädern<br />

und Verlegen von Rohren.<br />

Die Lehre dauert dreieinhalb Jahre.<br />

„Das erste Lehrjahr ist Vollzeitunterricht.“<br />

Ab dem zweiten Jahr beginnt die<br />

duale Ausbildung in der Firma mit dem<br />

Besuch der Berufsschule, die als Blockunterricht<br />

an der Wilhelm-Maybach-Schule<br />

angelegt ist. Um einen Ausbildungsplatz<br />

zu bekommen, muss man einen Abschluss<br />

der Realschule oder Werkrealschule<br />

vorweisen. Außerdem sollte der<br />

künftige Lehrling in Mathe mindestens eine<br />

drei haben, da in der Berufsschule Berechnungen<br />

auf ihn oder sie zukommen.<br />

„Wer diese Ausbildung machen möchte,<br />

sollte sich auch für den Beruf interessieren<br />

und handwerklich geschickt<br />

sein“, sagt Justin. Er rät<br />

Interessierten, zunächst ein Praktikum<br />

in einem Betrieb zu machen,<br />

damit man feststellt, ob man überhaupt<br />

Spaß daran hat. „Das ist<br />

für beide Seiten wichtig.“ Die<br />

beruflichen Aussichten sind<br />

gut, da es einen hohen Bedarf<br />

an Anlagentechniker<br />

für Sanitär, Heizung und<br />

Klimatechnik gibt. Seine<br />

Firma biete jährlich<br />

Ausbildungsplätze an.<br />

Foto: Tanja Capuana<br />

Der Azubi hat bei seinem Ausbilder<br />

2013 bereits ein Praktikum gemacht.<br />

Anschließend hat er dort öfter<br />

einen Ferienjob übernommen. „Das hat<br />

mir viel Spaß gemacht“, erzählt er und<br />

sagt weiter: „Deshalb wollte ich für<br />

die Ausbildung unbedingt in dieses Unternehmen.“<br />

Aktuell arbeitet der 17-Jährige bei einem<br />

Projekt mit, das die Gemeinde Pfedelbach<br />

in Auftrag gegeben hat. Seine Firma<br />

ist für die Beheizung und Klimatisierung<br />

der neuen Gemeindehalle zuständig. Unter<br />

Aufsicht seines Gesellen verlegt Justin dort<br />

Heizleitungen und verschweißt dafür unter<br />

anderem Schwarzrohre in der Halle. Was<br />

ihm an seiner Arbeit ebenfalls gut gefällt,<br />

sei nicht zuletzt das Ergebnis seines Tuns:<br />

„Man sieht abends, was man geschafft hat.“<br />

Tanja Capuana<br />

DURCHSTARTER


74<br />

75<br />

Draußen – egal,<br />

bei welchem Wetter<br />

Nico Leitz hat seinen Traumberuf gefunden:<br />

Der 16-Jährige ist Auszubildender zum<br />

Straßenwärter. Im September vergangenen<br />

Jahres hat der Dahenfelder seine Lehre<br />

beim Landratsamt begonnen. Zuständig ist<br />

für ihn das Amt für Straßen und Verkehr des<br />

Landratsamtes Heilbronn.<br />

Der junge Mann arbeitet in der Straßenmeisterei<br />

Neuenstadt. Das ist eine der vier<br />

Straßenmeistereien im Landkreis. „Man<br />

hat immer Abwechslung“, sagt er. Zu seinen<br />

vielseitigen Aufgaben gehören nämlich<br />

unter anderem im Sommer das Gras mähen,<br />

das Leeren von Schächten an der Straße, damit<br />

das Wasser abfließen kann und andere<br />

Bau- und Instandhaltungsarbeiten an den<br />

Straßen oder Gebäuden. Straßenwärter räumen<br />

Unfallstellen und überwachen die Verkehrssicherheit.<br />

Zudem kümmern sie sich<br />

um die Gehölzpflege von Bäumen, schneiden<br />

Hecken und pflegen Grünflächen.<br />

Und im Winter, wenn es schneit,<br />

schippen Nico und seine Kollegen Schnee<br />

und streuen Salz, damit die Gehwege und<br />

Fahrbahnen nicht zu rutschig werden. Auch<br />

das Aufstellen von Schildern, etwa wenn<br />

Straßen wegen einer Baustelle umgeleitet<br />

werden müssen, ist Aufgabe der Straßenmeisterei.<br />

Auch das Sammeln von Unrat<br />

gehört zu seinem Beruf. „Wir schützen die<br />

Natur vor Müll“, erklärt der Lehrling diese<br />

Aufgabe.<br />

Nico schätzt an seinem Beruf, dass er<br />

den Großteil der Zeit im Freien verbringt.<br />

Schon sehr früh war ihm klar, dass er nach<br />

DURCHSTARTER<br />

Eine seiner vielfältigen<br />

Aufgaben an der frischen<br />

Luft: Grünflächen pflegen.<br />

der Schule nicht im Büro arbeiten wollte.<br />

„Ich bin schon als Kind immer gern draußen<br />

in der Natur gewesen“, erzählt er. Er half<br />

etwa seinem Großvater in dessen Landwirtschaft.<br />

Ein Bekannter von Nico ist Schäfer.<br />

Ihm ging er gern zur Hand, wenn dieser mit<br />

seinen wolligen Tieren stundenlang unterwegs<br />

war. Da ihm die Arbeit an der frischen<br />

Luft viel Freude bereitet, hat er schon lange<br />

eine Ausbildung zum Straßenwärter machen<br />

wollen.<br />

Foto: Tanja Capuana<br />

Praktikum<br />

in den<br />

Schulferien!<br />

Voraussetzung für den Beruf ist ein<br />

Hauptschulabschluss. Drei Jahre dauert<br />

dann die Ausbildung, bei der die Auszubildenden<br />

auch einen Lkw-Führerschein<br />

machen. Die Berufsschule findet als Blockunterricht<br />

in Nagold statt. Für den Beruf<br />

müsse man unbedingt wetterfest sein, sagt<br />

Nico. „Wir stehen während der Arbeit bei<br />

30 oder 40 Grad in der Sonne“, ergänzt der<br />

16-Jährige. Und auch im frostigen Winter<br />

sind die Straßenwärter im Freien unterwegs.<br />

„Weder extreme Hitze noch Kälte<br />

sollte den Interessenten etwas ausmachen“,<br />

so der Azubi. Mitbringen sollte man außerdem<br />

handwerkliches Geschick und technisches<br />

Verständnis. Denn als Straßenwärter<br />

fahre man mit Unimogs und arbeite mit<br />

unterschiedlichen Geräten wie Freischneidern<br />

und Kehrmaschinen. Nico fügt hinzu:<br />

„Wenn eine Maschine kaputt geht, sollte<br />

man zuerst selbst schauen, ob man sie wieder<br />

reparieren kann.“ Tanja Capuana<br />

Mit über 100 Mitarbeitern produziert AKM auf hohem<br />

Niveau Kunststoffspritzteile und elektrische Anschlusskomponenten<br />

für Mess-, Steuer- und Regeltechnik,<br />

Automobilbau, Medizintechnik und viele andere Branchen.<br />

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Tatjana Hertlein | 74572 Blaufelden<br />

karriere@akm-kunststofftechnik.de<br />

www.akm-kunststofftechnik.de<br />

DURCHSTARTER


76<br />

Keine Angst vor dem<br />

Wurf ins kalte Wasser<br />

Vinzenz Przybilke macht beim<br />

Deutschen Roten Kreuz eine<br />

Ausbildung zum Notfallsanitäter.<br />

Wer sich für den Beruf des Notfallsanitäters<br />

entscheidet, muss etwas aushalten können<br />

– körperlich und seelisch. Anstrengend<br />

und fordernd sei der Beruf, erzählt Vinzenz<br />

Przybilke, der in Schwäbisch Hall diesen<br />

Beruf lernt. Körperlich, weil man in Schichten<br />

arbeitet und Patienten im Tragetuch<br />

oder auf der Bahre tragen muss. Seelisch<br />

verlangt der Beruf natürlich mit den Bildern,<br />

mit denen man bei Unfällen konfrontiert<br />

wird, einiges ab. „Wenn man Pech hat,<br />

wird man gleich bei seinem ersten Einsatz<br />

ins kalte Wasser geschmissen und bekommt<br />

einen schlimmen Autounfall zu sehen“, sagt<br />

der 22-Jährige. Man könne alles Fachliche<br />

in dem Beruf lernen, nicht aber wie man mit<br />

diesen Erlebnissen umgeht. Nach solchen<br />

Einsätzen hat man aber Gelegenheit zum<br />

Gespräch mit einem Betreuer.<br />

DURCHSTARTER<br />

Jeder Auszubildende hat einen Mentor,<br />

der während der Einsätze dabei ist. Er<br />

erklärt Abläufe, wenn Zeit ist, während der<br />

Versorgung des Patienten, ansonsten hinterher.<br />

Man werde langsam an die Tätigkeit<br />

herangeführt, und „lernt es von der Pike<br />

auf“, so Vinzenz.<br />

Auch in der Schule in Ellwangen lernt<br />

man ausschließlich zweckgebunden. Fächer<br />

wie Mathe und Deutsch fallen weg, stattdessen<br />

gibt es Lernfelder. Neulich hatten sie<br />

den Umgang mit behinderten Menschen, davor<br />

das Thema Bauch. Die Ausbildung gliedert<br />

sich in drei Bereiche: Schule, Rettungswache<br />

und Klinik. Blockweise verbringen<br />

die Azubis ihre Ausbildungszeit dort.<br />

In der Rettungswache hat er jeweils<br />

Zwölf-Stunden-Schichten, Tag oder Nacht.<br />

Meist drei Tage am Stück, dann kommt<br />

Foto: Sonja Alexa Schmitz<br />

Mit 300 Mitarbeitern betreut die Hohenloher<br />

Seniorenbetreuung gGmbH in acht Senioreneinrichtungen<br />

ca. 450 ältere Menschen.<br />

77<br />

ein Wechsel. Die Schicht beginnt mit dem<br />

Check des Fahrzeuges. Es muss bestückt,<br />

gesäubert und desinfiziert werden. In der<br />

Rettungswache müssen Material sowie<br />

Medikamente bestellt und die<br />

Kleidung eingeräumt werden. Wie<br />

viele Einsätze gefahren werden,<br />

ist ganz unterschiedlich. „Es sind<br />

selten zu viele und selten zu wenig“,<br />

so der Azubi. Wenn nichts<br />

zu tun ist, dann lernt er. Es gibt viel<br />

Lernstoff. Der Notfallsanitäter, ein neu geschaffener<br />

Beruf, der den Rettungssanitäter<br />

ablöst, hat viel Verantwortung. Er sorgt für<br />

die medizinische Erstversorgung inklusive<br />

Medikamentengabe und assistiert bei der<br />

ärztlichen Notfall- und Akutversorgung. Außerdem<br />

stellt er die Transportfähigkeit von<br />

Patienten sicher und überwacht deren medizinischen<br />

Zustand während des Transports.<br />

In der Klinik lernt er die Abläufe<br />

in der Notaufnahme kennen und kommt Einblicke in die Anästhesie.<br />

betiefen.<br />

Außerdem lerne man dort Ziel ist es, die Kenntnisse medizinischer<br />

Maßnahmen, die nach der<br />

Erstversorgung kommen, zu ver-<br />

die<br />

Kommunikation mit den Patienten.<br />

„Für diesen Beruf muss man eigentlich<br />

von allem ein bisschen können“, resümiert<br />

Vinzenz. „Man muss flexibel reagieren, belastbar<br />

sein, mit Menschen umgehen können<br />

und nicht empfindlich sein gegenüber<br />

Gerüchen.“ Sonja Alexa Schmitz<br />

Altenpflege – meine <strong>Zukunft</strong><br />

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Ausbildungsstätten in<br />

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Weitere Informationen: www.hohenloher-seniorenbetreuung.net<br />

Ansprechpartner: Frank Ebert, Heimleitung<br />

Tel.: 07942 94672-160<br />

frank.ebert@hohenloher-seniorenbetreuung.net<br />

Wir pflegen Leben!<br />

DURCHSTARTER


78<br />

Der REIZ<br />

des Verkaufens<br />

Keanu Häuslein lernt Einzelhandelskaufmann<br />

bei Zweirad Zügel in Schwäbisch Hall.<br />

Im Büro sitzen wollte er nicht – das war dem<br />

19-Jährigen schon früh klar. Mit Menschen<br />

wollte er zu tun haben. Seit einem halben<br />

Jahr ist er nun in der Ausbildung im Haller<br />

Fahrradgeschäft. „Bis zum Jahreswechsel<br />

hatte ich schon 20 Räder verkauft“, erzählt<br />

er. Beraten und die Verkaufsgespräche ma-<br />

chen ihm am meisten Spaß. Wenn er dann<br />

sieht, wie die Kunden glücklich sind, wenn<br />

sie ihr Rad gefunden haben, dann weiß er,<br />

dass er den richtigen Beruf gewählt hat.<br />

Er hat sich nach der zweijährigen<br />

Berufsfachschule mit dem Abschluss<br />

Mittlere Reife bei zirka zehn Stellen<br />

beworben. Die Anzeige von Zweirad<br />

Zügel fand er auf der Jobbörse<br />

des Arbeitsamtes. Er bewarb<br />

sich, arbeitete eine Woche<br />

auf Probe und in der Zeit<br />

war für beide Seiten<br />

schon klar, er wird der<br />

neue Azubi.<br />

Zweimal die Woche<br />

geht er in Hall zur Kaufmännischen<br />

Berufsschule. Er hat<br />

dort altbekannte Fächer wie<br />

Deutsch, Religion und Gemeinschaftskunde.<br />

Neu ist für ihn<br />

Betriebswirtschaftslehre. „Da<br />

muss man erst mal reinkommen“,<br />

sagt er. „Steuerung und<br />

Kontrolle“ heißt ein anderes Fach -<br />

„das ist so wie Mathe“, erklärt Keanu.<br />

DURCHSTARTER<br />

Natürlich hat er auch Informatik, lernt alle<br />

üblichen Computerprogramme und in Gesamtwirtschaft<br />

lernen sie etwas zu Versicherungen<br />

oder aus den Bereichen Recht und<br />

Gesetze. Er führt ein Berichtsheft, in das er<br />

täglich hineinschreibt, was er im Geschäft<br />

getan und gelernt hat. Wöchentlich<br />

wird es vom Chef unterschrieben.<br />

Die größte Herausforderung<br />

sei der offene Zugang zu den<br />

Kunden. Man dürfe nicht schüchtern<br />

sein, müsse Initiative<br />

zeigen, ein gewisses Selbstbewusstsein<br />

sollte vorhanden<br />

sein. Keanu hat<br />

bemerkt, dass er sich<br />

nun auch im Privaten<br />

anders verhält: Er<br />

habe seine Ausdrucksweise<br />

geändert, wählt<br />

seine Worte besser aus.<br />

Und er fühle sich reifer<br />

und selbstbewusster<br />

durch die Arbeit im Geschäft.<br />

Wenn er keine Kunden<br />

bedient, dann räumt er Ware<br />

um und zeichnet sie aus. Außerdem<br />

nimmt er Lieferungen<br />

an, vergleicht die Lieferscheine<br />

mit der Rechnung. Auch<br />

den Umgang mit der Kasse hat<br />

er am Anfang lernen müssen,<br />

Fotos: Sonja Alexa Schmitz<br />

aber das sei nicht sehr kompliziert gewesen.<br />

Immer wieder nimmt sich ein Kollege oder<br />

der Chef Zeit und erklärt ihm etwas zu den<br />

Rädern. Gerade bei den E-Bikes gebe es<br />

viel über Technik zu erfahren.<br />

Seine Kollegen in der Berufsschule lernen<br />

Einzelhandelskaufmann oder -frau bei<br />

Lebensmittelgeschäften, in Bekleidungsgeschäften,<br />

im Sanitätshaus oder auch an der<br />

Tankstelle. Von 21 Schülern haben zwei die<br />

Ausbildung bereits abgebrochen.<br />

Räder zu reparieren lernt Keanu in der<br />

Ausbildung nicht. Das machen die Mechaniker.<br />

Er macht nur die Reparaturannahme.<br />

Gerne wollte er in den Sportbereich, weil<br />

ihn das interessiert. Wenn er auch auf der<br />

Realschule nicht immer fleißig gewesen sei,<br />

jetzt habe er Lust auf Lernen und wolle seinen<br />

Job gut machen. Sonja Alexa Schmitz<br />

Eva und Malte: »Für uns – für andere«.<br />

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Ausbildung und Orientierung<br />

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79<br />

Kommst Du mit?<br />

DURCHSTARTER


80<br />

&<br />

Flamme<br />

für den Beruf<br />

„Wo stehst du? -<br />

Finde es heraus!“<br />

FSJ/ BFD<br />

Vorpraktikum<br />

Marc Fortwingel hat früh Feuer gefangen –<br />

für etwas, das für viele Jungen ein Traum<br />

ist: Feuerwehrmann zu sein. Das war auch<br />

bei Marc so. Als 12-Jähriger ist er der Freiwilligen<br />

Feuerwehr in Ilsfeld beigetreten –<br />

spätestens zu diesem Zeitpunkt hat ihn die<br />

Faszination daran nicht mehr losgelassen.<br />

„Viele meiner Freunde waren in der Freiwilligen<br />

Feuerwehr, mein Bruder auch – also<br />

wollte ich das auch machen“, erinnert sich<br />

Marc an seine Anfänge. Dass er diese Leidenschaft<br />

einmal zu seinem Beruf machen<br />

würde, das war allerdings nicht von vornherein<br />

klar. „Ich war schon immer technisch<br />

interessiert. Ein Job in einem solchen Umfeld<br />

war auch eine Alternative für mich“,<br />

erzählt der heute 25-Jährige, der sich nach<br />

seinem Schulabschluss für eine Ausbildung<br />

zum Anlagenmechaniker für Heizung, Sanitär<br />

und Klimatechnik – früher Flaschner genannt<br />

– entschieden hat. Die Ausbildung hat<br />

dreieinhalb Jahre gedauert und auch danach<br />

hat Marc in diesem Bereich gearbeitet. „Irgendwann<br />

habe ich einen alten Schulfreund<br />

getroffen, der mir erzählt hat, dass er sich<br />

als Berufsfeuerwehrmann beworben hat. Er<br />

wurde genommen. Dann war mir klar, das<br />

will ich auch.“ Gesagt, getan. Marc bewarb<br />

sich und wurde eingeladen – nicht aber direkt<br />

zum Vorstellungsgespräch. Nein,<br />

Foto: Lydia-Kathrin Hilpert<br />

Vorpraktikum & Orientierungspraktikum,<br />

Bundesfreiwilligendienst & FSJ<br />

Wir sind seit 1963 als Partner für Menschen mit geistiger oder mehrfacher<br />

Behinderung in der Region Heilbronn und Hohenlohe tätig.<br />

Seit 2007 bieten wir auch Angebote für Senioren.<br />

// Sei flexibel mit uns, in Öhringen, Bretzfeld, Obersulm, Lichtenstern,<br />

Weinsberg, Heilbronn, Lauffen a. N. und Eppingen.<br />

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Heilerziehungspfleger/-in, Altenpfleger/-in oder Hauswirtschafter/-in.<br />

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Fragen beantworten wir gerne telefonisch oder auch per Email:<br />

Personalreferent Michael Ehmann, Tel. 07130 / 10 - 130, personal@lichtenstern.de<br />

DURCHSTARTER


82<br />

JOIN THE<br />

DREAM TEAM!<br />

zunächst hieß es, sich in einem Auswahlverfahren<br />

mit rund 70 anderen Bewerbern<br />

zu beweisen. „Das ist die erste Hürde, wenn<br />

sich jemand bei uns bewirbt“, schildert Ausbildungsleiter<br />

Jürgen Vogt und erklärt, was<br />

dabei genau gemacht werden muss: „Erst<br />

kommt ein theoretischer Teil mit Matheund<br />

Intelligenztest sowie ein Diktat und<br />

einer technischen Aufgabe. Danach wird<br />

es sportlich.“ Liegestützen machen, laufen,<br />

schwimmen – all das ist nur ein Bruchteil<br />

dessen, was auf die Bewerber zukommt.<br />

„Ich habe mich lange vorbereitet – vor allem<br />

im Sport. Knapp ein halbes Jahr bin ich<br />

viel gelaufen und habe trainiert.“ Die Mühe<br />

hat sich bezahlt gemacht. Marc hat es in<br />

die nächste Runde, das eigentliche Vorstellungsgespräch,<br />

geschafft. „Es werden nur<br />

die Besten genommen und zum Gespräch<br />

eingeladen, alle anderen werden aussortiert“,<br />

so Vogt. Auch als Marc diese<br />

Herausforderung gemeistert hat,<br />

war noch nicht sicher, ob es<br />

für die Ausbildung reichen<br />

würde. Denn: „Danach<br />

stehen drei ärztliche Tests auf der Agenda,<br />

die jeder Bewerber bestehen muss. Erst wer<br />

das schafft, kann ausgebildet werden.“<br />

Marc hat es geschafft. Am 1. April<br />

2014 hat seine Ausbildung begonnen. Jetzt,<br />

rund zwei Jahre später, wird er seine Ausbildung<br />

bald abgeschlossen haben. Auf den<br />

Alltag, der dann folgt, freut er sich schon<br />

jetzt. „Dann geht es in den Wachdienst“,<br />

sagt Marc euphorisch. Das heißt, ab 1. April<br />

kommen auf Marc 24-Stunden-Schichten<br />

in der Feuerwehrwache zu. Dass das<br />

kein Problem sein wird, davon sind sowohl<br />

Marc selbst als auch sein Ausbildungsleiter<br />

Jürgen Vogt überzeugt. Denn: Marc hat<br />

in seiner Ausbildung all das gelernt, was<br />

ein Feuerwehrmann können muss – er ist<br />

also bestens vorbereitet: Grundausbildung,<br />

Wachpraktikum, Tagdienste, Ausbildung<br />

zum Maschinisten und Taucher sowie zum<br />

Höhenretter und Rettungssanitäter sind<br />

dabei nur einige Stationen. Und so<br />

kann Marc jetzt in seinem<br />

Traumberuf im Kampf<br />

gegen das Feuer arbeiten<br />

– jeden Tag<br />

aufs Neue.<br />

lyk<br />

Als Oberflächenspezialist für Folien und Kunstleder spielen wir in der Liga der Weltbesten. Wir punkten<br />

mit Design und Innovation und gewinnen regelmäßig Awards. Um Höchstleistungen zu erbringen,<br />

müssen unsere Teams perfekt abgestimmt sein. Als Newcomer werden Sie Teil eines Teams und<br />

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DUALE STUDIENGANGE<br />

• Bachelor of Science, Studiengang<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

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Wirtschafsingenieurwesen<br />

• Bachelor of Engineering, Studiengang<br />

Maschinenbau - Kunststofftechnik<br />

• Bachelor of Science, Studiengang<br />

Angewandte Chemie<br />

Kaufmännische Ausbildung<br />

Corinna Holz, Tel.: +49 7947 81-223<br />

KaufmAnnische<br />

Ausbildung<br />

Technische<br />

Ausbildung<br />

Duale<br />

Studiengange<br />

Duale Studiengänge und<br />

Technische Ausbildung<br />

Christian Bäuml, Tel.: +49 7947 81-414<br />

Konrad Hornschuch AG<br />

Personalmanagement<br />

74679 Weißbach<br />

DURCHSTARTER<br />

E-Mail: personalmanagement@hornschuch.de<br />

www.azubi-bei-hornschuch.de


Bildungszentrum Heilbronn<br />

Weiter nach der Realschule oder<br />

dem Mittleren Bildungsabschluss<br />

Abitur | Fachhochschulreife | Berufsausbildung<br />

Weiterbildung<br />

AsA<br />

Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

Abendgymnasium<br />

Kfm. Berufskolleg Wirtschaftsinformatik<br />

Kfm. Berufskolleg Fremdsprachen<br />

Berufskolleg Fachhochschulreife<br />

Berufskolleg Grafik-Design<br />

Berufskolleg Foto-Medientechnik<br />

Sozialwirt/-in<br />

Fachwirt/-in im Erziehungswesen<br />

Studium Generale<br />

Assistierte Ausbildung<br />

Kolping-Bildungszentrum Heilbronn<br />

Hauptgebäude| Verwaltung<br />

Bahnhofstraße 8<br />

Tel. 07131 88864-0<br />

74072 Heilbronn<br />

Schule für Gestaltung<br />

Bahnhofstraße 11<br />

Tel. 07131 8999-70<br />

74072 Heilbronn<br />

Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

Klosterhof | Kilianstraße 11<br />

Tel. 07131 88864-80<br />

74072 Heilbronn

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