Mauritiushof Natur Magazin September 2016

mauritiushof

Hier finden Sie die September Ausgabe 2016 vom Mauritiushof Natur Magazin

Mauritiushof

Das online Naturmagazin

Ausgabe September/2016

Offizielle News der

Österreichischen Gesellschaft für

Tiergestützte Therapie ÖGTT


Editorial des Herausgebers

Wir hatten heuer wieder einen schönen Sommer und ich hoffe, Sie konnten viel Zeit in Freien, in der

Natur verbringen. Ich jedenfalls habe mir einen Herzenswunsch erfüllt und darf mich stolz als Besitzer

einer echten Donauzille aus Holz bezeichnen und genieße die freien Stunden mit meiner Familie am

Stausee Ottenstein.

Da ich von der Leistung meines oberösterreichischen Zillenbauers Anton Witti auch seitens des Preis/

Leistungsverhältnisses schwer begeistert bin, möchte ich Ihnen auch den Link zu seiner Homepage

www.witti.co.at mitteilen. In Niederranna an der schönen Donau ist Zillenbau Tradition !

Ich freue mich sehr, dass jede Ausgabe von tausenden LeserInnen aufgesucht wird und kann nur hoffen,

dass Sie mit unserer Arbeit zufrieden sind und bitte Sie um Anregungen, welche Themen Sie künftig

interessieren. Gerne werden wir für Sie recherchieren !

Viel Spass bei der September Ausgabe unserer Mauritiushof Naturmagazins !

Herzlichst Ihr

Dr. Dieter Schaufler


Inhaltsverzeichnis

in unserer Septemberausgabe 2016 finden Sie folgende Beiträge:

Unser Mauritiushof Film:

Der Kräuterarzt vom Mauritiushof

Stall und Hof:

Erntedank

Bewusst leben:

Sonnenkissen

Special:

Flotte Lotte

Serie:

Polski Owczarek Podhalanski

Pubertät bei Hunden

Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte Therapie

ÖGTT:

Tiergestützte Therapie oder doch Naturgestützte

Therapie ?

Porträt:

Der Mauritiushof - neuer Film

Ausbildung:

Aktuelle Kurse im Herbst am Mauritiushof

Impressum - Offenlegung

Herausgeber, Eigentümer und Verleger:

Mauritiushof Kreativteam - Dr.med. Dieter

Schaufler , Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

www.zentrum-mauritiushof.at, Tel 0043287720059

Chefredaktion: Dr.med. Dieter Schaufler

Grundsätze und Ziele: Mauritiushof Naturmagazin

dient der Information über Natur, Pflanzen und

Tiere, weiters sollen altes Erfahrungswissen und

neue innovative Ideen dem Leser näher gebracht

werden. Ein kleiner Teil informiert über die

Aktivitäten der Österreichischen Gesellschaft für

Tiergestützte Therapie ÖGTT

Kooperationspartner: Österreichische Gesellschaft

für Tiergestützte Therapie ÖGTT, www.oegtt.at

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die

persönliche und/oder wissenschaftliche Meinung

des jeweiligen Autors wieder und fallen in den

persönlichen Verantwortungsbereich des

Verfassers. Entgeltliche Einschaltungen fallen in

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Herausgeber und Redaktion wiedergeben. Angaben

über Dosierungen, Applikationsformen und

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werden.Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen

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für drucktechnische und inhaltliche Fehler. Alle

Rechte, insbesondere das Recht auf

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Übersetzung, beim Eigentümer und Herausgeber.

Bezug: Gratisausgabe


Unser Doku Film 2016 :

Der Kräuterarzt

vom Mauritiushof

ein Film für alle Freunde

der Heilkräuter !

Hier der Link zum Film:

https://vimeo.com/ondemand/

mauritiushof


Erntedank

Für die Früchte des Jahres danken

Die ersten Blätter verfärben sich und fallen von den Bäumen. Der Herbst hält langsam bei uns Einzug.

Es ist die Zeit der Reife und der Ernte. Getreide, Gemüse, Obst und Wurzeln. Die Früchte des Feldes

werden eingeholt. Warum nicht dafür danke sagen?

Das Erntedankfest

Bereits in der Steinzeit feierten die Menschen Erntedank. Eine gute Ernte sicherte das Überleben für

den Winter – etwas, das zu dieser Zeit noch nicht selbstverständlich war und auch heute noch in

manchen Regionen noch nicht selbstverständlich ist. Mit sehr viel Mühe bestellte man früher händisch

oder mit Hilfe von Vieh die Felder. Doch waren die Götter nicht gnädig gestimmt, konnte die gesamte

harte Arbeit mit nur einem Unwetter zu Nichte gemacht worden sein.

Als Dank für das Gelingen der Ernte feiern wir bis heute auf der ganzen Welt ein Freudenfest, das der

Fülle der Natur gewidmet ist. Je nach Erntezeitpunkt und Kultur, an unterschiedlichen Tagen im Jahr.

Der Ursprung des Erntedankfestes in Mitteleuropa, liegt in heidnischen Bräuchen. Durch Opfergaben

dankte man den Fruchtbarkeitsgöttern und Feldgeistern für die reichen Gaben dieses Jahres.

Außerdem wollte man sie damit für das nächste Jahr auch gleich wohl stimmen. Geflochtene Puppen

dienten als Symbol für Fruchtbarkeitsgeister.


Der Gutsherr lädt ein

Zu Erntedank wurde dem Gutsherrn früher ein Büschel Kornähren oder ein Erntekranz überreicht. Später

wurde auch die letzte Fuhr der Getreideernte in Form einer geflochtenen Krone an den Gutsherren

abgeliefert. Wonach dieser dann zu einer Feierlichkeit mit Speis und Trank, Tanz und Gesang einlud, um

somit seinen Dank kund zu tun. Auch das einfache Bauernhaus wurde mit goldenen Ähren in großen

steinernen Krügen geschmückt.

Bei uns im Waldviertel wird heute noch aus Kornähren („Korn“=Roggen) eine große Erntekrone

geflochten und mit Obst und Gemüse geschmückt ist. In einer feierlichen Prozession wird die Erntekrone

auf einem Anhänger durch das Dorf kutschiert und von einem Festzug begleitet.

Brot für die Götter

Einen Laib Brot wird man zudem bei jeder bäuerlichen Erntedankzeremonie finden. Getreide war seit der

Zeit in der die Menschen begannen sesshaft zu werden und Ackerbau zu betreiben, eines der wichtigsten

Grundnahrungsmittel. Es war etwas Heiliges. Bis der Mensch, fähig war, Brot in der Form zu backen, wie

wir es heute kennen, vergingen mehrere tausend Jahre. Altertümliche Völker glaubten, dass die Götter es

waren, die dem Menschen das Brot backen lehrten. Brot war deshalb eine beliebte Opfer- und

Dankesgabe.

Bis heute hat sich diese Symbolik des Brotes erhalten.


Mit der Natur teilen

Mancherorts war es Brauch, ein Büschel Ähren am Feld als Rückzugsgebiet für die Vegetationsgötting

stehen zu lassen. Die Germanen ließen dieses Büschel als Futter für Sleipnir, dem Pferd des Odin

stehen. So hatten auch die Wildtiere für den Winter etwas von den Feldfrüchten.

Wann ist Erntedank?

Dass ein Dankesfest nach der Ernte angebracht ist, darin ist man sich heute noch überall einig. Lediglich

die Zeitpunkte können variieren, schon alleine in Mitteleuropa. Im katholischen Brauch fällt Erntedankt auf

den ersten Sonntag im Oktober, im evangelischen auf den 29. September (Michaelistag).

Unsere vorchristlichen Ahnen fanden dafür die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am 23. September für

geeignet. Der Tag an nach dem die Tage wieder kürzer sind, als die Nächte.

Erntedank und Kräuter

Das Erntedankfest zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche war ein bedeutendes Ereignis im keltischen

Jahreskreis. Die Feierlichkeiten wurden von segnendem Kräuterrauch begleitet.

Erntedank ist also ein guter Zeitpunkt, um wieder einmal die Räucherschale anzuheizen. Mein

Lieblingsräucherkraut – Die Schafgarbe.

Alant, Johanniskraut und Lavendel passen


Wofür kann ich danke sagen?

Wenn die Kohle in der Räucherschale glüht, wohliger Kräuterrauch aufsteigt und Ruhe entsteht, ist

vielleicht ein guter Moment gegeben, um sich zu besinnen und sich die Fragen zu stellen, „Für welche

Früchte kann ich dieses Jahr dankbar sein?“.

Mir fällt da einiges ein

Gerda Holzmann BSc

Dipl. Kinesiologin

Dipl. Wildkräuterguide

A-3920 Groß Gundholz 25

Tel.: +43 676 334 46 71

Mail: praxis@gerdaholzmann.at


Bewusst leben – Teil 1

Für meinen Mann und mich hat sich für Herbst erfreulicherweise Nachwuchs angekündigt. Neben der

großen Vorfreude haben mich während der Schwangerschaft viele Fragen beschäftigt – über unsere

Verantwortung, wie wir denn unser Kind natürlich aufwachsen lassen können und ihm mitgeben, später

mit Respekt und ebenso Verantwortung mit unserer Welt umzugehen. Zu viele grausame Dinge

passieren wo man nur hinsieht – welchen Beitrag kann jeder einzelne von uns leisten, damit wir ein

bisschen näher zusammenrücken und uns glücklich schätzen auf einem so wunderbaren Planeten leben

zu dürfen?

Auf meiner Suche bin ich über die verschiedensten Themen gestolpert, welche ich in einer Artikelserie

zusammenfassen möchte. Im ersten Teil habe ich mich auf die Suche nach einem ökologischen

Stillkissen gemacht (nämlich schon zur Unterstützung im Schlaf während der Schwangerschaft) – ich

habe also ganz am Anfang begonnen. Ich wollte nicht irgendetwas, sondern ein Kissen aus natürlichen

Materialien, das unserem Kind von Anfang an das Gefühl von Natur vermittelt und nicht spottbillig von

Kinderhänden unter schlimmen Bedingungen irgendwo weit entfernt hergestellt und dann über endlose

Strecken zu uns gekarrt wurde. Gesucht habe ich also ein Stillkissen, gefunden habe ich viel mehr:

Sonnenkissen

- Stillen, Schlafen, Sitzen, Kuscheln, Entspannen -

Interview mit Sabine Hinterhölzl von Sonnenkissen, Herstellerin von Bio-zertifizierten Dinkelkissen.


Redaktion:

Sabine, wann hast du mit der Herstellung deiner Kissen begonnen bzw. woher kam die Idee dazu?

Sabine:

Bei meiner Schwangerschaft mit meiner ersten Tochter 1997 war ich auf der Suche nach einem

Stillkissen. Es gab hauptsächlich welche mit Styroporkugeln.

Da meinem Mann und mir wichtig war, dass unsere Töchter nur mit natürlichen Materialien aufwachsen

sollten, war für uns klar, dass das alles betreffen soll: Stoffwindeln (später Ökowindeln), langes Stillen,

biologisches Essen, usw. und eben auch das Stillkissen und die Kuscheltiere.

Auf einem Bio-Markt bin ich auf Stillkissen gefüllt mit Dinkelspelz gestoßen. Die Idee hat mir gut gefallen,

so habe ich mich auf die Suche nach Dinkelspelz gemacht. Es war damals noch nicht so einfach wie jetzt,

geeignetes Material zu finden und so habe ich bei verschiedenen Bio-Läden gefragt. Jemand hat mir dann

einen Sack voll zur Verfügung gestellt – mein erstes Kissen ist entstanden mit dem ich recht zufrieden

war.

Redaktion:

Worauf legst du bei deinen Rohstoffen wert?

Sabine:

Ich möchte, dass durch meine Arbeit weder Lebewesen noch die Umwelt belastet werden. Darum habe

ich mir Dinkelbauern gesucht, die ihr Fleckchen Erde respektvoll und rücksichtsvoll behandeln und somit

Spritzmittel und andere Chemikalien ablehnen.

Außerdem könnte ich das unseren Bienen (mein Mann ist Imker) nicht antun – ich leide immer mit, wenn

es ihnen nicht gut geht und sie leiden müssen.


Immer wenn ich jetzt einen Sack Spelzen öffne und ich daran rieche, kommt meine Kindheitserinnerung

an den wunderbar duftenden Heustadel von unserem Nachbarbauern, in dem wir als Kinder

herumhüpften und auch halfen, die Tiere mit Heu zu füttern.

Ich genieße es, den Spelz durch die Finger rieseln zu lassen und den Duft einzuatmen.

Mein Spelz (und auch der Amaranth für die Augenkissen) stammt nur von Bauern aus der nächsten

Umgebung, die Lieferung kommt in kleinen Mengen und wird immer mit einem zweiten Abnehmer

koordiniert. So bleiben weite und unnütze Transportwege aus.

Redaktion:

Wie hast du deine Idee dann weiter unter die Leute gebracht?

Sabine:

Eine Freundin war damals zur selben Zeit wie ich schwanger - sie wollte auch so ein Kissen. Es hat sich

schließlich im Freundeskreis herumgesprochen, so sind die Anfragen immer mehr geworden.

Zur Entbindung waren wir im Geburtshaus Nussdorf, wo auch die Hebammen von den Stillkissen sehr

begeistert waren. Die Philosophie von biologischem Kissen und natürlicher Geburt, wie es dort üblich ist,

hat einfach gut zusammen gepasst und so ist die erste Kooperation entstanden. Meine Kissen konnten

dort von den Müttern und Vätern befühlt und verwendet werden und wurden auch weiterempfohlen.

Das Stillkissen war mein erstes Produkt, deswegen liegt es mir sehr am Herzen – ursprünglich hat mein

Online-Shop ja auch „Stillkissen“ geheißen. Erst vor drei Jahren habe ich den Namen auf „Sonnenkissen“

geändert, weil sich das Sortiment um viele Kissen erweitert hat.

Mein Mann hat damals die erste Homepage auf einem uralten Laptop für mich erstellt, die ersten

einfachen Flyer wurden gedruckt. Das Ganze war für „nebenbei“ gedacht, aber die Nachfrage ist weiter

gestiegen. Wir haben dann beschlossen, in Kritzendorf zu bleiben und so habe ich meinen Job in Linz

gekündigt. Die Kissenherstellung konnte ich gut mit der Betreuung unserer beiden Töchter vereinbaren,

weil ich problemlos von daheim arbeiten und mir die Arbeitszeit selbst einteilen konnte.


Redaktion:

Wieso wolltest du gerade Dinkel als Rohmaterial verwenden? Warum eignet er sich so gut für Kissen?

Sabine:

Dinkel war das erste Material, über das ich gestolpert bin – es gibt ihn auch schon sehr lange, er ist ein

Urgetreide. Hildegard von Bingen hat ihn schon im 11. Jahrhundert als Heilmittel entdeckt.

Ich habe mich dann mehr mit Dinkel auseinandergesetzt und wie er verwendet werden kann: Er besteht

zu 92% aus Kieselsäure, die sehr wichtig für Haut und Haare ist. Der Mensch kann sie auch über die Haut

und die Atmung aufnehmen, somit muss man Dinkel nicht unbedingt essen – auch wenn man darauf liegt,

kommt seine Wirkung zum Einsatz.

Außerdem ist Dinkel durch die enthaltene Luft sehr rieselfähig, eher fluffig und keine harte Masse. Er

enthält Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß, usw. Für die Kissen wird nur der Spelz – also die Schale –

verwendet, weil er sonst zu hart wäre, um darauf zu liegen. Die Wirkstoffe sind auch in der Schale

enthalten, und das Material passt sich durch die Rieselfähigkeit bei jeder Bewegung sehr gut an den

Körper, den Kopf, den Nacken, Rücken, etc. an. Somit werden die Muskeln besser durchblutet, was eine

entspannende Wirkung zur Folge hat. Im Gegensatz dazu ist ein Kopfpolster z. B. aus Schaumstoff fest

und passt sich nicht an, während der Inhalt eines Kissens mit Baumwollefülle mit der Zeit nachgibt.

Der Dinkelspelz, den ich verwende, ist speziell gereinigt. In vielen Mühlen wird Dinkel gespelzt, aber es

gibt nur wenige, die ihn so reinigen, dass er staubfrei ist. Er wird extra ausgeblasen, teilweise erhitzt,

damit er sauber ist. Ansonsten wäre die Staubbelastung im Kissen groß. So haben sogar Allergiker kein

Problem – auch Kunden mit Allergien probieren das trotzdem, und bisher gab es keine Beschwerden.

Scheinbar überwiegen auch hier die positiven Eigenschaften und die Energie, sodass auch Allergiker die

Kissen verwenden können (Anm. der Redaktion: Bitte bei Allergie mit Ihrem Arzt abklären!).

Beispielsweise hatte mein Mann früher Heuschnupfen, konnte aber trotzdem schon immer gut auf

Dinkelkissen schlafen. Es duftet herrlich nach Heu, aber offenbar ohne Nebenwirkungen.


Redaktion:

Du sprichst von der entspannenden Wirkung für den Nacken, Rücken, usw. – stellst also nicht

ausschließlich Stillkissen her.

Was findet man bei dir noch, welche Produkte hast du im Programm?

Sabine:

Über die Jahre ist das Angebot sehr vielfältig geworden – mittlerweile stelle ich Nackenkissen,

Nackenhörnchen und -rollen, Kuschel- und Wärmekissen sowie Schlaf- und Yogakissen her. Yogakissen

deshalb, weil man sehr gut darauf sitzen kann, man gut gestützt wird und sich das Kissen wiederum gut

an den Körper anpasst. Ich biete auch Sonderanfertigungen an, somit gibt es immer wieder ganz

individuelle und einzigartige Ideen, die umgesetzt werden. Ich hatte z. B. eine sehr nette Kundin, für die

ich verschiedene Kissen mit einer aufgestickten Unterschrift eines buddistischen Mönchs herstellte.

Oder jetzt ganz aktuell gibt es ein Yogakissenprojekt mit Recyclingmaterialien und ein Kinderprojekt mit

dem Kuschelkund Lexi, der mit unterschiedlichen Kräutern gefüllt ist, die unterstützend wirken und zu dem

es auch bald dazugehörige Kinderbücher mit Mehrzweckgeschichten geben wird.

Aufgrund meiner Hunde und Katzen, die sich immer auf meine Dinkelkissen drängten, erweiterte sich

mein Sortiment auch um Tierkissen, die es passend für große und kleine 4-Beiner in verschiedenen

Größen gibt – es passt sich an, rutscht nicht weg, die Tiere sprechen sehr darauf an und kuscheln sich

hinein. Nicht nur gesunde Tiere schlafen sehr entspannt auch z.B. alte Hunde mit Arthrose werden beim

Liegen unterstützt und können so ihre Gelenke und Muskeln gut entspannen.

Das einzige Kissen, das nicht mit Dinkelspelz gefüllt ist, ist das Amaranth-Kissen. Es wird für die Augen

zur Entspannung verwendet, es kühlt von sich aus ohne dass man es zuerst in den Kühlschrank legen

muss. Außerdem hat es etwas Gewicht und drückt dadurch auf die Akupunktur-Punkte rund um die Augen

– dadurch verstärkt sich der Entspannungseffekt.

Eine neue Idee ist auch noch ein Dinkelkissen zur Unterstützung der „Maushand“ beim PC.


Der Dinkelspelz hat neben seinen vielen positiven Inhaltsstoffen auch noch eine besondere Fähigkeit: Er

nimmt gut Feuchtigkeit auf – das ist besonders angenehm beim Schlafen. Wenn Menschen stärker

schwitzen, haben sie durch den Dinkel trotzdem nicht das Gefühl von Nässe oder Feuchtigkeit.

Dinkelspelz nimmt die Feuchtigkeit auf und gibt sie erst dann ab, wenn man ihn warm macht.

Redaktion:

Wenn Dinkel die Feuchtigkeit stark aufnimmt und so für ein angenehmes Schlafklima sorgt – wie kann

das Kissen gereinigt werden?

Sabine:

Durch Erwärmen wird das Kissen wieder gereinigt. Am besten man legt es in die Sonne, ins Backrohr

oder auf die Heizung.

Redaktion:

Hat das Erwärmen auch Auswirkungen auf die Wirkungsweise? Kann das Kissen auch gekühlt verwendet

werden?

Sabine:

Bei z.B. Migräne, stumpfen Verletzungen, geschwollenen Beinen oder Nasenbluten würde das

Dinkelkissen gekühlt zum Einsatz kommen – dazu in einen Gefriersack als Schutz stecken und kurz ins

Gefrierfach/Tiefkühltruhe geben oder in den Kühlschrank.

Ja, durch das Erwärmen wird die Funktionalität verstärkt – einfach in die Sonne oder bei 50-60 Grad ins

Backrohr legen, jedenfalls nicht zu heiß und nur mit großer Vorsicht in den Mikrowellenherd. Hier könnte

das Kissen auch zu brennen anfangen. Durch das Erwärmen wird das Kissen wieder leichter, weil die

Feuchtigkeit entweicht. Es fühlt sich angenehm an.


Ein warmes Dinkelkissen kann beispielsweise bei Rheuma Erleichterung schaffen. Auch bei

Hexenschuss, Muskelzerrung oder innerer Unruhe, bei kalten Füßen, unruhigem Schlaf kann es

verwendet werden. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist für Babies beim Zahnen oder bei

Bauchschmerzen.

Es sind so auch meine Schmusebären -Kuschelkissen entstanden – meine Kinder haben sie früher

geliebt bei Ohrenschmerzen. Auch Hasen und andere Kuschelkissen habe ich dadurch ins Programm

aufgenommen, in speziellen Formen für Kinder mit besonders weichen Stoffen wie Flanell. So sind

die Kissen eben nicht nur als Wärme- oder Kühlkissen, sondern auch als Kuscheltiere zu verwenden.

Sie haben alle der strengen Qualitätskontrolle meiner Töchter standgehalten!

Redaktion:

Welche Bezüge verwendest du?

Sabine:

Begonnen habe ich mit normalen Baumwollstoffen – hier habe ich mittlerweile nur noch wenig

Auswahl. Seit 2013 bin ich bio-zertifiziert und ich merke, dass die Bezüge auch immer mehr in Bio-

Qualität nachgefragt werden. Die Füllung ist ohnehin schon immer biologisch, weil die Qualität hier

schon wesentlich ist – wir haben das Kissen ja nahe bei uns und atmen den Dinkelduft ein.

Da meine Familie möglichst nur ökologische Produkte bezieht, ist mir wichtig auch meinen Kunden

dies anbieten zu können. Daher habe ich mich für eine Zertifizierung entschieden, denn leider ist das

Wort „BIO“ oft nicht ganz richtig verwendet. So ist nur mit einem Zertifikat gewährleistet, dass das

Produkt wirklich unter den strengen Richtlinien produziert wurde.

Ich werde einmal pro Jahr genau überprüft, wo auch meine Lieferanten, meine Aufzeichnungen,

Rechnungen, Zertifikate und die getrennte Lagerung begutachtet werden. Es wird auch

nachgerechnet, ob ich nicht doch konventionelle Stoffe als Bio-Qualität verkauft habe.


Bei den Stoffen ist es leider schwierig, sie in Österreich zu beziehen. Ich suche immer wieder nach

regionalen Anbietern, bisher leider nicht erfolgreich. Aber durch die GOTS Zertifizierung der

verwendeten Stoffe ist zumindest gewährleistet, dass keine Pestizide oder andere Schadstoffe mit

den Stoffen in Berührung kommen. Die ArbeiterInnen werden davon nicht krank, sie leiden nicht

darunter, und es wird unter fairen Bedingungen gearbeitet und bezahlt. Für mich würde es einfach

nicht passen, wenn ich mir etwas Gutes tue auf Kosten anderer!

Zur schonenden Reinigung der wunderbaren Stoffe stelle ich mein Waschmittel selbst her. Da ich

auch immer wieder danach gefragt werde, möchte ich dieses auch bald in meinem Shop anbieten.

Obwohl fast ausschließlich Bio zertifizierte Kissen und Überzüge bestellt werden, gibt es noch ein

paar herkömmliche Stoffe in meinem Shop, die in nächster Zeit einfach auslaufen werden.

Redaktion:

Die Freude an deiner Arbeit und dein Einsatz sind spürbar…

Sabine:

Ja, das richtige Gefühl und die Freude an meiner Arbeit sind mir sehr wichtig.

Ich freue mich jedes Mal, die schönen Stoffe anzugreifen, den Dinkelspelz zu riechen und zu fühlen

um daraus ein feines Kissen zu fertigen. Die überaus positiven und sehr persönlichen

Rückmeldungen meiner Kunden und Kundinnen bestärken mich immer wieder, dass ich auf dem

richtigen Weg bin. Recycling ist auch ein wichtiges Thema für mich. Warum alles neu kaufen, wenn

es schon vorhanden ist? Schachteln in denen ich z. B. Stoffe bekomme und die noch in Ordnung

sind, verwende ich noch einmal und versende beispielsweise meine Kissen darin. Ich liebe meine

Arbeit und bin sehr dankbar mit den schönen Materialien arbeiten zu dürfen, kreativ zu sein … und

dadurch auch immer wieder sehr nette Menschen kennen zu lernen, die auf meine Kissen

aufmerksam werden und dadurch auch neue Ideen entstehen lassen.


Redaktion:

Wie sieht es eigentlich mit der Beständigkeit deiner Produkte aus? Wenn auch langlebig, aber ewig

halten wird so ein Kissen ja nicht…

Sabine:

Hildegard von Bingen hat 7 Jahre als gut befunden – allerdings ist Dinkelspelz je nach Ernte

unterschiedlich. In einem trockenen Jahr bröselt er leichter, in einem feuchten Jahr hält er länger und

lässt sich leichter spelzen. Grundsätzlich zerbröselt er aber kaum. Ich hatte Kissen, die ich nach

vielen Jahren geöffnet habe, und die waren genauso schön wie am Anfang. Immer wieder höre ich

auch die Rückmeldung bei den Stillkissen, dass sich die Füllung bei herkömmlichen Kissen schnell

zusammendrückt und nach kurzer Zeit nur noch die Hälfte vorhanden ist. Das kommt beim

Dinkelkissen einfach nicht vor, es hält sehr lange und bleibt in Form – auch beim Yogakissen, das ja

doch mehr belastet wird.

Nach vielen Jahren kann es schon vorkommen, dass die Füllmenge etwas zusammengeht, aber die

kann man dann problemlos erneuern. Außerdem muss nach so langer Zeit wahrscheinlich das Inlett

ohnehin erneuert werden, weil der Stoff dann unansehnlich oder verschwitzt wird. Es ist möglich, den

Spelz heraus zu nehmen, das Inlett zu waschen und den Spelz wieder einzufüllen.

Das Dinkelkissen kann und sollte zwischendurch immer wieder in die Sonne gelegt werden, damit es

wieder gut duftet und Energie tanken kann.

Redaktion:

Wo finden deine Produkte noch Anwendung?

Sabine:

Durch die beschriebene Rieselfähigkeit von Dinkelspelz haben mich auch schon Krankenhäuser


angesprochen für die Verwendung in der Altenpflege. Das Kissen rutscht nicht weg, hat etwas

Gewicht – für manche ein Nachteil, weil es schwerer zu tragen ist. Aber ich sehe es als Vorteil, weil

es stabiler ist und hält.

Auch die Stillkissen können auf verschiedene Weise verwendet werden, deswegen mache ich sie

auch in gerader und nicht in gebogener Form – ich hatte nie eine Wippe für meine Kinder: Einfach

das Kissen in U-Form auflegen oder als gerade Abgrenzung und Schutz beim Bett oder auf dem

Sofa. Es kann und soll ja auch schon in der Schwangerschaft beim Schlafen unterstützen – auch da

ist die gerade Form vielseitiger. Meine Töchter hatten ihre Stillkissen bis sie fast 17 Jahre alt waren

als Kopfpolster, zum Kuscheln oder Faulenzen. Auch viele Väter kommen auf den Geschmack – erst

kürzlich hat wieder eine Mutter ein zweites Stillkissen für ihren Mann bestellt, weil es so gemütlich ist,

den Rücken unterstützt und er dann angeblich auch nicht mehr schnarcht!

Redaktion:

Wo hast du eigentlich deine Werkstatt?

Sabine:

Meine Werkstatt habe ich bei uns daheim in Kritzendorf in unserem Passivhaus – Ökologie war

meinem Mann und mir wie gesagt schon immer wichtig. Unser Haus ist aus biologischen Stoffen und

Materialien wie Holz und Lehmputz gebaut. Früher war die Werkstatt unser Gästezimmer, wurde aber

kaum benutzt. So habe ich jetzt doch einen getrennten Arbeitsbereich, brauche aber nirgends

hinzufahren.

Redaktion:

Wo sind deine Produkte erhältlich, wie findet man dich?


Sabine:

Hauptsächlich verkaufe ich meine Produkte über den online-shop auf meiner Homepage. Gegen

Voranmeldung können meine Kunden aber auch gerne vorbeikommen, sich die Produkte anschauen,

fühlen und selbst abholen, wenn sie in der Nähe sind um die Versandkosten zu sparen. Nur die

Terminvereinbarung ist wichtig. Verkaufsräumlichkeiten habe ich nicht – das wäre alleine auch nicht

möglich, weil ich ja die Produktion ausschließlich selbst mache.

Außerdem bin ich immer wieder auf Märkten vertreten, z. B. in der Vorweihnachtszeit am

Bezaubermarkt in Tulln, am Weihnachtsmarkt von befreundeten Demeter-Imkern APIS-Z in

Klosterneuburg, beim Handwerksmarkt in Kritzendorf – demnächst am 23. Oktober in Klosterneuburg.

Unter „Aktuelles“ auf meiner Homepage sind alle Termine zu finden.

Redaktion:

Dann wünsche ich dir, dass dich viele Leute besuchen kommen und bedanke mich für das

interessante Gespräch!

SONNENKISSEN

Sabine Hinterhölzl

Heuweg 7

3420 Kritzendorf

Österreich

Tel/Fax +43.2243.28237

Mobil 43.664.2100848

www.sonnenkissen.at

Email info@sonnenkissen.at


Redaktion/Autorin

Mag. Christine Kluger

Dipl. Personal Coach im Tiergestützten Setting

Dipl. Natur Kinesiologin

Zertifizierte Trainerin der ÖGTT

Zertifizierter Wildkräuterguide der ÖGTT

Sektionsleiterin Tiergestützte Aktivitäten der ÖGTT


Seminarzentrum Die Glücksschmiede

Hauptstraße 18

3004 Ried/Riederberg

Tel.: 0699/12 13 6082 (abends)

www.die-gluecksschmiede.at


Ein Heim für Krumme Gurken –

Einkochen statt wegwerfen

Interview mit der stellvertretenden Vereinsobfrau Martina Siedl von der

„Flotten Lotte“

Mit einem Gläschen Ingwer Orangen Sirup werde ich herzlich begrüßt. Es schmeckt köstlich. Wir

sitzen in einer wieder aktivierten Laborküche, dem Herzstück des Vereins. Hinter mir Regale voller

ansprechender Einkochgläser. Vor mir ein Poster mit den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall,

Wasser. Wie passt das alles zusammen? Die „Flotte Lotte“ macht es möglich.

Redaktion:

Aus diversen anderen Medien habe ich von euch erfahren. Ihr zaubert aus ablaufgefährdeten oder

aus optischen Gründen nicht markttaugliche Lebensmitteln hochwertige und vor allem sehr kreative

haltbare Produkte. Ich sehe hier im Regal ein Zucchini-Tomaten Chutney, einen Mango-Bananen

Fruchtaufstrich, Essiggurken, eine Zucchini-Dill Suppe und was ist das? Ein Marillensenf? Liebe

„Flotte Lotte“, wie kommt das alles Zustande?


„Flotte Lotte“:

Die ersten Ideen dazu sich schon vor mehreren Jahren entstanden. In vielen Gesprächen versuchten

wir unsere Vorstellungen zu Bündeln. Durch ein ähnliches Projekt in Großbritannien wurden wir

inspiriert. Seit drei Monaten sind wir nun als Verein aktiv tätig. Mit den drei Gründerinnen Elisabeth

Mittendorfer, Gabriele Aigner und Martina Siedl umfassen wir momentan 25 Mitglieder, Tendenz

steigend. Wir stellen eingekochte Produkte wie Suppen, Säfte, Pestos, Chutneys, Fruchtaufstriche,

Sugos und eingelegtes Gemüse her und vermarkten diese.

Redaktion:

Dazu verwendet ihr Ware, die sonst nicht mehr in den Verkauf gelangen würde und letztendlich im

Müll landen würden?

„Flotte Lotte“:

Genau. Unsere Produkte stellen wir aus (großteils) regionalem Obst und Gemüse her, das uns von

einem lokalen Lebensmittelgroßhändler zur Verfügung gestellt wird. Dieses gilt als ablaufgefährdet

oder ist optisch nicht normgerecht für den Verkauf. Was mich dabei immer wieder überrascht, ist wie

schön diese Ware in vielen Fällen noch ist.

Redaktion:

Und eingekocht wird nach der 5-Elemente-Lehre der traditionellen Chinesischen Medizin? Was kann

ich mir darunter vorstellen?

„Flotte Lotte“:

Laut der östlichen Lehre können Lebensmitteln den Elementen zugeordnet werden. Wird nun

gekocht, sollen in einem Gericht alle Elemente vorhanden sein. Dabei spielt auch die richtige


Reihenfolge eine entscheidende Rolle. Lebensmittel aus dem Holz-Element bilden den Beginn, darauf

folgen die Elemente Feuer, Erde, Metall und Wasser. Je öfter dieser Kreis wiederholt wird, umso

besonderer soll dieses Produkt danach sein. Wir kochen außerdem laktosefrei, großteils vegan und frei

von Konservierungsmitteln.

Redaktion:

Was sind dabei die Herausforderungen für euch?

„Flotte Lotte“:

Auf jeden Fall sind bei uns Spontaneität und Kreativität gefragt. Wir wissen nie, welche Lebensmittel uns

zur Verfügung gestellt werden. 2x pro Woche werden Produkte abgeholt und danach in der Laborküche

der ehemaligen Molkerei in Zwettl, die wir für unsere Zwecke gemietet haben, eingekocht. Dabei geht es

frei nach dem Motto „Was ist da? Was machen wir daraus?“. Nur wenn es wirklich sein muss, werden

noch Lebensmittel zugekauft.

Unsere vielfältigen Vereinsmitglieder, die Palette reicht von jungen Müttern über Studentinnen,

Asylwerberinnen und Asylwerbern, Pensonisten und Pensionistinnen, kommen uns dabei zu Gute. Jedes

Mitglied trägt ein Stück Wissen bei.

Redaktion:

War es bis jetzt ein steiniger Weg für euch?

„Flotte Lotte“:

Ja und nein. Es dauerte eine Zeit lang, bis wir die gesetzlichen Bestimmungen durchblicken konnten. Wir

haben von Anfang an auch mit der Lebensmittelbehörde zusammengearbeitet, etwa bei der Anpassung

der Küche. Wir haben bis jetzt großen Zuspruch seitens unserer Partner, Sponsoren und unseren Kunden

erhalten.


Redaktion:

Wo bekommt man eure Produkte?

„Flotte Lotte“:

Wir haben einen Direktverkauf in der Molkerei. Zusätzlich sind wir in Zwettl’er Läden und auf Märkten

vertreten.

Redaktion:

Welche Zeichen wollt ihr mit eurem Projekt setzen?

„Flotte Lotte“:

Für uns werden zu viele Lebensmittel werden weggeworfen. Vor allen Dingen möchten wir wieder ein

Bewusstsein für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln fördern. Wir denken, dass wir unsere

vorhandenen Ressourcen nachhaltiger nutzen können.

Redaktion:

Wohin soll die Reise gehen?

„Flotte Lotte“:

Unser Ziel ist es, ein eigenes Geschäft und einen Suppen-Lieferservice aufzubauen und in weiterer Folge

auch Arbeitsplätze zu schaffen. Wir strecken auch unsere Fühler nach Wien aus.

Redaktion:

Das klingt für mich nach einem sehr sinnvollen und mit viel Arbeit verbundenem Projekt. Wie motivierst du

dich?


„Flotte Lotte“:

Ich mag, was wir hier tun. Wir stellen aus „nicht mehr wertgeschätzten“ Lebensmitteln hochwertige

Produkte her. Ich finde es schön zu sehen, wie unsere Mitglieder anpacken und ihr jeweiliges Know-How

mit einbringen. Erfahrungen werden ausgetauscht und Fahrgemeinschaften werden gegründet. Wir

nehmen Rücksicht aufeinander.

Dafür haben wir großen Zuspruch. Und wir haben Lust auf mehr.

Lust auf mehr, die habe ich auch. Ich stöbere durch die Regale und werden rasch fündig. Mein

Abendessen besteht aus einer schmackhaften Gurken-Dill-Suppe, die ich in Ruhe genieße. Mahlzeit!

https://www.facebook.com/Flotte-Lotte-617279871763384/

Gerda Holzmann BSc

Dipl. Kinesiologin

Dipl. Wildkräuterguide

A-3920 Groß Gundholz 25

Tel.: +43 676 334 46 71

Mail: praxis@gerdaholzmann.at


Wichireport:

Wenn die Hormone „einschießen“………….

über die „Pubertät“ bei Hunden

Eigentlich wollte ich in diesem Artikel über verschiedene „Untugenden“ unseres heranwachsenden

Podhalanerrüden „Wichi“ berichten, aber bis dato gibt es nichts Besonderes zu erzählen. Mittlerweile

wiegt er schon stolze 33kg und hat unsere Boxerhündin „Amy“ in der Größe seit einiger Zeit eingeholt und

überholt.

Aufgrund der spätreiferen Entwicklung dieser Rasse wird der hormonelle Schub bei ihm auch später

ausfallen.

Im Allgemeinen beginnt die Pubertät bei Hunden mit ca. 6 - 8 Monaten. Wie bei unseren Kindern gibt es

früh-und spätreife, solche, die emotional stabil bleiben und andere, die komplett aus der Rolle fallen.

Bei unserem letzten Hundetrainings-Workshop (10.9.2016) hier am Mauritiushof hat ÖGTT Sektionsleiter

und Hundetrainer Martin Lechner empfohlen, diese Lebensphase des Hundes als

„1. Entwicklungsphase des Erwachsenwerdens“ und nicht als „Pubertät“ zu bezeichnen, da

menschliche Assoziationen mit dem Begriff Pubertät oft negativ verlaufen:

„Die Hundebesitzer verkrampfen sich dadurch weniger und gehen natürlicher mit den Flausen ihres

Lieblings um.“

Wichtig ist vor allem, dass die Beziehung und das Vertrauen des Hundes bis zu dieser Umstellung

gefestigt sind, denn Hunde können in dieser Zeit sensibler, oder manchmal auch unkontrolliert auf schon

Gewohntes reagieren.


Hier sind wiederum die Besitzer gefragt, dem Hund Sicherheit und Konsequenz zu vermitteln.

Rüden beginnen ihr Bein zu heben, um ihre Duftmarken als Information für andere Hunde, oder als

Reviermarkierung abzusetzen. Der Duft der Hündinnen wird auf einmal interessanter als die Zurufe des

Besitzers. Dieser muss sich unbedingt in dieser Zeit durchsetzen, am besten mit Ruhe und Konsequenz,

sowie mit positiver Bestätigung der zuletzt richtig ausgeführten Übung.

Zorn und Schreien haben keinen Sinn, denn dies wird vom Hund als Schwäche empfunden.

Mit etwa einem Jahr ist dann das Wachstum großteils abgeschlossen (spätreife, große Rassen später)

und die Junghunde erproben ihre Kräfte, oft unkontrolliert und wilder als gewohnt. Die Zeit des

„Junghundelebens“ ist vorbei, andere Hunde erkennen nicht mehr das Hundebaby, sondern den

potentiellen Konkurrenten. So kann es plötzlich zu Raufereien kommen.

Bei wild lebenden Hunden streifen die Youngsters am Rand des Rudels umher und müssen besonders

devot und unterwürfig sein, um von den anderen Mitgliedern noch akzeptiert zu werden.

In dieser Zeit ist es oft hilfreich, die Hunde geistig zu beschäftigen, auch wenn erlernte Dinge oft ganz

plötzlich scheinbar vergessen sind.

Wieder: Ruhe und Konsequenz bewahren! Diese Phase geht schnell vorbei, wenn die Hierarchie des

Rudels weiterhin eingehalten wird. Hunde versuchen in dieser Zeit nämlich in der Hierarchie aufzusteigen

und Familienmitglieder in der Rangordnung zu überholen. Das ist nichts Böses, sondern ein natürlicher

Ablauf: „Probieren darf man´s ja wohl doch einmal……..“

Hündinnen werden in dieser Zeit der Pubertät zum ersten Mal läufig, und im Allgemeinen ruhiger, aber

auch meist sensibler. Bei allzu strengen Kommandos verstehen sie scheinbar die Welt nicht mehr und

verweigern auch passiv den Gehorsam. Sie können sich regelrecht in einer Ecke zurückziehen und

schmollen. Wichtig ist wiederum geistige und körperliche Beschäftigung, damit die Hündinnen nicht zu viel

„nachdenken“ und in ihrer Welt verharren. Die Läufigkeit dauert 3 Wochen. In der ersten Woche blutet die

Hündin, d.h. sie setzt auf diese Weise Duftmarken ab, um entferntere Rüden auf ihre Spur zu locken.

Rüden können diese „Hitzetropfen“ bis ca. 5 Kilometer riechen.


In der zweiten Woche sind die sogenannten 2-3 „Stehtage“ die gefährlichen Tage der Läufigkeit. Nur zu

dieser Zeit läßt sich die Hundedame belegen, dies aber auch von verschiedenen Rüden. So kann es

kommen, dass ein Wurf mehrere Väter hat.

Wann Stehtage sind, kann durch Erfahrung und Beobachten festgestellt werden. Hündinnen strecken den

Schweif beim Streicheln über den Rücken zur Seite und bleiben stehen (=Stehzeit), wenn man auf den

Rücken drückt und auf diese Weise den aufspringenden Rüden imitiert.

Verlassen sollte man sich aber darauf nicht, Hündinnen gehören zu dieser Zeit unbedingt an die Leine!

Professionelle Züchter lassen meist beim Tierarzt eine Hormonuntersuchung zur Deckzeitbestimmung

durchführen, vor allem wenn weite Wegstrecken zum auserwählten Deckrüden zurückgelegt werden

müssen.

Hündinnen sind nach der Belegung ca. 65 Tage trächtig. Falls sie nicht trächtig geworden sind können sie

1-2 Monate nach der Läufigkeit scheinschwanger werden, das heißt, sie sind im Geiste schwanger und

benehmen sich auch so.

Es gibt Hündinnen, die sogar scheinbar eine Geburt durchleben und sogar einen Milcheinschuss haben.

Hier sollte man die Hündin von ihren seelischen Nöten befreien und sie kastrieren lassen. Aufgrund der

ständigen An - und Rückbildung des Gesäuges ist die Wahrscheinlichkeit für die Hündin auch um ein

Vielfaches höher, an einem Gesäugetumor zu erkranken!

Also liebe HundebesitzerInnen, verzweifeln Sie nicht am rüpelhaften Jungrüden, oder an der plötzlich

sensiblen Junghündin!

Arbeiten Sie an der Beziehung und am Gehorsam weiter, bauen Sie sinnvolle körperliche, aber vor allem

geistige Beschäftigung für Ihren Junghund weiter aus !


Autorin:

Dr.med.vet Andrea Schaufler

Praktische Tierärztin

Jubiläumstr 42

31340 Herzogenburg

www.tierarzt-schaufler.jimdo.com


Österreichische Gesellschaft für

Tiergestützte Therapie ÖGTT

Tiergestützte Therapie oder doch Naturgestützte Therapie ?

In einer medizinischen Zeitschrift konnte ich kürzlich lesen :

So wirkt der Wald - Experten beweisen seine Heilkraft

namhafte österreichische universitäre ExpertInnen aus dem Bereich der Medizin und dem Thema Wald

verwandten Wissenschaften konnten in Studien belegen, dass unser Wald auf Menschen, die Zeit im

Wald verbringen stimmungsaufhellend wirke, die Lungenfunktion verbessere, Blutdruck und das Herz/

Kreislaufsystem reguliere, das Immunsystem stärke, sogar krebsprotektiv sei, entspannend und

schlaffördernd wirke und vieles mehr.

Wirklich überrascht bin ich nicht, letztlich kennen wir aller die wohltuende Wirkung der Natur und

insbesondere des Waldes auf unsere Seele. Dennoch freue ich mich sehr, dass wir nun die Annahme,

dass die Natur und ihr innewohnende Lebewesen wie Pflanzen und Tiere auf uns Menschen

gesundheitsfördernd, ja sogar heilend wirken, endlich auch ihren wissenschaftlichen Niederschlag findet.

Die wissenschaftlich fundierten neuen Studien stärken dem Thema der Tier/Naturgestützten Therapie

ausgesprochen hilfreich den Rücken und bestätigen auch unsere Gesellschaft darin, dass wir nun schon

seit einigen Jahren auch Pflanzen und die gesamte Natur als Teil der „Tiergestützten“ Therapie gesehen


Österreichische Gesellschaft für

Tiergestützte Therapie ÖGTT

haben und umgehend auch entsprechende Lehrgänge angeboten haben. So sind unser Diplom

Lehrgang Natur-Kinesiologie und unser Wild- und Heilkräuterlehrgang Ausbildung zum

Wildkräuterguide fixe Bestandteile unseres Lehrgangsangebotes und deren AbsolventInnen haben

eigenständige Sektionen innerhalb der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte Therapie

gegründet.

Übrigens, die sehr aktive Sektionsleiterin dieser beiden Sektionen, Gerda Holzmann Bsc, erfreut Sie ja

auch durch viele schöne Artikel in diesem Naturmagazin.

Wenn Sie sich für eine dieser Ausbildungen interessieren finden Sie weiterführende Informationen auf

unserer Homepage unter :

http://www.oegtt.at/wifi-ausbildungs-lehrgänge-2016/

Ein wenig dürfen wir uns auch selbst auf die Schulter klopfen, dass wir nicht engstirnig an dressierten und

zertifizierten so genannten „Therapietieren“ kleben geblieben sind, sondern innovativ und aktiv unsere

Augen auf ein größeres Ganzes gerichtet haben und somit auch als Fachgesellschaft sehr früh den Weg

zur „Naturgestützten Therapie“ geöffnet haben. Eigentlich müssten wir ja unsere Gesellschaft

umbenennen, aber das würde vielleicht noch zu viele Menschen irritieren und verunsichern - also bleiben

wir vorerst bei unserem gewählten Namen, auch wenn sich unser Geist schon weiter geöffnet hat.


Österreichische Gesellschaft für

Tiergestützte Therapie ÖGTT

Ich denke, dass die kommende Jahre uns noch viel mehr Wissen über die Zusammenhänge zwischen

der salutogenetischen Wirksamkeit der Natur, also der positiven Einflüsse der Natur auf uns Menschen

eröffnen werden und neue Forschung eine sehr breite Wirksamkeit belegen kann.

Gerda zunehmende Technisierung und Digitalisierung kann nicht nur Gefahr für uns bedeuten, sondern

vielleicht auch die Chance beinhalten, durch automatisierte und damit verkürzte Arbeitsabläufe wieder

mehr Zeit für Ausflüge und Tätigkeiten in der Natur zu gewinnen. Es liegt letztlich an uns, ob wir als

Couch-potatoe vor der Glotze hängen, oder aktiv unser Leben gestalten. Gerade die letzten Jahre haben

gezeigt, dass Freizeitaktivitäten und Hobbys rund um das Thema Natur ungemein boomen. Häusliche

Tierhaltung, auch Kleintierhaltung hat trotz erschwerter Gesetzeslage zugenommen, Imkerkurse,

Fischerkurse und Jagdlehrgänge boomen wie nie zuvor, wobei bei letzteren statistisch ein zunehmendes

Interesse an Ökologie und Wildtierschutz und -hege zu verzeichnen ist.

Demzufolge haben wir ja auch im Niederösterreichischen Landesjagsdverband einen

Kooperationspartner für unsere Lehrgänge gefunden, der uns einen tollen Vortragenden zum Thema

Wildtierökologie in Person von DI Franz Ramssl vermittelt hat. Auch in der Jägerschaft findet man

hochengagierte Heger und Pfleger die vorrangig einen bewundernswerten Einsatz für die uns umgebende

Fauna und Flora leisten und die das Erfüllen einer behördlich verfügten Abschussquote im eigenen Revier

eher als unliebsamen, aber notwendigen Teilbereich ihres Schaffens betrachten. Man denke nur an das

Anbringen von Nistkästen, Wildfütterung, Anbau von Wildäckern, Waldrandbegrünung, Schaffung von

Wasserflächen und Biotopen und vieles mehr im gemeinsamen Wirken mit den Grundbesitzern. Aber

auch gezielte Bejagung von Raubwild schafft oft erst den Raum für seltene und vom Aussterben bedrohte


Österreichische Gesellschaft für

Tiergestützte Therapie ÖGTT

Tierarten wie beispielsweise das Birk- oder Auerwild. Mir persönlich scheint es sehr wichtig, mit großer

Offenheit und dem Wunsch nach Gemeinsamkeit möglichst viele Menschen und Institutionen

anzusprechen, die dazu beitragen können, dass wir mehr Wissen um Natur, ökologische

Zusammenhänge und letztlich deren Einsatz zum Wohle von uns Menschen, aber auch den Tieren aktiv

zu gestalten.

Die Natur als Ganzheit und ihr positives Wirken auf uns Menschen wird sich erst in den nächsten Jahren

weiter öffnen, wenn wir immer mehr zu verstehen lernen, dass wir einfach selbst ein Teil dieser Natur sind

und letztlich unser tief empfundenes Streben uns immer wieder zurück zur Natur führt - gerade dann,

wenn wir uns ein Stück weit entfernt haben……

Herzlichst Ihr,

Dr. Dieter Schaufler, Präsident der ÖGTT


Österreichische Gesellschaft für

Tiergestützte Therapie ÖGTT

Nächste Termine der Österreichischen

Gesellschaft für Tiergestützte Therapie:

24. September 2016 Supervision am Stausee Ottenstein auf der Fischerzille

http://www.oegtt.at/supervision/

1.Oktober 2016 Hundeworkshop mit Martin Lechner

http://www.zentrum-mauritiushof.at/mauritiushof-academy-unsere-lehrgänge/workshop-hundetraining/

29. Oktober 2016 Start WIFI Diplomlehrgang "Personal Coach im Tiergestützten Setting“

http://www.oegtt.at/wifi-ausbildungs-lehrgänge-2016/wifi-diplom-lehrgang-personal-coach-imtiergestützten-setting/

5.November 2016 Start WIFI Diplomlehrgang „Ausbildung zur TiertrainerIn“

http://www.oegtt.at/wifi-ausbildungs-lehrgänge-2016/wifi-diplom-lehrgang-tiertrainer/


Mauritiushof - der Film

Dieser neue Film soll Ihnen unseren Mauritiushof und seine zweibeinigen und vierbeinigen

Bewohner mit alle unseren Aktivitäten vorstellen.

Klicken Sie bitte dazu auf folgenden Gratislink :

https://www.youtube.com/watch?v=eyQ1DSeubGU

Unser Mauritiushof präsentiert sich in diesem Film als

A. erstes österreichisches Zentrum für Tiergestützte Medizin

B. Ordination für Naturmedizin

C. Lehrgangs- und Seminarzentrum

D. Zentrum für Tiergestützte Sozialprojekte

Viel Spass mit unserem Film !


Unsere nächste Kurse:

WIFI Diplomlehrgang

"Personal Coach im Tiergestützten

Setting“ Tiergestützte Therapie

Dieser Lehrgang widmet sich den Themen rund um Tiergestützte Therapie, allgemeine Tiergestützte

Interventionen, Fördermaßnahmen und Aktivitäten.

Dieser Lehrgang soll Ihnen die Arbeit mit Tieren in vielen Facetten vermitteln, unabhängig davon, aus

welcher beruflichen Richtung Sie kommen.

Fachleute aus medizinisch-therapeutischen Quellberufen sollen den Einsatz von Natur und Tieren in der

Therapie erkrankter Menschen kennenlernen, Pädagoginnen und SozialpädagogInnen erfahren

Anwendungsbeispiele und Ideen in ihrem jeweiligen Berufsfeld.

Für Menschen aus gänzlich anderer beruflicher Herkunft bietet das große und weite Gebiet der

Tiergestützten Aktivitäten ohne Anspruch auf gezielte Behandlung von Krankheiten bzw. pädagogischer

Förderung ein wirtschaftlich äußerst interessantes neues Feld der Dienstleitung

gemeinsam mit Tieren.

Dazu vermittelt das TrainerInnenteam um Dr. Dieter Schaufler notwendiger Kenntnisse zur Ethologie der

meisten Haustiere, Wildtierkunde, Wildtierökologie, Tierhalteverordnungen und Praxis zu Haltung,

Umgang und Einsatz vieler für dieses Thema relevanter Tierspezies von den Insekten und Wirbellosen,

der bekannten Haustiere bis hin zu Großtieren wie Pferden und Rindern.


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Dazu vermittelt das TrainerInnenteam um Dr. Dieter Schaufler notwendiger Kenntnisse zur Ethologie der

meisten Haustiere, Wildtierkunde, Wildtierökologie, Tierhalteverordnungen und Praxis zu Haltung,

Umgang und Einsatz vieler für dieses Thema relevanter Tierspezies von den Insekten und Wirbellosen,

der bekannten Haustiere bis hin zu Großtieren wie Pferden und Rindern.

Daneben erwerben Sie Praxiswissen rund um die Arbeit mit Menschen im Sinne einer Ausbildung zum

Personal Coach und lernen den späteren Umgang mit Ihrer Klientel und die dazu nötigen Werkzeuge

kennen.

Zu dieser Ausbildung zählt auch ein hohes Selbsterfahrungsmoment, denn Tiere und Menschen

gemeinsam führen zu können erfordert neben hoher persönlicher Wahrnehmung auch vor allem Reflexion

der eigenen Person und deren Wirkung auf andere Lebewesen.

Dieser Lehrgang zielt natürlich auch auf die Umsetzung des Erlebten und Gelernten im eigenen Beruf

bzw. in der eigenen Haupt- oder Nebenselbstständigkeit als Dienstleister im Einsatz von Natur und Tieren

für andere Menschen ab. Aus diesem Grund erhalten Sie Tipps für den Aufbau des eigenen

Unternehmens, für ein entsprechendes Marketing und Basiswissen zur Firmengründung als Dienstleister

im Natur- und Tiergestützten Setting.

Personal-Coach im tiergestützten Setting

Termine: 29.10.2016 – 10.9.2017

Department für Tiergestützte Medizin Mauritiushof,

Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

Teilnahmebeitrag: 4.980 Euro

Prüfung: 29.9.2017, Fr 10.00 (Prüfungsbeitrag: 350 Euro)

(Dieser Betrag ist nicht im Teilnahmebeitrag inkludiert)

alle Infos unter www.zentrum-mauritiushof.at Gratis Info Webinar buchen !


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WIFI Diplomlehrgang

„Diplom TiertrainerIn"

Mit Tieren professionell zu arbeiten und sie entsprechend auszubilden - für viele von uns ist dies ein

beruflicher Wunschtraum. Dieser Lehrgang richtet sich speziell an all jene Menschen, die Freude an der

Arbeit mit Tieren haben, selbst schon jahrelang Tiere besitzen und sich ein neues Berufsfeld erarbeiten

möchten. Gerade heute wächst der Bedarf an gut ausgebildeten

Tiertrainer/innen, die den überforderten Heimtierhalter/innen mit Rat und Tat zur artgerechten Haltung und

Ausbildung ihrer Tiere zur Verfügung stehen. Dabei benötigt man profundes Wissen über viele Tierarten,

vom Wellensittich bis zum Reitpferd, und Praxis im tierschutzgerechten Umgang und Tiertraining. Unser

Lehrgang soll aber auch die Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit im zwischenmenschlichen

Bereich stärken, denn nur so können Probleme im Zusammenleben von Mensch und Tier richtig erkannt

und einer Lösung gemeinsam mit den Tierbesitzer/innen zugeführt werden. Gerade dieser systemische

Ansatz wird in diesem Lehrgang sehr betont und gemeinsam erarbeitet.

Dieser Lehrgang soll Ihnen praktische und theoretische Kenntnisse für die Arbeit mit vielen Tierarten,

rechtliche Grundlagen wie Tierhalteverordnung und Tierschutzgesetz, aber auch alle Erfordernisse und

Wissen zur Haltung und dem artspezifischen Verhalten der meisten Haus- und Nutztiere vermitteln.

Zusätzlich wollen wir die wichtigsten Aspekte zur eigenen Firmengründung im haupt- oder

nebenberuflichen Bereich vermitteln. Dabei auf das nötige Marketing, Werbung und Grundlagen des

Arbeitens mit digitalen Medien eingehen. Schwerpunkte sind aber natürlich auch Praxis und Zeit für

gemeinsames tierschutzgerechtes Tiertraining, das Sammeln von Erfahrungen in der Tierhaltung und das

persönliche Kennenlernen

vieler verschiedener Tierarten, damit Sie einen möglichst breiten Zugang zu diesem wunderschönen

Arbeitsgebiet finden können.


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Lehrgang zum Tiertrainer

Termine: 5.11.2016 – 27.8.2017

Department für Tiergestützte Medizin Mauritiushof,

Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

Teilnahmebeitrag: 2.900 Euro

Prüfung: 6.10.2017, Fr 10.00 (Prüfungsbeitrag: 180 Euro)

(Dieser Betrag ist nicht im Teilnahmebeitrag inkludiert)

alle Infos unter

www.zentrum-mauritiushof.at

Gratis Info Webinar buchen !

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