Neue Szene Augsburg 2016-11

NeueSzeneAugsburg

Das Stadtmagazin für Augsburg

26. JAHRGANG

11/16

KOSTENLOS

25

Jahre

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26 Tag der deutschen Einheit in Dresden 32

Die Zehn-Euro-Reportage in der Sauna

*

RÜCKBLICK

04 Was war los im Oktober?

06 Gögginger Brückendeckung

08 Das kleine Weltuntergangsinterview

10 Trendscout

TAG & NACHT

12 Was geht im November

Meldungen und Veranstaltungstipps

ZOOM

26 “It’s a family thing“ – 15 Jahre auto.matic.music

28 Unglaublich heiß! -

Die Zehn-Euro-Reportage in der Sauna

30 Die Mitte schweigt –

Tag der deutschen Einheit in Dresden

32 Akademika Augsburg – Die Jobmesse im Porträt

36 Vater Collage – Interview mit dem neuen Brecht

festivalleiter Patrick Wengenroth

38 Mysterium des kreativen Schaffens – Das Buch des

Augsburger Autors Thomas Hammerl

39 (Fast) alles neu – Die Kültürtage 2016
























NOVEMBER

2016



ö















ö




SPORT

40 “Der FCA ist der krasse Gegensatz zum HSV!“ -

Interview mit FCA-Neuzugang Gojko Kacar











KULTUR

42 Kulturhighlights – im November

KINO

46 Cinerama – Neue Filme

MUSIK

48 Gerilltes - Neue CDs

50 Heimatklänge – Benni Benson

52 Aus- und Weiterbildung

VERANSTALTUNGSKALENDER

54 Augsburgs größter Terminkalender

KLEINANZEIGEN

64 Liebe, Luftschlösser und Lampenschirme

AUGSBÜRGER

66 Roswitha Kugelmann – Vorsitzende des Contact in

Augsburg e.V.




















DAS WINTERFESTIVAL

23.11. – 31.12.2016

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Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie 3.12.

Christian Springer 8.12.

Christian Ehring 18.12.

CAVEMAN 25. – 30.11., 26.– 30.12.

Weltsalon

Diskussionen und engagierte Kultur

Artgerecht

Mitmachen! Aktion für Gesundheit,

Tierwohl und Umwelt

Mobilitätszentrale

Die Verführung zum Umsteigen: Beratung

vor Ort, kompetent und kostenlos

Weihnachtsmarkt

23.11. – 23.12. Eintritt frei

Performances · Kunsthandwerk

Bio-Gastronomie · Kinderzelt

Tief-im-Wald-Bar & Café

Silvester

Gala mit Sven Ratzke und Ecco DiLorenzo

and his Innersoul sowie 5-Gänge-Bio-Menü

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4Rückblick


07.10. Parktheater:

Eliot Fisk

„... the most brilliant, intelligent and gifted young

musical artist of our times”, meinte sein Lehrer

Andrés Segovia. Schöne Worte, oder nur gut gemeint?

Nein, es trifft einfach zu. Eliot Fisk begeisterte

im fast ausverkauften Parktheater und setzte

mit seiner bescheidenen Art Akzente, die ich

so noch bei keinem Gitarrenkonzert gesehen und

gehört habe. Vielleicht, weil er niemandem was

beweisen muss. Es geht ihm nicht darum besonders virtuos zu spielen, oder besonders schnell, dass

können Andere auch, nein, er spielt mit solch einer selbstverständlichen Präzesion und Hingabe die

einen staunen läßt. Er ist eins mit seiner Gitarre, mit seiner Musik, die wie es scheint tief aus seinem

Inneren kommt, leidenschaftlich, aber auch so gefühlvoll, dass man an manchen Stellen eine Stricknadel

hätte fallen hören können. Ein Weltstar eben und ein unvergesslicher Abend. (dan)

Foto: Kai Wido Meyer

14.10. Martini Park:

„Der jüngste Tag“

Mit Ödön von Horvaths “Der jüngste

Tag” eröffnete das Theater Augsburg

die Ausweichspielstätte im Martini-Park.

Regisseurin und Schauspielchefin Maria

Viktoria Linke lotete zunächst eifrig Akustik

und Bühnenstabilität aus, bevor sie sich nach der Pause auf die eigentliche Stärke besinnt:

die Schauspieler. Alexander Darkow (Foto), Ute Fiedler, Kerstin König, Gregor Trakis und nicht

zuletzt die Gäste Susanne Bredehöft und Valerie Oberhof – die Klasse des Ensembles macht die

Materialschlacht im ersten Teil noch unverständlicher. Die Spielstätte hat ihre erste Belastungsprobe

aber auf jeden Fall bestanden und die „bayerische Kultband“ Django 3000 lockt vielleicht

sogar ein paar Heimatsound-Fans an. (flo)

15.10. Soho Stage:

Abschiedshow Kitty

Empire

Nach 20 Jahren hat eine der spannendsten

Augsburger Bands ihr letztes Konzert

gegeben: Kitty Empire waren nie die großen

Lautsprecher in eigener Sache, haben

jedoch deutliche Spuren über die Stadtgrenzen

hinaus hinterlassen. Versteht

sich von selbst, dass die Soho Stage an

dem Abend randvoll war und das Ganze eher einem Klassentreffen glich inklusive digitaler Diashow.

Das Noise-Rock-Trio verabschiedete sich mit einem sehr emotionalen Auftritt und einer

standesgemäßen Party und bestätigte ein weiteres Mal das berühmte Sprichwort „You don’t

miss your water ’til the well runs dry“. (flo)

Foto: Oliver Nowak


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6Tag&Nacht

Kolumne


Tag&Nacht

7

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8Tag&Nacht

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Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Medienpädagogik

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10

DER SZENE-TRENDSCOUT

DIE NEUESTEN TRENDS IM NOVEMBER

von Harald Sianos

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1. EARTHKEEPER Dank versiegelter Außenschicht und wasserdichten Materialien

ist man mit den Klassikern von Timberland gut vor Regen und Nässe geschützt.

Damenstiefel gesehen bei www.timberland.de für 209,90 EUR| 2. SAVE THE

DUCK: Es wird Zeit, sich so langsam für den Herbst zu rüsten – da dürfen coole

und praktische Outdoor-Jacken nicht fehlen! Save The Duck ist ein neues Mode-

Label, das auf ganz tierfreundliche Weise Wärme liefert. Genauso leicht und komfortabel

wie eine Daunenweste ist bei diesem Modell eine perfekte Imitation

gelungen. www.savetheduck.it | 3. LIGHTS DELUXE: Exklusive Lichtschalen für

die gemütliche Jahreszeit kreiert die Künstlerin Gunda Loch. Die hauchdünnen Tonschalen,

wahlweise auf der Innenseite mit Schlagmetall veredelt, gibt es bei

www.lights-deluxe.de | 4. WEIN (VER)HÜTER : Wer seine edlen Tröpfchen

noch ein paar Tage aufheben will, kann mit Wine Condoms sicher sein, dass die

Flasche absolut luftdicht verschlossen ist. Gesehen bei ww.winecondoms.com

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Tag&Nacht 11


12Tag&Nacht


Idris Ackamoor &

The Pyramids













10 To Eleven







Wellness pur! - Floating und Massagen


Tag&Nacht

13


Eine echte Weiberwirtschaft!


14Tag&Nacht


Holly Golightly & Band














Goldberner Gin















Wilde Nacht der Wirtshausmusik












Schwäbische Wirtshausmusikanten (Foto: Werner Bauer)


Tag&Nacht

15


Milliarden


























D'Raith Schwestern &

Da Blaimer












wohnliches

Ab Januar in Augsburg


16Tag&Nacht

rutaNatur

Augsburg


























Hundling „Ois Chicago“













Metal In Concert


83

Bob´s Rock ´n´ Roll Stadel

Almhütteenflair mit Billard, Kicker, Darts + Sportfernsehen!

Kaum zu glauben - eine Allgäuer Almhütte hat Bob´s Team in Haunstetten wieder aufgebaut und eine riesen Kneipe daraus gebaut, in der richtig gefeiert werden kann!

Super Billardtische - stündlich 7,50 € - minutengenau abgerechnet!

Bob´s Haunstetten

Jetzt mit Rock `n´ Roll-Stadel

Nach sechs Monaten Umbau des ehemaligen

Fitness-Centers im Hintergebaude von Bob´s

Haunstetten, das vielen Nachtschwärmern noch

als Disko und Konzertplatz „Wespennest“ bekannt

ist, wurde Mitte Oktober nun die Erweitung

offiziell eröffnet.

Die technische Umsetzung war wie schon öfters

von Thomas Kutschera übernommen worden,

der mit seinem Team eine komplette Allgäuer

Almhütte abbaute und in Haunstetten angepasst

und mit Theke versehen wieder aufbaute.

Zum antiken Almhüttenflair wurde modernste

Beleuchtungstechnik kombiniert, ein fetter Beamer

mit automatisch ausrollender Leinwand für

Sportübertragungen (Sky) installiert, turniermäige

Billardtische aufgestellt, Kicker und ein

Dart-O-Mat. Und natürlich gibt´s auch hier Bob´s

berühmte Holzofenpizza und Burger.

Außer Sportübertragungen und reinen Kneipenabenden

(mit rockigen Tunes) sind noch

weitere Events in Planung - Bob und sein Team

werden uns da sicher angenehm überraschen!

Bob´s Haunstetten, Auf dem Nol 31, 0821-650

79 490, www.mein-Bobs.de, täglich ab 17:07

Uhr geöffnet - bei Sportübertragungen nach

Ansage

Die Einrichtung ist richtig urig und gemütlich.

Bob (rechts) ist jetzt „maximal“ entspannt ;-)


18Tag&Nacht


Der Vorverkauf hat bereits begonnen
















Alexander Stewart


Tag&Nacht

19


Hannes Ringlstetter













Beginner


20Tag&Nacht



Friedrich Liechtenstein Trio


Tag&Nacht

21


Fantasy On Snow!

























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22Tag&Nacht


Tag&Nacht

23


Comedy Lounge


Max Raabe & Palastorchester


24Tag&Nacht

Schiller Klangwelten live@Gaswerk















Augsburgs ältestes Gasthaus braut wieder














Der Nino aus Wien


Tag&Nacht

25

Augsburgs

1000 Meisterwerke

Geistreiche Blicke auf eine verkannte Stadt

von Professor Dr. Spätzle

Ich bekenne:

Ich bin ein leidenschaftlicher Einkäufer. Da ich

aber honorartechnisch mitunter nicht in dem

Umfang verwöhnt werde wie es meine Kauflust

erfordert, muss ich mich nicht selten mit

den kleinen Freuden des Kaufens begnügen.

Ich liebe es zum Beispiel, in Supermärkte zu

gehen und einen Liter Milch zu kaufen. Ist das

jetzt Kunst? Höre ich jetzt manche Leser unken.

Aber natürlich nicht, ein Liter Milch ist erst dann

Kunst, wenn man ihn auf eine Leinwand schüttet

und es Kunst nennt, allerdings sieht man

Milch auf einer weißen Leinwand auch wieder

nicht, es funktioniert also so und so nicht. Und

doch fand ich kürzlich in einem Supermarkt etwas,

das ich irgendwo zwischen Dadaismus und

Kafka einordnen würde. Das Labyrinth Normas

sozusagen. Hintereinander gleich zwei Sicherheitsschleusen,

die, mit eindeutigen Symbolen

den Käufern recht klar, ja vehement den Weg

weißen. Was will uns Norma damit sagen?, fragte

ich mich. Vielleicht, dass das Leben, und dazu

gehört der tägliche Kaufrausch ganz entschieden,

dass also das Leben an sich ein gewaltiges

Durcheinander ist, ein Labyrinth mit eiserner

Autorität, dessen Sinn uns kleinen unwissenden

Menschen gemeinhin weitgehend verborgen

bleibt.

Was will man eigentlich von uns, wenn man uns

all die Schranken, all die Wegweiser, all die Begrenzungen

aufzeigt? Darauf gibt es nur zwei

mögliche Antworten, eine dritte oder vierte fällt

mir momentan jedenfalls nicht ein und wenn,

dann erst nachdem das hier gedruckt wurde,

und dann ist es eh zu spät. Die zwei Möglichkeiten

sind: Entweder will man uns schützen,

uns vor einem grausamen Schicksal bewahren.

Oder man will uns wie kleine dumme Kinder

in die Schranken weisen, uns in eine Richtung

lenken, die nicht uns nützt, sondern jenen, die

die Macht haben Schranken zu errichten. Natürlich

sind die Schranken und Drehkreuze immer

von denen errichtet worden, die mächtiger sind

als wir. Und da wird es revolutionär. Denn jede

Schranke, jedes naseweise Hinweisschild sollten

wir grundsätzlich mal hinterfragen. Warum?

Weil es manchmal überhaupt keinen Sinn macht.

Und wenn man uns schon gängelt, dann wird

ja wohl erlaubt sein, dass man sich überlegt,

was das Ziel der Gängelei ist. Insofern ist das

doppelte Drehkreuzlabyrinth Normas durchaus

Kunst. Wobei ich nicht so naiv bin zu glauben,

dass das die Absicht Normas war, aber manchmal

entsteht Kunst ja auch zufällig und ruft uns

etwas zu, nur haben wir oft keinen Schimmer,

was.

Vielleicht ist es aber auch eine Installation, die

per Videokamera aufzeichnet, wie abertausende

Kunden durch die Drehkreuze irren und ihre unwissenden

Köpfe schütteln und den unwissenden

Konsumenten in den Fängen des Kapitals

zeigen. Oder aber ich liege völlig falsch und die

Handwerker hatten bei der Einrichtung des Supermarkts

einfach noch ein Drehkreuz übrig und

dachten sich: doppelt hält besser. Vielleicht bewährt

sich dieses System ja auch so sehr, dass in

Zukunft drei, vier, fünf Drehkreuze direkt hintereinander

gestaffelt aufgebaut werden und so als

ein inoffizieller Trimm-Dich-Pfad an Popularität

gewinne und Bio-Supermärkte als beliebteste

Ziele der gesundheitsbewussten Besserverdiener

ablösen. Das wäre dann immerhin eine sehr

verfeinerte Art der Lebenskunst.


26 Zoom

“IT´S A FAMILY

THING”

Die elektronische Partyreihe

„auto.matic.music“ wird 15!

Happy birthday, auto.matic! Seit 15 Jahren

bearbeiten Stefan Sieber und Tobias

Schmid mit fein gestrickter Nadel die Tanzflächen.

Walter Sianos spendierte zum Jubiläum

einen elektronischen Blumenstrauß

und lud die beiden Turntablemeister zum Interview.

Wenn ihr vor 15 Jahren Jungfrauen wart, was seid

ihr heute?

Sieber: Großväter?

Schmid: Quatsch. Du vielleicht, ich bin ja erst vor ein

paar Wochen Vater geworden.

Habt ihr euch in dieser langen Zeit schon mal in

die Wolle bekommen?

Sieber: Nie!

Schmid: Nie!

Nie? Respekt. Drehen wir mal etwas die Zeit zurück.

Anfang der Nullerjahre erlebte Augsburg

einen regelrechten Bandboom, der Begriff Popcity

machte die Runde. Wieso habt ihr damals

keine Band gegründet?

Sieber: Mit zehn habe ich meine Klavierkarriere abrupt

beendet und anschließend jedes Instrument verneint.

Schmid: Ich hab’ mit meinem Racket Luftgitarre gespielt,

das war’s dann aber auch schon. Unsere Leidenschaft

galt damals dem Tennis.

Tennis? Das passt zu euch. Ich sehe euch bildlich

vor mir mit Lacoste-Polo und Stan-Smith-Schuhen

auf dem Court stehen, Apfelschorle aus Martini-

Gläser trinkend.

Sieber: Haha, so ähnlich. Wir sind mit Lendl, Edberg

und vor allem Boris Becker aufgewachsen. Deshalb

war meine Brand erst Ellesse und später Puma.

Schmid: Ich fand die Neonklamotten von André

Agassi cool! Aber wir haben uns tatsächlich als Kids

auf dem Tennisplatz kennengelernt. Lance von Anajo

hat damals unser Trio komplettiert. Wir haben sogar

noch bis in den Seniorenbereich beim TSV mitgemischt.

Wir waren gar nicht so übel.

Wann ging’s denn los mit der Auflegerei?

Schmid: Mit 16, erste Schulbälle und so. Da hab’ ich

sehr schnell gemerkt: „Das ist es!“

Sieber: Bei mir war es ähnlich, mein erster „Job“ war

in der Dreifachturnhalle in Schwabmünchen auf einem

Schulfest vor 3000 Leuten. Die waren natürlich nicht

wegen mir da, aber da hab ich mächtig Blut geleckt.

Ihr kommt aus Schwabmünchen. Irgendwie ist

das ein richtig kreatives Biotop vor den Toren

Augsburgs. Anajo, Wunderwelt, das Singoldsand

Open Air - um nur einige zu nennen. Woran liegt

das?

Schmid: Jeder, der in einer Kleinstadt gelebt hat,

kennt das: Es ist nichts los und aus der Not heraus

ist man gezwungen, selber etwas auf die Beine zu

stellen, damit was geht.

Könnt ihr euch noch an eure ersten Streifzüge

nach Augsburg erinnern?

Sieber: Das ging ungefähr 1990 los, wir haben mal

hier und mal dort aufgelegt, Mahagoni Bar, Inbase,

nix Festes...

Schmid: 1995 wurden wir dann zum ersten Mal auf

einen riesigen Rave in die Soundfactory in Gersthofen

eingeladen. Ich damals noch als Tobi Fu, der Kollege

als Sieber STS.

Sieber: Stimmt! Irgendwie hat das in der City mit uns

anfangs nicht so richtig gefunzt, auf dem Land lief

es damals deutlich besser für uns.

Und wie kam’s letztendlich zu auto.matic?

Sieber: Michi Walch, ein Kumpel von uns aus SMÜ,

hat damals im Kerosin als Barkeeper gejobbt. Er hat

uns ständig damit bearbeitet, eine eigene Partyreihe

auf die Beine zu stellen.

Schmid: Anfangs haben wir uns noch gewehrt. Wir

dachten sowieso, das haut nie hin.

Sieber: Wir haben uns damals im Kerosin schriftlich

beworben, kein Witz. Es hat geklappt und dann ging

das eben los.

Wie schafft man es, so lange eine Partyreihe erfolgreich

und vor allem noch immer mit einer großen

Credibility aufrecht zu erhalten?

Schmid: Weil wir nie Geld damit verdienen mussten,

wir haben alles aus Leidenschaft gemacht. Und es

war immer ein Clubabend von Freunden, mit Freunden,

für Freunde! Das war uns immer das Wichtigste.



Eine gute Stimmung und die freundschaftliche Beziehung

zum Club, den Betreibern, den Türstehern, dem

Barpersonal, war uns immer besonders wichtig.

Sieber: Genau, it’s a family thing!

Auf eurer Facebookseite steht bei Zugehörigkeit

„Church of Techno“. Wie viel Techno steckt denn

wirklich in euch?

Schmid: Wir haben das immer relativ locker gesehen

und breit abgesteckt. Wir haben jetzt nie den Abend

mit 160 bpm durchgebrettert. Wir galten ja in der

Techno-Szene eher so als die Weichspüler, die Popper

unter den Techno-DJs.

Sieber: Bei uns waren auch immer viele Indieleute

aus dem Kerosin da. Wir hatten keine Skrupel, zwischendrin

mal Justin Timberlake oder so aufzulegen.

Tobi, du wohnst seit vielen Jahren in Hamburg

und pilgerst einmal im Monat in die Heimat, um

aufzulegen.

Schmid: Es ist phantastisch! Für mich ist das natürlich

eine wunderbare Gelegenheit, Freunde und Familie

zu treffen und Schnitzel zu essen (lacht).

Seit 2010 veranstaltet ihr auch das

„auto.matic.open“ im Kesselhaus.

Sieber: 2009 haben wir in Dresden bei einer Freiluft-

Veranstaltung aufgelegt und dachten uns, das wäre

doch auch was für Augsburg. Wir sind wie immer

total naiv an die Sache herangegangen.

Schmid: Wir dachten uns, wenn’s schief läuft, dann

muss eben der Bausparvertrag herhalten, ein Versuch

war es uns definitiv wert. Es hat geklappt und wir

haben dadurch auch ein neues Publikum angesprochen.

Ihr seid inzwischen in einem Alter angekommen,

in dem man gerne Rotwein trinkt, ins Theater

geht und auch mal eine Lesung besucht. Gab es

Momente, in denen ihr von der DJ-Kanzel ins

Publikum geschaut und euch gefragt habt: Was

mache ich hier eigentlich?

Sieber: Nein, in dieser Form nicht. Aber wenn morgens

um 5 Uhr das Putzlicht angeht und dann so

Youngster vor dir stehen, die deine Söhne sein könnten,

erschrickt man schon mal kurz.

Schmid: So alt sind wir ja auch noch nicht, aber es

kommt immer öfters vor, dass man mit Sie angesprochen

wird.

im Kerosin um 22.00 Uhr aufgesperrt und spätestens

wenn die letzte Straßenbahn um 0.15 Uhr vorfuhr,

war der Laden voll. Heute kommen die Leute vor 1.00

Uhr gar nicht in die Puschen.

Sieber: Die Erwartungshaltung ist gestiegen. Früher

haben wir Flyer und Poster aufgehängt und

die Leute sind gekommen, obwohl viele den Act

gar nicht kannten. Heute muss man alle Plattformen

bedienen, die das Netz hergibt. Das ist wesentlich

anstrengender, die Leute informieren sich

vorab und hören sich Tracks im Internet an. Es ist

schwieriger geworden, das Publikum bei Laune zu

halten.

Hattet ihr nie Ambitionen, die Jobs an den Nagel

zu hängen und als DJs in der Welt herumzureisen?

Sieber: Wir waren eine Zeit lang gut unterwegs, u.a.

in Frankfurt, Berlin, Köln, Istanbul, Moskau, Barcelona,

Hamburg, Dresden, Bordeaux, Stuttgart... Zwischenzeitlich

haben wir auto.matic auch fast drei

Jahre monatlich in Hamburg gemacht.

Schmid: Wir hatten irgendwie immer Schiss, alles auf

diese eine Musikkarte zu setzen.

Sieber: Damals waren die Gagen auch nicht so hoch

wie heute.

Schmid: Wenn man davon leben muss, ist man auch

gezwungen, Bookings anzunehmen, die jetzt nicht

so prickelnd sind. Dadurch, dass wir es nie hauptberuflich

machen mussten, haben wir uns immer eine

gewisse Leichtigkeit bewahrt.

In 15 Jahren habt ihr eine Armada an Gast-DJs beherbergt.

Welches Booking war das absolute

Highlight?

Schmid: International Pony. Dann ganz klar Paul Kalkbrenner.

Siebi hatte die geniale Idee, den Filmstart

von „Berlin Calling“ in Augsburg eine Woche vorzuziehen.

Erst Film, dann Party, das hat mächtig gerockt.

Sieber: Zum Neunjährigen haben wir Sven Väth im

Kesselhaus gemacht. Wenn das Idol mal anrückt,

dann ist das schon ein großes Ereignis.

Ihr habt siebeneinhalb Jahre im Kerosin aufgelegt

und dann siebeneinhalb Jahre im Schwarzen

Schaf. Nachdem inzwischen beide Clubs Geschichte

sind...Was macht ihr in den nächsten

siebeneinhalb Jahren?

Sieber: Mal sehen, wir haben da im Moment keinen

Business-Plan, aber unser Motor läuft nach wie vor!

Auto.matic wird es auch nach dem Aus des Schwarzen

Schafs weiterhin geben, aber ob monatlich oder

in größeren Abständen, wird sich zeigen.

„Früher war der Laden um 0:15 voll.

Heute kommen die Leute vor 1:00

Uhr gar nicht in die Puschen!“

Von was träumt man als Veranstalter nach so vielen

Jahren noch?

Sieber. DJ Koze wäre noch mal cool. Aber ich bin

glücklich und dankbar, wie alles gelaufen ist.

Schmid: Geht mir auch so! Generell sind mir Abende

mit Roman Flügel oder Robag Whrume lieber, weil da

einfach Chemie stimmt. Ich brauche keinen DJ, der

zwar den Laden mit seinem Namen füllt, zudem wir

aber keine Berührungspunkte haben.

Sieber: Das Essen vor dem Clubabend hat sehr an Bedeutung

gewonnen.

Am 11.11. steigt das Jubiläum.

Sieber: Im Bungalow! Das ist da, wo früher das Kerosin

war. Dort wo alles begann. Das ist schon ein

tolles Gefühl. Wir haben uns auch einen super Musiker

zur Seite geholt: ÂME wird live mit uns den

Abend gestalten. Am meisten freu ich mich auf den

Heimweg. 350 Meter. Fußweg, haha.

Schmid: Ich war bestimmt seit sieben Jahre nicht

mehr in dieser Location. Ich bin gespannt.

Die drei Toptracks aktuell:

Sieber:

1. RAMPA – Necessity

2. ROMAN FLÜGEL – Dust

3. MIKE DEHNERT - How Close To Be

Schmid:

1. DJ TENNIS – Divisions (Roman Flügel Remix)

2. OXIA - Domino (Robag´s Lasika Cafa NB)

3. HUNDREDS – Wilderness (Vacation Boys Remix)

Was hat sich in den letzten 15 Jahren verändert?

Schmid: Das Ausgehverhalten. Damals wurde die Türe


28 Zoom

DIE

10

EURO

REPORTAGE

Unglaublich

heiß!

Das war wieder eine dieser Reportage-Ideen, die aus einem seltsamen

dunklen masochistischen Trieb heraus geboren wurde, der

einen dazu bewegt, sich in Situationen zu begeben, die man zeitlebens

vermieden hat. Aus gutem Grund! Meint man! Allerdings

sind die Gründe, die mich auf den Besuch einer Sauna verzichten lassen, durchaus

gewichtig. In der Sauna vereinigen sich ja verschiedenste Probleme des modernen

Lebens. Das ist nicht allen Menschen bewusst und als ich dem geschätzten Chefredakteur

erläutern wollte, welcher Gestalt diese zivilisatorischen Probleme seien, hat

er nur abgewinkt und gesagt: „Geh einfach hin und schreib drüber.“

Mit diesen Fragen im Kopf betrete ich etwas beklommen das alte Stadtbad am

Leonhardsberg. Wunderschöner Bau! Solche Bäder wurden damals ja nicht allein zu

dem Zweck gebaut, dass sich die Menschen dort vergnügen. Das Stadtbad war eine

Art öffentlicher Hygieneeinrichtung, die allerwenigsten Menschen hatten in ihren

Wohnungen eine Badewanne oder eine Dusche, die einzigen Vollbäder ihres Lebens

nahmen sie im Stadtbad. Die Eingangshalle ist grün gekachelt, ein bisschen wie eine

Grotte und dann gleich dieser dampfige Chlorgeruch nach Schwimmbad, eigentlich

ganz angenehm. Nach dem Zahlen gehe ich, angeleitet von meinem kundigen Begleiter

Fabian, in die Welt der Sauna.

Gut, das mache ich natürlich und fange gleich damit an, mich diesen Problemen zu

widmen. Die Sauna ist ein unglaublich körperlicher Ort. Ich glaube, man kann sagen,

dass es sogar der körperlichste Ort ist, den man mit fremden Menschen teilen kann,

ohne dass man miteinander Sex hat. Und da beginnen theoretisch die Probleme.

Hätte man keinen Körper, wäre die Sauna völlig unproblematisch. Nehmen wir die

Nacktheit. Laut einer Studie sehen 80% der Menschen nackt eher schlechter als

angezogen aus, die restlichen 20% sind wunderschön oder kaufen bei KiK ein. Ich

gehöre mutmaßlich zu den 80% und bin dementsprechend verklemmt. Was ja an

sich kein Problem wäre, wenn man aber mit lauter nackten Fremden beiderlei Geschlechts

in einem kleinen Raum sitzt und schwitzt, kann es schon dazu kommen,

dass man sich geniert. Und dann natürlich das Schwitzen! Ich hasse es, zu schwitzen.

Deswegen liebe ich die Kälte. Die Vorstellung, mir gezielt die Seele aus dem

geschundenen Leib zu schwitzen, finde ich absurd. Aber am meisten beschäftigt

mich die Frage, wie ich es schaffen soll, in der Sauna nicht die nackten Frauen zu

betrachten. Und wie sollen die es wiederum schaffen, meine Geschlechtsmerkmale

und möglicherweise meinen kleinen Bauch nicht zu mustern?

Es gibt so gesehen keine Umkleidekabinen. Man steht eben in einem Flur mit Spinden

und zieht sich aus. Es wäre ja auch widersinnig, wenn man sich in einer Kabine

auszieht und den Rest der Zeit sowieso nackt durch die Gegend läuft. So, jetzt sind

wir nackt und um uns herum stehen und gehen einige alte Männer mit erfreulich

runden Bäuchen umher. Wir legen uns die großen Handtücher um den Unterleib und

gehen zum Heiligtum, der Sauna und den „Kühlbecken“.

Schwitzen bei 100 Grad

Es ist seltsam, wie schnell man sich an eine neue Umgebung und ihre Eigenheiten

gewöhnt. Es irritiert mich kein bisschen, dass ich jede Menge behaarte Hintern und

Rücken sehe (noch ist keine Frau aufgetaucht). Jetzt stehen wir vor der Sauna an

sich. So, wie man sie kennt. Ein kleiner dunkler Raum aus Holz mit Sitzbänken auf

drei Ebenen. Wir legen ab. Fabian öffnet die Tür. Wir treten ein. Und es ist heiß,

ja doch, ziemlich heiß. Aber heiß ist nicht ganz das richtige Wort. Wir tauchen ein

in einen dunklen Raum, der riecht wie eine glühende Herdplatte und sich auch so


Zoom 29

In seiner Jubiläumsausgabe

geht unser Autor Marcus Ertle

dorthin, wohin er eigentlich

überhaupt nicht gerne geht: in

die Sauna. Ein Erlebnisbericht.

anfühlt. Ich atme tief durch die Nase und es brennt. Wahrscheinlich versenkt man

sich die Nasenhärchen, wenn man zu oft zu tief einatmet. In der Sauna selbst sitzen

zwei ältere Männer. Einer hat ein Handtuch auf dem Kopf und stöhnt, ein anderer

hat die Augen geschlossen und genießt einfach. Ich setze mich hin und mache das,

was man auch in der Sahara machen soll: wenig bewegen. Es ist gar nicht mal so,

dass einem sofort der Schweiß in Strömen ausbricht, vielleicht fühlt man es aber

auch einfach nicht, weil man durch die Nacktheit eins mit der Hitze ist. Keine Kleidung,

die einem am Körper klebt. Ich raune Fabian zu, wie hoch die Temperatur

wohl gerade ist. Er sagt: Hundert Grad Celsius. Was ich mit einem Lachen quittiere.

Hundert Grad. Würde man da nicht schon längst Feuer fangen?

Ich stelle die Frage zurück und mache natürlich das, was unter Männern primitiv-naheliegend

ist. Ich schaue, wie gut die anderen Herren bestückt sind. Ich werde jetzt

hier mit Rücksicht auf etwaige Persönlichkeitsrechte keine Details ausplaudern, ich

kann nur sagen: Im Garten Gottes ist Platz für unendlich viele Größen und Formen.

Bei der unglaublichen Hitze kommt man aber auch gar nicht groß auf abwegige

Gedanken. Die Sauna ist, das habe ich anfangs vergessen zu bedenken, ein Ort

der Meditation, der Stille. Wo hat man das heutzutage noch? Ich bin zudem sehr

positiv von mir selbst überrascht. Ich habe mich sehr gut geschlagen bis jetzt. Ich

habe insgeheim befürchtet, dass ich die Hitze nicht aushalte, mir schwindlig wird,

ich zusammenklappe. Mitnichten. Ich sitze stoisch da, so wie ich auf den Bus warten

würde, schau ab und an wie es den anderen Leuten geht und tue ansonsten gar

nichts, lasse mich einfach von der Hitze umfangen. Nach zehn Minuten ist dieser

Ort dann aber wirklich zu heiß und wir verlassen ihn würdevoll.

Draußen wartet eine Vielzahl von Entspannungsmöglichkeiten auf uns. Ein eiskaltes

Tauchbecken, ein Fußbad, normale Duschen, ein Holztrog mit Wasser, den man

sich über den Kopf schütten kann. Ich bevorzuge das Tauchbecken. Das erste Mal

in meinem Leben, dass ich freudig in eiskaltes Wasser springe. Ich habe ja nie zu

denen gehört, die damit angeben, dass sie jeden Morgen eiskalt duschen. Nach

dem Tauchbecken greifen wir uns die Handtücher und gehen in den Innenhof des

Stadtbads. Unter freiem Himmel. Stühle am Rand. Ein Becken mit Eis zur weiteren

Abkühlung. Ich komme mir jetzt vor wie ein römischer Senator, der mit seinem

Kollegen durch die Therme schlendert. Nur schade, dass wir keine Staatsgeschäfte

zu besprechen haben, das wäre jetzt der ideale Rahmen dafür.

chen aus wie Ben Becker. Sie: Ende zwanzig, grandiose Brüste, braune Haut, blondes,

halblanges Haar. Es ist schlechterdings unmöglich, den nackten Körper einer

schönen Frau nicht zu würdigen, außer man ist Ben Becker bzw. sein Doppelgänger.

Denn der beachtet seine Begleiterin überhaupt nicht. Stattdessen ist er in ein Buch

vertieft, in dem er immer wieder mit Textmarker Sätze markiert. Ist er vielleicht ein

Intellektueller? Bei dem Gedanken muss ich lachen und die Anwesenden schauen

mich überrascht an. Dabei hebt Ben Becker sein Buch etwas in die Höhe, Titel: „Die

Organisationsstruktur der Mafia“. Interessant, wahrscheinlich werden wir hier gerade

Zeuge, wie ein ehrgeiziger Existenzgründer an seiner Zukunft feilt.

Leider müssen wir gehen, es wird einfach zu kalt auf Dauer. Becker vertieft sich

wieder in sein Buch und seine schöne Frau schaut uns gelangweilt nach. Wahrscheinlich

tut sie das, ich drehe mich nicht noch einmal um, das wäre zu indiskret

und Diskretion und Anstand sind in diesem Mikrokosmos Sauna unabdingbar, deswegen

verbieten sich selbstredend Fotos aus dem eigentlichen Saunabereich.

Jetzt gehen wir noch zur Dampfsauna, sehr dampfig, nicht so heiß wie die andere

Sauna, aber viel feuchter. Mehr Gefallen finde ich aber an etwas anderem. Im Vorraum

ist ein kleines Becken, ca. 2x4 Meter groß, und die Temperatur darin ist in

etwa so, wie man sie sich im Paradies vorstellt (wenn jetzt noch Ben Beckers Frau

da wäre und wir nicht sehr treue Ehemänner wären und chauvinistische Phantasien

ekelhaft fänden....). Ja, ich scheue mich nicht, dieses Superlativ zu verwenden. Ich

schlage Fabian vor, dass wir einfach jetzt hier in diesem Becken bleiben. Ich weiß

nicht wie lange, vielleicht eine halbe Stunde, vielleicht zwei Stunden, vielleicht bis

uns die Saunameisterin nachts auf die Straße setzt. Ich glaube wirklich, ich könnte

hier heimisch werden. So schnell geht das.

Ab ins kühle Tauchbad

Auf zwei Stühlen hat sich ein bemerkenswert unterschiedliches Paar niedergelassen.

Er: Anfang fünfzig, stark behaarter Oberkörper, Goldkettchen, sieht ein biss-


30 Zoom

Tag der Deutschen Einheit in Dresden – Ein Besuch

Die Mitte schweigt

Am 3. Oktober wurde in Dresden die Einheit gefeiert. Es wurde aber auch gepöbelt, gegrölt

und gehasst. Mittendrin - Claudia Roth und unser Autor Marcus Ertle.

Man hört die Sprechchöre schon aus der Ferne.

Volksverräter! Volksverräter !

Es s ist ein seltsames Gefühl, diese Worte im Jahr 2016 in einer deutschen Stadt zu

hören. Natürlich, man hat die Aufmärsche und wütenden Parolen der Pegida-

Märsche unzählige Male im Fernsehen gesehen und unzählige Male wurde das

Phänomen der Wut, die sich seit mehr als einem Jahr in Dresden Bahn bricht,

analysiert, aber es in natura zu erleben, ist etwas ganz anderes.

Auf dem Altmarkt, ein zentraler Platz in der Innenstadt, hundert Meter von der

Frauenkirche entfernt, hat sich sozusagen der Staat platziert. In kleineren Partyzelten

und größeren Pavillons stellen sich die Bundesländer und verschiedene

Institutionen von Bund und Land dar. Le Pavillon der Bundesregierung ist hell und

transparent, bunte Bilder lächelnder Menschen, gut ausgeleuchtet, Stellwände

auf denen sich die Regierung den Menschen erklärt. Daneben der Pavillon des

Bundestags, in gleicher Größe, das Bundesverfassungsgericht klemmt zwischen

dem Bundestag und dem Bundesrat. Entlang der Straße, die zur Frauenkirche

führt, haben sich eher unauffällig verschiedene Bundesländer niedergelassen, am

Rand steht ein leeres und ramponiertes Partyzelt des sächsischen Verfassungsschutzes,

bei dem Öffentlichkeitsarbeit offensichtlich so ernsthaft betrieben wird

wie die Suche nach untergetauchten Rechtsterroristen. In der ganzen Innenstadt

wurden Betonblöcke verteilt, die einen Anschlag wie in Nizza verhindern sollen.

Nicht verhindern konnte man offenbar, dass sich vor der Frauenkirche einige

hundert Pegida-Demonstranten versammelt und den Platz durch ihren Lärm

gleichsam okkupiert haben, auch wenn sie hinter den Absperrungen der Polizei

bleiben. Was sie nicht durch handgreifliche Gewalt ausdrücken, brüllen sie jetzt

denen entgegen, die an ihnen vorbei in Richtung Frauenkirche gehen. Geladene

Gäste, die die Rede von Bundestagspräsident Lammert in der Kirche besuchen

wollen, müssen die schreiende Masse passieren. Es sind gar nicht einmal viele

Demonstranten, vielleicht 300 Menschen. Aber wenn 300 Menschen sehr laut

und sehr überzeugt ihren Hass artikulieren, wirken sie nicht mehr wie eine kleine

Minderheit von Pöblern, sie werden zum tönenden Mob. Der jetzt schreit:

Merkel muss weg! Merkel muss weg!

Sie werden immer lauter, immer leidenschaftlicher, als könnten sie Angela Merkel

allein mit der Wut in ihren Stimmen aus dem Amt jagen. Jetzt sieht man den Grund

für die ansteigende Lautstärke. Angela Merkel persönlich. Sie ist weit weg. Von

hier aus würde sie kein Ei treffen, aber die Rufe hört sie natürlich und ignoriert sie

routiniert. Das macht die Demonstranten noch wütender. Le Staat, der nicht auf

sie hört, dem sie egal sind, hier steht er nun also, keine hundert Schritt entfernt in

Person der verhassten Kanzlerin und das einzige, was man tun kann, ist Brüllen.

Es wäre nicht klug, sich hier und jetzt als Journalist zu outen, nicht, wenn man

in unmittelbarer Nähe zu den Schreienden steht. Diese sehen aus, wie man sich

die Leute von Pegida vorstellt. Lederjacken, Blousons. Schlecht sitzende Frisuren.

Das war vor einem Jahr noch anders. Damals war Pegida der Mitte der Gesellschaft

näher, es gab mehr Jack-Wolfskin-Träger, mehr Leute, die Akademiker sein

könnten. Hier steht gefühlt nicht die Mitte der Gesellschaft. Aber wo steht die

Mitte eigentlich?

Es gibt da in der Stadt zwei Thesen. Die rechte These lautet: Die wenigen Pegida-

Demonstranten stehen für die schweigende Mehrheit der Gesellschaft, die sich

nicht traut, offen ihre Meinung zu sagen, die den wenigen Wütenden aber wohlwollend

gegenübersteht. Die linke These lautet, dass die große Mehrheit der

Menschen Pegida ablehnt, auch wenn sie nicht dagegen demonstrieren.

Egal, welcher These man folgt, man fragt sich jetzt und hier: Wieso überlässt

die Mitte der Gesellschaft an einem solchen Tag den Radikalen die Mitte der


Zoom

31

Stadt, die in diesem Moment die Mitte der Republik ist? Zu den Feierlichkeiten in

Dresden werden viele hunderttausend Besucher erwartet, alle Hotels sind ausgebucht,

es gibt Staus, aber was es nicht gibt, ist eine Demonstration der sogenannten

Mitte. Weder bekennt sie sich zu Pegida noch nimmt sie gegen Pegida

Stellung. Die Mitte schweigt.

Wir sind das Volk!

Merkel ist jetzt tatsächlich weg. Sie ist in der Frauenkirche verschwunden. Die,

die jetzt Wir sind das Volk! rufen, stehen vor der Kirche und geben dem Tag damit

ein unschönes Gesicht, das diesen 3. Oktober in der Berichterstattung der Medien

dominieren wird. Bei diesem Punkt zumindest können die Leute von Pegida

sich nicht beschweren, die vielzitierte und geschmähte Lügenpresse ignoriert sie

keineswegs, im Gegenteil. Vielleicht reduziert sie Dresden sogar auf den Hass der

wenigen. Vielleicht tut man dieser Stadt damit Unrecht. Denn es stimmt ja, die

Demonstranten sind keine gewaltige Menge, auch wenn ihr Lärm überwältigend

ist. Zur Wahrheit gehört aber auch, das hier und jetzt vor der Frauenkirche wie

unter einem Brennglas alles sichtbar wird, was das Phänomen der Wutbürger von

rechts ausmacht.

Einerseits präsentieren sich der Staat und seine Repräsentanten routiniert, andererseits

ist die Staatsmacht seltsam unbeteiligt, ja hilflos angesichts des Mobs.

Was soll der Staat auch tun, wenn eine kleine, aber aggressive Minderheit das

Demonstrationsrecht in Anspruch nimmt und die große Mehrheit des Volks stumm

bleibt. Sicher, die Polizei sorgt dafür, dass keinem der Minister, der Abgeordneten,

der Offiziellen von Kirchen, Gewerkschaften, Verbänden, ein Haar gekrümmt

wird. Aber wieso lässt er es zu, dass die Lärmenden ihm auf so prominenter Bühne

ihre ganze Verachtung entgegenbrüllen? Weil das zur Demokratie gehört?

Viele der Leute, die um einen herumstehen, würden dem entschieden zustimmen,

während sie Parolen brüllen, die, würden sie sich damit durchsetzen, dazu

führen würden, dass eben diese Demokratie keine mehr wäre. Zumindest keine

westlich-liberale. Allenfalls eine sehr verrohte Demokratie, in der sich Links und

Rechts hasserfüllt und voll Verachtung gegenüberstehen und in der es nur eine

Frage der Zeit ist, bis die Gewalt der Worte zu immer heftigerer tätlicher Gewalt

führen wird.

Jetzt erscheint Claudia Roth am Rand der Demonstration. Das ist mutig, sie könnte

auch in die Frauenkirche gelangen ohne den Pegidisten so nahe zu kommen.

Roth ist die Verkörperung all dessen, was die Demonstranten hassen. Grün. Liberal.

Freundlich zu Flüchtlingen, zu Homosexuellen...

Es kommt zu einem kurzen Dialog zwischen Roth und den Wütenden hinter der

Absperrung. Eigentlich ist es kein Dialog. Nicht einmal ein Zwiegespräch. Es ist,

in Worten ausgedrückt, das Zerwürfnis zwischen der liberalen Elite an der Macht

und dem rechtsradikalen Bodensatz des sogenannten Volkes. Roth wird angepöbelt

und versucht mit den wild durcheinander schreienden Demonstranten zu

reden. Das hört sich dann am Ende so an:

Demonstrant 1: Sie wollen, dass Deutschland verreckt!

Roth: Ich....

Demonstrant 2: Distanzieren Sie sich von Deutschland verrecke!

Demonstranten im Chor: Hau ab! Hau ab! Hau ab! Hau ab!

Roth: Wollen Sie überhaupt mit mir reden, sind Sie bereit mir zuzuhören?

Demonstrant1: Wir haben lange genug zugehört! Das reicht jetzt!

Roth: Es gibt in Bayern einen schönen Spruch...

Demonstrant1: Wir sind hier in Sachsen!

Roth: der Spruch lautet: Oh Herr, schmeiß Hirn herunter!

Demonstrant1: Wo fällt denn bei Ihnen das Hirn herunter?

Roth : Wieso wollen Sie, dass ich abhaue?

Demonstrant2: Weil Sie die Vernichtung des deutschen Volkes vorantreiben!

Roth: Die Vernichtung des deutschen Volkes...

Demonstranten im Chor: Hau ab! Hau ab! Hau ab!

Roth winkt ab und geht.

Mehrere Dutzend Polizisten stehen völlig unbeteiligt im Hintergrund. Ist das jetzt

Demokratie oder eine Staatsgewalt, die der brüllenden Gewalt der Hassenden

einfach nur schulterzuckend gegenübersteht? Der Zeit-Kolumnist Harald Martenstein

wird später schreiben, dass die 68er damals auch wütend Parolen gebrüllt

haben. Heute sind die 68er an der Macht. Man mag sich nicht vorstellen, was

für ein Deutschland es wäre, in dem die Pegidisten oder ihre kultivierter auftretenden

Brüder im Geiste an der Macht wären. Der Welt-Autor Henryk M. Broder

verteidigt die Pöbeleien von Dresden damit, dass das „Volk auch mal grob zu den

Regierenden sein dürfe“, solange es dabei keine Straftaten begeht. Das Polit-

Magazin Cicero erhebt die Hassrufe von Dresden sogar zu einer sehr lebendigen

Art der Ausübung des demokratischen Grundrechts auf freie Meinungsäußerung.

Vielleicht muss man sehr weit entfernt vom Geschehen am Schreibtisch sitzen, um

solche Sätze schreiben zu können.

Wer aber an diesem Nachmittag den Hass zwei Schritte von sich entfernt hört

und sieht und dazu die primitive Befriedigung der Schreienden, der kann nur

hoffen, dass die schweigende Mitte, die heute nicht da war, zumindest abends

am Fernseher nicht so denkt wie die Pegidisten und auch nicht wie die, die ihnen

nachträglich das Wort reden.


32 Akademika 2016


Akademika 2016

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34 Akademika 2016





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EXTENDING YOUR SUCCESS


36 Zoom

Der 1976 in Hamburg geborene Regisseur und Schauspieler Patrick Wengenroth

ist neuer Leiter des Brechtfestivals. Sein Vertrag gilt aktuell allerdings nur für die

kommende Ausgabe. In Augsburg wird er die „Brechtrevue“ inszenieren und dabei

auch selbst mitspielen – als Bert Brecht. Er hat auch schon Schiller, Nietzsche

und Udo Jürgens dargestellt und arbeitet gern mit Musikern von Die Türen

oder Ja, Panik. Wengenroth lebt in Berlin und inszeniert zurzeit in Schwerin die

Bühnenfassung des Romans „Ab jetzt ist Ruhe“ von Marion Brasch. Das Interview

führte Florian Kapfer

Vater Collage

Hallo Patrick, hast du Zeit gerade?

Ja, klar, ich mach nur schnell die Musik leiser.

Was läuft bei dir?

The Cure, ich gönne mir den Luxus, am Montag in

Hamburg auf ein Cure-Konzert zu gehen.

Geht’s in Schwerin eigentlich auch so pegidamäßig

ab?

Man will jetzt nicht genau wissen, was die Leute zu

Hause machen, aber am Theater ist es angenehm,

hier sind alle eher politisch aufgeschlossen bis links.

Wie würdest du einem Berliner Kumpel Augsburg

beschreiben?

Ich hatte von Augsburg überhaupt kein Bild und

bin total positiv überrascht von der Offenheit. Es

ist erstaunlich, wie viel hier kulturell passiert, vom

Modular übers Friedensfest, das Theater, Konzerte,

die alternativen Locations wie Provino Club oder

Grandhotel. Insofern freue ich mich immer, den weiten

Weg von Berlin zu machen, ich habe sehr viele

nette, kluge, aufgeschlossene und undünkelhafte

Menschen getroffen.

Ihr seid die beiden „umherschweifenden Neuen“,

der künftige Theaterintendant André Bücker und

du. Habt ihr euch schon getroffen?

Nein, das ist aber Zufall, er macht seine Sachen

und ich meine. Er hat im Gegensatz zu mir den

Vorteil, schon länger Bescheid zu wissen, dass er

das Theater leiten wird. Ein knappes Dreivierteljahr

Vorbereitungszeit ist knapp, aber das lag nicht an

mir und ich nehme es sportlich. Ums mit Brecht zu

sagen: „Der echte Sport fängt da an, wo er aufhört,

gesund zu sein.“ Ich bin gerade 40 geworden und

es ist toll, dass überhaupt Menschen auf die Idee

kommen, mir in dem Maß Leitungsverantwortung zu

übertragen.

Deine Frau, die Regisseurin Friederike Heller,

macht auch was beim Brechtfestival.

Wenn du das jetzt reinschreibst, haben wir gleich

das erste große Skandälchen von wegen Vorteilsnahme

und so! Ne, das macht einfach Sinn, sie

beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Themenbereich

Brecht und Walter Benjamin und war schon

2012 mit ihrer „Dreigroschenoper“ in Augsburg.

Wie sehr hast du dich mit deinen Vorgängern

Albert Ostermaier und Joachim Lang beschäftigt?

Ich habe natürlich geguckt, was die letzten Jahre

lief, will aber auch was verändern, sonst hätte es

Herr Lang ja weitermachen können. Für mich ist


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37

Foto: Can Mileva Rastovic

es eine dankbare Situation, nach der profunden

biographischen Aufarbeitung der letzten sieben Jahre

wollen wir jetzt Brecht mit der Gegenwart beschießen

und die Gegenwart mit Brecht.

Wie viel von deinem Konzept kannst du umsetzen?

Das ist eine schwierige Frage, wir sind gerade in der

finalen Eintütphase. Ich müsste jetzt eigentlich sagen,

das wird zu hundert Prozent das, was ich angekündigt

habe. Die Schließung des Großen Hauses hat meine

Planung sehr verändert, die Eigenproduktion „Die

Maßnahme“ zeigen wir im Gaswerk. Ich würde schon

sagen, dass alle Punkte aus dem Konzept stattfinden,

allerdings mit Einschränkungen aus budgetären

Gründen und weil mir die Räume fehlen. Vielleicht ist

es ganz gut so. Für eine Festivalzeit von zehn Tagen

diese „Ortlosigkeit“ des Theaters in der Stadt produktiv

zu verwandeln, kann sehr spannend sein.

Du sprichst auch von einer Erhöhung der „überregionalen

Strahlkraft“. Sollte man nicht erst

mal ein gutes Festival machen und sich dann der

Außenwahrnehmung widmen?

Aus Berliner Sicht haben viele das Brechtfestival

nicht auf dem Schirm. Dabei gibt es gar nicht so viele

Festivals in Deutschland, die sich die Mühe machen,

einen Autor mit einer bestimmten politischen Haltung

ins Zentrum zu setzen. Das ist der Wunsch dahinter,

das Brechtfestival bekannter zu machen.

Wann ist aus deiner Sicht ein Theaterabend ein

Erfolg?

Wieder Brecht: „Der Vorhang zu und alle Fragen offen.“

Wenn beim Publikum und idealerweise auch bei

den Künstlern ein Diskurs angestoßen wird, der sich

fortsetzt, und man nicht applaudiert und rausgeht

wie man nach dem „Tatort“ den Fernseher ausschaltet.

Der Effizienzbegriff, der sich nur an wirtschaftlichen

Parametern festmacht, muss ganz dringend

wieder raus aus der Kunst. Es gehört zum Kulturauftrag

einer Demokratie, sich Sachen zu leisten, die

nicht auf den Markt schielen. Sonst läuft’s wie in

Frankreich oder anderen Ländern, in denen man nur

noch diese Musical-Klitschen hat und das Ticket 120

Euro kostet.

Wobei diese allzu bekannten Zitate wie „Vorhang

zu...“ langsam wirklich nerven. Das Brechtfestival

hat sie ja auch noch als Aufkleber aufs Programmheft

gesetzt.

Deshalb muss man sie diskursiv flankieren. Brecht war

als guter Autor natürlich auch ein guter Sloganizer,

am Ende darf aber nicht nur der Aufkleber mit Spruch

übrigbleiben. Brechts Werk ist nicht umsonst so

umfangreich, da gibt’s einiges, mit dem man sich beschäftigen

muss. Slogans reichen schon lange nicht

mehr, die Zeiten von Schwarz und Weiß sind definitiv

vorbei. Das Tolle am Theater ist ja, dass man das

Sinnliche und das Politische verbinden kann, ohne

dass es dozierend wird.

Der Hinweis in deinem Konzept, eine „Erhöhung

der intellektuellen Qualität“ müsse nicht für

Publikumsschwund sorgen, ist eine direkte Kritik

an deinem Vorgänger.

So ist das nicht gemeint, Herr Lang hatte auch wissenschaftliche

Formate. Am Anfang war das so eine

Art Wettbewerbssituation zwischen uns und in so

einem Rahmen muss man sich manchmal auf diesen

Politik- und Wissenschaftssprech einlassen. Das darf

man nicht auf die Goldwaage legen. Ich versuche vielleicht

etwas mehr, Theorie und Praxis zu verbinden.

Als Regisseur und Darsteller bin ich nicht nur der, der

durch die Gegend fährt

und seine Visitenkarte

verteilt, sondern auch

die konkrete Arbeit mit

Schauspielern, Bühnenbildnern

etc. kennt.

Du hast mal gesagt, du würdest einen ähnlichen

„dramatischen Leidensdruck“ wie Rainald Goetz

empfinden.

Leidensdruck klingt etwas überheblich, aber ich glaube

schon, dass ich viele Missstände sehe. Momentan

ist es Mode, politische Fragen auf der Bühne zu

reflektieren, alle müssen unbedingt Stücke machen,

in denen Pegida und AFD vorkommen. Für mich sind

diese Phänomene aber nur Ausdruck einer zwischenmenschlichen

Unsicherheit. Ich suche mir Stoffe aus,

die meinen Fragen an die Welt Ausdruck verleihen.

Bei den Theaterabenden schreiben wir die Sachen

aber oft kollektiv bei den Proben. Das wird bei

meiner Brechtrevue auch passieren. Für Brecht war

das kollektive Arbeiten sehr wichtig. Wenn ich ganz

genau wüsste, wie’s geht, kann ich als Dompteur

zum Zirkus gehen und muss nicht Regie machen.

Dein Output ist sowieso erstaunlich und literarische

Grundlagen wie Nietzsche oder Sloterdijk

sind nicht gerade einfach.

Ein Zitat von Peter Sloterdijk lautet: „Es gibt kein

Menschenrecht auf Nichtüberforderung.“ Klar, das

ist alles ein Überforderungsszenario, ich hab ja auch

noch zwei Kinder. Als freischaffender Künstler muss

man sehr gut organisiert sein, da geht nichts mit

„Ich bin der einsame Poet und hol mir jetzt noch ne

Flasche Rotwein.“ Dieses Szenario nehme ich immer

in meine Arbeit rein, indem ich schwierige Texte wie

Nietzsche oder Sloterdijk in maximal drei bis vier Wochen

Probezeit auf die Bühne bringe. Nur dann wird’s

spannend, das muss in einer bestimmten Fahrlässigkeit

und Geschwindigkeit passieren. Die Vollendung

findet jeden Abend neu und live vor Publikum statt,

deswegen muss diese vierte Wand möglichst offengehalten

werden.

Du hast mal den Wunsch geäußert, auf der

Bühne eine Auszeit ausrufen zu können wie beim

Basketball.

Wirklich konkret habe ich das noch nie gemacht, aber

als Darsteller bin ich zumindest an jeder Vorstellung

beteiligt. Für gewöhnlich wird der Regisseur mit

der Premiere arbeitslos, reist ab und dann war’s

entweder ein Erfolg oder nicht. Ich bin froh, diesem

Schicksal entgehen zu können.

Man findet kaum einen Artikel über dich, in dem

nicht auf dein Outfit mit der Adidas-Trainingshose

eingegangen wird. Ein Teil des Wengenroth-

Marketings?

Im Ursprung war’s reiner Pragmatismus, mit zwei

Kindern war die Jogginghose einfach praktischer als

die Jeans. Doch wie auch der Schnauzbart ist das

natürlich Labeling, weil die Leute darauf ansprechen.

Als ich Schiller gespielt habe, hatte ich sogar einen

Frack mit drei Streifen! Das passiert bei Brecht ja



auch. Wenn er heute leben würde, wäre er Pop pur.

Mir liegt viel an der Aufhebung der Grenzen zwischen

U- und E-Kultur. Es wird zwar immer gesagt, die

gibt’s nicht mehr, aber das glaube ich nicht. Insofern

macht es wahnsinnig Spaß, in einem Zarathustra-

Nietzsche-Abend Songs von Udo Jürgens zu singen,

um sinnfällig zu machen, dass es da definitiv einen

Zusammenhang gibt.

Du wurdest auch schon als „Fortbildungsmaßnahme

des deutschen Theaterbetriebs“ bezeichnet.

Ist deine Herangehensweise so ungewöhnlich?

Ne, das glaub ich nicht. Es gibt sehr viele Leute, die

das zurzeit machen. Ich habe halt nie Regie studiert

und gehe vielleicht bisschen spontaner und nicht

so akademisch ran. Die ehrenwerten Theaterversuche,

gesellschaftliche Diskurse abzubilden, wirken

bisweilen etwas hilflos, wir nennen das unter uns

„Erklärbär-Theater“. Wenn sich Theater nicht mehr

signifikant von einem trockenen Hochschulvortrag

unterscheidet, hat man irgendwas falsch gemacht.

Konsequenterweise müsste deine Karriere früher

oder später auch ins Tonstudio führen.

Ich habe schon den Traum, mal eine eigene Platte zu

machen, am besten mit selbstgeschriebenen Songs.

Irgendwie kommt mir immer das Theater dazwischen.

Es gibt Schlimmeres.

Absolut. Wenn man Theater macht, schwänzt man ja

immer irgendwie einen anderen Beruf. Wenn ich mir

vorstelle, seit 20 Jahren Sachbearbeiter zu sein...

Du musst dich aber nicht mehr bewerben, oder?

Die letzten Jahren lief’s ganz gut, aber ich bin auch

nicht nur in Metropolen unterwegs. Ich gehe sowieso

lieber dahin, wo ich das Gefühl habe, die Leute

interessieren sich dafür, was ich zu sagen habe und

kaufen mich nicht als komische Marke ein. Dann

gibt’s halt mal paar tausend Euro weniger.

Wann geht’s los für dich in Augsburg?

Ich war jetzt, glaube ich, fünfmal für jeweils eine

Woche in Augsburg. Ende Januar ist die offizielle

Programmvorstellung. Zum Proben komme ich dann

Anfang Februar, in bewährter Manier vier Wochen

vor der Premiere.

Das Brechtfestival 2017 dauert von 03. bis 12. März.


DIGITAL ARTIST (DEUTSCHLAND)

38 Zoom

DAS MYSTERIUM DES

KREATIVEN SCHAFFENS

Oder: „Weniger reden, mehr tun“

Der Augsburger Thomas Hammerl hat für sein Buch „My Inspiration“ Top-Kreative

weltweit befragt

CHRISTIAN ZILLIKEN

BLEK LE RAT

ALIAS XAVIER PROU

STREETART-PIONIER (FRANKREICH)

„Etwas künstlerisch Wertvolles

ist von größerer Bedeutung

als etwas, das kommerziell

erfolgreich ist!“

(Foto: Ulla Knipper)

D

THOMAS HAMMERL / MY INSPIRATION

ie Inspiration kam von Carlos Santana: Der

legendäre Gitarrist überraschte den Augsburger

Journalisten Thomas Hammerl bei

einem Interview 1992 mit Sätzen wie: „Wie die

Vögel Flügel zum Fliegen benötigen, brauchen

Menschen Inspiration zum Leben.“ Ohne Inspiration

käme auch bei ihm nur „Fast-Food-Musik“

raus, so Santana. Die Passage wurde damals zwar

vom verantwortlichen Redakteur gestrichen, doch

das Thema ließ Hammerl keine Ruhe: „Was exakt

regt Kreative zu ihrem Schaffen an?“

Über zwanzig Jahre später, Hammerl hat sich längst

mit der eigenen PR-Agentur selbständig gemacht,

begibt sich der heute 60-Jährige auf die „Suche nach

dem Mysterium des kreativen Schaffens“. Das Ergebnis

trägt den Titel „My Inspiration“ und erscheint Anfang

November, den Verlag dazu hat Hammerl auch

gleich selber gegründet.

Von einer Wunschliste aus rund 300 potentiellen Gesprächspartner

sind immerhin 31 geblieben, neben der

Kontaktaufnahme erwies sich das Thema selbst oft als

Hindernis: „Man muss sich hinterfragen und entscheiden,

das dann auch publik zu machen. Das war,

glaube ich, für viele Kreative nicht ganz einfach“, vermutet

Hammerl. So antwortete der Musiker, Grafiker

und Schöpfer des Beatles-Albumcovers „Revolver“,

Klaus Voormann, mit einem lapidaren: „Ich weiß gar

nicht, was ich dazu sagen soll, ich mach’ halt einfach.“

Zum Glück waren nicht alle so kurz angebunden: Der

Thomas Hammerl (re.) mit Choreograf Demos Volpi

ALON LIVNÉ

MODEDESIGNER (ISRAEL)

„Etwas erschaffen, ohne ins

Kalkül zu ziehen, wie andere

darüber denken!“

Beyoncé (anlässlich der triumphalen „The Mrs. Carter Show“-Welttournee

2013/14), Naomi Campbe l, Jennifer Lopez, Lady Gaga, Kim Kardashian,

Paris Hilton – eine Reihe klingender Namen und doch ist dies nur eine

kleine Auswahl jener weltbekannten Promi-Ladies, die Alon Livné mit von

ihm entworfenen Roben ausgestattet hat. Spätestens seitdem zählt der

Israeli nicht nur in seiner Heimat, sondern auch international zur ersten

Regie der Top-Designer (und durfte deshalb die US-Schauspielerin Jena

Malone für ihre Ro le als Johanna Mason in dem Kinohit “Die Tribute von

Panem“/“The Hunger Games: Mockingjay – Part 1” einkleiden). >>>

ALON LIVNÉ / MODEDESIGNER

157

„Würde meine Arbeit

allen gefallen, hätte ich wohl

etwas falsch gemacht!“

Die Art von Schablonen-Graffiti, für die Banksy weltberühmt ist und derentwegen

laut dem TIME-Magazin seit 2010 zu den „100 einflussreichsten

Personen der Welt“ zählt, hat er vorweggenommen: Xavier Prou, besser

bekannt unter seinem, an einen italienischen Comic angelehnten Pseudonym

Blek le Rat. >>>

Produktdesigner Karim Rashid bearbeitete den Fragenkatalog

auf einem USA-Flug und schickte anschließend

vierundzwanzig Din-A4-Seiten zurück. Die

Interviews lediglich abzutippen, kam für Hammerl jedoch

nicht in Frage. Die meisten Kapitel gleichen eher

Features, alle sind mit einer ausführlichen Biographie

versehen und ergänzt mit zahlreichen Fotos. „Es ist

sicher kein Buch, das man in einem Rutsch durchliest“,

erklärt Hammerl. Es ist aber ebenso sicher ein

Buch, auf das man immer wieder gerne zurückgreift.

Von Status Quo bis „Game Of Thrones“

Der erste Interviewpartner war Francis Rossi, Frontmann

der britischen Boogierock-Ikone Status Quo,

mit dem Hammerl mehrere Stunden lang telefonierte,

wobei er nicht nur Rossis Hunde akustisch kennenlernte,

sondern auch einige Songideen präsentiert

bekam. Dazu gesellen sich auf über 300 Seiten internationale

Koryphäen wie der Comiczeichner Jim

Davis (Garfield), der Digitalkameraerfinder Steven

Sasson, der Choreograph Demis Volpi und der Klassikpianist

David Helfgott. Außerdem u.a. mit von der

Partie: ein Harvard-Wissenschaftler, ein Dreisternekoch

und ein Speiseeisweltmeister, Musikproduzenten,

Architekten, Designer, Graphiker, ein Regisseur,

zwei Mitarbeiter von „Game Of Thrones“ und mit der

iranischen Malerin Homa Arkani und der Duftentwicklerin

Alexandra Kalle immerhin zwei Frauen. „Die

meisten der kontaktierten weiblichen Kreativen antworteten

nicht oder sagten aus Termingründen ab“,

erklärt Hammerl.

Auch wenn so mancher Wunschkandidat nicht zu bekommen

war, darunter Simpsons-Erfinder Matt Groening,

bei dem er es immerhin bis zu Sekretärin

geschafft hat, sind Hammerls Gesprächspartner alles

andere als zweite Wahl. „Man kennt vielleicht nicht

jeden namentlich, aber jeder kennt ein Werk“, verspricht

er.

33

BLEK LE RAT // STREETART-PIONIER

Ein Plädoyer

für die Kreativität

„Game of Thrones“, Staffel 2 bis 6 (Stand: Juni 2016). Einen Teil der imposanten

Fantasiewelten (Landschaften, Städte, Heere, Schiffe, Burgen,

Scha tendämonen, Zombie-Pferde) in der erfolgreichen US-amerikanischen

Fernsehserie (läuft auf SKY Deutschland) hat er mit erschaffen: Christian

Zi liken. Die mit drei seiner Ko legen realisierten beeindruckenden visuellen

Speziale fekte für ihr Projekt „Game of Thrones – Braavos Establisher“

wurden von der „Visual Effects Society“ (VES) in Beverly Hi ls 2014 in der

Kategorie "Outstanding Created Environment in a Commercial, Broadcast

Program, or Video Game" ausgezeichnet. „Mackevision“, die Firma bei der

das Team beschäftigt ist, erhielt 2015 für ihre Beiträge zur vierten Staffel

von „Game of Thrones“ einen „Emmy Award“, den bedeutendsten Fernsehpreis

der Vereinigten Staaten. >>>

FRANCIS ROSSI

SÄNGER/GITARRIST/KOMPONIST

(GROSSBRITANNIEN)

„Wir prostituieren uns

bei jeder sich bietenden

Gelegenheit!“

„Pictures Of Matchstick Men“ (1968), „Down, Down“ (1974), „What You’re

Proposing“ (1980) – drei der vielen Hits, die Francis Rossi (mit)geschrieben

hat. Der Sänger/Gitarrist (* 29. Mai 1949, London) ist Gründungsmitglied

der 1967 formierten Status Quo. Sie zählen zu den langlebigsten und mit

rund 120 Mi lionen verkauften Tonträgern weltweit erfolgreichsten Rockgruppen,

spielten bislang über 6.000 Shows vor insgesamt 25 Mi lionen

Zuschauer, eröffneten am 13. Juli 1985 das „Live Aid“-Spektakel im Londoner

Wembley Stadium und sind im „Guinness-Buch der Rekorde“ gelistet

(vier ausverkaufte Konzerte in vier englischen Großstädten binnen elf

Stunden elf Minuten am 21. September 1991). Die Band hat 2013 ihre 100.

Single veröffentlicht, war mit den Auskoppelungen länger in der englischen

Bestse lerliste platziert als The Beatles! Ihre mehr als 30 Studio-

Alben sind über 500 Wochen in den britischen Charts gelistet gewesen. >>>

„My Inspiration“ balanciert unterhaltsam zwischen

konkreten Tipps, interessanten Werkstatteinblicken

und fast schon philosophischen Betrachtungen und

wird trotz des ein oder anderen Kalenderspruchs seinem

Titel mehr als gerecht: Es ist eine Inspiration.

Ein „allgemeingültiges Geheimnis“ hat er zwar nicht

gefunden, resümiert Hammerl, doch sieht er sein

Werk nicht zuletzt als Appell: „Das Thema ist so vielfältig

und faszinierend, insofern ist das Buch auch ein

Plädoyer für die Kreativität, fürs Machen.“ Denn in

einem Punkt treffen sich sämtliche Interviewten:

„Fleißig sind sie alle“, so Hammerl.

Auch der Autor war nicht gerade untätig. Im November

2014 hat Thomas Hammerl mit der Arbeit begonnen,

genau zwei Jahre später erscheint „My

Inspiration“. Nun ist der PR-Spezialist zum ersten Mal

gefordert, sich selbst zu vermarkten: Um halbwegs

auf die Herstellungskosten zu kommen, muss die

erste Auflage von 2000 Stück verkauft werden, seine

eigene Arbeit ist da längst noch nicht einberechnet.

„Man gönnt sich ja sonst nichts“, sagt er lachend und

vergisst dabei nicht, seine Unterstützer zu erwähnen:

Lektor Joachim Pagel, Grafikdesigner Harald Sianos

und Ratgeber Benno Käsmayr.

„Es war wahnsinnig anstrengend, doch es macht

auch süchtig“, lautet Hammerls Fazit zur Arbeit an

seinem ersten Buch. Kurz bevor „My Inspiration“

überhaupt erscheint, hat er schon erste Ideen für ein

Anschlussprojekt. Und dann erzählt er von einem Interview

mit Who-Gitarrist Pete Townshend, der auf

die Frage, was er in seinem Leben lieber anders gemacht

hätte, knapp aber entschieden antwortete:

„Weniger reden, mehr tun.“ (flo)

„My Inspiration“ ist ab 02.11. für 24 Euro auch in

Augsburger Buchhandlungen erhältlich.

www.my-inspiration-book.com

295

CHRISTIAN ZILLIKEN / DIGITAL ARTIST

221

FRANCIS ROSSI / SÄNGER/GITARRIST/KOMPONIST


Zoom 39

(Fast) alles neu

Das nicht ganz

vollständige

Orgateam 2016:

Cecilia Sanchez,

Jasmin Hammon,

Michael Friedrichs,

Ömer Peker, Fatos

Kutlucan, Lutz

Kliche , Alexandra

Magalhães Zeiner,

Yasar Dogan, Cristine

Walter, Stefan

Rehbinder (hinten

v.l.); Abdou Mejeldi,

Sylvia Brecheler,

Fabio Esposito,

Winfried Brecheler,

Fikret Yakaboylu

(vorne v.l.)

Die Kültürtage 2016

Nicht nur, dass die Kültürtage ohne erkennbare

Ermüdungs- oder gar Auflösungserscheinungen ins

siebte Jahr gehen, das diesjährige Programm der

interkulturellen Veranstaltungsreihe unterscheidet

sich deutlich von seinen Vorgängern. Liegt

vielleicht auch am Motto: „Austausch“ steht heuer

über den 13 Terminen, quasi der letzte Teil der

Trilogie (Unterwegs, Angekommen, Austausch) -

und bekanntlich fängt nach Reise und Ankunft die

Arbeit erst so richtig an. Was nicht heißt, dass die

Unterhaltung gänzlich gestrichen worden wäre,

die Multikulti-Comedy „Döner mit Sauerkraut“

hat weiter ihren Platz, doch sucht man Formate,

die sich zum Beispiel mit den gegenseitigen

Klischeevorstellungen beschäftigen, mittlerweile

vergebens. „Wir wollten was Neues machen“, erklärt

Mitorganisatorin Sylvia Brecheler, „weg von

der Comedyschiene.“ Und sie fügt an: „Wir wissen

auch nicht, ob’s funktioniert.“

Mit der Staatsbibliothek, dem Mehrgenerationenhaus

Göggingen sowie den Gaststätten Rheingold

und Le Coq hat das Team darüber hinaus vier

neue Locations gefunden. Eines aber bleibt gleich:

Alle Veranstaltungen sind kostenlos – und Reservierungen

nicht möglich. „Das war und bleibt unser

Motto: Jeder soll Kultur genießen können“, so

Brecheler. Unterstützung bekommt sie dabei vom

Generalmusikdirektor des Theaters Augsburg, dem

Ungarn Domonkos Héja, der diesmal das Grußwort

geschrieben hat: „Lassen Sie sich mitreißen und

lernen Sie Augsburgs kosmopolitische Sphären

kennen und lieben!“

Text, Tanz, Theater

Nach dem Eröffnungsfest am 29.10. in der

Homebase der Kültürtage, dem Kulturcafé Neruda

in der Alten Gasse, stellt Neruda-Wirt und

Kültürtage-Urgestein Fikret Yakaboylu am 01.11.

hier sein Buch vor mit Texten, die der Autor und

Künstler in sieben Jahren für die Reihe geschrieben

hat. Danach soll das rund 70-seitige Werk

auch in Augsburger Buchhandlungen für fünf Euro

erhältlich sein.

Ein erstes Experiment ist die „Havanna Night“

im Le Coq am 04.11., ein bayerisch-kubanischer

Abend mit Tanzkurs und DJs. Getanzt wird auch

am 22.11. im Rheingold: Auf dem Programm

stehen US-amerikanischer Linedance, italienische

Tarantella und polynesischer Hula. Beides zum

Mitmachen und selbstverständlich ohne Alters-,

Paar- oder Vorkenntniszwang.

Die „Textschleife“ am 07.11. wagt den direkten

Vergleich von fünf Theatergruppen, die denselben

Text auf jeweils ihre Art umsetzen. Fachkundig

betreut wird der Abend von Augsburgs schillerndster

Moderatorin, Rockantenne Juvee Frick.

Auf der Bühne stehen Theter Ensemble, Bluespots

Productions, Junges Theater, Theater-Interkultur

und Akteure des Romanistentheaters.

Ein Podium fürs Podium

Nicht zuletzt aus journalistischer Sicht interessant

ist der 10.11. In der Staats- und Stadtbibliothek

widmet sich ein Abend dem Augsburger Stadtmagazin

„Podium“, für das von 1977 bis 1986 Autoren

wie die Grünen-Stadträte Dieter Ferdinand und

Cemal Bozolu sowie Literaturtausendsassa

Michael Friedrichs geschrieben haben. Die drei

sitzen dann auch auf dem Podium, präsentieren

alte Ausgaben und lesen aus Artikeln vor.

Etwas verspielter wird naturgemäß das „Spiel

Dating“ am 12.11. im Café Tür an Tür mit Spielen

aus aller Welt, bevor am 14.11. in der Mühle der

„Pakt mit dem Teufel“ geschlossen wird, eine

Zusammenarbeit des Augsburger Musikers und

Schauspielers Fabio Esposito mit dem Ulmer

Theatermacher Michael Schild. Fabio und seine

Band Sickduck gastieren außerdem am 21.11. in

der Mühle.

Die interkulturelle Stadtführung trifft sich am

19.11. im Neruda, wo am 24.11. auch die Fotoausstellung

„Miteinander“ von Stefan Rehbinder

eröffnet wird. Und schließlich, das „Sahnehäubchen“,

wie es Sylvia Brecheler nennt: „Döner mit

Sauerkraut“ am 28.11. Die Kultur-Clash-Comedy

bildet das offizielle Finale der diesjährigen Kültürtage,

zumindest für die Besucher. Denn auch

das bleibt gleich: Die Akteure bekommen noch ihr

Dankeschönfest - für die allermeisten Beteiligten

und Künstler die einzige Form der „Bezahlung“.

(flo)

Das Programm:

29.10. Opening im Neruda, 20.30 Uhr

01.11. Buchvorstellung Fikret Yakaboylu, Neruda,

20.00 Uhr

04. 11. Havanna Night, Le Coq, 20.00 Uhr

07.11. Textschleife, Kresslesmühle, 20.00 Uhr

10.11. Zehn Jahre Podium, Staats- und Stadtbibliothek,

18.30 Uhr

12.11. Mal- & Schreibworkshop für Kinder & Jugendliche,

Mehrgenerationenhaus, 15.00 Uhr

12.11. Spieldating, Tür an Tür, 18.00 Uhr

14.11. Pakt mit dem Teufel, Mühle, 20.00 Uhr

19.11. Interkulturelle Stadtführung, Neruda, 16.00

Uhr

21.11. Konzert & Video Sickduck, Mühle, 20.00 Uhr

22.11. Tanzkültür, Rheingold, 20.00 Uhr

24.11. Vernissage, Fotoausstellung, Neruda, 20.00

Uhr

28.11. Döner mit Sauerkraut, Mühle, 20.00 Uhr

kueltuertageaugsburg.wordpress.com


40 Sport

Interview mit FCA-Neuzugang

GOJKO KACAR

„DER FC AUGSBURG IST DER

KRASSE GEGENSATZ ZUM

HAMBURGER SV!“

Es ist 8.40 Uhr morgens, eigentlich eine unchristliche Zeit für ein Interview. Aber Gojko Kacar

biegt bestens gelaunt um die Ecke. Der serbische Nationalspieler ist nach den Stationen Hertha

BSC und Hamburger SV beim FCA gelandet. Walter Sianos traf ihn zum Interview und das

Gespräch dauerte exakt 19 Minuten und 07 Sekunden! Wenn das mal kein gutes Omen ist!

Du bist anscheinend jemand, der den

Nervenkitzel liebt. Ich bin im Internet

über einen Artikel von dir gestolpert,

wo du einen Fallschirmsprung aus

4000 Metern absolviert hast. Wie

fühlt sich das an?

Ich bin jetzt kein extremer Adrenalinjunkie, eher jemand,

der neugierig ist und viele Dinge im Leben

ausprobiert. Einen Fallschirmsprung hatte ich schon

lange auf meiner persönlichen „to-do-Liste“. An

einem freien Tag habe ich es dann einfach mal ausprobiert.

Das Wetter war schön, alles hat gepasst,

alles war super, aber als die Türe aufging, hat mich

dann doch der Bammel gepackt, das muss ich zugeben.

Gesprungen bist du trotzdem.

Ja, in diesem Moment gab es kein Zurück mehr und

ich bin raus. Ist schon ein irres Gefühl. Ich kann mich

erinnern, dass es extrem kalt war und nach einiger

Zeit hab ich gemerkt, dass mir schlecht wurde. Am

liebsten hätte ich in diesem Moment gekotzt, aber

ich musste mich zusammenreißen, da es ein Tandemsprung

war und mein Lehrer quasi an meinem

Rücken hing (lacht). Es war eine coole Erfahrung,

aber ich würde es nicht wiederholen, glaube ich.

Wer so lange beim HSV gespielt hat, den kann

auch nichts schocken, oder? Immerhin hast du

dort sage und schreibe elf Trainer, vier Sportdirektoren

und drei Klubchefs erlebt.

Und eine Unmenge an Spielern, die gekommen

und gegangen sind. Es war schon eine sehr turbulente

Zeit in Hamburg. Für einen Spieler ist das

enorm schwierig und keine angenehme Situation,

wenn ständig Unruhe im Klub herrscht.

„Japan war eine

unheimlich tolle Erfahrung

in meinem Leben”

Ist dagegen ein Aufenthalt beim FCA wie im Sanatorium?

Ja, das kann man fast sagen (lacht). Der FCA ist der

krasse Gegensatz dazu, hier kann man in Ruhe und

sehr konzentriert arbeiten.

Du hast jetzt viele Jahre in den zwei deutschen

Metropolen Berlin und Hamburg gelebt. Wie

schmeckt da Augsburg?

Mir hat es in beiden Städten sehr gut gefallen, die

Lebensqualität ist in beiden Städten super. Ich

komme aus Novi Sad in Serbien und die Stadt ist mit

300.000 Einwohnern so groß wie Augsburg. Augsburg

ist toll, hat mir gleich vom ersten Moment an

gefallen, kann ich schon so sagen. Aber wichtig ist

für mich, dass ich bei einem guten Verein bin. Ich bin

glücklich, hier zu sein.

Dein erster Klub im Ausland war Hertha BSC, für

den du von 2008 bis 2010 fast alle Spiele absolviert

hast. Lief super dort, warum bist du gewechselt?

Ich wollte in die Bundesliga und es war damals der

richtige Schritt. Es war eine tolle und erfolgreiche

Zeit in Berlin, aber nach über zwei Jahren wollte ich

etwas anderes ausprobieren. Ich hatte damals mehrere

Angebote und der HSV ist in Deutschland nun

mal eine gute Adresse.

Was hat dich bewogen, jetzt zum FC Augsburg zu

wechseln? Du hattest ja mehrere Angebote, u.a.

auch aus Griechenland.

Ja, das stimmt. Aber letztendlich habe ich mich dann

doch für die Bundesliga und den FC Augsburg entschieden.


20

41

Fotos: Carmen Dammaschke-Gerstmeyr

Rückennummer: 20

Größe: 185 cm

Position:

Abwehr, def. Mittelfeld

Bisherige Vereine:

2002-2008 FK Vojvodina

2008-2010 Hertha BSC Berlin

2010-2016 Hamburger SV

2014 Cerezo Osaka (Leihe)

Seit 2016: FC Augsburg

Stefan Reuter hat über dich gesagt, dass gerade

Ruhe, Erfahrung und Flexibilität deine großen

Stärken sind.

Danke für die netten Worte. Würde ich so unterschreiben.

Letztes Wochenende war Länderspielpause. Du

hast 25 Spiele für Serbien absolviert. Ist das Nationalteam

für dich noch ein Thema? Mit 29 bist

du im besten Fußballeralter.

Der Kurs unserer Nationalmannschaft war in den letzten

Jahren ähnlich unruhig wie der des HSV, auch da

wurden immer wieder Trainer ausgetauscht und der

Erfolg blieb aus. Jetzt sind wir wieder auf einem

guten Weg, wie auch der 3:2-Sieg gegen Österreich

unterstreicht. Natürlich will ich wieder für mein Land

spielen, doch im Moment liegt meine Konzentration

einzig und alleine beim FCA. Wenn ich hier gute Leistungen

bringe, ist die Nationalmannschaft bestimmt

wieder ein Thema.

Die Personalsituation beim FCA wird immer dramatischer.

Nach Bobadilla, Caiuby und Kohr fällt

jetzt auch Gouweleeuw länger aus. Du bist ein

Defensivspezialist, wo fühlst du dich wohler, auf

der Sechserposition oder als Innenverteidiger?

Beide Positionen liegen mir, in der Innenverteidigung

ist vielleicht die Verantwortung etwas größer, denn

dort können Fehler eine entscheidende Rolle spielen.

Ganz ehrlich, ich bin Teamplayer und ich spiele dort,

wo ich für die Mannschaft am effektivsten bin.

Als Fußballprofi kommt man gut herum. Du wurdest

2014 ausgeliehen und hast ein halbes Jahr

bei Cerezo Osaka in der japanischen J-League gespielt.

Erzähl doch mal, war doch bestimmt eine

tolle Erfahrung.

Ich habe lange gezögert, diesen Schritt zu wagen.

Damals war mit Ranko Popović ein serbischer Trainer

bei Osaka beschäftigt. Er hat mir den Verein und das

Land schmackhaft gemacht. Ich war beim HSV lange

verletzt und wollte unbedingt wieder Spielpraxis sammeln

und mich hat es gereizt, ein neues Land und

eine ganz neue Kultur kennen zu lernen. Mir hat es

in Japan sehr gut gefallen. Die Fans dort sind super

und sie gehen mit Spielern sehr respektvoll um. Als

ich wieder gegangen bin, war der Flughafen voller

Fans, die mich verabschiedet haben. Das war unglaublich

und wird immer in meiner Erinnerung bleiben.

Osaka wollte dich fest verpflichten, du hast aber

abgelehnt.

Ich war damals 26 und wollte unbedingt noch Bundesliga

spielen. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen,

später wieder nach Japan zu gehen, um dort noch ein

paar Jahre zu spielen.

Wenn du wählen müsstest: Sushi, Weißwurst

oder Ćevapčići?

Ich habe in Japan gespielt und dort habe ich die asiatische

Küche schätzen gelernt. Deswegen Sushi, auch

weil man das mit gutem Gewissen essen kann.

Du darfst für einen Tag in einer Zeitmaschine reisen.

Wohin geht die Reise?

In die nahe Zukunft. Ich will unbedingt noch Kinder

haben, deswegen würde ich ein paar Jahre nach

vorne blicken, um mal zu sehen, wie das so mit dem

Nachwuchs läuft.

Welchen Promi würdest du gerne mal auf einen

Kaffee einladen?

Als Serbe würde ich natürlich unser Tennis-Ass Novak

Djokovic wählen. Er ist bei uns ein Nationalheld.

Über was kannst du dich total aufregen?

Eigentlich kann ich mich über viele Dinge aufregen.

Aber nicht lange, ist bei mir gleich immer wieder vorbei.

Wann hattest du das letzte Mal Angst in deinem

Leben?

Bei meinem ersten und letzten Fallschirmsprung.


42 Kultur

SENSEMBLE THEATER

WIE SAG ICH’S MEINEM GOTT?





















KRESSLESMÜHLE

LECH LOOPS















LOKALHELDEN

SUSANN KLOSSEK & BENEDIKT MARIA KRAMER


Kultur

43

AFRIKANISCHE WOCHEN

„WICHTIGER DENN JE“
















GALERIE NOAH

GLAUBEN IM GLASPALAST













ZEITWERZ?!

CITY CLUB


44 Kultur


KABARETTHERBST

FINALE – UND NOCH LANGE NICHT SCHLUSS





















PROJEKTSCHMIEDE

THEATER MÄNÄPTEHOI

STADTHALLE GERSTHOFEN

ALLES DABEI


Kultur

45

TEXTILMUSEUM

STEVE REICH: „EIGHTEEN“












ABRAXAS

KINDER INS THEATER!


46Cinerama

LES SAUTEURS –

THOSE WHO JUMP

Regie: Abou Bakar Sidibé, Moritz

Siebert, Estephan Wagner

„Les Sauteurs“ ist eine Grenzüberschreitung

auf mehreren Ebenen:

Zunächst einmal ist das Sujet ganz

konkret ein dokumentarisches, welches

real vorgefundene Episoden entlang

einer real existierenden Grenze zu uns

dringen lässt. Allein dazu hatte notwendigerweise

schon ein Schritt über

jene Grenze stattfinden müssen. Jene

Grenze, das ist die Grenze zu Europa,

die in Marokko mit einem dreiteiligen

Mauersystem den Weg in die spanische

Enklave Melilla versperrt. Ein Schritt,

der dem aus Mali stammenden Abou

Bakar Sidibé schließlich gelang – nach

etlichen gescheiterten Anläufen und

monatelangem Ausharren auf dem

Berg Gurugu, die Festung Europa

immer im Blick. Sidibé bekam dort

von dem deutsch-dänischen Filmteam

kurzerhand eine Kamera überreicht,

um seine Schritte und Gedanken zu

dokumentieren. Statt als Objekt der

Beobachtung zu dienen, war der Mann

zum Autor und Regisseur ernannt worden.

Ein Mauerfall von einem Film. (fs)

(Kinostart: 17.11.)


SOY NERO

Regie: Rafi Pitts

mit: Johnny Ortiz, Rory Cochrane, Aml

Ameen, Darrell-Britt Gibson u.a.

Noch mehr Grenzen, noch mehr Überschreitungen,

noch mehr Ungewissheiten:

Im neuen Werk von Rafi Pitts wird

die auf realen Erlebnissen beruhende

Geschichte des Mexikaners Nero erzählt,

der im Feuerwerksschein einer

Silvesternacht den Grenzwall zu den

USA überwindet, die sich ihm aber nur

als Illusion und Traumblase eröffnen.

Um dort wirklich Fuß fassen zu können,

will Nero den harten Weg hin zur

Einbürgerung gehen, und der führt ihn

erneut in die Wüste: Als sogenannter

„Greencard-Soldier“ in Afghanistan

entgeht er nur knapp dem Tod, doch

die Vereinigten Staaten bleiben für ihn

nur ein Bild – das eines Helikopters, der

in der Ferne am Himmel kratzt.

Ein spannender Actionfilm, der als allegorische

Parabel auf die Irrationalität

von Staatsgrenzen zuweilen an „Figures

In A Landscape“ von Joseph Losey aus

dem Jahre 1970 denken lässt – von

einem Regisseur, der weiß, wovon er

spricht; der Iraner Pitts lebt seit Jahren

im französischen Exil. (fs) (Kinostart:

10.11.)


WIR SIND DIE FLUT

Regie: Sebastian Hilger

Mit: Max Mauff, Lana Cooper,

Swantje Kohlhof, Waldemar Hooge

u.a.

Schon wieder Neue Deutsche Fantastik:

In dem fiktiven Küstenort

Windholm bleibt eines Tages die Flut

aus – das Meer verschwindet, aus

unerklärlichen Gründen. Eine Erklärung

für die Anomalie glaubt dann

zumindest doch einer zu kennen:

Ein Physikstudent, dem während

seiner Recherche seitens der Obrigkeit

allerhand Steine in den Weg

gelegt werden. Hier kommen also in

ganz klassischer und genretypischer

Science-Fiction-Manier Institutionsund

Systemkritik mit der Faszination

des Mysteriösen zusammen und

stoßen gemeinsam an die Grenzen

der Wissenschaft. Denn zu klären

gilt auch: Was ist aus all den verschwundenen

Dorfkindern geworden?

Man merkt schnell, da braut

sich ein Lost-Generation-Gefühl

zusammen, das arg ins Pathetische

driften könnte, glücklicherweise

aber noch als Poesie durchgeht und

letztlich stimmungsvoll zu berühren

vermag. (fs) (Kinostart: 10.11.)


MANCHE HATTEN

KROKODILE

Regie: Christian Hornung

mit: Pepi, Helga, Öner und Frank

Nein, hierbei handelt es sich nicht um

einen Tierfilm. Obschon die Lebenswelt,

die hier beschrieben wird, eine gewisse

Härte und rauen Umgang kennt. Die

Welt der Kiezkneipen von St. Pauli. Ein

Anker für gestrandete Existenzen, doch

ist es eine Welt, die wir kurz vor ihrem

Verschwinden mal eben kurz besuchen.

Mit dem Filmemacher begegnen wir den

Biographien von Charakteren und Typen

wie Papageien-Olle und anderen, die

damals, in den 60er und 70er Jahren,

auf der Flucht vor kleinbürgerlicher

Enge an Orten wie dem „Hong Kong“

oder dem „Freedom“ landeten und

dort zu einer Art Familie wurden. Sie

erzählen von der Suche nach Gold und

sinkenden Schiffen, vom Kiezalltag

und Krokodilen. Und natürlich von

den Sparclubs: In dem Sparschrank an

der Kneipenwand hat jeder von ihnen

immer ein bisschen was, um über die

Runden zu kommen. Und wir bekommen

allemal genug Geschichten, um

über die Dauer von 87 Minuten ganz

gut über die Runden zu kommen. (fs)

(Kinostart: 10.11.)


FILM DES MONATS

ICH, DANIEL BLAKE (OT: I, DANIEL BLAKE)

Regie: Ken Loach

mit: Dave Johns, Hayley Squires, Sharon Percy, Briana Shann, Dylan McKiernan u.a.

Hier kommt er also, der Schuldige. Der Film, der verantwortlich dafür ist, dass

Maren Ade mit ihrem Toni Erdmann bei den diesjährigen Festspielen in Cannes

leer ausging. Und das, obwohl Toni Dinge hat, die Daniel nicht hat: finanzielle

Sicherheit. Die Möglichkeit, sich eine Auszeit und eine Urlaubsreise gönnen zu

können. Eine Karrieretochter in der Hölle der Finanzbranche. Nein, Daniel hat

stattdessen eine sogenannte Arbeitsvermittlerin, die ihm einmal pro Woche

gegenübersitzt, um ihm sein Dasein zur Hölle zu machen. Das für den nicht mehr

jungen, gut geerdeten Zimmermann nach einem Herzinfarkt eh schon schwer

genug ist. „Bei den örtlichen Arbeitsämtern geht es heutzutage nicht mehr

darum, den Menschen zu helfen, sondern ihnen Steine in den Weg zu legen“,

so Ken Loach. Ein Gefühl der Gefäßverengung vermittelt auch das Kameraauge

in diesem kafkaesken Kammerspiel. Gleichzeitig ist es der kämpferischste, rebellischste

und warmherzigste Loach seit Langem geworden. Und sein Triumph

ein Beweis dafür, dass es so etwas wie Gerechtigkeit in der Welt des Kinos gibt.

(fs) (Kinostart: 24.11.)


3D


Cinerama

47

AMERIKANISCHES

IDYLL

Regie: Ewan McGregor

Mit: Ewan McGregor, Jennifer

Connelly, Dakota Fanning, David

Strathairn u.a.

Das langerwartete Regiedebüt von

Ewan Mc Gregor feierte Weltpremiere

auf dem internationalen Filmfestival

von Toronto. Als Vorlage hat sich der

Schotte den mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten

Roman „Amerikanisches

Idyll“ des ständigen Literaturnobelpreisanwärters

Philip Roth ausgesucht.

Die Story ist schnell erzählt: Amerikanisches

Vorzeigeehepaar in den 60ern

bekommt Probleme als die Tochter

gegen den Vietnamkrieg demonstriert

und nach einem Bombenanschlag

verschwindet. Wir zitieren aus dem

Infozettel: „Für Seymour und seine

Frau beginnt ein Albtraum, in dem sich

die Tragödie einer ganzen Nation widerspiegelt.“

Das ist natürlich Quatsch,

aber leider scheint es auch McGregor so

staatstragend zu sehen, die Umsetzung

der schwierigen Romanvorlage gerät

zum allzu hochglanzinszenierten Vatersucht-Tochter-Thriller.

Bezeichnenderweise

wurde die Verfilmung schon vor

über zehn Jahren mal begonnen – und

dann wieder abgebrochen... (flo) (Kinostart:

17.11.)


PATERSON

Regie: Jim Jarmusch

Mit: Adam Driver, Golshifteh Farahani

u.a.

Der 63jährige Kultregisseur ist aktiv

wie selten, neben dieser Ode an das

einfache Leben und die Poesie bringt

Jim Jarmusch noch seine Stooges-Hommage

„Gimme Danger“ an den Start.

„Paterson“ ist so ziemlich das genaue

Gegenteil davon, acht Tage im Leben

eines Busfahrers, der genauso heißt wie

die 145.000-Einwohnerstadt, in der er

wohnt: Paterson. Bei Literaturexperten

klingelt’s da schon, die Stadt wurde

berühmt durch den gleichnamigen Gedichtzyklus

von William Carlos Williams.

Und auch unser Busfahrer schreibt

Gedichte, während seine etwas überaktive

(und schwangere) Ehefrau im

Haus rumwerkelt, E-Gitarre lernen und

einen Laden aufmachen will.

Es passiere „peinigend wenig“ schrieb

eine Kritikerin und für Hyperaktive

dürfte der Film eine wahre Tortur sein.

Wer sich aber auf dieses seltsam zeitlose,

melancholische Amerika einlässt,

wird mit einem lakonisch schönen

Kinoerlebnis belohnt, das nur noch an

einem scheitern kann: dem elenden

deutschen Synchronisierungswahnsinn.

(flo) (Kinostart: 17.11.)


DIE MITTE DER WELT

Regie: Jakob M. Erwa

Mit: Louis Hofmann, Sabine Timoteo,

Inka Friedrich, Nina Proll u.a.

Andreas Steinhöfel ist spätestens seit

„Rico, Oskar und die Tieferschatten“

einer der bekanntesten deutschen

Kinder- und Jugendbuchautoren

und wurde von der Zeit mal als „Beschützer

der Leser“ bezeichnet. Sein

Roman „Die Mitte der Welt“ entstand

bereits 1998: Der siebzehnjährige Phil

weiß wenig bis gar nichts von seinem

Vater, seine Mutter hat einen neuen

Liebhaber und in der Patchworkfamilie

läuft auch sonst einiges drunter

und drüber. Und dann auch noch das:

Die erste Liebe von Phil ist der neue

Mitschüler Nicholas.

Es ist vielleicht der schönste Dreh in

„Die Mitte der Welt“, dass in dem ausufernden

Coming-Of-Age-Panorama

die Homosexualität wie nebenbei

thematisiert wird. Die pubertäre

Achterbahn inklusive verborgener Familiengeheimnisse

räumte in Deutschland

schon mehrere Auszeichnungen

ab und es dürften noch ein paar

dazukommen. Dass auch ein Preis

beim Filmfestival in Moskau drin war,

dürfte nicht nur den Grazer Regisseur

Jakob M. Erwa überrascht haben. (flo)

(Kinostart: 10.11.)


OPERATION

AVALANCHE

Mit: Matt Johnson, Owen Williams u.a

Regie: Matt Johnson

Die wohl beliebteste Verschwörungsgeschichte

überhaupt steht im

Mittelpunkt dieser Mockumentary:

Um einen russischen Spion im Apollo-Mondlandungsteam

zu enttarnen,

geben sich zwei CIA-Agenten als

Filmemacher aus und stöbern in der

NASA rum. Dabei kommen sie ganz

anderen dunklen Geheimnissen auf

die Spur... Das Ganze ist streckenweise

wunderbar LoFi gedreht, mit

Handkamera und improvisierten

Szenen sowie einer spannenden

Nebengeschichte, über die man

natürlich auch schon wieder spekulieren

kann. Angeblich haben sich

Regisseur und Schauspieler Matt

Johnson und sein Kollege für den

Dreh selbst im Johnson Space Center

in Houston eingeschmuggelt und

dort ohne offizielle Genehmigung

gefilmt – die Verschwörungstheorie

zur Verschwörungstheorie quasi. Die

“fake documentary about faking the

moon landing” ist auf jeden Fall ein

Fest für Cineasten - und Verschwörungstheorien

lieben wir doch eh

alle, oder? (Kinostart: 17.11.)


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48 Gerilltes

KOFELGSCHROA

BAAZ

(Trikont/Indigo)

Die vier Burschen aus Oberammergau

legen ihr mittlerweile drittes

Album vor. Kofelgschroa sind anders

als alle anderen, leben und

musizieren im eigenen Kosmos und

der war dieses Mal wieder das Hotel

Kovél, das sie mittlerweile sogar

betreiben. Die Jungs bleiben nicht

stehen bei ihrem Sound, sondern

haben sich mit „Baaz“ definitiv

weiterentwickelt. Das ganze Album

wirkt aufgeräumter und bewusster

als früher, aber auch ziemlich abgespaced,

die Jungs nehmen uns

mit auf eine psychedelische Reise.

Danach wirken auch die „normalen“

Songs ganz anders. Mehr als stimmig

produziert hat das Ganze Micha

Acher (Notwist). Das beste Kofelgschroa-Album

bis dato. (cs)


PASSENGER

YOUNG AS THE MORNING,

OLD AS THE SEA

(Cooking Vinyl/Sony)

Der englische Singer-Songwriter Mike

Rosenberg, der unter dem Namen

seiner ehemaligen Band bereits sein

sechstes Album veröffentlicht, ist ein

Liedschmied der eher alten Schule.

Dennoch oder vielleicht gerade deswegen

kommen seine Songs ganz unverkrampft

und locker daher. „Young

As The Morning …“ ist ein ganz und

gar unaufgeregtes Album mit zehn

schönen, eher ruhigen und melancholischen

Songs, die wie mit Zucker

bestäubt rüberkommen. Mike singt

seine Tracks wie ein Märchenprinz,

ein bisschen mehr Höhen und Tiefen

hätten nicht geschadet. Trotzdem ist

das Album, das es locker in die Top Ten

geschafft hat, gut zu hören, nebenbei,

um romantische Stimmung aufkommen

zu lassen. (cs)


MACY GRAY

STRIPPED

(Chesky/in-akustik)

Wer kennt sie nicht, die rauchige

Stimme von Macy Gray? Auf ihrem

erst sechsten Album geht sie die

Sache eher jazzig an. Und das steht

ihr sehr gut. Ihre Begleitmusiker

und die gesamte Produktion, die

nur mit einem Mikro aufgenommen

wurde (so steht es jedenfalls

geschrieben), lassen Macy jede

Menge Raum, um sich zu entfalten.

„Stripped“ ist ein eher ruhiges und

atmosphärisches Album. Ganz sanft

schleicht die Katze und lässt uns

ganz nah an sich heran. Das Album

hört man am besten nachts, keine

Frage. Mit dabei sind auch Songs

von Bob Marley, Metallica sowie ihr

Hit „I Try“, die Macy sehr gefühlvoll

und intensiv rüberbringt. Schönes

Album! (cs)


D.D DUMBO

UTOPIA DEFEATED

(4AD)

Alter! Wenn das stimmt, was im Promozettel

steht, dann hat hier irgendwo

im australischen Busch ein Mittzwanziger

drei Jahre lang an einem Album

gebastelt, das wie vom Kometen gefallen

wirkt. Klingt einerseits nach

Größen wie Sting oder Peter Gabriel

und ist auch dementsprechend orchestral

und pathetisch, hat andererseits

genug Josh-Ottum-würdige Ideen und

Melodien, um sich beim Nachmittagstee

vor Begeisterung an der Madeleine

zu verschlucken. Dazu ne Stimme zwischen

Bon Iver und Leif Vollebeck (und

Sting natürlich) und genug Einfälle für

einige Legislaturperioden in Utopia. Ich

versteh’s noch nicht ganz, zumal der

Künstlername doch etwas irritiert, bin

aber Fan. Frechheit rules! (flo)


ALBUM DES MONATS

THENOTWIST

SUPERHEROES, GHOSTVILLAINS + STUFF

(Morr/Indigo)

Ja, was soll man denn über diese Herren noch schreiben? 1989 (!)

gegründet, sind die Mannen um die Gebrüder Acher immer konsequent

ihren Weg gegangen. Und trotz unzähliger Nebenprojekte

ist ihnen das Kunststück gelungen, sich immer wieder neu zu

erfinden. Zehn Alben sind dabei herausgekommen, einige davon

echte Meilensteine deutscher Popkultur. Mit „Superheroes, Ghost-

villains + Stuff“ wagen sie sich an ihr erstes Livealbum. Oder soll

man „Best-Of“-Album“ sagen? Vertreten sind 16 Songs auf drei LPs

bzw. zwei CDs, die letztes Jahr im Dezember bei einem Konzert in

Leipzig aufgenommen wurden und sich größtenteils aus den drei

Werken „Neon Golden“, „The Devil, You + Me“ und „Close To The

Glass“ rekrutieren. Von „Pick Up The Phone“ bis „Consequence“,

von „Run Run Run“ bis „Kong“. Beeindruckend dabei ist definitiv die

Live-Umsetzung, denn „Superheroes...“ lebt und atmet aus

jeder Pore und das mit einer ungeheuren Kraft und

Dynamik. Peng! (ws)


LIEBLINGS-CDS

MACY GREY – Stripped (cs)

JOHN K SAMSON – Winter Wheat (flo)

THE NOTWIST – Superheroes, Ghostvillains +

Stuff (ws)

TIPP

DER

REDAKTION


LANIKAI

LANIKAI (EP)

(Ferryhouse Productions/

Warner)

Sängerin Marti Sarbit begeisterte

Anfang des Jahrzehnts in dem Duo

Imaginary Cities mit dem Weakerthans-Livemusiker

Rusty Matyas mit

einem fast schon neuen Genre: Indiesoul

– catchy Gitarrensongs und

eine Stimme, die einen kaum mehr

loslässt (legendärer Gig seinerzeit

im Juze Schrobenhausen!). Mit ihrer

neuen Band Lanikai erreicht sie diese

Höhen leider nicht mehr, seltsam

weichgespült und fast schon kitschig

klingt das Ganze, da fehlt einfach der

Songwriter. Wir empfehlen derweil

nachdrücklich die erste Imaginary Cities

„Temporary Resident“ von 2011

und üben uns in Geduld. (flo)


JOHN K SAMSON

WINTER WHEAT

(Antirecords/Indigo)

Und noch mal Weakerthans: Der frühere

Frontmann der vielleicht besten

Indieband der Welt bringt sein zweites

Soloalbum an den Start und hat

einige seiner einstigen Mitmusiker

an Bord. Wenn er noch schlappe 30

Jährchen durchhält, bekommt John

vielleicht auch mal den Literaturnobelpreis,

bis dahin ist er eines der

hellsten Lichter in der westlichen

Popmusikwelt: höflich, schlau, engagiert,

melancholisch, poetisch, ironisch...

Wer ihn nicht kennt, möge

das bitte nachholen, die Fans wissen

eh, was Sache ist und haben die Platte

längst vorbestellt. Spielt im Mai in

München - wir sehen uns! (flo)


Gerilltes

Der neue Beauty-,

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für Augsburg an allen

Auslagestellen der

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Egal ob Weihnachtsfeier, Firmenevent, Hochzeit,

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49

RAYON

A BEAT OF SILENCE

(Morr Music)

Die Acher-Brüder hauen zurzeit Platten

raus wie der Lidl Lebkuchen: Neben

dem überragenden Notwist-Livealbum

und dem Alien Ensemble im September

veröffentlicht Gitarrist und Sänger

Markus Acher die zweite Scheibe seines

Projekts Rayon. Der „Meister des

kratzbürstigen Wohlfühlens“, wie ihn

mal ein Blog bezeichnet hat, zeigt sich

hier instrumental meditativ, orientiert

sich mit prominenter Besetzung (Cico

Beck, Karl Ivar Refseth, Anton Kaun

u.a.) an allerlei Soundlandschaften

zwischen Gamelan und Gamescom.

Quasi das Porzellan im Acherschrank,

etwas zerbrechlich und eher nix für

den Alltagsgebrauch, nichtsdestoweniger

wertvoll natürlich. Für Kurzentschlossene:

Spielen am 30.10. im

Stadttheater Landsberg. (flo)


VIVID CURLS

EINE WELT

(Sturm & Klang)

Für die beiden Allgäuerinnen (die

mindestens ein Bein mittlerweile in

Augsburg haben) war’s ein spannendes

Jahr: Nach dem Nachwuchspreis

der Hanns-Seidel-Stiftung und einem

Auftritt bei „Songs an einem Sommerabend“

auf Kloster Banz erscheint ihr

neues Album nun auf dem Label von

Konstantin Wecker. In der B2-Heimatsound-Welt

sind sie also zu Recht

bestens aufgestellt, wer mit Mundart

nicht so viel anfangen kann, bekommt

drei Songs auf Englisch. Perfekt gemachter

Radio-Mainstream mit zwei

sympathischen Sängerinnen - mein

Bier ist es ja nicht, aber regional gebraut

und handwerklich erste Sahne.

Sind im Januar mit Sarah Straub wieder

im Parktheater zu hören. (flo)

keine Wertung

Gastraum

60

PERSONEN

Großer Saal

200

PERSONEN

Nebenzimmer

25

PERSONEN

Biergarten

250

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Balletsaal

80

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Tägl. geöffnet | Tel. 0821.439 8510 | www.reesegarden.de


50 Heimatklänge

Ehrlich

brennen

Der Augsburger Singersongwriter Benni

Benson veröffentlicht im November sein

neues Album

Foto: Maximilian Stephan


Heimatklänge

51

Foto: Maxim Abrossimow

A

ngesichts der Präsenz des Augsburger

Singersongwriters Benjamin Rademann

alias Benni Benson nimmt es

etwas wunder, dass ein komplettes

Album von ihm erst jetzt erscheint.

Seit der Sechs-Song-Debüt-EP „Für

etwas wirklich brennen“ aus dem Jahr 2012 hat der

33-Jährige unzählige Auftritte in seiner Heimatstadt

und im ganzen Land absolviert, alleine und mit Band.

Er war mehrmals auf dem Modular zu hören, hat dort

2013 den Augsburger Poppreis „Roy“ überreicht bekommen

und zwei Jahre später mit seinem T-Shirt-

Appell „Modular jedes Jahr“ einen Slogan geprägt,

an dem so schnell keine Stadtregierung mehr vorbeikommt.

Konzert- und Festivalgängern sind Songs wie „Flimmern“

oder „Tsunami“ also längst ein Begriff, auch

wenn sie jetzt erst auf Platte und CD erscheinen.

Das spricht für die Qualität der Lieder ebenso wie

die der Darbietung, aber eben auch für einen unerwartet

langen Entstehungsprozess. „Die EP war ein

Schnellschuss, kleiner instrumentiert, in einer Woche

aufgenommen“, erklärt Benni, „in der aktuellen

Platte steckt ein Jahr Arbeit.“ Tatsächlich hatte er

bereits im Juni 2012, kurz nach Erscheinen der EP, ein

komplettes Album mit Band für den Herbst desselben

Jahres angekündigt. „Das muss ich noch lernen: die

Klappe halten und mir nicht selber Druck machen“,

sagt er heute. Bei Konzerten experimentierte der in

Fürstenfeldbruck geborene ausgebildete Einzelhandelskaufmann

und „staatlich geprüfte Leiter in der

Popularmusik“ mit unterschiedlichen Besetzungen,

bis er einerseits die passenden Mitmusiker fand, in

ihm andererseits der Entschluss reifte, bei der Platte

möglichst alles selber zu machen. „Es war einfach zu

umständlich, meine Klangvorstellungen zu vermitteln,

das kann ich schneller, wenn ich’s alleine mache.“

Der lange, eigene Weg

Die Voraussetzungen sind da: Im gemeinsamen

Proberaum, dem bereits legendären „Albert Matong

Atelier für Musik“, das er sich mit Kollegen der Bands

Carpet und Der Herr Polaris teilt, sind Technik und

Instrumente ebenso vorhanden wie eine hilfreiche

Hand. Zunächst saß Benni auf dem „Spielplatz“ aber

alleine. Im heißen Sommer 2015 legte er Kilometer

zwischen Schlagzeug und Mischpult zurück bei dem

Versuch, ohne Unterstützung die Drums einzuspielen

- sowie Posaune, Bass, Klavier, Banjo, Vibraphon,

Mundharmonika Melodica, Glockenspiel und natürlich

sämtliche Gitarren. „Das hat schon mal zwanzig

Takes gebraucht, so gut Schlagzeugspielen kann ich

ja nicht. Und für das, was ich nicht konnte, habe ich

mir Unterstützung geholt.“ Als da wären: Maximilian

Stephan und Jakob Mader von Carpet, Markus

Christ (Schnitt, Kitty Empire), Bruno Tenschert alias

Der Herr Polaris, hier in der ungewohnten Rolle als

Percussionist, eine Cellistin und eine ganze Reihe

Backgroundsänger. Für die Mischung zeichnet Tom

Körbler verantwortlich, einen Song übernahm Michael

Kamm. Den Produzentenhut ließ sich Benni aber

nicht nehmen.

Einen anderen Hut hat er indes abgelegt: Während

ihn das Cover seiner EP noch in einer Blumenwiese

mit Strohhut zeigte und eher aussah wie der „Frühjahrskatalog

von H&M“, wie Benni damals scherzhaft

sagte, ist auf dem neuen Album ein wesentlich ernster

blickender Benni Benson zu sehen. Passend zum

Titel, könnte man meinen, doch ganz so einfach ist

es nicht. Die Songzeile „Alles ist ehrlich“ entstammt

einem Lied über seine verstorbene Großmutter, der

bereits die EP gewidmet war. „’Ich war noch nie hier’

ist wohl mein persönlichster Song und so gesehen

vielleicht auch der erwachsenste, den ich bisher geschrieben

habe.“ Und obwohl die Textzeile im Songkontext

eine ganz andere Bedeutung hat, steht sie

doch auch programmatisch über seiner Arbeit generell:

„Es ist ehrlichste Musik, hinter der kein Konzern,

keine Plattenfirma steht“, so Benni. „Für mich muss

Musik eine Bedeutung haben. Ich habe wahnsinnig

viel Spaß daran, nehme sie aber sehr ernst und will

auch, dass meine Musik ernstgenommen wird.“

Einen eigenen Weg hat Benni auch bei der Realisierung

eingeschlagen. Mit dem Leipziger Label „Analogsoul“

hat er offensichtlich den richtigen Partner

gefunden und sich für die Finanzierung direkt an die

Fanbasis gewandt. Und die hat ihn nicht im Stich gelassen,

ganz im Gegenteil: Das Crowdfunding brachte

schon innerhalb einer Woche den angestrebten Betrag

von über 3.000 Euro. Für Benni ein absolutes

Highlight: „Ich hätte nie gerechnet, dass es so schnell

geht! Ein Beweis, dass sich dieses Dranbleiben der

letzten Jahre gelohnt hat.“ Den dadurch erreichten

Grad an Unabhängigkeit will er nun mit seinen Fans

teilen. „Die Aktion steht für ein großes Miteinander:

Das ist möglich, das können wir erreichen.“

Zur Unabhängigkeit gehört allerdings auch, dass

Benni nicht von der Musik leben kann, er unterrichtet

„immer noch gerne“ am Augsburger Downtown

Music Institute. „Klar wäre es toll, davon leben zu

können, aber ich weiß, wie schwer das ist. Und ich

kann keine Hochzeitsgigs oder im Bierzelt spielen, da

gebe ich lieber jungen Menschen etwas mit, das gibt

auch mir mehr.“

„Einmal ne echt fette Show spielen“

Am 04. November stellt Benni Benson „Alles ist ehrlich“

live im Abraxas-Theater vor und hat den ambitionierten

Plan, es „genau wie auf Platte“ klingen

zu lassen. „Das wollte ich immer schon, einmal ne

echt fette Show spielen!“ Konkret bedeutet das:

Die Jungs aus dem Matong-Atelier karren nahezu

den kompletten Proberaum von der Schertlin- in die

Sommestraße, drei Techniker begleiten insgesamt

zwölf Musiker. „Ich habe sogar einen Roadie an dem

Abend“, erzählt Benni lachend und man muss schon

ein sehr hartes Herz haben, ihm das nicht zu gönnen.

Für den Rest des Jahres wird er dann noch rund 20

Gigs spielen, in wechselnden Formationen, von Erlangen

bis Münster.

Dass die Songs im „Orchester“ genauso gut funktionieren

wie im Solo ist ein weiteres Kennzeichen

von Bennis Musik, das er übrigens mit seinem langjährigen

Weggefährten Bruno Polaris teilt. Der hat

erst im Juli sein Album „Mehr innen als außen“ beim

deutschen Parade-Indielabel Grand Hotel van Cleef

veröffentlicht. Ein Erfolg, der für Benni im ersten

Moment nicht ganz einfach zu verarbeiten war. „Ich

habe es dort auch versucht und eine Absage bekommen.

Das hat sich kurz mal schon ein bisschen komisch

angefühlt“, gesteht er. Andererseits profitiert

er als Mitglied der Liveband von Bruno genauso vom

großen Partner. „Da war nie Eifersucht oder Neid im

Spiel, wir sind ja Freunde und jeder hat was von dem

Kuchen.“

Benni Benson ist mit seinem Teil der Torte auf jeden

Fall äußerst zufrieden zurzeit, neben den Reisen in

eigener Mission war er im August mit der irischen

Folksängerin Liosa Murphy auf der Grünen Insel unterwegs.

„Ein Höllenritt: 28 Stunden hochfahren,

zwei Tage proben, fünf Tage spielen und dann wieder

heim“, erzählt er. Und fügt an: „War geil!“ Ehrliche

Musik halt. (flo)

*

Benni Benson präsentiert “Alles ist ehrlich” am 04.11.,

20.00 Uhr, im Abraxas. Tickets übers Abraxas-Büro

(0821-324 63 55). “Alles ist ehrlich” erscheint am selben

Tag via Edition Analogsoul/Kick the Flame/Broken

Silence auf Vinyl, CD und Digital.


52 Aus- & Weiterbildung

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Weiter

bildung









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Aus- & Weiterbildung 53

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Augsburg


54

Termine

17.11. Kresslesmühle

05.11. Lauterbacher Stüberl

09.11.City Club

12.11. Kulturstadl Wörleschwang

18.11. Bob´s Oberhausen

19.11. Stadthalle Gersthofen

26.11. Matrix

n o v e m b e r

Augsburgs

bester

Termin

kalender

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Reesegarden: Markus

Schlesinger. Fingerpicking-Maestro

aus

Wien, 20:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Dornröschen,

14:00 + 16:00

N8stallung: Open Stage.

Comedy, Kabarett,

Akrobatik, Jonglage

und Musik mit wechselnden

Künstlern,

19:30, www*

Literatur

Neruda Kulturcafé:

Kültürtage: Fikret Yakaboylu

– „Ein bunter

Baum“. Buchpremiere

mit Musik aus Afghanistan,

20:00, www*

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 08:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Schaezlerpalais: Rendezvous

der Künstler.

Meisterwerke aus der

Sammlung Helmut

Klewan, 10:00, www*

tim - Textilmuseum:

Carbon - Stoff der Zukunft

. Mitmachausstellung,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Polaris.

Das Weltraum-U-Boot.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 7), 14:00

Vortrag

Bürgersaal Stadtbergen:

Rundreise Indonesien.

Live-Dia/Film-Vortrag

mit Armin Binz,

17:00, www*

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana . Santa

Muerte für 2,50 und Tequila

für 2 Euro! , 20:00

City Club:

Hängin´:Schwein

hängt!. Techno, 23:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party-

Classics, 22:00

Konzert

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Aggression

+ Hateful Agony +

Running Death + White

Mantis . Trashmetal,

18:30

Kantine (Schwimmbad):

Live: Fjort + Lygo.

Post Hardcore & Alternative-Punk

aus Aachen,

20:00

Kongress am Park:

Seiler & Speer. Austro-

Pop Chartstürmer,

20:00, www*

Spectrum: Live: Kinihasn

+ Gäste Muntermonika.

Neue bayerische

Volksmusik, 20:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Dornröschen,

14:00+ 16:00

Brechtbühne: „Weiße

Rose“. Szenen für zwei

Sänger und 15 Instumentalisten,

19:30,

www*

Parktheater Göggingen:

Christoph Sieber:

„Hoffnungslos optimistisch“.

Kabarett,

19:30, www*

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 08:00,

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Schaezlerpalais: Rendezvous

der Künstler.

Meisterwerke aus der

Sammlung Helmut

Klewan, 10:00, www*

tim - Textilmuseum:

Carbon - Stoff der Zukunft

. Mitmachausstellung,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

space 2b : Biodanza.

Bewegung – Begegnung

– Lebensfreude.

Schnuppern möglich,

20:15, www*

Clubland

City Club: Chipuki &

Brnzn. Lamborginy

Disco (im Cafe), 21:00

Kesselhaus Augsburg:

Semester Opening Party.

Clubsounds, Partyclassics,

Hip Hop, RnB

& Trap mit DJ Leon, DJ

Grizzly und DJ Keezy

auf zwei Floors, 22:00,

www*

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Rockfabrik: Dark Spirit.

Minimal – Angstpop

– EBM – Rock

Wave´n 80’s – Electro

Classics, 21:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz!. Wir tanzen wie

die Jungen, 20:00

Yum Club: YUMmamia.

Partyflashback mit

DJ Nick, 23:00

Konzert

Brauhaus 1516:

Hardy´s Band. Rock-

Covers (Eibntritt frei),

19:30

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Mute +

Noopinion + Save The

Embers. Skatepunk/

Punk Hardcore aus Kanada

& Deutschland,

20:00, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Dornröschen,

14:00 + 16:00

Ballonmuseum Gersthofen:

Constanze

Lindner: „Jetzt erst mal

für immer“. Kabarett,

19:30, www*

Kongress am Park:

Live: Chippendales.

Break the Rules-Tour

2016, 20:00, www*

Kresslesmühle: Stephan

Zinner: „Wilde

Zeiten“. Musikkabarett

, 20:00, www*

Martini-Park: Ödön

von Horváth: „Der

jüngste Tag“. Musik:

Django 3000, 19:30,

www*

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 08:00,

www*

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Schaezlerpalais: Rendezvous

der Künstler.

Meisterwerke aus der

Sammlung Helmut

Klewan, 10:00, www*

tim - Textilmuseum:

Carbon - Stoff der Zukunft

. Mitmachausstellung,

09:00,

www*

Buntes

Planetarium: Aeneas -

Auf der Suche nach einer

neuen Heimat (Premiere).

Astronomie und

Wissen, 20:00

Umland

Kinder

Singoldhalle Bobingen:

Mit Tom Lehel ins

Land der Träume. Multimediale

Lesung für

Kinder von 4 bis 10 Jahren,

15:00, www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday On The Decks.

Hip Hop, Intstrumentak

Beats, Electronica,

22:00, www*

City Club: APK / Michael

Melchner. Techno,

23:00

Kantine: Klanglabor –

Egbert B2B Secret Cinema.

Elektronische

Tanzmusik von Paul

Maybrick (Klanglabor),

Rerun (Augsburg Allstars),

Bukuya (Unfeelde

Records) auf drei

Floors, 23:00, www*

Mahagoni Bar: Rewind

It!. Dancehall,

Bass Music, Hip Hop,

Rare Grooves, Reggae,

Rock & Elektro mit DJ

Superior und DJ Parrango

(Berlin), 22:30

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Super House,

Tech House & Slow

Rave mit Soukie & Windish

(Hamburg/Berlin),

Loki Styx und Bukuya,

23:59

Mo Club: Friday Five.

Partysound, 22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Soho Stage: Mohair

Sam´s Nightclub. 60s,

Soul, Ska, Rock & Roll

mit DJ King Boogalouie,

Lefty + Tex Dixigas,

23:00

Spectrum: Rockhouse.

Hardrock & Metal mit

DJ Jürgen, 21:00

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 55

Yum Club: Kampf der

Giganten. Black vs

House - DJ Dominik

Koislmyer vs DJ Heavy

Belly, 23:00

Konzert

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Catfis/h.

Reggae´n´Roll aus

Augsburg. Late Night

Show, 22:30, www*

Bombig: Augsburger

Blues-Session (Eintirtt

frei!) , 21:00

Kantine: Live: Karate

Andi. Deutscher Hip

Hop aus Berlin, 20:00,

www*

Kantine (Schwimmbad):

Live: Killerpilze .

Alternative-Rock. Special

guest: Famp, 19:30,

www*

Soho Stage: Live: Boppin

B. Rock & Roll-Urgestein,

20:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Hänsel und Gretel

- eine erstaunliche

Geschichte. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Prinz.

19:30

Bürgersaal Stadtbergen:

Zeit(en)sprung -

Ab durch die Musicals.

Ein Streifzug durch die

Welt der Musicals mit

MUSICAL-XanxVerein

Augsburg, 20:00,

www*

Hoffmann-Keller:

Quick & Dirty. Late-

Night-Programm mit

Tanz, Schauspiel, Musik,

22:30, www*

Kresslesmühle: Flüsterzweieck:

„Menschenkür“.

Kabarettistisches

Theaterstück,

20:00, www*

Martini-Park: Ödön

von Horváth: „Der

jüngste Tag“. Musik:

Django 3000, 19:30,

www*

Parktheater Göggingen:

Montserrat Suárez

& Amigos: „Noche Flamenca“.

Tanz & Livemusik,

19:30, www*

Sensemble Theater:

„Contractions“ & „Corporate

Identity“. Double

Feature, 20:30,

www*

Literatur

Le Coq: Kültürtage:

Havanna Night. Salsa

und bayerisch-kubanische

Klänge, 20:00,

www*

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 08:00,

www*

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

tim - Textilmuseum:

Carbon - Stoff der Zukunft

. Mitmachausstellung,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Polaris.

Das Weltraum-U-Boot.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 7), 15:30

Planetarium: Milliarden

Sonnen - Reise

durch die Galaxis. Astronomie

und Wissen,

21:00

Umland

Konzert

Schloss Blumenthal:

Oansno. Reggae-Dreigesang-Balkan-Techno

aus München, 20:00,

www*

Kulturstadl Wörleschwang:Trio

Zagh

(Jazz und darüber hinaus!),

20:00, www*

Festival

Innenstadt: Riegele

Honky Tonk Festival

2016. Das Augsburger

Musik- und Kneipenfestival.

31 Locations -

30 Bands, 20:00,

www*

Clubland

Kantine: Depeche

Mode- & 80s Clubbing.

Depeche Mode Finest,

80s, New Wave, Indie

Classix & Electropop

mit Fab XL, 23:00

Kantine (Schwimmbad):

SUB:Culture -

Drum- & Bass-Night.

Mit der Augsburger

Crew Roman Rudebwoy,

Klocklock, 23:00,

www*

Kesselhaus „Black

Box“: Dominik Koislmeyer

& Kyco [Blackbox

Issues]. Dance-

Music, 23:00, www*

Kesselhaus Augsburg:

Live: Extrawelt. Rave on

Snow-Tour mit Extrawelt

+ Domenic

D´Agnelli und Bernhard

Jakob, 23:00,

www*

KKlub: PinKKlub.

Queer Gold Clubbing

on 2 Floors - Pop &

Charts vs. Latin &

Black, 22:00

Mahagoni Bar: Ping

Pong Pussy Party. Urban

Clubsounds from

Hip Hop & Danchall to

Electronica mit DJ Shure

und DJ Roughmix.

Katakomben: Rock im

Raum - Indie & Alternative-Rock

mit der

RIR-Crew (Honkytonk

Afterparty!), 23:59

Mamo Lounge: Mon

Chéri Cherry Night.

Taste the difference!,

20:00, www*

Mo Club: Die Party

bist du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysound,

22:00

Rockfabrik: Back to X -

Rofa vor zehn Jahren!.

Skate, Post, Rock,

Punk, Alternative-

Rock, Nu Metal, Grunge

and more. Jam!

(Club 2): DJ Gore

Grind – In Your Face

Beatdown – Hardcore –

Porngrind, 21:00

Spectrum: Single-Party.

Partyklassiker von

den 80ern bis in die aktuellen

Charts mit DJ

D-K-Dance, 21:00

Konzert

KILLERPILZE: Die Killerpilze sind „HIGH“ auf 2016 und

bringen ihre energiegeladene Live-Show mit frischem Anstrich

auf Tour! Fr. 04.11., Kantine, 19:30 Uhr

Konzert

TRIO ZAGH: Piano-Jazz, der gerne auch mal über den

Tellerrand hinausschaut! Fr. 04.11., Kulturstadl

Wörleschwang, 20:00 Uhr

Konzert

Grandhotel Cosmopolis:

Salomea Project.

Contemporary Jazz aus

Köln, 20:00, www*

Lauterbacher Stüberl,

Pfärrle 2: Edward

Wade (Soul + R&B aus

den USA), 19:30,

www*

Kantine: Live: IgnisFatuu.

Folk- & Mittelalter-

Rock aus Nürnberg.

Gäste: Winterstorm,

20:00, www*

Madhouse: 2 Shotguns.

Cover-Rock (Eintritt

frei), 20:30

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Hänsel und Gretel

- eine erstaunliche

Geschichte. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Prinz.

19:30

Bürgersaal Stadtbergen:

Zeit(en)sprung -

Ab durch die Musicals.

Ein Streifzug durch die

Welt der Musicals mit

MUSICAL-XanxVerein

Augsburg, 20:00,

www*

Kolpinghaus Augsburg:

Theater in der

Frauentorstraße: „Der

Vorname“. Von Matthieu

Delaporte & Ale

xander de la Patellière,

20:00, www*

Kresslesmühle: C.

Heiland: „Der Mann

mit dem Schatten“.

Musikkabarett, 20:00,

www*

Martini-Park: Ödön

von Horváth: „Der

jüngste Tag“. Musik:

Django 3000, 19:30,

www*

Parktheater Göggingen:

Cavewoman. One-

Woman-Show, 19:30,

www*

Projektschmiede: Theater

Mänäptehoi: „Muckefuck“.

Augsburger

Theatergruppe, 19:30,

www*

Sensemble Theater:

„Contractions“ & „Corporate

Identity“. Double

Feature, 20:30,

www*

Klassik

St. Anna Kirche: Orgelmusik

zur Marktzeit.

Mit Michael Manigel,

11:30

Ausstellung

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Schaezlerpalais: Rendezvous

der Künstler.

Meisterwerke aus der

Sammlung Helmut

Klewan, 10:00, www*

tim - Textilmuseum:

Carbon - Stoff der Zukunft

. Mitmachausstellung,

09:00, www*

Kinder

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Räuber

Hotzenplotz“. ab 4,

15:00

Märchenzelt: Märchen

von Hexen und Trollen.

ab 4, 16:00, www*

Buntes

Kongress am Park:

Augsburger Whiskysalon

& Spirits. Whisky

und noch viel mehr,

14:00, www*

Märchenzelt: Märchen

von Liebe und Eros.

20:00, www*

Planetarium: Peterchens

Mondfahrt. Kinder-

und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Planetarium: Von der

Erde zum Universum.

Astronomie und Wissen,

19:30

Umland

Konzert

Schloss Blumenthal:

Trio Zahg. Jazz, 20:00,

www*

Bühne

Singoldhalle Bobingen:

Perisade. Märchen-Musical

für die

ganze Familie, 19:30,

www*

Kinder

Stadthalle Gersthofen:

„Max & Moritz“.

Kindermusical (ab 5),

Kleine Oper Bad Homburg,

15:00, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Hänsel und Gretel

- eine erstaunliche

Geschichte, 14:00 +

16:00

Brechtbühne: „Das

große Wundenlecken“ .

Theaterprojekt von Gerasimos

Bekas , 19:00,

www*

Kolpinghaus Augsburg:

Theater in der

Frauentorstraße: „Der

Vorname“. Von Matthieu

Delaporte & Alexander

de la Patellière,

18:00, www*

Kresslesmühle: Chris

Tall: „Selfie von Mutti!

Wenn Eltern cool sein

wollen...“. Comedy,

18:00, www*

Projektschmiede: Theater

Mänäptehoi: „Muckefuck“.

Augsburger

Theatergruppe, 18:00,

www*

Spectrum: Dave Davies.

Präsentiert ihr

neue Programm (Comedy),

19:00,

www*


56

Termine

Klassik

Bürgersaal Stadtbergen:

„Vier Hände auf

88 Tasten“. Zu zweit

am Klavier mit Stephanie

Knauer und Mieke

Stoel, 19:00, www*

Parktheater Göggingen:

Kammerorchester

Bobingen spielt Dvorak.

Musikalische Entdeckungsreise

„aus

der Neuen Welt“, 19:30

Ausstellung

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Kresslesmühle: Vernissage

Vivian Timothy:

„Back to my roots“.

Mit Künstlergesprächen,

Musik und African

Fingerfood, 18:00,

www*

Schaezlerpalais: Rendezvous

der Künstler.

Meisterwerke aus der

Sammlung Helmut

Klewan, 10:00, www*

tim - Textilmuseum:

Carbon - Stoff der Zukunft

. Mitmachausstellung,

09:00, www*

Kinder

Abraxas: Faks Theater:

„Oben in der Rumpelkammer“.

Schauspiel &

Musik nach einem Bilderbuch

von Frantz

Wittkamp (ab 3) , 15:00,

www*

Konzertsaal der Uni

Augsburg: Elgar, England

& Enigma. Familienkonzert

(ab 6), 11:00,

www*

Buntes

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

„We e& Vinyl“

- Schallplattenbörse.

bis 18 Uhr, 11:00,

www*

Kongress am Park:

Augsburger Whiskysalon

& Spirits. Whisky

und noch viel mehr,

13:00, www*

Planetarium: Wasser:

Stoff von den Sternen.

Astronomie und Wissen,

16:30

Planetarium: Chronik

des Kosmos. 19:30

Umland

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

Kurt Pascher und

die Böhmerwälder Musikanten.

Jubiläumskonzert,

18:00

Stadttheater Landsberg:

Magnus Öström:

„Parachute“. Jazz aus

Schweden , 19:00,

www*

Bühne

Singoldhalle Bobingen:

Perisade. Märchen-Musical

für die

ganze Familie, 16:30,

www*

Konzert

Grandhotel Cosmopolis:

Idris Ackamoor

& The Pyramids. Afro-

Jazz-Funk-Legende ,

20:00, www*

Puppenkiste - Foyer:

Live: Die Grenzgänger.

Maikäfer flieg! Verschollene

Lieder 1914 -

1918, 20:30, www*

Spectrum: Live: Letzte

Instanz + Support

Sündenklang. Dark-

Rock aus Dresden,

20:30

Bühne

Kresslesmühle: Kültürtage:

„Textschleife“.

Ein Text, fünf Theaterensembles

(Moderation:

Juvee Frick), 20:00,

www*

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Jazzclub Augsburg:

Auxburg Jamsession.

Mit Ute Legner, Robert

Vogg, Josef Holzhauser,

Uli Fiedler, Walter

Bittner, 20:30, www*

Reesegarden: Ralf

Steinbacher & The Lost

Summers. Folk-Indie-

Blues-Soul, 20:30,

www*

Spectrum: Live: Randy

Hansen. The Music of

Jimi Hendrix, 20:30

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 08:00,

www*

Kinder

Abraxas: „Captain Silberzahn

und der geheimnisvolle

Schatz“.

Familienmusical, 16:00,

www*

Buntes

Planetarium: Der Himmel

der Maya. Astronomie

und Wissen, 15:00

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana . Santa

Muerte für 2,50 und Tequila

für 2 Euro! , 20:00

City Club: Hängin: Dominik

Gold. Techno,

23:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party-

Classics, 22:00

Konzert

City Club: Anatomie

Bousculaire. Grunge-

Psychedelic-Trio aus

Paris, 21:00, www*

Kresslesmühle: Das

Hobos . Postblues-Ambientfolk,

präsentiert

vom Zündfunk, 20:00,

www*

Spectrum: Live: Billy

Cobham. Fusion-Jazz-

Rock-Legende, 20:30,

www*

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 08:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Schaezlerpalais: Rendezvous

der Künstler.

Meisterwerke aus der

Sammlung Helmut

Klewan, 10:00, www*

Kinder

Abraxas: „Captain Silberzahn

und der geheimnisvolle

Schatz“.

Familienmusical, 16:00,

www*

Buntes

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Umland

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

Özcan Cosar:

„Adam & Erdal“. Multikultikabarett,

19:30,

Clubland

www*

Clubland

Mahagoni Bar: Sportler-Party.

Partysound,

Hip Hop & Electro in

the mix, 22:30

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Rockfabrik: Dark Spirit.

Minimal – Angstpop

– EBM – Rock

Wave´n 80’s – Electro

Classics, 21:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz! Wir tanzen wie

die Jungen, 20:00

Yum Club: Campus

Clubbing. Clubsounds

& Partybeats by Danny

Leon (MUC) & DJ

Frizzly (Aux), 23:00

Konzert

Brauhaus 1516: Live:

The Beatstones. Von

den Beatles bis zu den

Yardbirds (Eintritt frei),

19:30, www*

City Club: Holly Golightly

& Band. Die

Queen des 60s-Garage-Pop-Folk

, 21:00,

www*

Grandhotel Cosmopolis:

Aisatsana: „Delirium

Muse“. Solopojekt

von Anastasia Postnikova

(Iva Nova), 20:00,

www*

Bühne

Abraxas: Musical Moments.

Witzig-charmante

Musicalshow,

20:00, www*

Hoffmann-Keller: Edgar

Allan Poe Late

Night Show. Theaterwerkstatt

Augsburg,

20:30, www*

Kresslesmühle: Lena

Liebkind: „Auf die harte

Tour!“. Comedy,

20:00, www*

Sensemble Theater:

„Undercover – Agenten

ohne Grenzen“. Impro-

Serie, 20:30, www*

Literatur

Parktheater Göggingen:

Désirée Nick: „Säger

und Rammler und

andere Begegnungen

mit der Männerwelt“.

Lesung, 19:30, www*

Staats- und Stadtbibliothek:

Kültürtage:

Konzert

EDWARD WADE: The Soul-Man! Der aus Nashville/Tennessee

stammende Sänger präsentiert groovenden R&B und Soul!

Sa. 05.11., Lauterbacher Stüberl (Pfärrle 2), 19:30 Uhr

Konzert

DIE GRENZGÄNGER: Maikäfer flieg! Verschollene Lieder

aus den Jahren 1914 - 1918. Mo. 07.11. Die Kiste/Foyer der

Puppenkiste, 20:30 Uhr

Konzert

IDRIS ACKAMOOR & THE PYRAMIDS: Die Afro-Jazz-

Funk-Fusion-Legende kommt mit neuem Album. Mo. 07.11.,

Grandhotel Cosmopolis, 20:00 Uhr

10 Jahre Stadtzeitung

Podium – 30 Jahre danach.

Talk mit Zeitzeugen,

18:30, www*

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 08:00,

www*

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Kinder

Abraxas: „Ritter Roland

und Prinzessin Willnicht“.

Familienmusical

(ab 4), 16:00, www*

Buntes

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

15:00

Vortrag

Bürgersaal Stadtbergen:

Franziskusweg

Teil 2 (Von Assisi nach

Rom). Beamer-Vortrag

mit Begleitmusik (live);

Referent: Dr. Ferdinand

Reithmeyr (vhs-Vortrag),

19:30

Umland

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

Vanessa Mai: „Für

Dich“. Popschlager,

19:30, www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

A Journey Into Sound.

Hip Hop & Breakbeat

mit Krimforce UK vs.

K-Rimey, 22:00

Bungalow: 15 Jahre

auto.matic.music. Die

Herren Sieber &

Schmid feiern mit illustren

Gästen ihr elektronisches

Jubiläum, 22:00

City Club: David Goldberg

(mma) + Surprise.

Techno, 23:00

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Decadance.

mit Qual alias William

Maybeline von Lebanon

Hanover (Postpunk,

Gothclassics,

New/Synth Wave),

23:00

Kantine: UFO feat.

Neelix live. Prog-Psy,

Techhouse und Techno

mitDekoaction auf 3

Floors, 22:00, www*

Kesselhaus Augsburg:

90er vs 2000er. Das

Battle der Jahrzehnte

mit DJ K-Louis und DJ

Tues, 22:00, www*

Mahagoni Bar: Panda

Party. Real mash ups,

Trap, Dancehall, Funk,

Reggae, 4-on-the-floor,

Remixe, Mashups mit

DJ Freez, 22:30

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Techhouse &

Techno mit dem Grenzfrequenz

DJ-Team aka

Curtis Newton, Fineschliff,

Slevon Flakes,

Duff Bensky (Rote Sonne/München),

23:59

Mo Club: Friday Five.

Partysound, 22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Rockfabrik: In Flames

- Releaseparty. 21:00

Soho Stage: Charlie &

die Rave Fabrik. Techno,

4/4 Bass-Drum und

fette Bässe!, 23:00,

www*

Spectrum: Rockhouse.

Hardrock & Metal mit

DJ Mike, 21:00

Yum Club: Black

Strawberry. DMA präsentiert

Black, Hip

Hop, Oldschool, Newschool,

23:00

Konzert

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Po Monkeys. Sixties-Garage,

funky

R&B, Shuffle, und

Rockabilly. Late-Night

Show, 22:30, www*

Jazzclub Augsburg:

Buffzack. Brassquartett

aus München,

20:30, www*

Parktheater Göggingen:

Aquabella: „Ayadooeh!“.

A-cappella-

Hits der Weltmusik,

19:30, www*

Soho Stage: Live: Milliarden.

Deutsch-Rock-

& Pop aus Berlin. Gäste:

Lian, 20:30, www*

Bühne

Abraxas: Musical Moments.

Witzig-charmante

Musicalshow,

20:00, www*

Augsburger Puppenkiste:

Hänsel und Gretel

- eine erstaunliche

Geschichte. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Der Prozess um

des Esels Schatten.

19:30

Brechtbühne: „Das

große Wundenlecken“ .

Theaterprojekt von Gerasimos

Bekas , 19:30,

www*

Hoffmann-Keller: Edgar

Allan Poe Late

Night Show. Theaterwerkstatt

Augsburg,

20:30, www*

Kresslesmühle: Fastfood

Theater: „Best Of

Life“. Improtheater,

20:00, www*

Martini-Park: Ödön

von Horváth: „Der

jüngste Tag“. Musik:

Django 3000, 19:30,

www*

Sensemble Theater:

„Contractions“ & „Corporate

Identity“. Double

Feature, 20:30,

www*

Literatur

Extrawurst: Lesung

auf dem Fleischerblock.

Lesereihe für

Einsteiger (Anmeldung:

extrawurst.info@yahoo.de),

20:00, www*

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 08:00,

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Schaezlerpalais: Rendezvous

der Künstler.

Meisterwerke aus der

Sammlung Helmut

Klewan, 10:00, www*

Kinder

Abraxas: „Ritter Roland

und Prinzessin Willnicht“.

Familienmusical

(ab 4), 16:00, www*

Märchenzelt: Die Legende

von St. Martin .

ab 4, 16:00, www*

Buntes

Planetarium: Aeneas -

Auf der Suche nach einer

neuen Heimat. Astronomie

und Wissen,

19:30

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Umland

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

D’Raith Schwestern

& Da Blaimer: „I

mog’s bunt“. Die bayerischen

Weltmusik-

Schwestern mit Band,

19:30, www*

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 57

Konzert

ANATOMIE BOUSCULAIRE: Das Trio aus Paris setzt auf

psychedelische Elektronik, satte Grunge-Gitarrenriffs und

eine tiefe Stimme. Mi. 09.11. City Club, 21:00 Uhr

Konzert

DAS HOBOS: Postblues & Ambient-Folk aus Augsburg mit

den beiden Rhytm-Polizisten Leo Hopfinger und Tom

Simonetti + Frank Nägele. Mi. 09.11., Kresslesmühle, 21:00

Konzert

BILLY COBHAM: Die Fusion-Jazz-Rock-Legende präsentiert

sein neuestes Album " Tales from the Skeleton Coast".

Mi. 09.11. Spectrum, 20:30 Uhr

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Sons of the Stage. In-

die-Garage-Rock-Neo-

Psych-Brit-Pop, 22:00

Grandhotel Cosmopolis:

Bring Your Own

Vinyl . Das Grandhotel

freut sich auf eure Platten!,

20:00, www*

Mahagoni Bar: Back to

the 90s - Speedparty.

90er-Sound, Disco

Classics & eine Prise

80er mit dem Pop Piloten

DJ-Team, 22:30

Mo Club: Die Party

bist du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysound,

22:00

Rockfabrik: Rofa-Revival-Night.

Die Rofa-

Hits der ersten zehn

Jahre mit DJ Eddy,

21:00

Spectrum: Club 80s.

Die Achtziger-Party mit

DJ Heiner, 21:00

Konzert

Bombig:Billy Beat. Psychedelic

Fun aus München

(Eintritt frei),

21:00

Kantine: Live: Deine

Freunde. Kid-Hip Hop!

Ein Konzert für die

ganze Familie, 15:30

Kantine (Schwimmbad):

Live: Heimaterde.

Dark-Elektro. Support:

Oxic Inc., 20:30

Parktheater Göggingen:

Die fabelhafte

Welt der Filmmusik.

Filmmusik & Lovesongs

mit Pianotainment,

19:30, www*

Bühne

Abraxas: Musical Moments.

Witzig-charmante

Musicalshow,

20:00, www*

Augsburger Puppenkiste:

Hänsel und Gretel

- eine erstaunliche

Geschichte. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Der Prozess um

des Esels Schatten.

19:30

Hoffmann-Keller: „If

dogs run free“. Theatrales

Konzert mit Thomas

Prazak & Dominik

Scherer, 20:30, www*

Kolpinghaus Augsburg:

Theater in der

Frauentorstraße: „Der

Vorname“. Von Matthieu

Delaporte & Alexander

de la Patellière,

20:00, www*

Kresslesmühle: Beier


58

Termine

& Hang: „Schmutzige

Wäsche“. Comedyduo,

20:00, www*

Martini-Park: Ödön

von Horváth: „Der

jüngste Tag“. Musik:

Django 3000, 19:30,

www*

Projektschmiede: Theater

Mänäptehoi: „Muckefuck“.

Augsburger

Theatergruppe, 19:30,

www*

Sensemble Theater:

„Contractions“ & „Corporate

Identity“. Double

Feature, 20:30,

www*

Klassik

Bürgersaal Stadtbergen:

Cinemusic - Die

große Gala der Musical-

und Filmmusik.

Mit Hennifer Eder,

19:30, www*

St. Anna Kirche: Orgelmusik

zur Marktzeit.

Mit Hans-Martin

Kemmether, 11:30

Kinder

Abraxas: „Captain Silberzahn

und der geheimnisvolle

Schatz“.

Familienmusical, 15:00,

www*

Märchenzelt: Märchen

von 1 Froschkönig, 3

Böckchen und 5 Fingern.

ab 3, 16:00,

www*

Buntes

Café Samocca: Kickerund

Dartturnier. 19:00,

www*

Kongress am Park: 44.

Presseball der Augsburger

Allgemeinen.

mit Stargast Andreas

Bourani, 20:00, www*

Märchenzelt: Heiter-

Sinnliches von Frauen

und Männern. Mit

Hang-Musik und

Stockbrot, 20:00,

www*

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Planetarium: Pink Floyd

- „Dark Side of The

Moon“. 21:00

Rudolf Steiner Schule:

Drum Circle. Offener

Trommelkreis für alle,

18:30, www*

Tür an Tür: Kültürtage:

Spieldating. Spielerischer

Kulturaustausch,

18:00, www*

Umland

Konzert

Jugendkulturhaus

Stereoton/Neusäß:

Metal-Festival mit Discolated

Theory, Deathtiny,

MitGift, 19:30.

www*

Kulturstadl Wörleschwang:

Hundling,

„Ois Chicago“ (Bayerischer

Rock & Roll),

20:00, *www

Konzert

Bürgersaal Stadtbergen:

Zitherkonzert. Mit

dem Zitherverein Bavaria

Augsburg, 17:00,

www*

Kresslesmühle: Michael

Kaiser & Eric

Zwang Eriksson: „Lech

Loops“. Eine audiovisuelle

Hommage an den

Lech; Support: Wertach

Trio, 20:00, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Hänsel und Gretel

- eine erstaunliche

Geschichte, 14:00 +

16:00

Brechtbühne: „Weiße

Rose“. Szenen für zwei

Sänger und 15 Instumentalisten,

19:00,

www*

Kolpinghaus Augsburg:

Theater in der

Frauentorstraße: „Der

Vorname“. Von Matthieu

Delaporte & Alexander

de la Patellière,

18:00, www*

Parktheater Göggingen:

„Magie pur“. Illusionsshow

mit Felix -

Jenzowsky , 19:30,

www*

Klassik

Ev. Heilig Kreuz: 5. Lions

Benefizkonzert: Beethoven,

Tschaikowsky.

zugunsten der Kartei

der Not, 17:00, www*

Literatur

Abraxas: Poesiebrunch.

Texte, Speisen

& Gespräche (Gast:

Fatima Nascimento),

10:00, www*

Ausstellung

Ehemalige Kinderklinik:

„Nur ein

Mensch“. 18 Künstler

aus der Region, 14:00,

www*

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Schaezlerpalais: Rendezvous

der Künstler.

Meisterwerke aus der

Sammlung Helmut

Klewan, 10:00, www*

Sport

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Ice Tigers Nürnberg.

DEL-Eishockeyliga,

19:00

Kinder

Abraxas: Moussong

Theater mit Figuren:

„Der gestiefelte Kater“.

5-12 Jahre, 15:00,

www*

Junges Theater Augsburg:

„Giraffe, Krokodil

& ziemlich viel Gefühl“.

ab 5, 15:00,

www*

Buntes

Planetarium: Ein

Sternbild für Flappi.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Planetarium: Ferne

Welten, fremdes Leben?.

Astronomie und

Wissen, 19:30

Sensemble Theater:

Lebenslinien: Deutschjüdische

Familiengeschichten.

mit Benigna

Schönhagen (Jüdisches

Kulturmuseum)

& Sebastian Seidel

(Sensemble), 11:00,

www*

Umland

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

„Winterträume“.

mit Paul Potts, Anna

Maria Kaufmann &

Winni Biermann, 19:30,

www*

Stadttheater Landsberg:

Amparo Sánchez:

„Espiritu del Sol“. Spanische

Mestizo-Königin,

19:00, www*

Konzert

VANESSA MAI: Mit ihrem Album „Wachgeküsst“ stieg sie

direkt in die Top 10 der deutschen Hitlisten und auf Platz 1

der Radiocharts! Do. 10.11. Stadthalle Gersthofen, 19:30

Konzert

HUNDLING: „Ois Chicago“! (Neue bayerische Volksmusik

und Rock & Roll) Sa. 12.11., Kulturstadl Wörleschwang,

20:00 Uhr

Konzert

MATHIAS KELLNER: Der bayerische Singer/Songwriter

kommt mit brandneuer CD „Zeitmaschin´“im Gepäck. Do.

17.11., Kresslesmühle, 20:00 Uhr

Konzert

Parktheater Göggingen:

Red Hot Chilli Pipers:

„Octane“. Rocksongs

im Dudelsacksound,

19:30, www*

Bühne

Kresslesmühle: Kültürtage:

„Pakt mit dem

Teufel“. Theaterperformance

mit Fabio Esposito

& Michael Schild,

20:00, www*

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Jazzclub Augsburg:

Auxburg Jamsession.

Mit Paul Brändle, Will

Woodard, Rick Hollander,

20:30, www*

Kresslesmühle: Femme

Jam: Mom Bee.

Konzert & Session,

19:30, www*

Reesegarden: Marco

Bana, Andy Hubert &

Jochen Haug: Blues

Story Telling. Bluestrio,

20:30, www*

Literatur

Kantine: Lesung: Benjamin

von Stuckrad-

Barre. Der Popliterat

liest aus seinem neuen

Buch „Panikherz“,

20:00

Ausstellung

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Sport

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Grizzlys Wolfsburg.

DEL-Eishockeyliga,

19:30

Kinder

Abraxas: Moussong

Theater mit Figuren:

„Der Talentdieb“. 5-12

Jahre, 15:00, www*

Buntes

Planetarium: Von der

Erde zum Universum.

Astronomie und Wissen,

15:00

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana . Santa

Muerte für 2,50 und Tequila

für 2 Euro! , 20:00

City Club: Hängin mit

Friko Einstweilen.

Techno, 23:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party-

Classics, 22:00

Konzert

Spectrum: Live: Ten

Years After. Englische

Bluesrock-Legende,

20:30

Bühne

Abraxas: Internationales

Solo-Tanz-Theater-

Festival Stuttgart. Gala

der Preisträger, 20:00,

www*

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 16:00

Ausstellung

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Danei im

Sternenauto (Premiere).

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6),

15:00

Clubland

City Club: Chipuki &

Brnzn. Lamborginy

Disco (im Cafe), 21:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Rockfabrik: Dark Spirit.

Minimal – Angstpop

– EBM – Rock

Wave´n 80’s – Electro

Classics, 21:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz! Wir tanzen wie

die Jungen, 20:00

Yum Club: YUMmamia.

Partyflashback mit

DJ Fossi, 23:00

Konzert

Brauhaus 1516: Live:

Sparkledrive. Country

aus Österreich (Eintritt

frei), 19:30, www*

Kresslesmühle: Mathias

Kellner: „Zeitmaschin“.

Bayerischer Singer-Songwriter,

20:00,

www*

Parktheater Göggingen:

Basta: „Freizeichen“.

Acappella aus

Köln, 19:30,

www*

Planetarium: Laniakea

- Konzert mit den Hangonauten.

Meditative

Electronica aus Augsburg,

20:00

Spectrum: 10 to Eleven.

Funk, Soul und Partygroove

aus Augsburg,

20:30

Bühne

Brechtbühne: „Das

große Wundenlecken“ .

Theaterprojekt von Gerasimos

Bekas , 19:30,

www*

Sensemble Theater:

Linner & Trescher . Improtheater,

20:30,

www*

Ausstellung

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Kinder

Abraxas: Moussong

Theater mit Figuren:

„Das Abenteuer von

Jakob Maus“. 5-12 Jahre,

15:00, www*

Umland

Konzert

Jugendtreff Thierhaupten:

Musiker Jam-

Session. 19:00

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

Maxi Schafroth:

„Faszination Bayern“.

Kabarett, 19:30, www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

6rOcksshaker mit

DJaY Solafi. Sixties-

Soul-Rockabilly and

more, 22:00

City Club: Monstaub.

Techno, 23:00

Kantine: Nagual Ritual.

Goa & Psytrance mit

vier Live-Acts & sieben

DJs auf drei Areas.,

22:00, www*

Kesselhaus Augsburg:

90er-Party. Der Sound

der 90er mit DJ K-Louis.

Black Box: Alice im

Technoland mit DJ Daniel

Albrecht und Nico

Nissl, 22:00

Mahagoni Bar: Boogie

Down. HipHop, RnB &

Bass Music mit DJ

High Def und Raprezent,

22:30

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric Maha

presents: HOTTERS

KISTE deluxe. Super

House, Tech House &

Slow Rave mit Mirco

Niemeier (Berlin) und

Marian Herzog, 23:59

Mo Club: Friday Five.

Partysound, 22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Spectrum: Ü 30 in

Rock. 21:00

Yum Club: DMA präsentiert

MXTP. Black,

Hip Hop, Oldschool,

Newschool, 23:00

Konzert

Abraxas: Two In Tune.

Unplugged-Versionen

aus Rock und Pop,

20:00, www*

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Reviens (F) + Die

Römer. Deutsch-französische

Punk-Kollaboration!

Late-Night-

Show, 22:30

Cafe am Milchberg:

Haubentaucher. Cover

& Eigenkompositionen

, 19:30, www*

City Club: La Gâpette.

„Chanson Muzouche“

aus der Bretagne, 22:00,

www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Eskalation

+ Django S. Ska aus

Nürnberg, 21:00,

www*

Soho Stage: Live:

Spark! (SWE) + Projekt

26 + Unterwelt DJs.

Oldschool-EBM. Ab

23:00 Unterwelt (EBM-

Disco), 20:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Der Prozess um

des Esels Schatten.

19:30

Kresslesmühle: Götz

Frittrang: „Götzseidank“.

Kabarett, 20:00,

www*

Sensemble Theater:

„Contractions“ & „Corporate

Identity“. Double

Feature, 20:30,

www*

Werkstattgalerie

Krüggling: Theater

IrrReal: „All-Tags-Sorgen“.

Science-Fiction-

Theater, 20:00, www*

Ausstellung

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 59

Konzert

REVIENS: Punkrock aus Frankreich. Gäste: Die Römer

(Augsburg). Fr. 18.11., Bobs am Oberhauser Bahnhof, Late-

Night-Show, 22:30 Uhr

Clubland

Kinder- und Familienprogramm

(ab 7), 15:00

Planetarium: Pink Floyd

- The Wall. 19:30

tim - Textilmuseum:

Textilmarkt. Textilkunst,

Design und textiles

Handwerk von 61

Ausstellern, 09:00,

www*

Umland

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

Italo Pop Night.

mit Franca Morgano &

Friends, 19:30, www*

Kulturstadl Wörleschwang:

Mofazz Club

Jazz, 20:00, *www

Stadttheater Landsberg:

Ganes: „An cunta

che“. Ladinisches

Frauentrio, 20:00,

www*

Bühne

Stadthalle Neusäß:

Sigi Zimmerschied -

„Tendenz steigend“.

Ein Hochwassermonolog

(aktuelles Programm

des Kabaretturgesteins),

20:00

HOTTERS KISTE DELUXE: Super House, Techhouse & Slow

Rave mit Mirco Niemeier (Berlin) und Marian Herzog. Sa.

19.11., Mahagoni Bar/Katakomben, 24:00 Uhr

Konzert

AL JONES BLUESBAND: Seit drei Jahrzehnten ist er in

Deutschland und in Europa das Maß aller Dinge, wenn es

um R&B geht. Sa. 19.11., Bombig, 21:00 Uhr

Sport

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Wild Wings Schwenningen.

DEL-Eishockeyliga,

19:30

Kinder

Kongress am Park:

Premiere: „Pünktchen

und Anton“. Familienstück

nach Erich Kästner

, 10:00, www*

Buntes

Handwerkskammer

Schwaben: Informationsveranstaltung:

Meister, Betriebswirt

und andere Weiterbildungen.

Speziell für

Berufe aus dem Handwerk,

17:00

Planetarium: Polaris.

Das Weltraum-U-Boot.

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Discotheke. Indie

mit DJ Eisi Ice, 22:00

Kantine (Schwimmbad):

Hirnschraube.

Techno. 240 Minuten-

Party und wegen Tanzverbot

ab 2:00 Uhr (Totensonntag)

im Vollgasmodus.

, 23:00

Mahagoni Bar: Beam

me up! Clubsounds,

Hip Hop, Electre & Pop

mit DJ Adi Gashi

(Team Rocket), 22:30

Mo Club: Die Party

bist du! Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysound,

22:00

Rockfabrik: 80ies-Party.

Rock, Pop, Wave &

NDW. Club 2: Rock &

Metal mit DJ Klaus,

21:00

Spectrum: Ü 30 Chartbreaker.

21:00

Konzert

Abraxas: Still In Progress.

Soul, Blues &

Rock aus Augsburg,

20:00, www*

Bombig: Al Jones

Bluesband, 21:00

Brauhaus 1516: Die

Schwäbischen Brotzeitmusikanten.

Weizenbockanstich

(Eintritt

frei), 19:30, www*

Cafe am Milchberg:

Sound Condition.

Acoustic-Roots-Pop,

19:30, www*

City Club: The Angelcy

. Alternative-Folk

aus Tel Aviv, 21:00,

www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Migre Le

Tigre + Black Elephant

Band + Wollstiefel +

Brickwater. Songwriter/Folk,

21:00

Kantine: Live: Annihilator

(Kanada). Thrash/

Heavy-Metal-Meister.

Gäste: Mason (Australien)

+ Toxic Waltz ,

19:30


60

Termine

Madhouse: Live: Deadline

54. Rock (Eintritt

frei), 20:30

Parktheater Göggingen:

Mrs. Zwirbl (Ex-

Zwirbeldirn) + Hundling.

Heimatsound-

Doppelpack, 19:30,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Der Prozess um

des Esels Schatten.

19:30

Hoffmann-Keller: „Die

Männer sind schon die

Liebe wert...“. Chansonkabarett

mit Alexandra

Völkl & Franziska

Teichert, 19:30,

www*

Kresslesmühle: Nils

Heinrich: „Mach

doch‘n Foto davon!“.

Kabarett, 20:00, www*

Sensemble Theater:

„Contractions“ & „Corporate

Identity“. Double

Feature, 20:30,

www*

Werkstattgalerie

Krüggling: Theater

IrrReal: „All-Tags-Sorgen“.

Science-Fiction-

Theater, 20:00, www*

Klassik

Konzertsaal der Uni

Augsburg: Wolfgang

Amadeus Mozart: „Idomeneo“.

Konzertante

Aufführung, 19:30

St. Anna Kirche: Orgelmusik

zur Marktzeit.

Mit Marius Herb,

11:30

St. Anna Kirche: Klassik

bei St. Anna. Vokalsolisten

Madrigalchor

bei St. Anna Capella St.

Anna Leitung: Michael

Nonnenmacher, 19:00,

www*

Literatur

Brechtbühne: Grand

Poetry Slam. Mit Horst

Thieme, 20:30, www*

Lokalhelden: Susann

Klossek & Benedikt

Maria Kramer: „Der

Mann im gelben

Kleid“. Lesung mit

Musik, 21:00, www*

Ausstellung

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Sport

WWK Arena: FC

Augsburg - Hertha

BSC Berlin. Fußball-

Bundesliga, 15:30

Kinder

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Pippi

Langstrumpf“. ab 4,

15:00, www*

Märchenzelt: Pfannkuchenmärchen

. ab 4,

16:00, www*

Märchenzelt: Märchen

aus der Friedenspfeife.

ab 12, 19:00, www*

Buntes

Kongress am Park: Fashion

Flohmarkt. 11:00,

www*

Neruda Kulturcafé:

Kültürtage: „Augsburg

ist bunt“. Interkulturelle

Stadtführung, 16:00,

www*

Pfarrsaal St. Pius:

heARTmade. Der kunterbunte

Künstlermarkt

(geht bis 18:00

Uhr, Eintritt frei), 10:00

Planetarium: Ein

Sternbild für Flappi.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Leben -

eine kosmische Geschichte.

Astronomie

und Wissen, 19:30

tim - Textilmuseum:

Textilmarkt. Textilkunst,

Design und textiles

Handwerk von 61

Ausstellern, 09:00,

www*

Umland

Konzert

Länz (Juze Schwabmünchen):

Sedna And

Makemake + Beta Minus.

Indierock & Posthardcore

aus Augsburg

& Nürnberg,

20:30, www*

Schloss Blumenthal:

Ami Warning & Maria

Rui. Soul, Reggae &

Folk, 20:00, www*

Bühne

Eukitea Theaterhaus:

Jazz Theater Laboratorium.

Schauspiel &

Musik, 20:00, www*

Stadthalle Gersthofen:

Ferdinand von

Schirach: „Terror“. Gerichtsthriller

mit Publikumsbeteiligung,

19:30, www*

Stadthalle Neusäß: Der

Kredit. Kömödie von

Jordi Galceran mit Markus

Majowski und Ilja

Richter, 20:00, www*

Stadthalle Wertingen:

Harry G. Präsentiert

sein neues Programm

#HarrydieEhre , 20:00,

www*

Konzert

Café himmelgrün:

Live: Maybellene.

Country & Folk mit

Mandoline und Klavier

(Eintritt frei!), 14:30,

Parktheater Göggingen:

Kolping Blasorchester

Göggingen.

Blasmusik aus der Region

für die Region,

10:30

Reesegarden: Irische

Session. Zuhören &

mitspielen!, 19:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 16:00

Bürgersaal Stadtbergen:

Urmel aus dem

Eis. Kindertheater (ab

4) mit Theater Fritz und

Freunde, 15:00, www*

Werkstattgalerie

Krüggling: Theater

IrrReal: „All-Tags-Sorgen“.

Science-Fiction-

Theater, 20:00, www*

Ausstellung

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Kinder

Abraxas: Klexs Theater:

„Der Glitzerschuppenfisch“.

Schauspiel,

Tanz & Live-Musik (ab

3), 15:00, www*

Abraxas: Junges Theater

Augsburg: „Das

kleine Engele“ . Nach

dem Buch von Michael

Moratti und Petra Götz

(ab 5), 15:00, www*

Kongress am Park:

„Pünktchen und Anton“.

Familienstück

nach Erich Kästner

(auch 17.30 Uhr), 15:00,

www*

Buntes

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Planetarium: Aeneas -

Auf der Suche nach einer

neuen Heimat. Astronomie

und Wissen,

18:00

Umland

Kinder

Stadthalle Gersthofen:

Paddington Bär.

Familienkonzert (ab 5),

15:00, www*

Bühne

TERROR: Der Gerichtsthriller von Ferdinand von Schirach

sorgte vor Kurzem als Verfilmung in der ARD für eine hohe

Einschaltquote. Sa. 19.11., Stadthalle Gersthofen, 19:30 Uhr

Sport

FC AUGSBURG - Hertha BSC Berlin: Am 11. Spieltag der

Bundesliga ist das Überraschungsteam von Pal Dardai zu

Gast. Sa. 19.11., WWK Arena, 15:30 Uhr

Konzert

THE DEADFUL GREATS: Genau so hübsch verdreht wie der

Bandname sind auch ihre Arrangements. Jazz, Pop, und

Folk aus München. Di. 22.11. Reesegarden, 20:30 Uhr

Konzert

Kongress am Park:

Musikkorps der Bundeswehr

. Benefizkonzert,

20:00, www*

Kresslesmühle: Kültürtage:

„Austausch“.

Fabio Esposito & Band

+ Video , 20:00, www*

Parktheater Göggingen:

Bluegrass Jamboree.

mit The Honey Dewdrops,

Truffle Valley

Boys, The Goodbye

Girls, 19:30, www*

Clubland

Mahagoni Bar: Geo-

Party (Fachschaft Geografie).

Classics, Hip

Hop, Dance & Pop mit

DJ Doubble A, 22:30

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

rheingold: Kültürtage:

Tanzkültür. Line Dance,

Tarantella und Hula,

19:00, www*

Konzert

Parktheater Göggingen:

Klangwelten 2016.

Weltmusik mit Rüdiger

Oppermann und internationalen

Künstlern,

19:30, www*

Reesegarden: The

Deadful Greats . Jazzund

Pop-Klassiker in

neuem Gewand, 20:30,

www*

Schwabenhalle: Live:

Beginner (Hamburg).

Deutsche Hip Hop-Legende.

Support: Megaloh,

20:00, www*

Spectrum: Live: Uli Jon

Roth. Hard- & Classic-

Rock vom früheren

Scorpions-Gitarristen,

20:00

Bühne

Hoffmann-Keller:

„Der Boxer - Die wahre

Geschichte des Hertzko

Haft“. Performance

mit Musik, Visuals &

Spoken Word, 19:30,

www*

Buntes

Planetarium: Milliarden

Sonnen - Reise

durch die Galaxis. Astronomie

und Wissen,

15:00

Umland

Literatur

Buchhandlung Lesenswert:

Brigitte Glaser:

„Bühlerhöhe“. Lesung,

19:30, www*

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana . Santa

Muerte für 2,50 und Tequila

für 2 Euro! , 20:00

City Club: Hängen mit

Goldi. Techno, 23:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party-

Classics, 22:00

Konzert

Kresslesmühle: Hakan

Vreskala & Band.

Schwedisch-türkischer

Ska-Funk-Balkanpunk,

21:00, www*

Parktheater Göggingen:

Brother Dege &

The Brotherhood Of

Blues. Deltablues aus

Louisiana, 19:30, www*

Spectrum: Live: Da Billi

Jean is ned mei Bua.

Liederabend mit Stefan

Leonhardsberger und

Martin Schmid, 20:00

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Prinz.

19:30

Hoffmann-Keller:

„Der Boxer - Die wahre

Geschichte des Hertzko

Haft“. Performance

mit Musik, Visuals &

Spoken Word, 11:00,

www*

Ausstellung

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Eine Reise

ans Ende der Welt.

Vortrag mit Dr. Soentgen

(Uni Augsburg),

19:00

Clubland

City Club: Chipuki &

Brnzn. Lamborginy

Disco (im Cafe), 21:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Rockfabrik: Dark Spirit.

Minimal – Angstpop

– EBM – Rock

Wave´n 80’s – Electro

Classics, 21:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz!. Wir tanzen wie

die Jungen, 20:00

Yum Club: HSA meets

YUMmamia. Partysound

mit DJ Fossi,

23:00

Konzert

Abraxas: Klangschule

– Happy Birthday, Steve!.

Schulprojekt zum

80. Geburtstag von Steve

Reich (Anmeldung:

info@mehrmusikaugsburg.de),

18:30,

www*

Brauhaus 1516: Live:

Rave On. Rock mit

leichtem Countryeinschlag

(Eintritt frei),

19:30, www*

Caritas Seniorenzentrum

St. Raphael: Gitarren-Duo

mit Holger

Marschall und Johannes

Stickroth. Konzertreihe

„Jung trifft Alt“

(Eintritt frei, Spenden

werden gerne angenommen),

19:00, www*

Kresslesmühle: Je

Suis Julie - Albumrelease.

Indie-Pop-Trip-

Hop; Support: A Little

Bit Of All, 20:30, www*

Parktheater Göggingen:

Friedrich Liechtenstein

Trio: „Schönes

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 61

Konzert

THE DONKEYHONK COMPANY: Folk, Rock, Blues und

Country. Fr. 25.11., Bobs am Oberhauser Bahnhof, Late Night

Show, 22:30 Uhr

Konzert

THE HILLBILLY MOON EXPLOSION: Rock & Roll und

Rhythm & Blues aus der Schweiz + Aftershow-Party mit

Lefty, Barney & Steve Train. Sa. 26.11., Kantine, 20:00 Uhr

Konzert

HERRENGEDECK ROYAL: Die drei Punkrocker feiern sechsjähriges

Betriebsjubiläum! Na dann mal Leinen los! Sa. 26.11.,

Mohrenkönig, 20:30 Uhr

Boot aus Klang“. Der

Mann aus der „Supergeil“-Werbung,

19:30,

www*

Sensemble Theater:

Like Amber. Singer-

Songwriter-Quartett

um Eric Z. Eriksson,

20:30, www*

Spectrum: Live: Gudrun

Mittermeier &

Band. Songwriter-Pop

aus München, 20:00

Bühne

Barbarasaal: Hannes

Ringlstetter. „Solo +“

(Kabarett), 20:00,

www*

Hoffmann-Keller:

„Der Boxer - Die wahre

Geschichte des Hertzko

Haft“. Performance

mit Musik, Visuals &

Spoken Word, 11:00,

Planetarium: Folie á

Deux - Wahnsinn zu

Zweit. Theaterinszenierung

Bluespot Production,

19:30

Ausstellung

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Neruda Kulturcafé:

Kültürtage: „Miteinander

in Augsburg“ (Vernissage).

Fotoausstellung

mit Livemusik,

20:00, www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Irie Lu presents: Diggin´

in the Crates Vol. 1.

Oldschool/Newschool

Hip Hop, Bassmusic,

Deutschrap, 22:00,

www*

City Club: Kurzurlaub.

Techno. Im Cafe: Culture

Fiyah ab 21:00 Uhr,

23:00

Kantine: Darker

Moods. Augsburgs

wohl dunkelste Techno-Party,

23:00

Kantine (Schwimmbad):

Residents Club.

Techno mit Phacid,

Spindler & Arno F, 23:00

Kesselhaus Augsburg:

Hart am Limit. Harder

Styles on 2 Floors!,

22:00, www*

Mahagoni Bar: Hip

Hop Skills präsentiert:

Nineties Rap Symphonie.

90s Hip Hop, &

Golden Era Rap, 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Superhouse,

Tech House & Slow

Rave mit Mr. Grip

(Host/Mahagoni Bar)

und Benedikt Schulze-

Erdel (N8E), 23:59

Mo Club: Friday Five.

Partysound, 22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Soho Stage: Urban

Forces. Drum & Bass

mit Robyn Chaos,

Klocklock b2b Psychic-

Pressure, UrbanForcesalltAG

& coniON ,

23:00

Yum Club: Meine

GANG powered by

Nachtgold. Black &

Electro by DJ Brucklyn

(MUC) + DJ Teddybaer

(Aux), 21:00

Konzert

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Donkeyhonk

Company. Folk, Rock,

Blues und Country.

Late Night Show, 22:30,

www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Due Pilot +

Sleeping Tree + Tortuga.

Stoner/Grunge ,

19:30

Heyzel Coffee am Königsplatz:

Open Stage.

Lass Dich überraschen!,

20:00

Kantine (Schwimmbad):

DeWolff (NL) &

Black River Delta

(SWE) . Psychedelic

Blues aus Holland trifft

auf Swamp-Blues aus

Schweden, 19:30

Spectrum: Live: Unantastbar

(Ausverkauft!).

Punkrock aus Südtirol,

20:00, www*

Bühne

Abraxas: Gertrud Sohler

& Group: „Die Welt

der Götter – Bharata

Natyam“. Klassisch Indischer

Tanz , 19:30,

www*

Brechtbühne: Premiere:

„Oscar“. Komödie

von Claude Magnier

(ab 13), 19:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Der Boxer - Die wahre

Geschichte des Hertzko

Haft“. Performance

mit Musik, Visuals &

Spoken Word, 19:30,

www*

Kresslesmühle: Open

Stage. Mehr als durchfallen

kann man

nicht..., 20:30, www*

Parktheater Göggingen:

Sissi Perlinger:

„Ich bleib dann mal

jung!“. Die bayerische

Comedy-Kaiserin ,

19:30, www*

Werkstattgalerie

Krüggling: Theater

IrrReal: „All-Tags-Sorgen“.

Science-Fiction-

Theater, 20:00, www*


62

Termine

Bob 25.11.

Ausstellung

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Sport

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Iserlohn Roosters. DEL-

Eishockeyliga, 19:30

Kinder

Märchenzelt: „Kinder

kommt und ratet, was

im Ofen bratet“. Ab 4,

17:00, www*

Buntes

Märchenzelt: Bio-

Glühweinprobe mit

Märchen vom Schenken

und Zufriedenseinkönnen.

Mit Handpan-Musik,

Bratapfel

und mehr, 20:00,

www*

Planetarium: Danei im

Sternenauto . Kinderund

Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Planetarium: Milliarden

Sonnen - Journey

to a Billion Suns (in

englisch). 19:30

Soho Stage: Siegfried

& Joy. Zaubershow,

20:30, www*

Umland

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

Ingo Appelt: „Besser

… ist bes-ser!“. Comedy,

19:30, www*

Stadttheater Landsberg:

Max Uthoff: „Gegendarstellung“.

Kabarett,

19:30, www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Full Clip. Hip Hop mit

Grizu, 22:00

City Club: Live: Fresh

Kils & Premrock + Mr.

Feat (Blindspot). Hip

Hop, 23:00

Kantine: Titti Twister.

Die coole Retro-Party

mit Fab XL und Annie

from Outer Space,

23:00

Kantine (Schwimmbad):

Substation feat.

King Shiloh. The heaviest

bass in town mit

King Shiloh (Amsterdam)

+ Collynization

Soundsystem, 23:00

Kesselhaus „Black

Box“: I Wear My Sunglasses

At Night.

House, Hop Hop, Mixed

Sound, 23:00

Kesselhaus Augsburg:

Lovebox . Queer Clubbing

mut Djane Simoné

, 23:00, www*

Mahagoni Bar: Disko

2000. Von Hip Hop und

Indie-Rock bis Dance &

Pop - die Millenium-

Charts an einem

Abend mit DJ Doubble

A, 22:30

Mahagoni Bar/Katakomben:

Disko House.

House, Deep House &

Future House mit Karrer

& Rahmero, 23:59

Mo Club: Die Party

bist du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysound,

22:00

Soho Stage: Live:

Mynth. Electronic-Fusion-Pop

aus Salzburg,

20:30, www*

Spectrum: Die legendäre

NDW- und deutsche

Schlagernacht.

21:00

Yum Club: Heroes &

the beats. Hip Hop,

RnB, Classix, Traps &

Afrobeats mit DJ

Phatzo & Ronny Malto,

23:00

Konzert

Altstadt: Die wilde

Nacht der Wirtshausmusik

. Kneipenfestival

in Thing, Brechts, Café

Boheme & am Milchberg,

Striese, Weinbar

Schröder, Drunken

Monkey, Kresslesmühle,

20:00, www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

About An

Author + We Saw

Worlds Collide + Leave

Tomorrow . Hardcore,

20:00, www*

Jazzclub Augsburg:

Alexander Stewart.

Jazzgesangsstar aus

UK, 20:30, www*

Kantine: Live: The Hillbilly

Moon Explosion.

Rock & Rolll und Rhyhthm

& Blues aus der

Schweiz. Weltbar Aftershow

Party mit den

GoGo-Club-DJs Lefty,

Barney & Steve Train,

20:00

Mohrenkönig: Live:

Herrengedeck Royal.

Die Punkrocker aus

Augsburg feiern ihren

sechsten Geburtstag!,

20:30, www*

Reesetheater: Jukevox.

Acappella-Pop aus

Augsburg, 19:00,

www*

Wirtshaus Frau Huber:

Live: O-Tone. Coverrock

von Z.Z. Top,

Red Hot Chili Peppers,

Thin Lizzy.... (Eintritt

frei), 20:30, www*

Bühne

Schwabenhalle: Paul

Panzer . „Invasion der

Verrückten“, 20:00,

www*

Sensemble Theater:

Premiere: „Oskar und

die Dame in Rosa“. mit

Sigrid Ihlenfeldt (ausverkauft),

20:30, www*

Werkstattgalerie

Krüggling: Theater

IrrReal: „All-Tags-Sorgen“.

Science-Fiction-

Theater, 20:00, www*

Klassik

Parktheater Göggingen:

Benefizkonzert

der Hessingpark-Clinic

. Hochkarätige Musiker

spielen zugunsten

Ärzte ohne Grenzen,

19:30

St. Anna Kirche: Orgelmusik

zur Marktzeit.

Mit Barbara Bachmayr

(Orgel). 19:00 Uhr:

Orgelmusik bei Kerzenschein

mit Michael

Nonnenmacher, 11:30

Ausstellung

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Kinder

Abraxas: „Zenta, die

tanzende Kuh“. Butoh-

Tanzsolo (ab 4), 15:00,

www*

Bücher Pustet: Michael

Moratti: „Das kleine

Engele“. Lesung ab 6

(auch 16 Uhr), 15:00,

www*

Buntes

Planetarium: Polaris.

Das Weltraum-U-Boot.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 7), 15:00

Planetarium: Aeneas -

Auf der Suche nach einer

neuen Heimat. Astronomie

und Wissen,

21:00

Umland

Konzert

Matrix Königsbrunn:

Rainer von Vielen. Bastardpop

aus dem Allgäu,

20:00, www*

Konzert

RAINER VON VIELEN: Gehört zu den besten Vertretern

des deutschen HipHop/Bastardpop. Sa. 26.11., Matrix/

Königsbrunn, 20:00 Uhr

Bühne

HERR UND FRAU BRAUN: Die beiden Augsburger Kabarettisten

sind zum letzten Mal mit ihrem Programm „Heimatkunde“

zu sehen. So. 27.11., Spectrum, 19:00 Uhr

Kulturstadl Wörleschwang:Rammelmeier

(Bayerischer Liedermacher),

20:00, *www

Bühne

Schloss Blumenthal:

Offene Bühne Blumenthal.

Kleinkunst, 20:00,

www*

Stadthalle Wertingen:

Martina Schwarzmann.

Präsentiert ihr neue

Programm „Gescheid

gfreid“, 20:00, www*

Stadttheater Landsberg:

Mistcapala:

„Wurst statt Käse“.

Musikkabarett, 19:30,

www*

Konzert

Kongress am Park:

Max Raabe & Palast

Orchester. „Eine Nacht

in Berlin“, 18:00, www*

Parktheater Göggingen:

Lydie Auvray Trio:

Musetteries-Tour 2016.

Die Grande Dame des

Akkordeons, 19:30,

www*

Bühne

Abraxas: Comedy

Lounge mit Michi

Marchner. Gäste: Mathias

Tretter, Stefan

Kröll, Nikita, Franzi Riedinger,

19:30, www*

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein, 14:00 + 16:00

Kresslesmühle: Franziska

Wanninger:

„Ahoibe - Guad is

guad gnua“. Bayerisches

Kabarett, 19:00,

www*

Schwabenhalle: Bülent

Ceylan. „Kronk“

(Comedy), 20:00,

www*

Spectrum: Herr und

Frau Braun. „Heimatkunde“

(Abschlußveranstaltung),

19:00,

www*

Klassik

Konzertsaal der Uni

Augsburg: Wolfgang

Amadeus Mozart: „Idomeneo“.

Konzertante

Aufführung, 19:00

MAN-Museum: Quartett

für das Ende der

Zeit. Kammerkonzert,

11:00, www*

St. Anna Kirche: Kantate

im Gottesdienst.

J.S. Bach / „Nun

komm, der Heiden Heiland“

BWV 61 Vokalsolisten

Capella St. Anna

Leitung: Michael Nonnenmacher,

10:00

tim - Textilmuseum:

Steve Reich: „Eighteen“.

Konzert mit Tanz

& Visuals (11.00 Uhr

nur Konzert), 19:30,

www*

Ausstellung

Extrawurst: Korbinian

Nießner: „Kalligraphische

Gebilde“. 14:00,

www*

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Kinder

Abraxas: Junges Theater

Augsburg: „Das

kleine Engele“ . Nach

dem Buch von Michael

Moratti und Petra Götz

(ab 5), 15:00, www*

Buntes

Planetarium: Die 3

Weihnachtssternchen.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5), 13:30

Planetarium: Von der

Erde zum Universum.

Astronomie und Wissen,

19:30

Umland

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

The World Famous

Glenn Miller Orchestra

. „It’s Glenn Miller

Time“, 18:00, www*

Kinder

Eukitea Theaterhaus:

Weihnachtsstück: „Die

Bienenkönigin“. ab 4,

16:00, www*

Konzert

Parktheater Göggingen:

The Music of Buena

Vista: „Habana Tradicional“.

Musik aus

Kuba, 19:30, www*

Spectrum: Live: The

Pretty Things. Englische

Beat-Legende aus

den 60s, 20:30

Bühne

Kresslesmühle: Kültürtage:

„Döner mit

Sauerkraut - Haydar

hat Besuch“. Multikulti-Comedy

aus Augsburg,

20:00, www*

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Reesegarden: Elusive

Silence. Rock, 20:30,

www*

Ausstellung

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Kinder

Kongress am Park:

„Pünktchen und Anton“.

Familienstück

nach Erich Kästner

(auch 11.15 Uhr), 09:00,

www*

Buntes

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

15:00

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana . Santa

Muerte für 2,50 und Tequila

für 2 Euro! , 20:00

City Club: Hängin:

Druckis Geburtstagshänger.

Techno, 23:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party-

Classics, 22:00

Konzert

Hoffmann-Keller:

Wiener Heurigenabend.

Mit den Philharmonia

Schrammeln

Augsburg und Gästen,

19:30, www*

Parktheater Göggingen:

Frontmen. Mit Peter

Howarth (The Hollies),

Mick Wilson

(10cc) & Pete Lincoln

(The Sweet), 19:30,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Die Weihnachtsgeschichte.

16:00

Sensemble Theater:

„Undercover – Agenten

ohne Grenzen“. Impro-

Serie, 20:30,

www*

Ausstellung

Galerie Noah: „Nur

Mut – Farbe bekennen!“.

Zehn Künstler

aus Bayerisch-Schwaben,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Ein

Sternbild für Flappi.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Umland

Literatur

Stadtbücherei Königsbrunn:

„Wolfsspinne“.

Horst Eckert

liest aus seinem neuen

Politthriller, 19:00,

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Redaktionsschluß

für

Dezember

ist am

18.11.2016

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66

1. Vorsitzende des »Contact in Augsburg e.V.«

ROSWITHA KUGELMANN

Wenn Roswitha Kugelmann alle Jubeljahre Urlaub nimmt, bekommt der engste

Mitarbeiterkreis Angst. Zu viele Ideen, die der Umsetzung bedürfen, erwarten

die Kollegen nach ihrer Rückkehr. Die erste Vorsitzende des »Contact

in Augsburg e.V.«, der in Haunstetten mit 4.000 Quadratmetern Ladenfläche

eines der größten Sozialkaufhäuser Bayerns betreibt, sprudelt wie ein Wasserfall,

wenn es um die Planung neuer Projekte geht. Seit Jahren gilt das

rastlose Engagement der beurlaubten Finanzbeamtin Menschen in schwierigen

Lebenslagen - und deren Zahl steigt. Manche sind auf der Suche nach

geregelter Struktur, andere nach Wohnraum, einem Arbeitsplatz, Sozialkontakten

oder einfach nur nach bezahlbaren Waren aus zweiter Hand. Roswitha,

die im Starnberger Raum aufgewachsen ist, macht dabei lieber etwas

mit Menschen als für sie und steckt sich eher ambitionierte Zukunftsziele,

statt auf bereits Geleistetes zurückzublicken: »Gemeinsam. Besser. Leben.«

lautet der Slogan eines geplanten »Contact-Dorfes«.

Dieses Leuchtturmprojekt könnte, knapp 500 Jahre nach Gründung der Fuggerei,

mit Hilfe von Unterstützern Realität werden. Dahinter verbirgt sich die

Vision eines nachhaltigen, stadtnah gelegenen Ökodorfes, das als alternative

Arbeits- und Lebensgemeinschaft für mehr als 150 Menschen bezahlbaren,

an individuelle Bedürfnisse angepassten Wohnraum bieten soll. Eine andere

Baustelle wird bereits Ende November dieses Jahres abgeschlossen: Dann

erscheint mit »Augsburg kocht« ein »Netzwerkbuch«, das, angelehnt an die

Berliner Variante »Kreuzberg kocht«, 50 Augsburger Initiativen und Macher

sowie deren Lieblingsrezepte vorstellt. Inklusive eines Tipps aus der hauseigenen

Contact-Küche: »Unsere leckere Gulaschsuppe, die der Heinz immer

am Freitag kocht und dann am Samstag im Imbiss ausschenkt.« Als »Fair-

Teiler« der Initiative »Foodsharing« setzt sich der Verein seit einiger Zeit

auch aktiv gegen Lebensmittelverschwendung ein.

Selbst wenn es für Kugelmann keiner Fremdbestätigung durch Auszeichnungen

bedarf, ist das Wirken ihres riesigen Helferteams nicht unbemerkt geblieben.

Vom Augsburger Zukunftspreis (2015) oder der Bayerischen Staatsmedaille

für besondere soziale Verdienste (2013) erhofft sich die Mutter zweier

erwachsener Kinder in erster Linie einen Türöffnereffekt für die Verwirklichung

neuer Vorhaben. Da aber auch Roswitha Kugelmanns Tag lediglich 24

Stunden hat, bleibt nur hin und wieder Zeit, die Fortschritte im »Sozialen

Tagebuch« auf der Vereinswebsite zu dokumentieren: »Seit 16 Jahren laufen

wir unserer eigenen Entwicklung hinterher und es gibt noch so viel zu tun.

Aber eines weiß ich sicher: Dass ich hier am richtigen Platz bin!«

(Foto & Text: Fabian Schreyer)


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Carina

aus Kriegshaber

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