Mauritiushof Naturmagazin November 2017

mauritiushof

Hier sehen Sie die November Ausgabe vom Mauritiushof Naturmagazin 2017

Mauritiushof

Das online

Naturmagazin

Ausgabe November/2017

Offizielle News

der Österreichischen Gesellschaft

für Tiergestützte und Naturgestützte

Therapie ÖGTT


Editorial des Herausgebers

Wir haben nun endlich eine ganz nigelnagelneue online Lernplattform bei unserer

Mauritiushof Natur Akademie !

Viel Schweiß, technische Not und Mühe, aber letztlich erfolgreich haben wir diese moderne

Möglichkeit errungen, künftig auch vermehrt e-learning für unsere hauseigenen Lehrgänge

anbieten zu können. Das senkt natürlich die Kosten für unsere TeilnehmerInnen enorm und

wir sind gerade mit dem ersten Lehrgang - unserem Heilkräuterkurs „Diplom

Wildkräuterguide“ ins Rennen gegangen.

Natürlich immer mit einem Praxisteil bei uns am Mauritiushof, denn persönliche Begegnung,

gemeinsames Erleben in der Natur und Austausch kann nicht digital ersetzt werden !

So haben wir bereits nach 2 Wochen Laufzeit viele angehende KräuterexpertInnen im

Diplomlehrgang und das freut uns natürlich sehr. Nachdem dieser Kurs das ganze Jahr über

zu buchen ist, werden wir hoffentlich viele neue Kräuterfreunde erreichen können, jedenfalls

sind es jetzt nach 2 Wochen schon mehr als im gesamten letzten Jahr !

Aus meiner Sicht ist die digitale Welt so gesehen absolut als Bereicherung zu werten und wird

uns vielleicht als Gesellschaft noch näher zusammenrücken lassen - wer weiß.

Ihr Dr. Dieter Schaufler


Inhaltsverzeichnis

in unserer Novemberausgabe 2017 finden Sie folgende Beiträge:

Tierhaltung

Überwintern von Landschildkröten

Kräuter:

Heimischer Waldweihrauch

Special:

Krafttiere

ÖGTT:

Ziegen in der Tiergestützten Intervention

Ziegenwanderungen

Rassenportrait:

Die Bunte Edelziege

Ausbildung:

Der neue Heilkräuterlehrgang „Diplom

Wildkräuterguide“

Impressum -Offenlegung

Herausgeber, Eigentümer und Verleger:

Mauritiushof Kreativteam - Dr.med. Dieter Schaufler ,

Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

www.zentrum-mauritiushof.at, Tel 0043287720059

Chefredaktion: Dr.med. Dieter Schaufler

Grundsätze und Ziele: Mauritiushof Naturmagazin dient

der Information über Natur, Pflanzen und Tiere, weiters

sollen altes Erfahrungswissen und neue innovative

Ideen dem Leser näher gebracht werden. Ein Teil

informiert über die Aktivitäten der Österreichischen

Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte

Therapie ÖGTT.

Kooperationspartner: Österreichische Gesellschaft für

Tiergestützte Therapie ÖGTT, www.oegtt.at

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die

persönliche und/oder wissenschaftliche Meinung des

jeweiligen Autors wieder und fallen in den persönlichen

Verantwortungsbereich des Verfassers. Entgeltliche

Einschaltungen fallen in den Verantwortungsbereich

des jeweiligen Auftraggebers und müssen nicht die

Meinung von Herausgeber und Redaktion

wiedergeben. Angaben über Dosierungen,

Applikationsformen und Einnahme angeführter

Produkte, Lebensmittel und pharmazeutischer


Überwintern von Schildkröten

Eine Ruhepause im Winter gehört zum natürlichen Biorhythmus der europäischen

Schildkröten, wie z.B. der Griechischen Landschildkröte, Testudo hermanni.

Als Pflanzenfresser würden sie im Winter keine Nahrung finden, deshalb stellt sich der

Stoffwechsel der Schildkröten bei fallenden Temperaturen und weniger Licht automatisch auf

die Winterstarre ein. Außerdem haben Reptilien nicht wie Säugetiere ein konstante

Körpertemperatur, sondern passen sich der Außentemperatur an.

Jedoch nicht alle Schildkrötenarten halten eine Winterruhe. In Habitaten (z.B.Indien,

Tunesien), wo auch im Winter ausreichend Nahrung zur Verfügung steht, ist diese besondere

Körperumstellung nicht nötig.

In freier Wildbahn werden die Schildkröten bei fallenden Außentemperaturen immer inaktiver,

bewegen sich weniger und stellen mit der Zeit komplett das Fressen ein. Reptilien brauchen ja

allgemein eine gewisse „Betriebstemperatur“, um Stoffwechsel und Organfunktionen aufrecht

zu halten. Da auch der Verdauungsprozess bei Kälte nicht funktioniert, würden die Tiere in der

Kältestarre mit vollem Darm durch Gärprozesse sterben.


Die eigentliche Überwinterung erfolgt dann in Höhlen oder selbst gegrabenen Erdhöhlen.

Schildkröten können monatelang ohne Fressen auskommen.

Unseren in menschlicher Obhut gehaltenen Schildkröten sollten diese Umweltbedingungen

so gut wie möglich nachgeahmt werden. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Winterruhe im Keller

Hier ist zu beachten, dass konstante Temperaturen von 4-8 Grad Celsius einzuhalten sind.

Viele Keller haben meist höhere Temperaturen, und sind damit zur Überwinterung

ungeeignet! Die Tiere fallen nicht komplett in ihre Winterruhe und der Biorhythmus ist somit

gänzlich gestört. In den einzelnen Wachphasen brauchen die Tiere Energie, die sie aus

ihrem Körperfett holen. Die Tiere sind im Frühjahr oft schwach und haben zu viel Gewicht

verloren. Panzerdeformationen, Anfälligkeit für Krankheiten und sogar Todesfälle durch

Leberüberlastung sind die Folge.

Winterruhe im Kühlschrank

Konstante Temperaturen kann man den Schildkröten im Kühlschrank bieten. Natürlich sollte

man hier einen eigenen und nicht den mit Lebensmittel gefüllten Schrank zur Verfügung

stellen. Zudem muss er ausreichend Platz für die Überwinterungskisten ( siehe später)

bieten.


Hier ist zu beachten, dass das Substrat feucht bleibt und auch ab und zu die

Kühlschranktür geöffnet werden muss ( 3-4-x in der Woche), um frischen Sauerstoff

einströmen zu lassen. Wichtig ist auch die tägliche Temperaturkontrolle mittels Thermostat.

Winterruhe im Freien

Die Überwinterung ist auch im Frühbeet möglich. Bitte um Beachtung, dass es auch hier

nicht gefrieren darf! Oft drohen aber auch andere Gefahren: Ratten können schlafende

Schildkröten anfressen, oder Hunde graben die Reptilien aus und verwenden sie als

Spielzeug.

Ob Überwinterung im Keller, Kühlschrank oder im Freien, es ist eine

Überwinterungskiste notwendig:

Hier können Kisten aus Holz oder PVC verwendet werden. Von der Größe her sollten sie

dreimal so lang und dreimal so breit wie die Schildkröten selbst sein. Der Inhalt sollte aus

lockerem, grabfähigen Substrat bestehen, und zwar so dick, dass sich das Tier komplett

eingraben kann. Hierzu eignet sich z.B. ein Gemisch aus düngerfreier Gartenerde und

Kokosfasersubstat. Moos, Laub, Stroh oder unbehandelter Rindenmulch sind ebenfalls

empfehlenswert. Dieses Gemisch muss eine gewisse Feuchtigkeit aufweisen, die auch

während des Winterschlafes zu kontrollieren ist. Falls das Substrat sich trocken anfühlt

seitlich etwas Wasser nachgießen. Auf Luftzirkulation ist zu achten, bitte genügend

Luftlöcher in die Kiste bohren, ebenso seitlich um Staunässe zu verhindern.

Absolut ungeeignet sind Katzenstreu, Sägespäne für Kleintiere, Kies, Heu oder Vogelsand!


Vorbereitung auf die Winterruhe:

Tiere, die im Freien gehalten werden zeigen durch zunehmende Inaktivität und Fressunlust,

dass es bald so weit ist. Es ist auch ratsam die Schildkröten in lauwarmen Wasser zu

baden, da sich dadurch der Darminhalt entleert.

Schildkröten, die in Terrarien gehalten werden, müssen durch Reduzierung der

Beleuchtung und durch schrittweiser Drosselung der Temperatur besonders vorbereitet

werden.

Dies sollte über eine Zeitspanne von ca. 4 Wochen ablaufen, von 20 Grad tagsüber und 12

Grad nachts auf 10 Grad tagsüber und etwa 6 Grad nachts absenken. Zwei Mal pro Woche

wird die Schildkröte für 5 Minuten zusätzlich gebadet.

Wenn sich die Schildkröte sich in die Überwinterungskiste einzugraben beginnt, ist es

geschafft.

Wichtig ist noch vorher die Tiere abzuwiegen und das Gewicht zu notieren.

Einmal pro Monat sollte während der Winterstarre ebenso das Gewicht kontrolliert werden.

Ist der Gewichtsverlust unter 10% können die Tiere bis zu 5 Monate durchschlafen.

Andernfalls muss die Schildkröte aufgeweckt und in einen temperierten Raum (Terrarium)

gebracht werden. Sobald sie agiler ist, bekommt sie Futter und Wasser, bewährt hat sich

auch ein lauwarmes Bad, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Die Winterstarre

ist für diese Saison beendet.


Frühling:

Wenn die Tage wieder länger werden und mehrere Tage über 10 Grad Celsius liegen,

kehren die Lebensgeister bei im Freien überwinterten Schildkröten zurück.

Im Kühlschrank müssen die Temperaturen langsam erhöht werden, ein plötzliches

Entnehmen von 4 Grad auf Raumtemperatur sollte nicht erfolgen.

Es dauert einige Tage, bis die Schildkröten wieder aktiv werden. Futter und lauwarmes

Wasser sollte gleich zur Verfügung stehen.

Falls die Tiere nach 2-3 Wochen noch immer sehr schläfrig sind, bitte einen

schildkrötenkundigen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann meist durch Aktivierung des

Stoffwechsels den Tieren einen kleinen Schubser aus der Inaktivität geben.

Schildkröten brauchen für ihre Gesundheit die Winterstarre, also die Tiere nicht aus

Bequemlichkeit im Terrarium belassen. Ebenso ist eine zu warme Überwinterung eine der

häufigsten Todesursachen bei Landschildkröten !

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit den Turtles!


Autorin:

Dr.med.vet Andrea Schaufler

Praktische Tierärztin

Jubiläumstr 42

31340 Herzogenburg

www.tierarzt-schaufler.jimdo.com


Heimischen Waldweihrauch selber sammeln

Ein himmlischer Duft entsteigt der Räucherschale, wenn Harze auf die glühende Kohle

gelegt werden. In der dunklen Jahreszeit, besonders um die Weihnachtszeit, besinnt man

sich zunehmend des alten Brauches des Räucherns.

Mit dem Verräuchern duftender Kräuter, Samen, Rinden und Harze schafft man auf

einfachste Weise eine wohlige Atmosphäre in den eigenen 4 Wänden. Eine genaue

Anleitung zum Räuchern können Sie in der Ausgabe Jänner 2016 nachschlagen.

Besonders beliebt ist Weihrauch (althochdeutsch „wihrouch“, das „heilige Räucherwerk“)

sehr beliebt und weit verbreitet.

Der Weihrauch ist das getrocknete milchige Harz von Weihrauch-Baumarten (Boswellia

ssp.). Diese gedeiht in den Trockengebieten des Orients von Afrika bis Indien.

Doch was gibt es Schöneres, als sich seinen eigenen Waldweihrauch beim Spaziergang im

Wald selbst zu sammeln? Als „Waldweihrauch“ werden die getrockneten Harze heimischer

Nadelbäume wie Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche oder Douglasie bezeichnet. Seinen eigenen

Jahresbedarf kann man sich mit zirka 1-2 Handvoll Harz einfach selbst zurechtlegen in dem

man beim Spazierengehen einfach die Augen offenhält


Harz tritt an Bäumen immer an Stellen aus, wo diese verletzt wurden. Aus frischen

Baumwunden fließt flüssiges, klebriges Harz den Stamm oder Ästen entlang Richtung

Boden. Kleinste Rinnsale an frischem Harz kann man meist schon aus der Ferne erkennen.

Doch wenn man Harze zum Räuchern sammelt, soll dieses auch richtig „reif“ sein. Das

bedeutet, dass das Harz schon eine gewisse Härte haben muss. Richtig reifes Harz ist hart,

außen gräulich und innen weißlich bis rosa. Es klebt nicht mehr so stark und lässt sich mit

einem Messer leicht vom Baum brechen. Das ist der Fall, wenn es zirka 3 Jahre alt ist. Ist

das Harz noch zäh- oder dünnflüssig, riecht es beim Verräuchern unangenehm.

So einfach geht`s:

Zum Sammeln von Harzen einfach ein (Taschen)Messer und ein Säckchen in die

Jackentasche mit einpacken.


Nach trockenen Harzansammlungen an Stämmen oder gut erreichbaren Ästen Ausschau

halten. Diese erscheinen bräunlich und sind oft grau überzogen.


Das Messer am Stamm ansetzen, und das Harz mit der Messerspitze vom Stamm lösen.

Dabei soll nur die Harz-Wulst vom Stamm entfernt werden und nicht in die Wunde des

Baumes hinein gegraben werden.


Die reifen Harzstücke werden eingesammelt, in das Säckchen gegeben und heim

transportiert.

Sollten manche Stücke noch nicht vollständig trocken sein, können diese zerkleinert und auf

ein Blatt Papier zum Trocknen aufgelegt werden.

Vor dem Verräuchern kann das Harz händisch, mit einem Mörser oder einer Reibe zerkleinert

werden. Ein paar kleine Körner reichen aus, um den warmen Duft des Waldes aus der

Räucherschale zu vernehmen.

Tipp: Wenn Hände oder Werkzeug beim Handtieren mit Harz schmutzig werden, können

diese mit Öl oder stark fettenden Salben gut gereinigt werden.


Dipl. Kinesiologin

Dipl. Wildkräuterguide

Gerda Holzmann BSc

A-3920 Groß Gundholz 25

Tel.: +43 676 334 46 71

Mail:

praxis@gerdaholzmann.at

www.gruen-kraft.at


Krafttiere

Zum ersten Mal habe ich von Krafttieren in meiner Ausbildung zum Personal Coach im

Tiergestützten Setting gehört, das liegt jetzt auch schon ein paar Jahre zurück. Offenbar hat

mich das Thema aber so fasziniert, dass mir der Begriff seither immer wieder durch den Kopf

geistert. So habe ich beschlossen, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und darüber

zu schreiben. Auch wenn ich natürlich an dieser Stelle nicht alle Aspekte beleuchten kann,

habe ich doch versucht, einen Überblick und verschiedene Blickwinkel auf das Thema zu

geben.

Was sind Krafttiere? Wie werden Krafttiere in der heutigen Zeit gesehen? Worin besteht die

Verbindung zwischen Menschen und Tier?

Krafttiere gehen auf eine sehr enge Verbundenheit des Menschen mit Tieren zurück, als sie

als Vermittler zwischen dem Jenseits und Diesseits galten. Unsere Vorfahren der Steinzeit

hatten sich noch nicht über die Tiere gestellt, sondern sie als gleichberechtigte Lebewesen

und wichtige Verbündete auf ihren Reisen zwischen den Welten betrachtet.


Wenn wir die Höhlenmalereien mit der frühen Menschheit auf der ganzen Welt anschauen,

wird klar, welchen Stellenwert die Tiere hatten:

Diese Höhlen mit detailgetreuen Abbildungen von Pferden, Rentieren, Wisenten und

anderen Tieren werden heute als heilige Plätze des Schamanismus gesehen, wo teilweise

noch im Sand Tanzspuren aufzufinden sind – denn in der Urreligion des Schamanismus

waren die Schamanen diejenigen, die durch Trommeln, Tanzen, Singen, Fasten und mit

Hilfe bestimmter Pflanzen in Trance traten und so eine andere Realität erfuhren.

In dieser anderen Realität, der Geisterwelt, schöpften sie Kraft und bekamen Heilung für

Kranke. Bei ihren Reisen zwischen den Welten hatten sie Tiere als Hilfsgeister (sog.

Helfertiere/Hilfsgeister), als Begleiter zur Seite, die sie schützen und führen sollten. Man

meinte, dass die Tiere beiden Welten angehören und betrachtete sie als Vermittler und

Botschafter. Der Schamane musste vor seiner Reise den Tiergeist rufen und sich in seiner

Trance mit ihm verbünden, was er auch äußerlich durch seine zeremonielle Kleidung

zeigte, denn diese bestand oft aus Fellen, Hörnern, Geweihen oder Krallen.

Außer diesen Helfertieren gibt es auch persönliche Krafttiere, die einem Menschen

beistehen sollen, schwierige Phasen im Leben zu meistern. Durch sie findet der Mensch

zur Lebenskraft der Erde und ist in der Lage, ohne Angst seiner Intuition zu folgen.

Wenn sich ganze Familien oder Clans mit einem Krafttier verbanden, wurde es so zum

Totemtier, welches auf dem Totempfahl dargestellt wurde.


Sowohl die Hilfsgeister als auch die Krafttiere werden als geistige Wesen gesehen, welche

aber mit Tieren in der realen Welt verbunden sein können.

Sie symbolisieren einerseits die Natur bzw. schöpferische Kraft in ihren unterschiedlichsten

Aspekten, aber auch die Ahnen können sich durch sie ausdrücken und schließlich stehen

sie für die Eigenschaften, Stärken, Schwächen und momentanen Themen im Leben des

Menschen, den sie begleiten. Es gibt auch die Ansicht, dass jeder Mensch – also nicht

ausschließlich Schamanen – mit ihrem Krafttier in Verbindung treten können um Rat, Hilfe

und Kraft in einer schwierigen Lebenssituation zu bekommen.

Diese uralte Tradition mit Tieren zu kommunizieren begann vermutlich in Europa, wo die

beschriebenen Höhlenmalereien entdeckt wurden.

Doch die Menschen zogen etwa 10.000 v. Chr. weiter, weil es wärmer wurde, mehr Wälder

entstanden und sie den Grasfressern ins entstehende Weidegebiet weiter nach Osten

folgten.

Im heutigen Sibirien wird der Schamanismus weiterhin praktiziert, doch zogen manche

Menschen und mit ihnen das schamanische Brauchtum damals noch weiter:

Als nämlich die Beringsee zufror, konnten sie auf dem Eis vom eurasischen auf den

amerikanischen Kontinent gelangen, wo die heutigen Indianer in Nordamerika als ihre

Nachfahren leben. Vielleicht besteht dieses Brauchtum aber noch länger als wir es je

herausfinden werden, weil es keine Aufzeichnungen und Beweise aus dieser Zeit gibt.


Schauen wir in der Geschichte weiter, ist zu erkennen, dass Tiere abgesehen vom

Schamanismus immer wieder wichtige Begleiter des Menschen waren, auch in geistlicher

bzw. religiöser Hinsicht. In der ägyptischen, keltischen, germanischen, griechischen und

römischen Mythologie finden wir immer wieder Götter in Tierbegleitung oder als

Mischgestalt aus Mensch und Tier.

Im Alten Ägypten waren zahlreiche Götter in Tiergestalt allein oder als Mischwesen von

Mensch und Tier vertreten, z. B. Anubis – Gott der Totenriten dargestellt als Mensch mit

Schakalkopf, Bastet – Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit und Wächterin der Seelen

dargestellt als Frau mit Katzenkopf, Horus – der Himmels- und Königsgott sowie

Beschützer der Kinder – dargestellt als Mensch mit Falkenkopf.

Nicht nur Menschen wurden nach dem Tod mumifiziert, um den Körper für die Reise der

Seele ins Totenreich zu bewahren, sondern auch manche Tiere wurden so behandelt.

Sogar wurden manchmal die Mumien eines geliebten Haustieres in die Grabkammer eines

Verstorbenen gelegt, damit es ihm auf der langen Reise ins Totenreich beistehen konnte.

Wollen wir uns die Bedeutung von Natur und Tieren bei den Kelten anschauen, müssen wir

uns auf mündliche Überlieferungen von Sagen und Mythen vorwiegend aus Wales und

Irland verlassen, denn ein schriftliches Festhalten von Ereignissen und Wissen war nicht

erlaubt.

Stattdessen wurde das Wissen in eigenen Ausbildungen an die Schüler weitergegeben –

allerdings auch nur an einen ausgewählten Personenkreis.


Einerseits wollte man vermeiden, dass das Wissen in falsche Hände geriet, andererseits

war man der Ansicht, dass die Natur ohnehin Aufschluss über alles Wichtige bot.

Man musste es nur verstehen können, was den Gelehrten – den Druiden – vorbehalten

war. Die Druiden waren die Priesterklasse und galten als spirituelle Autorität (als

Gegenstück zum König als weltlicher Machthaber). Sie waren stark mit der Natur

verbunden, hatten genaue Kenntnis über die Vorgänge in der Natur und waren die

Vermittler in die jenseitige Welt, die Anderswelt.

Für sie war der Tod ein Tor in diese andere Welt und somit ein neues Leben. In der

Anderswelt gab es nach Vorstellung der Kelten keine Krankheit, kein Leid, nur Frieden und

Harmonie – nicht einmal Raum und Zeit existierten dort. Der Schleier zwischen dem

Diesseits und dem Jenseits soll sehr dünn gewesen sein und konnte u.a. von Druiden in

ihren Ritualen durchschritten werden. Auch sie nahmen der Sage nach Tiergestalten an,

beispielsweise verwandelten sie sich in einen Schwan oder eine Seeschlange. Wer auf der

Suche nach seinen eigenen Fähigkeiten und Aufgaben von diesen Seelenreisen in die

Anderswelt zurückkehrte, war gestärkt und weise. Als Eingang in die Anderswelt galten z.

B. Quellen, Nebel, Brunnen und Höhlen.

Jedes Jahr am 31. Oktober sollen sich der Sage nach die Tore in die Anderswelt öffnen,

sodass die Geister ungehindert in unsere Welt gelangen oder umgekehrt besonders Mutige

in die Anderswelt eintreten können. Am Tag danach feierten die Kelten Samhain, das Neue

Jahr. Die heutigen Bräuche um Halloween und unser Allerheiligen am 1.11. gehen

vermutlich auf diese Mythen zurück.


Die Germanen fühlten sich an sogenannten Kraftplätzen in der freien Natur ihren Göttern

am nächsten, wollten sie nicht in Tempel sperren oder sie menschenähnlich darstellen –

zumindest waren ihnen Götterbilder nicht bekannt bis sie auf die Römer trafen.

Sie verwendeten hingegen Tierbilder: Die heiligen Tiere lebten an den bereits erwähnten

Kraftplätzen und galten als Schutztiere für die Menschen – beispielsweise in Schlachten

wurde ihr Bild zum Schutz mitgenommen.

Auch in den überlieferten Märchen finden wir immer wieder Tiere in wichtigen Rollen, die

uns etwas mitteilen wollen, die Charakterstärke des Helden auf die Probe stellen oder ihn

bei seinen zu bewältigenden Aufgaben begleiten. In Fabeln werden bestimmte

Charaktereigenschaften sogar durch Tiere personifiziert und so zum Ausdruck gebracht. In

unserem täglichen Sprachgebrauch finden wir Aussprüche wie z. B. „schlau wie der Fuchs“

oder „flink wie ein Wiesel“ und vergleichen Eigenschaften mit denen aus dem Tierreich.

Tiere können uns auch in unseren Träumen begegnen, wobei Träume in manchen Kulturen

als Botschaft der Götter angesehen wurden. In neuerer Zeit beschäftigten sich Sigmund

Freud und C. G. Jung mit der Traumforschung und meinten, dass unser Unbewusstes

durch Symbole in unseren Träumen Ausdruck findet. Durch ihre Aufarbeitung sollen

persönliche Entwicklungsprozesse ermöglicht und Verletzungen geheilt werden können.

Wenn man den antiken Traumdeutern und Traumforschern der heutigen Zeit Glauben

schenken darf, ist die Bedeutung der Traumsymbolik jedem Menschen als kollektives

Wissen unbewusst bekannt. Tiere als Symbol spielen auch hier eine große Rolle.


In der Esoterik finden Krafttiere eine ähnliche Bedeutung wie die Tiergeister in den früheren

Kulturen und können auf verschiedene Art gerufen werden. Zusätzlich finden aber auch

Märchen, Fabeln und Mythologie Einfluss.

Da ich an dieser Stelle nur eine Auswahl an Krafttieren beschreiben kann, habe ich

beschlossen, zwei Tiere auszusuchen, die auch bei uns in der Glücksschmiede leben – wer

weiß, vielleicht begegne ich ihnen ab morgen ja auf eine andere Art...

Pferd

Das Pferd hat sich über Millionen von Jahren entwickelt, noch lange bevor es den Menschen

gab. Die Natur hat die verschiedensten Formen und Größen ausprobiert, bis aus einem

kleinen Urpferdchen in der Größe eines Fuchses ein großes, mutiges, kräftiges Urwildpferd

entstand.

Es ist ca. 35.000 Jahre her, dass sich Mensch und Pferd das erste Mal begegnet sind. War es

anfangs eine wichtige Nahrungsquelle und Lieferant von Rohmaterialien für Kleidung,

begannen die Menschen später, die Wildpferde zu züchten und suchten dazu Tiere mit

Charaktereigenschaften aus, die ihnen wichtig waren. Geduldige Stuten gepaart mit ruhigen

Hengsten ergaben die domestizierten Hauspferde. Außer der Bedeutung als Nutztier waren

die Menschen aber auch auf eine ganz andere Art und Weise von Pferden fasziniert. Sie

sahen in ihnen Kraft, Schnelligkeit und Freiheit.


In den schamanischen Traditionen symbolisiert das Pferd zugleich die physische Kraft und die

unirdische Macht und steht für die Macht, dass ein Schamane imstande ist, sich in die Lüfte

zu erheben.

Die Zähmung der Pferde und die Tatsache, dass sie den Menschen auf ihrem Rücken

akzeptierten, hat dem Menschen wesentliche neue Entwicklungen gebracht, die revolutionär

waren ähnlich wie die Entdeckung des Feuers.

Davor mussten die Menschen Lasten selbst tragen, konnten sich nur langsam zu Fuß weiter

bewegen. Sobald aber das Pferd gezähmt war, konnten sie schnell wie der Wind weite

Strecken zurücklegen, schwere Lasten mussten sie nicht mehr selbst tragen und konnten

dadurch an Freiheit gewinnen.

Auch heute noch wird die Kraft eines Motors in Pferdestärken angegeben um an die Zeit zu

erinnern, zu der man das Pferd als Partner ehrte.

Das Pferd soll nach schamanischer Interpretation für das Gleichgewicht der Macht stehen –

man soll weder andere durch Machtausübung unterdrücken, noch darf die eigene Macht

durch andere missbraucht werden.

Anstelle des „Ich“ soll das „Wir“ treten um sich aus den eigenen Verstrickungen zu befreien.

Es kann für Neubeginn stehen, es soll helfen, Herausforderungen zu meistern und den

Sprung ins Unbekannte zu wagen aber dabei gleichzeitig wachsam zu sein um rechtzeitig die

Flucht ergreifen zu können.


Ein Pferd überwindet Hürden, die manchmal größer sind als es selbst und zeigt uns, dass

auch wir über uns hinaus wachsen können. Erscheint uns das Pferd als Krafttier, nimmt es

uns Lasten ab oder trägt uns eine Zeit lang bis wir wieder selbst die Kraft dazu finden.

In der Traumdeutung symbolisiert ein Pferd im Stall Reichtum und Glück, läuft es hingegen

frei, so sieht man darin einen unterdrückten Wunsch nach Freiheit. Ist es verletzt oder krank,

so bedeutet es, dass die träumende Person an Energieverlust leidet und nach der Ursache

suchen sollte. Ist ein Pferd auf der Flucht, deutet das auf Gefahr hin, während ein vor einen

Wagen gespanntes Pferd für harte Arbeit aber auch Erfolg steht.

Selbst die Geschwindigkeit, in der sich ein Pferd bewegt, ist von Bedeutung:

Während ein schneller Ausritt in die Natur den Wunsch nach einem Abenteuer symbolisiert,

steht langsames Traben für das Streben nach mehr Ordnung in Leben oder Partnerschaft.

Katze

“In ancient times cats were worshipped as gods; they have not forgotten this.” (Terry Pratchett)

Dieses Zitat ist für mich das Passendste, um eine Katze zu beschreiben. Schon von den

Ägyptern wurde die Katze verehrt, weil sie den Getreidespeicher frei von Mäusen hielt, dabei

symbolisierte sie vor allem Anmut und Schönheit.


Die ägyptische Göttin Bastet wurde wie schon erwähnt als Frau mit Katzenkopf oder

überhaupt als Katze dargestellt, die griechische Göttin der Fruchtbarkeit und Jagd Artemis

und ihr römisches Äquivalent Diana zeigten sich in Begleitung von Katzen.

Nach Auffassung der Kelten bewachte und beschützte die Katze die innere Kraft der

Menschen, galt aber als Wächterin der Totenwelt. Im Mittelalter hingegen stand die Katze

für Unglück und das Böse.

Die Katze symbolisiert Unabhängigkeit, Schönheit, Weiblichkeit, ist anschmiegsam und

doch selbständig. Wenn uns die Katze als Krafttier begegnet, fordert sie uns auf,

Situationen geschickt und elegant zu meistern, ohne dabei unsere Selbständigkeit und

unser Selbstbewusstsein aufzugeben.

Wir sollen wachsam sein und können wie sie auch in ungewohnter Umgebung wieder

unsere Mitte finden und zu Kräften kommen.

Erscheint eine Katze im Traum, so kann dies auf einen Konflikt von Nachgiebigkeit und

Unabhängigkeit hindeuten, da wir oft diese widersprüchlichen Eigenschaften in uns

tragen. Eine wilde Katze im Traum warnt vor Streit mit den Nachbarn, jedoch ein

Katzenbiss kann auf falsche Freunde oder gefährliche Feinde hinweisen. Im positiven

Kontext gilt die Katze auch als Symbol für eine wachsende Liebe zu einem Menschen.

Da der Katze nachgesagt wird sieben Leben zu haben, wird sie oft auch mit Leben, Tod

und Wiedergeburt in Verbindung gebracht. Daher kann ein Katzentraum auch für

Fruchtbarkeit oder Neubeginn stehen.


Sind Krafttiere real oder existieren sie nur in unserer Fantasie?

Das muss wohl jeder für sich entscheiden. Aber selbst, wenn sie „nur“ unserer Fantasie

angehören, so sind sie doch Ausdruck unseres Unbewussten – wodurch könnten wir mehr

über uns selbst erfahren als über Symbole dessen, was uns unser Unbewusstes

mitzuteilen hat?

In der Tiergestützten Intervention sind die Tiere ja klarerweise elementarer Bestandteil

unserer Arbeit – deswegen finde ich es umso spannender, sich an diese besondere

Verbindung mit ihnen zu erinnern. Immerhin begleiten und faszinieren sie uns Menschen

seit unserer Entstehung und haben uns auf verschiedene Art und Weise eine Menge

mitzuteilen.


Für alle, die neugierig geworden sind:

Fischer-Rizzi, Susanne und Baumgartl, Nomi: „Mit Tieren verbunden – Die geheimnisvolle

Beziehung zwischen Mensch und Tier“

Arvay, Clemens G.: „Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald“

Kämper, Angela: „Tierboten – Was uns Begegnungen mit Tieren Sagen (Mythologie,

Spiritualität, Träume“

Sams, Jamie und Carson, David: „Karten der Kraft – Eine schamanische Einweihung in

die „Medizin“ der Krafttiere“

www.wikipedia.org – Stichwort heiliges Tier

www.wirkendekraft.at

www.schamanische-krafttiere.de

https://traum-deutung.de


Redaktion/Autorin

Mag. Christine Kluger

Dipl. Personal Coach im Tiergestützten Setting

Dipl. Natur Kinesiologin

Zertifizierte Trainerin der ÖGTT

Zertifizierter Wildkräuterguide der ÖGTT

Sektionsleiterin Tiergestützte Aktivitäten der ÖGTT

https://www.die-gluecksschmiede.at


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Ziegen in der Tiergestützten Intervention

Ziegen werden im Bereich der Tiergestützten Interventionen zunehmend zum „Eierlegenden

Wollmilchschwein“, also zur absoluten Alleskönnerin.

Als zweitältester tierischer Begleiter des Menschen nach dem Hund kommt ihr diese

Bedeutung auch wohl zu Recht zu.

Da beim Hund als Raubtier auch ein gewisses Gefahrenpotential besonders in der Arbeit mit

Gruppen besteht, wird die Ziege zunehmend auf den Thron der Tiergestützten Intervention

gehoben.

Die Hundeliebhaber mögen mir verzeihen, aber bei der Arbeit mit sozial auffälligen Menschen

ist dieses Gefahrenpotential nicht unerheblich, da Tiere so wie wir ebenso Teil eines

Übertragungs-Gegenübertragungsprozesses in der (therapeutischen) Beziehung sind und

offenbar auch der Projektiven Identifizierung ausgesetzt sind. Aggressive Impulse kann man

nun einmal nicht wirklich ausschließen und ein Hundebiss hat nun einmal andere

Auswirkungen als ein „Anrempler“ einer zumeist hornlosen Ziege. Von den kleinen

Zwergziegen und den vielen anderen Kleintieren und Geflügel gar nicht zu reden.


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Bei der Arbeit mit Hund, Rind und Pferd ist einfach mehr Vorsicht an den Tag zu legen.

Darüber hinaus hat die Ziege noch ganz andere Qualitäten, die in der Tier- und

Naturgestützten Intervention auch wirtschaftlich bedeutsam sind:

Die Ziege produziert äußerst wertvolle Milch, die bei der Direktvermarktung sehr gute

Nachfrage aufweist und mit dem Literpreis von 2-3 Euro wesentlich zum Betriebsumsatz bei

einer durchschnittlichen Jahresmilchleistung von 900 Litern pro Ziege beiträgt.

Auch die Erzeugung von Ziegenbutter und Käse kann nicht nur den häuslichen Bedarf dienen,

sondern vor allen in Form von Kursen und Workshops als Dienstleistung angeboten werden -

hier ist nicht einmal der Verkauf unter entsprechend hohen Auflagen notwendig oder sinnvoll.

Auch der Verkauf der Ziegenkitze ist bei Herdebuchtieren wirtschaftlich interessant, da

weibliche Jungtiere um etwa 300 Euro gehandelt werden. Auch für kastrierte Bockkitze gibt es

erfreulicherweise mittlerweile einen bescheidenen Markt, aber ohne nennenswerten

Verdienst.

Natürlich liegt dann noch das weite Feld der Tiergestützten Interventionen wirtschaftlich


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

vor unseren Augen - vom Ziegentrekking bis hin zur Tiergestützten Psychotherapie mit

Ziegen.

Sehr wichtig erscheint mir auch der Bereich „Sinn gebendes Arbeiten“ rund um die Ziegen.

Stallausmisten, Betreuung der Ziegenkinder, Futtersuche, Melken, Fellpflege,

Klauenschneiden, Errichtung/Erhaltung von Stallbauten und Aussenanlagen, Basteln von

Ziegenhalftern und Packsätteln und vieles mehr. Ich bezeichne dieses Konzepz speziell für

den Sozialbereich und Kindercamps liebevoll als „My little Farm“.

Ich wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen der folgenden Beiträge rund um die Ziege !

Dr.med.Dieter Schaufler

Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Tiergestützte Aktivitäten

Ziegenwanderungen oder Ziegenspaziergang

von Mag.Evelyne Kriegner-Gehmair

Ich, 47, bin verheiratet und Mutter von 2 Kindern und arbeite 20 Stunden im IT Bereich eines

bankeigenen IT Unternehmens.

Trotz juristischem Studium und Ausbildung zum Senior Projektleiter dreht sich bei mir seit

frühester Kindheit aber alles um Tiere.

Nach meiner Ausbildung zum Personal Coach im Tiergestützten Setting am Mauritiushof,

habe ich mir gemeinsam mit meinem Mann Michael und meiner Familie meinen Lebenstraum

verwirklicht und einen Bauernhof im Süden von Wien bezogen.

Dort kümmere ich mich neben meiner Ziegen und Wachtelzucht auch noch liebevoll um meine

sonstigen Haustiere und biete seit Sommer 2015 verschiedene Dienstleistungen im Rahmen

von Tiergestützten Aktivitäten an.


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

„Ein besonderes und beeindruckendes Erlebnis“, so werden unsere mittlerweile sehr gut

besuchten Ziegenspaziergänge auf Evis Ziegenfarm beschrieben.

Egal ob Jung oder Alt, die Möglichkeit Teil einer Ziegenherde zu werden und/oder einfach ein

paar entspannte Stunden zu erleben inmitten einer besonders liebenswerten und neugierigen

Ziegenrasse, macht diese Begegnung mit dem zweitältesten Begleiter der Menschen aus.

Unsere menschliche Gruppe begleiten meistens alle unsere auf Evis Ziegenfarm lebenden

Ziegen, ob männlich, weiblich oder auch unsere sehr beliebten kastrierten Böcke.

Unser Zuchtbock „Rooney“ darf sich nur dann der Mädelsgruppe anschließen, wenn er

keiner der Damen unsittlich näher kommen kann. Diese Zeit ist bei unserer Rasse der Bunten

Edelziege im Herbst.

Wir sind schon mit allen Altersgruppen unterwegs gewesen, von Familien mit Kleinkindern,

Pensionisten, verschiedenen Interessensgruppen wie Abteilungen aus Firmen, Schulen oder

auch mit größeren Gruppen an Erwachsenen im Rahmen einer Geburtstagsüberraschung.


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Unsere Gäste, vorerst oft noch etwas verhalten, berühren spätestens nach den ersten

gemeinsamen Minuten freudestrahlend unsere Ziegen, wollen viel wissen und genießen das

unbeschwerte Zusammensein mit unserer Ziegenherde. Das bestärkt uns in unserem Tun,

Ziegen und Menschen zusammen zu bringen.

Gerade die ersten Momente, wenn unsere schon beachtliche Anzahl an Ziegen- bis zu 25 –

ausgelassen zur Menschengruppe stoßen, lassen die Besucher staunen und man merkt,

dass sie so überwältigt sind, Ziegen von dieser Seite kennenlernen zu können.

Gemeinsam ziehen wir dann durch das Ortsgebiet Richtung Föhrenwald oder entlang einer

aufgelassenen Eisenbahnlinie. Es gibt verschiedene Wege, die wir an die Anforderung der

Gruppe anpassen, gerne auch kinderwagentauglich.

Unser erklärtes Ziel ist es, bei jedem Spaziergang oder Wanderung, gemeinsam mit den

Ziegen eine Herde zu werden.

Man muss sich das aber als Gruppe schon erarbeiten, dass die Ziegen sich nicht abwenden

oder anderen Menschen folgen. Dazu braucht es Struktur, klare Verhaltensregeln und Gefühl

für Zusammengehörigkeit. Es gab schon Gruppen, wo wir nach wenigen Metern gestoppt

haben und Herdenverhalten und die Auswirkungen auf uns als Gruppe analysiert haben und

erst danach ein Weitergehen möglich war.


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Für viele ist es in unserer schnellen Welt oft schwer ein Mittelmaß zu finden, sich an

Strukturen zu halten und die daraus entstehenden Vorteile zu erkennen, aber auch das Gefühl

der Eigenständigkeit nicht zu verlieren. Dass dies wunderschön miteinander kombinierbar ist,

zeigen uns die Ziegen.

Dabei kann man bei vielen Gelegenheiten klare Regeln und Strukturen innerhalb einer

Ziegenherde wie „Leitziege“, „Aufpasser“ usw. erkennen. Diese Struktur wird beim

Spaziergang erklärt, erkannt und kann dann auf Familien, Schulklassen, Teams,

Projektmitarbeiter usw. umgelegt.

Auch die Verantwortung als Leitziege und Chefin einer Herde kann mit uns Menschen in

vielen Situationen und Systemen verglichen werden. Schon Kinder erkannten beim

Nachspielen einer Herdenstruktur, dass es plötzlich nicht mehr ganz so „cool“ ist, an erster

Stelle zu stehen.

Auch Verhaltensmuster in Familien haben sich schon oft während solcher Spaziergänge offen

gezeigt und die Teilnehmer waren fasziniert von dieser Erkenntnis, die sie direkt und

unmittelbar erlebten und für sich mitnahmen.


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Unsere Ziegenwanderungen oder Spaziergänge dauern meistens zwischen 1,5 und 3

Stunden und einige Ziegen bleiben speziell im Gedächtnis unserer Besucher. Vielleicht weil

sie sich darin selbst gesehen haben oder so sein möchten?

Jedenfalls gibt es viele, die ein weiteres Mal dieses Erlebnis auf Evis Ziegenfarm besuchen.

Mag. Evelyne Kriegner-Gehmair

Zertifizierter Trainerin und Schriftführerin der ÖGTT

Organisation und Veranstaltung von Workshops, Kindercamps, Geburtstagspartys,

Ziegenspaziergängen, Direktvermarktung Ziegenrohmilch und Wachteleier ab Hof

Hauptstr. 29

2751 Hölles

Tel: 0676/372 6934

evi@ziegen.farm

www.ziegen.farm

www.facebook.com/tierzudir

www.ziegen.yoga

www.facebook.com/ziegenyoga


Die „Bunte Edelziege“

Mein Mann und ich betreiben in 2751 Hölles (ca. 25 Minuten von Wien und 10 Minuten von

Wiener Neustadt) die Zuchtstätte in Niederösterreich für die Milchziegenrasse BUNTE

EDELZIEGE.

Bis dato ist der Ziegenzuchtverband Vorarlberg der bestimmende Zuchtverein, da diese

Rasse hauptsächlich im Westen Österreichs, vor allem Vorarlberg, vertreten ist und kaum in

den anderen Bundesländern.

Nun mehr haben wir aber aufgrund unserer Population auf unserer Ziegenfarm „Evi´s

Ziegenfarm“ die erforderliche Größe an Zuchttieren erreicht, und der Ziegenverband

Niederösterreich wird daher auch die Eintragung für die Zuständigkeit diese Rasse erhalten.

Bis dahin wurde zwar die Körung der Bunten Edelziege schon vom Niederösterreichischen

Zuchtverband durchgeführt, aber nur aufgrund eines Kooperationsvertrages mit dem

Vorarlberger Zuchtverband.


Wir haben uns für die äußerst soziale und liebenswerte Milchziegenrasse entschieden, da

sie sehr robust ist, nicht diesen Hochleistungskriterien entspricht, gute

Milchleistungsmengen vorweist und sich aufgrund ihres sozialen Wesens auch bestens für

das Arbeiten mit Mensch und Tier eignet.

Die Bunte Edelziege wird behornt oder hornlos gezüchtet. Auch Mischhaltung ist kein

Problem.

Die wichtigsten Merkmale:

Die Farbe reicht von hellbraun bis schwarzbraun, mit schwarzem Aalstrich auf dem Rücken,

Gesichts-, Bauch- und Beinfarbe variiert von hell bis dunkel.

Mittlerer bis großer Rahmen, hornlose und gehörnte Tiere, kurze und glatt anliegende

Behaarung

Saisonale Brunst

Fest ansitzendes, drüsiges Euter mit ausgeprägtem Zentralband, Bauch- und

Schenkeleuter, klar abgesetzte, mittellange Striche, leichte Melkbarkeit.

Herkunft und Verbreitung


Die Bunte Deutsche Edelziege entstand 1928 aus den verschiedenen Farbvarianten

brauner Ziegen aus allen Gebieten Deutschlands.


Leistungen


Milchmenge Inhaltsstoff:

850 bis 1200 kg Milch, 3,2 bis 3,5 % Fett, 2,8 bis 3,0 % Eiweiß/ 240- Tage Laktation.

Fruchtbarkeit


Erste Ablammung bis zum Alter von 15 Monaten, eine Ablammung pro Jahr, 1,8 bis 2,0

geborene Lämmer pro Jahr.

Zuchtziel


Angestrebt wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege mit großer

Wirtschaftlichkeit auf Grund hoher Fett- und Eiweißmengenleistungen sowie ihrer Eignung

zur Landschaftspflege.

Der Rücken sollte möglichst straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem

Becken. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein.

Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das

weit nach vorne und im Schenkelbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Handund

Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Striche sollen mittig unter den

Hälften anesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt

sein.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.


Mag. Evelyne Kriegner-Gehmair


Senior Zertifizierter Projektleiter im IT Bereich

Zertifizierter Trainer der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte Therapie ÖGTT

Vorstandsmitglied der österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte

Therapie


Organisation und Veranstaltung von Workshops, Kindercamps, Geburtstagspartys,

Ziegenspaziergängen


Direktvermarktung Ziegenrohmilch und

Wachteleier ab Hof

Hauptstr. 29

2751 Hölles

Tel: 0676/372 6934


evi@ziegen.farm

www.ziegen.farm


Heilkräuterlehrgang

Mauritiushof NaturAkademie

Kommen Sie mit uns in die wunderbare Welt der Wild- und Heilkräuter


Die Geschichte dieses Lehrgangs

Seit mehr als einem einem Viertel Jahrhundert arbeite ich nun schon als Arzt und

bereits beim Medizinstudium haben mich die Heilkräuter fasziniert und in ihren Bann

gezogen. So war es wenig verwunderlich, dass ich auch in der eigenen Ordination von

Beginn an mit diesen wunderbaren Arzneien Menschen behandelt habe.

Immer wieder war ich beeindruckt von der hohen Wirksamkeit dieser Behandlungsform

und vor allem von den geringen Nebenwirkungen. Durch die eigene ärztlichen

Hausapotheke begann ich zusätzlich auf die Qualität der gelieferten Kräuterdrogen zu

achten und kann die Erfahrung der alten Kräuterkundigen nur bestätigen, dass man

getrocknete Heilkräuter nur eine Saison lang verwenden sollte, denn sonst verlieren sie

viel von ihrer Wirkkraft.

Für meine Familie und mich begann ich daher in der Natur meine Heilkräuter zu

suchen, denn mit frischen Kräutern erzielt man natürlich die beste Wirkung !


Übrigens kein leichter Weg, denn die Bestimmung war für mich damals auch nicht

einfach und ich hatte niemanden, der mir den Weg wies. Wildkräuter waren zu dieser

Zeit auch nicht wirklich populär und die „weisen, alten Krauterer“ waren meist schon

von dieser Welt gegangen. So war ich jahrelang mit botanischen Büchern und

Bestimmungsliteratur in der Natur unterwegs und fand so meine grünen Freunde auf

Wiesen, Rainen, Feldern und Wäldern wieder.

Immer wieder wurde ich nicht nur von PatientInnen auf die Heilkräuterkunde und deren

Vermittlung angesprochen und so begann ich vor etlichen Jahren bei uns am

Mauritiushof mit den ersten Heilkräuterkursen und Heilkräuterwanderungen. Meist

gemeinsam mit unseren Hoftieren als treue Begleiter.

Dem folgten jahrelang die zahlreichen WIFI Diplomlehrgänge „Ausbildung zum

Wildkräuterguide“, bei denen ich vielen Kräuterfreunden begegnen und schöne

gemeinsame Stunden erleben durfte.


Nun trage ich den neuen digitalen Medien

Rechnung und habe mich mit großem Eifer auf

ein modernes Update dieses Lehrgangs

gestürzt, damit ich vielen Menschen Kenntnisse

zu den Heilkräutern vermitteln kann, einfach,

flexibel und natürlich auch kostengünstig.

Als Präsident der Österreichischen

Gesellschaft für Tiergestützte und

Naturgestützte Therapie ÖGTT freut es mich

besonders, dass unsere Gesellschaft diesen

Lehrgang zertifiziert und den AbsolventInnen

bei Mitgliedschaft das Prädikat „ÖGTT

Zertifizierter Wildkräuterguide“ verleiht. Damit

kommen unsere AbsolventInnen neben dem

Diplom unserer Mauritiushof NaturAkademie

zusätzlich in den Genuss einer weiteren Anerkennung und Corporate Identity nach

außen hin.


Was ist anders bei diesem

Heilkräuterlehrgang ?

Ganz einfach !

Ein erfahrener Kräuterarzt und Kneipparzt erzählt über seine Erfahrungen bei der

Behandlung von Menschen mit Heilmitteln aus Mutter Natur. Dies macht diesen Kurs

so einzigartig.

Dieser Lehrgang soll allen Kräuterfreunden vor allem praktische Kenntnisse

vermitteln. Was nützen alle botanischen Beschreibungen, wenn wir aufgefundene

Wildpflanzen nicht im Alltag verwenden können ?

Was nützt auch alles Wissen um die Verwendung, wenn die jeweiligen Dosierungen

nicht vermittelt werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen ?


Was nützt Wissen um Dosierung, wenn ich nicht gelernt habe, verschiedene

Heilkräuter zu einem wirksamen Kräutertee zusammen zu mischen ?

Ich bin kein Botaniker oder Biologe,

sondern bin Arzt und arbeite täglich mit Heilkräutern zur Behandlung meiner

PatientInnen. Bei diesem Kurs geht es weniger um botanische Details, als um Einsatz

und Wirkung der wichtigsten Heil- und Wildkräuter.

Als Zertifizierter Kneipparzt folge ich den Spuren des großen Sebastian Kneipp und

anderer großer Kräuterkundiger und versuche dieses Wissen weiter zu vermitteln.


Aufbau des Heilkräuter Lehrgangs

Unser Lehrgang besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen.

1. Einem E-Learning Abschnitt der via Computer, Laptop, IPad, Tablet oder Handy

bequem abrufbar ist. Hier werden über 60 aus meiner Sicht wichtige Heilpflanzen,

die wir in der Natur später gemeinsam auffinden, vorgestellt. Ich führe Sie als

TeilnehmerIn ähnlich einer Live-Präsentation, aber eben aufgezeichnet, in Form von

Online Präsentationen und Videos durch die Welt der Heilkräuter und Sie lernen

effektiv, flexibel, wo und wann immer Sie wollen. Überprüfen Sie Ihren

Lernfortschritt laufend durch ein Wiederholungfs-Quiz, die Sie beliebig oft

wiederholen können, bis Sie das im Lehrgang angestrebte Lernziel erreicht haben.

2. Einem Praxisteil der bei uns anschließend an den E-Learning Abschnitt am

Zentrum Mauritiushof während der gesamte Kräutersaison stattfindet. Hier sind für


jede TeilnehmerIn jeweils drei Einzeltage vorgesehen, an denen wir gemeinsam als

Gruppe bei Kräuterwanderungen die Wildkräuter aufsuchen und noch einmal vor

Ort besprechen. Vor allem aber auch die Themen der korrekten Dosierung,

Verarbeitung, Mischung und Zubereitung gemeinsam erörtern.

Der erste Abschnitt vermittelt somit Ihr Grundlagenwissen und bildet die Voraussetzung

für den Praxisteil am Mauritiushof. Bitte beachten Sie, dass der gesamte E-Learning

Abschnitt erfolgreich absolviert sein muss, bevor Sie mit den Praxistagen starten

können.


Zielgruppe

Unser Heilkräuterlehrgang richtet sich grundsätzlich an alle Menschen, die Interesse an

Wild- und Heilkräutern haben.

Einsteiger in die Kräuterkunde werden ein profundes Wissen über unsere Kräuter

erlangen und viel Freude beim Einsatz unserer heimischen Wildkräuter als Hausmittel

für die gesamte Familie, als wunderbare Küchenkräuter und wertvolle Begleiter im

Alltag finden.

Dem bereits Kräuterkundigen werde ich doch noch das Eine oder Andere aus meiner

ärztlichen Erfahrung und damit Sinn und Wissensauffrischung bei der Teilnahme geben

können.

Anderen KollegInnen aus Heilberufen soll der Lehrgang Sicherheit beim Einsatz im

Berufsfeld und neue Impulse für die Behandlung unserer PatientInnen vermitteln.


Kosten

Es war und ist mir sehr wichtig, dass die Kosten für diesen Lehrgang sehr gering sein

sollten, damit sich die Welt unserer Heilkräuter vielen Menschen öffnet.

So belaufen sich die

Gesamtkosten auf 2 x 360,- Euro inklusive 20 % MWST

(Insgesamt somit 720,- Euro inkl 20% MWST)

Die erste Zahlung von 360,- Euro ist bei der verbindlichen Anmeldung zum Heilkräuter

Lehrgang Teil 1 über unseren Shop https://www.zentrum-mauritiushof.at/shop/ zu

bezahlen.

Die zweite Zahlung von 360,- Euro ist mit dem Teil 2 des E-Learning Abschnitts zu

bezahlen und beinhaltet damit auch gleichzeitig die Teilnahme an den drei Praxistagen.


Die Kursunterlagen finden Sie auf unserer Lernplattform, damit sind auch keine

weiteren Kosten für eventuelle Lernunterlagen notwendig.

Ich möchte noch sicherheitshalber darauf hinweisen, dass Ihre Verpflegung an den drei

Praxistagen nicht in den Kurskosten enthalten sind.

Üblicherweise gehen wir an den Praxistagen gemeinsam Mittagessen. Die Teilnahme/

Nichtteilnahme am Mittagesssen steht natürlich Jedem offen.

Anmeldung

Sie können sich ganzjährig laufend über unseren Shop auf unserer Website https://

www.zentrum-mauritiushof.at/shop/ zu diesem Heilkräuterlehrgang anmelden. Einfach


den 1. Teil des Kurses im Shop kaufen und am selben Tag erhalten Sie Ihren

persönlichen Zugang zu unserer Lernplattform und schon geht es los !

Im Shop können Sie mit Kreditkarte, Sofort Überweisung, Paypal oder Vorkasse

(Überweisung) zahlen. Sie erhalten dabei auch sofort Ihre Rechnung.

Technische Voraussetzungen der Teilnahme

Unsere Lernplattform erfordert keine besonderen technischen Voraussetzungen, die

über im Alltag eingesetzte PCs, Laptops, Tablets, Smartphones etc hinausgehen. Sie

benötigen eine stabile Internet Verbindung.

Die Praxistage finden am Mauritiushof im Waldviertel statt. Der Mauritiushof ist nicht mit

öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Sie müssen mit Privatautos anreisen.


Abschluss

Nach erfolgreicher Absolvenz beider Teile des Heilkräuterlehrgangs, also dem

absolvierten Abschnitten auf unserer Lernplattform und den drei Praxistagen am

Mauritiushof, haben Sie ja bereits viele Wiederholungs- Rallyes erfolgreich absolviert

und Ihr Wissen ausreichend dokumentiert.

Als Abschlussprojekt sollen unsere TeilnehmerInnen ein digitales oder echtes

Herbarium aus mindestens 40 Kräuterbildern oder getrockneten Wildkräutern gestalten.

Hilfestellung zur Gestaltung eines solchen Herbariums erhalten Sie während des

Lehrgangs. Auch die Praxistage sind natürlich dabei sehr

hilfreich !

Nach Einreichung dieses Herbariums erhalten Sie das

Diplom zum Wildkräuterguide

der Mauritiushof NaturAkademie


Mit aufrechter Mitgliedschaft bei der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte

und Naturgestützte Therapie erhalten Sie außerdem das Prädikat „ÖGTT Zertifizierter

Wildkräuterguide“


Lehrgangsinhalte

Über 60 Wild- und Heilkräuter werden in diesem Lehrgang vorgestellt, beschrieben und

gut erkennbar charakterisiert.

Ihre Inhaltsstoffe und Wirkungen werden nach modernen wissenschaftlichen

Grundlagen dargestellt und erläutert. Daneben aber sollen besonders auch die großen

Kräuterkundigen mit ihren Anmerkungen zu diesen Pflanzen zu Wort kommen. Die

Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp, Johann Künzle, aber auch unseren Waldviertler

Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger möchte ich Ihnen vorstellen und ihr reiches

Wissen näher bringen. Aber auch Maria Treben, Richard Willfort, Hieronymus Bock,

Paracelsus, Leonhart Fuchs bis hin zu Plinius und Dioskurides werden wir erleben.

Natürlich soll gerade auch die Volksheilkunde nicht zu kurz kommen, denn sie liefert oft

wertvolle und erstaunliche Hinweise aus langer Tradition und Überlieferung. Zuletzt darf

ich auch meine bescheidenen Erfahrungen zu Gehör bringen, um die Präsentationen

abzurunden.


Viele Bilder und zahlreiche Videos werden uns die Heilkräuter beschreiben und klar

darstellen, damit wir sie in der Natur sicher erkennen und auffinden können.

Vieles möchte ich zu Zubereitungen, Mischungen, aber auch über die Herstellung von

Salben, Wickeln, Tinkturen, Kompressen, Wurzelbreis und dergleichen mehr erzählen,

damit Sie die Wildkräuter auch in Ihren Alltag integrieren können. Dazu werde ich auch

immer wieder kulinarische Tipps für den Einsatz in der Küche geben.

An den Praxistagen steht das sichere Auffinden der Kräuter an vorderster Stelle. Schon

der Standort wird uns vieles über das Wesen und die Wirkung der einzelnen

Heilpflanzen sagen und vieles werden wir gemeinsam zum Thema Einsatz, Dosierung,

Finden geeigneter Kräutermischungen etc erarbeiten.

Ich denke, wir werden wohl alle reichlich zu tun haben !


Wichtiger Hinweis !

Dieser Heilkräuter Lehrgang ist auch gleichzeitig der erste Teil der neuen Ausbildung

zur Natur-EnergetikerIn der Mauritiushof NaturAkademie.

Diese Ausbildung wird ebenso über unsere Lernplattform aufgebaut und setzt sich im

März 2018 mit weiteren Ausbildungsmodulen fort. Daneben gibt es natürlich wieder

Praxistage und Selbsterfahrung. Der Gesamtpreis dieser Ausbildung zur Natur-

EnergetikerIn inklusive dem Heilkräuter Lehrgang wird unter 2000,- Euro liegen und

soll neben den entsprechenden fachlichen und theoretischen Inhalten auch einen

wichtigen Abschnitt zum Thema Marketing und Aufbau der eigenen Energetikerpraxis

beinhalten.

Somit haben Sie mit unserem Heilkräuter Lehrgang nicht nur einen abgeschlossenen

profunden Heilkräuterkurs, sondern auch die Möglichkeit eine weiterführende

Ausbildung in Folge zu absolvieren.


Lehrgangsziele

A. Als Diplomierter Wildkräuterguide begleiten Sie später bei

Wildkräuterwanderungen an der Natur interessierte Menschen und vermitteln

nachhaltig das erworbene Kräuterwissen. Sie lernen die dargestellten Wildkräuter in

der Natur aufzufinden und für die Anwendungen in der Küche, in der Naturkosmetik

oder für den eigenen Gebrauch vorzustellen.

B. Sie erwerben jenes Wissen, um in eigenen Workshops Kräuter für die vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten in der Küche, in der Naturkosmetik und als Hausmittel für die

eigene Familie vorstellen zu können.

C. Sie erlernen die Zubereitung von Kräutersalben, Kräutertinkturen, Naturkosmetika,

Breiumschlägen, Kräuterkissen, Kräuterlikören, Kräutertees, Kräuterölen,

Kräuteressigen, verschiedener Kräutergerichte und Kräutersalate für den eigenen

Gebrauch


D. Sie erlernen die Grundlagen dafür, in einer weiterführenden Ausbildung zur Natur-

EnergetikerIn Kräuteressenzen zur energetischen Harmonisierung Ihrer späteren

KundInnen/KlientInnen einzusetzen

E. Menschen aus Heilberufen erfahren sinnvolle Möglichkeiten zum Einsatz von

Heilkräutern im jeweiligen Berufsfeld.

F. Sie erhalten gute Tipps für den Aufbau Ihres eigenen Kräutergartens

Grundsätzlich gilt in Österreich: Medizinische Behandlungen von PatientInnen dürfen

aussschließlich von ÄrztInnen erbracht werden !


WIFI Diplomlehrgang

„Tiergestützte Interventionen“

Dieser Lehrgang ist zertifiziert durch die Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

Therapie ÖGTT

Dieser Kurs richtet sich besonders an all jene Menschen, die eine berufliche Haupt - oder

Nebenselbständigkeit im Rahmen der Tiergestützten Intervention/Pädagogik/Sozialarbeit/

Therapie etc anstreben und soll Ihnen das dazu notwendige Know-how vermitteln.

Die Lehrgangsinhalte reichen von den theoretischen Grundlagen Tiergestützten und

Naturgestützten Arbeitens, über Themen der Tierhaltung, des Einsatzes und der Ethologie

vieler Haustierarten, Wildtierkunde- und -ökologie, über einen kleinen Exkurs zu Gartenbau

und Permakultur, Wald- und Wildkräuterkunde bis hin zum Aufbau der eigenen

Firmenhomepage, Arbeit mit digitalen Medien und Marketing. Es erwartet sie weiters ein

fünftägiger Intensivworkshop mit den Tieren und dem Landbau am Mauritiushof und viel

Selbsterfahrung an allen Lehrgangstagen.

Bitte informieren Sie sich bei unseren kostenlosen online Info - Webinaren über diesen

Lehrgang. Weitere Informationen erhalten Sie durch auf der unten angeführten Website

stehenden Videos und nach download der ebendort angeführten Lehrgangsbeschreibung.


ç

Nach Absolvenz des online Info-Webinars bitten wir um Ihren Lebenslauf und ein

Motivationsschreiben, warum Sie genau diese Ausbildung anstreben, anschließend freut

sich Fr Sandra Eisner vom WIFI NÖ unter Tel 02742 8902261 über Ihre Anmeldung zum

Lehrgang

WIFI Diplom Tiergestützte Interventionen

Termine: 8.12.2017 – 21.10.2018

Department für Tiergestützte Medizin Mauritiushof,

Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

Teilnahmebeitrag: 4.980 Euro

alle Infos unter www.zentrum-mauritiushof.at Gratis Info Webinar buchen !


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WIFI Diplomlehrgang

„Diplom TiertrainerIn"

Mit Tieren professionell zu arbeiten und sie entsprechend auszubilden - für viele von uns ist

dies ein beruflicher Wunschtraum. Dieser Lehrgang richtet sich speziell an all jene Menschen,

die Freude an der Arbeit mit Tieren haben, selbst schon jahrelang Tiere besitzen und sich ein

neues Berufsfeld erarbeiten möchten. Gerade heute wächst der Bedarf an gut ausgebildeten

Tiertrainer/innen, die den überforderten Heimtierhalter/innen mit Rat und Tat zur artgerechten

Haltung und Ausbildung ihrer Tiere zur Verfügung stehen. Dabei benötigt man profundes

Wissen über viele Tierarten, vom Wellensittich bis zum Reitpferd, und Praxis im

tierschutzgerechten Umgang und Tiertraining. Unser Lehrgang soll aber auch die

Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit im zwischenmenschlichen Bereich stärken,

denn nur so können Probleme im Zusammenleben von Mensch und Tier richtig erkannt und

einer Lösung gemeinsam mit den Tierbesitzer/innen zugeführt werden. Gerade dieser

systemische Ansatz wird in diesem Lehrgang sehr betont und gemeinsam erarbeitet.

Dieser Lehrgang soll Ihnen praktische und theoretische Kenntnisse für die Arbeit mit vielen

Tierarten, rechtliche Grundlagen wie Tierhalteverordnung und Tierschutzgesetz, aber auch

alle Erfordernisse und Wissen zur Haltung und dem artspezifischen Verhalten der meisten

Haus- und Nutztiere vermitteln. Zusätzlich wollen wir die wichtigsten Aspekte zur eigenen

Firmengründung im haupt- oder nebenberuflichen Bereich vermitteln. Dabei auf das nötige

Marketing, Werbung und Grundlagen des Arbeitens mit digitalen Medien eingehen.


ç

Lehrgang zum Diplom-Tiertrainer

Termine: 24.3.2018 – 20.1.2019

Department für Tiergestützte Medizin Mauritiushof,

Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

Teilnahmebeitrag: 2.900 Euro

alle Infos unter

www.zentrum-mauritiushof.at

Gratis Info Webinar

buchen !

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