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Epps fia di! 13

Die Innviertler Jugendzeitschrift

Gerald Erzähl mir was

Gerald Erzähl mir was Novize bei den Jesuiten, aus Münzkirchen »Psssssssssst!!!!!« Kannst du Dir vorstellen, tage-, ja sogar wochenlang zu schweigen? Freiwillig? Wir Jesuiten machen das regelmäßig, um Gott und damit auch uns selbst näher zu kommen. Dabei geht es nicht darum, zu schauen, wer es am längsten aushält nichts zu sagen, sondern sich im Schweigen, ganz auf Gott auszurichten und dabei auf sein ganzes Leben und die Beziehungen zu sich selbst, zu Gott und zu den Mitmenschen zu blicken. Unser großes Vorbild ist dabei Ignatius von Loyola, der unseren Orden gegründet hat. Ignatius nennt solche Schweigeübungen „Exerzitien“. Schon bereits vor 500 Jahren hielt er seine Anleitung zu den Übungen fest. Das dabei entstandene Buch ist eine Hilfe, wie man sein Leben mit Gott auf die Reihe bekommt, um so gute Entscheidungen treffen zu können. Damit man vor all den Vorstellungen, Träumen, Ängsten und Hoffnungen, die da aufkommen können nicht plötzlich den Boden unter den Füßen verliert, hat der Heilige Ignatius seinem Exerzitienbuch das sogenannte „Prinzip und Fundament“ vorangestellt. Geistige und geistliche Höhenflüge sind in Gefahr, schlussendlich im Nichts zu landen. Da braucht es ein gutes Fundament, also einen festen Stand, damit man weder abhebt noch zu stolpern beginnt. Ignatius hat das so ausgedrückt: „Der Mensch ist geschaffen, um Gott unseren Herrn zu loben, ihm Ehrfurcht zu erweisen und zu dienen und mittels dessen seine Seele zu retten; und die übrigen Dinge auf dem Angesicht der Erde sind für den Menschen geschaffen und damit sie ihm bei der Verfolgung des Ziels helfen, zu dem er geschaffen ist.“ Ich mag diesen Text unglaublich gerne und hab ihn schon oft meditiert. Mir sagt er Folgendes: Ich bin ein Mensch zwischen einem „Woher“ und einem „Wohin“; dieser Ursprung und dieses Ziel liegt in Gott. Weil ich von ihm komme und zu ihm gehe, ist er die einzige wirkliche Konstante, die mein ganzes Leben durchzieht. Das gibt meinem Leben Sicherheit und Halt, auch wenn sich alles zwischendrin ändert. Solche Übungen müssen aber nicht zwingend wochenlang dauern; schon ein paar Minuten im Alltag können Wunder bewirken. Deswegen möchte ich dich einladen, dir heute diese Zeit zu gönnen. Zeit um an deinem Fundament zu bauen. Dafür möchte ich dir noch eine mögliche Herangehensweise mitgeben: Nimm dir die Zeit, in der du in die Stille gehen willst, am besten nimmst du dir einen bestimmten Zeitraum vor (fürs erste so um die 30 Minuten) Leg dein Handy und alles, was dich ablenken kann beiseite und nimm an einem ungestörten Ort eine Körperhaltung ein in der du konzentriert beten kannst. Werde auch innerlich ruhig! Es kann hilfreich für dich sein, wenn du auf deinen Atem achtest, einfach so wie er kommt und geht. Wenn du ruhig bist, kannst du das Zitat von oben durchgehen und schauen, was dich anspricht. Du kannst dir aber auch diese Fragen stellen: # Woher komme ich? Was heißt es für mich von Gott geschaffen und geliebt zu sein? # Wohin gehe ich? Was will ich mit dem Geschenk des Lebens tun? Was könnte das Ziel in meinem Leben sein, in dem Sinn liegt? # Welchen Stellenwert gebe ich den Dingen, die nicht Teil dieses Zieles sind? Was sind die Nebensächkeiten, die ich auch weglassen könnte; bringen sie mich zu diesem Ziel? Wenn die Zeit um ist, die du dir vorgenommen hast, kannst du zum Abschluss noch einen kurzen Dank aussprechen für das, was dich besonders bewegt hat. Vergiss nicht: Übung macht den Meister. Je öfter du dich mit deinem Fundament beschäftigst, desto besser wirst du davon getragen werden. Also, viel Freude und dir eine tolle Zeit im Schweigen, liebe Grüße, dein Gerry 14

Chris und sei Wöd! Nein Was für eine Wurzel bist du? START Isst du gerne scharf? Weißt du schon genau, was du mal werden willst? Bist du leicht zu bekochen oder eher heikel? Hast du südländischer Blut? Reist du gerne? Kommst du leicht mit Leuten in Kontakt? Papa oder Mama? Wenn du was machst, dann machst du es mit vollem Einsatz? Bist du eher zuverlässig oder zerstreut? Lieber ein Nachmittag auf der Couch oder unterwegs? Der INGWER Ingwer im Essen verändert alles! Er bringt Farbe rein und nichts schmeckt langweilig. Als Ingwermensch bist du unternehmungslustig, spontan und sicher nicht zu übersehen. Allerdings ist Ingwer alleine nicht gut verträglich, gut dass er sich immer jemanden sucht, mit dem er gut zusammenspielen kann. Der ERDAPFEL Der Erdapfel ist die Basis vieler Speisen. Man kann ihn (fast) überall brauchen, egal ob salzig oder süß. Erdapfelmenschen kommen gut zurecht im Leben; sie können sich anpassen und finden ihren Weg. Sie brauchen zwar oft etwas länger, bis sie genießbar sind, aber dann bleiben sie lange warm und halten was aus. Die ZWIEBEL Roh sind Zwiebel nicht gut zu genießen. Ihr stechender Geruch kann den einen oder anderen schon mal stören. Wenn man sie aber mit den richtigen Ingredienzien kocht, schmelzen sie dahin. So ist es auch mit Zwiebelmenschen. Etwas ungestüm werten sie auf den zweiten Blick alles auf! 15

Epps fia di! 10
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