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Epps fia di! 13

Die Innviertler Jugendzeitschrift

FREIHEIT I've got no

FREIHEIT I've got no roots " Ich mag es still zu stehen, ach Junge, das ist nur ein Wunschtraum Frag mich woher ich komme, ich werde dir ein anderes Land sagen Aber ich habe Erinnerungen und wandere wie ein Vagabund in der Nacht. Ich kann mir Zahlen nicht merken und spiele Namenraten. Es ist nur der Ort, der sich ändert, der Rest bleibt gleich Aber ich habe Erinnerungen und wandere wie ein Vagabund in der Nacht " " I like stan A But I ca It's But Frei wie ein Vogel, ohne Gewicht an den Füßen, das einen auf dem Boden hält. Absolute Freiheit. Frei von lästigen Verpflichtungen, frei alles zu tun, was man will. Oder anders gesagt: irgendwann ist es Zeit, die Wurzeln, die einen am immer selben Ort halten hinter sich zu lassen und wie ein Vagabund loszuziehen. Davon spricht Alice Merton (23) in ihrem Lied „No Roots“: " I've got no roots, but my home was never on the ground I've got no roots, but my home was never on the ground I've got no roots uh uh uh uh I've got no roots uh uh uh uh " Alice Merton ist als Kind schon viel umgezogen, sie hat vieles erlebt, viele Kulturen kennengelernt und sagt von sich selbst, dass sie rastlos ist. Das hat sie schon von ihren Eltern übernommen, die auch jetzt noch ständig umziehen und lieber nirgends Wurzeln schlagen. Das klingt nach Abenteuer, nach Spaß, nach einem Leben wie man es sich träumt, mit Karriere und allem Drum und Dran. Ein Leben ganz ohne Wurzeln?! In einem Interview spricht Alice davon, dass ihre Verwandten über die ganze Welt verstreut sind. Super, oder? Man kann jederzeit nach Australien oder in die USA fliegen und hat dort jemanden, wo man bleiben kann. Zu Weihnachten und Ostern keinen Stress mit den Verwandtschaftstreffen, sondern alles im engen Kreis. Das will doch jeder, oder? „Aber als Kind hätte ich schon gern meine Familie um mich gehabt. In Kanada hatte ich das nie.“ Erst mit 14 hat Alice ihre Oma in Deutschland kennengelernt und dann konnte sie nicht mit ihr reden, weil ihre Mama ihr kein Deutsch beigebracht hat. Ihre Eltern leben in England, sie selbst in Berlin, da kann man nicht mal eben vorbeischauen. Die Heimat ist nicht auf dem Boden Die Frage nach Heimat ist so alt wie die Menschheit selbst. Immer gab es Leute, die aus welchem Grund auch immer ein rastloses Leben führen. Die einen suchen " Ich hab‘ keine Wurzeln, denn mein Zuhause befand sich nie auf (festem) Grund Ich hab keine Wurzeln, denn meine Heimat war nie auf (festem) Grund Ich hab keine Wurzeln, Ich hab keine Wurzeln " Alice 4

I like standing still, boy that's just a wishful plan Ask me where I come from, I'll say a different land But I've got memories and travel like gypsies in the night I can't get the numbers, and play the guessing name It's just the place that changes, the rest is still the same But I've got memories and travel like gypsies in the night " le Abenteuer, die anderen Erfolg, die nächsten sich selbst und wieder andere wissen gar nicht was sie suchen. Wo aber ist man dann daheim? Nicht auf festem Grund, sagt Alice. Im Himmel, sagt Paulus im Brief an die Philipper. Da scheinen sie sich einig zu sein. Der Wunsch still zu stehen, daheim zu sein, ankommen zu können ist uns allen eigen. Der Ort an dem wir leben, mag sich ändern, aber uns selbst nehmen wir dahin mit. Auch Menschen wie Alice Merton, die ihr ganzes Leben umgezogen sind, ist das Gefühl von Heimweh nicht fremd: „Nein, das kenne ich schon. Aber da geht es dann eher um Men- Merton " Mir gefällt es Löcher zu graben Dinge darin zu verstecken Wenn ich alt geworden bin werde ich nicht vergessen, wo man sie finden kann Ich habe keine Wurzeln Keine Wurzeln " schen. Ich vermisse etwa meine Eltern oder meine Geschwister. Oder meinen jetzigen Manager. Wir sind so gute Freunde, dass ich sozusagen Heimweh nach ihm bekomme, wenn er bei einem Videodreh nicht dabei ist.“ Paulus erlebt das ähnlich, aber doch ganz anders. Die Heimat im Himmel zu haben, macht, dass man überall daheim sein kann. Da ist jemand, der einem Halt gibt, bei dem man sich immer melden kann, wenn man Heimweh hat. Man nimmt die Wurzeln quasi mit. I like digging holes, hiding things inside them… Es gibt eine Zeit Dinge zu vergraben und eine Zeit sie wieder auszugraben – man sät und erntet dann. Jemand wie Alice, oder Paulus, der selbst die Wurzeln nicht " I like digging holes, Hiding things inside them When I'll grow old I won't forget to find them I've got no roots No roots " auf der Erde hat, kann aber doch hier und dort etwas hinterlassen, das dann Wurzeln schlägt und diese Pflanze kann man wiederfinden, wenn man alt geworden ist. Diese Pflanzen sind die Menschen, denen man begegnet, die Freundschaften die man schließt, die Familie die man hat, das woran man glaubt. Daraus ziehen wir die Kraft, die wir brauchen, um zu leben und zu blühen. Carina ice Jugendbeauftragte, Dekanat Altheim 5

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