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E_1927_Zeitung_Nr.101

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Veu'er-vous c'rculer

Veu'er-vous c'rculer brouiilard le plus ooaquQ sans danger? Fixez ä vos phares les . • aenl appareU breveiö ayani fall ses preuves dans les brouiilarcls de natfendez pas laccideni funesfe avant de DOUS procurer ies ROYAL DISQUES, O Rat, indispensables ä ooire söcuriie et celle d'awrui. DEMÄNDEZ-LES R VOTRE GfiRAGISTE. On eberebe des AGENTS ponr foutes les Re*9üons de la Suisse. Ein Schuss selbst, oder Nägel in den Pneu Ihres Autos oder Rades verursachen keine Panne, wenn die Schläuche gefüllt sind mit dem sicher wirkenden Dwhlungs - Mittel Luc/fer das patentierte, seit langem gesuchte, vollkommene Schlauchdichtungs-Mittel Ueberzeugende Gutachten massgebender Fachkreise, v. Amts» stellen und der Presse VERTRETER; fc. f. üaei, Init., Ka.iK.eosu. 17. Aurich. (. die Ku Zu neu. Gtams, Aamaa. tU-ei. Suiutnuru a. iSera >V. Furrer. M*izi2a«at 9, Wtnirrtbur, rßi die Osiachwei? and GraabüDdeo -Vhni SÜPERBE CHRYSLER Pfl C»PI C eclairage et demarrage BOSCH, Torpedo, 6 places, en parfait etat ALBA 8x10 IIP, Torpedo, 4 places DUICK Torpedo,aveo pont transform.,bonneoccasion MAXIM AG Gonduite Interieure, 7 HP, moteur reviseV tres peu roulö s s s a s SIGlvIA Torpedo, 2 placea, moteur Bailot, bon 6tat CHAnRON Renseignements et references Telephone 12.90 3 Luc/fer, u h 6 U Qü i 15 HP, Torp6do, 6 places, aveo pont Fr. 4500 Fr. 4800 Fr. 1000 Fr. 3300 Fr. 600 Fr. 1000 GARAGE EKCELSOR, F.Peroet 8 GJnise, GEREUE Chemin Zurlinden Telephone Stand 05.88 (EAUH UlJiS) UlaaaaaBaaaaaaaaBaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaBaaBaaaaaaaBaaaBaBaBaBaaBaaaaaBaaaaaaaaaaaaaaLaaaaaaaaBaaaaaBi AUTOMOBIL-REVUE N" 101 Besser zwei Automobile lor eine Familie • • • als nur ein einziges! So heisst der Werberuf der amerikanischen Ich lud dabei, ehe ich die Busse bezahlte, den Automobilfabrikanten. Uebertragen auf dieGericht&kassier ein. mit meinem Auto eine i'atirt bescheideneren europäischen Verhältnisse hat zu unternehmen, damit er sich so an Hand deo Geschwindigkeitsmessers überzeugen könne, waa 18 dieser Ruf in vielen Fällen ebenso sehr seine und was 34 km Geschwindigkeit per Automobil bedeuten. Diese Einladung galt auch dem Herrn Berechtigung. Auch vom Standpunkte des Automobilisten aus! Staatsanwalt, doch wollte niemand reagieren, obwohl ich die Herrschaften zum Mittagessen heim- Sicherlich bedeutet die Anschaffung eines spediert hätte, da es gerade gegen 12 Uhr mittags zweiten Autos für denjenigen, welcher nicht ging. Da ich meiner Lebtag noch nie betrieben damit arbeitet, einen erhöhten Luxus. Man worden bin und weitem Scherereien aus dem Wege kommt indessen zu andern Schlüssen, wenn gehen wollte, bezahlte ich diese Busse mit entsprechenden Glückwünschen für derartige — Geldein- die Autos einem praktischen Zwecke dienen nahmen. » und dem Besitzer die tägliche Ausübung seiner beruflichen Verpflichtungen erleichtern sollen. Ein zweites Auto, so paradox es auf den ersten Blick erscheinen mag, kann sogar eine Ersparnis darstellen. Lassen wir aber die nüchternen Tatsachen sprechen : Zwei Automobile, die vom gleichen Besitzer während zwei Jahren geführt werden nützen sich erfahrungsgemäss weniger ab, als zwei Autos, die in einem Jahre von zwei verschiedenen Führern benützt werden. Warum das? Ein Wagen, der das ganze Jahr hindurch ohne Unterbruch im Betriebe steht, wird weniger sorgfältig behandelt, je grösser die Anforderungen sind, die an denselben gestellt werden. Im Drange der Geschäfte laufen unwillkürlich Unterlassungssünden mit, wie : ungenügende Schmierung, mangelhafte Reinigung, wobei die Ueberprüfung der Pneus, der Bremsen, der vielen kleinen Bestandteile, welche dem Rost ausgesetzt sind, der lockern Schrauben, etc. von einem Tag auf den andern verschoben wird, bis sich kn gegebenen Momente notgedrungen grössere Reparaturen melden und damit auch eine Betriebseinstelung. Was indessen ein solcher Unterbruch für denjenigen heisst, der täglich auf seinen Waen angewiesen ist, braucht nicht länger erörtert zu werden. So hat denn ein zweites Auto in der Regel nicht nur eine passive, sondern eine aktive Rolle zu erfüllen. Wie soll nun die Wahl für dasselbe ausfallen? Das hängt wohl davon ab, welchen Zwecken im allgemeinen der erste Wagen zu dienen hat. Ist das Tätigkeitsfeld des Automobilisten vornehmlich au\ die Stadt begrenzt, so Ist anzunehmen, dass der erste Wagen, in Anlehnung an die günstigen Strassenverhältnisse, wohl eine leichtere Bauart aufweisen kann. Der zweite Wagen, sofern mit demselben grössere Ueberlandtouren ins Auge gefasst werden, soll daher stärker gebaut sein. Bedingt indessen das normale Arbeitsgebiet das Befahren weiter Strecken über Land, so wird man sich für die Stadttouren vielleicht mit einem leichteren Wagen begnügen können. JK. sAuS DEM LESERKREIS Muttenz erhält nächstens Kontrolibetrieb: für 18 km. Wir erhalten von einem liebenswürdigen Leser die nachfolgende Mitteilung: « Eines Abends letzter Woche wurden in Muttenz an der Strasse Pratteln-Base! zwei Stoppstrecken an beiden Dorfeingängen abgesteckt. Wie ich vernehmen konnte für je 100 Meter. Also. Kameraden: aufgepasst in nächster Zeit, achtet auf die I8-km-Vorschrift auf den Tafeln an den Dorfeingängen Dean von dort wurden nach meinen Erkundigungen die Messstrecken nach dem Dorfe zu abgesteckt. Achtet dort auf umherstreifende Personen. Ob eine dritte Kontrollstrecke im Freidorf besteht, weiss ich nicht; es könnte aber so sein, da der derzeitige Polizist ein gerader Mann, aber exakter Vertreter der Hermandad ist. Also aufgepassl am Wartenberg! » Weiteres zur Kontrolfe in KöIHken. Zu un^ seren Artikeln über dieses Thema erhalten wir von einem aufmerksamen Automobilisten die nachfolgenden Aeusserungen: t In Nr. 97 bringen Sie einen Artikel betreffend Kontrolle in Kölliken mit C. W in S. unterzeichnet. Im Nachsatz schreiben Sie: Es wäre zu wünschen, dass über den Kontrollbetrieb in Kölliken weitere Aufschlüsse verlautbart würden. Ich habe Ihnen im September 1927 geschrieben, wie es mir in Kölliken ergangen ist anlässlich einer mitternächtlichen Autokontrolle an genau jleicher Stelle in Kölliken. um 23 Ohr 35, und. zwar am 29. Mai 1927 Durch einen Schreibfehler der Zofinger Gerichtskanzlei wurde ich dann per Aufforderung vom 1. August 1927 zu einer Gefängnisstrafe von 20.— Tagen verurteilt. Es handelte sich bei dieser mitternächtlichen Kontrolle um eine Geschwindigkeit von 34 km laut Ansähe des Polizisten (Stoppuhr). Der amtliche fehlerhafte Strafbefehl sprach zwar nur von einer Ueberschreitung der 18 km-Geschwindigkeit. Ich habe mich dann in Zofingen verwendet und mich bedankt für 20 Tage Gefängnis und erhielt dann folgendes Schreiben: Zu Ihrem Schreiben vom 31. August 1927 haben wir zu sagen: Die Dndeutlichkeit des Wortlautes auf dem Strafbefehl vom 1. August rührt daher, dass bei dessen Ausfertigung zwei ungleich bedruckte Formulare verwendet wurden. Wir lassen Ihnen im Anschluss den richtiggestellten Strafbefehl zugehen. Eine Entschädigung war darin nicht enthalten Die Busse von 27 Fr. mit Spesen habe ich dann in Zofingen auf der Oerichtskasse persönlich bezahlt (mit entsprechenden energischen Worten). Ich bin noch heute Lm Glauben, dass sich das Zofinger Gericht (resp. dessen Bureau) jener Fehler erinnern sollte, ehe es sich herausnimmt, anständige Autofahrer zu belästigen. Ihr Abonnent: Ar Seh. In Z. Anmerkung der Redaktion: Der vorliegende Fall soll der Erinnerung dienen. Er bringt zwar keine weitern Aufschlüsse über die Kontrollen in Kölliken, bestätigt abeT die Auffassung, dass an verschiedenen Orten des Kantons Aargau dem Automobil unnötiger Groll entgegengebracht wird. Der Kontrollbetrieb in Kölliken steht weiter zur Diskussion. Welche Signalhörner dürfen in Basel verwendet werden? Ein Leser schreibt in berechtigtem Zorn, aber dennoch mit Humor: «Vor 14 Tagen erhielt ich ein Aufgebot vor die Zürcher Polizei. Ich ahnte nicht, um waa es sich handeln könnte, da das Schreiben nur besagte: «Wegen Auto> Da ich wieder mal Zofingeu und Kölliken mil mehr als 17 km passierte, vermutete ich zuerst wiederum eine neue Belästigung Diesmal aber täuschte ich mich, denn ich wurde von Basel aus bezichtigt, mit unzulässigem SignaHnstrument die Stadt passiert zu haben. Die Zürcher Polizei rapportierte dann nach Basel, dass ich mit einem ganz neuen Amerikaner Wagen Basel passiert habe und dieser neue Wagen unterm 10. Aug'jM 1927 von der Zürcher Automobil-Kontrolle angenommen wurde, mit samt dem bestehenden Signalhorn, das sich heute noch unverändert vorfindet. Statt irgend einer Antwort bekam Ich von Basel aus einfach einen Bussenzettel von 5 Fr., und heute eine Mahnung, bis längstens 12. Dezember 1927 obigen Betrag einzuzahlen, ansonst Betreibung oder Umwandlung in Haft erfolge. Mein Lieferant weigert sieb nun aus prinzipiellen Gründen, mir ein anderes Signalhorn zu liefern, mit der Begründung, dass die kantonale Autokontrolle dieses elektrische Signalhorn als richtig befunden hätte. Die kantonale Zürcher Autokontrolle bekundete neuerdings, d&ss das beanstandete Signalhorn ruhig weiler gebraucht werden dürfe und eben die Basler Extrabestimmungen machen. Nun fahre ich nächsthin nsch Basel, um selbst weitern Rat entgegen zu nehmen, betreffend Verständlichmachuag auf der Strasse. Für dia Not miete ich Feuerhorn mit möglichst tiefem Ton und setze an der Grenze mein elektrisches Hörn unter Siegel und Verschluss. Da wir nun 22 Kantone in der Schweiz haben und diese Kantone nochmals in mehr oder weniger empfindliche Provinzen eingeteilt sind, schaffe ich wohl am besten ein Harmonium an, denn das Musikgebör ist ja verschieden von Provinz ru Provinz Die Tastatur erhält Gravüren, wie zum Beispiel Basel- Stadt. Basel-Land. Schwyz, KöUikon, Zofingen usw Vielleicht stürzt sich sofort. ein Orgel- oder Klaxonfabrikant hinter den Harmoniumeinbau in Autos, um sein Geschäft zu machen .. AS. Anmerkung der Redaktion: Ja... mit der Frage, welches Hupensignal man gebrauchen solle, hat der sonst schon genug geplagte Autler auch noch seine Sorgen. Da gibt es einmal Strassenbenützer, die von Zeit zu Zeit immer wieder behaupten, dass das viele Hupen ganz unnötig sei — und wenn einmal an einem Ort ein Unfall passiert, da bemühen sich die Richter, zu beweisen, dass der Automobilist zu wenig Hupenlärm verursacht habe, und er kann einer mehr als strengen Strafe sicher sein. Was ist da zu tun und was ist das richtige? Diese Frage kann kaum in bestimmter und richtiger Weise vom Juristen hinter dem grünen Tisch beantwortet werden, sondern da ist einzig und in allererster Linie der denkende Praktiker und Vielfahrer kompetent zur richtigen Antwort! Eines steht fest: so wie heute die Fussgänger geartet sind, ist man unbedingt gezwungen, wenn man jemand sieht, der im Begriffe steht, das Trottoir zu verlassen, eben solange zu hupen, bis der Betreffende den Kopf gegen das Fahrz pi 'g wendet und damit zu erkennen gibt, er wisse, dass ein Auto kommt. Andernfalls passiert es eben dem Fahrer x-mal, dass, obgleich man aus anderen Anzeichen schliessen muss, der Betreffende sei auf das Kommen des Wagens gefasst, der Fussgänger dem Fahrer in die Räder springt. Nun will man also noch die Tonart vorschreiben, ob in Dur oder Moll getutet werden soll! Allen, die solche überspannte Vorschriften befürworten wollen, kann zur Antwort gegeben werden: Macht nur beim Ueberqueren der Strossen die Augen besser auf und achtet auf die daherkommenden Motorfahrzeuge, dann besteht auch keine grosse Gefahr für den Fussgänger. Aber solange es eben unaufmerksame Fussgänger gibt, und die werden leider wohl auch nie aussterben, gibt es Situationen, wo man lange und stark tuten muss, wenn man ein Unglück verhüten will. Tutete man in einem solchen Falle nicht, dann wäre tausend gegen eins zu wetten: die Polizeibehörden wären die ersten, die aus dieser Unterlassung dem Autler den Strick drehen würden. Es ist manchmal auf dieser holperigen Erde recht schwer, es allen Menschen recht zu machen!

N 8 101 — 1921 AUTOMOBIL-REVUE BundesstädtisdieVerkehrsfra^en Die Umgestaltung des Kasinoplatzes. Bern hat in den Fragen der Verkehrsregelung weit mehr als irgend eine andere Schweizerstadt eine Sonderstellung behauptet. Das hängt mit der mittelalterlichen Anlage der Altstadt, den die trutzige Behäbigkeit einer vergangenen Zeit atmenden Lauben und spitzgiebligen Häusern und Türmen zusammen. Auf Schritt und Tritt stösst man auf Zeugen machtvoller Zeit, aber auch auf den festen Willen, an den von den Alten überlieferten baulichen Denkmälern festzuhalten, und dem ist recht so! Verkehrstechnisch ergibt sich daraus eine keineswegs leichte Situation. Die Trams umfahren in den engen Gassen die buntbemalten Brunnen, der ganze Fahrverkehr drängt sich an verschiedenen Stellen durch dunkle Torbogen und Durchgänge der Hauptstrassen: so beim Käfigturm und Kornhaus. Die engste und allerunübersichtlichste Passage befindet sich aber bei der alten Hauptwache vor der Einmündung in den Kasinoplatz. chende Lösung gefunden, die aus dem Vergleich unserer beiden Planskizzen leicht ersichtlich ist: Die wie ein Riegel vorspringende Häusergruppe, welche in der genannten Hauptwache ihren Abschluss findet, soll abgebrochen und das ganze Terrain zwischen Münzgraben und Kasinoplatz in der Weise überbrückt werden, dass die Theodor-Kocher-Gasse direkt in den erweiterten Platz einmünden kann. Dadurch wird eine neue Zufahrtsstrasse vom Bahnhof her gewonnen, wodurch das Prinzip des Sensunique Eingang finden könnte, und zwar: Bahnhof-Theodor-Kocher-Gasse-Kirchenfeld einerseits und Kirchenfeld - Amthausgasse- Bahnhof anderseits. Die Hauptwache würde bis auf die Fassadenhöhe des Grand-Hotel «Bellevue- Palaee » zurückgenommen und in einer kleinen Parkanlage wieder doppelt zur Geltung kommen. Eine glückliche Lösung! Weniger glücklich ist der auf dem Projekt Hi EL nrnnnnna La p us facile ä poser et ä enlever Olxstixxe KTeigre uiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiniiniiiiiiiiiitv giäce ä sa fermeture speciale Inde cx*oo!TEt"fc>l© En vente d a n s tous les b o n s q a r a q e s et chez Die verkehrsteebniseh unhaltbaren Verhältnisse des Casinop'at.zes. GENEVE 104, Rue du Rhone ZÜRICH 38, Neumühlequal CARROSSER/E OFF A. S. Die Gemeingefährüchkeit dieser Stelle ist geradezu in die Augen springend: die Strassenbreite ist dort so schmal, dass, wenn gerade ein Tramwagen die Fuge passiert, kein Automobil durchfahren könnte. Dies fällt um so mehr ins Gewicht, als es sich um diejenige Stelle handelt, durch die sich der gesamte, sehr intensive Verkehr nach dem Kirchenfeld, einem der grössten neuen Quartiere Berns, ergiesst. Ausserdem ist die Passage durch das Tramdoppelgeleise vollständig belegt Nur der aufopfernden und harten Diensterfüllung der Verkehrspolizei ist es zu verdanken, dass bis zur Stunde kein nennenswerter Unfall vorgekommen ist. Dos vorliegende Projekt zur Umgestaltung. eingezeichnete Vorbau an das Cafe «Du Theater» auf Höhe der Stadtbibliothek. Die Baudirektion will dies jedoch damit begründen, dass durch die Gewinnung dieses hochwertigen Bauplatzes der ganze Plan gerade ermöglicht werde. Die untere Stadt hat sich jedoch mit vollem Recht dagegen gewehrt, dass die Fortsetzung der Amthausgasse nach der Kesslergasse durch einen Häuserblock mit Durchgang abgeriegelt würde. Nun glaubte man an der letzten Sitzung der Verkehrskommission eine befriedigende Lösung gefunden zu haben, die anstelle des Durchganges eine offene Strosse zwischen dem «Du Theater» und dem neuen Block ireilässt Nichtsdestoweniger ist man sich in der Wir sind indessen der Ansicht, dass, wenn Stadt Bern bewusst dass eine Aenderung der auch durch den Abbruch der Häuser des unhaltbaren Verkehrsverhältnisse am Kasinoplatz ein dringendes Gebot darstellt 1924 rains ein bedeutsamer Platz erschlossen wird, Münzgrabens und Ueberbrückung des Ter- wurde eine Ausschreibung für Pläne zur Lösung des Problems erlassen, 1925 unterbrei- alten Platz wieder zu verbauen, umso mehr, man deshalb doch nicht hingehen muss, den tete eine besondere Jury, welche die eingegangenen Arbeiten einer eingehenden Prüfung nicht so breit ausgeführt werden kann, dass als die geplante Strasse beim «Du Theater» unterzog, ein eigenes Projekt. Dieses Projekt sie dem starken Verkehr der Amthausgasse hat nun in seinen grossen Zügen beim Gemeinderat Anklang gefunden, so dass die erdurch wieder neue Verkehrsstauungen ent- auf Jahre hinaus gewachsen sein würde, wosten Arbeiten eingeleitet werden konnten. stehen würden und zwar an einem Punkte, (Gesehen hat man zwar bis Jetzt noch nichts der wieder die Zirkulation Kirchenfeld-Amthausgasse abschnüren müsste. Ueberhaupt ist davon!) Bei der Umgestaltung des Platzes tmd der verkehrstechnisch das Schaffen einer neuen Kreuzung im Brennpunkt der Stadt zu verur- dadurch bezweckten Erweiterung der Passage spielt das Gebäude der alten Hauptwache eine ausschlaggebende Rolle. Es hanteilendelt sich nämlich wohl um eine der schönsten Bauten des alten Bern, die verständiieherweise erhalten werden sollte! Das vorlie- £6Dde Projekt hat nun eine recht anspre- Die Umgestaltung des Kasinoplatzes ist mit bewundernswürdiger Grosszügigkeit in Angriff genommen worden: es ist zu erwarten, dass diese Grosszügigkeit konsequent durchgeführt wird- Vit. GENEVE Av. Diane ZÜRICH d'devant Geißberaer COLMAR R, Stan/siaa ALL- WEATHER CONFORT brevets GG. TOIT DECOUVRABLE t. N° 227 adaptable d toutes voitures fermSes CABRIOLET WMSSR QUAUTt LIGNE Ateliers spiefaux pour rSparathns, fransformaffon et peinture EMAIL d FROID.