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E_1928_Zeitung_Nr.041

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EDSEL FORD ABONNIERT DIE

EDSEL FORD ABONNIERT DIE „AUTOMOBIL-REVUE". Wir erhalten unter Datum vom 7. Mai von der Pord-Motor-Company aus Hoboken/Antwerpen folgendes Schreiben: "Automobi1-Revue", 97, Breitenrainstrasse. Bern, Schweiz. Sehr geehrte Herren: Mit Gegenwärtigem bitten wir Sie, den Namen von Herrn Edsel Ford, Präsident der Ford-Motor-Company, auf Ihre Abonnentenliste zu setzen und Ihr Organ regelmässig untenstehender Adresse zustellen zu wollen: EBWS/AA Zum Austrag der Targa Florio. (6. Mai 1928.) Die grösste internationale Rennveranstaltung des Jahres hegt hinter uns. Während die knapp vor Redaktionsschluß unserer Montag-Ausgabe eingetroffenen ersten Meldungen, soweit sie nicht die Resultate betrafen, unvollständig und teilweise irreführemd waren, ist es heute möglich, den sizilianiechen Grosskampftag mit der für eine objektive Darstellung notwendigen Entfernung zu betrachten. In der Frühe eines wolkenlosen südlichen Morgens fanden sich von den 41 Gemeldeten 36 Wagen am Start von Gerda. Eine gespannte Menge bevölkerte die Tribünen bis auf den letzten Platz. Unter ihnen zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus der Industrie- und Sportwelt, so Constantini, Bin da, Musy, von der italienischen Bugatti-Agentur, Albanesi, von den Dualop-Werken, etc. Viel Militärs und Offiziere deT faszistischen Miliz. Ein Dekorum von Orden und Waffen, wie es an keiner grossen Veranstaltung des heutigen Italiens fehlt. Die Chancen standen zweifelsohne für die prachtvolle Bugatti-Equipe. Ueber die Hälfte der startenden Wagen stammten aus der Molsheimer-Fabrik, ein Beweis, in welch wunderbarer Weise Bugatti der zeitgemässen Rennmüdigkeit trotzt. Punkt 8 Uhr gab der Ghronometreoir, Baron Tasca, dem ersten Wagen die Bahn frei, dem in 2-Minuten-Abständen die übrigen 35 nachfolgten. Vorerst verschwanden die 1 J6-Liter-Wagen den Blicken der Zuschauer, die beim Erscheinen, jftdes populären italienischen ^ö.hjefa'.;iii'irjenelischeii Beifall ausbrachen. '...".,.• "" ..'".,-' Warnvr Applaus empfing auch die Prager Fahrerin Frau Juneck, die mit der Gräfin Einsiede! die Vertretung des «schwachen» Geschlechtes übernommen hatte. Dann starteten nacheinander die 1500. 2000 und über 2000 ccm-Kategorien. Forfaus hatten erklärt: Fagioli (Salmson 1100 com), Cctnza (Bugatti 1500 ccoi), Vittoria (Maserati 2 Liter). Alfa Romeo II (1200 ccm), Pastore (Bugatti 2 Liter). Ernesto Maserati startete für Maggi am Volant eines 2 Liter-Maserati-Wagens. Italien kam mit spärlichen Siegeshoffnungen an das Rennen Und doch schienen die ersten Runden einen italienischen Sieg verwirklichen zu wollen. Schon die erste Durchfahrt vor den Tribünen zeigte, dass Alfa Romeo und Maserati der blauen Meute der BugaHi-Wagen die Stange hielten. Wäre der Alfa Romeo-Fahrer Giuseppe Campari nicht von einem ausserordentlichen Pech verfolgt worden, hätte der italienische Sieg wohl nicht ausbleiben können. Bedenkt man, dass seit vier Jahren der Preis deT Targa ins Ausland wandert, versteht man, mit welcher Verbissenheit italienischerseits gerungen ward«. Ein Sieg des organisierenden Landes •wäre sicher verdient gewesen. Das grösse Ringen' spielte sich zwischen Campari und Divo ab, der als Ersatzmann für den tödlich verunglückten Bordino in das offizielle Bugatti-Team eingesprungen war und den heissumstrittenen Sdeg für sich entscheiden sollte. Man kann füglich sagen, dass die beiden Meister des Vdant mit etwas ungleichen Waffen kämpften. Während Divo am Volant eines Bugatti 2300 sass. dem für diese Strecke prädestinierten Wagen, fuhr Campari »einen Alfa Romeo von nur 1/4 Liter, demselben Wagen, der ihm an der Mille Miglia einen eklatanten Sieg eingetragen hatte. Er war für das sizilianische Rennen umkarossiert worden. Bis zur vierten Runde lag der Italiener, der Brilli Peri (Bugatti) das Heft aus der Hand genommen hatte, klar in Führung. Wie am Klausen 1927. sollten ihm aber auch hier die Reifen einen Erfindung musste in den Händen der Blackcorners zu einer Waffe werden, welche sie im Kampfe gegen die sich erbittert befehdenden Konkurrenzbanden und gegen die Polizei — soweit sie in Aktion zu treten gezwungen war ! — ohne Zweifel unüberwindbar werden Hess. Der Plan war bald geschmiedet:- Professor Farrington wurde unter einem geschickten Vorwand telephonisch nach einem einsamen Landhaus gelockt, gefangen genommen und mitsamt dem fertig konstruierten Wagen nach der gelben Insel — einem alten Schlupfwinkel der Bande — entführt. Drei Tage lang focht der alte Farrington einen heroischen Kampf gegen sich aus. In der dritten Nacht hatte ihn der Hunger mürbe gekriegt. Er widerrief seine Weigerung, keinen Finger für die Verbrecherbande zu rühren und übernahm die Leitung 1 der serienweisen! Herstellung der ersten drelssig Wagen. In jenen Tagen entstand — unter Begleitumständen, die von Earl und seinen Freunden richtig gefolgert worden waren — der selt- Personal Mr. Edsel B. Ford, ) Ford Motor Company, Detroit, Mioh. Mit vorzüglioher Hoohaohtung: FORD-MOTOR-COMPANY OF BELGIUM S.A. (unterzeiohnet vom Chef des Verkaufsdepartementes). Strioh diuTch die Rechnung machen. Zwölf Kilometer musste er mit beschädigten Pneus fahren, was ihm den ganzen 3 Minuten-Voisprung kostete. Der Radwechsel raubte ihm weitere 50 Sekunden. Divo. dessen Fahrkunst von einem guten Stern begleitet war, holte dadurch auf. Ganz hervorragend hielt Conelli (Bugatti) die Strasse, welcher sich vor seinem Markengenossen Ghiron (Bugatti). dem letztjährh?en Klausen-Sieger, klassierte. Neben diesem Sieger-Trio verdient besonders die Leistung von Frau Juneck (Bugatti), welche während der ganzen zweiten Runde sogar die Spitze der wilden Meute hielt und in der dritten an zweiter Stelle lag, besonders hervorgehoben zu werden. Sie fuhr ein vorzügliches Rennen und liess, auf dem fünften Platze landend, trotz einer Pneu-Panne, namhafte Fahrer, selbst alte Habitues der Targa, hinter sich. Minoia (Bugatti), Brilli Peri und Chiron erlitten alle drei den gleichen Unfall. Durch den an gewissen Stellen der Strecke liegenden Sand gehindert, schleuderte Minoia infolge einer blockierten Bremse, in einer Kiuve. Chiron landete aus demselben Grunde gegen eine kleine Mauer. Ebenso Brilli Peri, der das Rennen verheiss'ungsvoll begonnen hatte. Nuvolari (Bugatti') und Materasi (Bugatti) wurden infolge Motordefektes aus dem Rennen geworfen. Unsere Landsleute Heusser und Lepori, beide auf Bugatti über 2000 ccm, welche sich mit ausserordentlioher Zähigkeit" langsam, aber stetig nach vorne gearbeitet hatten, erlagen nach der vierten Runde den Tücken der Piste. Die Gräfin Einsiedel (BUK, eatti), eine weitere Bekannte vom Klausen, behaiip- ^ete sich tapfer bis am Ende des -Rennens und hoft sich'Tm Klassement "den zöhnten Platz." Gart sucHte Seine" durch''wiederholten" Reifenwec rpatr lorene Zeit durch ein .ungestümes Tempo einzuholen, was ihm aber, obwohl er in den letzten Runden der schnellste Mann des Feldes waT, nicht mehr gelang. Während dem ganzen Rennen wurde ein einziger Rekord gebrochen, und zwar derjenige der 1500 ccm, den Conelli hielt, welcher durch Campari um 16 Minuten 33 Sekunden unterboten wurde. Der Rekord Borzacchinis in der 1100 ccm-KIasse blieb intakt, ebenso der absolute Rekord von Constantini, den Divo bi« auf 11% Sekunden touchierte. Auch der absolute Rundenrekord Materassis blieb unverletzt. Chiron, der die schnellste Runde fuhr, benötigte 40% Sekunden mehr. Trotz dem verdienten und prächtigen Sieg der Bugattis ist das von Carapari auf Alfa Romeo in der 1% Liter-Klasse er-, zielte Resultat sportlich am höchsten zu werten. Das Gros der Speziaipreise fiel allerdings Bugatti zu, wenn auch die italienischen Firmen nicht zu kurz gekommen sind. Organisatorisch klappte die Veranstaltung einwandfrei. (Eine genaue Liste der Resultate erschien in Nx. 40.) V. , ,' Die Wagen der Sieger. Die Zeit Camparis differiert im Vergleich zur Zeit von Divo nur um minime 97 Sekunden. Cain*- paris Wagen war mit eine? provisorischen Karos-" serie und einem elektrischen Anlasser versehun. Das Chassis ist — so unglaublich es, an den .LeÜstungen gemessen, erscheint — rein serienmäsäi£ hergestellt und mit einem Motor Typ «Sport mir Kompressor» ausgerüstet. • '•', Divo gab seinem Bugatti einen besondern Brennstoff, während Campari Benzin benützte. Campari brachte mit seinem 88pferdigen Motor bei 4800 Touren in der Minute eine Maximalgeschwindigkeit von 160 km heraus. Der Bugatti-Wagen ist für eine Leistung von zirka 100—110 PS. befähigt und besitzt ein ungewöhnlich gut ausgeglichenes Chas- same Brief, den der junge Farrington bei seiner Ankunft in Michigan- vorfand. Einsam, seelisch gepeinigt, von einer Horde gefühlsloser Menschen umgeben, ergab sich der Alte, dem einzigen, was ihm erlaubt wurde und Vergessen brachte: dem Trunke... So fanden ihn seine Retter. Gegen Mittag sichteten Mabel und Earl drei herauffahrende Kreuzer. Die Schiffe hielten auf sie zu. Die Besatzungen standen in weissen Reihen auf Deck. Als sie auf Schussweite herangekommen waren, stieg an drei Masten das Sternenbanner in die Höhe. Ein Rufen und Winken: «Sie leben!» «Massa — Mmassaaaa...!» heulte der alte Jim und warf sich, dem kleinen Motorboot entgegen, kopfüber in die Flut. Auf der Kommandobrücke des zweiten Kreuzers waren die schärfsten Gläser eingestellt. «Say», meinte, Mac. Fisher bedächtig, «say : AUTOMOBIL-REVUE l sis; Das Chassis des Alfa-Romeo-Wagens von Campari ist 2,95 m lang und daher für Rennzwocke entschieden zu gross dimensioniert. Es ist daher auch verständlich, dass die Bereifung, dieses Wagens ganz besonderen Anforderungen unterworfen war Ḋer « Negher » von Campari, der schon an der Mille Miglia glänzend debütiert, hat, bestätigte nichtsdestoweniger an der Targa Florio seine erstklassigen Qualitäten. Das Serienchassis von Alfa- Romeo zeichnete sich durch eine hohe Bremsfähigkeit und durch eine vorzügliche Strassenhaltung aus Ḋer Zweiliter-Bugatti-Wagen von Chiron, der von Kennern als schnellster Wagen taxiert worden war, hatte kein Glück. — Als erstaunlichstes Charakteristikum dieses grössten internationalen Rennens ist die Tatsache zu nennen, dass der siegreiche Bugatti-Wagen als Vierzylinder den Sieg der Targa Florio 1928 über die weit elastischeren Sechs- und Achtzylinder erringen konnte. lt. Signale für Strassen und Niveauübergänge. Vortrag und Diskussion im A.C.S., Sektion Bern. Der Chefexperte des Kantons Bern, Herr Ingenieur Wiesmann, hielt vergangenen Montag im Schosse der Sektion Bern einen instruktiven Vorjrag über « Strassensignale», den wir bereits in Nr. 40 veröffentlicht haben. Das Problecn der Strassensignalisierung liegt gegenwärtig noch im argen. Es bestehen aber eine Anzahl Vorschläge, die in der Schweiz immer mehr Anklang finden, aber bisweilen auch Verwirrung unter Laien verursachen. Während man hier die weitere Entwicklung abwarten mu&s, konnte Herr Hunziker, Direktor der Eisenbahnabteilung des Schweiz. Eisenbahndepartements, in der Diskussion interessante Aufschlüsse über den Stand der Signalisierung der Niveauübergänge bei den Bahnen erteilen. Die Eisenbahnabteilung hat einen Entwurf zu einer « Verordnung über die Sicherung von Niveauübergängen » in Vorbereitung. Dieser Entwurf wird Ende Mai allen Kantonen, Bahnen, Verbänden der Stiassenbenützer wie auch der Presse zugestellt. Unter den Signalen für Niveauübergängo (siehe Bericht über die Versuche in Münchenhuchsee A. R. 93 vom 22. Nov. 1927) wurde ein Dreiecksignal mit schwarzem Rand und drei roten Blinklichtern als Einheitstypus erwählt. Dieses Signal (von Signum in Zürich) besitzt keine beweglichen Teile und ist daher auch nicht Störungen ausgesetzt. In den Rand sind, zur grösseren Sicherheit, wenn auch das Blinklicht versagen würde, grüne Kataphoten eingelassen. Diese Signale gelangen für bewachte Uebergänge zur Anwendung. Das vom Internationalen Eisenbahnverband vorgeschlagene liegende Kreuz, das auch mit grünen Kataphoten versehen wird, bleibt für unbewachte Uebergänge sekundärer Bedeutung reserviert. Für den Automobilisten bedeutet das Blinklichtsignal in Dreieckform: Bahnübergang bewacht. Die Bahnverwaltung sorgt für die Ankündigung der Züge. Das liegende Kreuz hingegen mahnt den Automobilisten: Bahnübergang unbewacht. Sorge selber für deine Sicherheit. • Damit geht die Sicherung der Niveauübergänge wieder einen erfreulichen Schritt weiter. Herr ' Wiesmann stellte den Antrag, der Vorstand der "Sektion- möchte 'sich gemeinsam" mit "dem- Zentral- %omitee mit den kompetenten eidgenössischen Behörden zur Förderung einer einheitlichen Regelung der Strassensignalisierung in Verbindung setzen. Ferner soll der Vorstand mit den kantonalen Behörden Fühlung nehmen, um für den Kanton Bern eine zweckmässige Signalisierung der Strassen für die allernächste Zeit vorzubereiten, solange keine einheitliche internationale Lösung vorliegt. La. Die Generalversammlung des A. C. S., welche vorerst für den 7. und 8. Juli in Sion vorgesehen war, ist um 8 Tage vorgeschoben worden und findet nun Samstag, den 30. Juni und Sonntag, den 1. Juli in Sion statt. Die Durchführung des Zugerbergrennens für den 8. Juli ist also gesichert. Es. kann heute schon mit Bestimmtheit damit, gerechnet werden, dass sich die Sittener-Tagung mit der Bezeichnung eines 'Nachfolgers für den demissionierenden Zentralpräsidenten, Herrn A. Dufour, nicht befassen wird. Es, sind bereits verschiedenerseits Bemühungen unternommen worden, Herrn Dufour dafür zu gewinnen, dass er seinen verantwortungsvollen Posten mindestens bis im Dezember dieses Jahres weiter bekleide. — und wenn es auch Tex Higgens Frau ist... great!» Hill Cliff reinigte stumm seine Gläser und setzte sie von neuem an... Der «Observer» fand reissenden Absatz. Die Geschäftsleute schlössen ihre Läden, um sich um die noch feuchten Extrablätter zu balgen. Am Ende des zwölfseitigen Sonderberichtes aber stand: « . •. und darf es heute schon als offenes «.Geheimnis ausgesprochen werden, dass « die durch eine Kette seltsamster Um- « stände Zusammengeführten, sich meh- « rerenmals gegenseitig — die eigene « Gefahr verachtend — das Leben Ret- « tenden, dien ihnen vom Schicksal vorge- « zeichneten Weg zu Ende schreiten und « vor den Altar hintreten werden. Wir « glauben auf Grund unseres zuverlässi- « gen und diskreten Informationsdienstes « zu wissen, dass die Trauung am 24. « dieses Monats 14 Uhr, in der West-City- 1928 — N°tt A.C.S. SEKTION LIECHTENSTEIN. Am 28; April 1928 fand die 3, Ordentliche Generalversammlung der Sektion in Vaduz statt, welche von dem Vizepräsidenten der Sektion, Hrn. 3. Wanger, geleitet wurde. Die Versammlung genehmigte einstimmig den Jahresbericht des Vorstandes, sowie die Jahresrechnung für 1927 und das vom Vorstande aufgestellte Budget für 1928. Es wurde des weiteren ein Projekt des Vorstandes diskutiert, welches dahinzielt, der Sektion ein eigens Club-Lesezimmer zu schaffen. Die weiteren Schritte in dieser Angelegenheit wurden von der Versammlung dem. Sektionsvorstand anheimgegeben. Ak. SEKTION HAUENSTEIN A.C.S. Unsere Sek« tion hielt am ersten Mai-Sonntag ihre Frühlingsfahrt ab, als deren Ziel der Vorstand das "bekannte Schlegweghad erwählt hatte. Trotz der auch um die morgentliche Abfahrtszeit noch andauernden Unsicherheit der Witterung fanden sich um die Mittagsstunde zwei Dutzend Wagea mit über 00 Personen (Mitglieder, Angehörige und Freunde) im idyllisch gelegenen Bad ein, das sie in ausgiebiger Fahrt auf einer der vier Routen erreicht hatten, we.che ihnen vom Vorstande zur freien Auswahl vorgelegt worden waren (Sumlswald-Eggiwil, Wal« kringen-Oberdiessbach, Bern-Oberdiessbach, Willisau-Entlebuch-Schallenberg). Schade nur, dass der erhoffte Sonnenglanz diesen Fahrten durch die frühlingsfrischen Fluren und sonntäglich geputzten Dörfer versagt blieb und all die Hügel und Berge, die sonst zu sehen gewesein wären, in Nebel und Wolken gehüllt waren! Der guten Stimmung tat dieser leider entgangene Naturgenuss immerhin keinen Eintrag, so das« der Sektionspräsident, Herr Ernst Marti, beim währschaften Berner Mittagessen (-einen heimatlichen Grass an der Schwelle des Oberlandes einer wirklich frohgelaunten SektionsfamiHe entbieten und ihr den Dank des Vorstandes für die sehr Marko Beteiligung an dieser ersten 1928er Clubfahrt freudig erstatten konnte. Während draussen Nebel und Wolken sich immer mehr «herabliessen» und schüesslich «die Sonne in wahren Strömen herniederschien», gab man sich drinnen im geheizten Saale bei urchigeT Ländlermusik dem Tanzvergnugen und dem Anhören einiger fröhlicher Darbietungen hin, die Herr Alfred von Feibert unter dem dankbaren Beifall aller in vortrefflicher Weise spendete. Gegen Abend wurde aufgehrochen, nm wieder-' um auf verschiedenen Wegen aus dem hügelreichen und jetzt leider auch regenschweren Emmental hinaus ins flache M.ttelland zu kommen. Als eben die Abendsonne das graue Gewölk durchbrach und dem. scheidenden Tag wenigstens für einen Moment doch noch ein wenig aussein Glanz verlieh, wurde in der bekannten Kalienherberge an der grossen Strasse östlich Langenthai Rast gehalten und damit offiziell die Cluifahrt abgeschlossen. War ihr auch nicht das erwünschte strahlende Wetter beschieden und damit der richtige Genuss der schönen Frühlingsnatur leider grösstenteils versagt, so wird man sich, doch dieses sonst wohlgelungenen Tages in erosser Clubfamilie gerne erinnern. Dr. H, M. A.C.S. SEKTION MONTAGNES NEUCHATE« LOISES. Die Sektion feierte ihr zwanzigjähriges Jubiläum durch ein intimes Bankett, an dem nicht nur bedeutende Vertreter des A. C. S., Bondern auch die Vertreter der Behörden von La Chaux-de-Fonds und Le Locle sich beteiligten. Der Abend war speziell der Diskussion von Verkehrsfragen gewidmet, l Der Sekretär schrieb in wenigen Tagen eine Geschichte der Sektion, die er am. Abend verlas. In der Diskusison der Verkehrsprobleme wurde eine systematische und allgemeine Erziehung für den Verkehr gefordert. Besondere Bedeutung bat das Projekt der Sektion, eine Verkehrswoche mit Schulstunden über den Verkehr, Vorträgen, Filmen sowie praktischen Demonstrationen durchzuführen. A.C.S. SEKTION THURGAU. Bluestfahrt mit der Sektion Zürich. Die Bluestfahrt. um es vorwog zu sagen, darf wohl als tadellos gelungen bezeichnet werden und der Verlauf derselben war ein; prächiger. Diese Fahrt erhielt erhöhte Bedeutung, weil unsere Nachbarsektion Zürich uns mit ihrem Besuche beehrte. Von Zürich aus lagen 120 Anmeldungen vor, gewisa eine stattliche Zahl. Der Präsident der Sportkomission, Herr Inspektor Wild servierte den Teilnehmern eine vorzüglich angelegte Routen-Beschreibung, die von der Sektion Zürich dann in einem detaillierten Itindraire zugestellt wurde. Die beiden Vorstände in Verbindung mit den Wetterpropheten wurden die letzten Tage auf eine harte Probe gestellt, denn der andauernde Regen liess die Fahrt beinahe zu Wasser werden. Obwohl der Sonntagmorgen noch neblig und trübe war, wagte man die Abfahrt und fürwahr, man hatte es nicht zu bereuen. Auf der Terrasse des Gasthauses Mammertsberg wurden die Zürcher Gäste empfangen und begrüsst. Ein Aperitif brachte Wärme in die etwas kalten Glieder. Von da Rings in einer endlosen Kolonne nach dem wunderbar gelegenen Bad Hörn, wo ein vorzügliches Mittagessen serviert wurde. Schon bei der Talfahrt erhellten sich die Wolken und die lachende Sonne vermochte sofort eine familiäre Stimmung hervorzurufen. Der Präsident, Herr Dr. med. J. Rietmann, begrüsste die Anwesenden, namentlich die Zürcher Gäste in kurzen Worten auf das Herzlichste. Im Namen der Sektion Zürich brachte Herr Dr. Badertscher die Grüsse aus Zürich und dankte für das treffliche « Church stattfindet. Referent: J. J. Piver « (siehe obiges Bild, Spezialaufnahme « des «Observers»).» Als Earl und Mabel Mc Lumrn Lummys Blatt gelesen, blieb ihnen der Hummer in der Kehle stecken. «Nun?», fragte John Whiteman am Ende des festlich gedeckten TischeSi verwundert über die plötzliche Stille. Earl blickte nervös auf seine gestärkte Hemdbrust. «Unerhört Aus den Wolken gegriffenes Zeug!» «Und noch Fettdruck!» wagte Mabel einzuwerfen. Der alte Whiteman und der alte Farrington steckten über dem «Observer» die Köpfe zusammen. «Aber Kinder...» meinte John Whiteman, «Nun ja...!» der Professor Farrington. « • Acht Tage später soll der tObserver» doch' noch recht behalten haben. — Ende. —

Arrangement. Die Fahrt von Hörn nach Arenenberg und Mannenbacb bot eine Fülle des Entzückenden. Most-Indien prangte im schönsten Blütenkleid«. Im Hotel Schiff in Mannenbach bei einer tadellosen Musik nehst einigen gesanglichen Einlagen blieb die A. C. S.-Gemeindo in ungezwungener und fröhlicher Weise noch einige Stunden beieinander, bis dann die Gäste aus Zürich den Heimweg antrat ten. Wir danken nochmals der Sektion Zürich für den Besuch, und aus der grossen Teilnahme ersehen wir das schöne, kameradschaftliche Verhältnis zwischen den beiden Sektionen. Dies .stärkt für die Zukunft den Willen zu weiterer, gedeihlicher Zusammenarbeit. S. K. A. C.S.. SEKTION SCHAFFHAUSEN. Ord. Generalversammlung 70m 5. Mai. abends 6 Uhr, im Kasino Scbaffhausen Versitz: Präsident Stähelia. — Anwesend: 42 Mitglieder Der Präsident begrüsst die erschienenen Mitglieder und gibt bekannt, dass wegen der Verzögerung im Erscheinen der neuen Zentralstatuten die Revision 'der Sektionsstatuten auf eine spätere Generalversammlung verschoben werden muss. 1. Das Protokoll der letzten Generalversammlung. das auszugsweise in der «Automobil-Revue» publiziert worden war. wird genehmigt. 2. Jahresbericht: Derselbe gibt ausführlich Aufschluss über die Entwicklung dos motorisierten Verkehrs, insbesondere in bezug auf die Schweiz, und streift die wichtigsten Fragen des verflossenen Jahxes. Der Mitgliederbestand beläuft sich Ende 1927 auf 171 Mitglieder, hat somit einen Zuwachs von 19 Mitgliedern erfahren. Der Vorstand hielt im vergangenen Jahre 14 Sitzungen ab. An Triptyks und Gmizpassierscheinheften wurden abgegeben 248 mit 775 800 Fr. sichergestellten Zollbeträgen und 930 Fr. an das Zentralsekretariat abgelieferten Versicherungsprämien. Veranstaltungen: Automobilfilm der «Automobil- Revue»; Gemeinsamer Vortrag mit der Offiziersjesellscbaft des Kantons Schaffhausen von Major a. D. Muff über das Thema: Die Entwicklung des KTaftwagendienstes im deutschen Heer während des Weltkrieges; Vortrag von Herrn Wunderli-Volkart anläßlich der Generalversammlung über das Automobil- nnd Fahrradgesetz; Dolomitenfahrt (7 Tage, 28 Teilnehmer); Schwarzwaldfahrt (1 Tag, 70 Teilnehmer); Gänse-Essen mit Vortrag von Horrn H. Wächter über die Dolomitenfahrt (100 Teilnehmer). Die Rechtsauskunftstelle ledstet den Mitgliedern •wertvolle Dienste und wurde befriedigend benutzt. Ausserdem richtete der Vorstand verschiedene Eingaben an die Behörden zur Schaffung besserer Zustände in bezug auf den Strassenverkehr. Ein Begehren, die Verpflichtung zur Führung des internationalen Fahrausweises im Zollausschlussgebiet falten zu lassen, wurde leider von den zuständigen badischen Behörden abgewiesen. Der Jahresbericht des Präsidenten wurde mit Beifall genehmigt. 8. Die Jahresrechnung gab zu keinen weitern Bemerkungen Anlas«?. AI« Reohnungsrevisoren werden wieder bestätigt die Herren: Dir. 0. Frey und E. Ziegler-Studer, beide in St-haffhausen, und als Ersatzmänenr: Ch. Böser. Schaffhaiusen, und H. Kiefer-Henke, Stein *. Rhein 4. Wahl der Delegierten zu Versammlungen des A. C. S. Nach den neuen Zentralstatuten hat unsere Sektion Anrecht auf drei Delegierte. Es wurden gewählt die bisherigen: Stähelin, Präsident, Dir. Raoss, Vizepräsident, und neu P Brugger, Kassier; als Ersatzleute die bisherigen Dr. A. Meier lind neu H .Brühlmann und H. Wächter. Zum Delegierten in die Nationale Sportkommission wird Herr H. Vogel, Ingenieur, ernannt. Im weitern wird einstimmig beschlossen, der bisherigen Sportkommission den Namen Sport- und Vergnügungskammission zu geben und dem Präsidenten derselben, Hrn. Vogel, 4—6 Mitglieder beizuordnen. Diese neue Kommission hat den Auftrag, dem Vorstande Anträge für Tourenfahrten, gesellige und sportliche Anlässe zu unterbreiten und nach deren Genehmigung zu organisieren. In der Verkehrskommission des A. C. S. wird Dr. A. Meier unsere Sektion vertreten. In der allgemeinen Umfrage beantragt Herr Meier-Lar z, dje Frage der Besteuerung ausländischer Automobilisten in der Schweiz mit aller Ener- Cie aufzugreifen und zum Abschluss zu bringen. Herr Meyer, Architekt, stellt das Begehren, Mittel und Wege zu suchen, die internationalen Fahrausweise abzuschaffen. Von anderer Seite wird eine Verlängerung derselben verlangt. Herr Schelling-Scherrer spricht über die Verkehrsverhältnisse auf der Zürcherseite der Rheinbrücke Schaffha.usen-Feuerthalen und verlangt, dass die Sektion Schaffhausen zusammen mit ihren Nachbarsektionen be : den Behörden des Kantons Zürich energisch vorstellig werde. Herr Budolf Schelling warnt die Mitglieder vor den Machenschaften gewisser Leute in der Stadt Zürich, die durch Einwerfen von Zucker in die Benzineinfüllstutzen stationierter Automobile schwere Beschädigungen an den Zuleitungen und Filtern hervorrufen. Der Vorsitzende gibt bekannt, dass in Jestetten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und beim Uebersohreiten vom 24 km-Tempo Bussen ausgesprochen werden. Ferner hringt er die Sonntagsfahri>estimmungen des Kantons Thurgau zur Kenntnis, wobei aus der Mitte der Versammlung nach dem Boykott dieses Kantons gerufen wird. Die Frage soll dem Zentralvorstand unterbreitet werden. Nach der Generalversammlung vereinigte ein einfaches Nachtessen die Teilnehmer an der Generalversammlung. Im Anschhiss daran fand um 8K Uhr ein Lichtbildervortrag, verbunden mit praktischen Demonetrationen, statt mit Herrn Ing. Guanter von der Firma OsTam A.-G. in Zürich als Referent über das Thema: «Das Abblendproblem bei der Automobilbeleuchtung ». Die klaren Ausführungen des Referenten wiesen auf die Wichtigkeit der Beleuchtung für die Verkehrssicherheit und gaben, unterstützt durch Vorführung von Lichtbildern, Photographien und Instruktionsapparaten, ein treffliches Bild über die Möglichkeiten geeigneter AutomobilbeJeuchtuiig und -abblendung nach dem Stande der heutigen Technik Der Referent kam zum Schlus-se. dass die Zweifadenlampe nach europäischer Fabrikation die beste Ausbildungsform der Automobil- Beleiuchtungsapparate bilde und den amerikanischen Produkter weit überlegen sei. Wenn die vorhandenen Beieuchtungs- und Abblendmittel von den Automobilisten richtig und sorgsam angewendet werden, aä alle Gemrähx für Verkehrssicherheit vorhanden. AlTOVinmi Die S. B. B. führen seit einiger Zeit Prämierungen nützlicher Vorschläge aus Kreisen des Personals durch. So lesen wir in der Aprilnummer des S. B. B.-Nachrichtenblattes: «Ziemlich viele Eingäben beschäftigen sich mit der Förderung des Reisendenverkehrs und der Bekämpfung der Automobilkonkurrenz. Zur Orientierung des Personals teilen wir mit, dass diesen Fragen bei den zuständigen Fachabteilungen alle Aufmerksamkeit geschenkt wird.-» RFVUE Haben es schon 4&wfs*hkw^wm 3 Die S. B. B. konnte auf Ostern wiederum 72 ihrer findigsten Köpfe belorbeeren. Zur Verteilung gelangten Anerkennungsurkunden und Geldprämien im Betrage von 20 bis 30 Franken. Ein Autler meinte dazu treffend: « Erwägt man die GrÖsse des Problems, muss einem der kleine Prämienbetrag geradezu lächerlich erscheinen. Wie wäre es mit einem Fähigkeitsorden ? Gegen eine derartige Auszeichnung hätten selbst die Ordensgegner keiften Grund einzuschreiten...-» Oft glänzendste Kombination alles Omen und Schönen der ÄuwmobUbaukunst PACKARD L'ARISTOCRATE AMERICAINE offene und geschlossene 6-Cylinder- Automobile schon für Fr. 19.750.- mit Rabatt bei direktem Netto.Kassa-Kauf ohne Tauschgeschäft WERNER RISCH, ZÜRICH PACKARD-SPEZIALGESCHÄFT A S K T H E M A N W H O O W N S O N E AN DIE HERREN AUTOMOBILISTEN UND MOTORRADFAHRER DER SCHWEIZ. Das Glarnervolk hat an der Landsgemeinde vom letzten Sonntag mit grosser Mehrheit dem Antrage von Regierung und Landrat zugestimmt und das Sonntagsfahrverbot abgeschafft. Damit ist dia letzte kantonale Sonntagsbarriere gefallen und dem Motorfahrzeug ein herrliches Sonntagsausflugsziel frei geworden, Um das Ziel der Oeffnung zu erreichen, mussten dem Volke Zusicherungen in bezug auf die Fahrgeschwindigkeiten am Sonntag gegeben werden. Das Ortstempo wurde auf 18 km, das Ausserortstempo auf 80 km festgesetzt. Die Polizeiorgane werden für Innehaltung dieser dem Volke gegebenen Zusicherungen strengstens sorgen. Wir richten deshalb an alle Automobilisten und Motorradfahrer die höfliche Bitte, diese vorgeschriebenen Sonntagstempi strengstens innezuhalten, um sich selbst jede Büsserei und uns jede Unannehmlichkeit zu ersparen. Jeder Fahrer, der die Vorschriften innehält, wird im Kanton Glarus herzlich willkommen sein. Sektion Glarus des Automobilclub der Schweiz. Sektion Glarus des Touringclub der Schweiz. AUTOSEKTION GLARUS DES T.C.S. Zum zweitenmal rüstet sich der Club für den Frühlinifsausflug ins schöne Zugerländli, nachdem Petrus uns für den erstgewählten Termin nicht gut gesinnt war. Wären wir im Vorstande im Besitze eines Appenzellerkalenders, hätten wir mit der Auswahl der Touren gewiss mehr Glück. Obwohl der kommende Sonntag, der Tag unserer Zugerfahrt, mit «Servaz» im Zentrum der Eisheiligen steht, hoffen wir auf gutes Gelingen. Die seinerzeit zur Teilnahme angemeldeten Mitglieder werden per Zirkular nochmals aufgefordert zur zweiten Anmeldung, diejenigen jedoch, die sieb nicht anmeldeten, mögen dies bis Freitag den 11. Mai an das Office in Glarus noch nachholen. Betreffend Abhaltung oder nicht gibt ab 7 Uhr morgens daa Telephonbureau Glarus Auskunft. Auf Wiedersehen zur Nachlandsgemeinde beim Zuger Chriasiwasser. A. Scb, AUTOSEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C. S. Die letztea Sonntag, den 6. Mai bei schönem Wetter arrangierte Bhiestfahrt der Sektion war von 25 Wagen mit ca. 100 Teilnehmern, vornehmlich aus der Stadt St. Gallen und Wil, besucht Nach Besammliung der Wagen auf dem Schwanenplatz in Wil, Auslosung der Kolonnen-Nummern und nach einem Demonstrauons-Corso durch das Städtchen Wil, fuhr die Kolonne durch prächtige Bluestlandicbaften wie Märstetten, Höhausen und Steckborn nach Kreuzungen ins Hotel «Löwen», wo man leider nur allzu rasch eintraf, denn das Blühen wollte nicht endfsn. und noch lange hätte man das Paradies durchfahren mögen. Herr Präsident Knecht (Wil) begrüsste die Teilnehmer mit humorvollen Worten Das Hausorchester spielte zum Tanze auf, und zwischenhinein unterhielt Herr Lumpert aus Wil die Gesellschaft mit seinen Couplets. Während Vereinzelte den Rückweg über Romanshorn einschlugen, reiste das Gros der Wagen, allerdings in aufgelöster Zugsordnung, nach Wil zurück, wo bei dem liebenswürdigen Mitglied Ernst Peterli zur «Sonne» ein recht aufgeräumtes und gemütliches Leben mii Tanz. Couplets und Witz einsetzte^ und die Teilnehmer bis zur vorgerückten Stünde in'animierter Stimmung unterhielt. Dem Sektionspräsi-i dehten, Hrn. Knecht, sowie dem Vergnügungspräsi-< denten, Hrn. Fierz, möchten wir für die Durchführung der Veranstaltung bestens danken. Auf Wiedersehen bei der Pfingstfahrt nach den bayerischen Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangnau. —körr. AUTOSEKTION AARGAU DES T.C.S. Wie wir nochmals besonders in Erinnerung rufen möchten, findet nächsten Sonntag den 13. Mal die Bluestfahrt ins aargauische Seetal statt. Treffpunkt: Restaurant Merz in Beinwil a See (direkt am See gelegen). Nächmittags 2 Uhr Ho*k mit Zobig und nachher je nach Stimmung und Witterung geschlossene Weiterfahrt via Mosan, Aesch, Fahrwangen nach Villmergen ins «Rössli» Die Fahrt findet bei jeder Witterung statt, und wir laden hiermit zu recht zahlreicher Beteiligung höflich ein. Es sei des weitern noch mitgeteilt, dass folgende Herren dem Vorstande der Sektion angehören: G. Schubiger, Kaufmann, in Buchs b. Aarau; EJ Meng-Erb, Kaufmann, in Aarau, beide Beisitzer, j.- (V . AUTO-SEKTION BERN DES T. C. S. Pfingstfahrt: Die diesjährige Pfingstfahrt geht in unsere Ostmark, mit Ziel Walzenhausen im Appenzellerländchen. Route: Zürich, rechtes Seeufer, Rappejswil. Lichtensteig, Wattwil, durchs Toggenbur«; ins Rheintal, Altstätten. Trogen, Walzenhausen, daselbst Nächtiguttg im Kurhaus mit eventl. Tanz und Unterhaltung für den Abend. Zweiter Tag: Rorschach, Romanshorn, Kreuzungen, Stein a. R., Schaffhausen, Ölten. Bern, nach später noch zu bezeichnender Route Abfahrt in Bern um 8 Uhr, Mit* tagisrast und Stärkung im «Schwanen» in Rapperswil. die Mittagsrast des zweiten Tages im bekannten Fischerdorfe Ermattingen am Bodensee. Das genaue Programm wird den Mitgliedern durch Zirkular in den nächsten Tagen mitgeteilt. Die Fahrt erfolgt nach Belieben der Teilnehmer in Kolonne oder auch als Einzelgänger, doch müssen gewisse Treffpunkte genau eingehalten werden. Da die Pfingstfahrt dieses Jahr in den Monat Mai fällt, wird von der in Aussicht genommenem Bluestfahrt ins Emmental Abstand genommen; um so mehr Beteiligung wird für die Pfingstfahrt erwartet. In der letzten Freitagsitzung sind wieder die Dreiecktafeln zur Sprache gelangt und es ist darauf aufmerksam gemacht worden, dass zwischen Wichtrach und Kiesen bei einem Bauerngehöfte wieder zwei solche falsch hingestellte Tafeln mit dem A C. S.-Zeichen errichtet worden sind. Im weiteren ist festzustellen, dass von den bisher beanstandeten Tafeln an der Muristrasse, an der Murtenstrasse und andern Orten noch keine entfernt worden ist. Der Vorstand bat deshalb beschlossen, an die zuständigen öffentlichen Organe zu gelangen, damit solche falsche Tafeln von Amtes wegen zum Verschwinden gebracht werden. korr. AUTOSEKTIONEN WALDSTAETTE, ZUERICH und BASEL DES T. C. S. Pro memoria: Nächsten Sonntag, den 13. Mai, findet die von der Sektion Waldstätte organisierte Rundfahrt auf dem Vierwaldstättersee statt. Start des Extradampfers: 2 Uhr am Bahnhofplatz Luzern. Hinfahrt von Zürich und Basel nach Belieben. Bei zweifelhaftem Wetter erteilen Sonntag morgens 8 Uhr die Telephonzentralen Luzern, Basel und Zürich Auskunft. v.