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E_1933_Zeitung_Nr.087

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 87 Schweizerische Rundschau Zur kommenden schweizerischen Fremdenverkehrsstatistik. Nachdem sich das Parlament mit der im Dezember 1932 ergangenen Botschaft des Bundesrates über die Einführung einer eidg. Fremdenverkehrsstatistik auseinandergesetzt und der Vorlage zugestimmt hat, genehmigte der Bundesrat nunmehr die Vollziehungsverordnung zu einem entsprechenden Bundesbeschluss. Darnach kann das eidg. statistische Amt, welches mit der Durchführung betraut ist, die notwendigen Erhebungen kantonalen Aemtern oder geeigneten Organisationen des Fremdenverkehrs übertragen. Die Statistik erfasst die Zahl der angenommenen Gäste, der Logiernächte und der besetzten Betten. Die Erhebungen beschränken sich, entgegen einer anders lautenden Pressenotiz, auf Hotels, Gasthöfe, Fremdenpensionen und Kuranstalten. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Erhebungen auf weitere Anstalten, wie Heime, Herbergen, Nachtasyle auszudehnen. Die Leiter der Beherbergungsstätten sind verpflichtet, die verlangten Angaben zusammenzustellen, monatlich abzuschliessen und der zuständigen Erhebungsstelle bis zum 5. Tag des folgenden Monats einzusenden. Statistisch wird dabei sehr richtig der Wohnort und nicht die Nationalität des Gastes erfasst. Wie wir vom eidg. statistischen Amt erfahren, bestand leider vorläufig keine Möglichkeit, die in unserem Blatt gemachte Anregung zu verwirklichen, nämlich gleichzeitig festzustellen, ob der Gast im Auto oder in einem andern Verkehrsmittel angekommen ist. Die verschiedenen Ueberlegungen, welche schon die, die Grundlagen der Statistik vorbereitende Expertenkonferenz veranlassten, der Anregung keine Folge zu geben, sollen später noch von einem Fachmann an dieser Stelle auseinandergesetzt werden. Es ist zweifellos bedauerlich, dass die Erhebungen nicht gleichzeitig das verwendete Verkehrsmittel erfassen können, da auf diese Weise ein für die künftige Gestaltung der Verkehrswerbung ausserordentlich wertvolles Material erhältlich gemacht worden wäre. Immerhin werden die Erhebungen, wie sie gemäss der bundesrätlichen Vollziehungsverordnung ab 1. November erfolgen, viel Wissenswertes zutage fördern und ist zu hoffen, dass die Statistik gelegentlich doch einmal in oben erwähntem Sinne ausgestaltet werden kann. ß Stfiuasson Die schlechteste Strasse der Schweiz. Unter diesem Titel bringt die «Automobil- Revue » in Nr. 82 einen Artikel, der den Tatsachen nicht gerecht wird. Auch die N.Z.Z. brachte einen Artikel ähnlichen Inhaltes, wonach die Schuld an der Nichtausführunz der Korrektion dieser Strasse den Gemeinden Oetwil und Geroldswil zugeschoben wird. Wir sehen uns deshalb gezwungen, auch in der Oeffentlichkeit unsere Berichtigungen anzubringen. Mit dem ersten Teil der Einsendungen gehen wir völlig einig. Es wird wohl schwer halten, in der ganzen Eidgenossenschaft eine Staatsstrasse I. Kl. zu finden, die nur annähernd dem Strassenstück Weiningen-Geroldswil-Oetwil-Kantonsgrenze verglichen werden kann. Wenn die Auto auf der gutausgebauten Aargauerstrecke daherkommen, werden sie auch ohne Grenzstein begreift, dass die fast immer geschlossene Bahnschranke in Baden und die neue Hochbrücke in Baden die Fahrer direkt auf die rechtsufrig© Limmatstrasse weisen. Diejenigen, die das prächtige rechtsufrige Einfallstor in unsern Kanton kennen, ziehen es allerdings vor, in Baden geduldig auf das Oeffnen der Bahnschranke zu warten ! Mit aller Entschiedenheit aber müssen wir die Ausführungen des Einsenders zurückweisen, dass die Schuld am Unterbleiben der Korrektion die beiden Gemeinden Oetwil und Geroldswil treffe und diese nicht das nötige Verständnis dafür aufbringen. Das Projekt der Korrektion dieser Strecke ist heute 37 Jahre alt. Ein respektables Alter für ein Strassenkorrektionsprojekt, wenn man noch die Entwicklung des Strassenverkehrs in diesem Zeitabschnitt in Berücksichtigung zieht. Seit 1896 haben die Gemeinden noch zweimal über Projekte abstimmen müssen. Heute wird wieder ein solches ausgesteckt. ganz «eindringlich» belehrt, dass sie dasOb es diesmal ernst gemeint ist ? Fast Gebiet des Kantons Zürich erreicht haben. möchten wir es nach den gemachten Erfahrungen bezweifeln. Jedenfalls sind wir ge-ist dieser Zustand nicht, der nach dem trag zu leisten in der Lage waren. Gerecht Es ist oft erschreckend zu sehen, was für einen Tanz die Lenker der Kraftwagen ausführen, wenn sie unsere zürcherische Staats- Grund angeführt wird, wenn die Pflöcke ben. Sicher ist auch, dass nicht der Ortsspannt zu vernehmen, was diesmal für ein Spruche geht : Wer da hat, dem wird gegestrasse unter den Rädern spüren. Einen Vorteil bietet der Zustand auch ! Unsere An- soll den Rat erteilt haben, die Pflöcke auch durchgehende Autoverkehr. Di© Autogebüh- wiederum entfernt werden. Ein loses Maul verkehr die Strasse ruiniert hat. sondern der wohner haben nicht so viel über « Autoraserei » zu klagen wie anderswo ! So unschul- es den kantonalen Instanzen wirklich ja gut mit Karbolineum zu tränken, dass sie ren nimmt aber der Staat zu handen. Wenn ernst dig aber, wie der Einsender das kantonale Tiefbauamt hinstellen möchte, ist dieses denn doch nicht. Ausgerechnet in dem Augenblick wo der Kanton Aargau seine Strecke prächtig ausbaute und richtige Seitengräben erstellte, ging das zürcherische Tiefbauamt daran, auf der zürcherischen Strecke die Seitengräben auszufüllen, so dass bei Regenwetter die Strasse in einen See verwandelt wurde. Der Einsender schreibt weiter, dass es sich bei der Korrektion nicht um den Ausbau zu einer Durchgangsstrasse handeln könne, da das Limmattal in der Ueberiandstrasse bereits eine solche besitze und sich zweifelsohne eine zweite Durchgangsstrasse nicht rechtfertigen Hesse. Wir sind anderer Ansicht. Für den Automobilisten, der von Zürich herkommt, ist jene Ansicht teilweise richtig. Es handelt sich aber nicht um eine zweite Durchgangsstrasse, sondern um eine Fortsetzung der Ueberlandstrasse. oder besser gesagt Einführung in jene. Das wird sofort klar, wenn man den Verkehr, der vom Aargau herkommt in Betracht zieht. Wem die Verhältnisse in Baden bekannt sind, der aushalten bis zum nächsten Projekt'. Dass die Ablehnung des zugemuteten Kostenbeitrages durch die Gemeinden Schuld an der Nichtausführung der Korrektion sei. erlauben wir uns nach den sjemachten Erfahrungen zu bezweifeln. Denn dass das kantonale Tiefbauamt geraubt hätte, die Gemeinden könnten einen Beitrag leisten der pro Haushaltung fast 3000 Fr. ausmacht, und zu dessen Autotourismus von Jahr zu Jahr Verzinsung und Amortisation die ohnehin schon hohen Steuern noch um 450 % erhöht werden müssten, ist doch sehr unwahrscheinlich. Zudem haben die Gemeinderäte nicht rundweg einen Beitrag abgelehnt, sondern sich bereit erklärt, einen Beitrag in der Höhe der Leistungsfähigkeit zu leisten. Auf dieses Angebot erfolgte seitens der kantonalen Instanzen keine Antwort noch wurden Verhandlungen geführt. Mit der «gesetzlichen •» Beitragspflicht der Gemeinden hat es doch einen Haken. Paragraph 8 des Strassengesetzes lautet kurz und deutlich : « Neubau und Korrektion Strassen I. Kl. ist Sache des Staates. » Wir begreifen ja, dass bei der Dringlichkeit der Strassenverbesserungen bedingt durch den enorm gewachsenen Verkehr und die Zunahme der Begehren seitens der Gemeinden, die Mittel des Kantons stark in Anspruch genommen wurden. Es hat sich die Praxis herangebildet, dass die Begehren derjenigen Gemeinden berücksichtigt wurden, die einen namhaften Bei- wäre mit der Korrektion, so würden sie sicher Mittel und Wege finden, dieselbe auszuführen. An andern Orten haben sie diese wenigstens gefunden. Es sind im Limmattal Strassen gebaut worden, die sicher viel weniger dringend waren, als unsere Strasse. ~7 ~" 1932 ~ 1933 Gemeinderat Oetwil a. II ° na ProY.K«rt t [rr«lpm| Triptyk [ Total | ^„"„ff,, Prov. Karte | Freipa»] Triptyk | Total IJff"^, .lannar . 2186 427 1574 4187 4187 3094 451 1389 4934 4934 Februar. 2289 453 1490 4232 8419 3023 421 -1374 4818 9752 März ... 3733 605 2381 6719 15138 4577 735 2155 7467 17219 April ... 4478 858 3140 8476 23614 Ö948 892 4387 15227 32446 Mai .... 8498 1069 5228 14795 38409 7155 1133 4586 12874 45320 Juni 7751 1016 616« 14936 53345 14341 1145 7584 23070 68390 Juli 14734 1201 11369 27304 80649 21301 1377 11740 34418 102808 August . 35915 1201 16644 53760 134409 38749 1499 18113 58361 161169 Sept 22145 855 10795 33795 168204 22963 1077 12312 36352 197521 Oktober 7966 707 4309 12982 181186 Nov. ... 4972 607 2010 7589 188775 Dez 3638 590 1609 5837 194613 i Total 118305 9589 66718 194612 — — BisE^dsSepl. 79584 6830 47991 134409 — 125151 8730 63640 197521 — CINTILLA WINKER PREI MIT SE KOMPL. S CHALTER Wie soll der Automobilist von Ihnen und Ihren Fabrikaten wissen, wenn er nie von Ihnen hört? 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N° 87 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 11 A. C. S. SEKTION BERN. Autofuchsjagd vom 28. Oktober 1933. Als letzte diesjährige sportliche Veranstaltung führt die Sektion Bern Samstagnachmittag, den 28. Oktober, eine Autofuchsjagd durch. Das Reglement bestimmt in seinen wesentlichen Punkten, dass der Fuchs unbehindert von der Verfolgermeute seine Fährte legt und im eigentlichen Fuchsbau die vereinzelt eintreffenden Automobilisten kontrolliert Die Verfolger starton einzeln nach der Uhr; bei starker Beteiligung wird die Sportkommission zwei Füchse vorausschicken und die nachsetzenden Automobilisten alternativ auf deren Fährte weisen. Eine Autofuchsjagd gehört zu den denkbar einfachsten Wettbewerben, sie ist aber zugleich eine der unterhaltendsten Aufgaben, besonders wenn terrainkundige Füchse die Fährte legen. Die Veranstaltung steht jedem Sektionsmitglied oder dessen Angehörigen offen. Ein Nenngeld wird nicht erhoben, trotzdem ist der Gabentisch in Anbetracht der leichten Konkurrenz aussergewöhnlich gut dotiert, indem den ersten vier Preisträgern zur Abwechslung einmal rohe Fuchspelze verabfolgt werden. An weiteren Preisen sind mittlere und kleinere Becher vorgesehen: ein Drittel der Startenden ist preisberechtigt. Die Preisverteilung findet anschliessend an die Konkurrenz in der Nähe des Fuchsbaus statt. Anmeldungen werden jetzt schon vom Sektionssekretariat entgegengenommen. Mit dem November setzen wiederum die regelmässigen Monatszusammenkünfte der Sektion Bern im Kasino ein. Das Wintervortrags-Programm ist vom Vorstand sorgfältig zusammengestellt worden und setzt sich aus touristischen, verkehrspolitischen und gesetzgeberischen Themen zusammen. Im ersten Wintervortrag spricht Montag, den 6. November 1933, Herr Dr. Tb. Gubler aus Basel über eine Autoreise nach den Balkanstaaton. Der Vortragende ist für die Berner kein Unbekannter. Ein reichhaltiges Bildermaterial vervollständigt die sehr interessanten Ausführungen über den derzeitigen Autotourismus in Jugoslawien und Albanien, einem Gebiet, das von ausländischen Automobilisten immer mehr besucht wird. Für den 18. November ist ausserdem der übliche Tanzabend im Burgerratssaal festgelegt, wofür die Vergnügungskommission heute schon das Engagement einer schmissigen Kapelle, man spricht von Negern, in den Händen hält. h. SEKTION SOLOTHURN. Sternfahrt. Diese immer sehr freundlich aufgenommene sportliche Veranstaltung des A. C. S. fand auch heuer wieder unter erfreulicher Anteilnahme seitens der A. C. S.- Mitglieder statt. Wiederum vom schönsten Wetter begünstigt, wurde zwischen 1 und 2 Uhr auf dem Schänzliplatz gestartet und auf verschiedenen Routen dem Ziel zugestrebt. « Sausergebiet» verxiet das Programm. Weshalb man nicht stark verwundert war, als tnan eich in Neuenburg als Endziel wieder traf, nachdem man in gemütlichem Tempo (die Durchschnittsgeschwindigkeit war auf 29 Stundenkilometer festgesetzt) auf verschiedenen Wegen die Schönheiten der Jurahöhen bewundern konnte. Manchem routinierten Fahrer ginga zu langsam und doch war es nicht Jeicht, dieses Tempo einzuhalten und wurde vielen zum Verhängnis. Nach Ankunft am Ziel traf sich die A. C. S.- Sportgemeinde in Auvernior, wo der Präsident der Sportkommission der Sektion Solothurn des A. C. 'S., Herr ~N'. Pein, die Teilnehmer HegrüssTe" Und auch schon die prompt ausgerechneten Resultate der Sternfahrt verkünden konnte. 1. Preis: Herr Dreyfus, 2 Strafpunkts. 2. Preis: Herr Ackermann, 4 Strafpunkte. 3. Preis: Herr Spinnler, 11 Strafpunkte. Herr Dir. 0 Fischlin hatte zusammen mit den Herren H. Fauser, N Fein und 0. Haefolin die Durchführung und Organisation übernommen und mustergültig durchgeführt, was hier besonders erwähnt sei. Mit dieser letzten sportlichen Veranstaltung hat die Sportkoinmission das diesjährige ßommp.rprogramm glänzend abgeschlossen und rückblickend darf sie mit grosser Befriedigung auf ihre rege Tätigkeit sehen. -e- SEKTJON ST. GALLEN-APPENZELL. — Der Herbst- und Sauserbummel nach Berneck nahm bei mildem Herbstwetter einen schönon Verlauf. Während von den Bergpässen Schneefall gemeldet wird und damit die Reisesaison ihrem Ende entgegengeht, lächelte hier die Herbstsonno über die freundlichen Rebhügel, wo noch vor wonigen Tagen die Bernecker Weinbauern die Früchte ihrer monatelangen Arbeit geerntet haben. Das Resultat dieser Ernte zu prüfen und gleichsam ein Erntefest zu feiern, hat sich eine grössere A. C. S.-Gemeinde im Gasthaus zum Ochsen eingefunden. Eine flotte Musikkapelle spielte eifrig zum Tanze auf. Dann aber brachten eine Reihe von Liedervorträgen von Frau Sprenger aus Ragaz eine stimmungsvolle, lyrische Note in die Unterhaltung. Wer Frau Sprenger nicht schon von ihren Radiovorträgen her kannte, erhielt Gelegenheit, ihre feinsinnige Interprotierung der von Hans Rölli verfassten und vertonten Lieder zu vernehmen. Die von Niggli geschriebene Klavierbegleitung spielte Frau Zwicky mit warmer Einfühlung. Man wird diese heiteren und ernsten Lieder von bester Schweizer Art nicht so leicht vergessen können. Sie klangen noch im Ohr, als die Fahrt in die herbstliche Nacht mit all ihrer Pracht hinausführte. E. B. TT. C. S, Autosektion Aargau Die Mitgl : e>der der Autosektion Aargau des T. C. S. werden auf Samstag, den 28. Oktober, nachmittags 3 Uhr, zur Besichtigung der neu erbauten Butterzentrale in Suhr eingeladen. Besammlung um 3 Uhr von dem Gasthof z. Bären in Suhr. Hernach Besuch der Butterzentrale unter fachmännischer Führung. Nachher trifft man sich zu freiem und gemütlichen Zusammensein im neu erstellten Bärensaal. r. Autosektion St. Gallen-Appenzell Wir möchten heute schon unsere Mitglieder darauf aufmerksam machen, dass die diesjährige Jahresfeier, welche unter dem Motto cEine Nacht im Orient» zur Durchführung gelangt, Samstag, den 18. November in Uhler's Konzerthallen in St. Gallen stattfindet. Die Vorarbeiten für diese Veranstaltung sind in vollem Gange, Es verspricht der Abend in jeder Beziehung ein genussreichor zu werden. Reservieren Sie heute eehon Samstac, den 18. November für den T. C. S.i ORTSGRUPPE APPENZELL A.-RH. Der Vollvorstand der Gruppe hielt seine erste Sitzung in Heiden ab bei unserm Mitglieds Herr Fleck zur Brauerei. Unser bewährter Präsident, Herr Dr. Fisch, eröffnete nach einer kurzen Begrüssung die Sitzung, mit Bedauern konstatierend, dass verschiedene Vorstandsmitglieder nicht erscheinen konnten. Unsere Abrechnung über die Gymkhana wurde von der Sektion genehmigt und der Kassier beauftragt, unserer Kassa den Defizitbetrag von Franken 322. 25 auszuzahlen. Das Entgegenkommen der Sektion sei auch hier noch bestens verdankt. Die Gruppe wird eine Werbeaktion in die Wege leiten, um Einzelmitglieder für die Sektion und Gruppe zu gewinnen. Unser Präsident referierte über das unverantwortliche Verhalten vieler Automobilisten auf der Strasse und konstatierte mit Bedauern das Anwachsen der Unfälle. Wir richten an alle Automobilisten den dringenden Appell, die Strasse nicht als Freibrief für schnelles Fahren zu betrachten. Unser Präsidpnt eThält den Auftrag, bei der Strassenverkehrsliga St. Gallen-Appenzell dahin zu wirken, dass der Gruppe ebenfalls eine Vertretung im Vorstande gewährt werde. Mit der Ausführung der Kräzerlistrasse wird es nun rasch vorwärtsgehen. Ohne Zweifel wird der Grosse Rat des Kantons St. Gallen die Subvention im zustimmenden Sinne an die toggenburgische Gemeinde erteilen. Die Vorarbeiten für den diesjährigen Familienabend sind vom Ausschuss .bereits an die Hand genommen worden. Die Kommission. Traubenfahrl. Die Ortsgruppe ladet hiermit alle ihre Mitglieder, sowie weitere Automobilisten und Freunde des T. C. S. zu einer Traubenfahrt nach dem schönen Berneck ein. Dieselbe wird nächsten Sonntag, den 22. Oktober, bei jeder Witterun? ausgeführt. Selbstverständlich nehmen wir unsere Frauen mit, um bei Musik und Tanz einige frohe Stunden zu geniossen. Abfahrt für die Mitglieder des Hinterlandes Punkt l'A Uhr vom Obstmarkt in Herisau. Treffpunkt in Berneck ist das Gasthaus zu den 3 Eidgenossen um 3 Uhr. Wir hoffen auf einen recht zahlreichen Besuch und können Sie einiger schöner Stunden versichern. — Die Kommission. AUTOSEKTION SOLOTHURN. Nachträgliches zu der Sternfahrt vom 10. September nach Solothurn. Nachdem bei der Preisverteilung in Solothurn den einzelnen Teilnehmern an der Sternfahrt die Bordkarte ausgehändigt wurde, zeigte es sich, nach einigen nachträglichen Anfragen zu schliessen, dass nicht alle Teilnehmer über die Art der Berechnung im Klaren waren. Das Organisationskomitee gibt nachstehend den Vorgang der Berechnung nocheinmal an: 1. Es wurde jede Etappe für sich berechnet, und zwar auch dann, ob sie von einer geheimen oder bekannten Kontrolle abgeschlossen wurde, d. h. wenn beispielsweise die geheime Kontrolle mit einer bestimmten Verspätung angefahren wurde, so war für die restliche Etappe die Zeit nicht einzuholen. 2. Die Ankunftszeit galt als Abfahrtszeit, was ohne weiteres aus der einzigen Zeitangabemotivierung zu ersehen war. 3. In der Kolonne « Gefahrene Zeit» wurde jeweils die Differenz zwischen der Abfahrtszeit an einem Ort und der Ankunftszeit am andern Ort notiert. In der Kolonne «Vorgeschriebene Zeit» wurde auf der Bordkarte genau die Zeit eingesetzt, welche laut Kilometrierung und Durchschnitt für die betreffende Etappe errechnet wurde. In der dritten Kolonne « Differenz » wurde die Zeit eingetragen, welche sich aus der Kolonne « Gefahrene Zeit »und « Vorgeschriebene Zeit» ergab; nur nach diesen Zahlen wurde die Strafpunktzeit errechnet, indem je nach dem Durchschnitt 17, 18 oder 20 Sekunden einen Strafpunkt ergaben. •4. Reklamationen über falsche Zeitnotierung an der Kontrollo konnten natürlich am Ziel nicht berücksichtigt werden, da sie laut Reglement jeweils an Ort und Stelle vorgenommen werden mussten. 5. Die Uhren an den verschiedenen Kontrollen sind nach der Radiozeit, die Samstagabend gegeben wurde, eingestellt worden. Leider hat es sich gezeigt, dass die Stationen Bern und Basel kleine Differenzen aufwiesen gegenüber den übrigen Uhren, und wurden diese, wie das bei der Preisverteilung bekanntgegeben wurde, auf der Bordkarte derjenigen Teilnehmer, die diese Stationen berührten, richtiggestellt. Dadurch ergab sich auch die unliebsame Verzögerung in der Verteilung der Preise. Es ist anzunehmen, dass nach diesen Aufklärungen jeder Irrtum und jede Unklarheit in der Berechnung aufgeklärt sind. Die Autosektion Solothurn des T. C. S. möchte nicht unterlassen, noch sämtlichen Sektionen, die hilfsbereit und entgegenkommend solche Kontrollen übernommen haben, nachträglich den besten Dank auszusprechen. E.H. «lew Verbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Oktoberversam