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E_1934_Zeitung_Nr.060

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10 AUTOMOBIL-REVUE - No

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-1984 AUTOMOBIL-REVUE 11 (Fortsetzung Ton Seite 9.) Als Motoren dienen zwei 90 - PS - Pobjoy- Niagaras. Den zweiten Rang nahm eine von Thomas Rose pilotierte Miles Hawk mit 120 -HP- Qipsy-Motor und den dritten Rang eine sorgfältig frisierte Moth, ebenfalls mit Qipsy HI- Motor und L. Lipton als Pilot ein. Die erreichten Geschwindigkeiten betrugen hier im Finaltreffen 237 km/St., bezw. 199 km/St. Die schnellste Zeit machte Percival auf Mew-Qull/Gipsy IV mit 306 km/St. Schweizerische Rundschau Falschmeldungen um die Alpenstrassen- Inltiative. Dieser Tage ging eine Meldung durch eine Anzahl Tageszeitungen, die, sofern sie der Wirklichkeit entsprochen hätte, nicht geringes Aufsehen unter den seinerzeitigen Unterzeichnern der Initiative verursachen müsste. Die Mitteilung behauptete nämlich, Bundesrat Etter habe vor kurzem eine Delegation der Initianten empfangen, um mit ihnen auch die Finanzierungsfrage zu diskutieren. « Nach der Meinung der Initianten sollte der Bund ein Anleihen von 100 Millionen Fr. aufnehmen, das aus einer vorzunehmenden Benzinzoll-Erhöhung, die mindestens 10 Millionen Fr. pro Jahr abzuwerfen hätte, verzinst und getilgt werden sollte.» Nun haben ganz gewiss weder die Motorfahrzeugbesitzer, noch die an der Entwickhing des Autotourismus sonst interessierten Kreise auch nur eine einzige Unterschrift in der Meinung abgegeben, dass der Alpenstrassenbau auf ihrem Rücken und auf ihre Kosten zu erfolgen habe. Schliesslich werden durch den Ausbau der Alpenroiiten nationale Werte geschaffen, die der ganzen Schweiz und keineswegs nur den Automobilisten oder den Hoteliers allein zum Wohle gereichen. Nie und nimmer würden die an der weiteren Förderung des Strassentransportes und des internationalen Gästezustromes anteilnehmenden Kreise einer Verteuerung und damit jiner erneuten Erschwerung des Reiseverkehrs das Wort reden können. Da'diese Auffassung restlos von den Mitgliedern der Schweizerischen Strassenverkehrsliga geteilt wird, in deren Schoss die Strasseninitiative reifte und zur Durchführung gelangte, schien uns die obige Meldung, die der jetzigen journalistischen Sauregurken-Zeit alle Ehre machen könnte, um so widerspruchsvoller und unwahrscheinlicher. Erkundigungen bei massgebenden Persönlichkeiten der Liga und der darin" vertretenen Verbätfde' ergäben nun, ! dass die Mitteilung in der- oben erwähnten Form absolut nicht stimmt. Wir sind im Gegenteil ermächtigt, formell zu dementieren, dass Vertreter der Liga bei Bundesrat Etter vorsprachen und ein derartiger Finanzierungsplan angeregt worden sei, da eine Benzinzollerhöhung das letzte Mittel wäre, das für den Zweck der Geldbeschaffung als tauglich erachtet werden könnte. Wie uns mitgeteilt wird, hat kürzlich eine dem Fremden- -verkehrsverband nahestehende Persönlichkeit mit Bundesrat Etter konferiert, wobei möglicherweise der Benzinzoll als Finanzquelle gesprächsweise erwähnt wurde. Eine verbindliche Meinung konnte aber niemals im Auftrage oder im Einverständnis mit den \ «Initianten der Initiative > in dieser Richtung abgegeben worden sein. Möglicherweise war diese Zeitungsente auch nur ein Versuchsballon oder wurde der Journalist, der sie als «Primeur» servierte, departementalerseits in diesem Sinne orientiert, weil dort der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Sei dem, wie ihm wolle, so können alle jene, die die Initiative unterstützt haben, vollkommen beruhigt sein, indem die Initianten eine Benzinzollerhöhung unter keinen Umständen in diesem Zusammenhang gutheissen würden. Dagegen wäre wohl nichts dagegen einzuwenden, wenn von dem jetzigen jährlichen Ertrag des Benzinzolles wenigstens 10 Millionen ausgeschieden und für die Verzinsung nnd Amortisation eines 100 - Millionen - Anleihens Verwendung fänden. Auf diese Weise kämen die Gelder wieder dahin, wohin sie eigentlich gehören: auf die Strasse. 2kus den Kanfonen Das Schicksal des zürcherischen Verkehrsgesetzes. Der Kantonsrat ging Mitte Juli in, die Ferien und versparte sich die Weiterbehandlung der Vorlage des kantonalen Verkehrsgesetzes auf den kommenden Herbst. Damit dürfte die Volksabstimmung über die Gesetzesvoriage soweit hinausgeschoben sein, dass solche kaum vor Ende November stattfinden dürfte. Diese Sachlage.hat denn auch den Entscheid der kantonalen Strassenverkehrsliga noch so lange verzögert, bis der Kantonsrat mit seinen Gesetzesberatungen zu Ende ist. Allerdings darf wohl schon heute festgehalten werden, dass derselbe mit 99 % Sicherheit in ablehnendem Sinne ausfallen wird. Durch das eingeführte Rennverbot auch für den Radsport ist die Vorlage derart schwer belastet worden, dass das Gesetzesschiff der Volksabstimmung nicht Trotz bieten kann. Es ist denn auch eine bekannte Tatsache, dass einige Rad- und Motorradfahrerverbände bereits die Verwerfungsparole ausgegeben haben und dass schon Wunder geschehen müssten, um die Gesetzesvorlage den Verkehrsinteressenten noch akzeptabel zu machen. Was besonderes Befremden auslöste, ist die Verkehrs- und sportfeindliche Einstellung der grossen Mehrheit des Kantonsrates, wo fachmännische und wohlgemeinte Vorschläge völlig ungehört blieben und sich anderseits in den Voten der angeblichen «Volks »-Vertreter Reichling und Hoppeler hinterwäldlerische, rückschrittliche Ansichten geltend machten, die selbst einem Zürcher Kantonsrat des letzten Jahrhunderts nicht zur Ehre gereicht hätten. Die Volksabstimmung wird diesen verkehrsfeindlichen mit den realen Verhältnissen völlig unvertrauten Politikern mit Nachdruck zeigen, welches des Volkes Wille ist. Sie werden dann zu spät feststellen müssen, dass die Hopplerschen 100.000 « Lölis » einen derart starken Anhang hinter sich haben, dass sie das letzte Wort zu sprechen haben und nicht solch weltfremde Politiker, die vielleicht andere Tugenden besitzen, nur nicht die Eignung und die Fähigkeiten für einen Kantonsrat des «grossen Kantons» Zürich. V KLEINE CHRONIK Regelmässlger Verkehr Syrien-Irak-Persien-Indien. Nicht nur haben sich im europäischen oder amerikanischen Verkehrsleben in den letzten Jahren wesentliche Umstellungen vollzogen, sondern auch der Orientverkehr macht sich in zunehmendem Masse die modernen Errungenschaften der Verkehrstechnik nutzbar. Während früher mit beschwerlichen Kamelkarawanen die Wüstenstrecken bewältigt werden mussten, ist heute das Automobil in den Wüstenverkehr eingestellt worden. Bereits 1923 wurde zwischen Damaskus und Bagdad ein regelmässiger Automobilverkehr eröffnet, der sich im Verlaufe von zehn Jahren sehr stark entwickelte, so dass im Jahre 1933 nicht weniger als 25 000 Personen und 10 000 Tonnen Fracht per Automobil durch die syrische Wüste transportiert wurden, womit auch die unwirtschaftlichste Wüstengegend einem regelmässigen Automobilverkehr erschlossen worden ist. Zurzeit bestehen mehrere Verkehrswege durch die syrische Wüste, von denen, wie aus der « Betonstrasse » hervorgeht, der zwischen Damaskus und Bagdad der am meisten benutzte ist. Von Khan Abu Shamat, der syrischen Zollabfertigungsstelle (eine Stundenfahrt von Damaskus entfernt), erstreckt sich das Wüstenplateau fast geradlinig in einer Länge von etwa 350 km. Die Fahrt, die in der frühen Morgenstunde beginnt, erreicht in der Dämmerung den Wadi des Euphrats. Nach kurzem Aufenthalt in Rutbah wird nach einer weiteren Fahrt von 350 km, die durch unwirtsames Gebiet führt, am folgenden Morgen Ramadi bereits auf irakischem Boden erreicht. Nach einer weiteren bequemen Wagenfahrt von zwei Stunden wird die Magdalenenbrücke in Bagdad passiert. Die zweite wichtige Linie, vornehmlich Lastwagenstrasse, geht von Palästina über Trans Jordanien nach dem Irak und verläuft östlich von Amman über Azrak, der letzten transjordanischen Wüstenpolizeistation und Kulturansiedlung, nach Rutbah, wo sie auf die nördliche Linie trifft. Die meisten Wagen bewältigen die 800 km lange Wüstenfahrt in 24 Stunden. Die beiden Autowege haben den jahrhundertalten Karawanenweg, der allerdings der Brunnenund Quellenvorkommen wegen weiter nördlich von Homs über Palmyra nach Abu Kemal am Euphrat führt, fast verdrängt. Das Auto kann den geradlinigen Weg einschlagen, da es die erforderlichen Wassermengen mühelos mit sich führt und daher auf Wasserstellen verzichten kann. Der Frachtverkehr nimmt bereits heute eine überragende Stellung im gegenseitigen Transitverkehr nach dem Irak und Persien ein. Verkehrsabkommen zwischen den einzelnen Regierungen streben einen möglichst reibungslosen Verkehr an. Das Bestehen von mehreren Konkurrenzlinien hat einen scharfen Wettbewerb zwischen den syrischen und palästinensischen Häfen hervorgerufen. Die Eröffnung des aufs modernste ausgestatteten Hafens in Haifa mit seinen bedeutend niedrigeren Hafen- und Umschlagsgebühren begünstigt zurzeit die südliche Linie, doch steht ausser Zweifel, dass das französische Oberkommissariat in Syrien nichts unversucht lassen wird, um vor allem den gewinnbringenden Transitverkehr nach Persien wieder durch sein Gebiet an sich zu ziehen. Die überaus heftige Konkurrenz zwischen der nördlichen und südlichen Linie hat den Fahrpreis zwischen Damaskus und Bagdad bereits auf ca. 78 Fr. herabgedrückt. Von Bagdad aus besteht ein regelmässiger Automobilverkehr nach Teheran, das von Haifa in Palästina und von Beirut in Syrien durch Autos direkt zu erreichen ist. Indienreisende, die den Landweg einschlagen, benutzen in steigendem Masse den Wüstenautomobilverkehr. Zurzeit sind Bestrebungen im Gange, durch Einstellung von neuen Ueberlandwagen den Reiseweg von Damaskus nach Bagdad auf 18 Stunden ununterbrochener Fahrt abzukürzen. Die neuen Ueberlandwagen sind 20 m lang, können 32 Fahrgäste aufnehmen und enthalten neben einem Erfrischungs- und Baderaum Unterstellmöglichkeiten für Gepäck von 1000 kg. Die Wagen werden durch Dieselmotoren von 200 PS angetrieben und laufen auf vier Achsen; ein Anhänger hat zwei Achsen. Für den Lastwagenverkehr werden ähnliche Konstruktionen mit einem Fassungsvermögen von 20 Tonnen in den Dienst gestellt. Die Entschlossenheit, mit der an die Verwirklichung des Wüstenfernverkehrs herangegangen wird, gibt die Gewähr dafür, dass hier nicht allein verkehrstechnisch etwas von ungeheurer Tragweite und von umwälzender Bedeutung geschaffen wird, dass vielmehr auch die Gesamtwirtsdhaft des Orients, vor allem der Transit- und Fremdenverkehr, daraus grossen und entscheidenden Nutzen zieht A. C. S. SEKTION BERN. II. Auto-Slalom in Interlaken. Mit der Wetterregie war diesmal etwas nicht in Ordnung. Goss es am Samstagnachmittag bis nach drei Uhr in Strömen, so dass erst mit Verspätung auf den « Fahrplan » gestartet werden konnte, so brach es am Sonntag, just beim Passieren des letzten Wagens, mit Blitz, Donner und einer wahren Sintflut los. Aber zwischenhinein benahm sich das Wetter erträglich, ja zuweilen tadellos, und nimmt man alles in allem, so darf ruhig festgestellt werden, dass der II. Interlakener Auto-Slalom trotz eines grämlichen Himmels beinahe trocken unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Kam noch dazu, dass die Organisation unter der Leitung eines Routiniers wie Herrn W. E. Huber, einmal mehr mit Glanz bestand. Ein ganzer Tross von Komitierten und Scharen von Pfadfindern, alles Interlakener natürlich, half dabei uneigennützig mit, zu Nutz und Frommen der Sache. Ein unvergleichlich schönes Relief gibt der Kursaalgarten mit seiner grünen und blühenden Pracht, seinem Blick auf die Jungfrau ab (sofern sie gerade geruhte, sich zu enthüllen). Die Teilnehmer allerdings — es waren ihrer wohl gegen die 60, darunter erfreulich viele Damen — mögen gefunden haben, ein eingehendes Studium der mit Hindernissen gespickten Bahn biete mehr Interesse. Die Sache war denn auch höchst reizvoll aufgezogen worden, reizvoll namentlich für die Zuschauer, die an beiden Tagen willig und unentwegt den Evolutionen folgten, mit Beifall nicht geizten, aber, wenn's sein musste, auch aus ihrer Schadenfreude kein Hehl und aus ihrem Herzen keine Mördergrube machten. Menschliches, Allzumenschliches 1 Neun Stationen wies der « Leidensweg >, den Herrn Bjnbers Erfindungsgeist, reich an spritzigen und pikanten Einfällen, zur Erbauung von Fahrern und Publikum geschaffen, neun Klippen, dabei Männer mit Sperberblick und gezücktem Bleistift standen, um Strandenden — oh, nein, nicht etwa hilfreich beizustehen, sondern als gestrenge Richter Strafpunkte aufzubremsen, oder aber auch, sofern einer die Tücke des Objektes meisterte, mit Gutpunkten zu bedenken. Wenn irgendwo, so kam hier das schöne Wort zu unbeschränkter Geltung, dass Ruhe des Bürgers erste Pflicht ist. Seelisches Gleichgewicht, ein Quentchen Glück und Geschwindigkeit, das war hier des Pudels Kern. Nun, das Rezept klingt sehr einfach, aber in der Praxis häuften sich die Schwierigkeiten. Schon die Backsteinallee wollte ihre Opfer haben, mehr Beschwerde aber verursachte das Kreisrund des Bassins, wo zwar wenig gesündigt, dafür aber um so mehr Zeit aufgewendet wurde. Und die Sekunden zählten schliesslich ja auch! Mit drei Bällen auf einem, Teller über eine «hervorragende» Schwelle zu rutschen, ohne dass die Bälle sich verflüchtigten, gelang bei weitem nicht alten, und manch einer bemerkte erst da, wie rund diese Dinger eigentlich sind. Richtig aufs Korn genommen, war der gewellte Eisenbalken noch zu bändigen, allein das war es eben, die Spur zu erwischen ohne langes Zielen undPröbeln. Mit dem Ringstechen wurden die meisten leicht fertig, hingegen das Gartentor, das geöffnet und geschlossen sein wollte, hatte es wieder in sich. Erst mal hübsch fein den Schlüssel vom Nagel, Vorlegschloss öffnen, Kette lösen, Tor aufschieben,, wieder anfahren, Tor zuschieben, Kette ran, Schloss eingehängt, Schlüssel wieder fein säuberlich an den N'agel — Sie werden zugeben, dass die Angelegenheit an Kompliziertheit nicht vieles zu wünschen übrig Hess. Mächtig Anklang fand beim Volk dann das Alarmtor. Sachte berühren, bitte! Sonst brüllt und heult das Hörn. Und es ist zu sagen, dass es recht häufig in plärrende Tätigkeit zu treten hatte, zum grossen Gaudium der «Galerie». Aber die härteste Nuss gab trotz allem das Parken zu knacken. Bis man da, zwischen dem verflixten Vorder- und dem Hinterwagen sein eigenes Fahrzeug noch hineingeklemmt und gezwängt hatte, konnten Minuten draufgehen. Zum Schluss ein bisschen Akrobatik, eine equilibristische Uebung: die Kippbrücke, worauf der Wagen im Gleichgewicht gehalten werden sollte. Gelang das Kunststück auch vielen vorbei, so ist doch lobend zu vermerken, dass es etliche gab, die es schafften, sich sekundenlang im Gleichgewicht zu halten. Was soviel hiess, als 50 Punkte gutgeschrieben zu kriegen. Vielleicht würde sich heute noch der eine oder andere dort droben aufhalten, hätte man ihm nicht bedeutet, doch endlich mal runterzukommen. Schon um 17 Uhr konnte am Sonntag die Rangliste bekanntgegeben werden, die folgendermassen lautet: Damen (7 Teilnehmerinnen); 1. Frl. Therese Bühler, Interlaken, 570 Punkte; 2. Frau Glaser, Bern, 631 P.; 3. Frl. Idy Rieser, Interlaken, 707 P.; Speziaipreis von Frau Walter Häsler für die Lenkerin des ersten schweren Wagens: Frl. Elvira Meier, Zürich. Experten (14 Teilnehmer): 1. Hediger H., Thun, 257 Pi; 2. Rieser Franz, jr., Interlaken, S13 Punkte; 3. Hediger Heinr., Thun, 327 P.; 4. Zöller Otto, Bern, 335 P.; 5. Stuber Hans, Bern, 337 P Amateure (32 Teilnehmer): 1. Bär Walter, Zürich, 275 P.; 2. Gösset H., Bern, 289 P.; 3. Bühler, E„ Matten-Interlaken, 318 P.; 4. Schenk F., Worblaufen, 359 P.; 5. M«tzger R., Bern, 430 P.; 6. Kunz E., Interlaken, 447 P.; 7. Rinjgenherg W., Leissigen. 460 Punkte. SEKTION ZÜRICH. Als nächster Anlass findet am 12. August die Picknick- und Strandbadfahrt nach Nuolen statt, nachdem solche am 15. Juli des ungünstigen Wetters wegen nicht ausgetragen werden konnte. Besarnmlung ab 11 Uhr beim Bad Nuolen. Für den Nachmittag sind Schwimm- und andere Konkurrenzen vorgesehen. Für die vom 4. bis 16. September stattfindende Auslandsfahrt nach Sachsen und der Tschechoslowakei liegen bereits Anmeldungen von 20 Wagien vor. Sowohl der Deutsche A. G. wie .der A. C. der Tschechoslowakei haben verschiedne interessante Besichtigungen für die Aufenthaltstage in Dresden, Prag und Karlsbad angekündigt. In den 13 Tagen werden rund 2000 km zurückgelegt. Die dieses Jahr neu ausgeschriebene Sektionsmeisterschaft ist zur Hälfte absolviert, indem von den vier vorgesehenen Veranstaltungen die Rädiofuchsjagd und die Flugzeugverfolgung bereits durchgeführt sind. Es folgen nun am 2. September das Hindernisrennen in Dübendorf anläslich d«s Sektionsflugtages und am 30. September die Gymkhana in Winterthur. Die Rangordnung der Meisterschaft stellt sich heute — es stehen noch 18 Mitglieder im Kampf •— für die ersten Plätze wie folgt: 1. Sibold P., 4, Punkte; 2a. Uuoff G., und 2b. B. Scheurmann, je 8 Punkte; 3a. Frl. S. Dürler, 3b. Streuli H. und 3c. Strub H., Wallisellen, je 10 Punkte; 4a. Ulzei C und 4b. Würth W., je 12Punkte. T. C. S. Autosektion St.Gallen-Appenzell GRUPPE APPENZEU. A.-RH. Haben Sie unsere Voranzeige in der Automobil-Revue vom 6. Juli a. c. Nr. 55 gelesen? Wir machten Ihnen darin bekannt, dass am 28. Juli die geplante • Schwäjalpfahrt, bzw. die Besichtigung der neuen Kräzerlistrasse und der Talstation der neuen Säntisbahn nun ausgeführt werde. Leider konnte der 21. JuH wegen verschiedenen Indispositionen nicht in Betracht kommen, was wir zu entschuldigen bitten. Die werten Clubkameraden treffen sich punkt 2 Uhr in Steinfluh hinter dem Rossfall unmittelbar nach der Brücke beim «Aueli», wo die Wagen parkiert werden können. Herr Dr. Meyer als Flurpräsident hat uns in verdankenswerter Weise die Erlaubnis erteilt, über Rossfall bis Steinfluh, mit dem Wagen zu fahren. Von hier geht es per Fuss dem Areal der neuen Strasse entlang bis Schwägalp. Es wird also von Nutzen sein, wenn Sie sich mit gutem Schuhwerk versehen. Auch etwas Proviant für ein Picknick auf der Schwägalp sollte nicht vergessen werden. Nach Beendigung der Exkursion trifft man sich noch zu einem kurzen, gemütlichen Hock im Kräzerli, wo allfällige Wünsche gerne entgegengenommen werden. Die Exkursion auf die Schwägalp verspricht einen Gen'uss besonderer Art. Eine herrliche voralpine Bergwelt wird sich unsern Augen eröffnen und einige Stunden der Stille werden allen nur gut tun. Also nächsten Samstag, punkt 2 Uhr, Besammlung in Steinfluh hinter dem Rossfall! Wir erwarten einen grossen Aufmarsch unserer Clubmitglieder und erhoffen auch von den andern Gruppen und Sektionen regen Besuch. Bei zweifelhafter Witterung gibt am 28. Juli ab 11 Uhr Telephon Nr. 5 Auskunft. Bei schlechtem Wetter müsste die Exkursion auf den 4. August verschoben werden. de»» Verbänden SCHWEIZ. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB, SEK- TION BERN. Zum erstenmal unternahm der S.D. A. C, Sektion Bern, die Durchführung einer Fuchejagd in früher Morgenstunde. Dass dies voll und ganz gelungen ist, zeigten die anwesenden Mitglieder, die vor 6 Uhr am Sammelplatz eintrafen. Der wunderbare Morgen mochte sie herausgelockt. Punkt 6 Uhr wurde das erste Auto auf die Fäirte geschickt, und in Abständen von 10 Minuten konnten die andern folgen. Der Weg führte quer durch den Bremgartenwald nach der Wohlenbrücke; dieselbe musste passiert werden, und ging's nach Wohlei hinauf nach Riedern, wo sich der Fuchs versteckt hielt. Es kostete den Teilnehmerinnen ziemlich Mühe, immer die richtige Fährte zu finden. Nach ca. \7i Stunde traf das erste Auto ein und folgten in kurzen Abständen die andern. Ein fröhlich«« Frühstück in der Neubrücke folgte darauf als Belohnung für die geleistete Arbeit. An der Preisverteilung, die 8 Tage später erfolgte, konnten reizende Zinnteller den glücklichen Gewinnerinnen. überreicht werden. Wie verlautet, soll im Herbst eine weitere Fuch«* jagd stattfinden, die noch grössere Anforderungen an die Teilnehmerinnen stellen wird. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Protokoll-Auszug der Monatsversammlung vom 4. Juli. Nach einer kurzen Begrüssung eröffnete der Präsident um 20.45 Uhr die Versammlung. Vorerst dankte er noch dem Vizepräsidenten für die während seiner Abwesenheit innegehabte Amtsführung. Unter Mutationen ,ist je eine Aktiv- und eine Passiv-Aufnahme zu verzeichnen. Ferner lag auch noch ein Austritt vor, der jedoch noch vertagt wurde. Die einem Rundschreiben an die Mitglieder angeschlossenen Anmelde-Talons zum Besuch des «Grand Prix» in Bern sollen rechtzeitig, d. h. wenn möglich vor dem Schlusstermin eingereicht werden, ansonst wegen eventuellem Platzmangel keine Garantie geboten werden kann. — Die am 1. Juli a. c. neu in Kraft getretene Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahrzeugführer, gab Anlass zu ein«r längeren Diskussion, wobei ersichtlich wurde, dass ein Teil nicht einmal Kenntnis von dieser Verordnung hatte und wiederum ein Teil über die enthaltenen Bestimmungen viel zu wenig im Klaren ist. Speziell der Paragraph « Präsenz- und Ruhezeit» unterlag einer regen und vielseitigen Kritik. Ein in nächster Zeit im Beisein einer diesbezüglich gutorientierten Amtsperson stattfindender Diskussionsabend soll uns hierüber noch gebührende Aufkläi rung bringen. Ferner hegt der Vorstand den berechtigten Wunsch, dass die Mitglieder unserem Organ, speziell unserer Vereins-Rubrik, mehr Aufmerksamkeit schenken. — Nach rascher Erledigung der Traktanden konnte dje Versammlung unter bester Verdankune um 22.45 Uhr geschlossen, werden. H.'G..: Verantwortliche Redaktion: .: Dr. A. Buch!, Chefredaktion. % W. Mathy«. — Or. E. Waldmtyer. — M. Bolllgtr. Telephon der Redaktionr28.222THa!Iwäf). ~ - AusserhaEb der Geschäftszeit: 23.295.