Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.054

E_1935_Zeitung_Nr.054

Für Ihr Auto liefern

Für Ihr Auto liefern wir Ihnen Federn aller Art, speziell Ventilfedern u. Blattfedern m anerkannt vorzüglicher Qualität. Wir übernehmen auch Reparaturen von Blattfedern. Baumann & Cie. Aktiengesellschaft Federnfabrik R ti-Zürich Warnung! Um vor wahrt zu Schaden bleiben. und Aerger belassen Sie Ihren Kilometerzähler nur in der Spezlalwerkstätte A. Kuslerer, Zürich 8 9 - Tel. 22.949 Zimmergasse reparieren. Als offizieller Vertreter aller Marken werden von den Fabriken nur Ihm Original-Bestandteile geliefert, so dass Sie nur hier Gewähr für tadellose Ausführung erhalten. ÄÜromOBIL-REVÜE 41 bietet Ihnen heute ein 5 - plätziges, 4 * fenstriges Cabriolet, 6 Zylinder »35 - W» 54 J Warum ist dies der ideale Wagen für unser Land ? Dieses Cabriolet erlaubt das Panorama unserer Bergwelt nicht nur im Ausschnitt, ganz zu gemessen. Spritzen Sie Ihr Auto selbst Chauffeur unverheiratet, für Astodienst. Es wollen sich nur Bewerber mit langjährig. Praxis auf Diesel-Lastwagen melden. Chauffeur- Mechaniker wird bevorz. Offerten unter Chiffre 68416 an die Automobil-Revue, Bern. Auto- Mechaniker mit Fahrbewilligung auf Lastwagen, ev. Car Alpins, zu sofortig. Eintritt Ostschweizer bevorzugt. Offerten mit Lohnangabe an w; Hohl, Autos, Herisau (Appenz.). 68406 Sie können et bei unbedeutenden Auslagen wihrend Jahren irie neu erhalten. FARBSPRITZPISTOLE Sohweizer-Prizisionaarbeit, mit regulier» barer Düse und Luftzuführung, sowie ausweehselb. Glis- oder Aluminium behälter. Fr« 19.50 Alaminiumbehllter Brookland-Celluloselacke spritefettig, iusserst haltbar, werden m allen Farbtönen geliefert, trocknen sofort und ergeben einen glatten, gleiohm&sfiigen Belag von seltener Fraoht. Der Kam* Brookknd bietet Gewähr für beste wetterbeständige und widerst»nd»flhigo Celluloeelaoke. Sie dürfen ihm vertrauen. Slmtliohe Utensilien für AutobemaJung, Spaohtelkitt, Underöoat, Polituren usv. Beratung in allen Anstrichfrsgeh E.J.WALTER-ZÜRICH1 Sihlstrasse 65—69 Telephon 53.253 Gesucht tüchtiger, absolut solider Tüchtiger, solider gesucht Junger Auto- Mechaniker (Militärfahrer) sucht Stelle tun auf Luxus- od. Lieferungswagen. Gute Referenzen. Offerten unter Chiffre Z 3392 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. >•••»••»••••••••< Gesucht per sofort tüohhger Auto- Mechaniker der einer grössern "Werkstatt selbständig vorstehen kann, mit Fr. 10-15000 Interesseneinlage. Kapital wird sichergestellt. Offerten mit Zeugnissen unter Chiffre Z 3393 an vwyvuvwywvwb Routinierter, selbständiger mit mehrjähriger Praxis, sucht Stelle in Garage oder sonstigen Betrieb. Offert, an StrOby Jos., Auto- Mechaniker Auto-Mech-, Ingenbohl- Brunnen. 68405 Jüngerer, energischer, la Zeugnisse, bescheidene an selbständiges und ge-insprüchewissenhaftes Arbeiten ge- ublicitas A.-G., Gossau, Auskunft d. wohnter int. Nr. 1717. 68367 Automobil- OOOOOOOOOOÖOOOOOOOOOOOOOOOCSXX Mechaniker sucht Stelle in seriösem Betrieb. die Automobll-Revui, Bureau Zürich. 6S432 fre 68352..an die Gefl. Offert, unt. Chif- Automobilißsvut, Bern. 26ja.hr., tüoht., Deutsch u. Franz. sprechend. ME- CHANIKER, mit mehrjähriger Praxis als 68m CHAUFFEUR ucht Stelle auf Luxusd. Lieferungswagen. Sehr jute Referenzen u. Zeugnisse. — Offerten unter Chiffre Z 3377 an d. Automobil-Revue, Bur. Zürich. Solider, tüoht. Dreher- Mech., ges. Alters, mit vieljähriger Garagepraxis, guten Kenntnissen in Motoren sowie im Ele&tr. u. an ein selbständiges Arleiten gewöhnt, WF" sucht lauerstellung in gutgeh. kuto-Reparaturwerkstätte der auch als Chauffeur uf 2-3-t-Lastwagen. Gefl. ifferten erbeten unter hiffre 68353 an die Automobil-Revue. Bern. Per sofort Stelle gesucht uif Lastwagen, wenn mogl. luf F.B. W..oder Saisontelle auf Car Alpin. Pri- Junger, tücht., seriöser tursche (Beruf • Schmied) ucht Stelle als 68424 Volontär ür sofort, wenn möglich . Autotransporte. Off. sind M rieht, an Ernst Dürig, luzwil b. M-buohte«. m» ^. m Der 6-ZyHnder Motor mit 10 Steuer MOXOT . ps rieht dufch _ überaU , _ Das synchronisierte 4-Gang Getriebe ist speziell für unsere Berge fibersetzt. _. . ^ Der Kastenrahmen mit tiefer CHASSIS lilMl Schwerpunktlage, Eurvensta- IT(>dM*nnff '" blHsator, hydraulische Brem- * * sen, raffinierte Gewichts verteilung, unabhängige Vorderradaufhängung... ergeben tafatcigejiscbaften bei jeder Stras*enbeschaffenheit~« die Sie erlebt haben müssen. Karosserie Geschmackvolle Lederpol" stening. Reserverad gegen Schmutz geschützt in besonderem Raum hinten. Seht viel Kofferraum. Leicht zu öffnendes Verdeck. Glänzende Sicht auch für hinten sitzende Personen.- •»Und dann, auch frische Luft fixt geschlossenes Fahren — etwas ganz neues für ein Cabriolet — die Kugfreie Fisher-VentUatlon I Produkt der General Motors 22jähriger Bursche, Absolvent d. Chauffeurschule. sucht Stelle als Chauffeur auf Lieferungswagen bis 3Vi Tonnen. Offerten unter Chiffre 68373 an die Automobil-Revue, Bern. Junger, strebsamer Auto- Mechaniker bisher in Grossgarage tätig, ledig, sicherer Fahrer bei Tag und Nacht, auch erfahren im Abschleppdienst, IJ*P- sucht Stelle in Garage od. als Chauffeur. Antritt ab 8. Juli. Offerten unter Chiffre 68404 an die Automobil-Revue, Bern. Stelle sucht tüchtiger Auto- und Motorrad- Mechaniker (Militärfahrer), in Werkstätte oder als Chauffeur, wenn möglich Jahresstelle. Karl Gwerder, Mechaniker, Ibach-Schwyz. Telephon. 272. 68403 Junger, kräftiger, solider Chauffeur sucht sofort Stelle auf Last- od. Lieferungswag'en. — Off. an Erwin Lauper, Ghauff., Limpach (Bern). Tel. Nr. 1. 68434 Junger, tüchtiger Schlosser und Auto- Mechaniker sucht Arbeit in Garage oder in Fabrikbetrieb, ev. als Chauffeur. — Prima Zeugnisse zu Diensten. Offert, an E. Würgler, Meeh., Rohrbach (Bern). Gesucht per sof. tüchtig. Chauffeur- Mechaniker (mit roter Fahrbewillig.), mit guten Umgangsformen und Sprachkenntnissen, f. Saisonstelle. — Eiloffert, unt. Chiffre 68452 an die Automobil-Revue, Bern. fj«—|- • Nicht zuletzt wegen seiner massigen rreiS • Ptelge langte Opei ^0 we iteste Verbreitung in der Schweiz. Die schier unerschöpflichen Hilfsmittel der General Motors bieten Ihnen ein besseres Automobil zu geringerem Preis» Und dieses Cabriolet kostet nur FR. 6.900.' FRANKO DOMIZIL Opel Vertreter an allen grösseren Plätzen, der Schweiz. Verlangen Sie bei einem derselben ein« unverbindliche Vorführung und lassen Sie sieh gleichzeitig die Vorteile des G.M.A.C-Zahlungsplanes erklären. 4- & 6-ZYLINDER Tüchtiger, seriöser, selbständiger CHAUFFEUR auf Last- oder Lieferung-swagen, guter Wagenpflege* 1 , seit 6 Jahren in gleicher Firma in ungekündigter Stellung tätig, ZMF" wünscht sich zu verändern. Beste Referenzen. 6S327 Offerten unter Chiffre Z 3384 an die Automobil-Revue. Bureau Zürich. Junger tüchtiger Auto-Elektriker sucht in Verbindung zu treten mit gut eingerichteter Reparatur-Werkstätte zweck» Angliederung eines Elektro-Services. Offerten unter Chiffre 68402 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht Herrschafts-Chauffeur der mit den Werkstattarbeiten vollständig vertraut ist. — Offerten mit Bild und Referenzen unter Chiffre 68418 an die Automobil-Revue. Bern. Bares Geld verdienen Verkäufer der patentierten und erprobten 12098 Auto-Dauersicherung (ersetzt Hunderte gewöhnlicher Sicherungen). Jedef Automobilist ist Käufer der praktischen Neuheit. Interessenten schreiben an Brack t Co_ Baden. Eine'Kleine ftnseige" in dei» 'flulomobil-Reoue" lohnt 9

N° 54 - 1935 AtrraMOBiE-'REVüE 5 von Burggaller, der dem Rennfahrerleben untreu geworden ist. — Dieser Bugatti ist sehr schnell, dieser Bugatti ist Rueschs Maserati Feind. — Ruesch weiss das. Ruesch war dennoch % Sek. schneller in der Rennwagenklasse bis 1500 ccm. — Kleine Enttäuschung über den 1,5-Liter-Era. Nicht sehr schnell am Kesselberg. Dass dies seine besonderen Gründe hatte, erfuhr man erst später. Bremsdefekt, ganz ohne Bremsen gefahren. Und dennoch gefahren. Vollkommene Entschuldigung. Auf Wiedersehen mit dem Zweiliter-Wagen. — Von Delius hat den Zoller-Wagen des deutsch-schweizerischen Konstrukteurs gleichen Namens weiterentwickelt. Das Fahrzeug scheint jetzt wirklich etwas zu werden. 71,4 km/St. Durchschnitt. Das geht jetzt schon. Für Deutschland gibt es ein nationales Sportgesetz, das vorschreibt, dass Sportwagen vorher nicht als Rennwagen gestartet sein, dürfen. Kompressoren sind nicht gestattet. — Diese Gesetze wurden natürlich beim internationalen Kesselbergrennen nicht angewandt. Aber sind nicht die internationalen' Gesetze reformbedürftig? E. R. Si»o KESSELBERG-BROCKEN Fortsetzung von Seite 3. •n de» Sdaweaz Zum 2. Grossen Preis der Schweiz für Automobile. Wenn auch bis jetzt über die Vorarbeiten für diesen automobilsportlichen Grosstag, der am 25. August in Bern zur Durchführung kommt, noch wenig in die Oeffentlichkeit gedrungen ist,, so wird doch schon seit Wochen in den verschiedenen Kommissionen mit Eifer gearbeitet. Vor allem im Rennsekretariat herrscht Hochbetrieb, werden doch zur Zeit die kürzlich von der nationalen Sportkommission genehmigten Reglemente für beide Rennen des Tages an alle jene Fabriken und Einzelfahrer versandt, denen gleichzeitig eine Einladung zur Teilnahme zuging. Das Reglement für den Grossen Preis hat gegenüber, dem letzten Jahr keine wesentlichen Aenderungen erfahren. Einmal haben sich die Bestimmungen anlässlich der ersten Durchführung im Jahr 1934 durchaus bewährt, dann ist die Organisation auch durch die Vorschriften des internationalen Sportkodex und vorab durch die immer noch geltende Rennformel gebunden. Das Rennen geht wiederum über 70 Runden zu 7,28 km was eine Gesamtdistanz von 509,6 km ergibt. Die Teilnahme ist zwangsweise auf Maschinen beschränkt, die der Formel entsprechen, wonach das Fahrzeug ohne Wasser, Brennstoff, Oel und Reifen maximal 750 kg wiegen darf. Es wird in Anlehnung an das letzte Jahr wiederum an drei Tagen, und zwar am Donnerstag, Freitag und Samstag den 22. bis 24. August nachmittags, trainiert werden. Jeder Fahrer hat dabei wenigstens zehn Pflichtrunden zu absolvieren. Dem Training kommt dieses Mal eine umso grössere Bedeutung zu, als die dabei gefahrenen Zeiten für die Startreihenfolge am Rennen selbst ausschlaggebend sind, also nicht mehr das Los 7" fällig entscheiden wird. Als Preise kommen wiederum Barbeträge zur Verteilung nach folgender Abstufung: 1. Preis Fr. 15.000.—, 2. Preis Fr. 10.000.—, 3. Preis Fr. 5000.—, 4. Preis Fr. 2500.—, 5. Preis Fr. 1000.—. Für besondere Leistungen wie Rundenrekorde werden im weiteren noch wertvolle Naturalgaben verabfolgt. Die Gelddotierung kann sich sehr wohl mit den Ansätzen der bedeutendsten Rennveranstaltungen des Auslandes vergleichen lassen. Als Auftakt zum Grossen Preis wird auch das internationale Kleinwagenrennen am Sonntag morgen wiederum gestartet, das als «Preis von Bern», zur Ausschreibung gelangt. Teilnahmeberecht.igt sind Rennwagen bis 1500 ccm Zylinderinhalt. Das Rennen wurde um 5 Runden verlängert und geht diesmal über 20 Runden, also 145,6 km Gesamtdistanz. Man will auf diese Weise Fahrern, welche aus irgend einem /jrunde an den Boxen einmal kurz anhalten müssen, eine bessere Chance geben, eine innegehabte gute Position wiederum zurückzuerobern. Für die Teilnehmer sind ebenfalls drei Trainingstage vorgemerkt, wobei auch zehn Pflichtrunden gefahren werden müssen. Es stehen vorläufig fünf Barpreise in Beträgen von Fr. 3000.—, Fr. 2000.—, Fr. 1200.^-, Fr. 800.— und Franken 500.— zur Verfügung. Bei mehr als 14 Startenden sollen noch zwei bis drei weitere Barpreise dazukommen. Obwohl der Versand beider Reglemente erst eingesetzt hat und der Nennurigsschluss auf 1. August anberaumt worden ist, sind bereits eine Reihe von Anfragen aus den verschiedenen Ländern, ja sogar schon einige feste Zusagen eingetroffen, über welche-demnächst zu berichten sein wird. Sfrassen und Verkehr Nochmals die Freilegung der Grimselstrasse. Es kam für uns einigermasseri erwartet, dass der Oberingenieur des Kreises Berner Oberland, Herr R. Walther in Thun, auf den Artikel «Warum nicht früher ?», den wir in der « Automobil-Revue» Nr. 50 veröffentlicht hatten, damit antwortete, dass! er uns ersuchte, mit ihm zusammen die Arbeiten an der Grimselstrasse in Augenschein zu nehmen. Wir haben nicht einen Moment gezögert, dieser Einladung Folge zu leisten, weil wir es als unsere Pflicht erachteten, auch die andere Seite zum Wort kommen und ihren .Standpunkt verfechten zu lassen. Vom Verdacht der Einseitigkeit möchten wir uns freihalten. Wenn es sich bei der Besichtigung offenbarte, auf was für ungewöhnliche Schwierigkeiten die Schneeräumung auf der Grimsel gerade in diesem Jahr stiess, so wissen wir diese besondern Umstände zu würdigen. Wir dürfen aber wohl daran erinnern, dass der erwähnte Artikel bemüht war, just diesen Verhältnissen Rechnung zu tragen. Wie hiess es doch darin ? « Wir wollen den Kampf gegen die Naturgewalten, in diesem Fäll gegen, den Schnee, keineswegs auf die Spitze betrieben und Dinge unternommen wissen, die sich mit der Respektierung des Menschenlebens nicht vereinbaren lassen. » Am 25,. Juni war's, als wir der Grimsel unsern Besuch abstatteten. In den untern Regionen, von 'Guttannen bis hinauf zum •Sommerloch, stand der Frühling im Land. Ein paar schmutzige Ueberreste von Lawinen, ein Wirrwarr von durcheinandergeworfenen Tannen und von Geröll zeugte noch von der Gewalt des Winters. Der Unifang dei Arbeiten jedoch, welche hier das Ausschaufeln ' der Strasse aus dem Lawinenschnee verursacht— die Räumung hatte direkt hinter Guttannen eingesetzt —, konnte nur noch erahnt werden. Und auch weiter oben, im Sommerloch selbst, boten die erheblich- abgeschmolzenen Schneemauern nur noch ein schwaches Bild dessen, das geleistet worden war, um-dem Auto seinen Weg zu bahnen. Ein Schneewall quer über die Strasse gebot' un- .serem, wie übrigens auch anderen Wagen, die an jenem Tag auf der Grimsel «wunderfitzten», kurz vor dem Stausee Halt, denn dort befand sich als letztes Stück der durch die Galerie führende Ab^schnitt vom Stauwehr an aufwärts auf einer Länge von 200—300 m noch : in Arbeit. Weshalb der Schneebruch gerade auf diesem Teil bis zum Schluss hinausgeschoben wurde? Weil den 123 Leuten, die damals noch beschäftigt wurden, an jener Stelle schwere Gefahr drohte. Etwa 200 m über der Strasse nämlich, am oberen Rand einer Halde, durch weleha die Fahrbahn verläuft, hingen damals auf den abgeschliffenen Felsen noch drei Schneebretter. Nicht eben ein erfreulicher Anblick,, diesa meterhohen, dem Granit lose aufliegenden Schneemassen, von denen ein Teil bereits abgebrochen war, •währenddem der Rest noch immer unheilkündend oben klebte, jeden Moment bereit, niederzusausen. Und dabei mussten die abstürzenden Brocken, unter die sich Steine mischen, ihren Weg auf die Strasse nehmen, die direkt in der Fallinie liegt. Einen Vorgeschmack der ungemütlichen Situation, welche die Mannschaft dabei erwarten würde, erhielten wir übrigens, als uns einer der Vorarbeiter einen ungefähr zweimal kopfgrossen Stein wies, der gleichen Tags in den Strasseneinschnitt gepfiffen gekommen war, eben als sich ein kleiner Brocken von den Schneebrettern gelöst. Solange sie nicht zu Tal gegangen sind, konnte es den Arbeitern, konnte es aber auch den Automobilisten blühen, davon überrascht und wie in einer Mausefalle gefangen zu werden. Freilich, hätte man die Galerie von Anfang an auf eine grössere Länge angelegt, die Gefahr wäre gebannt. So aber mühten sich damals •noch 125 bis zur Unkenntlichkeit braungebrannte Männer mit dem Schneeaushub, ständig von den unberechenbaren Schneeschildern umlauert. Bis 7 m hoch stiegen hier die Einschnitte an. Vom Punkt an, da die Strasse den Streuungsbereich der perfiden Schneebretter verlässt und sich in langgezogener Zickzacklinie zur Passhöhe emporzieht, trafenwir sie am 25. Juni durchgehend auf 2% m_ ausgeschaufelt, mit Ausweichstellen versehen und Tollständig trocken. Auch in diesem Sektor zwängte sich die Fahrbahn in einzelnen Mulden zwischen 7 m hohen Wänden hindurch. Das Eisengeländer lag noch zwischen den Wehrsteinen am Boden, doch bildet dessen Montierung das Werk lediglich einiger weniger Tage. Dass die Walliser auf der Südseite die Freilegung erst in Angriff nehmen, kurz bevor man damit im Haslital zu Ende gekommen ist, danken sie der Sonne. Sie verrichtet an der Maienwand gründliche und kostenlose Arbeit, wovon wir uns mit eigenen Augen überzeugen konnten. Wenige Tage vorher bloss war der erste Spatenstich auf' der Walr User Seite der Grimsel getan worden. Auf dem ebenen Stück von der Passhöhe östlich trafen die Mannen freilich ausser den Trümmern eines von den Lawinen hinweggefegten Kiosks auf erkleckliche Verwehungen, lag doch dort der Schnee, auf kurzer Strecke allerdings nur, bis 9 m tief. Aber am folgenden Tage schon hatten die 90 Schaufler die Barrikade überwunden, und fast zur selben Stunde fiel auch beim Staudamm unten das letzte Hindernis. Trotzdem konnten und wollten die verantwortlichen Behörden die Freigabe nicht riskieren, bis die Schneebretter zu Tal gefahren waren. Die Extravaganzen, die sich der verflossene Winter hinsichtlich der Schneemengen geleistet, stellten den Kanton Bern vor eine schwere Aufgabe, schwer in tecEmschem wie in finanziellem Sinn. Ihren Anfang, nahm die Räumung am 20. Mai hinter Guttannen. 20 Mann wurden dazu herangezogen. Am 1. Juni waren es bereits ihrer 35, am 3. Juni 135, bis der Höchststand von 160 Mann erreicht -wurde. Was" abei* Vor allem ins Gewicht fällt, ist der Umstand,. dass_ die ganze Strasse auf einer Länge von 16 km dem Schnee abgerungen werden musste und das unter nicht eben günstigen Witterungsverhältnissen. Immer-wieder ereignete es sich, dass Neuschnee die ausgehobene Strasse zudeckte, dass Lawiaen sie verschütteten. Allein auf der Berner Seite der Grimsel wurden vom 20. Mai bis zum 26. Juni rrund 100.000 Kubikmeter Schnee beiseite geschafft. Das spricht deutlich genug. Rassig fahren zu können ist wohl wert, den Wagen entsprechend auszurüsten* Die Vergasung spielt bei allen Wagenmarken für die Motorenleistung die wichtigste Rolle. Ihr müssen Sie darum Ihre ganz besondere Aufmerksamkeit schenken. Der erste Schritt besteht darin, dass Sie Ihren jetzigen Vergaser durch einen . Vergaser mit Starter oder Thermostarter ersetzen- lassen; Das Resultat wird-alle Erwartungen übertreffen: Grössere Leistungsfähigkeit des Motors, kräftigeres Anzugs vermögen, i kein Aussetzen des Motors, bevor er seine nor- . . : .male Ärbeitstemperatur erreicht hat, - Minimalverbrauch an Brennstoff. Montage in allen Garagen kFFFINCERSTRASSE GARAGE Dir. E. H.Thommen, Ing. Vertrauensgarage des schweizerischen Aerztesyndikates Tel. 28.111 Generalagentur für die Schweiz: Henri Bachmann Genf Zürich 12b,ruedel'Höpital 3,rue de FriüDurg LSwenstrassB 31 Tel. 48.42 Tel. 25.641 Tel. 58.824 48.43 58.825 48.44