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E_1935_Zeitung_Nr.066

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Zur Bekämpfung der

Zur Bekämpfung der Verkehrsunfälle. Fortsetzung von Seite 1. Eine direkte erzieherische Einwirkung im Einzelfall ist möglich bei allen Motorfahrzeugführern, die als solche neu in den Verkehr treten. Die vom Gesetz vorgesehene Prüfung wird aber vielerorts noch viel zu wenig gründlich vorgenommen. Wird sie nur oberflächlich absolviert, so verfehlt sie ihren Zweck vollständig. Gerade bei der Prüfung des Motorfahrzeugführers kann im allgemeinen nur festgestellt werden, ob die äusserlich erkennbaren Voraussetzungen für ihre erfolgreiche Bestehung vor handen sind. Da der ungeeignete Führer aber eine stete Gefahr bedeutet für alle andern Strassenbenützer, ist die gegebene Möglichkeit mit aller Gründlichkeit auszunützen. Die sehr zahlreichen Führer, die den Führerausweis vor Inkrafttreten des eidgenössischen Automobilgesetzes schon besassen, entgehen allerdings dieser neuen, gegenüber der früheren Regelung erheblich verschärften Vorschrift über die Prüfung. Die Kantone sollten deshalb von der in Art. 9, Abs. 5, des Gesetzes vorgesehenen Möglichkeit, jederzeit eine neue Prüfung anzuordnen, wenn Bedenken über die Fahrtüehtigkeit des Führers bestehen, vermehrten Gebrauch machen. Eine neue Prüfung sollte insbesondere stets dann angeordnet werden, wenn ein Führer an einem Unfall beteiligt war und sein Verhalten auch nur geringe Zweifel über seine Fähigkeit, ohne Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu fahren, aufkommen lässt. Ausnahmslos ist eine neue Prüfung anzuordnen nach Ablauf der Frist, für die der Führerausweis gemäss Art. 13 des Gesetzes entzogen wurde, auch wenn diese Frist nur kurz war. Sehr wichtig ist die richtige Ausnützung der Vorbereitungszeit für die Prüfung, während der der Führer im Besitz des Lernfahrausweises ist. Es muss dahin gewirkt werden, dass die Führerausbildung immer mehr durch einen berufsmässigen Fahrlehrer erfolgt. Diese sind sehr sorgfältig auf ihre Eignung zu prüfen (Art. 32 der Vollziehungsverordnung). Die amtlichen Sachverständigen sind sehr sorgfältig auszuwählen. Sie müssen nicht nur für die Prüfung der Fahrzeuge und der Führerkandidaten Sachverständige sein, sie müssen als solche auch in allen den Automobilverkehr betreffenden Fragen mit ihren Kenntnissen und ihrer Erfahrung den zuständigen Oberbehörden mit fachgemässem Rat an die Hand gehen können. Zur Erziehung der Strassenbenützer können, wie die Erfahrung lehrt, auch die Verbände der Motorfahrzeug- und Radfahrer herangezogen werden. Dass ein Zusammenwirken dieser Verbände mit den Behörden von Erfolg begleitet sein kann, zeigen die Beispiele in den Kantonen Waadt und Thurgau und ist führend Leichtmetall-Ausführung: Eigengewicht 1000 kg Nutzlast 4000 kg Verlangen Sie Offerte und Referenzen Joh. Knupp, St. Gallen-W KONSTRUKTIONS-WERKSTÄTTE Telephon 626 Der englische Bremsbelag] die Verkehrswochen, die an verschiedenen Orten gemeinsam durchgeführt wurden. Wir sind den Kantonen und den Verbänden für ihre Initiative dankbar und hoffen, mit der Zeit werde ein noch engeres Zusammenarbeiten im ganzen Land Erfolg bringen. Wir empfehlen Ihnen, die Erfahrungen, die die einzelnen Kantone machten, auszutauschen. IL Ahndung von verkehrsgefährdenden Uebertretungen von Verkehrsvorschriften. Die kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren haben in ihrer Konferenz vom Oktober 1934 in Sitten darauf hingewiesen, dass die Strafbestimmungen des Automobilgesetzes zu wenig angewendet und selbst bei schweren, verkehrsgefährdenden Verletzungen von Verkehrsvorschriften von den Gerichten oft zu wenig strenge Strafen ausgesprochen würden. Nicht nur die Motorfahrzeugführer, auch die Radfahrer und die Führer von Fuhrwerken müssen wissen, dass sie scharfe Strafen zu gewärtigen haben, wenn sie durch vorschriftswidriges Verhalten andere Strassenbenützer an Leib und Leben gefährden. III. Entzug des Führerausweises. Der unfähige und der rücksichtslose Motorfahrzeugfahrer müssen durch Entzug des Führerausweises aus dem Verkehr ausgeschaltet werden. Die gemachten Beobachtungen haben ergeben, dass selbst bei Fesstellung schwerer Verkehrsgefährdungen den persönlichen Verhältnissen des die Verkehrsgefährdung veranlassenden Motorfahrzeugführers oft zu viel Rücksicht getragen, der Gefahr, die diese Menschen für den Strassenverkehr darstellen jedoch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Dies ist sogar gegenüber angetrunkenen oder betrunkenen Führern der Fall, denen der Führerausweis gemäss Art. 13 des Gesetzes stets entzogen werden muss. Die Praxis verschiedener Kantone sollte bedeutend verschärft werden. IV. Die Kontrolle des Strassenverkehrs. Ein wirksames Mittel zur Bekämpfung der Strassenverkehrsunfälle ist der Verkehrspolizist, der sich auf der Strasse zeigt Er wirkt durch sein Erscheinen schon als Mahnung für den sorglosen Motorfahrzeugführer, der sich auf seine Pflichten besinnt. In Zeiten starken Verkehrs sollte er sich namentlich in Ortschaften auf der Strasse befinden und regelnd eingreifen. Die Befreiung der Strasse von unfähigen und rücksichtslosen Motorfahrzeugführern ist nur möglich, wenn die Verkehrspolizei verstärkt wird. Sie muss aber beweglich sein, so dass sie sich ohne Zeitverlust von einer gefährlichen Strassenstrecke zu einer anderen begeben kann. Wir sind überzeugt davon, dass eine verstärkte - motorisierte Strassenpolizei imstande ist, FORDSON Original Ersatzteile ab Lager rasch und zuverlässig durch W.MERZ&Go. Offiz. Ford-Vertretung FRAUENFELD Telephon 5.55 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — 66 Gd. ST-BERNARD Hotel du Grand St-Bernard Gegenüber d. Hospiz. Restaurant u. Tea-Room. Garage, Oel, Benzin. Tel. 29.3. Lonfat & Qentinetta, Bes. Motor-Kipper durch planmässig angelegte Kontrollen in kürzester Zeit die schlimmsten Verkehrsschädlinge festzustellen und für ihre Entfernung von der Strasse zu sorgen. Wir müssen die Kantone deshalb ersuchen, die sogenannten fliegenden Kontrollen zu vermehren. Die Kontrolle hat sich selbstverständlich auszudehnen auf die strikte Beachtung der von uns gemäss der Vollziehungsverordnung für schwere Motorwagen, Anhängerzüge, sowie alte Motorwagen mit Zweiradbremsen festgesetzten Höchstgeschwindigkeiten. Uebertretungen dieser Vorschriften müssen in allen Fällen geahndet werden. In schweren Fällen ist der Führerausweis zu entziehen. lieber die Radfahrer laufen viele Klagen wegen zu raschen, unvorsichtigen Fahrens und wegen Nichteinhaltung der Beleuchtungsvorschriften ein, weshalb auch diese in vermehrtem Masse kontrolliert werden sollten. Die Geschwindigkeitsvorschriften von Art. 25 des Gesetzes gelten sinngemäss auch für die Radfahrer (Art. 30). Anderseits erhält Art. 68 der Vollziehungsverordnung eingehende Bestimmungen über die Beleuchtung der Fahrräder. Der Vollständigkeit halber erwähnen wir noch Die Produktion von Personenautomobilen stellt sich im I. Semester 1935 auf 1,962,819 Einheiten gegenüber 1,469,285 Wagen in der vorjährigen Parallelperiode. An Lastwagen wurden in den ersten 6 Monaten 410,652 Einheiten gegenüber 327,062 hergestellt. Auf dem amerikanischen Absatzgebiet wurden 1,733,252 Personen- und 313,282 Lastwagen, total also 2,046,534 Einheiten abgesetzt. Mit Ausnahme des kanadischen Marktes sind somit im I. Semester 1935 139,179 Personenund 76,431 Lastwagen, total 215,610 Automobile exportiert worden. Der kanadische Markt nahm in der nämlichen Periode 19,388 Personenwagen auf gegenüber 67,084 im Vorjahre und 20,399 Lastwagen (15,000), zusammen also wurden auf dem kanadischen Markt untergebracht: 111,327 (82,084) Automobile, -my- Deutschlands Automobil-Handelsbilanz. Im 1. Semester 1935 konnte die deutsche Automobilindustrie einen ansehnlichen Ausfuhrerfolg verbuchen. Gegenüber der vorjährigen Parallelperiode hat sich der Export von Motorfahrzeugen inkl. Motorräder um rund 47,8 Mill. dz bzw. um 6,3 Mill. Rra. erhöht, während die Einfuhr in der gleichen Zeit um 10,600 dz bzw. um 1,4 Mill. Rm. zugenommen hat. Der Ausfuhrüberschuss der Motorfahrzeug-Handelsbilanz ist im 1. Halbjahr 1935 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von 48,600 ouf 55,800 dz und wert- die Wichtigkeit der sorgfältigen, zweckmässigen Heranbildung und Instruktion der Verkehrspolizei. Eine einheitliche Grundlage für diese Instruktion ist gegenwärtig bei einer Kommission der kantonalen Polizeikommandanten in Vorbereitung. Wir schliessen mit einem nochmaligen Hinweis auf die Unentbehrlichkeit und Dringlichkeit der Ihnen anempfohlenen Massnahmen. Sie sollten geeignet sein, Ordnung auf die Strasse zu bringen und damit wirksam die Unfälle zu verhüten. Erst wenn sie durchgeführt sein werden, können wir uns Rechenschaft darüber ablegen, ob die gesetzlichen Vorschriften der Abänderung oder der Er- massig von 10,4 auf 15,3 Mill. Rm. gestiegen. In den ersten Semestern der letzten Jahre gänzung bedürfen. Sollte sich das als not-hawendig erweisen, so werden wir die Konsegen folgendermassen entwickelt: sich der Aussenhandel an Motorfahrzeuquenzen ziehen und auch vor neuen verschärften Vorschriften nicht zurückschrecken. 1930 27,2 27,1 Einfuhr (in MilL RM.) Ausfuhr Wir haben unser Justiz- und Polizeidepartement beauftragt, in Verbindung mit den zu- 1932 4,3 17,4 1931 11,6 23.5 1933 3,5 14,3 ständigen kantonalen Departementen für die 1934 4,8 15.2 einheitliche Durchführung der in diesem 1935 6,2 21,5 Kreisschreiben enthaltenen Empfehlungen und Anordnungen besorgt zu sein. Kleinstes Eigengewicht Einfachste Konstruktion Einfachste Bedienung Absolute Betriebssicherheit BLASER & BURKHARDT - BÜRGDORF Karosserie-. Kipper- und Anhängerbau afil «§•«* Amerikas Autoproduktion im I. Semester 1935. Nach den jüngsten Ausweisen sind in den amerikanischen und kanadischen Automobilfabriken in den ersten 6 Monaten des laufenden Jahres 2,373,471 Automobile gegenüber 1,796,347 im I. Halbjahr 1934 hergestellt worden, was einer Produktionszunahme um 32 % entspricht. Dieses erfreuliche Resultat stellt das beste Halbjahresergebnis seit der Hochkonjunkturperiode des Jahres 1929 dar. Uto- Kompressoren sind zuverlässiger Konstruktion u. betriebssicher; sie werden in mehreren, für d. verschiedenartigen Verwendungszwecke besonders geeigneten Ausführungen gebaut und bewähren sich vorzüglich bei allen mit Druckluft ausgeführten Arbeiten. Iichtanschluss. Preis Fr. 180.— Prospekte durch den General vertrieb: Briefkasten der Redaktion Radiovortrag. Am 20. August 18.30 Uhr hält unser Dr. Büchi einen Radiovortrag vom Studio Bern aus über « Von Rennwagen und Autorennen». Das Referat ist besonders als Vorbesprechung des am 25. August stattfindenden Grossen Preises der Schweiz gedacht. Die A. R. als Sportorgan. Einer der europäischen Elite angehöriger deutscher Fabrikfahrer schreibt uns: « Ich bitte Sie, mir doch noch zehn Exemplare der Auto-Revue mit der Kritik vom Grossen Preis von Deutschland zu senden, da mich Ihre Ausführungen wegen ihrer besonderen Sachlichkeit und Objektivität sehr gefreut haben. > der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R UT I-Zurich TELEPHON 54 GKADED BRAKE UNING Wenn Sie sich umstellen wollen auf einen einfachen, lukrativen Versandartikel, so wenden Sie sich bitte an mich. Bei einem Betriebskapital von nur 10Q0 Fr. werden an diesem Versandgeschäft (nur Vorkasse oder Nachnahme), das von Ihrer Wohnung aus ohne Fachkenntnisse gemacht werden kann, 250 Fr. monatlich und mehr verdient 7704 Näheres unter Chiffre 14995 an die Automobil-Revue, Bern. 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N° 66 - 1935 Stf. tenbau Rentabilität der Reichsautobahnen. Die Frage der Wirtschaftlichkeit der Reichsautobahnen ist ein recht umstrittenes Problem, wie auch die Schätzungen über die Höhe des zum Bau des 6900 km umfassenden Reichsautobahnstrassennetzes notwendigen Mittel sehr widersprechend lauten. Vor kurzem hat Reichsbahndirektor Dr. Karl Joseph die ganze Materie einer nähern Analyse unterzogen, wobei er seiner Betrachtung die Auffassung zugrundelegte, dass es keineswegs angängig sei, die gesamten Anlagekosten in der Höhe von 5 Milliarden Rm. als reine, nur für die Autobahnen vorgenommene Investitionen anzusprechen und dann das Unternehmen « Reichsautobahnen» mit einem Kapitaldienst vorzubelasten, der unmöglich tragbar sei. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass seinerzeit Dr. Schacht unter Zugrundelegung eines Kostenaufwandes von 300,000—400,000 Rm./km mit einer Bausumme von 2,5—3 Milliarden Rm. rechnete. Vor allem müsse berücksichtigt werden, dass die neuen Autobahnen öffentliche Wege darstellen, die lediglich für den Motorfahrzeugverkehr bestimmt seien, für dessen Befriedigung das bisherige Strassennetz weder in der Gegenwart noch in der Zukunft irgendwie ausreichend gewesen wäre. Nach Ansicht Dr. Josephs hätten, sofern der Bau von Autostrassen überhaupt unterblieben wäre, die mit Gesetz vom 26. März 1934 auf das Reich übergegangenen etwa 80,000 km Landstrassen mindestens zu einem Viertel einem durchgreifenden Umbau bezw. Erweiterung unterzogen werden müssen. Daneben sei aber auch zu bedenken, dass auch die Unterhaltungskosten für die alten Strassen nach Errichtung der sie entlastenden Reichsautostrassen wegen ihrer im geringeren Masse nötig werdenden Inanspruchnahme wesentlich herabgemindert würden. Daraus errechne sich eine Kapitalersparnis von etwa '1,36 Milliarden Rm., die sonst zwangsläufig für den Ausbau des gewöhnlichen Strassennetzes bzw. dessen Mehrunterhaltungskosten hätten verausgabt werden müssen. Im besondern sei aber auch auf den Lohnkostenanteil hinzuweisen, indem von den Gesamtkosten für die Erstellung der Reichsautobahnen etwa 50 % auf diesen Posten entfielen. Vorsichtig gerechnet müsse man bei einem Ansatz von 75 % dieses Lohnkostenaufwandes die Entlastung von Arbeitslosenversicherung und sonstiger öffentlicher Fürsorge auf 2 Milliarden Rm. schätzen, wozu noch eine weitere halbe Milliarde Rm. in Form von mittelbarer Entlastungswirkung durch den Bau der Autostrassen auf den Arbeitsmarkt träten. Für nicht mehr nötige Umgehunssstrassen und deren Unterhaltungskosten seien ebenfalls 500 Millionen Rm. einzusetzen, so dass alle diese Summen zusammengerechnet einen Kapitalaufwand ergebender ^ auch ohne den Bau der Reichsautobahnen in der Höhe von 4,36 Milliarden Rm. notwendig gewesen wäre, eine Summe, die sowieso über den Steuerweg hätte aufgebracht werden müssen. Der Mehraufwand, der für die Errichtung des Reichsautostrassennetzes notwendig geworden sei, könne mit höchstens 1 Milliarde Rm. eingesetzt werden. Bei einem Gesamt- Verzinsungs- und Tilgungsdienst von jährlich 600 Millionen Rm. entfalle auf die Autobahnen selbst eine Quote von 70 Millionen Rm., während der Rest von andern Lastenträgern aufgebracht werden müsse. Um zu den weitern Kostenpositionen der Ausgabenrechnung (Kosten für Unterhaltung und Erneuerung der Anlagen und Betriebsmittel,-. Abfertigungs- und Verwaltungskosten) endgültig Stellung zu nehmen, bedürfe es genauer Unterlagen, besonders über die beiden letzten Positionen, wozu noch die Kosten, für Beleuchtung und deren Unterhaltung, für den Sanitätsdienst, den Telephonsicherheitsdienst in Rechnung gestellt werden müssen. Dr. Joseph weist darauf hin, dass alle Ueberlegungen, auf Grund dieser Kosten das Tarifsystem für die Benutzung der Reichsautobahnen aufzubauen, von dem Gedanken auszugehen hätten, dass nicht die Rücksicht auf eine unbedingte Rentabilität das Primäre sei, eine unbedingte Rentabilität das Primäre sei, sondern dass sich die Verkehrsbelastung in tragbaren Grenzen zu halten habe und dass die untere Tarifgrenze durch den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit vorgeschrieben sei. Einem Aufwand für läufende Ausgaben von täglich 11—13,5 Rm. pro km stehen Einnahmen aus Vermietungen und Verpachtungen von Tankstellen, Werkstätten, Garagen usw. in der Höhe von insgesamt 16,5 Rm. gegenüber. Für die laufenden Unterhaltungskosten werden täglich pro km 8—8,5 Rm. errechnet, während auf den Abfertigungsaufwand 3—5 Rm. pro km entfallen. Unter Ausserachtlassung des Aufkommens des Lastwagen- und Motorradverkehrs kommt Dr. Joseph zum Resultat einer auf 200 Rm. täglich je Streckenkilometer zu veranschlagenden Durchschnittseinnahme, die mit den Einnahmen aus Vermietungen- und Verpachtungen auf 220 Rm. ansteigt. Nach Auffassung des Reichsbahndirektors wird diese Summe nicht nur genügen, die entstehenden Unterhaltungskosten des vollendeten Reichsautostrassennetzes zu decken, sondern darüber hinaus auch genügend Spielraum lassen für den Zinsen- und Tilgungsdienst von 1 Milliarde Rm., die als zusätzlicher Kapitalaufwand für die Erstellung der Reichsautobahnen angesetzt ist. Ohne im nähern auf obige Ausführungen eingehen zu wollen, ist doch darauf hinzuweisen, dass die seinerzeit errechneten Baukosten in der Praxis recht erheblich überschritten wurden. Nach Angabe von Dr. Birkenholz, Referent beim Generalinspektor für das deutsche < Strassenwesen, haben sich die Kosten für das fertigerstellte 21 km messende Teilstück Frankfurt-Darmstadt durchschnittlich auf mindestens 1 Million Rm. gestellt. Mit dieser der Wirklichkeit am nächsten kommenden Schätzung erhält man erstmals eine brauchbare Grundlage, um den Gesamtaufwand für das projektierte Riesenwerk genauer errechnen zu können. Unter Berücksichtigung verschiedener Vorbehalte, wie Bauverbilligungen in geographisch, geologisch und verkehrstechnisch günstiger gelegenen Gebieten, dürften die Baukosten der Reichsautobahnen auf etwa 7 Milliarden Rm. zu stehen kommen. Bei dieser Sachlage muss damit gerechnet werden, dass die gigantischen Projekte langsamer realisiert werden dürften als vorgesehen, namentlich solange kein eindeutiger Weg gefunden ist, um neben den Heeresausgaben diese riesigen Beträge aufbringen zu können. Wy. kus d Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Der erhöhte Benzinzoll eine Existenzgefahr für das Autogewerbe. Bei der Dekretierung der neuen Zollansätze hat der Bundesrat gewiss auch nicht an die- Folgen gedacht, welche diese Massiiahme für das Autogewerbe haben müsse. Ob dies wohl darauf zurückzuführen ist, dass man im Bundeshaus die wirtschaftliehe Rolle des Autogewerbes überhaupt nicht kennt oder doch nur ungenügend einzuschätzen versteht? Die Tätigkeit des Garagisten greift sehr sta,rk in andere Berufskreise über und ist mit deren Erwerbsleben aufs engste verknüpft, kommt doch der Garagist als Teilauftraggeber für viele Fachleute der verschiedensten Gewerbe in Frage. Denken wir nur, wer alles bei der Revision eines Wagens oder einer grösseren Reparatur beschäftigt ist: neben dem Automechaniker der Schmied, der Spengler, Wagner, Sattler,»Elektriker, Maler, Glaser etc., d. h; vielfach Berufe, welche mit dem zurückgehenden Pferdetransport sich teilweise unter beträchtlichem Kostenaufwand auf das motorisierte S.trassenfahrzeug umstellen mussten. Alle diese Gewerbeleute hängen in ihrem Beschäftigungsgrad sehr weitgehend von der Intensität des Automobilverkehres und von der Arbeit ab, die ihnen der Garagist zuweisen kann. Man scheint aber in Bern hierfür kein Verständnis zu haben, sondern nur die Eisenbahner und ihre Gewerkschaft zu studieren. Die Erfahrung hat aber im Ausland und auch bei uns schon gezeigt, dass alle jene obrigkeitlichen. Massnahmen, die nur eine Sanierung des Bahnwesens auf Kosten des "motorisierten Strassenverkehrs anstreben, nie zu einem guten Enderfolg führen, indem einerseits die Automobilwirtschaft stark geschädigt, die Eisenbahn aber deswegen nicht aus ihrer Misere herauskommt, weil die tieferen Gründe für den Verkehrsrückgang auf der Schiene und die Unwirtschaftlichkeit des Bahnbetriebes ganz wo anders als bei der Autokonkurrenz liegen. Dass die S.B.B. in der Tinte sitzen, ist gewiss nicht die Schuld der Automobilisten. Schon Jahre bevor sich eine eigentliche Autokonkurrenz geltend machte, ist mit Defiziten gewirtschaftet worden. Nachdem die Schuldenwirtschaft zu einem beinahe unentwirrbaren finanziellen Knoten geführt hat, sollen nun auch diejenigen für seine Auflösung sorgen, die jahrelang der Defizitwirtschaft tatenlos zugeschaut haben. Es wäre doch allzu bequem und verantwortungslos, wenn man nun auf einmal alles den Automobilisten in die Schuhe schieben wollte. Kürzlich hat ein ehrlicher Handwerker in einer öffentlichen Versammlung gesagt, wenn er nur einige Jahre so gewirtschaftet hätte, so hätte man ihn ohne Manieren in Riggisberg untergebracht. Die S.B.B, ist eine grosse Familie, deren Mitglieder sich dank eines Privilegiums trotz allem Abbau, welcher sich sonst überall fühlbar macht, weiter sorgenlos pflegen könnten. Warum nimmt man sich behördlicherseits nicht die Mühe, sich einmal durch einen Rundgang bei Garagen in Stadt und Land davon zu überzeugen, wie weit man es schon mit der jetzigen Fiskalpolitik dem Automobil gegenüber gebracht hat? Hunderte, ja Tausende von Wagen sind ausser Betrieb gestellt, sind unverkäuflich und verrosten in Schuppen oder beim Alteisenhändler. Ausgerechnet zu einer Zeit, da alle uns umgebenden Länder die Autosteuern ganz oder doch teilweise abschaffen, dekretiert man bei uns neue Abgaben. Und doch haben diese Staaten auch ihr Eisenbahnproblem. Sie werden gut genug wissen, warum sie dem Automobil freie Bahn bereiten. Für die Schweiz wäre es gewiss kein Nachteil, das ausländische Beispiel hier nachzuahmen. Viele Zweige unserer Wirtschaft würden dadurch einen neuen Auftrieb erhalten, und der Weg der schweizerischen Autoindustrie geebnet. Verschaffen wir ihr freie Bahn, und denken wir auch an die Erhaltung des Garagegewerbes! D- k in w - T. C Autosektion Aargau Schweizer Gymkhana. Ich mache die Automobilisten heute schon darauf aufmerksam, dass am 31. Aug./1. Sept., bei schlechtem Wetter acht Tage später, die schweiz. Gymkhana in Schachen in Aarau ausgetragen wird. Automobilisten, kommt und helft durch Eure Teilnahme am guten Gelingen der gross angelegten Zusammenkunft der T. C. S. mit! AUTOMOBIL-REVUE 11 Spezial-ReglemenJ für die Ballon-Verfolgung mit Automobilen, Sonntag, den 8. event. 22. Sept. 1935. Veranstaltet vom Aero-Glub der Schweiz, Sektion Säntis, und dem Touring-Club der Schweiz, Sektion St. Gallen-Appenzell, Gruppe St. Gallen-Stadt. , Art. 1. Die Veranstaltung unterliegt dem allgemeinen Reglement der Föderation Aeronautique Internationale (F. A. I.) und den nachfolgenden Spezialbestimmungen. Zur Teilnahme sind zugelassen alle Mitglieder des Schweiz. Aero-Glub (Ae. C. S.), sowie alle Mitglieder des Touring-Glub der Schweiz. Art. 2. Der Füll- und Startplatz des Ballons befindet sich an der Notkerstrasse St. Gallen, östlich vom Gaskessel. Art. 3. Der Aero-Club besorgt die Füllmannschaft, Ballonmaterial, Sand, Sandsäcke, Füllblache, sowie das nötige Kartenmaterial und trägt die alleinige Verantwortung für die richtige Bereitstellung und Füllung des Ballons. Art. 4. Der Start erfolgt um 11 Uhr. Art. 5. Jedes Automobil erhält eine Startnummer, dessen Führer eine mit der gleichen Nummer versehene Armbinde, die sichtbar zu tragen ist. Art. 6. Das Nenngeld beträgt Fr. 10.— und ist mit der Anmeldung bis zum 3. September 1935 an den Sportpräsidenten des T. C. S., Herrn Burk, St. Gallen, Postcheck-Konto IX 4842 St. Gallen, einzubezahlen. Art. 7. Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften zu beachten, ist ersucht, die grösste Strassen-Disziplin walten zu lassen und vorfahrenden Automobilen ohne weiteres Platz zu geben. Art. 8. Der Start der Automobile erfolgt zehn Minuten nach dem Ballon. Art. 9. Die Landung des Ballons hat auf alle Fälle bis um 15.00 Uhr zu erfolgen. Die Passagiere des Ballons sind ersucht, dem Führer bei der Landung behilflich zu sein. Art. 10. Die Sportkommission behält sich vor, bei ungünstiger Wetterlage die Veranstaltung auf Sonntag, den 22. September, zu verschieben. Bei zweifelhafter Witterung gibt die « Auskunft > der Telephonzentrale St. Gallen von 6.00 an Bescheid über Durchführung oder Verschiebung der Veranstaltung. Art. 11. Der Ballonführer hat zwischen Start und Landung eine bestimmte Anzahl Meldetaschen abzuwerfen. Art. 12. Die Landung des Ballons hat innerhalb eines Umkreises von 60 km (Luftlinie) vom Startplatz zu erfolgen. Im Osten und Süden darf der Ballon die auf der Karte eingezeichnete Grenzlinie um höchstens 500 Meter überfliegen. Auf alle Fälle muss die Landung bis 15.00 Uhr ausgeführt sein. Der Ballon muss nach der Landung so lange liegen bleiben, bis alle Wimpel von den verfolgenden Automobilisten abgerissen sind, jedoch nicht länger als 1 Stunde. Im übrigen hat sich der Ballonführer an die von der Kommission herauszugebenden Spezialinstruktionen zu halten. Art. 13. Die Veranstalter lehnen jegliche Haftpflicht gegenüber den Teilnehmern, Automobil- und Ballonfahrern ab. Art 14. Es werden folgende Preise ausgesetzt: a) Der Wanderpreis der Firma < Turmac». Er fällt demjenigen Club zu, dem der Sieger an- 1 Autosektion St. Gallen-Appenzell gehört. b) Ein Spezialpreis für den Sieger. Derjenig« Automobilist wird Sieger, welcher innerhalb 15 Minuten nach der erfolgten Landung den am Ballon-Korb befestigten Wimpel Nr. 1 abreissen kann. Erreicht kein Automobilist innerhalb 15 Minuten den Ballon, ist der Ballonführer Sieger und Gewinner des Speziaipreises. c) 50 Prozent der verfolgenden Automobilisten erhalten Preise und folgt die Rangierung in der Reihenfolge der Wimpelnummer. Zweiter ist derjenige, der den Wimpel Nr. 2 und Dritter derjenige, der den Wimpel Nr. 3 abreisst, usw. Jeder Verfolger darf nur einen Wimpel abreissen, auch keinen für einen andern Verfolger wegnehmen. Zuwiderhandlung zieht Disqualifikation nach sich. d) Der Ueberbringer einer Meldetasche erhält einen Preis. Art. 15. Die Landesgrenzen dürfen überschritten werden und hat sich jeder Automobilist im eigenen Interesse mit den nötigen Papieren zu versehen. Art. 16. Proteste werden letztinstanzlich durch die Sport-Kommission des Ae. C. S. und des T. C. S. entschieden. Für die Sektion Säntis des Aero-Club der Schweiz: Dr. Eberle. Für die Gruppe St. Gallen-Stadt des T. C. S.: H. Burk. Autosektion Waldstätte Der nächste Stammtisch findet Freitag, den 16. August 1935, abends ca. 20.15 Uhr, im Restaurant Alpenhof, Obergrundstrasse 73, Luzern, statt, wozu wir alle freundlich einladen Ḋas Sekretariat. A. C. S. SEKTION BERN. Eidgenössische Signalordnung und alte Strassenschilder. Die Karenzfrist für die Beseitigung der im Widerspruch mit der eidgenössischen Signalordnung stehenden Strassenschilder ist am 1. Juli d. J. abgelaufen. Viele Haus- und Garagenbesitzer sind dadurch ihrer bisherigen privaten Aufschriften verlustig gegangen, die jahrelang gute Dienste geleistet haben und sehr oft im Sinne der Verkehrssicherheit wirkten. Obwohl gegen das Verschwinden privater Ankündigungen auf öffentlichem Boden' grundsätzlich nichts eingewendet werden kann, gibt es doch Fälle, wo ohne Signal kaum auszukommen ist: Ein solcher Fall ist zum Beispiel eine Garagenausfahrt, welche in eine Öffentliche Strasse einmündet und dabei den Weg über das Trottoir nimmt. Bisher behalfen sieh solche Garagenbesitzer mit einer kleinen Hinweistafel mit den Aufschriften: Achtung, Ausfahrt! oder: Garage-Einfahrt freilassen! und erreichten dadurch, dass die Garagezufahrt als solche von den übrigen Strassenund Trottoirbenützern respektiert wurde. Nach der eidgenössischen Signalordnung ist dies nicht mehr zulässig. Die Folge davon ist natürlich, dass solche nicht erkennbare Zufahrten von ortsfremden Automobilisten versperrt werden. Um diesem Missstand abzuhelfen, schlägt die Sektion Bern vor, das offizielle Signal Nr. 19 (Stationierungsverbot) mit Beitafel «Ausfahrt» zur Freihaltung von Garagezufahrten zu verwenden. Zur auffälligen Kennzeichnung von gefährlichen Hofausfahrten, Ausmündungen von Privatstrassen im Gemeindebann schlägt sie außerdem die Anbringung des Hinweissignales Nr. 23 im verkleinerten Maßstab mit Beitafel « Ausfahrt > vor. Die beiden Projekte liegen gegenwärtig zur Prüfung beim Sitze des A.C.S. Mit der Annahme durch das Departement dürften sie eine fühlbare Lücke in der Signalisation ausfüllen, ohne das Straasenbild zu verunstalten. h. S. D. A. C. SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramm für den Monat September 1935: 6. September 1935: Grimselfahrt (Einladungen werden verschickt). 13. September 1935: Rendez-vous im Clublokal (Wagen mitbringen). 20. September 1935: Zusammenkunft im Clublokal. 27. September 1935: Ausfahrt mit einem Altersheim. 4. Oktober 1935: Zusammenkunft im « Schwelzerhof ». Vorbereitung für den Familienabend, Schaffhauser Fahrt. Glück muss der Mensch haben! — Der 27. Juli war vom S. D. A. C. Sektion Bern für eine Ostschweizerfahrt, verbunden mit allerlei Ueberraschungen, vorgesehen. Im Hotel Belle-Vue Neuhausen wollte man eich mit den Sektionen Basel und St. Gallen-Appenzell treffen. Die ganze vorhergehende Woche war der Wettergott gut gelaunt — am 26. — gegen Abend. Regen, Regen in Strömen! Basel und St. Gallen meldeten starke Gewitter. Also verschieben. — Pech! In Schaffhausen hätte uns die Freude zur Teilr nähme eines Munots-Abends erwartet. — Ein kleiner Trost, wenn's regnet ist auch kein Munot. Am 27., morgens 7 Uhr, Nebel wie im Spätherbst — gegen 10 Uhr ungewiss — gegen 12 Uhr sind die Wetteraussiehten gut und um 14% Uhr starten einige «Unentwegte» über Bremgarten- Zürich-Winterthur gen Schaffhausen. Wunderschön war die Fährt. In Winterthur war der erste Halt und in herzlicher Weise wurden die «Rennfahrer» im elterlichen Hause eines Mitgliedes «getränkt»! Nach stündigem Aufenthalt ging'a weiter nach Schaffhausen-Neuhausen. Wetter ausgezeichnet. Der Munot hatte die Flagge gehfest, und was das heisst, weiss natürlich ein rechter «Schaf fhuserbölle». — Ob uns der Munotvater doch Zutritt gewährt? Gross war die Freude, als es nach telephoniseher Anfrage hiess: «Herzlich willkommen!» Ihm sei an dieser Stelle nochmals speziell gedankt. Neuhausen, Bellevue, 9 Uhr 20: Rheinfall-Beleuchtüng — fein — 9 Uhr 50 sind wir auf der Munotzinne. Ganz wie einst! Dieselben Tanzmelodien — Frangaise mit Munottour usw. Der Munotvater — stets derselbe (er hat uns um 10 Uhr als « eben eingetroffen» offiziell willkommen geheissen, nachdem man uns seit 8 Uhr erwartet habe! «Berner».) Aber wir sind doch da, fünfzehn an der Zahl. Verlängerung bis 1 Uhr; ein weiteres «Gf eil». Schaffhausen und Bern vertrugen sich prächtig, lustig wurde das Tanzbein geschwungen. Schaffhausen nach Mitternacht hat grosse Aehnlichkeit mit Bern! Für Sonntag morgen war eine Fahrt ins Klettgau vorgesehen, Aperitif zu «Seldwila», dem Privatheim einer eifrigen Automobilistin; auch Herrn und Frau Doktor nochmals unsern herzlichsten Dank: - - " Die landschaftlichen Schönheiten, die ganz verschieden von unseren bergigen Gegenden sind, genossen wir in vollen Zügen. Auch in gaströnomir scher Hinsicht ist man überall sehr gut aufgeho- 1 ben. Bern erreichten wir auf verschiedenen Wegen; um Mitternacht meldeten sich aber alle zurück. — Den lieben « Zuhausegebliebenen» dieser Reisebericht zur •Kenntnisnahme. — .s'nächste Mal fahren wir trotz «Wind und Wetter». A. Gl. A.U9K «!«•» V«»»!»«««»«!«©»» CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Wir setzen auf Samstag, den 31. August den allerletzten Termin an, zur Beteiligung an unserer Vereins-Photi anlässlich des 10jährigen Bestehens des Chauffeux-Vereins Zürich. Alle diejenigen Mitglieder, die bis anhin -zur Aufnahme nicht erscheinen konnten, sind ersucht, unverzüglich eine Passphotö oder Brustbild an den Präsidenten einzusenden. Gleichzeitig bringen wir unsern Mitgliedern zur Kenntnis, dass an der nächsten Monatsversammlung im Restaurant Du Pont, Mittwoch, den 4. September 1935, 20.15 Uhr, die neuen Automobilkarten zur Verteilung kommen. Nach- Ablauf des Ferienmonats August ist es Pflicht und Schuldigkeit jedes einzelnen Mitgliedes, wieder an den Versammlungen teilzunehmen, denn unsere Hauptgeschäfte verlangen dies unbedingt, hoffen aber, dass unsere verehrten Mitglieder den Vorstand in jeder Hinsicht unterstützen und das nötige Interesse haben,' auch mit Rat und Tat mitzuwirken zum Gelingen unseres 10jährigen Vereins-Jubiläums. Es soll ein Familienfest für alle sein, weshalb sich alle Aktiven ins Zeug legen müssen. Die Vereinsleitung. Iwi Isdi Neugrundung. Cle. des Accumulateurs, Rex S. A., Vieh. Unter dieser' Firma ist eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von Fr. 30,000 gegründet worden. M. A. Guichard bringt als Apport 7 Lizenzen, für welche dem Vorgenannten 45 Aktien im Betraf vor Fr. 22,500.— übergeben werden. Dem Verwaltungsrat gehören an: M. A. Guichard, Ingenieur, L. Rossijglelly, Immobilienagent, und G. Vuillomenet, Kaufmann, alle drei in Genf. Geschäftdomizil: Vieh. Konkurseröffnung. A. Labhari, Autohändler, Basel. Konkurseröffnung vom 22, Juli. Gläubigerversammlung 9. August. Eingabefrist bis 31. August. E. Schneller, Garage, Bazenheid. Konkurseröff« nung vom 24. Juli, Gläubigerversammlung am 19. August. Eingabefrist bis 10. September. Carl Wiesmer, Autoelektriker, Rapperswil. Konkurseröffnung vom 30. Juli. Gläubigerversammlunf 20: August. .Eingabefrist bis 9. September. Verantwortliche Redaktion : Dr. A. Büchi, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.