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E_1935_Zeitung_Nr.078

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — 78 Zweitakt-Motor — 2 Zylinder. Generalvertretung Vorderradantrieb, 4 Räder mit Einzelabfederung LAUSANNE Ganzstahl-Karosserie, flacher Boden h Avenue FloriSal 19 2 Plätzer, Roadster Fr. 4500.— ZETAA.G. Sportwagen (4 Plätze) 4300.— Telephon 33.203 Innenlenker, 4 Plätze 4900.— N Occasions- Wagen kompl. durchrevidiert und kontrollabnahmcbereit. Grossgarage Binelli & Ehrsam A.-G., Stampfenbachplatz, Zürich. 11618 2 x / 2 T. prima Zustand, Brücke 3,30X2,00 m, Fr. 1500.—, zu verkaufen. 69416 Garage Wipkingen, Max Siegfried, Dorfstrasse 57, Zürich 10. Tel. 60.567. MERCEDES CAR ALPIN 18 Plätze jra günstigen Bedingungen zu verkaufen. John Schneider, Carouge- Genf. 69419 Wenn Ersatzteile nötig, dann ein Telephon an 41.172 und prompt erhalten Sie von Hans Zyssct, Ostermundigen, Occasions - Bestandteile für Autos and Motos. Lincoln Limousine f 8 Zylinder, 6/7plätzig, in gutem Zustand, passend für Hotel, Post oder Taxi, sehr vorteilh. zu verkaufen. 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N°78 — 1935 "AUTOMOBIL-REVUE 11 An die Mitglieder der R.A.A.S. und alle, die es werden wollen. Die «Automobil-Revue» wird heute offizielles Publikations-Organ unserer Vereinigung. In ihren gastfreundlichen Spalten werden wir uns in aller Ruhe aussprechen können. Wir wünschen aber auch, dass die Spalte des R. A. A. S. anziehend, lebendig und lehrreich sei. Vor allem werden wir Sie mit allen Neuerungen der Leichtaviatik und allen Erfindungen und Versuchen, die abseits der stark begangenen Pfade liegen, bekanntmachen. Wir sind dabei der Ansicht, dass jeder Amateur über alles, was vor sich geht, unterrichtet sein soll. Ein breiter Raum wird weiter natürlich der «Pou du CieU-Chronik zugewiesen. Ein von unserem Chef des technischen Dienstes, Herrn Demieville, redigiertes Bulletin wird Sie über alle noch so kleinen, an der « Pou du Ciel» vorgenommenen Modifikationen auf dem laufenden halten. Die Beschreibungen yyerden von Zeichnungen begleitet sein, die zur Erhönung des Interesses an dieser Rubrik beitragen. Um unserer Bewegung den absolut notwendigen Zusammenhang zu sichern, haben wir einen Raum vorgesehen, wo die «Konstrukteure-» ihrer Begeisterung frei die Zügel schiessen lassen können. Der Amateur ist gewöhnlich ein Bastler. Er erreicht dann den Gipfel der Seligkeit, wenn er etwas Neues zum Laufen gebracht hat. Mssgünstig ist er dabei, nicht und gerne wird er seine Kameraden am Genuss seiner Entdekkungen mit teilhaben lassen. Teilt uns aber jeder seine Erfolge und Misserfolge mit, so geht die Sache ganz von selbst. Später werden wir noch andere Rubriken ausbauen; so haben wir z.B. für diesen Winter sehr interessante Kurse vorgesehen. Dieses kurze Expose wird Ihnen jedenfalls geigen, dass wir alles tun',' um auch die- An 1 spruchvollsten zu befriedigen. An Ihnen.ist es jetzt, zu beweisen, dass wir uns nicht umsonst bemüht haben. Teilen Sie uns sobald wie möglich Ihre Eindrücke und Vorschläge mit. »n Verband Rottschaft der Aero-Amateure der Schweiz R.A.A.S. •Wir erinnern alle Amateure und jedermann, der Interesse an unserer Bewegung hat, daran, dass sie der R.A.A.S. angehören können, indem sie ihren Beitrag auf unser Postcheckkonto Nr. 1/6727 einbezahlen. Aktivmitglieder bezahlen Fr. 6.— (reduzierter Beitrag für dieses Jahr, der das Eintrittsgeld und die Gratiszustellung der «Automobil-Revue» umschliesst). — Passivmitglieder bezahlen Fr. 5.—. Gönnermitglieder einen einmaligen Beitrag von mindestens 100 Fr. R.A.A.S. Die Rottschaft Aero-Amateure der Schweiz ist 'das Organ, welches sich die Aufgabe stellt, die Volksaviatik zu verwirklichen. Vor allem will sie die technische Frage lösen. Die nötigen elementaren Kenntnisse werden zur Verfügung gestellt durch die Veröffentlichung auf billigem Wege von Ergebnissen der Werkstatt und von reiflich durchdachten technischen Zeichnungen, im Einverständnis mit tüchtigen Fachmännern. Sie wird im weiteren das Material und die guten Quellen für dasselbe empfehlen, wobei die heimische Industrie nach Möglichkeit unterstützt werden soll. Sie gibt Rat und wird sogar die Mitglieder, die es wünschen, in guter Kameradschaft besuchen. Sie verwirklicht ebenso die Flieger-Uebungsgebote. welche von jedermann anerkannt und befolgt werden müssen. Die Verhandlungen und Abmachungen mit den Behörden gehen zu ihren Lasten. Wer hat Interesse für dieses Expose? Ganz sicher alle die, die bisher noch nicht in der Lage waren zu fliegen, und das aus dem Grunde, weil das Flugwesen über ihren Mitteln stand. Junge, aber auch gesetzte Männer werden sich ans Bauen machen, einzeln oder in Gruppen; sie werden ein Flugzeug bauen, das ihnen nicht so teuer zu stehen kommt wie eine Fliegerschule. Wie sohon in Frankreich, Belgien und England werden auch bald bei uns Scheunen, Kämmerlein und sogar Küchen in -Werkstätten verwandelt, genügend grosse Platze werden zu Flugplätzen. Das sind alles Mittel, die fast jedermann zur Verfügung stehen. Nun seid Ihr sicher entschlossen. Ihr beginnt die Arbeit, gemäss den bereits beka.nntgem achten Ergebnissen. Eure Leidenschaft ist entflammt, aber wendet Euch sofort an die R.A.A.S. Sie gibt Euoh den « Tip»; /den Ihr'braucht und wird ihn Euch nicht aufzwängen. Es wird Euch auch ihre Meinung über Eure geleistete Arbeit mitteilen. Und bald wird Euer Flugzeug fertig sein. Aber bevor Ihr es fliegen läss't, müssen Eure Gedanken und Ideen im klaren sein. Wenn schon der «Poudu-Ciei» die Fabel, dass Fliegenlernen «nicht leicht» sei, weit in die Vergangenheit verweist, so bleibt doch die Tatsache, dass- etwas 1 zu erkaufen ist. Ihr müsst gründlich die Uebungsgebote studieren, dann seid -Ihr auf der Techteri Bahn! Die Behörden sind-* uns ziemlich gewogen, aber sie wünschen, dass ihre Bemühungen nicht zerstreut-in Anspruch genommen werden. />'Dutch :den• Beitritt,zur R.A.A.S. erleichtern Sie die-Aufgabe der Behörden;, zentralisieren unsere Bestrebungen und arbeiten in Ihrem eigenen Interesse. J. Demieville, • ~ - ~ -Dipl.-Ing., .Zentralpräsident. Wie die R.Ä.A.S. gegründet wurde. Am 2. September 1934 erschien in Frankreich das Buch «Le sport de l'Air» in einer Auflage von 6000 Exemplaren, die mit einer erstaunlichen Schnelligkeit erschöpft war. Welch ein Inhalt musste das Buch bergen, um eine derartige Begeisterung hervorzurufen? Sein Untertitel, in sich selbst ein ganzes Programm, gibt uns eine Ahnung: Warum und wie habe ich den «Pou-du-Ciel» geschaffen., Spannender als ein Roman zeigt uns das Buch das Luftwesen in einem bisher unbekannten Lichte. Schon mit den ersten Seiten fühlte der, Leser in sich den Geist des Eroberers. Die mitteilsame Art des Autors, gewann, seine flammende Kraft überwältigte ihn. Bald sah er seine Maschine leben, interessierte sich und begeisterte sich, und bis zum Schluss des Buches Sah er sich mit Hammer und Nägeln bewaffnet,; ganz in der Gewalt der neuen Formel. Erst waren es zehn, dann fünfzig und schliesslich Hunderte, die, belebt vom Geist des Selbstkönnens, ihren «Pou-du-Ciel» schufen. Die Formel war anreizend und vereinigte alle Eigenschaften der Liebhaberkonstruktion: sicher, einfach, billig. .Die-Bewegung. war..-ansteckend und übertrug sich bald auf die Nachbarländer. Belgien. En?lan.d Holland, Italien und Spanien sahen der Reihe nach das Aufleben des «Pou», «dieses Schädlings, der sich überall einschleicht», wie' Mignet sagt. Auch die Schweiz blieb nicht im Rückstand, denn im Februar bildete sich in Genf ein «Pou-du- Ciel»-Club. Einige Mitteihmgen an Zeitungen meldetenihn an und Sympathiekundgebungen von einzelnen Liebhabern des Landes aus allen Richtungen wurden laut. Indessen führte Frankreich die erste Vereinigung-'ein und gründete diese mit der Bestimmung, die werdenden Interessen der Luftwesen-Liebhaber „zu. wahren,..xlie neue..Formel den breiten Volksmassen bekanntzumachen und die ganze Bewegung, wie eine j solche bisher nicht existierte," zu unterstützen. Die ganze Organisation war übrigens nach der Idee yon Mignet gehalten, der mit seiner erstaunlichen Hellsichtigkeit in seinem Buche die Schaffung eines «Netzes» vorschrieb, die einzige Möglichkeit, um den Widerstand der. Luftbehörden erfolgreich zu bekämpfen. Bei uns auch macht die Idee seinen Weg, das Interesse ist geweckt, eine Zentralleitung und Organisation wird immer notwendiger. Man muss die «Rottschaft Aer.o-Amateure der Schweiz» (R.A.A.S.) gründen. Herr J. Demieville, Ingenieur, E. P Y. Assistent, dessen Kompetenz im Luftwesen und in der Mechanik anerkannt .sind, Herr G. Maye, feuriger Verteidiger der Freiheit des Luftwesens, sowie der' Unterzeichnete leiten und kontrollieren das Schicksal und das Werden der. R.A.A.S., das eine flotte Zukunft verspricht. Zahlreiche Anfragen um Auskunft und ebenso Beitrittserklärungen, sind der .Dank für unsere Initiative. Wir sind jetzt überzeugt — aber wussten wir es nicht schon lange? — dass unsere Bewegung einer gegenwärtigen Notwendigkeit entspricht und den Wünschen und Verlangen von Tausenden junger Leute entgegenkommt. Jedermann fühlt, wenn auch noch undeutlich, ,dass «Fliegen»- nun «zur ; Wirklichkeit wird, eine Wirklichkeit selbst für die grosse Masse, trotzdem es vielleicht einigen Herren nicht in den Kram passt. Der Beweis ist erbracht, fühlbar: sobald die Masse die finanziellen Möglichkeiten erkennt, interessiert sie sich enorm für das leichte und-sichere Flugzeug. Die bis jetzt erreichten Resultate sind wohl erfreulich, aber das genügt nicht. Nur durch enges Zusammenarbeiten aller Flugfreunde, nur wenn die Aktion sich auf den Willen einer imposanten Schar stützen kann, können unsere Bestrebungen zu einem Erfolg gebracht werden. Unser Programm ist sehr ausgedehnt, aber auch nicht weniger präzis. Wir wollen gegen die veralteten Gesetze kämpfen, die den selbstverständlichen Aufschwung des Flugwesens lähmen. Wir wollen Ihnen allen, die Sie Flügel wollen, die Möglichkeit der Verwirklichung dieses Traumes verschaffen. :; "Jeder einzelne aber' muss selbst "seine Pflicht erkennen und erfüllen. Es genügt nicht, sich nur unserer Bewegung anzuschliessen, er muss es sich zu Herzen nehmen, sie weiter zu empfehlen: davon zu sprechen und neue Anhänger werben. Niemand soll in Unkenntnis bleiben über, die .Tätigkeit- der R.A.A.S., die aus einer absoluten Notwendigkeit heraus geboren wurde. Frankreich hat es erkannt- dort werden unzählige Flugmeetings abgehalten. «Les Ailes»~-Veranstaltete am 6. Oktober in Orly ein Meeting,-dessen Schlager 15 «Poux» 'in Flug waren. Wir sind allerdings noch nicht so weit, haben wir doch noch nicht einmal das Recht zu fliegen. Aber trotzdem haben wir Vertrauen und gute Hoffnung; wir führen eine gesunde Sache und unsere Bestrebungen und Forderungen sind berechtigt. .Schon, cfeshajb wird unsere Sache triumphieren. f Das leichte Amateur-Flugwesen hat sein«i : Möglichkeiten gezeigt; es ist aus der Epoche der 'Phantasie heraus, sein Werden und seine Entwicklung sind unwiderruflich, es wird gedeihen und leben. . ..A..Bu.schi. SekretäjKdes RiA.A.S. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Die Fahrt ins Blaue vom letzten Sonntag war. vom schön T sten Wetter begünstigt. In vier Gar Alpin und Zwei kleineren Wagen wurden die mehr als hundert Personen zählende Reisegesellschaft über Arth- Goldau, Sattel, nach Morgarten geführt,..woselbst am Schlachtdenkmal ein halbstündiger Halt .eingeschaltet wurde, um an dieser historischen Stätte das herrliche Landschaftsbild jener Gegend zu geniessen. • Bald ging die Fahrt weiter nach Unterägeri ins Hotel Seefeld, wo uns ein währschaftes Zobig erwartete. Nach einstündigem Aufenthalt, bei humorvoller Stimmung, fuhren wir weiter über Zug nach Root, woselbst ein edler Gönner uns bei einem Passiv-Mitglied ein Fass Bier stiendete, welches allen Teilnehmern recht gut mundete, um" alsflann die Heimfahrt anzutreten. Im Clublokal angekommen, verdankte der Präsident allen Teilnehmern ihr zahlreiches Erscheinen und ersuchte" diese, auch fernerhin treu mitzuwirken zum Wohle und Gedeihen unseres Clubs. Mit freudiger Begeisterung konnte die selten schöne Fahrt dem Vorstande verdankt werden, haben doch alle Teilnehmer den denkbar besten Eindruck von derselben mit nach Hause genommen. A. E. Budiei^sdi Autobuch- und Kraftfahrzeugproduktion. Das sichtbarste Zeichen für den Aufschwung der deutschen Kraftverkehrswirtschaft ist die Entwicklung der inländischen Kraftfahrzeugproduktion,' die von 95.872 Fahrzeugen im Jahre 1932 auf rund 274.000 im Jahre 1934 stieg. Der Aufschwung der deutschen .Kraftfahrzeugindustrie und die durch ihn bewirkten Folgeerscheinungen haben dazu geführt, Neue Grossgarage in Solothurn. An der vielbefahrenen Strassenkreuzung von Lyss-Biel nach dass die Probleme, welche der Kraftverkehr und seine- rasche— Aufwärtsentwicklung stellen,-- eine Langenthal-Luzern mit derjenigen von ., Solothurn weit' stärkere Aufmerksamkeit als"zavßt ::3ti~ der nach ,Burg4orf-Bern,,-in unmittelbarer Nabe '-des Öffentlichkeit" hervorgerufen und in einet* be-. Hauptbahnhofs Solothurn, ist kürzlich eine Grossgarage dem Betrieb übergeben worden. Die Ser- trächtlichen Vergrößerung des Kraftverkehrsschrifttums ihren Ausdruck haben. Die Produktion vice-Station-repräsentiert sich als ein überaus.,.§nräumiger gedeckter Vorbau, der auch bei schlech- an deutschen Autobüchern, die 1932 mit 280 Büebern ebenfalls einen Tiefstand erreicht hatte und mit tem Wetter das Tanken leibungslos ermöglicht. In •rühd 350 Büchern im Jahre 1933 schon einen ge- der Service-Halle stehen 3 Benzinsäulen; im wei- wissen Aufstieg verriet, ist im Vorjahre auf 814 angestiegen. Diese Zahlen stammen aus einer Broschüre «Auto-Bücherschau 1934», ein Nachschlagewerk für den im Jahre 1934 über den AutomoMlismus herausgegebenen deutschsprachigen "Neuerscheinungen, mit Einschluss einiger der "Kraftverkehrswirtschaft verwandter Gebiete (Treibstoffe. Strnssenbau. Vei'kehrsfragen, Karten, usw.). , im Auftrag der R.A.D. zusammengestellt von Dr. E. W Böhme. Berlin. Klasing &. Co., 1935, 113 Selten. RM. 3.80, die der Reichsverband der Automobilindustrie herausgebracht hat. Der Routenführer «Flüelapass» der Eidg. Postverwaltung ist dieser Tage in neuer Auflage herausgekommen. Ausser einer kolorierten, sehr übersichtlichen Karte der Flüelastrasse im Massstab 1:75.000 mit mehreren geologischen Profilen des Gebietes, wird im Textteil Klima, Geologie, Flora und Fauna sowie die Geschichte' des Passes tern befinden Sich darin ein Büro, ein Winter-- Service-Raum, ebenso Toilette und Waschraum. Seitlich eines trockenen "Lagerraumes, der zur Aufbewahrung" von Oelen dient, befindet sich eine breite Einfahrt in die Einstellhalle wie auch eine geräumige Ein- und Ausfahrt in die .Werkstatt. Gleichzeitig mit der Service-Station wurde auch eine geräumige Werkstatt erstellt, ausgerüstet mit den modernsten Werkzeugmaschinen. Mit neuzeitlichen-, garagetechniscben Ausrüstungen versehen, bietet diese Werkstatt Gewähr für rascheste fachmännische Behandlung der reparaturbedürftigen Wagen. Ein neben der Werkstatt liegender Raum dient zur Unterkunft platzraubender Automobile, welche einer längern Reparatur unterzogen werden müssen. Die Einstellhalle erstreckt sich -auf einer Fläche von nahezu 500 m s Automobilbesitzern, -die ihren Wagen ständig in dieser Garage unterzubringen wünschen, stehen bequeme und geräumige Boxen zur Verfügung. Eine eigene Batterieladestation behandelt. Was Karte und Text von diesem prächtigen Gebiet nicht zu vermitteln vermögen, das dient dem von den Automobilisten' gerne vernachlässigten, aber für die Sicherheit des Fahrzeuges übernimmt der Bilderteil, der in 24 Aufnahmen die Vielgestaltigkeit der Flüelalandschaft wiederspiegelt. eingebaute Drehscheibe erleichtert dem Fahrer je- so notwendigen Batteriedienst. Eine in der Halls des umständliche Richtungsmanöver. Die amtliche Karte der Glocknerstrasse in dem Im Kellerraum ist die Hochdruckpumpe für die grossen Maßstab 1:25.000, bearbeitet von dem Er-Wagenwäscherebauer, Oberbaurat Ing. Wallack, herausgegeben dige Wasser in einem eigenen Filterbrunnen ge- untergebracht, wobei das notwen- von der Grossgloekner-Hochalpenstrassen AG., ist fasst wird. Nebst einer zweckmässigen Luftdruckanlage sind vor allem auch die bei Freytag & Berndt, Wien VII, erschienen und Ventilationseinrich- dort, wie in jeder Buchhandlung, für s. fr. 1.10tungen zu erwähnen. erhältlich. Das schöne Blatt zeigt den genauen Verlauf der Strasse mit Entfernungen, Parkplätzen, Strassentelephonen, usw., ferner eine Karte der weiteren Umgebung 1:250.000, mit Angabe der von der Strasse aus sichtbaren Berggipfel, ein Panorama von der Edelweisspitze und verschiedene schöne Bilder interessanter Strassenteile. Eine textliche Beigabe unterrichtet über den Bau deir Strasse, Mautgebühren, Entfernungen, Strassejntelephon, Winke für die Befahrüng usw, ' Neugründung:- Ernst Kupferschmid & Co., Autoreparäturwerksfhtte und Garage, Solothurn. Unter dieser Firma wurde eine Kommanditgesellschaft gegründet. Zweck der Firma ist der Betrieb einer Autoreparaturwerkstätte "und einer Garage, "sowie Handel mit Automobilen und General-Motors-Produkten. E. Kupferschmid ist unbeschränkt haftender Gesellschafter, und- 0. Müller ist 'Kommanditär mit dem Betrag von Fr. 30.000. — und führt zugleich Einzelprokura. Die-Firma übernimmt Aktiven und Passiven der. erloschenen Kommanditgesellschaft Ernst Kupferschmid ••&• Co. in Solothurn^ Domizil; Grfenchenskrasse 12:: . : •!:«- " Sitzverlegung. Jakob Bolf,* Autotransporte z. IWneralbad Sankt Nlargärethen, St. Margarethen. Die Firma hat ihren Geschäfts- und Wohnsitz nach Ebnat verlegt. Gleichzeitig wird die Firma abgeändert in: Jakob Bölt, VAutptransporte sum Hotel Bahnhof, Ebnat. :•- '* v, * Firmenlöschung. Henri Pfeiffer, garage, atelier de reparätion d'automobiles, Bulle. Die Firma wird infolge Konkurses von Amtes wegen gelöscht. ... Aeschbacher Gottfried, Garage, Ramisberg. Die •Firma wird infolge Konkurses von Amtes - wegen gelöscht. . -. Jean Steiger, Autoreparaturwerkstätte, St. Gallen. Die Firma wird infolge Konkurses von Amtes, wegen gelöscht. Ernst Rüetsch, Autoutensilien, Rüttenen. Die Firma wird infolge Verzichtes des Inhabers im Handelsregister gelöscht. Theophil Klaus, Automobile, Baar. Die-Firma wird infolge Geschäftsaufgabe und Wegzuges im Handelsregister gelöscht. Ernst Kupferschmid & Cie., Autoreparaturwerkstätte, Solothurn. Die Firma ist infolge Auflösung nach beendigter Liquidation erloschen. Die Aktiven und Passiven werden von der neuen Körtirriänditgesellschaft Ernst Kupferschmid & Co. in Solothurn übernommen. Wermelinger, Gütsch-Garage. Luzern. Die Firma wird infolge Wegzuges des Inhabers im Handelsregister gelöscht. ' ' -• Carrosseriefabrik A. Chiattone & Cie., S. A., Lugano. Nach durchgeführter Liquidation wird die Firma im Handelsregister gelöscht. S. A franpaise du Ferrodo ä Paris, succursale de Gene've. Bremsbeläge. Zufolge der Aufhebung der Genfer Niederlassung wird diese Firma im Handelsregister gelöscht. Konkurseröffnung. Aeschbacher Gottfried, Garage, Ramisberg, Lützelflüh. Konkurseröffnung vom 11. September 1935. Ordentliches Verfahren Gläubigerversammlung 17. September. Eingabefrist bis 14. Oktober 1935. ., Hand«»! mm. Bndu«