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E_1935_Zeitung_Nr.086

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s« »•»bau Sonderbare Auffassungen. Letzten Sonntag wurde in Schwyz die ordentliche Landsgemeinde der Oberallmeind-Genossenschaft, Korporation Schwyz, abgehalten, welche einstimmig dem Pragelstrassenprojekt zustimmte,, wie es durch die Kantonsregierung beim Bundesrat eingereicht wurde. Gleichzeitig ist Uer Korporationsverwaltung Auftrag und Vollmacht erteilt worden, mit den zuständigen Organen über den Beitrag der Oberallmeind an den Bau der Prageistrasse zu unterhandeln. Im weitern empfahl die Versammlung ihren 5600 Genossenbürgern einstimmig, im Interesse des Baues der Prageistrasse für die Verwerfung der eidgen. Alpenstrasseninitiative, falls diese zur Abstimmung kommen sollte, einzutreten. Wenn die « Basler Nachrichten » diesen Beschluss unter dem Titel « ein reichlich egoistischer Standpunkt» ihren Lesern zur Kenntnis bringen, so sei im weitern daran erinnert, dass die am Bau der Prageistrasse am stärksten interessierte Gemeinde Muotatal am 24. Februar 1935^ die Vorlage betreffend Militärorganisation mit 341 zu 188 Stimmen verworfen hat, während gleichzeitig der Ausbau des Prageis als erste militärische Notwendigkeit den für die Kosten mehrheitlich aufkommenden « getreuen lieben Miteidgenossen » mundgerecht zu machen versucht wird ! Am 16. Dezember 1934 hatte das Schwyzervolk auch über eine Strasseninitiative abzustimmen und diese, erwartungsgemäss der negativen Einstellung zu allen Abstimmungsvorlagen der letzten Jahre entsprechend, mit 6262 zu 3078 Stimmen ebenfalls bachab geschickt. Muotatal, schon damals den Bau der Prageistrasse befürwortend, lehnte mit 381' zu 51 Stimmen ab. Vergessen scheint schon heute im Lande Schwyz, dass noch nicht einmal vor Jahresfrist die Strassenbauinitiative als Schuldeninitiative bekämpft wurde. Den stimmfähigen Bürgern ist empfohlen worden, ihre Strassen ohne Grosstuerei auszubauen, darum die Augen auf oder später den Geldbeutel ! Heute verlangt man im nämlichen Kanton gebieterisch den Ausbau des Prageis, während man vor einigen Monaten behauptete, «an schlechten Strassen ist noch kein Staat zugrunde gegangen, aber an grossen, undeckbaren Schuldenlasten ». Die Stellungsnahme der Oberallmeindgenossenschaft ist gar nicht verwunderlich, sofern man die im Lande Stauffachers herrschende Mentalität berücksichtigt: Wir wollen den Pragel — dessen Bau zudem von keiner Seite bestritten wird —, mögen dabei die anderen « getreuen lieben Miteidgenossen » sehen, wie sie ihre Strassennetze ausbauen können. Hauptsache ist und bleibt, dass möglichst grosse eidgenössische Subventionen ins Lande Schwyz fliessen, um dermassen so billig als möglich zu einer verkehrserschliessenden neuen Ostwestverbindung zu gelangen. Darum bachab mit der Alpenstrasseninitiative, denn die Schwyzer wollen keine neuen schweren Staatsschulden, wenn ihnen gratis und franko und-möglichst ganz auf Bundeskosten ein ausgebauter Pragel geliefert wird! a Die Gandriastrasse. Die neue Gandriastrasse geht nun endgültig ihrer Fertigstellung entgegen und es ist zu hoffen, dass auf das Frühjahr hin, die Strasse dem Verkehr übergeben werden kann. Die Sektoren 2 und 3 von Roncaccio bis zur italienischen Grenze sind bereits ausgebaut und habön auch schon ihren Belag erhalten. Dagegen ist der erste Sektor von Castagnola nach Roncaccio, der mehr ein Ausbau der schon bestehenden Strasse ist, infolge eingetretener Schwierigkeiten noch nicht ganz fertig gestellt. Erstaunlich ist es, dass die Strasse auf italienischer Seite, die doch schon seit längerer Zeit eingeweiht wurde, noch nicht fertig ausgebaut ist. Bei den Felspartien in der Nähe der italienischschweizerischen Grenze zeigten sich Schwierigkeiten, die nun einen Tunnelbau notwendig machen. Merkwürdigerweise ist die Zufahrtsstrecke zur Gandriastrasse von Gassarate nach Castagnola, die dringend eines Ausbaues bedarf, noch nicht in Arbeit genommen worden. Wenn diese Arbeiten nicht sofort energisch gefördert werden, so ist zu befürchten, dass bei Eröffnung der Gandriastrasse das direkte Zufahrtsstück Cassarate-Gastagnola gesperrt werden muss und die Zufahrt über Viganello-Ruvigliana eine Umleitung erfährt. Dies wäre insofern ein Mißstand, da diese Umleitungsstrecke sehr schmal und steil ist und kaum von den Autocars der Post benützt werden kann, die nach Eröffnung der Strasse einen durchgehenden Postverkehr nach St. Moritz einzurichten beabsichtigt Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Ist der Strassenbau im Kanton Zürich zeitgemäss? Bereits bei der an sich gerechtfertigten Korrektur der Strecke Schottikon-Räterschen, im Zuge der Ueberlandstrasse Winterthur-St. Gallen, vor zwei Jahren machten die Lokalbehörden gegen die Anlage einer nur sechs Meter breiten Fahrbahn Einwendungen. Der Widerstand gegen jenen Strassenbau kam aber erst recht zur Geltung, als die Praxis nach der Erstellung zeigte, dass ein beladener Heuwagen und ein Lastauto nicht kreuzen können, ohne Fuhrmann und Ross, wenn nicht in Gefahr, so doch in eine ungemütliche 'Situation zu bringen. Die feststehende Tatsache AUTOMOBIL-REVUE 1935 — 86 machte es den Benutzern besagten Strassenabschnittes zur Pflicht, bei der weiteren Korrektur des gleichen Strassenzuges im Gebiet Aeschlihalde der Gemeinde Elgg bei den zuständigen Behörden in aller Form Einsprache zu erheben. Gegen diese Neuanlage auswerten sich rechtzeitig beim Gesamtregierungsrat sowohl alle Behörden, welche begrüsst wurden (Bezirksrat und Gemeinderäte der interessierten Ortschaften), als auch die Vereinigungen der Strassenbenützer (bäuerliche Organisationen, Automobil- und Touringcluhs, Motorradfahrer- und Radfahrervereine sowie Gemeindevereine). Man kann deshalb mit Recht sagen, dass sich alle Strassenbenützer und die gesamten Bewohner der Talschaft gegen die projektierte, nur sechs Meter breite Fahrbahn wandten. Dabei mag es nicht überflüssig sein, weitere Tatsachen zu erwähnen, auf welche bei der Eingabe besonders hingewiesen wurde: Die Stadt Winterthur hat den Ausbau der gleichen Strasse, soweit sie auf Stadtgebiet liegt, in einer Fahrbahnbreite von neun Metern vorgesehen. Der Strassenbenützer musg sich also bei Rümikon in einen engeren trichterförmigen Straasenzug einzwängen lassen, statt dass eine neue Strasse in der einheitlichen Breite gebaut würde. Die Gesuchsteller baten um eine Verbreiterung von einem Meter, also auf sieben Meter, wohl wissend, dass acht Meter wünschbar, aber scbliesslich doch zu teuer wäre. Diese Eingabe wurde hauptsächlich von Kantonsingenieur Keller, aber auch von Regierungsrat Maurer und letzten Endes unbegreiflicherweise von dem Gesamtregierungarat zurückgewiesen. Wir verstehen sehr gut, dass der Staat nur einen gewissen Betrag für Strassenbau verwenden kann. Es ist aber nicht notwendig, und wünschenswert, dass z. B. auf der Strecke Räterschen-Elgg schon der dritte, ein Kilometer lange Abschnitt innert einigen Jahren korrigiert werden soll. Viel besser wäre es gewesen, man hätte nur einen Abschnitt, diesen aber weitblickend und für die Zukunft gebaut. Die neuen Strassenstücke stellen zudem in zwei Fällen nur eine beinahe parallele Fahrbahn zu den alten Strassenzügen dar, verbessern die Kurven kaum wesentlich, kosten aber ein Heidengeld. (Die zirka ein Kilometer lange Korrektur bei der Aeschlihalde wird behördlicherseits auf Fr. 235,000 veranschlagt.) Neu sind tatsächlich nur die beidseitigen Fahrwege für die Velofahrer und die Gehwege. Die Fahrbahn selbst, welche im alten Zustande 6,20—6,80 Meter breit ist, wird durch die «Verbesserung» auf sechs Meter reduziert. Dies im Zeitalter des Automobils! Es ist auch notwendig, dass man unsere Oeffentlichkeit einmal auf die politische Seite der Situation aufmerksam macht. Parteien und Zeitungen, Regierungsmänner und Wähler können sich nicht genug tun in ihren Hinweisen auf die Demokratie, auf den Volksstaat und die Rechte der Mehrheit. Obwohl hier die Mehrheit, die Strassenbenützer aller Schattierungen, eine Aenderung verlangten, wurde diese von der zahlenmässig unbedeutenden Minderheit abgelehnt. Obwohl die Leute, welche die Strasse täglich benützen müssen, eine Verbesserung wünschen, lehnen jene, die in ganz anderen Gegenden wohnen, die vom Volke i angestrebte Aenderung ab. Soweit sind wir in un- [ serer schweizerischen Demokratie, so handeln die Leute, welche man vor der Wahl als Diener des Volkes bezeichnet, oder die am grünen Tische sitzen und selbst weder ein Auto lenken können, noch berufsmässig mit Fuhrwerken fahren, aber diesen Strassenbenützern doch ihre Meinung diktieren. B. in E. Benzinzoll-Politik und Automobilhandel. Ein Autofachmann schreibt hiezu auf Grund seiner eigenen Erfahrungen: Wohl alle Automobilhändler, die Wagen mit hohen Steuerpferden führen, müssen Ihnen bestätigen, dass der Verkauf dieser Modelle in letzter Zeit enorm zurückgegangen ist. Schon eine Steuer- PS-Zahl von 20 bietet heute im Verkauf ein grosses Hindernis. Das müssen wir leider täglich in der Akquisition unserer grösseren Modelle mit 23 und 27 PS konstatieren. Waren es früher hauptsächlich die mit dem Kaufe verbundenen Steuer- und Versicherungsspesen, die dem- Kaufe hinderlich waren, so ist es nun seit der Benzinzollerhöhung speziell dieser Punkt, der die Interessenten vom Kauf eines hochpferdigen Wagens abhält. Wir sind überzeugt, dass diese Einstellung mehr und mehr überhand nehmen wird und dass, sofern die heutigen Benzinpreise und Steuerverhältnisse aufrecht erhalten werden, der Verkauf hochpferdiger Wagen sozusagen gänzlich unterdrückt werden wird. Dass damit auch der Benzinverbrauch enorm zurückgeht, ist selbstverständlich und den Herren im Bundeshaus leider noch nie richtig zum Bewusstsein gekommen. Wir haben unsererseits der Fabrik bereits mitgeteilt, dass wir die Bestellung für grössere Modelle auf ein Minimum reduzieren werden. Hand in Hand mit dem Verkauf der fabrikneuen grossen Wagen geht derjenige der grossen Occasionen. Die Käuferschaft für solche Modelle schrumpft je länger je mehr zusammen und ich bin überzeugt, dass heute auf dem Schweizer Markte Hunderte solcher Wagen liegen, die sozii-* sagen zu keinem Preise an den Mann zu bringen sind. Auch diese Wagen sind begreiflicherweise gute Benzinkonsumenten, ganz besonders dann, wenn sie schon eine tüchtige Kilometerzahl hinter sich haben und deshalb mehr verbrauchen als ein neuer Wagen. Wenn aber diese Occasionen nicht mehr verkäuflich sind, so wird sich wohl jeder Vertreter und jeder Garagier hüten, in solche Wagen auch nur einen Franken hineinzustecken. Dass damit die Arbeitsbeschaffung nicht gefördert wird, liegt auf der Hand und wird wohl viel zu w«nig beachtet. T. in Z. Zürcher Ueberland-Autobusbetneb. Die von den Stadt. Strassenbahnen betriebenen Ueberland-Autobuslinien ergaben für das 3. Quartal eine Fahrleistung von 82,760 (82,209) Wagenkilometer oder von 242,804 (242,072) Wagenkilometern in den ersten 9 Monaten. Auf der 16,909 km langen Betriebsstrecke wurden im 3. Quartal 116,480 (129,699) Personen befördert, so dass sich für die ersten 9 Monate ein Frequenzausfall von 43,569 Passagieren ergibt, wurden doch im nämlichen Berichtsabschnitt des Jahres 1934 388,527, gegenüber 344,958 Passagiere in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres, befördert. Parallel damit verzeichnen auch die aus dem Personenverkehr resultierenden Einnahmen einen Rückschlag, und zwar im 3. Quartal von 35,898 auf 32,355 Fr., so dass sich der Einnahmeausfall für die ersten 9 Monate des laufenden Jahres gegenüber der vorjährigen Vergleichsperiode auf 12,995 Fr. erhöht. Zweitakt-Motor — 2 Zylinder. Generalvertretung Vorderradantrieb, 4 Räder LAUSANNE Ganzstahl-Karosserie, flacher Boden mit Einzelabfederung 2 Plätzer, Roadster Fr. 4500.— ZETA A. G. Zu verkaufen: FIAT 521 7plätzig, mit Vertex, ganz prima Zustand, Fr. 220O.-

N° 88 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 15 *ux ****** Vetbäncl. Rottschaft der Aero-Amateure Her Schweiz JLA^A.S. Sekretariat: 85, Servette, Genf Wie liegt unsere Sache? _ Der Zentralvorstand ist in der Lage, allen Mitgliedern der R. A. A. S sowie allen, die sich um die Leichtaviatik bekümmern, folgende Mitteilung zu machen: Mit der Leichtaviatik geht es vorwärts! Seit anfangs Mai waren beim Luftamt Schritte unternommen worden. Unsere Abgeordneten fanden dort viel Verständnis für unsere Sache, jedoch zeigten- sich viele Hindernisse. Kurz gesagt: Das Luftamt reihte den Pou du Ciel in die Kategorie "der Motorflugzeuge ein, wogegen eine andere Instanz unsern Maschinen ein Plätzlein bei den Motorlosen einräumen wollte. Ihr Platz ist einzig und allein in einer neuen Kategorie für Leichtflugzeuge, die geschaffen werden muss, was wohl ohne weiteres erhellt. Nach einigem Meinungsaustausch schreibt das I. Man beschloss einen Bericht Ländern. Dieser Bericht soll dann der IHK überreicht und diese gebeten werden, dazu Stellung zu nehmen. Präsident Dr. D r e x e 1 führte einleitend aus, dass die Ereignisse in den letzten Jahren im Strassenverkehr veranschaulicht haben, dass viele Fehler und Irrtümer zu vermeiden sind, wenn man die Sprache der Zahlen beachtet. Oesterreich bietet ein Beispiel dafür, wie durch Zusammenarbeit der Verkehrsbehörde mit dem Handel und der Industrie eine mustergültige Statistik geschaffen wurde, die um so mehr Wert hat, weil hinter ihr die staatliche Autorität steht. Trotzdem gibt es viele Dinge, die die Verbandsstatistik besser erfassen kann als der Staat, nämlich solche, die der Einzelne nicht gerne der Öffentlichkeit angibt. So wurde z. B. die Statistik zur Beseitigung der Kraftwagenabgabe notwendig, und die daraufhin eingeführte Steuerbelastung auf Treifstoffe bewirkte, dass zahlreiche neue Autos in den Dienst gestellt wurden. Eine besondere Wichtigkeit wird auch die Statistik für alle Fragen der Haftpflichtversicherung und des Benzinpreises hahen. Mit Recht schloss der Vortragende, dass auch das Verhältnis Eisenbahn-Kraftwagen nur gelöst werden könne, wenn eine erschöpfende Statistik vorliege. Auch die Ausführungen von Baurat Schön verdienen Beachtung, weil sie darstellen, auf welchen Gebieten die Statistik im Automobilwesen augenblicklich besonders wünschenswert erscheint. Nach seiner Ansicht sind es die 5 folgenden Gebiete, und zwar einmal die Frage, welche Kapitalien mit Kraftfahrbesitz eines Landes angelegt sind, weiter welche Transportleistungen das Autoerfüllt, dazu welche Summen durch den Verbrauch an Treibstoffen und die Erhaltung und Wiederherstellung von Fahrzeugen aufgewandt und wieviel Menschen dazu beschäftigt werden, pcWiesslich im welchen Erhaltungszustand sich die Fahrzeuge befinden mit besonderer Berücksichtigung auf eine künftige Heranziehung zur Landesverteidigung und endlich wie der gesamte Kraftwagenbesitz oder einzelne seiner Gruppen sich weiter entwikkeln, r Man sprach kurz über die Sitzung des Internationalen Behälterbüros, um danach die Zusammenarbeit mit der AIACR zu erörtern. Es wurde beschlossen, dass die Oberaufsicht über alle Veranstaltungen sportlicher oder wirtschaftlicher Art der AIAGR bzw. deren Kontrollkommissionen Kongress der Internationalen Handelskammer (IHK) in Paris. Wie bekannt, hatte man sich dort mit der Frage Bahn-Auto sehr eingehend befasst und zwei Konferenzen einberufen. Die Entschlüsse der IHK im einzelnen sind bekannt geworden. Immerhin war es wichtig, dass auch die Nutzkräftwagenbesitzer einmal geschlossen und offen zu dein Verhalten der IHK Stellung nehmen. Der Konübertragen werde, wobei zum Ausgleich die FITOA die betreffenden Kommissionen des AIACR zwei *) Vergleiche ISTo. 85.' Mitglieder entsendet. Damit gelten so kontrollierten daher eine Uebersicht über das Funktionieren des Verkehrs in einigen Ländern. In Oesterreich besteht die Gewohnheit des Vormerkverkehrs. Gegen Stellung einer Bankgarantie oder einer Barsicherheit im Werte von 20,000 Schilling kann der ausländische Wagen eintreten. Er darf ein Jahr im Land verbleiben bzw. auch während dieser Zeit in unbeschränkter Zahl die Grenze überschreiten. Selbstverständlich ist der ausländische Lastkraftwagen vom inländischen Verkehr ausgeschlossen. Diese Regelung dürfte als vorbildlich angesehen werden. Es ist aber wahrscheinlich, dass die österreichischen I^raftverkehrskreise selbst ihrer Regierung den Rat geben, von dieser Art des Verkehrs abzugehen, da die um Oesterreich liegenden Staaten, wie die Tschechoslowakei, Jugoslawien und Ungarn, den Kraftverkehr aus Oesterreich nicht zulassen. Dem gegenüber zeigt sich Deutschland sehr liberal und soll sogar Triptyks anerkennen. Zwischen der Schweiz und Italien ist ein 90tägiger Verkehr frei. Im Anschluss an eine durch die Triptykfrage ausgelöste Diskussion erstattete Präsident Hostettler einen Bericht über den Stand der Zusammenarbeit mit dem Ersatzbrennstoff-Kongress. Ein Vortrag von Dr. Ing. M a n 1 i k gab über die gegenwärtig bekannten Ersatzbrennstoffe und ihre Bewährung Aufsehlüss. Im Vortrag des R a t h kam zum erstenmal die Schaffung eines « Instituts für Kraftverkehr» zur Sprache. Dieses Institut soll sich mit allen betriebswirtschaftlichen Fragen des Kraftverkehrs befassen. Diese Arbeit kann nach der heutigen Struktur des Kraftverkehrs bei dem Bestehen unzähliger einzelner Unternehmungen weder im nationalen noch geschweige im internationalen Rahmen gleistet werden. Das Entstehen und die Durchführung der innerbetrieblichen Fragen des Kraftverkehrs ist heute daher einem Empirismus unterworfen, welcher zum Schaden des einzelnen Unternehmens und der gesamten Volkswirtschaft gereicht. Damit die Unternehmen und der kleine Einzelunternehmer Grundlagen für die Betriebsführung aus erprobter Erfahrung und Verkehrswissenschaft erhalten kann, muss man eine solche Stelle schaffen. Die FITCA beschloss, eine Kommission einzuberufen, die über die Verwirklichung dieser Idee Bericht erstatten soll. Gleichfalls wurde eine gemischte Kommission von sechs Mitgliedern zusammen mit der AIT eingesetzt, die die Triptykfragen abklären soll. e. r. Verantwortliche Redaktion : Dr. A. Btichi, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwac) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Centtal~Qaiaq£, S Jahre täglich mit nur einem ZEVA • Heizelement gelötet! bei äusserst starker Inanspruchnahme! Von keinem andern Fabrikat auf . " der ganzen Welt erreicht 1 Darum verwende mari nicht mehr das veraltete auswechselbare System. Nur ZEVA-LÖTKOLBEN, -SCHMELZTIEQEL, -SIEGELAPPA- RAT. -TAUCHSIEDER u. -BRENNSTEMPEL mit hermetisch abgeschlossenen Heizelementen Fabrikate von Weltruf. Verlangen Sie Prospekte! ZEVA-PATEIMT mit höchster Garantie! Bugatti 8 Z7I.,. Aluminium-Räder, Limousine, in sehr gutem Zustand, zu aussergewohnlichem Preise zu verkaufen. — Offert, unt. Chiffre 15142 an die 11154 Occasions- Wagen kompl. durchrevidiert und kontrollabnahmebereit. 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