Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1936_Zeitung_Nr.020

E_1936_Zeitung_Nr.020

Unsere

Unsere Automobil-Handelsbilanz im Jahre 1935. Rückgang auf der ganzen Linie. Während des Jahres 1935 wurden in unserem Automobilaussenhandel 10,432 Stück (gegen 11,632 im Jahre 1934) umgesetzt, deren Gewicht sich, mit Einschluss der Einzelteile, auf 14,934,728 (16,452,844) kg und deren Wert sich auf 45,263,438 (51,808,136) Franken belief. Der Ausfall beträgt somit 1200 Stück, 1,518,116 kg und 6,544,698 Franken. Zu diesem Ergebnis hat in erster Linie die starke Einfuhrverminderung beigetragen, welche durch die Ausfuhr nur zum geringen Teil ausgeglichen wird. Bekanntlich unterscheidet die offizielle Statistik folgende elf Kategorien: a) Motor-Zwei- und Dreiräder, ohne Lederübsrzug (Position 913 a); b) Motor-Zwei- und Dreiräder, mit Lederüberzug (Pos. 913 b); c) Automobile und Chassis im Stückgewicht unter 800 kg (Pos. 914 a); d) Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 800 und 1200 kg (Pos. 014 b); e) Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 1200 und 1600 kg (Pos. 914); f) Automobile und Chassis im Stückgewicht über 1600 kg (Pos. 914 d); g) Karosserien aller Ar.t für Automobile (Position 914 e); h) Elektrokarren (Pos. 914 f); i) Traktoren ohne Karosserie (Pos. 914 g); k) Elektrische Apparate zum Anlassen, zur Zün düng, zur Beleuchtung und Fahrsicherung für Motorfahrzeuge und Fahrräder; Scheibenwischer und andere Apparate, sowie Teile von solchen (Pos. 924 c); 1) Kilometerzähler für Motorfahrzeuge (Position 924 d); (Zubehörteile der einzelnen Kategorien inbegriffen.) Das Ausmass, in welchem die verschiedenen Kategorien an unsern Handelsumsätzen beteiligt sind, erhellt (in % umgerechnet) aus der nachfolgenden Zusammenstellung: Einfuhr Ausfuhr 1935 1934 1935 1934 a 2.78 2.34 1.61 3.58 b 0.11 0.08 0.04 0.07 c 14.36 10.15 0.15 0\« d 33.69 34.24 0.40 0.71 e 27.86 29.33 - 0.66 0.84 f 17.86 20.41 65.33 57.07 2 0.30 0.22 0.09 0.01 h 0.02 0.02 — — i 0 30 0.19 0.008 0.04 k 2.62 2.81 30.81 36.59 1 0.10 0.21 0.89 1.03 Unsere Einfuhr belief sich 1935 auf 10,146 Stück (gegen 11,436 im Jahre 1934), die mit Einschluss der Bestandteile ein Gewicht von 11,152,480 (13,509,458) kg und einen Wert von 30,686,841 (39,115,431) Franken darstellen. Daraus ergibt sich eine Einiuhrverminderung um 1290 Stück, 2,356,978 kg und 8,428,590 Franken. Zu beachten bleibt dabei immerhin, dass sich in mehreren Einfuhrkategorien, so bei den Automobilen und Chassis von weniger als 800 kg, bei den unkarossierten Traktoren, bei den Autokarosserien aller Art und den zwei- oder dreirädrigen Motorrädern mit Ledersitz, eine mehr oder weniger starke Zunahme gegenüber 1934 feststellen lässt, soweit der Warenwert in Frage steht. Dagegen fällt der Einfuhrrückgang bei den Automobilen und Chassis von 800—1200 kg, von 1200 bis 1500 kg und von über 1600 kg, sowie bei den elektrischen Apparaten, bei den Geschwindigkeitsmessern und den Motorrädern ohne Ledersitz um so deutlicher in die Augen. Erwähnung verdient übrigens die Tatsache, dass der mittlere Wert des Kilogramms auf 2,75 Franken gesunken ist gegen 2,89 Franken im Jahre 1934. Vergleichen wir die vier Quartale des Jahres 1935 Stück kg Wert in Fr. 1. Quartal 2.293 2.516.673 6.824.259 2. Quartal 3.605 3 956.764 10.858.100 3. Quartal 2.217 2.455.947 6.982.040 4 Quartal 2.031 2.223.096 6.022.442 10.146 11.152.480 30.686.841 mit denen des Jahres 1934, Stück kg Wert in Fr. 1. Quartal 2.467 2.986.435 8.901.246 2. Quartal 4.085 4.891.389 13.857.407 3. Quartal 2.651 3.031.477 8.916.408 4. Quartal 2.233 2.600.157 7.440.370 11.436 13.509.458 39.115.431 so kommen wir nicht um die Feststellung herum, dass dort wie hier die ersten Quartale die gleichen charakteristischen Züge aufweisen, wiewohl sie nach Wert und Gewicht hinter ihren Vorgängern des Jahres 1934 zurückbleiben. Die stärkste Einfuhr brachte 1935 wie 1934 das zweite Quartal, denen das dritte, das vierte und das erste folgen. Unablässig hat sich während des Jahres 1935 der Einfuhrwert in absteigender Linie bewegt: Mit den stärksten Ausfällen warten, wie aus dieser Uebersicht hervorgeht, die Monate Juni, März, September, Dezember, Mai, April und Januar auf. Rein zahlenmässig betrachtet, ergibt sich für unsere Importe im Verlaufe des Jahres 1935 folgendes Bild: Eingeführt wurden 10,146 Motorfahrzeuge (gegen 11,436 im Jahre 1934), wovon 718 (691) Motorräder, 9414 (10,732) Automobile und Chassis, 1 (2) Stück, welches der Kategorie der Karosserien aller Art zuzuzählen ist, 1 (1) Elektrokarren und 12 (10) Traktoren ohne Karosserien. Die Herkunft der 9414 Automobile und Chassis, die wir 1935 einführten, verteilt sich auf folgende Länder: Amerika 3032 (4198), Deutschland 2654 (2408), Frankreich 1228 (1550), Italien 1177 (1167), England 1156 (1314), Tschechoslowakei 94 (3), Oesterreich 71 (53), Belgien 2 (36), Polen 0 (2), Japan 0 (1). Was bei der Lektüre dieser Zahlen am stärksten frappiert, das sind weniger die mitunter recht bedeutenden Schwankungen in den Einfuhrmengen von Jahr zu Jahr, als vielmehr das starke Emporschnellen der Wagenimporte aus der Tschechoslowakei, das teilweise auf Kosten Belgiens gehen mag. In diesem Zusammenhang erscheint ein Hinweis darauf angebracht, dass 65 Automobile, welche in der Aussenhandels-Statistik des Jahres 1935 figurieren, wieder in die Schweiz eingeführt worden sind, nachdem sie zu Reparaturzwecken den Weg ins Ursprungland genommen hatten. Es handelt sich dabei um 20 Einheiten englischer, 19 französischer, 18 deutscher und 8 amerikanischer Herkunft. Unsere Ausfuhr umfasste 286 Stück (1934 196) mit einem Qewicht von 3,782,248 (2,943,386) kg und einem Wert von 14,576,597 ( 12,692,705) Franken. Als Fazit ergibt sich somit eine Steigerung um 90 Stück, 838,862 kg und 1,883,892 Franken. In der Hauptsache ist dieses erfreuliche Resultat den Automobilen und Chassis von über 1600 kg zuzuschreiben, die eine Wertvermehrung um 2,278,405 Franken aufweisen. Im weiteren haben zu dieser Entwicklung beigetragen die Automobile und Chassis von weniger als 800 kg und die Autokarosserien aller Art. Unter den Kategorien, die sich dagegen auf dem absteigenden Ast befinden, zitieren wir die zwei- oder dreirädrigen Motorräder ohne Ledersitze (Abnahme 319,207 Franken), die elektrischen Apparate (Abnahme 153,829 Fr.) und die Automobile und Chassis im Gewicht von 800—1200 kg (Abnahme 30,953 Franken). Bei der Ausfuhr vermitteln die Vergleiche zwischen den vier Quartalen des Jahres 1935 mit jenen von 1934 ebenso interessante Einblicke wie beim Import: 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal bö 82 SS kg 873.897 919.106 932.376 1.056.869 Dagegen die Ziffern für 1934 : Stück kg 1. Quartal 620.631 2. Quartal 53 818.390 3. Quartal 51 728.646 4. Quartal 775.719 196 2.943.386 12.692.705 Vorerst drängt sich die Feststellung auf, dass jedes der vier Quartale des Jahres 1935 mit höheren Ausfuhrziffern zu Buch steht als der entsprechende Zeitabschnitt 1934. Anderseits ist unser Export 1935 dufch ein Anwachsen von Quartal zu Quartal gekennzeichnet, durch eine gleichmässig aufsteigende Kurve also, währenddem die Dinge 1934 etwas anders lagen. Werfen wir noch einen Blick auf die Einzelheiten unserer Ausfuhr 1935, die ebenfalls ein gewisses Interesse für sich beanspruchen können: Monat Monat 1935 1934 Minderwert Januar 2.052.600 2.868.295 815.695 Februar 1.920.817 2.147.260 226.443 März 2.850.842 3.885.691 1.034.849 April 3.777.930 4.625.864 847.934 Mai 3.902.928 4.760.294 857.366 Juni 3.177.242 4.471.249 1.294.007 Juli 3.2O0.O87 3.697.107 497.020 August 2.330.050 2.800.078 470.028 September 1.451.903 2.419.223 967.320 Oktober 1.886.442 2.330.308 443.866 November 1.966.376 2.040.025 73.649 Dezember 2.169.624 3.070.037 900.413 30.686.841 39.115.431 8.428.590 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Stück 869.512 1.079.560 1.210.195 1.236.842 1.109.310 1.237.108 1.278.349 1.296.823 1.245.553 1.478.726 1.391.771 1.142.848 286 3.782.248 1935 1934 842.038 891.241 1.264.746 1.194.337 1.139.975 1.175.671 1.010.850 1.079.886 1.018.010 1.045.950 1.014.906 1.015.095 Mehrwert Wert In Fr. 3.159.267 3.583.260 3.820.725 4.013.345 14.576.597 Wert in Fr. 2.998.025 3.509.983 3.108.746 3.075.951 Minderwert 27.474 — 188.319 — — 54.551 42.505 — — 30.665 61.437 — 267.499 — 216.937 — 227.543 — 432.776 — 376.865 — 127 753 — 14.576.597 12.692.705 1.969.108 85.216 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 10. MÄRZ 1936 — N° 20 Vom März und vom Mai abgesehen, schliessen alle übrigen Monate des Jahres 1935 mit einer Verbesserung gegenüber 1934 ab. Gerade der entgegengesetzte Fall stellte sich damals ein: Monat für Monat blieb der Export hinter den Ziffern des entsprechenden Zeitraumes 1933 zurück und nur April und Dezember machten dabei eine löbliche Ausnahme. Nach Wert und Volumen der Ausfuhrverbesserung marschiert der Oktober an der Spitze, an zweiter Stelle figuriert der November, gefolgt vom Juli, September, August etc. Wenden wir uns nunmehr den Einzelheiten unserer Einfuhr 1935 zu, woran 26 Staaten beteiligt sind und zwar in nachstehendem Umfang: Deutschland Oesterreich Frankreich Italien Belgien Niederlande Grossbritann. Irischer Freistaat Spanien Dänemark Norwegen Schweden Estland Polen Columbien Jahr 1935 Stück Q k£ 254 453.93 1 22.47 958 6669.10 1319 13125.66 283 3742.80 94 3434.15 11 23.03 25.88 13.22 k 513.29 1 10.82 a 47 75.75 b 5.70 d 61 622.82 e 91 126.99 f 78.81 g 1.70 i 9 kI 3.92 1 a 34 51.18 b 2 18.52 c 11 81.31 d 1013 10387.29 e 182 2469.38 i 1064.28 m 43.92 8 22.56 58.43 4.84 10 17.24 626 4385.43 409 4331.37 133 1949.95 9 604.88 8.17 131 k 31.87 1 1.27 a 76 138.17 e 13.26 f 1 131.96 g 91 i 8 k 1 bfk c d e f i k 1 i a k f k k af k k a f Tschecoslovak. c defk Ungarn f Bulgarien k Rumänien f Aegypten f Marokko k Straits Settlements k Niederl. Indien k Japan k Kanada Ver. Staaten Jahr 1934 264 1 664 481 91 20 8 7.65 6 51 15.96 83 533.41 20.92 4018.32 5087.81 1390.12 768.05 17.00 113.68 31.95 96 42 5 38 2.11 2215 1.76 95 f 9.11 k 20 a 29 69.64 bc 2.22 4 32.79 J 888 10092.72 e 2016 28235.73 Wert tn Fr. 274.795 11.332 1.638.582 3.417.038 885.007 2.048.586 10.712 7.464 10.468 519.060 17.228 43.362 2.444 219.612 39.475 45.105 904 53 3.095 50 37.716 8.097 17.200 2.121.544 680.769 605.289 20.400 30 12.820 74.547 6.055 14.237 1.517.806 1.256.498 944.673 384.525 4.074 20 36 36.481 4.160 71.129 2.690 42.124 608 15 8.894 100 550 24.201 1.050 366.912 9.086 1.059.747 1.256.952 328.120 434.990 16.669 36.298 39.472 1.649 391 391 65 670 1.337 2.072 25 30 55 30 30 76 1.38 1.378 50 467 1.921 31 78 78 15 24.93 18.920 18.935 86 636.32 62 64.91 33.53 12.54 16.35 2I 18 33 165.341 34.036 16.100 10.901 12.486 20 1' 120 30 40 105 2.800 575 70 8.074 300 41.287 900 8.400 2.032.339 5.652.178 238.864 20 11 120 30 40 105 2.800 645 8.374 f 124 5128.22 1.854.034 110.37 40.031 ? 136.32 32.291 n 135.12 102.396 1.69 2.619 9.766.475 fc 20 370 370 a 714 1339.43 852.594 b 4 70.34 32.409 c 224915823.27 4.407.076 d 4177 43712.58 10.338.019 e 2717 37961.76 8.549.012 f 27111274.90 5.478.992 g 1 205.10 93.298 h 1 26.09 7.514 i 12 286.38 92.372 k 805.30 803.624 J 19.65 31.931 30.686.841 10146111524.80 a 689 1327.73 915.899 b 2 66.43 32.054 c 188312890.14 3.970.116 d 5028 53767.52 13.394.06f, e 3234 46395.16 11.472.007 f 63719025.65 7.983.807 Total 8.840.272 357.100 3.584.467 4.162.510 125.460 25.801 3.549.895 Stück a kz Wert In Fr. ToUI g 2 201.60 87.151 h 1 15.77 7.896 i 10 212.65 73.921 k 1120.72 1.096.603 _1 71.21 81.912 39.115 431 11436135094.58 Abnahme der Einfuhr 1290 23569.78 8.428.590 Mehr und mehr bröckeln die Einfuhrmengen Amerikas, unseres bisherigen Hauptlieferanten, ab. Während des Berichtsjahres repräsentieren sie nämlich nur noch 31,82% unseres Gesamtimportes, dieweil den Anteil der USA 1934 noch 37,38%, 1933 44,56% und 1932 sogar 48,51% betragen hatte. Umgekehrt erhöht Deutschland seine Importe «langsam, aber sicher». Von 13,52% im Jahr 1930 sind sie auf 18,61% im Jahre 1932 angewachsen, sie standen 1933 auf 25,02% und 1935 entfielen auf unsern nördlichen Nachbar bereits 28,80% der gesamten Einfuhr nach der Schweiz. Hinter Deutschland rangieren, um lediglich jene Staaten aufzuzählen, bei denen wir für mehr als eine Million Waren bezogen haben, Italien mit 13,56% (13,31), Frankreich mit 11,68% (11,01) und England mit 11,36% (11,45). Diese fünf Importländer allein haben volle 97,42% unseres Bedarfs an Motorfahrzeugen, Bestandteilen etc. gedeckt. fiivassen Not z^m Zürcher Strassenfragen. Das Verlangen deT Verkehreinteressenten des nördlichen Kantonsteils für die Verbesserung des Strassenzuges Kloten . Einbrach - Neftenbach - Henggart will nicht zur Ruh© kommen. Einmal zeigt sich, dass die Aufhebung des Zollausschlusegebietes Jestetten - Lostetten den Durchgangsverkehr Zürich - Schaffhausen via Eglisau - Rafz doch ziemlich erschwert und daher gebremst hat. Er verschiebt sich nun in starkem Mase auf die Route Zürich - Winterthur - Andelfingen - Schaffhausen, wobei aber die zeitraubende Durchfahrt durch die vielen Ortschaften und die Stadt Winterthur erschwerend in Betracht fällt. So hat nun kürzlich eine Versammlung von Vertretern der Behörden der Bezirke Winterthur und Andelfingen und. der Verkehrsverbände stattgefunden, wobei beschlossen wurde, sich neuerdings ir einer Eingabe an die Kantonsbehörden energisch für den Ausbau oder doch wenigstens für die Teerung des Strassenzuges Einbrach - Neftenbach - Henggart einzusetzen. V Gvenzv zyevkehv Schikanen. Ueber eine unverständliche Neuerung im Grenzverkehr weiss die «Thurgauer Zeitung» zu berichten. Darnach haben die schweizerischen Zollorgane vor etwa drei Wochen Anweisung erhalten, den Benzinstand der ausreisenden und auch wieder einreisenden schweizerischen Motorfahrzeuge zu kontrollieren. Obschon durch den Einkauf von Benzin im Ausland kein oder zum mindesten kein nennenswertes Geschäft gemacht werden könnte, scheint man bei den Zollbehörden der Auffassung zu sein, durch diese Massnahme lasse sich dem Fiskus ein nennenswerter Betrag an Benzinzoll zuhalten. Ein solches Vorgehen würde sich dann vielleicht noch rechtfertigen lassen, wenn wesentliche Preisdifferenzen zwischen dem schweizerischen und dem ausländischen Benzin eine Zolleinnahme verschaffen könnten, die den Aufwand an Arbeit rechtfertigen würden. Denn ausser dem Befehl, e' müsse kontrolliert werden, ist keine Anweisung er*""' folgt, wie das zu geschehen habe. Man weiss aus früheren Beispielen, dass zum grossen Teil auf die im Wagen montierten Benzinuhren oder Benzinstandsanzeiger abgestellt wurde. Tatsache ist aber, dass diese Apparate zum Vorteil oder Nachteil beider Parteien äusserst ungenau registrieren und dass sie während der Fahrt Störungen ausgesetzt sind. Nicht selten kommt es dabei vor, dass die Benzinuhr bei der Wiedereinreise mehr anzeigt als der Benzinschein, der bei der Ausreise ausgestellt wurde, obwohl im Ausland kein Benzin gekauft wurde. Aber nicht jeder Wagen hat eine Benzinuhr. In diesem Falle sind in früheren Zeiten durch Einführen eines Meterstabes in den Tank die Zentimeter des Benzinniveaus gemessen worden. Doch auch das lässt sich nicht bei allen Wagen praktizieren, da in vielen Fällen die Einfüllstutzen abgekröpft oder mit einem Siphon versehen sind. In diesem letzteren Falle misst man dauernd das stets gleichbleibende Niveau des Stutzens, nie aber den Benzinstand im Tank. Die grossen technischen Schwierigkeiten die der Durchführung der Anordnung im Wege stehen, sind in Bern wphl kaum überlegt worden. Auf alle Fälle ist es eine Schikane mehr und wird auch als solche empfunden; denn sie erschwert vollkommen unnütz die Zollabfertigung, die den Schweizern an und für sich schon recht unbequem ist. Es bedeutet aber auch eine Erschwerung des Dienstes der Zollbeamten, die ebenfalls noch im unklaren sind darüber, wie sie anstandslos die Kontrolle durchzuführen in der Lage wären. Glücklicherweise, oder weil man an zuständiger Stelle der Sache doch nicht recht traut, soll die Benzinkontrolle vorläufig provisorisch für inen Monat Geltung haben. Hoffentlich kommt in dieser «kurzen> Zeit auch die Einsicht über ihre Zwecklosigkeit! Offenbar herrscht bei den Behörden das Bedürfnis, den Automobilisten über die Benzinzollrhöhung hinaus noch mit andern «Aufmerksamkeiten» zu bedenken, auf dass es ihm nicht za wohl werde und die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Man scheint ja in Bern seinen eigenen Berechnungen über die Mehreinnahmen aus der Erhöhung des Zolls sehr skeptisch gegenüberzustehen und der Sache wenig zu trauen, wenn man zu derart kleinlichen und obendrein untauglichen Mitteln greift, um einen allfälligen cEinnahmenentgang» ru vermeiden. Schon vor mehr als dreissig Jahren stellte sich die Redaktion "der < Automobil-Revue » die Aufgabe, ihren Lesern bei der Lösung "utomobilistischer Probleme nach Möglicheit behilflich zu sein. Heute wie damals stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.

JJ° 20 — DIENSTAG. 10. MÄRZ 1936 Rm laufenden Band... Fortsetzung von Seite 9. Lichtfülle. Geräumigkeit und Modernität der -Einrichtung kennzeichnen auch die im westlichen Flügel gelegenen Bureaus, die Sitzungszimmer und die Empfangsräume. Für die Ausspannung während der Arbeitspausen ist der «anmächelige» Dachgarten mit seinem weiten Blick auf die Jurahöhpn und über die Stadt hinweg wie gemacht. Nicht zu vergessen schliesslich die einen kultivierten Geschmack verratende Ausstellungshalle im Erdgeschoss. Strahlend und in verführerischem Glanz paradieren da die neuesten Schöpfungen der Fabrik. Nach der Besichtigung vereinigte ein frugales Bankett im Hotel Elite die ganze Gesellschaft. Den Reigen der Reden eröffnete Herr G e n. - Di r. Bürgin mit einer gehaltvollen und mit rauschendem Applaus aufgenommenen Ansprache, worin er nach einem herzlichen Begrüssungswort an die Vertreterschaft und an die Presse die Gründe darlegte, denen die Bieler Montage-Werkstätte ihre Entstehung verdankt und unter welchen die Arbeitsbeschaffung in erster Linie Erwähnung verdient. Bei der Beurteilung der Zukunftsaussichten kommt man nicht um die Feststellung herum, dass sowohl die Fiskalpolitik des Bundes dem Auto gegenüber, als auch das gegenwärtige System der Besteuerung einer gedeihlichen Entwicklung des Marktes hindernd im Wege stehen. Herr Meyer, der Verkaufdirektor der M. G., •wandte sich in seiner Rede vor allem an die Vertreter. Herr d'Arcis (Genf) wies darauf hin, dass die Eröffnung der Bieler Werkstätte zusammenfällt mit dem Ab'schluss des schw'eiz.-amerifcanisclien Handelsvertrages. Für die Vertreter ergriffen die Herren Fehlmann (Zürich) und Monay (Lausanne) das Wort, derweil Kollege' Dr. Bierbaum die Grüsse und die Glückwünsche der Leute von der Feder überbrachte eh. Starker Rückgang der Personenautomobile und. Motorräder. Die soeben erschienene amtliche Statistik über das letzte Vierteljahr 1935 charakterisiert sich durch eine starke Verminderung der Nachfrage nach Personenwagen und Motorräder, wobei eine leichte Zunahme des Lastwagenabsatzes festgestellt werden kann. Während die letztere im Jahre 1934 218 Wagen betrug, ist sie im letzten Vierteljahre 1935 auf 228 Wagen angestiegen. Auch die Traktoren haben eine leichte Zunahme aufzuweisen, und zwar von 40 auf 49 gegenüber dem letzten Vierteljahre des Jahres 1934. Einfuhr und Verkehrsbewilligungen im letzten Vierteljahr 1930 bis 1935. Eingeführte In Verkehr gesetzte, turiknevi «1 I 5S I Sta* 1930 1770 1931 1781 1932 1899 1933 2128 1934 2027 1935 1816 *) Inbegriffen susdies Motorfahrzeugstatistik. ii | I £ £» 3 £ x busse. Die Zunahme des Bedarfes an Lastwagen kann einigermassen überraschen, angesichts der sonst allgemein konstatierten Abnahme der umgeschlagenen Gütermengen. Es handelt sich vor allem um eine Zunahme der kleinen Lieferungswagen. Einfuhr und Verkehrsbewilligungen im letzten Vierteljahr 1935. ElnjifOhrte In Verkehr nietete, fabrikneu« Der Touring-Club der Schweiz feiert am gleichen Abend die vierzigste Wiederkehr seines Gründungstages, ein Fest, das in Hinblick auf die 50.000 Mitglieder des T.C.S. einen bedeutsamen Charakter tragen wird. Die Delegierten der 11 Nationen, die das Ständige Internationale Bureau der Automobil-Konstrukteure in sich vereinigt, werden am 20. März in Genf ihre Frühjahrssitzung abhalten und an den Feierlichkeiten der Eröffnung des Automobilealons teilnehmen. Fast täglich werden daneben während des Salons Zusammenkünfte und Sitzungen abgehalten, z. B. vom Direktions-Komitee des Automobil-Clubs der Schweiz, von der Nationalen Sport-Kommission des A.C.S. usw. Was die rein sportliche Seite anbelangt, so bringt der Automobil-Club der Schweiz-durch seine Genfer Sektion zwei grosse sportliche Veranstaltungen zur Durchführung: eine Schweizerische Automobil-Sternfahrt, deren Teilnehmer die : Endkontrolle in Genf am 21. März, nachmittags 16 Uhr, passieren sollen. Ausserdem werden die Konkurrenten der Internationalen Automobil-Sternfahrt in Genf am Freitag, 20. März um 17 Uhr starten, um dort wiederum am 23 Mär?; einzutreffen. Der Vorstand behandelte in seiner Sitzung vom 6. März u. a. die Tourirtflhilfe, wie sie im Kanton Zürich bereits zur Zufriedenheit, funktioniert. Ein definitiver Beschluss wird später erfolgen, doch ist nicht daran zu zweifeln, dass diese Hilfe auch im Aargau organisiert wird. Strasseninformationskarte. Die Buchdrnckerei Vogt-Schild in Solothurn gibt jährlich 18 Karten aus über den jeweiligen Zustand der Strassen in der Schweiz. Diese Jahresausgabe kann zum Preis von nur Fr.. 1.50 bezogen werden und ist allen Automobilisten, welche viel auf der Fahrt sind, zu empfehlen. Zum Bezug beliebe man sich beim Office Aarau zu melden. Velomarkierung: Verschiedene Arten von weisser Velobemalung wurden vorgeführt. Den Vorzug erhielt die am besten sichtbare Farbe. Sie wird nunmehr in kleinen Büchsen an die Interessenten direkt abgegeben, was uns ermöglicht, eine möglichst grosse Zahl von Velofahrern zu erfassen: An die Veloclubs des Aargau soll ein bezg. Zirkular gerichtet werden. Eine sehr grosse- Zahl von Depotstellen wird bestimmt und zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden. Der Spritbeimischungszwang findet ebenfalls lebhafte Diskussion und die Verbände werden sich rechtzeitig zu wehren wissen, dass diese Massnahme nicht mit einer weitern fiskalischen Belastung verbunden wird. Im Frühjahr 1937 sind 10 Jahre verflossen seit der Gründung der Autosektion Aargau. Es wird beschlossen, alsdann eine einfache, aber stimmungsvolle Gründungsfeier zu arrangieren und dafür dieses Jahr von einem Familienabend abzusehen % ist der Mast dem Auge nur noch in der oberen Schweiz — — — — 6140 71Hälfte sichtbar. Der neue Leuchtwegweiser der Labiko nimmt sich sauber aus; die Kant. Baudirek- Deutschland 428 41 75 379 38 1 14 Frankreich 253 26 6 169 20 — 2 tipn hat glücklicherweise auch der ästhetischen Italien 299 7 — 236 8 — 1 Seite der neuen Konstruktion ihre Aufmerksamkeit Oesterreich 9 1 — 14 — — — geschenkt und auch die heimatschützlerischen Belgien — — 1 1 — — 4 Kreise sprechen lassen. England 201 39 110 159 32 8 16 Im Gegensatz zu den früheren Wegweisern ist Ver. Staaten 365 121 6 392 69 — — b'ei den neuen die Ortsbezeichnung konsequent in Uebrige Länder 24 2 — 7 — — — der offiziellen Landessprache, des betreffenden Bestimmungsortes gehalten. Die Verkehrskommission Total 1579 237 198 1357 228 49 108 *) Inbegriffen Lieferungs-, Spezialwagen, Autobusse (ohne Traktoren). der Sektion Bern des A.C.S. hat diesen Grundsatz ausdrücklich gutgeh'eissen. Hoffentlich wird dieses einzig richtige Prinzip in der Wegweiser-Beschriftung inskünftig auch jenseits der Saane Nach- Wie sich aus der zweiten Tabelle ergibt, steht Deutschland in Bezug auf die eingeführten Personenwagen an der Spitze aller Länahmung finden. h. der, während .für die in Verkehr gesetzten Wagen die Vereinigten Staaten an erster Stelle stehen. Der Absatzrückgang hat besonders die französischen und amerikanischen Erzeugnisse betroffen. gr. Automobilsalon in Genf (20.—29. März 1936). Die Veranstaltungen, welche dieses Jahr anlässlich des 13. Internationalen Automobilsalons organisiert werden, sind so zahlreich und verschieden geanet, dass mit ein paar Worten auf die wichtigsten "unter ihnen hingewiesen werden soll. Wie jedes Jahr, veranstaltet die Sektion Genf des Automobil-Clubs der Schweiz am 21. März einen grossen Ball im Hotel des Bergues, dem ein Bankett vorangeht, das in geselliger Zusammenkunft alles vereint, was in den Schweizer Aufomobilkreisen einen Namen hat. T.C.S. Autosektion Aargau teilt. Die Automobilisten werden bemerkt haben, dass die im bernischen Kantonsgebiet bereits aufgestellten Wegweiser von der Standardausführung der Labiko nicht unerheblich abweichen. An Stelle des etwas kahl anmutenden Gussmastes, an der Reklamekasten und die Wegweiserarme angebracht sind, ruht bei der Berner Ausführung der Reklamekasten auf einem massiven Beton-Sockel. Dadurch SEKTION ZÜRICH. Der vom Vorstand genehmigte Jahresbericht pro 1935 legt von einer erfreulichen Entwicklung der Sektion Zeugnis ab. Der Mitgliederbestand ist auf 3261 angestiegen und verzeichnet trotz der Stagnation im zürcherischen Automobilwesen immer noch eine, wenn auch bescheidene Zunahme. Es wurden 1935 nicht weniger als 21 Sektionsveranstaltungen durchgeführt, dazu sechs Damenveranstaltungen und vier Anlässe der 292 Mitglieder zählenden Ortsgruppe Winterthur. Die Verkehrskommission befasste sich mit über 30 Augenscheinen und 55 Eingaben mit den zahlreichen Strassen- und, Verkehrsfragen und konstatierte mit Befriedigung, dass, dank dem guten Einvernehmen mit den Behörden, ein beträchtlicher Teil davon sehr befriedigenden Lösungen entgegengeführt werden konnte. Bedauert wird der ungenügende Ausbau der Strasse Winterthur-St. Gallen und die Verzögerung in der Inangriffnahme des dringenden Ausbaues der Strasse Zürich-Winterthur, speziell betont die Notwendigkeit der Verbindungsstrasseii mit dem deutschen Autobahnennetz Richtung Stuttgart und München. Die Sportkommission konnte eine stärkere Beteiligung der Amateurfahrer konstatieren. Die vier AUTOMOBIL-REVUE Sektionssportveranstaltungen waren von 119 Teilnehmern beschickt, ausserdem nahmen Sektionsmitglieder an 14 schweizerischen und ausländischen Wettbewerben teil. Die Gesetzgebungskommission hatte sich vor allem mit dem kantonalen Verkehrsgeeetz, dem Gesetz betr.-das Gerichtswesen und diversen Versicherungs- und Steuerfragen zu befassen. Die Rechtsauskunft wurde in 721, der technische Auskunftsdienst in 226 Fällen in Anspruch genommen. Die Tourietikkommission hat den Reisedienst derart vervollkommnet, dass derselbe heute vorbildlich ausgebaut ist. Sekretariat und Touristikbureau hatten ein grosses Arbeitspensum zu bewältigen, wie folgende Zahlen zeigen. Erhaltene und. spedierte Briefe 29.508, Drucksachen 60.482, Besprechungen und Sitzungen 1188, ausgestellte Triptyks 344, Grenzpassierscheinhefte 1996, Freipässe 1798, total 4138 Zolldokumente; Löschung von Zolldokumenten 2282, sichergestellte Zollbeträge Fr. 23.780.450.— Neben zahlreichen Tourenzusammenstellungen wurden 999 ausführliche Itineraires abgegeben, die eine Totalstrecke von 1,281,570 km find 32 Länder umfasstfen, was eine erhebliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Ein neuer Beweis dafür, dass e« mit der sogen, «allgemeinen Verkehrsabnahme» nicht weit her ist. Das deutschsprachige Toüristikbulletih des ACS wurde in Zürich in einer Auflage von gegen 80.000 Exemnlaren herausgegeben. Der 1935er Jahresbericht offenbart nachdrücklich die grossen Anstrengungen, die für den Schutz _der Strassenverkehrsinteressenten und die Förderung des Automobilwesens auf den verschiedensten Gebieten unternommen worden sind. Die stärkste Sektion des ACS geht unentwegt und zielbewusst ihren erfolgverheissenden Weg. Die kürzlich versandte Einladung zur Sektions- Generalversammlung vom 19. März im Hotel «Waldhaus Dolder» in Zürich enthält' noch ausser den statutarischen Traktänden (Jahresbericht und Jahresreehnune) die Ernennung eines Ehrenmitgliedes und die Neuwahl des Vorstandes und der Delegierten, wo einige Ersatzwahlen hotwendig werden.. Grösstem Interesse dürfte der Lichtbildervortrag des Zürchers Hans 0. Leuenberger über •Das andere Europa» begegnen. Man wird hier Bilder des östlichen Euronas" zu sehen bekommen, die man bis aiihin nicht kannte. Für den Unterhaltüngsabend hat die Vergnügurigskommission ein amüsantes Bunte-Bühne-Programm in Vorbereifung und als schmissige Tanzmusik zeichnet das Orchester Parisette. . •- Die Damonmitglieder fanden sich am 5. März in der Confiserie Huguenin zu, einem Tee und einer äufschlüssreichen Diskussion über Art. Zahl Und Durchführung der Damenveranstaltungen. „.Die in den Bezirken Winterthur und Andelfingen wohnenden Mitglieder werden sich den 12. März für die Generalversammlung, um 19.15 Uhr im Bahnhofbuffet merken müssen. Der Filmvortrag von Dr. Weisbrod über seine Fahrt zum nördlichen Eismeer verheisst einen vollen Genuss. Blancti Genf ~£ Am--10. Fabruar 1936 hatte der Vorstand des ir\.A,-~A'S. eine Unterredung mit dem schweizerischen Luftamt, das durch Herrn Gsell, Chef der technischen Abteilung, und Herrn Amstutz,. Adjühkt in der technischen Abteilung, vertreten war. -"-Der Standpunkt des schweizerischen Luftämtes, : Sa erklärte uns Herr Gsell, ist absolut nicht gegen AUTOSEKTION ZÜRICH. Die Sektion Zürkh des Touring-Club der Schweiz begeht am 14. März ihr traditionelles Jahresfest, das wieder in bisherigen Rahmen touristisch gestaltet wird und unter dem Motto: «Ungant-Fahrt» in die weiten Ebenen der Donau führt. • •''•• :i Um den Teilnehmern einen wenn auch bescheidenen, aber wahrheitsgetreuen Abglanz der, Volkskunst, der Schönheiten des Landes, der Farbenpracht und Tänze zu geben, hat die ungarische Regierung eine Schar prominenter Künstler für das Fest delegiert. Der Anlass steht unter dem Protektorat von Exz. Dr. Stephan Winchkler, kgl. ungarischer Han- 406 1177 323 46 458dels- und Verkehrsminister, sowie Exz. Dr. Ladis- von Velics, kgl. Gesandter und bevollmächtig- •das Streben der Amateure der leichten Aviatik, 432 1309 373 94 433laus 170 1526 274 56 286ter Minister in der Schweiz und'einer Reihe weiterer prominenter Persönlichkeiten, die alle beim Apparat Type «Pou du Ciel«' günstig auszuspre- hingegen ist es uns nicht möglich, uns für einen 185 1621 299 29 224 187 1614 218 40 182 Fest zugegen sein werden. chen, da wir bis heute noch keine Angaben, das 198 heiast keine genauen technischen Angaben, des Lieferungs-, 1357 Spezialwagen, 228 49 Auto- 108 französischen Luftamtes (technische Abteilung), mit A. C. S. dem wir in Verbindung sind, erhalten haben. Anderseits ist das schweizerische Luftamt überzeugt, dass ein Segelflugzeug mit Hilfsmotor dem «Pou SEKTION BERN. Leuchtwegweiser im Kanton du Ciel» überlegenere Resultate ergibt und der Bern. Die zuständigen Behörden haben nach monatelanger Prüfung der Labiko-Leuchtwegweiser Leichtflugzeuge vorteilhafter, das heisst billiger Preis per Flugstunde gegenüber jedem Typ der AG. in Langnau i. E. die Ermächtigung zum Erstellen der von letzterer fabrizierten Wegweiser ertralsekretär wiederlegt, welcher genaue ist. Dieser Punkt wurde aber von unserem Zen- Angaben I? I I ! Ic I i I r IM MM i i Ausstellungen Aus den Verbänden Rottschaft der Aero- M. Amateure der Schweiz über den Bau des «Pou du Ciel» gibt, ferner über die Erstellungskosten und speziell über die Motoren, wovon verschiedene Marken offiziell in Frankreich als Flugmotoren anerkannt sind. In Bezug auf den Bau machte ich auf die Einfachheit des «Pou du Ciel» aufmerksam, wovon mehr als 150 in Frankreich durch die Zeitung «Les Ailes» homologiert sind. Hier drängt sich die Frage aufr Wenn die Amateure gewöhnliche Flugzeuge gebaut hätten, wieviel würden dayjDn fliegen, oder wieviel hätten dabei den Tod gefunden? Immerhin wirft man uns die drei tödlichen Unfälle vor, welche im Laufe des letzten Jahres vorgekommen sind. Hat die Bewegung, die seid 15 Monaten besteht, nicht das Recht, zu bestehen? Die Neuerungen am «Pou du Ciel» sind gerade diejenigen, die an den verunfallten Apparaten fehlten. Der «Pou du Ciel» wird als sicher angesprochen, und es ist ein leichtes, es zu beweisen, dass das nicht ein Märchen ist. Herr Buschi bemerkte, dass die Zahl der im Bau befindlichen «Poux» in der Schweiz ständig anwächst und es uns bald nicht mehr möglich sein wird, diese ungeduldige Bewegung, die sich bei den Mitgliedern ausdrückt, zu bremsen. In unseren Reihen herrscht Disziplin, aber in zwei Monaten haben wir Andersdenkende, die fliegen wollen mit den selbstgemachten Apparaten. Herr Gsell bittet uns, beim schweizerischen Luftamt ein Gesuch zu stellen, um einen «Pou» in Bern vorzuführen. Wenn die erforderlichen Leistungen erfüllt werden, so werde er selbst den «Pou du Ciel» probieren und dem Luftamt seinen technischen Rapport abgeben.. Es würde dann gleichzeitig eine Verminderung der Leistung für die Homologierung vorgesehen. Herr Gsell bemerkte uns noch, dass es selbstverständlich sei, dass wenn das schweizerische Luftamt die Vorführung in Bern annehme, wir die nötige Erlaubnis erhielten, um unsere Versuche in der Schwei* zu machen. Jedes Mitglied des R. A. A. S. sollte allen seinen Freunden und Bekannten mitteilen, dass es am Automobil-Salon einen Stand «Pou du Ciel» gibt, welcher die Belohnung für die ersten Anregungen zugunsten der leichten Aviatik darstellt. Automobil-Salon. Zur Deckung der ungeheuren Kosten, die uns der Salon verursacht, haben wir die Veranstaltung einer Tombola beschlossen. Das Justis- und Polizei-Departement des. Kanton« Genf An die Rätsellöser! Im Rätsel «Sternfahrt nach Bern», das im « Auto-Magazin » vom letzten Freitag erschienen ist, fehlt infolge Versehens beim Umzeichnen die Zahl der Kilometer der Strecke B i e I - B e r n : 39. Die Leser werden gebeten, das Rätsel in diesem Sinne zu ergänzen. Der Rätsel-Onkel. hat uns die dazu notwendige Bewilligung gewahrt. Das Billett wird zum Preis von 50 Cts. verkauft und dje Gewinne sind sehr flott. Die Ziehung wird Anfang Juni stattfinden und die Gewinnerliste in der Presse erscheinen, hauptsächlich in unserem offiziellen Organ, der Automobil-Revue. Wir bitten unsere Mitglieder, doch wenigstens ein Heft zu übernehmen, um sie zu verkaufen, das macht einen Betrag von nur Fr. 25.—. Jedermann hat doch Bekannte und wird gewiss gerne etwas beitragen, damit unsere Vereinigung ihren Verpflichtungen nachkommen kann. Das Geld ist der Nerv des Krieges, und niemand bekommt das besser zu spüren als eine Vereinigung von Amateuren wie die unsrige. Je intensiver die Propaganda ist, je grösser die Zahl der Mitglieder wird, desto wuchtiger wird unsere Macht, die Macht unserer Forderungen. Der Erfolg unserer Bestrebungen hängt von einer tadellosen Organisation, zahlreicher Be- tech- teiligung und einem absolut kompetenten nischen Dienst ab. Helfen Sie mit, tun Sie Ihr Möglichstes! Der Zentralvorstand. II Unterrichten Sie uns über Ihre Arbeiten, Ihre Erfahrungen, Ihre Erfolge oder Misserfolge. Wir teilen sie unseren Mitgliedern mit, wodurch weitere Misserfolge vermieden werden können. Generalversammlung der ASPA in Biel. Die auf letzten Samstag, den 7. März, nach Biel einberufene XVI. ordentliche Mitgliederversammlung des Verbandes schweizerischer Motorlastwagenbesitzer war zahlreich besucht und konnte ürtter dem Präsidium von Herrn Hostettler in Kürze abgewickelt werden. Die Protokolle der Mitgliederversammlungen vom 16. Februar und 27. April 1935, sowie der Jahresbericht, die Jahresrechnung pro 1935 und das Budget pro 1936 wurden genehmigt und der Jahresbeitrag für 1937 auf der bisherigen Höhe beibehalten. Als Vertreter der Sektion Bern wählte die Versammlung Direktor Diethelm in den Zentralvorstand. Wie vorauszusehen war, bildeten die Traktanden 6 (Beschlussfassung über das weitere Vorgehen bezüglich Massnahmen im Strassenverkehr, statistische Erhebungen, Tarifmassnahmen, Einschränkungen, Auskunftspflicht etc.) und 7 (Besprechung anderer Tagesfragen) den Hauptteil der Verhandlungen. Einführend gab der Leiter der Geschäftsstelle in Bern, Hr. Ing. Monteil, einige Einzelheiten über die von Seiten des Bundes geplanten Massnahmen in bezug auf die Verkehrsteilung zwischen Schiene und Strasse bekannt. Es ist beabsichtigt, denselben eine statistische Erfassung des Strassenverkehrs vorausgehen zu lassen. Die Zählung soll alle Autocamions einbeziehen, welche mehr als 10 Kilometer zurücklegen. Voraussichtlich wird die Statistik vom kommenden Mai ab funktionieren und ein Jahr dauern, falls die Bundesversammlung vom April das Vorgehen gutheisst. Mit Recht findet der Redner, dass eine zeitlich limitierte Zählung vollauf genügt hätte. Aber man scheine die Krise mit Papier meistern zu wollen! Dr. Brügger (Chur) berichtete anschliessend kurz über die Arbeiten des anlässlich der Mitgliederversammlung vom Dezember 1935 eingesetzten 15er Komitees, das beauftragt worden war, Mittel und Wege für eine Neuordnung des Verkehrs zwischen Eisenbahn und Strasse zu suchen, nachdem das Volk das Verkehrsteilungsgesetz im vergangenen Mai bachab geschickt hatte. Die ASPA stellte sich auf den Standpunkt; dass dem Transportgewerbe ebenfalls durch eine Krisengesetzgebung zu helfen sei, wie man diese bereits gegenüber dem Hotelgewerbe (durch Erlass des Hotelbauverbots) etc. angewendet hat. Das Komitee hat folgende Grundlagen aufgestellt, die weiter ausgearbeitet und den Behörden alsdann unterbreitet werden sollen: 1. Die Inbetriebnahme vermehrter Motorlastwagen oder die Vermehrung der Nutzfracht zur Beförderung von Waren gegen Entgelt ist abhängig vom Nachweis eines bestehenden wirtschaftlichen Bedürfnisses. 2. Die Ordnung des Tarifwesens für den Gütertransport mit Automobilen auf Rechnung Dritter ist unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit des Automobil-Betriebs zu treffen. 3. Die Personenbeförderung mit Automobilen gegen Entgelt wird nach den gleichen Grundsätzen geregelt. 4. Der Bundesrat erlässt die Vollzugsyorsehriften unter Schaffung einer paritätischen Verkehrskommission. Im Anschluss an dieses Traktandum kamen verschiedene aktuelle Tagesfragen zur Besprechung, u. a. die zurückgezogene Alpenstrassen-Initiative, sowie die Benzinzollerhöhung. Einmütig bekannte sich die Versammlung zu der vom Zentralvorstaryl in diesen Punkten verfolgten Politik. Sodann brachte die Frage des Spiritusbeimischungszwanges zum Benzin eine ganze Reihe von Rednern zu reger Diskussion auf den Plan. Präsident Hostettler berichtete von der Gründung eines Aktionskomitees, welches das Ansinnen des Bundes, die Alkohol-Verwaltung auf Kosten der Automobilbesitzer zu sanieren (bekanntlich würde sich durch die Beimischung von Kernobstspiritus zum Benzin der Benzinpreis weiter erhöhen), aufs schärfste bekämpfen soll. Handel u«. Industrie Autogen-Schweisskurs. Die Continental-Lichtund Apparatebau-Gesellschaft in Dübendorf veranstaltet vom 10. bis 12. März 1936 für ihre Kunden und weitere Interessenten neuerdings einen Schweisskurs, an dem Gelegenheit geboten ist, sich mit dem Schweissen der verschiedenen Metalle vertraut zu machen. Schltiss des redaktionellen Teils. Ein Zeichen der Zeit! Allein in den Vereinigten Staaten hat Ford in 1932: 328,607 V-8 Wagen und Lastwagen, in 1933: 388,065, in 1934: 677,179, und in 1935: 1,065,002 verkauft