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E_1938_Zeitung_Nr.008

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10 Automobil-Revue —

10 Automobil-Revue — N" 8 Lob der « Experimentieren und arbeiten», lautet das Motto des Mannes, der in zehn Jahren eine neue Kunstform geschaffen und aufgebaut hat. Walt Disneys, des Schöpfers der Mickymaus, Mittel ist die Phantasie, aber seine Methode ist mechanisch. Und so wird sein Name nicht nur als Erfinder der Mickymaus bekannt sein, sondern auch als Schöpfer des Märchens im Zeitalter der Maschine. Nun ist Walt Disney von der U. S. A.-Junioren- Handelskammer mit dem nationalen Jahrespreis für außergewöhnliche Verdienste ausgezeichnet worden. Die Ehrung geht satzungsgemäss an denjenigen Mann, der «nicht älter als 36 Jahre alt» und «dessen Leben oder Werk am hervorragendsten gewesen ist». Der nächste Kandidat nach Disney war Thomas Dewey, New Yorks bekannter Untersuchungsrichter und Ankläger, dessen Arbeitsgebiete die Bekämpfung des Laster- und Gangsterunwesens sind. Der Mann, der die Welt lachen macht Aber die Mickymaus, die dem Zeichenstift des Malers Walt Disney entsprang, ist die populärste Filmgestalt überhaupt in der Geschichte des Films. Kein lebender Filmschauspieler — Charlie Chaplin und Greta Garbo inbegriffen — kann es mit diesem nur zweidimensionalen Wesen aufnehmen. Und der Mann, der die Welt lachen macht, ist 35 Jahre »Jt, angeblich der einzige glücklich verheiratete Mann in Hollywood, hat selbst kmdlich-naives Gemüt, keine Ahnung von Geldsachen und ist dabei einer der grössten Schwerverdiener des Films überhaupt. Was von Papas Werken seiner dreijährigen Tochter gefällt, das gefällt auch der Welt. Sie ist ausser seinen 350 Leuten im Laboratorium sein wichtigster Mitarbeiter. Sieht man Walt Disney zum erstenmal, so erwartet man beinahe neben ihm die lustige Nase und die grossen, runden Ohren der kleinen Kreatur seiner Phantasie zu sehen, die Millionen von Menschen nur reinste Freude bereitet hat. Man wäre gar nicht überrascht, Mickys schrilles «Hello there ! » zu hören. Walt ist gross, und seine melancholischen braunen Augen zeigen merkwürdigerweise keinen Humor. Aber wenn er lächelt, ist er ganz verändert. Sein Gesicht wird plötzlich ganz hell und sein Lächeln fast ebenso ansteckend wie das der Mickymaus. 468 Millionen Vorstellungen im Jahre Wollte der Vater der Mickymaus alle Arbeiten selbst machen, er wäre mit einem einzigen Film, der durchschnittlich sieben Minuten Spieldauer hat und ymaus zehn- bis fünfzehntausend gezeichnete Bilder braucht, fünf Jahre und täglich 24 Stunden beschäftigt. So ist eine umfangreiche Produktion — die Mickymaus «tritt» schätzungsweise in 468 Millionen Vorstellungen im Jahre « auf» — nur in der Zusammenarbeit einer Gruppe möglich. Ueberaus kompliziert ist die Embryologie der Mickymaus von der geistigen Konzeption bis zur Geburt auf der Leinwand und im Lautsprecher. Und einen der sonderbarsten Berufe der Welt haben die Stimmartisten, die bei der Tonaufnahme mitwirken: der eine brummt in sein Mikrophon, der andere flötet mit hoher Fistelstimme seine sorgfältig einstudierten Mickytöne, der dritte kräht, bellt oder grunzt. Der grösste Teil von Disneys Vermögen stammt nicht aus dem Film, sondern aus der Reklame. Die Mickymaus erwies sich als die zugkräftigste Reklame, die man sich nur wünschen konnte. Die Verkaufsziffern der Waren, auf denen ihr Bild prangte, stiegen sprunghaft. Nur eine Bleistiftfirma machte schlechte Erfahrungen. Anfangs stieg ihr Absatz auch, plötzlich aber stockte er und dann begann er zu fallen. Die Ursache dafür lies« sich leicht feststellen: das Bild der Mickymaus befand sich auf den Spitzen der Stifte. Grund genug für die Kinder, die Bleistifte nicht anzuspitzen. So blieben sie unbenutzt liegen. Schleunigst versetzte die Firma die Mickymaus ans andere Ende der Bleistifte, und schon stieg der Absatz von neuem. Jetzt schätzt man den Verkauf von Mickymauswaren in ganz Europa auf mehr als siebzig Millionen Franken im Jahre! Filmerfolg — schwerer verdient denn je! Die Nachricht, dass Walt Disneys abendfüllender Trickfilm «Schneewittchen und die sieben Zwerge» bei- seiner Uraufführung in Hollywood einen noch nie dagewesenen Erfolg erzielt hat, krönt ein Kunstwerk, dessen Fertigstellung von geradezu unvorstellbaren Schwierigkeiten begleitet war. 362919 Farbenfilmaufnahmen mussten dazu gemacht werden, und mehr als 1500000 mit Tusche und Wasserfarben ausgeführte Handzeichnungen waren nötig, um diesen ersten in Perspektive und Entfernungen lebensechten Trickfilm herzustellen. Drei Jahre hatten Disney und sein Stab gebraucht, um die Vorbereitungen für die Aufnahmen zu treffen. Die Apparatur besteht aus einem gigantischen Stahlgerüst: vier riesigen Pfosten, die acht übereinander befindliche Platten tragen. Jede dieser Pjatten stellt einen Rahmen dar. In den ein Bild eingespannt werden kann. Auf diese Weise kann eine einzige Szenerie aus acht verschiedenen Bildern bestehen, die von oben her eines durch das andere hindurch aufgenommen werden; zu unterst liegen die den Hintergrund wiedergebenden Zeichnungen, zu oberst der Vordergrund. Die acht Rahmen können beliebig gegeneinander verstellt werden, so dass jede gewünschte perspektivische Wirkung erzielt werden kann. Aber die «Detaillierung> geht noch weiter: von jedem Bild musste eine separate Aufnahme in grün, rot und blau gemacht werden,- diese drei Aufnahmen wurden dann übereinander kopiert, um die Vielfarben- Wirkung zu erzielen. Jede einzelne der Zeichnungen tragt die genauen Anweisungen, wie und wo sie in die Apparatur eingesetzt werden muss; an jeder der acht Rahmenplatten ist ein anderer Operateur beschäftigt, der diese Anweisungen minutiös befolgen muss. Nicht weniger Mühe als die Bilder machten die Tonaufnahmen. Rund 500 Stimmen wurden ausprobiert, um die neun possenden herauszufinden. Für jedes Wort, das gesprochen wird, mussten die Zeichner die genaue Mundstellung studiert. Für den sprechenden Spiegel wurde nach wochenlangen Versuchen ein tucnbezogener Kasten konstruiert, in den der sprechende Schauspieler seinen Kopf hineinstecken- musste. Jeder Ton musste mit den Bildaufnahmen abgestimmt werden, jede Musiknote wurde von einem elektrischen Metronom dirigiert. Mehr als hundertmal wurde ein Stapel leerer Kisten in kunstvoller Unordnung aufeinandergeschlchtet und dann mit einem Kuck wieder durcheinandergestürzt, bis Ihr Radau dem Lärm entsprach, den die eine Treppe herabpurzelnden Zwerge verursachten. Stundenlang hatten sieben Männer den Kopf in ein grosses Wasserbassin zu stecken und zu or äem;5vMa riz : und eiii?,' 'jSeHöi [Am 1. Februar, in wenigen 'Tagen ajso, beginnt die/Seva ihre fr Furche zu .Ziehen! auch Sie ein Samen- | körn hinein. Sdrneil wird es Ulfgehen — ^entweder zur IArbeitsbeschaffung bei- 'tragen oder sich prächtig zu einem rfer 16306 Treffer entwick^m. Steuerungen, die über- Aufsehen erregen, bringt Seva 6, um das Interesse von Anfang an aufs höchste zu steigern und den Ziehungstennin sehr bald ansetzen zu können. Sie finden sie hier in weisser Schrift auf schwarzem Feld angeführt. Trefferplan. Trotz der bedeutend geringeren Loszahl wiederum eine Leistung: Haupttreffer 100,000.—, 2x50,000 sowie weitere 16303 Treffer. Gesamtwert Fr. 880,000.—, nicht weniger als 55% der Lossumme. Kommende Ereignisse I Arosa: 30. Jan.:-Grosses Schaulauen auf der Eisbahn Oben«*. 29.,'30. Jan.: Holländische Sfkimeisterschaften. 1. Febr.: Curlingmatch (Arosa Chall. Cup). 3. Febr.: Gäste-Skirennen Brüggerhorn-Maran. Andermatt: 28.,'30. Jan.: XVTH. Zentralschweiz. Skirennen. Basel! 30. Jan.: Eishockeymatch Zürcher Schlittschuh-Club/Neuer Eishockey-Club Basel (Kunsteisbahn). Bern; I. Febr.: Kaxnmermusikkonzert der Bern. Musikgesellschaft 1. Febr.: Konzert der Zürcher- und Berner Singstudenten: «O alte Burschenherrlichkeit» (Kasino). 3. Febr.: Aufführung des Bemer Heimatschutz-Thoatera «Verchehrti Wält», von W. Juker (Kursaal). Bercront 30. Jan.: Bobrennen auf der Bobbahn Preda-Bergün, 8 km (Wanderbecher Albula). Caux: 30. Jan.: Gala-Kunsteislaufen. Celerina: 31. Jan./l. Febr.: Curlingturnier um den Cresta Palaca Cup. Chateau d'Oex: 4., S. und 6. Febr.: Westschweiz. Skikonkurrenz. Chnrwaldea: 29. Jan.: Slalomlauf. Crans: 3. Febr.: Bobrennen (Chall. Pas de I'Ours). Davosj 30. Jan.: Int. Eishockeymatch. - Sprunkkonkurreni auf der neuen Bolgenschanze. Domach: 30. Jan.: Auffuhrung v. Szenen aus Faust von Goethe. Gstaad: 29.,'30. Jan.: Slalomrennen für Gäste. 1./3. Febr.: Grosses Curlingturnier: Gstaad Shield und Addor-Becher. Kandersteg: 3. Febr.: Slalomrennen fGoodwin-Becher). Klosters: 28. 30. Jan.: Klosterser Skirennen: Viererkombination. Lenk i. S.i 29. 30. Jan.: Bemer Oberlandisches Verbands-SWrennen. Lenzerheide: 30. Jan.. Crap La Pala Abfahrtsrennen (Crocker Wood-Preis). Mürrent 30. Jan.: Infemo-Abfahrtsrennen. Obstalden: 29. 30. Jan.: St. Galler Oberländisches Verbands- Skirennen. Pontresina: 30. Jan.: Languard Riesenslalom für das «Weisse Wiesel». 3. Febr.: Curlingmatch (Padrun Cup). HJgli 30. Jan.: «Sie und Er» Paar-Abfahrt/Rigi Goldau. San Bemardino: 30. Jan.: Slalom- und Abfahrtsrennen. St. Morits: 30. Jan.: 27. Internat. Pferderennen auf dem St. Moritzer See. Anfangs Febr.: Schaulaufen auf dem Stadion. 3. Febr.:. Internat Pferderennen auf dem St. MoriUer-See (2. Tag). SJJvaplana: 3./4. Febr.: Wintersportfest des Kurvereins Süvaplana (Ski- und Schlittelrennen). Stoos: 1. Febr.: Firnboden-Abfahrtslauf. 4. Febr.: Hindemislauf. Teofem 29.'30. Jan.: Ostschweiz. Verbands-Skirennen. ViUaxs-Cbesieres: 29. 30. Jan.: Slalom und Abfahrtsrennen (Chall. du Bouquerin de Bretaye). Weagani 30. Jan.: 13. Sturmfreie Wangen-Abfahrt. Sprunkkonkirrenz auf der Jungfrauschanze. Zermattt 30. Jan.: Zuverl&ssigkeitsabfahrt am Seil (MRSC Edward Whymper Cup). 31. Jan.: SKZ Slalom. 2.-S. Febr.: MRSC Slalomkurs. Zürich: 31. Jan./l. Febr.: Tonhalle: Abonnementskoiutrte: Faust's Verdammung von Berlioz. San Rexno im Februar. Im Laufe des Monats Februar werden in San Remo, dem berühmten Kurort von Weltruf, zahlreiche Veranstaltungen und Festlichkeiten stattfinden. Von besonderer Bedeutung ist die Ausstellung der «San-Remo-Preise 1937», vom 1. bis zum 28. in der Villa Comunale. - Der Regelmässigkeitsfahrt für Automobile «BIELLA-SANREMO» wird viel Beachtung geschenkt. - Die «Grosse Schwarz-Revue» im Stadtkasino, die verschiedenen Golf Wettspiele im Golf-Klub, die Konzerte der berühmten Violinisten Vasa Prihoda und Gioconda De Vito im Stadtkasino ziehen viele Besucher an. In Ospedaletti: Im Dancing Biancheri und Alexandra Tea Room: Täglich Konzerte und Tanztee İn Bordighera: Damilano Tanzdiele: Täglich Tanztee und Konzerte. Bridgeturnier. R. M. rspattn — auf zu neuer Tat! Serien von (0 Losen (Endzahlen 0 bis 9, geschlossen oder gemischt) garantieren wieder« um mindestens einen Treffer. Sie sind — dank der zahlreichen und grossen mittleren Treffer -» interessanter als je zuvor. Lospreis Fr. 10.—(eine 10-Los- Serie Fr. 100.—) plus 40 Rp. für Porto auf Postcheck III10 026. — Adr.: Seva-Lotterie, Genfergasse 15, Bern. (Bei Vorausbestellung der Ziehungsliste 30 Rp. mehr). Lose auch bei den bernischen Banken erhältlich. Folgt auch der Seva 6 in Sdiaren, sie verdient es« nidit zuletzt ihres gemein« nützigen Zwedics — ihrer raschen, gewissenhaften Durchführung; wegen! Ein Teil des Reinertrages van Seva 6 wird der Sdiweizerisdien Landesausstellung 1939 zufliessen

— Automobil-Revue 11 Jjmmez qiU es Heuiqkeitcn- Ein Denkmal für das Lotterie-Glück. Oft* In Ulster wurde vor kurzem ein sicherlich einzig dastehendes Monument enthüllt. Es stellt einen Mann am Steuer eines Autos dar, über den eine Ein untenchied. junge Dame ein Füllhorn ausleert. Die etwas rätselhafte Figurengruppe repräsentiert den Dank Umschläge gemacht worden?» «Sind denn über Ihr blaues Auge noch keine «Nein, Herr Doktor, nur Witze 1» eines ehemaligen Chauffeurs an das Glück — * . * eben die Dame mit dem Füllhorn. Denn das Glück Gemütlich. hat sich dem Stifter des Denkmals gegenüber wirklich nicht lumpen lassen: er hat in drei Ziehungen dem Salat!» «Aber, Frau Wirtin, da ist ja ein* Schnecke auf der Lotterie jedesmal einen Haupttreffer gemacht, «Ja mei, da kriegen wir halt ein anderes Wetter!» und zwar zuerst 15000 Pfund Sterling, dann 90000 Pfund und schliesslich 50000 Pfund. Das ist schon ein Denkmal wert! cpr. Wie soll der Mensch sprechen? Ein dänischer Sprach-Professor hat eine interessante Untersuchung darüber angestellt, welche Klänge in der menschlichen Stimme den Mitmenschen am stärksten beeinflussen. Es ergab sich, dass eine Frau möglichst eine recht tiefe und melodische Stimme haben muss. Nicht beliebt sind Frauen, die eine sehr hohe, keifende oder kreischende Stimme haben. Tief und kultiviert im Ton, — das verspreche den besten Erfolg. Bei Verkäufen, bei Verhandlungen haben nach den Untersuchungen jenes Professors die Menschen mit viel Stimmbewegung die besten Aussichten auf Erfolg. Eine harte, metallische Stimme erweckt den Eindruck, als habe man keinerlei Sympathie. Eine schnelle und abgerissene Sprache verrate Ungeduld. Auch dürfe man nicht zu sehr das «R» rollen, sonst erwecke man den Eindruck, sehr geziert zu sprechen. Also: ruhig, tief und mit mittlerer Stärke — so spricht der Erfolgsmensch, ganz gleich, ob männlich oder weiblich. Die «Fernschule Berlin». Das Fernschulwesen war bisher für Deutachland neu im Gegensatz zu anderen Ländern. Jetzt sind Schüler im ganzen Deutschen Reiche, in allen europäischen Staaten, in allen Erdteilen vorhanden. Jeder kann an jedem Orte zu jeder Zeit Schüler der «Fernschule Berlin» werden, Die rasche Fortentwicklung von Wirtschaft und Technik verlangt von jedem, der erfolgreich bleiben will, unablässige Fortbildung neben der Berufstätigkeit. Gerade in diesem Sinne ist die «Fernschule» berufen, denen zu helfen, die nicht in der Lage sind, zeitweise ihren Beruf aufzugeben, um ein Fachstudium zu betreiben. Die «Fernschule» hebt sich von anderen Bildungsmöglichkeiten deutlich ab, sie dient der Berufsumschulung und - Nachschulung und wird dadurch zu einem wichtigen Glied der Berufsfürsorge. - Die grosse Anziehungskraft der «Fernschule» beruht auf der Methodik des Unterrichts: fernschriftlicher und fernmündlicher Unterricht wird verbunden. Sorgfältig ausgewählter, leicht verständlicher und doch wissenschaftlich hochstehender schriftlicher Lehrstoff bildet die Grundlage für das Studium; der Lehrstoff, der dem Schüler nach und nach in einzelnen Vorträgen übersandt wird, enthält am Schluss jeder Lektion Fragen und Fernaufgaben, deren schriftliche und zeichnerische Lösung der Schüler an die Schule einsendet und Aufsatzthemen, deren Bearbeitung begutachtet wird; die Lösungen werden korrigiert und beurteilt. Der Schüler tritt damit in ständige Verbindung mit der Schule und wird unablässig im Fortschritte seiner Kenntnisse beobachtet und gefördert. Prüfungen und Zeugnisse bilden den AbschluBs! Das Studienprogramm 1938 ist neu erschienen und wird kostenlos von der Fernschule, Berlin W. 15, versandt. Gcisch uf Bärn, getach ids Casino! Humi Die Magd. «Warum haben Sie den Hut nicht abgelegt, Marie?» «Weil ich noch nicht weis«, wie lange ich bleibe!> («De Telegraf».) Rund tun die Medizin. In New York brach ein junger Mann auf der Strasse zusammen; ein epileptischer Anfall. Man bringt ihn zur Rettungsstation und in seiner Rocktasche findet sich folgender Zettel: «An den Chefarzt. Es handelt sich um einen ganz gewöhnlichen Fall von Epilepsie. Keine Blinddarmentzündung! Mein Blinddarm ist bereits dreimal entfernt worden.» Ein ehemaliger Patient trifft in Gesellschaft den bekannten Medizinprofessor B., geht begeistert auf ihn los, B. aber scheint sichtlich befremdet «Kennen Sie mich nicht, Herr Professor? Sie hab«n mich doch vor einem halben Jahr operiert.» — «Richtig, richtig», erinnert sich B., «aber von aussei! habe ich Sie gar nicht erkannt.» «Ich suche für meinen Jungen einen Beruf, in dem er rasch vorwärts kommt.» «Lassen Sie ihn Chauffeur werden.» * • * Ein Professor fällt fast über die vorgestreckten Füsse eines Schülers in der vordersten Reih«. Erzürnt fragt er: «Sind diese Hufe Ihre?» «Nur zwei davon!» STOOS Lösung der «Doakawgal» vom Ueberholen»: Das überholende Auto muss gegenüber dem andern um 20 m vorwärts kommen, nämlich um die beiden Zwischenräume von 6 m und um seine und des andern Autos Länge. In einer Sekunde holt es S m auf, also braucht es 4 Sekunden. In dieser Zeit fährt es einen Weg von 80 m. Liste dar richttgra Lösungen. (5 Punkte). T. Ackermann, Riniken; J. Aebischer, Merenschwand; Frau Dr. M. Arnold, Suhr; Frau B. Baerlocher, St. Gallen; E. Benz, Goldach; M. Bertschmann, Basel; Frl. M. Bossert, Lenzburg; G. Brunner, Zürich; Frau H. Bucher, St. Gallen; F. Bühler, Littau; C. Burgtner, Rorschach; M. Canale, Brienzj H. Christen, Suhr; R. Christen, Suhr; Roland Dreyer, Zürich; A. Dübendorfer, Bassersdorf; G. Dubied, Travcrs*. Frl. T. Eimer, Allschwil; O. W. Eichenberger, Bern; Frl. M. Epple, St. Gallen; W. Fischer, Zürich; E. O. Frischknecht, Zürich; Ch. Gebhardt-Bucher, Basel; Frau L. Gehrig, St. Gallen; R. Germann, Ober-Entfelden; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen: Frau L. Grünvogel, Horw; J., Gustin, Sch'nenwerd; E. Gut, Forch; Frau S.. Gysin, Liestal; Frl. A. Hagmann, St. Gallen; W Hohl, Bern; Frau J. Hopf-Glauser, Bern; Frau Hörn, Bern; Frau J. Huniücer, Kirchleerau; Frau F. Junker, Töss; Frau R. Killen, Grenchen; E. Kasper, Mariastein; Frau I. Keppeler, Rheineck; K. Keusen, Biel; A. Künzle, Wattwil; G. Laepple, Basel; Frau V. Lanz-Oetiker, Solothum; FrauM. Laubli, Ermatingen; E. Lindenmaier, Basel; Frau E. Markoff, Buchs; F. Marti-Ziegler, Langenthal; Frau Marti, Ölten; Dr. med. E. Meier, Unterkulm; F. Meier, Zürich; P. Meier, Bern; Frl. A. L. Müller, Morges; T. Müller, Bern; R. Nägeli, Zug; M. Nievergelt, Zürich; P. Nikiaus, Wabern; J. Nussbaumer, Benzenschwil; G. Rehkugler, Sindelfingen-Stutt gart; A. Rohr- Widmer, Hunzenschwil; Frl. E. Rohr, Hunzenschwil; Frau L. Rock, Basel; Frl. M. Romer, Basel; Frl. T. Ruchti, Münchenbuchsee; B. Ryser, Winkeln; G. Siegrist, Bern; K. Siegrist-Stehlin, Binningen; H. Sommer, Zürich; E. A. Schaffner, Zürich; F. Schärer Richterswil; L. Schmidlin-Lindt, Langenbielau; L. Schmitt, Basel; H. Schweizer, Zürich; Frl. M. von Tobel, Bern; Frl. M. Vetsch, Buchs; Frl. L. Warnat, Basel; Frl. A. Weidmann, Münchenstein; F. Wenger, Bern; W. Wetterwald, Rüschlikon; E. Wicky, Ruswil: G. Winter jun., Zürich; Frl. H. Wyss, Bern. Cafahlbares Aanlchan. «Sabin«», fragte die Mutter ihre heiratsfähige Tochter, «hat Herr Sachse schon was gesagt, woraus du schüessen kannst, dass er Heiratspläne hat?» «Ja, Mutti, ich glaube, dass er daran denkt - er hat mich gestern gefragt, ob wir eine Hypothek auf unserem Hause haben I» Die Kleider. «Weshalb sind Sie hier?» «Weil ich die abgelegten Kleider eines anderen trug.» «Deswegen kömmt man doch nicht ins Gefängnis?» «Ja, er badet* und hart* sie am Ufer abgelegt.» ob Schwyz, das schneereiche, raumweite Wintersportgebiet in den Voralpen (Zentralschweiz). - Ein Dorado sowohl für den schussgewaltigen Abfahrer, wie für den schwungvollen Stil- oder Tourenfahrer. Ideale Uebungsgelände für Anfänger • Schweizer Skischule'••Sprungschanze Drahtseilbahn Schwyr-Stoos Gr. Parkplatz u. geheizte Eirurtellgarage bei der Talstation Sporthotel STOOS das heimelige Haus bei der Bergstation. - Massige Pensions- und Restaurationspreise. Gute Verpflegung. Sonntags Unterhaltung. RätselpiEcrke Verrücktes Silbenrätsel berg - blu - don - du - es - fen -De - gat - gau gel - gren - hein - hop - ka - köpf - me - me - mel men - mi - mu - ne - nen - ner - nu - nuss - re ren - rieh - ro - sa - si - sie - sig - ste - ster - stock te — te - ton - ver - we - zen' Obige Silben sind derart zu ordnen dass Wörter folgender Bedeutung entstehen, wobei die dritten und vierten Buchstaben - paarweise aneinandergereiht - den Refrain eines blödsinnigen Liedes ergeben. 1. Gegenteil der Oste. 2. Was von guten Speisen gekitzelt wird. 3. Der Bayer nennt es Watschen. 4. Zu was manchmal etwas wird, auf das man sich freut. 3 und Doria. 6. Was kein Mann nach der Aussage seiner Gattin ist. 7. Hat mitunter der Wein, steht aber sonst meistens im Garten. 8. Womit Malz verloren ist. 9. Was man gerne aus dem Kuchen herausstibitzt. 10. Worin ein gewisser Diogenes einst gewohnt haben soll. 11. Ein schreckliches Frauenzimmer - lebt glücklicherweise schon lange nicht mehr. 12. Beliebtes Kosewort. 13. Wovor dem Gretchen (dem von Goethe) graut. 14. Etwas, was Autoprüflingen den Angstschweiss auf die Stirne treibt. 13. Der Norddeutsche nennt es Alpenstange. 16. Was zur Ewigkeit werden kann. 17. Hoffentlich ist es der Löser nicht (Damen können es sowieso nicht sein). 18. Sie überschreiten die > meint manches Mädchen, wenn es bedauert, dass «Er» das Wort noch nicht überschritten hat. Die richtige Lösung gilt 3 Punkte. Einsendetermin: 5. Februar 1938. Die Rechnung war nicht gerade kompliziert, die mit dem vorfahrenden Auto anzustellen war. Der Onkel hat aber bei verschiedenen Versuchspersonen die Feststellung gemacht, dass manche die Länge des vorfahrenden Autos nicht berücksichtigten; es lag also da ein kleiner Haken, den Ihr glücklich gemerkt habt. Leider fehlten dem Onkel diesmal die giftigen Bemerkungen. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Denkaufgabe nicht in Ordnung war? Fast möchte er's meinen. Diesmal kommt ein etwas verrücktes Silbenrätsel dran, an dem Ihr Euren Erfindergeist tüchtig wetzen mögt. Zürnt dem Onkel nicht, wenn am Schluss etwas ganz und gar Stumpfsinniges herauskommt. Stumpfsinn ist gar nicht immer so blöd, wie Ihr vielleicht glaubt. Zwei Schotten. Zwei schottische Schafzüchter, Jugendfreunde, treffen sich nach vielen Jahren wieder und es entspinnt sich folgende Unterhaltung: «Wie geht es dir?» - «Ich habe geheiratet.» - «Sehr gut.» - «Nicht sehr gut, denn ich habe eine böse Frau bekommen.» - «Sehr schlimm.» - «Nicht sehr schlimm, denn sie hat eine schöne Mitgift gehabt.» - «Sehr gut.» - «Nicht sehr gut, denn ich habe für die Mitgift Schafe gekauft, die alle an den Pocken gestorben sind.» - «Sehr schlimm.» - «Nicht sehr schlimm, denn ich habe mich durch den Verkauf der Felle schadlos gehalten.» - «Sehr gut.» - «Nicht sehr gut, denn das Haus, in dem ich die Felle und das Geld aufbewahrte, ist abgebrannt.» - «Sehr schlimm.» - «Nicht sehr schlimm, denn meine Frau war auch darin!» Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmid. Luzern Mittelschweiz Restaurant u. Weinstube Malaga Weggisgasse 10. Ein gemütliches Stündchen bei einem «Uten Tropfen und vorzügl. Bissen zu bescheidenen Preisen. SpezialplättH. Tel. 21.827. Frau M. Rotter. Melchseefrutt Neuerschloüsenes Skiparadies, sonnig und schneesicher vom Nov. bis Mai. Altbewahrte Gastlichkeit Im Hotel Reinhard a. See. Prosp. verlangen. Tel. 22. Ölten Hotel Schweizerhof T. 0.8.,- A. 0.8. Erstes und grösstes Haus am Piatze, neb. Bahnhof u. Post. Zimmer zu Fr. 3.— u. 4.—. Rest. Garage. Tel. 33.11. Neue Leit. E. N. Oavlezel-Hlrt. St. Gallen Ostschweiz Hotel Walhalla-Terminus T.C.S.. A.C.8. Bahnhofplatz. GrBsstes Haus am Platze (100 B.). Mod. Komt. App. m. Bad. Z.-Telephon. Garage. Z. ab Fr. 4.-. Menüs zu Fr. 2.30, 3.- u. 4.-. Tel. 487 Göschenen BAHNHOF BÜFFET Umladeateile für die Autog naoh und von Airolo. Kalte and warme Speisen zu jeder Taeeszeit. Auskunft über Fahr- und Transportverhältnisse. Tel.2.11. (NichtzuverwechselnmitHotei Bahnhof.) Höfliche Empfehlung Stelqer-Qurtner. Meine Gäste rühmen: ANDERMATT Die Dreiischeibe der Alpen Als Absteigequartier w&hlen 81t (nADT UATCI QflHIIC A.O.8. ra Ihrem Vorteil du komfortable drUlfl-llUICL 91111111: T.O.8. 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