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E_1938_Zeitung_Nr.025

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG. 22. MÄRZ 1936 — N° 25 Entstörungstabelle für Benzinmotoren Art der Motorstörung I. Motor springt nicht oder nur schwer an II. Motor stellt von selbst ab und lässt sich nach einiger Zeit wieder in Gang bringen III. Motor läuft nnregelmässig IT. Motor zieht nicht a) Weil er sich nur schwer durchdrehen b) Obwohl er sich leicht durchdrehen lässt a) Im Leerlauf (beim Schalten) b) Nach kurzer Fahrt a) Im untern zahlbereich V. Motor braucht zuviel Brennstoff c) Nach längerer Fahrt Dreh- b) Im obern Drehzahlbereich Möglicher Herd der Störung 1. Anlasser streikt 2. Oel zu diek 1. Motor erhält kein Benzin 2. Gemisch nicht zündfahig. 3. Schlechte Kompression. 4. Zündung 1. Leerlauiemstellung. 1. Brenngtoffmangei . 2. Verstopfter Auspuff 1. Brennstolfmangel . I 2. Ueberhitzung 1. Leerlaufeinstellung 2. Undichtigkeit im Vcrbrcnniftgsranm 3. Zündung 4. Motor 1. Vergaser und Brennstoftzufnhr . . . 2. Zündung 3. Motor 1. Abgenützte Kolben und Ventile nsw. 8. Verrusster Motor 8. VerrusstM Auspuflsyitem und rerstopfter Luftfilter 4. Schlecht eingestellter Verguer . . . 5. Zündelnstcllung 6. Ueberbitznng des Motors 7. Bremsen angezogen Ansaurweg und 1. Vergaser und Brennstoffzufnhr . . . Mechanische Störung: Startkranzzähne abgenützt; Zähne nachsohieifen oder Kran« ersetzen (bei manchen Konstruktionen lässt sich Kranz etwas verdrehen, damit nicht abgenützte Zähne zuerst eingreifen). Ritzel klemmt (harzt) und spurt nicht ein: Einspurvorrichtung mit Petrol waschen, Anlasserbefestigung nachsehen, Elektrische Störungen: Batterie entladen. Stromkreis des Anlassers unterbrochen: Polklemmen geltet, Kabe' gebrochen, Kollektorbürste defekt, Wioklung ausgebrannt. Motor lässt sich nur schwer drehen; von Hand ein paarmal durchdrehen, nachher anlassen, einige Zeit leer laufen lassen, nicht gleioh wegfahren. Eventuell dünneres Oel einfüllen. Beim Anlassen Kupplung austreten. Benzinhahn geschlossen. Entlüftungsloch im Tank verstopft. Defekt der Brennstoffpumpe. Brennstoffleitung oder Filter verstopft. Motor überhitzt, daher Dampfblasen in Pumpe oder Leitungen bzw. Sieden des Brennstoffs im Vergaser; abwarten bis abgekühlt (siehe auch VIII und VIII b). Gemisch zu tett: Zu lange mit geschlossener Startklappe angelassen; diese öffnen, Gaspedal langsam durch j treten und Anlasser betätigen. Nach „Auslüften" erneute Startversuche. Abdichtung der Schwimmernade ^ kontrollieren; säubern oder einschleifen. ^ Gemisch zu mager: Startklappe beim Anlassen schliessen. Bei grosser Kalte Start-Brennstoff einspritzen. Leerlauf fetter einstellen. Leerlaufkanäle säubern. Undichtigkeiten des Motors abdichten, damit keine Neben luft eintritt (Vergaserflansoh-Dichtung, Ansaugstutzen-Dichtung, Zylinderkopfdichtung, Zündkerzen. Ein lassventüführungen ersetzen). Kolben und Ringe sowie Ventile in mangelhaftem Zustand. Reparieren. (Siehe auch IV—1.) Ganzes Zündsystem kontrollieren (ob Zündung eingeschaltet ist und von Kerzen bzw. von Kabelschuh zu Masse Funken überspringen; Kerzen nass oder verölt sind; Elektrodenabstand stimmt; Kerzenkabel, Hochspannungskabel, Batterieanschlusskabel gelöst oder gebrochen sind; Batterie entladen ist; Zündspule durchgebrannt ist; Unterbrecherkontakte verschmort und Kondensator durchschlagen ist; Verteilerkappe innen feucht ist. ' Zu mager eingestellter Vergaser oder verstopfte Leerlaufdüse. Mangelhafter Motorzustand, daher Eintritt von Nebenluft (siehe Ib2, „Gemisch zu mager"). Brennstoff geht aus: weil Tank leer, Filter oder Zufuhr teilweise oder ganz verstopft. Auspuff verstopft durch: Verrussung, gelöstes Blech im Auspuff topf oder sonst irgend ein Fremdkörper. Brennstoffmangel wegen Erschöpfung des Vorrats im Tank. Verstopfung von Düsen, Sieb oder Brennstoff- [ leitung. f Brennstoffmangel durch Ueberhitzung des Motors, daduroh Dampfblasenbildung in Brennstoffleitung, Pumpe { oder Vergaser. Motor abkühlen lassen und wieder in Gang setzen (siehe auoh VIII b). Leerlaufschraube nicht richtig eingestellt. Leerlaufdüse teilweise verstopft. Nebenluft strömt durch Undichtigkeit in Ansaugstutzen oder Verbrennungsraum (siehe auoh Ib2 „Gemisch zu mager"), dadurch Verdünnung des Gemischs. Bei Motoren mit Doppelzündungen „unrunder" Lauf durch mangelhafte Synohronisierung. Zuviel Vorzfindung infolge Bruchs der Feder im Zündversteller. Zündkerzen verölt, verrusst oder defekt. Unrichtige Elektrodenabstände und Isolationsmängel im Zündsystem (Bruch von Kabeln oder Lockern von Kontakten) verursachen Aussetzen. Unterbrecherkontakte verschmort; Kontakte zurecht feilen, Kondensator prüfen. / Kompression nicht in allen Zylindern gleich. 1 Zylinder wegen Ventilbruch oder Durchbrennen des Kolbens \ ausser Betrieb. { Hauptdüse oder Brennstoffleitung verstopft. Event. Dampfblasen im Brennstoffördersystem wie bei IIc2 / Unterbrecherfeder erlahmt. Zündkerzen überhitzt, ergeben Glühzündungen; n&ohst kühlere Kerzen ver- \ wenden. { Ventilfedern erlahmt oder bei Doppelfedern eine gebrochen. Dadurch zu lange Ventilöffnung. Kolben und Kolbenringe abgenützt; dickeres Oel einfüllen, in sohlimmern Fällen Ringe duroh mehrteilige Bauart ersetzen oder Zylinder ausschleifen und Kolben erneuern. Ventile einschleifen oder erneuern. Ventütaschen an Kante anfräsen oder frische Sitze einbauen. Zylinderkopfdichtung erneuern. Ventilspiel konl trollieren. { Verbrennungsraum verrusst, dadurch Glühzündungen und schlechte Verbrennung (s. auoh IX). Entrussen. { Winke für die Entstörung Abgase durch Russansätze zurückgestaut. Daher verminderte Motorleistung, verbunden mit Ueberhitzung (s. auoh VIII). Luftfilter reinigen, d» sonst Gemisch zu fett. ( Vergaser zu mager (Vergaser „speuzt", s. auoh X) oder zu fett eingettellt. Hieduroh lähme Verbrennung. \ Event, nur mangelhafter Brennstoffzufluss. (Siehe Ibl.) ( Zündung nicht richtig eingestellt. Zuviel Vor- oder Nachzündung ergibt schlecht« Verbrennung. Versagen l bei höherer Belastung infolge zu heisser Kerzen, im untern Drehzahlbereich infolge Bruchs oder Erlahmen ^ der Feder im Zündversteller. Kontaktabstand im Unterbrecher stimmt nicht. / Erhitzung des Motors führt zum Klemmen der Kolben (speziell bei neuen Motoren), oder zur Verhinderung \ der Brennstofförderung. / Bremsen lockern. ( Tank, Brennstoffleitung, Förderpumpe oder Vergaser tropft. Abdichten, im letzten Fall Schwimmernadel i zurechtbiegen, reinigen, bzw. neu einsohleifen. Vergaser weniger fett einstellen, Startklappe öffnen, wenn \ Motor im Gang. Motor läuft nicht bei riohtiger Temperatur, Kondensatbildung (s. auch XIII). ( Luftfilter säubern, sonst überfettetes Gemisch. 2. Luftfilter verstopft 3. Motor Kolben und Ventile in schlechtem Zustand. Verbrennungsraum verrusst. Bei älteren Wagen: Auspuffsyitem { verrusst, Ventilsitze bilden Taschen. 4. Zündung { Zu viel Spätzündung. Zündkerzen in schlechtem Zustand oder ungeeignet. Unterbrecherabstand stimmt nicht* Zu rasches Fahren, zu heftiges Beschleunigen. Weniger bremsen und mehr ausrollen lassen. Selten in niedrigen 5. Fehler am Fahren Gängen beschleunigen. / Reifen zu schwach aufgepumpt ergeben hohen Rollwiderstand. Sohleifende Bremsen, zu dickes Oel in Getriebe 6. Reifen und Kraftübertragung . . . . \ und Hinterachse erhöhen Reibung. Kupplung schleift. lassen sie sich doch in einer Anzahl Forderungen zusammenfassen, die als Mindestmass eines rationellen Betriebes betrachtet werden müssen: 1. Eine genaue Kontrolle über Einstand, Kosten und Ertrag jeder einzelnen Okkasion, wobei auch sämtliche Verkaufsspesen einbezogen werden müssen. 2. Eine weitgehende Vertrautheit mit den Absatzmöglichkeiten, was mit andern Worten sagen will, dass der Händler nach Möglichkeit immer eine grosse Zahl von Interessenten « an der Hand » hat. Dadurch ist ihm die Möglichkeit geboten, jedem der zukünftigen Käufer gerade jenen Wagen zu empfehlen, der am besten passt. Zwei Vorteile ergeben sich daraus: Einmal ist für einen laufenden Absatz der hereinkommenden Tauschwagen gesorgt und zweitens lassen sich dadurch meistens bessere Preise erzielen, weil die' Objekte schliesslich nach dem Nutzen bezahlt werden, den sie dem Käufer bringen. 3. Der absolute Ruf der Seriosität im Okkasionshandel, der sich letzten Endes auch in einer Verbesserung der Preise auswirkt. Du siehst, es gibt vieles zu tun für den, der den Handel fachgemäss betreiben will. Er ist alles andere als ein Betätigungsfeld für Leute, denen am Automobilfach die Fahrten verschiedenster Art am wichtigsten sind. Er verlangt den vollen Einsatz von Willen und Zielstrebigkeit. Aber gerade, weil der sachgemässe Betrieb solche grossen Anforderungen stellt, vermag er jene Befriedigung zu bieten, die aus einer geschickten Fahrt des «Slalom des Alltags » ersteht. 0 Dein Vater. Millionen aus dem Nichts Vor einigen Monaten brachte die Verlagsfirma der tAutomobil-Revue», die Hallwag A.-G. Bern, unter dem Titel «Millionen aus dem Nichts> ein Buch heraus, das die phantastischen Aufstiege der Astor, Gillette, Ritz, Pullman und weiterer zwei Dutzend Selfmademen in lebendiger Weise wiedergibt. Wie sie den Erfolg errungen haben? Der Verfasser verrät gleich zu Beginn das «General-Rezept, nach dem die meisten Milliardäre und Millionäre aus dem Nichts ihren Schauerfrunk gemixt haben: 3 Esslöffel Glück, 1 Messerspitze Charme, 1 Teetasse Begabung, 50 Tropfen Selbstvertrauen, % Liter Optimismus. Dies wird gehörig durcheinandergeschüttelt und auf 500 kg eisernen Fleiss gegossen.> Unbeugsame Beharrlichkeit ist der Grundton, der in den Lebensschicksalen dieser nachmaligen Millionäre fast ausnahmslos von Anbeginn an mitschwingt — eine Energie, die nur deswegen zu ungewöhnlichen Leistungen befähigte, weil sie das Leben durch eine besonders harte Schule gestählt hatte. Wie schwer der Erfolg den meisten gemacht wurde und wie trotzdem das Wissen um aas eigene Wollen diesen Menschen den Kopf auch in den widrigsten Situationen hochzuhalten half, sei an ein paar wenigen Beispielen gezeigt: Eastman, der Erfinder des Kodaks, experimentiert seit etwa 1874 an der Herstellung photographischer Platten, arbeitet etwa 7 Jahre lang an der Weiterentwicklung seiner Idee, nimmt 1881 von einem Bekannten 10000 Dollar auf, baut eine Fabrik und fabriziert, was das Zeug hält. Eines schönen Tages sind alle hergestellten Photoplatten verschleiert, und Eastman steht damit am Rande des Ruins. Er arbeitet weiter Tag für Tag von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts und führt nicht weniger als 449 Experimente durch. 1888 brennt die ganze Fabrik ab. Es bedarf der Erfindung des Kodaks, des Photoapparates für den Amateur, bis das Unternehmen endlich eine immer steigende Entwicklungstendenz einschlägt. Henry Ford beginnt seine mechanische Betätigung mit der Reparatur defekter Uhren, liest jede Nacht die neuesten Bücher über Maschinen und Technik. 8 Jahre lang ist er Nacht- Ingenieur bei der Edison Electric Company; die Tageszeit verwendet er zu Experimenten mit dem noch zu schaffenden Automobil. Seine besten Freunde lachen ihn aus, sein Vater hält ihn für verrückt, bis endlich dem ratternden Zwei-Zylinder von 4 PS die erste selbständige Probefahrt durch eine schauerliche Regennacht gelingt. Er verlässt seine gutbezahlte Stellung, gründet eine eigene Gesellschaft und schlägt sich dann während rund vier Jahren mit Geldleuten und Kompagnons herum, die seine Idee vom billigen Wagen nicht begreifen. Erst mit 40 Jahren wird er sein eigener Herr und Meister und entwickelt seine eigene Fabrik zu dem, was sie heute ist. Charles Schwab wird vom Direktor der Carnegie-Gesellschaft entdeckt und gelangt in einer fabelhaft kurzen Karriere bis zum Posten eines General-Direktors. Trotz seines Reichtums arbeitet er rastlos weiter, entdeckt neue Metallmischungen, baut neue Werke, schafft neuartige Panzerplatten und ist mit 39 Jahren Präsident des grössten Stahlunternehmens der Welt. Mit 42 Jahren bricht er aus Ueberanstrengung zusammen. Man rechnet mit seinem Ableben, seine Freunde verlassen ihn. Doch Schwab wird gesund und stürzt sich mit neuem Eifer wieder in die Arbeit. Er übernimmt ein kleines Stahlwerk, sucht sich zuverlässige Mitarbeiter aus und beginnt zu arbeiten. 10 Jahre nachher ist es zum grössten Konkurrenten seiner Firma heranaewachsen. Die Beispiele Hessen sich nach Belieben vermehren; sie würden jedoch alle zum selben Schluss führen: Dass auf dieser Welt den wenigsten Menschen das Glück ungetrübt in den Schoss fällt, und dass umgekehrt der unbeugsame Einsatz selbst noch der hoffnungslosesten Situation Herr zu werden vermog. Eine tröstliche Gewissheit für uns Alltagsmenschen, deren Ziele bedeutend tiefer gesteckt sind! Eine tröstliche Gewissheit, dass einem jeden von uns das wirkungsvollste und zugleich unschädlichste Doping für das Lebensrennen in Reichweite zur Verfügung steht: 500 kg eiserner Fleiss! :—;

25 — DIENSTAG, 22. MÄRZ 1938. AUTOMOBIL-REVUE 11 Art der Motorstörung YI. Motor braucht zuviel Oel VII. Motor läuft nach Abstellen der Zündung noch / eine Zeitlang weiter vra Motor überhitzt sich (wenn Motor zn rauchen scheint, event. auch nur Kupplung schlecht eingestellt) IX. Motor Moplt, klingelt oder pfeift X. Motor knallt („speuzt") XI. Auspuff raucht XII. Wasser läuft ins Oel oder auf den Boden XIII. Brennstoff läuft ins Oel od. aul den Boden XIV. Motor vibriert im Leerlauf übermässig a) Primäre Ursachen. b)- Nebenerscheinungen a) Klopfen und Klingeln b) Pfeifen a) Im Tergaser b) Im Auspuff a) Weiss Möglicher Herd der Störung { Kolben und Kolbenringe abgenützt, pumpen Oel in Verbrennungsraum. Nach Entrussung der Kolbenringe dichten diese anfänglich nicht mehr BO gut ab wie vorher. Oelpumpe fördert bei ausgeschlagenen Lagern wegen geringerer Spaltverluste in Pumpe selbst mehr. Daher steigt Verbrauch. 2. Zn dünnes Oel { Oelverbrauoh duroh Einführen dickern Oels verbessern. 8. Undichtigkeit am Kurbelgehäuse . .{ Oel läuft aus. Abdichten oder flicken. / Glühzündungen durch Verrussung des Verbrennungsraums oder scharfe Ecken und Kanten darin. Zu heisse \ Zündkerzen.. Nächst kühlere einsetzen. Kühlsystem reinigen (s. auch VIII). Kühlsystem enthält Kesselstein (speziell an alten Wagen). Hievon säubern lassen. Zu wenig Wasser im Kühler führt besonders bei Thennosyphonkühlung rasoh zu Ueberhitzung (z. B. bei Verdampfen des beigemischten Frostschutzalkohols). Reinigung von Fett im Innern durch heisse Sodalösung. Kesselstein durch Kohlesäurebehandlung entfernen lassen. Wärmefestes Spezialfett für Wasserpumpe verwenden. Korrodiertes Pumpen- 1. Ktthlsystem In mangelhaftem Zuitand Schaufelrad ersetzen. Kühlerblock durch Ausspritzen mit Schlauch von Motorseite her von Mücken und dergleichen säubern. Ventilatorriemen, wenn locker, anspannen oder ev. ersetzen. Thermostat auf Funktionieren prüfen. < Motor entrussen lassen. ( Kolben und Kolbenringe auf Abnützung prüfen, ev. ersetzen. Undichte Ventile einschleifen, ev. Sitz oder 2. Motor verengst 3. Kolben und Ventile in mangelhaftem Zustand \ Ventile erneuern. Ventilspiel prüfen. Ventil-„Taschen" beseitigen. 4. S. Vergaser zn knapp eingestellt. . . .•f Vergaser reiohlicher einstellen. Verstopfte Filter, Leitungen oder Düsen säubern. Dauerndes Fahren mit Spätzündung . 6. AnsDuffavstem vennsst oder verstopft 7. Mangelhafte g Schmierung (kein Oel im Carter t) 1. 1. 2. A 4. K 2. 1. Dampfblasen Verbrcnnungsranm verrnsst, Glühzündungen Zu hohe Kompression Zn viel Vorzündung Defekt im Triebwerk Mangelhafte Schmierung Kollektor der Dynamo. . . . . . . Vergasereinstellung g nnd Brennstoffzufuhr v*Einlassventile 1. Vergaser und Anspullventil« { Zündung richtig einstellen. Zündverstellvorrichtung nachsehen. / Auspuffsystem reinigen. Auspufftopf demontieren und nachsehen, ob sich Bleche gelockert haben, ev. Fremd- \ körper daraus entfernen. ( Wenn ohne Oel gefahren wurde, schleunigst Oel einfüllen. Täglich vor Abfahrt Oelspiegel kontrollieren. Nachsehen, ob Ablaßschraube geschlossen. ( Bei starker Erhitzung kann sich Vergaser, Brennstoffpumpe oder Brennstoffleitung an irgend einer Stelle j so stark erwärmen, dass sich Dampfblasen aus Benzin bilden und Förderung aufhört. Hierauf speziell auch I Leitung von Tank zu Pumpe prüfen. Wo nahe an Auspuffleitung, gegen Wärmestrahlung durch Schutzbleche I oder Umhüllung mit Asbestschnur schützen. Ev. Leitblech montieren, um Kühlluftstrom auf Vergaser und I Brennstoffpumpe zu lenken. Vergaser durch Isolationsflansch vom Auspuffrohr trennen, und ev. gegen Strah- \ lung abschirmen. — Bei Auftreten derartiger Störungen anhalten und Motor längere Zeit abkühlen lassen. { Verbrennungsraum entrussen. Vorstehende Kanten und Ecken brechen. Wenn nötig kühlere Zündkerzen- Wegen Verdichtungsgrad mit Hersteller verständigen. Bei Verwendung eines Hochverdichtungskopfes Superbrennstoff verwenden. Andernfalls Kompression vermindern lassen. { Winke für die Entstörung / Zündeinstellung überprüfen lassen und auf weniger Vorzündung regulieren. Zündverstellvorrichtung regulieren. ( Bei metallischem Klopfen mit Hörrohr abhören lassen, wenn nötig Triebwerk oder Steuerradgehäuse öffnen < lassen. Ausgelaufene Lagerschalen frisoh lagern lassen. Verstopfte Oelkanäle reinigen. Kurbelwelle ev. nach- (, sohleifen. Bei Klopfen nach Einbau neuer Kolben, Zylinderlaufbahn auf Grat am obern Ende prüfen. / Kontrollieren ob Oel im Carter, ob Oelzufluss nicht dauernd oder zeitweise unterbunden. ( Dichtung des Vergasers oder Aruaugitutzens mangelhaft. Eingesaugte Luft pfeift dauernd. Abgehacktes Pfeifen eher durch Gase aus Verbrennungsraum; Zylinderkopf und Kerzendichtung sowie Kerzenkörper kontrollieren. Aehnliche Quietschgerausche auch von ungeschmierter Lagerstelle am Ventilator oder Wasserpumpe. Schmierbüchse nachziehen. { Abgenützter Lichtmaschinenkollektor pfeift; auskratzen und abdrehen lassen. I tauschen usw. l Nicht mit geschlossener Startklappe fahren. Schwimmernadel auf Dichtheit prüfen und notfalls reparieren. < Mangelhaft sohliessende Auspuffventile lassen bei Verdichtung Gemisch durchtreten. Ventilsitz oder Feder l ersetzen, Ventilspiel kontrollieren. v* Zttndungianssetzer / Zündsystem wie unter III a3 nachsehen und instand setzen, um Zündaussetzer zu vermeiden. / ., v . ats__ _ ( Erscheinung hauptsächlich bei kaltem Wetter und kaltem Motor beobachtet. Vollkommen harmlos. Rührt ( Vergaser g fetter einstellen, da bei magerer Einstellung Bückschläge. Brennstoffzufuhr auf Verstopfungen untersuohen (s. Ibl). f Hängen bleibende oder defekte Einlassventile können zum Knallen führen. Bei regehnassigem Auftreten < Brandgefahr! Daher sofort reparieren lassen. Ventil oder Ventilfeder ersetzen, neu einschleifen, Sitz aus- \ 1# e e MWnil & \ von dem duroh Verbrennung entstehenden Wasser her. b) Bläulich | 1. Zn hoher Oelverbranch { Siehe VI. c) Schwarz / 1. Uebermässiger Brennstoffverbrauch . / Siehe V. a) Natürliche Wasser« ( 1. Ans Verbrennung entstehende Was- ( Siehe auch XI al. Ein wenig von diesem Wasser aohlägt sich im kalten Motor an Wänden des Verbrennungaaufnähme \ serkondensate \ raums nieder und gelangt ins Oel. b) Abnormale Wasseraufnahme *"******\ Lage des Bisses ausbüohsen oder durch Metallspritzverfahren reparieren. 1 Riss Im Kühlmantel / Gesprungener Kühlmantel lässt sich durch Schweissen oder andere Verfahren zuverlässig reparieren. Je nach [ 3. Defekte Zylinderkopfdichtung . . . . / Defekte Zylinderkopfdichtung l&sst Wasser austreten. Ersetzen. a) Natürliche Verdünnung V i 1. Betrieb dei kalten Motori .... /Im k»h»n Motor kondensieren schwerer flüchtig« Brennstoffteile an Wänden des Verbrenmmgsraums und * ***** 1 im Ansaugrohr, gelangen von da ins Oel. ( Wenn kein Kühlerthermo«t»t vorhanden, einen solohen einbauen, besonders wenn Motor häufig kalt in Betrieb b) Abnormale Verdünnunmeroadel auf Dichtheit prüfen. Startklappe nicht zu lange ziehen. Ihre Automatik kontrollieren. Vorwärm- (z. B. bei Arzt). Genügt dies nicht, so ist Ergänzung duroh automatische Kühlerjalousie zu empfehlen. Schwimstufe der Jahreszeit entsprechend einregulieren, desgleichen bei Schiebermotoren vorhandene Oelregeneratoren. Bei Petrolbetrieb linger mit Benzin fahren und für kurze Fahrten nur Benzin verwenden. { Speziell bei Motorrädern beobachtet, wo Luftfilter noch nicht allgemein. Gründe sind: Rückstau der Gase { 2. Sprühen des vergasen. im Auspuffrohr (säubern), unriohtige Einstellung der Ventile, zu magere Vergasereinstellung, verursacht schleichende Verbrennung, die in krassen Fällen auch zum „speuzen" führt. | a) Trotz runden Laufs 1. Kritische Drehzahl inbezug an! Leerlaufsohraube anders regulieren, um Drehzahl aus kritischem Gebiet herauszuholen. I 1»\ Da! k!nlj*H UHIHMAHM Bei hinkendem Motorgang / { Siehe auch lila. Es gibt für den Automobilisten, ob Fachmann oder Laie, keine unverständlichen Probleme mehr: hilft über alles hinweg. 1. Vom richtigen und falschen Fahren. (Dr.R. v. Stürler.) 2. Allgemeine Fahrpraxis. 3. Alpenfahrten. 4. Das Fahren im Ausland. 5. Wie verhält man sich bei Unfällen. (Dr. K. Lienert.) Auszug aus dem Inhalt: 6. Erste Hilfe bei Unglücksfällen. (Dr. med. H. Walthard.) 7. Die Betriebskosten der Automobilhaltung. (Dipl.-Ing. Pontelli.) 8. Der Motorwagendienst der Schweiz. Armee. (Major Lehmann.) 9. Das Automobil und seine Bestandteile. 10. Die Pflege des Automobils. 11. Betriebsstörungen u. deren Beseitigung. Ausserdem als Anhang: 12. Fragen und Antworten, unter besonderer Berücksichtigung der Prüfungsfragen zur Erlangung des Führerausweises. Und in der Tasche: 13. Verkehrstafeln. INSGESAMT 135 ABBILDUNGEN! Preis des geb. Exemplars Fr. 4.80 In den Buchhandlungen vorrätig Verlag Hallwag, Abteilung Automobil-Revue Be