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E_1938_Zeitung_Nr.022

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10 Automobil-Revue No 22

10 Automobil-Revue No 22 Wenn wir als Schläfer... Wenn wir als Schläfer tief im Grabe liegen, Und über uns sich goldne Aehren wiegen, Wenn unsre Liebesbriefe sacht vergilben Und der Gedichte herzbedrängte Silben Wie ferner Geigenton im Tag verklingen: Wenn keine Seelen mehr in Schmerz und Bangen Sich nach uns sehnen, sind wir erst gestorben... Doch wenn im Leben wir ein Herz umworben, Wird übers Grab hinaus uns Liebe blähen, Wird die ergriffene Seele für uns glühen: Vergessen erntet, wer nicht Saat ausstreute, Unsterblich bleibt nur, wer ein Herz betreute. Johannes Vincent Venner. feldes und — vielleicht auch Herren über das und Vorteile erweisen, wenn alles vollendet ist Geschick Deines Landes. Mein Herz ist in ist und in Tätigkeit tritt. diesem Brief eingeschlossen. Dieses Herz, das Deine Glückwünsche für den Tag von Somosierra nehme ich mit Dank entgegen. Du nur darauf bedacht ist, Dich zur Angehörigen eines unabhängigen Volkes zu machen. kannst stolz auf Deine Landsleute sein. Sie Sehnst Du Dich nach mir, meine süsse Marie, wie ich mich nach Dir sehne? Ich glaube, ich habe ein wenig das Recht, es zu hoffen. Ja, ich bin dessen sicher, dass ich Dich bitten möchte, sofort nach Warschau oder auf Dein haben sich in den Annalen der Geschichte Frankreichs und Polens eine ruhmreiche Seite erworben. Ich habe einen jeden dafür belohnt. Bald werde ich wieder in Paris sein. Sollte ich dort lange genug bleiben, so werde ich Schloss (Kiernozia) zurückzukehren. Ich kann es nicht ertragen, Dich soweit von mir weg Dich bestimmt rufen lassen. N. zu wissen. Liebe mich, meine geliebte glaube an Deinen Marie, und Napoleon. Solange Marie Walewska in Osterode bei ihm weilt, schreibt Napoleon nicht an Josephine. Dann aber packt ihn die Reue."Er will Josephine nie wissentlich weh tun. Osterode ist durch den Krieg fürchterlich mitgenommen. Es eignet sich wenig für einen längeren Aufenthalt einer Dame. Die Gräfin Walewska verlässt daher das Hauptquartier Napoleons nach ein paar Tagen ebenso heimlich wie sie gekommen ist. Als sie fort ist, schickt Napoleon einen Brief an die Kaiserin Josephine. Bis zum 6. Juni bleibt Napoleon in Finckenst«ia mit Maria Walewska, Dann kehrt sie auf ihr Schloss Kiernozia zurück und er begibt sich aufs neue zu seiner Armee. Die Schlacht von Friedland, der entscheidende Tag für den ganzen Feldzug, bereitet sich vor. Tagelang biwakiert der Kaiser im Freien mit seinen Truppen. Nach der unentschiedenen Schlacht bei Heilsberg schlägt er sein Hauptquartier, ein einfaches Lagerzelt, bei Preussisch-Eylau auf und weilt noch dort, als er folgende Zeilen an die Geliebte schreibt, um sie teils über sein Befinden, teils aber auch über das Schicksal der polnischen Division, die für ihn kämpft, zu beruhigen, Preussisch-Eylau, 13. Juni 1807. Liebe Marie, alles ist so gekommen, wie ich es mir dachte. Wir verfolgen den Feind in Eilmärschen. Meine Truppen sind herrlich. Die polnische Division ist voll Begeisterung und Mut. Der Tag neigt dem Ende zu, und ich kann mich ein paar Augenblicke dem Glück überlassen, an Dich zu denken. N. Valladolid, den 14. Januar 1809. Ei ist unnütz, liebe Marie, dass Du Dich so sehr wegen der Organisation Deines Landes abquälst. Was Dir jetzt, da alles noch in Vorbereitung ist, als «unvereinbare Massnahme» erscheint, wird später sich als grosse Wohltat KEINE AUSLANDREISE OHNE REISESCHECKS HOTEL-ARRANGEMENTS ETC. THE AMERICAN EXPRESS CO. m. 8ihlporteplatz " ZÜRICH Tel. 35.720 Saint-Cloud, 5. Mai 1812. Marie, man hat mir erzählt, was »ich in Bretigny am Samstag ereignete. Ich betrachtete es als eine zwar verspätete, doch wohlverdiente Anerkennung Deiner Bemühungen um Dein Vaterland. Ich werde mit Dir noch darüber sprechen, ebenso über andere Angelegenheiten von Interesse. Vielleicht morgen (Dienstag), wenn Dir daran liegt, mich noch vor meiner bevorstehenden Abreise nach Dresden zu sehen. Betritt die Tuilerien durch die kleine Tür am Seineufer. Ich habe Befehl dass man Dich direkt zu mir führt. erteilt, N.:' Paris, 16, April 1814. Marie, ich habe Ihren Brief am 15. erhalten. Die Gefühle, von den Sie erfüllt sind, •rsohüttern mich; sie sind Ihrer schönen Seele und Ihrer Herzensgut« würdig. Wenn Sie Ihre Angelegenheiten geregelt und nach den Bädern von Lucca oder Pisa reisen, so wird es mich ausserordentlich freuen, Sie und Ihren Sohn wiederzusehen. Meine Gefühle für dieses Kind werden stets die gleichen »ein. Bleiben Sie gesund, machen Sie sich keine Sorgen, denken Sie gern an mich und zweifeln Sie nie an mir. N. Eine Aufgabe für den Völkerbund Wie «Cosmopress» aus Genf berichtet, hat der Professor Clive M. McCay von der amerikanischen Cornell-Universität den Wunsch geäussert, der Völkerbund möchte die Ueberwachung der Registrierung der Vitamine übernehmen. Bekanntlich werden die Vitamine, je nach dem Gebiet ihrer Wirksamkeit mit grossen Buchstaben bezeichnet; so wirkt die Anwesenheit des Vitamins B beispielsweise auf das Nervensystem, das Vitamin D auf den Knochenbau usw. Man hat aber in den letzten Jahren eine ganze Menge derartiger Vitamine entdeckt, so zum Beispiel sechs B-Vitamine und 8 D-Vitamine. Um nun zu vermeiden, dass verschiedene gleichzeitig gefundene Vitamine von ihren Entdeckern zufällig mit der gleichen Kennzeichnung versehen werden, und um überhaupt für eine genaue wissenschaftliche Registrierung mit internationaler Anerkennung zu sorgen, schlägt der amerikanische Gelehrte vor, dass jedes neu entdeckte Vitamin unverzüglich an den Völkerbund zu melden sei, damit es dort seine Nummerierung erhalte. cpr. Bettler im Auto In einem Bericht an die Regierung von Washington meldet die Bundespolizei, dass zirka 25 000 Bettler sich in der Ausübung ihres Berufes des Automobils bedienen. Die Maschinen holen sie sich gewöhnlich aus den Auto-Friedhöfen, wo die Amerikaner ihre alten Wagen lassen. Ausgebessert, mit neuen Teilen versehen, werden diese Autos wieder in Gang gebracht, und die Bettler gebrauchen sie, um die Gebiete ihrer Wahl zu durchstreifen. Wenn sie in die Nähe eines Dorfes kommen, verbergen sie ihren Wagen im Gehölz und durchwandern die Dorfstrassen zu Fuss, um die Almosen zu sammeln. Dann setzen sie sich wieder ans Steuer, um so schnell als möglich das Nachbardorf Zu erreichen. Auf diese höchstmoderne Art machen sie gute Geschäfte!... R.B. Vor etwa 10 Jahren ging an einem trüben Märztage ein junges Mädchen durch die Rue de la Paix in Paris. Ihre Kleidung sah bescheiden und mitgenommen aus. Sie war stellenlos und hatte seit zwei Tagen so gut wie nichts gegessen. Ihre letzte Stellung hatte sie verloren, weil sie sich standhaft den Zudringlichkeiten ihres Chefs widersetzt hatte. Jetzt lag sie auf der Strasse und wusste nicht, was werden sollte. Vor dem Schaufenster eines grossen Juweliergeschäftes blieb sie stehen und betrachtete mit bitteren Gefühlen die Pracht der strahlenden und glitzernden Schmucksachen, deren Wert in die Millionen gehen mochte. Plötzlich standen zwei in kostbare Pelze gehüllte Herren neben ihr, deren braune Hautfarbe sie als Exoten kennzeichnete. Sie redeten miteinander in einer ihr unverständlichen Sprache und schienen sie bereits eine Weile beobachtet zu haben. Da sagte der eine in gebrochenem Französisch zu ihr, indem er auf einen Ring mit einem prächtigen in Brillanten gefassten Smaragd deutete: «Gefällt Ihnen der Ring, Maderaoiselle, darf ich ihn Ihnen schenken?» Aergerlich drehte ihm das junge Mädchen, das die Frage für einen schlechten Scherz und plumpen Versuch einer Annäherung hielt, den Rücken zu und wollte gehen. Doch schon fühlte sich die Ueberraschte von den beiden Gentlemen festgehalten und in liebenswürdigster Weise in den Laden hineingeschoben. Und ehe sie noch zu Worte kommen konnte, hatte der eine der Herren den kostbaren Smaragdring aus der Auslage nehmen lassen und nach seinem Preis gefragt. Dieser betrug 1500 Dollar. Der Exot zog darauf seine Brieftasche und legte den Betrag auf den Ladentisch. Dann steckte er dem völlig verdutzten Mädchen das Juwel auf den Finger, lächelte ihr freundlich zu und verliess mit seinem Begleiter rasch den Laden. Das Mädchen blieb mit dem Smaragdring am Finger fassungslos zurück. Was sollte sie mit dem kostbaren Juwel anfangen? Sie brauchte Geld, um ihren Hunger zu stillen und erzählte dem Juwelier von ihrem Erlebnis mit den beiden Fr. abend 11.März W P Abends 8 Uhr, Sonntag nachmittags 3 Uht. 14 Uhr: Sa. nachm 12 März Wllhtlm Teil (ausverkauft). Sa. abend 12. März 0b 0 £' (JD-AD. IS). Oper von Carl Maria SO- nachm. 13. IlSrz 1*V* Uhr: Boris Godunow. SO. abend 13. MlrzSC^Ubr: Die Zlrkusprlnwssta. MO. abend 14. März Vorstellung für Gymnasium Di. abend 15. Min Cscardasfürstin. Mi. abend 16.März(A.-Ab.). Poienblnt. Der Smaragdring DO. abend 17. März Vorstellung für Töchterschule. Abends 8H Schauspielhaus Uhr. * tae nachm Fr abeni 11 März Goorgo und Margaret, Komödie von Savor^r. Sa. abend 12. März Musik, Schauspiel von Wedekind. r ' Herren vor dem Schaufenster seines Ladens. Sie schilderte ihm ihre Notlage und bat ihn flehentlich, den Ring zurückzunehmen. Der Juwelier hatte Mitgefühl mit ihr und vergütete ihr den gesamten Betrag von 1500 Dollar für den Ring. Vom Glück fast trunken, verliess das junge Mädchen den Laden. Es war eine unwahrscheinlich grosse Summe für sie, die sie nun besass. Aber sie war klug und gescheit und verausgabte das ihr so in den Schoss gefallene Geld nicht für schöne Kleider, Putz und Tand, sondern eröffnete in einer belebten Strasse ein Modehaus. Schon nach kurzer Zeit war sie eine der beliebtesten und gesuchtesten Schneiderinnen geworden. Trotz aller Bemühungen ist es ihr aber nicht gelungen zu erfahren, wer ihre Wohltäter waren, denen sie ihr Glück zu verdanken hatte. Kommende Ereignisse I Adelbodexi: 13.März: Gruppenrennen des Ski-Clubs Adelbode (offen auch für Gäste). Basel: 19. März: Maskenbai] der Auto-Sektion beider Basel da. T.C.S. (Restaurant Eiallo). Btni 1P.März; Boxkampf Schweiz-Italien. 17. März: Kurs&al-Festsaal: Aufführung des Bemer Heimatschutztheaters: «D's Gotti», von E. Balmer. CKnrwalden: IS. März: Schlittenrennen Parpan-Churwalden. Davos: 23. März: DorftSü-Abfahrt und Slalom. Engelberg: 12./13. März: Französischer Skilag. Genf: 12.-20. März: Concours hippiqua international de Geneve (Palais des Expositions). 18. März: Concours hippique taternational: Grosser ölfen»- lieher Ball im Hotel des Bergues. Grindelwald: IS. März: Ski-Abfahrtsrennen. Gstaad: 13. März: Skichilbi auf dem Homberg. Klosters! 18. März: Ski-Abfahrtsrennen (Serneus-Becher). Lenzerheide: 12. März: Nacht-Eisfest. 13. März: Scbnitealjagd auf dem Eis». 17. März: Skichilbi in Lenzerheide-See. Luzern: 13. März-13. April: Kunsthaus: Gemäldeausstellung J. I. Biedermann, J. Danner, Juliette Troller; Basler-Kopp, Gedächtnisausstellung. 17. März: Populäres Kairunermusikkonzert (Stadttheater). Pontreslna: 12. März: Ski-Carneval. Saas-Fee: 13. März: Skirennen für Gäste. St. Gallen: 12. März-3. April: Kunstmuseum: Ausstellung «Maler im Tessin (Ascona)». St. Moritz: 12. März: Abfahrts-Slalomrennen (Suvretta Cup). IB. März: No-fall-Rennen (St. Moritz No-fall-Cup). Wengem 11.-13. März: 32. Schweiz. Skirennen. Langlauf, Sprung. lauf, Abfahrt, Slalom. Winterte«: Bis 20. März: Kunstmuseum: Ausstellung «Pflanxenaquarelle und Pflanzenwerke 1480-1880». Zermatt: 6. März-30. April: Hochalpine Skitourenwochen. Zürich: 13. März: Hardturm-Sportplatz: Fussball-Länderspiel Schweiz-Polen. Auf vielseitigen Wunsch ih)d mit Rücksicht auf die vielen Kollektiv-Käufer von Serien verlängern wir aha Abgabe des Gratisloses pro Serie bis zum 5. April, überdies steht die An^zung des Ziehungs-Termins unmittelbar bevor. Die Serienkarten werderSwie bisher abgegeben. Handeln Sie also noch heute) Fiqe bessere Gelegenheit, mit kleinem Einsatz viel zu gewinnen, gibt es nicht fl Ein Los Fr. 10.— (eine 10-Los-Serie Fr. 1ÖN-) plus 40 Rp. Porto auf Post* check III 10026. Adresse: Seva-Lotterie, Berr Zürich - Empfehlenswerte Unterhaltungs- und Gaststätten ad *r^ i • fc*IV* SO. nachm. 13. März Mwbrfli, Schauspiel von Shakespeare. SO. abend 13.MärZ Gcor S c nnd Margaret, Komödie von Savory. Od on Belfevueplatz Jazz-Kapelle, Einlagen, gute Unterhaltung- Hotel Sternen Züricb-Qeriikoo Franklinstrasse 1 Schöne Zimmer mit fliess. Wasser. Gutgef. Küche. Bescheid. Preise. Garage. Tel. 68.065. Bes.: P. Wöger. mm Telephon 58.911 hau am Limmatplatz Hotel - Restaurant - Säle. Wannen- und Medizinalbäder Zimmer m. fl Was3er 3.50 Zentralheizung. Geheizte Garage im Hause. Eigener Parkplatz.

N° 22 - Automobil-Revue 11 rater und \bo/in, und ähnliche Witze Des Dichters Binding Sohn heisst Enzian. Gerhart Hauptmann fragt, warum. Die Stunde ist vorgerückt und Binding schwärmt poetisch: «Ich habe ihn Enzian genannt, weil er kam wie eine Blume • • •» «Das wollen wir denn doch nicht hoffen!» begütigt Gerhart Hauptmann. Gleich naoh dem Souper könnten Sie dann singen, ich möchte nämlich nicht, dass die Gäste zu lange bleiben. (Marc Aurelio.) VtDAI — Aats Daii*hano Irfaol Der Herr Professor. Im Hause des Professors war ein junger Erdenbürger eingetroffen. «Ein Junge ist es, Herr Professor!» verkündete die atemlose Schwester, «ein Junge!» - «Schon gut», murmelte der Professor, immer noch mit dem Kopf bei seinen Büchern, «fragen Sie ihn, was er will.» Erfahrung. «Können Sie mir das Wort Erfahrung definieren?» «Ja - Erfahrung ist das, was einem bleibt, wenn man alles andere verloren hat!» (Tit-Bits) * * Der Kittgere. «Aber Fritz», sagte der Vater, «warum musst du dich denn immer mit Peter prügeln? Denke doch an das Sprichwort ,Der Klügere gibt nach'!» «Das weiss ich schon, aber so dumm bin ich auch nicht, dass ich immer der Klügste sein will!» (Telegraaf) Kurtli. Der kleine Kurt hat ein unzerreissbares Bilderbuch bekommen. Meint Kurt tatendurstig: «Vater, was schenkst du mir, wenn ich es doch zerreisse?» * * Klox von Kloz & Co. kam in die Handelsschule. «Haben Sie flinke Stenotypistinnen?» «Gewiss. Von unseren letzten Prüflingen haben fünf ihren Chef in sechs Wochen geheiratet.» * * «Interessieren Sie sich für die Frauenfrage, mein Fräulein?» «Nein, zurzeit bin ich mit der Minnerfrage beschäftigt.» * * Rechtsanwaltssohn: «Papi, ich soll über das Gesetz der Schwere schreiben. Wann ist das erlassen worden?» * * Bei der Erstaufführung der «Demi-monde» von Dumas dem Jüngeren war auch Dumas der Aeltere zugegen. Er zeigte seine Begeisterung für das Stück so auffällig, dass ihn eine Dame fragte: «Haben Sie denn zu diesem Erfolg beigetragen, Meister?» «Nicht nur beigetragen, Madame, der Erfolg ist ausschließlich mir zu verdanken!» «Ja, ist das Stück denn von Ihnen?» «Nein, aber der Autor!» cDer Storch hat dir ein kleines Schwesterchen febracht. Willst du es sehen?» eNein, danke, den Storoh will ich sehen.» (Neues Wiener Journal.) Auflösung des Literatuxrätsels. 1. Calderon (de). 2. Bierbaum (rb). 3. Goethe (oe). 4. Ibsen (se). 8. Rosegger (ge). 6. Aristophanes (is). 7. Hartleben (tl). 8. Dumas (um). 9. Grillparzer (pa). 10. Annunzio (zi). 11. Cervantes (va). 12. Galsworthy (ga). 13. Busch (bu). 14. Eichendorff (nd). IS. Puschkin (us). Der böse Geist Lumpazivagabundus. Liste der richtig eingesandten Lösungen: ' 4 Punkte: J. Aebischer, Merenschwand; A. Bachofen, Glarus; Frau B. Baerlocher, St. Gallen; M. Bertschmann, Basel; Frl. M. Bossert, Lenzburg; Frau H. Bucher, St. Gallen; M. Canale, Brienz; H. u. R. Christen, Suhr; Frl. M. Epple, St. Gallen; Frau H. Gerber-Baumann, Aarwangen; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; Frau S. Gysin-Rieder, Liestal; Frl. A. Hagmann, St. Gallen; W. Hohl, Bern; Frau J. Hopf, Bern; Frau Hörn, Bern; Frau T. Hunziker- Aichele, Riehen; Frau R.KaUen-Bühlmann.Grenchen; E. Kasper, Mariastein; Frau I. Keppeler, Rheineck; K. Keusen, Biel; Frau F. Lanz-Oetiker, Solothurn; G. Laepple, Basel; Frau M. Läubli, Ermatingen; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; F. Meier, Zürich; P. Meier, Bern; P. Nikiaus, Wabern; J. Nussbaumer, Benzenschwil; Frau L. Rock, Basel; G. Siegrist, Bern; H. Sommer, Zürich; Frl. A. Weidmann, Münchenstein; F. Wenger, Bern; Frl. E. Winteler, Glarus. 3 Punkte; C. Burgener, Rorschach; Frau Krähenbühl, Niederwangen; M. Nie ver gelt, Zürich; Frl. M. Vetsch, Buchs. 2 Punkte: E. Benz, Goldach; Frau F. Junker, Töss; P. Schmidt, Zürich: Denkaufgabe: Was stimmt hier nicht? In emer gut bürgerlichen Familie kommt eines Abends nach Feierabend der Mann heim und lässt seine Frau wissen, dass er sich gleich nach dem Nachtessen aufmache, um wieder einmal das Leben in vollen Zügen zu geniessen. Er geht also von zu Hause fort, besucht vorerst ein Variete und begibt sich darauf auf eine regelrichtige Pintenkehre. Sonntags früh um sechs kehrt er heim. Seine Frau ist eben aufgestanden, und weil es gerade zur Kirche lalltet, fordert sie ihn höflich, aber bestimmt auf, sie zu begleiten und selbst die Messe anzuhören. Er! willigt ohne weiteres ein. Der Mann war leicht angeheitert, nicht etwa betrunken, da er viel ertragen konnte. Sie gehen also Arm in Arm. In der Kirche, wo alles so ruhig und feierlich ist, wird unser Held plötzlich schläfrig, er setzt sich. Doch wie das seine Frau bemerkt, holt sie ihn am Aermel, weist ihn zurecht und heisst ihn knien. Er kniet. Doch er wird noch schläfriger und nickt schliesslich ganz und gar ein. Und schon fängt er zu träumen an. Er sieht sich als Kämpfer in der französischen Revolution. Er wird gepackt. Blutige Kampfe. Gefängnis. Schliesslich wird er auf die Guillotine geschleppt. Seine Frau bemerkt erst jetzt, dass ihr Mann neben ihr eingeschlafen war und schickt sich an, ihn zu wecken. Und zwar schlägt sie ihm mit der Handkante ins Genick. In diesem Moment aber träumt er, das Beil sei gefallen und sein Kopf kollere auf den Boden. Das Fallen des Beiles und der Handschlag seiner Frau fallen also zeitlich zusammen. Der Mann fiel von der Bank. Er war tot. Der Arzt konstatierte Herzschlag. Was ist an dieser Geschichte unmöglich? Die richtige Lösung zählt 4 Punkte. Wer zum Pelzhaus Hanky geht, schätzt vor allem Qual ität! ZÜRICH, Bahnhofstrasse 51, Telephon 35.597 Rätselecke Silben- nnd Abstrichrätsel bei - bent - ber - ber - bren - bu - car - cha - cm chor - dat - de - del - der - der - dien - dong en - eu - fe - ge - ge - ge - ge - gei - gel - gel gon - har - he - heck - hü - hör - hu - in - ist ka - kan - ld - ko - kor - le - man - man - mond ne - ni - no - not - par - pe - ra - rar - rend - ri rin - ro - sa - san - sar - schot - sec - see - sen sei - so - spie - tau - te - te - the - tru - tus - u - wie # Aus obigen Silben sind Wörter der untenstehenden Bedeutung zu bilden. 1. Haienstadt in Hinterindien. 2. Stadt in der Mandschurei. 3. Asiatisches Kaiserreich. 4. Getreidehülse. 5. Mündungsarm des Mekong. 6. Raubtier. 7. Chorsänger. 8. Junger Hering. 9. Fluss in der Unterwelt. 10. Kleiner Laden, Werkstatt. 11. Landschaft in Kleinasien. 12. Schauderhaft, übermassig. 13. Marderart. 14. Patron der Jäger. 13. Ital. Astronom (19. Jahrhundert). 16. Möbelstück. 17. Bezeichnung für kegelartigen Berggipfel in den Ostalpen. 18. Staat in Mexico. 19. See in Oesterreich. 20. Name assyrischer und babylonischer Könige. 21. Name eines Präsidenten der Franz. Republik. 22. Bezeichnung ür das zusammen geborene Raubwild. 23. Stadt in Abessinien. 24. Ort im Staate Oregon (U. S. A.). 25. Ort in Beludschistan. 26. Schnur, Bindfaden. 27. Vollmacht, Auftrag. 28. Aufgeschichteter Haufen. 29. Stadt in Peru. 30. Nichts (lat.). 31. Für Damen unentbehrlich. 32. Zufluss des Mains. 33. Stadt am Kaspischen Meer. 34. Musikinstrument 35. Holzgefäss. Aus jedem der gebildeten Wörter sind sodann zwei Buchstaben - die herausgefunden werden müssen - auszustreichen. Die so entstehenden neuen Wörter haben folgende Bedeutung: 1. Griech. Wald- und Weidegott. 2. Chinesisches Saiteninstrument. 3. Bei den alten Römern der 13. oder 15. Tag im Monat. 4. Japan. Bronzemünze. 5. Fluss im europ. Russland. 6. Ital. Opernkomponist. 7. Nest der Raubvögel. 8. Engl. Südpolforscher. 9. Dem Winde abgekehrte Gegend. 10. Fluss und Bai im fernen Osten Susslands. 11. Kiefernharz. 12. Griech. Göttinnen der Jahreszeiten. 13. Berg bei Innsbruck. 14. Männlicher Vorname. IS. Norwegischer Schneeschuh. 16. Ort im Kanton Waadt. 17. Durch Eindeichung der Meere abgewonnenes Land. 18. Schlachtort in Nordböhmen. 19. Ort in Nord-Rhodesia. 20. Biblische Gestalt. 21. Fluss in Italien. 22. Modenarr. 23. Höhenzug in Westfalen. 24. Soviel wie Zwang. 25. Stadt in Syrien. 26. Stadt und Bahnstation in europ. Russland. 27. Unteroffizier der deutschen Marine. 28. Türk. Titel höherer Beamten. 29. Luftkurort im Kt. Graubünden. 30. Einer der längsten Ströme der Erde. 31. Wasserstandsanzeiger, Flutmesser. 32. Nebenfluss der Seine. 33. Was jedermann gerne möchte. 34. Leichtes Schiffboot. 35. Rote Rübe. Die ausgestrichenen Buchstaben bilden zwei Buchstabenreihen, die, beide von oben nach unten gelesen, ein Zitat von Schiller ergeben. Die richtige Lösung zählt 7 Punkte. Einsendetermin für beide Rätsel: 19. März 1938 Wenn Ihr so heftig nach Denkaufgaben und komplizierten Rätseln ruft, dann gibt Euch der Onkel diesmal gleich ihrer zwei, damit jeder etwas hat und die Fleissigen ihr Punktsparheft erst recht äufnen können. «Der böse Geist» hat dem Onkel diverse Nasenstüber gebracht, von wegen der fehlenden Punktzahl und vorhandenen Fastnacht. Hingegen über Autoputzig und Putzi, lieber Neffe Max, wollen wir jetzt die Akten schliessen. Du hast wohl recht. Deine Arbeit war exakt — aber sie war trotzdem falsch. Der Wiener sagt: Do ghomme nix mochel Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmld. Göschenen BAHNHOF BÜFFET Umladestelle für die Autos nach und von Airolo. Kalte und wanne Speisen zu leder Tageszeit. Auskunft über Fahr- nnd Transportverhaltnisse. Tel.2.11. (Nichtzu verwechseln mitHote- Bahnhof.) Höfliche Empfehlung Steiger-Qurtner. Intimes NewYork Von Roland Lebel 240 Seiten, gebunden Fr. 5.80 Der Verfasser des Buohes erhebt keinen Anspruch darauf, Amerika entdeckt zu haben. Er legt aber ein Zeugnis ab, das um so wertvoller ist, als es sich um direkt« Ei fahrungen und Beobachtungen stützt, die er während drei verschiedenen Aufenthalten in New York au« dem Leben heraus gemacht hat. In New York kommt in grösstem Maßstabe die materielle und moralische Kraftentfaltung des amerikanischen Volkes zum Ausdruck. Mehr als anderswo spürt man hier den Pulssehlag des amerikanischen Volkes. Schilderungen über die Sprache, die Reklame, Krisenerscheinungen usf. wechseln ab mit entzückend erzählten Streiflichtern des privaten und geselligen Lebens, wobei wir an der Morgentoilette des New Yorkers teilnehmen, ihn «ur Arbeit begleiten, mit ihm seine Mahlzeiten einnehmen und ihn erst wieder verlassen, wenn er von dem abendlichen Kinobesuch nach Hause geht. Auch die umstrittene Moral des New Yorkers und der New Yorkerin wird von Lebel kritisch betrachtet. Alles in allem nicht nur ein unterhaltsames, sondern ein ebenso lehrreiches Buch, das uns vor allem mit dem amerikanischen Einzelleben vertraut macht. Soeben erschienen und in allen Buchhandlungen erhältlich VERLAG HALLWAG B E R N in Konfektion Jirrd:JBsiss>?^i WAFFE* Munition für Jas Sport und Vertei W. tiiln*er Löwenstr. 42, Zürich 1 Gr.Spezial Geschäft der Schweiz. Beste Referenzen i JubilÄumskatalOfj Nr. 59 von 200 Selten mit 1200 Abbildungen geg. Fr. le in Marken) Besucht ALGERIEN! Eine Reise nach Nordafrika ist heute für jedermann erschwinglich. In 7 Tagen besuchen Sie BOU SA ADA am Eingang der WOste und ALGIER, die grosse Hafenstadt. Preis ab Marseille nur Fr. 150.—. In 10 Tagen besuchen Sie ALGIER und Umgebung, den AFFENFLUSS, die Schluchten der CHIFFA, die römischen Ruinen von TIMGAD, die Oasen BISKRA und BOU SAADA für nur Fr. 280.. ab Marseille. 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