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E_1938_Zeitung_Nr.079

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ÄOTOMÖBlt-REVUE

ÄOTOMÖBlt-REVUE -•FREITAG, 30. SEPTEMBEfc 1938 Schweizer Piloten im Kampf um Rang und Zeit Bildnachschau zum Maloja-Rennen. Links oben: Der nachmalige Amateurmeister Paul Nikiaus aus Bern beim Start in Casaccia. Rechts oben: August Scheibler (Bugatti), der den Titel des Expertenmeisters pro 1938 zugesprochen erhielt, in einer Kehre oberhalb Casaccia- Rechts unten: De Montfort (Bugatti) fuhr die Tagesbestzeit bei den Sportwagen. Der Lausanne? Armand Hug mit seinem Maserati-4-Zylinder-B.ennwagen macht in letzter Zeit durch seine vortrefflichen Leistungen viel von sich reden. Er gewann am 21 August den V. Preis von Bern, acht Tage später den «Grand Prix de la Baule», wurde am 11. September im Grossen Preis von Mailand Dritter und blieb am letzten Sonntag am Maloja-Rennen Sieger seiner Klasse. Hier sehen wir den erfolgreichen einheimischen Kämpen anlässlicb. des Rennens um den Grossen Preis von Mailand der Anderthalbliter-Rennwagen in Monza. 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79 — FREITAG, SO. SEPTEMBER 1938 AUTOMOBIL-REVUE Gefährliches und ungefährliches Kuppeln von Anhängern Zur Verbindung von Lastwagen und Anhängern sind Einrichtungen geschaffen worden, die das Ankuppeln der Lastzüge erleichtern und zudem die Unfallgefahr wesentlich vermindern. Trotzdem kommen beim Ankuppeln noch häufig Unfälle vor, die oftmals sogar sehr schwer verlaufen. Es scheint also, dass der Gefahr mit konstruktiven Mitteln allein nicht beizukommen ist und vielmehr auch das Verhalten der Bedienungsmänner eine massgebende Rolle spielt. Bis zu einem gewissen Grad lassen sich solche Unfälle durch eine zweckdienliche und dauernde Aufklärung verhindern, die ständig diie durch Gewohnheit und täglichen Umgang mit gefährlichen Dingen etwas « eingeschlafene» Aufmerksamkeit wieder wachrüttelt. Es genügen hier keineswegs bildliche und textliche Belehrungen, sondern der Betriebsführer oder Vorgesetzte sollte persönlich durch seine Anweisungen, die immer wieder auftretenden Unfallursachen zu bekämpfen suchen. Als häufigste Unfallursache beim Ankuppeln eines Lastwagen- oder Schlepperzugs • sei auf das gefahrvolle Auflaufenlassen des anzukuppelnden Wagens hingewiesen. Steht der Anhänger dabei auf geneigter Fahrbahn und ist zum Ankuppeln nur ein einziger Mann vorhanden — wie das ja vielfach der Fall ist — so wird dieser Unsitte Vorschub geleistet. Dabei kommt es vor, dass das Kupplungsmaul verfehlt wird und der Anhänger nicht schnell genug abgebremst werden kann, so dass der Mann zwischen die Fahrzeuge eingeklemmt wird. Das Ankuppeln soll daher unbedingt so vor sich gehen, dass das Zugfahrzeug zurückge- stossen wird, um die Kupplang zu ermöglichen, während der anzuhängende Wagen — gegen Abrollen notfalls durch Vorlegeklötze gesichert — feststeht. Dieser Grundsatz hat auch für Schlepperlastzüge Geltung. Der technische Vorgang hierbei ist beim Schlepperbetrieb folgender : Zunächst bringt der Schlepper einen Anhänger auf den Kupplungsplatz, stellt ihn ab und holt den zweiten. Mit diesem fährt er hinter den ersten Anhänger, biegt dicht hinter ihm nach links oder rechts aus und hält so an, dass der Drehkreis der Zugstangenöse des zweiten Anhängers so nahe wie möglich an das Kupplungsmaul des abgestellten ersten Anhängers heranreicht. An dieser Stelle wird der zweite Anhänger vom Schlepper abgekuppelt und an den Hinterrädern festgelegt. Danach wird seine Zugstange so weit herumgeschwenkt,.bis die Oese dicht hinter dem Kupplungsmaul des ersten Anhängers ist. Der Schlepper fährt nun vor den ersten Anhänger, wird mit ihm gekuppelt und stösst nun zurück, um den Kupplungsvorgang mit dem zweiten Anhänger durchzuführen. Ist der zweite Anhänger geschickt herangefahren, so beläuft sich die Strecke, um die der erste Anhänger durch den Schlepper zurückgestossen werden muss, nur auf etwa 20 cm, ist also sehr kurz. Es gibt natürlich Fälle — z. B. auf räumlich beschränkten Baustellen oder bei starken Bodenunebenheiten — wo das Ankuppeln nur durch Anfahren des Anhängers vorgenommen werden kann. Es müssen aber dann stets genügend Hilfskräfte vorhanden sein, damit der Wagen langsam und vorsichtig an den Schlepper bzw. Lastwagen herangefahren und in jeder Stellung durch Abbremsen und Unterlegen von Klötzen gegen ein zu weites und gefährliches Vorlaufen gesichert werden kann. Jeder Lastzug muss einige solcher Vorlegeklötze, die mit Stiel versehen sein sollen, mitführen. Nur in Ausnahmefällen sind grosse Steine zum Vorlegen zu benutzen. Weitere Unfälle der gleichen Art entstehen dadurch, dass beim Ankuppeln zwischen dem Fahrer des zurückstossenden Motorfahrzeuges und den Bedienungsmännern keine ausreichende Verständigung bestand. Entsprechende Zurufe werden durch den Lärm der arbeitenden Maschine überhört, wozu auch noch der sonst vorhandene und auftretende Lärm beiträgt. Es soll deshalb möglichst ein Arbeiter damit beaufträgt werden, das Ankuppeln nur zu beobachten, um es durch entsprechende Anweisungen oder Zurufe zu erleichtern und ungefährlich zu machen. Die Vorschrift, selbsttätige Kupplungen und Schutzschilde zu verwenden, hat sicherlich das Zustandekommen derartiger Unfälle beschränkt. Jedoch entstehen immer noch dadurch Unfälle, dass bei starken Bodenunebenheiten die Zugstange des Anhängers nicht mit dem Kupplungsmaul in einer Höhe liegt und erst ein umständliches und gefährliches Umherfahren notwendig wird, um die Kupplung durchzuführen. Grosser Wert ist auf das Schutzschild zu legen und auf seine stete Bereitschaft, die Zugstange des Anhängers bei misslungener Kupplung sicher abzufangen. In diesem Falle werden die beiden Fahrzeuge in einem solchen Abstand voneinander gehalten, dass der Bedienungsmann nicht eingeklemmt werden kann und genügend freien Raum hat. Besonders bewährt hat sich eine Zeichengebung mit Hilfe von Armbewegungen durch den den Kupplungsvorgang beobachtenden Arbeiter, der in diesem Falle von Zurufen absieht. Das Annähern der beiden in Brusthöhe erhobenen, vor dem Körper gewinkelten Arme gibt ünmissverständlich das Fortschreiten des Kupplungsvorganges sichtbar zum Ausdruck, während ein kräftiges Zusammenschlagen der Hände dem Kraftfahrzeugfahrer das Zeichen zum sofortigen Halten vermittelt. Schwierig ist das Ankuppeln eines Anhängers, der sich im Winkel zu dem zu verbindenden Fahrzeug befindet. DJe auf der Innenseite des Winkels liegenden Wagenteile der zu kuppelnden Fahrzeuge können sich selbst dann, wenn die Zuggabel nicht am Kupplungsmaul vorbeistösst, so weit nähern, dass der an dieser Stelle sich aufhaltende Bedienungsmann gefährdet wird. Auch bei solcher Kupplungsarbeit wird ein aufgestellter Beobachtungsposten von Nutzen sein. Schliesslich kommen noch Unfälle beim Ankuppeln dadurch zustande, dass durch einzelne Kupplungsteile Handverletzungen entstehen, und zwar beim Einführen der Zugstangenöse in das Kupplungsmaul oder bei unab gedeckten Stossfedern von Auflaufbremsen. Letztere Unifälle kommen dadurch zustande, dass der die Zuggabel am Vorderende hochhaltende Bedienungsmann zwischen die Windungen der Stossfeder greift, die sich beim Gegenfahren des Triebwagens zusammendrückt und damit die Finger einquetscht. An Zuggabeln mit Stossfedern für Auflaufbremsen sollen daher allgemein einmal der Federn abgedeckt und zum andenuHandgriffe vorgesehen sein, die das Anfassen der Zuggabel erleichtern. Schliesslich entstehen noch Unfälle beim Ankuppeln von Anhängern durch Herabfallen der Zugstange. Hier ist die Forderung am Platze, dass das Kupplungsgestänge durch eine Einrichtung stets in annähernd der gleichen Höhe des Kupplungsmaules gehalten wird, wodurch also die Zuggabel vor dem Herunterschlagen bis zum Boden gesichert ist. Um Leben und Gesundheit der Arbeiter im Fuhrgewerbe zu schützen, soll durch unermüdliche Aufklärung dafür gesorgt werden, dass die aufgezeigten Unfallursachen von allen Beteiligten richtig erkannt und die erwähnten Fehler vermieden werden. Piakt sehe nke Unfälle durch falsches Aus- und Einsteigen. Neuerliche statistische Erhebungen haben die Feststellung erbracht, dass eine erhebliche Zahl von Unfällen dadurch verursacht wird, dass die auf der Fahrbahnseite gelegenen Wagentüren plötzlich von innen aufgerissen werden und gegen andere Verkehrsteilnehmer pra'.len. Es ist unbedingt nötig, dass der Ein- und Ausstieg so vorgenommen Ihr Ziel? Die Automobilisten bedienen sich je nach der Art ihrer Beschäftigung und ihres Wagens der verschiedenartigsten Hilfsmittel. Die einen legen Wert auf eine möglichst grosse Fahrdistanz bei geringstem Zeitaufwand; die zweiten verlangen von ihrem Wagen in erster Linie maximale Wirtschaftlichkeit; für die dritten ist ein Maximum an Leistung das wichtigste. In jedem dieser Fälle wird Sie ein In Erinnerung schöner Fahrten schwelgen kann besonders der, welcher sich auch über Land und Leute, Kulturdenkmäler und Geschichte der bereisten Gebiete unterrichtet. 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