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E_1938_Zeitung_Nr.083

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Stoppen weniger ans. Am

Stoppen weniger ans. Am günstigsten sind' die Eisenbahnübergänge im Moment, wo die Barriere herabgelassen wird. Wenn Sie sich dann einem dort stehenden Wagen nähern und dabei den ganzen Charme Ihrer Persönlichkeit entwickeln, dann wird der Fahrzeugführer am ehesten geneigt sein, Sie mitzunehmen. Eine unerlässliche Bedingung t.. ist es auch, dass man allein ist. » Bis hieher vermöchte man den Offenbarungen dieses sonderbaren Heiligen von Auskunfteiverwalter zur Not noch zu folgen, obschon ihm der Fragesteller für seine «lichtvollen» Darlegungen kaum grossen Dank wissen wird, denn ob das Rezept « man nehme einen Bahnübergang, warte bis sich die Barriere senkt und bringe dann einem Automobilisten, sofern er vorhanden ist, sein Anliegen vor > — ob dieses Rezept etwas taugt, das muss nach menschlichem Ermessen dahingestellt bleiben. Aber damit ist die Weisheit der < Weltwoche », ist ihre Hilfsbereitschaft für die Zunft der auf eine Gratisautofahrt lüsternen Tippelbrüder nicht erschöpft. Sie geht noch weiter und bringt es fertig, der ohnehin immer stärker um sich greifenden, dabei jedoch durchaus nicht unter allen Umständen sympathischen Sitte der Autoschnorrerei noch dadurch Vorschub zu leisten, dass sie die < Interessenten » zur Anwendung eines üblen, auf einem glatten Schwindel beruhenden Kniffs animiert, damit sie leichter zu ihrem Ziel, eben der Einwilligung zur unentgeltlichen Mitnahme gelangen. Zu derart fragwürdigen Praktiken muntert nämlich das Blatt auf, wenn es fortfährt: « Nun wollen wir Ihnen noch folgenden, leicht unehrlichen Trick verraten. Stellen Sie sich auf der Landstrasse dort auf, wo eine Nebenstrasse einmündet. Sobald sich ein Wagen nähert, winken Sie mit einem leeren Benzingallon (??) und rufen: Benzinpanne! Kein braver Automobilist wird Sie im Stich lassen. Wenn Sie dann mal drin sitzen, erklären Sie dem braven Mann, Sie hätten Ihren Wagen in der Nebenstrasse. Das Benzin sei Ihnen ausgegangen und Sie möchten bis zum nächsten Dorf fahren. Nach dem nächsten Dorf versuchen Sie die Sacne nochmals usw. Das nächste Mal viel Glück. » Was sagen Sie dazu ? Man staunt ob der Unverfrorenheit, womit da von einem ernst genommen sein wollenden Blatt einem, wie es selbst eingesteht, leicht unehrlichen Trick in voller Oeffentlichkeit das Wort geredet wird, um den Mann am Volant hinters Licht zu führen. Das heissen wir mit der v Gutmütigkeit des Automobilisten Missbrauch treiben. Gewiss ist er kein unzugänglicher, herzloser Kerl; zur rechten Zeit und am rechten Ort hat er sich selten noch geweigert, unterwegs einen Wanderer auf dessen Bitte hin einsteigen und ein Stück weit mitfahren zu lassen. Auf die Ratschläge der c Weltwoche» an die Brüder der Landstrasse aber wird er damit reagieren, dass er sich inskünftig gegenüber den Vertretern dieser Gilde etwas mehr Zurückhaltung auferlegt, nicht nur, weil ihm für solche Methoden, die darauf hinauslaufen, sein* Entgegenkommen durch eine Düpierung zu erschleichen, jegliches Verständnis abgeht, sondern ebenso, weil er weiss, dass er bei einem Unfall auch für den aus purer Gefälligkeit Mitgeführten grundsätzlich haftpflichtig ist. Sich einem solchen Risiko auszusetzen und das, weil er durch bewusst unwahre Angaben dazu verleitet worden ist, dieser Versuchung wird wohl ein jeder unter uns widerstehen können. Und die «Weltwoche», die so freundlich war, uns auf die Spur der Machenschaften zu setzen, womit sie ihren Lesern zu Gratisfahrten zu verhelfen wähnt, mag es erleben, dass ihre Rechnung durchaus nicht aufgeht. Im Endeffekt nämlich wird den Kniffen, welche die so eigentümlichen Ansichten huldigende Briefkastenautorität des Blattes produziert, genau das Gegenteil dessen beschieden sein, was der Zweck der Uebung war. Genügt denn nicht schon die F E U I L L E T O N Töchter, ein halbes Dutzend. Von Cecily Sidgwtck. 23. Fortsetzung. Und dann plötzlich, ohne dass von einer Seite eine Andeutung fiel, verstand ich. Es war Sonnabend nachmittag, eine Zeit, in der Freunde damit rechnen konnten, ihn zu Hause anzutreffen, und er dachte wohl, dass es nicht recht wäre, wenn sie Nancy ebenfalls dort anträfen. Ich teilte seine Meinung. Die Schwierigkeit würde nur darin liegen, diese Auffassung Nancy verständlich zu machen, die sich aus Menschlichkeit des Hauses und der Kinder angenommen hatte. « Es ist sehr kalt draussen », sagte ich zitternd. < Entsetzlich », gab er ganz durchfroren zu. « Arbeiten Sie im Garten ? > c Das tue ich nie, und ausserdem ist es zu dunkel.» Jetzt waren wir auf einem toten Punkt angekommen, und ich überlege mir, wie ich ein anderes Thema einleiten könnte. Ich hätte gern seine Bedenken Nancys wegen zerstreut und ihm die Versicherung gegeben, dass sie keine Heiratsabsichten hat. Ich wusste aber nicht, wie ich es anfangen sollte. So schlug ich ihm erst einmal vor, mit mir ins Haus zu kommen und bei Nicholas seine öffentliche Aufmunterung zur Anwendung derartiger Mätzchen, um zu verhindern, dass sie Schule machen ? Wir denken ja! Welchen Umfang das Auto-Stoppen auch andernorts angenommen und was für Beobachtungen und Erfahrungen man in dieser Hinsicht namentlich in Frankreich gemacht hat, schildert der nachstehende, uns eben dieser Tage zugekommene Bericht unseree Pariser Korrespondenten: Seitdem die Postkutsche ins Museum gewandert ist, hat sich die Physiognomie der Landetrasse gründlich gewandelt. Vorab von ihrer einst in poetischen Ergüssen gerühmten Romantik ist nicht mehr viel übriggeblieben. Oder nimmt sie etwa nur andere Formen an, wie Chronisten behaupten? Ist der moderne Tramp und Globetrotter etwa desselben Geistes Kind wie der fahrende Scholar und wandernde Handwerksbunsche von Anno dazumal? Fest steht jedenfalls, dass sich die < Bilder» von damals und heute in manchen Aspekten gleichen. Anderseits haben die Gepflogenheiten der modernen Wandergesellen spezifisches Zeitgepräge tragende Formen angenommen, Sitten, die vielfach in Unsitten ausgeartet sind, wovon besonders die französischen Automobilisten ein garstig Lied zu singen wissen. Während der Reise- und Ferienzeit ergiessen sich die Schwärme der Wandervögel einer Landplage gleich über die Strassen. Mit dem Kampfruf «Auto — stopl» suchen und finden sie ihre Opfer immer und immer wieder. «Auto — stop!» als bewusste oder unbewusste Nötigung, die mehr und mehr in Tyrannei auszuarten Stvassen Oeffnung der Strasse auf dem Bürgenstock für Motorfahrzeuge. In seiner Sitzung vom letzten Samstag hat der Nidwaldner Landrat mit einer an Einstimmigkeit grenzenden Mehrheit beschlossen, die Kantonsstrasse auf dem Bürgenstock in beschränktem Ausmass für Motorfahrzeuge freizugeben. Die Einzelheiten, nach welcher sich die Art der Benützung richtet, sind indessen noch nicht festgelegt und werden Gegenstand von Unterhandlungen zwischen der Regierung und den Beteiligten bilden. Auf dem Strassenstück unter dem Palace Hotel auf dem Bürgenstock lastet ein aus dem Jahr 1927 stammendes Verbot des Gemeinderates Stansstad, die Strasse in allgemeiner Art zu benützen. Nach dem eidgenössischen Motorfahrzeuggesetz steht indessen den Kantonen das Recht zu, auch über reine Privatstrassen zu verfügen. Diese Kompetenz war es denn auch, auf deren Grund das Nidwaldner Parlament seinen Beschluss auf teilweise Oeffnung der in Frage stehenden Strasse für das Motorfahrzeug fasste. Slrassensperre Vitznau - Gersau. Am 10. Oktober sind die Bauarbeiten an der Strasse Vitznau - Gersau wieder aufgenommen worden, und «war auf der Strecke Luzernergrenze bei der «obern Nase» bis «Forst»-Gersau. Da dieses zum Teil in iFelspartien gelegene * Straesenstüclc zahlreiche Spren-r gungen erfordert, wird die Strecke ab 17. Oktober 1938 für sämtlichen Fahrverkehr gesperrt. Diesbezügliche Tafeln sind an den beiden Umleitstellen in Küssnacht a. R., sowie in Brunnen angebracht. Wie zu Beginn dieses Jahres wird also der Verkehr von der Vierwaldstätterstrasse dem Zugersee entlang über Arth Goldau - Lowerzersee - Steinen umgeleitet. Der Zufahrtsverkehr Küssnach - Weggis - Vitznau, resp. Brunnen - Gersau ist von der Sperrung nicht betroffen. Ueber das Wochenende werden die Baustellen jeweilen vom Samstag 16 Uhr bis Montagmorgen 7 Uhr für den Verkehr freigegeben. Die Verkehrsfreigabe bezieht sich auch auf die allgemeinen Feiertage. Farbige Betonstrassen. Anlässlich der Erweiterung einer bestehenden Betonstrasse unternehmen die beiden englischen Stadtgemeinden Epsom und Borough mit einem Kostenaufwand von 140,000 Franken ein Experiment, dessen Gelingen unter Umständen weite Folgen im zukünftigen Strassenbau naoh sich ziehen könnte. Es handelt sich um eine Strasse von vier Pfeife zu rauchen. Ich wusste wohl, dass Nicholas noch nicht zu Hause war, aber ich erwartete ihn bald, und was ich George sagen wollte, beanspruchte nicht viel Zeit. Es war alles still bei uns, als wir ins Haus kamen. Obwohl meine Familie so zahlreich ist, war es jetzt oft sehr still, und während ich mich setzte, Hess ich darüber eine Bemerkung fallen. « Wenn erst alle Ihre Mädchen verheiratet sein werden, wird es noch stiller werden », sagte George. «Es wäre denn, sie heiraten Männer, die so nahe wohnen, dass sie täglich hier aus- und eingehen können. > «Es sieht nicht so aus», sagte ich belustigt « Woher wissen Sie das ? > «Ich glaube, Celia wird überhaupt nicht heiraten. Martha ist bereits fort. Nancy wird auch nicht heiraten. Sie wird wahrscheinlich die Stellung, die sie in Aussicht hat, bekommen und später selbst zu praktizieren anfangen. » «Ist sie entschlossen, nicht zu heiraten ? Hat sie das gesagt ? » «Nicht gerade wörtlich. Aber ich kenne doch ihre Absichten. > « Ja, das glaube ich. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein so intelligentes Mädchen wie sie eh. langweiliges Leben mit irgend einem Spiesser führen soll. > Er sprach zu sich selbst, und ich konnte nur mein Lächeln verbergen, indem ich mit dem Feuerhaken im Kamin schürte. Aber er war noch nicht zu Ende. .« Ich glaube, ich muss Rose und Dermot entweder in ein Pensionat schicken oder eine ältere Gouvernante für sie nehmen», fuhr er fort. «Dienstboten allein will ich sie nicht mehr überlassen. Ich muss eine ältere Person ausfindig machen. Die Leute sind so bösartig. Wenn eine junge Dame ins Haus käme, würden sie klatschen.» « Das glaube ich auch.» AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 14. OKTOBER 1938 — N° 8 3 droht, ist eine Begleiterscheinung des Strassenverkehrs geworden, wobei sich bereite zwei Kategorien von Gratisreiselustigen unterscheiden lassen: solche — die bescheidenere Sorte — die gewissermassen aus der Not eine Tugend und die Raffinierten, die aus einer Vergünstigung einen Anspruch und echliesslich eine an Unverschämtheit grenzende Gewohnheit machen. Während jene meist nur für kurze Strecken oder- bei plötzlich eintretendem schlechten Wetter «mitgenommen« sein wollen, geht. die grosse Mehrzahl darauf au«, auf Kosten argloser Autler eine billige Vergnügungsreise zu unternehmen. Bezeichnenderweise rekrutiert sich dabei die Gruppe jener, die sich spontan zur Leistung eines Kostenbeitrages erbieten, fast ausschliesslich aus der ersten Kategorie. Da erfahrungsgemäß kein Autler, vorab ein alleinfahrender — die Mehrzahl der Automobilisten ist besser als ihr Ruf! — die bescheiden vorgetragene Bitte eines auf Schusters Rappen reisenden Weggesellen abschlagen wird, ist solches Entgegenkommen um so höher zu werten, als sich damit, was viele nicht wissen, ein grosses Risiko verbindet, speziell in Frankreich, wo die Versicherungsgesellschaften bei Unfällen die Auszahlung der Entschädigung an die Bedingung knüpfen, dass der « Reisebegleiter » « ä titre gracieux >, d. h. gratis, an der Fahrt teilgenommen habe, während sie die Erfüllung der Versicherungsbedingungen verweigern, wenn der Gelegenheitspassagier nachweislich an den Reisespesen partizipierte. In diesem Falle gilt nämlich der Autobesitzer als gewerbsmässiger Transportunternehmer. Fahrbahnen zu je zehn Fuss (rund 3K u) Breite und einem mittleren Schutzstreifen. Die beiden äussern Fahrbahnen, welche dem langsameren Verkehr reserviert bleiben, sind in rotem Beton erstellt; die beiden andern in gewöhnlichem weissen Beton nehmen den Schnellverkehr auf. Der mittlere Streifen ist wieder rot. er darf jedoch, mit Ausnahme von Notfällen, nicht befahren werden. Durch diese klare Trennung der einzelnen Fahrbahnen hofft man die Verkehrssicherheit beträchtlich zu erhöhen. Gefärbte Betonstrassen gibt es in England schon eine ganze Anzahl. Man erhält die Farbe teils durch Verwendung natürlicher farbiger Sande und Kiese (besonders grün) oder, wie in diesem Fall, durch Zumischung von Farben zum Zement. Sollte die neue Strasse die in sie gesetzten Hoffnungen erfüllen, eo ist bereits vorgesehen, eine ganze Anzahl weiterer Strassen in dieser Art auszuführen. B. H. Mehr Dieselmotoren beim Berner Stadtomnibus. Noch vor zwei Jahren dominierte beim Berner Stadtomnibus der Benzinmotor und in den ersten Monaten 1937 war der Diesel im ganzen Wagenpark von über 40 Fahrzeugen nur durch ein einziges Exemplar vertreten. Immerhin: die Ergebnisse der damit angestellten Versuche deuteten schon damals darauf hin, dass es bei diesem Dieselwagen nicht bleiben würde. Tatsächlich erhielt denn auch der Gemeinderat vor Jahresfrist einen Kredit von 76.000 Fr. für den Umbau von sechs Omnibussen auf Dieselbetrieb bewilligt Und nach den günstigen Erfahrungen, welche die Umstellung gezeitigt hat, fasst man den Umbau von 15 weiteren Fahrzeugen ins Auge, womit dann die Hälfte des gesamten städtischen Autobusparks mit Dieselmotoren versehen wäre. Die Kosten dafür werden auf 186.000 Fr. berechnet, wobei man aber den Umstand nicht übersehen darf, dass sich in der Folge auf den Aufwendungen für Betrieb und Unterhalt Ersparnisse von jährlich 50.000 Fr. erzielen lassen. Den Bedenken wegen einer Verstärkung der Belästigung durch Rauchentwicklung und Abgase tritt der Gemeinderat mit dem Hinweis darauf entgegen, dass die neuen Dieselkonstruktionen eine fast restlose Verbrennung gewährleisten und dass sich bei genauen Untersuchungen der Auspuffgase deren völlige Ungefährlichkeit herausgestellt hat. Der Stadtrat wird sich in nächster Zeit mit dem Antrag zu befassen haben, wobei voraussichtlich auch eine Motion zur Behandlung gelangt, welche auf die Einführung des Trolleybusbetriebs in der George war sichtlich im Begriff loszulegen, aber unglücklicherweise wurden wir von Nicholas und einem seiner Freunde gestört. Als sie George und mich sahen, wollten sie Bridge spielen. In der Regel spiele ich immer erst nach dem Dinner, ich Hess mich aber überreden, und George, der sonst so gut spielt, gab zweimal falsch zu. Er schien mit seinen Gedanken anderwärts zu sein und war sehr düster gestimmt. Ich schmeichelte mir, ihm beigebracht zu haben, dass er seine Winternachmittage nicht mehr im Garten verbringen müsse, um Nancy auszuweichen. Am nächsten Tage versuchte ich, Nancy einen Wink zu geben; aber ganz ohne Erfolg. Ich fragte sie, ob nicht drüben bereits alles in Ordnung sei, und ob sie nicht Zeit habe, mir bei meinen Weihnachtsvorbereitungen zu helfen. Doch sie erwiderte, dass sie sich im Nachbarhause nützlich betätige, während Hester, ohne irgend etwas zu tun, sich dadurch ins Gerede bringe, dass sie sich mit Frauen in Männerkleidern herumtreibe. Sie verstehe nicht, wie Nicholas und ich so etwas dulden können. < Wir sehen es nicht gern», entgegnete ich, c aber du musst immer bedenken, dass die Cookies eine Künstlerin ist. > « Was hat das damit zu tun ? > Ich stimmte ihrer Ansicht bei, dass man sich nicht einfach über die Gesetze der Konvention hinwegsetzen könne, wenn man es aber doch tue, gewöhnlich in Schwierigkeiten gerate. Als wir so weit waren, wurde die Unterhaltung unterbrochen, weil Nancy mit Rose und Dermot ins Kino gehen und die Kinder nicht warten lassen wollte. Als sie fort war, machte ich Weihnachtsbesorgunsen, und bei unserem Buchhändler traf ich Bundesstadt abzielt, ein Gedanke, wofür sich bereits vor einiger Zeit, namentlich gewisse Geschäftskreise eingesetzt hatten. AKTUELLES Im Auto übers Meer nach Capri. Den Einwohnern des stillen Oertchens Massalubrense in der Nähe von Sorrent bot sich dieser Tage ein ungewohntes Schauspiel, das einen mittelgrossen Volksauflauf zur Folge hatte. Mit dem von ihm konstruierten Amphibienauto nämlich kletterte der Deutsche Trippel kurzerhand die steile, mit Treppen durchsetzte Uferstrasse zum Meer hinab, stach mit seinem Fahrzeug in See und «dampfte» los, Capri entgegen. In 2 Stunden 20 Minuten waren die 12 km geschafft und der Wagen ging auf der Insel Axel Muntes an Land. Da« Vehikel leistet bei 4 m Länge und etwas über 2 m Breite auf der Landstrasse über 100 km. Im Wasser verleiht ihm die stromlinienförmige Karosserie die nötige Stabilität. Die Räder sind verdeckt, die Scheinwerfer eingebaut. Normalerweise fährt Trippel den Wagen offen, für die Fahrt über offenes Meer wurde er mit einem limousinenartigen Aufsatz versehen, mit Schiebedach und seitwärts aufklappbaren Fenstern. Zum Pariser Salon (Schluss von Seite 1.) Aeussere Kennzeichen der Modelle 1939. Aeusserlich hat sich an den meisten Europäer Modellen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie etwa Berliet, der seine Vorderpartie amerikanisiert, nicht viel geändert. Das Kühlergitter zeigt nun an iener Marke die für die meisten Amerikaner typischen horizontalen Stäbe. Neben der fast gleich gebliebenen Erscheinung der Mehrzahl von europäischen Marken springt die Wandlung der Wagengesichter aus den USA um so stärker in die Augen. Man ist schon beinahe versucht, von einer Architektur der Kühlerfront zu sprechen. Der Individualismus feiert Triumphe. Heute bemerkt man neben dem eigentlichen Kühlergitter noch Gitterstäbe seitlich davon in den Verbindungsblechen zwischen Kotschützer und Motorhaube. Lincoln zeigte voriges Jahr erstmals etwas Derartiges, wobei allerdings auf Kühlluft-Eintrittsöffnungen in der Spitze der Motorhaube selbst vollständig verzichtet wurde. Ganz so weit geht jetzt neben Lincoln einzig noch Studebaker, aber vielleicht macht diese Ausführung bald weiter Schule. Erhebliche Ansätze dazu sind jedenfalls vorhanden. Empfang bei Mercedes am Pariser Salon. Die Firma Mercedes offerierte den Pressevertretern, die sich zum Pariser Salon eingefunden hatten, auch dieses Jahr wieder ihr traditionelles IFrühstück. Nach einem kurzen Begrüssungswort des Chefs der Pariser Mercedes-Benz-Vertretung dankte Herr Naumann im Namen der Daimler- Benz AG. den Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen. Als erfreuliche Beobachtung sei hier die Tatsache registriert, dass die französischen Fachkollegen diesmal dem Ruf in noch grösserer Zahl Folge leistete wie früher. Seltsam, wie man hier kollegial beisammen sass, da es doch noch vor zwei Wochen an einem Haare hing, daes die hier als Freunde versammelten Presseleute sich erbittert bekämpft hätten. Der Firma Mercedes-Benz gereicht es zur Ehre, die Journalisten von hüben und drüben zum kameradschaftlichen Beisammensein berufen zu haben; ihrem internationalen Prestige ist es zu verdanken, wenn sich solche Anlässe zu einem Erfolg gestalten, wie es hier der Fall war. mit Frau Cleveland zusammen, die Kinderbücher auswählte. Sie sagte, dass William sie gebeten habe, Geschenke für Georges Kinder und für Sally und Ambrose zu besorgen. Sie meinte, dass Ambrose sicher < Tom Brown » werde haben wollen. Ich erinnerte sie daran, dass er dieses Buch vergangene Weihnachten von ihr bekommen habe, was sie zu ärgern schien. Vielleicht hätte ich es nicht tun sollen. Sie wühlte nervös in dem Bücherlager herum und stöhnte darüber, was ihr doch die Weihnachten für Scherereien machten, und fragte mich dann, ob Nicholas nicht ausser sich über all das Geklatsche über Nancy sei. Sie sagte, dass William, wenn sie ihn nach uns frage, immer antworte, soweit ihm bekannt sei, wären wir alle gesund. *< Martha war krank >, sagte ich, ihre Bemerkung über Nancy überhörend. « Wir waren tagelang in Sorge um sie; Celia ist jetzt bei ihr.» < Ja, ich hörte davon. Ich habe zu William gesagt, dass es nach all dem Gerede im Zusammenhang mit Herrn Beale sehr klug von Ihnen war, sie fortzuschicken. Und jetzt gar Nancy ! Können Sie denn nichts tun, um diesem Gerede ein Ende zu machen ? > < Ich höre nichts », erwiderte ich kurz. « Aber meine liebe Frau Brooke, ich höre nichts anderes. Wohnt sie jetzt schon ganz dort ? Ich war schon nahe daran, Ihnen zu schreiben, weil mir diese Sache zu sehr im Kopfe herumgeht. Ich kenne Ihre Kinder, seit sie in den Windeln lagen, und will begreiflicherweise nicht hören, dass sie unter die Räder geraten. (Fortsetzung folgt.)

N° 83 — FREITAG, 14. OKTOBER 1938 AUTOMOBIL-REVUE Vor einer Zweltakt-Rennformel Brooklands und Montlhery — zwei grosse Gegensätze. tungen auf der Brooklandsbahn zeichnet in erster Linie der BARG, der Brooklands Automobile Racing Club, verantwortlich. Dieser weist einen Bestand von 1500 Mitgliedern auf. von denen jedes einen Nach der in Geltung befindlichen Rentifor mel haben sämtliche Rennwagen mit Moto ren aller Art das Recht, an Grand-Prix Jahresbeitrag von 6 Pfund = ca. Fr. 125.— Rennen teilzunehmen, sofern sie nur die vor entrichtet. Eine Einnahme von rund Fr. 190.000.— geschriebenen Mindestmasse für die Karosserie und das Mindestgewicht aufweisen, das Alle diese Mitglieder sind berechtigt, völlig kosten- ist dem BARG also alljährlich im voraus garantiert frei sämtlichen Veranstaltungen beizuwohnen, die je nach Grosse des Motor-Hubvolumens fü in Brooklands zum Austrag kommen. Es betrifft Motoren mit oder ohne Kompressor vorgeschrieben ist. Aus dem Rahmen all dfeser ausnahmslos in die Kasse des Clubs fliessen. Bei dies ungefähr 10 Anlässe, wobei die Eintrittsgelder Fahrzeuge werden nun bei den ganzen inter diesen 10 Konkurrenzen handelt es sich um Kurzdistanzrennen, die über 15 bis 37 Kilometer gefahren werden und an ' denen durchschnittlich nationalen Rennen die 1,5-Liter-Rennwagen herausgenommen. Man veranstaltet für sie100 Piloten teilnehmen, die, ob sie sich zu den Amateuren oder zu den Experten zählen, eine grosse internationale Rennen, ja sogar einen Grand Prix von Mailand, wie er neulich zum Austrag kam. Diese 1,5-Liter-Rennen finden sogar immer grösseres internationales Inter esse, weil sich die beiden italienischen Rennwagenwerke von Maserati und Alfa Romeo nun auf Tod und Leben darin bekämpfen und schliesslich noch die englischen ERA-Rennwagen eine ganz besondere Note in den Kamp tragen, so dass ein heutiges 1,5-Liter-Rennen unbedingt sportlich und technisch so interessant wie ein Rennen der «grossen» Rennwagen ist. «Grosse» Rennwagen bedeutet dabei, genau ausgedrückt, eigentlich nur 3-Liter- Kompressorwagen, denn es hat sich herausgestellt (von Fachleuten sofort erwartet), das selbst 4,5-Liter-Rennmotoren ohne Kompressor den 3-Liter-Kompressormotoren keine Konkurrenz zu sein vermögen. Aus dem Rahmen aller bisher genannten Fahrzeuge fallen weiter Zweitaktmotoren heraus. Wie das, wenn nun im kommenden Jahre ein deutscher Zweitakt - 1,5 - Liter - Rennwagen auftauchen würde, wie wir ihn sehr hoffnungsvoll im Eifelrennen 1936 unter Ernst von Delius in Führung, aber nachher ausscheiden sahen? Um einem Zweitaktmotor den Weg zu ebnen, soll nun die technische Kommission der AIACR auf deutschen Vorschlag hin eine Zweitaktformel, also einen Zusatz zur Rennformel, ausarbeiten. Dies erzählte uns... Dr. Porsche, so dass man (auch nach seinen Ausführungen in Nürnberg) in dieser Richtung offenbar eine deutsche Beteiligung an 1,5-Liter-Rennen im kommenden Jahre erwarten darf. Es wird auch allmählich beinahe eine Prestigefrage für die deutschen Re,nnwagenwerke sein, an den internationalen 1,5- Liter-Rennen teilzunehmen. Dipl. Ing. Hundt (Motorwelt). Homologierte Weltrekorde. Die absoluten Weltschnelligkeitsrekorde im Automobil, die von den Engländern John Cobb auf Napier-Railton bzw. Captain O.E. T. Eyston auf Thunderbolt am 15. bzw. 16. September letzthin aufgestellt worden sind, wurden von der internationalen Sportkommission der A.I.A.C.R. wie folgt anerkannt: Weltrekorde von John Cobb vom 15. Sept. 1 Kilometer mit fliegendem Start: 6,39 Sekunden s= 563,4 km/St. 1 Meile mit fliegendem Start: 10,28 Sekunden 563,6 km/St. Weltrekorde von Capt. Eyston vom 16. Sept. 1 Kilometer mit fliegendem Start: 6,26 Sekunden s= 575,1 km/St. 1 Meile mit fliesendem Start: 10,07 Sekunden •= 575,3 km/St. Im Verlaufe der vergangenen Jahre haben wir Immer wieder auf die besorgniserregende finanzielle Situation hingewiesen, in der sich die Rennbahn von Montlhery bei Paris befindet. Sie ist so schlecht, dass kaum die nötigen Gelder aufgebracht werden können, um den Unterhalt der Bahn- und Strasse,npiste zu garantieren. Der Berichterstatter einer grossen französischen Sportzeitung, der dem I>unlop-Jubiläume-Meeting in Brooklands beiwohnte, fasste die Gelegenheit beim Schopf, um an Ort und Stelle Erkundigungen über die Bedingungen einzuziehen, unter denen dem Autodrom von Brooklands die Existenz ermöglicht wird. DIE BROOKLANDSBAHN. die bereits 31 Jahre besteht und ihr Dasein der Initiative eines englischen Privatmannes, H. F. Locke-King, verdankt, wurde mit einer Gesamtkostensumme von rund 6 Millionen Schweizerfranken in Jahresfrist erbaut und am 6. Juli 1907 offiziell eingeweiht. Sie spielt in England eine um so grössere Rolle, als jenseits des Kanals Rennen auf Strassen so gut wie verboten sind. Der englische Sportbetrieb konzentriert sich deshalb zu einem schönen Teil auf diese Bahn, auf welcher fast während des ganzen Sommers, Samstag um Samstag, bald nationale, bald internationale Konkurrenzen stattfinden. Die Fläche innerhalb der 4,5 Kilometer langen Strecke wurde schon sehr früh zu einem Flugplatz ausgebaut und heute stehen dort zwei grosse Flugzeugfabriken, Vickers und Hawkers; ferner ist in Brooklands, das eines der bedeutendsten Zentren der britischen Luftfahrt darstellt, ein Nenngebühr von 2 Pfund = ca. Fr. 42.—> pro Rennen zu erlegen haben. Ausser den eigenen Veranstaltungen des BARC finden in Brooklands auch Automobil- und Motorradrennen anderer Clubs statt, wobei der BARG als Vermieter des Autodroms auftritt und seine Piste den Mietern gegen Bezahlung einer bestimmten Summe oder gegen Ablieferung eines abgemachten Prozentsatzes der Eintrittsgelder überlässt. Endlich zahlen die Benutzer des Flugplatzes, sowie die genannten Flugzeugwerke an den BARG eine Jahrestaxe von rund 10.000 Pfund = ca. YK Million Franken und so ist es denn nicht verwunderlich, wenn die Bücher des BARG eine jährliche Bilanzsumme von rund 310.000 Pfund = ca. 6,5 Millionen Schweizerfranken und einen Reingewinn von rund einer halben Mllliori Schweizerfranken aufweisen. Ein weiterer Mitarbeiter der französischen Sportzeitung, die diese Angaben veröffentlicht hat, unterbreitete dem Direktor des AUTODROMS VON MONTLHERY in einem Interview die Frage, ob es nicht möglich sei, Montlhe'ry auf die gleiche finanzielle Grundlage zu stellen wie Brooklands. Es ward ihm folgende Antwort zuteil: Einmal war im Jahre 1924, als die Rennbahn von Montlhe'ry aus der Taufe gehoben wurde, beabsichtigt, eine ähnliche Körperschaft zu bilden, wie eie im BARG in Brooklands bestand. Die Statuten des «Cercle National des Sports» hatte man bereits ausgearbeitet, ein Bureau war schon ins Leben gerufen, doch wurde die Realisierung des Planes immer wieder hinausgeschoben dank der Harmonie der Gesamtkonstruktion der Prototyp des französischen Automobilbaus Verlangen Sie Auskünfte und Versuchsfahrten durch den Konzessionär für die Schweiz: Nach seinem Sieg im Feleac-Bergrennen führte Hans Stuck dem König von Rumänien im Schlosa zu Bukarest in einer Sonderaudienz den erfolgreichen Auto-Union-Rennwagen vor. Links der Kronprinz Michael, der ebenso interessiert wie sein Vater den Ausführungen des deutschen Meisters zuhört. und schliesslich geriet das Projekt ganz in Vergessenheit. Im Jahre 1928 wurde es erneut aus der Schublade geholt, und zwar handelte es sich diesmal darum, einen «Auto Racing Club> (ARC) auf die Beine zu stellen. Man wollte zwei Kategorien von Mitgliedern schaffen, die eine, die sportlichen Aktivmitglieder, denen zahlreiche Vorteile geboten worden wären, u. a. der freie Eintritt in das Clubhaus mit seinen Restaurants und Spielsälen, sowie den dazu gehörenden Golf- und Tennisplätzen etc.; endlich hätte man diesen Mitgliedern die Möglichkeit eingeräumt, über die Pisten von Montlhery frei zu verfügen. Die andere Kategorie von Mitgliedern wäre in den Genuss der gleichen Vorteile gekommen mit Ausnahme des Zutritts zur Bahn. Es bestand die Absicht, Rennen für die Mitglieder des Cercle National und eine Menge anderer Veranstaltungen zu organisieren. Von diesem Vorhaben, nämlich der Gründung dieser sportlichen Körperschaft, musste wiederum abgesehen werden, weil die finanziellen Schwierigkeiten, in denen sich das Autodrom befand, inzwischen immer grösser wurden. Zudem war es ein Ding der Unmöglichkeit, Mitglieder zu werben, indem man ihnen versprach: wenn -wir mal hundert oder tausend sind an der Zahl, dann werdet ihr bedeutende Vergünstigungen geniessen. Ganz Im Gegenteil, zum Zweck der Mitgliederwerbung musste der ARG sofort in Aktion treten, mussten die Vorteile von allem Anfang an gewährt werden. Und so ER GRÖSSTE ERFOLG des Pariser Salons ist MODELLE 12 PS 15 PS 18 PS Typen Paris-Nizza und Grand Sport 160 Stundenkilometer GRAND GARAGE E.MAURER, Tranchäes 50, GENF Vertreter für Bern: H. Schmidt & Co., Belpstrasse 30b, Bern Vertreter für Zürich : Auto Aero A.-G., Stauffacherquai 20. Zürich hat der ARC das Licht der Welt bis heute noch nicht erblickt. Aber für die prekäre Lage der Rennbahn Montlherye spielen auch noch andere Gründe mit. Weil in England — wie oben erwähnt — Straseenrennen zur grossen Seltenheit gehören, sind jene, die ä tout prix Automobilsport betreiben wollen, gezwungen, an den Brooklandsrennen teilzunehmen, um sich überhaupt betätigen zu können. Und da ferner, um in Brooklands starten zu können, die Mitgliedschaft beim BARC unumgänglich, ist, so versteht man auch, weshalb fast der hinterste aktive Automobilsportler diesem Club jährlich seine 6 Pfund abliefert. Die in Brooklands organisierten Rennen werden samt und sonders nach einer Handicapformel gefahren. Haben wir es nun bei diesem Autodrom mit der einzigen Bahn in England zu tun, auf welcher Handicaprennen zum Austrag gelangen, so sieht man in Brooklands begreiflicherweise immer wieder die gleichen Piloten und die gleichen Wagen. Der Handicaper kennt sie alle sozusagen im Traum und ist so in der Lage, die Vorgaben nach gerechten Gesichtspunkten auszurechnen. Macht ein Konkurrent unkorrekte Angaben, beispielsweise über seine Maschine, so wird über ihn für eine gewisse Zeit ein Startverbot verhängt und da es ihm ausserhalb von Brooklands kaum möglich ist, aktiv Sport zu treiben, so liegt es in seinem ureigenen Interesse, die Gesetze und Beetimmungen des BARC zu respektieren. Weil die Verhältnisse — wie wir gesehen haben — in Frankreich ganz anders geartet sind als In England, eo hält es der Direktor der Rennbahn von Montlhe'ry, Monsieur Robert Letorey. für ausgeschlossen, das von ihm verwaltete Autodrom auf den tleichen Grundlagen wie Brooklands zum Prosperieren zu bringen. Abgesagte Rennen in Ungarn. Der ungarische Innenminister hat aus Gründen, die mit der politischen Lage im Donauraum im Zusammenhang stehen dürften, alle Rennen abgesagt, die bis Ende dieses Jahres hätten stattfinden sollen. Demzufolge muss auch das Bergrennen, dessen Austragung zum Gedenken an den in Tripolis verunglückten Laszlo Hartmann am 23. Oktober geplant war, auf unbestimmte Zeit verschoben werden. f •»«»»# fn Basler Automobilmeisterschaft 1938. Hans Portmann Meister der Experten. Albert Scherer Jun. Meister der Amateure. Mit der Schnitzeljagd vom vergangenen Samstag wurde die letzte Veranstaltung der Basler Automobilmeisterschaft 1938 durchgeführt, welche die Sektion Basel des ACS ausgeschrieben hatte. Als Meisterschaftswettbewerbe zählten das Rallye Betectif, die Qeschicklichkeitsorüfung in Baden, die Nationale Zuverlässigkeitstfahrt in Zürich, die Flugzeugverfolgung und die oben erwähnte Scihnitzeljagd, also insgesamt fünf Veranstaltungen, von denen die vier besten Resultate für die Meisterschaft in Anrechnung gebracht wurden. Der Meisterschaftstitel konnte folgenden Konkurrenten zugesprochen werden: Hans Portmann mit 34 Punkten bei den Experten und Albert Scherer jun. mit 32 Punkten bei den Amatturtn. KLEINE CHRONIK Die heutige Autohupe taust nichts — sagen die New Yorker Behörden. Der New Yorker Bürgermeister La Guardia und die Spitzen der Polizeibehörden der Millionenstadt am Hudson bekunden lebhafte Genugtuung über das Gelingen ihrer während der Vergangenen zwei Jahre durchgeführten Kampagne zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, in deren Verlauf es gelang, die Zahl der Unfälle erheblich zu vermindern. Daiei stimmen sie in der Auffassung überein, dass die moderne Autohupe ihren Zweck keineswegs erfülle, weshalb sie denn auch für die Schaffung eines Signals plädieren, das nicht die Eigenschaft hat, Passanten den Schrecken in die Glieder zu jagen und sie auf der Stelle zu immobilisieren. Nach Ansicht 4er New Yorker Verkehrsspezialisten ruft der heutige Hupentyp mehr Unfälle hervor • 1a Ai» worhiriilärt