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E_1939_Zeitung_Nr.054

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AMATEURE: Fahrer 1. v.

AMATEURE: Fahrer 1. v. Tscharner, H. K., Bern 2. Locher, W., Zürich 3. Suhner, B., Herisau 4. Bloch, R., La Chaux-de-Fonds 5. Pfosi, Dr. H., Zürich 6. Schäfer, E., Bern 7. Morel, Ch., Ariesheim 8. Aebi, A., Luzern 9. „Arret", Zollikon 10. Zurlinden, R., Aarau 11. Lutz, Ai, Teufen 12. Häffner, K., Zürich 13. Bürgin, W., Meilen 14. Morel, H. R., Küsnacht 15. Dold, Dr.C, Herrliberg 16. Duval, A., Lausanne 17. Heinze, K., Lenzerheide 18. Schlemmer, M., Basel 19. Weber, K., Zollikon 20. Volkmann, Dr. W., Luzern 21. Straumann, C. P., Basel 22. Kläsi, H., Küsnacht 23. Blanc, R., St-Imier 24. Scherer, Dr. C. W., Zug EXPERTEN: 1. Kaiser, A., Zug 2. Helbling, H., Rapperswil 3. Portmann, H., Basel 4. Bernath, W., La Chaux-de-Fonds 5. Dattner, A., Zürich 6. Weber, H., Suhr 7. Stich, H., La Chaux-de-Fonds 8. Troesch, M. A. C, Zürich 9. Marandan, A., Fribourg 10. Bosshard, W., Winterthur 11. Bähler, A., Geneve Militär-Konkurrenz: 1. Lt. Zurlinden, R., Aarau 2. Hptm. Straumann, C. P., Basel Sektions-Konknrrcnz: 1. Mont. Neuchateloises 2. Zürich I 3. Basel 4. Zürich II 6. Luzern KOMBINATION FÜR HERREN. Punkte Auto Ski 1. Helbling H., Rapperswil 100,0 81,8 2. Bernath W., Chaux-de-Fds 74,0 100,0 3. Suhner B., Herisau 81.4 69,5 4. Lutz A., Teufen 69.5 79,7 5. Zurlinden R-, Aarau. 69,8 78,3

N° 54 — DIENSTAG, 4. JULI 1939 AUTOMOBIL-REVUE Die Schweisstechnik im Automobilbau Als eine der wichtigen Varianten sei hier weiter noch die stark an Verbreitung gewinnende sogenannte Prolektlonsschwelssun* erwähnt, der folgende. Ueberlegungen zugrunde liegen : Unter dem (üblichen Druck von 200—300 kg, der bei einer Elektrode von 3 mm Spitzendurchmesser einem spezifischen Druck von durchschnittlich 36 kg/mm 2 entspricht, und einer spezifischen Stromibelastung von zirka 3750 Ampere/mm 2 (!!) ist infolge der enormen Erhitzung eine pilzförmige Deformation auch bei den hitzebeständigsten, wassergekühlten Elektroden aui die Dauer nicht zu vermeiden. Eine Stauchung, bei der sich der Spitzendurchmesser "der Elektrode aber beispielsweise von 3 auf 4,5 mm erhöht, hat bereits einen Abfall der Abbe Stromdichte um mehr als 50 % bei gleichzeitig entsprechend vermindertem spezifischem Druck zur Folge, womit begreiflicherweise eine wesentliche Aenderung der Qualität der Sohweissung eMiergeht. Man ist daher auf den Ausweg verfallen, diese nicht durch den Druck zweier einzelner, stempeiförmiger Elektroden gegeneinander zu bewerkstelligen, sondern vielmehr.... dadurch, dass~~jeweils-«iHe-Anzahl- von - nv- das -eine Blech eingepressten Erhöhungen durch eine darüber gelegte blockförmige und daher nicht deformable Elektrode an das untere Blech gedrückt und durch die Erhitzung im Wege des hindurchgesandten Stromes glatt verschweisst werden (Abb. 2). Es ist ohne weiteres einleuchtend, dass hier die spezifische Strom- und Druckbelastung der gleichförmig gepressten Erhöhungen im Zuge der auch wesentlich beschleunigten Arbeit keinerlei Veränderungen unterliegen. II. den niedrigen Stromstärken (15—80 Amperes) und 3O--50 Volt bei den höheren, bi 600 Amperes noch unterhalb der kritischen Grenzen liegen. In der enormen Hitze des Lichtbogens verbindet sich das m'ederschmelzende Eisen der Elektrode mit dem Grundmaterial und bildet unter dem Einfluss einer dreifachen Bewegung-der Elektrode eine flache, sogenannte Schweiss raupe. Die Bewegung der .Elektrode setzt sich aus deren Vorschub (nach Massgabe ihres Absohmelzens), sowie einer gleichzeitigen zickzackartigen Seitenbewegung zusammen, dank der die erwähnte «Schweissraupe» entsteht. Legt man sie entlang der Stossfuge zweier zu verschweissender Bleche (Abb. 3), so entsteht eine Verbindungsschweissung, die sich je nach der Stellung der Bleche zueinander als Stumpf- oder als Kehl naht (Abb. 4) präsentiert. Aus verschiedenen Qründen sind die mechanischen Eigenschaften der mittels einfachen Blankdrahtes hergestellten Schweissungen herrschenden Anforderungen in keiner Weise mehr gewachsen. Dazu kommt noch, dass der blanke Draht die Verwendung des viel einfacher und billiger beschaffbaren Wechselstromes nicht zulässt, und daher an das Vorhandensein eines teuren, rotierenden Gleichstrotmimifonners geknüpft ist. Infolgedessen hat in der modernen Lichtbogenschweissung bei irgendwelchen Qualitätsansprüchen die sogenannte «umhüllte» Elektrode bereits nahezu auf der ganzen Linie gesiegt. Ihr Wesen ibesteht darin, dass ein Elsenstab der jeweils in Betracht kommenden Stärke durch Tauchen oder in neuerer Zeit durch Bmpressen auf - sogenannten -Extrudingjna- - schinen mit einem Mantel versehen wird, dessen Zusammensetzung und Stärke je nach Abb.*. Der neue AUSTIN „8" 5 PS, 4-Plätzer Fr. 4750.— Di* tn«n Xtutia kifcaa robuate, 4-Zyl.-Hochleistungsmotors. Vier* ganggetriebe (3 synchronisiert)'. Spezialfederung und Chassis. Girling(derWeltbeMte) Bremse. Hydr. Kolbenstossdämpfer. GanxstahlSicherheits-Karosserie. Alle Scheiben aus Sicherheitsglas. Echte Möbel - Lederpolsterung. 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Wird beispielsweise der eine Pol einer geeigneten Stromquelle mit einem — Abb3. «Elektrode » genannten — Eisendraht verbunden und berührt man mit dessen Spitze eine mit dem andern Pol in Verbindung stehende Eisen- oder Stahlplatte, so bildet sich tiach Entfernung der Elektrodenspitze von der Platte um einige (meist 2—4) Millimeter der bekannte Lichtbogen, gegen dessen blendende Strahlen der ausübende Schweisser ebenso wie jeder andere Beobachter durch besondere Schirme mit eigenen Lichtfiltern (solche mit reflektierenden Spiegeln haben sich am besten bewährt) geschützt werden muss. So mancher, der diese Vorsichtsmassregel auch nur für eine Sekunde (l!) ausser aoht Hess, hat in der darauffolgenden Nacht mit entzündeten Augen bitterlich in seine Kissen geweint. Im übrigen ist von der elektrischen Seite her das LichtbogenschweisSen gänzlich gefahrlos, da die meistverwendeten Zündspannungen von höchstens 100 Volt bei dem Verwendungszweck ganz verschieden und Gegenstand einer wahren « Geheimwissenschaft » ist Die Aufgaben dieser Umhüllungsmassen sind