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GURU Magazin Februar 2018

Die Februar Ausgabe 2018

ENTRÉE Kult & Kultur in

ENTRÉE Kult & Kultur in unserer Stadt Mario Barth Männer sind faul, sagen die Frauen! Der Dennis Ich seh voll reich aus! 27. APR KönigPalast Krefeld Foto: Mayk Azzato. In seinem neuen Programm weiß der King of Comedy auch diesmal wieder Erstaunliches und Absurdes aus dem Beziehungsalltag von Frauen und Männern zu berichten. Mit seiner scharfsinnigen Beobachtungsgabe ist er zu der Erkenntnis gekommen: „Männer sind faul, sagen die Frauen.“ Das heißt natürlich noch lange nicht, dass das stimmt. Aber mal Hand aufs Herz! Jeder Mann kennt das: Wenn ein Freund anruft, machst Du eben mal den Keller fertig, da wird ein Fundament gegossen, die Fußbodenheizung ist ganz schnell gemacht und das Dach ist repariert. Aber wehe Deine Liebste fragt, ob Du ein Bild aufhängen kannst! Da kann es schon mal vorkommen, dass das Bild nach fünf Jahren, wenn Du ausziehst, immer noch hinter dem Schrank steht. Wobei man da als Mann sagen kann: „Ein Glück, dass ich das Bild nicht angebracht habe, sonst hätten wir jetzt ein Loch mehr in der Wand!“ 27.4., 20 Uhr, KönigPALAST Krefeld Foto: Andreas Freude. 8. MÄR Kunstwerk Wickrath Deutschlands bekanntester Berufsschüler ist zurück! Er nimmt das Publikum wieder mit auf die Baustelle und in seine Vorstadt- Welt! Bunte Baseballkappe, zerrissene Jeans, fette Gürtelschnalle, Bomberjacke, Shirt mit Glitzer, Lieblingstreffpunkt: die ARAL- Tankstelle. Und dieser Typ soll er- folgreich sein? Und wie! Als „Dennis aus Hürth“ hat Comedian und Schauspieler Martin Klempnow die Comedy-Welt im Sturm erobert. Neben dem tagesaktuellen Geschehen sowie Beobachtungen aus Fernsehen, Internet und der Fußgängerzone geht es Dennis auch darum, wieder wichtige und weniger wichtige Begebenheiten und Tücken des Alltags mit dem Publikum zu teilen. Bei Dennis wird Unterhaltung zwar nicht immer richtig, dafür aber wirklich groß geschrieben! 8.3., 20.30 Uhr, Kunstwerk Mönchengladbach-Wickrath 21.4., 20 Uhr, Seidenweberhaus Krefeld 28.4., 20 Uhr, Stadthalle Neuss 2. FEB Theater M´Gladbach Als der jüngste Sohn des israelischen Schriftstellers David Grossman am 12. August 2006 während des Libanon-Kriegs von einer Rakete der Hisbollah getötet wurde, schien es ihm, als wäre der ganze Sinn der Zeit obsolet. Alles, was bis dahin Zeit ausmachte - fortschreiten, wachsen, entwickeln, gedeihen, sich wenden oder geradeaus laufen - ist nichtig geworden. Und wenn es keine Zeit mehr gibt, kann sie auch keine Wunden heilen. Man vergisst seine Sprache, seine innere Sprache. Zeit in Endlosschleife. Kein Tag macht einen Unterschied, der eine nicht, und der nächste auch nicht: aus der Zeit fallen, und nirgendwo aufkommen. Ein namenloses Paar lebt seit dem Tod des Sohnes „ohne Worte, ohne Farben/das Negativ des Lebens“. Sie erinnern sich an den Augenblick, in dem sie jene Nachricht empfingen, die ein Loch in das Netz der Zeit brannte. Doch eines Tages scheint es so, als Premiere Die Gefallenen wären sie doch ganz unten angekommen, der Mann springt auf und geht hinaus. Er geht ums Haus, ums Dorf, zieht immer weitere Kreise, um die Sprache wiederzufinden, die ihn zurück ins Leben bringt. Dem Wanderer schließen sich nach und nach andere untröstliche Eltern an, die die Trauer einst stumm und einsam macht und deren Klage anschwillt zu einem Chor, der eine Stimme gefunden hat für den Sinn ihrer Trauer und das Leben hinter Starre und Resignation. Aus der Zeit fallen ist ein sehr bewegender Text und eines der persönlichsten Bücher David Grossmans. Es ist Totenklage und Hymnus auf das Leben zugleich, ist antike Tragödie und modernes Hörspiel, Gebet und Klagelied in einem. Wenn er dazu verurteilt sei, an den schrecklichsten aller Orte zu gehen, dann werde er es tun - und erzählen, wie es dort ist, hat David Grossman einmal gesagt. Was das bedeutet, hat er bereits in seinem großen Roman Eine Frau flieht vor einer Nachricht gezeigt; mit Aus der Zeit fallen erneuert und bekräftigt er diese Erfahrung abermals auf unvergessliche literarische Weise. Aus der Zeit fallen David Grossman (*1954), dramatisiert von Orit Gal | unter Verwendung der Übersetzung von Anne Birkenhauer übertragen von Gundula Schiffer Premiere, 2.2., 20 Uhr Theater Mönchengladbach, Studio 4 | guru-magazin.de GURU 0218.indd 4 22.01.18 12:18

ENTRÉE 4. Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker Bernsteins „Serenade“ und Strauss‘ „Also sprach Zarathustra“ Beim vierten Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker gibt es ein Wiedersehen mit der finnischen Geigerin Elina Vähälä. Zum Saisonauftakt 2016/17 rief sie mit ihrer Interpretation von John Coriglianos Violinkonzert „The red violin“ beim Publikum so große Begeisterung hervor, dass GMD Mihkel Kütson beschloss, sie sofort wieder einzuladen. 22. FEB Kaiser- Friedrich- Halle Diesmal zeigt sie ihr großes Können in der „Serenade“ von Leonard Bernstein. Das Publikum darf sich auf detaillierte musikalische Portraits verschiedener griechischer Philosophen und ihrer Reden über Gott Eros freuen. Auch die weiteren Werke des Konzertabends besitzen einen philosophischen Hintergrund, darunter auch Ralph Vaughan Williams‘ Ouvertüre zu „Die Wespen“. Von Friedrich Nietzsche inspiriert ist zudem Richard Strauss‘ „Also sprach Zarathustra“. 22.2., 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle 28.2., 20 Uhr, Konzertsaal Theater M‘gladbach Foto: amended picture. AUFKLEBER MIT KONTURSCHNITT z.B. 100 Aufkleber bis 80 x 80 mm 69,- € Preis bei gelieferten Druckdaten mit Schneidpfad Ihr Digitaldruck-Partner in Mönchengladbach Aachener Straße 345, 41069 MG-Holt www.copyservice.de guru-magazin.de | 5 GURU 0218.indd 5 22.01.18 12:18